DM DAMM-Endkampf in Baunatal am 22. September 2007
DM-Gehen (35 Km / Junioren) in Gleina am 22. September 2007 *)
DM DJMM/DSMM-Endkampf in Lage am 22. und 23. September 2007 *)
LM DMM/DJMM-Endkampf (NLV+BLV) in Wunstorf am 23. September 2007
LM DSMM-Endkampf (NLV) in Wunstorf am 29. September 2007
NDM-Marathon in Bremen am 30. September 2007
*) = Keine Teilnehmer-/innen aus Niedersachsen und Bremen
-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Hinweis:
Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)

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Neuste (Presse)-Berichte vom 11./12.10.  Ergebnisse Baunatal (22.9.)  Ergebnisse Gleina (22.9.)  Ergebnisse Lage (22./23.9.)
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ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 27. September 2007
Höchstpunktzahl für Lisa Schulz
Platz zwei belegt: LGKV-Nachwuchs beeindruckt bei den Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden/Achim. Von ihrer besten Seite zeigte sich die Jugend der Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden (LGKV) bei der
DJMM-Landesmeisterschaft in Wunstorf. Besonders die weibliche Jugend überzeugte mit 9340 Punkten sowie der Vizemeister-
schaft hinter der LG Hannover (9646) und vor den Mannschaften von der LG Peiner Land (9094), der LG Bremen-Nord (9066) und
dem TuS Wunstorf (8991). Die Männliche Jugend konnte als Fünfte mit 12 785 Punkten hinter LG Peiner Land (14 533), LG Hann-
over (14 297), TuS Wunstorf (14 086) und OTB Osnabrück (13 473) ebenfalls gut mithalten. Da sich erheblich mehr Mannschaften
für die diesjährige Landesmeisterschaft gemeldet hatten, wurde der Wettkampf für Schüler und Schülerinnen um eine Woche ver-
schoben, dann werden auch die LGKV-A-Schülerinnen dabei sein.
Von den neun Einzeldisziplinen konnten die LGKV-Mädchen dank der herausragenden Etelser Zwillinge Lisa und Sara Schulz den
100-m-Hürdenlauf und den Hochsprung für das LGKV-Team gewinnen, aber auch die übrigen sieben Wettkämpferinnen zeigten
noch einmal gute Leistungen. Mit Einsätzen über 800 m, 3000 m und in der abschließenden 4 x 100 m-Staffel hatten Imke Larsen
und Manja Hauschild (beide Verden) wohl die anstrengendste Aufgabe, die aber beide bestens bewältigten. Die höchste Punktzahl
(588) erhielt Lisa Schulz für übersprungene 1,64 m, mit 565 Punkten für 1,60 m war Sara fast gleichauf, für 4,85 m beim Weit-
sprung gab es für Lisa noch einmal 533 Punkte, und mit 522 Zählern für 4,75 m beim Weitsprung sowie 510 Punkten für 13,69 Se-
kunden über 100 m war auch Catrin Gloystein (Oyten) zweimal herausragend. Sie hatte mit 24,50 m in ihrem ersten Diskuswett-
kampf außerdem noch ein nicht erwartetes gutes Ergebnis.
Für 2:34,44 Minuten über 800 m erhielt Imke Larsen 487 Punkte und anschließend noch einen mehr für 11:55,44 Minuten in ihrem
ersten 3000 m-Lauf. Wegen einer Beinverletzung konnte Katharina Biene (Etelsen) nur über 100 m und in der Staffel eingesetzt
werden und ohne die Würfe mit Kugel, Diskus und Speer von Nadja Beckschwarte (Oyten) und Kim Laura Joll (Verden) wäre das
gute Endergebnis von 9340 Punkten nicht möglich gewesen. 2006 waren es noch rund 700 Punkte weniger gewesen.
Auch die Männliche Jugend konnte das Vorjahresergebnis etwas - um 115 Punkte - verbessern, obwohl mit Spitzenlangstreckler
Geronimo von Wartburg ein wichtiger Punktelieferant fehlen musste, er hatte sich zwei Tage vorher den Blinddarm herausnehmen
lassen. Während bei den Mädchen Lisa und Sara Schulz sowie Catrin Gloystein im nächsten Jahr nach dem Aufstieg in die
Frauenklasse nicht mehr für die Jugendmannschaft zur Verfügung stehen werden, können alle in Wunstorf eingesetzten Jungen
auch 2008 in der DJMM dabei sein. In der ausgeglichenen Mannschaft erhielt der Verdener Martin Schulze für 44,87 m beim Speer-
wurf mit 603 die höchsten Punktzahl, einen weniger gab es für das 400 m-Ergebnis von 54,96 Sekunden des Oyteners Julian
Horstmann. Das wertvollste Ergebnis war aber die Verbesserung von Martin Schulze beim Stabhochsprung um 20 Zentimeter auf
3,40 m. Bruder Erik, noch der B-Jugend zugehörig, erhielt 540 Punkte für seinen Hürdensprint von 18,01 Sekunden, war mit
10,39 m bester Kugelstoßer. In dieser Disziplin half Mittelstreckler Patrick Zacher (Emtinghausen) mit 8,40 m gut aus. Im Diskus-
wurf lag er mit 26,33 m nur knapp hinter Martin, der sich auf 27,50 m verbesserte. Mit 2:59,44 und 3:00,97 Minuten verfehlten
Hendrik Meyer und Fabian Hold (beide Verden) ihre 1000 m-Bestleitungen nur ganz knapp, als Hochspringer verbesserte Hendrik
sich auf 1,60 m, und Handballer Jonas Deuter war mit 1,56 m und als zweitbester Speerwerfer mit 34,17 m ein weiterer wichtiger
Punktelieferant. Tim Hauschild (Verden) zeigte sich auch als guter Hürdenläufer (18,91 Sekunden) und benötigte für 3000 m
11:12,44 Minuten.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 27. September 2007
Uwe Cordes schnellster 800-Meter-Läufer
Gelungenes Comeback des Mittelstrecklers bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden/Achim. Für den Endkampf um die Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM) in Baunatal hatten sich die
W 50-Athletinnen und die M 40-Männer der LG Kreis Verden qualifiziert. Bei bestem Leichtathletikwetter kamen die Seniorinnen
ihrer in Verden erreichten Qualifikationspunktzahl von 4208 Zählern mit 4160 Punkten sehr nahe und bestätigten damit ihren Quali-
fikationsrang. Die M 40-Senioren blieben mit 8679 Punkten auch nur um 59 Punkten unter ihrem Verdener Ergebnis, lagen damit
aber als unerwarteter Fünfte um 117 Punkte vor den höher eingeschätzten Senioren vom TSV Bayer Leverkusen.
Die Hoffnung auf Platz drei konnten die LGKV-Seniorinnen nicht erfüllen, mit 138 Punkten Rückstand auf den USV Halle blieb der
Medaillenplatz aber in Sichtweite und ist jetzt schon das Ziel für 2008. In Baunatal konnten im ersten Wettkampf, den 100 m,
Katrin Göstemeyer (Riede) und Marion Parchmann (Verden) mit 15,09 und 15,37 Sekunden ihre Leistungen vom Vorkampf im Juni
nicht ganz erreichen, Cäcilia Apel-Kranz (Achim), kürzlich in Winschoten noch über 100 km im Einsatz, lief dosiert mit Blick auf
die Staffel in 17,29 Sekunden durchs Ziel. Beim Weitsprung fehlten mit 4,22 m für Parchmann und 3,93 m für Göstemeyer auch
einige wichtige Zentimeter zu den Vorkampfergebnissen und damit für die aktuelle Punktewertung. Dafür machten Karin Janke
(Verden) und Marion Parchmann als gutes Kugelstoßteam hier wieder wichtige Punkte gut. Mit 9,23 m stieß Karin Jahresbestleist-
ung, und Marion brachte das Drei-Kilo-Gerät auf 9,44 m. Als dritte Stoßerin erreichte Ingrid Wagneter (Verden) 6,73 m.
Durch den verletzungsbedingten kurzfristigen Ausfall von Karina Gottkehaskamp (Verden) musste die 4 x 100 m-Staffel umgestellt
werden. Nach guten Wechseln blieb die Uhr für Cäcilia Apel Kranz, Katrin Göstemeyer, Ingrid Wagneter und Marion Parchmann
bei 61,16 Sekunden stehen. Die zweite Staffel mit Rita Gessner (Verden), Christa Liebscher (Achim), Uschi Siewert (Bassen) und
Sigrid Bracht (Oyten) verzichtete nach dem erfolgreichem Lauf ihrer Kolleginnen und mit Blick auf die anschließenden 3000 m auf
ihren Einsatz.
Mit Uschi Siewert, Ingrid Heger (Achim) und Christa Liebscher gingen drei erfahrene Läuferinnen an den Start. Von ihren Teamge-
fährtinnen und der Männermannschaft angefeuert, zeigten sie tolle Leistungen. Mit 13:02,78 Minuten blieb Siewert unter der Vor-
rundenzeit. Heger lief kurz nach ihr in 13:06,11 Minuten ins Ziel und für Liebscher wurden 13:49,21 gestoppt. Mit 4530 Punkten lag
die SG Aachen/Düsseldorf schließlich um knappe 41 Punkte vor der LG Nord-West Hamburg und den Mannschaften aus Halle und
dem Kreis Verden. Mit mehr als 400 Punkten Abstand folgten die Mannschaften von der SG Breisgau und der SG Baden-Baden.
Vielseitiger Frank Neuhaus
Nach der scheinbar verpassten Endkampfteilnahme hatten einige LGKV-Senioren die Saison 2007 schon beendet, rafften sich
dann aber noch einmal zu neuen Taten auf und wurden am Ende mit Platz fünf belohnt. Die meisten Punkte unter den Nachrückern
erhielt der vielseitige Frank Neuhaus (Verden) für 12,81 m beim Kugelstoß, 38,70 m mit dem Diskus und 5,75 m beim Weitsprung
sowie seinem Einsatz in der 4 x 100 m-Staffel. Mit übersprungenen 1,50 m zeigte Hammerwerfer Sven Suhling (Oyten) wieder ein-
mal, dass er als Jugendlicher auch Zehnkämpfer war, dazu steuerte er 10,85 m mit der Kugel und 32,74 m mit dem Diskus zum
Punktekonto bei. Stark zeigte sich auch wieder Michael Siemt, der nach überstandenen Achillessehnenbeschwerden wieder über
1,60 m sprang und 5,28 m beim Weitsprung erreichte. Über 100 m lagen Bernd Kunze (Oyten) nach langer Verletzungspause und
die Verdener Klaus-Dieter Nolte und Udo Müller mit 13,14, 13,16 und 13,28 Sekunden dicht beieinander.
Auch Uwe Cordes hatte sich nach langer Verletzungspause wieder fit gemacht und kam mit Jahresbestzeit von 2:07,98 Minuten
als schnellster 800 m-Läufer aller sechs Mannschaften ins Ziel. Auch der Achimer Thomas Pfeiffer war mit 2:12,27 Minuten flott
unterwegs. Nach der langen Pause riskierte Uwe Cordes aber nicht mehr den Einsatz über 5000 m, hier holten der Thedinghausen-
er Michael Trense und der schon der M 50-Klasse angehörende Achimer Michael Spöttel mit 18:04,89 und 18:09,99 Minuten wert-
volle Punkte.
Starke Staffeln
Zum Abschluss lieferten zwei 4 x 100 m-Staffeln noch einmal gute Leistungen ab - 49,57 Sekunden für die erste (Müller, Neuhaus,
Kunze und Nolte) und 51,81 Sekunden für die zweite (Hesse, Pfeiffer, Siemt und Cordes). Mit 9253 Punkten lag am Ende die SG
Bürstadt vor dem stark verbesserten Pulheimer SC mit 9101 Punkten. Dritter wurden die Stadtwerke München mit 8942 Zählern vor
der SG TSG Markkleeberg mit 8792 Punkten, den LGKV-Männern mit 8679 und den Leverkusenern mit 8562 Punkten. Nur die
dann folgende lange Wartezeit bis zur Siegerehrung trübte etwas die bis dahin gute Stimmung bei allen beteiligten Mannschaften.

Presseinformation vom 27. September 2007 (Von Markus Steinbrück)
Abonnement verlängert - Hittfeld Sechster
Hittfeld.
Die weiblichen Seniorenteams aus dem Kreis Harburg scheinen in der Deutschen Altersklassen-Mannschafts-Meister-
schaft (DAMM) auf den sechsten Platz abonniert. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren jeweils die W40-Seniorinnen des
TSV Stelle diesen Rang beim Bundesfinale belegt hatten, war nun in Baunatal der TSV Eintracht Hittfeld an der Reihe. Da die
Leistungsträgerinnen Brigitte Heidrich (Rücken) und Miriam Machill (Bronchitis) nur eingeschränkt einsatzfähig waren, blieben die
Seevetaler Damen mit 5442 Punkten rund 300 Zähler hinter ihrer Qualifikationsleistung aus dem Juni zurück. Heidrich musste den
800-Meter-Lauf sogar vorzeitig beenden. Deutscher Meister wurde die LG Neiße vor dem LAC Quelle Fürth/München.
Die hervorragend organisierte und von optimalen Bedingungen begleitete Veranstaltung war vor allem für die erstmals teilnehmen-
den Andrea Baden, Maren Lehmann und Bettina Marquardt ein besonderes Erlebnis. Marquardt und Lehmann ließen sich von der
Atmosphäre zu Bestleistungen im Diskuswurf motivieren. Fleißigste Hittfelder Punktesammlerin war Katja de Jelski, die mit 4,77
Meter im Weitsprung ebenfalls eine persönliche Bestmarke aufstellte, und nur einen Zentimeter hinter Miriam Machill zurückblieb.
Punktstärkste TSV-Disziplin war die 4 x 100-Meter-Staffel, in der Machill, Heidrich, de Jelski und Annegret Nanz auf gute 53,13
Sekunden kamen.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 27. September 2007
Zehn-Stunden-Marke soll geknackt werden
Sottrums Marathon-Trio peilt in Bremen Norddeutschen Titel an

Sottrum
(gen). Die Mission Titelverteidigung steht für die Langstreckenläuferinnen des TV Sottrum am Sonntag (9.20 Uhr) auf dem
Programm. Dann starten die Athletinnen des Wieste-Clubs beim 3. Bremen-Marathon, bei dem zugleich die Norddeutsche Meister-
schaft ausgetragen wird. Bereits im Vorjahr hatten sich die Sottrumerinnen in der Besetzung Tina Versemann, Ute Vehlow-Diek-
mann und Margret Bucklitsch den Team-Titel gesichert. In dieser Formation soll dieses nun wieder gelingen.
"Wenn wir alle gut durchkommen, werden wir es wohl schaffen. Zwar kennen wir die Konkurrenz nicht, aber die Chancen stehen
nicht schlecht", gibt sich Ute Vehlow-Diekmann trotz ihrer immer noch anhaltenden Probleme mit der Wirbelsäule selbstbewusst.
"Im Augenblick geht es mir gut. Wenn ich wüsste, dass ich nicht ins Ziel komme, würde ich es ganz lassen", lässt sich die Apo-
thekerin nicht hängen. Und für den Notfall hat sie ja mit Margret Bucklitsch noch eine Ärztin in ihrem Team. "Wir sind aber nur zu
dritt, da Sonja Prüser noch verletzt ist. Normalerweise ist es besser, mit so vielen Läuferinnen wie möglich an den Start zu gehen,
um notfalls einen Ersatz zu haben", weiß Vehlow-Diekmann.
Trotzdem peilen die Sottrumerinnen in Bremen erneut einen so deutlichen Erfolg wie im Vorjahr an. "Wir sind alle gut drauf und
wollen versuchen, die Zehn-Stunden-Marke zu knacken. Es wäre super, wenn wir das schaffen", strebt das Trio eine Verbesserung
im Vergleich zum letzten Jahr von über 17 Minuten an. Damals waren sie eine Zeit von 10:17:38 Stunden gelaufen. Doch schon
beim Marathon in Hannover, bei dem die Altkreis-Läuferinnen Niedersachsenmeister wurden, stellten sie mit 10:09:44 eine neue
Bestmarke auf. "Beim Laktattest in der Vorwoche haben wir gute Ergebnisse gehabt. Allerdings sind solche Läufe auch zu lang,
um sie voraussagen zu können", sagt Ute Vehlow-Diekmann.
Beim Versuch der Titelverteidigung überlassen die Sottrumerinnen nichts dem Zufall. Carsten Dick, Diplom-Sportwissenschaftler,
ist für die Betreuung zuständig. "Carsten Dick und einige andere Leute werden uns während des Laufs Getränke reichen. Die Ver-
sorgung in Bremen ist zwar gut, aber man weiß nie, was man gereicht bekommt. Daher bekommen wir unsere eigenen Flaschen",
verrät Ute Vehlow-Diekmann die Strategie. Die frühe Startzeit um 9.20 Uhr stört sie nicht. "Das ist sogar sehr gut. Wir hoffen, dass
es nicht so warm wird wie im letzten Jahr. Am besten, es ist trocken bei 15 Grad und kein Wind", sagt Vehlow-Diekmann.
Mit dem Titel des Norddeutschen Meisters wollen sie und Teamkollegin Tina Versemann dann zum Abschluss der Saison noch
einen Halbmarathon auf Mallorca Mitte Oktober laufen. 

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG / SARSTEDTER ANZEIGER vom 27. September 2007
Senioren in Deutschland auf Platz vier

Sarstedt, Baunatal/Kassel
(sr). Die TKJ-Senioren M 70 erreichten bei den Deutschen Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaften
in Baunatal/Kassel hinter der SG Alsternord/Polizei Hamburg mit 3141 Punkten, der LG Kreis Aschaffenburg mit 3134 Punkten
und der LAV Uerdingen Dormagen (3121 Punkte) mit 2929 Punkten den 4. Rang. Das sind 174 Punkte weniger gegenüber dem
Vorkampf im Juni in Osterode, wo man mit sehr guten Leistungen aufwarten konnte und 3103 Zähler sammelte. Die Mannschaft
konnte in Baunatal nicht mit der Aufstellung von Osterode antreten, denn die schwere Saison hat ihre Kräfte aufgebraucht und
auch von Verletzungen sind sie nicht verschont worden. Die TKJ-Oldies brauchen aber nicht traurig aus der Wäsche schauen,
denn sie haben eine hervorragende Saison gehabt. Auf Rang fünf in Baunatal kam die SG Dorholz/Oberursel mit 2760 Punkten und
sechste wurde die LG Stadtwerke München, die 2609 Punkte erreichte. Insgesamt hatten sich elf M 70 Mannschaften an den Vor-
kämpfen beteiligt. Wenn man sich die Baunataler Ergebnisse anschaut, dann kann man sehen, dass die TKJ Senioren zumindest
um den zweiten Platz mitmischen konnten, denn dort ging es sehr eng zu. Ein Traum ist zwar geplatzt, aber enttäuscht ist man
keineswegs, denn eine Platzierung unter den besten sechs Mannschaften in Deutschland ist aller Ehren wert.
Eine schlechte Nachricht bekamen die Senioren gleich nach ihrer Ankunft in Baunatal. Der Zeitplan war am Morgen geändert
worden und statt um 10:00 Uhr begann der Kampf um die Punkte für die AK M 70 erst drei Stunden später. Man hätte, wenn das
am Tag vorher bekannt gewesen wäre, etwas länger schlafen können. So mussten die Athleten drei Stunden im Stadion nutzlos
verbringen. Begonnen haben den Wettkampf die Sprinter. Hier erreichten Karl Scheide 15,19 sek, Walter Mehlich 15,98 sek und
Hans Bohmann gab wegen einer Verletzung auf. Das war ein Schlag, denn er wurde ja für die Staffel benötigt, da Clemens Nowo-
czyn wegen einer Verletzung nicht im Sprint antreten konnte. Scheide und Mehlich erkämpften für das Team 614 Punkte, denn von
drei zugelassenen Athleten kommen zwei in die Wertung. Schon eine Stunde später stand dann die 4 x 100 Staffel an. Bohmann
hatte sich bis dahin durch Massagen und Kältespray wieder fit machen lassen. In der Besetzung Mehlich, Bohmann, Scheide und
Gerhard Rüsing lief die Staffel 62,66 sek und bekam dafür 604 Punkte. Wenn die Wechsel besser geklappt hätten, wäre noch
mehr drin gewesen.
Nowoczyn, Rüsing und Friedel Düker bestritten dann das Kugelstoßen. Hier hatten die drei ersten Teams wahre Kracher ins
Rennen geschickt, die Weiten von 13,50 bis 12,50 m aus dem Ring wuchteten. Gerade das Kugelstoßen schneidet in den Punkte-
tabellen besonders gut ab. Nowoczyn kam auf 10,56 m, Rüsing auf 9,83 m und Düker auf 8,93 m und sie schüttelten die Köpfe
über ihre Leistungen, denn beim Einstoßen hatte es noch wesentlich besser ausgesehen. Immerhin steuerten sie mit 995 Punkten
die höchste Zahl zur Mannschaftswertung bei. Zum Abschluss mussten die Aktiven dann zum Weitsprung antreten. Bohmann war
wie durch ein Wunder wieder fit und konnte doch antreten. Den weitesten Satz brachte Scheide mit 4,06 m in die Grube. Und das,
obwohl er nicht einmal richtig das Brett traf. Mehlich kam auf 3,78 m und Bohmann erreichte 3,73 m. Für die Teamwertung waren
das noch einmal 756 Zähler. Die Mannschaft hat tapfer in Baunatal gekämpft und sich richtig gewehrt. Zur Siegerehrung wurde
dann die Mannschaft zum vierten Platz aufgerufen, den sie sich mit 2929 Punkten auch redlich erkämpft hatte.

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN (Online-Ausgabe) vom 28. September 2007
Die Experten staunten "Bauklötze"

Osnabrück.
Da staunten selbst die Leichtathletik-Experten "Bauklötze". Markus Hollmann überfloppte beim letzten Wettkampf der
Saison - den Landesmeisterschaften der deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in Wunstorf - die Marke von zwei Metern
im Hochsprung. Der 18-jährige Nachwuchsathlet des Osnabrücker TB, der bislang eher als Weit- und Dreispringer in Erscheinung
getreten war, ist seit Wochen in bestechender Form und konnte sich bereits beim OTB-September-Sportfest auf der Illoshöhe auf
1,93 m steigern. Doch mit seiner erneuten Leistungsexplosion um sieben Zentimeter auf exakt zwei Meter überraschte er selbst
seinen Trainer Friedhelm Peselmann. "Markus hat in den Sprungdisziplinen ein großes Potenzial. Ich traue ihm in der nächsten
Saison auch eine Steigerung im Weitsprung auf über sieben Meter zu", ist der Übungsleiter von seinem Schützling überzeugt. In
Wunstorf war Hollmann nach seinem Riesensatz allerdings so "aufgedreht", dass er prompt drei ungültige Versuche im Weitsprung
produzierte und seinen Trainer Peselmann mächtig ins Schwitzen brachte...
Doch nicht nur Hollmann überzeugte in Wunstorf. Mit drei neuen persönlichen Bestleistungen (110 m Hürden, im Stabhochsprung
und über 1000 m) konnte auch Vereinskollege Max Tute zufrieden sein. Ebenfalls eine neue persönliche Bestmarke erzielte
Christoph Hellmann mit 3,20 Metern im Stabhochsprung und auch die jungen 400-m-Läufer mit Sebastian Flaspöhler und Patrick
Tillmann durften sich über ein Sonderlob des Trainers freuen. Im Speerwerfen kam zudem Carl Pahlmann auf 38,92 Meter. Mit
13 473 Punkten landete der OTB schließlich in der Mannschaftswertung auf dem 4. Rang - genau wie die weibliche A-Jugend.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / ACHIMER KREISBLATT vom 29. September 2007
Fichtner will um Norddeutschen Titel mitlaufen
Uesenerin morgen beim Bremen Marathon eine heiße Favoritin / Vier LGKV-Damen dabei

Verden
(hes). Frauke Fichtner (LG Kreis Verden), die vor einem Jahr in Bremen Vize-Landesmeisterin wurde, kann bei den
morgigen Norddeutschen Titelkämpfen im Rahmen des 3. swb-Marathon in der Hansestadt trotz deutlich stärkerer Konkurrenz
wieder vorne mitlaufen. Dem LGKV-Frauenteam ist der Vizetitel so gut wie sicher, denn außer ihnen reisen nur die Favoritinnen
aus Sottrum in Mannschaftsstärke an. Wer gemeldet hat, der muß auch erst einmal starten und gut ankommen - das weiß auch
Frauke Fichtner, die sich nur eine gute Zeit wie im Vorjahr vorgenommen hat. Die 31-jährige Uesenerin, Apothekerin und Doktor-
andin an der schwedischen Universität Upsala, war im Vorjahr Gesamtzweite in persönlicher Bestzeit von 3:15:48 Stunden ge-
worden und verbesserte sich kürzlich in Stockholm im Halbmarathon um über fünf Minuten auf stolze 1:29:03 Stunden.
Konkurrenz aus dem Umland
Dieses Mal ist für die Verdenerinnen und die Sottrumerinnen die Konkurrenz größer, denn bei den "Norddeutschen" sind nicht nur
schwer einzuschätzende Läuferinnen aus anderen Bundesländern, sondern auch flotte Frauen aus Niedersachsen dabei. Eine,
wenn nicht die Favoritin, ist Inga Ruhl (TSV Kirchdorf), derzeit in 2:51:32 Stunden Nummer zwei im Lande - Katrin Kreil (Hannover
96) hat eine 3:08:23 zu Buche stehen. So wird Frauke Fichtner es dieses Mal vor allem mit Angela Welp (LC Hansa Stuhr/3:13:15)
und den beiden Sottrumerinnen Ute Vehlow-Diekmann (3:14:48), Tina Versemann (2006: 3:16:27) zu tun haben.
Die Sottrumerinnen, die in Hannover in 10:09:44 Stunden Mannschafts-Landesmeisterinnen wurden, haben sich vorgenommen, die
Zehn-Stunden-Grenze zu knacken und den Norddeutschen Titel zu holen. Die "Schallmauer" hatten sie aber schon im vergangenen
Jahr in Hamburg in 9:59:55 Stunden geknackt. Doch der norddeutsche Titel ist nah, es müssen nur alle Drei durchkommen. Im
vergangenen Jahr fiel der "dritte Mann" aus und es war glücklicherweise eine vierte Sottrumerin im Rennen. Dagegen tritt die LG
Kreis Verden mit Frauke Fichtner, Marlies Engler, Sigrid Bracht und Kersten Sommer-Schmidt zwar nicht in stärkster Besetzung,
aber mit vier Frauen an.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 29. September 2007
LGN-Aktive haben nur geringe Chancen

Bremen-Nord
(mde). Mit lediglich vier Langstrecklern (Frank Themsen, Markus Fabian, Eckhard König und Christian Antpöhler)
ist die LG Bremen-Nord für die Hauptklassenwertung zur norddeutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rahmen des Bremen-Mara-
thon am Sonntag ab 9.20 Uhr vertreten. Durch den Startverzicht von Torsten Naue und Andreas Oberschilp über die 42,195 Kilo-
meter sind die Chancen auf einen Platz unter den drei besten Vereinen aus den acht norddeutschen Bundesländern eher minimal.
Vordere Einzelplatzierungen streben dafür aber die beiden Nordbremer Senioren Felix Richter-Hebel und Hans Presch an. 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 1. Oktober 2007
LG-Athleten fleißige Punktesammler
Bei Jugendmannschaftsmeisterschaften in Wunstorf stellt Thorsten Margis Kreisrekord im Stabhochsprung auf

Von Gabriele Margis
Für die meisten war es der letzte Wettkampf der laufenden Freiluftsaison. Bei bestem Leichtathletikwetter fanden für 20 Jugend-
mannschaften die niedersächsischen und Bremer Endkämpfe in Wunstorf statt. Die männliche A-Jugend der LG Peiner Land
startete in der Gruppe eins. Hier galt es, zwölf Disziplinen mit elf Athleten durchzuführen: Die zwei besten Ergebnisse kamen je-
weils in die Wertung. Angespornt von der guten Stimmung im Team erzielte die LG gute Leistungen, sodass am Ende der ersten
Platz und 14 533 Punkte zu Buche standen. Es folgten die LG Hannover mit 14 297 und der TuS Wunstorf mit 14 086 Zählern.
Fleißigster Punktesammler war Mehrkämpfer Thorsten Margis, der sich über eine Verbesserung um 20 cm im Stabhochsprung
freute: 4,30 m bedeuten auch Kreisrekord. Auch im Speerwurf mit 55,18 m, im Kugelstoßen mit 14,06 m und im Diskuswurf mit
44,02 m erzielte er die besten Weiten des Feldes.
Über zwei persönliche Bestweiten freute sich Lennart Kolshorn, der den Speer 43,16 m warf und die Kugel 10,24 m stieß. Der B-
Jugendliche Oliver Bollmann stieß die 6kg-Kugel erstmalig 9,86 m weit. Nach langer Trainingspause steuerte Patrick Lambertz mit
1,76 m im Hochsprung wertvolle Punkte bei. Fleißigster Läufer war Niklas Knüppel. Er siegte im 1000m-Lauf in 2:38,36 min und lief
später die 3000 m in 9:59,81 min. Abschließend sprintete er mit der 4x100m-Staffel (Kolshorn, Knoblauch, Lüddecke) in 45,42 sek
die zweitschnellste Zeit der fünf gestarteten Mannschaften. "Das Schwierigste an einem engen Einzelzeitplan mit Disziplinüber-
schneidungen ist das ständige Schuhewechseln", resümierten Wiedenroth und Margis.
Mit nur sechs Athletinnen musste die weibliche A-Jugendmannschaft zehn Disziplinen in der Gruppe eins bewältigen. Sie erzielten
mit 9094 Punkten hinter der LG Hannover (9646) und der LG Kreis Verden (9340) einen achtbaren dritten Platz. Die meisten
Punkte erzielten Katrin Pfitzner mit 4,97 m und Sinah Römermann mit 4,84 m im Weitsprung. Pfitzner stellte über 100m-Hürden
die zweitschnellste Zeit mit 16,90 sek auf. Die Wurfdisziplinen brachten jeweils über 1000 Punkte und waren die besten Weiten
unter den fünf Mannschaften. Römermann warf den Diskus 33,90 m, Dorothee Kosel 28,77m weit. Im Speerwurf erzielte Kosel
35,84 m, Teamkollegin Christin Sielski 32,62 m.
==> Weitere Ergebnisse findet man in der Ergebnisliste

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 1. Oktober 2007
Für Versemann lief es am besten
Marathon-Team des TV Sottrum wurde gestern Norddeutscher Meister / Scheeßelerin Vierte der Gesamtwertung

Von Gerrit Nolte
Sottrum. Auch wenn die anvisierte Zehn-Stunden-Marke nicht geknackt wurde: Tina Versemann, Ute Vehlow-Diekmann und
Margret Bucklitsch vom TV Sottrum haben gestern den Titel des Norddeutschen Marathon-Mannschaftsmeisters bei den Frauen
verteidigt. Zwar lagen die Athletinnen des Wieste-Clubs mit 10:03:14 Stunden bei den im Rahmen des Bremen Marathons ausge-
tragenen Wettkämpfen nur ganz knapp hinter der angepeilten "Schallmauer", doch der Vorsprung auf die Zweitplatzierten der LG
Kreis Verden betrug über 70 Minuten! "Es ist sehr gut gelaufen, ich bin super zufrieden. Wir freuen uns, dass wir den Titel erneut
geholt haben", gab Tina Versemann nach ihrer neuen persönlichen Bestzeit von 3:10:43 Stunden zu Protokoll. Mit dieser Zeit ver-
besserte sich die Scheeßelerin gleich um sechs Minuten und räumte zudem noch einige andere gute Ergebnisse ab. Neben dem
ersten Platz mit der Mannschaft sprang Gesamtrang vier, der Sieg in der Altersklasse W 35 und Platz drei der Norddeutschen
Einzel-Meisterschaft heraus. "Bei dieser Konkurrenz Vierte zu werden, ist schon nicht schlecht", jubelte Versemann nach dem
Lauf in der Hansestadt.
Nicht ganz so gut lief es dagegen bei ihren Vereinskolleginnen Ute Vehlow-Diekmann und Margret Bucklitsch. Beide hatten auf der
zweiten Hälfte der 42,195 Kilometer langen Strecke mit Magenproblemen zu kämpfen und mussten ihr Tempo danach etwas
drosseln. "Ich bin ein wenig traurig über meine Zeit, da die erste Hälfte super für mich lief. Aber trotz der Probleme sind wir alle
sehr gut durchgekommen", stimmte Vehlow-Diekmann der erste Platz und ihre Zeit von 3:20:00 Stunden zufrieden. Platz zwei der
W 45 und Rang neun im Gesamtklassement rundeten den Wettkampf für die Apothekerin ab. "Wir haben die zehn Stunden zwar
nicht geknackt, arbeiten aber weiter daran", ließ Vehlow-Diekmann das Ziel jedoch nicht aus den Augen.
Ihrer Leidensgenossin Margret Bucklitsch schien die Magenverstimmung nicht allzu sehr zu belasten. Schließlich verbesserte sie
ihre alte Bestmarke um über vier Minuten auf 3:32:31. Und das, nachdem sie seit dem letzten Titelgewinn in Bremen vor einem
Jahr keinen Marathon mehr hinter sich gebracht hatte. "Eigentlich wollte ich ja gar nicht laufen und habe mich erst seit Juli darauf
vorbereitet. Daher war es schwierig wieder reinzukommen", machten Bucklitsch der starke Gegenwind und die hügelige Strecke zu
schaffen. "Jetzt kommt erstmal wieder die Regeneration mit einigen Genussläufen", freute sich Margret Bucklitsch auf eine "Aus-
zeit". Ihre Zeit brachte der Ärztin neben dem Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft zudem den 16. Gesamtplatz sowie den
vierten Rang der W 45 ein.  

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 2. Oktober 2007 (Auszug -- Nur NDM)
Inga Ruhl gewinnt Bremer Marathon in 2:48 Stunden
Auch Kramer läuft nach vorn

Bremen (red). Inga Ruhl vom TSV Kirchdorf läuft derzeit von einem Sieg zum nächsten. Beim Marathon in Bremen lief sie zum
Norddeutschen Meistertitel in einer persönlichen Bestzeit von 2:48:01 Stunden. Damit war sie die herausragende Athletin dieser
Titelkämpfe und lies sich auch von den widrigen Bedingungen nicht unterkriegen. Und auch Andreas Kramer vom TSV Barsing-
hausen lief weit nach vorn. Insgesamt waren rund 4 000 Teilnehmer am Start. Nach einer langsameren ersten Hälfte von 1:25:57
Stunden drehte Inga Ruhl auf der zweiten Hälfte mit beachtlichen 1:22:04 Stunden auf und lief im gesamten Männer und Frauenfeld
auf den 15. Rang vor. Vierter der Norddeutschen Meisterschaften in der M 65 wurde der ebenfalls Bestzeit laufende Erhard
Plaschke in herausragenden 3:35:13 Stunden. Auch er lief die zweite Hälfte in 1:45:30 Stunden. Großen Anteil an diesem Ergeb-
nis hatte Veit Wille (3:36:12) als Tempomacher. 
Andreas Kramer vom TSV Barsinghausen war mit seinem Vater Manfred als persönlicher Trainer nach Bremen gereist und lief den
Marathon im Rahmen der Norddeutschen Meisterschaften. Auch für ihn stellte das kühle Nieselwetter gute Bedingungen dar, auch
wenn der teils kräftige Wind nicht unbedingt angenehm war. Andreas Kramer konnte sich im Vergleich zum Frühjahrsmarathon
noch etwas steigern und lief seinen bisher schnellsten Marathon in 2:46:53 Stunden. Damit erreichte er den guten Gesamtplatz
12. Für die NDM-Wertung erzielte er den Gesamtplatz 9 und in seiner Altersklasse M 35 landete er auf Rang 6.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 2. Oktober 2007 (Auszug -- Nur NDM)
Frank Themsen beißt Zähne zusammen
Langstreckler der LG Bremen-Nord siegen überraschend bei den norddeutschen Meisterschaften

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Bei den norddeutschen Meisterschaften im Rahmen des 3. Bremer swb-Marathon nutzten die Langstreckler der
LG Bremen-Nord die Gunst der Stunde und holten sich völlig überraschend den Mannschaftsmeistertitel. Dabei hatten die beiden
Nordbremer Topläufer Frank Themsen und Markus Fabian noch nicht einmal ihren besten Tag. Favorit VLG 1991 Magdeburg
brachte allerdings nur zwei Läufer ins Ziel und anderen Vereinen fehlte trotz starker Spitzenläufer die mannschaftliche Ausgeglich-
enheit bei den ausschlaggebenden addierten Einzelzeiten. In 8:56:14 Stunden ging der Titel somit nach Bremen-Nord. Auf den
Plätzen zwei und drei landeten der SC Weyhe und Germania Helmstedt.
Großen Kampfgeist zeigte Frank Themsen. Trotz eines Einbruchs im letzten Drittel des Rennens schleppte sich der LG Nordler
noch mit der ordentlichen Endzeit von 2:46:06 Stunden als Siebter der Einzelwertung ins Ziel. Bei Markus Fabian machte sich die
nicht optimale Vorbereitung bemerkbar, dennoch langte es zu einem 14. Einzelplatz (2:54:22). Einen harten Kampf um den dritten
Mannschaftsplatz lieferten sich Christian Antpöhler und Eckhard König, die sich so zu schnellen Zeiten trieben. Am Ende hatte
Christian Antpöhler mit der persönlichen Bestzeit von 3:15:43 Stunden auf Gesamtrang 39 die Nase vorn. Nach 3:16:27 Stunden
und zwei Positionen zurück überquerte Eckhard König die Ziellinie auf der Bürgerweide und verpasste somit die Meisterehren. Als
schwacher Trost blieben den Senior ein vierter Einzelplatz in der Altersklasse M 50 und ein zehnter Rang mit der zweiten LGN-
Mannschaft. Zu diesem Team gehörten zwei weitere Nordbremer Senioren, deren Hauptaugenmerk allerdings auf der Einzelwertung
lag - bei Felix Richter-Hebel mit sehr großem Erfolg. In glänzenden 3:36:01 Stunden feierte er den souveränen Gewinn des Alters-
klassen-Titels der M 60. Für Vereinskollege Hans Presch langte es in der M 65 nach 3:56:20 Stunden letztlich zu einem achten
Rang.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 2. Oktober 2007 (Auszug -- Nur NDM)
Platz fünf - und Welp ist happy
Barnstorferin schneller als beim Marathon-Sieg 2006 / Wittmershaus "rettet" sich auf Rang vier

Bremen
(el). Ein vierter Platz bedeutet allgemein: Siegertreppchen verpasst, kein Grund zum Feiern. Beim "swb-Marathon" in
Bremen war das anders. Nach 2:38:38 Stunden lief Horst Wittmershaus (SC Weyhe) als Gesamtvierter freudestrahlend ins Ziel.
Und auch Angela Welp (LC Hansa Stuhr) hatte nach 3:12:07 Stunden als fünftschnellste Frau und zugleich Norddeutsche Seni-
orenmeisterin Anlass zum Jubeln. Gleich vier Konkurrentinnen musste Titelverteidigerin Welp den Vortritt lassen, obwohl sie ihre
Siegerzeit von 2006 um zwei Minuten unterbot und total überlegen Norddeutsche Meisterin in der W 45 wurde. Viel wichtiger war
der Barnstorferin aber, dass sie keinerlei Probleme hatte. "Darüber bin ich sehr glücklich", lächelte Welp und erinnerte sich: "Das
war im letzten Jahr leider ganz anders." Damals hatte sie kurz vor dem Ziel Krämpfe bekommen.
Die Hoffnung, ganz vorne mitzulaufen und dem späteren Sieger Rolf Schwabe Paroli bieten zu können, verleitete Horst Wittmers-
haus zu einem überhöhtem Anfangstempo. Nach 3:15 Minuten im ersten Kilometer vermutete der Syker noch ein falsch aufge-
stelltes Strecken-Schild. "Allerdings lagen dann die gut 36 Minuten nach zehn Kilometern deutlich unter meiner Marschroute",
stellte der Syker fest. Wie befürchtet, wurde das Rennen jenseits der 30-km-Marke immer härter. "Ich habe mich irgendwie über
die Schlachte gerettet, hatte dann aber bei Kilometer 39 keine Chance gegenzuhalten, als Rainer Koschke vorbeizog", haderte
Wittmershaus. Der tolle Zuschauer-Empfang mit Spalier ließen ihn beim Zieleinlauf auf der Bürgerweide dann aber alle Probleme
vergessen. Mit seiner Endzeit ("So schnell war ich seit zehn Jahren nicht mehr") konnte der Syker bestens leben. Als Zugabe darf
er sich ab jetzt auch noch Norddeutscher Vizemeister der M 35 nennen.
Zweimal Silber holten seine Teamkollegen vom SC Weyhe. Peter Sokoll (M 45) knackte sogar erstmals die Drei-Stunden-Marke
(2:58:52). Gemeinsam mit Hans Endl (Vierter der M 55/3:23:05) wurden die Weyher Triathleten Norddeutsche Vizemeister in der
Teamwertung. Es hätte aber auch Gold sein können: Stephan Krause (2:57:05) war deutlich schneller als Endl, hatte allerdings
nicht für die Titelkämpfe gemeldet. In die Medaillenränge liefen auch die Senioren (M 50) des LC Hansa Stuhr. Hinter dem Bremer
Bernd Rennies sicherten sich Werner Wührmann (3:03:56) und Detleff Lissner (3:06:59) Silber und Bronze.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 3. Oktober 2007
Sehenswerter Saisonausklang in Wunstorf
Weibliche LGN-Akteure verfehlen Bronzeplatz um 28 Zähler / Felix Ferkau knackt Drei-Minuten-Marke

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Zum Saisonausklang maßen sich die jugendlichen Leichtathleten der LG Bremen-Nord bei dem Landeswettbewerb
zur Deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaft in Wunstorf erfolgreich mit der niedersächsischen Konkurrenz. Die Werferinnen,
Sprinterinnen und Springerinnen präsentierten sich in den zehn Disziplinen als geschlossene Einheit und verfehlten in der ab-
schließenden Staffel nur knapp den dritten Platz.
Die stärkte Einzelleistung gelang Imme Ihli mit einem Wurf des 600-Gramm-Speers auf starke 34,11 Meter - dem zweitbesten
Wurf der gesamten Konkurrenz. Dazu ragten die 100-Meter-Zeit von Linda Guth (13,51 Sek.) und die Hochsprunghöhen von Janne
Lasius und Jana Schmidt (jeweils 1,44 m) aus den durchweg guten Leistungen der Nordbremerinnen heraus. Durch die zweitbeste
4x100-Meter-Zeit von 52,73 Sekunden durch Janne Lasius, Imme Ihli, Linda Guth und Jana Schmidt fehlten dem LG Nord-Team bei
einer Gesamtpunktzahl von 9066 lediglich 28 Pünktchen zum Sprung aufs Siegerpodest.
Bei den männlichen LGN-Athleten überzeugten die jüngeren B-Jugendlichen trotz schwererer Gewichte in den Wurfdisziplinen.
Finn Schmeling stieß die Sechs-Kilo-Kugel auf 11,54 Meter und schleuderte den 1,75-Kilo-Diskus auf 32,20 Meter. Daniel Kuder
kam mit den beiden Wurfgeräten auf Weiten von 9,43 beziehungsweise 29,26 Meter. Eine tolle Leistung lieferte ein weiterer B-
Jugendlicher der LG Nord über die 1.000 Meter ab. Mit 2:58,45 Minuten knackte Felix Ferkau die Drei-Minuten-Marke. Mit dem
abschließenden Staffellauf verpatzten die Nordbremer jedoch ihre gute Ausgangsposition. Ein verspäteter dritter Staffelwechsel
führte zur Disqualifikation, dem Verlust von 1.000 Punkten in der Endabrechnung und somit zu einem dicken Wermutstropfen nach
den zuvor gezeigten Leistungen.

NORDWEST ZEITUNG vom 3. Oktober 2007
DSC-Männer belegen Platz drei
Leichtathletik: Oldenburger beenden Landesliga-Saison in Wunstorf erfolgreich

Oldenburg.
Immerhin sieben Männermannschaften stellten sich in Wunstorf noch ganz am Ende der Leichtathletik-Saison 2007,
um den Landesmeister im Mannschaftswettbewerb “Landesliga” zu ermitteln. Der DSC Oldenburg, im vergangenen Jahr Vierter
dieses Wettbewerbs, reiste mit einer Mannschaft an, für die eine Prognose hinsichtlich einer Platzierung kaum möglich erschien.
Dass am Ende sogar der dritte Platz heraussprang, hätte man bei den Huntestädtern kaum zu hoffen gewagt. Denn am Start er-
schienen auch Startgemeinschaften, die seit 2007 eigens für derartige Mannschaftswettbewerbe zwischen zwei oder drei Vereinen
gebildet werden können.
Die Stärke der Oldenburger bestand wieder einmal in ihrer Ausgeglichenheit, lediglich die Wurfwettbewerbe innerhalb der neun mit
je zwei Startern zu besetzenden Disziplinen fielen etwas ab. Dort fehlen dem DSC einfach echte Spezialisten. Zufriedenstellend be-
gannen die Sprintwettbewerbe. Über 100 m liefen Claas Nitschke 11,84 Sek. und Kiya Jabbarov 12,16 Sekunden. Beide bestritten
auch den Weitsprungwettbewerb und kamen auf solide 6,22 m (Jabbarov) und 6,20 m (Nitschke). Christian Burmeister mit 54,71
Sek. und Michael Eichhorn mit 56,59 Sek. kamen über 400 m in die Wertung. Doppelt ran mussten Timo Schumann und Norman
Ihle. Beide lösten ihre Aufgaben mit 2:05,33 Min. über 800 m und 17:38,38 Min. über 5000 m für Schumann und 2:11,81 Min. so-
wie 16:54,13 Min. für Ihle vollauf.
Auch im Hochsprung wurden keine Punkte verschenkt. Sowohl Martin Hillebrecht als auch Christian Burmeister überquerten
1,76 m. Schließlich wurde mit einer Staffelzeit von 46,78 Sek. (Burmeister, Nitschke, Jabbarov, Hillebrecht) Platz drei mit 10 307
Punkten hinter der siegenden LG Weserbergland (10 768) und dem Zweitplatzierten, der SG MTV Soltau/TSV Kirchlinteln (10 570),
aber vor der SG Hannover 96/TSV Burgdorf (10 155) gesichert.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 4. Oktober 2007
Bestergebnisse lassen Punktekonto wachsen
Schülerinnen W14/15 der LG Kreis Verden überzeugen bei der Landesmeisterschaft der DSMM

Von unserem Redakteur Jürgen Juschkat
Achim-Verden. Persönliche Bestleistungen, rund 200 Punkte Steigerung zum Meldeergebnis sowie Platz sieben in der Rangliste,
die Schülerinnen W14/15 der LG Kreis Verden überzeugten bei der Landesmeisterschaft der DSMM in Wunstorf. Mit 7845 Punkten
gelang ein starkes Endergebnis.
Gleich zu Beginn zeigte sich, dass die Entscheidung, die beiden B-Schülerinnen Sarah Weigel und Alena Jakob für den Diskus-
wettbewerb zu melden, gut war. Das erste Mal traten sie mit dem ein Kilo schweren Gerät an. 22,15 m für Sarah Weigel und 21,38
m für Alena Jakob kamen dabei heraus. Meike Brand, eigentlich 800-m-Läuferin, warf die Scheibe 16,04 m weit. Zeitgleich lief der
Hochsprung: Melanie Weigel riss 1,40 m nur knapp und bekam für 1,36 m wichtige Punkte gut geschrieben. Sabrina Meier sprang
für die verhinderte Lena Petermann ein und musste sich mit 1,28 m zufrieden geben. Beim Speerwurf blieben Nina Ritoff (20,36 m)
und Claudia Bontjes v. Beek (19,75 m) hinter ihren Erwartungen zurück.
Bei 80 m Hürden verbesserte Lisa Marie Joll ihre persönliche Bestleistung erheblich und lief nach 13,99 Sekunden durchs Ziel.
Nina Ritoff musste das Speerwerfen unterbrechen und blieb mit 14,17 Sekunden etwas über der Zeit von Lisa Marie Joll. Als eigent-
lich sichere Hürdenläuferin kam Gesa Lienhop kurz vor Ende der Strecke ins Straucheln. Die höchste Punktzahl der Verdener Teil-
nehmerinnen sowie Jahresbestleistung erreichte Sabrina Meier im 100-m-Sprint. 13,70 Sekunden wurden für sie gestoppt. Lisa
Marie Joll legte nach und stellte mit 14,55 eine persönliche Bestmarke auf.
Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Inken Rumpf konnte die zweite Verdener 4x100-m-Staffel nicht antreten. Dieser Ausfall
erwies sich unbeabsichtigt als günstig. So konnte Sarah Weigel im Weitsprung eingesetzt werden und kam mit 4,03 m dicht an
ihre persönliche Bestmarke heran. Gesa Lienhop absolvierte beim Weitsprung drei Versuche, ehe sie zum 800-m-Lauf antreten
musste. 4,06 m wurden für sie gemessen. Anlaufprobleme hatte Melanie Weigel. Sie meldete sich frühzeitig ab, um direkt zum
Kugelstoßen zu gehen, wo sie gleich im ersten Versuch ihre beste Weite (9,45 m) hatte. Völlig überrascht war ihre Schwester
Sarah, die mit 8,54 m satte 1,10 m weiter stieß als noch im Juni. Als dritte Kugelstoßerin erreichte Alena Jakob 8,18 m.
Beim 800-m-Lauf war Claudia Bontjes v. Beek Zeitschnellste aus Verdener Sicht. Sie überquerte die Linie nach 2:41,31 Minuten,
für Gesa Lienhop wurden 2:50,47 (Jahresbestleistung) gestoppt. Maike Brand benötigte für beide Stadionrunden 3:01,03. Wer bis
dahin noch nicht nass geworden war, hatte bei der 4x100-m-Staffel die Gelegenheit dazu. Als starke Startläuferin übergab Sabrina
Meier den Staffelstab sicher an Lisa Marie Joll, die wiederum gut auf Nina Ritoff wechselte. Die dritte Übergabe auf Alena Jakob
war ein Sicherheitswechsel und noch ausbaufähig. 55,95 Sekunden gingen unter den gegebenen Voraussetzungen in Ordnung.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 4. Oktober 2007
Leichtathletik: Almuth Maaß holt Titel
Norddeutsche Marathonmeisterin in Altersklasse W40

Bremen.
Almuth Maaß von der Laufgemeinschaft Ostfriesland ist in Bremen Norddeutsche Marathon-Meisterin in ihrer Alters-
klasse W40 geworden. Es ist ihr bislang größter sportlicher Erfolg. Mit einer Zeit von 3:26:51 Stunden kam die Auricherin auf den
12. Gesamtplatz und auf Platz 1 ihrer Altersklasse beim 3. swb-Bremen-Marathon, der zugleich für die Norddeutschen Meister-
schaften gewertet wird. 

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 5. Oktober 2007 (Auszug -- Nur NDM)
Peter Böhm wird Norddeutscher Seniorenmeister M 55
Bremen-Marathon: Frauke Fichtner vom TSV Uesen sorgt mit 3:09:14 Stunden für die schnellste Zeit im LGKV-Aufgebot

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden-Achim. Mit je vier Männern und Frauen war die LG Kreis Verden beim Bremer Marathonlauf um die Norddeutsche Meister-
schaft stark vertreten und kam durch den Achimer Peter Böhm auch zum Meistertitel der Senioren M 55. Und das bei dessen
ersten Meisterschaftsteilnahme mit einer starken Verbesserung von bisher 3:31:43 Stunden, gelaufen am 1. April beim Cuxhavener
Marathon, auf nun 3:13:34 Stunden. Unter 90 gewerteten Meisterschaftsläufern war der Achimer noch guter 37. der Männer-Ge-
samtwertung.
Die schnellste Zeit im LGKV-Aufgebot erreichte mit Frauke Fichtner vom LGKV-Stammverein TSV Uesen aber eine Frau, die nach
3:09:14 Stunden erstmals unter 3:10 Stunden blieb. Das war Platz zwei der Norddeutschen Meisterschaft, zu der 18 Frauen ange-
treten waren. Mit Marlies Engler (Oyten), die mit 3:58:59 Stunden als Zweite der W 40 Läuferinnen knapp unter vier Stunden blieb,
und der Achimerin Kersten Sommer-Schmidt, die ihr Ergebnis vom Hitzemarathon Anfang Mai in Hannover um mehr als eine halbe
Stunde auf 4:05:06 Stunden verbesserte und damit Sechste der W 45 Seniorinnen war, wurden die LGKV-Läuferinnen hinter dem
starken Trio vom TV Sottrum Zweite der Mannschaftswertung. Als vierte LGKV-Marathonfrau benötigte Sigrid Bracht (Oyten)
4:23:36 Stunden und war damit Dritte der W 50 Seniorinnen.
Zweitschnellster Mann der LGKV-Auswahl wurde der Oytener Walter Laum, der als 73. der Gesamtwertung 14. der M 40-Senioren
wurde. Als 77. und 16. der M 40 verbesserte sich der Achimer Thorsten Schwarz in seinem erst zweiten Marathonlauf auf 3:45:15
Stunden. Damit erreichte die Mannschaft Böhm, Laum und Schwarz Platz neun von zwölf gewerteten Mannschaften.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 5. Oktober 2007
LGKV-Mannschaft solo zum Titel
M 40/45-Team beim Marathon vorn

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden-Achim. Die Sportart Leichtathletik ist mit ihrem komplizierten Regelwerk immer ’mal für Überraschungen gut! Wegen der
umstrittenen Unterscheidung von Brutto- und Nettozeiten verzögerte sich die Auswertung der im Rahmen des Bremen-Marathons
durchgeführten Norddeutschen Meisterschaft und brachte nun den LGKV-Senioren der Altersklassen M 40 und 45 die angenehme
Überraschung, Norddeutscher Mannschaftsmeister geworden zu sein. Der Titel geht an den Oytener Walter Laum und die Achimer
Thorsten Schwarz und Carsten Höhn. Es ist nicht ihre Schuld, als einzige Mannschaft in dieser Doppelaltersklasse gewertet zu
werden, wenn sich nicht mehr Läufer für die Meisterschaft melden lassen. Im Gegensatz zur Einzelwertung, die die Teilnahme von
mindestens drei Läufern erfordert, wird der Meistertitel für Mannschaften, deren Leistung durch Zeitaddition ermittelt wird, auch
dann vergeben, wenn nur ein Team antritt. Die drei LGKV-Läufer können sich also auf den baldigen Empfang der Meisterwimpel
freuen.

NORDWEST ZEITUNG vom 5. Oktober 2007
Gute Resultate am Saisonende
Leichtathetik: Zwei junge Friedrichsfehner behaupten sich -- Teamwettkampf

Friedrichsfehn.
Den Niedersachsentitel im Mannschaftswettbewerb in der Leichtathletik konnten die A-Jungen der SG Friedrichs-
fehn/Delmenhorst in diesem Jahr nicht verteidigen. Bei herrlichem Spätsommerwetter in Wunstorf erzielten einige Starter zum
Saisonende jedoch noch sehr gute Ergebnisse. Allen voran Volker Kinast, der sich zum Saisonende in zwei Disziplinen verbessern
konnte. Herausragend war sein Lauf über die 400-m-Strecke. Mit 51,02 Sekunden verbesserte er seine letztjährige Zeit um fünf Se-
kunden und belegt derzeit in der Bestenliste des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes den zweiten Platz. Außerdem trat
Volker im Rahmen dieses Wettbewerbs im Weitsprung an und übertraf mit 6,07 m erstmals die 6-m-Marke. Mit übersprungener
Höhe von 1,76m war Tim Jürgens bester Hochspringer der SG. Die 4 mal 100-m-Staffel in der Besetzung Ihno Fehrendt, Volker
Kinast, Timo Schulze und Kevin Lersch lief dann zum Abschluss noch eine gute Zeit von 45,10 Sekunden.  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 6. Oktober 2007
LG Peiner Land gewinnt Wasserschlacht
Leichtathletik: Jungen sind Landesmeister -- Mädchen ersatzgeschwächt Neunter

Dauerregen und Bestleistungen bei den Mannschaftwettkämpfen in Wunstorf: Ein völlig verregneter Tag, an dem die Walze regel-
mäßig das Regenwasser von der Tartanbahn saugte, und trotzdem erzielte die LG Peiner Land mit ihrer Schülermannschaft einen
hervorragenden ersten Platz. Mit 10 653 Punkten erreichten sie 327 Punkte mehr als die zweitplatzierten Osnabrücker. Die Celler
lagen weit abgeschlagen mit 9203 Punkten auf Platz 3.
Die Peiner Leichtathleten hatten sich für den Start in der Gruppe 1 entschieden. Hier gingen sie in zehn Disziplinen - 100m, Stab-
hochsprung, Diskus, Weitsprung, 1000m, 80m Hürden, Kugel, Hochsprung, Speer und 4x100m an den Start. Der Dauerregen ließ
sogar persönliche Bestleistungen mit dem Diskus zu. So lieferten sich Alexander Krause, Thomas Pfitzner und Hendrik Bollmann
einen vereinsinternen Kampf um die größte Weite. Krause warf die Diskusscheibe schließlich 36,32m weit und freute sich über
diese persönliche Bestleistung ebenso wie Pfitzner (35,00m) und Bollmann (31,06).
Für Thomas Pfitzner zog sich besonders der Stabhochsprungwettbewerb in die Länge. Wegen der Anfangshöhe von 1,80m musste
Pfitzner mehr als eine Stunde warten bis er bei 2,50m einstieg und schließlich über 3,10m sprang. Bei den Mädchen der LG Peiner
Land fielen drei Athletinnen krankheitsbedingt aus, so dass nicht alle Disziplinen besetzt werden konnten. Daher landeten sie am
Ende "nur" auf Platz 9, die Schülerinnen vom MTV Vechelde erreichten sogar Platz 8. 17 Teilnehmer von der LG und 370 Athleten
insgesamt tummelten sich im Regen und unter der kleinen Tribune des Barne-Stadions in Wunstorf.
Trainer und Betreuer jagten von einer Disziplin zur anderen, um ihre Athleten mit Tipps und Regenschirmen zu versorgen. "Dieser
letzte Saison-Wettkampf ist ein schöner Abschluss, da alle Schüler in einer Großmannschaft kämpfen und es weniger um individu-
elle Ergebnisse geht", ziehen Helmward Möller und Siggi Mildner ihr Fazit. (mil)

STADER TAGEBLATT vom 6. Oktober 2007
VfL-Mädchen brechen den Bann
A-Schülerinnen des VfL Stade holen überlegen die Landesmeisterschaft

Kreis Stade
(st). Die Zeit war reif. Nach zwei zweiten Plätzen bei den Niedersächsischen Mannschaftsmeisterschaften der ver-
gangenen zwei Jahre krönten die A-Schülerinnen des VfL Stade nun ihre Saison. Überlegen wurden sie in Wunstorf Niedersachsen-
meister in der so genannten “Deutschen Schüler Mannschaft-Meisterschaft-Gruppe 1”. Bei diesem Wettkampf werden pro Verein
zwei Mädchen in neun leichtathletischen Disziplinen gewertet. Am Ende gewinnt der Verein, der die meisten Punkte hat. Da dieser
Titel auch viel über die Grundlagenarbeit eines Vereins aussagt, bedeutet der Sieg auch dem Trainertrio um Matthias Meier, Willi
Wieboldt und Friedhelm Hoefer sehr viel. Schließlich gelang es den Trainern auch, am Ende dieser langen Saison alle 14 Athleten
noch einmal zu motivieren und sie in Topform an den Start zu bringen, und dies bei teilweise strömendem Regen und sehr herbst-
lichen Temperaturen.
Doch hochmotiviert waren die Staderinnen ohnehin. Im Vorjahresfinale überliefen sie den Sieg vor Augen den letzten Staffelwechsel
und alle Titelträume waren zerplatzt. Somit spornten sich die Mädchen in diesem Jahr auch gegenseitig immer wieder zu Höchst-
leistungen an. Hochkonzentriert starteten die Schülerinnen mit Hochsprung und Diskuswerfen in den Wettbewerb. Finnja Zurek und
ihre Freundin Henriette Hennings übersprangen jeweils 1,52 m. Marie von Holten warf den Diskus auf 22,64 m und Henriette
Hennings blieb mit 26,50 m auch nur knapp unter ihrer Bestleistung. Henriette musste an diesem Tag allerdings hin- und herpen-
deln. Hochsprung, dann Spikes aus, Turnschuhe an und rüber zur Diskuswurfanlage. Solche Kapriolen werden jedoch für die Mann-
schaft gern hingenommen. Anschließend stürmte Kreske Brunckhorst bei starkem Gegenwind in 12,49 sec. über die Hürden. Es
blieb die mit Abstand beste 80m-Hürden-Zeit an diesem Tag. Dank Finnja Zureks 13,54 sec. gingen die Staderinnen nun erstmals
in Führung und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Im Gegenteil: Dank 24,07 m (Sirkka Lachmann) und 28,10 m
(Henriette Hennings) im Speerwerfen, 13,61 sec. (May Britt Hoefer) und 13,65 sec. (Kreske Brunckhorst) im 100 m-Lauf, 2:34,1
min. (Meike Kehnen) und 2:35,3 min. (Hannah Schmidt) im 800 m Lauf baute die VfL-Mannschaft die Führung kontinuierlich aus.
Eng wurde es nur noch einmal im Weitsprung, als Kreske Brunckhorst und May Britt Hoefer reihenweise ungültige Versuche hin-
legten. Zwar waren alle Sprünge weit, doch immer war die “rote Fahne” oben. Zuverlässig hingegen Kim Heuer mit ihren 4,56 m und
auch May Britt Hoefer brachte noch einen gültigen Sprung in die Grube. Im Kugelstoßen zeigten Lisa von Holten und Finnja Zurek
mit 9,81 m beziehungsweise 10,02 m gute Leistungen.
Abschließend musste nur noch das Staffelholz ins Ziel gebracht werden. Die Sportlerinnen entschieden sich für sichere Wechsel.
Letztendlich sicherten Alexandra Rauschgold, Lisa von Holten, May Britt Hoefer und Johanna Kaiser in 53,22 sec. den lange er-
sehnten Niedersachsenmeistertitel. Mit insgesamt 8871 Punkten lag der VfL Stade am Ende über 200 Punkte vor dem LAC
Emden.

DELMENHORSTER KURIER vom 6. Oktober 2007 (Auszug -- Nur NDM)
Respektable Ergebnisse
Athleten des Laufclubs Delmenhorst in toller Spätform

Von unserem Redakteur Sascha Eggebrecht
Delmenhorst. Beim 3. swb-Marathon in Bremen wurden gleichzeitig die Norddeutschen Meisterschaften über die Königsdisziplin
ausgetragen. Drei Aktive des Laufclubs 93 Delmenhorst stellten sich den Anforderungen der Strecke über 42,195 Kilometer sowie
über die halbe Distanz. Robert Gaida setzte sich mit einer hervorragenden Zeit von 2:57:04 Stunden beim Zieleinlauf in Szene und
gewann damit verdient den dritten Platz in seiner Altersklasse M40 der norddeutschen Meisterschaften. Sein Vereinsgefährte
Harald Ziewitz lief nach 4:20:43 Stunden ins Ziel und erreichte damit Platz elf der M50......

NORDWEST ZEITUNG vom 11. Oktober 2007
Löningen holt Landestitel mit tollen Leistungen
Leichtathletik: Schülerinnen A des VfL landen Erfolg im Mannschaftswettbewerb in Wunstorf

Löningen.
Die Leichtathletik-Abteilung des VfL Löningen feiert. Die Mädchen (Schülerinnen A) gewannen jetzt den Titel bei den
Landesmeisterschaften der Schüler- und Schülerinnenmannschaften in Wunstorf. Mit 8068 Punkten siegten sie klar vor dem Team
des Osnabrücker TB, das 7936 Punkte sammelte. Platz drei belegte die LG Eichsfeld mit 7394 Punkten. Imponierend: Löningens
Mädchen verbesserten ihren im Juni dieses Jahres aufgestellten Kreisrekord auch ohne die Leistungsträger Katharina Ludlage und
Lena Brümmer um 203 Punkte.
Los ging es bei niedrigen Temperaturen und Dauerregen mit dem Hochsprungwettbewerb. Sarah Baumann übersprang 1,48 Meter,
Maren Schüler immerhin noch 1,36 Meter. Sarah untermauerte ihre gute Form mit der Zeit beim anschließenden 80-Meter-Hürden-
lauf. Sie kam nach 12,58 Sekunden ins Ziel. Ruth Kramer blieb ebenfalls unter 13 Sekunden (12,93), während Annika Markus
13,96 Sekunden brauchte. Im Ballwerfen (200 Gramm) trumpften Löningens Nachwuchs-Athleten dann ganz groß auf: Mareike
Kleene gelang mit 52 Metern eine neue persönliche Bestleistung. Zugleich katapultierte sie sich mit dieser Leistung auf Platz zwei
der niedersächsischen Bestenliste. Aber auch ihrer Teamkollegin Ruth Kramer gelang mit 42,50 Metern ein toller Wurf. Beim 100-
Meter-Rennen überzeugte Maria Hackstedt mit 13,19 Sekunden. Und obwohl ihr bereits zwei Disziplinen in den Knochen steckten,
kam Sarah Baumann nach 13,66 Sekunden über die Ziellinie. Maria Hackstedt drehte derweil auf. Im Weitsprung gelangen ihr 4,75
Meter, und im Kugelstoßen freute sie sich über die neue persönliche Bestleistung von 9,98 Metern.
Über 800 Meter ließen die Löningerinnen ebenfalls nichts anbrennen und feierten einen Doppelerfolg. Jennifer Beyer gewann das
Rennen in 2:28,73 Minuten. Nadine Aselage wurde Zweite in 2:43,08 Minuten. Mit einer guten Leistung in der abschließenden
4x100-Meter-Staffel sicherten sich die Löningerinnen dann den Landestitel. Jennifer Beyer, Maren Schüler, Mareike Kleene und
Annika Markus benötigten 54,83 Sekunden.
Im Mannschaftswettbewerb kommen in der Leichtathletik pro Disziplin zwei Athleten eines Vereins in die Wertung. Jeder Sportler
darf nur an maximal drei der acht ausgeschriebenen Disziplinen teilnehmen.

NORDWEST ZEITUNG vom 12. Oktober 2007 (Auszug - Nur NDM)
Jürgen Lakeberg läuft in Bremen zur Meisterschaft
Sandkrug.
Norddeutscher Meister der AK 45 und 28. der Gesamtwertung (2:55:29 Std. Brutto): Der Auftritt des Leichtathleten
Jürgen Lakeberg (TSG Hatten-Sandkrug) Ende September beim Bremen-Marathon war ein erfolgreicher. Dabei waren die Beding-
ungen für den Ausdauersportler alles andere als gut, denn es war empfindlich kühl, nieselig und windig. Da war es schon unange-
nehm, als er alleine lief und keinen Schutz durch Mitstreiter bekam.  
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