|
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 28.7. Ergebnisse Nürnberg (5./6.7.) Ergebnisse Nienhagen (5./6.7.) Ergebnisse Schweinfurt (11.-13.7.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zur Übersicht (Extra-Seiten) Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Presseinformation vom 3. Juli 2008 (Von Manfred Scholz) Tschirch will sich für Peking qualifizieren Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg Leichtathletik. 1328 Leichtathleten starten am Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg. Bei den Wettkämpfen geht es um 44 nationale Titel (in je 20 Wettbewerben der Frauen und der Männer sowie vier Jugendstaffeln) und für die Besten um die Qualifikation zur Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen, die fünf Wochen später in der chinesisch- en Hauptstadt Peking beginnen. Mit dabei auch die Top-Sprinterinnen Cathleen Tschirch, Jala Gangnus, Nina Giebel und Nicole Marahrens von der LG Weserberg- land, die in der 4x100 Meterstaffel der Frauen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen wollen, aber auf starke Konkurrenz aus Lever kusen, Wattenscheidt und Mainz treffen. Trainer Scharf glaubt, obwohl nicht alle richtig fit sind, an einen Treppchenplatz. In den Einzeldisziplinen wird Tschirch auf Grund einer Fußverletzung, wegen der sie sich in den letzten vierzehn Tagen aus dem Wett- kampfgeschehen zurückhielt, wahrscheinlich nur über 100 Meter an den Start gehen. Die Vize-Meisterin aus dem Vorjahr will sich mit einer Platzierung unter den ersten Drei, den Platz in der deutschen 4x100 Meterstaffel für Peking sichern. Auf den Start über 200 Meter wird sie wohl auf Empfehlung des Bundestrainers Thomas Kremer verzichten, da sie Kurvenläufe vermeiden soll. Die Entscheidung fällt allerdings erst nach den Rennen über 100 Meter und in der Staffel. Vorsichtshalber hat Trainer Scharf auch die Staffel so umgestellt, dass Tschirch, eigentlich die beste deutsche Kurvenläuferin, nun die Gegengerade läuft. Über 100 Meter ist auch Nina Giebel am Start. Über 200 Meter ist sie ebenfalls zusammen mit Jala Gangnus und Nicole Marahrens qualifiziert. Marahrens, die die Qualifikation über 400 Meter in der Tasche hat, hofft auf eine Endlaufteilnahme über die Stadionrunde. Mit dabei ist auch die 4x400 Meter-Staffel der männlichen A-Jugend mit Gunnar Barke, Felix Hohlweck, Tobias Götze und Etienne Diatta, die ihre Zeit von den Landesmeisterschaften verbessern soll. Eine Zeit um 10,70 Sekunden im 100 Meter-Sprint erwartet Scharf von Johannes Grossner, dem einzigen LG-Starter bei den Männern.
WESER KURIER vom 4. Juli 2008 Nytra und Tilgner sind die Gejagten Bremer Starterinnen bei der DM in der Favoritenrolle Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Vorsicht ist im Sport immer angebracht. Vor allem dann, wenn vordere Platzierungen oder gar Titel auf dem Papier pro- grammiert scheinen. Dies gilt auch bei den am Sonnabend und Sonntag im easyCredit-Stadion von Nürnberg stattfindenden Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften für Bremens Starter Carolin Nytra, Jonna Tilgner und Stephanie Thumann (alle Bremer LT/TuS Komet Arsten). Nach der Absage von Vize-Europameisterin Kirsten Bolm muss Carolin Nytra über die 100 Meter Hürden als klare Favoritin ange- sehen werden. Doch die Titelverteidigerin hat Respekt vor ihren Konkurrentinnen Nadine Hildebrand (LAZ Salamander Kornwest- heim), Annette Funck (Hannover 96) und Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer Leverkusen), die in diesem Jahr alle bereits persönliche Bestleistung gelaufen sind. "Es gibt keine Disziplin, in der man mehr Fehler machen kann als über die Hürden. Schon einer könnte reichen, um das Rennen völlig offen zu gestalten. In diesem Jahr bin ich erstmals die Gejagte, und ich hoffe, dass ich den Mädels davonlaufen und erneut eine Zeit unter 13 Sekunden anbieten kann", warnt die bereits für die Olympischen Spiele in Peking quali- fizierte Bremerin jedoch vor einem Selbstgänger. Über 400 Meter Hürden geht Jonna Tilgner ebenfalls als deutsche Jahresbeste an den Start. "Natürlich würde ich nach meinem Jugendtitel 2001 und dem Sieg bei den Junioren 2006 jetzt auch gerne einmal einen Titel bei den Erwachsenen holen, aber meine Hauptkonkurrentin Tina Kron aus Saarbrücken war im vergangenen Jahr vor den Deutschen auch noch nicht unter 56 Sekunden gelaufen und hat dann in Erfurt mit 55,51 Sekunden die WM-Norm geknackt", erinnert sich Jonna Tilgner an 2007, als sie Dritte wurde. "Vielleicht laufen wir ja am Sonntag auch beide noch zur Olympianorm", fügt die Psychologiestudentin mit einem Augen- zwinkern hinzu. Mit zu den potenziellen Medaillenanwärterinnen muss in jedem Fall Claudia Marx (Erfurter LAC) gezählt werden. Die Europameisterschafts-Vierte von Göteborg 2006 konnte in diesem Jahr verletzungsbedingt allerdings noch kein Rennen absol- vieren. Dritte Bremer Starterin bei den Deutschen Meisterschaften ist Stephanie Thumann, die in diesem Jahr mit 11,61 Sekunden über 100 Meter bereits eine persönliche Bestleistung aufgestellt hat, mit der sie in Deutschland aktuell an neunter Stelle liegt. Bis zum vierten Platz ist es dabei weniger als eine Zehntelsekunde. Wenn es optimal läuft, kann die DM-Vierte über 200 Meter in der Halle diesmal in den Endlauf der besten Acht vordringen.
WESER KURIER vom 6. Juli 2008 Einmal gesiegt, zweimal gefreut Carolin Nytra wird Deutsche Meisterin im Hürdensprint - ihr Freund im Weitsprung Von unserem Redakteur Olaf Dorow Nürnberg. Das konnte nichts werden. Carolin Nytra fühlte hier ein Zipperlein und dort und dort auch. Die Beine waren wie Blei. Sie wollte am liebsten losheulen. Dann hockte sie sich in den Startblock, rannte beinahe Bestzeit und wurde Deutsche Meisterin über 100 Meter Hürden. Zwischen sie und die Zweitbeste hätte locker ein Fahrrad gepasst. Ihr Trainer Jens Ellrott fand, "dass das einer der schwierigsten Läufe ihrer Karriere" war. Dabei goss es weder aus Kübeln noch stürmte es im Nürnberger Stadion so, dass die Hürden drohten wegzufliegen. Es wehte kaum ein Lüftchen und die Bahn war schön trocken. Der besondere Schwierigkeitsgrad kam von der klaren Favoritenstellung der 23-jährigen Sprinterin vom Bremer LT. So etwas war ihr eigentlich noch nie widerfahren, auch nicht im letzten Jahr. Da fehlte bei den Deutschen Meisterschaften wie auch diesmal Kirsten Bolm, aber da erwartete niemand Nytras Sieg. Sie wurde mit 13,24 Sekunden Überraschungsmeisterin. Diesmal schaffte sie 12,87 Sekunden. Die Steigerung darf man als Quantensprung bezeichnen. Ein jeder hatte sie vorn erwartet. Das kann ein ganz schöner Rucksack sein und kommt, rein psychologisch betrachtet, dem Weg eines Kickers zum entscheidenden Elfmeter recht nahe. Carolin Nytra hat dann sicher verwandelt - und dabei zwar nicht die Außenwelt, aber doch sich selbst überrascht. Dass sie bei all der Anspannung so schnell unterwegs war, "damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet". Sie ist glücklich und stolz. In Peking wird das viel einfacher. Sie war ja schon für Olympia qualifiziert, und jetzt kann sie dort als "Jägerin" auftreten, so nennt sie es. "Ich häng’ mich einfach an die anderen dran", sagt sie. Ihr Trainer traut ihr zu, dass sie das Halbfinale erreicht. Vielleicht hat zum guten Gelingen in Nürnberg auch beigetragen, was unmittelbar vor dem Hürdenfinale an der Weitsprunggrube geschah. Ihr Freund Sebastian Bayer von Bayer Leverkusen landete bei 8,15 Meter und wurde seinerseits auch Deutscher Meister. Jetzt fahren beide gemeinsam nach Peking. Heute könnte in Nürnberg eine zweite Bremerin zur Deutschen Meisterin gekürt werden. Um 13.50 Uhr tritt Jonna Tilgner zum Finale über 400 Meter Hürden an. Ihren Vorlauf hatte sie gestern mit weitem Vorsprung in 56,33 Sekunden gewonnen. Allerdings liegt die Olympia-Norm in dieser Disziplin bei 55,35 Sekunden. Der mentale Rucksack wiegt bei Jonna Tilgner ähnlich schwer wie bei Carolin Nytra, auch sie geht als Favoritin an den Start. Da könnte sich ganz gut auswirken, dass sie sich mit mentalen Ruck- säcken auskennen müsste. Jonna Tilgner studiert Psychologie.
Presseinformation vom 6. Juli 2008 (Von Manfred Scholz) LG-Frauen mit Landesbestzeit zum DM-Titel Cathleen Tschirch löst Olympia-Ticket Leichtathletik. Um 19.38 Uhr war am Samstag Abend in Nürnberg bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten die Sensation perfekt. Die 4x100 Meterstaffel der LG Weserbergland-Frauen hatte die “Operation Titelverteidigung” erfolgreich mit dem deutschen Meistertitel abgeschlossen. Eine Stunde zuvor hatte Cathleen Tschirch im Finale über 100 Meter mit dem zweiten Platz in 11,45 Sekunden (Saisonbestleistung) das Ticket für die Olympischen Spiele in Peking gelöst. Nina Giebel, Cathleen Tschirch, Jala Gangnus und Nicole Marahrens hatten in einem starken Rennen in 44,28 Sekunden den TV Wattenscheidt (44,63 Sekunden) und den LAC Quelle Fürth/München auf die Plätze verwiesen. Dabei lief das Gold-Quartett noch nebenbei einen neuen Landesre- kord heraus. Viele Fragezeichen hatte es im Vorfeld der Meisterschaften um das LG-Team gegeben, denn nicht nur Nina Giebel und Jala Gangnus kamen in der Olympia-Saison schwer in Tritt, Cathleen Tschirch musste vor den Meisterschaften wegen einer Fußverletzung pausieren und Nicole Marahrens zog sich in ihrem Vorlauf über 400 Meter eine Verletzung zu, die bis kurz vor dem Staffelrennen, ihren Start und damit die Titelverteidigung in Zweifel zogen. Nach Startläuferin Nina Giebel, hatte Trainerfuchs Werner Scharf diesmal Cathleen Tschirch auf der Gegengeraden aufgeboten, um die Belastung gering zu halten. Tschirch lief ein fantastisches Rennen gegen Verena Sailer von LAC Quelle Fürth und Katja Börner vom Team aus Magdeburg und Halle, übergab den Stab sicher an Jala Gangnus, die auch keinen Meter preisgab und Nicole Marahrens nach einem perfekten Wechsel mit einem kleinen Vorsprung auf die Zielgerade schickte. Der Vorsprung verlieh Nicole Marahrens Flügel und die Kräfte, die man braucht, um den Staffelstab sicher ins Ziel zu bringen und das trotz Problemen in der Wade. ”Bei Staffelrennen wachsen wir immer über uns hinaus”, kommentierte Marahrens glücklich im Ziel. Über 100 Meter hatte Tschirch nach einem sicheren Sieg im 100 Meter-Vorlauf in 11,47 Sekunden das Finale erreicht. Nach einem mäßigen Start im Finale zündete sie dann ihren Turbo und kam in einem packenden Finish auf Platz Zwei in 11,45 Sekunden hinter ihrer Freundin und Nationalmannschafts-Kollegin Verena Sailer (LAC Quelle Fürth/München), die mit 11,28 Sekunden eine deutsche Jahresbestzeit lief, ins Ziel. Platz Drei ging in 11,48 Sekunden an Anne Möllinger von der MTG Mannheim. “Nach den Problemen im Vorfeld bin ich mit der Platzierung und der Zeit sehr zufrieden und freue mich jetzt auf Peking”, sagte Tschirch nach dem Rennen, denn der Bundestrainer Krämer hatte LG-Trainer Scharf signalisiert: “Tschirch ist dabei”. Glücklich war auch der Trainer, der im Vorfeld wieder den Ball schön flach gehalten hatte: “Priorität hatte für uns das Erreichen der Olympia-Qualifikation durch Cathleen Tschirch, dass die Staffel diese tolle Zeit läuft und nun zum dritten mal Deutscher Meister wird, habe ich im Stillen gehofft. Alle Vier sind über sich hinausgewachsen”. Auf den Start über 200 Meter verzichtete Tschirch am zweiten Tag, um den Fuß zu schonen und kein Risiko einzugehen, da sie auch als Titelverteidigerin keine Chance hatte, die Norm von 22,70 Sekunden zu erreichen. Nina Giebel schied in ihrem Vorlauf über 100 Meter in 12,25 Sekunden aus, ebenso wie Johannes Grossner, der sich bei den Männern in seinem Vorlauf auf 10,76 Sekunden verbesserte. Die 4x400 Meter-Staffel der A-Jugend, die in der Besetzung Gunnar Barke, Felix Hohlweck, Tobias Götze und Etienne Diatta antrat, wurde in ihrem Vorlauf in neuer Bestzeit von 3:22,64 Minuten Fünfte und belegte in der Endabrechnung einen guten zwölften Platz Rang unter 49 angetretenen Staffeln. Gangnus und Giebel über 200 Meter ausgeschieden Im dritten Vorlauf der Frauen über 200 Meter schieden Jala Gangnus und Nina Giebel von der LG Weserbergland als Dritte und Fünfte aus. Gangnus lief in 24,22 Sekunden Saisonbestleistung und Giebel kam nach 24,62 Sekunden ins Ziel.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 7. Juli 2008 Herms scheitert bei Norm-Jagd mit halbherzig vereinten Kräften 800-Meter-Silber hinter Schembera / Ludolf holt noch Bronze nach Braunschweig Von Ute Berndt Nürnberg. Spätestens als sich just zum 800-Meter-Finale ein Gewitter über dem Stadion entlud, war den Beteiligten klar: Olympia in Peking wird in dieser Disziplin ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen. Der Braunschweiger René Herms und sein Leidensgenosse Robin Schembera aus Leverkusen hatten im Wolkenbruch keine Chance auf eine gute Zeit, zumal sie wegen eines Ausfalls der Zeitmessung zuvor ellenlange Warteschleifen auf die Tartanbahn traben mussten und durchnässt kalt wurden. So ging es "nur" noch um den deutschen Meistertitel, und wie in der Halle musste Routinier Herms dem jüngeren Rivalen im End- spurt den Vortritt lassen. In einem Bummelrennen hatte der Braunschweiger nach 400 Metern die Initiative ergriffen, um es nicht auf den Sprint ankommen zu lassen, doch er konnte den 20-Jährigen nicht entscheidend abschütteln. "Fast hätt’s ja gereicht", war er nach dem Rennen aber trotz allem mit sich im Reinen. Am Vortag hatten sich die beiden Konkurrenten notgedrungen zusammengetan, um gemeinsam im Vorlauf die Norm zu erfüllen. Der DLV hatte, wie schon zuvor in Biberach, wo beide sich der Peking-Vorgabe 1:45,50 mit Zeiten unter 1:46 Minuten angenähert hatten, den Dortmunder Steffen Co als Tempomacher verpflichtet. Doch so richtig professionell lief die konzertierte Aktion dann doch nicht ab. Weil sich Herms und Schembera über die Positionen hinter Co nicht einigen konnten, losten sie - allerdings erst 45 Minuten vor dem Start. Herms gewann, Schembera sah seinen Laufplan kurzfristig über den Haufen geworfen und machte 150 Meter vor dem Ziel schlapp. Herms siegte, konnte sich mit 1:46,79 aber innerlich schon von seiner zweiten Olympia-Teilnahme nach 2004 verabschieden. Denn Kooperationen im Finale sind undenkbar, wie sein Braunschweiger LG-Kollege Sören Ludolf be- tonte, der gestern mit einem starken Endspurt gegen Ex-Olympiasieger Nils Schumann überraschend Bronze holte. Das eigentliche Problem der deutschen 800-Meter-Spezialisten lag aber nicht in Nürnberg. Sie empfinden die deutsche Olympia- Norm als zu streng. Die Vorgabe des internationalen Leichtathletik-Verbandes (1:46) hätten beide erfüllt. "Bei anderen Athleten gibt es doch auch eine B-Norm - warum bei uns nicht", fragt Schembera. Und Herms, der den Zeitraum der Olympia-Qualifikation wegen der langfristig aufzubauenden Form als zu knapp empfindet, verdeutlicht das Problem: "Die Werfer haben bei jedem Wett- kampf sechs Versuche, aber wir sollen in sieben Wochen Saison bis zur DM zwei so hochkarätige Rennen finden, dass solche Topzeiten möglich sind."Das sei schon deshalb schwer, weil die Deutschen kaum zu internationalen Meetings eingeladen würden. Er werde die Normzeit diese Saison schon noch laufen, kündigt er an - halb zuversichtlich, halb trotzig.
WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 7. Juli 2008 Der Olympia-Traum ist für Stolz geplatzt VfL-Weitspringer muss bei Deutschen Meisterschaften passen (api). Der Traum von Olympia ist für Christoph Stolz geplatzt! Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg hatte der Weitspringer des VfL Wolfsburg am Samstag die letzte Chance, das Ticket für Peking zu lösen. Doch der Wettkampf war für ihn schon beendet, bevor er begonnen hatte. Eine Zerrung im Beinbeuger brach beim Aufwärmen wieder auf und zwang Stolz zur Aufgabe. So viel hatte er sich vorgenommen, seine Form bei den Hanauerland-Spielen mit dem Siegsprung auf 8,09 Meter vor zwei Wochen eindrucksvoll unterstrichen. Die Zerrung, die er sich dabei zugezogen hatte, wurde ihm nun jedoch zum Verhängnis. Dabei schien zunächst alles nach Plan zu laufen. “Aufwärmen, Dehnen, lockeres Laufen - das ging ohne Probleme”, so Stolz. Doch beim ersten Anlauf unter Vollbelastung kam schon nach wenigen Schritten das Zwicken im Bein zurück, das die harte Arbeit der vergangenen Monate jäh zunichte machte. “Die Enttäuschung ist natürlich groß”, so Stolz gestern ohne Umschweife. Verständlich: Es wäre die letzte Gelegenheit gewesen, die A-Norm von 8,20 Meter zu knacken. Die erreichte zwar auch der spätere Sieger Sebastian Bayer nicht. Trotzdem startet der Leverkusener als einziger Deutscher Weitspringer bei Olympia. Weil er immerhin die B-Norm von 8,05 m in dieser Saison wie gefordert zweimal gesprungen ist (Stolz nur einmal). Und: Weil er Samstag mit 8,16 Meter Jahresbest- weite sprang. Somit überflügelte er auch den favorisierten Nils Winter, der die B-Norm sogar viermal vorweisen konnte. Stolz: “Es gab also auch noch andere, die enttäuscht waren.” Olympia muss sich der VfLer nun wohl oder übel im Fernsehen anschauen. “Ich werde jetzt erstmal die Verletzung in Ruhe auskurieren”, so der 28-Jährige. Sein nächstes großes Ziel hat er dennoch schon vor Augen: “Die WM 2009 in Berlin!”
WALSRODER ZEITUNG vom 7. Juli 2008 Unterarmbruch: Annette Funck unter Schock Walsrode. “Ich stehe noch immer unter Schock und habe große Schmerzen. Das ist alles nicht zu fassen...”, erklärte gestern Nachmittag Annette Funck am Telefon gegenüber der Walsroder Zeitung. Denn statt einer Erfolgsmeldung über eine gewonnene Medaille über 100 Meter Hürden bei der Deutsche Meisterschaft in Nürnberg musste sie über einen gebrochenen Arm berichten. Was war passiert? Die 30-jährige Walsroderin hatte am Sonnabend ihren Vorlauf in 13,31 sec. locker gewonnen und war die viert- beste Zeit aller Starterinnen gelaufen. Ganz klar, dass die Grundschullehrerin damit auf Medaillenkurs war. “Platz zwei bis fünf war drin”, meine Ehemann und Trainer Andre Funck. Doch beim Aufwärmen vor dem Endlauf, der am Sonnabend um 18 Uhr stattfand nahm das Unheil seinen Lauf. “Wir waren bereits in den Call-Room gerufen worden, wo 30 Minuten vor dem Start alles noch einmal überprüft wird. Im Aufwärmbe- reich stand eine Hürde, über die ich mal eben locker springen wollte”, berichtet Annette Funck. Sie blieb an dem Hindernis aber hängen und fiel unglücklich auf den Arm. “Der Unterarm stand im 90-Grad-Winkel ab. Elle und Speiche waren gebrochen”, so Andre Funck. In der Nacht zu Sonntag wurde die Zwillingsmutter operiert und muss noch mindestens bis Dienstag im Kranken- haus bleiben. Der Sport tritt angesichts dieses Unglücks in den Hintergrund: Es siegte Carolin Nytra aus Bremen in 12,87 sec. vor Nadine Hildebrand (13,08) und Anne-Kathrin Elbe (13,12).
WESER KURIER vom 7. Juli 2008 Mit Bestzeit zum Titel Die Bremerin Jonna Tilgner ist auf den Punkt topfit und wird Deutsche Meisterin über 400 m Hürden Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Nürnberg. "Wenn wir nicht mit zwei Titeln nach Hause kommen, haben wir ein Erklärungsproblem", befürchtete Trainer Jens Ellrott angesichts der Favoritenstellung seiner Athletinnen im Vorfeld der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg. Jonna Tilgner hat ihrem Trainer mit einem souveränen Sieg über 400 Meter Hürden am zweiten Tag der DM dieses Problem erspart. Die Läuferin vom Bremer LT/TuS Komet Arsten schaffte damit Gleiches wie schon ihre Vereinskameradin Carolin Nytra über 100 Meter Hürden. Auch Jonna Tilgner lief stark. "Jens hat noch nie einen 55er-Lauf von mir gesehen, also haben wir gesagt, es sei jetzt mal an der Zeit", sagte sie scherzhaft. 55,73 Sekunden bedeuteten persönliche Bestzeit und ein Riesenvorsprung vor der Zweiten, Tina Kron aus Saarbrücken (57,11 Sekunden). "Es war sicher der optimale Lauf der bisherigen Saison. Ich habe über den Hürden wenig verloren und konnte auch über den be- rühmten toten Punkt hinaus noch was tun", analysierte Jonna Tilgner, während sie von ihrer Konkurrentin hörte, dass diese zur Hälfte der Strecke ein Stolperer aus dem Rhythmus gebracht hatte. Aber auch so wäre Jonna Tilgner, die auf den Punkt topfit war, gestern nicht zu schlagen gewesen. Die Aufregung vor dem großen Auftritt legte sich pünktlich im Call-Room des easy-Credit- Stadions. "Da hatte ich dann kein flaues Gefühl mehr im Magen, und das war auch gut so", berichtete Jonna Tilgner, während es ihrem Trainer Jens Ellrott ganz anders ging: "Ich selbst war noch nie so nervös vor einem Rennen. Aber genau so wie Carolin Nytra wusste Jonna ganz souverän mit ihrer Favoritenrolle umzugehen. Sie wollte hier gewinnen, wollte Bestzeit laufen und hat das in sympathischer Art und Weise einfach gemacht." Wenn überhaupt etwas an diesem aus Bremer Leichtathletik-Sicht perfekten Wochenende gefehlt hat, war dies die Einzelnorm für die Olympischen Spiele in Peking von 55,35 Sekunden. Dennoch wird Jonna Tilgner ihre Klubkameradin Carolin Nytra wohl nach China begleiten. Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat die Europacup-Staffel über 4x400 Meter mit Jonna Tilgner an der Spitze dem DOSB vorgeschlagen, der gibt seine nächste Nominierung aber erst am 15. Juli bekannt. Eine quälend lange Zeit für die Bremerin? "Nein, wir sind dieses Jahr die achtbeste Staffel in der Welt und im Durchschnitt der letzten beiden Jahre Elfte. 16 Staffeln sind qualifiziert. Außerdem geht es am Freitag schon gemeinsam ins Trainingslager, und das würde ja keinen Sinn machen, wenn man hinterher wieder anders entscheidet", sagt Jonna Tilgner. Sie plant jetzt fest für das Abenteuer Peking.
Presseinformation vom 7. Juli 2008 (Von Manfred Schoz) Deborah Brodersen und Marie Holzschuh überlegen Landesmeisterin im Siebenkampf Neuer Landesrekord für die Mannschaft / Timon Nasse überlegener Sieger im Blockmehrkampf Leichtathletik. Deborah Brodersen, Marie Holzschuh und Timon Nasse sorgten mit ihren überlegenen Siegen bei den Landes- meisterschaften im Siebenkampf und Blockwettkampf in Nienhagen für die Dominanz der LG-Athleten in Niedersachsen. Deborah Brodersen legte den Grundstein für ihren Sieg und der Verbesserung ihres eigenen Landesrekordes auf 3945 Punkte mit einem guten ersten Wettkampftag. Über die 80 Meter Hürden lief sie 12,02 Sekunden, sprang gute 1,72 Meter hoch, stieß die Kugel auf 11,82 Meter und lief die 100 Meter in 13,05 Sekunden. “Der zweite Wettkampftag war dann nicht so prall”, bilanzierte Trainer Toni Ruscheinsky, der mit dem 800 Meterlauf in 2:26,91 Minuten, dem Speerwurf mit 34,42 Meter noch zufrieden war, aber im Weit- sprung mehr als 5,03 Meter erwartet hatte. Das trübte allerdings nicht die Freude der Hamelner, denn die ebenfalls 15-jährige Monja Hahn wurde mit guten Leistungen und 3499 Punkte Dritte und bestätigte mit dieser Leistung ihre Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Ebenfalls mit einem tollen Wettkampf wurde die 14-jährige Marie Holzschuh Landesmeisterin. Bis zur sechsten Disziplin, dem Speerwurf, lag sie auf Rang zwei hinter Lena Schielke vom TuS Lachendorf. Durch einen starken Auftritt im abschließenden 800 Meterlauf in 2:27,63 Mi- nuten siegte sie mit 3416 Punkten überlegen. Für Brodersen, Hahn und Holzschuh bedeuteten die erreichten von 10 810 Punkte einen neuen Landesrekord, den sie um 380 Punkte verbesserten. Julia Nowikow erreichte mit überraschend guten Leistungen den 12. Platz bei den 15-Jährigen. “Mit dem Mannschaftsergebnis sehe ich für die Drei berechtigte Hoffnungen auf einen Treppchen- platz beiden Deutschen Meisterschaften”, freute sich Ruscheinsky über das erfolgreiche Wochenende. Starke Leistungen attestierte Trainer Ulrich Janning seinen 14- und 15-jährigen Jungs, dem Landesmeister Timon Nasse und dem Vizemeister Tim Rothmann, im fünf Disziplinen umfassenden Blockwettkampf. Mit fünf Bestleistungen und Siegen in allen Diszi- plinen, 12,96 Sekunden im 100 Meter-Sprint, 12,87 Sekunden über die 80 Meter-Hürden, 5,35 Meter im Weitsprung, starken 59 Metern im Ballwurf und 6:46,25 Minuten über 2000 Meter siegte er überlegen mit 2524 Punkten vor der Konkurrenz aus Bremen und Celle. Ebenfalls mit Bestleistungen im Hürdenlauf (12,92 Sekunden), Kugelstoßen (12,21 Meter) und Diskuswurf (33,38 Meter) zeigte Tim Rothmann Topleistungen, verfehlte aber mit 14 Punkten Rückstand auf Lennart Carstens vom TSV Kirchlinteln den Titel ganz knapp. Pech hatte Alexander Webner, der sich auf Platz Zwei liegend, beim Weitsprung verletzte und aufgeben musste.
Presseinformation vom 7. Juli 2008 (Von Markus Steinbrück) Nina-Lisanne Lüllau sprintet zum Landesvizetitel Winsen/Meckelfeld. Unerwartet belegte die erst zwölfjährige Nina-Lisanne Lüllau von der LG Nordheide bei den niedersächsisch- en Mehrkampf-Meisterschaften in Nienhagen bei Celle den zweiten Platz im Blockwettkampf Wurf der Schülerinnen W14. Obwohl die 1995 geborene Lüllau aus Pattensen noch ein Jahr zu jung ist, musste sie sich im zwölfköpfigen Starterfeld der 14-Jährigen nur der überragenden Lara Altmann (LG Göttingen/2478 Punkte) beugen. Vizemeisterin Lüllau sammelte die meisten ihrer 2253 Punkte über 100 Meter (13,58 Sek.) und im 80-Meter-Hürden-Lauf (13,41 sek.). So konnte sie die stark aufkommenden Haika Laube (Wehdel) und Farina Finke (Wennigsen) mit 14 bzw. 20 Zählern Vorsprung auf Distanz halten. Die beste von vier Starterinnen des LAC Meckelfeld war Fenja Flormann als Achte im Block Wurf der 15-jährigen Schülerinnen. Das Sprinttalent aus Seevetal kam auf 2310 Punkte und hatte seine stärksten Szenen in den schnellen Disziplinen 100 Meter (13,14 sek.) und 80-Meter-Hürden (12,58 sek.). Den siebten Platz auf Landesebene erreichte die Mehrkampf-Mannschaft der LG Nordheide. Nina-Lisanne Lüllau, Henrietta Meyer-Ranke, Jasmin Metzmacher, Larissa Schuchart und Anja Bäätger trugen 10.555 Punkte bei den A-Schülerinnnen zusammen.
NORDWEST ZEITUNG vom 7. Juli 2008 Kuhlen stürmt auf Platz sechs Garrel/Nürnberg. Andreas Kuhlen hat sich endgültig in die deutsche Spitze katapultiert. Der für die LG Braunschweig startende Falkenberger Leichtathlet belegte bei den deutschen Meisterschaften am Sonntag in Nürnberg Platz sechs über die 800 Meter. Kuhlen kam nach 1:53,04 Minuten ins Ziel. Deutscher Meister wurde Robin Schembera (Bayer Leverkusen) in 1:51,47 Minuten. Kuhlen hatte das Finale der acht besten Läufer als Dritter seines Vorlaufs in der Zeit von 1:51,12 Minuten erreicht. Weniger gut lief es für die für die LG Hannover startende Elstenerin Lisa Seeger, die in ihrem Vorlauf über 800 Meter aussteigen musste.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 8. Juli 2008 "Ein großer Tag fürs Laufteam" Trainer Bröger bejubelt zwei Medaillen seiner Meisterschafts-Starter / Kuhlen bremst Schumann für Ludolf aus Von Ute Berndt Mit mindestens Silber für René Herms war ja zu rechnen, doch die Bronzemedaille für Sören Ludolph riss Bernd Bröger in Nürn berg zu Jubelarien hin. "Unglaublich, das ist der allergrößte Hammer", freute sich der LG-Trainer über den unerwarteten 800-m-Er- folg. Dabei war der beherzte Lauf des 20-Jährigen Ludolf, im Endspurt vorbei an Ex-Olympiasieger Nils Schumann, zu seinem ersten Edelmetall in der Männerklasse nur das i-Tüpfelchen auf die starken Leistungen der Braunschweiger Mittelstreckler bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathleten. "Ein großer Tag fürs Laufteam", frohlockte Bröger, auch weil alle vier seiner ge- starteten Schützlinge die Endläufe erreicht hatten. Und das bedeutete, dass das achtköpfige 800-Meter-Finalfeld sensationell mit drei Braunschweigern bestückt war. Herms (MTV) und Ludolf (Eintracht) hatten ihre Vorläufe gewonnen, Andreas Kuhlen (Eintracht), der bei der Hallen-Meisterschaft als Neunter so knapp gescheitert war, kam als Dritter seines Rennens mit der achtbesten Zeit weiter (1:51,12 Minuten). Es war sein erstes Finale, das er sogar als guter Sechster beendete (1:53,04). Letztlich dürfte er auch Anteil am Bronzegewinn seines Kollegen Ludolf (1:52,12) gehabt haben. Denn rund 250 Meter vor dem Ziel bremste Kuhlen Nils Schumann aus. "Nils wollte raus auf die Außen- bahn, aber er kommt eben nicht einfach raus, wenn er das will", meinte der 24-jährige Braunschweiger. Die kleine Schubserei, in die auch Ludolf und andere verstrickt waren, brachte Schumann so in Rage, dass er im Zielbereich rumschrie und später nicht zur Siegerehrung kam. Der Sensationssieger von Sydney war in jener Szene kurz ins Straucheln und aus dem Rhythmus gekommen. Gut möglich, dass es Ludolf deshalb schaffte, auf der Zielgeraden den Erfurter anzugreifen und zu übersprinten. "Ich habe gesehen, dass eine Medaille möglich ist, habe mich auf den letzten 100 Metern wirklich gut gefühlt und bin einfach gerannt", beschrieb er die entscheidenden Sekunden. Der LG-Youngster, der in der ersten Runde in strömendem Regen sogar Führungsarbeit geleistet hatte, war vor allem stolz, dass er einschließlich des Vorlaufs (1:50,90) erstmals zwei starke Rennen hintereinander absolviert hatte. "Sören hat sein unheimliches Potenzial aufgezeigt und inzwischen auch genügend taktisches Geschick und Gespür", lobte Bröger. Vierter im Bunde der LG-Athleten war Jonas Hamm (Eintracht), der nach seinem 1500-Meter-Vorlauf zweifelte, ob er den Sprung unter die Top-Zwölf geschafft hatte. "Alle Guten waren in einem Lauf", empörte er sich. Doch so reichte sein achter Platz (3:47,07) auch noch fürs Weiterkommen. Im Finale führte der Deutsch-Finne lange Zeit das Verfolgerfeld des Spitzenduos an, und wurde guter Siebter (3:46,16). "Ich bin ganz zufrieden, auch wenn hinten raus etwas Kraft fehlte", meinte er und will sich in den nächsten Wochen an der finnischen Olympia-Norm (3:39) versuchen.
HAMBURGER ABENDBLATT vom 8. Juli 2008 Dittmer verfehlt Endlauf knapp Leichtathletik Hürdensprinter des MTV Hanstedt wird Neunter Von Markus Steinbrück Hanstedt. Hürdensprinter Paul Dittmer vom MTV Hanstedt konnte seinen Vorjahreserfolg bei den 108. deutschen Leichtathletik- Meisterschaften in Nürnberg nicht wiederholen. Vor Jahresfrist wurde der Hanstedter in Erfurt sensationell deutscher Vizemeister über 110 Meter Hürden. Diesmal schied er unglücklich im ersten der drei Vorläufe aus. Mit 13,93 Sekunden war er damit bis auf die Hundertstelsekunde zeitgleich mit Martin Hoffmann (Köln), der jedoch im Fotofinish vor Dittmer lag. Schwacher Trost: Ob mit seiner aktuellen Zeit oder mit der Vorjahresleistung (13,86 Sekunden) wäre Dittmer im Endlauf diesmal nur Siebter geworden. Jetzt belegte der 21-Jährige in der Endabrechnung Rang neun. Deutscher Meister wurde der Titelverteidiger Thomas Blaschek (LAZ Leipzig), der mit seinen 13,52 Sekunden noch sieben Zehntelsekunden schneller war als 2007. Den dreifachen Leipziger Erfolg perfekt machten Alexander John (13,53 sek.) und Willi Mathiszik (13,63 sek.). Obwohl Dittmer sein Minimalziel - das Erreichen des Endlaufes - knapp verfehlte, hat der Sprinter des MTV Hanstedt die ihn aus- zeichnende Lockerheit auch im vergangenen halben Jahr nicht verloren. Dittmer verließ nach dem Abitur 2007 am Gymnasium Winsen erstmals das gewohnte Umfeld, um von Anfang Januar bis Mitte Juni im US-amerikanischen Moscow an der University of Idaho "General Studies" zu studieren. Studenten stellen sich darin einen Mix mehrerer Fächer zusammen, um ihren persönlichen Favoriten zu ermitteln. Dittmer wählte Theater, Film, Visual Communications und Ökologie, im kommenden Semester setzt er auf die Business-Schiene. Hinzu kam das Pflichtfach Mathematik. "In etwa auf dem Niveau der achten Klasse in Deutschland", zieht der blonde Sprinter einen Vergleich. Generell hat er keine großen Unterschiede ausgemacht: "Es sind halt andere Menschen, sonst ist es weitgehend gleich. Nur der Sport hat ein viel größeres Gewicht." Über den Sport hatte Dittmer auch das Stipendium für ein Studium in der 21 000-Einwohner-Stadt unweit der kanadischen Grenze und Pazifikküste erhalten. Und die Leichtathletik spielte eine wichtige Rolle während der sechs Monate. In den USA startet man nicht für einen Verein, sondern für seine Universität. Trainiert wurde Dittmer in Moscow von Wayne Phipps, der die kanadische Hürdensprinterin Angela Whyte 2007 ins WM-Finale geführt hatte. "Wir haben viel am Start und an der Armarbeit gearbeitet. Sonst war das Training eintöniger als in Deutschland", blickt Dittmer zurück. Langweilig wurde es ihm dennoch nicht, denn nur zwei Wochen nach Ende der Hallensaison ging es im Freien weiter. Dort standen Sportfeste und diverse Studenten-Meisterschaften an. In der Conference, einem Zusammenschluss von acht Universitäten, wurde er im ersten Studienjahr zum "Freshman of the year" in den Laufwettbewerben gekürt. Über 110-Meter-Hürden stand Dittmer als einziger Weißer 20 dunkelhäutigen Sprintern gegenüber und setzte sich dennoch durch. Bei den West Regionals in Kalifornien, dort treffen Athleten aus einem Einzugsgebiet ähnlich der Größe Deutschlands aufeinander, belegte er in 13,90 Sekunden den siebten Platz. Nur um drei Hundertstel verpasste er den Sprung zu den Nationals in Iowa, der Meisterschaft der 25 besten Hürden- sprinter Amerikas. "Im nächsten Jahr fallen 20 Leute raus, da sie ihr Studium beenden", beschreibt Dittmer seine Motivation, mindestens zwei Semester in Idaho dranzuhängen und 2009 den Sprung zu den Nationals zu schaffen.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 9. Juli 2008 Baumann und Künnen glänzen mit Bronze Löninger Mehrkämpfer überzeugen Löningen. In Nienhagen bei Celle trafen sich zuletzt die Schüler und Schülerinnen A, um die Landesmeister im Mehrkampf zu ermitteln. Die Athleten des VfL Löningen setzen ihre Erfolgsserie fort und kehrten mit immerhin drei Medallien zurück. Bronze gab es für Sarah Baumann und Hinnerk Künnen jeweils im Blockmehrkampf Lauf. Die Mehrkampf-Mannschaft der Schülerinnen A er- reichte zudem Silber und somit die Vizemeisterschaft. Am ersten Wettkampftag startete Sarah Baumann im Block Lauf. Beim Ballwerfen blieb sie mit 37,50 m deutlich hinter ihrer Best- leistung, doch dann folgte ihre Paradedisziplin - 80 m Hürden. Mit 12,05 Sekunden lief Sarah Baumann ein starkes Rennen und verbesserte ihren eigenen Kreisrekord um 5/100 Sekunden. Anschließend sprang die junge Löningerin 4,68 m weit und sprintete die 100 Meter in 13,21 Sekunden. Den abschließenden 2000-Meterlauf absolvierte sie in 8:05,97 Minuten. Insgesamt 2531 Punkte reichten zum guten dritten Platz in der Klasse W15. Großes Pech hatte Maria Hackstedt im Block Sprint/Sprung. Vor der letzten Disziplin steuerte sie noch die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften an. Doch beim Einwerfen für das abschließ- ende Speerwerfen verletzte sie sich an der Schulter. Die Sportlerin gab nicht auf, doch 22,93 Meter waren letztlich zu wenig. Mit 2593 Punkten verpasste sie die “Quali” um lediglich zwei (!) Zähler. In der Meisterschaftswertung belegte sie dennoch Rang fünf. Ihre besten Leistungen waren 13,04 Sekunden im 100 Metersprrint und 5,01 Meter im Weitsprung. Im Klassement der Schülerinnen W14 hatte der VfL drei Mehrkämpferinnen gemeldet. Als Beste platzierte sich Maren Schüler mit neuer Bestleistung von 2355 Punkten auf Platz sechs. 13,94 Sekunden über 100 Meter, 14,58 Sekunden über 80 Meter Hürden, 4,44 Meter im Weitsprung, 1,48 Meter im Hochsprung sowie 24,64 Meter im Speerwerfen waren ausnahmslos konstante Leistung- en und die Basis für die gute Platzierung. Annika Markus belegte mit 2.283 Punkten den elften Platz. Über 100 Meter verbesserte sie sich sich auf 13,47 Sekunden. Die Mannschaft komplettierte die B-Schülerin Lisa Wilken, die erstmals an einer Landesmeister- schaft teilnahm. Mit 2239 Punkten belegte Lisa gegen die durchweg ältere Konkurrenz den 15. Platz. Zugleich sammelte sie auch große Erfahrungen für das kommende Jahr, in dem sie dann sicherlich um die Medallien kämpfen kann. Die sehr ansprechenden Leistungen spiegeln sich auch im Mannschaftergebnis wider. Mit dem neuen Kreisrekord von insgesamt 11 981 Punkten belegten die VfL-Mädchen den zweiten Platz hinter dem SV Germania Helstorf. Andere Leichtathletik-Hochburgen wie Stade, Zeven, Osna- brück oder Göttingen wurden deutlich auf die weiteren Plätze verwiesen. Am zweiten Wettkampftag bestätigte Hinnerk Künnen bei den Schülern M15 im Block Lauf seine derzeitige Top-Form. Der aktuelle Landesvizemeister im Hochsprung verbesserte den Kreisrekord seines Vereinskameraden Jamil Akkad auf 2578 Punkte und ge- wann somit die Bronzemedallie. Lediglich zwei Zähler fehlten ihm am Ende für Silber. Nach einem schwachen Start im Ballwerfen (49,00 Meter) lief er über 80 Meter Hürden (12,21 Sekunden) und 100 Meter (12,23) jeweils persönliche Bestzeiten. Mit guten 5,54 Meter im Weitsprung sowie 6:53,38 Minuten über 2000 Meter komplettierte er seine starke Vorstellung. Bei Nicolaus Bamstedt lief es dagegen nicht so rund, doch er kämpfte sich immerhin tapfer durch den langen Wettkampftag. Mit 2442 Punkten erreichte er Platz sechs. Beide VfL-Jungen überboten mit ihren Leistungen die geforderte Punktzahl für die Deutschen Meisterschaften Anfang August in Rhede. Zusätzlich müssen sie in den nächsten Wochen die vom DLV geforderten 1000- oder 2000 Meterzeit nach- weisen - eine durchaus lösbare Aufgabe für beide Athleten.
PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 9. Juli 2008 LG-Achtkämpfer holen Gold Überaus erfolgreich kehrten die Leichtathleten der LG Peiner Land von den diesjährigen Niedersächsischen Mehrkampfmeister- schaften der Schüler und Schülerinnen aus Nienhagen bei Celle zurück. Ein Landesmeister- und vier Vizemeistertitel sprangen für die sechs Aktiven heraus. Aufgrund von Verletzungen konnten die Achtkämpfer Alexander Krause, Jonas Hoefer und Pavel Mokrys in den letzten Wochen nicht mit vollem Einsatz trainieren. Doch unter dem Motto “Gemeinsam sind wir stark” sind sie zum Acht- kampf angetreten. Mit insgesamt 13 persönlichen Bestleistungen haben sie Kampfgeist bewiesen. Mit ausgezeichneten 12 360 Punkten wurden sie überlegen Niedersächsischer Mannschaftsachtkampf-Meister. Alexander Krause belegte bei den 15-jährigen Schülern einen hervorragenden zweiten Platz mit 4 507 Punkten in Niedersachsen. Seine besten Leistungen erzielte er im Weitsprung mit 5,57m und im Kugelstoßen mit 13,40m. Am zweiten Tag übersprang er beim Stabhochsprung die Latte in 3,50m Höhe, warf den Speer auf eine Weite von 47,27m und lief die abschließenden 1000m in 3:04,16 Minuten. Jonas Hoefer steigerte seine Punktzahl um 343 auf 3878 Punkte und wurde damit Fünfter. Dabei hinterließ er den stärksten Eindruck mit 11,99 Sekunden im 80m-Hürdenlauf. Im Weitsprung steigerte er sich auf 5,46m und im Stabhochsprung überquerte er die Höhe von 2,70m. Pavel Mokrys ist noch ein Jahr jünger und startete bei den 14-jährigen Schülern. Pavel hatte seine besten Leistungen im Kugelstoßen mit 10,89m, im Hochsprung mit 1,64m, im Stabhochsprung mit übersprungenen 2,60m und im Speerwurf steigerte er sich auf 33,95m. 3 975 Punkte bedeuteten für ihn die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften und den Niedersächsischen Vizetitel. Hendrik Bollmann startete im Blockmehrkampf Wurf, M14. Mit 2 377 Punkten belegte er einen guten zweiten Platz und erreichte mit 30,58m im Diskuswerfen sein bestes Resultat. Die Ausnahme-Mittelstrecklerin Victoria Sack ging im Block Lauf an den Start. In der Klasse W15 erkämpfte sie sich mit drei persönlichen Bestleistungen und einer Punktzahl von 2 627 Silber. Dabei verbess- erte sie ihren Kreisrekord im 2000m-Lauf um 12 Sekunden auf 6:48,76 Minuten. Auch im 100m- (13,17 Sek.) und im 80m-Hürden- lauf (12,87 Sek.) trumpfte Victoria auf. Jennifer Limburg landete im Block Lauf, W14, auf Rang sechs mit 1921 Punkten. (rd)
WESER KURIER vom 9. Juli 2008 DM-Qualifikation als Zugabe Claas Walter wird Bremer M-15-Meister im Achtkampf Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Claas Walter von der LG Bremen-Nord und David Salzmann vom SV Werder holten erwartungsgemäß die Bremer Ge- samttitel bei den gemeinsamen Bremer und niedersächsischen Leichtathletik-Meisterschaften im Achtkampf und Blockmehrkampf in Nienhagen. Für M-15-Schüler Claas Walter bedeuteten die 4832 Punkte im Achtkampf auch die Pulverisierung des zwei Jahre alten Bremer Landesrekordes seines ehemaligen Vereinskameraden Michael Kass (4589). So ganz nebenbei erfüllte Claas Walter damit auch die Norm für die Deutschen Meisterschaften Anfang August in Rhede. Die Qualifikation hatte David Salzmann im Block- wettkampf Sprint/Sprung schon in der Tasche, dennoch legte sich der Werderaner noch einmal ins Zeug und ließ mit 2932 Punkten alle Niedersachsen hinter sich. Weitere DM-Qualifikationen sicherten sich bei der W 14 im Blockwettkampf Lauf die Nordbremerin Charlotte Schlund und in der M 14 ihr Vereinskamerad Erik Hoffmann, jeweils als Gesamtzweite. Erik Hoffmann fehlt jedoch zum Ticket für Rhede noch die Einzelzeit von 6:40 Minuten über 2000 Meter. Knapp die Norm verpasst hat der letztjährige DM-Teilnehmer Marcel Doege (LGN) im Block Sprint/Sprung, ihm fehlten trotz tollen 6,11 Metern im Weitsprung am Ende als Gesamtvierter 70 Punkte. Das Schüler-A- Mehrkampfteam der LG Bremen-Nord mit Erik Hoffmann, Marcel Doege, Fynn Luca Menke, Marvin Pfarr und Jannik Lorenz holte sich mit 12 143 Punkten den Gesamttitel in der Mannschaftswertung.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 9. Juli 2008 Landestitel für Janicke Wolpmann Leichtathletik: Niklas-Ole Fugel wird nach einem wahren Mehrkampfkrimi Vizemeister Von unserem Mitarbeiter Sven Hermann Nienhagen. Besser hätte es für die Nachwuchsleichtathleten des FTSV Jahn Brinkum bei den Landesmeisterschaften im Mehr- kampf der Schüler A (W/M 14/15) nicht laufen können. Auf der Sportanlage in Nienhagen war die Ausbeute der beiden Brinkumer Janicke Wolpmann (W 14) und Niklas-Ole Fugel (M 14), die nach der verletzungsbedingten Absage von Anna-Lena Freese (Führ- ende der NLV-Bestenliste im Block Sprint/Sprung) die einzigen FTSV-Starter waren, nahezu optimal. Nach großem Kampf sicherte sich Wolpmann ihren ersten Niedersachsenmeistertitel. Nach einer mäßigen Leistung im Ballwurf (32,50 Meter) und einer trotz neuer Bestzeit (14,03 Sekunden) laut ihres Trainers Frank Krüger eher durchwachsenen Leistung über die 80 Meter Hürden begann die beachtliche Aufholjagd der jungen Brinkumerin. Es folgten Siege über die 100 Meter (13,13 Sekunden) und im Weitsprung (4,63 Meter), womit sich Wolpmann an die Spitze des Feldes setzte. Ihr Kämpferherz zeigte sie im abschließenden 2000-Meter-Lauf (07:25,86 Minuten) und verbesserte dabei ihre persönliche Bestzeit um satte zehn Sekunden. Einen wahren Krimi lieferten sich der Brinkumer Niklas-Ole Fugel und Tim Cordes (LG Hanstedt) um den Gesamtsieg des Block- wettkampfes Sprint/Sprung der 14-jährigen Jungen. Bis zum Finale im Speerwurf lagen beide Sportler punktgleich auf dem ersten Rang. "Niklas zeigte dann jedoch Nerven und blieb mit 29 Metern weit unter seinen Möglichkeiten", bilanzierte Krüger, der sich je- doch auch mit dem Vizemeistertitel seines Schützlings sehr zufrieden zeigte. "Wir hatten bislang eine überragende Saison und können uns jetzt in Ruhe auf die am 9. und 10. August stattfindenden Deutschen Schülermeisterschaften in Rhede/Westfalen vor- bereiten", weist Krüger auf ein weiteres Highlight hin. Auch die Athleten des LC Hansa Stuhr lieferten in Nienhagen hervorragende Ergebnisse ab. In der Altersklasse W15 lieferte sich Hanna Hübner einen packenden Zweikampf mit ihrer Freundin Fenja Hublitz (TV Loxstedt). Nach Sprint, Hürden und Weitsprung lag Hübner noch knapp vor Hublitz, die sich mit einem deutlichen Erfolg beim Hochsprung jedoch an die Spitze setzte. Diese gab Hublitz auch in der abschließenden Disziplin Speerwurf nicht mehr ab. Mit Lorenz Heyne (M15) und Kevin Tandel (M14) brachte der LC Hansa Stuhr zwei weitere Athleten an den Start. Trotz großer Fortschritte im Weitsprung erreichte Tadel mit insgesamt 2227 Punkten lediglich Rang fünf. Schwächen im Diskuswurf und Hürdenlauf verhinderten hier eine bessere Platzierung. Heynes fünfter Platz mit 2588 Punkten ist aufgrund der erst wenigen absolvierten Trainingseinheiten mit seinem Coach Juraj Sivulka hoch einzuschätzen. Diese Punktzahl reicht in Verbindung mit einer Laufleistung über 1000, 2000 oder 3000 Meter zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Diese Laufleistung soll in den kommenden Wochen erreicht werden, um dann zur DM nach Rhede zu fahren.
OSTFRIIESEN ZEITUNG vom 9. Juli 2008 Holger de Vries ist Landes-Vizemeister Leichtathletik: Schüler des TV Norden überzeugte in Nienhagen im Block-Mehrkampf Lauf Nienhagen. In Nienhagen wurden die Landesmeisterschaften der Schüler in den Mehrkämpfen ausgetragen. Auf einer bestens ausgerüsteten Leichtathletikanlage wurde das umfangreiche Wettkampfprogramm im Sieben- und Achtkampf sowie in den Block- mehrkämpfen mit den Schwerpunkten Wurf, Sprint, Sprung und Lauf bestens organisiert. Mit Holger de Vries vom TV Norden und sechs Athleten des MTV Aurich war nur eine kleine Gruppe aus Ostfriesland beteiligt. Holger de Vries (M 15) wurde mit mehreren Bestleistungen wie im Vorjahr Landesvizemeister im Blockmehrkampf Lauf. Im 80-m-Hürden-Lauf erreichte er mit 11,68 Sekunden eine neue Bestleistung. Es folgten eine solide Ballwurf-Leistung von 57,50 m und eine neue Bestleistung im Weitsprung von 5,32 m. 12,98 Sekunden über 100 m bedeuteten zwar auch eine neue Bestmarke, warfen ihn allerdings um einige Plätze zurück. Mit Rang zwei über 2000 m in persönlicher Bestzeit von 6:25:49 Minuten sicherte er Rang zwei. Im Jahrgang M 14 belegten vom MTV Aurich Oliver Meene Rang sieben und der jüngere Richard Krull (M 13) Platz acht im Block Sprint/Sprung. Krull erzielte einen neuen Ostfrieslandrekord, den vorher Holger de Vries innehatte. Meene startete mit mäßigen 5,17 m im Weitsprung, Krull steigerte sich auf die neue Bestleistung von 4,82 m. Beide liefen ein beherztes Rennen über die 80-m- Hürden, wobei Richard (14,07) im gleichen Lauf knapp vor Oliver (14,51) das Ziel erreichte. Im Hochsprung meisterten beide 1,52m, was für Meene neue Bestleistung bedeutete. Auch seine 12,84 Sekunden über 100 m und die 13,24 Sekunden von Krull waren neue Bestmarken. Den abschließenden Speerwurf beendete Oliver Meene mit 31,32 m und Richard Krull mit 25,76 m. Sandra Ulferts (MTV Aurich - W 15) erreichte im Blockwettkampf Wurf Rang sieben. Mit guten läuferischen Leistungen (100 m in 13,79 Sekunden und 80-m-Hürden in 13,69) sowie Bestleistung im Weitsprung (4,69m) konnte sie zufrieden sein. Die Wurfleist- ungen Kugelstoßen (8,76 m) und Diskus (21,73 m) entsprachen jedoch nicht ganz ihren Möglichkeiten. Lea Knopf (W 15), Dritte der Landesbestenliste im Siebenkampf, war enttäuscht über Rang neun. Dabei war sie mit Bestleistung über 80-m-Hürden (13,02 Sekunden) gestartet. Im Hochsprung verlor sie mit 1,28 Meter aber sehr viele Punkte. Diesen Verlust konnte sie mit Bestleistung- en im Kugelstoßen (10,39m) und Diskuswurf (24,53m) nicht wieder aufholen, so dass es nicht für eine Spitzen-Platzierung reichte. Imke Tjards (W 15) und Alena Gerken (W 14) konnten allein mit ihren Laufqualitäten keinen vorderen Platz erringen. Beide kamen auf Rang 19. Ausschlaggebend dafür waren schwache Wurfleistungen.
STADER TAGEBLATT vom 9. Juli 2008 Mehrkampf: Vier Mal Bronze Finnja Zurek schafft Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Kreis Stade (st). Vier Bronzemedaillen gab es für die Kreisathleten bei den niedersächsischen Mehrkampfmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Nienhagen. Am ersten Wettkampftag erreichte zunächst Finnja Zurek (VfL Stade) in einem gleich- mäßig starken Blockwettkampf Sprint/Sprung mit neuer persönlicher Bestleistung von 2609 Punkten den dritten Platz der Einzel- wertung. Damit übertraf sie deutlich die Norm für die Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften, die im August in Rhede statt- finden. Mit seiner A-Schülerinnen Mannschaft, zu der neben Finnja Zurek auch Marit Schütte, Franziska Scholz, Svenja Meier und Johanna Kaiser zählten, kämpfte sich der VfL Stade trotz einiger verletzungsbedingter Einschränkungen noch auf den dritten Platz. 11 730 Punkte brachten die Mädchen als Saisonbestleistung zusammen. Marie von Holten wurde dazu noch Fünfte im Blockwett- kampf Wurf (W14). Auch die kurzfristig eingesprungene Ersatzwettkämpferin Johanna Böse schaffte mehrere Bestleistungen. Die Einzelmedaille am Sonntag ging an Nils Max vom TuS Harsesfeld im Blockwettkampf Sprint/Sprung M14. Er vertrat als ein- ziger männlicher Teilnehmer den Kreis Stade und steigerte sich auf gute 2518 Punkte. Die letzte Bronzemedaille ging dann an den TSV Wiepenkathen. Lorinn Hartseil, Mara Loock und Julia zum Felde hatten über zwei Tage den Siebenkampf absolviert. Mit einem ausgeglichenen Mannschaftsergebnis sammelten sie 9852 Punkte.
Presseinformation vom 10. Juli 2008 (Von Manfred Scholz) Vier LG-Athleten fahren zu den Deutschen Senioren-Meisterschaften Renate Behrens und Volker Peitzmeier als Favoriten am Start Leichtathletik. Mit drei Landestiteln über 100-, 200, und 400 Meter im Gepäck fährt Volker Peitzmeier von der LG Weserbergland als Favorit zumindest über die beiden kürzeren Distanzen am Wochenende zu den Deutschen Senioren-Meisterschaften nach Schweinfurt. Nach drei Jahren Wettkampfpause hatte es den 400 Meter-Europameister in den Füßen gejuckt und er hatte in bei den Landesmeisterschaften in Delmenhorst mal geschaut, was geht. “Ich gehe auch in Schweinfurt völlig unbefangen an den Start, es wäre natürlich toll, wenn es wieder so gut klappt”, sagte Peitzmeier beim Training. Er führt die Meldeliste mit 12,93- und 26,44 Sekunden an. Zum Kreis der Favoriten gehört auch Renate Behrens, AK W50, die im Weitsprung mit 5,01 Meter zu den weltbesten Weitspringer- innen ihrer Altersklasse gehört. Sie startet außerdem noch im Dreisprung und über die 80 Meter Hürden. Seinen dritten Platz vom Vorjahr will Manfred Bublitz, M65, über 10.000 Meter verteidigen und dabei eine Zeit um 40 Minuten laufen. Über die gleiche Dis- tanz ist Oldie Joachim Lopatta bei den über 75-Jährigen am Start und ESV-Abteilungsleiterin Roswita Schlachte hat sich in der AK W50 erstmals für die 800 Meter bei einer deutschen Meisterschaft qualifiziert.
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 10. Juli 2008 DM mit Riep und Kitzel Leichtathleten starten in Schweinfurt Delmenhorst (er). Kurt Riep (TV Hude) und Joachim Kitzel (DTV) starten bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren II, die von morgen bis Sonntag in Schweinfurt stattfinden. Riep wirkt in der AK M 70 beim Kugelstoßen und Diskuswerfen mit. Kitzel beteiligt sich am Hammerwurf (M 80), Kugelstoßen und Diskuswurf (jeweils M 85). Für den LC Hansa Stuhr starten die Läufer Klaus Düerkop, Gerhard Kamp und Heinz Keck (Ak M 65).
JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 10. Juli 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel) Silbermedaille für HFC-Leichtathleten Friesländer im Achtkampf ganz stark Heidmühle. Bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf in Nienhagen waren die Leichtathleten des Heidmühler FC wieder ein- mal überaus erfolgreich. Die Athleten von Trainer Steffen Klaudius zeigten im Achtkampf und im Blockwettkampf ihr Können. Mit der Mannschaft (Frederic Held, Björn Stangel und Steffen Fieger) errangen sie im Achtkampf gemeinsam 10509 Punkte (jeder er- reichte seine persönliche Bestleistung) und belegten somit den zweiten Platz. Björn Stangel übersprang im Stabhochsprung 3,10 m und stellte somit einen neuen Kreisrekord auf. Steffen Fieger war ebenfalls in sehr guter Form und qualifizierte sich im Stabhochsprung (2,40 m) für die Landes-Hallenmeisterschaft. Sarah Strauß startete, aufgrund ihrer sehr guten Leistungen, im höheren Jahrgang bei den Schülerinnen A Blockwettkampf Wurf. Sie konnte hier mit einer persönlichen Bestleistung aufwarten und erlangte im 80-m-Hürdenlauf (14,18 sec. B.L.) die Qualifikation für die Landesmeisterschaften im nächsten Jahr.
NORDSEE ZEITUNG vom 10. Juli 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel) Zwei Medaillen im Gepäck Fenja Hublitz und Haika Laube bei Landes-Blockwettkämpfen vorn dabei Nlenhagen (le). Zwei Mädchen aus dem Landkreis Cuxhaven traten bei der Landesmeisterschaft des Niedersächsischen Leicht- athletikverbands in den Blockwettkämpfen für Schüler/Schülerinnen A in Nienhagen bei Celle an und sowohl Fenja Hublitz (TV Loxstedt) als auch Haika Laube (TSV Wehdel) kehrten mit Medaillenplätzen zurück. Fenja wurde im Blockwettkampf Sprint/ Sprung W15 mit 2796 Punkten Landesmeisterin. Sie setzte sich gegen ihre schärfste Konkurrentin Hanna Hübner (LC Hansa Stuhr) mit 14 Punkten Vorsprung durch. Im 100-Meter-Lauf schaffte sie mit 12,83 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung. Sie überbot die Qualifikation zu den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Rhede um 221 Punkte. Haika holte sich im Blockwettkampf Wurf W14 mit 2239 Punkten Bronze. Bei ihr lief der Wettkampf nicht rund. In ihrer Parade- disziplin Kugelstoßen blieb sie gleich zu Beginnn des Fünfkampfs einen Meter hinter ihren Möglichkeiten zurück. Pech hatte Heika Laube außerdem beim 80-Meter-Hürdenlauf, da die Zeitmessanlage ausgefallen war und eine halbe Stunde später der Lauf wiederholt werden musste.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 11. Juli 2008 Jagd nach Rekorden soll bei der DM fortgesetzt werden Trainer Klaus Kastner sieht bei Claas Walter weiteres Potenzial Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Mehrkämpfer Claas Walter von der LG Bremen-Nord gelang bei den Bremer und niedersächsischen Landes- meisterschaften im Achtkampf - wie bereits im Hauptteil berichtet - bei seinem Sieg ein neuer Landesrekord von 4832 Punkten. Im Rahmen seines Achtkampfes in Nienhagen strich der wurfgewaltige 15-jährige Nordbremer noch eine alte Bestmarke aus der Bremer Rekordliste. Mit der 4-Kilo-Kugel erzielte er 16,23 Meter und übertraf die 18 Jahre alte Bestmarke des Bremerhaveners Jan-Boyke Seemann (15,99) deutlich. Damit hält Walter nun bereits fünf Landesrekorde bei den 14- und 15-jährigen A-Schülern. Neben den neuen Rekorden schleuderte er in diesem Jahr bereits den Speer auf 52,14 Meter, die Diskusscheibe auf 49,58 Meter und sammelte im Vierkampf 2472 Punkte. Bei der deutschen Meisterschaft am Wochenende 9./10. August im westfälischen Rhede soll die Rekordsammlung laut Coach Klaus Kastner weiter ausgebaut werden: "Wir müssen noch gezielt im Technikbereich arbeiten. Im Weitsprung wären bei einer ordentlichen Landung schon jetzt mehr als sechs Meter drin gewesen. Die Diskusleistungen sind zu unkonstant und über 1000 Meter muss Claas seine Kraftreserven besser mobilisieren. 3:15,99 Minuten als Bestzeit sind noch zu wenig." Noch "nachsitzen" mit weiteren Wettkampfauftritten hinsichtlich einer möglichen DM-Teilnahme müssen die LGN-Talente Marcel Doege (Schüler M 15) und Erik Hoffmann (M 14). Im fünf Disziplinen umfassenden Blockmehrkampf Sprint/Sprung fehlten Marcel Doege lediglich 70 Zähler. Dabei näherte er sich mit einem Weitsprungsatz von 6,11 Metern dem 28 Jahre alten Bremer Rekord bis auf 15 Zentimeter. Erik Hoffmann übertraf als bester Bremer und Gesamtzweiter für den Block-Wettkampf Lauf zwar die nötige Punktzahl, muss aber noch die zusätzlich geforderte 2000-Meter-Zeit von 6:40 Minuten unterbieten. Feiern durften in Nienhagen Marcel Doege (2730 Punkte) und Erik Hoffmann (2318) dennoch. Zusammen mit ihren Vereinskameraden Fynn Luca Menke, dritter im Block Wurf mit 2655 Punkten, Marvin Pfarr (2266 im Sprint/Sprung) und Jannik Lorenz (2174 im Lauf) holte sich die LG Bremen-Nord den überlegenen Gesamtsieg vor solch starken Vereinen wie LAZ Celle, LG Braunschweig und OTB Osnabrück. Bei den Schülerinnen stach Charlotte Schlund ihre Vereinskameradinnen aus. Im Blockwettkampf Lauf der W 14 sicherte sich die junge Athletin mit 2364 Punkten und der schnellen 2000-Meter-Zeit von 7:15,52 Minuten ihr Ticket für die DM. Im Sprint/Sprung landete Katrin Langer (W 15) auf einen guten elften Platz. An den zweitägigen Siebenkampf wagte sich dagegen Rebecca Christen. Mit 3003 Punkten rangierte die 14-Jährige am Ende auf Platz 16.
PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 11. Juli 2008 LG-Senioren mit Chance auf DM-Medaillen Im Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt finden am kommenden Wochenende die Deutschen Seniorenmeisterschaften II statt. Aus dem Leichtathletik-Kreisverband Peine werden die drei LG-Athleten Reintraut Rattay (5000m, W65), Gerd Meise (Speerwurf, M65) und Dr. Werner Weber (Kugelstoß, M60) dabei sein. Der Jahner Kugelstoßer Dr. Werner Weber wird schon heute Nachmittag den Wettkampf aufnehmen. Mit 13,60m steht der Norddeutsche Meister als Fünfter in der Meldeliste, die vom Deutschen Hallenmeister Reinhard Krone (SC Magdeburg) mit 15,37m angeführt wird. Reintraut Rattay nimmt zum ersten Mal an einer Deutschen Seniorenmeisterschaft teil. Dennoch hat die Niedersächsische Landesmeisterin mit der drittschnellsten gemeldeten Zeit durchaus gute Chancen im 5000m-Lauf der W65 in die Medaillenränge zu laufen. Favoritin ist die Berlinerin Rona Fredericks, die seit 2005 Inhaberin der Deutschen Rekorde der W65 über 5000m und 10 000m ist. Routinier Gerd Meise trifft am Sonntagmittag auf acht weitere Speerwerfer der M65, von denen fünf in diesem Jahr bereits die 40-Meter-Marke übertroffen haben. Nach Schulterproblemen wird der Stederdorfer versuchen, an seine Vorjahresleist- ungen anzuknüpfen. In Fulda warf er den Speer auf 40,33m.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Juli 2008 Cuxhavener bei der DM (flü). Zwei Cuxhavener nehmen am Wochenende an der Deutschen Meisterschaft der Senioren II in Schweinfurt teil. Langstrecken- läuferin Anne Fischer vom ATS Cuxhaven startet in der Altersklasse W50 über 5000 Meter. Sie weist die drittbeste Meldezeit auf. Ein Mammutprogramm absolviert Hans-Eberhard Himmel von Rot-Weiss Cuxhaven. Der 67-jährige geht über 100, 200, 400 Meter sowie über 300 Meter Hürden an den Start. Bei der letztgenannten Disziplin ist er Zweiter der Meldeliste, also mit Medaillen- chancen dabei.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 12. Juli 2008 Knapp 300 Punkte Vorsprung: Ulrichs Höhenflug hält weiter an Leichtathletik: Mehrkampf-Landesmeisterschaften in Nienhagen Helmstedt. Der letzte große Wettkampf vor Saisonabschluss fand für die Schüler mit den Landesmeisterschaften im Mehrkampf in Nienhagen statt. In seinem zweiten Achtkampf holte sich der 14-jährige Michael Ulrich vom SV Germania Helmstedt nach seinen drei Goldmedaillen in den Einzelwettkämpfen nun auch noch den Landestitel im Achtkampf. Mit 4262 Punkten und knapp 300 Zählern Vorsprung war er ungefährdet. Die meisten Punkte sammelte er mit 40,43 m im Diskuswerfen, 42,07 m im Speerwerfen und 12,84 m im Kugelstoßen. Im Blockwettkampf Lauf der Klasse M15 startete Marvin Sandner, MTV Schöningen. Verletzungsbedingt konnte er nicht alle Dis- ziplinen durchführen und landete auf Rang 11, überzeugte aber mit guten 73,50 m im Ballwurf. Franz Severin Pimer, TSV Helm- stedt, verbesserte sich im Blockwettkampf Wurf auf 2518 Punkte und platzierte sich auf einem guten sechsten Rang. Seine stärkste Leistung brachte er mit 11,62 m im Kugelstoßen. Überzeugen konnten auch wieder die Schülerinnen vom MTV Schöningen. Lisa Kempernolte wurde Sechste im Blockwettkampf Sprint/Sprung der W15 mit 2514 Punkten. Nur knapp 50 Punkte fehlten ihr damit zur Erfüllung der Norm für die deutschen Meister- schaften. Über 100 m lief sie mit 13,22 Sekunden persönliche Bestzeit, sprintete die 80 m Hürden in 12,67 Sekunden, sprang 1,48 Meter hoch und 4,52 m weit. Milena Renner kam mit 2284 Punkten in der gleichen Disziplin der Altersklasse W14 auf Position 10. Mit 4,80 m und neuer Bestleistung im Weitsprung erreichte sie ihr bestes Ergebnis.
Presseinformation vom 13. Juli 2008 (Von Manfred Scholz) Renate Behrens holt zweimal Gold Leichtathletik. Drei Starts und zwei Titel und eine Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Schwein- furt ist eine gute Bilanz, die Renate Behrens von der LG Weserbergland vorzuweisen hat. Ihrer Favoritenrolle wurde sie in ihrer Paradedisziplin, dem Weitsprung, vollauf gerecht. Die Siegerweite von 4,85 Meter erzielte sie gleich beim ersten Versuch. Zweite wurde Carola Borgwardt von der WSG Königs Wusterhausen mit 4,62 Meter. Den zweiten Titel in der Altersklasse der 50-Jährigen holte sie sich im Dreisprung mit 9,99 Meter ebenfalls wieder mit dem ersten Versuch und mit 9 Zentimeter Vorsprung vor der Hallenserin Gisela Seifert. Ihren Triumpf machte sie mit der Bronzemedaille, die sie über die 80 Meter Hürden in 13,90 Sekunden gewann komplett. Seinen dritten Platz über die 10.000 Meter aus dem Vorjahr konnte Manfred Bublitz, AK M65, nicht wiederholen. Er wurde Vierter in 40:52,18 Minuten und war mit der Zeit und der Platzierung sehr zufrieden. Der Sieger Peter Lessing von der LG Ortenau lief die Distanz in 38:33,97 Minuten. Zweimal auf dem vierten Rang kam Oldie Joachim Lopatta bei den über 75-Jährigen. Über die 10.000 Meter lief er in 55:01,39 Minuten und am Tag darauf über 5.000 Meter in 26:14,23 Minuten ins Ziel. In einem Riesenfeld ging Ros- wita Schlachte in der AK W50 über die 800 Meter bei ihrem Debüt bei Deutschen Meisterschaften an den Start. In 3:05,00 Minuten wurde sie Vierzehnte. Mit 13,38 Sekunden im Vorlauf über die 100 Meter qualifizierte sich Volker Peitzmeier fürs Finale, wo er mit 13,35 Sekunden Siebter wurde. In das Finale über die Stadionrunde hatte er sich nach am ersten Tag in 61,63 Sekunden hineinge- laufen, meldete sich jedoch ab und trat nicht an, warum entzieht sich unserer Kenntnis, da Peitzmeier auch telefonisch nicht erreichbar war.
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 14. Juli 2008 Rieck mit Rekord Osnabrück (eb). Ihre Konkurrenz bei den Landesmeisterschaften weit hinter sich gelassen hat die 15-jährige Svenja Rieck vom Osnabrücker Turnerbund (OTB). Im Blockmehrkampf in Nienhagen hatte sie am Ende ganze 200 Punkte Vorsprung auf die Zweit- platzierte im Feld der A-Schülerinnen. Neben der Goldmedaille konnte die Osnabrücker Leichtathletin einen weiteren Erfolg ver- buchen. Sie verbesserte den von ihr aufgestellten Bezirksrekord auf 2718 Punkte. Dabei gelangen ihr persönliche Bestleistungen im Kugelstoßen und Diskuswerfen. Nahe an einen Podestplatz heran kam bei der Niedersachsenmeisterschaft auch der OTB in der Mannschaftswertung. Am Ende sicherten sich Svenja Rieck, Laura Emminghaus, Freya Kröner, Linda Rathmann und Merle-Sophie Barz mit 11 361 Rang fünf. Die Jungenmannschaft des OTB schrammte noch knapper an einer Medaille vorbei. Das von Kilian Lescow betreute Team in der Be- setzung Sebastian Marré (4. Platz in der Einzelwertung), Yannik Hartmann, Arne-Jonas Bocktenk, Kilian Ego und Gerrit Hahn er- reichte mit 10 933 Punkten den vierten Platz.
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 14. Juli 2008 Deutsche Vizemeister Delmenhorst·Hude (thm). Joachim Kitzel (Delmenhorster TV) und Kurt Riep (TV Hude) haben bei den Deutschen Senioren- meisterschaften in Schweinfurt jeweils die Silbermedaille im Diskuswerfen gewonnen. Kitzel schaffte in der Altersklasse M 80 die Weite von 11,54 Meter. Riep schaffte 41,23 Meter in der Altersklasse M 70.
ZEVENER ZEITUNG vom 15. Juli 2008 Elsdorferin gibt das Tempo an LAV-Schülerinnen erfolgreich bei Landesmeisterschaften - Titel für Tami Gerken - Vizemeisterschaft für Mareike Schuster Diesen Bericht (LM’s Hameln und Nienhagen) finden Sie hier (PDF - 15 KB)
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 15. Juli 2008 Zweite DM-Plätze für Leichtathletik-Oldies Joachim Kitzel und Kurt Riep starten in Schweinfurt Von Klaus Erdmann Delmenhorst. Er sei, so betont Joachim Kitzel, insgesamt zufrieden. Diese Aussage bezieht sich auf seine Teilnahme an den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren II, die in Schweinfurt auf dem Programm standen. Der für den Delmen- horster TV startende “Oldie” sicherte sich bei den Diskuswerfern den zweiten Rang - in der Altersklasse M 85. Mit Kurt Riep (TV Hude), der in der Altersklasse M 70 an den Start ging, freute sich ein zweiter hiesiger Athlet in dieser Disziplin über die Vize- meisterschaft. Heinz Keck (LC Hansa Stuhr) beendete seinen 400m-Vorlauf nach 67,89 Sekunden, vermochte sich im Finale zu steigern und landete nach 66,27 Sekunden auf dem vierten Rang. Riep begann den Wettbewerb der Diskuswerfer mit 39,31 Metern, ehe ihm im dritten Durchgang 41,23 Meter gelangen. Mit dieser Weite sicherte er sich die deutsche Vizemeisterschaft. Der Huder musste nur Peter Speckens (SV RW Schlafhorst), der 41,79 Meter verzeichnete, den Vortritt überlassen. Im Kugelstoßen nahm Riep mit 12,14 Metern die sechste Position ein. Der 85-jährige Kitzel startete zunächst beim Hammerwurf der Altersklasse M 80 gegen teilweise fünf Jahre jüngere Konkurrenz und wurde hier mit 22,23 Metern Fünfter. Das Kugelstoßen beendete der Delmenhorster mit 6,58 Metern als Sechster. Gegenüber der Nummer fünf, Klaus Langer (LG HNF Hamburg), registrierte Kitzel, in diesem speziellen Falle ein “junger Hüpfer”, lediglich einen Zentimeter Rückstand. Langer gehört dem Jahrgang 1916 an... Beim Diskuswurf (jeweils M 85) sprang für den DTVer Position zwei heraus (11,54). “Beim Hammerwurf handelt es sich um meine Spezialdisziplin. Kugelstoßen und Diskuswurf mache ich zusätzlich - damit es sich lohnt. Die 22,23 Meter mit dem Hammer sind erfreulich, denn sie liegen nur 20 Zentimeter unter meiner Jahresbestleistung”, informierte Kitzel. Den Huder Riep habe er während des Meetings ein Mal getroffen: “Ich schätze, dass in Schweinfurt 1000 Teilnehmer am Start waren - da läuft man sich natürlich nicht so oft über den Weg.” Er habe sich, so der DTVer, vier Tage lang in Schweinfurt aufgehalten. Nachdem ihm bereits die über 500 Kilometer lange Anreise einige Staus beschert hatte, verlief auch die Rückfahrt alles andere als unbeschwerlich. “Es hat viel geregnet und ich habe sechseinhalb Stunden benötigt”, berichtete der Ausnahmeathlet. Für ihn, so Kitzel, sei es wichtig, dabei zu sein und viele Bekannte zu treffen. Der Stress scheint da eine untergeordnete Rolle zu spielen. In rund zwei Wochen beteiligt sich Kitzel an der Europameisterschaft der Senioren - in Ljubljana/Slowenien.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 15. Juli 2008 Weber-Bronze bei strömendem Regen Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften der Senioren II in Schweinfurt Bei der Deutschen Seniorenmeisterschaften II (Männer und Frauen über 50 Jahre) hat Nord-Meister Werner Weber (LG Peiner Land) Bronze gewonnen. Er eröffnete den Leichtathletik-Wettkampf im Willi-Sachs-Stadion mit 13,26m. Der Zweite der DLV-Rang- liste Axel Hermanns (Bayer Uerdingen) konterte mit 13,34m. In Führung ging trotz schwieriger Bedingungen erwartungsgemäß der mehrfache Weltmeister Reinhard Krone (SC Magdeburg). Bei Dauerregen konnte kein Athlet an seine persönliche Bestleistung herankommen. Am Ende siegte überlegen der Vizemeister 2007, Reinhard Krone, der sich noch auf exakt 15m steigerte. Die weitere Reihenfolge änderte sich auf Grund der ungünstigen Bedingungen nicht mehr. Silber ging an Axel Hermanns mit 13,34m, Bronze an Werner Weber mit 13,26m. Undankbarer Vierter wurde der Kölner Hans-Josef Weitz mit 12,99m. Die in dieser Saison in Norddeutschland schon sehr erfolgreiche Langstrecklerin Reintraut Rattay (LG Peiner Land) betrat in Schweinfurt Neuland. Noch nie hatte die Jahnerin an einer Deutschen Meisterschaft teilgenommen. Um so mehr freute sie sich, dass der LG-Leiter und Vorsitzende des NLV- Kreises Peine, Herbert Schrader, aus dem benachbarten Kurort Bad Kissingen an- reiste und sie während des Wettkampfes betreute.Im 5000m Finale der W65 traf die Peinerin unter anderem auf Europarekordlerin Rona Frederiks (OSC Berlin), die gleich nach dem Start keinen Zweifel aufkommen ließ, wer Deutsche Meisterin werden würde. Erwartungsgemäß ließen sich die Konkurrentinnen in den ersten Runden vom schnellen Tempo der Führenden mitreißen. Im Rennen musste Reintraut Rattay dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und die Rundenzeiten reduzieren. Hinter der überlegenen Siegerin Rona Frederiks, die mit 21:54,06min eine Weltklassezeit dieser Altersklasse erzielte, entbrannte ein spannender Kampf um die Medaillen. Silber gewann Barbara Wolf (TG Viktoria Augsburg) in 23:39,61min, Bronze ging an Hermi Saubermann (Reck- linghäuser LC) in 23:39,72min. Reintraut Rattay verbesserte ihren eigenen Kreisrekord um über eine halbe Minute auf 24:25,38min und wurde bei ihren ersten nationalen Titelkämpfen Vierte - ein toller Erfolg für eine Premiere. (ww)
HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 15. Juli 2008 Hildesheimer holen gleich viermal DM-Gold (wgk). Drei Hildesheimer haben bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren (Teil II) in Schweinfurt vier Titel ge- holt - ein Sarstedter gewann Silber: Diese Ausbeute konnte sich wieder einmal sehen lassen beim Aufeinandertreffen der besten deutschen Leichtathletik-Oldies. Siegfried Ritter (Eintracht Hildesheim) gewann das 800m-Rennen der Altersklasse M70. Renate Behrens, die in dieser Saison für die LG Weserbergland startet, brachte sogar zwei Titel mit nach Hause. Sie war in der W50 so- wohl im Weitsprung als auch im Dreisprung nicht zu schlagen. Heiko Wilcke, erfolgreicher Mittelstrecken-Trainer bei Eintracht Hildesheim, stellte in der 3x1000m-Staffel der M30 als Schlussläufer den Sieg für Hannover 96 sicher. Clemens Nowoczyn vom TKJ Sarstedt belegte Rang zwei im Speerwerfen der M75. Für Ritter waren in Schweinfurt die medizinischen Vorarbeiten fast so wichtig wie das Aufwärmen vor seinem 800m-Lauf. Eine schmerzhafte Oberschenkelverletzung war zu vereisen, ohne Bandage war an einen Start nicht zu denken. Beim Rennen selbst merkte der erfahrene Läufer nicht mehr viel von seinem Handicap, ging wie immer sehr schnell an und gewann unangefochten in der Zeit von 2:36,12 Minuten den dritten Titel eines Deutschen Meisters über 800m. “Es war relativ einfach heute”, meinte er hinterher. “Aber zu einem Spurt hätte es wohl nicht mehr gelangt.” Zweiter wurde der deutsche Hallenmeister Klemens Wittig (LC Rapid Dort- mund, 2:43,96). Er gewann drei Stunden später das 10 000-Meter-Rennen und später auch den 1500m-Lauf. Wegen der Verletz- ung verzichtete Ritter auf weitere Starts über 400m und 1500m. Renate Behrens kann ihre Siege bei Deutschen und internationalen Meisterschaften kaum noch zählen. In Schweinfurt siegte sie im Weitsprung mit 4,85m. Sie sprang dabei drei Zentimeter weiter als bei ihrem Titelgewinn im vergangenen Jahr. Im Dreisprung fehlte ihr ein Zentimeter an der Zehnmeter-Marke. Ihre Siegesweite bedeutete Landesrekord in der W50-Altersklasse. Mit 9,90m belegte Gisela Seifert vom USV Halle, die Hallen-Weltmeisterin in dieser Disziplin, Rang zwei. Bronze gewann Renate Behrens im 80m Hürdenlauf in 13,90. Auch mit dieser Leistung stellte sie einen neuen Niedersachsenrekord auf. In der 3x1000m-Staffel von Hannover 96 übergab der aus Sarstedt stammende Startläufer Julian Kahler als Zweiter den Stab an Jens Wittig. Dieser wechselte auf Heiko Wilcke mit einem 25m-Rückstand, den der Eintracht-Trainer schnell wettmachte. Auf den letzten 100 Metern zog Wilcke am führenden Schlussläufer des LBV Phönix Lübeck vorbei. Der Hildesheimer war gut drauf in Schweinfurt: Mit 2:31 Minuten lief er sogar eine persönliche Bestzeit. Das 96-Trio gewann in 7:58,61 vor Lübeck (7:59,20). Der vielseitige Sarstedter Clemens Nowoczyn hatte für drei Disziplinen gemeldet. In allen blieb er unter seinen diesjährigen Best- leistungen. Trotzdem gewann er Silber im Speerwurf mit einer Weite von 34,50m. Der Sieger Manfred Hoffmann vom TV Geln- hausen warf 40,72m. Vierter wurde Nowoczyn im Weitsprung (3,91m), Achter im Diskuswerfen (28,48m). Jürgen Hoyer (Eintracht Hildesheim) belegte über 800m der M65 den neunten Platz (2:59,84).
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 15. Juli 2008 60,73 Meter! Ulrich düpiert die Konkurrenz Helmstedter Hammerwerfer deutscher Meister Von Torsten Dill Helmstedt. Es ging um die nationalen Titel: In Schweinfurt fanden die Deutschen Seniorenmeisterschaften II für die Leichtathleten ab 50 Jahren statt. Als einziger Teilnehmer aus dem Kreis Helmstedt hatte Bernhard Ulrich vom SV Germania Helmstedt die Qualifikation geschafft. In der Altersklasse M50 sorgte er im Hammerwerfen für einen Paukenschlag. Gleich im ersten Versuch schleuderte er das 6 Kilogramm schwere Gerät auf 60,73 m und schockte damit die Konkurrenz. Mit sage und schreibe 13 Meter Vorsprung sicherte sich Bernhard Ulrich ungefährdet die Goldmedaille. Außerdem verbesserte er damit nochmals seinen eigenen Seniorenlandesrekord um rund einen Meter. Ende Juli geht der Germane nun als Mitfavorit bei den Senioren-Europameisterschaften in Ljubljana/Slowenien an den Start - und hat eine Medaille im Visier.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 15. Juli 2008 Zwei Mal Bronze mitgebracht Senioren der LG Kreis Verden überzeugen bei der DM Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann Verden. In Schweinfurt kämpften Seniorinnen und Senioren um die Deutschen Meistertitel ab 50, dazu wurden die Langstaffeln der jüngeren Jahrgänge entschieden. Mit zwei Bronzeplätzen - für die 3 x 800 m Staffel der Verdener W-40-Seniorinnen Dominique Pannevis, Carola Vömel und Birgit Schwers und M-75-Senior Dieter Watzlawick (Verden) im Diskuswurf - sowie weiteren guten Plätzen war die kleine Abordnung der LG Kreis Verden gut dabei. Fünf W-40-Staffeln traten in Schweinfurt an und lieferten sich einen spannenden Kampf um die Plätze. Erwartungsgemäß hielt Dominique Pannevis als Startläuferin nicht ganz mit den Kontrahentinnen mit, war aber mit 2:55 Minuten fünf Sekunden schneller als bei ihrem DAMM-Einsatz eine Woche zuvor im Verdener Stadion. Nach starker Aufholjagd mit 2:27 Minuten für ihren 800-m- Abschnitt übergab Carola Vömel als Dritte an Birgit Schwers, die zunächst auf Platz zwei vorlief, diesen aber nicht halten konnte und als Dritte nach 2:30 Minuten in der Gesamtzeit von 7:51,83 Minuten ins Ziel kam. Die Siegermannschaft von der LG Haß- bergen war mit 7:46,42 Minuten nicht weit voraus, als Zweite kam die Startgemeinschaft Halle-Saalekreis auf 7:49,10 Minuten, und auf Rang vier folgte mit 7:53,53 der ESV Münster. Neun Diskuswerfer traten bei den M-75- Senioren an und kämpften nicht nur mit den Gegnern, sondern auch mit einem sehr glatten Ring. So kam Dieter Watzlawick mit zwei Versuchen von 24,41 m und 22,67 m zunächst gar nicht zurecht, bis dann im dritten und vierten Duchgang mit jeweils 32,62 m doch noch die gewohnt gute Leistung gelang. Das bedeutete Platz drei hinter Leonhard Jansen von der Unterländer LG, der auf 33,84 m kam, und Heinz Brandt vom TSV Klausdorf warf die 1-kg-Scheibe auf auf 33,74 m. Fünfte wurde Marion Parchmann beim Diskuswurf der W-50-Seniorinnen, mit 28,75 m konnte sie bei vier Fehlversuchen zufrieden sein. Im Wettkampf der W 55 wurde Ursula Schmidt (Verden) Sechste. Sie konnte mit 21,43 m ihre Jahresbestweite nicht ganz erreichen. Achte Plätze gab es noch für Marion Parchmann, die beim Kugelstoßen auf 9,52 m kam und beim Weitsprung mit 4,21 Meter eine Jahresbestleistung erreichte. Langstreckler Jürgen Hold (Verden) lief als Neunter der M-55-Senioren die 10 000 m in 37:25 Minuten, auf der Straße war er in diesem Jahr schon um einige Sekunden schneller.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 15. Juli 2008 Zweimal DM-Silber für Cuxhavens Athleten Anne Fischer vom ATS Cuxhaven und Hans Himmel von Rot-Weiss erfogreich (flü). Die beiden Cuxhavener Teilnehmer an der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft Senioren II kehrten jeweils mit einer Silber- medaille aus Schweinfurt zurück. Anne Fischer (ATS Cuxhaven) wurde Zweite über 5000 Meter, Hans-Eberhard Himmel sicherte sich diesen Rang über 300 Meter Hürden. Fischer war in ihrer Altersklasse W50 über die 5000 Meter mit der drittbesten Meldezeit geführt. Die Favoritin Angelika Ilzhöfer (LG Rems-Welland), die 15 Sekunden besser gemeldet war, setzte sich in Schweinfurt klar durch. Bei 19:25,70 Minuten blieb die Uhr für die Siegerin stehen. Somit ging es für die Cuxhavenerin Fischer um Rang zwei und drei. Die zierliche Langstreckenläuferin wurde bei ihrem Rennen unterstützt von Hans-Eberhard Himmel, der sie anfeuerte und ihr die Rundenzeiten zurief. So schaffte es die ATSC-erin, den zweiten Platz in einer Zeit von 19:31,42 Minuten zu belegen. Damit war sie sogar überraschend dicht an der Meisterin dran. Zur Dritten hatte sie einen Vorsprung von knapp über einer Minute. Fischers Motivator Himmel war bereits einen Tag zuvor, also am Freitag, das erste Mal am Start. Über die 400 Meter verpasste der Athlet von Rot-Weiss Cuxhaven in 68,41 Sekunden ganz knapp den Endlauf in der Altersklasse M65. Der 67-Jährige hatte sich ein Mammutprogramm auferlegt, denn schon am Sonnabend gab es das nächste Rennen. Mit 14,55 Sekunden war für ihn aber im 100-m-Vorlauf Endstation. “Das hatte ich aber auch erwartet", berichtet Himmel, dessen Spezialdisziplin am Sonntagmorgen folgen sollte. Wie aus Kübeln hatte es gegossen, als der Cuxhavener zum Start des 300-Meter-Hürdenlaufs antrat. “Das Wasser quoll aus den Schuhen raus", beschreibt Himmel. Die Teilnehmer fragten sich schon vorher, wer denn hinter Guido Müller (TSV Vaterstetten) Zweiter wird. Der Top-Favorit war sechs Sekunden schneller gemeldet als Himmel an Position zwei, und Müller war einer der Stars bei diesen Titelkämpfen mit fünf Goldmedaillen (100, 200, 400 m, 100-m-Hürden und 300-m-Hürden). Trotz der widrigen Wetterbe- dingungen lief Himmel couragiert. “Nur zwischen der vorletzten und letzten Hürde musste ich meinen Rhythmus ändern und mit dem anderen Bein rüber. Ich war am Ende auch voll zufrieden", bilanziert der Cuxhavener, der sich die Silbermedaille mit über ein- einhalb Sekunden Vorsprung sicherte. Gegenüber der DM 2007 hat er auch noch seine Zeit von 52,90 auf 52,22 Sekunden ge- steigert - und das bei Starkregen. Für den anschließenden 200-m-Lauf fehlte dem Rot-Weissen dann die Spannung, sodass er mit der Zeit von 30,21 Sekunden ausschied.
NORDWEST ZEITUNG vom 15. Juli 2008 Arne Pusch siegt im Fünfkampf Leichtathletik: Schülerinnen und Schüler mit guten Ergebnissen Oldenburg. Bei den Niedersächsischen Leichtathletik-Schülermeisterschaften im Mehrkampf in Nienhagen entschied Arne Pusch (LG Oldenburg) den Fünfkampf “Lauf” bei den A-Schülern der Klasse M 15 für sich. Mit 12,09 Sek. beim 100 m Sprint, 11,67 Sek. über 80 m Hürden und 6,05 m im Weitsprung führte er die Teilnehmerliste an. Nach dem Ballwurf (48,50 m) und dem 2000-m-Lauf (7:20,07 Min.) sicherte sich der Oldenburger den Gesamtsieg und die Meisterschaft. Die Schülerinnen W 14 und W 15 des DSC gingen im Siebenkampf (80 m Hürden, Hochsprung, Kugelstoß, 100 m, Weitsprung, Speerwurf, 800 m) an den Start und holten sich die Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung. Über den zweiten Platz freuten sich Lara Diekmann, Constanze Hungar, Friedelinde Petershofen, Thea Schmidt und Fenja Mager. Natalie Walter (LG) hatte vor dem abschließenden 2000-m-Lauf im Blockfünfkampf “Lauf” der Klasse W 14 noch auf dem vierten Platz gelegen, schob sich dann aber mit 7:20,75 Min. über die Ausdauerdistanz auf den Bronzerang vor. Dritter wurde auch Lukas Deserno (VfL) im Fünfkampf “Wurf” der Klasse M 14.
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 16. Juli 2008 Hintze auf Platz fünf Deutsche LA-Meisterschaft der Senioren: Kubischok Siebter Bülitz (koo). Nicht mit den erhofften Resultaten kehrten zwei Lüchow-Dannenberger von den Deutschen Leichtathletik-Meister- schaften der Senioren aus Schweinfurt zurück. Manfred Hintze vom SC Lüchow belegte in der M60 im Hammerwurf Platz fünf, Norbert Kubischok von der TSV Hitzacker ebenfalls in der M60 im Weitsprung Platz sieben. Hintze hatte im Feld der neun Starter einen konstanten Wettkampf mit Weiten zwischen 42,03 und 42,64 m hingelegt. Damit lag er lange auf Platz sechs. In seinem sechsten und letzten Versuch gelangen dem Bülitzer 44,24 m und noch der Sprung auf Platz fünf. Zu mehr reichte es aber nicht, denn ein weiterer Konkurrent warf das Sportgerät ebenfalls in seinem letzten Versuch auf 45,24 Meter und wurde Fünfter. Und auch Sieger Hermann Hubbertsberg von der DT Ronsdorf gelang erst im Schlussversuch mit 52,22 m der Sprung auf Platz eins. Für eine erhoffte Medaille hätte Hintze 47,44 m werfen müssen. "44 bis 46 Meter hatte ich drauf, 47 aber nicht. Das war ein wirklich starkes Feld." Er hatte zwar auf eine Medaille spekuliert, zeigte sich aufgrund der starken Konkurrenz aber mit seinem Wettkampf trotzdem zufrieden. Mehr hatte sich auch Norbert Kubischok ausgerechnet. Doch der Einarmige, der erstmals bei einer Deutschen Senioren-Meister- schaft startete, schaffte im Feld der 14 Starter mit 4,79 m nur den Sprung auf Platz sieben. "Vielleicht war ich zu nervös", rätselt er noch selbst über sein Abschneiden. "Platz vier war drin", meint er rückblickend, denn 4,98 m hatte er sich auch zugetraut. 5-m- Sprünge gelangen ihm auch, doch die waren allesamt ungültig. Er freute sich aber über einen "spannenden Wettkampf und eine angenehme Atmosphäre."
Presseinformation vom 16. Juli 2008 (Von Markus Steinbrück) Knorr DM-Vierter mit Bezirksrekord Hittfeld. Einen Bezirksrekord über 100-Meter-Hürden stellte Dr. Hartmann Knorr vom TSV Eintracht Hittfeld bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren II (50 Jahre und älter) in Schweinfurt auf. Der M65-Senior verbesserte die 13 Jahre alte Bestmarke von Wolfgang Fachmann (Bienenbüttel) um mehr als eineinhalb Sekunden auf 19,86 Sekunden und wurde damit Vierter. Zwei Tage später versuchte sich der 68-jährige Hittfelder auch über die 300-Meter-Hürden-Distanz. In 54,80 Sekunden belegte er den sechsten DM-Platz unter neun Startern.
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 17. Juli 2008 Weltrekord - mit einer Weite für die Ewigkeit Karl-Heinz Marg stößt 15,89 Meter / Deutschen Titel der M-70-Senioren in Schweinfurt geholt / Nun zur Europameister- schaft Von unserem Redakteur Carsten Spöring Osterholz-Scharmbeck. Überglücklich gab sich Karl-Heinz Marg. "Das harte Training hat sich gelohnt", sagte der Kugelstoßer nach seiner Rückkehr von den deutschen Leichtathletik-Senioren-Meisterschaften II in Schweinfurt. Marg, der in diesem Jahr in der Altersklasse M 70 mitstoßen darf, wuchtete die 4-Kilogramm-Kugel im Willy-Sachs-Stadion auf 15,89 Meter - Weltrekord bei den Siebzigjährigen. So ein bisschen geliebäugelt hatte der Osterholz-Scharmbecker, der Mitglied im VSK ist und für die Startgemein- schaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) an Wettkämpfen teilnimmt, schon mit dieser Bestmarke. "Den Weltrekord hält Gerald Vaughn mit 15,38 Metern seit dem 9. Juli 2006", hatte Marg zuvor ermittelt. Der beste Versuch dieses Jahres lag für Marg aber bei "nur" 14,86 Metern - immerhin Europarekord, doch würde eine Steigerung in Schweinfurt noch einmal möglich sein? Sie war möglich, und das gleich zu Beginn des Wettkampfes. "Mit dem ersten Versuch auf 15,39 Meter war im Grunde alles ge- laufen", erinnerte sich der jetzt 70-Jährige hinterher. Das bedeutete eben schon Weltrekord, da vermochte Marg die nächsten Ver- suche locker anzugehen. Und gleich im zweiten Durchgang setzte der Sparkassendirektor i.R. noch einen drauf: "Der Bewegungs- ablauf war optimal, die Weite von 15,89 Metern ein neuer Rekord", fasste Marg dieses Superresultat in Worte. Damit dürfte Marg einen Weltrekord für eine kleine Ewigkeit vorgegeben haben - wenn er nicht selbst noch einmal zulegt. In Schweinfurt schaffte er dies nicht mehr, dafür war die Luft nach den 15,89 doch etwas raus. Welchen Vorsprung der Osterholzer Kugelstoßer mit seiner Weite alleine in Deutschland hat, mögen die Ergebnisse der nächstbesten Athleten zeigen: Bernd Rosemeier vom SV Lindenau wurde mit 13,74 Zweiter, Johann Hansen (TSV Medelby) kam als Drittplatzierter auf 13,58. Eine Steigerung aber bleibt Karl-Heinz Marg noch, denn in Ljubljana kommen demnächst die besten Senioren des Kontinents zu- sammen. Und so sagt der Osterholz-Scharmbecker denn auch: "Nun volle Konzentration auf die Europameisterschaft am 27. Juli". Nicht ausgeschlossen, dass Marg nach dem traumhaften Wiedereinstieg dieses Jahr ins Kugelstoßen und dem Traumstoß in Schweinfurt auch dann wieder sagen kann: "Es war ein Super-Wettkampf".
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 17. Juli 2008 Schrader holt zweimal die Silbermedaille Abbesbütteler glänzt bei deutschen Titelkämpfen Abbesbüttel. Mit einer "genialen Zeit" im Gepäck kehrte Leichtathlet Horst Schrader aus Schweinfurt, von den diesjährigen Deutschen Meisterschaften zurück: In 64,27 Sekunden hat er nicht nur seine Jahresbestleistung über 400 Meter gestürzt, sondern auch Silber in der Altersklasse M70 errungen. Doch damit nicht genug: Gleiches erreichte der Abbesbütteler über 200 m, als eben- falls nur ein Konkurrent schneller lief als er. Das war übrigens erneut der Münchner Guido Müller, der zudem auch noch die 400 m für sich entschied. Schrader konnte sich jedoch auch hier gut mit Platz 2 anfreunden. "Allerdings wäre ich gerne eine 27er-Zeit ge- laufen", erklärte Schrader, der nach 28,45 sec ins Ziel kam. Weniger erfolgreich verliefen die 100 m für den Gifhorner Vertreter. Zwar reichten die 14,22 sec im Vorlauf problemlos, um ins Finale einzuziehen, doch dort landete er allerdings nur auf dem undank- baren Platz 4. Obwohl sich Schrader im Endlauf auf eine Zeit von 13,88 sec steigerte, fehlten drei Hundertstel Sekunden auf die Medaillenränge. "Ich bin trotzdem voll zufrieden", betonte er. Nun geht es für den Abbesbütteler Athleten vom 26. Juli bis zum 3. August in Ljubljana (Slowenien) bei den Europameisterschaften weiter. Und auch hier ist Schrader zuversichtlich, dass er vielleicht den ein oder anderen Erfolg über die 100 m, 200 m oder 400 m verbuchen kann. Zudem tritt er in der 4 x 400 m-Staffel an. (se)
WESER KURIER vom 17. Juli 2008 Memering weit vor der Konkurrenz Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Nach seinem Sieg bei den Norddeutschen Meisterschaften gewann Bernhard Memering vom Marathon-Club Bremen nun bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Schweinfurt auch den Titel über 5000 Meter seiner Altersklasse M50 in der Zeit von 16:44,79 Minuten. Damit verbesserte der Bremer seine diesjährige Bestzeit um acht Sekunden. In einem zunächst von vielen Tempowechseln bestimmten taktischen Rennen ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen, lief sein geplantes Tempo und konnte so alle Verfolger sicher abschütteln. Im Ziel hatte Memering 60 Meter Vorsprung vor Jürgen Tuch aus Thüringen. Vom TuS Huchting erreichten Gert-Müller Kiel in der M60 und Jürgen Seifert in der M70 jeweils die Endkämpfe in ihren Disziplinen. Gert Müller-Kiel warf den Speer auf 40,18 Meter (Siebter), Jürgen Seifert stieß die Kugel auf 11,99 Meter und warf den Diskus auf 33,90 Meter (jeweils Achter).
ZEVENER ZEITUNG vom 18. Juli 2008 (Hier veröffentlicht am 21. Juli 2008) Entscheidung fällt im Sprint LAV-Senior Helmut Meier holt Bronze bei DM Zeven (zi). Helmut Meier, Sportler der Leichtathletikvereinigung Zeven (LAV), gewann bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren in Schweinfurt die Bronzemedaille über die 400-Meter-Distanz der Altersklasse M55. Die 4x100-Meter-Staffel der LAV- Senioren musste aus Verletzungsgründen auf einen Start verzichten. Sonne, Wolken, Gewitter und Regenunterbrechungen gab es bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren, an der rund 1000 Aktive teilnahmen. "Trotzdem waren es insgesamt Top-Beding- ungen", berichtet der 1951 geborene Helmut Meier, der im Gespräch mit der Zevener Zeitung besonders das Kampfrichter- und Helferteam der Veranstalter lobte. "Den 400-Meter-Vorlauf konnte ich noch taktisch angehen, aber trotzdem musste dabei bereits Gas gegeben werden." Im Endlauf des 400-Meter-Wettbewerbs waren nach seiner Auskunft die beiden Erstplatzierten nicht zu schlagen, weshalb das Rennen um den dritten Platz spannend wurde. "Ich selber bin auf Bahn 3 gestartet und konnte so die Konkurrenz im Auge behalten. Besonders die Bahn 6 war da für mich interessant." Denn der Zevener hatte sich als erfahrener Sprinter vorgenommen, auf den letzten 100 Metern den Wettbewerb um die Bronzemedaille für sich zu entscheiden - die Entscheidung fiel erst auf den letzten zwei Metern. Sieger wurde Reinhard Michelchen (VfL Sindelfingen, 55,74 Sekunden) vor Karl Dorschner (TSV Dörfles-Esbach, 56,79 Sekunden). Helmut Meier setzte sich - übrigens als ältester Teilnehmer im Finallauf und nur knapp eine Stunde nach seiner Teilnahme am Endlauf über die 100 Meter - mit 58,55 Sekunden erfolgreich gegen Wolfgang Witzel (LG Vulkaneifel, 58,64 Sekunden) durch. "Es war schon heiß, aber es hat auch unheimlich Spaß gemacht", so Meier mit einem Lachen. "Die nächste Einzelmedaille will ich mir dann mit 60 Jahren holen" sagte der Athlet mit einem Augenzwinkern. Die Aussichten dafür sind gut, lief er in Schweinfurt doch nicht nur auf seinen Medaillenrang, sondern auch noch über die 100 Meter (4. Platz in 12,62 Sekunden) und 200 Meter (5. Platz in 25,76 Sekunden) Distanzen neue persönliche Bestzeiten für dieses Jahr. Weniger positiv verlief es für die anderen Athleten aus Zeven, die besonders auf die 4x100-Meter-Staffel gehofft hatten, da diese in der Vergangenheit viele Erfolge feiern konnte. Doch verletzungsbedingt standen am Ende nur noch drei Aktive zur Verfügung und erstmals seit Jahren war damit keine Zevener Staffel über die 4 x 100 Meter am Start. "Hoffentlich sind wir wenigstens wieder bei der Mehrkampf-DM in Darmstadt fit", sagte Hans-Georg Müller als Mitglied der vom Verletzungspech verfolgten Seniorentruppe - "so ein Seuchenjahr schreit nach einem Happy End".
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 21. Juli 2008 Finale verpasst Osnabrück (eb). Die eigene Jahresbestzeit in einem begeisternden Vorlauf um fast fünf Sekunden gesteigert - und war in einem hochklassigen Feld dennoch chancenlos gewiesen: Die 4 x 400 m-Jungenstaffel der LG Osnabrück scheiterte als Fünfzehnte bei den Deutschen Jugend-Leichtathletik-Meisterschaften nur an der starken Konkurrenz. Für die Rothemden gingen Jesse Okpure, Christian Röwekamp, Matthias Wilke und Patrick Jochmann sowie die Ersatzläufer Jascha Bahlmann und Fabian Lüke im easy- Credit-Stadion Nürnberg an den Start - und lieferte in 3:24,66 min eine starke Vorstellung ab. "In vielen Jahren hätte die Zeit zum Finaleinzug gereicht", schildert Trainer Anton Siemer. Allein sechs Team blieben unter der Marke von 3:20 min, die in den Vor- jahren immer eine Medaille bedeutet hatte. Aufgrund der jungen Altersstruktur - alle sechs Aktiven dürfen auch im kommenden Jahr bei den Titelkämpfen in Ulm starten - können vier Staffelmitglieder sogar noch 2010 in Kassel starten. Weniger zufrieden war Einzelstarter Maik Wollherr, letztjähriger Deutscher Juniorenmeister über 3000 m Hindernis. Über diese Strecke blieb ihm nun Platz elf, 9:38,62 min lagen weit unter den Erwartungen des Ostercappelners.
SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 22. Juli 2008 Silber und Bronze für Schäfer Rinteln (cwo.). Die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren II (50 Jahre und älter) sind diesmal im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion ausgetragen worden. Bereits zum fünften Mal hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband die Ausrichtung dieser leichtathletischen Großveranstaltung in eines der schönsten Stadien Süddeutschlands vergeben. Für viele der rund 1000 Teilnehmer waren die deutschen Titelkämpfe im Willy-Sachs-Stadion wie auch für Horst Schäfer von der VT Rinteln ein letzter Test vor der Abreise zum diesjährigen internationalen Saisonhöhepunkt, den Senioren-Europameisterschaften in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Mehrkämpfer Schäfer hatte sich für die Hürdendistanzen 100 Meter und 300 Meter sowie das Speerwerfen der Altersklasse M 65 qualifiziert. Zu der ersten Laufentscheidung, dem 100-Meter-Hürden-Finale musste der Rintelner bereits am Eröffnungsfreitag an- treten. Favorit in diesem Endlauf war nach den Qualifikationszeiten der mehrfache deutsche Meister und Rekordhalter auf dieser Strecke, Guido Müller vom TSV Vaterstetten. Mit der besten Reaktionszeit aller Athleten setzte sich Müller gleich nach dem Start an die Spitze und gewann das Finale erwartungsgemäß sicher in hervorragenden 16,87 Sekunden. Schäfer belegte mit einem tech- nisch blitzsauber absolvierten Lauf hinter dem überragenden Müller mit 18,82 Sekunden den Silberrang vor Kurt Eimer vom 1. FC Schweinfurt 05 (19,62 Sekunden) und Hartmann Knorr vom TSV Eintracht Hittfeld (19,86 Sekunden). Am Schlusstag stand für Schäfer die 300-Meter-Hürdendistanz auf dem Programm. In dem in zwei Zeitendläufen ausgetragenen Finale wurde Schäfer aufgrund seiner schnellen Vorleistung in den schnelleren Lauf eingeteilt - und wieder hieß der Favorit Guido Müller. Trotz strömenden Regens, der die Tartanbahn streckenweise in eine Seenlandschaft verwandelte, gewann der Vorjahres- meister Müller, der sich bei diesen nationalen Meisterschaften insgesamt fünf Titel sicherte, das Finale in neuer deutscher Rekord- zeit von 45,54 Sekunden deutlich. Um die weiteren Podestplätze entwickelte sich ein spannender Zieleinlauf. Der Rintelner Schäfer erkämpfte sich hinter dem Zweitplatzierten Hans Eberhard Himmel von Rot-Weiß Cuxhaven (52,22 Sekunden) in 53,85 Sekunden die Bronzemedaille. Beim anschließenden Speerwurfwettbewerb machte sich bei Schäfer der Kräfteverschleiß nach dem gerade anderthalb Stunden zurückliegenden Hürdenlauf bemerkbar. Mit der erzielten Weite von 34,82 Metern und Rang neun war der Rintelner als Mehrkämpfer dennoch zufrieden.
SALZGITTER ZEITUNG vom 26. Juli 2008 Salzgitter-Duo flankiert den Deutschen Meister Schweinfurt. Für zwei Leichtathleten aus Salzgitter hat es sich gelohnt, die Reise zu den Deutschen Seniorenmeisterschaften ins nördliche Bayern nach Schweinfurt anzutreten. Die Unioner Horst Kassebaum und Harald Kötz flankierten nach dem 10 000- Meter-Lauf einträchtig den Deutschen Meister der Altersklasse M60 Wilfried Schmidt (Tus Köln) auf dem Siegerpodest. Horst Kassebaum musste nach zwölf von 25 Runden zwar anerkennen, dass der spätere Sieger ihm enteilt war, er aber ebenso dem Rest des Feldes. Bis ins Ziel galt es nun, die Deutsche Vizemeisterschaft zu sichern. Erschöpft, aber glücklich, gelang ihm dieses in 38:23,83 min. Vereinskamerad Harald Kötz hatte bis kurz vor dem Ziel eine Reihe von Kontrahenten um die Bronzemedaille um sich geschart. In 40:05,26 min hatte er schlussendlich als Dritter zwei Sekunden Vorsprung ins Ziel gerettet. "Ich wollte den Horst nicht allein auf‘s Podest steigen lassen", kommentierte der Titelverteidiger kurz nach dem Zieleinlauf seine Leistung. (rp)
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 28. Juli 2008 DM-Gold und Silber für Leichtathlet Christian Breeck Melle (eb). Mit Gold und Silber dekoriert kehrte Leichtathlet Christian Breeck vom SC Melle 08 erfolgreich von den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen in Schweinfurt zurück. Zunächst stand das 800-m-Rennen an, in dem Breeck einen Großteil der Distanz in Front lag. Im Schlussspurt rückte Moritz Ronald (Dübener Heide) näher - und ließ sich nach dem Fotofinish als Sieger feiern, während sich Breeck (2:11,85 Min.) mit Platz zwei begnügte. Erst recht motiviert, nahm sich Breeck für die 1500-m-Strecke viel vor. Erneut kam es zum Schlussspurt, den der Melleraner (4:36,62 Min.) gewann, was sein erstes Gold bei der DM bedeutete.
NORDWEST ZEITUNG vom 28. Juli 2008 Enno Borchers erfolgreich Rastede. Bei den Deutschen Senioren-Leichtathletik-Meisterschaften in Schweinfurt gewann Enno Borchers aus Rastede in der Alterklasse M 60 die Bronzemedaille über 100 Meter Hürden. Nach 18,80 Sekunden kam er ins Ziel und lag damit nur knapp hinter seinem eigenen Bezirksrekord. Damit hat der Sportler des VfL Rastede in den letzten vier Jahren im Hürdensprint jeweils einen Podestplatz erreicht. Mit einem zwölften Platz im Weitsprung und einem sechsten Platz im Dreisprung beendete Borchers die Wettkampftage sehr erfolgreich. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 28.7. Ergebnisse Nürnberg (5./6.7.) Ergebnisse Nienhagen (5./6.7.) Ergebnisse Schweinfurt (11.-13.7.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zur Übersicht (Extra-Seiten) Nach oben Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)
|