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----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Neuste (Presse)-Berichte vom 7.8. Ergebnisse Erfurt (21.-22.7.) Ergebnisse Wolfach/Kirnbach (22.7.) Ergebnisse Bad Oeynhausen (28.-29.7.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zurück zur Übersicht (Extra-Seiten) Zurück zur Startseite ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Presseinformation vom 18. Juli 2007 (Von Manfred Scholz) LG-Sprinterinnen auf Kurs Titelverteidigung Leichtathletik. 79 Athleten schickt der Niedersächsische Leichtathletik Verband zu den deutschen Titelkämpfen nach Erfurt. 16 Teilnehmer stellt davon die LG Weserbergland, die mit Cathleen Tschirch die schnellste deutsche Frau über die 200 Meter (23,21 Sekunden) ins Rennen schickt. Die Vizemeisterin des Vorjahres nimmt ihre Favoritenstellung an, sie war in den letzten Rennen meist drei Zehntel über ihrer Bestzeit geblieben, hat aber in dieser Woche wieder einen deutlichen Formanstieg im Training ge- zeigt. Jala Gangnus, noch amtierende Deutsche Meisterin, wird aufgrund ihres krankheitsbedingten Trainingsrückstandes über die 200 Meter nicht starten, ist allerdings in der Staffel dabei. Auch mit Nicole Marahrens ist nach ihren guten Zeiten dieser Saison, 23,62 Sekunden und Platz fünf in der deutschen Top-Ten, im Finale zu rechnen. Über 100 Meter will Tschirch bei der Vergabe der Treppchen-Plätze ebenfalls mitreden. “Verena Sailer wird sie wohl nicht schlagen können, aber auf den Plätzen dahinter ist alles möglich”, gibt sich Trainer Werner Scharf optimistisch. Zu verteidigen hat das LG-Quartett Tschirch, Marahrens, Nina Giebel und Jala Gangnus den Titel in der 4x100 Meter-Staffel, der im letzten Jahr in Ulm errungen wurde. Nur bei den Landesmeisterschaften gelang es Scharf in dieser Saison die Staffeln zusammen- zubringen. Die erste Garnitur, die in Braunschweig noch auf Tschirch verzichten musste und auch schlecht wechselte, steht mit den erzielten 46,05 Sekunden in Deutschland auf Platz Sieben. In Erfurt steht Scharf die Ideal-Besetzung zur Verfügung und: “nach guten Wechseln beim Training in dieser Woche wollen wir wieder vorne mitmischen, allerdings werden die Karten jedes Jahr neu gemischt”. Problematisch könnte werden, dass der LG-Staffel mit ihrer Vorleistung eine schlechte Bahn zugelost werden kann. Ohne den Start in Braunschweig hätte das Quartett mit den 44,79 Sekunden aus dem letzten Jahr die beste Bahn be- kommen. Für Trainer Scharf sind die Wattenscheider Frauen die Favoriten und: “in den Staffel-Wettbewerben werden, wegen der vielen Unabwägbarkeiten, die Karten jedes Jahr neu gemischt”. Schielke, Möller und Wakan halten die Plätze eins, drei und vier in Deutschland. Aus Wattenscheid kam am Mittwoch leider die bedauerliche Mitteilung, dass Sina Schielke wegen einer Wadenver- letzung nicht antritt. Ebenfalls nicht antreten in Erfurt wird wohl die zweite Staffel der LG Weserbergland mit Rauchberger, Kron- feldt, Emmrich und Stresing. Kronfeldt laboriert noch an einer Verletzung, die Entscheidung fällt erst am Ende der Woche. Verzichten müsste sie auch auf ihren Start auf die 400 Meter-Hürden, ihre Spezial-Disziplin, auf aber auch Jaqueline Stresing an- tritt. Über die gleiche Distanz hatte Torben Bieler im letzten Jahr das Finale erreicht, in Erfurt muss er für dieses Ziel schon im Vorlauf alles geben. Alles geben wird auch die 4x400 Meter-Staffel der A-Jugend. Die Besetzung steht noch nicht fest, da Sebastian Stöckl und Christopher Scharf noch Probleme haben. Zur Verfügung stehen noch Gunnar Barke, Frederik Böhm, Tobias Götze und Malte Steinhoff. Im Speerwurf geht Jana Ladewig mit 51,51 Meter als Vorleistung an den Start und hofft auf die Endkampf-Teil- nahme.
WALSRODER ZEITUNG vom 19. Juli 2007 Annette Funck: Mit dem Tunnelblick zum ersten DM-Titel Walsrode. Vier Wochen nach ihrem spektakulären vierten Platz im Leichtathletik-Europacup in München tritt Annette Funck am kommenden Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Erfurt an, um einen noch größeren Coup zu landen: Das derzeit in explosiver Form glänzende 110 m Hürden-Ass aus Walsrode fühlt sich bereit für den Gewinn ihres ersten Deutschen Meister- Titels. Nachdem die amtierende Deutsche Meisterin Kirsten Bolm (Mannheim) wie schon zuletzt beim Europacup wegen anhalt- ender Beschwerden auch den DM-Start abgesagt hat, scheint Annette Funck alle Trümpfe unter ihre Spikes gespießt zu haben, nach bislang zwei DM-Vizemeisterschaften ihren Traum vom ersten Deutschen Meistertitel zu verwirklichen. Die für Hannover 96 und die LG Fallingbostel startende Walsroderin weiß, dass sie sich auf den letzten Schritten zum großen Ziel eigentlich nur selber schlagen kann. “Als Sportlerin hätte ich natürlich gerne die Herausforderung gegen Kirsten Bolm angenommen”, erklärt Funck, “aber ich weiß, dass es für mich jetzt auf den Tunnelblick ankommt, dass ich weder nach rechts noch nach links schauen darf, um die Konzentration nicht zu verlieren!”
OSTFRIESISCHER KURIER vom 20. Juli 2007 Siewert André misst sich morgen mit der deutschen Sprint-Elite Leichtathletik: Auch Staffel startet bei der DM in Erfurt Norden (jan) Im Steigerwaldstadion zu Erfurt werden am Wochenende die neuen Deutschen Leichtathletik-Meister gekürt. Im Konzert der Großen mischen auch vier Norder mit. Siewert André startet morgen nicht nur über die 100 m, sondern anschließend gemeinsam mit Paul Thielecke-Klein, Saarko Eilers und Carsten Goldenstein auch in der 4x100 Meter-Staffel. Mit seiner bisher- igen Jahresbestzeit von 10,67 Sekunden rangiert André auf Platz 25 der deutschen Bestenliste. Angeführt wird das illustre Teil- nehmerfeld vom Ausnahme-Talent Christian Blum (LAC Quelle Fürth/München). Der 19-Jährige ist bereits 10,26 Sekunden ge- sprintet und liegt damit vor Alexio Mensa (Bayer Leverkusen, 10,37 Sek.) und dem Routinier Alexander Kosenkow (TV Watten- scheid, ebenfalls 10,37 Sek.). Der erste Vorlauf wird um 17 Uhr angeschossen. Zwischenläufe gibt es in Thüringen nicht, so dass der Norder angesichts der ge- ballten Konkurrenz nur minimale Finalchancen besitzt. “Siewert wird versuchen, sein bislang sehr stabiles Leistungsbild erneut zu bestätigen”, beschreibt NTV-Trainer Hans-Bernd Eilers die Zielsetzung des 20-Jährigen. Ab 19.30 Uhr werden die Staffeln auf die Strecke geschickt. Am Mittwoch hat sich das NTV-Quartett auf dem Wildbahngelände noch einmal einem Härtetest unterzogen, der vielversprechend ausfiel. “Alles klappte reibungslos”, freute sich Eilers. Mit Saarko Eilers (18) und Carsten Goldenstein (19) haben zwei junge Norder die Plätze von Sören Vöhrs (verletzt) und Tobias Müller (Prüf- ung) übernommen. Mit einem Altersdurchschnitt von 19,25 Jahren stellt der NTV damit eine der jüngsten Staffeln im Feld der 19 Vereine, das vom TV Wattenscheid angeführt wird. Die Nordrhein-Westfalen sind mit ihrer Bestzeit von 39,46 Sekunden Titel- kandidat Nummer eins. “Wir wollen unter die besten zehn Teams laufen”, sagt Eilers. Ganz andere Ziele verfolgt eine Ostfriesin, die in Erfurt antritt. Hammerwerferin Andrea Bunjes, die aus der Talentschiede des SV Holtland hervorgegangen ist und jetzt für die LG Eintracht Frankfurt antritt, hofft, vielleicht doch noch in letzter Sekunde auf den Zug zur Weltmeisterschaft in Osaka (25. August bis 2. September) aufspringen zu können. Während Bunjes’ Vereinskameradinnen Betty Heidler und Kathrin Klaas ihren Platz im Aufgebot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes sicher haben, liegt Susanne Keil (Bayer Leverkusen) durchaus noch in Reichweite. Falls die Holtlanderin weiter wirft als Keil, hat Bundestrainer Michael Deyhle an- gekündigt, dass durchaus ein Entscheidungswettkampf um die letzte WM-Fahrkarte möglich ist. Die Hammerwerferinnen gehen Sonntag ab 12.45 Uhr in den Ring.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. Juli 2007 Duell mit einer Weltmeisterin Leichtathletik: Diskuswerferin Melanie Schütte trifft bei DM auf Franka Dietzsch Von Lars Seinschedt Erfurt. Die gebürtige Ostfriesin Andrea Bunjes kämpft bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am Wochenende im Er- furter Steigerwaldstadion um ihre letzte WM-Chance. Bei den Titelkämpfen der Männer und Frauen am Sonnabend und Sonntag muss die für Eintracht Frankfurt startende Holtlander Hammerwerferin nicht nur die Qualifikationsweite von 69,50 Metern für die Weltmeisterschaften übertreffen, sondern auch besser sein als Susanne Keil. Denn nach Auskunft von Bundestrainer Michael Deyhle sind Betty Heidler und Kathrin Klaas sicher für die WM nominiert. Um den dritten Platz geht es für die Ostfriesin und Susanne Keil. Keil hat im Gegensatz zu Bunjes bereits zweimal die Norm von 69,50 Meter geworfen. Sollte Bunjes allerdings in Erfurt vor ihr liegen, wird es für die WM einen Entscheidungswettkampf geben. Nach 1994 und 1999 ist die thüringische Landeshauptstadt zum dritten Mal Austragungsort der Deutschen Meisterschaften. Aus Ostfriesland haben zwei Vereine Athleten für die Meisterschaften gemeldet. Für sie ist das Aufeinandertreffen mit den besten Ath- leten Deutschlands der Saisonhöhepunkt. Vom SV Georgsheil reist Melanie Schütte an. Die 25-Jährige startet im Diskuswurf und trifft dabei auf Weltmeisterin Franka Dietzsch aus Neubrandenburg. Sie ist die absolute Titelfavoritin. Die Ostfriesin gewann vor drei Wochen die Vizemeisterschaft bei den Niedersächsischen Titelkämpfen. Dabei hatte sie allerdings eine Verletzung noch nicht ganz auskuriert. Für die DM-Zehnte des vergangenen Jahres wäre ein Wurf über 50 Meter und somit eine Saisonbestweite oder der Einzug ins Finale der besten acht Werferinnen ein Erfolg. Ein weiterer ostfriesischer Einzelstarter bei diesen Titelkämpfen ist Sprinter Siewert André vom TV Norden. Für ihn stehen Sonn- abend die Vorläufe über 100 Meter auf dem Programm. Da es keine Zwischenläufe gibt, wird es der 21-Jährige schwer haben, das Finale zu erreichen. Auf jeden Fall möchte André den von ihm selbst gehaltenen Ostfrieslandrekord von 10,60.Sekunden verbess- ern. Am Abend muss er dann ein zweites Mal antreten. Mit der 4x100-Meter-Staffel des TV Norden möchte er überzeugen. Die Mannschaft, die im vergangenen Jahr einen neuen Ostfrieslandrekord sprintete, ist in dieser Saison noch nicht häufig in Erschein- ung getreten und besteht in diesem Jahr aus vielen neuen Gesichtern. Zusammen mit André stehen Paul Thieleke-Klein sowie die beiden Jugendlichen Saarko Eilers und Wilke Scheutwinkel in der Aufstellung. Außerdem reisen Julien Karn und Mehrkämpfer Maximilian Pasenau mit nach Erfurt.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. Juli 2007 Stolz und Herms wollen den Titel Deutsche Meisterschaften in Erfurt: Top-Leichtathleten der Region träumen noch von der WM in Osaka Von Ute Berndt Braunschweig. René Herms ist als Seriensieger einsame Spitze, Christoph Stolz springt gerade in der Form seines Lebens. Bei den deutschen Meisterschaften in Erfurt müssen sich die beiden Top-Leichtathleten der Region aber noch enorm steigern. Gelingt das nicht, sind die nationalen Titelkämpfe, bei denen sie Gold gewinnen wollen, schon ihr unfreiwilliger Jahreshöhepunkt gewesen. Denn am Wochenende werden die letzten Tickets für die Weltmeisterschaften in Osaka vergeben. Von der Norm sind der Weit- springer des VfL Wolfsburg und der 800-Meter-Läufer der LG Braunschweig zuletzt noch weit entfernt gewesen. Trotzdem träumen beide noch vom großen internationalen Auftritt. "Ich liebäugele mit Osaka oder Bangkok", sagt Stolz, der im Vorjahr mit 7,84 Meter Silber gewonnen hatte. 8,04 Meter sind seine persönliche Bestweite, die er vor zwei Wochen gesprungen ist. Damit fehlte ihm nur ein Zentimeter, um vom Hochschulsportverband für die Universiade in Bangkok nominiert zu werden. 8,05 Meter sind zugleich die B-Norm für die WM in Japan. Der Deutsche Leichtathletikverband verlangt für sein Osaka-Ticket allerdings die A-Norm von 8,20 Meter. "Das ist noch eine ganze Ecke weg", weiß Stolz. "Aber in diese Richtung sollte es Samstag schon gehen." Seine Rechnung: Er gewinnt und knackt die B- Norm. Wenn er dabei die Jahresbestweite des leicht verletzten Nils Winter (8,12 Meter) übertrifft, könnte ihn der DLV mit nach Japan nehmen. Ist er zumindest besser als die Studentenkollegen Peter Rapp (8,10) und Christian Reif (7,91) hofft er auf eine Nachnominierung für Bangkok. Ob Athleten mit B-Norm zur WM mitgenommen werden, lässt der DLV offen. Sprecher Peter Schmitt verweist auf die Nominierungs-Sitzung am Montag, bei der jeder Fall geprüft werde. Zuletzt wurde nur für junge Athleten mit Perspektive für Olympia 2008 und die WM 2009 eine solche Ausnahme gemacht. Seine enorme Leistungssteigerung um fast 20 Zentimeter in dieser Saison führt Stolz auf eine neue physiotherapeutische Behand- lung zurück. "Ich habe an ein paar kleinen statischen Defiziten gearbeitet, und das hat eine Menge bewirkt." Er ist als nerven- starker Springer bekannt und freut sich trotz des Drucks auf den heutigen Wettkampf. "Meine Form ist gut, und es ist das Wochenende, das über die weitere Saison entscheidet." Für Herms, der Dienstag 25 Jahre alt geworden ist und den siebten Titel- gewinn in Folge anstrebt, dürfte es noch schwerer sein, an die geforderte Marke von 1:45,40 Minute heranzukommen. Dazu fehlt ihm diese Saison (1:46,96) noch mehr als eine Sekunde. "Aber im Training habe ich die Norm drin", sagt der Braunschweiger selbstbewusst. Sein ärgster Konkurrent, der Jahresbeste Robin Schembera, fehlt, weil er gleichzeitig bei der U-20-EM in Hengelo startet. So muss Herms selbst Tempo machen, denn bei Titelkämpfen gibt es keinen "Hasen" der ihn zur Norm ziehen könnte.
WESER KURIER vom 21. Juli 2007 Chancen auf Medaillen so gut wie seit langem nicht Starkes Frauen-Quartett bei deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Erfurt / Carolin Nytra und Jonna Tilgner hoffen auf Edelmetall Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Wenn heute sowie am morgigen Sonntag die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Erfurter Steigerwald-Stadion über die Bühne gehen, ist das Bundesland Bremen mit den besten Medaillenaussichten seit langem vertreten. Mit Carolin Nytra, Catharina Reppin, Stephanie Thumann und Jonna Tilgner werden vier starke Frauen vom Bremer Leichtathletik Team/TuS Komet Arsten versuchen, gegen die nationale Konkurrenz zu bestehen. Alle vier zusammen sind in der 4x100-Meter-Staffel in diesem Jahr in Deutschland bisher die drittschnellste Zeit gelaufen. Doch bei der DM, wo es um den Titel geht, werden die mächtigen Teams aus Leverkusen, Mannheim, Wattenscheid und von der LG Weserbergland auf den Moment topfit sein, so ist ein realist- isches Ziel Rang fünf. "Aber natürlich wollen wir versuchen, die Großen ein wenig zu pieksen", nimmt BLT-Trainer Jens Ellrott den Kampf an. Nicht nur ums Pieksen geht es über die 100 Meter Hürden für Carolin Nytra. Hier bleibt zunächst abzuwarten, wie die Bremerin die U23-Europameisterschaft mit dem abschließenden sechsten Platz vom vergangenen Sonnabend verkraftet hat. Und ebenso, wie weit sie sich von ihrem grippalen Infekt erholt hat. Dennoch, nach der verletzungsbedingten Absage von Deutschlands Kurzhürdler- in Nummer eins, Kirsten Bolm (MTG Mannheim), ist die Entscheidung offen wie lange nicht mehr und eine realistische Medaillen- chance für Carolin Nytra gegeben. Aber es kommt noch besser: Jonna Tilgner gehört über 400 Meter Hürden nach ihrem Sieg beim internationalen Meeting in Cuxhaven "Weltklasse hinterm Deich" in persönlicher Bestzeit von 55,96 Sekunden zum engsten Favo- ritenkreis für den deutschen Meistertitel. Während Carolin Nytra ihren angestrebten Saisonhöhepunkt mit der U23-EM bereits ab- solviert hat, steht für Jonna Tilgner dieser mit der Universiade in Bangkok noch bevor - es sei denn, ihr kommt etwas dazwischen. Das könnte die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Osaka sein, vorausgesetzt Jonna Tilgner liefe in Erfurt zweimal, also im Vor- und Endlauf, die Norm von 55,60 Sekunden. Die Planung für den Monat August zielt zwar weiter ausschließlich auf die Teil- nahme an den Studenten-Spielen in Thailand ab, da 55,60 Sekunden aber gleichzeitig die Norm für die Olympischen Spiele 2008 in Peking sind, darf man gespannt sein, was die Bremerin gegen die beste nationale Konkurrenz in ihrer momentanen Top-Form auf die thüringische Bahn zaubert. Auch wenn zunächst einmal eine DM-Medaille und dann erst die entsprechende Zeit das Ziel über die Stadionrunde sind. Im 100- und 200-Meter-Sprint möchte Stephanie Thumann die bisher beste Saison ihrer Karriere krönen. Eher über 200 Meter könnte es sogar mit dem Endlauf klappen, neue persönliche Bestzeiten sind jedoch das vorrangige Ziel der Bremer Newcomerin. Neu ist die deutsche Meisterschaft auch für Catharina Reppin, die im Weitsprung an den Start geht. Trotz einer Fußverletzung scheinen ein Sprung über 6,10 Meter und damit ein neuer Bremer Landesrekord im Bereich des Mög- lichen zu liegen.
KURIER am SONNTAG (Weser Kurier) vom 22. Juli 2007 Hechtsprung zur Meisterschaft Bremer Hürdensprinterin Carolin Nytra holt den Titel Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Erfurt·Bremen. Carolin Nytra ist Deutsche Meisterin. Die 100-Meter-Hürden-Läuferin vom Bremer Leichtathletik Team/TuS Komet Arsten gewann bei den nationalen Titelkämpfen in Erfurt die Goldmedaille in ihrer Spezialdisziplin in 13,24 Sekunden. Es war kein ganz normaler Wettkampf für Carolin Nytra. In ihrem Vorlauf, den die Bremerin gewann, fiel die Zeitnahme aus. So wurde ent- schieden, die ersten Vier dieses Vorlaufes im Finale starten zu lassen, zusätzlich zu den sechs qualifizierten Läuferinnen aus den anderen beiden Vorläufen. Dann der Endlauf: Mehrkämpferin Jennifer Oeser (TSV Bayer 04 Leverkusen) produziert einen Fehlstart - wer den nächsten verursacht, ist raus. Doch Carolin Nytra ist hochkonzentriert, legt einen prima Start hin und liegt mit vorn. Technisch noch besser als beim sechsten Platz der U23-EM im ungarischen Debrecen vor Wochenfrist fliegt die Bremerin über die Hürden und gewinnt das Rennen im Auslauf mit dem letzten Schritt. Mit einem Hechtsprung ins Ziel holt sie die entscheidende Hundertstelsekunde gegenüber der Zweitplatzierten Annette Funk (Hannover 96, 13,25) heraus. Das ist der DM-Titel für die 22- Jährige. Sie hat ihre Chance nach der Absage der Favoritin Kirsten Bolm von der MTG Mannheim genutzt. "Ich hatte schon damit geliebäugelt, heute hier nach ganz vorn zu laufen. Ich hatte eigentlich gleich das Gefühl, dass ich vorn war. Aber dann mussten wir Ewigkeiten warten, bis zum endgültigen Ergebnis - furchtbar! Die Schrammen merke ich jetzt noch gar nicht, zum Glück war die Bahn nass. Aber es hat sich ja gelohnt", sagte Carolin Nytra kurz nach ihrem Überraschungserfolg. Für heute hat das kleine Bremer Aufgebot in Erfurt eine weitere Medaillenhoffnung. Jonna Tilgner vom Bremer LT/TuS Komet Arsten hat ihren Vorlauf über 400 Meter Hürden sicher und kontrolliert in 57,66 Sekunden gewonnen. Damit steht sie als dritt- schnellste Läuferin im Endlauf um 16.40 Uhr. Schneller liefen im ersten Vorlauf nur die einheimische Ulrike Urbansky (Erfurter LAC, 55,44) und Tina Kron (SV Schlau.Com Saar 05 Saarbrücken, 56,42). "Eine Hürde zu früh ist Jonna in den 16er-Rhythmus ge- kommen, und nach der achten Hürde hat sie das Tempo raus genommen", analysierte Trainer Jens Ellrott und freute sich, dass seiner Athletin aufgrund der Zeit eine der inneren Bahnen zugewiesen werden wird. Über 100 Meter kam Vereinskollegin Stephanie Thumann auf regennasser Bahn und Problemen mit den Startblöcken in ihrem Vor- lauf als Vierte nicht über 12,01 Sekunden hinaus. Sie verfehlte damit ihre Bestzeit von 11,80 Sekunden deutlich und verpasste das Finale, für das 11,75 Sekunden nötig gewesen wären. Die BLT-4x100-Meter-Staffel der Damen verpatzte den ersten Wechsel kam in ihrem Zeitendlauf nicht regulär ins Ziel.
Presseinformation vom 22. Juli 2007 (Von Manfred Scholz) LG-Staffel verteidigt Titel souverän in neuer Jahresbestzeit Cathleen Tschirch mit Bestzeit zum Vize-Titel über 100 Meter Leichtathletik. Als in Erfurt bei den 107. Deutschen Leichtathletik Meisterschaften der Dauerregen einsetzte, setzten auch die Sprinterinnen der LG Weserbergland erste Zeichen in Richtung Titelverteidigung. Die Erfolgsspur der LG begann mit den Vorläufen über 100 Meter, in dem Cathleen Tschirch mit 11,44 Sekunden, Sieg und Jahresbestzeit, direkt mit der zweitbesten Zeit ins Finale einzog. Im Finale erwischte Tschirch keinen optimalen Start, lag nach 50 Meter auf Platz fünf, erkämpfte sich aber auf den letzten Metern noch den Vizemeister-Titel hinter Verena Sailer, die in 11,39 Sekunden siegte. “Ich bin ein bisschen schwer gestartet, habe mich aber wieder nach vorn gekämpft”, sagte sie glücklich im Ziel. Nina Giebel blieb in ihren Vorlauf nach schlechtem Start unter ihren Möglichkeiten und schied mit 12,02 Sekunden aus. Erst zu später Stunde gingen die Frauenstaffeln ins Rennen, das LG-Quartett, der amtierende deutsche Meister, hatte im zweiten Zeitlauf die anderen Favoriten, den TV Wattenscheid und den TSV Bayer Leverkusen neben sich und gut unter Kontrolle. Nina Giebel erwischte einen guten Start und wechselte perfekt auf Jala Gangnus, die etwas früh am Wechselraum war, aber gut auf Tschirch wechselte. Die zündete in der Kurve ihren Turbo, legte eine sagenhaften Lauf hin und übergab mit zwei Metern Vorsprung an Schlussläuferin Nicole Marahrens. “Ich habe die gute Position schon wahrgenommen, aber eine fürchterliche Angst gehabt, das mich noch eine überholt, die Augen zugemacht und nur gedacht lauf, lauf, lauf”, jubelte Marahrens im Ziel und staunte, dass sie den Vorsprung noch ausgebaut hatte. Besonders mit ihrem Kurvenlauf untermauerte Tschirch deutlich, wer die zur Zeit schnellste deutsche Kurvenläufererin ist. Sie lies Sandra Möller vom TV Wattenscheid im direkten Vergleich keine Chance. Die LG siegte in überlegener Manier in deutscher Jahresbestzeit von 44,46 Sekunden vor dem Wattenscheider Team, 44,93 Sekunden und den Frauen vom TSV Bayer Leverkusen, die in 45,06 Sekunden Dritte wurden. “Ich bin natürlich sehr glücklich über die Titelverteidi- gung, alle vier sind stark gelaufen haben gut gewechselt. Wir haben mit der Staffel in den letzten zwei Jahren den vierten Titel hintereinander gewonnen”, strahlte Trainer Werner Scharf stolz. Die 4x400 Meterstaffel der männlichen Jugend A kam in ihrem Vorlauf in 3:26,79 Sekunden auf Platz fünf. Gunnar Barke, Frederik Böhm , Christopher Scharf und Tobias Götze liefen ein beherztes Rennen, schieden im Vorlauf aus. Leider konnte Trainer Scharf nicht die Idealbesetzung an den Start schicken, denn es fehlten die verletzten Sebastian Stöckl sowie Malte Steinhoff und Chris- topher Scharf lief verletzt mit getapten Fuß, damit die Staffel nicht umsonst nach Erfurt fahren musste. Torben Bieler, dem Landes- meister über die 400 Meter Hürden, fehlte bei seinem Vorlauf am Ende die Kraft um sich fürs Finale zu qualifizieren. Er schied nach 54,22 Sekunden aus als Fünfter aus. Die gleiche Platzierung hinderte in 61,79 Sekunden auch Jaqueline Stresing am weiter- kommen.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 23. Juli 2007 Herms im Endspurt schlapp: Ich leihe den Titel nur aus Serienmeister aus Braunschweig hält sich nicht ans taktische Konzept, wird Zweiter Von Ute Berndt Erfurt. Konsterniert hockte er auf der Laufbahn, zog sich dann wie in Trance andere Schuhe und Socken an und verdrückte sich anschließend minutenlang in eine stille Ecke, wo er vornüber mit dem Brechreiz kämpfte. René Herms litt auch körperlich. Ans Verlieren muss er sich erst gewöhnen. Sechsmal in Folge hatte der Athlet der LG Braunschweig den deutschen Meistertitel über die 800 Meter gewonnen. Und gestern nun sollte die siebte Goldmedaille zumindest der Trost dafür sein, dass der 25-Jährige erst- mals seit Jahren den internationalen Saisonhöhepunkt verpasst. Denn vom Traum, die Norm für die Titelkämpfe in Osaka noch zu knacken, hatte er sich zusammen mit Trainer Dietmar Jarosch bereits am Morgen verabschiedet. "Das wäre nichts geworden, es war zu windig, da haben wir entschieden, wir verschieben das zugunsten eines taktischen Meisterschaftsrennens." Doch dabei patzte der Braunschweiger. Zunächst ordnete er sich wie geplant an vierter Position ein, ließ andere im Wind die Führungsarbeit machen. Doch schon nach 550 Metern zog er seinen Spurt an die Spitze des Feldes an. "Das war ein Fehler" gestand er ein. Erst 100 Meter weiter wollte ihn sein Trainer vorne sehen. "Aber ich bin unruhig geworden, dachte, ich will unbedingt gewinnen und hab mich gut gefühlt, als ich meinen Endspurt angezogen habe." Doch das änderte sich schnell. "50 Meter vor dem Ziel hab’ ich gemerkt, dass mir die Kräfte schwinden." Das nutzte der Berliner Moritz Höft, der auch schon den Regen-Vorlauf am Samstag gegen Herms gewonnen hatte, und zog vorbei. Die Siegerzeit von 1:48,30 Minute und die 1:48,61 des Braunschweigers waren schwach. Prompt bekamen die Läufer beim Fazit von Chef-Bundestrainer Jürgen Mallow ihr Fett weg: "Über 800 Meter bin ich besonders enttäuscht. Das ist eine Disziplin, bei der wir über das Training nachdenken müssen." Der Sportsoldat will seine erst im Herbst veränderten Bedingungen allerdings nicht in Frage stellen. Seit er in Dresden mit dem neuen Trainer Jarosch arbeite und für Braunschweig starte, fühle er sich besser und habe sich menschlich weiterentwickelt. Das Training schlage an, auch wenn die Fortschritte nicht so schnell messbar wurden, wie er es sich gewünscht hatte und die Zeiten noch enttäuschend sind. Dafür macht er allerdings auch seine hartnäckige fiebrige Erkältung im Mai verantwortlich. "Die hat mich weiter zurückgeworfen als ich dachte." Danach sei eine klare Entwicklung zu sehen gewesen, die er nun auf weiteren Meetings fortsetzen und dabei wenigstens fürs Ego noch nachträglich die WM-Norm von 1:45,40 knacken will. "Es ärgert mich sehr, dass ich nicht den Titel geholt habe", gestand Herms, auch wenn er bei der Siegerehrung schon wieder aufgeräumt ins Publikum winken konnte. "Aber ich nehme es sportlich, die Zeiten werden sich ändern. Ich leihe den Titel nur aus."
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 23. Juli 2007 Kreislaufschwäche wirft Stolz weit zurück Traum vom Ticket nach Osaka oder Bangkok platzt: Wolfsburger Weitspringer wird mit 7,66 Meter nur Vierter Von Ute Berndt Erfurt. Als der einzige Überraschungssieger des Tages mit breiten Grinsen und leuchtenden Augen ein Buch aus dem Rucksack holte und triumphierend in die Runde zeigte, war Christoph Stolz zum Glück nicht in der Nähe. Der Weitspringer des VfL Wolfs- burg hätte dies als Hohn empfunden. "Gut sein, wenn’s drauf ankommt" stand auf dem Buchdeckel, und der frisch gekürte Meister Christian Reif gab zum besten, dass er sich zusammen mit dem Autor und Sportpsychologen Hans Eberspächer mental auf die Titelkämpfe vorbereitet hatte. Für Stolz hingegen lief an diesem weichenstellenden Samstag alles schief. Der Vorjahres-Zweite konnte sich als Vierter nicht ein- mal mit einer Medaille dafür trösten, dass er sowohl den Sprung zur WM nach Osaka als auch den zur Universiade nach Bangkok verpasste hatte. Mit einem optimalen Sprung auf 8,08 Meter hatte Reif geschafft, was sich Stolz vorgenommen hatte: Die B-Norm (8,05 Meter) knacken, den Wettkampf gewinnen und damit auch das Ticket nach Osaka. Weil die A-Norm 8,20 Meter ihm zu hoch erscheint - nur wenige Athleten weltweit haben die Weite dieses Jahr gemeistert - lässt DLV-Cheftrainer Jürgen Mallow die B- Variante gelten und lud Reif gleich zur abendlichen Einkleidung des WM-Teams ein. Stolz hingegen muss nach einem völlig miss- lungenen Wettkampf und nur 7,66 Meter weiter mit dem grün-weißen VfL-Trikot vorlieb nehmen. Zu den Studentenweltspielen nach Bangkok wird wohl der DM-Zweite Peter Rapp fliegen. Mit den widrigen Bedingungen bei dem drei Stunden dauernden Mammutwettbewerb, der wegen des Dauerregens sogar unter- brochen wurde, entschuldigte sich der geknickte Wolfsburger nicht. Auf der Anlaufbahn schufen die Tropfen kleine Krater, und eine fleißige Kampfrichterin wischte vor jedem Versuch den Absprungbalken mit einem Scheuertuch halbwegs trocken. "Mein Kreislauf stimmte nicht", begründete der 26-Jährige (Bestweite 8,04 m) seinen kraftlosen Auftritt. "Mir war schwindelig, und die Regenpause hat mir endgültig das Genick gebrochen." Immer wieder konsultierte er nach den Sprüngen zwischen 7,34 und 7,66 Meter Trainer Frank Reinhardt. Doch auch der konnte nur feststellen, dass seinem Schützling Aggressivität und Pepp fehlten. "Wenn man sich auf einen Sprung vorbereitet und merkt, dass man beim Laufen die Knie nicht hochkriegt, dann geht auch nichts", meinte Stolz frustriert.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 23. Juli 2007 Jaworski verpasst Endlauf knapp DM der Leichtathleten: Braunschweiger auf Platz drei im Vorlauf über 800 Meter Von Ute Berndt Nur ein paar Zentimeter fehlten LG-Läufer Matthias Jaworski am Samstag bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften zum Endlauf-Einzug über 800 Meter. Er hatte sich im Vorlauf an seinen - in der Heimat Erfurt laut gefeierten - Bahn-Nachbarn Nils Schumann, Olympiasieger 2000 in Sydney, gehängt und hatte tatsächlich die Chance, einen der zum Weiterkommen nötigen ersten beiden Plätze zu ergattern. Auf der Zielgeraden sprintete Steffen Co (Dortmund, 1:50,75 Minuten) vorneweg, und Jaworski griff den zweitplatzierten Schumann (Frankfurt) an. Er rückte ihm eng auf den Pelz, hechtete sich noch in 1:51,13 ins Ziel, doch der Routinier (1:51,06) ließ sich den Einzug in den Endlauf nicht nehmen. "Vielleicht reicht ja meine Zeit noch zum Weiterkommen", hoffte der Braunschweiger. Doch dazu hatte das Feld seines Vorlaufs in der ersten Runde zu sehr gebummelt. Sehr enttäuscht war Jaworski nicht. "Es war für mich ein sehr gutes, nahezu optimales Rennen, mehr ging nicht", meinte der 28-Jährige nüchtern. "Es ist ein wahnsinnig ausgeglichenes Feld, 15 Leute in einem Leistungsbereich streiten sich um acht Plätze - da gehört auch Glück dazu."
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Juli 2007 Andrea Bunjes auf Rang drei bei der DM Leichtathletik: Hammerwerferin verpasste aber erneut die WM-Norm Von Horst Kruse und Klaus Jakobs Erfurt. Hammerwerferin Andrea Bunjes hat gestern bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Erfurt Rang drei belegt. Die für die LG Eintracht Frankfurt startende Ostfriesin blieb mit 69,06 Metern aber erneut 44.Zentimeter unter der Qualifikations- norm für die Weltmeisterschaften. Ob die ehemalige Athletin des SV Holtland, die bisher erst einmal die Norm übertroffen hat, dennoch im August mit zur WM nach Japan fliegen darf, entscheidet sich vermutlich heute. Deutsche Meisterin wurde Betty Heidler: Die Frankfurterin steigerte sich im vierten Versuch auf glänzende 74,94 Meter und verfehlte ihren deutschen Rekord nur um 1,61 Meter. Andrea Bunjes ärgerte sich nach dem Wettkampf: “Ich hätte einfach alles klar machen müssen.” Ihre Chance, das WM-Ticket zu sichern, war groß. Denn ihre größte Konkurrentin um den dritten Startplatz der Hammerwerferin patzte. Susanne Keil, die im Gegensatz zu Bunjes bereits zwei Mal die WM-Norm geknackt hat, enttäuschte mit desolaten 67,90 Meter. Weil Keil in der Formkrise steckt, darf Bunjes auf die WM hoffen. Heute entscheidet der Bundesausschuss Leistungssport, ob Bunjes oder Keil mit zur WM dürfen. Möglich ist aber auch, dass das Greminum unter Vorsitz von DLV-Vizepräsident Dr. Eicke Emrich einen Entscheidungswettkampf zwischen den beiden Konkurrentinnen ansetzt. Sicher bei der WM sind Betty Heidler und Vizemeisterin Kathrin Klaas (beide ebenfalls Frankfurt). Im Diskuswerfen der Frauen landete Melanie Schütte vom SV Georgsheil mit 46,14.Metern auf Rang 13. Bei den Männern schied Sprinter Siewert André vom TV Norden über 100 Meter am Sonnabend mit 10,86 Sekunden als Fünfter seines Vorlaufs aus.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 23. Juli 2007 Norder sprinten auf Rang sechs Leichtathletik: NTV-Staffel glänzt bei DM - Siewert André läuft 10,83 Sekunden Erfurt (jan). Vier waschechte Norder haben bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Erfurt für Furore gesorgt. Siewert André, Paul Thielecke-Klein, Saarko Eilers und Carsten Goldenstein stürmten im Steigerwaldstadion über 4 x 100 Meter in glänz- enden 41,33 Sekunden nicht nur auf Platz sechs unter 17 Staffeln, sondern stellten zugleich auch einen neuen Weser-Ems-Re- kord auf, der seit drei Jahren in Besitz der LG Wilhelmshaven war. Über die 100 m schied André in 10,83 Sekunden erwartungsge- mäß im Vorlauf aus. “Wir haben von vielen Vereinen großes Lob bekommen”, freute sich NTV-Trainer Hans-Bernd Eilers über die Anerkennung. Denn während besonders die finanzstarken Großvereine gern Spitzensportler “einkaufen”, setzen die Norder aus- schließlich auf Läufer, die aus den eigenen Reihen stammen. Siewert André erwischte am Sonnabendnachmittag keinen optimalen Start. Mit einem starken Endspurt lief er zwar noch auf den fünften Rang, doch zum Sprung in den Endlauf reichten die 10,83 Sekunden nicht. Den Titel holte sich etwas überraschend der Wattenscheider Routinier Alexander Kosenkow, der in 10,35 Sek vorn lag. Die Norm für die Weltmeisterschaft in Osaka (10,21 Sek.) konnte er aber nicht erfüllen. Der Comeback-Versuch von Tobias Unger Kornwestheim) ging dagegen in die Hose. Er schei- terte in 10,58 Sek. ebenfalls im Vorlauf. Einen bärenstarken Eindruck hinterließ die NTV Staffel. Mit dem SC Potsdam lieferten sich die jungen Norder, die Ende August auch bei der Junioren-DM in Hannover antreten dürfen, ein verbissenes Duell um den sechsten Rang. André übergab den Stab an Thielecke-Klein, der Eilers auf die Reise schickte. Den kleinen Rückstand auf Potsdam machte Goldenstein wett. Der 19-Jährige hatte sich erst vor zwei Wochen seinen Platz in der Mannschaft gesichert. Im Ziel lagen die Norder zwei Hundertstel vor den Pots- damern. Nicht zu schlagen war die Wattenscheider Formation, die in 39,54 Sekunden Friedberg-Fauerbach (39,96 Sek.) und TV Gladbeck (40,38 Sek.) auf Distanz hielt.
NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 23. Juli 2007 Tilgner holt Bronze bei DM in Erfurt Leichtathletik (kül/ndz). Jonna Tilgner hat bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt gestern die Bronzemedaille über 400 Meter Hürden gewonnen. Die aus Bakede stammende Athletin lief im Finale auf den dritten Platz hinter Ulrike Urbansky und Tina Kron. An ihre Zeit von vor einer Woche, als sie in Cuxhaven erstmals unter 56 Sekunden gelaufen war, kam die für das Bremer LT startende Tilgner allerdings nicht heran. Im Finale blieb die Uhr bei 56,96 Sekunden stehen. Ihren Vorlauf gewann die 22-Jährige am Sonnabend in 57,66 Sekunden. Damit hat Tilgner die Norm für die WM in Osaka verpasst und startet wie geplant bei der Uni- versiade. Für ein Highlight aus heimischer Sicht sorgten die Sprinterinnen der LG Weserbergland. Nina Giebel, Jala Gangnus, Cathleen Tschirch und Nicole Marahrens holten in 44,46 Sekunden Gold mit der 4 x 100 Meter-Staffel und wiederholten ihren Vorjahressieg. Tschirch wurde zudem Deutsche Meisterin über 200 Meter. In 23,07 Sekunden erfüllte sie gleichzeitig die WM-Norm. Über 100 Meter holte Tschirch Silber.
HAMBURGER ABENDBLATT vom 23. Juli 2007 Paul Dittmer sprintet zum Vizemeister Der 20-jährige Hürdenspezialist wird im Finale über 110 Meter Hürden überraschend in 13,86 Sekunden Zweiter Hanstedt/Winsen. Paul Dittmer vom MTV Hanstedt, deutscher Vizemeister über 110 Meter Hürden bei den nationalen Titel- kämpfen in Erfurt. Für viele eine Überraschung. Der 20-jährige Athlet und sein Trainer Wolfgang Striezel, der zusammen mit Ehe- frau Christa auf der Tribüne saß, sehen in der Leistung ihre Trainingsziele bestätigt. wollen auch nach diesem Erfolg nichts über- stürzen und werden in aller Ruhe in ihrer gewohnt familiären Atmosphäre weiterarbeiten. Dass den jungen blond gelockten Hürdensprinter eher weniger auf dem Zettel haben, deutete sich in der Live-Übertragung der deutschen Meisterschaften im Internet an. Paul Dittmer, der auf der Außenbahn lief, wurde nicht so richtig gewürdigt. Alles dreht sich um den deutschen Meister Thomas Blaschek aus Leipzig, der in 13,59 Sekunden über die Ziellinie sprintete. Paul Dittmer holte sich in 13,86 Sekunden mit einer Hundertstel Sekunde Vorsprung die Silbermedaille vor Alexander John (Leipzig). "Ich bin vom Bundestrainer gefragt worden, ob ich am 12. August bei der Gala in Wuppertal laufen möchte", erzählte Paul Dittmer am zweiten Tag der Meisterschaften, da saß er zusammen mit Trainer-Ehepaar Striezel auf der Tribüne und guckte entspannt den weiteren Verlauf der Meisterschaften. "Mal sehen, ob ich motiviert bin", sagte der Hanstedter in seiner gewohnt lockeren Art. Zu- dem wird er auch bei der Junioren-DM nochmals starten. Die Staffeln der LG Nordheide schieden in ihren Vorläufen in Erfurt aus. Die 3 x 1000 Meter-Staffel mit Daniel Freund, Oliver Tödter und Andreas Eggers wurde in 8:03,27 Minuten Siebter. Die Mädchenstaffel über 3 x 800 Meter mit Jana und Kim Sussmann sowie Corinna Templin wurde in 7:16.61 Minuten Sechster.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 23. Juli 2007 Schlangen verteidigt DM-Titel souverän Erfurt. Der aus Meppen stammende und für die LG Nord Berlin startende Carsten Schlangen hat seinen Titel als deutscher Meister über 1500 m in Erfurt souverän verteidigt. Die 4x400m-Staffel der LG Emstal-Dörpen wurde Sechste im Endlauf. Schlangen (3:41,59) beeindruckte im Finale und wurde bei Sonnenschein von den Zuschauern zum deutlichen Sieg gepeitscht vor seinem Trainingsgefährten Franek Haschke (3:43,32). "Der Erfolg war noch souveräner als vor einem Jahr in Ulm", strahlte Schlangens ehemaliger Meppener Trainer Gerd Janning. Der Architektur-Student und Haschke gaben das Tempo vor. Auf den letzten 700 m eilte Schlangen der gesamten Konkurrenz davon. Die letzte Runde lief er in 56 Sekunden. Bereits im Vorlauf hatte Schlangen nichts anbrennen lassen. Nur einmal ließ er seinen Trainingskollegen Jonas Stifel vorbeiziehen. Ansonsten kontrollierte der Meppener das Feld und siegte in 3:48,90 Min. vor Wolfram Müller (Pirna/3:49,06). Auch wenn sechs Läufer im anderen Rennen schneller waren, gab sich Janning zuversichtlich. "Das war gut!" Und es wurde noch besser. Für Edelmetall reichte es für die 4x400-m-A-Jugendstaffel der LG Emstal-Dörpen nicht ganz. Dörthe Ohmstede, Theresa Hermes. Ann-Katrin Behrends und Karina Hunfeld belegten in 3:48,76 Min. Rang sechs. Der deutsche Meister Mainz führte unangefochten, doch die Emsländerinnen kamen im Pulk dahinter ins Ziel, verfehlten Bronze nur um 39 Hundertstelsekunden. "Natürlich hätten wir gern eine Medaille mitgenommen. Aber ich bin mit der Leistung sehr zufrieden", zollte Trainer Arno Kosmider dem Quartett, das sich im Finale um rund vier Sekunden verbesserte, Respekt. Es fehlte das letzte Quäntchen Glück. Spannung ließ die Emstal- Staffel im Vorlauf nur bei einem Patzer beim Stabwechsel von Theresa Hermes auf Ann-Kathrin Behrends aufkommen. "Drei Se- kunden verloren", mochte Kosmider nicht mehr hinschauen, als Jena vorbeizog. Aber Schlussläuferin Karina Hunfeld trumpfte auf. Am Ende stand mit der fünfbesten Zeit aller Vorläufe der Sieg im eigenen Rennen (3:52,36) fest. "Das wird ein Hauen und Stechen im Finale. Alles ist möglich", vertraute Kosmider seinen motivierten Sportlerinnen. Cornelia Schwennen (Concordia Emsbüren) verpasste die Endlaufteilnahme. Die Studentin wurde im ersten Vorlauf über 1500 m Siebte (4:32,74). Als letzte Läuferin rutschte die Sechste des zweiten Laufs, Julia Lange (Hamburger SV/4:32,35), ins Finale. Lediglich 31 Hundertstel fehlten der Emsländerin. Nicht besser ging es Stephan Röttger, dem ehemaligen Lingener in Diensten der LG Osnabrück. Der Chemikant wurde im dritten Vorlauf über 100 m Achter (10,88 Sek.) und erreichte den Endlauf nicht. Mit der 4x100-m-Staffel der LG, in der mit Timo Gruber und Frank Schnieders weitere Emsländer standen, belegte er Platz neun (41,75). Meister wurde Wattenscheid (39,54).
WALSRODER ZEITUNG vom 23. Juli 2007 Leichtathletik: Funck verpasst DM-Titel um Hundertstelsekunde Walsrode. Für Annette Funck ist der große Traum vom Gewinn ihres ersten DM-Titels am Sonnabend in Erfurt bitter knapp ge- platzt. Nur eine Hundertstelsekunde fehlte der Senkrechstarterin aus Walsrode bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften zur Gold-Medaille über 100 Meter Hürden. Bei der Siegerehrung kullerten dann auch trotz Silbermedaille die Tränen. Dabei schien mit dem Gewinn des Vorlaufs in 13,24 Sekunden für Funck noch alles nach Plan zu laufen. Keine überragende Zeit bei widrigen Wetterbedingungen (Regen, Gegenwind und Gewitter), aber “als ich gesehen habe, dass alles klar ist, habe ich mich sogar noch zurückgenommen, um Kraft fürs Finale zu schonen.” Doch dann wurde sich die Walsroderin plötzlich ihrer Favoritenrolle und der so nahen Chance bewusst: “Mit dieser neuen Favo- ritenrolle bin ich einfach nicht klar gekommen”, verlor Funck im entscheidenden Moment offenbar die Lockerheit, die sie in den ver- gangenen Wochen bis hin zum vierten Platz beim Europacup noch ausgezeichnet hatte. Besonders bitter: Selbst eine Wiederhol- ung der verhaltenen Vorlaufzeit hätte immer noch zum Titel gereicht. Doch stattdessen fehlte Funck mit 13,25 Sekunden eine Hundertstelsekunde, die sie hinter der Überraschungssiegerin Carolin Nytra (13,24) vom Bremer LT zurückblieb. Wobei sogar das Zielfoto erst noch mehrfach ausgewertet werden musste, ehe nach dem Kopf- an Kopffinale die Entscheidung feststand.
WESER KURIER vom 23. Juli 2007 An der vierten Hürde aus dem Rhythmus gekommen Jonna Tilgner verfehlt ihre Bestzeit um eine Sekunde und ist dennoch überglücklich - sie hat Bronze geholt Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Erfurt/Bremen. Auch am zweiten Tag der Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Erfurt wurde eine Bremer Athletin mit einer Medaille ausgezeichnet. Jonna Tilgner vom Bremer LT/TuS Komet Arsten gewann Bronze über 400 Meter Hürden in 56,96 Se- kunden. Hinter der klaren Favoritin Ulrike Urbansky vom einheimischen Erfurter LAC, die im Finale mit 55,21 Sekunden vorne lag, schob sich etwas überraschend Tina Kron (SV Schlau.Com Saar 05 Saarbrücken) in 55,58 Sekunden auf Rang zwei. Dennoch gab es keine Anzeichen von Enttäuschung bei Jonna Tilgner: "Ich bin überglücklich über die Medaille. Es war eine klare Steigerung im Vergleich zum vierten Platz im letzten Jahr und mein viertschnellstes Rennen überhaupt. Nach der vierten Hürde hatte ich einen leichten Bruch im Rhythmus. Zum Schluss hat mich etwas der Mut verlassen." Für die Silbermedaille hätte Jonna Tilgner ohnehin ihre Bestzeit von 55,96 Sekunden weit unterbieten müssen - zu viel sollte man eben nicht erwarten, stand die Bremerin im Mai des vergangenen Jahres doch noch bei 59,38 Sekunden. "Und kleine Hochs und Tiefs gibt es halt bei mir immer noch", weiß die 22-Jährige selbst. Das soll sich im nächsten Jahr ändern, "wenn die Rhythmus- Umstellung komplett vollzogen ist", blickt Trainer Jens Ellrott optimistisch voraus und ist auch über die in Erfurt verfehlte Norm für die WM in Osaka (55,60) keineswegs traurig. Schließlich war das Saisonziel von Jonna Tilgner immer die Universiade in Bangkok. Nur wenn die Bremerin nun am heutigen Montag noch für die deutsche 4x400-Meter-WM-Staffel nominiert werden sollte, ergäbe sich ein Terminkonflikt. "Aber wir wollen nach Bangkok", sagen sowohl Tilgner als auch Ellrott. Mit Stephanie Thumann (BLT/TuS Komet Arsten) lief in Erfurt eine weitere Bremerin am zweiten Wettkampftag ein gutes Rennen über 200 Meter, verfehlte als Vierte ihres Vorlaufes in 24,47 Sekunden jedoch das Finale. "Sie ist bei Deutschen noch nicht so konstant wie ich es mir wünsche", erklärte Trainer Jens Ellrott. Überhaupt nicht mit dem Gegenwind zurecht kam unterdessen ihre Vereinskameradin Catharina Reppin im Weitsprung. Mit 5,64 Metern blieb die noch angeschlagene Bremerin unter ihren eigenen Erwartungen und wird jetzt ihre Fußverletzung richtig auskurieren.
NORDWEST ZEITUNG vom 23. Juli 2007 Lisa Seegers Nerven streiken im Erfurter Endlauf Leichtathletik: Achte bei Deutschen Meisterschaften - Jan Hentel packt bei zwei Metern die Koffer Erfurt. Pech für Lisa Seeger: Die erste Teilnahme der Elstener Läuferin (SG Essen-Garthe-Molbergen) an einer Deutschen Meister- schaft der Frauen ist gestern in Erfurt mit einer Enttäuschung zu Ende gegangen. Im Endlauf über ihre Spezialstrecke 800 Meter wurde die 18-Jährige Achte und Letzte in einer für sie indiskutablen Zeit von 2:17,46 Minuten. “Ich bin richtig wütend. Das war to- taler Mist. Irgendwie verhaue ich derzeit alle großen Rennen. Die Nerven haben einfach nicht mitgespielt”, erklärte Seeger eine Stunde nach dem Wettkampf. Tags zuvor hatte sie sich im Steigerwaldstadion als Vierte ihres Vorlaufs mit einer Zeit von 2:09,03 noch in den Endlauf der besten Acht geschoben. “Da lief es auch schon alles andere als gut”, befand die Topläuferin des Kreises Cloppenburg. Im Finale, das live im Fernsehen übertragen wurde, verpasste Seeger früh den Anschluss. Mit Blei in den Beinen kämpfte sie sich aber noch bis ins Ziel. Vater Hans, der daheim mitfieberte, hatte bereits vor dem Startschuss Schlimmstes befürchtet. “Lisa war gut drauf und hatte eigentlich nichts zu verlieren. Ich habe aber schon bei der Großeinblendung der Starterinnen gefühlt, dass das Rennen in die Hose geht.” Mit ihrer am 9. Juni in Potsdam gelaufenen Bestzeit von 2:06,72 wäre Seeger gestern Vierte geworden. Siegerin wurde die Wattenscheiderin Monika Gradzki (2:04,97). Viel Zeit zum Nachdenken bleibt indes nicht. Von Hannover aus geht es heute mit dem Landeskader in den Chiemgau zum Trainingslager. In 14 Tagen steigen in Ulm die Deutschen Jugend- meisterschaften. Nicht viel besser als Seeger erging es ihrem früheren Teamkollegen Jan Hentel (LG Hannover). In der Hochsprungkonkurrenz war für den gebürtigen Garther nach übersprungenen zwei Metern Schluss. Noch eine Woche zuvor bei den Landesmeisterschaften in Papenburg hatte Hentel seine Bestmarke auf 2,15 Meter hoch geschraubt.
Presseinformation vom 23. Juli 2007 (Von Manfred Scholz) Cathleen Tschirch: “ich bin oben angekommen” Leichtathletik. Er verspricht nie zuviel und nur wenn er davon überzeugt ist. Werner Scharf, der Chef-Trainer der LG Weserberg- land, hatte im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften gesagt: “Cathleen Tschirch kann in Erfurt die WM-Quali von 23,10 Sekunden laufen” und behielt Recht. Im strömenden Regen gewann Tschirch deutlich in 23,07 Sekunden vor Johanna Kedzierski (23,47 Se- kunden) und Sandra Möller (23,84 Sekunden), beide vom MTG Mannheim. Direkt nach dem Rennen sprach unser Mitarbeiter Man- fred Scholz mit Cathleen Tschirch. Cathleen Tschirch, das war der erste deutsche Titel im Freien, kam der Sieg erwartet. “Nicht unbedingt, nach den Leistungen im Vorfeld, wo ich doch mal gehandicapt war. Wir konnten aber zuletzt gut trainieren und ich freue mich, dass ich hier in Erfurt zeigen konnte, was in mir steckt”. Mit zwei Goldmedaillen und einer silbernen sind sie wohl die erfolgreichste Teilnehmerin dieser Meisterschaft. “Das habe ich noch gar nicht so richtig realisiert, aber es ist ein schönes Gefühl”. Am Vortag des 23. Juli, ihres 28. Geburtstages, mit 23,07 Sekunden die WM-Norm zu laufen, ist ja wohl genial. “Das ist natürlich ein schönes Geburtstagsgeschenk. Für mich ging es darum, zu beweisen, dass ich den Titel verdient habe. Ich bin gut gelaufen und der Sieg war nicht knapp, sondern überzeugend”. Hat Sie die Favoritenrolle über 200 Meter und mit der 4x100 Meter-Staffel belastet? “Das ist mir gar nicht so bewusst gewesen und ich habe mich nicht damit beschäftigt. Ich lasse mir diese Rolle nicht aufdrängen. Ich weiss, dass ich die Nummer eins bin, das ist wichtig, denn ich bin oben angekommen.” Nach einigen Tagen der Regenration geht es für Tschirch und die anderen Frauen der Sprint-Nationalmannschaft ab dem komm- enden Sonntag beim 10-tägigen Trainingslager in Kienbaum wieder richtig zur Sache, denn es gibt noch viel zu tun bis zur Welt- meisterschaft vom 25.8. bis 2.9. in Osaka.
Presseinformation vom 23. Juli 2007 (Von Manfred Scholz) Weitere Stimmen aus Erfurt Leichtathletik. Am Ende der Deutschen Meisterschaften ging Manfred Scholz noch auf Stimmenfang: Thomas Kremer, Bundestrainer der Sprinterinnen: “Die Cathleen hat hier heute eine sehr gute Leistung gebracht. Bei diesem schweren Bedingungen im strömenden Regen die A- Norm für die WM zu laufen, verdient Respekt. Sie hat übers Jahr sehr hart dafür gearbeitet. Wir waren 9 Wochen in Trainingslagern und es zeigt sich nun, dass die Arbeit Früchte trägt”. Petra Möhle, Präsidiumsmitglied des Niedersächsischen Leichtathletik Verbandes: “Ich habe mich total gefreut für die Weserbergländer, besonders über die tolle Leistung von Nicole Marahrens, die Vierte über 200 Meter wurde. Auch darüber, dass Stephan Steding jetzt endlich mal gezeigt hat, was er kann und Deutscher Meister im Speerwurf geworden ist”. Klaus Jakobs, Bundestrainer der deutschen Sprinter: “Als ehemaliger Niedersachse beobachte ich die Erfolge der niedersächsischen Leichtathleten mit großer Begeisterung. Cathleen Tschirch und die Staffel haben hier eine überzeugende Leistung abgeliefert. Das passt…!! Edgar Eisenkolb, leitender Landestrainer im NLV: “Die Niedersachsen waren topp hier in Erfurt. Wir haben drei Meistertitel erzielt, zwei durch die LG-Frauen und einen durch Stephan Steding von Hannover 96, ein durchaus positives Fazit, schade das Eike Onnen nicht dabei war”. Werner Scharf, Cheftrainer der LG Weserbergland: “Bei diesen Bedingungen WM-Norm zu laufen, ist der blanke Wahnsinn. Bei gutem Wetter wäre Tschirch heute unter 23 Sekunden gelaufen. Das ist unser größter Erfolg, zweimal Gold und einmal Silber, dass ist für eine so kleine Gemeinschaft, wie wir es sind kaum zu toppen”. Betreuer Uwe Beerberg: “Es war ein sensationelles Wochenende, alle unsere Hoffnungen sind erfüllt worden. Besonders die professionelle Einstellung unserer Mädels hat mich gefreut”.
Presseinformation vom 23. Juli 2007 (Von Markus Steinbrück) Paul Dittmer stürmt zu DM-Silber Hanstedt. Als deutscher Jugendmeister und Siebter der Männer-DM 2006 sowie Neunter der U23-Europameisterschaften 2007 ist Paul Dittmer (MTV Hanstedt) in der deutschen Hürdenszene wahrlich kein Unbekannter. Dennoch schien den 20-Jährigen bei den 107. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Männer und Frauen in Erfurt niemand so richtig auf der Rechnung zu haben - weder die Konkurrenz, noch die Redakteure der wichtigsten deutschen Leichtathletik-Internestseite www.leichtathletik.de. Dort war am Sonnabendabend nach Dittmers fulminanten Sprint zu DM-Silber nämlich zu lesen, dass hinter dem alten und neuen deutsch- en Meister Thomas Blaschek (LAZ Leipzig) die vermeintlich höher eingeschätzten Alexander John und Jens Werrmann die näch- sten beiden Plätze belegt hätten. Dittmer selbst sorgte kurz vor Mitternacht mit einer SMS für Klarheit. Mit einem Augenzwinkern stellte er fest: “Was zählt, sind die Ergebnislisten!” Dort war der größte Erfolg des sympathischen Hürdensprinters schwarz auf weiß dokumentiert: Paul Dittmer vom MTV Hanstedt wird als jüngster Finalteilnehmer deutscher Vizemeister über 110-Meter-Hürden der Männer in 13,86 Sekunden. Hinter Dittmer folgen drei Athleten im Abstand von jeweils einer Hundertstel: Alexander John, Willi Mathiszik (beide LAZ Leipzig) und Ivo Burkhardt (SV Halle). Im Erfurter Dauerregen hatte Dittmer schon als Zweiter seines Vorlaufs in 13,91 Sekunden exzellente Form unter Beweis gestellt und seinen Sensationslauf von der Juniorengala in Mannheim bestätigt, wo er in 13,78 sec das bisher einzige Mal unter 14 Sekunden geblieben war. “Das waren zwei absolute Bombenläufe. So locker wie im Vorlauf habe ich Paul noch nie laufen sehen”, schwärmte Trainer Wolf- gang Striezel. Mit Blick auf den Endlauf bilanzierte der Hanstedter Erfolgscoach: “Der Start war nicht optimal, der Rennverlauf be- eindruckend. An der letzten Hürde war Paul klar Zweiter, dann sind ihm die anderen noch auf die Pelle gerückt. Dass er so eine Zeit laufen kann, war mir klar.” Riesig war die Freude beim Athleten sowie Trainerehepaar Wolfgang und Christa Striezel, als die Platzierung endgültig feststand. Am Abend wurde der Erfolg beim Italiener in Gotha zünftig gefeiert. Ob auch die bei der Sieger- ehrung überreichte Flasche Prosecco geköpft wurde, ist nicht überliefert... Nach einer regenerativen Trainingswoche bereitet sich Paul Dittmer auf die DLV-Gala am 12. August in Bochum-Wattenscheid vor. Der Bundestrainer lud den deutschen Vizemeister zu der ultimativen Formüberprüfung der deutschen WM-Starter ein. Ein letzter Saisonhöhepunkt wartet am 26. August mit den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Hannover.
Presseinformation vom 23. Juli 2007 (Von Markus Steinbrück) LG-Vorjahreserfolge nicht wiederholbar Winsen. In den vergangenen Jahren hatten die Jugendstaffeln der LG Nordheide ihre Anhänger mehrfach mit Endlaufteilnahmen und im Vorjahr sogar mit zwei Medaillen bei deutschen Jugend-Staffel-Meisterschaften verwöhnt. Dass diese Top-Resultate nicht zuletzt nach dem krankheitsbedingten Ausfall von 800-Meter-Läuferin Vivien Tiedemann bei den Titelkämpfer 2007 in Erfurt nicht zu wiederholen waren, war LG-Trainer Gerd Prüsmann im Vorfeld klar. Etwas mehr als den 18. Platz für die 3 x 800-Meter-Staffel der weiblichen Jugend und den 23. Platz für die 3 x 1000-Meter-Staffel der männlichen Jugend hatte sich der erfolgsverwöhnte Coach aus Winsen aber doch versprochen. Das weibliche 800-Meter-Trio mit Jana und Kim Elisa Sussmann sowie Corinna Templin gehört komplett der weiblichen B-Jugend an und darf noch zwei weitere Jahre bei dieser Meisterschaft starten. 7:16,61 Minuten bedeuten für die drei jungen Damen des Jahrgangs 1990 zumindest eine Saisonbestzeit. Fünfeinhalb Sekunden hinter ihrer Qualifikationszeit blieben Daniel Freund, Oliver Tödter und Andreas Eggers über 3 x 1000 Meter zurück. Zur Endzeit von 8:03,27 Minuten steuerte der 18-jährige Daniel Freund den kürzesten Anteil bei, er war schnellster LG-Läufer. “Wir waren nicht die Besten, aber die Lustigsten”, lautete Prüsmanns Bilanz nach zwei Tagen Erfurt.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. Juli 2007 Norder Staffel läuft auf Rang sechs Leichtathletik: Quartett überzeugt bei Titelkämpfen in Erfurt Erfurt (ls). Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Frauen und Männer im Erfurter Steigerwaldstadion belegte die Staffel des TV Norden über 4 x 100 Meter den sechsten Platz. Diskuswerferin Melanie Schütte vom SV Georgsheil verpasste den Einzug in den Endkampf. Sie erzielte 46,14 Meter und belegte Rang 13. Dem schlechten Wetter am ersten Tag der Veranstaltung musste Siewert André trotzen. Der Sprinter vom TV Norden ging bei den Männern über 100 Meter an den Start. Nach einem für ihn nicht optimalen Start und einem starken Schlussteil überquerte er nach 10,83 Sekunden die Ziellinie. In seinem Vorlauf wurde der 21-Jährige damit Fünfter. Für den Endlauf reichte diese Zeit allerdings erwartungsgemäß nicht. Am Abend musste er ein zweites Mal antreten. Zusammen mit Startläufer Paul Thieleke-Klein und den beiden A-Jugendlichen Saarko Eilers und Carsten Goldenstein lief er mit der NTV-Staffel auf einen hervorragenden sechsten Rang. Die Mannschaft lieferte sich in ihrem Lauf ein packendes Duell mit dem SC Potsdam, welches erst auf der Zielgeraden zugunsten der Ostfriesen entschieden wurde. Nach 41,33 Sekunden überquerte Schlussmann Goldenstein die Ziellinie und war damit zwei hundertstel Sekunden schneller als der Potsdamer Schlussläufer. Mit dieser Zeit stellte das Quartett einen neuen Weser-Ems- Rekord auf und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um über drei Zehntel Sekunden. Es gewann erwartungsgemäß das Quartett des TV Wattenscheid mit 39,54 Sekunden. Mehr Glück mit dem Wetter hatte Diskuswerferin Melanie Schütte vom SV Georgsheil. Die Werferin musste am Sonntag gegen Weltmeisterin Franka Dietzsch aus Neubrandenburg antreten. Die Ostfriesin steigerte sich zwar von Wurf zu Wurf, allerdings reichten ihre im dritten Durchgang erzielten 46,14 Meter nicht für den Finaleinzug der besten acht Werferinnen. Schütte startete mit 45,72 m, ließ 46,07 m folgen und warf dann ihre Tagesbestweite. Für den Einzug ins Finale hätte die 26-Jährige 49,60 m werfen müssen. Diese Weite hatte sie zwar bereits in diesem Jahr übertroffen, allerdings waren die Windverhältnisse im Stadion ungünstig für den Diskuswurf. Dietzsch gewann unangefochten mit 62,83 m.
HARZ KURIER vom 24. Juli 2007 Mit der erzielten Leistung zufrieden Leichtathletik-Hammerwurf: Nathalie Rheder bei Deutscher Meisterschaft in Erfurt Bad Lauterberg (red/rtl). Bis zum letzten Wurf des Vorkampfs war sie noch Achte und hegte die Hoffnung auf eine Finalteil- nahme, aber dann gelang der Zweiten der Olympischen Spiele 2000 in Sydney, Kirsten Münchow, doch noch ein gültiger Versuch. Somit war klar, dass die Bad Lauterberger Hammerwerferin Nathalie Rheder (SVG GW Bad Gandersheim) bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Frauen kürzlich in Erfurt einmal mehr den undankbaren neunten Platz belegen würde - wie auch schon im Jahre 2005. Mit dieser Platzierung war sie zwar nicht zufrieden, wohl aber mit der Leistung. 58,08 Meter waren nach der zweimonatigen Verletzungspause - bedingt durch eine Bänderdehnung im linken Knöchel - völlig in Ordnung. Ungefährdete Sieger- in wurde die Deutsche Rekordhalterin Betty Heidler (LG Frankfurt), Vierte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, mit dem Meisterschaftsrekord von 74,94 Meter, vor Kathrin Klaas (70,58 m) und Andrea Bunjes (69,06 m). Für Nathalie Rheder, die die deutsche und die französische Staatsangehörigkeit besitzt, gilt es jetzt, in zwei Wochen in Niort (nördlich von Bordeaux) bei den Französischen Meisterschaften eine bessere Platzierung als in Erfurt zu erzielen. In Frankreich wurde sie 2005 und 2006 jeweils Vierte, dies allerdings begünstigt durch das Fehlen einiger Athletinnen. Einen Finalplatz möchte die Harzerin dieses Jahr aber schon erreichen. Aus diesem Grund sind in den nächsten zwei Wochen noch einmal harte Trainings- einheiten angesagt, um die 60-Meter-Linie möglichst auch in diesem Jahr noch einmal zu übertreffen.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 24. Juli 2007 Achte über 800 Meter Lisa Seeger im Endlauf Erfurt (mt). Als Vierte ihres Vorlaufs qualifizierte sich Lisa Seeger von der SG Essen-Garthe-Molbergen bei den Deutschen Meisterschaften im Erfurter Steigerwald-Stadion nach 2:09,03 Minuten für den Endlauf über 800 Meter der Frauen. Im Finale der acht Besten, das im Fernsehen live übertragen wurde, lief es für die amtierende Norddeutsche Meisterin ganz und gar nicht. Schon früh verlor sie den Anschluss und lief dem Feld hinterher. In indiskutablen 2:17,46 Minuten wurde die Vorzeigeathletin der hiesigen Leichtathletik Achte. Nach eigenen Angaben haben die Nerven nicht mitgespielt. Mit ihrer aktuellen Bestzeit von 2:06,72 Minuten wäre sie immerhin Vierte geworden. Deutsche Meisterin in Erfurt wurde zum dritten Mal in Folge die gebürtige Polin Monika Gradzki vom TV Wattenscheid in 2:04,97 Minuten. Auch Seegers früherer Vereinskollege Jan Hentel (LG Hannover) musste erkennen, dass es im Sport Höhen und Tiefen gibt. Nur eine Woche nach seinem Supersatz mit 2,15 Meter in Papenburg, war für den Vorjahresachten nach übersprungenen 2,00 Metern bei 2,05 Meter Schluss im Wettkampf. In der Endabrechnung notierte man den 19-jährigen Garther auf Rang zwölf. Eike Onnen, Shooting-Star der Deutschen Leichtathletik und Hentels Trainingsgefährte, gab den Wettkampf wegen einer Rückenverletzung schon zu Beginn auf. Den Titel holte sich der letztjährige Deutsche Jugendmeister Benjamin Lauckner (LAC Chemnitz) mit 2,26 Metern. Für Lisa Seeger und Jan Hentel stehen bereits die nächsten Meisterschaften vor der Tür. Am übernächsten Wochenende ist Ulm Schauplatz der Deutschen Jugendmeisterschaften. Vom Kreis Cloppenburg ebenfalls qualifiziert sind Fabian Kühling (BV Garrel) über 1500 Meter, und Marina Kortenbrock (SG EGM) im Hochsprung.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 24. Juli 2007 (Zwei Artikel) Vier Top-Ten-Platzierungen Osnabrück/Erfurt. Vier Top-Ten-Platzierungen, viermal die niedersächsische Jahresbestleistung unterboten, ein Stadtrekord - die Athleten der LG Osnabrück kehrten zufrieden von den deutschen Meisterschaften in Erfurt zurück. “Bestleistungen beim Saison- höhepunkt sind das Ziel des Trainings”, sahen sich Anton Siemer als Sprint- und Andreas Wollherr als Lauftrainer in ihrer Jahres- planung bestätigt. Von Jahr zu Jahr verbessert sich Maik Wollherr. Er beweist, was mit kontinuierlichem Training zu erreichen ist. Nach der Vize- meisterschaft bei den Junioren im Vorjahr feierte der Soldat aus Ostercappeln ein gelungenes Debüt bei den Männern: Platz zehn in 9:03,09 Minuten bedeutete persönliche und niedersächsische Jahresbestzeit. Und das im strömenden Regen im Steigerwald- stadion. Das schlechte Wetter verhinderte eine bessere Leistung von Stephan Röttger, sind doch die Kurzstreckler besonders em- pfindlich. 10,88 Sekunden erzielte Niedersachsens zurzeit bester Sprinter - und hielt sich auf Platz 24 im Vergleich zur Konkurrenz achtbar. In allen drei Staffelwettbewerben des männlichen Bereichs unter den Top Ten, das schaffte außer der LG Osnabrück niemand - nicht der TV Wattenscheid und auch nicht Bayer Leverkusen, um nur zwei Sprinthochburgen zu nennen. Und zweimal, jeweils über 4x 400 m, mobilisierten die Aktiven im roten Trikot das Publikum. Im Vorlauf der A-Jugend verstand Patrick Jochmann die Aussage des Sprechers, das Rennen um die zwei Finalplätze sei 250 m vor dem Ziel entschieden, als Aufforderung: Unter dem Beifall der Zuschauer machte er noch rund 30 m gut und sicherte den Finaleinzug. 3:22,31 Minuten zeigte die Uhr für ihn, Timo Bienert, Felix Kopatz und Christian Röwekamp - Platz 1 in Niedersachsen. Im Finale erreichte das Team Platz neun und den vierten Top-Ten-Platz seit 2004 (2004 9., 2005 5., 2006 10.). Stephan Röttger machte es Patrick nach. Als Schlussläufer der Männerstaffel holte er 15 m auf und schloss zum Olympiafünften Nico Motchebon auf. 250 m kämpften beide Brust an Brust um den Sieg, am Ende hatte Motchebon um 17 Hundertstel die Nase vorn. In letzter Sekunde schob sich noch die LG Karlsruhe zwischen die beiden. Platz neun in der Endabrechnung in niedersächs- ischer Jahresbestzeit von 3:16,18 Minuten - Stephan, Philipp Wachhorst, Frank Schnieders und Torsten Gruber überzeugten. 41,75 Sekunden über 4x 100 m, Platz zehn und eine Verbesserung des Stadtrekordes um gleich 26 Hundertstel. “Ein tolles Er- gebnis, zumal die Innenbahn mit ihren Wasserpfützen bei diesem Regen nicht leistungsfördernd war”, resümierte Trainer Siemer. Belohnt wurde sein Risiko, Patrick Jochmann mit einer Sonderberechtigung als B-Jugendlichen bei den Männern im Team mit Timo Gruber, Frank Schnieders und Stephan Röttger starten zu lassen. Im Mittelpunkt stand anschließend das Video vom letzten Wechsel: Stephan Röttger musste den Stab im Stand annehmen und neu antreten. “41,10 und Platz fünf oder sechs wären mög- lich gewesen”, weiß Trainer Anton Siemer, der die Aufbauarbeit seit 1999 belohnt sieht. Einwurf: Zutritt verboten Trotz eines Unwetters durften die Leichtathleten bei der DM in Erfurt nicht auf die überdachte Tribüne. Ärgerlich auch für die Starter der LG Osnabrück. Rennen im Regen ist schlimm, zuschauen im Regen noch schlimmer. Obwohl bei der Deutschen Meister- schaft in Erfurt noch genügend Platz auf der Tribüne gewesen wäre, wurde den Athleten trotz mehrmaliger Bitten der Zutritt ins Trockene verwehrt. Security-Leute passten auf, dass keiner ausscherte. Ein Unding, befand nicht nur LG-Trainer Anton Siemer. Zwar hätten die Athleten in der Aufwärmhalle ein Dach überm Kopf gehabt, doch hier hätten sie die Wettkämpfe nicht verfolgen können. Einige Vereine hatten ihre eigenen Busse dabei und konnten ihre Sportler bis zu ihrem Start ins Hotel zurückbringen. Nicht so die kleine Gruppe der LG Osnabrück. Diese Negativwerbung sollte auch den DLV-Verantwortlichen zu denken geben.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 25. Juli 2007 Giebel läuft in der Staffel zum DM-Titel Leichtathletik: Crammerin in Einzelrennen früh raus Von Hartmut Mahnkopf Nina Giebel aus Cramme ist erneut Deutsche Meisterin mit der 4x100 Meter-Staffel der LG Weserbergland geworden. Bei den Deutschen-Meisterschaften der Männer und Frauen in Erfurt verteidigten die Weserbergländerinnen mit 44,46 Sekunden ihren Titel vor dem TV Wattenscheid (44,93 Sekunden). Giebel lief für Weserbergland das Rennen als Startläuferin an. Ihr gelang ein guter Stabwechsel auf Jala Gangnus, die später Cathleen Tschirch (neue Deutsche Meisterin über 200 Meter) auf die Reise schickte. Schlussläuferin Nicole Marahrens bekam einen deutlichen Vorsprung mit auf den Weg, den sie sicher hielt. Die Siegeszeit ist zu- gleich eine Deutsche Jahresbestzeit für Frauen. Bei Nina Giebel war die Freude groß, weil sie zum vierten Mal an einen Titel- gewinn bei Deutschen Meisterschaften im Freien und in der Halle beteiligt war. In ihren Einzelrennen hatte die Crammerin weniger Glück. Über 200 Meter schied sie im Vorlauf als Vierte mit 24,15 Sekunden aus. Ebenso als Sechste im Vorlauf über 100 Meter mit 12,02 Sekunden.
DELMENHORSTER KURIER vom 30. Juli 2007 Inge de Groot holt DM-Gold Leichtathletin trumpft auf Von unserem Redakteur Sascha Eggebrecht Ganderkesee. Das Wetter war geradezu englisch bei der Deutschen Meisterschaft im Werferfünfkampf in Bad Oeynhausen. Die Mentalität an den Wurfanlagen hingegen blieb deutsch. Denn anstatt das ganze mit anglikanisch-trockenem Humor zu betrachten, war nicht nur Inge de Groot (LGG Ganderkesee) bemüht, der Wassermassen so weit wie möglich Herr zu werden. Mit Erfolg. Die Leichtathletin sicherte sich zum ersten Mal in ihrer Laufbahn den Titel in der Altersklasse W 55. Das Hammerwerfen ging ohne größere Probleme über die Bühne. So schaffte es Inge de Groot auch als einzige Athletin, das Wurf- gerät 34,77 Meter weit in den Wurfsektor zu befördern, der zu diesem Zeitpunkt noch Ähnlichkeit mit der Mecklenburger Seen- platte hatte. Die übrigen vier Disziplinen konnten die Athleten zwar nicht mehr trockenen Fußes bewältigen, aber zumindest die unerwünschte Berieselung von oben fand ein Ende. Die Wetterbesserung machte sich auch gleich in den Weiten bemerkbar. So stieß die neue Titelträgerin die Kugel 8,77 Meter weit und warf den Diskus auf 27,68 Meter. Dann folgte die Problemdisziplin - der Speerwurf. Doch auch mit ihrer erreichten Weite konnte Inge de Groot gut leben. "Das ich den Speer auf 24,32 Meter gebracht habe, hat mich durchaus zufrieden gestellt", sagte die Ganderkeseerin. Und im abschließenden Gewichtwurf (7,26 kg) konnte sie mit 11,25 Metern ein beachtliches Ergebnis vorweisen. Versüßt wurde ihr der Abschluss aber nicht nur durch diese Weite, son- dern vor allem durch die Gewissheit, hier ihren ersten Meistertitel geholt zu haben. Die Gesamtpunktzahl von 2404 Punkten ist darüber hinaus neuer Landesrekord. Zweite wurde Irene Drayß-Bitsch vom TV Heppenheim mit 2227 Punkten.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 31. Juli 2007 Dritter DM-Titel in Folge für die ATSCerin Anne Fischer Bei den Deutschen Senioren-Berglaufmeisterschaften (W 50) benötigte sie 57:02 Minuten (cn/hup). Beim FC Kirnbach wurde jetzt der 21. Internationale Moosenmättle-Berglauf ausgetragen. Neben dem Schwarzwald- Berglaufpokal ging es auch um den Titel bei den diesjährigen Deutschen Senioren-Berglaufmeisterschaften. Insgesamt waren 570 Läufer und Läuferinnen gemeldet. An der DM der Senioren nahmen 280 Athleten teil. In 57:02 Minuten holte sich die für den ATS Cuxhaven startende Anne Fischer jetzt den Titel zum dritten Mal in Folge. Der Moosenmättle-Berglauf unterscheidet sich von anderen anspruchsvollen Bergläufen durch seine spezielle Topographie, die typisch für die Region des mittleren Schwarzwalds ist. Durch seine abwechslungsreiche Streckenführung ist er für alle Läuferinnen und Läufer geeignet. Insgesamt sind 10,5 Kilometer von 260 bis 780 Meter zu absolvieren, wobei der Höhenunterschied mehr als 520 m ausmacht, weil mehrere Bergabstrecken zu laufen sind. In der Nacht vor dem Wettkampf hatte es wie aus Kübeln gegossen, frühmorgens ebenso. Wie durch ein Wunder hörte es plötzlich auf zu regnen, so dass die Aktiven nicht bereits beim Einlaufen nass wurden. Es wurde wärmer und die Temperaturen (19 Grad Celsius) waren jetzt ideal. Anne Fischer kam bei ihrer 4. Deutschen Berglaufmeisterschaft gut vom Start weg. Das war wichtig, denn die Straßen der Innenstadt waren ziemlich eng. Nach der ersten Steigung (über 13 Prozent) zog sich das Läuferfeld ausein- ander. In der Altersklasse W50, in der die Cuxhavenerin startete, waren 23 Läuferinnen angemeldet, wobei die stärksten Konkurr- entinnen aus Baden-Württemberg kamen. Die erste große Steigung ist Fischer ziemlich schnell angegangen, weil sie wusste, dass bei Kilometer vier eine Bergabstrecke kam, bei der sie sich “erholen" konnte. Danach wechselte die Strecke, wobei die nächste Steigung relativ flach war. Nach einer kurzen Bergabstrecke stieg der Weg stetig an. Nach einem weiteren Anstieg kam die herbeigesehnte Bergabstrecke. Die Cuxhavenerin hatte sich inzwischen einer Läuferin aus der W35 angeschlossen. Sie wechselten sich in der Führungsarbeit ständig ab. Ab Kilometer 7,5 ging es bis 9 Kilometer steil bergauf Richtung Brechsattel/Moosenmättle. Hier wechselte der Belag der Wege ständig. Bis zu diesem Zeitpunkt war Anne Fischer von keiner Läuferin aus ihrer Altenklasse überholt worden, so dass sie hoffte, ziemlich weit vorne zu sein. Nach dem neunten Kilometer ging es auf einem schmalen Wanderpfad bergauf. Rund 300 Meter vor dem Ziel ging es kurz abwärts über dicke Baumwurzeln hinweg. Bei ihrer Bergbesichtigung einige Tage vor dem Wett- kampf hatte sie sich diese Stelle als besonders unfallträchtig gemerkt. So kam die Cuxhavenerin gut damit zurecht. Böschung fast runtergefallen Die Straße tauchte auf, die zum Ziel führte. Sie war durch eine steile Böschung und ein rot-weiß-gestreiftes Band von der Lauf- strecke getrennt. Fischer hatte so viel Schwung, dass sie beinahe die steile Böschung hinuntergefallen wäre. Doch es gelang ihr, die Balance wieder herzustellen und die scharfe Rechtskurve zu nehmen. Dann musste sie noch 200 Meter leicht bergauf bis zum Ziel laufen. Mit einer sehr guten Zeit von 57:02 Minuten überquerte die Cuxhavenerin die Ziellinie und gewann so zum dritten Mal in Folge. Zweite wurde Erika Sommer (LG Welfen/58:36 Minuten) vor Elke Cagol (LSG Karlsruhe/1:00:20 Stunden). Von den 23 an den Start gegangenen Aktiven erreichten 19 das Ziel. Die Siegerehrung war einzigartig. Sie fand auf dem Festplatz des Berges Moosenmättle statt. Es gab ein buntes Nachmittagspro- gramm mit der Sing-, Tanz- und Trachtengruppe Kirnbacher Kurrende. Überglücklich konnte Anne Fischer die beiden Urkunden in Empfang nehmen, denn wer bei den Deutschen Meisterschaften gestartet ist, kam automatisch in die Wertung für den Internatio- nalen Moosenmättle-Berglauf. Auch hier belegte sie in ihrer Altersklasse den 1. Rang.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 1. August 2007 Sven Suhling gewinnt Silber bei der DM Verden-Achim (bhm). Bei der deutschen Seniorenmeisterschaft der Wurffünfkämpfer in Bad Oeynhausen konnte M-40-Werfer Sven Suhling (TV Oyten) seinen Titel nicht erfolgreich verteidigen. Mit 2702 Punkten musste er sich mit genau 100 Zählern Rück- stand Wolfgang Baum (LG Bernkastel/Wittlich) geschlagen geben. Mit Trainingsrückstand gelangen Suhling mit Hammer (44,08 Meter) und Kugel (11,13) solide Leistungen und mit Diskus (32,97) und Speer (41,92) sogar leichte Verbesserungen der Jahres- bestleistungen, doch die entscheidenen Punkte verlor der Oytener beim Gewichtswurf. Das Gerät landete schon bei 12,21 Meter. Damit bleibt es für Suhling bei der beim Gewinn der Landesmeisterschaft aufgestellten Jahresbestleistung von 2770 Punkten. Weniger zufrieden war die Ottersbergerin Silke Meier. Sie wurde mit 1736 Punkten Zehnte im Wettbewerb der W-40-Seniorinnen und verfehlte ihre Jahresbestmarke um 116 Punkte. Das beste Ergebnis gelang ihr mit dem Hammer (26,65). Die 7,15 mit der Kugel, 19,72 mit dem Diskus, 18,28 mit dem Speer und 9,14 beim Gewichtswurf dagegen lagen deutlich unter ihren in dieser Saison schon erreichten Weiten.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 3. August 2007 DM-Medaille tatsächlich geholt Jürgen Seifert gewinnt Bronze Von unserem Mitarbeiter Patrick Hoffmann Kirchweyhe. Es ist die angepeilte Bronze-Medaille geworden: Mit Rang drei bei den deutschen Werfer-Mehrkampfmeister- schaften der Senioren erweiterte der Krichweyher Jürgen "Jonny" Seifert (TuS Huchting Bremen) seine ohnehin beachtlich Saison- bilanz 2007 um eine weitere Plakette. "Die Mission: nearly impossible ist erfolgreich abgeschlossen", scherzte Seifert nach seinem Erfolg in der Regenschlacht von Bad Oeynhausen. Reine Nervensache Bei teilweise widrigen Witterungsbedingungen mit starken Regenschauern war nicht nur die Kraft der Leichtathleten gefordert. Auch die eigenen Nerven spielten eine große Rolle. "Die Gefahr, unter diesen Bedingungen durch eine indiskutable Leistung in einer der fünf Disziplinen aus dem Rennen zu sein, war groß", erklärte Seifert, der schon bei den Deutschen Meisterschaften vor einigen Wochen Nervenstärke bewiesen und sich so den Diskus-Titel in seiner Altersklasse M 70 gesichert hatte. "Als ehemaliger Opalgräber ist da bei mir noch alles in Ordnung." Verheißungsvoller Auftakt Der Auftakt Seiferts in Bad Oeynhausen war verheißungsvoll. Nach guten 12,41 Metern im Kugelstoßen sowie 34,67 Metern im Diskuswurf und 33,34 Metern im Speerwerfen verschaffte er sich in den klassischen Disziplinen eine ordentlich Ausgangsposition für die abschließenden Wettbewerbe. Dort machte es der 71-Jährige noch einmal spannend, landete mit 29,49 Metern im Hammer- wurf und 11,97 Metern im Gewichtwerfen lediglich durchschnittliche Weiten. Letztlich reichten seine 2439 Punkte aber doch für eine Podestplatzierung im Zwölferfeld.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 7. August 2007 Leichtathletik: Christel Junker steigert sich um über 500 Punkte DM Werfer-Fünfkampf Bad Oeynhausen. Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bad Oeynhausen belegten Christel Junker und Alexander Meding vom MTV Aurich im Werfer-Fünfkampf jeweils den vierten Platz. Eberhard Willms wurde Siebter, Ingo Kaun Elfter. In der Altersklasse W 50 verbesserte Christel Junker in der ersten Disziplin, dem Hammerwurf, trotz schlechter Witterungsbeding- ungen mit 32,48m ihre persönliche Bestleistung erheblich. Im Kugelstoßen (8,78m), Diskuswerfen (22,84m), Speerwerfen (14,95m) und Gewichtswerfen (10,91m) erreichte sie ansprechende Leistungen. Damit steigerte sie sich mit 2070 Punkten gegenüber dem Vorjahr um über 500 Punkte. Zum ersten Mal startete Alexander Meding in der Altersklasse M 35 bei Deutschen Meisterschaften. Er kam zwar auf 2521 Punkte und Platz vier, war mit seinen Leistungen aber nicht zufrieden. Bedingt durch ständigen Regen, der gerade die Drehbewegungen bei Hammer und Diskus zu einem Balanceakt machte, konnte er seine Bestleistungen in den Disziplinen nicht abrufen. Im Hammerwurf (36,85m), Kugelstoß (11,78m), Diskuswurf 36,03m), Speerwurf (38,20m) und Gewichtswurf (10,26m) blieb er unter seinen Bestweiten. Eberhard Willms belegte in der Altersklasse M 55 Rang sieben. Mit 2191 Punkten blieb er weit hinter seinen Erwartungen. Der Hammerwurf mit 37,78m, Kugelstoß mit 10,83m, Diskuswurf 21,96m (nach zwei Fehlversuchen), Speerwurf (22,78m) und Ge- wichtswurf (13,88m) waren seine Ausbeute. In der Altersklasse M 50 trat Ingo Kaun trotz Verletzung an. Mit 2182 Punkten ver- besserte er seine persönliche Bestleistung sogar noch um wenige Punkte und erreichte damit den elften Rang. Im Hammerwurf steigerte er sich auf 25,69 m. Im Kugelstoßen schaffte er 9,66 m. Mit dem Diskus wurden für ihn 33,17 m gemessen, mit dem Speer 38,29 m und mit dem Gewicht 10,70 m.
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 7. August 2007 (Auszug -- Nur DM in Bad Oeynhausen) LG-Jugendliche mit DM-Premiere Auch Senioren sind erfolgreich am Start Wennigsen/Ulm (red). ...Top-Leistungen vollbrachten auch die Seniorenwerfer der LG bei den Deutschen Meisterschaften im westfälischen Bad Oeynhausen: Bei Dauerregen waren Technik und Routine besonders gefragt, um im Werfer-Fünfkampf - Hammer, Kugel, Diskus, Speer und Gewichtwurf - zu bestehen. In der Klasse M 60 lieferte sich Manfred Meier aus Bredenbeck mit dem früheren Deutschen Meister im Hammerwerfen, Lutz Caspers, einen spannenden Zweikampf. Mit 3 248 Punkten errang Meier den zweiten Platz und sicherte sich damit die Silbermedaille. Manfred Meier ist seit 50 Jahren in der Leichtathletik aktiv. In der Männerklasse sprintete er schon im Trikot von Hannover 74 die 100 Meter mehrfach in elf Sekunden auf der Aschenbahn. In den jüngeren Altersklassen hält er heute noch drei Landesrekorde im Hammerwerfen. Vereinskamerad Karl-Heinz Deiss (M 50) war durch eine Fußverletzung stark benachteiligt - sein Handicap war letztlich so groß, dass er im Kampf um die Bronzemedaille nicht eingreifen konnte. Im starken Feld der 15 Athleten war Deiss mit seinem 5. Platz sehr zufrieden. Auch Karl-Heinz Deiss hat eine lange und erfolgreiche Leichtathletikkarriere hinter sich. Als Sprinter beim Post- sportverein Hannover wurde er dort unter anderem Deutscher Meister im Steinstoßen. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Neuste (Presse)-Berichte vom 7.8. Ergebnisse Erfurt (21.-22.7.) Ergebnisse Wolfach/Kirnbach (22.7.) Ergebnisse Bad Oeynhausen (28.-29.7.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zurück zur Übersicht (Extra-Seiten) Nach oben Zurück zur Startseite ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Hinweis: Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)
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