11. EWE Athletics “Weltklasse hinterm Deich” in Cuxhaven am 14. Juli 2007

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NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. April 2007
Europameister hat zugesagt
Vorverkauf für das Leichtathletik-Sportfest "Weltklasse hinterm Deich" am 14. Juli hat begonnen

(flü). Während der ehemalige Vize-Weltmeister im Kugelstoßen, Oliver-Sven Buder, zur Zeit in Valencia an Bord des Teams Ger-
many um die Qualifikation zum Finale im America's Cup kämpft, bereitet sich sein legitimer Nachfolger in der Schwerathleten-
Szene intensiv auf die Saison vor: Ralf Bartels trainiert gegenwärtig in den USA, hat aber die Zusage erteilt, am 14. Juli in Cux-
haven bei den "EWE-Athletics - Weltklasse hinterm Deich" zu starten. Bartels hat schon viel erreicht in seiner Karriere, aber eine
Sache fehlt ihm noch: Den Cuxhavener Meeting-Rekord zu knacken. Den hält immer noch der Neu-Segler Oliver-Sven Buder. Er
stieß die Kugel 1999 auf dem Strichweg-Sportplatz auf 20,67 Meter. Bartels dürfte gute Chancen haben, dieses Jahr die Marke zu
knacken. Dem 1,86 Meter großen und 125 Kilogramm schweren Athleten gefällt Cuxhaven.
EM-Gold für Bartels nach einem dramatischen Finale
2006 hatte er zwar hier nur einen mittelprächtigen Wettkampf hingelegt, aber gleich danach seinen großen Coup gelandet. Er holte
sich den Titel bei der Europameisterschaft - und das in einem unglaublichen Finale. Der Kampf um die EM-Medaillen schien schon
fast verloren für Ralf Bartels. Doch wie 2005 bei der WM wuchtete der Neubrandenburger im letzten Versuch seine Kugel auf her-
vorragende 21,13 Meter. Bei der WM bedeutete das Platz drei, bei der EM schob er sich damit von Platz vier an die Spitze - zwei
Zentimeter vor den bis dahin führenden Weißrussen Andrei Mikhnevich. Die Konkurrenz war geschockt, konnte nicht mehr kontern.
Übrigens: Der Vorverkauf für das Leichathletik-Sportfest hat in dieser Woche begonnen. Eintrittskarten sind bei den hiesigen Volks-
banken zu erhalten.

NORDSEE ZEITUNG vom 15. Juni 2007
Die Deutschen haben Vorfahrt
EWE Athletics werden stark besetzt sein

Beverstedt
(dir). Als Veranstalter der EWE Athletics hat Heinz Hüsselmann ein Herz für die Spitzensportler, denen er einen Start
in Cuxhaven schmackhaft gemacht hat. Das gilt auch für den Stabhochspringer Fabian Schulze, der am Sonnabend, 14. Juli,
beim Leichtathletik-Sportfest die Norm für die Weltmeisterschaft im japanischen Osaka erfüllen will. In keiner Disziplin ist die Leist-
ungsdichte in Deutschland derzeit so groß wie im Stabhochsprung. Davon kann der 23 Jahre alte Schulze ein Lied singen. Für die
Hallen-Europameisterschaft in Birmingham nominierte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) im Februar das "Enfant terrible"
Tim Lobinger, obwohl Schulze konstanter und höher gesprungen war. "Es ist ärgerlich, wenn sportliche Leistung nicht das Aus-
schlaggebende ist", übt Hüsselmann deutliche Kritik am DLV. Auch bei der Freiluft-WM, die Ende August in Osaka beginnt, droht
Schulze die Rolle des Zuschauers. Während Konkurrenten wie Tim Lobinger, Björn Otto und Lars Börgeling die WM-Norm von 5,70
Meter bereits gesprungen sind, ist der Schwabe noch auf der Suche nach seiner Form.
Unruhig wirkt Schulze, der gestern dem Sportfest-Sponsor Volksbank Bremerhaven-Cuxland einen Besuch abstattete, dennoch
nicht. "Ich bleibe da ganz locker. Es wäre für mich nicht gut, jetzt schon 5,70 Meter zu springen", erklärt Schulze. Die Nachwirk-
ungen einer Darmerkrankung machen dem gelernten Industrieelektroniker zurzeit noch zu schaffen. "Ich komme mit kurzem Anlauf
auf 5,40 Meter. Für den langen Anlauf fehlt noch etwas die Spritzigkeit", berichtet Schulze. Der 23-Jährige ist dennoch sicher, wie
vom DLV gefordert die WM-Norm bei zwei Wettkämpfen erfüllen zu können. "Mein Ziel ist es, mich gut bei den Deutschen Meister-
schaften zu präsentieren", sagt Schulze. Die finden eine Woche nach den EWE Athletics in Erfurt statt. Anschließend wird der
DLV entscheiden, welche drei Stabhochspringer nach Japan reisen dürfen.
Auf Grund dieser Terminierung kann sich Hüsselmann sicher sein, weitere Spitzensportler in Cuxhaven begrüßen zu können, die
noch ein Ticket für Osaka brauchen. "Die Athleten toben sich im Moment auf allen möglichen Meetings aus", weiß Hüsselmann.
Für Cuxhaven spreche aber auch der "familiäre Charme" der Veranstaltung, die in diesem Jahr bereits ihre elfte Auflage erleben
wird: "Die Sportler sind hier mehr als eine Nummer." Da die EWE Athletics zur Reihe der "German Meetings" zählen, genießen
deutsche Leichtathleten bei der Besetzung des Starterfeldes Vorfahrt. "Wir wollen den deutschen Athleten eine Plattform bieten,
auf der sie ihr Talent beweisen können", sagt Torsten Wüstenberg vom Namenssponsor EWE. Allerdings sei auch immer Platz für
intemationale Klasse - so wird sich die Hallen-Europameisterin im Weitsprung, die Portugiesin Naide Gomes, am 14. Juli dem
Wettkampf stellen. Kugelstoßer Ralf Bartels und Diskuswerferin Franka Dietzsch sind weitere klangvolle Namen, mit denen sich
die EWE Athletics schmücken können. "Wir werden wieder ein einmaliges Meeting haben", verspricht Hüsselmann.
Eintrittskarten gibt es in allen Volksbank-Filialen sowie unter www.ewe-athletics.de 

==> Ausschreibung Nachwuchs-Wettbewerbe (800 und 1000 Meter für Schüler-/innen C)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Juli 2007
Zwei Sprinter über 100 Meter sind schon unter 10,0 gelaufen
"Weltklasse hinterm Deich" am kommenden Sonnabend / Renè Herms will WM-Quali über 800 Meter

flü/cn.
Am kommenden Sonnabend, 14. Juli, kommen zahlreiche Topathleten der Leichtathletikszene nach Cuxhaven. Um 15 Uhr
beginnt das Sportfest “EWE Athletics - Weltklasse hinterm Deich" auf dem Strichweg-Sportplatz. Weil die Leichtathletik-Welt-
meisterschaft (Beginn 25. August) in Osaka naht, erlebt das Cuxhavener Sportfest auch einen noch nie dagewesenen Andrang von
ausländischen Athleten. Die rund 200 Sportler stammen aus 28 Nationen. Sportfestveranstalter Heinz Hüsselmann sieht aber auch
den mittlerweile guten internationalen Ruf von “Weltklasse hinterm Deich" als einen entscheidenden Faktor. Weltweit hat die Cux-
havener Veranstaltung im vergangenen Jahr den 49. Platz bei allen internationalen Meetings geschafft. Bei der Bewertung für diese
Rangliste sind das organisatorische Umfeld und auch die erbrachten Leistungen wichtig.
Mit dabei in Cuxhaven sind unter anderem zwei US-amerikanische Sprinter (J. J. Johnson und Mickey Grimes), die beide schon
unter 10 Sekunden über 100 Meter gelaufen sind. Johnson gehörte der 4 x 100-Meter-Staffel an, die bei der WM 2003 die Gold-
medaille gewann. Er hat eine Bestzeit von 9,95 Sekunden. Kaum langsamer ist sein Landsmann Mickey Grimes mit 9,99 Sek.
Mit Chandra Sturrup kommt eine Olympiasiegerin
Eine Ausnahmesprinterin ist die Favoritin auf der 100-Meter-Strecke der Frauen: Chandra Sturrup von den Bahamas hat eine Best-
zeit von 10,84 Sekunden, ist damit in der ewigen Bestenliste an Position 21 in der Welt. Die am 12. September 1971 in Nassau
geborene Athletin war früher Volleyballspielerin und Weitspringerin, beeindruckte 2005 mit ihrer Top-Zeit. Insgesamt blieb die 35-
Jährige bereits 13 Mal unter der magischen Grenze von elf Sekunden über die kurze Sprintdistanz. Ihre Medaillenbilanz ist impo-
sant. Die gerade 1,59 Meter große Sprinterin feierte ihren internationalen Durchbruch bei den Olympischen Spielen 1996. Zu-
sammen mit ihren Staffelkolleginnen lief sie in Atlanta zu Silber. Vier Jahre später erfüllte sie sich dann ihren großen Traum. Unter
australischer Sonne lief sie im Olympia-Stadion von Sydney zu Gold mit der 4x100-Meter-Staffel.
Aber auch alleine konnte Chandra Sturrup glänzen. Neben dem Hallen-WM-Titel, den sie sich 2001 über 60 Meter erlief, wurde sie
2003 bei der WM in Paris als Dritte über 100 Meter geehrt. Der Sprung auf den ersten Platz blieb ihr unter freiem Himmel somit
noch verwehrt, denn 2005 lief sie, obwohl sie mit ihrer Bestzeit von 10,84 Sekunden als große Favoritin zur WM nach Helsinki ge-
reist war, in 11,09 Sekunden als Vierte um einen Hauch am Podest vorbei.
In diesem Jahr steht wieder eine Weltmeisterschaft an. Ob ihr in Osaka der Griff nach einer weiteren Einzelmedaille gelingt, steht
noch in den Sternen. Fest steht aber jetzt schon, dass sich die Zuschauer hinterm Deich auf den Auftritt der Weltklasse-Sprinterin
von den Bahamas freuen können. Sturrup trifft unter anderem auf die Südafrikanerin Geraldine Pillay, die im vergangenen Jahr in
Cuxhaven zeitgleich mit der US-Amerikanerin Stephanie Durst den ersten Platz über 100 Meter belegte. Anschließend brillierte sie
auch noch über die doppelte Strecke, siegte in 23,30 Sekunden.
Auch die technischen Disziplinen sind bei “Weltklasse hinterm Deich" hochkarätig besetzt. Der Stabhochsprung ist mit Björn Otto
und Richard Spiegelburg top vertreten. Die Kugelstoßen wird unter anderem Europameister Ralf Bartels, der sich mit dem starken
US-Amerikaner Jamie Beyer und den Deutschen Peter Sack und Detlef Bock messen muss.
Weltklasse-Diskuswerferin Franka Dietzsch dabei
Dauergast beim Cuxhavener Sportfest ist die Neubrandenburger Weltklasse-Diskuswerferin Franka Dietzsch, die eine Bestweite
von 69,71 Meter aufweist. Ihr den Sieg streitig machen möchte Becky Breisch (USA/67,37). Im Weitsprung haben zwei Frauen
gemeldet, die schon die Sieben-Meter-Marke übersprungen haben. Freuen können sich auch die Fans auf die deutsche Zwei-
Meter-Springerin Daniela Rath im Hochsprung.
Bei weiteren Laufwettbewerben wird es sicherlich starke Leistungen geben. Bis zum letzten Sommer war Renè Herms in Deutsch-
land praktisch auf Sieg programmiert und seit 2001 das nationale Non-Plus-Ultra auf den zwei Stadionrunden. Doch mittlerweile
weht ein frischer Wind im Lager der 800-Meter-Läufer. In der letzten Hallensaison begann Robin Schembera an seinem Thron zu
rütteln. Und das nicht zu knapp. So kam es auch dazu, dass Renè Herms sich in Kassel im direkten Duell mit dem aufstrebenden
Jungstar geschlagen geben musste. Doch von Neid oder Missgunst keine Spur. Ganz der große Sportsmann ging Renè Herms mit
dem jungen Leverkusener Hand in Hand auf die Ehrenrunde. Das Publikum dankte ihm diese sportlich-faire Geste mit einem extra
Applaus.
Renè Herms` Saisonziel ist trotz aller Schwierigkeiten, die sich ihm bislang in den Weg stellten, ganz klar die Weltmeisterschaft in
Osaka. 1:45,50 Minuten fordert der DLV für die Teilnahme. Mit Cuxhaven verbindet der Neu-Braunschweiger nur gute Erinnerungen,
schließlich bewies er hier 2005 mit der Zeit von 1:44,71 Minuten, dass er zur Weltspitze gehört.
Eine starke Russin über 800 Meter angekündigt
Deutlich unter zwei Minuten über 800 Meter kann die Russin Natalie Tsyganova (1:57,86 Minuten) bleiben. Andrea Bleckett (Bar-
bados) wird über die 400 Meter Hürden (53,36 Sekunden) als Siegerin gehandelt.
Die Starterlisten und alle weiteren Infos zum Meeting finden Sie auf der Website der Veranstaltung 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 12. Juli 2007
Hinterm Deich kann es hoch und weit gehen
"Weltklasse hinterm Deich": Starke Weit- und Hochspringerinnen am Start

flü/cn.
Die Sprung-Wettbewerbe der Frauen beim Sportfest “EWE Athletics - Weltklasse hinterm Deich" versprechen starke Leist-
ungen. Die Weit- und Hochsprungkonkurrenzen sind sehr stark besetzt. Am Sonnabend, 14. Juli, um 15 Uhr beginnt das Leicht-
athletik-Meeting auf dem Cuxhavener Strichweg-Sportplatz. Der Hochsprung der Frauen besticht durch eine gesunde Mischung
aus den besten nationalen Athletinnen und international anerkannten Springerinnen.
Mit Oana Pantelimon (Rumänien) und Dòra Gyorffy (Ungarn) stehen zwei Athletinnen an der Anlaufmarkierung, die bei Olympisch-
en Spielen und Europameisterschaften den Sprung auf das Treppchen schafften. Gefordert werden diese beiden von der nationalen
Elite um Deutschlands derzeit beste Hochspringerin Ariane Friedrich. Die Frankfurterin sprang in diesem Jahr bereits persönliche
Bestleistung: 1,93 Meter bedeuten für die 23-Jährige schon ein voller Erfolg, doch die WM-Norm will noch immer geknackt werden.
Die einmalige Überquerung von 1,95 Meter und eine zweite über 1,92 Meter fordert der Deutsche Leichtathletik-Verband für die Teil-
nahme in Osaka (Japan). Doch die Chancen stehen für die Deutsche Hallen-Meisterin nicht schlecht, hat sie den zweiten Teil der
Nominierungsanforderung doch erfüllt und bereits mehrfach 1,92 Meter übersprungen. In Cuxhaven will sich Ariane Friedrich auf die
Jagd nach dem ersten Teil der Quali machen, um so ihr Ticket nach Fernost endgültig buchen zu können.
Die WM in Japan ist für Daniela Rath indes noch kein Thema. Nach überstandener Verletzungspause und der Geburt ihres ersten
Kindes meldet sich die Neu-Hamburgerin in diesem Jahr zurück im Wettkampfgeschehen. 1,85 Meter konnte die Zwei-Meter-
Springerin und vielfache Deutsche Meisterin in diesem Jahr bei ihrem Comeback in Zweibrücken bereits überspringen. Doch da-
nach traten erneut kleinere Beschwerden auf, so dass dieser Wettkampf bislang ihr einziger in dieser Saison ist. Die Verletzung
ist mittlerweile auskuriert. In Cuxhaven geht sie fit an den Start und kämpft hinterm Deich um den Anschluss an die Spitze.
Naide Gomes ist der neue Star am Weitsprunghimmel. Seit rund zwei Jahren geht die Portugiesin auf Weitenjagd. Und das mit
durchschlagendem Erfolg. Doch ihr Gesicht war auch vor ihrer Zeit als Weitspringerin durchaus kein Unbekanntes. In ihr steckt
nicht nur ein unglaubliches Sprungvermögen, sondern ihre Vielseitigkeit war es, die sie bis 2005 zu einem Star der Mehrkampf-
szene machte. 2004 wurde sie noch Hallenweltmeisterin im Fünfkampf. Aus Rücksicht auf ihre Gesundheit, der Körpers wird spe-
ziell im Siebenkampf und dem darauf zugeschnittenen Training stark belastet, und auf der Suche nach weiteren Erfolgen wagte sie
den Schritt in die Sandgrube. Die Entscheidung lag nahe, denn schon immer war der Weitsprung im Siebenkampf ihre Schoko-
ladendisziplin. Wie richtig dieser Wechsel war, zeigte sich bereits im Jahr nach ihrem Mehrkampf-Gold. Bei den Halleneuropa-
meisterschaften in Madrid (Spanien) trat sie erstmals bei einer internationalen Meisterschaft ausschließlich im Weitsprung an.
Das Resultat: Gold. Diesen Titel konnte sie bei den diesjährigen Hallen-Europameisterschaften verteidigen. Dass die 27-jährige je-
doch nicht nur unterm Hallendach Medaillen abräumen kann, bewies sie 2006 bei den Europameisterschaften in Göteborg in
Schweden, wo sie auf den Silberrang flog. Keine Frage also, was ihr Ziel bei den Weltmeisterschaften in Osaka (Japan) ist: Gold.
Und dass Cuxhaven ein gutes Sprungbrett für kommende Sieger ist, dafür ist die Vorjahressiegerin Lyudmila Kolchanova (Russ-
land) der lebende Beweis, denn die Russin wurde rund einen Monat nach dem Wettkampf in Cuxhaven Europameisterin in Göte-
borg (Schweden) vor Naide Gomes.

NORDSEE ZEITUNG vom 12. Juli 2007
Kugelstoßen eine Kopfsache
Ralf Bartels hofft, dass der Knoten bald platzt / Europameister startet am Sonnabend in Coxhaven

Cuxhaven.
Eines der spannendsten Duelle beim Leichtathletik-Sportfest "Weltklasse hinterm Deich" dürfte im Kugelstoßen das
zwischen Ralf Bartels vom SC Neubrandenburg und Peter Sack vom LAZ Leipzig sein. Für beide geht es darum, sich für die Welt-
meisterschaft im August in Osaka in Japan zu positionieren. 20,60 Meter ist die Norm, die der Deutsche Leichtathletik-Verband
vorgegeben hat
Ralf Bartels verweist auf eine Bestleistung von 21,36 Meter aus dem Jahr 2005, Peter Sack kam in dieser Saison auf 21 Meter.
Beide liefern sich einen hartnäckigen Konkurrenzkampf. Bartels gewann am vergangenen Wochenende in Bad Köstritz mit 20,73
Metern, seinem zweitbesten Saisonresultat. Peter Sack kam Anfang Juni gleich auf 20,92 Meter, und wenig später in Schönebeck
auf 21 Meter. “Machste nun mal einen schönen runden Stoß und dann hauste eben drauf. Und es ging und die Kugel flog. Das
waren die 21 Meter", erinnert sich Peter Sack. 20,70 Meter, 20,97 m, 20,65 m, 21 m und 20,19 m - eine Superserie von Peter
Sack, 192 Zentimeter groß und 113 Kilo schwer. Der 28 Jahre alte deutsche Hallenmeister will nun eine Woche nach Cuxhaven
die deutsche Meisterschaft in Erfurt für sich entscheiden und bei der WM eine gute Rolle spielen. “Ich will dort zuerst weit stoßen
und ich will einfach mal bei einem internationalen Höhepunkt durch die Qualifikation kommen. Ich habe bisher drei Mal mitgemacht
und bin nie über die Quali gekommen. Das soll mir in Osaka nicht noch einmal passieren", setzt sich Sack seine Ziele.
Ralf Bartels, der Europameister, hatte kürzlich in Gotha leichtes Spiel. 20,52 Meter standen als Siegweite zu Buche, der Taiwan-
ese Chang Ming-Huang wurde mit 18,82 Metern Zweiter. Locker hatte Bartels beim Einwerfen 20,90 Meter geschafft, dann klappte
es nicht wie gewünscht. “Ich habe es nicht fertiggebracht, meine Trainingsergebnisse im Wettkampf zu zeigen", sagte Bartels. “Es
ist eine Kopfsache. Ich hoffe aber, dass der Knoten bald platzt." Ralf Bartals, der seine sportliche Laufbahn als Handballer begann,
kann immerhin auf seine WM-Erfolge (2005 Dritter, 2003 Sechster) verweisen und auf fünf deutsche Meisterschaften von 2005 bis
2006. Kann er seinen Widersacher auch in Cuxhaven in Schach halten, dann darf der begeisterte Sportschütze in Cuxhaven hinter-
her mit seinem Lieblingsgetränk feiern: Weizenbier. Der Kugelstoß-Wettbewerb bei den EWE Athletics "Weltklasse hinterm
Deich" auf dem Sportplatz am Strichweg in Cuxhaven beginnt am Sonnabend um 16.55 Uhr. Insgesamt stehen bei diesem Meet-
ing 15 Wettbewerbe auf dem Programm.  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 13. Juli 2007 
Weltmeister bei Weltklasse

cn/flü.
Kurz bevor am Sonnabend der erste Startschuss bei den "EWE Athletics - Weltklasse hinterm Deich" um 15 Uhr fällt, sind
dem Veranstalter noch hochkarätige Neuverpflichtungen gelungen.
Der amtierende Weltmeister im Stabhochsprung, Rens Blom, hat sich angekündigt. Der fliegende Holländer, der vor zwei Jahren
bei der WM in Paris völlig überraschend zu Gold flog, hat im August das Unternehmen Titelverteidigung vor der Brust. Beim Wett-
kampf in Cuxhaven will der 30-jährige beweisen, dass seine Formkurve nach oben zeigt und die Konkurrenz bei der WM in Osaka
(Japan) mit ihm rechnen muss.
Über 1500 Meter konnte mit Paul Korir noch ein ganz “heißer Fisch" an Land gezogen werden. Der Kenianer lief 2004 zu WM-Gold
unterm Hallendach. Danach hatte er jedoch mit Verletzungen zu kämpfen und will sich nun langsam aber sicher zurück an die
Spitze kämpfen. In Cuxhaven trifft Korir auf den 10 000-Meter-Europameister Jan Fitschen (TV Wattenscheid 01). Dieses Aufein-
andertreffen verspricht besonders spannend zu werden.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 13. Juli 2007
Höchste Spannung beim Hürdensprint
Neben dem EM-Zweiten Thomas Blaschek starke Amerikaner am Start

cn/flü.
Der 110-Meter-Hürdenlauf beim Leichtathletik-Sportfest "EWE Athletics - Weltklasse hinterm Deich" am Sonnabend, 14.
Juli, verspricht höchste Spannung. Denn neben dem deutschen Top-Athleten Thomas Blaschek werden sich zwei US-Amerikaner
in Cuxhaven präsentieren, die noch bessere Bestzeiten aufweisen.
Doch erst einmal zu Thomas Blaschek: Er ist schnell, ehrgeizig und selbstbewust - er ist das Aushängeschild des deutschen
Hürdensprints. Und nicht nur auf nationaler Ebene sorgt der 26-jährige Leipziger für Schlagzeilen. Nach dem sechsten Platz bei der
Hallen-Weltmeisterschaft ließ er es bei den Europameisterschaften in Göteborg (Schweden) richtig krachen. Hinter dem Letten
Stanislav Olijars stürmte Thomas Blaschek als Zweiter über die Ziellinie. In diesem Winter verzichtete der Vize-Europameister
Thomas Blaschek bewusst auf die Meisterschaften unterm Hallendach. “Wir haben aus der letzten Saison gelernt, in der Thomas
mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte", erklärt sein Coach Cheick-Idriss Gonschinska den Grund für den Verzicht. Alle
Konzentration ruht auf der Weltmeisterschaft in Osaka. Bei der letzten WM war noch im Halbfinale Schluss für den Leipziger; in
diesem Jahr soll das anders sein. Blaschek hat mittlerweile gelernt, auch unter Druck gute Leistungen abzuliefern, lässt sich von
großen Namen nicht mehr nervös machen und vertraut auf seine eigenen Fähigkeiten. Diesen Eindruck teilt auch sein Trainer “Ich
bin davon überzeugt, dass er das in diesem Jahr beweisen wird."
Mit 13,33 Sekunden in die Saison gestartet
Dass die Form stimmt, bewies Thomas Blaschek in diesem Jahr bereits eindrucksvoll. Mit 13,33 Sekunden startete er in Dessau
in die Saison; sein bester Saisoneinstieg überhaupt. Damit hat er bewiesen, dass es goldrichtig war, die Hallen-EM sausen zu
lassen, auch wenn die Chance auf eine weitere Medaille in greifbarer Nähe war. Doch sein klares Ziel lautet WM. Die Qualifika-
tionszeit von 13,55 Sekunden stellte kein Problem für den schnellen Hürdensprinter dar. Doch er weiß, dass er in Osaka schneller
sein muss, wenn er im Finale gegen die besten Sprinter der Welt antreten will.
Der WM-Füfte Joel Brown mit Bestzeit von 13,22
Aber bevor es in den Flieger nach Fernost geht, heißt es zunächst hinterm Deich zu bestehen. Doch Cuxhaven ist ein gutes
flaster für Thomas Blaschek, denn nie lief er schneller als hinterm Deich 2005 (Bestzeit 13,31 Sekunden). Vergangenes Jahr war
die Zeit mit 13,38 Sekunden kaum schlechter. Auch dieses Mal verspricht das Hürdenrennen der Männer wieder einer der Höhe-
punkte der Veranstaltung zu werden, denn neben dem schnellen Deutschen hat sich mit dem US-Amerikaner Joel Brown der WM-
Fünfte der vergangenen Weltmeisterschaft angekündigt. Brown hat eine Bestzeit von 13,22 Sekunden. Nur einen Hauch dahinter
sein Landsmann Robby Hughes mit 13,26. Zu beachten ist außerdem der Ukrainer Sergey Demigiuk.

Webmaster-Info vom 16. Juli 2007 
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