|
STADER TAGEBLATT (Mittwochsjournal) vom 2. Mai 2007 Über Deiche ins Watt Sechster Nordseelauf: Schritt für Schritt entlang der Küste Schortens (mj). Die schönsten Landschaften an der niedersächsischen Küste können sich die Teilnehmer des 6. EWE-Nord- seelaufs vom 9. bis 16. Juni “erlaufen”. In acht unterschiedlichen Etappen führt die Tour am Deich entlang, über Dünen, in maler- ische Küstenorte, über drei Inseln und schließlich mitten durch das Watt. Unter dem Motto “Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt” wird der Nordseelauf von der Nordsee GmbH in Zusammenarbeit mit der BIS Bremerhaven Touristik, der EWE und “Kirche im Tour- ismus - Region Nordsee” organisiert. Die Tour mit Strecken zwischen sechs und 15 Kilometern ist für durchschnittlich trainierte Läufer und (Nordic-) Walker geeignet. Beim Rahmenprogramm und an den einzelnen Stationen kommen darüber hinaus auch Mit- reisende auf ihre Kosten. Mit Dornumersiel und Norden-Norddeich präsentieren sich gleich am Anfang zwei der beliebtesten ostfriesischen Küstenorte. Andere Etappen führen auf die Inseln Norderney, Wangerooge und Baltrum. Esens organisiert einen malerischen Stadtlauf, Nord- holz wirbt mit einem romantischen Abendlauf. Die Königsetappe führt jedoch von Neuwerk nach Cuxhaven. Der EWE-Nordseelauf kann als komplettes Programm vom 8. bis zum 17. Juni (ab 519 Euro pro Person) oder in vier Etappen-Paketen von zwei bis vier Tagen (ab 129 Euro pro Person) gebucht werden. Enthalten sind alle Transfers zu Start und Ziel, die Startgelder sowie die Betreu- ung durch ausgebildete Trainer. Tagesläufer können sich auch vor Ort anmelden. Teilnahmeunterlagen und weitere Informationen erhält man bei der Bremerhaven Touristik unter Telefon 04 71 / 9 46 46 161 oder im Internet unter www.nordseelauf.de
Presseinformation vom 28. Mai 2007 (Von BMS-Events) Es gibt noch Restplätze für den Hamburger Wattlauf Am Sonnabend, 16. Juni 2007 ist es soweit. Dann findet die Abschlussetappe des diesjährigen EWE-Nordseelaufs statt, die von der Insel Neuwerk durch das feste Sandwatt nach Cuxhaven führt. Die Strecke verläuft 12 km durch das Watt. Gestartet wird um 20.00 Uhr auf Neuwerk Höhe Gasthof Fock, Ziel ist das Stadion am Meer in Cuxhaven. Die Nordseeinsel Neuwerk gehört zu Ham- burg und erlaubt somit den Hamburgern, ihren eigenen Wattlaufkönig und Königin im direkten Anschluss an die Etappe zu küren - so Wolfgang Timm, der Hamburger Volkslaufwart. Diese Etappe ist eine der beliebtesten der "Tour de Nordsee" und aufgrund der Fähre auf 750 Teilnehmer begrenzt. Die wenigen Restplätze sollte man sich schnell sichern, Anmeldeschluss ist der 2. Juni 2007 (Posteingang). Die Anreise kann mit dem PKW oder der Bahn bis Cuxhaven erfolgen, von dort aus startet die Fähre aufgrund der Gezeiten bereits um 10.00 Uhr morgens nach Neuwerk. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.nordseelauf.de
OSTFRIESISCHER KURIER vom 8. Juni 2007 (Hier veröffentlicht am 9. Juni) Sechster Nordseelauf beginnt morgen mit zwei Etappen Auftakt: Startschuss in Dornumersiel Ostfriesland. Die schönsten Landschaften an der niedersächsischen Küste können sich die Teilnehmer des 6. EWE-Nordseelaufs buchstäblich “erlaufen”. In acht unterschiedlichen Etappen führt die Tour bis zum 16. Juni am Deich entlang, über Dünen, in maler- ische Küstenorte, über drei Inseln und schließlich mitten durch das Watt. Es ist ohne Frage eine außergewöhnliche Tour, die für die Aktiven zum Auftakt eine Doppel-Etappe bereithält. Morgen, 9. Juni, wird die sechste Ausgabe zunächst in Dornumersiel er- öffnet. Abends geht es dann in Norddeich weiter. Dieter Erdmann, Geschäftsführer der Tourismus GmbH Dornum, wird den Start- schuss für die Eröffnungsetappe um 12 Uhr geben. Gestartet wird an der “Barke”, dem Sanitärgebäude direkt am Strand/Camping- platz. Der sechs Kilometer lange Rundkurs führt entlang des Naturlehrpfads “De Hellerpad”. Interessierte, die diese Etappe gerne mitlaufen möchten, können sich vor Ort anmelden. Um 20 Uhr geht es in Norddeich weiter. Die Lauf- und Walking Strecke über sechs beziehungsweise zwölf Kilometer führt entlang des Norddeicher Erlebnisbades Ocean Wave über den Seekurgarten zur Kur- promenade. Von dort aus über den Deich zum Sandstrand an der Wasserkante der Nordsee in Richtung Hafen. Vom Norddeicher Hafen durch den Seekurgarten zurück zum Ocean Wave und gleichzeitiges Ziel. Andere Etappen führen auf die Inseln Norderney, Wangerooge und Baltrum. Esens organisiert einen Stadtlauf, während Nordholz mit einem romantischen Abendlauf wirbt. Die Königsetappe ist jedoch der Watt-Lauf von Neuwerk nach Cuxhaven. Alle Etappen sind als Volksläufe ausgeschrieben und können als Einzeletappen, als Pakete und als Laufwoche gebucht werden. Geeignet ist der Nordseelauf für passionierte Sportler ebenso wie für weniger Trainierte. Auch Walker und Nordic Walker sind am Start. Ausge- bildete Trainer betreuen die Teilnehmer. Informationen erhält man bei der Tourismus GmbH Gemeinde Dornum unter Telefon: 0 49 33 / 9 11 10, unter 04 71 / 94 64 61 62 oder im Internet unter www.nordseelauf.de
ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 11. Juni 207 Hitze macht Nordseeläufern zu schaffen Gelungener Auftakt im Nordseebad Dornumersiel / Morgen Bärenlauf in Esens Dornumersiel (hä). Sie kamen, liefen und siegten - insgesamt rund 300 Läuferinnen und Läufer der 1. Etappe des “6. EWE Nord- seelaufes” am Sonnabend im Nordseebad Dornumersiel. Die Teilnehmer kamen aus fast allen Teilen Deutschlands, leider nur wenige aus der Region. Über 2000 haben sich in diesem Jahr für eine oder alle Etappen angemeldet. Im Nordseebad Dornumersiel liefen sie am Strand entlang, erst in die eine Richtung, dann parallel am Deich entlang wieder in die andere. Besiegt haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst den inneren Schweinehund, sich bei fast 30 Grad Celsius um 12 Uhr Mittags an den Start zum 6,5 Kilometer langen Hellerpad-Lauf zu begeben. Für drei Läufer waren die 30 Grad dann doch zu viel. Sie bekamen Kreislaufprobleme sowie Muskelkrämpfe und mussten vom DRK, von Ärzten (eine Medizinerin und eine Krankenschwester waren selbst mitgelaufen) und Notärzten versorgt werden. Zu wenig getrunken und Unterzuckerung waren die Ursachen für die Ausfälle. Doch auch die übrigen Läuferinnen und Läufer litten während der 1. Etappe in der heißen Mittagsglut unter extremem Flüssig- keitsverlust. Sie waren angesichts der Hitze jedoch vernünftig genug, an den eingerichteten Wasserstellen “aufzutanken” und ge- gebenenfalls auch mal ein paar Schritte zu gehen. Sieger konnten daher am Ende doch nur die echten Spitzensportler werden, darunter bei den Frauen übrigens auch Herma Janßen-Frerichs auf Rang vier (33:42) vom Lauftreff Schafhauser Wald. Im Duo gut durchgekommen sind auch Dornums Bürgermeister Michael Hook und CDU-Fraktionschef Thorsten Hein sowie die übrigen Mit- glieder des Lauftreffs “Watt’n Looper” vom SV Dornum. Während die 2. Etappe noch am selben Tag als Ocean Wave Abend-Lauf zwischen Norden und Norddeich sowie die 3. Etappe gestern auf Norderney stattfand und die 4. Etappe heute als “Watt’n Strand- Lauf” auf Wangerooge stattfindet, steht morgen als 5. und mit 14 Kilometern längste Etappe der “Bären-Lauf” in Esens auf dem Programm. Start ist um 18 Uhr am Marktplatz.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Juni 2007 “Stimmung steht im Mittelpunkt” Leichtathletik: 196 Aktive beim Start des Nordseelaufs Dornumersiel/Norddeich (kg). Es zieht wieder eine Karawane von Läufern durch Ostfriesland. Diesmal sind es nicht die Ossi- looper, sondern 196 Teilnehmer des Nordseelaufs. Das Rennen umfasst bis zum 16. Juni acht Etappen zwischen sechs und 14 Kilometern entlang der niedersächsischen Nordseeküste und auf den Inseln. Auftakt war am Sonnabend. Am Strand von Dorn- umersiel machten sich die Tourläufer, begleitet von rund 100 Tagesläufern, auf die erste Etappe. Abends folgte ein zweiter Lauf in Norddeich und gestern drehten die Sportler auf Norderney ihre Runden. Der Lauf entlang des Nordseestrands ist eine Veranstalt- ung für Genießer und nicht für Sekundenjäger. “Die Stimmung steht im Mittelpunkt und nicht der Sieg”, so Hauptorganisator Marc Pickel von der veranstaltenden Agentur Iventos aus Bochum. Ossiloopsieger Stefan Immega und andere bekannte ostfriesische Teilnehmer sucht man vergeblich auf der Teilnehmerliste. Die dominieren rheinländische Nordseeurlauber, die ihre Laufleidenschaft mit einer Woche Urlaub am Meer verbinden. Entsprechend ist auch das Begleitprogramm. Vier Trainer kümmern sich um die Läufer und Walker, veranstalten vor dem Start ein Animations- programm am Strand und sorgen auch nach Zieleinlauf für Stimmung jenseits der Laufstrecke. Der Pauschalurlaub hat allerdings seinen Preis. Bis zu 600 Euro zahlen die Teilnehmer für die Sportwoche. Selbstversorger mit eigener Unterkunft und ohne Rahmen- programm dürfen laut Pickel für rund 60 Euro teilnehmen. Nach den ersten drei Etappen stehen noch die heutige Strecke auf Wangerooge sowie Läufe auf Baltrum, von Esens nach Bensersiel, in Nordholz und von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven auf dem Programm. Allein für die Schlussetappe liegen 700 Anmeldungen vor.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 11. Juni 2007 Fast 700 Sportler eröffnen Nordseelauf Startschuss: Hitze macht den Teilnehmern zu schaffen / EM-Teilnehmer siegt in Dornumersiel Von Oliver Heinenberg Dornumersiel. Am kommenden Wochenende geht er bei den Duathlon-Europameisterschaften im schottischen Edinburgh an den Start. Deshalb kann Martin Gyöngyösi den EWE-Nordseelauf in diesem Jahr nicht komplett bestreiten und muss als Gesamt- sieger des vergangenen Jahres auf eine Titelverteidigung verzichten. Dennoch ließ es sich der 19-jährige Ausnahmenathlet vom Vareler TB nicht nehmen, als Vorbereitung auf die anstehende EM zumindest eine Etappe zu absolvieren und ging am Sonnabend bei der ersten Etappe des 6. EWE-Nordseelaufes 2007 in Dornumersiel an den Start. Dass die EM für ihn kommen kann, stellte Gyöngyösi dann auch auf der 6,5 Kilometer langen Strecke unter Beweis und gewann den “Hellerpad-Lauf” in 24:32 Minuten vor dem Hamburger Alexander Heemcke, der nach 25:13 Minuten die Ziellinie überquerte. Irmgard Runte vom TSV Korbach war in 32:48 Minuten die schnellste Frau in Dornumersiel. Den Startschuss an der “Barke” gab Dieter Erdmann von der Tourismus GmbH der Gemeinde Dornum pünktlich um 12 Uhr und schickte 314 Läufer und Walker in der prallen Mittagshitze auf die Strecke, die am Strand entlang Richtung Hellerpad führte, dem die Läufer am Sommerdeich folgen mussten, bevor es dann vom Alexandrinenhof unterhalb des Hauptdeiches zurück zur Barke ging. “Das Wetter ist heute ja fast schon zu gut für einen solchen Lauf. Die Veranstaltung ist eine tolle Werbung für den Tourismus in der Gemeinde Dornum”, sagte Erdmann und zeigte sich aufgrund der hohen Temperaturen beeindruckt, dass die Organisatoren von der Agentur “iventos” über 300 Starter verzeichnen konnten. Auch wenn die Teilnehmer bei Temperaturen von fast 30 Grad schon allein vom Warten auf den Startschuss ins Schwitzen kamen, hatten sie die Möglichkeit, an einem von erfahrenen Trainern durchgeführten Aufwärmprogramm teilzunehmen. Unter das Motto “Mach nicht Halt – Lauf gegen Gewalt” hat die Kirche in der Tourismus-Region Nordsee den EWE-Nordseelauf gestellt und möchte damit nach Aussage von Pastor Hartmut Schneider nicht nur sportlich, sondern auch inhaltlich ein Zeichen setzen. “Die Strecke hier in Dornumersiel ist einmalig. Das ist schon beeindruckend”, erklärte Werner Ihlow, dessen Verein, der Norder TV, noch am selben Abend zusammen mit der Tourist-Information Norden-Norddeich die zweite Etappe des Nordseelaufs ausrichtete. Während das Teilnehmerfeld am Vormittag in Dornumersiel noch mit den sommerlichen Temperaturen zu kämpfen hatte, waren die Bedingungen in Norddeich beim Ocean Wave-Abend-Lauf über fünf und zehn Kilometer nach dem nachmittäg- lichen Gewitter schon deutlich angenehmer. Vom Start am Ocean Wave führte die Strecke die 350 Teilnehmer über den Seekur- garten zur Kurpromenade. Von dort aus ging es über den Deich am Wasser entlang zum Norddeicher Hafen und von dort über den Seekurgarten zurück zum Ocean Wave. Nachdem er sich einige Stunden zuvor noch geschlagen geben musste, war Heemcke in Norddeich in knapp 18 Minuten über die fünf Kilometer-Distanz am schnellsten unterwegs. “Der Nordseelauf ist eine tolle Veran- staltung. Meine Frau und ich sind zum ersten Mal hier oben und sind begeistert. Alles ist super organisiert”, berichtete Thomas Niehoff vom Currimus e.V.aus Schlangen. Die gestrige dritte Etappe stand unter einem unglücklichen Stern. Marc Pickel, der Organisator des Nordseelaufs, führte - wie ge- wohnt - auf dem Fahrrad das Feld an. Allerdings beging Pickel den Fehler, den auf den Boden gemalten Pfeilen vom Marathon zu folgen und bog falsch ab, so dass einige Sportler eine kürzere Strecke liefen. Deshalb gehen die Ergebnisse nicht in die Gesamt- wertung ein. Den Sieg sicherten sich Tagesläufer Marc Knappheide aus Osnabrück und Christine Sittek. Heute wird der Nordsee- lauf auf Wangerooge fortgesetzt. Der Startschuss fällt um 14 Uhr.
JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 13. Juni 2007 Fast 300 EWE-Nordseeläufer auf Wangerooge Nur zwei Tage nach dem Westturmlauf liefen schon die nächsten 294 Läuferinnen und Läufer über die Insel Wangerooge. Die vierte von insgesamt acht Etappen des EWE-Nordseelaufs führte über 9,4 Kilometer - von der Promenade über Ostinnengroden und durch das Dorf wieder zurück auf die Promenade. Gestern Abend machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der sechsten Auf- lage in Esens halt. Es folgen noch Etappen auf Baltrum sowie in Nordholz und Cuxhaven. Die Wangerooger Etappe gewann bei den Herren in einer Zeit 32:28 Min. Torsten Dill aus Lelm. Es folgten Alexander Heemcke (32:52 Min.) aus Hamburg und Matthias Korth (33:38 Min.) aus Emmerzhausen. Mit einer Zeit von 40:37 Min. gewann Martina Rückbrod aus Norden die Damenwertung vor Christine Sittek (42:24 Min.) aus Erkner und Iris Rieks (43:43 Min.) aus Steinhagen.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 14. Juni 2007 Nach Ruhetag geht es auf Baltrum weiter Nordseelauf: Heute steht die sechste Etappe an / Gute Bedingungen in Esens Esens (hä). Fünf der insgesamt acht Etappen des 6. EWE-Nordseelaufs sind Geschichte. Bei jeweils guter Beteiligung - auch zahlreicher Tagesläuferinnen und -läufer aus der Region - erreichte der Tross der Dauerläufer am Dienstagabend Esens. Nach dem gestrigen Ruhetag geht die Tour heute auf Baltrum weiter. Der “Bären-Lauf” in Esens hielt für die Teilnehmer die mit knapp 14 Kilometern längste Etappe der sechsten Auflage des Nordsee- laufs bereit. Litten die Läuferinnen und Läufer auf den ersten Etappen häufig unter Hitze oder auf Norderney unter Seenebel, so waren die Bedingungen in Esens optimal. Temperaturen von 20 Grad kamen den Sportlern diesmal sehr entgegen. Vom Marktplatz aus ging es in Richtung Küste, genauer nach Ostbense und von dort auf der Deichschrägen nach Bensersiel und dann in umge- kehrter Richtung auf dem Ostfriesland-Wanderweg wieder zurück nach Esens. Letzte große Anstrengung verlangte der Anstieg der Fußgängerbrücke über die Nordumgehung. Dann waren es nur noch wenige Meter, bis sich Spitzen- und Freizeitläufer auf dem Marktplatz in Esens beklatschen ließen. Sieger des Bären-Laufs wurde Alexander Heemcke, Hamburg, der die Distanz in 50:45 Min. bewältigte. Schnellste Frau war wieder Christine Sittek (Erkner), die nach 1:02:48 Stunden im Ziel war. Unter den Tages- läufern war erneut der Esenser Thomas Braje, LT Schafhauser Wald. In 57:04 Min. erzielte er Rang zehn. Der “Dornröschenlauf” auf der kleinsten der ostfriesischen Inseln Baltrum beginnt heute um 16 Uhr und führt über zwölf Kilometer. Die Fähre fährt um 13.30 Uhr von Neßmersiel nach Baltrum. Eine Rückfahrt zum Festland ist um 20 Uhr möglich. Tagesläufer können sich wieder kurzfristig anmelden. Am Freitag wird der Nordseelauf in Nordholz fortgesetzt, ehe Sonnabend zum Ausklang die achte Etappe von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven durch das Watt führt. Hier müssen noch einmal zwölf Kilometer zurückge- legt werden, ehe die Gesamtsieger gekürt werden können.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. Juni 2007 Nordseeläufer kommen Morgen Etappe Nordholz => Cappel-Neufeld / Sonnabend Neuwerk => Cuxhaven (cn/flü). Mit rund 3000 Voranmeldungen gibt es beim diesjährigen EWE-Nordseelauf einen neuen Teilnehmerrekord. Allein 700 An- meldungen liegen für die am Sonnabend, 16. Juni, stattfindende Abschluss-Etappe, dem Hamburger-Watt-Lauf von Neuwerk nach Cuxhaven, vor. Bereits am morgigen Freitag fällt der Startschuss in Nordholz. Seit dem 9. Juni sind Läufer unterwegs. Wer alle Etappen gelaufen ist, hat fast 80 Kilometer bewältigt. Neben Läufern sind auch Walker und Nordic-Walker dabei. Am Freitag um 18 Uhr beginnt die siebte Etappe in Nordholz. Start ist am Willi-Wicke-Platz am Oberweg. Der 1. stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Wilhelm wird den Startschuss für den idyllischen Abendlauf abgeben. Das Ziel ist nach neun Kilometer am Strand in Cappel-Neufeld erreicht, wo der naturbelassene Grünstrand zum Verweilen einlädt. Anmeldungen hierfür nimmt der Verkehrsverein der Gemeinde Nordholz, Telefon (0 47 41) 10 48, oder das Gästebetreuungszen- trum Nordholz-Spieka direkt, Wurster Straße 7, an. Nachmeldungen sind bis kurz vor dem Start auch vor Ort möglich. Am Sonnabend findet die letzte Etappe von Neuwerk nach Cuxhaven statt. Der Fährtransfer der Teilnehmer, Ausrichtet und Helfer erfolgt um 10 Uhr und 13 Uhr von der Alten Liebe nach Neuwerk. Der Startschuss fällt gegen 20 Uhr auf der Insel, in der Nähe des Gasthofes Fock, Die zwölf Kilometer lange Strecke verläuft durch das Hamburgische und Niedersächsische Wattenmeer und endet in Cuxhaven im Bereich des "Stadions am Meer". "Dabei sein ist alles" so lautet das Motto dieser Veranstaltung. Hier kommt es nämlich nicht so sehr auf Schnelligkeit, sondern auf Ausdauer an - es sollte immer noch genügend Zeit sein, um die einzigartige Landschaft des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer intensiv zu erleben.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 16. Juni 2007 290 Starter beim Dornröschenlauf auf Baltrum Leichtathletik: Insel präsentiert sich von ihrer besten Seite -- Zwei Norder laufen im Spitzenfeld mit Baltrum (sh). “Achtung - Karnickellöcher in den Dünen!” Mit diesem Warnhinweis wurden die Teilnehmer des Dornröschenlaufs auf Baltrum auf eventuelle Unwägbarkeiten auf der Strecke hingewiesen. Mehr Gefahren aber lauerten auf der autofreien Nordsee- insel nicht: Herzlicher Empfang, herrliches Laufwetter, gute Organisation und eine abwechslungsreiche Wegstrecke machten den Läufern der sechsten Etappe des EWE Nordseelaufes offensichtlich Spaß. “Mach nicht Halt - Lauf gegen Gewalt”. Unter diesem Motto steht auch der 6. Nordseelauf. Baltrum war die sechste von acht Stationen. Gestern ging es weiter nach Nordholz. Das Ziel wird heute in Cuxhaven erreicht. Hans-Ulrich Elter, Vorsitzender der Nordsee-GmbH, zeigte sich zufrieden. Mit insgesamt 3000 Teilnehmern konnte ein neuer Rekord verbucht werden. 200 Tourenläufer sind dabei, das heißt, Teilnehmer, die alle acht Etappen mitlaufen. 70 Prozent an Neulingen haben sich angemeldet. Darauf ist Elter besonders stolz, hat sich das Treffen einerseits als Insidertipp etabliert, andererseits genügend Zugkraft, um neue Gäste an die Küste zu locken. Seit dem vergangenem Jahr ist es auch möglich, als Walker oder Nordic Walker teilzunehmen. Sieger sind natürlich immer die Schnellsten - aber nicht nur. Denn bei diesem Lauf geht es auch um das Miteinander, die gemeinsame Reise an der Nordseeküste entlang. Pastor Hartmut Schneider von der “Kirche im Tourismus” begleitet die Läufer und bestärkt sie für das Motto. Auch auf Baltrum verteilte er Respekt-Karten mit einem wunderschönen Schmetterlings-Alphabet. Baltrum hatte sich ins Zeug gelegt, um es den Gästen schnell angenehm zu machen. Die Kirche mit Pastorenehepaar Friebe holte die Teilnehmer mit einem Willkommensbanner baltrumtypisch vom Anleger ab. Marketingleiter Peter Puls und sein Team von der Kurverwaltung sorgten für Wasser, Vitamine und Service auf der Strecke. Die Schüler der Inselschule stellten die Strecken- posten. Zweimal 5,35 Kilometer mussten gelaufen werden - die ersten Läufer kamen nach 18 Minuten schon wieder am Dorfplatz vorbei. 290 Teilnehmer waren auf Baltrum dabei, was für die kleine Insel eine tolle Resonanz war. Bei den Frauen gab es eine spannende Entscheidung. Mit Christine Sittek aus Erkner setzte sich die Geamtführende in 48:04 Min. knapp vor Iris Rieks von der SPVG Steinhagen durch, die 48:15 Min. benötigte. Platz drei belegte Svenja Moritz vom SVS Emmerzhagen in 48:18 Min. Auch bei den Männern änderte sich an der Spitze nichts. Der Hamburger Alexander Heemcke feierte in 38:35 Minuten seinen nächsten Etappensieg und ließ dabei Michael Steup vom SVS Emmerzhagen 39:28 Min. klar hinter sich. Auf Rang drei folgte mit Michael Buse vom Norder TV in 39:37 Min. ein Lokalmatador. Sein Vereinskamerad Arnd Siebelts lief in 40:58 Min. als Fünfter über die Ziellinie. Der Auricher Frank Schaller holte Platz zehn.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 18. Juni 2007 Matthias Wilshusen überholt fast alle Favorit bei der Abschlussetappe des Nordseelaufs startete gut fünf Minuten später auf Neuwerk und wurde am Ende dritter (flü). Der ehemalige Cuxhavener Matthias Wilshusen war in einer tollen Form, wollte den von ihm gehaltenen Streckenrekord (42:10 Minuten) bei der Nordseelauf-Abschlussetappe von Neuwerk nach Cuxhaven knacken. Am Vorabend siegte er auch sou- verän bei der Nordholz-Etappe (9 km, 32:04). Doch er sollte der tragische Held im Watt werden. Während fast alle der knapp über 600 Teilnehmer vormittags und mittags mit dem Schiff nach Neuwerk fuhren, lief Wilshusen als eine Art Aufwärmübung von Sahlenburg aus die acht Kilometer zur Insel. Doch während er - und auch andere Teilnehmer auf einem Trecker noch auf dem Weg war, verlegten die Veranstalter den Start von 20 Uhr auf 19.45 Uhr. Der Grund war eine Gewitterwarn- ung. Wilshusen machte sich einige Minuten - er selbst glaubt etwa fünf Minuten - später als das Feld auf die zwölf Kilometer lange Etappe in Richtung Stadion am Meer. "Ich muss ja zugeben, das ständige überholen hat schon motiviert", so der 36-Jährige, der sich sozusagen fast vorn letzten Platz bis auf den dritten Rang vorschob. Wenn er pünktlich am Start gewesen wäre, sei durchaus der Streckenrekord in Gefahr gewesen, glaubt Wilshusen. Die Läufer, die sich mit dem Trecker chauffieren ließen, waren vermutlich sogar noch ein paar Minuten später losgekommen. So hatte auch der Cuxhavener Michael Hagenah das Glückgefühl erleben dürfen, ständig andere überholen zu können. Er landete auf dem 14. Gesamtplatz - zwischen seiner selbst gestoppten Zeit (54 Minuten) und der offiziellen (1:02 Stunden) gab es doch eine ordentliche Differenz. Andere Teilnehmer, die das Schiff auf dem Hinweg genutzt hatten, kamen auch nicht pünktlich zum Start, weil sie die Ansage auf der Insel über die Startvorverlegung nicht gehört hatten. In dem Moment liefen die sich etwas abseits vom Geschehen warm, sodass auch diese Athleten erst einmal kräftig aufholen mussten. Glücklicher Sieger der Königsetappe von Neuwerk nach Cuxhaven war am Ende Alexander Heemcke aus Hamburg, der erstmalig dabei war. Der 30-Jährige hatte sich die Etappe schwieriger vorgestellt: "Ich dachte, das mit dem Matsch wäre schlimmer." Bei den Frauen siegte Helena Jindrova ganz deutlich. Mark Pickel vom Veranstalterteam bedauerte, dass Läufer unter dem vorgezogenen Start gelitten hatten, aber die Sicherheit der Teilnehmer hätte nun einmal Vorrang. Und später, als alle Nordseeläufer im Trockenen waren und dann wirklich ein kräftiges Ge- witter über die Elbmündung zog, seien die Verantwortlichen in ihrer Entscheidung eindrucksvoll bestätigt worden. Trotz der widrig- en Umstände freuten sich die Veranstalter bereits auf das kommende Jahr und die Neuwerk-Etappe.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 18. Juni 2007 Gewitterwarnung: Schlussetappe wird um 20 Minuten vorgezogen 6. EWE Nordseelauf: Buse in der Gesamtwertung Dritter Cuxhaven (bup). Christine Sittek aus Erkner und Alexander Heemcke aus Hamburg haben die Gesamtwertung des 6. EWE-Nord- seelaufs gewonnen. Nach insgesamt acht Etappen platzierte sich auch ein Langstreckler vom Norder TV im Spitzenfeld. Hinter Werner Kamps vom SV Hamminkeln belegte Michael Buse Platz drei. Mit mehr als 3000 Startern verbuchten die Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord. Läufer aus der Schweiz, Dänemark und Holland sorgten bei der siebentägigen Küstentour für einen internationalen Charakter. “Die Tendenz ist steigend. Wir hatten sehr viele neue Touren-Läufer”, zog Marc Pickel eine positive Bi- lanz. Dabei lobte der Organisator das Engagement aller acht Ausrichter: “Alle Orte haben voll mitgezogen.” Allein das Wetter meinte es diesmal nicht gut mit den Läufern: Nach Hitze und Seenebel gab es bei der vorletzten Etappe in Nordholz einen Regen- lauf. Den gewann Matthias Wilshusen in 32:04 Min. vor Alexander Heemcke in 34:14 Min. und Michael Buse in 34:24 Min. Sein Norder Vereinskamerad Arnd Siebelts belegte in 36:06 Min. Platz sechs und blieb damit kontinuierlich zweiter NTV-Starter unter den Top Ten. Bei den Frauen setzte sich Christine Sittek an die Spitze. Eine Gewitterwarnung des Deutschen Seewetterdienstes veranlasste die Organisatoren, die Schlussetappe am vergangenen Sonn- abend 20 Minuten eher zu starten. Mehr als 600 Starter liefen über das Watt von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven und mussten dabei auch zwei Priele durchqueren. In Ziel im Stadion am Meer herrschte am Ende Erleichterung: “Wir lagen goldrichtig. Zwei Mi- nuten nach den letzten Läufern gab es den große Regen”, erklärte Pickel. Christine Sittek setzte sich erneut als Tagesiegerin durch und feierte damit auch den Gesamterfolg in 5:13:06 Std. vor Iris Rieks (Steinhagen/5:22:02 Std.) und Bettina Schreiber (5:23:36). Gleiches gelang Alxexander Heemcke. In 4:06:08 Std. behauptete auch er sich souverän vor Werner Kamps (4:13:10) und Michael Buse (4:14:19). In der Tageswertung wurden Buse Vierter und Siebelts Siebter. ****************************************************************************************************************************************************** Neuste (Presse)-Berichte vom 18.6. Website der Veranstaltung Direkt zu den Ergebnissen Nach oben Übersicht Extra-Seiten Startseite
|