DM-Einzel in Ulm vom 3. bis 5. August 2007 (Jugend A + B)
DM-Mehr- und Blockwettkampf in Lage am 11. und 12. August 2007 (Schüler-/innen A)
-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hinweis:
Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Neuste (Presse)-Berichte vom 23.8.          Ergebnisse Ulm (3.-5.8.)          Ergebnisse Lage (11.-12.8.)
Home-Page des NLV     Home-Page des BLV     Zurück zur Übersicht (Extra-Seiten)     Zurück zur Startseite 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. August 2007
Leichtathletik: Fienes Ziel ist das Finale

Das Donaustädtchen Ulm ist Austragungsort der Deutschen Jugendmeisterschaften. Knapp 1500 Athleten aus 560 Vereinen
treffen sich hier an diesem Wochenende zu ihrem nationalen Saisonhöhepunkt. Dabei ist Langsprinter Sebastian Fiene von der
LG Peiner Land. Konnte er letztes Jahr noch souverän den 400 Meter-Titel der B-Jugend erringen, so hängen die Trauben in der
neuen Altersklasse deutlich höher. Dennoch muss sich der Hohenhamelner nicht verstecken.
Nach schleppendem Saisonbeginn fand er bei den Landesmeisterschaften seine Form und stellte hier über 100 Meter (10,91 Se-
kunden), 200 Meter (21,75 Sekunden) und die 400 Meter (47,85 Sekunden) drei persönliche Bestleistungen auf, mit denen er in
den Startlisten geführt wird. Die 100 Meter am Freitag betrachtet er nur als Wettkampfeinstieg. Ernst wird es am Sonnabend,
wenn die 400-Meter-Vorläufe auf dem Programm stehen. Als Sechstbester ist der LG-Athlet hier gemeldet. “Mein Ziel ist das
Finale über die 400 Meter, und dann werden die Karten neu gemischt”, sagt Fiene. Sollte dieses Vorhaben scheitern, wäre da
noch die 200-Meter-Distanz. Hier belegt der A-Jugendliche in der Meldeliste sogar Platz fünf. (mp)

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 2. August 2007
Matthias Meyer bei der ,,DM" am Start
Kreis-Leichtathlet im Weitsprung und über 100 m

Ulm
(wt). Am kommenden Wochenende wird der für die LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel startende Matthias Meyer als einziger
Athlet des Kreises Uelzen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm an den Start gehen. Meyer hat sich über 100 m und
im Weitsprung für diese Titelkämpfe qualifiziert. Wenn die äußeren Bedingungen mitspielen und er seine bisherigen Leistungen
abrufen kann, sollte das Finale über 100 m in der Klasse der männlichen Jugend A drin sein. Auch für den Weitsprung am Sonn-
tag stehen die Chancen, das Finale der besten Acht zu erreichen, gut. Als bester Nachwuchsspringer in Niedersachsen hat er in
dieser Saison schon mehrmals die Siebenmetermarke übertroffen, dies sollte auch in Ulm möglich sein.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 2. August 2007
Inga Maria Müller will in den Endlauf sprinten
Elf Athleten aus dem Süden Hamburgs starten bei den nationalen Titelkämpfen über drei Tage im Donaustadion

Wenn Inga Maria Müller vom TSV Wiepenkathen in den Startblöcken des Donaustadions in Ulm steht, ist sie die große Hoffnungs-
trägerin auf einen Medaillenrang bei den 66. deutschen Jugendmeisterschaften. Die 17-jährige Leichtathletin rangiert in der neu-
sten Bestenliste der B-Jugend über die 400 Meter Hürdendistanz mit einer Zeit von 60,24 Sekunden an fünfter Stelle. Damit ist die
junge Dame aus dem Landkreis Stade eine Medaillenanwärterin. Ihre Bestzeit lief Inga Maria Müller erst vor 14 Tagen bei den
Landesmeisterschaften in Papenburg - und das nach siebenwöchiger Verletzungspause (Knöchelentzündung). Trainer Gerd
Prinzler traut seinem Schützling viel zu, sieht den deutschen Meisterschaften vom 3. bis 5. August aber gelassen entgegen. Inga
Maria Müller startet außerdem über 200 Meter.
Zunächst einmal den Zwischenlauf im Visier hat Anna Klimek vom TSV Wiepenkathen, die in Ulm über 100 Meter Sprint und 100
Meter Hürden der weiblichen Jugend A startet. Mit ein bisschen Glück ist aber auch die Teilnahme am Endlauf möglich. Der
Wiepenkathener Mirko Bohmann ist zwar für die 110 Meter Hürden der männlichen Jugend B qualifiziert, verzichtet aber auf eine
Teilnahme, konzentriert sich auf die deutschen Mehrkampfmeisterschaften.
Staffel-Europameister Henning Mohr aus Grünendeich (Altes Land), der für den Hamburger SV läuft, gehört über 200 Meter zu den
Top Ten (Rang sechs), hegt Endlaufambitionen. Zudem läuft er über 100 Meter. Dieses Ziel hat auch Sören Ludoplph (LG Nord-
heide), der auf Rang vier der Bestenliste über 800 Meter steht und Medaillenkandidat ist. Vivien Tiedemann von der LG Nordheide
(A-Jugend) ist über 1500 Meter auf Rang zehn der Bestenliste und steht über diese Distanz schon im Finale. Sie hofft, ihre Zeit
von 4:32,54 Minuten verbessern zu können. Von der LG Nordheide starten in Ulm außerdem Jana Sussmann (800 m, 1500 m)
und Felicitas Schwedler über 1500 Meter Hindernis in der Jugend B. Den MTV Hanstedt präsentieren Xenia Rahn (Jugend B) und
Tim Kelly Pahnke (Jugend A), die beide die Finale im Hürdensprint anstreben. Timon Heise (B-Jugend) vom Buxtehuder SV (HH)
wird im Hammerwerfen aktiv sein, muss seine Bestweite von 51,89 Meter aber deutlich steigern, um in die vorderen Ränge zu
kommen. Aus Buxtehude kommt auch Sascha Henning (B-Jugend), der für die TSG Bergedorf (HH) über 200 und 400 Meter an
den Start geht.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 3. August 2007
Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften für Derk Peters eine andere Liga
Georgsheiler startet mit Kugel und Diskus

Ulm (sm).
In Norddeutschland ist Derk Peters spitze. Wenn der B-Jugendliche des SV Georgsheil aber heute und morgen bei den
Deutschen Meisterschaften in Ulm mit der Kugel und dem Diskus an den Start geht, wirft er in einer anderen Liga. Schon den Ein-
zug in den Endkampf der besten Acht wertet sein Trainer Michael Mücher als Riesenerfolg. “Es wartet ein umfangreiches und
leistungsstarkes Teilnehmerfeld auf Peters”, weiß er um die Voraussetzungen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Peters
derzeit nicht in bester Form ist. “Für ihn geht es einfach darum, in diesen hochklassig besetzten Wettbewerben Erfahrung zu
sammeln”, nimmt Mücher jeglichen Druck von seinem Schützling, der in der B-Jugend noch dem jüngeren Jahrgang angehört.
Heute um 12.50 Uhr muss Peters im Kugelstoßen ran. Er ist mit seiner Bestleistung von 17,28 m in der Meldeliste auf Rang elf
platziert. Die wird angeführt von David Storl (LAC Erdgas Chemnitz), der bei der U18-WM in Ostrava in diesem Jahr die Kugel auf
21,40 m stieß. Am Samstag steht der Diskuswurfwettbewerb auf dem Programm. Beginn ist um 12.10 Uhr. Dort muss Peters auf
der Messlatte noch weiter nach oben schauen. Mit seiner Bestweite von 48,70 m gehört er als Achtzehnter der Meldeliste zum
unteren Drittel. Ganz oben steht der amtierende Deutsche Jugendmeister Gordon Wolf vom SC Potsdam mit 64,98 m.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 3. August 2007
Titelverteidigerin geht es locker an
Leichtathletik: Mareike Blum springt bei Jugend-DM - Norder TV schickt sechs Sportler ins Rennen

Norden
(jan). Der Leichtathletik-Nachwuchs trifft sich an diesem Wochenende in Ulm, um im Donaustadion die neuen Deutschen
Jugendmeister zu küren. Der Norder TV ist über die 100 m (Saarko Eilers und Carsten Goldenstein), 800 m (Oliver Nauermann),
mit der 4 x 100-Meter- Staffel sowie im Hochsprung vertreten. Hier tritt Mareike Blum bei der B-Jugend zwar als Titelverteidigerin
an, doch sie ist angesichts der starken Konkurrenz Außenseiterin.
Der Hochsprung-Wettbewerb beginnt morgen um 11.10 Uhr. Am 1. Mai hat sich Mareike Blum beim Sportfest in Garbsen auf
1,80 m gesteigert. In der deutschen Rangliste belegt sie damit derzeit Rang vier. Auf Platz eins liegt eine Athletin, die eigentlich
noch zu den A-Schülerinnen zählt: Kimberley Jeß von der LG Rendsburg, die bereits 1,87 m gemeistert hat, gilt als Meister-
schaftsanwärterin Nummer eins. Dahinter folgen sieben Springerinnen mit Höhen zwischen 1,82 m (Linda Zuber, BTV Wuppertal)
und 1,78 m (Melanie Bauschke, LG Berlin). Nachdem Mareike Blum vom Deutschen Leichtathletik-Verband um den eigentlich
fest vereinbarten Auftritt beim Olympischen Festival der europäischen Jugend in Belgrad gebracht worden war, stand erst einmal
eine Klassenfahrt nach Berlin auf dem Programm, ehe die intensive Vorbereitung auf die DM weiterging. In der vergangenen
Woche weilte die 16-Jährige in Hannover, wo sie mit Bundestrainerin Birgit Kurschilgen im Bundesleistungszentrum arbeitete.
Bereits am Mittwoch reiste die Gymnasiastin mit ihren Eltern nach Ulm, um möglichst ausgeruht anzutreten. “Sie ist gut in Form
und geht die Sache locker an”, sagte NTV-Trainer Tanja Davids, die einen harten Kampf um Platz zwei erwartet.
Über 800 m der B-Jugend vertritt Oliver Nauermann die Norder Farben. Der Vorlauf wird morgen um 12.35 Uhr angeschossen, das
Finale ist für Sonntag um 14.05 Uhr angesetzt. Für Nauermann, der in der Bestenliste mit 1:56,86 Minuten Rang 16 einnimmt,
geht es darum, sich gegen die bärenstarke Konkurrenz achtbar aus der Affäre zu ziehen und wichtige Erfahrungen zu sammeln.
Die Teilnehmerliste wird von Kolja Breuer (Bensheim) in 1:51,30 Min. angeführt. Rechtzeitig zur Deutschen Meisterschaft hat
Saarko Eilers am vergangenen Wochenende seine Bestzeit auf 10,99 Sekunden gedrückt. Für Eilers und seinen Mannschafts-
kameraden Carsten Goldenstein wird es bereits heute Nachmittag ernst. Der erste Vorlauf steigt um 16.15 Uhr. Top-Favorit auf
der kurzen Sprintstrecke ist der Erfurter Julian Reus, der mit 10,43 Sek. notiert ist. Gemeinsam mit Wilke Scheutwinkel und
Dennis Nordmann (Erik Salzmann ist Ersatzmann) treten Eilers und Goldenstein am Sonntagvormittag in der Staffel an. Mit 42,89
Sekunden hat das Quartett im Mai in Zeven einen neuen Ostfriesland-Rekord aufgestellt. “Den wollen wir verbessern und nach
Möglichkeit den Endlauf der schnellsten acht Staffeln Deutschlands erreichen”, sagt Trainer Uwe Schipper, der mit seinen Ath-
leten seit gestern in Ulm weilt.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. August 2007
Zwei Titelverteidigerinnen kommen aus Ostfriesland
Leichtathletik: Mareike Nannen und Mareike Blum sind bei der Jugend-DM in Ulm favorisiert

Ulm
(ls). Am Wochenende werden die Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Ulm ausgetragen. Nach dem erfolg-
reichen Abschneiden im vergangenen Jahr wollen die ostfriesischen Talente erneut überzeugen. Als Titelverteidigerin und Favoritin
reist Mareike Nannen (Jugend B) vom SV Holtland ins Donaustadion. Die Hammerwerferin war bei der U-18-Weltmeisterschaft
überraschend Vierte geworden, nun musste Motivation für Training und Wettkampf neu aufgebaut werden. Die letzten Trainings-
ergebnisse stimmten Heimtrainer Klaus Beyer allerdings positiv. Ebenfalls als Titelverteidigerin startet Mareike Blum vom TV
Norden. Sie hatte im Vorjahr unerwartet den Hochsprung der B-Jugend gewonnen. Mit ihrer Besthöhe von 1,80 Metern hat sie die
zweitbeste Vorleistung aller Teilnehmerinnen. Blum bekommt es unter anderem mit dem erst 15-jährigen Ausnahmetalent
Kimberly Jeß zu tun, die bereits 1,87 Meter überquert hat.
Gute Chancen auf eine vordere Platzierung hat auch Anna Raukuc (Jugend B) von der Emder LG über 400 Meter Hürden. Mit ihrer
Bestzeit von 59,75 Sekunden belegt sie Rang zwei in der aktuellen Deutschen Bestenliste. Die 800-Meter-Läufer Jan-Gerhard
Onken (Germania Leer) und Wiebke Bültena (MTV Aurich) hatten im vergangenen Jahr jeweils den Endlauf erreicht - das soll
wieder gelingen. Vor seiner ersten DM-Teilnahme bei der Jugend steht Derk Peters vom SV Georgsheil. Im Kugelstoßen muss
der B-Jugendliche unter anderem gegen U-18-Weltmeister David Storl antreten. Zudem startet Peters im Diskuswurf. Über 100
Meter der Jugend A starten die beiden Norder Sprinter Saarko Eilers und Carsten Goldenstein. Gute Chancen auf einen Finalplatz
haben die beiden in der 4 x 100-Meter-Staffel mit Dennis Nordmann und Wilke Scheutwinkel. In Ulm starten zudem Max Philipp
Brinkmann (5000 Meter) und Griet-Mara Onken (1500 Meter) von Germania Leer, Benjamin Adami (Hammerwurf) vom SV Holtland
und Birgit Esderts (100 Meter Hürden) vom LAC Emden.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 3. August 2007
DM: Medaille scheint möglich

Dörpen/Papenburg
(um). Neun Eisen hat das Emsland bei den deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten in Ulm im
Feuer. Zu den Wettkämpfen, die bereits heute beginnen und bis Sonntag dauern, schickt die LG Papenburg-Aschendorf zwei und
die LG Emstal Dörpen sieben Aktive. Die Zwillinge Jens und Sven Kösters (Papenburg/Aschendorf) haben sich mit dem Landes-
trainer in Kienbaum vorbereitet. Sie sind bereits gestern mit den Heimtrainern Charly Assmann und Andreas Kirmes Richtung
Ulm gestartet, weil sie schon heute über 100 m Hürden zum Einsatz kommen. Jens Kösters dürfte nach der Pleite im Vorjahr,
als er mit der schlechtesten Saisonleistung schon im Vorlauf auf der Strecke blieb, gewarnt sein. Sollte er den Endlauf erreichen,
könnte er an der Medaille "schnuppern". Als Landesmeister weist er die drittschnellste gemeldete Zeit (14,25) auf. Sein Bruder
Sven (14,69) wird an 19. Stelle geführt. Schon für das Erreichen des Zwischenlaufs müsste eine persönliche Bestzeit fällig sein.
 Ebenfalls schon gestern sind die Läuferinnen der LG Emstal Dörpen mit Trainer Arno Kosmider angereist. Gespannt sind sie auf
das Abschneiden von Maren Kock über 3000 m der weiblichen B-Jugend. Sie weist die zweitbeste Zeit (9:44,06) auf und startet
nach längerer Verletzungspause erstmals wieder bei einer DM. "Mal abwarten", hält sich Kosmider noch bedeckt. Ob die Sportler-
in auch über 1500 m startet, ist eher fraglich. Noch als A-Schülerin hat Katrin Arling (10:35,38) die Qualifikation für die B-Jugend
geschafft. Bestzeit und gute Platzierung sind ihr Ziel.
Das gilt auch für Theresa Hermes über 200 m (25,04). Im vergangenen Jahr lief sie bereits 24,67 Sekunden. Die letztjährige
deutsche Vizemeistern der B-Jugend über 400 m, Karina Hunfeld, will nach überstandener Verletzung auf alle Fälle in den Endlauf
(58,23). Eine Bestzeit peilt über dieselbe Distanz Dörthe Ohmstede (58,66) an. Schwer haben es Daniel Gruber (3:59,32), der
auch über 800 m starten könnte, und Sadik Klingenberg (3:57,83) über 1500 m. Schon der Endlauf wäre bei dieser starken Kon-
kurrenz ein Erfolg. Verletzt fällt die Emstalerin Mareen Stroeve aus. Sie hatte sich für die 1500 m qualifiziert.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 3. August 2007
Teiwes strebt ersten 40-Meter-Wurf an

Bremen-Nord
(mde). Hammerwerferin Inga Teiwes von der LG Bremen-Nord startet am kommenden Sonntag in Ulm zu ihren
ersten nationalen Meisterschaften. Mit einer Jahresbestweite von 39,37 Metern übertraf die 17-jährige Nordbremerin die geforderte
A-Jugend-Norm mit dem Vier-Kilogramm-Wurfgerät um 137 Zentimeter und strebt in Ulm nun in der Auseinandersetzung mit 15
Konkurrentinnen ihren ersten 40-Meter-Wurf an.   

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 4. August 2007
Finals am Sonntag das erste Ziel

Vechta
(cb). Die Holdorferin Dörthe Ohmstede und Lisa Seeger aus Elsten bei Bakum starten an diesem Wochenende bei den
Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der A- und B-Jugend im Donaustadion in Ulm. Ohmstede (17), die für die LG Emstal
Dörpen läuft, startet bei der weiblichen Jugend A über 400 m. Ohmstede ist mit einer Saisonbestmarke von 58,66 sec gemeldet -
es wird schwer, ins Finale zu kommen. Lisa Seeger startet bei der WJA über 800 m. Zwei Wochen nach Platz acht im Finale bei
der Erwachsenen-DM in Erfurt liebäugelt die 18-Jährige mit einer Medaille; mit 2:06,72 sec liegt die Deutsche B-Jugendmeisterin
von 2005 auf Rang fünf der Meldeliste. Die Vorläufe über 400 und 800 m finden heute statt, die Finals am Sonntag.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 4. August 2007
Beim Kugelstoßen laufen Beine nicht rund
Deutsche Meisterschaft: Georgsheiler Derk Peters mit 15,59 m auf Platz 20

Ulm
(sm). “Das war nicht so gut”, beurteilte Kugelstoßer Derk Peters vom SV Georgshel seinen gestrigen Auftritt bei den
Deutschen Meisterschaften der B-Jugend in Ulm. Er beendete den Wettbewerb mit 15,59 m auf Platz 20. “Wie erwartet”, fasste
sein Trainer Michael Mücher den Verlauf zusammen. Denn die Messlatte war extrem hoch angesetzt. “Selten war die Konkurrenz
so stark wie in diesem Jahr, die Ergebnisse der Spitzenwerfer unglaublich.” Angesichts der gemeldeten Weiten aller Teilnehmer
hätte Peters mit dem Einzug in den Endkampf der besten Acht schon für eine Riesenüberraschung gesorgt. Hätte er allerdings
die 17,28 m geschafft, wäre er Neunter gewesen.
Aber alle Kugelstoßer blieben gestern unter ihrem Niveau. Auch der favorisierte Sieger David Storl vom LAC Erdgas Chemnitz.
Dem U18-Weltmeister reichten 20,67 m, die er gleich im ersten Versuch aufbot, zum Titelgewinn. Auf Platz zwei folgte Tobias
Ernst vom Schweriner SC (19,22). Dritter wurde Max Bedewitz (LV 90 Thum; 19,12). Um 11 Uhr hatten die Athleten auf einem
Nebenplatz begonnen, sich einzustoßen. “Dort hat Derk ganz locker 16,61 m geschafft”, berichtete Mücher von einem mutmach-
enden Beginn. Dem entsprechend gelöst ging Peters ab 12.50 Uhr in den Wettkampf. Zwei Probedurchgänge wurden den Ath-
leten im Stadion noch gestattet. Die gestalteten sich angesichts des 23-köpfigen Teilnehmerfeldes jedoch schwierig. Die große
Zahl der Kugelstoßer an sich machte den Wettkampf für jeden schon kompliziert. Hinzu kam noch, dass der Wurfring in unmittel-
barer Nähe der Startkurve eingerichtet war. Und zeitgleich mit den Kugelstoßern wurden der 100 m Hürden-Wettbewerb ausge-
tragen. Bei jedem Start mussten die Werfer ihren Wettbewerb unterbrechen. “Über solch einen langen Zeitraum die Spannung zu
halten, ist für einen Athleten unheimlich schwierig”, nannte Mücher das Problem.
“Nach dem Einstoßen lief es ja ganz gut”, war Peters mit einem guten Gefühl in den Wettkampf gegangen. “Ich habe versucht, die
Spannung zu halten, habe mich zwischen den Versuchen locker gehalten.” Per Blickkontakt hatte Peters während des Wett-
kampfes Verbindung zu seinem Trainer auf der Tribüne. Mit 15,59 m startete der Georgsheiler in den Wettkampf. Es folgten
Weiten von 15,18 m und 15,24 m. Damit war für ihn der Wettbewerb beendet. Jetzt ging’s nur noch für die besten Acht weiter. “Es
war eine Sache der Beine”, analysierte Mücher die Versuche von Peters. “Mit dem Oberkörper war er schnell genug, aber die
Beine liefen nicht mit.” “Drei Stunden Wettkampf für drei Versuche”, zeigte sein Trainer den Aufwand auf, den Peters betreiben
musste. “Aber deswegen sind wir hier, um so etwas zu lernen”, gewann er dem Ganzen die positive Seite ab. Unter schwierigen
Bedingungen mit den Verhältnissen sicherer klarzukommen, daran will Mücher jetzt mit Peters arbeiten. Heute (Samstag) muss
Peters noch einmal ran. Ab 12.10 Uhr ist er beim Diskuswerfen dabei.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 4. August 2007
Leichtathleten des NTV bei DM chancenlos

Ulm
(jan). Für die Leichtathleten des Norder TV waren die Deutschen Jugendmeisterschaft in Ulm erwartungsgemäß nach den
Vorläufen beendet. Saarko Eilers und Carsten Goldenstein scheiterten bei der A-Jugend über die 100 m ebenso wie Oliver Nauer-
mann bei der B-Jugend über die 800 m. Als erster Norder trat Oliver Nauermann an. In 2:00,02 Minuten blieb er allerdings fast vier
Sekunden hinter seiner Bestzeit zurück und musste sich mit Platz fünf begnügen. Auch die Sprinter konnten ihr Potenzial nicht
abrufen. Im fünften der insgesamt sieben Vorläufe erreichte Carsten Goldenstein in 11,30 Sekunden Rang vier. Saarko Eilers, der
sich in der Vorwoche noch auf 10,99 Sekunden gesteigert hatte, musste das Feld ebenfalls ziehen lassen. 11,24 Sekunden be-
deuteten für ihn nur Rang fünf. Sonntag wollen sich die Norder in der 4 x 100-Meter-Staffel besser aus der Affäre ziehen. Mareike
Blum tritt heute im Hochsprung an.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 4. August 2007
Fiene verzichtet

Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft der Leichtathleten verzichtete Sebastian Fiene (LG Peiner Land) auf die Teilnahme am
100-Meter-Zwischenlauf. Er hatte sich eigentlich als Vorlaufzweiter hinter Fabian Sterzing (TSV Rottweil/11,00) in 11,14 sek.
qualifiziert. (jwd)

NORDSEE ZEITUNG vom 4. August 2007
Juline Stein erreicht in Ulm den Endlauf

Bremerhaven
(nz). Erfolgreicher Start für die 15 Jahre alte Juline Stein vom TV Langen bei den deutschen Leichtathletik-Meister-
schaften der Jugend in Ulm. Juline Stein hat sich für den Endlauf der weiblichen Jugend B heute über 400 Meter qualifiziert. Im
Vorlauf kam sie auf 58,64 Sekunden und war damit jüngste Läuferin unter den ersten zwölf platzierten. Juline Stein hat es in Ulm
mit Konkurrentinnen zu tun, die teilweise zwei Jahre älter sind als sie. Der Endlauf in Ulm ist für heute angesetzt. Insgesamt 16
Athletinnen haben sich dafür qualifiziert. Das Finale wird in zwei verschiedenen Läufen ausgetragen, die Zeitschnellsten werden
als Sieger geführt.
Ebenfalls in Ulm am Start ist Jana Bindzus vom TV Langen Jana Bindzus erreichte nach 14,55 Sekunden über 100 Meter Hürden
den Zwischenlauf. Dort wurden für sie 14,64 Sekunden gestoppt. Damit verpasste sie ganz knapp das Finale. Jana Bindzus läuft
am Sonntag noch über 200 Meter.  

KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 5. August 2007
Zweimal knapp an Bronze vorbei

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen-Ulm. Zweimal schrammten Bremer Leichtathleten bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften im Ulmer Donaustadion
nur knapp an Medaillen vorbei. Sowohl Michael Kass vom SV Werder im Stabhochsprung als auch Annemarie Pantke vom
Bremer LT/TuS Komet Arsten über 400 Meter wurden Vierte bei der B-Jugend. Eine Woche nach der Bronzemedaille bei den
Europäischen Jugendspielen in Belgrad enttäuschte Michael Kass mit übersprungenen 4,50 Metern, da nahm auch Vater und
Trainer Leszek Kass kein Blatt vor den Mund. "Wir wollten mehr. Wenn man sieht, dass mit 4,70 Metern Silber drin war und
Michaels Leistungsvermögen in dieser Saison kennt, kann man nicht zufrieden sein."
Wesentlich erfreulicher war dagegen Rang vier für die an Position sieben gemeldete Annemarie Pantke. Sie lief am Abend über
die Stadionrunde im Finale mit 56,56 Sekunden persönliche Bestzeit und verfehlte die Bronzemedaille nur um 18 Hundertstelse-
kunden. Schon im Vorlauf hatte der Schützling von Rita Böcker mit einem lockeren Sieg in 57,11 Sekunden ihre gute Form ange-
deutet. Ebenfalls persönliche Bestzeit lief im Zwischenlauf über 110 Meter Hürden der A-Jugendliche Alexander Thyme (BLT/BTS
Neustadt) mit 14,44 Sekunden. 

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 6. August 2007
Julia Maaß wird Deutsche Jugendmeisterin im 100-Meter-Lauf

Manchmal kann ein Traum auch ganz schnell in Erfüllung gehen. Am Montag hatte Julia Maaß im Interview mit der GZ noch ins
Reich der Wünsche verwiesen, was sie am Samstag bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Ulm in die Tat umsetzte.
Die für den MTV Jahn Schladen startende Goslarerin holte sich auf ihrer Paradestrecke über 100 Meter den Titel der B-Jugend in
neuer persönlicher Bestzeit von 11,85 Sekunden. Ein paar Stunden später hat sie das immer noch nicht so richtig realisiert, “Das
ist total irre”, sagt sie, als sie im Hotel endlich einen richtigen Happen essen will. Den ganzen Tag über hat sie im Wesentlichen
von einer Brezel gelebt. Das hat sie aber nicht daran gehindert, die vorgegebenen Marschroute minutiös umzusetzen.
Den Vorlauf zwar locker gewonnen, aber in relativ mäßiger Zeit von 12,21, ein weiterer Sieg im Zwischenlauf mit Steigerung auf
11,91, Einstellung der bisherigen Bestzeit. Glücklicherweise läuft die Holzheimerin Carolyn Moll da 11,81 und muss die Favoriten-
bürde schultern. Und dann das Finale, in der Julia Maaß sich noch einmal um sechs Hundertstel steigert und auch sie hinter sich
lässt. Das kleine Einmaleins der Sprinter: Carolyn Moll läuft nur 11,91 und muss sich mit Rang zwei begnügen, hauchdünn vor
der Wattenscheiderin Yasmin Kwadwo in 11,92. (sg)

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 6. August 2007
Die Freude kam erst später
Ulm
(um/hm). Es dauerte ein wenig, bis bei Maren Kock (LG Emstal Dörpen) und Trainer Arno Kosmider die Freude über die
deutsche Vizemeisterschaft über 3000 m der weiblichen B-Jugend die Oberhand gewann. Zunächst trauerte das Duo ein wenig
dem verpassten Titel bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm nach. "Wenn die Strecke nur wenig länger gewesen wäre,
dann hätte Maren gewonnen", war Kosmider ganz sicher. Doch der Lauf war natürlich nach exakt 3000 m beendet. Das taktische
Bummelrennen behagte den Emsländern überhaupt nicht. "Wir wussten, dass Julia Börner aus Chemnitz sich gern einklinkt",
erklärte Kosmider.
So nahm auch Maren Kock das Tempo aus dem Lauf. Aber die ständigen Positionskämpfe und das Gerangel kosteten Substanz.
So zog die Emsländerin mit der Chemnitzerin im Nacken an. Doch 300 m vor dem Ziel war Maren Kock trotz Kosmiders Warnung
nicht hellwach. Julia Börner zog den Sprint an und an der Emsländerin vorbei, die plötzlich drei bis vier Meter im Hintertreffen war.
Die Schülerin aus Lingen konterte, kam immer näher an ihre Konkurrentin heran, holte sie aber nicht mehr ganz ein. Wenige
Meter - oder genau 45 Hundertstelsekunden - fehlten (9:53,59 Min.). "Maren hätte selbst die Initiative ergreifen müssen", vermisste
Kosmider die Abgeklärtheit bei der Läuferin, die die letzte Runde in 65 Sekunden lief. Für die ersten 1000 m benötigte das Feld
3:24 Minuten, gut 20 Sekunden mehr als die lange verletzte Maren bei der U-18-WM in Marrakesch benötigt hatte. "Aber eine
deutsche Vizemeisterschaft ist doch auch schon etwas", war Kosmider zufrieden. "Maren ist fit", betonte er. Sie startet am 10.
August beim Bayer-Meeting im Hauptrennen über 800 m. "Ich freue mich darauf", sagte sie. Dabei sind dann auch ihre Teamge-
fährten Sadik Klingenberg und Daniel Gruber über 1000 m.
Die A-Jugendlichen starteten auch in Ulm. Sadik wurde über 1500 m disqualifiziert, weil er sich beim Start im Vorlauf im Gerangel
zu viel Respekt mit den Armen verschafft hatte. Daniel zog mit persönlicher Bestleistung (3:58,46) in den Endlauf ein. "Er hat es
verdient", verwies Kosmider auf großen Trainingseinsatz. Im Finale belegte Daniel Gruber Rang elf (4:02,66). In dem taktisch ge-
führten Rennen war er mit der Zeit nicht zufrieden. Aber er war stolz darauf, zu den Besten A-Jugendlichen zu gehören. Jeweils
schon in den Vorläufen ereilte über 400 m (A-Jugend) Karina Hunfeld (58,24) und Dörthe Ohmstede (57,97) sowie über 200 m
Theresa Hermes (25,71) das Aus. Karina, die über Patella-Beschwerden klagt, muss eventuell eine Wettkampfpause einlegen.
 Ein wenig enttäuscht waren Jens und Sven Kösters von der LG Papenburg-Aschendorf sowie die Trainer Charly Assmann und
Andreas Kirmes. Die wohl schnellsten "Hürden-Zwillinge" Deutschlands erfüllten auch ihre eigenen Erwartungen nicht ganz. Dabei
lief zunächst alles nach Plan, denn der mit der drittbesten Zeit (14,2 Sek) angereiste Jens steigerte sich im Vorlauf (14,22) und
wurde Zweiter. Er kam als insgesamt Fünftschnellster in den Zwischenlauf. Dass die Konkurrenz zahlreiche neue Bestzeiten lief,
wurde Bruder Sven schon im Vorlauf zum Verhängnis, denn der leicht angeschlagene 100-m-Landesmeister (15,02) kam nicht an
seine Bestzeit (14,69) heran und verpasste die nächste Runde, für die 14,81 Sekunden notwendig waren. Hammerhart kam es in
den drei Zwischenläufen. Trotz eines erneuten zweiten Platzes und nicht schlechten 14,33 Sekunden verpasste Jens den Endlauf
der besten acht um einen Platz oder drei Hundertstel. Ein Beweis für das stark verbesserte Niveau in dieser Disziplin: Die Zeit
hätte im Vorjahr noch für die Silbermedaille gereicht.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 6. August 2007
89 Hundertstel fehlen zum DM-Bronze
Ulm
(cb). Sie hatte mit einer Medaille geliebäugelt, doch am Ende war ein Trio etwas schneller: Leichtathletin Lisa Seeger hat bei
den Deutschen Meisterschaften der A- und B-Jugend in Ulm den vierten Platz im 800-m-Finale der weiblichen Jugend A belegt.
Die 18-Jährige aus Elsten bei Bakum verpasste gestern in 2:08,05 Minuten die Bronzemedaille nur um 89 Hundertstelsekunden.
Die Holdorferin Dörthe Ohmstede startete indes im Ulmer Donaustadion über ihre Paradestrecke 400 m; die A-Jugendliche konnte
sich am Samstag in 57,97 Sekunden aber nicht für das Finale qualifizieren. Sie verbesserte allerdings ihre bisherige Saisonbest-
marke (58,66).
Lisa Seeger hatte am Samstag keine Mühe, den Endlauf zu erreichen. In ihrem Vorlauf wurde sie in 2:11,51 min Dritte hinter Anne
Kesselring vom TSV Katzwang (2:09,83) und Mawoin Beavogui vom TV Wattenscheid (2:09,84) - mit der insgesamt viertbesten
Vorlaufzeit zog Lisa Seeger ins gestrige Finale ein. Dort ging die Fußballerin des VfL Oythe die ersten 200 Meter etwas zu lang-
sam an. “Ich hatte zu wenig Selbstvertrauen”, sagte Seeger später. Sie gab zu, dass sie das 800-m-Finale bei der Erwachsenen-
DM in Erfurt vor zwei Wochen noch im Hinterkopf hatte. Dort war sie auf der zweiten Stadionrunde eingebrochen. “Diesmal war es
hinten raus viel besser. Ich hätte natürlich gerne eine Medaille gewonnen, doch das Feld war diesmal sehr stark. Ganz vorne
war’s ein Glücksspiel. In Erfurt ist ja alles schief gelaufen. Ich bin froh, dass ich diesmal gut ins Ziel gekommen bin und den Spurt
um Platz fünf noch gewonnen habe”, bilanzierte Seeger mit Blick auf ihre Zeit und ihre Platzierung. Deutsche Meisterin wurde
Anne Kesselring vor Mawoin Beavogui. Da beide in 2:06,72 Minuten (exakt Seegers Bestzeit im Jahr 2007) das Ziel erreichten,
mussten die Tausendstelsekunden über Gold und Silber entscheiden: Kesselring siegte in 2:06,713 vor Beavogui in 2:06,719.
Bronze holte sich Diana Dienel von der LG Pirna in 2:07,16. Die letzten Wochen der Sommersaison will Seeger nun nutzen, um
die B-Kader-Norm von 2:06,50 zu laufen. Gelegenheiten dafür gibt’s noch genug - etwa beim Bayer-Meeting am Freitag, dem 10.
August, in Leverkusen oder bei der Deutschen Junioren-Meisterschaft am letzten August-Wochende in Hannover. Der Aufstieg
vom C-Kader Jugend/Junioren in den nationalen B-Kader Damen ist mit höheren Fördermitteln und besseren Trainingsbedingung-
en verbunden.
Dörthe Ohmstede hat sich indes nach der Jugend-DM in Ulm in die Sommerpause verabschiedet. Auf die Norddeutsche Meister-
schaft Ende August verzichtet sie. Die 18-Jährige kommentierte ihr Abschneiden in Ulm so: “Das ist ja mein erstes A-Jugend-
Jahr. Chancen auf das Finale hatte ich nicht, es ging nur um eine gute Zeit. Ich wollte meine Staffelzeit von Erfurt verbessern und
wäre gerne eine 56er Zeit gelaufen, aber dafür waren die ersten 200 Meter zu langsam”, sagte Ohmstede, die in ihrem Vorlauf
Fünfte wurde – zum Finale fehlten 1,5 Sekunden. In Erfurt hatte sie als Startläuferin der 4x400-m-Staffel der LG Emstal Dörpen
eine 56,90 geschafft.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 6. August 2007
Leichtathletik: Derk Peters zahlt auch im Diskuswurf Lehrgeld
DM: Georgsheiler auf Platz 19

Ulm
(sm). Einen ganz ordentlichen zweiten Wettkampf lieferte Derk Peters vom SV Georgsheil nach seinem 20. Platz im Kugel-
stoßen vom Freitag beim Diskuswurf einen Tag danach. Mit 45,55 m belegte der B-Jugendliche Platz 19 im 22-köpfigen Teil-
nehmerfeld. Zwei Werfer waren ohne gültigen Versuch geblieben. Peters startete mit 42,26 m in den Wettbewerb. Im zweiten Ver-
such wurden für ihn dann 45,55 m gemessen. Sein dritter Versuch war ungültig. “Schade. Das war Pech”, blickte sein Trainer
Michael Mücher zurück. Denn die Scheibe war im Bereich von Peters Bestweite von 48 Metern gelandet. “Aber er konnte den
Versuch nicht halten”, berichtete Mücher.
Deutscher Meister wurde mit Gordon Wolf der Favorit vom SC Potsdam mit 64,62 m vor dem Deutschen Kugelstoßmeister David
Storl (LAC Erdgas Chemnitz; 57,91) und Philipp Überacker (LG Olympia Dortmund; 55,96). “Es war eine riesige Konkurrenz und
eine der überragenden Disziplinen bei den Deutschen Meisterschaften insgesamt”, ordnete Mücher das Diskuswerfen auf der
Wertungsskala ganz oben ein. “Derk hat das erwartete Lehrgeld bezahlt. In großen Scheinen”, ordnete Mücher die Ergebnisse
von Peters dementsprechend ein. Dennoch. “Derk hat sich gut geschlagen”, sagte Mücher. Und beide ziehen ein positives Fazit
für den Riesenaufwand, den ein kleiner Verein wie der SV Georgsheil für die Teilnahme an solch einem Ereignis betreiben muss:
 “Es war eine Investition, die sich gelohnt hat.

NORDWEST ZEITUNG vom 6. August 2007
Seeger läuft knapp am Podest vorbei
Die Elstenerin wurde bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend in Ulm Vierte über 800 Meter /
Der Garther Jan Hentel wurde Dritter im Hochsprung

Ulm.
Knapp einen Podestplatz verpasst hat am Sonntag die für die SG Essen-Garthe-Molbergen startende Elstenerin Lisa
Seeger. In ihrer Spezialdisziplin über 800 Meter reichten 2:08,05 Minuten bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm zu
Platz vier. Siegerin wurde Anne Kesselring (Katzwang), die exakt Seegers Bestzeit von 2:06,72 Minuten lief. Mehr Glück hatte
Seegers früherer Teamkollege Jan Hentel (LG Hannover). Mit übersprungenen 2,07 Metern wurde der Garther Dritter der gut be-
setzten Hochsprungkonkurrenz. Die bei der Jugend B im Hochsprung ebenfalls qualifizierte Marina Kortenbrock (SG Essen-
Garthe-Molbergen) wurde mit übersprungenen 1,68 Metern Zehnte. Der Garreler Fabian Kühling kam im Donaustadion nicht zu-
recht. Über 1500 Meter schied er als Letzter seines Vorlaufs in 4:12,55 Minuten aus.

NORDWEST ZEITUNG vom 6. August 2007
Spelmeyer sprintet auf Platz zwei
Die Leichtathletin war bei der deutschen Jugend-Meisterschaft am Start / Über 100 m wurde sie Siebte

Ulm.
Oldenburgs Leichtathletik-Hoffnung Ruth Spelmeyer vom VfL hat bei der deutschen Jugendmeisterschaft in Ulm über 200 m
den erträumten Titel nur knapp verpasst. Die Oldenburgerin musste sich am Sonntag im Finale der weiblichen Jugend B nach
starker Gegenwehr erst auf den letzten Metern Lara Hoffmann (LG Kindelsberg Kreuztal) geschlagen geben. Während die Sieger-
in 24,46 Sek. für die 200-Meter-Distanz benötigte, lief Spelmeyer nach 24,59 Sek. durchs Ziel.
Am ersten Wettkampftag hatte sich Spelmeyer mit einer Zeit von 12,07 Sek. im Zwischenlauf für das 100-Meter-Finale qualifiziert.
Diese Zeit hätte im Finale den vierten Platz bedeutet, doch im Endlauf über 100 m belegte Spelmeyer in 12,27 Sek. den siebten
Platz. Siegerin wurde Julia Maaß (MTV Jahn Schladen) in 11,85 Sek. vor Carolyn Moll (SG Holzheim) in 11,91 Sek.

Presseinformation vom 6. August 2007 (Von Markus Steinbrück)
Vier Endlaufteilnahmen für Kreis Harburg
Schnelle LG-Mädels sorgen für Top-Plätze

Winsen/Hanstedt.
Bronze für Vivien Tiedemann über 1500 Meter und Platz vier für Jana Sussmann über 800 Meter - die Mittel-
strecklerinnen der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Nordheide sorgten bei den 66. Deutschen Jugendmeisterschaften für die ab-
soluten Top-Resultate der sechs Teilnehmer aus dem Landkreis Harburg. Besser als erwartet schlug sich auch Tim Kelly Pahnke
(MTV Hanstedt) mit Platz sieben über 110-Meter-Hürden der männlichen Jugend B. Nicht sein Leistungsvermögen abrufen konnte
dagegen Sören Ludolph (LG Nordheide), der im 800-Meter-Endlauf der A-Jugend den zehnten und letzten Platz belegte.
Sowohl die A-Jugendliche Tiedemann als auch die B-Jugendliche Sussmann bestätigten exakt ihre Vorjahresplatzierungen aus
Wattenscheid und damit ihre bisher größten Einzelerfolge. Im Juli war Vivien Tiedemann noch von einer Virusinfektion gestoppt
worden und konnte keinen einzigen Wettkampf bestreiten. Dafür zeigte sich die 19-Jährige vom Sportinternat Hannover jetzt zum
Saisonhöhepunkt im Donaustadion in Topform. Nach 4:36,82 Minuten über 1500 Meter musste sie sich nur der neuen deutschen
Meisterin Agata Strausa (SC Potsdam) und Ines Fischer (LAC Berlin) geschlagen geben. Bei der Siegerehrung strahlte sie mit
der Bronzemedaille um den Hals mit der Sonne um die Wette.
Die ebenfalls für die LG Nordheide startende Jana Sussmann deutete schon beim 800-Meter-Vorlaufsieg in 2:12,62 Minuten an,
dass sie sich einiges vorgenommen hatte. Sie verwies die U18-WM-Starterin Elina Sujew mit zwei Sekunden Rückstand auf Platz
zwei. Tag darauf im Endlauf sah es für die 16-Jährige vom MTV Laßrönne bis auf die Zielgerade nach der deutschen Vizemeister-
schaft aus, bevor sie noch von zwei Kontrahentinnen überspurtet wurde. Dennoch ist der erneute vierte Platz in der Saisonbestzeit
von 2:11,02 Minuten als großer Erfolg zu bewerten.
Tim Kelly Pahnke vom MTV Hanstedt war in seinem ersten B-Jugendjahr eigentlich nur zum Lernen und Atmosphäre Schnuppern
ins Donaustadion gekommen. Am Ende stand für den 16-jährigen Meckelfelder der siebte Platz in einem 42-köpfigen Starterfeld
zu Buche. Die Basis legte der norddeutsche Doppelmeister im Zwischenlauf über 110-Meter-Hürden, in dem er seine Bestzeit um
zwei Zehntelsekunden auf glänzende 14,22 Sekunden drückte. Nach einem Fehlstart blieben alle Finalteilnehmer hinter ihren
Zwischenlaufleistungen zurück; auch Pahnke, der nach verpatztem Start in 14,57 Sekunden im Ziel war. Der Auftritt in Ulm war
überhaupt nur möglich, weil die Schultze Anlagentechnik GmbH in Hamburg dem angehenden Systemelektroniker gleich zu Aus-
bildungsbeginn drei Tage Urlaub gewährte.
Nach 500 Metern konnte U20-EM-Starter Sören Ludolph das Tempo im 800-Meter-Finale der männlichen Jugend A nicht mehr
halten. Von Position vier wurde er Platz um Platz durchgereicht und trudelte nach für ihn indiskutablen 1:54,89 Minuten als
Zehnter und Letzter ins Ziel. Den Finaleinzug hatte er als Vorlaufzweiter (1:51,00 Minuten) souverän geschafft. Vereinskameradin
Felicitas Schwedler (ebenfalls LG Nordheide/TSV Winsen) verbesserte ihren Bezirksrekord über 1500-Meter-Hindernis der weib-
lichen Jugend B um eine Sekunde auf 5:21,00 Minuten. Auf nationaler Ebene bedeutete dies den 15. Platz. Der Vorlauf über 100-
Meter-Hürden der weiblichen Jugend B war für Xenia Rahn (MTV Hanstedt) bereits die Endstation. Nach fast einmonatiger, krank-
heits- und urlaubsbedingter Trainingspause blieb die 16-Jährige Kakenstorferin in 14,83 Sekunden eine halbe Sekunde hinter
ihrem Kreisrekord zurück.

NORDSEE ZEITUNG vom 6. August 2007
Juline Stein erreicht den vierten Platz

Bemerhaven
(nz). Fast um sechs Zehntelsekunden verbesserte sich Juline Stein vom TV Langen bei den deutschen Leichtath-
letik-Meisterschaften der Jugend in Ulm im B-Endlauf gegenüber ihrer Marke im Zwischenlauf. Dort wurden für die 15-jährige
Läuferin 58,64 Sekunden gestoppt. Mit dieser Zeit hatte sie das Finale erreicht. Im B-Finale kam sie auf 58,05 Sekunden. "Eine
ganz starke Leistung", freute sich Juline Steins Trainer Carsten Decker über die starke Vorstellung seines Schützlings. Juline
Stein erreichte in Ulm mit den 58,05 Sekunden persönliche Bestleistung. Bisher standen bei ihr 58,51 Sekunden zu Buche.
Nicht ganz ihre Bestleistung von 25,60 Sekunden über die 200 Meter erreichte Jana Bindzus vom TV Langen. Sie startete gestern
über 200 Meter, kam in den Zwischenlauf und schied dort mit einer Zeit von 25,92 Sekunden aus. 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 7. August 2007
Mit dem Herz in der Hand zum Titel
Leichtathletik: Julia Maaß gewinnt Deutsche Meisterschaft der B-Jugend über 100 Meter / Kampfrennen

Von Hartmut Mahnkopf
Samstag, 4. August, 15.36 Uhr, Donaustadion in Ulm - Deutsche Jugendmeisterschaften. Julia Maaß vom MTV Jahn Schladen
stürmt im 100 Meter-Finale der B-Jugend über die Ziellinie. Augenblicke später wird sie von ihren Gegnerinnen umarmt und ge-
herzt: Julia Maaß ist Deutsche Meisterin und kann es nicht fassen. "Bin ich wirklich Deutsche B-Jugendmeisterin?", fragt die 17-
Jährige noch Minuten später ungläubig. In einem packenden Rennen hatte die junge Sprinterin auf den letzten 20 Metern den Sieg
an sich gerissen. Sie gewann das Rennen in persönlicher Bestzeit von 11,85sek (Kreisrekord) vor der Holzheimerin Carolyn Moll
(11,91) und der Wattenscheiderin Yasmin Kwadwo (11,92).
"Ich habe mich an die Absprachen gehalten und mich von Rennen zu Rennen gesteigert", freute sich Maaß, die auch Nerven-
stärke bewies. Früher war sie in den Vor- und Zwischenläufen immer schneller gewesen. Diesmal kontrollierte sie schon als Vor-
laufsiegerin mit 12,21sek das Feld. Beim Sieg im Zwischenlauf stellte sie mit 11,91sek ihre Bestzeit ein. Dort zog Carolyn Moll
mit 11,81sek als Siegerin des ersten Laufes alle Register ihres Könnens und ging als Favoritin in das Finale. In diesem Endlauf
kamen tatsächlich Kwadwo und Moll als Erste aus den Startblöcken - wurden aber von Maaß in einem Kampfrennen bezwungen.
"Ich sollte mein Herz in beide Hände nehmen und rennen und rennen. Das habe ich getan. Und dann war ich auf einmal Erste",
schilderte Maaß den kurzen Endlauf, der auf den ersten Positionen schnellere Zeiten aufwies als bei den A-Jugendlichen, wo
11,92sek zum Sieg reichten. Zu den Vorläufen waren 51 Sprinterinnen angetreten.
Am nächsten Tag lief die Schladenerin in den Vorläufen über 200m mit 25,01sek die drittschnellste Zeit. Sie verzichtete dann aber
mit verhärteter Wadenmuskulatur auf ihre Finalteilnahme. Dort ging die Bronzemedaille mit 25,0sek weg. "Das war mir egal. Ich
wollte keine Muskelverletzung riskieren und habe auf den Rat der Physiotherapeutin gehört", sagte die neue Meisterin, die in den
zurückliegenden Wochen bei den Qualifikationsrennen und der Jugendeuropameisterschaft in Hengelo ebenfalls viele schöne
Erlebnisse hatte.
Erste Erfahrungen bei Deutschen Meisterschaften sammelte die Schladener A-Schülerin Lisa Husmann (Union Salzgitter). Sie trat
beim Hammerwurf der weiblichen B-Jugend an. Dabei warf sie das Sportgerät gleich zwei Mal auf 39,12m und enttäuschte als
Vierzehnte keinesfalls. Die 15-Jährige steht nun im niedersächsischen Aufgebot für einen Ländervergleichskampf der Schüler und
Schülerinnen.

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 7. August 2007
Leichtathletik: Zu langsam angegangen

Ziel erreicht - so einfach lassen sich die Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Ulm für den Peiner Sebastian Fiene
zusammenfassen. Der Athlet der LG Peiner Land wollte über seine Paradedisziplin, die 400 Meter, ins Finale der A-Jugend und
schaffte dies auch: Fiene qualifizierte sich als Vorlaufsieger in 48,18 Sekunden für den Endlauf, den er schließlich als DM-Fünfter
(48,04 Sekunden) beendete. Doch so ganz zufrieden war er mit dem Erreichten dann doch nicht. “Im Nachhinein muss ich sagen,
dass eigentlich noch ein bisschen mehr dringewesen wäre.” Immerhin: Fiene war in seiner Jahrgangsstufe (1989) der Schnellste,
alle vor ihm Platzierten gehören dem A-Jugendjahrgang 1988 an.
“Nach dem insgesamt recht holprigen Saisonverlauf war Platz fünf schon in Ordnung”, wollte der 18-Jährige seine Leistung freilich
auch nicht zu schlecht reden. Auch Bundestrainer Marco Kleinsteuber gab dem Peiner zu verstehen, dass er mit dessen Auftritt
in Ulm zufrieden war. “Er hat gesehen, dass ich mich im Verlauf der Saison stabilisiert habe, und er baut in der 4x400-Meter-
Staffel für die nächste Saison auf mich.” Bei seinem letzten 400-Meter-Lauf in dieser Saison verzockte sich der Hohenhamelner
bereits am Anfang. “Ich bin zu langsam angegangen.” Warum? “Das kann ich mir selber nicht so richtig erklären, vielleicht war es
die Nervosität.” Den Rückstand auf die vor ihm laufenden Athleten konnte Fiene nicht mehr aufholen, sodass er sich mit Platz fünf
zufrieden geben musste. Auf die 200-Meter-Distanz verzichtete der LG-Läufer, der nun erst einmal zehn Tage im Schwarzwald
entspannen will. Ganz ohne Training geht es dort aber nicht, “ein bisschen was muss ich machen”. Schließlich stehen am 25.
und 26. August noch die Norddeutschen Meisterschaften an. Dann aber ohne 400 Meter für Fiene. “Ich werde nur über 100 und
200 Meter laufen”, verrät er.

WESER KURIER vom 7. August 2007
Sven Schröder im Finale auf Platz acht

Bremen
(gol). Am Abschlusstag der Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Ulm gelang lediglich Sven Schröder vom
SV Werder ein Eintrag in die Ergebnisliste. Der A-Jugend-Speerwerfer schleuderte das 800 Gramm schwere Gerät in seinem
dritten Versuch auf 60,27 Meter und erreichte das Finale, wo er sich schließlich auf Rang acht platzierte. Die 4x100-Meter-A-
Jugend-Staffel des Bremer LT mit Jeffrew Muldow, Twum Essel, Alexander Thyme und Felix Wedekämper wurde nach einem
Wechselfehler im Vorlauf disqualifiziert. So blieb der unerwartete vierte Platz über 400 Meter von Annemarie Pantke vom Bremer
LT/TuS Komet Arsten bei der B-Jugend der größte Erfolg für Athleten aus der Hansestadt.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 7. August 2007 (Auszug -- Nur DM in Ulm)
LG-Jugendliche mit DM-Premiere
Auch Senioren sind erfolgreich am Start

Wennigsen/Ulm
(red). Ein überaus erfolgreiches Wochenende ging für die beiden B-Jugendlichen der LG Wennigsen/Egestorf/
Bredenbeck, Janis Wöhler und Miriam Schwan, zu Ende: Die Leichtathleten haben ihre Premiere bei den Deutschen Jugend-
meisterschaften in Ulm mit Bravour bestanden. Nicht dabei gewesen ist Mittelstreckenläuferin Anne Forgber, die aus persönlichen
Gründen die nationalen Meisterschaften absagen musste.
Mit dem ersten Wurf in der Saison schaffte Speerwerfer Janis Wöhler bereits Mitte April in Edemissen die DM-Qualifikation. In
Ulm spielte allerdings zunächst das Wetter nicht mit: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wegen Regens und langen Pausen
zwischen den Würfen, legte Janis alle Kraft in den letzten Wurf. Er schob sich mit neuer Bestleistung von 58,72 Metern auf Platz
zwölf vor. Eine Weite, mit der er nur teilweise zufrieden war - anvisiert hatte Wöhler die 60 Meter.
Für Läuferin Miriam Schwan begann der Wettkampf gleich mit einer Überraschung: Beim Vorlauf über 1500 Metern schaffte sie
knapp den Sprung ins Finale, in dem sie einen Tag später in einem deutlich härteren Rennen mit einer Zeit von 4:57,06 Minuten
den 15. Platz belegte. Damit lag sie zwar über ihrer Bestzeit von 4:49,03 Minuten, mit der sie in Braunschweig die Qualifikation
geschafft hatte - dennoch zog Miriam Schwan ein positives Fazit: "Ich bin trotzdem total zufrieden, denn die Stimmung hier war
riesig und es war toll, überhaupt in den Endlauf zu kommen," so die glückliche Sportlerin nach ihren ersten Erfahrungen bei
Deutschen Meisterschaften.

STADER TAGEBLATT vom 7. August 2007
Richtige Entscheidung beim Frühstück
Inga Maria Müller meldet bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm kurzfristig nach und wird Fünfte im
200-Meter-Lauf

Stade/Buxtehude
(mf). Als Inga Maria Müller (17) in Ulm beim Frühstück saß und sich mit ihrem Trainer über den Tag beriet, traf
sie die richtige Entscheidung. Die Leichtathletin des TSV Wiepenkathen gab kurzfristig die Starterklärung für den 200-Meter-Lauf
bei den Deutschen Meisterschaften ab. Am Ende des Tages kam sie als Fünfte ins Ziel - in neuer persönlicher Bestzeit.
Inga Maria Müller war eigentlich mit den größeren Hoffnungen für den 400-Meter-Hürdenlauf angereist. Vor dem Wettkampf wurde
sie in der B-Jugend mit der drittschnellsten Zeit geführt, Den Vorlauf gewann die Wiepenkathenerin dann mit 61,31 Sekunden, der
zweitschnellsten Zeit aller Vorläufe. Aber im Finale hatte sie Pech. An der sechsten, siebten und zehnten Hürde passte der Ab-
stand nicht, Inga Maria Müller war aus dem Rhythmus. Damit kam sie in 61,73 Sekunden auf Platz fünf. Es gewann Laura
Hansen vom SV Sonsbeck in 59,06 Sekunden.
Der Start über 200 Meter war dann ursprünglich nur als Draufgabe gedacht. "Wir haben beim Frühstück zusammengesessen und
ein bisschen getratscht", sagt Wiepenkathens Trainer Gerd Prinzler. Es ging um die Tagesform. Schließlich hatte Inga schon
zweimal 400 Meter in den Beinen", so der Coach. Aber die 17-jährige fühlte sich fit, kam mit dem leichten Gegenwind besser zu-
recht als viele der Sprinterinnen, die auf kürzere Strecken spezialisiert sind. In 25,18 Sekunden lief Inga Maria Müller so auf Rang
fünf und erhielt direkt nach dem Zieleinlauf die Einladung für den C-Nationalkader.
Noch größeren Erfolg auf der Strecke hatte Henning Mohr. Der Grünendeicher, der seit Anfang des Jahres für den Hamburger
Sportverein startet, wurde Deutscher A-Jugend-Meister über 200 Meter. Und dabei sah es lange Zeit des Rennens gar nicht da-
nach aus. Der frischgebackene Junioren-Europameister mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel lag gerade mal auf dem fünften
Rang, als die Läufer im Finale auf die Zielgerade gingen. “Die anderen sind volle Granate losgegangen und ich habe das Feld von
hinten aufgerollt", sagt Henning Mohr. Einen Konkurrenten nach dem anderen überholte der 18-jährige. “Ich musste mich noch mal
richtig rankämpfen und ich bin froh, dass ich das geschafft habe", sagte er. Nach 21,75 Sekunden überquerte der Sieger des
zweiten Vorlaufs (21,71 Sekunden) die Ziellinie. “Ehrlich gesagt, ich hätte nicht gedacht, dass ich mit dieser Zeit Deutscher
Meister werden kann", sagt er. Bereits gestern war der HSV-Starter schon wieder bei einem Wettkampf in Pinneberg auf der
Bahn. Diesmal ging es mit der Vereinsstaffel um die Qualifikation über 4x400 Meter für die Deutschen Junioren-Meisterschaften.
“Danach ist Zeit zum Feiern", so Mohr.
Für Anna Klimek vom TSV Wiepenkathen waren die Vorbereitungen zur DM alle andere als gut gelaufen. Eine schwere Erkältung
hatte die A-Jugendliche lange ausgebremst: Im 100-Meter-Sprint wurde sie dennoch in persönlicher Bestzeit von 12,48 Sekunden
Vorlaufvierte, verpasste dann aber den Zwischenlauf. Diesen erreichte sie im 110-Meter-Hürdenvorlauf, wo sie mit 14,57 Sekunden
am Ende Platz zehn belegte. Für Timon Heise vom BSV Buxtehude (HH) verlief der Ausflug nach Ulm nicht wie gewünscht. Im
Hammerwurf-Finale hatte der 18-jährige zwei ungültige Versuche. Der dritte Wurf rutschte ab und landete, weit entfernt von seiner
normalen Leistung von über 50 Metern, nur bei 21,82 Metern. 

NORDWEST ZEITUNG vom 8. August 2007
Bei Spelmeyer überwiegt Enttäuschung
Leichtathletik: 16-Jährige schrammt über 200 m am erhofften Sieg vorbei - Hartung Vorlaufneunter

Von Marian Schneider
Oldenburg. Mit gemischten Gefühlen sind zwei Oldenburger Nachwuchs-Leichtathleten von den deutschen Jugend-Meister-
schaften am vergangenen Wochenende in Ulm zurückgekehrt. Ruth Spelmeyer, 16-jährige Sprinterin vom VfL Oldenburg, wurde
über 100 Meter mit einer Zeit von 12,27 Sekunden Siebte und über 200 Meter mit 24,59 Sekunden nur knapp geschlagen Zweite.
Mit diesem Ergebnis ist sie hinter ihren eigenen, hochgesteckten Erwartungen geblieben. “Während des Rennens hofft und kämpft
man. Nach dem Rennen ist die ganze Anspannung von mir abgefallen und ich war einfach nur enttäuscht”, berichtet sie. “Für Ruth
ist nach dem 200-Meter-Lauf eine ganze Welt zusammengebrochen”, meint auch ihr Trainer Jürgen Wegner, der zuvor ein “inten-
sives Rennen, Schulter an Schulter” zwischen Ruth und der späteren Siegerin Lara Hoffmann beobachtet hatte. “Erst auf den
letzten 15 Metern musste Ruth die Gewinnerin ziehen lassen”, erzählt Wegner. So lief Hoffmann am Ende 14 Hundertstel vor
Spelmeyer über die Ziellinie. Auf den Gegenwind und die neuen, noch nicht eingelaufenen Spikes wollte Spelmeyer die Schuld
aber nicht schieben. “Die Fehler suche ich bei mir selbst”, so die Sprinterin. Insgesamt waren die Wettkampfbedingungen laut
Trainer Wegner in Ulm “optimal”. Mit sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel herrschte “echtes Sprinterwetter”, sagt
Spelmeyer.
Ein weiterer Oldenburger Nachwuchsathlet ging in Ulm über die 800 Meter an den Start. Mit einer Zeit von 2:03,74 Minuten kam
der B-Jugendliche Leonard Hartung vom DSC Oldenburg jedoch nicht über den Vorlauf hinaus und wurde Neunter. “Leider hat
Leonard seine Leistung nicht abrufen können. Das liegt aber auch daran, dass es sein erster großer Wettkampf war”, meint sein
Trainer Lutz Bönecke. “Dennoch bin ich mit dem Gesamtverlauf der Saison hochzufrieden, es war schon ein Höhepunkt, dass
sich Leonard überhaupt für die deutsche Meisterschaft qualifiziert hat.”
Nach den deutschen Titelkämpfen steht für Hartung in dieser Saison noch die norddeutsche Meisterschaft im August auf dem
Programm. Spelmeyer nimmt zusammen mit den anderen Athleten des VfL Oldenburg noch an einer 400-Meter-Staffel in Wil-
helmshaven teil. “Doch jetzt ist erst einmal Erholung angesagt”, freut sich Ruth Spelmeyer. Nach der harten Trainingszeit dürfen
dann auch mal die Läufer Urlaub machen und ihre Beine hochlegen.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 8. August 2007
DM-Erfolge der Nachwuchs-Leichtathleten

(wgk).
Ein fünfter Platz für den Hohenhamelner Sebastian Fiene im Finale über 400 m, ein neunter Rang für Johanna Käfer von
Eintracht Hildesheim im 1500-m-Endlauf: Das sind die besten Ergebnisse der Leichtathleten aus dem Hildesheimer Raum bei den
Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm gewesen. Die Finalläufe über 1500 m erreichten nicht der B-Jugendliche Moritz Hart-
mann (Eintracht Hildesheim) und der für die LG Hannover startende A-Jugendliche Jonathan Haas. Der für die LG Peiner Land
laufende Sebastian Fiene gewann seinen 400-m-Vorlauf in 48,18 Sekunden und steigerte sich im Finale auf die Zeit von 48,04.
Damit sprintete er als fünftbester A-Jugendlicher durch die Zeitmessanlage. Deutscher Jugendmeister wurde Eric Krüger vom
Dresdner SC in hervorragenden 46,79 Sekunden.
Für die 17-jährige Johanna Käfer schienen die ersten deutschen Titelkämpfe, auf die sie sich so sehr gefreut hatte, bereits nach
50 Metern zu Ende zu sein. Sekunden nach dem Start zu ihrem Vorlauf über 1500 m spürte sie die Spikes einer Konkurrentin auf
ihrer Wade, stolperte und machte Bekanntschaft mit der Tartanbahn. Sie rappelte sich aber sofort wieder auf, fand Anschluss an
das Feld, begann ein langes Überholmanöver und beendete das Rennen als Fünfte (4:50,20). Am nächsten Tag, dem Tag des
Finales, merkte die Hildesheimerin an ihren schweren Beinen, dass diese Aufholjagd Kraft gekostet hatte. Sie hielt sich im Feld
der 16 Läuferinnen taktisch klug zurück und machte auf der Schlussrunde noch einen Sprung auf die neunte Position (4:47,90).
Den Titel gewann Sena Badane (LC Mengerskirchen) in 4:23,92. “Meine beiden Ziele, die Qualifikation für den Endlauf und dort
einen Platz unter den zehn besten deutschen B-Jugendlichen, habe ich in Ulm erreicht”, meinte sie zufrieden. “Jetzt freue ich
mich auf eine möglichst lange Wettkampf- und Erholungspause.”
Ihr Vereinskamerad Moritz Hartmann hatte das Pech, einen langsamen 1500-m-Vorlauf zu erwischen, in dem besonders in der
zweiten Runde gebummelt wurde. Als dann am Ende wie erwartet gewaltig gespurtet wurde, musste der Hildesheimer abreißen
lassen und erreichte als Zehnter in 4:17,95 Minuten das Ziel. “Wenn man berücksichtigt, dass Moritz im Winter gar nicht trainier-
en konnte, muss schon allein seine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften als großer Erfolg gewertet werden”, lobte ihn
sein Trainer Heiko Wilcke. Der ehemalige Einträchtler Jonathan Haas, der mit großen Hoffnungen nach Ulm gefahren war, ver-
passte mit seiner 1500-m-Vorlaufzeit von 3:59,48 Minuten das Finale der A-Jugend nur knapp.

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 8. August 2007
Osnabrücker stolz auf Bronzestaffel

Osnabrück/Ulm
(maa). "Das ist schon eine kleine Sensation", konnte Trainer Anton Siemer sein Glück kaum fassen. Die in den
letzten Jahren immer mehr aufstrebenden Staffeln der LG Osnabrück dokumentierten ihre aktuelle Leistungsstärke an diesem
Wochenende bei den deutschen Nachwuchs-Meisterschaften in Ulm mit einer Bronzemedaille über 4x 100 m der B-Jugendlichen.
Erst am vergangenen Dienstag hatten Jesse Okpure, Christian Röwekamp, Patrick Jochmann und Florian Flottmann überhaupt
erfahren, dass sie bei diesen Leichtathletik-Titelkämpfen dabei sein würden. Und dann ging es gleich aus Treppchen. "43,19 Se-
kunden im Endlauf sind eine starke Zeit, ein neuer Stadt- und Bezirksrekord", unterstrich Trainer Siemer, dessen Sohn Torben als
Ersatzläufer der Sprinter ebenfalls Anteil am Überraschungserfolg hatte.  

DELMENHORSTER KURIER vom 8. August 2007
Knapp am Endlauf vorbei

Delmenhorst
(eg). "Wer sagt, dass die deutsche Leichtathletik tot ist, der war wohl nicht bei der Deutschen Jugendmeister-
schaft", sagte Eintracht-Trainer Andreas Lersch. Denn im Donaustadion des SSV Ulm konnte der deutsche Leichtathletik-Nach-
wuchs hervorragende Ergebnisse erzielen, "so dass uns um die Zukunft der deutschen Leichtathletik nicht bange sein muss." So
lief der 19-jährige Julian Reus die 100 Meter in 10,28 Sekunden. Und mittendrin zwischen diesen Spitzenathleten tummelte sich
die Startgemeinschaft Friedrichsfehn/Delmenhorst, die die Norm zur Teilnahme an der 4x100 Meter Staffel erfüllt hatte.
Die Läufer gingen als krasse Außenseiter ins Rennen, denn die Staffel besteht zur Hälfte aus Läufern, die noch der Altersklasse
der B-Jugend angehören, darunter auch Kevin Lersch. Doch die letzten gemeinsamen Trainingseinheiten vor der DM sollten sich
auszahlen. So konnte sich das Quartett gegenüber der Leistung bei den Landesmeisterschaften um fast eine Sekunde steigern.
Als der Schlussläufer Kevin Lersch die Ziellinie überquerte, fehlten am Ende nur 47 Hundertstel, um an den Finals teilzunehmen.
Doch diese verpasste Chance tat der guten Stimmung im Team keinen Abbruch, denn mit 43,76 Sekunden und in der Endab-
rechnung dem 21. Platz in Deutschland waren Volker Kinast, Tim Jürgens, Timo Schulze und Kevin Lersch zufrieden. 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. August 2007
Ulmer Nachrichten

Ostfrieslands Leichtathletik-Talente haben einen weiteren Saison-Höhepunkt absolviert. Neben einer Silbermedaille für Hammer-
werferin Mareike Nannen (SV Holtland) und einer Bronzemedaille für die Emder 400-Meter-Hürdenläuferin Anna Raukuc gab es bei
den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm durchweg gute Leistungen. Abteilungsleiter Werner Ostermeyer von Germania Leer
brachte das dreitägige Spektakel im Donaustadion auf den Punkt: “Wer dort starten durfte, hat sowieso gewonnen!”
Für Jan-Gerhard Onken von Germania Leer begannen die nationalen Titelkämpfe bereits drei Tage vorher. Da stand unangemeldet-
er Besuch vor der Tür. Der Deutsche Leichtathletikverband hatte einen Doping-Kommissar vorbeigeschickt. Onken musste eine
Urinprobe abgeben, außerdem wurde die Wohnung in Augenschein genommen. Trainer Ostermeyer begrüßt diese Kontrollen.
“Das ist die einzige Möglichkeit, den Sport sauber zu machen.” Onken qualifizierte sich als Vorlauf-Zweiter für das Finale über 800
Meter, beendete das Rennen als Siebter in 1:51,49 Minuten. Diese Zeit hätte im vergangenen Jahr zum Titelgewinn gereicht - so
konnte sich der 19-Jährige neben der dennoch guten Platzierung auch noch über einen neuen Ostfriesland-Rekord freuen.
Klubgefährte Max Philipp Brinkmann konnte die Laufbahn ebenfalls grinsend verlassen. Der Leeraner absolvierte in Ulm nämlich
erst das dritte 5000-Meter-Rennen seiner Karriere. Als Kind hatte er bei den Leichtathleten trainiert, um dann in die Judoabteilung
von Germania zu wechseln. “Ich habe ihn völlig aus den Augen verloren”, sagt Werner Ostermeyer. Nach einem einjährigen Aus-
landsaufenthalt in England war Brinkmann wieder da. Aus dem kleinen Jungen war ein Mann geworden - und der überraschte
Ostermeyer und die Trainingskollegen mit beeindruckenden Leistungen. Sein Debüt über 5000 Meter gab der 19-Jährige bei den
Bezirksmeisterschaften. Brinkmann gewann und verpasste die DM-Norm um zehn Sekunden. Bei den Landesmeisterschaften
blieb er mit 15:42,07 Minuten unter der geforderten Marke. Lauf drei folgte im Ulmer Donaustadion.

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 9. August 2007
Jugend-DM: Jochmann läuft auf Platz vier und fünf

Osnabrück/Ulm
(eb). Für Patrick Jochmann waren die deutschen Meisterschaften der Nachwuchs-Leichtathleten eine runde
Sache. Der B-Jugend-Sprinter der LG Osnabrück holte mit der 4x100-m-Staffel in Ulm überraschend Bronze, um anschließend in
den Einzeldisziplinen über 100 und 200 Meter die Plätze fünf bzw. vier zu belegen. "Das wäre nicht möglich gewesen ohne unsere
Physiotherapeuten um Oliver Bartlett und unseren Sportarzt Stefan Schilling", stellte Trainer Anton Siemer heraus. Denn Patrick
Jochmann war nur wenige Wochen nach einer Bänderdehnung im Sprunggelenk und einem Muskelfaserriss im Oberschenkel bei
den Titelkämpfen in Ulm an den Start gegangen. Mit Zeiten von 11,06 Sek. (100 m) und 22,25 Sek. (200 m) wusste er zu gefallen.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 9. August 2007 (Auszug -- Nur DM)
Lisa Seeger nach 2006 erneut auf Platz vier
Seeger, Kortenbrock und Kühling bei Jugend-DM

Ulm
(mt). Im Donau-Stadion in Ulm fanden die 66. Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten statt. Mit Lisa Seeger,
Marina Kortenbrock (beide SG Essen-Garthe-Molbergen) und Fabian Kühling (BV Garrel) qualifizierten sich drei Teilnehmer aus
dem Kreis Cloppenburg für diese Titelkämpfe. Wie schon im Vorjahr belegte Lisa Seeger im 800-Meter-Finale der weiblichen
Jugend A den undankbaren vierten Platz. Nach lockeren 2:11,51 Minuten im Vorlauf, qualifizierte sie sich für das Finale der zehn
Besten. Nachdem sich ein Trio leicht abgesetzt hatte, gewann Lisa Seeger im Kampf um Platz vier das Duell gegen die U 20-Jun.-
Europameisterschaftsteilnehmerin Sabrina Buchruckner (ASV Köln) äußerst knapp .Mit 2:08,05 Minuten lief Seeger ihr bisher
drittschnellstes Rennen. Nach Aussage des Landestrainers Jörg Voigt dürfte sie das Potenzial für eine Zeit um 2:04 Minuten
haben. Deutsche Meisterin in Ulm wurde nach Zielfotoauswertung zeitgleich in 2:06,72 Minuten Anne Kesselring (TSV Katzwang)
vor Marvoin Beavogui (TV Wattenscheid).
Nicht so gut lief es für Seegers Klubkameradin Marine Kortenbrock im Hochsprung der weiblichen Jugend B. Mit übersprungenen
1,68 Metern belegte die Vorjahresvierte lediglich Rang zehn. Nachdem die 17-jährige Essenerin in der Hallensaison mit 1,76
Metern glänzte, steht sie in der Freiluftsaison gegenwärtig mit 1,72 Metern zu Buche. Deutsche Meisterin wurde die erst 15-jähr-
ige Kimberly Jeß von der LG Rendsburg mit 1,83 Meter.
Auch für Fabian Kühling lief es ganz und gar nicht. Der 19-jährige Garreler fand im 1500-Meter-Vorlauf nie seinen Rhythmus und
schied nach 4:12,55 Minuten abgeschlagen aus. Kühling konnte aufgrund einiger Verletzungen in diesem Jahr keinen längeren
Trainingsaufbau durchziehen. So gesehen war die DM-Qualifikation sicherlich noch ein Erfolg.
Auch wenn die Höhe von 2,07 Metern nicht ganz befriedigte, hat der Ex-Garther und heute für die LG Hannover startende Jan
Hentel mit dem Bronzeplatz im Hochsprung die in ihm gesetzen Erwartungen erfüllt. Bei einer Bestleistung von 2,15 Metern durfte
Hentel allerdings auch vom Vizetitel träumen. Diesen holte sich überraschend Andreas Wurzel (LG Karlsruhe), der mit 2,10
Metern Bestleistung sprang. Der Titel ging an den übermächtigen Raul Spang (Dresdner SC), der mit 2,24 Metern seine Best-
marke um zwei Zentimeter steigerte.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 9. August 2007
Inga Teiwes bleibt ohne gültigen Versuch

Bremen-Nord
(mde). Unglücklich verlief die Premiere von Hammerwerferin Inga Teiwes bei den deutschen Jugendmeisterschaften
in Ulm. Nach drei ungültigen Versuchen musste die 17-jährige A-Jugendliche schließlich ohne Weite die Heimfahrt antreten. Da-
bei bereiteten Inga Teiwes die für sie noch ungewohnten Rahmenbedingungen Probleme. Aus Sicherheitsgründen durften die Ath-
letinnen auf dem Nebenplatz nur Einschwünge und Drehungen ohne Abwürfe üben und mussten anschließend auch noch lange
im Callroom auf ihren Wettkampfbeginn im Stadion warten.     

NORDWEST ZEITUNG vom 9. August 2007
Fürs Studium nun langsamere Gangart
Sport: Vivien Tiedemann Dritte über 1500 Meter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm

Von Claus Stölting
Diesen Artikel finden Sie hier  

ZEVENER ZEITUNG vom 10. August 2007
Hatwig überzeugt bei Jugendmeisterschaften

Ulm/Zeven
(nb). Kürzlich standen die Deutschen Jugendmeisterschaften im Blickpunkt des Leichtathletikgeschehens. Dafür
hatte sich auch Christian Hatwig von der LAV Zeven über 110 Meter Hürden und 400 Meter Hürden qualifiziert. Der Nartumer hat
in der laufenden Saison mit seinen Siegen bei den Landesmeisterschaften der A- und der B-Jugend über 400 Meter Hürden auf-
horchen lassen. Die größte Bewährungsprobe des Jahres hatte er jetzt im Donaustadion in Ulm zu bestehen.
Nervös und motiviert, so ging Hatwig in die Vorbereitung für den Vorlauf über die 400-Meter-Hürdenstrecke. Mit ihm wollten weitere
28 Athleten einen der Plätze in den A- und B-Endläufen erreichen. Nach einem etwas vorsichtig begonnenen Lauf spielte Hatwig
auf den letzten 200 Metern seine Schnelligkeit aus. Mit Platz drei in neuer Bestzeit von 56,76 Sekunden rangierte er nach Ab-
schluss der Vorläufe auf Platz 10. Damit hatte er sich für das B-Finale qualifiziert.
Die Nervenanspannung, unter der Hatwig stand, steigerte sich, als er am zweiten Tag gegen eine starke Konkurrenz im B-Endlauf
anzutreten hatte. In einem beherzten Lauf, der bis zur Ziellinie nie an Spannung verlor, erreichte der Nartumer mit einer Zeit von
57,04 Sekunden den vierten Platz. Mit diesem Ergebnis hat er sich in der deutschen Spitzenklasse auf der langen Hürdenstrecke
etabliert.
Im Hürdensprint über 110 Meter fiel es Hatwig erwartungsgemäß schwer, sich vom Langhürdenrhythmus auf die kurze Distanz
umzustellen. Mit 15,03 Sekunden erzielte er eine respektable Zeit, qualifizierte sich aber nicht für weitere Läufe. Entsprechend
seinem guten Abschneiden fiel auch das Fazit von Christian Hatwig aus: “Ich habe bei meinen ersten Deutschen Jugendmeister-
schaften viel gelernt und neue Erfahrungen gesammelt. Platz zwölf in Deutschland zu erreichen, war für mich ein Wunschergeb-
nis - es war einfach toll, in Ulm am Start zu sein".

NORDWEST ZEITUNG vom 10. August 2007
Friedrichsfehner Staffel läuft Bestzeit
Leichtathletik: Mannschaft verpasst dennoch knapp das B-Finale in Ulm

Friedrichsfehn.
Bei den Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften, ausgetragen im Ulmer Donaustadion, gingen mit der
4 mal 100-m-Staffel der SG Friedrichsfehn/Delmenhorst auch drei Athleten vom SV Friedrichsfehn an den Start. Zusammen mit
Kevin Lersch von Eintracht Delmenhorst bildeten Volker Kinast, Tim Jürgens und Timo Schulze das Staffel-Quartett der männlich-
en Jugend A. Angereist waren sie mit einer Bestzeit von 44,06 Sekunden. In Ulm sollte die 44-Sekunden-Grenze erstmalig unter-
schritten werden. Ob eine entsprechende Zeit dann für das Erreichen des B-Finals reichen würde, war auch davon abhängig, wie
viele der 44 gemeldeten Staffeln in den Vorläufen überhaupt ohne Wechselfehler das Ziel erreichen.
Im zweiten von insgesamt fünf Vorläufen brachte Startläufer Volker Kinast als noch B-Jugendlicher mit einem fulminanten Rennen
die SG-Staffel in eine aussichtsreiche Position. Als Dritter wechselte er auf Tim Jürgens, der ebenfalls ein ausgesprochen gutes
Rennen lief. In der zweiten Kurve wechselte er auf Timo Schulze und der brachte Kevin Lersch für die Zielgerade ins Rennen. Am
Ende wurden 43,76 Sekunden für die SG-Staffel gestoppt - eine Verbesserung der bisherigen Bestzeit um drei Zehntelsekunden.
Noch nie wurde von einer Staffel im Kreis Ammerland/Friesland (auch nicht bei den Männern) solch eine Zeit gelaufen. In der End-
abrechnung aller Staffeln in Ulm verpasste man jedoch mit dem 21. Platz knapp das B-Finale. Die Jungs reisten dennoch zu-
frieden wieder zurück.

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 10. August 2007
Leichtathletin Julia Maaß genießt ihre Deutsche Meisterschaft

Diesen Artikel finden Sie hier 

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 10. August 2007
Leichtathletik: Acht Peiner am Start

Am Wochenende starten fünf junge Leichtathleten der LG Peiner Land bei den Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften in
Lage. Die Achtkampfmannschaft mit Thomas Pfitzner (M15), Lars Thierse (M15) und Alexander Krause (M14) hat gut trainiert und
möchte neben persönlichen Leitungen auch das Mannschaftsergebnis verbessern und einen Urkundenplatz erkämpfen. Jacqueline
Margis (W15) ist mit ihrer Siebenkampfpunktzahl als Neunte im engen oberen Feld der 80 Teilnehmerinnen gemeldet. Da in den
vergangenen Wochen nur ein Fitnesstraining möglich war, würde sie sich über eine Platzierung unter den ersten Acht sehr freuen.
Im Block Lauf ist die 14-jährige Victoria Sack an 6. Stelle ihrer Altersgruppe gemeldet. Auch sie nutzte die Ferien zur guten Vor-
bereitung auf ihre ersten Deutschen Meisterschaften und kann auf einen der vorderen Plätze hoffen. (Margis, Peine) 

NORDWEST ZEITUNG vom 10. August 2007 (Auszug -- Nur DM)
Surmann startet im Mehrkampf
Leichtathletik: 15-Jähriger bei deutscher Meisterschaft aktiv

Oldenburg.
Nach Ruth Spelmeyer (VfL Oldenburg) und Leonard Hartung (DSC Oldenburg), die am vergangenen Wochenende bei
den deutschen Jugendmeisterschaften gestartet sind, nimmt an diesem Sonnabend eine weitere Oldenburger Leichtathletik-Nach-
wuchshoffnung an deutschen Meisterschaften teil. Der 15-jährige Arne Surmann von der LG Oldenburg startet bei den deutschen
Mehrkampf-Meisterschaften in Lage (Westfalen). Surman wird dort im Block Sprint/Sprung an den Start gehen, der die Disziplinen
100 m, 80 m Hürden, Weitsprung, Hochsprung und Speerwerfen umfasst. In dieser Sparte des Mehrkampfes wurde Surmann mit
einer Punktzahl von 2945 Punkten Niedersachsenmeister.
34 Teilnehmer aus Deutschland, die die Qualifikationsnorm geschafft haben, sind im Block Sprint/Sprung der Altersklasse M 15
gemeldet. Mit seiner Punktzahl liegt der LGOer in der Rangliste derzeit an siebter Stelle des Teilnehmerfeldes. Nach den erzielten
Sprintzeiten beim Erringen der Niedersachsenmeistertitel über 100 m und 80 m Hürden vor drei Wochen in Papenburg hält Trainer
Manfred Surmann die 3000-Punkte-Marke bei einem optimalem Wettkampfverlauf für greifbar.     

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 11. August 2007
Leichtathletik: Druck diesmal nicht so groß
Deutsche Meisterschaft Blockmehrkampf: Lena Saathoff Sonntag in Lage

Georgsheil
(sm). “Wir gehen da ganz locker ran”, sagt Trainer Michael Mücher. Und meint damit die Deutschen Meisterschaften
am Wochenende in Lage, wo Lena Saathoff (SV Georgsheil) am Sonntag im Blockwettkampf Wurf der Schülerinnen A starten
wird. “Ich werde dort mein Bestes geben”, hat sich auch das Nachwuchstalent selbst kein konkretes Ziel gesetzt. Sie verspürt auf
jeden Fall nicht den großen Druck. So wie im vergangenen Jahr bei den “Deutschen”, als sie mit der besten Punktzahl aller Teil-
nehmerinnen an den Start gegangen war. Am Ende wurde es Platz vier. Diesmal wird Saathoff mit 2705 Punkten in der Meldeliste
unter den insgesamt 85 Teilnehmerinnen (39 in der Altersklasse W 15, 46 in der W14) an vierter Stelle geführt. Genau so viele
Zähler weist Ulrike Hoßbach (Hallesche Leichtathletik-Freunde) vor. Mit der Favoritenrolle bei 2764 Punkten muss Johanna
Höcketstaller (TSV 1880 Wasserburg) klarkommen. Sie geht als Titelverteidigerin an den Start.
Am Sonntag beginnen die Mehrkämpferinnen um 9 Uhr mit dem Kugelstoßen. Das heißt früh topfit zu sein. Saathoff hat sich ge-
wissenhaft vorbereitet. Hat schon in den vergangenen Tagen versucht in den Rhythmus zu kommen. Ist früh aufgestanden. Hat
einige Male morgens trainiert. Neben Kugelstoßen stehen dann bis 13 Uhr die 80 m Hürden, 100 m, Diskuswurf und Weitsprung
auf dem Programm. Eine Lieblingsdisziplin hat Saathoff nicht. Respekt aber vorm Weitsprung: “Da hab ich nur drei Versuche. Das
ist immer ganz schön nervenaufreibend.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 11. August 2007
Schneller, höher, weiter
Bei Hanna Hübner vom LC Hansa Stuhr dreht sich alles um die Deutsche Meisterschaft

Von unserem Mitarbeiter Patrick Hoffmann
Stuhr. Drei, vier Schritte Anlauf, eine weite Ausholbewegung - und schon fliegt der Speer im hohen Bogen durch die Luft. Ohne
lauten Schrei jedoch, den man aus TV-Übertragungen eigentlich gewohnt ist. Und auch sonst ist etwas anders. Denn die Leicht-
athletin Hanna Hübner - schmächtig, normal groß gewachsen - entspricht nicht gerade dem gängigen Bild einer Speerwerferin.
Eher dem einer Läuferin. Nach einigen Versuchen unterbricht sie ihr Training. "Speerwerfen ist echt nicht meine Disziplin", gesteht
die 14-jährige Athletin des LC Hansa Stuhr und bestätigt den ersten Eindruck. "Aber das gehört nun einmal zum Block Sprint /
Sprung dazu." Zusammen mit dem 100-Meter-Lauf, Hürdenlauf, Weit- und Hochsprung bildet das Speerwerfen eine Art Fünfkampf,
den Hanna Hübner morgen bei der Deutschen Schüler-Meisterschaft zu absolvieren hat. Der olympische Siebenkampf ist in der
Altersklasse W14 noch nicht zugelassen.
"Das muss aber auch nicht sein", erklärt Hanna Hübner, "da werden viel zu viele Wurfdisziplinen verlangt. Daher werde ich mich
später auch spezialisieren." Auf die Sprint- und Sprungdisziplinen, ihre Paradebereiche. "Im Weitsprung und über 100 Meter bin
ich am besten", sagt die Gymnasiastin, die im Weitsprung sowohl draußen als auch in der Halle amtierende Landesmeisterin ist,
ebenso im Block Sprint/Sprung. Zudem erreichte sie bei den Landestitelkämpfen Rang zwei im 100-Meter-Lauf. "Im Hochsprung
und beim Hürdenlauf bin ich leistungsmäßig im guten Mittelfeld." Gute Voraussetzungen also für ihren ersten Start bei der
Schüler-DM in Lage in Westfalen. "Die DM war mein großes Ziel in diesem Jahr", erläutert Hübner, die die Qualifikation dafür
locker geschafft hat. 2500 Punkte waren gefordert, mit 2640 Punkten lag die Harpstedterin deutlich drüber und in Niedersachsen
an erster Stelle. Unter allen Teilnehmerinnen liegt Hübner damit auf dem achten Platz. Eben diese Platzierung soll es am Sonn-
tag möglichst auch nach dem Wettkampf sein. "Gerne auch noch etwas besser", gibt sich die 14-Jährige ehrgeizig. "Allerdings ist
nach oben und unten alles möglich", relativiert sie, "das Feld ist richtig eng beisammen." Es wird also auf die Tagesform an-
kommen.
Weshalb die Schülerin derzeit auch eifrig mit ihrem Trainer Berthold Buchwald an ihrer Form feilt. "Ich glaube, ich bin in guter Ver-
fassung." So sieht es auch Buchwald, der mit Hübner zuletzt drei- bis viermal die Woche auf den Übungsplatz ging. "Wir wollten
ihre tolle Form bis zum heutigen Tag möglichst konservieren, damit sie morgen alles abrufen kann", erklärt der Coach, der sich im
Vorfeld der Meisterschaft sehr zuversichtlich äußert. "Hanna hat sich gut entwickelt, eine einstellige Platzierung ist auf jeden Fall
drin", so Buchwald. "Wir wollen sie aber auch nicht zu sehr unter Druck setzen. Mal abwarten, was sich am Sonntag ergeben
wird." Doch selbst wenn es in diesem Jahr noch nicht zum ganz großen Sprung nach vorne reichen sollte, bescheinigt Buchwald
der jungen Athletin eine gute Perspektive. "Sie hat Talent, ist obendrein sehr selbstkritisch und denkt beim Wettkampf mit - das
sind gute Voraussetzungen." Gedanken, die sich Hanna Hübner noch überhaupt nicht macht. "Derzeit dreht sich bei mir im Kopf
alles um die Deutsche Meisterschaft", sagt die Leichtathletin, nimmt ihren Speer in die Hand und macht sich wieder ans Üben.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 11. August 2007
Talente bei der DM auf dem Prüfstand

Bremen-Nord
(mde). Gleich mit drei Aktiven ist die LG Bremen-Nord an diesem Wochenende bei den deutschen Schüler-Mehr-
kampfmeisterschaften im westfälischen Lage vertreten. Das Mehrkampftalent Claas Walter reist mit der sechstbesten Punktzahl
im Achtkampf aller gemeldeten 26 Athleten an und hofft mit etwas Glück auf eine Medaille. Für Marcel Doege (M 14) und Philipp
Thielen (M 15) stehen dagegen neue persönliche Bestleistungen in den jeweils fünf Disziplinen umfassenden Blockwettkämpfen
mit den Schwerpunkten Sprint/Sprung und Lauf im Vordergrund. 

NORDWEST ZEITUNG vom 13. August 2007
Surmann mit zwei Bestleistungen Vierter
Leichtathletik: 15-Jährigem fehlt bei deutscher Mehrkampfmeisterschaft nur eine Hundertstel zu Bronze

Von Henning Busch
Lage/Oldenburg. Sehr zufrieden ist der 15-jährige Leichtathlet Arne Surmann (LG Oldenburg) von den deutschen Mehrkampf-
meisterschaften der Schüler in Lage (Westfalen) zurückgekehrt. Bei seiner ersten Teilnahme an deutschen Titelkämpfen belegte
der einzige Starter aus Oldenburg im Block Sprint/Sprung - umfasst die Disziplinen 100 m, 80 m Hürden, Weitsprung, Hoch-
sprung und Speerwerfen - gleich einen eindrucksvollen vierten Platz. “Ich bin mehr als zufrieden, zumal ich vorab von der Punkt-
zahl in der Rangliste her an siebter Stelle der Teilnehmer gemeldet war”, sagte Surmann nach seiner Rückkehr. Ein bisschen
wurmte ihn der vierte Platz hinter Yannick Roggatz aus Hessen und zwei Athleten aus Nordrhein-Westfalen aber dann doch. Kein
Wunder: Wäre der Oldenburger nur eine Hundertstel schneller gelaufen, hätte er einen Punkt mehr und damit sogar noch die
Bronzemedaille erzielt. “Das ist natürlich schon ein bisschen ärgerlich”, gab Surmann zu: “Aber die Freude überwiegt eindeutig.”
 Gemeldet waren in seiner Sparte des Mehrkampfes 34 Teilnehmer, darunter drei Athleten aus Niedersachsen. Für Surmann lief
der Wettkampf in den ersten beiden Disziplinen hervorragend an. 6,23 m im Weitsprung bedeuteten eine Verbesserung seiner bis-
herigen Bestleistung um 4 cm. Auch im Hürdenlauf erzielte er mit 10,74 sec. nicht nur eine persönliche Bestzeit, sondern auch
die schnellste Zeit des ganzen Feldes. Es folgte das Speerwerfen, Surmanns unbeliebteste Disziplin, wo er mit einer erzielten
Weite von 34,73 m im Gesamtklassement von Platz zwei auf neun zurückfiel. “Warum mir der Speerwurf nicht liegt, kann ich auch
nicht genau sagen, denn mein Trainer ist Niedersachsenmeister darin - der müsste es mir eigentlich vermitteln können”, erläuterte
Surmann schmunzelnd. Durch eine Höhe von 1,72 m im Hochsprung und einen schnellen, abschließenden 100-Meter-Lauf in
11,54 sec. machte es der Oldenburger in Lage bis zur Endabrechnung aber noch einmal spannend. Trainer Manfred Surmann
hatte seinem Schützling bei optimalem Wettkampfverlauf das Knacken der 3000-Punkte-Marke zugetraut - und diese Marschroute
ging auf. Mit 3007 Punkten durchbrach er die Schallmauer.      

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 14. August 2007
Ein großes Lob von Trainer Björn Sterzel
LG-Athleten Siekmann und Sander mit guten Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in Lage

Lage
(mh). Björn Sterzel war überglücklich und lobte seine Schützlinge in höchsten Tönen: Soeben hatten die Athleten der LG
Wennigsen/Egestorf, Ronja Siekmann und Florian Sander, ihre letzte Disziplin beendet und bei den Deutschen Leichtathletik-
meisterschaften im Blockwettkampf im westfälischen Lage hervorragende Platzierungen erreicht. Mit vierfacher Bestleistung er-
kämpfte sich Siekmann am Ende den 6. Rang. Bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft errang Sander den
17. Platz.
Ronja Siekmann startete grandios: In der ersten Disziplinüber die 100 Meter verbesserte sie auf Anhieb ihre persönliche Bestzeit.
Die Zeit von 12,63 Sekunden gaben ihr offensichtlich ordentlich Schub, denn auch beim Speerwurf überzeugte sie restlos. Sie warf
das Sportgerät auf 34,40 Meter und verbesserte ihre bisherige Höchstleistung um nahezu drei Meter. Geradezu euphorisch, wie
Sterzel beobachtete, begab sie sich zum Hürdensprint. Und auch in dieser Disziplin war sie erneut besser als je zuvor. In 11,85
Sekunden überwand sie die 80 Meter. Dank ihrer Leistungen fand sich Siekmann nach drei Durchgängen auf dem 1. Platz wieder.
Dann jedoch kam der überfällige Einbruch: Wie bei den diesjährigen Landesmeisterschaften zeigten sich im Weitsprung erste
Probleme. Zwei ungültige Versuche und ein Sicherheitssprung über 4,59 Meter - sie kann über 5 Meter springen - ließen sie in der
Rangliste zurückfallen. Etwas geknickt startete sie anschließend im Hochsprung. Es zeugte von großer Willenskraft und Konzentrationsfähigkeit, wie sich die A-Schülerin zurück in den Wettbewerb kämpfte. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,52
Meter kehrte das Lachen zurück in Siekmanns Gesicht. Soeben war die nächste Bestleistung ein Stück höher geschraubt. Trotz
der etwas enttäuschenden Weitsprungleistungen erfüllte Ronja Siekmann in Lage das anvisierte Ziel. 2761 Punkte bedeuteten
nicht nur der 6. Platz bei der DM, sondern auch Platz 1 in der Landesbestenliste und ließen Trainer Björn Sterzel jubeln: "Ronja
hat einen Wahnsinnswettkampf abgeliefert. Da kann man nur stolz sein."
Weniger gut lief es bei Florian Sander, der laut Sterzel das "Pech an den Hacken kleben" hatte. Waren die 5,26 Meter (persön-
liche Bestleistung: 5,40 Meter) in der ersten Disziplin des Weitsprungs angesichts der verständlichen Nervosität beim Neuling
noch zufriedenstellend, setzte es den ersten Nackenschlag im Hürdensprint. Im stärksten Starterfeld bis zur dritten Hürde über-
raschend in Führung strauchelt Sander beim überlaufen der Hürde, knickte um und musste nahezu aus dem Stand das Rennen
wieder aufnehmen. Erstaunlich, dass der Youngster trotz dieses Malheurs in 12,25 Sekunden (persönliche Bestzeit: 11,53 Se-
kunden) ins Ziel kam. Im Speerwurf lief es anschließend wieder besser. Mit 34,61 Metern stellte er eine neue persönliche Best-
leistung auf, ärgerte sich im folgenden Wurf jedoch grandios, als der Speer bei 39 Metern landete, sein Fuß jedoch den Balken
berührte und die Wettkampfrichter die rote Fahne hoben. Trotz der Enttäuschung kämpfte sich Sander unermüdlich zurück. Mit
einer übersprungenen Höhe von 1,64 Metern blieb er nur einen Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung und schaute
wieder versöhnlicher auf den abschließenden Wettkampf im 100 Meter Sprint. Die Leistung von 12,58 Sekunden beurteilte Trainer
Sterzel anschließend mit "kann er auch schneller", doch waren beide am Ende zufrieden mit dem Gezeigten. "Ich bin sehr zu-
frieden mit Florian", lobte Björn Sterzel den Kampfgeist Sanders. "Trotz der Rückschläge hat Florian nie aufgegeben und sich
immer zurückgekämpft. Ich bin sicher, er wird nächstes Jahr richtig angreifen." Mit einer Gesamtpunktzahl von insgesamt 2676
landete Sander nach den fünf Disziplinen auf dem 17. Rang.
Eine Notiz noch am Rande: Aufgrund ihrer guten Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft sowie der gesamten Saison wurde
Ronja Siekmann zum Ländervergleichswettkampf am 1. September in Schneeverdingen eingeladen. Sie startet dort für die Mann-
schaft Niedersachsen über 80 Meter Hürden und als Schlussläuferin in der "Schwedenstaffel".

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. August 2007
Saathoff schafft den siebten Platz
Leichtathletik: Zwei Ostfriesen bei Blockwettkampf-DM

Lage
(ls). Renke Broer von Fortuna Wirdum und Lena Saathoff vom SV Georgsheil vertraten den Leichtathletik-Unterbezirk Ost-
friesland bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Blockwettkampf in Lage. Beide hatten sich im Block Wurf qualifiziert. In
dieser Kategorie absolvieren die Teilnehmer Sprints über 100 Meter und 80 Meter Hürden, Weitsprung sowie Diskuswerfen und
Kugelstoßen.
Saathoff (Altersklasse W15), die mit einer Bestleistung von 2705 Punkten angereist war, schaffte in Lage 2674 Punkte und kam
damit auf Rang sieben. Nachdem sie ihren Wettkampf mit 11,83 Metern im Kugelstoßen und 12,84 Sekunden über 100 Meter be-
gonnen hatte, folgten im Weitsprung 5,10 Meter. Mit diesen Leistungen lag sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Über 80 Meter
Hürden war die 15-Jährige in diesem Jahr bereits 12,1 Sekunden gelaufen. In Lage folgten 13,67 Sekunden - das warf sie weit zu-
rück. Mit einer Diskusweite von 30,73 Metern sammelte sie zwar nochmals zahlreiche Punkte, kam aber nicht mehr an ihre Best-
leistung heran.
Für Renke Broer endete der DM-Start mit einer Bestleistung. Um fast 100 Punkte steigerte der Werfer seine Qualifikationsleist-
ung. 2910 Punkte langten zu Rang 13. In den Laufdisziplinen steigerte sich der Wirdumer und kam nach 12,21 Sekunden über
100 Meter und nach 12,55 Sekunden über 80 Meter Hürden ins Ziel. Im Weitsprung sammelte er mit 5,32 Metern wertvolle
Punkte. Mit 14,63 Meter mit der Kugel kam er dicht an seine Bestweite (14,84) heran. Lediglich im Diskuswurf blieb er rund
sechs Meter hinter seiner Bestweite zurück.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER URIER vom 14. August 2007
Für einen Moment ist sogar eine Medaille drin
Hanna Hübner vom LC Hansa Stuhr ist aber auch mit Platz sieben bei ihrer DM-Premiere zufrieden

Von unserem Mitarbeiter Patrick Hoffmann
Stuhr. Die Anspannung war zum Zerreißen groß bei Hanna Hübner. Gerade hatte die 14-jährige Leichtathletin des LC Hansa
Stuhr die letzte von fünf Disziplinen im Block Sprint/Sprung absolviert und wartete nun gemeinsam mit ihrem Trainer und ihren
Eltern auf das Endergebnis ihrer ersten Deutschen Schüler-Meisterschaft. Das aber zog sich - auf Grund eines Computerproblems
des Veranstalters - über eine Stunde hin. Umso größer war letztlich die Freude über den siebten Platz."Das war genau die Platz-
ierung, die ich mir vorher erhofft hatte", strahlte Hanna Hübner. "Auch wenn mir das Warten auf die Ergebnisliste wie eine Ewig-
keit vorkam." Zumal für die Harpstedterin nach zahlreichen Höhen und Tiefen im Wettkampf sowohl nach oben, als auch nach
unten einiges möglich war.
Nur ein mäßiger Auftakt
So erwischte die dreifache Landesmeisterin nicht den erwünscht guten Einstieg in den Fünfkampf. Über 100 Meter, eigentlich eine
ihrer Paradedisziplinen, langte es für Hanna Hübner zu "mäßigen 13,01 Sekunden" (Trainer Berthold Buchwald). Platz sechs in
der Zwischenwertung. "Da war mehr drin", meinte auch die Gymnasiastin, "aber ich war halt total aufgeregt." Auch im Weitsprung
lief es zunächst nicht optimal, im dritten Versuch aber platze bei Hanna Hübner der Knoten, 5,41 Meter bedeuteten persönliche
Bestleistung. "Danach fiel endlich der Druck von ihr ab", erklärte Buchwald, der beim anschließenden Hürdenlauf nicht ganz zu-
frieden war. "Das war wieder eher mäßig", urteilte der Coach über Hübners 12,78 Sekunden, die sie dennoch in der Zwischenwert-
ung bis auf Platz drei brachten.
Medaille kurzzeitig in greifbarer Nähe
Eine Medaille war also zumindest kurzzeitig in Sichtweite, nach dem Speerwurf aber wieder in weite Ferne gerückt. Mit 23,19
Metern verlor die Harpstedterin in dieser Disziplin bis zu sechs Meter auf die Spitzenleute. "Speer ist halt nicht mein Ding", sagte
Hübner. "Obwohl ich eigentlich auch mit 25 Metern gerechnet hatte. So habe ich leider fünf Plätze verloren und lag nur noch auf
Rang acht." Von da aus ging es in die letzte Disziplin: Hochsprung. "Eine kleine Zitterpartie", berichtete die 14-Jährige. "Bei 1,48
Metern war ich schon fast raus." Letztlich wurden es ordentliche 1,52 Meter. "Da lief es dann wieder ganz gut." Es folgte die be-
sagte lange Wartezeit, ehe sich Hübner, Buchwald und Co. über 2648 Punkte und den geteilten siebten Platz freuen durften.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 15. August 2007
Toller fünfter DM-Platz
Lisa Schulz überspringt im Wettkampf der weiblichen A-Jugend 1,65 Meter

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden-Achim. Als Dritte der Landesjugendmeisterschaft und Frauen-Landesmeisterin war für die LG Kreis Verden auch Lisa
Schulz vom TSV Etelsen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm am Start und überzeugte mit dem vorher nicht er-
warteten fünften Rang. Zehn Hochspringerinnen der weiblichen Jugend A hatten sich für diese Wettkämpfe am Wochenende im
Donau-Stadion qualifiziert, indem sie 1,71 Meter oder mehr übersprungen hatten. Für Lisa Schulz konnte nur die übersprungene
Höhe von 1,65 Meter, die zum geteilten fünften Rang zusammen mit der Berlinerin Melanie Bauschke reichte, nicht so recht zu-
friedenstellen, doch dieser kleine Makel wurde durch die gute Platzierung mehr als wett gemacht.
Etwas verunsichert durch eine Verletzung im Sprungfuß, gelang der Etelserin in Ulm das Einspringen zum Wettkampf noch nicht
so wie erwünscht, doch dann konnte Lisa Schulz die Anfangshöhe von 1,60 Meter und dann auch die nächste Höhe von 1,65
Meter jeweils gleich in ihrem ersten Versuch überspringen. Das erwies sich in der Endabrechnung als großer Vorteil, denn drei
weitere Springerinnen konnten diese Höhe erst im dritten Versuch überspringen und mussten sich damit schließlich Platz sieben
teilen. Nur vier Wettkämpferinnen meisterten die nächste Höhe von 1,70 Meter, die Lisa mit Pech riss. Am Ende siegte Jennifer
Klein von der LG Brenztal mit 1,79 Meter vor Linda Zuber aus Wuppertal und Nina Janssen vom SV Straelen, die beide 1,76 Meter
übersprangen.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 15. August 2007
Wirdumer Renke Broer gefällt mit drei Bestleistungen
Leichtathletik: Mit neuer Höchstmarke von 2910 Punkten auf Platz 13 bei Deutscher Meisterschaft

Lage.
Mit drei persönlichen Bestleistungen und einem 13. Platz ist Renke Broer von den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften
der Schüler aus Lage zurückgekehrt. Sein Gesamtergebnis konnte der Brookmerlander um fast 100 Zähler auf 2910 Punkte ver-
bessern. Nur eine kleine Anzahl von zehn Athleten aus Niedersachsen hatte die benötigten Punktzahlen erreicht, die zur DM-Teil-
nahme berechtigten. Dass mit Renke Broer im Block Wurf M 15 auch ein Athlet von Fortuna Wirdum an den Start ging, war schon
ein großer Erfolg. Der zweifache Niedersachsenmeister wollte trotz der starken Konkurrenz jedoch nicht nur überregionale Erfahr-
ungen sammeln, sondern hoffte auch mit guten Leistungen zu überzeugen. An Platz 24 der Meldeliste startend, war das Ziel, zu-
mindest unter die ersten 15 zu gelangen.
Doch bereits nach der ersten Disziplin, dem Diskuswurf, musste Renke Broer seine Hoffnungen auf einen noch besseren Platz
aufgeben. Mit 43,60 m blieb er deutlich hinter den eigenen Erwartungen und Möglichkeiten. Doch gerade dieser Rückschlag
schien die Blockade zu lösen. Völlig unverkrampft ging der Wirdumer an den Hürdenlauf und erzielte mit 12,55 Sek. eine neue
persönliche Bestleistung. Doch erneut schien dieses Erfolgserlebnis eher zu hemmen, als zu motivieren. Nachdem die Kugel im
Probedurchgang noch bei 15,80 m gelandet war, reichte es im Wettbewerb nur zu guten 14,63 m. Trotz des erneuten Rück-
schlages ging Renke Broer motiviert an den Weitsprung heran. Sprung für Sprung steigerte er sich. Am Ende stand eine neue
Bestleistung von 5,32 m. Den Schlusspunkt machten die 100 m. Nach einem siebenstündigen Wettkampf zeigte sich der
Wirdumer nochmals von seiner besten Seite. 12,21 Sek. bedeuteten die dritte Bestmarke des Tages.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 15. August 2007
Mittelplätze für Peiner bei der Mehrkampf-DM

Bei der Deutschen Mehrkampfmeisterschaft der Schüler gab es ordentliche Platzierungen für die jungen Leichtathleten der LG
Peiner Land. Im Achtkampf der Schüler A/M14 belegte Alexander Krause mit 4223 Punkten den 14. Platz. In der M15 wurde
Thomas Pfitzner (4273) auf Rang 35 und Lars Thierse (4175) auf Rang 41 registriert. Die Mannschaft wurde Zwölfter mit 12 671
Punkten. Im Siebenkampf der Schülerinnen A kam Jacqueline Margis mit 3603 Zählern als 17. von 34 Starterinnen in die Wert-
ung. Im Blockwettkampf Lauf der Schülerinnen A/W14 erreichte Victoria Sack als Elfte 2446 Zähler.
==> Ausführlicher Bericht folgt.   

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 16. August 2007 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel)
Jacqueline Margis kämpft sich auf Rang 17
Leichtathletik: Peiner Mehrkämpfer leiden unter schlechten Bedingungen bei Deutschen Meisterschaften

Von Gabriele Margis
"Sind wir hier wirklich bei Deutschen Meisterschaften?" fragten Aktive und Zuschauer angesichts der bescheidenen Organisation
und Atmosphäre bei den Titelkämpfen der Schülermehrkampf-Meisterschaften im westfälischen Lage. Das Wetter bot immerhin
beste Bedingungen, als die Achtkämpfer der LG Peiner Land, Thomas Pfitzner (M15), Lars Thierse (M15) und Alexander Krause
(M14), mit den 80m-Hürdenläufen begannen. Das Trio blieb aber über den Bestzeiten. Spannend machte es Krause, der erst im
dritten Weitsprung einen gültigen Versuch bei 5,40m landete. Im Kugelstoßen freuten sich Pfitzner und Krause über Bestweiten:
11,14m und 11,53m standen zu Buche. Das Team lag nach den vier Disziplinen des ersten Tages mit 7027 Punkten auf dem 12.
Platz.
Am nächsten Morgen konnte sich Krause auf 34,83m im Diskuswurf verbessern. Da das Stabhochspringen mit erwarteten Leist-
ungen fast fünf Stunden dauerte, mussten die jungen Athleten für Speerwerfen und vor allem für den abschließenden 1000m-Lauf
gut motiviert werden. Trainer und Eltern trieben die Läufer zu Bestleistungen: Thierse lief 2:59,57min, Krause 3:03,30min und
Pfitzner 3:03,33min. Am Ende landete Krause in der M14 unter 27 Teilnehmern auf dem 14. Platz mit persönlicher Bestleistung
von 4223 Punkten; Pfitzner in der M15 (54 TN) mit 4273 (PB) auf Rang 35 und Thierse wurde 41. (4175). Die Mannschaft blieb
Zwölfter mit 12 671 Zählern. Sie hatten sich gegenüber der Qualifikation um fast 50 Punkte gesteigert.

"Trotz eingeschränkter Trainingsmöglichkeit hat sich Jacqueline durchgekämpft und eine recht gute Leistung abgeliefert, sogar
unter diesen schwierigen Bedingungen", relativierte Trainer Helmward Möller den 17. Platz im Siebenkampf mit 3603 Punkten für
Jacqueline Margis (W15). Im Kugelstoßen mit 12,49m und im Speerwerfen mit 36,21m war sie jeweils Zweitbeste der 32 teil-
nehmenden Athletinnen.
Bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften erzielte die 14-jährige Victoria Sack im Blockwettkampf Lauf 2445 Punkte. Nur 83
Zähler hinter der Ersten platzierte sie sich auf Platz 10 unter 25 Startern. Gleich nach ihrer ersten Disziplin freute sie sich über
die neue Bestzeit über 100m mit 13,68 Sekunden. Nach guten Leistungen im 80m-Hürdenlauf und im Weitsprung, verlor sie mit
32,50m im Ballwurf wertvolle Punkte. Im abschließenden 2000m-Lauf blieb sie unter ihren Möglichkeiten, sammelte aber wertvolle
Erfahrungen, um in der nächsten Saison einen realistischen Treppchenplatz anzustreben.
==> Die Einzelergebnisse entnehmen Sie bitte der Ergebnisliste.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 16. August 2007
Kempernolte und Homann ohne Glück
Mehrkampf-DM: Rang 19 und 24 für Helmstedter

Helmstedt.
Mit Lisa Kempernolte, MTV Schöningen, und Katharina Homann, TSV Lelm, nahmen gleich zwei Leichtathletiktalente
des Kreises an den deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler und Schülerinnen in Lage teil. Beide hatten sich im Laufe
der Saison für die Meisterschaften qualifiziert.  
Lisa Kempernolte startete im Mehrkampf Lauf in der Klasse W14 (14 Jahre). Sie kam schwer in den Wettkampf. Am frühen Sonn-
tagmorgen fiel der Startschuss zum 100-Meter-Lauf. Mit 14,46 Sekunden sprintete sie eine für ihre Verhältnisse schwache Zeit.
Als sie in ihrer Spezialdisziplin, den 80 m Hürden, an der letzten Hürde strauchelte, war eine gute Zeit nicht mehr möglich. Sie
fand sich am Ende des 25-köpfigen Teilnehmerfeldes wieder. "Ich höre nicht auf", war ihre sofortige Reaktion, und sie kämpfte
sich in den verbleibenden Disziplinen Weitsprung (4,29m), Ballwurf( 42m) und 2000 m (8:07,97 Minuten) noch mit 2254 Punkten
auf den 24. Rang vor. Ihre Bestleistung liegt bei 2574 Punkten.
Katharina Homann war im Mehrkampf Sprint/Sprung am Start. Mit 43 Teilnehmerinnen war ein großes Teilnehmerfeld bei den 15-
Jährigen gemeldet. Sie begann den 100-m-Sprint in 13,20 Sekunden und Platz 20. "Diesen Rang hätte ich gerne zum Schluss,
dann wäre ich in der ersten Hälfte", war ihre erste Äußerung nach dem Zieleinlauf. Nach dem 80-m-Hürdenlauf in 12,46 Sekunden,
dem Speerwerfen (25,82m) und dem Weitsprung (4,72m) lag sie auf dem 21. Platz der Gesamtwertung. Nun stand als letzte Dis-
ziplin der Hochsprung auf dem Programm. Mit 1,52 m stellte sie eine persönliche Bestleistung auf und verbesserte sich im End-
resultat auf den 19. Platz mit 2604 Punkten. Den von ihr gehaltenen Kreisrekord verpasste sie um winzige drei Punkte. Ihre guten
Leistungen sind dem niedersächsischen Leichtathletikverband nicht verborgen geblieben. Sie hat eine Einladung zum Kadertrain-
ing nach Hannover erhalten.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 16. August 2007
Am Ende langt es nicht zu einer Medaille
Claas Walter scheitert bei den deutschen Achtkampf-Meisterschaften nach vier Bestleistungen erst im abschließenden
1000-Meter-Lauf

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Claas Walter, Leichtathletik-Talent von der LG Bremen-Nord, schob sich mit einem starken Auftritt bei den
deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften im westfälischen Lage auf den vierten Platz. Bis zum abschließenden 1000-Meter-
Lauf besaß er sogar noch die Chance auf die Bronzemedaille. Mit vier Einzelbestleistungen hatte der 14-Jährige seinen persön-
lichen Rekord am Ende um satte 189 Zähler auf 4492 Punkte gesteigert. Mit einer Verbesserung über die 80-Meter-Hürden auf
12,24 Sekunden, dem drittbesten Weitsprungergebnis (5,57 Meter) und dem besten Kugelstoßresultat (13,61 Meter) erwischte
Claas Walter in seiner Schülerklasse M 14 einen Supereinstieg in den Mehrkampf. Und mit einer neuen Besthöhe von glatten drei
Metern im Stabhochsprung beendete er den ersten Mehrkampftag.
Gegen die starke Konkurrenz hatte er dennoch seinen zwischenzeitlichen dritten Platz eingebüßt und startete in den zweiten Tag
an Position fünf. Mit für die Konkurrenz guten, für Claas Walter nach seinen zuletzt gezeigten Leistungen aber eher durchschnitt-
lichen 35,94 Metern im Diskuswurf und 1,72 Meter im Hochsprung ließ ein ausgezeichneter Speerwurf die Trainer und Betreuer
der LG Bremen-Nord wieder von einer Medaille träumen. 47,36 Meter mit dem 600-Gramm-Speer war für alle Kontrahenten uner-
reichbar. Vor dem 1000-Meter-Lauf fehlten Claas Walter dann nur noch elf Pünktchen oder umgerechnete drei Sekunden zum
dritten Rang. Während er seinen direkten Frankfurter Konkurrenten Aron Schreiner mit 3:16,59 Minuten abhängte, vermochte er
jedoch nicht den vorneweg stürmenden, zuvor fünftplatzierten Marius Weber (2:56,08) vom MTV Urberach halten. Nachteilig wirkte
sich somit letztlich das fehlende Lauftraining des Nordbremer Mehrkämpfers aufgrund einer Fußverletzung im Vorfeld der Meister-
schaften aus. Dennoch überwog natürlich die Freude über die bisher beste Platzierung eines LG-Nord-Sportlers bei den deutschen
Schülermeisterschaften und die Erkenntnis, dass bei dem großen Potenzial von Claas Walter und einer optimalen Vorbereitung
sogar die Punktzahl des Siegers Florian Schramm (4681) aus Greifswald keineswegs unerreichbar gewesen wäre.
Auf dem Punkt topfit präsentierten sich bei den Titelkämpfen auch die zwei weiteren Nordbremer. Philipp Thielen steigerte sich im
Blockmehrkampf Lauf der M 15 über die 100 Meter (12,65 Sekunden), die 80 Meter Hürden (14,07), im Weitsprung (5,50 Meter)
und im Ballwurf (55 Meter). Lediglich in seiner Paradedisziplin, dem 2000-Meter-Rennen, kam er bei warmen Temperaturen in
6:45,26 Minuten nicht an seine Bestleistung (6:26) heran. Mit neuem Punkterekord von 2491 Zählern landete Philipp Thielen im
großen und dicht gedrängten Mittelfeld seines Mehrkampfes auf Position 38.
Einen großen Sprung nach vorne machte Marcel Doege im Blockwettkampf Sprint/Sprung der M 14. Im Hürdensprint (12,43 Se-
kunden) und Hochsprung (1,52 Meter) gelangen ihm neue persönliche Bestmarken, die er im 100-Meter-Sprint (11,86), Weit-
sprung (5,58 Meter) und Speerwurf (30,62 Meter) nur um eine Hundertstel beziehungsweise um wenige Zentimeter verfehlte. Her-
vorzuheben ist vor allem die Schnelligkeit des noch 13-jährigen LG-Nord-Akteurs. Als Sieger seines Laufes sprintete er die
sechsbeste Zeit seiner Altersklasse. Marcel Doege vollbrachte dadurch das Kunststück, nach der nur äußerst knapp erreichten
Meisterschaftsqualifikation sich um 95 Zähler auf 2672 Punkten zu steigern und auf den 17. Platz von 38 Wettkämpfern zu
klettern.

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 16. August 2007
DM: Lennart Carstens in Top-Form
Kirchlintler steigert sich im Block Wurf auf 2716 Punkte / Platz 13

Kirchlinteln.
Auf die Minute topfit präsentierte sich Lennart Carstens (M14) vom TSV Kirchlinteln bei den Deutschen Meister-
schaften im Blockwettkampf in Lage - trotz einer durch Urlaub unterbrochenen Vorbereitung. Als 19. nach den zuvor erbrachten
Punktzahlen im Block Wurf steigerte er sich um 113 auf 2716 Zähler und arbeitete sich damit auf den 13. Platz vor. Gleich im
Kugelstoß legte er um 71 Zentimeter zu und übertraf mit 11,57 Metern erstmals die Elf-Meter-Marke. In der aktuellen Landes-
bestenliste schob er sich damit auf Platz vier vor. Im 80 m-Hürdenlauf zeigte er zu viel Respekt vor den Hürden, blieb aber den-
noch mit 12,89 Sekunden im Rahmen der zuletzt gezeigten Leistungen. Nach einem kleinen Zwischentief bei den letzten Wett-
kämpfen lief es im Diskuswurf diesmal wieder ausgezeichnet. Mit 43,55 Metern kam er bis auf 50 Zentimeter an seine qualitativ
sehr hochwertige Bestleistung heran und zeigte dabei auch wieder eine technische ausgezeichnete Leistung.
Nervenstärke beim Weitsprung
Spannend wurde es im Weitsprung, nachdem Lennart in den ersten beiden Versuche den Balken nicht traf und dadurch deutlich
unter der "Planung" blieb. Der Kirchlintler zeigte aber erstaunliche Nervenstärke und verbesserte mit 5,47 Metern - die fünftbeste
Weite der Konkurrenz, zurzeit Platz neun der Landesbestenliste - seine Bestleistung gleich um 21 Zentimeter. Auch im ab-
schließenden 100 m-Lauf zeigte sich der Nachwuchsathlet von seiner besten Seite - mit 13,14 Sekunden blieb er 0,10 Sekunden
unter seiner bisherigen Bestzeit. Mit seinem Mehrkampfergebnis von 2716 Punkten baute Lennart Carstens seine führende Posi-
tion in der Landesbestenliste weiter aus.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 18. August 2007
Schulz wird Sechste
Leichtathletik: Deutsche Mehrkampfmeisterschaften

Göttingen.
Für die A-Schülerinnen der LG Göttingen und des TSV Ebergötzen endeten die Deutschen Leichtathletik-Mehrkampf-
meisterschaften im westfälischen Lage mit wechselhaftem Erfolg. Lisanne Rieker, Helen Küstner (beide LG Göttingen) und Sarah
Schulz (TSV Ebergötzen) konnten sich vordere Platzierungen sichern. Mit dem sechsten Platz im Blockwettkampf Wurf erreichte
Schulz das beste Ergebnis des Trios. Nach vier Disziplinen rangierte sie sogar noch auf Rang drei, verlor dann aber in ihrem
schwächsten Einzelwettkampf, dem Diskuswurf, zu viele Punkte auf die Konkurrenz. Landesmeisterin Lisanne Rieker sicherte
sich durch eine beständige Leistung den achten Platz im Block Sprint/Sprung. Helen Küstner landete nach Schwächen im Hoch-
sprung und Speerwurf nur auf dem 17. Platz. (nh) 

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 21. August 2007
Leichtathletik: OTB-Mädchen mit neuem Bezirksrekord

Osnabrück
(eb). Nur wenige Tage nach der Bronzemedaille der LGO-Staffel über 4x 100 m bei den Deutschen Jugendmeister-
schaften zogen die Schülerinnen des Osnabrücker TB nach. Das Team mit Johanna Kleen, Svenja Rieck und Mareike Kühne-
mund sicherte sich bei den Deutschen Siebenkampfmeisterschaften der Leichtathleten im westfälischen Lage mit neuem Bezirks-
rekord von 10 403 Punkten den 6. Rang. "Eine tolle kämpferische Leistung, bei der die drei Mädchen alles für die Mannschaft ge-
geben haben", war Trainerin Petra Kleen voll des Lobes über den Überraschungscoup. Zur Halbzeit hatte das Trio sogar noch
sensationell auf dem 3. Rang gelegen, am Ende fehlten nur fünf Punkte, um den 5. Platz zu erreichen. Insgesamt waren die drei
Osnabrückerinnen das erfolgreichste niedersächsische Team in Lage. Exemplarisch die Leistung von Johanna Kleen. In ihrer
Spezialdisziplin Hochsprung verbesserte die Landesmeisterin mit 1,68 Metern (neuer Stadtrekord) ihre zwei Jahre alte persönliche
Bestleitung um 2 cm und zeigte sich damit topfit auf die Sekunde. In der Meldeliste hatte Johanna noch auf Platz 11 gestanden -
am Ende belegte sie Platz 6 in der Einzelwertung (3727 P.). In dem abschließenden 800-m-Lauf steigerte sich Johanna mit
2:36,83 Minuten um über 7 Sekunden. 

NORDSEE ZEITUNG vom 23. August 2007
Fenja Hublitz wirft einen Kreisrekord

Lage
(le). Fenja Hublitz (TV Loxstedt) kehrte mit tollen Leistungen von den deutschen Meisterschaften der Schülerinnen A im
Blockwettkampf aus Lage zurück. Sie schaffte im Blockwettkampf Wurf mit 2453 Punkten in der Klasse W 14 einen neuen Kreis-
rekord. In den einzelnen Disziplinen des Fünfkampfes schaffte sie folgende Leistungen: 100-m-Lauf: 13,02 Sek., 80-m-Hürdenlauf:
12,51 Sek., Weitsprung: 4,69 m, Kugelstoßen: 8,49 m, Diskuswurf: 21,84 m. Unter 41 teilnehmenden Schülerinnen aus 16 Bun-
desländern schaffte sie in der Gesamtwertung als beste aus Niedersachsen Platz 19. Über 80-m-Hürden gelang ihr mit 12,51 Se-
kunden neue persönliche Bestleistung.
Trainer Rudi Lunk war mit der hervorragenden Leistung mehr als zufrieden. “Nur im Weitsprung hatte Fenja Probleme und sprang
bei ihren drei Versuchen vor dem Sprungbrett ab. Hier hatte ich eine Weite von über 5 Meter erwartet", sagte Lunk. Landestrainer
Frank Reinhardt belohnte die guten Leistungen der Loxstedterin mit einer Einladung zum Vergleichskampf der norddeutschen
Bundesländer. In der niedersächsischen Landesauswahl wird Fenja Hublitz am 1. September im Dreisprung für ihre Mannschaft
Punkte sammeln.

ZEVENER ZEITUNG vom 23. August 2007
Zabel etabliert sich in deutscher Elite
Nachwuchstalent der LAV Zeven kehrt als zwölfter von den Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Lage
zurück

Lage/Zeven
(nb). Auf die deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften hatte sich der LAV-Nachwuchsathlet Helge Zabel inten-
siv vorbereitet. Nach seinen Erfolgen bei den Landesmeisterschaften zeigte er sich auch im westfälischen Lage in blendender
Form. Für die Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften hatte sich der Zevener als einziger niedersächsischer Mehrkämpfer
seiner Altersklasse M15 qualifiziert. Im Blockwettkampf-Lauf (80 Meter Hürden, 100 Meter Sprint, Weitsprung, Ballwurf und 2000
Meterlauf), für den er eine Qualifikationspunktzahl und zusätzlich Qualifikationszeiten über 1000, 2000 oder 3000 Meter erzielen
musste, startete Helge Zabel als Landesmeister unter 56 gemeldeten Teilnehmern. Nachdem sich der Zevener jedoch eine Woche
vor Beginn der Meisterschaften wegen einer Blockade im Hüftgelenk in physiotherapeutische Behandlung begeben musste, waren
die Vorzeichen für die Wettkämpfe wenig ermutigend.
Enger Zeitplan
Im westfälischen Lage sollte sich laut Zeitplan des Veranstalters wohl einer der schnellsten Mehrkämpfe bei Deutschen Meister-
schaften abwickeln. Das in zwei Gruppen eingeteilte Teilnehmerfeld hatte in der viel zu kurzen Zeit zwischen den einzelnen Dis-
ziplinen kaum Zeit, sich auf die neuen Aufgaben sorgfältig vorzubereiten. Dies erwies sich als weiterer Nachteil für den jungen
LAV-Athleten, der mit seinem VerIetzungshandicap mindestens normal übliche Zwischenräume gebraucht hätte.
Bereits nach dem ersten Wettkampf, dem 200-Gramm-Ballwurf, der schwächsten Mehrkampfdisziplin von Helge Zabel, bei der er
eine Weite von 55 Meter erzielte, war der Kampfgeist des Zeveners gefordert, wollte er eine Wiederholung seines Vorjahresergeb-
nisses anstreben. Hoch motiviert ging er in den Hürdenlauf, der zweiten Disziplin des Tages. Nach einem geglückten Start und im
Kreise aller Favoriten erzielte Helge Zabel mit 11,47 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Damit war für ihn der Wettkampf
wieder offener geworden.
Zur Lockerung seiner Muskulatur und zum Ausmessen des Anlaufs blieb dem jungen Zevener Mehrkämpfer kaum genügend Zeit,
um sich wettkampfmäßig vorzubereiten. Mit einer erzielten Weite von 5,76 Metern gelang ihm in Lage leider kein Sprung über die
Sechs-Meter-Grenze. Da er jedoch mit seiner erzielten Weite zu den besten Weitspringern seines Mehrkampfes gehörte, festigte
er seinen siebenten Platz.
Schneller 100-Meter-Lauf
Für den unmittelbar anschließenden 100-Meter-Lauf hatte Helge Zabel sich viel vorgenommen. Nach einem äußerst schnellen
Start konnte er das Rennen bis zur 70-Meter-Marke gegen die bisher Punktbesten offen halten, musste dann auf den letzten
Metern den Sprint "locker" ausklingen lassen. Mit 12,01 Sekunden war ihm auch in seinem vierten Wettbewerb ein schnelles
Rennen gelungen. Da die Organisatoren es versäumten, den Teilnehmern vor ihrem letzten Wettkampf die Zwischenstände zu
übermitteln, gingen die jungen Mehrkämpfer mit einer großen Portion Ungewissheit auf die 2000m-Strecke. In drei Startergruppen
eingeteilt, entwickelten sich harte Positionskämpfe. In diese Auseinandersetzungen konnte Helge Zabel, - bedingt durch seine
Verletzung - nicht so stark wie gewohnt eingreifen. Mit 6:56,63 Minuten erzielte er dennoch eine gute Zeit, mit der er seinen
siebten Platz aber nicht halten konnte. Mit Platz 12 und 2692 Punkten etablierte sich der Zevener auch in dieser Saison im Feld
der besten deutschen Nachwuchsmehrkämpfer.
“Unter den gegebenen Bedingungen bin ich mit meinem Abschneiden sehr zufrieden. Mein Dank gilt den Therapeuten für die Be-
treuung in der Verletzungswoche, die meinen Start in Lage erst möglich gemacht hat. Nun freue ich mich auf die letzten Wett-
kämpfe im September und auf den
Ländervergleich der norddeutschen Verbände”, so Helge Zabel.   
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Neuste (Presse)-Berichte vom 23.8.           Ergebnisse Ulm (3.-5.8.)            Ergebnisse Lage (11.-12.8.)
Home-Page des NLV  Home-Page des BLV  Zurück zur Übersicht (Extra-Seiten)   Nach oben  Zurück zur Startseite 
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hinweis:
Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)