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Presseinformation vom 18. Juni 2009 (Von Manfred Scholz) 21 LG-Athleten fahren nach Wilhelmshaven Piel und Grossner greifen nach dem Landestitel Leichtathletik. Nach ihren Erfolgen über 100 und 200 Meter bei den Landesmeisterschaften der Jugend am vergangenen Wochen- ende in Papenburg gibt die 19-jährige LG-Topsprinterin Karen Piel auch bei den Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und B- Jugend in Wilhelmshaven ihre Visitenkarte ab. Auch eine Klasse höher will sie hier bei der Titelvergabe zusammen mit ihrer Mann- schaftskameradin Nina Giebel ein Wörtchen mitreden. Über 200 Meter wird, wenn sie denn wieder fit ist, Jala Gangnus neben Jonna Tilgner vom Bremer LT, Giebel und Nicole Marahrens von der LG ins Rennen gehen. Bei den Männern geht Johannes Grossner mit vorgemeldeten 10,68 Sekunden als Favorit über 100 Meter an den Start. Konkurrenz erwächst im aus Matthias Lindner vom TSV Helmstedt, der auch 200 Meter-Favorit ist. Der ebenfalls noch der Jugend angehörende Etienne Diatta wird nach seiner hohen Belastung (100, 200, 400m und Staffel) in Papenburg nur über 400 Meter bei den Männern an den Start gehen. Die Trainer werden auch drei Staffeln über 4x100 Meter bei den Männern, den Frauen und der B-Jugend, sowie eine 4x400-Meter- Staffel bei den Frauen ins Rennen schicken.
JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. Juni 2009 Der Aufwand hat sich gelohnt Leichtathletik-Landesmeisterschaft mit Wind und Herz / Favoriten siegen Wilhelmshaven. “Eine Meisterschaft mit viel Wind, Regen, Hagel aber auch mit Herz”, so lautete das Kurzresümee der Präsiden- tin des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes, Rita Girschikofsky, zur Landesmeisterschaft auf dem Sportplatz Freiligrath- straße in Wilhelmshaven am vergangenen Wochenende. Nur lobende Worte fand sie für die Organisatoren um den Vorsitzenden des Kreisleichtathletik Verbandes Wilhelmshaven, Friedhelm Henze. Und tatsächlich, alles klappte wie am Schnürchen. Großen Anteil am reibungslosen Ablauf hatten die rund 100 ehrenamtlichen Helfer. Hervorragende Bedingungen für die Athleten, die sich insbesondere über das neue Physiotherapiezelt freuten, wo sie sich nach dem anstrengenden Wettkampf eine Massage gönnen konnten. Allein die hochklassigen Ergebnisse blieben Mangelware. Bestes Beispiel waren die Stabhochspringer der männlichen B-Jugend. Hier war Björn Stangel vom Heidmühler FC erstmalig gegen die älteren Sportler angetreten, um eine Standortbestimmung zu be- treiben. Diese fiel relativ deutlich aus. Er schied bereits aus, bevor die Konkurrenz überhaupt in den Wettkampf eingriff. Auch wenn seine Gegner über das bessere Material und mehr Erfahrung verfügten, so nahm er dies nicht als Ausrede, sondern haderte mit sich selbst. “Der Anlauf passte nicht, der Absprung auch nicht. Es war einfach nicht mein Tag”, meinte er sichtlich enttäuscht. Mehr Grund zum Jubeln hatte Nadine Zähler über die 100 m-Sprintstrecke. Die Athletin der LG Wilhelmshaven wurde ihrer Favo- ritenrolle gerecht und verwies in der weiblichen B-Jugend mit 12,26 sek. die Konkurrenz auf die Plätze. Mit dem Deutschen Weit- sprung-Hallenmeister von 2008, Christoph Stolz, war ein Hochkaräter angetreten. 7,83 Meter stand am Ende auf der Anzeigetafel. Knapp einen Meter weiter als seine Gegner. Dennoch blieb damit der erhoffte erste Achtmeter-Sprung in Wilhelmshaven aus. Über positive Rückmeldungen konnte Friedhelm Henze dennoch nicht klagen. “Der Aufwand hat sich gelohnt. Wir sind zufrieden”, so sein Fazit.
NORDWEST ZEITUNG vom 22. Juni 2009 Nerkamp holt Silber über 5000 Meter Wilhelmshaven. Erfolgreich abgeschnitten haben die Athleten aus dem Kreis Cloppenburg bei den Niedersachsenmeisterschaften in Wilhelmshaven. Eine Woche vor den deutschen Juniorentitelkämpfen holte Garrels Jens Nerkamp Silber über 5000 Meter (15:02,15 Minuten). Er musste sich nur dem deutschen Marathonmeister Stefan Koch (LG Braunschweig) geschlagen geben. Nach verbummeltem Start wurde der Falkenberger Andreas Kuhlen (LG Braunschweig) in einem Topfeld Vierter über 800 Meter (1:51,12 Minuten). Die Elstenerin Lisa Seeger (LG Hannover) holte den Titel über 800 Meter (2:12,41 Minuten), verpasste aber die DM-Quali- fikation. Löningens B-Junior Nicolaus Bamstedt siegte über 400-Meter-Hürden und rannte neuen Kreisrekord (56,10 Sekunden). Über 3000 Meter verbesserte Garrels Michael Majewski als Neunter (10:00,64 Minuten) seine Bestzeit um 29 Sekunden.
Presseinformation vom 22. Juni 2009 (Von Manfred Scholz) Fünfmal Vizemeister für die LG-Athleten Nina Giebel holt zweimal Silber Leichtathletik. Zu fünf Vizemeister-Titeln kamen die Athleten der LG Weserbergland bei den Landesmeisterschaften von Nieder- sachsen und Bremen in Wilhelmshaven. Über 100 m landete Johannes Grossner in 10,78 Sekunden hinter Jeffrey Muldrow (Werder Bremen/10,75) ebenso auf Platz zwei wie Nina Giebel bei den Frauen über 100 m. Sie musste sich in 12,08 Sekunden nur Alena Roth (LG Hannover/11, 99 ) beugen. Über 200 Meter kam sie ebenfalls auf den zweiten Rang in 24,90 Sekunden hinter Ruth Sophia Spelmeyer vom VfL Oldenburg (24,30 Sekunden). Im Dreisprung der Jugend B freute sich Stefan Hölscher nach 12,90 m über den Vizetitel. Meister wurde Nils Meixner (Elze) mit 13,32 m. Die fünfte Silbermedaille gewann Etienne Diatta über 400 m in 49,48 Sekunden. Er war das Rennen zu verhalten ange- gangen und sagte hinterher: “ich habe immer mehr aufgeholt, aber am Ende hat es nicht gereicht”. Schneller war nur Jan-Gerhard Onken von Germania Leer mit 49,29 Sekunden. Jeweils auf dem achten Platz landeten Malte Siebert bei der Jugend B über 800 m (2:06,00 Minuten) und Gesine Hundertmark im Diskus der Frauen mit 32,23 m.
Presseinformation vom 23. Juni 2009 (Von Markus Steinbrück) Paul Dittmer aus dem Flugzeug zum Landestitel Hanstedt. Keine Mühe hatte Hürdensprinter Paul Dittmer vom MTV Hanstedt, sich bei den niedersächsischen Leichtathletik- Meisterschaften in Wilhelmshaven den Titel über 110-Meter-Hürden der Männer zu sichern. Und das, obwohl der 22-Jährige erst fünf Tage zuvor von einem Studienaufenthalt in Moscow im US-Bundesstatt Idaho zurückgekehrt war und mit den Folgen des Zeit- unterschieds, des sogenannten Jetlags, zu kämpfen hatte. Trotz eines Patzers an der neunten Hürde siegte Dittmer in guten 13,99 Sekunden mit acht Zehntelsekunden Vorsprung vor Alexander Thyme (SV Werder Bremen/14,78 sek.). In den USA hatte sich Dittmer erstmals für die nationalen Studentenmeisterschaften qualifiziert und erreichte bei den “Nationals” mit der Saisonbestzeit von 13,87 Sekunden den 17. Platz. Für diese Saison hat er sich die Nominierung für die U23-Europa- meisterschaften vom 16. bis 19. Juli in Kaunas (Litauen) vorgenommen. Dafür fordert der deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) eine Mindestzeit von 13,80 Sekunden. An den kommenden beiden Wochenenden hat Dittmer bei den deutschen Juniorenmeister- schaften in Göttingen und den deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Ulm die Chance, mit der Normerfüllung den Sprung auf den EM-Zug zu schaffen. Aus der Mittelstreckenriege der LG Nordheide konnte sich in Wilhelmshaven einzig Jan Pottbacker (Stammverein MTV Tostedt) in Szene setzen. Der 17 Jahre alte B-Jugendliche bestätigte seine in der Vorwoche in Papenburg aufgestellte 1500-Meter-Bestzeit und erreichte in guten 4:21,42 Minuten den vierten Platz unter zwölf Startern. Tags zuvor über 800 Meter hatte Pottbacker in 2:06,49 Minuten den neunten Platz belegt. Weitere Ergebnisse: Männer: 800 Meter: 14. Christian Schirner 2:05,22 min; 5000 Meter: 10. Torsten Heitmann (beide LG Nord- heide) 15:45,65 min. Weibliche Jugend B: Diskuswurf: 7. Karolin Jobmann (TSV Stelle) 29,11 m; 10. Kim-Corinna Konrad (LG Nordheide) 27,07 m.
NORDWEST ZEITUNG vom 23. Juni 2009 Maria Hackstedt knackt uralten Kreisrekord Leichtathletik: Hürdenläuferin löscht Marke von Elke Büssing / Mareike Maaß wirft Diskus-Bestweite Wilhelmshaven. 19 Leichtathleten aus dem Kreis Cloppenburg haben am Wochenende an den Niedersachsen-Meisterschaften der Frauen und Männer sowie der Jugend B in Wilhelmshaven teilgenommen. Mit zehn Startern stellte der VfL Löningen das stärkste Kontingent. Die übrigen Teilnehmer schickten der BV Garrel, der STV Barßel und die SG Essen-Garthe-Molbergen an den Jadebusen. Die Erfolge können sich sehen lassen: Es gab einen Titel und drei zweite Plätze. Zudem fielen drei Kreisrekorde. Die Löningerin Maria Hackstedt (Jugend B) trumpfte über 400 Meter Hürden groß auf, nachdem sie über 200 Meter knapp am Finale vorbeige- schrammt war. 69,44 Sekunden bedeuteten Platz fünf. Im Kreis ist sie damit ab sofort neue Rekordhalterin von der Jugend B bis zu den Frauen. 1987 war Elke Büssing (TV Cloppenburg) - ebenfalls als B-Jugendliche - die Strecke in 70,30 Sekunden gelaufen. Noch besser lief es für Hackstedts Clubkamerad Nicolaus Bamstedt (Jugend B) in der gleichen Disziplin. Nach einer Stadionrunde blieb die Uhr für ihn bei 56,10 Sekunden stehen. Damit sicherte er sich den Landestitel. Zudem stellte er einen Kreisrekord in den Altersklassen Jugend B und A auf. Die bisherige Bestmarke bei der Jugend B hatte der Barßeler Hauke-Michael Maaß 2005 auf- gestellt (62,86 Sekunden). Rekordinhaber bei der Jugend A war der Cloppenburger Franz-Josef Meyer, der im Jahr 1975 58,00 Se- kunden gelaufen war. Fast hätte Bamstedt, der über 200 Meter wegen Fehlstarts disqualifiziert wurde, auch noch Meyers aus dem Jahr 1978 stammenden Junioren-Rekord (55,40 Sekunden) geknackt. Derweil verbesserte die Barßelerin Mareike Maaß, die im Diskus der Frauen Platz sechs erreichte, mit der Weite von 38,21 Metern ihre eigene Kreisbestmarke um zehn Zentimeter. Dieses Kunststück verpasste Anke Meyer (VfL Löningen), die im Dreisprung (11,29 Meter) Platz vier und im Speerwurf (39,17 Meter) Rang fünf erreichte, zweimal ganz knapp. Ebenfalls am Podest vorbei sprang Marina Kortenbrock (SG Essen-Garthe-Molbergen) im Hochsprung. Mäßige 1,65 Meter bedeuteten Platz vier. Jeweils eine Silbermedaille erkämpften sich - wie auch der Garreler Läufer Jens Nerkamp über 5000 Meter - die Löninger B-Junioren Mareike Kleene und Hinnerk Künnen. Kleene schleuderte den Speer auf beachtliche 34,93 Meter. Künnen floppte sich im Hochsprung über 1,83 Meter. Der Garreler Pascal Brauner erreichte mit übersprungenen 1,69 Metern Platz elf. Derweil schaffte der für die LG Braunschweig startende Falkenberger Andreas Kuhlen nach dem vierten Platz über 800 Meter (1:51,12 Minuten) am Sonntag den Sprung aufs Treppchen. Über 1500 Meter bedeutete die Zeit von 3:56,80 Minuten den dritten Rang. Der Löninger Fredrik Branscheidt (OTB Osnabrück) gewann nach Platz zehn im Weitsprung (6,13 Meter) in seiner Parade- disziplin, dem Dreisprung, mit 14,04 Metern Silber. Immer besser wird der Dammer Viktor Kuk, der in 9:26,25 Minuten unange- fochten den Titel über 3000 Meter Hindernis holte.
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 23. Juni 2009 Doppelsieg für Paul Krempel Leichtathletik: Verdener Landesmeister mit dem Diskus und der Kugel / Lisa Schulz knapp geschlagen Verden (hbm). Der B-Jugendliche Paul Krempel von der LGK Verden war bei den Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven nicht zu schlagen. Im Diskuswurf steigerte er sich um 70 Zentimeter auf nun 49,85 Meter und sicherte sich damit wie auch im Kugel- stoßwettbewerb mit neuem Kreisrekord von 15,59 m und satten 79 Zentimeter Vorsprung vor dem Zweitplatzierten jeweils den Titel. Zwei Diskuswürfe über 49 m und zwei weitere über 48 m ließen keinen Zweifel am Titelgewinn von Paul Krempel aufkommen. Dass sich aber sein Verdener Trainingskamerad Lennart Carstens um gute dreieinhalb Meter auf 48,09 m steigern würde und damit als Zweiter den Triumpf der LGKV-Werfer perfekt machen würde - damit hatte im Vorfeld so niemand gerechnet. Seine gute Leistung unterstrich Carstens noch mit Würfen auf 48,08 m und 47,64 m. Damit ist für ihn auch die Qualifikationsweite von 48,50 m für die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft in Reichweite gerückt. Beim Kugelstoßen setzte Paul Krempel gleich im ersten Versuch auf 15,59 m allen Konkurrenten ein nicht zu überwindendes Maß und siegte schließlich mit deutlichem Vorspung vor Claas Walter von der LG Bremen-Nord. Mit 11,41 m blieb Lennart Carstens hier hinter seinen Erwartungen und belegte den neunten Platz. Allerdings war das nach dem starken Ergebnis beim Diskuswurf zweit- rangig. Einen starken Eindruck hinterließ beim Hochsprung der Frauen die Etelserin Lisa Schulz. Nachdem sie in diesem Jahr bislang 1,66 Meter als Besthöhe stehen hatte, steigerte sie sich nun auf 1,71 m, die sie im zweiten Versuch übersprang. Allerdings reichte das "nur" zum zweiten Platz, denn ihre hannoversche Trainingspartnerin Judith Schwerdtner - sie hatte die 1,71 m erst im dritten Versuch genommen - überwand anschließend aber die 1,74 m und sicherte sich damit den Titel. Einen Podiumsplatz erreichte auch Langstreckler Geronimo von Wartburg mit Platz acht im 5000 m Lauf der Männer. Der Verdener laboriert immer noch an den Folgen eines Trainingssturzes im Winter und war in seinem zweiten Rennen der Bahnlaufsaison nach seinen 15:33 Minuten beim Verdener DMM-Wettkampf nun mit 15:19,51 Minuten schon deutlich schneller. Platz acht erreichte auch die B-Jugendliche Melanie Weigel mit 9,86 m beim Kugelstoß, mit dem Diskus gelang ihr nur ein gültiger Versuch auf 24,51 m, der ihr Rang zwölf einbrachte. Als 17. im stark besetzten 800 m Lauf der B-Jugend hinterließ auch Fabian Schmidt (Oyten) einen guten Eindruck. Er verfehlte in 2:10,38 Minuten nur knapp seine Bestzeit.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 23. Juni 2009 Sieben Landestitel für die LG Mertens überrascht bei seinem Comeback / Ludolph siegt ohne EM-Norm Braunschweig. Mit vier Titeln waren die LG-Leichtathleten in Wilhelmshaven bei den Landesmeisterschaften Niedersachsens und Bremens die erfolgreichste Vertretung bei den Erwachsenen. Drei weitere Meisterwimpel für den LG-Nachwuchs rundeten die für die Braunschweiger Leichtathletik sehr erfolgreichen Titelkämpfe ab. Für die Überraschung aus LG-Sicht sorgte der ehemalige Spitzenathlet Michael Mertens (Eintracht). Der in Braunschweig lebende 43-jährige Ex-Göttinger warf den Diskus mit 49,34 Metern so weit wie seit Jahren nicht mehr und siegte mit drei Metern Vorsprung auf den Sarstedter Julian Dobbrunz. Im Kugelstoßen, seiner einstigen Paradedisziplin, gelang Mertens mit 15,77 Metern hinter Dobbrunz noch Rang zwei. Für die weiteren LG-Siege bei den Männern sorgten die Athleten des Laufteams. Sören Ludolph ging im Bestreben, die 800-Meter Norm von 1:47,50 Minuten für die U 23 EM im Juli in Kaunas zu unterbieten, zu schnell an und rettete sich am Ende mit einem Vorsprung von 9 Hundertstel auf den Hannoveraner Moritz Waldmann in 1:49,39 Minuten ins Ziel. Die Ränge drei und vier belegten seine Eintracht-Kollegen Jonas Hamm (1:50,14) und Andreas Kuhlen (1:51,12). Hamm siegte Tags darauf über 1500 Meter in 3:54,79 Minuten vor Johannes Raabe (LG Hannover; 3:55,63) und Kuhlen, dem in 3:56,80 auf der langen Mittelstrecke noch die erhoffte Medaillenplatzierung gelang. Mit Abstand stärkster 5000-Meter-Läufer war Stefan Koch (MTV). 24 Stunden nach seinem Erfolg beim Nachtlauf kam er nach 14:37,75 Minuten mit fast 30 Sekunden Vor sprung ins Ziel. Weitere Fortschritte zeigte der noch der Juniorenklasse angehörende Emanuel Schoppe (MTV) als Sechster in Bestzeit von 15:18,80 Minuten. Bei den B-Jugendlichen glänzte Luca Bode, der bei seinem 200-Meter-Sieg in Bestzeit von 22,59 Sekunden als einziger Sprinter unter 23 Sekunden blieb. Als Schlussläufer der 4-x-100-Meter-Staffel gewann er mit seinen Eintracht-Kollegen Oliver Grosenik, Thilo Emmrich und Nicolas Gläser, die gut vorgearbeitet hatten, in 44,04 Sekunden einen weiteren Titel. Über 1500 Meter rang der noch dem jüngeren B-Jugendjahrgang 93 angehörende Fabian Brunswig seinen Göttinger Dauerrivalen Paul Lennart Kruse auf den letzten Metern nieder und gewann in 4:11,52 Minuten. Bei den Männern belegte der Junior Tobias Brümmer (PSV) im Speerwerfen mit 60,58 Metern Rang drei. Matthias Winter (Eintracht) wurde im Stabhochsprung Sechster (3,80). Wiebke Heine steigerte sich im Hammerwerfen der Frauen auf 40,91 Meter (Rang 4) und verbesserte ihren eigenen Kreisrekord.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 23. Juni 2009 Gelungenes Wochenende mit Abi-Ball und Landestitel Wilhelmshaven (ha). Viktor Kuk vom OSC Damme hat bei den Niedersachsen-Meisterschaften in Wilhelmshaven eine neue per- sönliche Bestzeit über 3000 m Hindernis erreicht - und dabei gleich auch den Titel in der Herrenklasse geholt. Kuk kam in der Zeit von 9:26,25 Minuten unangefochten zur Landesmeisterschaft. Sämtliche Gegner hatte er auf der Strecke überrundet. Kuks alte Bestmarke stand bei 9:33 Minuten. Am Freitagabend hatte der 19- Jährige noch beim Abi-Ball in Damme seinen Schulabschluss gefeiert, ehe es in Wilhelmshaven zur Sache ging. "Ich hatte ja einen Tag Pause zwischendurch, da ging es ganz gut", sagte Kuk. Er ist gerüstet für die Deutschen Meisterschaften der Junioren am kommenden Wochenende in Göttingen. Mittelfristig will der OSCer auch die Norm für die Herren-DM von 9:05 Minuten knacken. Eingeschlossen wäre dann auch der OSC-Vereinsrekord, den immer noch der viel zu früh verstorbene Stefan Spandler mit 9:24 Minuten hält. BW Lohne war mit Kathi Stark und David Riesenbeck ebenfalls in Wilhelmshaven vertreten. Kathi ging in der B-Jugend die 800 Meter bei stürmischem und regnerischem Wetter beherzt an. Nach einer zu schnellen ersten Runde mit 63 Sekunden reichte es am Ende noch zu einem ausgezeichneten vierten Platz in 2:21,74 Minuten. Nach diesem Erfolg konnte sie am zweiten Tag über 200 Meter befreit starten und holte sich in 26,67 Sekunden den zwölften Platz im Gesamtklassement. David Riesenbeck über- zeugte im Weitsprung der Herren mit einer konstanten Leistung. Etwas überraschend erreichte er dem Endkampf und durfte sich über eine Weite von 6,38 Meter und Platz sieben freuen.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 23. Juni 2009 Hochsprung-Talent Schulte holt den Landes-Titel Wilhelmshaven (hgb). Bei den Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugendlichen in Wilhelmshaven gab es für die emsländischen Leichtathleten unter nicht optimalen äußeren Bedingungen neben einem Titel durch Hochspringerin Alexandra Schulte eine gute Zahl von Medaillenrängen und DM-Qualifikationen. Ihren Konkurrentinnen überlegen zeigte sich Hochspringerin Alexandra Schulte vom LAV Meppen. Die B-Jugendliche meisterte alle Höhen bis 1,67 Meter ohne Fehlversuch. Die 1,70 Meter, die ihr Sieg und Titel einbrachten, überquerte sie als Einzige im zweiten Versuch. Ihre Vereinskollegin Laura Niehaus sicherte sich den zweiten Platz im 1500-Meter-Lauf mit der DM-Norm von 4:53,24 Minuten. Nur eine Sekunde fehlte ihr zum Sieg. Die erwartet guten Leistungen im Sprint und Mittelstreckenlauf brachten die Vertreter der LG Emstal Dörpen. Daniel Gruber blieb über 800 Meter der Männer mit 1:52,00 Minuten (6. Platz) deutlich unter der Norm für die Junioren-DM. Ingo Gruber sprintete im ersten B-Jugend-Jahr die 100 Meter im Finale in 11,36 Sekunden (3.). Vize wurde er im 200-Meter-Lauf in 23,23 Sekunden. Ellen Bröker erzielte mit 12,66 Sekunden im 100-Meter-Zwischenlauf Jahresbestzeit. Auf der 200-Meter-Strecke steigerte sie im Vorlauf ihren persönlichen Rekord auf 25,56 Sekunden. Im Endlauf wurde sie Zweite in 25,88 Sekunden, auf dem dritten Rang folgte ihre Vereinskollegin Aline Ganita (25,93). Alle sind für die Jugend-DM qualifiziert. Hürdenläufer Jens Kösters (LG Papenburg/Aschendorf), vor einer Woche Landesmeister bei der A-Jugend, hatte sich über die höheren Männerhürden nach dem Vorlaufsieg in 14,83 Sekunden für das Finale qualifiziert, stürzte aber im Endlauf, in dem er sich für die U-20-EM qualifizieren (Norm: 14,40 Sekunden) wollte. Eine neue Chance hat er bei der Junioren-DM am kommenden Wochenende in Göttingen. Sein Zwillingsbruder Sven wurde mit 15,95 Sekunden Vierter im 110-Meter-Hürdenlauf (Vorlauf: 15,45).
HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 23. Juni 2009 Mutigs Hoffnungen erfüllen sich (wgk). Vier Titel haben Athleten aus dem Kreis Hildesheim bei den zweitägigen Leichtathletik-Meisterschaften der niedersächs- ischen und Bremer Landesverbände in Wilhelmshaven gewonnen. Julian Dobbrunz (FSV Sarstedt) wurde im Kugelstoß-Wettbe- werb seiner Favoritenrolle gerecht und siegte mit 17,41m. Für Natalie Mutig (Eintracht Hildesheim) erfüllten sich ihre Hoffnungen, als sie in 57,13 Sekunden Landesmeisterin über 400m wurde. Auch Speerwerfer Alexander Teuteberg (Eintracht Hildesheim) kam mit seiner Favoritenstellung zurecht. Der Titelverteidiger siegte mit 64,13m und einem Vorsprung von nahezu neun Metern vor dem Zweiten Marvin Sandner (MTV Schöningen). Der Elzer Nils Meixner (CJD) war nicht unerwartet bester Dreispringer der B-Jugend mit persönlicher Bestweite von 13,32m. Am Start waren mehr als 500 Teilnehmer, als es um die Titel in den Altersklassen der Männer, Frauen und Jugend B ging. Das windige und regnerische Wetter an der Nordseeküste beeinträchtigte allerdings viele Leistungen.
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 24. Juni 2009 56 Hundertstel fehlen zum Glück Landesmeisterschaft: Jari Ziplys gewinnt den Titel und schrammt an der DM-Norm vorbei Wilhelmshaven/Uelzen (wt). Auf den letzten Landesmeisterschaften der Saison in Wilhelmshaven haben die Leichtathleten der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel erneut einige Medaillen abgeräumt. Einmal Gold, einmal Silber, dreimal Bronze sowie zahlreiche Finalteilnahmen und ein neuer Kreisrekord stehen für sie in der Bilanz. Männliche Jugend B Den Medaillenreigen eröffnete Tim Cordes, der noch in der Altersklasse M15 starten darf. Er setzte sich im Dreisprung bei den Älteren erstaunlich gut in Szene und verbesserte seinen eigenen Kreisrekord auf 12,79 Meter. Diese Weite bedeutete am Ende die Bronzemedaille. Knapp an diesem Rang schrammte Sven Schenk vorbei. Obwohl er über die 3000 Meter mit 9:35,51 Minuten eine persönliche Bestleistung aufstellte, blieb ihm nur der undankbare vierte Platz. Jari Ziplys hatte sich über 2000 Meter Hindernis vorgenommen, die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu erfüllen. Er und Vereinskamerad Sven Schenk hielten sich vom Start weg im Spitzenfeld auf. Bis zwei Runden vor Schluss lief alles noch nach Plan, doch Ziplys verfehlte im Endspurt die geforderte Zeit von 6:30,00 Minuten um den Wimpernschlag von 56 Hundertstel Se- kunden. Obwohl er den Landestitel gewann, konnte er sich gar nicht recht freuen. Schenk, der über die 3000 Meter Kraft gelassen hatte, kam in 6:48,03 Minuten auf den Bronzeplatz. Weibliche Jugend B Eigentlich wollte Nadine Meyer im Speerwurf der weibliche Jugend B an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, doch der teilweise böige Gegenwind machte dieses Vorhaben zunichte. Zwar schaffte sie in ihrem ersten Versuch mit 31,08 Metern eine für diese Verhältnisse gute Weite und den Einzug in den Endkampf, darin konnte sie sich aber nicht mehr steigern und be- legte am Ende Platz sechs. Auch einen guten Wettkampf absolvierte Carina Hartung im Hochsprung. An der Höhe von 1,58 Metern scheiterte sie dreimal nur denkbar knapp. Mit ihren übersprungenen 1,53 Metern wurde sie letztlich Achte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam Elena Hohensee beim Dreisprung immer besser zurecht und sicherte sich mit 10,87 Metern die Endkampf- teilnahme. Hier gelang ihr ein guter Sprung auf 11,30 Meter, der ihr die Bronzemedaille bescherte, aber nicht die geforderte Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Die noch A-Jugendliche Laura Boss startete bei diesen Meisterschaften in der Frauenklasse. Im Weitsprung erreichte sie den End- kampf und landete mit 5,37 Metern auf Platz sieben. Im Dreisprung wollte Boss auf jeden Fall eine Medaille - mit 11,93 Metern wurde es eine silberne. Nach einem krankheitsbedingten Ausfall von Patrick Frommhagen war mit Patrick Giffhorn bei den Männern nur ein LG-Athlet am Start. Giffhorn zog mit 12,05 Metern ins Dreisprung-Finale ein. Im Endkampf konnte er sich jedoch nicht weiter steigern und belegte am Ende Rang acht.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 24. Juni 2009 Landestitel 53 für Sven Schröder Von Christiane Golenia Wilhelmshaven. Sagenhafte 52 Landestitel hat Sven Schröder vom TSV Asendorf bisher gesammelt. Bei den Landesmeister- schaften der Männer, Frauen und B-Jugendlichen in Wilhelmshaven kam jetzt als Niedersachsenmeister im Speerwurf der Männer Titel Nummer 53 hinzu. Bei der Jugend feierte Vereinskameradin Neele Eckhardt einen Doppelsieg im Weit- und Dreisprung. Anna- Lena Freese vom FTSV Jahn Brinkum gewann über 200 Meter. Nachdem Sven Schröder in den vergangenen Jahren für den Bremer Leichtathletikverband auf Titeljagd ging, folgte jetzt das erste LM-Gold für Niedersachsen. Gleich der allererste Wurf mit einer Jahresbestweite von 64,16 Metern brachte dem Asendorfer den Sieg im Speerwurf der Männer. Neele Eckhardt war als Favoritin im Drei- und Weitsprung der B-Jugend angetreten. Die 17-Jährige, mittlerweile vom DLV in beiden Disziplinen für die U18-WM in Brixen/Italien nominiert, wurde ihrer Rolle gerecht. Mit 6,01 Metern im Weitsprung und 12,46 Metern im Dreisprung gelangen ihr souveräne Siege. Vierte im Dreisprung wurde Teamgefährtin Tabea Brüning. Die erst 15-Jährige ver- besserte dabei mit einer Weite von 11,15 Metern ihren Schülerinnen-Kreisrekord. Den erfolgreichen Asendorfer Auftritt rundete Christin Bormann ab. Die ebenfalls noch in der W15 startberechtigte Schülerin wurde im Kugelstoß der B-Jugend mit 10,48 Metern Dritte. Eine Woche nach den Schüler-Landesmeisterschaften sorgten die Schülerinnen des FTSV Jahn Brinkum in Wilhelmshaven nun auch bei der B-Jugend für Furore. Bei böigem Wind gelang Janicke Wolpmann über 400 Meter mit 60,35 Sekunden der dritte Platz. Dritte wurde auch die 4x100-Meter-Staffel in 50,05 Sekunden: Dabei dürfte ein verpatzter Wechsel dem Quartett Anna-Lena Freese, Henrike Prokopp, Janicke Wolpmann und Denise Wessel wohl den Sieg gekostet haben. Eine makellose Leistung zeigten Wolp- mann und Freese dafür tags darauf über 200 Meter. Nach 25,89 Sekunden im Vorlauf kam Wolpmann im Finale auf Rang fünf. Freese eilte den Konkurrentinnen einmal mehr weit voraus und siegte überlegen in 25,27 Sekunden. Mit dem LC Hansa Stuhr und der LG Delmenhorst/Diepholz in Wilhelmshaven zwei weitere Vereine des KLV Diepholz in den Me- daillenrängen vertreten. In einem bis zum letzten Wurf spannenden Wettkampf belegte die Stuhrer A-Jugendliche Imme Ihli im Speerwurf der Frauen mit 40,25 Metern Rang drei. Dritter wurde auch Lucas Panning mit 52,35 Sekunden über 400 Meter der B- Jugend. Hanna Hübner konnte nach längerer krankheitsbedingten Pause noch nicht ihr eigentliches Leistungsvermögen zeigen. Immerhin wird die Stuhrerin mit der 4x100 Meter-Staffel der StG Burgdorf-Helstorf-Stuhr bei der Deutschen Meisterschaft vertreten sein. Die LGSD gewann bei den Frauen zweimal Bronze durch Birte Hartje im Hochsprung (1,68m) und Mareike Witt im Kugelstoß (11,55m).
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. Juni 2009 Ostfriesen gingen in Wilhelmshaven auf Titeljagd Leichtathletik: Bei Landesmeisterschaften siegten Nordmann, Onken und Kielmann je zweimal Wilhelmshaven (ls). Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Frauen, Männer sowie der Jugend B in Wilhelmshaven hatten die Athleten zeitweise mit Wind und Regenschauern zu kämpfen. Insgesamt sieben Titel nahmen ostfriesische Teilnehmer mit nach Hause. Nach seinem Sieg bei der A-Jugend vor einer Woche holte sich Dennis Nordmann vom TV Norden auch den Titel bei den Männern über 200 m. Der Jugendliche benötigte 22,04 Sekunden. Gleiches schaffte auch Hammerwerferin Mareike Nannen (SV Holtland), die ebenfalls noch in der A-Jugend startberechtigt ist. Sie gewann in Papenburg die Jugendmeisterschaften und holte sich nun den Titel bei den Frauen. Sie warf eine Weite von 57,14 m. Zwei Titel holte sich Jan-Gerhard Onken von Germania Leer, allerdings nicht auf seiner Paradedisziplin über 800 m, sondern über 400 m der Männer. In 49,29 Sekunden blieb er zwei Zehntelsekunden vor der Konkurrenz. Er siegte auch mit der Staffel der Startgemeinschaft Leer/Norden über 4 x 400 m. Zusammen mit Carsten Golden- stein, Saarko Eilers und Dennis Nordmann lief er die vier Runden in 3:27,55 Minuten. Die Startgemeinschaft lief zudem in der Be- setzung Goldenstein, Wilke Scheutwinkel, Eilers und Nordmann auf Rang drei über 4 x 100 m in 42,55 Sekunden. Auch die Emderin Sonka Kielmann gewann zwei Titel. Sie schaffte im Kugelstoßen 12,01 m und lag damit knapp einen Meter vor Lena Sinning (Fortuna Wirdum), die auf 11,04 m kam. Mit der Diskusscheibe kam Kielmann auf 44,26 m und war mit fast 11 Meter Vorsprung eine Klasse für sich. Vizemeister im Hochsprung der Männer mit neuer persönlicher Besthöhe von 1,99 m wurde Enno Tjarks (Germania Leer). Ebenfalls auf Platz zwei kam Melanie Schütte (SV Georgsheil) im Diskuswerfen der Frauen. Sie über- zeugte nach langer verletzungs- und krankheitsbedingter Abstinenz mit 46,24 m. Dritte Plätze gab es für Rajke Eilers (TV Norden), Pia Nikoleit (Emder LG) und Nina Dirks (SV Holtland). Sprinterin Eilers über- querte nach neuer Bestzeit von 12,54 Sekunden über 100 m die Ziellinie. Nikoleit, die noch der jüngeren Schülerklasse angehört, lief die 800 m in 2:20,43 Minuten. Im Hammerwurf kam Dirks, die ebenfalls noch der Schülerklasse angehört, auf 41,51 m.
NORDSEE ZEITUNG vom 24. Juni 2009 (Auszug / Ohne Ergebnisspiegel) Timothy und Juline sind am schnellsten Wilhelmshaven (le). Die Leichathletikverbände Niedersachsen und Bremen richteten in Wilhelmshaven ihre Landesmeister- schaften für Männer, Frauen sowie Jugend B in den Einzeldisziplinen aus. Zwei Titel holten die Langener B-Jugendlichen Juline Stein und Timothy Emch im 400-m-Lauf. Timothy Emch lief erstmals unter 50 Sekunden und erzielte mit 49,94 Sekunden neue persönliche Bestleistung. Juline Stein siegte bei der weiblichen Jugend B in 56,81 Sekunden. Die B-Jugendliche Fenja Hublitz (Langen) holte sich im Weitsprung (5,67 m) und im Dreisprung (12,18 m) jeweils die Vizemeister- schaft. In beiden Disziplinen musste sie sich Neele Eckhardt (TSV Asendorf) geschlagen geben. Im 100-m-Lauf gelang Fenja Hublitz mit 12,44 Sekunden neue persönliche Bestleistung. Die A-Jugendliche Jana Bindzus (TV Langen) und die A-Schülerin Haika Laube (TSV Wehdel) konnten sich behaupten. Jana Bindzus wurde bei den Frauen mit 5,98 m Vizemeisterin. In der knappen Entscheidung um den Titel siegte Eva Linnenbaum (TuS Neuenhaus) mit 6,03 m. Haika Laube kam im Kugelstoßen (10,42 m mit der 4-kg-Kugel) und Speerwurf (34,14 m) der weiblichen Jugend B jeweils auf Platz 4. Jens Koppe (OSC Bremerhaven) wurde im Hammerwurf der männlichen Jugend B mit, 39,87 m Dritter.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 24. Juni 2009 Nerkamp spurtet zur Vizemeisterschaft Landesmeisterschaft: Garreler holt mit taktischer Glanzleistung Silber über 5000 Meter Wilhelmshaven (mt). Die Leichtathletik-Saison läuft momentan auf Hochtouren. Am Wochenende war Wilhelmshaven Schauplatz der Landesmeisterschaften von Niedersachsen und Bremen für Männer, Frauen und Jugend B (U 17). Für dieses Event im Stadion an der Freiligrathstraße hatten 136 Vereine 614 Meldungen abgegeben. Der BV Garrel war mit sechs Athleten vertreten, die bei für die Jahreszeit zu kaltem Wetter einige achtbare Resultate erzielte. Langstreckler Jens Nerkamp sorgte wieder einmal für das Garreler Highlight. Im 5000-m-Lauf der Männer machte der 19-jährige Garreler in taktischer Hinsicht alles richtig. Er ließ - wie das übrige Feld auch - den hohen Favoriten Stefan Koch (LG Braun- schweig) von Beginn an davonziehen. Nerkamp befand sich zunächst in einer großen Verfolgergruppe, die das Tempo eher niedrig hielt. Auch war bei dem starken Wind nicht unbedingt keiner scharf auf die Führungsarbeit. Etwa ein Kilometer vor dem Ziel deutete sich ein Zweikampf um die Vizemeisterschaft zwischen Jens Nerkamp und Dirk Schwarzbach (TSV Kirchdorf) an. Seite an Seite spurteten zum Schluss beide die Zielgerade herunter, wobei Nerkamp nach 15:02,15 Minuten mit 25 Hundertstelsekunden Vor- sprung den mehrfachen Landesmeister aus Kirchdorf bezwang. Für den Sieger Stefan Koch war der Lauf (14:35,75) eher eine schnelle Trainingseinheit. Der in Rheine beheimatete aktuelle Deutsche Marathonmeister steckt mitten in der Vorbereitung für die Weltmeisterschaften in Berlin. Hier wird er die deutschen Farben im Marathonlauf vertreten und versuchen, seine Bestzeit von 2:15,38 Stunden zu steigern. Für Jens Nerkamp stehen am kommenden Wochenende die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Göttingen auf dem Programm, wo er ebenfalls über die 5000-Meter-Strecke antritt. Gleich drei Starts absolvierte Pascal Brauner bei der B-Jugend. Sein bestes Ergebnis erzielte er als Vierter im Dreisprung mit 12,16 Meter und stellte damit einen neuen Vereinsrekord auf. Nicht so gut lief es in seiner Paradedisziplin, dem Hochsprung. Mit einer Bestleistung von 1,80 Metern angereist musste er sich mit 1,69 Meter be-gnügen und belegte nur Rang elf. Im Weitsprung holte der vielseitige Garreler Platz 15 mit 5,48 Meter. Stark verbessert zeigte sich Michael Majewski im Lauf der B-Jugend über 3000 Meter. Als Neunter ins Ziel kommend, steigerte er mit 10:00,64 Minuten seine Bestzeit um fast 30 Sekunden. Saisonbestzeit über 100 Meter mit 12,11 Sekunden lief Carsten Stoff. Der B- Jugendliche schied mit dieser Zeit bei starker Konkurrenz allerdings im Vorlauf aus. Außerdem erzielte der Petersdorfer 5,25 Meter im Weitsprung und fand sich auf Platz 19 wieder. Über 800 Meter der Männer belegte Fabian Kühling im Gesamtklassement der drei Zeitläufe Platz 13 in 2:03,46 Minuten und bei der weiblichen Jugend B kam Anne Pleiter als 17. nach 2:46,66 Minuten ins Ziel.
NORDWEST ZEITUNG vom 24. Juni 2009 Spelmeyer ersprintet trotz Trainingspause zwei Siege Leichtathletik: VfL-Starterin siegt über 200 Meter und mit der Staffel Wilhelmshaven. Drei Titel und einige weitere Podestplätze verbuchten Oldenburgs Leichtathleten bei der Landesmeisterschaft der Männer, Frauen und Jugend B in Wilhelmshaven. Mehr als 500 Teilnehmer ermittelten hier ihre Meister. Dabei waren Athleten vom Bürgerfelder TB, DSC und VfL am Start. Nach Krankheit im Soll Nach einer krankheitsbedingten Trainingsunterbrechung testete die A-Jugendliche Ruth Spelmeyer (VfL) vor den an diesem Wochenende stattfindenden Deutschen Juniorenmeisterschaften ihren Leistungsstand. Mit ihren im Frauen-Endlauf über 200 Meter erreichten 24,30 Sekunden befand sie sich durchaus im Soll. Einen zweiten Titel holte sie mit Ruth Krause (DSC), Birte Pflug (BTB) und Tina de Boer (DSC) über 4 x 100 Meter (48,50). Pflug stand in beiden Sprintendläufen und wurde über 100 Meter in 12,41 Sekunden und über 200 m (25,92) jeweils Vierte. De Boer belegte im Stabhochsprung mit 3,30 Meter Rang drei, Krause im Weit- sprung mit 5,28 Meter Rang acht. Hillebrecht auf Rang drei Die besten Platzierungen bei den Männern erreichten Stabhochspringer Martin Hillebrecht (DSC, 4,10 m) als Dritter und Hoch- springer Jan Hiller (BTB, 1,85 m) auf Rang vier. Gute 5000-m-Zeiten liefen die DSCer Timo Schumann mit 15:57,75 Minuten und Gerold Struß (16:14,15). Erfolgreichster Oldenburger in der B-Jugend war Arne Surmann (BTB). Er hatte auf die Titelverteidigung im Weitsprung verzichtet und setzte mit Erfolg auf die 100 Meter, die er in 11,15 Sekunden gewann, und die 110 Meter Hürden. Hier wurde er in 14,50 Se- kunden hinter Dauerrivale Leroy Balschuweit (Helmstedt/14,27) Zweiter. Dennis Behrens (VfL) bestätigte seine guten Saisonleist- ungen als Sechster über 1500 Meter (4:24,45 Minuten) und Siebter über 800 Meter (2:05,66). Größter Erfolg für Hungar Zu ihrem bisher größten Erfolg kam Sprinterin Constanze Hungar (DSC) über die 100 Meter der weiblichen Jugend B. Mit 12,42 Sekunden wurde sie Vizemeisterin, nachdem sie schon im Zwischenlauf eine persönliche Bestzeit (12,40) aufgestellt hatte. Im 200-Meter-Vorlauf erzielte Hungar 26,43, Lara Diekmann (DSC) 26,98 Sekunden. Im Langsprint über 400 Meter erreichte Diekmann in 62,34 Sekunden im Endklassement Platz fünf. Thea Schmidt wird Fünfte Ebenfalls Fünfte wurde Thea Schmidt (DSC), die sich nur eine Woche nach ihrem Landesmeistertitel bei den Schülerinnen nun in einem starken Feld mit 5,46 Meter ihrer Bestleistung bis auf zwei Zentimeter näherte. Mit Natalie Walter (BTB) war eine weitere A- Schülerin aus Oldenburg am Start. Über 1500 Meter der weiblichen Jugend B belegte sie im Wettstreit mit den älteren Konkurren- tinnen in 5:17,49 Minuten Rang neun.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 25. Juni 2009 Leichtathletik: Melanie Schütte Vize-Landesmeisterin Diskuswerferin des SV Georgsheil mit 46,24 m auf Platz zwei Wilhelmshaven (mü). Melanie Schütte (SV Georgsheil) sicherte sich bei den Landesmeisterschaften mit 46,24 m den Vizetitel im Diskuswurf. Nach längerer verletzungs- und krankheitsbedingter Pause vom Wettkampfsport stellte sich Schütte bei den Landes- meisterschaften erstmals wieder der Konkurrenz. Und beinahe wäre der vielfachen Titelträgerin auf Anhieb sogar wieder der Sprung aufs oberste Podest gelungen. Nach 45,16 m zum Auftakt gelangen der Georgsheilerin dann im zweiten Durchgang gute 46,24 m. Im dritten Versuch erzielte die dynamisch wie eh und je agierende Werferin dann sogar 46,91 m. Aber aus Gründen, die wohl nur dem unsicher wirkenden Kampfgericht bekannt sind, fand die Weite keinen Eintrag in die Listen. Anschließend versuchte Schütte es mit Gewalt, verlor dabei jedoch den technischen Faden und erzielte nach drei ungültigen Würfen in Folge zum Abschluss noch einmal 44,40 m. Mit ihrer besten Leistung von 46,24 m aber wurde sie verdient Vizemeisterin hinter der stark verbesserten Inga Reschke (LG Bremen-Nord), die 47,07 m erzielte. Mit deutlichem Abstand folgte Linda Scheiding (LG Hannover) mit 42,08 m auf Rang drei.
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 25. Juni 2009 Svenja Rieck mit Riesenvorsprung Landestitel für OTB-Hürdensprinterin Osnabrück (det). Stolz auf den einzigen Osnabrücker Titel bei den Landesmeisterschaften der Leichtathleten in Wilhelmshaven ist Svenja Rieck vom OTB. Die B-Jugendliche siegte im Endlauf über 110 m Hürden in ausgezeichneten 14,35 sek und mit nicht weniger als fünf Zehntel Vorsprung auf Sonja Rieckmann aus Wennigsen. Mit den 14,15 sek, die Svenja beim Pfingstsportfest in Zeven gelaufen war, ist die 16-Jährige aktuell die fünftschnellste deutsche Hürdensprinterin ihrer Altersklasse. Zudem gewann sie in Wilhelmshaven Bronze im Weitsprung (5,63 m), nur 4 cm fehlten zu Rang zwei. Silber erbeutete ihr Vereinskamerad Frederik Branscheidt mit überzeugenden 14,04 m im Dreisprung. Pech hatte dagegen Sergej Sonnenberg, der im Stabhochsprung ohne gültigen Versuch blieb. Wie bereits berichtet, wurde Patrick Jochmann von der LGO mit neuem Stadtrekord (A-Jugend) über 100 m in 10,81 sek Dritter und untermauerte so seine höheren Ansprüche bei der Jugend-DM.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 25. Juni 2009 Benjamin Thomsen über Rekordhöhe Leichtathletik: Lelmer überquert mit dem Stab 4,40 Meter / Leroy Balschuweit holt Titel in Wilhelmshaven Helmstedt. Wieder einmal glänzten die Leichtathleten aus dem Kreis Helmstedt. Allen voran Leroy Balschuweit, der bei den Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven über 110 m Hürden den Titel holte. Benjamin Thomsen überzeugte mit einem neuen Kreisrekord im Stabhochsprung. Neun Helmstedter Leichtathleten hatten die Normen für die Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugendlichen unterboten und nutzten ihr Startrecht in Wilhelmshaven. Der einzige Titelgewinn gelang Leroy Balschu- weit vom TSV Helmstedt im 110 m Hürdenlauf der Jugend B. Durch seinen starken Leistungszuwachs in diesem Jahr wurde er nach 14,47 sec. im Vorlauf auch im Endlauf in glänzenden 14,27 sec. ungefährdeter Landesmeister. Ihm kaum nach stand Benjamin Thomsen vom TSV Lelm. Der frischgebackene Landesmeister der A-Jugend im Stabhochsprung meldete für die Männerkonkurrenz. Mit übersprungenen 4,40 m wurde er Vizelandesmeister und stellte zudem auch noch einen neuen Kreisrekord bei den Männern im Stabhochsprung auf. Auch seine Teamkollegin Katharina Homann konnte mit einem neuen Kreisrekord bei der weiblichen Jugend B über 400 m Hürden aufwarten. Sie gewann ihren Zeitlauf in 67,63 Sekunden und verbess- erte ihren eigenen Rekord um mehr als drei Sekunden deutlich. Lediglich im ersten Zeitlauf waren zwei Konkurrentinnen schneller, so dass es zur Bronzemedaille reichte. Für ein weiteres gutes Resultat sorgte Marvin Sandner, MTV Schöningen im Speerwerfen der Jugend B. Mit 55,38 m erreichte Sandner die Vizelandesmeisterschaft und verbesserte den 26 Jahre alten Kreisrekord in dieser Klasse um 14 Zentimeter. Weiter auf dem Vormarsch ist auch Tim Philip Waldow vom TSV Helmstedt. Waldow verbesserte sich über 400 m auf 50,47 sec. und ge- wann damit die Bronzemedaille bei den Männern. Über 200 m sprang für ihn in 23,12 sec. auch noch Rang 11 heraus. Julia Reichert, Germania Helmstedt ging über 100 m der weiblichen Jugend B an den Start. Als eine der Jüngsten in dieser Klasse gewann sie den Vorlauf in 12,59 Sekunden und als Zwischenlaufzweite in 12,70 Sekunden erreichte sie das Finale. Hier reichte es nach 12,72 Sekunden zum 5. Platz. Mannschaftskollege Tim-Michael Berndt lief in der gleichen Altersklasse die 800m in 2:08,82 Minuten (Platz 15). Franz Severin Pimer, TSV Helmstedt gelang im Stabhochsprung der Jugend B mit übersprungenen 3,60 m auf den 4. Rang. Weiter reichte es noch zum 8. Platz im Weitsprung (6,13m). Teamkollegin Isabell Arendes, TSV Helmstedt wurde im Speerwerfen der Jugend B mit 32,24 m Fünfte.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 25. Juni 2009 Torsten Naue mit kluger Renneinteilung Bei Niedersachen/Bremen-Meisterschaft über 3000 Meter Hindernis Silber geholt / Drei weitere Podestplätze Von Matthias Thode Bremen-Nord. Ein Titel, zwei Vizetitel und ein dritter Podestplatz - so lautet die starke Ausbeute der Leichtathleten der LG Bremen-Nord bei den ersten Titelkämpfen der Verbände Niedersachsen und Bremen zur Ermittlung der gemeinsamen Meister bei den Männern, Frauen und der B-Jugend. Dabei überzeugten alle sieben Nordbremer Starter in Wilhelmshaven mit ihren Leistungen und Platzierungen. Diskus-Favoritin Inga Reschke sicherte sich mit 47,02 Metern im zweiten und einer knappen Steigerung auf 47,07 Meter mit dem vierten Wurf den Frauen-Titel vor Melanie Schütte (46,24) vom SV Georgsheil. Für eine positive Überraschung in Wilhelmshaven sorgte "Altmeister" Torsten Naue. Der M 40-Senior trumpfte über die 3000 Meter Hindernis - trotz seines 5000-Meter-Starts am Vortag bei der Altersklassenmannschaft in Verden - im Männerklassement auf. Mit kluger Renneinteilung sicherte sich Torsten Naue in 11:23,19 Minuten die Vizemeisterschaft. Mit dem Titel Vizemeister Nieder- sachsen/Bremen kann sich auch Mehrkämpfer Claas Walter schmücken. Der B-Jugendliche stieß die Fünf-Kilo-Kugel auf starke 14,80 Meter. Dazu überzeugte der 16-Jährige mit der Diskusscheibe auf Platz drei mit 45,45 Metern und mit dem Speer landete er auf Rang vier (48,44). Nicht so gut verlief für Claas Walter diesmal dagegen sein Auftritt im Sprint und Sprung. Über die 100 Meter lief er in 11,89 Sekunden als Vorlaufdritter über die Ziellinie und verpasste gegen die Spezialisten den Einzug in die zweite Runde. Im Hochsprung musste er nach erst im dritten Versuch überwundender Anfangshöhe von 1,77 Metern schon bei 1,80 Metern passen. Knapp das Podest verfehlte Philipp Kastner im Dreisprung der Männer mit seinem weitesten Satz von 13,24 Metern. Dabei wurde er erst im fünften Versuch vom Konkurrenten Stefan Küter (TV Norden) vom dritten Podestplatz verdrängt. Sein Bruder Tobias Kastner überzeugte im Speerwurf der Männer. Er schleuderte den 800-Gramm-Speer mit perönlicher Bestweite auf 51,70 Meter und kam damit auf Platz sechs. Mit neuer Bremer Senioren-Rekordhöhe trumpfte Silvia Janke im gut besetzten Stabhochsprungfeld auf. Nach der vor anderthalb Jahren in der Halle gemeisterten Höhe von 3,10 Metern gelang Silvia Janke nun auch erstmals unter freiem Himmel diese Marke. Zum deutschen Rekord der W 45 fehlt ihr damit nur noch ein Zentimeter. In Wilhelmshaven platzierte sich Silvia Janke auf Rang fünf. Bei ihrer Meisterschaftspremiere erkämpfte sich die B-Jugendliche Rebecca Christen über die anspruchsvolle 400-Meter- Sprintstrecke in guten 63,76 Sekunden den siebten Platz.
GÖTTINGER TAGEBLATT vom 25. Juni 2009 Holzdeppe springt im Jahnstadion Die intensiven Vorbereitungen des ausrichtenden NLV-Kreis Göttingen für die Deutschen Leichathletikmeisterschaften der Junioren scheinen sich bezahlt gemacht zu haben. 850 Einzel- und 90 Staffelmeldungen nennt der Deutschen Leichtathletikverband. Das sind deutlich mehr als in Recklinghausen 2008. Aber auch qualitativ hält das Teilnehmerfeld mit. Mehrere Athleten, die die Quali- fikationsnormen für die in Berlin stattfindenden Weltmeisterschaften bereits erfüllt haben, werden im Jahnstadion am Start sein. Eine Reihe weiterer Athleten führt die DLV-Jahresbestenliste an, wobei einige noch Angriffe auf die Norm starten möchte. Bei den meisten Aktiven stehen allerdings Normerfüllungen für die Europameisterschaften U 23 in Kaunas und U 20 in Novi-Sad auf dem Plan. Beide Events finden im Juli statt, und die Deutschen Juniorenmeisterschaften sind vielfach die letzten Gelegenheiten, die jeweiligen Fahrkarten noch zu lösen. An Hochkarätern taucht im Teilnehmerfeld zunächst Stefan Schwab auf. Der Sprinter vom TSV Schwarzenbek hat den Sprung in die europäische Spitze geschafft und wird mit seiner 100-m-Zeit von 10,19 Sekunden in Berlin dabei sein, sofern er die Norm ein zweites Mal läuft. Gleiches gilt für Aleixo Platini Menga (Bayer Leverkusen), der über die doppelte Sprintdistanz einmal unter den geforderten 20,59 Sekunden blieb. Über 800 m ist die deutsche Nr. 1 Robin Schembera (Bayer Leverkusen) gemeldet. Mit seiner diesjährigen Bestzeit ist er nur knapp von der WM-Norm entfernt. Lediglich vier Hundertstelsekunden fehlen Hürdensprinter Erik Balnuweit (LAZ Leipzig) an der Norm, die auch Stabhochspringer Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) noch erreichen muss. Nach längerer Verletzungspause versucht der 5,80-Meter-Springer und Achter der Olympischen Spiele von Peking wieder an seine Form anzuknüpfen. Diskuswerfer Martin Wierig (SC Magdeburg) fehlen nur 60 Zentimeter an der WM-Norm, die er auf der neuen Diskusanlage im Jahnstadion durchaus erreichen könnte. Ähnliches gilt auch für Matthias de Zordo (Saar 05 Saarbrücken), dem derzeit zweitbesten deutschen Speerwerfer. Die B-Norm für Berlin haben Julia Wanner (LAC Berlin) und Annika Leipold (AT Ham- burg) im Hoch- bzw. Weitsprung bereits erreicht Auch ein Weltrekordler wird sich im Jahnstadion präsentieren. David Storl (LAC Chemnitz) verbesserte jüngst die Bestmarke im Kugelstoß der U-20-Junioren auf 22,34 Meter. Einer der weltbesten Hammerwerfer dieser Altersklasse tritt mit Richard Olbrich (GW Bad Gandersheim) an. Weitere europäische Top-Athleten in der U-20-Klasse sind mit Robert Hering (TuS Jena) über 200 m, Patrick Rädler (TV Freudenstadt) im Weitsprung, Gordon Wolf (SC Potsdam) im Diskuswurf, Andreas Hofmann (MTG Mannheim) im Speerwurf bei den Junioren sowie Yasmin Kwadwo (TW Wattenscheid) über 100 m, Kristin Gierisch (LAC Chemnitz) im Drei- sprung, Samira Burkhardt (VfL Sindelfingen) im Kugelstoß und Julia Fischer (SCC Berlin) im Diskuswurf) bei den Juniorinnen ge- meldet.
Presseinformation vom 25. Juni 2009 (Von Manfred Scholz) Deutsche Meisterschaften der Junioren Leichtathletik. Im gerade renovierten Göttinger Jahn-Stadion finden am kommenden Wochenende die deutschen Leichtathletik- Meisterschaften der Junioren statt. Mit dabei sind Karen Piel, Jana Bartels, Viktoria Kortegast und Etienne Diatta für die LG Weserbergland. Piel, die über 100 und 200 Meter qualifiziert ist, Kortegast hat die Norm über 200 Meter erfüllt, strebt wie Jana Bartels (400m-Hürden) das Erreichen der Finals an. Diatta, auch über die kurzen Sprints qualifiziert, konzentriert sich allein auf die Stadionrunde über 400 Meter, wo er am vergangenen Wochenende Vize-Landesmeister wurde. Er reist mit einer Vorleistung von 48,65 Sekunden an und will eine Zeit unter 48 Sekunden laufen. Ebenfalls am Start sind in Göttingen die 4x100 Meterstaffel der Juniorinnen in der Besetzung Piel, Kortegast, Hartmann und Bartels sowie die 4x400 Meterstaffel der Junioren mit Diatta, Prinz- horn, Rothmann und Hohlweck.
BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 25. Juni 2009 Landesmeistertitel für Alfstedt Leichtathletik: Yvonne Jungen und Alica Schmidt erfolgreich - Bronze für Rebecca Willen Alfstedt/Wilhelmshaven (hk/es). Bei den Landesmeisterschaften der Leichtathleten in der Altersklasse der weiblichen Jugend B konnten Yvonne Jungen und Alica Schmidt vom TuS Alfstedt am Wochenende in Wilhelmshaven jeweils einen Titel gewinnen. Im Lauf über 400-Meter-Hürden ging Yvonne Jungen mit der zweitbesten Meldezeit an den Start. Während die bis dahin schnellste Nele Langreder (Germania Helstorf) auf Bahn 3 startete, musste die Ebersdorfer Läuferin auf Bahn 5 laufen. Nach einem verhalten- en Start von Yvonne Jungen lief ihre Konkurrentin schon nach der vierten der zehn Hürden zu ihr auf und überholte leicht. Mit einem gleichmäßigen Rhythmus laufend hielt Yvonne Jungen den Abstand jedoch gleich und kam an der vorletzten Hürde wieder heran. Während Nele Langreder vor der letzten Hürde “trippeln” musste und damit das Tempo reduzierte, behielt Yvonne Jungen ihren Rhythmus bei und lief zu einem ungefährdeten Titelgewinn ins Ziel. Mit 64,35sec verbesserte sie gleichzeitig ihre persönliche Best- leistung um eine halbe Sekunde. Die Mehrkämpferin des TuS Alfstedt konnte sich in weiteren Disziplinen erfolgreich platzieren: über 100m-Hürden erreichte sie den Endlauf und wurde in 15,13sec Dritte hinter Svenja Rieck (Osnabrücker TB/14,35) und Ronja Siekmann (LG Wennigsen Egestorf/14,81); im Hochsprung reichten übersprungene 1,61m zum vierten Platz und im Weitsprung kam sie mit 5,32m auf den achten Rang. Alica Schmidt war im Stabhochsprung nach der Verbesserung auf 2,90m am vorigen Wochenende eine der Favoritinnen. Sie über- sprang die Einstiegshöhe von 2,50m und auch 2,60m jeweils im ersten Versuch. Nach einem Fehlversuch bei 2,70m meisterte sie auch die folgenden Höhen von 2,80m und 2,90m jeweils im ersten Durchgang. Die Konkurrentinnen mussten nach mehreren ge- rissenen Höhen passen. Nur Kathrin Wöhlken vom CJD Elze, die bei den Höhen von 2,70m und 2,80m die Latte jeweils erst im dritten Versuch übersprungen hatte, meisterte 2,90m im zweiten Versuch. Bei 3,00m scheiterten sowohl Alica Schmidt als auch die Rivalin aus Elze drei Mal. Aufgrund der geringeren Anzahl von Fehlversuchen wurde Alica Schmidt wie auch im Winter in der Halle Landesmeisterin der weiblichen Jugend B und freute sich über Urkunde, T-Shirt und Wimpel. Mareike Otten (TuS Alfstedt) konnte im Kugelstoß nicht an die sehr guten Leistungen aus der Vorwoche anknüpfen und kam in ihrem besten Versuch im dritten Durchgang auf eine Weite von 10,39m. In der Endabrechnung belegte sie damit den fünften Platz. Landesmeisterin wurde Sonka Kielmann (LAC Emden/Aurich) mit 12,01m. Im Hochsprung konnte die Alfstedterin mit verbessertem Anlauf 1,58m überspringen und einen guten sechsten Platz erringen. Rebecca Willen vom TSV Gnarrenburg gewann im Hochspurng der W-15-Klasse die Bronzemedaille. Die geforderte Qualifikations- höhe von 1,48 Metern hatte die Gnarrenburgerin sicher geschafft. In einem dichten Teilnehmerfeld holte sich Rebecca Willen mit einer übersprungenen Höhe von 1,52 Metern den dritten Platz. Bis zu dieser Höhe übersprang die TSV-Athleten die Latte problem- los jeweils im ersten Versuch. An der Höhe von 1,57 Metern, mit der Rebecca Willen ihre persönliche Bestleistung um einen Zenti- meter verbessert hätte, scheiterte sie nur knapp. Bei der weiblichen Jugend A trat Ricarda Willen im Speerwurf an. Sie warf trotz Trainingsrückstandes (Abitur) im zweiten Versuch 35,86 Meter und landete auf dem sechsten Platz. Bei den Mehrkampf-Landesmeisterschaften in Hameln sorgte ebenfalls Rebecca Willen im Siebenkampf (80-m-Hürden - Hoch- sprung - Kugel - 100 Meter - Weitsprung - Speer - 800 Meter) in ihrer Altersklasse für das beste Ergebnis des TSV Gnarrenburg. Sie belegte den fünften Platz. Anne Lemmermann und Svenja Schlüter, die in der Altersklasse W14 den Siebenkampf bestritten, hatten Pech. Lemmermann stürzte über die 80-m-Hürden und Schlüter blieb beim Speerwurf ohne gültigen Versuch.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 26. Juni 2009 Weiter Abonnement auf Silber Leichtathlet Fredrik Branscheidt zum sechsten Mal Vizemeister Wilhelmshaven. Der 26-jährige Löninger Leichtathlet Fredrik Branscheidt (OTB Osnabrück) kämpfte in Wilhelmshaven um den Landestitel im Dreisprung und hat eines seiner großen Ziele wieder nicht erreicht. Mit gesprungenen 14,04 Metern, nur zehn Zenti- meter weniger als der Erstplatzierte, reichte es am Ende wieder einmal “nur” zur Silbermedaille, und dies zum sechsten Mal in Folge. Die Enttäuschung darüber war ihm sichtlich anzumerken. "Ich war so gut vorbereitet, der zweite Platz geht in Ordnung, nur mit der Weite bin ich sehr unzufrieden. Ich habe schlecht geschlafen und im Kopf ist es nicht optimal abgelaufen, leider”, kommen- tierte Branscheidt sein Ergebnis. Dabei stellte er seine ausgezeichnete Form schon zu Beginn der Saison unter Beweis. Beim Pfingstsportfest in Zeven steigerte er seine persönliche Bestweite im Dreisprung aus dem Jahre 2008 um 20 Zentimeter auf 14,35 Meter und errang damit den ersten Platz. Vor zwei Wochen nahm er an einem Vergleichssportfest in Ibbenbüren teil, sah dies als Trainingswettkampf an, und sicherte sich mit gesprungenen 14 Metern ebenfalls den Sieg. Sein Trainer Friedhelm Peselmann zeigte sich in Wilhelmshaven trotzdem sehr zufrieden. “Fünf gültige Versuche und treffgenau den Absprungbalken erwischt, bei seinen Anlaufproblemen in den letzten Jahren, das ist klasse. Er hat heute leider nicht gezeigt, was in ihm steckt.” Nun bereitet sich Fredrik auf die Norddeutschen Meisterschaften, die Mitte Juli in Lübeck stattfinden, vor und hofft mit einem besseren Sprungergebnis seine derzeitigen Fähig- keiten zu präsentieren.
WESER KURIER vom 27. Juni 2009 Schnelle Sprinter in Grün-Weiß Werder-Leichtathleten sammeln Titel Von Marc Gogol Bremen. Mit drei Einzeltiteln, vier zweiten Plätzen und zwei dritten Rängen avancierten die Leichtathleten von Werder Bremen bei den gemeinsam mit Niedersachsen in Wilhelmshaven ausgetragenen Landesmeisterschaften zum erfolgreichsten Verein der Hansestadt. Ein weiterer Gesamttitel ging im Diskuswurf der Frauen mit 47,07 Metern an Inga Reschke von der LG Bremen-Nord. Die Aktiven hatten mit sehr viel Wind, kalten Temperaturen und zeitweise auftretende Schauern zu kämpfen. Insbesondere Werders Sprinter ließen sich davon allerdings wenig beeindrucken. Insgesamt sechs 100-Meter-Sprinter der Männer zogen in die Zwischenläufe ein, Jeffrey Muldrow und Bruno Gärtner sogar ins Finale. Dort überzeugte Jeffrey Muldrow als Sieger mit einer Top- Zeit von 10,75 Sekunden, Bruno Gärtner bestätigte mit 10,96 Sekunden und Platz vier ebenfalls seine hervorragende Form. Als zweiter Grün-Weißer stand Christian Siegmund in Wilhelmshaven ganz oben auf dem Siegerpodest. Über 400 Metern Hürden dominierte er seine Konkurrenz nach Belieben und gewann mit knapp zwei Sekunden Vorsprung in 53,78 Sekunden den Landes- meistertitel. Da drei Mal bekanntlich Bremer Recht ist, ließen die Werderaner einen weiteren Titel folgen. Im Stabhochsprung der Männer überquerte Patrick Hilbrecht als einziger Springer des Tages die Höhe von 4,50 Metern und freute sich sichtlich über seinen Erfolg. Wie in der gleichen Disziplin Silvia Janke (LG Nord) bei den Frauen, die mit erstmals übersprungenen 3,10 Metern einen W40-Landesrekord aufstellte und nur einen Zentimeter unter dem Deutschen Rekord in ihrer Altersklasse lag. An diesem Wochenende finden im Göttinger Jahnstadion die Deutschen Juniorenmeisterschaften statt. Mit von der Partie werden mit Jeffrey Muldrow, Bruno Gärtner, Alexander Thyme, Twum Essel und Dimitri Baitler auch fünf Starter von Werder Bremen sein.
GÖTTINGER TAGEBLATT vom 27. Juni 2009 Junioren: Welt- und Europameister kämpfen um Titel Welt- und Europameister sowie Welt- und Europarekordhalter der verschiedenen Altersklassen werden sich am Wochenende den Zuschauern im Jahnstadion fast minütlich präsentieren. Beim zweitägigen Meisterschafts-Events herrscht Spannung von Beginn an, denn die ersten Medaillen werden bereits heute am frühen Nachmittag vergeben. Die Hammerwerfer - deren Wettkampf der einzige ist, der außerhalb des Jahnstadions ausgetragen wird - beginnen ihren Wettkampf bereits um 11.20 Uhr auf der Werfer- anlage hinter dem Jahnstadion. Quasi als einer der Lokalmatadoren kämpft dabei der Bad Gandersheimer Richard Olbrich um eine Medaille. Mit seiner Bestleistung von 77,28 Metern ist er Favorit bei der U-20-Europameisterschaft in Novi Sad. Besonders die U-20-Athleten gehen motiviert in die Wettkämpfe, denn für sie besteht in Göttingen die letzte Möglichkeit, sich noch für die EM zu qualifizieren. Ob Stefan Schwab, mit 10,19 Sekunden derzeit Deutschlands schnellster Mann über die 100 Meter, an seine Bestzeit heranlaufen kann, scheint fraglich. Die junge Bahn im Jahnstadion ist wohl noch zu weich, um in diesen Dimensionen Bestzeiten zu ermög- lichen. Das Finale steht heute um 16.55 Uhr an. Mit Urs Knappke (400 m Hürden), der 4x100-Meter-Staffel der LGG und der Stab- hochspringerin Marie Bode (sie startet für Bad Sooden-Allendorf) gehen heute zwischen 13 Uhr und 15 Uhr die restlichen heim- ischen Teilnehmer in ihre Wettkämpfe. Exzellenten Sport verspricht auch der Dreisprung der Frauen: Am Start ist unter anderem Kristin Gierisch, die mit 13,96 Metern jüngst den A-Jugendrekord förmlich pulverisierte. Nicht verpassen sollten Interessierte den Kugelstoß-Wettbewerb. Heute ab 16.45 Uhr kämpft mit David Storl eines der größten deutschen Talente der vergangenen Jahre um Meisterehren. Der frischgebackene U-20-Weltrekordler (22,34 m) klopft bereits an das Tor zur Männer-Weltklasse an.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 27. Juni 2009 Über Göttingen nach Europa Emsland (mir). Ein kleines Aufgebot mit großen Zielen: Fünf Leichtathleten aus dem Emsland starten ab dem heutigen Samstag bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Göttingen. Jens Kösters von der LG Papenburg/Aschendorf und Maren Kock von der LG Emstal Dörpen wollen sich dort für die U-20-Europameisterschaft in Novi Sad qualifizieren. Um den letzten verbliebenen Platz für 110-Meter-Hürdenläufer im EM-Aufgebot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes kämpft Jens Kösters in Göttingen. Die Vorgabe ist klar: In 14,40 Sekunden muss er die Strecke absolvieren, um eine Chance auf eine Nominierung zu den kontinentalen U20-Titelkämpfen vom 23. bis 26. Juli zu haben - allerdings über die höhere Männerhürde. “Das hat er drauf”, sagt Hermann-Josef Meyer von der LG Papenburg/Aschendorf. “Aber es ist seine letzte Chance.” Und bei dieser behindert ihn eine Knochenhautent- zündung - keine gefährliche Verletzung, aber eine schmerzhafte. Weshalb Kösters überlegt, auf einen Start im 100-Meter-Sprint zu verzichten. Beflügeln könnte ihn jedoch eine Auszeichnung der besonderen Art: Die Veranstalter des Golden League Meetings in Oslo (3. Juli) luden ihn ein, im Vorprogramm zu starten, weil er derzeit zu den 14 besten Junioren in Europa zählt. Nach Serbien zieht es ebenso Mittelstrecklerin Maren Kock: In Göttingen muss sie dafür unter 4:24 Minuten über 1500 Meter bleiben, dabei zwei Konkurrentinnen übertreffen. “Wenn es klappt mit Novi Sad ist das in Ordnung”, sagt Trainer Arno Kosmider. “Wenn nicht, auch.” Denn es ist schon ein Erfolg, dass Kock derzeit auf diesem Niveau läuft: In der Vorbereitung auf die Freiluft- saison hatte sie starke Probleme mit dem Wadenbein-Köpfchen, die konditionelle Grundlage für eine lange Saison fehlt - eigentlich. “Aber sie ist immer für eine Überraschung gut.” In Form sei Kock jedoch: In Minden lief sie zuletzt 3000 Meter in guten 9:32,10 Minuten. Keine Sorgen um die Qualifikation muss sich indes Cornelia Schwennen von Concordia Emsbüren machen: Die Studentin hat die 5000-Meter-Norm für die U23-Europameisterschaften in litauischen Kaunas (16. bis 19. Juli) mit 16:13,16 Minuten bereits geschafft. Für sie ist jedoch etwas anderes möglich: der Titel. Lediglich Susi Lutz aus Regensburg ist in dieser Saison bislang um drei Zehntel schneller gewesen. Ebenfalls in Göttingen am Start sind Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen, 1500 Meter) und Sven Kösters (LG Papenburg/Aschendorf, 400 Meter Hürden), der Bruder von Jens. Aufgrund der Vorleistungen und der starken Konkurrenz haben beide nur wenige Aussichten darauf, das Finale in ihren Disziplinen zu erreichen.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 27. Juni 2009 Blum kämpft um die letzte EM-Chance Leichtathletik: Nach Pause greift Hochspringerin bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft wieder an Norden (bup). Mit zwei Staffeln und drei Einzelstartern ist der Norder TV am Wochenende bei den 66. Deutschen Junioren- meisterschaften der Leichtathleten in Göttingen vertreten. Für Mareike Blum bietet ihr Auftritt im rundum erneuerten Jahnstadion die letzte Chance, sich für die U-20-Europameisterschaft in Serbien zu qualifizieren. “Ich weiß, dass ich es kann”, geht die 18- jährige Hochspringerin selbstbewusst zu Werke. Nordens dreifache Sportlerin des Jahres durchlebt ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem sie anhaltende Achillessehnenprobleme mit viel Geduld auskuriert hatte, zeigte sich Mareike Blum bei ihrem Saisonstart Ende Mai von ihrer besten Seite. Beim internationalen Meeting in Garbsen empfahl sich die Gymnasiastin mit 1,79 m; über 1,82 m folgten bereits gute, knapp gerissene Versuche. Danach fehlte Mareike Blum allerdings der Rhythmus, der umgestellte Anlauf forderte seinen Tribut. Zuletzt stellten sich erneut gesundheitliche Probleme ein: “Ich fühlte mich schlapp, war einfach erschöpft.” Wegen zu niedriger Eisenwerte legte das NTV-Ass eine Pause ein und verzichtete auf die Landesmeisterschaft. In Göttingen gilt es am Sonntag ab 13 Uhr: Dort werden die letzten Tickets für die internationalen Titelkämpfe vom 23. bis zum 26. Juli in Novi Sad vergeben. Den letzten Feinschliff holte sich Mareike Blum in den vergangenen Tagen beim Stützpunkttraining in Hannover. “Für die 1,82 m muss alles stimmen”, weiß die Hochspringerin, die mit dieser Höhe ihre Bestleistung einstellen möchte. Womöglich be- flügelt sie das starke Feld mit der Berlinerin Julia Wanner an der Spitze, die in diesem Jahr bereits 1,93 m überquerte. Insgesamt sieben Juniorinnen erzielten 1,80 m oder mehr. Nach Göttingen wartet auf Mareike Blum Anfang August der nächste Knaller mit der Deutschen Jugendmeisterschaft in Rhede. Carsten Goldenstein (100m/Bestzeit 10,98 Sek., 200 m/22,27 Sek.) und der Landesmeister Dennis Nordmann (200 m/21,89 Sek.) stimmen sich mit Einzelstarts auf ihre Aufgaben in den NTV-Staffeln ein. Schon in den Vorläufen wird mit harten Bandagen um den Endlauf gekämpft. Das Norder Quartett über 4 x 100m muss auf Wilke Scheutwinkel verzichten (Abitur-Feier). Der Leeraner A- Jugendliche Thilo Gravenstein wird sich mit Goldenstein, Nordmann und Saarko Eilers ins Zeug legen, um in neuer Jahresbestzeit (42,48 Sek.) ins Finale zu stürmen. Als Niedersachsenmeister greift die 4 x 400m-Staffel mit Goldenstein, Eilers, Nordmann und dem Leeraner Jan-Gerd Onken bei der DM an. Ziel ist ein Platz unter den Top-Acht. “Sie können für eine Überraschung sorgen”, meint der NTV-Trainer Hans-Bernd Eilers.
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 27. Juni 2009 Logemann bei der DM Ganderkesee (er). Bernd Logemann beteiligt sich an den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren, die an diesem Wochenende in der saarländischen Kreisstadt St. Wendel auf dem Terminkalender stehen. Der Aktive, der die Farben der LGG Ganderkesee vertritt, startet heute beim Speerwurf der Altersklasse 45. "Mein Ziel ist es, einen Podestplatz zu erreichen", betont Logemann, der dem Jahrgang 1960 angehört. "Wenn alles normal läuft, sollte ich in die Endrunde kommen." Im vergangenen Jahr hat sich das Ganderkeseer Aushängeschild bei den "Deutschen" den Titel gesichert. In der Starterliste rangieren mit Ralf Kausel vom LAC Ruppin (59,06 Meter) und Robert Andorf vom MTV 1881 Ingolstadt (56,87) zwei Vertreter des Jahrgangs 1964 vor Loge- mann (51,06).
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 27. Juni 2009 Silvia Janke bei der DM auf Rekordjagd Bremen-Nord (mde). Als Favoritin fährt Stabhochspringerin Silvia Janke nach ihrem Sprung über 3,10 Meter am vergangenen Wochenende zu den deutschen Senioren-Meisterschaften ins saarländische Sankt Wendel. Der Athletin der LG Bremen-Nord peilt dort neben dem Titel in ihrer Altersklasse W 45 zugleich auch noch die deutsche Rekordmarke von 3,11 Metern an. Neben Silvia Janke starten bei dieser deutschen Meisterschaft heute und am morgigen Sonntag von der LG Bremen-Nord noch Urte Zinke im Sprint (W 45), Marc Gogol im Sprung (M 40) und Lars Kirchknopf über die Mittelstrecke (M 35).
Presseinformation vom 28. Juni 2009 (Von Manfred Scholz) Vier Final-Plätze für die LG-Junioren bei der DM Diatta läuft mit 48,02 Sekunden neue Bestzeit Leichtathletik. “Diesmal war ich mit der Renntaktik zufrieden, obwohl er zwischen 150 und 200 Meter wieder mal den Gang raus- genommen hat”, strahlte Trainer Anton Ruscheinsky nach Etienne Diattas Vorlauf in neuer Bestzeit von 48,02 Sekunden und dem damit verbundenen Einzug in das Finale über 400 Meter bei den deutschen Junioren-Meisterschaften in Göttingen. “Im Finale ist er dann voll auf Angriff gelaufen, aber hinten raus fehlten ihm dann doch ein paar Körner, die Zeit von 48,45 Sekunden und Platz sieben geht in Ordnung, er hat gut gekämpft und alles gegeben”, zollte Ruscheinsky diesmal dem 19-Jährigen und damit einem der jüngsten Teilnehmer viel Lob. “Bei den deutschen Jugendmeisterschaften, unter Gleichalterigen, in Rhede liegt für Diatta echt was drin”, prognostiziert der Trainer. Der Sieg ging an Thomas Schneider vom SC Potsdam Obwohl die Trauben bei den deutschen Leichtathletik-Junioren sehr hoch hängen, war Ruscheinsky mit dem Abschneiden des LG- Nachwuchses dennoch zufrieden: “Vier Finalteilnahmen waren insgesamt schon zufriedenstellend”. Bei den Frauen war Karen Piel über 100 Meter noch mit 12,19 Sekunden ausgeschieden, hier liefen alle Finalteilnehmer unter 12 Sekunden und die Zeit für Yasmin Kwadwo vom TV Wattenscheid blieb bei 11,51 Sekunden stehen. 24,80 im Vorlauf über 200 Meter bedeuteten allerdings den Einzug in das Finale, wo sie sich auf 24,65 Sekunden steigerte. “Karen hat stark gekämpft und der sechste Platz ist hervor- ragend”, war des Trainers Kommentar. Es siegte Esther Kremer vom TV Wattenscheid in 23,20 Sekunden und schnellste Nord- deutsche war Ruth Sophia Spelmeyer vom VfL Oldenburg in 23,82 auf Rang zwei. Die 4x100 Meterstaffel der Frauen mit Viktoria Kortegast, Karen Piel, Isabell Hartmann und Jana Bartels erreichten nach 48,48 Se- kunden bei mäßigen Wechseln im Vorlauf, im Finale der besten Acht mit einer Steigerung auf 47,65 Sekunden Platz sieben. “Mehr war hier im Konzert der Großvereine mit der LGO Dortmund, SC Magdeburg/SV Halle, LG Rhein Wied, MTG Mannheim und dem USC Mainz für uns nicht drin und die Steigerung um über eine Sekunde gegenüber dem Vortag ist schon beeindruckend”, lobte Ruscheinsky, der mit der 400 Meter-Läuferin Jana Bartels nur drei Sprinterinnen zur Verfügung hatte. In der abschließenden 4x400 Meter-Staffel der Männer lief Etienne Diatta noch einmal ein furioses Rennen über die Stadionrunde. Zusammen mit Gunnar Barke, Henrik Prinzhorn und Steffen Rothmann siegten sie in 3:22,29 Minuten in ihrem Zeitlauf und kamen in der Endabrechnung auf Rang elf unter 18 Mannschaften bei Sieg der Halberstädter in 3:10,52 Minuten.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 29. Juni 2009 Im Endspurt zum Titel über 5000 m Göttingen (um). Es dauerte einige Zeit, ehe die große Freude einsetzte. Zunächst hatte Cornelia Schwennen (Concordia Ems- büren) nur ganz nüchtern registriert, dass sie bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Göttingen den Lauf über 5000 m ge- wonnen hatte - ihr erster Titel in dieser Altersklasse. Sie hatte dabei erneut die Qualifikationszeit für die U-23-Europameisterschaft vom 16. bis 19. Juli im litauischen Kaunas unterboten. Auf eine Nominierung für die U-20-EM vom 23. bis 26. Juli im serbischen Novi Sad darf Maren Kock von der LG Emstal Dörpen noch hoffen - auch wenn sie die Norm nicht erfüllte. “Mein erster Juniorentitel”, strahlte gestern Cornelia Schwennen zufrieden. Dabei war die Vorbereitung der Studentin der Tiermedi- zin im sechsten Semester keinesfalls optimal. Am Freitag hatte sie noch bis kurz vor 23 Uhr auf der Silberhochzeit ihrer Eltern mit- gefeiert und war dann nach Hannover aufgebrochen. Im Jahnstadion in Göttingen lief die Emsländerin ein von der Taktik geprägtes Rennen. Sie heftete sich vom Start weg an die Fersen von Julia Hiller (LAC Quelle Fürth), leistete aber keine Führungsarbeit und setzte sich quasi aus dem Hinterhalt durch. “Ich habe gesagt, dass ich es so machen würde”, erklärte die Titelträgerin, die nach 4800 m zu ihrer Konkurrentin aufschloss, 100 m neben ihr lief und mit 16:16,17 Minuten noch über zwei Sekunden Vorsprung her- auslief. “Ich weiß, dass Julias Leistung eigentlich höher einzuschätzen ist”, erklärte Schwennen. Zwischenzeitlich hatte sie sogar die Befürchtung gehabt, dass Hiller ihr enteilen könnte. Der Titel und die erneut deutlich übererfüllte EM-Norm dürften jetzt für Selbstbewusstsein sorgen. Nur im Hinblick auf die deutschen Meisterschaften am Wochenende in Ulm behagte der schnelle Lauf nicht. Bei den Frauen ist Schwennen mit der fünftbesten Zeit gemeldet. Maren Kock verpasste über 1500 m als Sechste in 4:26,31 Minuten die EM-Norm um gut zwei Sekunden. “Maren hat sich gut prä- sentiert und Führungsarbeit geleistet”, war Trainer Arno Kosmider zufrieden. “Erst als es am Ende schnell wurde, konnte sie nicht mehr ganz mithalten.” Im Vorlauf hatte sich die Läuferin als Vierte (4:35,75) locker behauptet. Nach langer Verletzungspause ein gutes Ergebnis. Bundestrainer Lutz Zauber schlug Kock für Novi Sad auf der 3000-m-Strecke vor, auf der sie in Menden deutsche Jahresbestleistung gelaufen war. Eine Entscheidung wird Dienstagabend erwartet. Platz sechs belegte über 1500 m auch Teamge- fährte Daniel Gruber (3:49,23). Er hatte sich im Vorlauf (3:50,43) mit der fünftbesten Zeit für das Finale qualifiziert. “Daniel hat sich insgesamt um neun Sekunden gesteigert”, betonte Kosmider. “Ich bin rundum zufrieden.” Bei Jens Kösters (LG Papenburg-Aschendorf) machte sich die schmerzhafte Knochenhautentzündung bemerkbar. Da half der Ver- zicht auf den Start über 100 m nicht. Mit 14,64 Sekunden schaffte er über 110 m Hürden gerade den Sprung ins Finale, in dem er Platz sieben (14,72) belegte. “Die Verletzung machte sich beim Aufwärmen bemerkbar”, erklärte Kösters, der die letzte Chance auf die Qualifikation zur U-20-EM (Norm: 14,40) verpasste. Der Start beim Golden League Meeting am Freitag in Oslo ist ein Trost. Der Emsländer ist mit der viertbesten Zeit gemeldet. In Göttingen blieb sein Bruder Sven über 400 m Hürden als Siebter in seinem Vor- lauf (57,70) vorzeitig auf der Strecke.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 29. Juni 2009 Sören Ludolph wird deutscher Meister über 800 Meter Mittelstreckler beendet 30-jährige Braunschweiger Erfolglosigkeit bei Junioren-Wettkämpfen Großer Erfolg für Sören Ludolph: Bei den deutschen Meisterschaften der Altersklasse U 23 in Göttingen gewann der Mittelstreckler der LG Braunschweig in 1:48,92 Minuten den Titel über 800 Meter. Damit holte er den ersten Juniorentitel auf Bundesebene seit mehr als 30 Jahren nach Braunschweig. Da bei insgesamt 30 Teilnehmern nur die jeweiligen Vorlaufsieger sicher in das Finale ein- zogen, musste der Braunschweiger bereits im Vorlauf mehr geben als geplant. In 1:50,33 Minuten erzielte er die beste Vorlaufzeit. Der Endlauf tags darauf war für Ludolph nach den Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven, einem Meeting in Biberach und dem Vorlauf das vierte Rennen innerhalb von acht Tagen. Das in diesem Jahr beständig und deutlich belastbarer gewordene Talent zeigte im Finale Wettkampfhärte, Stehvermögen und Spurtstärke. Ludolph setzte sich nach der Startkurve an die Spitze des Feldes, kontrollierte das Rennen und konterte auf der Zielgeraden alle Angriffsversuche der Konkurrenz. Er siegte vor dem Ludwigs- hafener Patrick Schoenball (1:49,22 Minuten) und Jan-Gerd Onken aus Leer (1:49,82). "Ich hatte auf eine schnellere Zeit gehofft und will nächste Woche in Ulm bei den deutschen Meisterschaften der Hauptklasse alles tun, um die Norm für die U23-Europameisterschaften im Juli in Kaunas zu unterbieten", stellte Ludolph nach seinem ersten großen Meisterschaftssieg fest. Die Norm für Kaunas steht bei 1:47,50 Minuten, Sören Ludolphs bisherige Bestzeit liegt bei 1:47,92 Mi- nuten. (B.B.)
OSTFRIESISCHER KURIER vom 29. Juni 2009 Platz fünf: Mareike Blum verpasst in Göttingen EM-Qualifikation Juniorenmeisterschaft: Hochspringerin schafft nur 1,75 m GöttIngen (oih). Wenn vom 23. bis 26. Juli im serbischen Novi Sad die U-20-Europameisterschaften der Leichtathleten ausge- tragen werden, wird Mareike Blum nicht dabei sein. Die 18-jährige Hochspringerin vom Norder TV hat gestern bei den 66. Deutsch- en Juniorenmeisterschaften in Göttingen die letzte Chance verpasst, sich für die internationalen Titelkämpfe zu qualifizieren. Um das EM-Ticket doch noch zu lösen, hätte die NTV-Athtletin 1,82 m überspringen müssen. Am Ende reichte es allerdings nur zu 1,75 m, die in der Endabrechnung Platz fünf bedeuteten. “Natürlich bin ich enttäuscht, weil ich wusste, dass ich die Höhe schaffen kann”, sagte Mareike Blum nach dem Wettkampf. “Es hat einfach nicht gereicht. Jetzt bin ich froh, dass Ferien sind.” Den Titel sicherte sich Jennifer Klein (MTG Mannheim) mit über- sprungenen 1,87 m. Dabei konnte Trainerin Tanja Davids mit dem, was ihr Schützling in Göttingen zunächst ablieferte, durchaus zufrieden sein. Die ersten drei Höhen meisterte Mareike Blum, die bei 1,65 m in den Wettkampf einstieg, allesamt im ersten Ver- such. Bei 1,79 m war für Nordens dreifache Sportlerin des Jahres dann allerdings Schluss. “Beim dritten Versuch hat nicht viel ge- fehlt. Der war richtig knapp”, meinte Trainerin Tanja Davids,die die verpasste EM-Qualifikation aber nicht nur mit den gesundheit- lichen Problemen der letzten Wochen begründen wollte. “Der Anlauf passt einfach noch nicht so richtig”, stellte sie fest. Auch die beiden Staffeln des Norder TV haben ihre Ziele in Göttingen nicht erreicht. Die 4 x 100-m-Staffel mit Carsten Goldenstein, Dennis Nordmann, Saarko Eilers und dem Leeraner Thilo Gravenstein verfehlte mit 42,60 Sek. den Endlauf und landete auf Platz neun. Mit der 4 x 400-m-Staffel reichte es für Goldenstein, Nordmann, Eilers und Jan-Gerhard Onken aus Leer in 3:26:08 Minuten nur zu Platz 16. Bei seinem Start über 200 m schaffte es Landesmeister Nordmann immerhin ins B-Finale und lief dort 22,17 Sek.
Presseinformation vom 29. Juni 2009 (Von Markus Steinbrück) Paul Dittmer deutscher Vizemeister Auch Jana Sussmann hofft auf EM-Nominierung Hanstedt/Winsen. Weiterhin von einigen Zweifeln begleitet ist der Weg von Paul Dittmer (MTV Hanstedt) und Jana Sussmann (LG Nordheide) zu den Leichtathletik-Europameisterschaften der U23-Junioren in Kaunas (Litauen) bzw. U20-Juniorinnen in Novi Sad (Serbien). Und das hat unterschiedliche Gründe. Paul Dittmer verpasste bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Göttingen die geforderte Norm über 110-Meter-Hürden erneut knapp, darf sich als Achter der europäischen Bestenliste aber Hoffnungen auf eine Nominierung machen. Jana Sussmann erfüllte über 1500 Meter zum zweiten Mal die Norm, ist damit aber nur Deutschlands Nummer fünf der weiblichen Jugend A. Da die beiden Schnellsten jedoch aller Voraussicht nach über 800 Meter starten werden, scheint Sussmanns Reise nach Serbien als eine von drei deutschen Läuferinnen dennoch geebnet. Den Vorlauf bei den deutschen Juniorenmeisterschaften gewann Dittmer in 14,32 Sekunden sicher, bot mit zahlreichen Hürdenbe- rührungen aber keine gute Vorstellung. Umso besser lief es im Finale über 110-Meter-Hürden. Nur mit dem Start und den letzten beiden Hindernissen war der 22 Jahre alte Schützling von MTV-Trainer Wolfgang Striezel nicht zufrieden. So konnte er den hohen Favoriten Erik Balnuweit (LAZ Leipzig/13,65 Sekunden) nicht ernsthaft in Gefahr bringen. Mit der Saisonbestzeit von 13,84 Se- kunden näherte sich Dittmer der EM-Norm bis auf vier Hundertstel und wurde deutscher Vizemeister. Der DM-Dritte folgte in Gött- ingen erst mit einem Rückstand von mehr als vier Zehntelsekunden. Am kommenden Wochenende bietet sich Paul Dittmer bei den 107. deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm letztmals vor der Nominierungssitzung für Kaunas die Chance, doch noch die EM-Norm zu knacken. Auch gegen die bis zu drei Jahre ältere Konkurrenz der U23-Juniorinnen hatte die noch der weiblichen A-Jugend zugehörige Jana Sussmann (LG Nordheide/MTV Laßrönne) keine Mühe, als Zweite ihres Vorlaufs das 1500-Meter-Finale zu erreichen. Dort verbess- erte die 18 Jahre alte Junioren-WM-Siebente des Vorjahres ihre Saisonbestmarke um eineinhalb Sekunden auf 4:21,94 Minuten und wurde DM-Vierte. Gegen die neue deutsche Juniorenmeisterin Denise Krebs (TV Wattenscheid/4:19,24 min.) hatte keine der 16 Starterinnen eine Chance. Im Endspurt setzten sich dann auch die wie Jana Sussmann 1990 geborenen Zwillinge Elina und Diana Sujew (beide SC Potsdam) gegen die Nordheide-Läuferin durch. Sie gewannen die Silber- und Bronzemedaille. Das DLV- Aufgebot für die U20-Europameisterschaften in Novi Sad (Serbien) soll am Mittwoch bekannt gegeben werden.
STADER TAGEBLATT vom 29. Juni 2009 Inga Maria holt Titel Deutsche Meisterin Göttingen/Harsefeld (lg). Große Überraschung bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften der Leichtathleten in Göttingen: Im Finale über 400 m-Hürden lief Inga Maria Müller von der LG Hannover allen davon und sicherte sich in der exzellenten Zeit von nur 56,97 sec. den Deutschen Meistertitel. Mit dem Gewinn des Titels hat sie sich gleichzeitig für die Europameisterschaften Ende Juli in Serbien qualifiziert. Inga Maria Müller, die zu Saisonbeginn nach ihrem Abitur vom TSV Wiepenkathen nach Hannover gewechselt war, hatte bereits im Vorlauf mit 58,61 sec. eine Top-Zeit hingelegt und war damit locker ins Finale eingezogen - trotz der schwül-warmen, aber trocken- en Bedingungen im Göttinger Jahnstadion. “Ich bin mehr als zufrieden. Das ist das erste Mal, dass ich wirklich etwas gewonnen habe", sagte Inga Maria Müller überglücklich nach ihren Lauf. “Sonst hatte ich immer Pech mit den Hürdenabständen. Und dann noch diese Wahnsinns-Zeit. Das ist einfach nur super." Mit ihrer Siegerzeit steht Inga Maria aktuell an erster Stelle der U 20- Bestenliste. “Bis zur EM habe ich noch vier Wochen Zeit, da gibt es immer noch etwas zu verbessern", sagt sie bescheiden. In der kommenden Woche wird sie bei den Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen in Ulm die 400 m-Flachstrecke in Angriff nehmen und hofft dabei ebenfalls auf eine gute Zeit Auch im Staffelwettbewerb zählt die junge Athletin aktuell zu den schnellsten Läuferinnen in Deutschland. Und so ist sie optimistisch: "Ende Juli soll bei der U 20-Europameisterschaft dann mein Saisonhöhe- punkt folgen."
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. Juni 2009 Onken mit Ostfriesland-Rekord Leichtathhletik: Leeraner lief die 800 Meter in 1:49,83 Minuten und holte Bronze Von Lars Seinschedt und Güther Czempiel Göttingen. Sieben Ostfriesen aus drei Vereinen gingen am Wochenende bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften (U 23) der Leichtathleten in Göttingen an den Start. Zwei Medaillen nahmen sie mit nach Hause. Hammerwerferin Mareike Nannen vom SV Holtland holte mit einer Weite von 59,21 Metern die Silbermedaille, Jan-Gerhard Onken von Germania Leer lief über 800 Meter auf Rang drei. Er stellte in 1:49,83 Minuten einen neuen Ostfriesland-Rekord auf. Mareike Nannen nutzte die Meisterschaften, um den vier Kilogramm schweren Hammer auf eine neue persönliche Bestweite zu schleudern. Mit 59,21 Metern übertraf sie erstmals die 59-Meter- Marke und schaffte das erste Mal die Qualifikationsnorm von 58,50 m für die Junioren-Europameisterschaften im serbischen Novi Sad. “So richtig habe ich nicht daran geglaubt”, freute sich Trainer Klaus Beyer nach dem Wettkampf. Nannen startete mit einem ungültigen Versuch, qualifizierte sich aber im zweiten Durchgang mit 57,46 m sicher für den Endkampf. Hier schaffte Nannen im vierten Versuch 59,21 Meter und lag auf einmal sogar in Führung. Dauerrivalin Carolin Paesler (Halle) antwortete im sechsten Versuch mit 59,51 m und gewann den Wettkampf. Alles richtig machte Jan-Gerhard Onken vom VfL Germania Leer. Über 800 m lief er einen neuen Ostfrieslandrekord und auf den Bronzerang. Mit 1:49,83 Minuten blieb er erstmals unter der Marke von 1:50 Minuten. Bereits im Vorlauf am Vortag hatte er eine neue Bestleistung aufgestellt und zeigte sich topfit für die Deutschen Titelkämpfe der Männer und Frauen am nächsten Wochen- ende in Ulm. Auf Platz fünf sprang Mareike Blum vom TV Norden. Im Hochsprung schaffte sie alle Höhen bis 1,75 m im ersten Versuch. Dann waren die anschließenden 1,79 m an diesem Tag zu hoch, so dass sie mit Platz fünf vorliebnehmen musste. Gleich mehrfach ge- meldet hatten die Sprinter vom TV Norden und VfL Germania Leer. Über 4 x 100 m ging das Quartett Carsten Goldenstein, Dennis Nordmann, Saarko Eilers und Thilo Graventein an den Start. In ihrem ersten Rennen in dieser Besetzung liefen die vier Sportler 42,60 Sekunden, verfehlten aber den Einzug ins Finale. Goldenstein, der insgesamt vier Wettkämpfe an diesem Wochenende bestritt, ging zudem über 100 m (11,21 s) und 200 m (22,68 s) im Einzelrennen an den Start. Über 200 m war auch Dennis Nordmann im Einsatz. Der Niedersachsenmeister konnte sich mit einer Vorlaufleistung von 22,23 Sekunden für das B-Finale qualifizieren, in dem er mit 22,17 Sekunden Fünfter wurde. Zu- sammen mit Eilers und Onken gingen die beiden 200-m-Sprinter zum Abschluss der Veranstaltung nochmals über 4 x 400 m an den Start und kamen in Saisonbestzeit von 3:26,08 Minuten ins Ziel. Für das Quartett bedeutete diese Zeit Rang 16.
NORDWEST ZEITUNG vom 29. Juni 2009 Nerkamp und Seeger laufen auf Platz sieben Göttingen. Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Junioren in Göttingen sind am Wochenende Lisa Seeger und Jens Nerkamp auf dem siebten Platz gelandet. Die für die LG Hannover startende Elstenerin Seeger konnte sich über ihre Spezial- disziplin 800 Meter gerade noch in den Endlauf retten. Dort hatte sie mit der für sie allenfalls mäßigen Zeit von 2:10,65 Minuten aber keine Chance auf eine Platzierung auf dem Podest. Mit der Zeit von 15:14,28 Minuten blieb auch der Garreler Nerkamp, was die Zeit betrifft, hinter den gehegten Erwartungen zurück. Nerkamp ging das Rennen für ihn ungewöhnlich schnell an und konnte hinten raus nicht mehr entscheidend zulegen.
GÖTTINGER TAGEBLATT vom 29. Juni 2009 Menga ersprintet sich in Göttingen WM-Ticket Das Jahnstadion ist leidenschaftlich aus seinem 19-jährigen Dornröschenschlaf wach geküsst worden. Bei den ersten nationalen Titelkämpfen nach 1990 begeisterte die Elite der U-23-Leichtathleten mit hervorragenden Resultaten. Herausragend waren die WM- Qualifikation von 200-m-Sprinter Aleixo Platini Menga und der neue deutsche U-23-Rekord im Dreisprung von Kristin Gierisch. “Es war eine sehr gute Entscheidung, die Deutschen Meisterschaften in diesem wunderschönen Stadion in Göttingen auszutragen. Die Zuschauer haben attraktive Wettkämpfe mit zum Teil bestechenden Leistungen gesehen. Die Organisation war vorbildlich”, resü- mierte Leichtathletik-Bundestrainer Herbert Czingon. Der 56-Jährige ist seit dem vergangenen Jahr Cheftrainer für Sprung/Wurf und Mehrkampf. “Wir sind im Nachwuchs-Bereich in fast allen Disziplinen wirklich gut aufgestellt. Uns muss um die Zukunft der deutschen Leichtathletik nicht bange sein. Im Jugend- und Juniorenbereich haben wir Leistungen, die sich international wirklich sehen lassen können”, fügte Czingon an. Die deutschen Talente zeigten im Jahnstadion ihre Klasse, allerdings waren nur wenige Zuschauer da, um sich begeistern zu lassen. Gestern am frühen Nachmittag hatte der Lauf von Aleixo Platini Menga das Potenzial, die Zuschauer zu begeistern. Der Sprinter vom TSV Bayer Leverkusen unterbot in Göttingen zum zweiten Mal die WM-Norm von 20,59 Sekunden und kann damit endgültig für die Weltmeisterschaften in Berlin (15. bis 23. August) planen. 20,52 Sekunden bedeuteten für den Sprinter vom TSV Bayer 04 Leverkusen neue Bestzeit. “Das ist der Hammer. Ich kann es gar nicht glauben, dass ich es geschafft habe”, sagte der 21-Jährige. Damit bewies Menga, dass die neue Bahn im Jahnstadion doch nicht so weich ist - wie von vielen im Vorfeld befürch- tet - und erst noch aushärten muss, um Top-Zeiten zu ermöglichen. Von einer schnellen Bahn sprach auch Kristin Gierisch, die ihre derzeitige Top-Form eindrucksvoll untermauerte. Jüngst hatte die Chemnitzerin mit 13,96 Metern den Rekord der A-Jugendlichen förmlich pulverisiert, in Göttingen durchbrach sie die 14-Meter- Mauer. Mit 14,02 Metern setzte sie sich in einem tollen Wettkampf eindrucksvoll durch und stellte nebenbei noch einen neuen deutschen U-23-Rekord auf. “Ich habe es gehofft, aber sicher nicht erwartet, dass ich hier die 14-Meter-Marke knacken kann. Ich hoffe sehr, dass ich kommende Woche die WM-Norm ein zweites Mal schaffe”, sagte Gierich. Diese zum zweiten Mal zu über- bieten, hat ihr Vereinskamerad David Storl in Göttingen knapp verpasst. Der U-20-Weltrekordhalter (22,34 m) wuchtete in Göttingen die Kugel auf 19,96 Meter und schrammte somit an der B-Norm um vier Zentimeter vorbei. “Rhythmus nicht gefunden” Gut - aber nicht zufriedenstellend - lief es für den Nachwuchs-Star der Stabhochspringer Raphael Holzdeppe. Der Olympia-Achte von Peking katapultierte sich zwar zum deutschen Titel, die 5,50 Meter waren aber nicht die Höhe, die er anvisiert hatte. Ent- sprechend freudlos verpackte er gestern gegen 14.10 Uhr seine Stäbe und schlich aus der Arena. “Die Bedingungen waren gut, aber ich habe einfach den Rhythmus noch nicht gefunden. Beim Anlaufen stehe ich immer wo anders”, seufzte Holzdeppe. “Er wollte 5,70 Meter springen, die WM-Norm. Er hat nach seiner Verletzung noch Probleme mit dem Anlauf, aber die Höhe hat er drin”, sagte Thomas Weise, Stabhochsprung-Nationaltrainer der Juniorinnen. Am Vortag erlebte nicht nur Weise einen spannenden Wettkampf der Stabhochspringerinnen, in dem gleich drei Talente die Norm für die U-20-EM in Novi Sad erbrachten. Heute wird entschieden, welche Athleten die deutschen Farben bei der EM präsentieren. “Die Leistungsdichte ist vorhanden, die Nominierung fällt daher nicht ganz so leicht”, sagte Weise, der nicht nur Bundestrainer ist, sondern hauptberuflich das Sportinternat in Bad Sooden-Allendorf leitet. Ein Dank an die mehr als 200 Helfer richtete Corinna Klaus-Rosenthal, Vorsitzende des ausrichtenden NLV-Kreises Göttingen: “Wir sind gefragt worden, ob wir 2010 die Landesmeisterschaften der Jugendlichen ausrichten wollen. Das zeigt, dass wir gute Ar- beit geleistet haben. Wir sind sehr zufrieden, hätten uns aber schon ein paar mehr Zuschauer gewünscht. Die Athleten hätten mit ihren tollen Leistungen mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt.”
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 29. Juni 2009 19,96 m: Kugelstoßer Storl ragte heraus Leichtathletik: Über 1000 Starter im Jahnstadion Göttingen. Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Junioren im Göttinger Jahnstadion ragte Kugelstoßer David Storl am ersten Wettkampf-Tag heraus. Der U 20-Weltrekordler von LAC Erdgas Chemnitz wuchtete die sieben Kilo schwer Kugel auf 19,96 Meter. Damit verteidigte der Hüne nicht nur seinen Titel aus dem Vorjahr, sondern verwies Markus Bandekow (18,55 m, Berlin) mit weitem Abstand auf den zweiten Platz. "Hier war eine gute Atmosphäre, die Zuschauer sind prima mitgegangen", lobte Storl das Publikum. Einen Titel für den Niedersächsischen Leichtathletik-Verband sicherte Cornelia Schwennen von Concordia Emsbüren. Über 5000 Meter gewann sie in 16:16,17 Minuten. "Eine sehr gute Leistung. Sie konnte zuletzt wegen eines Formtiefs nicht laufen, hat jetzt aber wieder den Anschluss an die nationale Spitze geschafft", wertete Rita Girschikofsky, Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) den Sieg als Erfolg. Drei Zentimeter weiter An Spannung kaum zu überbieten war der Weitsprung der Männer. Erst im allerletzten Sprung fiel die Entscheidung zugunsten von Mario Kral (Halle), der den bis dahin führenden A-Jugendlichen Marcel Kirstges (LG Rhein-Wied) mit 7,64 Meter noch um knappe drei Zentimeter überbot. Glück hatte Liza Ryzih im Stabhochsprung der Frauen. Die spätere Siegerin (4,40 m) von ABC Ludwigs- hafen stürzte bei einem Sprung in den Einstiegskasten, kam aber glimpflich davon. Die nach 19 Jahren Pause erstmals wieder in Göttingen ausgetragenen Titelkämpfe, für die mehr als 1000 Starter gemeldet hatten, galten als wichtiger Nominierungswettkampf für die U 20-EM in Novi Sad und die U 23-EM in Kaunas.
SALZGITTER ZEITUNG vom 30. Juni 2009 (Auszug / Nur LM) Lisa Husmann verteidigt Titel überraschend Sportler aus Salzgitter nehmen an Wettkämpfen in Wilhelmshaven und Edemissen teil Wilhelmshaven/Edemissen. Junge Sportler aus Salzgitter waren bei den Niedersächsischen Meisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugend in Wilhelmshaven und den Bezirksmeisterschaften im Blockmehrkampf in Edemissen aktiv. Nur für eine Leichtath- letin aus Salzgitter hingen die Trauben nicht zu hoch: Lisa Husmann vom SV Union verteidigte überraschend ihren Titel aus dem Vorjahr. Seit Mitte April plagt die B-Jugendliche Hammerwerferin eine Rückenverletzung, die erst seit einer Woche wieder zielge- richtetes Hammerwerfen zulässt. In einer ausgeglichenen Konkurrenz erzielte sie die Siegesweite von 43,32 m im fünften Versuch und verwies die bis dahin führende Anja Milik (TSV Hitzacker/41,71 m). An selber Wirkungsstätte verbesserte sich Lena Nöcel (Borussia (B-Jugend) im Dreisprung auf gute 10,43 m, verfehlte jedoch als Neunte knapp den Endkampf. Vereinskameradin Lena Bittermann (B-Jugend) sprang mit 1,53 m bis auf 2 cm an ihre Jahresbestleistung heran und wurde ebenfalls Neunte.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 30. Juni 2009 Schwanemann belegte den dritten Platz (nez). Bei den Landesmeisterschaften der Leichtathletik, die kürzlich in Wilhelmshaven stattfanden, starteten drei Athleten für den TSV Otterndorf. Jörn Bargstedt und Joost Voß (beide Jahrgang 93) in der B-Jugend und Jonas Schwanemann in der Männerklasse. Jörn Bargstedt trat im Hochsprung an, wo er bereits 1,79 Meter zu Buche stehen hat. In Wilhelmshaven lief es nicht so gut, Jörn sprang “nur" 1,69 und musste mit Platz 11 zufrieden sein. Sein momentanes Wachstum steht einer dynamischen und gut koordi- nierten Ausführung dieser technisch anspruchsvollen Disziplin im Wege. Joost Voß startete über 800 Meter, wo er sich in einem schnellen Rennen gut behauptete. Wegen des starken Gegenwindes auf der Gegengeraden reichte auf der Zielgeraden die Kraft nicht ganz für eine vordere Platzierung. Mit 2:07,63 Minuten lief Joost aber zum dritten Mal eine Zeit unter 2:10 Minuten. Jonas Schwanemann startete ebenfalls im Hochsprung, wo er die recht hoch angesetzte Anfangshöhe von 1,80 Meter sicher meisterte. Auch die beiden folgenden Höhen von 1,85 und 1,90 meisterte er technisch recht sicher. Einen Tag nach seinem Abiball scheiterte er an 1,93 dann nur knapp. 1,90 m reichte aber zum guten dritten Platz hinter Jan Hase, Hannover, 2,09 und Enno Tjarks, Leer, 1,99.
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 30. Juni 2009 Bernd Logemann sichert bei der DM den erhofften Podestplatz Leichtathletik: Ganderkeseer bei den Speerwerfern Dritter Ganderkesee (er). Sein Ziel sei es, bei den Speerwerfern einen Platz auf dem Podest zu erreichen, hatte Bernd Logemann vor seinem Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren gesagt. Der für die LGG Ganderkesee startende Spitzenakteur setzte sein Vorhaben in die Tat um und landete mit einer Weite von 51,91 Metern auf dem dritten Rang. Logemann, der dem Jahrgang 1960 angehört, startete im saarländischen St. Wendel in der Altersklasse M 45 und verbuchte diese Leistung erst in seinem sechsten und letzten Versuch. Doch bereits mit seinem dritten Wurf (50,27) hatte Logemann, der sich im vergang- enen Jahr über den deutschen Meistertitel freuen konnte, seinen “Bronzerang" inne. Er verwies Reimund Müller vom LA-Team Saar (49,90) und Klaus-Dieter Nolte, der die Farben der LG Kreis Verden vertrat (47,30), auf die Ränge vier und fünf. Auf den Plätzen eins und zwei landeten die favorisierten Speerwerfer Ralf Kausel (LAC Ruppin), der sich mit 56,14 Metern den Titel sicherte und Robert Andorf (MTV 1881 Ingolstadt), der 53,30 Meter quittierte. Bei den beiden Erstplatzierten handelt es sich um Vertreter des Jahrganges 1964. Zehn Bewerber beteiligten sich am Wettkampf der Speerwerfer der Altersklasse 45. Teil zwei der deutschen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten folgt vom 10. bis 12. Juli in Vaterstetten. In Oberbayern wett- eifern Senioren der Klassen M 50 bis M 85 und Seniorinnen der Klassen W 50 bis W 80 um die verschiedenen Titel. Schauplatz ist das Sport- und Freizeitzentrum.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 30. Juni 2009 Trotz neuer Bestzeit nicht zufrieden Göttingen (aha). Eine neue persönliche Bestzeit, ein respektabler zehnter Platz im Finale - und dennoch war Viktor Kuk mit seinem Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Göttingen alles andere als zufrieden. "Es ist sehr schlecht gelaufen", resümierte der 19-Jährige vom OSC Damme nach dem Rennen über 3000 m Hindernis. "Die Ab- stände zu den Hindernissen passten diesmal gar nicht. Es wurde nur gerannt. Ich bin den ersten Kilometer unter drei Minuten ge- laufen, obwohl ich ganz hinten im Feld lief. Auf dem letzten Kilometer bin ich gestorben", berichtete der Dammer. "Mein Ziel war eigentlich ein Platz unter den ersten acht. Aber die Konkurrenz war diesmal sehr stark. Letztes Jahr ist man mit einer Zeit von 9:13 Dritter geworden, diesmal mit 9:15 nur Achter." In 9:24,66 Minuten gelang es Kuk dennoch, seine Bestzeit noch einmal um knapp zwei Sekunden zu verbessern. Neuer Deutscher Meister wurde Marcus Schöfisch (Erfurt) in 8:55,75 Minuten. Einige der Favoriten wie Felix Hentschel (Bamberg) und Christian Meisel (München), beide mit Bestzeiten unter neun Minuten notiert, mussten dem hohen Tempo Tribut zollen und gaben das Rennen auf. Für Viktor Kuk stehen schon in dieser Woche die nächsten zwei Einsätze an. Am Mittwoch will er in Minden versuchen, seine 1000-m-Bestzeit von 2:32 auf unter 2:30 zu verbessern. Am Wochenende startet er dann in Burg Gretesch über die Meile. Auch Fußball- und Leichtathletiktalent Lisa Seeger aus Elsten maß sich in Göttingen mit den besten deutschen Leichtathleten ihrer Altersklasse. Auf ihrer Spezialstrecke 800 m belegte sie im Finale der besten acht in 2:10,65 min den siebten Platz. In ihrem Vorlauf hatte sich die 20-Jährige, die für die LG Hannover startet, als Fünfte in 2:10,93 min fürs Finale qualifiziert. Dennoch wertete auch Lisa Seeger ihr Abschneiden in Göttingen als Enttäuschung. "Ich bin topfit, laufe im Training eine Bestzeit nach der anderen, aber auf der Bahn kriege ich den Kopf nicht frei", ärgerte sie sich. Nachdem sie die Normzeit für die Deutsche Meisterschaft der Erwachsenen in Ulm zuvor verpasst hatte, fehlte ihr in Göttingen die Motivation für ein besseres Ergebnis. "Die Luft war raus", räumte Lisa Seeger ein. Den Titel sicherte sich Corinna Harrer (Regensburg) in 2:04,84 min. Lisa Seegers Bestzeit über 800 m liegt bei 2:06,72 min.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 30. Juni 2009 M-45-Meister mit M-50-Rekord St. Wendel (sl). Keine deutsche Meisterschaft der Leichtathletik-Senioren ohne Spitzenplätze für die alte Garde des OSC Damme. Für das Topresultat im saarländischen St. Wendel sorgte natürlich der Klubchef selbst: Wolfgang Knabe holte in der Altersklasse M 45 den Meistertitel im Weitsprung, mit 6,45 Meter verwies er Ralf Berlin (6,19 m) von der LG Altmark auf Platz zwei. Kurios: Knabes Siegesweite entpuppte sich als Rekordsprung. Der Dammer gehört schon der M 50 an, sprang in St. Wendel aber bei der jüngeren M 45 mit. Und seine 6,45 Meter bedeuteten die Einstellung des ältesten M-50-Rekordes in Deutschland, auf- gestellt von Johann Strauß (TG Kitzingen) am 9. Mai 1981. Wolfgang Knabe gehörte neben Richard Kähling, Alexander Kuk und Uli Pohl zur 4x100-m-Staffel des OSC Damme, die in der M 40 infolge des undankbaren vierten Platzes das Siegerpodest nur hauchdünn verpasste. Ihre Zeit von 48,53 Sekunden war neue Bestzeit und bedeutet Platz zwei in Niedersachsen. Gleich zwei Jahresbestzeiten lief der glänzend aufgelegte Uli Pohl. Der Jüngste der alten OSC-Garde startete als Solist in der M 40 über 800 m (10. Platz/2:04,82 min) und 1500 m (9./4:27,68). Über 100 m verpassten Alexander Kuk (M 40/11./13,02) und Richard Kähling (M 45/13./12,80) knapp die Top-10-Plätze.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 30. Juni 2009 Angriff auf Rekordhöhe nur verschoben Silvia Janke wird ihrer Favoritenrolle bei der DM trotz widriger Bedingungen gerecht Von Matthias Thode Bremen-Nord. Ein Gewitter und andauernder Regen verhinderte bei den deutschen Senioren-Meisterschaften in St. Wendel die Rekordjagd von Stabhochspringerin Silvia Janke. Dennoch wurde die Athletin der LG Bremen-Nord ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann den Titel in der Altersklasse W 45. Dazu sicherte sich Silvia Janke zusammen mit ihrer Vereinskollegin Urte Zinke in der Bremer Startgemeinschaft eine Bronzemedaille in der Staffel. Ein Sommergewitter unterbrach das Einspringen und führte zu einer Wettkampfverschiebung um mehr als drei Stunden. Der Regen hörte dennoch nicht auf. Während die schärfste Konkurrentin Anke Straschewski aus Leverkusen ihre Stäbe einpackte, nahm Silvia Janke den Kampf mit den widrigen Bedingungen auf. Mit überquerten 2,90 Metern hatte die Nordbremerin dann ihren Titelge- winn gesichert, der Angriff auf die deutsche Bestmarke von 3,11 Metern musste aber verschoben werden. Zusammen mit den Huchtinger Seniorinnen Nicole Arkenau und Birgitta Fieger sprinteten Sivlia Janke an Position drei und Schlussläuferin Urte Zinke in der 4x100-Meter-Staffel der W 40 zu Bronze. In 55,18 Sekunden musste sich das Quartett der Start- gemeinschaft Bremen-Nord/Huchting lediglich der überragenden LAZ Obernburg-Miltenberg (51,21 Sekunden) und der Startgemein- schaft Pfalz (53,01) geschlagen geben. Als Einzelstarterin überzeugte Urte Zinke im 200-Meter-Vorlauf mit einer persönlichen Bestzeit von 29,33 Sekunden. Ohne Medaille im Saarland blieb der dritte LGN-Starter, Marc Gogol. Im Hochsprung der stark besetzten Altersklasse M 40 landete er nach übersprungenen 1,74 Metern auf dem fünften Platz. Durch Erkrankungen im Vorfeld verzichteten Lars Kirchknopf und Andreas Oberschilp auf ihren DM-Start.
NORDWEST ZEITUNG vom 30. Juni 2009 Spelmeyer sprintet auf Silberrang Leichathletik: Starker 200-m-Lauf bei deutscher Junioren-Meisterschaft Von Jan zur Brügge Oldenburg. Toller Erfolg für Ruth Spelmeyer bei den 66. Deutschen Junioren-Meisterschaften der Leichtathleten. Die VfL-Starterin (Jahrgang 1990) sicherte sich in Göttingen über die 200 Meter hinter Esther Cremer (TV Wattenscheid) den zweiten Platz. Wie Spelmeyer sicherte sich auch die in Oldenburg studierende und für den LC Paderborn startende Ekaterina Menne im Dreisprung- Wettbewerb die Silbermedaille. Hartes Duell mit Cremer Für Spelmeyer blieb die Uhr im Endlauf am Sonntag bei 23,82 Sekunden stehen. Damit verbesserte sich die VfLerin, die kürzlich nach einer krankheitsbedingten Trainingsunterbrechung bei den Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven unter anderem bei den Frauen die 200 Meter in 24,30 Sekunden gewonnen hatte, innerhalb einer Woche um fast eine halbe Sekunde. Für den Titel reichte es aber nicht. Dafür war die zwei Jahre ältere Cremer zu stark. Die Wattenscheiderin triumphierte in 23,30 Sekunden. Schon in den Vorläufen waren die beiden Kontrahentinnen das Maß der Dinge gewesen. Während Anja Wackershausen (VfB Stuttgart/24,38 Se- kunden), die letztlich Dritte wurde, und Inna Veit (LC Paderborn/24,59) die ersten beiden Vorläufe gewannen, blieben Cremer und Spelmeyer im dritten klar unter der 24-Sekunden-Marke. Die Wattenscheiderin hatte schon hier in 23,74 Sekunden knapp die Nase vorne, Spelmeyer kam 16 Hundertstel hinter ihrer Kontrahentin ins Ziel. Im Finale steigerte sich Cremer, Mitglied des U-23-Natio- nalteams im Langsprint, auf die starken 23,30 Sekunden. Obwohl Spelmeyer nur eine Hundertstel über ihrer Bestzeit blieb, musste sie sich geschlagen geben. 16 Zentimeter Rückstand Auch Menne schrammte knapp am DM-Gold vorbei. Sie legte am Sonntag gleich im ersten Versuch gute 13,86 Meter vor und führte bis zum dritten Durchgang. Dann toppte Kristin Gierisch (LAC Chemnitz) die Weite um 16 Zentimeter und sicherte sich letztlich mit 14,02 Metern die Goldmedaille. Nach vier Fehlversuchen gelang Menne im letzten Durchgang zwar mit 13,75 Metern noch einmal der drittbeste Sprung der gesamten Dreisprungkonkurrenz, dennoch musste sie sich mit Rang zwei zufrieden geben. Dritte wurde Katharina Schreck (TS Herzogenaurach) mit 13,58 Metern.
DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 30. Juni 2009 Schröder enttäuscht bei DM Asendorf (el). Die Leistung war für Sven Schröder ebenso enttäuschend wie die Platzierung. Bei den deutschen Juniorenmeister- schaften in Göttingen musste sich der Speerwerfer vom TSV Asendorf mit für ihn mageren 57,59 Metern und Platz 21 begnügen. Für den Landesmeister, der eine Woche zuvor noch über 64 Meter geworfen hatte, gab es eine einfache Erklärung für dieses Er- gebnis: Der beim NLV angestellte Sport- und Fitnesskaufmann hatte während der DM Dienst. Als Leiter der Wettkampfvorbereitung hatte sich der Asendorfer noch vor seinem eigenen Auftritt um den Fahrdienst für die Athleten kümmern müssen. Da blieb wenig Zeit, um sich auf den Start zu konzentrieren. Besser soll es nun in drei Wochen bei den norddeutschen Meisterschaften in Lübeck laufen.
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 30. Juni 2009 Suhling und Hund holen DM-Bronze Achim/Verden (hbm). St. Wendel im Saarland war Austragungsort der Deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaft I für die M und W 30 bis 45. Mit zwei dritten Plätzen für die M 40-Senioren Sven Suhling (Oyten) und Christian Hund (Verden) sowie den Plätzen fünf und neun für den Verdener Klaus-Dieter Nolte (M45) gab es für die drei LGKV-Starter wieder gute Ergebnisse. Mit der zweimal im vierten und sechsten Versuch einer starken Serie erreichten Saisonbestweite von 46,69 m bestätigte Suhling die schon eine Woche zuvor bei der DAMM in Verden mit Kugel und Diskus gezeigte gute Verfassung. Senioren: Nolte guter Fünfter Saisonbestweite mit dem Speer der M 40-Männer gab es auch für den in Aachen beheimateten Christian Hund, der sich auf 53,01 m steigerte und Rang drei der Winterwurfmeisterschaft wiederholte. Guter Fünfter im Speerwurf der M 45-Senioren wurde Klaus-Dieter Nolte mit 47,30 m, seine Saisonbestweite steht bei 49,06 m. Im Dreisprung blieb er mit 11,41 m nur sieben Zenti- meter unter seiner bisherigen Bestweite und verfehlte damit als Neunter knapp den Endkampf der acht besten Springer.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 1. Juli 2009 Bamstedt wird Landesmeister Löninger Leichtathlet siegt souverän Wilhelmshaven/Löningen (mt). Bei den Landestitelkämpfen der Jugend B in Wilhelmshaven hat sich der Löninger Leichtathlet Nicolaus Bamstedt den Titel über 400 Meter Hürden in 56,10 Sekunden gesichert. Zusätzlich haben die Jugendlichen des VfL Löningen weitere Top-Platzierungen errungen. Nicolaus Bamstedt zählte im Vorfeld des Rennens zum erweiterten Favoritenkreis. Nicolaus lief sehr couragiert an und lag bereits nach 200 Metern in Führung. Damit hatte er den Favoriten Helge Zabel (LAV Zeven) schon früh beeindruckt und unter Druck gesetzt. Nicolaus setzte das Rennen souverän fort und errang seinen zweiten Einzel- landestitel, nachdem er im vergangenen Jahr noch bei den Schülern über 300 Meter Hürden siegreich gewesen war. Mitte Juli geht es für Nicolaus Bamstedt zunächst für einige Tage in das Landesleistungszentrum nach Hannover. Dort erfolgt dann die unmittel- bare Vorbereitung auf die Deutschen Jugendmeisterschaften, die Anfang August in Rhede stattfinden. Der Löninger Hinnerk Künnen etabliert sich derzeit unter den niedersächsischen Hochspringern. Der 16-Jährige überquerte bei schwierigen Bedingungen 1,83 Meter. Zu seiner Bestleistung (1,88 Meter) reichte es zwar nicht, doch er sicherte sich einen guten zweiten Platz. Sieger wurde der ein Jahr ältere Marcel Bleischwitz von der LG Hannover mit 1,95 Metern. Hinnerk gehört aber noch im kommenden Jahr dieser Altersklasse an und ist 2010 einer der Favoriten auf den Titel. Im Weitsprung reichten 5,93 Meter zu Platz zehn. Einen weiteren Vizetitel errang Mareike Kleene im Speerwerfen der weiblichen Jugend B. Mit 34,93 Metern lag sie zwar deutlich hinter der Siegerin, doch den zweiten Platz verteidigte knapp gegen die nachfolgenden Konkurentinnen. In der Frauenkonkurrenz war der VfL durch Anke Meyer vertreten. Im Dreisprung erreichte sie mit 11,29 Metern einen guten vierten Platz. Im Kugelstoßen wurde sie mit 11,01 Metern und im Speerwerfen mit 39,17 Metern jeweils Fünfte. In allen drei Disziplinen fehlten ihr noch wenige Zentimeter für eine Platzierung unter die ersten drei. Nadine Aselage wurde bei der weiblichen Jugend B über 800 Metern in 2:22,34 Minuten Fünfte und Mareike Ahrens lief über 1500 Meter in 5:26,59 Minuten auf den zehnten Rang. Über 100 Meter Hürden lief Sarah Baumann im Endlauf in 15,26 Sekunden auf Platz sechs, während Maria Hackstedt über 400 Meter Hürden in 69,44 Sekunden einen guten fünften Platz erreichte. Belohnt wurde sie mit einem neuen Kreisrekord. Als Zweite ihres Vorlaufes über 200 Meter verpasste sie mit 26,48 Sekunden knapp die Endlaufteilnahme. Der A-Schüler Steffen Brümmer wagte einen Start bei der älteren Altersklasse über 800 Meter. Aufgrund seiner bisherigen Bestzeit wurde er aber nicht dem schnellsten Zeitlauf zugeteilt und konnte nicht von einem hohen Tempo profitieren. So sorgte er in seinem Rennen für das Tempo und lief 2:06,71 Minuten.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 1. Juli 2009 Nerkamp mit schwacher Zeit auf gutem Platz Siebter über 5000 Meter Göttingen/Garrel (mt). Die Zeit war mäßig, aber die Platzierung überaus zufriedenstellend. Der Garreler Leichtathlet Jens Ner- kamp hat bei der 66. Auflage der Deutschen Juniorenmeisterschaften (U23), die in Göttingen ausgetragen wurde, über 5000 Meter den siebten Rang belegt. Der 19-jährige Langstreckler hatte frühzeitig in dieser Saison die Qualifikationsnorm von exakt 15 Minuten geschafft und ging gut vorbereitet in den Wettkampf. Das freilich durften nicht alle gemeldeten Teilnehmer an dieser Entscheidung von sich behaupten. Letztlich gingen nur zehn anstatt der erwarteten 14 Athleten tatsächlich an den Start. Das reduzierte Feld aber legte im renovierten und modernisierten Göttinger Jahnstadion ein durchaus meisterschaftswürdiges Anfangstempo vor: Nach 2:50 Minuten hatte es den ersten Kilometer absolviert und nach 5:45 den zweiten. Nach 3000 Metern waren noch acht der zehn Läufer eng beisammen, darunter auch Jens Nerkamp, der diese Marke nach 8:45 Minuten passierte. Das waren allesamt Zwischenzeiten, die der Garreler noch nie erreicht hatte. Doch dem hohen Tempo zu Beginn musste der 19-Jährige dann Tribut zollen. Die Beine wurden schwerer und schwerer, Nerkamp musste das Feld ziehen lassen. Somit lag sein Hauptaugenmerk nunmehr darauf, die beiden hinter ihm platzierten Läufer in Schach zu halten und den achten Platz zu retten, mit dem er erstmals bei einer Deutschen Meisterschaft auf das Podest gekommen wäre. Trotz des Einbruches raffte sich Nerkamp in der Schlussphase also noch einmal auf und kam nach einer Energieleistung mit einer Zeit von 15:14,28 Minuten völlig ausgepumpt ins Ziel - mit rund 3,5 Sekunden Vorsprung auf den neuntplatzierten Alexander Pusch (VfB Germania Halberstadt). “Von den vier 5000-Meterläufen in diesem Jahr war es der absolut schlechteste”, meinte Nerkamp ent- täuscht von seiner schwachen Zeit. Seine Miene sollte sich indes rasch aufhellen, als er nämlich erfuhr, dass der vor ihm liegende Tobias Menges von der LG Walldorf Astoria drei Runden vor Schluss völlig entkräftet aufgegeben hatte. “Davon habe ich ja gar nichts mitbekommen, dann bin ich ja sogar noch Siebter - und das mit einer solchen Zeit”, sagte Nerkamp. Das ist die beste Einzelplatzierung, die jemals ein Garreler bei einer Deutschen Meisterschaft erreicht hat. Den Titel holte sich der hohe Favorit Philipp Pflieger von der LG Telis Finanz Regensburg, der nach 14:08,41 Minuten ins Ziel kam und dabei über 14 Sekunden schneller als Rico Schwarz (ASV Erfurt, 14:22,56) war. Freilich blieb auch Rieger deutlich unter seiner persönlichen Bestzeit, die bei 13:54,39 Minuten steht. Schon zuvor war der Regensburger für die Europameisterschaften im litauischen Kaunas qualifiziert. Die aus Elsten stammende Lisa Seeger war in Göttingen über die 800-Meterstrecke am Start und wurde - wie Nerkamp über die 5000 Meter - Siebte. Damit war die Läuferin, die für die LG Hannover startet, absolut nicht zufrieden. Schon im Vorlauf hatte Seeger mit 2:10,93 nicht sonderlich überzeugt. Als Fünfte ihres Vorlaufes hatte sie sich nur über die Zeit qualifiziert (neben den jeweils zwei Erstplatzierten der beiden Vorläufe kamen noch die folgenden vier Zeitbesten weiter). Im Finale steigerte sich Lisa Seeger zwar um knapp drei Zehntelsekunden, mehr als der siebte Rang sprang aber nicht heraus. Vor auf dem achten und Astrid Beerlage (Schwäbisch Hall) hatte sie gerade einmal zwei Hunderstelsekunden Vorsprung.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 1. Juli 2009 Mario Burger verliert auf der Zielgeraden Mario Burger (MTV Jahn Schladen) gewann zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Vizemeisterschaft bei Deutschen Senioren- meisterschaften. Er lief im saarländischen Sankt Wendel in 15:33,70 Minuten zur Silbermedaille im 5000-Meter-Lauf der Klasse M40. Im Pulk der 16 Läufer der Klassen M30-M40 lief Burger zunächst verhalten mit. Dann setzte er sich an die dritte Stelle. Vier Runden vor dem Ende übernahm der 42-Jährige die Führung und zog das Tempo an. Sofort riss das Feld auseinander. Nur der Ingolstädter Stephan Lamers folgte. 300 Meter vor dem Ziel hatte Lamers 20 Meter Rückstand und versuchte den Abstand zu ver- kürzen. Burger konnte die Spitze bis 70 Meter vor dem Ziel halten und wurde dann von dem Ingolstädter überspurtet, der die größeren Kraftreserven hatte. "Ich habe taktisch alles richtig gemacht, weil ich in einem reinen Spurtrennen mit mehreren Läufern wahrscheinlich nicht Zweiter geworden wäre", sagte der Routinier.
ZEVENER ZEITUNG vom 2. Juli 2009 Tami Gerken doppelte Landesmeisterin Sprintstaffel der LAV Zeven für Deutsche Meisterschaften gut gerüstet Wilhelmshaven/Zeven (nb). Die Leichtathletik-Saison läuft derzeit auf Hochtouren. Nach Papenburg war jetzt Wilhelmshaven Schauplatz der Landesmeisterschaften von Niedersachsen und Bremen für Männer, Frauen und B-Jugendliche. Dabei sicherte sich die Elsdorferin Tami Gerken von der LAV Zeven zwei Landesmeistertitel. Für die Landesmeisterschaften im Stadion an der Freilig- rathstraße hatten 136 Vereine 614 Aktive gemeldet. Beeinträchtigt wurden die Wettkämpfe zeitweilig allerdings durch extremen Wind und starke Regengüsse. Somit blieben absolute Spitzenergebnisse erwartungsgemäß aus. Tami Gerken souverän Nach ihrem guten Abschneiden vor einer Woche bei den A-Jugendlichen konnte Tami Gerken nun in ihrer eigenen Altersklasse über 800 und 1500 Meter an den Start gehen. Als am Sonnabend der Startschuss zum Lauf über zwei Stadionrunden fiel, entwick- elte sich eine spannende Auseinandersetzung, bei der Tahnee Tietjen vom TSV Bremervörde und Pia Nikoleit von der Emdener Laufgemeinschaft zunächst das Tempo bestimmten. Mit einem schnellen Antritt nach 550 Metern übernahm die Elsdorferin aber die Führung und sicherte sich überlegen mit 2:16,75 Minuten die Landesmeisterschaft. Als Tami Gerken am nächsten Tag über 1500 Meter an den Start ging, galt sie bereits als klare Favoritin. Mit dem Startschuss übernahm sie zunächst die Führung, um für ein schnelles Anfangstempo zu sorgen, überlies dann aber schon nach 200 Metern die weitere Tempoarbeit Lara Niehaus (LAV Meppen) und Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde). Erst 300 Meter vor dem Ziel setzte sie zum Endspurt an. Es entwickelte sich die erwartete spannende Auseinandersetzung um die Meisterschaft. Mit einer Zeit von 4:52,35 Minuten sicherte sich die Elsdorferin überlegen ihren zweiten Titel vor Laura Niehaus (4:53,24) und Tahnee Tietjen (4:54,37). Vizemeisterschaft für Staffel Nach dem Erfolg der Schülerinnen von Papenburg stand in Wilhelmshaven das LAV-Quartett, das sich für die Deutschen Meister- schaften qualifiziert hatte, auf der Laufbahn. Es wurde eine gelungene Bewährungsprobe für Sarina Holsten (Zeven), Anna Tomforde (Ohrel), Mareike Schuster (Zeven) und Chantal Raas (Selsingen). Mit gut abgestimmten Wechseln und einer schnellen Endzeit von 49,53 Sekunden mussten sich die Zevener Mädchen lediglich der Startgemeinschaft aus Burgdorf-Helsdorf und Stuhr denkbar knapp geschlagen geben. Die Vizemeisterschaft vor dem Quartett des TV Jahn Brinkum, das eine Zeit von 50,05 Sekunden er- reichte, war der Lohn für eifrige Trainingsarbeit und eine besonders gute Verständigung im Team der LAV-Mädchen. Mit großen Erwartungen war auch Helge Zabel nach Wilhelmshaven gefahren. Da er sich schon im Vorfeld die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften gesichert hatte, wollte er nach seiner Verletzungspause auf der 400-Meter-Hürdenstrecke den Grund- stein für Rhede/Westfalen legen. Nach einem Strauchler an der achten Hürde musste er aber das ganz große Ziel aufgeben. Mit Platz 5 über die Langhürden und ebenfalls Platz 5 im Langsprint über 200 Meter kann für ihn nun die gezielte DM-Vorbereitung be- ginnen. Auf der 2000-Meter-Hindernisstrecke konnte Tim Kosmata in seiner Paradedisziplin antreten. Auf den letzten Metern dieser von vielen Langläufern oft gemiedenen Laufstrecke musste er aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Mit Platz 6 in 6:48,72 Mi- nuten können die nächsten Herausforderungen kommen. Schnelle Sprintzeiten Anna Tomforde hatte in Wilhelmshaven ein großes Programm zu absolvieren. Über 100 Meter erreichte sie im Vor- und Zwischen- lauf mit 12,83 und 12,76 Sekunden schnelle Zeiten, den Endlauf der schnellsten sechs Läuferinnen verpasste sie allerdings knapp, ebenso wie Sarina Holsten, die als Schülerin in der Jugendklasse am Start war. Sie erzielte mit 12,75 Sekunden eine neue per- sönliche Bestzeiten. In der Weitsprungkonkurrenz hingen die Trauben hoch, da alle Kaderathletinnen des NLV und BLV angetreten waren. Die beiden LAV-Athletinnen Anna Tomforde und Mareike Schuster behaupteten sich in diesem starken Feld sehr gut. Anna Tomforde erreichte mit 5,43 Meter den 6. Platz, während Mareike Schuster als Schülerin mit 5,04 Meter ein gutes Ergebnis zu verzeichnen hatte, den Endkampf der besten acht Springerinnen jedoch knapp verfehlte. Beide Weitspringerinnen waren am zweiten Wettkampftag im Hürdensprint wieder am Start. Mareike Schuster hatte als A-Schülerin die größeren Hürdenabstände zu überwinden, die eine Schrittverlängerung erforderten. Mit schnellen Vorlaufzeiten deuteten beide aber an, dass sie im nächsten Jahr bei der Titelvergabe mitreden wollen.
SCHAUMBURG-LIPPISCHE LANDES-ZEITUNG vom 3. Juli 2009 Ein Meter hinter der Bestleistung Trotzdem Bronze für Hülsemann Leichtathletik (cwo). Die diesjährigen Leichtathletik-Niedersachsenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend B fanden in Wilhelmshaven statt. Aus dem Kreis-Leichtathletik-Verband Schaumburg nahmen allein die Werfer des MTV Messenkamp die weite Anreise in Kauf, um sich der landesweiten Konkurrenz zu stellen. M30-Senioren-Niedersachsenmeister Torsten Hülsemann ging voller Zuversicht in die Wettkämpfe und wollte auch in der Haupt- klasse um den Titel mitwerfen, obwohl für ihn klar die deutschen Senioren-Meisterschaften Priorität haben. In der Diskuswurf-Kon- kurrenz erwischte Hülsemann einen Einstand nach Maß und warf gleich im ersten Versuch Saisonbestleistung von 42,52 Meter. Eine weitere Steigerung blieb dem Messenkämper trotz zahlreicher weiterer guter Versuche um und über die 40-Meter-Marke ver- wehrt. Im Endklassement belegte Hülsemann in dem hochkarätig besetzten Feld Rang 4. Im Kugelstoßen gelang Hülsemann der Gewinn der Bronzemedaille hinter Julian Dobbrunz vom FSV Sarstedt und Michael Mertens von der LG Braunschweig. Absolut un- zufrieden war Hülsemannn jedoch mit seiner Weite von 13,32 Metern, gut einen Meter unter seiner diesjährigen Bestweite. Im Speerwerfen der Männerklasse gingen Hülsemanns Vereinskameraden Daniel Stolper und Ulf-Gerrit Pilz am zweiten Wett- kampftag bei strömendem Regen an den Start. Stolper belegte mit 53,02 Metern Rang 5 und war in Anbetracht der Witterungsver- hältnisse durchaus zufrieden mit seiner Leistung. Pilz kam mit 48,99 Metern auf Rang 8. “Ulf hat mir versprochen nun wieder härter ins Training einzusteigen, damit wir uns jenseits der 50 Meter ein wenig gegenseitig anspornen können”, freut sich der acht Jahre jüngere Stolper auf zukünftig weitere Duelle mit seinem Vereinskameraden.
NORDWEST ZEITUNG vom 3. Juli 2009 Jan Hiller verteidigt erneut Meistertitel Leichtathletik: Oldenburger siegt bei deutschen Titelkämpfen der Senioren - 1,87 übersprungen Oldenburg. Schaut man auf das Ergebnis des Hochsprungwettbewerbs der Klasse M 35 bei den deutschen Leichtathletik-Seni- orenmeisterschaften im saarländischen St. Wendel, könnte der Eindruck entstehen, der Oldenburger Jan Hiller (BTB) habe bei seiner erfolgreichen Titelverteidigung leichtes Spiel gehabt. 1,87 m, die gleiche Höhe wie im Vorjahr, wurden für den alten und neuen deutschen Seniorenmeister vom BTB Oldenburg notiert. Der Zweitplatzierte Hubert Köhler (LAZ Kreis Günzburg) - von Hiller im Vorfeld auch als schärfster Rivale betrachtet - kam letztlich nur über 1,81 m. Alle Springer aber hatten einen weiteren Gegner: Das Wasser. Der Wettbewerb in St. Wendel fand nämlich inmitten eines Gewitterregens statt - und mitentscheidend für den Aus- gang des Wettkampfes war deshalb auch, wer am besten mit den Wassermassen auf der rutschigen Anlage umgehen konnte. Der nervenstarke Hiller wirkte insgesamt sicherer als seine Gegner, übersprang 1,75 m, 1,81 m und 1,84 m gleich im ersten Ver- such und hatte damit schon gewonnen. Auch die dann aufgelegten 1,87 m - immerhin persönliche Jahresbestleistung - überflog der Oldenburger im ersten Anlauf und verfehlte im Anschluss die 1,90 m nur hauchdünn. Nach seinem gewonnen Meistertitel aus dem Vorjahr und dem Hallentitel im Jahr 2009 stand der Oldenburger damit nun ein drittes Mal bei deutschen Seniorenmeisterschaften ganz oben auf dem Treppchen. Auch bei den nationalen Hallen-Seniorentitelkämpfen Ende Februar dieses Jahres in Düsseldorf war Hiller - seit März dieses Jahres Sportwart der Leichtathleten des Kreises Oldenburg-Stadt - das Maß aller Dinge gewesen und hatte seinen Meistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Auch damals verwies er in der Altersklasse M 35 seinen “Dauerri- valen” Hubert Köhler (1,90 m) in einem ganz engen Duell mit im dritten Versuch übersprungenen 1,93 m auf den Silbermedaillen- Rang.
JERVERSCHES WOCHENBLATT vom 7. Juli 2009 Birgitta Fieger holt zwei Mal Edelmetall Heidmühler Leichtathletin zeigt sich für WM gewappnet Heidmühle/St. Wendel. Birgitta Fieger startete am letzten Juniwochenende sehr erfolgreich bei den Deutschen-Leichtathletik- Seniorenmeisterschaften in St.Wendel (Saarland). Mit zwei Medaillen in der Tasche und zwei guten 5. Plätzen blickt sie nun opti- mistisch auf die WM, die Ende des Monats in Lahti (Finnland) stattfinden wird. Trotz schlechter Wetterbedingungen (mit einer Wettkampfunterbrechung von ca. einer Stunde wegen eines Gewitters), gelang der Heidmühlerin im Weitsprung mit 5,11 m wie schon in der Wintersaison der Griff zur Medaille, diesmal in Silber. Im 100 m-Vorlauf ersprintete sich Fieger dann die Endlaufteil- nahme mit 13,10 Sek. (neue Jahresbestzeit) nur knapp an ihrer persönlichen Bestzeit von 13,02 Sek. aus dem Jahr 2007 vorbei. Im Finale, das unmittelbar nach dem zwischenzeitlich stattgefundenen Weitsprungwettbewerb durchgeführt wurde, war für die Sprinterin mit 13,46 Sek. dann keine bessere Zeit mehr drin. Mit ihrem 5. Platz ist sie dennoch hochzufrieden. Als Abschluss des ersten Wettkampftages erlief Fieger sich mit ihren Teamkolleginnen des TuS Huchting Bremen dann noch die Bronzemedaille in der 4 x 100 m Staffel in einer guten Zeit von 55,18 Sek. Am zweiten Wettkampftag standen noch die 200 m auf dem Programm. Auch hier gelang ihr die Teilnahme am Endlauf, in dem sie mit einer Zeit von 27,29 Sek. auf Rang 5 lief. Erneut stellte sie eine persönliche Jahresbestzeit auf, nur knapp über ihrer Bestmarke aus 2007 von 27,23 Sek. Diese zu knacken gelang Birgitta Fieger nur wenige Tage später auf dem 1. Ferien- Abendsportfest in Delmenhorst. Dort lief die Sprinterin zunächst die 100 m-Strecke in einer Zeit von 13,21 Sek. und nur eine Stunde später die 200 m in hervorragenden 27,16 Sek. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 7.7.++++++Ergebnisse Wilhelmshaven (20./21.6.)++++++Ergebnisse Göttingen (27./28.6.) Ergebnisse St. Wendel (27./28.6.)+++++Home-Page des NLV+++++Home-Page des BLV+++++Zur Übersicht (Extra-Seiten) Nach oben+++++Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)
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