DM-Mehrkampf/Blockwettkampf in Rhede am 9./10. August 2008 (Schüler-/innen A)
DM-Mehrkampf in Darmstadt am 9./10. August 2008 (Seniorinnen, Senioren)

-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 1. August 2008
Für drei Leichtathletiktalente naht der Saisonhöhepunkt
Janicke Wolpmann, Niklas-Ole Fugel und Anna-Lena Freese vom FTSV Jahn Brinkum starten bei der Schüler-DM in
Rhede

Von unserem Mitarbeiter Roland Meyer
Rhede/Brinkum. Wenn am Wochenende des 9. und 10. August in Rhede die Deutschen Schülermeisterschaften der Blockwett-
kämpfe (Jahrgänge 1993/1994) ausgetragen werden, steht für die Leichtathletikabteilung des FTSV Jahn Brinkum und besonders
für drei seiner Nachwuchstalente der Saisonhöhepunkt ins Haus. "Das sich mit Janicke Wolpmann, Niklas-Ole Fugel und Anna-
Lena Freese drei unserer Sportler für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert haben, ist fantastisch und war so nicht zu erwarten,"
zeigt sich Trainer Frank Krüger ob der im bisherigen Saisonverlauf gezeigten Leistungen seiner Schützlinge beeindruckt. Es ist
Montagabend, und auch gegen 19 Uhr liegt die Wärme noch schwer über der Sportanlage am Brinkumer Brunnenweg. Doch in den
Wochen vor den Meisterschaften sind Trainer und Athleten hier Dauergäste. Fünfmal pro Woche wird trainiert, egal bei welchem
Wetter. Ein hartes Programm, das aber etwa zehn Tage vor dem Wettkampf zwecks Regeneration entsprechend reduziert wird.
Blockwettkämpfe, das heißt, zu den drei Grunddisziplinen 100 Meter, Weitsprung und Hürdenlauf kommen je nach Wettbewerb
zwei weitere Disziplinen hinzu.
2700 Punkte als Ziel
So startet der 14-jährige Niklas-Ole Fugel im Blockwettkampf Sprint/Sprung. Zu den genannten Grunddisziplinen muss er sich
noch im Hochsprung und Speerwerfen beweisen. "Niklas hat die Qualifikationsnorm von 2575 Punkten bei den Mehrkampftagen im
Juni in Stuhr erfüllt", erläutert Frank Krüger, angehender Inhaber der Trainer-A-Lizenz des Deutschen Leichtathletikverbandes. Die
in Stuhr erzielten 2634 Punkte möchte Niklas in Rhede bestätigen, wobei sich der selbstbewusste junge Athlet persönlich 2700
Punkte respektive einen Platz unter den ersten 15 zum Ziel gesetzt hat. Für Frank Krüger und seinen Co-Trainer Klaus Lange wäre
das ein "Bombenergebnis", die Vorleistung von 2634 Punkten erneut zu erreichen, würde sie allemal zufriedenstellen.
Während sich Niklas-Ole Fugel und Anna-Lena Freese im hinteren Bereich des Platzes unter Anleitung von Frank Krüger mit der
Speerwurftechnik auseinandersetzen, feilt Klaus Lange mit Janicke Wolpmann einige Meter weiter an der Ballwurftechnik. Die
Schülerin der Lise-Meitner-Schule in Moordeich startet als aktuelle Landesmeisterin im Blockwettkampf Lauf und muss neben den
Grunddisziplinen und dem Ballwurf als fünfte Disziplin 2000 Meter laufen. Die Qualifikationsnorm von 2400 Punkten hat sie zweimal
erfüllt. Sollte sie sich im Bereich von 2500 Punkten bewegen, wäre in der Endabrechnung ein Platz im Vorderfeld möglich. "Sie
kann sich quälen, das ist eine ihrer Stärken", weiß Frank Krüger, doch einiges wird von den "Wackeldisziplinen" Hürdenlauf und
Ballwurf abhängen. Als einzige der drei musste Janicke Wolpmann übrigens für den Blockwettkampf Lauf eine Zusatznorm erfüllen.
Das gelang ihr mit einem tollen 800-Meter- Lauf, in dem sie ihre persönliche Bestzeit auf 2:24,20 Minuten schraubte und die Norm
deutlich unterbot. Auch sie zeigt sich wie ihre beiden Teamkollegen sehr ehrgeizig und möchte einen Platz unter den ersten Zehn
erreichen. Seit gut fünf Jahren betreibt sie Leichtathletik, aber trotz des intensiven Trainings bleibt Zeit für Freunde und ihr zweites
Hobby: Reiten.
Bliebe noch Anna-Lena Freese, die im Blockwettkampf Sprint/Sprung an den Start gehen wird. Sie ist aktuelle Hallen-Landes-
meisterin im Hochsprung, über 100 Meter und im Weitsprung, im Freien hat sie den Titel über 100 Meter ebenfalls gewonnen und
ist Vizemeisterin im Hochsprung geworden. Eine klasse Saison bisher, ihre Konkurrentinnen haben sie mit Sicherheit auf der
Rechnung. Frank Krüger bremst jedoch vorschnellen Optimismus. Die junge Athletin in eine Favoritenrolle zu hieven, ist aus seiner
Sicht nicht angebracht. "Neben all ihren Stärken hat sie eine Schwäche, das Speerwerfen. Da nehmen ihr die Konkurrentinnen
auch mal zehn Meter ab, und das ist im Gesamtergebnis nicht aufzuholen", weiß der Trainer, der als Ziel rund 2600 Punkte im
Kopf hat. Man darf gespannt sein, wie sich die talentierte 14-Jährige behaupten kann. Die Vorbereitung scheint jedenfalls für alle
drei Athleten planmäßig zu verlaufen.
Und eines ist ganz offensichtlich: Auch wenn an der einen oder anderen Technik noch gearbeitet wird, gute Laune und Spaß sind
trotz intensiven Trainings keine Fremdwörter. Und bestimmt hilft den drei am 9. und 10. August die Unterstützung durch das
Trainerteam und das Daumendrücken der mitgereisten Angehörigen. 

NORDWEST ZEITUNG vom 5. August 2008
Löninger streben in Rhede nach Titeln
Leichtathletik: Vier Sportler des VfL starten bei deutscher Schüler-Meisterschaft im Mehrkampf

Löningen.
Das Kribbeln im Bauch ist längst unerträglich geworden, und an diesem Wochenende steigt die Anspannung noch ein-
mal ins Unermessliche. Die besten Mehrkämpfer der Schülerklassen ermitteln im Rheder Sportzentrum die deutschen Meister des
Jahres 2008. Mit dabei sind auch vier Löninger Leichtathleten: Maria Hackstedt, Sarah Baumann, Hinnerk Künnen und Nicolaus
Bamstedt. Von den 537 Starten aus 281 Vereinen kommen insgesamt 35 Athleten aus Niedersachsen. Bemerkenswert: Bis auf
die LG Weserbergland (sechs Meldungen) hat kein niedersächsischer Verein mehr Meldungen zu verzeichnen als der VfL Löning-
en. Auf dem Programm stehen neben dem Siebenkampf für Schülerinnen und dem Achtkampf für Schüler auch die Blockwett-
kämpfe. Diese bestehen aus den drei Basisdisziplinen: 100 Meter, 80 Meter Hürden und Weitsprung. Hinzu kommen im Block
Sprint/Sprung wahlweise noch der Hochsprung und das Speerwerfen sowie im Block Lauf die 2000 Meter und das Ballwerfen.
 Maria Hackstedt und Sarah Baumann haben bereits im vergangenen Jahr an den Titelkämpfen auf Bundesebene teilgenommen.
Diesmal starten sie im Block Sprint/Sprung. In ihrer Altersklasse (W15) liegen 51 Meldungen vor. Für beide gelte es, ihre Punkt-
zahl im Mehrkampf zu steigern und in der einen oder anderen Disziplin eine persönliche Bestleistung aufzustellen, sagt Löningens
Trainer Armin Beyer. “Die starken Gegnerinnen werden Maria und Sarah zu neuen Höchstleistungen anspornen”, ist er sicher.
Bei den Jungen (Altersklasse M15) stehen Hinnerk Künnen und Nicolaus Bamstedt vor ihrer Premiere bei deutschen Meister-
schaften. Sie starten im Block Lauf. Hier liegen nur 26 Meldungen vor. Das zeige, dass die Zusatzqualifikation über die Mittel-
strecken vom Deutschen Leichtathletik Verband hoch angesetzt worden sei, sagt Beyer. Doch die Löninger haben die Hürde ge-
meistert. Trainerin Antonia Beyer sieht bei Hinnerk und Nicolaus überdies noch “deutliches Steigerungspotenzial”.
“Bereits die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft ist ein großer Erfolg”, meint Armin Beyer. Alle Löninger Athleten seien
hochmotiviert, verspricht er, könnten sie sich doch nur selten mit Deutschlands besten Nachwuchs-Mehrkämpfern messen.  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 7. August 2008
Krause: "Bestleistungen wären hilfreich"
Leichtathletik: Beide Starter der LG Peiner Land im Doppelinterview vor der Schüler-Mehrkampf-DM

Am Samstag und Sonntag, 9. und 10. August, werden im westfälischen Rhede die Deutschen Mehrkampfmeister im A-Schüler-
bereich der 14- und 15-jährigen ermittelt. Dort wollen auch zwei Starter der LG Peiner Land mitmischen: Victoria Sack hat als viert-
beste für den Blockwettkampf Lauf der W15 und Alexander Krause an 20. Stelle für den Achtkampf der M15 gemeldet.
Nicht dabei ist Pavel Mokrys, der seit der Bezirksmeisterschaft Blockwettkampf an einer Verletzung im Oberschenkel laboriert.
PN-Mitarbeiter Steffen Knoblauch traf die beiden Peiner Starter bei letzten Trainingseinheiten vor ihrem großen Auftritt.
Nachdem Victoria Sack bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Jugendlichen im Berliner Olympiastadion gestartet ist,
steht nun der zweite Höhepunkt in diesem Sommer an. Welcher Wettkampf hat bei Ihnen einen höheren Stellenwert?

Auch wenn ich noch der Schülerklasse angehöre, so waren die Einzelmeisterschaften in Berlin doch weitaus bedeutsamer. In
Rhede wird es wohl nur ein größerer Sportplatz sein, das kann man nicht mit dem Olympia-Stadion vergleichen. Das Hauptaugen-
merk liegt bei mir auch im läuferischen Bereich und nicht beim Mehrkampf, den mache ich nur nebenbei.
Alexander Krause, nach dem guten 14. Platz im Vorjahr haben Sie sich besonders im Wurf-Bereich und im Stabhochsprung ver-
bessert. Welche Ziele haben Sie sich für die Titelkämpfe gesetzt?

Ich möchte unbedingt unter die ersten Acht kommen und natürlich eine neue persönliche Bestleistung erzielen, vielleicht um die
4600 Punkte. Ein paar Bestleistungen in den Einzeldisziplinen wären da sehr hilfreich.
In Berlin sind Sie über 800 Meter gestartet. Nun warten die 2000 Meter und einige technische Disziplinen auf sie, Victoria Sack.
Welche Strecke liegt Ihnen dabei mehr?

(Victoria Sack lächelnd): Das sind ganz klar die 800 Meter, weil sie einfach viel schneller zu Ende sind.
In diesem Jahr hatte Alexander Krause ein paar Probleme mit dem Oberschenkel. Sie waren so gezwungen, sich auf das Werfen
zu konzentrieren. Ist diese Verletzung verheilt und fühlen sie sich fit für die große Herausforderung?

Letztendlich hatte sich ja herausgestellt, dass es ein Muskelfaserriss war. Der ist aber zum Glück wieder verheilt, sodass ich jetzt
keine Beschwerden mehr habe und mein Bestes geben kann.
Die Schule pausiert ja derzeit und es sind Sommerferien. Wie organisieren sie momentan ihr Training und in welchem Umfang?
Alexander Krause: Ich trainiere jetzt vier bis fünf Mal die Woche, das ist etwas mehr als in der Schulzeit, dafür leidet aber die Frei-
zeit auch etwas darunter.
Victoria Sack: Momentan stehen fünf Einheiten pro Woche an. Manche davon mache ich in Hannover beim Niedersächsischen
Leichtathletik Verband. Im Großen und Ganzen ist es etwas weniger als sonst.
Sie sind beide für den Vergleichskampf der norddeutschen Verbände nominiert und werden Niedersachsens Farben vertreten. Ist
mit diesen Wettkämpfen ihre Saison beendet?

Alexander Krause: Ich starte vielleicht noch bei den Bezirksmeisterschaften im Mehrkampf in Salzgitter und beim Werfertag in
Edemissen, aber ansonsten werde ich es ruhig ausklingen lassen.
Victoria Sack: In Salzgitter werde ich vielleicht auch starten, dann stünden die 2000 Meter noch einmal auf dem Programm, aber
ansonsten steht nichts Besonderes mehr an.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 8. August 2008
An Position zwei geführt
Hanna Hübner gehört bei der Schüler-DM zum Favoritenkreis

Von unserem Redakteur Jens Hoffmann
Rhede/Stuhr. Wenn am Wochenende die Deutschen Schülermeisterschaften im Blockwettkampf (Jahrgänge 1993/94) im west-
fälischen Rhede ausgetragen werden, werden nicht nur die drei Leichtathletiktalente des FTSV Jahn Brinkum - Anna-Lena Freese,
Janicke Wolpmann und Niklas-Ole Fugel (wir berichteten) - vertreten sein, sondern auch Hanna Hübner vom LC Hansa Stuhr.
Sie ist wahrscheinlich sogar die hoffnungsvollste Teilnehmerin aus heimischer Sicht. In der Meldeliste taucht sie im Block Sprint/
Sprung an Position zwei auf, gleich hinter Fenja Hublitz. Diese konnte sie bei den Landesmeisterschaften besiegen, jetzt möchte
Hanna Hübner das Resultat umdrehen. Und die Chancen dazu scheinen gar nicht so schlecht zu stehen.
Bis vor kurzem weilte die Nachwuchshoffnung mit ihren Vereinskollegen Lucas Panning, Märthe Ehrenbruch und Tobias Kortas auf
Teneriffa, um sich in südlichen Gefilden noch einmal optimal auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Trainer Berthold Buchwald
verpasste seinen Schützlingen den finalen Feinschliff, wobei die Regeneration nach den zahlreichen Wettkämpfen der jüngeren
Vergangenheit nicht zu kurz kam.
Buchwald bezeichnete den Trip denn auch als "aktive Erholung", der an diesem Wochenende noch einmal eine Leistungsexplosion
folgen soll. Für Hanna Hübner gilt: Rhede kann kommen. 

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 9. August 2008
Claas Walter peilt Podestplatz an

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Mehrkämpfer Claas Walter nimmt an diesem Wochenende bei den deutschen Schüler-Meisterschaften im west-
fälischen Rhede einen Podestplatz ins Visier. Nach seinem vierten Platz im Achtkampf vom vergangenen Jahr gehört das Mehr-
kampftalent der LG Bremen-Nord aufgrund der fünftbesten Vorleistung auch in diesem Jahr in der Altersklasse M 15 zum erweiter-
ten Favoritenkreis. Der in der Rangliste bisher führende Frankfurter Konkurrent Aron Schreiner weist lediglich 80 Zähler mehr als
der talentierte Nordbremer Akteur Walter auf. Während Claas Walter in den drei Wurfdisziplinen Kugel, Diskus und Speer in dieser
Saison schon mit Bremer Landesrekorden glänzte, ist allerdings noch eine Steigerung in der Weitsprung-Disziplin und vor allem im
1000-Meter-Lauf beim zweitägigen Wettkampf nötig.
Ihre DM-Premiere feiert in Rhede die zweite LGN-Starterin Charlotte Schlund. Die 14-Jährige hat sich für den fünf Disziplinen um-
fassenden Blockwettkampf "Lauf" in der W 14 qualifiziert.  

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 11. August 2008
Svenja macht Traum wahr: DM-Titelgewinn

Rhede.
Die Botschaft am Telefon war kurz und nicht komplett, sprich ohne Punktzahl und Details, doch sie ist auch so eine
Meldung vorab wert: Svenja Rieck hat ihren Traum wahr gemacht und erstmals einen nationalen Titel gewonnen. Die 15-jährige A-
Schülerin des OTB strahlte bei den deutschen Meisterschaften im Mehrkampf in Rhede als Erste im sogenannten Block Wurf.
Block Wurf beinhaltet Kugelstoßen und Diskuswerfen sowie 80 Meter Hürden, 100 Meter flach und Weitsprung. Die Vielfalt ist an-
gesagt in diesem Alter im Gegensatz zu einer zu frühen Spezialisierung, so dass es keine deutschen Einzelmeister bei den
Schülern gibt.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 11. August 2008
Für Mut belohnt

Darmstadt.
Der OTB feiert einen weiteren deutschen Meister. Sein Name: Sascha Gerlee. Seine Qualität: der Mehrkampf in der
Leichtathletik. Sein Ergebnis: Mit 3015 Punkten sicherte sich der 32-Jährige Gold bei den nationalen Titelkämpfen der “älteren
Semester” in der Altersklasse M 30 in Darmstadt. Und das vor allem mit Mut, denn nach vier Disziplinen lag der Osnabrücker mit
150 Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz hinter dem Kölner Fuhrmann. Nach durchschnittlichen bis guten Leistungen im
Weitsprung (6,03), Speerwerfen (45,43), über 200 Meter (23,98) und im Diskuswerfen (29,24) fasste sich Gerlee im abschließ-
enden 1500-Meter-Lauf ein Herz, reizte die letzten Energien aus und passierte die Zielmarke nach beachtlichen 4:28,2 Minuten.
Das Ergebnis: Aus 150 Punkten Rückstand machte der Osnabrücker einen 84-Punkte-Vorsprung, der überraschend den Titel be-
deutete.
Übrigens nicht den ersten, denn bereits vor zwei Jahren landete Gerlee auf dem höchsten Treppchen bei der DM. Dabei war er jetzt
nicht mit fester Erwartung, wohl aber mit realistischer Einschätzung nach Darmstadt gefahren, auf den Plätzen eins bis fünf laden
zu können. Heraus kam Gold mit 3015 Punkten, mit denen Gerlee in Niedersachsen in der offenen Klasse der Männer die Nummer
eins im Fünfkampf ist.

Presseinformation vom 11. August 2008 (Von Markus Steinbrück)
Clausen springt auf Platz fünf

Stelle.
Mit dem fünften Platz unter zehn Teilnehmerinnen kehrte Susanne Clausen vom TSV Stelle von den Deutschen Senioren-
Mehrkampf-Meisterschaften aus Darmstadt zurück. Die einzige Starterin aus dem Landkreis Harburg trug im Fünfkampf der Seni-
orinnen W45 insgesamt 2200 Punkte zusammen. Die stärksten Auftritte hatte Clausen in den Sprungdisziplinen, in denen sie 4,70
Meter weit und 1,48 Meter hoch sprang. Mit der Hochsprung-Leistung egalisierte sie ihren eigenen W45-Bezirksrekord aus dem
Vorjahr. Darüber hinaus sprintetet die sympathische 46-Jährige, die sich im TSV Stelle auch als Kinder- und Jugendtrainerin enga-
giert, die 100 Meter in 15,00 Sekunden, stieß die 4-Kilo-Kugel auf 7,29 Meter und bewältigte den abschließenden 800-Meter-Lauf
in 3:06,01 Minuten. Deutsche Seniorenmeisterin wurde mit 2702 Punkten Ramona Schulz vom LAZ Obernburg-Miltenberg am
Main.  

NORDWEST ZEITUNG vom 11. August 2008
Künnen schnuppert an Podestplatz

Rhede/Löningen.
Vier junge Athleten des VfL Löningen haben am Wochenende im westfälischen Rhede bei den deutschen
Meisterschaften im Mehr- und Blockwettkampf Luft geschnuppert. Die beste Form zeigte Hinnerk Künnen (Schüler M 15). Im
Blockwettkampf Lauf wurde er nach fünf Disziplinen mit 2619 Punkten guter Neunter. Das Super-Talent verpasste aufgrund der
geringen Punktabstände nach oben einen möglichen Podestplatz nur, weil er im abschließenden 2000-Meter-Lauf nicht auf Touren
kam. Teamkollege Nicolaus Bamstedt stieg im gleichen Rennen aus und wurde nur 24. der Konkurrenz. Bei den Schülerinnen
W 15 belegte Sarah Baumann im Blockwettkampf Sprint/Sprung mit 2574 Punkten Platz 16. Dabei war durchaus mehr drin. Nach
den Auftaktdisziplinen Speerwurf und 80 Meter Hürden hatte sie noch auf einem ausgezeichneten fünften Platz rangiert. Team-
kollegin Maria Hackstedt kam im gleichen Wettbewerb mit 2533 Punkten auf Rang 28. 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 12. August 2008
Bärenstark: Michael Ulrich wird deutscher Vizemeister
Leichtathletik: Talent des SV Germania mit unglaublicher Aufholjagd

Von Jens Neumann
Helmstedt. Was waren das für zwei Wochen für die Helmstedter Sportfamilie Ulrich! Vor zwei Wochen wurde Vater Bernhard
Senioren-Europameister in Ljubljana im Hammerwerfen. Und nun legte sein Sohn Michael nach und wurde deutscher Vizemeister -
ein Riesenerfolg für das Talent des SV Germania Helmstedt. Bei den deutschen Schülermeisterschaften in Rhede war Michael
Ulrich als einziger Teilnehmer aus dem Kreis Helmstedt am Start. In seinem Wettbewerb, dem Blockwettkampf Wurf der Schüler A
M14, waren 28 Wettkämpfer gemeldet.
Um für seinen bisher größten Wettkampf richtig fit zu sein, reiste Michael Ulrich mit seinen Eltern bereits einen Tag vorher an. Die
Vorbereitung verlief dann aber nicht so gut wie erhofft. Denn: Ulrich verbrachte eine schlaflose Nacht. In dem Hotel, in dem er unter-
gebracht war, wurden zwei Hochzeiten bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Dementsprechend begann das Kugelstoßen mit
einer Zitterparty. Mit einer Weite von 11,47 m blieb der Germane weit unter seinen Möglichkeiten und fand sich nach der ersten
Disziplin lediglich auf dem 15. Platz wieder. Aber dann wachte er auf - und seine Aufholjagd begann. Es folgte ein Kreisrekord über
80m Hürden in 11,44 Sekunden. Im Weitsprung stellte er eine neue persönliche Bestleistung mit 5,52 Metern auf. Mit dieser
kämpferischen Leistung verbesserte er sich auf Platz 5. Nach dem folgenden 100-m-Lauf war er bereits Dritter, und der Diskuswurf
war die letzte und alles entscheidende Disziplin.
Hier bewies Michael Ulrich Nervenstärke. Mit 44,48 Metern (Kreisrekord) war er der beste Diskuswerfer in seiner Altersklasse.
Diese tollen Leistungen addierten sich zu 2870 Punkten zusammen. Damit stellte er nicht nur einen neuen Bezirksrekord auf,
sondern sicherte sich somit auch die deutsche Vizemeisterschaft samt Silbermedaille. Keine Frage, es war ein tolles Ergebnis für
den Germanen bei seiner ersten deutschen Meisterschaft. Und es war das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Familie
Ulrich…

SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 12. August 2008
Deborah Brodersen beweist Kämpferherz und holt Silber

Rinteln
(peb./pr.). Bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Mehrkampf und in den Blockwettkämpfen in Rhede hat sich das
Rintelner Leichtathletiktalent Deborah Brodersen von der LG Weserbergland die Silbermedaille im Siebenkampf geholt. An Gold
schrammte sie nur knapp vorbei.
Die 15-Jährige entwickelte gleich in der ersten Disziplin großes Pech. Im 80-Meter-Hürdenlauf stürzte sie an der zweiten Hürde,
setzte den Lauf aber fort, erreichte in 16,27 Sekunden das Ziel und war damit mehr als vier Sekunden langsamer als unter normal-
en Umständen. Durch diesen Fauxpas verlor sie nicht nur 200 Punkte gegenüber ihrer Hauptkonkurrentin Ramona Pitan aus Ell-
wangen, sondern musste aufgrund von Hautabschürfungen und einer Knieprellung die nächsten Disziplinen stark gehandicapt
angehen. Aber die Titelverteidigerin zeigte große Moral und Kämpferqualitäten. Im Hochsprung stellte sie mit 1,80 Meter eine neue
persönliche Bestleistung (bisher 1,77 Meter) auf und startete damit zu einer furiosen Aufholjagd. Die Kugel stieß sie danach auf
gute 12,16 Meter und lief über 100 Meter starke 12,93 Sekunden. Damit verkürzte sie den Rückstand zu Pitan auf 110 Zähler.
Am zweiten Tag sprang sie trotz enormer Kniebeschwerden 5,26 Meter weit und schleuderte den Speer auf 31,70 Meter. Im ab-
schließenden 800-Meter-Lauf gab Brodersen noch einmal alles, lief bis an ihre Schmerzgrenze heran. Am Ende reichten 2:24,58
Minuten zur Vizemeisterschaft (3801 Punkte). Zum Titel fehlten nur 89 Zähler.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 12. August 2008
Kein Happy End für Walter
Nach sieben starken Disziplinen nur Platz acht erreicht

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Claas Walter von der LG Bremen-Nord verpasste mit der letzten Disziplin des Schüler-Achtkampfes, dem 1000-
Meter-Lauf, bei den deutschen Meisterschaften in Rhede eine Medaille. Nach herausragenden Leistungen im Wurf- und Sprungbe-
reich brachte sich das 15-jährige Leichtathletik-Talent in der abschließenden Ausdauerdisziplin um die Früchte seiner zuvor zwei-
tägigen Anstrengungen. Mit persönlicher Bestzeit von 11,41 Sekunden im 80-Meter-Hürdensprint legte der LG Nordler als Achter
eine gute Ausgangsbasis für die weiteren Disziplinen und arbeitete sich im Ranking immer weiter nach vorne. Nach einem ersten
ungültigen Versuch bei wechselnd starken Rückenwind im Weitsprung sprang er noch gute 6,22 Meter und damit auf Platz fünf
nach vorne.
Danach kam er mit 15 Metern im Kugelstoßen zwar nicht an seinen Landesrekord (16,60) heran, doch die direkte Mehrkampf-
Konkurrenz hatte er damit im Griff und kletterte auf Rang vier. Zum Abschluss des Tages meisterte Claas Walter im Hochsprung
die 1,80 Meter, nur einen Zentimeter unterhalb seiner Bestleistung, und befand sich erstmals auf Position drei. Zu Beginn des
zweiten Tages setzte Claas Walter seinen Angriff auf die Spitze weiter fort und ließ sich dabei auch nicht vom Dauerregen stoppen.
Ausgezeichnete 47,52 Meter im Diskuswurf brachten ihn auf Platz zwei. Diesen behielt er auch im Stabhochsprung bei den
schwierigen Bedingungen mit überquerten 3,40 Metern, verlor jedoch auf den Führenden Florian Schramm (3,90) aus Greifswald
etwas an Boden. Der weiteste Speerwurf des Tages von 51,60 Metern nährte dann jedoch sogar den Traum vom deutschen
Meistertitel. Nur acht Pünktchen oder umgerechnet zwei Sekunden fehlten noch auf Florian Schramm.
Doch schon nach der ersten halben Runde im 1000-Meter-Lauf waren alle Rechnungen auf den Sieg oder eine Medaille hinfällig.
Das fehlende Lauftraining rächte sich. Mut- und lustlos trabte Claas Walter zwei Runden um die Bahn und kam als Vorletzter nach
indiskutablen 3:32,86 Minuten ins Ziel. Mit insgesamt 4820 Zählern folgte der Absturz auf Platz acht. Den Sieg holte sich der
Uerdinger Lukas Schmitz (4960) mit schnellen 2:43,83 Minuten und einem Punkt Vorsprung auf Titelverteidiger Florian Schramm.
 Nicht ganz so glücklich verlief auch der Auftritt von Charlotte Schlund. Im Blockmehrkampf-Lauf (W 14) blies ihr sowohl über 100
Meter (15,09 Sek.) als auch im Weitsprung (4,31 m) der Wind mit über drei Meter pro Sekunden entgegen. Dazu warf Charlotte
Schlund den 200-Gramm-Ball auf 35 Meter und kam über die 80-Meter-Hürden auf 14,57 Sekunden. Gewaltig gegen den Wind
stemmen musste sich die 14jährige LG Nordlerin dann beim 2000-Meter-Lauf. Mit 7:38,84 Minuten beendete sie ihren Zeitlauf als
gute Fünfte. In der Endabrechnung stand für Charlotte Schlund bei ihrer DM-Premiere mit 2223 Zählern somit Platz 24 zu Buche.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 12. August 2008
Hanna Hübners Hoffnung erfüllt sich nicht
Leichtathletik: Bei den Deutschen Schülermeisterschaften in den Blockwettkämpfen startet die Stuhrerin mit einem
Infekt

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Stuhr/Rhede. Die Hoffnung, dass es doch noch irgendwie klappen könnte, erfüllte sich für Hanna Hübner nicht. Bei den Deutsch-
en Schülermeisterschaften in den Blockwettkämpfen startete die Leichtathletin vom LC Hansa Stuhr trotz eines Infektes und be-
endete ihren Blockwettkampf Sprint/Sprung mit einem für sie enttäuschenden achten Platz. Aus dem Teilnehmer-Trio des FTSV
Jahn Brinkum erzielte Janicke Wolpmann mit Rang 13 im Block Lauf das beste Resultat.
Klaus Düerkop verstand die Welt nicht mehr. In Abwesenheit von Berthold Buchwald hatte der Hansa-Trainer in Rhede die Wett-
kampfbetreuung von Hanna Hübner übernommen. Allerdings schien es nicht die Hanna zu sein, die in der Woche zuvor noch so
glänzende Trainingswerte erzielte hatte. War sein Schützling etwa nicht mit der Rolle als Mitfavoritin klargekommen? Oder lag es
an den schlechten Bedingungen mit gerade einmal 17 Grad, immer wieder Regen und dazu bis zu drei Metern pro Sekunde Gegen-
wind im Sprint?
Dabei hatte Hanna Hübner ihren Wettkampf mit einem ordentlichen Speerwurf von 27,34 Metern begonnen. Doch statt anschließ-
end in ihren starken Disziplinen aufzutrumpfen, geriet die Stuhrerin immer mehr außer Tritt. Über 80 Meter Hürden (12,52 sec)
haderte sie mit der Technik, über 100 Meter (13,13 sec) missglückte der Start völlig, und 5,35 Meter im Weitsprung waren für sie
eher mäßig. Dennoch lag die 15-Jährige vor dem abschließenden Hochsprung nur 18 Punkte von einem Medaillenrang entfernt.
Doch mehr als 1,48 Meter waren nicht drin. Mit 2664 Punkten beendete Hübner enttäuscht und gleichermaßen erschöpft ihren
Wettkampf. Für Düerkop war damit auch das Rätselraten um die Formschwäche seiner Athletin zu Ende: Eine völlig gesunde
Hanna Hübner hätte bei dieser DM eine ganz andere Rolle gespielt.
Von den drei Athleten des FTSV Jahn Brinkum ging Anna-Lena Freese mit getapten Gelenken und damit ebenfalls mit Handicap
an den Start. Immerhin lag die Brinkumerin im Block Sprint/Sprung der W14 nach vier Disziplinen (Hochsprung: 1,52 m, 80 m
Hürden: 13,10 sec, 100 m: 13,65 sec, Weitsprung: 4,69 m noch auf einem ordentlichen 14. Rang, der dann allerdings im Speer-
wurf (15,88 m) verloren ging. Am Ende bedeuteten 2415 Punkte Rang 30.
Sehr viel besser lief es dagegen bei Janicke Wolpmann. Die 14-Jährige trotzte im Block Lauf den widrigen Bedingungen, erkämpfte
sich nach vier Disziplinen (80 m Hürden: 13,82 sec, Weitsprung: 4,83 m, Ballwurf: 35,00 m, 100 m: 13,47 sec) Platz 15 in der
Zwischenwertung und machte im abschließenden 2000-Meter-Lauf in 7:39,32 Minuten sogar noch zwei Plätze gut. Mit 2440
Punkten gelang zudem eine neue Bestleistung. Bereits am Vortag hatte Vereinskamerad Niklas-Ole Fugel bei deutlich besseren
Bedingungen einen tollen DM-Einstand geliefert. Mit Bestleistung von 2665 Punkten hatte sich der Brinkumer bis auf Platz 15 vor-
geschoben, dabei mit dem Speer (38,70 m), im Hochsprung (1,64 m) und im Weitsprung (5,21 m) persönliche Rekorde erzielt und
auch über 80 Meter Hürden (12,17 sec) und 100 Meter (13,02 sec) noch Reserven erkennen lassen.
"Die Bestleistungen zeigen, dass wir uns auf den Punkt vorbereitet haben", zog FTSV-Trainer Frank Krüger ein durchweg positives
Resümee für die Brinkumer DM-Premiere, um sich und seine Aktiven gleich anschließend in den aufgeschobenen, wohlverdienten
Urlaub zu verabschieden.  

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 12. August 2008
TKJ-Senioren verpassen Titel knapp
Leichtathletik: Sarstedter Quartett landet bundesweit auf Platz zwei

Sarstedt
(sr). Darmstadt steht für Wissenschaft und Forschung, für Kunst, Kultur und Jugendstil. Aber dafür hatten die Leichtath-
letik-Senioren des TKJ Sarstedt an diesem Tag nichts übrig. Karl Scheide, Walter Mehlich, Gerhard Rüsing und Hans Bohmann
wollten ihren deutschen Fünfkampf-Mannschaftstitel verteidigen. Doch das klappte nicht ganz, sie mussten der LG Alsternord
Hamburg den Vortritt lassen. Fast 30 Teilnehmer waren in der M 70 gemeldet. Da einige “Kracher" darunter waren, ahnten die TKJ-
Akteure, dass die Titelverteidigung sehr schwer werden würde. Für die vier Sarstedter nahm der Wettkampf einen unglücklichen
Verlauf. Erstens erreichten sie ihre Vorjahresleistung nicht, zweitens offenbarten sie technische Mängel. Aber auch das Vorjahrs-
ergebnis hätte nicht ausgereicht, denn das Hamburger Team verbesserte den vom TKJ gehaltenen deutschen Rekord um 40
Punkte auf 3352 Zähler. Das war schon etwas tragisch, denn diese 40 Punkte hätten die Sarstedter durchaus drin gehabt.
 Wie erwartet war Karl Scheide einmal mehr der stärkste Starter des TKJ-Teams. Die Strapazen des Zehnkampfes und des 300-
Meter-Hürdenlaufes, die er vor knapp einer Woche bei der Senioren-EM in Ljubljana absolviert hatte, hat er gut weggesteckt. Mit
4,04 Metern (m) im Weitsprung, 28,27 m im Speerwurf, 32,32 Sekunden (sec) über 200 m, 27,09 m im Diskuswurf sowie 6:25,73
Minuten (min) über 1500 m kam Scheide auf insgesamt 1199 Punkte und damit auf den siebten Platz in der Einzelwertung.
Scheide lieferte in Darmstadt einen guten Mehrkampf ab, blieb in der Reichweite seiner Leistungsmöglichkeiten und noch vor dem
Deutschen Meister des letzten Jahres. Über 1500 m war Scheide einmal mehr der zweitstärkste seiner Altersklasse.
Walter Mehlich erreichte mit 3,92 m im Weitsprung seine beste Jahresleistung, zusammen mit 28,84 m im Speerwurf, 33,41 sec
über 200 m, 24,72 m im Diskuswurf sowie 7:21,15 min über 1500 m brachte das 957 Punkte für ihn. Mehlich kam in Darmstadt
überhaupt nicht mit dem Speer klar. Im Training wirft er meist über 30 Meter - und nun, in Darmstadt, zwei Meter weniger. Da half
es auch nicht, dass er in zwei Disziplinen besser war als im Vorjahr. Das Minus beim Speerwurf war damit nicht auszugleichen.
Als Einzel-Elfter blieb Mehlich unter seinen Möglichkeiten.
Nicht seinen besten Tag hatte auch Gerhard Rüsing, der mit 3,38 m im Weitsprung, 33,46 m im Speerwurf und 27,38 m im Diskus-
wurf nur in drei Disziplinen punkten konnte. Für 38,43 sec über 200 m gab es keine Punkte mehr für ihn, über 1500 m stieg Rüsing
aus. Trotzdem blieb Rüsing mit 880 Zählern nur um 100 Punkte unter seiner Vorjahresleistung und kam damit auf den 16. Platz.
 An seine Vorjahresleistung kam auch Hans Bohmann nicht heran. Er kam mit 3,57 m im Weitsprung, 20,67 m im Speerwurf,
34,69 sec über 200 m, 18,70 m im Diskuswurf und 8:24,64 min über 1500 m, für die es keinen Punkt gab, auf 608 Punkte insge-
samt. Das war für ihn der 23. Platz von 27 Teilnehmern.
Fünf Mannschaften waren im Kampf um den Mannschaftstitel angetreten. In Darmstadt siegte die Mannschaft der LG Alsternord
Hamburg mit 3352 Punkten. Auf den dritten Platz kam die 1. Mannschaft des Pulheimer SC, die aber mit 2609 Punkten den TKJ
nie gefährden konnten. Vierter wurde die LG Odenwald mit 2073 Punkten vor der 2. Mannschaft des Pullheimer SC (1825).

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 12. August 2008
Leichtathlet Bode verpasst Medaille

Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in den Schüler-Blockwettkämpfen in Rhede erkämpfte sich Luca Bode (LG
Braunschweig)
einen vierten Platz. Nur knapp verpasste er die Medaillenränge. In dem 37-köpfigen Starterfeld lag der Nachwuchs-
athlet nach dem Hochsprung (1,68 Meter), 80-Meter-Hürdenlauf (11,20 Sekunden) und Weitsprung (6,18 Meter) noch auf Rang elf.
Der 100-Meter-Sprint in 11,45 Sekunden und eine Steigerung im Speerwurf um mehr als zehn Meter auf 44,08 Meter katapultierten
Bode aber noch auf Rang vier, nur zehn Punkte entfernt vom Landesrekord, den Thorsten Margis (LG Edemissen/Peine) hält. (JüH)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 13. August 2008
Victoria Sack mit Kreisrekord auf dem fünften DM-Rang
Drei Peiner Leichtathleten bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Mehrkampf

Bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Mehr- und Blockwettkampf in Rhede sorgte das 15-jährige Lauftalent Victoria Sack
für das beste Ergebnis aus Peiner Sicht. Dieses Mal konnte sie sich nicht nur durch ihre läuferische Stärke, sondern auch durch
ihre Sprungkraft weit vorne im Feld der A-Schülerinnen platzieren. Mit 5,38 m stellte Victoria Sack einen neuen Weitsprung-Kreis-
rekord der Schülerinnen A W15 auf und übertraf damit die alte Bestmarke von Vera Pohl aus dem Jahre 1984 um vier Zentimeter.
Über die 100 Meter (13,31 sek) und die 80 Meter Hürden (13,13 sek) lief Sack befriedigende Zeiten, trotz starkem Gegenwind und
regnerischem Wetter. Den 200-Gramm-Ball, den sie laut eigener Aussage nicht gerne in den Händen hält, warf sie 35 m weit. Im
abschließenden 2000-Meter-Lauf konnte Sack dann auftrumpfen und erzielte die insgesamt drittschnellste Laufzeit (7:17,84 min),
die jedoch knapp 30 Sekunden über ihrer persönlichen Bestleistung lag. "Es hat ein wenig die Motivation gefehlt. Wäre sie etwas
schneller gelaufen, dann hätte es auch für den zweiten Platz reichen können", resümierte Sacks Mutter. Jener zweite Platz war
mit nur 29 Punkten Rückstand zum Greifen nahe. So erreichte Sack schlussendlich den fünften Platz mit 2591 Punkten im Block-
wettkampf Lauf und lag 36 Punkte unter ihrer persönlichen Bestleistung.
Einen Tag eher, am Samstag, musste Achtkämpfer Alexander Krause ran. Er hatte besseres Wetter und einen guten Start in den
Wettkampf erwischt. Mit neuen Bestleistungen im 80-Meter-Hürdenlauf (12,27 sek) und Kugelstoßen (13,76 m) platzierte er sich
für den zweiten, seinem stärkeren Tag in Lauerstellung. "Der Weitsprung war mit 5,58 m in Ordnung, nur mit dem Hochsprung und
den überquerten 1,52 m bin ich gar nicht zufrieden, das hat mich fünf Plätze gekostet", analysierte Krause kritisch. Tags darauf
machte auch Krause das Wetter einen Strich durch die Rechnung, somit waren Spitzenleistungen, gerade im Diskusring, nur noch
schwer möglich. 36,26 m warf er, erreichte 3,30 m im Stabhochsprung und schleuderte den Speer auf 46,92 m. Damit bewegte er
sich ohne Ausrutscher im Bereich seiner Möglichkeiten. Den abschließenden 1000-Meter-Lauf mit dem sich wohl kein Mehr-
kämpfer anfreunden kann, brachte er in 3:10,86 min hinter sich. Krause konnte sich am zweiten Tag auf den 17. Platz mit 4464
Punkten vorschieben, blieb damit aber unter seiner persönlichen Bestleistung.
Unter den 539 gemeldeten Leichtathleten waren insgesamt drei Peiner Vertreter. Entgegen der Vorankündigung der LG Peiner
Land startete auch Pavel Mokrys, der jedoch leicht angeschlagen in den Wettkampf ging. Weniger die Platzierung, sondern viel
mehr der Olympische Gedanke stand für ihn so im Vordergrund. Trotz Schmerzen im Oberschenkel und einer Muskelverkürzung
stellte er sich der Aufgabe, bei seinem ersten nationalen Auftritt in die Startblöcke zu gehen. Nachdem er grünes Licht vom Arzt
bekommen hatte und der Oberschenkel komplett mit Tapeband bedeckt war, hieß es "Auf die Plätze - fertig - los!". Mit 12,91 sek
im 80-Meter-Hürdenlauf bot er trotzt aller Schwierigkeiten eine starke Leistung. Ebenso lag er im Hochsprung mit 1,64 m nur vier
Zentimeter unter seiner Bestleistung. Weitsprung (5,45 m) und Speerwurf (31,50 m) verliefen mittelprächtig, ehe sich die Probleme
beim 100-Meter-Sprint wieder ankündigten. "Gerade das macht mir Kopfzerbrechen, da ich den Oberschenkel nicht voll belasten
kann", hatte Mokrys eine Woche vor dem Wettkampf im Training noch verlauten lassen. Somit reichte es nur für 13,95 sek. - eine
knappe Sekunde unter dem, was möglich gewesen wäre. Somit erreichte Mokrys den 24. Platz und erzielte 2514 Punkte.  

NORDWEST ZEITUNG vom 13. August 2008
Lüers holt Mehrkampf-Titel
Leichtahletik: Westersteder in Darmstadt Deutscher Meister der Senioren

Von Manfred Hollmann
Westerstede. Damit hatte er nicht gerechnet. “Für ihn selbst überraschend”, wie er betonte, wurde der Westersteder Leichtathlet
Heiner Lüers Deutscher Meister im Fünfkampf der Senioren in der Altersklasse M 50. Umso größer war natürlich hinterher die
Freude. Aber bereits im Vorfeld der Meisterschaften hatte der 50-jährige Heiner Lüers bei verschiedenen anderen Wettbewerben
gute Resultate erzielt, so dass er sich für die deutschen Titelkämpfe in Darmstadt auf jeden Fall einen Platz im Vorderfeld aus-
rechnen konnte.
Der Wettkampf begann morgens um 9 Uhr mit dem 200-Meter-Lauf. Bereits hier zeigte sich Lüers hellwach und lief gute 25,88 Se-
kunden. Eher mäßig waren anschließend aber die 30,22 Meter im Speerwurf. Nach wiederum guten 5,48 Meter im Weitsprung
schob sich der Westersteder bis auf Rang drei vor. Im Diskuswurf erzielte Lüers 31,31 Meter und verbesserte sich damit sogar
noch einen Platz auf Rang zwei. Der abschließende 1500-Meter-Lauf musste die Entscheidung bringen. In der Gesamtwertung
trennten die drei Führenden Thomas Höner von Eintracht Wiesbaden, Heiner Lüers und Martin Szafranski vom Pulheimer SC nur
wenige Punkte. Es würde also beim 1500-Meter-Lauf auf jede Sekunde ankommen. Entsprechend groß war die Anspannung bei
den drei Athleten. Der Westersteder entschied sich dafür, nicht taktisch zu laufen, sondern von Anfang an Tempo zu machen.
Lüers hielt bis zum Schluss durch und kam nach 5:09,02 Minuten durchs Ziel. Damit ließ er die übrige Konkurrenz weit hinter sich.
Hauptkonkurrent Höner hatte mit einer Zeit von 5:34,23 Minuten keine Chance. In der Endabrechnung erzielte Heiner Lüers 2312
Punkte gegenüber 2200 von Höner. Der Titelgewinn war unter Dach und Fach. Die monatelange Vorbereitung hatte sich ausge-
zahlt.
Die Freude bei dem Ammerländer war riesig, als er von der Präsidentin des hessischen Leichtathletikverbands die Goldmedaille
überreicht bekam. Für Lüers ist die Saison allerdings noch nicht beendet. Mitte September stehen noch die Niedersachsentitel-
kämpfe im Mehrkampf in Wilhelmshaven an. 

HAMBURGER ABENDBLATT vom 13. August 2008 (Auszug -- Nur Niedersachsen)
Zurek-Leffers komplett von der Rolle
Stade.
Extra hatte sie ihren Urlaub verschoben, die Sommerferien durchtrainiert und war guten Mutes zu den deutschen Schüler-
Mehrkampf-Meisterschaften gefahren. Was Finnja Zurek-Leffers vom VfL Stade dann aber im westfälischen Rhede erleben musste,
verschlug der 15-Jährigen und ihrem Trainer Wilfried Wieboldt gänzlich die Sprache. Lediglich in der ersten Disziplin des Blockwett-
kampf Sprint/Sprung, dem Speerwurf, reichte die mehrfache Landesmeisterin mit 24,34 Meter an ihr Leistungsniveau heran. Da-
nach lief so gut wie nichts mehr zusammen. Über 100 Meter und 80-Meter-Hürden blieb sie rund eine halbe Sekunde hinter ihren
Bestmarken zurück, im Weitsprung einen halben Meter. Zum Hochsprung trat Zurek-Leffers nicht mehr an und kehrte völlig frus-
triert nach Stade zurück.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 14. August 2008
Stölting und Lippoldes holen jeweils Bronze

Zwei Bronzemedaillen haben Ingrid Stölting (MTV Wolfenbüttel) und Udo Lippoldes (TSV Winnigstedt) bei den Deutschen Leicht-
athletik-Mehrkampfmeisterschaften der Senioren in Darmstadt gewonnen. Udo Lippoldes sicherte sich beim Fünfkampf der Alters-
klasse M60 mit 1782 Punkten Rang drei. Die meisten Punkte sammelte er mit 33,48m beim Diskuswurf. Bei fast zwei Metern
Gegenwind pro Sekunde lief der Winnigstedter die 200 Meter in 27,26sek. Beim Weitsprung kam er auf 4,79m und beim Speerwurf
auf 30,84m. Abschließend lief der 61-Jährige die 1500 Meter in 6:26,17min und war mit seiner Gesamtleistung zufrieden.
Ingrid Stölting erreichte beim Fünfkampf der Klasse W60 mit 420 Punkten ebenfalls den dritten Platz. Dabei musste die Halchter-
anerin gegen jüngere Konkurrentinnen antreten, denn sie gehört der Klasse W75 an. Die 76-Jährige kam zu folgenden Einzelre-
sultaten: 100m in 21,89sek; Hochsprung 0,97m; Kugelstoß 5,70m; Weitsprung 2,62m und 800 Meter 5:18,13min. Tags zuvor war
Stölting beim Dreikampf angetreten. Sie startete in der Klasse W70 und kam als Vierte auf 625 Punkte. Die bessere Punktzahl
gegenüber dem Fünfkampf erklärt sich durch die unterschiedlichen Auswertungstabellen, dazu waren ihre Ergebnisse über 100
Meter und beim Weitsprung besser. "Auch wenn für meine Altersklasse W75 keine Meisterschaften ausgeschrieben wurden, wollte
ich teilnehmen. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden", sagte die Seniorin. (ma)   

NORDWEST ZEITUNG vom 14. August 2008
Rhede für Löningens Leichtathleten eine Reise wert
Titelkämpfe: Künnen stellt bei deutschen Meisterschaften der Schüler im Mehrkampf Kreisrekord auf

Rhede.
Rhede ist eine Reise wert - insbesondere für den Leichtathletik-Nachwuchs des VfL Löningen. Sarah Baumann, Maria
Hackstedt, Nicolaus Bamstedt und Hinnerk Künnen haben bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler am Wochen-
ende zu spüren bekommen, dass bei Wettkämpfen auf Bundesebene ein rauher Wind weht - im wahrsten Sinne des Wortes. “Die
vier konnten reichlich Erfahrung sammeln”, sagte Coach Armin Beyer, der die Löninger Athleten zusammen mit seiner Frau
Antonia trainiert. Schließlich laufe bei einer deutschen Meisterschaft doch so manches anders als bei einem normalen Sportfest.
Und auch wenn es letztlich nicht zu einer Medaille reichte, waren die Trainer mit den Leistungen zufrieden.
Hinnerk Künnen erkämpfte sich im Block “Lauf” nach Beyers Worten einen hervorragenden neunten Platz. Die Bedingungen waren
gut, einzig der heftige Gegenwind machte den Sprintern zu schaffen. Hinnerk lief über 80 Meter Hürden zunächst 12,27 Sekunden
und warf den Ball anschließend 53 Meter weit. Im 100 Meter Sprint blieb er mit 12,14 Sekunden nur knapp über seiner persönlich-
en Bestzeit. Im Weitsprung landete er bei 5,63 Meter. Vor der abschließenden Disziplin lag Hinnerk aussichtsreich auf Rang fünf.
“Doch beim 2000-Meter-Lauf machte sich der Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar”, sagte Beyer. Die Folge: “Hinnerk konnte dem
Hauptfeld nicht mehr folgen”, sagte Trainer Beyer. Nach 6:50,92 Minuten erreichte er das Ziel und fiel mit 2619 Punkten schließlich
auf den neunten Platz zurück. “Ganze drei Punkte haben ihm zu Rang acht und zur Teilnahme an der Siegerehrung gefehlt”,
ärgerte sich Beyer. Als Trost blieb Hinnerk eine weitere Verbesserung seines Kreisrekords um 40 Punkte. Bei seinem Trainings-
kameraden Nicolaus Bamstedt lief es dagegen gar nicht rund. Mit insgesamt 1866 Punkten belegte er Rang 24.
Die Schülerinnen hatten im Block “Sprint/Sprung” mit dem stürmischen Wetter zu kämpfen. Doch Sarah Baumann und Maria
Hackstedt ließen sich davon nicht beeindrucken und distanzierten einige Konkurrentinnen, die zuvor deutlich höhere Punktzahlen
erreicht hatten. Sarah Baumann warf den Speer 27,89 Meter weit. Die 80 Meter Hürden lief sie in 12,16, die 100 Meter in 12,55
Sekunden. Im Weitsprung blieb sie mit 4,57 Metern deutlich hinter ihrer Bestleistung. “Im abschließenden Hochsprung waren bei
den widrigen Bedingungen nicht mehr als 1,48 Meter möglich”, sagte Beyer. Mit 2574 Punkten erreichte Sarah aber einen guten
16. Platz. Maria Hackstedt belegte mit 2533 Punkten Platz 28. Sie warf den Speer 24,06 Meter weit, lief 13 Sekunden über 80
Meter Hürden und 13,48 Sekunden über die 100 Meter und sprang 4,98 Meter weit und 1,48 Meter hoch. Übrigens: Im kommenden
Jahr finden die Deutschen Jugendmeisterschaften ebenfalls in Rhede statt. Logisch, dass alle VfL-Athleten hoffen, erneut in Rhede
starten zu können. 

NORDSEE ZEITUNG vom 15. August 2008
Fenja Hublitz verpasst Podium knapp

Loxstedt
(nz). Einen starken Wettkampf bei den deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf lieferte Fenja Hublitz vom TV
Loxstedt in der Alterklasse 15 im westfälischen Rhede - trotz schlechter äußerer Bedingungen. Am Ende verfehlte sie den Sprung
aufs Podest nur um sieben Punkte und wurde Vierte. Fenja, die seit Mai in dem starken Trainingsteam um Jana Bindzus und
Juline Stein trainiert, zeigte, dass sie neben ihrer derzeitigen Paradedisziplin Dreisprung auch eine sehr gute Mehrkämpferin ist.
Erste Disziplin bei Regen und starkem Seitenwind war das Speerwerfen. Da diese Disziplin nicht unbedingt zu ihren Besten zählt,
kam sie nur sehr schlecht zurecht. Der erste Wurf war völlig verrissen, der zweite Wurf wurde ungültig gegeben. Die Nervosität war
ihr anzumerken, sie rettete sich mit einem Wurf von 23,03 m. Der anschließenden 80-Meter-Hürdenlauf verlief sehr stark, denn sie
lag bis zur vorletzten Hürde vorne. Leider stieß sie mit ihrem Nachziehbein voll gegen die Hürde und wäre fast gestürzt. Schon fast
akrobatisch konnte sie sich noch abfangen und lief trotzdem noch als Dritte mit guten 12,25 sek.
Bestzeit verpasst
Die Siegerin lief 11,93 sek., demnach wäre Fenja unter 11,90 sek geblieben und Bestzeit gelaufen. Danach lief es dann immer
besser, denn im 100-m-Lauf kam sie trotz Gegenwind auf gute 12,99 sek und gewann ihren Lauf. Beim Weitsprung kam sie gleich
im ersten Versuch auf gute 5,33 in und konnte damit befreit aufspringen. Die Versuche zwei und drei waren dann knapp ungültig,
weil sie natürlich auch etwas riskieren wollte. Beim abschließenden Hochsprung zeigte sie dann äußerst souverän, dass ihr diese
Disziplin sehr gut liegt. Fenja sprang 1,64 m hoch und hatte bis dahin alles bestens im Griff. Doch bei den 1,68 m kam dann plötz-
lich eine Unsicherheit auf und sie verweigerte den Absprung, dass nennt man dann “Kopfsache". Am Ende wurde sie mit guten
2745 Punkten Vierte, mit nur sieben Punkten hinter der Dritten und 50 Punkte hinter der Ersten. Mit einem etwas besseren Speer-
wurf wäre sogar ein Platz auf dem Podest möglich gewesen. 

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 18. August 2008
Rieck holt sich DM-Titel

Osnabrück
(eb). Riesenjubel bei den Leichtathleten des Osnabrücker TB. Bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Rhede
sorgte Nachwuchstalent Svenja Rieck für einen Paukenschlag. Die 15-jährige Mehrkämpferin siegte mit 2729 Punkten im Block-
mehrkampf Wurf. Die Hasbergerin, die im Vorfeld insgeheim mit ihrer ersten Medaille bei Deutschen Meisterschaften geliebäugelt
hatte, startete mit starken 11,95 Sekunden über 80 m Hürden in den Wettkampf - die beste Zeit aller 36 Kontrahentinnen und eine
erste Duftmarke. Der Weitsprung als letzte von insgesamt fünf Disziplinen (Hürden, 100 m Sprint, Diskuswurf, Kugelstoßen, Weit-
sprung) musste schließlich im Zweikampf mit der Offenburgerin Ines Ruf die Entscheidung bringen: Rieck durfte in ihrer Lieblings-
disziplin aber nur wenige Zentimeter auf ihre Konkurrentin verlieren. 5,31 m reichten der OTB-Leichtathletin, die von ihrem Vater
Harald und OTB-Schülertrainerin Petra Kleen betreut wird, schließlich zum ersten DM-Titel - mit 10 Punkten Vorsprung. "Ich kam
mit den widrigen Wetterbedingungen besser zurecht als die anderen", freute sich Rieck über ihren Triumph, den sie erst bei der
Siegerehrung so richtig realisieren konnte.     

EINBECKER MORGENPOST vom 19. August 2008
Malte Bertram, ESV, Sechster in Rhede
Deutsche Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Rhede / Anspruchsvoller Wettkampf

Einbeck/Rhede
(oh/pk). Am 9. und 10. August fanden in Rhede die Deutschen Schülermeisterschaften in den Blockmehrkämpfen
sowie im Sieben- und Achtkampf der Schüler/innen statt. Es war ein anspruchsvoller Mehrkampf, der einiges von allen Athleten
abverlangte. Neben 41 weiteren Schülern der Altersklasse M 15 war es Malte Bertram gelungen, sich für diesen Wettkampf zu
qualifizieren.
Der erste Wettkampftag begann mit dem 80 Meter-Hürdenlauf, in dem Malte mit 11,66 Sekunden eine neue persönliche Bestleist-
ung lief und damit einen optimalen Start für die weiteren Disziplinen hatte. Im folgenden Weitsprung sprang er gute 6,08 Meter;
danach stieß Malte die vier Kilogramm-Kugel auf 14,69 Meter (persönliche Bestleistung) und sprang 1,72 Meter hoch, welches
ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Damit standen am Ende des ersten Wettkampftages 2.416 Punkte zu
Buche und somit der ersehnte 600-Punkteschnitt.
Der zweite Tag begann mit Dauerregen und dem Diskuswurf. Aus dem überfluteten Ring heraus warf Malte sehr gute 44,17 Meter.
Anschließend folgte der anspruchsvolle Stabhochsprung, bei dem Malte mit einem zu kurzen und zu weichen Stab springen
musste, da in der letzten Trainingseinheit vor den "Deutschen" sein Wettkampfstab gebrochen war. Trotzdem konnte er mit über-
sprungenen 3,20 Meter seine persönliche Bestleistung bestätigen, allerdings wäre hier mehr drin gewesen. Es folgte der Speer-
wurf, der einige Nerven kostete, denn die ersten zwei Würfe waren ungültig - ein dritter "Ungültiger" wäre das Aus gewesen. Malte
behielt jedoch die Ruhe und erzielte noch 41,16 Meter.
Vor dem abschließenden, von allen gefürchteten, 1.000-Meterlauf lag Malte auf dem zehnten Platz. Er startete dann im dritten
Lauf, dem Lauf der Bestplatzierten, und lieferte sich mit dem späteren Sieger des Achtkampfes (Lukas Schmitz, Bayer Uerdingen
4.960 Punkte) ein spannendes Rennen, das Malte mit seiner vierten persönlichen Bestleistung in einer Zeit von 2:45,94 Minuten
beendete. Dieser fulminante 1.000-Meterlauf bescherte Malte 4.834 Punkte und einen hervorragenden sechsten Platz im Acht-
kampf der Deutschen Schülermeisterschaften M15. Mit diesem Ergebnis verbesserte Malte den bisher von Falco Bartus, GW Bad
Gandersheim, gehaltenen Kreisrekord um satte 513 Punkte.   

ZEVENER ZEITUNG vom 20. September 2008
Zwischen Freude und Enttäuschung
LAV-Athlet Joachim Hickisch belegt Platz vier bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften

Darmstadt
(zi). Zwischen Freude und Enttäuschung schwankte Joachim Hickisch von der Leichtathletikvereinigung Zeven (LAV),
nachdem er bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Fünfkampf in seiner Altersklasse den vierten Platz belegt hatte.
Denn auf Grund gesundheitlicher Einschränkungen konnte der Seniorensportler (M50) vier Wochen im Vorfeld des Wettkampfes
außer leichtem Radfahren nicht wie gewünscht trainieren und sich so nicht optimal auf die Deutschen Meisterschaften vorbereiten.
 Doch bereits nach der ersten Disziplin, dem 200-Meter-Lauf, war er auf Platz 3. Es folgten der Speerwurf und der Weitsprung, in
dem er im Laufe des Wettkampfes für dieses Jahr eine persönliche Bestleistung aufstellte. Nach diesen beiden Disziplinen nahm
er Platz 4 in der Wertung ein, den er auch nach dem Diskuswurf noch inne hatte. Zu diesem Zeitpunkt lag ein Sportler aus Pull-
heim vor ihm auf Rang 3, der über umgerechnet 22 Sekunden Vorsprung im abschließenden Mittelstreckenlauf über 1500 Meter
verfügte.
“Da habe ich versucht, noch mal alles zu geben und bin auch in 3:15 Minuten für die 1000 Meter angegangen" berichtet Joachim
Hickisch. Nach 1200 Metern wurde klar, dass er den Sportler aus Pulheim hinter sich gelassen hatte, allerdings lag da ein guter
Läufer aus Haßloch nur 9 Sekunden hinter ihm. “Auf den letzten 100 Metern wollte ich dann Platz 3 mit einem Schlussspurt
sichern, aber da sackten die Beine weg. Mit viel Glück habe ich mich noch ins Ziel gerettet. Dem vorherigen Dritten hatte ich
immer noch 24 Sekunden abgenommen, für den bisherigen Fünften war das zu wenig" fasst der LAV-Athlet den Abschluss des
spannenden Wettkampfes zusammen.
“Im Fünfkampf bin ich anscheinend auf Platz 4 abonniert, aber mit ein bisschen Training - oder der Möglichkeit des Trainings - wäre
tatsächlich mehr drin gewesen" begründet der Sportler sein Schwanken zwischen Freude und Enttäuschung nach dem Wettkampf.
Und zugleich hofft der LAVAthlet auf die Landesmeisterschaften im Fünfkampf in Wilhelmshaven, über deren Ergebnisse die
Zevener Zeitung zu einem späteren Zeitpunkt berichten wird.  
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