NDM-Halle (Einzel) in Berlin am 3./4. Februar 2007 (Frauen, Männer, Jugend)
NDM-Winterwurf in Kienbaum am 3./4. Februar 2007 (Frauen, Männer, Jugend A+B)
DM-Halle (Einzel) und DM-Winterwurf in Sindelfingen am 10./11. Februar 2007 (Jugend)
-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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DEWEZET (Hameln) vom 2. Februar 2007
Nur Verletzung könnte Tschirch ausbremsen
Norddeutsche Meisterschaften / Neuzugänge der LG Weserbergland in Berlin schon dabei

Leichtathletik
(olz). Mit einem starken Aufgebot starten die Leichtathleten der LG Weserbergland am Wochenende bei den Nord-
deutschen Meisterschaften in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle. Über die Sprintstrecken fällt Cathleen Tschirch die Favoritenrolle
zu, wenn sie denn ihre leichte Verletzung vom Wochenende auskuriert hat. Konkurrenz erwächst ihr in erster Linie aus dem
eigenen Lager mit Jala Gangnus, die langsam in Form kommt. Aber auch Nina Giebel und vor allem Nicole Marahrens über die
200 Meter wollen bei den Plätzen ganz oben auf dem Treppchen mitreden. Mit der Bürde der bei den Landesmeisterschaften er-
zielten Jahresbestzeit kann das LG-Quartett bei der 4 x 200 Meter-Staffel gut leben, immer vorausgesetzt, dass das Staffelholz
auch ins Ziel gebracht wird.
Für die Staffeln der Männer über 4 x 200 und 4 x 400 Meter stehen Frederik Böhm, Mischa Flaspöhler, Sven Lange, Christopher
Scharf und Sebastian Stöckl zur Verfügung. Silke Rauchberger und Jana Ladewig gehen außer bei den Sprints noch im Weit-
sprung-Wettbewerb an den Start, und Jaqueline Stresing geht die 400 Meter an.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. Februar 2007
Chancen für Sprinter und eine Hammerwerferin
Leichtathletik: Ostfriesen bei Norddeutschen Meisterschaften

Von Lars Seinschedt
Ostfriesland. Zwei ostfriesische Leichtathletik-Vereine machen sich an diesem Wochenende auf den Weg zu den Norddeutschen
Meisterschaften. Während der SV Holtland zu den Winterwurfmeisterschaften ins Bundesleistungszentrum nach Kienbaum fährt,
reist der TV Norden nach Berlin zu den Hallenmeisterschaften. Die Holtländerin Mareike Nannen geht bei den Winterwurfmeister-
schaften im Hammerwurf der weiblichen Jugend B an den Start. Im letzten Februar gewann sie die Deutschen Winterwurf-Meister-
schaften und zählt in ihrem zweiten Jahr in der Jugendklasse bei diesen Meisterschaften zu den Favoritinnen.
Der TV Norden, inzwischen eine Sprinthochburg in Niedersachsen, schickt gleich 15 Athleten in die Bundeshauptstadt. Mit dabei
ist auch Siewert André, der durch gute Leistungen der letzten Wochen Ansprüche auf eine vordere Platzierung stellt. Ebenfalls
vorne mitmischen will auch Hochspringerin Mareike Blum, die vor einer Woche bei einem Springermeeting eine neue Besthöhe
von 1,78 Meter aufstellte. Sie tritt bei der weiblichen Jugend A an. Zu beachten sind auch die Staffeln der Ostfriesen. Das Quartett
der Männer über 4 x 200 Meter, das vor einer Woche Niedersachsenmeister wurde, tritt gegen die starken Staffeln aus Berlin an.
Die Mannschaften des SCC und OSC Berlin zählen zur Deutschen Spitze. “Durch bessere Wechsel können wir unsere Zeit noch
verbessern”, glaubt NTV-Coach Hans-Bernd Eilers. Außerdem stellen die Norder Staffeln über 4x400 m und in den Jugendklassen.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 2. Februar 2007
Einige Medaillen sind für den NTV drin
Norder Leichtathleten starten am Wochenende bei der Norddeutschen Meisterschaft in Berlin

Norden
(jan). Mit einem großen Aufgebot und ehrgeizigen Zielen ist der Norder TV am Wochenende bei den Norddeutschen
Leichtathletik-Meisterschafte in Berlin vertreten. Trotz der hochkarätigen Konkurrenz mit vielen Profisportlern rechnen sich die
Norder einige gute Medaillenchancen aus.
Siewert André konzentriert sich in der Männerklasse auf die 60 m, für die 53 Sprinter gemeldet haben. Für die Deutsche Meister-
schaft ist er zwar qualifiziert, doch seine bisherige Bestzeit von 6,91 Sek. will der 20-Jährige weiter verbessern. Das wird voraus-
sichtlich auch nötig sein, wenn der Norder den anvisierten Sprung ins Finale der schnellsten sechs Athleten schaffen will. Paul
Thielecke-Klein hat sich in dieser Saison auf 7,00 Sek. gesteigert. “Klar, dass er jetzt gern eine Sechs vorn sähe”, traut Trainer
Hans-Bernd Eilers seinem Schützling durchaus einen weiteren Coup zu. Am zweiten Tag tritt er zudem über die 200 m an. Julien
Karn hat sich für die 60 m und 200 m qualifiziert. Da sich Johannes Peters in Hannover eine Zerrung im rechten Oberschenkel
zugezogen hat und ausfällt, übernimmt der Neuzugang des NTV dessen Platz in der 4 x 200 Meter-Staffel, in der außerdem
André, Thielecke- Klein und Sören Vöhrs laufen. Im vergangenen Jahr sprintete das NTV-Quartett auf den zweiten Platz. Auch
diesmal liegt eine Medaille im Bereich des Möglichen. Ob Vöhrs über die 400 m mitmischen kann, ist fraglich. Er schreibt am
Sonnabendvormittag noch eine wichtige Klausur und kann erst später anreisen.
Die Deutsche Jugendmeisterin Mareike Blum, die sich in der Vorwoche in Wuppertal auf 1,78 m gesteigert hat, hat ihre Fußpro-
bleme auskuriert. Die 16-Jährige, die bei den älteren A-Jugendlichen mitspringt, will ihr Leistungsbild stabilisieren. Favoritin ist die
zwei Jahre ältere Melanie Bauschke von der LG Nike Berlin, die mit 1,82 m notiert ist.
Bei der männlichen A-Jugend vertreten Carsten Goldenstein (60 m und 200 m), Dennis Nordmann (60 m und 200 m), Erik Salz-
mann (60 m und 400 m), Wilke Scheutwinkel (60 m und 200 m), Saarko Eilers (60 m und 200 m) die Norder Farben. Über die
kurze Sprintstrecke gibt es mit 71 Sportlern ein riesiges Starterfeld. Die Schützlinge von Trainer Uwe Schipper rechnen sich be-
sonders in der 4 x 200-Meter-Staffel gute Chancen aus und brennen auf die Revanche mit der Bremer LT. Bei der Landesmeister-
schaft in Hannover war das Norder Quartett nach einem Rempler der Bremer disqualifiziert worden. Die schnellste Zeit weist bis-
lang das Team aus Neubrandenburg auf (1:30,02 Min.). Die NTV-Bestzeit beträgt 1:32,11 Sek.
Bei der weiblichen Jugend A sind Anne Bakker, Svenja Heyken und Marit Mohr über 60 m und 200 m dabei. Auch hier stellen die
Norder über die 4 x 200-Meter eine Staffel, die durch Mareike Blum komplettiert wird. 

WESER KURIER vom 3. Februar 2007
Bremer Leichtathleten mit guten Titelchancen

Bremen
(gol). Mit 32 Einzelstartern aus den Vereinen Bremer LT, SV Werder und Marathon-Club Bremen geht der Bremer Leicht-
athletik-Verband am Wochenende in die Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Berlin und die Norddeutschen Winterwurf-
meisterschaften in Kienbaum. Beste Aussichten auf einen Titelgewinn haben bei den Frauen Jonna Tilgner (400 Meter), Carolin
Nytra (60 Meter Hürden) und Catharina Reppin (Weitsprung, alle Bremer LT), die auf den Rängen eins oder zwei der Meldeliste
liegen sowie die BLT-4x200-Meter-Staffel, die die Revanche gegen den Deutschen Meister LG Weserbergland anstrebt. Bei der
A-Jugend darf sich Felix Wedekämper (BLT) als Führender über 60 Meter Hürden berechtigte Chancen ausrechnen, ebenso wie
die 4x200-Meter-Staffel des BLT. 

DEWEZET (Hameln) vom 5. Februar 2007
Gold-Gala von Jala - Gangnus sprintet auf den 200 m-Thron
Silber über 60 m / Nina Giebel 200 m-Dritte bei "Norddeutschen"

Leichtathletik (red). Die Deutsche 200 m-Meisterin Jala Gangnus von der LG Weserbergland hat ihre Titelsammlung aufgestockt.
Bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Berlin dominierte sie auf ihrer Lieblingsstrecke in neuer persönlicher Hallenbest-
zeit von 24,08 Sekunden vor Katja Börner vom SC Magdeburg (24,40 Sek.) und ihrer Teamkollegin Nina Giebel (24,45 Sek.). Tags
zuvor hatte sich Jala Gangnus bereits die Silbermedaille über 60 m (7,61 Sek.) hinter Urszula Gutowicz-Westhof (7,54 Sek.) von
der LG Berlin gesichert.
Die sieggewohnte LGW-Staffel konnte allerdings nicht an den Start gehen, weil Nicole Marahrens wegen einer Erkältung in Berlin
zum Zuschauen verurteilt war und Sprint-Ass Cathleen Tschirch einen Auftritt beim international besetzten Sparkassen-Cup in
Stuttgart vorzog. Dort wurde sie in 7, 46 Sek. über 60 m Vorlauf-Fünfte, verpasste um einen Platz den Endlauf und stellte fest:
"Mir hat etwas die Spritzigkeit gefehlt, der Lauf war aber insgesamt nicht schlecht." Tschirch startet morgen in Düsseldorf und
Freitag in Leipzig gegen nationale und internationale Konkurrenz. Weitere gute Gelegenheiten, sich vor den Deutschen Meister-
schaften der nationalen und internationalen Konkurrenz zu stellen und im Fokus zu bleiben.
Die Erfolge der weiteren LGW-Starter bei den Norddeutschen in Berlin hielten sich ansonsten in Grenzen. Silke Rauchberger blieb
über 60 m mit 8,00 Sek. im Vorlauf hängen und landete im Weitsprung mit 5,31 m auf Platz Sechs. Über 400 m wurde Jaqueline
Stresing immerhin mit neuer persönlicher Bestzeit von 59,26 Sek. Neunte. Bei den Männern konnte sich Mischa Flaspöhler über
60 m auf gute 7,24 sec. verbessern, blieb aber ebenso im Vorlauf hängen wie Sven Lange, der es auf 7,34 Sek. brachte. Lange,
der unter Rückenproblemen litt, kam auch über die 200 m mit 23,33 Sek. nicht über den Vorlauf hinaus. Noch schlimmer er-
wischte es Flaspöhler, der nach Fehlstart disqualifiziert wurde. Über 800m war bei der männlichen Jugend A Tobias Götze am
Start. Er kam in 2:02,17 Minuten auf Platz 15.

Presseinformation vom 5. Februar 2007 (Von Markus Steinbrück)
Dittmer quält sich zum Nordtitel
Hanstedt/Stelle.
Lediglich zwei Leichtathleten aus dem Landkreis Harburg starteten am Wochenende bei den Norddeutschen
Hallenmeisterschaften in Berlin. Hürdensprinter Paul Dittmer (MTV Hanstedt) wurde nach hartem Kampf erstmals Norddeutscher
Meister bei den Männern. “Paul hat sich zum Titel gequält”, beschrieb MTV-Trainer Wolfgang Striezel den nicht gerade runden
Lauf seines Vorzeigeathleten. In der männlichen Jugend A erreichte Dennis Lemm (TSV Stelle) den fünften Platz über 200 Meter.
Wie schon in der Vorwoche in Hannover lieferte sich Dittmer auch in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit
Dennis Griese vom Hamburger SV. Im Vorlauf hatte der aus Klecken stammende Griese noch mit 8,24 zu 8,28 sec die Nase
vorn. Als es im Endlauf ernst wurde, bewies der 20-jährige Dittmer einmal mehr seine Wettkampfhärte. Er gewann hauchdünn in
8,19 sec mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung. Gegen den außer Konkurrenz laufenden Erik Mühlbach (LAZ Leipzig/8,01 sec)
hatte weder Dittmer noch Griese eine Chance.
Eine Woche vor den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen zeigte sich der Steller Dennis Lemm gut von seiner
vor zwei Wochen erlittenen Oberschenkelverletzung erholt. Nach 22,50 sec im Vorlauf steigerte sich der Schützling von Trainer
Ekhard Küster im 200-Meter-Finale der männlichen Jugend A auf 22,34 sec. Mit dieser persönlichen Hallenbestzeit belegte
Lemm, der am vergangenen Dienstag 19 Jahre alt wurde, den fünften Platz. In Sindelfingen will er seine Zeit weiter verbessern. 

WESER KURIER vom 6. Februar 2007
Medaillenregen geht auf Bremens Leichtathleten nieder
Jonna Tilgner erkämpft bei norddeutschen Meisterschaften in Berlin zwei Titel / A-Jugend-Hürdensprinter feiern
Doppelerfolg

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Die Bremer Leichtathleten zeigten sich vor den anstehenden deutschen Hallen-Meisterschaften gut gerüstet. Bei den
norddeutschen Titelkämpfen im Horst-Korber-Sportzentrum in Berlin liefen und sprangen die Vertreter aus der Hansestadt insge-
samt zehn Mal unter die ersten Drei und sahnten drei Meisterschaften ab. Herausragende Bremer Teilnehmerin war einmal mehr
400-Meter-Hürdenläuferin Jonna Tilgner (Bremer LT/TuS Komet Arsten), die binnen 90 Minuten zwei Titel holte. Zunächst rang
Jonna Tilgner in einem packenden Duell über 400 Meter nach 54,31 Sekunden die EM-Teilnehmerin Nadine Balkow von der LG
NIKE Berlin (55,43) nieder. "Eigentlich sollte heute die 54-Sekunden-Barriere fallen, aber die beiden sind viel zu schnell ange-
gangen und mussten auf den letzten Metern ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen", sagte Trainer Jens Ellrott, der dennoch
sehr zufrieden war, zumal sein Schützling nur wenig später die 4 x 200-Meter-Staffel des BLT in neuer Bestzeit zum Sieg führte.
Für Stephanie Thumann, Jonna Tilgner, Catharina Reppin und Jana Loock (alle TuS Komet Arsten) blieben die Uhren dabei nach
1:37,92 Minuten stehen. Das Quartett fährt nun als bundesweit drittschnellstes zu den nationalen Titelkämpfen nach Leipzig.
 Gar einen Bremer Doppelsieg gab es über 60 Meter Hürden der männlichen A-Jugend. Felix Wedekämper wurde in 8,23 Se-
kunden norddeutscher Meister vor Alexander Thyme (beide BLT/BTS Neustadt) in 8,28 Sekunden. Für Zehnkämpfer Thyme gab
es darüber hinaus Bronze im Stabhochsprung mit 4,40 Metern nach einem mehr als vierstündigen Wettkampfmarathon. Hier hatte
Michael Kass vom SV Werder Bremen Glück und Pech zugleich: Trotz persönlicher Bestleistung von 4,60 Metern wurden ihm
zwei Fehlversuche bei 4,40 Metern zum Verhängnis, und der noch B-Jugendliche Bremer musste sich höhengleich mit dem
Sieger mit Rang zwei begnügen.
Ein gelungener Ausflug nach Berlin waren die Titelkämpfe auch für Weitspringerin Catharina Reppin (BLT/TuS Komet Arsten), der
erneut ein Sechs-Meter-Satz gelang und die sich mit exakt 6,00 Metern nur der Favoritin Urszula Gutowicz-Westhof (LG NIKE
Berlin, 6,20 m) geschlagen geben musste. Eine weitere Vizemeisterschaft feierte überraschend die jüngste Starterin des BLT,
Annemarie Pantke (TuS Komet Arsten), über 400 Meter der Jugend. Gegen die bis zu drei Jahre ältere Konkurrenz schlug sich
die B-Jugendliche ausgezeichnet und stellte mit 57,65 Sekunden sogar eine neue Bestleistung auf.
Auf den dritten Platz lief die 4 x 200-Meter-Jugend-Staffel des BLT mit Pascal Nobel (TuS Komet Arsten), Twum Essel (BTS Neu-
stadt), Alexander Thyme und Felix Wedekämper. Das Quartett verbuchte mit 1:31,62 Minuten für sich zudem eine Saisonbest-
leistung. Ebenso mit Bronze dekoriert wurde bei den Winterwurfmeisterschaften Diskuswerfer Sven Schröder vom SV Werder für
seine Weite von 41,70 Metern. Für die DM-Qualifikationsnormen Nummer neun und zehn des BLT-Sprintteams sorgten Hürden-
sprinterin Carolin Nytra in 7,73 und Jana Loock in 7,77 Sekunden über 60 Meter der Frauen. Beide qualifizierten sich damit fürs
Finale, auf das sie aber verzichteten. Im Endlauf vertrat Stephanie Thumann als Fünfte in 7,69 Sekunden die Bremer Farben.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. Februar 2007
Julian Dobbrunz bestes Nordlicht
(wgk)
Eine Woche nach dem Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft im Kugelstoßen ist Julian Dobbrunz von der FSV Sarstedt
in Berlin norddeutscher Hallenmeister in seiner Spezialdisziplin geworden. Auch in Berlin übertraf er als einziger Teilnehmer die
17-m-Marke. Bei 17,28 m landete dort sein weitester Versuch - das war nicht ganz so weit wie in Hannover, aber immerhin noch
90 Zentimeter weiter, als der Zweitplatzierte Martin Beyer vom SC Magdeburg die Kugel wuchtete. Der Hildesheimer Jonathan
Haas (LG Hannover) startete als Jugendlicher im 1500-m-Lauf der Männerklasse und wurde in der Zeit von 3:57,12 Minuten
Sechster. Neuer Meister der acht norddeutschen Leichtathletikverbände wurde Franek Haschke (LG Nord Berlin) in 3:45,14. Die
Berliner boten in diesem Rennen eine taktisch kluge Leistung: Fünf Läufer dieses Vereins belegten die ersten fünf Plätze vor
Haas.
Die A-Jugendliche Amina Ferguen (LG Hannover) gewann Bronze über 60 m Hürden in 8,88 Sekunden. Laura Isabel Mende (TKJ
Sarstedt) belegte im Stabhochsprung dieser Altersklasse mit 3,10 m Rang fünf. Mit 3,90 m holte Annika Roloff aus Holzminden
den Titel. Daniela Mehlich von der FSV Sarstedt wurde im Weitsprung Achte (5,28m). Den Wettbewerb gewann Nadja Käther
(Ahrensburger TSV) mit 5,84 m. Weitere Ergebnisse: Männliche Jugend, 60-m-Finale: 5. Sebastian Fiene (Hohenhameln/LG
Peiner Land) 7,13 (Zwischenlauf 7,11). Hendrik Lenz (Warzen/Hannover 96) 7,15 Vorlauf, 7,18 Zwischenlauf. 200 m: 4. Fiene
22,25. 800 m: 9. Jonathan Haas (LG Hannover) 1:58,84. Weibliche Jugend, 60 m: Laura Isabel Mende (TKJ Sarstedt) 8,18
Zwischenlauf, Amina Ferguen 8,08 Zwischen lauf. Weitsprung: 12. Mende 5,09 m.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 6. Februar 2007
Olbrich überragt
Leichtathletik: Sieg bei norddeutschen Titelkämpfen

Göttingen.
Die südniedersächsischen Hammerwerfer sind weiterhin in bestechender Form. Nachdem sie im Januar bei den
Landesmeisterschaften schon nicht zu schlagen waren, dominierten sie jetzt auch die norddeutschen Titelkämpfe in Kienbaum.
Bei den Frauen hatte Nathalie Rheder (GW Bad Gandersheim) keine Mühe und gewann mit ordentlichen 55,58m überlegen. Eine
Klasse für sich war wieder einmal der Deutsche Jugendmeister Richard Olbrich. Obwohl die Konkurrenz bereits vor dem Wett-
kampf die Segel gestrichen hatte und Olbrich als einziger B-Jugendlicher in den Wurfring trat, überzeugte der Gandersheimer mit
einem überragenden Ergebnis. Im sechsten Versuch verbesserte er nicht nur seinen Hausrekord um fast drei Meter auf 73,23m,
sondern machte auch einen weiteren Schritt in Richtung Landesrekord. Der steht seit mittlerweile 17 Jahren bei 74,94m. In der
weiblichen A-Jugend wurde die Göttingerin Claudia Wichner (37,20) zudem Dritte.
Reinecke verpasst Finale
Unter Wert geschlagen geben musste sich der einzige Südniedersachse bei den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin. Der
noch in der B-Jugend startberechtigten Hendrik Reinecke (LG Göttingen) verpasste über 60m (7,51 Sekunden) und 200m (24,03)
sowie im Weitsprung jeweils das Finale. (zfs)

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 6. Februar 2007
Theresa Hermes sprintet zum Sieg

Berlin.
Gold für Theresa Hermes und Silber für Daniel Gruber. Für die beiden Leichtathleten der LG Emstal Dörpen hat sich die
Fahrt zu den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Berlin gelohnt. Sehr zufrieden äußerte sich auch Trainer Arno Kosmider
über die Erfolge und Leistungen seiner Wettkämpfer in der Rudolph-Harbig-Halle. A-Jugend-Landesmeisterin Theresa Hermes ge-
wann einen der acht Vorläufe über 200 m und qualifizierte sich dank der guten Zeit für den A-Endlauf. Die vermeintliche Favoritin
Sarah Heinrich (Schweriner SC) dagegen lief in ihrem Vorlauf deutlich langsamer als Theresa und verzichtete enttäuscht auf das
Finale. Im Endlauf drehte Theresa dann richtig auf und sicherte sich die Norddeutsche Meisterschaft mit neuer persönlicher
Hallenbestzeit. Mit 24,96 s für die Hallenrunde ist sie jetzt eindeutig die schnellste niedersächsische Jugendliche auf dieser
Distanz.
Auf ein schnelles 800-m-Rennen der A-Jugend hatten Daniel Gruber und sein Trainer gehofft, zumal Daniel dem besten der drei
Zeitläufe zugeordnet war. Doch es wurde ein typisches Meisterschaftsrennen, bei dem es in ersten Linie um Titel und Medaillen
und nicht um die Zeit ging. Nach ziemlich verbummelten ersten Runden war klar, dass eine neue Bestzeit nicht mehr möglich
war. Die Entscheidung wurden in den letzten beiden Runden im Spurt gesucht. Hier konnte Daniel gut mithalten und erkämpfte
sich in 1:57,49 Minuten die Vizemeisterschaft. Nur zwei Zehntelsekunden trennten ihn vom Sieg. Cornelia Schwennen (Concordia
Emsbüren), Landesmeisterin im 1500-m-Lauf der Frauenklasse, kam nicht ganz an ihre in Hannover erzielte Zeit heran. Mit
4:37,14 Min. erreichte sie den sechsten Platz.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Februar 2007
André verbesserte zweimal Bestzeit über 60 m
Leichtathletik: Norder lief 6,78 Sekunden bei Norddeutschen Titelkämpfen

Ostfriesland
(ls). Mit zwei Titeln kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Norddeutschen Meisterschaften aus Berlin
zurück. Hammerwerferin Mareike Nannen vom SV Holtland ging bei den Winterwurfmeisterschaften im vor Berlin gelegenen Kien-
baum an den Start. Die B-Jugendliche zeigte dabei eine ansteigende Form und schleuderte ihr vier Kilogramm schweres Wurfge-
rät auf 51,33 m, was ihr den Titel der Norddeutschen Meisterin einbrachte. Mit dieser Weite unterstrich die B-Jugendliche auch
ihre Ambitionen auf die Titelverteidigung bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften am kommenden Wochenende in Sindel-
fingen.
Der zweite Titel ging an die 4 x 200-m-Staffel des TV Norden. In 1:29,52 Minuten siegten die Ostfriesen deutlich vor der Staffel des
Hamburger SV. Die eigentlichen Favoriten, die Staffel des SCC Berlin, musste wegen eines Wechselfehlers aufgeben. So war der
Weg frei für Paul Thieleke-Klein, Siewert André, Julien Karn und Sören Vöhrs. Bereits einige Stunden vor dem Staffellauf sorgten
André und Thieleke-Klein für gute Sprintzeiten über die 60 m. André sprintete bereits im Vorlauf eine neue persönliche Bestzeit
von 6,87 Sekunden und unterbot diese Zeit bereits eine Stunde später im Zwischenlauf deutlich mit sehr schnellen 6,78 Sekund-
en. Mit dieser Zeit gehört der 20-Jährige nun zur erweiterten deutschen Spitze und nimmt derzeit einen Platz unter den zehn Top-
sprintern in Deutschland ein. Es bleibt abzuwarten, was er bei den Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Leipzig leisten
kann. Im Endlauf kam er nicht ganz so gut in den Lauf und gewann mit 6,88 Sekunden die Bronzemedaille. Ebenfalls ins Finale
zog auch Paul Thieleke-Klein ein, der nach zwei neuen Bestleistungen von 6,97 und 6,96 Sekunden in Vor- und Zwischenlauf im
Finale mit glatten sieben Sekunden auf Rang sechs kam.
Eine zweite Bronzemedaille ging an Hochspringerin Mareike Blum (ebenfalls TV Norden). Die B-Jugendliche, die diesmal bei der
älteren A-Jugend antrat, stieg bei 1,66 m in den Wettkampf ein, ließ 1,69 m aus und schaffte anschließend die nächste Höhe von
1,72 m nicht mehr. Ihr nächster Wettkampf sind die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in
Sindelfingen. Dort will sie deutlich höher springen, denn vor einer Woche steigerte sie sich in Wuppertal auf 1,78 m.

NORDWEST ZEITUNG vom 6. Februar 2007
Kortenbrock holt Vizetitel in Berlin

Berlin
(gra). Die Essener Leichtathletin Marina Kortenbrock (SG Essen-Garthe-Molbergen) hat bei den Norddeutschen Hallen-
meisterschaften in Berlin im Hochsprung der weiblichen Jugend A den zweiten Platz belegt. Die B-Jugendliche übersprang am
Wochenende 1,72 Meter. Am kommenden Sonntag wird sie als Zehntplatzierte der aktuellen U20-Bestenliste in Sindelfingen bei
den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften starten. In Berlin verfehlte sie ihre Jahresbestleistung zwar um vier Zentimeter,
allerdings hatte sie während des Wettkampfes mit leichten Problemen im Sprungfuß zu kämpfen. Marina übersprang ihre An-
fangshöhe von 1,63 Meter sowie die 1,66 Meter im ersten Versuch. Für die 1,69 Meter brauchte sie den zweiten Versuch, währ-
end sie die 1,72 Meter im ersten Durchgang übersprang. Es siegte die A-Jugendliche Melanie Bauschke von der LG Berlin mit
1,75 Meter. Sie war mit gemeldeten 1,82 Meter als Favoritin in den Wettkampf gegangen. Rang drei sicherte sich Mareike Blum
vom TV Norden mit 1,66 Meter.  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 7. Februar 2007 (Hier veröffentlicht am 8.2.2007)
Schöppenstedter holt mit Staffel Gold
Leichtathletik-Hallenmeisterschaft: Julien Karn wird mit seinen neuen Teamkollegen Norddeutscher Meister

Von Bernd-Uwe Meyer
Bei den Norddeutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Berlin nahm auch der Schöppenstedter Julien Karn vom TV
Norden teil. Doch auch wenn er über die 60 Meter (7,29 sek) knapp das Halbfinale verpasste, lief er nur eine hundertstel Sekunde
langsamer als seine bisherige Saisonbestleistung. Während die 23,13 sek von Julien Karn über 200m nicht für den Endlauf
reichten, verbuchte er mit der 200-Meter-Staffel einen großen Erfolg. Zusammen mit Siewert André, Paul Thielecke-Klein, und
Sören Vöhrs (alle TV Norden) errang er in 1:29,52 min den Norddeutschen Hallenmeister-Titel. Karn sprach von einem fantastisch-
en Wochenende: "Solche Glücksgefühle kann man nicht in Worte fassen." Jetzt bereitet sich der Schöppenstedter mit der selben
Staffel auf die Deutsche Hallenmeisterschaft in Leipzig vor.

NORDSEE ZEITUNG vom 8. Februar 2007
Jana Bindzus springt aufs Treppchen
Schülerin ist Vizemeisterin im Weitsprung

Langen.
Die 15-jährige Jana Bindzus vom TV Langen ist norddeutsche Vizemeisterin im Weitsprung. In der Halle legte sie mit
5,63 m nicht nur eine persönliche Bestleistung hin, sondern musste sich lediglich der 18-jährigen Nadja Käther aus Ahrensburg
geschlagen geben. Jana Bindzus startete als B-Jugendliche bei den A-Jugendlichen. Mit dem sechsten Versuch gelang ihr der
Sprung auf das Treppchen. Aber nicht nur das Springen lief für sie bestens: Auf der 60-m-Sprintdistanz zeigte sie mit 8,04 Se-
kunden eine tolle Leistung. Um sich für den Endlauf zu qualifizieren, hätte sie eine Zeit von 7,99 Sekunden schaffen müssen.
Trainer Carsten Decker war sehr zufrieden. "Ich gehe davon aus, dass sie in der Freiluftsaison die 6-Meter-Marke im Weitsprung
knacken wird. Jetzt darf sich die Leichtathletin eine Woche erholen, bevor die Vorbereitung für die Saison draußen beginnt. An-
fang April endet das Winter-Aufbautraining mit einem Trainingslager in Spanien und ab Mai beginnt die Freiluftsaison. Großes Ziel
ist die deutsche Meisterschaft und die Siebenkampf-Meisterschaft. 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Februar 2007
Mareike Nannen will ihren Titel verteidigen
Leichtathletik: Hammerwerferin des SV Holtland ist bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften dabei

Sindelfingen
(kj). Der Sindelfinger Glaspalast und der angrenzende Sportpark sind an diesem Wochenende der Austragungsort
von zwei Deutschen Jugend-Meisterschaften. Neben den Titelkämpfen unter dem Hallendach finden gleichzeitig die nationalen
Meisterschaften in den Winterwurfdisziplinen Diskus-, Hammer- und Speerwurf statt. Am Start sind auch acht ostfriesische
Talente aus drei Vereinen.
Der TV Norden ist mit insgesamt sechs Aktiven in Württemberg vertreten. Sprinter Saarko Eilers stellt sich der Konkurrenz über
60 Meter. Der amtierende Vize-Landesmeister über diese Distanz verstärkt mit Carsten Goldenstein, Wilke Scheutwinkel, Dennis
Nordmann und Erik Salzmann die 4 x 200 m-Staffel der Norder. Vereinsgefährtin Mareike Blum gilt im Hochsprung als eines der
größten Talente in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurde die B-Jugendliche Deutsche Meisterin im Freien. Erst vor wenigen
Wochen stellte Blum mit übersprungenen 1,78 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf. In Sindelfingen startet sie zwar bei
den älteren A-Jugendlichen, hat aber dennoch gute Aussichten, das Finale zu erreichen.
Mareike Nannen vom SV Holtland und Ann-Christine Junker vom MTV Aurich vertreten die ostfriesischen Farben bei den Meister-
schaften im Winterwurf. Während Junker sich im Diskuswurf bei der A-Jugend qualifiziert hat, geht Nannen als Titelverteidigerin
im Hammerwurf bei den B-Jugendlichen in den Ring. Die Ostfriesin hat mit 51,33 Metern zuletzt bei den Norddeutschen Meister-
schaften am vergangenen Wochenende überzeugen können und sich souverän den Titel gesichert. “Mareike ist als Titelverteidiger-
in nun die Gejagte”, sagt Trainer Klaus Beyer. “Der Druck ist zwar enorm, aber sie hat im Training einen guten Eindruck hinter-
lassen.”    

OSTFRIESISCHER KURIER vom 10. Februar 2007
Mareike Blum geht locker ins Rennen
Norder Hochsprung-Talent startet bei der DM - Saarko Eilers und die NTV-Staffel fallen aus

Norden
(jan). Gestern Abend stand Mareike Blum noch als strahlende Siegerin der Norder Sportlerwahl in der Wildbahnhalle im
Rampenlicht. Heute tritt das Hochsprung-Talent des Norder TV die Fahrt nach Sindelfingen an. Morgen um 12.45 Uhr beginnt im
Glaspalast die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend. Gemeinsam mit ihren Trainerinnen Tanja Davids und Karin Heyken hat sich
die 16-Jährige intensiv auf die Titelkämpfe vorbereitet. Druck verspürt die Deutsche B-Jugendmeisterin des vergangenen Jahres
allerdings nicht. “Favorisiert sind andere Springerinnen”, sagt Mareike Blum. Sprinter Saarko Eilers sowie die 4 x 200-Meter-
Staffel des NTV hatten sich ebenfalls qualifiziert, müssen aber auf einen Einsatz verzichten.
Im vergangenen Jahr sprang Mareike Blum in Wattenscheid mit Bestleistung von 1,77 m zum Titel. Beim Meeting in Wuppertal
legte sie vor zwei Wochen noch einen Zentimeter drauf und liegt damit schon über den für die Hallensaison gesetzten Zielen. Der
Höhenflug ist nicht zuletzt darin begründet, dass die Norderin seit kurzem ihren Sport ohne körperliche Beschwerden ausüben
kann. Die langwierigen Fußprobleme sind nach einem Besuch bei einem Osteopathen in Hannover aus der Welt geschaffen.
Im Glaspalast trifft die Gymnasiastin, die eigentlich noch zur B-Jugend zählt, auf zum Teil zwei Jahre ältere Konkurrentinnen. Ins-
gesamt 17 Springerinnen haben sich für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert. Jennifer Klein (LG Brenztal) und Nicole Apitz (SC
Potsdam) gehören beide dem Jahrgang 1988 an und haben in diesem Jahr bereits jeweils 1,81 m überquert. “Die Leistung
müssen sie aber bei der DM erst einmal wieder springen”, weiß Mareike Blum um die nervliche Belastung bei der Meisterschaft.
Die Generalprobe ging in der Vorwoche halbwegs in die Hose. Bei der Norddeutschen Meisterschaft in Hannover stieg das NTV-
Ass bei 1,66 m in den Wettkampf ein. Die Höhe meisterte Mareike Blum auf Anhieb souverän, um 1,69 m auszulassen. Bei
1,72 m war dann allerdings Feierabend. Mit welcher Höhe wird sie morgen Mittag beginnen? “Das entscheiden wir nach dem Ein-
springen aus dem Bauch heraus. Da sehen wir, wie es bei Mareike läuft”, sagt Tanja Davids.
Saarko Eilers hat sich in dieser Saison nach langer Verletzungspause im vergangenen Jahr über die 60 m auf 7,07 Sekunden ge-
steigert. Bei der Norddeutschen Meisterschaft am vergangenen Wochenende in Berlin zog er sich allerdings beim Warmmachen
eine Muskelverhärtung zu, die einen Start in Sindelfingen nicht zulässt. Da auch Carsten Goldenstein mit einer Mittelohrentzünd-
ung passen muss, fällt die 4 x 200-Meter-Staffel mit Dennis Nordmann, Wilke Scheutwinkel und Erik Salzmann ins Wasser. 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 12. Februar 2007
Herms übersprintet Konkurrenz aus Dortmund und Wattenscheid
Braunschweiger Trio holt Staffel-Bronze über 3 x 1000 Meter bei DM

Von Ute Berndt
Na bitte, es geht doch. Dank der Verstärkung durch René Herms haben es die Braunschweiger Mittelstreckler erstmals geschafft,
bei deutschen Meisterschaften Staffel-Bronze über 3 x 1000 Meter zu gewinnen. Mit einem starken Endspurt führte der deutsche
800-Meter-Meister das LG-Trio von Platz fünf noch auf Platz drei. "Das hat Spaß gemacht, wir haben als Team richtig gut ge-
kämpft", jubelte Herms. In 7:13,38 Minuten verbesserte das Team die eigene Siegerzeit bei den Landesmeisterschaften gleich
um 11 Sekunden. Um die beiden Staffeln der von Beginn an führenden LG Nord Berlin (7:11,56 und 7:12,21) einzuholen, reichte
es nicht mehr. Die Konkurrenten aus Dortmund und Wattenscheid allerdings ließ Herms mit einem unwiderstehlichen Endspurt
staunen. Startläufer Andreas Kuhlen hatte den Staffelstab als Fünfter an Matthias Jaworski übergeben. Der führte die LG auf
Tuchfühlung mit den beiden westdeutschen Mannschaften, ehe er an Herms weiterreichte. "Wenn wir dann noch Jonas Hamm
dazu bekommen, wird das eine Kampfansage an die Berliner", blickte Betreuer Bernd Bröger schon auf die Freiluft-Titelkämpfe
voraus. Hamm hatte diesmal wegen Rückenproblemen passen müssen.
Für René Herms kam der Medaillengewinn gerade recht, nachdem er zuletzt in Düsseldorf mit einer 1:50-er Zeit über 800 Meter
enttäuscht hatte. "Ich bin sehr zufrieden, dass es mit dem Endspurt so gut geklappt hat", freute sich der 24-Jährige, der sein
Training nach der Pleite umgestellt hatte und nun in Sindelfinden sofort die Früchte dafür erntete. "Das war ein positives Signal in
Richtung DM nächste Woche", meinte Herms. Dann möchte er sich in Leipzig wieder den Hallentitel über 800 Meter holen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. Februar 2007
Mareike Nannen verpasst Gold-Medaille
Leichtathletik: Hammerwerferin weint nach Platz zwei bei Deutschen Jugend-Meisterschaften

Von Klaus Jakobs und Horst Kruse
Sindelfingen. Zwei Silbermedaillen sicherten sich ostfriesische Leichtathletinnen bei den Deutschen JugendHallenmeister-
schaften in Sindelfingen. Doch während sich Hochspringerin Mareike Blum vom TV Norden über Platz zwei riesig freute, war
Hammerwerferin Mareike Nannen (SV Holtland) enttäuscht. Die Titelverteidigerin hatte Gold bei der B-Jugend fest eingeplant und
vergoss nach dem Wettkampf viele Tränen der Enttäuschung.
Bei den Winterwurfmeisterschaften war die Rollenverteilung klar. Mareike Nannen, die seit vier Jahren nicht mehr gegen nationale
Konkurrentinnen verloren hatte, war die Favoritin. “Mareike kann sich eigentlich nur selber schlagen”, sagte Klaus Beyer, Trainer
von Mareike Nannen, vor dem Wettkampf. Und so kam es auch. Die Vorjahressiegerin legte gleich im ersten Versuch mit 49,50
Meter die Bestweite vor. Danach schaltete sie einen Gang zurück und fand dann nicht mehr in den Wettkampf, nachdem Carolin
Kaesler (TSV Halberstadt) im dritten Versuch mit 50,45 Metern die Führung übernommen hatte. Nannen steigerte sich lediglich
auf 50,23 Meter und musste sich mit Rang zwei zufrieden geben. Erst in der vergangenen Woche hatte Nannen mit 51,30 Metern
im Training eine deutlich bessere Weite erzielt. Unter Wettkampfdruck kam sie an diese Leistung nicht heran. “Mareike ist sehr,
sehr traurig”, berichtete Klaus Beyer. “Aber vielleicht ist es auch ganz gut, dass es jetzt mal passiert ist. Mareike merkt, dass
die Konkurrentinnen sie jagen. Mit dieser Rolle muss sie fertig werden.”
In einer anderen Rolle war Mareike Blum. Die B-Jugendliche vom TV Norden startete im Hochsprung bei der weiblichen Jugend in
einer Altersklasse mit den 18- und 19-jährigen Frauen als Außenseiterin. Dabei setzte sich die 16-jährige Ostfriesin eindrucksvoll
in Szene. Mit 1,77 Metern gewann sie Silber hinter der zwei Jahre älteren A-Jugendlichen Jennifer Klein (1,83 Meter) von der LG
Brenztal. An der folgenden Höhe von 1,80 Metern scheiterte Blum. Das wäre auch eine neue persönliche Bestleistung gewesen.
Die liegt bei 1,78 Metern. Mit 1,77 Metern hatte sich Blum im vergangenen Sommer bei den Deutschen Meisterschaften der B-
Jugend die Goldmedaille gesichert.
==> Eine überarbeitete Version von diesem Artikel finden Sie hier 

OSTFRIESISCHER KURIER vom 12. Februar 2007
Blum überrascht sich selbst
Norder Hochsprung-Talent holt sich Deutsche Vizemeisterschaft der A-Jugend

Sindelfingen
(jan). Eigentlich war Mareike Blum davon ausgegangen, gestern Nachmittag den letzten Hallenwettkampf der
Saison zu bestreiten. Doch nachdem das Hochsprung-Talent des Norder TV bei der Deutschen Meisterschaft der A-Jugend in
Sindelfingen überraschend den zweiten Platz erreicht hatte, folgte prompt eine Einladung zum Länderkampf. In drei Wochen wird
die 16-Jährige in Frankreich die deutschen Farben beim Duell der Altersklasse U 20 gegen die Gastgeber vertreten.
“Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet”, strahlte Mareike Blum gestern wenige Minuten nach der Siegerehrung. Damit meinte
die Deutsche B-Jugendmeisterin des vergangenen Jahres zum einen ihren zweiten Platz gegen die deutlich älteren Konkurrent-
innen, zum anderen die erneute Gelegenheit, das Nationaltrikot überzustreifen. Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen überbrachte
ihr die frohe Botschaft. Erste Erfahrungen auf der internationalen Bühne hatte sie im vergangenen Jahr gesammelt, als sie gegen
Polen ihr erfolgreiches Debüt gab.
Bereits bei 1,60 m stieg Mareike Blum ein, nachdem sie in der Vorwoche bei der Norddeutschen Meisterschaft in Berlin noch
1,66 m als Einstiegshöhe gewählt hatte. “Es war irgendwie ein komischer Wettkampf”, war sie nicht rundherum zufrieden, nach-
dem es beim Einspringen einige Probleme gegeben hatte. 1,60 m und 1,65 m schaffte sie im ersten Versuch, 1,70 m war im
zweiten Anlauf fällig. “Eigentlich war ich da schon ziemlich platt”, gab sie zu. Spannend wurde es im Sindelfinger Glaspalast für
Mareike Blum bei 1,74 m. Nach zwei vergeblichen Versuchen bewies sie aber wieder einmal ihre Nervenstärke, schaffte die Höhe
und blieb weiter im Titelrennen. 1,77 m überwand sie unter Aufbietung aller Reserven im zweiten Anlauf. 1,80 m, die inoffizielle
Qualifikationshöhe für die Junioren-Weltmeisterschaft im Juli im tschechischen Ostrava, riss sie zweimal, um dann an der Latte
vorbeizulaufen. “Da ging nichts mehr”, berichtete die neue Vizemeisterin. Favoritin Jennifer Klein (LG Brenztal), zwei Jahre älter
als die Ostfriesin, setzte sich mit 1,83 m durch. Rang drei ging an Linda Zuber vom Barmer TV Wuppertal, die 1,74 m meisterte.

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 12. Februar 2007
Julia Maaß erreicht Finale bei den Deutschen Hallenmeisterschaft in Sindelfingen

Zwei persönliche Bestzeiten und eine Finalteilnahme: Bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften der Leichtathleten hat
Julia Maaß vom MTV Jahn Schladen alle Erwartungen voll erfüllt. “Ich bin happy, es hat alles super geklappt”, jubelte die Sprinter-
in, nachdem sie am Sonntag in 7,74 Sekunden Achte in dem von Julia Sutschet (Ahrweiler) in 7,54 gewonnenen Finale über 60
Meter geworden war. Ihre neue Bestmarke hatte sie allerdings im Zwischenlauf gesetzt, als sie sich auch zur Überraschung von
Rita Girschikofsky, Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) in 7,70 für den Endlauf qualifiziert hatte.
“Da hat sie enorm gekämpft und wirklich alles gegeben”, sagte ihr Trainer Hartmut Mahnkopf, der schon im Vorfeld dieser Titel-
kämpfe prophezeit hatte, “dass das Mädchen zurzeit unheimlich viel drauf hat”. (sg) 

Presseinformation vom 12. Februar 2007 (Von Markus Steinbrück)
Ludolph holt DM-Bronze über 800 Meter
Lemm mit Bestzeit knapp am Finale vorbei

Winsen.
Sören Ludolph aus Amelinghausen hat bei den 39. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen die Bronze-
medaille im 800-Meter-Lauf der männlichen Jugend gewonnen. Gegen die überragenden Robin Schembera (TSV Bayer Lever-
kusen/1:50:22 min) und Sebastian Keiner (LC Erfurt/1:50:37 min), die in dieser Saison mehrfach den Deutschen Jugend-Hallen-
rekord verbesserten, hatte das 18-jährige Talent der LG Nordheide keine Chance. Als die Favoriten nach rund 600 Metern an-
traten, schüttelten sie den zu diesem Zeitpunkt nur an fünfter Stelle liegenden Ludolph schnell ab. Der dreifache Niedersachsen-
meister der aktuellen Hallensaison hatte seinerseits wenig Mühe, sich in guten 1:52,99 min die Bronzemedaille zu erlaufen. Tags
zuvor hatte Sören Ludolph, im Vorjahr noch Fünfter über 800 Meter, souverän in 1:56,05 min seinen Vorlauf gewonnen. Nach dem
Wettkampf nominierte ihn der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) für den Jugend-Hallen-Länderkampf zwischen Frankreich,
Italien und Deutschland am 4. März in Vittel bei Paris.
Mit dem Platz zufrieden, nicht aber mit der Zeit”, hieß es für die ebenfalls für die LG Nordheide startende Vivien Tiedemann. Die
18-Jährige aus dem niedersächsischen Sportinternat Hannover erreichte im Glaspalast von Sindelfingen den sechsten Platz über
1500 Meter. Als Vorlaufzweite steigerte sich die LGN-Athletin im Endlauf auf 4:43,02 min, blieb aber zehn Sekunden hinter ihrer
Freiluft-Bestmarke zurück.
Mit leuchtenden Augen trat Dennis Lemm vom TSV Stelle gemeinsam mit Trainer Ekhard Küster die Heimreise an. Der 19-Jähr-
ige setzte über 200 Meter den Aufwärtstrend der letzten Wochen fort und verbesserte sich als Sieger des dritten Vorlaufs auf die
persönliche Hallen-Bestzeit von 22,24 sec. In der Endabrechnung aller sieben Vorläufe fehlten Lemm auf Platz zehn nur acht
Hundertstelsekunden zur Finalteilnahme der besten Acht. Unter ihren Möglichkeiten blieb die erst 16-jährige Jana Sussmann von
der LG Nordheide. Die von einer Erkältung geschwächte Mittelstrecklerin aus Winsen-Tönnhausen lief die 800 Meter in 2:15,73
min und wurde Zwölfte.  

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 13. Februar 2007
In Deutschland vorn dabei
Hallen-DM: Matthias Meyer auf den Rängen vier und sechs

Uelzen/Sindelfingen
(wt/kl). Große Sprünge im Glaspalast: Matthias Meyer von der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel ist bei den
39. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften im Weit- und im Dreisprung jeweils ins Finale der besten Acht eingezogen. Er be-
legte in den Endabrechnungen die Plätze vier und sechs und zeigte sich nach seiner bereits vierten DM-Teilnahme zufrieden.
Trainer Wilfried Teichmann: "Matthias ist in Deutschland wieder vorn dabei." Der seit Jahren beste Nachwuchsspringer des
Kreises Uelzen ließ sich von der enormen Zuschauerkulisse im Glaspalast von Sindelfingen kaum beeindrucken und fand recht
schnell in seinen Weitsprung-Wettkampf hinein. Gleich im ersten Versuch sicherte er sich mit 6,95 Metern und der siebtbesten
Weite den Einzug ins Finale. Diese Platzierung hatte er dann auch bis zu seinem letzten Versuch inne. Durch rhythmisches
Klatschen der Zuschauer angefeuert, steigerte sich Meyer in seinem letzten Versuch auf 6,99 Meter und landete damit auf dem
vierten Platz.
Auch im Dreisprung hatte Meyer sich zum Ziel gesetzt, den Endkampf zu erreichen. Mit seinen dritten Versuch im Vorkampf von
13,92 Metern hatte er sich qualifiziert. Auf Grund leichter technischer Fehler in den Sprüngen war an diesem Wettkampftag für
ihn allerdings nicht mehr drin, doch mit dem sechsten Platz zeigte er sich auch in dieser Konkurrenz letztlich zufrieden.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 13. Februar 2007
Ziel Finalteilnahme erreicht
Leichtathletik: Am Ende wird es Platz acht / Über 200 Meter fehlen drei Zehntel

Von Hartmut Mahnkopf
Julia Maaß vom MTV Jahn Schladen erreichte bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast ihr
persönliches Ziel. Sie stand im Finale der weiblichen A-Jugend über 60 Meter. Damit überraschte sie Trainer und Verbandsfunk-
tionäre. Im Endlauf belegte die B-Jugendliche mit 7,74sek Platz acht. Die 16-Jährige lief ein beherztes Rennen. Nach gelungen-
em Start hielt sie gut im Kampf um die Plätze mit. Am Ende trennten sie lediglich drei Hundertstel Sekunden vom sechsten
Rang. "Ich bin glücklich, weil ich den Finaleinzug geschafft habe. Jetzt weiß ich, dass ich mit den besten deutschen Nachwuchs-
sprinterinnen mithalten kann", sagte Maaß. Ihren Vorlauf hatte sie mit 7,75sek gewonnen. Anschließend steigerte sie im Halb-
finale als Zweite ihre Bestzeit auf 7,70sek. "Da habe ich alles gegeben und gekämpft, weil ich unbedingt ins Finale wollte", er-
zählte die Realschülerin. Immerhin waren bei den Meisterschaften die 50 schnellsten deutschen Jugendsprinterinnen am Start.
Über 200 Meter fehlten Maaß nur drei Zehntel Sekunden an der Endlaufteilnahme. Sie beendete ihren Vorlauf als Zweite hinter
der späteren Meisterin Juliane Stolle (Leipzig). Dabei lief sie 25,15sek und verbesserte ihre Hallenbestzeit um neun Zehntel Se-
kunden. Nach den Vorläufen bedeutete das Rang elf.
Jetzt ist für die Sprinterin die Hallensaison beendet. Nahtlos schließt sich die Vorbereitung auf die Freiluftsaison an. In den
Osterferien wird die Schülerin mit den besten niedersächsischen Leichtathleten nach Spanien ins Trainingslager fliegen. Mit da-
bei ist dann auch wieder Nina Giebel aus Cramme.

Presseinformation vom 13. Februar 2007 (Von Manfred Scholz)
Sebastian Stöckl sammelt Erfahrungen bei der DM
Leichtathletik.
Sebastian Stöckl, der bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Sindelfingen über 400 Meter für die LG
Weserbergland am Start war, hat auf nationalen Parkett erste Erfahrungen gesammelt. Mit Platz drei in seinem Vorlauf und der
Zeit von 50,77 musste er schon frühzeitig die Segel streichen. Der Landes-Vizemeister über diese Distanz hatte mit 50,21 Se-
kunden bei den Landstitelkämpfen die Fahrkarte zur DM gelöst. In seinem bisher dritten 400 Meter-Lauf in der Halle hatte er im
Sindelfinger Glaspalast zudem einen schwach besetzten Vorlauf erwischt. Auf den ersten 200 Meter wurde das Tempo verbumm-
elt und am Ende war es zu spät für gute Zeiten. Trainer Werner Scharf: “In einem schnelleren Vorlauf wäre für Sebastian eine
Final-Teilnahme drin gewesen. Alle vier Läufer haben sich verzockt, denn es kam keiner weiter”. Im Finale siegte Silvio Schirr-
meister vom SC Neubrandenburg in 49,07 Sekunden. 

NORDWEST ZEITUNG vom 13. Februar 2007
Kortenbrock Siebte in Sindelfingen

Sindelfingen
(gra). Hochspringerin Marina Kortenbrock hat bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften der Leichtathleten in
Sindelfingen in der Konkurrenz der A-Jugendlichen Platz sieben belegt. Die für die SG Essen-Garthe-Molbergen startende B-
Jugendliche übersprang am Sonntag 1,70 Meter. Es siegte Jennifer Klein (Brenztal) mit übersprungenen 1,83 Meter. Platz zwei
belegte Mareike Blum (TV Norden/1,77 Meter). Dritte wurde Linda Zuber (Wuppertal/1,74 Meter). Kortenbrock hatte ihre Anfangs-
höhe von 1,65 Meter im zweiten Versuch gemeistert. Dann übersprang sie die 1,70 Meter im ersten Versuch. 1,74 Meter waren
an diesem Tag jedoch zu hoch. Bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften hatte Kortenbrock vor wenigen Wochen mit
1,76 Meter eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Mit dieser Höhe hätte sie am Sonntag Bronze gewonnen.  

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 14. Februar 2007
Wieder Titel für Olbrich

Göttingen.
Richard Olbrich ist in Deutschland weiterhin das Maß aller Dinge. Bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften der
Jugend in Leipzig demonstrierte der Hammerwerfer von GW Bad Gandersheim erneut seine Ausnahmestellung. Mit 72,88m und
mehr als elf Meter Vorsprung sicherte er sich unangefochten den B-Jugendtitel. In der weiblichen A-Jugend kam Sandra Dahms
vom Einbecker SV mit 42,71m auf den siebten Rang.

WESER KURIER vom 14. Februar 2007
Schröders bester Versuch ungültig
Bremer Leichtathletik-Talente im Pech

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Es hat nicht sollen sein mit der Spitzenplatzierung für die kleine Vierer-Delegation aus Bremen bei den Deutschen
Jugend-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten im Glaspalast von Sindelfingen. Sven Schröder (SV Werder), Schoami Bieser,
Jeffrey Muldrow und Felix Wedekämper (alle Bremer LT) hatten bei ihren Wettbewerben mit Pech und wohl auch teils noch
mangelnder Erfahrung zu kämpfen. Werders Wurf-Ass Sven Schröder hatte sich in gleich drei Disziplinen (Kugelstoßen, Diskus-
und Speerwurf) für die Titelkämpfe qualifiziert, was an sich schon hervorzuheben ist. Im Feld der körperlich überlegenen Kugel-
stoß-Spezialisten ging am Ende eine Weite von 14,24 Meter in die Wertung ein. Pech für Sven Schröder, dass der zweite Ver--
such, der deutlich jenseits der 15-Meter-Marke gelandet war, nach Diskussionen mit dem Kampfgericht ungültig gegeben wurde.
Im Speerwurf blieb der Werderaner mit Rang 13 und 52,87 Metern ebenfalls hinter den eigenen Erwartungen zurück, da er über-
haupt nicht in den Wettkampf fand. Gleich im Anschluss stellte er sich dennoch der übermächtigen Konkurrenz der Diskuswerfer.
Hier erreichte er einen zufrieden stellenden elften Platz mit 40,12 Metern.
Schoami Bieser (BLT/SG Findorff) zog mit 4:49,92 Minuten über 1500 Meter in den Endlauf ein. Dort führte sie als jüngste Teil-
nehmerin sogar die ersten 1000 Meter das Feld an, musste dann jedoch abreißen lassen (4:53,98). Die Bremerin befolgte mit
ihrer forschen Taktik die Anweisungen des Bundestrainers, der anschließend auch ihr engagiertes Vorpreschen lobte, bei der
Platzierung wäre jedoch bei einem adäquateren Renntempo wesentlich mehr als Rang zehn drin gewesen.
Die größte Enttäuschung erlebte 60-Meter-Hürdensprinter Felix Wedekämper (BLT/BTS Neustadt), der als Nummer neun der
Meldeliste das Finale angestrebt hatte. Wedekämper verschlief im Vorlauf den Start, zog aber trotzdem mit 8,32 Sekunden in den
Zwischenlauf ein. Hier kam er nach explosivem Beginn aus dem Rhythmus und lief an der vierten Hürde vorbei. Auf der 60-Meter-
Flachdistanz blieb Newcomer Jeffrey Muldrow in 7,25 Sekunden im Vorlauf deutlich hinter seiner Bestzeit zurück.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 14. Februar 2007
Mühlen-Sieger holt Bronze bei den Deutschen

Garrel
(sl). Der Name Kuhlen ist im Kreis Vechta durch den Silvesterlauf in Mühlen bekannt. Vor zwei Jahren gewann Andreas
Kuhlen (23) aus Garrel den Silvesterlauf vor seinem zwei Jahre älteren Bruder Georg, vor einem Jahr war’s umgekehrt. Jetzt
trumpfte Andreas Kuhlen auch bundesweit erfolgreich auf: Als Startläufer der 3x1000-m-Staffel der LG Braunschweig gewann er
bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Sindelfingen die Bronzemedaille. Zum Trio gehörten noch Matthias Jaworski und der
deutsche Topathlet Rene Herms. Hinter den Staffeln aus Dortmund (7:11,56) und Wattenscheid (7:12,21) lief das Braunschweiger
Trio in 7:13,38 Minuten einen Niedersachsen-Rekord und rechnet sich im Mai gute Chancen bei den “Deutschen” im Freien aus.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 15. Februar 2007
Schweer mit Courage zum DM-Silber

Sindelfingen.
Die blutjunge Delegation der LG Osnabrück setzte auf nationaler Ebene ein dickes Ausrufezeichen. Mit einer
Silbermedaille und zwei Endlaufplatzierungen übertrafen die LGO-Leichtathleten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in
Sindelfingen die Erwartungen. "Wir haben unsere Bewährungsprobe bestanden ", lautete die Bilanz der LG-Trainer Andreas Woll-
herr und Anton Siemer. Für das herausragende Resultat aus Osnabrücker Sicht sorgte einmal mehr ein Talent aus Wollherrs
Geher-Schmiede: Wie im Vorjahr sicherte sich der A-Jugendliche Jannek Schweer nach beherztem Wettkampf über 5000 Meter
die Silbermedaille. Der Abiturient, der von der Disqualifikation des Zweiten Max Möckel profitierte, musste in der Zeit von 22:24,78
Minuten nur den überragenden Potsdamer Christopher Linke (21:55,32) ziehen lassen.
In der gleichen Altersklasse ließ seine Teamkollegin Alina Koop mit dem fünften Rang über 400 Meter aufhorchen. Nach der
knappen Endlauf-Qualifikation bot die Auszubildende im Finale den Favoritinnen lange Paroli und steigerte sich hinter der sieg-
reichen Julia Müller-Foell (Mannheim/54,98) auf die Klassezeit von 56,29 Sekunden. Zufrieden mit Rang zwölf im 60-Meter-Sprint
war LGO-Talent Patrick Jochmann, der mit der Zeit von 7,07 Sekunden den Endlauf um ganze fünf Hundertstel verfehlte. Wertvolle
Erfahrungen sammelte auch 400-Meter-Hürdenspezialistin Tina Wollherr, die in 61,50 Sekunden erwartungsgemäß den Finalein-
zug verpasste.
Ihr Ziel "Endlauf" erreichten dagegen Patrick Jochmann, Felix Kopatz, Timo Bienert und Jan Placke in der Konkurrenz über 4x200
Meter. Die LGO-Staffel vermied im Finale mit den Ersatzleuten Florian Flottmann und Christian Röwekamp jedes Risiko und
konnte mit 1:35,05 Minuten die Zeiten aus Vor- und Zwischenlauf (1:31,85 bzw. 1:31,87) nicht annähernd bestätigen. Platz sieben
bei einer DM kann sich aber allemal sehen lassen.

NORDWEST ZEITUNG vom 15. Februar 2007 (Auszug - nur DM)     
A-Jugendteam leicht enttäuscht
Leichtathletik: Friedrichsfehner bei der Deutschen Meisterschaft in Sindelfingen

Von Manfred Hollmann
Friedrichsfehn. Allein die Qualifikation zu den deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der A-Jugend im Glaspalast von
Sindelfingen war ein großer Erfolg. Dennoch hatten sich die Aktiven vom SV Friedrichsfehn etwas mehr erhofft. Bereits im Vorlauf
scheiterte Hürdensprinter Rainer zur Loye. Trotz guter 8,44 Sekunden über 60-m-Hürden fehlten ihm am Ende 12 hundertstel Se-
kunden, um in den Zwischenlauf der besten 16 Teilnehmer einzuziehen. Das Erreichen des Zwischenalaufs hatte er sich vorher
eigentlich zum Ziel gesetzt.
Auch die Staffel der Friedrichsfehner über 4 x 200 Meter schied bereits nach dem Vorlauf aus. Für Rainer zur Loye, Tim Jürgens,
Volker Kinast und den Delmenhorster Kevin Lersch reichten nach einem verpatzten Wechsel die 1:36,23 Minuten leider nicht fürs
Weiterkommen. Die Kontrahenten waren einfach zu stark. Immerhin lief der spätere Sieger, Dresdener SC, in dem Lauf mit
1:26,34 Minuten neuen deutschen Jugendrekord.      

DELMENHORSTER KURIER vom 17. Februar 2007
Lersch zu schnell für die Übergabe

Von unserem Mitarbeiter Pascal Faltermann
Delmenhorst. Kevin Lersch von Eintracht Delmenhorst startete, obwohl er ja selber noch B-Jugendlicher ist, mit der A-Jugend-
Staffel der Startgemeinschaft Friedrichsfehn/Delmenhorst bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Leicht-
athleten im Glaspalast Sindelfingen. Die SG ging als amtierender niedersächsischer Vizemeister in der 4x200m Staffel an den
Start, wo es galt, sich gegen 49 andere Mannschaften durchzusetzen. Vor rund 2000 Zuschauern erwarteten die Sprinter der SG
dann im dritten Vorlauf LAZ Salamander Kornwestheim, LAV Bayer Uerdingen/Dornhagen und der spätere Deutsche Meister
Dresdner SC. Lange hielten die vier Niedersachsen gut mit. Doch beim letzten Wechsel auf Schlussläufer Kevin Lersch passierte
ein Fauxpas. Beim Wechsel von Volker Kinast (Friedrichsfehn) auf den Delmenhorster war Lersch zu schnell und sprintete Kinast
fast davon. Um die Disqualifikation zu vermeiden, bremste er vor Ende des Wechselraumes ab und übernahm den Stab aus dem
Stand. Die Hoffnungen auf den Zwischenlauf waren vorbei. Mit 1:36,23 min. belegte die SG den 19. Platz.
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