EWE Athletics “Weltklasse hinterm Deich” in Cuxhaven am 12. Juli 2008

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NIEDERELBE ZEITUNG vom 25. Juni 2008
Franka Dietzsch ist am 12. Juli bei "Weltklasse hinterm Deich"
Internationales Leichtathletik-Sportfest auf den Strichweg-Sportplatz

(cn).
Am 12. Juli um 15 Uhr fällt der Startschuss für die zwölfte Auflage des Leichtathletik-Sportfestes “EWE Athletics - Welt-
klasse hinterm Deich". Etwa 200 Athleten aus über 20 Nationen planen ihren Start auf dem Cuxhavener Strichweg-Sportplatz, da-
runter auch die große Dame des Diskuswurfes, Franka Dietzsch.
Das zweitbeste German Meeting 2007 und Top-40 in der Weltrangliste sei in diesem Jahr vom Internationalen Leichtathletikverband
mit dem EAA-Status (European Athletics Permit Meeting) aufgewertet worden, teilte der Veranstalter mit. Die EWE Athletics
stehen 2008 offiziell unter EAA-Aufsicht, die durch den technischen Delegierten der EAA, Tigran Simonyan aus Armenien, wahrge-
nommen wird. Einige Athleten werden das Sportfest auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen in Peking als wichtigen Test
nutzen. Folgende Disziplinen sind geplant: Frauen: 100 m, 200 m, 800 m, 100 m Hürden, 400 m Hürden, Hochsprung, Diskus-
werfen. Männer: 100 m, 200 m, 800 m, 1.500 m, 110 m Hürden, Stabhochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen.
Nach wochenlanger krankheitsbedingter Wettkampfpause plant Franka Dietzsch, die Weltmeisterin im Diskuswurf, ihren ersten
internationalen Start beim neuen EAA-Meeting in Cuxhaven. “Cuxhaven ist für mich in sehr wichtiger Wettkampf auf meinen Weg
nach Peking. Immer wenn ich in Cuxhaven gestartet bin, war ich international erfolgreich. Mein Ziel ist eine Weite im Bereich des
von mir aufgestellten Meetingrekordes von 65,59 Metern. Das wäre eine gute Ausgangsposition für die Vorbereitung auf die
Olympischen Spiele in Peking", äußerte sich Franka Dietzsch positiv zum geplanten Start. Dietzsch ist geballte Power. Die 40-
jährige Diskuswerferin ist das Maß aller Dinge, auch international. Nachdem sie sich bei der Europameisterschaft 2006 der 18
Jahre jüngeren Russin Darya Pishchalnikova geschlagen geben musste, wehrte die Altmeisterin im vergangenen Sommer den
erneuten Ansturm der Jungen Wilden ab und verteidigte souverän ihren Weltmeistertitel.
Dieser Erfolg wurde in der Heimat gebührend gefeiert. Sie wurde zur Leichtathletin des Jahres gewählt, belegte Platz zwei bei der
Wahl zum Sportler des Jahres und wurde von unter allen Top-Athleten Deutschlands zum Champion des Jahres gekürt, eine Ehre,
die vorher noch keiner Leichtathletin zuteil wurde. Franka Dietzsch ist die Garantin für eine Medaille des Deutschen Leichtathletik-
Verbandes. Sie ist mittlerweile dreifache Weltmeisterin, Europameisterin des Jahres 1998 und Vize-Europameisterin 2006. Was
noch fehlt in ihrer Sammlung, ist die ersehnte Medaille bei Olympischen Spielen. Und die will sie unbedingt. “Damit würde sich ein
Traum erfüllen", gesteht die Neubrandenburgerin.
Eintrittskarten für “Weltklasse hinterm Deich" gibt es bei allen Geschäftsstellen der Volksbanken und Spar- und Darlehnskassen
im Landkreis Cuxhaven und im Landkreis Stade sowie in Cuxhaven und Bremerhaven, unter der Kartenhotline 01 80 / 3 22 97 27,
im EWE Kunden-Center in der Rohdestraße 2 in Cuxhaven, Telefon (04721) 59 80, sowie per Online-Bestellung unter
www.shop.pp-sports.de.      

NIEDERELBE ZEITUNG vom 4. Juli 2008
"Eine zwölf vor dem Komma wäre toll"
Carolin Nytra startet bei "Weltklasse hinterm Deich" am 12. Juli in Cuxhaven

(flü).
Als Kind war Cuxhaven für sie Urlaubsort, vor vier Jahren trat sie erstmals sportlich an der Elbmündung auf, jetzt ist sie eine
der großen deutschen Leichtathletik-Hoffungen und will auf dem Weg nach Peking in Cuxhaven noch einmal Gas geben: Carolin
Nytra ist die bisher einzige Sprinterin des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), die die Olympia-Norm schaffte. Mehrfach lief
sie in dieser Saison die 100-Meter-Hürden unter 13 Sekunden. Die 23-jährige ist eine der Top-Athleten, die am Sonnabend, 12. Juli,
ab 15 Uhr beim Internationalen Leichtathletik-Sportfest “EWE Athletics - Weltklasse hinterm Deich" auf dem Cuxhavener Strich-
weg-Sportplatz antreten wird. Sie wurde gestern im Hause eines Sponsors, der Volksbank in Beverstedt, präsentiert.
Vor vier Jahren war sie zuletzt bei diesem Meeting angetreten, damals lief sie 13,62 Sekunden. Seitdem hat sich einiges verändert.
Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zur Sparkassen-Kauffrau in ihrer Geburtsstadt Hamburg lebt sie mittlerweile in Bremen
und geht in Oldenburg dem Studium “Betriebswirtschaft für Spitzensportler mit Zweig Sportmanagement" nach. Für den Bremer LT
startend, hat sich Nytra enorm steigern können in den vergangenen Monaten.
Beim Sportfest in Kassel lief sie im Vorlauf persönliche Bestleistung von 12,84 Sekunden. Eine Woche vorher hatte sie schon in
Berlin mit 12,92 die Olympia-Norm unterboten. In Kassel war zwischen Vor- und Endlauf “nicht viel Zeit zum Nachdenken wegen
der tollen Zeit", verriet die Athletin, aber: “Das Finale wollte ich gewinnen." Die Britin Sarah Claxton und die Irin Derval O'Rourke
gelten als Hallen-Spezialistinnen und somit als gute Starterinnen. “Mein Trainer meinte zu mir, geh mal mit, obwohl mein Start
eher als nicht so gut gilt", so Nytra, und ihren Endlaufsieg (12,90) erklärte sie weiter: “Bei der zweiten Hürde war ich schon vorn."
 Mit Selbstvertrauen reist sie kommendes Wochenende zur Deutschen Meisterschaft nach Nürnberg. Auch wenn sie Titelverteidi-
gerin ist, ist ihre Rolle dort neu. Zwei Zehntel ist sie schneller als die nächste Läuferin in der Meldeliste. “Der DM-Titel ist viel wert,
aber zum ersten Mal trete ich dort nicht nach einer wettkampfspezifischen Trainingswoche an. Ich will schließlich in Peking topfit
sein." Aus dem Training heraus wolle sie in Nürnberg antreten. “Eine zwölf vor dem Komma wäre toll, steckt sie ihr Ziel ab.
Nach der DM steht eine Woche später der Start in Cuxhaven an, bevor es in ein Trainingslager geht (Kienbaum oder Schweiz).
Dann folgen noch zwei Wettkämpfe, ehe Carolin Nytra zunächst nach Japan fliegt. “Dort herrscht ein ähnliches Klima wie in
Peking - nur die Luft ist besser." Vier Tage vor dem Vorlauf bei Olympia (17. August) reist sie in die chinesische Hauptstadt. Ihre
Erwartungen an sich selbst? “Ich will an meine Bestzeit heranlaufen, mal sehen, vielleicht langt das für das Halbfinale und dann
schauen wir weiter.”  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 8. Juli 2008
Leichtathletik vom Feinsten hinterm Deich in Cuxhaven
"Olympic Night" am Freitag / NEZ verlost für EWE-Athletics Eintrittskarten

Cuxhaven
(wip). Wer sich für Leichtathletik der Spitzenklasse interessiert, kann Top-Sportler am kommenden Sonnabend, 12.
Juli, auf dem Cuxhavener Strichwegsportplatz erleben und ist bei der “Weltklasse hinterm Deich" ganz dicht dran am international-
en Sportgeschehen. Die EWE-Athletics dienen als wichtiger Vorbereitungswettkampf für die in vier Wochen startenden Olympisch-
en Spiele in Peking und so steht auch die Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend ab 19 Uhr unter dem Motto “Olympic Night".
Dort trifft Sport auf Musik.
Sport trifft Musik
Bei kostenlosem Eintritt erleben die Besucher nicht nur die Sportlervorstellung, sondern auch ein musikalisches Showprogramm
mit Michael Antony und Band, die “Seafoam Groan" sowie den Stargast Erkan Aki. Für den Höhepunkt des Abends soll ein Stern-
taler-Musikfeuerwerk sorgen. An diesem Abend stehen auch die Sportler im Mittelpunkt, die die neun Etappen des EWE-Energie-
laufs von Oldenburg nach Cuxhaven (110 Kilometer) erfolgreich bewältigt haben.
Am Sonnabend, 12, Juli, geht es dann sportlich rund. Die hergerichtete Anlage am Strichweg wird dann wieder zum Stadion, das
dem Publikum ermöglicht, hautnah am Geschehen in der Arena dran zu sein. Hat diesmal beim Stabhochsprung wieder - wie am
Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg - Tim Lobinger die Nase vorn vor Danny Ecker? Bestätigt 110-Meter-
Hürdenexperte Thomas Blaschek in Cuxhaven seine Form? Wer das gesunde Nordseeklima als Olympia-Test und zur Formver-
besserung für sich nutzen möchte, stellt sich im Laufe der Woche heraus, das Publikum kann aber gewiss sein, dass es auch
diesmal wieder Spitzenklasse geben wird. Informationen auch unter www.ewe-athletics.de. Einlass ist ab 14 Uhr, die Wettkämpfe
starten um 15 Uhr auf der von den Volksbanken präsentierten leichtathletischen Großveranstaltung. Karten gibt es übrigens im
Vorverkauf bei allen Geschäftsstellen der Volksbanken und Spar- und Darlehnskassen im Landkreis Cuxhaven. Kinder bis zu
sechs Jahren zahlen übrigens in Begleitung eines Erwachsenen keinen Eintritt. Da Parkplätze am Strichweg nicht zur Verfügung
stehen, bieten die Veranstaltet ab 13 Uhr ab Kreishaus Cuxhaven einen kostenlosen Park & Ride-Service.
Leser der Niederelbe-Zeitung haben die Chance, das Sport-Event live zu erleben. Für die EWE-Athletics verlosen wir zehn Mal je
zwei Eintrittskarten auf der Stabhochsprung-Tribüne sowie zehn Mal je zwei Stehplatz-Eintrittskarten. Bei unserem Gewinnspiel
mitzumachen lohnt sich. Die Teilnahme ist denkbar einfach: Senden Sie uns unter dem Stichwort “Spitzensport hinterm Deich"
eine E-Mail an gewinnspiel@nez.de oder ein Fax unter (0 47 51) 90 11 11. Einsendeschluss ist Mittwoch, 9. Juli,15 Uhr. Bitte
vergessen Sie auf keinen Fall Ihre Adresse und Telefonnummer, der Rechtsweg ist - wie immer - ausgeschlossen. Die Gewinner
werden am Donnerstag benachrichtigt. 

NORDSEE ZEITUNG vom 10. Juli 2008
Hürdensprints gut besetzt
Viele deutsche Top-Läufer und Peking-Fahrer starten am Sonnabend in Cuxhaven

Cuxhaven
(ewm). So etwas hat es noch nie gegeben. Zwei Bremer Leichtathleten bei Olympischen Spielen. Einmal die deutsche
Meisterin Carolin Nytra über die 100 Meter Hürden, zum anderen Jonna TiIgner über die 400 Meter Hürden. Doch bei den EWE-
Athletics "Weltkasse hinterm Deich" am Sonnabend auf dem Sportplatz am Strichweg in Cuxhaven wird nur Carolin Nytra ihr
Können zeigen.
Jonna Tilgner wurde am vergangenen Wochenende in Nürnberg ebenso wie Carolin Nytra Meisterin in ihrer Disziplin. Doch Jonna
Tilgner wird sehr zu ihrem Unwillen als auch zum Bedauern von Organisator Heinz Hüsselmann in Cuxhaven fehlen. “Sie ist ab
Freitag im Höhentrainingslager der Staffel in Österreich. Dass sie am Sonnabend nachkommt, war nicht möglich", ärgert sich
Hüsselmann. Denn, so Hüsselmann: “Für die Staffel benötigt man kein Höhentraining."
Aber auch ohne das zweite Bremer Aushängeschild der Leichtathletik werden die EWE-Athletics "Weltklasse hinterm Deich" die
von den Volksbanken Bremerhaven-Cuxland präsentiert werden, viele Stars der Szene sehen und etliche interessante Entscheid-
ungen. So hat Daniel Schnelting von der LAZ Rhede die Ausnahmegenehmigung erhalten, sich noch in Cuxhaven für die Olym-
pischen Spiele in Peking qualifizieren zu dürfen. Mit 20,54 Sekunden siegte er bei den deutschen Meisterschaften in Nürnberg
über 200 Meter bei einem Gegenwind von 0,1 Meter pro Sekunde. Vorerst nicht schnell genug für Peking. 20,45 Sekunden sind
gefordert. Der Sympathie des Auditoriums, die Veranstalter haben sich 5000 Zuschauer und mehr zum Ziel gesetzt, und der
lautstarken Anfeuerung darf sich Daniel Schnelting sicher sein.
Die schnelle Mutter
Über die 110 Meter Hürden der Männer geht fast das gesamte finale Feld der deutschen Titelkämpfe an den Start. Der Zweite
Alexander John, der Dritte Willi Mathiszik, beide aus Leipzig und der Vierte Falk Balzer aus Chemnitz. Der Name Balzer ist noch
gut bekannt. Falk Balzer ist der Sohn von Karin Balzer, der ehemaligen Weltrekordlerin. Sie gewann bei den olympischen Spielen
1964 in Tokio Gold über 80 Meter Hürden und errang als Mitglied des gesamtdeutschen Teams die erste Leichtathletik-Goldme-
daille für die DDR. Sie ist die erste Frau der Welt, die über 100 m Hürden unter 13,0 Sek. blieb. Falk Balzer wandelt in ihren
Spuren. Er gewann bei der Europameisterschaft 1998 in Budapest Silber über 110 Meter Hürden und wurde 1998 Weltcupsieger in
der gleichen Disziplin. Er ist der bisher einzige deutsche Hürdensprinter, der bei einer Hallen-WM über 60 Meter Hürden eine Me-
daille errang.
Interessant dürfte auch der Weitsprung der Männer werden. Ahmed Fayez Marzouk hat immerhin eine Bestweite von 8,39 Metern
in seinem Rekord. Valeryi Vasilyev kommt auf eine Bestweite von 8,20 Metern. Für spektakuläre Sprünge dürfte gesorgt sein.
Die 200 Meter der Frauen sieht Vida Anim aus Ghana am Start. Sie kann auf 22,80 Sekunden verweisen, über 100 Meter kam sie
schon auf 11,10 Sekunden. Mit Jana Hartmann aus Dortmund kommt eine weitere deutsche Meisterin nach Cuxhaven. Sie holte
sich den Titel in Nürnberg in jenem denkwürdigen Rennen, in dem es keine Zeitmessung gab. Das wird in Cuxhaven nicht pass-
ieren. Wenigstens hat sich ein solches Missgeschick in den vergangenen Jahren in Cuxhaven nicht ereignet. 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Juli 2008
Zwei Athleten dürfen nachsitzen
Michael Möllenbeck und Daniel Schnelting wollen Olympia-Ticket lösen / US-Sprinter John Capel dabei

(flü).
Mindestens zwei deutsche Leichtathleten haben sich für das morgige Sportfest “EWE Athletics - Weltklasse hinterm Deich"
in Cuxhaven vorgenommen, noch das Olympia-Ticket zu lösen. Dafür hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) sogar eine
Ausnahmeregelung erteilt. Normalerweise hätten die Athleten die geforderten Leistungen bereits bis zur Deutschen Meisterschaft
am vergangenen Wochenende in Nürnberg bringen müssen. Aber in Einzelfällen gibt es nun die Ausnahmen, so zum Beispiel für
ein Urgestein der Diskus-Szene. Sportfest-Veranstalter Heinz Hüsselmann hat für den 38-jährigen Michael Möllenbeck extra noch
eine Männerkonkurrenz für das Diskuswerfen aufgestellt. Bei “Weltklasse hinterm Deich" war eigentlich nur ein Damen-Wettbe-
werb vorgesehen.
130 Kilogramm schwer
Der Hüne Möllenbeck - 130 Kilogramm schwer, 200 Zentimeter groß - belegte bei der DM den zweiten Platz mit 62,98 Meter. Da-
mit hatte er die Olympia-Norm von 64,50 Meter verpasst. Nun will der Wattenscheider in Cuxhaven, wo er schon mehrfach im Ring
stand, noch einmal angreifen. Seine persönliche Bestleistung, die er vor sechs Jahren aufgestellt hat, liegt bei 67,64 Meter. Die
Aufzählung seiner vielen Erfolge zeugt aber von großer internationaler Erfahrung, die ihm vielleicht ja auch morgen auf dem Strich-
weg-Sportplatz helfen kann: EM-Dritter 2002, EM-Fünfter 2006, Deutscher Meister 2005, 2004 und 2002, Zweiter der DM 1995,
1996, 2001, 2003, 2007, Dritter 1993, 1999, 2000 und 2006, Vierter 1997 und 1998, Olympiateilnehmer 1996 und 2000, Sechster
der Junioren-EM 1987, Neunter der Junioren-WM 1988, Militär-Weltmeister 1993, Sieger Europacup 2004 und 2002.
Der zweite deutsche Athlet mit Ausnahmegenehmigung ist Daniel Schnelting. Er verteidigte den DM-Titel über 200 Meter, nach-
dem vorher ein riesiger Regenschauer die Laufbahn zu einer Rutschbahn gemacht hatte. Zwar war seine Siegerzeit von 20,54 Se-
kunden schnell, aber für das Ticket zu den olympischen Spielen in Peking nicht schnell genug (Norm 20,45). Der DLV gibt dem
22-Jährigen aber eine Chance, denn er lag nur eine Hundertstelsekunde über seiner persönlichen Bestleistung. Der hoch aufge-
schossene Junioren-Europameister von 2005 - 93 Kilogramm verteilen sich auf 195 Zentimeter - vom LAZ Rhede trifft in Cuxhaven
nicht nur auf den DM-Zweiten Alexander Kosenkow vom TV Wattenscheid, sondern auch auf einen superschnellen US-Amerikaner:
Der 29-jährige John Capel aus Florida hat schon einiges vorzuweisen. Bei den US-amerikanischen Ausscheidungskämpfen qualifi-
zierte Capel sich für die Olympischen Sommerspiele in Sydney. Im dortigen 200m-Finale wurde er Achter. Drei Jahre danach feierte der 1,80 Meter große Athlet den größten Erfolg seiner Karriere. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2003 in Paris wurde er
über 200 Meter Weltmeister. In einem knappen Rennen lag Capel am Ende mit der Zeit von 20,30 Sekunden um eine Hundertstel-
sekunde vor seinem Landsmann Darvis Patton. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2005 in Helsinki gewann er die Bronze-
medaille.
Capel war gesperrt
Nach einem zweiten positiven Test im Februar 2006 auf Marihuana (der erste stammt aus dem Jahre 2004) wurde John Capel von
der amerikanischen Anti-Doping Agentur für zwei Jahre gesperrt. Nun greift der Sprinter (Bestzeiten: 19,85 Sekunden über 200 m,
9,95 Sekunden über 100 m) wieder an, um sich vielleicht noch einmal für die Weltmeisterschaft 2009 in Berlin zu qualifizieren.
Das Leichtathletik-Sportfest “EWE-Athletics - Weltklasse hinterm Deich" beginnt am morgigen Sonnabend um 15 Uhr auf dem
Cuxhavener Strichweg-Sportplatz. Karten sind bei allen hiesigen Volksbanken und an der Tageskasse erhältlich.  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. Juli 2008
Die große Wind-Lotterie bei der "Weltklasse hinterm Deich"
4000 Zuschauer beim Internationalen Leichtathletik-Sportfest / Athleten kämpften mit drehenden Winden

Von Frank Lütt 
Mit Böen und drehenden Winden hatten die Top-Athleten am Sonnabend beim Internationalen Leichtathletik-Sportfest “EWE Ath-
letics - Weltklasse hinterm Deich" am meisten zu kämpfen. Besonders die Stabhochspringer hatten zu leiden. Schon beim Anlauf
war es schwierig, den Stab gerade zu halten. Und wenn sich die Springer dann in die Höhe katapultierten, wurde das Bangen noch
größer. Von einer “Wind-Lotterie” sprach denn auch Lars Börgeling. Der Leverkusener wollte wie sein Vereinskollege Richard
Spiegelburg mit einem Satz über die Olympia-Norm von 5,70 Meter Stärke beweisen (beide stehen nicht im Peking-Aufgebot).
Allerdings scheiterten sie genauso wie der dritte Leverkusener Malte Mohr an dieser Höhe. Mit jeweils übersprungenen 5,50 Meter
gewann Börgeling vor Mohr und Spiegelburg.
Knapper Hürdensprint
Allen äußeren Umständen am besten getrotzt hatte Carolin Nytra, die in beeindruckender Weise den Hürdensprint bei den Frauen
gewann (siehe Bericht unten). Bei den Männern behielt über 110 Meter Hürden der Leipziger Willi Mathiszik (13,59) die Nase vorn.
Die Verteilung der Plätze war hier besonders spannend, denn Zweiter wurde der Kolumbianer Paulo Villar in 13,60 - und nach einer
Hundertstel Sekunde kam der Dritte John Alexander (Leipzig).
Über 200 Meter siegte bei den Männern Alexander Kosenkow aus Wattenscheid (20,77), Hinter ihm reihten sich Harry Nfum
(Ghana, 20,89) und Daniel Schnelting (LAZ Rhede, 20,90) ein. Der deutschen Meister hatte damit sein Ziel, die Olympia-Norm von
20,45 zu knacken, verpasst. Bei den Sprinterinnen tat sich Vida Anim aus Ghana hervor. Sie feierte in Cuxhaven einen Doppeler-
folg über 100 und 200 Meter (11,42/23,41). Bei den Männern über 100 Meter gewann nicht der ehemalige 200-Meter-Weltmeister
John Capol (USA, er wurde Zweiter in 10,35), sondern sein Landsmann Ernest Wiggins in guten 10,24 Sekunden.
In einem taktischen 800-m-Rennen setzte sich Matt Scherer (USA) gleich an die Spitze und siegte in 1:47,74 Minuten vor Maxi-
milian Wessel (Kronshagen), der Saisonbestleistung mit 1:48,58 lief. Enttäuscht packten Rene Herms und Nils Schumann wegen
Verletzungen noch vor dem Start ihre Schuhe wieder ein. Olympia-Teilnehmer Carsten Schlangen (Berlin) versuchte sich über 1500
Meter erfolgreich als Hase oder besser ausgedrückt Windschatten-Geber für seinen Vereinskollegen Franek Haschke (3:42,15),
der das Rennen gewann. Die Frauen über 800m haben ihre Aufgabe ganz gut gemeistert. Es siegte die Ukrainerin Zola Gladun
(2:03,76) vor der Polin Agnieska Sowinska (2:04,45) und Jana Hartmann aus Dortmund (2:04,47).
Sturz von Tina Kron
Pech hatte die Saarbrückerin Tina Kron, als sie über 400 Meter Hürden in der Schlusskurve ins Straucheln geriet und stürzte. Da-
mit war der Weg frei für die Siegerin Leva Zunda (Lettland, 57,01).
Der Wind spielte bei den Weitspringern vermutlich nicht die entscheidende Rolle, weil die große Tribüne Schutz gab. Dennoch war
dieser Wettbewerb - der US-Amerikaner Tony Almond gewann mit 7,71 Meter - eher bescheiden von der Leistung. Ähnlich sind der
Hochsprung (Siegerin Irina Kovalenko, Ukraine, 1,88 m) und das Diskuswerfen der Frauen zu bewerten (Becky Breisch, USA,
58,73 m). Nach Peter Sacks (Leipzig) kurzfristiger Absage gewann der Tscheche Petr Stehlik (20,03 Meter) das Kugelstoßen.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. Juli 2008
Carolin Nytra setzt die Glanzlicher 
Hürdensprinterin blieb zweimal unter 13 Sekunden

Von Erich W. Willmann  
Schwere Beine habe sie gehabt am Morgen und der Regen vor dem Wettkampf passte auch nicht ins Konzept. Doch dann strahlte
Carolin Nytra, die deutsche Meisterin über die 100 Meter Hürden, beim Leichtathletik-Sportfest "EWE Athletics - Weltklasse
hinterm Deich": “Unter 13 Sekunden. Ich bin sehr zufrieden." Carolin Nytra setzte die Glanzlichter beim Sportfest. 12,99 Sekunden
bei 0,4 Meter Gegenwind pro Sekunde - das unterstreicht ihre Form. Im zweiten Lauf erreichte sie gar 12,97, was ihr in dieser Dis-
ziplin den Gesamtsieg brachte. Zweimal wollte Carolin Nytra während des Sportfestes laufen, um gleich ein wenig Olympische
Spiele zu simulieren. Denn dort muss sie auch zweimal laufen, wenn sie ihr vorerst gesetztes Ziel, das Halbfinale, erreichen will.
“Kein Training kann den Wettkampf ersetzen", sagt Carolin Nytra. So suchte die Bremerin die Herausforderung und den Druck
gegen internationale Gegnerinnen und passierte letztlich wieder zweimal als Siegerin das Ziel. Bei 13,0 Sekunden über diese Dis-
tanz beginnt die Weltklasse in dieser Disziplin. Carolin Nytra hat vor wenigen Wochen in Kassel mit 12,84 Sekunden ihre persön-
liche Bestleistung erreicht, wurde in Nürnberg deutsche Meisterin mit der Zeit von 12,87 Sekunden und bestätigte diese Leistung
nun gleich zweimal in Cuxhaven. “Jetzt geht es darum, diese Leistung zu halten", blickte die Studentin in die Zukunft. Das sollte
durchaus möglich sein, denn die Olympischen Spiele in Peking sind nicht mehr weit entfernt.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. Juli 2008
"Was machen die Athleten jetzt?"
Veränderungen für das kommende Jahr geplant
 
Von Frank Lütt  
Vor einer Woche nach der DM in Nürnberg war Nominierungsschluss. Einige gute deutsche Athleten haben die Olympia-Qualifi
kation nicht gepackt. Die hätten doch hier eine Menge Spaß haben können - und Leichtathletik macht man doch, weil man Spaß
daran hat", so Sportfest-Veranstalter Heinz Hüsselmann. Der Bochumer, der selbst früher Bundestrainer beim Deutschen Leicht-
athletik-Verband (DLV) war, wundert sich über die Einstellung, in Cuxhaven nicht starten zu wollen. "Was machen die Athleten
denn jetzt?" Für Peking hat sich nur ein Weitspringer qualifiziert. In Cuxhaven war nicht ein deutscher Springer dabei. “Wo war
denn die Nummer zwei, drei oder vier?”, nannte er als Beispiel.
Dennoch war der Meeting-Direktor mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Mit 4000 Zuschauern gab es auch immerhin eine
deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. “Mein Anspruch ist aber 5000 plus." So soll “Weltklasse hinterm Deich" 2009 ein
neues Format erhalten. Durch die Aufnahme in die europäische Veranstaltungsserie EAA-Meetings wird es vermutlich auch eine
Verschiebung auf Mittwoch geben, so wie es in den Anfangsjahren in Cuxhaven schon einmal war. Die großen Golden-League-
Meetings sollen 2009 freitags stattfinden, sodass die kleineren Veranstaltungen durchaus davon profitieren könnten, wenn aus-
ländische Athleten zwischendurch Starts suchen. Unkenrufen zum Trotz betonte Hüsselmann, dass das Meeting bis 2010 ge-
sichert sei, weil unter anderem der Vertrag mit dem Titelsponsor so lange laufe.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. Juli 2008
Traum vom Winde verweht
Michael Möllenbeck schafft nicht die Olympia-Qualifikation

Von Helmut Huppmann  
Er wollte zum Ende seiner Laufbahn noch einmal die Fahrkarte nach China zur Teilnahme an den Olympischen Spielen lösen.
Doch Michael Möllenbeck schaffte es in Cuxhaven nicht, die Norm von 64,50 Metern im Diskuswerfen zu knacken. Da Möllenbeck
die Norm bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg nicht packte, wollte er jetzt beim Sportfest “EWE Athletics - Weltklasse
hinterm Deich" die Ausnahmeregelung, die ihm der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) erteilt hatte, nutzen. Das Urgestein der
Diskus-Szene hatte in Nürnberg mit 62,98 Metern den zweiten Rang belegt.
In Cuxhaven, wo der 38-Jährige schon des öfteren an den Start gegangen war, war er hoch motiviert für den Wettkampf. Im ersten
Versuch schaffte der Wattenscheider auch gleich 60,45 Meter. Doch der Wind, der immer böiger aufkam, verhinderte in den folgen-
den Versuchen ein ideales Flugverhalten seines Arbeits-Gerätes. Der 130 Kilogramm schwere Hüne, der vor sechs Jahren den
Diskus schon einmal auf 67,64 Meter geschleudert hatte, legte danach zwei Fehlversuche hin. Im vierten Versuch gelangen ihm
61,35 Meter. Mit dieser Weite gewann er den Wettkampf in Cuxhaven. Im fünften Durchgang flog der Diskus nur noch 60,78 Meter
weit und der sechste und letzte Durchgang war wieder ein Fehlversuch. So verpasste Möllenbeck erneut die Olympia-Norm und
wird sich die Spiele wohl im Fernseher anschauen müssen.
Der zweite deutsche Athlet mit einer Ausnahmegenehmigung war Daniel Schnelting (LAZ Rhede). Er wollte sich über die 200-m-
Distanz in der Küstenstadt für Peking qualifizieren. Der 22-Jährige gewann bei der DM in Nürnberg, doch seine Siegerzeit von
20,54 Sekunden reichte nicht für das Ticket zu den olympischen Spielen (Norm 20,45). Über 200 Meter belegte Schnelting in Cux-
haven den dritten Platz in 20,90 Sekunden. Damit verpasste er erneut die Olympia-Norm.

NORDSEE ZEITUNG vom 14. Juli 2008
Der Wind verweht Olympia-Träume
Diskuswerfer leiden unter der Witterung / Stab-Artisten gehandicapt 
 
Cuxhaven (ewm). Rund 4000 Zuschauer kamen zur zwölften Auflage der EWE Athletics "Weltklasse hinterm Deich". Mehr als im
vergangenen Jahr, weniger als man sich vorgenommen hatte. Das aber hatte mit Sicherheit mit dem Wetter zu tun. Denn eine
halbe Stunde vor dem ersten Wettkampf fielen noch leichte Regentropfen, doch dann hielt sich das Wetter. Es war jedoch nicht
mit den Leichtathleten im Bunde. Besonders auf die Werfer und die Stabhochspringer hatte es der Wind abgesehen.
Kurzfristig hatte Organisator Heinz Hüsselmann noch den Diskuswurf der Männer ins Programm genommen. Deshalb, um dem
Zweiten bei den deutschen Meisterschaften, Michael Möllenbeck, noch eine Chance zur Olympia-Qualifikation zu geben. Der
Wattenscheider Möllenbeck kam bei den deutschen Titelkämpfen in Nürnberg auf 62,98 Meter. Für Sieger Robert Harting wurden
in Nürnberg 66,26 Meter gemessen. Die Olympianorm liegt bei 64,50 Metern. Zweimal muss sie erreicht werden. Mit 61,35 Metern
ging der Sieg in Cuxhaven an Michael Möllenbeck. Zu wenig. Möllenbeck hatte nicht nur mit der Weite, sondern auch mit dem
Rückenwind zu kämpfen. Rückenwind im Diskuswurf kostet Weite. Da war mit des Windes Mächten kein guter Bund zu flechten.
Auch die Stabhochspringer hatten es mit sehr schwierigen Windverhältnissen zu tun. Mit 5,50 Metern ging der Sieg an Lars
Börgeling von Bayer Leverkusen. Auf die gleiche Höhe kamen Malte Mohr und Richard Spiegelburg, beide ebenfalls von Bayer
Leverkusen, allerdings mit weniger Fehlversuchen.
Aus der Bahn geschubst
“Das ist normalerweise keine Höhe, die wir anbieten können", sagte Lars Börgeling. Doch die Disziplin Stabhochsprung ist sehr
windanfällig. Der Athlet wird mit dem langen und schweren Stab leicht aus der Bahn geschubst. “Der Wind hat unsere Leistung
verbaut", sagte Börgeling. 5,70 Meter habe man den Zuschauern anbieten wollen, 5,50 Meter seien “etwas mau".
Auch ein zweiter Kandidat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Daniel Schnelting, suchte noch seine letzte Chance, sich für
Olympia zu qualifizieren. Er startete über 200 Meter, wurde Dritter in 20,90 Sekunden. 20,45 Sekunden beträgt die Norm. Auch er
schaffte es nicht mehr, für das schon fast auf der Startbahn stehende Flugzeug nach Peking noch eine Bordkarte zu bekommen.
Nach der Absage von Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch, die noch immer unter Beschwerden am Fuß leidet, verzichteten
auch die 800-Meter-Läufer Rene Herms aus Braunschweig und Nils Schumann aus Erfurt auf einen Start in Cuxhaven.
Besonders glücklich war Heinz Hüsselmann nach der Veranstaltung nicht. “Wo sind die deutschen Athleten?", fragte er. Der Weit-
sprung zum Beispiel ging gänzlich ohne deutsche Beteiligung über die Bühne. “Wer es nicht für die Spiele geschafft hat, müsste
doch froh sein, auf Sportfesten zeigen zu können, was er kann", sagt Hüsselmann. “Wollen diese Athleten jetzt schon ihre Saison
beenden?" Es scheint etlichen Leichtathleten an Motivation zu fehlen. Deshalb hinken sie in vielen Disziplinen auch hinter der Welt-
spitze her. Ein Problem, mit dem sich nicht nur der Verband, sondern auch die Ausrichter von Sportfesten zu befassen haben.

NORDSEE ZEITUNG vom 14. Juli 2008
Splitter aus Cuxhaven
 

Was jeden Bundesligatrainer zu einem Wutausbruch treiben würde, sieht man in der Leichtathletik lockerer. Kurz vor Beginn des
Hochsprungs der Frauen war erst eine Teilnehmerin an der Anlage. Per Lautsprecher mussten die anderen zum Wettkampf ge-
rufen werden. “Die Bande ist bestimmt nicht zu hoch. Die nehmen die locker im Scherensprung", kommentierte Stadionsprecher
Wolf-Dieter Poschmann. Letztlich fanden sich die restlichen vier Hochspringerinnen dann doch noch pünktlich ein.
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Autogramme waren vor allem bei den jugendlichen Helfern gefragt. Sie ließen sich Unterschriften auf die weißen Shirts geben. Da-
mit man Namen und Disziplin richtig einordnen kann, schrieb die Startnummer 151: Lathoso Wallace, 400 m H, USA.
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Die Bahn in Cuxhaven wurde kurz vor dem Sportfest für etwa 100 000 Euro renoviert. Auf die alte Bahn wurde etwas Tartan aufge-
spritzt. Nun ist sie derzeit etwas weicher als früher.
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Tina Kron aus Saarbrücken hatte sich über die 400 Meter Hürden vor dem Einbiegen in die Zielgerade schon einen erklecklichen
Vorsprung herausgelaufen. Es waren nur noch drei Hürden zu nehmen, da geriet sie ins Straucheln und stürzte. So war der Sieg
dahin und die Lettin Leva Zunda gewann den Lauf. Während Tina Kron bald wieder aufstehen konnte und der Sturz ohne Folgen
blieb, erwischte es den Südafrikaner Sherwin Vries viel böser. Über die 200 Meter der Herren stürzte er etwa 120 Meter vor dem
Ziel. Er zog sich einen Anriss an der Achillessehne zu. Vries wurde im Krankenhaus in Cuxhaven behandelt, war abends aber
schon wieder beim Empfang der Athleten dabei. Sechs Woche Pause, schätzt er, werde die Heilung beanspruchen. Nun will er
erst einmal so bald wie möglich nach Hause.
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Weit vorn in der Rangliste
Die Reputation der EWE Athletics "Weltklasse hinterm Deich" liegt in einer internationalen Rangliste weltweit auf Platz 40, in Eu-
ropa auf Platz zwölf. Gemessen werden dabei die fünf besten Ergebnisse pro Disziplin. 14 Disziplinen müssen angeboten werden.
Dazu werden zwei zusätzliche Leistungen gewertet. Alles wird addiert, entsprechend fällt der Platz in der Rangliste aus.
==> Ergebnisse  

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