DM-Bahngehen (Halle) in Frankfurt-Kalbach am 30. Januar 2010 (Seniorinnen, Senioren)
DM-Mehrkampf (Halle) in Frankfurt-Kalbach am 30./31. Januar 2010 (Fr, Mä, Jgd A+B)
NDM-Halle und Winterwurf in Hannover am 6./7. Februar 2010 (Frauen, Männer, Jugend)
NLV+BLV-Meisterschaften Winterwurf (LM) in Hannover am 6./7. Februar 2010 (Jugend A+B)
Norddeutsche- und NLV+BLV-Meisterschaften Winterwurf wurden abgesagt !

-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Hinweis:
Presseberichte, die erst später als eine Woche nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)

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Neuste (Presse)-Berichte vom 3.3.+++++++++Ergebnisse Frankfurt-Kalbach: Bahngehen (30.1.) / Mehrkampf (30./31.1.)
Ergebnisse NDM-Halle Hannover (6./7.2.)+++Home-Page des NLV+++Home-Page des BLV+++Zur Übersicht (Extra-Seiten)
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DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 2. Februar 2010
DM Silber! Patrick Scherfose in Superform

Leichtathletik
(mha). Erst war es nur das Liebäugeln mit einer Medaille gewesen, doch für Patrick Scherfose wurde der Traum
vom Edelmetall mit jeder absolvierten Disziplin realer. Und am Ende der zwei Tage in der Halle in Frankfurt-Kalbach konnte der
Athlet von der LG Weserbergland dann endlich jubeln! Bei der deutschen Meisterschaft der Mehrkämpfer baumelte die Silberme-
daille um seinen Hals. Seine 5503 Punkte im Hallensiebenkampf konnte bei der männlichen A-Jugend nur Sieger Kai Kazmirek von
der LG Rhein-Wied mit 5619 Punkten toppen. Obwohl es am Ende nicht ganz zum Sieg reichte, war der 19-Jährige, der im Januar
bei der Landesmeisterschaft ein Super-Comeback feierte, überglücklich! “Ich hatte mir eigentlich nur vorgenommen, endlich wieder
einen kompletten Mehrkampf durchzustehen.” Denn nach seinem vierten Platz bei der Hallen-DM im vergangenen Jahr folgte für
Scherfose ein Sommer der Enttäuschungen - der 19-Jährige wurde vom Verletzungspech verfolgt: “Dreimal musste ich einen Wett-
kampf verletzt abbrechen. Nun habe ich endlich wieder einen durchgestanden - auch wenn der Siebenkampf in der Halle natürlich
einfacher als ein Zehnkampf draußen ist.”
Scherfose begann mit dem Weitsprung auf 6,85 Meter und dem 60-Meter-Sprint in 7,30 Sekunden. Doch das reichte vorerst nur zu
Rang sechs. Erst mit dem famosen Kugelstoß auf 15,59 Meter stürmte der Weserbergländer auf Platz zwei. “Das ist eine meiner
stärksten Disziplinen. Da musste ich mir ein Polster erarbeiten.” Das hielt auch nach dem 1,90-Meter-Hochsprung. Als Zweiter,
allerdings mit 192 Punkten Rückstand auf den späteren Meister, beendete Scherfose den ersten Tag. In 8,35 Sekunden sprintete
er dann am Sonntag 60 Meter über die Hürden. Doch dann pokerte er zu hoch. “Im Stabhochsprung habe ich schon bei 4,40 Meter
einen härteren Stab genommen, mit dem ich aber überhaupt nicht zurechtgekommen bin.” Bei überquerten 4,30 Metern machte er
deshalb nur rund 60 Punkte auf Kazmirek gut. “Wenn ich die durchaus möglichen 4,50 Meter geschafft hätte, wäre es noch einmal
sehr eng geworden.” Denn auch im abschließenden 1000-Meter-Lauf steigerte Scherfose seine Bestleistung (2:45,95 Minuten) und
nahm dem Konkurrenten nochmals 60 Punkte ab. Die Goldmedaille war also zum Greifen nah! Das lässt für die DM im Sommer
hoffen. Da könnte sein Traum vom Titel wahr werden. Der zweite Athlet der LGW, Steffen Rothmann, wurde 14. mit 4592 Punkten.

WESER KURIER vom 2. Februar 2010
Jungen und Thyme mit Bestleistungen

Von Marc Gogol
Bremen. Bei den Deutschen Mehrkampf-Hallenmeisterschaften in Frankfurt belegten Werders Leichtathleten Alexander Thyme
und Yvonne Jungen mit vielen neuen Saisonbestleistungen die Plätze acht und sechs in den Altersklassen der Männer und der
weiblichen Jugend A. Im Siebenkampf der Männer startete Alexander Thyme gleich mit einem neuen Bestwert von 7,23 Sekunden
im 60-Meter-Sprint. Nach dem Weitsprung (6,72 Meter) sollte das Kugelstoßen der Startschuss zu einer Bestleistungsserie
werden. Der Schützling aus der Trainingsgruppe von Eckhard Schweiger steigerte seine bisherige Bestmarke auf 12,29 Meter. Im
Hochsprung fand der Werderaner schnell seinen Rhythmus und überquerte mit 1,94 Meter eine Höhe, die ihm in dieser Hallensai-
son bisher noch nicht gelungen ist. In einer seiner Spezialdisziplinen, den 60 Meter Hürden, lief Alexander Thyme ein einwandfreies
Rennen und überquerte die Ziellinie nach 8,26 Sekunden. Im Stabhochsprung stellte er mit 4,70 Metern seine persönliche Best-
marke ein, und nach den abschließenden 1000 Metern in 2:54,64 Minuten standen in der Endabrechnung 5377 Punkte zu Buche.
Neu-Werderanerin Yvonne Jungen startete im Fünfkampf. Nach etwas langsamen 9,77 Sekunden über 60 Meter Hürden folgten für
den Schützling von Trainer Andriy Wornart 1,63 Meter im Hochsprung, 9,41 Meter im Kugelstoßen und 5,02 Meter im Weitsprung.
Die 800 Meter lief Yvonne Jungen in persönlicher Bestzeit von 2:27,11 Minuten. Diese Leistungen brachten ihr insgesamt 3313
Punkte ein.

DELMENHORSTER KURIER vom 2. Februar 2010
Heiko Lersch holt DM-Bronze im Gehen

Delmenhorst
(mei). Der Delmenhorster Leichtathlet Heiko Lersch, der für den SV Brake an den Start geht, hat bei den Deutschen
Meisterschaften der Senioren im Hallen-Bahngehen in Frankfurt die Bronzemedaille gewonnen. In seiner Altersklasse 70, in der
acht Aktive um den Titel kämpften, benötigte er für die 3000 Meter 19:34,47 Minuten. "Diese Zeit ist mit Sicherheit noch steiger-
ungsfähig", sagte er. Lersch hatte krankheitsbedingt zwei Jahre pausieren müssen und war schon von der sechsstündigen Auto-
fahrt nach Frankfurt geschlaucht. 

DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 6. Februar 2010
Springt Jessica Witzel heute aufs Siegertreppchen?

Leichtathletik
(mha). Auf die Plätze, fertig, los! Der nächste Leichtathletik-Leckerbissen steht im Leistungszentrum Hannover an.
Nach den Landesmeisterschaften der Jugend und Erwachsenen vor drei und zwei Wochen kommt nun Teil drei der Titeljagd! Heute
ab 13 Uhr und morgen von 10 Uhr an stehen zwölf Stunden Leichtathletik mit dem Besten, was der Norden zu bieten hat, an. Und
von Anfang bis Ende ist die LG Weserbergland dabei!
Gleich zum Auftakt steht Jessica Witzel am Dreisprung-Anlauf. Gegen die deutsche Spitzenspringerin Katja Pobanz aus Dessau
und Eva Linnenbaum vom TuS Neuenhaus ist sie zwar chancenlos, doch in Medaillennähe kann Witzel kommen. Für den Ab-
schluss am Sonntag sorgt das 4 x 400-Meter-Quartett der LGW-Männer. Zwar reifen dort noch keine Medaillenträume, doch Trainer
Werner Scharf sieht das Rennen pragmatisch. “Erst müssen wir sehen, wer überhaupt kommt, dann wer durchkommt.” So könnten
der Schnee bei der Anreise und verpatzte Staffelwechsel im Lauf manches Quartett aus dem Rennen werfen und die LG weiter
nach vorn bringen.
Zwischen diesen beiden Eckpunkten wird bei der LGW vor allem gesprintet. Mit 207 gemeldeten Aktiven in allen vier Altersklassen
herrscht besonders auf der 60-Meter-Distanz ein Riesenandrang. “Ein paar Knaller sind schon dabei”, sagt Scharf und meint damit
vor allem die Gegnerinnen seiner Jugend-Sprinterinnen Marie Holzschuh, die das DM-Ticket schon in der Tasche hat, und Lea
Marie Lange. Nadja Bahl (Potsdam) sowie die Niedersachsen-Rivalinnen Nadine Zähler (Wilhelmshaven) und Anna-Lena Freese
(Brinkum) sind enteilt. Doch schon dann könnte Holzschuh kommen - wenn auf dem Weg gegen die insgesamt 68 Gegnerinnen in
Vor- und Zwischenlauf nichts schiefgeht. Lange hat nicht das Finale, sondern eine gute Zeit auf dem Wunschzettel. “Bei 9,10 Se-
kunden liegt die Qualifikationszeit zur DM. Da fehlen ihr noch elf Hundertstel”, so der Coach.
Mit Jugend-Dreispringer Stefan Hölscher sowie den Männer-Sprintern Joachim Peest und Mischa Flaspöhler hat die LGW weitere
Eisen im Feuer. Im Frauen-Sprint ist Isabell Hartmann über die 200-Meter-Strecke mittlerweile zur Einzelkämpferin geworden -
denn Nina Giebel hat sich für vier Monate nach Sevilla verabschiedet. Die Studentin absolviert im sonnigen Süden ein Auslands-
semester.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 6. Februar 2010
Schwere Aufgaben

Hannover
(hgb). Wieder ist die Halle des Sportleistungszentrums Hannover Austragungsort einer Leichtathletik-Meisterschaft.
Am Wochenende geht es für 825 Teilnehmer aus 166 Vereinen um Titel und Medaillen bei den norddeutschen Meisterschaften und
auch um DM-Qualifikationen. Parallel zu den Hallenwettkämpfen werden draußen auf dem Platz die Winterwurf-Meisterschaften
(sind bereits am Dienstag abgesagt worden !!) ausgetragen. Zwei Werferinnen aus dem Emsland sind dabei, beide erst mit Jahres-
beginn in die B-Jugend-Klasse aufgerückt. Adelheid Angermann (LAV Meppen) hofft im Diskus- und Hammerwerfen, Nadine Völker
LG Papenburg/Aschendorf) im Speerwerfen auf erträgliche Bedingungen. Die hat Nadine sicherlich beim Kugelstoßen in der Halle.
Bei den Hallenwettbewerben stehen neben den Hochspringerinnen Alexandra Schulte (LAV Meppen) und Eva Horstmann (LG P/A,
beide Jg. A) ausschließlich Läufer/innen in den Meldelisten. Dort ist Mittelstreckler Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen) als Vierter
im 1500-m- und Siebter im 800-m-Lauf am besten platziert. Favorit in diesen beiden Wettbewerben ist Carsten Schlangen, der für
die LG Nord Berlin antritt. Auf der 1500-m-Strecke der weiblichen A-Jugend messen sich Katrin Arling (LG Emstal Dörpen) und
Katharina Robbers (Sparta Werlte) mit den besten Jugendlichen aus den norddeutschen Landesverbänden. Bei den Frauen ist in
dieser Disziplin die Emsbürenerin Cornelia Schwennen (LG Braunschweig) Mitfavoritin. Landesmeisterin Maren Kock (LG Emstal
Dörpen) ist nicht gemeldet.
Im 60-m-Hürdenlauf der Männer starten die Spezialisten Jens und Sven Kösters von der LG Papenburg/Aschendorf. Sven hinterließ
bei den Landesmeisterschaften schon einen guten Eindruck, während Jens nach einer Zwangspause seine Form testet. Beide
treten auch zum 200-m-Lauf an. Sich bei der A-Jugend behaupten müssen die B-Jugendlichen vom VfL Lingen Franziska Meyer
(200 m, 400 m), Julia Bäcker (400 m) und Malte Weßling (1500 m).

OSTFRIESISCHER KURIER vom 6. Februar 2010
Norder TV stellt sich der starken Konkurrenz
Leichtathletik Junge Mannschaft startet bei der Norddeutschen Meisterschaft

Norden
(bup). Auch wenn am Wochenende die Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hannover anstehen, der strenge Winter
ärgert trotz der Titelkämpfe unter dem Dach ebenso die Leichtathleten. Zumindest die Leistungsriege des Norder TV klagt über die
fehlenden Trainingsmöglichkeiten im Freien, weil die Tartanbahn der Wildbahn vereist ist. So erwartet Hans-Bernd Eilers am
Wochenende “hartes Brot" für seine Schützlinge gegen starke Konkurrenz. “Ein Platz im Endlauf und damit unter den ersten acht
müsste aber möglich sein", gibt der erfahrene NTV-Trainer als Marschroute für die jungen Norder Starter aus. Insgesamt 825 Teil-
nehmer aus 166 Vereinen sind gemeldet.
Bei der Landesmeisterschaft vor zwei Wochen standen die NTV-Athleten dreimal auf dem Treppchen. Eine der drei Bronzeme-
daillen holte Julien Karn, der erneut sein Können im Dreisprung zeigen will. Auf den Sprintstrecken kämpfen Saarko Eilers, Carsten
Goldenstein, Dennis Nordmann und Wilke Scheutwinkel um gute Zeiten. Die 4 x 200-Meter-Staffel in der Besetzung Nordmann,
Eilers, Scheutwinkel und Karn soll nach ihrem Patzer während der Landesmeisterschaft bei einem Wechsel für Wiedergutmachung
sorgen. Durch den Fehler reichte es nur zu Platz vier. “Eine Zeit von glatten 1:30 Min. heißt das Ziel", sagt Eilers. Stefan Küter
nimmt die 4,50 m beim Stabhochsprung ins Visier. Das Norder Quartett über 4 x 400 m kann am Sonntag auf Oliver Nauermann
zurückgreifen. Nach seiner Teilnahme am Rennen über 800 Meter am Vormittag will der Bronzemedaillengewinner der Landes-
meisterschaft auch beim Schlusspunkt der Titelkämpfe antreten. Mit der neuen persönlichen Bestleis­tung von 12,58 Metern errang
der Dreispringer Jan Lühring zuletzt Platz drei in Hannover. Jetzt gilt es, dieses Resultat gegen harte Konkurrenz zu bestätigen.
Eine große Formation stellt der NTV bei der weiblichen Jugend. “Wir sind sehr froh über diese tolle Entwicklung", sagt Eilers mit
Blick auf die stolze Starterliste. Mitmischen werden Rajke Eilers (60 m), Lea Knopf (60 m, Hürden, 200 m), Hanna Knopf (Drei-
sprung, 200 m) und Lena Gerken (200 m, Weitsprung). Zudem stellt der NTV auch hier eine 4 x 200-Meter-Staffel. 

OSTFRIESISCHER KURIER vom 8. Februar 2010
Oliver Nauermann erkämpft sich Gold
Leichtathletik: A-Jugendlicher des Norder TV erstmals Norddeutscher Meister über 800 Meter

Hannover
(bup). Oliver Nauermann ist die neue Nummer eins in Norddeutschland. Bei den Titelkämpfen der acht Landesverbände
in Hannover hat der A-lugendliche vom Norder TV mit einem souveränen Auftritt über 800 Meter gestern die Hallenkrone erkämpft.
In 1:57,83 Min. ließ Nauermann die chancenlose Konkurrenz aus Berlin und Cottbus hinter sich und bereitete sich damit selbst
das schönste Geschenk an seinem 19. Geburtstag. Seine zweite Medaille sicherte er sich mit der Norder Männer-Staffel als Dritter
über 4 x 400 m. Bronze holte auch der NTV-Dreispringer Julien Karn. Das vierte Edelmetall brachte die Borssumer Kugelstoßerin
Sonka Kielmann mit nach Ostfriesland. Die Emderin Anna Raukuc und der Georgsheiler Derk Peters belegten jeweils den vierten
Rang bei der Norddeutschen Meisterschaft.
Der Gold-Lauf von Nauermann war der Höhepunkt beim Auftritt der NTV-Riege im Leistungszentrum, wo an den beiden Wettkampf-
tagen insgesamt 825 Teilnehmer aus 166 Vereinen erwartet wurden. Im vierten und letzten Zeitlauf traf das Geburtstagskind auf die
stärkste Konkurrenz der Titelkämpfe. Die wies der Norder bei seinem Start-Ziel-Sieg klar in die Schranken. “Er hat das Ding souve-
rän nach Hause gelaufen", lobte NTV-Trainer Edzard Alberding. Nach einem flotten Anfangstempo versuchten die Verfolger, in der
dritten Runde Nauermann anzugreifen. Doch der wehrte die Attacke mühelos ab zu seiner ersten Norddeutschen Meisterschaft.
Auf den Plätzen folgten Dennis Krüger (LAC Berlin, 1:58,14) und Jeffrey Stahl (SCC Berlin, 1:58,25).
Der A-lugendliche übernahm danach als Schlussläufer das Norder Staffelholz über 4 x400 m. Nach den Rennen von Dennis Nord-
mann, Saarko Eilers und Julien Karn sicherte Nauermann den dritten Platz der NTV-Männer in 3:30,24 Min. ab. Die viertplatzierte
LG Osnabrück folgte in 3:41,84 Min. mit deutlichem Abstand. Auch am Sieg des SC Potsdam (3:16,22 Min.) und am zweiten
Platz des SV Werder Bremen (3:25,76 Min.) war nicht zu rütteln. Trotz des dritten Norder Medaillengewinns war Karn nicht zu-
frieden. Der Dreispringer war von seinem Ergebnis von 12,80 m, das in einem kleinen Starterfeld zu Platz drei reichte, enttäuscht.
Im Weitsprung lag sein bester Versuch bei 6,74 m. Platz vier liefen Dennis Nordmann, Saarko Eilers, Wilke Scheutwinkel und
Julien Karn in 1:31,42 Min über 4 x 200 m heraus. Über 60 m erzielte Saarko Eilers im Zwischenlauf 7,23 Sek. Karn lief 7,32 Sek.
Dennis Nordmann steigerte sich über 200 m nach 22,69 Sek. als Vierter der Landesmeisterschaft auf 22,61 Sek. Auf den Start im
B-Finale verzichtete er zugunsten der Staffel. Seine weiter aufsteigende Form stellte der B-lugendliche Jan Lühring unter Beweis.
Gegen die ältere A-Konkurrenz behauptete sich der Dreispringer mit 12,62 m auf Platz sieben. "Jan befindet sich auf einem guten
Weg", lobte NTV-Trainer Hans-Bernd Eilers. Dennis Fengkohl von Fortuna Wirdum erreichte mit 12,04 m Platz elf. Im Stabhoch-
sprung der Männer verbesserte sich Stefan Küter auf 4,60 m, der damit Vierter wurde.
Im Kugelstoßen der weiblichen lugend A eroberte Sonka Kielmann von BW Borssum mit 12,41 m Bronze. Die Wirdumerin Lena
Sinnnig belegte mit 10,31 m Platz neun. Die Norder Staffel über 4 x 200 Meter mit Rajke Eilers, Lea Knopf, Alena Gerken und
Hannah Knopf steigerte sich um über eine Sekunde auf 1:48,49 Min. Damit wurde das NTV-Quartett gegen starke Gegner Achter.
1,98 m des Leeraners Enno Tjarks im Hochsprung der Männer bedeuteten Platz sieben. Im letzten Versuch verbesserte sich der
A-Jugendliche Derk Peters im Kugelstoß auf 16,62 m. Mit 16,95 m schob sich der Bronzemedaillengewinner Glenn Stegink (Neu-
brandenburg) noch vor ihn. Ebenfalls Rang vier belegte die Emderin Anna Raukuc über 400 m der Frauen in 57,15 Sek.

NORDWEST ZEITUNG vom 8. Februar 2010
Kuhlen muss sich nur Schlangen geschlagen geben
Leichtathletik: Falkenberger Zweiter bei norddeutschen Titelkämpfen über 1500 Meter - Themann Fünfte

Von Wolfgang Grave und Bodo Tarow
Hannover/Frankfurt. Seine gute Frühform unter Beweis gestellt hat der Falkenberger Andreas Kuhlen. Am Sonnabend lief der für
die LG Braunschweig startende Mittelstreckler bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften im Leistungszentrum Hannover über
die 1500-Meter-Strecke als Zweiter ins Ziel. Die Uhr blieb für den 26-Jährigen bei 3:53,20 Minuten stehen. In einem Wimpern-
schlag-Finish verwies Kuhlen Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen, 3:53,24 Minuten) auf den dritten Rang. Guter Fünfter wurde der
junge Dammer Viktor Kuk (3:54,00 Minuten), der zudem in der Zeit von 1:53,69 Minuten Silber über 800 Meter holte. Geschlagen
geben musste sich Kuhlen einzig dem mehrfachen deutschen 1500-Meter-Meister Carsten Schlangen. Der gebürtige Meppener lief
in starken 3:43,60 Minuten ins Ziel.
Vier Tage zuvor hatte Kuhlen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt über 1500 Meter in 3:53,02 Minuten für die
Uni Oldenburg den zweiten Platz belegt. Lediglich Christian Glatting (TV Wattenscheid/WG Bochum) war in 3:52,60 Minuten
schneller gewesen. Dritter wurde Friedrich Schenk (WG Aachen) in 3:54,25 Minuten. “200 Meter vor dem Ziel habe ich gedacht,
dass sogar der Sieg herausspringen könnte, da meine letzte Runde normalerweise gut ist”, sagte Kuhlen. “Aber Christian war ein-
fach ein bisschen besser und hat verdient gewonnen.”
Als Erfolg verbuchen durften die “Norddeutschen” auch die A-Jugendlichen Tabea Themann (SG Essen-Garthe-Molbergen) und
Hinnerk Künnen (VfL Löningen). Themann rannte über 800 Meter in der Zeit von 2:19,12 Minuten auf einen hervorragenden fünften
Platz. Ihre Teamkollegin Mareike Kordes wurde in 2:28,15 Minuten Gesamt-Dreizehnte. Derweil reichte Künnen die für ihn mäßige
Höhe von 1,78 Meter, die er im dritten Anlauf überquerte, noch zum sechsten Platz im Endklassement.
Der für Hannover 96 startende Garther Jan Hentel lief wie Künnen nicht zur Bestform auf. Übersprungene 2,01 Meter bedeuteten für
ihn in der Hochsprung-Männerkonkurrenz Platz fünf. Erfahrung sammelte bei der weiblichen Jugend A die Molbergerin Viktoria
Domnick, die über 60 und 200 Meter sowie im Weitsprung im Verfolgerfeld landete. Derweil suchte der für den OTB Osnabrück an-
tretende Fredrik Branscheidt vergeblich nach dem richtigen Timing. Er blieb in der Dreisprungkonkurrenz ohne gültigen Versuch.

DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 9. Februar 2010
Marie Holzschuh verpokert sich beim Start

Leichtathletik
(mha). Dumm gelaufen! Die norddeutsche Meisterschaft in Hannover war für Marie Holzschuh schon zu Ende, bevor
sie überhaupt richtig begonnen hatte. Der Grund: Die Jugend-Sprinterin der LG Weserbergland, die mit dem Gewinn einer Medaille
liebäugelte, verpokerte sich. Schon beim Start im 60-Meter-Vorlauf setzte Holzschuh alles auf eine Karte. Das hätte sie lieber nicht
tun sollen. Die junge Sprinterin wurde Opfer der neuen Fehlstartregelung. Während noch im vergangenen Jahr der erste Fehlstart
nur mit einer Verwarnung geahndet wurde, bedeutet er jetzt die sofortige Disqualifikation. Somit platzte der Traum vom Titel wie
eine Seifenblase. “Der Starter hat relativ lange mit dem Schuss gewartet. Neben Marie hat eine Konkurrentin leicht gezuckt, und
daraufhin hat sich auch Marie bewegt”, klagte Trainer Werner Scharf. “Das war schon dumm. Im Vorlauf kann man warten und auch
einen schlechten Start riskieren.” Besser als Holzschuh machte es ihre Vereinskollegin Lea Marie Lange, die zwar einen der heiß
begehrten Finalplätze ergatterte. Doch glücklich war auch sie mit Rang acht nicht - zumindest nicht mit der Zeit von 7,96 Se-
kunden. Auch wenn es persönliche Bestzeit war, fehlte Lange eine Hundertstelsekunde, um auch die Qualifikation zur DM zu
schaffen. Bitter: Im Vorlauf lief sie 7,97 Sekunden, im Zwischenlauf 7,96 Sekunden und scheiterte somit sogar dreimal hauchdünn.
Dreimal Bronze gab es dennoch für die erfolgsverwöhnten Weserbergländer, die also nicht mit leeren Händen nach Hause fahren
mussten: Im Dreisprung der männlichen Jugend hatte Stefan Hölscher nur Probleme mit dem Wachwerden. Am Abend zuvor war
er bei der Dewezet-Sportgala zum Jugend-Sportler des Jahres gekürt worden und hatte bis tief in die Nacht gefeiert. Dennoch
sprang er nach nur wenigen Stunden Schlaf mit 12,80 Metern im Dreisprung aufs Siegertreppchen. Das gelang bei den Frauen
auch Jessica Witzel. Mit 11,79 Metern lag sie allerdings deutlich hinter den beiden deutschen Topspringerinnen Eva Linnenbaum
aus Neuenhaus (13,22) und Katja Pobanz aus Dessau (13,18).
Ebenso Dritter wurde die viermal 200-Meter-Staffel der Männer mit Sebastian Stöckl, Joachim Peest, Mischa Flaspöhler und
Christopher Scharf in 1:29,65 Minuten. Sie haben zwar die DM-Qualifikation knapp verpasst, sind aber das erste Mal unter der
1:30-Minuten-Marke geblieben. Flaspöhler schaffte in 22,65 Sekunden auch den Sprung ins 200-Meter-Finale der Männer und
wurde dort Achter. Auch Isabell Hartmann sprintete bei den Frauen in 25,85 Sekunden auf 200-Meter-Rang sieben. Hoffnung für die
Zukunft gibt Patrick Conrad: “Er hat vier persönliche Bestleistungen erzielt”, lobte Scharf: Platz fünf mit 6,50 Metern im Weitsprung
war die beste Platzierung. Elfter mit 11,54 Metern im Dreisprung sowie 7,43 Sekunden im 60-Meter-Vorlauf und 23,89 Sekunden
im 200-Meter-Vorlauf waren die weiteren Hausrekorde.
Bei den Frauen wurde Gabriele Doert über die 1500-Meter-Strecke Neunte. Ihre Zeit: 5:16,52 Minuten. Mit 6,17 Metern wurde Julian
Meier Zehnter im Weitsprung der männlichen Jugend. Im 60-Meter-Sprint erreichte Nele Lenhard bei der weiblichen Jugend zwar
den Zwischenlauf. Ihre Zeit (8,42 Sekunden) reichte aber nicht aus, um eins der heiß begehrten Finaltickets zu ergattern.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 9. Februar 2010
Viermal Edelmetall im Gepäck

Hannover
(hgb). Bei der Hallen-Meisterschaft der Norddeutschen Leichtathletikverbände im Sportleistungszentrum in Hannover
haben sich Carsten Schlangen (Meppen/LG Nord Berlin) und Cornelia Schwennen (Emsbüren/LG Braunschweig) mit Goldmedaillen
sowie Alexandra Schulte (LAV Meppen) mit Silber und Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen) mit Bronze jeweils Edelmetall gesichert.
Bereits ihre dritte Silbermedaille in diesem Jahr sicherte sich Hochspringerin Alexandra Schulte - erst bei den Landesmeister-
schaften der B- und A- Jugend und jetzt bei den Norddeutschen Meisterschaften in der A-Jugendklasse. Bis 1,66 Meter blieb sie
erneut ohne jeden Fehlversuch und lag damit in Führung. Doch ihre Dauerkonkurrentin Imke Onnen (LG Hannover) schaffte als
Einzige noch 1,69 Meter und holte sich damit den Titel. Achte wurde Eva Horstmann (LG Papenburg-Aschendorf) mit 1,55 Meter.
Ein gutes 1500-Meter-Rennen lieferte Mittelstreckler Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen) ab. Gruber versuchte nicht, dem hohen
Favoriten Carsten Schlangen (Meppen/LG Nord Berlin) auf den Fersen zu bleiben, sondern konzentrierte sich auf einen Medaillen-
rang. Bronze wurde es im Endspurt nach 3:53,24 Minuten, Silber verpasst er nur um vier Hundertstelsekunden. Zehn Sekunden
Vorsprung hatte Carsten Schlangen bei seinem Sieg in 3:43,60 Minuten.
Bei den Frauen gab es in dieser Disziplin den erwarteten Titelgewinn von Cornelia Schwennen (Emsbüren/LG Braunschweig), die
sich mit 4:26,49 Minunten knapp vor Jana Sussmann (LG Nordheide) durchsetzte. Bei der A-Jugend erreichte Katrin Arling (LG
Emstal Dörpen) den sechsten Platz (4:49,89 Min.) in dieser Disziplin, Katharina Robbers (Sparta Werlte) wurde Neunte (5:04,55).
Die Winter-Wurfmeisterschaften draußen auf dem Platz fielen witterungsbedingt aus, sodass es beim Kugelstoßen in der Halle
blieb. Hier schaffte Nadine Völker (LG Papenburg/Aschendorf) mit guten 10,87 Metern den sechsten Rang bei der A-Jugend. Ihre
Vereinskollegen und Hürdenspezialisten Jens und Sven Kösters (Männerklasse) konnten sich nach 8,96 bzw. 8,71 Sekunden in
den Vorläufen nicht für das 60-Meter-Hürden-Finale qualifizieren. Sven lief noch die 200 Meter (23,53 Sek.), Jens verzichtete auf
einen Start. Malte Weßling (1500 m: 4:20,20 Min.), Julia Bäcker (400m: 63,57 Sek.) und Franziska Meyer (200 m: 28,70 Sek.,
400 m: 65,84 Sek.) vom VfL Lingen konnten nicht in den Kampf um einen vorderen Platz eingreifen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Februar 2010 
Oliver Nauermann holt zwei Medaillen
Leichtathletik: A-Jugendlicher ist erfolgreichster Ostfriese bei den Norddeutschen Meisterschaften

Von Lars Seinschedt
Hannover. Oliver Nauermann vom TV Norden war der einzige ostfriesische Titelgewinner bei den Norddeutschen Leichtathletik-
meisterschaften am Wochenende in Hannover. Der A-Jugendliche siegte im Sportleistungszentrum über 800 Meter. Er war in
1:57,83 Minuten nicht zu schlagen und gewann mit drei Zehntelsekunden Vorsprung. Aber auch mit der 4 x 400-m-Staffel seines
Vereins war der 18-Jährige erfolgreich. Mit Dennis Nordmann, Saarko Eilers und Julien Karn lief Nauermann nach 3:30,24 Minuten
über die Ziellinie und belegte in der Männerwertung den dritten Platz. Die 4 x 200-m-Männer-Staffel des TVN mit Nordmann, Saarko
Eilers, Wilke Scheutwinkel und Julien Karn sprintete mit 1:31,42 Minuten auf Rang vier.
Einen Bronzeplatz belegte die A-Jugendliche Sonka Kielmann vom SV Blau-Weiß Borssum. Die Werferin erzielte mit 12,41 Metern
eine neue persönliche Bestweite und verpasste den Sieg lediglich um 24 Zentimeter. Pia Nikoleit von der Emder LG wurde eben-
falls Dritte. Die 15-Jährige startete über 800 m. Bei den zum Teil drei Jahre älteren A-Jugendlichen erreichte sie nach 2:17,69 Mi-
nuten das Ziel. Über 1500 m wurde Nikoleit in einem spannenden Rennen Vierte in 4:44,08 Minu­ten. Die 17-jährige Katrin Arling
aus Völlenerkönigsfehn, die für die LG Emstal Dörpen startet, belegte in dem Lauf in 4:49,89 Minuten Platz sechs. Bei den Frauen
sprintete Anna Raukuc in 57,15 Sekunden über 400 m auf den vier­ten Rang. Damit unterbot sie zum wiederholten Male in diesem
Jahr die DM-Norm für die Hallenmeisterschaften, die in drei Wochen in Karlsruhe ausgetragen werden.
Der Niedersachsenmeister Derk Peters vom SV Georgsheil kam im Kugelstoßen auf Rang vier mit 16,62 m. Der Kaderathlet des
DLV kam nur schwer in den Wettkampf. Erst im sechsten Durchgang erreichte er die 16,62 m. Sieger wurde Eric Milrath (SC
Schwerin, 17,26 m) vor Yannik Schaly (Halstenbeker Turnerschaft, 16,98 m) und Glenn Stegink (SC Neubran­denburg, 16,95 m).
Lena Saathoff, ebenfalls SV Georgsheil, versuchte sich erfolgreich im Hochsprung. Mit 1,66 m landete sie auf dem vierten Platz bei
der weiblichen Jugend A. Stefan Küter vom TV Norden wurde Vierter im Stabhochsprung der Männer. Er überquerte 4,60 m. Sieger
wurde Nico Dieckmann von der LG Nord Berlin mit 5,20 Metern. Im Hochsprung der Männer kam Enno Tjarks vom VfL Germania
Leer erneut auf 1,98 Meter. Damit belegte er Rang sieben. Beim Versuch, seine im Januar aufgestellte persönliche Bestleistung
von 2,01 Metern einzustellen, scheiterte der 23-Jährige.

WESER KURIER vom 9. Februar 2010
Schwarting läuft souverän im Hürdenfinale
Werderaner sichert sich Norddeutschen Hallentitel / Tilgner enttäuscht über Platz drei

Bremen
(gol). Insgesamt zehn Medaillen holten Bremer Leichtathleten bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hannover,
davon waren drei Titel, fünf Silbermedaillen und zwei Bronzeplaketten. Bremens derzeit bester Hürdensprinter, Malte Schwarting
vom SV Werder, zeigt schon seit Wochen eine außerordentlich gute Wettkampfkonstanz und ließ alle Konkurrenten in ausge-
zeichneten 8,18 Sekunden hinter sich. Im sehr guten Finalrennen folgte auf dem dritten Rang der zweite Werderaner, Alexander
Thyme, in neuer Hallensaisonbestzeit von 8,22 Sekunden.
Nach zweijähriger krankheitsbedingter Leidensgeschichte meldete sich 400-Meter-Läuferin Annemarie Pantke vom Bremer LT/TuS
Komet Arsten zurück. Die 18-Jährige gewann den Titel in ihrer Paradedisziplin und lief mit 57,67 Sekunden bis auf drei Hundert-
stelsekunden an ihre Bestzeit aus dem Jahr 2007 heran. "Das war der Kick, den ich gebraucht habe, um meinen großen Traum
von der U20-WM vielleicht doch noch realisieren zu können", hofft Annemarie Pantke. Vizemeisterin über 60 Meter Hürden wurde
Vereinskameradin Anne Marchewski in 8,64 Sekunden. Bis zur dritten Hürde sah es sogar so aus, als könne die 21-Jährige ihren
Titel verteidigen, dann aber blieb Anne Marchewski an einer Hürde fast hängen.
Stark präsentierte sich der SV Werder in den Staffelwettbewerben. Die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen Jugend A mit Linda
Krevert, Yvonne Jungen, Svea Kittner und Tanja Schultze dominierte ihren Zeitlauf von Beginn an und überquerte die Ziellinie in
neuer Bestzeit von 1:43,49 Minuten, was die Norddeutsche Meisterschaft und die Qualifikationsnorm zu den Deutschen Jugend-
meisterschaften bedeutete. Das Staffelteam der männlichen A-Jugend Dimitri Baitler, Luca Willmann, Max Hentschel und Jannes
Lehmann holte in 1:32,67 Minuten Silber. Ebenfalls Silber sprang für die grün-weißen Männer heraus: Über 4x200 Meter und 4x400
Meter waren Bruno Gärtner, Christian Siegmund, Alexander Thyme und Felix Wedekämper erfolgreich. Mit Silber erhielt Werders
Sprinter Jeffrey Muldrow, der sich über 60 Meter auf 6,88 Sekunden steigerte. Die Deutsche 400-Meter-Hürdenmeisterin Jonna
Tilgner vom BLT/TuS Komet Arsten wurde über 200 Meter in 24,66 Sekunden Dritte. "Eigentlich hätte ich viel schneller sein
müssen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt", bekannte Jonna Tilgner.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 9. Februar 2010
Zwei Nord-Titel für LG-Läufer
Schwennen und Baier die Schnellsten - Kuhlen, Hamm und Mertens holen Silber

Braunschweig.
Zwei Titel durch die LG-Läufergarde und drei zweite Ränge waren die Ausbeute der Leichtathletik-Gemeinschaft
Braunschweig bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hannover. Da die 3000 Meter nicht angeboten wurden, nutzte
Neuzugang Cornelia Schwennen (MTV) die Gelegenheit für einen Test auf den 1500 Metern, die für sie eine Unterdistanz dar-
stellen. Auf der Zielgeraden konnte sie Jana Sussmann (LG Nordheide) knapp distanzieren. Ihren Sieg in 4:26,46 Minuten wertete
die angehende Tierärztin als gutes Omen im Hinblick auf die DLV-Hallenmeisterschaften Ende Februar in Karlsruhe, wo sie sich
wieder ihrer Spezialstrecke widmen kann.
Wie schon bei den Landesmeisterschaften vor zwei Wochen entschied der zweite LG-Neuling, Heiko Baier (MTV), das Rennen
über 3000 Meter mit einem schnellen Schlusskilometer für sich. Er siegte in 8:15,43 Minuten mit drei Sekunden Vorsprung auf
seinen Laufteam-Kollegen Jonas Hamm (Eintracht) und dem Berliner Robert Krebs. Im 1500-Meter-Lauf der Männer ging Andreas
Kuhlen (Eintracht) das Risiko ein, dem Olympia-Halbfinalisten und klaren Favoriten Carsten Schlangen (LG Nord Berlin) zu folgen.
Als er abreißen lassen musste, schlossen die Verfolger zu ihm auf. Mit einem energischen Schlussspurt setzte sich Kuhlen im
Kampf um Rang 2 nach 3:53,20 Minuten noch knapp gegen Daniel Gruber aus Emstal durch. Carsten Schlangen siegte in 3:43,60
Minuten.
Im Kugelstoßen der Männer gelang dem Routinier Michael Mertens (Eintracht) mit 16,06 Metern hinter dem zwanzigjährigen
Hendrik Müller aus Neubrandenburg (17,34 m) Rang zwei. Dabei überbot der vielfach international eingesetzte frühere Topathlet die
DLV-Seniorenbestleistung seiner Altersklasse M 45 um acht Zentimeter.  

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 10. Februar 2010 
Viktor Kuk löst Ticket für die "Deutsche"

Hannover/Damme
(aha). Zwei neue Bestzeiten, ein Platz auf dem Podium und ein Ticket für die Deutsche Meisterschaft: Der
Dammer Läufer Viktor Kuk hat bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hannover seine selbstgesteckten Ziele erreicht und
sich über 1500 m für die Hallen-"DM" am 27./28. Februar in Karlsruhe qualifiziert. Am ersten Tag der Nord-Titelkämpfe in Hannover
lief Kuk über 1500 m in persönlicher Hallenbestzeit von 3:54,0 Minuten auf Platz fünf und unterbot damit die Norm für die Deutsche
Meisterschaft von 3:54,50 min. "Damit hatte ich mein Ziel für die Norddeutsche schon am ersten Tag erreicht", berichtete Kuk.
Dennoch lief er einen Tag später auch noch die 800 Meter. "Ich wollte diese Doppelbelastung von zwei Rennen hintereinander
haben", berichtete er. Obwohl die ersten 400 m in 55,56 sec für seinen Geschmack etwas zu schnell absolviert wurden, zog der
OSC-Athlet in einem fulminanten Endspurt noch an den führenden Läufern vorbei und gewann seinen Zeitlauf in 1:53:69 - auch das
bedeutete für ihn eine neue Hallenbestzeit.
In der Gesamtwertung aller drei Zeitläufe belegte der 20-Jährige damit den zweiten Platz hinter Andreas Lange (LG Reinbek/
Ohe/1:53,05). Die "DM"-Norm von 1:52,50 verfehlte Kuk knapp. Dennoch war der 20-Jährige mit seinem Abschneiden in Hannover
zufrieden: "Doch, das war gut", sagte er. Am kommenden Wochenende startet der Dammer, der zurzeit seinen Zivildienst absol-
viert und anschließend Sport auf Lehramt studieren möchte, bei den Cross-Landesmeisterschaften in Löningen über 3300 m und
hofft auch dort auf eine vordere Platzierung. Zwei Wochen später geht es dann zur "Deutschen" nach Karlsruhe.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 10. Februar 2010 
Leichtathletik: Lena Saathoff um ein Haar die Siegerin
Norddeutsche Meisterschaften: Rang 4 im Hochspurng / Auch Peters verpasst Podestplatz

Hannover.
Hochkarätige Leistungen wurden von denen verlangt, die bei den Norddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten in
Hannover vorne mit dabei sein wollten. Das bekamen auch die erfolgsverwöhnten Athleten des SV Georgsheil, Lena Saathoff und
Derk Peters, zu spüren. Niedersachsenmeister Peters kam nur schwer in den Kugelstoßwettkampf in dem mit erstklassiger
Gegnerschaft durchsetzten A-Jugend-Wettbewerb. Der Auftakt mit 15,84 m war nicht gerade dazu angetan, die Konkurrenz zu
schocken und auch in den nächsten Versuchen steigerte sich der Georgsheiler noch nicht entscheidend. Zuviel wollte der junge
Kaderathlet, und unter dieser Anspannung litten Lockerheit und Technik. Peters gab nicht auf und im fünften Durchgang flog die
Kugel ein gutes Stück weiter: 16,40 m wurden vermessen. Im letzten Versuch steigerte sich der schnellkräftige Athlet nochmals
und näherte sich mit 16,62 m wieder der zwischenzeitlich enteilten und körperlich deutlich überlegenen Konkurrenz an, für einen
Medaillenplatz reichte es aber nicht mehr. Peters musste mit Rang 4 hinter Eric Milrath (SC Schwerin, 17,26 m), Yannik Schaly
(Halstenbecker Turnerschaft, 16,98 m) und Glenn Stegink ( SC Neubrandenburg, 16,95 m) zufrieden sein. In wenigen Wochen
werden die Karten bei den Deutschen Titelkämpfen in Halle (Saale) neu gemischt.
Einen starken Hochsprungwettkampf lieferte Lena Saathoff bei der weiblichen Jugend A ab. Bei 1,50 m eingestiegen, leistete sie
sich den ersten Fehlversuch bei 1,60 m; eine Höhe, die sie im zweiten Anlauf problemlos überwand. Die Latte wurde auf 1,63 m
gelegt und gleich der erste Versuch glückte der jungen Georgsheilerin, während etliche Athletinnen aus dem Rennen waren. Nach-
dem Saathoff zunächst zwei Mal an 1,66 m gescheitert war, erhöhte sie mutig das Anlauftempo und wurde mit einem fehlerfreien
Versuch belohnt. Ein wenig Pech hatte die Gelegenheitshochspringerin bei 1,69 m. Schon freute sie sich über einen gelungenen
ersten Sprung, da fiel die Latte doch noch. Das war knapp, denn um ein Haar hätte Saathoff die Konkurrenz gewonnen. So blieb
wegen der Fehlversuchsregel ein vierter Platz und eine neue Hallenbestleistung hinter den höhengleichen Athletinnen Judith
Schwerdtner (SC Potsdam), Alexandra Schulte (LAV Meppen) und der Siegerin Imke Onnen (LG Hannover), die als einzige die
1,69 m meisterte. Weniger erfolgreich war Saathoffs Auftritt im 60-m-Sprint. In Führung liegend, nahm die Georgsheilerin im Vorlauf
zu früh “den Gang” raus, wurde im Zieleinlauf noch eingeholt und verfehlte das Halbfinale um eine hundertstel Sekunde.
Im Kugelstoßwettbewerb der Männer war nach langer Zeit mal wieder Wilko Schaa am Start. Der Diplomsportlehrer stellte mit
14,40 m nicht nur eine persönliche Hallenbestleistung auf, sondern zeigte nach anfänglichen Schwierigkeiten mit weiteren Stößen
um die 14-m-Marke eine konstante Leistung. Am Ende einer allerdings dünn besetzten Konkurrenz belegte Schaa Rang 4 hinter
dem Sieger Hendrik Müller (SC Neubrandenburg, 17,34 m), Michael Mertens (LG Braunschweig, 16,05 m) und Oliver Rohwer (LBV
Phönix Lübeck, 15,67 m).

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 10. Februar 2010
Eckhardt siegt mit letztem Versuch
Asendorferin norddeutsche Jugendmeisterin im Dreisprung / Auch Freese und Wolpmann lösen DM-Ticket

Asendorf/Brinkum
(el). Zwei Wochen vor den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften befinden sich Neele Eckhardt (TSV Asen-
dorf), Anna-Lena Freese und Janicke Wolpmann (FTSV Jahn Brinkum) in Topform. Den Beweis dafür lieferten die drei Athletinnen
bei den norddeutschen Titelkämpfen im Sportleistungszentrum in Hannover. Im Dreisprung erkämpfte sich Neele Eckhardt ihren
ersten Titel als norddeutschen Jugendmeisterin. Anna-Lena Freese sprintete über 200 Meter in Bestzeit zum Vizetitel, und Ver-
einskameradin Janicke Wolpmann sicherte sich über dieselbe Distanz im allerletzten Moment ebenfalls das Ticket zur DM.
Spätestens nach dem spannenden Wettkampf in Hannover steht fest: Neele Eckhardt geht bei der DM in Halle/Saale als Favoritin
an den Start. Bis zum sechsten Durchgang hatte die Asendorferin im Dreisprung der weiblichen Jugend in einem stark besetzten
Feld “nur” auf Platz drei beziehungsweise zwei gelegen. Im letzten Versuch machte die 18-Jährige dann alles klar: Mit einem Satz
von 12,67 Metern sicherte sie sich den Titel vor Fenja Hublitz (TV Langen, 12,50) und Birte Damerius (TSV Rudow, 12,47). Eck-
hardt übernahm damit zugleich die Führung in der aktuellen Deutschen Bestenliste. Einen rabenschwarzen Tag erwischte dagegen
Vereinskameradin Tabea Brüning. Als eine der jüngsten Starterinnen konnte die Asendorferin nicht an die in den letzten Wett-
kämpfen gezeigten guten Leistungen anknüpfen und verpasste mit 10,98 Metern um wenige Zentimeter den Endkampf.
Anna-Lena Freese vergrößerte in Hannover ihre Medaillensammlung um einmal Silber und zweimal Bronze. Die ebenfalls erst 16-
jährige Brinkumerin behauptete sich damit beeindruckend gegen die bis zu drei Jahre ältere Konkurrenz. Mit Bestleistung von
24,64 Sekunden musste sie sich über 200 Meter nur der aktuellen deutschen Vizemeisterin Josefina Elsler (SC Rönau 74, 24,55)
geschlagen geben. Fast noch stärker die Konkurrenz über 60 Meter: Hinter Nadja Bahl (SC Potsdam, 7,61), immerhin U 20-Euro-
pameisterin mit der deutschen Sprintstaffel, sowie Elsler (7,64) wurde Freese in 7,68 Sekunden Dritte. Bronze gewann Freese
schließlich auch mit ihren Vereinskameradinnen über 4x200 Meter. Mit Franziska Schröder, die kurz vor dem Wettkampf für die
verletzte Denise Wessel einsprang, Nicole Oltmanns und Janicke Wolpmann erzielte das Team eine neue Bestzeit von 1:44,86
Minuten.
Neben dem schönen Staffelerfolg war Janicke Wolpmann allerdings vor allem über ihre Leistung über 200 Meter überglücklich: Be-
reits im Vorlauf unterbot sie in 25,59 Sekunden die DM-Quali von 25,80 Sekunden. Im B-Finale steigerte sich die 16-Jährige noch
einmal auf 25,55 Sekunden, die ihr insgesamt den fünften Platz einbrachten. Damit werden die Brinkumer Athleten bei den
deutschen Meisterschaften mit zwei Einzelstarterinnen sowie der Sprintstaffel vertreten sein. Die Brinkumer Erfolge machte in
Hannover Nicole Oltmanns komplett, die als Achte über 1500 Meter in Bestzeit von 5:00,33 Minuten ein weiteres Mal auf dem
Siegertreppchen stand.  

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 10. Februar 2010 (Hier veröffentlicht am 11. Februar)
Riemann und Okpure - Platz fünf im Finale
Norddeutscher Leichtathletik-Titelkampf

Osnabrück
(eb). Das hatte der OTB-Trainerstab um Ortrud und Wolfgang Schnieder sowie Andreas Wollherr auch noch nicht er-
lebt. Nach Rang drei auf niedersächsischer Landesebene sicherte sich die Damen-Staffel des Osnabrücker TB über 4x 200 m mit
Corinne Gröne, Wiebke Prizibilla, Natalie Modrzyk sowie Berit Kröner die “Silbermedaille” auf Norddeutscher Ebene - allerdings
wegen eines Formfehlers bei der Abgabe der Stellplatzkarte nur außerhalb der offiziellen Wertung... Das schmälert den sportlichen
Wert der Leistung von 1:48,47 Minuten aber keinesfalls. “Sportlich fühlen wir uns jedenfalls ein Vizemeister”, freuten sich die jungen
Damen “außer Wertung” über ihre gelungene Vorstellung in Hannover.
Nach überstandener Verletzung präsentierte sich Sprinter Patrick Jochmann (LG Osnabrück) über 60 Meter ebenfalls in gewohnt
starker Form und erreichte in 6,95 Sekunden punktgenau die Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften der
Männer in Karlsruhe. Als Vorsichtsmaßnahme - eine alte Verletzung drohte aufzubrechen - verzichtete der Athlet allerdings in
Hannover auf den Endlauf. Sein Vereinskamerad Jesse Okpure stieß bei männlichen Jugend A dagegen ins Finale vor und belegte
dort in 7,22 Sekunden den 5. Platz. Für einen anderen Athleten, der bislang noch nicht im Fokus des medialen Interesses stand,
schlug in Hannover über 60 m Hürden die große Stunde. Johannes Riemann (OTB) qualifizierte sich im Vorlauf in 8,48 Sekunden
für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Im Finale kam er dann in 8,56 Sekunden auf einen beachtlichen fünften Rang. “Mit der
Norm hat sich für Johannes ein langersehnter Traum erfüllt”, freute sich Trainer Friedhelm Peselmann für seinen Schützling. Eine
sehr gute Leistung bot auch die weibliche Jugendstaffel der LG Osnabrück mit Wiebke Hengelbrock, Sarah Gieseking, Ricarda
Uhlenbrock und Karoline Holländer, die über 4x 200 m in 1:48,74 Minuten den 9. Platz belegten. Insgesamt hatten 151 Vereine aus
acht Landesverbänden (Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vor-
pommern, Berlin) 1034 Einzel- und 51 Staffelmeldungen für die Norddeutschen Meisterschaften in Hannover abgegeben.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 11. Februar 2010
Generalprobe für Boss misslungen
Uelzener Athleten bei Norddeutschen in Hannover

Hannover/Uelzen
(wt). Großes Interesse haben die Norddeutschen Leichtathletik-Hallen-Meisterschaften im Sportleistungszen-
trum Nord in Hannover geweckt. 151 Vereine aus acht Landesverbänden hatten 1034 Einzel- und 51 Staffelmeldungen abgegeben.
Von der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel nahmen Laura Boss, Carina Hartung, Jari Ziplys und Robert Balcke an dieser Meister-
schaft teil. Für Laura Boss sollten diese Titelkämpfe die Generalprobe für die Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) werden.
Jedoch bereits im Vorkampf lief es nicht optimal und mit 11,80 m war sie am Ende froh, das Finale erreicht zu haben. Obwohl sie
sich im 5. Versuch noch mal um 8 cm steigern konnte, war mehr als Platz 7 nicht mehr möglich. Im Hinblick auf die DJM bleibt
aber noch viel zu tun.
Für einen vorderen Platz sorgte Carina Hartung im Hochsprung. Sie belegte mit 1,55m Platz 8. Erfreulich auch das Abschneiden
der beiden 800m Läufer Jari Ziplys und Robert Balcke. Beide gingen im 3. von 4 Zeitläufen an den Start. Ziplys und Balcke hielten
bis kurz vor dem Ziel gut mit. Doch im Endspurt fehlte dann ein wenig die Kraft. Ziplys lief mit 2:02,93 min. als Vierter und Balcke
mit 2:06,21 min. als Siebter über die Ziellinie. Nach der Auswertung belegte Ziplys den 10. und Balcke den 16. Platz von 29
Läufern. Den Titel über die 800m holte sich in der Zeit von 1:57,83 min. Oliver Nauermann vom TV Norden. 

ZEVENER ZEITUNG vom 3. März 2010
Zevener Jugend-Staffeln in Topform
LAV-Nachwuchsathleten überzeugen bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hannover

Hannover
. In der Leichtathletikhalle des Sportleistungszentrums in Hannover wurden kürzlich die Norddeutschen Hallenmeister-
schaften der Männer, Frauen und der Jugend ausgetragen. Für die Zevener Aktiven verliefen die in allen Disziplinen stark besetzen
Meisterschaften sehr erfolgreich, dies zeigte sich mit dem dritten Platz von Tami Gerken und den vielen vorderen Platzierungen,
die die LAV-Athleten nach zwei Wettkampftagen belegten. Die weibliche Jugend startete in den ersten Wettkampftag mit den 60-
Meter-Sprints. In den sieben Vorläufen konnten sich Sarina Holsten und Mareike Schuster von der LAV mit guten Zeiten für die
Zwischenläufe qualifizieren. Und dort legten die Zevener Mädchen noch mal nach: Mit ihren Zeiten von 8,03 beziehungsweise 8,04
Sekunden verpassten die Zevenerinnen den Endlauf der schnellsten Acht nur ganz knapp. Mareike Schuster präsentierte sich in
ihrer Lieblingsdisziplin, dem Weitsprung, in guter Form. Mit 5,31 Meter stellte sie eine neue persönliche Bestleitung in der Halle
auf.
Platz drei für Tami Gerken
Nach zwei gewonnenen Hallentiteln auf Landesebene wollte sich Tami Gerken über 1500 Meter mit den besten Läuferinnen Nord-
deutschlands messen. Das gelang ihr nach einem couragierten Lauf gegen ihre teilweise zwei Jahre älteren Konkurrentinnen so
gut, dass sie mit einer neuen Bestzeit von 4:43,96 Minuten den dritten Platz erreichte. Sarina Holsten zeigt sich in der Halle eben-
falls in beeindruckender Form. In zwölf Vorläufen über 200 Meter wurden die Endlaufteilnehmer ermittelt. Nach einem vom Start
weg sehr guten Rennen und einer Zeit von 25,87 Sekunden hatte Sarina dieses Ziel erreicht. Platz 8 bei einer Norddeutschen
Meisterschaft ist ein hervorragendes Ergebnis für die junge Zevenerin, die sich teilweise gegen drei Jahre ältere Konkurrentinnen
durchsetzen konnte.
Gleich drei Starter der LAV Zeven traten über 400 Meter an. Neben Helge Zabel und Jens Schmidt startete auch Maximilian Klose,
der Neuzugang aus Schneverdingen. Alle drei waren mit ihren Zeiten und Platzierungen in dem starken Teilnehmerfeld sehr zu-
frieden. Nach nur einer Stunde Pause traten die drei LAV-Athleten gemeinsam mit Schlussläufer Niklas Schmidt-Foster über 4 x
200 Meter an. Nach durchweg guten Laufleistungen und überwiegend geglückten Wechseln blieb die Uhr nach 1:38,01 Minuten
stehen. Trotz der Freude über den 7. Platz bei einer Norddeutschen Meisterschaft überwog die Enttäuschung, denn nur um eine
Hundertstel Sekunde hatte das Quartett die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften verpasst.
Die Läuferinnen der weiblichen Jugend B hatten die DM-Norm über 4 x 200 Meter bereits bei der Landesmeisterschaft erreicht. Hier
ging es den vier Aktiven um eine gute Platzierung und das erneute Unterbieten der Norm. Mit 1:45,96 Minuten erreichten Anna
Tomforde, Sarina Holsten, Mareike Schuster und Tami Gerken, die für die erkrankte Chantal Raas am Start war, beide gesetzten
Ziele.
Neuzugänge kommen in Form
LAV-Neuzugang Resa Martens konnte in ihrer Disziplin, dem Kugelstoßen, überzeugen. Mit 10,33 Meter belegte sie bei der weib-
lichen Jugend einen guten achten Platz. Auf dem fünften Platz fand sich Niklas Schmidt-Foster nach dem Hochsprung wieder.
Souverän meisterte er alle Höhen bis 1,78 Meter im ersten Versuch, bei 1,83 Meter scheiterte er denkbar knapp. (nb)  
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