NDM-Halle in Berlin am 7./8. Februar 2009 (Frauen, Männer, Jugend)
NDM-Winterwurf in Berlin-Hohenschönhausen am 7./8. Februar 2009 (Jugend A+B)
DM-Halle/Winterwurf in Neubrandenburg am 14./15. Februar 2009 (Frauen, Männer, Jugend A+B)
NLV+BLV-Meisterschaften Crosslauf (LM) in Ostercappeln am 15. Februar 2009 (Schüler A - Sen.)

-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Hinweis:
Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)

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NORDSEE ZEITUNG vom 10. Februar 2009
Juline Stein stürmt unwiderstehlich
Langener Staffel holt den Titel bei den norddeutschen Meisterschaften / In der Bestenliste auf Platz zwei

Langen. Die Langener Leichtathleten bewiesen in Berlin eindrucksvoll ihre gute Form. Der Höhepunkt war der Gewinn des nord-
deutschen Meistertitels gegen die sehr starke Staffel des SC Potsdam über die 4x200 m. In 1:40,97 Minuten wurde in einem pack-
enden Rennen die Staffel des SC Potsdam auf der Schlussgeraden durch Juline Stein abgefangen. Zum Start schickte Potsdam
die schnellste Startläuferin, die gerade den 60-m-Sprint gewonnen hatte. Jana Bindzus hielt sehr gut dagegen. Trotzdem ging Pots-
dam in Führung, doch die weiteren Läuferinnen Fenja Hublitz und Stephanie Zwanzig ließen nie locker. Als Stephanie Zwanzig an
Schlussläuferin Juline Stein übergab, hatte Potsdam etwa acht Meter Vorsprung. Die starke 400-m-Läuferin Juline Stein beschleu-
nigte sofort auf Höchsttempo, wissend, dass ihr die letzten Meter gehören würden. So lief sie schon auf der Gegengeraden auf die
Potsdamerin auf und drückte in der letzten Kurve aufs Tempo. So musste sich Potsdam auf den letzten 30 Metern geschlagen
geben. Mit dieser Zeit rückte man auf Platz zwei der deutschen Bestenliste vor. Vor Langen rangiert jetzt nur noch die Staffel der
LGO Dortmund mit 1:40,35. In Neubrandenburg bei den deutschen Meisterschaften der Jugend U20 dürfte es am Wochenende
spannend werden, wenn Juline Stein ihre 400-m-Läufe gut verdaut haben sollte.
Daniel Bürgy überzeugte in der A-Jugend mit einer neuen Bestzeit über die 60 m in 7,28 Sekunden und Platz 9. Er verpasste nur
knapp als Neunter den Endlauf der besten Acht. Auch in seinem ersten 400-m-Rennen lief er mit 52,14 in der Halle eine sehr gute
Zeit und erreichte Platz acht. Seine Hausstrecke sind die 400 m Hürden, wo er in der Freiluftsaison die Qualifikation für die
deutsche Meisterschaft erreichen will. Bartosch Waade lief bei den Männern auf den 60 Metern mit 7,27 Bestzeit und erreichte
über die 400 m die gute Zeit von 51,11. Bartosch war schon einmal in der Jugend aktiv und musste berufsbedingt kürzer treten.
Nach ihrer Fußentzündung kommt Jana Bindzus wieder in Fahrt. Nach guten 8,04 Sekunden über die 60 m trat sie auch im Weit-
sprung an. Auch wenn die 5,35 m als einziger gültiger Sprung in die Wertung gingen, waren die sehr knappen ungültigen Sprünge
teilweise sehr vielversprechend und vor allem weit. Sie wird in Neubrandenburg am Start sein und nach einem schonenden Winter-
training ihre Außenseiter-Chance für den Endkampf suchen. Danach kann wieder richtig im Technik- und Schnellkraftbereich ge-
arbeitet werden. Einen sehr guten Eindruck hinterließ Ricarda Marschalk über die 400 m. Sie lief gute 60,70 und zeigte, dass sie
auf dem richtigen Weg ist, in der Freiluftsaison eine gute Zeit im Bereich der 58 Sekunden zu laufen. Sie musste sich erst auf das
neue Training umstellen. Die Grundschnelligkeit wird im zweiten Trainingsabschnitt verbessert.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 10. Februar 2009
Reichert und Homann überzeugen
Leichtathletik: Norddeutsche Meisterschaften in Berlin / Balschuweit im Pech

Von Torsten Dill
Helmstedt. Gleich sechs Helmstedter Leichtathleten nutzten ihr Startrecht bei den norddeutschen Meisterschaften in der Berliner
Rudolf Harbig-Halle. Am erfolgreichsten schnitten dieses Mal die der weiblichen Jugend B angehörenden Julia Reichert (Germania
Helmstedt) und Katharina Homann (TSV Lelm) ab. Beide hatten den Nachteil, gegen drei beziehungsweise zwei Jahre ältere Kon-
kurrentinnen antreten zu müssen, weil A- und B-Jugendliche zusammen gewertet wurden. Julia Reichert sprintete die 60 m im Vor-
lauf in 7,90 Sekunden als Zweite, steigerte sich im Zwischenlauf zur persönlichen Bestleistung in 7,83 Sekunden als Dritte und be-
legte im Endlauf am Ende einen guten fünften Platz in 7,91 Sekunden. Auch Katharina Homann konnte ihre Bestleistung nochmals
steigern. Im Vorlauf erreichte sie als Dritte über 60 m Hürden bereits 9,13 Sekunden. Im Endlauf verbesserte sie sich auf 9,10 Se-
kunden und wurde hier gute Sechste. Über 200 m ging Homann dann noch einmal an den Start. Nach 27,10 Sekunden war im Vor-
lauf aber Endstation.
Auch Leroy Balschuweit vom TSV Helmstedt zog nach seinem Vorlaufsieg über 60 m Hürden in 8,40 Sekunden in den Endlauf ein.
Dort hatte er dann Pech und musste das Rennen leider aufgeben. Sein Teamkollege Franz-Severin Pimer startete im Stabhoch-
sprung der männlichen Jugend. In der technisch schwierigsten Leichtathletikdisziplin wurde Pimer mit übersprungenen 3,60 m
Neunter. Die Schwierigkeit des Stabhochsprungs erfuhr auch Benjamin Thomsen vom TSV Lelm. Nach seiner Erfolgswelle blieb er
dieses Mal ohne gültigen Versuch. Tim-Phillip Waldow vom TSV Helmstedt schied jeweils über 60 m (7,35 Sekunden) und 200 m
(23,27) bei den Männern im Vorlauf aus.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 10. Februar 2009
Nino Valjevac wurde nun Norddeutscher Vizemeister
Der ATSCer erreichte 14,06 Meter im Dreisprung

(ohs).
Bei den Norddeutschen Leichtathletik Meisterschaften in der Rudolf-Harbig-Halle in Berlin setzte der ATSCer Nino Valjevac
seine Erfolgsserie fort. Im Dreisprung der männlichen Jugend bestätigte der Cuxhavener seine derzeitige ausgezeichnete Form und
wurde mit 14,06 Meter Norddeutscher Hallen-Vizemeister 2009. Weil der Kunststoffbelag sehr weich war, war es schwierig, gute
Weiten zu erzielen, teilte sein Verein mit.
Bis zum letzten Sprung vorn
Vor allem der ein Jahr ältere Favorit Felix Ortmann aus Schwerin hatte große Probleme. Erst im sechsten und letzen Sprung ge-
lang ihm mit 14,61 Meter der Sieg; bis dahin lag Nino Valjevac vorn.

WESER KURIER vom 10. Februar 2009
Erfolgreiche Premiere
Neubremerin Anne Marchewski gewinnt die Norddeutsche Hallenmeisterschaft über 60 Meter Hürden

Von Marc Gogol
Bremen. Bremen ist in Norddeutschland vorne dabei. Dieses Fazit durfte die Delegation aus der Hansestadt nach den Nord-
deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Berlin mit einem Titel, vier Vizemeisterschaften und drei Bronzemedaillen ziehen. Da-
bei waren die 60 Meter Hürden sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die bremische Paradedisziplin. Neuzugang Anne
Marchewski vom Bremer LT/TuS Komet Arsten gewann im ersten Wettkampf für ihren neuen Verein den Hürden-Kurzsprint bei den
Frauen in 8,72 Sekunden (Vorlauf 8,71). "Anne befindet sich eigentlich noch mitten in der Aufbauphase", erläuterte Trainer Jens
Ellrott das Ergebnis seines Schützlings. "Wir wollten einfach mal sehen, wo sie steht."
Bei den Männern belegten Werderaner die Ränge zwei bis vier: Malte Schwarting, der erst vor einigen Tagen die Bronzemedaille
bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften gewinnen konnte, knackte erstmals die 8,10 Sekunden. Er überquerte die Ziellinie
im Hürdenfinale als Zweitplatzierter in neuer Bestzeit von 8,09 Sekunden. Direkt dahinter konnte sich Alexander Thyme platzieren
(8,25). Jubeln durfte auch der Viertplatzierte Felix Wedekämper. Er verbesserte seine persönliche Bestzeit auf 8,27 Sekunden und
sicherte sich damit die Qualifikation zu den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig.
Ebenfalls bei den nationalen Titelkämpfen dabei sein wird die 4 x 200-Meter-Staffel der Männer. Mit der Favoritenrolle auf den
Schultern belegten Bruno Gärtner, Christian Siegmund, Pascal Nobel und Alexander Thyme mit einer Zeit von 1:29,06 Minuten
hinter dem Hamburger SV den zweiten Rang. Eine zwischenzeitliche Disqualifikation wegen eines Wechselfehlers wurde nach
Klärung des Sachverhalts schnell wieder aufgehoben, so dass sich die Werderaner über die Silbermedaille freuen konnten. Zum
Abschluss der Veranstaltung gingen Werders Männer noch mit der 4 x 400-Meter-Staffel an den Start. Bruno Gärtner, Christian
Siegmund, Pascal Nobel und Felix Wedekämper liefen die acht Hallenrunden in 3:21,37 Minuten und hinter dem SC Potsdam auf
Rang zwei. Als Bonbon unterboten sie auch die Norm für Leipzig. Einen weiteren Podestplatz, Rang drei, sicherte sich der All-
rounder Alexander Thyme im Stabhochsprung. Der Schützling aus der Trainingsgruppe um Eckhardt Schweiger meisterte 4,60
Meter.
Das Bremer Leichtathletik-Team holte noch zwei Medaillen auf der Bahn. Jonna Tilgner wurde Zweite in 24,36 Sekunden über 200
Meter und blieb nach 24,36 Sekunden nur um eine Zehntelsekunde über ihrer Hallenbestleistung. Ihren erst zweiten 400- Meter-
Lauf nach über einjähriger verletzungs- und krankheitsbedingter Pause absolvierte Annemarie Pantke. Sie kam über 400 Meter der
A-Jugend in 57,94 Sekunden - mit nur 68 Hundertstel Rückstand auf Rang eins - als Dritte ein.  

NORDWEST ZEITUNG vom 10. Februar 2009 
Kuhlen überzeugt in Berlin

Garrel/Berlin.
Um eine Hundertstel-Sekunde verpasst hat Andreas Kuhlen am Wochenende das Podest bei den Norddeutschen
Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Berlin. Im Sprint des zweiten Zeitlaufs über 800 Meter musste sich der für die LG Braun-
schweig startende Falkenberger in der Zeit von 1:55,10 Minuten knapp geschlagen geben. Der aus Garthe stammende Jan Hentel
(Hannover 96) wurde mit übersprungenen 1,98 Metern Sechster im Hochsprung.

NORDWEST ZEITUNG vom 10. Februar 2009     
Spelmeyer sprintet zum norddeutschen Meistertitel über 200 m
Leichtathletik: Siegerzeit lässt für nationale Titelkämpfe hoffen - Dennis Behrens zweimal auf Rang 13

Oldenburg.
Rechtzeitig vor den nationalen Titelkämpfen am kommenden Wochenende hat Oldenburgs Ausnahmesprinterin Ruth
Spelmeyer Fahrt aufgenommen. Bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten für die Jugendklassen sowie
Männer und Frauen in Berlin sicherte sich die Sportlerin des VfL Oldenburg den Titel über 200 m. Dabei war die Terminierung der
norddeutschen Titelkämpfe keineswegs unumstritten. Schließlich fanden sie nur eine Woche nach den Landesmeisterschaften und
wiederum nur eine Woche vor den deutschen Hallenmeisterschaften statt. Unter diesem Terminzwang litt die Teilnehmerresonanz
bei den Aktiven erheblich; viele Landesmeister verzichteten sogar auf eine Teilnahme. Auch bei den Oldenburger Vereinen war Zu-
rückhaltung angesagt. Lediglich Ruth Spelmeyer und Dennis Behrens (ebenfalls VfL) traten die Reise in die Bundeshauptstadt an.
Trainer Jürgen Wegner wollte für seine Athleten vor allem “weitere Wettkampfpraxis auf hohem Niveau”.
Behrens ging dabei in beiden Mittelstrecken über 800 und 1500 m in der Jugendklasse an den Start und erzielte jeweils den 13.
Platz. Unzufrieden war Behrens damit nicht, denn er konnte seine persönliche Bestleistung über die 1500 m auf 4:28,29 Min. und
damit um sieben Sekunden verbessern. Bei Spelmeyer war unterdessen Wettkampfdosierung angesagt. Sie konzentrierte sich
ganz auf ihre Paradedisziplin, die 200-m-Sprintstrecke, und hatte dazu innerhalb von nur 80 Minuten Vor- und Endlauf zu absol-
vieren. Im Vorlauf dosierte Spelmeyer ihr Sprinttempo etwas und kam nach 25,18 Sek. ins Ziel. Im Finale steigerte sich Spelmeyer
dann auf 24,78 Sekunden und siegte mit 7/100 Vorsprung. Gegenüber den Landesmeisterschaften war Spelmeyer damit 2/10
Sekunden schneller als noch vor Wochenfrist in Hannover. 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Februar 2009
Norder Staffeln spurten auf den vierten Platz

Ostfriesland
(ls). Die Leichtathleten vom TV Norden nahmen als einziger ostfriesischer Verein an den Norddeutschen Hallen-
meisterschaften der Männer, Frauen und Jugend A in Neubrandenburg teil. Die besten Platzierungen erzielten zwei 4x200-m-
Staffeln. Die Männermannschaft mit Saarko Eilers, Wilke Scheutwinkel, Julien Karn und Sören Vöhrs sprintete nach 1:30,30 Mi-
nuten über die Ziellinie. Es siegte der Hamburger SV mit dem Ex-Norder Siewert André in 1:27,82 Minuten vor Werder Bremen und
LG Nord Berlin. Bei der weiblichen Jugend kamen Rajke Eilers, Lea Knopf, Hannah Knopf und Viktoria Hachmeister nach 1:47,32
Minuten ins Ziel und belegten ebenfalls den vierten Rang. Sie trennten lediglich 32 hundertstel Sekunden von der Bronzemedaille.
Im Weitsprung der Männer belegte Carsten Goldenstein, sonst eher auf den Sprintstrecken im Einsatz, mit 6,51 m den siebten
Rang.

Presseinformation vom 11. Februar 2009 (Von Manfred Scholz) 
Meyer-Brüder im ersten Meisterschaftseinsatz
Landesmeisterschaften der Crossläufer

Leichtathletik.
Gleich 13 Läuferinnen und Läufer der LG Weserbergland, die alle aus den Reihen des ESV kommen, fahren zu
den Landesmeisterschaften im Crosslauf nach Ostercappeln bei Osnabrück. Seinen ersten Start in der Altersklasse der 70-Jähr-
igen absolviert Cross-Spezialist Manfred Bublitz, der in der Mannschaftswertung von Horst Kallikat und Joachim Lopatta unterstützt
wird. Alle drei starten über 7,1 Kilometer. Zum ersten Mal im Meisterschaftseinsatz sind die Brüder Philip und Tobias Meyer bei
ihrem Start in der gut besetzten Männerklasse. Zusammen mit Philip Priebe, der in der Altersklasse M30 startet hoffen sie auf ein
gutes Mannschaftsergebnis auf der 8,3 Kilometer langen Distanz. Bei den Frauen will Britta Anderson über 3,5 Kilometer vorn mit-
laufen und nicht ganz chancenlos sind Petra Majewski, Roswita Schlachte und Angela Radau in der Altersklasse W50.

Presseinformation vom 11. Februar 2009 (Von Manfred Scholz)
Landesmeisterin Piel muss alles geben
Deutsche Jugendmeisterschaften in der Halle

Leichtathletik.
Zu den deutschen Jugendmeisterschaften in der Halle in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) startet
Trainer Werner Scharf bereits am Freitag mit sechs Nachwuchsathleten der LG Weserbergland. Schwer wird es für die Landes-
meisterin im 60-Metersprint, Karen Piel, die mit einer Saisonbestleistung von 7,68 Sekunden anreist. Sie muss schon im Vorlauf
alles geben, um vielleicht bis ins Finale der besten Acht vorzudringen, um das sich immerhin 65 deutsche Sprinterinnen bewerben.
Im Dreisprung geht Jessica Witzel an den Start und Zehnkämpfer Patrick Scherfose startet über die 60 Meter-Hürden und im
Kugelstoßen. Mit 1:43,61 Minuten hatte sich die 4x200-Meter-Staffel der LG für die DM qualifiziert und geht mit der elftbesten Zeit
in der Besetzung Karen Piel, Jana Bartels, Viktoria Kortegast und Nele Lenhard an den Start, um sich mit 20 weiteren Staffeln um
vordere Plätze zu bewerben. 

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 12. Februar 2009
Diskuswerfer über Weiten enttäuscht

Von Helmut Behrmann
Verden. Mit Verbesserungen auf 44,99 m für Paul Krempel und 40,45 m für Lennart Carstens (beide TSV Verden) sowie den
Plätzen fünf und sechs im Diskuswurf der männlichen Jugend B bei der Norddeutschen Winterwurf-Meisterschaft in Berlin-Hohen-
schönhausen können die beiden Wurftalente der Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden nicht wirklich zufrieden sein. Während
diese Platzierungen hinter den Talenten aus Potsdam und Neubrandenburg nicht so ganz überraschend kamen, hätten beide wohl
doch gern etwas weiter geworfen.
Doch die Anwesenheit von Weltrekordler und Bundestrainer Jürgen Schult wirkte eher hemmend als anspornend. Nach dem ersten
Wurf auf 44,99 m verkrampfte Paul Krempel und konnte in der Folgezeit nicht mehr zulegen. Zumindest konnte er sich aber damit
trösten, das Ergebnis von der Landesmeisterschaft in Hannover um mehr als vier Meter übertroffen zu haben. Das galt auch für
Lennart Carstens, der mit im dritten Durchgang erreichten 40,45 m das Ergebnis von Hannover leicht verbessern konnte.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 12. Februar 2009
Reschke Zweite beim Winterwurf-Wettkampf

Bremen-Nord
(mde). Mit dem Gewinn der norddeutschen Vize-Meisterschaft im Winterwurf gelang Diskuswerferin Inga Reschke
ein glänzender Saisonauftakt. Bei den parallel zu den Hallenmeisterschaften in Berlin-Hohenschönhausen ausgetragenen Winter-
wurf-Titelkämpfen überzeugte die 29-jährige Athletin der LG-Bremen-Nord mit zwei Würfen jenseits der 44-Meter-Marke. Mit 44,29
Metern aus dem dritten Durchgang verwies Inga Reschke abgesehen von der überlegenen Meisterin Jessica Kolotzei (50,85, LG
Nord Berlin) alle weiteren Kontrahentinnen auf die Plätze. "Mit einer erfahrungsgemäßen Steigerung zum Sommer hin um zehn bis
15 Prozent, wäre das Ticket zur deutschen Meisterschaft in Ulm zu erreichen", erklärte Wurfcoach Steffen Reumann, der insge-
heim mit einer noch größeren Weite schon jetzt gerechnet hatte: "Die Trainingsleistung ließ sogar auf noch bessere Wurfleistung-
en hoffen."

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 12. Februar 2009
Wollherr will Heimvorteil nutzen

Ostercappeln.
Am Sonntag trifft sich Niedersachsens Laufelite bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln. Die
Gemeinde im Wittlager Land ist bereits zum zweiten Mal Gastgeber dieser Veranstaltung. 577 Teilnehmer aus 91 Vereinen gehen
ab 11 Uhr auf die Strecken rund um das Schützenhaus. Die Region Osnabrück ist mit 71 Startern aus acht Vereinen sehr gut ver-
treten. Erwartungsgemäß haben der SC Melle 03 mit 17 und die LG Osnabrück mit 15 Startern die größte Meldung abgegeben.
“Eine Bewerbung erübrigte sich fast. Immer wieder gab es die Frage, wann man wieder nach Ostercappeln kommen dürfe”, sagte
Funktionär Anton Siemer.
Neun Läufe von 2,3 Kilometer bis 8,3 Kilometer Länge stehen auf dem Programm. Um 11 Uhr eröffnen die Schülerinnen des Jahr-
gangs 1994/1995 die Meisterschaften. Die letzte Gruppe bilden um 14 Uhr die Männer und Senioren auf der Langstrecke. Der
Hauptlauf über die Distanz von 3,5 Kilometer startet um 12.10 Uhr - mit dabei Lokalmatador Maik Wollherr. Der deutsche Junioren-
meister 2007 über 3000 Meter will auf heimischem Gelände ein Wörtchen um den Titel mitreden. Doch die Konkurrenz ist stark.
Mit dabei Moritz Waldmann von der LG Hannover und Jonas Hamm (LG Braunschweig). Doch Wollherr will seinen Heimvorteil
nutzen: Der beim OFV Ostercappeln groß gewordene Zeitsoldat hat nur wenige Schritte von daheim zum Start und kennt die
Strecke wie kein anderer. Organisator des Laufes ist sein Vater und Trainer Andreas Wollherr. Der Leichtathletiktrainer hat mit
seinen Aktiven schon zahlreiche Veranstaltungen im In- und Ausland besucht und freut sich, “einmal Gastgeber sein zu dürfen”.
Bis zu 100 Helfer stehen ihm zur Seite, damit am Sonntag alles reibungslos vonstatten geht.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 12. Februar 2009
Saisonhöhepunkt für Crossläufer steht an

Ostercappeln
(bo). Gut vertreten sind die emsländischen Vereine mit 39 Läufern bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf, die
der OFV Ostercappeln am Sonntag ausrichtet. Gegen die Konkurrenz aus 91 Vereinen mit 571 Teilnehmern haben einige Ems-
länder reelle Titel- und Medaillenchancen. Von der LG Emstal-Dörpen dürfte Katrin Arling (Jg. B oder A), die bei den Hallenmeister-
schaften nicht zu schlagen war, wieder vorn sein. Ebenso Annette Koop (W50) auf der 3,5-km-Strecke. Die gleiche Strecke läuft
auch mit guten Chancen Daniel Gruber bei den Junioren. Seine ehemalige Trainingspartnerin und Hallenmeisterin Cornelia
Schwennen (Concordia Emsbüren) gilt als Favoritin bei den Juniorinnen. Wieder Titelanwärter ist Klaus-Dieter Grabowsky (SC
Spelle-Venhaus/M55), der im letzten Jahr alle Titel bis zur DM abräumte.
Am stärksten ist die weibliche Jugend vertreten: Neben Katrin Arling auch ihre Vereinskollegin Fiona Supritz, das starke B-Jugend-
Team vom LAV Meppen mit Franziska Deters, Laura Niehaus, Alexandra Schulte und Claudia Voß, das A-Jugend-Team von TuS
Haren (Kerstin Book, Kristina Hüsers, Lena Lampen) und Einzelkämpferin Katharina Robbers (Sparta Werlte/Jg. A). Auf die Mann-
schaftswertung setzen der VfL Lingen bei den A-Schülern (Sebastian Koch, Niklas Krämer, Malte Weßling) und den Senioren
M60/65 (Dr. L. Remling, K.-H. Schmidt, G. Grave), Sparta Werlte bei den Senioren M40/45 (Klaus Hanekamp, Christian Hane-
kamp, Dietmar Robbers), TuS Haren im 3,5-km-Lauf der Männer (Jan Brümmer, Hannes Veltrup, Holger Veltrup) und SV Groß
Hesepe bei der B-Jugend (Kai Gottschlich, Igor Strel, Thomas Topphoff). Zusätzlich sind die Vereine mit weiteren Einzelläufern und
-läuferinnen vertreten. Alle starten hoch motiviert, denn es ist der Saisonhöhepunkt in Niedersachsen.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 12. Februar 2009
“Hürden-Zwillinge” fahren zur DM

Papenburg
(bo). Die “Hürden-Zwillinge” Jens und Sven Kösters von der LG Papenburg/Aschendorf haben sich nach den Freiluft-
Meisterschaften 2008 wieder gemeinsam für eine Jugend-DM qualifiziert. Am kommenden Wochenende werden sie bei den Hallen-
meisterschaften in Neubrandenburg im 60-Meter-Hürdenlauf der A-Jugend starten - als einzige Teilnehmer aus dem Emsland. Bis-
her verlief die (kurze) Hallensaison für Jens, der im letzten Sommer Bronze holte, in der Halle Siebter wurde und als Kandidat für
die U20-Europameisterschaft gilt, noch nicht nach Wunsch. Sein erster Start über die höheren Männerhürden gelang mit Platz drei
bei der Landesmeisterschaft recht ordentlich. Bei einem DLV-Sichtungswettkampf der A-Jugendlichen in Leipzig war für ihn das
Finale jedoch schon an der zweiten Hürde beendet. Im Vorlauf hatte er allerdings mit 8,18 Sekunden seine Bestzeit aus 2008
(8,14) nur knapp verfehlt. Diese gute Zeit dürfte aber in diesem Jahr vielleicht nicht einmal für die Endlaufteilnahme reichen: Schon
elf Jugendliche waren bisher schneller - eine ungewöhnliche Leistungsdichte. Doch bewegen sich die Abstände im Bereich der
Hundertstel-Sekunden, sodass für Jens Kösters mit einer kleinen Steigerung gleich ein großer Schritt nach vorn drin ist.
Noch schwerer dürfte es für Zwillingsbruder Sven werden. Er gewann in Abwesenheit seines Bruders Jens überraschend den
Niedersachsentitel mit einer tollen Steigerung von einer halben Sekunde auf 8,28 Sekunden. Damit nimmt er den 20. Platz in der
Meldeliste ein. Den Zwischenlauf zu erreichen wird für ihn schwer. 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 13. Februar 2009
Nasskalte Bronzemedaille

Von Christiane Golenia
Asendorf. Eine Formüberprüfung nach überstandener Verletzung, mehr sollte der Start von Sven Schröder bei den norddeutschen
Winterwurfmeisterschaften in Berlin-Hohenschönhausen gar nicht sein. Doch dann gab es für den Speerwerfer vom TSV Asendorf
doch wieder eine Medaille. Mit einer Weite von 54,93 Metern gewann Schröder im Wettbewerb der Männer Bronze, womit nicht un-
bedingt zu rechnen war.
Raus in die Kälte
Eine Bizeps-Sehnenentzündung hatte dem Asendorfer nämlich kurzfristig eine Trainingspause beschert. Umso mehr freute er sich
auf angenehme Bedingungen im neuen Wurfhaus in Hohenschönhausen. Doch dann entschied der Ausrichter, die Bedingungen
seien gut genug, für eine Austragung im Freien, was nicht gerade in Schröders Sinne war. Auf nasser Anlage genügten ihm dann
aber besagte 54,93 Meter für Platz drei. Auch Sieger Manfred Nau (SCC Berlin) blieb trotz passabler 73,29 Meter deutlich unter
seiner Bestleistung. Sven Schröder startete außerdem im Diskuswurf der Männer. Auch ohne entsprechendes Training gelangen
36,37 Meter, die den vierten Platz einbrachten.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 13. Februar 2009
Lisa Schulz holt sich die Bronzemedaille

Etelsen
(bhm). Nicht ganz so hoch hinaus wie in den vorangegangenen Wettkämpfen ging es für die Etelser Hochsprung-Zwillinge
Lisa und Sara Schulz bei den in Berlin ausgetragenen norddeutschen Hallenmeisterschaften. Mit Platz drei für Lisa Schulz (sie
übersprang im ersten Versuch 1,65 m) und Rang vier für Sara Schulz (1,59 m) erreichten sie aber noch zufriedenstellende Ergeb-
nisse.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 13. Februar 2009
Test bestanden: Mareike Blum startet bei DM
Leichtathletik Hochspringerin tritt in Neubrandenburg an

Norden
(jan). Auf Seite eins der Fachzeitschrift Leichtathletik prangte in der Mittwoch-Ausgabe die Überschrift “Blum blüht auf”.
Der Hingucker bezog sich allerdings (noch) nicht auf Hochsprung-Talent Mareike Blum vom Norder TV, sondern auf Sprint-Ass
Christian Blum, der mit 6,56 Sekunden über die 60 m brillierte. Die 18-Jährige kann aber vielleicht am Wochenende für positive
Schlagzeilen sorgen. Denn nach einem Härtetest am Mittwochabend stand ihrem Einsatz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft
in Neubrandenburg nichts mehr im Weg. Oliver Nauermann muss auf einen Start dagegen verzichten.
Im Jahnsportforum treffen sich die besten deutschen Nachwuchsathleten nach 1997, 2001 und 2004 bereits zum vierten Mal, um
die neuen Titelträger zu küren. Das NTV-Hochsprung-Ass hatte in den vergangenen Wochen erneut mit Verletzungsproblemen zu
kämpfen, nachdem der Einstieg in die Hallensaison verheißungsvoll verlaufen war. Zum Jahresanfang hatte Mareike Blum in Hann-
over mit 1,81 m auf Anhieb eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Die exzellente Form bestätigte sie wenig später an
selber Stelle bei der Landesmeisterschaft, als sie sich mit 1,82 m zum Titel schwang. Jetzt bereitete die rechte Achillessehne der
Gymnasiastin Schmerzen. Dazu gesellte sich noch eine Mandelentzündung, so dass sie erst am Montag wieder ins Training ein-
steigen konnte. Am Mittwoch unterzog sie sich deshalb in der Wildbahnhalle einem Belastungstest, um zu sehen, ob eine Reise
nach Neubrandenburg überhaupt Sinn macht. Das Urteil fiel positiv aus. “Es lief gut”, sagte sie. Erst absolvierte Nordens Sportlerin
des Jahres 2007 einige Sprünge aus dem verkürzten Anlauf heraus, anschließend klappte es auch mit längerem Anlauf. Wenn die
Norderin am Sonnabend ab 11 Uhr in den Bereich ihrer Bestleistung springen kann, ist eine Medaille im Bereich des Möglichen.
Denn mit ihren 1,82 m liegt sie auf Rang drei der Meldeliste. Der Titel dürfte vergeben sein. An U-20-Junioren-Weltmeisterin
Kimberly Jeß, die gerade erst 17 Jahre alt geworden ist, kann unter normalen Umständen kein Weg daran vorbeiführen. Die
Springerin der LG Rendsburg/Büdelsdorf hat im Januar bereits den deutschen Jugendrekord von 1,91 m eingestellt. Platz zwei
nimmt Nadja Kampschulte (TG Harkort Wetter) mit 1,83 m vor Mareike Blum ein. “Die Hauptsache ist aber, dass erst einmal nichts
weh tut”, will sie sich nicht unter Druck setzen.
Einen erneuten gesundheitlichen Rückschlag musste auch der zweite Norder Spitzenathlet verdauen. Mittelstrecken-Hoffnung
Oliver Nauermann hatte sich beim Warmmachen für die Landesmeisterschaft vor dem Sportleistungszentrum Hannover verletzt.
Eine Kernspintomografie hat ergeben, dass er sich einen kleinen Einriss im Meniskus zugezogen hat, der eine weitere Zwangs-
pause erfordert. Dann kann ich mich jetzt in aller Ruhe auf die Freiluftsaison vorbereiten”, sagte Nauermann, der am vergangenen
Wochenende seinen 18. Geburtstag feierte. 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 13. Februar 2009
Fokus liegt auf dem Nachwuchs

Brinkum·Stuhr
(cgo). Insgesamt 13 Läuferinnen und Läufer des FTSV Jahn Brinkum und des LC Hansa Stuhr haben für die am
Sonntag stattfindenden Landes-Crossmeisterschaften gemeldet. Die Titelkämpfe sind mit fast 600 Teilnehmern stark besetzt. Für
Frank Krüger als Titelverteidiger bei den M40-Senioren steht allerdings auch diesmal die Betreuung der vier gemeldeten Brinkumer
Nachwuchsläufer im Vordergrund. Als letztjährige W40-Meisterin geht Birgit Niemann-Scheffel (LC Hansa Stuhr) mit guten
Chancen in der W45 an den Start. Heidi-Annemarie Schwartz dürfte bei den Juniorinnen vorne dabei sein. Und auch das M50-
Seniorenteam peilt einen Platz auf dem Treppchen an.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 13. Februar 2009
Eckhardt auf Medaillenjagd

Asendorf
(cgo). Als einzige Starterin aus dem KLV Diepholz hat sich Neele Eckhardt vom TSV Asendorf für die deutschen
Jugend-Hallenmeisterschaften qualifiziert. Die 17-Jährige will bei den am kommenden Wochenende in Neubrandenburg ausgetrage-
nen Titelkämpfen sowohl im Weit- als auch im Dreisprung an den Start gehen. Die Chancen, in beiden Disziplinen trotz starker
Konkurrenz das Finale zu erreichen, stehen gut. Im Weitsprung ist Eckhardt mit einer Bestmarke von 6,07 Metern auf Platz fünf
unter den insgesamt 23 Teilnehmerinnen notiert. Noch besser sieht es im Dreisprung aus. Mit ihrem Satz von 12,79 Meter hat sie
die viertbeste Vorleistung, so dass sogar eine Medaille möglich erscheint.

NORDWEST ZEITUNG vom 13. Februar 2009
Oldenburger Teams greifen nach Landestiteln im Crosslaufen
Leichtathletik: Titelkämpfe am Sonntag in Ostercappeln - Hiesige Vereine stellen 29 Starter auf

Oldenburg.
Die Landesmeisterschaften im Crosslauf für die Schüler und Schülerinnen A, Jugendklassen, Männer, Frauen und
Senioren werden an diesem Sonntag in Ostercappeln ausgetragen. Auf Streckenlängen von 2,3 km für die Schülerklassen, über
3,5 km für die Jugendklassen und Frauen bis zu 8,3 km für die Männerhauptklasse werden dort die Landesmeister im Crosslauf
gesucht. Ausrichter ist der OFV Ostercappeln, der dazu über 580 Meldungen erhalten hat.
Aus Oldenburg kommen derweil 29 Starter: zwei A-Schülerinnen des BTB, vier Athleten des DSC, drei A-Schülerinnen des OTB
sowie 20 Läufer des VfL Oldenburg. Der VfL schickt vier Seniorenmannschaften sowie je eine Schüler- und Jugendmannschaft an
den Start. Hauptaugenmerk aller Oldenburger Starter wird die Mannschaftswertung sein; im Einzel werden die Podestplätze wohl
nur in Einzelfällen zu erreichen sein. Der DSC wird versuchen, sich in der Männerhauptklasse möglichst dicht hinter den Spitzen-
teams der LG Braunschweig und des TSV Kirchdorf zu behaupten. Das junge A-Schülerinnenteam des OTB mit Friederike Lindner
an der Spitze will nach dem Gewinn des Bezirksmeistertitels nun auch auf Landesebene zuschlagen; doch diese Aufgabe wird
ungleich schwerer, da aus Sottrum und Hildesheim starke Konkurrenz gemeldet hat und die Emder LG und der VfL Löningen auf
Revanche setzen. In der A-Schülerklasse gilt die LG Celle-Land als Favorit, dahinter wird ein spannendes Duell des VfL Oldenburg
mit den Teams des VfL Löningen, VfL Lingen und der LG Wilhelmshaven erwartet. Vize-Landesmeister Lucas Schwarze (VfL) setzt
dabei auf die Ausgeglichenheit und Spurtstärke seines Teams. In der Jugendklasse B gilt die LG Hannover als Favorit. Der VfL
Oldenburg hofft aber auch hier auf eine gute Mannschaftsplatzierung ebenso wie bei den vier Seniorenteams, die bis zum Alter von
65 antreten.

NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 13. Februar 2009
Schmuddelwetter soll kein Hindernis sein
Marie Dannenberg startet Sonntag bei Cross-LM

==> Diesen Bericht finden Sie hier 

NORDWEST ZEITUNG vom 14. Februar 2009
Spelmeyer hofft auf Medaille
Leichtathletik: Drei Oldenburger starten bei deutscher Jugend-Hallenmeisterschaft

Oldenburg.
Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen bei den drei Oldenburger Jugendlichen, die an diesem Wochenende
in Neubrandenburg bei den deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften an den Start gehen, hinsichtlich der eigenen Erwart-
ungen wohl kaum sein. Als amtierende deutsche Jugendmeisterin 2008 über 200 m, Angehörige der deutschen Jugendnational-
mannschaft mit der Teilnahme an den Junioren-WM 2008 und jahresschnellste deutsche Nachwuchssprinterin über die 200-m-
Distanz mit 23,81 Sek. tritt Ruth Spelmeyer (VfL) die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern an. Zwar führt die Oldenburgerin mit
ihrer Jahresbestzeit von 24,78 Sek. die Meldeliste nicht an, aber das sollte die Sprinterin in Anbetracht ihrer Wettkampfstärke nicht
allzu stark berühren. Einen Podestplatz, möglichst den ganz oben, strebt Spelmeyer auf jeden Fall wieder an.
Nur Außenseiter-Chancen
Davon sieht sich Mittelstreckler Leonard Hartung (DSC) indes weit entfernt. Mit 1:59,03 Min. über 800 m hat der Oldenburger min-
destens wieder ebenso viele Läufer in der Meldestatistik vor sich wie im vergangenen Sommer bei den deutschen Jugendmeister-
schaften in Berlin. Dort konnte er sich aus fast aussichtsloser Position, was die Vorleistungen betraf, dennoch für den Endlauf der
besten zehn Läufer qualifizieren. Das allerdings geschah in der Jugend B. Und nun, dem ersten Jahrgang der Jugend A angehör-
end, hängen für Hartung die Trauben sehr viel höher. Völlig unbelastet kann derweil Constanze Hungar (DSC) in ihren ersten
großen Wettkampf gehen, denn sie sieht ihren Erfolg schon darin, sich überhaupt qualifiziert zu haben. Zweimal lief sie punktgenau
die geforderten 7,95 Sek. über 60 m. Schließlich steigerte sie sich noch auf 7,93 Sekunden. Als gerade der Schülerinnenklasse
entwachsene Athletin muss sie gegen drei Jahre ältere Sprinterinnen antreten, so dass es für sie eigentlich nur darum gehen kann,
im Rahmen ihrer Bestleistung und vielleicht knapp darunter einen guten Wettkampf abzuliefern.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. Februar 2009
Deutsche Titelkämpfe mit sechs Ostfriesen
Leichtathletik: Anna Raukuc sagt Teilnahme an Jugend-Hallenmeisterschaften ab

Ostfriesland
(ls/be). Die Leichtathletik-Jugend trägt an diesem Wochenende in Neubrandenburg ihre Deutschen Hallenmeister-
schaften sowie die Deutschen Meisterschaften im Winterwurf aus. Auch sechs ostfriesische Sportler haben gemeldet. Nicht an
den Start gehen wird hingegen Anna Raukuc von der Emder LG. Die derzeit drittschnellste Deutsche über 400 m leidet an einer
fiebrigen Erkältung und ist somit außer Gefecht gesetzt. Im vergangenen Jahr gewann sie überraschend die Silbermedaille über
diese Strecke.
Ebenfalls auf Rang drei steht aktuell Mareike Nannen vom SV Holtland. Die Hammerwerferin geht in der A-Jugend an den Start und
hat berechtigte Medaillenchancen. Favoritin ist die Halberstädterin Carolin Paesler, die in diesem Winter die 60 m-Marke bei einem
Wettkampf in Halle knapp verfehlte. Paesler ist die amtierende Deutsche Jugendmeisterin und seit drei Jahren eine Angstgegnerin
der Holtlanderin. Die zwei Erstplatzierten werden am ersten Märzwochenende in Frankreich bei einem Länderkampf die Farben
Deutschlands vertreten. Dies dürfte ein zusätzlicher Motivationsschub für Nannen sein, um sich mit einer guten Leistung für die
Berufung in die Nationalmannschaft zu empfehlen. Nannen bereitete sich im Leistungszentrum von Kienbaum auf die Titelkämpfe
vor. Gemeinsam mit Andrea Bunjes nahm sie am Training der besten deutschen Hammerwerferinnen unter der Leitung von Bundes-
trainer Michael Deyhle teil. In Kienbaum geht es in erster Linie darum, ihre Technik zu verbessern und so die Zahl der vielen Fehl-
versuche zu verringern.
Vom TV Norden haben Mareike Blum und Oliver Nauermann gemeldet. Während Blum im Hochsprung an den Start geht, läuft
Nauermann über 800 m. Mareike Blum verbesserte sich in dieser Hallensaison auf 1,81 m. Sie bekommt es mit der U20-Welt-
meisterin Kimberly Jeß zu tun, die bereits 1,91 m übersprang. In den Sprintdisziplinen über 60 m und 200 m hat Lena Saathoff vom
SV Georgsheil gemeldet. Die B-Jugendliche, die es mit zum Teil zwei Jahre älterer Konkurrenz zu tun bekommt, will Erfahrungen
sammeln. Vereinkamerad Derk Peters hat sich im Kugelstoßen für die DM qualifiziert. Mit seiner Leistung von 16,76 m liegt er auf
Rang elf der Meldeliste. Auch er hat es mit einem U20 Weltmeister zu tun. David Storl verbesserte in diesem Winter den Deutsch-
en Rekord auf 21,52 m. Sonka Kielmann vom LAC Emden/Aurich startet im Diskuswurf. 

Presseinformation vom 15. Februar 2009 (Von Manfred Scholz)
Manfred Bublitz zweifacher Cross-Landesmeister
Malte Siebert läuft knapp an Bronze vorbei

Leichtathletik. Manfred Bublitz von der LG Weserbergland erkämpfte sich auch in der für ihn neuen Altersklasse M70 den Titel bei
den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln. Erstaunlich, dass Bublitz in 30:14 Minuten auf der 7,1 Kilometer langen,
schwer zu laufenden Strecke noch viele jüngere Altersklassenläufer hinter sich lassen konnte. Zusammen mit Horst Kallikat, der in
35:57 Minuten Vierter wurde und Oldie Joachim Lopatta (Jahrgang 1932) der nach 44:50 Minuten ins Ziel kam wurde das Trio
Landesmeister in der Mannschaftswertung der AK 70 und älter.
Jüngster Teilnehmer der 12 angereisten LG-Athleten war der 16-jährige Malte Siebert. Er belegte einen guten vierten Rang über 3,5
Kilometer bei der männlichen Jugend B in 11:40 Minuten und verpasste den dritten Treppchenplatz, dem er im Endkampf sehr nahe
gekommen war, ganz knapp. “Malte hat sich als 800-Meter-Läufer im Kreis der Crossspezialisten gut geschlagen”, lobte ihn sein
Trainer Toni Ruscheinsky.
Erstmals im Meisterschaftseinsatz waren die 18- und 20-jährigen Brüder Tobias und Philip Meyer. Tobias Meyer wurde in der
starken Männerklasse auf der 8,3 Kilometer langen Distanz Zehnter in 28:43 Minuten und Bruder Philip wurde Zwölfter in 29:31 Mi-
nuten. Das Rennen aufgeben musste Philip Priebe mit Magen- und Darmproblemen und damit auch seine Titelchancen in der
Altersklasse M30. Auf einen guten siebten Platz kam Udo Müller, der Viertplatzierte bei der Wahl zum Sportler des Jahres, in
30:51 Minuten bei den über 35-Jährigen. Schnellste LG-Läuferin war Britta Anderson (W40) mit ihren sechsten Platz über die 3,5
Kilometer in 15:06 Minuten. Ein tollen dritten Platz in der Mannschaftswertung belegte das LG-Trio Petra Majewski in 15:09 Mi-
nuten als Sechste, Roswita Schlachte als Elfte in 15:48 Minuten und Angela Radau in 16:18 Minuten (Platz Zwölf). 

Presseinformation vom 15. Februar 2009 (Von Manfred Scholz)
Deutsche Hallen-Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend
Leichtathletik.
Um Medaillen und gute Platzierungen ging an diesem Wochenende für die deutschen Nachwuchs-Leichtathleten
bei den Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften in Neubrandenburg. Mit dabei fünf Athleten der LG Weserbergland mit ihrem
Trainer Werner Scharf. Karen Piel, die amtierende Landesmeisterin über die 60 Meter, hatte sich mit 7,68 Sekunden für die
Meisterschaft qualifiziert. Im Vorlauf wurde sie mit 7,74 Sekunden Dritte ihres Laufes und qualifizierte sich für den Zwischenlauf, wo
sie in 7,79 Sekunden keinen der acht Finalplätze erreichte und ausschied. Fürs Finale hätte sie unter 7,68 Sekunden laufen
müssen.
“Gut gelaufen ist die 4x200 Meter-Staffel, die Wechsel waren ok., können aber noch verbessert werden”, freute sich Scharf über
eine neue Bestzeit seines A-Jugend-Teams, das mit Karen Piel, Viktoria Kortegast, Nele Eckhard und Jana Bartels am Start war.
Als zweite ihres Vorlaufes verbesserte das LG-Quartett in 1:42,34 Minuten ihre bisherige Bestzeit von 1:43,61 Minuten deutlich,
zum Einzug in die Finals fehlten letztlich nur 19 Hundertstel Sekunden. Platz Zehn in der Endabrechnung ist aber dennoch ein Er-
folg für das neu gebildete Team. Gehandicapt durch eine Ellbogenverletzung ging Patrick Scherfose im Kugelstoßen in den Wett-
kampf und belegte mit 14,59 Metern den Platz 21. Über die 60 Meter Hürden erwischte er keinen guten Start und schied in 8,43
Sekunden als sechster seines Laufes aus. Eine neue Bestmarke mit 57,67 Sekunden setzte die 19-jährige Jana Bartels bei ihrem
Lauf über 400 Meter. Sie war damit schneller als im Freien und belegte den elften Platz in der Endabrechnung.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. Februar 2009
Jens Kösters läuft auf Platz vier

Neubrandenburg
(hm/mir). Zum Höhepunkt der Hallen-Saison präsentierten sich die “Hürden-Zwillinge” Jens und Sven Kösters
von der LG Papenburg-Aschendorf in Bestform: Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Neubrandenburg verpasste Jens
Kösters knapp die Bronze-Medaille über 60 Meter Hürden. Sein Bruder Sven steigerte sich erneut und stieß unerwartet in den
Zwischenlauf vor. “Nur” als Nummer elf und 20 der Meldeliste waren die beiden in den Osten Deutschlands gereist. Die Erwartungen
der beiden A-Jugendlichen auf ein gutes Abschneiden waren eher gedämpft: Auch wenn Jens immerhin als Vorjahres-Siebter bzw.
Dritter der Freiluft-Meisterschaft 2008 durchaus schon auf sich aufmerksam gemacht hatte, hatte er sich die bisherige Hallensaison
anders vorgestellt. Sven hatte sich hingegen vor zwei Wochen bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften von 8,80 Se-
kunden im Vorjahr auf 8,28 Sekunden gesteigert und in Abwesenheit seines Bruders den Landestitel geholt. Die Frage, ob das nun
ein einmaliger Ausrutscher nach oben gewesen war, beantwortete Sven in Neubrandenburg überzeugend mit Platz vier im Vorlauf
in erneut starken 8,29 Sekunden - und der damit verbundenen und unerwarteten Qualifikation für den Zwischenlauf. Dass er dort in
8,44 Sekunden als Sechster im Lauf gegen seinen Bruder ausschied, nahm er gelassen, machen die guten Zeiten doch auch Hoff-
nung für den Sommer.
Jens Kösters hatte den Vorlauf noch souveräner als Dritter in 8,17 Sekunden absolviert und steigerte sich im Zwischenlauf (erneut
Dritter) auf 8,13 Sekunden. Damit zog er ins Finale, in dem er bis zur letzten Hürde gar auf Platz zwei lag. Bis zum Ziel überholten
ihn jedoch Moritz Riekert (8,00 Sek., TuS Metzingen) und Gregor Traber (8,04 Sek., LC Friedrichshafen) - Jens lief um eine Hun-
dertstel an der Bronze-Medaille vorbei, stellte aber eine persönliche Bestzeit von 8,05 Sekunden auf. Damit bleibt er weiter im
Rennen um einen von drei Plätzen, die im Sommer für die Europameisterschaften der U-20-Junioren vergeben werden. Die Vorbe-
reitung auf diese nimmt Jens Kösters in Kürze auf. Den Titel über 60-Meter-Hürden holte sich wie im Vorjahr Richard Bienasch vom
1. LAV Rostock: Im Finale gewann der neue und alte deutsche Meister in 7,93 Sekunden. Auch im Vorlauf (7,94 Sek.) und im
Zwischenlauf (7,98 Sek.) war der Rostocker unter der Acht-Sekunden-Marke geblieben.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 16. Februar 2009
Mareike Blum freut sich über Bronzemedaille
Erfolg: Norderin springt bei DM 1,77 m

Neubrandenburg
(jan). Die turmhohe Favoritin wankte bedrohlich, bekam aber gerade noch einmal die Kurve: Hochspringerin
Mareike Blum vom Norder TV und andere Konkurrentinnen sorgten mit guten Leistungen dafür, dass Junioren-Weltmeisterin
Kimberly Jeß (LG Rendsburg/Büdelsdorf ) bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Neubrandenburg mächtig ins Schwitzen kam.
Mit 1,77 m sicherte sich die Norderin hinter Vize-Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch (Rothaus-Breisgau) die Bronzemedaille,
während Jeß mit 1,83 m den Kopf noch einmal aus der Schlinge zog und sich erwartungsgemäß durchsetzte. Am Freitag musste
sich Mareike Blum noch einmal von ihrem Physiotherapeuten Heiko Kleemann behandeln lassen. Dem Start in Neubrandenburg
stand dann aber nichts mehr im Weg.
Als der Wettkampf am Sonnabend um 11 Uhr begann, flatterten bei Kimberly Jeß offensichtlich die Nerven. Ihre Einstiegshöhe von
1,74 m meisterte das 17-jährige Ausnahmetalent erst im dritten Versuch und fand auch danach nie ihren Rhythmus. “So schlecht
habe ich sie noch nie springen sehen”, war auch Mareike Blum überrascht. Die Norderin stieg bei 1,70 ein. Die Höhe meisterte sie
genau wie die 1,74 und 1,77 m jeweils im ersten Versuch. Bei 1,80 m stellten sich aber wieder Probleme mit der rechten Achilles-
sehne ein. Zweimal scheiterte Mareike Blum hauchdünn, den dritten Versuch brach sie während des Anlaufs ab. Im Vergleich zum
Vorjahr, als sie in Düsseldorf zwar ebenfalls mit Bronze dekoriert, aber nur 1,70 m gesprungen war, fiel ihre Bilanz diesmal durch-
weg positiv aus: “Mit der Leistung bin ich rundum zufrieden. Schade, dass die Sehne dann gezwickt hat. Ansonsten wäre noch
mehr drin gewesen.”
Dank der geringeren Zahl an Sprüngen verwies Mareike Blum eine prominente Gegnerin auf Rang vier. Katarina Mögenburg, die
Tochter von Dietmar Mögenburg, dem ehemaligen Weltrekordhalter und Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele von 1984
in Los Angeles, flog zwar ebenfalls über 1,77 m, leistete sich aber bei 1,74 m einen Fehlversuch. Mit Nadja Kampschulte (Harkort
Wetter) schaffte noch eine dritte Athletin 1,77 m und belegte Rang fünf. Mit sieben Zentimeter Abstand folgte Melanie Sanders
(Weseler TV) auf Rang sechs. Vom Deutschen Leichtathletik-Verband erhielt die Norderin eine Einladung als Ersatzspringerin für
den Dreiländerkampf Ende Februar in Metz gegen Gastgeber Frankreich und Italien. Ein Start kommt für Mareike Blum allerdings
nicht in Frage. Eine genaue Untersuchung soll jetzt erst einmal Aufschluss über die Ursache für die permanenten Achillessehnen-
Probleme bringen. “Ich werde erst einmal pausieren und mich mit Radfahren oder Schwimmen fit halten”, so die Gymnasiastin.
 Mit Hammerwerferin Mareike Nannen vom SV Holtland besaß neben Mareike Blum eine zweite Ostfriesin gute Medaillenchancen.
Und auch die Holtlanderin schaffte den erhofften Sprung auf das Treppchen. Mit 56,75 m trat sie gestern Nachmittag gemeinsam
mit der Norderin ebenfalls mit Bronze im Gepäck die Heimreise an. Die Favoritin Carolin Paesler (Halberstadt) siegte mit 58,30 m.
Anna Raukuc, die 400-Meter-Spezialistin der Emder LG, musste dagegen erkrankt passen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Februar 2009
Ostfriesen holten zwei Bronze-Medaillen
Leichtathletik: Blum und Nannen belegten dritte Ränge bei den Deutschen Jugend-Hallentitelkämpfen

Neubrandenburg
(cze//ls). Mit zwei Bronzemedaillen kehrten die ostfriesischen Teilnehmer von den Deutschen Leichtathletik-
Hallenmeisterschaften der Jugend aus Neubrandenburg heim. Mareike Blum vom TV Norden im Hochsprung und Hammerwerferin
Mareike Nannen vom SV Holtland belegten jeweils den dritten Platz. Mareike Blum stieg bei 1,70 Metern in den Wettkampf ein und
überquerte ihre Anfangshöhe im ersten Versuch. Die Norderin übersprang auch 1,74 m und 1,77 m auf Anhieb. Das zahlte sich für
Blum aus: Sie gewann Bronze vor Katarina Mögenburg (Leverkusen) und Nadja Kampschulte (TG Harkort Wetter), die ebenfalls
1,77 m bewältigten, dafür aber mehr Versuche benötigten. U 20-Weltmeisterin Kimberley Jeß siegte mit 1,83 m, nachdem sie ihre
Anfangshöhe von 1,74 m erst im dritten Versuch geschafft hatte. Platz zwei ging an Marie- Laurence Jungfleich (LC Breisgau), die
1,80 m überquerte.
Im Hammerwerfen wurde Carolin Paesler (Halberstadt) ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann mit einer Weite von 58,30 m.
Mareike Nannen begann den Wettkampf mit 54,08 m, steigerte sich im vierten Versuch auf 56,75 m und lag mit dieser Leistung bis
zum letzten Durchgang auf Rang zwei. Anja Mohrhard (Mannheim) verbesserte sich von 54,87 m noch auf 57,06 m und verdrängte
die Ostfriesin noch. Besonders ärgerlich aus Sicht von Nannen war, dass sie damit die Qualifikation für den Länderkampf gegen
Italien und Frankreich am ersten März-Wochenende in Metz verpasste. Anna Raukuc von der Emder LG verzichtete nach einer
fiebrigen Erkältung auf den Start über 400 m. Ihre große Rivalin Inga Müller (Hannover), die zuletzt gegen die Ostfriesin verloren
hatte, gewann in 54,87 s die Silbermedaille hinter Christiane Klopsch vom TSV Friedberg (54,68 s).
Die B-Jugendliche Lena Saathoff vom SV Georgsheil sammelte Wettkampf Erfahrung und schied sowohl über 60 m in 8,02 Se-
kunden als auch über 200 m in 26,50 s im Vorlauf aus. Ihr Vereinskamerad Derk Peters belegte im Kugelstoßen mit 16,07 m den
13. Platz. Die B-Jugendliche Sonja Kielmann (Emden/Aurich) landete im Diskuswerfen mit 40,51 m auf Rang sieben. Oliver Nauer-
mann (Norden) ging über 800 m nicht an den Start.

NORDWEST ZEITUNG vom 16. Februar 2009
Ruth Spelmeyer sprintet über 200 m zu Bronze

Oldenburg.
Ruth Spelmeyer vom VfL Oldenburg hat am Sonntag bei den deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten in
Neubrandenburg im 200-Meter-Sprint die Bronzemedaille gewonnen. In einem packenden Finale musste sich Spelmeyer in 24,37
Sekunden nur ganz knapp der neuen deutschen Meisterin Martina Riedl (SC Vöhringen) und zweitplatzierten Jenny Elbe (Dresdner
SC) geschlagen geben, die beide nach 24,36 Sek. über die Ziellinie liefen. Mit 24,83 Sek. war Spelmeyer Vorlaufschnellste ge-
wesen.

NORDWEST ZEITUNG vom 16. Februar 2009
Hülskamps Siegesserie hält auch in Ostercappeln
Crosslauf: Garreler neuer Niedersachsenmeister - Bucchioni holt Altersklassensieg für Löningen

Ostercappeln.
Egal, wo er derzeit an den Start geht - er gewinnt. Bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln
hat sich Garrels Topläufer Andreas Hülskamp mit sechs Sekunden Vorsprung den Titel bei den Schülern (M 14) geholt. Er hatte
den 2,3 Kilometer langen Kurs in 7:37 Minuten abgerissen. Die Löninger Tobias Hagedorn und Torben Casser kamen im gleichen
Rennen als Siebter und 22. ins Ziel. Bei den Schülern (M 15) schrammte Löningens Steffen Brümmer haarscharf am Titel vorbei.
Er benötigte für die 2300 Meter 7:13 Minuten und lag nur drei Sekunden hinter Malte Weßling (Lingen). In der Teamwertung be-
legten die Löninger Rang vier. Gleiches galt auch für die VfL-Schülerinnen Nadine Aselage, Marie-Theres Schrandt und Jasmin
Steinbrück. Dabei sorgte Nadine Aselage mit dem Titel bei den Schülerinnen W 15 (8:29 Minuten) für einen weiteren Pauken-
schlag. Gesamtsiegerin bei den Schülerinnen wurde die W-14-Starterin Marie Dannenberg (Wennigsen; 8:24 Minuten).
Löningens starken Gesamteindruck rundeten Nico Bucchioni, der über die Langstrecke von 8300 Metern in der guten Zeit von 27:20
Minuten die Altersklassenwertung M 35 gewann, und Antonia Beyer ab. Beyer wurde über 3500 Meter Dritte in der Altersklasse
W 40. Zusammen mit Rita und Sabine Schulte holte sie zudem Platz drei der Teamwertung.
Wacker schlug sich derweil Garrels Jens Nerkamp. Gehandicapt von einer Verletzung wurde er bei den Junioren (3500 Meter) in
der Zeit von 10:41 Minuten Vierter. Vereinskamerad Fabian Kühling belegte Platz 17 (11:28 Minuten). In der Konkurrenz der Jugend
B blieb Garrels Michael Majeswki als 17. (12:34 Minuten) hinter den Erwartungen. 

Presseinformation vom 16. Februar 2009 (Von Markus Steinbrück)
DM-Bronze für Sussmann
Pahnke muss “Schreck in der Mittagsstunde” verdauen

Winsen/Hanstedt.
Jana Sussmann läuft weiterhin ihrem ersten deutschen Meistertitel hinterher. Eine schmerzhafte Rückenver-
letzung hatte die 18-Jährige Mitte Januar die Starts bei den Landeshallenmeisterschaften in Hannover gekostet und sie nur ein
Trainingsprogramm auf Sparflamme absolvieren lassen. Dennoch galt die Junioren-WM-Siebte von der LG Nordheide jetzt bei den
41. Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften in Neubrandenburg als klare Favorit über 1500 Meter. Dieser Rolle wurde Jana Suss-
mann im Vorlauf vollauf gerecht, zog nach einer souveränen Vorstellung als Siegerin in 4:41,82 Minuten in das Finale der besten
Zwölf ein. Auch tags darauf sah es bis 200 Meter vor dem Ziel gut für den Schützling von LG-Trainer André Prüsmann aus. Doch
dann traten eingangs der letzten Runde Theresa Berles (Erfurter LAC) und Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) an und
zogen an Sussmann vorbei. Diese konnte die Angriffe der jeweils zwei Jahre jüngeren Konkurrentinnen nicht kontern und musste
sich in 4:38,43 Minuten mit der Bronzemedaille begnügen.
Einen “Schreck in der Mittagsstunde”, so Trainer Wolfgang Striezel, hatte Hürdensprinter Tim Kelly Pahnke (MTV Hanstedt) vor
seinem ersten Auftritt im Jahnsportforum zu verdauen. Bei einem Probestart blieb er an der ersten Hürde hängen, stürzte voll ins
zweite Hindernis hinein. Abschürfungen und ein blauer Knöchel waren die Folge. Pahnke biss die Zähne zusammen und zog in
8,22 Sekunden sicher in den Zwischenlauf über 60-Meter-Hürden ein, bevor er sich in physiotherapeutische Behandlung begab.
Dort gelang dem 17 Jahre alten Meckelfelder mit einem stützenden und schützenden Verband am schmerzenden Fuß eine Stei-
gerung auf 8,14 Sekunden, was ihm als Viertplatzierter seines Halbfinales den Finaleinzug bescherte. Trotz der nicht optimalen
Außenbahn acht, einem mäßigen Start und dem Anschlagen an zwei Hürden steigerte sich Tim Kelly Pahnke im Endlauf noch-
mals um eine Hundertstel und erreichte in 8,13 Sekunden den guten fünften Rang.
MTV-Vereinskameradin Xenia Rahn war in der weiblichen Jugend A mit dem Einzug in den Zwischenlauf und Gesamtplatz 14 zu-
frieden, nicht aber mit der Zeit von 8,91 Sekunden über 60-Meter-Hürden. “Da hatten wir uns etwas um die 8,80 erwartet”, betonte
Trainer Striezel, der bei seiner Athletin eine gewisse Ermüdung nach der Mehrkampf-DM vor zwei Wochen in Hamburg konstatieren
musste. Fehlende Dynamik beim Absprung war auch der Grund, dass Xenia Rahn mit 5,54 Meter nicht über den 20. Platz im Weit-
sprung hinauskam. Zum Lernen hatte das dritte Hanstedter Talent die Reise nach Vorpommern angetreten. Immerhin gelang dem
noch der B-Jugend zugehörigen Friedrich Kunst über die höheren und mit weiterem Abständen versehenen A-Jugend-Hürden eine
persönliche Bestzeit. Gegenüber den Landesmeisterschaften steigerte sich der 16-Jährige um 17 Hundertstel und belegte in 8,53
Sekunden den 23. Platz unter 28 Startern. 

NORDSEE ZEITUNG vom 17. Februar 2009
Der Bundestrainer freut sich schon
Junge Langener Leichtathleten bestätigen in Neubrandenburg, dass sie bereits zur nationalen Spitze gehören

Langen
(nz). Die Langener Leichtathleten zeigten bei den deutschen Meisterschaften in Neubrandenburg eindrucksvoll, dass sie
in der nationalen Spitze angekommen sind und dass man mit ihnen jederzeit rechnen muss. Aus dem Wintertraining heraus zeigte
man Spitzenleistungen. Für eine faustdicke Überraschung sorgte die erst B-Jugendliche Juline Stein, die sich schon im Vorlauf
über die 400 m in blendender Verfassung präsentierte. Sie lief mit 56,28 Sekunden neue persönliche Hallenbestzeit und qualifi-
zierte sich für den A-Endlauf der U20, obwohl sie zwei Stunden zuvor schon in der 4x200 m-Staffel im Vorlauf mitlief. Im vergangen-
en Jahr ging der Titel über die 400 m in 55,68 weg. Doch in diesem Jahr befand sich die deutsche Meisterschaft auf einem höheren
Niveau. Im A-Endlauf hatte Juline es mit Läuferinnen zu tun, die alle zwei Jahre älter waren. Die Marschroute war natürlich, dass
sie sich an dem Feld orientieren sollte, um Kontakt zur Spitze zu halten.
Die Taktik eingehalten
Die Taktik wurde von ihr eingehalten und führte zum Erfolg, denn im Sog der drei anderen Damen lief Juline sehr starke 55,98 und
verbesserte sich nochmals, obwohl sie die Vorläufe schon in den Beinen hatte. Sie wurde Vierte und erreichte einen nie für möglich
gehaltenen Erfolg. Der Bundestrainer war begeistert und freut sich schon auf Julines Freiluftsaison. Da muss es deutlich unter die
Marke von 55 Sekunden gehen, was sie auch zur Teilnahme an der U18-WM in Italien berechtigen würde. In der Halle ist es deut-
lich schwieriger zu laufen, da man dort zwei engere Runden mit vier Kurven laufen muss.
Bei den Läufen über die 4x200 m ging die Post ab. Schade war nur, dass man die A- und B-Endläufe nicht als gleichberechtigt sah.
Die norddeutschen Meister aus Langen liefen im Vorlauf mit 1:40,79 wieder neue Bestzeit, obwohl Juline Stein als Schlussläuferin
sich auf den letzten Metern nicht verausgaben sollte. Das war die fünftschnellste Zeit und bedeutete B-Endlauf. Doch die Langener
Mädchen ließen sich nicht beirren und trumpften noch einmal auf. In der Besetzung Jana Bindzus, Fenja Hublitz, Stephanie
Zwanzig, Juline Stein und Ricarda Marschalk (Ersatzläuferin) steigerte man sich auf 1:40,45 Minuten, erreichte die fünftschnellste
Zeit und war schneller als die viertplatzierte Staffel im A-Endlauf. Schneller waren nur die Teams aus den Hochburgen Neubranden-
burg, Potsdam, Dresden und Erfurt. Leverkusen, Dortmund und Jena ließ man hinter sich. Das bedeutete eine Durchschnittszeit
über 200 m von 25,10 Sekunden. Wenn man bedenkt, dass in der Staffel mit Juline Stein und Fenja Hublitz zwei B-Jugendliche
standen, ist der Erfolg grandios. Ein großes Lob verdiente sich auch Ricarda Marschalk, die sich als Ersatzläuferin immer profess-
ionell mit aufgewärmt hat, um einspringen zu können.
Jana Bindzus startete wieder im Weitsprung, um weitere Wettkampfpraxis für den Sommer zu bekommen. Nach ihrer überstanden
Verletzung und reduziertem Training konnte sie schon wieder zeigen, dass sie kommt. Sie sprang 5,47 m. Dabei hatte sie noch
die Landung verpatzt. Ansonsten wäre sie schon wieder über 5,70 m gesprungen. Auch der erste ungültige Versuch war nur leicht
übergetreten und war sehr weit. Jana Bindzus war selbst überrascht, wie gut es schon wieder ging. Sie hat jetzt den Kopf frei für
das Training, um über 6,00 m zu springen. Den Endkampf konnte sie in Neubrandenburg nicht erreichen. Dafür wären 5,80 m er-
forderlich gewesen. So fehlten noch drei weitere Sprünge, die mit Sicherheit noch besser gewesen wären.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 17. Februar 2009
Überragende weibliche Jugend

Ostercappeln.
Die emsländischen Mittel- und Langstreckenläufer/-innen zeigten bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in
Ostercappeln wieder ihre Stärke. Obwohl krankheits- und verletzungsbedingt einige Favoriten fehlten und auch aussichtsreiche
Mannschaften platzten, wurde mit sechs Titeln eine sehr gute Erfolgsbilanz gezogen. Überragend die Leistungen der weiblichen
Jugend. Im gemeinsamen Lauf der A- und B-Jugend über die anspruchsvolle 3,5-km-Strecke dominierten die Emsländerinnen ein
deutig. Landesmeisterin der A-Jugend (und Gesamtsiegerin) wurde Katharina Robbers von Sparta Werlte, die sich in der Endphase
knapp gegen die neue B-Jugend-Meisterin Franziska Deters (LAV Meppen) durchsetzte. Dahinter folgte Katrin Arling (LG Emstal
Dörpen) als Zweite der A-Jugend-Klasse - nach vier Hallentiteln in diesem Jahr eigentlich Favoritin. Da Laura Niehaus Zweite bei der
B-Jugend wurde und Claudia Voß als Neunte die Ziellinie überquerte, sicherte sich der LAV Meppen überlegen die Landesmeister-
schaft in der Mannschaftswertung. Doppelter Triumph, besser konnte es für die Meppener nicht laufen! Bei der A-Jugend freute sich
der TuS Haren mit Kerstin Book, Kristina Hüsers und Lena Lampen über den dritten Mannschaftsplatz. Der fünfte Einzelrang von
Fiona Supritz (LGE-D/Jg. B) rundete den Erfolg der jugendlichen Emsländerinnen ab. Dagegen blieb die männliche Jugend ohne
Chance auf einen vorderen Rang: Felix Knoop (VfL Lingen/10.), Lars Hanekamp (Sparta Werlte/18.) und SV Groß Hesepe (Kai
Gottschlich, Thomas Topphoff, Igor Strel/5. Mannschaftsplatz).
Für eine Überraschung sorgte Malte Weßling (M15) vom VfL Lingen im 2,3-km-Lauf der A-Schüler. Er hatte sich am Lingener Kies-
berg speziell auf diese Landesmeisterschaft vorbereitet und auf Hallenstarts verzichtet. In Ostercappeln hatte er seine Konkurr-
enten gut im Griff, hielt sich immer in der Spitzengruppe und lief auf den letzten 200 m zum Titelgewinn noch einen Vorsprung von
drei Sekunden heraus. In der Mannschaftswertung Schüler A (M. Weßling, Niklas Krämer, Sebastian Koch) hatte VfL-Trainer
Herbert Dallherm mehr als den sechsten Rang erhofft. Sehr gut platzierte sich Daniel Temmen (LAV Meppen/M14) bei seinem
ersten LM-Start als Vierter, deutlich vor Timo Luttermann (TuS Haren/15.). Bei den Schülerinnen war nur Jana Hanekamp (Sparta
Werlte/8. W14) am Start.
Zuverlässig sammelt Senior Klaus-Dieter Grabowsky (SC Spelle-Venhaus) seit vielen Jahren Titel, in Ostercappeln den in der
Seniorenklasse M55 mit einem Vorsprung von einer Minute auf der 7,1-km-Strecke. Noch klarer distanzierte Annette Koop (LG
Emstal Dörpen) ihre Konkurrentinnen beim Sieg im 3,5-km-Lauf der Klasse W50. Martha Laarmann (SC Spelle-Venhaus) kam als
13. ins Ziel. Die starke Seniorenmannschaft M40/45 von Sparta Werlte erreichte mit guten Einzelplatzierungen von Klaus Hane-
kamp (M40/9.), Dietmar Robbers (M45/4.) und Christian Hanekamp (M45/5.) den fünften Platz. Auch die Senioren des VfL Lingen, Georg Grave (M60/6.) und Karl-Heinz Schmidt (M60/7.), zeigten sich zufrieden. Noch mehr der Meppener Klaus Ortwig mit seinem
zweiten Platz in dieser Altersklasse und dem Mannschaftssieg seines Vereins VfL Oldenburg - äußerst knapp vor Kirchdorf. Nicht
eingreifen in den Kampf um eine vordere Platzierung konnte die Männermannschaft des TuS Haren (Jan Brümmer, Hannes und
Holger Veltrup). Auf einen Start verzichten mussten Favoritin und Hallenmeisterin Cornelia Schwennen (Concordia Emsbüren) so-
wie Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen), der sich bei einem Trainingssturz eine starke Prellung zugezogen hatte.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 17. Februar 2009
Als Landesmeister zum Traualtar

Ostercappeln.
Die Bilanz von sieben Titeln sowie achtmal Silber und sechsmal Bronze aus der Sicht der Lokalmatadoren passte
zur allgemeinen Zufriedenheit bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften auf der Idealstrecke in Ostercappeln, wo es viel Lob für
Martin Linkemeyer und sein Team vom überaus engagierten FV Ostercappeln mit der Liebe für viele Details gab. Verlass in der
sportlichen Bilanz war besonders auf die Jugend. So holte Marius Hüpel (LG Osnabrück) allein sowie mit Robin Päsler und Sören
Schleibaum im Team jeweils Bronze bei der A-Jugend. Silber ging bei der Jugend A an Tina Wollherr, Alina Koop und Johanna
Suerbaum (LG) und bei der Jugend B an die OTB-er mit Gerrit Hahn sowie an die Zwillinge Dustin und Marvin Karsch aus Herring-
hausen.
Auf die Senioren konnten sich SC Melle (7 Medaillen, 3/2/2), TV GMHütte (2/1/1) und SC Herringhausen (1/1/1) verlassen. Dabei
feierte Christian Breeck (Melle) den Doppelerfolg auf der Mittel- (3,5) und Langstrecke (7,1) der M 50 und führte zudem das Team
mit Rolf Suhrhoff und Manfred Arens zu Silber. Als Erste passierten die Seniorinnen Anja Bitter (zudem Dritte im Einzel), Anke
Brinkmann und Cindy Bordihn (Melle) in der W 30/35 die Zielmarke. Als ältester Teilnehmer freute sich der 75-jährige Ewald
Schlüter (Melle) über Bronze hinter Urgestein Andreas Ungemach (GMHütte). Bronze verdiente sich zudem Hans-Peter Igelbrink
vom TV GMHütte, dessen Frauenpower Christin Kulgemeyer (W 30) und Manuela Köhne (W 40) jeweils Gold gewann. Das kleine
Herringhausen ganz groß: Auf der Mittelstrecke siegten Sebastian Maschmeyer, Stefan Köll und Jörg Tischler (M 30), Dirk
Girmann, Jörg Avermann und Thorsten Reichelt (M 40) wurden Zweite, Jürgen Kluge, Reinhard Tschersich und Johannes Müller
Dritte. In der Medaillensammlung durfte natürlich Routinier Helmut Schwer (Neuenkirchen) als Zweiter (M 50) nicht fehlen.
Zumindest zum Teil ungewollt im Mittelpunkt stand Sebastian Scheiter, der nach einer “Kollision” auf der Mittelstrecke (3500 m)
mit einem Mitläufer ein blutüberströmtes Gesicht zeigte, das sich aufhellte, als er im Ergebnisaushang seinen Titelgewinn mit dem
strahlenden Einzel-Vizemeister Maik Wollherr und Tobias Rasper las. Immerhin: Noch nie ging ein Mannschaftstitel auf der
Männer-Mittelstrecke in diese Region. “Mein erster Wimpel nach zehn Jahren Landesmeisterschaften”, meinte der 28-jährige LG-er
nach dem ersten Gold als verfrühtem Geschenk für Freitag, an dem er die mehrmalige DM-Finalistin Sarah Kuhlmann heiratet.

NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 17. Februar 2009
Marie Dannenberg sprintet zum Titel

Bennigsen
(jab). Nach ihren Titeln in der Halle über 800 und 2000 Meter ist Marie Dannenberg am Wochenende auch Landes-
meisterin im Crosslauf über 2,3 Kilometer geworden. In Ostercappeln bei Osnabrück siegte die Bennigserin, die für die LG Wennig-
sen/Egestorf antritt, bei den 14-jährigen Schülerinnen in 8:24 Minuten. Damit distanzierte sie die Siegerin der 15-Jährigen, die im
gleichen Rennen starteten, um fünf Sekunden. Die Zweitplatzierte in ihrer Altersklasse hatte sogar 13 Sekunden Rückstand. Marie
Dannenberg lief während des gesamten Rennens in einer kleinen Spitzengruppe. 150 Meter vor dem Ziel setzte sie zum Sprint an
und zeigte der Konkurrenz die Hacken. In vier Wochen will sie nun in Garbsen auch Kreismeisterin im Crosslauf werden. Dann
steigt sie wohl wieder auf die kürzere Strecke um. "Sie will bei der Bahneröffnung in Garbsen am 1. Mai die 800 Meter erstmals
unter 2:20 Minuten laufen", so ihr Trainer Ernest Radulian.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 17. Februar 2009
Husmann Fünfte beim Winterwurf

Die für Union Salzgitter startende Hammerwerferin Lisa Husmann aus Schladen ist bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im
Winterwurf in Neubrandenburg Fünfte geworden. Husmann kam bei den B-Jugendlichen auf 43,32 m und war sehr zufrieden. Die
Schladenerin warf mit einer Fußverletzung und glaubt deshalb, dass künftig größere Weiten möglich sind.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 17. Februar 2009 
Christian Pundt rettet Rang drei

Bremen-Nord
(mde). Auf Platz drei seiner Altersklasse lief Christian Pundt von der LG Bremen-Nord bei den Crosslaufmeister-
schaften Niedersachsen/Bremen in Ostercappeln. Auf der knüppelhart gefrorenen Waldstrecke mit einer Steigung war bei großen
Teilnehmerfeldern taktisches Geschick bei der Tempoeinteilung von Nöten. Christian Pundt ging anfangs das flotte Tempo der
Spitze im Kampf um eine gute Ausgangsposition auf den enger werdenden Waldwegen mit, musste dafür zum Ende hin allerdings
mit einer Übersäuerung seiner Muskulatur bezahlen. Dennoch rettete der Nordbremer letztlich im unübersichtlichen Starterfeld - die
Altersklassen der M 30 bis zur M 45 starteten gleichzeitig mit der Männerhauptklasse - Rang drei in der M 40 mit 11:47 Minuten.
Zum Sieger Matthias Finn vom TSV Kirchdorf fehlten nur zwölf Sekunden.
Ihr Tempo auf der dreimal zu laufenden Runde hielt Lisa Sauerwald durch. Die A-Jugendliche benötigte für die 3,5 Kilometer nur
13:32 Minuten und landete damit auf Rang sechs. Viele Plätze konnte Felix Ferkau gutmachen, der mit dosiertem Tempo die
Strecke in Angriff nahm. In guten 12:12 Minuten lief er von Platz 34 auf Rang 20 nach vorne. Lukas Raabe kam in 12:41 Minuten
auf Platz 27 der A-Jugend. Bei der B-Jugend wurde Philipp Thielen nach einem sehr soliden Rennen mit seiner Endzeit von 12:31
Minuten 15.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. Februar 2009
Immer weiter, immer weiter . . .
Neele Eckhardt springt bei der Jugend-Hallen-DM 6,17 Meter und wird fürs Nationalteam nominiert

Von Jens Hoffmann
Neubrandenburg·Asendorf. Ist dieses Mädchen überhaupt noch zu stoppen? Neele Eckhardt macht es den Berichterstattern
tatsächlich nicht leicht. Kaum ist eine persönliche Bestmarke der talentierten Weit- und Dreispringerin entsprechend gewürdigt
worden, stellt sie schon eine neue auf. Es ist nahezu unglaublich. Im vergangenen Jahr knackte der Teenager erstmals die Sechs-
Meter-Marke und verbesserte sich anschließend auf 6,04 Meter. Es folgte vor Kurzem ein Satz auf 6,07 Meter, den die 16-Jährige
jetzt bei den Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften schon wieder korrigierte. Aktueller persönlicher Rekord: 6,17 Meter. "Damit
liegt Neele bei den Damen in Deutschland knapp unter den Top-Ten", betont ihre Heimtrainerin Ute Schröder vom TSV Asendorf.
Nationale Spitze als Jugendliche. Ihr junger Schützling verblüfft selbst die Fachfrau, die derzeit an ihrer Trainer-A-Lizenz bastelt.
Gold um drei Zentimeter verpasst
Und bei der DM in Neubrandenburg fehlten wirklich nur Nuancen für den ganz großen Wurf. Drei Zentimeter mehr und Neele Eck-
hardt dürfte sich jetzt Deutsche Meisterin nennen. So blieb "nur" der Vizetitel, weil ihr Lisa Steinkamp vom VfL Sindelfingen Gold
mit 6,19 Meter vor der Nase wegschnappte. Allerdings sollte dabei nicht unerwähnt bleiben, dass die spätere Siegerin bereits zwei
Jahre älter ist als die Asendorferin, die in Hannover ein Sportinternat besucht. Jahrgang 1990 gegenüber 1992 - das macht in
diesem Altersbereich für gewöhnlich eine ganze Menge aus. Neele Eckhardt dagegen lässt die (Alters-)Grenzen verschwimmen.
Sie ist einfach nur gut. "Und nervenstark", betont Ute Schröder.
Diesmal startete sie nämlich nur suboptimal in den Wettkampf. Vor ihrem dritten Versuch stand sogar die Finalteilnahme auf dem
Spiel. "Deshalb habe ich zu ihr gesagt: Entweder du springst jetzt weiter, oder wir können nach Hause fahren", erzählt Ute
Schröder. Gesagt, getan. Neele Eckhardt gehorchte - und sprang weiter. 5,97 Meter reichten zur Qualifikation und zu drei weiteren
Versuchen. Beim vierten landete sie dann nach besagten 6,17 Metern.
6,25 Meter waren möglich
Ein Super-Sprung, einer, bei dem sie ihr Potenzial bündelte. Oder vielleicht doch nicht? "Neele hätte gut und gerne 6,25 Meter
schaffen können", bemerkte im Anschluss die Weitsprung-Bundestrainerin Anett Stein. Es bleibt wohl wieder nur eine Frage der
Zeit, bis die neue Top-Marke durch eine noch bessere ersetzt wird. Auch im Dreisprung, der von Neele Eckhardt erst seit Kurzem
ernsthaft betrieben wird, setzte sie ein kräftiges Ausrufezeichen. Mit 12,79 Meter wurde sich auch in dieser Disziplin Deutsche
Vizemeisterin. Siegerin Kristin Giersch schaffte 13,52 Meter, doch so weit weg sei Neele Eckhardt gar nicht gewesen, wie es auf
den ersten Blick den Anschein hat. Das sagt Ute Asendorf. "Neele hat bei all ihren Versuchen das Brett nicht getroffen und viele
Zentimeter verschenkt." 13 Meter und ein bisschen mehr wären durchaus drin gewesen, urteilt die Trainerin. Dass es diesmal nicht
klappte, ist jedoch absolut sekundär. Denn Neele Eckhardt, die zweifache Silbermedaillengewinnerin, wurde auch so für die Natio-
nalmannschaft nominiert.
Auf nach Metz
Am Wochenende des 28. Februar und 1. März ist sie beim Ländervergleichskampf im französischen Metz dabei. Sie nimmt dann
am Drei- und nicht am Weitsprung teil. Dieser Entschluss hat rein profane Gründe. "Das passt trainingstechnisch besser ins Kon-
zept", sagt Ute Schröder. Leistungstechnisch macht es ohnehin keinen Unterschied.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. Februar 2009
Ein Marathon abseits der Wettkämpfe

Von Jens Hoffmann
Neubrandenburg·Asendorf. Neele Eckhardt lässt sich so leicht nicht aus der Ruhe bringen. Sie ist leistungsorientiert und selbst-
kritisch. Ihr Auftritt bei den Jugend-Hallenmeisterschaften machte sie glücklich, aber nicht sprachlos glücklich. "Die drei Zentimeter
hätte ich auch noch draufpacken können", kommentierte sie ihre Silbermedaille, die fast zu einer goldenen geworden wäre. Neele
Eckhardt blieb gefasst. Kein Wunder, hatte doch tags zuvor eine weitere große Herausforderung auf sie gelauert. Abseits des
Wettkampfs. Neele Eckhardt wurde nämlich nach dem Dreisprung für die Dopingprobe ausgelost. So weit, so wichtig, so normal.
Was folgte war jedoch ein echter Marathon ganz ohne leichtathletische Ambitionen. Gegen 16.15 Uhr lieferte Eckhardt ihre erste
Urinprobe ab. "Die konnte jedoch nicht ausgewertet werden, weil der Urin nicht die nötige Dichte gehabt haben soll", berichtete
Trainerin Ute Schröder.
"Neele hatte im Wettkampf viel getrunken, was sich jetzt bemerkbar machte." Auch die nachfolgenden Versuche brachten das
gleiche Ergebnis - nämlich kein Ergebnis. Also kam die junge Asendorferin gegen 21.30 Uhr ins Hotel, nachdem die Halle bereits
abgeschlossen worden war. Sie erschien in Begleitung zweier Dopingprüfer. "Im Hotel hat sie dann erst mal geduscht und eine
Kleinigkeit gegessen", so Ute Schröder. Und dort lieferte sie auch - endlich - eine auswertbare Probe ab. 22.45 Uhr war es mittler-
weile, und am folgenden Tag stand der Weitsprung an. Neele Eckhardt scheint das Ganze nicht sonderlich beeindruckt zu haben.
Sie lässt sich eben nicht so leicht aus der Ruhe bringen. 

STADER TAGEBLATT vom 17. Februar 2009
Silber bei Deutschen Meisterschaften
  
Die 19 Jahre alte Inga Maria Müller hat bei den Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften in Neubrandenburg die Silbermedaille im
400m-Lauf gewonnen. In 54,87 Sekunden musste sich die junge Frau aus Ruschwedel, die seit der Winterserie für die LG Hann-
over startet, nur Christiane Klopsch (54,68) vom TSV Friedberg-Fauerbach geschlagen geben. Dritte wurde Elisabeth Krell vom
Dresdner SC in 55,30. Inga Maria führte bis kurz vor dem Ziel. Sie ist gerade vom TSV Wiepenkathen nach Hannover und zum
Landestrainer gewechselt, weil die Gymnasiastin dort ab dem kommenden Sommer studieren will. Mehr dazu steht am Mittwoch
im Jugend-Sport des TAGEBLATT.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 17. Februar 2009
Flinke OSC-Crosser

Ostercappeln
(ha). Gute Ergebnisse haben die heimischen Crossläufer am Sonntag bei den Landesmeisterschaften in Oster-
cappeln erzielt. Insgesamt 460 Aktive waren am Start. Die beste Zeit über die 3,5-km-Distanz lieferte der Dammer Juniorenläufer
Viktor Kuk mit 10:33 Minuten. Damit landete das OSC-Talent in der Männer-Gesamtwertung auf dem vierten Platz; in der Junioren-
klasse bedeutete es zugleich Rang drei. Angesichts eines Verletzungshandicaps teilte er sich das Rennen taktisch klug ein und
lief mit einem energischen Endspurt ausgezeichnete Platzierungen heraus. Gesamtsieger wurde der 21-jährige Hannoveraner
Johannes Raabe in 10:13 Minuten. Auch die weiteren Athleten vom OSC Damme wussten zu überzeugen. Auf teilweise schwerem
Boden und bei leichtem Frost wurde den Startern einiges abverlangt. Ulrich Pohl kam nach 11:38 Minuten als Zweiter der AK 40
ins Ziel, Bernhardt Kuk (12:29 min) wurde Vierter der männlichen B-Jugend, und Bernhard Wilkens belegte Position 14 in der AK
55 mit 17:43 min. Pohl, Wilkens und Viktor Kuk wurden somit Zwölfte der Männer-Mannschaftswertung.
Das sehr junge Dammer AK-50-Damenteam holte sich unterdessen den Landestitel in der Mannschaftswertung dieser Alters-
kategorie. Silvia Rolfes (4./14:55), Kristina Kramer (8.) und Petra Scholz (9./beide 15:32) warteten mit einer geschlossenen Team-
leistung auf, der die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen hatte; in der Frauen-Gesamtwertung langte es außerdem zum achten
Platz. Der Langfördener Michael Reise startet seit Jahresbeginn auch für den TSV Großenkneten. Der amtierende Silvesterlaufge-
winner von Mühlen lief in Ostercappeln über die 8,3-km-Distanz 30,02 Minuten und wurde Siebter in der M 40. Mit Rainer Beewen
und Udo Menkens gab es darüber hinaus den dritten Platz in der Mannschaftswertung.

NORDWEST ZEITUNG vom 17. Februar 2009
Vier Teams rennen schnurstracks aufs Siegerpodest
Crosslauf: Oldenburger bei Landesmeisterschaften erfolgreich - Horst Frense holt sich Einzeltitel

Ostercappeln/Oldenburg.
Bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln bei Osnabrück konnten die Oldenburger
Aktiven die Erwartungen erfüllen und besonders in den Mannschaftswertungen gute Resultate erzielen. Auf einem meisterschafts-
würdigen Kurs mit einigen kleineren anspruchsvollen Passagen wurden bei weitgehend trockener Witterung und Temperaturen um
den Gefrierpunkt die Landesbesten ermittelt. Einziger Oldenburger Sieger in der Einzelwertung war “Altmeister” Horst Frense (VfL/
Altersklasse M 65), der seiner umfangreichen Trophäensammlung noch einen weiteren Meisterwimpel hinzufügen konnte. Da sein
Vereinskollege Klaus Ortwig als Zweiter der Altersklasse M 60 ins Ziel kam, konnte der VfL in der Altersklasse M 60/M 65 mit
einem Altersdurchschnitt von 64,3 Jahren auch noch die Mannschaftswertung gewinnen. Dabei haderten die VfLer nur mit der Zu-
satzrunde ihres Läufers Wilhelm Sprick, der wie ein Kontrahent des TSV Kirchdorf eine Runde zu viel gelaufen war. Bei den Seni-
oren der Altersklasse M 40/M 45 lief das VfL-Team über die 3,5 km-Distanz mit Michael Meinke, Thomas Bertram und Jürgen
Jeske auf Rang drei der Mannschaftswertung. Auf der gleichen Distanz lief Peter Fuchs (VfL) in der Altersklasse M 55 als Dritter
der Einzelwertung über die Ziellinie.
Das Männerteam des DSC konnte sich derweil auf der Langdistanz über 8,3 km in der Männerhauptklasse ebenfalls sehr gut be-
haupten. Mit Christoph Paetzke auf Rang vier, Timo Schumann auf Rang fünf und Norman Ihle in 28:32 Min. auf Platz neun lief das
DSC-Team auf Rang drei der Mannschaftswertung und konnte dabei so leistungsstarke Teams wie VfL Germania Leer und LC
Nordhorn hinter sich lassen. In der männlichen Jugend B verfehlte das VfL-Team nur knapp das Siegerpodest. In der Besetzung
Dennis Behrens, Lazaro Rivero und Felix Siems lief das Jugendteam auf den vierten Platz. Besser machten es die A-Schüler des
VfL über die 2,3-km-Distanz. In der Einzelwertung der Altersklasse M 14 lief der 13-jährige Tiago Rittner, der erst im Herbst mit
dem regelmäßigen Laufen begonnen hatte, bei seiner ersten Teilnahme an einer Crossmeisterschaft gleich als Sechster über die
Ziellinie. Seine Teamkollegen Lukas Schwarze und Thomas Skutella kamen in der Altersklasse M 15 auf die Plätze acht und elf. In
der Teamwertung sprang damit ein unerwartet klarer zweiter Platz heraus.
Bei den A-Schülerinnen lief Natalie Walther (BTB/ W 15) auf einen tollen vierten Platz. Friederike Lindner (OTB/W 14) wurde
Siebte. In der Teamwertung musste sich das junge OTB-Team mit Lindner, Lisa Schröder und Anne Hochwald mit Rang sechs be-
gnügen - die meiste ältere Konkurrenz war dann doch noch etwas zu stark.

NORDWEST ZEITUNG vom 17. Februar 2009
Spelmeyer erlebt viel Dramatik
Leichtathletik: Dritter Platz bei Hallen-DM im extrem spannenden 200-m-Finale

Von Jörg Reckemeier
Neubrandenburg/Oldenburg. Seltenheitswert haben Zentimeterentscheidungen in leichtathletischen Sprintwettbewerben nicht,
aber an eine solche Dramatik, wie sie der 200-m-Lauf der weiblichen Jugend bei den deutschen Jugendhallenmeisterschaften in
Neubrandenburg bot, konnte sich kaum ein Leichtathletikexperte erinnern. Was war geschehen? Ruth Spelmeyer (VfL Oldenburg),
als Freiluftmeisterin des Vorjahres als Mitfavoritin gehandelt, hatte sich mit einem Vorlaufsieg in 24,83 Sek. für das Finale qualifi-
ziert. Jenny Elbe (Dresdner SC) mit 24,48 Sek. und Martina Riedl (SC Vöhringen) mit 24,73 Sek. hatten schnellere Zeiten vorge-
legt. Das hatte Bedeutung für die Endlaufzusammenstellung. Die Entscheidungen über 200 m werden in zwei “gleichberechtigten”
Endläufen ausgetragen. Grund: Für die auf den Bahnen eins und zwei Laufenden besteht aufgrund der Kurvenenge keine Chancen-
gleichheit. So werden die vier Vorlaufschnellsten in zwei Endläufen auf die Bahnen drei und vier gesetzt, die nächsten Vier laufen
in den beiden Endläufen auf den Bahnen eins und zwei.
Spelmeyer, im ersten Endlauf auf Bahn vier startend, verbesserte sich als Siegerin auf 24,37 Sek. und erzielte damit eine persön-
liche Hallenbestleistung, musste aber tatenlos zusehen, was der Lauf zwei bringen würde. Und der hatte es in sich: Zwischen der
B-Jugendlichen Martina Riedl aus Bayern und Jenny Elbe aus Sachsen entschieden die Tausendstelsekunden über Gold und
Silber. 24,356 Sek. zu 24,359 Sek. lautete das Ergebnis zu Gunsten von Riedl. Mit nur einer hundertstel Sekunde Rückstand
belegte Spelmeyer Rang drei.
Im 60-m-Sprint der weiblichen Jugend lief Constanze Hungar (DSC Oldenburg), als B-Jugendliche zum jüngsten Jahrgang aller
Startberechtigten gehörend, im Vorlauf in 7,96 Sek. nahe an ihre persönliche Bestzeit von 7,93 Sek. heran. Am Ende fehlten aber
neun Hundertstelsekunden, um die nächste Runde zu erreichen. Immerhin ist sie noch die nächsten drei Jahre bei deutschen
Jugendmeisterschaften startberechtigt und wird sich weiter steigern.
Chancenlos war Leonard Hartung (DSC) über 800 m der männlichen Jugend. Er hatte das Pech, in dem mit Abstand schnellsten
Vorlauf zu starten, im dem der spätere Deutsche Meister das hohe Tempo gestaltete. Mittelstreckler müssen hier schon in der
Anfangsphase eines Rennens innerhalb weniger Sekunden ihre Entscheidung zwischen der Bereitschaft, das schnelle Tempo
mitzugehen oder einer abwartenden Renngestaltung treffen. Der Oldenburger wählte die erste Variante, ging das für ihn dann doch
zu schnelle Renntempo mit und war dann am Ende mit 2:02,52 Min. ohne Chance.

ZEVENER ZEITUNG vom 18. Februar 2009
Bestleistungen für Tomforde und Zabel
LAV-Athleten trumpfen bei Norddeutschen Meisterschaften auf

Berlin/Zeven
(nb). Bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend in Berlin überzeugten Anna
Tomforde und Helge Zabel von der LAV Zeven mit persönlichen Bestleistungen und Platzierungen unter den besten Acht. In der
Berliner Rudolf-Harbig-Halle mussten sich die beiden LAV-Athleten mit Sportlern aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein,
Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg messen. Die Bedingungen waren für beide insofern schwerer
als gewohnt, da Jugendmeisterschaften in der Halle nicht in den Altersklassen A und B getrennt stattfinden. So mussten sie teil-
weise gegen drei Jahre ältere Aktive antreten. Doch beide zeigten sich auf den Tag topfit.
Anna Tomforde trat zunächst über 60 Meter an. Obwohl sie einen guten Lauf zeigte und mit ihrer Zeit von 8,17 Sekunden im Vor-
lauf zufrieden war, verfehlte sie einen Platz im Zwischenlauf denkbar knapp. Die Norddeutsche Meisterin, Gina Heufelder, kam vom
SC Potsdam. Sie gewann in 7,71 Sekunden. Im anschließenden Weitsprung musste sich die LAV-Athletin gegen 24 Konkurr-
entinnen behaupten, die teilweise mit Weiten von über 5,50 Meter gemeldet waren. Die LAV-Athletin stieg gleich mit 5,19 Meter in
den Wettkampf ein, der im ersten Durchgang unter vielen ungültigen Versuchen litt. Anna Tomforde konnte ihre starke Form auch
in den weiteren Versuchen bestätigen. Mit 5,31 - 5,22 - 5,35 und 5,32 Meter steigerte sie nicht nur ihre persönliche Bestleistung
um zehn Zentimeter, sondern ihr gelang damit auch der Sprung aufs Treppchen. Mit dem sechsten Platz bei ihren ersten Deutsch-
en Jugendmeisterschaften war die 16-jährige Ohrelerin mehr als zufrieden.
LM-Ergebnis verbessert
Helge Zabel reiste als Niedersächsischer Landesmeister über 400 Meter nach Berlin und wollte sich in dieser Disziplin seinen
Konkurrenten stellen. Er startete auch sehr gut und ging in seinem Zeitlauf zunächst in Führung, wurde dann aber von dem zwei
Jahre älteren Thomas Kamin vom HSV Hamburg überholt, der im gesamten Feld am Ende Platz vier belegte. Mit seiner Zeit von
51,56 Sekunden verbesserte sich der Zevener gegenüber den Landesmeisterschaften um mehr als drei Zehntelsekunden und be-
legte am Ende unter den 24 Teilnehmern einen hervorragenden sechsten Platz. Es gewann Ronny Heck vom SC Magdeburg
(49,16).
Am zweiten Tag trat Helge Zabel dann über 800 Meter an, eine Disziplin, die er im vergangenen Jahr nur einmal gelaufen ist. Dieser
Wettkampf sollte vor allem als Test für die kommende Bahnsaison dienen. Der LAV-Athlet startete in seinem stark besetzten Zeit-
lauf gut und ging sofort in Führung, die er auch zwei Runden verteidigen konnte. Dann wurde er allerdings von vier Konkurrenten
überholt und so unglücklich eingekesselt, dass er erst auf der Schlussgeraden seinerseits wieder zum Überholen ansetzen konnte.
Mit einer Zeit von 2:02,97 Minuten wurde er in seinem Lauf Dritter und im Gesamtfeld reichte es für den neunten Platz. Obwohl er
mit seiner Zeit, die eine persönliche Bestleistung bedeutete, zufrieden war, muss er im taktischen Bereich noch dazu lernen, zu-
mal auch der Zevener selbst das Gefühl hatte, dass er noch schneller hätte sein können.

DIE HARKE (Nienburg) vom 18. Februar 2009
Bestzeiten geknackt, Titel geholt
Ex-Nienburger Juretzko ist Deutscher Jugend-Meister über 400 Meter

Neubrandenburg
(hhg). Einen optimalen Verlauf, wie er selbst sagte, nahmen für den Ex-Nienburger Alexander Juretzko (LG
Hannover) die 41. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Neubrandenburg. Seine beiden Vorhaben, "Titel
gewinnen und Bestzeit laufen", gelangen ihm überzeugend. Gewohnt souverän konzentrierte sich der 18-Jährige nur auf sein 400-
Meter-Rennen mit Vorlauf am Sonnabend und Finale am Sonntag; auf einen Start über 200 m verzichtete er. Obwohl Juretzko
seinen Vorlauf sicher in 48,35 Sekunden gewann, war dieses Ergebnis "nur" die zweitschnellste Zeit. Der Berliner Benjamin Jonas
lag noch vor ihm. Diesen hieß es im Finale im Auge zu behalten. Hier startete er auf der Außenbahn mit der entsprechenden
Kurvenvorgabe und ging das Rennen schnell von der Spitze aus an. Eine etwas brenzlige Situation ergab sich nach 150 Metern
beim Einscheren auf die Innenbahn, als es zu einer kleinen unbeabsichtigten Rempelei mit einem Gegner kam. "Alex" steckte
einen leichten Stoß in den Rücken mühelos weg, machte Druck und fand sich umgehend in Führung wieder, die er nicht wieder
abgab und bis ins Ziel ausbaute. Bei 47,46 sec wurden die Uhren angehalten. Alexander Juretzko hatte seine beiden Ziele erreicht:
Titel geholt, Bestzeit geknackt. Der Berliner Benjamin Jonas wurde Zweiter in 48,47 sec. Für die nähere Zukunft hat der Wahl-
Hannoveraner auch schon Pläne: "Ich würde gerne noch ein Rennen laufen, um meine Zeit von Neubrandenburg zu bestätigen oder
vielleicht sogar zu verbessern. Ob ich in Leipzig bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Männer oder in Metz beim Nach-
wuchs-Länderkampf starte, muss ich noch mit meinem Trainer besprechen.

DIE HARKE (Nienburg) vom 18. Februar 2009
Bürgel und Masemann hetzen sich
Crosslauf-Landesmeisterschaften in Ostercappeln: Krinke Zweite der W30

Ostercappeln
(hhg). Für die einzige Medaille bei den Niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften in Ostercappeln bei Osna-
brück im neunköpfigen Aufgebot der LG Nienburg sorgte Nicole Krinke von der JG Oyle. In ihrem Rennen der Altersklasse W30
über 3500 Meter musste sich die 30-jährige Pädagogin auf einer anspruchsvollen Piste bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nur
der gleichaltrigen Christin Kulgemeyer vom TV Georgsmarienhütte geschlagen geben und lag mit ihren 13:15 Minuten ganze acht
Sekunden hinter der Landesmeisterin. Mit dieser Klasseleistung belegte Krinke den achten Platz bei den Damen insgesamt.
Knapp an einem Podestplatz vorbei schrammte José Ferreira (JG Oyle) bei den Senioren der M45. Nach einem furiosen Lauf über
die nicht gerade einfachen 3500 Meter der Mittelstrecke mit zahlreichen scharfen Kurven und giftigen Anstiegen erkämpfte der
Asendorfer in 12:56 min Position vier. Diese Platzierung erreichte auch der für den SV Germania Helstorf startende Andreas
Hadaschik aus Pennigsehl in der M50 mit 12:27 min. Karin Haake vom TSV Lemke freute sich über Rang sechs der W45 in 15:25
min.
Ein spannendes LG-internes Duell lieferten sich Günter Bürgel vom TSV Lemke und Johann Masemann von der JG Oyle in der
Seniorenentscheidung der M55 über 7100 m. Während des gesamten Rennens wechselten sie ständig die Führung. Am Ende
glänzte Masemann als Vierter in 28:52 min. Aber auch Bürgels 29:02 min auf Position sechs konnten sich sehen lassen. Der
Erichshagener Norman Ihle gewann in der Mannschaftswertung über 8300 m im Trio des DSC Oldenburg die Bronzemedaille bei
den Männern.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 18. Februar 2009
Zehn Titel für Crossläufer der LG Göttingen

Göttingen.
Mit insgesamt zehn Titeln bestätigten die Crossläufer der LG Göttingen bei den Landesmeisterschaften in Oster-
cappeln ihre führende Stellung in Niedersachsen. In den beiden männlichen Jugendklassen dominierten Matthis Reichert (MJA)
und Paul-Lennart Kruse (MJB) ihre Konkurrenz nach Belieben und siegten auf der 3,5 km langen, sehr anspruchsvollen Strecke
mit großen Vorsprung. Bei den Frauen setzte Tanja Hupfeld ihre Erfolgsserie fort. Auch sie gewann deutlich und holte zudem die
Meisterschaft in der Wertungsklasse W 35. Weitere Titel gingen durch Maria Saborowski (W 55) und Hannelore Bezold (W 60)
nach Göttingen. Überraschend stand auch die Frauen-Mannschaft (Tanja Hupfeld, Coline Ricard, Maria Saborowski) ganz oben auf
dem Podest.
Trotz personellen Ausfalls und krankheitsbedingter Schwächung war die M 50-Mannschaft (Andreas Christmann, Wilhelm Graeber,
Manfred Vollmer) weder auf der 3,5- noch auf der 7,1 km-Strecke zu bezwingen. Christmann holte in der Wertungsklasse M 55
obendrein den Titel auf der Mittel- und die Vizemeisterschaft auf der Langstrecke. Darüber hinaus gelangen Graeber (2. und 4.)
und Vollmer (zweimal Dritter) in der Wertungsklasse M 50 vordere Platzierungen in den Einzelwertungen. Jeweils als Zweite ge-
langten auch Sebastian Hanelt (8,1 km, M 30), Volker Hillebrecht (3,5 km, M 30) und die Seniorinnen-Mannschaft W 50 (Maria
Saborowski, Agnes Bauer, Hannelore Bezold) aufs Podest. (nh)

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 18. Februar 2009
Nadine Aselage hängt Topfavoritin ab

Löningen/Ostercappeln.
Die Leichtathlethen des VfL Löningen haben ihre Titelsammlung fortgesetzt. Bei den zuletzt in Oster-
cappeln ausgetragenen Crossmeisterschaften des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes gewann Nadine Aselage den Titel
bei den W 15-Schülerinnen und Nico Bucchioni holte sich den Titel in der Konkurrenz der M 35-Senioren. Im Vorfeld galt Nadine
Aselage zwar nicht als Topfavoritin, doch sie lief auf der anspruchvollen Strecke über 2300 Meter ein mutiges Rennen und siegte
verdient in 8:29 Minuten. Zunächst zählten zur Spitzengruppe sechs Läuferinnen, ehe sich die Löningerin auf den letzten 400
Metern von ihren Verfolgerinnen lösen konnte. Topfavoritin Pia Nikoleit (Emder LG), die vor zwei Wochen in der Halle noch über
800 und 3000 Meter überlegen gewonnen hatte, vermochte in der entscheidenden Phase nicht mehr einzugreifen.
Die Männer und Senioren mussten auf dem Rundkurs 8300 Meter absolvieren. Einsetzender Schneefall sorgte für eine weitere Be-
lastung. Nico Bucchioni zeigte nach nach der Vize-Bezirksmeisterschaft von vor drei Wochen eine deutliche Leistungssteigerung.
Der VfL-Atlet erreichte nach 27:20 Minuten als Erster der Altersklasse M35 das Ziel und sicherte sich somit seinen ersten Landes-
titel. Zweiter wurde in 27:50 Minuten Holger Grigat vom VfL Germania Leer.
Nach seinem Doppelerfolg in der Halle gehörte der Löninger Steffen Brümmer bei den 15-jährigen Schülern zu den Favoriten über
2300 Meter. Umgehend legten die Jungen ein hohes Tempo vor und nach den ersten 600 Metern löste sich mit Brümmer, Malte
Weßling und Patrick Bittner ein Trio von den Verfolgern ab. Als Bittner zurückfiel, wurde klar, dass es wieder ein packendes Finale
zwischen Steffen und dem Lingener Weßling geben würde - wie schon zuletzt bei den Bezirksmeisterschaften. Weßling wehrte
sich energisch gegen die Angriffe von Brümmer, der in 7:13 Minuten Vizemeister wurde. Bei den Jungen der Altersklasse M14
überzeugte Tobias Hagedorn bei seiner ersten Landesmeisterschaftsteilnahme. Der Löninger lief in 8:22 Minuten auf den hervor-
ragenden siebten Platz. Klubkollege Torben Casser erreichte in 8:59 Minuten den 22. Rang. Beide VfL-Läufer sind auch im
kommenden Jahr noch in dieser Alters­klasse startberechtigt. In der Mannschaftswertung belegten die Löninger den akzeptablen
vierten Platz ebenso wie die VfL-Mädchen mit der siegreichen Nadine sowie Marie-Theres Schrandt (Platz 21) und Jasmin Stein-
brück (31).
Einen Platz auf dem Siegerpodest erreichte die Löninger Mannschaft der Seniorinnen W40/45. Antonia Beyer, Rita Schulte und
Sabine Schulte belegten über die Strecke von 3500 Metern den allemal zufriedenstellenden dritten Platz. Lediglich ein Punkt fehlte
zur Vizemeisterschaft. Nachwuchstrainerin Antonia Beyer lief in 14:35 Minuten auf Rang drei, Rita Schulte wurde in 16:09 Minuten
Siebte und Sabine Schulte belegte in 17:04 Minuten den 11. Platz. Zudem wurde Kerstin Kuper in der Altersklasse W35 in 16:28
Minuten auf Rang 10 notiert.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Februar 2009
Ostfriesische Crossläufer vorne
Leichtathletik: Landesmeisterschaften in Ostercappeln

Die besten Mittel- und Langstreckler Niedersachsens gingen am Sonntag bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Oster-
cappeln an den Start. Mit dabei waren auch ostfriesische Läufer, die einige Titel gewannen. Den Titel in der Mannschaftswertung
der Junioren sicherte sich das Team vom VfL Germania Leer. Steffen Wiechmann, Jan-Gerhard Onken und Dennis Meyer liefen
fast zeitgleich über die Ziellinie und kamen als Achter, Neunter und Elfter ins Ziel.
Ein weiterer Mannschaftssieg des VfL Germania Leer ging an die Senioren M30/35 über dieLangstrecke. Holger Grigat, Peter
Steinke und Jan Waschkau liefen auch in ihren Altersklassen auf vordere Plätze. Grigat und Steinke (beide M35) wurden Zweiter
bzw. Dritter, Waschkau (M30) kam auf Rang sechs. Einen spannenden Zieleinlauf gab es bei den Seniorinnen W45 zu sehen.
Siegerin in dieser Altersklasse wurde Waltraud Klostermann vom TV Norden. Sie benötigte für die 3,5 km lange Strecke 13:47
Minuten. Zeitgleich, aber auf Position zwei gesetzt, kam Eva Brinkmann (Germania Leer) ins Ziel und machte so den ostfriesisch-
en Doppelsieg perfekt. Zusammen mit Elke Gronewold und Susanne Helmers gewann Klostermann auch den Titel mit dem
W40/45-Team.
Bei den Schülern M14/15 gewannen Jann Grebener, Ole Onken und Mirco Sell die Bronzemedaile. Ebenfalls Bronze ging an
800m-Meisterin Pia Nikoleit von der Emder LG. Sie schaffte die 2,3 km lange Strecke in 8:50 Minuten. Zusammen mit Angela
Eden und Helke Schoolmann belegte sie diesen Platz auch mit der Mannschaft. Im Seniorenbereich ging Silber an Franz Albers
(M70); Jan Pol gewann Bronze in der Altersklasse (M65, beide Germania Leer)

OSTFRIESISCHER KURIER vom 18. Februar 2009
Crossläufer des Norder TV holen zwei Landestitel
Leichtathletik: Klostermann gewinnt in Ostercappeln - Mit Gronewold und Hellmers zum Teamgold

Ostercappeln
(bup). Crossläufer dürfen nicht gerade zart besaitet sein. Tiefer Boden, viele Kurven und etliche Steigungen forderten
die Ausdauerspezialisten bei den Niedersachsenmeisterschaften in Ostercappeln. Wegen der widrigen Vorhersagen mit Schnee
und Schneeregen trauten sich nur 80 Prozent der gemeldeten Aktiven an die Herausforderung heran. Der Einsatz der Aktiven vom
Norder TV wurde gleich doppelt belohnt: Waltraud Klostermann erkämpfte sich in einem spannenden Endspurt die Landesmeister-
schaft. Gemeinsam mit ihren NTV-Vereinskameradinnen Elke Gronewold und Susanne Hellmers machte die bereits international
erfolgreiche Läuferin den zweiten Titelgewinn perfekt.
Dass ihre Spurtqualitäten am Ende den Ausschlag geben würden, überraschte Waltraud Klostermann: “Zum Schluss war ich eine
Nasenlänge besser”, freute sich die Norderin. Auf der schwer einzuschätzenden 3,5 Kilometer langen Wettkampfstrecke mit den
für Ostfriesen ungewohnten und kraftraubenden Steigungen zeigte sie ein gutes Rennen. Mit zunehmender Dauer des Laufs wähnte
sich die NTV-Starterin bereits auf der sicheren Seite. Auf den letzten Metern stürmte aber noch die Leeranerin Eva Brinkmann her-
an. So kurz vor dem Ziel wollte sich Klostermann nicht mehr geschlagen geben. Sie mobilisierte noch einmal die letzten Kraftre-
serven und behielt im Finish die Oberhand. Für beide Ostfriesinnen wurde in der Ergebnisliste jeweils eine Zeit von 13:47 Min.
festgehalten. Waltraud Klostermann überquerte allerdings klar vor Eva Brinkmann die Ziellinie, so dass die Norderin die Alters-
klassenwertung W 45 als Niedersachsenmeisterin gewann. Dritte wurde die Hannoveranerin Gabi Schacht in 14:24 Min. Mit ihrem
Sieg führte Waltraud Klostermann auch die NTV-Mannschaft zum Sieg. Die Norderinnen Elke Gronewold und Susanne Hellmers
belegten in der W 40 in der Zeit von 14:37 Min. beziehungsweise 14:51 Min. die Plätze vier und fünf. So ließ das NTV-Trio als
Mannschaftsmeister die LG Kreis Verden und den VfL Löningen mit deutlichem Abstand hinter sich. Bronze in der W 15 holte Pia
Nikoleit von der Emder LG in 8:50 Min. Auch in der Mannschaftswertung belegte Emden Platz drei.
Insgesamt 468 Läufer beteiligten sich an den Cross-Meisterschaften in der Nähe von Osnabrück. Der gastgebende OFV Oster-
cappeln sorgte für einen reibungslosen Verlauf. Allein bei der sportlichen Organisation waren 57 Helfer im Einsatz. Nach Wetterun-
bilden im Vorfeld hatten die Aktiven am Veranstaltungstag Glück. Erst als die letzten Läufer ihren Wettkampf beendet hatten,
setzten neue Schneefälle ein.

WESER KURIER vom 18. Februar 2009
Ingo Müller spurtet noch auf Platz drei
Athleten des Marathon-Clubs Bremen überzeugen bei Crosslauf-Landesmeisterschaften

Von Marc Gogol
Bremen. Zwei Landesmeistertitel und zahlreiche gute Platzierungen konnten die Bremer Athleten, allen voran die des Marathon-
Clubs Bremen, bei den Bremer und Niedersächsischen Crosslaufmeisterschaften in Ostercappeln erzielen. Gleich zwei MCB-
Mannschaften waren im Lauf der Männer über die Mittelstrecke von 3,5 Kilometern vertreten. Das vorher angestrebte Ziel, sich
unter den ersten Zehn zu platzieren, wurde mit Platz sechs deutlich unterboten. Sven Eilinghoff gelang in der M35 sogar der Ge-
winn des Landesmeistertitels in 10:49 Minuten. Marian Skalecki als Zehnter bei den Junioren in 11:04 Minuten und Sven Graß-
mück in 11:27 Minuten komplettierten die erste Mannschaft. Das Team MCB II mit Thorben Preikschat, Dirk Schmidt und Jonas
Kohlhoff wurde 13. Die Bronzemedaille in der Altersklasse M40 holte sich Christian Pundt von der LG Bremen-Nord in 11:47 Mi-
nuten.
Zum großen Showdown zwischen dem Top-Team aus Kirchdorf und dem MCB kam es auf der 8,3-Kilometer-Langstrecke. Hinter
den Kirchdorfern Dirk Schwarzbach und Thomas Bartholome liefen Ingo Müller und Stefan Wießner ein taktisch kluges Rennen in
einer vierköpfigen Verfolgergruppe. Am Ende konnte sich Ingo Müller in ausgezeichneten 26:09 Minuten mit einem fulminanten
Endspurt den dritten Gesamtplatz und den Sieg in der M30-Klasse sichern. Stefan Wießner (26:33) kam auf den sechsten Ge-
samtplatz. Das gute Ergebnis rundete Hikmet Ciftci mit Platz drei in der M30 (26:56) ab.

DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 18. Februar 2009
Fynn Hehr holt einzige Medaille
Kreisleichtathletikverband nur mit kleinem Aufgebot bei niedersächsischen Crossmeisterschaften

Brinkum/Stuhr
(el). Selten fiel bei niedersächsischen Crossmeisterschaften die Bilanz für den Kreisleichtathletikverband so mager
aus wie in diesem Jahr. Allein der 13-jährige Fynn Hehr vom FTSV Jahn Brinkum schaffte in Ostercappeln als Dritter im Rennen
der M14-Schüler eine Platzierung in den Medaillenrängen. Mit nur zwei Vereinen war die Beteiligung an den Titelkämpfen von
Seiten der Vereine aus dem Kreisgebiet ziemlich mau. Doch dann musste sowohl der FTSV Jahn Brinkum als auch der LC Hansa
Stuhr auch noch die Absage seiner im Vorjahr siegreichen Läufer hinnehmen. Aufgrund einer Verletzung verzichtete Frank Krüger
auf einen eigenen Start und konzentrierte sich allein auf die Betreuung seiner Brinkumer Nachwuchsläufer und übernahm zudem
erstmals Aufgaben als neuer Co-Landestrainer des NLV.
Mit Fynn Hehr, Lennart Wübbeler und Antonia Hehr hatte der FTSV Jahn Brinkum drei erst 13-jährige Athleten für die Rennen über
2,3 Kilometer der Schülerinnen und Schüler gemeldet. Umso höher ist der dritte Platz zu bewerten, den sich Fynn Hehr in 7:59
Minuten gegen rund 30 Konkurrenten erkämpfte. Mehrkämpfer Lennart Wübbeler bewies als Zwölfter (8:32) ebenfalls seine läufer-
ische Stärke. Antonia Hehr verpasste bei den Schülerinnen in 8:59 Minuten als Neunte nur knapp einen Platz auf dem Treppchen.
Für den LC Hansa Stuhr war durch den krankheitsbedingten Ausfall von Birgit Niemann-Scheffel zugleich die Frauenmannschaft
geplatzt. Im Rennen über 3,5 Kilometer zeigten Heidi Annemarie Schwartz und Christiane Golenia als Einzelstarterinnen ordent-
liche Leistungen. Nach schnellem Start kam Schwartz unter insgesamt 75 Läuferinnen in 13:52 Minuten auf Rang 19. In der Juni-
orinnenwertung fehlten der Martfelderin als Vierter nur wenige Sekunden zur Medaille. Golenia wurde in der W50 in 15:07 Minuten
Fünfte. Auf der Mittelstrecke der Männer über 3,5 Kilometer erreichte Christian Rettke in 13:22 Minuten das Ziel als Sechster der
M30.
Pech hatten die M50-Senioren des LC Hansa in ihrem Rennen über 7,1 Kilometer. Auf dem anspruchsvollen, hügeligen und über
unterschiedliche Runden führenden Kurs hatten sich alle drei Läufer in der Rundenzahl vertan und waren überrascht, als sie in der
vermeintlich vorletzten Runde in den Zielkanal geleitet wurden - jeder Endspurt kam da zu spät. Äußerst knapp ging damit zugleich
die Medaille in der Mannschaftwertung verloren. Platz sechs für Werner Wührmann (26:47), Platz zehn für Detleff Lissner (27:29)
sowie Platz 16 für Neuzugang Miroslav Lubas (29:14) reichten nur zur Rang vier in der Teamwertung.

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 18. Februar 2009
Malyzia Vömel und Rüdiger Ullrich Vizemeister
Athleten der LG Kreis Verden überzeugen bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf / Medaille für W40/45
Seniorinnen

Verden
(hbm). Drei zweite Plätze für W 14-Läuferin Malyzia Vömel, M 55 Senior Rüdiger Ullrich (beide Verden) und die Mann-
schaft der Seniorinnen W 40/45 waren die Spitzenergebnisse für die Crossläufer der LG Kreis Verden bei den Landesmeister-
schaften in Ostercappeln. Gleich im ersten Rennen des Tages der 14- und 15-jährigen A-Schülerinnen über 2,3 km zeigte Malyzia
Vömel ein starkes Rennen und war nach 8:37 Minuten als Gesamtvierte zweite ihrer Altersklasse W 14. Im Rennen der M 55-
Senioren über 3,5 km hatte Rüdiger Ullrich als Zweiter (13:26) gegen den Göttinger Christmann keine Siegchance. Über die 8,3 km
kam der Thedinghauser Michael Trense nach 32:01 Minuten auf den fünften Platz.
Mit zwei Mannschaften traten die LGKV-Seniorinnen im gemeinsamen Rennen der Frauen, Juniorinnen und Seniorinnen über
3,5 km an. Unter 72 ins Ziel kommenden Läuferinnen war Birgit Schwers (Verden) nach 14:28 Minuten als 29. der Gesamtwertung
vierte der W 45. Als dritte der W 55 Läuferinnen und 47. der Gesamtwertung benötigte Ursula Siewert (Bassen) 15:31 Minuten,
drittschnellste LGKV-Läuferin war als 59. und neunte der W 45 Seniorinnen nach 16:27 Minuten Dominique Pannevis (Verden). Auf
Rang 63 und zehn der Seniorinnen W 45 kam nach 17:01 Minuten die Verdenerin Heidrun Dombrowski ins Ziel. Rita Geßner
(Verden) benötigte 17:17 Minuten und war damit als 67. drittbeste W 50 Läuferin. Und mit 17:39 Minuten wurde Sigrid Bracht
(Oyten) vierte der W 55. Diese Platzierungen brachten die erste LGKV-Mannschaft mit Schwers, Siewert und Pannevis auf Platz
zehn der Gesamtwertung, und Dombrowski, Geßner und Bracht wurden 14. In der Seniorinnenwertung W 40/45 kamen Schwers,
Pannevis und Dombrowski als zweite auf 37 Punkte. Und in der Wertung der W 50 und älter wurden Siewert, Geßner und Bracht
vierte.
In der Juniorenwertung über 3,5 km kam Tim Hauschild (Verden) nach 12:16 Minuten auf Rang 24, 28. und 29. wurden die Oytener
Sven und Jens Niederkrome mit 13:00 bzw. 13:10 Minuten. Das brachte sie auf Platz sechs der Junioren-Mannschaftswertung.
Neunte bei den A-Jugendlichen wurde Imke Larsen (Verden) über die 3,5 km nach 13:59 Minuten, während im B-Jugendlauf die
Etelserin Claudia Bontjes van Beek als 15. nach 15:06 Minuten im Ziel war. Im Lauf der männlichen B-Jugend wurde der Oytener
Fabian Schmidt nach 12:26 Minuten 14., Matthias Müller (Verden) war nach 14:16 Minuten 32.. Im Rennen der A-Jugend benötigte
der Verdener Josef Schaller als 31. 13:06 Minuten, und Bruder Moritz belegte im Lauf der Schüler A über 2,3 km nach 8:28 Mi
nuten Platz 15.

Presseinformation vom 18. Februar 2009 (Von Markus Steinbrück)
Landesvizetitel für den Jüngsten und den Ältesten
Winsen/Hittfeld.
Auch ohne Titelgewinn spielte die kleine Fraktion von Mittelstrecklern aus dem Landkreis Harburg eine gute Rolle
bei den niedersächsischen und Bremer Crosslauf-Landesmeisterschaften in Ostercappeln im Landkreis Osnabrück. Wie bereits vor
sechs Jahren boten die örtlichen Organisatoren den 468 Teilnehmern aus 86 Vereinen am Fuße des Wiehengebirges auch diesmal
optimale Rahmenbedingungen. Die Strecke mit einigen Bergen, Matsch und Schnee, teilweise gefrorenem Boden und mit Mulch
aufgefüllten Asphaltpassagen war einer Landesmeisterschaft absolut würdig.
Die besten Platzierungen für die zehn Harburger liefen der jüngste und der älteste Starter heraus, Tilmann Petersen (MTV Patten-
sen) und Detlef Peters (TSV Eintracht Hittfeld). Petersen wurde über 2300 Meter der Schüler M14 in 7:43 Minuten Landesvize-
meister. Wie schon bei den Landeshallenmeisterschaften über 1000 und 3000 Meter vor zwei Wochen musste sich der 13-Jährige
lediglich dem überragenden Andreas Hülskamp (BV Garrel) beugen. Diesmal konnte Petersen, der 25 weitere Starter hinter sich
ließ, den Rückstand auf sechs Sekunden begrenzen.
“Der frisch in die M45 aufgerückte Senioren-Hallenweltmeister von 2004, Markus Pingpank (TSV Kirchdorf) war eine Klasse für
sich”, musste Detlef Peters anerkennen. So konnte der 46-Jährige aus Eckel seinen Vorjahrestitel nicht verteidigen, freute sich
stattdessen über die Silbermedaille bei den Senioren M45. Und obwohl Peters die 3,5 Kilometer lange Strecke in Ostercappeln
nicht besonders liegt, kam er als Zweiter von elf M45-Senioren 54 Sekunden hinter Pingpank ins Ziel. Der Kirchdorfer hatte 2008
auch den Halbmarathon beim Stadt- und Deichvolkslauf in Winsen gewonnen. Nach der krankheitsbedingten Absage von Frank
Ebel platzte die Hittfelder M40/M45-Mannschaft, die im Vorjahr den Landestitel errungen hatte.
Eine Top-Platzierung erreichte erneut die Mittelstrecken-Männer-Mannschaft der LG Nordheide. Im Vorjahr war es der dritte, dies-
mal der vierte Platz unter insgesamt 24 Dreier-Mannschaften. Spitzenläufer Tim Tomczak verwirklichte sein Ziel, unter die Top-Ten
von annähernd 100 Startern vorzudringen. Der 26-Jährige vom HSV Stöckte wurde Sechster im Gesamteinlauf und Dritter in der
Männerklasse. Gemeinsam mit Torsten Heitmann (7. Platz bei den Männern) und Roland Rohde (3. Platz bei den Senioren M35)
kam das LGN-Trio auf 55 Punkte. Besser waren nur LG Osnabrück (35 Punkte), LG Braunschweig (44) und TSV Kirchdorf (48).
Ebenfalls den vierten Mannschaftsplatz belegte die männliche A-Jugend der LG Nordheide. Zu diesem Erfolg trugen Andreas
Eggers (10. Platz in der Einzelwertung), Jan Pottbacker (14.) und Christian Schirner (19.) bei. Den siebten Platz erkämpfte
schließlich Michael Bausch (MTV Pattensen) auf der 7100-Meter-Langstrecke der Senioren M50.

ROTENBURGER RUNDSCHAU vom 18. Februar 2009 (Auszug - Nur LM)
Bezirks- und Landestitel für Crossläuferinnen
Sottrumer Leichtathletinnen waren erfolgreich

Sottrum
(r/az) ...Eine Woche später machten sich die von Reiner und Marlies Loss trainierten Leichtathleten erneut bei Schnee-
treiben auf den Weg, diesmal zu den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln im Osnabrücker Land. Die Schülerinnen
A mussten eine anspruchsvolle Strecke mit vielen Höhenunterschieden über 2.300 Meter laufen. Natascha Schröder erreichte in
8:33 Minuten den zweiten Platz und wurde Vizelandesmeister. Ann-Katrin Döscher wurde bei 32 sechste und Dorothea Paar
zehnte. In der Mannschaftswertung gelang bei großer Konkurrenz die Wiederholung vom vorherigen Wochenende und die drei
wurden überlegen Landesmeister. Auch bei den Läuferinnen der weiblichen Jugend B lief es gut, sie mussten hügelige 3.500 Meter
bewältigen. Franziska Schröder wurde in 14:06 sechste, Carina Brettmann achte und Johanna Wiese landete auf Platz 13. In der
Mannschaftswertung kamen sie auf den zweiten Platz und wurden damit Vizelandesmeister. 

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 19. Februar 2009
Karsten Jäkel der überragende Läufer
Neunter bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften

Ostercappeln
(kj). Bei winterlichen Bedingungen traten fünf Läufer des Kreises Uelzen zum Kampf um den Landes-Crosstitel in
Ostercappeln an. Sie absolvierten eine 3,5 km lange Crossstrecke, die den Läufern durch ständig wechselnde Bodenbedingungen
und teilweise kurze, steile Bergauf-Passagen alles abverlangte. Der erste Uelzener, der diese Herausforderung auf sich nahm, war
der B-Jugendliche der LG Hanstedt/W./W., Sven Schenk. Er absolvierte die Strecke in einer Zeit von 11:44 Minuten und konnte
sich dank einer starken zweiten Runde noch auf den fünften Platz verbessern. Leider konnte die LG-Mannschaft ihren Titel nicht
verteidigen, da die zwei anderen Läufer aufgrund von Verletzungen nicht an den Start gingen. Schade, da eine Titelverteidigung
durchaus drin gewesen wäre.
Jäkel mit starker Leistung
Nach diesem Rennen folgte der teilnehmerstärkste Lauf des Tages mit 100 Teilnehmern. Hier war der Post SV Uelzen gut ver-
treten. In einem starken Teilnehmerfeld mit zahlreichen deutschen Top-Läufern zeigte Kersten Jäkel einmal mehr, dass er im Mo-
ment der überragende Läufer des Kreises Uelzen ist. Er absolvierte die Strecke in einer tollen Zeit von 10:46 Minuten und wurde
damit Neunter des gesamten Laufes sowie Fünfter seiner Altersklasse. Zweiter der Postler wurde Dennis Lauterschlag, der eben-
falls eine gute Leistung zeigte und das Ziel nach 11:26 Minuten als 29. (gesamt) und Zehnter der Altersklasse erreichte. Ihm folgte
Tobias Kowalk, der noch nicht bei seiner gewohnten Leistungsstärke angekommen ist und auf den 45. Platz in 12:02 Minuten kam.
Als Letzter der fünf Läufer des Landkreises war der Postler Arne Ziplys im ebenfalls 3,5 km langen Rennen der Jugend A unter-
wegs. In einem schnellen Rennen konnte Ziplys das hohe Tempo der ersten Runde nicht ganz mitgehen. Durch eine gute zweite
Runde konnte er zwar noch einmal nach vorne laufen, wurde dann aber im Zielsprint noch von Rang vier auf Platz fünf verdrängt.
Seine Zeit in diesem Lauf betrug 11:22 Minuten.  

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 18. Februar 2009 (Hier veröffentlicht am 19. Februar 2009)
LGG kehrt mit zehn Titeln zurück
Landesmeisterschaft im Crosslauf: Paul-Lennart Kruse dominiert

Göttingen
(bru). Mit insgesamt zehn Titeln bestätigten die Crossläufer der LGG nach elf Meisterschaften im Vorjahr erneut ihre
führende Stellung in Niedersachsen. Die Veranstaltung in Ostercappeln bei Osnabrück hatte sowohl vom Schwierigkeitsgrad der
Strecke als auch hinsichtlich der Organisation ein würdiges Format für Landestitelkämpfe. Das erste Rennen mit LGG-Beteiligung
waren die 2,3 Kilometer der A-Schüler, das die Göttinger Mannschaft (Julius Lembke, Thomas von Knebel, Markus Fiebig) auf dem
fünften Platz beendete, nur einen Wimpernschlag von Rang drei entfernt. Gleichfalls Fünfter wurde Lembke in der M-14-Wertung.
Den ersten Titel holte Paul-Lennart Kruse nach Göttingen. Nach seinem Doppelerfolg bei den Hallenmeisterschaften in Hannover
unterstrich der B-Jugendliche auf der 3,5 Kilometer langen Crossstrecke erneut, dass er in seiner Altersklasse keine Konkurrenz
im Land zu fürchten hat. Kruse siegte mit einem Vorsprung von fast einer halben Minute. Ähnlich dominant war auch Matthis
Reichert in der älteren Jugendklasse, ebenfalls über 3,5 Kilometer. Nach leicht verschlafenem Start sah man das gelbe Trikot des
18-Jährigen am Ende der Einführungsrunde bereits in Front. Reichert lag im Ziel 15 Sekunden vor dem Zweitplatzierten. Erfreulich
auch der 13. Rang von Gerrit Gräbel. Das LGGTeam mit Robin von Gaza als drittem Läufer wurde Vierter.
Gelb-Schwarz dominiert
Ebenfalls über 3,5 Kilometer unterwegs waren die Frauen und Seniorinnen. Gelb- Schwarz war die dominierende Farbe in dem 75
Teilnehmerinnen starken Feld. In der Einlaufwertung ganz vorn war Tanja Hupfeld, die sich neben dem Frauentitel auch die Meister-
schaft in der Klasse W 35 sicherte. Sechste wurde Coline Ricard, die lange Zeit auf dem zweiten Platz lief, ehe ihr auf dem letzten
Streckendrittel die Kraft ausging. Maria Saborowski - wieder einmal hoch überlegene Siegerin der Wertungsklasse W 55 - wurde
18. der Frauen-Gesamtwertung. Damit ging auch der Mannschaftstitel an die LGG. Wieder einmal Klassensiegerin (W 60) wurde
auch Hannelore Bezold. Auf den vierten beziehungsweise zehnten Platz ihrer Wertungsklassen kamen Anke von Gaza (W 35) und
Agnes Bauer (W 50).
Das größte Feld mit 100 Läufern war auf der Männer- Mittelstrecke (ebenfalls 3,5 Kilometer) am Start. Andreas Christmann sicher-
te sich hier den Titel in der Klasse M 55. Vizemeister beziehungsweise Dritter bei den M- 50-Senioren wurden Wilhelm Graeber
und Manfred Vollmer. Im stark besetzten Feld der Junioren (U 23) kam Jasper Cirkel auf dem siebten Platz und Volker Hillebrecht
wurde Vizemeister bei den M-30-Senioren. Den erwarteten Mannschaftstitel schließlich holten sich Graeber, Vollmer und Christ-
mann in der Klasse M 50. Die drei amtierenden deutschen Crossmeister gingen später über 7,1 km erneut an den Start. Christ
mann (2.), Vollmer (3.) und der durch eine Erkältung geschwächte Graeber (4.) gewannen auch hier den Titel mit großem Vor-
sprung. Gerhard Haake wurde 13. der M-50-Senioren. Auf der Langstrecke über 8,3 km war Sebastian Hanelt bis zur letzten Runde
im Kampf um den dritten Platz hinter den deutlich führenden Schwarzbach und Bartholome (beide TSV Kirchdorf) dabei. Am Ende
sprang ein zufriedenstellender fünfter Platz mit der Vizemeisterschaft in der M-30-Wertung heraus. 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 20. Februar 2009
Anne Fischer holt den Landes-Vizetitel
ATSCerin startete jetzt beim Crosslauf der Länder Niedersachse/Bremen

(cn.)
In Ostercappeln (bei Osnabrück) fanden jetzt die Meisterschaften im Crosslaufen der Länder Bremen und Niedersachsen
statt. Die ATSCerin Anne Fischer startete in der Altersklasse W 50 auf der 3,5 Kilometer langen Strecke und sicherte sich den
Titel einer Vizemeisterin. Die Strecke war sehr anspruchsvoll mit vielen kleinen Erhöhungen und einem lang gezogenen Anstieg
jeweils am Ende der Runden. Der Untergrund bestand aus zum Teil befestigten, aber auch unbefestigten Waldwegen.
Beim Start war es trocken, doch im Laufe des Rennens fing es an zu schneien. Da Anne Fischer den siebten Lauf an diesem Tage
bestreiten musste, waren die obersten Schichten auf der Strecke schon von den Vorgängern ziemlich aufgewühlt. Die Cuxhaven-
erin lief in einem Pulk mit den Teilnehmerinnen der Frauenhauptklasse, den Juniorinnen und den Seniorinnen der Klassen W30 bis
W60 und älter. Die AK W50, in der die ATSCerin mitlief, war diejenige, die mit 14 Aktiven am stärksten besetzt war. Mit von der
Partie war auch die mehrfache Welt-, Europa- und Deutsche Meisterin über die Mittelstrecken 800 m, 1500 m und 3000 m, Annette
Koop (1958) von der LG Emstal Dörpen, sowie fünf Läuferinnen, die in diesem Jahr neu in die Altersklasse gekommen sind.
Am Ende noch ordentlich zugelegt
Beim Rennverlauf mussten sich die Aktiven die kurvenreiche Strecke gut einteilen. Fischer startete recht zügig. Sie hatte sich aber
für den Endspurt noch reichlich Kraftreserven aufgespart, sodass sie am Ende noch zulegen konnte. Dadurch fiel es ihr relativ
leicht, noch mehrere Läuferinnen zu überholen. So kam Fischer hinter Annette Koop (1958, LG Emstal Dörpen), die 13:25 Minuten
benötigte, als Zweite, in der Zeit von 13:48 Minuten, ins Ziel. Dritte wurde Veronika Werner (1958,TuS Ofen) in 14:10 Minuten. Da
Anne Fischer in diesem Jahr eine der ältesten Läuferinnen in ihrer Altersklasse ist, war sie mit dem Ausgang des Rennens sehr
zufrieden. Die nächsten Cross-Meisterschaften wird Fischer auf längeren Strecken absolvieren, sodass sie jetzt weiß, worauf sie
im Training ihren Schwerpunkt legen muss.  

ZEVENER ZEITUNG vom 28. Februar 2009
Tami Gerken Dritte beim Landes-Cross
Tim Kosmata immer schneller unterwegs

Zeven/Ostercappeln
(nb). Ostercappeln war jetzt Treffpunkt der besten Crossläufer des Niedersächsischen und des Bremer
Leichtathletikverbandes. Auf anspruchsvollen Strecken im Waldgelände rund um den Sportplatz und das Schützenhaus lieferten
sich die Läuferinnen und Läufer packende Rennen. Für die beiden LAV-Teilnehmer Tami Gerken und Tim Kosmata war es, einen
Tag nach ihrem zweiten Oste-Cuplauf in Granstedt, eine besondere Bewährungsprobe.
So präsentierte sich zunächst Tami Gerken bei den Landes-Crossmeisterschaften in blendender Verfassung. Auf der Strecke in
Ostercappeln, die seit dem DLV-Talentcross 2003 von der Stadt immer weiter verbessert wurde, traf sie erneut auf die Läuferinnen
des LAV Meppen Franziska Deters und Laura Niehaus sowie auf die letztjährige “Dauersiegerin" Tahnee Tietjen vom TSV Bremer-
vörde. Ständig in Lauerstellung sollte die junge Elsdorferin zunächst Kräfte sparen und dann auf der rund 500 Meter langen Ziel-
schleife ihre Chance in einem langen Endspurt suchen. Wie richtig diese Einstellung war, zeigte sich, als das Ziel in Sichtweite
kam. Es entwickelte sich ein spannendes Finale mit einem Laufquartett, das förmlich bis zur Ziellinie um den letzten Zentimeter
kämpfte. Mit Platz 3 in einer Zeit von 13:06 Minuten musste Gerken lediglich den Läuferinnen des LAV Meppen die Plätze 1 und 2
überlassen. Schon am nächsten Wochenende trifft sie bei den Norddeutschen-Crossmeisterschaften in Ludwigsfelde erneut auf die
beiden Läuferinnen aus Meppen.
Für Tim Kosmata waren die Meisterschaften in Ostercappeln in seinem ersten A-Jugendjahr eine Möglichkeit, die Laufstärke der
neuen Altersklasse kennen zu lernen. In einem gut eingeteilten Rennen, bei dem die Läufer von der Streckenführung her auf eine
harte Bewährungsprobe gestellt wurden, zeigte er sich schon jetzt für die kommende Bahnsaison gut vorbereitet. Mit einer
schnellen Zeit von 12:04 Minuten erreichte Kosmata auf der 3,5 Kilometer langen Strecke, den 18. Platz. Am 8. März tritt Kosmata
nun vor heimischer Kulisse auf dem Zevener Trimmpfad zu den diesjährigen Kreismeisterschaften an, bei dem gleichzeitig der
Sieger im LAV-Oste-Cup 2009 ermittelt wird. 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 6. März 2009
Jacqueline Margis mit Speer auf DM-Platz 5

Bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften im mecklenburgischen Neubrandenburg war die 17-jährige Adenstedterin
Jacqueline Margis einzige Starterin aus dem Kreis Peine. Für die Deutschen Winterwurfmeisterschaften hatte sich die B-Jugend-
liche mit 41,34 m im Speerwurf qualifiziert und war als 12. von 20 Teilnehmerinnen gemeldet.
"Ich hatte letzte Woche erstmals seit
Monaten wieder mit dem Speer geworfen. Wegen des Wetters haben wir in der Halle nur Kraft- und Technikeinheiten gemacht",
meinte die jetzt für die LG Hannover startende Jacqueline.
Um so überraschender lag Margis nach dem ersten Durchgang auf dem
2. Platz. Ihre 41,91 Meter bedeuteten für die Gymnasiastin sogar neue Bestweite und schließlich die Teilnahme am Endkampf der
acht Besten. Blinkte hier anfangs noch die Bronzemedaille, holten die Stärkeren schließlich auf und Margis steigerte sich trotz
weiterer 41-Meter-Würfe nicht mehr. Sie beendete die kalte Winterwurfmeisterschaft mit einem guten 5. Platz, nur 1,69 m hinter
der Siegerin Stefanie Räntsch von den Halleschen Leichtathletik-Freunden. Landestrainer Thorsten Frey blickt da zuversichtlich in
die kommende Saison. (gm)  
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