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------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 15.7. Ergebnisse Kevelaer (27.-29.6.) Ergebnisse Hameln (28./29.6.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zur Übersicht (Extra-Seiten) Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Presseinformation vom 26. Juni 2008 (Von Manfred Scholz) Großkampftag der Leichtathleten bei den Landesmeisterschaften 731 Teilnehmer aus 142 Vereinen im Weserberglandstadion Leichtathletik. Einen sportlichen Jahreshöhepunkt präsentieren am Wochenende 731 Leichtathleten aus 142 Vereinen bei den niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaften der A-Jugend und der Schülerinnen und Schüler A im Hamelner Weser- berglandstadion. Bei diesen beiden Großkampftagen werden sich die vielen Kampfrichter und Helfer um den Kreisvorsitzenden Manfred Schäfer nicht über mangelnde Beschäftigung zu beklagen haben. In den Sprint-, Lauf- und technischen Disziplinen werden 1168 Einzelstarts abzuwickeln sein. Allein 59 Staffeln werden sich in spannenden Rennen um die Landestitel bewerben. Bis auf einige Ausnahmen ist in der Rattenfängerstadt alles vertreten. Aus heimischer Sicht will der B-Jugendliche Malte Siebert, nach seinem Landesmeister-Triumph über die 800 Meter, bei der A- Jugend an den Start gehen. Er hofft auf ein schnelles Rennen und die Norm (1:59,00 Minuten) für die deutsche Jugendmeister- schaft in Berlin. Die hat Etienne Diatta über 400 Meter zum Kreis der Favoriten gehörend mit 49,45 Sekunden schon in der Tasche. Zur Titelverteidigung über 80 Meter Hürden tritt die 15-jährige Deborah Brodersen an, die sich auch Titelchancen im Kugelstoßen und im Hochsprung ausrechnet. Nach dem sie letzte Woche in Bremen mit 1,74 Meter eine neue Bestmarke setzte, hat sie nun den Landesrekord von 1,76 Meter im Visier. Vorn mitmischen will auch Patrick Scherfose im Kugelstoßen und im Stabhochsprung (4,30 Meter und 16,15 Meter). Amina Ferguen, Vizemeisterin über 100 Meter bei den Frauen gehört ebenso zum Favoritenkreis, wie Jessica Witzel im Dreisprung und Timon Nasse über die 1000 Meter. Auf bessere Wechsel, als in Bremen (45,04 Sekunden) und die DM-Norm von 45,00 Sekunden hofft die B-Jugendstaffel der Jungen. Bei den 14-jährigen Mädchen führt Marie Holzschuh über 100 Meter die Starterliste der 47 Teilnehmerinnen mit 12,63 Sekunden an. Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 12.00 Uhr und am Sonntag um 10.00 Uhr im Hamelner Weserberglandstadion.
NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 26. Juni 2008 Ein TuSpo-Duo lässt den Hammer kreisen Lena Stawski und Karina Pohl starten bei der LM Leichtathletik (jab). An was man nicht alles denken muss: Arme lang lassen und die Knie gebeugt halten während man eine drei Kilogramm schwere Eisenkugel um den eigenen Körper rotieren lässt. Und beim Wurf muss man sich dann aufrichten - Hammer- werfen ist zweifelsohne eine der technisch anspruchsvollsten Disziplinen in der Leichtathletik. Karina Pohl und Lena Stawski von der TuSpo Bad Münder schreckt das nicht ab. Seit der vergangenen Saison sind sie Hammerwerferinnen. An diesem Wochenende kämpfen die beiden in Hameln um die Landesmeisterschaften. Die beiden 14-Jährigen lassen bislang nur den Hammer kreisen. Während die Profis vor dem Wurf noch drei Körperdrehungen machen, werfen Lena und Karina aus dem Stand. "Sonst ist es zu kompliziert", sagt Karina, die mit 25,16 Metern die geforderte Qualifikationsweite von 22 Metern klar übertroffen hat und damit die derzeit beste der vier für Hameln qualifizierten Hammerwerfer- innen in in der Altersklasse W15 ist. Aber auch so kann man "ziemlich viel falsch machen", sagt Lena über ihre Disziplin. Die 14-Jährige etwa zieht immer die Arme ein wenig an, statt sie zu strecken. Und man müsse immer darauf achten, bei der Drehung nicht auf und ab zu wippen. "Damit der Hammer nicht auf den Boden ditscht." Auch sie hat sich mit 24,47 Metern klar für die Landesmeisterschaft qualifiziert. Bei nur vier Starterinnen ist der TuSpo mindestens eine Medaille sicher. Trainer Hubert Stolingwa geht es aber vor allem um eines: "Sie sollen da hinfahren und Erfahrungen sammeln. Das Drumherum bei einer Meisterschaft ist ja was ganz anderes, als wenn wir bei der TuSpo ein Sportfest veranstalten." Karina kennt das Drumherum bei einer Landesmeisterschaft schon. Im Vorjahr wurde sie in Papenburg Zweite. Auch Lena war qualifiziert, konnte dann aber nicht starten. Eigentlich kommen beide vom Diskuswerfen. "Da waren aber die Erfolge nicht da", sagt Stolingwa. Dann führte Karinas Mutter, Abteilungsleiterin Andrea Pohl, den Hammer bei der TuSpo ein. Karina und Lena probierten es aus und erzielten auf Anhieb "relativ gute Weiten", so Stolingwa, der aber weiß, dass noch viel Training auf sein Hammer-Duo wartet: "Zwei bis drei Jahre muss man einplanen, um Hammerwerfen zu lernen."
NORDWEST ZEITUNG vom 26. Juni 2008 Löninger Staffel greift in Hameln nach Landestitel Leichtathletik: Niedersachsenmeisterschaft der Schüler, Schülerinnen und Jugend A - Brümmer Favorit Kreis Cloppenburg. Am kommenden Wochenende geht es für den Leichtathletik-Nachwuchs aus dem Kreis Cloppenburg ans Eingemachte. Niedersachsens Leichtathleten ermitteln im Hamelner Weserberglandstadion die Landesmeister der Schüler, Schülerinnen sowie der Jugend A. Die 4x100 m Staffel der Schülerinnen des VfL Löningen lief vor wenigen Tagen mit 51,10 Se- kunden einen Kreisrekord. In Hameln liegen gleich sechs Staffeln innerhalb einer Sekunde. Maren Schüler, Annika Markus, Sarah Baumann und Maria Hackstedt sind aber stark genug, um sich gegen die Konkurrenten zu behaupten. Löningens Jennifer Beyer möchte ihren Vorjahreserfolg über 2000 m wiederholen. Ihre schärfste Gegnerin ist Franziska Deters (Meppen). Beyers Teamkollegin Mareike Ahrens strebt Platz vier an. Große Hoffnungen aus VfL-Sicht ruhen auf dem 300 Meter Hürdenlauf der Schülerinnen (W15). Mit Maria Hackstedt (46,6 Sek.) und Sarah Baumann (47,2 Sek.) hat der VfL heiße Eisen im Feuer. Sie belegen derzeit Platz eins beziehungsweise drei der Landesbestenliste. Maria wird zudem über die 300 m starten, Sarah über die 80 m Hürden. Bei den 14-jährigen Mädchen hat Nadine Aselage (VfL) über 800 Meter und 2000 Meter gemeldet. Mit ihrer Bestzeit von 2:24,72 Minuten gehört sie zu den schnellsten Schülerinnen über die zwei Stadionrunden. Annika Markus und Maren Schüler (beide VfL) starten im 100 m-Sprint beziehungsweise im Hochsprung. Bei den Jungen wagt Nicolaus Bamstedt einen Doppelstart über 300 m Hürden und 300 m. Über die Hürdenstrecke ist er mit 42,6 Sekunden klarer Favorit. Dagegen ist im 300 m Sprint ein Dreikampf zu erwarten. Nicolaus’ Trainingskamerad Hinnerk Künnen konzentriert sich auf den Hochsprung. Mit den kürzlich übersprungenen 1,71 m ist ein Rang unter den besten Sechs machbar. Zudem startet er über die 1000 m. Bei den Hallenmeisterschaften war Steffen Brümmers Sieg über die 1000 m Distanz die Über- raschung. Nun trägt er als Jahresschnellster (2:51,68 Minuten) die Favoritenbürde. Sofern er sich gut fühlt, wird er am zweiten Wettkampftag über die 3000 m starten. Hier zählt er mit 10:25,02 Minuten zum Favoritenkreis. Die B-Jugendliche Mareike Kleene startet bei der weiblichen Jugend A im Speerwerfen und über 800 m. Das Starterfeld im Speer- werfen ist vorzüglich. Mareike liegt mit 35,17 Metern auf Platz fünf der Meldeliste. Jan-Hauke Niemann (SG Essen-Garthe-Mol- bergen) kann sein Talent erstmals auf Landesebene beweisen. Zuletzt sprang er 1,55 m hoch. Zudem startet Jan-Hauke im Speer- werfen. Einen Leistungsschub verzeichnete Viktoria Domnick (W15) in den Sprintdisziplinen. Sie startet über 100 m (13,11 Sek.), wobei sie für eine Endlaufteilnahme die 13 Sekunden unterbieten muss. Über 300 m (42,53 Sek.) hat sie gute Chancen auf eine vordere Platzierung. Im Weitsprung (5,00 m) muss es ihr Ziel sein, die eigene Bestleistung zu steigern. Über 200 m der weiblichen Jugend A startet ihre Vereinskameradin Ronja Geburek. Mareike Kordes (W14) versucht sich über die 800 und die 2000 m. Der BV Garrel ist mit zwei “Dauerbrennern” vertreten. Jens Nerkamp möchte über 1500 m und über 3000 m einen weiteren Titel er- ringen. Über 1500 m schrammte er schon oft knapp an der 4-Minuten-Grenze vorbei. Sein Konkurrent Daniel Gruber lief bereits 3:58,60 Minuten. Über 3000 m trägt Sadik Klingenberg die Favoritenbürde (8:38,82 Minuten). Es ist zu erwarten, dass Jens bei einer guten Renntaktik seine Bestzeit deutlich unter 9 Minuten drücken kann.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 27. Juni 2008 Titel zu erwarten Emsland (bo). Zu den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der A-Jugend und der A-Schüler/innen am kommenden Wochenende in Hameln haben 142 Vereine 731 Teilnehmer gemeldet. Unter ihnen die EL-Klubs LG Emstal-Dörpen, LG Papenburg/Aschendorf, VfL Lingen, LAV Meppen und Sparta Werlte. Im Wettkampf um Titel, Medaillen, DM-Normen, guten Platzierungen und Bestleist- ungen müssen den 34 emsländischen Leichtathleten gute Chancen eingeräumt werden. Gleich zehnmal führen sie mit ihren bisher erzielten Leistungen die Meldelisten an und zählen daher zu den Favoriten. Seinen Titel im 110-m-Hürdenlauf möchte Jens Kösters (LG Papenburg/Aschendorf) verteidigen. Er führt auch wieder das Feld der Gemeldeten an, aber gerade im Hürdenlauf ist alles möglich. Mittelstrecklerin Maren Kock (LG Emstal-Dörpen) ist gleich dreimal die Nr. 1, nämlich in den Disziplinen 800 m, 3000 m und 1500 m, hier direkt vor ihrer Vereinskollegin Katrin Arling. Trotz Abistress und -feiern ist Daniel Gruber vom gleichen Verein in Topform; er führt das Feld der gemeldeten 800-m- und 1500-m-Läufern an. Vereinskollege Sadik Klingenberg ist der Schnellste der gemeldeten 3000-m-Läufern der A-Jugendklasse. Bei den Schülern M15 ist es Felix Knoop vom VfL Lingen, der mit der besten 3000-m-Zeit an der Spitze steht. Zwei aussichts- reiche Kandidatinnen stellt der LAV Meppen. Diskuswerferin Adelheid Angermann (W14) dürfte der Titel kaum zu nehmen sein, wenn sie die Scheibe nur einmal richtig “trifft”. Hochspringerin Alexandra Schulte (W15), die schon eine Klasse höher bei der B- Jugend Landesmeisterin wurde, hat Konkurrenz bekommen. Deborah Brodersen von der LG Weserbergland überquerte letzte Woche 1,74 m und zog mit Alexandra gleich. Entscheidet hier die Tagesform? Für einige positive Überraschungen dürften die anderen emsländischen Teilnehmer gut sein.
Presseinformation vom 30. Juni 2008 (Von Manfred Scholz) Deborah springt hervorragenden Landesrekord mit 1,77 Meter Titel für Scherfose, Ferguen, Mädchen-Staffel und Nasse Leichtathletik. Sehr erfolgreich, mit drei Landestiteln, verlief schon der erste Tag der Landesmeisterschaften der Bremer und Niedersächsischen Leichtathleten im Hamelner Weserberglandstadion für die Athleten der LG Weserbergland. Auch am zweiten Tag kamen noch einmal drei Landestitel dazu. Das Highlight war der Hochsprung-Wettbewerb der 15-jährigen Schülerinnen, in dem Deborah Brodersen mit übersprungenen 1,77 Metern einen neuen hervorragenden Landesrekord aufstellte, der immerhin 27 Jahre Bestand hatte. “Schon nach dem ersten Sprung habe ich gewusst, das es heute klappt” freute sich auch Trainer Toni Ruscheinski. Eine Woche vorher in Bremen war Brodersen dreimal knapp an 1,78 Meter gescheitert, heute ließ sie nach ihrem Siegessprung 1,80 Meter auflegen, scheiterte dreimal knapp, denn die Spannung war dann raus. Das Fürchten lehrte der 17-jährige Patrick Scherfose den ein bis zwei Jahre älteren Ahtleten beim Kugelstoßen, das er mit 46 Zentimeter Vorsprung vor dem Zweitplatzierten sicher für sich entscheiden konnte. Taktisch klug eingestellt durch seinen Trainer Ulrich Janning lief der 14-jährige Timon Nasse über 1000 Meter in 2:52,80 Minuten zum Sieg und Landestitel. Vizemeister über die 400 Meter lange Stadionrunde wurde der 18-jährige Etienne Diatta. Er lief in 49,93 Sekunden ein gutes Rennen, über die Distanz, auf der seine Zukunft liegt, so sein Trainer Ruscheinski. Auch über die 100 Meter-Sprintdistanz wird Diatta immer besser. Nach 11,20 Sekunden im Vorlauf, rannte er im Zwischenlauf Bestzeit in 11,08 Sekunden, konnte sich im Finale, wo er in 11,23 Se- kunden guter Vierter wurde, nicht mehr steigern, da er eine Stunde vorher die 400 Meter absolviert hatte. Immer schneller wird auch die 14-jährige Marie Holzschuh, die nach Siegen im Vorlauf und im Zwischenlauf, im Finale sehr gute 12,53 Sekunden lief und damit Zweite hinter Anna-Lena Freese vom FTSV Brinkum (12,49 Sekunden) wurde. Holzschuh löschte damit auch den sieben Jahre alten Kreisrekord von 12,69 Sekunden. Lea Marie Lange von der LG meldete sich nach längerer Krankheit mit dem dritten Rang in 12,90 Sekunden erfolgreich zurück. Vizemeisterin im Dreisprung wurde die 18-jährige Jessica Witzel mit 12,33 Meter, die sie im vierten Versuch erzielte. Die gleich Platzierung gelang Jana Bartels (18) über die 400 Meter in 57,70 Sekunden, womit sie auch die DM-Norm erreichte. Stark verbessert über die 800 Meter zeigte sich der B-Jugendliche Malte Siebert, der nach seinem Landesmeister-Titel in Bremen, in Hameln bei der A-Jugend eine Klasse höher startete, um die DM-Norm von 1:59,00 Sekunden zu laufen. Nach einem beherzten Rennen mit einer ersten 58-er Runde, fehlte ihm nach 600 Metern Kraft, er verbesserte sich allerdings um vier Sekunden auf 2:00,46 Minuten und wurde Siebter. Besser war sein Teamkollege Felix Hohlweck, der in 1:59,78 Minuten Fünfter wurde. Auf Rang drei kam der 16-jährige Stefan Hölscher im Dreisprung mit 12,78 Meter, die er gleich im ersten Versuch erreicht hatte. Ihren zweiten Titel sicherte sich die deutsche Schülermeisterin Brodersen im Kugelstoßen mit 12,12 Meter. Über die 80 Meter Hürden erzielte sie eine neue Bestleistung in 12,01 Sekunden und wurde wie im Weitsprung mit 5,22 Metern Vizemeisterin. Mit Bestleistung ging auch Marie Holzschuh in 12,48 Sekunden über die Hürden, als sie im Finale Dritte wurde. Brodersen und Holz- schuh liefen zusammen mit Monja Hahn und Lea Marie Lange in der 4x100 Meterstaffel der Schülerinnen A nach guten Wechseln in 49,83 Sekunden einen souveränen Sieg heraus. Den sechsten Landestitel sicherte sich die 18-jährige Amina Ferguen über die 100 Meter Hürden in 14,21 Sekunden in persönlicher Bestzeit. Seine gute Form zeigte auch Etienne Diatta am zweiten Tag über die 200 Meter. Er hatte sich mit 22,54 Sekunden für das A- Finale qualifiziert und wurde dort hinter Alexander Juretzko von der LG Hannover (21,99 Sekunde) Vizemeister in guten 22,44 Se- kunden. Im Weitsprung erzielten Steffen Rothmann und Patrick Scherfose mit 6,33 Meter und 6,25 Meter Platz sieben und neun. Alexander Webner warf den Speer 38,09 Meter weit und wurde Vierter, an der Kugel mit 10,69 Meter Sechster und im Hochsprung mit 1,53 Meter Siebter. Tim Rothmann erreichte mit 43,87 Meter im Speerwurf und Platz Fünf seine beste Platzierung.
Presseinformation vom 30. Juni 2008 (Von Manfred Scholz) Scharf mit LG-Staffeln zufrieden DM-Norm für B-Jugend Leichtathletik. “Das war eine Punktlandung, die viel Nerven gekostet”, kommentierte LG Weserbergland Trainer Werner Scharf die 45,00 Sekunden seiner B-Jugendstaffel, die gleichzeitig die ersehnte DM-Norm bedeuteten bei den Landesmeisterschaften in Hameln. Nach ihrem Vorlaufsieg, bei dem Scharf gute und schlechte Wechsel sah, hatte das Quartett Patrick Scherfose, Lennart Henze, Steffen Rothmann und Malte Steinhoff, der ein absolut starkes Rennen lief, einschließlich Trainer mit dem Schicksal ge- hadert, da auf der Anzeigetafel vorläufige und inoffizielle 45,02 Sekunden gestanden hatten. Bereits vor zwei Wochen waren die 17-Jährigen in Bremen mit 45,04 Sekunden knapp an der Norm vorbeigeschrammt. Erleichterung und Jubel wich dem Entsetzen nach der offiziellen Auswertung. Der vierte Platz hinter dem A-Jugend-Teams vom TV Norden, der LG Hannover und der LG Göttingen, war für die reine B-Jugendmannschaft ein Erfolg, der den Weg nach Berlin ebnete. Bestzeit lief auch die A-Jugendstaffel mit Viktoria Kortegast, Amina Ferguen, Jessica Witzel und Jana Bartels in 49,05 Minuten. “Die können auch schneller, wenn alle Vier richtig fit sind”, freute sich Scharf trotzdem über die Landes-Vizemeisterschaft. Das Schüler-A Quartett der LG lief in der Be- setzung Patrick Greve, Alexander Webner, Timon Nasse und Tim Rothmann gegen starke Konkurrenz in 49,58 Sekunden auf Platz acht ein. Riesenjubel gab es zum Abschluss der Hamelner Wettkämpfe, als der letzte von drei Staffelläufen bei den A- Schülerinnen ins Ziel kam, denn nun stand fest, dass das Team Monja Hahn, Deborah Brodersen, Marie Holzschuh und Lea Marie Lange in 49,83 Sekunden Landesmeister geworden war, vor den Burgdorfern, die mit 50,35 Sekunden die Hamelner nicht über- treffen konnten. Absolut zufrieden war am Ende auch der Kreisvorsitzende Manfred Schäfer, der mit seinen 80 Kampfrichtern und Helfern wieder einmal gezeigt hatte, dass in Hameln solche Veranstaltungen möglich sind. Viel Lob von allen Seiten entschädigten für die ge- leistete Arbeit .
Presseinformation vom 30. Juni 2008 (Von Manfred Scholz) Helmut Nothdurft Dritter bei Deutschen Seniorenmeisterschaften Leichtathletik. Helmut Nothdurft war der einzige Teilnehmer der LG Weserbergland bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Kevelaer. Nothdurft, Altersklasse M45, ging über 10.000 Meter mit den Läufern der AK M40 an den Start und wurde nach teil- weise etwas hektischem Rennverlauf Dritter in sehr guten 35:18,41 Minuten knapp hinter Thomas Ruminski vom SV Eintracht Hiddestorf (35:02,79 Minuten) und dem Marburger Hakim Ouahioune, der in 33:58,85 Minuten siegte.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 30. Juni 2008 Jagdhuber holt sich souverän den Landestitel (flü). Der 14-jährige Andreas Jagdhuber von der Leichtathletik-Abteilung des Sportvereins Rot-Weiss Cuxhaven hat sich gestern den Landesmeistertitel über 3000 Meter gesichert. Die Titelkämpfe für A-Schüler und A-Jugendliche fanden am Wochenende in Hameln bei teilweise sehr drückenden Temperaturen statt. Andreas Jagdhuber (M14) setzte sich in seinem Lauf recht deutlich gegenüber den Konkurrenten durch. Er gewann in 9:55,29 Minuten und hatte dabei einen Vorsprung von über sechs Sekunden auf den Zweitplatzierten. Für Rot-Weiss gab es noch eine Medaille: Marc Böhme wurde Dritter im 800-Meter-Lauf der Jugend A. Mit einer neuen persön- lichen Bestzeit von 9:04,23 Minuten kam Jan-Ferdinand Lühmann (Jugend A) im 3000-Meter-Lauf auf den fünften Rang. Ebenfalls den fünften Platz errang Anna Schoer (Kugel), die als B-Jugendliche bei der Jugend A startete. Die gleiche Platzierung erreichte Lena von Häfen bei den Schülerinnen W15 im 300-Meter-Hürdenlauf. Jan Zierow (400m) und Leif-Hermann Lühmann (Speerwurf) - beide starteten als B-Jugendliche bei der Jugend A - kamen jeweils auf den siebten Platz.
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 30. Juni 2008 Logemann Nr. 1 bei DM Ganderkesee (er). Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren (I), die am Wochenende in Kevelaer auf dem Terminkalender standen, sicherte sich Bernd Logemann im Speerwurf den Titel. Diana Garde, die genau wie Logemann für die LGG Ganderkesee startet, wurde in der Altersklasse W 35 im Dreisprung (9,92 Meter) und Weitsprung (4,87 Meter) jeweils Deutsche Vizemeisterin. Logemann behauptete sich in der Altersklasse M 45 mit 51,06 Metern und verwies Udo Laub (SG Wall- dorf Astoria 1902), der es auf 44,55 Meter brachte, mit deutlichem Vorsprung auf Platz zwei. Bernd Logemann lag mit jedem seiner vier gültigen Würfe über den besten Weiten der Konkurrenten.
NORDWEST ZEITUNG vom 30. Juni 2008 Jan Hiller springt zum Titel Hochsprung: Oldenburger gewinnt deutsche Meisterschaften im Seniorenbereich Oldenburg. Kevelaer, eher bekannt als katholischer Wallfahrtsort in Nordrhein-Westfalen, war der Austragungsort der deutschen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten. Aus Oldenburg war nur ein einziger Athlet angereist. Jan Hiller von der LG Oldenburg startete im Hochsprung der Altersklasse M 35 und gewann mit einer Höhe von 1,87 Metern den deutschen Meistertitel. “Während des Wettkampfes schien zwar die Sonne, aber die wechselnden Winde bei Windstärke vier machten uns Athleten doch zu schaffen. Beim Einspringen hatte ich keinen gültigen Versuch über 1,75 m”, erinnert sich Hiller an die Bedingungen. Im Anschluss folgte jedoch ein makelloser Wettkampf: Einstieg in den Wettbewerb bei einer Höhe von 1,75 m und alle darauf folgenden Höhen einschließlich der Siegeshöhe von 1,87 m im ersten Versuch souverän übersprungen. Für die 1,90 m fehlte dem Oldenburger dann doch die Kraft der Titelgewinn vor Stefan Schmieder (LG Kinzigtal) mit übersprungenen 1,84 m stand allerdings bereits fest. Bisher konnte das Sportjahr 2008 für Jan Hiller nicht besser verlaufen: Im März wurde er Deutscher Hallenmeister der Senioren M 35 mit einer sehr guten Höhe von 1,93 m. Natürlich lautete sein Ziel für die weitere Wettkampfsaison, diesen Titel auch in der Freiluftsaison zu bestätigen. Bei den Landesmeisterschaften der Senioren Anfang Juni in Delmenhorst reichte es jedoch mit einer Leistung von 1,84 m lediglich für Platz zwei. Bei den Meisterschaften der Männer-Hauptklasse in Bremen ging es für Hiller dann wieder leistungsmäßig bergauf, denn er überquerte erneut die Höhe von 1,90 m. Es folgte der Titel des norddeutschen Senioren- meisters in Verden mit übersprungenen 1,87 m, so dass Hiller selbstbewusst und hochmotiviert zu den deutschen Senioren- meisterschaften reiste.
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 1. Juli 2008 Kleines LGGG-Aufgebot erringt große Erfolge Leichtathletik: Logemann DM-Sieger, Garde zwei Mal Nr. 2 Von Klaus Erdmann Ganderkesee. Das kleine, aus drei Aktiven bestehende Aufgebot der LGG Ganderkesee sammelte bei den Deutschen Meister- schaften der Leichtathletik-Senioren (I) in Kevelaer große Erfolge. Trotz eines verletzungsbedingten Trainingsrückstandes erreichte Speerwerfer Bernd Logemann in der Altersklasse M 45 erstmals diesen Titel (wir berichteten). Er verbuchte mit 51,06 Metern eine Saisonbestweite und siegte mit über fünf Metern Vorsprung. Diana Garde (W 35) startete im Weitsprung, Dreisprung und über die 100 Meter lange Distanz. Mit 9,92 Metern erreichte sie beim ersten Dreisprung-Versuch ihre beste Weite seit fünf Jahren. Hinter Anke Zimmermann (SC Riesa, 10,40) und vor Cornelia Gebert (LG Altmark, 9,90) belegte die Ganderkeseerin den Silberrang. Am nächsten Tag sicherte sie sich beim Wettbewerb der Weitspringerinnen überraschend mit 4,87 Metern einen weiteren zweiten DM-Rang. Das ausgeglichene Teilnehmerfeld sorgte für einen spannenden Wettkampf. Die Meisterschaft errang Johanna Beran vom TSV Schwabmünchen (5,24), Dritte wurde Zimmermann (4,87). Beim 100m-Sprint bestätigte Garde ihr in dieser Saison ge- zeigtes Leistungsvermögen und verbuchte nach 13,64 Sekunden den neunten Platz. Ihr Mann Ulrich Garde beteiligte sich am Kugelstoßen der Altersklasse M 40. Verletzungsbedingt konnte er nur aus dem Stand schmerzfrei agieren. Mit 13,23 Metern erreichte der Ganderkeseer eine Saisonbestleistung, die ihm in dem leistungsstarken Teil- nehmerfeld die fünfte Position bescherte.
NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 1. Juli 2008 Hammerstark: Lena Stawski holt überraschend den Titel TuSpo-Hammerwerferin in Hameln mit Bestleistung Leichtathletik (jab). Das ist der Hammer. Auf den Punkt genau fit war Lena Stawski von der TuSpo Bad Münder. Bei den Landes- meisterschaften von Niedersachsen und Bremen schleuderte sie den Hammer bei den Schülerinnen A/W15 auf persönliche Best- weite von 27,16 Meter und sicherte sich damit den Titel vor der Bremerin Katrin Langer (25,15). Stawskis Vereinskollegin Karina Pohl, die von den vier Teilnehmerinnen die beste Qualifikationsweite hatte, kam auf den dritten Platz (23,98). Die Landesmeister- schaft ist der bislang größte Erfolg für die 14-jährige Stawski - und der einzige Titel für die heimischen Leichtathleten bei diesen Titelkämpfen. TuSpo-Talent Sina Pohl startete als B-Jugendliche im Diskuswurf der A-Jugend. Mit 29,09 Metern kam sie dabei auf den fünften Platz. Zu einer Medaille fehlten mehr als drei Meter. Eine Bronzemedaille im Kugelstoßen der Schülerinnen A/W15 holte Sophia Brose vom MTV Messenkamp. Gleich im ersten Versuch schaffte sie 10,73 Meter - persönlicher Rekord. Damit lag sie knapp eineinhalb Meter hinter Siegerin Deborah Brodersen von der LG Weserbergland (LGW), die für das Glanzlicht der Titel- kämpfe sorgte: 1,77 Meter im Hochsprung - das ist neuer Landesrekord. Über 80 Meter Hürden wurde Brose in 14,22 Sekunden 30. Ihr Teamkollege Tim Scharfenort wurde im Kugelstoßen mit persönlicher Bestleistung von 12,52 Meter Fünfter. Mit dem Diskus kam er auf den achten Platz (34,80). Ordentliche Platzierungen, wenn man bedenkt, dass er im Training nicht der Fleißigste ist: "Mit mehr Training könnte er richtig was reißen", sagt sein Coach Heinrich Hölscher. Gleich in vier Einzeldisziplinen ging Alexander Webner aus Bad Münder, der für die LGW antritt, bei den Schülern A/M14 an den Start. Für eine Medaille reichte es nicht. Im Hochsprung wurde er Vierter (1,53), im Kugelstoßen Sechster (10,69), im Diskus- werfen Siebter (31,97) und mit dem Speer Vierter (38,09). Felix Hohlweck, ebenfalls für die LGW startender Münderaner, wurde über 800 Meter bei der A-Jugend Fünfter. Marie Dannenberg aus Bennigsen, die für die LG Wennigsen/Gehrden dabei war, gab im 2000-Meter-Finale auf.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 1. Juli 2008 Titelflut bei Landesmeisterschaft Hameln. Neun Titel, dazu je fünf Silber- und Bronzeränge und eine Fülle von Bestleistungen und guten Platzierungen: Nie zuvor waren emsländischen A-Jugendliche und A-Schüler/innen bei Landesmeisterschaften so erfolgreich wie diesmal in Hameln. Gleich sechs Landestitel gingen auf das Konto der LG Emstal-Dörpen. “Das ist der helle Wahnsinn”, staunte sogar der Erfolge gewöhnte Trainer Arno Kosmider, als am ersten Wettkampftag seine Läufer/innen innerhalb einer Stunde vier Titel gewannen. Dafür sorgten Daniel Gruber, der den 800-m-Lauf der Jugend A mit zwei Sekunden Vorsprung in 1:54,46 Minuten gewann, obwohl er bis in den frühen Morgen noch auf “seinem” Abi-Ball gefeiert hatte. Eine Topleistung lieferte Sadik Klingenberg ab, der im 3000-m-Lauf der A- Jugend mit 17 Sekunden Vorsprung und neuer Bestzeit von 8:35,89 Minuten siegte. Zu weiteren Erfolge kamen Katrin Arling (3000 Meter) und Topfavoritin Maren Kock im 800-m-Lauf (2:16,32 Min.). Beide starteten am zweiten Wettkampftag im 1500-m-Rennen, das Maren erwartungsgemäß gewann (4:40,32 Min.), Katrin wurde Dritte. Daniel Gruber sicherte dann in seinem 1500-m-Lauf, den er kräftesparend mit Absicht erst im Endspurt entschied, den sechsten Titel für die LG Emstal-Dörpen (4:00,90 Min.). Auch die LG Papenburg-Aschendorf stellte mit Hürdenläufer Jens Kösters (Jugend A) einen Athleten, der seine Favoritenrolle be- stätigte. Auf der 110-m-Strecke verteidigte er in 14,66s seinen im Vorjahr in Papenburg errungenen Titel erfolgreich. Dritter wurde sein Zwillingsbruder Sven (15,45s). In den Vorläufen waren beide sogar mit 14,46s und 14,89s deutlich schneller gewesen. Beide hatten ihre gute Form vorher auch schon im 100-m-Finale bewiesen: Jens als Dritter (11,09s), Sven als Sechster (11,37s). Nicht unerwartet konnte sich Adelheid Angermann (W14) vom LAV Meppen (und ihr Trainer Gerd Kuhnke) nach einem Diskuswurf von 28,73m über ihren ersten Landestitel freuen. Für Adelheid, mit guten Perspektiven in den Wurf- und Stoßdisziplinen, ein sehr guter Anfang bei ihrem ersten LM-Start. Für eine Überraschung sorgte in Hameln Sprinterin Ellen Bröker (W15) vom VfL Lingen. Ihre Topform zeigte sie schon in den 100-m-Läufen, als sie sich bis ins Finale von Lauf zu Lauf steigerte und mit neuer Bestzeit von 12,43 s den dritten Rang belegte. Ihr Meisterstück lieferte sie im 300-m-Lauf ab, denn ihre Zeit von 41,70 s konnten auch die vermeintlichen Favoritinnen nicht unterbieten. Auch für Ellen war es der erste Landestitel. Zweimal “Silber” mit neuen Bestzeiten ersprintete sich Ingo Gruber (M15) von der LG Emstal-Dörpen: im 100-m-Lauf (11,69 s) und im 300-m-Lauf (37,36 s). Hochspringerin Alexandra Schulte (LAV Meppen), die als Schülerin W15 schon bei der B-Jugend Landes- meisterin geworden war, überquerte wieder ausgezeichnete 1,72m, musste sich diesmal aber Deborah Brodersen (LG Weserberg- land) geschlagen geben, die sogar 1,77m schaffte. “Silber” gab es auch für ihre Vereinskollegin Franziska Deters (W15), die im Endspurt des 2000-m-Laufes (7:08,78 Min.) die Siegerin vorbei lassen musste. Zweiter wurde ebenfalls Malte Weßling (M14/VfL Lingen) im 3000-m-Lauf (10:01,37 Min.). Mit einem Speerwurf von guten 31,45m sicherte sich Nadine Völker (W14) von der LG Papenburg/Aschendorf den dritte Platz. Mit weiteren guten Platzierungen zeigten die EL-Leichtathleten ihr Talent und Können.
PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 1. Juli 2008 Victoria Sack läuft in Rekordzeit zum Landestitel Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Hameln: Constantin Wiedenroth springt mit dem Stab am höchsten Von Gabi Margis und Christian Meyer Mit Rekorden, Titeln und Bestleistungen kehrten 14 Leichtathleten der LG Peiner Land von den Landesmeisterschaften in Hameln zurück. Die A-Schüler und -Schülerinnen sowie die A-Jugendlichen fanden im Weserberglandstadion sehr gute Wetterbedingungen vor. Einen neuen Bezirksrekord und die Landesmeisterschaft erzielte die 15-jährige Victoria Sack mit einem schnellen Lauf über 800m in 2:13,53 min. Die Edemissenerin verbesserte ihre Jahresbestzeit um 6 Sekunden, hatte hier 4 Sekunden Vorsprung und qualifizierte sich als A-Schülerin für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Berlin. Mit dieser herausragenden Leistung belegt sie zudem einen Deutschen Spitzenplatz. Beim späteren 300m-Lauf verpasste sie den Titel knapp; mit 41,71s holte sie sich aber den Kreisrekord. Ausgelassene Freude herrschte bei der B-Jugendlichen Jacqueline Margis, die endlich auch ihr Ticket für das Berliner Olympiastadion gelöst hat. Mit 41,34m übertraf sie die Normweite, setzte sich bei den A-Jugendlichen Speerwerferinnen weiten- gleich an den 2. Platz und verbesserte den A-Jugend-Kreisrekord um 1,56m. Auch Thomas Pfitzner hat es endlich geschafft: er stellte mit übersprungenen 4,10m den Kreisrekord im Stabhochsprung der B- Jugend von Thorsten Margis ein. Damit wurde er in der A-Jugend-Konkurrenz Dritter. Hier freute sich Constantin Wiedenroth (MJA) über eine lang ersehnte Bestleistung von 4,20m und den Niedersachsenmeistertitel. Der Mehrkämpfer lief außerdem die 110m Hürden in 15,95s (5.) und die 100m in 12,39s bei 1,3m Gegenwind. Im gleichen Lauf sprintete Thorsten Margis 11,37s, er nutzte die Landesmeisterschaften als Vorbereitung auf die Junioren-WM im polnischen Bydgoszcz und verzichtete auf den Zwischenlauf. Im Diskuswurf holte sich der Zehnkämpfer mit neuer Bestweite von 47,46m die Goldmedallie und den Kreisrekord. Im Speerwurf wurde er mit 58,25m Zweiter, die 200m lief er außer Konkurrenz in guten 22,71s. 14 Zehntel schneller war Sebastian Fiene über die 200 Meter. Der 19-Jährige aus Hohenhameln, der für die LG_Hannover startet, nutzte ebenso wie Margis die Landesmeisterschaft als zusätzliche Trainingseinheit für die U20-WM in der kommenden Woche in Polen. Fiene fährt als Ersatzmann für die 400-Meter-Staffel nach Bydgoszsz und war nach Absprache mit seinem Trainer über die 200 Meter nur anfangs volles Tempo gegangen, auf den Finallauf verzichtete er sogar, schnappte sich dafür aber über die 400 Meter in 48,99s den Titel. Einen weiteren Kreisrekord erlief sich Niklas Knüppel (MJA) über 1500m in 4:05,22 min, er wurde Vize- meister. Auch die A-Schüler erbrachten gute Leistungen und Platzierungen: im Speerwerfen wurde Alexander Krause (M15) mit 50,94m und persönlicher Bestweite Dritter. Auch im Kugelstoßen mit 13,13m (4.) und im Diskuswurf mit 36,54m (7.) zeigte der Mehrkämpfer nach seiner Verletzung gute Leistungen. Hendrik Bollmann (M14) freute sich über 33,70m im Diskuswurf (5.) :“ …2,50m weiter als bisher…” Seine 4kg-Kugel landete bei 11,56m (5.). Jonas Hoefer (M15) lief über die 300m-Distanz in 40,69s und die 80m-Hürden- Strecke in 12,72s. Sein Trainingskollege Pavel Mokrys (M15) wurde 7. im Weitsprung mit 5,09m im 1. Versuch, danach musste er aufgeben. Die A-Jugendlichen Katrin Pfitzner, Sinah Römermann und Dorothee Kosel zeigten sich vielseitig. Pfitzner testete einen neuen Stab mit dem sie leider nur 2,40m übersprang: Platz 4 im Stabhochsprung. 1,52m im Hochsprung reichten für Platz 6. Römermann vertraute auf ihre Wurfstärke und wurde Vizemeisterin im Diskuswurf mit 35,44m und Dritte im Kugelstoßen mit 10,42m. Dorothee Kosel schleuderte den Speer 35,52m weit und schaffte damit Platz fünf.
SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 1. Juli 2008 1,77 Meter -- Deborah Brodersen springt Landesrekord Kreis Schaumburg (cwo.). Bei den Niedersachsenmeisterschaften der Schüler A und Jugend A in Hameln sind mehr als 700 Leichtathleten aus 142 Vereinen an den Start gegangen. Antonio Calvin-Rosenau holte dabei die Bronzemedaille im Hochsprung, und Deborah Brodersen gewann die Goldmedaille im Hochsprung mit neuem Landesrekord. Der B-Jugendliche Antonio Calvin- Rosenau von der VT Rinteln trat im Hochsprungwettbewerb der männlichen Jugend A an. Nachdem er vor zwei Wochen verletz- ungsbedingt auf die Niedersachsenmeisterschaften seiner Altersklasse hatte verzichten müssen, entschied er sich, sich bei den Landesmeisterschaften der A-Jugend der älteren Konkurrenz zu stellen. Und dies tat er mit Bravour: Calvin-Rosenau präsentierte sich bei seinem ersten Hochsprungwettkampf der Saison gut vorbereitet und hoch konzentriert und übersprang technisch sauber und sehr sicher alle Höhen bis 1,87 Meter im ersten Versuch. Die Höhe von 1,87 Meter übersprang er im 2. Versuch. An der nächsthöheren Höhe von 1,90 Meter, die nur der Sieger Philipp Lindmüller aus Wunstorf meisterte, scheiterte der Rintelner dreimal denkbar knapp. Aufgrund des Fehlversuchs bei 1,87 Meter belegte Calvin-Rosenau hinter dem höhengleichen Daniel Rosenthal von der LG Göttingen, der 1,87 Meter im 1. Versuch überquert hatte, Rang drei und freute sich über die verdiente Bronzemedaille. Ebenfalls eine starke Hochsprungleistung lieferte die für die LG Weserbergland startende Rintelnerin Deborah Brodersen ab. Die 15-Jährige gewann den Hochsprungwettbewerb der Schülerinnen A W15 mit übersprungenen 1,77 Meter. Damit verbesserte sie den 27 Jahre alten Landesrekord um einen Zentimeter. Brodersen wurde außerdem mit 12,01 Sekunden Vize-Meisterin im 80- Meter-Hürdensprint und mit 5,52 Metern im Weitsprung sowie Meisterin im Kugelstoßen mit sehr guten 12,12 Metern und in der 4 x 100-Meter-Staffel. Den Bronzerang im Kugelstoßen belegte die ebenfalls gut aufgelegte Sophia Brose vom MTV Messenkamp. Brose brachte die Drei-Kilogramm-Kugel auf 10,73 Meter. Tim Scharfenort vom MTV Messenkamp erreichte im Diskuswerfen der männlichen Jugend A mit 34,80 Metern Rang acht und im Kugelstoßen mit 12,52 Metern einen beachtlichen 5. Platz. In der Altersklasse M15 kam Marcel Schulz von der SG Rodenberg im Diskuswerfen mit neuer persönlicher Bestleistung von 33,58 Metern auf Rang acht. Im 100-Meter-Lauf belegte er in seinem Vorlauf mit 13,11 Sekunden Rang sieben, und im 300-Meter-Lauf erreichte er nach 41,20 Sekunden das Ziel, was allerdings nur zu Rang 14 in der Gesamtwertung aller Zeitläufe reichte. Der ehemalige Rodenberger Mittelstreckler Gage Kuckuck, der jetzt für den TuS Wunstorf startet, belegte im stark besetzten 800-Meter-Finale der männlichen Jugend A mit 1:59,39 Minuten Rang vier. Im 1500- Meter-Finale erreichte er nach 4:08,75 Minuten als Fünfter das Ziel. Bei den Schülerinnen A W14 sammelten Johanna Kühn vom Post SV Stadthagen und Anissa Eberhardt von der TWG Nienstädt/ Sülbeck erste Niedersachsenmeisterschaftserfahrungen. Beide gehören eigentlich noch der B-Schülerinnen-Klasse an, konnten die “Großen” in Hameln aber gehörig ärgern. Kühn verpasste im Weitsprungwettbewerb mit 4,73 Metern nur um wenige Zentimeter den Einzug ins Finale der besten Acht und belegte einen guten 9. Rang unter 27 Teilnehmerinnen. Im Speerwurfwettbewerb ver- besserte Kühn ihre persönliche Bestleistung und damit auch den Schaumburger Kreisrekord der Altersklasse W14 um zwei Meter auf 29,40 Meter. Mit dieser Leistung belegte die von Marco Leszczynski trainierte Stadthägerin Rang fünf. Lauftalent Anissa Eberhardt konnte in Hameln ebenfalls einen Kreisrekord verbessern. Im 800-Meter-Rennen schraubte sie ihren eigenen Kreisrekord noch einmal um sechs Sekunden auf 2:28,56 Minuten nach unten. Eberhardt gewann ihren Zeitlauf nach be- herztem Rennen überraschend deutlich vor den älteren Konkurrentinnen. Insgesamt konnten sich dennoch in den weiteren Zeit- läufen sieben Athletinnen an Eberhardt vorbeischieben, sodass sie am Ende Rang acht belegte.
DELMENHORSTER KURIER vom 1. Juli 2008 Was lange währt, wird endlich Gold Bernd Logemann siegt bei der Deutschen Meisterschaft Von unserem Redakteur Nils Hartung Ganderkesee. Sein langer Atem hat sich endlich ausgezahlt. Dieses Mal hat es für Bernd Logemann zur Goldmedaille gereicht. Der Speerwerfer der LGG Ganderkesee holte sich jetzt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Kevelaer den Titel in der Altersklasse M45. Er warf nicht nur einfach ein bisschen weiter als die Konkurrenz: Mit über fünf Metern Vorsprung auf den Zweit- platzierten dominierte er den Wettbewerb nach Belieben. "Ich habe Glück gehabt." Der frischgebackene Champion gibt sich auch nach seinem Goldwurf über 51,06 Meter bescheiden. Denn sein größter Konkurrent, Jonathan Paul, trat mit einer Verletzung zum Wettbewerb an. Der gebürtige Engländer Paul litt unter einer Schulterverletzung und wurde so zu keiner großen Gefahr für Loge- mann. Das Paul überhaupt bei der Meisterschaft am Niederrhein an den Start ging, überraschte Logemann. "Er hat sich erst am Wettkampftag nachgemeldet", erzählt Logemann. Trotzdem war der Ganderkeseer nicht zu bezwingen - auch wenn er selbst ge- rade erst eine Verletzung überstanden hat. "Ich habe mir im April einen Muskelfaserriss in der linken Wade geholt. Das war gerade in der Vorbereitungsphase zur Deutschen Meisterschaft, also äußerst unglücklich", erinnert sich der Oberstabsfeldwebel der Bundeswehr. Der Unfall passierte im Training: Logemann ist in Aachen stationiert und trainiert dort fast jeden Tag, nicht nur Speerwurf. "Ich spiele Volleyball und Basketball und gehe schwimmen und so weiter. In meinem Alter ist es wichtig, auch andere Muskelgruppen zu trainieren. Denn wenn man nur eine spezielle Sportart macht, steigt das Verletzungsrisiko", glaubt Logemann. Und das Cross-Training zahlt sich endlich aus. Denn vorher blieb dem Ganderkeseer oft nur übrig, den Konkurrenten beim Jubeln zuzuschauen. "Ich war schon mehrmals ganz kurz davor zu gewinnen. Doch am Ende hat es nie gereicht", erklärt er. Besonders tragisch war sein Auftritt im Jahr 2005: Da scheiterte er sage und schreibe an nur 13 Zentimetern, die der Erstplatzierte weiter warf. Der Deutsche Meistertitel ist der größte Triumph in seiner Karriere, auch wenn sich Bernd Logemanns Titelsammlung auch so beeindruckend liest. "Ich bin schon sechs oder sieben Mal Norddeutscher Meister geworden. Dazu kommen noch vier Vize-Titel bei der Deutschen Meisterschaft", betont er. Nur für den letzten Schritt hat es eben nie gereicht. Trotz der späten Genugtuung denkt Logemann noch lange nicht an ein Karriereende. "Solange mein Körper noch mitmacht, werde ich auch weiter dabei sein. Etwas problematisch kann es allerdings werden, weil Speerwurf eine der kompliziertesten Sportarten der Leichtathletik ist, was den Bewegungsablauf angeht. Nur der Hürdenlauf ist von der Koordination noch anspruchsvoller", betont er. Der Ganderkeseer hat bereits als Jugendlicher mit der Sportart begonnen. Doch zwischendurch hat der 1,80 Meter große und 90 Kilogramm schwere Athlet den Speer 15 Jahre lang in die Ecke gestellt. "Da waren andere Sachen wichtiger: Die Berufsaus- bildung, ständige Lehrgänge und natürlich die Familie", erinnert er sich. Doch ganz vom Speerwurf lassen konnte er dann doch nicht. Und das hat sich in Kevelaer auch ausgezahlt.
NORDWEST ZEITUNG vom 1. Juli 2008 Logemann düpiert die Speerwurf-Konkurrenz Leichtathletik. Diana Garde springt zur Vizemeisterschaft / Neunte über 100 m / Ulrich Garde Fünfter im Kugelstoßen Ganderkesee. Die Athleten der LGG Ganderkesee waren mit einem kleinen Aufgebot bei den Deutschen Seniorenmeister- schaften am vergangenen Wochenende in Kevelaer sehr erfolgreich. Bernd Logemann erkämpfte sich dabei trotz verletzungsbe- dingten Trainingsrückstandes mit der Saisonbestweite von 51,06 m im Speerwurf der Männer in der Alterklasse M 45 erstmalig in seiner Laufbahn den Titel. Mit über fünf Meter Vorsprung setzte er sich souverän gegen etablierte Konkurrenten durch. Diana Garde startete im Dreisprung, Weitsprung und im 100 m-Lauf der Alterklasse W 35. Die wechselnden Windbedingungen ließen keinen präzisen Anlauf im Dreisprung zu. Garde konnte gleich im ersten Sprung mit 9,92 m ihre beste Weite seit fünf Jahren erzielen. Zwar konnte sie sich im Verlauf des Wettkampfes nicht mehr steigen, dennoch belegte sie mit 48 cm Rückstand zur Meisterin und zwei cm Vorsprung zur Dritten den Silberrang. Auch bei dem am Folgetag bestrittenen Weitsprung belegte sie mit 4,87 m erneut überraschend den zweiten Platz. Ein leistungsmäßig dichtgestaffeltes Teilnehmerfeld sorgte für einen spann- enden Wettkampfverlauf, bei dem alle Teilnehmerinnen unter ihren diesjährigen Saisonbestleistungen zurückblieben. Im abschließ- enden 100 m-Sprint bestätigte Garde ihr in dieser Saison gezeigtes Leistungsvermögen mit 13,64 Sekunden und dem neunten Platz. Sie erreichte erstmals in einer Einzelkonkurrenz bei den Deutschen Meisterschaften die Medaillenränge. Ulrich Garde trat im Kugelstoßen der Männer 40 an. Verletzungsbedingt konnte er nur aus dem Stand schmerzfrei agieren. Mit 13,23 m erzielte er seine Saisonbestweite und den fünften Platz in einem leistungsstarken Teilnehmerfeld.
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 1. Juli 2008 Paul Krempel holt zwei Landestitel Kirchlintler in Hameln im Diskuswurf sowie im Kugelstoß wie im Vorjahr Meister / Neuer Bezirksrekord Kirchlinteln. Mit zwei Titeln kehrte Paul Krempel (M15) von den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Hameln zurück. Im Dis- kuswurf und im Kugelstoß war er der beste niedersächsische Athlet seines Jahrganges und wiederholte damit seinen Erfolg aus dem Vorjahr. Das sportlich wertvollste Ergebnis erreichte er im Diskuswurf, er schaffte gleich im ersten Versuch mit 52,60 Metern eine Klasseweite, mit der er den alten Bezirksrekord seines Vereinskameraden Thorben Bock um 95 Zentimeter übertraf. Im zweiten Versuch legte er noch einen Wurf von 52,45 Meter nach und konnte sich dann im dritten Versuch noch einmal auf 52,75 Meter steigern. Mit diesem Wurf sicherte er sich den Landesmeistertitel mit einem Vorsprung von mehr als acht Metern. In der deutschen Bestenliste des vergangenen Jahres hätte er damit auf Platz 13 gelegen. Leider setzte nach dem dritten Durchgang Nieselregen ein, der den schlecht präparierten Ring rutschig machte und damit eine weitere Verbesserung verhinderte. Unter diesen ungünstigen Rahmenbedingungen hatte sein Vereinskamerad Lennart Carstens mit seiner speziellen Wurftechnik beson- ders zu leiden. Nach längerer Verletzungspause kam er nur schwer in den Wettkampf und hatte unter den gegebenen Beding- ungen im Endkampf keine Chance mehr, sich zu verbessern. Mit 38,29 Metern blieb er diesmal weit unter seinen Möglichkeiten und wurde damit für ihn enttäuschend nur viertbester Niedersachse. Im Kugelstoß konnte sich in den letzten Wochen der Einbecker Malte Bertram mit 14,55 Meter in der Landesbestenliste vor Paul Krempel setzen und hatte daher eine leichte Favoritenstellung. Paul Krempel machte aber auch im Kugelstoß gleich im ersten Versuch alles klar, mit 14,04 Metern setzte er sich an die Spitze der Meisterschaftswertung und konnte auch in den folgenden Versuchen nicht mehr gefährdet werden. Lennart Carstens erzielte mit 12,20 Metern ein mit Blick auf die am nächsten Wochen- ende stattfindenden Landesmeisterschaften im Blockwettkampf zufriedenstellendes Ergebnis, das ihm Platz sechs einbrachte.
Presseinformation vom 1. Juli 2008 (Von Markus Steinbrück) Heidrich erneut deutsche 400-Meter-Meisterin Hittfeld/Stelle. Gemessen an der Medaillenflut vergangener Jahre fiel die Ausbeute der Leichtathleten aus dem Landkreis Harburg bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften der 30- bis 49-Jährigen im nordrhein-westfälischen Kevelaer eher dünn aus. Jeweils eine Gold- und eine Bronzemedaille brachten die Athleten mit zurück nach Hittfeld und Stelle. Verlass war auf 400-Meter-Läuferin Brigitte Heidrich, die sich für ihre Vorjahresniederlage gegen Petra Kauerhof (LAZ Obernburg-Miltenberg) revanchierte. Die W45- Langsprinterin vom TSV Eintracht Hittfeld gewann in Saisonbestzeit von 61,40 Sekunden fast zwei Sekunden vor ihrer Kontra- hentin. Bronze ging an Stabhochspringer Thomas Clausen (TSV Stelle), der in diesem Jahr schon 3,40 Meter überwunden hat, aktuell aber mit technischen Problemen kämpft. Für den M45-Springer stellten 3,20 Meter eine zu hohe Hürde dar, so dass er sich mit übersprungenen 3,00 Metern und Rang drei zufrieden geben musste. Nicht zurecht kam die ersatzgeschwächte 4 x 100-Meter- Staffel des TSV Eintracht Hittfeld. Annegret Nanz, Brigitte Heidrich, Bettina Marquardt und Miriam Machill liefen bei den Seniorinn- en W40 in 58,29 Sekunden ins Ziel und belegten nur den fünften und letzten Platz. Ebenfalls Fünfte wurde Annegret Nanz im Weitsprung der W45 mit 4,70 Meter.
Presseinformation vom 1. Juli 2008 (Von Markus Steinbrück) 12 Jahre jung und schon eine ganz Große Winsen/Stelle/Hanstedt. Sie wird erst am 25. November 13 Jahre alt, ist aber schon jetzt in der niedersächsischen Spitze der 14-jährigen Leichtathletinnen angekommen. Sophia Machill von der LG Nordheide (Stammverein TSV Winsen) hatte absolut keine Hemmungen, an den Landesmeisterschaften der A-Schülerinnen in Hameln teilzunehmen. Und ihr Mut wurde mehr als belohnt. Denn die junge Dame aus Seevetal-Emmelndorf erreichte nicht nur die Plätze sechs über 80-Meter-Hürden (13,05 sek) und vier im 800-Meter-Lauf (2:26,46 min), sondern gewann als Jüngste sogar den Weitsprung der Schülerinnen W14. Mit der im sechsten und letzten Versuch erzielten Bestleistung von 5,13 Meter verwies Machill die bis dahin führende Lara Altmann (LG Göttingen/5,11 m) auf den zweiten Platz. Krönender Abschluss der beiden Wettkampftage im Weserberglandstadion war der dritte Platz mit der 4x100-Meter-Sprintstaffel der LG Nordheide. Schneller als die 50,90 Sekunden von Lea Madlen Meyer, Nina-Lisanne Lüllau, Sophia Machill und Carlotta Meyer-Ranke rannten nur Gastgeber LG Weserbergland (49,83 sek) und der TSV Burgdorf (50,35 sek). Ihrer LG-Vereinskameradin nur wenig nach stand Carlotta Meyer-Ranke, ebenfalls vom TSV Winsen in der LG Nordheide. Im Feld der Schülerinnen W15 des Jahrgangs 1993 fügte Meyer-Ranke ihrer Staffelmedaille zwei weitere Top-Drei-Einzelplätze hinzu. Über 800 Meter rannte sie in persönlicher Bestzeit von 2:17,49 Minuten zur Vizemeisterschaft und über 300 Meter langte es in guten 41,91 Sekunden zum dritten Platz. Die gleichaltrige Lea Madlen Meyer sprintete in der 100-Meter-Bestzeit von 12,66 Sekunden auf den vierten Platz. Aus Kreissicht noch besser als die beiden LG-Sprinterinnen machte es Karolin Jobmann vom TSV Stelle. Im Vorjahr hatte sich die passionierte Schwimmerin noch knapp geschlagen mit dem Landesvizetitel begnügen müssen. Diesmal holte sie im wahrsten Sinne des Wortes zum großen Wurf aus. Jobmanns persönlicher Bestweite von 31,07 Meter mit dem 1-Kilo-Diskus stand die neunköpfige W15-Konkurrenz nur staunend gegenüber, folgte mit einem Rückstand von mehr als zwei Metern. Dabei hatte der Start bis zuletzt sehr in Frage gestanden, da sie aufgrund einer Handgelenksverletzung in den letzten zwei Wochen nur sporadisch trainieren konnte und zudem erst in letzter Minute ein Chauffeur für die Fahrt nach Hameln aufzutreiben war Die erfolgsverwöhnten B-Jugendlichen des MTV Hanstedt stellten ihr Potenzial in jeweils einer Disziplin bei den älteren A-Jugend- lichen unter Beweis. Xenia Rahn sprintete über 100-Meter-Hürden in 14,57 Sekunden auf den Silberrang hinter Amina Ferguen (LG Weserbergland/14,21 sek). Tim Kelly Pahnke erreichte in persönlicher 200-Meter-Bestzeit von 22,71 Sekunden den dritten Platz und qualifizierte sich damit für die deutschen Jugendmeisterschaften vom 18. bis 20. Juli im Berliner Olympiastadion. Weitere Ergebnisse: Weibliche Jugend A: 4x100 Meter: 8. TSV Stelle (Svenja Patjens, Jella Heitmann, Christin Blaszkowski, Dorlis Benecke) 51,29 sek. Schüler M14: 5. Tilmann Petersen 10:12,80 min. Schülerinnen W15: 300 Meter: 8. Lea Madlen Meyer (beide LG Nordheide) 42,68 sek; 80-Meter-Hürden: 10. Fenja Flormann 12,53 sek; Dreisprung: 5. Céline Godau (beide LAC Meckelfeld) 9,60 m. Schülerinnen A: 4x100 Meter: 10. LAC Meckelfeld (Céline Godau, Fenja Flormann, Sabrina Peters, Mareike Kuhnke) 52,63 sek.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. Juli 2008 Heiko Frühling auf Platz drei im Diskuswerfen Georgsheil/Kevelaer. Bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften der Leichtathleten in Kevelaer gelang dem Georgsheiler Diskuswerfer Heiko Frühling in der Altersklasse M 35 mit einem dritten Platz in seiner Spezialdisziplin der Sprung aufs Treppchen. Dabei begann für den erfahrenen Werfer der Wettkampf alles andere als optimal, nämlich mit zwei ungültigen Versuchen. Auch die 38,83 m im dritten Durchgang waren noch ein gutes Stück vom wahren Leistungsvermögen des Georgsheilers entfernt, der aller- dings in den letzten Monaten wegen einer langwierigen Ellbogenverletzung nur sporadisch trainieren konnte. Diese Weite bedeu- tete aber zu diesem Zeitpunkt immerhin Rang fünf in der Konkurrenz. Nach einem weiteren ungültigen Versuch im vierten Durch gang platzte dann endlich in Runde fünf der Knoten: Frühling erwischte im Abwurf die tückische Scheibe wesentlich besser, und der Diskus landete nun bei guten 42,17 m. Das bedeutete den ersehnten Platz auf dem Siegertreppchen hinter Andree Hoid vom SV Bleicherode (44,78 m) und Rene Schwarz vom TV Ludweiler (42,91 m). Vorher schon hatte Frühling, der seit nunmehr 24 Jahren von Wilfried Bergmann trainiert wird, im Kugelstoßen bereits im ersten Versuch mit 13,82 m ein höchst achtbares Ergebnis erzielt. Mit diesem Resultat überraschte der Georgsheiler, der angesichts der Ellenbogenbelastung wesentlich weniger erwartet hatte, sich selbst. Um den lädierten Arm zu schonen, verzichtete Frühling auf die letzten Versuche, aber auch so sprang ein sehr guter vierter Platz heraus. Der Sieg in dieser Disziplin ging an Rene Schwarz vom TV Ludweiler (14,51 m).
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. Juli 2008 Acht Landestitel für ostfriesische Athleten Leichtathletik: Gute Leistungen bei den Nachwuchs-Meisterschaften in Hameln Ostfriesland (ls). Mit acht Titeln und zahlreichen Top-Platzierungen kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Landes- meisterschaften der Schüler und der Jugend A aus Hameln zurück. Zwei Titel gab es für Sonka Kielmann von Blau-Weiß Borssum. Obwohl die B-Jugendliche bei der älteren A-Jugend an den Start ging, sicherte sie sich die Meisterwimpel im Diskuswurf und im Kugelstoßen. Ihre Diskusscheibe landete bei 40,99 m. Die Kugel wuchtete sie auf 10,97 m. Zwei Medaillen gab es auch für Anna Raukuc. Die 400-m-Hürdenläuferin musste sich in 60,59 Sekunden nur Inga Maria Müller (Wiepenkathen/59,93 Sekunden) ge- schlagen geben. Über die flache Stadionrunde überquerte die A-Jugendliche nur wenige Stunden später nach 56,16 Sekunden die Ziellinie als Erste. Erwartungsgemäß ihrer Favoritenstellung gerecht wurde Hammerwerferin Mareike Nannen (Jugend A) vom SV Holtland. Die 18- Jährige beförderte ihr vier Kilogramm schweres Wurfgerät auf 53,71 Meter. Auch ihre Vereinskameradin Nina Dirks sicherte sich den Hammertitel in ihrer Altersklasse. Die W14-Athletin schleuderte ihren Hammer auf 40,31 Meter. Pia Nikoleit (W14) vom TuS Eintracht Hinte wurde Landesmeisterin über 2000 m. Mit 7:01,68 Minuten lag sie fünf Sekunden vor der Konkurrenz und verbesser- te dabei ihre persönliche Bestzeit um 15 Sekunden. Damit fanden die Landesmeisterschaften doch noch ein versöhnliches Ende, nachdem sie am Tag zuvor über 800m in 2:26,96 Minuten nur Sechste geworden war. Im gleichen Rennen verbesserte sich ihre Vereinskameradin Angela Eden auf 2:31,70 Minuten und erreichte den elften Platz. Sie war als 13-Jährige bei den älteren Mädchen gestartet und lief eine neue persönliche Bestleistung. Einen starken Wettkampf zeigte auch die A-Jugendliche Mareike Blum vom TV Norden. Nach einigen gesundheitlichen Problemen in der vergangenen Woche zeigte die Hochspringerin bis 1,77 m einen tadellosen Wettkampf. Erst bei 1,80 m verbuchte sie einen ungültigen Versuch, ehe sie als einzige Athletin diese Höhe schaffte. Ebenfalls Gold für den TV Norden holte die favorisierte Staffel über 4 x 100 m. Anton Moseev, Wilke Scheutwinkel, Saarko Eilers und Dennis Nordmann sprinteten in der Topzeit von 42,44 Se- kunden zum Titel. Für Nordmann war das Wochenende zudem auch in den Einzelstarts erfolgreich. Über 100 m verbesserte sich der 18-Jährige auf 11,03 Sekunden, was ihm den zweiten Platz einbrachte. Auch über 200 m zeigte er sich verbessert und lief im Vorlauf mit 22,38 Sekunden eine neue Bestzeit. Vereinskamerad Holger de Vries lief in der Klasse M15 die 3000 m in 10:07,49 Minuten und wurde Dritter. Eine zweite Staffelmedaille gab es für die Startgemeinschaft Emden- Aurich bei den A-Schülern. Oliver Meene, Patrick Spormann, Nils Becker und Guido Lengen liefen als Dritte 48,17 Sekunden. Meene gewann zudem Silber im Weitsprung mit 5,55 Metern. Bronze im Kugelstoßen schaffte Marian Oortgiese (W14) vom SV Emden Harsweg mit 10,23 m.
NORDWEST ZEITUNG vom 1. Juli 2008 Nerkamp knackt Norm für deutsche Meisterschaft Leichtathletik: Garreler holt Silber bei niedersächsischen Titelkämpfen Hameln. Zahlreiche Titel und Podestplätze gehamstert haben am Wochenende die Leichtathleten der Jugend A und Schüler des Kreises Cloppenburg bei den Niedersachsenmeisterschaften in Hameln. In bestechender Form präsentierte sich abermals der 18- jährige Garreler Jens Nerkamp. Über 3000 Meter rannte der A-Jugendliche in der Zeit von 8:52,86 Minuten als Zweiter ins Ziel. Da- mit verbesserte er seine persönliche Bestmarke um rund sieben Sekunden und knackte zudem die Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften (18.-20. Juli in Berlin) von 8:55,20 Minuten. Zuvor hatte Nerkamp sich bereits die Startberechtigungen über 1500 und 5000 Meter gesichert und hat für die Rennen im Berliner Olympia-Stadion jetzt die Qual der Wahl. Nerkamp hängte sich zunächst an die Fersen des hohen Favoriten Sadik Klingenberg (LG Emstal Dörpen, 8:35,89 Minuten), ließ sich dann taktisch klug fallen und behauptete am Ende einen satten Vorsprung vor dem Drittplatzierten Matthis Reichert (LG Göttingen, 9:02,29 Minuten). Der neue Niedersachsenmeister über 300 Meter Hürden heißt Nicolaus Bamstedt (VfL Löningen). Der A-Schüler M 15 siegte im Weserbergland-Stadion in 42,99 Sekunden und hielt seine Konkurrenten deutlich in Schach. Einen weiteren Titel für Löningen heimste Nadine Aselage ein. Der Lauffloh gewann bei den Schülerinnen W 15 im Spurt die 800 Meter in der Zeit von 2:25,46 Mi- nuten. Titel Nummer drei für den VfL Löningen holte Maria Hackstedt. Die Allrounderin siegte bei den Schülerinnen W 15 über 300 Meter Hürden (47,17 Sekunden). Im Flachrennen über die gleiche Distanz reichte es zu Rang fünf (42,53 Sekunden). In diesem Rennen wurde Viktoria Domnik (SG Essen-Garthe-Molbergen mit der Zeit von 42,60 Sekunden Sechste. Als erfolgreicher Vielstarter präsentierte sich derweil Löningens Multitalent Hinnerk Künnen (Schüler M 15). Über 300 Meter flach wurde er in der Zeit von 38,86 Sekunden guter Vierter. Über 1000 Meter reichte es zu Platz elf (2:58,40 Minuten). So richtig platzte der Knoten in der Hochsprung-Konkurrenz. Mit übersprungenen 1,74 Metern wurde Künnen Zweiter hinter Jannik Rehbein vom FSV Sarstedt (1,81 Meter). Seine Vereinskollegin Jennifer Beyer (W 15) erlief sich über 2000 Meter Platz drei (7:12,08 Minuten). Die Löningerin Sarah Baumann (W 15) wurde über 300 Meter Hürden Dritte (48,05 Sekunden) und Vierte über 80 Meter Hürden (12,10 Sekunden).
EICHSFELDER TAGEBLATT vom 2. Juli 2008 Julian Clausen lässt zweiten Streich folgen Von Vicki Schwarze Eichsfeld. Julian Clausen sorgte bei den Landesmeisterschaften der Jugend und Schüler A in Hameln aus Eichsfelder Sicht für das sportliche Highlight. Der Leichtathlet holte sich über die 1000 Meter einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in der Schülerklasse M 15. Seine Zeit: 2:43,84 Minuten. Angesichts der Vorleistungen ging Julian als klarer Favorit ins Rennen. Dabei hatte er eine ge- naue taktische Vorgabe, nämlich mit einem Tempolauf sollte verhindert werden, dass die Kontrahenten im Endspurt noch für eine unliebsame Überraschung sorgen könnten. Der Gieboldehäuser lief von Beginn an ein sehr hohes Tempo, hatte sogar auf der Ziel- geraden noch Reserven und holte einen souveränen Start-Ziel-Sieg heraus. Nach dem Titel in der Halle gewann Clausen nun auch unter freiem Himmel den Landesmeistertitel und hat sich schon sein nächsten Ziel gesteckt, nämlich im nächsten Rennen möchte er unter 2:40 Minuten bleiben. Clausens Vereinskamerad Niklas Trappe überraschte im 100-Meter-Sprint der Schülerklasse M 15. Er erreichte das Finale und wurde dort Fünfter, schaffte zusätzlich im Zwischenlauf mit 11,85 Sekunden eine neue Bestzeit und Eichsfeld-Rekord, in dem er als erster Eichsfelder Schüler unter 12 Sekunden blieb. Auch bei Veramaria Merten scheint rechtzeitig der Knoten geplatzt zu sein. Die B-Jugendliche belegte mit 5,76 Metern einen aus- gezeichneten vierten Platz und erfüllte damit die DLV-Norm für die Deutschen Meisterschaften. Rene Steinmetz wurde bei der A- Jugend im Dreisprung nach anfänglichen Schwierigkeiten noch Vierter (12,59 m). Isabell Hartmann war mit Platz über 200 Meter und Rang 5 über 100 Meter nicht ganz zufrieden, schaffte es aber, sich vom Vor- zum Endlauf zu steigern. Mike Wagener zeigt nach seiner Verletzung ansteigende Form und gewann im 200-m-Sprint bei den A-Jugendlichen das B-Finale in 23,31 Sekunden.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 2. Juli 2008 Bronze für Sjoerds bei Senioren-DM Lingen. Peter Johan Sjoerds, Kugelstoßer vom VfL Lingen, startete als einziger Emsländer bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren M/W 30-45 in Kevelaer. Er war eine Woche vorher Norddeutscher Meister mit sehr guten 14,94 m geworden und zählte damit zu den Favoriten in der Wettkampfklasse M30. Doch bei diesem DM-Wettkampf am frühen Morgen konnte er diese Leistung nicht wiederholen. Mit 14,35 m im letzten Versuch konnte er sich die Bronzemedaille sichern, Silber verpasste er nur um einen Zentimeter. Zweiter war er schon im letzten Jahr geworden. Jetzt hat er sich zum Ziel gesetzt, im nächsten Jahr Deutscher Meister zu werden. Eine Goldmedaille fehlt noch in seiner Sammlung.
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Juli 2008 Stabhochspringer Björn Stangel auf Rang drei Heidmühle (sr). Bei den Einzel-Jugend- und Schüler/innen-A-Landesmeisterschaften der Bremer und Niedersächsischen Leicht- athleten in Hameln war neben der LGW auch der Heidmühler FC wieder einmal sehr erfolgreich. Im Feld der 731 Athleten aus 142 Vereinen sicherte sich Björn Stangel im Stabhochsprung mit drei Metern einen hervorragenden dritten Platz. Er blieb dabei nur 20 Zentimeter hinter dem M14-Sieger zurück. Bei den Schülern M15 erreichten Frederic Held einen 5. Platz (2,60 m) und Marc Hassel horn auf Grund der größeren Anzahl an Versuchen mit der gleichen Höhe einen 9. Platz. Im 100 m-Lauf schaffte Jonas Fortmann als Vorlauf-Fünfter in 12,50 Sekunden abermals eine neue Bestzeit, konnte sich damit aber nicht für den Zwischenlauf qualifizieren. Magdalena Fünfstück schöpfte dies- mal ihre Möglichkeiten nicht ganz aus und kam im Diskuswerfen zu einem 10. Platz mit 19,32 m (Bestleistung: 23,55).
WESER KURIER vom 2. Juli 2008 Saisonbestleistung und DM-Titel Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Wieder einmal sehr erfolgreich kehrten die Bremer Senioren-Leichtathleten von den Deutschen Meisterschaften aus Kevelaer am Niederrhein zurück. Nadine Molis vom Bremer LT/TuS Komet Arsten gewann den Titel über 100 Meter Hürden der W30. Mit Saisonbestleistung von 15,68 Sekunden ließ sie der Konkurrenz keine Chance. "Nachdem eine Reizung der Achilles- sehne im Mai 14 Tage lang kein Training zugelassen hat, kommt Nadine so langsam in Schwung", freute sich Trainer Jens Ellrott. Im Weitsprung musste die Bremerin allerdings der Favoritin Edith Rubenbauer (München) den Vortritt lassen, die mit 5,58 Metern gewann, während Nadine Molis in ihrem weitesten Satz auf 5,36 Meter kam. Nach Tempoarbeit im Spurt besiegt Die angestrebte Titelverteidigung verpasste Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord über die 5000 Meter der M40. Mit 15:37,69 zu 15:37,05 Minuten musste er sich im Endspurt Stephan Lamers aus Ingolstadt geschlagen geben, nachdem der Bremer ständig für das Tempo gesorgt hatte. Rang zwei sprang auch für Bremens derzeit beste Stabhochspringerin und Vereins- kameradin Silvia Janke in der W45 heraus. Ein prima Wettkampf führte sie bis zu übersprungenen 2,95 Meter, einzig Petra Herr- mann (SG Vorwärts Frankenberg), die mit 3,10 Metern Deutschen Rekord sprang, war an diesem Tage übermächtig. Der TuS Huchting schickte nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Sprinter Manfred Hiller nur zwei Athleten ins Rennen. Nicole Arkenau holte sich die Bronzemedaille über 80 Meter Hürden der W40 in 14,58 Sekunden trotz einer leichten Verletzung. Jens Arkenau schaffte in der M40 zweimal Rang vier: Im Kugelstoßen mit 13,42 und im Diskuswurf mit 39,93 Metern.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 2. Juli 2008 DM-Bronze für Grigat und Frühling Kevelaer. Fünf Ostfriesen haben an den Deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften in Kevelaer teilgenommen. Neben der Deutschen Meisterin Waltraud Klostermann vom Norder TV gab es zwei weitere Medaillengewinne. Der gebürtige Hager Holger Grigat, der inzwischen für Germania Leer startet, gewann Bronze über 10 000 m. Sein Vereinskamerad Peter Steinke erzielte Platz fünf. Heiko Frühling vom SV Georgsheil, der seit nunmehr 24 Jahren von Wilfried Bergmann trainiert wird, sicherte sich im Diskus- wurf der Altersklasse M 35 mit 42,17 m ebenfalls die Bronzemedaille. Im Kugelstoß wurde er mit 13,82 m Vierter. Bernd Giessel- mann von Fortuna Wirdum belegte im Hochsprung der Altersklasse M 40 mit 1,80 m gleichermaßen Platz vier.
KREISZEITUNG (Diepholz) vom 2. Juli 2008 Hübner siegt mit Kreisrekord Auch Bormann, Eckhardt und Freese holen sich bei Leichtathletik-Landesmeisterschaften je einen Titel Syke (el). Die diesjährige Erfolgsgeschichte der Leichtathletik im Kreis Diepholz ist um ein Kapitel reicher. Verantwortlich waren dafür die Nachwuchsathleten des TSV Asendorf, FTSV Jahn Brinkum und des LC Hansa Stuhr. Bei den Landesmeisterschaften der A-Jugend und A-Schüler/innen in Hameln gab es dank Christin Bormann, Neele Eckhardt, Anna-Lena Freese und Hanna Hübner gleich vier Titel zu feiern. Das Wetter war durchwachsen und die Konkurrenz mit 630 Startern stark. Und dennoch: Die jungen Aktiven aus dem Kreisgebiet behaupteten sich nicht nur, sondern mischten bei der Titelvergabe erneut mächtig mit. Mit vier Athleten war der TSV Asendorf angereist, mit zwei weiteren Meisterwimpeln trat das Quartett die Heimreise an. B-Jugend- meisterin Neele Eckhardt setzte sich diesmal im Weitsprung auch bei der bis zu drei Jahre älteren A-Jugend durch. Im fünften Sprung übernahm sie mit 5,89 Metern die Führung, setzte im letzten Durchgang mit 5,93 Metern noch einen oben drauf. Hinzu kam Bronze über 100 Meter in neuer Bestzeit von 12,39 Sekunden. Ihren ersten Landesmeistertitel sicherte sich Teamgefährtin Christin Bormann. Im Kugelstoßen der W 14 gelang ihr gleich mit dem ersten Versuch die Siegesweite von 11,12 Metern. Ein starkes Ergebnis, schließlich hatte die 14-Jährige zwei Wochen lang aufgrund einer Blockade im Handgelenk nur wenig trainieren können. Einmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze lautete die makellose Bilanz für die fünf gestarteten Brinkumer Athleten. Ein erstes Highlight war der Hochsprung der W 14. Anna-Lena Freese holte sich mit 1,54 Metern den Vizetitel und verpasste den Sieg wohl nur deshalb, weil sie in der entscheidenden Phase des Wettkampfes ihren Vorlauf über 100 Meter bestreiten musste. Doch das zahlte sich aus: Nach Sieg im Vor- und Zwischenlauf gewann Freese auch das Finale in Bestzeit von 12,49 Sekunden. Im 100- Meter-Finale lief auch Vereinskameradin Janicke Wolpmann als Fünfte in 12,99 Sekunden persönliche Bestzeit und das, nachdem sie nur eine Stunde vorher in 2:26,23 Minuten Vizemeisterin über 800 Meter geworden war. Einen Medaillenrang erkämpfte sich außerdem Niklas-Ole Fugel als Dritter über 80 Meter Hürden in 12,80 Sekunden. Brinkumer Staffel nutzt Chance nicht Eine weitere Medaillenchance mit der Staffel konnten die Brinkumer nicht nutzen, nachdem sich Anna-Lena Freese über 80 Meter Hürden als Vorlaufschnellste eine Zerrung zugezogen hatte. Gold und Silber und dazu zwei weitere DM-Qualifikationen waren das stolze Ergebnis für Hanna Hübner, die mit vier weiteren Stuhrern in Hameln angetreten war. Die 15-Jährige sicherte sich den Titel im Weitsprung mit neuem Kreisrekord von 5,80 Metern und bleib auch über 100 Meter als Vizemeisterin in neuem Kreisrekord von 12,43 Sekunden unter der Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 2. Juli 2008 Zwei zweite Plätze geholt Janke und Oberschilp glänzen Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Gleich zwei Silbermedaillen durch Silvia Janke und Andreas Oberschilp gewannen die Leichtathleten der LG Bremen-Nord bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Kevelaer. Silvia Janke überwand in einem guten Stabwettkampf 2,95 Meter und scheiterte erst an der persönlichen Besthöhe von 3,05 Metern. In der Altersklasse W 45 musste sich die Nordbremerin nur Petra Herrmann aus Frankenberg, die deutschen Rekord mit 3,10 Metern sprang, geschlagen geben. Nur hauchdünn verpasste Andreas Oberschilp seine Titelverteidigung über die 5000 Meter der M 40. Mit 15:37,69 Minuten musste er sich im Endspurt Stephan Lamers aus Ingolstadt (15:37,05) geschlagen geben. Zuvor sorgte Andreas Oberschilp im Alleingang für ein hohes Tempo und schüttelte bis Runde acht, bis auf den hartnäckigen Bayern Lamers, alle Kontrahenten ab. Aufgrund seines hohen Einsatzes und des Substanzverlustes verzichte der LGN-Akteur am zweiten Tag dann auf seinen Start über die 1500 Meter. Eine anvisierte Bronzemedaille verpasste Marc Gogol. Der Hochspringer (M 35) lag mit seiner übersprungenen Höhe von 1,75 Meter zwischenzeitlich auf Platz drei, scheiterte im Gegensatz zu seinen Kontrahenten jedoch dreimal an 1,78 Metern. Letztlich rangierte Marc Gogol damit auf Platz sechs. Auf sehr starke Gegnerinnen traf auch LGN-Hammerwerferin Urte Zinke. Mit 32,92 Metern erreichte sie in der W 45 den Endkampf der besten Acht und musste sich abschließend mit Rang sieben zufrieden geben. Eine ordentliche DM-Premiere lieferte Lars Kirchknopf ab. Trotz Knie- und Achillessehnenbeschwerden lief Kirchknopf die 800 Meter in 2:11,22 Minuten auf wurde damit Sechster der M 35.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Juli 2008 Zwei Kreisrekorde durch Hanna Hübner Leichtathletik-Landesmeisterschaften: Titel für Hübner, Neele Eckhardt, Anna-Lena Freese und Christin Bormann Von unserem Redakteur Micha Bustian Hameln. Drei Vereine, vier Titel - das war die imponierende Ausbeute der Kreis-Diepholzer Leichtathleten bei den Landesmeister- schaften in Hameln. Während die Goldmedaillen für Neele Eckhardt (TSV Asendorf), Anna-Lena Freese (FTSV Jahn Brinkum) und Hanna Hübner (LC Hansa Stuhr) zumindest keine große Überraschung waren, schockte die Asendorfer Kugelstoßerin Christin Bor- mann mit ihrem ersten Versuch die Konkurrenz und wurde Erste. Doch der Reihe nach. Bei durchwachsenen Wetterverhältnissen stellte Jahn Brinkum sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ die stärkste Gruppe aus dem Landkreis Diepholz. Ein erstes Highlight war der Hochsprung der W14. Hier wurde Anna-Lena Freese mit übersprungenen 1,54 Metern Vize-Landesmeisterin. Den Sieg verschenkte sie, da sie in der entscheidenden Phase des Wett kampfes ihren Vorlauf über 100 Meter bestreiten musste. Aber: Die Entscheidung neben dem Hochsprung auf den 100-Meter- Sprint zu setzen, zahlte sich aus. Freese gewann das Finale in neuer persönlicher Bestzeit von 12,49 Sekunden. Einen weiteren Vizetitel sicherte sich Janicke Wolpmann, die nur eine Stunde vor dem 100-Meter-Finale, dass sie ebenfalls be- stritt, 2:26,23 Minuten über 800 Meter lief. Eine Bronzemedaille erkämpfte sich Niklas Ole Fugel im 80-Meter-Hürdensprint in 12,80 Sekunden. "Bei allen Starts unserer Athleten wurde ein Platz unter den besten Acht in Niedersachsen erreicht. Dazu mehrere per- sönliche Bestleistungen zum richtigen Zeitpunkt - ich bin zufrieden", resümierte Jahn-Chefcoach Frank Krüger. Ebenfalls zweimal Edelmetall gab es für Hanna Hübner. Dabei schaffte die Stuhrerin nicht nur beide Male die Qualifikationsnorm für die Deutschen B- Jugendmeisterschaften in Berlin, nein, beide Ergebnisse bedeuteten auch neuen Kreisrekord. Platz eins erreichte Hübner im Weit- sprung mit 5,80 Meter, Rang zwei über 100 Meter in 12,43 Sekunden. Dritter Klub im Bunde war der TSV Asendorf, der eine kleine, aber feine Abordnung in die Rattenfängerstadt entsandte. Allen voran wieder einmal Neele Eckhardt, die in ihrer Spezialdisziplin Weitsprung die drei Jahre ältere Konkurrenz mit ihrem letzten Sprung über 5,93 Meter abhängte. "Das war ein super Ergebnis", fand Trainerin Ute Schröder, der vor allem Nervenstärke und Siegeswillen bei ihrem Schützling imponierten. Im 100-Meter-Sprint reichte es in 12,39 Sekunden nicht nur zu einer neuen persönlichen Best- leistung, sondern auch zu Rang drei. Das gute Asendorfer Ergebnis rundete Christin Bormann ab. In der W14 haute sie im ersten Versuch mit der Kugel 11,12 Meter raus - eine Weite, die die sichtlich geschockte Konkurrenz bis zum Ende nicht mehr über- bieten konnte.
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 2. Juli 2008 DM-Bronze an Suhling und Staffel LGKV-Senioren überzeugen in Kevelaer / Carola Vömel Vierte über 400 m und Sechste über 1500 m Achim/Verden (hbm). Bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft der M und W 30 bis 45 gab es für die LGKV-Aktiven im nord- rheinischen Kevelaer zwei Bronzeplätze - für Hammerwerfer Sven Suhling und die W40-Sprintstaffel. In einem spannenden Rennen über 4 x 100 m lagen die W 40 Frauen der LG Kreis Verden im Ziel nur zwei Hundertstelsekunden hinter der zweitplatzierten Staffel von der LAG Siegen. Mit 56,15 Sekunden war das Team mit Carmen Park-Och (Etelsen) sowie den Verdenerinnen Birgit Schwers, Dominiqaue Pannevis und Carola Vömel etwas langsamer als beim Gewinn der Landesmeisterschaft. Den zweiten Bronzeplatz für das LGKV-Team holte sich der Oytener Hammerwerfer Sven Suhling, der mit 46,75 m im Wettbewerb der M 40- Senioren seine eine Woche zuvor in Verden bei der Norddeutschen Meisterschaft erreichte Jahresbestweite nur um fünf Zentimeter verfehlte. Einen starken vierten Platz erkämpfte sich Carola Vömel über 400 m der W 40. Von Rennen zu Rennen schneller werdend steigerte sie sich nun auf 63,81 Sekunden und ließ als Sechste über 1500 m mit 5:18,77 Minuten die nächste Bestzeit folgen. Wegen anhaltender Fußbeschwerden lief Birgit Schwers nur die Staffel und verzichtete auf die Läufe über 800 und 1500 m. Silke Meier und Nolte in Form Sechste Plätze gab es auch für die Verdener Silke Meier und Klaus-Dieter Nolte. Meier überquerte im Stabhochsprung der W 40 Frauen 2,30 m und kam damit bis auf einen Zentimeter an ihre Jahresbesthöhe heran. Nolte (M40) warf den Speer auf 47,83 m und wurde im Dreisprung mit 11,17 m noch Achter. Jahresbestzeit lief W45-Seniorin Carmen Park-Och über 100 m mit 14,11 Se- kunden. Bestzeit auch für Dominique Pannevis (ebenfalls W 45), die über 200 m mit 29,96 Sekunden erstmals unter 30 Sekunden blieb. Beide konnten sich aber nicht für die Endläufe qualifizieren.
Presseinformation vom 2. Juli 2008 (Von Hans-Hinrich Kahrs) Zweimal Silber bei den Landesmeisterschaften Für die Landesmeisterschaften der Leichtathleten der Altersklassen Jugend A und Schüler A in Hameln hatten sich auch mehrere Athleten aus dem Nordkreis qualifiziert und behaupteten sich in einem der wichtigsten Wettkämpfe der Saison zwischen den Top- athleten aus ganz Niedersachsen. Mareike Otten (TuS Alfstedt) war im Hochsprung der Schülerinnen W15 bei der Anfangshöhe von 1,42m eingestiegen und über- sprang diese und auch die nächste Höhe ohne Fehlversuch. 1,52m meisterte sie im zweiten Anlauf und musste bei 1,57m zittern, um diese Höhe auch im dritten Versuch zu bewältigen. Bei der nächsten Höhe von 1,60m waren nur noch vier der ursprünglich 12 Springerinnen im Feld. Mareike Otten übersprang die Latte im zweiten Versuch, musste bei 1,63m jedoch dreimal passen. Damit kam sie auf einen sehr erfreulichen vierten Platz. Neue Landesmeisterin wurde mit Deborah Brodersen (LG Weserbergland) die amtierende Deutsche Schülermeisterin im Siebenkampf. Sie steigerte sich auf sehr gute 1,77m und verwies Alexandra Schulte (LAV Meppen/168m) und Fenja Hublitz (TV Loxstedt/1,66m) auf die Plätze. Im Kugelstoß war Mareike Otten mit der viertbesten Weite gemeldet worden. Nach 10,03m im ersten und 9,78m im zweiten Ver- such lag sie auf dem sechsten Platz. Im dritten Durchgang passte alles zusammen, so dass sie die 3kg schwere Kugel 11,47m weit stoßen konnte. Sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung um fast zwanzig Zentimeter und kletterte auf den zweiten Platz im Feld der 18 Starterinnen. An diese Leistung konnten die übrigen Konkurrentinnen nicht heranreichen. Hinter der überragenden Deborah Brodersen, die mit 12,12m auch den Landestitel im Kugelstoß gewann, freute Mareike Otten sich über eine Silberme- daille und die Landes-Vizemeisterschaft vor Sophia Brose (MTV Messenkamp/10,73m). Über 100m Hürden erzielte Mareike Otten mit 13,91sec eine persönliche Bestleistung, kam aber nicht über den Vorlauf hinaus. Alica Schmidt (TuS Alfstedt) kam im Stabhochsprung der Schülerinnen A W15 nicht wie gewünscht in den Wettkampf. Obwohl sie zwei Tage vorher noch einen Kreisrekord aufgestellt hatte, bekam sie nach ihrer übersprungenen Einstiegshöhe von 2,40m nicht die nötige Sicherheit und brauchte für die folgenden Höhen von 2,50m und 2,60m jeweils zwei Durchgänge, um die Latte zu überspringen. Die folgenden 2,70m konnte sie nicht mehr überwinden. Sie musste sich hinter der siegreichen Laura Pytel vom MTV 49 Holzminden (3,20m) mit dem zweiten Platz “begnügen”, freute sich aber doch über die Silbermedaille bei der Siegerehrung vor der großen Tribüne. Auf den dritten Platz kam Linda Krevert (SV Werder Bremen/2,60m). Im Lauf über 100m Hürden hatte Alica Schmidt einen sehr guten Start und kam gut ins Rennen. An der drittletzten Hürde schlug sie mit dem Knie gegen das Hürdenholz, verlor dadurch ihren Laufrhythmus und verpasste mit 13,84sec eine mögliche persönliche Bestleistung. Yvonne Jungen (TuS Alfstedt/Ebersdorf) startete als B-Jugendliche in der höheren Klasse der weiblichen Jugend A, um sich auf die anstehenden Deutschen Jugend-Meisterschaften vorzubereiten. Über 400m-Hürden ging sie das Rennen beherzt an, musste in der zweiten Kurve bei böigem Seitenwind das Tempo jedoch reduzieren und kam nach 67,88sec als Vierte ins Ziel. Die Siegerin Inga- Maria Müller vom TSV Wiepenkathen (59,93sec) und die Zweitplatzierte Anna Raukuc (LC Emden/60,59sec) zählen zu den schnellsten Hürdenläuferinnen in Deutschland und sollten eine gute Orientierung für die Ebersdorfer Mehrkämpferin sein. Im Hoch- sprung hatten sich nur sieben Springerinnen qualifiziert. Für Yvonne Jungen war nach der übersprungenen Einstiegshöhe von 1,47m und 1,52m ohne Fehlversuch bei übersprungenen 1,57m das Ende des Wettkampfes erreicht. Die nächste Höhe von 1,62m riss sie im dritten Durchgang knapp, musste aber mit dem fünften Platz zufrieden sein. Die neue und alte Landesmeisterin Mareike Blum (TV Norden) übersprang sehr gute 1,80m. Anna Tomforde (LAV Zeven/Ohrel) hatte ein strammes Programm an den beiden Wettkampftagen in der Altersklasse W15 zu ab- solvieren. Über 100m verbesserte sie ihre Jahresbestleistungen im zweiten der fünf Vorläufe auf 13,05sec und qualifizierte sich da- mit für den Zwischenlauf. Durch eine erneute Steigerung auf 13,01sec und einen guten dritten Platz erreichte Anna Tomforde das Finale der schnellsten Sprinterinnen aller 41 angetretenen Starterinnen. Mit einer weiteren Steigerung auf 12,81sec belegte sie einen sehr guten sechsten Platz. Landesmeisterin wurde Julia Reichert (Germania Helmstedt/12,12sec) vor Hanna Hübner (LC Hansa Stuhr/12,43sec). Am zweiten Wettkampftag erreichte Anna Tomforde über 80m Hürden nach 13,21sec im Vorlauf das B- Finale. Hier konnte sie sich noch einmal steigern und ihre Zeit auf 13,06sec verbessern. Sie kam im B-Finale auf den fünften Platz. Landesmeisterin im 80-m-Hürden-Lauf wurde Svenja Rieck vom Osnabrücker TB in 11,89sec. Im Weitsprung passte für die junge Athletin aus Ohrel nichts zusammen. Ob der Anlauf zu schnell oder die Schritte zu lang, sie traf das Brett einfach nicht richtig und konnte daher nicht an ihre sehr gute Leistung von den Kreismeisterschaften anknüpfen. Mit ihrem Ergebnis von 4,77m verpasste sie den Endkampf der besten acht unter den 21 qualifizierten Springerinnen. Die neue Landes- meisterin, Hanna Hübner steigerte sich im letzten Durchgang auf die sehr gute Siegesweite von 5,80m. Versöhnlich verlief für Anna Tomforde der Abschluss der Landesmeisterschaften. Zusammen mit Mareike Schuster, Tami Gerken und Chantal Raas lief sie in der 4x100m-Staffel der LAV Zeven nach 51,42sec als Vierte von insgesamt 17 Staffeln ins Ziel. Die Siegerstaffel von der LG Weserberglang benötigte 49,83sec für die 400m lange Strecke. Ricarda Willen (TSV Gnarrenburg) hatte sich für den Speerwurf der weiblichen Jugend A qualifiziert. Nach 30,05m und 32,73m in den ersten beiden Versuchen belegte sie den fünften Rang der Konkurrenz. Im dritten Durchgang traf sie den Speer sehr gut und erzielte eine Weite von 35,16m. Damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung deutlich und schob sich auf den vierten Platz vor. Im sechsten und letzten Versuch konnte Ricarda Willen sich noch einmal auf 35,83m steigern und ihren sehr guten vierten Platz bestätigen. Den Titel gewann Annika Hildebrandt von der LG Wesermünde, die eine Weite von 41,34m erzielte. Rebecca Willen (TSV Gnarrenburg) nahm in der Altersklasse W14 erstmals an Landesmeisterschaften teil und hatte sich für drei Disziplinen qualifiziert. Über 100m verbesserte sie ihre Bestzeit bei geringem Gegenwind auf 13,91sec, ohne sich jedoch für den Zwischenlauf zu qualifizieren. Die schnellste der insgesamt 40 Läuferinnen war Anna-Lena Frese (Jahn Brinkum), die in 12,49sec ins Ziel kam. Über 80m Hürden kam sie nach guten 14,08sec auch nicht über den Vorlauf hinaus. Hier gewann Birte Hadeler (Ger- mania Helstorf/12,39sec). Im Speerwurf konnte Rebecca Willen nicht an die guten Leistungen der vorigen Wettkämpfe anknüpfen und musste mit einer besten Weite von 22,86m zufrieden sein. Dennoch reichte diese Leistung für den achten Platz. Die Sieger- ehrung mit der Überreichung der Urkunden sollte jedoch Ansporn genug für die weiteren Wettkämpfe der Nachwuchsathletin aus Gnarrenburg sein.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 3. Juli 2008 Ulrich und Reichert holen Goldmedaillen Leichtathletik: Marvin Sandner wird im Speerwerfen ebenfalls Erster Helmstedt. Bei den Leichtathleten-Landesmeisterschaften in Hameln waren mit insgesamt fünf Landestiteln die Helmstedter Leichtathleten so erfolgreich wie seit Jahren schon nicht mehr. Allein drei Goldmedaillen holte sich der 14-jährige Allrounder Michael Ulrich von Germania Helmstedt. Er gewann in seiner Paradedisziplin über 80 m Hürden sicher in 11,58 Sekunden. Seine Wurfstärke zeigte er anschließend mit zwei weiteren Siegen im Diskuswerfen mit 42,46 m (Kreisrekord) und 45,97 m im Speer- werfen. Seine Mannschaftskameradin Julia Reichert machte in der Altersklasse W15 einen weiteren großen Sprung nach vor. Nach klaren Siegen über 100 m im Vor- und Zwischenlauf ging sie als Favoritin in den Endlauf. Hier stoppte die elektronische Zeitmessung nach glänzenden 12,13 Sekunden (später auf 12,12 sec. korrigiert). Damit stellte sie einen weiteren Kreisrekord auf. In der Geschichte der Kreisleichtathletik war noch nie eine Frau schneller. Über 80 m Hürden zog sie ebenfalls in den Endlauf ein und wurde Achte (12,73 sec.). Auch Marvin Sandner gelang eine große Leistung. Der Wurfspezialist vom MTV Schöningen knackte mit 53,87m nicht nur den 16 Jahre alten Kreisrekord im Speerwerfen bei den Schülern M15 sondern konnte sich auch über einen Landestitel freuen. Bei den A-Jugendlichen starteten aus dem Kreis Helmstedt nur Athleten vom MTV Schöningen. Das beste Ergebnis gelang Sebastian Parbst mit dem 4. Platz in 15,84 Sekunden über 110 m Hürden. Thomas Ruppelt schied über 200 m in 24,44 Sekunden nach dem Vorlauf aus, während Thorsten Sievert über 400 m in 57,19 Sekunden Rang 9 belegte. Alle drei starteten zusammen mit Lukas Ehrhardt am Ende noch über 4x100 m. Hier kam das Schöninger Quartett nach 45,63 Sekunden auf einen guten 6. Platz. Gleich fünfmal war die 15-jährige Lisa Kempernolte vom MTV Schöningen am Start. Ihr bestes Resultat lieferte sie mit 10,15 m im Dreisprung (4. Platz) und 4,81 m im Weitsprung (5. Platz) ab. Ferner gelangen ihr noch gute 2:28,13 sec. über 800 m (8.), 26,36 m im Speerwerfen (9.) sowie 12,63 sec. über 80 m Hürden (3. im B-Finale). Die gleichaltrige Isabell Arendes vom TSV Helm- stedt warf den Speer auf 32,25m. Dies bedeutete die Landesvizemeisterschaft. Ihr Vereinskollege Franz Severin Pimer kam in der Klasse M15 im Weitsprung auf 5,41 m (Rang 12).
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 3. Juli 2008 Silber für das Multitalent Leichtathletik-Landesmeisterschaften: Tim Cordes holt zwei Medaillen Hameln/Uelzen. Die Nachwuchs-Leichtathleten aus dem Kreis Uelzen reden auf Landesebene ein Wörtchen mit: Sie kehrten von den niedersächsischen Titelkämpfen der Jugend A und der Schüler A in Hameln mit einer Silber- und drei Bronzemedaillen sowie weiteren Platzierungen im Vorderfeld zurück. Trainer Wilfried Teichmann: "Das ist eine erfreuliche Bilanz." "Patrick Frommhagen (LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel) stellte seine recht gute Form einmal mehr unter Beweis. Er belegte im Kugelstoß-Finale mit 12,59 Metern und neuem Kreisrekord den 5. Platz. Auch über die 100 Meter war Frommhagen gemeinsam mit Hendrik Meese (TuS Soltendieck) am Start. Während Meese mit für ihn guten 11,65 Sekunden nicht über die Vorläufe hinaus kam, gelang Frommhagen als Sieger seines Vorlaufes mit 11,23 Sekunden der Einzug in die Zwischenrunde und anschließend ins Finale. Dort belegte er mit 11,30 Sekunden erneut Rang fünf. Über die 200 Meter behauptete sich Frommhagen in den Zeitvorläufen und zog mit 23,10 Sekunden in den A-Endlauf ein. Wegen Kreislaufproblemen musste er auf einen Start aber verzichten. Ins Drei- sprung-Finale schaffte es Patrick Giffhorn (LG Hanstedt/W./W.). Mit persönlicher Bestweite von 12,11 Metern belegte er Platz sieben. Gut aus der Affäre zogen sich die 1500-Meter-Läufer der LG. Die noch B-Jugendlichen Jari Ziplys (4:28,90 Minuten) und Nils Arved Lindhorst (4:31,69) behaupteten sich in dem 30 Kopf starken Starterfeld und belegten die Plätze 14 und 16. Das positive Ab- schneiden der A-Jugendlichen rundete Arne Ziplys (Post SV) mit Platz acht über die 3000 Meter ab. Ziplys lieferte mit 9:25,31 Minuten sein bestes Saisonergebnis ab. Äußerst erfolgreich schnitt Tim Cordes (LG Hanstedt/W./W.) bei den Schülern A ab. In der Altersklasse M14 holte sich das junge Roscher Multitalent die Silbermedaille im Dreisprung mit der ausgezeichneten Weite von 11,59 Metern. Eine Bronzemedaille er- kämpfte Cordes anschließend über die 100 Meter. Nach nicht so gutem Start sprintete er mit 12,54 Sekunden in einer dennoch guten Zeit ins Ziel. Im Weitsprung sicherte sich Cordes mit 5,38 Metern den Einzug ins Finale, wusste sich nochmals zu steigern und belegte mit 5,42 Metern den undankbaren 4. Platz. Lediglich vier Zentimeter fehlten zur zweiten Bronzemedaille. Gut auch das Abschneiden von Kevin Schusdzarra (TSV Wriedel) über die 1000 Meter: Der Noch-B-Schüler konnte zwar nicht ganz mit den Älteren mithalten, erzielte aber in der Zeit von 3:10,36 Minuten und Platz neun ein respektables Ergebnis. Die Uelzener Starterinnen bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Jugend A wussten zu überzeugen. Lisa Feuerherdt (TuS Soltendieck) setzte sich in einem für sie starken Lauf über 400 Meter Hürden in 66,91 Sekunden auf der Zielgerade gegen eine Mitkonkurrentin durch und gewann Bronze. Nicht so gut lief es für die junge Soltendieckerin über die 100 Meter Hürden. In einer für sie enttäuschenden Zeit belegte sie den 5. Platz. Ebenfalls Rang fünf erreichte ihre Vereinskameradin Laura Kristin Müller über die 800 Meter in 2:33,01Minuten. Die noch B-Jugendlichen Laura Boss und Theresa Markefke (LG Hanstedt/W./W.) erreichten im Dreisprung den Endkampf. Boss bestätigte ihre gute Form und belegte mit 11,85 Metern Platz vier. Markefke sprang auf zehn Meter und kam auf den 7. Platz. Laura Boss stand zudem im Weitsprung-Finale. Sie landete in persönlicher Bestleistung auf 5,58 Metern und stellte den von Heike Ripke (TV Uelzen) vor 34 Jahren gesprungenen Kreisrekord in der B-Jugend ein. Desireé Heffe rundete das gute Abschneiden der LG in dieser Alterklasse ab. In der Speerwurfkonkurrenz belegte sie Platz acht, war aber mit ihrer Leistung überhaupt nicht ein- verstanden. Ganz anders lief es für sie im Kugelstoßen. Hier belegte Heffe mit 9,31 Metern den 6. Platz. Auch mit dem Diskus konnte sie zufrieden sein, warf 26,72 Meter und belegte Rang acht. Die Schülerinnen A der LG Hanstedt/W./W. setzten sich bei ihrer ersten Teilnahme an einer Landesmeisterschaft gut in Szene. Für die größte Überraschung sorgte Mareike Schmidt. Die junge Roscherin verbesserte ihre Dreisprung-Leistung um mehr als einen halben Meter und holte sich mit 10,16 Metern die Bronzemedaille. Auch Lara Sophie Krogull und Sarah Giesecke lieferten über die 800 Meter der W14 gute Ergebnisse ab. Krogull, die als B-Schülerin mit einigem Respekt in den Wettkampf gegangen war, rief ihr Leistungsvermögen dennoch ab und belegte in guten 2:30,81 Minuten unter 20 Startern den 10. Platz. Giesecke schaffte es auf Platz 17. Mit der Zeit von 2:42,84 Minuten zeigte sie sich überhaupt nicht zufrieden.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 3. Juli 2008 Arendes wird Vizemeisterin Leichtathletik: Heiningerin verpasst Landestitel knapp Beim Speerwurf ist Isabell Arendes aus Heiningen niedersächsische Vizemeisterin geworden. Fabian Brunswig (LG Braunschweig) aus Veltheim wurde sogar Landesmeister im 3000 Meter-Lauf. Brunswig gewann bei den A-Jugendlichen und A-Schülern in Hameln. Er holte sich die Meisterschaft in der Klasse M15 mit 9:34,78 min. Arendes (TSV Helmstedt) schaffte mit dem Speer in der Klasse W15 die zweitbeste Weite mit 32,55m. In der gleichen Altersklasse gelang bei den Schülern Kai-Philipp Thomas (MTV Wolfenbüttel) mit 44,36m Rang vier. Ebenfalls Vierter wurde Titus Dose (Laufclub BlueLiner) bei den A-Jugendlichen. Dort lief er über 1500 Meter 4:08,54min. Weitere Ergebnisse: W15 2000m 6. Christine Rensch (Wolfenbüttel/LG BS) 7:42,57min; 7. Venona Haselhuhn (Veltheim/LG BS) 7:43,56. W14 100m Zwischenlauf 5. Pia-Marie Weise (Wolfenbüttel/PSV BS) 13,34sek., M14 Hochsprung 9. Giano Trautmann (Hornburg/LG BS) 1,48m.
NORDSEE ZEITUNG vom 3. Juli 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel) Leichtathleten holen in Hameln drei Titel Laube und Hildebrandt siegen im Speerwurf, Hublitz im Dreisprung Hameln (le), Die Vereine TSV Wehdel, TV Loxstedt und TV Langen erzielten bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften für Jugend A sowie Schüler und Schülerinnen A in Hameln tolle Erfolge. Drei Landesmeisterschaften, zwei Vizemeisterschaften und zwei dritte Plätze gingen an die Vereine unserer Region. Die 14-jährige Haika Laube (Wehdel) wurde Landesmeisterin im Speerwurf mit 33,66 m und knapp geschlagen Vizemeisterin im Kugelstoßen mit 11,06 m. Beim Speerwurf konnte sie sich deutlich gegen die Konkurrenz durchsetzen, beim Kugelstoßen fehlten ihr 7 Zentimeter zum Sieg. Die 15-jährige Fenja Hublitz (Loxstedt) gewann beim Dreisprung überlegen mit 11,76 m. Dritte Plätze holte sie sich beim 80-m-Hürdenlauf (12,02 Sekunden) und beim Hochsprung (1,66 m). Eine äußerst knappe Entscheidung gab es beim Speerwurf der weiblichen Jugend A. Zwei Athletinnen lagen nach 6 Versuchen mit derselben Weite von 41,34 m vorne. Bessere Weite Die bessere zweite Weite hatte Anika Hildebrandt (Loxstedt). Sie wurde damit Landesmeisterin. Die B-Jugendliche Jana Bindzus (Langen) wurde beim Weitsprung der weiblichen Jugend A mit 5,86 m Vizemeisterin. Ständig ändernde Windverhältnisse machten den meisten Athleten bei diesen Meisterschaften stark zu schaffen. Für eine Überraschung sorgte die 15-jährige Parwana Gilani (Wehdel), die beim Diskuswurf mit neuer persönlicher Bestleistung von 27,29 m auf Platz 4 kam. Die B-Jugendliche Jennifer Zinn (Loxstedt) kam bei der 100-m-Lauf-Entscheidung der weiblichen Jugend A überraschend in den Endlauf und belegte mit 12,88 Se- kunden Platz 8.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 3. Juli 2008 Schmidt verbessert sich um drei Sekunden Mittelstreckler aus Oyten läuft bei der Jugend-Landesmeisterschaft auf Platz sieben Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann Verden-Achim. Gute Platzierungen und einige persönliche Bestleistungen gab es für die Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden (LGKV) bei der in Hameln ausgetragenen Landesmeisterschaft für A-Jugendliche und Schüler wie Schülerinnen der Alters- klasse A. Gleich zwei Bestleistungen gelangen dem Oytener A-Schüler Fabian Schmidt ( M 15), der sich am ersten Tag der Landesmeisterschaften über 1000 Meter um drei Sekunden auf 2:50,40 Minuten verbesserte und damit auf Platz sieben lief. Schmidts Rückstand gegenüber dem Sechstplatzierten betrug nur fünf Hundertstelsekunden. Am zweiten Wettkampftag ließ er Platz elf über 300 Meter folgen, für die er 40,18 Sekunden benötigte. Bei der Männlichen A-Jugend verbesserte sich der Verdener Martin Schulze im Speerwurf um mehr als zwei Meter auf 49,62 und wurde damit Sechster. Beim Weitsprung verfehlte er mit 5,86 nur knapp seiner Bestleistung von 6,01 Meter, blieb damit aber ohne Endkampfchance. Tim Hauschild (Verden), wie Martin Schulze frisch gebackener Abiturient, hielt im 1500-Meter-Rennen lange gut mit, brach aber in der letzten Runde ein und blieb mit 4:49,01 Minuten (Platz 21) deutlich hinter seiner Bestzeit zurück. Bei der Weiblichen Jugend über 1500 Meter stellte die LGKV mit drei Läuferinnen die Hälfte der ins Ziel kommenden Teilnehmer- innen. Die Etelserin Katharina Biene kam in ihrem ersten 1500-Meter-Rennen dieser Saison als Vierte mit 5:09,40 Minuten ins Ziel, auf den Plätzen fünf und sechs landeten die beiden B-Jugendlichen Imke Larsen (Verden) mit 5:22,60 Minuten, die nach längerer Krankheitspause ihren ersten Wettkampf seit Mitte April bestritt, und Claudia Bontjes van Beek (Etelsen) mit 5:26,86 Minuten. In einem schwierig zu gestaltenden Rennen blieben sie geringfügig hinter ihren Bestzeiten zurück. Von den LGKV-Schülern gefiel auch der Verdener M-14-Sprinter Nico Wiebusch, der sich über 100 Meter bei Gegenwind auf 12,88 Sekunden verbesserte, sich damit aber nicht für den Endlauf qualifizieren konnte. Über die selbe Strecke der Schülerinnen W 14 konnte Alena Jakob (Verden) im Vorlauf mit 14,24 Sekunden ihre Bestzeit nicht ganz erreichen, mit 14,02 Sekunden über 80 Meter Hürden verfehlte sie ihre Bestzeit ebenfalls nur knapp. Mit 13,79 Sekunden blieb auch Lisa Marie Joll im Hürdensprint der W 15 im Bereich ihrer Bestzeit. Werferin Sarah Weigel eroberte sich im Diskuswurf der W 15 mit 21,67 Meter als Achte einen Podestplatz, beim Kugelstoß reichten 9,03 Meter (Rang neun) nicht ganz für den Endkampf der besten Acht.
DELMENHORSTER KURIER vom 3. Juli 2008 Glücklich, auch wenn mehr drin war Diana Garde kehrt von den Deutschen Seniorenmeisterschaften der Leichtathletik mit zwei Vizetiteln heim Von unserem Redaktionsmitglied Malte Bürger Delmenhorst. Ein wenig kneifen muss sich Diana Garde noch immer. Zweifache Vizemeisterin bei den Deutschen Senioren- meisterschaften der Leichtathletik. Einmal segelte die Akteurin von der LGG Ganderkesee im Weitsprung zu Silber, und auch im Dreisprung ließ sie sich den Vizerang nicht mehr nehmen. Dabei war sie mit ihren Weiten eigentlich gar nicht zufrieden gewesen. Der Wind hatten den Teilnehmern während der Veranstaltung im nordrhein-westfälischen Kevelaer zu schaffen gemacht - und die frühe Morgenstunde. Einigen Topfavoritinnen der W35-Klasse schien das frühe Aufstehen nicht zu bekommen. "Die Anderen waren alle hochdekoriert, deshalb habe ich im Weitsprung auch überhaupt nicht mit einer Medaille gerechnet", erzählt Diana Garde. "Es hat auch gar nicht alles geklappt. Ich habe überhaupt keinen Druck entwickeln können. Eigentlich habe ich nicht einen guten Sprung am Wochenende gehabt." Doch auch die Konkurrenz schwächelte an diesem Wochenende. Im Dreisprung legte Diana Garde gleich eine Weite von 9,92 Metern vor. Das war für sie zwar die beste Weite seit fünf Jahren, doch irgendwie war sie nicht ganz zufrieden. "Ich hatte das Ge- fühl, dass eigentlich mehr drin war", schildert Garde, die vor einigen Jahren ihren persönlichen Rekord auf 10,06 geschraubt hatte. Dann kamen allerdings die Geburten ihrer beiden Kinder dazwischen, sodass an eine Fortsetzung der Weitenjagd vorerst nicht zu denken war. In die Staffel gequatscht worden Das Babyalter hat der Nachwuchs nun aber hinter sich gelassen, weshalb Diana Garde nun wieder häufiger auf den Sportanlagen zu finden ist. Dabei ist sie eigentlich noch gar nicht so lange dabei. Ihr Mann Ulrich, der im Kugelstoßen ebenfalls bei der DM an den Start ging, sich auf Grund einer Verletzung aber mit Rang fünf begnügen musste, hatte sie 1997 langsam an die Leichathletik herangeführt. Davor hatte sie sich ganz dem Pferdesport verschrieben. "Ich wurde dann ganz schnell bei der LGGG von Inge de Groot angesprochen, ob ich nicht in der Staffel starten wolle. Tja, und so wurde aus einem Mal Training drei Mal." Zusätzlich kommen noch leichte Kraftübungen im Fitnessstudio und Pilates-Einheiten zur Stabilisierung der Rumpfmuskulatur hinzu. Im vergangenen Jahr wurde dieser Trainingseifer dann aber unsanft gestoppt. Ein Muskelfaserriss im Oberschenkel verhinderte eine gesunde Wintervorbereitung. "Das kommt davon, wenn man nicht so genau auf seinen Körper hört", gesteht die 38-Jährige, die allerdings zuvor auch noch nie Erfahrungen mit Verletzungen sammeln musste. "Es hat zwar immer mal wieder gezogen, aber dann habe ich die Intensität halt ein wenig heruntergeschraubt." Doch beim Training machte der Oberschenkel dann irgendwann nicht mehr mit und eine Pause stand an. "Noch heute merke ich ein leichtes Ziehen bei zu hoher Belastung." Für dieses Jahr steht aber auch erstmal kein weiterer Großwettkampf auf dem Terminplan. Zwar findet in einigen Wochen in Darmstadt noch die Deutsche Meisterschaft im Mehrkampf - Diana Gardes Lieblingsdisziplin - statt, doch mit ihrem Ehemann hat sie abgesprochen, dass dieses Mal die Familie im Vordergrund steht. "Das ist zu weit weg, außerdem kommen wir da gerade erst aus dem Urlaub wieder", meint Garde. So hat sie jetzt ein wenig mehr Zeit, um auch ihren zweiten Coup in der Weitsprung-Konkurrenz (4,87 Meter) allmählich begreifen zu können.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 4. Juli 2008 Erstmals Gold für Wilshusen Leichtathletik: Wolfenbütteler siegt bei Senioren-DM Matthias Wilshusen vom Laufclub BlueLiner ist Deutscher Seniorenmeister. Bei den Titelkämpfen der 30- bis 49-jährigen Senioren in Kevelaer gewann der Wolfenbütteler über 10 000 Meter in der Klasse M35 - seine erste Goldmedaille nach Bronze und Silber in den vergangenen Jahren. Wilshusen beendete das Rennen nach 33:44,92 Minuten und hatte 200 Meter Vorsprung. Zum Rennver- lauf berichtete der Langstreckler, dass der Lauf anfangs ruhig verlief. Die 5000 Meter wurden nach genau 17 Minuten passiert. "Nach sechs Kilometern habe ich mich langsam von meinen Konkurrenten abgesetzt. Ich habe gelernt, dass es bei Meister- schaften nicht auf die Zeit ankommt, sondern auf die Platzierung", sagte Wilshusen und meinte, dass er durchaus eine bessere Zeit hätte laufen können.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 4. Juli 2008 Gold und Bronze für Rot-Weisse Cuxhavener Leichtathleten mit guten Leistungen bei der Landesmeisterschaft (cn). Im schmucken Weserberglandstadion von Hameln wurden die diesjährigen Niedersächsischen Leichtathletik-Meisterschaften der besten A-Jugendlichen und Schüler des Landes ausgetragen. Mit einer Niedersächsischen Meisterschaft, einem Bronzeplatz, weiteren Endkampfplatzierungen und mehreren persönlichen Bestleistungen kehrten die Talente von Rot-Weiss Cuxhaven zurück. Andreas Jagdhuber - obwohl mit der besten Meldezeit angereist - ging bei seiner ersten Teilnahme an Niedersächsischen- Meisterschaften etwas nervös in das 3000-Meter-Rennen. Vielleicht lag das auch an einer Erkältung, unter der er einige Tage vor- her zu leiden hatte. Nach einer sehr schnellen Anfangsrunde, die er in 72 Sekunden lief, blieb der 14-jährige Cuxhavener sehr be- sonnen, lief die zweite Runde abwartend auf Position zwei. Nach 1000 Metern übernahm er die Führung und lief nach einer Tempo- verschärfung sofort einen Vorsprung von 30 Metern heraus. Ungefährdet lief er das Rennen bis ins Ziel und wurde in der Zeit von 9:55,29 Minuten Landesmeister. Er hatte sechs Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten. Marc Böhme, der in diesem Jahr den Schwerpunkt auf die 800 m gelegt hatte, musste in einen der drei Zeitläufe, aus denen am Ende der Niedersachsenmeister ermittelt wurde. Er hatte eine schnelle 400m-Durchgangszeit von 56,5 Sekunden, ging dann nach 500 Metern in Führung. Er konnte das Tempo halten und gewann diesen Zeitlauf ungefährdet in neuer persönlicher Bestzeit von 1:58,49 Minuten. In der Endabrechnung aller drei Zeitläufe platzierte er sich unter 18 Startern auf dem Bronzeplatz. Bestzeit für Lühmann Jan-Ferdinand Lühmann ging nach bereits erfüllter Qualifikationsnorm zur Deutschen Jugendmeisterschaft unbeschwert in das 3000-Meter-Rennen. Er wollte unter neun Minuten laufen. 15 Anwärter gab es auf den Titel. Lühmann brauchte für den ersten Kilo- meter 2:57 Minuten. Auf der zweiten Teilstrecke fehlte ihm der Mut, das Tempo zu forcieren, dadurch war der Kilometer mit 3:04 zu langsam. Auch 2:58 auf dem letzten Kilometer reichten nicht für die Zeit unter neun Minuten. Aber am Ende waren die 9:04,23 Minuten eine neue Bestzeit. Er wurde Fünfter. Die Nachwuchsathletin Lena von Häfen hatte sich für 300 m Hürden qualifiziert, lief jedoch bei dieser Meisterschaft erst das zweite Rennen über diese Strecke. Sie ging das Rennen beherzt an. An den letzten zwei Hürden passte dann der Rhythmus nicht mehr ganz. Auf Position drei liegend wurde sie auf den letzten 30 Metern noch von zwei Läuferinnen überspurtet. Dennoch überzeugte sie in persönlicher Bestzeit von 49,44 Sekunden. Leider gelang ihr das am Folgetag über 80 m Hürden nicht ganz so gut. Sie hatte Probleme im Anlauf an die erste Hürde und wurde im B-Endlauf Sechste in 13,19 Sekunden. Die B-Jugendliche Anna Schoer hatte auch die Qualifikation für die A-Jugendmeisterschaften. Die Kugelstoßerin wollte diesen Sommer endlich die 10 m erreichen. Das gelang nicht ganz. Mit guten 9,78 Meter würde sie am Ende Fünfte. Die Rennen der vergangenen Wochen waren dem 16-jährigen Rot-Weissen Jan Zierow anzumerken. Zudem hatte er im schnellsten Zeitlauf der Niedersächsischen Elite über 400m die ungünstige Innenbahn erwischt und die Bahn zwei blieb zudem noch unbesetzt. So war es ein schwieriges Unterfangen, eine gute Zeit zu erzielen. Am Ende wurde er Siebter mit 53,32 Sekunden. Am Folgetag erreicht Jan Zierow den B-Endlauf über 200 m, erwischte wieder die ungünstige Innenbahn und wurde am Ende Sechster. Auch Leif-Hermann Lühmann gehört noch der jüngeren Jugendklasse an, stellte sich jedoch mit dem 800 Gramm schweren Speer der A- Jugend. Das Ziel, den Endkampf zu erreichen, gelang problemlos mit 47,84 Metern. Im Endkampf konnte er nicht mehr zulegen. Er belegte einen guten siebten Rang.
WESER KURIER vom 4. Juli 2008 Noble Leistungen von Pascal Nobel Nachwuchs-Leichtathleten überzeugen Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Drei Gesamttitel gingen bei den gemeinsam mit dem niedersächsischen Leichtathletik-Verband in Hameln ausgetragen- en Landesmeisterschaften der A-Jugend und A-Schülerklassen nach Bremen. Pascal Nobel vom Bremer LT/TuS Komet Arsten setzte sich über 400 Meter Hürden der A-Jugend in 55,94 Sekunden mit großem Vorsprung durch. Auch den Ausflug zum Weit- sprung gestaltete der Hürdenspezialist erfolgreich. Mit 6,60 Metern wurde er nicht nur Dritter, sondern stellte auch eine neue per- sönliche Bestleistung auf. Fast schon erwartungsgemäß holte Tobias Seidel vom SV Werder den Gesamtsieg im Stabhochsprung mit übersprungenen 4,20 Metern, wobei ihm seine tadellose Bilanz ohne Fehlversuche zu Hilfe kam. Sein Konkurrent Constantin Wiedenroth (LG Peiner Land) sprang ebenfalls 4,20 Meter, patzte aber zuvor zweimal bei 3,90. Titel Nummer drei ging im Kugelstoßen der A-Schüler an Claas Walter von der LG Bremen-Nord. Neben seinen 15,05 Metern mit der Kugel gelangen dem Mehrkampf-Talent jeweils als Gesamtzweiter 49,58 Meter mit dem Diskus und der erste 50-Meter-Wurf mit dem Speer (52,14 Meter). Im Diskus- und Speerwurf verbesserte er damit seine eigenen Bremer Landesrekorde. Als vierfacher Bremer Einzel-Landesmeister trug sich M15-Schüler David Salzmann vom SV Werder in die Ergebnisliste ein. 11,53 Sekunden über 100 Meter, 11,56 Sekunden über 80 Meter Hürden und 3,60 Meter im Stabhochsprung bedeuteten jeweils Gesamt- platz zwei, die 1,66 Meter im Hochsprung Gesamtrang drei. Ihm gleich tat es Vereinskameradin Linda Krevert; 100 Meter in 12,87 Sekunden, 1,47 Meter im Hochsprung, 2,60 Meter im Stabhochsprung und 5,11 Meter im Weitsprung bedeuteten vier Bremer Landestitel für die A-Schülerin.
NORDWEST ZEITUNG vom 4. Juli 2008 Thore holt zweimal die Bronzemedaille Leichtathletik: Junge Aktive vom SV Friedrichsfehn bei Meisterschaften vorn Friedrichsfehn. Die Leichtathletik-Niedersachsenmeisterschaften der Jugend und Schüler fanden im Weserberglandstadion in Hameln statt. Aktive vom SV Friedrichsfehn waren wiederum sehr erfolgreich. Werfertalent Thore Eilers holte sich in seinen Spezialdisziplinen Kugelstoßen und Diskuswurf jeweils die Bronzemedaille. In seinem besten Versuch landete die 4-kg-schwere Kugel bei 12.35 Meter. Im Diskuswurf erzielte er eine Weite von 38,40 Meter. Der A-Jugendliche Ihno Fehrendt ging bei diesen Meisterschaften im Stabhochsprung an den Start und wurde Achter mit einer Höhe von 3,20 Meter.
NORDWEST ZEITUNG vom 4. Juli 2008 Athleten aus Heidmühle erfolgreich Heidmühe. Bei den Einzel-Jugend- und Schüler/innen-A-Landesmeisterschaften der Bremer und Niedersächsischen Leichtath- leten war auch der Heidmühler FC wieder einmal sehr erfolgreich. Im Hamelner Weserberglandstadion gingen 731 Athleten aus 142 Vereinen an den Start. Einen hervorragenden 3. Platz sicherte sich dabei Björn Stangel im Stabhochsprung. Er blieb dabei nur 20 cm unter dem Bestplatzierten der Schüler M14. Bei den Schülern M15 erreichten Frederic Held einen 5. Platz (2,60m) und Marc Hasselhorn einen 9. Platz (2,60 m (B.L.), die unterschiedliche Platzierung ergibt sich aus den mehrfach Versuchen). Im 100m-Lauf schaffte es Jonas Fortmann, seine Bestleistung mit 12,50 sec. abermals zu überbieten. Magdalena Fünfstück konnte diesmal ihre Möglichkeiten nicht ganz ausschöpfen und erlangte nur einen 10. Platz mit 19,32m (B.L. 23,55) im Diskuswurf.
ZEVENER ZEITUNG vom 5. Juli 2008 LAV-Staffel wird Deutscher Vizemeister Czeslaw Pradzynski läuft über 100-Meter-Sprintstrecke zur Bronzemedaille Zeven/Kevelaer (zi). Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Kevelaer gelang es der 4 x 400-Meter-Staffel der LAV Zeven, mit 4:07,57 Minuten die Vizemeisterschaft in der Altersklasse M 50 zu erringen. Czeslaw Pradzynski gewann über 100 Meter in 11,93 Sekunden die Bronzemedaille. Es war ein spannendes Rennen, das die Senioren der LAV Zeven am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Kevelaer liefen. Denn der Zevener Startläufer Dr. Bernward Schneegans (Ge- burtsjahrgang 1956) konnte noch als Erster an seinen Vereinskameraden Joachim Hickisch (1955) übergeben. Dieser verteidigte erfolgreich die Führung und übergab an Friedrich Müller (1952). Gegen Volker Schaub von der LG Baunatal/Fuldabrück büßte der LAV-Aktive jedoch die Führung ein und auch Helmut Meier (1951) als Schlussläufer konnte vor dem Zieleinlauf nicht mehr aufholen und überquerte somit als Zweiter die Ziellinie. Deutscher Meister wurde somit die LG Saunatal/ Fuldabrück mit 4:01,30 Minuten. Die Bronzemedaille ging an die LAV Halensia (4:23,05). Einen weiteren Platz auf dem Siegemodest holte sich Czeslaw Pradzynski (1960) bei der Altersklasse M45 über 100 Meter in 11,93 Sekunden. Damit gewann der LAV-Athlet bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren die Bronzemedaille. Nicht so gut lief es für Mark Kölzow (1969). Verletzungsbedingt kam er bei der Altersklasse M35 über die 100-Meter-Sprintstrecke nur auf eine Zeit von 12,80 Sekunden. Überhaupt nicht mit dabei war diesmal Jürgen Umann (1954), der wegen einer Meniskusverletzung im rechten Knie wohl sogar für die gesamte Saison 2008 ausfallen wird. In dieser Sommersaison war er nur einmal in Bad Kissingen die 100 Meter in 13,38 Sekunden gelaufen. Insgesamt bewiesen die Senioren der LAV Zeven aber erneut, dass sie auch bei Deutschen Meisterschaften erfolgreich im Spitzenfeld mitmischen.
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 5. Juli 2008 (Auszug -- Nur LM) Starke Marie Kreikenbohm Junge Leichtathletin der LG Solling erobert zwei Landes-Vizetitel Hameln. Bei der Leichtathletik-Landesmeisterschaft in Hameln eroberte die 13-jährige Marie Kreikenbohm von der LG-Solling zwei Vizemeistertitel in der Altersklasse W14. Im Speerwurf erzielte sie ausgezeichnete 31,48 Meter und blieb damit nur knapp hinter ihrer Bestleistung von 33,33 Meter zurück, mit der sie den Kreisrekord ihrer Altersklasse hält. Knapp verpasste sie im Stabhoch- sprung den Titel. Wie die Siegerin hatte sie 2,90m übersprungen, benötigte allerdings einen Versuch mehr. Diese Disziplin übt Marie Kreikenbohm erst seit November 2007 beim MTV Holzminden aus. Sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung innerhalb einer Woche um 48 Zentimeter und schraubte den seit 1999 bestehenden Bezirksrekord von 2,80m um zehn Zentimeter höher.
NORDWEST ZEITUNG vom 5. Juli 2008 Kleine Sternstunde dank behutsamer Aufbauarbeit Leichtathletik: Löninger Nachwuchs trumpft bei Landesmeisterschaft in Hameln groß auf Cloppenburg. Superlative gehören zum alltäglichen Sprachgebrauch im Sport. Mal dienen sie als Lob für gute Leistungen, noch öfter werden sie bewusst ironisierend eingesetzt. Nur selten treffen sie des Pudels Kern. Wenn Armin Beyer, Trainer des Leicht- athletik-Nachwuchses des VfL Löningen, davon spricht, dass die Löninger Leichtathletik bei den Landesmeisterschaften der Jugend A und Schüler in Hameln eine Sternstunde in ihrer 44-jährigen Geschichte erlebt habe, trifft Letzteres zu. Das elfköpfige VfL-Team erkämpfte sich drei Landestitel und viele Top-Platzierungen. Der Löninger Erfolg ist der Lohn einer kontinuierlichen und behutsamen Aufbauarbeit. “Der Stamm der Mannschaft ist seit vier bis sechs Jahren dabei”, sagt Beyer. Das sei auch die Zeit, die ein junger Athlet benötige, um gute Leistungen zu bringen, sagt er. Senkrechtstarter sind die Ausnahmen. Für die zielgerichtete Entwicklung der Leichtathleten des VfL ist Beyer zusammen mit seiner Frau Antonia verantwortlich. Armin Beyer kümmert sich schwerpunktmäßig um das Training der Jungen, Antonia Beyer um die technischen Disziplinen. Die Mittelstreckler betreuen sie zusammen. Eine besseres Trainergespann könnte sich eigentlich kaum ein Verein in Deutschland wünschen. Antonia Beyer zählte schließlich zur Weltspitze im Duathlon, ihr Mann wurde 1984 Deutscher 1500-Meter-Jugendhallenmeister. Deshalb ist es keine Hexerei, dass Maria Hackstedt (Schülerinnen W15) in Hameln über 300 Meter Hürden vor ihrer Mannschafts- kollegin Sarah Baumann siegte, und Nicolaus Bamstedt dank seines Stehvermögens über dieselbe Distanz die Konkurrenz der Jungen (Schüler M15) gewann. Auf diese beiden Titel hatten die Trainer schon im Vorfeld spekuliert. Nadine Aselages Sieg über 800 Meter (Schülerinnen W14) sei dagegen eine große Überraschung gewesen, meint Beyer. “In den Rennen zuvor hatte Nadine oft das Tempo gemacht, doch diesmal lief sie taktisch klug und sparte ihre Kräfte für den Endspurt auf”, freut sich der Trainer über den Sieg einer Athletin, die bisher nicht so häufig im Mittelpunkt gestanden habe. Nadine Aselage Leistung bestätigt Beyers These, dass es beim VfL nicht bloß einen “Superstar” gebe, der alle Titel abräume. Die Leistungsdichte ist sehr hoch. Steffen Brümmer, Hinnerk Künnen oder Jennifer Beyer, um nur drei weitere Namen zu nennen, zählen in ihren Disziplinen auf Landes- ebene ebenfalls zur Spitze. Das führe zu einer Kettenreaktion, meint Beyer. “Die Kinder motivieren sich schon im Training gegen- seitig.” Der Trainer hofft, dass die Löninger Talente der Leichtathletik erhalten bleiben und nicht - wie viele 15- oder 16-Jährige - abspringen, weil ihnen andere Dinge plötzlich wichtiger sind. “Wenn sie merken, dass sie gar nicht sechs bis sieben Mal in der Woche trai- nieren müssen, um auf Landesebene mitzuhalten, werden sie auch bei der Stange bleiben”, ist er sich sicher. Und vielleicht sorgen sie dann sogar auf Bundesebene für Furore - wie ihre Trainer.
NORDWEST ZEITUNG vom 7. Juli 2008 Nachwuchs holt bei Landesmeisterschaft Medaillen Leichtathletik: Friedelinde Petershofen siegt im Stabhochsprung / Ruth Spelmeyer steigt vorzeitig aus Oldenburg. Mit vier Medaillen und weiteren vier Endkampfplatzierungen erfolgreich waren die Oldenburger bei den Leichtathletik- Niedersachsenmeisterschaften der A-Jugend und Schüler A. Die Bilanz in Hameln hätte noch besser ausfallen können: Ruth Spel- meyer (VfL), Titelfavoritin für die 100 und 200 m in der A-Jugend, beließ es bei einem 100-m-Vorlaufsieg (12,32 Sek.) und trat dann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an und schonte sich für die U-20-WM im Juli in Polen. So sorgten die Schülerinnen der Klassen W 15 und W 14 für Titel, Medaillen und vordere Platzierungen. B-Schülerin Friedelinde Petershofen war in der W 14 bei vier Einzeldisziplinen dabei, gewann zwei Medaillen. Im Stabhochsprung steigerte sie sich um 20 Zentimeter und gewann mit 2,90 m vor der höhengleichen Marie Kreikenbohm von der LG Solling. Im Hochsprung kam die DSCerin mit 1,54 m, gleichauf mit der Zweitplatzierten, auf Rang drei. Im Weitsprung wurde sie mit 4,78 m Achte und im Kugelstoßen lag sie mit 9,02 m auf dem zehnten Platz. Über 800 m in der Klasse W 14 verpasste Natalie Walter (LG) mit 2:32,29 Minuten ihre persönliche Bestzeit nur knapp. Dafür verbesserte sie ihre Bestzeit über 2000 m um mehr als 20 Sekunden und wurde mit 7:11,76 Min. Dritte, einen Platz vor der nicht weit zurückliegenden B-Schülerin Friederike Lindner (LG), die sich auf 7:14,52 Min. verbess- erte. Wettkampfqualitäten zeigte Thea Schmidt (DSC): Vor Beginn des Weitsprungs nicht unter den zehn Besten Niedersachsens zu finden, sprang sie mit gleich zweimal erzielten 5,05 m auf den Bronzeplatz und lief außerdem noch mit 13,37 Sek. im 100-m-Lauf eine neue persönliche Bestzeit. In der Klasse W 15 steigerte sich Constanze Hungar (DSC) über 100 m von Lauf zu Lauf: Nach 13,02 Sek. und 12,87 Sek. im Vor- und Zwischenlauf kam sie im Endlauf als Fünfte mit 12,70 Sek. auf eine neue Bestleistung. Gesteigert hat sich auch Lara Diekmann (DSC/13,10 Sek.). Beide waren an der DSC-Staffel (mit Mager, Schmidt, Diekmann, Hungar) beteiligt, die in 52,01 Sek. auf Platz sieben kam. In der Schülerklasse M 15 belegte Steffen Molde (LGO) über 1000 m in 2:57,68 Min Platz zehn.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 8. Juli 2008 Joost Voß gewann den Landesvizetitel Der Otterndorfer Leichtathlet lief die 1000 Meter in persönlicher Bestzeit (cn). Für die diesjährigen Bremer und Niedersächsischen Landesmeisterschaften der Leichtathletik in den Altersklassen Schüler A und Jugend A hatten sich insgesamt sechs Athleten des TSV Otterndorf qualifiziert. Als “Topathlet" erwies sich einmal mehr Joost Voß, der in der Altersklasse M15 über 1000 Meter startete. In einem vom Start weg sehr schnellen Rennen lief Voß taktisch klug an dritter, vierter Position. Wie die Trainingsergebnisse erwarten ließen, konnte er das schnelle Tempo - die ersten 200 m wurden in etwa 31 Sekunden zurückgelegt - gut mitgehen und eingangs der Zielgeraden zum Spurt ansetzen. In einem spannen- den Finish konnte Joost zwei Läufer überholen und musste sich nur Julian Clausen von der LG Eichsfeld um 29 Hundertstel ge schlagen geben. Außer der Freude über den Vizemeistertitel konnte Joost sich auch ganz besonders über die neue persönliche Bestzeit von 2:44,13 Minuten freuen. Damit steigerte er sich um ganze fünf Sekunden und unterbot darüber hinaus die Kadernorm des NLV von 2:45,00 Minuten und freut sich damit auf weitere Einladungen zu Lehrgängen aus Hannover. Trotz dieses harten 1000-m-Laufs startete Joost am nächsten Tag auch noch über 300 m. Aufgrund der gemeldeten Zeit musste Joost im zweitschnellsten von vier Rennen an den Start. Eingangs der Zielgeraden lag Joost noch an vierter Stelle, konnte dann aber seine Tempohärte ausspielen und alle Konkurrenten überholen. Seine Siegerzeit von 39,11 Sekunden in diesem Lauf reichte in der Endabrechnung für den fünften Platz. In der M14 ging Sean Hahnefeldt ebenfalls über 1000 m an den Start. Taktisch nicht ganz so geschickt machte Sean fast 800 m lang das Tempo, was vor allem in den “Gegenwindkurven" sehr kräftezehrend war. So musste Sean sich im Zielspurt von drei Läufern überspurten lassen, kann aber mit dem vierten Platz in 2:54,63 Minuten trotzdem zufrieden sein. Auch Sean unterbot da- mit bereits zum zweiten Mal in dieser Saison die Kadernorm für die Altersklasse M14. Nicht so viel Glück hatten Jörn Bargstedt (M15) und Jonas Schwanemann (A-Jugend). Bei seinem 100-m-Start, der im Regen und erst beim vierten Startversuch klappte, verletzte sich Jörn, sodass er in seiner starken Disziplin, dem Hochsprung, nicht antreten konnte. Hier wäre ein Platz auf dem Treppchen wohl ziemlich sicher gewesen. Jonas kam nach einem weiten ersten Sprung, der für den Endkampf gereicht hätte, aber leider ungültig war, nicht mit seinem Anlauf zurecht und wurde mit 5,96 m unter Wert ge- schlagen. Über 4x100 m reichte es für die A-Schüler-Staffel mit Sean Hahnefeldt, Joost Voß, Jörn Bargstedt und Johan Geistler nur zum neunten Platz in 49,88 Sekunden; Imke Meyer konnte mit der Staffel der Startgemeinschaft Stuhr/Otterndorf/Loxstedt in der A- Jugend einen erfreulichen vierten Platz in der guten Zeit von 50,58 Sekunden belegen.
ZEVENER ZEITUNG vom 15. Juli 2008 Elsdorferin gibt das Tempo an LAV-Schülerinnen erfolgreich bei Landesmeisterschaften - Titel für Tami Gerken - Vizemeisterschaft für Mareike Schuster Diesen Bericht (LM’s Hameln und Nienhagen) finden Sie hier (PDF - 15 KB) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 15.7. Ergebnisse Kevelaer (27.-29.6.) Ergebnisse Hameln (28./29.6.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zur Übersicht (Extra-Seiten) Nach oben Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)
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