8. KSK Küstenmarathon in Otterndorf am 16. September 2007

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NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. April 2007
Zum achten Mal Marathon in Otterndorf

(cn).
Für den 8. KSK Küstenmarathon fällt am 16. September für Spitzensportler und Amateure der Startschuss zum achten Lauf
zwischen Altstadt und Weltschifffahrtsweg. Als ungewöhnlich und bisher bundesweit einmalig erweist sich der Anlass zu diesem
Sportereignis: Laufen für die Rechte der Kinder im Rahmen des Weltkindertages. So öffnen sich an diesem Tag in direkter Nach-
barschaft von Start und Ziel paradiesische Kinderwelten, während Sportler und Zuschauer an der Strecke mit dem Wortlaut einer
Reihe von Paragraphen aus der UN-Kinderrechtskonvention vertraut gemacht werden.
Eingeleitet mit dem sehenswerten Bambini-Marathon (421 Meter), an dem sich Hunderte Kindergartenkinder beteiligen, folgen ein
Zehn-Kilometer-Lauf, Halbmarathon und Marathon, 5000-Meter-Läufe für alle Altersklassen sowie 1000-, 2000- und 5000-Meter-
Läufe für Schüler, zudem sieben Kilometer für Walker. Mit einer zünftigen Nudelparty am Vortag optimal eingestimmt, bietet ein
attraktives Rahmenprogramm in der malerischen Altstadt Otterndorfs nicht nur für Läufer Lebensfreude.
2005 Austragungsort der deutschen sowie der niedersächsischen Meisterschaft im 10-km-Straßenlauf, kann Otterndorf auf das
vielfache Lob von Läufergrößen setzen, darunter der Europameister 2006, Jan Fitschen, Ulrike Dreißigacker, Luminita Zaituc,
Sabrina Mockenhaupt (alle 10 km), Eric Kimase, Simon Mbethuka (Marathon) und James Kiplagat Kosgei (Halbmarathon).
Informationen und Anmeldung: Organisationskomitee Küstenmarathon, Marktstraße 21, 21762 Otterndorf, Telefon (04751) 91900,
Fax (04751) 919103, E-Mail: info@kuestenmarathon.de und im Internet unter www.kuestenmarathon.de

NIEDERELBE ZEITUNG vom 24. Juli 2007
Checkliste für den Marathon
Umfangreiche Vorbereitungen für den KSK Küstenmarathon am 16. September in Otterndorf

Otterndorf
(hol). Aktiv laufen, einmal eine Marathonstrecke bezwingen und nach 42,195 Kilometern planmäßig ankommen. Die
Möglichkeiten der Teilnahme an einem Laufevent sind in den vergangenen Jahren um das achtfache gestiegen. Doch das Quali-
tätssiegel eines Marathons bestimmen die äußeren Umstände - und damit will Otterndorf wieder beim KSK Küstenmarathon
punkten. Eine Kleinstadt im Fokus der Profi- und Freizeitläufer - alle Jahre wieder im September, in diesem Jahr zum achten Mal
(Sonntag, 16. September, von 9 bis 16 Uhr). Ob Debütant oder Wiederholungstäter: Die Medemstadt zieht sie alle in ihren Bann,
auch die Weltklasseläuferin Luminita Zaituc, die bereits vier Mal in Otterndorf dabei war: “Es gefällt mir hier einfach, die Stadt ist
schön, sie hat viel Atmosphäre. Und die Menschen hier sind von einer bemerkenswerten Herzlichkeit", schwärmte sie im Vorfeld
des 7. KSK Küstenmarathons im vergangenen Jahr.
Doch Küstenmarathon in Otterndorf ist weit mehr als nur Marathon. Veranstaltet zum Weltkindertag, bietet bereits seine alljähr-
liche Eröffnung mit dem Bambini-Marathon über die Distanz von 421 Metern und der Teilnahme vieler hundert Kindergartenkinder
einen ersten erlebenswerten Höhepunkt. Halbmarathon, 10-Kilometer-Strecken, Läufe im Schülerzuschnitt von einem, zwei und
fünf Kilometern (letzterer auch für alle Altersklassen) sowie Walking über sieben Kilometer stehen zur Wahl. Ein umfangreiches
Begleitprogramm mit den “Kinderwelten" ist ebenfalls wieder in der Planung.
Damit auch der 8. Küstenmarathon den gewohnten Erfolg verbuchen kann, arbeitet das Organisationskomitee (OK) um Annette
Butzke (KSK Wesermünde-Hadeln) und OK-Sprecher Herbert Schumacher (TSV Wanna) auf Hochtouren. So wird zurzeit eine
mehr als 50 Seiten starke Checkliste abgearbeitet, damit das “Präzisionsuhrwerk" mit seinem Heer aus ehrenamtlichen Helfern im
September ganze Arbeit leisten kann.
Neben dem aktuellen Flyer, der in vielen Verwaltungen, Geldinstituten und weiteren öffentlichen Einrichtungen erhältlich ist, können
sich Laufinteressierte unter www.kuestenmarathon.de informieren und anmelden. E-Mail-Anmeldungen kann man unter
info@kuestenmarathon.de absenden. Weitere Anmeldungsmöglichkelten gibt es: Per Fax unter (0 47 51) 91 91 03 oder direkt im
Büro des Organisationskomitee Küstenmarathon, Marktstraße 21, 21762 Otterndorf (Hadler Haus), Telefon: (0 47 51) 919 00. 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. August 2007 (Zwei Artikel)
Die Topathleten fragen mittlerweile an
Popularität des KSK Küstenmarathons zum Weltkindertag in Otterndorf steigt / Voranmeldeergebnisse höher als im
vergangenen Jahr

(flü).
“Wir haben so viele Startwünsche wie noch nie zuvor, freute sich gestern Heinz Hüsselmann über den mittlerweile erreichten
Stellenwert des KSK Küstenmarathons zum Weltkindertag in Otterndorf. Am 16. September findet die große Laufveranstaltung be-
reits zum achten Mal statt. Hüsselmann, Mitglied des Organisationskomitees, berichtete im Rahmen einer Pressekonferenz im
Hause des Titelsponsors Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, dass zahlreiche Top-Athleten mittlerweile Anfragen stellen, ob sie
in Otterndorf laufen dürfen. “In den ersten Jahren war das eher andersherum." Wie sehr die Atmosphäre in der malerischen Altstadt
die Läufer beeindruckt, mache unter anderem deutlich, dass in der Vergangenheit sogar Spitzenathleten auf Meisterschaften ver-
zichtet hätten, um lieber in der Medemstadt dabei zu sein. Die vielfache Deutsche Meisterin und Marathon-EM-Zweite von
München, Luminita Zaituc, sei beispielsweise nicht bei einer DM im 10-km-Straßenlauf angetreten, weil sie auch von dem Konzept
in Otterndorf überzeugt sei - nämlich für die Rechte der Kinder zu laufen. Zaituc befinde sich nun in Japan, um an der Leichtath-
letik-Weltmeisterschaft in Osaka teilzunehmen. *) Mit der sympathischen Athletin, die auch bei jedem Start in Otterndorf die Kinder-
gartenkinder auf ihrem "Mini-Marathon" begleitet hat, seien schon Gespräche geführt worden. Nach der WM hoffe Hüsselmann auf
eine positive Entscheidung von Luminita Zaituc - für den Küstenmarathon. Eine interessante Anfrage für den 10-km-Frauenlauf
hätten die Organisatoren aber schon auf dem Tisch: Eine US-Amerikanerin mit einer Bestzeit von 32:30 Minuten wolle nach
Ottern-dorf kommen. *) = Luminita Zaituc musste ihre WM-Teilnahme verletzungsbedingt absagen !
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund 1600 Teilnehmer auf den unterschiedlichen Strecken registriert. Die bisherigen Vor-
anmeldezahlen seien fast vier Wochen vor dem Veranstaltungstag höher als in den vergangenen Jahren, sodass mit einer weiteren
Steigerung des Rekordergebnisses aus 2006 gerechnet werden müsse. Veranstalter sind die drei Sportvereine TSV Otterndorf, VfL
Wingst und TSV Wanna sowie der Deutsche Kinderschutzbund im Landkreis und Stadt Cuxhaven. Alle Erlöse fließen in die Nach-
wuchsarbeit dieser vier Institutionen. Am Marathonsonntag setzen sich dafür rund 350 ehrenamtliche Helfer ein.
Küstenmarathon als Heimspiel
25-jähriges Lauftalent Ralf Salih aus Otterndorf startet über 10 Kilometer

(flü).
"Ich laufe natürlich in Otterndorf, das ist mein Heimspiel", sagt Ralf Salih überzeugend. Der 25-jährige Otterndorfer hätte
ebenso gut bei anderen Läufen am 16. September für seinen neuen Verein Marathon-Club Bremen starten können, doch das Lang-
streckentalent entschied sich für den Küstenmarathon. Ralf Salih begann seine Leichtathletik-Karriere in Otterndorf. Sein Talent
blieb nicht lange verborgen. Der TV Langen überzeugte ihn vor Jahren zu einem Wechsel. So war er denn auch lange Mitglied der
Leichtathletik-Bundesligamannschaft in der Stadt vor den Toren Bremerhavens. Mit zunehmender Reife wurden auch die Strecken
länger, die er im Wettkampf absolviert. Im vergangenen Jahr begann er die Saison furios, fuhr einige Siege bei Straßenläufen ein,
brach Streckenrekorde und persönliche Bestleistungen. Dann zwang ihn eine Achillessehnen-Reizung, kürzer zu treten. Ein Um-
stand, der ihm gar nicht schmeckte. Dank der Hilfe eines Orthopädie-Unternehmens aus Hemmoor beziehungsweise Cuxhaven,
das ihn mit speziellen Einlagen versorgte, lief es zunächst wieder einigermaßen rund.
Am 1. April dieses Jahres trat er beim 1. Sparkassen-City-Marathon-Cuxhaven auf der Zehnkilometer-Strecke an. Durch ein Miss-
verständnis zwischen Führungsfahrzeug und Salih kam er vom richtigen Weg ab, verpasste die Abzweigung des 10-Km-Laufes,
war plötzlich auf der Halbmarathonstrecke. Veranstalter und Läufer reagierten prompt: Per Telefon wurde der Athlet sozusagen auf
die längere Distanz umgebucht. Und: Salih gewann den Halbmarathon mit deutlichem Vorsprung. Dieses Missgeschick mit einem
sportlichem Erfolg am Ende hatte aber Auswirkungen auf seine Achillessehne. Solch lange Strecken lief der 25-Jährige sonst nicht
im Wettkampf. Die Schmerzen traten erneut auf. Seitdem trainiere er deutlich weniger, sodass eine Top-Zeit für den Küstenmara-
thon wahrscheinlich nicht drin sei. Der Ottemdorfer setzt aber zur Zeit auch andere Prioritäten. Er möchte sein 2. Staatsexamen
bestehen, um als Berufsschullehrer tätig zu sein.  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 25. August 2007
NEZ-Kinderreporter gesucht
Acht- bis 15-jährige können am 16. September journalistisch tätig sein

Otterndorf
(wip). Der 7. KSK-Küstenmarathon am 16. September ist deutschlandweit die einzige Laufveranstaltung, die die
Rechte von Kindern in den Fokus rückt. Dies nimmt die Niederelbe-Zeitung erneut zum Anlass, Kindern und Jugendlichen eine
Stimme zu geben. Zum dritten Mal werden am Marathon-Sonntag wieder Kinderreporter unterwegs sein, um das Sport- und Gesell-
schaftsereignis aus ihrem Blickwinkel journalistisch zu begleiten. Die NEZ bietet zehn Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen
acht und 15 Jahren die Chance, auf der Veranstaltung als Nachwuchs-Reporter mit Block, Stift und Kamera unterwegs zu sein und
unter professioneller Betreuung und Anleitung darüber Artikel zu verfassen sowie Pressefotos aufzunehmen, die dann auf Sonder-
seiten in der NEZ erscheinen werden. Die tollen Erfahrungen aus beiden zurückliegenden Jahren haben die Redaktion ermutigt,
dieses Angebot auch zum 7. KSK-Küstenmarathon anzubieten.
Wer Lust hat, sich der besonderen Herausforderung zu stellen und solch eine Großveranstaltung mit journalistischen Augen zu be-
trachten, kann sich bis Montag, 3. September, dafür bewerben. Teilt uns bitte kurz Name, Alter und Adresse mit Telefonnummer
sowie gegebenenfalls E-Mail-Adresse mit. Aus den Bewerbungen werden zehn Kids ausgewählt, die die Chance erhalten, Sportler
und Prominente zu interviewen oder hinter die Kulissen blicken zu dürfen, um darüber in Wort und Bild zu berichten. Seid Ihr neu-
gierig und habt Spaß am Schreiben, dann bringt Ihr schon gute Voraussetzungen mit. Ganz wichtig: Ihr solltet am Sonntag, 16.
September, nicht nur gute Laune, sondern auch Zeit mitbringen (zirka 8.30 bis 15.30 Uhr). Eure Eltern müssen ihr Einverständnis
abgeben. Die NEZ-Kinderreporter sind für die Dauer ihres journalistischen Einsatzes versichert.
Die Stadt Otterndorf stellt wiederum das Kinderreporter-Büro in direkter Veranstaltungsnähe zur Verfügung und die Kreissparkasse
Wesermünde-Hadeln unterstützt die NEZ-Aktion mit Bereitstellung von Räumen für die stattfindende Redaktionssitzung sowie Be-
reitstellung der "Dienstkleidung" in Form von T-Shirts, die das junge Presse-Team gut sichtbar ausweisen. Erste Amtshandlung
der ausgewählten Nachwuchs-Journalisten wird übrigens der Auftritt bei der öffentlichen Pressekonferenz am 14. September in
Otterndorf sein
Eure Bewerbungen richtet ihr bitte bis zum 3. September (12 Uhr) an: Redaktion Niederelbe-Zeitung, Stichwort: Kinderreporter,
Gutenbergstr. 1, 21762 Otterndorf per Brief, Fax (0 47 51) 90 11 11 oder E-Mail: kramp@nez.de. Telefonische Auskünfte erteilt
NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp unter (0 47 51) 90 11 69.  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 13. September 2007
Viele Kenianer beim Küstenmarathon
Sonntag um 9:30 Uhr eröffnen Kindergartenkinder das Laufereignis in Otterndorf / Rahmenprogramm und verkaufs-
offener Sonntag

(flü).
Der KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf findet am kommenden Sonntag, 16. September, ab 9.30 Uhr,
zum achten Mal statt. Mit dabei sind wiederum neben Hunderten von Hobbyläufern auch Spitzenathleten aus Kenia. Der Sieger bei
der Halbmarathon-Premiere 2005 im Rahmen des Küstenmarathons wird erneut in der Medemstadt antreten: Der Kenianer James
Kiplagat Kosgei überraschte die Läuferszene. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:05:22 Stunden über die 21 Kilometer war er an-
gereist. Auf der schönen, aber anspruchsvollen Strecke mit Steigungen am Deich und Gegenwind ließ Kiplagat Kosgei keine
Zweifel aufkommen, dass er an diesem Tag der Schnellste ist. Nach 1:04:46 Stunden kam er ins Ziel.
Das Laufen ist ihm in die Wiege gelegt worden: Sein Vater war 1988 Cross-Weltmeister mit der Mannschaft und holte bei dieser
WM im Einzel die Silbermedaille. Die Mutter war die erste Afrikanerin, die im Jahre 1980 die 800 Meter unter zwei Minuten lief. Im
vergangenen Jahr zog Kiplagat Kosgei zusammen mit seinem Landsmann Stanley Kipkosgei Selil auf und davon. Dahinter lag
dann schon Norbert Schepergerdes vom MTV Lüdingworth, am Ende dritter Mann (1:14:43). Stanley Kipkosgei Selil hängte Vor-
jahressieger Kiplagat Kosgei wenige Kilometer vor dem Ziel ab und siegte in guten 1:07:24 Stunden mit 31 Sekunden Vorsprung.
Dieses Jahr wird der 29-jährige Kiplagat Kosgei auf erfolgshungrige, junge Talente aus seinem Heimatland treffen. Samuel Kibet
Limo und Charles Chebet debütieren auf der 21-Kilometer-Strecke. Schon sehr bekannt in der deutschen Läuferszene ist Hillary
Kemboi vom Kenia Fila Team. Er lief nicht nur beim Crosslauf Siege ein, sondern sorgte auch bei 10-Kilometer-Rennen - mit Zeiten
von knapp über 29 Minuten - für so manchen Paukenschlag.
Beim Küstenmarathon wird auch über die Zehn-Kilometer-Strecke ein packendes Duell erwartet, denn auch hier treffen zwei Keni-
aner aufeinander, von denen einer im vergangenen Jahr eine Weltklasseleistung im Straßenlauf hingelegt hatte. Der erst 19-jährige
Colins Kibet gewann in Würzburg in der Top-Zeit von 28:24 Minuten. Vielleicht erleben die Zuschauer sogar eine Bestzeit. Der
Otterndorfer Streckenrekord liegt bei 29:42 Minuten, gehalten vom Kenianer Daniel Kiprugut Too. Allerdings hat es das Profil in der
Medemstadt mit den Steigungen am Deich und möglichem Westwind am Hadler Kanal in sich. Kibet wird auf Elijah Keitany treffen,
der mit 29:35 Minuten ebenfalls eine gute Bestzeit vorweist.
Schon zu Wochenbeginn waren auf den unterschiedlichen Strecken - 1000 und 2000 m für Schüler D und C, 5 km, 10 km, Halb-
marathon, Marathon und Walking (7 km) - rund 1000 Teilnehmer gemeldet. Darin noch nicht enthalten sind mehrere hundert Kinder-
gartenkinder aus der Region, die um 9.30 Uhr den ersten Lauf über 421,95 Meter, den so genannten Bambinimarathon, bestreiten.
Nachmeldungen sind noch möglich, unter anderem im Internet unter www.kuestenmarathon.de oder eine Stunde vor dem jeweiligen
Start.
Vorläufige Startzeiten: 9.30 Uhr Bambinimarathon, 10 Uhr 10 km, 10.15 Uhr Marathon und Halbmarathon, 11 Uhr Schüler D,
11.50 Uhr Schiller C, 13.15 Uhr Start 5 km, 14 Uhr Start Walking.   

Extra-Beilage der NIEDERELBE ZEITUNG  
(14.9.2007 - km). Die NIEDERELBE ZEITUNG ist am Freitag, 14. September, mit einer 12-seitigen Extra-Beilage zum Küsten-
marathon erschienen. Die darin veröffentlichten knapp 30 Artikel können natürlich hier auf der Seite nicht eingestellt werden.
Allerdings dürfte die Extra-Beilage voraussichtlich auch am Veranstaltungstag in Otterndorf ausliegen.  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 15. September 2007
Im 8. KSK-Küstenmarathon stecken "100 Prozent Herzblut"
Große Abschluss-Pressekonferenz als Auftakt für das Laufereignis des Jahres in Otterndorf

Otterndorf
(ur). Für Luminita Zaituc, über viele Jahre Deutschlands beste Marathonläuferin, ist die Teilnahme am KSK-Küsten-
marathon in Otterndorf jedesmal “wie zu Hause sein". Der Publikumsliebling wird auch in diesem Jahr die Zehn-Kilometer-Strecke
unter die Laufschuhe nehmen und kann sich am Sonntag darauf freuen, von den Otterndorfern enthusiastisch angefeuert zu
werden. Die Top-Athletin von der LG Braunschweig trat gestern bei der Abschlusspressekonferenz an der Otterndorfer Geschäfts-
stelle der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln vor dem 8. KSK-Küstenmarathon ebenso auf wie drei der Spitzenläufer aus Kenia,
die sich den Halbmarathon und den Marathon vorgenommen haben. Mittlerweile ein alter Bekannter ist James Kiplagat Kosgei, der
2005 die Halbmarathonpremiere souverän gewann und sich vor einem Jahr knapp geschlagen geben musste.
Ein Signal für die Rechte der Kinder setzen
Dass alle Läuferinnen und Läufer am Sonntag nicht nur für sich selbst an den Start gehen, sondern auch ein Signal zum Welt-
kindertag setzen, machte Niedersachsens Kinderschutzbund-Vorsitzender Johannes Schmidt im Gespräch mit Burkhard Guthahn,
Vorstand des Hauptsponsors KSK, und Organisationschef Heinz Hüsselmann noch einmal deutlich: “Diese grandiose Veranstalt-
ung, die sich bundesweit als einzige dem Thema Rechte der Kinder widmet, soll diesmal dazu beitragen, dass die Kinderrechte
auch in der Landesverfassung verankert werden." Dass über die lange Distanz von mittlerweile acht Jahren hier etwas bewirkt
wurde und tief ins Bewusstsein gedrungen sei, könne man schon allein daran ablesen, dass in diesem Jahr 19 NEZ-Kinderreporter
über das Ereignis berichten wollen, meinte Schmidt. Die Kinder erhielten gestern von KSK-Vorstand Burkhard Guthahn ihre Shirts,
die sie neben ihren Ausweisen als Kinderreporter kenntlich machen.
In der Veranstaltung stecken “100 Prozent Herzblut", sagte Heinz Hüsselmann, der sein Engagement “keine Sekunde lang bereut"
habe. Er lobte damit auch den unermüdlichen Einsatz der Stadt Otterndorf und der Vereine TSV Otterndorf, TSV Wanna und VfL
Wingst sowie etlicher freiwilliger Helfer hinter den Kulissen, ohne die der Küstenmarathon nicht stattfinden könne. “Otterndorf ist
der richtige Ort für die Veranstaltung. Sie passt zu uns", sagte Bürgermeister Hermann Gerken. Dass es beim Küstenmarathon so
gut “passt", dafür sorgen auch die Sponsoren, für die neben der KSK auch Thomas Windgassen von EWE, Partner des Zehn-Kilo-
meter-Laufs und auch selbst am Start, und Thomas Dock (VGH) gestern vertreten waren.
Aushängeschild für den Laufsport im Landkreis
"Vergesst mir die Athleten nicht" wollte der stellvertretende Landrat Hans-Volker Feldmann appellieren, als er eindringlich davor
warnte, mit immer mehr Laufveranstaltungen hinter- und nebeneinander die Kräfte der Athleten zu verschleißen. “Der Otterndorfer
Küstenmarathon sollte das Aushängeschild des Laufsports für den gesamten Landkreis sein", fand Feldmann.
"Ich bin guter Hoffnung, dass alles gut wird"
Für Luminita Zaituc, die Stadtdirektor Harald Zahrte inzwischen schon als Lokalmatadorin betrachtet, ist die Teilnahme in Ottern-
dorf auch ein Stück Reha-Maßnahme, nachdem sie sich lange mit Verletzungen herumplagen musste. Ihr Verzicht auf die
Deutschen Straßenmeisterschaften in Mannheim am gleichen Wochenende bedeutet einen Gewinn für Ottemdorf und für sie die
Möglichkeit, ihre Form im Hinblick auf die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Peking 2008 zu stabilisieren. “Ich bin guter
Hoffnung, dass alles gut wird und ich gesund bleibe", so die sympathische Athletin, die natürlich auch wieder den Bambini-Mara-
thon über 421,95 Meter begleiten wird. Halbmarathon-Läufer James Kiplaget Kosgei verriet den beiden Schülern Hannah Sprute
und Jonas Schwanemann, die die Interviews mit den Kenianern führten, dass er an Otterndorf besonders die Atmosphäre schätzt
und die Menschen sehr freundlich sind. Außerdem gefalle ihm die Strecke, auf der ihn das Publikum mit seinem Beifall unterstützt.
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 17. September 2007 (Fünf Artikel)
Einsamer Sieger über die 42 Kilometer
Peter Chemaoy Kemboi (Kenia) siegte ganz klar

Von Frank Lütt
Bei der Königsdisziplin Marathon waren fast 100 Teilnehmer dabei. Vorne weg lief der Kenianer Peter Chemaoyy Kemboi ein ein-
sames Rennen und gewann in einer mittelprächtigen Zeit von 2:29:16 Stunden. Auf der 42,195 Kilometer langen Strecke war
Kemboi der einzige professionelle Läufer. Für den Kenianer war der Lauf schwierig. Zusammen gestartet mit den Halbmarathon-
Läufern musste er aufpassen, nicht das schnelle Tempo seiner Landsleute aufzunehmen, die nur die halbe Distanz liefen. So zog
er einsam seine vier Runden. Nach der Hälfte war noch mit einer ansprechenden Zeit zu rechnen, aber die Steigungen am Deich
und der Wind setzten Kemboi etwas zu. So war denn seine Endzeit von 2:29:16 Stunden eher bescheiden und weit weg vom
Küstenmarathon-Rekord, den im Jahr 2000 sein Landsmann Simon Mbethuka mit 2:14:16 aufstellte. Dahinter war es aber recht
spannend. Mehrere Athleten versuchten, neben Kemboi einen Platz auf dem Podium zu erreichen. Letztendlich wurde Stefan
Ungermann (Dauerbrenner) in 2:57:12 Stunden Zweiter vor dem besten Läufer aus der Region: Dirk Albers vom MTV Lüdingworth
(M45) durfte sich nicht nur über den dritten Platz in der Gesamtwertung freuen. Er wurde auch Erster in seiner Altersklasse und ge-
wann in der Cuxland-Wertung ein Preisgeld für Läufer, die für einen Verein aus dem Landkreis Cuxhaven starten. Zweiter Cuxland-
Läufer wurde Klaus Dock (Lokomotive Duhnen/3:11:35) vor Jürgen Frey (TSV Ihlienworth/3:29:17).
Bei den Frauen gewann Heike Cossmann (Tri Finisher Berlin/3:35:40) vor Dr. Verena Liebers (Blau Weiß Bochum/3:40:49 und
Babette Wenzel (BSG Springorium Bochum/3:46:54).

Weltklasse beim Halbmarathon
Kenianer zeigen über die 21 Kilometer ihre Klasse / Ednah Mukhwana mit Streckenrekord von 1:14:55

Von Frank Lütt
Fünf kenianische Männer und zwei Frauen haben den Halbmarathon beim KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag beherrscht:
Die zierliche Ednah Mukhwana lief mit 1:14:55 Stunden nicht nur eine Weltklasse-Zeit, sondern stellte auch noch einen neuen
Streckenrekord auf. Die 21-jährige Mukhwana lief zusammen mit ihrer Teamgefährtin Emmah Kiruki. Während ihre Landsmänner
logischerweise ein ganzes Stück vor ihnen herliefen, heftete sich Norbert Schepergerdes an die Fersen der beiden jungen Keni-
aneranerinnen. Doch auch der Top-Läufer vom MTV Lüdingworth musste auf dem zweiten Teil der letzten von zwei Runden ab-
reißen lassen. So blieb es bei dem spannenden Zweikampf zwischen den beiden kenianischen Frauen. Bei der Führungsarbeit
wechselten sie sich immer wieder ab. Wie ein Uhrwerk liefen sie im Gleichschritt und wurden auf der Zielgeraden frenetisch gefeiert
von den Tausenden Zuschauern. Die Entscheidung fiel erst auf den letzten 50 Metern, wo sich Ednah Mukhwana in einem klasse
Spurt knapp durchsetzte. Nach 1:14:55 Stunden stand sie als Siegerin fest. Ihre Landsfrau Emmah Kiruki überquerte nur vier Se-
kunden später die Ziellinie. Auf die dritte Frau mussten die Fans noch knapp über eine Viertelstunde warten: Angelika Carstensen
(MTV Heide/1:31:25) kam auf das Podest. An vierter Position folgte die ehemalige Hemmoorerin Imke Peter (MTV Heide/1:38:00).
In der Cuxland-Wertung gewann Birgit Grewe (TSV Neuenwalde/1:43:24) vor Eva Gründing (TSV Otterndorf/ 1:44:40) und Heike
Groth (TSV Neuenwalde/1:47:46).
In der Männerkonkurrenz war schnell klar, dass alle Podestplätze an Kenia gehen werden. Die fünf an den Start gegangenen Afri-
kaner setzten sich in der ersten Runde schnell vom übrigen Feld ab. Das Quintett lief zunächst lange recht einträchtig. Hillary
Kemboi, Evans Nyangwara und Charles Chebet gelang es aber bei etwa Kilometer 13, nach einer Tempoverschärfung James Kipla-
gat Kosgei (Sieger 2005) und Kevin Mutai abzuhängen. So lieferten sich drei Kenianer bis kurz vor dem Ziel ein packendes Finish.
Auf dem letzten Kilometer war die Spannung förmlich zu spüren. Hillary Kemboi war am Ende der glückliche Sieger in einer tollen
Zeit von 1:05:39 Stunden. Evans Nyangwara war nur sieben Sekunden dahinter. Weitere vier Sekunden später folgte Charles
Chebet. Für James Kiplagat Kosgei (1:07:30) blieb Rang vier vor Kevin Mutai (1:08:18).
Der Cuxland-Sieg ging an Norbert Schepergerdes
Auf dem sechsten Platz kam Norbert Schepergerdes (MTV Lüdingworth/1:16:04), der souverän die Cuxland-Wertung vor Mario
Schwiemann (TSV Otterndorf/ 1:24:36) und Michael “Pico" Tietje (TSV Ottemdorf/1:26:43) gewann.

Top-Zeiten über zehn Kilometer
Siege gingen nach Kenia / Alexander Klatt und Ralf Salih gemeinsame Dritte

Von Frank Lütt
Der Zehn-Kilometer-Lauf (387 gewertete Teilnehmer) ist neben dem Halbmarathon (239) der Volkslauf beim KSK Küstenmarathon.
Aber auch auf dieser Strecke dominierten die Läufer aus Afrika. Bis kurz vor dem Zielstrich lieferten sich Elijah Keitany und Colins
Kibet einen erbitterten Kampf um den Sieg in der Männerkonkurrenz. Auf der Strecke - eine sieben-Kilometer- und eine drei-Kilo-
meter-Runde - hatten sich die beiden Kenianer schnell abgesetzt. Dahinter lief ein weiteres Duo: Der Otterndorfer Ralf Salih und der
Wingster Alexander Klatt. Die beiden Führenden legten los wie die Feuerwehr und kamen gemeinsam nach 22 Minuten das erste
Mal an den Zuschauern im Zielraum vorbei. Und auch auf der zweiten Runde das gleiche Bild. Aber etwa 100 Meter vor dem Ziel
setzte sich der etwas sprintstärkere Elijah Keitany etwas ab und siegte in der starken Zeit von 30:20 Minuten, zwei Sekunden da-
hinter Colins Kibet. Unterdessen versuchten sowohl Salih als auch Klatt die entscheidende Tempoverschärfung um Platz drei. Aber
beide waren an diesem Tag gleich stark. So einigten sie sich kurz vor dem Ende, Hand in Hand über die Ziellinie (33:41) zu laufen.
Christoph Caspar (VfL Wingst/37:54) und Marius Gillner (TSV Otterndorf/38:13) freuten sich über die Platze zwei und drei in der
Cuxland-Wertung.
Dana Leistner aus Cuxhaven auf dem vierten Platz
Auch die beiden kenianischen Frauen - Jebichi Yator und Milka Jerotich - lieferten sich ein spannendes Duell. Yator hatte am Ende
mit 34:49 Minuten knapp die Nase vorn. Jerotich war nur eine Sekunde langsamer. Otterndorfs Publikumsliebling Luminita Zaituc
(LG Braunschweig) wurde nach langer Verletzungpause Dritte (35:22). Obwohl sie weit unter ihrer Normalform lief, wurde sie von
den Zuschauern wie eine Siegerin gefeiert. Auf Rang vier kam Dana Leistner aus Cuxhaven (42:12), die damit die Cuxland-Wertung
gewann vor Susanne Koll (TSV Wanna/43:13) und Nora Leseberg (Lauftreff Otterndorf/46:55).

Altenbrucher landet vorn
Von Frank Lütt
Einen immer besser werdenden Zuspruch gibt es beim Fünf-Kilometer-Lauf. 111 Teilnehmer waren dabei, darunter auch zahlreiche
Kinder und Jugendliche. Der Start erfolgte erst um 13.15 Uhr, sodass die Temperatur schon recht hoch war.
Gesamtsieger wurde Andreas Jagdhuber. Der 13-jährige Altenbrucher gewann in der starken Zeit von 18:06 Minuten. Zweiter wurde
der um ein Jahr jüngere Tilmann Petersen (LG Nordheide/18:39) vor dem Erwachsenen Holger Brunkhorst (Ahrenswolde/18:55).
Bei der weiblichen Konkurrenz setzte sich die 15-jährige Luise Wüstling (Hamburg) mit einer Zeit von 23:21 Minuten durch. Auf das
Podest kamen noch Celina Pape (LAV Bokel/23:47) und Rieke Meyerherm (TSV Wehdel/23:56).

"In die Herzen der Menschen laufen"
Tausende Zuschauer und Aktive beim KSK-Küstenmarathon in Otterndorf / Einzigartige Werbung für die Rechte der
Kinder

Otterndorf
(es). Die Organisatoren strahlten mit der Sonne um die Wette: der 8. KSK-Küstenmarathon in Otterndorf garantierte
wieder eine Mischung aus Sport, Spannung und dem Werben um mehr Rechte für Kinder. Eine Kombination, die gestern erneut
mehrere tausend Menschen zu diesem einzigartigen Sportspektakel anlockte.
Das gestrige Ereignis war nicht nur eine Werbung dafür, dass die Mischung aus regionalen Hobby- und internationalen Spitzen-
sportlern gelingen kann, sondern auch der Beweis, das man über den Sport eine Botschaft transportieren kann: die Botschaft, sich
mehr für Kinder und ihre Rechte einzusetzen. Schon gleich zu Beginn der Veranstaltung hatte der niedersächsische Landesvor-
sitzende des Deutschen Kinderschutzbundes, Johannes Schmidt, in einer Ansprache dafür geworben, die Kinderrechte in die
Landesverfassung aufzunehmen. In Otterndorf geschehe dieses Werben auf unverwechselbare Weise: “Wir laufen uns in die
Herzen der Menschen." Er stellte gleichzeitig heraus, dass eine solche Großveranstaltung nicht ohne die massive und langjährige
Unterstützung von Sponsoren auf die Beine gestellt werden könne. Ein Riesenkompliment gab es vom Landesvorsitzenden auch
für die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, zu denen auch zahlreiche Jugendliche (insbesondere an den Verpflegungs-
ständen) gehören.
Was Sponsoren, Organisatoren und Helfer gemeinsam auf die Beine stellen können, wurde gestern in der Medemstadt deutlich.
Die Veranstalter registrierten nicht nur eine neue Rekordzahl bei den sportlich Aktiven, sondern am Streckenrand feuerten wieder
Tausende die Athletinnen und Athleten an. Dass so viele Besucher nach Otterndorf kamen, lag sicherlich auch an einem Mann,
der erst am frühen Sonntagmorgen und damit wenige Stunden vor seinem Lauf in Otterndorf eingetroffen war: Elton.
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