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----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Neuste (Presse)-Berichte vom 18./19.7. Ergebnisse Braunschweig (30.6./1.7.) Ergebnisse Zittau (6.-8.7.) Ergebnisse Königs Wusterhausen (7./8.7.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zurück zur Übersicht (Extra-Seiten) Zurück zur Startseite ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Presseinformation vom 28. Juni 2007 (Von Manfred Scholz) 26 LG-Athleten kämpfen um Meistertitel Landesmeisterschaften in Braunschweig Leichtathletik. 709 Athleten aus 137 Vereinen haben für Niedersächsischen Leichtathletik-Meisterschaften in den Einzel- und Staffel-Disziplinen am Wochenende im Stadion an der Hamburger Straße in Braunschweig gemeldet, dazu kommen 55 Staffeln. Die Zuschauer dürfen sich in Braunschweig auf eine Leistungsschau der niedersächsischen Leichtathletik freuen. Mit dabei sein werden 26 Frauen, Männer und B-Jugendliche der LG Weserbergland. Verständnis muss man dafür haben, das die Europa-Cup- Starter Cathleen Tschirch oder Eike Onnen nicht dabei sind. Trainer Scharf: ”Unsere Athleten kämpfen zum Teil noch um die WM-Norm. Diese können sie bei den Landesmeisterschaften nicht erreichen. Daher suchen sie internationale Gegnerschaft bei größeren Veranstaltungen”. Tschirch’s Platz in der 4x100 Meterstaffel der Frauen der LG, dem amtierenden Deutschen Meister, wird wohl Teresa Emmrich beim ersten Staffelstart des LG-Quartetts in dieser Saison einnehmen. Mit einer Muskelverhärtung la- boriert noch Sebastian Stöckl, der 400 Meter-Spezialist wird auch in beiden Männerstaffeln gebraucht. Mit dabei bei den Frauen ist Jala Gangnus, die mit gesundheitlichen Problemen in die Saison gestartet sich aber für die Europameisterschaften der Juni- oren in der Staffel qualifiziert hat. Die Wettkämpfe in Braunschweig beginnen am Sonnabend um 10.30 Uhr, am Sonntag bereits um 10 Uhr.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 29. Juni 2007 Große Starterfelder bei den Läufern Landesmeisterschaften der Leichtathleten finden am Wochenende im Stadion an der Hamburger Straße statt Ganz im Zeichen der Leichtathletik steht an diesem Wochenende das Stadion an der Hamburger Straße. Dort finden die Landes- meisterschaften für Frauen, Männer und Jugend B der Verbände Niedersachsen und Bremen statt. 709 Teilnehmer werden am Samstag von 10.30 Uhr an an den Start gehen. Speziell auf den flachen Laufstrecken werden große Teilnehmerfelder erwartet. So bewerben sich in der Jugend 41 männliche und 49 weibliche Akteure um den Titel über 100 Meter. Bei den Männern haben die 5000 und die 800 Meter - jeweils mit starker Braunschweiger Beteiligung - mit 28 und 27 Meldungen den stärksten Zuspruch. Mit Hochspringer Eike Onnen aus Hannover und Sprinterin Cathleen Tschirch von der LG Weserbergland fehlen zwar zwei nieder- sächsische Top-Athleten, erfreulicherweise aber treten mit Jala Gangnus (200 m/LG Weserbergland) und 800-Meter-Läufer René Herms von der LG Braunschweig zwei amtierende deutsche Meister in Braunschweig an. Auch der DLV-Vizemeister im Weit- sprung, Christoph Stolz aus Wolfsburg, hat gemeldet. Herms befindet sich gegenwärtig in einem Trainingsblock und nutzt die Landesmeisterschaften für einen Test über 400 Meter, wo es zum Duell mit Titelverteidiger Rainer Schulze aus Wilhelmshaven kommt (Samstag, 16.45 Uhr). Bundestrainer Henning von Papen erwartet von dem vielfachen nationalen Titelträger noch erhebliche Steigerungen in dieser Sai- son und bezeichnete ihn jüngst als den größten WM-Kandidaten des DLV über 800 Meter. Über 800 Meter steigen nach dem Verzicht von René Herms die Chancen für Matthias Jaworski, der sich allerdings mit dem DM-Dritten Moritz Waldmann von der LG Hannover auseinander setzen muss (Samstag 17.25 Uhr). Auch über 1500 Meter (Sonntag 15.25 Uhr) und über 5000 Meter (Samstag 19 Uhr) - über diese Strecken ist gleich ein LG-Quintett gemeldet - sind die einheimischen Läufer stark vertreten. Neben 20 Männern und sieben Frauen schickt die LG 11 Jugendliche in die Wettkämpfe. LG-Schwerpunkt sind auch hier die flachen Laufstrecken. Älteste Braunschweiger Teilnehmer sind Dirk Hoffmeister (Hoch- und Dreisprung) und Mario Burger (5000 m), die sich als 40-Jährige der Konkurrenz stellen. Mit dem Seniorenweltmeister Wolfgang Knabe vom OSC Damme nimmt ein 49-Jähr- iger die Favoritenstellung im Dreisprung ein. (B.B.)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. Juni 2007 Einige Ostfriesen haben Titelchancen in Braunschweig Leichtathletik: Landesmeisterschaften am Wochenende im Stadion an der Hamburger Straße Braunschweig (ls). Am Wochenende werden in Braunschweig im Stadion an der Hamburger Straße die Niedersächsischen und Bremer Leichtathletik-Meisterschaften der Männer, Frauen und der Jugend B ausgetragen. Qualifiziert haben sich für die Titel- kämpfe auch wieder zahlreiche ostfriesische Leichtathleten. 37 Sportler der Vereine MTV Aurich, SC Dunum, Emder LG, LAC Emden, SV Georgsheil, SV Holtland, TV Norden, Germania Leer, LG Uplengen und TuS Weener haben gemeldet. Als Titelfavo- riten gelten Siewert André (TV Norden) über 100 Meter der Männer und Melanie Schütte (SV Georgsheil) im Diskuswurf. Auch Derk Peters (SV Georgsheil, Diskus und Kugel) sowie Oliver Nauermann (TV Norden, 800 Meter) haben gute Chancen auf Edel- metall. Als Topfavoritin geht Mareike Nannen vom SV Holtland an den Start. Die 17-jährige Hammerwerferin wurde Mitte der Woche als einzige Deutsche vom Deutschen Leichtathletikverband für die Junioren-Weltmeisterschaft (Altersklasse U 18) im tschechischen Ostrava nominiert und wird in Braunschweig nicht zu schlagen sein. Weitere Favoriten in der Jugend B sind Anna Raukuc von der Emder LG über 400 Meter Hürden und Mareike Blum vom TV Norden im Hochsprung.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 29. Juni 2007 Mehrere Norder Leichtathleten besitzen gute Medaillenchancen Landesmeisterschaft: NTV-Team startet in Braunschweig Norden (jan). Das Braunschweiger Eintracht-Stadion ist morgen und Sonntag Austragungsort der Leichtathletik- Landesmeister- schaft der Männer, Frauen sowie männlichen und weiblichen B-Jugend. Der Norder TV ist in den verschiedenen Altersklassen mit insgesamt neun Teilnehmern vertreten. Davon dürfen sich einige - wie zum Beispiel Siewert André, Mareike Blum oder Oliver Nauermann - berechtigte Medaillenhoffnungen und vielleicht auch mehr machen. André kann sich diesmal ganz auf die Sprintstrecken über 100 und 200 m konzentrieren. Da Julien Karn nach seiner Verletzung, die er sich beim Finale der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft in Hannover zugezogen hat, noch Trainingsrückstand aufweist und Paul Thielecke-Klein das bestandene Abitur gebührend feiert, können die Norder ihren Titel in der 4 x 100-Meter-Staffel nicht verteidigen. Sein Hauptaugenmerk legt André auf die 100 m. Um hier topfit antreten zu können, hat der 23-Jährige in der Vor- woche auf einen Auftritt bei der Junioren-Gala des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Schweinfurt verzichtet. Ihm machte eine Verhärtung im Oberschenkel zu schaffen, die inzwischen aber auskuriert ist. Schärfster Konkurrent im Titelkampf dürfte wieder Stefan Röttger von der LG Osnabrück sein, den der Norder Anfang des Monats bei den Titelkämpfen auf Bezirks- ebene knapp bezwingen konnte. Falls Routinier Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven), der sich eigentlich auf die 400 m speziali- sieren will, antritt, wird aus dem Zwei- ein Dreikampf. Kurz vor der Klassenfahrt nach Berlin wird Mareike Blum versuchen, sich bei der weiblichen Jugend den Frust von der Seele zu springen. Die 16-Jährige war zu ihrer großen Enttäuschung vom DLV nicht zur Jugend-Olympiade nach Belgrad eingeladen worden, nachdem sie in der Vorwoche in Schweinfurt nur 1,72 m gemeistert hatte. Ambitionen auf den Titel meldet allerdings auch die Hannoveranerin Miriam Albrecht an. Mareike Blum startet außerdem im Weitsprung sowie in der 4 x 100-Meter-Staffel gemeinsam mit Insa Klinkenborg, Marit Mohr und Anne Bakker. Oliver Nauermann (B-Jugend) hat für die 800 m am Sonnabend und die 1500 m am Sonntag gemeldet, wird sich aber wohl auf eine Strecke konzentrieren. “Ollo” gehört zu den stärksten deutschen Nachwuchsläufern und wird in der Löwenstadt weit vorn er- wartet. Über die 100 m und 200 m vertritt Dennis Nordmann bei der B-Jugend die NTV-Farben. Über beide Distanzen möchte er den Sprung unter die schnellsten sechs Sprinter im Land schaffen. Komplettiert wird das Norder Aufgebot durch Patrick Pfingsten und Stefan Küter. Die Zehnkampf-Spezialisten treten im Diskuswurf beziehungsweise Hochsprung an.
Presseinformation vom 1. Juli 2007 (Von Manfred Scholz) Vier Landestitel für die LG-Athleten Nicole Marahrens stark über 200 Meter / Giebel siegt über 100 Meter Leichtathletik. Auch ohne Cathleen Tschirch, die nach den vielen internationalen Einsätzen pausierte, dominierten die Frauen der LG Weserbergland den Sprintbereich bei den Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen im Braunschweiger Eintracht- Stadion vor den Frauen vom Bremer LT. Im 100 Meter-Sprint-Finale siegte Nina Giebel von der LG in guten 11,87 Sekunden vor Carolin Nytra und Stephanie Thumann, beide vom Bremer LT, die in 11,96- und 11,98 Sekunden auf Platz zwei und drei ein- kamen. “Auf die Zeit bin ich besonders stolz, da der Gegenwind ziemlich kräftig war”, war ihr Kommentar dazu. Vierte wurde Jala Gangnus, die mit 12,02 Sekunden nach längerer Verletzungspause ebenfalls zufrieden war, vor ihrer Mannschaftskameradin Teresa Emmrich, die 12,31 Sekunden lief. Nicole Marahrens hatte auf die Endlaufteilnahme verzichtet. Dafür führte sie drei Stunden später die erste 4x100 Meter-Staffel der LG-Frauen mit Giebel, Gangnus, Emmrich in 46,05 Sekunden zum Landestitel, vor dem Bremer-Quartett mit 46,17 Sekunden. Dritte wurde die zweite Staffel der LG Weserbergland mit Jana Ladewig, Jaqueline Stresing, Silke Rauchberger und Alexandra Kronfeldt die sich in 47,88 Sekunden für die Deutschen Meisterschaften qualifizierten (Quali-Zeit 48,30 Sekunden). Mächtig drehte Nicole Marahrens am zweiten Tag über 200 Meter auf. Nach 24,30 Sekunden im Vorlauf zeigte sie im Finale, was sie drauf hat. In starken 23,75 Sekunden siegte sie vor der Bremerin Stephanie Thumann (24,06 Sekunden). Giebel wurde in 24,24 Sekunden Dritte vor Teresa Emmrich, 25,07 Sekunden. Platz sechs und sieben ging ebenfalls an Jaqueline Stresing und Silke Rauchberger in 25,50- und 25,51 Sekunden. Eine guten Hürdenlauf über die Stadion-Runde zeigte auch der 21-jährige Torben Bieler, der in 53,51 Sekunden den Landestitel gewann und sich damit auch für die DM in Erfurt qualifizierte. Zusammen mit Gunnar Barke, Sven Lange und Frederik Böhm wurde er in 43,85 Sekunden Vierter mit der 4x100 Meterstaffel der Männer. Zu einem überlegenen Sieg kam auch Jana Ladewig im Speerwurf. Sie siegte mit 51,51 Meter und 6,50 Meter Vorsprung vor der Zweitplatzierten Michaela Wagner vom SV Munster. Dritte wurde sie im Dreisprung mit 12,22 Metern. Die 400 Meter-Hürden gewann bei den Frau die frühere Bakederin Jonna Tilgner vom Bremer LT vor den beiden LG-Läuferinnen Alexandra Kronfeldt und Jaqueline Stresing, die in 61,19- und 61,50 Sekunden Zweite und Dritte wurden. Vizemeister bei der B-Jugend wurden Steffen Rothmann in 58,46 Sekunden über 400 Meter Hürden, Patrick Scherfose mit 13,88 Metern im Kugelstoßen und Viktoria Kortegast im 200 Meter Finale mit 26,17 Sekunden. Kortegast wurde zusammen mit Linda Vietgen, Viola Gromatka und Jana Bartels Dritte in 50,32 Sekunden mit der 4x100 Meter-Staffel.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 2. Juli 2007 Drei Titel für die Läufergarde der LG Leichtathletik-Landesmeisterschaften: Jaworski, Kuhlen und Moeller nutzen ihren Heimvorteil Spannende Finals und einige herausragende Siegerleistungen sorgten bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften im Stadion an der Hamburger Straße für Stimmung unter den Zuschauern. Die rekrutierten sich überwiegend aus den Angehörigen der Aktiven. Der leitende Landestrainer Edgar Eisenkolb hob in seinem Resümee die 74,25 Meter des erst 17-jährigen Bad Gandersheimer Hammerwerfers Richard Olbrich hervor. Mit fünf Siegen lagen die Athletinnen und Athleten der LG Braunschweig beim Heimspiel über ihrer Vorjahresbilanz (vier). Matthias Jaworski von der LG/MTV verteidigte seinen Titel über 800 Meter. In einem von der Taktik bestimmten Rennen behielt er stets die Übersicht, schob sich eingangs der Zielgeraden nach vorn und siegte in 1:54,51 Minuten vor Jan Onken aus Leer (1:54,80 Min.) und seinem Kollegen aus dem Laufteam Braunschweig, Andreas Kuhlen (1:55,52 Min.). Tags darauf über 1500 Meter gewann Kuhlen überraschend seinen ersten Landestitel. Mit der Zeit von 3:54,15 Minuten lag er 1,6 Sekunden vor Hannes Bergmann vom TSV Kirchdorf. Auch über 5000 Meter hielt die Erfolgsserie der Athleten des Lauf- teams Braunschweig an. Der frühere Mittelstreckler Lars Moeller holte sich in einem verbummelten Rennen den Titel in 15:21,75 Minuten. Ihren Vorjahressieg verteidigte auch Isabell Dollas von der LG Waggum im Weitsprung. Die 27-Jährige erzielte 5,70 Meter und freute sich tags darauf als Vizemeisterin im Dreisprung über eine Steigerung ihrer Bestleistung auf 12,26 Meter. Ein erster Landestitel seit vielen Jahren gelang dem LG-Nachwuchs auf den Mittelstrecken. Malte Weber (LG Eintracht) gewann über 2000-m-Hindernis mit großem Vorsprung und Kreisrekord von 6:48,14 Minuten. Vizemeister in 3:22,68 Minuten hinter der LG Osnabrück (3:18,36) wurde eine überwiegend aus Mittelstrecklern zusammengestellte Staffel über 4 x 400 Meter der Männer in der Besetzung Jamayai Anouar, Michael Herbst (beide LG Eintracht), Simon Laue und Matthias Jaworski (beide LG/MTV). Dritter wurde der als WM-Kandidat gehandelte Mittelstreckler René Herms (LG/MTV), der aus dem vollen Training heraus auf der 400-m- Distanz 48,66 Sekunden erzielte. (B.B.)
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. Juli 2007 Leichtathletik: Derk Peters Landesmeister mit Diskus und Kugel SV Georgsheil in Braunschweig erfolgreich / Vizetitel für Melanie Schütte und Wilko Schaa Braunschweig (sm). Mit zwei Landes- und zwei Vizemeistertiteln kehrte der SV Georgsheil von den Titelkämpfen aus Braun- schweig zurück. Beide Titel sicherte sich der B-Jugendliche Derk Peters. Er gewann den Diskus- und Kugelstoßwettbewerb. Die als Favoritin angetretene Melanie Schütte musste sich im Diskuswettbewerb der Frauen mit Platz zwei zufrieden geben. Bei Wilko Schaa war die Freude über den Vizetitel im Kugelstoßen der Männern hingegen groß. Insgesamt war Trainer Michael Mücher mit dem Erreichten zufrieden, auch wenn der ein oder andere Wettbewerb hätte besser laufen können. Durchwachsen lautete sein Fazit noch nach dem ersten Wettkampftag. Denn für die Titelfavoritin im Diskuswurf der Frauen, Mela- nie Schütte, langte es nur zum zweiten Platz. Um 19 Zentimeter geschlagen von Catharina Mangels (TuS Alfstedt). Schüttes bester Versuch wurde mit 46,94 m gemessen. Mangels Siegerweite: 47,13 m. “Nach langer Krankheit im Winter und drei Wochen verletzungsbedingter Pause hat Melanie einfach ihren Leistungsstand noch nicht wieder erreicht. Ihr fehlen drei, vier Wochen Wettkampferfahrung”, nannte Mücher den Grund für das Ergebnis. Schütte fand schon schwer in den Wettkampf. Ihr erster Ver- such war ungültig. Der zweite mit 42,15 m deutlich unter ihrem Niveau. “Er war viel zu flach angesetzt”, stellte der Trainer schnell das Manko fest, das sich auch durch ihre übrigen Versuche zog. “Bein- und Armarbeit sind noch nicht optimal aufeinander abge- stimmt”, sagte Mücher. Aber Schütte biss sich durch, steigerte sich im dritten Versuch auf 45,07 m, im vierten auf 46,86 m, ehe sie im letzten dann ihre beste Weite schaffte. Mangels hatte im dritten Durchgang ihre Siegerweite vorgelegt. “Sie hatte dabei das verdiente Glück auf ihrer Seite, als die Scheibe richtig von einer Windböe erfasst wurde”, gab es für Mücher am Titelgewinn für die bisherige ewige Zweite keinen Zweifel. Den, so Mücher, erfreulichen dritten Platz belegte Schüttes Vereinskollegin, die reaktivierte Andrea Maas (geb. Ites). Ihr Resultat verlangte Mücher allergrößten Respekt ab. Denn Maas war nach einer 24-Stunden-Dienst- schicht im Krankenhaus ohne Schlaf in Braunschweig an den Start gegangen. Sie legte eine ausgeglichene Serie hin. 41,36 m brachten am Ende Rang drei. Ein Top-Ergebnis verbuchte Wilko Schaa im Kugelstoßen der Männer für den SV Georgsheil. “Endlich einmal hat es für ihn aus einer sicheren, ausgeglichenen Serie heraus zu einer Spitzenleistung gereicht”, freute sich Mücher. 14,18 Meter im zweiten Ver- such bedeuteten persönliche Bestleistung, die Schaa in der Endabrechung den Titel des Vizelandesmeisters brachten. Mit 13,52 m war er in den Wettbewerb eingestiegen. Dann folgte seine beste Weite. Das hohe Niveau bestätigte er in den nächsten beiden Versuchen mit 13,91 m und 13,82 m. Der Titel ging mit 17,21 m ebenso sicher an Julian Dobbrunz (FSV Saarstedt) wie Schaa Jens Arkena (TuS Huchting Bremen) mit 17,21 m auf Platz drei verwies. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand Derk Peters. Er sicherte sich im Diskuswurf der männlichen Jugend B mit 45,65 m den Titel. Wie erwartet. Und doch war Mücher nicht zufrieden: “Er ist völlig übermotiviert gestartet.” Beim Einwerfen hatte Peters spiel- end leicht die 50-m-Marke übertroffen, sich anschließend im Wettkampf jedoch unheimlich schwer getan. Er startete mit zwei ungültigen Versuchen. Im dritten standen schließlich für ihn indiskutable 40,08 m zu Buche. Im vierten steigerte er sich auf jene 45,65 m, die ihm am Ende den Titel bedeuteten. 44,49 m im fünften Versuch waren Beweis für einen Wettkampf, in dem Peters deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb. Und dennoch reichten die zum ungefährdeten Titelgewinn. Zweiter wurde Mirko Boh- mann (TSV Wiepenkathen, 41,74 m), Dritter Finn Schmeling (LG Bremen-Nord, 38,80). Und Mücher weiß, woran er in den nächsten Wochen mit seinem Nachwuchstalent arbeiten muss. Die Lockerheit nicht schon beim Einwerfen abzurufen. Denn über die niedersächsische Landesgrenze hinaus ist die Konkurrenz ungleich größer. Ganz anders Peters Auftritt einen Tag später im Kugelstoßwettbewerb. Um zum Wettkampfbeginn um 10.30 Uhr putzmunter zu sein, machte er sich um 7.15 Uhr gemeinsam mit seinem Trainer mit Gymnastik und Laufen frisch. Peters war auf den Punkt fit. Er wurde nicht nur seiner Favoritenrolle gerecht, sondern überzeugte auch mit seiner Siegerweite von 16,18 m. Der Georgsheiler gewann souverän vor Patrick Scherfose (LG Weserbergland; 13,88 m) und Thede Preiser (LG Göttingen; 13,85) und war ange- sichts leichter Rückenbeschwerden noch nicht einmal volles Risiko gegangen. Im Hochsprung der weiblichen Jugend B belegte Tomke Peters mit übersprungenen 1,52 m unter 19 Teilnehmerinnen den fünften Platz. Vier Teilnehmerinnen gingen in der Gesamtwertung mit dieser Höhe ein. Die Georgsheilerin aber hatte die größte Anzahl Fehlversuche. An der Höhe von 1,57 m, die für sie neuen Freiluftrekord bedeutet hätten, scheiterte sie nur knapp. Landesmeister- in wurde Mirjam Albrecht (LG Hannover) mit 1,62 m. Wiebke Bültena (MTV Aurich) wurde im 800-m-Finale der Frauen in 2:14,46 min. Fünfte.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. Juli 2007 Siewert André sprintet zum Meistertitel Braunschweig (hk/lni). Siewert André ist bei den Leichtathletik-Meisterschaften von Niedersachsen und Bremen in Braun- schweig seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Im Endlauf über 100.Meter der Männer sprintete der Athlet vom TV Norden in 10,72 Sekunden zum Titelgewinn. In den meisten Lauf-Wettbewerben blieben die Leistungen hinter den Erwartungen zurück. Vor allem am Sonnabend verhinderten wechselnde Winde bessere Resultate. Bei den Frauen setzte sich Nina Giebel (LG Weser- berg land) in 11,87 vor Carolin Nytra (Bremer LT/11,96) durch. Die Veranstalter hatten am Sonnabend Probleme mit dem über- mitteln der Ergebnisse. Ein Großrechner war ausgefallen.
Presseinformation vom 2. Juli 2007 (Von Markus Steinbrück) Jana Sussmann konkurrenzlos gut Doppel-Landesmeisterin mit Kreisrekord Winsen/Hanstedt. Mit zwei Titeln und einem Kreisrekord war Jana Sussmann von der LG Nordheide (Stammverein MTV Laß- rönne) die erfolgreichste Aktive aus dem Landkreis Harburg bei den niedersächsischen Einzel-Meisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugendlichen in Braunschweig. Die 16-Jährige aus Winsen-Tönnhausen holte sich mit riesigem Vorsprung die Niedersachsentitel über 800 Meter (2:14,06 Minuten) und 1500 Meter (4:38,25 min). Im 1500-Meter-Lauf verbesserte Sussmann den 36 Jahre alten Kreisrekord von Karin Krüger (Blau-Weiss Buchholz) um eine Sekunde. Den dritten Titel für die aus zwölf Stammvereinen bestehende Leichtathletik-Gemeinschaft fügte Felicitas Schwedler über 1500-Meter-Hindernis der weiblichen B- Jugend (5:30,46 min) hinzu. Jeweils knapp geschlagen Zweite wurden Alexandra Hahn über 1500 Meter der Frauen (4:38,09 min) und Vivien Tiedemann (alle Stammverein TSV Winsen) in den angegliederten A-Jugend-Entscheidungen über 2000-Meter-Hinder- nis (7:12,47 min). Ein Mammutprogramm mit sechs Weitsprüngen und vier Läufen an einem Tag absolvierte der 16-jährige Tim Kelly Pahnke. Der B-Jugendliche vom MTV Hanstedt, der in Meckelfeld wohnt, gewann den 200-Meter-Lauf in 22,92 Sekunden, nachdem er im Vor- lauf (22,79 sec) persönliche Bestzeit gerannt war. Ebenfalls Bestzeit lief Pahnke als Landesvizemeister über 110-Meter-Hürden (14,43 sec). Lediglich im Weitsprung blieb er mit 6,39 Meter und Platz vier etwas unter seinen Möglichkeiten. Pahnkes aussichts- reiche Vereinskameradin Xenia Rahn musste mit einer Mandelentzündung auf den Start in Braunschweig verzichten. Zwei Bombenläufe legte der für die U23-Europameisterschaften nominierte Paul Dittmer über 110-Meter-Hürden der Männer hin - jeweils bis zur siebten Hürde. Dann leistete sich der Athlet des MTV Hanstedt in beiden Läufen schwere Patzer und trudelte nur noch ins Ziel. Die Zeiten von 14,32 und 14,40 Sekunden sind eine halbe Sekunde von Dittmers Bestmarke der Vorwoche entfernt, für den Niedersachsentitel langte es dennoch. Quasi zur Entspannung bestritt der 20-Jährige den Weitsprung und landete mit im sechsten Versuch erzielten 6,99 Meter auf dem Bronzerang. Weitere Ergebnisse: Frauen: 800 m: 4. Tiedemann 2:14,22 min, 7. Hahn 2:20,14 min. Männliche Jugend B: 800 m: 3. Andreas Eggers 2:03,36 min, 8. Hendrik Spöring (alle LG Nordheide) 2:08,76 min; 1500 m: 6. Eggers 4:21,36 min; Hoch: 8. Nick Bohn (MTV Hanstedt) 1,74 m. Weibliche Jugend B: 800 m: 4. Kim Elisa Sussmann (LG Nordheide) 2:23,31 min; 1500 m: 8. K. Suss- mann 5:02,70 min.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 2. Juli 2007 Nino Valjevac Landesmeister Bei den Meisterschaften des Niedersächsischen Leichtathletik Verbandes (NLV) und des Bremer Leichtathletik Verbandes (BLV) an diesem Wochenende in Braunschweig hat Nino Valjevac vom ATS Cuxhaven zwei Landesmeistertitel errungen. Im Dreisprung erreichte er mit 13,37 Meter die beste Weite und überbot seine eigene Bestleistung um 80 Zentimeter. In der 4x100-Meter-Staffel, mit den Sportfreunden des TV Langen in der SG Cuxland, wurde er ebenfalls Landesmeister in 45,03 Sekunden.
NORDWEST ZEITUNG vom 3. Juli 2007 Seeger und Kuhlen lassen Konkurrenz hinter sich Läufer aus dem Landkreis überzeugen in Braunschweig / Branscheidt Vizemeister Braunschweig. Stark aufgetrumpft haben die Leichtathletinnen und Athleten aus dem Kreis Cloppenburg am Wochenende bei den Niedersachsenmeisterschaften in Braunschweig. Nach der unlängst bei der stark besetzten DLV-Gala in Mannheim krank- heitsbedingt verpassten 800-Meter-Qualifikation für die U-20 Europameisterschaft in Hengelo, zeigte sich die für die SG Essen- Garthe-Molbergen startende Elstenerin Lisa Seeger in Braunschweig bestens erholt. Am Sonnabend holte sie in guten 56,62 Se- kunden den Titel über 400 Meter. Ganze 20 Minuten danach startete sie über ihre 800-Meter-Spezialdisziplin und wurde in 2:12,36 Minuten Zweite. Für Seeger waren die Landesmeisterschaften ein Training unter Wettkampfbedingungen. Denn am nächsten Wochenende stehen 30 Kilometer südlich von Berlin in Königs Wusterhausen die Norddeutschen Titelkämpfe auf dem Programm. Danach folgt bis Ende August die Teilnahme an drei deutschen Meisterschaften (Frauen in Erfurt, Juniorinnen in Hannover, A-Jugend in Ulm). Ebenfalls in Königs Wusterhauen ans Startband gehen wird der für die LG Braunschweig startende Falkenberger Andreas Kuhlen. Kuhlen holte sich in Braunschweig am Sonntag den Titel über 1500 Meter (3:54,15 Minuten). Tags zuvor wurde der 23-Jährige Dritter über die 800 Meter (1:55,52). “Nach meiner Verletzung im Mai lief es ganz gut. Es waren in Braunschweig taktische Läufe. Ich überlege noch, ob ich in Königs Wusterhausen beide Strecken laufe. Ich hoffe aber auf eine Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft”, hat auch Kuhlen noch Großes vor. Dazu müsste er über 800 Meter in den Bereich seiner Bestmarke von 1:51,39 laufen. Über die 1500-Meter wäre eine neue Bestzeit erforderlich. Erstaunlich gut schnitt auch der für OTB Osnabrück startenden Löninger Fredrik Branscheidt ab. Trotz seines Verletzungspechs sicherte er sich mit einem Satz von 13,92 Meter Platz zwei im Dreisprung, wobei er ganze sechs Zentimeter unter seiner Best- leistung blieb. In Kürze soll die 14-Meter-Schallmauer fallen. Mit einer Weite von 6,43 Metern wurde er zudem Neunter im Weit- sprung. Barßels Spitzensprinterin Mareike Maaß startete über die 100 und 200-Meter-Strecken. Mit Zeiten von 12,95 und 26,37 Sekunden verpasste sie jedoch die Endläufe. Noch öfter trat die Emsteker Allrounderin Anke Meyer an. Im Speerwurf bedeuteten 39,93 Meter Platz vier. Zudem gab es für sie Rang fünf im Dreisprung (10,92 Meter) und einen sechsten Platz im Kugelstoßen (11,15 Meter). Im Hochsprung der weiblichen Jugend B erreichte Marina Kortenbrock (SG Essen-Garthe-Molbergen) mit übersprungenen 1,62 Metern Platz drei. Pech hatte der Garreler Junior Jens Nerkamp. Im Männer-Endlauf über die 1500 Meter lief der Schützling des Kneheimer Trainerfuchses Heiner Göttke als Elfter starke 4:05,44 Minuten. Damit verpasste er die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft aber um wenige Zehntel Sekunden. Sein Garreler Teamkollege Fabian Kühling wurde mit einer Zeit von 4:10,36 noch 14.
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 3. Juli 2007 Medaillen und Rekorde Landesmeisterschaften: Viermal Edelmetall für Uelzener Leichtathleten Von Wilfried Teichmann Uelzen/Braunschweig. Die Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und der Jugend B in Braunschweig können getrost unter der Rubrik "Titelkämpfe zum Abgewöhnen" gebucht werden. Völlig überfordert, so hatte es den Anschein, waren die Verantwortlichen. Der Zeitplan geriet zur Diskussionsgrundlage und der Aushang für die Wettbewerbe zum Suchspiel. Umso erstaunlicher, dass die Athleten aus dem Kreis Uelzen bei dem ganzen Durcheinander dennoch großartige Leistungen ablieferten. Zwei Vizemeistertitel sowie zwei dritte Ränge und weitere gute vordere Platzierungen waren die erfreuliche sportliche Bilanz. Fürs erste Edelmetall aus Kreissicht sorgte Lisa Feuerherdt (TuS Soltendieck) über die 400 Meter Hürden. Die Suhlendorferin er- lief sich mit persönlicher Bestzeit und neuem Kreisrekord von 66,97 Sekunden die Bronzemedaille. Nochmals Bronze gewann sie über die 100 Meter Hürden in neuem Kreisrekord mit 15,13 Sekunden. Fest in Händen des Kreises Uelzen war der Dreisprung- wettbewerb der weiblichen Jugend B. Mit Laura Boss, Theresa Markefke, Elena Hohensee und Carina Hartung standen gleich vier Dreispringerinnen der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel im Finale. Laura Boss sorgte mit Sprüngen weit über die 11 Meter dafür, dass der Kampf um die Titelvergabe bis zum letzten Durchgang spannend blieb. Am Ende holte sie mit der neuen Kreisrekord- weite von 11,35 Metern nicht nur die Silbermedaille, sondern sprang deutlich über die Kadernorm von 11,20. Aber auch ihre Vereinskameradinnen lieferten gute Ergebnisse ab. Theresa Markefke belegte mit 10,62 Metern und persönlicher Bestleistung Platz vier, Elena Hohensee kam mit 10,47 Metern auf den fünften Rang, und Carina Hartung wurde mit einer Weite von 9,94 Metern Achte. Desireé Heffe (LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel) sicherte sich im Kugelstoßen und mit dem Diskus die Finalteilnahmen. Mit der Kugelweite von 9,60 Metern, die auch persönliche Bestleistung bedeutet, belegte sie Rang sechs, und mit der Diskusweite von 24,84 Metern landete sie auf dem 7. Platz.
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 3. Juli 2007 Minah schlägt sogar die Spezialisten Titel für Minah und Reichert Braunschweig. Vor zwei Wochen beim Zehnkampf-Meeting in Ratingen sorgte Jacob Minah (LG Göttingen) mit seinen 7998 Punkten für einen Paukenschlag. Am Wochenende ließ der Zehnkämpfer bei den Niedersächsischen Leichtathletik-Meister- schaften mit zwei Titeln erneut aufhorchen. Über 400 Meter (47,23 Sek.) sicherte er sich den Titel in persönlicher Bestzeit. Stärker als die Spezialisten erwies er sich auch im Stabhochsprung mit überquerten 4,80 Meter. Pech hatte Minah dagegen über 100 Meter (10,73 Sek.), wo er sich Siewert André (TV Norden/10,72 Sek.) nur um eine Hundertstel Sekunde geschlagen geben musste. Für den dritten Titel eines Athleten der LG Göttingen sorgte Matthis Reichert, der sich über 3000 m bei der männlichen Jugend B in einem Spurtrennen in 9:19,20 Minuten durchsetzte. Jeweils über zweite Plätze konnten sich Hendrik Reinecke (400 m, 53,51 Sek., männliche Jugend B) und Claudia Wichner im Hammerwerfen (42,90 m) freuen. Sebastian Hanelt (15:24,93 Min.) und Su- sanne Schulze (18:08,40 Min.) sicherten sich über 5000 Meter ebenso dritte Ränge wie die 4 x 100 m-Staffel der männlichen Jugend B mit Daniel Rosenthal, Hendrik Reinecke, Thede Preiser und Jan Brunken (45,40 Sek.). Denkbar knapp verfehlte Brunken im Dreisprung als Vierter (12,49 m) das Podest. (rwx/nh)
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 3. Juli 2007 Drei Titel in Braunschweig Braunschweig. Bei den Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugendlichen in Braunschweig übertrafen die ems- ländischen Teilnehmer mit drei Titeln, sechs weiteren Medaillenrängen, vielen Bestleistungen und DM-Normen die Erwartungen. Ein Wiedereinstieg in den Wettkampfsport nach Maß gelang Kugelstoßerin Sandra Rensen (LG Emstal-Dörpen). Nach langer Pause hatte die frühere Seriensiegerin in dieser Disziplin bei den Emslandmeisterschaften festgestellt, wie leistungsstark sie wieder ist. In Braunschweig knüpfte sie nicht unerwartet mit dem Titelgewinn (13,24 m) an ihre alten Erfolge an. Landestitel holten auch die Kösters-Zwillinge von der LG Papenburg/Aschendorf. Im 100-m-Endlauf der B-Jugend nutzte Sven bei verletzungsbedingtem Fehlen des Favoriten seine Chance mit dem Sieg in 11,52 Sekunden (s) bei Gegenwind und einer Hundert- stelsekunde Vorsprung! Er hatte seinen Vor- und Zwischenlauf (11,50 s/BL) schon klar gewonnen. Auf weitere Starts musste er allerdings wegen einer Zerrung, die er im Finale spürte, verzichten. Sein Bruder Jens wurde im 100-m-Endlauf Vierter (11,71 s), nach Vorlaufsieg in der besten Zeit (11,40 s). Als Hürdenspezialist und Favorit ließ Jens Kösters sich den Titel auf der 110-m- Strecke in guten 14,34 s (DM-Norm) nicht nehmen. Den Vorlauf hatte er sogar in ausgezeichneten 14,25 s (Bestleistung) ge- wonnen. Den dritten Platz erreichte er im 400-m-Hürdenlauf (59,04 s) und den sechsten Rang im Weitsprung (6,24 m) mit nur zwei Versuchen. Gut in Form zeigten sich auch die Papenburger Ruth Krause und Anna Dittmar. Mit 5,49 m (Bestleistung) im Weitsprung der Frauenklasse wurde Ruth Sechste und mit 16,02 s im 100-m-Hürdenlauf Dritte. Anna gelangen die besten Leistungen im 100-m- Hürdenlauf der B-Jugend (15,61 s/6./BL) und im 800-m-Lauf (2:26,55 Min./7.). Die A-Jugendlichen der LG Emstal-Dörpen starteten eine Klasse höher bei den Männern und Frauen und testeten die Form für ihre Landesmeisterschaften am 14./15 Juli in Papenburg. Sadik Klingenberg versteckte sich nicht im 1500-m-Lauf der Männer, lief mutig in der Spitzengruppe mit und wurde mit neuer Bestzeit (3:57,83 Min.), DM-Qualifikation und dem dritten Platz belohnt. Die gleiche Platzierung schaffte Dörthe Ohmstede im 400-m-Lauf (59,89 s). Daniel Gruber verpasste als Fünfter des 800-m-Laufes in 1:57,44 Min. seinen persönlichen Rekord nur knapp. Pech hatte Sprinterin Theresa Hermes, denn sie musste nach 12,77 s im 100-m-Vorlauf wegen Sehnenreizungen aufgeben. Ein starkes Rennen lieferten die 1500-m-Läuferinnen. A-Schülerin Katrin Arling (LG Emstal-Dörpen) platzierte sich als Dritte bei der B-Jugend mit neuer Bestzeit und DM-Norm (4:49,69 Min.) ganz knapp vor Katharina Robbers (Sparta Werlte), ebenfalls mit Bestzeit und DM-Norm (4:49,71 Min./5.). Erwartet wurde auch der Medaillenrang von Mittelstrecklerin Cornelia Schwennen (Concordia Emsbüren: "Bronze" im 800-m-Lauf in 2:12,67 Minuten. Bestzeiten liefen die Emstaler B-Jugendlichen Ann-Katrin Behrends (400 m - 60,40 s) und Judith Hunfeld (200 m - 27,60 s). Wegen viel zu langer Wartezeit zwischen Aufruf und Start konnte Judith Nögel (TuS Haren) im 100-m-Sprint (13,22 s) nicht ihre wahre Stärke zeigen, wohl aber im Weitsprung (5,29 m/5.).
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 3. Juli 2007 Nina Giebel sprintet zum Landesmeistertitel Leichtathletik: Titus Dose unterbietet 23 Jahre alten Kreisrekord über 3000 Meter Von Hartmut Mahnkopf Mit einem Jubelschrei und ausgestrecktem Arm stürmte die Crammerin Nina Giebel (LG Weserbergland) triumphierend über die Ziellinie. Sie gewann in Braunschweig die Landesmeisterschaft über 100 Meter bei den Frauen. Ihr erster Blick galt der Uhr. Wenig später freute sich Giebel über die Laufzeit: "11,87 Sekunden. Und noch bei Gegenwind - toll." Danach holte Giebel einen weiteren Titel. Als Startläuferin siegte sie mit der Staffel der LG Weserbergland über 4x100 Meter mit 46,05 sek. Am nächsten Tag lief sie im Finale über 200 Meter als Dritte mit 24,24 sek ins Ziel. Ein erfolgreiches Wochenende hatte auch Titus Dose vom MTV Wolfenbüttel. Er wurde mit 9:25,86min Dritter über 3000 Meter bei der männlichen B-Jugend. Dose ist damit der beste Langstreckler des MTV in der B-Jugend seit vielen Jahren. Denn er unter- bot den 23 Jahre Kreisrekord von Dirk Grunwald um zehn Sekunden. In der gleichen Klasse erreichte der Groß Vahlberger Thomas Ruppelt mit der 4x100m- Staffel des MTV Schöningen in 46,07 sek den fünften Rang. Dominik Schrader (Dettum / LG Braunschweig) kam bei den Männern über 5000 m nach 15:41,78 min als Achter ins Ziel. Bei der weiblichen B-Jugend erreichte Hammerwerferin Lisa Husmann (Schladen/Union Salzgitter) mit 39,97m die Vizemeister- schaft. Julia Kloppenburg vom TSV Sickte kam beim Kugelstoß mit 9,17m auf Platz sieben. Pech hatte Julia Maaß vom MTV Schladen. Nach Siegen über 100 m im Vorlauf (12,33sek) und Halbfinale (12,29sek) verzichtete Maaß krankheitsbedingt auf die Finalteilnahme und die 200 Meter-Läufe. Plötzlich auftretende Übelkeit und einsetzendes Fieber waren der Grund. "Ich wollte nichts riskieren. Dafür sind meine weiteren Wettkämpfe zu wichtig", erklärte die 17-Jährige. Wie berichtet, ist sie für die Junioren- Europameisterschaften der U20 Mitte Juli in Hengelo (Niederlanden) nominiert. Außerdem hat sie Anfang August die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm auf dem Plan. Weitere Ergebnisse: Männer 5000m 13. Matthias Wilshusen, MTV WF 16:02,61min. 800m 14. Simon Laue, Veltheim/LG BS, 2:01,85min. WB-Jugend Speerwurf 11. Elena Weber, MTV Schladen 31,16m.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Juli 2007 Ostfriesin holt den Stabhochsprung-Titel Leichtathletik: Leeranerin Tina de Boer überquert 3,20 Meter bei Landesmeisterschaften in Braunschweig Von Lars Seinschedt Braunschweig. Sowohl Überraschungen als auch erwartete Siege prägten die Ausbeute der ostfriesischen Leichtathleten bei den Landesmeisterschaften der Männer und Frauen am vergangenen Wochenende in Braunschweig. Als Titelanwärter war Siewert André vom TV Norden nach Braunschweig gereist und konnte sich in einem spannenden Finale über 100 Meter in 10,72 Se- kunden durchsetzen. Erst einige Minuten nach dem Zieleinlauf stand diese Platzierung fest, denn zwischen ihm und dem Zweit- platzierten Göttinger Jacob Minah wurde es auf der Ziellinie ganz knapp. Erst mit den letzten Schritten überholte er seinen Wider- sacher und holte sich seinen ersten 100-m-Sieg bei den Männern. Einen weiteren Titel gewann überraschend Tina de Boer von Germania Leer. Die A-Jugendliche setzte sich im Stabhochsprung der Frauen durch und gewann mit neuer Besthöhe von 3,20 m. Für sie war es der erste Titel mit dem Stab überhaupt. Silber und Bronze gab es für den SV Georgsheil im Diskuswurf der Frauen. Titelfavoritin Melanie Schütte kam auf den Silberrang, konnte allerdings nach Verletzungspause noch nicht ganz wieder an ihre Jahresleistungen herankommen. Sie erzielte 46,94 m. 19 Zenti- meter fehlten ihr zum Titel. Andrea Maas gewann mit 41,36 m Bronze. Die zweite Silbermedaille für Georgsheil gewann Wilko Schaa mit 14,18 m im Kugelstoßen. Roland Isenecker (TSV Langeoog) wurde mit 45,78 m Vizemeister mit dem Diskus. Auch einige A-Jugendliche nutzten die Meisterschaften um sich für die Jugend-DM zu qualifizieren. 800-m-Spezialist Jan-Gerhard Onken, der vor einer Woche einen neuen Ostfriesland-Rekord für die A-Jugend aufgestellt hatte, lief bei der Männerkonkurrenz auf den zweiten Platz. In einem spannenden Finish unterlag er nur dem Titelverteidiger Jaworski aus Braunschweig. Über 1500 m wurde er zudem in 3:59,58 Minuten Fünfter und unterbot auch auf dieser Strecke die Norm für die Jugend-DM Anfang August in Ulm. Nicht ganz an die geforderten 4:05 kam Trainingskamerad Steffen Wiechmann heran. Er blieb 77 Hundertstel Sekunden über der geforderten Norm. Die DM-Norm gelang allerdings einem anderen Germanen. Max-Phillip Brinkmann unterbot in seinem dritten 5000m-Rennen über- haupt die geforderte Zeit von 15:45 Minuten und kam nach 15:42,07 Minuten ins Ziel. Die A-Jugendliche Birgit Esderts (LAC Emden) sprintete die 100 m Hürden in 14,91 Sekunden und unterbot die geforderte DM-Norm von 15,20 Sekunden klar. Anna Raukuc (Emder LG) verteidigte unangefochten ihren Titel über 400 m Hürden. Die 17-Jährige siegte in 61,31 s.
WESER KURIER vom 3. Juli 2007 Alle paar Wochen ein neuer Landesrekord Stephanie Thumann und Carolin Nytra laufen immer schneller Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Bremens Sprinterinnen werden immer schneller - und sie sorgten für die besten Resultate bei den Landesmeister- schaften Bremens und Niedersachsens in Braunschweig. So verbesserte Stephanie Thumann vom Bremer LT/TuS Komet Arsten über 200 Meter den erst vor zwei Wochen von ihrer Vereinskameradin Jonna Tilgner aufgestellten Landesrekord bereits im Vorlauf von 24,32 auf 24,09 Sekunden. Im Endlauf wollte Thumann dann die 24-Sekunden-Barriere knacken und steigerte sich nochmals auf 24,06 Sekunden. Hinter der Weserbergländerin Nicole Marahrens (23,75) wurde die 25-jährige Bremerin damit Zweite. Wie auch Carolin Nytra über 100 Meter. Die Hürdensprinterin vom BLT/TuS Komet Arsten, die knapp zwei Wochen vor der U 23-EM auf die Hürden verzichtete, lief nach 12,04 Sekunden im Vorlauf im Endlauf zum ersten Mal schneller als zwölf Sekunden, und das trotz böigem Gegenwind. Mit 11,96 Sekunden kam Nytra hinter Nina Giebel (LG Weserbergland, 11,87) und vor Stephanie Thumann (11,98) ein. Die 22-jährige Bremerin knackte damit die Norm für die DM in Erfurt - es war die insgesamt neunte Quali für die BLT-Frauen. Einen Doppelsieg für das BLT gab es im Weitsprung. Hier siegte, obwohl gesundheitlich angeschlagen, Catharina Reppin (TuS Komet Arsten) in gewohnter Manier. Zum ersten Mal in dieser Saison blieb sie mit 5,98 Metern allerdings unter der Sechs-Meter- Marke. Gefährlich nahe kam ihr Stephanie Thumann mit persönlicher Bestleistung von 5,94 Metern, Vierte wurde Jana Bakou- menko (BTS Neustadt) mit 5,68 Metern. Für einen weiteren Bremer Gesamtsieg sorgte Jonna Tilgner (BLT/TuS Komet Arsten) über 400 Meter Hürden in 58,07 Sekunden. Die BLT-Frauenstaffel über 4 x 100 Meter mit Thumann, Tilgner, Reppin und Nytra musste sich nach 46,17 Sekunden nur dem amtierenden Deutschen Meister von der LG Weserbergland (46,05) knapp geschlagen geben. Bei den Männern sorgte der A-Jugendliche Felix Wedekämper vom BLT/BTS Neustadt über 110 Meter Hürden für eine positive Überraschung. In seinem ersten Wettkampf über die 1,067 Meter hohe Männerhürde wurde der Landesrekordhalter bei der A- Jugend auf Anhieb Zweiter und verpasste mit 14,65 Sekunden die DM-Norm nur denkbar knapp. Spannend ging es im Stabhoch- sprung der Männer zu. Hinter dem deutschen Zehnkampftalent Jacob Minah von der LG Göttingen (4,80 Meter) wurde Michael Kass vom SV Werder als B-Jugendlicher mit 4,60 Metern Zweiter vor seinem Bruder Paul Kass (SVW, 4,40). Gleiches spielte sich beim Speerwurf ab: Stefan Schink distanzierte in einem Werder-Vereinsduell mit 59,54 Metern seinen Club-Kollegen Sven Schröder (59,21) nur denkbar knapp auf Rang drei. Bei der B-Jugend gewann Tobias Seidel im Werder-Trikot den Stabhochsprung mit glatten vier Metern.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 3. Juli 2007 Lisa Schulz holt auch den Freiluft-Titel Etelser Jugendliche Hochsprung-Landesmeisterin Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann Etelsen. Hochspringerin Lisa Schulz (TSV Etelsen) hat ihren zweiten Landesmeistertitel für die LG Kreis Verden gewonnen. Beim Championat der Männer, Frauen und B-Jugend in Braunschweig siegte die A-Jugendliche am Sonntag im Wettbewerb der Frauen mit 1,72 m, und Schwester Sara wurde mit 1,60 m noch Dritte. Am Sonnabend hatte schon Dreispringer Erik Schulze (Verden) mit einer Verbesserung um runde 80 Zentimeter auf 12,43 m überrascht und war damit Fünfter der B-Jugend geworden. In der Hallensaison hatte sich Lisa Schulz mit der persönlichen Bestleistung von 1,74 m ihren ersten Landesmeistertitel erkämpft, doch nach einigen Gesundheitsproblemen war sie bisher in der Freiluftsaison noch nicht über 1,63 m hinausgekommen. Diesmal klappte es wieder wie gewünscht. Nach jeweils im ersten Versuch übersprungenen 1,50 m, 1,55 m und 1,60 m benötigte sie für 1,65 m und 1,68 m jeweils zwei Versuche, und damit stand der Gewinn der Meisterschaft fest, da die Zweitplatzierte 1,68 m nicht überspringen konnte. Nach kurzer Überlegung wurde die Latte auf 1,72 m gelegt, die dann auch gleich im ersten Anlauf gemeis- tert wurden. Damit war nicht nur die Qualifikationsnorm von 1,71 m für die Deutsche Jugendmeisterschaft Anfang August in Ulm, sondern auch die Norm von 1,72 m für die Ende August in Hannover anstehende Deutsche Juniorenmeisterschaft gelungen. Die anschließend aufgelegten 1,75 m waren noch zu hoch, sind aber nicht unerreichbar. Mit im dritten Versuch übersprungenen 1,60 m konnte auch Sara Schulz sehr zufrieden sein. Sie hatte diese Höhe bisher erst einmal übersprungen, diesmal waren die anschließend aufgelegten 1,65 m noch zu hoch. Erik Schulze übertraf in Braunschweig mit jedem seiner sechs Dreisprungversuche die im Mai in Oldendorf erreichten 11,65 m sprang viermal weiter als zwölf Meter und verfehlte mit der Bestweite von 12,43 m den dritten Rang nur um zehn Zentimeter! B- Jugend-Kollege Julian Horstmann (Oyten) konnte über 400 m mit der gezeigten Leistung von 55,74 Sekunden nicht zufrieden sein, eher schon mit dem damit erreichten siebten Rang. Bei der weiblichen B-Jugend wurde Katharina Biene (Etelsen) über 800 m mit 2:29,92 Minuten Neunte und blieb damit im Bereich ihrer derzeitigen von Asthmabeschwerden beeinträchtigten Möglichkeiten. Mit 2:33,05 Minuten verfehlte Imke Larsen als 13. ihre Bestzeit nur um weniger als zwei Sekunden. Nach heftigen Blinddarmbeschwerden, die nun überwunden sind, hatte Langstreckler Geronimo von Wartburg einigen Trainingsausfall zu verkraften und nahm die Landesmeisterschaft als willkommene Wettkampf- gelegenheit mit. In den Rennen der Männer am Sonnabend über 800 m und am Sonntag über 1500 m war der A-Jugendliche chancen los, mit 2:03,71 Minuten als 17. bzw. 4:09,87 Minuten als 13. konnte er nach der unfreiwilligen Pause dennoch zufrieden sein. Deutlich unter ihrer Jahresbesthöhe von 2,60 m blieb im Stabhochsprungwettbewerb der Frauen die Verdenerin Silke Meier. Mit 2,20 m landeten sie auf dem fünften Platz.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 3. Juli 2007 Birte Hartje Vize-Landesmeisterin Syker Leichtathletin liefert einen starken Wettkampf ab und überspringt 1,65 Meter Von unserem Redakteur Frank Büter Syke-Braunschweig. Bei den Landesmeisterschaften der Männer und Frauen in Braunschweig gelang der Syker Leichtathletin Birte Hartje fast ein Sieg aus dem Nichts: Mit übersprungenen 1,65 Meter wurde sie trotz eines ganz geringen Trainingsvolumens Vize-Landesmeisterin im Hochsprung. Siegerin wurde die Verdenerin Lisa Schulz, die 1,72 Meter meisterte. Während des Vor- kampfes sah es lange Zeit so aus, als sollte die Verdener Hallenmeisterin das Feld dominieren und den Titel ungefährdet nach Hause bringen. Die 25-jährige Birte Hartje hatte wegen ihrer Arbeiten zum Biologie-Diplom im letzten haben Jahr nur einge- schränkt trainieren können und war eigentlich nur bei den Titelkämpfen angetreten, um Praxis zu sammeln und ihren Leistungs- stand zu überprüfen. Der Wettkampf selbst entwickelte sich dann jedoch wesentlich spannender als erwartet: Nachdem sie zu- nächst alle Höhen ab 1,50 Meter im ersten Versuch souverän übersprungen hatte, zeigte die spätere Siegerin bei 1,65 Meter er- hebliche Nerven und meisterte diese Höhe erst im dritten Versuch. Bei 1,68 Meter machten sich bei Birte Hartje schließlich die Trainingsdefizite bemerkbar. Damit war der Weg für die Verdenerin frei, was allerdings der Freude der Sykerin keinen Abbruch tat, die nun schon seit zehn Jahren in Niedersachsen zur Landesspitze zählt.
NORDWEST ZEITUNG vom 4. Juli 2007 Spelmeyer rennt der Konkurrenz davon Leichtathletik: Landesmeisterschaften Oldenburg. Neun Oldenburger Athleten waren bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Braunschweig am Start. Nach- wuchssprinterin Ruth Spelmeyer war im teils strömenden Regen die erfolgreichste Oldenburgerin. Die VfLerin verteidigte ihre Sprinttitel in der Jugend B über 100 und 200 Meter. Spelmeyer siegte am Sonnabend über die 100 m im Finale in 12,36 Sekun- den. Über ihre Lieblingsstrecke, die 200 m, blieb sie bereits im Vorlauf mit 24,76 Sek. als einzige Athletin unter 25 Sekunden. Im Finale gewann die Sprinterin in 24,62 Sekunden mit über 1,5 Sekunden Vorsprung. Nun will Spelmeyer bereits am kommenden Wochenende auf Norddeutsche Ebene erneut siegen. Anne Bretschneider (B-Jugend) lief über 800 m in 2:26,69 Minuten persönliche Bestzeit und wurde Achte. Die gleiche Platzierung erzielte Kira Harms (VfL Jugend B) mit 1,52 m im Hochsprung. Bei den B-Jungen wurde der ambitionierte Mittelstreckler Leonhard Hartung (DSC) in 2:03,37 Min. Vierter über 800 m und Dritter über 1500 m (4:18,49 Min.). Bei den Frauen wurde Wollstein (DSC) jeweils Achte im Weitsprung (5,25 m) und Kugelstoßen (10,45 m), während Hoffmann (DSC) als Vierte über 5000 m in 19:17,58 Min. und Dritte in 12:23,94 Min. über 3000 m Hindernis zu gefallen wusste. Bei den Männern wurde Norman Ihle (DSC) in 16:01,31 Min. nur Elfter. Martin Hillebrecht (DSC) überzeugte mit 4,40 m im Stabhochsprung als Vierter. Trainer Jürgen Wegner (VfL) zog ein positives Resümee, kritisierte aber den kurzen Abstand zwischen Landesmeisterschaften und Norddeutschen Titel- kämpfen: “Wer sich schnell erholen kann, ist klar im Vorteil.”
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 4. Juli 2007 800-m-Spezialistin die schnellste 400-m-Läuferin im Land Braunschweig (sl). Die A-Jugendliche Lisa Seeger ist überraschend die schnellste Frau Niedersachsens im 400-m-Lauf. Bei den Landesmeisterschaften der Leichtathleten in Braunschweig gewann die 18-jährige Fußballerin des VfL Oythe in für sie guten 56,62 sec vor der 35-jährigen Karen Rebbe aus Burgdorf (58,51). Einen starken dritten Platz belegte in diesem Lauf die erst 17-jährige Holdorferin Dörthe Ohmstede (59,89). Als dritter VEC-Starter überzeugte der Dinklager Matthias Knüver, der mit 1,79 m den fünften Platz im Hochsprung der B-Jugend belegte. Bei sehr starkem Wind in der Startkurve und der Zielgeraden ging die 800-m-Spezialistin Lisa Seeger das 400-m-Finale eher ver- halten an. Nach 250 Metern passierte sie auch ihre letzte Konkurrentin, auf der Zielgeraden konnte ihr dann niemand mehr folgen. Dörthe Ohmstede, die für die LG Emstal Dörpen startet, sicherte locker ihre Bronzemedaille mit über einer Sekunde Vorsprung ab. Auf ihrer Paradestrecke 800 m wollte Lisa Seeger dann noch ihr Stehvermögen testen, nachdem sie zuvor bei der EM-Nomi- nierungsgala in Mannheim wegen Magenbeschwerden aufgeben musste. Die Gymnasiastin “bolzte” Tempo für zwei Kaderläufer- innen. Als nach 600 Metern niemand attackierte, nahm sie den Doppeltitel ins Visier. Den Endspurt von Gwendolyn Mewes (Hannover/2:11,60) konnte sie aber nicht mehr kontern; so kam für Seeger noch ein Vizetitel in eher zweitrangigen 2:12,36 Mi- nuten dazu. Eine starke Premiere feierte Hochspringer Matthias Knüver, der erstmals bei Titelkämpfen oberhalb der Kreisebene startete. “Eine tolle Erfahrung, mit so vielen anderen Sportlern einen Wettkampf zu machen. Das war cool. Alle Springer haben sich geholfen, es herrschte eine nette Stimmung”, erzählte der 16-jährige Schüler. Als Kreismeister hatte er seine Bestleistung auf 1,80 m ge- schraubt, bei Regen und Wind war in Braunschweig bei 1,79 m Schluss. “Ein Sprung bei 1,82 m war sehr knapp”, sagte Knüver - das hätte Platz drei bedeutet. Bronze verpasste er ohnehin nur aufgrund der Mehrzahl der Fehlversuche. Weit weg waren nur die beiden Topspringer Maximilian Gilde (Hannover/1,91) und Mirko Bohmann (Wiepenkathen/1,88). Auf jeden Fall hat Matthias Knüver Blut geleckt. Ab sofort steigt er richtig in den Hochsprung ein - zu Lasten des Fußballs in der 2. A-Jugend des TVD.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4 Juli 2007 B-Jugendliche gewinnen zahlreiche Medaillen Leichtathletik: Ostfriesen überzeugen bei Landesmeisterschaften in Braunschweig Braunschweig (ls). Äußerst erfolgreich kehrten die ostfriesischen B-Jugendlichen von den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Braunschweig zurück. Sie trugen ihre Meisterschaften zusammen mit der Männer und Frauenklasse aus. Doppelmeister wurde Oliver Nauermann vom TV Norden über 800 m und 1500 m. Am ersten Tag der Veranstaltung siegte er über die zwei Stadion- Runden souverän mit einem Start-Ziel Sieg und einer Zeit von 1:59,99 Minuten. Am zweiten Tag ließ er über 1500 m Titel zwei in 4:16,76 Minuten folgen. Ebenfalls zwei Siege holte sich Werfer Derk Peters vom SV Georgsheil. Er siegt im Kugelstoßen unan- gefochten mit 16,18 m und über zwei Metern Vorsprung vor dem Silberrang. Tags zuvor hatte er mit 45,65 Metern das Diskus- werfen gewonnen. Einen Favoritensieg im Hammerwurf gab es durch Mareike Nannen vom SV Holtland. Sie siegte mit 54,06 und lieferte das zweit- beste Ergebnis dieses Jahres ab. Silber mit dem Hammer ging an Vereinskamerad Benjamin Adami, der mit 54,45 m die Norm für die Jugend-DM Anfang August in Ulm überbot. Ebenfalls ihrer Favoritenrolle gerecht wurde Anna Raukuc von der Emder LG. Die 17-Jährige siegte über 400 m Hürden in 61,31 Sekunden. Sie vergrößerte den Abstand zu den anderen Läuferinnen während des Rennens kontinuierlich. Zwei Medaillen gingen an Sonka Kielmann (LAC Emden). Die noch in der A-Schülerinnen Klasse startberechtigte Werferin setzte sich im Kugelstoßen gegen die zum Teil zwei Jahre ältere Konkurrenz durch und siegte mit der 4 kg schweren Kugel mit 10,82 m. Im Diskus landete ihre Wurfscheibe bei 34,55 Metern, was ihr Silber einbrachte. Über 100 m sprintete Dennis Nordmann vom TV Norden trotz Gegenwinds und nasser Bahn in 11,53 Sekunden auf Rang zwei. Nur eine Hundertstel Sekunde trennte ihm vom Titelgewinn. Eine weitere Silbermedaille für den TV Norden sicherte Hochspringerin Mareike Blum, die höhengleich mit der Sieger- in 1,76 m überquerte. Griet-Mara Onken von Germania Leer wurde Dritte über 800 m in 2:20,09 Minuten.
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 4. Juli 2007 Ronja Siekmann überrascht ältere Konkurrenz Bronze über 100 Meter / Titelflut beim TSV Kirchdorf / Landesmeisterschaften ein voller Erfolg Braunschweig (eb). Bravo! Die Leistungen der Leichtathleten vom Deister bei den Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend können sich sehen lassen. Während der TSV Kirchdorf von den erfolgreichsten Landestitelkämpfen der Vereinsge- schichte sprach, feierten auch die Aktiven der LG Wennigsen/Egestorf etliche Top-Resultate und Qualifikationszeiten für die Deutschen Meisterschaften. Leichtathletik im Braunschweiger Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße hat ein besonderes Flair. Das gaben Vereinsvertreter bereits vor den Titelkämpfen voller Vorfreude bekannt. "Hier wurden schon Deutsche und Nord- deutsche Meisterschaften ausgetragen und die Verantwortlichen geben den Athleten das Gefühl, dass sie im Mittelpunkt stehen. Einziges Manko war, dass Zuschauer durch Abwesenheit glänzten", berichtete der Kirchdorfer Markus Pingpank. "Mit drei Titeln und drei Vizetiteln war die Ausbeute grandios", bilanzierte Pingpank. Für "seine" Athleten war Braunschweig eine Zwischen- station zu den Saisonhöhepunkten. Imke Schmidt, im letzten Jahr der Juniorinnen, hat als Ziel die Deutschen Meisterschaften in Erfurt und Hannover. Der Versuch über die 5000-m-Strecke ist ihr geglückt. Die 16:59,74 Minuten als Erste in Braunschweig und mit einer Schlussrunde von 73 Se- kunden lassen noch einiges erwarten. Über ihren ersten Einzeltitel konnte sich Franziska Radtke über 3000-m-Hindernis der Frauen ganz besonders freuen. Mit 11:21,04 Minuten verbesserte sie ihre Bestzeit und verfehlte nur knapp die DM-Qualifikation. Tags zuvor hatte sie die 5000 Meter als Vizemeisterin in 17:53,97 Minuten absolviert. Das 5000-m-Rennen der Männer entwickelte sich schon früh zu einem echten Meisterschaftskampf - belauern, kurze Antritte, Stehversuche und von hinten heraus spurten. Dass Florian Reichert gegen Sieger Lars Möller im Spurt nichts bewegen konnte, wusste er. Trotzdem freute sich der TSVer über den Vizeplatz in 15:23,62 Minuten. Dirk Schwarzbach hat nun endlich die DM- Qualifikation über 3000-m-Hindernis für Erfurt erreicht. Dass er als Landesmeister in der Zeit von 9:04,30 Minuten die Norm nur um 0,7 Sekunden unterbot, war ihm egal. Ohne Konkurrenz überrundete er fast das komplette Feld ein- bis zweimal und freut sich nun auf ein schnelles Rennen bei der "Deutschen". Hannes Bergmann lief als Vizemeister über 1500 Meter eine neue Best- zeit von 3:55,78 Minuten. Nach schnellem Beginn musste er fast 600 Meter für Tempo sorgen und wurde dann im Schlussspurt überholt. Max Bergmann wurde Sechster in 4:02,56 Minuten und bestätigte damit den Aufwärtstrend für seinen Saisonhöhepunkt bei der Behinderten-WM in Brasilien. Anfang August soll er dort die 800, und 1500 Meter sowie möglicherweise die 5000 Meter laufen. Starker Auftritt auch von der LG-Jugend. Groß war die Freude vor allem bei Miriam Schwan. Mit dem "schnellsten Rennen ihres Lebens", wie sie es selbst bezeichnete, qualifizierte sie sich über 1500 Meter für die deutschen Meisterschaften in Ulm. Ihre 4:49,03 Minuten reichten zum Landesvizetitel. Vereinskameradin Anne Forgber kam nach 4:52,18 Minuten als Sechste ins Ziel und blieb ebenfalls noch unter der Norm. Am Vortag gelang Forgber ebenfalls die deutsche Qualifikation auf der 800-m-Strecke. Hier sicherte sie sich in guten 2:17,99 Minuten den Vizetitel. Knapp vorbei geschrammt an der Norm über die 800 Meter ist Niklas Mirsch. Auch er kam als Zweiter ins Ziel und gewann in 2:02,19 Minuten die Silbermedaille. Der Überraschungscoup der LG gelang Ronja Siekmann. Sie gehört noch der Schülerklasse W 15 an und startete bei den B- Jugendlichen. Im 100-m-Sprint waren ihre Konkurrentinnen bis zu zwei Jahre älter. Ihren Vorlauf gewann sie deutlich in 12,63 Se- kunden, wobei sie bei widrigen Bedingungen dicht an ihre Bestzeit von 12,57 Sekunden heranlief. Nachdem sie sich im Zwischen- lauf für das Finale qualifiziert hatte, war der mitgereiste Anhang schon vollends zufrieden. Doch Ronja setzte noch das i-Tüpfel- chen drauf. In einem engen und spannenden Finale kam sie als Dritte ins Ziel. In 12,74 Sekunden gewann sie Bronze und deutete einmal mehr ihr außergewöhnliches Sprinttalent an. Ihr Bruder Nikolai Siekmann startete ebenfalls eine Klasse höher. Er nahm am Dreisprungwettbewerb der Männer teil. Mit 12,70 m belegte er am Ende den 7. Platz. Eine weitere Silbermedaille für die LG errang Janis Wöhler im Speerwurf. Mit geworfenen 54,24 m musste er sich erst im letzten Durchgang Maximilian Gilde von der LG Hannover geschlagen geben. Tags darauf trat Wöhler im Kugelstoßen an und erreichte mit einer Weite von 13,58 m den 5. Platz. Weitere Starter von der LG Wennigsen/Egestorf waren Meike Ostermeier über 400 m (63,31 Sekunden), sowie über 200 m (27,21 Sekunden) und Florian Meier über 110 m Hürden (16,66 Sekunden).
WALSRODER ZEITUNG vom 4. Juli 2007 Leichtathletik: Ottens und Coors in Gala-Form Bomlitz. Nicht zu bremsen ist zurzeit die Power der Bomlitzer Frauen Manuela Ottens und Iris Coors. Auch bei den Leichtath- letik-Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugendlichen in Braunschweig zeigte sich das Duo von seiner besten Seite. Insgesamt waren 588 Athleten und Athletinnen in Braunschweig am Start. Manuela Ottens schwang sich beim Stabhoch- sprung in neue Dimensionen, obwohl sie in einem spannenden Wettkampf “nur” Vizemeisterin wurde. Sie konnte bei den Landes- meisterschaften ihre erst kürzlich aufgestellte Bestleistung erneut verbessern und übersprang 3,10 m im ersten Versuch, schei- terte danach nur knapp an den 3,20 m, die ihr den Titel gebracht hätten. Iris Coors wurde im Kugelstoßen mit 12,27 m Vizemeisterin. Ihren positiven Leistungstrend bewies sie auch mit dem dritten Platz beim Speerwurf mit neuer Jahresbestweite von 43,12 m sowie beim Diskuswurf mit der neuen Jahresbestweite von 35,58 m, die ihr den sechsten Rang einbrachte. Die Frauenpower scheint auch etwas auf die Jugend abzufärben, denn Luisa Dierks (SVV Rethem) wurde mit übersprungenen 1,52 m Achte beim Hochsprung und konnte sich ebenfalls eine der begehrten Landesmeister- schaftsurkunden abholen. Haakon Dressel (MTV Schwarmstedt) wurde bei der B-Jugend Vierter mit der Kugel, mit der ihm die neue Bestweite von 13,73 m gelang. Der sechste Platz mit dem Diskus (36,28 m) und mit dem Speer (48,67 m) bestätigten seine bisher gezeigten guten Leistungen. Georg Sartison von der SG Bomlitz-Lönsheide erreichte beim Weitsprung mit 5,84 m eine neue Bestweite und wurde Elfter. Sein Teamkamerad Jören Wilkens wurde in seinem Vorlauf in 12,05 Sekunden Sechster.
DELMENHORSTER KURIER vom 4. Juli 2007 Kevin Lersch gefangen im Organisations-Chaos Eintracht-Leichtathlet hat bei den Landesmeisterschaften mit widrigen Umständen zu kämpfen Von unserem Redaktionsmitglied Andreas D. Becker Delmenhorst. Kevin Lersch war enttäuscht. Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und der Jugend B in Braunschweig lief organisatorisch einiges schief. Und ihn traf es besonders, denn irgendwie lag auf der 100-Meter-Konkurrenz ein Fluch. Und ausgerechnet in der startete der Delmenhorster auch. Nicht genug damit, dass das Organisationsteam den einzel- nen Kampfrichtern für ein und den selben Lauf unterschiedliche Startzeiten mitteilte, nein, die elektronische Zeitmessanlage kam mit dem stürmisch-regnerischen Wetter nicht klar und fiel aus, zu guter Letzt gab auch noch der Computer seinen Geist auf - es ging also einiges drunter und drüber. In seinem Vorlauf wurde Kevin Zweiter, erhielt aber kein Ergebnis. Erst zehn Minuten vor Beginn des Zwischenlaufs erfuhr er, dass er mit 11,52 Sekunden gerade persönliche Bestzeit gelaufen war. Damit war auch end- lich klar, dass er am Zwischenlauf teilnehmen würde. Der wurde dann allerdings um eine halbe Stunde verschoben, was für die Athleten bedeutete, dass sie 25 Minuten lang im sogenannten "Call Room" warten mussten. Ohne eine Möglichkeit, sich warm zu halten oder sich auf den bevorstehenden Lauf weiter vorzubereiten. Entsprechend lief es bei den nass-kalten Temperaturen nicht mehr ganz so gut: 11,70 Sekunden zeigte die Stoppuhr an. Immerhin reichte es für den Endlauf. Der wiederum nicht mehr verschoben wurde, sondern pünktlich beginnen musste, sodass die B-Jugendlichen jetzt nur 25 Minuten Zeit hatten, sich aufs Finale vorzubereiten. Nachdem das ausgeglichen starke Feld die Ziellinie überquert hatte, herrschte weiter- hin Chaos. So war lediglich klar, dass der Sieger in 11,52 Sekunden gewonnen hatte. Mehr nicht. Nach über drei Stunden war der Lauf immer noch nicht ausgewertet, der Delmenhorster fuhr frustriert ins Hotel. Erst am Sonntag erfuhr er, dass er mit der Zeit von 11,68 Sekunden Vierter geworden war. Über 110 Meter Hürden verpasste er mit 16,08 Sekunden den Einzug ins Finale, der ihm aber über 200 Meter und seiner neuen persönlichen Bestzeit von 23,46 Sekunden glückte. Im Finale reichte es dann für Platz sechs in 23,52 Sekunden. "Da Kevin zum jüngeren Jahrgang gehört, ist er mit dem Ergebnis sehr zufrieden", meinte sein Vater und Trainer Andreas Lersch. Etwas weniger turbulent verlief das Wochenende für Denise Hohmeyer vom Delmenhorster TV. Die A-Jugendliche war eh nur zum Üben in Braunschweig, weil sie im Kugelstoßen die Qualifikation der Frauen geschafft hatte. Mit 10,76 Metern belegte sie den siebten Platz von elf Teilnehmerinnen. "Das war schon richtig gut, zumal wir unser Training zurzeit auch auf ihre eigentliche Landesmeisterschaft am 14. und 15. Juli ausrichten", war ihr Trainer Torsten Husack mit der Weite mehr als zufrieden. Den Vize- landestitel im Hochsprung sicherte sich mit Birte Hartje eine Athletin der LG Delmenhorst/Diepholz. 1,65 Meter reichten der 25- Jährigen aus Barrien, um Silber zu gewinnen. Da sie wegen ihres Biologie-Diploms zuletzt nur wenig trainierte, kam der Erfolg recht überraschend.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 4. Juli 2007 Zweimal Bronze für Meiboom Neele Jacobi Zweite im Speerwerfen Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer Stuhr. Bei den Landesmeisterschaften der Frauen und Männer sowie der Jugend B in Braunschweig waren neben Birte Hartje von der LGSD, die im Hochsprung die Silbermedaille gewann, auch einige Athleten des LC Hansa Stuhr am Start. Und das ebenfalls sehr erfolgreich. So ergatterten die B-Jugendlichen Neele Jacobi und Katrin Meiboom im Speerwerfen die Plätze zwei und drei. Neele Jacobi erzielte mit 36,68 Meter eine hervorragende Weite und gleichzeitig eine persönliche Bestleistung. Ihre Klubkamerad- in Katrin Meiboom warf den Speer auf 35,12 m und gewann Bronze. Im Weitsprung blieb Jacobi indes unter ihren Möglichkeiten, belegte mit 5,29 m aber dennoch einen guten sechsten Platz. Die 17-jährige Katrin Meiboom erzielte mit 10,40 m im Kugelstoßen eine beachtliche Weite, die Platz drei bedeutete. Tobias Kortas läuft auf Rang fünf Das ebenfalls 17-jährige Stuhrer Lauftalent Tobias Kortas stellte sich der starken Konkurrenz auf der 1500-Meter-Strecke. Ent- gegen der Empfehlung der Trainer übernahm er von Anfang an die Führungsposition, während die Konkurrenz taktierte. Kortas kämpfte somit gegen den Wind an und musste schließlich auf der letzten Runde dem hohen Tempo Tribut zollen. In 4:19,47 Mi- nuten wurde der Hansa-Läufer am Ende Fünfter. In der Männer-Konkurrenz vertrat Tobias True die Farben des LC Hansa Stuhr. Im Weitsprung erzielte er 5,96 Meter und belegte Platz vier.
STADER TAGEBLATT vom 4. Juli 2007 Anna Klimek verteidigt ihren Landesmeistertitel Im Endlauf über 100 Meter Hürden war die Wiepenkathenerin das Maß aller Dinge - Bohmann stark im Sprung Stade/Braunschweig. Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und der Jugend B in den Einzeldiszi- plinen in Braunschweig konnte Anna Klimek vorn TSV Wiepenkathen ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Erneut startete sie im 100 m-Hürdenlauf der Frauen. Den Vorlauf ging sie mit 14,89 sec. verhalten an, legte dann im Endlauf kräftig zu und gewann das Rennen in 14,68 sec. Nach längerer Verletzungspause startete Inga Müller (TSV) im 400 m-Lauf der Jugend B. Mit 57,46 sec. wurde sie Vizemeisterin und qualifizierte sich damit für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Mit 25,65 sec. im 200 m-Vorlauf schaffte sie ebenfalls die Qualifikation, verzichtete dann aus taktischen Gründen auf den Endlauf. Mirko Bohmann (TSV) bewies abermals seine Stärken in den Sprung-Disziplinen. Mit 1,88 in wurde er Vizemeister im Hoch- sprung der männlichen Jugend B, ebenso wie mit 6,58 m Weitsprung. Wegen Zeitüberschneidung stieg er erst spät in den Diskuswettkampf ein, mit einem gelungenen Wurf von 41,74 m wurde er Zweiter. Den 110 m-Hürdenvorlauf legte er in 14,91 sec. zurück, im Endlauf kam er jedoch nicht richtig in seinen Rhythmus hinein und lief in 15 sec. auf Platz vier. Connor Ryterski (mJB) vom TuS Harsefeld wurde mit 1,79 m Sechster im Hochsprung und auch im Dreisprung belegte er mit einer persönlichen Best- leistung von 12,43 m Rang 6. Vereinskamerad Timo Pape (mJB) lief die 200 m Strecke in neuer Bestzeit von 23,93 sec., konnte sich aber nicht für den Endlauf qualifizieren.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 4. Juli 2007 Gute Platzierungen für Rot-Weiss Jan-Ferdinand Lühmann belegt dritten Platz bei der Landesmeisterschaft buz. Leichtathleten von Rot-Weiss Cuxhaven nahmen an der Landesmeisterschaft der Männer, Frauen und der Jugend B sowie der Jugend A im 2000-m-Hindernislauf in Braunschweig teil. Marc Böhme, Jan-Ferdinand und Leif-Hermann Lühmann, Nela Mille und Jan Zierow waren erfolgreich dabei. Während Leif-Hermann Lühmann (Platz 13 / 40,34 m) und Nela Mille (Platz 12 / 29,64 m) im Speerwurf den Endkampf knapp verfehlten, musste sich Jan Zierow im 200-m-Lauf ein etwas eigenwilliges Losverfahren ge- fallen lassen. Mit der achtbesten Zeit und neuer persönlicher Bestzeit von 23,55 Sekunden wäre er eigentlich in den Endkampf ge- kommen. Es gab jedoch einen weiteren Athleten, der exakt dieselbe Vorlaufzeit vorzuweisen hatte. Nachdem alle mit einer Aus- losung rechneten, entschied man im Wettkampfbüro, der Jüngere kommt weiter. Da Jan Zierow einen Monat älter war, hieß es beim Endlauf leider “zusehen". Ein Protest von Rot-Weiss wurde abgelehnt. Über die 100 Meter schaffte es Jan Zierow mit einer Zeit von 11,87 Sekunden bis in den Zwischenlauf, den er mit 11,94 absolvierte. Für den Endlauf konnte er sich damit jedoch nicht mehr qualifizieren. Marc Böhme startet als A-Jugendlicher erstmals bei den Männern über die 400 m und traf dort auf Renè Herms von der LG Braun- schweig, der Vizemeister wurde. Jan schaffte in hervorragenden 51,38 Sekunden Platz fünf. Das beste Ergebnis des Tages lie- ferte jedoch Jan-Ferdinand Lühmann im 2000-m-Hindernis-Lauf. Er belegte einen tollen dritten Platz in 6:39,64 Minuten und unter- strich auch in diesem Lauf seine derzeit gute Verfassung. Hoffnung auf die Qualifikation zur Deutschen Jugendmeisterschaft, die vom 3. bis 5. August in Ulm stattfindet, dürfen sich noch Marc Böhme (400 m, Qualifikation: 50,20 Sekunden), Jan Zierow (100 m, Quali: 11,30, 200 m, Quali 23,00) und Jan-Ferdinand Lühmann (2.000 m Hi, Quali: 6:15,20 Minuten und 3.000 m, Quali: 8:55,20) machen. Der nächste Start steht am 14. und 15. Juli bei der Landesmeisterschaft der Schüler und Jugend A in Papenburg an.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 5. Juli 2007 Finn Schmeling in Topform LGN-Nachwuchs überzeugt bei Landesmeisterschaft Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Mit guten Leistungen vor allem im Wurfbereich warteten die B-Jugendlichen der LG Bremen-Nord bei den Landes- meisterschaften von Bremen und Niedersachsen in Braunschweig auf. In der Männer- und Frauenklasse blieben die Nordbremer dagegen unter ihren Möglichkeiten. Für die beste Gesamtplatzierung der LG Nord sorgte Werfer Finn Schmeling. Der 15-Jährige schleuderte die 1,5-Kilogramm-Diskusscheibe 38,80 Meter weit und musste sich lediglich zwei Niedersachsen geschlagen geben. Dazu markierte er im Kugelstoßen als Gesamtachter 12,02 Meter und entschied damit das Bremer Duell gegen seinen Vereins- kameraden Daniel Kuder (10,42) deutlich für sich. Bester Nordbremer und somit zugleich Bremer Meister im Speerwerfen wurde Mogens Schlund. Als Gesamtzehnter erreichte er eine persönliche Bestweite von 41,27 Metern. Als die stärkste Bremer B-Jugendliche setzte sich Imme Ihli in zwei Disziplinen in Szene. Im Weitsprung verwies sie ihre schärf- ste Rivalin Nele Feldmann vom Bremer LT mit 4,58 Metern um drei Zentimeter auf Rang zwei. Mit dem Speer erreichte Imme Ihli mit einer Bestweite von 32,51 Metern den Endkampf der besten Acht, in dem sie ihre Weite als Gesamtachte mit 31,89 Metern knapp bestätigte. Bremer Titel sicherten sich auch Janne Lasius (27,86 Sekunden) über die 200 Meter und Jana Schmidt (8,65 Meter) im Kugelstoßen. Einen starken Eindruck hinterließ auch Lisa Sauerwald als einzige Bremerin über die 800 Meter. Trotz sehr langer Wartezeit wegen des Ausfalls der Zeitmessanlage lief sie in 2:30,62 Minuten als Zweite ihres Zeitlaufes ins Ziel. Eine persönliche Bestzeit über die 3000 Meter lief Felix Ferkau. Mit 10:21,61 Minuten kam er als einziger Bremer Mittelstreckler auf Platz elf. Gute Sprungleistungen zeigte der 15-jährige Henrik Stühmer. Im Dreisprung markierte er gleich im ersten Versuch eine Weite von 10,55 Meter, und mit dem Stab überquerte er die Höhe von 2,80 Metern. Einen schweren Stand hatte Lang- streckler Torsten Naue bei seinen letzten beiden Tests im Hinblick auf die deutschen Senioren-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Zittau. Über die 5000 Meter musste er sich mit der zahlreichen und starken niedersächsischen Konkurrenz messen. In 16:24,19 Minuten blieb ihm nur Rang 15. Erfolgreicher verlief sein Auftritt über die 3000 Meter Hindernis. Mit 10:30,47 Minuten steigerte Naue seine bisherige Jahresbestzeit um 22 Sekunden und verpasste als Gesamtvierter nur um zwei Sekunden Platz drei. Ihm als Fünfter im Nacken saß sein Vereinskollege Dirk Peters, dem im Schlussspurt ganze 29 Hundertstel fehlten. Eine gute Gesamtplatzierung gelang Dreispringer Philipp Kastner mit Rang fünf. Allerdings hatte der 22-Jährige Probleme mit dem Sprungabstand zum Balken und verpasste somit einen deutlich weiteren Satz als seine Marke von 13,48 Metern. Erwart- ungsgemäß keine Chance im Vereinsduell hatte Marc Gogol, der ebenfalls vor dem Brett einige Zentimeter verschenkte und Zehnter wurde (11,91).Tobias Kastner warf den Speer auf 49,63 Meter und erreichte Gesamtplatz sieben. Nicht zufrieden mit ihrem Diskuswurf (38,69) war Inga Reschke, die die 40-Meter-Marke anvisiert und statt Rang fünf mit Platz drei geliebäugelt hatte. Gelungen war dagegen der DM-Test der beiden Seniorinnen Inga Peters und Silvia Janke. Inga Peters absolvierte die 800 Meter in 2:32,93 Minuten, und Silvia Janke überquerte im Stabhochsprung als Vierte gute 2,80 Meter.
NORDSEE ZEITUNG vom 5. Juli 2007 (Auszug - Ohne Ergebnisspiegel) Jana Bindzus holt den Titel Niedersächsische Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig Braunschweig (le). Der Niedersächsische Leichtathletikverband trug seine Meisterschaften für Männer, Frauen und Jugend B in den Einzeldisziplinen in Braunschweig aus. Im 100-m-Hürdenlauf der weiblichen Jugend B konnte Jana Bindzus (TV Langen) mit deutlichem Vorsprung die Landesmeisterschaft gewinnen. Ihre Siegerzeit betrug 14,48 Sekunden. Im Weitsprung belegte sie zu- dem mit 5,41 m den dritten Platz. Für eine Überraschung sorgte die Loxstedterin Anika Hildebrandt (LG Wesermünde) im Speerwurf der weiblichen Jugend B. Sie siegte mit 41,61 m und schaffte damit eine persönliche Bestleistung. Während des Wettkampfes zog sie sich eine Bänderdehn- ung zu. Bei den Entscheidungen im Diskuswurf - ihrer Paradedisziplin - und im Hochsprung musste sie ihre Meldungen zurück- ziehen und weitere Titelhoffnungen begraben. Für eine weitere Überraschung sorgte die 4x100-m-Staffel der männlichen Jugend B der SG Cuxland, zu der die Vereine TV Langen, TSV Altenwalde und ATS Cuxhaven gehören. Mit drei hundertstel Sekunden Vorsprung siegte die Staffelbesetzung Bürgy, Emch, Valjevac und Güvenc und kam in 45,04 Sekunden durchs Ziel. Alle weiteren Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Ergebnisliste.
DELMENHORSTER KURIER vom 6. Juli 2007 Zwei Treppchenplatzierungen Leichtathleten aus Hude und Ganderkesee überzeugen bei Landesmeisterschaften Von unserem Redaktionsmitglied Andreas D. Becker Hude-Ganderkesee. Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der männlichen und weiblichen B-Jugend in Braunschweig schickten die LGG Ganderkesee und der TV Hude zusammen neun Sportler in die Wettbewerbe - und sie kehrten sogar edel- metallbehangen zurück. Der Huder Julian Lake gewann Gold, die Ganderkeseerin Maren Rackebrandt Bronze. Für zwei Distanzen hatte Julian Lake die Qualifikation geschafft, für die 400 Meter und natürlich auch für seine Paradedisziplin, die 200 Meter. Am ersten Wettkampftages musste der Huder zuerst die 400 Meter bewältigen. Er und sein Trainer Thorsten Budde rechneten sich einen Top-Fünf-Platz aus - aber ihre kühnsten Erwartungen sollten übertroffen werden. Vom Startschuss an dominierte der Huder das Feld, wehrte alle Angriffe seiner Verfolger ab und wurde in der Zeit von 53,32 Sekunden Landesmeister. Auch am Sonntag sollte ein Treppchenplatz herausspringen. Doch eine Verletzung schmiss Julian Lake aus dem Rennen, in dem er auf einer guten Position lag. Zusätzlich hatten die Huder mit Laureen Lake, Caroline Müller, Marieke den Hertog und Kira Morawitz auch eine 4 x 100-Meter- Staffel am Start, die mit 55,60 Sekunden Bestzeit lief. Die mit Abstand jüngste Staffel verbuchte einen missglückten Wechsel und verpasste so eine bessere Zeit. Maren Rackebrandt von der LGGG überraschte sich mit ihrer Treppchenplatzierung im Diskuswurf selbst. Gleich mit ihrem ersten Versuch, der bei 30,47 Metern landete, heimste sie das Edelmetall ein. Ihre Vereinskameradin Verena Ordemann, die mit dem Speer startete, warf mit 34,86 Metern eine neue persönliche Bestweite - und verpasste das Trepp- chen nur ganz knapp, sie wurde Vierte. Ebenfalls im Speerwurf trat Cassandra Lenen an, die mit zwei Fehlversuchen in den Wett- bewerb startete. Doch der dritte Wurf war gültig, die Weite reichte für den Endkampf, in dem sie 32,46 Meter warf und Siebte wurde. Nicole Großkopf glänzte in ihrem ersten B-Jugend-Jahr ebenfalls. Über 200 Meter wurde sie mit 26,80 Sekunden Vierte, im Kugelstoßen verpasste sie das Treppchen mit 9,85 Meter wieder nur ganz knapp und wurde erneut Vierte, während ihre 1,52 Meter im Hochsprung zu Platz sieben reichten.
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 6. Juli 2007 Platz drei für Vollmerding Kreisstädter überquert bei den Landesmeisterschaften 1,79 Meter Von unserem Redakteur Carsten Spöring Osterholz-Scharmbeck. Mit Freiluftbestleistung hat sich Janek Vollmerding (VSK Osterholz-Scharmbeck) im Trikot der Start- gemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) jetzt bei den Landesmeisterschaften in Braunschweig die Bronzemedaille im Hochsprung gesichert. Im Stabhochsprung holte der B-Jugendliche zudem Platz sechs. Bis zur Höhe von 1,79 Meter hatte Voll- merding die Latte beim Hochsprung jeweils im ersten Versuch überquert. Das bedeutete schon einmal persönlichen Rekord im Freien. Um auch noch seine Hallenleistung (1,81) zu verbessern, hätte der 16-Jährige zudem die 1,82 Meter überspringen müssen. Bei dieser Höhe scheiterte er aber drei Mal nur äußerst knapp. Platz drei bei die Titelkämpfen des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes bedeutete aber immerhin eine annehmbare Entschädigung. Und auch im Stabhochsprung verpasste der Osterholz-Scharmbecker, seine Bestleistung von 3,33 Metern hochzuschrauben: Bei aufgelegten 3,40 Metern riss er die Latte jeweils. So blieb mit übersprungenen 3,30 Metern immerhin Rang sechs. Bei diesen Meisterschaften, die wiederum zusammen mit dem Bremer Verband ausgetragen wurden, holte Patrick Hilbrecht aus der SOL-Trainingsgruppe (derzeit aber im Trikot des SV Werder Bremen) im Weitsprung der Männer den Titel mit seinem letzten Sprung (6,63 Meter) an die Weser.
PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. Juli 2007 (Auszug - Ohne Ergebnisspiegel) Leichtathletik: Römermann holt den Titel Mit dem letzten Versuch gelang ihr der große Wurf: Sinah Römermann, Leichtathletin der LG Peiner Land, schleuderte ihren Dis- kus bei ihrem letzten Wurf auf 36,12 Meter und zog damit doch noch an der Konkurrenz vorbei. Damit gewann die LG-Athletin als einzige Peinerin einen Titel bei der Einzel-Landesmeisterschaft in Braunschweig. Insgesamt acht Athleten aus dem Kreis Peine hatten sich für die Landeswettkämpfe qualifiziert, wegen anhaltender Regenschauer und einem zwischenzeitlichen Ausfall der EDV-Anlage waren die Bedingungen jedoch nicht gerade leistungsfördernd. Eine starke Vorstellung bot Sinah Römermann dennoch: Mit den 36,12 Metern im letzten Versuch setzte sie sich an die Spitze, auch wenn sie mit dieser Weite 40 Zentimeter hinter ihrer persönlichen Bestzeit zurückblieb. Es reichte aber für den Landestitel, womit Römermann ihre gute Form, die sie schon bei den Bezirksmeisterschaften in Goslar gezeigt hatte, bestätigte. Zwei zweite Plätze sprangen für Sebastian Fiene (LG Peiner Land) heraus. Über die 200 und 400 Meter lief er als A-Jugendlicher bei den Männern mit und durfte mit seinem Abschneiden zufrieden sein, auch wenn er seine Zeiten aus dem Vorjahr nicht bestätigen konnte. Im großen Teilnehmerfeld der Speerwerfer belegte Thorsten Margis (LG), ebenfalls A-Jugendlicher, den fünften Platz. Mit 57,31m erreichte er dabei eine neue persönliche Bestleistung mit dem 800 Gramm schweren Männerspeer. Auch die Stabhochspringer Constantin Wiedenroth und Thomas Pfitzner (beide LG) erreichten in ihrem Wettkampf vordere Plätze. Wiedenroth sprang mit 3,90 Metern auf Platz zwei und blieb nur zehn Zentimeter hinter dem Landesmeister. Pfitzner, der als A-Schüler bei den B- Jugendlichen startete, sprang mit 3,40 Metern persönliche Bestleistung und landete auf Platz vier. Für ihn wird es bei den Landes- meisterschaften in Papenburg interessant, wenn er bei seiner Altersgruppe der A-Schüler starten wird. Die weiteren Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Ergebnisliste.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 7. Juli 2007 Start bei den “Norddeutschen” Falkenberg (mt). Einen Doppelstart bei den norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften hat sich der Falkenberger Andreas Kuhlen vorgenommen. Genau wie eine Woche zuvor bei den Niedersachsenmeisterschaften möchte der frisch gebackene Landes- meister über 1500 Meter am ersten Tag die 800-m-Strecke laufen und einen Tag darauf die 1500 m. Über die kürzere Distanz hofft Kuhlen, die Norm für die “Deutschen” zu schaffen.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 7. Juli 2007 Leichtathletik: Schaa und Peters bei “Norddeutschen” am Start Im Kugelstoßen dabei Georgsheil (sm). Mit Wilko Schaa (Männer) und Derk Peters (männliche Jugend B) starten zwei Leichtathleten des SV Georgs- heil am Sonntag im Kugelstoßen bei den Norddeutschen Meisterschaften in Königs Wusterhausen, auf deren Abschneiden Trainer Michael Mücher gespannt ist. Mücher selbst kann die Athleten aus beruflichen Gründen nicht betreuen. Schaa und Peters managen den Wettbewerb in Eigenregie. Um aus der ohnehin zeit- und kostenaufwändigen Teilnahme keine Drei-Tages-Veran- staltung zu machen, verzichten beide auf die Teilnahme am Diskuswettbewerb. Schaa und Peters reisen am Samstag an. Für Peters beginnt der Wettbewerb am Sonntag um 9.30 Uhr, für Schaa gegen 12 Uhr. Beiden traut Mücher die Qualifikation für den Endkampf der besten Acht zu. In beiden Wettbewerben fehlen zwar die ganz großen Namen. Dennoch ist die Konkurrenz von einer anderen Sorte als auf Landesebene. Schaa hat dort mit seinen 14,18 m und dem Vizetitel bewiesen, dass er gut in Form ist. Das erlesene Feld auf norddeutscher Ebene bewegt sich zwischen Weiten von 13,96 und 17,50 m. Mit, so Mücher, ordent- lichen Trainingseinheiten in dieser Woche geht Landesmeister Peters in seinen Wettbewerb und wird es dort vor allem mit starker Konkurrenz aus Neu-Brandenburg zu tun bekommen. Heiko Frühling (SV Georgsheil) startet am Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Altersklasse M 35 in Zittau im Kugelstoßen und Diskuswurf.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 7. Juli 2007 Leichtathleten mit Medaillenchancen Bremen-Nord (mde). Mit fünf Aktiven ist die LG Bremen-Nord an diesem Wochenende bei den deutschen Senioren-Meister- schaften im sächsischen Zittau vertreten. Gute Chancen auf einen Medaillenplatz besitzen davon gleich drei Nordbremer: Silvia Janke im Stabhochsprung der W 45 mit der zweitbesten Vorleistung (2,90 Meter) und Marc Gogol mit der drittbesten Meldeleist- ung im Hochsprung (1,80) der M 35. Sogar die Favoritenbürde trägt Mittelstreckler Andreas Oberschilp mit einer Zeit von 15:24,02 Minuten über die 5000 Meter in der Altersklasse M 40.
Presseinformation vom 8. Juli 2007 (Von Manfred Scholz) Rauchberger mit Platz vier und sechs zufrieden Leichtathletik. Von den “Windspielen von Königs Wusterhausen” bei den Norddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Brandenburg sprachen am Wochenende auch die beiden Teilnehmer der LG Weserbergland, Silke Rauchberger und Jana Lade- wig. Rauchberger ging am ersten Tag über 100 Meter an den Start. Mit irregulären Rückenwind lief sie im Vorlauf in 12,39 Se- kunden auf Rang zwei und qualifizierte sich fürs Finale, wo sie in 12,54 Sekunden den sechsten Rang belegte. Am zweiten Tag standen für sie die Rennen über 200 Meter auf dem Programm. Hier erzielte sie in 25,39 Sekunden einen Sieg im Vorlauf. Auch das Finale war dann wieder vom Winde verweht. “Besonders in der Kurve blies mir ein ordentlicher Wind von vorn ins Gesicht, so dass mir auf den letzten 30 Metern die Kraft fehlte”, erzählte Rauchberger, die aber mit ihrer Zeit von 25,29 Sekunden und dem vierten Rang zufrieden war. Erstaunlich war, das auf der Zielgeraden 3,8 Meter pro Sekunde Rückenwind gemessen wurden. Jana Ladewig erzielte im Dreisprung mit 11,65 Meter im fünften Versuch den fünften Platz in der Endabrechnung. Den Speerwurfwett- bewerb sagte sie am zweiten Tag ab.
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 9. Juli 2007 Verdens Andreas Oberschilp erläuft sich das DM-Double M 40: Erst Gold über 10 000 m - dann über 5000 m / Marschtabelle unterboten Verden (hes). Zwei Starts, zwei nationale Titel - mit dieser großen Ausbeute kehrte der Verdener Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) von den Deutschen Senioren-Meisterschaften aus der sächsischen Kreisstadt Zittau zurück. In der stark besetzten Altersklasse M 40 gewann er erst die 10 000 m in 32:43,01 und einen Tag später die 5000 m in 15:47,46 Minuten. Unverständnis gab es bei den ambitionierten Langstrecklern schon bei der Ausschreibung, denn die Verantwortlichen hatten damit belegt, dass sie sich in diesem Ausdauerbereich nicht auskennen: Freitagabend (19.15 Uhr) 10 000 m, Sonnabendnachmittag (16.35 Uhr) 5000 m und Sonntagmittag (14.15 Uhr) 1500 Meter. Daher entschied sich der Verdener schon früh, sich sicherheitshalber für diese drei langen Bahndistanzen zu melden. 1500 m, 5000 m und dann die 10 000 Meter, das wäre die richtige Reihenfolge ge- wesen. Für die 10 000 Meter konnte Andreas Oberschilp mit 32:57,44 Minuten die drittbeste Qualifikationszeit nachweisen, doch das hinderte ihn nicht, gleich an die Spitze zu gehen. Dass der Favorit, der Hallenser Uwe Emmerling (32:31,90), früh aufgab, dessen schlechtem Beispiel auch der Marburger Hakim Quahioune bald folgte, bestärkte den Verdener in seinem Vorhaben. Da sich seine drei Verfolger nicht einig wurden, konnte Oberschilp seine "Marschtabelle" nicht nur einhalten, sondern in 32:43,01 Minuten die angepeilte Zeit von 32:45 bis 32:50 Minuten noch unterbieten. Was für die 10 000 m gut war, musste für die 5000 m nicht schlecht sein. So legte sich Andreas Oberschilp mit seinem Vereins- kameraden Torsten Naue, der im gleichen Lauf mit ihm Fünfter (34:05,36) geworden war und die Kontrahenten besser kennt, auch für die zwölfeinhalb Runden einen auf 15:50 Minuten ausgerichteten "Fahrplan" zurecht. So kannte "Coach" Naue auch den uner- wartet aufgetauchten Konkurrenten Klaus Prieske (Wedel-Pinneberg), der für seine Nachmeldung 100 Euro hingeblättert hatte. Bei starkem Wind ging Oberschilp das Rennen flott an, doch die Verfolger mit dem am Vortag ausgeschiedenen Uwe Emmerling, seinem Hallenser Vereinskameraden Eik Fricke und Nachmelder Klaus Prieske konnten sich über eine gemeinsame Taktik nicht einigen. So musste der Verdener "nur" seinen zeitweiligen 100 m-Vorsprung behaupten und blieb in 15:47,46 Minuten nicht nur als einziger unter 16 Minuten, sondern auch noch unter seiner Marschtabelle. "Ich habe lange überlegt, ob ich über die 1500 Meter noch starte," sagte Andreas Oberschilp, der gestern Morgen am Frühstücks- tisch einräumte, dass die beiden Läufe doch Substanz gekostete haben. "Für ein spritziges Rennen wird es nicht reichen", meinte er, "vielleicht für Bronze, aber warum soll ich mir meine gute Bilanz versauen." Andreas Oberschilp verriet aber auch sein nächstes läuferisches Vorhaben - er will am 19. Juli in Sottrum den 5000 m-Landes- rekord der Altersklasse M40 (15:31,26 Minuten) angreifen - und da muss er nicht taktisch laufen, sondern nur nach der Uhr.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 9. Juli 2007 Leichtathletik: Peters mit neuer Technik zum Vizetitel Akteur vom SV Georgsheil im Kugelstoßen auf Platz zwei Königs Wusterhausen/Zittau (wrs). Derk Peters gewann in der männlichen B-Jugend bei den norddeutschen Meisterschaften in Königs Wusterhausen in der Nähe von Berlin im Kugelstoßen die Silbermedaille. Er stieß das 5 Kilo schwere Gerät 16,25 m weit. Auf derselben Veranstaltung kam der Georgsheiler Wilko Schaa ebenfalls im Kugelstoßen bei den Männern nicht über 13,77 m hinaus. Gleichbedeutend mit Platz vier. Mannschaftskollege Heiko Frühling startete am Wochenende bei den deutschen Seni- orenmeisterschaften in Zittau. Er belegte im Diskuswurf und im Kugelstoßen jeweils vierte Plätze. Peters Trainer Michael Mücher war mit dem Vizetitel seines Schützlings “hoch zufrieden”. Auch deshalb, weil Peters erst kürzlich seine Technik umgestellt hat. “Er hat sich mit der Wechselsprungtechnik bei Weiten von mehr als 16 Meter stabilisiert”, sagte Trainer Mücher. Bei den Titelkämpfen startete Peters schwach. Nach zwei Fehlversuchen stand er im dritten Durchgang unter Druck. Der 16-Jährige behielt die Nerven und beförderte die Kugel auf 16,24 m. Diese Weite reichte, um ins Finale einzuziehen. Dort verbesserte er sich noch einmal um einen Zentimeter. Peters war einer von zwei Akteuren, die die 16-Metermarke hinter sich ließen. Der zweite war der Titelträger. Georg Burmeister vom SC Neubrandenburg siegte mit 16, 52 m. “Diese Wettkämpfe sind unheimlich wichtig für Derk”, sagte Trainer Mücher, “er kann sich dort mit starker Konkurrenz messen. Das bringt mehr, als wenn er einen ungefährdeten Solo-Wettkampf auf der grünen Wiese hinlegt.” Mücher konnte Peters berufs- bedingt bei den Meisterschaften nicht betreuen. Diese Aufgabe übernahm Wilko Schaa. Der Sportstudent ging darüber hinaus bei den Männern im Kugelstoßen an den Start. Er landete mit 13,77 m auf Platz vier. Er blieb mit dieser Weite unter seinen Möglich- keiten. Bei den Landesmeisterschaften in Braunschweig sprangen für Schaa 14,18 m heraus. “Er kam nicht so richtig in den Wettkampf herein”, berichtete Mücher. Den Titel holte sich Michael Amft. Er siegte mit 16,33 m. Heiko Frühling schrammte zweimal bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Zittau knapp an Bronze vorbei. Im Kugelstoßen Männer M 35 fehlten ihm nur 10 Zentimeter für Platz drei. Der Georgsheiler kam auf 14,42 m. Gold ging an Tilman Northoff mit 18,32 m. Frühling beendete das Diskuswerfen mit 44,33 m als Vierter. Der Abstand zum Bronzerang betrug nur 64 Zentimeter. “Es war mehr drin”, berichtete Mücher. Der Sieger Thomas Lebsa kam auf 48,28 m.
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 9. Juli 2007 Zweimal Platz drei für den LGW-Nachwuchs Wilhelmshaven (mün). Zwei dritte Plätze gab es für den Nachwuchs der LG Wilhelmshaven bei den Norddeutschen Leichtath- letik-Meisterschaften in Königs Wusterhausen bei Berlin. Bei der weiblichen Jugend B belegte Nadine Zähler über 100 Meter in 12,37 Sekunden den dritten Platz; der Sieg ging an die Oldenburgerin Ruth Sophia Spelmeyer (12,17). Bei den Landesmeister- schaften vor einer Woche in Braunschweig hatte die Oldenburger ebenfalls gewonnen; Nadine Zähler kam als Zweite ein und war im Zwischenlauf (12,35) nahe an ihre persönliche Bestzeit gelaufen. Ebenfalls auf Platz drei kam bei den Norddeutschen die 4 x 100 m-Staffel der LGW. Nachdem vor einer Woche noch der Stab beim zweiten Wechsel verloren ging, rannte das Quartett gestern bei der weiblichen B-Jugend in 48,76 Sekunden über die Ziellinie.
NORDWEST ZEITUNG vom 9. Juli 2007 Lisa Seeger verteidigt norddeutschen Titel Leichtathletik: Sieg über 800 Meter Königs Wusterhausen. Ihre Titelsammlung erweitert hat am Sonnabend die für die SG Essen-Garthe-Molbergen startende Elstenerin Lisa Seeger. Bei den norddeutschen Titelkämpfen der Leichtathleten in Königs Wusterhausen südlich von Berlin ver- teidigte die 18-jährige Spitzenläuferin ihren Titel über 800 Meter. In der Zeit von 2:09,56 Minuten verwies sie Katrin Trauth (SC Potsdam) und Katharina Gröb (LG Berlin) auf die Plätze. Der für die LG Braunschweig startende Falkenberger Andreas Kuhlen hingegen verpasste die Podestplätze. Über 800 Meter wurde er am Sonnabend Achter (1:54,38). Besser lief es gestern mit dem vierten Platz über die 1500-Meter-Strecke, die er in 3:57,01 Minuten bewältigte.
Presseinformation vom 9. Juli 2007 (Von Markus Steinbrück) Vier DM-Medaillen für Hittfelder Seniorinnen Hittfeld. Der Titelgewinn für die 4x100-Meter-Sprintstaffel war das herausragende Resultat für die Leichtathletinnen des TSV Eintracht Hittfeld bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften der 30- bis 49-Jährigen. Nach dem Erfolg bei den norddeutschen Titelkämpfen vor zwei Wochen in Hamburg krönten sich Miriam Machill, Brigitte Heidrich, Annegret Nanz und Katja de Jelski nun auch zum schnellsten W40-Quartett im Bundesgebiet. Im sächsischen Zittau setzten sich die Hittfelderinnen in guten 52,41 Se- kunden mit einem Vorsprung von mehr als einer Sekunde gegen LAG Siegen (53,63 sec) und USV Halle (54,42 sec) durch. Mit den Rängen zwei über 400 Meter in 61,17 Sekunden und drei über 800 Meter in der Kreisrekordzeit von 2:25,68 Minuten kom- plettierte Heidrich ihren persönlichen Medaillensatz. Die 46-Jährige aus Stelle haderte mit der Laufeinteilung in der 400-Meter- Entscheidung der Seniorinnen W45. Die vier schnellsten Läuferinnen waren auf zwei Zeitläufe aufgeteilt worden, so dass sich der Titelkampf zu einem Fernduell entwickelte. Hier hatte Heidrich das Nachsehen gegenüber der neuen deutschen Meisterin Petra Kauerhof (LAZ Obernburg-Miltenberg/60,78 sec), setzte sich ihrerseits aber knapp gegen Martina Seidel (VfL Oldesloe/61,60 sec) und Martina Kröner (LG Hohenlohe/61,72 sec) durch. Die vierte Hittfelder Medaille erkämpfte bei schwierigen Bedingungen mit ständig wechselnden Winden Miriam Machill. Die 45-Jährige flog im Weitsprung der Seniorinnen W45 auf 4,84 Meter und den Bronzerang. Weitere Ergebnisse: Seniorinnen W40: Hoch: 5. Katja de Jelski 1,41 m. W45: 100 m: 7. Annegret Nanz (beide TSV Eintracht Hittfeld) 13,66 sec; Weit: 8. Nanz 4,46 m.
Presseinformation vom 9. Juli 2007 (Von Markus Steinbrück) Pahnke erklimmt den Olymp des Nordens Hanstedt/Winsen. Den größten Erfolg seiner noch jungen sportlichen Karriere feierte Tim Kelly Pahnke (MTV Hanstedt) bei den norddeutschen Einzel-Meisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugend im brandenburgischen Königs Wusterhausen. Der 16- jährige Meckelfelder wurde Nordmeister im Weitsprung und über 110-Meter-Hürden. Im Weitsprung trotzte Pahnke den widrigen Bedingungen mit regenbedingten Unterbrechungen und wechselnden Winden und steigerte sich im fünften Versuch auf die per- sönliche Bestweite von 6,65 Meter. Damit verwies der Schützling von Trainer Wolfgang Striezel die mit stärkeren Vorleistungen angetretenen Marcel Schlott (TSV Spandau/6,60 m) und Johannes Gatzke (1. LAV Rostock/6,48 m) auf die Plätze. Nicht minder groß war die Freude tags darauf, als Pahnke auch über 110-Meter-Hürden den Nordtitel gewann. Seinen acht Kon- kurrenten war der Landesvizemeister über die zehn 91,4 Zentimeter hohen Hindernisse klar überlegen. Sowohl im Vorlauf (14,62 Sekunden) als auch im Endlauf (14,46 sec) folgte ihm Henning Vogt (Berliner SV 1892) mit fast drei Zehntelsekunden Rückstand. Der kräftige Rückenwind von vier Metern pro Sekunde wirkte sich eher hinderlich als förderlich aus. Platz drei unter fünf Läuferinnen belegte Felicitas Schwedler (LG Nordheide/TSV Winsen) über 1500-Meter-Hindernis der weib- lichen Jugend B. Die 15-Jährige vom Sportinternat Hannover blieb in 5:23,71 Minuten eineinhalb Sekunden über ihrem eigenen Bezirksrekord. Der Hanstedter Nick Bohn egalisierte im Hochsprung der männlichen Jugend B mit 1,76 Meter seine persönliche Bestmarke und wurde Achter. Dreimal scheiterte er knapp an 1,79 Meter.
BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 10. Juli 2007 Catharina Mangels: Nach Pause zum Landestitel Alfstedter Diskuswerferin Meldet sich in Braunschweig eindrucksvoll zurück Alfstedt/Braunschweig (hhk). Das nennt sich wohl ein gelungenes Comeback: Catharina Mangela vom TuS Alfstedt hat sich bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Braunschweig überraschend den Titel im Diskuswerfen gesichert. Mit 47,13 Metern landete die 23-Jährige, die sich eigentlich im vergangenen Jahr vom Wettkampfsport verabschiedet hatte, erstmals bei Landestitel- kämpfen in der Frauenklasse ganz oben auf dem Treppchen. Während der Ausbildung zur Erzieherin und dem parallel mehrmals pro Woche lm Landesstützpunkt Hannover absolvierten Train- ing war Catharina Mangels irgendwann die Motivation für den hohen Aufwand abhanden gekommen, Angesichts fehlender Leist- ungssteigerungen hatte sie dem Leistungssport eigentlich im vergangenen Jahr Adieu gesagt. Nachdem sie sich jetzt jedoch be- ruflich in Rotenburg eingelebt hat und sich wohl fühlt, will die Alfstedter Werferin es noch einmal wissen. Seit neun Wochen ar- beitet sie mit Klaus Albers, dem ehemaligen Seniorenweltmeister im Diskuswurf aus Bremerhaven, zusammen. Der neue Coach stellte das Training völlig um, kümmerte sich vor allem um die Technik und Athletik der Alfstedter Werferin. Kein Krafttraining mit Bankdrücken oder Hantelarbeit waren gefragt, dafür wurde der Besenstiel zur Imitationsbewegung zum wichtigen Arbeitsgerät im wöchentlichen Training in Bremerhaven. Bereits nach wenigen Wettkämpfen zeigten sich erste Erfolge: Catharina Mangels warf schon nach wenigen Wochen wieder über 45 Meter weit, und ihre Bestleistung von 46,91m aus dem Jahr 2005 verbesserte sie kürzlich auf 48,88m. Damit fehlten nur zwölf Zentimeter für die vor einem Jahr auf 49m heraufgesetzte Norm zur DM-Qualifikation. Mit dem neuen Selbstvertrauen fuhr Catharina Mangels nach Braunschweig. Dort traf sie auf Abonnementsmeisterin Melanie Schütte vom SV Georgsheil, die die Alfstedterin im Jahr 2005 sowohl bei Landes- und Norddeutschen- als auch bei den Deutsch- en Meisterschaften hinter sich gelassen hatte. Mit 49,98m hatte Schütte auch dieses Mal die beste Vorleistung erzielt. Als Mangels bereits beim Einwerfen einen sehr guten Wurf erzielte, schien bei der Titelverteidigerin aus Ostfriesland plötzlich Nerven- flattern einzusetzen. Und tatsächlich: Im Wettkampf folgte ein spannender Zweikampf. Neu dabei: Mangels, die in den vergangen- en Jahren bei den großen Wettkämpfen selten Bestleistungen erzielte, legte plötzlich mit guten Würfen vor. Nach einem ungült- igen ersten Versuch landete der ein Kilogramm schwere Diskus im zweiten Durchgang bei 43,44m. Schütte hatte im ersten Ver- such nur 42,15m erzielt. Im dritten Versuch konnte sich Mangels sogar auf 47,13m verbessern. Die Antwort der Konkurrentin: 46,94m. Schütte konnte im sechsten Versuch mit 46,86m zwar sehr nah an das Ergebnis der Alfstedterin herankommen, der Sieg und damit der erstmalige Titelgewinn auf Landesebene in der Frauenklasse waren Catharina Mangels dennoch nicht mehr zu nehmen. Nach dem Erfolg richten Athletin und Trainer den Blick in die Zukunft. Sie soll im kommenden Jahr irgendwo jenseits der 50- Meter-Marke liegen. Damit würde sich die Alfstedterin auch national nach vorn schieben. Mit ihrer derzeitigen Weite liegt sie auf dem siebzehnten Platz der deutschen Bestenliste. Nach Aussage ihres Trainers ist im Bereich Technik und Athletik noch viel Potenzial vorhanden. Leicht nachvollziehbar, dass die Alfstedterin mit dem unerwarteten Erfolg bei den Landesmeisterschaften die kommenden Aufgaben hoch motiviert und mit der nötigen Lockerheit angehen kann.
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 10. Juli 2007 Nathalie Rheder holt Titel im Hammerwerfen Königs Wusterhausen. Bei den norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Königs Wusterhausen feierte Nathalie Rheder einen herausragenden Erfolg. Im Hammerwerfen sicherte sich die Athletin der SVG GW Bad Gandersheim mit 56,41 Meter den Titel. Zweiter Rang für Minah Das herausragende Resultat der zweitägigen Titelkämpfe gelang Sprinter Stefan Schwab vom TSV Schwarzenbek. Der 20-Jährige lief die 100 m bei zulässigem Rückenwind von 0,5 Meter pro Sekunde in 10,45 Sekunden. Niedersachsenmeister Siewert André (TV Norden/10,68) landete auf Platz zwei. Ebenfalls Platz zwei belegte der favorisierte Speerwerfer Stephan Steding (Hannover 96) mit mäßigen 72,75 Meter hinter dem Magdeburger Björn Lange (72,90). Der Göttinger Zehnkämpfer Jacob Minah erreichte im Weitsprung mit 7,40 Meter hinter Christian Kaczmarek (LG Nike Berlin/7,53 m) den zweiten Platz. (rwx)
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 10. Juli 2007 Maren Kock mit Einstand nach Maß Königs Wusterhausen/Zittau. Gleich bei ihrem ersten Start nach langer Leidenszeit gewann Maren Kock (LG Emstal Dörpen) den Titel im 1500-m-Lauf der B-Jugend bei den Norddeutschen Meisterschaften in Königs Wusterhausen. Auf der gleichen Dis- tanz gewann Annette Koop (W45) in Zittau den DM-Titel. "Ein fantastischer Lauf", freute sich Trainer Arno Kosmider ebenso wie Maren, die gleich nach dem Start auf Sieg lief, ihren Kon- kurrentinnen keine Chance ließ und ihren Vorsprung im Ziel auf rund 100 m ausbaute. Auch die Zeit von 4:29,71 Minuten kann sich sehen lassen. Unter 4:25 Minuten könnte sie schon jetzt wieder laufen, meinte Bundestrainer Lutz Zauber, eine Leistung, die der böige Wind noch verhinderte. Ihr Können wird sie am Wochenende bei den Landesmeisterschaften der A-Jugend und A- Schüler/innen in Papenburg im 3000-m-Lauf zeigen. Hier gilt sie als Favoritin. Zwei neue persönliche Bestleistungen erzielte Daniel Gruber. Der A-Jugendliche, der bei den Männern starten musste, gewann seinen 800-m-Zeitlauf bei schlechten Bedingungen in 1:54,89 Minuten (BL), wäre aber lieber in einem stärker besetzten Lauf ge- startet. Insgesamt erreichte er den neunten Platz. Auch im 1500-m-Rennen am zweiten Wettkampftag gelang ihm eine leichte Verbesserung auf 3:59,32 Minuten (achter Platz). Er ist ebenfalls für die Landesmeisterschaft in Papenburg gut gerüstet. Dort wird auch Ann-Katrin Behrends eine neue Chance haben, die DM-Norm im 400-m-Lauf zu schaffen. In Königs Wusterhausen ge- wann sie einen von vier Zeitläufen, erreichte in der Gesamtwertung den zweiten Platz, verpasste aber mit 59,32 S knapp die an- gestrebte Norm. In Zittau wurden die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren ausgetragen. Für die sieggewohnte Annette Koop (W45) von der LG Emstal-Dörpen begann die DM mit einer Enttäuschung. Nach der langen Anreise machte sie im 800-m-Lauf wie gewohnt das Tempo, aber der heftige Wind hatte bei der Führungsarbeit viel Kraft gekostet, wie sich auf den letzten 200 m zeigte. Die Verfolgerinnen schlossen auf, und drei zogen auf der Zielgeraden vorbei. Die machten mit neuen Bestzeiten Titel und Me- daillen unter sich aus, Annette Koop blieb in 2:26,28 Minuten nur der vierte Platz. Im 1500-m-Rennen änderte sie ihre Taktik. Kon- sequent blieb sie an dritter Stelle im Windschatten, um auf den letzten 200 m zum Endspurt anzusetzen, dem keine Läuferin mehr folgen konnte. Eine bessere Zeit als 5:07,19 Minuten war nach verbummelten drei ersten Runden nicht mehr möglich. Im Spätsommer wird Annette Koop bei der WM in Riccione starten.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 10. Juli 2007 Gute Plätze für OSC-Athleten bei Senioren-DM Zittau/Damme (ha). Mit zufriedenen Gesichtern kehrten die Leichtathleten des OSC Damme von den Deutschen Meisterschaften der Senioren aus Zittau zurück. Bei insgesamt drei Starts gab es die Plätze vier, fünf und sechs. Ulrich Pohl lief im 800m-Rennen der M 40 mit 2:02,77 Minuten persönliche Jahresbestzeit und wurde Vierter. Bis 400 Meter führte er das starke Feld sogar an. Mit seiner Endzeit belegt Pohl auch den ersten Platz in der Landesbestenliste. Auch die 4:21,57 min über 1500 m in der gleichen Altersklasse stellten für Pohl eine Jahresbestmarke dar, mit der er überraschend auf Rang fünf kam; der Dammer war vor der DM nur die Nummer 14 der gemeldeten Starter. Die 4x100-m-Staffel mit Richard Kähling, Alexander Kuk, Gerhard Seelhorst und Pohl, der für den verletzten Wolfgang Knabe ein- sprang, war mit dem sechsten Platz ebenfalls sehr einverstanden. Zwar verlief der letzte Wechsel aufgrund der personellen Änder- ung nicht richtig rund, aber die 50,06 Sekunden waren für den ersten nationalen Einsatz in dieser Konstellation ein gutes Resul- tat. OSC-Fazit: Die 650-km-Reise zu den Titelkämpfen im äußersten Südostzipfel Deutschlands hat sich vollauf gelohnt.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. Juli 2007 Zwei Medaillen für Ostfriesen Königs Wusterhausen (ls). Mit zwei Vizemeisterschaften kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Norddeutschen Meisterschaften zurück. Ausgetragen wurden die Titelkämpfe im brandenburgischen Königs Wusterhausen. Die erste Silberme- daille holte sich Sprinter Siewert André vom TV Norden. Der 21-Jährige hatte zunächst den Vor- und Zwischenlauf gewonnen. Im Zwischenlauf stellte er mit 10,67 Sekunden eine neue Saisonbestzeit auf. Im Finale bestätigte er diese Zeit und kam nach 10,68 Sekunden als Zweiter ins Ziel und zeigte eine ansteigende Form im Hinblick auf die DM in zwei Wochen in Erfurt. Die zweite Me- daille ging an Kugelstoßer Derk Peters vom SV Georgsheil. Er katapultierte die fünf Kilo schwere Kugel auf 16,25 Meter. Nach zwei Fehlversuchen musste der 16-Jährige die Nerven behalten, um in den Endkampf der besten acht Teilnehmer einzuziehen. Er schaffte es und stieß im dritten Versuch 16,24 Meter. Im Endkampf steigerte sich der Ostfriese nochmals um einen Zentimeter. Peters Vereinskamerad Wilko Schaa kam im Kugelstoßen der Männer mit 13,77 Metern außerdem auf den vierten Rang.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 10. Juli 2007 André ist für die DM gewappnet Leichtathletik: Sprinter belegt bei Norddeutscher Meisterschaft den zweiten Platz Königs Wusterhausen (jan). Siewert André hat erneut bewiesen, dass er seine Form stabilisiert hat. Bei der Norddeutschen Meisterschaft im brandenburgischen Königs Wusterhausen in der Nähe von Berlin lief der Sprinter des Norder TV über die 100- Meter-Distanz in 10,68 Sekunden auf Platz zwei. Bei guten äußeren Bedingungen gewann der Norder seinen Vorlauf in 10,84 Sekunden. Im Zwischenlauf stimmte beim 20-Jährigen dann nahezu alles. Nach gutem Start hielt André den Hamburger Johannes Grossner, der 10,73 Sekunden benötigte, in 10,67 Sekunden auf Distanz. Damit verfehlte er seine persönliche Bestzeit nur um sieben Hundertstelsekunden. Vor zwei Jahren war André bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft in Braunschweig bereits 10,60 Sekunden gesprintet. Im Endlauf erwies sich am Sonnabend Stefan Schwab (Schwarzenbek), den André zuvor bereits bezwungen hat, als übermächtiger Konkurrent. Der Schleswig Holsteiner imponierte bei seinem Sieg in persönlicher Bestzeit von 10,45 Se- kunden. Obwohl ihm mit George Petzold vom SSC Berlin ein starker Konkurrent im Nacken saß, verkrampfte André im Gegen- satz zu früher diesmal nicht. In 10,68 Sekunden erkämpfte er sich mit knappem Vorsprung vor dem Berliner (10,70 Sek.) die Vizemeisterschaft. NTV-Trainer Hans-Bernd Eilers war mit Andrés Auftritt sehr zufrieden. “Siewert hat bewiesen, dass er in der Lage ist, stabil um 10,80 Sekunden herum zu laufen. Das war ein Top-Ergebnis.” Nordens Sprint-Ass bereitet sich jetzt intensiv auf die Deutschen Meisterschaften vor, die in knapp zwei Wochen (20. bis 22. Juli) in Erfurt ausgetragen werden. Der Deutsche Leichtathletik- Ver- band verzichtet bei den Titelkämpfen auf Zwischenläufe. Das bedeutet, dass alle Teilnehmer sofort alles riskieren müssen. Denn nur die schnellsten acht Athleten ziehen ins Finale ein.
WESER KURIER vom 10. Juli 2007 200 Meter erstmals unter 24 Sekunden Stephanie Thumann in guter Form Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Auch in Abwesenheit der Titelaspirantinnen Jonna Tilgner, Carolin Nytra und Catharina Reppin präsentierten sich die Bremer Leichtathleten mit fünf Titeln und einer Vizemeisterschaft bei den Norddeutschen Meisterschaften im brandenburgischen Königs Wusterhausen wie gewohnt erfolgshungrig. Ihren derzeit guten Lauf untermauerte Stephanie Thumann (BLT/TuS Komet Arsten), die sich über 100 Meter in 11,85 Sekunden den ersten norddeutschen Einzeltitel ihrer Karriere sicherte und über 200 Meter hinter Deutschlands Nummer eins über die Stadionrunde, Claudia Hoffmann vom SC Potsdam, mit 23,98 Sekunden erst- mals unter 24 Sekunden auf den zweiten Platz lief. Leider blies der Wind mit 3,8 Metern pro Sekunde zu stark von hinten, so dass die Zeit keinen Eintrag in die Rekord- und Bestenlisten finden wird. Ein ähnliches Schicksal ereilte Felix Wedekämper (BLT/BTS Neustadt) über 110 Meter Hürden. Der A-Jugendliche steigerte sich in seinem erst dritten Rennen über die 1,067 Meter hohen Männerhürden auf ausgezeichnete 14,44 Sekunden, wurde völlig über- raschend Norddeutscher Meister und lief eigentlich die DM-Norm. Doch auch hier machte ihm der Rückenwind einen Strich durch die Rechnung. Als kleinen Trost gab es für Wedekämper dafür einen Landesrekord. Gemeinsam mit Jeffrey Muldrow, Twum Essel und Alexander Thyme (alle BLT/BTS Neustadt) lief die reine Jugendstaffel in 42,47 Sekunden über 4x100 Meter die neue Best- marke im Männerfeld. Den dritten Titel für das BLT sicherte sich die B-Jugendliche Annemarie Pantke über 400 Meter. Mit 56,60 Sekunden verbesserte Pantke ihre bisherige Bestmarke über die Stadionrunde um fast eine Sekunde. Verlass war wieder einmal auf die Stabhochsprung-Brüder Paul und Michael Kass vom SV Werder. Paul gewann die Männer-Konkurrenz mit nur einem er- folgreichen Sprung über 4,30 Meter, während Bruder Michael bei der stärker besetzten B-Jugend mit übersprungenen 4,50 Metern den Titel nach Bremen holte.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 10. Juli 2007 Starker Auftritt von Frank Neuhaus "Vierkampf" bei der Senioren-DM Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann Verden. In Zittau an der Grenze zu Polen haben sich von Freitag bis Sonntag die Senioren und Seniorinnen der Klassen 30 bis 45 zur Austragung ihrer Deutschen Meisterschaft versammelt, darunter auch vier Aktive der Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden. Einen starken "Vierkampf" zeigte dabei Frank Neuhaus (Verden), der in seiner Altersklasse M 40 beim Stabhochsprung mit übersprungenen 3,70 m Vierter wurde und den Medaillenrang bei gleicher Höhe wie der Drittplatzierte nur wegen der größeren Anzahl von Fehlversuchen verpasste. Platz vier gab es für ihn mit 5,93 m auch beim Weitsprung, und im 110-m-Hürdenlauf be- nötigte er als Sechster nur 16,81 Sekunden, die aber von etwas zu starkem Rückenwind begünstigt wurden. Aus Zeitplangründen trat er als Speerwerfer gegen die jüngeren Werfer der M-35-Klasse an und wusste auch hier zu gefallen. Mit der Verbesserung seiner Jahresbestweite von 50,22 m auf genau 53 m wurde er Fünfter. Bestweite knapp verfehlt Ebenfalls aus Zeitplangründen trat der Verdener Klaus Peter Nolte als Dreispringer eine Klasse niedriger an und wurde im Wett- kampf der M-35-Senioren mit 11,29 m Fünfter und blieb damit nur knapp unter seiner beim Gewinn der Norddeutschen Senioren- meisterschaft der M-40-Klasse erreichten Bestweite. Bei den M-40-Springern wäre das ebenfalls der fünfte Platz geworden. Beim Speerwurf seiner Altersklasse kam er mit 46,82 m auf Rang acht, für Rang sieben hätte er 54 Zentimeter weiter werfen müssen, was ihm 2007 schon öfters gelungen war. Bronze für Suhling Sven Suhling (Oyten) begnügte sich mit einem Start im Hammerwurf der M-40-Senioren. Mit 44,48 m und Rang drei konnte er nicht so recht zufrieden sein, durfte sich aber über zwei Siege (Dreisprung und Speerwurf) von Frau Dagmar, die für die LG Osna brück startet, freuen. Zur bewährten Kombination aus Stabhochsprung und Hammerwurf trat wieder die W-40-Seniorin Silke Meier (TSV Verden) an. Mit dem Stab lief es wieder besser als eine Woche zuvor in Braunschweig. Mit 2,35 m wurde sie Vizemeisterin, und 24,07 m mit dem Hammer reichten zum neunten Platz.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 10. Juli 2007 Enttäuschte LGKV-Hoffnungsträgerinnen Norddeutsche Meisterschaft: Lisa und Sara Schulz im Hochsprungwettkampf von Wind und Regen zermürbt Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann Achim. Eine Woche nach dem Höhenflug von Braunschweig mit dem Gewinn der Frauen-Landesmeisterschaft durch Lisa Schulz wurde der Trip zur Norddeutschen Meisterschaft in Königs Wusterhausen am Südrand Berlins für die Etelser Hochspringerin und deren Zwillingsschwester Sara zum Frusterlebnis. Heftiger Wind und starker Regen ließen am Sonnabend keinen regulären Hoch- sprungwettbewerb zu. Er konnte erst nach längeren Unterbrechungen beendet werden. Nach übersprungenen 1,50 m für Sara und 1,60 m für Lisa mussten beide den widrigen Bedingungen Tribut zollen und ihre Bemühungen einstellen. Sie belegten damit die Ränge sieben und fünf. Sie freuen sich nun auf die Landesjugendmeisterschaft am kommenden Wochenende in Papenburg, bei der es gewiss nicht schlimmer kommen kann. Auch Langstreckler Geronimo von Wartburg war mit höheren Erwartungen angereist, doch nach einer Trainingspause wegen Blind- darmreizungen benötigt er offensichtlich noch Zeit, um die Form wieder aufzubauen. Im 3000-m-Hindernislauf der Männer kam er nach 10:03,67 Minuten als Sechster ins Ziel. Als Norddeutscher Jugendmeister über 2000 m Hindernis hatte er schon 6:07 Mi- nuten erreicht, die ein besseres Resultat über die längere Strecke erwarten ließen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Bei der Jugendmeisterschaft in Papenburg wird er über 3000 m (ohne Hindernisse) antreten und hofft, dort zumindest die Qualifikatins- kationsnorm für die Deutsche Jugendmeisterschaft laufen zu können, die er über 5000 m und über 2000 m Hindernis schon erfüllt hat.
DELMENHORSTER KURIER vom 10. Juli 2007 (Auszug - nur NDM) Lersch-Brüder vom Pech verfolgt Delmenhorst (ab). 11,52 Sekunden hatte Kevin Lersch für die 100 Meter benötigt. In Königs Wusterhausen, wo am vergangenen Wochenende die Norddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten für Erwachsene und die Jugend B ausgetragen wurden, be- deutete das für den 16-jährigen Athleten von Eintracht Delmenhorst das Aus nach dem Zwischenlauf. Eine Woche zuvor hätte ihm die Zeit gereicht, um Niedersachsenmeister zu werden. Doch das Ausscheiden war gar nicht so schlimm im Vergleich zu dem, was in diesem Lauf noch passierte: Auf Höhe der 60-Meter-Marke zog sich der Delmenhorster eine Verletzung in der Ober- schenkelmuskulatur zu. Dadurch ist für das Sprinttalent unter anderem fraglich, ob es bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm starten kann.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 10. Juli 2007 Andreas Oberschilp deklassiert die Konkurrenz Bei Senioren-DM Doppelsieg über 10 000 und 5000 Meter gefeiert Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Mit einem souveränen Doppelsieg sorgte Andreas Oberschilp für eines der absoluten Highlights bei den deutsch- en Senioren-Meisterschaften der Leichtathleten in Zittau. Der Läufer der LG Bremen-Nord deklassierte die Konkurrenz der Alters- klasse M 40 sowohl über die 5000 als auch über die 10 000 Meter. Über die 10 000 Meter bestimmte Andreas Oberschilp vom Start weg das Tempo und lief schon nach wenigen der insgesamt 25 Runden eine vierköpfige Spitzengruppe auseinander. Mit der im windanfälligen Stadion gutklassigen Zeit von 32:43,01 Minuten distanzierte der Nordbremer alle weiteren Konkurrenten mit über 25 Sekunden Vorsprung. Im geschlagenen Feld auf Platz fünf landete auch sein Vereinskollege Torsten Naue, der die Verfolger- gruppe anführte, zum Schluss jedoch etwas einbrach und auf eine Zeit von 34:05,36 Minuten kam. Ohne offensichtliche Anzeichen von Müdigkeit spulte Andreas Oberschilp am zweiten Meisterschaftstag die zwölfeinhalb Runden der 5000 Meter ab und machte damit seinen doppelten Triumph perfekt. Schon sein erster Kilometer in 3:06 Minuten erwies sich für seine Kontrahenten als deutlich zu schnell. Bei seiner Endzeit von 15:47,46 Minuten betrug der Vorsprung auf den zweitplatz- ierten Uwe Emmerling von der LAV Halensia aus Sachsen-Anhalt knapp 14 Sekunden. Einen starken Meisterschaftsauftritt legte auch Stabhochspringerin Silvia Janke von der LG Nord hin. In der W 45 meisterte sie ihre Anfangsschwierigkeiten und übersprang die Höhe von 2,85 Metern. Als Silbermedaillengewinnerin hatte sie nur gegen Petra Herrmann aus Frankenberg (3,02) das Nachsehen. Die Nordbremer Medaillensammlung komplettierte M 35-Athlet Marc Gogol im Hochsprung. Gehandikapt durch einen Regenschauer schaffte er im dritten Anlauf die Höhe von 1,75 Metern und sicherte sich den dritten Platz. Nur knapp verpasste er danach mit seinen Versuchen über die 1,80 Meter sogar den möglichen DM-Titel. Im Dreisprung landete Marc Gogol dagegen auf dem undankbaren vierten Platz. Bei starkem Gegenwind verschenkte der Nordbremer zu viele Zentimeter vor dem Brett und kam somit nur auf eine gemessene Weite von 11,62 Metern. Einen Wettkampf mit gemischten Gefühlen durchlebte LGN-Athletin Urte Zinke. Die Hammerwerferin schleuderte nach zunächst zwei missglückten Versuchen ihr 4-Kilo-Wurfgerät auf 33,39 Meter und stellte damit einen neuen Bremer Seniorenrekord auf. In den letzten drei Durchgängen ging Urte Zinke dann volles Risiko, doch am Ende fehlten ihr als Fünftplatzierte der Altersklasse W 45 lediglich 87 Zentimeter zum dritten Platz und knappe zwei Meter zur Silbermedaille. Lediglich die Siegerin Ulrike Engelhardt (41,37 Meter) vom ASV Erfurt blieb für die Nordbremerin außer Reichweite.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 11. Juli 2007 Lisa Seeger verteidigt Titel Königs Wusterhausen (mt). Die Leichtathletik-Saison läuft momentan auf Hochtouren. Zuletzt war Königs Wusterhausen Schau- platz der Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugend B. Einzige Starterin aus dem Kreis Cloppenburg in der 10 Kilometer südlich von Berlin gelegenen Kleinstadt war Lisa Seeger von der SG Essen-Garthe-Molbergen. Die noch zur A- Jugend zählende Mittelstrecklerin holte sich im 800-Meterlauf der Frauen den Titel in 2:09,56 Minuten und war damit nach Celle 2006 erneut nicht zu schlagen. Einzige ernsthafte Gegnerin war Kathrin Trauth vom Sport-Club Potsdam. Die Sechste der Juni- oren-Weltmeisterschaft (U 18) von 2002 musste sich nach 2:09,86 Minuten erst auf dem Zielstrich geschlagen geben. Am zweiten Wettkampftag ging Lisa Seeger über 400 Meter an den Start. Mit 56,32 Sekunden verbesserte sie ihren erst eine Woche alten Kreisrekord erneut und landete auf dem Bronzeplatz. Es gewann die Deutsche Jugend-Vizemeisterin des letzen Jahres, Desiree Meyer, (ATB Hamburg) in 55,66 Sekunden vor Katharina Gröb (LG Nike Berlin) in 55,71 Sekunden. Lisa Seeger hat in den kommenden Wochen noch einiges vor. Am Wochenende steht bei den niedersächsischen A-Jugendmeisterschaften in Papenburg erneut ein Doppelstart über 400 und 800 Meter auf dem Programm. Danach stehen drei deutsche Meisterschaften in Folge auf dem Programm: Frauen in Erfurt, Jugend A in Ulm und Juniorinnen in Hannover. Podestplätze erreichten die drei früheren Athleten des Kreises Cloppenburg, die heute für auswärtige Vereine starten. Auf Platz vier im Hochsprung mit 2,05 Metern sprang Jan Hentel (LG Hannover), der in diesem Jahr bereits 2,11 Meter schaffte. Ebenfalls Vierter wurde Andreas Kuhlen (LG Braunschweig) über 1500 Meter in 3:57,01 Minuten. Obendrein lief er als Achter des 800-m- Endlaufes mit 1:54,38 Minuten Saisonbestzeit. Im Trikot des Osnabrücker TB wurde der Ex-Löninger Frederik Branscheidt Sechster im Dreisprung mit 13,33 Meter.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 11. Juli 2007 Matthias Wilshusen läuft zum Vize-Titel Leichtathletik: Wolfenbütteler erfolgreich bei Deutschen Seniorenmeisterschaften In Zittau fanden die Deutschen Seniorenmeisterschaften I der Altersklassen M30 bis M45 statt. Die lange Anreise zur tschech- ischen Grenze hat sich für Matthias Wilshusen vom MTV Wolfenbüttel gelohnt. In der Altersklasse M35 lief der Langstreckler im Rennen über 10 000 m als Zweiter ins Ziel und erreichte damit seine bisher beste Platzierung bei nationalen Meisterschaften, nach 25 Stadionrunden blieb die Uhr für Wilshusen bei 34:06,98 min stehen. Zu Beginn des Rennens versuchte er, sich an die Fersen des späteren Deutschen Meisters zu hängen, aber dies gelang nur etwa zehn Runden. Das hohe Anfangstempo forderte auf der zweiten Hälfte seinen Tribut. Wilshusen hatte zu kämpfen, doch es reichte für Rang zwei. Durch diesen Erfolg gestärkt, geht es am kommenden Wochenende zur Deutschen Seniorenmeisterschaft II der Altersklassen ab 50 nach Fulda, an denen auch Frank Kindermann, Manfred Löhr, Monika Ohm und Ingrid Stölting vom MTV Wolfenbüttel teil- nehmen. Im Rahmen dieser Meisterschaft finden die Staffelläufe der Jungsenioren über 3x1000 m statt, für die Wilshusen mit der Startgemeinschaft SG Harzer Vorland in der M30 dabei ist.
NORDWEST ZEITUNG vom 11. Juli 2007 Ruth Spelmeyer sprintet zum Double Leichtathletik: Kristina Bokern freut sich bei norddeutscher Meisterschaft über den zweiten Platz Königs Wusterhausen (sr/hb). Am vergangenen Wochenende fanden in Königs Wusterhausen, südöstlich von Berlin, die nord- deutschen Meisterschaften der Leichtathleten der Männer, Frauen und der Jugendklasse B (16 und 17 Jahre) in den Einzeldiszi- plinen statt. Fünf Oldenburger vertraten dabei die Farben der Huntestadt - und das erfolgreich: Ruth Spelmeyer, Kira Harms und Anne Bretschneider in der weiblichen Jugend B, sowie Langläuferin Kristina Bokern bei den Frauen und Adham Hess (alle VfL) bei den Männern. Für den DSC startete Leonhard Hartung in der männlichen Jugend B. Der Austragungsort für die zweithöchste nationale Meisterschaft war bei den Athleten keineswegs unumstritten. Der Veranstalter gab sich zwar große Mühe bei der Aus- richtung dieser Meisterschaften, doch kritisierten mehrere Athleten die räumliche Enge und die fehlenden Aufwärmmöglichkeiten vor ihren Wettkämpfen. Aufgrund der stark schwankenden Windverhältnisse von windstill bis hin zu Rückenwinden von bis zu sechs Metern pro Sekunde wurde die Sprintqualifikation für einige Aktiven zur Nervenprobe mit Lotterieeinfluss. Einzig Nachwuchssprinterin Ruth Spelmeyer war - Winde hin oder her - ein Musterbeispiel für Leistungskonstanz auf hohem Niveau. In ihren drei Sprintläufen über 100 m gab es nur eine Zeitdifferenz von 4/100 Sekunden und so siegte die Schülerin des Alten Gymnasiums am Sonnabend verdient über 100 m in guten 12,17 Sekunden. Am Sonntag lies Spelmeyer - wie bereits eine Woche zuvor bei den Landesmeisterschaften - ihren Gegnerinnen keine Chance und gewann auch souverän die 200 m in 24,63 Sekunden. Damit konnte Spelmeyer ihre beiden Titel auf dieser Meisterschaftsebene untermauern und meldete ihre Ansprüche für die deutschen Meisterschaften nachhaltig an. Ihre Vereinskollegin Anne Bretschneider konnte sich in der weiblichen Jugend B über die 800 m nochmals um eine Sekunde ver- bessern und belegte in 2:25,44 Min. den 14. Platz. Kira Harms (VfL) übersprang erneut 1,50 m im Hochsprung und kam damit in der weiblichen Jugend B auf einen guten achten Rang. Langstrecklerin Kristina Bokern zeigte eine starke kämpferische Leistung über die 5000 m bei den Frauen. In der persönlichen Bestleistung von 17:25,42 Min. wurde Bokern Vizemeisterin und stabilisierte sich damit in der norddeutschen Leistungsspitze bei den Frauen. Die beiden männlichen Teilnehmer aus Oldenburg konnten mit den Spitzenerfolgen der Frauen nicht ganz mithalten, ohne freilich zu enttäuschen. Der DSCer Leonhard Hartung wurde in der männlichen Jugend B über 800 m nach starkem Lauf Fünfter in 2:02,03 Minuten. Weitspringer Adham Hess konnte verletzungsbedingt nicht in seiner Paradedisziplin antreten, sondern wech- selte nach nur vier Wochen Trainingsaufbau bei den Männern auf die Sprintstrecken. Leider profitierte Hess nicht von den Rücken- winden wie seine Gegner und konnte sich somit nicht für die Endläufe qualifizieren. Mit 11,19 Sek. über 100 m und 22,95 Sek. über 200 m hat der Trainingspartner von Ruth Spelmeyer jedoch persönliche Bestleistungen aufstellen können. VfL-Trainer Jürgen Wegner war hochzufrieden mit dem Abschneiden seiner Aktiven: “Alle Athleten haben persönliche Bestleist- ungen aufgestellt oder diese bestätigt - mit zwei Titelgewinnen und einer Vizemeisterschaft haben wir ein tolles Ergebnis für die aufstrebende Leichtathletikszene in Oldenburg erreicht und unsere Disziplinbreite aufgezeigt.”
WESER KURIER vom 11. Juli 2007 Doppelmeister Oberschilp M 40-Läufer der LG Nord gewinnt DM über 5000 und 10 000 Meter Bremen (gol). Mit einem souveränen Doppelsieg sorgte Andreas Oberschilp für eines der Highlights bei den deutschen Senioren- Meisterschaften der Leichtathleten im sächsischen Zittau. Der Läufer der LG Bremen Nord deklassierte die Konkurrenz der Alters- klasse M 40 sowohl über 5000 als auch über 10 000 Meter. Über 10 000 Meter bestimmte Andreas Oberschilp vom Start weg das Tempo und lief schon nach wenigen der insgesamt 25 Runden das Feld auseinander. Mit der im windanfälligen Stadion gutklass- igen Zeit von 32:43,01 Minuten hatte der LG Nordler alle weiteren Konkurrenten mit über 25 Sekunden Vorsprung distanziert. Im geschlagenen Feld auf dem fünften Platz landete auch sein Vereinskollege Torsten Naue (34:05,36). Ohne Anzeichen von Müdig- keit spulte Andreas Oberschilp am zweiten Meisterschaftstag die zwölfeinhalb Runden der 5000 Meter ab und machte in 15:47,46 Minuten seinen Triumph perfekt. Einen starken Auftritt hatte auch LGN-Stabhochspringerin Silvia Janke. In der W 45 meisterte sie 2,85 Meter und holte Silber. Marc Gogol holte im Hochsprung der M 35 mit 1,75 Metern Bronze. Der TuS Huchting verbuchte zwei Medaillen durch das Ehepaar Arkenau. Jens Arkenau kam im Kugelstoßen der M 40 überrasch- end mit starken 13,85 Metern und nur sechs Zentimetern Vorsprung auf den Silberrang, während Nicole Arkenau über 80 Meter Hürden der W 40 in 13,38 Sekunden als Bronzemedaillengewinnerin lediglich eine Hundertstelsekunde zum zweiten Rang fehlte. Vereinskamerad Manfred Hiller hatte sein bestes Resultat diesmal im Hochsprung der M 45, wo er als Sechster in einem großen Feld 1,60 Meter übersprang. Vom Marathon-Club Bremen ging Jan Petermann über 800 Meter und 1500 Meter der M 40 ins Rennen. Über die zwei Stadion- runden gelang ihm in 2:07,40 Minuten eine gute Zeit und Platz acht, auf den 1500 Metern fehlten am Ende nach 4:19,70 Minuten nur knappe 1,5 Sekunden zur Bronzeplakette.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 12. Juli 2007 Lindner wird immer schneller Helmstedter läuft zwei neue Kreisrekorde Helmstedt. Von den norddeutschen Meisterschaften der Leichtathletik aus dem brandenburgischen Königs Wusterhausen kehrten die Helmstedter Athleten mit einer Silbermedaille heim. Der immer schneller werdende Matthias Lindner vom TSV Helm- stedt steigerte seinen gerade eine Woche jungen Kreisrekord über 200 Meter nochmals. Mit 21,53 Sekunden im Endlauf ver- besserte Matthias Lindner seine alte Marke um 28 Hundertstel Sekunden und holte sich den zweiten Platz. Auch über 100 m gehört der alte Kreisrekord der Vergangenheit an. Im Zwischenlauf lief Matthias Lindner glänzende 10,64 Sekunden, aber leider mit zu viel Rückenwind. Im Endlauf wurde er in 10,80 Sekunden Vierter - und diese Zeit bedeutete auch einen neuen Kreisrekord. Auch die Kreisrekordlerin im Hammerwerfen der Frauen, Christine Piehozki (MTV Schöningen) ging an den Start. Sie schleuderte das 4 kg schwere Gerät auf 39,99 m und belegte hiermit Rang 4. Im Kugelstoßen erreichte sie als Fünfte 11,26 m. Keine Chance auf das Erreichen der Endläufe hatten die Schöninger B-Jugendlichen. Aber dafür sprangen persönliche Bestzeiten heraus. Thorsten Sievert verbesserte sich über 200 m auf 24,68 Sekunden und über 400 m auf 55,11 sec. Thomas Ruppelt sprintete die 100 m in 12,22 sec und 200 m in 24,87 sec herunter. Milena Werthen (MTV Schöningen) schaffte 9,72 m im Dreisprung und 63,98 sec über 400 m.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Salzgitter) vom 12. Juli 2007 (Auszug - Nur NDM) Björn Lippold: Silber geholt, Ziel verpasst Salzgitter. Der Meisterschaftskalender der Leichtathletik bietet auch kurz vor den Ferien noch einige Höhepunkte: Die Bezirks- meisterschaften in den Blockmehrkämpfen der Schülerklassen A und B fanden in Edemissen sowie die Norddeutschen Meister- schaften (Männer, Frauen und B-Jugend) in Wustenhausen statt. Björn Lippold vom SV Union hatte sich bei den Norddeutschen als Ziel gesetzt erstmals in dieser Saison beim Hammerwerfen die 50m Marke zu übertreffen. Gute 47,30m aus dem zweiten Versuch bescherten ihm den zweiten Platz. Die 49,86m des Siegers lagen somit durchaus im Bereich des möglichen.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 12. Juli 2007 Lisa Seeger über 800 Meter weiter die Nr. 1 im Norden Königs Wusterhausen (aha). Lisa Seeger bleibt über 800 Meter die schnellste Frau in Norddeutschland. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Königs Wusterhausen südöstlich von Berlin verteidigte die 18-jährige Elstenerin, die zudem in der Damen- mannschaft des Regionalligisten VfL Oythe Fußball spielt, ihren im Vorjahr gewonnenen Titel erfolgreich. Das sportliche Multi- talent, das in der Leichtathletik für die SG Essen-Garthe-Molbergen startet und in diesem Jahr noch in der A-Jugend laufen durfte, sprintete zudem über 400 m auf Platz drei. Die Bedingungen waren alles andere als ideal: Regen und böiger Wind machten den Athleten das Leben schwer. Bestzeiten waren somit von vornherein nicht zu erwarten. Das 800-m-Rennen ging Lisa Seeger daher rein taktisch an. “Ich wollte der Favoritin Katrin Trauth auf den Fersen bleiben, um sie auf den letzten 200 Metern zu überholen”, berichtete Lisa Seeger. Und dieser Plan ging auf. 150 Meter vor dem Ziel spielte die Gymnasiastin ihre Sprintstärke aus und zog an der Favoritin vom SC Potsdam vorbei. In 2:09,56 Minuten siegte Lisa Seeger vor Katrin Trauth (2:09,86) und Katharina Gröb (LG Berlin/2:11,39). “Mit der Zeit bin ich angesichts des widrigen Wetters und der Taktik sehr zufrieden”, sagte Lisa Seeger. Für die Jugend-Europameisterschaft im niederländischen Hengelo (19. bis 23. Juli) hätte sich die Zwölftklässlerin (Sportprofil) auch mit einer besseren Zeit nicht mehr qualifizieren können. “Das habe ich vorher verbockt”, sagte sie. Das 400-m-Rennen zum Abschluss der Titelkämpfe stand für Lisa Seeger zunächst unter keinem guten Stern. “Es gab vier Fehl- starts, und dann habe ich den Start total verpennt und bin die ersten 200 Meter zu langsam angegangen”, berichtete sie. Auf den letzten 200 Metern legte sie dann noch zu und wurde so in 56,32 Sekunden Dritte hinter Desiree Meyer (ATB Hamburg/ 55,66) und Katharina Gröb (55,71). “Mit der Zeit bin ich voll zufrieden, aber es war ein bisschen ärgerlich, denn es wäre eigentlich mehr drin gewesen”, bilanzierte sie. Schon am kommenden Samstag steht Lisa Seeger das nächste sportliche Highlight bevor. Auf Einladung von Nachwuchs- Bundestrainer Henning von Papen startet sie beim renommierten Sportfest “EWE-Athletics” in Cuxhaven (Eigenwerbung: “Welt- klasse hinterm Deich”) über 800 Meter. Die 18-Jährige ahnt: “Da wird’s richtig schnell.” Bei gutem Wetter hofft sie, dort die Norm für den B-Kader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) von 2:06,00 min zu erfüllen. Anschließend stehen am 21/22. Juli in Erfurt die Deutschen Meisterschaften an. Im August folgen dann noch die Deutschen Meisterschaften der Jugend in Ulm und der Junioren in Hannover. Und nebenbei bereitet sich Lisa Seeger mit dem VfL Oythe auf die Fußballsaison vor. Das Training hat schon begonnen.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 13. Juli 2007 Bernhard Ulrich wird souverän deutscher Meister Helmstedter wirft neuen Kreisrekord Helmstedt. Einen großartigen Erfolg landete Bernhard Ulrich vom SV Germania Helmstedt bei den Deutschen Seniorenmeister- schaften der Leichtathletik in Zittau für die Altersklassen M30 bis M45. Der 49-jährige Hammerwerfer startete als einziger Kreis- vertreter und gewann in seiner Altersklasse M45 mit deutlichem Vorsprung die Goldmedaille. Er steigerte nicht nur seine Saison- bestleistung auf 53,78 Meter sondern verbesserte mit dieser Weite auch noch seinen eigenen Kreisrekord um 71 Zentimeter. Das nächste Ziel für Bernhard Ulrich sind die im September anstehenden Seniorenweltmeisterschaften in Italien. Bei der derzeitigen Form geht der Helmstedter als einer der Goldfavoriten an den Start.
NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 13. Juli 2007 Jonna Tilgner sahnt in Braunschweig ab Landesmeisterschaft für Bremen über 400 Meter Hürden / Erstmals ein Rennen im 15er-Rhythmus Leichtathletik (olz). Auch bei den Landesmeisterschaften der Leichtathleten in Braunschweig glänzte Jonna Tilgner, die ihre sportlichen Wurzeln beim MTV Friesen Bakede hat und nach einem Gastspiel bei der LG Weserbergland seit vergangenem Jahr nun für den Bremer LT startet. Nach ihrem starken Auftritt in der deutschen 4x400 Meter-Staffel beim Europa-Cup in München kam sie auch in Braunschweig zu einem überzeugenden Sieg über die 400 Meter Hürden in 58,07 Sekunden. Dass sie damit an ihre Bestzeit von 56,32 Sekunden nicht herankam, lag an der Vorgabe ihres Trainers und wohl auch daran, dass sie die Platz- ierten Kronfeldt und Stresing von der LG Weserbergland (61,19 und 61,50 Sekunden) nicht forderten. "Jonna hatte die Aufgabe, die zweite und dritte Hürde im Wettkampf erstmals im 15er-Rhythmus zu laufen. Nachdem sie diese Vorgabe erfüllt hatte, hat sie dies noch bis zur achten Hürde durchgezogen, und dann auf den letzten 100 Metern das Tempo heraus genommen, um für die anstehenden Aufgaben Kräfte zu sparen", erklärt Trainer Ellrott die etwas schwächere Zeit. Sie selbst sprach mit unserem Mitarbeiter Manfred Scholz nach dem Rennen: "Mit dem Lauf war ich nicht zufrieden, denn das war vom Rhythmus sehr schlecht. An der ersten Hürde war ich mit dem falschen Bein, danach lief es dann etwas besser. Waren Sie mit der Zeit zufrieden? Tilgner: "Die Zeit war ja eher mittelmäßig, aber ich kann ja nicht immer Bestzeit rennen". Ist diese Saison bis hierher Ihre beste? Tilgner: "Ja, auf jeden Fall. Ich hatte bisher schon sehr viele tolle Erlebnisse und Läufe gehabt und die Saison ist ja noch nicht vorbei". Welches waren die herausragenden Ergebnisse? Tilgner: "Die 56,32 Sekunden sind die Norm für die Universiade (Studenten-Weltmeisterschaften), die in Bangkok stattfindet. Der Start beim Europacup in der Staffel der Nationalmannschaft war natürlich auch ein tolles Erlebnis". Da im August auch die WM in Osaka ansteht, sitzen Sie im Augenblick zwischen zwei Stühlen. Reisen Sie für 400 Meter Hürden nach Bangkok oder zum 4x400 Meter-Staffelrennen nach Osaka? Tilgner: "Das ist richtig, aber die Entscheidung wird mir der Deutsche Leichtathletik-Verband abnehmen, wenn er mich für die 4x400 Meter-Staffel nominiert fahre ich nicht nach Bangkok. Das entscheidet sich bei der Deutschen Meisterschaft am 21./22. Juli in Erfurt". Wann wird man Sie wieder mal in Bakede sehen? Tilgner: "Das ist eine gute Frage, meine Woche hier in Bremen ist durchstrukturiert mit Vorlesungen und Training. Semester- Ferien sind im September, dann wird's wohl klappen". Sie haben sich in Bremen gut eingelebt? Tilgner: "Ja, ich bin hier rundum zufrieden".
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 18. Juli 2007 (Hier veröffentlicht am 21. Juli) Neue Bestzeit über 100 Meter Asendorferin Neele Eckhardt wartet mit starken Ergebnissen auf Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer Asendorf. Bei den norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugend B in Königs-Wusterhausen bei Berlin ging Neele Eckhardt für den TSV Asendorf über 100 Meter und im Weitsprung an den Start. In beiden Disziplinen startete die 15-jähr- ige A-Schülerin in der höheren Altersklasse der weiblichen Jugend B. Über 100 Meter erreichte Neele Eckhardt mit 12,85 Se- kunden eine neue Bestzeit und gleichzeitig die Qualifikation für den Zwischenlauf, auf den sie jedoch auf Grund des zeitgleich stattfindenden Weitsprung-Wettkampfes verzichtete. Im Weitsprung erreichte die Asendorferin im großen Teilnehmerfeld von über 30 Athletinnen mit 5,13 Metern den elften Platz. Auf Grund des starken Windes erwies sich dabei die Anlaufgestaltung als äuß- erst schwierig. Am Ende fehlten der 15-Jährigen lediglich fünf Zentimeter zur Finale-Teilnahme. Trotzdem schloss sie diese Kon- kurrenz als zweitbeste Springerin ihres Jahrgangs (1992) ab.
ZEVENER ZEITUNG vom 19. Juli 2007 (Hier veröffentlicht am 21. Juli) LAV-Senioren gelingt die Titelverteidigung Zeven stellt weiterhin die “schnellsten Viertelmeiler Deutschlands” Aufgrund von Problemen mit dem Scanner und vor allem mit dem Texterkennungsprogramm steht dieser Artikel nur als Bild-Datei zur Verfügung. Bitte klicken Sie hier (JPG-Datei -- 765 KB) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Neuste (Presse)-Berichte vom 18./19.7. Ergebnisse Braunschweig (30.6./1.7.) Ergebnisse Zittau (6.-8.7.) Ergebnisse Königs Wusterhausen (7./8.7.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zurück zur Übersicht (Extra-Seiten) Nach oben Zurück zur Startseite -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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