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----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Neuste (Presse)-Berichte vom 3.3. Ergebnisse Leipzig (17./18.2.) Ergebnisse Helstorf (18.2.) Ergebnisse Düsseldorf (24./25.2.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zurück zur Übersicht (Extra-Seiten) Zurück zur Startseite ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. Februar 2007 Junge Garde des TV Norden läuft in Leipzig Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften der Männer und Frauen mit kleiner ostfriesischer Beteiligung Von Uwe Prins Ostfriesland. Nur eine Woche nach den Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen ermitteln die Männer und Frauen an diesem Wochenende ihre nationalen Titelträger. Knapp 700 Aktive aus mehr als 140 Vereinen haben sich für Leipzig qualifiziert. Ostfriesland ist durch den TV Norden vertreten. Für den Deutschen Leichtathletik-Verband haben die Meisterschaften einen hohen Stellenwert. “Hier können sich neben Spitzenathleten auch Talente präsentieren, die nicht im Rampenlicht stehen”, sagt Bundes- trainer Jürgen Mallow. Der wartet am Sonntag unter anderem auf Notizen von Klaus Jakobs aus Warsingsfehn. Der Bundestrainer für den Männer-Kurzsprint, der in Darmstadt arbeitet und in Eschborn wohnt, ist für die Nominierung der 60-Meter-Läufer für die Hallen-EM Anfang März in Birmingham zuständig. Auf dem Zettel hat er Christian Blum (Fürth) und Julian Reus (Erfurt), die als einzige Männer bislang die Normzeit von 6,66 Se- kunden unterboten haben. Dass Siewert André (TV Norden) einen Platz auf seiner Kandidatenliste einnimmt, glaubt Jakobs nicht: “Davon ist er im Moment noch zu weit entfernt. Siewert ist aber eines unserer größten Talente.” Die Bestzeit des Norders liegt bei 6,78 Sekunden. Heimtrainer Hans-Bernd Eilers hofft, dass er diese Leistung bestätigt und den Sprung in die Zwischenläufe schafft. “Das wäre eine Steigerung gegenüber dem DM-Debüt.” Zweiter Einzelstarter des TV Norden ist Sören Vöhrs über 400 Meter. Beide werden auch in der Staffel über 4x200 Meter einge- setzt. Startläufer ist Paul Thielecke-Klein, das Team komplettiert voraussichtlich Julien Karn. Der Neuzugang aus Schöningen wird wohl Johannes Peters ersetzen, der sich bei der Landesmeisterschaft verletzt hat. Die Präsenz des TV Norden bei der DM ist für Eilers ein Beleg für eine gute Nachwuchsarbeit. “Sinn der Übung ist es jedoch nicht, Jugendliche früh zu Meisterschaften zu bringen, sondern sie für ihren Weg in den Erwachsenenbereich vorzubereiten.”
Presseinformation vom 15. Januar 2007 (Von Manfred Scholz) LG-Quartett auf dem Weg nach Leipzig Leichtathletik. Der erste Saisonhöhepunkt in der deutschen Leichtathletik steht den Männern und Frauen am Wochenende bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig bevor. Als Favoriten fahren aus Niedersachsen nicht nur der Hochspringer Eike Onnen (LG Hannover), der mit 2,30 Meter die deutsche Bestenliste anführt, sondern neben dem 800 Meter-Läufer Rene Herms von der LG Braunschweig auch die 4x200 Staffel der LG Weserbergland. Dem LG-Quartett, Cathleen Tschirch, Nina Giebel, Nicole Marahrens und Jala Gangnus mit ihrem Trainer Werner Scharf steht allerdings bis ins Finale am Sonntag um 17.15 Uhr noch ein langer Weg mit vielen Unabwägbarkeiten bevor. Als Ersatz für die Staffel sind noch Silke Rauchberger und Jana Lade- wig, die auch über 60 Meter Hürden startet, dabei. Der Trainer des Titelverteidigers gibt sich betont gelassen: “Wir wollen ruhig bleiben, den Ball flach halten, allerdings fahren wir auch nicht nach Leipzig, um zu verlieren”. Über 60- und 200 Meter treten die LG-Frauen aber auch gegeneinander an. Mit der Freiluftmeisterin Jala Gangnus, Nicole Marahrens und Cathleen Tschirch hat die LG gleich drei Sprinterinnen in der deutschen Top-Ten. Mit Cathleen Tschirch sprach Manfred Scholz: Cathleen Tschirch, nach einem bisher optimalen Verlauf der Hallensaison steht am Wochenende als Höhepunkt die DM in Leipzig auf den Programm. Im 60 Meter Sprint haben sie sich mit 7,37 Sekunden mit Katja Wakan in der deutschen Spitze auf Platz drei etabliert. Was können wir von Ihnen am Samstag erwarten? Ich bin erst einmal froh, gesund und verletzungsfrei nach Leipzig zu fahren. Die Konkurrenz ist groß, die Bahn ist schnell und ich möchte meine Zeit bestätigen. Die Finalteilnahme wäre ein Erfolg. Am Sonntag morgen folgen die Vorläufe über 200 Meter, wie sehen sie hier ihre Chancen? Alle Teilnehmerinnen sind ziemlich gut. Die Vorläufe sind für mich sehr früh (10:30 Uhr), außerdem haben Nicole Marahrens und Jala Gangnus auch gute Chancen. Mit der Staffel sind sie als Titelverteidiger mit der derzeitigen Jahresbestzeit in der Favoritenrolle. Ist das vor solch einem Rennen belastend? Ich sehe uns nicht als Favorit. Wir sind ein gutes Team. Wir müssen mit den neuen Wechselbedingungen klar kommen und den Staffelstab ins Ziel bringen. Es ist allerdings beruhigend, mit der besten Zeit ins Rennen zu gehen. Allerdings haben wir bis dahin schon fünf Rennen in den Beinen. Welche Strecke laufen sie am liebsten in der in der Halle, 60- oder 200 Meter? Das ist bei mir ziemlich ausgeglichen. Nach der DM werde ich die Strecke, auf der ich erfolgreicher war, aber zu meiner “Lieb- lingsstrecke” erklären.
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 16. Februar 2007 Testlauf für die Europameisterschaft Leichtathletik: Minah startet bei der deutschen Hallenmeisterschaft im Weitsprung Göttingen. Jacob Minah startet am Wochenende bei den Deutschen Hallenmeisterschaften. Der Deutsche Siebenkampfmeister von der LG Göttingen wird sich in Leipzig der Weitsprungkonkurrenz stellen. Eigentlich hatte der 24-Jährige die Hallensaison nach seinem Titelgewinn vor drei Wochen bereits beendet. Angesichts der Nominierung für die Hallen-Europameisterschaften, die An- fang März in Birmingham stattfinden, nutzt Minah morgen die Gelegenheit, um noch einmal unter Wettkampfbedingungen zu trai- nieren. "Es sind zwar Deutsche Meisterschaften, ich will aber vor allem meinen Absprung beim Weitsprung optimieren", be- schreibt Minah den Testcharakter der DM. Da er die Titelkämpfe aus dem vollen Training heraus absolviert, hat der LGGer nur ein Ziel: "Ich will in den Endkampf, um noch drei weitere Versuche zu haben". Auf den 60m-Hürdensprint wird er hingegen verzichten.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 15. Februar 2007 Herms will Titel nach Braunschweig holen Vier Starter aus der Region bei deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften / Stolz hofft auf EM-Ticket Von Ute Berndt Braunschweig. Es wird sein erster großer Einzelauftritt für die LG Braunschweig, und wenn alles nach Plan läuft, springt Gold dabei heraus. René Herms will am Sonntag bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig seinen Titel über 800 Meter ver- teidigen. Dass er dies so klar formuliert, ist keineswegs arrogant oder vermessen. Denn von 2002 bis 2006 hieß der deutsche Hallenmeister immer René Herms. Dabei ist die kurze Saison unter dem Dach für den 24-Jährigen wie für die meisten Leichtath- leten nur eine Durchgangsstation, und mit seinen 1,95 Metern Körpergröße ist er auf dem engeren Radius der Hallenbahnen eher benachteiligt. Aber zuletzt war die Konkurrenz nicht so angriffslustig. Und auch in diesem Jahr bleibt dem Neu-Braunschweiger ein aufstrebend- er Widersacher erspart. Robin Schembera, 18 Jahre alter Jungstar aus Leverkusen, der Herms zuletzt in Düsseldorf geschlagen hatte, will nur in der Staffel starten. Dafür könnte es zu einem Aufeinandertreffen mit Ex-Olympiasieger Nils Schumann (Frankfurt) kommen, der nach vielen Verletzungen für dieses Jahr sein Comeback angekündigt hat. Er ist hinter Herms (1:47,38) und Schem- bera (1:47,56) mit der drittbesten Zeit (1:48,02) gemeldet. Gewinnt er nicht, wäre das für den erfolgsverwöhnten Titelverteidiger sicherlich ein Frusterlebnis. Aber sein großes Ziel in diesem Jahr ist die WM-Teilnahme in Osaka, alles andere nebensächlich. Die Hallen-EM in Birmingham Anfang März wird Herms nicht bestreiten. Für Vor-, Zwischen- und Endlauf unter Höchstbelastung sei er noch nicht konstant ge- nug, räumt er ein. So soll die DM auch nur eine Standortbestimmung sein, bei der er unter anderem herausfinden will, ob seine alte Stärke wieder funktioniert, der Spurt. Optimistisch stimmt ihn die gute Leistung, mit der er vergangenen Sonntag bei der Staffel-DM im Endspurt Bronze nach Braunschweig holte. Doch angesichts des Neuanfangs nach der EM-Pleite mit dem Vorlauf- Aus in Göteborg, nach dem Trainerwechsel von Klaus Müller in Pirna zu Dietmar Jarosch in Dresden, traut Herms den positiven Eindrücken noch nicht hundertprozentig. "Ich schließe nicht aus, dass ich versuche, das Rennen von vorneweg zu laufen." Vorne dabei sein möchte auch Weitspringer Christoph Stolz vom VfL Wolfsburg. "Mein Ziel ist ein Medaillenplatz und die EM- Qualifikation", sagt er selbstbewusst. Um ein Ticket für Birmingham zu bekommen, müsste der 27-Jährige am Samstag 7,90 Meter springen. Seine Meldeweite sind nur 7,52 Meter. "Aber ich habe gut zum Höhepunkt hin trainiert", gibt er sich Stolz opti- mistisch." Nur als Außenseiter starten Matthias Lindner vom TSV Helmstedt im 60-m-Sprint und der Braunschweiger Matthias Jaworski über 1500 Meter. Beide müssen in ihren stark besetzten Konkurrenzen schon in den Vorläufen alles geben, um weiter zu kommen.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 16. Februar 2007 Zwischenlauf heißt das erste Ziel Norder Sprinter Siewert André startet morgen bei der DM in der Arena Leipzig Norden (jan). Die Wahl zu Nordens Sportler des Jahres hat Siewert André am vergangenen Freitag noch einmal einen richtigen Kick gegeben. Mit diesem Schwung im Rücken will sich der Sprinter des Norder TV am Wochenende bei der Deutschen Hallen- meisterschaft in der Arena Leipzig gut aus der Affäre ziehen. “Ich möchte mich nach Möglichkeit weiter steigern”, sagt der 20- Jährige im Vorfeld der Titelkämpfe. Gemeinsam mit Paul Thielecke-Klein, Johannes Peters, Julien Karn und Sören Vöhrs wird André zudem in der 4 x 200-Meter-Staffel an den Start gehen. In keiner anderen Disziplin ist die Konkurrenz so dicht gedrängt wie über die 60 m. Hundertstelsekunden, die vielleicht schon beim Start eingebüßt werden, entscheiden über Wohl oder Wehe. Bei der Norddeutschen Meisterschaft vor zwei Wochen in Berlin zeigte sich André in Topform. In 6,78 Sekunden sprintete er eine neue Bestzeit. Zum Vergleich: Die deutsche Rangliste wird derzeit vom A-Jugendlichen Julian Reus (Erfurt) angeführt, der in Sindelfingen in 6,64 Sek. die offizielle Qualifikationsnorm für die Europameisterschaft in Birmingham erfüllte. Für den Norder wird es in der sächsischen Metropole aber zunächst einmal nicht darum gehen, eine neue Bestzeit aufzustellen, sondern zu beweisen, dass er sein sportliches Niveau stabilisiert hat. So glänzte er in Berlin im Vor- und Endlauf mit 6,87 und 6,86 Sek. Ungefähr diese Zeiten wird er morgen Nachmittag ebenfalls auf die Bahn bringen müssen, um den anvisierten Sprung in den Zwischenlauf zu schaffen. Sören Vöhrs plagte sich in den vergangen Tagen mit einer heftigen Erkältung herum. Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft am vergangenen Wochenende verzichtete er deshalb auf einen Start über die 400 m und wich auf die 200 m aus. In 22,44 Sek. kam er in die Nähe seiner Bestzeit. Wenn es der körperliche Zustand zulässt, wird Vöhrs Sonnabendnachmittag seine Spezial- strecke in Angriff nehmen. Falls nicht, konzentriert er sich ganz auf die Staffel. In welcher Besetzung das NTV-Quartett morgen Abend an den Start geht, wird heute entschieden. Johannes Peters laborierte an einer Oberschenkelzerrung. Fällt er aus, springt Julien Karn in die Bresche. André, Thielecke-Klein und Vöhrs sind gesetzt. Bei der DM des vergangenen Jahres schafften die Norder den Sprung ins Finale. Das wollen sie auch diesmal wieder nach Möglich- keit erreichen. “Es wird aber sehr schwer”, betont Trainer Hans-Bernd Eilers angesichts der enormen Konkurrenz.
WESER KURIER vom 16. Februar 2007 Auf dem Sprung zur Medaille Bremer Leichtathleten bei DM Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Zehn Qualifikationsnormen für die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften haben Catharina Reppin, Carolin Nytra, Jana Loock, Jonna Tilgner und Stephanie Thumann vom Bremer LT/TuS Komet Arsten erzielt. In fünf Disziplinen reisen die Schützlinge von Trainer Jens Ellrott dabei sogar als Top-Ten-Platzierte nach Leipzig: Jonna Tilgner liegt über 400 Meter auf Rang zwei, die 4x200-Meter-Staffel findet sich unmittelbar hinter den Favoriten von der LG Weserbergland und der MTG Mannheim auf Platz drei wieder, Carolin Nytra liegt in einem sehr engen 60-Meter-Hürden Feld auf Rang acht, und Catharina Reppin belegt im Weitsprung den zehnten Platz der aktuellen deutschen Bestenliste. "Eine Medaille und anschließend eine Nominierung für die Hallen-EM in Birmingham wären schön, jeweils zwei davon wären ein Traum", steckt Jens Ellrott die Erwartungen für das Woch- enende ab.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. Februar 2007 Ostfriesen morgen im Helstorfer Gehölz Leichtathletik: Titelkämpfe im Crosslauf Ostfriesland (ls). Das Helstorfer Gehölz in der Nähe von Neustadt am Rübenberge ist morgen Austragungsort der Landes- meisterschaften im Crosslauf. 623 Teilnehmer haben für die Titelkämpfe gemeldet. Mit dabei sind auch zahlreiche Leichtathleten aus Ostfriesland. Mit starken Mannschaften reist der VfL Germania Leer an. In der B-Jugend gewannen die Germanen im ver- gangen Jahr. In diesem Jahr ist es die A-Jugendmannschaft mit Jan-Gerhard Onken, Mirko Schneider, Dennis Meyer und Steffen Wiechmann, die zu beachten sein wird. Im Vorjahr ging bei den Landesmeisterschaften auch ein Titel an Oliver Nauermann vom TV Norden. Er gewann bei den Schülern (Altersklasse M 15), nun möchte er auch bei der B-Jugend um den Titel mitlaufen. Die Emder LG möchte mit einer Mannschaft bei der weiblichen Jugend A überzeugen. Zum Trio gehören Annike Peters, 400-Meter-Hürdenläuferin Anna Raukuc und Lynn Regenberg. Läufer zu den Titelkämpfen schicken morgen außerdem der TuS Weener, der SV Warsingsfehn, der TuS Hinte und LAC Emden.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 17. Februar 2007 Gute Aussichten für NTV-Läufer Hannover (bup). Mit guten Erfolgsaussichten starten am Sonntag 17 Läufer des Norder TV bei den niedersächsischen Cross- Meisterschaften in Helstorf bei Hannover. Die Titelkämpfe beginnen für die acht Jugendlichen und neun Senioren des NTV um 11.15 Uhr. Die Riege um NTV-Trainer Edzard Alberding ist mit einer A-Schülermannschaft, einem Team der männlichen Jugend B und einer Frauen- sowie einer Herren-Senioren-Formation vertreten. Die Nachwuchstalente Oliver Nauermann und Holger de Vries führen die Norder Youngster an. Neben Peter Steinke besitzt auch Waltraud Klostermann, die in der Winterpause zum NTV Medaillenchancen.
WILHEMSHAVENER ZEITUNG vom 17. Februar 2007 Schulze-Start bei “Deutschen” noch ungewiss Wilhelmshaven (mün). Zwischen Hoffen und Bangen bewegt sich Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven) vor den Deutschen Hallen-Leichtathletik-Meisterschaften am Wochenende in Leipzig. Der 25-Jährige ist für die 400 Meter gemeldet, am Dienstag allerdings meldete sich beim Training in Hannover eine Verletzung zu Wort, die einen Start zunichte machen könnte. Schulze: “Das ist nichts Muskuläres, kommt aus dem Rücken und strahlt in die Leiste aus. Vor drei Jahren musste ich wegen diesen Be- schwerden, die keiner so richtig in den Griff bekam, schon einmal längere Zeit aussetzen.” Trotzdem machte sich der 25-Jährige, der seit dem vergangenen Jahr in Hannover studiert und auf die 400 Meter umgestiegen ist, gestern nach Leipzig auf. Erst vor Ort und nach der Untersuchung durch einen Physiotherapeuten des Deutschen Leichtathletik- Verbandes (DLV) soll eine Entscheidung fallen. “Ich würde natürlich gerne starten und die Ernte für das Wintertraining einfahren, auf der anderen Seite steht aber auch die Sommersaison fast vor der Tür und ich will kein allzu großes Risiko eingehen”, war sich Rainer Schulze gestern überhaupt noch nicht sicher, wohin die Reise - außer nach Leipzig - geht. Die Vorläufe werden heute ab 11 Uhr gestartet; das Finale ist am Sonntag um 14.50 Uhr. Rainer Schulze belegt in 47,76 Sekunden Rang sieben in der aktuellen DLV-Hallenbestenliste. Aktuell: Rainer Schulze ist nicht über 400 Meter gestartet.
Presseinformation vom 18. Februar 2007 (Von Manfred Scholz) “Diese LG-Frauen sind einfach goldig” Tschirch holt Gold in europäischer Jahresbestzeit / Gold auch mit der 4x200 Meter-Staffel Leichtathletik. Mit einer Goldmedaille in europäischer Jahresbestzeit von 23,19 Sekunden über 200 Meter, einer weiteren Gold- medaille mit der 4x200 Meterstaffel und einer Bronzemedaille im 60 Meter-Sprint war Cathleen Tschirch von der LG Weserberg- land die erfolgreichste Teilnehmerinnen der Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Leipzig. Eine weitere Bronze- medaille brachte Jala Gangnus als dritte über 200 Meter ebenfalls mit nach Hause. “Ich bin überglücklich über die Goldmedaillen und dann noch mit dieser Wahnsinns-Zeit über 200 Meter, die ich überhaupt noch nicht realisieren kann”, konnte sie die Freuden- tränen nicht zurückhalten und bei der Siegerehrung lag sie sich hinterher mit der angereisten Mutter, Oma und Schwester in den Armen. Bereits bei ihrem Vorlaufsieg am ersten Tag der Meisterschaften über 60 Meter hatte Cathleen Tschirch mit 7,37 Sekunden ihre Bestleistung bestätigt. 7,38 Sekunden und Platz drei im Halbfinale, dass sie zusammen mit ihren Mannschaftskameradinnen, Jala Gangnus und Nina Giebel erreichte, bedeuteten den erwarteten Einzug ins Finale. Gangnus und Giebel schieden im Halb- finale in 7,62 und 7,57 Sekunden aus. Mit 7,34 Sekunden im Finale gelang ihr eine neue Jahresbestleistung hinter Verena Sailer vom LAC Quelle Fürth/München (7,27 Sekunden) und der Siegerin Sina Schielke vom TV Wattenscheid in 7,23 Sekunden. Im Vorlauf über 4x200 Meter am Ende des zweiten Wettkamptages präsentierten sich Cathleen Tschirch, Nina Giebel, Nicole Marahrens und Jala Gangnus souverän und erzielten locker laufend mit sicheren Wechseln in 1:35,51 Minuten eine neue Jahres- bestzeit, die allerdings nur einen Tag Bestand hatte. Noch besser begann der zweite Tag der Meisterschaften. Jala Gangnus, die mit 23,71 Sekunden nun endlich zu alter Stärke zu- rückfand und Cathleen Tschirch in 23,53 Sekunden zogen mit Vorlaufsiegen und damit beide mit neuen Jahresbestzeiten über die 200 Meter lange Hallenrunde ins Finale ein. Aber auch Nicole Marahrens in 24,17 Sekunden und Nina Giebel in 24,61 Se- kunden erreichten die Finals. Hier ging Jala Gangnus im ersten von zwei Finals als drittschnellste auf Bahn fünf ins Rennen. Im schnelleren zweiten Finallauf sahen die Zuschauer Cathleen Tschirch mit der besten Vorlaufzeit auf Bahn sechs, neben ihr die zweitschnellste Mareike Peters vom TSV Bayer Leverkusen, sowie ihre Vereinskameradinnen Nicole Marahrens auf Bahn drei und Nina Giebel auf Bahne eins. Mit einem fulminanten Start ging Tschirch in dieses Rennen. Peters blieb ihr besonders in der zweiten Kurve hart auf den Fersen. Ausgangs der zweiten Kurve gleichaufliegend spielte Tschirch ihre ganze Stärke aus und lief als Siegerin, von 3750 Zuschauern umjubelt ins Ziel. Jala Gangnus, die das erste Finale in 23,75 Sekunden gewinnen konnte, kam in der Endabrechnung auf den dritten Platz und nahm die Bronzemedaille für die LG mit nach Hause. Mit Platz neun und elf machten Nicole Marahrens und Nina Giebel den Triumph der LG-Frauen komplett. Kein anderer deutscher Verein hatte vier Sprinterinnen im Finale. Jala Gangnus war es dann vorbehalten, den Staffelstab zum Abschluss der Meisterschaften als erste ins Ziel zubringen; in 1:34,66 Minuten und einer sensationellen Steigerung um fast eine Sekunde. Zweite wurden die Frauen der MTG Mannheim in 1:35,95 Minuten vor dem Quartett des Sportclubs Magdeburg, die 1:38,16 Minuten benötigte. Trainer Werner Scharf hatte die vier LG-Frauen, die nur eine Stunde vorher alle im 200 Meter-Finale standen, auf die Sekunde topfit gemacht. Cathelen Tschirch als Startläuferin hatte in Führung liegend den Stab sicher an Nicole Marahrens übergeben, die auf der Gegengeraden von der Mann- heimerin überspurtet wurde und auf Rang zwei liegend an Nina Giebel übergab. Mit einer Superleistung holte Giebel sich den ersten Platz wieder zurück, übergab sicher mit fünf Metern Vorsprung an Schlussläuferin Jala Gangnus, die nun nichts mehr an- brennen ließ, den Vorsprung ausbaute und umjubelt ins Ziel lief. Erwähnt werden muss aber auch, dass Silke Rauchberger als Ersatzläuferin mitgereist war und sich stets mit der Staffel aufwärmte, um bei einer Verletzung der anderen Läuferinnen einzuspringen. LG-Manager Uwe Beerberg war dann am Ende dieser beiden erfolgreichsten Tage der LG-Geschichte auch nur noch in der Lage zu sagen: “Diese LG-Frauen sind einfach goldig”.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 19. Februar 2007 Herms holt ersten großen Titel für Braunschweig Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Leipzig: 800-Meter-Läufer gewinnt Von Stefani Franzke Braunschweig. Das lief exakt nach Plan: Bei der deutschen Hallenmeisterschaft der Leichtathleten in Leipzig holte 800-Meter- Läufer René Herms gestern am späten Nachmittag den ersten großen Titel für seinen neuen Verein - die LG Braunschweig. In 1:49,88 Minuten gewann er über diese Distanz unter dem Hallendach das sechste Mal in Folge - und war überglücklich. Immer- hin war der Druck nach der verpatzten letzten Freiluftsaison und der Trainerumstellung doch groß gewesen. Herms aber lief gestern ein cleveres Rennen. Nach 300 Metern setzte er sich an die Spitze des Feldes und ließ Steffen Co (Dortmund, 1:50,31) und Moritz Höft (Berlin, 1:50,51) auf den Plätzen zwei und drei keine Chance. "Das war schon am Anschlag", schnaufte der Neu- Braunschweiger im Ziel erst einmal durch. Insbesondere die Rangelei am Start hatte noch einmal für Hochspannung im Feld ge- sorgt. Ellenbogen und Hände setzten einige Läufer nach dem Startschuss ein, um sich eine gute Ausgangsposition zu ver- schaffen. Herms aber ließ sich nicht beirren und lief sein Rennen. In Sachen Saisonplanung bleibt es dabei, dass der in Dresden trainierende 24-Jährige die Hallen-Europameisterschaft Anfang März in Birmingham auslässt. Einen Hallen-Wettkampf wird er vielleicht noch bestreiten, um sich dann aber ganz auf sein großes Saisonziel zu konzentrieren. Im Sommer möchte Herms unbedingt bei der Weltmeisterschaft in Japan dabei sein. Das ist es, was für ihn zählt. Nach der verpatzten Freiluft-EM mit dem Vorlauf-Aus im vergangenen Jahr will sich Herms international unbe- dingt rehabilitieren. Enttäuschend verlief der Wettkampf am Sonnabend für den Wolfsburger Christoph Stolz. Im Weitsprung hatte sich der VfL-Athlet eigentlich für die Hallen-EM qualifizieren wollen. Doch am Ende reichte es für den Freiluft-Vizemeister des vergangenen Jahres mit 7,80 Metern in der Halle nur zum vierten Platz. Zehn Zentimeter weiter hätte Stolz springen müssen, um erstmals auch inter- national dabei zu sein. Es gewann der Leverkusener Nils Winter mit 7,91 Metern. Der Sprung in den Endlauf gelang Matthias Jaworski über die 1500 Meter. Dort schaffte der für die LG Braunschweig startende Mittelstreckler in 3:52,05 Minuten Platz neun. Wie erwartet war der Vorlauf über die 60 Meter für Matthias Lindner (TSV Helmstedt) Endstation. 6,97 Sekunden reichten nicht für den Zwischenlauf.
WESER KURIER vom 19. Februar 2007 Gut im Rennen Jonna Tilgner wählt die richtige Taktik - und wird deutsche Vizemeisterin Von unserem Redakteur Olaf Dorow Leipzig/Bremen. Es wird auch gestern wieder viele genervte Verkehrsteilnehmer auf Deutschlands Autobahnen gegeben haben. Zwischen Leipzig und Bremen steuerte Jens Ellrott einen Mercedes Vito und war überhaupt nicht genervt. Ellrott ist der Trainer von Jonna Tilgner, Catharina Reppin und Carolin Nytra. Auch die drei jungen Damen vom Bremer Leichtathletik Team (BLT) saßen im Kleinbus. Catharina Reppin und Carolin Nytra wurden in Leipzig, wo man die Deutschen Hallen-Meisterschaften austrug, in ihren Disziplinen jeweils Sechste. Was für die Weitspringerin Reppin (6,11 Meter) einen größeren Erfolg darstellt als für die Hürdensprinterin Carolin Nytra (8,42 sec., 60 m Hürden). Jonna Tilgner jedoch ist noch nicht mal in ihrer Spezialdisziplin gestartet - und lief dennoch über 400 Meter zu Silber. Nur 53,35 Sekunden hatte sie sich Zeit gelassen für diese Strecke, die als sehr kräftezehrend gilt. "Sensationell", frohlockt ihr Trainer. "Ein unbeschreiblich gutes Gefühl", frohlockt sie selbst. Das glaubt man gern, wenn man die Vorgeschichte von Medaille und Leistung kennt. Tilgner, 22-jährige Psychologie-Studentin an der Bremer Uni, wollte vor zwei Jahren aufhören, Leistungssportlerin zu sein. "Ich hab’ mich dann aber irgendwie gelangweilt", erzählt sie. Die in der Nähe von Hameln aufgewachsene einstige deutsche B- Jugend-Meisterin fing wieder an. Im letzten Jahr schaffte sie die 400 Meter in 55,8 Sekunden. Eine Verbesserung von zweieinhalb Sekunden kommt in dieser Disziplin einem Quantensprung gleich. Jetzt wird sie zur deutschen Nationalmannschaft gehören, die am ersten März-Wochenende nach Birmingham reist, zur Hallen-EM. Der deutschen Staffel über 4x400 Meter werden durchaus Medaillenchancen eingeräumt. Die besten vier Damen rannten in Leipzig schneller als 54 Sekunden. Das hatte der Verband zur Bedingung gemacht, damit eine Staffel für Birmingham nominiert wird. Von der deutschen Spitze fehlte gestern nur Claudia Marx. Es gewann Claudia Hoffmann aus Potsdam (52,50). Wer weiß, ob Jonna Tilgner gestern nicht noch schneller gewesen wäre, wenn sie mit der späteren Sieger in einem Lauf gestartet wäre. Das komplizierte Reglement sah vor, dass die schnellsten vier der Vorläufe nicht in einem gemeinsamen Finale Frau gegen Frau kämpfen durften. Man verteilte sie auf zwei Zeitläufe: die schnellste und die zweitschnellste auf den einen, die dritt- und viertschnellste auf den anderen. Die Bremerin war am Sonnabend Dritte geworden. Tilgners Zeitlauf wurde zuerst gestartet. Sie wusste: Wenn sie gewinnt, ist ihr eine Medaille sicher. Sie gewann. Es wäre übertrieben zu behaupten, in der Renntaktik hätte sie Kniffe aus dem Psychologie-Studium angewandt. Aber sie lief taktisch klug. Anders als im Freien bleibt man über 400 Meter in der Halle nur rund 150 Meter in der jeweiligen Bahn. Von da ab ist es wie ein Mittelstreckenrennen. Jonna Tilgner ist 400-Meter-Hürden-Spezialistin. Sie ist auch eine gute 800-Meter-Läuferin. Sie hat im zweiten Teil der Strecke mehr zum Zusetzen als andere. Sie wartete. Korinna Fink aus Frankfurt war viel schneller losgewetzt. Doch peu à peu kämpfte sich die BLT-Läuferin heran. Ausgangs der Zielgerade packte sie zu. Korinna Fink konnte nicht kontern. Sie kam erst eine knappe halbe Sekunde später ins Ziel. Tilgners Zeit reichte später sogar zu Rang zwei. Im zweiten Zeitlauf zog Claudia Hoffmann einsam ihre Bahn, die Chemnitzerin Jana Neubert lief drei Zehntelsekunden langsamer als die Bremerin. "Jonna hat das perfekt gemacht", freute sich Jens Ellrott. Auf der Rückfahrt nach Bremen konnte er sich am Steuer des Vito über dies und das Gedanken machen. Zum Beispiel, dass Anfang März möglicherweise die Bremer Sportlerin des Jahres beim "Ball des Sports" im Congress-Centrum fehlt. Oder dass man sich ganz gut vorstellen kann, wie im nächsten Jahr bei den Olympischen Spielen in Peking eine Sportlerin aus Bremen an den Start geht.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Februar 2007 TV-Staffel schnuppert an Bronze Leichtathletik: Norder Sprinter bei DM in Leipzig auf Platz vier über 4x200 Meter Von Klaus Jakobs und Uwe Prins Die “jungen Wilden” haben sich achtbar geschlagen: Die 4x200-Meter-Staffel des TV Norden schrammte bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften gestern in Leipzig nur knapp an der Bronzemedaille vorbei und belegte in 1:28,85 Minuten vor 4000 Zuschauern den vierten Platz. Das war gegenüber dem Vorlauf (1:28,94) sogar noch eine Steigerung. Erwartungsgemäß sicherte sich der TV Wattenscheid mit dem Sprinter-Stars Marc Blume und Alexander Kosenkov den Titel (1:24,24). Silber ging an den TSV Friedberg-Fauerbach (1:25,73), der TV Gladbeck (1:27,28) hielt die Norder auf Distanz. Fünfter wurde der SCC Berlin (1:30,17), das Quartett des LAC Kornwestheim gab nach einem Sturz auf. Paul Thielecke-Klein, Siewert André, Julien Karn sowie Sören Vöhrs bildeten die Norder Staffel. Neuzugang Karn war für den verletzten Johannes Peters ins Team gekommen. Nach dem Vorlauf waren die Ostfriesen schon zufrieden gewesen. Die jungen Läufer genossen gestern die Atmosphäre vor vollen Rängen. “Das war ein Supergefühl”, sagte Thielecke-Klein. “Wir haben mehr erreicht, als wir gedacht haben.” Sören Vöhrs hatte zuvor auf die Endlaufteilnahme über 400 Meter verzichtet und sich stattdessen in den Dienst der Mannschaft gestellt und Kräfte für das Staffel-Finale gespart. Er war war am Sonnabend leicht erkältet in Leipzig angekommen und hatte trotzdem den Vorlauf überstanden. 49,39 Sekunden langten zum Einzug in die zweite Runde. Nicht zufrieden mit seiner Vorstell- ung im Einzelwettbewerb war Siewert André. Im 60-Meter-Vorlauf (6,96 Sekunden) blieb er hinter den Erwartungen zurück, ver- passte den Zwischenlauf aber nur um drei Hundertstel. Nach einem Fehlstart ging er beim zweiten Versuch zu verhalten aus den Blöcken, so dass er keine Chance mehr hatte, in den Bereich seiner persönlichen Hallen-Bestzeit (6,78 Sekunden) zu kommen.
Presseinformation vom 19. Februar 2007 (Von Manfred Scholz) Meyer, Bublitz und Nothdurft Crossmeister Ulrike Haskamp Vizemeister beim Debüt Leichtathletik. Mit drei Meistertiteln kamen die Crossläufer der LG Weserbergland von den Landesmeisterschaften der Cross- läufer, die im Helstorfer Gehölz in der Nähe von Neustadt am Rübenberge mit über 600 Läuferinnen und Läufern aus Bremen und Niedersachsen stattfanden, zurück. Im Gegensatz zu den Vorjahren beneideten sie bei Sonneschein und besten Laufbeding- ungen die Sprinterinnen unter dem Hallendach in Leipzig im nicht. Ihren Favoritenrollen gerecht wurden Sigrid Meyer in der AK W60 über 3,9 Kilometer, Manfred Bublitz, AK 65, über 6,9 Kilometer und Helmut Nothdurft, AK 45, über 6,9 Kilometer. Meyer wurde in 18:35 Minuten, Bublitz in 27:19 Minuten und Nothdurft in 32:17 Minuten niedersächsische Meister ihrer Altersklassen. Ein guter Einstand bei ihren ersten Meisterschaften, gelang Ulrike Haskamp (W40) mit einen zweiten Platz über die 3,9 Kilo- meter. Sie kam nach 16:33 Minuten ins Ziel und musste nur Annette Nothdurft von Hannover 96 ziehen lassen. In der Männerhauptklasse kam Heiko Wolling in einem 83 Teilnehmer starken Feld nach 13:45 Minuten als sechzehnter ins Ziel. Platz vier belegte Philip Priebe in 32:43 Minuten und Udo Müller wurde sechster in 34:46 Minuten auf den 9,6 Kilometer der Langstrecke. Marion Müller (19:09 Minuten) und Roswita Schlachte (20:25 Minuten) kamen nach 3,9 Kilometer als neunte und zwölfte der AK W50 ins Ziel. Einen hervorragenden zweiten Platz erreichten Manfred Bublitz, Wolfgang Pinkenburg (9. Platz in 30:23 Minuten) und Heinz-Georg Schneider (11.Platz in 31:19 Minuten) in der Mannschaftswertung. Nothdurft, Priebe und Müller wurden fünfte und Meyer, Müller und Schlachte platzierten sich als dritte.
Presseinformation vom 19. Februar 2007 (Von Markus Steinbrück) Ludolph stürmt bei DM in Männer-Endlauf Bestzeit auch für Hürdensprinter Dittmer Amelinghausen/Hanstedt. Einen hervorragenden Eindruck hinterließen Sören Ludolph (LG Nordheide/TSV Winsen) und Paul Dittmer (MTV Hanstedt) bei den 54. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen in der Arena Leipzig. Beide stellten persönliche Hallenbestzeiten auf und überstanden die erste Runde. Der noch der Jugendklasse angehörende Sören Ludolph zog als Vorlaufsieger souverän in den 800-Meter-Endlauf ein und belegte dort den achten Platz. Für den 20-jährigen Paul Dittmer kam über 60-Meter-Hürden das Aus im Zwischenlauf. Am kommenden Sonntag wird der aus Amelinghausen stammende Sören Ludolph 19 Jahre alt. Im 800-Meter-Vorlauf von Leipzig machte er sich selbst ein vorgezogenes Geschenk. Ohne sich voll zu verausgaben gewann der Athlet der LG Nordheide über- raschend den zweiten Vorlauf in 1:51,43 min. Der Dritte der Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften der Vorwoche erzielte exakt die gleiche Zeit wie der Sieger des ersten Vorlaufs, Moritz Höft (LG Nord Berlin). Im Finale der besten Acht konnte Sören Ludolph diese Leistung dann nicht wiederholen. Bereits kurz nach dem Start musste er abreißen lassen und quälte sich über die vier Hallenrunden ins Ziel. In für ihn indiskutablen 1:57,04 min blieb nur der achte und letzte Platz. Deutscher Meister wurde in 1:49,88 min René Herms von der LG Braunschweig. Auch wenn der Finaleinzug als großer Erfolg zu werten ist, war Ludolph, dreifacher Niedersachsenmeister der aktuellen Hallensaison, über seinen finalen Auftritt selbst maßlos enttäuscht. In einem großen Teilnehmerfeld mit 29 Hürdensprinter und Hochkarätern wie Thomas Blaschek, Jens Werrmann und Falk Balzer musste sich Paul Dittmer behaupten. Der 20-Jährige vom MTV Hanstedt zeigte sich gegenüber seinen letzten Auftritten, bei denen er Zeiten um 8,20 sec erzielt hatte, stark verbessert. Im ersten Vorlauf über 60-Meter-Hürden sprintete der Zivildienstleist- ende vom Agnes-Karll-Krankenhaus Hannover in 8,10 sec auf den vierten Platz. Das reichte gerade so, um mit der 15. Zeit den Zwischenlauf der besten 16 zu erreichen. Hier steigerte sich der Schützling von Trainer Wolfgang Striezel auf die Hallenbestzeit von 8,05 sec. Das bedeutete in der Endabrechnung den 15. Platz. Für das Erreichen des Finales wären 7,88 sec erforderlich ge- wesen. “Bestleistung und eine Runde weiter”, waren Dittmer und Striezel nach dem letzten Hallenstart 2007 des Deutschen Jugendmeisters 2006 vollauf zufrieden.
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 20. Februar 2007 Imke Schmidt holt Bronze Helge Schwarzer über 60-Meter-Hürden Vierter Leipzig (mh). Große Überraschung bei den Deutschen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften in Leipzig: Imke Schmidt vom TSV Kirchdorf lief im 3000-Meter-Rennen der Damen in 9:41,97 auf den 3. Platz und holte damit Bronze. Drei Wochen nach dem Ge- winn des Langstrecken-Landestitels in Hannover trat die 21-Jährige, die auf Platz 9 der Meldeliste gesetzt war, in Leipzig nur als Außenseiterin an. Im Finallauf musste die Kirchdorferin dann jedoch nur die Siegerin Sabrina Mockenhaupt (Köln/9:25, 28) und die Silbermedaillengewinnerin Antje Möldner (Potsdam/ 9:30,56) ziehen lassen. Der Degerser Helge Schwarzer, der seit dieser Saison für den HSV Hamburg startet, erwischte dagegen in Leipzig einen unglück- licheren Tag. War der Sprinter im Vorlauf über die 60-Meter-Hürden noch hervorragende 7,77 Sekunden gelaufen, kam es im Fi- nale faustdick. Nachdem er einen "extrem guten Start" hinlegte, "bei dem ich fast einen Meter führte",wie Schwarzer sagte, wurde das Feld zurückgepfiffen - technische Probleme an der Startautomatik zwangen zum Neustart. Ein weiterer Fehlstart und der Ärger über die zerstörte Chance behinderten Schwarzer daraufhin, beim 3. Versuch die nötige Konzentration aufzubauen. "Natür- lich war es mein Fehler, dass ich es nicht geschafft habe, abzuschalten", bedauerte der Degerser hinterher, "das hat mich den 2. Platz gekostet." Mit 7,83 Sekunden lief er eine Tausendstel langsamer als der Bronzegewinner Andreas Dengler und belegte hinter dem Sieger Thomas Blaschek (Leipzig/ 7,61), Willi Mathszik (Leipzig/7,75) und Dengler aus Sindelfingen den 4. Platz.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 20. Februar 2007 Nur Schürfwunden Leipzig. Was tat mehr weh - die Schürfwunden nach einem folgenschweren Sturz oder die Tatsache, die eigenen Erwartungen nicht erfüllt zu haben? Mit gemischten Gefühlen kehrten Leichtathleten der LG Osnabrück zurück aus Leipzig von den deutschen Meisterschaften nach Platz 9 über 4 mal 400 Meter und dem Aus nach Staffelverlust über 4 mal 200 Meter. Das Quartett über 400 Meter steigerte sich gegenüber den Landesmeisterschaften mit Frank Schnieders, Timo Bienert, Timo Gruber und Torsten Gruber vor allem dank Timo Bienert, verfehlte jedoch den angestrebten 8. Platz mit 3:23,93 Minuten um acht Zehntelsekunden. Somit gelang nur zum Teil die Frustbewältigung im Lager der LG nach dem Pech des Quartetts über 200 Meter, als der Stab ver- loren ging nach starken Läufen von Patrick Jochmann und Stephan Röttger beim Wechsel zu Frank Schnieders. Röttger stürzte und erlitt leichte Schürfwunden, so dass der Traum vom Erreichen des Endlaufes mit der Chance auf Platz vier und der Nähe zu Bronze für die Genannten sowie Schlussläufer Torsten Gruber jäh ausgeträumt war. Dennoch genossen die Osnabrücker das Er- lebnis Hallen-DM, bei der längst nicht mehr allein die Teilnahme dem aufstrebenden LG-Nachwuchs reicht, sondern die Medaillen- nähe reizt.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 20. Februar 2007 Die erwarteten Erfolge Helstorf. Die emsländischen Crossläufer und Crossläuferinnen konnten bei den Landesmeisterschaft in Helstorf (Hannover-Land) zwar nicht die überragenden Erfolge der beiden letzten Jahre wiederholen, dennoch errangen sie zwei Landestitel und eine Reihe guter Platzierungen. Gleich im ersten Rennen gab es den erwarteten Landestitel durch Favoritin und Titelverteidigerin Franziska Deters vom LAV Meppen. Sie siegte auf der 2,3-km-Strecke der Schülerinnen W 14 überlegen mit 17 Sekunden Vorsprung. Ihre grippegeschwächten Teamkolleginnen Alexandra Schulte (6. Platz) und Claudia Voß (8.) platzierten sich gut, dennoch konnte der Mannschaftstitel aus dem letzten Jahr nicht verteidigt werden. Die LG Hannover siegte mit nur drei Zählern Vorsprung vor dem LAV Meppen (31 Punkte). In der Klasse W 15 behauptete sich Katrin Arling (LG Emstal Dörpen) als Dritte gut. Erfolgreich verlief auch der erste LM-Start von Lars Hanekamp (Sparta Werlte) mit dem fünften Rang in der Klasse M14. Die Jugendlichen blieben diesmal ohne Titel. Die herausragende Einzelleistung lieferte Daniel Gruber (LG Emstal-Dörpen). Dem Mittelstreckler war der 3,9-km-Lauf der A-Jugendlichen eigentlich zu lang, doch er lieferte dem Favoriten Geronimo von Wartburg (LGK Verden) einen großen Kampf und konnte sich mit Trainer Arno Kosmider über die Vizemeisterschaft freuen. Jan Brümmer (TuS Haren) belegte Platz 23. Bei der weiblichen A-Jugend (3,2 km) verpasste das Team der LG Papenburg/Aschendorf mit Anna Dittmar (4 Platz), Marina Schmitz (6.), Melanie Eissing (7.) und Daniela Gerdes (11) nur knapp den Titel. Um drei Punkte ge- schlagen mussten sich die Papenburger mit dem zweiten Rang hinter LG Hannover zufrieden geben. Auf die Mannschaftswertung setzte auch der TuS Haren in der B-Jugendklasse (3,2 km). Kristina Hüsers, Lena Lampen und Kerstin Book erfüllten mit dem dritten Platz die Erwartungen. In der Einzelwertung zeigte sich die Landesmeisterin von 2006 Maximiliane von Stumberg (LAV Meppen/14. Platz) nach ihrem USA-Aufenthalt noch nicht wieder in Form, Katharina Robbers (Sparta Werlte) kam auf Platz 18. Wegen einer Muskelverhärtung konnte die mehrfache Landesmeisterin Mareen Stroeve (LG Emstal Dörpen) nicht antreten. Auch Junior Thomas Otting (Concor- dia Emsbüren) hatte auf einen Start verzichtet. Bei den Senioren erwies sich Klaus-Dieter Grabowsky (SC Spelle-Venhaus) wieder als zuverlässiger Titelsammler. Im 6,9-km- Lauf der Klasse M 50 distanzierte er beim erneuten Titelgewinn seinen härtesten Widersacher deutlich um 27 Sekunden. Wilhelm van Zadel (LG Papenburg/Aschendorf), vor zwei Jahren Titelträger der Klasse M 65, zeigte nach längerer Verletzungspause als Dritter wieder ansteigende Form. Torsten Wallraven (TuS Haren/M35) wurde Elfter in seinem 3,9-km-Lauf. Den bisher größten Er- folg feierte der Meppener Klaus Ortwig, der mit Jahresbeginn vom TV Meppen zum VfL Oldenburg gewechselt war: Einzelmeister mit einer Minute Vorsprung in der Klasse M 60 und mit seinen Kollegen Mannschaftsmeister.
WESER KURIER vom 20. Februar 2007 DM-Platz sechs sorgt für Frust Carolin Nytra hatte sich mehr erhofft Leipzig (gol). Der zweite Platz von Jonna Tilgner über 400 Meter bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften war aus Bremer Sicht der absolute Höhepunkt. Daneben sorgten aber Catharina Reppin als Sechste des Weitsprungs und Carolin Nytra (alle Bremer LT/TuS Komet Arsten) als Sechste über 60 Meter Hürden für das beste Bremer Resultat seit 2000. Zum ersten Mal hatte sich Catharina Reppin mit 6,14 Metern für die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen qualifiziert. Doch die Qualifika- tion alleine war ihr nicht genug - sie wollte ins Finale der besten Acht. Das gelang ihr eindrucksvoll. Vor fast 4000 Zuschauern sprang die 20-Jährige gleich im ersten Versuch 6,11 Meter und sicherte sich damit den wohl bisher größten Erfolg ihrer Karriere. Weit weniger zufrieden war Carolin Nytra nach ihren 8,42 Sekunden (Vorlauf: 8,40) über 60 Meter Hürden. "Ich kann Caros Frust verstehen", versuchte Trainer Jens Ellrott die Enttäuschung seines Schützlings zu erklären, "wir haben in diesem Winter das Krafttraining und den Start umgestellt und weiter an der Technik gefeilt. Caros Trainingswerte sind so gut wie nie, sie sind nur noch nicht automatisiert." Einziger Wermutstropfen der erfolgreichen Hallen-DM in Leipzig war der Verzicht auf die aussichts- reiche 4 x 200-Meter-Frauenstaffel des BLT. "Wir haben uns schweren Herzens zu Gunsten der Einzeldisziplinen gegen die Staffel entschieden, da wir den Vorlauf hätten bestreiten müssen", begründet Jens Ellrott die Streichung.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 20. Februar 2007 Für die Cross-DM gerüstet Landesmeisterschaften: Geronimo von Wartburg landet Start-Ziel-Sieg Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann Verden-Achim. Der überlegene Sieg des Verdeners Geronimo von Wartburg im Lauf der Männlichen A-Jugend über 3,9 Kilo- meter, der Seniorentitel für M-55-Läufer Jürgen Hold (Verden) und die Mannschaftsmeisterschaft der W-50-Seniorinnen waren am Sonntag bei der Landesmeisterschaft der Crossläufer in der Helstorfer Heide bei Neustadt am Rübenberge die herausragenden Ergebnisse für die 25-köpfige LGKV-Mannschaft. Ferner holten Birgit Schwers (Verden) und Ingrid Heger (Achim) sowie die Juni- orenmannschaft Vizetitel in den Kreis Verden, und Bronze gab es für die Mannschaft der Senioren M 50/55. Im Rennen der A-Jugend übernahm Geronimo von Wartburg schon nach wenigen Metern die Führung, ging nach der eröffnenden 1,6 Kilometer-Runde mit einigen Metern Vorsprung in die große 2,3 Kilometer- Runde und hatte am Ende nach 12:11 Minuten sieben Sekunden Vorsprung vor Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen). Auf den Rängen 35 und 36 hatten die beiden Verdener Tim Hauschild und Lars Witt fast drei Minuten Rückstand. Das reichte in der Mannschaftswertung noch zu Platz fünf. Geronimos Ergebnis war nur um fünf Sekunden schlechter als die Siegerzeit der Männer über die gleiche Distanz, wo mit mehr Einsatz um den Sieg gekämpft werden musste. Mit der in Helstorf gezeigten Form kann dem 18-jährigen in Göttingen wohnenden Verdener auch eine gute Platzierung bei der in drei Wochen anstehenden Deutschen Crossmeisterschaft in Ohrdruf/Thüringen zugetraut werden. Im Lauf der Männer, Junioren und Senioren 30 bis 45 über die 3,9 Kilometer lange Mittelstrecke war der Verdener Christian Müller nach 13:56 Minuten 45. aller 83 angetretenen Teilnehmer und Zehnter der Juniorenwertung, als 51. und 13. Junior benötigte der Oytener Thiemo Klein 14:21 Minuten, und auf Rang 68 und 18. Junior war Jens Niederkrome (Oyten) nach 15:14 Minuten im Ziel. Das war die Vizemeisterschaft hinter der nicht zu schlagenden Mannschaft von der LG Braunschweig. 80 Läuferinnen gingen im Rennen der Frauen und Seniorinnen über 3,9 km an den Start, darunter sieben LGKV-Läuferinnen. Als 21. im Ziel war Birgit Schwers (Verden) zweitbeste ihrer Altersklasse W 45, als 34. und Sechste der W-40-Klasse kam Heike Rippe (Wechold-Magelsen) ins Ziel, und Ingrid Heger (Achim) war als 42. und Zweite der W-55-Seniorinnen drittbeste LGKV- Läuferin. Als 56. wurde Cäcilia Apel-Kranz Siebte der W-50-Frauen, auf Rang 61 war Ursula Siewert (Bassen) als Zehnte der W-50-Läuferinnen nach langer Verletzungspause sehr zufrieden, und auf den Rängen 65 und 67 kamen Sigrid Bracht (Oyten) als Vierte der Altersklasse W 55 und Frauke Lange als 15. der W 40 ins Ziel. In der Gesamtwertung waren das die Plätze sechs und 15 der Mannschaftswertung, und für Schwers, Rippe und Lange in der Mannschaftswertung W 40/45 die Vizemeisterschaft mit nur einem Punkt Rückstand auf die siegreiche Mannschaft der LG Nienburg. Ingrid Heger, Cäcilia Apel-Kranz und Ursula Siewert siegten dagegen mit zwei Punkten Vorsprung vor der LG Hannover in der Mannschaftswertung der Seniorinnen W 50 und älter. Im Lauf der Senioren ab M 50 über 6,9 km ließ M 55 Läufer Jürgen Hold nur zwei Konkurrenten der jüngeren Altersklasse den Vorrang und war nach 25:06 Minuten mit 30 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten überlegener Landesmeister. Bei den 50-jährigen kamen Jürgen Schulze (Verden) als Achter und Michael Spöttel (Achim) als 20. ins Ziel, das brachte sie auf Rang drei der Mannschaftswertung M 50/55. Als achter bzw. 13. platzierten sich auch Rüdiger Ullrich (Verden) und Harm-Jürgen Willen- brock (Etelsen) im Mittelsfeld ihrer Altersklasse M 55. Im Lauf der Männer und Senioren M 30 bis 45 über 9,2 km hielt sich der Thedinghausener M 45-Senior Michael Trense auf Rang 34 der Gesamtwertung beachtlich. Joachim Strobach kam auf Rang 36.
Presseinformation vom 21. Februar 2007 (Von Markus Steinbrück) Drei Niedersachsentitel an die LG Nordheide, einer an Rolf Helmboldt Winsen/Hittfeld. Alexandra Hahn ist wieder voll da. Die 28-Jährige von der LG Nordheide (Stammverein TSV Winsen) gewann bei den niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften in Helstorf bei Hannover den Landestitel im Hauptlauf der offenen Frauen- klasse. Die 800- und 1500-Meter-Spezialistin aus Drage-Hunden behauptete sich über 3900 Meter in 14:32 min gegen 79 Kon- kurrentinnen. Weitere Medaillen für den Kreis Harburg erliefen Carlotta Meyer-Ranke und die weibliche B-Jugend der LG Nord- heide, die männliche B-Jugend des MTV Tostedt sowie die M40/45-Senioren des TSV Eintracht Hittfeld. Ihrer Favoritenrolle in der Helstorfer Heide wurde die B-Jugendliche Jana Sussmann von der LG Nordheide gerecht. Die 16-Jährige aus Winsen-Tönnhausen musste bis zum Zielstrich kämpfen, um Johanna Käfer (Eintracht Hildesheim) mit einer Sekunde Vor- sprung auf den Silberrang zu verdrängen. Schneller als Jana war die im gleichen Rennen ermittelte Bremer Meisterin Schoami Bieser (Bremer LT). Einen hervorragenden dritten Platz belegte hier die 15-jährige Felicitas Schwedler, die zu Jahresbeginn von der TSG Bergedorf zur LG Nordheide gewechselt war. Gemeinsam mit Zwillingsschwester Kim Elisa Sussmann (10. Platz) hatten Jana Sussmann und Felicitas Schwedler auch in der Mannschaftswertung die Nase vorn. Eine gewohnt gute Rolle spielten die Seniorenläufer des TSV Eintracht Hittfeld. Der dreifache Bezirksmeister Rolf Helmboldt war auch auf Landesebene nicht zu bezwingen. Der 44-Jährige aus Stelle-Ashausen setzte sich im 3900-Meter-Lauf der Senioren M45 klar in 12:50 min durch. Gemeinsam mit Lutz Plambeck (4. Platz in der Einzelwertung) und Peter Hempel (6.) kam das Hittfelder Team auf den Silberrang. Der TSV hatte das Pech, mit dem minimalen Rückstand von einem einzigen Punkt der LG Göttingen zu unterliegen. Landesvizemeisterin wurde die 13-jährige Carlotta Meyer-Ranke (LG Nordheide/TSV Winsen) bei den Schülerinnen W14. Bronze ging an die männliche B-Jugend des MTV Tostedt mit Norman Warner, Christian Schirner und Jan Pottbacker. Weitere Ergebnisse: Schülerinnen A: 4. LG Nordheide (Carlotta Meyer-Ranke, Lea Madlen Meyer, Sabine Kammermeier). Schülerinnen W15: 9. Isabelle Warner (MTV Tostedt). Männliche Jugend B: 7. Hendrik Spöring, 8. Andreas Eggers (beide LG Nordheide). Männliche Jugend A: 6. LG Nordheide (Oliver Tödter, Max Neubauer, Daniel Freund).
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 21. Februar 2006 Bronze trotz vieler Cross-Spitzenathleten Leichtathletik-Meisterschaften des Niedersächsischen/Bremer Verbandes: Wittinger Senioren stark Helstorf (ib). Sie sind eigentlich auf der Langstrecke zu Hause. Dementsprechend zählten die Senioren-Läufer des VfL Wittingen (LG Kreis Gifhorn) am vergangenen Sonntag bei den Meisterschaften des Niedersächsischen und Bremer LeichtathletikVerband- es im Crosslauf in Helstorf nicht zum Favoritenkreis. Zumal "es eine absolute Spitzenveranstaltung in der Seniorenszene war. Die gesamte Laufelite war in allen Altersklassen am Start", betonte VfL-Athlet Wolfgang Peter. Er und seine Mitstreiter gingen "ohne große Hoffnungen" auf die 6,9 Kilometer lange Strecke; und waren doch wieder für eine Überraschung gut. Peter lief gemeinsam mit Peter Gössing und dem neuen Wittinger Teammitglied Bernd Kayser auf einen Treppchenplatz im Mannschaftswettbewerb - Bronze! Das Edelmetall löste große Freude aus. "Schließlich war unsere bisherige beste Platzierung im Crosslauf Rang vier", meinte Peter. Ganz so hoch hinaus ging es in der Einzelwertung nicht, dennoch waren die VfLer auch dort mit ihren Platzierungen zufrieden. Die spannendste Ausscheidung erwischten Wolfgang Peter und Peter Gössing bei den Männern 65. Sie waren umringt von Topathleten ihrer Zunft. Letztlich verteidigte Manfred Bublitz (LG Weserbergland) seinen Titel vor der Lauf-Koryphäe Josef Kurz (LG Bad Sachsa) und dem Cross-Spezialisten Wilhelm von Zadel (LG Papenburg). Mit 26 Se- kunden Rückstand auf den Viertplatzierten Franz Ahrens (VfL Germania Leer) kam schließlich der Wittinger Peter ins Ziel - Gössing wurde 13. Eine Position besser schnitt Bernd Kayser bei den Männern 60 ab. Pech hatte indes Udo Schencke: Der älteste VfL-Senior verpasste durch einen Sturz einen der begehrten acht Platzierungsplätze bei den Niedersachsen/Bremen- Meisterschaften und landete auf dem undankbaren neunten Rang.
DIE HARKE (Nienburg) vom 21. Februar 2007 Anja Lamping legt ein furioses Rennen hin Crosslauf: Bronze bei der Landesmeisterschaft Helstorf (hhg). Überraschend erfolgreich präsentierte sich das 15-köpfige Aufgebot der LG Nienburg bei den Niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften in Helstorf bei Neustadt am Rübenberge. Die einzige Einzelmedaille erkämpfte Anja Lamping von der Holtorfer SV bei den Damen der Altersklasse W40: Nach einem furiosen Lauf in 16:45 Minuten über schwierige 3900 Meter gab es Bronze. In Lampings Windschatten zeigten sich auch zwei Teamgefährtinnen der LG Nienburg von ihrer besten Seite, zu einer vorderen Platzierung reichte es allerdings nicht: Silvia Kettel (MTV Liebenau, 18:21 min) wurde Vierte der W45, Karin Haake (TSV Lemke, 17:31 min) wurde ungeachtet ihrer schnelleren Zeit lediglich Siebte der W40 und war etwas enttäuscht. Entschädigung gab es für das LG-Trio in der Mannschafts- wertung: Mit 32 Wertungspunkten wurde der Landestitel erreicht, einen Zähler vor dem Aufgebot der LGK Verden und zwei vor der LG Hannover. Den Mannschaftstitel gewannen ebenso Arno Schlieter (SSV Rodewald), Manfred Dachs (VC Nienburg) und Jürgen Bultmann (JG Oyle) bei den Herren der M40/45 im langen Rennen über 9200 m. Mit hervorragenden Einzelleistungen verwiesen die drei punkt- gleich, aber mit den besseren Einzelresultaten, das favorisierte Team der LG Göttingen. Schlieter (34:37 min) wurde Neunter der M40, Dachs (35:04 min) kam auf Rang zehn der M40, Bultmann (35:28 min) finishte als Fünfter der M45. Die Leistung von Peter Bleich (JG Oyle, 36:16 min) als Achter der M45 kam nicht in die Teamwertung.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 21. Februar 2007 Giebel ist wieder mal Gipfel Leichtathletik: DM in der Halle findet in Leipzig statt - Eine Sekunde rausgeholt Von Hartmut Mahnkopf Nina Giebel aus Cramme verteidigte mit der Staffel der LG Weserbergland den Titel bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig. Die Weserbergländerinnen hatten am Ende mehr als eine Sekunde Vorsprung und gewannen die 4x200 Meter-Staffel mit 1:34,66min vor der MTG Mannheim (1:35,95). Schon im Vorlauf hatte sich die LG Weserbergland sicher mit 1:35,51min durchge- setzt. Im Finale übernahm die neue Deutsche Meisterin Cathleen Tschirch als Startläuferin schnell die Führung, Nicole Marahrens wechselte als Zweite auf Nina Giebel, die mit einem tollen Rennen den ersten Platz zurück erkämpfte und auf Schlussläuferin auf Jala Gangnus übergab. Deutsche Jahresbestzeit Gangnus lief den Sieg sicher nach Hause. Die Crammerin Giebel freute sich anschließend riesig über den Sieg und die Laufzeit, die Deutsche Jahresbestzeit bedeutet. Zuvor hatte sie in der Einzelentscheidung über 200m mit 24,98sek (Vorlauf 24,61) den elften Platz erreicht. Über 60m schied Giebel mit 7,57sek im Halbfinale aus. Karn-Staffel wird Vierte Der Schöppenstedter Julien Karn lief erstmals in der Männerklasse bei Deutschen Hallenmeisterschaften. Mit dem TV Norden stand er über 4x200 Meter im Finale. Dafür hatten sich die Nordener als Sechste der Vorläufe mit 1:28,94min qualifiziert. Im End- lauf konnten sich Paul Thielecke-Klein, Siewert Andrè, Julien Karn und Sören Vöhrs nach 1:28,85min über den vierten Platz freuen. "Wir haben lieber Sicherheitswechsel durchgeführt, weil wir unbedingt durchkommen wollten", berichtete ein zufriedener Karn, der an Position drei in seiner neuen Staffel lief. "Es war ein tolles Erlebnis."
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. Februar 2007 Ostfriesen sammelten drei Gold-Medaillen Leichtathletik: Bei den Cross-Landesmeisterschaften gingen zwei Mannschaftstitel an Germania Leer Von Lars Seinschedt Helstorf. Mit fünf Medaillen kehrten die ostfriesischen Läufer von Landesmeisterschaften im Crosslauf aus Helstorf bei Hannover zurück. Den anvisierten Titel gewann die A-Jugend Mannschaft des VfL Germania Leer. Jan-Gerhard Onken, der in dieser Alters- klasse schnellster Ostfriese war, landete in der Einzelwertung auf Rang sieben. Den Titel gewann er zusammen mit Steffen Wiechmann (Platz zehn in der Einzelwertung) und Dennis Meyer (14.). Einen weiteren Mannschaftstitel gewann Germania Leer bei den Senioren M30/35. Zum siegreichen Team gehörten Neuzugang Holger Grigat, Ralf Taube und Jan Waschkau. Titel Nr. drei ging an Waltraud Klostermann bei den Seniorinnen W45. Die Anfang des Jahres zum TV Norden gewechselte Läuferin hatte im Ziel mehr als anderthalb Minuten Vorsprung. Ihr Vereinskamerad Peter Steinke sicherte sich über die 3,9 km lange Mittel- strecke bei den Senioren M 35 die Silbermedaille. Bei der weiblichen Jugend A ging Annike Peters von der Emder Laufgemeinschaft über die 3,2.km lange Strecke.an.den Start. Couragiert lief die 18-jährige ständig im Vorderfeld mit und erfüllte am Ende mit Rang drei ihre Erwartungen. Bei den Schülern überzeugte vor allem Maurice Thiemens (M15) vom neugegründeten LAC Emden mit einem fünften Platz. Der Schüler legte die 2,3 km lange Strecke in 8:35 Minuten zurück und verfehlte Bronze nur um 15 Sekunden. Matthias Krieg vom SV Warsingsfehn kam knapp nach ihm als Siebter ins Ziel. Die 13-jährige Pia Nikoleit vom TuS Hinte startete erstmals bei einer Landesmeister- schaft. Die Schülerin, die im vergangenen Jahr in der Landesbestenliste über 5 Kilometer den ersten Platz belegte, musste in Helstorf über 2300 Meter in der höheren Altersklasse der 14- und 15-jährigen Mädchen starten. In dem starken Teilnehmerfeld mit 58 Läuferinnen lief sie von Beginn an ein beherztes Tempo, konnte sich in dem schnellen Lauf gut behaupten und kam schließlich in der Zeit von 9:34 Minuten auf den neunten Platz. “Bei dem Tempo lag ein Schlussspurt einfach nicht mehr drin”, meinte Pia Nikoleit. "
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 21. Februar 2007 Keine Titel, aber gute Platzierungen Hansa-Crossläufer überzeugen bei Landesmeisterschaft Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer Stuhr. Ein Medaillenrang für Lucas Panning, Platz fünf für Tobias Kortas und diverse weitere vordere Platzierungen in den ent- sprechenden Altersklassen - so lautet das befriedigende Fazit aus Sicht des LC Hansa Stuhr nach den Cross-Landesmeister- schaften in der Helstorfer Heide nahe Neustadt am Rübenberge. Bei idealen Wetterbedingungen und strahlendem Sonnenschein gingen am vergangenen Sonntag über 600 Läuferinnen und Läufer an den Start. Das wellige Streckenprofil war sehr gut zu be- laufen, vielleicht sogar etwas zu leicht für eine Landesmeisterschaft. Im Rennen der männlichen Jugend B über 3,2 Kilometer liefen Sebastian Franke (SG Diepholz) und Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) vorne mit, teilten sich ihre Kräfte über die zwei Runden gut ein. Franke sicherte sich mit einem starken Schlussspurt Platz zwei (11:07) hinter dem Sieger Matthias Reichert aus Göttingen (11:00). Tobias Kortas wurde Fünfter in schnellen 11:15 Minuten. Auch Dominik Franke (SG Diepholz) lief ein starkes Rennen. Nach 12:08 Minuten kam er als 19. ins Ziel. Der 15-jährige Lucas Panning vom LC Hansa Stuhr absolvierte über 2,3 Kilometer ein "hervorragendes Rennen", freute sich Trainer Berthold Buchwald. Während des Laufes über eine kleine Runde á 0,7 Kilometer und eine mittlere á 1,6 wich er nicht von der Ideallinie ab und lief als Dritter nach nur 8:10 Minuten ins Ziel ein. "Nach seinem dritten Platz in der Halle hat Lucas seine Vielseitigkeit bewiesen", resü- mierte Buchwald. Bei den Frauen erreichte Birgit Niemann-Scheffel (LC Hansa Stuhr) über 3,9 Kilometer nach 16:58 Minuten als 27. das Ziel. In der Altersklasse W40 wurde sie sogar Vierte - und das, obwohl sie erstmals bei einer Meisterschaft an den Start gegangen war. Klubkameradin Angelika Stratmann kam kurz nach Niemann-Scheffel in 17:03 Minuten ins Ziel. Für sie sprang Platz 29, in ihrer Altersklasse der W50 sogar ein starker dritter Platz heraus. Bei den Männern präsentierten Detleff Lissner und Hartmut Selz (beide LC Hansa Stuhr) eine gute Form. Lissner benötigte bei seiner ersten Meisterschaft als Gesamt-17. (13. AK M50) 26:23 Minuten über 6,9 Kilometer. Hartmut Selz wurde in 26:08 Minuten Vierter in der M55 und 13. im Gesamtklassement. Da eine dritte Person fehlte, konnte kein Team für die Mannschaftswertung gestellt werden.
Presseinformation vom 21. Februar 2007 (Von Klaus Michalski) Tahnee Tietjen ist Landesmeisterin Auch A-Schüler-Trio aus Bremervörde und Alfstedt überzeugt beim Debüt auf Landesebene Diesen Bericht finden Sie hier
HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 22. Februar 2007 Kugelstoßer Julian Dobbrunz wird DM-Achter (wgk). Einen der größten Erfolge in seiner Karriere als Leichtathlet hat Kugelstoßer Julian Dobbrunz von der FSV Sarstedt bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig gefeiert. Vor mehr als 3500 Zuschauern in der Arena Leipzig belegte Dobbrunz mit seiner besten Weite von 16,98 m den achten Platz. Damit erfüllte er sich sein Ziel, bei den Titelkämpfen unter die stärksten acht deutschen Kugelstoßer zu kommen. In Abwesenheit des Europameisters Ralf Bartels (SC Neubrandenburg) holte sich Peter Sack (LAZ Leipzig) mit 19,70 m unangefochten den Titel. Platz zwei belegte Detlef Bock vom TV Wattenscheid, der in der ver- gangenen Saison noch für Hannover 96 startete (19,10 m). Der Sarstedter (Bestleistung 17,59 m), der noch der Juniorenklasse U 23 angehört, zeigte sich unbeeindruckt von der besonderen Atmosphäre bei einer Deutschen Meisterschaft und landete im vierten und fünften Versuch seine wuchtigsten Weiten. Seine Ziele für die Freiluftsaison 2007 sind klar gesteckt: Persönliche Bestleistung bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt und Edelmetall - also ein Platz unter den ersten drei Teilnehmern - bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften, die im August in Hannover stattfinden, also quasi vor der Haustür.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 22. Februar 2007 Michael Majewskis Debüt mit Bronze belohnt BV Garrel mit zehn Aktiven bei den Niedersachsenmeisterschaften im Crosslauf - Jugendmannschaft auf Platz drei Garrel. Spannende Rennen prägten die Niedersachsenmeisterschaften im Crosslauf, die in Helstorf (Kreis Neustadt am Rüben- berge) auf einer mittelschweren Strecke ohne nennenswerte Steigerungen ausgetragen wurden. Mit über 500 Startern fand die Veranstaltung im Waldgebiet Helstorfer Heide einen guten Zuspruch. Der BV Garrel war mit zehn Aktiven angereist. Aufs “Trepp- chen” kamen Michael Majewski bei den Schülern M 14 und die Mannschaft der männlichen Jugend A. Über 2300 Meter führte die Strecke der Schüler M 14. Mit Michael Majewski, Raphael und Patrick Looschen schickte der BV Garrel ein schlagkräftiges Trio ins Rennen. Bereits nach 8:32 Minuten war Michael Majewski im Ziel und setzte sich gleich bei seiner ersten Landesmeisterschaft als Dritter hervorragend in Szene. Den Titel sicherte sich Fabian Brunswig von der Läufer- hochburg LG Braunschweig mit 8:13 Minuten vor Alexander Wottke (TSV Warzen), in 8:23 Minuten. Im letzten Jahr war dieser Läufer mit 2:54,75 Minuten über 1000 Meter einer der schnellsten deutschen B-Schüler. Bereits am vorletzten Sonntag ließ Majewski beim Lauf “Sportler gegen Hunger” in Goldenstedt über 6,5 Kilometer mit einem zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter seinem Trainingsgefährten Jens Nerkamp aufhorchen. Mit 8:48 Minuten verpasste Raphael Looschen als Neunter nur um einen Rang die Urkundenplätze. Sein um ein Jahr jüngerer Bruder Patrick zeigte ein famoses Rennen und kam nur fünf Sekunden später als Zwölfter ins Ziel. In der mit der Altersklasse M 15 zusammen durchgeführten Teamwertung belegten die drei BVGer als jüngstes Trio einen vorher nicht erwarteten vierten Platz. Im Lauf der männlichen Jugend A über 3900 Meter war der BV Garrel mit Jens Nerkamp, Fabian Kühling und Christofer Kock ebenfalls mit einem Team vertreten. Schnellster war Jens Nerkamp, der nach genau 13 Minuten als Sechster das Ziel passierte. “Die vier Erstplatzierten gehören alle zur deutschen Elite, lediglich Platz fünf wäre noch drin gewesen”, zeigte sich Nerkamp mit seinem Abschneiden absolut zufrieden. Nach einer noch nicht ganz abgeklungenen Virusinfektion verlor Fabian Kühling in der Schlussphase noch einige Plätze und belegte Rang 19 in 13:47 Minuten. “Ich bin nur wegen der Mannschaft gelaufen, mehr war heute nicht drin”, bewies der Siebte des Vorjahres echten Teamgeist. Christofer Kock benötigte 14:10 Minuten und lief auf Rang 24 durchs Ziel. In der Endabrechnung belegten die Garreler einen zufriedenstellenden dritten Platz, obwohl man im Vorfeld sogar mit dem Titel spekuliert hatte. Den sicherten sich verdientermaßen die Jungs von Germania Leer deutlich vor der LG Hannover. Sein Landesmeisterschafts-Debüt gab ebenfalls Jan Ferneding im 3200-Meter-Lauf der männlichen Jugend B. Obwohl als 28. einkommend, lässt die gute Zeit von 12:37 Minuten für die Zukunft hoffen. Über die gleiche Distanz belegte Mehrkämpferin Sarah Westerhoff Platz 21 in 14:51 Minuten bei der weiblichen Jugend B. Nadine Otten musste das Rennen verletzungsbegingt früh- zeitig beenden. Ludger Wiese vertrat in Helstorf die Farben der Garreler Senioren. In der Altersklasse M 50 kam er über 6900 Meter in 28:24 Minuten auf Platz 22.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 22. Februar 2007 Gut mitgehalten Nur wenige Nordbremer bei den Landes-Crossmeisterschaften Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Die Landes-Crossmeisterschaften im niedersächsischen Helstorf litten wieder unter der schwachen Teilnehmer- zahl Bremer Läufer. So war Inga Peters von der LG Bremen-Nord die einzige Starterin des Bremer Landesverbandes in der Alters- klasse W 40 und holte sich im Feld der restlichen niedersächsischen Läuferinnen den achten Gesamtplatz. Im Hauptrennen lief Torsten Naue auf einen guten 16. Gesamtrang, belegte in seiner Altersklasse M 40 den vierten Platz und entschied somit das Bremer Duell gegen seinen Vereinskameraden Dirk Peters knapp für sich. Die LG-Nordler kamen auf Endzeiten von 32:26 und 32:35 Minuten für die 9200 Meter lange Waldstrecke. Beim Start zuvor über die Mittelstrecke von 3900 Metern kam Torsten Naue als Dritter der Altersklasse M 40 ins Ziel, verpasste allerdings aufgrund eines Sturzes über eine Baumwurzel mit 13:23 Minuten eine bessere Platzierung. Trotz der tückischen Waldwege war der Kurs für Torsten Naue nicht meisterschaftswürdig: "Vom Profil her war die Strecke zu einfach, bei einem richtigen Meisterschaftscross braucht man ein tiefes Geläuf und einige kleine Steig- ungen." Bei den Junioren setzte sich Matthias Möbeus mit 14:51 Minuten in einem Vereinsduell gegen Philipp Kastner (15:05) um die Bremer Meisterschaft durch. In der Mannschaftswertung landete das LGN-Trio Torsten Naue, Matthias Möbeus und Philipp Kastner auf Platz 13 und wurde zugleich Bremer Meister. Gut mitgehalten mit der niedersächsischen Konkurrenz haben auch die jungen Nordbremer. Philipp Thielen kam mit einem coura- gierten Auftritt über die 2300 Meter in einem sehr dichten Läuferfeld auf den elften Gesamtplatz. Zum siebten Rang fehlten ihm bei seiner Endzeit von 8:37 Minuten lediglich sieben Sekunden. Zugleich sicherte sich Philipp Thielen damit auch den Bremer Titel in der Schülerklasse M 15. Einen weiteren Titel für die LG Nord sammelte Moritz Reiners in der M 14 ein, der für dieselbe Distanz 10:03 Minuten benötigte. Gemeinsam mit Patrick Ehlers, der nach 9:27 Minuten ins Ziel kam, erreichte das Schüler-Trio den achten Gesamtplatz in der Mannschaftswertung. Weitere Bremer Titel verbuchten in der W 14 Laura Lietz in 11:19 Minuten für die 2300 Meter und Felix Ferkau bei der männlichen Jugend B über 3200 Meter in 12:33 Minuten. In der A-Jugend verpasste dagegen Kevin Neumann den möglichen Titel durch ein zu langsames Tempo am Beginn der 3900-Meter-Strecke. In 15:02 Minuten und mit acht Sekunden Rückstand musste er sich mit dem zweiten Rang begnügen.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 22. Februar 2007 Anne Fischer ist Cross-Meisterin Norbert Schepergerdes auf dem zweiten Rang (flü). Die Laufsaison hat für hiesige Athleten sehr gut begonnen. Bei der Landesmeisterschaft im Cross-Lauf gewann Anne Fischer vom ATS Cuxhaven den Titel in ihrer Altersklasse. Für Norbert Schepergerdes (MTV Lüdingworth) langte es für die Silber- medaille. Der Crosslauf in Helstorf führte durch eine Heidelandschaft und Wald. Die 3,9 Kilometer lange und leicht hügelige Strecke war in zwei Runden zu 1,6 und 2,3 Kilometer aufgeteilt. Anne Fischer hatte in diesem Jahr bisher nur einen Volkslauf in Sandkrug bestritten, ging aber nun bei dieser gemeinsamen Landesmeisterschaft von Bremen und Niedersachsen das Rennen forsch an. Sie übernahm in ihrer Altersklasse W50 gleich die Führung. "Arn Anfang habe ich ordentlich Tempo gemacht, anschließend habe ich es etwas lockerer laufen lassen", so die zierliche Cuxhavenerin über ihre erfolgreiche Taktik. Letztendlich holte sie sich eindeutig nach 16:14 Minuten den Meistertitel. Gunda Lenze aus Lüneburg wurde mit 27 Sekunden Abstand Zweite. Der Cuxhavener Altmeister Norbert Schepergerdes traf in seiner Altersklasse M45 auf Rolf Helmbold (Hittfeld), der seit zwei Jahr- zehnten einer der größten Konkurrenten von ihm ist. Die beiden Routiniers ließen sich nicht aus den Augen. In der längeren zweiten Runde schob sich Schepergerdes nach vom, aber Helmbold hielt dagegen, konterte und hatte einen zehn Meter langen Vorsprung ins Ziel retten können. Mit der erreichten Zeit von 13:02 Minuten darf Schepergerdes zufrieden sein. Eigentlich wollte der Polizeibeamte noch über die Langstrecke (9,2 Kilometer) für einen Paukenschlag sorgen. Nach der dritten Runde traten aber gesundheitliche Probleme auf, die ihn bereits Ende 2006 beeinflusst hatten. Der Cuxhavener stieg dann aus. Otterndorfer holte für ein Bremer Team einen Titel Bei der Meisterschaft machte aber noch ein hiesiger Läufer auf sich aufmerksam. Der Otterndorfer Ralf Salih sorgte für seinen neuen Bremer Verein für Podestplätze. Mit seinen neuen Teamkollegen Ingo Müller und Sven Eillinghoff wurde er Bremer Meister. Im Gesamtfeld gab es in der Endabrechnung den zweiten Platz hinter Braunschweig (seit vielen Jahren die absolute Spitzen- mannschaft). Die Bremer sind nur um einen Punkt geschlagen worden. In der Einzelabrechnung ist Salih drittbester Bremer ge- wesen und insgesamt hat er bei den Männern den sechsten Platz belegt. Seine Laufzeit betrug über die 3,9 Kilometer 12:42 Minuten, eine starke Zeit, vor allen Dingen, wenn man berücksichtigt, dass Salih aufgrund einer Achillessehnenverletzung erst seit zwei Wochen wieder regelmäßig trainiert. Es ist durchaus möglich, dass die drei Ausnahmeläufer schon bald wieder an einem gemeinsamen Wettkampf teilnehmen werden: Am 4. März findet die Norddeutsche Meisterschaft im Crosslauf in Haldens- leben (östlich von Wolfsburg) statt.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 23. Februar 2007 Nervenstark: Torsten Dill wird Landesmeister Athlet des TSV Lelm feiert Sieg im Crosslauf Lelm. Als einziger Läufer aus dem Kreis Helmstedt war bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf Torsten Dill (TSV Lelm) ver- treten. Er startete in der Klasse M35 über 3,9 Kilometer - und holte den ersten Landestitel in der noch jungen Leichtathletiksaison in den Kreis Helmstedt. In Helsdorf bei Neustadt am Rübenberge erwartete die Läufer bei Vorfrühlingswetter eine schnelle trockene Strecke im Wald auf sandigem Geläuf. Torsten Dill setzte sich nach rund 2 km an die Spitze des Läuferfeldes. Dicht gefolgt von seinen härtesten Kon- kurrenten aus Norden, Misburg und Göttingen. Eine kleine Vorentscheidung führte Dill 500 m vor dem Ziel herbei. Er verschärfte nochmals das Tempo und lief einen Vorsprung von 20 m heraus. Bis ins Ziel blieb der Vorsprung konstant. In 12:43 Minuten überquerte er den Zielstrich. "Mit dem Rennen bin ich hoch zufrieden, zumal ich in der offenen Klasse bei knapp 100 Startern den 12. Platz belegte", erklärte Torsten Dill nach dem Zieleinlauf. (jut)
WESER KURIER vom 23. Februar 2007 Hikmet Ciftci siegt über zwei Strecken Bremen (gol). Bei den gemeinsam mit Niedersachsen ausgetragenen Crosslauf-Landesmeisterschaften in Helstorf platzierten sich sechs Läufer vom Marathon Club Bremen in ihren jeweiligen Altersklassen jeweils unter den ersten Fünf im Gesamtfeld. Schnellster Bremer Läufer über die 3,9-Kilometer-Mittelstrecke bei den Männern war Ingo Müller mit 12:34 Minuten, gefolgt von Ralf Salih mit 12:42. In der M30-Klasse holte Hikmet Ciftci den Landesmeister-Titel in 12:46 Minuten, Sven Eilinghoff sicherte sich sogar den Gesamtsieg in der M35 mit sehr guten 12:36 Minuten, und Trainer Jan Petermann entschied mit einer Zeit von 13:13 Minuten die Wertung in der M40 vor dem Favoriten Torsten Naue (13:23) von der LG-Bremen-Nord für sich. Damit ging auch der Mannschaftstitel der Mittelstrecke an die MCB-Läufer. Über die Langstrecke zeigte Jens Stepan mit einem dritten Gesamtplatz bei den Männern über 9,2 Kilometer seine Klasse. Hikmet Ciftci sicherte sich seinen zweiten Titel in der M30-Klasse mit 31:47 Minuten. Die aus der Trainingsgruppe mit angereiste B-Jugendliche Schoami Bieser vom Bremer Leichtathletik Team/SG Findorff zeigte den Jungs jedoch vor deren Lauf bereits, dass es noch besser geht. Zusammen mit der höheren A-Jugendklasse und den nieder- sächsischen Läuferinnen holte sie in einem packenden Zweikampf den Gesamtsieg über die 3,2 Kilometer in hervorragenden 12:17 Minuten. Damit war Schoami Bieser schnellste Jugendliche aller Klassen.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 23. Februar 2007 Christian Eichinger Zwölfter Bester Läufer vom SV Lemwerder bei den Landesmeisterschaften Von unserem Mitarbeiter Hartmut Weinmann Lemwerder. Beste äußere Bedingungen mit Sonnenschein erwarteten die Teilnehmer bei den niedersächsischen Crosslauf- meisterschaften im Helstorfer Gehölz, die der Kreis Hannover-Land organisiert hatte. Das fünfköpfige Team des SV Lemwerder durfte mit seinem Abschneiden durchaus zufrieden sein - auch wenn die verletzte Auswahlläuferin Malena Dietel auf ihren Einsatz verzichten musste und ihre Schwester Mona gehandicapt an den Start ging. Das beste Ergebnis über 3900 Meter schaffte Christian Eichinger bei der männlichen A-Jugend. Der SVL-Youngster bewältigte die Strecke in 13:29 Minuten und belegte damit Platz zwölf. Waldemar Trudrung benötigte für die gleiche Distanz 13:45 Minuten und überquerte auf Rang 17 den Zielstrich. Die Teamwertung für den SV Lemwerder (Platz zehn) komplettierte Karsten Ammermann, der mit 14:37 auf Platz 31 landete. Obwohl grippegeschwächt, gelang Mona Dietel (weibliche B-Jugend) mit dem achten Platz über 3200 Meter ein mehr als achtbares Resultat. Eine ansprechende Leistung attestierte SVL-Trainer Karl Spieler auch Thies Wessels, (männliche B-Jugend), der mit 12:46 auf Rang 23 lief.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 23. Februar 2007 LGN-Quartett rechnet sich einiges aus Bremen-Nord (mde). Bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren am Wochenende in Düsseldorf ist die LG Bremen- Nord mit vier ambitionierten Leichtathleten vertreten. Im Hochsprung der M 35 peilt Marc Gogol einen Platz auf dem Podest an. Gleiches gilt für den schnellen Senior und mehrfachen Bremer Landesrekordhalter Bernhard Memering über die 3000 Meter der M 50. Zum Favoritenkreis gehört ebenfalls Silvia Janke im Stabhochsprung der W 45. Urte Zinke (ebenfalls W 45) hofft im Hammerwurf nach zuletzt starken Trainingsleistungen auf eine positive Überraschung.
HAMBURGER ABENDBLATT vom 23. Februar 2007 Hittfelds Staffel ist Außenseiter Neuformiertes Seniorinnen-Quartett startet in Düsseldorf über 4 x 200 Meter und will die Favoriten ein wenig ärgern Von Markus Steinbrück Hittfeld. Mit dem Rekordmeldeergebnis von 1141 Aktiven aus 531 Vereinen gehen am Wochenende die 6. deutschen Senioren- Hallenmeisterschaften der Leichtathleten über die Bühne. Mit hervorragenden Medaillenchancen tritt das neue Seniorinnenteam des TSV Eintracht Hittfeld im Arena-Sportpark in Düsseldorf an. Die 4 x 200-Meter-Staffel mit Miriam Machill, Annegret Nanz, Katja de Jelski und Brigitte Heidrich sieht sich nach der mit Sicherheitswechseln erzielten Qualifikationszeit von 1:56,19 Minuten als Außenseiter gegenüber der LG Neiße (1:54,03 Min.). Deren Schlussläuferin Simone Noack (W40) nahm Neu-Hittfelderin Brigitte Heidrich jüngst deren einzigen deutschen 400-Meter-Rekord ab. Die Hittfelder Staffel-Sprinterinnen hoffen, durch das ge- zielte Wechseltraining den Rückstand verkürzt zu haben und wollen den Topfavoriten ein bisschen ärgern. Brigitte Heidrich startet in Düsseldorf auch über 400 Meter der Seniorinnen W45. Die zweitbeste Läuferin der Meldeliste folgt mit drei Sekunden Rückstand. Da sich die 45-Jährige aus Stelle nur selbst schlagen kann, setzt sie sich neue Ziele: "Ich will eine gute Zeit laufen und möglichst unter 62 Sekunden bleiben." Ein gewichtiges Wort um Gold, Silber und Bronze redet auch die gleichaltrige Miriam Machill über 60 Meter und im Weitsprung mit. Aus dem Hamburger Süden sind weiterhin Rolf Helmboldt (3000 Meter), Dr. Jochen Schuchart (Speerwurf/beide TSV Eintracht Hittfeld), Daniel Neidhold (60 Meter und Speerwurf/LG HNF) und Frank Mund (Hochsprung/VfL Stade) gemeldet.
Presseinformation vom 26. Februar 2007 (Von Markus Steinbrück) DM-Gold für Heidrich und Machill Drama um Staffel-Disqualifikation Hittfeld. Es sollte der krönende Abschluss der Deutschen Senioren-Hallen-Meisterschaften werden; doch die bis dato so erfolg- reichen Titelkämpfe im Arena-Sportpark in Düsseldorf endeten für die Seniorinnen des TSV Eintracht Hittfeld in endlosen Dis- kussionen - und ohne Happyend. In der abschließenden 4x200-Meter-Staffel hatte sich das W40-Quartett mit Miriam Machill, Annegret Nanz, Katja de Jelski und Brigitte Heidrich gegenüber der Qualifikationszeit um drei Sekunden auf 1:53,02 min gestei- gert. Doch der Jubel über den zweiten Platz hinter der LG Neiße (1:51,99 min) blieb den Hittfelderinnen förmlich im Halse stecken. Ein Kampfrichter disqualifizierte das TSV-Team, weil Annegret Nanz als zweite Läuferin vermeintlich zu früh auf die Innenbahn eingebogen war. Seiner Pflicht, die exakte Stelle des Regelverstoßes mit Klebeband zu markieren, kam der Hüter der Regularien aber nicht nach. Die Hittfelderinnen trieben einen Zeugen auf, der bestätigen konnte, dass Annegret Nanz nicht zu früh einge- bogen war und dass der Kampfrichter die entsprechende Stelle nicht markiert hatte. Der 80 Euro teure Protest wurde Stunden später vom Schiedsgericht zurückgewiesen, weil der Zeuge nach Niederlegung seiner schriftlichen Aussage nicht mehr persönlich in der Halle anwesend war. Er war bereits in seine bayerische Heimat aufgebrochen. Die 80 Euro waren genauso futsch wie die sicher geglaubte Silbermedaille. “Es ist einfach nur schade, weil wir wirklich nichts falsch gemacht haben”, blickte Brigitte Heidrich kopfschüttelnd auf die seltsamen Ereignisse zurück. Um gleich noch etwas deutlicher zu werden: “Wir sind an der In- kompetenz eines Kampfrichters gescheitert.” Bis zur Staffel war für die Senioren des TSV Eintracht Hittfeld alles nach Plan gelaufen. Brigitte Heidrich sicherte sich souverän und in der angestrebten “guten Zeit” (62,06 sec) den Deutschen Meistertitel über 400 Meter der Seniorinnen W45. Ihre gleich- altrige Vereinskameradin Miriam Machill sprang nach fast zweijähriger Wettkampfpause beachtliche 5,09 m weit und damit eben- falls zu DM-Gold. Mit drei Zentimetern Rückstand folgte Olga Becker von ABC Ludwigshafen. Und auch Cross-Landesmeister Rolf Helmboldt lief die 3000 Meter so schnell wie seit Jahren nicht mehr. In 9:10,17 min erkämpfte sich der Hittfelder M45-Senior die Silbermedaille hinter Markus Zerres (TV Waldstraße Wiesbaden/9:02,83 min). Weitere Ergebnisse: Seniorinnen W40: Hochsprung: 5. Katja de Jelski 1,46 m. W45: 60 Meter: 6. Miriam Machill 8,45 sec; 8. Annegret Nanz 8,54 sec; 200 Meter: 4. Brigitte Heidrich 27,62 sec; Weitsprung: 7. Nanz 4,45 m. Senioren M 50: Speerwurf: 6. Dr. Jochen Schuchart (alle TSV Eintracht Hittfeld) 41,55 m.
NORDWEST ZEITUNG vom 26. Februar 2007 de Groot holt sich DM-Titel Falkenburg (dg). Bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in Düsseldorf wurde Inge de Groot (LGG Gander- kesee) Meisterin im Hammerwurf mit neuem Landesrekord von 35,06 m. Platz zwei erreichte sie im Weitsprung mit 4,06 m, Platz drei im 60 m Sprint in 9,18 sec. und Platz vier im Speerwurf mit 25,49 m. Ulrich Garde kam auf Platz vier im Speerwurf (45,81 m). Diana Garde und Silvia Braunisch liefen hervorragende 200 m Zeiten. Diana (W35) kam in 28,88 sec. und Silvia (W45) in 29,72 sec. ins Ziel.
Presseinformation vom 27. Februar 2007 (Von Joachim Hickisch) Erfolgsstory der Zevener Senioren geht weiter Zwei Titelgewinne bei Deutschen Hallenmeisterschaften Düsseldorf/Zeven. In seiner Neujahrsansprache hatte Bürgermeister Jaap die Zevener M50/55 Senioren, sechsmaliger Deutscher Meister in 2006, als ein Aushängeschild der Stadt am Walde ausdrücklich hervorgehoben. Und bereits beim ersten großen Event im neuen Jahr überzeugte das Team erneut. Erfolgreiche Titelverteidigung über die 400 Meter der M55 durch den Heeslinger Helmut Meier, ein überlegener Sieg über die 4x200-Meter der M50/55 durch das Quartett Hans-Georg Müller, Jürgen Umann, Joachim Hickisch und Meier. Dazu vier weitere Finalplätze. Zum zweiten Mal nach 2005 war der Düsseldorfer Arena-Sportpark Austragungsort der Deutschen Senioren Hallenmeisterschaften mit Winterwurf. Über 1100 Aktive aus 531 Vereinen der Alters- klassen M+W 30-75 kämpften dabei um gute Zeiten und Weiten. Als hoher Favorit ging am Samstag Helmut Meier über die 60 Meter und die 200 Meter der M55 an den Start, hatte er doch im Vorjahr Silber und Gold gewonnen und Monate der Vorbereitung investiert. Und die Erfolgsstory schien sich fortzusetzen. Über- legen gewann der Heeslinger in 8,02 Sekunden seinen Vorlauf. Aber im Finale reichte die Egalisierung dieser Zeit nur für Rang vier. Die zweite Überraschung dann über die 200 Meter. Im schnellsten der vier Zeitendläufe angetreten, reichten hier 26,32 sec. zwar zu Platz drei, insgesamt belegte Meier aber bei starker Konkurrenz Rang fünf. Wesentlich bessere Ergebnisse hatte sich in der M50 auch Jürgen Umann nach einem intensiven Wintertraining erhofft. Aber ein verpatzter Start ließ in 8,22 sec. die Hoffnung- en auf einen Endlauf über die 60 Meter platzen, (Endplatzierung Rang 11). Über die 200 Meter lief er gar nicht rund, hier bedeutet- en 26,71 sec. Platz zwölf. Am Sonntag standen die 400 Meterläufe zur Entscheidung an. Während Hans-Georg Müller von vornherein zugunsten der Staffel auf einen Start verzichtete, war bei Helmut Meier Genugtuung angesagt. Zunächst sorgte aber Zevens Neuzugang Friedrich Müller (55) für einen tollen Einstand. Hoch überlegen, aber ohne wirkliche Konkurrenz gewann er seinen Zeitendlauf über die 400 Meter, am Ende stand dafür Platz sechs. Knisternde Spannung im entscheidenden letzten Zeitendlauf. Hier lieferte sich Helmut Meier einen packenden Zweikampf über zwei Runden mit dem Bayern Karl Dorschner, um am Ende knapp vorn zu liegen. Mit starken 59,48 sec. verteidigte er nicht nur erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr, es war sein insgesamt siebter deutscher Meistertitel. Während Meier, Umann und Hans-Georg Müller sich bereits auf den Staffellauf vorbereiteten, trat mit Joachim Hickisch der LAV-er mit dem größten Fragezeichen zu seinem Einzelwettkampf, dem Dreisprung, an. Gesundheitsbedingt war in den letzten fünf Wochen kein Training möglich. Doch auch ohne Vorbereitung landete der Rotenburger in seinem letzten Versuch bei 11,54 Meter und damit auf Rang drei. Aber das Glück war nicht auf seiner Seite, verbesserte sich doch Mario Renner, LG Neiße, in seinem letzten Sprung auf 11,59 Meter. “Das war bereits mein 10. vierter Platz bei einer DM, aber so ist es nun mal”. Kurz danach brachten die Staffelläufe, alle als Zeitendläufe ausgetragen, die Leichtathletikhalle in Großstimmung. In der M50/55 legte der TSV Kirchlinde mit 1:45,66 min im ersten Lauf eine Top-Zeit vor. Große Nervosität bei den Zevenern, hatten sie in ihrem Lauf mit dem LAC Quelle Fürth/München und dem VfL Sindelfingen zwei haushohe Favoriten als Mitstreiter. Aber was folgte, war eine Galavorstellung des Zevener Quartetts. Hans-Georg Müller deklassierte aus der Zielkurve heraus alle Konkurrenten. Ein ge- lungener Wechsel ließ Jürgen Umann davonziehen, die an zwei gesetzten Spitzenläufer der Konkurrenz machten kaum Boden gut. Ein schneller Wechsel auf Joachim Hickisch, und auch der Rotenburger hielt den großen Vorsprung und brachte routiniert Helmut Meier als Schlussläufer ins Spiel. Die Atmung stockte den Zevenern, als Johannes Heling vom LAC Quelle, vielfacher deutscher Rekordhalter über die Sprintstrecken, dem Heeslinger immer näher kam. Doch Meier hatte genügend Reserven, mit der Endzeit von 1:45,04 min. lief er als Sieger ins Ziel. Platz zwei letztlich für Kirchlinde, Rang drei in 1:45,88 für den LAC aus Bayern. Damit sicherte sich das Zevener Quartett das so gut wie nie von einem deutschen Seniorenteam zuvor erreichte Tripel. Nach 4x100 und 4x400 in 2006 nun in Folge auch der Sieg über die 4x200-Meter. Mit Spannung darf der nächste Auftritt der Zevener erwartet werden, er steht für das Brüderpaar Müller Mitte März bei den Europa-Hallenmeisterschaften in Helsinki an.
DEWEZET (Hameln) vom 27. Februar 2007 DM: Meyer und Bublitz überzeugen Leichtathletik (olz). Mit einer Silber- und einer Bronzemedaille kamen Manfred Bublitz und Sigrid Meyer, die für die LG Weser- bergland bei den Deutschen Hallen-Leichtathletik-Meisterschaften in Düsseldorf am Start waren, nach Hameln zurück. Sigrid Meyer ging am ersten Tag der Meisterschaften über 800 Meter in der Altersklasse W60 ins Rennen. Mit Ischias-Problemen ange- reist, ging sie die ersten 400 Meter verhalten an um dann die nächsten beiden Runden sicher auf Platz drei laufend zu Ende zu bringen. Hinter der Siegerin Roswitha Schäffler aus Rheinfelden (2:55,7 Minuten) und Ingrid Goldschatz aus Burgfarrnbach (3:14,78 Minuten) wurde sie in 3:22,06 Minuten dritte und freute sich über ihre Medaille. Auch Manfred Bublitz war mit seinem zweiten Platz und der Silbermedaille in 11:24,41 Minuten im Rennen über 3000 Meter sehr zufrieden. Am Anfang noch in der Spitzengruppe dabei, musste Bublitz das Tempo nach drei von 15 Runden etwas reduzieren. Er kam hinter dem Spezialisten für die kürzeren Strecken Karl Walter Trümper von der LG Rapid Dortmund, der in 11:05,86 Minuten nicht zu halten war, ins Ziel.
LANDESZEITUNG (Lüneburg) vom 27. Februar 2007 Duo wieder auf dem Treppchen Carola Petersen und Philipp Foß holen Bronze bei Senioren-DM Lüneburg (upo). Ihre Bronzemedaillen aus dem Vorjahr verteidigten Carola Petersen und Philip Foß bei den deutschen Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften der Senioren in Düsseldorf. "Ich bin nicht unzufrieden. Immerhin war ich die älteste Teilnehmerin in meiner Altersklasse", sagte Carola Petersen, die in der W 45 im Kugelstoßen auf dem Treppchen stand. Die für den TSV Adendorf startende Lüneburgerin stieß 10,97 m, lag damit nur zehn Zentimeter hinter ihrer langjährigen Konkurrentin Ulrike Engel- hardt (ASV Erfurt). "Ob Silber oder Bronze ist doch nicht so wichtig", sagt Petersen schmunzelnd. Die Siegerin Ingrid Geil (TuS Niederneisen) gewann mit 11,96 m. Philipp Foß vom MTV Treubund warf den Speer in der M 40 auf 46,57 m, hatte 76 Zentimeter vor dem viertplatzierten Ulrich Garde. Der Sieger war weit weg, Stefan Weber warf 51,59 m. Foß betätigte sich auch mit dem Diskus, kam mit 34,24 m auf den sechsten Platz. Zu Bronze fehlten ihm mehr als zwei Meter. Dieter Schurig vom TuS Neetze war Titelverteidiger im Speerwerfen der M 70, diesmal reichte es aber nur zu Platz fünf mit 33,90 m. Der Sieger Dieter Duttke aus Günzburg kam auf 41,02 m. Horst Baumgarten (TSV Radbruch) und Otto Vick (MTV Treubund) starteten ebenfalls in der M 70. Baumgarten warf den Hammer auf 34,51 m, wurde damit Achter, Vick belegte mit dem Diskus ebenfalls Rang achrt mit 23,95 m, wurde zudem Zehnter im Hochsprung mit 1,10 m. Da war Birgit Trenker (TSV Adendorf) erfolgreicher. In der W 40 sprang sie 4,82 m weit, belegte damit den undankbaren vierten Platz. Zu Bronze fehlten zwölf, zu Silber 16 und zu Gold 27 Zentimeter. Sie wurde zudem Fünfte über 200 m in 29,42 Sekunden. Zusammen mit Carola Petersen reist Birgit Trenker Ende März zu den Senioren-Europameisterschaften ins finnische Helsinki.
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 27. Februar 2007 Hintzes gute Wurfserie Leichtathletik: Deutsche Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in Düsseldorf Lüchow (ce). An eine Medaille bei den nationalen Leichtathletik-Titelkämpfen war in diesem gut besetzten Wettbewerb der M60 nicht zu denken. Doch mit seinem Auftritt bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf durfte Hammerwerfer Manfred Hintze vom SC Lüchow am Sonnabend zufrieden sein. Mit 43,14 m lag er nur anderthalb Meter hinter seiner persönlichen Bestleistung mit dem 5-Kilogramm-Hammer und belegte am Ende Rang fünf in der 9-köpfigen Kon- kurrenz. Für Mittelstreckenläufer Rudolf Thiele, ebenfalls SC Lüchow, lief es in der gut gefüllten Leichtathletik-Halle des Arena-Sportparks nicht gut. Bei seinem ersten von zwei geplanten Rennen brach eine Oberschenkelzerrung auf, die er sich vor kurzem zugezogen hatte. Er musste aufgeben. Das war umso bitterer, denn nach 650 m des 800-m-Laufs der M60 am Sonnabend hatte er mit dem späteren Sieger Alfred Hermes vom Pulheimer Sportclub (2:23,65 Min.) weit vor dem Verfolgerfeld gleichauf gelegen. Doch in der ersten Kurve der letzten 200-m-Runde “zog es auf einmal im Oberschenkel”, berichtete Titelverteidiger Thiele, der ausstieg und sein für den nächsten Tag geplantes 400-m-Rennen absagen musste. Ob er bei den Hallen-Europameisterschaften vom 23. bis 25. März in Helsinki starten kann, sei äußerst fraglich. Manfred Hintze legte bei miserablichen Bedingungen - Regen beinträchtigte die Hammerwerfer bei ihrem Wettbewerb auf der Wurfanlage neben dem Sportpark stark - einen seiner bisher besten Wettbewerbe überhaupt hin und sicherte sich fünf gültige Versuche. Vorsichtig beginnend, warf er den Hammer zunächst viermal zwischen 41 und 42 Meter weit, ehe er “einen raushaute”, so Hintze, und auf 43,14 m kam. Beim letzten Versuch schleuderte er den Hammer in das Wurfnetz. “Ich kann zufrieden sein, der dritte Platz war nicht weit weg”, resümierte der Bülitzer, dem beim Saisonauftakt 2,85 m zu Bronze fehlten. Den DM-Sieg in der 9-köpfigen M60-Hammerwurfkonkurrenz sicherte sich Hermann Huppertsberg (Deutsche Turnerschaft Ronsdorf/50,37 m).
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 27. Februar 2007 Silber für Suhling, Bronze für Meier LGKV-Senioren überzeugen bei Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann Achim. Zwei Medaillenplätze holten sich die drei LGKV-Senioren am Wochenende in Düsseldorf bei der Deutschen Senioren- meisterschaft unter dem Hallendach und im sogenannten Winterwurf außerhalb der Halle. Sven Suhling (Oyten) wurde mit 44,60 Meter Hammerwurf-Zweiter der M 40-Senioren, und im Stabhochsprung der W 40 Seniorinnen war Silke Meier (Verden) Dritte mit übersprungenen 2,40 m. Nach vollendetem Hausbau kann sich Sven Suhling, 2006 Deutscher Seniorenmeister seiner Alters- klasse im Werferfünfkampf, nun wieder mehr seinen sportlichen Ambitionen widmen. Mit 44,60 m war er um 1,15 m besser als ein Jahr zuvor in Erfurt. Gegen seinen alten Rivalen Rüdiger Möhring aus Bergedorf hätten es zum Erlangen des Sieges aber schon 3,34 Meter mehr sein müssen. Mit dem gleichen, aber 3,25 Kilo leichteren Gerät verzeichnete Silke Meier mit 26,77 m ebenfalls ein besseres Ergebnis als ein Jahr zuvor, als sie mit 26,08 m Siebte geworden war. Und in der Halle wiederholte sie beim Stabhochsprung ihren 2006 noch in der Klasse W 35 belegten dritten Rang nun bei den W 40-Frauen. Erstmals trat auch Klaus-Dieter Nolte bei einer Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaft an. Der mehr als Speerwerfer bekannte Verdener verfehlte im Dreisprung der M 40-Senioren als Neunter mit 11,10 m den Endkampf der besten acht Springer nur um elf Zentimeter und blieb um nur 17 Zentimeter unter seiner Freiluft-Besteistung vom Juni 2006.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 27. Februar 2007 Dreimal Edelmetall für LGN-Senioren Memering gewinnt bei den "Deutschen" in der M 50 nach mitreißendem 3000-Meter-Rennen Silber Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Zwei Silber- und eine Bronzemedaille sprangen für die vier Leichtathleten der LG Bremen-Nord bei den deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf heraus. Bernhard Memering schrammte in einem spannenden und hochklassigen 3000-Meter-Rennen der Altersklasse M 50 am dichtesten am Titelgewinn vorbei. Hinter dem vorweg stürm- enden Jürgen Tuch (FSV Meuselwitz) ordnete sich Bernhard Memering in der ersten Verfolgergruppe ein und behielt die Ruhe und Übersicht. Nach dem Einfangen des Ausreißers setzte er dann zum langen Endspurt an und schüttelte nach und nach seine Kon- trahenten ab. Sein zwischenzeitlicher Vorsprung gegenüber dem 800-Meter-Meister Olaf Beyer aus Potsdam sollte für die letzte Runde jedoch nicht ganz ausreichen. In 9:35,40 zu 9:33,59 Minuten wurde Bernhard Memering mit einer erstklassigen Zeit schließlich Vizemeister. Das zweite "Silber" der LG Bremen-Nord gewann Stabhochspringerin Silvia Janke. Nach überwundenen 2,70 Metern blieb die Nordbremerin in drei Versuchen an der Höhe von 2,80 Metern hängen. Die neue Meisterin Petra Herrmann von der SG Vorwärts Frankenberg übersprang glatte drei Meter. Mit dem 4-Kilo-Hammer lag Urte Zinke nach ihrem Wurf knapp über die 30-Meter-Marke bis zum fünften Durchgang überraschend in Führung. Dann drehte Ulrike Engelhardt (38,76) aus Erfurt jedoch noch auf, und auch Ulrike Gille (30,81) aus Ahrensburg über- flügelte Urte Zinke, die im sechsten Versuch ihre Endweite von 30,80 Metern markierte, noch knapp. Ohne Medaille in Düsseldorf blieb Marc Gogol im Hochsprung der M 35. Nach überquerten 1,70 Metern im ersten Versuch war bei der Höhe von 1,75 Metern für ihn Endstation. Souveräner Meister mit 1,90 Metern wurde Gene Allen von der LAC Quelle Fürth-München, für Marc Gogol langte es letztlich zum fünften Platz.
DELMENHORSTER KURIER vom 27. Februar 2007 Inge de Groot räumt ab Von unserem Redakteur Sascha Eggebrecht Delmenhorst·Ganderkesee. Die Leistungen der Delmenhorster und Ganderkeseer Leichtathleten konnten sich bei der deutsch- en Hallen- und Winterwurfmeisterschaft in Düsseldorf wirklich sehen lassen. Inge de Groot (LGG Ganderkesee) wurde deutsche Meisterin im Hammerwurf und stellte mit 35,06 Meter sogar einen neuen Landesrekord auf. Neben der Goldmedaille sicherte sich die Athletin auch noch den zweiten Platz im Weitsprung. Hier reichten 4,06 Meter zum Gewinn der Silbermedaille. Ihren kom- pletten Edelmetall-Medaillensatz holte sich Inge de Groot dann im 60-Meter-Sprint ab. Nach 9,18 Sekunden blieb die Stoppuhr stehen. Der Lohn: Rang drei. Im Speerwurf reichte es zudem noch mit 25,49 Meter zum vierten Platz.Ganz knapp an der Medaille warf Ulrich Garde im Speerwurf vorbei. Seine erzielte Weite von 45,81 Meter reichte zum unglücklichen Rang vier. Zudem liefen Diana Garde und Silvia Braunisch in ihren Klassen hervorragende 200-Meter-Zeiten. Diana Garde (W35) kam in der Zeit von 28,88 Sekunden und Silvia Braunisch (W45) in 29,72 Sekunden ins Ziel. Der Delmenhorster Heiko Lersch, der für den SV Brake an den Start geht, sicherte sich in der AK 65 über drei Kilometer in 12:33,15 Minuten den vierten Platz. "Ich war zunächst überrascht über diese gute Platzierung. Aber im Nachhinein wäre der Sprung auf das Treppchen möglich gewesen", sagte Lersch. "Aber ich hatte keine Reserven mehr.”
SARSTEDTER ANZEIGER vom 27. Februar 2007 Scheide holt Meisterschaft nach Sarstedt Sarstedt/Düsseldorf (sr). Karl Scheide vom TKJ Sarstedt gelang am Sonntag ein weiterer großer sportlicher Erfolg. Nach dem Titel im Hochsprung vor zehn Jahren holte er sich ein zweites Mal einen Deutschen Meistertitel. Diesmal in der AK M 70 über 400 m bei den Deutschen Senioren Hallenmeisterschaften in Düsseldorf. Doch nicht nur Scheide, auch seine Klubkameraden Gerhard Rüsing, Hans Bohmann Walter Mehlich und Heinrich Menge waren ebenfalls erfolgreich. Alle starteten in der AK M 70. Gerhard Rüsing holte Bronze im Hochsprung mit 1,29 m und Hans Bohmann wurde im Weitsprung mit 3,96 m ebenfalls mit Bronze ausgezeichnet. Dass die Senioren Leichtathletik weiter boomt, bewiesen 1141 Teilnehmern aus 531 Vereinen, die in Düsseldorf am Start waren. Walter Mehlich und Heinrich Menge waren nur für den Staffeleinsatz angereist, denn ein Grund der fünf TKJ Seniorenathleten für die Reise nach Düsseldorf war die Teilnahme an der 4 x 200 m Staffel. Diese war erstmals im Pro- gramm der Senioren DM. Am Samstag startete Gerhard Rüsing im Hochsprung und sprang mit 1,29 m auf den 3. Rang. Diesen musste Rüsing sich aller- dings mit drei weiteren Seniorenspringern teilen, die ebenfalls 1,29 m übersprungen hatten. Rüsing war bei 1,23 m eingestiegen und hatte bis 1,29 m alle Höhen im ersten Versuch genommen. 1,32 m wäre eine neue Bestleistung gewesen, doch die wollten dreimal einfach nicht liegen bleiben. Mit 1,31 m hält der TKJ Athlet in der M 70 seit dem letzten Jahr den Bezirksrekord. Über 200 m standen am Samstag unter den 12 Teilnehmern echte Kracher aus dem Sprintlager der M 70 am Start. Gleich vier von ihnen liefen die Hallenrunde unter 30 sek und zwei davon sogar unter 29 sek. Da Karl Scheide kein ausgesprochener Sprinter ist, waren in dieser Disziplin die Aussichten auf eine vordere Platzierung nicht groß. So war es dann auch, mit starken 31,58 sek erreichte Scheide den achten Rang unter den Sprintern aus dem M 70 Lager. Am Sonntagvormittag schlug dann die große Stunde von Scheide. Gleich im ersten von zwei Zeitläufen musste er auf die 200 m Rundbahn in der Düsseldorfer LA-Halle. Scheide, der erst vor drei Monaten eine Meniskusoperation erfolgreich überstanden hat, wusste was er drauf hat. Er hatte in den letzten Wochen bei den milden Witterungsbedingungen gut trainieren können. So ließ er sich von dem schnellen Anfangstempo eines Konkurrenten nicht beirren und zog sein eigenes Tempo konsequent durch. Am Ende war es dann Scheide, der jubeln konnte. Einer seiner ärgsten Konkurrenten hatte ein zu hohes Tempo in der ersten Runde angeschlagen und war entkräftet aus dem Rennen gegangen. Nun hieß es erst einmal warten bis der zweite Zeitlauf beendet war. In diesem Lauf konnte der Sieger die Leistung von Scheide nicht unterbieten. Somit hieß der Deutsche Meister der AK M 70 Karl Scheide und kommt vom TK Jahn Sarstedt. Im Weitsprung hatte sich Hans Bohmann mit fünf weiteren Springern auseinander zu setzen. Die ersten zwei lagen außerhalb seiner Reichweite. Rang drei war allerdings möglich. Und so kam es dann auch. Adelbert Göggel vom TSV Veringenstadt hatte zwar im fünften Versuch 3,95 m vorgelegt, doch die konnte Bohmann mit 3,96 m im gleichen Versuch erfolgreich kontern. Mit nur einem Zentimeter Vorsprung hatte er sich Bronze und Rang drei gesichert. Einen Wunsch hatten sich die TKJ Senioren M 70 erfüllen können. Sie wollten unbedingt bei der Premiere der 4 x 200 m Staffel dabei sein. Diese Staffel stand erstmals in dieser Altersklasse im Meisterschaftsprogramm. Mit Alsternord/SVP Hamburg, LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, Pulheimer Sportclub traf die TKJ Staffel auf die “Creme de la Creme” in dieser Altersklasse. Dagegen war kein Kraut gewachsen und mit 2:09,88 min, das ist immerhin ein Schnitt von 32,25 sek je Läufer, wurde der vierte Rang bei diesem Premiererennen erreicht. Auf der Startposition lief Walter Mehlich und übergab an Hans Bohmmann. Die dritte Position ag auf den Schultern von Karl Scheide und Heinrich Menge war es vorbehalten, den Stab ins Ziel zu bringen. Während seine TKJ-Kameraden unter dem warmen Hallendach starteten, ging Rüsing noch zweimal bei den gleichzeitig ausge- tragenen Deutschen Senioren-Winterwurfmeisterschaften im Diskus- und Speerwurf an den Start. Das Wetter war allerdings an diesem Tag kein Freund der Werfer. Es regnete und war außerdem empfindlich kühl. “Im Diskuswerfen ein glatter Ring und beim Speerwerfen viel Schlamm, das waren sehr schlechte Bedingungen in Düsseldorf. Aber ich wollte nicht nur wegen einer Disziplin dorthin fahren”, sagte Rüsing. Mit dem 500 g Speer warf er 30,03 m und kam von 12 Teilnehmern auf den neunten Rang. Im Diskuswurf waren es nur zwei gültige Versuche, die ihn mit 28,23 m den siebten Rang einbrachten. Die TKJ Senioren konnten die Farben des TKJ Sarstedt in Düsseldorf super vertreten und inzwischen wissen viele der teilnehmenden Senioren aus Deutschland auch, wo Sarstedt zu finden ist.
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 28. Februar 2007 Für eine Medaille fehlen am Ende die Reserven Heiko Lersch wird Vierter bei der DM Delmenhorst (nom). Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf landete der für den SV Brake starten- de Delmenhorster Heiko Lersch im Drei-Kilometer-Gehen in der Altersklasse 65 auf einem guten vierten Rang. Vor Beginn des Wettbewerbs hatte der Delmenhorster nicht mit einer derart guten Platzierung gerechnet. “Hier wäre sogar ein Treppchenplatz möglich gewesen, doch ich hatte einfach keine Reserven mehr”, trauerte der Routinier der Bronzemedaille hinterher. 200 Meter vor dem Ziel lag er noch auf Rang drei, doch dann musste er Tempo herausnehmen, zumal nach zwei Verwarnungen die Disquali- fikation drohte. So musste Lersch in der letzten Runde noch den Erfurter Luttert vorbei ziehen lassen und wurde in 18:33:15 Minuten Vierter. Damit durfte er zur Ehrung der besten Acht auf das Podest klettern.
HARZ KURIER vom 28. Februar 2007 (Auszug - nur DM) Gute Ergebnisse in der Halle erlaufen Leichtathletik: LGO-Athleten bei Deutschen Hallenmeisterschaften Osterode (red/rtl). Im Düsseldorfer Arena-Sportpark ermittelten am Wochenende etwa 1000 Senioren bei den Deutschen Leicht- athletik-Hallenmeisterschaften ihre Meister. Mit dabei waren mit Rainer Behrens und Ralf Moog auch zwei Läufer aus dem NLV- Kreis Osterode, die beachtenswerte Ergebnisse erzielten. Am Samstag startete Behrens über 800 m in der Altersklasse M50. Auch wenn er nicht in den Kampf ums Treppchen eingreifen konnte, es gewann souverän der Alt-Internationale Europameister über diese Distanz, Olaf Beyer vom Potsdamer LC, in 2:09,23 min., lief Behrens ein prima Rennen. Gleichmäßige Zeiten um die 34 sec. auf der 200 m-Runde bescherten ihm einen sehr guten 6. Platz in 2:15,68 min., wobei er nur um 3/10 vom Dauerrivalen Ulrich Dübbert (Pulheimer SC) geschlagen wurde. Am Sonntag folgte ein Start über 3000 m, wobei der Harzer dem Rennen vom Vortag Tribut zollen musste. Dennoch konnte er sich mit dem 7. Platz in 10:13,48 min. zufrieden zeigen, lief er doch schneller als im Vorjahr in der Freiluftsaison. Ebenfalls auf der 3000 m-Distanz ging LGO-Mannschaftskamerad Ralf Moog an den Start. In der Altersklasse M40 wurde hier Deutscher Vizemeister Mario Burger von der LG Braunschweig. Moog spulte konstant die 15 Runden ab, konnte er doch im Vor- feld der Meisterschaft keine Tempoläufe absolvieren. Dass dennoch im Ziel mit 9:59,05 min. eine passable Endzeit gestoppt wurde, lässt hoffen. Lohn war ein guter zwölfter Platz bei starker Konkurrenz. Nächstes Ziel der LG Osterode werden am nächsten Wochenende die Norddeutschen Cross-Meisterschaften in Haldensleben bei Magdeburg sein.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 28. Februar 2007 Mit 14,57 m zum 19. DM-Titel Wolfgang Knabe Deutscher Senioren-Hallenmeister im Dreisprung Düsseldorf (cb). Dreisprung-Altmeister Wolfgang Knabe hat seine Titelsammlung erneut erweitert: Der 47-jährige Klubchef des OSC Damme gewann am Wochenende bei der Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaft in Düsseldorf den Dreisprung-Titel in der Altersklasse M 45. Mit einer Weite von 14,57 m verwies Knabe seinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Wolfram Walter vom Pulheimer SC (12,15 m) deutlich auf den zweiten Platz. Für Knabe war es der insgesamt 19. Titel bei einer Deutschen Meisterschaft. Nach einem ungültigen ersten Versuch erzielte Knabe im zweiten Sprung seine spätere Siegesweite. Aber: Der 47-Jährige zerrte sich den Oberschenkel. Den dritten Versuch ließ er aus, beim vierten Sprung landete er bei 14,19 m und gab danach auf. Knabe hätte noch gerne den M-45-Hallenweltrekord von Milan Tiff (USA/14,82 m) geknackt, doch die Verletzung ließ keine weiteren Ver- suche zu. “Es hatte keinen Sinn mehr”, sagte Knabe. Und so blieb er nur knapp unter seiner Siegesweite von der Hallen-WM im März 2006 in Linz (14,59). Schön für Knabe: Mit seinem M-45-Ergebnis von Düsseldorf lag er klar über den Siegesweiten in den Klassen M 30 (13,70), M 35 (13,77) und M 40 (13,34). Damit nicht genug: In der aktuellen deutschen Hallen-Bestenliste der Herren liegt Knabe auf Platz 17. Sein nächstes größeres Ziel ist die Freiluft-WM im September in Riccione/Italien.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 28. Februar 2007 Seifert gewinnt Bronze im Diskuswerfen Kirchweyhe (ju). Kräftig kämpfen musste der Kirchweyher Seniorenwerfer Jonny Seifert bei den Deutschen Hallen- und Winter- wurf-Meisterschaften in Düsseldorf, doch am Ende gewann er in der M 70 eine Bronzemedaille. Bei regnerischem Wetter kam Seifert im Diskuswerfen auf 32,84 m. Knapp einen Platz auf dem Siegerpodest verpasste er hingegen in seiner Paradedisziplin: Im Kugelstoßen reichten 13,03 m nur zu Rang vier. "Hier war die Konkurrenz durch die altersbedingt nachrückenden Athleten leistungsmäßig außergewöhnlich stark besetzt", stellte der Kirchweyher fest.
ZEVENER ZEITUNG vom 1. März 2007 Helge Zabel legt einen fulminanten Endspurt hin Zevener wird Vizemeister bei Landescrossmeisterschaften - Gute Platzierungen für LAV Athleten Helstorf/Zeven (nb) Sieben Schülerinnen und Schüler der Altersklassen M/W 14 und 15 waren in Helstorf (Kreis Hannover) bei den Landescrossmeisterschaften am Start. Dank der hervorragenden äußeren Bedingungen und der guten Organisation seitens der Veranstalter waren die Leistungen aller Aktiven durchaus beeindruckend. Es war eine schnelle Strecke, die wenig durch Berg- und Talläufe unterbrochen war. Zum ersten Mal war als Betreuer neben Hans-Hermann Neblung auch Tobias Heller aus München dabei, der seit Januar in Seedorf stationiert ist und sich dem LAV-Trainerteam angeschlossen hat. 51 Starterinnen der A-Schülerinnenklasse drängelten sich auf der engen Startlinie, als der Startschuss zum ersten Wettbewerb des Tages erfolgte. Am Start die 14-jährigen Tami Gerken, Doreen Brünjes und die ein Jahr ältere Annika Wehe aus Sittensen. Tami setzte sich auf dem 2100m langen Kurs gleich in der Spitzengruppe fest und behielt diesen Platz trotz eines Sturzes in der zweiten Runde bei. Am Ende wurde sie in 9:10 Minuten Vierte ihrer Altersklasse. Doreen Brünjes und Annika Wehe erfüllten die Erwartungen der Trainer und überquerten als 21. beziehungsweise 14. die Ziellinie. Gespannt warteten die drei auf das Ergebnis der Mannschaftsauswertung, der siebte Platz bedeutete zwar eine Urkunde für das Team, doch hatte man nur um fünf Punkte Platz 4 verfehlt. Bei den A- Schülern, die anschließend dieselbe Strecke zu laufen hatten, traten ebenfalls 51 Läufer an. Auch hier wollte vor allem die Mannschaft durch eine geschlossene Leistung überzeugen und sich so einen vorderen Platz sichern. Helge Zabel, der mit her- vorragenden Ergebnissen im Crosslauf nach Helstorf gereist war, tat sich auf dem schnellen Kurs zunächst recht schwer. Bis 300 Meter vor dem Ziel lag er fast aussichtslos an sechster Stelle, ehe er einen fulminanten Endspurt ansetzte und die vor ihm rang- ierenden Läufer überholte. Platz 2 hieß es am Ende für den völlig erschöpften Helge Zabel in 8:07 Minuten vor Lucas Panning vom LC Hansa Stuhr. Landesmeister wurde Paul Lennart Kruse von der LG Göttingen. Justin Schröter lief im vorderen Feld mit und platzierte sich in der Endabrechnung als Neunter, Ole Harms belegte Platz 16 in der Altersklasse Schüler M 15. Erster Start Für den 14- Jährigen Elsdorfer Fabio Gerken war es der erste Start bei einer Landesmeisterschaft und der erreichte zehnte Platz für ihn ein sehr erfreuliches Resultat. Es dauerte lange, bis das Mannschaftsergebnis ausgewertet war, doch dann jubelten die Zevener. Landesvizemeister mit dem Team, geschlagen nur von den überragenden Göttingern - damit hatte man das gesetzte Ziel erreicht. Als Abschluss der Crosssaison steht nur noch der letzte Lauf im Oste-Cup mit den Kreiscrossmeisterschaften in Zeven im Terminkalender, bevor dann die neue Bahnsaison beginnt.
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 1. März 2007 (Auszug - nur LM) Steinmann wird Dritter in Helstorf Hann. Münden. Bei den Landesmeisterschaften Niedersachsen/Bremen im Crosslauf, die am 18. Februar in Helstorf (nordwest- lich von Hannover) ausgetragen wurden, belegte Manfred Steinmann (TG Münden) in der Altersklasse M60 unter 14 Startern den dritten Platz. Steinmann, der sich seinen Lauf klug einteilte, benötigte für die 6900m, die auf Gras- und Sandboden zu absolvieren waren, 28:58 Minuten. In der Altersklasse M50 startete Holger Liese (TG Münden) gegen 34 Konkurrenten. Nach einem beherzten Rennen belegte Liese in 27:35 Minuten den 20. Rang.
WESER KURIER vom 1. März 2007 Doppelschlag von Jens Arkenau Zweimal Silber bei Senioren-DM Bremen (gol). Auch wenn diesmal kein Titel heraus sprang, so sprang für die Bremer Starter bei den Deutschen Leichtathletik- Seniorenmeisterschaften in der Halle in Düsseldorf doch Beachtliches heraus. Mit viermal Silber und zweimal Bronze konnten die Athleten des TuS Huchting und der LG Bremen-Nord aufwarten. Gleich doppelt langte Jens Arkenau vom TuS Huchting hin. So- wohl im Kugelstoßen mit 13,19 m als auch im Diskuswurf der Altersklasse M40 mit 38,07 m sicherte sich der Bremer jeweils Silber. Zweite wurden auch Silvia Janke von der LG Bremen-Nord im Stabhochsprung der W45 mit 2,70 m sowie ihr Vereinska- merad Bernhard Memering über 3000 m der M50. Nach Bronze vor Jahresfrist in der Halle in Erfurt holte der Nordbremer in einem packenden Rennen nun Silber in 9:35,40 min. Nur ein Zentimeter zu Platz zwei fehlte dagegen Urte Zinke (LGN) im Hammerwurf der W45. Mit ihrem letzten Wurf konterte Urte Zinke noch einmal gegen ihre Konkurrentin aus Schleswig-Holstein, es langte je- doch nicht ganz. Bronze holte sich auch der Huchtinger Diskuswerfer Jürgen Seifert in der M70 mit 32,84 m, während er im Kugelstoßen mit 13,03 m auf dem ungeliebten vierten Rang landete. Diesen Platz belegte auch Vereinskollegin Nicole Arkenau über 60 m Hürden der W40 in 10,31 Sekunden. Nach langer Verletz- ungspause zeigte Sprinter Manfred Hiller (Huchting) über 200 m der M45 (Neunter, 25,46 sec.) und über 400 m (Fünfter, 56,64 sec.) ein ansprechendes Comeback.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. März 2007 Klostermann holt Silber über 3000 Meter Leichtathletik: Norderin startete bei Deutschen Senioren-Hallentitelkämpfen Georgsheil (mü/ls). Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren am vergangenen Wochenende in Düsseldorf gewann Leichtathletin Waltraud Klostermann vom TV Norden die Silbermedaille. Sie ging in der Altersklasse W 45 über 3000 Meter an den Start und überquerte nach 10:43,42 Minuten die Ziellinie. Einen vierten Platz belegte Heiko Frühling (Altersklasse M35) vom SV Georgsheil im Diskuswurf mit 40,14 m. Bei schwierigen äußeren Bedingungen war der Georgsheiler mit den zum Auftakt des Wettbewerbes erzielten 36,01 m nicht sonderlich zufrieden, konnte sich aber im weiteren Wettkampfverlauf steigern. Der Titel ging mit 43,73 m an Wolfgang Werntgen von der LAV Oberhausen. Im Kugelstoßen startete Frühling mit 12,99 m. Im zweiten Versuch steigerte er sich auf 13,85 m und belegte mit dieser Weite den sechsten Platz. Sieger dieses Wettbewerbes wurde Tilmann Nort- hoff (VfB Fichte Bielefeld), der hervorragende 17,65 m erzielte. Ein fünfter Rang ging an Eberhard Willms (M 55) vom MTV Aurich im Hammerwurf mit 37,57 m. Vereinskamerad Hans-Jürgen Kolbow wurde ebenfalls Fünfter über 800 m in der Altersklasse M 60. Seine Zeit war 2:41,75 Minuten.
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 1. März 2007 Silbermedaille für Schneider Göttingen. Albrecht Schneider hat bei den Deutschen Hallen-Seniorenmeisterschaften die Silbermedaille im Hochsprung ge- wonnen. Der M 50-Leichtathlet der LG Solling überquerte in Düsseldorf 1,67m und musste damit nur dem Sindelfinger Dieter Köhl (1,73m) den Vortritt lassen. Auf den Bronzerang lief über 800m der Einbecker Manfred Vollmer (M 50). Die vier Runden absolvierte er in ausgezeichneten 2:10,61 Minuten. (zfs)
NORDWEST ZEITUNG vom 1. März 2007 Löninger Läuferinnen gelingt Sprung aufs Treppchen Crosslauf: Schülerinnen A erreichen bei Landesmeisterschaft Platz drei - Jennifer Beyer wird Siebte Helstorf (sze). Löningens Crossläufer sorgen auch auf Landesebene für Aufsehen: Bei den Landesmeisterschaften in Helstorf bei Nienburg sicherte sich die Mannschaft der Schülerinnen A über 2300 Meter den dritten Platz. Erfolgreichste Einzelstarterin des VfL war Jennifer Beyer. Sie kam über 2300 Meter als Siebte ins Ziel. Mehr als 500 Leichtathleten von rund 100 Vereinen waren zu den Landesmeisterschaften angereist. Die Wettkampfstrecken in Helstorf waren bestens präpariert, und frühlingshafte Tempera- turen sorgten für angenehme Laufbedingungen. Für den größten Erfolg des VfL sorgten Jennifer Beyer, Mareike Ahrens und Lena Brümmer. Sie liefen bei den Schülerinnen A nach 2300 Metern als Dritte durchs Ziel. Landesmeister wurde die LG Hannover vor dem LAV Meppen. Mit dem fünften Platz des zweiten VfL-Teams bescherten Katharina Ludlage, Insa Casselius und Sarah Bau- mann Löningen noch einen zweiten beachtlichen Erfolg in der Staffel. Im Einzelrennen über 2300 Meter lief Jennifer Beyer die beste Löninger Platzierung heraus. Sie kam nach 9:30 Minuten als Siebte bei den Schülerinnen W14 ins Ziel. Mareike Ahrens konnte sich in 9:52 Minuten Platz elf sichern - vor Insa Casselius (10:00 Mi- nuten, 13. Platz) und Sarah Baumann (16. Platz). Bei den Schülerinnen W15 lief Lena Brümmer in 9:53 Minuten auf Rang elf. Knapp dahinter folgten Katharina Ludlage (9:54 Minuten, 12.) und Mareike Kleene (Platz 15). Aber auch die Schüler überzeugten in Helstorf. So lief Hinnerk Künnen bei den Schülern M14 über die 2300-Meter-Strecke nach 8:50 Minuten über die Ziellinie. Sein starker Endspurt brachte ihm Platz elf zwischen den Looschen-Brüdern vom BV Garrel ein. Wenige Sekunden später erreichte Steffen Brümmer als 14. das Ziel - eine umso beachtlichere Leistung, weil er noch zur Alters- klasse der Schüler B gehört und bei seiner ersten Landesmeisterschaft vor allem Erfahrungen sammeln sollte.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 2. März 2007 (hier veröffentlicht am 3. März) Bronzemedaille für Hans-Eberhard Himmel cn/hup. Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Düsseldorf statt. Insgesamt 1140 Teilnehmer aus 531 Vereinen waren angereist, um in den unterschiedlichsten Disziplinen um Siege zu kämpfen. Mit dabei war der für Rot-Weiss Cuxhaven startende Hans-Eberhard Himmel (Alterklasse M 65). Im 200-Meter-Lauf be- legte der Cuxhavener den 7. Platz in 29,08 Sekunden. Über die 400 Meter-Distanz lief Himmel als Dritter in 66,30 Sekunden über die Ziellinie und gewann damit die Bronzemedaille.
NORDWEST ZEITUNG vom 2. März 2007 (hier veröffentlicht am 3. März) Borchers mit gutem Auftakt Rastede (mh). Recht zufrieden mit seinem Saisonauftakt zeigte sich Leichtathletik-Senior Enno Borchers (Alterskasse M 60) vom VfL Rastede. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Düsseldorf wurde er Siebter im Weitsprung mit 4,51 Metern und Fünfter im Dreisprung mit 8,69 Metern. Demnächst stehen die Niedersächsischen Meisterschaften in Salzgitter und die Nord- deutschen Meisterschaften in Hamburg an sowie als Abschluss die deutschen Bahnmeisterschaften in Fulda. Eventuell startet Borchers auch noch bei den Europameisterschaften im italienischen Riccione. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Neuste (Presse)-Berichte vom 3.3. Ergebnisse Leipzig (17./18.2.) Ergebnisse Helstorf (18.2.) Ergebnisse Düsseldorf (24./25.2.) Home-Page des NLV Home-Page des BLV Zurück zur Übersicht (Extra-Seiten) Nach oben Zurück zur Startseite --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |