9. EWE-Nordseelauf vom 5. - 12. Juni 2010

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HEIMATBLATT AURICH vom 7. April 2010 
Acht Etappen entlang der Nordseeküste
9. EWE-Nordseelauf startet am 5. Juni in Greetsiel

Greetsiel
. In acht Tagen durch das Weltnaturerbe Wattenmeer: Der 9. EWE-Nordseelauf führt in acht Etappen durch die reizvoll-
sten Landschaften an der niedersächsischen Nordseeküste. “Mach nicht Halt - Lauf gegen Gewalt” - unter diesem Motto starten
vom 5. bis zum 12. Juni die Läufe entlang der Nordseeküste von Greetsiel bis Cuxhaven. Die “Tour de Nordsee” verspricht spann-
ende Wettkämpfe für Läufer und Walker sowie ein einzigartiges Urlaubserlebnis für die ganze Familie. Die Laufetappen sind so un-
terschiedlich und interessant wie die Landschaften, durch die sie führen. Strände, Deiche, Watten, Priele, Dünen, Hafenromantik,
Salzluft und der weite Horizont haben den Nordseelauf zu einer festen Größe im Terminkalender für begeisterte Sportler und Natur-
liebhaber etabliert. Der neunte Lauf verspricht einmal mehr spannende Wettkämpfe, bei denen Gemeinschaftssinn und Vergnügen
nicht zu kurz kommen sollen.
Lauf gegen Gewalt
Die Organisatoren kümmern sich um das körperliche und seelische Wohl aller Teilnehmer und Zuschauer und auch um den Ge-
päcktransfer. Die Veranstalter - die Nordsee GmbH, BIS Bremerhaven Touristik, EWE und “Kirche im Tourismus - Region Nord-
see” - setzten sich mit ihrem Motto “Macht nicht Halt - Lauf gegen Gewalt” ein Zeichen, das die jährlich wachsende Teilnehmer-
schar nicht nur schätzt, sondern lebt. Der EWE-Nordseelauf kann als komplettes “Rundum-Sorglos-Paket” für die Zeit vom 4. bis
13. Juni oder auch in einzelnen Segmenten gebucht werden. Auskünfte, Preise, Arrangements und Anmeldeformulare gibt es unter
www.nordseelauf.de oder bei der BIS Bremerhaven Touristik (Abteilung Nordseelauf, H.-H.-Meier-Straße 6, 27568 Bremerhaven,
Tel.: 04 71 / 94 64 61 61)  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. Mai 2010 
EWE-Nordseelauf führt auch durch Greetsiel
Leichtathletik: Etappe ist für den 7. Juni vorgesehen / Startschuss ist zwei Tage zuvor in Varel-Dangast

Dangast
(tg). Bereits zum neunten Mal organisiert die Nordsee GmbH, ein Zusammenschluss der ostfriesischen Inseln und von
15 Küstenorten von Greetsiel bis östlich von Cuxhaven, den Nordseelauf unter dem Motto “mach nicht halt - lauf gegen Gewalt!"
Unterstützt wird sie dabei von der EWE als Hauptsponsor und der ev.-luth. Landeskirche. In diesem Jahr fällt der erste Startschuss
des Acht-Etappen-Laufs am 5. Juni am Strand von Varel-Dangast. Zwei Tage später, am Montag, 7. Juni, absolvieren die bislang
gemeldeten 272 Tourläufer, die alle Etappen absolvieren, sowie weitere Aktive, die nur in Greetsiel starten, den vierten Abschnitt
vom Haus der Begegnung in Greetsiel zum Pilsumer Leuchtturm und wieder zurück. “Wir rechnen mit einigen Nachmeldern, so
dass wir auf mehr als 300 Läuferinnen und Läufer am Startort Greetsiel kommen werden", schätzt der für die sportlichen Belange
zuständige Marc Pickel (Agentur Iventos Bochum). In einem Pressegespräch am Startort Dangast stellten Oliver Melchert, Ge-
schäftsführer der Nordsee GmbH, und Marc Pickel die Höhepunkte der im gesamten Bundesgebiet anerkannten Laufveranstaltung
vor. Teilnehmer sind vorwiegend Aktivurlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus den Niederlanden, die in
Esens und in Bremerhaven untergebracht und mit Bussen zu den Startorten gebracht werden. Ostfriesische Spitzenläufer haben
bislang nicht gemeldet. Auch Margot Käßmann, bisherige Landesbischöfin und meistens bei einem Start aktiv, verzichtet nach
ihrem Rücktritt auf eine Teilnahme. Dafür läuft in Greetsiel Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (Aurich) mit.
Am ersten Wettkampftag müssen die Läufer nach dem Start im Künstlerort Dangast um 11 Uhr zunächst etwa sechs Kilometer
hinter sich bringen, um dann am Abend um 18 Uhr im Wangerlander Ortsteil Schillig noch einmal fünf Kilometer am Nordseestrand
zu laufen. Am nächsten Tag geht es dann erstmals auf eine Insel. Nach zehn Kilometern durch die Dünen von Langeoog können
die Aktiven die besondere Atmosphäre der Langeooger Fußgängerzone genießen, durch die sie direkt zum Ziel kommen. Neben
den gut 300 Läufern gehen auf Langeoog noch 70 Walker aus Holzminden an den Start. Weitere Etappen müssen danach auf
Wangerooge, von Wremen nach Dorum, von Neuwerk durchs Watt nach Cuxhaven und zum Abschluss in Bremerhaven absolviert
werden. Meldungen sind noch bis zum 28. Mai im Internet unter www.nordseelauf.de und Nachmeldungen bis 30 Minuten vor dem
jeweiligen Start möglich.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 26. Mai 2010  
Im Laufschritt durch das Weltkulturerbe

Dangast
. Die Strecken sind abgesteckt, letzte Vorbereitungen abgeschlossen. Nun werden gespannt die Tage bis zum Beginn
gezählt: Denn am 5. Juni fällt um 11 Uhr der Startschuss in Dangast-Varel für den 9. EWE- Nordseelauf. Die Läufer werden am
Strand des Küstenbadeortes ins Rennen gehen. Mit sechs Kilometern könnte die erste Strecke als angenehmer Auftakt empfunden
werden. Aber einen kleinen Haken gibt es: Am gleichen Tag findet um 18 Uhr bereits die zweite Etappe statt. Im Wangerland er-
warten die Sportler weitere fünf Kilometer. Auf der abschließenden Pressekonferenz gestern Vormittag in Dangast betonte Ingrid
Köhler von der Kurverwaltung Dangast “die besondere Freude” darüber, nicht nur wieder bei der Tour zu sein, sondern gleich noch
den Start ausrichten zu dürfen. Die erste Strecke führt über Sand, Gras und Asphalt. Überhaupt bekommen die Teilnehmer auf
ihrem Weg entlang der Nordseeküste viel Abwechslung geboten. Es geht durch das Watt und Priele, vorbei an Häfen, Deich und
Düne. “Wie in den vergangenen Jahren erwarten wir spannende Wettkämpfe in einer einzigartigen Naturlandschaft”, verspricht Oliver
Melchert, Geschäftsführer von der Nordsee GmbH, und hebt dabei das Weltkulturerbe Wattenmeer hervor.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto “Mach nicht Halt - lauf gegen Gewalt”, welches Hartmut Schneider von der Initiative
“Kirche im Tourismus” ins Leben gerufen hat. Nach dem Starttag führt die dritte Distanz auf die Insel Langeoog. Dann geht es nach
Greetsiel, bevor die Läufer wieder auf eine Insel zurückkehren: 8,8 km warten auf Wangerooge, ehe es beim fünften Teilstück durch
Wursten geht. Schließlich führt der Weg durch Neuwerk-Cuxhaven. Im abschließenden Sechs-Seemeilen-Lauf am 12. Juni in
Bremerhaven werden die Sieger gefunden und die Tour beendet. Läufer und Walker haben entweder die Möglichkeit, sich noch bis
Freitag für die gesamte Tour anzumelden oder bis kurz vor Beginn sich für eine Tagesetappe einzutragen. Zurzeit werden 272 Tour-
läufer dabei sein, und es gibt insgesamt 2500 Voranmeldungen. Einer abwechslungsreichen sportlichen wie auch landschaftlichen
Lauf-Veranstaltung steht nun für Organisatoren, Sponsoren, Teilnehmer und Zuschauer nichts mehr im Wege. 

NORDWEST ZEITUNG vom 7. Juni 2010 
Zeichen für Fairness und Respekt
EWE-Nordseelauf: Ideale äußere Bedingungen in Dangast und Schillig

Von August Hobbie
Dangast. Von “Kaiserwetter” sprach Peter Nieraad, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Varel, anlässlich des Starts der ersten
Etappe des “EWE-Nordseelaufes” in Dangast. Alwin Schlörmann (EWE) wünschten den Aktiven viel Glück. Bei idealen äußeren
Bedingungen machten sich am Sonnabend mehr als 400 Aktive auf den Weg. Sechs Kilometer mussten bewältigt werden. Eben-
falls am Sonnabend ging es für die Akteure weiter nach Schillig zur zweiten Etappe. Auch in der Gemeinde Wangerland herrschte
ideales Laufwetter. Acht Laufetappen in acht Tagen müssen absolviert werden. Die dritte Etappe führt die Sportlerinnen und Sportler
auf die Insel Langeoog. Die weitere Route sieht so aus, 4. Etappe, 7. Juni, Greetsiel; 5. Etappe: Wangerooge, 8. Juni; 6. Etappe
Wremen, 10. Juni; 7. Etappe: Cuxhaven, 11. Juni; 8. Etappe: Bremerhaven, 12. Juni.
Schon am Eröffnungstag überzeugte ein Nachwuchsläufer. David Valentin setzte sich in Dangast und Schillig bei den Schülern
durch. Bei den Männern bestimmte Andreas Breu das Tempo. Er war nicht zu schlagen. Der Vareler Andre Oellrich folgte auf Rang
zwei. Bei den Frauen war Silvia Jacobs nicht zu bezwingen.
“Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt”, so lautet das Motto der 9. Auflage des EWE-Nordseelaufes entlang der Küste von Greetsiel
bis Cuxhaven, Etappen auf verschiedenen Inseln, der Wattlauf zwischen Neuwerk und Cuxhaven sowie als Abschuss der Lauf in der
Seehafenstadt Bremerhaven garantieren nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern auch Spaß und Unterhaltung. Die Laufetappen
sind so unterschiedlich und interessant wie die Landschaften. Schon der Auftakt im Landkreis Friesland war gelungen. Die Insel
Wangerooge bezieht Watt und Stand und so die gesamte Insel ein. Die Stadt Bremerhaven ist dann Austragungsort der großen
Abschlussveranstaltung mit dem “Sechs-Meilen-Lauf”. Die Veranstalter - Die Nordsee GmbH, die BIS Bremerhaven, EWE und
“Kirche im Tourismus - Region Nordsee” setzen mit ihrem Motto ein Zeichen für Fairness, Respekt und Mitmenschlichkeit. Damit
laufen die Teilnehmer auch für einen guten Zweck.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. Juni 2010
Nordseeläufer starten heute in Greetsiel

Greetsiel
. Der EWE-Nordseelauf wird heute Abend mit der vierten Etappe in Greetsiel fortgesetzt. Um 18 Uhr ertönt der Start-
schuss. 11,8 Kilometer müssen die erwarteten 400 Teilnehmer zurücklegen. Anmeldungen sind vor Ort möglich. Der EWE-Nord-
seelauf begann am Sonnabend mit zwei Etappen. Morgens standen sechs Kilometer in Dangast auf dem Programm, am Abend
ging es in Schillig mit der zweiten Etappe weiter. Es folgte am Sonntag die dritte Etappe auf Langeoog. Dort waren auf einer an-
spruchsvollen Strecke über zwölf Kilometer rund 400 Läufer am Start. Gesamtführender ist bei den Männern Dirk Raabe (Pader-
born). Bei den Frauen liegt Silvia Jacobs (Berlin) vorne. 
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ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 8. Juni 2010 
Langeoog feiert gelungene 3. Etappe
Nordseelauf machte Halt auf der Nordseeinsel / Beste Stimmung von Anfang bis Ende

Langeoog
. Der EWE-Nordseelauf war am Sonntag zu Gast im Läuferparadies Langeoog und gemeinsam sorgten sie für ein tolles
Highlight. Etwa 560 Läuferinnen und Läufer wurden von Kurdirektor Peter Wettstein und Robbie Robbe, dem Maskottchen der Nord-
see GmbH, auf die elf Kilometer lange Strecke geschickt. Mit schwungvoller Musik der Brass-Kids, der Blechbläser von “Ocean
Brass” um Günter Ludwig, und einem Toursegen waren die Läuferinnen und Läufer des EWE-Nordseelaufs zuvor vor dem Rathaus
empfangen worden. Veranstaltungsleiter Thomas Pree, Kurdirektor Peter Wettstein und Inselpastor Torsten Both hatten sie begrüßt
und einige technische Hinweise zum Ablauf gegeben. Torsten Both ging in einer Andacht auf das Motto des Laufes “Mach nicht
halt, lauf gegen Gewalt” ein, das zum Auftakt der Dekade gegen Gewalt der Landeskirche Hannovers gewählt worden war. Diese
läuft nun aus, doch er setzte sich dafür ein, das Motto des Laufes beizubehalten, denn es gelte weiterhin, ein Zeichen gegen Ge-
walt jeder Form im Großen und im Kleinen zu setzen.
Schon vor dem Start herrschte Volksfeststimmung im Start/Ziel-Bereich mit viel Musik und Aufwärmtraining für Läufer und Walker.
Minuten vor dem Start wurde es dann im Feld vor der Startlinie eng, auf dem Boden blieb kaum mehr Platz als für die eigenen
Füße. Mitten drin war auch das Team der Langeoog News und mehrere weitere Insulaner, die sich der Herausforderung Nordseelauf
stellten. Die Stimmung im Feld war geprägt von unruhiger und ungeduldiger Vorfreude auf die attraktive Strecke. Sorgen bezüglich
des Wetters lösten sich beim Blick zum Himmel auf, der angekündigte Regen sollte erst am Abend kommen. Jedoch sorgten einige
Wolken für eine willkommene Abkühlung. Kurz vor dem Start reckten sich die Arme aller Teilnehmer in die Höhe, schwangen zum
Takt hin und her und aus den Kehlen der Teilnehmer erklang der Gassenhauer “An der Nordseeküste”, bevor es dann mit dem Start-
schuss von Peter Wettstein losging.
Startschuss, endlich los! Das dachten die Läufer zumindest, doch in den hinteren Reihen dauerte es einige Sekunden, bis sich das
Feld vor den Läufern in Bewegung setzte. 46 Sekunden standen auf der Uhr, als das Langeooger Team die Startlinie erreichte. Auch
danach blieb es zunächst eng und die ersten Schritte wollten konzentriert gesetzt sein. Unter dem Jubel der Zuschauer lief es sich
dann spielerisch leicht aus dem Ort heraus. Über die Willrath-Dreesen-Straße ging es bei leichtem angenehmem Gegenwind nach
Osten. Unter dem Ostdeich wurde es dann - weil windgeschützt - richtig warm. So war die Wasserstation am Hafen sehr gefragt,
doch ohne große Pause ging es auf die zweite Hälfte. Der Flinthörndeich diente als Vorbereitung auf das schwerste Teilstück über
die Dünen an den Strand. Hier spielten die Insulaner ihren “Heimvorteil” aus. Von der katholischen Kirche aus ging es dann durch
den Ort, getragen von Anfeuerungsrufen und der Gewissheit, die große Strecke in Kürze erfolgreich bestritten zu haben.
Im Ziel wurden viele Läufer namentlich empfangen, hier herrschte eine tolle Stimmung, jeder feierte jeden. Kultig war die Siegerehr-
ung der Nordseelauf-Etappe, die im Tenniscenter nach einem gemeinsamen Nudelessen kurzweilig vom Iventos-Team um Marc
Pickel gestaltet wurde. Die Etappen-Sieger Dirk Raabe vom Zoll Paderborn (40:45 Minuten) und Sylvia Jacobs von LC Ron Hill
Berlin (45:22) liegen auch in der Gesamtwertung nach drei Läufen ganz vorne. Bei den Damen folgten Annett Schröder von Hann-
over 96 (51:09) und Doris Padrock von Running Gag Berlin (52:13) auf den Plätzen, bei den Herren Michael Heimann von TV
Georgsmarienhütte (41:04) vor Jörg Brunkhorst vom SV Nordenham (42:40).
13 Sportler gingen in diesem Jahr für Langeoog an den Start der 3. Etappe des Nordseelaufs. Schnellster war Frank Steinhagen in
52:22 auf Platz 52 (rechts). Bei den Damen war Sabine Klette vom Langeoog News-Team in 1:10:07 auf Rang 79 beste Insulanerin.
Annette Volbert von der Druckerei Steinbacher, belegte Platz 47 in 1:37:33. Walker waren für Langeoog nicht am Start. 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Juni 2010
Peter Steinke lotste Eva Brinkmann nach Greetsiel
Leichtathletik: Ostfriesische Spitzenläufer verabredeten sich kurzfristig zum Start beim Nordseelauf

Greetsiel
(tg). Die beiden ostfriesischen Topläufer Eva Brinkmann und Peter Steinke vom VfL Germania Leer sorgten bei der vierten
Etappe des 9. EWE-Nordseelaufs über 10,2 km in Greetsiel für etwas Abwechslung in der Spitzengruppe. Der mehrfache Ossiloop-
sieger Steinke gewann schließlich in 35:57 Minuten mit 45 Sekunden Vorsprung vor dem in der Gesamtwertung führenden Dirk
Raabe. Eva Brinkmann benötigte 39:48 Minuten und kam so 17 Sekunden hinter der Erstplatzierten Sylvia Jacobs aus Berlin ins
Ziel. Nach vier absolvierten Starts und insgesamt mehr als 32 zurückgelegten Kilometern des Nordseelaufs liegen bei den Tour-
läufern immer noch Sylvia Jacobs (Berlin) bei den Frauen und Dirk Raabe (Paderborn) bei den Männern jeweils auf dem ersten
Rang.
Eigentlich wollte Eva Brinkmann am Montagabend mit Frauke Bronn trainieren. Doch der Termin platzte. So telefonierte sie kurzer-
hand mit Peter Steinke, um sich zum gemeinsamen Übungsabend zu verabreden. Doch der hatte sich schon für einen Start in
Greetsiel entschieden. “Ich wollte einmal erleben, wie es beim Nordseelauf abgeht!", erklärte Steinke und wählte die diesmal einzige
Festlandetappe in Ostfriesland. Neben Steinke und Brinkmann hatten in Greetsiel noch viele Tagesläufer aus der Region gemeldet.
Auch Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (Aurich) nahm als Tagesläufer an der Greetsieler Etappe teil. Bekanntlich unterstützt
die Evangelische Kirche den Lauf mit dem Motto “Mach' nicht Halt, lauf’ gegen Gewalt".
Nach viel Sonnenschein auf den ersten drei Etappen fanden die Läuferinnen und Läufer beim Wettrennen von Greetsiel zum Pil-
sumer Leuchtturm und zurück angenehme Bedingungen bei leichtem Westwind vor. Die langen Distanzen durch hohen Sand auf
Langeoog und am Strand von Schillig hatten hohe Ansprüche an die Aktiven gestellt, so dass der Lauf in Greetsiel trotz einiger
Steigungen und holpriger Piste auf dem alten Seedeich für die Tourläufer gefühlt die reinste Erholung war. Nach dem Startschuss
durch Bürgermeister Johann Saathoff (Gemeinde Krummhörn) machten sich die Aktiven und auch der Bürgermeister auf den Weg
am vor dem Wind schützenden Seedeich entlang zum gelbroten Wahrzeichen der Krummhörn. Danach ging es auf der Seeseite
Richtung Schleuse und mit dem Wind im Rücken auf dem Seedeich am Hafen vorbei ins Ziel. Steinke und Raabe kontrollierten das
Feld. Bei Kilometer vier beschleunigte der Paderborner, doch der Ostfriese hielt dagegen und konnte sich etwas absetzen. Steinke
siegte schließlich unangefochten mit großem Vorsprung. Eva Brinkmann kämpfte gegen Sylvia Jacobs aus Berlin um den Etappen-
sieg und musste sich am Ende knapp mit 17 Sekunden Rückstand geschlagen geben.
Gestern wurde die fünfte Etappe des EWE-Nordseelaufs über 8,8 Kilometer auf der Nordseeinsel Wangerooge gestartet. Nach dem
heutigen Ruhetag müssen die Tourläufer morgen von Wremen nach Dorum, am Freitag von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven und
am Sonnabend zum Abschluss in Bremerhaven an den Start.  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Juni 2010 
Königsetappe durchs Watt
Am heutigen Freitag, 18 Uhr, von Neuwerk nach Cuxhaven - Fünfmaliger Sieger Matthias Wilshusen dabei

Cuxhaven
. Am heutigen Freitag, 11. Juni, steht die siebte des insgesamt acht Etappen umfassenden 9. EWE-Nordseelaufs von
der Insel Neuwerk bis ins "Stadion am Meer" in Cuxhaven auf dem Programm. Mit von der Partie ist dann auch wieder der gebürtige
Cuxhavener Matthias Wilshusen, der aus Wolfenbüttel anreisen wird. Er hat auf seiner Heimstrecke schon fünfmal gewonnen. Ein-
mal belegte er den zweiten und einmal den dritten Rang. Der 40-jährige Wilshusen hat auch schon gestern an der 6. Etappe
Wremen-Dorum (Land Wursten) teilgenommen und wird auch die letzte, die 8. Etappe nach Bremerhaven, laufen.
Die Etappen Varel Dangast, Wangerland, Langeoog, Greetsiel und Wangerooge wurden von den Läuferinnen und Läufern aller
Altersklassen - vom leistungsorientierten Athleten über den Genussläufer bis hin zum (Nordic-)Walker - schon absolviert. Von der
Etappe Land Wursten, die erst am gestrigen Donnerstag, 18 Uhr, gestartet wurde liegen noch keine Ergebnisse vor (die gibt's hier).
Nach den ersten fünf Etappen führt in der Gesamtwertung bei den Männer Dirk Raabe (M35) ZOLL Paderborn in 2:25:24 Stunden
vor M40 Jörg Brunkhorst (M40) SV Nordenham 2:33:00 und Sven Vanderschot (M35) 2:33:45. Bei den Frauen liegt Sylvia Jacobs
(W45) LC Ron Hill Berlin mit 2:41:14 Stunden vorn. Er folgen Annett Schroeder (W40) Hannover 96 3:01:29 vor Doris Padrock (W45)
Running Gag Berlin 3:04:48.
Ein absolutes Highlight für Lauffreaks ist am heutigen Freitag die zwölf Kilometer lange Strecke von der hamburgischen Insel Neu-
werk durch das Watt nach Cuxhaven. Der Startschuss auf Neuwerk wird um 18 Uhr abgegeben. Die Siegerehrung in Cuxhaven ist
für 21 Uhr geplant. Eigentlich war diese Strecke meistens die Endetappe des EWE-Nordseelaufes, doch diesmal kommt noch die
Etappe Bremerhaven (Start und Ziel Hans Scharoun-Platz, Siegerehrung vor dem Conference Center), die am morgigen Sonnabend,
15 Uhr, gestartet wird, hinzu. Erst dann werden die Gesamtsieger feststehen. Der 9. EWE-Nordseelauf steht erneut unter dem
Motto "Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt!". Bei diesem außergewöhnlichen und einzigartigen Sportevent ging und geht es in den
letzten beiden Etappen durch die malerische Landschaft der Nordseeinseln und -küste. 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. Juni 2010 
Klitschnass zum sechsten Erfolg
Matthias Wilshusen dominiert bei strömenden Regen die Königsetappe von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven ins
Stadion am Meer

Duhnen
. Abonnement-Sieger Matthias Wilshusen ließ sich auch von den Unbilden des Wettes nicht beeinflussen. Der gebürtige
Cuxhavener, der aus Wolfenbüttel angereist war, trotzte dem Regen und dem böigen Wind und gewann am Freitag die Königs-
etappe des 9. EWE Nordseelaufes von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven souverän. Damit konnte sich der 40-Jährige jetzt schon
zum sechsten Mal in die Siegerliste eintragen. Da auf Neuwerk, das zum Bundesland Hamburg gehört, am Sonnabend der 700.
Geburtstag des Leuchtturms gefeiert wurde, war die Königsetappe nicht die Letzte, wie in den vergangenen Jahren, sondern die
Vorletzte. Wurden die vorherigen sechs und auch die achte Etappe des EWE Nordseelaufes, der unter dem Motto “Mach’ nicht
halt - lauf’ gegen Gewalt!" steht, Varel-Dangast, Wangerland, Langeoog, Greetsiel, Wangerooge, Land Wursten und Bremerhaven
(Sonnabend) bei relativ gutem Wetter gelaufen, so zog am Freitagnachmittag eine Schlechtwetterfront auf.
Wie der Veranstalter mitteilte, seien wegen der Wettervorhersage nur wenige Läuferinnen, Läufer und Walker mit dem Wattwagen
von Cuxhaven zur Insel gefahren und hätten wie in den vergangenen Jahren sozusagen als Tagesläufer noch teilgenommen. Trotz-
dem war man mit der Teilnehmerzahl recht zufrieden, wie Pastor Hartmut Schneider bestätigte.
Ein großes Team von Helferinnen und Helfer (18 Aktive vom ATS Cuxhaven) hatte sich im Zelt am “Stadion am Meer" auf ihre Auf-
gabe vorbereitet. Regensicher eingepackt und mit einer Fahne in der Hand, mussten mehrere Helfer bei der schlechten Witterung
hinaus ins Watt, um den Aktiven den Weg zum Ziel zu weisen. Andere bereiteten Zitronentee und Obst zur Stärkung für die durch-
nässten Athleten vor. Wieder andere hatten eine Kette vom Watt bis ins Zelt gebildet, in dem das Gepäck der Athletinnen und Ath-
leten, die an dem Lauf teilnahmen, aufgebaut wurde.
Matthias Wilshusen war einer der wenigen, die am Freitag mit dem Wattwagen gegen 16 Uhr zur Insel gefahren sind. “Da war das
Wetter schon sehr schlecht. Wir sahen Neuwerk überhaupt nicht und wir mussten vor einem Priel warten, bis das Wasser abge-
laufen war und wir hindurchfahren konnten", so der 40-Jährige. So verzögerte sich der Start auf Neuwerk. Erst um 19 Uhr wurden die
über 500 Teilnehmer auf die rund 12 Kilometer lange Strecke durch das Watt bis nach Cuxhaven geschickt.
Wilshusen hatte schon am Vortag die Etappe Land Wursten (14,8 Kilometer) gewonnen. Auch auf seiner Heimetappe von Neuwerk
nach Cuxhaven, die er schon fünfmal für sich entschieden hatte, ließ er erneut keinen Zweifel über den Sieger aufkommen. “In eini-
gen Prielen stand das Wasser kniehoch. Als ich mich einmal vertreten hatte, habe ich einen Bauchklatscher gemacht, bei dem nur
noch mein Kopf aus dem Wasser geguckt hatte, erzählte der gebürtige Cuxhavener schmunzelnd. Wilshusen verwies bei diesen
Witterungsbedingungen mit guten 44:21 Minuten den Gesamtführenden Dirk Raabe (Paderborn, 46:04) auf den zweiten Rang.
Dritter wurde Jörg Brunkhorst (SV Nordenham) in 47:02. Raabe war allerdings in der Gesamtwertung des Nordseelaufs nicht zu
schlagen und hatte nach der Bremerhaven-Etappe (diese gewann übrigens auch Matthias Wilshusen) die Nase bei den Tourläufern
vorn.
Die Geamtführende bei den Frauen, Sylvia Jacobs (Berlin), gewann auch die 7. Etappe in 53:34 Minuten, es folgte Kathrin Palm
(Potsdam) in 58:27 und Annett Schroeder (Hannover) in 59:20. Jacobs sicherte sich auf der Schlussetappe in Bremerhaven auch
den Gesamtsieg des Nordseelaufs.
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