DM-Halle (Einzel) in Leipzig am 21./22. Februar 2009 (Frauen, Männer)
DM-Halle (Einzel) u. Winterwurf in Düsseldorf am 28. Februar/1. März 2009 (Seniorinnen, Senioren)
NDM-Crosslauf in Ludwigsfelde am 1. März 2009 (W/M 15 - Sen.)

-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Hinweis:
Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)

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Presseinformation vom 19. Februar 2009
(Von Manfred Scholz)
LG-Staffel läuft gegen Cathleen Tschirch (Bayer Leverkusen)
Deutsche Hallenmeisterschaften in Leipzig

Leichtathletik.
Ein Wörtchen mitreden bei der Vergabe des Staffeltitels wollen die Frauen der LG Weserbergland schon auf der
blauen Bahn der ARENA Leipzig, in Deutschlands größter Leichtathletik-Halle. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften tragen
19 Athleten niedersächsische Farben, sieben das blaue Trikot der LG Weserbergland. Trainer Werner Scharf kann mit den erfahr-
enen Läuferinnen Nicole Marahrens, Jala Gangnus, Nina Giebel und der schnellen Kurzsprinterin Karen Piel seine beste Besetzung
ins Rennen schicken. Das die schnellen Frauen der LG diesmal nicht die Favoritenrolle inne haben, sorgt für weniger Aufregung im Team. Das Quartett war in 1:39,47 Minuten souverän Landesmeister geworden, rangiert aber mit dieser Zeit noch deutlich hinter
den arrivierten Großvereinen MTG Mannheim (1:36,94 Minuten), dem USC Mainz (1:37,86 Minuten) und Bayer Leverkusen (1:38,67
Minuten) auf dem vierten Rang in Deutschland. Die Weserbergländer Frauen, die Deutschen Meister 2007 waren im letzten Jahr
ohne die verletzten Jala Gangnus und Cathleen Tschirch Sechste geworden. Tschirch läuft in diesem Jahr in den Reihen der
Leverkusener erstmals gegen ihre früheren Mannschaftskameraden.
Für die Einzelrennen über 60 Meter geben in Leipzig Karen Piel und Nina Giebel, sowie Johannes Grossner ihre Visitenkarten ab.
Landesmeisterin Nicole Marahrens, die Vorjahres-Siebte, läuft die 200 Meter und freut sich sicherlich auf das Zusammentreffen mit
ihrer Freundin und ehemaligen Mannschaftskameradin Cathleen Tschirch. Tschirch hatte zwar vor vier Wochen Hallenstarts abge-
sagt, steht nun aber doch in den Startlisten über 60-, 200- und 4x200 Meter).

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 20. Februar 2009
Christoph Stolz will den Titel, Sören Ludolph eine Medaille
Deutsche Hallenmeisterschaft der Leichtathleten mit Gedenk-Video für den Braunschweiger René Herms

Von Ute Berndt
Braunschweig. Raus aus dem Olympiatief, Schwung aufnehmen für die Heim-Weltmeisterschaft in Berlin: Die deutsche Leicht-
athletik startet am Wochenende in Leipzig mit ihren Hallen-Meisterschaften durch. Athleten, die sich auf Meetings aus dem Weg
gegangen sind, kämpfen um Titel und die Qualifikation für die Hallen-Europameisterschaft Anfang März in Turin. Dort möchte auch
Christoph Stolz dabei sein. Der Weitspringer des VfL Wolfsburg hat in Leipzig den Titel zu verteidigen. Er ist zwar dieses Jahr erst
7,67 Meter gesprungen, war aber zuvor verletzt und wertet diese Weite als Erfolg - immerhin brachte sie ihm den Nordtitel. "In-
zwischen bin ich wieder richtig fit und motiviert", sagt der 29-Jährige. "Der Papierform nach ist Nils Winter Favorit, der springt der-
zeit konstant um die acht Meter. Und ich gehe davon aus, dass man das auch muss, um Meister zu werden." Stolz traut sich
diese Weite zu. Die EM-Norm von 7,90 Meter hat bislang neben Winter auch der Bremer Sebastian Bayer geschafft.
Von einem Start in Turin zu träumen wäre für 800-Meter-Läufer Sören Ludolph von der LG Braunschweig vermessen. "Ich strebe in
Leipzig den Endlauf an und liebäugele mit einer Medaille." Seine Leistungen im Jahresverlauf waren schwankend. In Wien lief er
starke 1:49,43 Minuten, danach in Düsseldorf nur 1:51,91. "In der Halle ist es immer eng, viel hängt davon ab, wie die anderen ihr
Rennen gestalten", sagt Ludolph. Momentan liegt er auf Rang drei der deutschen Bestenliste. Schneller waren René Bauschinger
(1:47,63 min) und Sebastian Keiner (1:48,12 min). Wie man als Außenseiter Edelmetall holt, hat Ludolph im Sommer bei den
Freiluft-Titelkämpfen gezeigt, als er hinter Robin Schembera und seinem im Januar verstorbenen Vereinskollegen René Herms
Bronze gewann.
In Gedenken an Herms will der Deutsche Leichtathletikverband am Sonntag auf der großen Anzeigetafel ein Video mit Szenen aus
dessen Karriere zeigen. In Zusammenarbeit mit dem Dresdner SC wird zudem für die Witwe Stefanie Herms gesammelt.

WESER KURIER vom 20. Februar 2009
Leichtathleten setzen bei DM auf Medaillen
Die Bremer Nytra, Tilgner und Bayer treffen jedoch auf starke Konkurrenz

Von Marc Gogol
Bremen. Noch nie durften Bremer Leichtathleten so erwartungsfroh zu Deutschen Hallenmeisterschaften fahren wie in diesem
Jahr. Drei Medaillen sind das Ziel von Sebastian Bayer, Carolin Nytra und Jonna Tilgner (alle Bremer LT/TuS Komet Arsten) bei den
Titelkämpfen am Wochenende in Leipzig. Außerdem werden in der Arena Leipzig aus der Hansestadt Anne Marchewski (BLT/TuS
Komet Arsten) sowie die Werderaner Malte Schwarting als Bronzemedaillengewinner der Deutschen Hochschulmeisterschaften,
Alexander Thyme und Felix Wedekämper, alle über 60 Meter Hürden, an den Start gehen.
Ganz vorne wird es zu interessanten Zweikämpfen kommen: Im Weitsprung trifft Sebastian Bayer, der jüngst mit 7,99 Meter
Hallenbestleistung sprang, auf Nils Winter (TSV Bayer 04 Leverkusen), der die Bestenliste mit 8,02 Metern anführt. Beide haben
als bislang einzige die Hallen-EM-Norm für Turin erfüllt. Über 60 Meter Hürden kommt es zum Duell zwischen der mit 8,06 Se-
kunden Jahresbesten Nadine Hildebrand (LAZ Salamander Kornwestheim) und der Deutschen Freiluftmeisterin Carolin Nytra, die
sich im Laufe der Hallensaison auf 8,08 Sekunden verbesserte. Über 400 Meter treffen mit Jonna Tilgner und Florence Ekpo-Umoh
(LAC Erfurt) zwei Staffelkameradinnen aus Peking aufeinander. Den einzigen direkten Vergleich hatte Jonna Tilgner in Leipzig ge-
wonnen. Sie lief mit 53,65 Sekunden deutsche Jahresbestzeit, Ekpo-Umoh 54,04 Sekunden. "Ich freue mich auf die Duelle", sagt
BLT-Trainer Jens Ellrott. "Sebastian ist ein Meisterschaftsspringer, Caro hat überhaupt noch nie eine Hallen-Medaille gewonnen,
und Jonna möchte sicherlich nicht zum dritten Mal Silber umgehängt bekommen."

Presseinformation vom 22. Februar 2009 (Von Manfred Scholz)
Johannes Grossner schafft sensationellen Finaleinzug
Leichtathletik.
Voll rehabilitiert nach seiner Disqualifikation bei den norddeutschen Meisterschaften hat sich Johannes Grossner
von der LG Weserbergland mit seinem siebten Platz in 6,86 Sekunden über die 60 Meter bei den Deutschen Hallenmeisterschaften
in der Arena Leipzig. Nach einem von Vorsicht geprägten Vorlauf lief er im Zwischenlauf in 6,82 Sekunden ein absolut starkes
Rennen. “Der Finaleinzug unter die besten acht deutschen Sprinter ist für uns sensationell”, freute sich Trainer Scharf, denn seit
Bestehen der LG Weserbergland (1998) hat kein Sprinter den Finaleinzug bei einer DM geschafft. “Das ich 6,82 Sekunden laufen
kann, habe ich gewusst, vom Finale habe ich allerdings geträumt”, sprach ein absolut zufriedener Johannes Grossner ins Mikrofon
und freute sich besonders, dass seine Eltern, die extra aus Hamburg angereist waren, Zeugen seiner Superleistung wurden. Der
Sieger, Stefan Schwab vom TSV Schwarzenbek, lief 6,59 Sekunden.
Die einzige Starterin über die 60 Meter bei den Frauen, die 18-jährige Karen Piel, erwischte in ihrem Vorlauf zwar einen guten Start,
schied jedoch mit 7,72 Sekunden im Vorlauf aus, da ihr eine Verletzung im Sprunggelenk doch zu schaffen machte.

Presseinformation vom 22. Februar 2009 (Von Manfred Scholz)
LG-Quartett läuft auf Rang Vier / Zwei Plätze besser als 2008
Leichtathletik. “Wir haben uns teuer verkauft, die anderen waren heute einfach besser und mit der Zeit kann man leben”, zog
Nicole Marahrens von der LG Weserbergland Bilanz nach dem vierten Platz in 1:37,52 Minuten bei den Deutschen Hallenmeister-
schaften in Leipzig. Die 4x200-Meter-Staffel war in der Besetzung Karen Piel, Jala Gangnus, Nina Giebel und Nicole Marahrens
damit über zwei Sekunden schneller als beim Landessieg. Übermächtig waren allerdings die Sieger vom TSV Bayer Leverkusen
mit Cathleen Tschirch in 1:35,23 Minuten, den Mannheimer Damen mit Verena Sailer (1:35,80 Minuten) und dem Quartett des
USC Mainz (1:35,87 Minuten). “Es war ein gutes Rennen, wir sahen gute Wechsel und wir sind die viertbeste Staffel in Deutsch-
land, das ist doch was”, zog auch Trainer Werner Scharf positive Bilanz.

KURIER am SONNTAG (Weser Kurier) vom 22. Februar 2009
Einstand nach Maß
Neu-Bremer Sebastian Bayer gewinnt DM-Titel im Weitsprung

Von Marc Gogol
Leipzig. Die Mission Gold ist eröffnet. Sebastian Bayer vom Bremer Leichtathletik Team/TuS Komet Arsten hat am ersten Tag der
56. Deutschen Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig den Titel im Weitsprung geholt. Der Neu-Bremer setzte in einem spann-
ungsgeladenen Wettkampf 8,13 Meter in die Grube. Zweiter wurde mit 8,01 Metern, erzielt im sechsten und letzten Versuch, der
Titelverteidiger Christoph Stolz vom VfL Wolfsburg. Der Konter des Niedersachsen reichte jedoch nicht mehr, da Sebastian Bayer
schon im vierten Versuch seine Siegesweite gesprungen war und diese im letzten Durchgang noch einmal auf den Zentimeter ge-
nau bestätigte. Dahinter platzierte sich der später verletzt aufgebende Nils Winter vom Team Referenz Leverkusen mit 7,99 Metern,
der nach dem Vorkampf noch in Führung gelegen hatte.
Sebastian Bayer aber ließ sich von den wechselnden Platzierungen und Emotionen nicht beeindrucken. Nebenher lief noch der
ebenfalls hochklassige Männer-Stabhochsprung, doch Sebastian Bayer war allenfalls "überrascht". "Das Niveau des Weitsprungs
heute war schon Wahnsinn, in den letzten Versuchen haben sich die Ereignisse überschlagen", meinte der 22-Jährige. Aber der
Peking-Fahrer 2008 wusste, was er springen konnte. Jetzt steht er mit persönlicher Bestleistung, dem dritten Rang in der Welt-
jahresbestenliste und sogar Platz drei in der ewigen DLV-Hallen-Bestenliste in den Rekordbüchern. "Die momentane Platzierung in
der Weltrangliste ist mir aber nicht so wichtig", meinte der frischgebackene Meister, "eher schon Platz drei unter allen bisherigen
DLV-Springern". Sebastian Bayer hat jetzt den Start bei der Hallen-EM in Turin in zwei Wochen vor Augen. Ob er noch Reserven
sehe, wurde er gefragt. "Ich nehme mir 8,05 Meter oder etwas darüber hinaus vor. Und natürlich die Finalteilnahme." Mit Freundin
Carolin Nytra, die heute über die 60 Meter Hürden gerne ihre erste Hallenmedaille erlaufen möchte, hat Sebastian Bayer damit ein
gemeinsames Ziel in Italien - Endkampf.
Nytras Teamgefährtin Jonna Tilgner steht dagegen in der sächsischen Landeshauptstadt schon im Finale. Im Vorlauf lief sie
gestern über 400 Meter 54,41 Sekunden und klar vorne weg. Die Potsdamerin Claudia Hoffmann war im anderen Vorlauf mit 53,52
Sekunden und deutscher Jahresbestleistung etwas schneller, dazwischen schob sich auch noch Esther Cremer vom TV Watten-
scheid 01 mit 54,38 Sekunden. Dennoch blickt die Bremer Delegation zuversichtlich auf den heutigen Wettkampftag, denn mit
Florence Ekpo-Umoh vom Erfurter LAC ist eine Konkurrentin von Jonna Tilgner ausgefallen. Sie liegt mit Grippe im Bett. Es kann
also durchaus sein, dass Bremer Leichtathleten sich morgen Nachmittag mit drei Medaillen auf den Weg zurück in die Hansestadt
machen.  

WESER KURIER vom 23. Februar 2009
Um Wimpernschläge am Gold vorbei
Carolin Nytra und Jonna Tilgner kehren mit Silbermedaillen von der Leichtathletik-DM in Leipzig zurück

Von Marc Gogol
Leipzig. Es waren Wimpernschläge, die gestern bei den 56. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften gefehlt haben, damit
Bremer Athleten mit insgesamt drei Goldmedaillen nach Hause fahren. Denn nach dem ersten Bremer Hallentitel überhaupt von
Sebastian Bayer (Bremer LT/TuS Komet Arsten) am Sonnabend im Weitsprung (wir berichteten) liefen die Teamgefährtinnen Jonna
Tilgner (400 Meter) und Carolin Nytra (60 Meter Hürden) jeweils zur Silbermedaille. Vier Hundertstelsekunden (Tilgner) sowie zwei
Hundertstel (Nytra) lagen die beiden Bremerinnen im Ziel zurück. Dabei gab es bezüglich der Bewertungen der knappen Nieder-
lagen unterschiedliche Reaktionen der Athletinnen. Während sich Carolin Nytra noch im Ziel mächtig ärgerte, sah man im Gesicht
von Jonna Tilgner ein gewohntes Strahlen. Ihre Zufriedenheit rührte von einem tollen Duell mit der zweifachen Deutschen Hallen-
meisterin Claudia Hoffmann vom SC Potsdam her.
Die Chronologie: Claudia Hoffmann startete am Sonnabend zunächst über 800 Meter, schied dort im Vorlauf aus und nahm dann
überraschend wenig später auch im Vorlauf über ihre Spezialstrecke, die 400 Meter Aufstellung. "Sie hat gezeigt, dass sie es noch
kann", anerkannte Jonna Tilgner die Leistungen ihrer Staffelkameradin von Peking. Im Finallauf machte die Bremerin eigentlich
alles richtig, lief zunächst auf die Potsdamerin auf, lag 100 Meter vor dem Ziel günstig auf der zweiten Position und zog ausgangs
der Zielkurve ihren starken Schlussspurt an. "Die Finte hat Claudia aber gerochen und den Schwung von außen gut genutzt. Erst
aus der Kurve heraus konnte ich wieder richtig treten und wäre gerne noch vorbeigelaufen", sagte Jonna Tilgner nach dem Rennen.
Aber auch so stand mit 53,21 Sekunden eine neue persönliche Hallenbestzeit und die Verteidigung der Silbermedaille von Sindel-
fingen zu Buche.
Carolin Nytra brauchte etwas, bis der Ärger verraucht war. Trotz 8,09 Sekunden im Finale - nur eine Hundertstelsekunde über ihrer
Bestzeit - und eines guten Gefühls vor dem Lauf wurde sie nur Zweite hinter Nadine Hildebrand vom LAZ Salamander Kornwest-
heim. "An der fünften Hürde bin ich mit dem Nachziehbein hängen geblieben. Dann hab ich noch Druck gemacht und mich nach
vorne gelegt, lief aber schon verdreht", analysierte Carolin Nytra ihr Rennen, in dem sie mit einem Sprung ins Ziel noch versuchte,
den Titel zu ergattern. Doch ihre Konkurrentin lag knapp vorn.
Matthias Reick, Präsident des Bremer Leichtathletik-Verbandes, der sowohl die Siegerehrungen über die Kurzhürden als auch über
400 Meter vornahm, maß Nytras Niederlage keine übergroße Bedeutung bei: "Nadine Hildebrand war die Saison über eben kon-
stanter." BLT-Trainer Jens Ellrott war mit dem Erreichten hochzufrieden. "Klar tut der zweite Platz von Caro etwas weh, aber insge-
samt sind die drei Medaillen mit Abstand das bisher beste DM-Ergebnis für Bremen. Auch Anne Marchewski mit Saisonbestleist-
ung von 8,58 Sekunden im Halbfinale über die 60 Meter Hürden hat dazu beigetragen."
Für die Hansestadt waren in Leipzig auch Athleten des SV Werder am Start. Über 60 Meter Hürden kamen Malte Schwarting (8,17
Sekunden), Alexander Thyme (8,30) und Felix Wedekämper (8,35) nicht ganz an ihre Saisonbestleistungen heran und somit nicht
ins Finale. Die Grün-Weißen liefen beide Staffeln in fast gleicher Besetzung: über 4 x 200 Meter Bruno Gärtner, Christian Sieg-
mund, Pascal Nobel und Alexander Thyme beziehungsweise über 4 x 400 Meter Felix Wedekämper für Alexander Thyme. Die
Platzierungen: 10. über 4 x 200 in 1:28,77 Minuten und 9. über 4 x 400 in 3:23,20.

Presseinformation vom 23. Februar 2009 (Von Markus Steinbrück)
Jana Sussmann auf dem aufsteigenden Ast
Platz Sieben bei der Hallen-DM der Frauen

Winsen.
Zwei Wochen konnte sie mit einem ausgerenkten Kreuzgelenk an der unteren Wirbelsäule nicht einen einzigen Schritt
trainieren, stieg dann für eine Woche auf den Fahrrad-Ergometer und absolvierte die ersten vorsichtigen Laufeinheiten erst in der
Woche vor den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften. Dennoch stellte sich die unter normalen Umständen als klare Favoritin
eingestufte Jana Sussmann in Neubrandenburg der nationalen Konkurrenz und wurde mit der Bronzemedaille belohnt. An diesem
Wochenende folgte in der Arena Leipzig nun der erste Auftritt bei einer deutschen Meisterschaft in der Frauenklasse.
Und der Aufwärtstrend bei der 18 Jahre alten 1500-Meter-Spezialistin von der LG Nordheide (Stammverein MTV Laßrönne) ist un-
verkennbar. Im Vorlauf am frühen Sonnabendmorgen agierte die Siebte der Junioren-WM 2008 noch etwas zurückhaltend, qualifi-
zierte sich mit der zehntbesten Zeit (4:36,27 Minuten) aus zwei Vorläufen aber sicher für den Endlauf der besten Zwölf. Tags darauf
war die Arena Leipzig mit 4000 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein Umstand, der, ergänzt durch eine Ansprache von
Trainer André Prüsmann, Jana Sussmann mutiger agieren ließ. Titelverteidigerin Antje Möldner (SC Potsdam) und Julia Hiller (LAC
Quelle Fürth/München) setzten sich früh vom Rest des Finalfeldes ab, dahinter gab es über einen Großteil der siebeneinhalb
Hallenrunden einen engen Kampf um die weiteren Plätze. Letztlich durfte sich Jana Sussmann über eine Steigerung von sechs Se-
kunden gegenüber dem Vorlauf und eine neue persönliche Hallenbestzeit freuen. In 4:30,09 Minuten belegte sie den siebten Platz
im Konzert der besten deutschen Frauen. Deutsche Meisterin wurde in 4:19,73 Minuten erneut die 24 Jahre alte Antje Möldner.
 Zu den Hallen-Europameisterschaften nach Turin wird der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) auf allen Distanzen von 400 bis
3000 Meter mangels Normerfüllung keine einzige Athletin entsenden. Für die Freiluftsaison strebt Jana Sussmann die Qualifikation
für die Junioren-Europameisterschaften vom 23. bis 26. Juli in Novi Sad in Serbien an. Der DLV fordert hierfür eine einmalige Norm-
erfüllung von 4:24,00 Minuten.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 25. Februar 2009 (Hier veröffentlicht am 26. Februar)
Anna Klimek verpasst Endlauf
Die 20 Jahre alte Sprinterin des TSV Wiepenkathen läuft über 60 Meter Hürden persönliche Bestzeit, platziert sich
aber nicht vorn

Von Hans Kall
Stade. "Wir haben unser Ziel erreicht", sagte Trainer Gerhard Prinzler und gibt sich zufrieden mit dem Abschneiden seiner Athletin
Anna Klimek. Die 20 Jahre alte Sprinterin des TSV Wiepenkathen hatte bei den deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in
Leipzig den Zwischenlauf über 60 Meter Hürden der Frauen erreicht, war dort aber mit der Zeit von 8,69 Sekunden als Siebte nicht
für den Endlauf der besten Acht platziert. Im Vorlauf allerdings hatte Anna Klimek mit 8,67 Sekunden eine persönliche Bestleistung
aufgestellt. "Vielleicht hätte sie den Endlauf erreicht", sagte Trainer Prinzler, "sie war nach einem Fehlstart aber zu vorsichtig und
verschenkte ein paar hundertstel Sekunden." Zudem fand sie nicht den Rhythmus für die fünf Hürden. "60 Meter sind auch nicht
allzu lang", sagte Gerhard Prinzler. Für Anna Klimek ist die Hallensaison damit beendet, jetzt konzentriert sich die Studentin der
Fachhochschule 21 in Buxtehude auf ihre Ausbildung als Physiotherapeutin und auf die bevorstehende Sommersaison. Da will sich
Anna Klimek mit ihren Zeiten über 100 Meter Hürden zwischen 13,60 und 13.90 Sekunden etablieren.

Presseinformation vom 25. Februar 2009 (Von Manfred Scholz / Hier veröffentlicht am 26. Februar)
LG-Senioren im Dauereinsatz
Am Wochenende in Ludwigsfelde und Düsseldorf

Leichtathletik.
Gleich bei zwei Meisterschaften ist Roswita Schlachte von der LG Weserbergland am Wochenende im Einsatz.
Am Samstag geht sie zusammen mit ihren Mannschaftskameradinnen Petra Majewski und Angela Radau bei den norddeutschen
Crossmeisterschaften in Ludwigsfelde bei Potsdam über 3,5 Kilometer an den Start. Am Sonntag tragen die Senioren in Düsseldorf
ihre Deutschen Hallenmeisterschaften aus. Schlachte startet über die 800 Meter, Manfred Bublitz nimmt 3000 Meter in Angriff und
Renate Behrens hat als Titelverteidigerin für den Weitsprungwettbewerb gemeldet.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 27. Februar 2009
Crosslauf: Robbers mit Chancen

Emsland.
Bei den Norddeutschen Meisterschaften im Crosslauf am Wochenende in Ludwigsfelde ist das Emsland mit wenigen
Sportlern vertreten. Im Mittelstreckenlauf der Männer startet Daniel Gruber von der LG Emstal Dörpen, der bei den Landesmeister-
schaften wegen einer starken Prellung nicht antreten konnte. Er wird begleitet von seinen Vereinskolleginnen Katrin Arling und
Fiona Supritz, die in der B-Jugend-Klasse eine starke Leistung bringen wollen. Landesmeisterin Katharina Robbers von Sparta
Werlte zählt in der A-Jugend-Klasse zu den Favoritinnen. Die Senioren sind durch den Werlter Dietmar Robbers (M45) vertreten.
Der Meppener Klaus Ortwig (M60/VfL Oldenburg) rechnet sich gute Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung aus, da sein
stärkster Konkurrent die Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren vorzieht, die am Wochenende in Düsseldorf stattfinden.
Dort kämpft Annette Koop (LG Emstal-Dörpen) um den Titel im 800-m-Lauf der Wettkampfklasse W50. Bernd Meiners (M60) von
DJK GW Spahnharrenstätte will sich im Speerwurf gut platzieren.  

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 27. Februar 2009
LGN-Senioren kämpfen um DM-Medaillen

Bremen-Nord
(mde). Drei Leichtathletik-Senioren der LG Bremen-Nord visieren bei den deutschen Hallen- und Winterwurfmeister-
schaften an diesem Wochenende in Düsseldorf Medaillen in ihren Altersklassen an. Urte Zinke (W 45) im Wurf mit dem Vier-Kilo-
Hammer und Marc Gogol im Hochsprung der M 40 - die besten Chancen, sogar ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen,
besitzt Stabhochspringerin Silvia Janke, die in der W 45 auf ihre Leverkusener Dauerrivalin Anke Straschewski trifft.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 28. Februar 2009
Vier Athleten bei der DM

Delmenhorst
(er). Mit Mareike Witt (LG Delmenhorst/Diepholz) und Silvia Braunisch (LGG Ganderkesee) sowie Heinz Keck (LC
Hansa Stuhr) und Kurt Riep (TV Hude) beteiligen sich vier hiesige Aktive an den Deutschen Leichtahletik-Meisterschaften der
Senioren, die heute und morgen in Düsseldorf auf dem Terminkalender stehen. Witt (Altersklasse W 30) absolviert einen “Sechs-
kampf". Sie startet heute über die 60 und 200 Meter langen Distanzen sowie beim Hoch- und Weitsprung und Kugelstoßen.
Morgen folgt der 60m-Hürdenlauf. Braunisch (W 50) mischt heute beim 200m-Lauf und Hochsprung sowie morgen beim 400m-Lauf
mit. Keck (M 60) ist für die Läufe über 60 und 200 Meter (heute) sowie über 400 Meter (morgen) gemeldet. Riep (M 70) nimmt den
DM-Titel heute beim Diskuswurf ins Visier. Schauplatz der zahlreichen Wettkämpfe ist die Leichtathletik-Halle im Arena-Sportpark.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 28. Februar 2009
Karl-Heinz Marg in Düsseldorf aktiv

Osterholz-Scharmbeck
(spö). Bei den 8. Deutschen Senioren-Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften, die der Deutsche Leicht-
athletik-Verband (DLV) an diesem Wochenende in Düsseldorf veranstaltet, gibt Karl-Heinz Marg von der Startgemeinschaft Oster-
holzer Leichtathleten (SOL) seinen Saisoneinstand. Der Kugelstoßer tritt am heutigen Sonnabend in seiner Altersklasse M 70 in
einer Konkurrenz von elf Athleten an. Marg, der mit einer Freiluft-Bestweite von 15,89 Metern gemeldet ist, ist in der Leichtathletik-
Halle im Arena-Sportpark Düsseldorf allerdings klarer Favorit. Seine nächsten Mitstreiter folgenden mit mindestens zwei Meter Ab-
stand (Johann Hansen/TSV Medelby, 13,92; Wilfried Hack/LG Hohenlohe, 13,88). Und so hat sich der Mann vom VSK Osterholz-
Scharmbeck denn auch andere Ziele gesetzt - er will die bestehenden Rekorde angreifen. Die Hallenbestmarke steht bei 15,39
Metern, erzielt 2006 vom US-Amerikaner Gerald Vaughn, den Halleneuroparekord hält nun schon seit zehn Jahren der Finne Tauno
Kivi (14,64), und die deutsche Bestleistung der M 70 stieß Marg im Vorjahr selbst (15,02). 

Presseinformation vom 1. März 2009 (Von Manfred Scholz)
Manfred Bublitz deutscher Vizemeister unterm Hallendach
Behrend und Schlachte auf Platz drei und sieben

Leichtathletik.
Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf wurde Manfred Bublitz von der LG Weser-
bergland in seinem ersten Jahr in der Altersklasse M70 Deutscher Vizemeister über 3000 Meter in sehr guten 11:51,52 Minuten
hinter dem gleichalterigen Karl Walter Trümper vom LC Rapid Dortmund, der in 11:04,48 Minuten ins Ziel kam. Deutlich war der
Abstand zu Platz drei, den Josef Königs vom VSV Grenzland Wegberg in 13:01,97 Minuten belegte. Im Weitsprung der Frauen
kam Renate Behrens nach zwei Fehlversuchen über 4,28 und 4,24 Meter mit 4,52 Meter im letzten Versuch auf den dritten Platz.
Die Siegerweite war 4,68 Meter. Für den 800 Meterlauf hatte sich Roswita Schlachte in der gleichen Altersklasse qualifiziert. Sie
lief ein gutes Rennen und belegte in 2:53,84 Minuten den siebten Rang.

Presseinformation vom 1. März 2009 (Von Manfred Scholz)
LG-Frauen holen Seniorentitel im Crosslauf
Leichtathletik.
Nach Platz drei bei den Landesmeisterschaften und dem Titel in der letzten Woche auf Bezirksebene gelang dem
Seniorinnen-Trio Petra Majewski, Roswita Schlacht und Angela Radau von der LG Weserbergland nun auch der Titelgewinn in der
Mannschaftswertung bei den Norddeutschen Meisterschaften im Crosslauf in Ludwigsfelde bei Potsdam. Petra Majewski erkämpfte
sich auf der 3,5 Kilometer langen Distanz in 22:05 Minuten den Vizemeister-Titel. Dritte wurde Roswita Schlachte in 23:13 Minuten
und Angela Radau verpasste als Vierte in 23:28 Minuten den Treppchenplatz ganz knapp. Alle drei sind in der starken Läufergruppe
des ESV zu Hause. 

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 2. März 2009
“Küken” Mareike Witt holt bei Senioren-DM den Hürdentitel

Von Klaus Erdmann
Delmenhorst. Mit Mareike Witt (LG Delmenhorst/Diepholz), die sich einen Titel und zwei zweite Positionen sichern konnte, und
Silvia Braunisch (LGG Ganderkesee), die ebenfalls in zwei Disziplinen auf dem zweiten Rang landete, gehörten zwei hiesige Aktive
bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren in Düsseldorf zu den Hauptdarstellerinnen. Ferner vertraten Kurt
Riep (TV Hude) und Heinz Keck (LC Hansa Stuhr) im Arena-Sportpark heimische Vereine.
Witt (W 30) startete erstmals bei den Senioren (Altersklassen 30 bis 75). “Ich habe zu den Küken gehört”, lachte die 29-Jährige.
Den Titel errang sie gestern mit 9,17 Sekunden über die 60m-Hürdendistanz. Mit Platzierung und Zeit zeigte sich die Aktive sehr
zufrieden. Am ersten Tag des Meetings, zu dem 1141 Teilnehmer aus 492 Vereinen 1810 Meldungen abgegeben hatten, absol-
vierte Witt gleich fünf Disziplinen. Die Positionen zwei über die 60 Meter lange Strecke (8,27 Sekunden) und beim Kugelstoßen
(11,65 Meter) verbuchte sie auch in der Rubrik “positiv”. Hingegen kommentierte sie das Abschneiden über 200 Meter (Vierte mit
27,08 Sekunden) und beim Hochsprung (1,51 Meter, Platz fünf) mit den Worten “nicht zufrieden”. Der 200m-Lauf sei allerdings der
letzte von fünf Wettbewerben gewesen: “Vielleicht war ich etwas ausgelaugt.” Den Weitsprung beendete sie nach 4,91 Metern im
ersten Durchgang und fünf ungültigen Versuchen als Sechste.
Silvia Braunisch (W 50) sprach von Ergebnissen, die sich sehen lassen könnten. Platz zwei über 200 Meter und die damit ver-
bundenen 28,68 Sekunden seien sehr gut: “Dieses Abschneiden ist deutlich besser als ich es erwartet habe.” Über die 400m-
Distanz wurde sie nach 1:06,15 Minuten ebenfalls Zweite (“Damit bin ich sehr zufrieden”). Mit dem Auftritt beim Hochsprung (1,36
Meter, Rang sechs) sei sie, so die Ganderkeseerin, nicht zufrieden. Ein Grund seien sicherlich die nicht optimalen Trainingsmög-
lichkeiten.
Riep startete in der Altersklasse M 70 bei den Diskuswerfern und wurde hier mit der Weite von 39,18 Metern Sechster. Der Stuhrer
Keck nahm die Positionen drei (400 Meter in 1:11,73 Minuten) und acht (200 Meter in 30,65 Sekunden) ein und beendete seinen
60m-Vorlauf als Sechster (9,10 Sekunden). 

DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 3. März 2009
Witt gewinnt ihr erstes DM-Gold
Sykerin Seniorenmeisterin über 60 Meter Hürden / Außerdem zwei Silbermedaillen geholt / Dopingkontrolle

Syke
(el). Ein großartiger Einstand bei den deutschen Seniorenmeisterschaften gelang Mareike Witt von der LG Delmenhorst/
Diepholz am vergangenen Wochenende bei den Hallentitelkämpfen in Düsseldorf. Die Sykerin wurde in ihrer Altersklasse W 30
deutsche Seniorenmeisterin über 60 Meter Hürden, nachdem sie sich bereits am Vortag über 60 Meter und im Kugelstoß zweimal
Silber gesicherte hatte. Im Sommer letzten Jahres hatte sich Mareike Witt einen Start bei den Senioren noch gar nicht richtig vor-
stellen können. Kein Wunder. Schließlich mischt die 29-Jährige, die erst im Sommer ihren 30. Geburtstag feiert, noch munter in
der offenen Frauenklasse im Feld der besten deutschen Mehrkämpferinnen mit. Nachdem die Sykerin ihre Hallensaison eigentlich
schon abgeschlossen hatte, sammelte sie nun doch bei den "Alten" erste DM-Erfahrungen. "Es war sehr voll und unruhig in der
Halle aufgrund der zahlreichen Wettbewerbe in den unterschiedlichen Altersklassen", bemerkte Witt schnell den Unterschied zur
Mehrkampf-DM in der offenen Klasse. Die Siegerehrungen liefen eher nebenbei und abseits, über 60 Meter und im Kugelstoß der
W 30 dann auch noch ohne die Vizemeisterin. "Ich wurde überraschend zur Dopingkontrolle gebeten", nannte Witt den Grund.
Immerhin gestatteten die Kontrolleure der Sykerin, ihre noch ausstehenden Wettkämpfe im Hochsprung und über 200 Meter zu ab-
solvieren, die allerdings deutlich unter der Bewachung von Seiten der Kontrolleure litten. "Mareike durfte sich nicht mehr als fünf
Meter entfernen und musste immer im Sichtfeld bleiben. An eine normale Vorbereitung war da nicht zu denken", stellte Trainer Udo
Meyer fest.
Insgesamt verlief der erste Wettkampftag mit Starts in insgesamt fünf Einzeldisziplinen für Mareike Witt zufriedenstellend. Nach-
dem sie mit nur einem gültigen Versuch von 4,91 Metern im Weitsprung ("die Weite von allen übrigen fünf Versuchen hätten wohl
zum Sieg gereicht") Fünfte geworden war, folgte überraschend Silber über 60 Meter in 8,27 Sekunden. Auch mit dem Ergebnis im
Kugelstoß - Platz zwei mit 11,65 Metern - war Witt sehr zufrieden. Im Hochsprung (Fünfte mit 1,51 Metern) und über 200 Meter
(Vierte in 27,08 Sekunden) wäre sicher noch mehr möglich gewesen. Der zweite Wettkampftag brachte für Mareike Witt den krö-
nenden Abschluss. Über 60 Meter Hürden zog sie nach der zweiten Hürde an ihrer stärksten Konkurrentin Nadine Molis (Bremer
LT) vorbei und gewann sicher in 9,17 Sekunden ihr erstes DM-Gold. In der Freiluftsaison könnten weitere DM-Medaillen bei den
nationalen Titelkämpfen der Senioren folgen. "Vorausgesetzt, Austragungsort und Termin liegen günstig", erklärte Mareike Witt.
Denn zunächst haben für sie unverändert die Wettkämpfe in der offenen Frauenklasse Vorrang.

Presseinformation vom 3. März 2009 (Von Markus Steinbrück)
Heidrich strahlt über Super-Zeit, Clausen über zweimal Bronze
Hittfeld/Stelle.
“In der Halle war ich seit Jahren nicht mehr so schnell”, frohlockte Brigitte Heidrich, nachdem sie bei den 8.
deutschen Senioren-Hallen-Meisterschaften in Düsseldorf zum wiederholten Male deutsche Meisterin über 400 Meter geworden
war. In der Tat durfte die 47-jährige Langsprinterin vom TSV Eintracht Hittfeld mit ihren 62,12 Sekunden sehr zufrieden sein. Nur die
fehlende Konkurrenz gab der W45-Seniorin zu denken. Hinter Heidrich klaffte eine Lücke von fünf Sekunden zur Vizemeisterin.
Groß war die Freude nach den Tagen von Düsseldorf auch bei Susanne Clausen vom TSV Stelle. Aufgrund nicht überzeugender
Trainingseindrücke hatte die 46-Jährige lange gezögert, in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens anzutreten. Nach zwei
Bronzemedaillen, ihren ersten überhaupt bei einer Senioren-DM, und persönlicher Bestzeit im Hürdensprint waren die Zweifel aber
einem strahlenden Lachen gewichen. Im Hochsprung riss Clausen die Latte bei 1,47 Meter nur sehr knapp und gewann mit im
ersten Versuch übersprungenen 1,44 Meter Bronze gegen sechs Konkurrentinnen im Feld der Seniorinnen W45. Tags darauf ließ
sie über 60-Meter-Hürden in der Bestzeit von 10,50 Sekunden einen weiteren dritten Platz folgen. Abgerundet wurde das erfolg-
reiche Abschneiden durch den siebenten Platz im Weitsprung (4,52 Meter).
Ebenfalls Siebente wurde die für den TSV Eintracht Hittfeld startende Katja de Jelski. Die W40-Seniorin bestritt nach zweijähriger
Wettkampfpause erstmals einen Hochsprung-Wettkampf und überwand 1,42 Meter. Vereinskamerad Dr. Jochen Schuchart kam
bei den parallel ausgetragenen Titelkämpfen im Winterwurf auf 42,37 Meter mit dem 700-Gramm-Speer. Das brachte ihm den
vierten Platz bei den Senioren M55 ein. Die Hittfelder Seniorinnenstaffel über 4x200 Meter musste aus beruflichen und Krankheits-
gründen auf den geplanten Start in Düsseldorf verzichten.

NORDWEST ZEITUNG vom 3. März 2009
Hiller verteidigt Meistertitel
Leichtathlet: Sieg bei Hallentitelkämpfen der Senioren

Oldenburg.
Jan Hiller vom BTB Oldenburg hat bei den deutschen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften der Senioren im Hoch-
sprung seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Der Oldenburger war selbstbewusst nach Düsseldorf gereist, hatte er
doch vor zwei Wochen bei seinem letzten Vorbereitungswettkampf in Hamburg 1,90 m überquert und sich somit in ausgezeich-
neter Meisterschaftsform präsentiert. Bei den deutschen Hallenmeisterschaften in 2008 hatte Hiller das Klassement in Erfurt mit
übersprungenen 1,93 m gewonnen. Der Wettkampfverlauf der diesjährigen Titelkämpfe gestaltete sich jedoch sehr spannend, denn
es entwickelte sich ab der Höhe von 1,81 m ein Zweikampf zwischen Hiller und Hubert Köhler (LAZ Kreis Günzburg). Durch eine
Nachlässigkeit leistete sich Hiller über 1,84 m einen Fehlversuch, während sein Konkurrent fehlerlos alle Höhen bis 1,90 m im
ersten Versuch meisterte. Somit war Hiller unter Zugzwang und musste für eine anvisierte Titelverteidigung höher springen als sein
Kontrahent. Und der Oldenburger bewies Nervenstärke, meisterte im dritten Versuch die Siegerhöhe von 1,93 m und wurde erneut
deutscher Hallenmeister der Altersklasse M 35. Nächstes Ziel von Hiller ist nun im Sommer dieses Jahres die Verteidigung des
Freilufttitels aus 2008.  

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 4. März 2009
Katrin Arling gewinnt “Norddeutsche”

Ludwigsfelde.
Die kleine emsländische Vertretung erzielte bei den Norddeutschen Meisterschaften im Crosslauf gute Erfolge. In
Ludwigsfelde südlich von Berlin gewann sie Gold, Silber und Bronze. Katrin Arling, B-Jugendliche von der LG Emstal Dörpen, galt
als Mitfavoritin auf der schnellen weil leichten 3500-m-Strecke. Sie entsprach eher einer klassischen Waldlauf- und nicht einer
Cross-Strecke, wie Trainer Arno Kosmider meinte. Katrin hatte sich nach dem Start gleich einen guten Vorsprung herausgelaufen,
der aber immer mehr zusammenschmolz, sodass es am Ende knapp wurde. Mit einer Sekunde Vorsprung vor ihrer Konkurrentin
Tami Gerken von der LAV Zeven sicherte sich die Emsländerin die Norddeutsche Meisterschaft. Ihre Vereinskollegin Fiona Supritz
wurde Achte in diesem Rennen. Katharina Robbers (Sparta Werlte), Landesmeisterin der A-Jugend-Klasse, zeigte auch in Ludwigs-
felde ihr großes Talent. Sie musste sich in ihrem 3500-m-Rennen nur der überragenden Siegerin Maria Heinrich (LAV Halle) ge-
schlagen geben.
Ein beherztes Rennen im Spitzentrio lief Daniel Gruber (LG Emstal-Dörpen). Er ist erst mit Jahresbeginn in die Männerklasse auf-
gerückt, musste wegen einer starken Prellung auf einen Start bei den Landesmeisterschaften verzichten und konnte auch nicht voll
trainieren. In Ludwigsfelde entschädigte er sich mit dem sehr guten dritten Rang im Mittelstreckenlauf (3500 m).
Bei den Senioren erreichte Dietmar Robbers (Sparta Werlte), der seine Tochter Katharina nach Ludwigsfelde begleitete und auch
selbst startete, den fünften Platz im 5700-m-Lauf der Klasse M45. Optimal lief es für den Meppener Klaus Ortwig, der für den VfL
Oldenburg startet. Überlegen verteidigte er seinen Einzeltitel in der Klasse M60, mit seinen Oldenburger Kollegen gewann er auch
die Mannschaftswertung.

DIE HARKE (Nienburg) vom 4. März 2009
Erster Norddeutscher Titel
Krinke triumphiert bei Crosslauf-Meisterschaften in Potsdam

Ludwigsfelde
(hhg). Nicole Krinke von der JG Oyle gewann in Ludwigsfelde bei Potsdam ihren ersten Norddeutschen Crosslauf-
Meistertitel in der Altersklasse W30. "Es ist tatsächlich so, dass ich bisher bei den Norddeutschen nie ganz oben auf dem Trepp-
chen gestanden habe, auch nicht mit einer Mannschaft", berichtete Krinke. "Umso mehr freue mich, dass ich trotz der weiten An-
reise an den Start gegangen bin. Der Aufwand hat sich gelohnt, vor allem, weil ich alles geben musste, um meine Hauptgegnerin
abzuhängen", verriet die Nienburgerin, die sich nach einem kurzen krankheitsbedingten Durchhänger im Dezember wieder in über-
ragender Form befindet. Ihr Rennen über 4600 Meter unweit der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam ging die 30-Jährige
gewohnt konzentriert an und arbeitete sich nach dem Start auf einem Fußballplatz schon in der ersten von vier Runden auf Wald-
und Feldwegen mit vielen Kurven, aber nur wenigen Steigungen weit nach vorn durch. "Den Druck der Verfolgerinnen spürte ich
während des ganzen Rennens, konnte aber bis zum Schluss durchhalten." Nur eine einzige Läuferin aus dem gesamten Senior-
innen-Starterfeld war schneller als die Nienburger Grundschullehrerin. Nach genau 18:51 Minuten überquerte Nicole Krinke die
Ziellinie, mit 39 Sekunden Vorsprung vor der zweitplatzierten Anne Grießbach vom OSC Berlin und der Hoffnung, dass dieser erste
nicht ihr letzter Norddeutscher Meistertitel bleiben möge.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 4. März 2009
"Es ist sehr gut gelaufen"
Deutsche Hallenmeisterschaften der Leichtathletik-Senioren in Düsseldorf - Thiele wird Dritter und Siebter

Lüchow
(ce). Senioren-Mittelstreckenläufer Rudolf Thiele vom SC Lüchow ist nach genau einem Jahr ein gelungenes Comeback
auf nationaler Ebene geglückt. Thiele, der seit Anfang März 2008 wegen einer Achillessehnenverletzung an keinen überregionalen
Meisterschaften teilgenommen hatte, hat am Wochenende in Düsseldorf bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtath-
letik-Senioren die Bronzemedaille über 800 m der Altersklasse M60 in 2:26,47 Minuten gewonnen. Zudem belegte er am zweiten
Wettkampftag in 61,96 Sekunden Rang sieben im 400-m-Lauf. "Nach so langer Pause ist es für mich bei diesem ersten richtigen
Wettkampf sehr gut gelaufen", war Thiele zufrieden mit seinen Zeiten und den Ergebnissen bei diesen Hallen-Titelkämpfen mit
Deutschen Winterwurfmeisterschaften, bei denen über 1100 Athletinnen und Athleten ab der AK30 aus knapp 500 Vereinen
starteten.
Auf der 200-m-Bahn in der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark leg-te Rudolf Thiele am Sonnabend einen beherzten 800-m-End-
lauf hin. Ohne Beschwerden und gut in Tritt, bestimmte der Woltersdorfer 700 m lang das Tempo der neunköpfigen Konkurrenz.
Dann musste er den Titelfavoriten Johann Schrödel von der TSG 08 Roth, der in 2:25,61 Minuten Deutscher M60-Meister wurde,
sowie Kurt Schüller (SV Urmitz/2:25,75 Min.) passieren lassen. Auf den Viertplatzierten hatte Thiele eine Sekunde Vorsprung. "Der
dritte Platz ist o.k. Zu mehr hat es am Ende auch deshalb nicht gereicht, weil mir ungefähr 500 Trainingskilometer fehlen", sagte
Thiele, der sich seit Anfang Dezember wieder im Training befindet.
Tags darauf trat Thiele morgen im ersten von drei Zeitendläufen über 400 m an. Als Zweiter dieses Trios überquerte er in guten
61,96 Sekunden hinter Schrödel die Ziellinie. Nach Auswertung der Läufe reichte es für Thiele letztlich zu Rang sieben im Feld der
elf M60-Starter. Auf Bronzemedaillengewinner Schrödel hatte der Woltersdorfer nur 0,75 Sekunden Rückstand. Auch der Silber-
ang, den Walter Busenbender von der LG Biebesheim/Eschollbrücken in 61,08 Sekunden einnahm, war nicht weit entfernt. "Diese
Zeit ist höher einzuschätzen als die 800-m-Zeit»", durfte Mittelstreckler Rudolf Thiele auch mit dem zweiten Rennen bei seinem
Comeback auf überregionaler Ebene zufrieden sein.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 4. März 2009
Wolfenbüttel in Frühform / Vier Medaillen für Senioren
Leichtathletin Stölting holt bei Deutscher Meisterschaft zweimal Bronze

Von Hartmut Mahnkopf
Vier Medaillen haben Leichtathleten des MTV Wolfenbüttel und vom MTV Jahn Schladen bei den Deutschen Meisterschaften der
Senioren in Düsseldorf geholt. Bei den Titelkämpfen in der Halle und im Winterwurf sicherte sich Manfred Löhr vom MTV Wolfen-
büttel im Speerwurf der Altersklasse M55 mit 45,03m die Silbermedaille. "Leider konnte ich wegen der Wetterverhältnisse kaum
trainieren. Deshalb freue ich mich über das Ergebnis aber umso mehr", sagte der Isingeröder. Seine Vereinskameradin Ingrid
Stölting gewann zwei Bronzemedaillen. Sie kam in der Klasse W70 mit 2,43m beim Weitsprung auf Platz drei. In der gleichen
Altersklasse erreichte Stölting über 60 Meter mit 13,56sek Rang vier. Zu ihrer zweiten Medaille kam die Seniorin beim Speerwurf
mit 11,83m in der W75. In dieser Klasse erreichte Stölting noch Rang vier beim Diskuswurf und Platz sechs beim Kugelstoß.
Lediglich zwei Starterinnen waren bei den Meisterschaften älter als die 77-jährige Athletin aus Halchter. Monika Ohm (MTV
Wolfenbüttel) lief als Vierte in der W65 die 3000 Meter in 17.50,01min.
Mario Burger vom MTV Jahn Schladen sicherte sich in der M40 über 3000 Meter die Bronzemedaille. Nach einem eindrucksvollen
Lauf wurde er nach 8:58,17min Dritter. "Für den frühen Zeitpunkt im Jahr ist das in Ordnung. Darauf lässt sich aufbauen", sagte
Burger.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 4. März 2009
Düsseldorf ist eine Reise wert
Mareike Witt wird Deutsche Meisterin im Hürdensprint

Von Jens Hoffmann
Düsseldorf·Syke. Es gibt bestimmt günstigere Voraussetzungen für einen Wettkampf als folgende: Ein nach einem Infekt noch
leicht geschwächter Körper und ein erster Start, der eher zum Fiasko gerät. Doch Mareike Witt, Leichtathletin des TuS Syke, hat
all den negativen Begleiterscheinungen getrotzt und bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Düsseldorf in der Altersklasse
W30 einmal Gold und zweimal Silber abgeräumt. Eine starke Vorstellung. Dabei schien die Wintersaison nach Witts viertem Platz
bei der DM in Hamburg schon beendet zu sein. Doch die ehrgeizige 29-Jährige wollte kurz vor Toreschluss noch einmal durch-
starten und meldete in Düsseldorf gleich für sechs Einzelstarts.
Doch: Was prima endete, begann mit einer herben Enttäuschung. Im Weitsprung hieß es bei sechs von sieben Versuchen für
Mareike Witt: ungültig. Nichts wollte ihr in dieser Disziplin gelingen. Doch sie steckte den Kopf nicht in den Sand, sondern
schöpfte aus dem anfänglichen Missgeschick neue Motivation. Und was für eine. Im 60-Meter-Sprint lieferte sie sich ein packendes
Kopf-an-Kopf-Rennen mit Susanne Linke und war der Gegnerin aus Sachsen letztlich um ganze drei Hundertstel unterlegen. 8,24
gegenüber 8,27 Sekunden entschieden über Gold und Silber.
Im darauffolgenden Kugelstoßen war der Abstand zwischen Rang eins und zwei weitaus deutlicher. Die klare Favoritin Britta
Bender vom TuS 1862 Kirn wurde ihrer Rolle mehr als gerecht und distanzierte die Konkurrenz mit 12,73 Meter deutlich. Auch
Mareike Witt wurde deutlich distanziert - allerdings nur rein weitenmäßig. Im Endklassement dagegen wurde sie gleich nach Britta
Bender geführt. 11,65 Meter reichten für erneutes Silber - eine Medaille, die Mareike Witt mit einer ganzen Serie von Elfeinhalb-
Meter-Versuchen untermauerte. Dass sie ihre übrigen Konkurrentinnen damit sicher in Schach halten konnte, war so nicht unbe-
dingt zu erwarten. "Ich habe eine Kugel seit vier Wochen nicht mehr in der Hand gehabt", erklärte die Syker Top-Athletin, und das
zu einem Zeitpunkt, als sie ihren herausragendsten Auftritt noch vor sich hatte - über die 60 Meter Hürden. Ab dem dritten Hinder-
nis setzte sich Mareike Witt entscheidend von ihrer hartnäckigsten Rivalin Nadine Molis aus Bremen ab und lief in 9,17 Sekunden
als Erste über die Ziellinie. Ein souveräner Sieg, eine wahrlich goldene Leistung. Wie sehr sich die Reise nach Düsseldorf für
Mareike Witt gelohnt hat, dokumentieren zudem ihre Plätze vier und fünf über die 200 Meter und im Hochsprung.

NORDWEST ZEITUNG vom 4. März 2009
Birgitta Fieger ist wieder erfolgreich
Leichtathletik: Heidmühlerin kehrt mit Medaillen von Titelkämpfen zurück

Heidmühle.
Die Heidmühler Leichtathletin Birgitta Fieger, Trainerin der Schülergruppe des HFC, startete jetzt bei den Deutschen
Hallenseniorenmeisterschaften in Düsseldorf in ihrer Altersklasse W45. Mit sehr guten Leistungen und zwei Medaillen in der
Tasche kehrte die Sprinterin, die seit diesem Jahr für die Mannschaft des TuS Huchting Bremen startet, von spannenden Wett-
kämpfen zurück. Nach einer Bronzemedaille über 60m in 8,29 Sekunden und einem 4. Platz über 200m in guten 27,69 Sekunden
errang sie am Ende eines anstrengenden Wettkampftages nochmals eine Bronzemedaille im Weitsprung. Fast wäre ihr dabei so-
gar der Griff zur Goldmedaille gelungen, als sie mit ihrem 6. und letzten Versuch mit 5,03m auf Platz eins des Wettbewerbs
sprang. Zwei ihrer schärfsten Konkurrentinnen behielten aber die Nerven, konterten abermals und gewannen schließlich mit zwei
bzw. fünf Zentimetern Vorsprung. Bei der abschließenden 4 x 200m-Staffel am zweiten Wettkampftag lief sich das Quartett mit B.
Fieger als Startläuferin auf einen hervorragenden 3. Platz, wurde aber aufgrund eines Laufbahn-Wechselfehlers der an Position
zwei startenden Läufer anschließend disqualifiziert. Dennoch sehr zufrieden mit dem Verlauf ihrer Wettkämpfe zeigte sich die
Friesländerin. Für sie beginnt nun die letzte Vorbereitungsphase für die vom 25. bis 29. März in Ankona/Italien stattfindenden
Hallen-Europameisterschaften der Senioren. Auch dort rechnet sich die Aktive aus der rührigen Leichtathletik-Abteilung des Heid-
mühler FC einiges aus. Birgitta Fieger reist zuversichtlich nach Italien. Doch die Konkurrenz ist groß bei den Titelkämpfen. Die
besten Aktiven treten in Aktion.  

HAMBURGER ABENDBLATT (Lüneburg) vom 5. März 2009
Kugel und Diskus - es reicht nur zu Rang 4
Im Wettkampf konnte Carola Petersen aus Adendorf ihre gute Form nicht bestätigen, belegte den undankbarsten Platz

Von Markus Steinbrück
Adendorf. Wenn jemand im sportlichen Wettkampf ganz knapp den Sprung unter die besten Drei verpasst, dann spricht man ge-
meinhin vom "undankbaren vierten Platz". Ein Schicksal, das Carola Petersen vom TSV Adendorf, einem Stammverein der LG
Lüneburg Stadt und Land, bei den deutschen Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren gleich doppelt
widerfuhr. In Düsseldorf musste sich die 50 Jahre alte Wurfspezialistin sowohl mit der drei Kilogramm schweren Kugel (11,25
Meter) als auch mit dem ein Kilogramm schweren Diskus (29,67 Meter) mit dem besagten undankbaren Platz vier begnügen.
Besonders im Kugelstoßen hatte sich Petersen, die im vergangenen Jahr den Titel gewonnen hatte, eine Medaille ausgerechnet.
Und die Voraussetzungen schienen gut: Vor zwei Wochen in Hamburg hatte sie das Wurfgerät auf 12,42 Meter gewuchtet und
auch jetzt beim Einstoßen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mit Weiten jenseits der Zwölf-Meter-Marke überzeugt.
Im Wettkampf dann jedoch der Super-Gau: Mit lediglich zwei gültigen von insgesamt sechs Versuchen blieb sie einen Zentimeter
hinter der Dritten und 20 Zentimeter hinter der Vizemeistern zurück. Den Titel gewann mit 12,24 Meter die Favoritin Ulrike Engel-
hardt vom ASV Erfurt.
Ihre gute Laune hatte Carola Petersen nach der schmerzlichen Niederlage allerdings nicht verloren. "In Düsseldorf gab es zwei
Carolas. Die eine, die beim Einstoßen die Kugel locker über zwölf Meter knallt, und die andere, der im Wettkampf nichts, aber
auch gar nichts gelingt. Es gibt leider solche Tage", blickte die Adendorferin weitgehend entspannt zurück. Vielleicht auch deshalb,
weil sie mit ihrer Leistung im Diskuswurf in Anbetracht nur weniger Trainingseinheiten zufrieden war. Auch hier gab es hinter Vier-
fachmeisterin Ulrike Engelhardt (Kugel, Diskus, Hammer, Speer) einen engen Einlauf mit 1,22 Meter Differenz von Rang zwei bis
vier.
Der bei den Senioren M50 startende Matthias Battermann vom VfL Lüneburg konnte leider nur einmal sein Leistungsvermögen an-
deuten. Im 60-Meter-Vorlauf rannte der noch 49-Jährige gute 7,88 Sekunden und qualifizierte sich mit der fünftbesten Zeit unter 20
Startern für das Finale der besten Sechs. Dort konnte Battermann dann verletzungsbedingt ebenso nicht mehr antreten wie über
200 Meter.

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 5. März 2009
Reintraut Rattay fehlen knapp drei Sekunden zum Titel

Für Peines Sportlerin des Jahres läuft es weiterhin prächtig. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Halle erkämpfte
die Leichtathletin von der LG Peiner Land Silber über 3000 Meter. Die Jahnerin betrat in Düsseldorf Neuland, noch nie war die 66-
jährige Mittel- und Langstrecklerin bei einem Hallenwettkampf gestartet. Entsprechend aufgeregt, aber hochmotiviert und selbstbe-
wusst ging die LG-Athletin an den Start über 3000 Meter der W65.
19 Läuferinnen der Klassen W50 bis W65 gingen auf die 200 Meter Runden. In der Klasse W65 versuchte die Peinerin von Anfang
an auf einen Medaillenrang zu laufen. Nach hinten sicherte die Jahnerin die Bronzemedaille vor der Dürenerin Schieferdecker ab,
versuchte aber gleichzeitig den Abstand zur Führenden Hermi Saubermann aus Recklinghausen zu verringern. Trotz einer perfekten
Renneinteilung gelang es Rattay am Ende nicht ganz, die Führende abzufangen. Am Ende fehlten weniger als drei Sekunden zum
Deutschen Meistertitel. Mit der Silbermedaille und einer Verbesserung ihrer Freiluftbestleistung um mehr als 10 Sekunden konnte
die derzeit in Topform befindliche Reintraut Rattay mehr als zufrieden sein. Ihr nächstes Ziel sind die Deutschen Crossmeister-
schaften, die in zwei Wochen in Ingolstadt ausgetragen werden. Auch dort wird die Peinerin versuchen, um die Medaillen mitzu-
laufen. (ww)

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 5. März 2009
Silvia Janke wird deutsche Vizemeisterin

Bremen-Nord
(mde). Silvia Janke von der LG Bremen-Nord gewann bei den deutschen Meisterschaften in der Düsseldorfer Leicht-
athletikhalle die Silbermedaille. Die Nordbremer Stabhochspringerin überwand alle ihre aufgelegten Höhen bis einschließlich der
Saisonbestleistung von 2,85 Meter im ersten Versuch. Mit dieser eindrucksvollen Serie musste sich Silvia Janke lediglich ihrer
Dauerrivalin und Favoritin der Altersklasse W 45, Anke Straschewski (3,00 Meter) von Bayer Leverkusen, geschlagen geben.
Keinen guten Tag erwischte dagegen der zweite Nordbremer Starter Marc Gogol im Hochsprung. Nach sehr mühsam im dritten
Versuch überquerten 1,68 Meter überwand der LG-Nord-Aktive im ersten Durchgang die 1,71 Meter, scheiterte dann aber bereits
an 1,74 Meter. Marc Gogol rangierte damit bei der Premiere in seiner neuen Altersklasse M 40 am Ende auf Platz sieben von 13
Springern. 

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 6. März 2009
Karl-Heinz Marg sicher zum Titel

Osterholz-Scharmbeck
(spö). "Ich bin zufrieden", sagte Karl-Heinz Marg, nachdem er im Trikot der Startgemeinschaft Oster-
holzer Leichtathleten (SOL) den deutschen Titel bei den M 70-Kugelstoßern gewonnen hatte. Zudem verbesserte der Athlet vom
VSK Osterholz-Scharmbeck mit seinen 15,08 Metern den deutschen wie auch den Europarekord.
Bei den 8. Senioren-Hallenmeisterschaften des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), die in der Leichtathletik-Halle im Arena-
Sportpark Düsseldorf ausgetragen wurden, ging Marg von Beginn an in Führung. Im dritten Versuch ließ er dann den ersten und
auch einzigen Stoß über 15 Meter folgen, doch seine Siegesweite reichte eben zur Meisterschaft und zu den beiden Bestmarken.
Am nächsten kam dem Osterholz-Scharmbecker noch Fred Schladen von der LC Bonn, der ein Jahr jünger als Marg ist. Schladen
hat zu seiner Hochleistungszeit immerhin 20,40 Meter gestoßen und gehörte damals zur deutschen Spitzenklasse in dieser Diszi-
plin. In Düsseldorf, erstmals mit der viel kleineren 4-Kilogramm-Kugel, kam der Bonner in seinem sechsten und letzten Versuch
aber "nur" auf 14,58 Meter. Auf Platz drei folgte Willi Verstegen, doch der Senior von der TG Nürtingen - der wie Schladen erstmals
bei den 70-Jährigen startberechtigt war - blieb mit 13,48 doch weit zurück.
Mit den 15,08 Metern hat Karl-Heinz Marg nun seinen eigenen deutschen Rekord wie erhofft verbessert (bislang 15,02) und auch
die zehn Jahre alte europäische Bestmarke des Finnen Tauno Kivi geknackt, der einst 14,64 Meter gestoßen hatte; diese Leistung
hatte Marg im Vorjahr aus Altersgründen noch nicht angreifen dürfen.

DELMENHORSTER KURIER vom 6. März 2009
Doppelt mit Silber dekoriert

Von Malte Bürger
Ganderkesee. Riesenerfolg für Silvia Braunisch. Die Leichtathletin der LGG Ganderkesee sicherte sich gleich zwei Vizetitel bei
den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Senioren in Düsseldorf. So landete sie sowohl über 200 als auch 400 Meter auf dem
mittleren Podestplatz. In der Altersklasse W50 musste sie sich in beiden Rennen jeweils lediglich der neuen Titelträgerin Petra
Kauerhof vom LAZ Obernburg-Miltenberg geschlagen geben. Über 200 Meter benötigte Silvia Braunisch 28,68 Sekunden, doch ihre
Kontrahentin war mit 28,04 Sekunden deutlich schneller. Auch über die doppelte Distanz herrschten klare Verhältnisse: Petra
Kauerhofs 63,64 Sekunden waren zu stark, Braunischs 66,15 Sekunden reichten aber erneut zum Gewinn der Silbermedaille. Beim
dritten Start der Ganderkeseerin wurde indes nichts aus der Teilnahme an der Siegerehrung. Im Hochsprung überquerte Silvia
Braunisch 1,36 Meter und landete damit auch Rang sechs - sechs Zentimeter mehr hätten immerhin für die Bronzemedaille ge-
reicht. Der Sieg ging an Carola Borgwardt aus Königs Wusterhausen mit übersprungenen 1,45 Meter. 

NORDWEST ZEITUNG vom 6. März 2009
VfL-Senioren holen dritten Cross-Teamtitel in Folge
Leichtathletik: Oldenburger in Ludwigsfelde erneut norddeutsche Meister mit M60/M65-Mannschaft

Oldenburg.
Die Laufsenioren des VfL Oldenburg haben im Crosslaufen bei der norddeutschen Meisterschaft den Hattrick perfekt
gemacht. Bereits zum dritten Mal in Folge sicherte sich die Oldenburger M 60/M 65-Mannschaft den Meistertitel. Dabei hatten die
VfL-Senioren als Titelverteidiger in der Altersklasse M 60 vor den norddeutschen Titelkämpfen in Ludwigsfelde die Erwartungshalt-
ung gedämpft. “Nach dem eher glücklichen Sieg bei den Landesmeisterschaften haben wir uns wenig Hoffnung auf eine Titelver-
teidigung gemacht”, berichtet Altmeister Horst Frense. “Wir selbst werden ja auch nicht jünger und müssen nun gegen deutlich
jüngere Teams bestehen”, führte er als Begründung an. Nur Klaus Ortwig versprühte Optimismus: “Der flache Kurs in Ludwigsfelde
kommt uns entgegen, und wir haben immer noch das kompakteste Team in dieser Altersklasse.” Und der in Meppen lebende und
für den VfL startende Ortwig sollte Recht behalten.
Mit einer beeindruckenden Tempohärte konnte Ortwig seine Gegner auf dem 5,7 km langen Kurs klar distanzieren und sicherte
sich mit 24:51 Min. mit einem Vorsprung von 1:19 Min. den norddeutschen Crossmeistertitel in der Altersklasse M 60. Damit
wiederholte Ortwig seinen Erfolg vom Vorjahr und legte auch den Grundstein für die erfolgreiche Titelverteidigung der VfL-Senioren-
mannschaft. Denn Günther Schmidt lief in der Altersklasse M 60 in 27:08 Min. ebenso auf das Siegerpodest wie Frense als Dritter
der Altersklasse M 65 in 25:56 Minuten. In der Mannschaftswertung war der VfL damit nach 2007 und 2008 in dieser Altersklasse
erneut das Maß der Dinge. Mit einer Gesamtzeit von 1:17:55 Std. siegte der VfL mit über 5:30 Min. Vorsprung deutlich vor der LG
Nord Berlin. Ortwig hofft nun am Sonnabend, 14. März, bei den deutschen Crossmeisterschaften in Ingolstadt im Einzel auf eine
Podestplatzierung, um seine erfolgreiche Cross-Saison zu krönen. 

ZEVENER ZEITUNG vom 10. März 2009
Gerken nach Protest "nur" Vizemeisterin
Norddeutsche Crosslauf-Titelkämpfe der B-Mädchen in Ludwigsfelde

Ludwigsfelde/Zeven
(nb). Nach ihren Erfolgen in der Halle und bei den Landes-Crossmeisterschaften hielt die Erfolgsserie für die
LAV-Läuferin Tami Gerken auch im Brandenburgischen Ludwigsfelde bei den Norddeutschen-Crossmeisterschaften an. Zeitgleich
mit der neuen Meisterin kehrte sie als Vizemeisterin von den Wettkämpfen nach Elsdorf zurück. Hoch motiviert war Tami Gerken
in den Landkreis Teltow-Fläming gereist, um sich in ihrem ersten B-Jugendjahr den stärksten Läuferinnen Norddeutschlands zu
stellen. Die ausgeschriebene Streckenlänge von 3,1 Kilometer schien gut in die Trainingsvorbereitungen der jungen LAV-Läuferin
zu passen. Bereit beim Lesen der Startliste galt es, die Renntaktik zu überdenken, denn mit Katrin Arling (LG Emstal Dörpen) war
die zur Zeit erfolgreichste Läuferin der diesjährigen Hallensaison am Start.
Auf der gut zu laufenden Strecke, die nur eine etwas längere Steigung aufwies, entwickelten sich während des gesamten Rennens
spannende Positionskämpfe. Immer auf Tuchfühlung zur Spitze laufend sollte Tami auf ihre Spurtstärke vertrauen und mit einem
rechtzeitigen Angriff ihre Chancen suchen. Als das Ziel in Sichtweite kam, lief sie - von Platz sechs kommend - an die führende
Katrin Arling heran und schien den Lauf auf den letzten Metern für sich entschieden zu haben. Doch in der ersten offiziellen Ankün-
digung wurden Tami Gerken und Katrin Arling als gemeinsame Norddeutsche Meisterinnen angekündigt. Nachdem von der LG
Emstal Dörpen ein Protest eingebracht wurde, gab es bei der Siegerehrung plötzlich eine neue Auswertung. Beide Läuferinnen
wurden mit der gleichen Zeit gewertet, Siegerin und damit Norddeutsche Meisterin wurde aber nun Katrin Arling von der LG Emstal
Dörpen. Trotz der ersten Enttäuschung war es für Tami ein ganz besonderer Achtungserfolg. Nach der Trainingsplanung sollten die
Norddeutschen Crossmeisterschaften und der vierte Lauf der Oste-Cup-Serie für Tami Gerken den Abschluss der diesjährigen
Wintersaison bilden. Durch ihre überaus guten Ergebnissen startet die Zevenerin nun aber noch zur Belohnung am 14. März bei
den Deutschen Crossmeisterschaften in Ingolstadt.  

SCHAUMBURG-LIPPISCHE LANDES-ZEITUNG vom 12. März 
Horst Schäfer wird Sechster bei der DM

Leichtathletik
(cwo). Nach 2005 und 2007 fanden die Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren zum dritten
Mal im Düsseldorfer Arena-Sportpark statt. Mit von der Partie war der Schaumburger Mehrkämpfer Horst Schäfer von der VT
Rinteln, der sich für die Einzeldisziplinen 60 Meter-Sprint und Speerwurf qualifiziert hatte. Den Einstieg in die Wettkämpfe bildeten
für Horst Schäfer die 60 Meter-Vorläufe der Altersklasse M65 am Sonnabend. Nach einem Fehlstart belegte er in seinem Vorlauf
mit 9,38 Sekunden den 6. Rang. Diese Zeit reichte nicht für den Einzug in das Finale der besten Acht, das Ulf Restie vom TuS
Eintracht Wiesbaden in 8,37 Sekunden gewann. Besser lief es für den Rintelner auf den Außenanlagen, wo die Winterwurfmeister-
schaften ausgetragen wurden. Schäfer erreichte im Speerwurf-Finale nach bereits guten ersten Würfen auf 34,41 Meter und 35,36
Meter im dritten Wurf seine beste Weite von 36,27 Meter. Damit belegte er in der Endabrechnung Rang 6.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 12. März 2009
Sven Suhling sichert sich Silber
Leichtathletik-Oldies überzeugen

Von Helmut Behrmann
Achim·Verden. Mit einer Vizemeisterschaft für Hammerwerfer Sven Suhling, einem dritten Platz für Speerwerfer Christian Hund
und weiteren Podiumsplätzen für Silke Meier und Klaus-Dieter Nolte waren die LGKV-Oldies auch bei der deutschen Hallen- und
Winterwurfmeisterschaft der Senioren und Seniorinnen in Düsseldorf sehr erfolgreich. Im Hammerwurf-Wettbewerb der M40-Männer
blieb der Oytener Sven Suhling mit 41,45 fünf Meter unter seinem Spitzenergebnis von 2008, doch die Siegerweite von 47,44 m für
Martin Gleixner aus Aschaffenburg war ohnehin kaum erreichbar. Der Verdener Neuzugang Christian Hund führte sich mit dem
dritten Rang im Speerwurf der M40-Senioren erfolgreich ins LGKV-Team ein. In einer gleichmäßigen Serie landete der Speer im
besten Versuch bei 48,57 m. Mit 11,28 m auf Rang vier im Dreisprungwettbewerb der M 45-Senioren verpasste der Verdener Klaus-
Dieter Nolte einen Medaillenrang um einen knappen halben Meter. Im Doppeleinsatz war W40-Seniorin Silke Meier (Verden).
Zunächst beförderte sie den vier Kilo schweren Hammer als Siebte auf 24,76 m. Im Stabhochsprung wiederholte sie die 2,20 m der
Landesmeisterschaft und wurde Fünfte.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 12. März 2009
Ursula Siewert läuft Klassensieg heraus

Bassen
(bhm). Schöner Erfolg für LGKV-Langstrecklerin Ursula Siewert. In Ludwigsfelde am Rande Berlins gewann die Bassenerin
die Norddeutsche Crosslaufmeisterschaft ihrer Altersklasse W 55+ über 4,6 km. Im Lauf der Seniorinnen ab W 30 hatte sie als
Gesamtzehnte der 22 ins Ziel gekommenen Läuferinnen nach 22:06 Minuten elf Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten ihrer
Altersklasse. Neben ihr vertraten zwei Senioren im Lauf über 5,7 km die rot-blauen LGKV-Farben. Nach 25:09 Minuten wurde der
Verdener Rüdiger Ullrich Fünfter der M55-Läufer, und in der Wertung der M 45 belegte der Thedinghausener Michael Trense nach
22:56 Minuten den guten siebten Platz.

ZEVENER ZEITUNG vom 12. März 2009
Helmut Meier sprintet zur Vizemeisterschaft
LAV-Senior holt in Düsseldorf drei Medaillen

Düsseldorf/Zeven.
Ein toller Einstand ins neue Leichtathletikjahr gelang dem Heeslinger Helmut Meier bei den Deutschen Seni-
oren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf. Mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen unterstrich der erfolgsgewohnte LAV-Sprinter
seine Ausnahmestellung im deutschen Seniorensport. Selbstbewusst begann Helmut Meier am ersten Meisterschaftstag seine
Wettkämpfe. Nachdem er sich im 60m-Vorlauf mit einer schnellen Zeit von 8,07 Sekunden für das Finale qualifiziert hatte, war der
Grundstein für ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende gelegt. Im Finallauf gegen die schnellsten Senioren seiner Altersklasse
unterbot Meier mit 8,06 Sekunden nochmals seine vorgelegte Zeit. Mit Patz drei und der Bronzemedaille konnte er nun den am
Abend stattfindenden 200m-Läufen ruhig entgegen sehen.
Die Einteilung der Zeitläufe über die Hallenrunde versprach schon im Vorfeld spannende Auseinandersetzungen. Mit Rudolf König
vom Saalfelder TV und Wolfgang Niemann vom TSV Kitzscher waren auch die beiden erstplatzierten 60m-Sprinter am Start. Mit
26,24 Sekunden gelang Meier im zweiten Lauf erneut eine Spitzenzeit, die ihm in der Endabrechnung erneut die Bronzemedaille
einbrachte.
Als dann am zweiten Meisterschaftstag die Viertelmeiler zu ihren Läufen aufgerufen wurden, erhielt Meier Unterstützung durch
seinen Vereinskameraden Dr. Bernward Schneegans. Wenn die beiden LAV-Langsprinter auch in getrennten Läufen gegen die
deutsche Spitzenklasse antreten mussten - bei der anschließenden Siegerehrung standen sie dann vereint auf dem Siegerpodest.
Helmut Meier als Deutscher Vizemeister in 59,41 Sekunden und Dr. Bernward Schneegans mit 65,08 Sekunden auf Platz sieben.
Den Sieg sicherte sich Karl Dorschner vom TSV Dörfles-Esbach (58,95). Nach den Wettkämpfen resümierte Helmut Meier : “Ich
bin zufrieden. In der Halle habe ich meine Vorjahreszeiten gehalten. Schade, ich wäre gerne gegen Karl Dorschner gelaufen. Ich
fühlte mich stark, das war ein gelungener Einstand in das neue Wettkampfjahr”.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 12. März 2009
Nächster Titel für Anne Fischer
Läuferin des ATS Cuxhaven wurde Norddeutsche Meisterin im Crosslauf

(cn).
Anne Fischer, Ausnahmeläuferin des ATS Cuxhaven, feierte ihren nächsten Erfolg. Sie belegte in ihrer Altersklasse den
ersten Platz bei den Norddeutschen Crosslauf-Meisterschaften. Im brandenburgischen Ludwigsfelde, fünf Kilometer südlich von
Berlin, siegte Fische in ihrer Altersklasse W50 im Crosslauf über eine 4600 Meter lange Strecke in 19:42 Minuten. Sie wurde
außerdem Vierte des Gesamteinlaufes bei den Frauen mit nur zwölf Sekunden Rückstand zur Drittplatzierten. In ihrer Klasse W50
wurde Petra Majewski (1959, LG Weserbergland) in 22:05 Zweite, Dritte wurde Roswita Schlachte (1955, LG Weserbergland,
23:13).
Viertschnellste Frau
Die Teilnehmer des Gesamtlaufes waren Schüler W/M15, Jugend B, Jugend A, Frauen, Männer und Senioren. Für die verschie-
denen Altersklassen waren unterschiedliche Streckenlängen ausgeschrieben. Für die Männerklasse gab es eine Mittelstrecke
(3500 m) und eine Langstrecke (9000 m). Zuerst bestand der Boden aus Wiese, dann kam Waldboden mit einem sandigen
Streckenabschnitt, dann kam wieder Wiese. Das Wetter war gut, bedeckt aber milde. Der leichte Wind war aber nur auf einem
Streckenabschnitt zu spüren. Die Strecke war zuerst flach, hatte jedoch mehrere scharfe Kurven, die Anne Fischer aber trotzdem
möglichst eng nahm, um keine Zeit zu verlieren. Nach 200 bis 300 Meter gab es eine erste kleine Steigung, nach mehreren hundert
Metern kam dann eine größere, ziemlich steile Steigung. Weitere Hügel und Kurven folgten noch auf dem Kurs. 
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