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------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 3.3. Ergebnisse Hamburg (2./3.2.) Ergebnisse Düsseldorf (16./17.2.) Ergebnisse Soltau (17.2.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zur Übersicht (Extra-Seiten) Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Presseinformation vom 31. Januar 2008 (Von Manfred Scholz) Norddeutsche Hallenmeisterschaften in Hamburg Tschirch startet in Stuttgart Leichtathletik. Zu den Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der norddeutschen Verbände in Hamburg fährt LG-Trainer Werner Scharf am Wochenende mit sieben Athleten. Nina Giebel geht über die 60- und 200 Meter an den Start. Nicole Marahrens will außer 200- auch wieder einmal die 400 Meter angehen. Die Landesmeisterin der vergangenen Woche hat durchaus Chancen auf einen vorderen Platz. Gute Chancen hat bei der A-Jugend auch Amina Ferguen, die Meisterin über 60 Meter Hürden. Sebastian Stöckl geht über 200- und 400 Meter an den Start und Tobias Götze über die vier Hallenrunden (800 Meter). Außerdem mit dabei sind Viktoria Kortegast (60- und 200 Meter) und Jessica Witzel (Drei-, Weitsprung und 200 Meter). Nicht am Start in Hamburg ist Cathleen Tschirch, die sich beim Länderkampf in Glasgow verletzt hatte. Sie ist auf dem Wege der Besserung und hofft, dass sie am Samstag beim 22. Sparkassen-Cup in Stuttgart über die 60 Meter gegen internationale Konkurrenz antreten kann.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. Februar 2008 27 Ostfriesen in Hamburg dabei Ostfriesland (ls). Bei den Norddeutschen Hallen-Meisterschaften und den Winterwurfmeisterschaften der Männer, Frauen und der Jugend starten am Wochenende in Hamburg 27 ostfriesische Leichtathleten. Die Hallen-Meisterschaften werden in der neuen Leichtathletik-Arena ausgetragen. Bei den Winterwurf-Meisterschaften im Hammerwurf der weiblichen Jugend A wird ein spann- ender Zweikampf zwischen Mareike Nannen vom SV Holtland und der Deutschen Meisterin Carolin Paesler (Halberstadt) erwartet. Um den Titel mitwerfen möchte auch Renke Broer (TV Norden) bei der B-Jugend. Vereinskamerad Saarko Eilers hofft im 60-Meter- Sprint auf eine Medaille. Er möchte zudem seine Bestzeit von 7,01 Sekunden knacken und die Sieben-Sekunden-Marke unter- bieten. Vorne mitlaufen möchte auch Anna Raukuc (Emder LG) über 400 Meter Hürden. Gleiches gilt für Hochspringerin Mareike Blum (TV Norden). Nach ihren 1,80 Metern vom letzten Wochenende strebt sie eine neue Bestleistung an. Sie bekommt es mit dem Ausnahmetalent Kimberly Jeß (Rendsburg) zu tun. Die 15-Jährige übersprang bereits 1,90 Meter und gilt als große Hoch- sprung-Hoffnung in Deutschland.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 2. Februar 2008 Das Unternehmen Titelverteidigung muss der Norder TV abblasen Leichtathletik: 4 x 200-Meter-Staffel tritt bei Norddeutscher Meisterschaft ersatzgeschwächt an - Mareike Blum im Hoch- sprung dabei Norden (jan). Bei der Norddeutschen Hallenmeisterschaft des vergangenen Jahres brillierten die Leichtathleten des Norder TV mit dem Triumph in der 4 x 200-Meter-Staffel. Eine Titelverteidigung ist morgen in Hamburg allerdings eher illusorisch. Mit Siewert André ist inzwischen nicht nur der schnellste Sprinter zum Hamburger SV gewechselt sondern mit Paul Thielecke- Klein und Saarko Eilers stehen zwei Leistungsträger nicht zur Verfügung. Während Thielecke-Klein verletzt ist, startet Eilers seinem Alter entsprechend in der Hansestadt in der Jugendklasse. In der Besetzung Carsten Goldenstein, Johannes Peters, Tobias Müller und Sören Vöhrs, die auch über die Sprintstrecken antreten, wollen sich die Norder gegen die voraussichtlich übermächtige Konkurrenz vom SCC Berlin, Hamburger SV und LG Osnabrück achtbar aus der Affäre ziehen. “Wir wollen versuchen, die 1:31,78 Minuten von der Landesmeisterschaft in Hannover zu verbessern”, lautet die Vorgabe von Trainer Hans-Bernd Eilers. Julien Karn hat in der Männerklasse für die 60 m und 200 m sowie im Weitsprung gemeldet. Zehnkämpfer Stefan Küter war in Hannover mit seinen 1,89 m im Hochsprung überhaupt nicht zufrieden. In der neuen Sporthalle neben der Jahnkampfbahn visiert er die Zwei-Meter-Marke an. Mit Roland Isenecker und Ex-Zehnkämpfer Patrick Pfingsten schicken die Norder im Diskuswerfen zwei ganz erfahrene Athleten ins Rennen. Isenecker rechnet sich nach seiner Rückkehr vom TV Langen genau wie Pfingsten einen Platz unter den ersten fünf aus. Im Nachwuchsbereich wird das NTV-Aufgebot von Hochspringerin Mareike Blum angeführt. Die Deutsche Vizemeisterin des Vorjahres hat sich bislang in glänzender Verfassung präsentiert und nutzt den Auftritt in Hamburg zur Formüberprüfung für die in zwei Wochen in Düsseldorf anstehende DM. Bei der männlichen A-Jugend sollte Saarko Eilers den Sprung in den Endlauf über 60 m schaffen, wenn er in die Nähe seiner bis- herigen Bestzeit von 7,01 Sekunden läuft. Neben Eilers komplettieren Dennis Nordmann, Eric Salzmann und Wilke Scheutwinkel, die alle auch die 60 und 200 m absolvieren, die 4 x 200-Meter-Staffel. Wenn es nicht wieder einen Patzer bei den Wechseln gibt, ist trotz der starken Konkurrenz (LG Hannover, LAC Rostock, LG Osnabrück) eine vordere Platzierung möglich. Bei der weiblichen Jugend vertritt Rajke Eilers die Norder Farben über die 60 m. Mit Renke Broer (mJB) und Arne Dittrich (mJA) ist der NTV zudem im Diskuswerfen gut vertreten.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Februar 2008 Schröder und Eckhardt auf Medaillenjagd Asendorf (cgo). Am Wochenende absolviert der seit Jahresbeginn wieder für den TSV Asendorf startende Werfer Sven Schröder seinen ersten Wettkampf im Trikot seines Heimatvereins. Und dafür hat sich der 19-Jährige einiges vorgenommen. Bei den Nord- deutschen Meisterschaften im Winterwurf in Hamburg wird Schröder mit dem Speer antreten. Mit seiner Vorjahresweite von 62,76 Metern ist er an zweiter Stelle gesetzt und gehört damit zum Favoritenkreis. Zeitgleich möchte er sich mit einer Weite von min- destens 60 Metern das Ticket für die deutschen Juniorenmeisterschaften sichern. Ebenfalls in Hamburg am Start ist Vereins- kameradin Neele Eckhardt. Die 15-Jährige wird bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften bei der älteren A-Jugend über 60 Meter und im Weitsprung dabei sein. Dort ist sie an Position vier gemeldet. Über 60 Meter wäre nach Einschätzung von Trainerin Ute Schröder schon der Einzug ins Finale ein großer Erfolg.
Presseinformation vom 3. Februar 2008 (Von Manfred Scholz) Vize-Titel für Marahrens und Ferguen Giebel dritte über 60 Meter Leichtathletik. Nicole Marahrens von der LG Weserbergland kam nach ihrem Landesmeister-Titel in der Vorwoche zum Vize- meister-Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg über 200 Meter. Nach 24,95 Sekunden im Vorlauf steigerte sie sich im Finale auf 24,66 Sekunden und erreichte den Silberrang hinter der Bremerin Stephanie Thumann, die in 24,35 Sekunden siegte. Nina Giebel erreichte nach 25,24 Sekunden im Vorlauf im Finale als Vierte das Ziel in 25,00 Sekunden. Marahrens und Giebel qualifizierten sich damit für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen. Am Tag zuvor wurde Giebel im Finale des 60 Meter-Sprints Dritte in 7,79 Sekunden. Marahrens ging auch wieder einmal über 400 Meter an den Start und belegte in 56,78 Sekunden den fünften Rang. Ebenfalls Vize-Meisterin wurde Amina Ferguen bei der A-Jugend in 8,88 Sekunden über die 60 Meter-Hürden, nachdem sie als Vorlaufsiegerin in 9,16 Sekunden das Finale erreicht hatte. Mit 8,03 Sekunden schied sie im Zwischenlauf über 60 Meter flach aus. Mit dem zweiten Platz in seinem Zeitlauf in 50,53 Sekunden wurde Sebastian Stöckl über 400 Meter bei den Männern Siebter in der Endabrechnung. Über 200 Meter wurde er in 23,16 Sekunden Neunzehnter. Jessica Witzel sprang im Dreisprung mit 11,32 Meter auf Rang Sieben und über 200 Meter wurde sie in 26,64 Sekunden Elfte.
WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 4. Februar 2008 Stolz Norddeutscher Vize: Maues Gefühl, gute Weite VfLer wird mit 7,85 Metern nur von Prah geschlagen Weiter gesprungen als beim Landestitel, weiter gesprungen als bei der Deutschen Hallenmeisterschaft im Vorjahr - trotzdem war VfL-Vorzeige-Leichtathlet Christoph Stolz gestern unglücklich in Hamburg mit seiner Leistung. Ganz unabhängig davon, dass die 7,85 Meter die Vizemeisterschaft hinter dem Olympia-Fünften von 2000, Kofi Prah (Berlin) bedeuteten. Prah gewann mit 7,92 m den Norddeutschen Titel, auch Stolz’ 7,85m sind eine gute Weite. Eine Weite, die den Athleten selbst ein wenig überraschte, denn: “Ich bin irgendwie nicht in den Wettbewerb rein gekommen, fühlte mich im Anlauf langsam und war es auch.” Dafür war die Weite exzellent, was für seine Technik und sein Sprungvermögen spricht. Und das ist erfreulich im Hinblick auf das Olympia- Ticket, um das er in der Freiluftsaison kämpfen wird. Sein Ergebnis gestern: persönliche Hallenbestleistung. Erstaunlich auch trotz mauen Wettkampf-Gefühls: Mit 7,81 und 7,83 Metern legte er noch zwei gute Versuche hin. Der letzte allerdings war nichts - und ausgerechnet im letzten überflügelte ihn noch Prah. Stolz kann es verschmerzen, die deutschen Titelkämpfe in drei Wochen bieten Gelegenheit zur Revanche und die Chance, im Anlauf zuzulegen. Daran arbeiten kann Stolz auch schon am 16. Februar bei einem internationalen Wettkampf in Wien.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. Februar 2008 Mareike Nannen holt Titel mit Bestleistung Leichtathletik: Hammerwerferin triumphiert bei Norddeutschen Meisterschaften Hamburg (hk/ls). Zwei Titel holten ostfriesische Nachwuchs-Leichtahtleten am Wochenende bei den Norddeutschen Meister- schaften in Hamburg. Anna Raukuc (Emder LG) wurde in der Halle ihrer Favoritenrolle bei der weiblichen Jugend über 400.Meter gerecht. Sie siegte in 57,96 Sekunden. Bei den Freiluft-Winterwurfmeisterschaften sicherte sich Hammerwerferin Mareike Nannen (SV Holtland) den Sieg bei der weiblichen Jugend A mit neuer persönlicher Bestweite von 55,40.Metern. Nach ihrem Sieg bei den Landesmeisterschaften setzte sich Anna Raukuc erneut souverän durch. Ihre größte Konkurrentin, Inga-Maria Müller (TSV Wiepen- kathen), wurde wegen Verlassens der Bahn disqualifiziert. Mareike Nannen übertrumpfte bei ihrem Sieg sogar die Deutsche Meisterin Carolin Paesler (Halberstadt). Während die Ostfriesin ihre persönliche Bestleistung um 20.Zentimeter verbesserte, kam die favorisierte Paesler lediglich auf 53,03 Meter. Saarko Eilers vom TV Norden verpasste die angestrebte Medaille über 60 Meter. In für ihn mäßigen 7,23 Sekunden belegte er Rang acht. Seine Bestzeit steht bei 7,01 Sekunden. Mareike Blum (TV Norden) wurde Vizemeisterin im Hochsprung der weiblichen Jugend A mit 1,75 Metern. Den Sieg sicherte sich Kimberley Jeß (Rendsburg). Die 16-Jährige übersprang 1,85 Meter. In neuer Besetzung kam die Norder 4x200-Meter-Staffel bei der Jugend A auf Rang drei. Carsten Goldenstein, Johannes Peters, Tobias Müller und Sören Vöhrs waren mit ihrer Zeit von 1:31:76 Minuten nicht zufrieden.
Presseinformation vom 5. Februar 2008 (Von Markus Steinbrück) Jana Sussmann souverän Nordmeisterin Winsen. Auch nach dem fünften Wettkampfwochenende des neuen Jahres bleibt Jana Sussmann die schnellste deutsche Jugend- liche über 800 Meter. Diesen Status unterstrich die 17-Jährige von der LG Nordheide eindrucksvoll bei den norddeutschen Hallen- Meisterschaften in Hamburg. Mit sechseinhalb Sekunden Vorsprung gewann die fünffache Niedersachsenmeisterin 2007 den 800- Meter-Lauf der weiblichen Jugend A. Sussmann beendete die vier Hallenrunden in 2:11,15 Minuten, die norddeutsche Vizemeister- in Franziska Turley (SC Potsdam) folgte erst nach 2:17,54 Minuten. In der Leichtathletikhalle an der Krochmannstraße waren Leichtathleten aus den acht norddeutschen Bundesländern Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg- Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt am Start. Für weitere einstellige Platzierungen konnten aus Landkreissicht lediglich die Staffeln sorgen. Konkurrenzlos lief die 4 x 400- Männerstaffel der LG Nordheide mit Nils Lasse Gutzeit, Christian Bernau, Torsten Heitmann und Daniel Freund nach 3:31,90 Mi- nuten ins Ziel. Die männliche Jugend der LG Nordheide kam über 4x200 Meter mit Fabian Gilb, Christian Schirner, Dennis Schuler und Riccardo Wopat in 1:39,84 Minuten auf den siebten Platz und das weibliche 4 x 200-Meter-Quartett des TSV Stelle belegte in der Besetzung Svenja Patjens, Christin Blaszkowski, Dorlis Benecke und Jella Heitmann in 1:55,18 Minuten den sechsten Platz. Der mit vielversprechenden Vorleistungen gemeldete Tim Kelly Pahnke (MTV Hanstedt) musste aufgrund einer Viruserkrankung auf seine Starts verzichten.
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 5. Februar 2008 Milik mit 37,80 m auf dem Bronzeplatz Norddeutsche Winterwurfmeisterschaften im Hamburger Stadtpark Lüchow (hc). Ihrem Namen alle Ehre machten die Norddeutschen Winterwurfmeisterschaften am Sonnabend auf der Jahnkampf- bahn im Hamburger Stadtpark. Schien vor dem Wettbewerb der weiblichen Jugend B noch die Sonne, verdunkelte sich der Himmel vor dem ersten Versuch. Pünktlich zu Beginn des Wettkampfes fiel Schnee auf die sechs Wettkämpferinnen hernieder, die auch nach drei Versuchen mit ihren Weiten überhaupt nicht zufrieden sein konnten. Auch wenn es inzwischen aufgehört hatte zu schneien, waren Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt keinesfalls leistungsfördernd. In den letzten beiden Versuchen kamen dann doch noch passable Weiten zustande. So auch bei Anja Milik, die im letzten Durchgang auf 37,80 m kam und den schon sicheren Bronzeplatz verteidigte. Sie lag vor ihrer Vereinskameradin Katharina von der Gablentz, beide TSV Hitzacker, die mit 35,89 m Vierte wurde. Den fünften Platz belegte Theresa Haacke vom SC Lüchow, die nur zwei gültige Versuche zu verbuchen hatte und mit dem letzten Wurf auf 24,77 m ihre persönliche Bestleistung nur um wenige Zentimeter verfehlte. Den Titel der Norddeutschen Meisterin holte wie erwartet Mariel Rose von der LG Nord Berlin mit 45,05 m. Sie lag deutlich vor der niedersächsischen Meisterin Lisa Husmann aus Salzgitter, die 40,55 m warf. Anmerkung Webmaster: Da aus dem vorstehenden Artikel das verwendete Wurfgerät nicht wirklich ersichtlich ist: Es wurde nicht der Winter, sondern der Hammer geworfen. 
DIEPHOLZER KREISBLATT vom 5. Februar 2008 Eckhardt springt aufs Treppchen Platz zwei bei den "Norddeutschen" Asendorf (el). Jubel und Frust gab es für die beiden gestarteten Leichtathleten des TSV Asendorf bei den norddeutschen Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften in Hamburg. Während sich Neele Eckhardt über 60 Meter nun doch den ersehnten DM-Start sicherte und obendrein noch Vizemeisterin im Weitsprung wurde, musste sich Sven Schröder nach einer höchst umstrittenen Kampfrichterentscheidung mit dem Bronzerang im Speerwurf begnügen. Nun hat sie es doch noch geschafft: Neele Eckhardt fährt am 16./17. Februar zu den deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend nach Düsseldorf. Die offizielle Meldefrist war zwar bereits vor über einer Woche abgelaufen. Doch die 15-Jährige nutzte eine Sonderregelung: Danach darf nachgemeldet werden, wenn ein Athlet die Norm nach Meldeschluss auf einer überregionalen Meisterschaft noch erzielt. Die Nachmeldung wird Trainerin Ute Schröder jetzt schnellstens erledigen. Als Siegerin in ihrem Vorlauf über 60 Meter unterbot Neele Eckhardt die Qualifikationszeit in 7,91 Sekunden um vier Hundertstel und freute sich riesig. "An- schließend war natürlich die Luft raus", erklärte Ute Schröder. Eckhardt verzichtete auf den Zwischen- und damit auch auf einen möglichen Endlauf. Dafür konzentrierte sich die 15-Jährige mit Erfolg auf den Weitsprung. Bis zum vierten Versuch führte sie den Wettbewerb der A-Jugend mit Bestleistung von 5,77 Meter an. Erst dann wurde sie von Jana Bindzus (TV Langen, 5,92 Meter) übertroffen. Schröder wird Sieg aberkannt Seinen Einstand im Asendorfer Trikot hatte sich Vereinskamerad Sven Schröder ganz anders vorgestellt. Nicht die äußeren Be- dingungen mit Schnee und Eis am Rande der Wettkampfanlagen waren es, die ihm einen Strich durch die Rechnung machten. Das waren die Kampfrichter. "Der beste Wurf hätte zum Sieg gereicht", war sich Schröder sicher. Doch ausgerechnet diesen eigentlich makellosen Versuch gaben die Kampfrichter völlig überraschend ungültig. Der Grund: Eine neue Regelung besagt, dass der Werfer innerhalb einer Vier-Meter-Zone abwarten muss, bis das Kampfgericht über den Versuch entschieden hat. Und eben diesen Bereich soll der Asendorfer zu früh verlassen haben. Sven Schröder blieb mit einer Weite von 56,80 Metern nur Bronze. Norddeutscher Meister im Speerwurf der Männer wurde mit 61,40 Metern Christian Busch vom SC Magdeburg.
NORDSEE ZEITUNG vom 5. Februar 2008 (Auszug - Ohne Ergebnisspiegel) Jana Bindzus mit neuer Bestleistung Die Langenerin holt sich bei den norddeutschen Meisterschaften den Titel im Weitsprung Hamburg (le). Die Leichtathletikverbände der Länder Niedersachen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt trugen ihre norddeutschen Meisterschaften für Männer, Frauen und Jugend A in der Leichtathletikhalle in Hamburg aus. Aus der Unterweserregion nahmen Aktive der Vereine TV Langen, TSV Wehdel und OSC Bremerhaven teil. Zwei Weitsprungtalente aus dem Cuxland kämpften bei der Titelvergabe mit. Für einen Paukenschlag sorgte die B-Jugendliche Jana Bindzus (TV Langen), die sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 5,92 m den Titel holte. Auch Jendrik Schmidt (TSV Wehdel) sorgte beim Weitsprung der männlichen Jugend A für eine Überraschung. Er wurde mit 6,74 m Vizemeister. Franziska Eggers (OSC) wurde im Hochsprung der weiblichen Jugend mit 1,55 m Siebte. Jana Bindzus hatte bei ihrem Sieg einen über zwei Stunden dauernden kräftezehrenden Wettkampf mit 32 Springerinnen zu be- stehen. Schon im Vorkampf der ersten drei Sprünge deutete Jana Bindzus an, dass etwas in der Luft lag. Schon im ersten Ver- such sprang sie 5,55 m und sicherte sich die Endkampfteilnahme der acht besten Springerinnen für drei weitere Sprünge. Danach folgten Sprünge von 5,68 m und 5,84 m, mit dem sie die Qualifikation zu den deutschen Hallenmeisterschaften schaffte. Sie gab sich damit nicht zufrieden und setzte im letzten Versuch noch einen drauf und sprang 5,92 m. Zweite wurde Neele Eckhardt (TSV Asendorf) mit 5,77 rn und Dritte Kimberly Jeß (LG Rendsburg) mit 5,68 m, der besten deutschem Jugendhochspringerin (1,90 m). Auch die niedersächsische A-Jugend-Hallenmeisterin Linnenbaum hatte das Nachsehen. Jendrik Schmidt bewies bei seinen sechs Weitsprüngen ähnlichen Kampfgeist wie Jana Bindzus. Auch er steigerte sich, ange- fangen mit 6,40 m, von Sprung zu Sprung. Im letzten Versuch stand noch Marcel Schlott (TSV Spandau), der mit einer Bestweite von 7,11 m angereist war, mit 6,72 m an zweiter Stelle. Jendrik Schmidt übertraf als vorletzter Springer mit 6,74 m diese Weite und wurde Vizemeister. Es siegte Martin Neckin (Schweriner SC) mit 6,99 in, die er gleich im ersten Versuch vorgelegt hatte. Die 4x200-m-Staffel der weiblichen Jugend A des TV Langen konnte wegen der großen Verzögerungen beim Weitsprung nicht mehr an den Start gehen. Auch hier hätte der TV Langen ein Wörtchen mitzureden gehabt. Aber der Weitsprung-Wettkampf von Jana Bindzus musste Vorrang haben. Während die Wehdeler Leichtathleten in Hamburg ihre Hallensaison abschlossen, steht für einige Langener Talente am 16. Februar noch die Teilnahme an den deutschen Hallenjugendmeisterschaften in Düsseldorf an. Jana Bindzus wird im Weitsprung, im 60-m- Lauf und mit der 4x200-m-Staffel des TV Langen, zu der noch Stephanie Zwanzig, Kira Hoffmann und Juline Stein gehören, am Start sein. Juline Stein, die amtierenden 400-m-Landesmeisterin, startet zudem auch in ihrer Spezialdisziplin ==> Die weiteren Ergebnisse finden Sie in der Ergebnisliste
OSTFRIESISCHER KURIER vom 5. Februar 2008 Nordmann läuft in Hamburg Bestzeit Hamburg (bup). Mit einer neuen persönlichen Bestleistung hat Dennis Nordmann vom Norder TV bei den norddeutschen Meister- schaften in Hamburg im 200-m-Sprint der Jugendlichen gefallen. In 23,07 Sek. siegte Nordmann in seinem Vorlauf. Bei seinem zweiten Start in der neuen Leichtathletik-Arena erreichte er eine Zeit von 23,98 Sek. und belegte damit in der Gesamtwertung Platz zehn. Sein NTV-Vereinskamerad Erik Salzmann kam in 24,69 Sek. ins Ziel. Die Norder Jugendstaffel trat wegen der Rückenver- letzung von Saarko Eilers und der Erkrankung von Wilke Scheutwinkel nicht an. Carsten Goldenstein als Startläufer des erfolgreichen Norder Männer-Quartetts, das Bronze über 4 x 200 Meter erkämpfte, zeigte mit 22,87 Sek. die beste Zeit im Einzelrennen der NTV-Athleten. Sören Vöhrs kam auf 23,49 Sek. In 23,73 Sek. lief Johannes Peters über die Ziellinie. Kugelstoßer Roland Isenecker wird nach seinem Härtetest in Hamburg wegen einer Schleimbeutelent- zündung im Wurfarm operiert.
WESER KURIER vom 5. Februar 2008 Stephanie Thumann sprintet allen davon Bei Norddeutschen Meisterschaften zwei Mal in der Siegerliste / Michael Kass gewinnt Stabhochsprung Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Als zweifache Titelträgerin kehrte Bremens derzeit schnellste Frau, Stephanie Thumann (Bremer LT/TuS Komet Arsten) von den Norddeutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Leichtathleten in Hamburg zurück. Bei der Jugend wurde Werders Stabhochsprung-Talent Michael Kass einmal mehr seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich den Meistertitel. Über 60 Meter setzte sich Stephanie Thumann mit 7,52 Sekunden gegen Theresia Strecker vom SC Magdeburg (7,56) durch. Über 200 Meter gelangen der 26-Jährigen in ihrem ersten Saisonrennen auf Anhieb 24,35 Sekunden. "Die Bahn in Hamburg ist sehr weich und schluckt viel Energie. Ich denke, dass Stephie mindestens noch zwei Zehntelsekunden schneller laufen kann", sagte Trainer Jens Ellrott. Ihre ausgezeichnete Verfassung demonstrierte die aktuell zu den schnellsten zehn deutschen Sprinterinnen ge- hörende Bremerin als Fünfte des Weitsprungs mit ihrem Satz auf 6,03 Meter. In dieser Disziplin gelang Vereinskameradin Catha- rina Reppin eine positive Überraschung. Die 6,15 Meter bedeuteten am Ende nicht nur neue persönliche Bestleistung und Rang drei, sondern vor allem die Qualifikation für die Deutschen Hallenmeisterschaften am letzten Februar-Wochenende in Sindelfingen. "Drei Sprünge über sechs Meter und vor allem kein einziger ungültiger Versuch demonstrieren Catharinas wiedererlangte Stabilität" freute sich Trainer Jens Ellrott. Riesige Freude gab es auch bei den Leichtathleten des SV Werder. Der 16-jährige Michael Kass überragte die Stabhochsprung- Konkurrenz der Jugend um Längen und siegte mit 4,60 Metern. Nachdem das grün-weiße 4x200-Meter-Staffel-Team bei den Landesmeisterschaften wegen eines unglücklichen Wechselfehlers disqualifiziert worden war, bewiesen Kim-Christoph Jokel, Alexander Thyme, Christoph Kirsten und Bruno-Philipp Gärtner diesmal umso mehr, was in ihnen steckt. Die Männer-Mannschaft zeigte ein hervorragendes Rennen und überquerte die Ziellinie nach 1:30,22 Minuten. Neben dem zweiten Platz bedeutete das die Qualifikation für die Deutschen Hallenmeisterschaften. Bei den Werfern erreichten Epp Shiver (Speer, 35,05 Meter) und Till Hentschel (Kugel, 14,80 Meter) zwei Vizetitel. Finn Schmeling (BLT/TuS Komet Arsten) wurde ebenfalls Zweiter im Diskuswurf der Jugend B mit 35,93 Metern.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 5. Februar 2008 Linda Baldewein fehlt eine Hundertstel Bremen-Nord (mde). Eine hundertstel Sekunde fehlten Sprinterin Linda Baldewein bei den Norddeutschen Hallen-Meisterschaften in Hamburg zum Einzug in den Zwischenlauf. Bei ihrem ersten überregionalen Meisterschaftsstart sprintete die erst 15-jährige B- Jugendliche der LG Bremen-Nord in ihrem Vorlauf auf Rang drei. Allerdings reichte die Zeit von 8,13 Sekunden für Linda Baldewein nicht ganz für den erhofften Einzug in einen der zwei Läufe der Zwischenrunde. Ebenfalls nicht glücklich verlief der Wettkampf von Stabhochspringerin Silvia Janke. Die deutsche Senioren-Vizemeisterin blieb in der Frauen-Hauptklasse nach 2,70 Metern an 2,80 Metern hängen und rangierte damit auf Platz neun.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 6. Februar 2008 Hentel Norddeutscher Meister im Hochsprung Lisa Seeger holt Silber über 800 Meter Cloppenburg/Hamburg. Bei den in Hamburg ausgetragenen Norddeutschen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften der Frauen, Männer und A-Junioren sorgte ein für auswärtiges Vereine startendes Trio von “Ex-Cloppenburgern” für ansehnliche Podestplätze. Eine Woche nach seinem Landestitel im Hochsprung stand der Garther Jan Hentel in der Männerkonkurrenz erneut ganz oben auf dem Treppchen. Mit 2,10 Meter übersprang der für Hannover 96 startende Hentel seine Körpergröße um 15 Zentimeter und ver- suchte sich anschließend dreimal vergeblich an der neuen Bestmarke von 2,16 Metern. Lisa Seeger (LG Hannover) startete in Hamburg zunächst über die 400-Meter-Strecke. In 56,5 Sekunden belegte die 19-Jährige aus Elsten den dritten Rang, dem sie tags darauf in 2:09,59 Minuten über ihre 800-Meter-Spezialdisziplin die Vizemeisterschaft folgen ließ. “Auf den letzten 70 Metern wurden die Beine zu schwer”, musste sich Seeger nur knapp der Potsdamerin Kathrin Traut ge- schlagen geben, während die hohe Favoritin und letztjährige deutsche 1500-Meter-Meisterin Antje Mölder (ebenfalls SC Potsdam) “nur” den für sie enttäuschenden dritten Platz erreichte. Nach seiner Steigerung auf 14,15 Meter musste sich Frederik Branscheidt (Osnabrücker TB) im Dreisprung mit 13,71 Metern be- gnügen. Für den Löninger bedeutete diese Weite den fünften Platz. Nach 7,17 Sekunden im Vorlauf der Männer über 60 Meter schied Dean Dixon (SG Essen-Garthe-Molbergen) im Zwischenlauf aus. Mit 7,14 Sekunden steigerte Dixon allerdings seinen Hallen-Kreisrekord aus der Vorwoche erneut. Dixons Vereinskollegin und A-Juniorin Ronja Geburek lief über 60 Meter im Vorlauf 8,54 Sekunden. Die Cloppenburgerin gehörte zu den jüngsten Teilnehmerinnen und kann noch bis Ende 2011 in der Jugendklasse starten. Fabian Kühling (BV Garrel) gehört seit Jahren im Kreis Cloppenburg zu den größten Nachwuchshoffnungen. Bei seinem Meisterschaftsdebüt in der Männerklasse blieb er über 800 Meter mit 2:04,18 Minuten allerdings weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 6. Februar 2008 Andreas Kuhlen ist im Norden die Nummer zwei Rang zwei über 3000 Meter in 8:44,61 Minuten belegte der LG-Läufer Andreas Kuhlen (Eintracht) über 3000 Meter bei den nord- deutschen Hallenmeisterschaften in Hamburg hinter Oliver Tessenow vom LC Neubrandenburg. Während sich der Mittelstreckler über den gelungenen Ausflug auf die lange Distanz freute, war sein Klubkollege Sören Ludolph weniger zufrieden. Nur drei Tage nach seinem Sieg bei den deutschen Hochschulmeisterschaften hatte der 19 Jahre alte Landesmeister über 800 Meter ein schlechtes Rennen. In 1:55,53 Minuten belegte er knapp hinter Sebastian Möser (Eintracht, 1:55,38 min) Rang sieben. Wiebke Heine vom MTV kam bei den Meisterschaften im Winterwurf mit dem Hammer auf den siebten Platz (35,01 Meter). (B.B.)
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 6. Februar 2008 Matthias Lindner holt die Bronzemedaille Leichtathletik: Norddeutsche Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in Hamburg Helmstedt. Ein kleines Aufgebot aus dem Leichtathletikkreis Helmstedt war in Hamburg bei den Norddeutschen Hallenmeister- schaften und Norddeutschen Meisterschaften im Winterwurf vertreten. Der Landeshallenmeister über 60 Meter vom TSV Helmstedt, Matthias Lindner, erreichte diesmal sein bestes Ergebnis über 200 Meter. Im Gesamtergebnis aller Zeitendläufe holte sich Matthias Lindner in 21,93 Sekunden die Bronzemedaille. Über 60 Meter reichte es am Ende nach einem Vorlaufsieg in 6,93 Sekunden zum fünften Platz. Eine weitere Bronzemedaille errang Linda Scheiding vom TSV Lelm im Diskuswerfen. Sie schleuderte die 1 kg schwere Scheibe im dritten Versuch auf 37,19 Meter. Mit einem undankbaren vierten Platz und 38,97 Metern musste sich Christine Piehotzki, MTV Schöningen, im Hammerwerfen zufrieden geben. Weiter starteten in der männlichen Jugend A über 60 m Lukas Ehrhardt (7,77 Se- kunden), Sebastian Parbst (7,64) und Thomas Ruppelt (7,79). Alle drei Schöninger schieden damit im Vorlauf aus. Thorsten Sievert, MTV Schöningen, lief in der gleichen Klasse über 400 m in 60,63 Sekunden auf den 29. Platz. Alle vier Schöninger wurden in der 4-x-200-m-Staffel in 1:40,48 Minuten noch Achter. Lukas Ehrhardt startete zusätzlich noch im Speerwerfen und Kugelstoßen und belegte hier mit 38,76 Metern und 10,38 Metern den vierten und achten Platz.
NORDWEST ZEITUNG vom 6. Februar 2008 Kuhlen kommt rechtzeitig in Form Leichtathletik: Falkenberger Norddeutscher Vizemeister über 3000 Meter - Seeger holt zwei Medaillen Von Bodo Tarow Hamburg. Der Falkenberger Spitzenläufer Andreas Kuhlen (LG Braunschweig) fiebert dem Höhepunkt der Hallensaison entgegen. Am 23./24. Februar werden im Sindelfinger Glaspalast die deutschen Meistertitel vergeben. Qualifiziert ist der 24-Jährige sowohl für die 800-Meter- als auch für die 1500-Meter-Strecke. “Ich werde kurzfristig entscheiden, welche Strecke ich in Sindelfingen laufen werde”, pokert Kuhlen noch. Dass er derzeit immer besser in Form kommt, demonstrierte er am Wochenende bei den Nord- deutschen Meisterschaften in Hamburg. Als Vorbereitung für die “Deutschen” startete Kuhlen über 3000 Meter und holte in einer Zeit von 8:44,61 Minuten prompt die Silbermedaille. Sieger wurde Oliver Tessenow (Neubrandenburg), der 8:35,25 Minuten be- nötigte. An gleicher Stelle schaffte es die Elstenerin Lisa Seeger (LG Hannover) sogar zweimal auf das Podest. Über 400 Meter bedeutete eine Zeit von 56,50 Sekunden Platz drei. Über ihre Spezialstrecke, die 800 Meter, wurde sie Zweite. In 2:09,58 Minuten musste sie sich einzig der Potsdamerin Katrin Trauth (2:09,09 Minuten) knapp geschlagen geben. Mit deren Clubkameradin Antje Möldner ver- wies Seeger derweil eine deutsche Meisterin auf Platz drei. Sieger der Hochsprungkonkurrenz wurde der Garther Jan Hentel (Hann- over 96) mit 2,10 Meter.
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. Februar 2008 Nadine Zähler nimmt Kurs auf “Deutsche” Wilhelmshaven (kd). Einen hervorragenden zweiten Platz belegte Nadine Zähler bei den Norddeutschen Leichtathletik Meister- schaften der Jugend (15 bis 19 Jahre) im 60 m-Lauf. Für das 15 jährige Sprinttalent aus Wilhelmshaven ein Riesenerfolg. In der neuen Hamburger Leichtathletikhalle schien der Wettkampf aber schon mit dem Vorlauf zu Ende zu sein. Nach einem von einer Konkurrentin verursachten Fehlstart lief Nadine dem Feld mit Verzögerung hinterher, siegte aber dennoch in 7,88 Sekunden. Auch den Zwischenlauf entschied sie in 7,74 Sekunden für sich. Im Finale unterlag sie nur der von München nach Potsdam gewechselt- en Gina Heufelder mit 7,60 zu 7,69 Sekunden, was für beide eine neue persönliche Jahresbestzeit bedeutet. Für das große Ziel, die Endlaufteilnahme bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften am 16./17. Februar in Düsseldorf, muss noch eine Steiger- ung her. Wenn die Folgen der Krankheitspause vollständig überwunden sind, sollte dies möglich sein.
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 7. Februar 2008 Pech - knapp an Bronze vorbei Osnabrück (maa). Kurz nach der Vergabe der Niedersachsen-Titel standen bei den Leichtathleten die norddeutschen Hallen- Meisterschaften in Hamburg auf dem Programm. Die kleine Osnabrücker Delegation ging dieses Mal allerdings leer aus. Pech hatte bei den Männern vor allem 400-m-Läufer Frank Schnieders (LG Osnabrück), der Platz 4 belegte. Der 23-jährige DV-Ange- stellte der Paracelsus-Klinik unterbot zwar die 50-Sekunden-Marke, ganze zwei Hundertstel fehlten ihm aber zu Bronze und einem Podestplatz. Den wusste sich Moritz Höft aus Berlin zu sichern.
NORDWEST ZEITUNG vom 8. Februar 2008 Spelmeyer sprintet auf Platz drei Hamburg/Oldenburg. Recht überschaubar war die kleine Schar Oldenburger Leichtathleten, die sich für einen Start bei den nord- deutschen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend A in Hamburg entschieden hatte. So blieb es am Ende bei einem einzigen Podestplatz durch die Deutsche 200-m-Vizemeisterin des Jahres 2007 in der B-Jugend, Ruth Spelmeyer (VfL). Die gerade in die A-Jugendklasse aufgerückte Oldenburgerin qualifizierte sich im 200-m-Lauf mit einer Vorlaufzeit von 25,48 Sek. für einen der zwei Zeitendläufe. Im ersten dieser beiden Rennen erreichte sie als Siegerin mit 25,21 Sek. eine Zeit, die anlässlich der anstehenden deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf noch Luft nach oben lässt. Im zweiten Endlauf waren dann allerdings zwei Konkurrentinnen schneller, so dass Spelmeyer schließlich in der Gesamtwertung Dritte wurde. Die weiteren Oldenburger mussten sich auf hintere Platzierungen beschränken. So der B-Jugendliche Leonard Hartung (DSC), der in der A-Jugend über 800 m auf 2:06,53 Min. kam. Rieke Stieglitz (DSC) lief bei den Frauen über 200 m in 27,21 Sekunden ins Ziel. Die A-Jugend-Sprinter Lazaro Rivera und Daniel Wendel (beide VfL) kamen über 60 m auf 7,60 bzw. 8,12 Sek. - Rivera legte zudem die 200 m in 24,89 Sek. zurück.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 8. Februar 2008 Sara Schulz immer stärker Bei den Norddeutschen im Hochsprung knapp hinter Schwester Lisa Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann Etelsen. Bei der Norddeutschen Meisterschaft in der neuen Hamburger Leichtathletikhalle warteten die Etelser Zwillinge Sara und Lisa Schulz im Hochsprung der Frauen mit einem fast synchron gestalteten Wettkampf auf. Beide überflogen 1,66 m und belegten damit die Plätze sieben (Lisa) und acht (Sara). Für Sara Schulz, die diese Höhe im dritten Versuch überspringen konnte, war das eine in den letzten Wettkämpfen sich schon andeutende Verbesserung der persönliche Besthöhe um zwei Zentimeter, während Lisa Schulz ihre 1,67 m von der Landesmeisterschaft bestätigte. Für die dritte LGKV-Starterin in Hamburg, Silke Meier, erwies sich die Anfangshöhe von 2,40 m im Stabhochsprung als zu hoch, sie blieb diesmal ohne gültigen Versuch.
Presseinformation vom 10. Februar 2008 (Von Rudi Mayer) Landes-Crossmeisterschaften am kommenden Sonntag in Soltau 647 Teilnehmer aus 104 Vereinen am Start Ein hervorragendes Meldeergebnis liegt dem ausrichtenden MTV Soltau für die am Sonntag im Böhmewald stattfindenden Cross- meisterschaften der Landesverbände Niedersachsen und Bremen vor. Insgesamt haben 104 Vereine 647 Teilnehmer gemeldet, wobei für die 36 zur Austragung kommenden Klassen 680 Nennungen vorliegen. Aus dem Kreis Soltau-Fallingbostel haben die Vereine LG Fallingbostel (6 Starter), TV Jahn Schneverdingen (10) und der MTV Soltau (18) gemeldet. Stark ist die LG Celle Land (24) und der MTV Müden/Örtze (11) vertreten. Mit den zahlenmäßig stärksten Teams reisen die LG Kreis Verden (35), LG Hann- over (29), LG Braunschweig und LG Göttingen mit je 27 Aktiven an. Örtlicher Ausrichter ist die Leichtathletikabteilung des MTV Soltau, die von den 60 eingesetzten Kampfrichtern allein 55 Helferinnen und Helfer stellt. Start und Ziel ist auf dem Nebenplatz des Hindenburgstadions. Die einzelnen Laufstrecken führen durch den Böhmewald, wobei bei zwei von insgesamt neun Läufen der gesamte Anstieg der Rodelbahn bewältigt werden muß. Der erste Lauf wird um 11.00 Uhr durch Bürgermeister Wilhelm Ruhkopf mit dem Lauf der Schülerinnen W 14/15 (66 Aktive) über 2135 m gestartet, der letzte um 14.00 Uhr mit der Männer-Langstrecke und Senioren M 30 - M 45 (77 Starter) über ca. 9400 m. Das zahlenmäßig stärkste Feld (165 Starter) wird um 12.10 Uhr mit dem Lauf der Männer-Mittelstrecke, Junioren, Senioren über ca. 4050 m auf die zwei Runden durch den Böhmewald geschickt. Viele weitere Informationen inclusive der kompletten Teilnehmerliste finden Interessierte auf der Home-Page der MTV Soltau-Leicht- athletikabteilung.
ZEVENER ZEITUNG vom 12. Februar 2008 Ole Harms Norddeutscher Speerwurf-Vizemeister Helge Zabel läuft neue Bestzeit über 400 Meter Zeven/Hamburg (nb). Hamburg hat seit Beginn der Wintersaison eine neue Leichtathletikhalle, die erstmalig Austragungsort einer Norddeutschen Hallenmeisterschaft war. Die Männer, Frauen und A-Jugendlichen ermittelten dort Ihre Meister, während auf der nahe gelegenen Jahnkampfbahn die Werfer zu Gast waren. Auch die B-Jugendlichen maßen sich dort mit Speer, Diskus, und Hammer. Bei Schneegestöber, Sturm und niedrigen Temperaturen konnten die Werfer dabei erneut unter Beweis stellen, dass sie auch das widrigste Wetter nicht davon abhält, Spitzenleistungen mit den Wurfgeräten zu erzielen. Wie schon bei den Landesmeisterschaften in Hannover war es Ole Harms von der LAV Zeven, der sich gleich mit seinem ersten Wurf über 55,66 Meter an die Spitze des Teil- nehmerfeldes setzte. Lange konnte er die Spitzenposition halten, ehe im letzten Versuch der Schleswig-Holsteiner Yannik Beus- hausen von der LG Tönning/St. Peter mit hervorragenden 63,97 Meter die Meisterschaft für sich entschied. Dion Saß, der mit Hoff- nungen auf eine mögliche Qualifikation für die Deutschen Wurfmeisterschaften nach Hamburg gereist war, bereiteten die Witter- ungsbedingungen mehr Probleme, so dass er seine Leistungen nicht ganz abrufen konnte. Am Ende belegte er mit 49,25 Meter Platz fünf. In der neuen, athletenfreundlichen Halle des Hamburger Leichtathletikverbandes waren es vor allem die großen Teilnehmerfelder, die dem Veranstalter Probleme bereiteten. Allein 30 Läufer gingen am Sonnabend bei der männlichen Jugend A über 400 Meter an den Start. Für Helge Zabel, der als frischgebackener Landesvizemeister der B-Jugend die zwei Stadionrunden absolvierte, ging es vor allem darum, erneut eine Spitzenzeit zu laufen. Dies gelang ihm ganz hervorragend. Mit 52,44 Sekunden verbesserte er seine Bestzeit vom vergangenen Wochenende um mehr als zwei Zehntel. Damit war er der Schnellste seiner Altersklasse (Jahrgang 1992) und 14. im Gesamtklassement, das überwiegend von den 19-Jährigen bestimmt wurde. Es gewann Alexander Juretzko von der LG Hannover in überzeugenden 48,56 Sekunden. Der zweite Wettkampftag stand ganz im Zeichen der 200-Meter-Läufe der Männer, Frauen sowie der 18- und 19-Jährigen. 43 Teil- nehmer aus ganz Norddeutschland ermittelten dabei ihren Hallenmeister über die Hallenrunde. Helge Zabel war mit dem Vorhaben nach Hamburg gereist, erstmalig unter 24 Sekunden zu bleiben. Trotz der schlechten Startbahn Nr. 2 konnte er sein Ziel knapp erreichen. Mit 23,97 Sekunden und Platz 22 kehrte er sehr zufrieden von den A-Jugendmeisterschaften zurück.
Presseinformation vom 14. Februar 2008 (Von Markus Steinbrück) Jugend-DM mit Sussmann und Pahnke Winsen/Hanstedt. Eine kleine, aber feine Abordnung schicken die Leichtathleten aus dem Landkreis Harburg am Wochenende zu den 40. Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften nach Düsseldorf. Mittelstrecklerin Jana Sussmann (LG Nordheide) und Hürden- sprinter Tim Kelly Pahnke (MTV Hanstedt) greifen am Sonnabend in der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark ins Geschehen ein. Der Einzug in den Endlauf ist für die 17-jährige Jana Sussmann das Minimalziel, bei optimalen Verlauf kann die norddeutsche 800- Meter-Hallenmeisterin in die Medaillenränge laufen. In der deutschen Hallenbestenliste nimmt sie sowohl über 800 Meter als auch 1500 Meter den zweiten Platz ein. Welche Distanz die Winsener Gymnasiastin in Düsseldorf bestreitet, wird vor Ort entschieden. Die Tendenz gehe allerdings in Richtung 1500 Meter, da dort das größere Potenzial bestehe, so Trainer Gerd Prüsmann. Vom Aus im Vorlauf bis zum Erreichen des Endlaufs ist für den 16-jährigen Tim Kelly Pahnke über 60-Meter-Hürden alles möglich. Das 42-köpfige Teilnehmerfeld liegt von den Vorleistungen her sehr dicht beieinander. Pahnke, der beim Gewinn des Nieder- sachsentitels vier Wochen zuvor exzellente 8,06 Sekunden sprintete, kann die Jugend-DM entspannt angehen. Er gehört noch der männlichen B-Jugend an und ist zwei weitere Jahre bei diesen Titelkämpfen startberechtigt.
Presseinformation vom 14. Februar 2008 (Von Manfred Scholz) Deutsche Jugendmeisterschaften in Düsseldorf Riesenaufgebot des ESV fährt zur Cross-Landesmeisterschaft Leichtathletik. Mit einem kleinen Aufgebot fährt die LG Weserbergland zu den Deutschen Jugendmeisterschaften am Wochen- ende nach Düsseldorf. Jessica Witzel wird im Dreisprung an den Start gehen. Als amtierende Landesmeisterin geht Amina Ferguen über die 60 Meter Hürden und Tobias Götze ist für die 800 Meter startberechtigt. Mit dabei ist auch Steffen Rothmann im Speerwurf. Mit einem Riesenaufgebot von 18 Läuferinnen und Läufern fahren die Crossläufer der LG zu den Landesmeisterschaften nach Soltau. Die Athleten um die neue Abteilungsleiterin Roswita Schlachte vom ESV Eintracht Hameln, dem alle Starter angehören, nehmen in den verschiedenen Altersklassen Strecken zwischen 3,9- und 9,4 Kilometer unter die Füße. Hoffnungen auf Treppchen- plätze haben Ulrike Haskamp, Manfred Bublitz, Joachim Lopatta, Helmut Nothdurft, Philip Priebe sowie Heiko Wolling in den Einzel- und Klassenwertungen. Mit ihnen werden in Soltau Läufer aus 104 niedersächsischen und Bremer Vereinen mit 647 Meld- ungen am Start sein.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 15. Februar 2008 Verband lässt starke LG nicht starten 3 x 1000-Meter-Staffel aus Braunschweig wäre bei DM Medaillenkandidat, hat aber zu schlechte Meldezeit Von Ute Berndt Richtig sauer auf den deutschen Leichtathletik-Verband sind die Läufer der LG Braunschweig. Als Mitfavorit wollten sie am - Wochenende bei der deutschen Hallenmeisterschaft über 3 x 1000 Meter wie im Vorjahr eine Medaille holen, wurden aber nicht zu- gelassen. Die Begründung des Verbandes: Die Meldezeit sei zu schlecht. "Wir sind völlig fassungslos", sagt Trainer Bernd Bröger. Seine Staffel zählt seit Jahren in dieser Disziplin zu den Besten und hat sich für 2008 mit Sören Ludolph aus dem Junioren-Natio- nalkader noch erheblich verstärkt. Ein bisschen ärgert sich Bröger auch über seine eigene Ehrlichkeit. Er hatte bei der Meldung die schwache Zeit angegeben, mit der die LG kürzlich niedersächsischer Landesmeister geworden war. Damals hatte Spitzenmann René Herms gefehlt, weil er gleichzeitig für den DLV beim Länderkampf in Glasgow gestartet war. Und dann hatte sich noch Matthias Jaworski verletzt, so dass die Braunschweiger nur das Nötigste taten, um sich den Titel zu sichern. "Hätte ich eine unserer guten Zeiten aus 2007 angegeben, hätte das keiner gemerkt", vermutet Bröger, dass sein Team für die Titelkämpfe in Düsseldorf im Rahmen der Jugend-Hallenmeisterschaft problemlos angenommen worden wäre. Interventionen bei Bundestrainer von Papen nutzten den Braunschweigern auch nichts mehr, was Bröger wurmt, weil ja schließlich der DLV seinen stärksten Athleten an jenem Tag abgezogen und somit die Vereinsstaffel geschwächt hatte. So müssen die starken LG-Läufer nun enttäuscht zuschauen, wie die Konkurrenz die Medaillen verteilt. Herms hätte zwar an diesem Wochenende erneut gefehlt, weil er im Nationalteam beim Europacup in Moskau startet. Aber mit Sören Ludolph, der Samstag beim internationalen Meeting in Düssel- dorf den C-Lauf über 800 Meter gewonnen hatte, Jonas Hamm, Matthias Jaworski und Andreas Kuhlen hätte Bröger starke Leute mit Medaillenchance gehabt. Stattdessen hat der Verband die aussichtsreichen Braunschweiger ausgebremst. Vielleicht auch, weil er zuletzt zweimal - beim Dopingverdacht gegen Birte Bultmann und beim Startrecht für den Deutschfinnen Jonas Hamm - juristische Niederlagen hinnehmen musste? Kommentar Webmaster: Auch wenn es für die betroffenen Läufer ärgerlich sein mag - DLV und auch der NLV haben hier absolut regelgerecht gehandelt. Qualifikationsnormen, Mindestleistungen und erweiterte Zulassungsbestimmungen zu Meisterschaften gelten auch für die LG Braunschweig. Und so steht es geschrieben in der Ausschreibung: Mindestleistung 3x1000 Meter der Männer: 7:30,20 Minuten Die Mindestleistung muß in der Hallensaison 2008 bis zum Meldeschluß erbracht sein. Weiterhin erfolgt eine Zulassung bis zum 20. Platz der Männer-Bestenliste 2007 über 3x1000 Meter....... Die Zeit der LG Braunschweig in der Hallensaison 2008: 7:52,38 Minuten (reicht also nicht). Und in der DLV-Bestenliste 2007 rangiert die LG Braunschweig mit 7:38,50 Minuten auf Platz 37 (reicht ebenfalls nicht). Wo ist also das Problem des für die 3x1000 m-Staffel der LG Braunschweig verantwortlichen Trainers???" Übrigens: Für die nicht den Regeln entsprechende Angabe z.B. der Braunschweiger Hallenbestzeit 2007 von 7:13,38 Minuten bei der Meldung wäre bereits beim NLV Endstation gewesen, denn der Landesverband überprüft die Meldungen vor der Weitergabe an den DLV. Nachtrag: Durch die LG Braunschweig wurde ein Sonderstartrecht beantragt. Der NLV hat also den Meldebestimmungen ent- sprechend nur den Antrag auf Sonderstartrecht weitergeleitet, das vom DLV abgelehnt wurde. Statement von Bernd Bröger, LG Braunschweig (E-Mail vom 18. Februar 2008) Lieber Klaus Michalski, ich beziehe mich auf Ihren Kommentar zu dem Artikel in der Braunschweiger Zeitung von letzter Woche, der davon handelt, dass die 3x1000-m-Staffel der LG Braunschweig nicht zur DM-Entscheidung zugelassen wurde. Ihr Kommentar ist angesichts des Artikels verständlich und nachvollziehbar. Ich sehe mich jedoch von der Redakteurin der Braunschweiger Zeitung nicht korrekt wieder gegeben und stelle Folgendes fest: Es ist nicht richtig, dass ich die LG-Staffel für die DM in Sindelfingen mit der (zu schlechten) Zeit der NLV-Hallenmeisterschaft 2008 gemeldet und erwartet habe, dass diese Zeit als Qualifikationsleistung angenommen wird. Richtig ist vielmehr, dass ich unsere Staffel mit der Zeit vom Februar 2007 gemeldet und den DLV-Vizepräsidenten Leistungssport, Herrn Emrich, in einem Be- gleitschreiben darum gebeten habe, diese Meldung anzunehmen. Begründet habe ich dies damit, dass uns bei den diesjährigen Landeshallenmeisterschaften unser stärkster Läufer René Herms nicht zur Verfügung stand. Der DLV hatte ihn für einen inter- nationalen Einsatz abgezogen. Unsere Staffel war dadurch geschwächt. Es ist selbstverständlich, dass Nationalmannschafts- einsätze Vorrang haben. Durch die Abstellung von René Herms waren wir jedoch ein Härtefall, der zumindest in unseren Augen eine Ausnahmebehandlung im Rahmen der DLV-Statuten gerechtfertigt hätte. Der DLV hat hier formal korrekt, aber ohne Finger- spitzengefühl entschieden. Mit freundlichen Grüßen Berni Bröger
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 15. Februar 2008 Läuft Schwarz wieder vorne mit? Crosslauf-LM bei Soltau mit zwölf hiesigen Startern Lüchow (hc). Gibt es Medaillen für hiesige Starter? Bei den am Sonntag im Böhmewald stattfindenden Crosslauf-Landesmeister- schaften der Landesverbände Niedersachsen und Bremen können sich einige hiesige Starter Chancen ausrechnen. Und das bei teilweise großer Konkurrenz, denn Ausrichter MTV Soltau freut sich über ein hervorragendes Meldeergebnis. Insgesamt haben 104 Vereine 647 Teilnehmer gemeldet. In 36 Altersklassen werden Titel vergeben. Aus dem Kreis haben der SC Lüchow neun Starter und die TSV Hitzacker drei Aktive gemeldet. Aus der Lüchower Mannschaft ge- hört Rudolf Thiele bei den Senioren M 60 über 6,6 km unter den 19 Gemeldeten zu den Favoriten auf eine Medaille. Gespannt sein darf man auf das Abschneiden von Otto Vaintzettel. Bei seiner ersten LM-Teilnahme kann der mehrfache M80-Landesrekordler aber nicht in seiner Altersklasse, sondern muss über 6,6 km in der M75 starten. Da aber nur zwei Meldungen abgegeben wurden, erfolgt eine Meisterschaftswertung in der M 70. Ob es für Jürgen Schwarz in der M 45 über 9,4 km wie im Vorjahr zu Bronze reicht, bleibt abzuwarten, da er 18 Konkurrenten hat. Auch Petra Haacke trifft über 3,9 km in der W45 auf starke Konkurrenz. Gleich im ersten Wettbewerb mit 66 Läuferinnen der Schülerinnen A geht Lydia Frenzel über 2 km an den Start. Eine bessere Platzierung als ein Rang im Mittelfeld unter den 30 Läuferinnen der W15 wäre für sie ein Erfolg. Ein ebenso großes Teilnehmerfeld erwartet Tom Frenzel und Lennard Frank bei den Schülern A über 2,9 km. In den Jugendwettbewerben starten ferner Sophia Frank und Florian Oswald vom SCL, von der TSV sind Ole Marggraf, Jonathan Hunger und Anna Kunad dabei.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. Februar 2008 Ostfriesen mit guten Medaillen-Chancen Leichtathletik: Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Düsseldorf Düsseldorf (ls). An diesem Wochenende werden in Düsseldorf die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften sowie die Deutsch- en Jugend-Winterwurfmeisterschaften der Leichtathleten ausgetragen. Zehn Ostfriesen sind dabei. Einige von ihnen haben gute Chancen auf eine Medaille. Eine Anwärterin auf Edelmetall ist Mareike Nannen. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Ham- burg warf die 18-Jährige vom SV Holtland mit 55,40 Metern im Schneetreiben und bei Minusgraden eine neue persönliche Best- weite. In dem Wettkampf besiegte die Ostfriesin die Deutsche B-Jugendmeisterin des Vorjahres, Carolin Paesler, aus Halberstadt. In Düsseldorf wird es ein weiteres Mal zu einem packenden Zweikampf zwischen den beiden kommen. Dabei wird es wohl um den Silberrang gehen, der gleichzeitig auch das Ticket für den Junioren-Länderkampf am 2. März in Halle bedeutet. Titel-Favoritin ist Gaby Wolfarth aus Frankfurt, die in diesem Winter bereits über 60 Meter weit geworfen hat. Eine gute Ausgangsposition hat auch Hochspringerin Mareike Blum vom TV Norden. Die A-Jugendliche überquerte im Januar be- reits 1,80.Meter. Damit geht sie mit der viertbesten Vorleistung aller Teilnehmer in den Wettkampf. Anna Raukuc von der Emder LG steht über 400 Meter mit einer Zeit von 56,49 Sekunden auf Platz drei in der Deutschen Bestenliste. Die Läuferin möchte ver- suchen, in einen der beiden Endläufe über 400 Meter zu kommen. Erfahrung sammeln wollen die beiden Georgsheiler Athleten Derk Peters und Lena Saathoff, die beide der B-Jugendklasse ange- hören und bei der älteren A-Jugend starten werden. Peters stellt sich im Kugelstoßen der Konkurrenz und trifft auf U-18 Welt- meister David Storl (Chemnitz), der in diesem Jahr bereits nahe an die 20-Meter-Marke stieß. Saathoff geht im Sprint über 60 Meter an den Start. Ebenfalls über 60 Meter startet Saarko Eilers (siehe nachfolgender Artikel). Der Sprinter vom TV Norden möchte die Sieben-Se- kunden-Marke unterbieten. Seine Bestleistung steht bei 7,01 Sekunden. Eilers startet auch mit der Norder Staffel. Für das Quar- tett stehen Anton Moseev, Dennis Nordmann, Erik Salzmann und Wilke Scheutwinkel bereit.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 15. Februar 2008 Mareike Blum trifft auf Ausnahmetalent Leichtathletik: Norder Hochspringerin startet bei der DM in Düsseldorf - Saarko Eilers verletzt Norden (jan). Das Ding ist ein echtes Schmuckstück: Im Jahr 2005 für stolze elf Millionen Euro aufgepeppt, bietet die Sporthalle im Arena-Sportpark in Düsseldorf alle Annehmlichkeiten, die man für Sport unter dem Hallendach nur erwarten kann und braucht sich vor der direkt nebenan gelegenen imposanten LTU-Fußballarena nicht zu verstecken. Morgen und Sonntag werden in der nord- rhein-westfälischen Landeshauptstadt die neuen Deutschen Jugendmeister der Leichtathletik ermittelt. Im Hochsprung startet mit Mareike Blum das Aushängeschild des Norder TV. Saarko Eilers ist dagegen verletzt und kann nicht antreten. Die Titelkämpfe werden nach 21 Jahren Pause erstmals wieder in Düsseldorf ausgetragen. In 27 Disziplinen kämpfen die besten Nachwuchsathlet- en um die Krone. Sprint-Talent Eilers hatte sich in dieser Saison über die 60 m auf 7,01 Sekunden gesteigert. Doch bereits bei den norddeutschen Titelkämpfen in Hamburg machten dem A-Jugendlichen Rückenprobleme zu schaffen, die immer noch nicht ganz behoben sind. “Saarko ist zu 90 Prozent fit. Das reicht aber nicht, um bei der DM mitzumischen”, sagte Trainer Uwe Schipper. Da mit Eilers auch der stärkste Läufer für die 4 x 200-Meter-Staffel ausfällt, können sich auch Anton Moseev, Dennis Nordmann, Erik Salzmann und Wilke Scheutwinkel die Reise an den Rhein sparen. Mareike Blum hat sich intensiv auf den Saisonhöhepunkt unter dem Dach vorbereitet. Die Deutsche B-Jugendmeisterin von 2006 und Deutsche Hallen-Vizemeisterin des vergangenen Jahres hat sich auf 1,80 m gesteigert und belegt in der Teilnehmerliste Platz vier, die vom Ausnahmetalent Kimberly Jeß (LG Rendsburg) angeführt wird. Sie hat bereits 1,90 m überquert. “Sie ist eine Athletin mit hohem Potenzial”, lobt auch Bundestrainer Dietmar Chounard. Jeß ist mit 15 Jahren zwei Jahre jünger als die Konkurrentinnen. Hinter ihr folgen Anja Saumweber (LG Reischenau, 1,82 m) und die Schwerinerin Laura Lienshöft, die mit 1,81 m nominiert ist. “An Kimberly wird kein Weg vorbeiführen. Dahinter ist aber alles möglich”, sagt NTV-Trainerin Tanja Davids. Der Hochsprung-Wettbe- werb beginnt morgen um 11 Uhr. In Soltau in der Lüneburger Heide werden am Sonntag ab 11 Uhr die Landesmeistertitel im Crosslauf vergeben. Bei der B-Jugend besitzt Oliver Nauermann ebenso gute Chancen wie Waltraud Klostermann bei den Frauen W 45. Elke Gronewold und Susanne Helmers wollen ihren Teil zu einem erfolgreichen Abschneiden der Norderinnen in der Mannschaftswertung beitragen. Bei den A- Schülern startet Holger de Vries.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 16. Februar 2008 Leichtathletik: Peters und Saathoff zur DM nach Düsseldorf Deutsche Jugendhallenmeisterschaften: Georgsheiler sammeln Erfahrungen Georgsheil/Düsseldorf (mü). Bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften der Leichtathletik starten am Wochenende in Düsseldorf mit Lena Saathoff über 60m-Sprint und Derk Peters im Kugelstoßen auch zwei Athleten vom SV Georgsheil. Mehr als wertvolle Erfahrungen bei hochwertigen Wettkämpfen zu sammeln, ist allerdings für die beiden Georgsheiler Nachwuchstalente noch nicht drin, denn beide gehören noch den B-Jugendjahrgängen (16 bis 17 Jahre alt) an, während in Düsseldorf um nationale Titelehren bei den A-Jugendlichen (18-19) gekämpft wird. Die hohen Qualifikationshürden aber haben die beiden Georgsheiler Nach- wuchssportler in der zurückliegenden Hallensaison souverän genommen und mit ihren Leistungen bei den Landesmeisterschaften in Hannover bereits für Furore bei den älteren Jahrgängen gesorgt.
WESER KURIER vom 16. Februar 2008 Deutsche Titelkämpfe mit drei Werderanern Bremen (gol). Drei Hoffnungsträger schickt der Bremer Leichtathletik-Verband zu den am Wochenende im Arena-Sportpark in Düsseldorf stattfindenden 40. deutschen Jugend-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften. Sie kommen alle drei vom SV Werder und starten am Sonntagvormittag. Jeffrey Muldrow und Twum Essel wollen versuchen, über 60 Meter möglichst den Zwischenlauf zu erreichen. Bremens Stabhochspringer Nummer eins, Michael Kass, ist als Zehnter gemeldet und darf sich im Konzert der "Großen" beweisen.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 16. Februar 2008 Naue und Oberschilp: Start mit Wut im Bauch Bremen-Nord/Lemwerder (mde). Bei den gemeinsamen Crosslaufmeisterschafen des Bremer und niedersächsischen Leichtath- letik-Verbandes am kommenden Sonntag ab 11 Uhr in Soltau gehen die Nachwuchsläufer des SV Lemwerder wie auch vor allem die Senioren-Starter der LG Bremen-Nord mit guten Chancen auf vordere Gesamtplatzierungen ins Rennen. Die Lemwerderander setzen dabei in erster Linie über die Mittelstrecke auf ihren schnellen A-Jugendlichen Christian Eichinger (3,9 km) und die beiden Schwestern Mona und Malena Dietel (3,35 km). Für die LG Bremen-Nord gehen die beiden M 40-Läufer Torsten Naue und Andreas Oberschilp nach ihren Rückschlägen bei der Bremer Winterlaufserie mit einer kleinen Portion Wut in die Meisterschaftsrennen. Beide Spitzenläufer haben sowohl über die Mittel- (4,05 km) wie auch die Langstrecke (9,4 km) gemeldet und somit eine doppelte Rehabilitierungschance.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 16. Februar 2008 Hoffnungen auf Medaillen Crosslauf: Dreizehn Athleten aus dem Landkreis in Soltau dabei Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia Diepholz. Eine Woche nach den Kreismeisterschaften in Syke messen sich die Crossläufer des KLV Diepholz mit der landes- weiten Konkurrenz. Insgesamt 13 Athleten aus dem Kreisgebiet haben für die Crossmeisterschaften der Landesverbände von Niedersachsen und Bremen gemeldet. Für den FTSV Jahn Brinkum starten in Soltau Henrike Prokopp (Schülerinnen W 14) und Frank Krüger (Senioren M 40). Als einzige Kreisvertreter nahmen die beiden Brinkumer am vergangenen Wochenende an den Be- zirks-Crossmeisterschaften in Gronau teil: Die frischgebackenen niedersächsische Hallenmeisterin wurde Sechste, Trainer Frank Krüger belegte bei den Männern den siebten Platz. Der LC Hansa Stuhr stellt mit Mario Lawendel, Christian Rettke und Stefan True auf der Mittelstrecke der Männer eine Mannschaft. Das Trio trifft dabei auf über 160 Konkurrenten. Medaillenhoffnungen hegen die Hansa-Senioren Birgit Niemann-Scheffel (W 40), Selma Schneider (W 60), Detleff Lissner (M 50), Werner Wührmann (M 50) und Bernhard Barjenbruch (M 65). Aus Sicht des Kreises am stärksten besetzt ist in Soltau das Rennen über 3,9 Kilometer der männlichen Jugend A. Mit Sebastian Franke (SG Diepholz), Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) und Andreas Reinert (SC Weyhe) wollen gleich drei Athleten in die Entscheidung eingreifen.
NORDSEE ZEITUNG vom 16. Februar 2008 Langens Mädchen kommen groß raus Jana und Juline bei deutscher Meisterschaft Bremerhaven. Am Wochenende wird es für Langens Leichtathleten ernst: In Düsseldorf finden die deutschen U20-Hallenmeister- schaften statt. Die 16-jährige Jana Bindzus und die 15-jährige Juline Stein haben sich in ihren Disziplinen qualifiziert und gehören zu den deutschen Hoffnungsträgern. Jana Bindzus, erst kürzlich norddeutsche U20-Meisterin im Weitsprung geworden, liegt derzeit mit 5,92 m bundesweit an neunter Stelle. Sie gehört in Düsseldorf zu den jüngsten Teilnehmern. Ihr Ziel ist es, den Endkampf der besten Acht zu erreichen. Die ma- gische 6-Meter-Marke ist eine weitere Herausforderung. Jana Bindzus startet außerdem auf der 60-Meter-Sprintdistanz. Für diese Disziplin erreichte sie erst vor kurzem bei den Landesmeisterschaften die Qualifikation und lief 7,91 Sek. Der 60-Meter-Lauf findet zwei Stunden vor dem Weitsprung statt. Das empfindet sie als genau passenden Zeitabstand, um richtig wach zu werden und die Maximalgeschwindigkeit noch einmal zu mobilisieren. Mehr als den Vorlauf über 60 Meter will sie hier nicht bestreiten. Die 400-Meter-Spezialistin Juline Stein, im Januar schon Landesmeisterin der B-Jugend in tollen 58,23 Sekunden, ist die jüngste Teilnehmerin der Meisterschaft und muss sich gegen drei Jahre ältere Läuferinnen behaupten. In diesem Alter sind das enorme Unterschiede, doch man darf Juline Stein nicht unterschätzen. Bei den Landesmeisterschaften gewann sie mit einem Vorsprung von 1,5 Sekunden. Mit stärkerer Konkurrenz ist sie möglicherweise in der Lage, 57,50 Sekunden zu laufen. Das könnte - je nach Stärke der Konkurrenz - sogar für den Endlauf am Sonntag reichen. Juline Stein verfügt über einen leichten Laufstil, der sehr ent- spannt wirkt. Das könnte das Rezept für eine tolle Zeit sein. Sicher gilt auch für sie, gegen eine gute Konkurrenz erst einmal zu bestehen. Mädchenstaffel Beim TV Langen haben sich außerdem die Mädchen zu einer guten 4-mal-200-Meter-Staffel formiert, die in Düsseldorf ebenfalls dabei ist. Jana Bindzus, Stephanie Zwanzig, Juline Stein und Kira Hoffmann wollen zeigen, wie schnell sie sind. In einem Staffel- lauf ist alles möglich, auch wenn die Leichtathletik-Hochburgen wie Leverkusen, Chemnitz, Mainz, Frankfurt und Neubrandenburg kaum zu schlagen sind.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 18. Februar 2008 Maren Kock von der Rolle Düsseldorf. Mit einer Enttäuschung endeten die Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend in Düsseldorf für Mittelstrecklerin Maren Kock, während sich Hürdenläufer Jens Kösters über den siebten Platz freuen konnte. Für die Mitfavoritin im 1500-m-Lauf Maren Kock (LG Emstal Dörpen) war schon nach dem Vorlauf, den sie als Fünfte in schwachen 4:47,32 Min. beendete, der Traum vom guten Abschneiden beendet. "Diese Zeit ist sie vor zwei Jahren schon rückwärts gelaufen", rätselte Trainer Arno Kosmider über Ursachen. Vielleicht kam dieser DM-Start nach einem grippalen Infekt, der Maren im Januar zum Startverzicht bei zwei Hallen-Landesmeisterschaften zwang, zu früh. "Endlich durch Vor-, Zwischen- und Endlauf glatt durchgekommen", dürften Hürdenläufer Jens Kösters (LG Papenburg/Aschendorf) und Trainer Hermann-Josef Meyer aufgeatmet haben. Bisher hatte Jens mehr Pech als Glück bei Deutschen Meisterschaften. Das war jetzt anders. Im Vorlauf über 60-m-Hürden lief er als Sieger (8,14 Sek.) eine neue Bestzeit. Mit dem zweiten Rang im Zwischenlauf (8,16) hinter dem späteren Jugendmeister qualifizierte er sich für das Finale. Dort konnte er nicht ganz diese Top- zeiten wiederholen, erreichte aber mit immer noch guten 8,22s den siebten Platz.
Presseinformation vom 18. Februar 2008 (Von Manfred Haacke) Rudolf Thiele und Otto Vaintzettel gewinnen Titel für den SC Lüchow Landesmeisterschaften im Crosslauf in Soltau Lüchow. Letztlich keine Überraschung war der Titelgewinn von Rudolf Thiele in der Seniorenklasse M 60 am Sonntag bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Soltau. Im Lauf der M 50 und älteren Läufer über 6,6 km lief Thiele nach dem Start mutig in der Spitze mit. Bei hervorragenden Bedingungen mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und herrlichem Sonnenschein musste Thiele nach einer kleinen 1 km-Runde auf der restlichen zwei längeren und anspruchsvollen Runden doch einige jüngere Läufer davon ziehen lassen. Der Sieg in der Altersklasse, den er kontrolliert im Auge hatte, ließ er sich mit 25:09 Min. und einem Vorsprung von einer Minute nicht nehmen. Otto Vaintzettel war mit 82 Jahren ältester Teilnehmer der Veranstaltung. Er wurde auch nicht Letzter des gesamten Feldes, was er befürchtet hatte. Er lag zwar zwischenzeitlich auf dem letzten Platz, bewies aber Steh- vermögen und konnte noch zwei Läufer einholen, darunter seinen einzigen Mitstreiter in der M 75. Mit 36:23 Min. über 6,6 km ge- wann Vaintzettel die Altersklassenwertung. Im Vorjahr noch Dritter wurde Jürgen Schwarz (ebenfalls SC Lüchow) auf den an- spruchsvollen 9,4 km in diesem Jahr 4. der M 45. Der Grund lag nicht an der Form, sondern dass ein jüngerer Läufer in diese Seniorenklasse nachgerückt war. Schwarz lief 34:59 Min. Ole Marggraf (TSV Hitzacker) überraschte beim Cross in Soltau. War er über sein Abschneiden in der Halle noch enttäuscht, zeigte er sich mit seinem 6. Platz unter den 32 Läufern der Jugend A mit 12:43 Min. über 3,9 km sehr zufrieden. In der zweiten Runde gab er richtig Gas und konnte einige Plätze nach vorne laufen. Langsam kommt auch Lydia Frenzel vom SC Lüchow wieder in Form. Nach überstandenen langwierigen Erkältungen erreichte sie bei den Schülerinnen A-W 15 als Zwölfte den erwarteten Platz im Mittelfeld. Sie lief über 2,1 km 8:27 Min. Weitere Ergebnisse: Schüler A-M 15 (2,9 km): 21. Lennard Frank in 10:54 Min., Schüler A-M 14 (2,9 km): 21. Tom Frenzel in 11:22 Min., Männliche Jugend B (3,35 km): 32. Florian Oswald in 11:54 Min., Weibl. Jugend B (3,35 km): 16. Sophia Frank (alle SC Lüchow) in 13:13 Min., Weibl. Jugend A (3,35 km): 12. Anna Kunad in 13:09 Min., Männl. Jugend A (3,9 km): 19. Jonathan Hunger (beide TSV Hitz- acker) in 13:22 Min.
GOSLARSCHE ZEITUNG vom 18. Februar 2008 Leichtathletik: Julia Maaß erreicht bei DM mit Bestzeit den Endlauf Persönliche Bestzeit mit 7,68 Sekunden im Zwischenlauf und damit Finale über 60 Meter bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten erreicht - dass es für Julia Maaß dort dann nur zum achten Platz langte, nahm die für den MTV Jahn Schladen startende Goslarerin nicht krumm. “Unter den gegebenen Umständen war einfach nicht mehr drin”, meinte sie nach Abschluss der Wettkämpfe. “Ich bin zufrieden. Das war doch noch ein gelungener Abschluss der Wintersaison.” Die war nicht nach Wunsch ver- laufen, und so war schon im Vorfeld das Ziel der 17-Jährigen der Einzug ins Finale gewesen. Erst eine Woche hatte sie zuletzt beschwerdefrei trainieren können, außerdem sich lange mit einem hartnäckigen Virus plagen müssen. (sg)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Februar 2008 Anna Raukuc sprintet zur Silber-Medaille Düsseldorf (ls). Zwei Medaillen holten die ostfriesischen Leichtathleten bei den Deutschen Hallenmeisterschaften und Winterwurf- meisterschaften der Jugend in Düsseldorf. Anna Raukuc von der Emder LG wurde Vizemeisterin über 400 Meter der A-Jugend; Hammerwerferin Mareike Nannen erreichte mit persönlicher Bestleistung Rang drei. Anna Raukuc gewann am Sonnabend ihren Vorlauf in 56,43 Sekunden. Es war die zweitbeste Vorlaufzeit aller Teilnehmerinnen. In ihrem Endlauf siegte sie gestern erneut mit neuer Bestleistung von 56,25.Sekunden. In der Addition der vier Endläufe belegte die Emderin Rang zwei. Im Hammerwurf der Jugend A siegte die Frankfurterin Gabi Wolfrath (60,90 Meter). Mareike Nannen steigerte sich im letzten Ver- such zwar auf 54,70 Meter. Doch die Deutsche B-Jugendmeisterin des vergangenen Jahres, Carolin Paesler (Halberstadt), sicherte sich mit 55,16 Metern vor der Ostfriesin die Silbermedaille. Die Norder Hochspringerin Mareike Blum, im Vorjahr Vizemeisterin, erreichte mit 1,70.Metern Rang vier. Es siegte Kimberly Jeß (Rendsburg/Büdelsdorf) mit 1,88 Metern. Die 16-Jährige scheiterte knapp an 1,91 Metern, womit sie die deutsche Hallen-Bestleistung der Jugendlichen eingestellt hätte.
WiLHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. Februar 2008 Sensationeller dritter Platz für Nadine Zähler bei “Deutschen” Wilhelmshaven/Düsseldorf (fd). “Das war unglaublich. I werd‘ narrisch”, das waren die ersten Worte, die Klaus Dröge, Trainer der Leichtathletik-Gemeinschaft Wilhelmshaven (LGW) gestern durchs Telefon brachte. Gemeint war die Leistung seines Schützlings Nadine Zähler, die gestern bei den 40. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf über 60 Meter einen sensationellen dritten Platz erreichte. “Noch am Freitag haben wir an eine kurzfristige Absage gedacht, da Nadine unter Magenschmerzen litt”, erzählte Dröge. Doch die Beschwerden besserten sich, und so stand einem Start in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens nichts mehr im Wege. Doch vor dem ersten Vorlauf-Start musste die 15-jährige Schülerin des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums erst einmal ihre Nervosität bekämpfen. “Sie hat im Vorlauf zum ersten Mal in ihrer jungen Karriere einen Fehlstart hingelegt”, berichtete ihr Trainer. “Man darf dabei aber auch nicht vergessen, dass sie von allen Starterin die jüngste Teilnehmerin war”. Während des Laufes hatte sie ihre Nerven aber im Griff - als Fünftbeste erreichte sie den Zwischenlauf. In dem konnte die LGW-Sprinterin dann ein erstes Ausrufe- zeichen setzen. Mit 7,61 Sekunden lief sie persönliche Bestzeit und qualifizierte sich damit für den Endlauf der besten acht Sprinterinnen. Ihre Jahresbestzeit lag bis dahin bei 7,69 Sekunden. Im Endlauf konnte die junge Jadestädterin dann noch einen draufsetzen. Mit unglaublichen 7,59 Sekunden sprintete sie als Dritte über die Ziellinie. Nur Yasmin Kwadwo (TV Wattenscheid, 7,48) und Susi Zimanyi (LT Oberfranken, 7,56) waren noch schneller. “Es war eine phantastische Leistung, die Nadine gezeigt hat. Die Freude bei allen Beteiligten, auch ihre Eltern waren mit in Düsseldorf, ist riesengroß”, zeigte sich Trainer Klaus Dröge noch Stunden nach dem Wettkampf begeistert.
Presseinformation vom 18. Februar 2008 (Von Manfred Scholz) Nothdurft und Bublitz Landesmeister im Crosslauf Leichtathletik. Mit großem Aufgebot waren die Crossläufer der LG Weserbergland bei den Landesmeisterschaften in Soltau am Start. Die 18 Läuferinnen und Läufer, alle aus den Reihen des ESV Eintracht Hameln, waren bei super Verhältnissen auf land- schaftlich reizvollen Laufstrecken zwischen 3,9- und 9,4 Kilometer erfolgreich unterwegs. Helmut Notdurft triumphierte nach seiner Wahl zum Sportler des Jahres bei der Sportgala auch auf der 9,4 Kilometer langen Langstrecke, wo er nach 32:29 Minuten als Sieger ins Ziel kam und mit Philip Priebe, Vierter in 32:02 Minuten und Udo Müller siebter in 34:48 Minuten, den 6. Rang in der Mannschaftswertung erreichte. In der Altersklasse M 40/45 holte Nothdurft mit Ian Anderson und Horst–Udo Pätzold den Vize-Titel. In der Männerhauptklasse ging Heiko Wolling in einem Riesenfeld von 138 Teilnehmern an den Start und kam nach 4,05 Kilo- metern in 14:05 Minten als vierzehnter durchs Ziel. Ebenfalls zu Titelehren kam Manfred Bublitz bei den über 65 Jahre alten Senioren auf der 6,6 Kilometer-Distanz in 26.48 Minuten. Zusammen mit Wolfgang Pinkenburg (28:42 Minuten, Platz 13) und Heinz-Georg Schneider (29.58 Minuten, Platz 14) belegte er in der Mannschaftswertung den vierten Platz. "Oldie" Joachim Lopatta wurde Vize-Landesmeister in der Altersklasse der über 75- Jährigen. Er lief die 6,6 Kilometer in 36:41 Minuten, obwohl er meinte, einen schlechten Tag erwischt zu haben. Bei den Frauen wurde Ulrike Haskamp, W 40, Vize-Landesmeisterin in 15:49 Minuten über 3,9 Kilometer. Petra Majewski,W 45, wurde siebte in 17:17 Minuten, ebenso wie Angela Radau mit 18:07 Minuten in der AK W 50. Marion Müller kam in 18:41 Minuten als zehnte und Roswita Schlachte nach 19:42 Minuten als dreizehnte ins Ziel. In der Durchlaufwertung kam die Mannschaft Has- kamp, Majewski und Radau auf Platz elf und Radau, Schlachte und Müller kamen in der AK W50+ auf den dritten Rang.
Presseinformation vom 18. Februar 2008 (Von Markus Steinbrück) Tolle Bestzeit und DM-Silber für Jana Sussmann Winsen/Hanstedt. Nach zwei vierten Plätzen als B-Jugendliche feierte die 17-jährige Jana Sussmann am Wochenende bei den 40. Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften in Düsseldorf ihren bisher größten sportlichen Erfolg. Die Athletin der LG Nordheide gewann mit persönlicher Bestzeit von 4:26,66 Minuten die Silbermedaille im 1500-Meter-Lauf der weiblichen Jugend A. Der Schütz- ling von LG-Trainer André Prüsmann verbesserte sich in zwei Schritten um viereinhalb Sekunden und musste sich in Vor- und End- lauf nur der DLV-Jahresbesten Julia Börner (LAC Erdgas Chemnitz) geschlagen geben. Die neue deutsche Meisterin rannte 4:25,84 Minuten und hatte damit acht Zehntelsekunden Vorsprung vor Jana Sussmann. Trainer und Aktive hatten sich für einen Start über 1500 Meter und damit den steinigeren Weg entschieden. Denn während über 1500 Meter 33 Läuferinnen antraten, waren es über 800 Meter gerade einmal neun. So musste Jana Sussmann bereits im Vorlauf viel Engagement zeigen, um als eine der beiden Ersten direkt ins Finale einzuziehen. Nach persönlicher Bestzeit von 4:28,16 Mi- nuten und Platz zwei hinter Börner meinte sie dennoch: “Ich kann noch schneller!” Dies zeigte die Gymnasiastin aus dem Winsen- er Stadtteil Tönnhausen im Endlauf am Sonntag. Schon kurz nach dem Start übernahm sie die Führungsarbeit und zog das Feld mit konstant hohem Tempo von 35 Sekunden pro 200-Meter-Hallenrunde auseinander. Den finalen Antritt von Julia Börner 300 Meter vor dem Ziel konnte sie zwar nicht kontern, lief aber ihrerseits in keiner Phase Gefahr, die Silbermedaille noch an die letzt- lich drittplatzierte Sena Badane (LC Mengerskirchen/4:28,38 Minuten) zu verlieren. Bereits kurz nach dem Ziel fielen sich Jana Sussmann und Trainer André Prüsmann glücklich in die Arme. Einiges an Lehrgeld zahlen musste dagegen Hürdensprinter Tim Kelly Pahnke bei seiner Hallen-DM-Premiere. Der 16-Jährige vom MTV Hanstedt wurde im zweiten Zwischenlauf über 60-Meter-Hürden nach einem Fehlstart disqualifiziert. Bereits kurz nach dem vermeintlichen Start hatte der Athlet von Trainer Wolfgang Striezel sein Missgeschickt bemerkt und entsetzt die Hände vors Ge- sicht geschlagen. Pahnke befand sich allerdings in guter Gesellschaft, denn in den beiden Zwischenläufen wurden insgesamt vier Athleten disqualifiziert, darunter mit Marco Gehring (LC Cottbus) einer der Top-Favoriten. Auch der Vorlauf gestaltete sich für den Niedersachsenmeister nicht optimal. Er trat gleich in die erste Hürde, musste das Feld von hinten aufrollen, erreichte als Zweiter in 8,33 Sekunden aber noch sicher den Zwischenlauf. Hier hätten bereits 8,26 Sekunden den Einzug ins Finale der besten Acht bedeutet. Pahnkes Bestzeit steht bei 8,06 Sekunden. Der B-Jugendliche ist noch zwei weitere Jahre bei der Jugend-Hallen-DM startberechtigt.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 19. Februar 2008 Cornelia Schwennen überragte Soltau. Die emsländischen Crossläufer erzielten bei den Landesmeisterschaften in Soltau bei "Wintersportbedingungen" mit vier Titeln und drei zweiten Plätzen ein ausgezeichnetes Ergebnis. Die herausragende Leistung zeigte Cornelia Schwennen (Concordia Emsbüren). Sie startete in der Juniorinnenklasse und distanzierte auf der hart gefrorenen 3,9-km-Strecke bei winterlichen Tempe- raturen alle anderen Läuferinnen - auch die Siegerin in der Frauen-Hauptklasse, die mit acht Sekunden Rückstand folgte. Das war bereits der zweite Landestitel in diesem Jahr, denn bei den Hallenmeisterschaften hatte die Emsländerin im 3000-m-Lauf gesiegt. Wie erwartet konnte Favoritin Franziska Deters (LAV Meppen), die im November den DLV-Talentecross gewonnen hatte, ihren Titel verteidigen. Im 2,9-km-Lauf der Schülerinnen siegte sie mit drei Sekunden Vorsprung. Zweite wurde sie zusammen mit Laura Niehaus und Adelheid Angermann in der Mannschaftswertung. Das Schülerinnenteam des VfL Lingen wurde ohne ihre stärkste Läuferin Fiona Supritz Fünfte. Die emsländischen Schüler konnten nicht in die Entscheidungen eingreifen. Rang acht belegte die Mannschaft des VfL Lingen, Platz zehn Sparta Werlte. Katrin Arling (LG Emstal Dörpen), in diesem Jahr schon zweifache Hallen-Landesmeisterin, zählte in der B-Jugend-Klasse (3,35 km) zu den Favoritinnen, konnte aber den klaren Sieg von Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde) nicht verhindern und wurde Zweite. Ihr Vereinskollege Sadik Klingenberg, Mitfavorit bei der A-Jugend, konnte nicht starten, da er bei der Bundeswehr unabkömmlich war. Bei den Senioren (6,6 km) ist Klaus-Dieter Grabowsky (SC Spelle-Venhaus) immer für einen Einzeltitel gut. So auch in Soltau, wo er sich mit riesigem Vorsprung in der Klasse M55 durchsetzte. Die stärkste niedersächsische Ü-60-Mannschaft stellte der VfL Lingen mit Karl-Heinz Schmidt, Hermann Ricke und dem herausragenden Georg Grave, der in der Einzelwertung M60 Zweiter wurde. Die Lingener sicherten sich den Titel vor dem VfL Oldenburg mit dem Meppener Klaus Ortwig. Der für die LG Braunschweig startende Herzlaker Matthias Strotmann wurde Landesmeister mit der Mannschaft M30/35 und Zweiter der Einzelwertung.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Februar 2008 Georgsheiler schnupperten auch DM-Luft Düsseldorf (ls). Neben einer Silbermedaille für die Emderin Anna Raukuc (400 Meter), Bronze für Hammerwerferin Mareike Nannen (Holtland) und Platz vier für die Norder Hochspringerin Mareike Blum hatten sich auch zwei B-Jugendliche vom SV Georgsheil für die Deutschen Hallenmeisterschaften am Wochenende in Düsseldorf qualifiziert. Derk Peters und Lena Saathoff starteten gegen durchweg ältere Konkurrenz und wollten vor allem Erfahrung sammeln. Peters begann seinen Diskuswurf-Wettkampf mit einem ungültigen Versuch, ehe er 14,96 Meter erreichte und einen weiteren ungültigen Wurf folgen ließ. Der beste Niedersachse hatte im Januar bereits 15,32 Meter erzielt. Saathoff ging über 60 Meter an den Start und kam nach 7,98 Sekunden ins Ziel. Ihre Bestzeit liegt bei 7,90 Sekunden.
NORDWEST ZEITUNG vom 19. Februar 2008 Spelmeyer überrascht sich selbst Leichtathletik: 17-Jährige streift nach deutscher Meisterschaft Nationaltrikot über Von Henning Busch Oldenburg. Hochzufrieden ist Leichtathletin Ruth Spelmeyer am Sonntag von den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften nach Oldenburg zurückgekehrt. In der Düsseldorfer Arena, die auch Austragungsort für internationale Meetings ist, war die Nach- wuchssprinterin des VfL Oldenburg am Sonnabend die 200 m in sehr starken 24,72 Sek. gelaufen und hatte damit die Bronzeme- daille gewonnen. “Ich bin absolut zufrieden mit dem dritten Platz und meiner Zeit”, bilanzierte Spelmeyer vor allem mit Blick auf eine schwierige Vorbereitungsphase auf den finalen Wettkampf der Hallensaison. Aufgrund eines längeren grippalen Infektes hatte die 17-Jährige im Dezember und Januar nur eingeschränkt trainieren können und sogar den Verzicht auf die komplette Hallensai- son ins Kalkül gezogen hatte. Doch Spelmeyer biss sich durch und musste nur bei der Landesmeisterschaft in Hannover passen und ihren 200-m-Hallentitel kampflos abgeben. Unmittelbar nach ihrer Genesung wurde die Schülerin des Alten Gymnasiums An- fang des Monats bei den norddeutschen Meisterschaften in Hamburg mit 25,48 Sek. Dritte. Für die deutschen Titelkämpfe hatte Spelmeyers Vereinstrainer Jürgen Wegner vorab einen Platz zwischen vier und sechs als rea- listisches Ziel ausgegeben. Doch Spelmeyer konnte sich mit ihrer 200-m-Zeit gegenüber den norddeutschen Titelkämpfen gleich um 0,7 Sekunden verbessern. “Ich wollte unbedingt unter 25 Sek. laufen - das hat überraschend gut geklappt”, sagte Spelmeyer, deren persönliche Bestzeit 24,23 Sek. beträgt. Nach der Siegerehrung freute sich Spelmeyer besonders über die Einladung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) zur Teilnahme an der 4x200-Staffel im U-20-Ländervergleichskampf, wo sich die besten deutschen Nachwuchssprinterinnen der internationalen Konkurrenz aus Tschechien, Italien, Polen und Frankreich stellen. “Das ist eine tolle Sache, auch weil es mein erster Wettkampf im Nationaltrikot ist”, sagte die Oldenburgerin. Derart motiviert beginnt für Spelmeyer nun die Vorbereitung auf die Freiluftsaison mit vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche: “Ich hoffe, möglichst schnell wieder voll reinzukommen und an meine persönliche Bestzeit heranlaufen zu können.”
WESER KURIER vom 20. Februar 2008 Doppelter Triumph Andreas Oberschilp Crossmeister auf Mittel- und Langdistanz Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Gut aufgeteilt haben sich die Crossläufer vom Marathon Club Bremen und der LG Bremen-Nord die vorderen Platzierung- en in der Gesamtwertung bei den gemeinsamen Bremer und niedersächsischen Meisterschaften in Soltau. Dreimal durfte sogar über den Sprung nach ganz oben auf das Siegertreppchen gejubelt werden. Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord landete einen Doppelsieg in seiner Altersklasse M 40 sowohl über die Mittelstrecke von 4,05 Kilometern (13:06 Minuten) als auch über die Langdistanz von 9,4 Kilometern (32:17), wo er seinen Vereinskameraden Torsten Naue um elf Sekunden hinter sich ließ. Der jüngere Sven Eilinghoff vom Marathon Club gewann die Gesamtwertung der M 35 über die Mittelstrecke in glatten 13 Minuten mit knappem Vorsprung von drei Sekunden vor seinem Verfolger. Bei gutem Cross-Wetter und auf einer obendrein schnellen Strecke mit Start und Ziel im Hindenburgstadion holte Bernhard Memering vom MCB den Gesamt-Vizetitel in der M 50 mit 14:20 Minuten über 4,05 Kilometer. Die M 30 über die Langdistanz beendete sein Klubkamerad Hikmet Ciftci nach 31:36 Minuten ebenfalls als Zweiter. Nur 29:44 Minuten benötigte sein Teamgefährte Ingo Müller in der Hauptklasse. Damit lag er als Gesamtvierter noch vor Embaye Hedrit, immerhin letztes Jahr Dritter der Cross-DM und mit einer Zehn-Kilometer-Bestzeit von weit unter 30 Minuten aus- gestattet, und vor dem ewig jungen Georg Diettrich, beide von der LG Braunschweig. Die LGN-Mittelstrecken-Mannschaft und das MCB-Langstreckenteam erreichten beide Gesamtrang drei.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 20. Februar 2008 Oberschilp und Naue beweisen in Soltau Ausdauerhärte Bei Crosslaufmeisterschaften über 4,05 und 9,4 Kilometer dominiert Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord/Lemwerder. Bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften dominierten Andreas Oberschilp und Torsten Naue von der LG Bremen-Nord die Altersklasse M 40 auch gegen die versammelte niedersächsische Konkurrenz bei den gemeinsamen Titel- kämpfen mit den Bremer Verband in Soltau. In der Bremer Hauptklassenwertung mussten sie sich allerdings den jüngeren Kon- kurrenten geschlagen geben. Für den schnellen Lemwerderaner A-Jugendlichen Christian Eichinger verlief der Meisterschaftsauftritt krankheitsbedingt dagegen etwas unglücklich. Auf der Mittelstrecke über 4,05 Kilometer ging Andreas Oberschilp hier sehr coura- giert zu Werke und lag bis wenige Meter vor dem Ziel vor allen Bremer Kontrahenten. Doch das letztlich etwas bessere Stehver- mögen besaßen die beiden Stadtbremer Sven Eilinghoff (13:00 Minuten) und Aleksejs Podsibjakins (13:05) vom Marathon Club. Für Andreas Oberschilp sprang in 13:06 Minuten neben dem dritten Rang zugleich der Sieg bei den über 40-jährigen vor Torsten Naue (13:36) heraus. Gefrorene Langstrecke Mit der Kurzstrecke in den Beinen bewiesen die beiden LGN-Senioren auch über die schwere gefrorene Langstrecke von 9,4 Kilo- metern mit dem Anstieg zur Rodelbahn im Böhmewald Ausdauerhärte. Andreas Oberschilp startete wiederum fulminant und lief schließlich als 13. ins Ziel. Zwei Positionen zurück folgte erneut Torsten Naue. Mit ihren Zeiten von 32:17 beziehungsweise 32:26 Minuten mussten sie sich zwar mit Ingo Müller (29:44) und Hikmet Ciftci (31:36) wiederum zwei Startern des Marathon Club Bremen geschlagen geben, blieben in der M 40 jedoch ungefährdet. Zusammen mit Markus Fabian (32:33) kam das Nordbremer Trio als zweitbestes Bremer Team hinter dem Marathon Club in der Männergesamtwertung auf den achtbaren vierten Mannschafts- platz. Für Teamwertung durchgelaufen Christian Eichinger ging die erste Runde über die 3,9-Kilometer-Distanz der A-Jugend bewusst ruhiger an, wurde aber dennoch in der zweiten Runde Opfer eines Infektes. Für die Mannschaftswertung lief Eichinger dennoch tapfer durch und erreichte nach 13:08 Minuten hinter seinem Vereinskameraden Waldemar Trudrung (12:54 Minuten) das Ziel. Mit den Rängen zwölf und 17 sowie dem 25. Platz von Thies Wessels (13:56) musste sich das Trio vom SV Lemwerder mit dem fünften Mannschaftsplatz begnügen. Der neu in die Juniorenklasse aufgerückte Karsten Ammermann lief über die Mittelstrecke (4,05 km) in 14:21 Minuten auf Platz 23. Eugen Wessels benötigte für die Distanz 15:23 Minuten und wurde damit Zwölfter in der Altersklasse M 45. Die A-Jugendliche Mona Dietel (15.) und die B-Jugendliche Malena Dietel (14.) aus Lemwerder benötigten für die 3,35 Crosskilo- meter 13:37 beziehungsweise 13:01 Minuten. Gute Mittelfeldplätze belegten die jugendlichen Starter der LG Bremen-Nord. Lisa Sauerwald bewältigte die 3,35 Kilometer in 12:40 Minuten und rangierte damit bei der B-Jugend auf Gesamtplatz zehn. Philipp Thielen beendete nach schnellem Beginn dieselbe Strecke nach 11:39 Minuten auf Rang 24. Der Nordbremer Neuzugang Lukas Raabe (TuS Ofen) feierte in 13:59 Minuten und Rang 26 bei der A-Jugend zudem ein ordentliches Meisterschaftsdebüt im roten LGN-Trikot.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 20. Februar 2008 "Selbstbewusst verkauft" Leichtathletik: Neele Eckhardt und Sarah Nöh bei der Deutschen Meisterschaft Von unserem Redakteur Micha Bustian Düsseldorf. Sie wurde zur Kreis-Diepholzer Sportlerin des Jahres gekürt. Und allein mit der Qualifikation zur Deutschen Leicht- athletikmeisterschaft in Düsseldorf bestätigte sie die Richtigkeit dieser Wahl. Dort legte Neele Eckhardt vom TSV Asendorf noch einen drauf: Im 60-Meter-Sprint erreichte sie Rang zehn im Jahrgang 1992. Für diese Platzierung brauchte es allerdings nur einen Lauf, den Vorlauf. Mit 7,97 Sekunden überquerte sie als Vierte den Zielstrich, was für ein Weiterkommen nicht ausreichte. Aber die Konkurrenz bei diesem Start war auch groß: Links neben Eckhardt stand die Deutsche Meisterin über 100 Meter der B-Jugend- lichen, rechts die topgesetzte Sprinterin. Platz 32 von 56 A-Jugendlichen sprang so am Ende heraus. Für Trainerin Ute Schröder "ein super Ergebnis". Wichtig war neben dem Lauf auch das Erlebnis. "Neele hat jede Menge Eindrücke und Erfahrungen gesamm- elt", so Schröder. "Und für die große Konkurrenz hat sie sich auch sehr selbstbewusst verkauft." Jetzt folgt für die Nachwuchs-Sprinterin aus Asendorf erst einmal eine regenerative Pause. Mitte März folgt dann ein Trainingslager in Kienbaum, wo beim Landestrainer Sprung und Sprint jeweils einige Einheiten absolviert werden. Denn Rang zehn soll ja noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Deutlich erfolgreicher, wenn auch für Bayer 04 Leverkusen, war die Heiligenfelder Speerwerferin Sarah Nöh. Sie holte Gold bei den A-Jugendlichen und verteidigte damit ihren Titel. Allerdings legte sie auf ihre Vor- jahresweite noch einmal gut zwei Meter drauf: Die 18-Jährige schleuderte ihr Sportgerät auf 53,38 Meter und distanzierte damit die zweitplatzierte Nicola Leidl um mehr als acht Meter.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 20. Februar 2008 Die Medaillenhoffnungen erfüllt Titel für Birgit Niemann-Scheffel und Frank Krüger bei Landesmeisterschaften im Crosslauf Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia Soltau. Mit einigen Medaillenhoffnungen waren die Läufer des Kreis-Leichtathletikverbandes Diepholz bei den Landescrossmeister- schaften angetreten. Edelmetall gab es am Ende zwar nur zweimal, aber dafür auch gleich in Gold: Birgit Niemann-Scheffel (LC Hansa Stuhr) holte sich den Titel in ihrer Altersklasse W 40, Frank Krüger wurde niedersächsischer Seniorenmeister in der M 40. 550 Athleten aus mehr als 100 Vereinen der Landesverbände Niedersachsen und Bremen gingen bei den Crosstitelkämpfen in Soltau an den Start. Damit trafen die Läufer aus dem Kreisgebiet durchweg in allen Wettbewerben auf starke Konkurrenz. Was besonders die Männer in ihrem Mittelstreckenrennen zu spüren bekamen. 100 Meter nach dem Start musste sich das 140- köpfige Läuferfeld durch ein enges Stadiontor fädeln. Mit Ellenbogeneinsatz wurde anschließend auch auf dem ansonsten nicht allzu schwierigen Kurs gearbeitet. Das Hansa-Trio mit Mario Lawendel, Christian Rettke und Mehrkämpfer Stefan True blieb dabei ohne Chancen auf eine vordere Platzierung. Den Anschluss an die Spitze hielten dafür die beiden Jugendlichen Andreas Reinert (SC Weyhe) und Sebastian Franke (SG Diepholz). Im Rennen der A-Jugend fightete Reinert bis zur Ziellinie, und das wurde be- lohnt: Zeitgleich mit dem Osterholzer Bastian Schwarzat sicherte sich der Weyher Platz acht und schaffte damit gleich bei seinem ersten LM-Start den Sprung aufs Treppchen. Nicht am Start war Tobias Kortas. Aufgrund eines Infektes musste der Stuhrer ab- sagen. Im Rennen der B-Jugend lief Sebastian Franke ein klug eingeteiltes Rennen, in dem er sich auf der zweiten Streckenhälfte noch um zwei weitere Plätze bis auf Rang fünf vorkämpfte. Enttäuschend verlief das Rennen von Henrike Prokopp bei den A-Schülerinnen. Nachdem sich die Brinkumerin vor einer Woche bei den Bezirksmeisterschaften leicht verletzt hatte, blieb der Hallen-Landesmeisterin diesmal nur Platz 17. Sehr gute Ergebnisse er- zielten dagegen in Soltau die Senioren, allen voran Birgit Niemann-Scheffel und Frank Krüger als Überraschungssieger bei den 40 bis 44-Jährigen. Bis zur Siegerehrung wusste die Stuhrerin nicht, wie sie sich im gemeinsamen Rennen der Frauen und aller Seni- orinnen platziert hatte. Am Ende waren es über 20 Sekunden Vorsprung auf die Zweite der W40. Für Niemann-Scheffel steht be- reits am nächsten Wochenende mit dem finalen Lauf der Bremer Winterlaufserie ein weiteres anstrengendes Rennen auf dem Programm. Auch Frank Krüger war im gemeinsamen Langstreckenrennen der Männer und Senioren über seiner Platzierung nicht informiert: "Mir war nur klar, dass ich ganz gut im Rennen lag." Dabei machte Krüger vor allem an den Anstiegen immer wieder Boden gut. Schließlich waren in seiner Altersklasse nur die Bremer Andreas Oberschilp und Torsten Naue vor ihm im Ziel. Krüger konnte damit den Wimpel als niedersächsischer Seniorenmeister in Empfang nehmen. Auch den Hansa-Senioren Werner Wühr- mann, Detleff Lissner und Bernhard Barjenbruch gelang der Sprung unter die Besten. Wührmann und Lissner belegten Platz sieben und acht in der stark besetzten M 50. Barjenbruch wurde Vierter bei den M 65-Senioren.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 20. Februar 2008 Nerkamp holt Niedersachsentitel im Crosslauf Soltau/Garrel. Mit einem Sieg sowie zwei respektablen Platzierungen kehrte das Trio des BV Garrel von den Niedersachsen- meisterschaften im Crosslauf in Soltau zurück. Im Garreler Lager freute man sich nicht nur über den Titel von Jens Nerkamp, sondern auch über die “ Top-Ten”-Plätze von Michael Majewski und Fabian Kühling. Aufgrund seiner letzten Wettkämpfe zählte Jens Nerkamp im Lauf der männlichen Jugend A über 3900 Meter unbedingt zum engeren Favoritenkreis. Der frisch gebackene Weser-Ems-Meister übernahm dann auch kurz nach dem Start die Führung des 35-köpfigen Feldes. Nach der ersten von zwei zu laufenden Runden auf der schnellen Strecke im Böhmewald, deren Schwierigkeit in der Überwindung eines steilen Rodelberges lag, führte Nerkamp mit etwa 30 Metern vor dem Göttinger Matthis Reichert. Der Rest des Feldes folgte mit gebührendem Abstand. Auch in der Schlussrunde erwies sich der Göttinger als hartnäckiger Verfolger, der sich in keiner Phase des Rennens geschlagen gab. “Matthis hat mir vor zwei Jahren an gleicher Stelle bei den Norddeutschen um zwei Sekunden den Bronzeplatz wegge- schnappt”, war Nerkamp hoch motiviert und hielt sein hohes Tempo bis ins Ziel durch. Mit der guten Zeit von 12:01 Minuten holte Nerkamp den Landestitel vor Matthis Reichert (12:11) und Arne Ziplys (Post-SV Uelzen/12:23). Jens Nerkamp ist damit nach Eike Carsten Pupkes (2001 und 2003) der zweite Garreler, der in der Jugend eine Landesmeisterschaft im Crosslauf gewann. Zufrieden mit seiner Leistung war auch Michael Majewski. Im Lauf der Schüler M 15 über 2900 Meter verpasste er als Neunter um zwei Sekunden zwar einen Podiumsplatz, lief aber mit 10:08 Minuten ein Klasserennen und ließ manch höher eingestufte Läufer hinter sich. Dank einer starken Schlussphase konnte der bald 15-jährige Nachwuchsläufer noch einige Plätze gut machen. Über- legener Sieger wurde Fabian Brunswick von der LG Braunschweig in 9:32 Minuten. Den wohl besten Crosswettkampf seiner Laufbahn lieferte Fabian Kühling ab. Im stark besetzten Lauf der Junioren (U23) über 4050 Meter belegte der Mittelstrecker des BV Garrel einen im Vorfeld nicht erwarteten sechsten Platz und hätte in der Schlussphase fast noch den vor ihm platzierten Tobias Rasper von der LG Osnabrück überholt. Mit 12:54 Minuten lag Kühling nur 24 Sekunden hinter dem Sieger Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden).
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 20. Februar 2008 Titel an Geronimo von Wartburg Crosslauf: Verdener wird als Gesamtdritter Landesmeister der Junioren / Drei zweite Plätze für LGKV Achim/Verden (hbm). Nicht weit hatten es die LGKV-Crossläufer zur Landesmeisterschaft, die in Soltau mit Start und Ziel am Stadion durch den Böhmewald durchgeführt wurde. Mit 34 Athleten aus den LG-Vereinen stellte die LG Kreis Verden eine der größten Vereinsgruppen, für die 246 Euro Startgeld fällig wurde, und war mit einem Meistertitel für Junior Geronimo von Wartburg und acht zweiten Plätzen auch einer der erfolgreichsten Clubs. Im Lauf der Männer, Junioren und Senioren bis M 50 über die Mittelstrecke 4,05 km, zu der 140 Läufer antraten, bestimmte der gerade der Jugendklasse entwachsene Verdener Geronimo von Wartburg bis zur Hälfte des Rennens das Tempo, musste dann aber den besser bergab laufenden Braunschweiger Embaye Hedrit, dessen Wurzeln in Ostafrika liegen, und dann auch den Kirch- dorfer Hannes Bergmann vorbeiziehen lassen. Als Gesamtdritter war er am Ende nach 12:30 Minuten sicherer Landesmeister der Junioren, und mit dem Oytener Thiemo Klein auf Rang 15 der Juniorenwertung sowie dem von Seitenstichen geplagten Verdener Christian Müller auf Platz 19 ergab das noch die Vizemeisterschaft in der Junioren-Mannschaftswertung und Platz acht aller 32 gewerteten Mannschaften ohne Berücksichtigung der Altersklassen. Als jeweils Achte der Senioren-Sonderwertung in diesem Rennen wurden der Achimer Thomas Pfeiffer (M 45) und der Verdener Jürgen Schulze (M 50) zur Siegerehrung gebeten. Mit Schulze, dem Verdener Joachim Strobach und dem Achimer Michael Spöttel gab es noch Platz zwei für die Mannschaft M 50 und älter. Im gemeinsamen Lauf der weiblichen Jugend A und B über 3,35 km gelang der Etelser A-Jugendlichen Katharina Biene als Vize- meisterin ihre Klasse ein starkes Rennen, sie war besonders froh, endlich einmal wieder ein Rennen ohne Asthmabeschwerden laufen zu können. Mit 13 Sekunden Abstand zu Katharina zeigte die Verdenerin Imke Larsen als Achte der B-Jugend-Wertung ihre Fortschritte, als Zwölfte lag auch Claudia Bontjes van Beek (Etelsen) gut im Rennen - und mit Manja Hauschild (Verden) auf Rang 18 ergab das Platz zwei der Mannschaftswertung. Im Rennen der männlichen A-Jugend über 3,9 km lagen die LGKV-Läufer Jan Roseland (Etelsen) und die Verdener Tim Hauschild und Josef Schaller auf den Plätzen 27 bis 29 eng beieinander, damit wurden sie Sechste der Mannschaftswertung. Als jüngste LGKV-Läufer traten die A-Schüler Fabian Schmidt (Oyten) und Matthias Müller (Verden) über 2,9 km an. Auf den Rängen 16 für Fabian und 26 für Matthias in der Wertung M 15 mussten sie erkennen, dass noch viel Trainingsarbeit für bessere Ergebnisse nötig ist. Schade nur, dass kein dritter Läufer für eine Mannschaftswertung zur Verfügung stand.
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 20. Februar 2008 Rita Geßner erkämpft sich Silber Achim/Verden (hbm). Vier Vizetitel verbuchten bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften die starken LGKV-Seniorinnen im Lauf der Frauen, Juniorinnen und Seniorinnen über 3,9 km. Als Gesamt-16. war Birgit Schwers (Verden) Zweite der W 45 Seniorinnen, als Dritte der W 40 Läuferinnen kam die Verdenerin Carola Vömel nicht weit hinter ihr ins Ziel. Vizemeisterin der W 60 Seniorinnen wurde die Verdenerin Rita Geßner, Vierte der W 55 Läuferinnen wurde Christa Liebscher (Achim), und als Siebte dieser Alters- klasse wurde auch Sigrid Bracht (Oyten) zur Siegerehrung aufgerufen. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den TV Norden verfehlte die Mannschaft W 40/45 mit Birgit Schwers, Carola Vömel und der Verdenerin Dominique Pannevis nur knapp die Meisterschaft, deutlicher war da schon der Abstand der W 50-Seniorinnen Christa Liebscher, Cäcilia Apel-Kranz (Achim) und Ursula Siewert (Bassen) auf die Siegermannschaft von der LG Göttingen. Auf der Senioren-Langstrecke über 6,6 km waren mit Jürgen Hold (Verden), Harm-Jürgen Willenbrock (Etelsen) und dem Ueser Dirk-Peter Jäger nur drei Aktive am Start, von denen sich Jürgen Hold als Dritter der M 55 Läufer am weitesten vorn platzierte. Im abschließenden Lauf der Männer über die 9,4 km Langstrecke kam der Verdener Stefan Steinert als 36. einen Platz vor dem Thedinghausener Michael Trense, der damit Fünfter der M 45 Senioren wurde, ins Ziel. Jan Bergmann (Verden) wurde 49. Das war Platz zehn der Mannschaftswertung.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 20. Februar 2008 Am Ende fehlt Kraft: Maaß wird Achte Deutsche Jugendmeisterschaften der Leichtathletik: Sprinterin von Jahn Schladen überzeugt bis zur Endrunde Von Hartmut Mahnkopf Mit einem achten Rang kehrte Leichtathletin Julia Maaß vom MTV Jahn Schladen von den Deutschen Jugend-Hallenmeister- schaften aus Düsseldorf zurück. Sie lief im Finale des 60 Meter-Laufes der weiblichen Jugend die Strecke in 7,79sek. Im Vorlauf war Maaß mit 7,72 sogar Jahresbestzeit gelaufen. Um den Endlauf zu erreichen, musste die Sprinterin im Halbfinale ihre Bestzeit auf 7,68sek steigern. Dabei hatte sie in diesen ersten Rennen einen guten Start und kam jeweils als Zweite ins Ziel. Im Finale machten sich dann die langen Vorbereitungen auf die einzelnen Läufe bemerkbar. Nach einem nicht optimalen Start fehlte der 17- Jährigen am Ende die Kraft zu einer besseren Platzierung. "Ich bin mit dem Erreichten zufrieden. Eine lang anhaltende Beinverletz- ung in den vergangenen Monaten und eine Grippeerkrankung ließen ein besseres Resultat nicht zu", sagte Maaß. Sie hatte sich bis Mitte Dezember gut auf die Hallensaison vorbereitet, doch dann zwang die Verletzung die Sprinterin zu ungeplanten Trainings- pausen. Nach zwei Wochen ohne Beschwerden wollte Maaß in Düsseldorf ins Halbfinale kommen. Von den fast 60 Sprinterinnen erreichten einige Mitfavoritinnen nicht das Finale. Gleichzeitig mit den Hallenmeisterschaften wurden im Freien die Deutschen Jugendmeisterschaften im Winterwurf ausgetragen. Dort belegte die Schladenerin Lisa Husmann (Union Salzgitter) bei der weiblichen B-Jugend im Hammerwurf mit 38,53m Rang zehn. Damit verpasste sie den Endkampf der besten Acht. Deswegen war die Werferin etwas traurig. "Aber das Ergebnis motiviert mich für das künftige Training. Im Sommer möchte ich in Berlin bei den Deutschen B-Jugendmeisterschaften den Endkampf er- reichen", unterstrich Husmann.
PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 20. Februar 2008 Jacqueline Margis holt DM-Platz 6 mit dem Speer Schöner Erfolg für Jacqueline Margis von der LG Peiner Land bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften in Düsseldorf: Die B- Jugendliche erzielte im Speerwurf mit 40,43m den 6. Platz und verbesserte den neun Jahre alten Kreisrekord um 1,25m. “Ich wollte gerne eine Urkunde mitnehmen, hatte aber bei 23 Spezialistinnen kaum damit gerechnet”, gab die Siebenkämpferin zu. Umso größer war die Freude, als ihr im letzten Versuch des Vorkampfes der weite Wurf gelang, es war erst ihr zweiter über 40 Meter. Beobachtet und korrigiert von Bundes- und Landestrainern warf sie im Endkampf nochmal 40,23m und freute sich über den 6. Platz. Bruder Thorsten wollte es seiner Schwester gleichtun, auch er hatte sich im Speerwerfen für die DM qualifiziert. Doch er traf sein Wurfgerät nicht optimal und musste sich mit Platz 13 und 55,63m begnügen. “Wenn es bei den Einzelmeisterschaften gut läuft, kann man die Spezialisten ein wenig ärgern. Läuft es nicht gut, muss man sich nicht grämen, denn die Mehrkämpfe sind für uns ja viel wichtiger und interessanter”, resümiert der Zehnkämpfer. Auch mit dem Weitsprung im Zuge der Deutschen Jugendhallen- meisterschaften hatte er seine Probleme: Von sechs Versuchen waren nur zwei gültig. Am Ende standen 6,84m, der 8. Platz und wenigstens eine Urkunde zu Buche. (gm)
Presseinformation vom 20. Februar 2008 (Von Manfred Scholz) LG Athleten bei Deutschen Meisterschaften erfolgreich Leichtathletik. Jessica Witzel, eine von vier Leichtathleten der LG Weserbergland, die an den Deutschen Jugendhallenmeister- schaften in Düsseldorf teilnahmen, feierte einen erfolgreichen Einstand im Dreisprung. Bei ihrem ersten Einsatz erreichte sie mit 11,89 Meter im Vorkampf das Finale, wo sie sich im letzten Versuch auf 11,95 Meter steigerte und einen beachtlichen achten Platz belegte. Über die 60 Meter-Hürden lief Amina Ferguen im Vorlauf 8,80 Sekunden. Im Zwischenlauf steigerte sie sich auf 8,76 Sekunden und verpasste die Finalteilnahme um 0,03 Sekunden denkbar knapp. Nicht zufrieden war Tobias Götze mit seinem Vorlauf über die 800 Meter. Viele Rangeleien, Tempowechsel und Laufen auf der zweiten und dritten Bahn verhinderten ein Weiter- kommen ins Finale. Am Ende wurde er mit 2:03,33 Minuten siebter seines Vorlaufs. Steffen Rothmann startete bei der männlichen Jugend B im Speerwerfen bei den parallel stattfindenden Winterwurfmeisterschaften. Im zweiten Versuch erzielte er eine neue Bestleistung mit 53,71 Meter und verfehlte als neunter den Endkampf nur um 1,5 Meter.
Presseinformation vom 20. Februar 2008 (Von Markus Steinbrück) Hittfelder Doppelerfolg und starke LGN-Teams Hittfeld/Winsen. Auch ohne Top-Läufer Rolf Helmboldt (muskuläre Probleme) gewannen die Senioren des TSV Eintracht Hittfeld zwei Titel bei den niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften in Soltau. Es blieben die einzigen Erfolge für die Teilnehmer aus dem Winsener Kreisgebiet. Die Grundlage zum Landestitel der Hittfelder Mittelstrecken-Mannschaft M40/45 bildete der starke Auf- tritt von Detlef Peters (1. Platz in 13:37 Minuten) und Lutz Plambeck (3. Platz in 14:28 Minuten) bei den Senioren M45. Gemein- sam mit Axel Schulze, der auf der ebenfalls 4,05 Kilometer langen Strecke der M40 in 14:04 Minuten den 6. Platz erreichte, siegte das Hittfelder Trio mit komfortablen Vorsprung vor LG Göttingen und LG Bremen-Nord. Für den 45-jährigen Detlef Peters aus Rosengarten-Eckel war es der erste Landeseinzeltitel im Crosslauf überhaupt. “Der Sieg kam für mich überraschend, da ich ins- gesamt eineinhalb Jahre verletzt war, mich im Dezember 2006 am Fuß operieren lassen musste und erst im Spätsommer 2007 wieder mit dem Training angefangen habe”, berichtete der sympathische Doppelmeister freudestrahlend. Sein nächstes Ziel sind die deutschen Crosslauf-Meisterschaften am 8. März im thüringischen Ohrdruf, bevor es in den Osterferien mit einer größeren Gruppe ins Trainingslager nach Andalusien (Spanien) geht. Mit vier Medaillen, aber ohne Meisterwimpel, kehrten die Läufer der LG Nordheide von der von 543 Athleten aus 103 Vereinen be- suchten Veranstaltung im Böhmewald von Soltau zurück. Carlotta Meyer-Ranke aus Handeloh fügte ihrer prächtigen Sammlung von zweiten Plätzen auf Landesebene ein weiteres Kapitel hinzu. Diesmal musste sich die 14-Jährige auf der 2,1 Kilometer langen Strecke der Schülerinnen W15 um drei Sekunden Franziska Deters (LAV Meppen) geschlagen geben. Drei dritte Plätze erzielten die mit jeweils drei Athleten besetzen Crossmannschaften der LG Nordheide. Überraschend weit vorne platzierte sich das Männer-Mittelstreckentrio mit Tim Tomczak, Torsten Heitmann und Nils Lasse Gutzeit. Der Bronzerang in einem Feld von 32 Teams war ein echter Erfolg. Stärkster Einzelläufer war der 25-jährige Tim Tomczak als Achter in einem Riesen- feld von 138 Läufern. In der Junioren-Sonderwertung belegten Heitmann und Gutzeit gemeinsam mit Oliver Tödter ebenfalls den 3. Platz. Das gleiche Kunststück gelang dem A-Jugend-Team der LG Nordheide mit Hendrik Spöring, Andreas Eggers und Christian Schirner. Weitere Ergebnisse: Schülerinnen A: 6. LG Nordheide (Carlotta Meyer-Ranke, Lea Madlen Meyer, Joseanna Lammers); Schüler M14: 6. Tilmann Petersen; Junioren: 8. Torsten Heitmann; Senioren M35 Mittelstrecke: 5. Roland Rohde (alle LG Nordheide).
NORDSEE ZEITUNG vom 20. Februar 2008 Leichtathleten belegen in Düsseldorf gute Plätze Deutsche Nachwuchs-Meisterschaften in Düsseldorf / Anika Hildebrandt im Speerwurf Siebte / Juline Stein stark Düsseldorf (le). Mit beachtlichen Leistungen und mehreren Endkampfteilnahmen kehrten einige Leichathletik-Talente der Unter- weserregion von den deutschen U20-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften aus Düsseldorf zurück. Anika Hildebrandt (Loxstedt) wurde im Speerwurf mit 41,67 m Siebte. Die B-Jugendliche Juline Stein (Langen) schaffte im 400-m-Lauf mit 57,09 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung und belegte Platz 8. Eine weitere Finalteilnahme schaffte die 4-x-200-m-Staffel des TV Langen (Jana Bindzus, Stephanie Zwanzig, Juline Stein, Kira Hoffmann), die mit 1:47 Minuten unter 37 Staffeln einen guten 15. Platz belegte. Die Loxstedterin Anika Hildebrandt fuhr leicht verletzt zu den deutschen Hallenmeisterschaften, Wegen Fuß- und Rückenprobleme hatte sie bereits die norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hamburg sausen lassen. Die Motivation, an einer deutschen Meister- schaft teilzunehmen, beflügelten sie trotz der noch nicht abgeklungenen Beschwerden zu einer tollen Leistung. Mit 41,67 m blieb sie zwar unter ihrem im Vorjahr aufgestellten Landesrekord von 43,71 m, für einen Winterwurf mit kühlerer Witterung ist die Weite jedoch enorm. “Ich bin zufrieden", stellte Trainer Rudi Lunk fest. Wegen ihres Alters hat sie - wie die Langener Einzelstarterinnen - im kommenden Jahr eine weitere Möglichkeit, sich erneut für deutsche JugendHallenmeisterschaften zu qualifizieren. Ihren stärksten Wettkampf legte in Düsseldorf die 15-jährige Juline Stein (TV Langen) im 400-m-Lauf hin. 34 Athletinnen schafften im Vorfeld bundesweit die Qualifikation von 58,60 Sekunden über diese Distanz. Beim Vorlauf sorgte Juline Stein für einen Pauken- schlag und lief mit 57,40 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Damit stand sie im Finale der bundesweit 16 besten Athlet- innen der U20-Klasse. Nach einem Lauf zur Auflockerung und einer Massage ging es nach dieser großen Kraftanstrengung am nächsten Tag in die Entscheidung. Sie erwischte als jüngste Teilnehmerin einen Knallerlauf, denn die beiden Vorlaufschnellsten waren in ihrem Rennen Enge Kurven Die Marschroute war klar: “Von Anfang an mitgehen und dann durchbeißen", so Trainer Carsten Decker. Sie befolgte den Rat, kam mit großartigen 57,09 Sekunden ins Ziel und wurde in der Endabrechnung Achte. Die anderen Läuferinnen waren alle 2 bis 3 Jahre älter als Juline Stein. Bemerkenswert ist, dass im letzten Wettkampfjahr keine B-Jugendliche in Niedersachsen in der Freiluftsai- son schneller war als das Langener Talent jetzt in der Halle, obwohl die engeren Kurven in der Halle eigentlich für schlechtere Zeiten sorgen. Im Weitsprung hatte sich Jana Bindzus (TV Langen) einiges vorgenommen, schließlich wurde sie erst kurz zuvor mit 5,92 m nord- deutsche Meisterin. Doch in Düsseldorf lief es für die B-Jugendliche nicht gut. Nach den drei Sprüngen des Vorkampfs musste man 5,82 m erreicht haben, um in den Endkampf für drei weitere Sprünge zu kommen. Mit 5,65 m fehlten Jana Bindzus aber 17 Zentimeter. Traurig war die Siebenkämpferin hinterher nicht, schließlich war sie die jüngste Teilnehmerin. In der aktuellen U20- Bestenliste steht sie im Weitsprung mit 5,92 m an 9. Stelle. Insgesamt 37 Staffeln der weiblichen Jugend A gingen über die 4x200-m-Distanz in Düsseldorf an den Start. Die Langener Mäd- chen machten sich kam Hoffnung auf eine Finalteilnahme, zumal Juline Stein durch ihre 400-m-Läufe stark gebeutelt war. Sie erklärte sich trotzdem bereit, mitzulaufen. Im Finale lief die Besetzung Jana Bindzus, Stephanie Zwanzig, Juline Stein und Kira Hoffmann 1:47 Minuten und kam auf einen guten 15. Platz.
Cross-Landestitel für Tahnee Tietjen und Lars von Kamp Bremervörder Favoritensiege bei Landes-Crossmeisterschaften in Soltau Von Klaus Michalski Diesen Bericht finden Sie hier
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 21. Februar 2008 Von der Gablentz steigert sich Deutsche Hallen- und Winterwurfmeisterschaft der Jugend Hitzacker (ce). Erfahrungen sammeln - das hat am Wochenende für das talentierte Hammerwurf-Duo der TSV Hitzacker bei den 40. Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Jugend in Düsseldorf im Vordergrund gestanden. "Sich in einem Starter- feld von 21 Teilnehmerinnen zu behaupten, war eine ganz neue Situation für die beiden", berichtete Siegfried von der Gablentz von der TSV von einer qualitativ und quantitativ stark besetzten Hammerwurfkonkurrenz bei der weiblichen B-Jugend. Jede Teilnehmerin hatte zunächst drei Versuche, um sich für die Finalrunde der besten Acht zu qualifizieren. Katharina von der Gablentz, die sich laut Landestrainer Thorsten Frey zuletzt technisch deutlich verbessert hat, schaffte im zweiten, ihrem einzigen gültigen Versuch, mit 37,73 eine neue persönliche Bestweite. Die von ihrem Vater gecoachte von der Gablentz belegte damit einen guten zwölften Platz, nachdem sie als 19. Teilnehmerin in den Wettbewerb gestartet war. Zur Bronzemedaille fehlten ihr 5,74 m. Vereinskollegin Anja Milik blieb in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt hinter ihren eigenen Erwartungen zurück und verbuchte keinen gültigen Versuch. Den Deutschen Hammerwurf-Meistertitel der weiblichen B-Jugend errang Sarah Lippold vom Leichlinger Turnverein mit 48,93 Metern.
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 21. Februar 2008 Oberschilp holt zwei Landestitel Verden (hes). Zweifacher Bremer Senioren-Landesmeister im Crosslauf wurde der Verdener Andreas Oberschilp auf der Mittel- und der Langstrecke in Soltau. Einen Senioren-Titel holte auch der Oytener Hendrik Hemmerich (OT Bremen). Völlig verunsichert gingen Andreas Oberschilp und Vereinskamerad Torsten Naue an den Start: Sie hatten sich frühzeitig für die Mittel- und Lang- strecke angemeldet, aber zwei Wochen zuvor beim zweiten Lauf der Bremer Winterserie ein Debakel erlebt. Doch ihren Trainings- rückstand konnten sie bis Soltau nicht aufholen, zumal sich bei Oberschilp die Wirbelblockade und bei Naue die Rückenbeschwer- den durch einen kräftigen Ausrutscher beim Training auf vereister Kunststoffbahn noch immer stark bemerkbar machten. Oberschilp verausgabte sich auf der schweren 4,05 km-Mittelstrecke, weil er den Rückstand zu Naue aufholen wollte, um die Landeswertung zu gewinnen. Als er sich etwa 600 Meter vor Schluss von den Bremern Sven Eilinghoff und in der letzten Kurve auch noch von Alksejs Podsibjakins überholen lassen musste, stellte er fest, dass Naue in Wirklichkeit hinter ihm war. Der Verdener wurde nach heftiger Gegenwehr nur sechs Sekunden nach Eilinghoff und einer hinter Podsibjakins vom Marathon Club Bremen (MCB) in 13:06 Minuten Dritter der Bremer Wertung und klarer Senioren-Landesmeister in der stark besetzten M 40, auch vor allen niedersächsischen Konkurrenten. Das "Kunststück" gelang dem Allerstädter auf der 9,4 km-Langstrecke ebenso. Da war auch nicht der sehr schnelle Braunschweiger Matthias Strotmann am Start. Nur waren hier die MCB-Läufer Ingo Müller und Hikmet Ciftci gleich nach dem Startschuss losgestürmt. Oberschilp wurde in 32:17 Minuten Dritter der Bremer und bei den Senioren M40 Landesmeister neun Sekunden vor Naue und dem Brinkumer Frank Krüger. Hendrik Hemmerich konnte auch der Bremer Landestitel der Senioren M45, den er über die 6,6 Kilometer in 25:40 Minuten holte, nicht recht trösten - er wäre lieber mit den Jüngeren die 9,4 km-Langstrecke gelaufen.
NORDWEST ZEITUNG vom 21. Februar 2008 Nerkamp siegt in Soltau über 3900 Meter Soltau. Der für den BV Garrel startende Läufer Jens Nerkamp (männliche Jugend A) hat sich am Wochenende bei der Nieder- sachsenmeisterschaft im Crosslauf in Soltau den Titel über 3900 Meter geholt. Er kam nach 12:01 Minuten ins Ziel. Sein Team- kollege Michael Majewski (Schüler A/ M15) belegte über 2900 Meter in 10:08 Minuten Platz neun. In derselben Altersstufe belegte Hinnerk Künnen (VfL Löningen) mit 10:31 Minuten Platz 16, sein Mannschaftskamerad Nicolaus Bamstedt in 10:35 Minuten Platz 18. Noch besser machte es Steffen Brümmer (ebenfalls VfL Löningen). Er schob sich in der Altersklasse Schüler A/M14 auf Platz drei vor. Damit sicherten sich die drei Löninger Platz vier in der Mannschaftswertung. Fabian Kühling (BV Garrel) zeigte ebenfalls eine tolle Leistung. Über 4050 Meter kämpfte er sich in seiner Altersklasse (Junioren U23) auf Rang sechs vor. Er legte die Distanz in guten 12:54 Minuten zurück. Unterdessen lief Jennifer Beyer (Schülerinnen A) vom VfL Löningen über 2135 Meter auf Rang sieben in 7:56 Minuten. Routinier Antonia Beyer (VfL Löningen/W40) landete derweil über 3,9 Kilometer in 15:54 Minuten auf Platz vier.
ZEVENER ZEITUNG vom 23. Februar 2008 LAV-Athlet holt Bronze Ole Harms landet bei Deutschen Jugend-Winterwurfmeisterschaften im Speerwurf auf dem Treppchen Düsseldorf/Zeven (nb). Nach guter Tradition wurden im Rahmen der Deutschen-Jugendhallenmeisterschaften in Düsseldorf auch die Deutschen Winterwurfmeisterschaften im Speerwurf, Diskuswurf und Hammerwurf ausgetragen. Allen niedersächsischen Werfern voran erreichte der Zevener Speerwerfer Ole Harms mit dem Gewinn der Bronzemedaille seinen bisher größten Erfolg. Unter den besten 21 qualifizierten Nachwuchswerfen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes überzeugte der junge LAV-Athlet mit einer neuen Bestweite von 59,97 Meter in der Wettkampfklasse der männlichen Jugend B. Gut vorbereitet und mit der notwendigen Einstellung bei großen Wettkämpfen zu bestehen, war Ole Harms in Düsseldorf angereist - immer mit dem Ziel vor Augen, bei einem optimal laufenden Wettkampf einen Endkampfplatz unter den besten acht Werfen zu erreichen. Nach den gemeldeten Quali- fikationsleistungen stand der aus der Schülerklasse aufgerückte Zevener Werfer auf dem 16. Platz der Konkurrenz. Die Favoriten schienen - mit den in der vergangenen Saison erreichten Weiten von 71,13m und 70,17m - Till Wöschler (LAZ Zweibrücken) und Patrick Hess (LG Staufen) zu sein. Unbeeindruckt von Namen und Weiten nahm Harms seinen Wettkampf auf der Leichathletikanlage in Düsseldorf auf. Gleich im ersten Versuch schien er bei seinen Mitstreitern für etwas Unruhe gesorgt zu haben, denn mit seiner neuen Bestweite von 59,97 Metern führte er die Konkurrenz an. Über sechs Versuche entwickelte sich dann eine spannende Auseinandersetzung, bei der die Athleten mit technisch sauberen Würfen dominierten. Im zweiten Versuch setzte sich dann einer der Favoriten, Jannik Beushausen von der LG Tönning/St.Peter, mit 60,14 Meter auf den ersten Platz, während Harms nach seiner neue Bestweite mit 52,21 Metern seinen schwächsten Wurf des Tages ablieferte. An den beiden führenden Norddeutschen schienen aber die favorisierten Werfer bei den Düsseldorfer Meisterschaften zu scheitern. Im sechsten Versuch gelang es dem eigentlichen Favoriten Patrick Hess (LG Staufen), sich mit 65,80 Metern auf den zweiten Platz zu werfen, nachdem Jannis Beushausen seine Bestweite schon im vierten Versuch auf 67,20 Meter verbessert hatte. Für Ole Harms blieb es in der Endabrechnung mit neuer Bestleistung von 59,97 Meter bei Platz drei und der Bronzemedaille. "Ich wusste schon, dass ich heute etwas drauf habe. Ich wollte unbedingt alles geben, um eine neue Bestleistung aufzustellen. Dass es heute mit meinem 59,97 Metern zur Bronzemedaille reichte, ist fantastisch. Ich kann es selbst kaum glauben”, freute sich Ole Harms nach seinem eindrucksvollen Wettkampf bei Deutschen Meisterschaften. “Und mit dieser Weite bin ich auch im Juli bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin dabei”.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 23. Februar 008 Lisa-Marie Müller wird Crosslauf-Vierte Die erst 15-jährige Leichtathletin Lisa-Marie Müller vom MTV Vechelde errang trotz leichter gesundheitlicher Probleme bei den Crossmeisterschaften des Niedersächsischen und des Bremer Leichtathletikverbandes einen hervorragenden 4. Platz bei den B- Jugendlichen. Sie legte die 3350 m lange anspruchsvolle Crossstrecke in 12:16 Minuten zurück. Dabei befand sie sich stets in der Spitzengruppe des über 50 Teilnehmerinnen starken Feldes. Bei den Schülerinnen erreichten die Läuferinnen Simin Rabet, Melina Wende und Franziska Gronowski (ebenfalls MTV Vechelde) Platz 10 in der Mannschaftswertung. (rp)
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 25. Februar 2008 Jugend-DM: Aus nach Wechselproblemen Osnabrück (eb). Es war wohl nicht das Wochenende der Osnabrücker Nachwuchsleichtathleten. Drei Endlaufqualifikationen hatte man bei den 40. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf angepeilt. Am Ende schlug eine Finalteilnahme zu Buche, die mit dem unfreiwilligen Ausscheiden des Teams endete. Die A-Jugend-Staffel der LGO mit Christian Röwekamp, Matthias Wilke, Florian Flottmann und Patrick Jochmann führte zunächst das Feld an, allerdings ging schon beim zweiten Wechsel die gelbe Fahne der Kampfrichter hoch und zeigte eine Disqualifikation an. "Sechs der 23 Teams in den Finalläufen schieden nach Wechsel- problemen aus. Der neue Modus, auf Zwischenläufe zu verzichten und in den Finalläufen jeweils vier gleich schnelle Teams gegen- einander antreten zu lassen, führte zu chaotischen Szenen im Wechselbereich", übte Trainer Anton Siemer Kritik am Ablaufplan. Da konnten am ehesten noch die beiden Osnabrücker B-Jugend-Staffeln zufrieden sein, für die gegen die bis zu vier Jahre ältere Konkurrenz das Sammeln von Erfahrung im Mittelpunkt stand. Dabei entschied das LGO-Team mit Tim Brüggemann, Torben Siemer, Niels Kopatz und Fabian Lücke das stadtinterne 4x 200-m-Duell mit dem OTB (Hendrik Kähler, Moritz Hülsebrock, Johannes Riemann, Marcel Mosler) in 1:38,65 zu 1:39,74 Minuten für sich.
NORDWEST ZEITUNG vom 26. Februar 2008 Crossläufer auf Siegerpodest Landesmeisterschaft: DSC und VfL erfüllen Erwartungen Soltau/Oldenburg (jr). Als durchwachsen lässt sich die Bilanz der Leichtathleten der beiden Oldenburger Vereine, DSC und VfL, bei den niedersächsischen und Bremer Crosslaufmeisterschaften in Soltau bezeichnen. Allerdings befand man sich mit den Platz- ierungen der Läuferinnen und Läufer beider Clubs sowohl in den Einzel- als auch in den Mannschaftswettbewerben durchaus im Rahmen der vorab gehegten Erwartungen. Im Frauenwettbewerb über 3900 m gelang dem ausgeglichen besetzten Team des DSC Oldenburg in der Besetzung Yvonne Rein- mold, Kathrin Hoffmann und Inga Leffers mit dem fünften Rang von insgesamt 18 in der Wertung befindlichen Mannschaften eine sehr ordentliche Platzierung. Auch der sechste Platz von Leonard Hartung (DSC), der sich sonst eher auf den kürzeren Distanzen heimisch fühlt, im Lauf über 3350 m der männlichen Jugend B war durchaus zufrieden stellend. Ausschließlich Seniorenläufer hatte unterdessen der VfL Oldenburg ins Rennen geschickt. Und obwohl der eine oder andere aussichtsreiche Oldenburger Oldie fehlte, gab es einen guten Mannschaftsplatz des Teams M 60/65, das sich in der Besetzung Horst Frense, Günter Schmidt und Klaus Ortwig im Rennen über 6600 m nur dem SVG GW Bad Gandersheim geschlagen geben musste. In der Einzelwertung über die gleiche Distanz wurde Horst Frense Dritter in der Klasse M 65, während in der Mannschaftswertung der Klasse M 40/45 über 9400 m Michael Meincke, Dietmar Lambertus und Peter Fuchs den vierten Platz belegten.
WESER KURIER vom 26. Februar 2008 Entscheidungen fallen ohne Werders Athleten Bremen (gol). Für die drei Leichtathleten des SV Werder gab es bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf die erwartete Ausbeute nicht. Jeffrey Muldrow wurde schon im ersten Vorlauf über 60 Meter wegen eines Fehlstarts disqualifiziert, und für Twum Essel kam im zweiten Lauf nach 7,32 Sekunden das Aus. Stabhochspringer Michael Kass blieb bei 4,70 Metern hängen und verpasste die angepeilte neue persönliche Bestleistung von 4,80 Metern. Er kam in der Endabrechnung auf Rang elf.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 26. Februar 2008 Als Mannschaft ganz vorn Sottrumer Crosslauf-Nachwuchs überzeugt auf Landesebene Von unserem Redakteur Jürgen Juschkat Sottrum. Bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften, die in Soltau stattfanden, setzten die Läuferinnen des TV Sottrum ihre Er- folgsserie fort. Bei einer hochkarätigen Veranstaltung mit teilweise sehr großen Starterfeldern (bis zu 150 Läufer) und einer straffen Organisation wurden teils spannende Rennen absolviert. Die zahlreichen Zuschauer kamen auf ihre Kosten und sahen spannende Zieleinläufe. Natascha Schröder, Johanna Wiese und Ann-Kathrin Döscher vom TV Sottrum waren für die Schülerinnen A gemeldet. Es starteten zwei Altersklassen in einem Lauf. Beim älteren Jahrgang W 15 kam Johanna Wiese auf den vierten Platz und unter- strich damit erneut ihre derzeit gute Form. In der jüngeren W 14-Kategorie siegte Natascha Schröder und holte sich damit bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Landesmeistertitel. Den vierten Platz sicherte sich Ann-Kathrin Döscher. Die 13-Jährige startete einen Jahrgang höher und bewies erneut ihr großes Potenzial. Gemeinsam wurden die drei Läuferinnen aus dem Wieste- Ort Mannschafts-Landesmeister.Franziska Schröder startete bei dieser Veranstaltung bei der Weiblichen Jugend B. Sie kam auf der anspruchsvollen Strecke mit zwei steilen Anstiegen auf Rang elf und bestätigte damit ihre guten Leistungen.
ZEVENER ZEITUNG / BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 26. Februar 2008 Gnarrenburger liefert sich ein "enges Rennen" Werner Stelljes ist jetzt Vize-Landesmeister Gnanenburg (es). Werner Stelljes und Andreas Wöhltjen vertraten die Farben des TSV Gnarrenburg bei den Landesmeister- schaften im Cross-Lauf. Werner Stelljes holte sich über die 6,5-Kilometer-Strecke in der M-65-Klasse den Vizemeistertitel. Nach 26:15 Minuten durchlief er als Zweiter die Ziellinie hinter dem neuen Landesmeister Manfred Bublitz aus dem Weserbergland. Beide hatten sich zuvor ein “enges Rennen" geliefert. Der Gnarrenburger wurde kurz vor dem Ziel noch abgefangen und lag lediglich drei Sekunden hinter dem Sieger. Stelljes hatte wiederum einen Vorsprung von drei Sekunden vor dem Drittplatzierten Horst Frense om VfL Oldenburg. Stelljes: “Es war ein spannender Dreikampf und nach einer ersten Enttäuschung freue ich mich über den weiten Platz." In der M-30-Klasse ging Andreas Wöhltjen an den Start. Er musste 9,4 Kilometer laufen und war nach 35:03 Mi- nuten wieder im Ziel. Das bedeutete in der Endabrechung einen guten achten Platz.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 28. Februar 2008 Kuk Zehnter Schöner Erfolg für Viktor Kuk: Der 19 Jahre alte Leichtathlet vom OSC Damme belegte bei den 40. Deutschen Jugend-Hallen- meisterschaften in Düsseldorf den sehr guten zehnten Platz über 1500 m. Kuk startete erstmals bei einer DM und stellte im Vor- lauf in 4:04,57 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf. Damit aber nicht genug: Im Endlauf der "Top 12" zeigte der OSC-Athlet erneut eine beherzte Leistung; er lief taktisch klug und verbesserte seine Bestzeit mit einem starken Endspurt auf 4:03,48 Minuten. Viktor Kuk war in Düsseldorf einziger Niedersachse im 1500-Meter-Feld. Meister wurde Chris Gerdel vom SC Neubrandenburg (3:53,49). (cb)
DELMENHORSTER KURIER vom 28. Februar 2008 Im Gelände gleich gut Horst Ulbrich ist der einzige Delmenhorster Starter in Soltau Von unserem Redakteur Andreas D. Becker Delmenhorst. Die Delmenhorster Farben waren bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Soltau eher schwach vertreten. Was rein auf die Quantität bezogen ist. Denn qualitativ war Horst Ulbrich vom LC 93 ein mehr als würdiger Vertreter seiner Heimat- stadt. Bei sonnigem, aber auch sehr kaltem Wetter zeigte Ulbrich auf der anspruchsvollen Strecke bereits bei seinem ersten Meisterschaftsstart in diesem Jahr über die Mittelstrecke von 4,05 Kilometern gute Form. In der Zeit von 14:27 Minuten behauptete er sich in der M50-Konkurrenz und belegte in seiner Altersklasse den vierten Platz.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 3. März 2008 Anne Fischer verteidigt den Landesmeistertitel Sieg bei den Crossmeisterschaften in Soltau (cn). Bei den Crossmeisterschaften des Landes Niedersachsen und Bremen im Böhmewald bei Soltau konnte Anne Fischer (ATS Cuxhaven) kürzlich ihren Vorjahrestitel bei den Frauen verteidigen. Der Lauf fand bei strahlendem Sonnenschein, aber eisigen Tem- peraturen (knapp über null Grad) statt. In Soltau starteten die Athleten in allen Klassen von den M/W 14 bis zu den Senioren. Die Strecke betrug 3,9 Kilometer, wobei zwei ausgeschilderte Runden bewältigt werden mussten. Die erste Hälfte einer Runde war weitgehend abschüssig, der Rest bestand aus zwei längeren und mehreren kleineren Steigungen, die durch kurze gerade Ab- schnitte unterbrochen wurden. Teilnehmerfeld zog sich nach einer Steigung auseinander Bei der ersten Steigung zog sich das Teilnehmerinnenfeld endgültig auseinander. Anne Fischer konnte dort etliche Läuferinnen überholen und arbeitete sich weiter nach vorne vor. Start und Ziel befanden sich auf einem Nebenplatz des Hindenburg-Stadions. Dieses Mal war die Strecke nicht vereist, wie vor zwei Jahren, als Anne Fischer sich einen Muskelfaserriss zuzog, sondern sie war trocken und die ATSCerin kam unverletzt und sehr zufrieden als Gesamtzwölfte ins Ziel. Ihre Altersklasse war die am stärksten besetzte bei den Frauen. Fischer wurde Erste von 17 Teilnehmerinnen und hat damit ihren Landesmeistertitel vom vorigen Jahr erfolgreich verteidigt. Mit der Zeit von 14:55 Minuten war die Cuxhavenerin sehr zufrieden, denn sie war schneller als etliche wesentlich jüngere Läuferinnen. Sehr viele Zuschauer säumten die Strecke und spornten die Teilnehmer besonders an den Steig- ungen an. Die Siegerehrungen fanden im Hindenburgstadion statt. Es gab auch eine Mannschaftswertung für die verschiedenen Altersklassen. Insgesamt waren 647 Teilnehmer aus 104 Vereinen am Start. Örtlicher Ausrichter war die Leichtathletik-Abteilung des MTV Soltau. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 3.3. Ergebnisse Hamburg (2./3.2.) Ergebnisse Düsseldorf (16./17.2.) Ergebnisse Soltau (17.2.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zur Übersicht (Extra-Seiten) Nach oben Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)
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