DM-Halle (Einzel) in Sindelfingen am 23./24. Februar 2008 (Frauen, Männer)
DM-Halle (Mehrkampf) und DM-Winterwurf in Erfurt vom 29. Februar - 2. März 2008 (Sen.)
NDM-Crosslauf in Büdelsdorf am 2. März 2008 (Schüler-/innen A - Sen.)
DM-Crosslauf in Ohrdruf am 8. März 2008 (Jugend B - Sen.)

-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. Februar 2008
Titelverteidiger Herms hat Druck, Springer Stolz Kniebeschwerden
Deutsche Hallenmeisterschaften: Top-Leichtathleten der Region wollen Gold

Von Ute Berndt und Stefani Franzke
Braunschweig. Der eine will den Titel, der andere Gold und ein WM-Ticket. 800-Meter-Titelverteidiger René Herms von der LG
Braunschweig und Weitspringer Christoph Stolz vom VfL Wolfsburg fahren am Wochenende mit hoch gesteckten Zielen zu den
deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in den Sindelfinger Glaspalast. "Wenn ich springe, springe ich weit", kündigt
Stolz an. Im Moment machen Probleme mit dem linken Knie die Sache aber eher zum Roulettespiel. Im Training hatte sich der
Wolfsburger vor drei Wochen das Knie des Sprungbeins verdreht. Inzwischen steht die Diagnose: "Ein Knorpel ist etwas einge-
rissen, und das hintere Kreuzband sieht auch nicht so aus wie es soll", schildert Stolz. Schmerzen hat er nicht immer, an vielen
Tagen kann er problemlos trainieren. Deshalb hofft er, am Sonntag dabei zu sein. "Die ersten Wettkämpfe haben gezeigt, dass ich
gut drauf bin", sagt Stolz. Mit 7,85 Meter wurde er Anfang Februar norddeutscher Vizemeister. Trotz der Verletzung gibt er sich
kämpferisch: "Ich will Meister werden und möglichst auch die Quali für die Hallen-WM springen." Klappt das nicht, wird sich Stolz
wohl nächste Woche am Knie operieren lassen.
Für Herms sind die nationalen Titelkämpfe nur eine Durchgangsstation. Wenn im März um WM-Medaillen gekämpft wird, ist er
schon im Trainingslager in Flagstaff/USA, um auf sein Ziel Olympia hinzuarbeiten. Unter Druck steht der Braunschweiger in Sindel-
fingen aber allemal. Die jüngere Konkurrenz hat die Jagd auf den Seriensieger der vergangenen Jahre längst eröffnet. Seinen Frei-
luft-Titel ist Herms schon los, den in der Halle will er unbedingt verteidigen. "Wenn ich gewinne, würde mir das für eine bestimmte
Zeit erstmal Ruhe verschaffen", weiß der 25-Jährige. "Auch wenn die Jungs natürlich weiter an meinem Thron rütteln, so wie ich es
früher auch gemacht habe."
Die "Jungs" sind Robin Schembera und Sebastian Keiner, die zuletzt schneller waren als Herms. Aber auch die Routiniers Steffen
Co, Nils Schumann und Freiluft-Meister Moritz Höft hat er auf der Rechnung: "Es wird definitiv spannend", glaubt er. "Ich werde
den Lauf jedenfalls offensiv angehen und versuchen, meine Erfahrung auszuspielen." Von der LG Braunschweig sind auch Sören
Ludolph, Andreas Kuhlen und Jonas Hamm am Start.

Presseinformation vom 21. Februar 2008 (Von Manfred Scholz)
Die Operation Titelverteidigung wird schwierig
LG-Quartett muss Ausfall von Jala Gangnus kompensieren

Leichtathletik.
Zwei Titel gilt es für Cathleen Tschirch von der LG Weserbergland am Wochenende bei den Deutschen Hallen-
meisterschaften im Sindelfinger Glaspalast zu verteidigen. Sie ist Titelverteidigerin über die 200 Meter in der Halle. Bei den letzten
Meetings ist sie überwiegend über 60 Meter gestartet. Die Konkurrenz heißt über 200 Meter Katharina Naumann aus München
(23,92 Sekunden), Laura Hoffmann (Kreuztal/24,00 Sekunden) und Maike Dix (Dortmund/24,03 Sekunden). Das Finale über 60
Meter sollte sie schon erreichen, hier war sie im letzten Jahr dritte geworden. Mit dabei über die Kurzdistanz ist Nina Giebel und
Nicole Marahrens hat über 200 und 400 Meter gemeldet. Skeptisch ist Trainer Werner Scharf, ob die Operation Titelverteidigung für
die 4x200 Meter-Staffel gelingt, da das Quartett Cathleen Tschirch, Nina Giebel und Nicole Marahrens durch den verletzungsbe-
dingten Ausfall von Jala Gangnus doch erheblich geschwächt ist. “Natürlich wollen wir vorne mitrennen, aber wir sind nicht der Fa-
vorit bei den Frauen, vielleicht reicht es ja aufs Treppchen”, geben sich Scharf und seine Frauen optimistisch. Die Konkurrenz
kommt aus Wattenscheid, Mainz und Mannheim. Den Platz von Jala Gangnus nimmt Teresa Emmrich ein. “Sie trainiert trotz
schweren Medizinstudiums fünfmal in der Woche und wird immer besser” so Scharf. Nicht nur als Ersatzfrau für die Staffel reist die
A-Jugendliche Amina Ferguen mit nach Sindelfingen, denn sie hat sich mit einer Vorleistung von 8,75 Sekunden für einen Start bei
den Frauen für die 60 Meter-Hürden qualifiziert. Mit dabei für die Staffel ist auch Sara Kruse. 

WESER KURIER vom 22. Februar 2008
Bestzeit wichtiger als Medaille
Vorgabe des Trainers für Carolin Nytra bei Hallen-DM

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Die 55. Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Sindelfingen sind die erste große Standortbestimmung
des Jahres für Bremens Top-Athleten. Wenn alles optimal läuft, bringen zwei Starterinnen des Bremer LT/TuS Komet Arsten zwei
Medaillen mit heim. Nach der Absage von Titelverteidigerin Claudia Hoffmann gehört Jonna Tilgner über 400 Meter nach Claudia
Marx zu den ersten Medaillenanwärterinnen. Wenn es der Bremerin - so wie jüngst beim Meeting in Stuttgart - gelingt, die erste
Runde in 24,5 Sekunden anzugehen, ist neben einer Medaille vielleicht sogar eine neue Bestzeit möglich. Sechs Frauen laufen in
Sindelfingen um die drei Medaillen über 60 Meter Hürden. "Nach dem überstandenen Epstein-Barr-Virus sind wir froh, dass Carolin
Nytra überhaupt schon wieder Bestzeit gelaufen ist und zu diesen Sechsen gehört. Eine weitere Steigerung dieser Bestleistung ist
im Hinblick auf den Sommer wichtiger als eine Medaille", so ihr Trainer Jens Ellrott zu den Erwartungen.
Über die 60 Meter und 200 Meter findet sich Stephanie Thumann in der DLV-Bestenliste über beide Sprintstrecken unter den zehn
Schnellsten in der Halle wieder. Vorausgesetzt, dass sie ihr aktuelles Potenzial abruft, kann ihr mit etwas Glück in einer der
beiden Disziplinen der Sprung in Finale gelingen. Für Jana Loock geht es nach gerade überstandener Grippe über 60 Meter darum,
ihre Saisonbestleistung von 7,71 Sekunden zu steigern. Nach fast vierwöchiger studien- und krankheitsbedingter Trainingsunter-
brechung waren die 6,15 Meter von Catharina Reppin im Weitsprung bei den Norddeutschen Meisterschaften schon eine positive
Überraschung. Sollte Reppin eine weitere Steigerung gelingen, muss aber abgewartet werden, wie weit sie im sehr starken Melde-
feld kommt.
Zum Abschluss der Veranstaltung geht es am Sonntag über die 4x200-Meter-Distanz mit den Staffeln. Das Bremer LT bei den
Damen rechnet mit Platz vier bis sechs. Die vier Bremerinnen werden sich sicherlich zerreißen, um die Favoritinnen um die MTG
Mannheim, LG Weserbergland und Bayer Leverkusen zu ärgern. Das Männer-Quartett des SV Werder feiert seine Premiere bei
den deutschen Hallentitelkämpfen.  

WALSRODER ZEITUNG vom 23. Februar 2008
Annette Funck Sonntag mit Chance auf DM-Medaille
Walsrode.
Am Wochenende findet in Sindelfingen die Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaft statt. Die Walsroder Farben
vertritt dabei die für Hannover 96 startende Annette Funck. Die Gurndschullehrerin und Mutter von Zwillingen geht über 60 Meter
Hürden der Frauen an den Start. Die ersten Vorläufe werden am morgigen Sonntag gegen 11.45 Uhr angeschossen. Das Feld ist
mit 36 gemeldeten Athletinnen das zweigrößte bei den Frauen nach den 60 Metern flach.
Die aktuelle Top-Ten-Liste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes führen Nadine Hildebrand (Jahrgang 1987, LAZ Salamander
Kornwestheim) mit 8,13 s vor Judith Ritz (1983, LAZ Leipzig,) mit 8,15 s an. Dahinter folgen dann schon Carolin Bogenrieder (1986,
MTG Mannheim) und Annette Funck (1977), die beide 8,22 s schafften. Diese Leistung gelang der Walsroderin am vergangenen
Wochenende bei einem internationalen Meeting in Leipzig. Damit ist Annette Funck wieder in die Riege der ernsthaften Medaillen-
Anwärterinnen vorgelaufen. “Nach der eigentlich verkorksten Vorbereitung und dem damit verbundenen schlechten Start in die Hallensaison ist das alles nach wie vor eine große Überraschung für mich”, erklärt sie. Aktuell liegt die Walsroderin nur noch drei
Hundertstel Sekunden über ihrer persönlichen Bestleistung von 8,19 s. Ob Funck letztlich der erhoffte Sprung aufs Siegertreppchen
gelingt, wird von der Tagesform abhängen. Erschwerend hinzu kommt allerdings, dass in Sindelfingen auch Kirsten Bolm, die
Seriensiegerin der vergangenen Jahre starten will. Diese war aber lange Zeit verletzt und gilt als die große Unbekannte, weil sie ihr
Leistungsstand noch nicht unter Beweis gestellt hat. Das Finale wird laut Zeitplan übrigens um 14.55 Uhr gestartet. 

Presseinformation vom 24. Februar 2008 (Von Manfred Scholz)
Cathleen Tschirch sechste im Finale über 60 Meter
Leichtathletik.
“Ich bin zum Glück von Lauf zu Lauf immer schneller geworden”, kommentierte eine durchaus zufriedene Cathleen
Tschirch ihre Leistung bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten im Sindelfinger Glaspalast. Die Dritte des
letzten Jahres war mit wenig Training und kleineren gesundheitliche Problemen ins Finale eingezogen, wo sie mit einer Steigerung
auf 7,41 Sekunden den sechsten Platz erreichte, zeitgleich mit der fünften Anne Möllinger von der MTG Mannheim. Nach 7,55 Se-
kunden und Platz zwei im Vorlauf musste sie im Zwischenlauf in 7,48 Sekunden alles geben, um als vierte einen Finalplatz zu er-
gattern. “Ich bin mit der Platzierung und der Zeit zufrieden, allerdings fehlte ihr die Spritzigkeit und die Endgeschwindigkeit” freute
sich auch ihr Trainer Werner Scharf über die stetige Steigerung, die auf mehr hoffen lässt bei den 200 Meter-Läufen und der 4x200
Meter-Staffel am zweiten Tag. Ihre Mannschaftskameradin Nina Giebel war im Vorlauf mit Jahresbestleistung von 7,71 Sekunden
ausgeschieden.  

Presseinformation vom 24. Februar 2008 (Von Manfred Scholz)
DM in Sindelfingen - der zweite Tag
Leichtathletik.
Der zweite Tag bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen begann mit den Vorläufen der Frauen
über 60 Meter Hürden. Amina Ferguen, noch der Jugendklasse angehörend, hatte sich für diese Disziplin mit 8,74 Sekunden auch
für einen Start in der Frauenklasse qualifiziert. Bei ihrem ersten Auftritt vor großer Zuschauerkulisse blieb die achtzehnjährige mit
8,94 Sekunden als Vorlaufsechste allerdings unter ihren Möglichkeiten. Gleich drei Sprinterinnen hatten die Weserbergländer mit
der Titelverteidigerin Cathleen Tschirch, sowie Landesmeisterin Nicole Marahrens und Nina Giebel, über die 200 Meter lange
Hallenrunde am Start. Tschirch sicherte sich in ihrem Vorlauf in guten 24,11 Sekunden den Einzug ins Finale, dass sie aber wegen
erheblicher Kreislaufprobleme absagen musste. Nicole Marahrens zog mit 24,33 Sekunden und einem Lauf, mit dem sie sehr zu-
frieden war, ins Finale ein. Nina Giebel schied als Vorlaufdritte in 24,65 Sekunden aus. Alle drei erreichten damit Jahresbestzeiten.
Das Finale über 200 Meter nutzte Nicole Marahrens als Vorbereitungslauf auf das Staffelrennen, da zu diesem Zeitpunkt klar war,
das Cathleen Tschirch den Wettkampf beenden musste. Marahrens wurde siebte in locker gelaufenen 25,62 Sekunden. Leider er-
füllte sich die Hoffnung von Trainer Scharf leider nicht, dass Tschirch bis zum 4x200 Meter Staffelrennen wieder fit werden könnte.
Somit läuft der Titelverteidiger die Staffel mit zweifachen Ersatz in der Besetzung Amina Ferguen, Teresa Emmrich, Nina Giebel
und Schlussläuferin Nicole Marahrens. 

WESER KURIER vom 25. Februar 2008
Tilgner verteidigt ihr Silber
Bremerin bei der Hallen-DM erneut Zweite / Carolin Nytra verpasst Bronze knapp

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Sindelfingen. Jonna Tilgner holt die deutsche Vizemeisterschaft über 400 Meter, Carolin Nytra wird Vierte über 60 Meter Hürden
mit einer Hundertstelsekunde Rückstand zu Bronze, Stephanie Thumann läuft auf Rang fünf über 200 Meter. Besser hätten die 55.
Deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen für die Leichtathletinnen des Bremer LT/TuS Komet Arsten gar nicht laufen
können. Der Start ins Olympiajahr begann für Jonna Tilgner mit der Verteidigung ihrer Silbermedaille. Dabei konnte sie in die Titel-
vergabe als Siegerin ihres Zeitendlaufes in 53,89 Sekunden gar nicht aktiv eingreifen, denn ihre schärfste Konkurrentin, Claudia
Marx vom Erfurter LAC, gewann den anderen Zeitendlauf in etwas schnelleren 53,67 Sekunden. Die Bremerin war unterdessen froh,
sich in ihrem Rennen gegen die unbequeme Florence Ekpo-Umoh (Erfurter LAC, 54,07) durchgesetzt zu haben. "Ich habe in den
zwei Tagen viel dazu gelernt, was Taktik über 400 Meter in der Halle angeht. Vielleicht habe ich einen Tick zu lange überlegt, aber
es war ein schöner Kampf", war Jonna Tilgner mit sich vollauf zufrieden. Die Zeit verlor sie vor allem in der letzten Kurve, wo die
Bremerin komplett auf der Außenbahn an der Erfurterin vorbei musste.
Hauchdünn verpasste Carolin Nytra die Bronzemedaille über 60 Meter Hürden gegen Annette Funck (Hannover 96). "Mein Start ist
ja nicht der Beste", wusste die Bremerin schon, woran sie weiter arbeiten muss, aber über 100 Meter Hürden draußen fällt das
dann nicht so ins Gewicht. Deshalb bleiben für Carolin Nytra die persönliche Bestzeit von 8,19 Sekunden aus dem Zwischenlauf
und die beste Hallen-DM-Platzierung als schöne Erinnerung an Sindelfingen. Im Finale standen 8,22 Sekunden zu Buche.
"Draußen in Erfurt letztes Jahr war es zwischen Annette und mir genau umgekehrt - wenn es dieses Jahr draußen wieder genauso
wird ...", hofft die Bremerin schon mal auf baldige Revanche.
Gar nicht so überraschend kam die Top-Platzierung für Stephanie Thumann über 200 Meter in 24,32 Sekunden. "Sie ist ein sehr
couragiertes Rennen auf der ungünstigen Bahn zwei gelaufen", lobte ihr Trainer Jens Ellrott. "Aber wir hatten im Vorfeld schon ein
bißchen auf die 200 Meter gesetzt." Über 60 Meter am Vortag blieb die Bremerin nach 7,53 Sekunden knapp im Zwischenlauf auf
der Strecke und wurde Gesamt-Zwölfte. Da hatte es für Teamgefährtin Catharina Reppin im Weitsprung einen kleinen Rückschlag
gegeben, mit 5,82 Metern sprang lediglich Platz 14 heraus. Die abschließende 4x200-Meter-Staffel des BLT mit Nytra, Tilgner,
Jana Loock und Reppin lief in 1:39,51 Minuten auf Rang neun. Der SV Werder belegte bei den Männern in 1:30,68 Minuten mit
Kim-Christoph Jokel, Felix Wedekämper, Christoph Kirsten und Bruno Gärtner Rang 14.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 25. Februar 2008
Sarstedt: Dobbrunz “schnuppert” an der Medaille

(abu).
Julian Dobbrunz von der FSV Sarstedt hat bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Sindelfingen den
fünften Platz im Kugelstoßen erreicht. Er stieß 18,48 Meter weit. Viele Freunde und Bekannte von Julian Dobbrunz und natürlich
viele Mitglieder der FSV-Leichtathleten hingen am Sonnabendnachmittag zu Hause vor dem Computer. Im Live-Ticker auf der Inter-
net-Seite www.leichtathletik.de verfolgten sie gespannt den Kugelstoß-Wettbewerb der Männer. Spannend war es allemal, erst
recht, als im letzten Durchgang kurzzeitig der Ticker ausfiel. Da durften die Dobbrunz-Anhänger kurzzeitig sogar von der Bronze-
medaille träumen. Denn vor dem letzten Versuch hatte der Sarstedter gerade einmal zwölf Zentimeter Rückstand auf Platz drei.
Dann passierte Folgendes im Live-Ticker:
17:48: Nächster Kugelstoßer ist der Sarstedter Julian Dobbrunz.
17:49: Unser Computer hängt, wir können die Weite leider nicht sehen.
Doch es sollte nicht sein, der sechste und letzte Versuch des Sarstedters war ungültig. Dennoch zeigte er im Sindelfinger Glas-
palast eine überzeugende Leistung. Mit 18,48 Metern, die er im zweiten Versuch erzielte, blieb er nur um fünf Zentimeter unter
seiner im Januar aufgestellten persönlichen Bestleistung. Rang drei und damit der Platz auf dem Treppchen waren zum Greifen
nah. Doch auch so hat sich die weite Fahrt in die schwäbische Kleinstadt bei Stuttgart gelohnt. Die ersten beiden Plätze waren
relativ schnell weg. Gleich im ersten Versuch wuchtete Favorit Peter Sack vom LAZ Leipzig die 7,26 Kilogramm schwere Eisen-
kugel auf 20,23 Meter, und damit hatte er den Titel bereits in der Tasche, wie sich zeigen sollte. Auch Vizemeister Detlef Bock
vom TV Wattenscheid zeigte seine beste Leistung im ersten Durchgang: Er stieß 19,39 Meter weit. Doch dahinter ging es ganz
eng zu: Andy Dittmar von der LG Ohra Hörselglas kam im ersten Durchgang auf 118,60 Meter, Dobbrunz verzeichnete zunächst
einen Fehlversuch und ließ dann den Stoß auf 18,48 Meter folgen. Im dritten Versuch schaffte er 17,94 Meter, also keine Verbess-
erung. Nach den drei Stößen des Vorkampfes lag er folglich hinter Sack, Bock und Dittmar auf Platz vier.
Im vierten Versuch zog dann Lokalmatador Sven-Eric Hahn vom VfL Sindelfingen an dem Sarstedter vorbei - er stieß wie Dittmar
exakt 18,60 Meter. Julian Dobbrunz kämpfte, riskierte viel, vielleicht ein Quäntchen zuviel - er schaffte in den drei Versuchen des
Endkampfes keinen gültigen Stoß mehr. Den fünften Platz konnte er allerdings halten: Marco Schmidt, ebenfalls vom VfL Sindel-
fingen, tastete sich mit 18,35 Metern im fünften Versuch zwar dicht an den Sarstedter heran, doch zu mehr reichte es nicht.
Weiteres Erfolgserlebnis für Julian Dobbrunz: Seinen großen Konkurrenten in der Juniorenklasse (bis 23 Jahre), Candy Bauer vom
LV 90 Thum, konnte er bei dem Wettkampf in Sindelfingen deutlich auf Distanz halten. Bauer wurde mit 17,70 Metern und deutlich-
em Abstand zu Dobbrunz Achter. Nach seinen Siegen bei den Niedersächsischen Meisterschaften und den Norddeutschen Titel-
kämpfen hat der junge Sarstedter damit ein weiteres Mal bestätigt, dass er sich endgültig in der Spitze der deutschen Kugel-
stoßer etabliert hat.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 25. Februar 2008
Stolz springt verletzt zum ersten Titel
Deutsche Hallenmeisterschaften der Leichtathleten: Wolfsburger Weitspringer siegt mit 7,91 Meter

Von Stefani Franzke und Ute Berndt
Wolfsburg. Der deutsche Hallenmeister im Weitsprung kommt aus Wolfsburg. Christoph Stolz hat bei den nationalen Leichtath-
letik-Titelkämpfen erstmals Gold geholt. Der Braunschweiger René Herms trat wegen einer Verletzung nicht zum 800-Meter-Finale
an. Glücklich, aber doch ein wenig sorgenvoll machte sich Stolz gestern Abend auf den Heimweg. Der erste nationale Titel hat für
den Studenten einen faden Beigeschmack: Stolz ist am linken Knie verletzt, hätte seinen Start in Sindelfingen fast absagen
müssen. Erst in letzter Minute ließen die Schmerzen im Knie nach, so dass sich der Wolfsburger doch für einen Start entschied.
Nur gut: Christoph Stolz siegte in einem spannenden Weitsprung-Wettbewerb. Im fünften Versuch sprang der angeschlagene
Wolfsburger 7,91 Meter. Das war nicht nur neue persönliche Bestleistung unter dem Hallendach, sondern reichte auch zur Gold-
medaille. Peter Rapp (Tübingen) wurde mit nur zwei Zentimetern weniger Zweiter, Bronze ging mit 7,81 Meter an Kofi Amoah Prah
(Berlin). Die Hallensaison ist für Christoph Stolz jetzt erledigt. Die Norm für die Hallen-WM (8,10 Meter) verpasste er deutlich.
"Wichtig ist jetzt aber auch einzig die Freiluftsaison. Die Olympia-Qualifikation hat Vorrang", betonte der Athlet des VfL Wolfsburg.
Heute wird er sich mit seinem Arzt und seinem Physiotherapeuten treffen, um zu besprechen, ob der Knorpelschaden im linken
Knie operiert werden muss. "Wenn es ohne Operation ginge, wäre ich natürlich sehr froh", hofft Stolz auf eine alternative Behand-
lungsmöglichkeit.
Für Herms, den Seriensieger der Vorjahre, waren die Meisterschaften nach dem Vorlauf beendet. Als Dritter eines taktischen
Rennens hatte er sich am Samstag für den gestrigen Endlauf qualifiziert, trat aber nicht an. "Ich hab mir meine linke Wade wegge-
schossen", berichtet der 25-Jährige. Die ganze Woche habe er schon eine Verhärtung gespürt, nach dem Vorlauf sei es schlimmer
geworden. "Da wollte ich im Blick auf die höheren Aufgaben dieses Jahr nichts riskieren", sagt er und hofft, bis zum Start ins
Höhen-Trainingslager am nächsten Sonntag wieder fit zu sein. Dass er nun auch seinen Hallentitel los ist, den sich Youngster
Robin Schembera (1:49,20 Min) souverän vor Oldie Nils Schumann (1:49,73) holte, wurmt ihn schon. "Aber ich schreibe mich nicht
ab, nur weil ich keinen Titel habe, man kann ja auch eine zweite Serie starten." Für die wenigen Top-Ergebnisse des Wochen-
endes im Sindelfinger Glaspalast sorgten vor nur 5900 Zuschauern an zwei Tagen Hochspringerin Ariane Friedrich mit 2,01 Metern
und die Stabhochspringer Tim Lobinger und Danny Ecker, die beide 5,80 Meter bewältigten.

WALSRODER ZEITUNG vom 25. Februar 2008
Annette Funck “voll zufrieden”

Auf den Punkt die Bestleistung auf die Bahn gebracht hat gestern Annette Funck aus Walsrode. Bei den Deutschen Hallen-
meisterschaften der Leichtathleten, die im Glaspalast in Sindelfingen stattfanden, sicherte sich die Grundschullehrerin den dritten
Platz über 60 Meter Hürden. In einer Zeit von 8,21 Sekunden konnte sie zwar den beiden vor ihr ins Ziel gekommenen Judith Ritz
(8,15) und Anne-Kathrin Elbe (8,17) nicht das Wasser reichen. Aber Funck war eine Hundertstel Sekunde schneller als die
Bremerin Carolin Nytra, die ihr im Sommer noch Freiluft-DM-Gold vor der Nase weggeschnappt hatte. “Das war eine besondere
Freude für mich. Die Revanche ist geglückt”, freute sich Annette Funck gleich doppelt, “nachdem ich den Zwischenlauf mit 8,34
verpatzt hatte, bin ich mich Wut im Bauch ins Finale gegangen. Das war die richtige Einstellung. Ich bin voll zufrieden mit Bronze.”

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 26. Februar 2008
Seegers glänzender Auftritt im Glaspalast

Sindelfingen (cb). Im Glaspalast von Sindelfingen hat Leichtathletin Lisa Seeger ihren bislang größten Erfolg gefeiert: Die 19-
Jährige aus Elsten belegte bei der 55. Deutschen Hallen-Meisterschaft den vierten Platz über 800 Meter - und das in der offenen
Frauenklasse. "Die Platzierung hätte nicht besser sein können. Ich bin sehr zufrieden", sagte die ehemalige Deutsche B-Jugend-
Meisterin am späten Sonntagabend auf ihrer Rückreise gen Norden. Unmittelbar nach ihrem 800-m-Finale erhielt Lisa Seeger noch
eine gute Nachricht aus Timmel: Ihre Fußball-Kolleginnen vom VfL Oythe hatten das Regionalliga-Spiel beim Tabellenzweiten
Timmel überraschend mit 1:0 gewonnen - also ein perfektes Wochenende für die angehende Abiturientin.
Die seit diesem Jahr für die LG Hannover startende Lisa Seeger lief im 800-m-Finale erstmals in der Halle unter 2:09 Minuten; die
Uhr für die amtierende Niedersachsenmeisterin stoppte bei exakt 2:08,48 Minuten. Mit dieser Zeit musste sie nur drei Läuferinnen
den Vortritt lassen: Deutsche Meisterin wurde Monika Gradzki vom TV Wattenscheid in 2:06,96 Minuten vor Katrin Trauth vom SC
Potsdam (2:07,14) und Jana Hartmann von der LG Olympia Dortmund (2:07,39). Letztere ist mit einer vor zehn Tagen beim Hallen-
Europacup in Moskau gelaufenen Zeit von 2:04,16 Minuten die Nummer eins in der deutschen Jahresbestenliste, in der Seeger nun
als Siebte geführt wird.
"Ich wollte unbedingt ins Finale, das Ziel hab´ ich erreicht. Und ich habe auch einige Konkurrentinnen aus den Jugendjahrgängen
hinter mir gelassen", sagte Lisa Seeger. Gemeint sind Annett Horna (5.) und die amtierende Deutsche A-Jugend-Meisterin Anne
Kesselring (6.), die in der Jahresbestenliste vor Seeger stehen, sowie A-Jugend-Vizemeisterin Mawoin Beavogui (im Vorlauf ausge-
schieden). Seeger, in ihrem Vorlauf in 2:10,38 min Dritte hinter Gradzki und Trauth, ärgerte sich am Ende nur über ein paar tak-
tische Fehler im Endlauf. "Ich wollte eigentlich von vorne laufen, hab´ mich aber durchreichen lassen. Erst am Ende konnte ich
mich dann noch nach vorne durcharbeiten."

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 26. Februar 2008
Hamm Sechster über 1500 Meter
Leichtathletik-DM: Herms-Absage zu spät für Kuhlen

Nachdem Spitzenmann René Herms verletzt aufgegeben hatte, sorgte Jonas Hamm (Eintracht) bei den deutschen Leichtathletik-
Hallenmeisterschaften in Sindelfingen mit Rang sechs über 1500 Meter für die beste Platzierung der Leichtathletik-Gemeinschaft
Braunschweig. Der 28-Jährige kam mit der achtbesten Vorlaufzeit von 3:51,16 Minuten in das Finale der besten Zehn und steigerte
sich hier um drei Sekunden auf 3:48,25 Minuten. Sieger des Rennens wurde Carsten Schlangen (LG Nord Berlin), der mit 3:38,47
Minuten für eine der besten Leistungen der Veranstaltung sorgte.
In den von Taktik bestimmten Vorläufen über 800 Meter liefen Jonas Hamms Clubkollegen Andreas Kuhlen und Sören Ludolph die
neunt- und zehntschnellste Zeit. Sie verpassten den Endlauf der besten Acht mit 1:53,80 (Kuhlen) und 1:53,81 Minuten (Ludolph)
um 4 Zehntel. Der durch eine Wadenverhärtung gehandicapte Titelverteidiger René Herms (MTV) hatte nach einem letzten Test vor
dem Endlauf seinen Verzicht erklärt. Sein Startplatz blieb frei, da in der Kürze der Zeit Andreas Kuhlen als erster Nachrücker nicht
 mehr aufgenommen werden konnte. (B.B.)  

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 28. Februar 2008
"Es war mehr möglich"

Sindelfingen
(eb). "Unsere Sprinter haben sich fest in der erweiterten deutschen Spitze etabliert", stellt Anton Siemer als Leicht-
athletiktrainer der LG Osnabrück stolz fest. Mit zwei zehnten Plätzen bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen
bauten die LGO-Sprinter ihre erfolgreiche Serie auf nationaler Ebene um die siebte und achte TopTen-Platzierung seit 2006 aus.
Dabei waren die Vorzeichen am vergangenen Wochenende eher ungünstig. Stephan Röttger, der schnellste niedersächsische
Sprinter, hatte aus Verletzungsgründen sechs Wochen nicht trainiert. Torsten Gruber verletzte sich im Abschlusstraining und
musste passen.
Den Auftakt machte die 4 x 200 m-Staffel mit Röttger, Frank Schnieders, Timo Gruber und Patrick Jochmann, die in 1:29,31 Mi-
nuten das Ziel passierte. "Eine klasse Zeit, zumal Stephan Röttger geschwächt war und Patrick Jochmann sich mit einer Ober-
schenkelzerrung so gerade ins Ziel rettete", erklärte Siemer. Frank Schnieders und Timo Gruber hatten nur 25 Minuten Zeit zur
Erholung, ehe sie mit den DM-Neulingen Bernardo Blanco de la Roche und Christian Röwekamp zum 4 x 400 m-Lauf antraten und
als Zehnter in 3:29,69 min. hinter den eigenen Erwartungen zurückblieben. "Ohne unsere drei stärksten Viertelmeiler Stephan
Röttger, Torsten Gruber und Patrick Jochmann kann man mit dem Ergebnis leben. Aber es war mehr möglich", so Trainer Siemer,
der zukünftig Doppelstarts der Aktiven vermeiden will. 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 1. März 2008
Gestern Jux, morgen Deutscher Meister?
Leichtathletik: Drei Stuhrer Senioren sprinten um Titel

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Stuhr. Sie sind allesamt schon im Rentenalter. Und trotzdem wollen sie es noch einmal wissen: Wer ist der Schnellste im ganzen
Land? An diesem Wochenende werden die Seniorensprinter des LC Hansa Stuhr eine Antwort auf ihre Frage erhalten. Bei den
deutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt gehen Klaus Düerkop, Gerhard Kamp und Heinz Keck in den Sprintwettbewerben der
Altersklasse M 65 an den Start. Medaillenchancen rechnen sich die Stuhrer zudem in der 4x200-Meter-Staffel mit ihren Teamge-
fährten der Startgemeinschaft Stuhr-Aurich-Burgdorf aus. 
"Wir sind fit", stellt Gerhard Kamp zufrieden fest. Welcher 65-Jährige kann das schon so ohne Wenn und Aber von sich be-
haupten? Bei Gerhard Kamp hat diese Aussage allerdings noch ein ganz anderes Gewicht. Fit sein heißt für ihn und seine Team-
gefährten, die 100 Meter zwischen 13 und 14 Sekunden zu sprinten. In Erfurt werden die Stuhrer über 60 Meter antreten. Ideal
wäre, wenn es für alle drei mit dem Einzug ins Finale klappen würde. "Für mich hat es vor einem Jahr bei der DM in Düsseldorf
noch gereicht", erinnert sich Kamp nicht ohne Stolz. Diesmal gibt es für den Brinkumer, der im Vorjahr die 100 Meter in 14,24 Se-
kunden lief, durch seinen neuen Clubkameraden Heinz Keck aus Osnabrück (Jahrgang 1941, vorjährige 100-Meter-Bestzeit: 13,65
sec) sowie den vielfachen Seniorenmeister und Hansa-Trainer Klaus Düerkop (1942, 13,82 sec über 100 m) verschärft Konkurrenz
aus den eigenen Reihen. Mit drei Trainingseinheiten wöchentlich haben sich die Stuhrer gemeinsam auf die Titelkämpfe vorbereitet,
und das mit vollem Elan. "Wir haben uns eigens einen Schlitten gebaut und den dann quer durch die Halle gezogen, um die An-
trittskraft zu verbessern", verrät Kamp. Außer über 60 Meter wollen Heinz Keck und Gerhard Kamp auch über 200 Meter antreten.
Für Keck stehen zudem die 400 Meter auf dem Programm.
Um einiges wichtiger als die Einzelstarts ist den Stuhrern allerdings das Staffelrennen über 4x200 Meter mit Hans-Jürgen Kolbow
(1944, MTV Aurich) und Manfred Arnd (1942, TSV Burgdorf). Die Sportfreunde kennen sich schon seit Jahren und starteten im ver-
gangenen Jahr in Delmenhorst erstmals über 4x100 Meter. "Eigentlich nur aus Jux, doch dann haben wir gemerkt, dass wir als
Mannschaft ganz vorne sein können", erklärt Kamp. So entstand die Idee zu einer Startgemeinschaft, die für kleine Vereine oft die
einzige Möglichkeit ist, an Mannschaftswettbewerben teilzunehmen. Für die M 60-Startgemeinschaft Stuhr-Aurich-Burgdorf sind
die Titelkämpfe in Erfurt die erste große Bewährungsprobe. "Wenn alles bestens läuft, ist eine Medaille drin", hofft Gerhard Kamp.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 1. März 2008
Silvia Janke wieder eine Medaillenkandidatin

Bremen-Nord
(mde). Drei Senioren-Leichtathleten der LG Bremen-Nord starten an diesem Wochenende bei den deutschen
Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in Erfurt. Beste Perspektiven auf einen Podestplatz besitzt dabei die Stabhochsprung-Vize-
meisterin des Vorjahres, Silvia Janke, in der W 45. Hochspringer Marc Gogol hofft unterm Hallendach in der Altersklasse M 35 auf
eine vordere Platzierung. Einen Rang unter den ersten Fünf peilt unter freiem Himmel ebenso Hammerwerferin Urte Zinke in der W
45 an.  

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 3. März 2008
Grabowsky Norddeutscher Meister

Büdelsdorf
(bo). Nur Klaus-Dieter Grabowsky vom SC Spelle-Venhaus vertrat die emsländischen Vereine bei den Norddeutschen
Crossmeisterschaften in Büdelsdorf. *) Nicht um teilzunehmen, sondern um den Titel zu holen, hatte er die lange Fahrt bei
stürmischem Wetter auf sich genommen. Das gelang ihm im 6,5-km-Lauf seiner Altersklasse M55 überzeugend. Auf der schweren
Rundstrecke mit dauerndem Auf und Ab distanzierte er seinen stärksten Konkurrenten deutlich um rund zwei Minuten und sicherte
sich einen weiteren Meistertitel. "Es geht aufwärts, nachdem ich erst spät mit dem Crosstraining beginnen konnte", kommentierte
er seine Leistung. Aber noch nicht ganz fit fühlt er sich, um bei der Deutschen Crossmeisterschaft am kommenden Wochenende
in Ohrdruf/Thüringen vorne mitlaufen zu können. Auch der Meppener Klaus Ortwig (M60), der für den VfL Oldenburg startet, wurde
in Büdelsdorf Norddeutscher Meister in seiner Altersklasse.
*) Anmerkung Webmaster: Diese Aussage ist nicht korrekt. Auch Katrin Arling von der LG Emstal Dörpen war in Büdelsdorf am
Start und wurde bei der B-Jugend Norddeutsche Vizemeisterin.

Presseinformation vom 3. März 2008
Ulrike Haskamp wird norddeutsche Meisterin im Crosslauf

Leichtathletik.
Für einem Meister- und zwei Vizemeister-Titel hatte sich die lange Fahrt in den hohen Norden ins schleswig-
holsteinische Büdelsdorf zu den Norddeutschen Crossmeisterschaften für die Läuferinnen und Läufer der LG Weserbergland am
Wochenende gelohnt. Ulrike Haskamp siegte ungefährdet und holte sich den Titel in der Altersklasse W40 auf der 3500 Meter
langen Distanz in 15:43 Minuten mit 11 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten Carola Vömel von der LG Kreis Verden.
Zu Vize-Meisterehren in der AK 45 kam Helmut Nothdurft in 24:17 Minuten und Udo Müller, M 35, kam nach 25:58 Minuten als
siebter ins Ziel. Ebenfalls auf den zweiten Rang kamen Angela Radau (fünfte in 18:06 Minuten), Marion Müller (sechste in 18:50
Minuten) und Roswita Schlachte, die achte in 19:33 Minute wurde, in der Mannschaftswertung der Frauen W 50+, knapp ge-
schlagen nur durch die Frauen des SV Großhansdorf. Den siebten Rang belegte Petra Majewski in guten 17:00 Minuten in der AK
W45. “Der Kurs am Nordostseekanal mit vielen Steigungen und Bergabläufen war schon sehr anspruchsvoll”, berichte ESV-
Abteilungsleiterin Roswita Schlachte, allerdings hatten die sieben Hamelner nach einer sehr stürmischen Anfahrt Glück mit dem
Wetter beim Laufen.

Presseinformation vom 3. März 2008
Renate Behrens springt zum Meistertitel
Mit 4,92 Meter zum Hallen-Europarekord

Leichtathletik.
Renate Behrens von der LG Weserbergland holte sich bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften am Wochen-
ende in der Sporthalle am Steigerwaldstadion in Erfurt den Meistertitel im Weitsprung der Altersklasse W50. Mit 4,86 Meter
schockte sie gleich im ersten Versuch die Konkurrenz. Der zweite Versuch ging daneben und im dritten Durchgang landete sie bei
ihrer Siegerweite von 4,92 Meter, mit der sie die Mitbewerber um fast 30 Zentimeter hinter sich ließ. Das sie mit dieser Weite zu-
dem einen Hallen-Europarekord in dieser Altersklasse aufstellte, freute die sympatische Athletin, die Anfang des Jahres von Ein-
tracht Hildesheim zum ESV Eintracht Hameln wechselte, besonders. Behrens, die bei Werner Scharf trainiert, ist Vize-Europa-
meisterin im Weitsprung in der Altersklasse W50 mit einer Leistung von über fünf Metern. Mit dem nötigen Respekt war sie am
zweiten Tag auch die 60 Meter Hürden angegangen, wo sie problemlos Vizemeisterin in 10,28 Sekunden hinter Wiebke Baseda
(10,23 Sekunden) aus Harburg wurde. Den Hochsprung-Wettbewerb beendete sie mit übersprungenen 1,30 Meter als sechste.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 4. März 2008
Gelungene Generalprobe vor den deutschen Meisterschaften
Lars Moeller von der LG/MTV belegt Platz zwei bei Nordtitelkämpfen im Crosslauf

Rang zwei belegte Lars Moeller (LG/MTV) auf der 3,5 Kilometer langen Mittelstrecke bei den norddeutschen Titelkämpfen im
Crosslauf in Büdelsdorf. Der Lehramtsstudent ließ in 11:16 Minuten lediglich dem Kieler Sören Lindner (11:08 Min.) den Vortritt. Er
nutzte die Meisterschaft als letzten Test für die am Wochenende in Ohrdruf/Thüringen stattfindende Cross-DM. Dort wird er zu-
sammen mit seinen in Büdelsdorf nicht vertretenen Clubkollegen Embaye Hedrit und Georg Diettrich auf der Langstrecke (10 km)
an den Start gehen. In der Jugend A kamen Max Knof (Eintracht), Vincent Laue (MTV) und Malte Weber (Eintracht) in 12:42, 12:55
und 13:45 Minuten auf die Plätze 10, 11 und 17. Hinter den Teams aus Neumünster und Wedel-Pinneberg wurden sie Dritte der
Mannschaftswertung.
Weiterhin ungeschlagen in seiner Altersklasse ist Fabian Brunswig (Eintracht, Schüler M 15), der auf der 2960 Meter langen Dis-
tanz den Zweitplatzierten Sven Beil aus Neumünster in 10:18 Minuten um 18 Sekunden hinter sich ließ. Zusammen mit ihm freuten
sich seine Klubkollegen Jeremy Hübner (10. in 11:19 Min.) und Patrick Bittner (13. in 11:28 Min.) über den Mannschaftstitel (24
Punkte) vor der LG Tönning/St. Peter (38). Maximilian Höhl belegte Rang 25 und sicherte das Team damit ab.
Die Eintracht-Schülerinnen Venona Haselhuhn (13./13:10 Min.), Selina Kirchmann (15./13:15 Min.) und Christine Rentsch (16./
13:28 Min.) wurden über ebenfalls 2960 Meter in der Mannschaftswertung der W 15 mit 44 Punkten Vizemeister hinter dem SC
Rönnau (20). Vierte Plätze belegten die B-Jugend-Mannschaft mit Thies Abraham, Jannis Metzner und Marcus Hartmann (alle Ein-
tracht), sowie die Senioren Ralf Weber (M 50) und Siegfried Winkler (M 55). (B.B.)

HARZ KURIER vom 4. März 2008
Karl Degener erringt weiteren Titel
Dorster überzeugt bei Deutschen Hallenmeisterschaften

Dorste
(red/dx). Für den erfolgreichen Seniorengeher Karl Degener aus Dorste, der für Sparta Langenhagen startet, galt es, bei der
Deutschen Hallenmeisterschaft in Erfurt zu beweisen, dass er auch im Jahre 2008 eine Ausnahmestellung in der Seniorenleichtath-
letik hat. Gleich im ersten Wettbewerb der Tage von Erfurt musste er sich in der Altersklasse M 65 über die Kurzdistanz von 3.000
Meter dem Starter stellen. Für Karl Degener, dem mehrfachen Welt- und Europameister, war es der erste Start in dieser Alters-
klasse, da er kurz zuvor seinen 65. Geburtstag hatte feiern können.
Souveräner Sieg
Der Harzer ließ sich dann auch nicht lange bitten und holte sich in gewohnt überlegener Manier und 16:06,78 Minuten seinen
nächsten Deutschen Meistertitel. Platz 2 und 3 gingen an Peter Schumm von Alemannia Aachen (16:34,75) und Felix Maier vom
SV Breitenbrunn (17:18,38). Entspannt kann sich Karl Degener nun auf seine beiden Starts bei der Hallenweltmeisterschaft der
Master in zwei Wochen im französischen Clermont-Ferrand vorbereiten. Auf dem Programm stehen 3.000 Meter in der Halle sowie
10 Kilometer Straßengehen.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 4. März 2008
Jörg Pachal deutscher Meister
Hammerwerfer des TSV Lelm triumphiert in der M35 mit dem letzten Versuch

Lelm.
Einen Riesenerfolg landete Jörg Pachal vom TSV Lelm bei den deutschen Meisterschaften im Winterwurf in Erfurt. Der 38-
jährige Modellathlet startete in der Altersklasse M35 in seiner Paradedisziplin Hammerwerfen und wurde hier deutscher Senioren-
meister. Pachal schleuderte den 7,26 Kilogramm schweren Hammer auf 44,78 Meter. Dabei machte der Lelmer den Wettkampf bis
zum sechsten und letzten Versuch spannend. Sein ärgster Rivale aus Thüringen legte schon im ersten Versuch 44,69 Meter vor.
Pachal tastete sich mit jedem Versuch näher heran, um schließlich mit dem letzten Versuch die Siegerweite von 44,78 Meter zu
erzielen und der Winzigkeit von neun Zentimetern zu gewinnen. Nach einer kurzen Trainingspause stehen im Sommer bereits die
nächsten Ziele fest. Dann geht der vielseitige Werfer bei den deutschen Seniorenmeisterschaften und den deutschen Meister-
schaften im Werferfünfkampf wieder auf Medaillenjagd.
Auch eine Werferin vom MTV Schöningen machte sich erfolgreich auf den Weg nach Erfurt. Christine Piehozki holte sich ebenfalls
im Hammerwerfen in der Altersklasse W30 mit 38,58 Meter die Bronzemedaille. Mit 10,15 Metern wurde sie im Kugelstoßen
Sechste. (Dill)

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 4. März 2008
Ulrich Pohl nach DM-Bronze heiß auf die WM

Damme
(ha). Ulrich Pohl vom OSC Damme hat bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren in Erfurt mit
Bronze im 800-Meter-Lauf der M 40 einen großen Erfolg gelandet. Der Dammer lief mit 2:02,65 min persönliche Bestzeit. Vor ihm
kamen nur Thomas Biedermann (Nordhausen/2;01,04) und Ralf Matthes (Freiberg/2:02,03) ins Ziel. Im 400-m-Lauf kam Pohl eben-
falls in persönlicher Bestzeit von 54,40 sec auf Platz sechs. Nächstes Ziel ist die Senioren-WM im französischen Clermont-Ferrand
(17. bis 22. März), wo Pohl hofft, mit etwas Glück bis ins 800-m-Finale vorzustoßen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. März 2008
Zwei ostfriesische Siege in Büdelsdorf
Leichtathletik: Cross-Meisterschaften

Büdelsdorf.
Zwei ostfriesische Siege gab es bei den Norddeutschen Crossmeisterschaften im schleswig-holsteinischen Büdels-
dorf. Peter Steinke vom VfL Germania Leer gewann die Wertung über die Langstrecke der Senioren M35. Er benötigte für die rund
6550 Meter lange Strecke 22:58 Minuten. Sein Vereinskamerad Holger Grigat kam 43 Sekunden nach ihm ins Ziel und wurde
Vierter. Zusammen mit Jan Waschkau, der Vizemeister in der Altersklasse M30 wurde, gewannen die drei Läufer auch den Titel in
der Mannschaftswertung vor der Konkurrenz der LG Wedel Pinneberg. Der Silberrang ging an Oliver Nauermann vom TV Norden in
der Altersklasse der Jugend B. Er kam nur zwei Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 4. März 2008
Mit zwei Bronzemedaillen zurückgekehrt
Leichtathletik: Silvia Janke und Marc Gogol trumpfen bei den deutschen Senioren-Hallentitelkämpfen auf

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Mit zwei Bronzemedaillen und einem vierten Rang kehrte das Leichtathletik-Trio Silvia Janke, Marc Gogol und Urte
Zinke der LG Bremen-Nord von den deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften aus Erfurt zurück. LGN-Stabhochspringerin Silvia
Janke lieferte in der stärksten besetzten Altersklasse W 45 den Konkurrentinnen um den Sieg einen tollen Kampf. Als einzige
Wettbewerberin stieg sie erst bei der Höhe von 2,55 Meter in den Wettkampf ein und lag mit fehlerlosen Versuchen über 2,65 und
2,75 Meter zwischenzeitlich in Führung. Die 2,85 Meter überwand die erfolgreiche LGN-Akteurin Silvia Janke dann im dritten Durch-
gang, bevor sie in Erfurt bei 2,95 Meter nach einem knappen dritten Versuch hängen blieb. Die Leverkusenerin Anke Straschewski
(3,05 m) und die Frankenbergerin Petra Herrmann (2,95 m) zogen dann aber noch an der Nordbremerin vorbei, die für ihren sehr
guten Auftritt mit Bronze belohnt wurde.
Überraschend die Bronzemedaille gewann der Nordbremer Hochspringer Marc Gogol in seinem letzten Jahr in der Altersklasse
M 35. Mit den jeweils im ersten Versuch überquerten Höhen bis einschließlich 1,78 Meter setzte er seine direkten Medaillen-
Kontrahenten unter Zugzwang. Letztlich wurde Marc Gogol nur noch durch Christian Müller (1,81 m) von der LG Neustadt sowie
durch den souveränen Sieger Jan Hiller (1,93 m) von der LG Oldenburg übertroffen.
Keinen so glücklichen Meisterschaftsauftritt beim gleichzeitigen Winterwurf unter freiem Himmel hatte dagegen Urte Zinke. Der
LGN-Hammerwerferin gelang im Sturm nur ein technisch akzeptabler Versuch auf 31,40 Meter. In der W 45 rangierte sie damit auf
Platz vier hinter dem noch unerreichbaren Trio Ulrike Engelhardt (41,44 m) aus Erfurt, Angelika Anton (37,87) aus Soltau und
Sabine Rogge (36,78) aus Frankenberg, das die Plätze auf dem Siegerpodest somit unter sich ausmachte.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 4. März 2008
Nauermann liegt nur zwei Sekunden hinter dem neuen Meister
Leichtathletik: Crossläufer überzeugt

Büdelsdorf
(jan). Bei der Norddeutschen Meisterschaft im Crosslaufen hat sich Oliver Nauermann vom Norder TV den zweiten
Platz bei der Bjugend gesichert. In Büdelsdorf lag der 17-Jährige im Ziel in 12:03 Minuten nur zwei Sekunden hinter dem neuen
Titelträger Kim Rehberg (SC Rönnau). Bei den Senioren der Altersklasse M 60 setzte sich der für den VfL Oldenburg startende
Marienhafer Klaus Ortwig durch. Nach seinem krankheitsbedingten Ausscheiden bei der Niedersachsenmeisterschaft zwei
Wochen zuvor ging Nauermann gespannt ins Rennen. Die B-Jugendlichen mussten einen 3500 Meter langen und sehr hügeligen
Kurs absolvieren, der den Läufern alles abverlangte. Nauermann lieferte sich mit Rehberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auf der Ziel-
geraden konnte er an seinem Kontrahenten aber nicht mehr vorbeiziehen. “Ich bin zu schwer”, nahm Nordens Sportler des Jahres,
der auf der 800 Meter-Strecke beheimatet ist, die knappe Niederlage mit Humor. Sein Vorsprung auf den drittplatzierten Karsten
Meier (Kronshagen/Kieler TB) betrug satte neun Sekunden. Michael Berning (Halstenbek), der über die 800 m zur deutschen Elite
der B-Jugend zählt, war über eine Minuten langsamer.
Nur dünn besetzt war das Teilnehmerfeld in der Seniorenklasse M 60. Ortwig, der Leiter der Förderschule Brookmerland, zeigte
sich gut erholt vom kleinen Formtief der Landesmeisterschaft, die vor zwei Wochen ausgetragen wurde. Auch die Senioren
mussten 3,5 Kilometer bewältigen. Der Marienhafer verteidigte nicht nur seinen Titel, sondern holte sich mit dem VfL Oldenburg
auch den Mannschaftstitel in der Klasse M 60/65.

NORDWEST ZEITUNG vom 4. März 2008
Jens Nerkamp prescht auf Rang zwei vor

Büdelsdorf/Garrel.
Bei den norddeutschen Meisterschaften im Crosslauf in Büdelsdorf (Schleswig-Holstein) hat der Garreler Jens
Nerkamp sich bei der männlichen Jugend A den zweiten Platz erkämpft. Für die 3500-Meter-Strecke benötigte der Schützling von
Trainer Heiner Göttke (Kneheim) in einem taktischen Rennen 11:48 Minuten. Neun Sekunden weniger benötigte Sieger Leif
Schröder-Groeneveld (Neumünster). Lohnend war die weite Reise in den Norden auch für die Löningerin Jennifer Beyer. Bei den
Schülerinnen W 15 lief sie nach 2960 Metern in 12:05 Minuten als Dritte ins Ziel. Der Garreler Michael Majewski belegte in der
Konkurrenz der Schüler M 15 (2960 Meter) in 11:47 Minuten Platz 16.

NORDWEST ZEITUNG vom 4. März 2008
Jan Hiller springt in Erfurt zur deutschen Meisterschaft
Leichtathletik: LGO-Starter siegt bei Senioren-Titelkämpfen mit 1,93 m im Hochsprung / Sorgen bei Einstiegshöhe

Erfurt/Oldenburg.
Mit der Goldmedaille im Gepäck ist Hochspringer Jan Hiller (LG Oldenburg/Jahrgang 1973) von der deutschen
Senioren-Meisterschaft der Leichtathleten im thüringischen Erfurt zurückgekehrt. Hiller war mit der besten Vorleistung im Hoch-
sprung-Wettbewerb der Altersklasse M 35 gemeldet. 1,95 m lautet seine Bestleistung aus dem Vorjahr, mit der er die nieder-
sächsische Senioren-Bestenliste deutlich anführt. Nach übersprungenen 1,84 m bei den Landesmeisterschaften Ende Januar
wollte Hiller diesmal höher hinaus. Sorge hatte er beim Überqueren der Latte bei der Einstiegshöhe von 1,75 m, als er kurz vor
einem Wadenkrampf stand. Trotzdem gelang es Hiller, die Höhen von 1,75 m bis 1,87 m souverän im ersten Versuch zu meistern.
Ab einer Höhe von 1,84 m war er nur noch alleine im Wettbewerb. Der Titelgewinn stand bereits fest, denn der Zweitplazierte
Christian Müller (LG Neustadt) scheiterte nach übersprungenen 1,81 m an der nächsten Höhe. Abschließende Spannung ließ Hiller
beim Überqueren seiner Siegerhöhe von 1,93 m aufkommen, denn diese Leistung schaffte er erst im dritten Versuch.
Nach einem vierten Platz (1,88 m) im Vorjahr bei den deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf freute sich Hiller
über seine Leistungssteigerung: “Nächstes großes Ziel ist es nun, Ende Juni bei den deutschen Senioren-Freiluftmeisterschaften
um den Titel mitzuspringen.”   

SARSTEDTER ANZEIGER vom 4. März 2008
Statt geplantem Staffellauf allein im Ziel

Sarstedt/Erfurt
(sr). Bereits zum dritten Mal nach 2002 sowie 2006 war Erfurt der Ausrichter und Gastgeber für 1100 Athleten aus
500 Vereinen bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften (DM). Der Ausrichter war also routiniert und das kam den Seni-
orenathleten entgegen, egatives über die Veranstaltung war nicht zu hören. Vier M-70-Senioren des TK Jahn Sarstedt, die an
dieser DM teilnehmen wollten, machten die Grippe und das Sturmtief einen dicken Strich durch ihr Vorhaben. Am Freitag kam der
Anruf von Gerhard Rüsing, Kameraden, ich kann nicht starten, denn die Grippe hat mich erwischt. Damit war die die 4 x 200m-
Staffel geplatzt, die eine Chance auf den Bronzeplatz gehabt hätte. Hans Bohmann konnte nun gleich zu Haus bleiben, denn er
hatte nur einen Staffeleinsatz geplant. Walter Mehlich blieb wegen des Sturmtiefs auch gleich hier, denn eine Alleinfahrt im Auto
nach Erfurt war ihn zu unsicher. So blieb nur Karl Scheide noch übrig, der in Erfurt am Start war und mit der Bahn angereist war.
 “Mal sehen, wie weit meine Verfassung ist, denn nach einer Meniskusoperation im Herbst habe ich nicht viel trainieren können”,
sagte Scheide vor dem DM-Start. Die Sorgenfalten glätteten sich aber gleich bei seinen ersten Start über 200 m am Samstagnach-
mittag. Scheide lief die 200 m Hallenrunde in 31,75 sek und kam im zweiten Zeitlauf auf Rang zwei ein. In der Wertung aller Zeit-
läufe war das der 11. Rang. Das Ergebnis ist beachtlich, denn Scheide ist nicht gerade der Sprintertyp.
Anschließend stand gleich der Hochsprungwettbewerb auf seiner Liste. In diesen Wettkampf standen sieben Springer in der Start-
liste, die auch alle antraten. Bei 1,20 m nahm Scheide den Wettkampf auf, 1,20 m - 1,23 m - 1,26 m wurden glatt im ersten Ver-
such übersprungen. Bei 1,29 m musste Scheide zittern, denn bei dieser Höhe ging erst im dritten Versuch alles glatt. Bei 1,32 m
blieb die Latte dann beim zweiten Versuch liegen. Die nächste Höhe wäre 1,35 m gewesen, doch die konnte von Scheide nicht ge-
meistert werden. Höhengleich mit dem Cralsheimer Braun, aber mit einem Fehlversuch mehr im Wettkampfprotokoll, verpasste
Scheide mit 1,32 m sehr knapp den Bronzeplatz und kam auf den vierten Rang ein. “Schade, aber da kann man nichts machen,
trotzdem freue ich mich über meinen vierten Rang”, war der Kommentar von Karl Scheide nach dem Ende des Wettkampfes. An
diesem wollte auch Rüsing teilnehmen. Dann wäre es wahrscheinlich zu einem Zweikampf der beiden TKJler gekommen, denn
Rüsing hatte im letzten Jahr 1,30 gemeistert. Auf dieses Duell mit seinem Vereinskamerad hatte er sich schon gefreut, aber das
sollte nicht sein. Den Bezirksrekord, der bei 1,31 m steht und von Rüsing 2006 im Freien aufgestellt wurde, hat Scheide um 1 cm
übertroffen. Ob diese Hallenleistung in der Rekordliste aufgenommen wird, muss abgewartet werden.
Einen dritten Start hatte Scheide dann am Sonntagmorgen über 400 m. In dieser Disziplin hatte er im letzten Jahr den Titel ge-
wonnen und den wollte er nicht kampflos abgeben. Doch an den erneuten Titelgewinn hatte er von vorn herein nicht gedacht, denn
dieser war schon vorher an den Überflieger im Seniorenbereich, Guido Müller, vergeben. Dieser gewann die 60 m, 200 m und die
400 m jeweils mit großem Vorsprung. Dazu war Scheide noch in den leistungsschwächeren Zeitlauf gekommen und musste allein
vorweg laufen. Diesen gewann er mit 71,65 sek und kam in der Endabrechnung beider Läufe auf den fünften Rang. Ob es ein
besserer Rang geworden wäre, wenn er die Chance für den stärkeren Lauf gehabt hätte, ist alles spektakulär. Eines ist aber sicher,
Karl Scheide hat die Sarstedter und TKJ-Leichtathleten in Erfurt gut vertreten können. 

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 5. März 2008
Leichtathletik: Bronze nur knapp verfehlt
Deutsche Seniorenmeisterschaften mit MTV-Beteiligung

Erfurt.
Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren sind am Wochenende in Erfurt vom MTV Aurich Eberhard Willms (M55),
Hans-Jürgen Kolbow (M60) und Christel Junker (W50) am Start gewesen. Kolbow verpasste im Stabhochsprung knapp Bronze.
Die Winterwurfwettbewerbe litten unter dem widrigen Wetter mit Sturm, Regen und Hagel. Willms erreichte in den Wurfdisziplinen
Diskus (31,49 m) und Hammer (37,06 m) jeweils Rang 4. Im Diskuswurf hatte er sich mehr ausgerechnet.
Kolbow startete im 60-m-Sprint (9,18 sec, Platz 13), im Hochsprung (1,25 m, Platz 7) und im Stabhochsprung (2,20 m, Platz 4).
Im Stabhochsprung fehlten ihm lediglich 20 Zentimeter zum Bronzerang. Mit der Startgemeinschaft Stuhr-Aurich-Burgdorf war er
Mitglied der 4 x 200-m-Staffel. Die Staffel steigerte sich auf 1:56,82 min und erreichte den 6. Platz, wobei mit besseren Wechseln
eine schnellere Zeit und eine bessere Platzierung möglich gewesen wären.
Christel Junker schaffte mit 21,77 m im Diskuswurf den 6. Platz. Über die verpasste Chance im Hammerwurf ärgerte sie sich dann
besonders, denn sie hatte mit einer Leistung von 29,04m bis zum fünften Durchgang auf Rang 3 gelegen. Im letzten Versuch wurde
sie von ihrer Konkurrentin noch um 30 Zentimeter übertroffen und musste sich schließlich mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden
geben.

Presseinformation vom 5. März 2008 (Von Markus Steinbrück)
Silber für Heidrich / Bronze für die Staffel
Hittfeld.
Erstmals seit Jahren kehrte Langsprinterin Brigitte Heidrich aus Stelle ohne Titel von deutschen Senioren-Meisterschaften
zurück. Bei den Hallen-Titelkämpfen 2008 in Erfurt musste sich die für den TSV Eintracht Hittfeld startende 46-Jährige über 400
Meter der zwei Jahre älteren Petra Kauerhof vom LAZ Obernhof-Miltenberg geschlagen geben. Der Rückstand war allerdings nur
minimal. Heidrich rannte in der Entscheidung der Seniorinnen W45 gute 62,28 Sekunden und war damit neun Hundertstelsekunden
zu spät im Ziel. Ihren in der Freiluftsaison errungenen DM-Titel konnte die Hittfelder Sprintstaffel nicht erfolgreich verteidigen. Über
4 x 200 Meter hatten Annegret Nanz, Miriam Machill, Katja de Jelski und Brigitte Heidrich als Dritte in 1:54,30 Minuten das Nach-
sehen gegenüber der deutlich jüngeren LG Rhein-Wied (1:52,11 min.) und der LG Neiße (1:53,66 min.). Eine Bronzemedaille
sprang für Annegret Nanz im Weitsprung der Seniorinnen W45 (4,74 Meter) heraus. Nanz erreichte zudem im 60-Meter-Sprint in
8,75 Sekunden den sechsten Platz.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 5. März 2008
Doppel-Silber für SCL-Duo
Deutsche Meisterschaften der Senioren-Leichtathleten in Erfurt

Lüchow
(jw). Mehr erreicht als sie erhofft hatten haben die beiden Senioren-Leichtathleten Rudolf Thiele und Manfred Hintze (beide
Altersklasse M60/SC Lüchow) bei den Deutschen Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften in Erfurt. Hintze wurde im Hammerwerfen
Deutscher Vizemeister, Thiele sicherte sich als Titelverteidiger Silber über 800 m und wurde zudem Dritter über 400 m.
Während die Werfer im Steigerwaldstadion nicht nur mit den Gegnern, sondern auch mit heftigem Wind und viel Regen zu kämpfen
hatten, durften sich die Läufer in der Erfurter Halle über gute Bedingungen freuen. "Das war ordentlich organisiert, die machen das
ganz gut in Erfurt", war der erfahrene Thiele zufrieden. Vollauf zufrieden war der Woltersdorfer auch mit seinen Leistungen. Höhe-
punkt waren die 800 m am Sonnabend. Auf der 200-m-Bahn traf Thiele auf sieben Konkurrenten, unter anderem auf Johann
Schrödel vom SC Roth, der vor kurzem einen neuen Senioren-Weltrekord aufgestellt hatte. Ein neue Topzeit war in dem Rennen
aber nicht in Sicht. "Die ersten 400 m waren ein Bummelrennen, von Taktik geprägt", berichtete Thiele. Nach der Hälfte der Distanz
nahm das Feld Fahrt auf. 250 m vor dem Ziel setzte Thiele an dritter Stelle liegend den Spurt an, zog am Kölner Winfried Schmidt
vorbei und blieb dem zwei Jahre jüngeren Schrödel dicht auf den Fersen. Im Ziel reichte es in 2:21,68 Min. dann zu Rang zwei
hinter dem neuen Deutschen Meister Schrödel (2:20,41 Min.).
Auf zehn Konkurrenten traf Thiele am Sonntag über die 400 m. Gelaufen wurden drei Zeitläufe, Thiele war im mittelschnellen Feld
am Start. Nach lockerem Beginn machte der SCL-Sportler nach etwa 200 m Druck und lief in 1:00,91 Min. als Sieger seines
Laufes durchs Ziel. In der Gesamtwertung der drei Läufe bedeutete dies hinter Schrödel (59,78 Sek.) und Norbert Bandur (TV Esch-
hofen/59,89 Sek.) Rang drei. Überflüssig sei am Schluss der Meisterschaften sein Start über die 3000 m gewesen, bei denen
Thiele in 11:36,61 Min. Sechster von sechs Starten wurde. "Das hätte ich mir sparen können", berichtete Thiele. Gut die Hälfte der
Distanz konnte der Woltersdorfer mithalten, "nach 1800 m ging dann aber gar nichts mehr", brach der Läufer komplett ein und lief
am Ende nur noch locker aus.
Bei Sturm und in strömendem Regen musste Hammerwerfer Manfred Hintze bei seinem DM-Auftritt im Stadion in den rutschigen
Ring. "Das waren ganz schlechte Bedingungen", berichtete der Bülitzer. Einer der Sportler verletzte sich sogar beim Warmmachen
und trat nicht mehr an. Somit kämpfte Hintze nur noch gegen drei Gegner, die nach ihren Bestleistungen aber stark einzuschätzen
waren. Hintze, der verletzungsbedingt zuletzt wenig im technischen Bereich trainieren konnte, stellte sich schnell auf das miese
Wetter ein. Er begann mit nur zwei Drehungen vorsichtig und steigerte sich über 39,09 m und 40,26 m im dritten Wurf auf 42,53 m.
Das reichte letztlich schon, um seine beiden ärgsten Konkurrenten in Schach zu halten. Gegen Sieger Hermann Huppertsberg von
der DT Ronsdorf, der stattliche 54,54 m warf, hatte Hintze aber keine Siegchance.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 5. März 2008
Carola Vömel gewinnt die Vizemeisterschaft
Auch Geronimo von Wartburg glänzt beim norddeutschen Crosslauf-Championat

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden. Mit dem Vizemeistertitel der Verdenerin Carola Vömel im Lauf der Seniorinnen W 40 über 3500 m und Platz fünf über die
genauso lange Männer-Mittelstrecke für Geronimo von Wartburg (Verden) gelangen der kleinen LGKV-Abordnung bei der Nord-
deutschen Crosslauf-Meisterschaft in Büdelsdorf bei Kiel zwei starke Platzierungen. Zwei Wochen nach seinem Gewinn des Juni-
orentitels bei der Niedersachsenmeisterschaft zeigte Geronimo von Wartburg auf der stark besetzten Männer-Mittelstrecke erneut
ein gutes Rennen. Auf anspruchsvollem Kurs mit vielen Steigungen und ebenso vielen Gefällstrecken in einem vor Sturmwind
"Emma" relativ gut geschütztem Waldgebiet war er nach 11:35 Minuten mit sieben Sekunden Abstand zu Rang vier im Ziel. Bei
1,65 m Körpergröße hatte es Stefan Steinert (Verden) im welligen Gelände besonders schwer, er benötigte 13:52 Minuten und kam
damit auf Platz 22. Im Rennen der Frauen und Seniorinnen lag Carola Vömel als Zweite der W 40 Läuferinnen nur elf Sekunden
hinter Meisterin Ulrike Haskamp von der LG Weserbergland, hatte aber 1:04 Minuten Vorsprung zur drittplatzierten Läuferin. Als
einziger LGKV-Senior, die M 50-Männer um Jürgen Schulze hatten wegen Krankheit zurückgezogen, wurde der Thedinghausener
Senior Michael Trense Sechster der M 45. 

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. März 2008
LG-Kugelstoßer Weber wird Vierter

Er hat sich gesteigert: Dr. Werner Weber von der LG Peiner Land erreichte bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften
Platz 4 im Kugelstoßen - vergangenes Jahr war es Platz 5. Und er stieß 13.53m - fast einen halben Meter mehr als 2007. Zu
Bronze reichte es dennoch nicht: 33 Zentimeter fehlten. In der Leichtathletikhalle am Steigerwaldstadion in Erfurt wurden die 7.
Deutschen Senioren-Hallen-Meisterschaften ausgetragen. Gemeldet hatten für diese nationalen Titelkämpfe 1151 Seniorensportler
aus mehr als 500 Vereinen. Weber war einziger Teilnehmer aus dem NLV-Kreis Peine. Er war zum sechsten Mal bei Deutschen
Senioren-Hallen-Meisterschaften dabei. Vorkampf und Finale im Kugelstoßwettbewerb der M60 begannen am 2. Wettkampftag be-
reits um 10:10 Uhr. Drei Probestöße wurden den zehn Athleten gewährt, dann ging es pünktlich los. Weber stieß zum Auftakt
13,27m und war damit bereits sicher für das Finale qualifiziert. Im vierten Versuch steigerte sich der Peiner DM-Fünfte des ver-
gangenen Jahres auf 13,53m und wurde damit Vierter im Finale der besten Acht. Reinhard Krone (SC Magdeburg) verteidigte
seinen Titel mit 15,14m, Silber ging erneut an Dr. Wolfgang Knüll (LG Bonn/Troisdorf) der 14,67m erzielte, Bronze holte überrasch-
end der frühere Zehnkämpfer und “Zweimeter-Mann” aus Essen, Heiner Romberg, der 13,86m stieß.

WESER KURIER vom 6. März 2008
Zwei Hallen-Titel für Nadine Molis
Leichtathletin bei DM erfolgreich

Bremen
(gol). Erfolgreich sind die Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren-Leichtathleten in Erfurt für die sieben Bremer
Teilnehmer verlaufen. Zwei Titel durch Nadine Molis in der Altersklasse W 30 sowie drei Bronzemedaillen gab es zu feiern. Die 30-
jährige Molis (Bremer LT/TuS Komet Arsten) gewann in Thüringen die ersten beiden DM-Titel ihrer Karriere. Zunächst siegte sie im
Weitsprung mit Saisonbestleistung von 5,53 Metern, tags darauf reichten ihr über 60 Meter Hürden 9,53 Sekunden zum Titelge-
winn. Nach einem Beinahe-Sturz im Abschlusstraining schaltete sie, an der dritten Hürde klar in Führung liegend, einen Gang zu-
rück, um das Double im letzten Moment nicht noch zu gefährden.
Mit Bronze durfte sich bei den zeitgleich stattfindenden Winterwurfmeisterschaften Jens Arkenau (TuS Huchting) in der M 40 aus-
zeichnen lassen: Er schleuderte den Diskus im sechsten Versuch auf 39,03 Meter. Stabhochsprung-Seniorin Silvia Janke (LG
Bremen-Nord) landete mit übersprungenen 2,85 Metern in der Altersklasse W 45 ebenso auf Rang drei. Den Bronze-Reigen kom-
plettierte Marc Gogol im Hochsprung der M 35 mit überraschenden 1,78 Metern.
Knapper Vierter wurde über 3000 Meter der M 50 Bernhard Memering (Marathon-Club Bremen). Sein Schlussspurt um die Bronze-
medaille wurde noch von einem Konkurrenten getoppt, so dass dem Bremer in 9:46,03 Minuten letztlich eine knappe halbe Se-
kunde zur Medaille fehlte. Ebenfalls Rang vier holte Urte Zinke (LG Nord) im W 45-Hammerwurf mit 31,40 Metern. Nicole Arkenau
(TuS Huchting) zog in der W 40 überraschend ins 60-Meter-Finale ein und wurde in 8,81 Sekunden Siebte.

WESER KURIER vom 6. März 2008
In Kürze

Leichtathletik.
Sven Eilinghoff vom Marathon-Club Bremen hat in der M35-Klasse die Mittelstreckenwertung der Norddeutschen
Crossmeisterschaften in Büdelsdorf mit der Zeit von 11:53 Minuten gewonnen. Damit wäre er selbst in der M30-Klasse nord-
deutscher Meister geworden. Dirk Peters von der LG Bremen-Nord siegte in der M40 in 12:32 Minuten.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 6. März 2008
Orkan "Emma" stoppte Helmut Brüning nicht
Leichtathlet des ATSC holte sich gleich zwei DM-Titel in der Klasse M75

(ohs).
Bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften hat sich das wochenlange Training von Helmut Brüning ausge-
zahlt. Auch die katastrophalen Wetterbedingungen, ausgelöst durch das Orkantief "Emma", konnten den grandiosen Erfolg des
ATSCers nicht verhindern. Im Sportzentrum in Erfurt fanden die Wettkämpfe in der wunderschönen, vor einigen Jahren neu ge-
bauten Sporthalle statt, die Würfe liefen im Stadion ab.
Zum ersten Mal M75
Viele Wettkämpfer und Wettkämpferinnen hatten bei den Witterungsbedingungen große Schwierigkeiten. Nur Helmut Brüning, der
zum ersten Mal in der Altersklasse M75 antrat, durch Wind und Wetter in Cuxhaven gestählt, lag im Diskuswerfen von Beginn an
der Spitze. Im letzten Versuch rutschte ihm dann noch ein phantastischer Wurf heraus und mit 32,93 Meter gewann er überlegen
den Titel.
Am zweiten Tag noch besser
Noch besser lief es am nächsten Tag im Hammerwerfen bei wiederum kaum zumutbaren äußeren Bedingungen. Hier war die Kon-
kurrenz jedoch viel größer durch den letztjährigen Weltmeister Richard Rzehak aus Erlangen und seinen gleichaltrigen Dauerkon-
kurrenten Werner Erben (Zella-Mehlis), gegen den er bisher ständig das Nachsehen hatte. Schon mit dem ersten Wurf setzte sich
Helmut mit 39,31 Meter an die Spitze, was schon zum Sieg gereicht hätte. Im vierten Durchgang steigerte er sich noch einmal und
erzielte mit 40,03 Meter nicht nur die Siegesweite, sondern einen neuen Landesrekord. Seine derzeitig gute Form möchte Helmut
Brüning nutzen, um am 27. April in Meppen wieder Landesmeister im Werferfünfkampf zu werden. Gleichzeitig möchte der Cux-
havener auch hier den Landesrekord knacken.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 6. März 2008
Parchmann schlägt die Favoritin
Verdener Diskuswerferin holt Gold bei den deutschen Winterwurf-Meisterschaften

Von unserem Redakteur Ehrhard Müller
Verden-Achim. Gold für Diskuswerferin Marion Parchmann (Altersklasse W 50), Silber für Stabhochspringerin Silke Meier (W 40)
und Bronze für 60-Meter-Hürdensprinter Michael Siemt (M 45): Für dieses Trio der Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden
(LGKV) ist Erfurt eine Reise wert gewesen, es mischte mit großem Erfolg bei der Medaillenvergabe bei den 6. deutschen Winter-
wurf-Meisterschaften bzw. den zeitgleich ausgetragenen 7. deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren mit. Die von rund 1 000
Athleten besuchten Titelkämpfe im Steigerwald-Stadion - für viele von ihnen stellten sie die Generalprobe für die Hallen-WM in
Frankreich (17. bis 22. März) dar - litten unter widrigen Voraussetzungen mit Gewitter, Hagel und Windböen.
Der im AK-50-Diskuswettbewerb gestarteten Verdenerin Marion Parchmann jedoch konnten sie nicht viel anhaben. Mit dem zweit-
besten Meldeergebnis angetreten (29,52 Meter), verwies sie die favorisierte Lüneburgerin Carola Petersen (27,08) auf den Silberme-
daillen-Rang. Parchmann reichten die 27,78 Meter ihres zweiten Versuchs, um sich den deutschen Seniorinnen-Titel zu sichern.
Der Verdenerin gelangen zwar zwei erfolgreichere Versuche, sie mussten jedoch für ungültig erklärt werden, weil der Diskus außer-
halb des Dektors aufschlug. Rund zwei Stunden zuvor hatte Parchmann schon einmal Grund zur Freude gehabt. Mit 9,80 Meter
erreichte sie den fünften Platz in einem leistungsstarken Wettbewerb der Kugelstoßerinnen, der in der Erfurter Leichtathletikhalle
ausgetragen wurde. Gold ging an Carola Petersen mit 12,08 Meter, an der sich die von der Lüneburgerin geschlagene Parchmann
im Diskuswettbewerb aber noch erfolgreich revanchieren konnte.
Mit 2,25 Meter im Stabhochsprung erreichte die Ottersbergerin Silke Meier nicht das für Erfurt erhoffte Resultat. Ihre Enttäuschung
hielt sich allerdings in Grenzen: Sie strich in der W-40-Konkurrenz die Silbermedaille ein. Im Vorfeld des Wettkampfes hatte Meier
nur wenige Möglichkeiten zum Einspringen bekommen und gab sich unter diesen Voraussetzungen mit ihrem Auftritt in Thüringen
zufrieden. "Hier war nicht mehr drin." Auch der einen Tag zuvor ausgetragene Hammerwurf-Wettbewerb wurde durch Sturm und
Regen erheblich beeinträchtigt. Silke Meiers Resultat mit dem vier Kilogramm schweren Gerät: 26,31 Meter im ersten Versuch und
Rang fünf in der Endabrechnung. Auch Michael Siemt (M 45) gehörte zu den Medaillengewinnern der LGKV. Trotz eines nicht opti-
malen Starts über 60 Meter Hürden erreichte er noch mit acht Hundertstel Rückstand gegenüber dem Zweitplazierten Osnabrücker
Heiko Tute 9,73 Sekunden und damit Bronze. Im Dreisprung (11,43 Meter) trennten Michael Siemt 25 Zentimeter vom Gewinn einer
weiteren Bronzemedaille.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 7. März 2008
Volker Denecke Vizemeister im Dreisprung

Erfurt.
Volker Denecke von der LG Altes Amt startete bei der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaft der Senioren für die
LG Osterode und feierte mit der Vizemeisterschaft im Dreisprung der Altersklasse M 45 einen großen Erfolg. Eine Bronzemedaille
sprang für Henning Holland im Weitsprung der Altersklasse M 45 heraus.
Volker Denecke hatte sich ein Mammutprogramm vorgenommen. Am ersten Wettkampftag startete er im Steigerwaldstadion im
Speerwurf, der wegen der Orkanböen zur Windlotterie wurde. Hier schrammte er mit 40,05m um 86 cm am Bronzeplatz vorbei.
Sehr zufrieden war der Altämter mit seiner Leistung im Hochsprung. Der Mehrkämpfer übersprang gute 1,66 m und belegte damit
den fünften Platz. Im folgenden Weitsprung machte sich bei ihm der Kräfteverschleiß bemerkbar. Seine 5,61m im ersten Versuch
reichten immerhin zur Finalteilnahme. Spannend machte es Henning Holland. Er steigerte sich von Versuch zu Versuch. Vor dem
fünften Durchgang noch auf Platz vier liegend, traf er besser den Absprung und kam mit 5,77 m auf den dritten Platz. Denecke
konnte sich im letzten Versuch noch auf 5,63m steigern, ihm blieb aber nur der fünfte Platz.
Am Sonntag gehörte Denecke im Dreisprung zum Favoritenkreis. Das bewies er mit seinem Satz auf 12,02m im vierten Versuch.
Natürlich war die Freude über die Deutsche Vizemeisterschaft groß. Titelträger wurde mit 12,38m Martin Baranzke vom Team Vor-
eifel. (nh)

HARZ KURIER vom 7. März 2008 (Gekürzter Artikel der Online-Ausgabe)
Leichtathletik: Josef “Peppi” Kurz Deutscher Vizemeister
In letzter Kurve Gold verpasst

Bad Sachsa
(sc). Bereits zum dritten Mal war am vergangenen Wochenende die thüringische Landeshauptstadt Erfurt Austrag-
ungsort der Deutschen Senioren Hallen Meisterschaften mit Winterwurf. Über 1.000 Starter aus dem Seniorenbereich erlebten in
der Erfurter Leichtathletikhalle und dem benachbarten Steigerwaldstadion spannende, stimmungsvolle und interessante Wett-
kämpfe. Das derzeit hohe Niveau im Senioren-Leichtathletik-Bereich ließ sportliche Höchstleistungen erwarten.
Unter den Teilnehmern auch ein in unserer Region nicht Unbekannter. Josef “Peppi” Kurz, für den Turn- und Sportverein Bad
Sachsa startend, hatte sich nach den vergangenen, vom Verletzungspech geplagten Jahren, selbst hohe Ziele gesteckt. In diesem
Jahr in der M 70 startend, sollte wieder ein Platz auf dem Treppchen angestrebt werden.
Zunächst verlief im 3000-Meter-Lauf alles ganz nach Plan, gemeinsam mit Klemens Wittig vom LC Rapid Dortmund lag “Peppi” mit
großem Vorsprung vor dem restlichen Feld auf Siegeskurs. In der letzten Kurve, 100 Meter vor dem Ziel wollte er außen überholen,
doch Wittig konterte klug und dem Trainingspensum der vergangenen Wochen Tribut zollend, reichten "Peppis" Kräfte nicht mehr
für einen Sprint. So wurde in 11:19,51 Minuten der zweite Platz und somit der Vizemeistertitel sicher ins Ziel gelaufen.
Weitere Informationen zu diesem Artikel sind in der Print-Ausgabe des Harz Kurier vom 7. März zu finden.

Presseinformation vom 7. März 2008 (Von Manfred Scholz)
Manfred Bublitz möchte auch bei der DM aufs Treppchen
Leichtathletik.
Zum zweiten Mal fahren die Läufer des ESV Eintracht Hameln zu den deutschen Crossmeisterschaften ins thür-
ingische Ohrdruf in der Nähe von Gotha. Außer Manfred Bublitz, der im letzten Jahr mit der Bronzemedaille nach Hause kam,
gehen auch noch Klaus-Dieter Holz, Wolfgang Pinkenburg, Joachim Lopatta und Philip Priebe an den Start und das zusammen
mit über 1000 Läuferinnen und Läufern aller Altersklassen. Einen Treppchenplatz rechnet sich Manfred Bublitz in seinem letzten
Jahr in der Alterklasse M65 schon aus, auch wenn er in Ohrdruf auf seinen alten Mannschaftskameraden Joachim Strube trifft, der
jetzt für Lemgo startet.  

DELMENHORSTER KURIER vom 8. März 2008
Auch leicht angeschlagen top
Inge de Groot gewinnt drei Medaillen

Von unserem Redakteur Andreas D. Becker
Ganderkesee. Die Voraussetzungen waren klar: Mindestens 30 Jahre muss ein Leichtathlet alt sein. Und natürlich gewisse
Qualifikationszeiten, -weiten oder -höhen erreicht haben. Beide Kriterien erfüllten Silvia Braunisch und Inge de Groot von der LGG
Ganderkesee spielend, sodass sie sich der Konkurrenz von rund 1500 Athleten bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeister-
schaften der Senioren in Erfurt stellten. Mit großem Erfolg sogar. Inge de Groot war etwas besorgt, ob sie überhaupt die Belastung
mehrerer Wettkämpfe in der Altersklasse W55 überstehen würde. Im letzten Training vor der DM hatte sie sich beim Hammerwurf
nämlich eine Verletzung zugezogen. Aber sie wollte probieren, was ging. Einiges übrigens, wie sich dann schnell zeigte und am
Ende drei Medaillen es auch eindrucksvoll dokumentierten.
Wetterkapriolen beim Hammerwurf
Los ging es für die Allrounderin mit einem 60-Meter-Lauf, bei dem sie sich problemlos fürs Finale qualifizierte. Bis das anstand, war
aber noch genügend Zeit, um am Diskus-Wettbewerb teilzunehmen. 25,64 Meter standen in dieser Disziplin schließlich auf der
Anzeigetafel - Silber. Und auch im 60-Meter-Finale reichte es für den zweiten Platz. Nach einem gelungenen Start lief Inge de
Groot 9,41 Sekunden. Am zweiten Wettkampftag stand dann der Hammerwurf auf dem Programm. Die Trainingsverletzung noch im
Hinterkopf, fing die Falkenburgerin eher verhalten an. Zudem sorgten Sturm und Regen dafür, dass auch die äußeren Bedingungen
nicht gerade die besten waren. Trotzdem steigerte sich die LGG-Athletin von 29,78 auf 31,75 Meter - und schien mit dieser Weite
erneut auf Silberkurs zu steuern. Doch schließlich gelang es einer Konkurrentin, noch drei Zentimeter weiter zu werfen, so dass
die Ganderkeseerin die Bronzemedaille in Empfang nahm.
Silvia Braunisch startete in der W45 - zum letzten Mal übrigens. Was die Sache für sie nicht einfacher machte. Die Altersklassen
wechseln alle fünf Jahre, entsprechend musste sie es mit teilweise vier Jahre jüngeren Konkurrentinnen aufnehmen. Trotzdem
schlug sie sich wacker. Das Finale über 60 Meter erreichte sie in 9,01 Sekunden als Achte. Da sie dann im Endlauf den Start
leicht verpatzte, lief sie nur 9,09 Sekunden und verbesserte ihre Platzierung nicht mehr. Über 200 Meter lief sie in der Erfurter Halle
mit schrägen Kurven 29,36 Sekunden - was unterm Strich den siebten Platz bedeutete, mit dem Silvia Braunisch mehr als zu-
frieden war.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 8. März 2008
Dirk Peters läuft Konkurrenz davon

Bremen-Nord
(mde). Dirk Peters von der LG Bremen-Nord lief bei den norddeutschen Crosslaufmeisterschaften in Büdelsdorf zum
Titelgewinn über die Mittelstrecke der Altersklasse M 40. Für die 3.500 Meter benötigte der in Lübeck wohnende LG Nordler eine
Zeit von 12:32 Minuten. Dirk Peters lag damit deutlich vor Stefan Bädermann (12:50) aus Celle und Thomas Clauß (13:05) von der
LG Reinbek-Ohe

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 8. März 2008
Starkes Quintett bei der Cross-DM

Bremen-Nord
(mde). Mit einem starken Quintett treten die Läufer der LG Bremen-Nord heute bei den deutschen Crosslauf-
Meisterschaften im thüringischen Ohrdruf an. Im Rennen der AK M40 haben Andreas Oberschilp, Torsten Naue, Christian Pundt,
Martin Neumann und Dirk Peters über fünf Runden eine Distanz von 6,3 Kilometer zu bewältigen. Die drei schnellsten LGN-Aktiven
können sich in der Teamwertung Hoffnungen auf eine Podestplatzierung machen.

Presseinformation vom 9. März 2008 (Von Manfred Scholz)
Silber und Bronze für LG-Crossläufer
Leichtathletik.
Einen weiteren tollen Erfolg konnte Manfred Bublitz von der LG Weserbergland, der in diesem Jahr 69 Jahre alt
wird, seiner einzigartigen Erfolgsbilanz bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften im Thüringischen Ohrdruf hinzufügen. Der
ESV-er, im letzten Jahr noch mit Bronze ausgezeichnet, verbesserte sich in einem starken Starterfeld auf der letzten von vier
Runden in 19:31 Minute von Platz vier auf den Silberplatz. ESV-Trainer Michael Möller hatte Bublitz in einem Riesenfeld von weit
über 100 Startern nach vor getrieben. Allerdings konnte er den Sieger Elias Dobrè vom TSV Cappel (18:47 Minuten), der auch drei
Jahre jünger ist, nicht mehr erreichen. “Die kürzere 5,1 Kilometer - Strecke war nach meiner Fersensporn-OP genau richtig. In der
Nacht zuvor hatte es geregnet und ich habe auch mit der Spikes-Auswahl richtig gelegen”, freute sich Bublitz, der mal wieder alles
richtig gemacht hatte. Sein ehemaliger Mannschaftskamerad Joachim Strube, der jetzt für die LG Lage-Detmold startet, kam in
19:53 Minuten auf Rang fünf. Klaus Dieter Holz kam in der gleichen Altersklasse nach 23:39 Minuten auf Platz zwölf ins Ziel und
zusammen mit Wolfgang Pinkenburg, der in der AK M60 in 21:31 Minuten den 21. Platz belegte, wurde das Hamelner Trio in der
Mannschaftswertung M60-M75+ Vierter hinter dem LAV Asics Tübingen.
“Oldie” Joachim Lopatta kam in der Klasse der über 75-jährigen in sehr guten 25:18 Minuten auf den dritten Platz. Philip Priebe, der
in der Männerhauptklasse über 9,9 Kilometer gemeldet hatte, musste wegen muskulärer Probleme das Rennen frühzeitig beenden.
Er wollte keine Verletzung riskieren, da er in den nächsten Tagen mit einigen deutschen Topläufer in ein vierzehntägiges Trainings-
lager nach Spanien aufbrechen will.  

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 10. März 2008
Senioren-Staffel wird "Vize"

Osnabrück.
Gold verloren oder Silber gewonnen? Die Leichtathleten der 4x-200m-Staffel des OTB (Altersklasse M40) beantworte-
ten diese Frage nach dem Wettkampf in Erfurt eindeutig: Silber gewonnen. In 1:37,47 Minuten sicherten sich Heiko und Karsten
Tute, Gert Deppe und Gerald Nolte die deutsche Vizemeisterschaft hinter der Startgemeinschaft Pfalz. Im Einzel über 60 m Hürden
gab es ebenfalls Silber für Heiko Tute in 9,65 Sekunden (eine neue persönliche Bestzeit). Über 400 m wurde Karsten Tute in 54,70
Sekunden bei seinem ersten Hallenstart immerhin Siebter.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 10. März 2008
Grabowsky Deutscher Cross-Meister

Ohrdruf.
 Mit einem überraschend deutlichen Sieg wurde Langstreckenläufer Klaus-Dieter Grabowsky (M55) vom SC Spelle-Ven-
haus in Ohrdruf (Thüringen) Deutscher Meister im Crosslauf. Damit hatte Grabowsky nicht gerechnet. Noch vor einer Woche, als er
in Büdelsdorf Norddeutscher Meister wurde, zweifelte er, fit genug zu sein, um bei der DM um eine Medaille laufen zu können.
Denn erst spät stieg er ins Crosstraining ein. In Ohrdruf lief es auf der 6,3-km-Strecke "wie geschmiert". Der schwere, selektive
Rundkurs mit einem matschigen Wiesenteil, Hügeln und kurvenreichem Flachteil mit aufgestellten Hindernissen musste fünfmal
durchlaufen werden. Da gleichzeitig die M50 gestartet war, wurde es teilweise eng und unübersichtlich. Nach der dritten Runde er-
fuhr Grabowsky, dass er die Führung in seiner Altersklasse übernommen hatte. Seinen Vorsprung konnte er, der immer im letzten
Drittel des Rennens seine überragende Kondition ausspielt, ausbauen und sich nach 22:07 Minuten den DM-Titel sichern. Mit 23
Sekunden Rückstand folgte Silbermedaillengewinner Manfred Dormann (TV Bad Brückenau).
Aus dem Emsland war noch Cornelia Schwennen (Concordia Emsbüren) bei der Cross-DM in Ohrdruf. Die Landesmeisterin
startete im 4,9-km-Lauf der Juniorinnen und behauptete mit 17:58 Minuten den neunten Platz.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 10. März 2008
Cross-Gold für Trio der LG Nord
Strecke in Ohrdruf extrem schwer

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Den ersehnten deutschen Mannschaftstitel erkämpften die Senioren-Läufer der LG Bremen-Nord bei den Crosslauf-
Meisterschaften im thüringischen Ohrdruf. Angeführt wurde das erfolgreiche Trio von Andreas Oberschilp, der sich zugleich die
Bronzemedaille in der Altersklasse M 40 sicherte. Dazu beeindruckten auch Torsten Naue, Dirk Peters und Ersatzläufer Martin
Neumann mit ihren Durchhaltevermögen über die 6,3 Kilometer. Die äußerst schwierige Runde über knapp 1300 Meter, die fünfmal
zu bewältigen war, forderte alle Teilnehmer bis an ihre Leistungsgrenzen. Enge Kurven, drei Hügel pro Runde, Baumhindernisse,
Strohballen, ein Wassergraben sowie ein aufgeweichter lehmiger Untergrund waren aus Sicht des Mannschaftsführers Torsten
Naue "auch für eine deutsche Meisterschaft schon zu viel des Guten."
Mit einem couragierten Beginn entgingen Andreas Oberschilp und Torsten Naue dem dichten Gedränge an den Hindernissen und
Kehren. Andreas Oberschilp übernahm nach 600 Metern bis in die dritte Runde hinein sogar die Spitze des 88-köpfigen Feldes.
Dann zogen jedoch der spätere Sieger Joachim Oechsner (Würzburg) sowie Fred Gaiser (Nordschwarzwald) an ihm vorbei. Die
dritte Position gab Andreas Oberschilp beim umkämpften Zieleinlauf aber nicht mehr ab. Bei der Endzeit von 20:56 Minuten fehlten
nach vorne letztlich auch nur vier beziehungsweise eine Sekunde. Torsten Naue setzte sich frühzeitig in der ersten, bis zu acht
Läufer umfassenden Verfolgergruppe fest. Als Achter in 21:22 Minuten gelang ihm noch der Sprung auf das Siegerpodest. Die
Goldmedaille sicherte der LGN Dirk Peters ab. In 21:55 Minuten erreichte er abgekämpft, aber glücklich auf Rang 20 das Ziel. Der
Sieg der LG Bremen-Nord fiel mit 23 beziehungsweise 29 Punkten Vorsprung vor SV Brackwede und LLC Marathon Regensburg
damit sogar absolut überzeugend aus. Auch Martin Neumann ging bis an seine körperliche Leistungsfähigkeit. 500 Meter vor dem
Ziel verlor er im Schlamm einen Laufschuh und beendete dennoch nach 23:50 Minuten auf Rang 36 die deutschen Meisterschaften.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 11. März 2008 (Auszug - Nur DM)
Super! Dirk Schwarzbach löst DM-Fahrkarte
Platz 10 bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften / Platz 8 für die Kirchdorfer Männermannschaft

Kirchdorf
(red). Dirk Schwarzbach bleibt der überragende Athlet des TSV Kirchdorf. Bei den Deutschen Crossmeisterschaften in
Ohrdruf/Thüringen wurde der Spitzenläufer Zehnter des Gesamtfeldes über 9,9 Kilometer in 30:48 Minuten. Damit schaffte er die
direkte Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften über 10 000 Meter.
Thomas Bartholome nutzte die DM als Sprungbrett für seine Polizei-Cross-EM und belegte in dem großen Feld der knapp 100
Läufer Rang 21. Seine Zeit von 31:22 Minuten war bei dem anspruchsvollen Kurs sehr gut. Mit einer soliden Leistung von 34:10
Minuten komplettierte Christian Giesler das Team und sicherte dem TSV Kirchdorf den 8. Platz in der Mannschaftswertung. 

SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 12. März 2008
Im Speerwurf die Nummer sechs

Rinteln
(cwo). Für Anfang März sind in Erfurt die deutschen Senioren-Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften anberaumt gewesen.
Der Mehrkämpfer Horst Schäfer von der VT Rinteln hatte sich für die Einzeldisziplinen 60 Meter Sprint, 60 Meter Hürden und Speer-
wurf qualifiziert. Den Einstieg in den Wettkampf bildeten für Schäfer die 60-Meter-Vorläufe der Altersklasse M 65. In seinem Vorlauf
erlief sich Schäfer in 9,26 Sekunden Rang vier. Diese Zeit reichte in dem Teilnehmerfeld von 22 Startern jedoch nicht für den Einzug
in das Finale der besten Acht. So konnte sich Schäfer für die am zweiten Tag anstehenden Disziplinen Speerwurf und 60 Meter
Hürden schonen.
Das Speerwerfen fand am Vormittag des zweiten Meisterschaftstages im traditionsreichen Steigerwaldstadion statt. Bei Regen und
schweren Sturmböen, hervorgerufen durch das Orkantief “Emma”, belegte Schäfer unter äußerst schwierigen Bedingungen mit
34,08 Metern Platz sechs. Da in seiner Altersklasse M 65 der Hürdensprint nicht mehr angeboten wird, startete der Rintelner im
Anschluss an das Speerwerfen unter dem Hallendach in der jüngeren Altersklasse M 55 über 60 Meter Hürden. Im Endlauf sprin-
tete er in 11,67 Sekunden auf Platz sieben und bestätigte wiederum, dass er als Mehrkämpfer auch bei den Spezialisten mithalten
kann.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 12. März 2008 (Gekürzter Artikel der Online-Ausgabe)
LGG-Senioren sind Deutscher Crosslauf-Meister
Göttingen
(bru). Ziel der Crossläufer der LG Göttingen war bei den Senioren eine Platzierung unter den drei besten deutschen
Teams. Insgeheim hatten sie aber auf den Titel spekuliert. Andreas Christmann, Wilhelm Graeber und Manfred Vollmer sicherten
sich schließlich mit einem Vorsprung von 44 Sekunden auf die zweitplatzierte Mannschaft die Deutsche Meisterschaft. Die M-50/
55-Senioren der LGG erwiesen sich auf der 6,3 Kilometer langen Strecke im thüringischen Ohrdruf als ausgeglichenstes Team und
gewannen vor dem TV Waldstraße Wiesbaden und dem TV Geiselhöring.
Schnellster LGG-Athlet auf der sehr anspruchsvollen Strecke war Christmann, der bei seiner ersten nationalen Crosslaufmeister-
schaft in der Einzelwertung trotz eines Sturzes Rang sechs belegte. Knapp dahinter erreichte Graeber als Achter das Ziel. Lang-
sprint- und Mittelstreckenspezialist Vollmer wurde auf der ungewohnten Distanz Fünfzehnter. Beide Läufer waren durch Infektionen
leicht geschwächt. Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe oder auf der Home-Page der LG Göttingen 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. März 2008
Goldmedaille knapp verfehlt

(cn).
Nach der Straßenlauf-DM (Halbmarathon 2005) und Cross-DM 2007 war die Stadt Ohrdruf in Thüringen jetzt zum dritten Mal
Gastgeber einer Deutschen Meisterschaft. Ausrichter war der Ohrdrufer Leichtathletik Verein, der die Meisterschaft hervorragend
organisiert hatte. Anne Fischer (ATS Cuxhaven, W50) sicherte sich in ihrer Altersklasse die Silbermedaille. Über 1100 Crossläufer
waren in den unterschiedlichen Altersklassen gemeldet. Bei den Frauen (Hauptklasse) waren unter anderem Sabrina Mockenhaupt
und Susanne Hahn dabei. Die Cuxhavenerin startete zusammen mit den Seniorinnen W 45 bis 70 und den Senioren M 60 bis 75.
Fischer bereitet sich auf die Cross- und Halbmarathon-WM Ende März vor. Sie wollte in Ohrdruf ihre Form nochmals testen. Die
Strecke (vier Runden à 5,1 km) war sehr anspruchsvoll. Die ersten 200 m waren flach, es gab pro Runde drei Hügel zu überwinden.
Da es aber frühmorgens noch Nieselregen gegeben hatte und vorher noch Schülerläufe stattfanden, waren die Steigungen sehr
matschig, also vor allem abwärts trotz Spikes sehr schwer zu meistern. Zwischendurch waren noch etliche flache Strohballen in
den Weg gelegt worden. Ein echtes Erschwernis waren mehrere Hürden, die Fischer bis weit übers Knie reichten und jeweils aus
einem aufgebockten dicken Baumstamm bestanden. Im Laufe der ersten Runde konnte die Cuxhavenerin sich nach vorne arbeiten.
Sie wechselte sich mit einer Läuferin in der Führungsarbeit ab. Bald übernahm die ATSCerin alleine die Spitze, ihre Widersacherin
hielt sich aber dicht auf ihren Fersen. Rund 100 Meter vor dem Ziel lief Fischer auf den letzten Baumstamm zu und nahm Tempo
auf, um dieses Hindernis zu überspringen, was ihr bis dahin bei allen anderen Hindernissen gut gelungen war. Mit dem Schwung
wollte sie anschließend zum Endspurt ansetzen.
Kollision knapp vermieden
Plötzlich scherte ein Läufer aus, der noch eine Runde laufen musste, lief ihr in den Weg und blieb vor dem Hindernis stehen. Um
eine Kollision zu vermeiden, musste Fischer abbremsen, um ihm auszuweichen. Dadurch verlor sie den nötigen Schwung, um das
Hindernis zu überspringen. Mit ihrem rechten Knie kam die ATSCerin schmerzhaft in Berührung mit dem Baumstamm, fiel aber
zum Glück nicht hin. Als Fischer wieder Tempo aufnahm, lief ihre Verfolgerin an ihr vorbei und war so eine Sekunde eher im Ziel.
Anne Fischer war mit dem Gewinn der Silbermedaille in 19:18 Minuten zufrieden. Siegerin wurde Karla Steinkühler (Münster) in
19:17.  
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