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****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHER KURIER vom 7. Februar 2008 Der siebte EWE-Nordseelauf führt wieder über acht Inseln Startschuß: Am 7. Juni geht es auf Langeoog wieder los Norden. Am 7. Juni ist es wieder so weit. Dann fällt der Startschuss zum EWE-Nordseelauf, der zum siebten Mal ausgetragen wird. Bis zum 14. Juni stehen die Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum sowie die Nordseeinsel Neuwerk im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen und einzigartigen Sportveranstaltung. Mitmachen können wieder Athleten aller Leistungsklassen - vom leistungsorientierten Läufer über den Genussläufer bis hin zum Walker. Sie absolvieren in diesem Zeitraum acht Etappen zwischen sechs und zwölf Kilometern durch die malerische Landschaft der Nordseeinseln. Jeden Tag auf einer anderen Insel. Insgesamt rund 80 Kilometer. Die Schlussetappe bildet das absolute Highlight für Lauffreaks: Der zwölf Kilometer lange Lauf von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven durch das Watt. Der EWE-Nordseelauf lockt Jahr für Jahr immer mehr “Laufgazellen” an die Nordsee. Wer einmal teilgenommen hat, ist begeistert von der einzigartigen Mischung aus Wettkampf, Laufvergnügen, Naturerlebnis und Urlaub. Mittlerweile hat sich eine Gemeinschaft von über 200 Läufern gebildet, die sich Jahr für Jahr trifft, um alle acht Etappen zu absolvieren. Eine Teilnahme an allen Etappen ist aber nicht verpflichtend. Die Läufer können zwischen fünf Etappenpaketen - dem kompletten Programm mit acht Läufen, der Teil- nahme an drei oder vier Läufen sowie der Teilnahme an einem Lauf - wählen. Die Eröffnungsetappe über zehn Kilometer findet am 7. Juni (Sonnabend) auf Langeoog statt. Juist und Norderney sind die Orte für die Etappen zwei und drei. Weiter geht es nach Wangerooge und Borkum. Auf Borkum steht die mit zwölf Kilometern längste Etappe an. Danach folgt ein Ruhetag, ehe die Etappen sechs und sieben auf Spiekeroog und Baltrum über jeweils zehn Kilometer stattfinden. Mit dem Schlussabschnitt sorgen die Organisatoren für einen Höhepunkt: Knapp zwölf Kilometer Wegstrecke durch das Watt von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven gilt es zu bewältigen. Für die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer, ihren Transfer von Insel zu Insel und die reibungslose Durchführung der Laufetappen sorgt das eingespielte Organisationsteam. Die Organisatoren, die Nordsee GmbH, die BIS Bremerhaven Touristik, der EWE und “Kirche im Tourismus - Region Nordsee”, setzen mit dem Motto der Veranstaltung “Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt” ein Zeichen gegen Gewalt und für Fairness, Respekt und Mitmenschlichkeit. Jeder Teilnehmer läuft damit auch für den guten Zweck. Der Nordseelauf kann als komplettes Programm vom 6. bis 15. Juni oder in fünf Etappen-Paketen (vom 6. bis 9. Juni, 8. bis 13. Juni, vom 13. bis 15. Juni und vom 13. bis zum 14. Juni) gebucht werden. Das vollständige Arrangement mit neun Übernacht- ungen ist beispielsweise von 593 Euro pro Person in der Ferienwohnung bis hin zu 817 Euro (inkl. Frühstück) im Doppelzimmer eines Vier-Sterne-Hotels buchbar. Enthalten sind alle Transfers zu Start und Ziel sowie die Startgelder. Selbstverständlich ist auch die separate Teilnahme an einzelnen Etappen möglich. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen erhält man bei der Bremer- haven Touristik unter der Telefonnummer 04 71 / 94 64 61 61 oder im Internet unter www.nordseelauf.de.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 26. Mai 2008 Käßmann und Klahr laufen gegen Gewalt 7. Nordseelauf auf acht Inseln / Schlussetappe führt durchs Watt Ostfriesland (öso). Auch Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr gehören zu den Teil- nehmenden beim 7. Nordsee-Lauf, der vom 7. bis 14. Juni unter dem Motto “Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt” veranstaltet wird. So werden Käßmann und Klahr am 12. Juni die Etappe auf der Insel Spiekeroog mitlaufen. Veranstalter dieses Laufereignisses, der über acht Etappen geht und bei dem knapp 90 Kilometer zurückgelegt werden, sind der Fachdienst “Kirche im Tourismus/Region Nordsee” der hannoverschen Landeskirche und der Touristikverband “Die Nordsee”. Die ostfriesischen Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum sowie die Nordseeinsel Neuwerk werden zum Mekka für Laufbegeisterte jeder Couleur - vom leistungsorientierten Läufer über den Genussläufer bis hin zum (Nordic-)Walker. Sie absolvieren in diesem Zeitraum acht Etappen, die zwischen sechs und vierzehn Kilometer lang sind und durch die malerische Landschaft der Nordseeinseln führen. Jeden Tag auf einer anderen Insel, insgesamt über rund 90 Kilometer. Die Schlussetappe bildet den absoluten Höhepunkt für jeden Lauffreak: Der zwölf Kilometer lange Lauf von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven durch das Watt. Die hamburgische Insel Neuwerk, etwa drei Quadratkilometer groß, liegt in der Elbmündung und ist bei Niedrigwasser zu Fuß und per Wattwagen sowie bei Hochwasser mit dem Schiff von der “Alten Liebe” entlang des Weltschifffahrts- weges über die Nordsee erreichbar. Die Teilnehmer an der Schlussetappe nehmen den umgekehrten Weg durch das Watt nach Cuxhaven. Wie der Geschäftsführer von “Kirche im Tourismus” im Haus kirchlicher Dienste, Pastor Hartmut Schneider (Aurich) mitteilte, seien auf den Schiffsfahrten zu den Inseln und an den Zieletappen kurze Andachten zu aktuellen Themen und dem Motto des Laufes als “Zeitansagen” vorgesehen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.nordseelauf.de. Im Vorjahr nahmen mehr als 3000 Läuferinnen und Läufer an dieser Veranstaltung teil.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 6. Juni 2008 Der Countdown läuft Am Sonnabend startet der EWE-Nordseelauf (cn). Vom 7. bis zum 14. Juni findet der EWE-Nordseelauf statt. Im siebten Jahr haben sich knapp 3500 Läufer für die komplette Tour oder eine Einzeletappe angemeldet. Das ist Teilnehmerrekord. Kein Wunder, stehen in diesem Jahr doch die ostfriesischen Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum sowie die Nordseeinsel Neuwerk im Mittelpunkt der einzigartigen Tour de Nordsee. Über 360 Tourläufer haben sich für den Acht-Inseln-Lauf angemeldet, der damit ausgebucht ist. Bei den Etappenläufen sind aber noch Anmeldungen möglich, auch wenn sich hier bereits über 3000 Läufer für eine oder mehrere der Einzeletappen angemeldet haben. Der EWE-Nordseelauf richtet sich an leistungsorientierte Läufer, Genussläufer und Nordic-Walker. Alle Läufe sind für durchschnitt- lich trainierte Sportler geeignet. Sie absolvieren in acht Tagen acht Etappen zwischen sechs und zwölf Kilometern durch die maler- ische Landschaft der Nordseeinseln. Insgesamt rund 90 Kilometer sind zu bewältigen. Die Schlussetappe am 14. Juni bildet das absolute Highlight für Lauffreaks: Der 12 Kilometer lange Lauf von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven durch das Watt. Der EWE- Nordseelauf hat sich bereite als feste Größe unter den Laufevents Deutschlands etabliert. Weitere Informationen zu den einzelnen Laufetappen, Anmelde- und Buchungsmöglichkeiten sowie zu organisatorischen Fragen finden Interessierte im Internet unter der Adresse www.nordseelauf.de.
ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 9. Juni 2008 Bilderbuchstart zum Nordseelauf auf Langeoog Langeoog (kre). Fast 600 Läufer und Walker begaben sich am Sonnabend auf die ersten 9,8 Kilometer des EWE Nordseelaufes, der das Teilnehmerfeld quer über die Ostfriesischern Inseln führt. Bei strahlendem Sonnenschein gab Langeoogs Bürgermeister Hans Janssen den Startschuss. Der Etappenlauf, der täglich bis zum 14. Juni stattfindet, zog ein internationales Publikum an. Die Organisatoren konnten Läufer aus Frankreich, Dänemark, Schweiz und sogar den Vereinigten Staaten von Amerika begrüßen. Während des Wettrennens setzten sich an der Spitze die Favoriten auf den Gesamtsieg durch. Vorjahressieger Alexander Heemcke musste sich nur Sebastian Lüning aus Bremen geschlagen gegeben, bei den Damen siegte Sylvia Jacobs aus Berlin vor Regina Krüger, Marion Klaara Sarasa aus Berlin und Christine Iwahashi aus USA. Nachdem das Feld gestern die Inseln Juist und Norderney passiert hat, geht es heute mit der dritten Etappe auf Wangerooge weiter.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Juni 2008 Lauf durch Dünensand schlauchte Leichtathletik: 1500 Meter am Juister Strand forderte die Nordseeläufer besonders Von Theo Gerken Ostfriesland. Lag es an dem kirchlichen Beistand oder hatte der Wettergott es besonders gut mit den Teilnehmern des Nordsee- laufs gemeint? Die ersten Etappen auf den Inseln Langeoog, Juist, Norderney, Wangerooge und Borkum absolvierten die Tour- und Tagesläufer jedenfalls bei optimalen Bedingungen. Lediglich auf Langeoog war es bei 27 Grad für den einen oder anderen doch et- was zu heiß. Ähnlich wie beim Ossilauf konnten die Sieger der ersten Etappe auch in den folgenden Runden ihren Vorsprung noch ausbauen. Bei den Männern führt Sebastian Lüning von der LG Bremen-Nord mit gut vier Minuten Vorsprung. Sylvia Jacobs aus Berlin liegt gar mit 13 Minuten Vorsprung an der Spitze und dürfte damit den Sieg schon fast sicher haben, auch wenn eine der weit gereisten Teilnehmerinnen, die Kalifornierin Christine Iwahashi, inzwischen den dritten Rang der Gesamtwertung erobert hat. Bester der wenigen Ostfriesen ist Arndt Siebelts vom TV Norden auf Platz 17. Siebelts hat zum zweiten Mal für die gesamte Tour gemeldet und schaffte im Vorjahr sogar Rang vier. In diesem Jahr ist er nach einer Verletzung noch nicht in Bestform. Den heutigen Ruhetag haben sich alle Läuferinnen und Läufer herbeigesehnt. Nach der Hitzeschlacht auf Langeoog stellten die 1500 Meter durch den Dünensand auf dem Juister Strand eine besondere Herausforderung an die Aktiven. Dagegen waren die Abendrunde um Norderney und der Ausflug auf den östlichen Teil der Insel Wangerooge die reinste Erholung. Nach fünf Etappen ist die Anzahl der noch in der Wertung befindlichen Läuferinnen und Läufer auch ein wenig geschrumpft. Von den ursprünglich 362 sogenannten Tourläufern sind noch 310 in der Wertung. Morgen startet das Feld auf Spiekeroog und am Freitag auf Baltrum, bevor es am Sonnabend auf der Schlussetappe von Neuwerk nach Cuxhaven geht. Zweitplatzierter verpasste Fähre Vom starken Besucherandrang am Sonntag in Norddeich wurde der vorjährige Gewinner des Nordseelaufs, Alexander Heemcke, überrascht. Bei der ersten Etappe auf Langeoog war er zwar mit zwei Minuten Rückstand Zweiter geworden, das Rennen um den ersten Platz hatte er allerdings noch nicht aufgegeben. Auf Juist sollte die Revanche sein. Doch in Norddeich staute der Verkehr vor allem im Parkhaus so sehr, dass der 32-Jährige die Fähre um wenige Minuten verpasste. Auch mit dem Flugzeug war ein rechtzeitiger Start um 14.30 Uhr wegen der mittäglichen Flugpause nicht möglich. Ein Telefonat mit der Wettkampfleitung, ein Flug für 37 Euro nach Juist und ein einsames Rennen mit neutraler Fahrradbegleitung brachten ihn dann doch zurück in den Wett- bewerb. Allerdings vergrößerte sich der Rückstand um weitere knappe zwei Minuten einschließlich einer Strafzeit von zehn Se- kunden.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. Juni 2008 Neuer Rekord beim Dornröschenlauf: 500 Starter auf Baltrum Nordseelauf: Heute um 13 Uhr vorletzte Etappe auf der kleinsten Ostfriesischen Insel - Freie Sicht auf das Wattenmeer Baltrum (sh). Die siebte und vorletzte Etappe des EWE-Nordseelaufes führt in diesem Jahr nach Baltrum. Zum sogenannten Dornröschenlauf werden heute über 500 Teilnehmer erwartet. Das ist Rekord und erfordert eine gute Logistik und Planung. Um 13 Uhr fällt der Startschuss auf dem Dorfplatz. Die Teilnehmer werden um 10.15 Uhr von Neßmersiel aus anreisen und am Hafen auf Baltrum gebührend in Empfang genommen. Es geht durch das Dorf zur Alten Inselkirche. Die Gitarrengruppe wird dort singen und die Läufer können noch etwas verschnaufen, bevor es richtig losgeht. Im Rathaus sind noch Nachmeldungen möglich. Von 12 bis 12.45 Uhr ist Startnummernausgabe. In zwei Runden führt der 10,7 Kilometer lange Dornröschenlauf über die kleinste Ostfriesische Insel: Vom Dorfplatz geht es los in Richtung Süden mit Sicht auf das Wattenmeer. Durch das Deichschart hinter dem Schulhof führt die Strecke in Richtung Osten immer am Deich entlang. Hinter der Jugendbildungsstätte und dem Zeltplatz des Niedersächsischen Turnerbundes biegt der Weg ab Richtung Dünen. Dünentäler, Vogelparadies, Natur pur ringsherum, bis es wieder Richtung Dorf geht, wo man das Spielhaus und das Sind-Bad passiert, bis man durch das große Tor wieder auf den Dorfplatz läuft, um dann in die zweite Runde zu starten. Streckenposten wachen an den kniffligen Stellen. Rund eineinhalb Stunden wird es dauern, bis die letzten Walker durchs Ziel gehen - die Schnellsten schaffen die Strecke in 36 Minuten. Um 15.30 Uhr ist auf Baltrum die Siegerehrung geplant. Zurück geht es mit dem Schiff um 17.15 Uhr ab Baltrum. Die Schlussetappe am Tag darauf ist nochmal ein Höhepunkt für Laufrunde: Zum Abschluss gibt es den zwölf Kilometer langen Lauf von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven durch das Watt.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 13. Juni 2008 700 Läufer werden im Watt erwartet Nordsee-Lauf: Letzte Etappe am Sonnabend von Neuwerk nach Cuxhaven (flü). Der EWE-Nordseelauf bricht in diesem Jahr einen Rekord: 362 sogenannte Tourläufer sind seit dem 7. Juni unterwegs. Sie nehmen täglich eine andere Strecke unter die Füße. Am Sonnabend folgt der krönende Abschluss mit der Neuwerk-Etappe. Das außergewöhnliche und einzigartige Sport-Event findet bereits zum siebten Mal statt. In diesem Jahr standen zunächst die ostfriesischen Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum auf dem Programm. Schon bei der ersten Etappe von Langeoog zählten die Organisatoren mit Mark Pickel an der Spitze 578 Finisher. Bei den weiteren Teilstücken bewegte sich die Teilnehmerzahl immer zwischen 450 und 500. Pickel gestern: “Und wir haben bisher immer Glück mit dem Wetter gehabt." 362 Läufer sind bei allen acht Inselläufen dabei. Sie werden am Ende 90 Kilometer bewältigt haben. Die Königsetappe beginnt am Sonnabend 16.30 Uhr auf Neuwerk. Dafür sind rund 700 Teilnehmer gemeldet, die mit dem Schiff zur Insel fahren, um dann die zwölf Kilometer bis zum Stadion am Meer in Steinmarne durch das Watt zu laufen. Neben leistungs- orientierten Läufern sind Genussläufer und Nordic-Walker dabei. In der Gesamtwertung wird bei den Damen der Berlinerin Silvia Jacobs kaum noch der Sieg zu nehmen sein. Bei den Herren führt Sebastian Lüning (LG Bremen-Nord). Er hat vor den letzten beiden Etappen einen Vorsprung von etwa sechs Minuten vor Alexander Heemcke aus Hamburg, dem Sieger der letztjährigen Neu- werk-Etappe. Der erste Läufer wird Sonnabend gegen 17.10 Uhr am Cuxhavener Strand erwartet.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 14. Juni 2008 Lüning und Jakobs siegen auch beim Dornröschenlauf Nordseelauf: 500 Läufer genießen Rundkurs auf Baltrum Diesen Artikel finden Sie hier (PDF - ca. 1,6 MB !)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Juni 2008 Mit Schiebewind durch knietiefe Priele Leichtathletik: Berlinerin Sylvia Jacobs und Bremer Sebastian Lüning gewannen den siebten Nordseelauf Von Theo Gerken Ostfriesland/Cuxhaven. Mit dem traditionellen abschließenden Lauf durch das Watt von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven ende- te der siebte Nordseelauf. Nach den knapp 80 Kilometern, welche die Tourläufer über alle sieben ostfriesischen Inseln und zur Hamburger Insel Neuwerk führte, gewann bei den Männern Sebastian Lüning aus Bremen vor dem Vorjahressieger Alexander Heemcke (Hamburg). Die Frauenwertung ging an Sylvia Jacobs aus Berlin, Zweite wurde Regina Krüger aus Adendorf. Arndt Siebels vom TV Norden kam als bester ostfriesischer Teilnehmer in der Endabrechnung auf den 16. Rang. Seine Gesamtzeit: 5:31:43 Stunden. Nach dem Ruhetag am Mittwoch hatten die Teilnehmer noch die Etappen auf Spiekeroog und Baltrum zu ab- solvieren. “Ich versuche, in jedem Jahr mindestens eine Etappe mitzulaufen. Im letzten Jahr war ich auf Baltrum dabei, jetzt starte ich auf Spiekeroog”, erklärte die niedersächsische Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und lief locker die beiden Runden über insgesamt 12 km durch die Dünen der Nordseeinsel. “Ich laufe sonst dreimal die Woche so sieben Kilometer”, erzählte die Bisch- öfin. Für viele Teilnehmer ist der Lauf durch das Watt von Neuwerk nach Cuxhaven der absolute Höhepunkt des Nordseelaufs. Neben den 315 noch in der Wertung befindlichen Tourläufern, die alle Etappen bestritten, hatten sich noch 300 Tagesläufer nur für den Wattlauf gemeldet. Mit Schiebewind aus Nordwest ging es durch etliche, knietiefe Priele über Muschelfelder und schwer zu lauf- ende Schlickpassagen Richtung Cuxhaven, zeitweise mehr durch Wasser als über Land. Vorne weg rannte Tagesläufer Matthias Wilshusen aus Cuxhaven, der die gut 12 km in 42:37 Minuten schaffte und dem sonstigen Abonnementssieger Sebastian Lüning (44:22) keine Chance ließ. Am Ende erreichten alle mit Schlamm verdrecktem Schuhwerk und Sportkleidung den Strand vor Duhnen.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Juni 2008 Weniger Rennen auf den Inseln Ostfriesland (tg). Der für die Organisation des 8. Nordseelaufs 2009 verantwortliche Thorsten Mävers (Bremerhaven) und der sportliche Leiter Marc Pickel (Bochum) planen bereits für das nächste Jahr. “Wir wollen die Küstenbadeorte mit einbeziehen, von Greetsiel bis Otterndorf das Gebiet der Nordsee GmbH, da müssen wir auch andere Startorte berücksichtigen, denkbar ist auch beispielsweise ein Lauf in Neuharlingersiel oder Schillig”, denkt Mävers schon über Alternativen nach. Marc Pickel könnte sich auch Abend- oder Fackelläufe vorstellen: “Wir schnüren wieder ein Paket, mit dem wir die Interessen der Läufer und des Tourismus abdecken können. Zwei Inseln werden wohl wieder dabei sein.” In diesem Jahr war bei Starts auf allen sieben ostfriesischen Inseln ein erheblicher logistischer Aufwand erforderlich. “Das ging an die Substanz”, wusste Pickel, der jeden Morgen um sechs Uhr schon an den Frachtfähren sein musste, um die Ausrüstung für Start und Ziel auf die nächste Insel bringen zu lassen.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 16. Juni 2008 Matthias Wilshusen siegt zum vierten Mal EWE-Nordseelauf: Cuxhavener gewinnt deutlich die Etappe Neuwerk-Cuxhaven / Gesamtsieger: Silvia Jacobs und Sebastian Lüning (hup). Beim EWE-Nordseelauf dominierte der ehemalige Cuxhavener Matthias Wilshusen auf seiner Hausetappe von Neuwerk nach Cuxhaven. Bei seiner sechsten Teilnahme am Sonnabend gewann er zum vierten Mal in der Zeit von 42:37 Minuten. Der 38- Jährige, der mit einem deutlichen Vorsprung die Ziellinie überqueren konnte, setzte sich gegen den Zweitplatzierten Sebastian Lüning (LG Bremen-Nord, 44:22), der Gesamtsieger wurde, durch. Bei den Damen dominierte die Berlinerin Silvia Jacobs (52:15). Sie war die überragende Athletin und holte sich mit großem Vorsprung den Gesamtsieg. Der EWE-Nordseelauf, bei dem “Laufgazellen" jeder Couleur - vom leistungsorientierten Läufer über den Genussläufer bis hin zum (Nordic-)Walker - teilnahmen, wurde jetzt zum siebten Mal ausgerichtet. Der Nordseelauf brach diesmal alle Rekorde. 362 Aktive nahmen an jeder der acht Etappen (zwischen sechs und 14 Kilometer) teil. Bei den einzelnen Etappen waren es aber wesentlich mehr Teilnehmer. So gingen bei der letzten Etappe am Wochenende von der hamburgischen Insel Neuwerk zur niedersächsischen Küstenstadt Cuxhaven durch das Wattenmeer rund 700 Lauffreaks an den Start. Petrus meinte es gut, denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten den böigen Wind aus Südwest bis West im Rücken. So konnten sie das in den Prielen teilweise knöcheltief und höher stehende Wasser sowie die rund 800 Meter lange “Schlickstrecke" vor Duhnen gut überwinden. In diesem Jahr haben sogar zehn Läufer aus Kalifornien, die extra für den Nodseelauf angereist waren, teilgenommen. Der Cuxhavener Matthias Wilshusen (wohnt in Wolfenbüttel, ist verheiratet und hat zwei Kinder) nahm nur an seiner Hausetappe in Cuxhaven teil, weil er es aus beruflichen Gründen nicht anders einrichten konnte. Der 38-Jährige kam mit großem Vorsprung ins Ziel, Der Einlauf lag erneut im Centre-Court des “Stadions am Meer", wo an diesem Wochenende auch die Niedersächsischen Beach-Handball-Meisterschaften ausgetragen wurden. Auch nach dem Zieleinlauf war Wilshusen noch fit Wilshusen war nach seinen 42:37 Minuten, die er für die zwölf Kilometer lange Strecke benötigte, noch so fit, dass er den anderen Läufern wieder entgegenlief. Er wollte seinen Vater Wolfgang, der zum ersten Mal die Etappe von Neuwerk nach Cuxhaven mitlief, bis in Ziel begleiten. Als er das geschafft hatte, ruhte Wilshusen sich noch nicht aus. Er lief noch einmal zurück, denn der Freund seiner Schwester Ann-Kristin, Christopher Thiele, der auch mitlief, war noch nicht zu sehen. Matthias brachte auch ihn wohlbe- halten ins Ziel. Die Organisatoren des Nordseelaufes um Mark Pickel ziehen ein positives Fazit über die ganze Woche. Alles lief reibungslos und die Partner hatten super zusammengearbeitet: So freut sich der Veranstalter schon wieder auf den 8. EWE-Nordseelauf im nächsten Jahr. ****************************************************************************************************************************************************** Neuste (Presse)-Berichte vom 16.6. Website der Veranstaltung Direkt zu den Ergebnissen Nach oben Übersicht Extra-Seiten Startseite
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