DM Wurf-Mehrkampf in Ahlen am 23./24. August 2008 (Seniorinnen, Senioren)
DM-Mehrkampf in Hannover vom 29.-31. August 2008 (Fr, Mä, Jun, Jgd)

-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Hinweis:
Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
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NORDSEE ZEITUNG vom 21. August 2008

Titelkämpfe in Ahlen
Bramel
(iso). Johanna Bokeloh und Henry Fischer (beide LG Wesermünde) haben sich als einzige Athleten aus dem KLV Cux-
haven für die Deutschen Senioren-Wurf-Mehrkampfmeisterschaften am Wochenende in Ahlen (Westfalen) qualifiziert. Der Mehr-
kampf beinhaltet Hammerwurf, Kugelstoßen, Diskuswurf, Speerwurf und Gewichtwurf. Henry Fischer als Landesmeister (M50)
und Johanna Bokeloh (W50) führen in ihrer Klasse die NLV-Bestenliste an und können sich Hoffnungen auf einen vorderen Platz
machen.     

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 25. August 2008
Suhling holt Silber bei Senioren

Achim
(hbm). Auch wenn er Trainings- und Wettkampfhäufigkeit wegen beruflicher Belastungen etwas reduziert hat, gehört Seni-
orenwerfer Sven Suhling weiterhin in seiner Altersklasse M 40 zu den Besten in Deutschland. Bei der Deutschen Meisterschaft der
Wurf-Fünfkämpfer im westfälischen Ahlen wiederholte der Oytener am Sonnabend seine Vizemeisterschaft von 2007 mit einem um
130 Punkte besseren Endergebnis von 2832 Punkten.
Im ersten Wettbewerb, dem Wurf mit dem 15,88 kg schweren Gewicht, übernahm der LGKV-Werfer mit 13,46 m, das war nur zehn
Zentimeter unter der persönlichen Bestleistung von 2006, die Führung. Die musste er aber nach dem Kugelstoßen, wo mit 11,47 m
ebenfalls ein Leistung nur wenig unter dem persönlichen Rekord gelang, an den bärenstarken Thomas Lebsa von der LG Neiße
(14,11) abgeben. Dieser war mit 41,50 m auch bester Diskuswerfer der elf Teilnehmer, aber mit 36,85 m überraschte Sven Suhling
mit einer neuen persönlichen Bestweite und festigte damit Platz zwei. Im aufkommenden Regen gelang beim Speerwurf mit
40,59 m eine Jahresbestweite, und bei richtig störendem Regen war der LGKV-Werfer beim Hammerwurf mit 42,85 m wieder ein-
mal bester Teilnehmer. Mit 2953 Punkten war Thomas Lebsa sicherer Sieger, mit 2832 verfehlte Suhling seine beste Punktzahl
aus 2004 nur um 56 Zähler.  

Presseinformation vom 28. August 2008 (Von Manfred Scholz)
Scherfose, Rothmann, Meier und Bartels fahren zur DM der Mehrkämpfer
Leichtathletik.
Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover geht der 17-jährige Patrick Scherfose von der LG
Weserbergland im Zehnkampf mit der besten gemeldeten Leistung (7148 Punkte) an den Start. “Aber auch wenn er damit in
Deutschland an erster Stelle steht, übernimmt er damit nicht automatisch die Favoritenrolle”, dämpft sein Trainer Werner Scharf
vielleicht zu hohe Erwartungen. Es gibt zwei bis drei starke Mitfavoriten, die in diesem Jahr in der Königsdisziplin der Leichtathletik
noch nicht in allen Disziplinen durchgekommen sind. Auf dieses, vor allem verletzungsfreie Durchkommen bei der zweitägigen
Veranstaltung hoffen natürlich Scherfose und sein Trainer. Schon bei seinem Sieg bei den Landesmeisterschaften hatte Scherfose
mit sechs neuen Bestleistungen zwei starke Wettkampftage gezeigt und sich für diese Deutsche Meisterschaft qualifiziert. “Wir
haben in den letzten Wochen gut trainiert und auch in den Wurfdisziplinen hat er zugelegt”, zeigt sich Scharf mit den Vorbereit-
ungen des früheren deutschen Schülermeister im Turnen zufrieden, dessen Stärke ist, dass er in den zehn Disziplinen kaum
Schwächen oder “Durchhänger” hat. Mit dabei sind mit Steffen Rothmann und Julian Meier seine Mannschaftskameraden, die mit
Platz Zwei und Acht für den Sieg in der Mannschaftswertung bei den Landesmeisterschaften und damit für die DM-Qualifikation ge-
sorgt hatten. Beide haben sich in letzter Zeit stark verbessert und der Trainer erwartet eine Platzierung unter den ersten Drei in der
Teamwertung. Im Siebenkampf mit dabei ist die 18-jährige Jana Bartels, die ebenfalls als amtierende Landesmeisterin anreist.

STADER TAGEBLATT vom 28. August 2008
Anna Klimek startet im Siebenkampf
Deutsche Mehrkampfmeisterschaften in Hannover

Stade.
Anna Klimek vom TSV Wiepenkathen startet am kommenden Wochenende bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften
der Männer, Frauen und der Jugend in Hannover. In den letzten vier Wochen hat sie keinen Wettkampf bestritten, um sich im
Training ganz auf diesen Siebenkampf konzentrieren zu können. Selbstbewusst und hoch motiviert geht sie an den Start - mit 4879
Punkten steht sie in der Meldeliste der Junioren an vierter Stelle. Ihr Ziel sind 5000 Punkte und damit ein Platz unter den ersten
Acht.   

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 29. August 2008
Medaillen für Sjoerds und Pahl

Ahlen.
In seinem ersten Werfer-Mehrkampf gelang Johan Peter Sjoerds vom VfL Lingen gleich ein Erfolg. Bei den Deutschen
Meisterschaften der Senioren in Ahlen wurde er Vizemeister in der Wettkampfklasse M30. Nach fünf Disziplinen mit jeweils drei
Versuchen hatte Sjoerds 2718 Punkte gesammelt, die ihm den zweiten Platz, über den er sich sehr freute, sicherten. Enttäuscht
war er nur von der Leistung in seiner Spezialdisziplin Kugelstoßen. Mit 13,92 m blieb der Norddeutsche Meister und DM-Dritte im
Kugelstoßen über einen Meter unter seiner Bestleistung. Zufrieden war er mit dem Diskus- (37,61 m) und dem Speerwurf (41,64m).
Sein erster wettkampfmäßiger Hammerwurf endete bei 34,14 m, der Gewichtswurf schon bei 10,78 m. Hier muss er noch zulegen,
wenn er dem überlegenen Sieger Sören Voigt (LG Neiße/3026) Paroli bieten will. Das Gewichtswerfen (12,57) erwies sich für Ralf
Pahl (M40) von der LG Emstal Dörpen als beste Disziplin. Da auch seine Leistungen mit der Kugel (11,24), dem Diskus (36,17)
und dem Speer (39,20 ) auf gutem Niveau lagen und er nur im Hammerwerfen mit 32,30 m deutlich unter seinen Möglichkeiten
blieb, erreichte er mit 2562 Punkten sein Ziel: die Bronzemedaille und damit seinen bisher größten Erfolg.
Weniger gut lief es für Günther Kieras (M45) vom TV Rütenbrock, schon einmal Deutscher Seniorenmeister im Wurf-Mehrkampf.
Der Landesmeister verfehlte seine Jahresbestleistung (2713) mit 2593 Punkten deutlich (Kugel 11,50; Diskus 36,65; Hammer
39,84; Speer 34,90; Gewicht 11,59 m) und belegte den fünften Rang. Zwölfter wurde Gerd Kuhnke (Rütenbrock) in der Altersklasse
M65 mit 1957 Punkten. Seine beste Leistung brachte er im Diskuswerfen mit 34,55 m.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. August 2008
Norder Quartett peilt wieder Bronze an
Leichtathletik: Ostfriesen bei Deutschen Mehrkampf-Titelkämpfen in Hannover

Hannover
(ls/lni). Eine Woche nach dem Ende der Olympischen Spiele und zehn Tage nach dem olympischen Zehnkampf werden
von heute bis Sonntag in Hannover die Deutschen Meister im Leichtathletik-Mehrkampf gesucht. Mit dabei sind auch vier Athleten
vom TV Norden. In der Mannschaftswertung der Männer hatten die Ostfriesen im vergangenen Jahr den Bronzeplatz belegt. Diese
Platzierung wollen Stefan Küter, Maximilian Pasenau, Paul Thieleke-Klein und Julien Karn auch diesmal wieder erreichen. Zwar
gehen die Olympia-Starter André Niklaus, Arthur Abele und Michael Schrader nicht an den Start, trotzdem erwarten Experten
starke Leistungen der Athleten. Karn und Thieleke-Klein gehen in der Wertung der Junioren an den Start, Pasenau und Küter in der
Altersklasse der Männer. Für beide Klassen gibt es eine gemeinsame Mannschaftswertung. Im vergangenen Jahr sammelten sie
19 838 Zähler ein. Diese Punktzahl wollen sie, wenn möglich, wiederholen.
Für die dreitägigen Wettkämpfe in der Landeshauptstadt, die zum neunten Mal Ausrichter ist, haben 295 Aktive aus 122 Vereinen
in den Kategorien Männer, Frauen, Junioren und Juniorinnen sowie der männlichen und weiblichen Jugend A und B gemeldet. Im
29-köpfigen Zehnkampf-Feld der Männer wird mit einem Zweikampf zwischen dem 23-jährigen Norman Müller (Halle/Saale), der in
diesem Jahr schon 8199 Punkte geschafft hat, und dem Titelträger der letzten beiden Jahre, Lars Albert (Elm), gerechnet. Albert
hat für dieses Jahr 7933 Zähler zu Buche stehen. Der deutsche Meister 2005 und Vizemeister 2006, Jacob Minah (LG Göttingen),
ist nicht gemeldet.
Im Siebenkampf der Frauen ist die vorjährige deutsche Vizemeisterin Christine Schulz (Bayer Leverkusen) favorisiert. Sie ist unter
22 Starterinnen die einzige, die in diesem Jahr die 6000 Punkte-Grenze überschritten hat. Ihr bestes Vorjahresergebnis steigerte
sie um 250 Punkte auf 6070 Zähler. 

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 30. August 2008
Mareike Witt strebt eine “Top Ten”-Platzierung an
Siebenkämpferin startet bei der DM

Delmenhorst
(er). In Hannover geben sich an diesem Wochenende äußerst vielseitige Sportler ein Stelldichein. Anlass sind die
deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathleten, in deren Rahmen sich Männer, Junioren, männliche A- und B-Jugend-
liche im Zehnkampf messen, während bei den Frauen, Juniorinnen, weiblichen A- und B-Jugendlichen immerhin sieben Disziplinen
auf dem Terminkalender stehen. Bei den Frauen geht mit Mareike Witt eine hiesige Siebenkämpferin an den Start.
“Ich fühle mich gut”, strahlt sie, die die Farben der LG Delmenhorst/Diepholz vertritt, vor diesen hochkarätigen Titelwettkämpfen Zu-
versicht aus. Witt hat allen Grund dazu, denn die Liste der Teilnehmerinnen weist sie mit 5048 Punktern als Nummer neun aus.
Natürlich spielten verschiedene Faktoren eine Rolle, aber: “Einen Platz unter den ersten zehn Teilnnehmerinnen würde ich schon
gerne belegen.” An der Spitze des Feldes befindet sich Christine Schulz (Bayer Leverkusen), die auf 6070 Punkte verweist.
Mareike Witt geht bereits zum siebten Mal bei einer deutschen Meisterschaft ins Rennen. Heute rücken der 100m-Hürdenlauf,
Hochsprung, Kugelstoßen und der 200m-Lauf in den Mittelpunkt des Geschehens. Morgen folgen Weitsprung, Speerwurf und - als
“krönender Abschluss” - der Lauf über die 800 Meter lange Strecke.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 30. August 2008
NTV kann Bronze nicht verteidigen

Norden
(jan).Mit nur zwei statt vier Athleten ist der Norder TV am Wochenende bei der Deutschen Mehrkampfmeisterschaft in
Hannover vertreten. Da Paul Thielecke-Klein noch nicht wieder über die nötige Fitness verfügt, um einen strapaziösen Zehnkampf
durchzustehen, und Patrick Pfingsten inzwischen seine Laufbahn beendet hat, können die Norder ihren dritten Platz des Vorjahres
in der Mannschaftswertung nicht verteidigen. Am Start sind Maximilian Pasenau und Stefan Küter.
Thielecke-Klein ist aus Studiengründen inzwischen nach Hannover gezogen und hat auch das vorbereitende Trainingslager mitge-
macht. “Wir wollen ihn aber nicht überfordern, auch wenn es für die Mannschaft natürlich schade ist”, sagt Trainer Hans-Bernd
Eilers. Pfingsten stellt sich künftig nur noch für die Finals zur Deutschen Mannschafts-Meisterschaft zur Verfügung. Pasenau und
Küter haben sich auf der Mehrkampfanlage zum Ziel gesetzt, die 6700-Punkte-Marke zu übertreffen.     

Presseinformation vom 1. September 2008 (Von Manfred Scholz)
Scherfose holt zwei Medaillen und erhält Bundeskader-Berufung
Jana Bartels Achte im Siebenkampf

Leichtathletik.
“Trainer, dass war nun mein letzter Zehnkampf”, damit wollte Patrick Scherfose, das 17-jährige Zehnkampf-Ass der
LG Weserbergland, Werner Scharf vor dem abschließenden 1500 Meterlauf bei den Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf in
Hannover wohl nur foppen. Der zog auch nur kurz die Augenbrauen hoch und entgegnete: “Na klar mein Freund, für heute”. Gut
drauf war auch sein Mannschaftskamerad Steffen Rothmann, der den angespannten Trainer beim Abklatschen mit den Worten auf-
munterte: “Na dann viel Spaß beim Zuschauen”. Denn bis zu diesem letzten von allen Zehnkämpfern gefürchteten, weil alle Kräfte
raubenden 1500 Meterlauf, lag Scherfose einigermaßen sicher auf dem Silberrang, aber die Bronzemedaille für die Mannschaft, zu
der auch noch Julian Meier gehört, war keinesfalls sicher, wie Uwe Beerberg nach dem Speerwerfen ausgerechnet hatte.
Aber auf die hochmotivierten LG-Jungs war mal wieder Verlass, Scherfose stellte mit 4:52,30 Minuten eine weitere Bestleistung auf
und sicherte sich den zweiten Rang mit 7143 Punkten hinter Florian Katzschmann vom TS Herzogenaurach (7483 Punkte). “Ich
habe auf eine Medaille gehofft und wie es gekommen ist, ist schon wunderbar. Man hat an den zwei Tagen gesehen, was im Zehn-
kampf alles passieren kann und manche Favoriten sind rausgeflogen”, sagte ein überglücklicher Scherfose. Steffen Rothmann lief
abschließend starke 4:37,76 Minuten und wurde mit 6437 Punkten Achtzehnter und Julian Meier steuerte mit seinem 52. Platz
unter 60 Teilnehmern noch wertvolle 5213 Punkte für den dritten Platz in der wichtigen Mannschaftswertung bei. Hier siegte der
TSV Bayer Leverkusen mit 19.574 Punkten vor der LG Rhein-Wied (18.903 Punkte) und dem LG-Trio mit 18.793 Punkten. Gut an-
gefangen hatte der erste Tag für Scherfose mit vier Bestleistungen über 100 Meter, im Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung.
Zufrieden war Rothmann vor allem mit starken 6,42 Meter im Weitsprung und Julian Meier gelangen zwei Verbesserungen im 100
Meter-Sprint (11,98 Sekunden) und im Hochsprung. Auch der zweite Tag brachte für das LG-Trio gute Ergebnisse im Hürdenlauf,
Diskuswurf, Stabhochsprung und Speerwurf. Das Sahnehäubchen auf zwei starke Wettkampftage mit Silber und Bronze setzte der
Bundestrainer der Zehnkämpfer obendrauf, indem er Scherfose in den deutschen C-Kader berief.
“Es ist super und ich bin ganz glücklich, bei der Deutschen auf dem Treppchen zu stehen”, freute sich auch die 18-jährige Sieben-
kämpferin der LG Weserbergland, Jana Bartels, über ihren achten Platz, den sie mit guten Leistungen im Hürdenlauf (15,16 Sek.)
Sekunden), Weitsprung (5,47 Meter), beim Kugelstoßen (10,00 Meter), sowie als eine der besten Läuferinnen über 800 Meter in
2:20,82 Minuten und insgesamt 4655 Punkten erreicht hatte. Stolz zog am Ende zwei langer Wettkampftage der Trainer Bilanz:
“Ein zweiter Platz für Scherfose, ein Dritter für die Mannschaft bei Deutschen Meisterschaften, mehr geht nicht. Zehnkampf be-
deutet nicht nur zehn Disziplinen ohne Ausfälle zu bewältigen, sondern zu kämpfen für sich selbst und die Mannschaft und das
haben alle Drei hervorragend gezeigt”.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 1. September 2008
Mareike Witt Vierte bei DM

Delmenhorst
(er). Mit einem ausgezeichneten vierten Platz kehrte Mareike Witt von den deutschen Mehrkampfmeisterschaften
der Leichtathleten aus Hannover zurück. Die für die LG Delmenhorst/Diepholz startende Aktive, die beim Siebenkampf der Frauen
an den Start ging, hatte allen Grund zur Freude: “Rang vier ist mehr als ich erwartet hatte.” Die hiesige Athletin brachte es bei ihrer
siebten DM-Teilnahme auf 5226 Punkte. Der Titel ging an Maike Goldkuhle (LG ASV/DSHS Köln), die es auf 5630 Punkte gebracht
hatte. Bereits nach dem ersten Wettkampftag lag Witt an vierter Position.  

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 2. September 2008
Fünf Jahresbestleistungen bilden Basis
Leichtathletik: Mareike Witt verbucht mit Platz vier bei der Siebenkampf-DM ihren größten Erfolg

Von Klaus Erdmann
Delmenhorst. Mareike Witt freut sich: “Das ist der größte Erfolg meiner Karriere. Zuvor habe ich bei der DM zwei siebte und einen
achten Platz belegt.” Die für die LG Delmenhorst/Diepholz startende Leichtathletin bezieht diese Aussage auf den vierten Rang,
den sie bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover belegt hat (wir berichteten). Die 29-Jährige ist aber auch selbst-
kritisch: “Es wäre mehr möglich gewesen.” Fünf Jahresbestleistungen bildeten bei den Titelwettkämpfen die Basis des Erfolges.
Lediglich beim Kugelstoßen und beim Speerwerfen verbuchte Witt keine persönlichen Bestmarken. In der Addition brachte sie es
auf 5226 Punkte. Nur Maike Goldkuhle (LG ASV/DSHS Köln, 5630 Zähler), Katja Keller (LG Nike Berlin, 5471) und Annelie
Schrader (MTV 1881 Ingolstadt, 5380) schnitten noch besser ab. Cornelia Moll (LG Karlsruhe) belegte mit 4946 Punkten - und da-
mit mit deutlichem Abstand - die fünfte Position. Mit Lilli Schwarzkopf, Jennifer Oeser und Sonja Kesselschläger, die bei den
Olympischen Spielen die Erwartungen nicht zu erfüllen vermochten, fehlten die drei besten deutschen Siebenkämpferinnen. Witt,
die in Hannover bereits zum siebten Mal bei einer “Deutschen” startete, ist realisitisch und kommentiert diese Tatsache ungefragt:
“Natürlich relativiert sich der vierte Platz für mich.” Eine Tatsache, die ihre hervorragenden Leistungen jedoch nicht schmälern
können.
Witt beendete den 100m-Hürdenlauf nach 14,69 Sekunden und sprang 1,66 Meter hoch. Anschließend stieß sie die Kugel 11,49
Meter weit, ehe sie für die 200 Meter lange Distanz 26,16 Sekunden benötigte. Bereits nach dem ersten Wettkampftag belegte die
Finanzbeamtin den vierten Platz. Teil zwei des Meetings begann mit dem Weitsprung. Bei diesem Wettbewerb standen bei der
gebürtigen Delmenhorsterin, die in Syke lebt, 5,57 Meter zu Buche. Nach dem Speerwurf (37,00 Meter) folgte der abschließende
800m-Lauf. “Hier wollte ich noch einmal richtig Gas geben”, erklärte Witt, die innerhalb eines 17-köpfigen Teilnehmerfeldes startete.
Sie habe eine “gute Zeit und gute Punkte” erreichen wollen. Der Plan ging auf, denn nach 2:21,96 Minuten wies die Endabrechnung
5226 Punkte und Rang vier aus. Damit blieb die Athletin lediglich vier Zähler hinter ihrer Bestleistung, die sie im Jahre 2001 aufge-
stellt hat.
Udo Meyer zeigte sich mit der Leistung seines Schützlings natürlich sehr zufrieden. “Mein Trainer besitzt großen Anteil an diesem
Erfolg”, betonte die Hauptdarstellerin. “Er versucht bei jedem Training dabei zu sein und stellt ansonsten Trainingspläne auf.” Bei
den hochkarätigen Titelwettkämpfen war Meyer an beiden Tagen vor Ort. “Er konnte mich coachen und wir konnten Korrekturen
vornehmen”, ergänzte Witt. Absperrungen habe es in Hannover nicht gegeben: “Bei Mehrkampfmeisterschaften sehen die Verant-
wortlichen dieses Thema nicht so eng.” Langsam, aber sicher klingt auch für die DM-Vierte die Open-Air-Saison 2008 aus. Am 14.
September steht noch ein Start bei den Fünfkampf-Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven auf ihrem Terminplan.
PS. Die hervorragende Platzierung bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover darf durchaus mit dem Zusatz “per-
fektes Timing” versehen werden, denn bereits im nächsten Jahr gehört Mareike Witt - man mag es kaum glauben - der Senioren-
klasse an.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 2. September 2008
Neun Bestleistungen bei Zehnkampf-DM
Nino Valjevac vom ATS Cuxhaven wurde Zwölfter nach tollem Wettkampf

(ohs).
Bei den Deutschen Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften in Hannover erreichte Nino Valjevac vom ATS Cuxhaven sein
sicherlich bisher bestes Sportergebnis. Bei endlich mal wieder guten Wetterbedingungen gelangen ihm neun neue persönliche
Bestleistungen und drei neue Stadtrekorde in seiner Altersklasse. Bei den Landesmeisterschaften im Juni hatte er sich für die
Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Insgesamt gelang es 32 Jugendlichen aus ganz Deutschland, sich in Nino Valjevacs Alters-
klasse für diese Meisterschaften zu qualifizieren. Dazu kamen noch einmal knapp 30 Jugendliche, die als Mannschaftsteilnehmer
dabei waren. Mit seiner bisher erreichten Punktzahl von 6308 Punkten im Zehnkampf lag Vaijevac auf Platz 22 der Meldeliste;
einen Platz unter den besten 20 wollte er erreichen. Als dann allerdings nach zwei Tagen abgerechnet wurde, hatte er sich auf
6661 Punkte verbessert und den hervorragenden zwölften Platz erreicht.
Es begann schon ganz hervorragend: Mit 11,60 Sekunden über 100 Meter, 6,62 Meter im Weitsprung und 14,27 Meter im Kugel-
stoß gelangen ihm gleich drei neue Bestleistungen und er lag damit auf Platz acht in der Gesamtwertung. Dann geschah das, wo-
mit man im Zehnkampf immer rechnen muss: Der Hochsprung misslang völlig. Er erreichte nur 1,69 Meter und fiel weit zurück.
Zum Schluss des ersten Tages waren dann noch die 400 Meter zu laufen und der Cuxhavener zeigte, dass er das Missgeschick
im Hochsprung gut bewältigt hatte und erreichte mit 52,57 Sekunden eine weitere Bestleistung. Mit 3438 Punkten nach fünf Diszi-
plinen lag er nach dem ersten Tag auf Platz 14. Mit dieser Punktzahl verbesserte er den vom ihm gehaltenen Stadtrekord.
Am zweiten Tag kamen dann die restlichen fünf Disziplinen des Zehnkampfes hinzu. Mit 14,99 Sekunden im 110-m-Hürdenlauf um kurz nach neun Uhr und mit 36,86 Meter im Diskuswerfen konnte er zufrieden sein. Dann zeigte sich, dass die intensive Vorbereit-
ung der vergangenen zwei Wochen nicht vergebens gewesen war. Im Stabhochsprung steigerte er sich auf 3,80 Meter und warf mit
dem Speer 51,34 Meter und erreichte damit wiederum einen neuen Stadtrekord. Vor dem abschließenden 1500-Meter-Lauf lag er
somit auf Rang 13 und wurde in den abschließenden Lauf der Leistungsstärksten eingeteilt. Sein Ziel, noch mindestens einem der
vor ihm liegenden so viele Punkte abzujagen, dass er in der Endabrechnung auf Platz zwölf geführt wird, gelang, als er mit 4:52,95
Minuten eine weitere Bestleistung erzielte.
Schneller als Bryan Clay
Übrigens war er damit über 13 Sekunden schneller als Bryan Clay (USA) bei seinem Zehnkampf-Olympiasieg in Peking. Mit 6661
Punkten sicherte sich Nino auch weiterhin die Zugehörigkeit zum Leistungskader Mehrkampf des Niedersächsischen Leichtath-
letikverbandes.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 2. September 2008
Bei der DM läuft es für die Norder nicht

Hannover
(jan). Nicht nach Plan ist es für die beiden Teilnehmer des Norder TV bei der Deutschen Mehrkampf-Meisterschaft in
Hannover gelaufen. Während Stefan Küter mit mäßigen 6353 Punkten Rang elf belegte, brach Maximilian Pasenau den Wettkampf
am zweiten Tag wegen einer Zerrung vorzeitig ab. “Die Titelkämpfe standen für uns unter keinem guten Stern”, sagte Trainer Hans-
Bernd Eilers. Da Paul Thielecke-Klein nach langer Verletzungspause nicht rechtzeitig in Form gekommen war, mussten die Norder
schon im Vorfeld den Traum vom Gewinn der erneuten Bronzemedaille in der Mannschaftswertung begraben. Für Küter lief es von
Beginn an nicht rund. Er ließ in fast allen Disziplinen Punkte liegen. Im Stabhochsprung blieb er mit 4,10 m ebenso unter seinen
Möglichkeiten wie über die abschließenden 1500 m. In 5:20,94 Minuten rutschte er noch von Rang neun auf elf. Bei Pasenau
passte es im Hochsprung überhaupt nicht (1,73 m). Nach den 400 m klagte er zudem über Probleme im Oberschenkel. Die Phy-
siotherapeuten Heiko Kleemann und Patrick Pfingsten behandelten ihn zwar intensiv, doch am Sonntagvormittag verschlimmerte
sich die Verletzung, so dass Pasenau nach dem Diskuswerfen aufgab. Den Titel holte sich der Hallenser Norman Müller mit 7720
Punkten.  

Presseinformation vom 2. September 2008 (Von Markus Steinbrück)
Xenia Rahn beißt sich durch
Fünfte bei Mehrkampf-DM
Hanstedt.
Ein deutlich höheres Niveau als im Vorjahr wiesen die deutschen Leichtathletik-Mehrkampf-Meisterschaften im Sport-
park Hannover auf. Hatte Xenia Rahn vom MTV Hanstedt in 2007 mit 4794 Punkten noch die Bronzemedaille im Siebenkampf der
weiblichen Jugend B gewonnen, reichte der 17-Jährigen selbst die beachtliche Steigerung auf 5106 Punkte diesmal nur zum fünften
Platz. In Anbetracht einer hartnäckigen Schleimbeutelentzündung im linken Knie, die eine vierwöchige Trainingspause bis Anfang
August nach sich zog, war Rahn froh, überhaupt in Hannover antreten zu können. “Wir sind voll zufrieden mit dem Ergebnis”,
lautete denn auch das Fazit von MTV-Trainer Wolfgang Striezel.
Der Trainingsrückstand machte sich besonders in den Lauf- und Sprungdisziplinen bemerkbar. Über 100-Meter-Hürden blieb die
Niedersachsenmeisterin nach erneutem Anschlagen an der sechsten und achten Hürden in 14,68 Sekunden eine halbe Sekunde
über ihrer Bestmarke. Trotz Jahresbestleistung waren auch die 12,91 Sekunden über 100 Meter im Vergleich zur Konkurrenz und
der eigenen Hürdenzeit zu langsam. Im Hochsprung überwand Xenia Rahn ordentliche 1,66 Meter und kam mit der 4-Kilogramm-
Kugel auf gute 11,01 Meter. So standen am Abend des ersten Tages 3071 Zähler und der siebte Platz zu Buche.
Nach einer “Katastrophenleistung” (O-Ton Striezel) von 5,52 Meter im Weitsprung, ihre Bestmarke steht bei 5,83 Meter, fightete
sich das in Kakenstorf wohnende Mehrkampftalent mit einem fulminanten Speerwurf zurück ins Geschehen. Erstmals ließ sie das
600-Gramm-Gerät über die 40-Meter-Marke fliegen, markierte mit exakt 41,31 Meter einen neuen Kreisrekord. Im abschließenden
800-Meter-Lauf machte sich die lange Pause noch einmal besonders bemerkbar. Xenia Rahn quälte sich in 2:34,51 Minuten ins
Ziel und behauptete den fünften Platz mit einem Vorsprung von fünf bzw. 17 Punkten vor der heranstürmenden Konkurrenz.
Deutsche B-Jugend-Meisterin wurde mit 5424 Punkten die Junioren-Weltmeisterin Carolin Schäfer aus Friedrichstein. 

STADER TAGEBLATT vom 3. September 2008
Anna Klimek verpasst Medaille
Deutsche Mehrkampfmeisterschaften in Hannover

Stade/Hannover.
Das intensive Training hat sich ausgezahlt: Anna Klimek vom TSV Wiepenkathen startete am Wochenende bei
den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover und wurde mit 5053 Punkten Vierte im Siebenkampf der Juniorinnen. Drei
neue Bestleistungen im Hochsprung, Weitsprung und im 800 m-Lauf verhalfen ihr zu diesem guten Ergebnis. Nach dem 100 m
Hürdenlauf in 14,22 sec., dem Hochsprung mit 1,63 m, dem Kugelstoßen mit 10,70 und dem 200 m Lauf trotz leichtem Gegenwind
in guter Zeit von 25,58 sec. lag sie am Ende des ersten Tages auf Rang drei. Mit 5,63 m im Weitsprung konnte sie am zweiten
Wettkampftag noch einmal kräftig nachlegen, rutschte dann jedoch nach einem schwachen Speerwurf (29,01 m) auf Platz vier ab.
Im abschließenden 800 m-Lauf wollte sie nochmals kontern, kam dann mit neuer Bestleistung in 2:27,05 min als Zweite ins Ziel,
blieb aber in der Gesamtwertung auf Rang vier.   

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 4. September 2008
Peselmann “platt”, aber erfolgreich

Hannover.
Spannender hätte der Zehnkampf bei den deutschen Meisterschaften in Hannover kaum sein können. Sechs Diszi-
plinen lang führte der haushohe Favorit Norman Müller (Hallesche LF) mit deutlichem Vorsprung. Dann gelang dem Außenseiter
Nicolai Peselmann aus Osnabrück ein sensationeller Diskuswurf.
Mit einer persönlichen Bestleistung von 45,25 Metern schob sich der für den TV Wattenscheid startende OTB-Athlet in Führung.
Zwar setzte sich Müller am Ende mit 7720 Punkten durch, doch Peselmann (7428) hatte ihm lange Zeit Paroli geboten und landete
hoch verdient auf Rang zwei. Und das, obwohl er nach dem Ländervergleichswettkampf vor vier Wochen in den USA nach eigenem
Bekunden noch “platt” war. Einen Meistertitel nahm der 24-Jährige schließlich noch mit nach Hause. Im Team siegte Peselmann
mit seinen Kollegen vom TV Wattenscheid.
Bester Niedersachse war Sergej Sonnenberg vom OTB, der mit 6416 Punkten Zehnter wurde. Umso beachtlicher, da er erst vor
zwei Wochen nach langer Verletzungspause wieder ins Training eingestiegen war. So strahlte Friedhelm Peselmann, Zehnkampf-
coach des OTB sowie Heimtrainer seines Sohnes Nicolai, am Ende mit der Sonne um die Wette. 

KURIER am SONNTAG (Weser Kurier) vom 7. September 2008
Alexander Thymes Rekordzehnkampf

Von Marc Gogol
Bremen. Alexander Thyme vom SV Werder belegte bei der Deutschen Mehrkampf-Meisterschaft in Hannover den siebten Platz im
leichtathletischen Zehnkampf der Junioren. Mit 6724 Punkten erzielte der Werderaner nicht nur eine persönliche Bestleistung, er
löschte auch die alte Bremer Bestmarke aus dem Jahr 1996 von Lars Figura. Thyme schaffte 157 Zähler mehr als Figura vor zwölf
Jahren. Schon in der ersten Disziplin, dem 100-Meter-Lauf, verblüffte der 20-Jährige die Konkurrenz bei schwierigen Windverhält-
nissen mit 11,30 Sekunden, der schnellsten Zeit in der gesamten Juniorenklasse. Nach 6,77 Metern im Weitsprung folgten etwas
schwächere 8,85 Meter mit der Kugel, danach lag der junge Bremer mit 1,88 Meter im Hochsprung und 51,47 Sekunden über 400
Meter aber wieder auf Rekordkurs. Trotz anfänglichen Strauchlern über 110 Meter Hürden, Thymes Spezialdisziplin, gewann er
seinen Lauf noch in 15,22 Sekunden. 36,09 Meter mit dem Diskus folgten 4,60 Meter im Stabhochsprung und damit eine persön-
liche Besthöhe. Den Rekord-Zehnkampf beendete Alexander Thyme mit 43,75 Metern im Speerwurf und 4:51,18 Minuten über die
1500 Meter. 

BREMERVÖRDER RUNDSCHAU vom 7. September 2008
Yvonne Jungen glänzt bei DM
Ebersdorfer Mehrkämpferin wird 20.

Hannover
(sj). Am vergangenen Wochenende sind in Hannover die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathleten aus-
getragen worden. Während die Top-Athleten nach der Olympiade zumeist die Saison beendet hatten, war der Wettkampf für die
282 teilnehmenden Athleten ein absoluter Höhepunkt des Wettkampfjahres. Die 16-jährige Siebenkämpferin Yvonne Jungen vom
TuS Altstedt landete auf einem beachtlichen 20. Platz.
Im Siebenkampf der weiblichen Jugend B hatten sich allein 55 Teilnehmerinnen qualifiziert. Yvonne Jungen (TuS Alfstedt/Ebersdorf)
war mit einer Punktzahl von 4.428 im Mittelfeld der Meldeliste (37) angereist und wollte ihr Ergebnis durch eine gute Leistung in
einem hochklassigen Feld bestätigen. Mit 15,32 sec erzielte die 16-Jährige über 100m Hürden ein sehr gutes Ergebnis und über-
sprungene 1,60 m im Hochsprung bestätigten ihre gute Form. Im Kugelstoß konnte Yvonne Jungen im dritten Versuch mit 9,44 m
eine persönliche Bestleistung erzielen, und auch 13,40 sec über 100 m bedeuteten eine persönliche Bestleistung. Mit 2.730
Punkten für die ersten vier Disziplinen belegte die Mehrkämpferin vom TuS Alfstedt Platz 21 nach dem ersten Wettkampftag.
 Am zweiten Tag sprang Jungen 4,94 m weit und blieb dabei etwas hinter den Erwartungen zurück. Die gute Speerwurfleistung von
30,40 m reichte auch nahe an die Bestleistung heran. Im abschließenden 800m-Lauf lief die Ebersdorferin vom Start weg ein mut-
iges Rennen und kam mit einer erneuten persönlichen Bestleistung nach 2:27,44 min ins Ziel. Mit 4.481 Punkten verbesserte
Yvonne Jungen ihre Qualifikationsleistung deutlich und belegte einen sehr guten 20. Rang. Die Siegerin, Carolin Schäfer vom TV
Friedrichstein, erzielte 5.424 Punkte und ist immerhin die amtierende Weltmeisterin im Siebenkampf der Altersklasse U20. Da-
neben konnte sich eine weitere Weltmeisterin überzeugend in Szene setzen. Kimberly Jeß (LG RendsburgBüdelsdorf), U20-Welt-
meisterin im Hochsprung, übersprang im Rahmen dieses Mehrkampfes 1,90 m und belegt damit den dritten Platz der deutschen
Bestenliste im Hochsprung der Frauen. Die Schleswig-Holsteinerin kam mit 5.261 Punkten auf den vierten Platz. Sie verwies Xenia
Rahn, die niedersächsische Landesmeisterin vom MTV Hanstedt (5.106 Punkte) auf den fünften Platz.
Für Yvonne Jungen war allein die Teilnahme an den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften erfreulich. Das erfolgreiche Abschneiden
bei der Mehrkampfelite ist gewiss motivierend für die folgenden Wettkämpfe. Die erneute Teilnahme bei den Deutschen Meister-
schaften ist aber schon ein festes Ziel für die kommende Saison.  
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