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------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als eine Woche nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 9.3.+++++++++Ergebnisse Sindelfingen (12.-14.2.)+++++++++Ergebnisse Löningen (14.2.) Ergebnisse Halle/Saale (20./21.2.)++++Home-Page des NLV++++Home-Page des BLV++++Zur Übersicht (Extra-Seiten) Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DELMENHORSTER KREISBLATT vom 8. Februar 2010 Hiesige Aktive bei der DM Delmenhorst (er). Die 9. Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik-Senioren, die vom 12. bis 14. Februar in Sindelfingen auf dem Terminplan stehen, finden mit hiesiger Beteiligung statt. In der Altersklasse 30 wirkt Mareike Witt (LG Delmenhorst/Diep- holz mit. Die Aktive, die jüngst den Landesmeistertitel im Kugelstoßen verbuchen konnte, hat für die 60 Meter und 60 Meter Hürden, den Hoch- und Weitsprung und das Kugelstoßen gemeldet. Silvia Braunisch (LGG Ganderkesee, AK 50) geht ebenso wie Heinz Keck (LC Hansa Stuhr, AK 65) über die 200 und 400 Meter langen Strecken an den Start. Schauplätze in Sindelfingen sind der Glaspalast und das Floschenstadion, das zum Schauplatz der 8. Winterwurfmeisterschaften avanciert.
Presseinformation vom 9. Februar 2010 (Von Armin Beyer) LM-Cross in Löningen findet statt Entwarnung aus Löningen: Die Landesmeisterschaften im Crosslauf und der Talentcross werden wie geplant am 14. Februar auf dem Sportplatzgelände an der Ringstraße ausgetragen. Eine Streckenbesichtigung nach einer ersten Räumung der Strecken von Eis und Schnee hat ergeben, dass alle Wettkämpfe wie geplant starten können. Der ausrichtende VfL Löningen wird die Strecken bis zum Sonntag weiter preparieren, so dass reguläre Wettkampfbedingungen für alle Crossläufer herrschen. Auf Spikes sollte je- doch keiner verzichten. Wegen der widrigen Straßenverhältnisse ist eine Anreise bereits am Samstag zu empfehlen. Übernacht- ungsmöglichkeiten findet man unter www.loeningen.de ==> Tourismus. Wir wünschen allen Sportlern, Trainern und Gästen eine sichere Anreise. Armin Beyer - VfL Löningen
Presseinformation vom 10. Februar 2010 (Von Armin Beyer) Crosslauf-Elite in Löningen Am kommenden Sonntag, 14. Februar, richtet der VfL Löningen zum dritten Mal nach 1991 und 1995 die Landesmeisterschaften im Crosslauf aus. Start und Ziel befinden sich auf dem Sportgelände an der Ringstraße. Für die Meisterschaften von den Schüler-/ innen A bis zu den Senioren liegen nun über 500 Meldungen vor. Auf der Männer Mittelstrecke über 3,31 km trifft der Titelverteidiger Johannes Raabe von der LG Hannover auf den Falkenberger Andreas Kuhlen (LG Braunschweig), der auf eine Überraschung aufgrund des “Heimvorteils” hofft. Sehr stark ist auch das Junioren- rennen besetzt. Hier sind mit Sören Ludolph (LG Braunschweig), Viktor Kuk (OSC Damme) und Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen) hochkarätige Mittelstreckler am Start. Der Garreler Jens Nerkamp hat hier sicher nur Außenseiterchancen. Insgesamt starten über die Mittelstrecke 100 Läufer. Über die Männer Langstrecke (8,4 km) treffen mit Dirk Schwarzbach, Thomas Bartholome (beide TSV Kirchdorf) und Ingo Müller (Marathon Club Bremen) die drei Ersten des letzten Jahren wieder aufeinander. Doch sie müssen sich diesmal gegen starke jünge- re Konkurrenz behaupten. Titelambitionen haben auch Maik Wollherr (OTB Osnabrück) und Florian Pehrs (TuS Gildehaus). Der gastgebende VfL Löningen ist mit zwei Läufern vertreten: Nico Bucchioni möchte seinen Vorjahrestitel in der M35 verteidigen und trifft mit Matthias Strotmann (LG Braunschweig) auf einen alten Bekannten. Ein Comeback feiert der VfL´er Heinrich Drees in der M40. Das Frauenrennen über 3,31 km ist in der Spitze sehr stark besetzt. Hier treffen die amtierende deutsche Jugendmeisterin über 3.000 m, Maren Kock (LG Emstal Dörpen), und die amtierende deutsche Juniorenmeisterin über 5.000 m, Cornelia Schwennen (LG Braunschweig), aufeinander. Am Start sind neben der Titelverteidigerin Tanja Hupfeld aus Göttingen auch die mehrfache Senioren- Weltmeisterin Annette Koop (W50 - LG Emstal Dörpen). Paul Lennart Kruse (LG Göttingen) ist der Favorit bei der männlichen Jugend A. Alles andere als eine Überraschung wäre ein Sieg des Braunschweigers Fabian Brunswig bei der männlichen Jugend B. Er ist derzeit einer der besten deutschen Nachwuchsläufer. Alle anderen Starter kämpfen hier um die weiteren Podestplätze. Der Löninger Steffen Brümmer hat sich hier einen Platz unter den Top 3 zum Ziel gesetzt. Bei der weiblichen Jugend A und B über 3,31 km sind mit Katharina Robbers (SV Sparta Werlte) und Franziska Deters (LAV Meppen) beide Titelverteidigerinnen am Start. Doch in beiden Klassen ist der Ausgang völlig offen. Zu groß ist in diesem Jahr die Zahl der möglichen Sieger. Während einige Läuferinnen bereits zahlreiche Starts bei Hallenwettkämpfen absolviert haben, haben sich andere bisher kaum bei Wettkämpfen präsentiert. Also ein absolut offenes Rennen ... Andreas Hülskamp vom BV Garrel ist bei den Schülern über 2,48 km der klare Favorit. Lediglich sein Dauerrivale Tilmann Petersen wird überhaupt in der Lage sein, ihm den Titel streitig zu machen. Qualitativ und quantitativ stark besetzt ist auch das Feld der Schülerinnen mit 71 Meldungen. Marie Dannenberg, die Zimmermann-Zwillinge und Malyzia Catjana Vömel werden sich sicher ein packendes Rennen um den Landestitel liefern. Bei den Schülerinnen W14 sind die erst 13-jährigen Lea Meyer (VfL Löningen) und Lena Menke (BV Garrel) Geheimfavoriten. Der erste Startschuss der Landesmeisterschaft fällt um 11:00 Uhr und der letzte Wettbewerb wird gegen 15:00 Uhr beendet sein. Im Rahmenprogramm ab 9:30 Uhr starten die jüngeren Schüler und Schülerinnen im Rahmen eines Talent-Cross. Hier liegen zu- sätzlich ca. 100 Meldungen vor und so hat auch mal der Nachwuchs die Möglichkeit, im Rahmen einer Großveranstaltung zu starten. Der ausrichtende VfL Löningen versichert, dass die Crossläufer am Sonntag eine schwere, aber gut präparierte Strecke vorfinden werden. Für das leibliche Wohl aller Sportler, Betreuer, Kampfrichter und Gäste wird in der Sporthalle gesorgt.
DIEPHOLZER KREISBLATT vom 11. Februar 2010 (Hier veröffentlicht am 12. Februar) Kreisvertreter mit Chancen auf Medaillen Kreis-Diepholz/Syke (el). Mit 24 Läufern aus drei Vereinen ist der KLV Diepholz am kommenden Sonntag, 14. Februar, bei den niedersächsischen Crossmeisterschaften in Löningen stark vertreten. Der LC Hansa Stuhr ist in den Läufen der Männer, Frauen und Senioren mit insgesamt zehn Läufern gemeldet. Mit ihren Spitzenläufern Oliver Sebrantke und Sonja Rikken hoffen die Stuhrer auch in der Teamwertung auf vordere Platzierungen. Gleich ein Dutzend Läufer hat der FTSV Jahn Brinkum für die Nachwuchs- rennen gemeldet. Gute Medaillenchancen haben dabei die beiden Schülerinnen Antonia Hehr (W 14) und Malyzia Vömel (W 15). Vömel zeigte bereits am vergangenen Wochenende bei internationalen Teamcross in Neukirchen eine starke Leistung. Die 15- Jährige kam als zweitbeste Deutsche auf Gesamtplatz neun ins Ziel und verhalf damit dem NLV-U 18-Team zu einem dritten Platz in der Mannschaftswertung. Für die SG Diepholz ist Sebastian Franke auf der Mittelstrecke der A-Jugend am Start. Franke bewies zuletzt durch seine Siege bei den Crossläufen in Kirchweyhe und Melchiorshausen, dass schnelle Rennen bei Schnee und Eis für ihn kein Problem sind.
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 12. Februar 2010 Der TSV Kirchdorf greift mit 34 Läufern an Region (mh). Die Landesmeisterschaften im Crosslauf finden statt. Trotz Schnee und Eis hat sich der ausrichtende VfL Löningen entschlossen, die Titelkämpfe stattfinden zu lassen und versicherte, dass die Crossläufer am Sonntag eine schwere, aber gut prä- parierte Strecke vorfinden werden. Natürlich wird auch in diesem Jahr die Läuferelite vom TSV Kirchdorf sowie der LG Wennigsen mit zahlreichen Akteuren vertreten sein. Der TSV Kirchdorf geht mit kompletten Teams in den Altersklassen M 60, M 50/55, M 40/ 45, M 30/35, mit einer Männer- und einer Frauenmannschaft an den Start. Erstmals in der Vereinsgeschichte sind zudem ein Juniorenteam sowie ein Team der Schülerinnen A dabei. Nach 1996 ist auch erstmals wieder eine Schüler A-Mannschaft in Löningen vertreten. Im vergangenen Jahr gewann das Männerrennen über 8,4 km Kirchdorfs Dirk Schwarzbach vor Thomas Bartholome und Ingo Müller (Marathon Club Bremen). Alle drei sind auch diesmal am Start, werden sich jedoch gegen eine starke junge Konkurrenz behaupten müssen. Titelambitionen haben auch Maik Wollherr (OTB Osnabrück) und Florian Pehrs (TuS Gildehaus). Der TSV K startet mit insgesamt 34 Läufern. Im Vorjahr holte der TSV Kirchdorf elf Titel. Da jedoch Matthias Finn (im Vorjahr “Titelkönig” mit drei Me- daillen) beruflich fehlt, wird sich der TSV Kirchdorf sicherlich mit weniger Titeln zufriedengeben müssen. Qualitativ stark besetzt ist das Feld der Schülerinnen. Marie Dannenberg (W 15), Titelverteidigerin von der LG Wennigsen, ist erneut Favoritin auf den Titel und bei den Schülerinnen W14 sind zudem die Wennigserinnen Isabelle Lindenberger und Ira Rischkopf für die Teilnahme gemel- det. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und endet um circa 15 Uhr.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 13. Februar 2010 Crossläufer hoffen auf reguläre Wettkampf-Bedingungen Löningen (hgb). Fünfzig Läuferinnen und Läufer aus zehn emsländischen Vereinen wollen am Sonntag bei der Crosslauf-Landes- meisterschaft in Löningen starten. Sie hoffen, dass es dem ausrichtenden VfL Löningen gelingt, reguläre Wettkampf-Bedingungen auf dem Sportplatzgelände an der Ringstraße zu schaffen. Ein starkes Team bietet die LG Emstal Dörpen auf - mit den Favoritinn- en Maren Kock (Juniorinnen), Annette Koop (W50) sowie den Medaillenkandidaten Katrin Arling (A-Jugend) und Daniel Gruber (Junioren), der seinen ehemaligen Trainingspartner Thomas Otting (Concordia Emsbüren) wiedertrifft. Der LAV Meppen rechnet sich gute Chancen für sein B-Jugend-Team mit Franziska Deters, Laura Niehaus, Claudia Voß und Iryna Ihnatenko aus. Vom Aufgebot der LG Papenburg/Aschendorf will Senior Wilhelm van Zadel (M70) um den Titel laufen. Erstmals bei einer Landesmeisterschaft ist Elke Vedder (Germania Twist/W40) dabei, auf der für sie kurzen 3,71-Kilometer-Strecke. Der TuS Haren ist unter anderem mit drei zu beachtenden Teams vertreten (M30/35, weibliche Jugend A und Schülerinnen A). Sparta Werlte tritt mit guten M40/45- und Schülerinnen-Mannschaften an. Medaillenchancen rechnet sich auch Katharina Robbers (A- Jugend) aus. Bei den 14- und 15-jährigen Schülerinnen, die um 11 Uhr die Meisterschaft eröffnen, sind auch der SC Osterbrock und der VfL Lingen mit Dreier-Teams vertreten. Überraschend hat der VfL seine starken Senioren nicht gemeldet. Auch der SC Spelle- Venhaus nutzt die LM-Startgelegenheit. Für die LG Braunschweig gehen die Emsländer Matthias Strotmann und Cornelia Schwennen an den Start. Für alle Teilnehmer gilt: die Spikes nicht vergessen, sonst könnte es auf gefrorener Strecke sehr schwie- rig werden.
DEISTER- UND WESERZEITUNG vom 13. Februar 2010 Achillessehne macht Benze grosse Sorgen Vier Crossläufer der LGW starten Leichtathletik (mha). Die Achillessehne macht Nils Benze Sorgen - und gefährdet seinen Start am Sonntag bei der deutschen Hallenmeisterschaft der Senioren. In Sindelfingen geht es um die Titel, und in der M-35-Klasse wollte der Sprinter von der LG Weserbergland seine 400-Meter-Zeit unter 55 Sekunden drücken. “Im vergangenen Jahr hätte das zu Bronze gereicht. In diesem Jahr sind die Felder aber etwas stärker”, sagt Benze. “Ich werde spontan entscheiden, ob ich antreten kann. Auf die 60 Meter ver- zichte ich aber in jedem Fall.” Gleich dreimal ist Roswitha Schlachte in der W-55-Klasse dabei. Und sie kann in den allerdings zahlenmäßig schwachen Feldern drei Medaillen holen. Über 800 und 3000 Meter ist nur Lidia Zentner aus Pforzheim mit einer besseren Zeit gemeldet. Allerdings sind heute nur fünf Stunden Zeit zwischen beiden Rennen. Morgen steht das 400-Meter-Rennen an. Auch ihr Trainer Helmut Nothdurft läuft mit. Doch in seinem 3000-Meter-Feld der M-50-Senioren gehen immerhin 14 Läufer an den Start. Mit nur vier Teilnehmern ist die LG Weserbergland bei der Landesmeisterschaft im Crosslauf morgen in Löningen vertreten. Britta Anderson und Ulrike Haskamp (beide W 40) und Petra Majewski (W 50) gehen im 3710-Meter-Rennen der Seniorinnen an den Start. Hendrik Siebert hat bei den M-15-Schülern 2480 Meter vor sich.
NORDWEST ZEITUNG vom 15. Februar 2010 Armin Beyer und sein Team perfekte Gastgeber Fazit: Viel Lob für Organisation der Landes-Crossmeisterschaft / 60 Helfer / Strecke kommt gut an Löningen. Bereits bevor der letzte Läufer am Sonntag bei den niedersächsischen Landes-Crosslaufmeisterschaften das Ziel pass- iert hatte, durfte Löningens Cheforganisator Armin Beyer durchatmen. Er und seine zahlreichen Helfer vom VfL Löningen hatten sich als perfekte Gastgeber präsentiert. “Alles ist gut gelaufen. Wir haben für unsere Strecke Lob von allen Seiten erhalten”, freute sich Beyer. Gefallen hatte ihm auch die Qualität der Teilnehmerfelder. “Das konnte sich wirklich sehen lassen. Die niedersächs- ische Spitze war fast komplett vertreten.” Befürchtungen, dass Schnee und Eis die Veranstaltung kurzfristig platzen lassen könnten, hatte der frühere Topathlet nicht. “Ich bin da immer Optimist.” Am Sonnabend und am Sonntag hatten Beyer und seine rund 60 Mitstreiter die drei Schleifen an der Ringstraße mit größtem Einsatz von Eis und Schnee befreit und den Athleten eine per- fekte Plattform geboten. Gelassen registrierte Beyer derweil, dass ein Fehler im Auswertungsprogramm die Siegerehrungen ver- zögerte. “So etwas kann immer einmal passieren.” Gut angenommen wurde der früh morgens im Rahmenprogramm über die Bühne gegangene landesoffene Talent-Cross, bei dem die Schüler-/innen C bis B gleichzeitig ihre Kreismeister ermittelten. Überragender Läufer bei den B-Schülern war der Dammer Benny Bloemen, der für die 2080 Meter lange Strecke 7:42 Minuten benötigte. Zweiter und Kreismeister wurde der Garreler Felix Tabeling (8:08 Minuten). Löningens Lokalmatador Dustin Pohl siegte bei den Schülern C über 1400 Metern (5:32 Minuten). Schnellste C- Schülerin war Kim-Michelle Schwenke (TuS Komet Arsten, 6:08 Minuten). Die Kreismeistertitel bei den Schülerinnen W 10 und 11 holten die Löningerinnen Henrieke Block und Sarah Tiemann. Bei den C-Schülern landeten Max Korte und Julian Siemer über 1000 Meter einen Doppelerfolg für den BV Garrel. Schnellste D-Schülerin war Lotta Meyer vom gastgebenden VfL Löningen.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 15. Februar 2010 Nerkamp gewinnt Prestigeduell gegen Kuhlen Niedersachsenmeisterschaften im Crosslauf ernten in Löningen viel Lob - Jonas Hamm triumphiert im Männerlauf Von Johannes Klinker Löningen. Mit dem Sieg des vorab zu den Favoriten zählenden Jonas Hamm endete gestern in Löningen der Männer-Hauptlauf in der Crosslauf-Niedersachsenmeisterschaft. Der Braunschweiger bolzte die 3,31 Kilometer lange Strecke in 10:03 Minuten herunter und triumphierte ausgesprochen knapp vor Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen), der nach 10:04 Minuten die Ziellinie passierte. Mit dem Dammer Viktor Kuk (10:05 min) war der Drittplatzierte nahezu ebenso schnell unterwegs wie der auf Rang vier notierte Jens Nerkamp (10:06 min). Der blonde Garreler gewann immerhin das Prestigeduell gegen seinen Erzrivalen und Ex-Garreler Andreas Kuhlen. Der für die LG Braunschweig startende Falkenberger benötigte 10:09 Minuten und musste sich mit dem fünften Platz zu- frieden geben. Unterdessen zeigte sich Nerkamp mit seinem Auftritt an der Löninger Ringstraße zufrieden: “Die Strecke war schwierig, aber in Ordnung. Mein Training im Cloppenburger Stadion hat sich gelohnt”. Im verschneiten Areal an der Friesoyther Straße hatte Nerkamp zuletzt unter der Regie von Coach Heiner Göttke manch schweißtriefende Trainingseinheit “abgerissen”. Der qualitativ stark besetzte Hauptlauf der Frauen und Juniorinnen über 3,71 Kilometer endete mit dem Sieg von Cornelia Schwennen. Die Braunschweigerin lief in 13:02 Minuten ins Ziel und hielt ihre ärgsten Kontrahentinnen Maren Kock (LG Emstal Dörpen/13:40) und Nia Wyscynski (Marathonclub Bremen/13:57) durchaus sicher auf Distanz. Trotz des nun schon zwei Monate andauernden Winterwetters und der zum Teil starken Schneefälle in den letzten Tagen, ver- mochte Gastgeber VfL Löningen eine anspruchsvolle Strecke zu präsentieren. Unter den Läufern erntete der VfL viel Lob und sport- lich lief’s für die Löninger auch sehr ordentlich. Insbesondere die Siege von Nadine Aselage im Lauf der weiblichen B-Jugend sowie von Lea Meyer im Rennen der W 14-Schülerinnen sorgten für strahlende Mienen im Team von Organisationchef Armin Beyer. Der dritte Platz von Steffen Brümmer im Lauf der männlichen B-Jugend rundete das positive VfL-Bild ab. Nicht ganz zufrieden gewesen sein dürfte dagegen Andreas Hülskamp. Der Garreler belegte im Lauf der M 15-Schüler hinter Yannik Burger den zweiten Platz. Nicht wenige Experten hatten Hülskamp vorab auch den Sieg zugetraut. Korrektur vom 16. Februar 2010: Den zweiten Platz in der Männer-Gesamtwertung sicherte sich nicht Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen), sondern Viktor Kuk (OSC Damme). Gruber belegte hinter Sieger Jonas Hamm (LG Braunschweig) und eben Kuk den dritten Rang.
NORDWEST ZEITUNG vom 15. Februar 2010 Nerkamp holt Bronze bei den Junioren Crosslauf: Garreler trumpft bei Landesmeisterschaft in Löningen auf / Hamm gewinnt Mittelstrecke Von Bodo Tarow Löningen. Starke Leistungen haben am Sonntag die Athletinnen und Athleten bei den Landes-Crossmeisterschaften in Löningen abgerufen. Fast 500 Starter nahmen es mit dem bestens vorbereiteten, aber schwer zu laufenden Kurs an der Ringstraße. Am hochkarätigsten besetzt war der Mittelstreckenlauf der Männer und Junioren über 3310 Meter. Nach einer schnellen Anfangsrunde setzte sich ein Sextett deutlich vom Feld ab. Der Dammer Junior Viktor Kuk sorgte zunächst für Tempo, ehe dieses verschleppt wurde. Das schien dem in Lauerstellung liegenden Falkenberger Andreas Kuhlen (LG Braunschweig) in die Karten zu spielen. Doch dann zog Teamkollege Jonas Hamm erstmals an. Kuk, der Garreler Jens Nerkamp und Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen) blieben dran. Kuhlen und Braunschweigs 800-Meter-Topmann Sören Ludolph mussten abreißen lassen. Als Hamm das Tempo nochmals verschärfen konnte, holte er den entscheidenden Vorsprung heraus und lief den Titel locker nach Hause (10:03 Minuten). Hinter dem 29-Jährigen entbrannte ein spannender Kampf. In einer Wimpernschlagentscheidung sicherte sich Kuk Platz zwei und den Juniorentitel vor Gruber und Nerkamp. Kuhlen wurde Fünfter vor Ludolph. Guter Zehnter bei den Junioren wurde Garrels Fabian Kühling. “Ich hätte früher attackieren müssen. Dann wäre noch mehr drin gewesen. Dennoch bin ich sehr zufrieden”, meinte Ner- kamp. “Ich wollte schon gewinnen. Aber als Jonas Hamm zum zweiten Mal angezogen hat, war er weg.” “Ich hatte keine Taktik und bin wie immer einfach gerannt, was ging”, kommentierte Kuk den Lauf. Den Titel über die Männer-Langstrecke (8400 Meter) verteidigte Dirk Schwarzbach (TSV Kirchdorf). In der Zeit von 26:57 Minuten verwies er den Grafschafter Florian Pehrs und seinen Clubkollegen Florian Reichert auf die Plätze. Schnellste Frau in Löningen war erwartungsgemäß die für die LG Braunschweig startende Emsländerin Cornelia Schwennen. Sie benötigte für die 3710 Meter lange Distanz 13:02 Minuten. Zweite wurde Maren Kock (LG Emstal Dörpen), die zugleich den Juniorentitel mitnahm. Bronze ging an Mia Wyszynski aus Bremen. Den Sieg in der Seniorenkonkurrenz feierte Thomas Ruminski (SV Eintracht Hiddestorf). Der amtierende Senioren-Europameister landete über die 6900 Meter lange Strecke einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg. Die Plätze belegten die Göttinger Horst von Gaza und Manfred Vollmer. Spannung pur bot das Rennen der weiblichen A-Jugend über 3310 Meter. Die Werlterin Katharina Robbers siegte in der Zeit von 12:30 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung vor der Hannoveranerin Nora Langreder. Katrin Arling (LG Emstal Dörpen) wurde Dritte. Eine starke Zeit legte über die gleiche Distanz bei den männlichen A-Jugendlichen Marius Hüpel vom OTB Osnabrück hin. Für ihn blieb die Uhr bei 10:36 Minuten stehen. Damit setzte er sich souverän gegen den Göttinger Paul Lennart Kruse und Martin Buss von der Leichtathletik-Gemeinschaft Harlingerland durch. Seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze stellte bei den B-Jugendlichen Fabian Brunswig von der LG Braunschweig nachhaltig unter Beweis. Er legte über die 3310 Meter lange Distanz einen echten Parforceritt hin (10:37 Minuten) und siegte vor Joost Voß (TSV Otterndorf) und dem Löninger Lokal- matador Steffen Brümmer.
NORDWEST ZEITUNG vom 15. Februar 2010 Lea Meyer erfüllt sich Traum vom Titel Leichtathletik: Löninger Lauffloh Cross-Landesmeisterin Löningen. Gleich im ersten Lauf bei den Landes-Crosslaufmeisterschaften hat die erst 13-jährige Löninger Lokalmatadorin Lea Meyer mächtig für Furore gesorgt. Über die 2480 Meter lange Distanz holte sie in der beeindruckenden Zeit von 9:16 Minuten den Titel bei den A-Schülerinnen W 14. Meyer rannte gleich vorne weg und duellierte sich zunächst mit der ebenfalls erst 13-jährigen Garrelerin Lena Menke, die Fünfte wurde. Bis Mitte der zweiten Runde schien sogar ein Gesamtsieg Meyers drin. Dann zogen aber noch die neue W15-Titelträgerin Marie Dannenberg (LG Wennigsen; 9:01 Minuten) und Malyzia Catjana Vömel (FTSV Jahn Brinkum; 9:15 Minuten) vorbei. “Ich hatte ein bisschen davon geträumt, aber nicht damit gerechnet. Zu Beginn der zweiten Runde habe ich dann gespürt, dass es für mich reichen kann”, strahlte Meyer. Einen Klasselauf sahen die Experten auch bei den A-Schülern M 15. Ebenfalls über die Länge von 2480 Metern blieb das Feld fast eine Runde lang eng beieinander. Dann ging die Post ab. Favorit Andreas Hülskamp (BV Garrel) machte mächtig Tempo, um eine Spurtentscheidung zu vermeiden. Tilmann Petersen (MTV Pattensen) verlor nun an Boden und wurde Vierter. Wenig später musste sich Henrik Steenken (LG Göttingen) auf den dritten Platz konzentrieren. Einzig Yannik Burger vom SV Rosche blieb Hülskamp auf den Fersen und zog 400 Meter vor dem Ziel aus dem Windschatten kommend vorbei. Hülskamp wehrte sich gegen die erste Niederlage seit langer Zeit nach Kräften. Am Sonntag war aber Burger, für den die Uhr bei 8:24 Minuten stehen blieb, den ent- scheidenden Tick stärker. Für einen echten Paukenschlag bei der weiblichen Jugend B sorgte die Löningerin Nadine Aselage. Die Vorjahressiegerin bei den W15-Schülerinnen lief von Beginn an mutig vorneweg und teilte sich das Rennen perfekt ein. Am Ende lief sie nach 12:42 Minuten - von ihren Teamkollegen gefeiert - ins Ziel. Fiona Supritz (LG Emstal Dörpen) und Tami Gerken (LAV Zeven) belegten die Plätze. Einen weiteren Treppchenplatz für den gastgebenden VfL Löningen lief bei der männlichen Jugend B Steffen Brümmer heraus. Er benötigte für die 3310 Meter 10:59 Minuten und wehrte die Schlussattacke des Lingeners Malte Weßling erfolgreich ab. Sieger wurde der zur deutschen Spitze zählende Fabian Brunswig (LG Braunschweig; 10:37 Minuten) vor dem Otterndorfer Joost Voß.
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 15. Februar 2010 Deutsche Meisterin über 200 Meter Leichtathletik: Silvia Braunisch aus Schierbrok holt ihren ersten nationalen Titel in 29,21 Sekunden Von Torsten Heidemann Delmenhorst. So richtig glauben konnte sie es gestern noch nicht: Silvia Braunisch von der LGG Ganderkesee ist neue Deutsche Hallenmeisterin über 200 Meter. Die 50-Jährige aus Schierbrok lief im Glaspalast zu Sindelfingen eine Zeit von 29,21 Sekunden. "Es ist hier einfach sehr gut gelaufen", jubelte Braunisch, die in der Nähe ihrer Heimat Nürtingen moralische Unterstützung durch die Familie hatte. Mit Ehemann Joachim hatte sie die Fahrt nach Baden-Württemberg absolviert. In drei Gruppen ging die Altersklasse W 50 an den Start. In Abwesenheit der verletzten Favoritin Petra Kauerhof (Obernburg) legte Silvia Braunisch ihre Zeit in der ersten Gruppe vor. "Von der Leistung her waren die Zeitendläufe glaube ich gerecht aufgeteilt, aber niemand hat meine Zeit unterboten", schilderte sie ihren ersten Deutschen Titel. Als Silvia Braunisch in Startposition ging, wurden die Läuferinnen zurückgepfiffen. Eine Durchsage hatte gestört und deshalb mussten sich die Athletinnen nochmal konzentrieren. Die Tartanbahn empfand Braunisch als "klasse". Da keine Nebenhalle zum Einlaufen zur Verfügung stand, akzeptierte sie auch ihre Zeit, die aber aus ihrer Sicht "keine gute" ist. Die Zweitplatzierte aus Braunischs Zeitendlauf, Helga Ulrich (DJK Käfertal-Waldhof), setzte sich gestern im 400-Meter-Lauf vor die Ganderkeseerin. Mit 67,66 Sekunden ging dieser Titel nach Mannheim. Für Silvia Braunisch sprang mit 68,45 Sekunden nach zwei Hallenrunden die Silbermedaille heraus. Der Vorsprung auf Platz drei betrug eine Hundertstel. Mareike Witt war in Sindelfingen unter knapp 1000 Aktiven eine der fleißigsten Athletinnen. Die 30-Jährige trat für die LG Delmen- horst/Diepholz in fünf Wettbewerben an und holte drei Medaillen - Gold, Silber, Bronze. Witts "persönlicher Fünfkampf" ging ges- tern Nachmittag mit den 60 Meter Hürden und dem Gewinn der Goldmedaille zu Ende. Hier kam sie nach 9,47 Sekunden ins Ziel und verwies die einzige Konkurrentin über die 84 Zentimeter hohen Hindernisse, Shirin Branke (Baunatal / 10,52 Sekunden), auf den Silberrang. Da im Hochsprung auch nur zwei Starterinnen der Altersklasse W 30 über die Stange sprangen, war Silber sicher. Witts Höhe betrug 1,54 Meter. Anja Wich-Heiter (Zweibrücken) gewann mit übersprungenen 1,73 Meter. Zufriedener war Mareike Witt mit der Bronzemedaille im Weitsprung. "Ich hatte zwar vier ungültige Versuche, aber meine Weite von 5,15 Meter ist in Ord- nung. Etwas ärgerlich ist, dass zu Silber nur vier Zentimeter fehlten." Diesen Platz belegte Wich-Heiter. Es gewann Mariam Thiam (Hamburger SV), die bei 5,72 Meter in den Sand eintauchte. Mareike Witt startete die Deutsche Meisterschaft mit dem 60-Meter- Vorlauf. Die 8,41 Sekunden reichten für die Finalteilnahme. Hier schaffte sie nach dem Weitsprung exakt dieselbe Zeit - was in der Final-Abrechnung Platz sechs bedeutete. "Ich hatte gedacht, dass ich schneller war", sagte Witt. Aber vielleicht hatte der Weit- sprungwettbewerb doch zu viel Kraft gekostet. Im Kugelstoßen belegte sie mit 11,50 Meter den fünften Platz.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 16. Februar 2010 LG-Läufer trotzen der Eiseskälte Acht Titel bei Cross-Landesmeisterschaften - Einzelsiege von Kuhlen, Hamm, Diettrich, Brunswig, Schwennen Von Bernd Bröger 600 Reisekilometer und ein Wettkampf bei Kälte, Schnee und Eis stellten bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Löningen besondere Anforderungen an die Ausdauerriege der LG. Die Bilanz von acht Titeln wärmte die Gemüter und sorgte für gute Laune. Auf der 3,3 Kilometer langen Mittelstrecke der Männer setzte sich Jonas Hamm (Eintracht) im Schlussspurt nach 10:03 Minuten gegen Viktor Kuk (Damme) und Daniel Gruber (Emstal Dörpen) durch. Zusammen mit seinen Klubkollegen Andreas Kuhlen (Rang 5 in 10:09) und Sören Ludolph (6./10:17) gewann er mit 12 Platzierungspunkten auch die Teamwertung vor dem TSV Kirchdorf (31) und der zweiten LG-Vertretung, die mit Georg Diettrich (7./10:20), Emanuel Schoppe (8./10:29; beide MTV) und Ole Marggraf bei Punktgleichheit mit Kirchdorf wegen des schwächer platzierten dritten Mannes auf Rang drei gesetzt wurde. Maximilian Knof, Malte Weber und Raffael Lohner belegten als dritte Mannschaft der LG noch den fünften Platz. In der separaten Auswertung der Junioren errangen Sören Ludolph, Ole Marggraf und Maximilan Knof (alle Eintracht) einen weiteren Titel für die LG. Als schnellste Läufer der Altersklassen Männer, M 30 und M 40 wurden Andreas Kuhlen, Jonas Hamm und Georg Diettrich zusätzlich mit Meisterwimpeln geehrt. Eine Woche nach ihrem Sieg bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften über 1500 Meter kam Cornelia Schwennen (MTV) nun auch im Crosslauf zu einem überregionalen Titel. Sie siegte über 3,7 Kilometer in 13:02 Minuten mit fast 200 Metern Vorsprung auf die hoch gehandelte Maren Kock (Emstal Dörpen). Ähnlich überlegen fiel der Sieg Fabian Brunswigs in der Jugend B über 3,3 Kilo- meter in 10:27 Minuten aus. Zusammen mit Jeremy Hübner und Patrick Bittner auf den Plätzen sechs und sieben errang er mit 14 Platzierungspunkten vor Otterndorf (31) einen weiteren klaren Teamsieg für die LG Braunschweig. Weitere vordere Platzierungen belegten Melina-Sophie Wende (Eintracht; Rang 5 in der W 15), Dirk Achtzehn (MTV; Rang 5 in der M 45) und Ralf Weber (Ein- tracht) als Siebter in der M 50.
NORDWEST ZEITUNG vom 16. Februar 2010 Vordere Ränge für die Läufer des SV Brake Löningen/Brake. Bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Löningen erreichten die Athleten des SV Brake sehr gute Platz- ierungen. Auf einem schwierigen Rundkurs mit zahlreichen Steigungen und einer Gesamtlänge von 2480 Meter erzielte Vithushan Vigneswaran das beste Ergebnis für den SV Brake. Nach der ersten Runde noch in der Spitze mitlaufend, musste er in der zweiten Runde den ungewohnten Steigungen Tribut zollen und wurde Vierter in seiner Altersklasse M 14. Nicht ganz zufrieden war Vivian Sinnen. Sie startete bei den Schülerinnen (W 15) und musste sich auf dem schweren Parcours mit Rang zwölf begnügen. Für die jüngeren Jahrgänge gab es einen Talent-Crosswettbewerb über 2080 Meter. Hier siegte Justin Sinnen gegen starke Konkurrenz in der Altersklasse M 13. Kurz dahinter erreichte Eike Krüger das Ziel und wurde Sechster in der Schülerklasse M 12.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 16. Februar 2010 (Auszug - Ohne Ergebnisspiegel) EDV-Panne verdirbt guten Gesamteindruck nicht Veranstalter VfL Löningen zieht positive Bilanz Löningen (jok). Als ein Fehler im Auswertungsprogramm die EDV-Anlage zwischenzeitlich arg ins Stocken brachte und für eine Verzögerung der Siegerehrungen sorgte, war reichlich Hektik angesagt. Doch die “Macher” der am vergangenen Wochenende in Löningen ausgetragenen Landes-Crossmeisterschaften kompensierten dieses Patzer letztlich doch noch. Wie die niedersächs- ischen Titelkämpfe an der Ringstraße überhaupt hervorragend über die Bühne gingen. “Alles hat gut geklappt, von den EDV-Pro- blemen mal abgesehen. Wir sind zufrieden mit der Veranstaltung, für die wir von den Sportlern viel Lob erhalten haben”, zog Chef- organisator Armin Beyer ein positives Fazit. Der frühere Klasse-Leichtathlet ärgerte sich zwar über die Ungeduld einiger Vereins- vertreter, die sich über die zeitlichen Verzögerungen der Siegerehrungen beklagten, gab sich aber gelassen: “So ist das nun mal”! Zur Freude auch von Beyer schlugen sich die Löninger Crosser sehr ordentlich. Sowohl die W 30-Seniorinnen mit Monika Meyer, Kerstin Kuper und Tanja Gösling als auch das W 40/45-Team mit Antonia Beyer, Hildegard Beckmann und Rita Schulte gewannen die Landesmeisterschaften. Sehr zur Überraschung der an Erfahrung kaum zu toppenden Antonia Beyer: “Nie im Leben hätten wir damit gerechnet”! Antonia und Armin Beyer durften sich zudem über einen familieninternen Erfolg freuen. Mit Dustin Pohl gewann der ebenfalls für den VfL Löningen startende Neffe im Talentcross das Rennen des Jahrgangs 99 über 1400 Meter. Auch Max Korte hatte Grund zum Jubel: Der Nachwuchsläufer des BV Garrel triumphierte über 1000 Meter bei den Knirpsen des 2001-Jahrganges. Löningens Klubvorsitzender Stefan Beumker zog derweil diese Bilanz: “Wir sind froh, dass wir die Landesmeisterschaften und den Talent- cross so gut über die Bühne gebracht haben. Trotz der widrigen Witterungsbedingungen haben uns alle Teilnehmer bestätigt, dass wir für faire Wettkampfbedingungen gesorgt haben. Dieses wäre ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer nicht möglich gewesen. Insbesondere noch am Samstag wurde mit sehr viel Einsatz die Strecke von Schnee und Eis befreit. Klasse, wie motiviert dabei alle waren. Wir sind natürlich auch froh, dass die Veranstaltung ohne schwerere Verletzungen über die Bühne gegangen ist. Es freut uns auch sehr, dass die meisten Gemeldeten ihre Startzusagen eingehalten haben, auch wenn die Anfahrt zum Beispiel von Göttingen ein wenig länger dauerte, als ursprünglich vorgesehen”.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. Februar 2010 Fünf Titel eingeheimst Löningen (hgb). Die hohen Erwartungen der emsländischen Läuferinnen und Läufer bei den Cross-Landesmeisterschaften in Löningen haben sich voll und ganz erfüllt: Auf den bestens präparierten, voll einsehbaren Schnee-Pisten, die regulären Sport zu- ließen, holten sie fünf Titel und eine gute Zahl von Medaillenrängen. Besonders große Freude herrschte bei Familie Robbers aus Werlte. Zuerst sicherte sich Katharina mit einer taktisch klugen Leistung und einem beherzten Endspurt die Landesmeisterschaft im 3,31-Kilometer-Lauf der A-Jugend. Im letzten Rennen der Veranstaltung über 8,4 Kilometer schaffte Vater Dietmar die Vize- meisterschaft in der Klasse M45. Zusammen mit seinen Kollegen Klaus Hanekamp (8. Platz/M40) und Christian Hanekamp (3. Platz/M45) wurde er dazu noch Zweiter in der Mannschaftswertung M40/45. Die gute Nachwuchsarbeit bei Sparta Werlte zeigte sich im Abschneiden der Schülerinnen A. Jana Hanekamp (W14) wurde Dritte, Luisa Jüngerink (W15) Sechste. Zusammen mit Julia Janssen kamen sie in der Teamwertung auf den dritten Rang. Wieder einmal hervorragend schnitt auch die LG Emstal Dörpen ab. Erwartungsgemäß kam Maren Kock im 3,71-Kilometer-Lauf der Juniorinnen ohne große Mühen zum Titelgewinn. Bei den Junioren ärgerte sich Daniel Gruber, dass er den Titel um einen halben Meter verpasste - durch einen etwas zu spät angesetzten Endspurt. Eine positive Überraschung lieferte Fiona Supritz, die als Zweite bei der B-Jugend die bisher beste Leistung ihrer Karriere bot. Katrin Arling, die lange für das Tempo gesorgt hatte, wurde bei der A-Jugend Dritte. Nicht zu schlagen war wieder Favoritin Annette Koop (W50). Mit guten Platzierungen kamen die LAVer Laura Niehaus (4.), Franziska Deters (5.) und Claudia Voß (6.) zum Mannschaftssieg bei der B-Jugend. Seinen zweiten Landestitel in seiner langen Laufbahn gewann Senior Wilhelm van Zadel (M70) von der LG Papenburg-Aschendorf auf der schweren 6,9-Kilometer-Strecke. Guter Dritter wurde sein Trainingspartner Rolf Dreyer (M45) im Mittelstreckenlauf über 3,31 Kilometer. Vom VfL Lingen schaffte Malte Weßling in seinem ersten B-Jugend-Jahr als Vierter - nur eine Sekunde hinter dem Dritten - auf der 3,31-Kilometer-Strecke die beste Platzierung. Gut platzierten sich auch die beiden Ver- treter von SC Spelle-Venhaus: Thomas Altehülsing (4./M30) und Ricarda Krömer (2./W40), die vor “Straßenläuferin” Elke Vedder (4., Germania Twist) ins Ziel kamen. Von den “Buten-Emsländern” siegte Cornelia Schwennen (Emsbüren/LG Braunschweig) sou- verän in der Frauenklasse. Ihr Vereinskollege Matthias Strotmann verzichtete auf den Start.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. Februar 2010 Annette Koop siegt bei Hallen-DM Sindelfingen (hgb). Mittelstrecklerin Annette Koop (LG Emstal Dörpen) verdiente sich mit starken Leistungen wieder einmal Aner- kennung. Bei der Deutschen Hallenmeisterschaft der Senioren im Sindelfinger Glaspalast gewann die Lingenerin überlegen mit drei Sekunden Vorsprung den Titel im 800-Meter-Lauf der Altersklasse W 50 (2:31,90 Min.). Nach einer strapaziösen Rückfahrt ging die erfolgreichste emsländische Sportlerin der Seniorinnenklassen bei den Crosslauf- Landesmeisterschaften in Löningen schon wieder auf die Piste. Auch hier ließ sie sich den Titel in ihrer Wettkampfklasse nicht nehmen. Nach 3,71 Kilometern auf Schnee hatte sie einen klaren Vorsprung vor der Zweiten herausgelaufen.
DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 16. Februar 2010 Zentner steht Schlachte im Weg Leichtathletik (mha). Zweimal Silber und einmal Bronze - das war die Ausbeute von Roswitha Schlachte bei der deutschen Seni- oren-Meisterschaft in Sindelfingen. Nur einen Titel holte die W-55-Seniorin von der LG Weserbergland im Glaspalast nicht. Davor stand ein Zentner: Lidia Zentner aus Pforzheim. Die war sowohl über 800 Meter (2:41,97) als auch 3000 Meter (11:55,50) unüber- windbar. Für Schlachte blieb in 2:45,79 und 12:18,41 Minuten zweimal der Platz dahinter. Edelmetall Nummer drei gab es über 400 Meter. 74,99 Sekunden brachten Rang drei. Unter zehn Minuten blieb LGW-Lauf-Coach Helmut Nothdurft. Doch im gut be- setzten 3000-Meter-Feld der M-50-Senioren reichten seine 9:55,72 Minuten im zwölfköpfigen Feld nur zu Platz sieben.
DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 16. Februar 2010 LG-Trio läuft auf Platz drei Leichtathletik (mha). Bei der Cross-Landesmeisterschaft in Löningen schlugen sich die drei Seniorinnen der LG Weserbergland auch im Feld der Frauen gut. Denn in der offenen Mannschaftswertung kam das Trio Ulrike Haskamp, Petra Majewski und Britta Anderson auf der 3710-Meter-Strecke auf Rang acht. In ihrer W-40-Altersklasse war Haskamp in 16:09 Minuten die Nummer drei und Schnellste des LGW-Trios. Britta Anderson (W40) kam nach 17:12 Minuten auf Rang acht. Bronze holte auch Majewski. Ihre 16:34 Minuten bedeuteten bei den W-50-Seniorinnen Rang drei. Hendrik Siebert (LG Weserbergland) lag bei den M-15-Schülern in 9:02 Minuten auf Platz zehn.
PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 16. Februar 2010 Gold für Reintraut Rattay Aller guten Dinge sind drei: Nach der Deutschen Cross- und der Straßenlaufmeisterschaft im vergangenen Jahr holte die Peinerin Reintraut Rattay jetzt ihren dritten Deutschen Meistertitel in der Seniorinnenklasse. Bei den 9. Deutschen Hallen-Seniorenmeister- schaften in Sindelfingen war die Läuferin von der LG Peiner Land die einzige Starterin aus dem Leichtathletik-Kreisverband Peine. Und die Sportlerin des Jahres 2008 ihrer Heimatstadt hatte sich vorgenommen, nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr in Düsseldorf nun im Sindelfinger Glaspalast ihren ersten Deutschen Seniorinnentitel in der Halle zu erkämpfen. Um 19.20 Uhr fiel der Startschuss für die 3000 Meter. Dreizehn Läuferinnen der Klassen W50 bis W65 gingen auf die 200-Meter-Runde. Reintraut Rattay lief gleichmäßig und teilte sich das Rennen gut ein. Mit ihrer Siegerzeit von 14:41,67 Minuten war sie in Anbetracht der witterungs- bedingt schwierigen Trainingsvorbereitung recht zufrieden und freute sich riesig über ihren ersten Deutschen Hallentitel. Mit der Goldmedaille im Gepäck brach die 66-jährige Jahnerin am nächsten Morgen mit ihrem Campingbus in Begleitung ihres Ehemannes Willy in Richtung Heimat auf. Bereits in drei Wochen wird die Langstrecklerin versuchen, im badischen Stockach ihren Deutschen Meistertitel im Crosslauf zu verteidigen.
ANZEIGER FÜR BURGDORF UND UETZE vom 16. Februar 2010 Arnd pokert und gewinnt Leichtathletik: Deutsche Seniorenmeisterschaft in Sindelfingen Von Matthias Abromeit Goldige Ausbeute für die Oldies der TSV Burgdorf: Von der deutschen Senioren-Meisterschaft im Sindelfinger Glaspalast sind sie mit drei Titeln und weiteren Erfolgen zurückgekehrt. Auch nach seiner längeren Pause war Manfred Arnd fast wieder der Alte und fügte seiner Titel-Sammlung zwei weitere Gold-Plaketten hinzu. Für den ersten Coup hatte er im Weitsprung der M65-Senioren ge- sorgt. Bis zum fünften Durchgang lag Arnd klar hinter dem deutschen Rekordhalter Claus-Werner Kreft vom TV Werther. Doch sein Satz auf 5,04 Meter brachte Arnd die Führung. Kreft konterte zwar, doch kam er im letzten Versuch nur noch bis auf drei Zenti- meter an Arnd heran. Verdeckte Karten Sieg Nummer zwei gab es über 60 Meter. Im Vorlauf hatte Arnd noch mit verdeckten Karten gespielt und war nur mit der viert- schnellsten Zeit (8,51) ins Finale eingezogen. Doch dort zeigte Arnd seine wahre Fitness: In 8,33 Sekunden gab er auch dem Wiesbadener Ulf Restle (8,37), der bis dahin wie der Meister aussah, den Rest. “Das war wieder unser Manfred, wie wir ihn kann- ten - ein echter Wettkampftyp, der sich steigert, wenn es drauf ankommt”, lobte Trainer Ulrich Titze. Deutscher Rekord Für den dritten Burgdorfer Sieg war Frauke Lindemann verantwortlich. Das Duell im Hochsprung mit Ulrike Julien vom LAC Saar- louis, die immerhin deutsche Rekordhalterin war, endete schon bei 1,56 Metern - zumindest für die Gegnerin. Lindemann über- sprang noch die beiden folgenden Höhen und holte sich mit 1,62 Metern nicht nur den Titel. Sie verbesserte auch den wenige Tage alten deutschen Rekord der Gegnerin um drei Zentimeter. Bronze holte sich trotz leichter Verletzung Gabi Bauernfeind im Weit- sprung der W 40-Klasse. Mit ihren 4,87 Metern aus dem dritten Durchgang lag die Burgdorferin zunächst auf Platz zwei. Doch hatte sie Heike Schindler vom LAC Degerloch nicht auf ihrer Liste. Die sprang noch vier Zentimeter weiter und entriss Bauernfeind das Silber. Im 60-Meter-Finale steigerte sich Heike Peplinski (W 45) als Achte auf 8,70 Sekunden und wurde Fünfte über 200 Meter (29,11). Susanne Schmidt (W 40) war nach ihrem Skiurlaub nicht bestens vorbereitet und mit ihren Resultaten im 60-Meter-Vorlauf (9,16) und über 200 Meter (30,26) zufrieden. Nach der Absage der Winterwurf-Meisterschaft konnte Trainer Titze nicht draußen mit Speer und Diskus, sondern nur im Glaspalast mit Kugeln werfen. Mit 12,25 Metern wurde er im Kugelstoß der M-50-Klasse Fünfter und legte Position sechs im Hochsprung (1,50) nach.
NORDWEST ZEITUNG vom 16. Februar 2010 TSV-Läufer gewinnen Landesmeistertitel Leichtathletik: Sieg auf der Crossstrecke Großenkneten. Einen tollen Erfolg verbuchten drei Athleten des TSV Großenkneten bei den Landescrosslaufmeisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Löningen stattfanden. Auf der Langstrecke über 8900 Meter entschied die Großenkneter Mann- schaft, bestehend aus Michael Reise, Rainer Beewen und Udo Menkens, in der Klasse M 40 die Mannschaftswertung für sich. Vorausgegangen waren überzeugende Einzelleistungen auf dem witterungsbedingt schwierig zu belaufenden Untergrund. So kam Michael Reise in der Einzelwertung der M 40 auf Platz vier, Rainer Beewen auf Platz fünf und Udo Menkens auf Platz sieben. Das Team hatte gehofft, den Vorjahreserfolg in Form von Platz drei in der Mannschaftswertung wiederholen zu können. Dass es nun so- gar zum Landesmeistertitel gereicht hat, kam für das TSV-Team ein bisschen überraschend. Die Freude war entsprechend groß.
NORDWEST ZEITUNG vom 16. Februar 2010 Silvia Braunisch rennt über 200 Meter allen weg Ganderkesee. Ihren ersten deutschen Meistertitel nahm Silvia Braunisch vom LGG Ganderkesee von den Seniorenmeister- schaften in Sindelfingen mit nach Hause. Sie siegte über die 200-Meter-Strecke in 29,21 Sekunden und freute sich riesig über diesen Titel. Die Läuferinnen in diesem Wettbewerb starteten in drei Gruppen, so dass Braunisch, die schon im ersten Lauf dabei war, bis zum Schluss des letzten Laufs um ihren Sieg zittern musste. Als keine andere Athletin schneller war als sie, war die Freude groß. Braunisch startete außerdem auf der 400-Meter-Strecke. Aufgrund des Wetters konnte sie diese Strecke in den Wochen zuvor je- doch nicht gezielt trainieren. Sie absolvierte zwar ein Hallentraining, das ihr bei diesem Wettkampf aber nicht wirklich half. So ging sie die 400-Meter-Strecke wahrscheinlich zu zögerlich an, da sie ihre Leistung nicht einschätzen konnte. Nach 68,45 Sekunden kam sie ins Ziel und wurde Zweite. Die Zeit der Siegerin aus Mannheim, 67,66 Sekunden, hatte Braunisch in der vergangenen Saison schon einmal unterboten. Alles in allem lobte Braunisch die gute Organisation der Meisterschaften und hatte viel Spaß.
NORDWEST ZEITUNG vom 16. Februar 2010 Cross-Läufer trotzen Kälte bei Landesmeisterschaften Leichtathletik: Frense wird Favoritenrolle gerecht - Lambertus startet in Mittel- und Langstrecke Löningen/Oldenburg. Bei den Cross-Landesmeisterschaften am Valentinstag in Löningen gingen zwölf Oldenburger Leichtath- leten an den Start. Der VfL stellte mit zehn Aktiven das größte Teilnehmerkontingent, der DSC und der OTB waren mit einem Starter bzw. einer Starterin dabei. Die Organisatoren des VfL Löningen hatten in den letzten Tagen die Strecke bestmöglich präpa- riert und besserten kritische vereiste Abschnitte auch während der Veranstaltung aus. Die zuschauerfreundliche, fast vollständig einsehbare Strecke war nach Meinung der Läufer gut zu belaufen, wenngleich größere technische Schwierigkeiten fehlten. “Bei dem lang anhaltenden Winter kostet es natürlich besondere Überwindung, draußen zu trainieren”, meinte Altmeister Horst Frense, der in seiner Altersklasse M 65 über 6,9 Kilometer in 30:55 Minuten erwartungsgemäß gewann. Frense erhöhte damit die Zahl seiner Landesmeistertitel auf beeindruckende 34. Der trainingsfleißigste Oldenburger war indes Dietmar Lambertus, der sowohl auf der Mittel- als auch der Langstrecke an den Start ging. In der Altersklasse M 45 belegte er auf der Mittelstrecke über 3,3 km in 12:36 Min. Rang vier und führte sein Team mit Michael Meinke (Dritter, M 40, 12:46 Min.) und Thomas Bertram (Sechster, M 45, 13:18 Min.) zum Mannschaftsmeistertitel in der Altersklasse M 40/M 45. Nur 90 Minuten nach dem Zieleinlauf trat Lambertus dann zum Langstreckencross über 8,4 km an, den er in seiner Altersklasse M 45 in 33:09 Min. ebenso gewinnen konnte. Die weiteren VfLer konnten gegen die starke Konkurrenz der LG Göttingen und des TSV Kirchdorf wenig ausrichten. Jürgen Jeske (M 50) wurde in 14:35 Min. Zehnter, und in der M 55 belegten Detmar Damke, Peter Fuchs, Johann de Buhr und Franz Skutella die Plätze sechs bis neun. In der Teamwertung landete der VfL damit auf Rang vier. Auch DSC und OTB freuten sich über Podestplätze: Gerold Struß (DSC) lief in der Altersklasse M 35 über 8,4 km in 30:19 Min. auf Rang drei. Nachwuchstalent Friederike Lindner (OTB) belegte bei den Schülerinnen W 15 über 2,4 km in 10:02 Min. ebenfalls Rang drei nach einer starken zweiten Laufrunde.
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 17. Februar 2010 Yannick Burger düpiert im Spurt die Konkurrenz Cross-Meisterschaften: SV Rosche holt Titel mit Mannschaft Löningen/Uelzen (dg). Bei den Niedersächsischen Cross-Meisterschaften in Löningen im Kreis Cloppenburg hat sich der Roscher Leichtathlet Yannick Burger überraschend den Titel im Lauf der Schüler A gesichert und die Konkurrenz düpiert. Auch in der Teamwertung sicherten sich die Roscher den Sieg. Meike Köhler wurde zudem noch Vizemeisterin bei den Frauen W45. Der ausrichtende VfL Löningen hatte eine gut zu belaufende Strecke präpariert, auf der mehr als 500 Teilnehmer gemeldet waren. Da- runter Läufer der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel und vom SV Rosche. Eis, Frost und Schnee konnten auch die Teilnehmer aus dem Landkreis nicht von überzeugenden Leistungen abhalten. Als zweiter Wettbewerb des Tages wurde der Lauf der Schüler A über 2480 Meter gestartet, mit dabei waren mit Ole Schönke, Markus Sidor und Yannick Burger drei Athleten vom SV Rosche. In den beiden zu laufenden Runden mussten die Cross-Athleten zwei kraftraubende Anstiege bewältigen. Am Ende dieser ersten Runde ging der hohe Favorit Andreas Hülskamp (BV Garrel) knapp in Führung, immer gleichauf: Yannick Burger. Gut 500 Meter vor dem Ziel zog Yannick Burger an seinem Rivalen vorbei und setzte sich deutlich ab. Einen erneuten Angriff von Hülskamp konnte Burger abwehren. Mit einer taktischen Meisterleistung und einer starken läuferischen Leistung erreichte er nach 8:24 Minuten das Ziel und hatte dazu am Ende noch einen Fünf-Sekunden- Vorsprung. Und auch die beiden anderen Roscher Läufer erreichten auf ausgezeichneten vorderen Plätzen das Ziel. Ole Schönke kam mit der Zeit von 8:37 Minuten als Fünfter über die Linie, und auch Markus Sidor (9:01min.) kämpfte sich noch auf den 9. Platz in der Altersklasse M15 vor. Die Freude bei den Roschern wurde nach Auswertung der Ergebnisse noch einmal gesteigert, denn die drei Roscher gewannen schließlich auch die Mannschaftswertung der Schüler A mit großem Vorsprung vor der LG Göttingen und der LG BW Emden. Und fast hätte es durch Meike Köhler den dritten Titel für den SV Rosche gegeben. Bei den Frauen M 45 hatte sie 3710 Meter zu absolvieren. Das große Feld von 51 Teilnehmerinnen zog sich zu Beginn der zweiten Runde weit auseinander. Nun forcierte auch Köhler ihr Tempo erheblich und machte noch einige Plätze gut. Hinter der führenden Christiane Schwietert von der LG Wilhelms- haven konnte sich Meike Köhler in 15:30 Minuten dann schließlich die Vize-Meisterschaft sichern. 3310 Meter musste die männliche Jugend A absolvieren. Und diese erste Runde verschlief Sven Schenk von der LG Hanstedt/ Wellendorf/Wriedel völlig und durchlief sie im hinteren Teil des Feldes. Sein Vereinskamerad Jari Ziplys machte es deutlich besser, er gehörte von Anfang an zur Spitzengruppe. In der großen Schlussrunde kämpfte sich Sven Schenk (11:02 Minuten) doch noch auf den 6. Platz vor. An Jari Ziplys (11:01) kam er aber nicht mehr vorbei, der den 5. Platz belegte. Zusammen mit Alexander Zienau, der am Ende trotz einer Verletzung einen guten 19. Platz belegte, erreichten die Hanstedter in der Mannschaftswertung den 3. Rang hinter OTB Osnabrück und der LG Braunschweig.
WESER KURIER vom 17. Februar 2010 Sieben Medaillen bei Senioren-DM Birgitta Fieger gewinnt dreimal Bronze Bremen (gol). Der weite Weg hat sich gelohnt für Bremens Leichtathletik-Senioren. Rund 650 Kilometer Anreise auf verschneiten Straßen zu den deutschen Meisterschaften in den Glaspalast nach Sindelfingen wurden für Birgitta Fieger, Manfred Hiller (beide TuS Huchting) sowie Silvia Janke und Marc Gogol (beide LG Bremen-Nord) mit Medaillen belohnt. Birgitta Fieger, Bremens frischgebackene Seniorensportlerin des vergangenen Jahres, trat dreimal in der Altersklasse W45 an und holte dreimal Bronze: im Weitsprung mit erst im sechsten und letzten Durchgang gesprungenen 4,82 Metern, danach im 60- und 200-Meter-Sprint in 8,26 Sekunden (Vorlauf 8,24) sowie in 27,85 Sekunden. Dabei betrug Birgitta Fiegers Vorsprung im Ziel des 200-Meter-Laufes vor der Viertplatzierten nur eine Hundertstelsekunde Manfred Hillers DM-Einstand in seiner neuen Altersklasse M50 verlief ganz und gar nicht vielversprechend. Er produzierte im Vorlauf über 60 Meter den ersten Fehlstart der Meisterschaften und schied nach der neuen internationalen Regel sofort aus. Über 200 und 400 Meter rehabilitierte sich der Huchtinger anschließ- end jedoch mit Bronze in 25,27 Sekunden sowie der Silbermedaille in 56,72 Sekunden und drei Hundertsteln Vorsprung. Die beiden Nordbremer Starter holten ihre Podestplätze beinahe zeitgleich. Silvia Janke meisterte bei ihrem ersten Start in der W50 im Stabhochsprung 2,95 Meter und scheiterte denkbar knapp an 3,05 Metern, was neue persönliche Hallenbestleistung be- deutet hätte. Die Silbermedaille war der verdiente Lohn. Im Hochsprung der M40 überraschte Marc Gogol mit der Bronzemedaille und im ersten Versuch übersprungenen 1,77 Metern.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. Februar 2010 Rikken: Erster Lauf, erster Titel Cross-Landesmeisterschaften: Oliver Sebrantke überrascht / Starkes Jahn-Team Von Micha Bustian Löningen/Landkreis Diepholz. Sie teilten sich die Medaillen fast brüderlich. Bei den Cross-Landesmeisterschaften in Löningen gab es für die erwachsenen Läufer des LC Hansa Stuhr einen Titel und drei zweite Plätze, während der Nachwuchs des FTSV Jahn Brinkum zweimal Erster wurde und zwei Silbermedaillen einsackte. Bei den Stuhrern überraschte vor allen Dingen Oliver Sebrantke in der M30. Der Sieger des Bremen-Marathons, eigentlich auf deutlich längeren Strecken unterwegs, musste sich über die kom- plette 8,4-Kilometer-Strecke der Attacken des Kirchdorfers Thomas Bartholomè erwehren - und hielt stand. Die Belohnung nach 29:46 Minuten glänzte silbern. Aber auch Christian Walz feierte als Sechster der M35 einen super Einstand: Der Triathlet wuchtete seinen kräftigen Körper eindrucksvoll über die knallhart gefrorene Piste und überquerte die Ziellinie nach 32:47 Minuten. Zusammen mit Christian Rettke reichte es für das Hansa-Team zusätzlich zu Rang zwei. Hansa-Frauen "können das besser" Die Stuhrer Frauen-Mannschaft verfehlte das Treppchen nur ganz knapp. Zwar holte sich Sonja Rikken bei ihrem ersten Crosslauf gleich den Landestitel in der W35, und auch der zweite Platz von Christiane Golenia in der W50 war aller Ehren wert, aber alle Damen - Birgit Niemann-Scheffel eingeschlossen - waren sich einig: "Das können wir besser." Vielleicht wäre mit Angela Welp in der Wertung mehr drin gewesen, aber sie hatte auf Schnee bis dato überhaupt nicht trainiert und verzichtete so auf einen Start in Löningen. Der FTSV Jahn Brinkum präsentierte sich einmal mehr als Talentquelle des Diepholzer Nordkreises. Malyzia Vömel (9:15 min in der W15) und Antonia Hehr (9:23 min in der W14) holten in ihren Altersklassen Silber und durften zusammen mit Alicia Wübbeler den Mannschaftstitel feiern. Und auch das zweite Brinkumer Team wurde in der Jugendklasse Erster. Landesmeister dürfen sich Natascha Schröder, Franziska Schröder und Nicole Oltmanns dennoch nicht nennen, denn sie waren in der Mannschaftswertung ohne Konkurrenz angetreten. Dennoch: Auch dieser erste Platz war eine Demonstration der Brinkumer Ausgeglichenheit. Zwar schaffte es keine der jungen Damen aufs Treppchen, aber danach folgte gleich das Jahn-Trio in oben genannter Reihenfolge.
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 17. Februar 2010 Carola Vömel fehlen Sekunden zu Rang zwei Erkältung behindert W45-Läuferin bei Cross-Landesmeisterschaft in Löningen Von Helmut Behrmann Verden/Achim. Nachdem in den vergangenen Wochen viele Crossläufe - darunter auch die in Verden geplante Bezirksmeister- schaft - abgesagt wurden, konnte die Landesmeisterschaft in Löningen im Kreis Cloppenburg nach kräftigem Arbeitseinsatz der Ausrichter stattfinden. Auf dem gut zu überschaubarem Kurs am Sportplatz mit angrenzender großer Sporthalle platzierten sich auch die Läufer der LG Kreis Verden zufriedenstellend. Im Rennen der Frauen und Seniorinnen über 3,7 km mussten die LGKV- Seniorinnen auf die erkrankte Birgit Schwers verzichten, so dass der erhoffte Mannschaftstitel W40/45 unerreichbar war. Als Dritte der W45-Läuferinnen fehlten der mit Erkältung laufenden Carola Vömel (Verden) nach 15:33 Minuten nur drei Sekunden zur Vize- meisterschaft. Als Zehnte dieser Altersklasse benötigte Carmen Park-Och (Etelsen) 19:18 Minuten, Dominique Pannevis war nicht ganz gesund an den Start gegangen und beendete das Rennen vorzeitig. Nach 17:43 Minuten wurde die Bassenerin Ursula Siewert Dritte der W55-Seniorinnen. Die Mannschaft Vömel, Siewert, Park-Och kam in der Gesamtwertung aller Altersklassen auf Rang acht. Im Hauptlauf der Männer über die 8,4-km-Langstrecke behauptete sich der Verdener Geronimo von Wartburg, der noch in der Jun- iorenklasse startberechtigt ist, nach 28:15 Minuten als Sechster. Nach auskuriertem grippalen Infekt hatte er erst am Donnerstag die ärztliche Startfreigabe erhalten. Auf die norddeutsche Crosslaufmeisterschaft am 28. Februar in Cluvenhagen muss der Sport- student der Uni Leipzig aber verzichten, da ein Skikurs ansteht. Gut hielt sich im gleichen Rennen auch Stefan Steinert, der als 17. der 44 das Ziel erreichenen Läufer 30:33 Minuten benötigte. Auf der Männer-Mittelstrecke über 3,3 km vertraten die Junioren Constantin Jäckel, Jan Roseland (beide Etelsen) und Josef Schaller (Verden) die rot-blauen Farben der LGKV. Die Plätze 15 für Constantin Jäckel (11:34), 18 für den mit Kniebeschwerden laufenden Jan Roseland (12:01) und 20 für Josef Schaller (12:53 Minuten) brachten sie auf Rang drei der Junioren-Mannschafts wertung und auf Platz neun der Männer-Rangliste. Im gleichen Rennen wurde M55-Senior Rüdiger Ullrich nach 13:27 Minuten Vierter seiner Altersklasse. Alle übrigen LGKV-Senioren verzichteten auf diese Meisterschaft.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. Februar 2010 Sprinterin Mareike Witt verteidigt ihren Hürden-Titel Leichtathletik: Gold bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften Von Micha Bustian Sindelfingen·Syke. Schöner Erfolg für Mareike Witt. Die Syker Leichtathletin im Dress der LG Delmenhorst/Diepholz verteidigte bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Halle in Sindelfingen ihren Titel über die 60 Meter Hürden in der Altersklasse W30. Diese Goldmedaille war allerdings nur der Sahnetupfer auf eine erstaunliche Leistung der Mehrkämpferin. Denn daneben nahm sie aus dem tiefverschneiten Baden-Würtembergischen Ort noch eine Silbermedaille im Hochsprung (1,54 m) und Bronze im Weitsprung (5,15 m) mit nach Niedersachsen. Abgerundet wurde die Edelmetallsammlung durch einen fünften Platz im Kugel- stoßen (11,50 m) und Rang sechs im 60-Meter-Sprint (8,41 sec) Insgesamt litten die Wettbewerbe unter den Witterungsbeding- ungen. So hatten viele Clubs nördlich der Linie Osnabrück-Berlin wegen der fehlenden Trainingsmöglichkeiten in den Vorwochen erst gar nicht gemeldet. So fehlten auffallend viele Titelverteidiger und -aspiranten. Doch auch in Sindelfingen galt: Nur wer am Start ist, kann auch Meister werden. Und die Vereine, die anwesend waren, hatten in der Regel eine Leichtathletikhalle zu Trainings- zwecken zur Verfügung. So gesehen waren die Platzierungen von Mareike Witt eher eine positive Überraschung.
HARZ KURIER vom 17. Februar 2010 Markus Bell erkämpft dritten Platz Senioren der LG Osterode starteten bei den Deutschen-Hallenmeisterschaften Osterode. Die Senioren der LG Osterode kehrten erfolgreich von den am Wochenende im “Glaspalast” in Sindelfingen stattge- fundenen Deutschen-Hallenmeisterschaften zurück. Ein dritter Platz sowie zahlreiche vordere Platzierungen waren die Ausbeute bei den einzelnen Starts. Für den Medaillengewinn sorgte der Kugelstoßer Markus Bell in der Klasse M40. In einem stark besetzt- en Teilnehmerfeld erzielte Markus im ersten Versuch eine Weite von 13,98 m. Diese bedeutete bis zum vierten Versuch den dritten Platz. Dann wurde er von einem Konkurrenten mit 14,02 m auf den zwischenzeitlichen vierten Platz verdrängt. Im sechsten Ver- such ließ er noch eine Steigerung auf 14,12 m folgen. Markus war also im Zugzwang sich mit dem letzten Versuch den dritten Platz zurückzuholen. Und tatsächlich: Mit einem tollen Stoß wuchtete er die 7,25 kg schwere Kugel auf 14,16 m und wurde mit einem Platz auf dem Siegerpodest belohnt. Im Weitsprung der Klasse M45 ging Henning Holland an den Start. Bereits im ersten Versuch konnte er aufgrund eines gelungenen Sprunges seine Tagesbestleistung von 5,76 m erreichen. Unter den insgesamt elf Teilnehmern bedeutete dies am Ende einen guten vierten Platz über den sich Henning Holland aufgrund der nicht optimalen Wettkampfvorbereitung freute. Über einen vierten Platz konnte sich ebenfalls Ralf Moog über die 3 000 m Distanz in der Klasse M45 freuen. In einem beherzten Rennen war dieser Platz in der guten Zeit von 10:00,64 min zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der Mittelstreckler Thorsten Werner startete über die 800 m in der Klasse M40. In einem zügigen Rennen hielt Thorsten in der ersten Runde noch den Anschluss an die Spitze. Im weiteren Rennverlauf gelang es ihm jedoch nicht, sich weiter nach vorne zu arbeiten. Am Ende bedeutete die Zeit von 2:10,36 min Rang sieben. Insbesondere mit der erreichten Zeit war Thorsten aufgrund der zuletzt guten Trainingsleistungen nicht ganz zu- frieden. Der “Sprinter” der LG Osterode, Dirk Brömme, ging zunächst über die 60 m an den Start. Mit 7,66 sec im Vorlauf konnte er sich als Siebter für den Endlauf qualifizieren. Hier gelang ihm noch eine leichte Steigerung auf 7,65 sec, was in der Endabrechnung den achten Platz bedeutete. Anschließend startete Dirk noch über die 200 m Stecke, wo er nach den gemeldeten Vorleistungen be- rechtigte Hoffnungen auf einen vorderen Platz haben durfte. Im ersten Zeitendlauf startete Dirk auf der ungewohnten Außenbahn 4. Bedingt durch zwei kleinere “Strauchler” während des Rennens verpasste er eine bessere Zeit sowie eine erhoffte vordere Platzier- ung. Mit 25,21 sec und dem damit erreichten Platz sieben war Dirk am Ende nicht zufrieden. Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurden die ausgeschriebenen Winterwurfmeisterschaften abgesagt. Margret Kuthe verzichtete daraufhin auf eine Anreise und den verbleibenden Start im Kugelstoßen. Insgesamt war es für die Senioren der LG Osterode denn- och ein gelungener Auftakt in das Wettkampfjahr 2010. Bereits am kommenden Sonntag, 21. Februar, starten Thorsten Werner und Henning Holland bei den Bezirksmeisterschaften im Crosslauf in Göttingen.
LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 17. Februar 2010 Die WM kann kommen Silber im Kugelstoßen für Carola Petersen bei der deutschen Meisterschaft Lüneburg (so). Carola Petersen hat ihrer ohnehin schon umfangreichen Medaillensammlung eine weitere hinzugefügt. Die Leicht- athletin vom TSV Adendorf wurde bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Sindelfingen in der Altersklasse W 50 Zweite im Kugelstoßen. Sie feierte damit eine erfolgreiche Generalprobe für die Senioren-WM Anfang März im kanadischen Kam- loops. Ganz knapp an einer Medaille vorbei schrammte Birgit Trenker vom TSV Adendorf bei diesen Titelkämpfen. Ihr fehlten im Weitsprung der W 45 nur zehn Zentimeter zu Bronze. Sie landete auf Platz fünf. Carola Petersen stieß die 3-kg-Kugel im ersten Versuch auf 11,86 m und wurde damit Zweite hinter Ulrike Engelhard aus Erfurt mit 12,57 m. "Ich bin sehr zufrieden und freue mich, dass es nach der schweren Oberschenkelverletzung im Juni 2009 schon wieder so gut und vorwärts geht", so die Lüneburgerin. Im ersten Wettkampf im Januar erzielte sie 11,07 m, jetzt ging es wieder etwas weiter. "Das kann sich meinetwegen so fortsetzen", sagt Carola Petersen mit einem Lächeln. Eigentlich wollte sie in Sindelfingen auch den Diskus werfen, aber der Winterwurf im Freien wurde aufgrund der Witterungsbedingungen abgesagt. Birgit Trenker vom TSV Adendorf sprang im fünften Versuch 4,72 m weit, damit fehlten ihr zehn Zentimeter auf die drittplatzierte Birgitta Fieger aus Bremen. Es siegte Kirsten Kallmeier-Schröder (Herford) mit 5,18 m. Über 200 m (29,77 Sekunden/Zeitendläufe) wurde Birgit Trenker Sechste, über 60 m (8,85 Sekunden) verpasste sie als Zehnte knapp das Finale. Ganz zufrieden war die Adendorferin damit nicht, aber auch sie konnte witterungsbedingt seit Dezember keine langen Tempoläufe und Weitsprunganläufe mehr trainieren. Die fehlten jetzt bei der deutschen Meisterschaft.
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 17. Februar 2010 (Hier veröffentlicht am 18. Februar) Trainer Siemer: Erfahrung sammeln Jugend-Trio Okpure, Wilke, Riemann bei den deutschen Hallen-Meisterschaften Osnabrück (maa). Die Stadt Halle an der Saale ist am Wochenende Austragungsort der deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik-Jugend. Die Osnabrücker Talente Jesse Okpure, Matthias Wilke, Johannes Riemann und die 4x 200-m-Staffel der LGO gehen dort an den Start. Die kürzeste Strecke, den 60-m-Sprint, wird Jesse Okpure (LGO) in Sachsen-Anhalt laufen. Der 18- jährige Gymnasiast aus Hagen a.T.W. hofft bei den “Deutschen” auf den Halbfinaleinzug, muss sich dafür allerdings mächtig nach der Decke strecken. Eine besondere Motivation für Okpure könnte die Bronzmedaille sein, die er im Jahr 2007 bei den nationalen Jugend-Meisterschaften mit der 4x 100-m-Staffel der LGO gewonnen hatte. Vereinskollege Matthias Wilke will unterdessen in Halle an der Saale im 200-m-Lauf seinen guten Ruf als niedersächsischer Landesmeister verteidigen, während Johannes Riemann (Osnabrücker TB) in seiner Lieblingsdisziplin die Qualifikationsnorm für die 60 m Hürden geschafft hat. Auch er feiert Premiere bei den “Deutschen” unter dem Hallendach - und möchte seine persönliche Bestzeit verbessern. Schon Tradition hat dagegen der Auftritt der 4x 200-m-Staffel der LG Osnabrück bei den nationalen Jugend- Titelkämpfen. Seit 2003 waren die Schützlinge von Trainer Anton Siemer stets dabei, wenn zu den Wettkämpfen in Leverkusen, Neubrandenburg, Sindelfingen, Leipzig oder Düsseldorf gerufen wurde. Nun ist Sachsen-Anhalt das Ziel der “Reisegruppe” mit Okpure, Wilke, Jascha Bahlmann, Niklas Greiten, Fabian Lüke und Torben Siemer. Auch dieses Mal dürfte der Einzug in den End- lauf das Ziel der Staffel sein. In den vergangenen drei Jahren gelang dieses stets. Heiße Medaillenkandidaten sind die Osnabrücker Athleten aber nicht. “Es geht vor allem darum, Erfahrung zu sammeln”, sagt Trainer Siemer.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Februar 2010 Holger Grigat und David Valentin freuen sich über Titel Leichtathletik: Ostfriesen waren bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften erfolgreich Löningen. Großer Erfolg für Holger Grigat. Der Leichtathlet vom VfL Germania Leer sicherte sich in Löningen bei den Landes- meisterschaften im Crosslauf der Verbände Niedersachsen und Bremen den Titel in seiner Altersklasse. In der Gesamtwertung wurde er Neunter bei den Männern. Für eine Überraschung sorgte David Valentin vom TV Norden. Der Zwölfjährige sicherte sich als jüngster Läufer der Schüler A-Klasse M 14 den Titel. Bei eisigen Temperaturen hatte der Veranstalter den Athleten eine hervor- ragend präparierte Cross-Strecke präsentiert. Tagelang hatten Freiwillige mit Spitzhacken und Schaufeln an der 2450 Meter langen Rundstrecke gearbeitet. Einige Steigungen und Strohballen als Hindernisse sorgten für eine perfekte Crossstrecke. Holger Grigat ging über die Langstrecke von 8,4 Kilometer an den Start. Mit einer taktisch klugen Renneinteilung gelang es ihm, nach einem beherzten Antritt in der letzten von fünf Runden den langersehnten Landestitel mit nur einer Sekunde Vorsprung mit nach Hause zu nehmen. Mit seiner Endzeit von 29:21 Minuten ließ er auch Titelverteidiger Nico Bucchioni hinter sich. David Valentin gewann über 2480 Meter in 8:46 Minuten. Er hatte sechs Sekunden Vorsprung auf Daniel Rappat von BW Borssum. Dritter wurde Ole Onken, ebenfalls BW Borssum, in 8:58 Minuten.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 18. Februar 2010 Junior Kuk stürmt zum Herren-Vizetitel Löningen/Sindelfingen (aha). Der Dammer Viktor Kuk sorgt auf den Laufstrecken im Norden weiter für Furore. Bei den Landes- meisterschaften im Crosslauf in Löningen stürmte der 20-Jährige vom OSC Damme über 3,31 km in 10:04 Minuten auf Platz zwei bei den Männern - und zum Titel bei den Junioren. Im Endspurt musste sich Kuk, der das Rennen lange anführte, nur Jonas Hamm (LG Braunschweig) geschlagen geben, der am Ende eine Sekunde schneller war. "Das ist ein finnischer Nationalläufer. Das ist keine Tragödie, gegen den zu verlieren", sagte Kuk. Er war zufrieden: "Das war ein gutes Rennen, obwohl ich von der Vorwoche noch ein bisschen müde war." Viktors Bruder Bernhardt belegte in der A-Jugend auf der gleichen Strecke in 11:45 min Platz 15. Einen weiteren Sieg für den OSC Damme feierte Nachwuchstalent Benny Bloemen. Er gewann den Talentcross der B-Schüler über 2080 m in 7:42 min vor dem favorisierten Felix Tabeling (BV Garrel/8:08 min). Im 8,4-km-Lauf kam der Langfördener Michael Reise in 31:05 min als 20. ins Ziel, was in seiner Klasse M 40 Platz vier bedeutete. Mit seinem Verein TSV Großenkneten gewann Reise zudem die Mannschaftswertung in der Klasse M 40. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren im berühmten Glaspalast in Sindelfingen vertraten gleich fünf Aktive die Farben des OSC Damme. Den größten Erfolg feierte dabei der frühere deutsche Dreisprungmeister Wolfgang Knabe, der ein- drucksvoll seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Mit starken 6,27 m flog der 50-jährige Dammer im Weitsprung zum Deutschen Meistertitel in seiner Altersklasse M 50 und verpasste den deutschen Hallenrekord in dieser Klasse nur um vier Zentimeter. Beein- druckend auch seine Leistung im 60-m-Sprint: Nach 7,75 sec im Vorlauf steigerte sich Wolfgang Knabe im Endlauf auf 7,70 Se- kunden und wurde damit Deutscher Vizemeister. Schneller war nur Thomas Riehm (Hattersheim/7,43). Die übrigen Dammer kehrten mit 60-m-Bestzeiten aus Sindelfingen zurück. Richard Kähling (M 45/7,98 sec) blieb dabei sogar unter acht Sekunden. Aber auch Alexander Kuk (M 40/8,32), Gerd Seelhorst (M 50/8,54) und Rüdiger Thomas (M 50/8,15) konnten mit ihren Zeiten zu- frieden sein. Pech hatte Rüdiger Thomas im Weitsprung. Er verschenkte am Brett einige Zentimeter und wurde mit 5,28 m Sechster. Die Dammer 4x200-m-Staffel konnte verletzungsbedingt nicht antreten.
NORDSEE ZEITUNG vom 18. Februar 2010 Ganz entspannt und locker Drei Langener Leichtathleten fahren zu den deutschen Hallen-Meisterschaften U20 nach Halle Langen. Ganz entspannt und locker und mit der Hoffnung auf gute Platzierungen fahren die Langener Leichtathleten Juline Stein, Fenja Hublitz und Jana Bindzus zu den deutschen Hallenmeisterschaften U20 am Wochenende in Halle. Zuletzt trainierten die Leichtathleten dreimal im Bremer Weserstadion in der Leichtathletik-Halle, um Rhythmus und Sicherheit zu finden. “Das Problem in den vergangenen Wochen war die große Kälte", blickt Carsten Decker auf die Vorbereitung zu diesen Meisterschaften zurück. Im Freien war kaum Training möglich, obwohl die Langener verschiedentlich die Laufbahn räumten. Für die Springer war es noch komplizierter. Denn in der Schulsporthalle lässt es sich mit Spike nicht trainieren. Juline Stein wird über 400 Meter an den Start gehen. Sie bestreitet am Sonnabend den Vorlauf und hofft auf das Finale am Sonn- tag. Fenja Hublitz geht am Sonnabend in den entscheidenden Wettkampf im Dreisprung und startet dann noch am Sonntag im Weitsprung. “Im Dreisprung hat sie gute Chancen" meint Carsten Decker. Doch letztlich benötigt man zum Sieg in dieser Disziplin auch ein wenig Glück. Carsten Decker traut Jana Bindzus zu, den Endkampf zu erreichen. “Ihr fehlt noch ein wenig Routine", meint Decker. Juline Stein sieht er in guter Verfassung und verweist darauf, dass sie im vergangenen Jahr bei den Titelkämpfen mit einer Zeit von 57,20 Sekunden anreiste und im A-Lauf dann auf 55,98 Sekunden kam. Auf die Staffeln verzichtet der TV Langen. “Die Athletinnen sollen sich auf ihre speziellen Wettkämpfe konzentrieren" sagt Decker. Staffelläufe zehrten letztlich zu sehr an der Substanz. Mit nach Halle, die Langener reisen bereits Freitag an, macht sich auch Physiotherapeut Thorben Schrämmer, der sich um die Athletinnen vor und nach dem Wettkampf kümmert. Damit sie bei allem Streß mit lockeren Muskeln die Wettkämpfe be- streiten können. (ewm)
NORDWEST ZEITUNG vom 18. Februar 2010 Löninger Frauen holen Mannschaftstitel Leichtathletik: W30/35 und W40/45 siegen bei Landes-Crosslaufmeisterschaft Löningen. Als nach den Landes-Crosslaufmeisterschaften am Sonntag in Löningen die Endfassungen der Ergebnislisten aus dem Drucker ratterten, war die Freude beim Gastgeber VfL Löningen groß. Überraschend sicherten sich die VfL-Frauen-Teams über die Distanz von 3710 Metern gleich zwei Landestitel. Knapper Vorsprung In der Besetzung Tanja Gössling, Monika Meyer und Kerstin Kuper gewannen die Löningerinnen die Konkurrenz der Altersklasse W30/35 mit hauchdünnem Vorsprung vor dem Trio des SV Germania Helstorf. In der Altersklasse W40/45 gelang Antonia Beyer, Hildegard Beckmann und Rita Schulte das gleiche Kunststück. Grund zur Freude hatte auch Teamkollegin Hildegard Alde, die sich als einzige W60-Athletin auf den schwierigen Rundkurs gewagt hatte und es ebenfalls zu Titelehren brachte. Als Erfolg zu werten ist auch der fünfte Rang des BV Garrel im Mannschaftswettbewerb der Männer über die 3310 Meter lange Mittelstrecke. Das Trio Jens Nerkamp, der Vierter der Gesamtkonkurrenz wurde, Fabian Kühling und Daniel Schwietert musste sich einzig den über- mächtigen Teams der LG Braunschweig und des TSV Kirchdorf geschlagen geben. Ludger Wiese Dritter Derweil lief Teamkollege Ludger Wiese, der seit diesem Jahr in der Altersklasse M55 antritt, in der Seniorenkonkurrenz über 6900 Meter in 29:13 Minuten als Dritter aufs Treppchen. Als Mannschaft erreichten Wiese, Werner Lampka und Ludger Tebben den vierten Platz.Dass er trotz geringen Trainingsaufwands noch immer vorne mithalten kann, zeigte der Lodberger Heinrich Drees. Über die Männer-Langstrecke (8400 Meter) holte er sich in der Altersklasse M40 die Bronzemedaille. Die gleiche Platzierung er- reichte Löningens Marathon-Aushängeschild Nico Bucchioni in der Alterswertung M35. Die Evenkamper Egbert Schäpker und Arnt Meyer, die die Mittelstrecke gelaufen waren, belegten in der Altersklasse M35 die Plätze zwei und drei. In der Altersklasse M40 holte Frank Dicke vom BV Garrel Silber hinter Georg Diettrich von der LG Braunschweig.
WESER KURIER vom 19. Februar 2010 Marathon-Club holt zwei Titel Erfolgreiche Bremer Teams bei Landesmeisterschaften in Löningen Bremen (gol). Mit einer hervorragenden Leistung gewann das neue Frauenteam des Marathon-Clubs Bremen in der Aufstellung Mia Wyszynski, Angelika Schröder, Annike Peters und Thanh-Hue Huynh bei den Landesmeisterschaften im Cross-Lauf in Löning- en den Titel. Über 3,71 Kilometer erlief sich Mia Wyszynski mit schnellen 13:57 Minuten den dritten Gesamtplatz. Dicht gefolgt erreichten die Teamkolleginnen Angelika Schröder in 14:44 (8. Gesamt/1. W40), Annike Peters in 15:28 (18. Gesamt/3. Juniorinn- en) und Thanh-Hue Huynh in 16:16 (25. Gesamt/4. W30) die Ziellinie. In der Mannschaftswertung lagen die Bremerinnen damit vor der LG Braunschweig und der LG Wilhelmshaven. Auch die männlichen Läufer des MCB zeigten gute Einzel- und Mannschaftsleistungen gegen die starke Konkurrenz aus Nieder- sachsen. Auf der Langstrecke über 8,4 Kilometer erreichte als erster MCBler Stefan Wießner in 28:29 Minuten als Siebter das Ziel, gefolgt von Hikmet Ciftci in 29:14 (8. Gesamt/1. M30), Sven Eilinghoff in 29:22 (10. Gesamt/2. M35) und Jan Petermann in 31:36 (24. Gesamt/5. M35). In der Mannschaftswertung bedeuteten diese Ergebnisse hinter dem TSV Kirchdorf Rang zwei. Das M30/35-Team mit Ciftci, Eilinghoff und Petermann holte sogar den zweiten Titel für den MCB.
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 19. Februar 2010 Silvia Janke holt in Sindelfingen Silber Bremen-Nord (gol). Der Weg lohnte sich für die Leichtathletik-Senioren der LG Bremen-Nord. Die Nordbremer Starter Silvia Janke und Marc Gogol holten ihre Podestplätze bei den Hallen-Titelkämpfen in Sindelfingen fast zeitgleich. Silvia Janke meisterte bei ihrem ersten Start in der W50 im Stabhochsprung 2,95 Meter und scheiterte nur knapp an 3,05 Metern. Die Silbermedaille war der verdiente Lohn hinter Abonnementssiegerin Petra Herrmann von der SG Vorwärts Frankenberg. Im Hochsprung der M40 überrasch- te Marc Gogol mit der Bronzemedaille und starken 1,77 Metern, nachdem er bei 1,71 Metern noch Probleme gehabt hatte. Gogol behauptete sich im stark besetzten Feld von neun Athleten. Urte Zinke (W45) musste nach Rang acht über 200 Meter in 31,08 Se- kunden am Folgetag über 400 Meter wegen einer Fußverletzung aufgeben.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. Februar 2010 Zwei Landes-Vizetitel für TSV Otterndorf Leichtathletik: Silber für Joost Voß und die Mannschaft um Voß, Sean Hahnefeldt und Sebastian Dierking Otterndorf. Nach den erfolgreichen Hallenlandesmeisterschaften in Hannover starteten die drei Otterndorfer Leichtathleten Joost Voß, Sean Hahnefeldt und Sebastian Dierking kürzlich bei der diesjährigen niedersächsischen Landesmeisterschaft im Crosslauf, die in Löningen auf dem Gelände des dortigen Leistungszentrums nun schon zum dritten Mal ausgetragen wurde. Der Veranstalter hatte sich in den letzten Tagen und Wochen vor dem Wettkampf alle Mühe gegeben, die recht anspruchsvolle Strecke, die den Läufern einiges abverlangte, so zu präparieren, dass ein gefahrloses Laufen möglich war. Schnee und Eis hatten der Strecke er- heblich zugesetzt, sodass immer wieder nachgebessert werden musste. Voß, Hahnefeldt und Dierking hatten in der B-Jugend- Klasse 3310 Meter zu laufen, und zwar über insgesamt drei unterschiedlich lange Runden, die nach und nach nicht nur länger, sondern auch erheblich anstrengender für die Athleten wurden. Steil ansteigende Strecke Innerhalb der ersten Runde über ca. 830 Meter war lediglich eine kurze, aber steil ansteigende Strecke zu überwinden, zu der sich in der zweiten Runde, die über ca. 1080 Meter ging, noch eine lang gezogene Steigung gesellte, die wiederum zweimal durch Ge- fäll- und Steigungsstrecken unterbrochen war. In der dritten 1400 Meter langen Runde wurde den Läufern dann alles abverlangt, was noch an Kraftreserven vorhanden war. Ein weiteres Mal alle Steigungen, Gefällstrecken und zusätzlich noch die längere Lauf- strecke, die über sehr unebenes Gelände führte. Schon vom Start an setzte sich wieder einmal der Ausnahmeathlet Fabian Brunswig (Jahrgang 1993, LG Braunschweig) mit einer kleinen Spitzengruppe vom Teilnehmerfeld ab, in dem auch Dierking (93) und Hahnefeldt (94) liefen. Voß (93) hatte sich am Start besser als Hahnefeldt positioniert und mit einem schnellen Antritt der anderen Läufer gerechnet, sodass er in der Spitzengruppe mitlaufen konnte. Hahnefeldt, der aus der zweiten Reihe startete, hatte das Nachsehen und lief zunächst im Verfolgerfeld auf Platz 25 liegend allen hinterher. Beim ersten Zieldurchlauf lag Voß noch direkt hinter dem mehrfachen Landesmeister Brunswig. Er konnte diesen Platz bis in die zweite Runde halten, musste dann aber dem hohen Tempo Tribut zollen und fiel ein wenig zurück, gefolgt von den ebenfalls mehrfachen Landesmeistern Steffen Brümmer (94, Vfl Löningen) und Malte Weßling (94, Vfl Lingen). Willen gezeigt Auch Hahnefeldt hatte zu diesem Zeitpunkt eisernen Willen gezeigt und sich kräftezehrend nach vorn gekämpft, und zwar bis auf den fünften Rang hinter Weßling und Brümmer. So ging es in die dritte und anspruchsvollste Runde, in der sich Brunswig noch ein wenig vom stark laufenden Voß absetzen konnte, dem der Vizemeistertitel aber nicht mehr zu nehmen war. Brümmer, Weßling und Hahnefeldt, dem es nicht mehr gelang, den noch verbliebenen kleinen Rückstand aufzuholen, überquerten in dieser Reihen- folge hinter Voß und Brunswig die Ziellinie. Sie freuten sich aber trotzdem über ihre Platzierungen, zumal sie alle im ersten Jahr der B-Jugend starteten. Dierking, der zum ersten Mal eine Crossstrecke dieses Anspruches und dieser Länge lief und noch ge- schwächt von einer Erkältung an den Start ging, schlug sich achtbar, kämpfte und verhalf der Mannschaft zum Vizelandesmeister- Titel hinter der LG Braunschweig, die sich unschlagbar die Landesmeisterschaft sicherte. Ohne Dierking, der auf Platz 24 ins Ziel kam, wäre dieser Vizemeistertitel nicht möglich gewesen. Die LG Wilhelmshaven kam auf Platz drei. Am übernächsten Wochen- ende geht es zu den Norddeutschen Crossmeisterschaften, die in Cluvenhagen bei Verden ausgetragen werden.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. Februar 2010 Landestitel für Anne Fischer Cuxhaven. Bei den jetzt ausgerichteten Landesmeisterschaften im Crosslauf in Löningen ging die für den ATS Cuxhaven starten- de Anne Fischer zum ersten Mal in der Altersklasse W 55 an den Start und wollte ihre erste Meisterschaft in dieser Altersklasse gewinnen. Fischer legte die 3,71 Kilometer lange Strecke in 15:31 Minuten zurück und wurde damit Landesmeisterin vor Marita Harmeling (Quitt Ankum), die 16:58 Minuten benötigte. (hup)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Februar 2010 Fünf Ostfriesen in Halle dabei Leichtathletik: Deutsche Jugend-Meisterschaften stehen an Ostfriesland (ls). Fünf Athleten aus Ostfriesland machen sich am Wochenende auf den Weg nach Halle/Saale, um an den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften sowie an den parallel stattfindenden Winterwurf-Meisterschaften teilzunehmen. Zweimal ihre Meldung abgegeben hat Pia Nikoleit von der Emder Laufgemeinschaft. Die 16-Jährige hat über 800 m und 1500 m die Qualifi- kationsnormen unterboten. Sie wird als eine der jüngsten Teilnehmerinnnen an den Titelkämpfen an die Startlinie gehen und stellt sich der bis zu drei Jahre älteren Konkurrenz. Über 800 m haben 17 weitere Athletinnen ihre Meldung abgegeben, über 1500 m sind es insgesamt 32 Teilnehmerinnen. Für die junge Emderin geht es bei ihren ersten nationalen Titel kämpfen darum, Erfahrung zu sammeln. Auf diese kann Katrin Arling bereits zurückgreifen. Die Läuferin aus Völlenerkönigsfehn startet für die LG Emstal Dörpen und will beim Wettbewerb über die 1500-Meter-Distanz eine gute Platzierung herauslaufen. Im Kugelstoßen der männlichen Jugend wird Derk Peters antreten. Der Werfer vom SV Georgsheil stieß in diesem Winter die sechs Kilogramm schwere Kugel auf 16,62 m. Mit dieser Meldeleistung rangiert er an Position zwölf und damit im Mittelfeld der 24 Kugelstoßer. Der Einzug in den Endkampf der besten acht Teilnehmer wäre für den 19-Jährigen ein Erfolg. Sonka Kielmann von Blau-Weiß Borssum wird bei den Winterwurfmeisterschaften an den Start gehen. Obwohl sie auch im Kugelstoßen die Qualifika- tionsweite von 12,30 m schaffte, konzentriert sie sich auf ihre Spezialdisziplin, den Diskuswurf. Mit ihrer Weite von 44,83 m steht sie auf Platz sechs der Meldeliste. Ebenfalls im Winterwurf an den Start gehen wird die B-Jugendliche Nina Dirks vom SV Holtland. Die Hammerwerferin hat mit 41,86 m gemeldet und mit dieser Leistung berechtigte Ambitionen auf den Endkampf der besten acht Werferinnen.
DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 19. Februar 2010 Holzschuh hat Finale im Visier Leichtathletik (mha). Marie Holzschuh ist dabei - sogar doppelt. Wenn am Wochenende die besten Nachwuchsathleten der Nation zur deutschen Hallen-Meisterschaft der Jugend nach Halle/Saale reisen, geht die 15-Jährige von der LG Weserbergland gleich doppelt an den Start. Auf der 60- wie auf der 200-Meter-Strecke hat sie die Qualifikationshürde im Vorfeld genommen. Zu- mindest auf der 200-Meter-Runde solle es aber nicht nur bei der Teilnahme bleiben. “Da ist das Finale am Sonntag das Ziel”, sagt Trainer Werner Scharf - und utopisch ist es nicht. Auch wenn 32 junge Sprinterinnen in den Vorläufen an den Start gehen und nur acht die beiden Finalläufe erreichen, kann sich Holzschuh etwas ausrechnen. Immerhin steht sie mit der sechstbesten Zeit in den Meldelisten. Der 60-Meter-Vorlauf am frühen Sonntag soll dagegen nur ein Rennen zum Wachwerden sein. “Da kommt Maries Zeit noch. Immerhin ist die Konkurrenz bis zu drei Jahre älter. Als Aufwärmprogramm für den 200-Meter-Endlauf ist so ein erster Reiz am Morgen aber gut”, meint Scharf.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 19. Februar 2010 Arling und Ganita zur DM Dörpen (mir). Mit Katrin Arling und Aline Ganita starten am Wochenende zwei Leichtathletik-Talente der LG Emstal Dörpen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend in Halle an der Saale. “Mit allzu hohen Erwartungen fahren sie dort allerdings nicht hin”, sagt LG-Trainer Arno Kosmider. “Für beide geht es darum, Erfahrung bei einer großen Meisterschaft zu sammeln.” Arling qualifizierte sich mit der Zeit von 4:44,68 Minuten über 1500 Meter, gelaufen in der vergangenen Freiluftsaison, für die Titel- kämpfe in der größten Stadt Sachsen-Anhalts. In ihrem ersten A-Jugend-Jahr wird es für sie schwierig, sich für den Endlauf zu qualifizieren. Der Zwischenlauf wäre ein Erfolg für Ganita, die ebenfalls im ersten Jahr in der A-Jugend startet. Sie ist über 60 Meter mit einer Zeit von 12,31 Sekunden (ebenfalls gelaufen in der Freiluftsaison) gemeldet.
DIEPHOLZER KREISBLATT vom 19. Februar 2010 Neele Eckhardt hat WM in Kanada schon im Hinterkopf Zunächst aber volle Konzentration auf Hallen-DM / Auch Wolpmann und Freese dabei Kreis-Diepholz/Asendorf/Brinkum (el). Für Janicke Wolpmann war allein die Qualifikation ein Riesenerfolg. Für Anna-Lena Freese sollte mindestens eine Finalteilnahme machbar sein. Und Neele Eckhardt? Gelingt der Vizemeisterin des Vorjahres dies- mal der goldene Sprung? Wenn am Wochenende in Halle/Saale die 42. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften stattfinden, werden ganz sicher viele Freunde und Vereinskameraden die Wettkämpfe der drei Athletinnen von zu Hause aus über den Live- ticker verfolgen. Sollte es im Sommer tatsächlich mit einer Teilnahme an der U 20-WM in Kanada klappen, dann wäre das schon eine tolle Sache, hatte Neele Eckhardt (TSV Asendorf) am vergangenen Freitag bei der Sportgala in Diepholz erklärt. Die Sportlerin des Jahres könnte bereits am kommenden Wochenende einen Schritt in Richtung WM tun, wenn es ihr gelingt, sich gegen die nationale U 20- Konkurrenz durchzusetzen. Im Dreisprung ist die Asendorferin als einzige 13 Meter-Springerin mit 13,13 Metern im Feld der 17 Teilnehmerinnen an Nummer eins gesetzt. Im Weitsprung nimmt sie mit ihren 6,18 Metern, ebenfalls im Vorjahr erzielt, unter 19 Springerinnen Platz drei ein. In beiden Wettbewerben wird Eckhardt unter anderem erneut auf Fenja Hublitz (TV Langen) treffen, die sich bei den Norddeutschen Meisterschaften im Weitsprung denkbar knapp mit einem Zentimeter Vorsprung auf Eckhardt den Titel gesichert hatte. Der Brinkumerin Janicke Wolpmann gelang in allerletzter Minute die Qualifikation zur DM. Wolpmann, die als Schülerin bereits DM-Erfahrungen gesammelt hat, wird es über 200 Meter als eine der Jüngsten schwer haben, eine vordere Platzierung zu erreich- en. Unter den gemeldeten 32 Läuferin nimmt die 16-Jährige mit 25,55 Sekunden Platz 27 ein. Weitaus größere Chancen dürfte Vereinskameradin Anna-Lena Freese haben. Auf der Setzliste über 200 Meter steht Freese mit ihrer Vorleistung von 24,64 Se- kunden auf Platz fünf. Im 60 Meter-Sprint wird die 16-Jährige unter 59 Starterinnen mit 7,68 Sekunden als Zehnte geführt. “Auf beiden Strecken ist für Anna-Lena das Finale möglich”, ist sich Trainer Frank Krüger sicher, und hofft dabei auf noch mehr: “Viel- leicht gelingt ihr ja die ganz große Überraschung.” Eine Hoffnung, die in Anbetracht der bisherigen Meisterschaftserfolge der Brinkumerin mehr als berechtigt scheint.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 20. Februar 2010 Imme Ihli startet bei der Leichtathletik-DM Stuhr (jeh). Nicht nur der FTSV Jahn Brinkum und der TSV Asendorf sind mit ihren Top-Athletinnen bei der U20-Leichtathletik-DM in Halle/Saale vertreten, sondern auch der LC Hansa Stuhr. Imme Ihli wird sich morgen Nachmittag im Winterwurf Speer mit der nationalen Nachwuchselite messen. Dort ist sie an Position 13 geführt mit einer Qualifikationsweite von 40,25 Metern.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 22. Februar 2010 Horst Schrader läuft Senioren-Weltrekord über 200 Meter Abbesbütteler sprintet in 28,88 Sekunden zum Titel bei Deutschen Senioren-Hallenleichtathletikmeisterschaften Von Gundolf Tospann Abbesbüttel. Was für zwei erfolgreiche Tage für den Abbesbütteler Horst Schrader bei den Deutschen Senioren-Hallenleichtath- letikmeisterschaften in Sindelfingen: Er wurde nicht nur neuer Titelträger über 200 und 400 Meter in seiner Altersklasse M 75, sondern lief die 200 Meter auch in neuer Weltrekordzeit. Überhaupt ließen sich die Meisterschaften für den 75-jährigen bereits in den frühen Morgenstunden am ersten Tag gut an. Der Sprinter holte über die Strecke von 60 Metern in der Zeit von 8,73 Sekunden die Silbermedaille. Er musste sich knapp gegen Bruno Kimmel aus Speyer geschlagen geben, für den die Uhren bei 8,69 Se- kunden stehen blieben. "Auf dieser Kurzstrecke habe ich noch nie gegen ihn gewonnen", gesteht der Papenteicher ein. Die große Stunde schlug dann für Horst Schrader am Nachmittag beim Lauf über 200 Metern. "Dass ich gewinnen würde, war mir beim Start eigentlich schon klar", blickt der Senior zurück. Mit deutlichem Vorsprung ging der Abbesbütteler als Erster über die Ziellinie. 28,88 Sekunden zeigte die elektronische Zeitmessung für ihn an. Weltrekord! Die bisherige Bestzeit von 28,98 Sekunden war Schnee von gestern. "Alle anderen Gegner liefen weit über 30 Sekunden", merkt Horst Schrader stolz an. Auch am zweiten Wettkampftag über die 400 Meter setzte Schrader eindeutig die Akzente. Mit seiner Zwischenzeit von 32,24 Se- kunden nach 200 Metern sah es hier nach einem Europarekordlauf aus. "Doch dann bin ich auf den letzten 50 Metern stark einge- brochen. Es machten sich die mangelnden Trainingsbedingungen bemerkbar. Sonst hätte ich den Rekord von 68,65 Sekunden wohl geknackt", analysierte er. Die am Ende zu Buche stehenden 69,59 Sekunden reichten dennoch zum zweiten Titel für Horst Schrader bei den Meisterschaften. Apropos Europa- oder Weltrekord über 400 Metern: "Ich werde noch angreifen, vielleicht schon am 6. März bei einem Rennen in Hamburg", kündigt der Abbesbütteler an.
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 22. Februar 2010 Ronja Siekmann gehört jetzt zu den Top-Läuferinnen Deutschlands Halle an der Saale (mh). Ronja Sieckmann von der LG Wennigsen hat sich bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend in Halle an der Saale selbst übertroffen. Nicht nur dass das Hürden-Ass vom Deister die nationale Konkurrenz über die 60-m-Hürden mit neuer persönlicher Bestzeit beeindruckte. Im Zwischenlauf war längst noch nicht Schluss. Siekmann “drängelte” sich sogar bis ins Finale, wo sie den siebten Platz belegte. 8,85 Sekunden hieß die Zeit für die Wennigserin (Jahrgang 1992) im Vorlauf, wo sie hinter der großen Favoritin Jenna Pletsch (8,46) den zweiten Rang belegte. Ganz offensichtlich beflügelte die junge Athletin, von zahlreichen Spitzensportlern umgeben zu sein, denn im folgenden Zwischenlauf konnte sie sich nochmals um einiges steigern. Nicht nur Pletsch lief mit 8,43 Sekunden ein sehr schnelles Rennen, Ronja Siekmann scherte sich ebenfalls nicht um ihre bestehende persönliche Bestzeit und zerstörte diese nur 8,75 Sekunden nach dem Startschuss. Als Viertplatzierte zog sie somit in das Finale ein – eine Leistung, die sie nicht erwar- tet hatte. Im Finale, dem dritten Lauf des Tages, fehlten Siekmann dann jedoch ein wenig die Kräfte. An ihre Zeit aus dem Zwisch- enlauf konnte sie nicht mehr anknüpfen, lieferte mit 8,83 Sekunden jedoch trotzdem eine sehr annehmbare Leistung ab und wurde Siebte. “Das war im Zwischenlauf schon viel mehr als wir erwartet hatten”, erklärte Kathrin Buck, Mutter von Siekmann und LG- Chefin. “Sie war als Neunte gemeldet. Wir sind also alle sehr zufrieden.” Weniger zufrieden war Siekmanns Freundin und LG-Kollegin Svenja Rieck (Jahrgang 1993), die über die 60-m-Hürden ihr Können nicht beweisen konnte. Bereits im Vorlauf leistete sie sich einen Fehlstart und wurde disqualifiziert. Im Weitsprung-Wettbewerb schaffte sie es ebenfalls nicht, an ihre Bestleitung von der Landesmeisterschaft anzuknüpfen. In Halle sprang Rieck mit 5,69 m 20 Zentimeter kürzer und wurde Zwölfte.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 22. Februar 2010 Anne Fischer gewinnt souverän den Landestitel Cuxhaven. Die diesjährigen Landesmeisterschaften im Crosslauf fanden wie schon berichtet in Löningen statt. Die gesamte Lauf- elite Niedersachsens war vertreten, so dass es qualitativ hochwertige Wettkämpfe gab. Anne Fischer (ATS Cuxhaven) startete zum ersten Mal in der Alterklasse W 55 und holte sich gleich den Landestitel. In Löningen gingen Schülerinnen, Schüler (14/15 Jahre), weibliche und männliche Jugend A/B, Juniorinnen und Junioren, Männer, Frauen, Senioren (M 30-/M70+) und Seniorinnen (W 30-/ W 65+) an den Start. Es fanden insgesamt neun Wettbewerbe statt, in denen die neuen Landesmeisterinnen und Landesmeister ermittelt werden sollten sowie ein landesoffener Talent-Crosslauf für Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 1997 und jünger. Die Temperatur betrug -4 Grad Celsius, es gab nur eine leichte Brise, zum Glück blieb es trocken, auch wenn die ersehnte Sonne nicht zum Vorschein kam. Für Anne Fischer, die am Crosslauf teilnahm, gab es drei unterschiedlich lange Runden, die durch drei verschiedene Farben gut gekennzeichnet waren, zu absolvieren. Die Strecke wurde durch den ausrichtenden Verein VfL Löningen sehr gut präpariert, so- dass nicht durch den tiefen Schnee gelaufen werden musste. Trotzdem mussten die Teilnehmer genau überlegen, mit welcher Spikeslänge diese schwierige Strecke bei diesen Witterungsverhältnissen am besten zu bewältigen wäre. Fischer lief zum ersten Mal in der Altersklasse W 55 und wollte ihre erste Meisterschaft in dieser Altersklasse gewinnen. Es galt eine Runde von 830 Meter und zwei Runden von jeweils ca. 1400 Meter plus 80 Meter Verbindungsstrecke zu bewältigen. Die Strecke war zuerst rela- tiv flach, dort waren zwei Strohballen zu überspringen, allerdings war der Boden auf einem Streckenabschnitt von ca. 500 m so aufgewühlt (und in diesem Zustand festgefroren), dass dort nur hintereinander auf einem ca. 20 bis 25 Zentimeter breiten Streifen gelaufen werden konnte. Die Läufer hatten alle Angst, dort umzuknicken oder zu stürzen. Nach diesem Abschnitt mussten ab- wechselnd mehrere flache Steigungen und zwei sehr steile Steigungen pro Runde bewältigen werden. Zusätzlich gab es viele sehr scharfe Biegungen, so dass die Strecke sehr anspruchsvoll war und mit höchster Konzentration gelaufen werden musste. Wegen der kalten Luft war das Atmen nicht einfach. Nach 1. Runde abgesetzt Die Cuxhavenerin lief recht flott los und hielt sich im vorderen Mittelfeld auf. Gegen Ende der ersten kurzen Runde begann Fischer, sich möglichst weit nach vorne zu arbeiten, sodass sie die 3,71 Kilometer lange Strecke in 15:31 Minuten zurücklegte und in ihrer Altersklasse überlegen Landesmeisterin wurde. Zweite wurde Marita Harmeling (Quitt Ankum) in 16:58 min., Dritte Ursula Siewert (LG Kreis Verden) in 17:43 min. Obwohl die Vorbereitung für diese Meisterschaft wegen der schlechten Bodenverhältnisse nicht optimal sein konnte, war Anne Fischer mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
NORDSEE ZEITUNG vom 22. Februar 2010 Fenja Hublitz landet auf Platz drei Langener Leichtathleten präsentieren sich recht gut Langen. “Wir sind voll zufrieden. Schließlich war das eine deutsche Meisterschaft", zieht Trainer Carsten Decker die gute Bilanz seiner Leichtathleten Fenja Hublitz, Juline Stein und Jana Bindzus bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Halle. Erfolgreich- ste Athletin war Fenja Hublitz, die im Dreisprung den dritten Platz erreichte. Mit 12,46 Metern holte sie sich die Bronzemedaille. “Fenja Hublitz hat ihre beste Serie gezeigt", sagt Decker. Beim letzten Versuch sprang sie rund 20 Zentimeter vor dem Balken ab. Bei optimalem Verlauf wäre der Sprung in die Nähe von 12,60 Metern gekommen und schon recht nahe an den zweiten Platz, den sich Neele Eckhardt vom TSV Asendorf sicherte. Siegerin Julia Dieckmann aus Gladbach kam auf 12,89 Meter. Juline Stein gewann ihren Vorlauf über 400 Meter in 57,66 Sekunden, das bedeutete in der Gesamtwertung Platz sechs nach den Vorläufen und die Teilnahme am B-Endlauf. Dort verbesserte sich Juline Stein auf 57,10 Sekunden und wurde im Gesamtergebnis Sechste. “Ihre Formkurve zeigt deutlich nach oben", freute sich Decker. Deutsche Meisterin wurde Sonja Mosler aus Herkenrath in 54,58 Sekunden. Im Finale im Weitsprung war Fenja Hublitz dabei. Sie sprang recht sicher und belegte mit 5,90 Metern in der Endabrechnung den siebten Platz. Der Titel ging mit 6,22 Metern an Lena Malkus aus Münster. Einen Sprung von Fenja Hublitz gaben die Kampfrichter als optisch ungültig, weil sie auf dem Balken keinen Abdruck hinterlassen hatte. “Der war über sechs Meter. Schade", sagt Decker, “wir hatten uns alle schon gefreut. Aber man hat gesehen, dass das Potenzial da ist." Jana Bindzus hatte im Weitsprung Probleme mit ihrem Anlauf. “Der war viel zu langsam", sagt Decker. Jana Bindzus kam auf 5,54 Meter. “Jetzt werden wir eine Woche lang Regenerationstraining machen, dann bereiten wir uns auf die Freiluftsaison vor", sieht Decker in die Zukunft und: “Wir freuen uns schon darauf, endlich wieder eine rote Bahn zu sehen. Bisher war alles weiß." (ewm)
NEUE OSNBRÜCKER ZEITUNG vom 22. Februar 2010 Vorlauf-Aus für Arling und Ganita Halle (mir). Erwartungsgemäß nichts zu holen war für die Leichtathletinnen Katrin Arling und Aline Ganita von der LG Emstal Dörpen bei den deutschen Hallen-Meisterschaften der Jugend: In Halle an der Saale schieden beide im Vorlauf aus. Arling zeigte über 1500 Meter mit 4:59 Minuten eine sehr dürftige Leistung und schied als Vorlauf-Letzte aus: Bei der Landesmeisterschaft war sie auf dieser Strecke noch zehn Sekunden schneller gewesen. Ebenfalls im Vorlauf endete die Jugend-DM für Ganita: Sie sprinte- te die 60 Meter in 8,22 Sekunden, bei der Landesmeisterschaft hatte sie es noch auf 8,03 Sekunden gebracht. “Wir hatten bei beiden ohnehin nicht mit viel gerechnet”, sagt Arno Kosmider, Trainer der LG Emstal Dörpen. Allerdings hätten sich beide Ath- letinnen in Halle “gewaltig unter Wert” verkauft.
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 22. Februar 2010 Krempel gewinnt DM-Titel Verden (hbm). Größter sportlicher Erfolg für Paul Krempel von der LG Kreis Verden. Obwohl der Verdener alles andere als eine gute Vorbereitung absolviert hatte, sicherte er sich in Halle an der Saale mit persönlicher Bestleistung von 52,39 Metern den Titel des Deutschen B-Jugend-Meisters mit dem Diskus. Trainingskamerad Lennart Carstens belegte mit 43,67 Metern Rang elf. Ob- wohl Krempel schon mit einer guten Platzierung gerechnet hatte, wollte er an den ganz großen Wurf dann doch nicht glauben. Schließlich hatten gleich vier andere Werfer deutlich größere Weiten vorzuweisen. Der Verdener erwischte gleich zu Beginn mit 50,35m einen guten Auftakt, ehe er sich von Wurf zu Wurf steigerte. Als er den 1,5 kg schweren Diskus danach auf 52,30 Meter schleuderte, übernahm er die Führung. Diese hielt bis zum letzten Durchgang, in dem Bill Eduard (LAV Bayer Uerdingen/Dorma- gen) mit 52,57m eine neue Bestmarke aufstellte. Krempel zeigte sich jedoch nervenstark und konterte unter den Augen der Dis- kuslegenden Franka Dietzsch und Jürgen Schult mit seiner Bestweite von 52,93m - der Titelgewinn. Vor der Siegerehrung gab es aber noch eine Schrecksekunde, denn Paul wurde zunächst auf Platz drei angezeigt. Die Kampfrichter hatten seinen Siegeswurf falsch in die Wettkampfliste eingetragen. Doch nach einer geduldigen Intervention durch seinen Trainer Claus Dierks wurde die Reihenfolge dann doch noch richtig gestellt.
NORDWEST ZEITUNG vom 22. Februar 2010 Fieger sichert sich dreimal Bronze Leichtathletik: HFC-Sportlerin bei Deutschen Meisterschaften erfolgreich Heidmühle. Mit drei Bronze-Medaillen kehrte die Heidmühler Leichtathletin Birgitta Fieger (TuS Huchting Bremen) von den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren zurück, die im schwäbischen Sindelfingen stattfanden. Da dies ihr bestes Ab- schneiden bei nunmehr vier Teilnahmen bei nationalen Titelkämpfen im Winter bedeutete, war sie vor allem wegen der wetterbe- dingt alles andere als optimalen Vorbereitung der letzten zwei Monate mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Nach einem dritten Platz mit 4,82 m im Weitsprung sicherte sich die ehrgeizige Sprinterin über 60 m als Vorlaufsiegerin und sogar in einer neuen per- sönlichen Bestzeit von 8,24 Sekunden sicher den Einzug ins Finale. Dort musste sie sich mit wiederum sehr guten 8,26 Sekunden knapp geschlagen geben und landete schließlich auch hier auf Rang Drei. Über die Hallenrunde von 200 m konnte sie zum Ab- schluss eines langen Wettkampftages dann ebenfalls überzeugen und erlief sich in guten 27,86 Sekunden ihre dritte Medaille des Tages. Mit diesen Erfolgen krönt Fieger eine weitere Saison in Topform. Auch in der anstehen Freiluftsaison will sie weiter an- greifen.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 22. Februar 2010 Bronze für Dirks: “Wir waren alle baff” Leichtathletik: Hammerwerferin überrascht Trainer und die Konkurrenz bei deutschen Titelkämpfen Von Sören Siemens Halle. Wenn Klaus Beyer in den vergangenen Jahren mit Athletinnen zu Deutschen Meisterschaften reiste, stellte sich lediglich eine Frage: Welche Farbe hat die Medaille? “Diesmal wollten wir einfach in den Endkampf einziehen", erzählt der Holtlander. Nina Dirks tat ihm nicht nur den Gefallen, sondern reihte sich zudem in die Liste der Medaillengewinnerinnen des SV Holtland ein. Die 15-jährige Hammerwerferin gewann bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften in Halle (Saale) völlig überraschend Bronze. “Wir waren alle baff." Mit Sonka Kielmann bei den Winterwurf-Titelkämpfen sowie Pia Nikoleit, Katrin Arling und Derk Peters bei den deutschen Hallen-Jugend-Meisterschaften der Leichtathleten waren vier weitere Ostfriesen am Start. “Das kam für Trainer, Betreuer und die Konkurrenz überraschend", blickte Beyer bereits auf den ersten Wurf der B-Jugendlichen. Da bugsierte sie den vier Kilogramm schweren Hammer 46,12 Meter weit - ihre Bestleistung lag bei 41,86 m. Dabei war es für die 15-Jährige der erste Wettkampf des Jahres. “Sie hatte keinerlei Druck", so Klaus Beyer. Mit dem Gefühl der sicheren Endkampf- Teilnahme landete das Wurfgerät nach einem ungültigen Versuch im dritten Durchgang bei 46,92 m. Dies war bereits der Bronze- wurf. Denn lediglich Susen Küster (Hallesche Leichtathletik-Freunde) mit 48,68 m und Julia Fehr (TSG Mutterstadt) mit 47,88 m warfen noch weiter. Die als Top-Favoritin angereiste Erfurterin Lisa Katzer kam lediglich auf 44,44 m. Während sich Nina Dirks am Sonnabend glücklich auf den Heimweg machte, kehrte Derk Peters mit einer anderen Gefühlslage nach Uthwerdum zurück. “Ich bin enttäuscht", gestand der 19-Jährige. Der Kugelstoßer des SV Georgsheil hatte sich den End- kampf zum Ziel gesetzt. Doch nach drei Durchgängen und einem besten Versuch mit 16,15 m blieb ihm der Sprung unter die besten Acht verwehrt. Er landete im Endklassement auf Platz elf. “Dabei lief es beim Training am Vortag noch so gut", gestand der Abiturient. Entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten übte er am Freitag noch am Wettkampfort. Reihenweise landeten seine Würfe zwischen 16,50 m und 17 m - 16,55 m hätten für das Finale gereicht. “Das ist offensichtlich eine Kopfsache. Das muss ich in den Griff bekommen. Ich wollte offensichtlich zu viel." Sonka Kielmann hatte sich zwar auch für den Kugelstoß-Wettbewerb qualifiziert, trat jedoch nur beim Diskuswerfen an. Die A- Jugendliche von BW Borssum erreichte nicht nur den Endkampf, sondern mit ihrer Weite von 44,29 Meter auch einen guten fünften Platz. Ihre Bestleistung liegt bei 44,83 m. Pia Nikoleit (Emder Laufgemeinschaft) war in ihrem Wettkampf die jüngste Starterin. Die 16-Jährige war bis zu drei Jahre jünger als ihre Laufkonkurrenz über die 1500-Meter-Distanz. Bei ihren ersten deutschen Hallen- Meisterschaften hatte sie am Sonnabend bereits ihr großes Ziel erreicht und sich als Sechste des ersten Vorlaufes in 4:45,68 Minuten für den gestrigen Endlauf qualifiziert - die aus Völlenerkönigsfehn stammende Katrin Arling (LG Emstal Dörpen) benötigte im selben Rennen 4:59,15 Minuten, wurde Letzte und verpasste das Finale. Dort kam die Emderin Pia Nikoleit gestern nach 4:51,16 Minuten als Zwölfte und Letzte ins Ziel - als Siegerin durfte sie sich dennoch fühlen.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 23. Februar 2010 LG-Staffel rennt zu DM-Silber Braunschweiger 3x1000-m-Trio lässt sich von Schiedsrichter-Fehler nicht beirren und schafft beste Platzierung In einer selten kuriosen Entscheidung sind in Halle/Saale die Medaillen bei deutschen Leichtathletik-Meisterschaften vergeben worden. Und die LG Braunschweig feierte mit Rang zwei die beste DM-Platzierung einer ihrer Mittelstreckenstaffeln im Männerbe- reich. Andreas Kuhlen, Jonas Hamm und Sören Ludolph (alle Eintracht) ließen sich bei den DLV-Titelkämpfen über 3 x 1000 Meter weder von einem Fehler eines Schiedsrichters noch von dem der Konkurrenz aus Wattenscheid irritieren. Das Trio lief 7:16,07 Mi- nuten und musste damit nur der LG Ohra Hörselgas (7:14,22 Minuten) den Vortritt lassen. Hinter dem im Leistungssport neuen Thüringer Team verbirgt sich eine neu formierte Leichtathletik-Gemeinschaft, die die im Vorjahr sehr erfolgreichen Mittelstreckler des LAC Erfurt aufgenommen hat. LG-Startläufer Andreas Kuhlen setzte sich in der dritten seiner fünf zu laufenden Runden an die Spitze des Feldes und gab Jonas Hamm einen Vorsprung mit auf den Weg. Hamm wurde von den auf Position zwei mit ihren stärksten Läufern besetzten Staffeln aus Ohra und Wattenscheid überholt, konnte sich aber an deren Fersen heften und den Vorsprung auf Rang vier ausbauen. Als Schlussläufer Sören Ludolph knapp hinter Ohra und Wattenscheid und deutlich vor der übrigen Konkurrenz in die vorletzte Runde einbog, sorgte der Rundenzähler durch verfrühtes Einläuten der letzten 200-m-Runde für Turbulenzen auf und neben der Bahn. Auch der Hallensprecher kündigte fälschlicherweise schon die Schlussrunde an. Während Georg Eberhardt (Ohra) und Sören Ludolph das Rennen unbeirrt fortsetzten, zogen andere Schlussläufer, unter ihnen der Wattenscheider Martin Bischoff, ihren End- spurt 200 Meter zu früh an. Ludolph bog an dritter Stelle liegend in seine Schlussrunde, überholte den frühzeitig verausgabten Bischoff, der als vermeintlicher Sieger zu früh gejubelt hatte und sich nach Erkennen der Situation noch als Fünfter ins Ziel rettete, und überquerte als Zweitplatzierter die Ziellinie. Auf die Frage, ob ihn die letzten beiden Runden nicht irritiert hätten, erwiderte der LG-Schlussläufer lapidar: "Ich kann auch bei hohem Tempo noch bis fünf zählen." Nach dem Rennen entschuldigte sich der Wettkampfleiter bei den beteiligten Staffeln für den Fehler des Rundenzählers und machte zugleich deutlich, dass Proteste gegen die Wertung des Rennens keine Aussicht auf Erfolg hätten. Einen dennoch von der SG Zell-Gomaringen eingelegten Protest wies das Schiedsgericht ab. Wattenscheid hatte seinen Protest selbst zurückgezogen. Nach zwei Stunden angespannten Wartens erhielt das LG-Trio seine Silbermedaillen umgehängt. (B.B.)
DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 23. Februar 2010 Holzschuh die Nummer fünf in Deutschland Leichtathletik (mha). Nummer fünf in Deutschland - Marie Holzschuh von der LG Weserbergland hat ihre Mission bei der deutsch- en Hallen-Jugendmeisterschaft in Halle an der Saale erfüllt. Auf der 200-Meter-Runde waren nur vier schneller als die 24,75 Se- kunden der erst 15-Jährigen aus Halvestorf. “Es ist sogar noch ein bisschen besser geworden als der angepeilte Endlauf-Platz. Immerhin hat sie noch drei hinter sich gelassen”, jubelte LG-Trainer Werner Scharf. “Und dass, obwohl sie auf der zweiten Bahn starten musste. Die äußeren Bahnen sind immer besser, weil sie nicht so enge Kurven haben”, klärte der Coach auf. Die zweite Bahn hatte sie eigentlich nur ihrem schwachen Start im Vorlauf zu verdanken. “Sie hatte Angst vor einem Fehlstart und einer Dis- qualifikation.” Denn genau dies hatte Marie Holzschuh bei der norddeutschen Meisterschaft aus dem Rennen geworfen. Damit dies beim Höhepunkt der Wintersaison nicht noch einmal passiert, startete die junge Sprinterin diesmal lieber moderat. “Eine Zehntel- sekunde und damit eine bessere Bahn im Finale hat das bestimmt gekostet”, war sich Scharf sicher. “Dass sie sich dennoch im Finale noch etwas gesteigert hat, hat mich schon sehr erfreut”, zog der Trainer ein zufriedenes Fazit. Der 60-Meter-Auftritt beschränkte sich dagegen nur auf den Vorlauf. Die persönliche Bestzeit von 6,79 Sekunden hätte zwar einen Platz im Zwischenlauf bedeutet, doch verzichtete Holzschuh. “Dieser Lauf sollte drei Stunden vor dem 200-Meter-Finale nur einen Reiz setzen”, erklärte der Trainer. Dass sein Schützling schon so schnell ist, verwundert aber auch den Coach. “Wir trainieren zweimal in der Woche auch bei mir in Stadtoldendorf. Doch seit Dezember sind die Einheiten draußen kaum möglich. Wir haben Sprints in den Fluren der Turnhallen gemacht. Optimal ist das wirklich nicht”, sagte Scharf.
DIEPHOLZER KREISBLATT vom 23. Februar 2010 Bundestrainer pusht Freese zu Bronze Als Belohnung nach 200-Meter-Bestzeit erstmalige Berufung ins U20-Nationalteam / Eckhardt verteidigt Dreisprung- Silber Kreis-Diepholz - Halle/Saale (el). Eigentlich waren die deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften für Neele Eckhardt und Anna- Lena Freese ja als Saisonhöhepunkt in diesem Winter gedacht. Doch nun werden beide dank ihrer ausgezeichneten DM-Resultate Anfang März auch noch ins Nationaltrikot schlüpfen. Neele Eckhardt sicherte sich mit einer Weite von 12,66 Metern den Vizetitel im Dreisprung. Anna Lena Freese erkämpfte sich über 200 Meter in Bestzeit von 24,45 Sekunden überraschend Bronze. Im Vorjahr war Neele Eckhardt bereits Zweite im Dreisprung gewesen. Und nun sprang die junge Asendorferin bei den Titelkämpfen in Halle an der Saale wieder zu Silber. Ein klein wenig Enttäuschung war sicher schon dabei, doch insgesamt war Neele Eckhardt mit ihrem Ergebnis doch zufrieden. “Wenn man das ganze Vorfeld betrachtet, war es doch eine tolle Leistung. Nach der Jugend- WM im Vorjahr war erstmal ein wenig die Luft raus gewesen. Dann auch noch die Verletzungsprobleme im Vorfeld”, erklärte Ute Schröder. Die Heimtrainerin freute sich, wie selbstbewusst Eckhardt in den Wettkampf ging, in den letzten Versuchen das Publi- kum noch einmal zum rhythmischen Klatschen aufforderte und sich so noch einmal an Siegerin Julia Dieckmann (TV Gladbeck, 12,89) heranschob. “Im Sommer gehört Neele der erste Platz”, ist sich Ute Schröder sicher. Ihren nächsten DM-Start hat Neele Eckhardt, die zudem im Weitsprung in einem engen Finale mit 5,85 Metern Achte wurde, allerdings bereits am kommenden Wochenende. In Karlsruhe wird die 18-Jährige bei den Titelkämpfen der Männer und Frauen starten, um anschließend Anfang März am U20-Länderkampf in Ancona/Italien ein weiteres Mal im Nationaltrikot zu starten. In das U20-Nationalteam wurde unerwartet auch eine überglückliche Anna-Lena Freese berufen. Dabei sorgte Sprint-Bundestrainer Alexander Seeger bei der Brinkumerin schon nach dem 200 Meter-Vorlauf, in dem Freese in Bestzeit von 24,49 Sekunden die insgesamt drittschnellste Zeit vorgelegt hatte, für helle Aufregung. Wenn sie unter die ersten Vier kommt, dürfe sie zum ersten Mal das Nationaltrikot tragen, hatte ihr Seeger mit auf den Weg ins Finale gegeben. Und hier setzte die 16-Jährige noch einmal eins drauf: Als Siegerin des ersten von zwei Zeitendläufen ließ Freese in erneuter Bestzeit von 24,45 Sekunden auch die Norddeutsche Meisterin Josefina Elsler (SC Rönnau 74) hinter sich. Als beim zweiten Zeitendlauf die Zeittafel ausfiel, begann für die Brinkumer noch einmal ein banges Warten, bis nach einer dreiviertel Stunde das offizielle Ergebnis bekannt wurde. Hinter Friederike Möhlen- kamp (TV Galdbeck, 24,16 sec) und Katharina Grompe (LG Olympia Dortmund, 24,28 sec) sicherte sich Freese ihre erste DM- Medaille. Und dann konnte im Team des FTSV Jahn Brinkum endlich gefeiert werden. Dazu Trainer Frank Krüger: “Es war ein Riesenjubel und natürlich sind wir megastolz.” Vollauf zu überzeugen wusste in Halle auch Freeses Vereinskameradin Janicke Wolpmann. Auch sie lief über 200 Meter in 25,50 Sekunden erneut Bestzeit. Insgesamt waren nur zwölf Läuferinnen schneller als Wolpmann. Als vierte DM-Starterin aus dem KLV Diepholz ging Imme Ihli vom LC Hansa Stuhr im Rahmen der Winterwurfmeisterschaften im Speerwurf der weiblichen A-Jugend an den Start. Mit einer Weite von 35,70 Meter wurde Ihli Zwölfte.
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Februar 2010 Nadine Zähler rannte auf den fünften Platz Wilhelmshaven (kd). Nicht ganz zufrieden war Nadine Zähler (LG Wilhelmshaven) mit Platz fünf in 7,70 Sekunden bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Halle, obwohl schon die Qualifikation für das 60-m-Sprintfinale erklärtes Ziel gewesen war. Nach dem Vorlaufsieg in 7,65 Sekunden (neue Saisonbestzeit) und der Steigerung auf 7,64 im Zwischenlauf schien sogar Platz drei erreichbar. Im Endlauf mit Spitzenzeiten von Stefanie Pähler (LG Olympia Dortmund 7,44) und Tatjana Pinto (LG Ratio Münster, 7,49) wurde es auf den Plätzen sehr eng. Mit den 7,64 Sekunden aus dem Zwischenlauf hätte es tatsächlich zur Bronze- medaille gereicht, so aber blieb für den Schützling von Trainer Klaus Dröge "nur" Platz fünf hinter Rebekka Haase (Thum, 7,67). Für die KKG-Schülerin, die im Jahr 2009 und in der Vorbereitung auf die Hallensaison häufig mit gesundheitlichen Problemen kämpfen musste und zuletzt bei den Landesmeisterschaften in Hannover in 7,68 Sekunden Platz zwei belegt hatte, war es trotzdem ein toller Erfolg.
ANZEIGER FÜR BURGDORF UND UETZE vom 23. Februar 2010 Staffel toppt ihre Bestzeit Sich selber überboten haben die Sprinterinnen der TSV Burgdorf. Bei der deutschen Jugend-Meisterschaft in Halle an der Saale toppte das 4x200-Meter-Quartett der StG Burgdorf/Helstorf/Stuhr, das ausnahmslos aus Burgdorferinnen bestand, seine Bestzeit um fast eine Sekunde. Doch trotz der Steigerung auf 1:44,26 Minuten reichte Platz zwei im ersten der sechs Vorläufe nicht zur Finalteilnahme. Melanie Koch, Sophie Zielonka, Sarah Koch und Felicitas Kirchheim waren zwei Wochen zuvor bei der nord- deutschen Meisterschaft in 1:45,13 Minuten ins Ziel gekommen. LAC Berlin als achtbestes Team und damit letzter Finalteilnehmer war um eine Sekunde schneller. “Das viele Wechseltraining hat sich aber dennoch gelohnt und für Riesenjubel bei uns gesorgt”, sagte Trainer Ulrich Titze. Denn in der Gesamtwertung überholte das Quartett noch zwei Staffeln und belegte den guten elften Rang unter Deutschlands besten Mannschaften. (mab)
WESER KURIER vom 23. Februar 2010 Bremer Talente dreimal im Finale Von Marc Gogol Bremen. Die 42. Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften in Halle/Saale brachten Bremens Leichtathleten nach mageren fünf Jahren mit drei Finalplatzierungen wieder einen Achtungserfolg. So bilanzierte Jens Ellrott, leitender Bremer Landestrainer: "Es wächst eine Generation heran, die uns noch viel Freude bereiten wird." Unter die besten Acht in Deutschland liefen Werders männ- liche und weibliche Jugendstaffeln über 4x200 Meter und Annemarie Pantke vom Bremer LT/TuS Komet Arsten über 400 Meter. Werders Linda Krevert, Yvonne Jungen, Svea Kittner und Tanja Schultze trumpften bereits im Vorlauf in Bestzeit von 1:43,11 Mi- nuten auf. Im Finale wiederholte das Quartett in 1:43,42 Minuten annähernd ihre Vorlaufleistung und profitierte gleichzeitig von der Aufgabe zwei anderer Staffeln. So stand am Ende Platz sechs in Deutschland zu Buche. In der männlichen Jugend startete mit Dimitri Baitler, Luca Willmann, Max Hentschel und Niclas Aleff ein weiteres Werder-Staffel- team. Gemeldet auf Rang 15, lieferte das Quartett ein tolles Rennen im Vorlauf und verbesserte die Bestzeit um mehr als 1,5 Se- kunden auf 1:31,08 Minuten. Die überschwängliche Freude über den Finaleinzug wurde im Endlauf allerdings getrübt, da das Werder-Team aufgrund einer zweifelhaften Fehlstartentscheidung disqualifiziert wurde. "Es ist wirklich traurig, dass unsere Jungs so bestraft wurden. Wir haben das Finale auf Video aufgenommen und konnten klar beweisen, dass es kein Fehlstart war, aller- dings hätten die vier Jungs gleich auf der Laufbahn Protest einlegen müssen und die Rote Karte nicht akzeptieren dürfen", so Sprinttrainer und Sportwart Andrei Fabrizius. Nach zwei Seuchenjahren, durchzogen von Krankheiten und Verletzungen, gab es für die ehemalige C-Kader-Athletin des Deutsch- en Leichtathletik-Verbandes und Vierte der Deutschen B-Jugendmeisterschaften 2007 über 400 Meter, Annemarie Pantke, einen Neubeginn. Über ihre Paradestrecke erreichte sie in Halle das Finale. Dass dort eine Erkältung nicht mehr als 58,24 Sekunden und Rang acht (Vorlauf 58,00) zuließ, ist zwar ein kleiner Wermutstropfen, aber Spaß und Motivation sind wieder zurück. "Ich wollte hier unbedingt laufen, auch wenn die Halsschmerzen mich schon im Vorlauf stark behindert haben, aber meine Beine haben sich super angefühlt", sagte die Bremerin hinterher.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 23. Februar 2010 Freeses Bronze schimmert gülden Leichtathletik: Neele Eckhardt Deutsche Vizemeisterin Von Micha Bustian Halle/Saale. Sie ist Deutschlands schnellste Läuferin ihres Jahrgangs über 200 Meter. Diesen Beweis trat Anna-Lena Freese bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Altersklasse U20 in Halle an der Saale an. Dort holte die 16-Jährige die Bronze- medaille hinter Friederike Möhlenkamp (TV Gladbeck) und Katharina Grompe (LG Olympia Dortmund) - aber diese beiden ent- stammen den Jahrgängen 1992 und 1993, während Freese noch ein Jahr jünger ist. So gesehen schimmert die bronzene Plakette auch ein bisschen gülden. Eine faustdicke Überraschung war es allemal. Zwar war die Brinkumerin aufgrund ihrer vorher erzielten Bestzeit an Position fünf gesetzt worden und hatte selbstbewusst das Finale der besten Acht angepeilt - aber dass es so gut laufen würde . . . Kalt wie eine Hundeschnauze Schon im Vorlauf knackte Freese mit 24,49 Sekunden ihre persönliche Bestleistung und war Gesamt-Dritte. Das wiederum rief Sprint-Bundestrainer Alexander Seeger auf den Plan. Er kontaktierte die Brinkumerin vor dem Finale und teilte Verlockendes mit: Sollte Freese am Ende unter den besten Vier stehen, würde er sie mitnehmen zum U20-Länderkampf nach Ancona. Die Folge: Riesenaufregung beim Jahn, die Nationalmannschaft lockte. Doch Freese präsentierte sich im ersten von zwei Endläufen kalt wie eine Hundeschnauze, blieb weitere vier Hundertstelsekunden unter ihrem eigenen Rekord und lief als Erste über den Zielstrich. Es folgte des Endlaufs zweiter Teil - und damit eine gehörige Portion Dramatik. Denn: Die Zeittafel fiel aus. Eine Dreiviertelstunde wartete die Brinkumer Delegation, dann erst kam die Bestätigung: Bronze für Anna-Lena Freese. Riesenjubel beim Jahn. Ihre Jahrgangsgenossinnen Marie Holzschuh (LG Weserbergland/24,75 sec), Maike Schachtschneider (TuS 08 Lintorf/24,96) und Julia Gerter (LAZ Gießen/25,80) distanzierte Freese mit ihrer Zeit deutlich. Apropos Jahrgangsgenossinnen: Janicke Wolpmann, zweite Starterin des FTSV Jahn Brinkum, wäre mit ihrer neu erzielten Bestleistung von 25,50 Sekunden im Finale sogar Siebte geworden, war aber auch mit Rang zwölf insgesamt sehr zufrieden. Leichte Enttäuschung indes bei Neele Eckhardt. Die 17-Jährige vom TSV Asendorf holte im Dreisprung Silber mit 12,66 Metern, für Gold fehlten 23 Zentimeter auf Julia Diekmann vom TV Gladbeck. "Ich freue mich über die Platzierung, aber mit der Weite bin ich nicht zufrieden", resümierte Eckhardt. Immerhin reichte die Silbermedaille zur Teilnahme am Länderkampf in Ancona." Auch mit Rang acht im Weitsprung mit 5,85 Metern konnte Eckhardt leidlich leben. "Da hat sie mehr drauf", fand ihre Heimtrainerin Ute Schröder. Für Imme Ihli vom LC Hansa Stuhr schien der Premierendruck zu groß: Mit 35,70 Metern und Rang zwölf im Speerwurf blieb sie klar unter ihren Möglichkeiten.
NORDWEST ZEITUNG vom 23. Februar 2010 Kuhlen läuft mit Braunschweig auf Platz zwei Halle/Falkenberg. Knapp verpasst hat am Wochenende der für die LG Braunschweig laufende Andreas Kuhlen die deutsche Mannschafts-Meisterschaft über dreimal 1000 Meter. Zusammen mit seinen Vereinskollegen Jonas Hamm und Sören Ludolph - die drei waren noch eine Woche zuvor bei den Landes-Crosslauftitelkämpfen in Löningen gegeneinander angetreten - sicherte er sich in Halle in einer Gesamtzeit von 7:16,07 Minuten Platz zwei. Deutscher Meister wurde der thüringische Club LG Ohra Hörselgas (7:14,22 Minuten).
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 25. Februar 2010 Jugend-DM: Jahresbestzeit als Höhepunkt Osnabrück (maa). Osnabrücks Leichtathletiktalente haben bei den 42. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) keine Top-10-Platzierung erreicht, aber durchaus solide Leistungen gezeigt. Die 4x 200-m-Staffel der LG Osnabrück (Jascha Bahlmann, Matthias Wilke, Jesse Okpure, Niklas Greiten) beendete mit einer persönlichen Jahresbestzeit (1:33,05 Min.) den Wettbewerb auf Platz 14 unter insgesamt 41 gestarteten Teams. Okpure wurde im “Einzel” zudem 26. im 60-m- Sprint (7,25 Sekunden), Wilke 12. über 200 Meter (22,75 Sek.). Johannes Riemann - ein Talent aus den Reihen des Osnabrücker TB - kam über 60 m Hürden in der Halle auf Platz 19 unter 24 Startern. Seine Zeit: 8,75 Sekunden.
OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 28. Februar 2010 Vier Medaillen für die OTB-Senioren Osnabrück (eb). Mit vier Medaillen kehrten die Leichtathleten des Osnabrücker TB von den Deutschen Senioren-Meisterschaften 2010 in Sindelfingen zurück. Einen prima Einstand im Trikot des OTB schaffte dabei Neuzugang Karsten Münkel, der über 60 m Hürden in starken 8,96 Sekunden die Silbermedaille gewann. Über 4x 200 m steigerten sich Karsten Tute, Heiko Tute, Gert Deppe und Erik Wikinger auf die Saisonbestzeit von 1:38,41 Minuten. Sie mussten aber in der Klasse M40 die Überraschungssieger von der LG Friedberg-Fauerbach (1:35,37 Min, Deutscher Rekord in der Altersgruppe M40) und die Startgemeinschaft Pfalz (1:37,93 Min.) ziehen lassen. Bronze im Einzelwettbewerb erreichte auch Heiko Tute über 200 m in 24,51 Sekunden in der Klasse M45 - in der sein Bruder Karsten in 25,80 Sekunden den 9. Platz belegte. Karin Grummert wurde schließlich Dritte über 60 m Hürden in der W50 in 13,46 Sekunden.
ZEVENER ZEITUNG vom 9. März 2010 4x200-Meter-Staffel läuft neue Bestzeit Deutsche Jugendmeisterschaften in Halle gelungener Abschluss der Hallensaison für Zevens Sprinterinnen Halle/Saale. Die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Halle/Saale waren für die LAV-Nachwuchsathletinnen ein gelungen- er Abschluss der diesjährigen Hallensaison. Mit sechs Teilnehmerinnen der weiblichen Jugend B, die sich im Vorfeld für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatten, war die kleine Zevener Crew in die Saalestadt gereist. Viel Spannung lag gleich am ersten Wettkampftag in der neuen Leichtathletikhalle in der Luft, als die 4x200-Meter-Staffeln der weiblichen Jugend aufgerufen wurden. Die Tatsache, dass sich die LAV-Staffel als jüngstes Team in der A-Jugendklasse qualifiziert hatte, erhöhte für das Zevener Quartett noch zusätzlich die Anspannung. Nach sechs spannenden Vorläufen, die oft erst auf den letzten Metern entschieden wurden, hatten Sarina Holsten, Mareike Schuster, Anna Tomforde und Chantal Raas ihr gestecktes Ziel erreicht: Als Vorlaufzweite hatten die Zevener Mädchen mit 1:44,34 Minuten eine neue Bestzeit erzielt. “Wir sind mit Platz 13 voll zufrieden. Das war eine schnelle Zeit und schließlich waren wir auf der deutschen A-Jugend-Meisterschaft", lautete das über- einstimmende Fazit der vier Sprinterinnen. Tami Gerken und Resa Martens hatten unter den Tücken des Winters besonders zu leiden. Fehlende Ausdauerläufe beziehungs- weise Wurfeinheiten waren bei beiden nicht zu übersehen. Auch wenn beide nicht die Finalwettkämpfe der besten acht Teilnehmer- innen erreichten, zeigten sie mit ihren Plätzen 16 und 15, dass sie auf die Wettkämpfe für die kommende Freiluftsaison in ihren Altersklassen gut vorbereitet sind. “Die Mädchen hatten mit den Deutschen Hallenmeisterschaften einen gelungenen Abschluss der Hallensaison. Jetzt werden wir erneut in die Grundlagenarbeit einsteigen, um die Freiluftsaison richtig vorzubereiten. Wir freuen uns schon auf das Trainingslager in Italien, wenn wir wieder auf der roten Laufbahn antreten können", zog LAV-Trainer Hans- Hermann Neblung eine rundum positive Bilanz. (nb) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Neuste (Presse)-Berichte vom 9.3.+++++++++Ergebnisse Sindelfingen (12.-14.2.)+++++++++Ergebnisse Löningen (14.2.) Ergebnisse Halle/Saale (20./21.2.)++++Home-Page des NLV++++Home-Page des BLV++++Zur Übersicht (Extra-Seiten) Nach oben+++++Zurück zur Startseite ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis: Presseberichte, die erst später als eine Woche nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis auf der Startseite auf dieser Extraseite veröffentlicht. (Ausnahmen sind aber möglich)
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