DM-Mehr- und Blockwettkampf (Schüler-/innen A) in Bad Oeynhausen am 1./2. August 2009
DM-Einzel (Jugend A+B) / DM-Langstaffeln (Fr, Mä) in Rhede vom 7.-9. August 2009

-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Hinweis:
Presseberichte, die erst später als acht Tage nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
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Presseinformation vom 29. Juli 2009
(Von Manfred Scholz
Timon Nasse und Marie Holzschuh fahren zur DM
Leichtathletik.
“Ich denke, dass Timon diesmal um die vorderen Plätze mitkämpft”, gibt sich sein Trainer Ulrich Janning vorsichtig
optimistisch. Timon Nasse von der LG Weserbergland startet am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften im Blockwett-
kampf in Bad Oeynhausen. 2008 wurde er Vierter und mit 31 qualifizierten Startern kämpft der 15-jährige Leichtathlet in den Diszi-
plinen 100m-Sprint, 80m-Hürden, Weitsprung, Ballwurf und dem anschließenden 2000m-Lauf um Titelehren. Mit 2721 Punkten, der
viertbesten Vorleistung, hat sich der amtierende Meister bei den diesjährigen Landestitelkämpfen in Hameln qualifiziert, jedoch
liegen viele Athleten mit ihren Vorleistungen dicht zusammen. “Die Tagesform wird den Ausschlag geben und ich hoffe auf eine
Überraschung im Weitsprung”, sagt sein Trainer über seinen Athleten, der noch sehr viel Potenzial nach oben hat. Er selber sieht
es gelassen: “schaun wir mal”, hart trainiert hat er jedenfalls dafür.
Ebenfalls mit dabei ist die 15-jährige Marie Holzschuh, die sich für die Disziplin Sprint/Sprung qualifiziert hat. “Ich hoffe auf einen
Platz unter den ersten Zehn”, sieht Trainer Werner Scharf die Chancen seiner Athletin realistisch. Starke Leistungen über die 100
Meter, 80m-Hürden und im Weitsprung stehen bei Holzschuh noch Defiziten im Speerwurf und im Hochsprung gegenüber. 

NORDWEST ZEITUNG vom 1. August 2009
DSC-Duo wetteifert im Mehrkampf

Oldenburg.
An den beiden ersten Augustwochenenden stehen für einige Oldenburger Nachwuchs-Leichtathleten die Saisonhöhe-
punkte an - die Teilnahme an deutschen Meisterschaften. Insgesamt sechs Starter aus der Schüler- und Jugendklasse haben die
geforderten Qualifikationsnormen erfüllt und freuen sich auf spannende Wettkämpfe gegen die bundesweite Konkurrenz.
Den Anfang machen die A-Schülerinnen Friedelinde Petershofen (W 14) und Thea Schmidt (W 15), beide vom DSC Oldenburg. Sie
nehmen an diesem Wochenende an den deutschen Schüler-Mehrkampftitelkämpfen in Bad Oeynhausen teil. Thea Schmidt,
Landesmeisterin im Weitsprung, wird im Block Sprint/Sprung an den Start gehen. Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in
Hameln war sie in dieser Sparte des Mehrkampfes Vizemeisterin geworden. Ihre Vereinskameradin Friedelinde Petershofen hat
sich für den Block Wurf entschieden, mit ihrer Leistung von 2529 Punkten führt sie die aktuelle niedersächsische Bestenliste an. In
der Meldeliste für die deutschen Meisterschaften liegt sie mit 2529 Punkten derzeit an dritter Stelle von insgesamt 47 Teilnehmer-
innen. 

DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 3. August 2009
Nasse verpasst ganz knapp eine Medaille

Leichtathletik
(olz). Der 15 Jahre alte Mehrkämpfer Timon Nasse von der LG Weserbergland verpasste bei den deutschen
Meisterschaften in Bad Oeynhausen den erhofften Podiumsplatz im Blockwettkampf nur knapp. Er belegte einen guten sechsten
Platz unter 31 gestarteten Mehrkämpfern. “Mit einer normalen Weitsprungleistung wäre Platz zwei oder drei drin gewesen”, trauerte
auch Trainer Ulrich Janning der verpassten Medaille nach. Lediglich 20 Punkte trennten Nasse am Ende von der Bronzemedaille.
Der 15-Jährige lief die 80 Meter Hürden in 11,82 Sekunden und die 100 m in 12,32 Sekunden. Im Weitsprung kam er beim ersten
Versuch auf 5,17 Meter, der zweite war übergetreten und der dritte ging denkbar knapp auf die rote Knetmasse. Verständlich, dass
Nasse total enttäuscht war. Denn 30 Zentimeter weiter und damit 20 Punkte mehr hätten zu Bronze gereicht. Es folgten 66,50
Meter mit dem Ball (Bestleistung 68 m), und im 2000-Meter-Lauf zeigte er mit persönlicher Bestleistung in 6:22,61 Minuten noch
einmal seine ganze Stärke, die ihm mit 2707 Punkten den sechsten Rang einbrachten. “Timon hat noch sehr viel Potenzial nach
oben”, zeigte sich der Trainer am Ende zufrieden.
Die 14 Jahre alte Marie Holzschuh war gestern in Bad Oeynhausen bei den Schülerinnen W15 am Start. Das LG-Talent belegte mit
2704 Punkten den neunten Platz.

Presseinformation vom 3. August 2009 (Von Manfred Scholz)
Marie Holzschuh wird Neunte bei der DM
Leichtathletik.
Die 14-jährige Marie Holzschuh von der LG Weserbergland kam mit einem guten neunten Platz von den Deutschen
Meisterschaften im Blockwettkampf aus Bad Oeynhausen zurück. Mit 12,26 Sekunden und der zweitbesten Zeit über die 100
Meter stieg sie in den Wettkampf ein, ließ aber mit Problemen im Ellbogen beim ungeliebten Speerwurf mit undiskutablen 21,56
Metern einige Punkte liegen. In 12,27 Sekunden ging sie über die 80m-Hürden, sprang 1,48 Meter hoch und erzielte mit 5,31 Meter
im Weitsprung eine neue Bestleistung. Insgesamt erzielte sie in einem Feld mit 33 Starterinnen 2704 Punkte. “Wir beide sind zu-
frieden mit dem Erreichten, allerdings konnten es beim Speerwurf ein paar Meter mehr sein”, zogen Trainer Werner Scharf und die
Athletin positive Bilanz, blicken aber schon auf die Deutschen Einzelmeisterschaften am kommenden Wochenende in Rhede, wo
sich Holzschuh über 100, 200 Meter und mit der Staffel qualifiziert hat. Sie startet dort eine Klasse höher in der B-Jugend. 

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 4. August 2009
Sechster bei den "Deutschen"
Kevin Schusdzarra verbessert Kreisrekord / Bade und Cordes mit geteiltem Erfolg

Bad Oeynhausen/Uelzen
(wt). Kevin Schusdzarra von der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel hat bei den Deutschen Mehrkampf-
meisterschaften der Schüler im Block Lauf der Altersklasse M14 den sechsten Platz belegt. An den Titelkämpfen in Bad Oeyn-
hausen nahmen rund 600 Athleten teil, darunter auch Schusdzarras Mannschaftskameraden Henrik Bade und Tim Cordes.
Block Lauf M14
Schusdzarra fand im Ballwurf mit einer persönlichen Bestleistung von 57 Metern gut in den Wettkampf hinein. Über die 80 Meter
Hürden lief er mit 13,36 Sekunden eine für seine Verhältnisse gute Zeit und lag nach zwei von fünf Disziplinen unter 19 Startern auf
dem 13. Platz. Weitere persönliche Bestleistungen im Weitsprung (5,32 Meter) und über die 100 Meter (12,83 Sekunden) brachten
Schusdzarra reichlich Punkte ein. Vor der letzten Disziplin, dem 2000 Meter Lauf, lag er auf dem Rang sechs. Mit einer guten Zeit
hätte er sich noch weiter verbessern können, doch im zweiten Teil des Rennens fehlte dem Nachwuchs-Athleten dann die Kraft.
Seine 6:50,69 Minuten reichten aber, um den 6. Platz zu festigen und mit 2488 Punkten einen neuen Kreisrekord aufzustellen.
Block Sprint/Sprung M14
Ebenso wie Schusdzarra war auch Henrik Bade erstmals bei einer großen Meisterschaft dabei. Bade (M14), der auf Grund der Vor-
anmeldungen auf Platz 45 von 47 lag, konnte in der Konkurrenz Block Sprint/Sprung eigentlich nur gewinnen. Mit einer Weite von
5,81 Metern sorgte er für einen guten Wettkampfauftakt. In persönlicher Bestzeit von 12,41 Sekunden über die 80 Meter Hürden
kamen wertvolle Punkte hinzu. Mit dem Speer wollte Bade an die zuletzt im Training gezeigten Leistungen anknüpfen, doch mit
seinen 28,66 Metern blieb er weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Pech hatte der LG-Starter dann über die 100 Meter, denn
ausgerechnet in seinem Lauf, den er zwar für sich entschied, hatte er es mit Gegenwind zu tun. Dennoch sprintete er mit 12,83
Sekunden eine gute Zeit und machte in der Punktewertung weiter an Boden gut. Bade übersprang anschließend 1,60 Meter. Mit
2623 Zählern und Platz 29 stand für den jungen Athleten in der Endabrechnung ein großartiges Ergebnis, lobte Trainer Wilfried
Teichmann.
Block Sprint/Sprung M15
Ebenfalls eine gute Platzierung hatte Tim Cordes in der Konkurrenz Block Sprint/Sprung der Altersklasse M15 auf dem Zettel. Im
Weitsprung landete er bei 5,66 Metern und fiel auf Grund der Leistungsdichte auf einen Mittelplatz zurück. Mit seiner 80-Meter-
Hürdenzeit von 12,11 Sekunden zeigte sich Cordes nicht zufrieden, konnte sich aber dennoch nach vorn schieben. Mit einem guten
Speerwurf (49,41 Meter) schaffte er eine persönliche Bestleistung und rückte auf den 8. Rang vor. Den belegte er auch noch nach
den 100 Metern, die er in 12,11 Sekunden absolvierte. Im abschließenden Hochsprung aber patzte der ansonsten als nervenstark
geltende Cordes an 1,56 Metern und fiel im Gesamtklassement weit zurück. Zwar erzielte der LG-Athlet am Ende 2814 Punkte,
doch diese Ausbeute reichte nur zu Platz 24.

Presseinformation vom 4. August 2009 (Von Markus Steinbrück)
Die letzten Hürden auf Bahn vier...
Winsen.
Alles andere als glücklich verlief für die einzigen beiden Leichtathletiktalente aus dem Landkreis Harburg der Auftritt bei
den deutschen Schüler-Mehrkampf-Meisterschaften im ostwestfälischen Bad Oeynhausen. Sowohl der mit dem fünftbesten Melde-
ergebnis gestarteten Sophia Machill (LG Nordheide/TSV Winsen) als auch Vereinskameradin Anja Bäätger wurden die letzten
Hürden auf der Laufbahn Nummer vier zum Verhängnis. Aufgrund der bei den Stürzen erlittenen Blessuren mussten die W14-
Schülerinnen ihren Blockwettkampf vorzeitig beenden.
Sophia Machill hatte sich im Blockwettkampf Lauf nach akzeptablen 13,48 Sekunden über 100 Meter mit der fulminanten Weit-
sprung-Bestleistung von 5,44 Meter und der größten Weite aller 26 Teilnehmerinnen nach zwei Disziplinen an die Spitze der Wert-
ung geschoben. Danach folgte für die fünffache Landesmeisterin mit dem 80-Meter-Hürdenlauf die zweite Paradedisziplin. Nach
gutem Start in Führung liegend, blieb Sophia an der vorletzten Hürde hängen, drehte eine spektakuläre Flugrolle und trabte nach
einer Schrecksekunde mit großem Rückstand ins Ziel. Den folgenden Ballwurf mit dem 200-Gramm-Gerät absolvierte die 13-
Jährige aus Harmstorf zwar noch mit für sie guten 36,50 Meter, die Beendigung des abschließenden 2000-Meter-Laufs verhinderten
jedoch die Blessuren in Folge des Hürdensturzes.
Wenig später stand mit Anja Bäätger die zweite Teilnehmerin aus der Mehrkampfgruppe der LG Nordheide auf der “Unglücksbahn”
vier. Die 14-jährige Winsenerin kam über alle Hürden, knickte dann allerdings um und rettete sich gerade noch ins Ziel. Zuvor hatte
sie im Kugelstoßen (9,38 Meter), über 100 Meter (14,16 Sekunden) und im Weitsprung (4,15 Meter) ihre normalen Leistungen ab-
gerufen. Für sie war bereits die Qualifikation und die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften ein großer Erfolg. Auch für Anja
Bäätger verhinderten Schmerzen im Bein nach dem Fehltritt eine Fortsetzung des Blockwettkampfs Wurf mit dem abschließenden
Diskuswurf.
Nach einer langen Serie von Erfolgen und Bestleistungen verließ das Glück ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt die beiden Nord-
heide-Talente. Die 1995 geborenen Mehrkämpferinnen starten aber auch im nächsten Jahr noch in der Schülerklasse und wollen
einen neuen Anlauf nehmen. Bis zur letzten Hürde auf der verflixten Bahn vier haben beide schon diesmal bewiesen, dass sie unter
den Besten ihrer Altersklasse mithalten können.  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 5. August 2009 
Die Kugel: Ulrich verpasst Medaille
Leichtathletik: Helmstedter Talent wird DM-Sechster
Helmstedt.
"Ich hab’s mit der Kugel verbockt", sagte Michael Ulrich. Das Leichtathletik-Ausnahmetalent des SV Germania Helm-
stedt verpasste bei den deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften im Blockwettkampf Wurf den Sprung aufs Podest und wurde
am Ende Sechster in der M15. Die Chance auf eine Medaille verspielte Ulrich im Kugelstoßen (12,75 Meter), wo er zwei Meter
hinter seiner Bestweite zurückblieb. Und auch mit dem Diskuswurf war der Germane nicht zufrieden: Zwar erhielt er für seinen Wurf
auf 43,20 Meter immer noch viele Punkte, aber seine persönliche Bestleistung liegt nun einmal jenseits der 47-Meter-Marke. In den
Laufdisziplinen und im Weitsprung wusste Michael Ulrich dagegen bei den Titelkämpfen in Bad Oeynhausen voll und ganz zu über-
zeugen. Die 100 Meter bewältigte er in 13,13 Sekunden, für die 80 Meter Hürden benötigte der Helmstedter 11,36 Sekunden - und
fand sich damit jeweils in der Nähe seiner Bestleistung wieder. Und die 5,72 Meter im Weitsprung bedeuteten sogar eine neue
Bestleistung für das Germanen-Talent.
Doch in den Wurfdisziplinen blieb Michael Ulrich eben unter seinen Möglichkeiten und kam so mit 2965 Punkten auf den sechsten
Platz. Insgesamt waren in seiner Altersklasse mehr als 30 Nachwuchshoffnungen aus dem Bundesgebiet an den Start gegangen.
Vielleicht hatte ihm ja Vater Bernhard Ulrich an der Seite gefehlt, der dem Talent die nötige Ruhe und Sicherheit gibt - er trainiert
ihn bekanntlich in den Wurfdisziplinen. Bernhard Ulrich weilte jedoch zeitgleich bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Lahti
(Finnland) und brachte von dort die Goldmedaille im Hammerwerfen mit. So gab es zumindest einmal Edelmetall für Helmstedts
sportlichste Familie.

EICHSFELDER TAGEBLATT vom 5. August 2009
4213 Punkte bei der Deutschen Meisterschaft

In Bad Oeynhausen trafen sich die stärksten Mehrkampf-Schüler aus ganz Deutschland, um die Besten in der Königsdisziplin ihrer
Altersklasse, dem leichtathletischen Achtkampf, zu krönen. Mit von der Partie: Torben Ziesing vom TV Jahn Duderstadt, der als
einziger heimischer Athlet die Farben der LG Eichsfeld bei dieser Deutschen Meisterschaft erfolgreich vertrat und mit 4213 Punkten
den 13. Platz belegte. Ziesing war in der Altersklasse M 14 auch einziger niedersächsischer Starter, denn nur er hatte mit 4109
Zählern bei den Landesmeisterschaften in Hameln die mit 3950 Punkten hohe Qualifikationsnorm überboten. In seinem zweiten
Achtkampf spürte der Duderstädter den besonderen Druck einer Deutschen Meisterschaft, aber trotz seiner Nervosität setzte er
sein Ziel, sein Ergebnis von Hameln zu steigern, in die Tat um.
Mit 13,60 Metern im Kugelstoßen lieferte der Schützling von Trainer Peter Donnerstag sein herausragendes Einzelergebnis in einer
Disziplin ab. Außerdem erzielte Ziesing folgende Resultate: 12,84 Sekunden im 80-m-Hürdensprint, 5,18 Meter im Weitsprung,
1,64 m/Hochsprung, 36,51 m/Diskuswurf, 2,50 m/Stabhochsprung, 31,66 m/Speerwerfen und 3:13 Minuten im 1000-m-Lauf.

WESER KURIER vom 5. August 2009
Steven Wichmann schafft acht Bestmarken

Bremen
(gol). Mit persönlichen Bestleistung und Platz acht im Blockwettkampf Sprint/Sprung ist Werders Nachwuchsmehr-
kämpfer Steven Wichmann von den Schüler-Mehrkampf-DM in Bad Oeynhausen zurück. Der Schützling von Trainer Ahmad
Hosseini erzielte in zwei Disziplinen neue Bestleistungen, zunächst auf der 80-Meter-Hürden-Strecke in 11,57 Sekunden und an-
schließend im Speerwurf, wo das 600 Gramm schwere Wurfgerät bei einer Weite von 35,75 Metern stecken blieb. Den 100-Meter-
Sprint absolvierte der Allrounder in sehr guten 12,40 Sekunden, und im Weitsprung landete er bei 5,61 Metern. Im Hochsprung
stellte Steven Wichmann mit 1,68 Metern zudem seine Besthöhe ein. Insgesamt führte dies zu einer erneuten Verbesserung des
Bremer Landesrekordes auf 2792 Punkte.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 5. August 2009
Ein Tag, an dem alles passt
Brinkumerin Wolpmann Sechste bei Mehrkampf-DM - Fugel Zwölfter

Von Micha Bustian
Bad Oeynhausen. Janicke Wolpmann machte ihrem Trainer Frank Krüger das schönste Geburtstagsgeschenk. Und dafür musste
die Leichtathletin des FTSV Jahn Brinkum nicht einmal tief in die Tasche greifen: Bei den Deutschen Schülermehrkampfmeister-
schaften im Block Lauf der Schülerinnen W15 wurde sie für ihre starken Leistungen mit Rang sechs belohnt. Weniger erfolgreich
war Niklas Ole Fugel als Zwölfter im Block Sprint/Sprung. Alle mitgereisten Eltern und auch das Trainerduo Frank Krüger und
Klaus Lange hätten Wolpmanns Leistung kaum für möglich gehalten, denn sie war mit ihren vorher erreichten 2588 Zählern nur auf
Platz elf der Starterliste. Zudem zeigte sich das Wetter von seiner schlechten Seite. Doch kaum hatten sich die Athletinnen im
leichten Regen warm gelaufen und auf den Wettkampf eingestimmt, brach der Himmel auf und bescherte allen Teilnehmern hervor-
ragende äußere Bedingungen.
Dies nutzte Wolpmann und zeigte gleich in der ersten Disziplin über die 100-Meter-Sprintdistanz mit 12,96 Sekunden, dass mit ihr
zu rechnen ist. Mit diesem positiven Einstieg in den Wettkampf ging es im Anschluss zum Weitsprung, wo sich die junge Dame
vorgenommen hatte, die Fünf-Metermarke zu knacken. Dies gelang ihr mit 5,48 Meter eindrucksvoll. Nach den ersten beiden Wett-
bewerben lag die Brinkumerin auf Position vier. Das sorgte für positive Stimmung, obwohl jetzt die beiden ungeliebten Disziplinen -
80 Meter Hürden und Ballwurf - kamen. Doch Wolpmann lief ein gutes Rennen, finishte in 13,47 Sekunden und verfehlte ihre eigene
Bestmarke nur um vier Hundertstel Sekunden. Das bedeutete Rang fünf vor dem Ballwurf - Ansporn genug. Mit 44,50 Metern ge-
lang persönliche Bestleistung, mit der einige Konkurrentinnen in Schach gehalten wurden.
Im abschließenden 2000-Meter-Lauf sah man Wolpmann an, dass die Beine schwer waren, denn die bisherigen vier Disziplinen
wurden innerhalb von vier Stunden absolviert- keine Zeit für Pausen. Die Brinkumerin war froh, dass sie nach 7:39,06 Minuten end-
lich im Ziel war. Die Bekanntgabe von Platz sechs löste dann Jubel im Tross des FTSV Jahn aus - an diesem Tag, beim Highlight
der Saison, hatte alles gepasst.
Für Niklas Ole Fugel hingegen lief im Block Sprint/Sprung der Schüler A nicht alles nach Wunsch. Von Beginn an hechelte er
seinen Bestleistungen und eigenen Ansprüchen hinterher, sodass bald klar war, dass er nicht um die vorderen Plätze mitkämpfen
konnte. 5,97 Meter im Weitsprung waren noch ansatzweise zufriedenstellend, doch sowohl über 100 Meter (12,33 Sekunden) als
auch 80 Meter Hürden (11,61 sec) lief er an seinen Bestzeiten deutlich vorbei. Der Speerwurf wiederum lief mit 40,40 Metern ent-
sprechend den Erwartungen, und der Hochsprung war zum Abschluss ein toller Wettkampf mit übersprungenen 1,76 Metern. So
beendete Fugel die Deutschen Meisterschaften mit einem Lächeln auf dem Gesicht - auch, weil sein Freund Lucas Clement vom
Buxtehuder SV überraschend Deutscher Meister im Block Sprint/Sprung wurde.
Das Brinkumer Trainer-Duo Krüger/Lange war schlussendlich zufrieden und zog ein entsprechendes Fazit: "Die Deutschen Meister-
schaften sind immer ein besonderer Wettkampf. Wir freuen uns, dass sich Niklas Ole Fugel und Janicke Wolpmann qualifiziert
haben und sind stolz über die Leistungen, die sie abgerufen haben."

NORDWEST ZEITUNG vom 5. August 2009
Petershofen holt Meisterschaft
Leichtathletik: 14-Jährige siegt mit zwei Punkten Vorsprung - Drei Bestleistungen

Oldenburg.
Als Dritte der Meldeliste war sie am vergangenen Wochenende zu den deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften
in Bad Oeynhausen angereist - als strahlende deutsche Meisterin im Blockmehrkampf Wurf der Altersklasse W 14 kehrte Friede-
linde Petershofen zurück. Die Schülerin des Herbartgymnasiums nahm für den DSC Oldenburg an dem Wettbewerb teil und sicher-
te sich den Titel hauchdünn. Im 45 Athletinnen starken Teilnehmerfeld errang Petershofen 2646 Zähler und lag damit am Ende nur
zwei Punkte vor Vizemeisterin Anna-Lena Gamp vom TV Lenzkirch. Die Oldenburgerin erzielte in drei von fünf Disziplinen (100-
Meter-Sprint, 80 m Hürden, Weitsprung, Kugelstoß, Diskuswurf) neue persönliche Bestleistungen. Im Kugelstoß stellten 11,80 m
letztlich eine Steigerung ihrer Bestweite um einen Meter dar. Auch im Weitsprung (5,14 m) und Diskuswurf (27,16 m) wuchs die
14-Jährige über sich hinaus. “Ich habe vor den Meisterschaften gedacht, dass ich es vielleicht aufs Podest schaffen könnte”, sagte
Petershofen: “Nach dem Kugelstoßen habe ich dann gemerkt, dass der Wettkampf gut werden kann.” Nachdem die Oldenburgerin
einen ungültigen und einen sehr starken Versuch beim Weitsprung absolviert hatte, ließ sie ihren dritten Versuch aus. “Ich wollte
Kraft sparen”, verriet die Athletin und hatte damit das richtige Rezept gewählt.
“Nach dem Hürdenlauf war ich dann richtig kaputt, hatte aber das Gefühl, es könnte für den ersten Platz reichen”, so Petershofen
vor dem entscheidenden Diskuswerfen. Erst mit dem allerletzten Wurf entschied sie schließlich die Konkurrenz für sich. “Das
Warten auf das Ergebnis war schrecklich. Aber danach habe ich mich mega gefreut”, gestand eine zurecht stolze Petershofen.
Ihre DSC-Vereinskameradin und ebenfalls A-Schülerin Thea Schmidt startete im Blockmehrkampf Sprint/Sprung (100 m, 80 m
Hürden, Weitsprung, Hochsprung, Speerwurf) der Altersklasse W 15 und belegte den 24. Platz, wobei sie zahlreiche Konkurr-
entinnen, die viel bessere Vorleistungen aufzuweisen hatten, hinter sich ließ.

ZEVENER ZEITUNG vom 5. August 2009
Sieben LAV-Athleten am Start
Am Wochenende finden in Rhede die Deutschen Jugendmeisterschaften statt

Zeven
(nb). In Rhede finden am Wochenende die Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten statt. Fast 2000 16- bis
19-jährige Sportler aus ganz Deutschland haben im Vorfeld die hoch gesetzten Normen erfüllt. Die Farben der LAV Zeven werden
durch Tami Gerken (Elsdorf), Anna Tomforde und Chantal Raas (beide Selsingen) sowie Mareike Schuster, Sarina Holsten,
Magdalena Swensson und Helge Zabel aus Zeven vertreten.
Gleich zu Beginn des ersten Wettkampftages am Freitag um 10.30 Uhr stehen für Helge Zabel die Vorläufe über 400 Meter Hürden
an. Nach dem Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft in 55,40 Sekunden wird der Zevener versuchen, sich für einen der beiden
Endläufe am Sonnabend zu qualifizieren. Gleiches strebt auch Tami Gerken in ihrem ersten Jahr als B-Jugendliche an. Die zwei-
fache Landesmeisterin (1500 und 800 Meter) wird in Rhede über 1500 Meter an den Start gehen. Die Staffelwettbewerbe stellen
immer einen besonderen Höhepunkt dar. Über die 4 x 100 Meter hat sich das Zevener Quartett qualifiziert. Anna Tomforde, Mareike
Schuster, Chantal Raas, Sarina Holsten und Ersatzläuferin Magdalena Swensson werden versuchen, ihre Bestleistung von 49,51
Sekunden zu steigern.

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 6. August 2009
Yvonne Jungen will in den Endlauf
Leichtathletin des TuS Alfstedt startet bei Deutscher Jugendmeisterschaft

Alfstedt/Ebersdorf
(hhk). Großer Auftritt für Yvonne Jungen vom TuS Alfstedt: Die Leichtathletin aus Ebersdorf startet am morgi-
gen Freitag im westfälischen Rhede bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften im Vorlauf über 400-Meter-Hürden der weiblichen
Jugend B. Im Feld der 38 qualifizierten Starterinnen ist die Ebersdorfer Mehrkämpferin mit 64,35 sec an 11. Stelle der Meldeliste
platziert. Diese Zeit, zugleich ein neuer Kreisrekord, lief sie bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven.
Damit konnte sie auch den Titel überlegen gewinnen. Eine ähnlich gute Leistung gelang ihr bei den Norddeutschen Meisterschaften
vor zwei Wochen in Lübeck. Als Titelverteidigerin ging sie an den Start über die Stadionrunde mit den zehn Hürden und konnte sich
im Feld der zehn Läuferinnen mit 64,43 sec durchsetzen und erneut Norddeutsche Meisterin werden. Nach dieser guten Vorbereit-
ung hofft die Läuferin vom TuS Alfstedt bei den Deutschen Meisterschaften auf ein besseres Ergebnis als im Vorjahr. Bei den letzt-
jährigen Titelkämpfen, die im Olympiastadion in Berlin ausgetragen wurden, hatte Yvonne Jungen im Vorlauf wohl zu viel Respekt
vor der blauen Laufbahn und schied enttäuscht aus.
Auch Anna Tomforde läuft
Beim morgigen Rennen um 10 Uhr will sie hellwach sein, zügig die ersten Hürden angehen und versuchen, mit einer guten Zeit den
Endlauf am Sonnabend (18 Uhr) zu erreichen. Für Yvonne Jungen gibt es kurz nach den Deutschen Jugend-Meisterschaften einen
weiteren Saisonhöhepunkt. Vom 28. bis 30. August stehen in Lage/Detmold die Deutschen Titelkämpfe im Siebenkampf auf ihrem
Wettkampfprogramm. Mit Anna Tomforde aus Ohrel nimmt eine weitere Leichtathletin aus dem Nordkreis an den Titelkämpfen teil.
Die 4x100m-Staffel der LAV Zeven konnte sich mit 49,51 sec qualifizieren und startet morgen um 13.45 Uhr.

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. August 2009
Pfitzner, Sack und Müller unter den Besten

Am 15. August beginnt die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin. Doch die Peiner Athleten Victoria Sack, Thomas Pfitzner und
Lisa-Marie Müller fiebern zuvor noch ihrem persönlichen Saisonhöhepunkt entgegen. Von Freitag bis Sonntag finden in Rhede im
Münsterland die 68. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der A- und B-Jugendlichen statt. Unter den knapp 2000 Athleten aus
536 Vereinen werden auch die drei Starter aus dem Landkreis Peine vertreten sein. Lisa-Marie Müller (MTV Vechelde) startet über
3000 Meter, Victoria Sack läuft über 800 Meter und Thomas Pfitzner (beide LG Peiner Land) schraubt sich mit dem Stab in die
Höhe - alle drei Athleten gehören noch der jüngeren Jugendklasse an (16 und 17 Jahre).
Als erster Peiner startet der 17-jährige Thomas Pfitzner. Am Freitag ab 11 Uhr wird er sich mit 18 anderen Athleten im Stabhoch-
sprungfinale messen. Mit seiner bisherigen Bestleistung von 4,40 Meter, die er bei den Landesmeisterschaften aufgestellt hat,
rangiert er an 10. Stelle der Meldeliste. Allerdings sind allein acht weitere Athleten mit genau der gleichen Leistung gemeldet. In
den letzten Wochen vor dem Wettkampf hat sich Pfitzner zusammen mit einer Trainingsgruppe vorbereitet, die von Wladyslaw
Kozakiewicz trainiert wird, der im Jahr 1980 Olympiasieger im Stabhochsprung wurde.
Für eine Überraschung sorgte Victoria Sack, die sich erst vor zwei Wochen für den Höhepunkt der Saison qualifizierte. In Garbsen
lief sie die 800 Meter in 2:16,39 Minuten und unterbot damit die Norm um nur wenige Zehntelsekunden. Unterstützung bekam sie
dabei von ihrer Trainingskollegin Diana Dienel, die für Sack das Zugpferd spielte. “In Garbsen bin ich aus dem vollen Training her-
ausgelaufen. Für Rhede sollten da noch ein paar Sekunden drin sein, die ich schneller laufen kann.”, sagt Sack. Sie konnte sich
erst so spät für diesen Wettkampf qualifizieren, da sie mit diversen Verletzungen zu kämpfen hatte. Alles begann im Winter ver-
gangenen Jahres mit wachstumsbedingten Problemen an der Patellasehne, setzte sich mit einer Krankheit fort und endete in einer
Zerrung. Umso erfreulicher war es, als Sack Anfang Juni das Lauftraining wieder aufnehmen konnte und rechtzeitig fit wurde. Mit
ihrer diesjährigen Bestzeit nimmt sie nur den 19. Platz der 34 Teilnehmerinnen ein, zieht man jedoch ihre Bestleistung aus dem
Vorjahr zu Buche, dann sollte sie sich unter den ersten Zehn platzieren können.
An ihrer zweiten Deutschen Meisterschaft nimmt die Vechelderin Lisa-Marie Müller teil. Sie hat sich mit einer Zeit von 10:34,10
Minuten für die Laufentscheidung über 3000 Meter qualifiziert. In diesem Wettbewerb wird es keine Vorläufe, sondern nur einen
Finallauf geben. Es wird mit Spannung erwartet, welchen Platz die Vechelderin unter den 34 Starterinnen ergattern kann. Sollte es
gut für sie laufen, dann hat sie die Chance, sich an die “Top Ten” heranzulaufen. Im vergangenen Jahr landete sie mit 10:47,61
Minuten auf Rang 18. (Steffen Knoblauch)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 6. August 2009
Balschuweit will aufs Podest
Leichtathletik: Helmstedter Trio für deutsche Jugendmeisterschaft in Rhede

Helmstedt.
Achtbarer Erfolg für Helmstedts Leichtathletik-Nachwuchs: Drei Kreisvertreter schafften die hohen Qualifikationsnormen
des deutschen Leichtathletikverbandes für die am kommenden Wochenende anstehenden deutschen Jugendmeisterschaften in
Rhede (Nordrhein/Westfalen). Ihr Startrecht werden Leroy Balschuweit vom TSV Helmstedt, Benjamin Thomsen vom TSV Lelm und
Julia Reichert von Germania Helmstedt nutzen - um sich so gut wie möglich zu verkaufen. Trotzdem sind die Erwartungen des Trios
ganz unterschiedlich. Während Leroy Balschuweit in der deutschen Jugendbestenliste unter den Top 5 über 110-Meter-Hürden zu
finden ist und sogar um eine Medaille mitkämpfen kann, ist für Benjamin Thomsen und Julia Reichert die erstmalige Teilnahme
bereits ein schöner Erfolg.
Balschuweit verbesserte in diesem Jahr bereits den Jugendbezirksrekord auf 14,11 Sekunden und lief vor wenigen Tagen noch ein-
mal windunterstützte 14,08 Sekunden - und wird somit in Bestform an den Start gehen. Thomsen qualifizierte sich im letzten Mo-
ment mit 4,60 m im Stabhochsprung bei den norddeutschen Meisterschaften in Lübeck und kann bei weiter fortschreitenden Stei-
gerungen vielleicht für eine Überraschung sorgen. Reichert konnte in diesem Jahr noch nicht an ihre Vorjahresform anknüpfen und
wird in einer der teilnehmerstärksten Disziplinen über 100 m alles tun, um eventuell den Endlauf zu erreichen.
Alle drei Helmstedter Nachwuchs-Hoffnungen treffen zudem auf international erfahrene Konkurrenz. Fast alle deutschen Teilnehmer
der Jugendweltmeisterschaften unter 18 Jahren vor wenigen Wochen in Italien werden ebenfalls an den Start gehen - erleichtern
wird es die Aufgabe für Balschuweit, Thomsen und Reichert wohl kaum. (dill)

Presseinformation vom 6. August 2009 (Von Manfred Scholz) 
Brodersen hofft auf Treppchenplatz bei der DM
Diatta konzentriert sich auf die Stadionrunde

Leichtathletik.
Die 16-jährige Deborah Brodersen von der LG Weserbergland, Weltmeisterschaftsteilnehmerin bei der U18, gibt am
Wochenende mit weiteren 10 weiteren Leichtathleten der LG ihre Visitenkarte bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend in
Rhede ab. Brodersen hat sich in ihrer Spezial-Disziplin Hochsprung mit 1,78 Meter bei der WM in Brixen qualifiziert. Sie steht mit
ihrer Vorleistung auf Platz drei und hofft auf einen Podiumsplatz, ebenso wie die weiteren 25 Mitbewerber. Ihre Mannschaftskame-
radin Marie Holzschuh hatte sich für die 100 und 200 Meter qualifiziert und steht mit ihren Zeiten von 12,03 und 24,61 Sekunden auf
Rang neun und sieben. Die noch 14 Jahre alte Schülerin startet eine Klasse höher bei der B-Jugend und muss sich gegen 2 Jahre
ältere Sprinterinnen behaupten. Bei der A-Jugend ist Karen Piel über 200 und 100 Meter am Start und zusammen mit Viktoria
Kortegast (läuft auch 200m), Jana Bartels (auch für 400m-Hürden qualifiziert) und Jessica Witzel bildet sie die 4x100m-Staffel der
LG. Am Start sind insgesamt 25 deutsche Staffel-Quartetts.
Ganz auf die Stadionrunde über 400 Meter will sich der 19-jährige Sprinter Etienne Diatta konzentrieren, der mit einer Vorleistung
von 48,02 Sekunden auf Platz 10 der Qualifikanten steht. “Ich hoffe, dass nach der DM eine Sieben vor dem Komma steht”, gibt er
sich optimistisch, ebenso wie sein Trainer Ruscheinsky. Qualifiziert ist auch die 4x100m-Staffel der B-Jugend, für die Nele Len-
hard, Deborah Brodersen, Marie Holzschuh, Lea-Marie Lange und Monja Hahn zur Verfügung stehen und gegen 32 weitere
deutsche Staffeln antreten. Mit dabei über 110 Meter Hürden ist auch der 18-jährige Steffen Rothmann. 

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 7. August 2009
Halbes Dutzend Leichtathleten heute gefordert

Rhede
(mir). Ein halbes Dutzend Leichtathleten aus dem Emsland greift bereits heute in das Geschehen bei den deutschen
Jugend-Meisterschaften (DJM) in Rhede ein. Insgesamt fahren elf Sportler aus dem Landkreis zu den Titelkämpfen in Nordrhein-
Westfalen. Einen ersten Auftritt haben die Zwillinge Jens und Sven Kösters (beide LG Papenburg-Aschendorf, A-Jugend), ehe es
am Samstag über 110 Meter Hürden für beide zur Sache geht. Jens ist heute über 100 Meter am Start, Sven über 400 Meter
Hürden; beide zieren jeweils den 18. Platz der Meldeliste.
Erfahrungen sammeln und den Vorlauf überstehen heißt es ab heute für ein emsländisches B-Jugend-Quartett. Franziska Meyer
(VfL Lingen) versucht dies über 400 Meter Hürden (Meldeliste: 23.), Ellen Bröker (LG Emstal Dörpen) über 400 Meter (18.) und
Fiona Supritz (LG Emstal Dörpen, 35.) sowie Laura Niehaus (LAV Meppen, 19.) über 1500 Meter. In Rhede ist Maren Kock (LG
Emstal Dörpen) mit guten Chancen auf den Titel über 3000 Meter der A-Jugend dabei. Mit der 3x1000-m-Staffel der LG Nord Berlin
absolviert zudem der Emsländer Carsten Schlangen einen Unterdistanz-Test vor der WM in Berlin.
Nicht in Rhede an den Start gehen kann hingegen Katrin Arling (LG Emstal Dörpen) trotz Qualifikation. Die DJM-Siebte über 1500
Meter des Vorjahres erhielt aufgrund einer Studienfahrt keine Freigabe von ihrer Schule. “Das ist sehr schade”, sagt ihr Trainer Arno
Kosmider. “Ich hätte sie vorne gesehen.”

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. August 2009
Mareike Nannen will wieder eine Medaille
Hammerwerfen: Deutsche Titelkämpfe in Rhede / Auch Nina Dirks am Start

Holtland.
Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am Wochenende in Rhede sind zwei Holtlander Hammerwerferinnen im Ring.
In der Klasse der B-Jugend wirft Nina Dirks, die als Schülerin im Feld der bis zu zwei Jahre älteren Mädchen startet. Mareike
Nannen wirft am Sonntagnachmittag bei der weiblichen Jugend A. Als Zweite der aktuellen Jugendbestenliste mit 59,21 m sollte
Mareike Nannen sich keine Blöße geben und ihre zehnte Medaille nach Holtland bringen. Ihre bisherige Bilanz bei Deutschen
Jugendmeisterschaften: zweimal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze. Im Kampf mit Carolin Paesler von den Halleschen Leicht-
athletik-Freunden hat Nannen in den vorherigen Wettkämpfen allerdings immer den Kürzeren gezogen. 20 Mädchen der Alters-
klasse der B-Jugend haben sich in die Wettkampfliste für Rhede eintragen lassen. Sie haben die Normweite von 40 m mit dem
4-kg-Hammer in dieser Saison übertroffen. Fünf Mädchen sind noch in der Klasse der Schülerinnen startberechtigt, dazu zählt
auch die Holtlanderin Nina Dirks. Mit 41,51 m bei den Norddeutschen Meisterschaften in Wilhelmshaven rangiert Dirks im hinteren
Mittelfeld der Starterliste. Für Nina Dirks geht es primär darum, Wettkampf-Erfahrungen zu sammeln.
Bei einem Testwettkampf in Delmenhorst konnten die beiden Holtlander Hammerwerferinnen ihre derzeitige Form testen. Mit den
erzielten Weiten - bei zwei Würfen landete der Hammer hinter der 40-m-Linie - war Nina Dirks zufrieden. Auch wenn Mareike
Nannen ihr selbst gesetztes Ziel nicht realisieren konnte, übertraf sie ihre Weite von der Jugend-Europameisterschaft in in Novi
Sad um wenige Zentimeter und erzielte 56,54 m.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 7. August 2009
Trio vertritt Norder Farben bei Junioren-DM
Leichtathletik: Mareike Blum, Oliver Nauermann und Dennis Nordmann starten

Norden
(jan). Wenn sich der beste Leichtathletik-Nachwuchs ab heute zur Deutschen Meisterschaft der Altersklassen Jugend A
und B in Rhede trifft, schickt der Norder TV gleich drei Teilnehmer ins Rennen. Mareike Blum rechnet sich im Hochsprung der weib-
lichen Jugend A (Jahrgänge 1990 bis 1993) Chancen aus. Über die 800 m vertritt Oliver Nauermann bei der A-Jugend die Norder
Farben, während in derselben Altersklasse Dennis Nordmann über die 200 m antritt.
Mareike Blum erlebte in dieser Saison ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem fulminanten Start unter dem Hallendach und neuer
Bestleistung von 1,82 m ging es nicht mehr voran. Immer wieder warfen gesundheitliche Probleme die 18 Jährige zurück. Die an-
gestrebte Qualifikation zur U-20-Europameisterschaft im serbischen Novi Sad verpasste sie, um danach eine Pause einzulegen.
Jetzt hat Nordens Sportlerin des Jahres 2008 die Chance, sich auf der Wettkampfbühne zurückzumelden. Mit ihrer Freiluft-Best-
leistung von 1,79 m nimmt sie Rang vier der Bestenliste ein. Vor ihr liegen Marie-Larence Jungfleisch (LGRothaus, 1,85 m),
Charlotte Brauch (TV Rheinzabern, 1,82 m) sowie die höhengleiche Judith Schwerdtner von der LG Hannover. Wenn die Norderin
beschwerdefrei ist, könnte eine Medaille möglich sein. Die neue Hochsprung-Meisterin wird morgen ab 16 Uhr ermittelt.
Dennis Nordmann hat eine rasante Entwicklung genommen und sich stetig gesteigert. Die Vorläufe über 200 m werden ab 13.15
Uhr angeschossen. Der 19-jährige Norder ist im 48 Teilnehmer großen Starterfeld zwar nur Außenseiter, dass er aber zu Über-
raschungen fähig ist, hat er nicht zuletzt im vergangenen Jahr bewiesen. Bei der Jugend-DM im Berliner Olympiastadion verbess-
erte er seine eigene Bestmarke gleich dreimal und lief in 21,92 Sek. überraschend auf Rang fünf. Top-Favorit ist Titelverteidiger
Robert Hering vom TuS Jena (20,41 Sek.).
800-Meter-Ass Oliver Nauermann muss im Münsterland auf seinen Trainer Edzard Alberding verzichten, der vom Krankenbett aus
die Daumen drückt. Bei einem Rad-Unfall zog er sich Montag einen Schlüsselbeinbruch sowie zwei Rippenbrüche zu und liegt
flach. Dafür kann sich Nauermann, der sich genau wie Mareike Blum und Dennis Nordmann während der Sommerferien in einem
Trainingslager des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes in Hannover sorgfältig vorbereitet hat, auf die Unterstützung seitens
der Familien verlassen. Der 18-Jährige ist in 1:53,17 Minuten - die Zeit lief er beim ISTAF in Berlin vor 60 000 Zuschauern - an Po-
sition Nummer zwölf notiert und hofft, morgen ab 12.35 Uhr erst einmal die Vorläufe zu überstehen, um am Sonntag im großen
Finale (ab 14.05 Uhr) mitmischen zu dürfen.
Die Leichtathletik-Abteilung des SV Holtland ist in Rhede mit zwei Hammerwerferinnen vertreten. Mareike Nannen (A-Jugend) peilt
bei ihrer bereits zehnten DMTeilnahme eine Medaille an. Für die B-Jugendliche Nina Dirks ist es der erste Auftritt bei einer
Deutschen Meisterschaft. Sie soll Erfahrungen sammeln.

NORDWEST ZEITUNG vom 7. August 2009
Spelmeyer reist als Favoritin an
Leichtathletik: Drei weitere Oldenburger bei deutschen Jugendmeisterschaften aktiv

Oldenburg.
Ein Oldenburger Leichtathletik-Quartett will von diesem Freitag an bis Sonntag bei den deutschen Jugendmeister-
schaften in Rhede für Furore sorgen. Rund 2000 Athleten aus 536 Vereinen werden zu den 68. deutschen Jugend-Titelkämpfen im
westlichen Münsterland erwartet. Aus Oldenburg gehen Constanze Hungar (DSC), Ruth Spelmeyer (VfL), Leonard Hartung (DSC)
und Arne Surmann (BTB) an den Start.
Für die dem jüngeren Jahrgang der B-Jugendklasse angehörende Hungar ist es nach den Hallentitelkämpfen erst der zweite Auftritt
bei deutschen Meisterschaften, die anderen drei Leichtathleten waren bereits im vergangenen Jahr im Berliner Olympiastadion er-
folgreich. Hungar wird über 100 m antreten - ihr größter bisheriger Erfolg war die Vizemeisterschaft bei den Landesmeisterschaften
in Wilhelmshaven. 12,40 Sek. lautet ihre dort erzielte Bestzeit. Derweil geht Titelverteidigerin Ruth Spelmeyer als klare Favoritin
über 200 m der weiblichen Jugend A an den Start. Zuletzt hatte sie bei der U-20-Europameisterschaft im serbischen Novi Sad über
diese Strecke eine neue persönliche Bestzeit (23,69 Sek.) aufgestellt und war damit Vierte geworden. Zudem hatte sie sich mit der
deutschen 4x100 m Staffel die Goldmedaille bei der EM gesichert.
Hartung hofft auf Endlauf
Hartung (männliche Jugend A), Landesmeister über 800 m, hatte bei den norddeutschen Meisterschaften im Männerlauf eine per-
sönliche Bestleistung in 1:55,50 Min. aufgestellt. Mit dieser Zeit hat er die geforderte Norm von 1:56,70 Min. deutlich unterboten.
Eine Endlaufteilnahme wie im vergangenen Jahr wäre ein schöner Erfolg für ihn.
Surmann mit Doppelstart
Surmann (männliche Jugend B) hat sich für einen Start in den Disziplinen 110 m Hürden und 200 m entschieden. Der diesjährige
Landesmeister über 100 m hat sich als Ziel die Endlaufteilnahme gesteckt. Mit seiner bei den norddeutschen Meisterschaften er-
zielten Hürdenzeit von 14,29 Sek., mit der Surmann Vizemeister wurde, und einer Zeit von 22,57 Sek. über 200 m (aufgestellt bei
der DLV-Gala in Schweinfurt) ist er auf einem guten Weg, seine Wünsche in die Tat umzusetzen. 

HAMBURGER ABENDBLATT vom 7. August 2009
Alexander Klintworth will in die Top-Acht springen

Wiepenkathen.
Hochspringer Alexander Klintworth vom TSV Wiepenkathen ist der einzige Leichtathlet aus dem Landkreis Stade,
der sich für die deutschen Jugendmeisterschaften an diesem Wochenende in Rhede in Westfalen qualifiziert hat. Nach dem Ge-
winn des Niedersachsentitels in der Halle steigerte sich der 18 Jahre alte A-Jugendliche bei der Wiederholung dieses Triumphes
unter freiem Himmel auf die persönliche Bestleistung von 2,02 Meter. Mit dieser bei den Landesmeisterschaften in Papenburg er-
zielten Höhe nimmt Klintworth den achten Platz im Meldetableau ein. Eine Bestätigung dieser Platzierung gegen 20 Konkurrenten
wäre ein beachtlicher Erfolg für den Schützling von Trainer Gerd Prinzler, der noch dem jüngeren Jahrgang angehört. Der Hoch-
sprung-Wettbewerb der männlichen Jugend A beginnt am Sonntag um 9 Uhr.
Über die Beteiligung von gleich fünf Talenten freuen sich die Verantwortlichen des Kreisleichtathletikverbands Harburg-Land. Sowohl
dem Hürdensprinter Tim Kelly Pahnke (MTV Hanstedt) als auch der Mittelstreckenläuferin Jana Sussmann (LG Nordheide) werden
Endlaufchancen eingeräumt. Sussmann hat für ihre Spezialstrecke 1500 Meter und für die 3000 Meter gemeldet, laufen wird sie
aber nur eine Distanz. Für die parallel durchgeführten nationalen Titelkämpfe der B-Jugendlichen haben sich mit Friedrich Kunst
(MTV Hanstedt) sowie Lea Madlen Meyer und Carlotta Meyer-Ranke (beide LG Nordheide) drei weitere Talente qualifiziert. (ms)

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 8. August 2009
Aus für vier junge Emsländer

Rhede
(mir). Lehrgeld zahlen mussten vier junge Leichtathleten aus dem Emsland bei den deutschen Jugend-Meisterschaften in
Rhede. Für die B-Jugendlichen Franziska Meyer (VfL Lingen), Ellen Bröker, Fiona Supritz (beide LG Emstal Dörpen) und Laura
Niehaus (LAV Meppen) kam im Vorlauf das Aus. Am nächsten an den Endlauf heran kam Niehaus: Im zweiten Vorlauf über 1500
Meter wurde sie in 4:49,95 Minuten Sechste. Mit ihrer rund zwei Sekunden schnelleren Meldezeit wäre Niehaus ins Finale ge-
kommen. Im ersten Vorlauf der Disziplin kam Supritz mit einer für sie schlechten Zeit als Zwölfte ins Ziel (5:05,79). Eine schlechte
Zeit gab es auch für Bröker. Vor knapp drei Wochen war sie noch in 58,52 Sekunden norddeutsche Meisterin der B-Jugend über
400 Meter geworden, in Rhede schied sie mit 63,99 Sekunden aus. Mehr als eine Sekunde zu langsam, um in den Endlauf zu
kommen, war Meyer über 400 Meter Hürden. In ihrem Vorlauf kam sie nach 66,18 Sekunden als Vierte ins Ziel, Stefanie Müller
(TSV Inningen) lief vor ihr ein und qualifizierte sich mit 65,14 Sekunden als Letzte für das Finale.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 8. August 2009
Titelwunsch und Titelpflicht

Rhede
(mir). Für die eine ist es Pflicht, für den anderen der große Wunsch: Bei den deutschen Jugend-Meisterschaften (DJM) im
nordrhein-westfälischen Rhede will Maren Kock den Titel über 3000 Meter der A-Jugend holen - Jens Kösters schielt über 110
Meter Hürden begierig in Richtung Gold (oder Silber).
Es sollte der Höhepunkt ihrer Saison werden. Doch im Nachhinein würde Maren Kock ihren Auftritt bei der U-20-EM im serbischen
Novi Sad am liebsten vergessen. Über 3000 Meter war die Athletin von der LG Emstal Dörpen nicht ins Rennen gekommen, wurde
Zehnte - und blieb knapp 20 Sekunden hinter ihrer Bestzeit. “Ich weiß selbst nicht, woran das gelegen hat”, sagt Kock. Doch eins
ist für sie bei der DJM klar: “Ich will beweisen, dass ich das besser kann.” Und besser bedeutet: Kock will auf Titelkurs gehen. Mit
9:32,10 Minuten weist sie die Meldeliste als haushohe Favoritin aus, im Vorfeld war Mira Glöckner aus Tübingen Zweitschnellste -
mit 9:51,92 Minuten. Doch Kock weiß: “Meldelisten darf man nicht immer glauben.” Denn auch Jana Sussmann (LG Nordheide),
mit der sich Kock in Novi Sad ein Zimmer teilte, ist gemeldet - allerdings nur mit einer 1500-Meter-Zeit. Sollte es für Sussmann
über die kürzere Strecke nicht laufen, könnte sie zur Titel-Konkurrentin für Kock werden: Im vergangenen Jahr lief Sussmann die
3000 Meter in 9:34 Minuten.
Eine klare Zielsetzung für die 110 Meter Hürden der A-Jugend hat auch Jens Kösters von der LG Papenburg-Aschendorf: das Po-
dest. “Und da der erste oder zweite Platz - Dritter war ich schon im letzten Jahr”, sagt der Dritte der Meldeliste (13,95 Sekunden).
Die Fahrt nach Rhede nahm er optimistisch auf sich: Beim letzten Testwettkampf lief Jens Kösters 10,95 Sekunden über 100
Meter. Diese Zeit konnte er in Rhede nicht bestätigen: Mit 11,10 Sekunden im Vorlauf erreichte er sein Ziel Zwischenlauf, doch er
schied dort aus. Auch sein Bruder Sven Kösters konnte in seiner ersten DJM-Diszilplin den Endlauf nicht erreichen: Er stellte über
400 Meter Hürden mit 55,39 Sekunden eine persönliche Bestzeit auf, diese reichte allerdings nicht für das Weiterkommen. So
jedoch kann es am heutigen Samstag zum spannenden Duell der Zwillinge kommen: Sven Kösters ist über 110 Meter Hürden als
Neuntschnellster (14,50 Sekunden) gemeldet. Mit einer leichten Steigerung scheint auch der Endlauf möglich. Ebenfalls am
Wochenende in Rhede im Einsatz sind die B-Jugendlichen Alexandra Schulte (LAV Meppen, Hochsprung), Alina Ganita (LG Ems-
tal Dörpen, 100 und 200 Meter) sowie Franziska Deters (LAV Meppen, 1500 Meter Hindernis).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. August 2009
Start bei nationalen Titelkämpfen
Kugelstoßen: Derk Peters trifft auf die deutsche Elite

Georgsheil.
Am Wochenende finden im westfälischen Rhede die Deutschen Jugend-Meisterschaften der Leichtathleten statt. Mit
dabei ist auch der 18-jährige Kugelstoßer Derk Peters vom SV Georgsheil, der noch dem jüngeren A-Jugendjahrgang angehört.
Und entsprechend hoch hängen die Trauben für den vielfachen Niedersachsenmeister, denn viele ältere und starke Konkurrenten
dieser Paradedisziplin im DLV sind in der Meldeliste vor dem Georgsheiler platziert. Der hat mit 17,05 m zwar eine enorme Steiger-
ung zum Vorjahr (15,30 m) hingelegt: Aber auch mit dieser starken Weite, die vor rund zehn Jahren noch für einen Medaillenplatz
gut war, belegt Peters “nur” den 13. Rang in der Startaufstellung, die vom aktuellen A-Jugend-Weltrekordler David Storl (Chemnitz)
mit 22,73 m angeführt wird.
Und so ist die Marschroute für den Vorjahresfünften der B-Jugendtitelkämpfe in diesem Jahr auch nicht das Erreichen des Finals,
sondern eine gute Leistung im Rahmen der Möglichkeiten abzuliefern. Zudem soll weitere Wettkampferfahrung gesammelt werden,
um mit entsprechender Motivation im nächsten Winter an einer weiteren Leistungssteigerungen zu arbeiten. Der letzte Test verlief
für Peters bei einem Abendsportfest in Oldenburg jedenfalls recht vielversprechend. Ohne ernsthaft gefordert zu werden, siegte er
mit ordentlichen 16,05 m und deutete mit erheblich weiteren Versuchen beim Einstoßen steigende Form an.  

ZEVENER ZEITUNG vom 8. August 2009
Mareike Schuster gelingt Bestleistung
15-jährige Zevener Mehrkämpferin schließt Deutsche Schülermeisterschaften auf Platz 19 ab

Bad Oeynhausen/Zeven
(nb). Die 15 Jahre alte Mehrkämpferin der LAV Zeven, Mareike Schuster, zeigte sich jetzt bei den
Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in blendender Form. Mit einer neuen Bestleistung von 2637 Punkten verbesserte
sie ihren bisherigen Rekord um 10 Zähler und schloss die Meisterschaften in Bad Oeynhausen auf Platz 19 ab. Wie stark die
deutsche Spitzenklasse bei den Schülerinnen ist, erfuhr Mareike Schuster bei jeder ihrer fünf Disziplinen. Schnelle Sprintzeiten
beim 100-Meter-Lauf und im 80-Meter-Hürdenlauf, tolle Weiten beim Weitsprung und im Speerwurf sowie große Höhen beim ab-
schließenden Hochsprung waren das besondere Markenzeichen der diesjährigen Deutschen Titelkämpfe.
Mit einer schnellen Sprintzeit von 12,95 Sekunden stieg die Zevenerin in den Wettkampf ein. Anschließend folgte eine gute Speer-
wurfweite von 29,76 Meter. Nach dem 80-Meter-Hürdenlauf in 12,89 Sekunden und einem Weitsprungergebnis von 5,18 Metern lag
die junge LAV-Athletin auf Rang 10 von 33 angetretenen Mehrkämpferinnen. Ein Podiumsplatz lag zu diesem Zeitpunkt in greifbarer
Nähe. Da das gesamte Teilnehmerfeld nur wenige Punkte auseinander lag, musste der Hochsprung als letzte Disziplin die Ent-
scheidung über den Ausgang einer spannenden Meisterschaft bringen. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,44 Metern erzielte
Mareike Schuster ein respektables Ergebnis, musste aber einigen Athletinnen, die nur wenige Punkte hinter ihr lagen, noch den
Vorrang lassen. “Es war für mich eine ganz neue Erfahrung, bei Deutschen Meisterschaften zu starten. Mit meinen erreichten
Leistungen bin ich sehr zufrieden, allerdings hätten es beim Hochsprung ruhig ein paar Zentimeter mehr sein können,” zog sie eine
positive Bilanz. “Ich freue mich aber jetzt schon auf die Deutschen Jugendmeisterschaften am Wochenende in Rhede, wenn ich
mit unserer 4 x 100-Meter-Staffel an den Start gehe.”

NORDSEE ZEITUNG vom 8. August 2009
Fenja Hublitz holt sich in Rhede die Bronzemedaille
Deutsche Jugend-Meisterschaften der Leichtathleten / Juline Stein könnte heute die Goldmedaille gewinnen

Rhede
(ewm). Die erste Medaille haben die Langener Leichtathleten bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede bereits
gewonnen. Fenja Hublitz wurde Dritte im Dreisprung. Heute kann es für Juline Stein Gold oder Silber geben. Denn nach ihrem
Vorlauf hat Juline Stein nur noch Katharina Zwirner zu fürchten. “Wenn alles normal läuft, dann geht es für Juline Stein nur um Gold
oder Silber”, sagt Trainer Carsten Decker, der sich nicht nur über die Leistungssteigerungen seiner Athleten freut, sondern auch
darüber, dass sie zur richtigen Zeit die Bestform zur Hand haben. Fenja Hublitz hatte noch Pech, dass sie weit vor dem Balken
absprang und wertvolle Zentimeter verschenkte. 12,61 Meter wurden für sie gemessen, der Titel ging mit 12,85 Metern an die
Berlinerin Dieckmann. Im vergangenen Jahr ist die Langenerin mit 11,75 Metern Sechste geworden. Nun hat sie sich fast um einen
Meter gesteigert.
Juline Stein siegte mit etwa zehn Metern Vorsprung vor der Zweiten in ihrem Lauf über die 400 Meter. 55,59 Sekunden standen zu
Buch. “Ich habe sie noch nie so gut gesehen”, freute sich Carsten Decker. Und: “Die letzten 120 Meter war sie super stark, stark
wie nie”. Und er spekulierte über noch bessere Zeiten: “Wenn sie noch jemand neben sich gehabt hätte...” Heute wird sie im Finale
von Katharina Zwirner gefordert, die ihren Vorlauf in 55,37 Sekunden gewann. Die drittbeste Zeit in den Vorläufen lag bei 56,70 Se-
kunden, so dass alles auf einen Zweikampf zwischen Juline Stein und Katharina Zwirner hinausläuft. “Sie hat es drin, unter 55 Se-
kunden zu laufen”, ist Carsten Decker für den Endlauf heute optimistisch.
Timothy Emch erreichte in seinem Vorlauf 50,19 Sekunden. Damit ist er heute im Endlauf B vertreten. Die Zeit von 49,49 Sekunden
hätte für den Endlauf gereicht, die ist Timothy Emch auch schon gelaufen. Doch gestern machte er den Fehler, die ersten 200
Meter mit 24 Sekunden viel zu langsam anzugehen. “Das holt man am Ende nicht mehr auf”, sagt Decker. Daniel Bürgy verpasste
mit 56,06 über 400 Meter Hürden den Endlauf knapp. Dabei lief nicht alles rund, aber gerade über die Hürden kann so etwas pass-
ieren. Neben Juline Stein hat der TV Langen heute noch zwei weitere Eisen im Feuer. Fenja Hublitz und Jana Bindzus starten im
Weitsprung.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 8. August 2009
Trotz einwöchiger Krankheit: Vizetitel für Neele Eckhardt
Anna-Lena Freese hat bei der Leichtathletik-DM Endkampfchancen

Von Micha Bustian
Asendorf·Brinkum. Ein Kreis-Diepholzer Sextett ist seit gestern bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Rhede aktiv.
Und dabei gab es sogar schon die erste Medaille zu verzeichnen. Für - wen sonst? - Neele Eckhardt vom TSV Asendorf. Die Mit-
favoritin landete im Dreisprung nach 12,69 Metern und damit 16 Zentimeter hinter der Goldmedaillengewinnerin Julia Dieckmann.
Dennoch überwog im Asendorfer Lager die Zufriedenheit. "Neele war direkt vorher eine Woche lang krank und musste mit Antibio-
tika behandelt werden", erklärte Heimtrainerin Ute Schröder. "Sie war froh, überhaupt dabei sein zu können." Außerdem setzte die
Hitze der 17-Jährigen zu. Nicht nur ihr übrigens, sondern auch ihrer Vereinkameradin Tabea Brüning. Sie schaffte als jüngste
Starterin im Feld 11,07 Meter und belegte damit Platz 15. "Für Tabea ging es ohnehin nur darum, einmal in einen so hochkarätig
besetzten Wettbewerb hineinzuschnuppern", war Ute Schröder auch hier zufrieden. Die 15-Jährige, die immerhin eine Altersklasse
höher in den bundesdeutschen Top Ten rangiert, litt schwer unter der großen Hitze. Ein Eisen haben die Asendorferinnen noch im
Feuer: Neele Eckhardt startet noch im Weitsprung. Hier sollte es in Normalform zumindest für das Finale reichen.
Eine weitere Endkampf-Kandidatin ist Anna-Lena Freese vom FTSV Jahn Brinkum. Die 15-Jährige startet über 200 Meter, wo sie
mit ihrer Bestzeit von 24,64 Sekunden in Niedersachsen Zweite der B-Jugendlichen ist. Und dabei ist diese junge Dame mit dem
enormen Potenzial noch Schülerin. Sollte sie an ihrer Bestzeit kratzen können, ist Freese ein Kandidat für das Finale. Wenig
rechnet sich die Brinkumerin allerdings in der 4x100-Meter-Staffel aus. Hier ist die allein Teilnahme zusammen mit ihren Vereins-
kameradinnen Henrike Prokopp, Janicke Wolpmann und Denise Wessel eine Riesenleistung. 

Bremervörder Zeitung vom 8. August 2009
Yvonne Jungen im DM-B-Finale

Rhede
(mib). Es hat nicht ganz für's A-Finale gereicht: Yvonne Jungen (17) hat gestern bei den Deutschen Jugendmeisterschaften
im westfälischen Rhede in ihrem Vorlauf den zweiten Platz über 400 Meter Hürden belegt. Die B-Jugendliche vom TuS Alfstedt lief
64,63 Sekunden. Damit lag sie knapp über ihrer Bestzeit. "Das war trotzdem ganz okay", sagte Betreuerin Ulrike Kahrs. Ihr
Schützling startet nun heute Abend im B-Finale. 

Presseinformation vom 9. August 2009 (Von Manfred Scholz)
LG-Staffel der B-Jugend überraschend Fünfte
Deborah Brodersen im Hochsprung mit 1,74 Meter Vierte / Karen Piel über 200 Meter auf Rang sechs

Leichtathletik.
“Auf das B-Finale haben wir gehofft, vom A-Finale geträumt”, freuten sich die LG Trainer Scharf und Ruscheinsky
über den Einzug der 4x100 Meter B-Jugendstaffel mit Nele Lenhard, Deborah Brodersen, Marie Holzschuh und Lea-Marie Lange in
das Finale der besten acht deutschen B-Jugendstaffeln bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede. Mit guten Wechseln
und einem besonders starken Kurvenlauf von Marie Holzschuh kamen die vier Mädchen von der LG Weserbergland in sehr guten
47,91 Sekunden zum Sieg in ihrem Vorlauf und mit der drittbesten Zeit zum Platz im A-Finale, wo sie in 48,29 Sekunden den
fünften Platz belegten. “Wenn man bedenkt, dass in der LG-Staffel zwei junge A-Schülerinnen mitlaufen, ist das ein toller Erfolg”,
freuten sich die beiden Trainer und Holzschuh ergänzte: “mein Lauf und die Wechsel waren ok, nur die Kommandos waren bei
diesem Lärm von den Zuschauerrängen schwer zu hören”.
Ganz auf die 400 Meter lange Stadionrunde konnte sich der 19-jährige Etienne Diatta konzentrieren und so lief er auch zu einem
ungefährdeten Vorlauf-Sieg. “Das war ein taktisch kluges Rennen, bei dem er die Gegner stets kontrolliert hat”, lobte hinterher auch
Trainer Ruscheinsky. Die Uhr blieb bei 48,55 Sekunden stehen und er zog mit der fünftbesten Zeit in das Finale ein. Das Finale
findet am heutigen Sonntag um 14.30 Uhr statt.
Ihrer Favoritenrolle konnte die 16-jährige WM-Teilnehmerin Deborah Brodersen in einem hochkarätigen Hochsprungwettbewerb, den
Kimberly Jess von der LG Rendsburg mit 1,83 Meter gewann, nicht ganz gerecht werden. Sie belegte mit übersprungenen 1,74
Metern, nachdem sie an 1,77 Meter knapp gescheitert war, den vierten Platz. “Debbie wäre heute gern über 1,80 gesprungen, aber
nach der U18- Weltmeisterschaft ist für einen so jungen Sportler ein zweiter Saisonhöhepunkt nicht zu schaffen”, zeigte sich auch
ihre Trainerin Beatrix Mau-Repnak zufrieden mit dem Ergebnis. Brodersen wird nun diese Saison beenden, auch um Verletzungen
zu vermeiden.
Den Einzug ins Finale über 200 Meter schaffte die 19-jährige Karen Piel mit einem zweiten Platz im Vorlauf in 24,95 Sekunden. Im
Finale kam sie in 24,87 Sekunden auf den sechsten Rang. “Das Finale war mein Ziel, das habe ich erreicht, ich bin zufrieden”, zog
sie nach dem Rennen positive Bilanz, angesichts der Tatsache, dass sie in letzter Zeit nicht viel trainieren konnte. Marie Holz-
schuh belegte in ihrem Vorlauf über 100 Meter in 12,33 Sekunden den dritten Platz und schied im Zwischenlauf etwas schneller
(12,30 Sekunden) aus. Stärker ist sie über die 200 Meter, die heute (Vorlauf 11.55 Uhr) stattfinden. Pech hatte Steffen Rothmann,
der beim 110 m-Hürdenlauf in die zweite Hürde trat, strauchelte und ausschied. 

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 10. August 2009
Mit Druck zum Titel

Von Mike Röser
Rhede. Ein kurzer Blick über die Schulter zu Beginn der Zielgeraden brachte Maren Kock Gewissheit: Auch ihre letzte Verfolgerin
hatte die 3000-Meter-Läuferin abgehängt. Nur noch ein Sprint - und der Titel gehörte ihr: In nationaler Jahresbestleistung von
9:30,75 Minuten gewann die A-Jugendliche die Deutsche Meisterschaft in Rhede. Doch 250 Meter vor dem Zieleinlauf, bei dem
Kock die Arme vor Freude hochriss, war es noch einmal eng geworden. Jana Hirschhäuser (ASC 1990 Breidenbach) war als Erste
aus dem Führungsquartett, das sich früh absetzte, herausgefallen. Dann folgte vor der Glocke zur letzten Runde Jana Sussmann
(LG Nordheide), mit der Kock bei der U-20-EM in Novi Sad ein Zimmer geteilt hatte. Doch eine Verfolgerin blieb hartnäckig: Julia
Börner (LAC Erdgas Chemnitz). “Zwischendurch ist mir ein bisschen mulmig geworden”, erzählte Kock nach dem Rennen. Schon
einmal hatte Börner, mit der eigentlich als Favoritin über 2000 Meter Hindernis gerechnet worden war, sie im Schlusssprint hinter
sich gelassen.
“250 Meter vor dem Ende hat sie dann auch angegriffen”, so Kock. “Aber diesmal habe ich gedacht: nicht mit mir.” Kock schlug
den Angriff in der letzten Kurve zurück - und sprintete Börner davon. Fast neun Sekunden nahm Kock der Kontrahentin auf den
letzten 150 Metern ab und verbesserte so zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre Bestzeit. Damit war ihre Taktik aufgegangen, die
da lautete: keine Taktik, einfach vorne weglaufen, den Druck hochhalten und die Konkurrenz so zermürben. Abwarten, sich dran-
hängen, das liegt Kock nicht. “Sie hat das gut gemacht”, sagte Trainer Arno Kosmider nach dem Rennen. “Nicht zu schnell ange-
gangen und sehr diszipliniert gelaufen - das war klasse.”
Klasse war auch der Auftritt von Jens Kösters: Der Athlet der LG Papenburg-Aschendorf gewann über 110 Meter Hürden die Silber-
medaille. “Von der Zeit her hätte es besser sein können”, sagte Kösters zu seinen 14,02 Sekunden im Endlauf. “Aber die Freude
über den zweiten Platz überwiegt.” Dabei profierte er vom Unglück des Favoriten: Richard Bienasch (1. LAV Rostock), Vorjahres-
Meister und der Schnellste in den Vorläufen, verletzte sich und konnte im Vorlauf nicht antreten. “Schade für ihn”, sagte Kösters.
“Mit ihm wäre im Endlauf vielleicht noch mehr Druck gewesen, was schnellere Zeiten gebracht hätte.” So musste sich Kösters nur
Julian Marquart aus Halle (13,85) geschlagen geben.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 10. August 2009
Tiefe Schürfwunde - fehlende Orientierung

Rhede
(mir). Weniger Glück als sein Bruder Jens hatte Sven Kösters (LG Papenburg-Aschendorf) bei der Jugend-DM. Nachdem
er im Vorlauf über 110 Meter Hürden mit 14,57 Sekunden dicht an seine Bestleistung herankam, beendete er den Zwischenlauf, in
dem sein Bruder Zweiter wurde, nach 14,94 Sekunden - und mit einer tiefen Schürfwunde auf der Kniescheibe. Ob diese von den
Spikes eines Kontrahenten oder einer Hürde stammte, war nicht zu klären, doch führte die Verletzung zur Absage des B-Finales
über 400 Meter Hürden. Erfahrungen sammeln hieß es für die übrigen sieben emsländischen Athleten, die in der B-Jugend an den
Start gingen. So kam Ellen Bröker, norddeutsche Meisterin über 400 Meter, in ihrem zweiten Rennen über die Strecke erst nach
63,29 Sekunden ins Ziel. Das Talent der LG Emstal Dörpen war im Vorlauf auf Bahn acht gesetzt worden: Ohne Konkurrentin vor
ihr fehlte die Orientierung.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 10. August 2009
Peiner kommen nicht ganz nach vorn

Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft der Leichtathleten sprang Thomas Pfitzner von der LG Peiner Land im Stabhochsprung der
männlichen Jugend B auf Rang 14 mit 4,15 Meter. Es gewann Clemens Daniel (Zweibrücken), der 5,43 Meter überwand. Für Mittel-
strecklerin Victoria Sack kamen die 800 Meter von Rhede nach langer Verletzungspause zu früh. Das LG-Talent schied mit 2:19,08
Minuten im Vorlauf aus. Der Titel bei der weibliche Jugend B ging nach 2:08,83 min an Nicole Klasna (1860 Rosenheim). Ausführ-
licher Bericht folgt.

ACHIMER KURIER vom 10. August 2009
Diskuswerfer Krempel auf dem elften Rang

Verden
(bhm). Als einziger LGKV-Nachwuchsathlet hatte sich der Verdener B-Jugendliche Paul Krempel für die Deutsche A- und
B-Jugend-Meisterschaft in Rhede qualifiziert. Auch ohne Heimtrainer Claus Dierks - die unbefriedigende Kooperation der NLV-
Landestrainer stößt nicht nur bei ihm auf Kritik - konnte Landesmeister Paul Krempel nach einem ersten Versuch auf 45,85 m die
1,5-Kilo-Scheibe im zweiten Durchgang auf 50,25 m und damit persönliche Bestweite befördern. Nach einem dritten Versuch auf
47,09 m reichte das nicht ganz zum Endkampf der besten acht Werfer, für den 52,05 m erforderlich waren, und bedeutete am Ende
Rang elf unter 18 angetretenen Werfern.

ACHIMER KURIER vom 10. August 2009
Malyzia Vömel gelingt die DM-Premiere

Verden
(bhm). Einen guten Eindruck hinterließ Malyzia Vömel (Verden) bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft in Bad Oeyn-
hausen. Die Zweite der Landesmeisterschaft über 2000 m wurde unter 26 Teilnehmerinnen im Blockwettkampf Lauf der 14-jährigen
A-Schülerinnen 22. mit 2330 Punkten und verfehlte damit nur um 40 Zähler ihre beste Punktzahl von der Bezirksmeisterschaft in
Langen. Am Ende der Ferien gelangen die ersten vier Übungen nicht ganz so wie im Mai und Juni. Bei Gegenwind über 100 m und
beim 80-m-Hürdenlauf blieb sie mit 14,19 bzw. 15,04 Sekunden bei deutlich erkennbaren koordinativen Schwächen unter ihren
besten Zeiten. Mit 4,63 m beim Weitsprung blieb sie aber nur sechs Zentimeter unter ihrem besten Ergebnis und verschenkte da-
bei fast 20 Zentimeter. Auch der Wurf mit dem 200-Gramm-Ball blieb mit 31,50 m im gewohnten Rahmen. Im abschließenden
2000- m-Lauf war sie mit 7:06,92 Minuten die viertbeste der 25 angetretenen Läuferinnen.

NORDWEST ZEITUNG vom 10. August 2009
Bamstedt Zehnter in Rhede

Rhede.
Leichtathlet Nikolaus Bamstedt (VfL Löningen/männliche Jugend B) hat am Wochenende mit Platz zehn über 400 Meter
Hürden eine gelungene Premiere bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend A und B in Rhede gefeiert. Dabei verbesserte er
seinen eigenen Kreisrekord innerhalb von zwei Tagen gleich zweimal. Bereits am Freitagmorgen hatte der 16-jährige den Vorlauf
bestritten. Die Nervosität vor seinem Debüt bei deutschen Titelkämpfen war groß. Nikolaus begann das Rennen verhalten, doch
nach 200 Metern zeigte er sein Stehvermögen und sicherte sich dank eines guten Schlussspurts Rang drei. Damit hatte er sich für
das B-Finale qualifiziert. Bemerkenswert: Nikolaus war erstmals unter 56 Sekunden gelaufen (55, 92 Sekunden). Vor dem B-Finale
waren seine Beine zwar schwer, doch nun startete Nikolaus ohne großen Druck. Erneut lief er ein starkes Rennen. Mit 55,61 Se-
kunden verbesserte er als Zweiter nochmals den Kreisrekord. In der Endabrechnung belegte er Platz 10. Sieger des A-Endlaufes
wurde der Berliner Varg Königsmark in 52,05 Sekunden. Königsmark hatte bei der U18-WM über 400 Meter kürzlich den 8. Platz
belegte. Nikolaus gehört auch im kommenden Jahr der männlichen Jugend B an und musste sich diesmal noch gegen überwie-
gend ältere Konkurrenten behaupten. Als Drittschnellster seines Jahrgangs hat er gleich sein Ziel für 2010 ausgegeben: “Das A-
Finale ist das Mindeste. Dann kann ich mit etwas Glück auch eine Medaille gewinnen. Ich weiß, wo meine Schwächen liegen und
werde an ihnen arbeiten.”
Der NLV-Kreis Cloppenburg war noch mit zwei weiteren Starterinnen in Rhede vertreten. Für Marina Kortenbrock von der SG
Essen-Garthe-Molbergen (weibliche Jugend A) lief es im Hochsprung nicht rund. Bereits bei 1,60 Meter, die sie erst im zweiten
Versuch übersprang, deuteten sich Probleme an. So scheiterte sie bei ihrer vierten DM-Teilnahme dreimal an 1,65 Meter. Sie be-
legte den 12. Platz. Tabea Themann hatte sich für die 800 Meter und die 1500 Meter bei der weiblichen Jugend B qualifiziert und
sich für einen Start über 800 Meter entschieden. Hier lief sie bei ihrer DM-Premiere im zweiten Vorlauf 2:21,41 Minuten. Damit blieb
sie deutlich über ihrer Bestzeit.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 10. August 2009
Leichtathletik: Derk Peters kann es eigentlich besser
Deutsche Jugendmeisterschaft: Georgsheiler belegt im Kugelstoßen der A-Jugend mit 16,15 Metern Platz 17

Rhede
(sm). Mit diesem Einerseits-Andererseits-Gefühl kehrte Derk Peters (SV Georgsheil) von den Deutschen Jugendmeister-
schaften im Kugelstoßen der A-Jugend aus Rhede zurück. Er belegte mit 16,15 m Platz 17. Peters hat schon bessere Weiten er-
zielt. Sich aber überhaupt für die Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen qualifiziert zu haben und dabei gewesen zu sein, ist
als Erfolg einzustufen. “Das Kugelstoßen der männlichen Jugend A ist die Sahnedisziplin im Deutschen Leichtathletikverband”,
macht Peters’ Trainer Michael Mücher den Stellenwert deutlich. “In keiner anderen Disziplin ist in Deutschland die Leistungsdichte
so groß wie im Kugelstoßen.” Und dennoch: wäre Peters an seine Bestleistung von knapp über 17 Metern herangekommen, hätte
er einen Platz unter den ersten Zehn belegt. “Es ist uns nicht gelungen, die gute Formkurve der Vorwochen auf dem hohen Niveau
zu halten”, sagte Mücher. “Sicher hätten wir gerne mehr erreicht. Aber es kann nicht immer so optimal laufen wie es in der ver-
gangenen Saison gelaufen ist”, kann er mit dem Erreichten gut leben. Zumal Peters in dieser Saison erstmals in der A-Jugend
startet, damit dem jüngeren Jahrgang angehört und die schwerere Kugel von jetzt 6 kg stoßen muss.
Für den Georgsheiler war der Wettbewerb nach dem Vorkampf zu Ende. Das hatte Mücher angesichts der Weiten, die die Konkurr-
enz bisher vorzuweisen hatte, nicht anders erwartet: “Aber der Wettkampf ist nicht so gelaufen wie erhofft.” 15,93 Meter wurden für
Peters im ersten Versuch gemessen, 15,96 m im zweiten. “Die ersten beiden Versuche waren technisch misslungen. Da ist ihm
die Kugel über die Hand geflogen”, analysierte Mücher. Der dritte Versuch entschied über Aus oder Weiterkommen. “Und da hat
er’s mit Gewalt versucht”, sagte Mücher, “das kann gut gehen.” Im Fall seines Schützlings ging es aber zumindest nicht richtig
gut. Zwar schaffte Peters im dritten Versuch seine beste Weite, blieb damit aber unter seinen Möglichkeiten. 16,15 m bedeuteten
für ihn das Wettkampfende. Deutscher Meister wurde in Abwesenheit des Titelverteidigers David Storl (LAC Chemnitz) Hendrik
Müller (SC Neubrandenburg). Mit der Siegerweite von 19,07 m blieb Müller aber, ebenso wie etliche andere Teilnehmer auch, unter
seiner Bestweite. Vizemeister wurde Marcel Bosler (TV Iffezheim; 18,68 m), Dritter Thomas Tandel (LAZ Leipzig; 18,34 m). Storl
hatte auf eine Teilnahme verzichtet, da er sich mit seinen Weiten für die am Samstag in Berlin beginnenden Weltmeisterschaften
der Erwachsenen empfohlen hatte. Als A-Jugendlicher.

Presseinformation vom 10. August 2009 (Von Markus Steinbrück)
Überraschende und erwartete DM-Medaillen für Tim Kelly Pahnke und Jana Sussmann
Hanstedt/Winsen.
Zwei Bronzemedaillen erkämpften sich die Leichtathleten aus dem Landkreis Harburg am Wochenende bei den
deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede (Westfalen). Während das Edelmetall für Hürdensprinter Tim Kelly Pahnke (MTV Han-
stedt) überraschend zustande kam, war mit einer Top-Drei-Platzierung für Mittelstrecklerin Jana Sussmann (LG Nordheide) allemal
zu rechnen. Auch wenn die 1500-Meter-Spezialistin diesmal auf der eher ungewohnten 3000-Meter-Distanz an den Start ging.
 “Tim hat über alle drei Runden eine sehr stabile Leistung abgeliefert”, freute sich Hanstedts Trainer Wolfgang Striezel, der seinen
Schützling zum Auftakt die 100 Meter hatte bestreiten lassen. Nach mäßigem Start und 11,27 Sekunden kam das Aus aber schon
im Vorlauf. Besser lief es für den A-Jugendlichen tags darauf sowohl am Start als auch auf den gesamten 110 Metern über die
zehn, jeweils 99 Zentimeter hohen Hürden. In Vor-, Zwischen- und Endlauf blieb der 18 Jahre alte Meckelfelder jeweils unter seiner
alten Bestzeit von 14,36 Sekunden. Den Vorlauf gewann Pahnke zeitgleich mit dem späteren Vizemeister Jens Kösters (LG
Papenburg/Aschendorf) in 14,35 Sekunden. Als Zweiter seines Zwischenlaufs steigerte er sich auf 14,32 Sekunden und zog mit der
sechstbesten Zeit ins Finale der besten Acht ein. Dort sprintete der Auszubildende erneut eine Zehntelsekunde schneller und ge-
wann in 14,22 Sekunden überraschend Bronze. Nachdem Favorit Richard Bienasch (Rostock) wegen einer Verletzung auf die
Finalteilnahme verzichtet hatte, wurde Julian Marquart aus Halle an der Saale (13,85 sek.) deutscher Jugendmeister.
Keine Chance auf den Titel hatte Jana Sussmann (LG Nordheide/MTV Laßrönne) im 3000-Meter-Lauf der weiblichen Jugend A. Die
neue deutsche Meisterin Maren Kock (LG Emstal Dörpen) zog das zehnköpfige Läuferfeld früh mit konsequent hohem Tempo aus-
einander und wurde neben dem Titel auch mit persönlicher Bestzeit (9:30,75 min.) belohnt. Silber ging in 9:39,12 Minuten an Julia
Börner aus Chemnitz. Jana Sussmann folgte vier Sekunden später (9:43,02 min.) als Drittplatzierte, lief bei einem Vorsprung von
17 Sekunden auf Platz vier aber keine Gefahr, ihre Bronzemedaille zu verlieren.
Glück und Pech lagen für Friedrich Kunst vom MTV Hanstedt dicht beieinander. Zunächst zog der 17 Jahre alte B-Jugendliche über
110-Meter-Hürden als 16. und Letzter in den Zwischenlauf ein. Dort fehlten dem Bendestorfer nach der Steigerung von 14,81 auf
14,49 Sekunden lediglich sieben Hundertstel, um auch den Sprung in das Finale zu schaffen. In Anbetracht der Tatsache, dass
sich Kunst im Juni bei einem Trainingssturz das Handgelenk gebrochen hatte und vier Wochen lang nur sehr eingeschränkt bis gar
nicht trainieren konnte, ist dieser zehnte Platz ein großer Erfolg.
Nur mit einer Portion Glück und der deutlichen Steigerung ihrer persönlichen Bestzeiten hätte sich den B-Jugendlichen Lea Madlen
Meyer und Carlotta Meyer-Ranke (beide LG Nordheide) eine Finalchance eröffnet. Die 15 Jahre alte Meyer erfüllte mit dem 400-
Meter-Haurekord von 58,13 Sekunden den ersten Teil der Bedingung, als gute Zehnte fehlten ihr aber 18 Hundertstel zum Sprung
unter die letzten Acht. Ebenfalls um zwei Plätze am Endlauf vorbei schlitterte 800-Meter-Läuferin Carlotta Meyer-Ranke aus Hande-
loh. Die 16-Jährige aus der Winsener LGN-Trainingsgruppe von André und Gerd Prüsmann rannte 2:16,41 Minuten und war auf
Platz zwölf um 1,7 Sekunden zu langsam für das 800-Meter-Finale, in das zehn Läuferinnen einzogen. Lea Madlen Meyer lief
zusätzlich die 100 Meter und schied nach 12,63 Sekunden im Vorlauf aus. Beide LG-Talente gehören dem Jahrgang 1993 an und
sind auch im kommenden Jahr noch in der B-Jugend startberechtigt.  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 11. August 2009
LG-Staffel läuft auf den fünften Platz
Mittelstreckler Fabian Brunswig verpasst bei den deutschen Jugendmeisterschaften Bronze nur knapp

Bestleistungen, Rekorde und unerwartet gute Platzierungen errangen die Athleten der LG bei den deutschen Jugendmeister-
schaften der Leichtathleten in Rhede. Herausragend aus Braunschweiger Sicht war die Leistung Fabian Brunswigs. Der noch dem
jüngeren B-Jugendjahrgang angehörenden Mittelstreckler kam im 1500-Meter-Vorlauf mit einer Steigerung um drei Sekunden auf
die neuntbeste Zeit von 4:07,80 Minuten. Im Finale tags darauf gelang ihm mit einem weiteren Leistungssprung auf 4:05,05 Minuten
als bundesweit bester Läufer des Jahrgangs 1993 der vierte Rang. Nur fünf Zehntel fehlten zur Bronzemedaille. Bundestrainer von
Papen war von Brunswigs Auftreten so überzeugt, dass er ihn in den Bundeskader aufnehmen will. Stark verbessert zeigte sich
auch Titus Dose, der sich als A-Jugendlicher der Altersgruppe U 20 auf der gleichen Strecke im Vorlauf um vier Sekunden auf
4:00,91 Minuten verbesserte. Das Finale verfehlte er damit um 1,5 Sekunden.
Über 200 Meter der Jugend B drang Luca Bode, Braunschweigs Nachwuchssportler 2008, mit Steigerung auf 22,48 Sekunden und
der 15-besten Zeit in das B-Finale vor, in dem er mit erneuter Verbesserung auf 22,44 Sekunden den dritten Rang erreichte. Auch
Bode gehört noch dem Jahrgang 1993 an. Unter den Gleichaltrigen war er Deutschlands zweitbester Langsprinter. Die 4x100-
Meter-Staffel mit Oliver Grosenick, Thilo Emmrich, Nicholas Gläser und Luca Bode verpasste trotz Steigerung auf 43,90 Sekunden
den Endlauf mit der zehntbesten Zeit um eine Zehntel.
Bei den gleichzeitig ausgetragenen Meisterschaften über 3x1000-Meter der Männer mussten Andreas Kuhlen, Jonas Hamm und
Sören Ludolph trotz neuen Landesrekords von 7:11,67 Minuten mit dem fünften Rang zufrieden sein. Im ersten von zwei Zeitläufen
belegte das LG-Trio den dritten Platz hinter Titelverteidiger LAC Erfurt (7:09,12) und dem Vorjahreszweiten LG Nord Berlin
(7:10,57). Die Startläufer dieses scheinbar schnelleren Laufes bummelten dabei so sehr, dass die Zeiten im zweiten Lauf vom
Außenseiter LT Erfurt unterboten wurden. Der Überraschungsmeister kam auf 7:07,96 Minuten. Knapp vor die LG Braunschweig
schob sich auch noch der VfL Sindelfingen. (B.B.)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. August 2009
Nannen kehrte mit Silber heim
Leichtathletik: Hammerwerferin startete bei den Deutschen Jugend-Titelkämpfen

Von Lars Seinschedt
Ostfriesland. Acht Leichtathleten aus Ostfriesland traten am Wochenende die Reise nach Rhede an, um dort bei den Deutschen
Jugend-Meisterschaften an den Start zu gehen. Die beste Platzierung gelang Mareike Nannen vom SV Holtland, die im Hammer-
wurf der weiblichen Jugend A den zweiten Platz belegte. Die U 20-EM-Starterin musste sich nur ihrer Dauerrivalin Carolin Paesler
(Halle) geschlagen geben. Die Ostfriesin erzielte mit ihrem vier Kilogramm schweren Hammer 58,93 Meter und kam so nahe an
ihre Saisonbestweite von 59,21 m heran. Die neue Deutsche Meisterin aus Sachsen-Anhalt und EM-Siebte schleuderte das Gerät
als einzige Teilnehmerin über 60 Meter. Ihr bester Versuch landete bei 60,94 m.
Nannens Vereinskameradin Nina Dirks, die noch der Altersklasse W15 angehört und bei der weiblichen Jugend B gegen zum Teil
zwei Jahre ältere Konkurrenz antrat, kam auf 41,29 m. Dabei musste sie anstatt mit dem gewohnten 3-Kg Hammer mit dem ein
Kilo schwereren Wurfgerät antreten und verpasste mit 41,29 m als Elfte den Einzug in den Endkampf der besten Acht um rund
zwei Meter. Das Finale der besten Acht erreichte hingegen Sonka Kielmann vom LAC Emden/Aurich. Die Diskuswerferin schleu-
derte ihr Arbeitsgerät auf 43,57 Meter weit und landete mit dieser Leistung auf Rang fünf.
Ins Finale kamen auch die Teilnehmer vom TV Norden. Oliver Nauermann, der über 800 m (Jugend A) an den Start ging, konnte
sich im Vorlauf mit 1:54,72 Minuten für das Finale am nächsten Tag qualifizieren. Dort ließ er dann eine ähnliche Leistung folgen
und kam mit 1:54,68 Minuten auf Rang acht. Auch Dennis Nordmann erreichte das Finale. Der 200-m Läufer schaffte mit exakt
22,00 Sekunden als Vorlauf-Neunter den Einzug ins B-Finale. Dort kam er als Dritter in 21,91 Sekunden ins Ziel und verpasste
seine Bestleistung nur um zwei Hundertstelsekunden. Über 100 m konnte er sich in 11,26 Sekunden im Vorlauf aber nicht gegen
die Spezialisten durchsetzen.
Hochspringerin Mareike Blum (TV Norden) machten Beschwerden an der Achillessehne zu schaffen. Sie meisterte zwar ihre Ein-
gangshöhe von 1,65 m, doch dann scheiterte die 18-Jährige dreimal an 1,70 m und landete am Ende auf Rang sechs. Im 3000-m-
Lauf der Jugend B ging Martin Buss von der LG Harlingerland an den Start. Er erreichte nach 9:12,23 Minuten das Ziel und belegte
Rang elf. Derk Peters vom SV Georgsheil ging im Kugelstoßen der Jugend A in den Ring und schaffte es dort mit 16,15 m auf
Rang 17.

SYKER KURIER vom 11. August 2009
Vier positive Überraschungen
Leichtathletik: Brinkumer Staffel erreicht DM-Finale

Von Micha Bustian
Rhede. Von wegen schwaches Geschlecht! Eine rein weibliche Delegation hielt die Fahne des Kreises Diepholz bei den Deutsch-
en Leichtathletikmeisterschaften der B-Jugend in Rhede hoch. Der Silbermedaille im Dreisprung für Neele Eckhardt vom TSV Asen-
dorf im Dreisprung folgte zwar kein weiteres Edelmetall mehr, aber überraschend gute Leistungen waren durchaus noch dabei.
Allen voran erneut durch Neele Eckhardt, die ihrem Vizetitel noch einen guten vierten Platz im Weitsprung folgen ließ - eine Ver-
besserung um drei Ränge im Vergleich zum vergangenen Jahr. Die Asendorferin landete nach 5,86 Metern und hat im Jahr 2009
eine fantastische Bilanz vorzuweisen: Zweifache Deutsche Vizemeisterin in der Halle im Weit- und Dreisprung, Länderkampf in
Frankreich, Final-Teilnahme bei den U18-Weltmeisterschaften in Brixen (Südtirol), zahlreiche Landestitel, Siege bei Meetings - was
will man mehr? "Neele hat in diesem Jahr so tolle Erfolge verbuchen können, irgendwann sind Körper und Kopf einfach ausgelaugt",
hatte Eckhardts Heimtrainerin Ute Schröder Verständnis für die eher durchschnittliche Weite ihres Schützlings. "Nach solch emo-
tionalen und körperlichen Anstrengungen braucht man eigentlich eine längere Erholungspause. Diese war jedoch durch die Termin-
enge nicht gegeben. Somit mussten die Athleten diese Meisterschaft mit fast leerem Akku in Angriff nehmen. Wenn dann auch
noch eine Erkältung den Körper schwächt, ist eine Leistung wie die von Neele umso erstaunlicher." Jetzt wird Eckhardt eine läng-
ere Pause einlegen, sich der Schule, Freizeit und Erholung widmen, um dann im Herbst frisch und erholt in die Vorbereitung der
Wintersaison zu gehen.
Positiv überraschte die 4x100-Meter-Staffel des FTSV Jahn Brinkum. Für Henrike Prokopp, Anna-Lena Freese, Janicke Wolpmann
und Denise Wessel ging ein Traum in Erfüllung, denn die vier A-Schülerinnen, die eine Altersklasse höher starteten, schafften den
Einzug ins Finale. Getreu dem Motto: "Wir haben keine Chance, aber die nutzen wir" liefen die vier Athletinnen in ihrem Vorlauf als
Zweite nach 49,30 Sekunden über die Ziellinie und durften sich nach der Disqualifikation des siegreichen Quartetts von Bayer
Leverkusen über den Einzug in den Endkampf der besten acht Staffeln Deutschlands freuen. Hier liefen die vier Brinkumerinnen auf
Sicherheit, um den Stab zumindest als Achte ins Ziel zu bringen. Die Chancen, weiter vorne zu landen, waren sehr gering. Und so
waren auch die Trainer Frank Krüger, Klaus Lange und Björn Edelmann glücklich, als nach 49,74 Sekunden Rang acht feststand.
Niemand aus dem Jahn-Team hätte damit gerechnet.
Eher schon waren die Experten bei Anna-Lena Freese (Jahrgang 1994) von einer Finalteilnahme ausgegangen. Doch diese blieb ihr
im Alleingang versagt. Bei ihrer ersten Teilnahme an einer Deutschen Einzelmeisterschaft erreichte sie über 100 Meter in 12,29
Sekunden den Zwischenlauf, wo nach 12,50 Sekunden Endstation war. In ihrer Lieblingsdisziplin, dem 200-Meter-Sprint, blieb sie
eine gute halbe Sekunde hinter ihrer Bestzeit und verpasste so das Finale. Dennoch war Freese mit ihrem zehnten Platz und den
erreichten Zeiten (25,01 und 25,02 sec) zufrieden. Zeiten und Weiten hin, Platzierungen her - alle Athleten sammelten im Rahmen
der Titelkämpfe wichtige Erfahrungen. Und noch schöner: Zahlreiche Zuschauer sorgten im Stadion für gute Stimmung, die sich
auch leistungsfördernd auswirkte.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 11. August 2009  
Laura Boss springt auf Platz 6
Drei Starter der LG Hanstedt bei Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften

Rhede/Uelzen
(wt). Mit Laura Boss, Patrick Frommhagen und Sven Schenk haben sich drei Starter der LG Hanstedt/Wellendorf/
Wriedel für die Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften im westfälischen Rhede qualifiziert. Boss sorgte mit Platz sechs
für das beste Ergebnis. Die landesbeste A-Jugendliche im Dreisprung und derzeitige Nummer 9 der deutschen Bestenliste wollte
zum Saisonabschluss unbedingt in den Endkampf einziehen. Im dritten Versuch des Vorkampfs gelang ihr dies mit einem Sprung
von 11,99 Metern. Diese Weite bestätigte Boss dann im Endkampf nochmals und belegte in der Schlussrechnung Platz 6.
Frommhagen wollte sich in der Konkurrenz der männlichen Jugend A unter 63 Sprintern für einen der drei 100-Meter-Zwischenläufe
qualifizieren. Nach einem Fehlstart kam er nur recht verhalten aus den Blöcken, legte dennoch einen guten Lauf hin und lief mit
11,18 Sekunden als Sechster ins Ziel. Am Ende fehlten Frommhagen sechs Hunderstel oder umgerechnet 4,8 Zentimeter, um in
die nächste Runde einzuziehen. In der Rangfolge der Vorläufe belegte er Platz 29. Mit seiner Zeit von 22,66 Sekunden belegte
Frommhagen zudem über die 200 Meter den 22. Platz unter 40 Startern.
Sven Schenk war erstmals auf einer großen Meisterschaft und hatte sich für die 2000 Meter Hindernis der männlichen Jugend B
viel vorgenommen. Mit seiner gemeldeten Zeit startete er im ersten, dem schwächeren von zwei Zeitläufen. Bis kurz vor Schluss
noch auf Platz drei liegend, wurde Schenk noch überholt und erreichte in der neuen Kreisrekordzeit von 6:26,51 Minuten die Ziel-
linie. Nach der Auswertung beider Zeitläufe wurde er 13. unter 23 Teilnehmern.

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 11. August 2009
Platz fünf im DM-B-Finale

Rhede
(mib). Nachdem sie am Freitag bei den Deutschen Jugendmeisterschaften das A-Finale verpasst hatte, startete die Alf-
stedter Leichtathletin Yvonne Jungen am Sonnabend im B-Finale über 400 Meter Hürden. Die B-Jugendliche aus Ebersdorf belegte
bei der DM im westfälischen Rhede den fünften Platz. Die 17-jährige bewältigte die Hürdenstrecke in 65,46 Sekunden. Sie war da-
mit knapp eine Sekunde langsamer als bei ihrem zweiten Platz im Vorlauf. Das A-Finale der weiblichen B-Jugend gewann Tilia
Udelhoven LAV Bad Godesberg) in schnellen 60,82 Sekunden. 

NORDWEST ZEITUNG vom 12. August 2009
Spelmeyer gibt das Tempo vor
Leichtathletik: Sprinterin verteidigt Titel über 200 Meter bei Jugend-DM

Oldenburg.
Mussten im vergangenen Jahr die deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten in Berlin als Generalprobe für
die Weltmeisterschaften herhalten, fanden sie dieses Mal im eher beschaulichen westfälischen Rhede statt. Aus Oldenburg waren
Ruth Spelmeyer (VfL), Constanze Hungar (DSC), Leonard Hartung (DSC) und Arne Surmann (BTB) am Start. Insgesamt 2000 Ath-
leten aus 536 Vereinen kämpften um Titel und Platzierungen.
Spelmeyer, die erst zwei Wochen zuvor bei der U-20-EM mit der 4x100-m-Staffel die Goldmedaille gewonnen hatte, ging als klare
Favoritin über 200 m bei der weiblichen Jugend A an den Start. Bereits im Vorlauf unterstrich die Titelverteidigerin in 24,04 Sekun-
den ihre erneuten Titelabsichten. Im Endlauf konnte sich Spelmeyer sogar noch auf 23,82 Sekunden steigern und gewann damit
deutlich mit vier Zehntel Vorsprung vor Josefina Elsler (TSV Bordesholm). Ihr zweites Ziel bei den Titelkämpfen, das Aufstellen einer
neuen Bestleistung über 100 m, verfehlte Spelmeyer knapp. Im Endlauf blieb die Zeit für sie als Fünfte bei 11,92 Sekunden stehen.
Die 18-Jährige blieb fünf Hundertstel über ihrer Saisonbestleistung, gelaufen beim Pfingstsportfest in Zeven. Bereits an diesem
Donnerstag steht der nächste Einsatz im Nationaltrikot für die Sprinterin des VfL auf dem Wettkampfplan. Zwei Tage vor Beginn
der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin (15. bis 23. August) bestreitet die deutsche U-23-Nationalmannschaft einen Länder-
kampf in Berlin gegen Polen und eine Vertretung aus Österreich und der Schweiz. Spelmeyer wird dort über ihre Paradestrecke
200 m sowie in der 4x100-m-Staffel an den Start gehen. “Danach bleibe ich noch als WM-Touristin in Berlin. Sportlich stehen noch
die norddeutschen Meisterschaften an. Dann brauche ich aber auch eine Pause”, meint Spelmeyer
Den anderen Oldenburgern blieb bei den deutschen Jugendmeisterschaften eine Endlauf-Teilnahme verwehrt. Constanze Hungar
benötigte 12,63 Sekunden im Vorlauf über 100 m der weiblichen Jugend B. Für ein Weiterkommen hätte die Vize-Landesmeisterin
knapp unter ihrer Bestzeit von 12,40 Sekunden bleiben müssen. Arne Surmann musste aufgrund von Verletzungsproblemen in der
Vorbereitung auf einen Start über 110 m Hürden verzichten. Im 200-m-Vorlauf der männlichen Jugend B blieb er in 22,65 Sekunden
acht Hundertstel über seiner Saisonbestleistung und verpasste somit die Endläufe. Ebenso wie Surmann hatte sich auch Leonard
Hartung mehr erhofft. Der Landesmeister über 800 m bei der männlichen Jugend A hatte bei den norddeutschen Meisterschaften
der Männerklasse eine Bestleistung von 1:55,50 Minuten aufgestellt. In Rhede kam er jedoch von Anfang an nicht ins Rennen und
blieb in 2:02:54 Minuten deutlich unter seinen Möglichkeiten.

DIE HARKE (Nienburg) vom 12. August 2009
Erneut stoppt Alexander Juretzko eine Verletzung

Kein Licht am Ende des Tunnels: Auch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten im nordrhein-westfälischen
Rhede gab es für Alexander Juretzko (LG Hannover) nach einer bis dahin total verkorksten Wettkampfsaison kein Happyend. Der
A-Jugendliche und Deutsche Staffelmeister des vergangenen Jahres verpasste mit schwachen 48,66 Sekunden schon im Vorlauf
den Einzug ins A-Finale. "Alex ist verkrampft in das Rennen gegangen", fand NLV-Landestrainer Albert Becker.
Juretzkos Vorhaben, im Endlauf noch einmal alles aus sich herauszuholen und mit einer Energieleistung seine eigentliche Leist-
ungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, ging nur bis etwa drei Viertel des Rennens gut, dann meldete sich die überwunden geglaub-
te Zerrung des linken Beugers schmerzhaft zurück und machte ein Durchlaufen bis ins Ziel unmöglich. Mit 49,33 sec landete er
lediglich auf Platz sechs im B-Endlauf, deutlich hinter seiner Bestzeit aus dem Vorjahr. "Jetzt ist erst einmal Wettkampf- und
Trainingspause angesagt. Danach bereite ich mich auf die Hallensaison vor. Die Saison jetzt ist für mich abgeschlossen", erklärt
Alexander Juretzko nach seiner Rückkehr aus Rhede. 

EICHSFELDER TAGEBLATT vom 12. August 2009
“Teilnahme an sich schon ein Erfolg”

Von Michael Bohl
Achtbar geschlagen haben sich Julian Clausen, Niklas Trappe, Martin Schmalz und René Steinmetz von der LG Eichsfeld bei der
Deutschen Meisterschaft der Leichtathletik-B-Jugend in Rhede. LGE-Trainer Martin Schmalz war mit den Ergebnissen seiner
Schützlinge zufrieden - allerdings nicht 100-prozentig. Die Qualifikationsnormen für die nationalen Titelkämpfen, stellte Schmalz
fest, seien sehr hoch gewesen. Unter diesen Vorzeichen, betonte der Trainer, sei “die Teilnahme an sich schon ein Erfolg”. Die vier
LGE-Talente hätten erwartungsgemäß noch nicht in den Kampf um vordere Platzierungen eingreifen können, berichtete Schmalz,
aber mit guten Leistungen aufgewartet.
Gemeinsam ging das Quartett aus dem Eichsfeld in der 4-x-100-Meter-Staffel an den Start. Mit ihrer Zeit von 44,35 Sekunden
sprinteten Clausen, Trappe, Schmalz und Steinmetz bis auf eine Hundertselsekunde an ihren eigenen Vereinsrekord aus dem ver-
gangenen Jahr heran. Dieses Resultat war nach Angaben ihres Trainers umso bemerkenswerter, da der Wettbewerb unmittelbar
nach den kräftezehrenden Einzelwettkämpfen stattfand, und brachte ihnen am Ende den 16. Platz ein.
Als Einzelstarter schieden Steinmetz und Schmalz als 400-Meter-Hürdenläufer wie erwartet in der Vorläufen aus. Mit den erzielten
Zeiten waren sie jedoch unzufrieden, denn bei ihren ersten DM-Einzelstarts gelang ihnen der angestrebte Leistungssprung nicht:
Schmalz (57,77 Sekunden) und Steinmetz (58,44 Sekunden) blieben jeweils knapp über der persönlichen Bestmarke. “Bei der un-
gewohnten Vorlaufzeit um 10.30 Uhr am Vormittag hatten sie vor allem im Schlussteil der Strecke Probleme”, erklärte Coach
Thomas Schmalz. Julian Clausen, der die Qualifikation auf seiner 800-Meter-Spezialstrecke unglücklich verpasst hatte, trat zum
Mittelstreckenrennen über 1500 Meter an. Obwohl er sich auf diese Distanz nicht gezielt vorbereitet hatte, lief der Gieboldehäuser
ein solides Rennen und in 4:12,23 Minuten dicht an seinen Hausrekord heran. Im Endklassement belegte Clausen damit den 16.
Rang. Der Saisonhöhepunkt ist für die LGE-Jugendlichen mit der Deutschen Meisterschaft vorbei. Sie haben sich aber vorge-
nommen, in dieser Saison noch an einigen Sportfesten teilzunehmen und dabei ihre Bestleistungen zu verbessern.

SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 12. August 2009
Kühn wird Siebte

Stadthagen
(ni). Bei den Deutschen Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften der Schüler ist es dem Schaumburger Toptalent
Johanna Kühn (Post SV Stadthagen) gelungen, sich unter den besten Siebenkämpferinnen der Bundesrepublik zu platzieren. 34
Athletinnen der Altersklasse W 14 hatten die Qualifikationsnorm von 3500 Punkten erfüllt. 29 fanden sich zum Wettstreit in Bad
Oeynhausen ein. Etwas Pech hatte Kühn bereits in der ersten Disziplin - 80 Meter Hürden. Im Startblock wurde sie von einem
Insekt gestochen. Mit 13,72 Sekunden blieb Kühn nach einem leicht irritierten Start sechs Zehntel unter ihrer Bestleistung. Im
Hochsprung konnte die 14-Jährige mit einer übersprungenen Höhe von 1,60 Meter Punkte gutmachen. Für ein großes Raunen
sorgte Kühn gleich in ihrem 1. Versuch im Kugelstoßen. Mit 11,43 Metern legte sie eine für die Konkurrenz nicht erreichbare Weite
vor und schob sich weit nach vorne. 13,75 Sekunden als Resultat eines etwas verhaltenen 100-Meter-Laufs waren die Konsequenz
erster Erschöpfungserscheinungen.
Am zweiten Wettkampftag wartete Kühn mit zufriedenstellenden Leistungen im Weitsprung (4,99 Meter) und dem Speerwurf (32,57
Meter) auf. Über 800 Meter gelang der Stadthägerin in 2:41,83 Minuten eine persönliche Bestmarke. Mit 3600 Punkten sicherte
sich Kühn den 7. Platz. Sie avancierte damit zur Nummer eins in Niedersachsen und erfüllt als eine von nur zwei Athletinnen die
Landeskadernorm.
Nicht ganz so gut gelaufen ist es für Kühns Teamkollegen Lukas Wündsch. Mit 12,88 Sekunden über 100 Meter, 12,03 Sekunden
über 80 Meter Hürden und 40,89 Meter im Speerwurf präsentierte sich der 15-Jährige nicht ganz in Topform. Zumindest im Weit-
sprung legte der Stadthäger mit 5,61 Metern eine persönliche Bestleistung hin. Im Hochsprung übersprungene 1,72 Meter stellen
ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis dar. In der Gesamtwertung musste sich der Stadthäger mit 2779 Punkten und dem 29. Platz
unter 36 Startern zufriedengeben. Trainer Marco Leszczynski zeigt sich mit beiden sehr zufrieden. “Die Vorbereitungen auf die
Deutschen Meisterschaften stellten für beide eine große Herausforderung dar. Besonderes Augenmerk lag auch darauf, sich nicht
noch eine Verletzung im Training zuzuziehen.”  

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 12. August 2009
Zur Medaille fehlten vier Hundertstel

Osnabrück
(maa). 10,71 Sekunden. “Eine solche Zeit für einen Osnabrücker Jugendsprinter ist sensationell”, unterstrich Trainer
Anton Siemer: “In vielen Jahren hätte sie zum Titelgewinn gereicht.” Bei den 68. Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede/
Niederrhein kam es am vergangenen Wochenende jedoch anders. 100-m-Sprinter Patrick Jochmann (LG Osnabrück) musste mit
Platz 4 zufrieden sein und verpasste eine Medaille. Den Vortritt musste er den beiden U20-Staffel-Europameistern Felix Göttl und
Florian Förstl sowie dem Wattenscheider Leichtathleten Robin Erewa lassen. Vier Hundertstel-Sekunden fehlten Jochmann zu
Bronze, sieben Hundertstel zu Silber. Nicht ganz zufrieden bei den “Deutschen” der A- und B-Jugendlichen war auch die LGO-
Staffel über 4x 100 m. Das Quartett verpasste trotz niedersächsischer Jahresbestzeit (42,65 Sek.) den Endlauf und patzte später
im B-Finale bei einem Wechsel. Sehr achtbar: Platz 7 für Svenja Rieck (Osnabrücker TB) im 100-m-Hürden-Finale in 14,24 Se-
kunden.

NORDWEST ZEITUNG vom 14. August 2009
Kuhlen belegt mit Staffel Platz fünf

Rhede.
Der Falkenberger Leichtathlet Andreas Kuhlen hat bei den Deutschen Meisterschaften für die Langstaffeln in Rhede mit
der 3x1000 Meter Staffel der LG Braunschweig Platz fünf belegt. Kuhlen, der als Startläufer eingeteilt war, lief gleich nach dem
Start an die Spitze. Er verteidigte diese Position bis zum Ende und gab den Stab an Jonas Hamm weiter. Sein Lauf verlief ähnlich.
Er übergab den Stab fast zeitgleich mit den Läufern aus Erfurt und Berlin. Zum Schluss musste sich der Braunschweiger Sören
Ludolph mit den WM-Teilnehmern Carsten Schlangen (Berlin) und Stefan Eberhardt (Erfurt) messen. Nicht ganz unerwartet musste
sich Braunschweig mit Rang drei des Zeitlaufes zufrieden geben. Da der zweite Zeitendlauf eigentlich schwächer besetzt war,
durfte die LG noch auf Bronze spekulieren. Doch die Mannschaft vom Laufteam Erfurt lief mit 7:07,96 Minuten die schnellste Zeit
des Tages. Letztlich blieb für die Braunschweiger nur Rang fünf. Kleiner Trost: In 7:11,67 Minuten verbesserten sie den Nieder-
sachsen-Rekord um 1,63 Sekunden. Die alte Bestleistung war 1984 vom VfV Hildesheim aufgestellt worden.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 14. August 2009
Für Peiner Trio läuft es nicht
Bei Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede gehen Leichtathleten leer aus

Von Victoria Sack
Eigentlich herrschten in Rhede bei den Deutschen Jugendmeisterschaften optimale Wettkampfbedingungen. Doch bei den Peiner
Leichtathleten war an diesem Tag irgendwie der Wurm drin. Trotz warmer Temperaturen und nur leichtem Wind knüpfte der B-
Jugendliche Thomas Pfitzner schon morgens nicht an seine Bestleistungen an. "An sich war ich so gut drauf wie selten. Sprint-
und sprungtechnisch gesehen war ich in guter Verfassung", sagte der Sportler der LG Peiner Land. Schon bei seiner Einstiegs-
höhe von 4,15 m zeichneten sich Probleme ab, als er die Höhe erst im dritten Versuch schaffte. "Das Aufrollen am Stab ist immer
noch mein Schwachpunkt, vermutlich ist es daran gescheitert", versuchte Pfitzner zu erklären. Die 4,30 m der nächsten Höhe
fielen dann dreimal - das Aus für das Stabhochsprungtalent der LG, das sich mehr von dem Wettkampf versprochen hatte: "Ich
wollte an meine Bestleistung von 4,40 m anknüpfen."
Mehr drin war auch für Victoria Sack nicht, die mittags ihren 800-Meter-Vorlauf absolvierte - und ausschied. "Ich war in schlechter
Verfassung. Meine Beine waren müde, morgens hat sich ein Halskratzen angekündigt." Für das 16-jährige B-Jugendtalent der LG
sah es dabei gar nicht so schlecht aus. "Ich bin am Start gut weggekommen." Dann beging sie jedoch einen schwerwiegenden
taktischen Fehler: Sie nahm das Tempo raus. "Und die erste Läuferin kam von hinten, obwohl das allein weniger problematisch ge-
wesen wäre. Es ist einfacher, sich an jemanden dranzuhängen", erklärt sie. Aber andere folgten und schließlich fand sich Sack
nach 300 Metern am Ende des Feldes. "Die Lücke zwischen mir und den Führenden war plötzlich zu groß", schließt sie und ärgert
sich über ihre Zeit von 2:19,45 min. "Es war aber abzusehen, dass es nicht optimal laufen würde. Schließlich hatte ich ein halbes
Jahr Trainingsausfall wegen Verletzungen gutzumachen."
Nicht nur sie war nicht in bester Wettkampfverfassung. Auch Lisa-Marie Müller vom MTV Vechelde hatte mit Ausfällen zu kämpfen:
"Ich bin vor den Meisterschaften noch krank geworden und wollte eigentlich gar nicht starten." Die 17-Jährige erreichte bei den
3000 Meter der B-Jugend den 17. Platz mit 10:47,19 min - für sie enttäuschend. Hatte sie doch auf eine Platz zwischen 8 und 12
gehofft. "Ich musste die ersten beiden Runden komplett auf der zweiten und dritten Bahn laufen, weil das Starterfeld so groß war.
Damit habe ich ein paar Meter in den Kurven verloren." 

ZEVENER ZEITUNG vom 20. August 2009
LAV-Sprintquartett überzeugt bei Deutscher Meisterschaft
Platz 9 in der 4 x 100-Meter-Staffel der weiblichen Jugend B / Pech für Tami Gerken und Helge Zabel

Rhede/Zeven
(nb). Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im westfälischen Rhede krönten die Nachwuchssprinterinnen der
LAV Zeven ihre diesjährige Bahnsaison mit dem 9. Platz. Auf der 1500-Meter-Strecke verpasste Tami Gerken nur knapp den End-
lauf, während sich Helge Zabel nach schnellem Vorlauf im Finale durch zwei Fehlstarts um den Lohn seiner langen Trainingsarbeit
brachte.
Sarina Holsten, Anna Tomforde, Mareike Schuster, Chantal Raas und Magdalena Swensson waren als jüngstes Team bei den
Jugendmeisterschaften am Start. Teams wie Bayer 04 Leverkusen, TV Wattenscheid, StG Chemnitz/Thum oder LAZ Salamander
Kornwestheim bürgten schon vom Namen her für schnelle Zeiten. In vier Vorläufen traten die Staffeln zur Ermittlung der Teilnehmer-
innen für den A- und B-Endlauf an. Als die LAV-Mädchen im vierten Rennen auf die Stadionrunde gingen, waren schon einige der
favorisierten Staffeln aus dem Rennen. Überlaufene Wechselmarken und verlorene Staffelstäbe waren keine Seltenheit. Mit einer
geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der das LAV-Team durch schnelle Läufe und exakte Wechsel beeindruckte, stand
schließlich die Teilnahme am B-Finale fest. Die neue Bestleistung von 49,34 Sekunden sorgte für zusätzliche Freude in den
Zevener Reihen.
Als am zweiten Wettkampftag die Endläufe aufgerufen wurden, stand ein entschlossenes LAV-Team auf der Laufbahn. Nach gutem
Start von Sarina Holsten, optimalen Wechseln zwischen Anna Tomforde und Mareike Schuster sowie einem packenden Schluss-
spurt von Chantal Raas stand am Ende Platz zwei im B-Finale. Nur um eine Nasenlänge musste sich das LAV-Team den Mädchen
vom TSV Kronshagen/Kieler TB geschlagen geben. Platz 9 in der Endabrechnung war ein nicht unbedingt zu erwartender positiver
Abschluss der Deutschen Jugendmeisterschaften.
Endlauf knapp verfehlt
Recht hoffnungsvoll verlief zunächst der Start von Tami Gerken auf der 1500-Meter-Strecke. Bis 300 Meter vor dem Ziel lag sie aus-
sichtsreich an neunter Stelle und hatte direkten Kontakt zur Spitzengruppe. Bedingt durch die ungewohnt hohen Temperaturen ging
ihr aber im Schlussspurt etwas die Kraft aus. Als dann der zweite Zeitlauf im Ziel war, fehlte der jungen Elsdorferin weniger als eine
Sekunde für die Finalteilnahme.
Pech für Helge Zabel
Helge Zabel, der sich mit dem Sieg bei den Norddeutschen Meisterschaften über 400 Meter Hürden Endlaufchancen ausgerechnet
hatte, startete in Rhede im Vorlauf mit einer Zeit von 55,70 Sekunden hoffnungsvoll. Dass ihm in der Endabrechnung aus fünf Vor-
läufen genau 3/100stel Sekunden zum Erreichen des A-Finales fehlten, war für den jungen Zevener enttäuschend. Als Neunter und
somit schnellster Langhürdenläufer des B-Finales gesetzt zu sein, war für ihn nur ein kleiner Trost. Trotzdem ging Helge Zabel
hoch motiviert in den Endlauf, hatte sich fest vorgenommen, eine neue persönliche Bestzeit zu laufen. Was jedoch alle Zuschauer
und besonders die Zevener Crew entsetzte, war das Ausscheiden des Zeveners nach dem zweiten Fehlstart. Erst nach Stunden
hatte der junge LAV-Sprinter seine Fassung wieder gefunden. Da entstand sein Vorsatz, Ende August bei den Norddeutschen A-
Jugendmeisterschaften in Salzgitter in der höheren Altersklasse erneut anzugreifen. 
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