DM-Einzel (Jugend A+B) / DM-Langstaffeln (Frauen, Männer) in Ulm vom 6.-8. August 2010
DM-Einzel (Juniorinnen, Junioren) in Regensburg am 14./15. August 2010
DM-Mehr- und Blockwettkampf (Schüler-/innen A) in Hannover am 14./15. August 2010

-- Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Hinweis:
Presseberichte, die erst später als eine Woche nach den Meisterschaften verfügbar sind, werden nur noch ohne einen Hinweis
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Neuste (Presse)-Berichte vom 25.8.+++++++++++Ergebnisse Ulm (6.-8.8.)+++++++++++Ergebnisse Regensburg (14./15.8.)
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OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 1. August 2010 
“Finale wäre ein Erfolg”
Sechs Osnabrücker Talente starten bei Jugend-DM in Ulm

Osnabrück. Die deutschen Leichtathletikmeisterschaften 2010 der Männer und Frauen sind bereits Geschichte, die Staffelwett-
bewerbe im Jugendbereich über die 4x400 Meter ebenfalls. Jetzt rufen die 69. A-Jugendtitelkämpfe und die 23. B-Jugendmeister-
schaften im Donaustadion in Ulm (6. bis 8. August). Sechs Nachwuchsathleten aus Osnabrück werden die Reise in den Süden an-
treten, weil sie in den vergangenen Wochen die entsprechenden Qualifikationsergebnisse vorweisen konnten. Matthias Wilke
startet in Ulm im Sprint über die 100 und 200 Meter. Jascha Bahlmann jeweils über die 400 m - mit und ohne Hürden. Marvin
Dierker geht die 800 und 1500 Meter an. Das Trio aus den Reihen der LG Osnabrück wird aber auch in der 4x100-m-Staffel dabei
sein. Marvin Thust macht daraus ein Quartett, Felix Nieberg ist als Ersatzläufer vorgesehen.
Die “Roten” aus der Hasestadt werden im Süden der Republik durch einen “Blauen” ergänzt. Marius Hüpel (Osnabrücker TB) hat die
Qualifikation für den 5000-Meter-Lauf bei den “Deutschen” in der Tasche. Was für den aktuellen niedersächsischen Landesmeister
im Crosslauf und 10-km-Straßenlauf nun auf der Stadionbahn in Ulm möglich ist, bleibt abzuwarten.
Anton Siemer, Trainer der LG Osnabrück, sagt über die Chancen seiner fünf Schützlinge: “Ein Blick in die Meldelisten zeigt, dass
der Einzug in ein Finale - und damit eine Platzierung unter den ersten Acht - ein Riesenerfolg wäre. Aber, unsere Jungs waren
immer zum Saisonhöhepunkt fit...” 

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 3. August 2010 
Vier CLP-Athleten bei “Deutschen”
Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm

Kreis Cloppenburg
. In diesem Jahr treffen sich die besten Nachwuchs-Leichtathleten zu den Deutschen Meisterschaften der
Jugend A und B in Ulm (6.-8. August). Aus dem Kreis Cloppenburg haben sich vier Läufer für die Titelkämpfe im Donaustadion
qualifiziert und alle haben berechtigte Hoffnungen auf eine Endlaufteilnahme. Der VfL Löningen hat mit den B-Jugendlichen Nadine
Aselage (1500 Meter), Nicolaus Bamstedt (400 Meter Hürden) und Steffen Brümmer (1500 Meter) gleich drei Athleten am Start.
Von der SG Essen-Garthe-Molbergen startet Tabea Themann bei der weiblichen Jugend A über 800 Meter. Alle vier Athleten hatten
zuletzt an dem einwöchigen Vorbereitungstrainingslager des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes in Hannover teilgenomm-
en. Zu den Startern und deren Aussichten:
Die 16-jährige Nadine Aselage lief in ihrem ersten Jahr in der B-Jugend schon frühzeitig die DM-Normen über 800 m und 1500 m.
Somit konnte sie sich dann schon beruhigt auf die DM konzentrieren. In Ulm hat sie sich nun für die 1500 m Distanz entschieden.
Mit 4:48,77 Minuten liegt sie derzeit auf Platz 11 der Meldeliste und hat somit eine gute Ausgangsposition für die Vorläufe, die be-
reits am Freitagvormittag starten. Sie wird aber sicherlich im Rahmen ihrer Bestzeit laufen müssen, um den Endlauf am Samstag
zu erreichen. Ein durchaus realistisches Ziel für ihre erste DM-Teilnahme.
Steffen Brümmer startet ebenfalls über 1500 m. Steffen lief bereits im Mai die DM-Norm und steigerte sich dann in den vergangen-
en Wochen von Rennen zu Rennen auf starke 4:08,17 Minuten. Er ist aktuell bundesweit Drittschnellster seines Jahrgangs, doch
dieses Jahr muss er sich noch gegen die durchweg ältere Konkurrenz behaupten. Dennoch ist sein Trainer Armin Beyer von einer
weiteren Steigerung seiner Bestzeit und dem Erreichen des Endlaufes überzeugt. Mit insgesamt 41 Meldungen haben die 1500 m
bei den Jungen eine hohe Leistungsdichte.
Nicolaus Bamstedt komplettiert das VfL-Trio und er hat sich hohe Ziele gesetzt. Der Endlauf über 400 m Hürden ist sein Minimal-
ziel, doch er spekuliert auf eine Medaille und auf eine Steigerung seiner Bestzeit auf unter 54,50 Sekunden. Nach anfänglichen
Schwierigkeiten kam er erst langsam in Tritt und mit 55,82 Sekunden liegt er derzeit auf Platz 6 der Rangliste. Hier finden die Vor-
läufe für die 25 gemeldeten Läufer bereits am frühen Freitagvormittag statt. Im vergangenen Jahr erreichte Nicolaus bereits das B-
Finale und lief mit 55,62 Sekunden Kreisrekord.
Bei der weiblichen Jugend A tritt Tabea Themann (SG Essen-Garthe-Molbergen) über 800 m an. Tabea steigerte sich in diesem
Jahr auf gute 2:13,08 Minuten und ist derzeit auf Rang 8 der Meldeliste. Sie lief in diesem Jahr konstant Zeiten von unter 2:15 Mi-
nuten und überzeugte bei den Landesmeisterschaften. Auch für Tabea ist die Endlaufteilnahme das erklärte Ziel und ihr Trainer
Gustav Müller berichtet auch von entsprechend guten Trainingsergebnissen.
Das Quartett will also nicht nur bei den “Deutschen” mitlaufen, sondern sie haben sich ehrgeizige, aber auch durchaus realistische
Ziele gesetzt. Die Jugendmeisterschaften sind der Höhepunkt der Saison, zumal man sich hier mit den Besten aus Deutschland
messen kann.  

Presseinformation vom 3. August 2010 (Von Robert Supplieth)
Nordheide-Trio startet bei Jugend-DM
Ein Trio der LG Nordheide in Person von Lea Madlen Meyer, Carlotta Meyer-Ranke und Nora Hemmert macht sich am Donnerstag
auf die knapp 700 Kilometer lange Reise zu den Deutschen Jugend-Meisterschaften nach Ulm. Die Athletinnen, die sich vor zwei
Wochen im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Braunschweig mit der 3x800-Meter-Staffel der weiblichen Jugend A den
fünften Platz sicherten, werden diesmal als Einzelstarterinnen zum Einsatz kommen. Ein Doppelstart steht hierbei der B-Jugend-
lichen Lea Madlen Meyer bevor. Sie wird sich über 200 Meter und 400 Meter mit der deutschen Konkurrenz messen, wobei ihre
Einzelzeiten von 24,93 Sekunden bzw. 56,97 Sekunden durchaus eine Platzierung im vorderen Drittel ermöglichen. Über die Mittel-
strecken starten Carlotta Meyer-Ranke (800 Meter) und Nora Hemmert (1500 Meter).  

NORDSEE ZEITUNG vom 4. August 2010 
Fenja in der Favoritenrolle
Am Wochenende starten die Nachwuchs-Leichtathleten des TV Langen bei den deutschen Titelkämpfen

Von Erich W. Willmann
Langen. Gleich mit vier Sportlern ist der TV Langen bei den deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten vom Freitag bis
zum Sonntag in Ulm vertreten. Die größten Chancen hat Fenja Hublitz im Dreisprung der B-Jugend. Für Jana Bindzus im Drei-
sprung der A-Jugend geht es ebenso um die Endkampfteilnahme wie für Juline Stein über 400 Meter oder Daniel Bürgy, der über
die 400 Meter Hürden startet.
“Fenja ist Favorit. Doch den Titel muss man erst einmal holen”, sagte Langens Leichtathletik-Trainer Carsten Decker. Mit der Weite
von 13,10 Metern ist Fenja Hublitz im Dreisprung der B-Jugend gemeldet. Zur Bestleistung in dieser Altersklasse fehlen ihr noch
zehn Zentimeter, um mit Karoline Köhler vom Team Erfurt gleichzuziehen, die vor neun Jahren in Debrecen in Ungarn 13,20 Meter
erzielt hat. Hinter Fenja Hublitz klafft, wenn man es so ausdrücken will, leistungsmäßig bereits ein Loch. Hanna Keppler aus
Pfullingen in Baden-Württemberg hat in dieser Saison 12,54 Meter erzielt. Danach steht mit 12,13 Metern Alina Königs aus Dor-
magen als Dritte in der Meldeliste. Insgesamt bewerben sich zwölf Athleten um den Titel im Dreisprung.
Über die 400 Meter in der A-Jugend steht Juline Stein in der deutschen Bestenliste derzeit auf Platz fünf. Mit 56,23 Sekunden ist
sie gemeldet. Vor ihr rangieren Christina Zwirner vom TV Erkelenz mit 54,06 Sekunden, Julia Schaefers aus Kassel (54,77), Lena
Menzel aus Reinhardswald (54,77) und Hanna Klein aus Edenkoben (55,82). Auch hinter Juline Stein lauert starke Konkurrenz.
Janina Balke aus Dortmund kam auf 56,30, Jessica Zeidler aus Berlin auf 56,45 und Anne Metzlaff aus Mülheim mit 57,12. Da wird
es für die Langenerin nicht einfach, den Endlauf zu erreichen. An den deutschen Jugendrekord, das ist sicher, wird keine der Teil-
nehmerinnen herankommen. Der steht bei 49,42 Sekunden, aufgestellt von Grit Breuer vom SC Neubrandenburg im Jahr 1991 in
Tokio.
Auch über die 400 Meter Hürden hat sich ein Jugendrekord über Jahrzehnte gehalten. 49,61 Sekunden lief der legendäre Harald
Schmid vom TV Gelnhausen 1976 in Lüdenscheid. Seine Nachfolger heute reichen an diese Zeit längst nicht heran. Varg Königs-
mark aus Berlin steht in der Bestenliste ganz oben mit 50,47 Sekunden, gefolgt von Tobias Giehl von der LG Würm aus Bayern mit
51,77 und Christian Heimann aus Troisdorf mit 51,95 Sekunden. Daniel Bürgy wird es schwer haben, sich in den Endlauf vorzu-
kämpfen. Immerhin hat sich der Langener mit 55,32 Sekunden für die deutschen Titelkämpfe qualifiziert. Gemeldet haben für diesen
Wettbewerb 36 Läufer.
Im Dreisprung der A-Jugend trifft Jana Bindzus auf zwölf Konkurrentinnen. Angeführt wird der Wettkampf von Neele Eckhardt aus
Asendorf, die kürzlich mit Fenja Hublitz bei der U20-WM in Moncton in Kanada war, mit der Weite von 13,16 Metern. Birte
Damerius vom TSV Rudow aus Berlin folgt mit 12,45 Metern vor Henrike Zimmer aus Bad Schwalbach, für die 12,34 Meter notiert
wurden. Jana Bindzus folgt auf Rang acht dieser Rangliste mit 12,10 Metern. Den deutschen Jugendrekord hält Kirstin Gierisch von
Erdgas Chgemnitz, aufgestellt 2009 in Göttingen.
Ranglisten sind zwar aussagefähig, aber keine Garantie. Im Wettkampf sieht das oft ganz anders aus, wie das Beispiel der Bremer
Hürdensprinterin Carolin Nytra bei der EM in Barcelona gezeigt hat. Als Zeitschnellste in diesem Jahr galt sie über die 100 Meter
Hürden als Favoritin und kam letztlich auf Rang drei ein. Ein wenig Glück gehört bei Meisterschaften immer dazu, mit etwas Pech
muss man rechnen. Mit Glück hat aber die Teilnahme an deutschen Titelkämpfen nur wenig zu tun. Die haben sich die Langener
Athleten redlich verdient.

WESER KURIER vom 4. August 2010 
Bremer Talente in Ulm
Zwölf Leichtathleten bei deutschen Jugend-Meisterschaften am Start

Bremen
. Am Wochenende ermitteln im Ulmer Donaustadion die Leichtathleten die deutschen Jugendmeister. Aus Bremen werden
zwölf Talente starten. Mit zehn Athleten stellt der SV Werder dabei das deutlich größte Kontingent. Sergej Denhof (B-Jugend), der
sich unter seinem Trainer Andriy Wornart kontinuierlich auf der 400-Meter-Hürden-Strecke verbessern konnte, ist auf Rang fünf der
Meldeliste platziert und will seine Bestzeit von derzeit 55,79 Sekunden unterbieten. Ebenfalls auf der Hürdendistanz und mit Aus-
sicht auf einen Top-Ten-Platz geht Yvonne Jungen an den Start. Die Werderanerin ist mit ihrer Zeit von 63,04 Sekunden über 400
Meter Hürden auf Rang zehn in Deutschland gelistet. Neben den Hürden wird sie in Ulm auch über 400 Meter flach am Start sein.
Als weitere Einzelstarter treten in der A-Jugend Niclas Aleff und Max Hentschel über 400 Meter Hürden an sowie Luca Willmann
und Linda Krevert über 100 sowie Svea Kittner über 100 und 200 Meter. Neben den Werder-Athleten starten in Ulm die Zehntplatz-
ierte der Meldeliste über 400 Meter der weiblichen A-Jugend, Annemarie Pantke (BLT), und Katrin Langer von der LG Bremen-Nord
im Hammerwurf der weiblichen B-Jugend.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 5. August 2010 
FTSV-Quintett auf Reisen

Von Malte Bürger
Ulm/Brinkum. Knapp eine Woche nach den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona stehen von Freitag an in Ulm die
deutschen Jugend-Titelkämpfe auf dem Programm. Der FTSV Jahn Brinkum ist mit fünf Athletinnen vertreten: Als erstes wird die
16-jährige Janicke Wolpmann ins Wettkampfgeschehen eingreifen, wenn sie über 400 Meter an den Start geht. Nach der aktuellen
Setzliste ist sie an Platz 30 gesetzt und hofft auf eine Platzierung unter den Top 20. Ebenfalls am Freitag geht die 4x100-Meter-
Staffel des FTSV auf die Bahn. Das Quartett Henrike Prokopp, Anna-Lena Freese, Janicke Wolpmann und Denise Wessel ist als
zehntbestes Team eingestuft. Am Abend feiert Malyzia Catjana Vömel ihr Debüt bei Deutschen Jugendmeisterschaften. Die 15-
Jährige, die bereits in der höheren Altersklasse die Qualifikation geschafft hat, wird über 3000 Meter starten und hofft auf einen
Platz auf dem erweiterten Podest. Zur Erklärung: Jeweils acht Teilnehmer werden bei einer DM geehrt. "Malyzias Ziele sind durch-
aus realistisch, wenn man bedenkt, wie eng das Feld zusammen liegt", meint Coach Frank Krüger. "Lediglich drei Teilnehmer-
innen können zu den klaren Favoritinnen gezählt werden, danach ist alles offen.
Die Topsprinterin des FTSV, Anna-Lena Freese, ist wegen einer Muskelverletzung gehandicapt und konnte in den vergangenen
Wochen nach der gescheiterten WM-Qualifikation kaum trainieren. "Wir hoffen, das Anna-Lena bis zum Wochenende noch einiger-
maßen fit wird und wenigstens in der Staffel und über 200 Meter starten kann", erklärt Krüger. In gesundem Zustand gehört Freese
zu den absoluten Medaillenanwärtern. "Wir hoffen, uns mit guten Ergebnissen zu präsentieren und sind bereits jetzt stolz darauf,
sowohl bei den Deutschen Jugendmeisterschaften als auch am 14. und 15. August bei den Schülermeisterschaften in Hannover
vertreten zu sein", erklärte FTSV-Abteilungsvorstand Klaus Lange. 

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. August 2010 
Victoria Sack will ins Finale sprinten

Die jüngst zu Ende gegangenen Leichtathletik-Europa-Meisterschaften in Barcelona waren für die deutschen Starter der Saison-
Höhepunkt. Der steht der Edemisserin Victoria Sack erst noch bevor. Die 400-Meter-Läuferin startet dieses Wochenende bei den
Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm und hat gute Chancen, in den Endlauf zu kommen. “Wenn ich vernünftig anlaufe,
müsste es eigentlich klappen”, ist Viktoria Sack zuversichtlich, am Sonnabend im Finale zu stehen. Wichtig sei, dass sie in den
Vorläufen, die am heutigen Freitag stattfinden, von Beginn an Tempo läuft. “Knapp 27,5 Sekunden für die ersten 200 Meter sollten
es sein”, erläutert die 17-Jährige. Damit sie in der Startphase auf diese Zeit kommt, wurde genau das in den vergangenen Wochen
ausgiebig trainiert. Wiederholt versuchte sie dabei, die 200 Meter zwischen 27 und 28 Sekunden zu laufen. Nach mehreren Wieder-
holungen klappte es. “Man kriegt das ins Gefühl”, erläutert Sack.
Ihr Trainingspensum ist beeindruckend: Sechs Einheiten in der Woche reißt die Silberkamp-Gymnasiastin fast immer ab. Zu viel
sei das nicht. “Für Leichtathleten, die bei der Deutschen-Jugend-Meisterschaft starten, ist das Standard”, versichert Victoria Sack.
Mit ziemlicher Sicherheit wird die Edemisserin in puncto Training zukünftig sogar noch draufsatteln müssen. Heißt doch ihr Ziel:
“Ich möchte international starten.” Utopisch sei das nicht, ist sie sich ihrer Klasse bewusst. So beträgt die persönliche Bestzeit
über 400 Meter derzeit 57,71 Sekunden. Zum Vergleich: Die Qualifikationsnorm zur Meisterschaft betrug 59,0 Sekunden. Für die
aktuell beste deutsche Jugend-400-Meter-Läuferin Sonja Mosner, deren Bestzeit bei 53,5 Sekunden liegt, werde es zwar nicht
reichen. Luft nach oben gebe es allerdings, verbesserte doch Victoria Sack ihre 400-Meter-Zeit in den vergangen zwei Jahren stetig.
Ob am Wochenende in Ulm Bestzeit drin liegt, steht in den Sternen. Fest steht indes, dass sie vor Aufregung kribbelig sein wird.
Spätestens im Stadion. Egal: “Das muss man bekämpfen. Am besten mit Bewegung”, weiß die 17-Jährige, wie man diese Hürde
nimmt. 

NORDSEE ZEITUNG vom 7. August 2010 
Der fünfte Versuch führt zum Titel
Fenja Hublitz deutsche Meisterin im Dreisprung

Von Erich W. Willmann
Ulm. Wie fühlt man sich als deutsche Meisterin? “Erst einmal erleichtert”, sagt Fenja Hublitz, die sich bei den Titelkämpfen der
Leichtathleten in Ulm gestern Gold im Dreisprung der weiblichen B-Jugend gesichert hat. 12,67 Meter wurden bei ihrem fünften
Sprung, dem besten, gemessen. Die Zweite, Alina Königs, kam auf 12,23 Meter, die Dritte, Hanna Keppler, erreichte 12,20 Meter.
Eine sichere Sache also? “Sicher ist man erst, wenn der Wettkampf zu Ende ist”, sagt Fenja Hublitz, die für den TV Langen
startet. “Aber ich war mir schon einigermaßen sicher.” An der Langener Leichtathletin führte in Ulm kein Weg vorbei. Nachdem sie
vor wenigen Tagen bei der WM in Moncton in Kanada noch das Finale verpasst hatte, klappte es nun optimal bei der 17-Jährigen.
Sie musste nicht einmal an ihre Grenzen gehen. 13,20 Meter hatte sie bei der Junioren-Gala in Mannheim erzielt, aber eine solche
Weite war in Ulm gar nicht möglich. Es war kalt, das Thermometer zeigte nur 13 Grad und während des Wettkampfs regnete es
ununterbrochen. Es hatten zwar alle Konkurrentinnen im Wettkampf die gleichen Bedingungen, aber: “Man musste auf der nassen
Bahn schon sehr aufpassen.” Der erste Sprung von Fenja Hublitz war ungültig. “Der zweite Versuch war in Ordnung. Das gab dann
schon Sicherheit”, blickt Fenja Hublitz auf den Wettkampf zurück. Im fünften Versuch packte sie dann die 12,67 Meter heraus. Da
kam keine Konkurrentin mehr mit. Den Lohn für die deutsche Meisterschaft bekam sie im Donaustadion gleich mitgeteilt. Sie
wurde zu einem U18-Länderkampf gegen Polen in der kommenden Woche eingeladen.
Gefeiert wurde gestern in Ulm nur wenig, denn heute steht Fenja Hublitz schon wieder an der Grube. Diesmal startet sie im Weit-
sprung. “Die Teilnahme am Endkampf wäre schön”, sagt sie, und als Ziel hat sich die Langenerin eine Marke gesetzt: “Ich möchte
die sechs Meter bei gültigem Rückenwind bestätigen.” Mit dem Selbstbewusstsein eines Titels in der Tasche lässt sich dieser
Wettkampf wesentlich leichter angehen. Unterstützung findet sie nicht nur bei Trainer Carsten Decker und den Langener Kollegen.
Auch ihre Eltern sind mit nach Ulm gereist, und auch einige Onkel und Tanten, die in der dortigen Gegend wohnen, haben sich den
Auftritt von Fenja Hublitz in Ulm nicht entgehen lassen.

NORDWEST ZEITUNG vom 7. August 2010 
Nur Hartung läuft bei Jugend-DM
Der A-Jugendliche will den 800-m-Endlauf erreichen / Der qualifizierte Arne Surmann verzichtet auf einen Start

Oldenburg
. Auf einen einzigen Athleten aus Oldenburg beschränkt sich die Teilnahme an den deutschen Leichtathletik-Jugend-
meisterschaften an diesem Wochenende in Ulm. Der Mittelstreckler Leonard Hartung (DSC) geht im 800-m-Lauf der männlichen
Jugend A an den Start und hat die Endlaufteilnahme als Ziel ausgemacht. Dies gelang ihm schon vor zwei Jahren, als in der
deutschen Jahresbestenliste der B-Jugend sage und schreibe 27 Konkurrenten vor ihm lagen, der Oldenburger aber dennoch die
Runde der besten Zehn erreichte. Inzwischen in die Jugend A aufgerückt, hat sich Leonard Hartung weiter nach vorn gearbeitet und
liegt mit seiner Bestzeit von 1:54,11 Min. an 14. Stelle der 42 gemeldeten Läufer.
Für die deutschen Jugendmeisterschaften hatte sich schon zu Beginn der Saison auch Arne Surmann vom BTB qualifiziert. Doch
Krankheit und die Folgen einer Verletzung machten eine notwendige Vorbereitung auf die Titelkämpfe unmöglich. Daher ent-
schloss en sich der Athlet und sein Trainer für einen Abbruch der Saison. Immerhin kann Arne Surmann, im Gegensatz zu Leonard
Hartung, der dem letzten Jahrgang der Jugendklasse angehört, auch noch im kommenden Jahr in der A-Jugend starten und hat
dann die Möglichkeit, das Versäumte nachzuholen.  

Presseinformation vom 8. August 2010 (Von Robert Supplieth)
Nordheide-Athletinnen etablieren sich in der deutschen Spitze
Lea Madlen Meyer gibt Debüt im Deutschland-Trikot

Zum richtigen Zeitpunkt topfit präsentierten sich die Läuferinnen der weiblichen Jugend A und B von der LG Nordheide bei den
Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Zwar kehrten alle drei Läuferinnen ohne eine Medaille um den Hals nach Hause zurück,
der jeweilige Sprung ins Finale und neue Saisonbestzeiten für alle Athletinnen können jedoch durchaus als Erfolg verbucht werden.
Nachdem die 17-jährige Carlotta Meyer-Ranke aus Handeloh im letzten Jahr noch den Einzug in das 800-Meter-Finale der weib-
lichen Jugend B verpasste, ließ sie diesmal nichts anbrennen. Als vierte ihres Vorlaufes qualifizierte sie sich mit einer Zeit von
2:15.40 min deutlich für das Finale. Im Finale bündelte sie noch einmal alle Kräfte, schüttelte auf der Zielgeraden noch zwei Kon-
kurrentinnen ab und kam in 2:14.35 min als hervorragende Sechste ins Ziel.
Überraschend auch für das Finale über 1500 Meter bei der weiblichen Jugend A qualifizierte sich die 19-jährige Nora Hemmert aus
Lüneburg. Mit persönlicher Bestzeit von 4:47,11 min schaffte sie den Sprung unter die letzten zwölf Läuferinnen. Im Finale waren
dann die Beine vor Vortag noch etwas schlapp und so konnte am Ende nur Platz Elf verbucht werden.  
Ein ordentliches Wochenendprogramm absolvierte die B-Jugendliche Lea Madlen Meyer. Sie startete über 200 Meter und 400
Meter und schaffte für beide Disziplinen den Finaleinzug. Erstmals unter 56 Sekunden lief sie dabei im Finale über 400 Meter. Am
Ende zeigte die Uhr 55,99 Sekunden, was Platz Fünf bedeutete. Auf diese hervorragende Leistung folgte sogleich einen Einladung
des Deutschen Leichtathletik Verbandes für den U18-Länderkampf Deutschland - Polen am kommenden Samstag in Borna
(Sachsen). Lea wird dort mit der 4 x 400 Meter-Staffel ihr Debüt im Deutschland-Trikot geben. Desweiteren untermauerte sie noch
einmal ihre Position als beste Niedersächsin über 400 Meter bei der weiblichen Jugend B. Aber auch über 200 Meter beeindruckte
die 16-jährige vom MTV Laßrönne. Im Finale unterbot sie noch einmal ihre Bestzeit um sieben Hundertstel auf 24,86 Sekunden.
Dies bedeutete Platz Sieben in einem starken 200-Meter-Feld.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 9. August 2010
Victoria holt DM-Bronze
Jugend-Leichtathletin für Ländervergleich gegen Polen nominiert

Von Jörg David
Kaum hatte Victoria Sack (LG Peiner Land) bei der Deutschen Jugendmeisterschaft über 400 Meter die Ziellinie passiert, da bat
sie der Bundestrainer zum Gespräch. Die B-Jugendliche hatte in Ulm nach 55,41 Sekunden Bronze gewonnen und ihre persönliche
Bestzeit um zwei Sekunden verbessert. Nur die Favoritin Sonja Mosler (TV Herkenrath) in 54,65 Sekunden sowie Chiara Fehren-
bach (SV Waldkirch) in 55,30 waren schneller. Die Umsteigerin Victoria war sogar als Vorlaufschnellste (56.06) ins Finale einge-
zogen. "Ich wollte unbedingt in den Endlauf und haben daher alles gegeben, um meinen Lauf zu gewinnen", erzählte Sack. Trainer
Helmward Möller riet, das Rennen genau wie den Vorlauf anzugehen. "Doch die anderen sind dann verdammt schnell angelaufen",
sagt Victoria Sack. Plötzlich war sie nur noch Sechste oder gar Siebte. Doch nun kamen ihre Steher-Qualitäten zum Tragen.
"Nach und nach habe ich alle vor mir kassiert - wäre das Rennen 10 Meter länger gewesen, hätte ich wohl noch Silber gewonnen",
spekuliert die einstige 800-Meter-Spezialistin. Die Ziellinie kam wohl auch für Sonja Mosler gerade recht, die ihre Generalprobe für
die Olympischen Jugendspiele in Singapur als Deutsche B-Jugendmeisterin abschloss. Aber der Bundestrainer nominierte auch
Victoria Sack - für den B-Jugend-Ländervergleich mit Polen in der kommenden Woche.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 9. August 2010
Leichtathletik: Lena Saathoff zweimal unter Deutschlands besten Acht
Deutsche Meisterschaften A-Jugend: Achte im Hochsprung / Sechste im Dreisprung / Derk Peters im Pech und Rang
neun im Kugelstoßen

Ulm
(sm). Zwei Finalplätze bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend, das wär’ schon toll, hatte sich Trainer Michael
Mücher sein geheimes Ziel für die Starts von Lena Saathoff und Derk Peters bei den nationalen Titelwettbewerben in Ulm gesetzt.
Saathoff sorgte mit Platz sechs im Dreisprung (11,97 m) und Platz acht im Hochsprung (1,70 m) dafür, dass sich sein Wunsch er-
füllte. Peters verpasste im Kugelstoßen mit 16,73 Metern und Rang neun zwar eine Finalteilnahme. Dennoch. “Er hat mit der
sechs Kilo schweren Kugel seine beste Leistung bei Deutschen Meisterschaften gebracht”, war Mücher auch mit dem Auftritt von
Peters absolut einverstanden. Zumal der doppeltes Pech hatte. Einmal, weil der Wettbewerb der Kugelstoßer genau zu dem Zeit-
punkt stattfand, als es stark regnete. Was hieß, dass der Ring nass und damit rutschig war. “Für die Drehstoßtechniker, wie es
Derk einer ist, noch unglücklicher als für die anderen”, sagte Mücher. Und zum zweiten Mal, als sich Peters vor seinem dritten Ver-
such, mit dem er sich für den Einzug ins Finale der besten Acht qualifizieren wollte, beim Aufheben der Kugel den Rücken verhob.
Ein Physiotherapeut sorgte zwar dafür, dass Peters den Versuch absolvieren konnte. Und sich im Vergleich zu seinem ersten Ver-
such sogar um fast einen Meter verbesserte. 16,73 Meter bedeuteten jedoch den undankbaren neunten Platz. Mit 15,80 m war
Peters in den Wettbewerb gestartet, der zweite Versuch war ungültig. “Das war zu zaghaft, technisch zu vorsichtig”, nannte
Mücher den Grund. Deutscher Meister wurde Titelfavorit Marcel Bosler (TV Iffezheim) mit 18,61 m.
Während Peters, wie noch einige mehr im Teilnehmerfeld der Kugelstoßer, nicht an ihre Bestweite herankamen, liefen die Wettbe-
werbe für Saathoff nahezu optimal. “Dafür, dass ich ohne große Erwartungen angetreten bin, bin ich zufrieden”, lautete ihr Fazit. So
wie sich Peters grämte, den Finaleinzug knapp verfehlt zu haben, ärgerte sich Saathoff aber vor allem im Dreisprung über das ver-
passte noch ein bisschen mehr. Genial ihr Einstand. 11,97 m im ersten Versuch. Neue Bestleistung und die drittbeste Weite im
ersten Durchgang des 13 Springerinnen starken Teilnehmerfeldes. Mit 11,84 m im zweiten Versuch sprang Saathoff weiter auf
hohem Niveau. 11,14 m wurden für sie im dritten Versuch gemessen. Ihre weiteren drei Versuche im Finale der besten Acht waren
alle ungültig. Besonders bitter ihr sechster und letzter Durchgang, als sie noch einmal einen richtig guten Satz gemacht hatte. “Der
war wesentlich weiter als ihre Versuche bis dahin, aber um vielleicht einen Zentimeter übergetreten”, sagte Mücher. “Der letzte Ver-
such war leider ganz knapp ungültig. Damit hätte ich noch weiter nach vorne kommen”, war bei Saathoff im ersten Moment die Ent-
täuschung über eine verpasste Medaille größer als die Freude über eine ganz starke Leistung in einer Disziplin, die sie erst seit
kurzer Zeit trainiert. Deutsche Meisterin wurde Neele Eckhardt (TSV Asendorf) mit 12,78 m.
Ganz klasse auch die Leistung von Saathoff am Tag zuvor im Hochsprung, einer Disziplin, die sie in dieser Saison so nebenbei
trainiert hat. Die Einstiegshöhe von 1,60 m meisterte sie ebenso im ersten Versuch wie anschließend 1,65 m und 1,70 m. Vier von
13 Teilnehmerinnen waren da schon ausgeschieden. 1,73 waren für Saathoff an diesem Tag zu hoch. “Aber nur ein bisschen”, hat
sie schon gespürt, dass da noch mehr drin ist. “1,73 m wären neue Bestleistung gewesen”, stufte Mücher das Erreichte ganz hoch
ein. Für Saathoff erfüllte sich damit das selbst gesteckte Ziel: “1,70 m wollte ich schaffen. Alles andere wäre Zugabe gewesen.”
Ihre beste Höhe liegt bei 1,71 m. Den Titel sicherte sich Nele Hollmann (LG Elsey-Kabel) mit übersprungenen 1,79 m. In 14 Tagen
geht es für Saathoff und Peters erneut um Meisterschaftsplätze, wenn in Dessau die norddeutschen Titelwettkämpfe anstehen.

DEISTER- UND WESERZEITUNG vom 9. August 2010 
Silber - Deborah Brodersen bei der DM auf Höhenflug 

Leichtathletik
(mha). Die Medaille ist unter Dach und Fach. Bei der deutschen Jugend-Meisterschaft in Ulm narrte Deborah
Brodersen alle Spezialistinnen. Im Hochsprung der weiblichen A-Jugend zeigte die Siebenkämpferin der LG Weserbergland ihre
Qualitäten und wurde mit 1,77 m Vizemeisterin. Vor ihr lag mit 1,82 m nur Sara Gambetta aus Schlitz - ebenfalls Siebenkämpferin.
“Nur anderthalb Wochen nach der U-20-WM in Kanada war das eine tolle Leistung”, bilanzierte Brodersens Trainerin Beatrice Mau-
Repnak. Zwar hatte sich ihre 17-jährige Athletin nochmals eine persönliche Bestleistung und damit 1,82 m vorgenommen, doch
nach der guten Serie mit nur einem Fehlversuch bei 1,77 Metern war die Luft raus. Brodersen startete ebenfalls nochmals über
200 m, schied aber schon im Vorlauf in 25,85 Sekunden aus.
Für Marie Holzschuh (LG Weserbergland) war bei ihrem ersten Auftritt in Ulm der 100-Meter-Zwischenlauf die Endstation. 12,20
Sekunden hatten im Vorlauf zum Weiterkommen gereicht, 12,19 Sekunden taten es im Zwischenlauf nicht mehr. Für die Finalteil-
nahme hätte die 15-Jährige ihre Bestzeit toppen und das erste Mal unter 12 Sekunden laufen müssen. Das schaffte sie dagegen
bei ihrem zweiten Einsatz. 24,86 Sekunden auf der halben Runde brachten ihr einen Platz im A-Finale über 200-Meter. “Vor dem
Lauf hatte sie Probleme im Beugermuskel. Doch zum Glück ist sie gut durchgekommen - auch wenn es nicht ganz rund lief”,
sagte Trainer Werner Scharf. In 24,54 Sekunden sprang immerhin Platz sechs heraus. Doch die vage Chance auf eine Nominier-
ung für den U-18-Länderkampf am Wochenende in Borna gegen Polen war dahin. “Dazu hätte sie ihre Bestzeit deutlich steigern
müssen”, so Scharf.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 9. August 2010 
Deutscher Titel für Fabian Brunswig

Die Goldmedaille und damit den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere feierte der 17-Jährige Mittelstreckler Fabian Brunswig
(LG/Eintracht) bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Nachdem er bereits in den Vorläufen mit 4:03,97 Minuten über
1500 m in der Jugend B die schnellste Zeit erzielt hatte, ging er im Finale sofort nach dem Start an die Spitze des Feldes und
schüttelte mit einem Steigerungslauf einen Gegner nach dem anderen ab. Im Ziel hatte das Braunschweiger Eigengewächs mit der
Zeit von 3:56,79 Minuten über 3 Sekunden Vorsprung auf Clemens Kammer von der LG Reinheim/Roßdorf, der mit 3:59,84 Mi-
nuten als einziger Konkurrent noch unter 4 Minuten blieb. Für die LG Braunschweig ist dieser Erfolg der erste DLV-Jugendtitel seit
Melanie Paschkes 100-m-Sieg im Jahr 1986. Brunswigs gleichaltriger Teamgefährte Luca Bode belegte über 200 Meter in 22,46
Minuten Rang sieben. (B.B.)

NORDWEST ZEITUNG vom 9. August 2010 
Themann erkämpft sich bei “Deutschen” Rang sechs
Leichtathletik Talent aus Kampe glänzt über 800 Meter / Aselage und Brümmer verpassen Endlauf

Ulm
. Ihre aktuelle Topform eindrucksvoll bestätigt hat die Mittelstrecklerin Tabea Themann. Die für die SG Essen-Garthe-Mol-
bergen startende Kamperin lief am Sonntag bei den 69. Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm über 800 Meter der A-Jugend auf
den sechsten Platz. Die Zeit blieb für die 18-Jährige bei ihrer zweiten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften bei 2:13,91 Minuten
stehen. “Es war sogar noch mehr drin. Aber wir sind sehr zufrieden. Wir wollten auf das Treppchen. Und das hat geklappt” berichte-
te Themanns Trainer Gustav Müller. Im Endlauf konnte sich Themann nach den ersten 100 Metern gut positionieren. Dann wurde in
einem “rein taktischen Rennen”, so Müller, das Tempo verschleppt. Sein Schützling wurde von den Konkurrentinnen eingekesselt.
Im Zielbogen wechselte Themann dann mutig auf die dritte Bahn und überholte mit einem starken Endspurt noch zwei Gegnerinn-
en. Siegerin wurde vom LAC Berlin Jessica Zeidler (2:11,41 Minuten). Tags zuvor hatte Themann im zweiten Vorlauf mächtig Gas
gegeben und ihre bisherige Bestzeit von 2:13,08 Minuten auf 2:12,59 Minuten verbessert. Verdienter Lohn war als Vorlaufzweite die
sichere Endlauf-Qualifikation. Am nächsten Wochenende geht es für Themann erneut in den Süden der Republik. Bei den Deutsch-
en Juniorenmeisterschaften in Regensburg tritt sie über 800 Meter oder 1500 Meter an. “Wir werden uns kurzfristig für eine Strecke
entscheiden”, sagte Müller.
Derweil lief es für die Talente des VfL Löningen in Ulm nicht optimal. Der bei den B-Jugendlichen über 400 Meter Hürden zum er-
weiterten Favoritenkreis zählende Nicolaus Bamstedt musste seinen Start wegen einer Verletzung absagen. Über die 1500-Meter-
Distanz kam bei den B-Jugendlichen Nadine Aselage mit der Bahn im Donaustadion überhaupt nicht zurecht. Sie blieb fast 15 Se-
kunden über ihrer Jahres-Bestzeit von 4:48,77 Minuten und schied als Achte ihres Vorlaufs aus. Das gleiche Schicksal ereilte
Teamkollege Steffen Brümmer. Über die gleiche Distanz kam Brümmer im zweiten Vorlauf nicht an seine Bestmarke heran und
blieb in der Zeit von 4:13,39 Minuten als Vorlauf-Neunter vorzeitig auf der Strecke.

NORDSEE ZEITUNG vom 9. August 2010 
Starker Auftritt der Langener Leichtathleten

Langen
. Titel gab es bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend in Ulm für die Mannschaft des TV Langen nach
dem Sieg von Fenja Hublitz nicht mehr. Aber: “Wir sind überall in die Finals gekommen. Das ist ausgezeichnet", freute sich Trainer
Carsten Decker. Pechvogel der Langener war Daniel Bürgy über 400 Meter Hürden. Sein Nebenmann riss eine Hürde, strauchelte
und fiel. Keine Chance für Daniel Bürgy, dem Sturz noch ausweichen zu können. “Das ist Pech im Wettkampf', sagte Carsten
Decker. Nach dem Sieg im Dreisprung startete Fenja Hublitz im Weitsprung bei der B-Jugend. In diesem Wettkampf passte jedoch
der Anlauf nicht mehr. Mit 5,87 Metern war nicht mehr als der vierte Platz möglich.
Jana Bindzus schaffte im Dreisprung der A-Jugend exakt zwölf Meter und landete damit auf Platz fünf. Den Titel holte sich Neele
Eckhardt aus Asendorf mit 12,78 m. Jana Bindzus hatte mit 11,91 den Endkampf erreicht, danach zwei ungültige Versuche über
die Zwölf-Meter-Marke hinaus, ehe sie ihre beste Weite sprang. Juline Stein erreichte das Finale über 400 Meter mit 56,20 Se-
kunden. Das war Jahresbestleistung. Im Finale reichte es zu 56,90 und Platz fünf. Sie begann den Lauf gut, war nach 250 Metern
in der Spitzengruppe und hatte auf der Zielgeraden dann Probleme. (ewm) 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 10. August 2010
Nicht ganz so weit, aber weit genug
Die Asendorfer Dreispringerin Neele Eckhardt feiert bei der Jugend-DM in Ulm einen ungefährdeten Titelgewinn

Von Jens Hoffmann
Ulm. Die Weite war diesmal nicht ganz so herausragend. 12,78 Meter im Dreisprung - da hat Neele Eckhardt vom TSV Asendorf
schon mehr geschafft. 13,16 Meter stehen als persönliche Bestmarke zu Buche, kürzlich bei der U20-WM landete sie nach 13,13
Metern. Der entscheidende Unterschied zu jetzt: Während die klasse Weite von Kanada zum achten Platz reichte, genügten die
12,78 Meter zum sicheren Titel bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Ulm. Es war das herausragende Ergebnis aus heimisch-
er Sicht.
Neele Eckhardts Auftritt bei der weiblichen Jugend A war von Anfang bis Ende von Souveränität geprägt. Jeder einzelne ihrer vier
Versuche hätte zum DM-Gewinn gereicht. Selbst ihr schwächster von 12,45 Metern war immer noch 21 Zentimeter weiter als der
beste der Zweitplatzierten Birte Damerius (TSV Rudow). Entsprechend ordnete die junge Asendorferin diesen Titel ein. Sie freute
sich über das Erreichte, aber nicht unbedingt über ihre Leistung. "Ich wäre gerne nochmal über 13 Meter gesprungen", bekannte
sie. Sie mutmaßte aber auch, dass ihr für einen solchen Top-Sprung wohl der Druck der Konkurrenz gefehlt habe. Sie habe den
Wettkampf vorne fast alleine bestritten, sagte Neele Eckhardt. Am kommenden Wochenende soll sich ein solcher Solo-Auftritt
nach Möglichkeit nicht wiederholen. Dann möchte Eckhardt bei der Junioren-DM in Regensburg starten.
Wieder der Oberschenkel
Während die Asendorferin mit Gold nach Hause kehrte, erreichte die weibliche 4x100-Meter-Staffel des FTSV Jahn Brinkum zu-
mindest ihr Minimalziel - den Einzug ins Finale. Henrike Prokopp, Anna-Lena Freese, Janicke Wolpmann und Denise Wessel
qualifizierten sich mit 49,75 Sekunden. Im Finale selber war jedoch keine Verbesserung mehr möglich. Mit Anna-Lena Freese
musste ausgerechnet das Aushängeschild dieses Quartetts passen. Ihre alte Oberschenkelverletzung machte sich wieder
schmerzhaft bemerkbar, wegen der Freese bereits die vergangenen Wochen mehr in Arztpraxen und bei Physiotherapeuten ver-
brachte als auf dem Trainingsplatz. An einen Staffelstart war jedenfalls nicht mehr zu denken. Freese wurde durch Malyzia Catjana
Vömel ersetzt. So mussten die Brinkumerinnen am Ende mit dem achten Rang vorlieb nehmen. Die Zeit von 52,16 Sekunden
wurde nur am Rande zur Kenntnis genommen. Ersatzläuferin Vömel bestritt im Anschluss noch die 3000 Meter und wurde dort in
11:10,82 Minuten Zwölfte. Auch der Einzelstart über die 200 Meter lief unter diesen Voraussetzungen alles andere als optimal für
Anna-Lena Freese. Mit 25,63 Sekunden blieb sich deutlich unter ihren Möglichkeiten und musste ihre DM-Ambitionen bereits nach
dem Vorlauf ad acta legen. Es waren wahrlich nicht die Meisterschaften des Brinkumer Top-Talents.
Christian Bormann vom TSV Asendorf erreichte ihr selbst gestecktes Ziel ebenfalls nicht. Aber sie scheiterte denkbar knapp. Im
Kugelstoßen der weiblichen Jugend B wurde sie mit 12,27 Metern Neunte und verpasste den anvisierten Sprung unter den besten
Acht um 17 Zentimeter. Das hört sich gar nicht mal so knapp an, aber: Auch die spätere Achte Christina Krebs (SG Langenfeld)
verbuchte als beste Weite 12,27 Meter. Bei gleicher Weite entscheidet dann der jeweils beste zweite Versuch, und der sprach für
die junge Dame aus Nordrhein-Westfalen.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 10. August 2010 
Erstes Dreisprung-Gold für Neele Eckhardt
Asendorferin deklassiert Konkurrenz bei Deutschen Jugend-Meisterschaften

Von Arne Helms
Ulm. Wenn jemand einen Deutschen Meistertitel erringt, machen danach gerne Geschichten über durchfeierte Nächte und Bilder
mit übergroßen Sonnenbrillen die Runde. Von der Dreispringerin Neele Eckhardt gibt es so etwas nicht. Dabei stand die 18-Jähr-
ige, die für den TSV Asendorf startet, vorgestern national das erste Mal ganz oben auf dem Treppchen, wurde mit 12,78 Metern A-
Jugend-Meisterin in Ulm. Doch statt die im dritten Versuch erzielte Weite mit Schampus zu begießen, setzte sich die Schülerin
des Sportinternats in Hannover mit ihrer Familie ins Auto, fuhr gen Norden und ging zum Alltag über. “Ich habe meine Tasche halb
ausgepackt und Hausaufgaben gemacht. Die Medaille liegt noch im Rucksack”, sagte Eckhardt gestern. Nach ihrem achten Platz
bei der Junioren-WM in Kanada sicherte sie sich quasi im Vorbeigehen die Deutsche Meisterschaft. “Mir ist der Titel schon wichtig.
Aber es ist nicht so, dass ich ihn mir erkämpfen musste”, erklärte die Athletin ihre etwas gedämpfte Freude. “Es fehlte die Konkurr-
enz”, bestätigte ihre Heimtrainerin Ute Schröder. Die Zweitplatzierte Birte Damerius landete bei 12,24 Metern. Jeder der vier gül-
tigen Sprünge Eckhardts hätte zu Gold gereicht. “Ich wäre gerne weiter gesprungen, denn eine Weite um die 13,20 Meter traue ich
mir zu”, sagte die große Hoffnung des Kreis-Leichtathletik-Verbands Diepholz.
Nächste Chance am Wochenende?
Dessen Vorsitzender Wilfried Becker zeigte sich “sehr erfreut, dass Neele den Titel geholt hat. Ihre Leistungen waren ja vorher
schon super. Da geht ein großer Dank an Ute Schröder.” Die war mit nach Ulm gereist und hatte registriert, “dass Neele die Me-
daille sehr genossen hat. Bei der Siegerehrung war sie schon sehr stolz. Aber sie wusste eben auch vorher, dass sie eigentlich
nicht zu schlagen ist.” Dass Eckhardt ihre persönliche Bestweite von 13,16 Meter nicht würde toppen können, war Schröder daher
klar. “Außerdem fehlte ihr die Spritzigkeit. Neele ist jetzt kaputt, da kommt nicht mehr viel.” Das sieht die Athletin naturgemäß
anders, das Selbstvertrauen ist da: “Ich fühle mich besser. Ulm war eine verschenkte Chance, die Bestweite anzugreifen.” Ob sie
am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft der älteren Juniorinnen die Gelegenheit dazu bekommt, entscheidet Eckhardt
wahrscheinlich schon heute mit dem Landestrainer.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 10. August 2010 
Freeses Oberschenkel spielt nicht mit

Ulm/Brinkum
(ahe). Neben Neele Eckhardt vom TSV Asendorf machten bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm am
vergangenen Wochenende vor allem die Leichtathletinnen des FTSV Jahn Brinkum auf sich aufmerksam. Ein Ausrufezeichen
setzte die weibliche Jugend B aus Brinkum über 4x100 Meter. In der Besetzung Henrike Prokopp, Anna-Lena Freese, Janicke
Wolpmann und Denise Wessel zog die Staffel in 49,75 Sekunden in das Finale der besten acht Staffeln Deutschlands ein. Dort
allerdings wurde dem Quartett der vielleicht wichtigste Baustein entrissen, denn bei Freese waren schon im Vorlauf wieder die noch
nicht vollständig auskurierten Beschwerden im Oberschenkel aufgetreten. Daraufhin entschied sie sich gemeinsam mit Landes-
trainer Frank Krüger für einen Finalverzicht. Ihren Platz nahm Malyzia Catjana Vömel ein. Dass im Endlauf ohne die Schnellste im
Team allerdings wenig zu holen sein würde, war aufgrund der Vorlaufzeiten absehbar. Und so lief das Quartett in 52,16 Sekunden
auf Rang acht ein - mit der Erkenntnis, dass sich der Brinkumer Nachwuchs vor großen Vereinsnamen wie LAZ Salamander Korn-
westheim und LG Eintracht Frankfurt nicht verstecken muss.
Einen derartigen Achtungserfolg verpasste Kugelstoßerin Christin Bormann vom TSV Asendorf nur knapp. Im Klassement der B-
Jugend landete sie mit 12,27 Metern auf dem neunten Platz und verfehlte ihr persönliches Ziel, eine Platzierung unter den ersten
Acht, um 17 Zentimeter. Damit war ihre Enttäuschung jedoch sicherlich nicht so groß wie bei Anna-Lena Freese, die als eine der
Favoritinnen über 200 Meter angetreten war. Trotz Schonung im Staffelfinale blieb die Goldhoffnung mit 25,63 Sekunden weit hinter
ihren Möglichkeiten zurück und wurde nur Vorlaufdritte. Mehrfache Besuche beim Physiotherapeuten hatten sich nicht bezahlt
gemacht, die hartnäckige Oberschenkelverletzung wird die Athletin auch in den nächsten Tagen weiter verfolgen. An kontinuier-
liches Training ist derzeit nicht zu denken. Weiter an sich arbeiten können die FTSV-Nachwuchskräfte Malyzia Catjana Vömel, die
in 11:10,82 Minuten Zwölfte über 3 000 Meter wurde, und Janicke Wolpmann, die die 400 Meter in 1:00,87 Minuten bestritt und als
23. den Zielstrich überquerte.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. August 2010
Sonka Kielmann verpasst als beste Ostfriesin Bronze
Leichtathletik: A-Jugendliche von BW Borssum wurde bei Deutschen Jugendmeisterschaften Vierte

Ulm
(hk). Vier ostfriesische Leichtathleten waren am Wochenende bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm dabei. Dabei
erzielte Sonka Kielmann von Blau-Weiß Borssum mit dem vierten Platz im Diskuswurf bei der weiblichen A-Jugend das beste
Ergebnis. Sonka Kielmann (Jahrgang 1992) schleuderte den Diskus bei strömendem Regen in ihrem letzten Versuch auf 47,17
Meter. Damit verdrängte sie Lena Urbaniak, die im ersten Versuch 46,43 Meter vorgelegt hatte, noch vom vierten Platz. Deutsche
Meisterin wurde Marike Steinacker (Jahrgang 1992) von Bayer Leverkusen, die ebenfalls im letzten Versuch die Siegesweite von
50,02 Meter erzielte. Bronze ging an Antje Bormann (SSC Berlin) mit 47,39 Meter.
In zwei Wettbewerben ging Lena Saathoff (1992) vom SV Georgsheil an den Start. Im Hochsprung wurde sie im Finale mit über-
sprungenen 1,70 Metern Achte. Damit blieb die Ostfriesin nur einen Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestleistung. Den Titel
sicherte sich Nele Hollmann von der LG Elsey-Kabel mit 1,79 Metern, die sie im ersten Versuch übersprang. Vizemeisterin wurde
Julia Stockmann (TV Jahn Rheine), die 1,79 Meter im zweiten Versuch schaffte. Auch im Dreisprung war Lena Saathoff im Finale
der besten Acht dabei. Dort stellte sie mit 11,97 Metern eine persönliche Bestleistung auf und wurde damit Sechste. “Lena hat im
Dreisprung eine erstaunliche Entwicklung gemacht", lobte ihr Trainer Michael Mücher. Saathoff begann in der Leichtathletik als
Mehrkämpferin, stieg dann auf den Sprint um und konzentriert sich nun auf die Sprung-Disziplinen. Deutsche Meisterin wurde
Neele Eckhardt (TSV Asendorf) mit 12,78 Meter.
Ihr Vereinskamerad Derk Peters verpasste im Kugelstoßen den Einzug ins Finale. Er kam auf 16,73 Meter und blieb damit deutlich
unter seinen Möglichkeiten. Seine Bestleistung steht bei 17,90 Meter. In der Gesamtwertung wurde der Ostfriese Neunter. Währ-
end des Wettkampfes herrschte starker Regen. Dadurch war der Wurfring sehr glatt. “Als Drehstoßtechniker hatte er dadurch
große Probleme. Er ist den Wettkampf zu vorsichtig angegangen", sagte Mücher. Auch Hammerwerferin Nina Dirks (1994) vom SV
Holtland blieb in Ulm deutlich unter ihren Möglichkeiten. Mit 38,41 Metern belegte sie bei der weiblichen Jugend B den 13. Platz.
Den Titel sicherte sich Antonia Frieling (Jahrgang 1993/LAZ Rhede) mit 47,50 Metern.

VERDENER NACHRICHTEN vom 10. August 2010 
Krempel: Mit Diskus knapp an Bronze vorbei

Verden
(bhm). Zwei gute Platzierungen gab es für LGKV-Werfer Paul Krempel (Verden) bei der deutschen Jugendmeisterschaft in
Ulm. Im Kugelstoß-Wettbewerb der 16- und 17-jährigen B-Jugendlichen verpasste der zweifache Landesmeister mit 16,69 Metern
als Neunter den Endkampf der besten Acht um 14 Zentimeter, in der Paradedisziplin Diskuswurf fehlten ihm auf Platz fünf mit
54,33 m nur 23 Zentimeter zum Medaillenplatz. Im Wettbewerb mit der Fünf-Kilo-Kugel begann Paul Krempel am Freitag zunächst
mit einem schwächeren Versuch auf 15,44 m und ließ dann 16,69 m folgen, die zu Platz acht gereicht hätten, den er jedoch im
dritten Versuch (16,22 m) wieder abgeben musste. Besser lief es am Sonnabend beim Wettkampf mit der 1,5 Kilo schweren Dis-
kusscheibe. Mit dem ersten Versuch auf 54,33 m setzte sich der Verdener zunächst an der Spitze, die er auch noch nach einem
schwächeren zweiten Wurf auf 50,34 m halten konnte. Dann steigerten sich noch vier Konkurrenten, während Krempel sich nicht
mehr verbessern konnte. So fehlen am Ende nur 23 Zentimeter zum dritten Platz, es siegte Phillip van Dijck vom SC Potsdam mit
57,77 m. 

SALZGITTER ZEITUNG vom 11. August 2010 
Lisa Husmann holt in Ulm Platz Fünf
48,01 Meter im Hammerwerfen sind ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Deutschen Meisterschaft

Von Manfred Spittler und Frank Schildener
Ulm. Mit einem fünften Platz im Gepäck kehrte Hammerwerferin Lisa Husmann von den Deutschen Jugend-Leichtathletik-Meister-
schaften in Ulm nach Salzgitter zurück. Gleich mit ihrem ersten Wurf erreichte sie ihre Bestweite und sicherte sich Platz Fünf. Die
junge Hammerwerferin, deren sportliches Vorbild keine geringere als Vizeweltmeisterin und Europameisterin Betty Heidler ist, war
mit klaren Zielen nach Ulm gefahren. "Erst möchte ich in den Endkampf der besten Acht kommen, dann sehen wir weiter", gab sie
sich vor dem Wettkampf locker.
Trotzdem wurde es dann Nervenaufreibend. Witterungsbedingt mussten die Athleten länger als geplant im Callroom ausharren, be-
vor es endlich ins Stadionrund ging. "Ich war ganz schön nervös vor meinem ersten Versuch, zumal es ja bei den Deutschen ganz
schön formal zugeht", so Husmann nach ihrer Rückkehr. Doch im Werfer-Ring war die Nervosität wie weggeblasen. Gleich zum
Auftakt schleuderte sie den 4-Kilo-Hammer auf ausgezeichnete 48,01 Meter, einer Weite, die zwischenzeitlich sogar Platz zwei
bedeutete. Der Endkampf war gesichert. Die nächsten Versuche brachten trotz ausgeglichener Serie keine Steigerung, so dass
sie bereits mit ihrem ersten Wurf ihren Bestwert erreicht hatte.
Die letzten beiden Wertungsdurchgänge konnten dann nicht mehr stattfinden. Sie wurden wegen Starkregens abgebrochen. Die
48,01 Meter aus ihrem ersten Wurf bedeuteten am Ende den fünften Platz und sie konnte sich gleichzeitig über die beste Platzier-
ung freuen, die sie bisher bei einer Deutschen Meisterschaft erreicht hatte. "Mit diesem Ergebnis war Bronze in Sichtweite", sagte
Husmanns Vater Cord nach den Wettkämpfen. "Svenja Kern von Eintracht Frankfurt holte mit 48,93 Meter Bronze. Da war Lisa
nah dran", so Cord Husmann. Er freue sich, dass seine Tochter erneut unter Beweis gestellt habe, dass sie zu den Stärksten ihrer
Altersklasse im DLV zähle, so der Vater.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 11. August 2010
Tabea Themann spurtet bei Jugend-DM auf Rang Sechs
Leichathletik: 18-jähriges Talent aus Kampe glänzt über 800 Meter / Jetzt Qual der Wahl in Regensburg

Ulm/Kampe
. Den tollen sechsten Platz bei den Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Ulm belegte Tabea Themann
von der SG Essen-Garthe-Molbergen im 800-Meter-Endlauf der weiblichen Jugend A. Bereits im Vorlauf bestätigte die 18-jährige
Mittelstrecklerin ihre zuletzt gute Form und qualifizierte sich in neuer Bestzeit von 2:12,59 Minuten (bisher 2:13,08) als Zweite
sicher fürs Finale. Tags darauf standen in eben diesem Endlauf neun Läuferinnen an der Startlinie. “Das wird ein taktisches
Rennen”, stellte Trainer Gustav Müller fest, nachdem Themann gerade mal 100 Meter zurückgelegt hatte. Müller sollte recht be-
halten, niemand fühlte sich offenbar für das Tempo verantwortlich und eingangs der Zielkurve lag das Feld noch geschlossen zu-
sammen, wobei Tabea Themann als Achte auf der Innenbahn unglücklich eingeschlossen war. Sie machte jetzt das einzig
Richtige, wechselte auf die dritte Bahn, überholte noch zwei Konkurrentinnen und belegte nach 2:13,91 Minuten den beachtlichen
sechsten Rang. Deutsche Meisterin wurde derweil Jessica Zeidler (LAC Berlin) in 2:11,41 Minuten, knapp vor Sarah Biedermann
(LAC Erdgas Chemnitz) in 2:11,75 Minuten. “Mit etwas Glück wäre noch mehr drin gewesen, aber mit dem Podiumsplatz haben
wir unser Ziel erreicht”, strahlte Coach Gustav Müller. Nachdem sich Lisa Seeger, zuletzt LG Hannover, vom Leistungssport verab-
schiedet hat, verfügt der Kreis Cloppenburg nunmehr wieder über eine Mittelstrecklerin von Format.
Am Wochenende startet Tabea Themann bei den Deutschen U 23-Juniorenmeisterschaften in Regensburg. Die in Kampe wohnen-
de Athletin hat dann die Qual der Wahl. Sowohl über 800 als auch über 1500 Meter steht ihr Name in der Meldeliste. Aufgrund des
engen Zeitplans ist ein Doppelstart nicht möglich. “Wir werden uns erst vor Ort entscheiden”, meint Müller. In der Domstadt eben-
falls am Start sind Fabian Kühling und Jens Nerkamp vom BV Garrel. In seinem letzten Juniorenjahr hofft Kühling über 1500 Meter
auf eine Verbesserung seiner Bestzeit (3:57,36 min) und spekuliert sogar mit dem Finale der zwölf Besten. Jens Nerkamp startet
derweil über 5000 Meter. Der aktuelle Kreisrekordhalter über diese Distanz war im Vorjahr in Göttingen bereits Siebter und hofft
nun auf eine ähnlich gute Platzierung.

WESER KURIER vom 11. August 2010 
DM-Platz sechs für Sergej Denhof

Bremen
(gol). Werders Sergej Denhof sorgte bei den im Ulmer Donaustadion ausgetragenen Deutschen Leichtathletik-Jugend-
meisterschaften mit Rang sechs über 400 Meter Hürden der B-Jugend für den größten Erfolg aus Bremer Sicht. Der Schützling aus
der Trainingsgruppe von Andriy Wornart trat bei den nationalen Titelkämpfen sehr couragiert auf. Trotz schwieriger Bedingungen im
Vorlauf, in dem die Athleten mit Dauerregen und 13 Grad Außentemperatur zurechtkommen mussten, erreichte Sergej Denhof eine
gute Zeit von 56,67 Sekunden. Im Endlauf überquerte er die Ziellinie in 55,96 Sekunden.
Für eine weitere positive Überraschung sorgte Svea Kittner auf der 100-Meter-Distanz der B-Jugend. Die Sprinterin aus der Trai-
ningsgruppe von Andrei Fabrizius stellte bereits im Vorlauf ihre Bestzeit von 12,50 Sekunden ein und sicherte sich damit den
Sprung in die Zwischenläufe. Dort verbesserte sie sich auf 12,41 Sekunden. Weniger glücklich verliefen die Rennen für die 4x100-
Meter-Werder-Sprintstaffeln. Sowohl in der männlichen Jugend A (Max Hentschel, Niclas Aleff, Dimitri Baitler, Luca Willmann;
43,34 Sekunden) als auch in der weiblichen Jugend B (Stefanie Kern, Linda Krevert, Laura Schweigart, Svea Kittner; 51,11) war die
Nervosität noch etwas zu groß. Es reihten sich mehrere kleine Wechselfehler aneinander, die schließlich die Endlaufteilnahmen
kosteten.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 11. August 2010 
Talentiert hoch drei
Hoffnungsvolle Leichtathleten: Alicia und Lennart Wübbeler für Deutsche Schülermeisterschaften qualifiziert

Von Constanze Wüstefeld
Brinkum. Drillinge - an und für sich schon ein recht seltenes Phänomen. Wenn sie sich dann noch für die gleiche Sportart
interessieren und diese sogar recht erfolgreich ausüben, ist das schon fast nicht zu glauben. Doch bei Alicia, Lennart und Niklas,
die allesamt beim FTSV Jahn Brinkum trainieren, trifft genau das zu. Die 14-jährigen sind Drillinge - und zeichnen sich alle in der
Leichtathletik aus.
Kürzlich haben sich Alicia und Lennart Wübbeler für die nationalen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften qualifiziert - zum ersten
Mal. "Also, ein bisschen nervös... [weiter...] 

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 12. August 2010
Bahlmann glänzt bei DM doppelt

Ulm
. Der Einsatz war vorbildlich, die Leistungen übertrafen die Erwartungen des Trainers, aber ihre Ziele erreichten die Starter der
LG Osnabrück bei den Deutschen A-/B-Jugend-Meisterschaften in Ulm nicht. Enttäuschend vor allem der Auftritt der 4x-100-Meter-
Staffel, die den Endlauf anvisiert hatte. Mit 44,46 Sekunden war das LGO-Quartett mit Jesse Okpure, Jascha Bahlmann, Marvin
Thust und Matthias Wilke davon weit entfernt: Platz 23 bedeutete das Aus im Vorlauf.
Die positivsten Akzente in den Einzelkonkurrenzen setzte der 19-jährige Bahlmann: Mit 54,78 über 400 Meter (Platz 12) und 49,83
über 400 Meter Hürden (Platz 13) sorgte der angehende Abiturient gleich für zwei niedersächsische Jahresbestleistungen in seiner
Altersklasse. Der noch unerfahrene Bissendorfer Marvin Dierker zeigte in seinem 1500-Meter-Vorlauf viel Courage, musste aber für
seinen anfänglichen Tempolauf Tribut zollen und verpasste mit 4:10,90 Minuten auf Rang 13 hauchdünn den Finaleinzug. Ebenso
knapp verfehlte sein LGO-Kollege Matthias Wilke zweimal die niedersächsische Jahresbestleistung: Unter dem Strich konnte das
Sprinttalent mit seinen Auftritten über 100 Meter (29. in 11,22) und 200 Meter (18. in 22,50) aber zufrieden sein. Pech hatte Marius
Hüpel. Der Langstreckler klagte im 5000-Meter-Lauf über starke Rückenbeschwerden und blieb mit 16:08,83 Minuten und Platz 14
hinter seinen Möglichkeiten zurück. “Aber Anerkennung, dass er nicht aufgegeben hat”, lobte ihn Trainer Anton Siemer.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 12. August 2010 
Deutlich unter Normalform
Deutsche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften

Puttball
(ce). Das war nicht ihr Tag: Hammerwerferin Katharina von der Gablentz von der SV Lemgow/Dangenstorf ist bei den
Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Ulm weit unter ihren Möglichkeiten geblieben. Von der Gablentz belegte nach
zwei gültigen Versuchen mit einer Weite von 40,35 m den elften Platz in der zwölfköpfigen Konkurrenz der weiblichen A-Jugend.
Damit konnte sie ihre gute Form nicht bestätigen, nachdem sie vier Wochen zuvor den Hammerwurf-Kreisrekord der Frauen noch
um knapp einen Meter auf 45,98 m verbessert hatte. In Ulm verpasste Katharina von der Gablentz, die den vier Kilogramm schwer-
en Hammer im ersten Anlauf nur auf 36,19 m befördert hatte, den Endkampf der besten Acht letztlich um 3,22 m. Deutsche A-
Jugend-Meisterin wurde Julia Tieken von den Halleschen Leichtathletik-Freunden mit einer Weite von 55,63 m.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 12. August 2010 
Länderkampf als Lohn für den Titel
Fabian Brunswig trägt im Kräftemessen der deutschen U-18-Leichtathleten mit Polen erstmals das Nationaltrikot

Von Ute Berndt
Sie war ganz schön schwer, die Favoritenbürde. "Ich war mega-nervös und konnte kaum schlafen", erzählt Fabian Brunswig (LG
Braunschweig)
über die zwei Tage vor seinem großen Finale in Ulm, wo er deutscher U18-Meister über 1500 Meter wurde. Als
deutlich schnellster Läufer mit dicken drei Sekunden Vorsprung vor dem stärksten Rivalen war er für die Titelkämpfe gemeldet
gewesen. Doch dass so eine Meisterschaft kein Selbstläufer ist, wurde dem Eintracht-Athleten im Vorlauf schnell klar. "Der lief
nicht gut", gestand er ein. "Da habe ich was ausprobiert, was nach hinten losging, nämlich einen Sprint am Ende." Das ist nicht
die Stärke des 17-Jährigen. "Hinten raus kann man mich... [weiter...] 

NORDSEE ZEITUNG vom 13. August 2010 
Waade läuft um Meistertitel

Langen
. Bartosch Waade vom TV Langen startet bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Regensburg. Er hat sich über die
400 Meter Hürden qualifiziert. Beim DM-Testwettkampf in Langen zeigte er bei starkem Gegenwind bereits eine starke Leistung.
Eine Zeit um 54,00 Sekunden scheint also möglich zu sein, was eventuell für einen B-Endlauf reichen könnte. Waade ist neben
Juline Stein, Jana Bindzus, Fenja Hublitz, Daniel Bürgy und Ann-Sophie Goes der sechste Athlet aus Langen, der zu nationalen
Titelkämpfen fährt. Das bestätigt die gute Nachwuchsarbeit des TV.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 13. August 2010 
Alicia Wübbeler mit Medaillenchancen
Auch Eckhardt und Schröder im DM-Einsatz

Asendorf/Brinkum
(töb). Zwei Leichtathletik-Talente des FTSV Jahn Brinkum nehmen am Wochenende in Hannover an den
Deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf teil. Diesen Traum haben sich Alicia und Lennart Wübbeler (Jahrgang 1996) erfüllt,
denn sie haben im Block 'Lauf' und im Block 'Sprint/Sprung' die jeweiligen geforderten Qualifikationsnormen erreicht. Bei den
Schülerinnen A geht Alicia Wübbeler am Sonntag im Block 'Lauf' zusammen mit 36 anderen Teilnehmerinnen an den Start, von
denen sie mit 2624 Punkten die höchste Punktzahl aufweisen kann. Von den Vorleistungen und ihren persönlichen Fähigkeiten her
liebäugelt Wübbeler sie schon mit einem Platz auf dem Podest. Im letzten Moment hat Lennart Wübbeler die Qualifikationsnorm
erfüllt und startet am Samstag mit 2623 Punkten und insgesamt 47 Schülern im Block 'Sprint/Sprung'. Sein Ziel ist es, vielleicht
die eine oder andere Bestleistung aufzustellen.
Sehr viel weiter müssen zwei Asendorfer Starter zu ihrer DM reisen, denn Neele Eckhardt und Sven Schröder starten bei der
Junioren-DM in Regensburg. Eckhardt, obwohl erst 18 Jahre alt, hat bei den bis zu 22-jährigen Konkurrentinnen durchaus die
Chance, im Dreisprung in den Endkampf zu kommen. Das hat sich auch der 22-jährige Sven Schröder im Speerwurf vorgenommen.

ZEVENER ZEITUNG vom 14. August 2010
Bronze für Zevener Staffel  
Erfolgreiche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Ulm / Platz Vier für Tami Gerken über 1500 Meter

Zeven/Ulm
. Bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Jugend in Ulm zeigten die LAV-Athletinnen hervorragende Leist-
ungen. Trotz der unbeständigen Witterung schafften es sowohl die Staffel der weiblichen Jugend B über 4 x 100 Meter mit einem
dritten Platz als auch Tami Gerken mit einem 4. Platz über 1500 Meter zu überzeugen.
Das LAV-Sprintquartett lag vor Beginn der Meisterschaften auf dem dritten Platz der Deutschen Bestenliste und gehörte somit zum
erweiterten Favoritenkreis um einen der vorderen Plätze. Es stellte sich nur die Frage, ob Sarina Holsten, Mareike Schuster, Anna
Tomforde und Chantal Raas sowie die fünfte Läuferin Magdalena Swensson zum richtigen Zeitpunkt topfit an den Start gehen
konnten. Die Antwort gaben die Zevener Sprinterinnen schon im Vorlauf, als sie die letztjährige Meisterstaffel des LAZ Salamander
Kornwestheim hinter sich ließen und mit einer Zeit von 48,51 Sekunden souverän das Finale der schnellsten acht Staffeln in
Deutschland erreichten. Als wenige Stunden später die Finalläufe aufgerufen wurden, stieg der Pulsschlag der LAV-Mädchen an.
Gleich nach dem Startschuss entwickelte sich eine spannende Auseinandersetzung der acht schnellsten deutschen Staffelteams.
Erst auf der Zielgeraden war nach drei gelungenen Wechseln die Entscheidung über die Medaillenvergabe gefallen, als Chantal
Raas hinter den Teams der Startgemeinschaften von Chemnitz/Thum und Lintorf/ Düsseldorf/Ratingen mit einer Zeit von 48,48 Se-
kunden souverän die Ziellinie erreichte. Dieses spannende Finale konnten erstmalig auch alle Zevener Fans im Internet über Live-
Stream verfolgen.
Schnelle letzte Runde
Nach dem Staffelerfolg der weiblichen Jugend kämpfte Tami Gerken im zweiten Zeitvorlauf über 1500 Meter um den Einzug ins
Finale der zwölf schnellsten deutschen Läuferinnen. Nach einem recht langsam angegangenen zweiten Vorlauf wurden die Sorgen-
falten auf der Stirn ihres Trainers immer größer. Nach 700 Metern lag das Feld schon 13 Sekunden hinter dem ersten Vorlauf zu-
rück. Mit einer schnell gelaufenen letzten Runde zog die Elsdorferin dann gerade noch mit einer Zeit von 4:49,86 Minuten ins Finale
der Besten ein.
Am zweiten Wettkampftag standen die Läufe über 100 Meter auf dem Wettkampfprogramm. Sarina Holsten und Mareike Schuster
erreichten nach schnellen Vorläufen von 12,47 Sekunden und 12,48 Sekunden die Zwischenläufe und waren damit sehr zufrieden.
Den Endlauf der schnellsten Sprinterinnen konnten beide erwartungsgemäß, trotz schneller Zwischenlaufzeiten, nicht erreichen.
Mit 12,28 Sekunden scheiterte Sarina Holsten denkbar knapp.
Zum Ende des zweiten Wettkampftages folgte ein weiterer Höhepunkt aus Sicht der Zevener. Der Endlauf der weiblichen Jugend B
über 1500 Meter sollte für Tami Gerken den erhofften Platz auf dem Treppchen der besten Acht bringen. Mit einer veränderten tak-
tischen Einstellung gegenüber dem Vorlauf sollte die junge Elsdorferin den Finallauf bestreiten. Der abgesprochenen Lauftaktik
folgend, entwickelte sich auf den letzten 200 Metern hinter den drei führenden Läuferinnen, eine packende Zentimeterentscheidung.
Dank ihres Sprintvermögens gewann Gerken schließlich den vierten Platz. “Unsere Entscheidung, Kräfte für den Spurt zu sparen
und erst im entscheidenden Moment anzugreifen ist voll aufgegangen”, freute sich die LAV-Athletin nach ihrem so erfolgreichen
Finallauf in neuer Saisonbestzeit von 4:43,00 Minuten.
Am dritten Wettkampftag stand mit Sarina Holsten wieder eine LAV-Athletin im Blickpunkt der 200-Meter-Sprints. “Ein Platz im B-
Finale wäre ein Traumergebnis”, lautete die Prognose ihres Trainers. Nachdem sie ihren Vorlauf mit guten 25,63 Sekunden be-
endet hatte, begann eine lange Wartezeit, bevor die endgültige Endlaufbesetzung offiziell war. Mit dem B-Finale hatte die Zevenerin
schon ein weiteres großes Ziel erreicht. Mit schnellen 25,49 Sekunden lief sie dann als Vierte über die Ziellinie. “Unsere Mädchen
haben eine tolle Einstellung in der Vorbereitung und auch bei der Umsetzung in Ulm gezeigt”, bilanzierte LAV-Trainer Hans-Her-
mann Neblung. (nb)

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 14. August 2010 
MTV Aurich: Mehrkämpfer Krull bei DM
Leichtathletik-DM für Schüler: Auricher beim Blockwettkampf dabei

Aurich
(sm). Am Wochenende sind in Hannover die Deutschen Meisterschaften der Schüler. Mit dabei am Samstag im Blockwett-
kampf Sprint/Sprung Richard Krull vom MTV Aurich in der Altersklasse M15. Dass sich Krull überhaupt für die Titelwettbewerbe
qualifiziert hat, ist für ihn und seinen Trainer Ingo Kaun schon ein großer Erfolg. Mindestens 2575 Punkte hatte der Deutsche
Leichtathletikverband als Marke gesetzt. Krulls Bestleistung in dieser Saison steht bei 2805 Punkten. Einen Platz im Mittelfeld so
um Rang 20 hält Kaun für realistisch, da Krull in Aurich nicht als Mehrkämpfer ausgebildet werden kann: “Dafür fehlt uns auf dem
Ellernfeld eine Stabhochsprunganlage.” Deshalb haben beide im Training jetzt auch keine Schwerpunkte gesetzt. Für Krull ist es
die erste Teilnahme an einer “großen” Meisterschaft. Bislang hat er Wettkämpfe bis maximal auf Landesebene bestritten. “Deshalb
gilt es jetzt in Hannover, auch erst einmal Luft zu schnuppern”, weiß Kaun, dass bei nationalen Meisterschaften eine andere At-
mosphäre herrscht als bisher kennengelernt. Krull beginnt heute um 10 Uhr mit dem Hochsprung. Kaun rechnet da schon mit einer
Höhe um die 1,80 m: Richard Krull ist einer der besten Hochspringer.” Zweite Disziplin sind um 12 Uhr die 80 m Hürden. Eine
Stunde später folgt der Weitsprung und um 14.30 Uhr das Speerwerfen. Abschließender Wettbewerb um 16:30 Uhr ist dann der
100-Meter-Lauf.

NORDWEST ZEITUNG vom 14. August 2010 
Jens Nerkamp peilt in Regensburg Medaillenplatz an
Leichtathletik: Läufer des BV Garrel zählt bei Deutschen Junioren-Meisterschaften zum Favoritenkreis

Von Bodo Tarow
Kreis Cloppenburg. Die Leichtathleten des Landkreises Cloppenburg eilen derzeit von Wettkampf zu Wettkampf. Am Wochen-
ende steht für die Junioren der Saisonhöhepunkt auf dem Terminkalender: die 67. Deutschen Meisterschaften der Junioren in
Regensburg. Mit der Kamperin Tabea Themann (SG Essen-Garthe-Molbergen) sowie Garrels Aushängeschildern Jens Nerkamp
und Fabian Kühling haben sich drei Läufer aus dem Landkreis Cloppenburg qualifiziert. Die größten Chancen hat der 20-jährige
Nerkamp. 2009 wurde der Schützling des Kneheimer Trainerfuchses Heiner Göttke in Göttingen auf seiner Spezialstrecke 5000
Meter Siebter (15:14,28 Minuten). In Regensburg hat der Blondschopf mit der Kreisrekordzeit (14:40,14 Minuten) als Fünftschnell-
ster gemeldet. Hinter Topfavorit Rico Schwarz (Erfurt, 13:58,29 Minuten) könnte sich ein offenes Rennen entwickeln. Schließlich
hat Nerkamp Hagen Brosius (SCC Berlin, 14:28,81 Minuten), der mit der drittschnellsten Zeit gemeldet hat, unlängst geschlagen.
 Andere Prioritäten setzen Tabea Themann und Fabian Kühling, die vom Molberger Gustav Müller trainiert werden. Die 18-jährige
Kamperin Themann ist über 800 Meter vor Wochenfrist bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Sechste geworden. Im Vorlauf
war sie persönliche Bestzeit (2:12,59 Minuten) gelaufen. Sie hat die Qualifikation über 800 Meter und 1500 Meter geschafft.
Welche Strecke sie laufen wird, entscheidet sich kurzfristig. Coach Müller will erst noch die Meldelisten der Norddeutschen
Jugendmeisterschaften, die eine Woche später in Dessau stattfinden, studieren. Zwar habe sein Schützling wohl keine realistische
Chance, ins Finale einzuziehen. Doch der Coach glaubt, dass Themann “erneut eine klasse Zeit” laufen wird. Träte sie über 1500
Meter an, wäre der Kreisrekord der Löningerin Laura Imholte aus dem Jahr 2000 (4:45,86 Minuten) in Gefahr. Themanns Bestzeit
steht bei 4:46,76 Minuten.
Sollte der 22-jährige Kühling, der in diesem Jahr über 1500 Meter schon drei persönliche Bestzeiten gelaufen ist, ins Finale ein-
ziehen, wäre dies ebenfalls eine Überraschung. Mit seiner Qualifikationszeit (3:57,36 Minuten) rangiert er auf der Meldeliste ganz
unten.

NORDWEST ZEITUNG vom 14. August 2010
Dunkhase und Rittner starten bei Mehrkampf-DM
Leichtathletik: Oldenburger bei Schüler-Titelkämpfen in Hannover gefordert / Petershofen verzichtet

Oldenburg
. Den Ausfall einer Oldenburger Athletin gibt es schon, ehe auch nur der erste Startschuss für die deutschen Leicht-
athletik-Schülermeisterschaften an diesem Wochenende in Hannover gefallen ist. Friedelinde Petershofen (DSC), die im vergang-
enen Jahr völlig überraschend den deutschen Meistertitel im Block-Fünfkampf “Wurf” (100 m, 80 m Hürden, Weitsprung, Kugelstoß,
Diskuswurf) der Klasse W 14 gewann, wird nicht an den Titelkämpfen teilnehmen. Der Trainingsrückstand der Mehrkämpferin ist zu
groß, um den Anforderungen einer DM - und natürlich auch den persönlichen Mindestansprüchen genügen zu können. So schickt
die Oldenburger Leichtathletik noch Marie-Anna Dunkhase (DSC), die den Siebenkampf in der Klasse W 14 aufnehmen wird, und
Tiago Rittner (VfL), der im Block-Fünfkampf “Lauf” antreten wird, ins Rennen.
Der 15-jährige Rittner schaffte bei seinem zweiten Mehrkampf überhaupt als einziger Starter aus Niedersachsen die Qualifikations-
norm. Im Siebenkampf (80 m Hürden, Hochsprung, Kugelstoß, 100 m, Weitsprung, Speerwurf, 800 m) wird Dunkhase an beiden
Wettkampftagen im Einsatz sein, dagegen benötigt Rittner nur einen Tag, um den Fünfkampf (100 m, 80 m Hürden, Weitsprung,
Ballwurf, 2000 m) abzuwickeln. Die Stärken der DSC-Leichtathletin liegen in den Sprint- und Sprungdisziplinen. Die 80 m Hürden
legte sie schon in 12,60 Sek. zurück, im Weitsprung schaffte sie als Niedersachsens Vizemeisterin bereits 5,36 m und im Hoch-
sprung erreichte sie bisher 1,54 m. Wenngleich die Paradestrecke Tiago Rittners, der Langsprint, nicht im Fünfkampf enthalten ist,
könnte er bei den Läufen über 100 m und 2000 m ganz weit vorne landen. Im Wurf und beim Sprung fehlt ihm aber noch Erfahrung.
Das Ziel für beide Oldenburger Talente sollte darin bestehen, sich mit neuen Bestleistungen im ersten Drittel des Teilnehmerfeldes
zu platzieren, “Luft nach oben” besteht da sowohl für Dunkhase als auch für Rittner.  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 16. August 2010 
Sören Ludolph holt auch deutschen U-23-Meistertitel
3x1000-m-Staffel der LG auf Platz sechs

Von Ute Berndt
Der gefeierte Held der Leichtathletik-Titelkämpfe von Braunschweig hat seine Stärke nochmal untermauert. Bei den deutschen
U-23-Meisterschaften in Regensburg ließ 800-Meter-Läufer Sören Ludolf gestern in 1:48,88 Minuten seinen Dauer-Konkurrenten
Sebastian Keiner aus Erfurt (1:49,03) hinter sich. "Es war für mich der zweite Höhepunkt der Saison nach den deutschen Meister-
schaften im Eintracht-Stadion", meinte der LG-Athlet zufrieden. "Und es war eine wichtige Meisterschaft, bei der ich unbedingt
meinen Titel aus dem vorigen Jahr verteidigen wollte, auch weil es mein letztes U-23-Jahr war."
Wie schon bei den "Erwachsenen" in Braunschweig war er im Endspurt nicht zu bezwingen. Lange Zeit hatte er sich an Keiner ge-
hängt und in Kauf genommen, von anderen Läufern auf der Innenbahn eingekeilt zu sein. "Aber ich wusste, dass Sebastian hinten
noch ’ne Schippe drauflegt und wegzieht, so dass sich hinter ihm die Lücke auftun würde." Genau so kam es. Und etwa 180 Meter
vor dem Ziel nutzte Ludolph dieses Schlupfloch für seinen unwiderstehlichen Spurt noch an Keiner vorbei zum Sieg. "Der Vorlauf
am Samstag ist mir schwer gefallen, aber gestern ist es locker gerollt", meinte er beschwingt. "Und es hat richtig Spaß gemacht."
Starts in Zürich und beim Istaf in Berlin
Was nun noch kommt vor dem verdienten Urlaub, sei Zugabe, sagt Ludolph. Doch die ist spektakulär und international: Am Diens-
tag startet er beim Diamond-League-Spektakel in Zürich mit der U-23-Nationalmannschaft in einer Spaßstaffel. Und nächsten
Sonntag tritt er beim größten Meeting in Deutschland an, dem Istaf in Berlin, für das mehr als 40 000 Tickets verkauft sind. In
Regensburg allerdings fehlte Ludolph für die Zugabe die Kraft. Vier Stunden nach seinem Titellauf wollte er in der 3x1000-Meter-
Staffel der LG eine Medaille holen. Die jungen Max Knof und Titus Dose hatten den Stab jeweils als als Dritte übergeben. Doch
Schlussläufer Ludolph konnte die Position nicht ins Ziel retten, wurde mit der schlechtesten Zeit auf der letzten Runde durchge-
reicht. "Nach 200 Metern war der Ofen aus", gestand er. "Schade für die anderen Jungs, die sind super gelaufen - aber das Steh-
vermögen habe ich dann doch nicht." In 7:33,65 Minuten wurden die Braunschweiger nur Sechste.
In den technischen Disziplinen waren in Regensburg zwei weitere LG-Athleten am Start. Tobias Brümmer stellte mit seinen 63,40
Meter im Speerwurf eine persönliche Bestleistung auf, was aber gegen die starke Konkurrenz nur zu Rang elf reichte. Hammer-
werferin Wiebke Heine kam mit 39,45 Meter auf Platz 15.

NORDWEST ZEITUNG vom 16. August 2010
Kühling feiert größten Karriere-Erfolg
Leichtathletik: Neunter über 1500 Meter bei Deutschen Juniorenmeisterschaften - Nerkamp Siebter

Von Bodo Tarow
Regensburg. Stark präsentiert haben sich am Wochenende drei Athleten aus dem Kreis Cloppenburg bei den 67. Deutschen
Leichtathletik-Meisterschaften der Junioren. Im Regensburger Universitätsstadion schrammte die A-Jugendliche Kamperin Tabea
Themann (SG Essen-Garthe-Molbergen) nur um 65 Hundertstel Sekunden an der Endlaufteilnahme über 800 Meter vorbei. Garrels
Jens Nerkamp wurde wie 2009 über 5000 Meter Siebter. Sein Clubkamerad Fabian Kühling erreichte über 1500 Meter Platz neun.
 “Tabea ist erneut eine super Bestzeit gelaufen”, sagte Trainer Gustav Müller. Sein Schützling hatte über die 800-Meter-Strecke
seine erst vor Wochenfrist bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm aufgestellte Bestzeit von 2:12,59 Minuten fast sen-
sationell um knapp vier Sekunden auf 2:08,84 Minuten verbessert. Als Dritte ihres Vorlaufs verpasste sie den Endlauf hauchdünn.
Schon in einer Woche bei den Norddeutschen Titelkämpfen der Junioren in Dessau will sie Edelmetall gewinnen. Voraussichtlich
startet sie dann über 800 Meter und 1500 Meter. Wie im Vorjahr in Göttingen erreichte Garrels Top-Langstreckler Jens Nerkamp
über 5000 Meter Rang sieben. Die Uhr blieb für den 20-Jährigen Kreisrekordhalter bei 14:49,98 Minuten stehen - die zweitschnell-
ste von ihm gelaufene Zeit. Nachdem zunächst gebummelt worden war, ging nach 2500 Metern die Post ab. Im Spurt konnte Ner-
kamp den mit der schnellsten Zeit gemeldeten Erfurter Rico Schwarz noch überholen.
Für die größte Überraschung des Cloppenburger Trios sorgte unterdessen Nerkamps Kumpel Fabian Kühling. Am Sonnabend im
Vorlauf über 1500 Meter hängte er sich mutig vorne dran. Das Resultat war beeindruckend. Die Zeitnahme zeigte für Kühling
3:51,84 Minuten an. Damit hatte sich der 22-Jährige nicht nur für das Finale der zwölf Besten qualifiziert. Mit seiner vierten Bestzeit
über 1500 Meter in diesem Jahr löschte er zudem den Junioren-Kreisrekord des Löningers Berthold Imholte aus dem Jahr 1979
(3:53,60 Minuten). Am Sonntag im Endlauf wurde zunächst taktiert. Als sich eineinhalb Runden vor Schluss eine Lücke auftat, ging
der Garreler mutig an die Spitze. Der Weg bis ins Ziel war aber zu lang. Kühling lief dennoch strahlend als Neunter ein (4:00,11 Mi-
nuten). “Das war ein perfektes Wochenende. Der neunte Platz ist mein größter Karriereerfolg. Ich hätte nie erwartet, den Endlauf
zu erreichen. Dazu noch der Kreisrekord im Vorlauf. Kaum zu glauben”, sagte Kühling während der Rückfahrt.

NORDWEST ZEITUNG vom 16. August 2010 
Ruth Spelmeyer sprintet auf Platz drei

Regensburg
. Bei den deutschen Junioren-Meisterschaften der U-23-Leichtathleten in Regensburg hat Ruth Spelmeyer vom VfL
Oldenburg am Sonntag eine Bronzemedaille gewonnen. Auf ihrer Paradestrecke, dem 200-Meter-Sprint, musste sich die 19-Jähr-
ige nach ihrer Saisonbestleistung von 23,87 Sek. nur der großen Favoritin und Titelverteidigerin Esther Cremer vom TV Watten-
scheid (23,10 Sek.) sowie Anja Wackershausen vom VfB Stuttgart (23,70 Sek.) geschlagen geben. Cremers Zeit bedeutete derweil
nicht nur persönliche Bestleistung für die EM-Dritte mit der deutschen 4x400-m-Staffel, sondern auch deutsche Jahresbestleistung.

Presseinformation vom 16. August 2010 (Von Robert Supplieth)
DM-Debütantinnen erkämpfen Platz Sechs im Siebenkampf
Bei den Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Hannover eroberte das dezimierte Aufgebot der LG Nordheide als
stärkste norddeutsche Vertretung mit der Siebenkampf-Mannschaft der Schülerinnen A einen hervorragenden 6. Platz. Felicia
Jegede, Maira Haselhorst (beide Stammverein TSV Winsen) und Kim Harms (MTV Fliegenberg) sammelten 10 171 Punkte und
konnten damit das Rekordergebnis von den Landesmeisterschaften (10 788 Punkte) nicht wieder erreichen. Der Ausfall von Top-
Athletin Sophia Machill war nicht zu kompensieren und so musste man zusehen, wie sich SSV Ulm mit 10 775 Punkten den Titel
holte, der in Bestbesetzung auch für das Nordheide-Trio greifbar nah gewesen wäre.
Dabei überzeugte Felicia Jegede aus Helmstorf mit neuer Bestleistung von 3443 Punkten als 14. in der Klasse W15 und tollen
Steigerungen über 80m Hürden (12,89 Sekunden) und im Speerwurf (28,80m). Während Felicia sich von der ungewohnten Meister-
schaftskulisse im Erika-Fisch-Stadion inspiriert zeigte, waren die anderen Teilnehmerinnen bei ihrer Premiere eher beeindruckt und
zahlten dabei trotz großen Einsatzes noch Lehrgeld. Maira Haselhorst aus Metzendorf glänzte mit 12,80 Sekunden über 100m und
12,26 Sekunden über 80m Hürden sowie 3478 Punkten als 13. der Klasse W14 und war damit wie Felicia beste Vertreterin aus
Niedersachsen. Kim Harms und Sophia Lassimo (TSV Winsen) absolvierten den ersten Siebenkampf ihres Lebens respektabel mit
3250 Punkten und 3093 Punkten, blieben dabei aber unter ihren Möglichkeiten. Maira, Kim und Sophia sind allerdings im kommen-
den Jahr auch noch in der Schülerinnenklasse startberechtigt und wollen dann nach den Medaillen greifen.
Nina Lisanne Lüllau (W15/TSV Winsen) und Carlotta Aust (W14/MTV Lassrönne) traten im Blockwettkampf Wurf an und litten
unter den widrigen Witterungsbedingungen. Starker Regen ließ keine Bestleistungen zu, aber mit Rang 29 für Nina (2438 Punkte)
und Platz 23 für Carlotta (2349 Punkte) im Mittelfeld der besten deutschen Nachwuchsathletinnen kann man dennoch zufrieden
sein.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 17. August 2010 
Brunken erfolgreich wie nie zuvor

Eine Woche nach seinem sechsten Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm hat Jan Brunken noch eine Schippe
draufgelegt. Als einziger qualifizierter Einzelstarter der LG Göttingen trat der A-Jugendliche bei den nationalen Juniorenmeister-
schaften (U 23) an, deren Schauplatz im Vorjahr bekanntlich das Göttinger Jahnstadion war.
Komplizierte Windverhältnisse beeinflussten seinen Weitsprungwettkampf im Regensburger Universitätsstadion, so dass für den
18-Jährigen nach zwei ungültigen Versuchen das Aus im Vorkampf drohte. Nervenstärke, aber auch etwas Glück verhalfen ihm
dann bei einem Satz auf 6,90 Meter noch zur Teilnahme am Finale, das er als Fünfter erreichte. Hier führte dann erneut der Wind
und das durch den unerwarteten Finaleinzug freigesetzte Adrenalin zu drei übergetretenen Sprüngen, so dass am Ende der siebte
Platz und damit der bislang größte Erfolg des THG-Abiturienten zu notieren war. Am kommenden Wochenende wird er bei den
Norddeutschen Jugendmeisterschaften in Dessau erneut die Möglichkeit haben, sich zu profilieren. Weitaus weniger Glück hatte
die 4x100m-Staffel der LGG, deren Ziel eine neue Jahresbestzeit war. Bereits nach dem ersten missglückten Wechsel konnte man
die Hoffnung aber bereits zu den Akten legen.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 17. August 2010 
Alicia Wübbeler geht “Sprit” aus
Schlechte 2000-m-Zeit kostet Medaille bei Blockmehrkampf-DM / Bruder Lennart zufrieden

Hannover
. (töb). Mit etwas gemischten Gefühlen traten die Geschwister Alicia und Lennart Wübbeler (beide 14 Jahre alt) vom
FTSV Jahn Brinkum die Heimreise von den Deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf in Hannover an. Während Lennart
hochzufrieden war, überhaupt die Quali geschafft zu haben, reiste Alicia mit durchaus guten Medaillenchancen an und war später
mit Platz sechs nicht ganz zufrieden.
Mit ihrer Vorleistung von 2624 Punkten (der besten überhaupt) liebäugelte die A-Schülerin im Blockmehrkampf Lauf schon mit einer
Medaille. Gleich zu Beginn standen ihre drei stärksten Disziplinen auf dem Programm, denn über die 80 m Hürden und 100 m flach
ist Wübbeler die aktuelle Landesmeisterin. Auch im Weitsprung steht die Brinkumerin in der niedersächsischen Bestenliste. Aller-
dings hatten alle Starterinnen mit den extremen Regenfällen und kühlen Temperaturen zu kämpfen, so dass gerade im Sprintbe-
reich fast alle Athletinnen hinter ihren Bestleistungen zurückblieben. Über die Hürden standen 12,47 sek und über 100 m 13,13 sek
zu Buche und brachten ihr gleich den ersten Platz in der Gesamtwertung. Mit dem zweitweitesten Weitsprung (5,01 m) hielt
Wübbeler Platz eins. Selbst der ungeliebte Ballwurf (34,50 m) änderte nichts an ihrer Führung, die vor dem abschießenden 2000-
m-Lauf aber nur sechs Zähler betrug. Doch Wübbeler verließen nach und nach die Kräfte, so dass sie erst nach 7:46,76 Minuten
ins Ziel kam und vom ersten auf den sechsten Platz zurückfiel.
Für ihren Bruder Lennart war schon die Teilnahme am Blockmehrkampf Sprint/Sprung ein toller Erfolg. Bei seiner DM-Premiere ge-
lang ihm gleich im Weitsprung mitr 5,30 m eine persönliche Bestleistung. Die nachfolgenden 100 m und 80 m Hürden lagen mit
12,88 sek und 12,72 sek im Rahmen seiner Möglichkeiten. Leider blieb der 14-Jährige im Hochsprung mit übersprungenen 1,60 m
hinter seinen bisherigen Leistungen zurück, und auch mit seinen 32,89m im Speerwurf war er nicht komplett zufrieden. So standen
am Ende 2588 Punkte und Platz 38 zu Buche.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 17. August 2010
“Küken” Eckhardt bei Junioren auf Platz fünf
“Das war ein schöner Abschluss” / Sven Schröder wirft bei DM neuen Kreisrekord

Regensburg
(töb). Der Wettkampf-Marathon ist für Neele Eckhardt vorläufig beendet. Nach U20-WM in Kanada und Jugend-DM in
Ulm startete die 18-jährige Leichtathletin des TSV Asendorf nun bei der Junioren-DM in Regensburg. Im Kreise der bis zu 22 Jahre
alten Konkurrentinnen schlug sich das “Küken” im Dreisprung sehr achtbar, setzte ihren besten Sprung mit 12,84 Metern in die
Grube und sicherte sich damit den fünften Platz. “Das war ein schöner Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison. Jetzt lege ich
erst einmal eine längere Pause ein. In einigen Wochen geht’s aber schon wieder mit der Vorbereitung auf die kommende Saison
los”, ist Eckhardt jedoch froh, dass jetzt erst einmal Schluss ist. Im kommenden Jahr warten wieder diverse Deutsche Meister-
schaften, Länderkämpfe und auch die EM in Tallinn auf die Asendorferin.
Vor Eckhardt war ihr Vereinskollege Sven Schröder in Regensburg im Einsatz. Der 22-jährige Speerwerfer landete mit 66,47 Meter
bei seinem letzten DM-Start als Junior auf dem achten Platz. Schröder war mit seiner Leistung rundum zufrieden, verbesserte er
mit dieser Weite doch seinen eigenen Kreisrekord. “Ziel erreicht: Endkampf und neue Bestleistung. Was will man mehr? Ich bin
sehr zufrieden”, meinte Schröder.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 17. August 2010 
Viktor Kuk verabschiedet sich mit Bronze in die USA

Regensburg/Damme
(aha). Am Mittwoch um 12.50 Uhr startet er vom Flughafen Frankfurt aus in sein Abenteuer USA, doch be-
vor er Damme den Rücken kehrt, hat der Mittelstreckenläufer Viktor Kuk in seiner Heimat Deutschland noch einmal mächtig für
Furore gesorgt. Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften der Leichtathleten in Regensburg lief der 20-Jährige vom OSC Damme
auf seiner Spezialstrecke 1500 m sensationell zur Bronzemedaille. "Besser geht´s nicht", freute sich der Dammer über den Erfolg
so kurz vor seinem Wechsel in die USA. Dort wird er, ausgestattet mit einem Sportstipendium, an der Missouri Southern State
University (www.mssu.edu) in Joplin im Mittleren Westen ein Lehramtsstudium in Mathe und Sport aufnehmen.
In Regensburg war Viktor Kuk (Bestzeit: 3:47,31) nur als Achter der Meldeliste angetreten. Doch seine Form stimmte. Als Vierter
seines Vorlaufs zog er am Samstag in 3:52,50 min locker ins Finale ein. "Da habe ich nur das Nötigste getan", berichtete er. Das
Finale am Sonntag war dann vor allem von Taktik geprägt. "Es war ein langsames Rennen. Auf den ersten 300 Metern habe ich nur
geschubst und bin geschubst worden", so Kuk. Um den Rangeleien zu entgehen, trat der Dammer schließlich die Flucht nach
vorne an und ging die letzte Runde als Erster an. 200 m vor dem Ziel zogen dann Florian Orth (Regensburg), Arthur Lenz (Magde-
burg) und Daniel Gruber (Emstal Dörpen) an Kuk vorbei. Doch der schlug zurück, sprintete an Gruber vorbei und holte sich in
3:56,75 min Bronze. Lokalmatador Orth siegte in 3:55,05 vor Lenz (3:55,75). Gruber (3:57,07) wurde Vierter. "Ich bin natürlich
super zufrieden. Das ist mein bislang größter Erfolg", freute sich Viktor Kuk über den unerwarteten Medaillen-Coup. Großen Anteil
an dem Erfolg habe auch sein Trainer André Wollherr von der LG Osnabrück gehabt, sagte Kuk. "Er hat mich unheimlich motiviert
und nach vorne gepusht." Die Bahnsaison ist damit für den Dammer beendet. Die Crosssaison wird er bereits im Trikot der Miss-
ouri Southern State University bestreiten. Bevor er sich in die USA verabschiedet, atmete Viktor Kuk gestern aber noch einmal in-
tensiv Heimatluft - und wo könnte man das besser als am Montag auf dem Stoppelmarkt in Vechta.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. August 2010
Raukuc holt Silber mit furiosem Endspurt
Leichtathletik: Emderin belegt bei Deutschen Junioren-Titelkämpfen Rang zwei über 400 m Hürden

Von Günther Czempiel
Emden/Regensburg. Mit einem fulminanten Endspurt rannte Anna Raukuc von der Emder LG bei den Deutschen Junioren-
Meisterschaften in Regensburg über 400 Meter Hürden am Sonntag noch auf den zweiten Platz. Die Ostfriesin bewältigte die
Strecke in 59,30 Sekunden und überholte auf den letzten Metern noch Anja Bork vom TSV Gomaringen, die eine Hundertstel Se-
kunde später das Ziel erreichte. “Ich wollte in diesem Jahr unbedingt einmal unter 60 Sekunden bleiben. Das ist mir gelungen",
freute sich Raukuc nach ihrem letzten großen Wettkampf vor der Winterpause. Dabei waren die Voraussetzungen ungünstig.
Raukuc musste im Finale nämlich auf der ungeliebten Außenbahn starten und hatte Bork sowie die Favoritin Laura Hansen (Lever-
kusen) direkt hinter sich. Als diese beiden im Endlauf bereits nach der zweiten Hürde zu der Emderin aufschlossen, konnte sich
die Ostfriesin nur wundern. Doch Raukuc kämpfte. Auf den letzten Metern schob sie sich immer näher an Bork heran. “Da habe ich
dann richtig gebissen", sagte Raukuc, die sich nach dem Zieleinlauf zunächst darüber freute, überhaupt eine Medaille sicher zu
haben. Souveräne Siegerin wurde Hansen in 57,07 Sekunden.
Das Stadion in Regensburg hatte nur sechs Laufbahnen. Üblich sind bei Deutschen Titelkämpfen acht. Doch der Deutsche Leicht-
athletik-Verband gab dem Ausrichter eine Sondergenehmigung. So konnten sich auch nur sechs Läuferinnen für das Finale quali-
fizieren. Entsprechend angespannt ging Raukuc, die von den ELG-Trainern Friedhelm Peters und Wolfgang Iken begleitet wurde,
am Sonnabend in den ersten von drei Vorläufen. Weil sie vor den letzten beiden Hürden trippelte, wurde sie von Meike Bruhn
(Neckar-Enz/60,42 Sekunden) noch abgefangen und belegte Rang zwei in 60,56 Sekunden. Das reichte aber, um mit der viert-
schnellsten Zeit souverän ins Finale einzuziehen.
Ebenfalls Rang zwei belegte Mareike Nannen (Frankfurt). Die beim SV Holtland groß gewordene Hammerwerferin erzielte ihre
beste Weite von 59,69 m gleich im ersten Versuch. Hochspringerin Mareike Blum vom TV Norden belegte mit übersprungenen 1,75
Meter Rang fünf. Der lange verletzte Jan-Gerhard Onken von Germania Leer verpasste in 1:52,42 Minuten um eineinhalb Sekunden
den Sprung in den Endlauf über 800 Meter. Sein Vereinskamerad Steffen Wiechmann erreichte über 1500 m in 4:03,49 Minuten
das Ziel und konnte sich als Elfter seines Vorlaufes ebenfalls nicht für das Finale qualifizieren.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 17. August 2010 
Mareike Blum bei der DM auf Rang fünf

Regensburg
(jan). Heimlich, still und leise - so hat sich Mareike Blum (Norder TV) auf die Deutsche Juniorenmeisterschaft vorbe-
reitet. In Regensburg verpasste die Hochspringerin des Norder TV aber eine Medaille. 1,75 m bedeuteten Platz fünf. Nur sechs Ath-
letinnen gingen in der Oberpfalz an den Start. Mareike Blum stieg bei 1,65m in den Wettkampf ein und nahm die Anfangshöhe
ebenso wie die folgenden 1,70 m im ersten Versuch. 1,75m überquerte sie im zweiten Anlauf, ehe bei 1,79 m Endstation war.
Ebenso wie die Norderin musste sich auch die U-20-Junioren-Weltmeisterin Kimberly Jeß, die jetzt für Bayer Leverkusen springt,
mit 1,75 m begnügen, landete dank eines Fehlversuchs weniger aber auf Rang vier. Den Titel sicherte sich Melanie Bauschke
(Nike Berlin) mit 1,86 m vor Marie-Laurence Jungfleisch (LC Rothaus, 1,79 m) und Katarina Mögenburg (Leverkusen, 1,79 m). Die
Leverkusenerin ist die Tochter vom einstigen Weltrekordhalter und Olympiasieger Dietmar Mögenburg.

DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 17. August 2010 
Der Speer fliegt nicht - letzter Platz

Leichtathletik
(mha). So hatte sich Swaantje Jacobs (LG Weserbergland) die deutsche Meisterschaft der Schülerinnen im Block-
wettkampf in Hannover nicht vorgestellt. Im Mittelfeld der 29 Starterinnen im Block Sprint/Sprung wollte die W-15-Schülerin schon
ankommen. Doch nach drei ungültigen Versuchen im Speerwurf blieb am Ende mit 2060 Punkten nur der letzte Platz. “Mit einer
persönlichen Bestleistung von 1,56 Metern im Hochsprung ist sie sehr gut gestartet”, sagte Trainer Uwe Beerberg. Dann kam der
Regen, und unter diesen Bedingungen waren 13,03 Sekunden über 80-Meter-Hürden sowie 4,69 Meter im Weitsprung noch an--
nehmbar. “Dass der Speerwurf die Wackeldisziplin ist, wussten wir. Aber ihre ersten zwei Versuche hätte man auch gültig geben
können. Doch die Kampfrichter meinten, dass der Speer nicht mit der Spitze zuerst aufgekommen war”, klagte Beerberg. Nach der
Nullrunde fehlten im 100-Meter-Sprint Kraft und wohl auch Motivation. “Als Positives kann Swaantje eine neue Bestleistung im
Hochsprung und viele Erfahrungen mitnehmen”, so der Trainer. 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 18. August 2010 (Auszug - Nur DM)
Nicht für den Endlauf qualifiziert
Ulm
. Bei den Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften, die jetzt in Ulm stattfanden, zeigten die Aktiven großartige Leist-
ungen. Mit dabei war auch der Otterndorfer B-Jugendliche Sean Hahnefeldt, der über 1500 Meter an den Start ging. Mit beachtlich-
en 4:09,66 Minuten hatte sich Sean Hahnefeldt bei den Norddeutschen Meisterschaften zu Beginn der Sommerferien in Berlin in
einem gut besetzten 1500-m-Lauf für die DM in seinem ersten Jahr als B-Jugendlicher qualifiziert. Bedingt durch die lange Anfahrt
von 760 Kilometer und die schlechten Witterungsbedingungen - 12 Grad Celsius und Regen - konnte der Otterndorfer diese gute
Leistung auf der Ulmer Bahn nicht wiederholen. Er musste nach seinem Vorlauf ausscheiden, ohne sich für den Endlauf zu qualifi-
zieren, obwohl die Vorbereitung auf die Meisterschaft eigentlich optimal war und die zuvor gezeigten Trainingsleistungen viel ver-
sprachen. Für das nächste Jahr hat Hahnefeldt auf jeden Fall nicht nur das Finale anvisiert, sondern auch einen Platz unter den
ersten Acht.

Presseinformation vom 18. August 2010 (Von Robert Supplieth)
Sussmann holt erneut Silber
Deutsche Juniorenmeisterschaften in Regensburg

Es hat nicht sollen sein. Bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Regensburg holte die 19-jährige Jana Sussmann von der
LG Nordheide erneut die Silbermedaille. Die Enttäuschung über die verpassten Titel über 3000-Meter-Hindernis war diesmal jedoch
wesentlich größer, als noch vor wenigen Wochen bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Braunschweig.
Sussmann setzte sich gleich zu Beginn des Rennes an die Spitze. Folgen konnte zu diesem Zeitpunkt nur Jana Hirschhäuser vom
ASC 1990 Breidenbach. Drei Runden vor Schluß konnte auch diese nicht mehr folgen und so sah alles danach aus, als würde Jana
Sussmann, die 2009 noch über die 1500 Meter-Distanz gestartet war und dort Vierte geworden ist, endlich ihren ersten Deutschen
Meistertitel holen. Am vorletzten Hindernis witterte Jana Hirschhäuser noch einmal ihre Chance und schloss in einem starken End-
spurt doch noch zu Sussmann auf. Im Gleichschritt ging es dann über das letzte Hindernis und auf den letzten 50 Metern zog
dann Jana Hirschhäuser doch noch an Sussmann vorbei. Diese konnte es selbst nicht fassen, einen Vorsprung von fast 40 Metern
doch noch einzubüßen. Das Video von Jana's Lauf gibt es hier .

MEPPENER TAGESPOST vom 18. August 2010 
Kock freut sich nach ihrem DM-Titel über 5000 Meter auf eine Pause

Regensburg
(mir). Am Wochenende gewann Maren Kock von der LG Emstal Dörpen in ihrem ersten Jahr in der Junioren-Klasse
den Deutscher-Meister-Titel über 5000 Meter. Im Interview mit unserer Zeitung spricht die emsländische Leichtathletin über das
Rennen, ihre Perspektiven und ihre Ziele.
Frau Kock, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem vierten Deutscher-Meister-Titel. Schätzen Sie diesen Erfolg bisher am
höchsten ein?

Es ist das erste Jahr bei den Junioren, da ist es klasse, dass ich sofort den Titel hole. Das ist gut für den Kopf und auch für das
Selbstbewusstsein. Aber die anderen deutschen Titel schätze ich auch hoch ein.
Ihr Trainer Arno Kosmider und die Bundestrainer waren in Regensburg begeistert von Ihrer Souveränität. Haben Sie das
auch so empfunden im Rennen?

Am Anfang schon, aber ich wurde von Runde zu Runde langsamer. Und als Anna Hahner (PSV GW Kassel, Anm. d. Red.) nach
vorne ging, da musste ich schon kämpfen und hatte ein kleines Tief. Aber da habe ich an Rennen gedacht, bei denen ich so etwas
überwunden habe. Im Schlussspurt habe ich mich schon öfter umgeschaut, ob Agata Strausa (SC Potsdam, Anm. d. Red.) noch
einmal herankommt.
Was soll auf den deutschen Titel im ersten Junioren-Jahr folgen? Welche Perspektiven sehen Sie für sich kurz- und
mittelfristig?

Ich möchte vor allem gesund bleiben, da hatte ich in der Vergangenheit ja schon öfter Pech. Auf welchen Strecken ich laufe werde,
das sehe ich selbst noch nicht so klar. Solange ich 1500 und 5000 Meter im Training zusammenbekomme, will ich das machen.
Nur auf kürzere Strecken will ich auf keinen Fall setzen.
Und wo soll, abgesehen von den Disziplinen, die Reise hinführen?
Ich möchte mich im Juniorenbereich in der nationalen Spitze etablieren - und international will natürlich weiterhin Erfahrung samm-
eln.
Gibt es schon Ziele für 2011?
Wenn die Saison gut läuft, möchte ich mich für die U-23-Europameisterschaften qualifizieren. Ansonsten sind natürlichen die
deutschen Junioren-Meisterschaften wieder der Höhepunkt.
Die großen Meisterschaften sind nun vorbei. Was steht bei Ihnen auf der Zielgeraden der Freiluft-Saison auf dem Pro-
gramm?

Am 25. August laufe ich in Wiesbaden noch einmal 1500 Meter, und in der Woche danach will ich noch ein schnelles Rennen über
800 Meter absolvieren. Danach ist Pause. Es war eine lange Saison, im Winter konnte ich durchtrainieren, hatte höchstens mal
einen Infekt. Deshalb ist die Pause verdient - und darauf freue ich mich jetzt.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 18. August 2010 
Michels springt im letzten Versuch in die Top Ten
Rotenburger Leichtathletin beweist Nervenstärke bei Deutschen Meisterschaften

Von Lars Kattner
Rotenburg. Sophia Michels hat es richtig spannend gemacht: Erst im letzten Versuch des abschließenden Weitsprungs der
Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Schüler im Blockwettkampf Wurf sicherte sich die 15-Jährige den zehnten Platz. Mit
ihrem Satz über 4,75 Meter ließ die für den TuS Rotenburg startende Michels damit ihren Worten Taten folgen. Schließlich hatte
sie im Vorfeld der Veranstaltung auf eine Top Ten-Platzierung gehofft.
“Da hat Sophia wirklich Nervenstärke bewiesen”, freute sich ihr Trainer Michael Plötz über den krönenden Abschluss. “Ansonsten
hätte sie sich irgendwo zwischen Rang 15 und 20 eingereiht.” Eine Erklärung, warum sie es bis zum Schluss so spannend ge-
macht hatte, lieferte die überglückliche Athletin gleich nach: “Mein Anlauf stimmte einfach nicht, entweder war ich zu weit weg vom
Brett oder musste mit dem falschen Bein abspringen.” Am Ende lag Michels mit 2581 Zählern punktgleich vor der elftplatzierten
Nadja Stivala (TSV Langenau). Und auch Lena Jilek (LG Mittweida) auf Rang zwölf hatte nur einen Punkt Rückstand. “Es war klar,
dass es sehr eng werden würde”, so Michels, die als Zwölfte der Meldeliste in den Wettkampf gegangen war.
“Sowohl die Platzierung als auch die gezeigte Leistung war wirklich gut”, bilanzierte Coach Plötz. “Auch wenn Sophia keine neue
Bestleistung in den einzelnen Disziplinen aufgestellt hat, hat sie den Wettkampf trotzdem auf einem gleichmäßig hohen Niveau ab-
solviert.” Zusätzlich verbesserte sie auch den von ihr gehaltenen Kreisrekord um einen Punkt. Dabei begann der Wettkampf eher
schleppend für die Rotenburgerin, wie auch Plötz feststellte: “Nach dem Auftakt mit den 80-Meter-Hürden und einer Zeit von 13,16
Sekunden lag sie nur auf Platz 26.” Davon ließ sich Michels aber nicht entmutigen und zeigte ihre Kämpferqualitäten. “Das zeich-
net sie aus. Sie ist ein Wettkampftyp, der sich nicht entmutigen lässt”, kennt Plötz die Vorzüge seines Schützlings ganz genau.
 Das folgende Kugelstoßen sei laut Michels mit 11,02 Meter “ganz in Ordnung” gewesen, und auch der Diskuswurf sei mit 30,28
Metern “relativ ordentlich” gelaufen. Im 100-Meter-Sprint gelang ihr auf der nassen und rutschigen Bahn in 13,41 nach eigenen An-
gaben eine “gute Zeit.” Vor dem finalen Weitsprung habe sie keinen Druck verspürt, denn: “Während des Wettkampfs schaue ich
nicht auf die Anderen, sondern konzentriere mich ganz auf die jeweilige Disziplin." Den Meistertitel sicherte sich unangefochten
Annika Drazek (TV Gladbeck) mit 2 902 Punkten. “Von der Spitze ist Sophia noch etwas entfernt, da sie körperlich unterlegen ist.
Aber durch ihre Technik macht sie einiges wett”, erklärte Plötz.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 18. August 2010 
Fabian Kühling stürmt in den Endlauf
Leichtathletik: Starkes CLP-Trio

Regensburg
. Mit zwei herausragenden Bestzeiten sowie einem Podiumsplatz ist das Leichtathletik-Trio aus dem Landkreis
Cloppenburg von den Deutschen Juniorenmeisterschaften (U23) aus Regensburg zurückgekehrt. Mit kaum erwarteten Steigerungen
polierten Tabea Themann (SG Essen-Garthe-Molbergen) über 800 Meter und Fabian Kühling (BV Garrel) über 1500 Meter, der so-
gar Kreisrekord lief und den Endlauf erreichte, die Bestmarken mächtig auf. Über 5000 Meter wiederholte Jens Nerkamp (BV
Garrel) in einem taktischen Rennen als Siebter seine Vorjahresplatzierung.
Nur eine Woche nach ihrem sechsten Platz bei den deutschen Jugendmeisterschaften (U 20) über 800 Meter startete Tabea The-
mann bei der U 23 über diese Di­tanz. Unbeschwert und wohl wissend, dass der Endlauf nicht unbedingt von ihr erwartet wurde,
ging sie an den Start. Im letzten der drei Vorläufe befand sich die 18-Jährige in einem starken Feld. Fabienne Kohlmann (LG Lar-
stadt-Gambach-Lahr), die mit der deutschen 4 x 400-Meter-Staffel kürzlich bei den Europameisterschaften die Silbermedaille ge-
wonnen hatte, sorgte mit einer 59er-Zeit für die ersten 400 Meter für eine flotte Fahrt. Tabea Themann nur kurz dahinter. Auch die
zweite Runde lief die Kamperin sehr gut. Auf der Zielgeraden legte die Schülerin noch einmal zu und überquerte nach 2:08,84 Mi-
nuten als Dritte die Ziellinie. Damit steigerte sie ihre erst eine Woche alte Bestzeit (2:12,59) um fast vier Sekunden. Mit Sarah
Biedermann (LAC erdgas Chemnitz) und Felizitas Müller (TS Ottersdorf) bezwang Themann die Zweite und Dritte der deutschen
Jugendmeisterschaften. Dass sie den Endlauf der besten acht um 65 Hundertstelsekunden nur um einen Platz verpasste, tat der
guten Stimmung keinen Abbruch. Den Endlauf am nächsten Tag gewann Fabienne Kohlmann in 2:05,04. Am Wochenende startet
Tabea Themann bei den Norddeutschen Jugendmeisterschaften in Dessau sowohl über 800 Meter als auch über 1500 Meter.
Während sie am Samstag über 800 Meter als Mitfavoritin an den Start geht, wagt Coach Gustav Müller, über 1500 Meter am Sonn-
tag sogar einen neuen Kreisrekord anzukündigen.
Das “Rennen seines Lebens” lief Fabian Kühling über 1500 Meter. Der 22-jährige Garreler stand in der Startliste der 26 Läufer, die
zu den zwei Vorläufen antraten, ganz unten. Im ersten Vorlauf lief Kühling von Beginn an wie entfesselt, war auch nach 2:37 Mi-
nuten bei 1000 Meter noch gut im Rennen machte auf den letzten 500 Metern noch einmal richtig Dampf und lief als Sechster nach
3:51,84 Minuten ins Ziel und steigerte seine Bestleistung (3:57,36) um über fünf Sekunden. Außerdem verbesserte er Berthold
Imholtes Juniorenkreisrekord aus dem Jahre 1979 (3:53,60) um fast zwei Sekunden. Als der zweite Vorlauf vorbei war, kam noch-
mals Freude auf: Als Gesamtneunter hatte Fabian Kühling das Finale der zwölf Besten erreicht. In diesem Finale bestimmte wieder
die Taktik das Rennen. Die 1000-Metermarke wurde etwa zehn Sekunden später passiert. Eine schnelle letzte Runde war für
dieses Rennen charakteristisch. Lokalmatador Florian Orth vom Gastgeber LG Telis Finanz Regensburg verwies nach 3:55,05
Titelverteidiger Arthur Lenz (SC Magdeburg/3:55,75) auf Rang zwei. Guter Dritter war Viktor Kuk (OSC Damme) in 3:56,75 Minuten,
der Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen/3:57,07) in Schach hielt. Fabian Kühling verpasste als Neunter in 4:00,11 den Sprung aufs
Treppchen lediglich um einen Platz.
Im 5000-Meterfinale blieb das Feld lange dicht beisammen, so dass sich hier bereits ein taktisches Rennen andeutete. Jens Ner-
kamp “rollte” locker mit. Etwa nach 2500 Metern ergriff Rico Schwarz die Initiative. Der Mitfavorit vom ASV Erfurt zog das Feld mit
einer Tempoverschärfung schnell auseinander. “Ab hier entwickelte sich ein Ziehharmonika-Rennen - mal schnell, mal langsam”,
sagte Jens Nerkamp, der jetzt ständig zwischen Platz fünf und zehn pendelte. Nachdem der Vorjahresvierte Hagen Brosius ausge-
stiegen war, kamen vier Runden vor Schluss noch drei Läufer für den Titel in Frage. 600 Meter vor dem Ziel attackierte Richard
Ringer (LC VfB Friedrichshafen) und ließ seine Konkurrenz schlichtweg stehen. In 14:27,07 Minuten lief er zum Sieg vor Fynn
Schwiegelsohn (LG Olympia Dortmund/14:32,16). Jens Nerkamp lag 200 Meter vor dem Ziel auf einem sicheren achten Platz, wo-
mit sein Minimalziel schon erreicht war. Auf der Zielgeraden überholte er mit einen fulminanten Endspurt den immer mehr abbau-
enden Rico Schwarz und wiederholte nach 14:49,98 Minuten seinen siebten Platz aus dem Vorjahr. Für Nerkamp beginnt jetzt der
Countdown für die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über zehn Kilometer in Ohrdruf (Thüringen).
Platz fünf im Hochsprung mit Saisonbestleistung von 2,05 Metern erreichte der Ex-Garther Jan Hentel im Trikot von Hannover 96,
ohne allerdings an das Leistungsniveau früherer Jahre anzuknüpfen. Hentels Bestleistung von 2,15 Meter datiert aus dem Jahre
2007.

NORDWEST ZEITUNG vom 18. August 2010
Oldenburger Duo überzeugt in Hannover
Leichtathletik: Dunkhase und Rittner landen bei Mehrkampf-DM im Mittelfeld

Oldenburg
. Zufrieden sind zwei hoffnungsvolle Oldenburger Nachwuchsleichtathleten von den deutschen Schüler-Mehrkampf-
meisterschaften in Hannover nach Hause zurückgekehrt. Sowohl Marie-Anna Dunkhase (DSC) im Siebenkampf der Schülerinnen-
Klasse W 14 als auch Tiago Rittner (VfL) im Block-Fünfkampf “Lauf” bei den Schülern M 15 konnten bei diesen Titelkämpfen ihre
Positionen halten, die sie vorher schon in der Jahresbestenliste eingenommen hatten. Das bedeutete in der Endabrechnung Platz
20 für Dunkhase und Platz 23 für Rittner.
Rittner mit Bestleistung
Der VfLer, der als einziger Niedersachse im Block “Lauf” startete, steigerte sein bisher bestes Ergebnis von 2485 Punkten auf 2497
Zähler. Dabei hatte der Wettkampf für ihn denkbar schlecht begonnen. Beim Einlaufen für das Rennen über 80 m Hürden zog er
sich eine kleine, aber schmerzhafte Verletzung am Fuß zu. Mit 14,27 Sekunden wurde er im anschließenden Rennen dann auch
nur Letzter. Doch Rittner biss auf die Zähne und kämpfte. Trotz Schmerzen gewann er seinen 100-m-Lauf (12,31 Sek.). In drei
weiteren Disziplinen ließ er dann Leistungen folgen, die besser waren, als die Resultate seines Qualifikations-Fünfkampfes: 5,08 m
im Weitsprung, 50,00 m im Wurf mit dem 200-Gramm-Ball, aber besonders die in 6:21,42 Min. zweitschnellste Laufzeit im ab-
schließenden Rennen über 2000 m ließen dann doch noch eine Steigerung auf 2497 Punkte zu. Der Oldenburger schaffte damit
zwar nicht den erhofften Sprung unter die ersten Zehn, er war aber bester Norddeutscher.
Auf dem Weg zu einer neuen Bestmarke befand sich auch Dunkhase, aber die zunehmend schlechter werdenden Bedingungen
des zweiten Tages machten eine Steigerung unmöglich. Die DSCerin hatte mit einer Bestzeit über 80 m Hürden von 12,55 Sek.
begonnen. Sie ließ dann 1,48 m im Hochsprung, 9,05 m im Kugelstoß und 13,51 Sek. über 100 m folgen.
Rückschlag im Weitsprung
Einen kleinen Rückschlag gab es für sie dann aber im Weitsprung, als sie mit 4,98 m einiges an Punkten einbüßte, im Speerwurf
mit 23,36 m nichts an Boden gutmachen konnte, aber dann im abschließenden 800 m Lauf doch noch mit einer neuen Bestzeit von
2:43,89 Min. den Mehrkampf abschließen konnte. Mit 3426 Punkten blieb sie nur knapp hinter ihrer Vorleistung von 3451 Punkten
zurück. Während Laufspezialist Rittner in der kommenden Saison in die Jugend B aufrückt und sicherlich seine Chancen im Lang-
sprint suchen wird, bleibt Dunkhase noch ein Jahr in der Schülerinnen-Klasse A und strebt natürlich eine weitere Teilnahme bei
den deutschen Schülermeisterschaften in der Klasse W 15 an.

WESER KURIER vom 18. August 2010
Bronze für Bremen
Anne Marchewski überrascht bei Junioren-DM im Hürdensprint

Von Marc Gogol
Bremen. Eine nicht unbedingt erwartete Bronzemedaille für Anne Marchewski vom Bremer LT/TuS Komet Arsten über 100 Meter
Hürden hat die Junioren-DM der Leichtathleten in Regensburg aus Bremer Sicht zu einer gelungenen Veranstaltung gemacht. Zu-
dem landeten die Werderaner Alexander Thyme über 110 Meter Hürden und Yvonne Jungen über 400 Meter Hürden auf den
Rängen sieben und acht.
Nach einer von den Zeiten her nicht wie erwartet verlaufenen ersten Saisonhälfte stand die 22-jährige Anne Marchewski zu Saison-
ende erstmals seit 2007 bei Deutschen Meisterschaften wieder auf dem Treppchen. Hinter der EM-Halbfinalistin Cindy Roleder vom
LAZ Leipzig (13,15) und Antonia Werner vom TV Flieden (13,31) war Platz drei in 13,54 Sekunden mit der drittschnellsten jemals
gelaufenen Zeit das Optimum für die Sportsoldatin aus Bremen. "Mit meiner neuen Bestzeit von 13,46 Sekunden, die ich Anfang
Juli in Mannheim gelaufen bin, und der Medaille war es mein bestes Jahr seit 2007", freute sich Anne Marchewski über den gelung-
enen Saisonabschluss.
Werders Alexander Thyme konnte im Regensburger Universitätsstadion nahtlos an seine guten Saisonleistungen anknüpfen. Be-
reits im Vorlauf untermauerte er dies mit 14,54 Sekunden, im Finale gelang dem Bremer Landesrekordhalter im Zehnkampf sogar
ein noch besseres Rennen. Alexander Thyme überquerte die Ziellinie in sehr guten 14,47 Sekunden. Ähnlich erfolgreich verlief das
400-Meter-Hürden-Rennen von Yvonne Jungen. Die Athletin aus der Trainingsgruppe von Andriy Wornart machte auf ihrer Spezial-
strecke mit einem couragierten Rennen auf sich aufmerksam und belegte im Ziel in 63,23 Sekunden Rang acht.

NORDWEST ZEITUNG vom 18. August 2010
Guter Abschluss einer schwierigen Saison
Interview: Ruth Spelmeyer äußert sich nach dem Gewinn von DM-Bronze über ihre Zukunftspläne

Von Henning Busch
Frage: Die Saison verlief für Sie sehr durchwachsen. Aber der Gewinn der Bronzemedaille über 200 m bei der deutschen
Junioren-Meisterschaft in Regensburg dürfte Sie für einiges entschädigt haben?

Spelmeyer: Ja klar. Das war endlich wieder ein Rennen unter 24 Sekunden und daher ein guter Abschluss beim letzten Höhepunkt
einer schwierigen Saison für mich.
Frage: Die Saisonbestleistung von 23,87 Sekunden ist jedoch noch weit weg von Ihrer Bestleistung, die 23,69 Sekunden
beträgt. Warum lief es in diesem Jahr nicht richtig rund?

Spelmeyer: Ich habe mein Abi gemacht und daher im Winter und Frühling mein Trainingspensum deutlich heruntergefahren. Dann
kamen zwei harte Trainingslager vom Niedersächsischen Leichtathletik-Verband in Portugal und Kienbaum hinzu, die bei mir ziem-
lich reingehauen haben.
Frage: Als es dann bei den ersten Wettkämpfen nicht so lief, hat da auch der Kopf eine gewisse Rolle gespielt?
Spelmeyer: Ja, es war nachher wohl auch eine Kopfsache. Wenn du in vielen Wettkämpfen relativ schlecht läufst, dann lässt einen
das nicht unberührt.
Frage: Im Finale in Regensburg hat Siegerin Esther Cremer in 23,10 Sekunden eine deutsche Jahresbestleistung aufge-
stellt - sind Sie ein Stück weit in deren Sog gelaufen?

Spelmeyer: (lacht) Dafür war sie schon zu weit weg. Wichtiger war wohl, dass hinter mir auf Bahn eins eine Kontrahentin ziemlich
nahe zu mir aufgeschlossen hat.
Frage: Eine genaue Erklärung, warum der Knoten bei Ihnen im letzten Rennen der Saison endlich geplatzt ist, haben Sie
aber nicht?

Spelmeyer: Ehrlich gesagt nicht, zumal der Vorlauf in 24,35 Sekunden ja nicht so gut war. Ich habe mir dann aber die Siegerehr-
ung im Dreisprung angeschaut und mir gesagt, das kann nicht sein, das kannst du auch schaffen. Also habe ich mir vorgenomm-
en, die Kurve schnell anzulaufen, denn nach hinten raus geht bei mir immer was - und so war es dann auch.
Frage: Die neue deutsche Meisterin Cremer hat eine Woche vor der DM bei der Leichtathletik-EM in Barcelona mit der
deutschen 4x400-m-Staffel Bronze gewonnen. Auch Sie dürften das gute Abschneiden der deutschen Mannschaft vor dem
Fernseher verfolgt haben. Da muss es doch unheimlich reizen, dort auch mal auf dem Siegerpodest zu stehen.?

Spelmeyer: Natürlich ist das ein großer Ansporn für mich. Ich habe zwar schon an einer Jugend-EM und Jugend-WM teilgenomm-
en, aber eine so große Meisterschaft wie in Barcelona ist natürlich noch einmal ganz was anderes.
Frage: Nun beginnt für Sie ein neuer Lebensabschnitt. Wo geht Ihre Reise hin?
Spelmeyer: Ich werde nach Hannover ziehen und dort Germanistik und Philosophie studieren, um später vielleicht einmal in Richt-
ung Journalismus zu gehen.
Frage: Und wo werden Sie dort trainieren?
Spelmeyer: Am Olympiastützpunkt Niedersachsen bei Landestrainer Edgar Eisenkolb, der mich schon sehr gut kennt und mein
neuer Haupttrainer wird.
Frage: Starten Sie dann noch für den VfL Oldenburg?
Spelmeyer: Zunächst voraussichtlich ja, fraglich ist wie lange. Außerdem werde ich, wenn ich mal in Oldenburg zu Besuch bin,
auch noch bei meinem langjährigen Trainer Jürgen Wegner trainieren.
Frage: Ihr großes Ziel bleibt die Olympia-Teilnahme?
Spelmeyer: Ja. Ob es 2012 in London schon klappt, weiß ich nicht. Aber dann bin ich ja erst 22 - und vier Jahre später Olympia in
Rio ist doch auch nicht so schlecht. Keine Frage, das Ziel steht.
Frage: Dafür werden Sie eine Menge investieren müssen: enormen Trainingsfleiß, Disziplin, Ausdauer und vieles mehr?
Spelmeyer: Ich bin mir schon bewusst, dass da noch einiges auf mich zukommt. Andererseits bin ich jemand, der im Vergleich zu
meiner Konkurrenz eher wenig trainiert hat, um so schnell zu laufen. Da schlummert also noch Potenzial in mir.  

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 20. August 2010
Jan Walter: Stärken nicht ganz ausgespielt

Bremen-Nord
(mde). Jan Walter von der LG Bremen-Nord kam bei den deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Hannover
mit 4146 Punkten auf Platz elf im leistungsdichten Feld der 26 Achtkämpfer in der M14. Nach guten Resultaten über 100 Meter
(13,34 Sekunden), im Weitsprung (5,22 Meter) und im Kugelstoßen (13,44 Meter) sowie einem Ausrutscher nach unten im Hoch-
sprung (1,44 Meter), verhinderte am zweiten Tag das schlechte Wetter eine bessere Punktausbeute. Im Dauerregen konnte Jan
Walter seine Stärken im Diskus- und Speerwurf mit Weiten von 30,69 beziehungsweise 46,41 Metern nicht ganz ausspielen. Großes Pech hatte sein Zwillingsbruder Torben Walter, der bereits am ersten Tag mit Rückenschmerzen beim Weitsprung auf-
geben musste. 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 21. August 2010
Gläsner verpasst Medaille hauchdünn
Leichtathletik, deutsche Mehrkampfmeisterschaften: Helmstedterin wird mit Kreisrekord Fünfte

Helmstadt
. Sie schnupperte sogar an Gold, eine Medaille war zum Greifen nahe. Doch am Ende musste sich Laura Gläsner vom
SV Germania Helmstedt bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler in Hannover "nur" mit dem fünften Platz zu-
frieden geben. Bei strömendem Regen fanden diese Titelkämpfe statt. Das Wetter hielt die Athleten aber nicht davon ab, Spitzen-
leistungen zu erbringen. Als einzige Schülerin hatte sich aus dem Kreis Helmstedt Laura Gläsner vom SV Germania für den Block-
mehrkampf Lauf qualifiziert.
Sie konnte in einem hochkarätigen Wettkampf mit 30 Teilnehmern ihre persönlichen Bestleistungen erneut verbessern. Mit einer
Gesamtpunktzahl von 2579 Punkten belegte sie den fünften Platz mit neuem Kreisrekord. Gerade einmal die Winzigkeit von acht
Punkten trennte Laura Gläsner von der Bronzemedaille. In vier der fünf Disziplinen, die zum Blockwettkampf Lauf gehören, stellte
die Helmstedterin persönliche Bestleistungen auf. Die 80 m Hürden lief sie in ganz starken 12,39 Sekunden. Sie sprang 4,70 Meter
weit, sprintete die 100 Meter in 13,15 Sekunden, und ihr Ball flog 37,50 Meter weit. Nach diesen vier Disziplinen lag sie vor dem
abschließenden 2000-m-Lauf sogar nur sechs Punkte hinter Platz 1. Lediglich in der letzten Disziplin konnte Laura Gläsner nicht
an ihre Bestleistung anknüpfen. Sie startete das Rennen viel zu schnell, verlor dadurch zu viel Kraft für die letzten beiden Runden
und lief am Ende eine Zeit von 7:28,46 Minuten. Damit lag sie 17 Sekunden hinter ihrer Bestleistung zurück und verlor wertvolle
Punkte im Kampf ums Edelmetall. Doch auch Platz 5 war eine klasse Leistung der Helmstedterin.  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 25. August 2010 
Larissa Beyersdorff unter den ersten zehn
Wolfenbüttelerin wurde Achte bei deutschen Meisterschaften in Hannover

Bei den deutschen Schülermeisterschaften in Hannover ging die Wolfenbüttelerin Larissa Beyersdorff an den Start. Sie startete für
die LG Braunschweig im Blockmehrkampf Wurf, bei dem neben Kugelstoßen und Diskuswurf auch 80m Hürden, 100m Lauf und
der Weitsprung zu absolvieren sind. Als A-Schülerin der Altersklasse W14 lag sie nach gutem Hürdenlauf (12.45sek) und ebenso
gutem Weitsprung mit 5,12m vorübergehend auf dem zweiten Platz. Da der Diskuswurf nicht gerade zu ihren Stärken gehört,
musste sie sich in dieser Disziplin auch aufgrund des einsetzenden starken Regens mit 20,26m zufrieden geben. Genau neun
Meter im Kugelstoßen bedeuteten für Beyersdorff zwar persönliche Bestleistung, jedoch gab es etliche Konkurrentinnen, die die
Kugel weit über zehn Meter stoßen konnten. Nach vier Disziplinen fand sich Beyersdorff somit nur auf dem 19. Platz von 40
Startern wieder. Sie ließ sich davon aber nicht beeindrucken und lief im abschließenden 100m-Lauf mit 13,35sek die schnellste
Zeit aller Teilnehmerinnen. Mit insgesamt 2478 Punkten konnte sie sich über einen tollen achten Platz freuen.

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 25. August 2010 
Toller Erfolg für Josephine Bollmeier
Zweitbeste Leichtathletin Niedersachsens bei DM

Von Erich Schröder
Gnarrenburg. Erfolg für Josephine Bollmeier vom TSV Gnarrenburg. Die junge Leichtathletin nahm an den Deutschen Schüler-
Mehrkampf-Meisterschaften in Hannover teil und kehrte mit einem 13. Platz im Blockwettkampf “Wurf” zurück. “Der 13. Platz be-
deutet, dass Josephine die zweitbeste Leichtathletin aus Niedersachsen in ihrer Altersklasse ist”, erläutert ihr Trainer Thomas
Volbers. Blockwettkampf “Wurf” bedeutet, dass 80-m-Hürden, 100-m-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen und Diskuswerfen absolviert
werden müssen. Bei den Landesmeisterschaften in Nienhagen überbot Josephine Bollmeier das geforderte Limit von 2450 um 30
Punkte und qualifizierte sich damit für die Deutschen Schüler Mehrkampf-Meisterschaften. Die 15-Jährige trat die Reise nach
Hannover locker und ohne großen Druck an. “Ich habe auch nichts Großes erwartet”, sagte die Gnarrenburgerin. Und auch ihr
Trainer war überrascht über die starken Leistungen seines Schützlings, zumal Josephine im letzten Jahr verletzungsbedingt eine
Pause einlegen musste.
Im Wettkampf stellte Bollmeier in ihrer “Lieblingsdisziplin” 80-m-Hürden mit 12,7 Sekunden eine persönliche Bestleistung auf und
zählt damit auch in diesem Wettbewerb zu den Besten in Niedersachsen. Mit dem Diskus steigerte sich die Gnarrenburgerin
gegenüber den Landesmeisterschaften um zehn Meter auf 27,12 Meter.
Josephine Bollmeier zeigte sich zum Saisonfinale topfit und steigerte ihre Punktzahl auf insgesamt 2567 Punkte, die den 13. Platz
bedeuteten. “Die DM-Teilnahme und die gute Platzierung waren einen tolles Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst”, freut sich
die 15-jährige Schülerin. Ihr Trainer zur Leistung seines Schützlings: “Sie hat sich damit nach dem Verletzungsjahr eindrucksvoll
zurückgemeldet.” Während der gesamten Saison hatte Josephine Bollmeier schon mit guten Leistungen aufhorchen lassen. So er-
zielte sie persönliche Bestleistungen mit 12,75 Sekunden im 100-m-Lauf, sprang 5,14 Meter weit und stieß die Kugel auf ihre neue
Bestmarke von 11,46 Meter. “Ich musste Josephine im Training oft bremsen, sie ist sehr ehrgeizig, aber ansonsten wären gerade
nach ihrer Verletzungspause die guten Leistungen in dieser Saison nicht möglich gewesen”, so Thomas Volbers.
Die sympathische 15-Jährige hat sich vor sechs Jahren für die Leichtathletik entschieden. Neben ihrem großen Hobby “Leichtath-
letik” hat sich die Gymnasiastin der Musik verschrieben. Sie spielt gerne Gitarre. Nach ihren weiteren Zielen gefragt: “Ich hoffe,
dass ich von großen Verletzungen verschont bleibe und dann wollen wir mal sehen.”
Ihr Coach bescheinigt ihr auf jeden Fall noch “Spielraum nach oben”. Insgesamt zieht der aus Tarmstedt kommende Trainer, der
mit seinen Athleten montags und freitags trainiert, ein positives Fazit für die zu Ende gehende Leichtathletik-Saison. “Es sind hier
keine idealen Trainingsvoraussetzungen, aber trotzdem muss ich der gesamten Trainingsgruppe ein großes Kompliment machen.
Immer wieder haben einzelne Athleten mit starken Leistungen und guten Platzierungen auf sich aufmerksam gemacht”, so Thomas
Volbers.  
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