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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. Januar 2007 Elektronische Helfer beim Ossiloop 2007 Leichtathletik: Chips helfen künftig bei der Zeitmessung / Kosten liegen bei mindestens 12 000 Euro Von Uwe Prins Leer. Knapp 1000 Teilnehmer absolvierten im vergangenen Jahr alle sechs Teilstücke des Ostfrieslandlaufs von Leer nach Benser- siel - das war Rekord in der 25-jährigen Geschichte des Etappenrennens. Entsprechend eng ging es zu im Start- und Zielbereich. Der Gründer der Veranstaltung, Klaus Beyer vom SV Holtland, hatte im Laufe der Jahre immer mehr Helfer-/innen engagiert, um die Zeiterfassung bewältigen zu können. Nachdem Beyer seinen Ausstieg aus der Organisation erklärt hatte, übernahm Edzard Wirtjes die Verantwortung - und er setzt nun auf Elektronik. Beim 26. Ostfrieslandlauf, der in diesem Jahr zwischen dem 1. und 18. Mai ausgetragen wird, kommt erstmals eine elektronische Zeitmessung zum Einsatz. ”Jeder Teilnehmer bekommt einen kleinen Chip”, sagt Wirtjes. Und der sorgt dafür, dass entsprechende Daten in ein System über- tragen werden. Die Zeit beginnt zu laufen, wenn ein Athlet eine Matte mit Kontakten überschritten hat. Und die Zeit endet, wenn im Zielbereich die zweite Matte überlaufen wurde. ”Der Vorteil liegt auf der Hand”, sagt Wirtjes. ”Bisher war es so, dass nach dem Start die Zeit lief, aber insbesondere die langsameren Teilnehmer erst einmal warten mussten, ehe sich der Pulk auflöste und sie sich in Bewegung setzen konnten. Jetzt beginnt die Zeitnahme erst, wenn ein Läufer tatsächlich den Startpunkt erreicht hat.” Auf diese Weise werden die Gesamtzeiten genauer und niemand wird übersehen. Außerdem sind längst nicht mehr so viele Helfer nötig. Wirtjes hat nach langen Verhandlungen einen Vertrag mit dem auf diesem Gebiet renommierten Unternehmen ”mika-timing” aus Bergisch Gladbach abgeschlossen. Die Firma kümmert sich bereits bei den Marathons in Hamburg, Berlin, München, Hannover und Frankfurt um die Zeitmessung wie auch beim Ironman-Triathlon in Roth. Die Kosten für den Ossiloop bewegen sich je nach Teilnehmerzahl zwischen 12 000 und 15 000 Euro. Einen Teil dieser Summe konnte der Leeraner, der schon etliche Lauf- und Tri- athlon-Veranstaltungen organisiert hat, durch Sponsoren abdecken. Fünf Euro schlägt er auf die Startgebühr drauf, die künftig 25 Euro beträgt. ”Ich denke, das ist noch verträglich.” Die Firma aus Bergisch Gladbach schickt für alle sechs Ossiloop-Etappen Mit- arbeiter nach Ostfriesland, die sich vor Ort um die technische Abwicklung kümmern. ”Wir haben nichts mehr mit der Zeiterfassung zu tun”, sagt Wirtjes. Jeder Ossilooper bekommt für eine Leihgebühr (acht Euro für sechs Etappen) einen Chip, der entweder am Schuh festgeschnürt oder an einem Band um das Fußgelenk getragen werden kann. Nach Abschluss der letzten Etappe in Bensersiel werden die Elektronik-Speicher einfach wieder abgegeben. In Ostfriesland wurde bislang lediglich beim Citylauf in Norden mit Chips gearbeitet. In diesem Jahr folgt der Ossiloop, außerdem denken die Organisatoren des Emder Matjeslaufs über eine elektronische Zeitmessung nach.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. März 2007 Zusätzliche Wettbewerbe und Zeitmess-Chips Neuerungen: Extra-Wertung für Dreier-Teams und Betriebe Von Uwe Prins Leer. ”25 Jahre hat Klaus Beyer mit dem SV Holtland den Ostfrieslandlauf organisiert und ihn zum bekanntesten Lauf in Ostfries- land gemacht.” Mit diesem Lob beginnt der neue Organisator des Etappenrennens von Leer nach Bensersiel seine Erklärungen auf Flyern, die seit dem Wochenende bei Leichtathletikveranstaltungen verteilt werden. ”Ich hoffe”, fügt er hinzu, ”seine Fußstapfen sind nicht zu groß für mich.” Wirtjes kann und will den Ossiloop nicht neu erfinden, hat aber einige Neuerungen angekündigt. Wie bereits berichtet, (vorstehender Artikel) erfolgt die Zeitmessung erstmals elektronisch mit einem sogenannten Chip, der gegen Leihgebühr erhältlich ist. Der diesjährige Ossiloop wird bereits am 1. Mai gestartet, entsprechend früher als in den Vorjahren endet die Meldefrist. Wer bis zum 15. April sein Startgeld zahlt, erhält eine Startnummer, auf der jetzt auch der Vorname aufgedruckt wird. Außerdem werden die Teilnehmer bei fristgerechter Anmeldung in einem Programmheft aufgelistet, dass als Beilage in der Ostfriesen Zeitung er- scheinen wird. Nachmelder ab 15. März bekommen eine ”neutrale” Startnummer ohne Aufdruck. Nach der letzten Etappe in Bensersiel ist erstmals ein buntes Rahmenprogramm geplant. ”Es lohnt sich, zu bleiben”, sagt Wirtjes. Vor dem Kurzentrum wird wahrscheinlich eine große Bühne für Siegerehrungen und Abschlussfeier aufgebaut. Eventuell gibt es sogar ein kleines Live-Konzert. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, im Kurzentrum zu duschen, außerdem stellt ”Die Schule”, Ausbildungsstätte für Physiotherapie in Leer, Schülerinnen und Schüler für kostenlose Massagen zur Verfügung. Neben Wettbewerben für Männer, Frauen, weibliche und männliche Jugend sowie die offene Teamwertung für Vereine gibt es zwei weitere Angebote: Neben einer Betriebswertung feiert die Fun-Wertung Premiere. ”Wir erweitern das Programm, um im Breiten- sport-Bereich noch ein paar weitere Leute zu motivieren”, erklärt Wirtjes. 1. Etappe: Leer - Holtland (10,8 km) am 1. Mai, 2. Etappe: Holtland - Gut Stikelkamp (10,3 km) am 4. Mai, 3. Etappe: Bagband - Holtrop (11 km) am 8. Mai, 4. Etappe: Holtrop - Plaggenburg (13,2) am 11. Mai, 5. Etappe: Plaggenburg - Dunum (11,8) am 15. Mai, 6. Etappe: Dunum - Bensersiel (10,6) am 18. Mai.
OSTRIESEN ZEITUNG vom 30. März 2007 600 Läufer sind schon angemeldet Von Uwe Prins Leer. Knapp fünf Wochen vor der ersten Etappe des Ostfrieslandlaufs (1. Mai von Leer nach Holtland) haben sich bereits 600 Ossilooper angemeldet. Organisator Edzard Wirtjes geht deshalb von weit mehr als 1000 Teilnehmern aus, die das komplette Etappenrennen bis Bensersiel absolvieren werden. Für die Betriebs- und Funwertung, die zum ersten Mal angeboten werden, müssen sich die Läufer allerdings zusätzlich registrieren. “Das kann auch nachträglich gemacht werden”, sagt Wirtjes, “muss aber vor der ersten Etappe passiert sein.” Auch Sportler, die sich bereits einzeln angemeldet haben, können sich nachträglich für ein Fun-Team oder eine Betriebs-Mannschaft melden. Die nötigen Informationen werden auf dem Zeitmess-Chip programmiert, so dass nach dem Zieleinlauf nicht nur die Einzelergebnisse vorliegen, sondern auch die Resultate für die Wettbewerbe. Irritationen hat es bei der Besetzung der Fun-Teams gegeben. Ein Jugendlicher (jünger als 20), ein Senior (älter als 50), mindest- ens eine Frau - das sind die Voraussetzungen. Zwei Beispiele: Team Meyer: Opa Karl (56) läuft mit seiner Frau Ida (49) und Enkelin Katja (19). Team Wellenreiter: Leistungsschwimmer Thomas (14) läuft mit seinem Trainer Wilhelm (32) und dessen Nach- barin Elfriede (51). Preise: Die Bildung von Fun-Mannschaften lohnt sich: Die Sieger dieser Wertung gewinnen 3x2 Karten für ein Wellness-Wochenende. Die Mitglieder des zweitplatzierten Teams erhalten jeweils eine Polar-Uhr mit Herzfrequenzmesser, für das drittbeste Team gibt es 3x2 Karten für einen Wellness-Tag. Infos/Anmeldung bei Edzard Wirtjes (04 91 / 9 79 19 30).
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. April 2007 Das Teilnehmerfeld wächst weiter Vorbereitung: Knapp 750 Meldungen liegen bereits vor Leer (up). Auch beim diesjährigen Ostfrieslandlauf ist wieder mit deutlich mehr als 1000 Teilnehmern zu rechnen. Organisator Edzard Wirtjes liegen bereits knapp 750 Anmeldungen vor. “Auch die Betriebs- und die Funwertung werden gut angenommen”, sagt Wirtjes. Für diese beiden Wettbewerbe müssen gesonderte Meldeformulare ausgefüllt werden. Diese Coupons sind bei Wirtjes erhältlich oder können auf der Website der Veranstaltung heruntergeladen werden. Auch die Teilnehmerliste wird dort ver- öffentlicht. Nach wie vor liegt der Anteil der Chip-Besitzer bei mehr als 50 Prozent. “Alle Läufe mit elektronischer Zeitmessung, die mit dem ChampionChip arbeiten, profitieren von der wachsenden Verbreitung”, sagt Wirtjes. Der kleine Transponder kommt unter anderem auch beim Norder Citylauf (21. April) und beim Emder Mattjeslauf (26. Mai) zum Einsatz. Wirtjes ist am Ostermontag beim Störte- bekerlauf in Marienhafe und nimmt dann wie anschließend auch beim Volkslauf des TuS Aurich-Ost (15. April) und beim Norder Citylauf weitere Anmeldungen entgegen.Dann besteht auch die Möglichkeit, einen Chip zu kaufen. “Das ist aber keine Bedingung”, betont Wirtjes. “Nach wie vor besteht die Möglichkeit, den Chip lediglich zu leihen.” Der ehemalige Sportredakteur der Ostfriesen-Zeitung, Peter Gerdes, hat derweil seinen Ossiloop-Krimi “Etappenmörder” im Leer- aner Leda-Verlag neu aufgelegt. Das Buch ist ab sofort unter dem Titel “Der Tod läuft mit” wieder im Handel erhältlich.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. April 2007 866 Meldungen : Rekord naht Vorbereitungen: Titelverteidiger Stefan Immega erhält die Startnummer eins Von Günther Czempiel Ostfriesland. Titelverteidiger Stefan Immega hat sich jetzt auch für den 26. Ossiloop angemeldet, der am 1. Mai im Leeraner Julianenpark gestartet wird. “Es ist meine fünfte Teilnahme”, sagt der Sportler des Lauftreffs Schaffhauser Wald. 866 Anmeldungen lagen bis gestern morgen dem Veranstalter Fortuna Logabirum vor, der erstmals das Sechs-Etappen-Rennen ausrichtet. Seit 2003 nimmt Immega regelmäßig am Ossiloop teil. “Dieses Mal habe ich mich etwas eher angemeldet, weil es einige Neuerungen gibt”, erzählt der Werdumer. Es reizte ihn schon, mit der Startnummer eins und seinem Namen darauf an den Start zu gehen. Für die ersten zehn Männer des Vorjahres sind die Startnummern eins bis zehn reserviert. Immega bekommt als Titelverteidiger natürlich die Nummer eins. Für die zehn besten Frauen von 2006 sind die Startnummern elf bis 20 geblockt. Die Vorjahreszweite Irmi Hart- mann vom TV Norden erhält die Zwölf. Titelverteidigerin Kerstin Lüken von der Emder LG hatte bis gestern noch nicht gemeldet. Erstmals erfolgt die Zeitmessung beim Ossiloop mit einem Chip. Für Immega ist das nichts Neues: “Bei Meisterschaften und vielen Großveranstaltungen ist das längst üblich”, sagt der Titelverteidiger. Er sieht die elektronische Zeitmessung auch als ge- rechter an: “Bis der letzte Läufer die Startlinie passiert, dauert es gerade bei Großveranstaltungen einige Zeit. So geht alles ge- rechter zu.” Bei der elektronischen Zeitmessung müssen die Teilnehmer alle eine Stunde vor dem Start erfasst sein. Deshalb wird die Anmeldefrist für die Tagesläufer zeitlich nach vorne gelegt. Wer kurzfristig ein Teilstück mitlaufen möchte, muss sich am Etappentag bis jeweils 17.45 Uhr registrieren lassen. Für die Tagesläufer besteht aber auch die Möglichkeit, sich vorzeitig anzu- melden. Eine Nummernausgabe für Tagesläufer ist ab dem 23. April geplant sowie bei den einzelnen Etappen jeweils vor Ort ab 16.30 Uhr. Erstmals gibt es auch eine Betriebs- und eine Fun-Wertung. “Die Wettbewerbe werden gut angenommen”, sagt der neue Haupt- organisator Edzard Wirtjes. Gerade beim Fun-Wettbewerb erwartet er viele kurzfristige Anmeldungen. “Da werden sich die Sportler spontan zusammenschließen”, vermutet er. “Das ist ja nicht vereinsgebunden.” Bei der Firmen-Wertung geht es um den Friesen- therme-Firmen-Cup, den Fun-Wettbewerb sponsern die ostfriesischen Volksbanken und Raiffeisenbanken.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. April 2007 (Zwei Artikel) Die magische Grenze ist geknackt Vorbereitung: Helga von Heimburg aus Wiesmoor hat 1000. Meldung abgegeben Von Uwe Prins Leer. Die magische Grenze ist am Dienstag überschritten worden: Die 1000. Meldung für den Ostfrieslandlauf 2007 hat Helga von Heimburg von der TG Wiesmoor abgegeben. Spontan spendete Matthias Brahms vom Hauptsponsor Multi einen Warengutschein. Bis Redaktionsschluss stieg die Teilnehmerzahl auf 1050 an. “Ob der Melderekord aus dem Vorjahr geknackt wird, müssen die letzten zehn Tage bis zum Start der ersten Etappe zeigen”, sagt Organisator Edzard Wirtjes. Beim letztjährigen Etappenrennen von Leer nach Bensersiel war mit genau 1120 Meldungen für die Gesamtwertung eine neue Bestmarke in der 25-jährigen Ge- schichte der Veranstaltung erreicht worden. Stärkster Verein mit insgesamt 82 Meldungen ist bislang der Lauftreff vom TuS Aurich- Ost. Die Deutsche Post beteiligt sich in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Folge mit einer Mannschaft. “Wir haben uns für die Be- triebswertung angemeldet”, sagt Teamchef Beene Oldigs aus Ihrhove. Die Postler kommen aus dem gesamten ostfriesischen Raum. Mit dabei ist unter anderem Kim Twachtmann. Die Briefzustellerin aus Leer gehörte im vergangenen Jahr zur Trainings- gruppe der sogenannten OZ-Looper. Die Ostfriesen-Zeitung hatte 20 Leser(innen) mit Trainer Edzard Wirtjes fit gemacht für den Ossiloop. Anmeldungen für Fun- und Betriebswertung müssen, wie bereits berichtet, separat erfolgen. Edzard Wirtjes ist morgen beim Norder Citylauf vor Ort. Bereits angemeldete Ossilooper können dort Startnummern und Leihchips abholen. Tagesläufer können sich in Norden ebenfalls schon anmelden. “Sie bekommen Startnummer und Leihchip dann gleich mit”, sagt Wirtjes. Damit die elektronische Zeitmessung und die Auswertung reibungslos funktionieren, müssen sich alle Tagesläufer am Tag der ersten Etappe bis 17.45 Uhr angemeldet haben.
Bambini-Läufe des SV Holtland Rahmenprogramm: Zwei 800-Meter-Rennen für Kinder Holtland (up). Der SV Holtland hat die Organisation des Ostfrieslandlaufs zwar an Fortuna Logabirum und Edzard Wirtjes abge- geben, die Bambiniläufe in Holtland und Holtrop startet der Verein aber auch in diesem Jahr. Bambinilauf in Holtland (vor der 2. Etappe ): Am Freitag, 4. Mai, wird auf dem Sportgelände des SV Holtland um 18.30 Uhr der 16. Bambinilauf gestartet. Teilnehmen können Kinder bis zu 12 Jahren. Jeder Teilnehmer erhält Urkunde und Präsent. Anmeld- ungen sind ab 17 Uhr im Sportheim möglich; das Startgeld beträgt einen Euro. Bambinilauf in Holtrop (während der 3. Etappe ): Am Dienstag, 8. Mai, wird in Holtrop bei der Grundschule ein Bambinilauf über 800 Meter veranstaltet (Start: 19 Uhr). Auch hier gibt es Urkunde und Präsent für alle Teilnehmer. Meldungen werden bei der Grundschule ab 17.30 Uhr entgegen genommen. Das Startgeld beträgt einen Euro.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 27. April 2007 (Zwei Artikel) Teilnehmer-Rekord ist schon geknackt Organisation: Bis gestern hatten sich 1178 Ossilooper angemeldet / Frist endet Dienstag um 17.45 Uhr Von Uwe Prins Leer. Im Sportgeschäft von Edzard Wirtjes in Nüttermoor sieht es aus wie im Postamt. Überall im Laden stehen Kisten mit Brief- umschlägen herum. “Die Anmeldungen nehmen immer noch kein Ende”, sagt der neue Organisator des Ostfrieslandlaufes. “Wir sind nach wie vor damit beschäftigt, Startnummern und Zeitmess-Chips einzutüten und zu verschicken.” Der Teilnehmerrekord des Vorjahres ist bereits vier Tage vor dem Start des Etappenrennens geknackt: 1178 Ossilooper hatten sich bis gestern Abend ange- meldet, die bisherige Bestmarke stand bei 1120. “Ich wundere mich zwar, dass immer noch Leute anrufen und mitmachen wollen, aber bei meinem Vorgänger Klaus Beyer gingen ja auch immer noch kurzfristig Anmeldungen ein”, sagt Wirtjes. Der Leeraner rechnet mit insgesamt mehr als 1200 Gesamtläufern. Der Startschuss der ersten Etappe von Leer nach Holtland wird am Dientag, 1. Mai, um 19 Uhr abgegeben. Kurzentschlossene haben die Möglichkeit, noch bis 17.45 Uhr einzuchecken. “Danach geht nichts mehr, weil wir die Daten noch eingeben müssen für die elektronische Zeitmessung”, erklärt Wirtjes. Diese Meldefrist gilt auch für jene Akteure, die bereits angemeldet sind, sich aber noch für die “VR-Fun”-Wertung oder die “Friesentherme”-Betriebswertung registrieren lassen wollen. Edzard Wirtjes und das Team von Fortuna Logabirum sowie weitere Helfer denken derzeit über die Einrichtung weiterer Wasserver- sorgungsstellen nach. “Sollte es so heiß bleiben wie im Moment, werden wir weitere Wasserstellen aufbauen”, verspricht er und rät allen Läufern, vor den Etappen viel zu trinken. Angesichts des erneuten Teilnehmerrekords haben sich die Organisatoren ent- schieden, einen kostenlosen Bustransfer vom Emspark zum Julianenpark anzubieten. “Die Parkmöglichkeiten beim Julianenpark sind sehr begrenzt - und die Verkehrssituation hat sich schon in den vergangenen Jahren immer zugespitzt”, erklärt Wirtjes. Morgen erscheint die große Ossiloop-Beilage in der Ostfriesen Zeitung. “Ich bin ein Fan von Volksläufen” Von Sören Siemens Stephan Immega kann nach zwei Gesamtsiegen beim Ostfrieslandlauf in diesem Jahr das Triple schaffen. Das gelang bei den Männern in der bereits 25-jährigen Geschichte des Laufs bisher nur Peter Steinke. Ostfriesen Zeitung (OZ): Den Ossiloop einmal ausgenommen: Was war für Sie bisher das beste Ergebnis überhaupt? Immega: Der zweite Platz bei den Niedersächsischen Bahnmeisterschaften in Alfeld über die 10 000 Meter. Mit dem Vizetitel hatte ich nie und nimmer gerechnet. OZ: Wie sehen die weiteren Ziele aus? Immega: Jetzt steht erst einmal der Ossiloop an, der für mich zu den Saison-Höhepunkten zählt. Alleine wegen der Stimmung. Ich bin ein Fan von Volksläufen. Das ist einfach einmalig! OZ: Der Reiz nach zwei Siegen ist also nicht weg? Immega: Nein, auf keinen Fall. Der erste Erfolg war natürlich etwas Besonderes. Aber die Leistung zu halten, ist auch reizvoll. Gut zu werden ist schon schwierig, gut zu bleiben noch schwieriger. OZ: Spüren Sie so etwas wie Druck? Immega: Ja. Der Druck wächst auf jeden Fall. Alle erwarten, dass man sowieso gewinnt. Das ist auch eine neue Erfahrung für mich, als Favorit gehandelt zu werden. OZ: Wer sind die schärfsten Konkurrenten um den Gesamtsieg? Immega: Der letztjährige Zweite Achim Groenhagen ist wieder dabei. Auch Holger Grigat hat gemeldet. Und man weiß nie, welche anderen Top-Läufer noch an den Start gehen. OZ: Studium, Leistungssport - bleibt da noch viel Zeit für Hobbys? Immega: Ich bin Werder-Fan, habe mit meiner Mutter zwei Dauerkarten. Und wenn Bremen den Finaleinzug im UEFA-Cup schafft, überlegen wir, mit dem Wohnmobil nach Glasgow zu reisen. Aber erst einmal abwarten. Zunächst zählt für mich nur der Ossiloop.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 30. April 2007 Dienstag geht’s los: Ostfriesen im Ossiloop-Fieber 1. Etappe von Leer-Loga nach Holtland: 1210 Voranmeldungen bis Sonntagmittag / Stephan Immega strebt dritten Gesamtsieg in Folge an Ostfriesland (gaw). Jetzt geht’s los. Der 26. Ossiloop von Leer nach Bensersiel beginnt am Dienstag. Der Startschuss zur ersten Etappe fällt wie immer um 19 Uhr im Julianenpark in Leer-Loga. Bis gestern Mittag hatten sich bei Hauptorganisator Edzard Wirtjes und seinem Helferteam von Fortuna Logabirum 1210 Frauen, Männer und Jugendliche zu diesem Kultlauf bis hinauf zur Küste angemeldet. Die Ostfriesen sind im Ossiloop-Fieber. Und alle, die dabei sind, stellen sich die Frage nach dem Wetter. Es soll zwar sonnig bleiben die nächsten Tage, bei einem allerdings kühlenden Ostwind und deswegen angenehmen Temperaturen um 20 Grad. Wer Hitze beim Laufen nicht so mag, kann also aufatmen. Dennoch empfiehlt es sich am Lauftag, reichlich kohlen- säurearmes Mineralwasser, eventuell mit Apfelsaft im Verhältniss 3 zu 1 zu trinken, schlückchenweise über den Tag verteilt. Vor den Ossiloopern liegen in den nächsten drei Wochen rund 68 Kilometer, zu laufen größtenteils auf dem Ostfriesland-Wander- weg. Die sechs Etappen, zwischen 10 und 14 Kilometer lang, werden immer Dienstags und Freitags um 19 Uhr gestartet. Die Auf- taktetappe geht über 10,8 Kilometer nach Holtland. Landschaftlich ist dieses Teilstück wenig reizvoll. Es geht unter der Autobahn und zeitweise an der Bundesstraße von Hesel nach Leer entlang. Das Läuferfeld wird ab 19.30 Uhr im Kaarkpad in Holtland er- wartet. Den Führenden der vier Wertungsklassen Frauen, Männer, weibliche und männliche Jugend werden die “Gelben Trikots” übergestreift. Favorit auf den Gesamtsieg und gleichzeitig Titelverteidiger ist Stephan Immega vom Lauftreff Schafhauser Wald. Er kann in diesem Jahr das Triple schaffen. Als seine ärgsten Konkurrenten gelten Achim Groenhagen von Amisia Wolthusen und Holger Grigat vom VfL Germania Leer. Erstmals wird es wie berichtet auch eine Teamwertung für Vereine, eine Betriebs- und eine Spaß- wertung geben. Größte Neuerung ist wie ebenfalls berichtet die elektronische Zeitmessung und der veränderte Zieleinlauf in Bensersiel. Fünf Ossilooper werden in diesem Jahr, wenn für sie alles gut geht, ihre 100. Etappe laufen. Es ist zum einen Harm Park (bisher 96 Etappen), Vorsitzender des TuS Weene und Chronist des Kultlaufes. Er hat alle Daten und Fakten seit 1982 minutiös zu- sammengetragen, zu finden auf der Internetseite www.tus-weene.de. Es sind zum anderen Axel Schewiola vom TV Norden (96), Werner Naar von Frisia Loga (95), Herma Braams vom Lauftreff Schafhauser Wald (95) und Gerhard Sauer vom MTV Aurich (94). Die Statistiken werden ständig erweitert und aktualisiert. Königin des Ossiloops ist und bleibt Hilde Steinke von Concordia Neer- moor, die alle bisherigen 150 Etappen mitgelaufen und natürlich auch in diesem Jahr wieder am Start ist.
1. Etappe (1. Mai 2007) ==> Ergebnisse (Auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (Bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (Bei der OSTFRIESEN ZEITUNG) ==> Ergebnisse (Tagesläufer - bei Mika-Timing)
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. Mai 2007 26. Ossiloop: Immega zeigt es der Konkurrenz schon wieder Zweifacher Gesamtsieger gewinnt gleich erste Etappe / Andrea Manssen bei den Frauen vorn / 1361 Teilnehmer Leer (gaw/sm). Stephan Immega (LT Schafhauser Wald) hat es auf der ersten Etappe des 26. Ossiloops der Konkurrenz gleich gezeigt und ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der Gesamtsieger der vergangenen beiden Jahre beendete die erste Etappe über 10,8 Kilometer von Leer nach Holtland gestern als Erster in 36:41 Minuten und 27 Sekunden Vorsprung auf die zeitgleichen Zweit- platzierten, seinen Vereinskollegen Siebo Wiegmann und Achim Groenhagen (Amisia Wolthusen). Bis Kilometer sieben führte Immega zusammen mit sechs Konkurrenten das Läuferfeld an. Dann setzte er sich ab: “Ich wollte es nicht auf den Endspurt an- kommen lassen.” Die beeindruckende Stimmung an der Strecke machte ihm zusätzlich Beine. Eigentlicher Zweiter der gestrigen Etappe war Peter Steinke (TV Norden), der 37:00 Minuten brauchte. Er aber gehörte zu den 84 gemeldeten Tagesläufern, die nicht in der Gesamtstatistik geführt werden. Die Senioren-Europameisterschaften in Regensburg am Himmelfahrtstag machen ihm einen Strich durch die gesamte Ossiloop-Teilnahme. In Regensburg startet Steinke über die 10 000 Meter. Als Dritter der Gesamtwertung kam Holger Grigat (VfL Germ. Leer) in 37:32 Min ins Ziel. Für ihn war die Etappe ein an- strengendes Auslaufen. Gestern Vormittag noch war er in Wolfenbüttel bei den Norddeutschen Meisterschaften gestartet und hatte sich in seiner Altersklasse (M30) in 34:00 Min. den Titel über die 10 Kilometer gesichert. Nur eine Sekunde hinter Grigat lief Her- mann Fleßner von den Ihlower Rennschnecken ein. Fünfter wurde Gerd Wolzen (VfL Germ. Leer, 37:43 Min.). Christian Frerichs (TuS Aurich-Ost) war in 40:06 Minuten als Neunter bester Auricher. Noch souveräner als bei den Männern war der Zieleinlauf bei den Frauen. Für die Siegerin Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) wurden 43:16 Minuten gestoppt. Damit hatte die 23-jährige Landesmeisterin im Triathlon über die Kurz- und Mitteldistanz die zweit- platzierte Sonja Hoogestraat (Emder LG) um fast eine Minute abgehängt (44:11). Dritte wurde Irmi Hartmann (TV Norden, 45:50 Min.). Beste Auricherin war die erst 15-jährige Jasmin Schmidt (TuS Aurich-Ost), die in 50:15 Minuten Platz neun belegte. 1277 Teilnehmer (886 Männer und 391 Frauen) hatten bis zum Start für die Gesamtstrecke gemeldet. Der bisherige Teilnehmer- rekord war bereits Tage vorher gebrochen worden. Aber mit solch einer Resonanz hatte der neue Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes nun nicht gerechnet. Die Startnummernschilder waren ihm ausgegangen. Aber er wusste sich zu helfen. Blanko-Start- schilder wurden mit einem Edding-Stift beschriftet. Freitag geht’s jetzt weiter. Dann machen sich die Läufer auf die Strecke von Holtland in Richtung Hesel mit Ziel Gut Stikelkamp.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. Mai 2007 Immer mehr wollen von Leer bis ans Meer Ossiloop: Stefan Immega gewann die Auftaktetappe / Andrea Manssen war die schnellste Frau Von Georg Lilienthal Leer. Den Vater des “Ossiloops” konnte gestern im Leeraner Julianenpark nichts aus der Ruhe bringen - der Massenauflauf von fast 1400 Läufern nicht, die hektischen Vorbereitungen der Athleten nicht und der eigene Start schon gar nicht. “Diesmal genieße ich den Ossiloop richtig”, lächelte Klaus Beyer (Holtland). 25-mal hatte er den Lauf organisiert. Und bei der Premiere 1982 war er auch selber mitgelaufen. Weil er nun die Organisationsleitung an den Leeraner Edzard Wirtjes abgegeben hat, lief er gestern zum zweiten Mal selber und leistete damit seinen persönlichen Mini-Beitrag zur neuen Rekordmarke von 1380 Läufern, die von Leer bis ans Meer nach Bensersiel laufen wollen. Als er nach weit über einer Stunde völlig erschöpft das Ziel erreichte, revidierte er seine Genuss-Aussage ein wenig. “Organisieren ist anstrengend, den Ossiloop zu laufen, kann mörderisch sein.” Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Stefan Immega (SC Dunum) längst von allen Strapazen erholt. Der Vorjahressieger gewann auch diesmal die Startetappe in 36:41 Minuten vor Peter Steinke (37:00; TV Norden), der nicht alle Etappen mitlaufen wird. Bei den Frauen siegte Andrea Manssen (Logabirum) in 43:16 Minuten vor der Emderin Sonja Hoogestraat (44:11). Die größte Leistung des Tages vollbrachte aber wohl der 34-jährige Holger Grigat (Germania Leer). Am Morgen war er um 6.30 Uhr nach Wolfenbüttel ge- startet, dort gewann er am Vormittag in seiner Altersklasse den Titel des Norddeutschen Meisters im Straßenlauf über 10 Kilo- meter. Dann fuhr er im Auto zurück direkt zum Ossiloopstart nach Leer und aß zwischendurch gerade einmal ein Brötchen. “Es ging viel besser als ich gedacht habe”, lächelte Grigat, nachdem er als Fünfter in Holtland angekommen war. Die meisten Läufer verfolgten aber ganz andere andere Ziele. So hatten auch die Ihlower “Kanalratten” gestern keine Spitzenplatz- ierungen ins Auge gefasst. “Wir haben einfach Spaß am Laufen”, sagte “Ratten-Sprecher” Heino Krüger, der selber auf einen Start verzichtete. Die Kanalratten feiern gemeinsam Feten oder Geburtstage und genießen das Ossiloop-Erlebnis. Genauso geht es den Pewsumer Ossiloopers. Zu neunt waren sie mit dem Taxi angereist und fuhren auf gleiche Weise wieder zurück. “Dabei sein ist für uns alles”, sagte der Pewsumer Arzt Johannes Janssen. “Wenn wir alle sechs Etappen gelaufen sind, dann gibt es eine große Fete bei mir zu Hause.” Bis dahin ist noch viel zu tun. Auch für den neuen Organisator Edzard Wirtjes. Er fuhr übrigens mit Rennrad vom Start in Leer nach Holtland. Das Wetter und die Menschenmassen bescherten ihm eine traumhafte Premiere. Beim Ziel in Holtland dachte er schon an die Rücktour mit dem Rad. “Dann habe ich die Ruhe, um mich über den gelungenen Auftakt zu freuen.”
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Mai 2007 “Der 1. Mai ist nicht so schlecht” Stimmung: Trotz Feiertags - Teilnehmerrekord und viele Zuschauer an der Strecke Von Uwe Prins Leer/Holtland. Vor dem diesjährigen Ostfrieslandlauf ist viel diskutiert worden. Der neue Organisator Edzard Wirtjes hatte den 1. Mai für die erste Etappe festgelegt - und prompt regte sich Unmut. Die Feuerwehr in Logabirum stellte deshalb keine Kräfte für den Ordnungsdienst zur Verfügung, Wirtjes fand mit dem Technischen Hilfswerk allerdings guten Ersatz. Und nach den ersten 10,8 Kilometern von Leer nach Holtland war der Nachfolger von Klaus Beyer sicher: “Der 1. Mai ist wohl gar nicht so schlecht.” 1380 Ossilooper gemeinsam auf der Strecke - das hatte es in den bisherigen 25. Ostfrieslandläufen noch nicht gegeben. Und viele der Teilnehmern hatten den Eindruck, dass “viel mehr Leute als sonst an der Strecke stehen”. Bereits zum siebten Male gab es am Bruntjer Weg in Nortmoor richtig Rambazamba: Dort treffen sich zur ersten Etappe Hobby- trommler vor der Gärtnerei Lessen, um müden Läufern mit heißen Rhythmen wieder flotte Beine zu machen. In Brinkum hatten Anwohner - schon traditionell - eine Wasserstelle eingerichtet, an vielen Ecken und Kurven standen Menschen und feuerten die lange Karawane an. Hilfreich waren die erstmals auf den Startnummern der Ossilooper aufgedruckten Vornamen. Für die Fun- und Betriebswertung können sich Ossilooper noch registrieren lassen. Meldungen nimmt Edzard Wirtjes per Mail entgegen unter der Adresse info@spass-mit-sport.de
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 4. Mai 2007 26. Ossiloop: Schönstes Ziel steht bevor Heute kürzeste Etappe Holtland (wrs). “Diese Etappe hat den schönsten Zieleinlauf”, sagt Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes vor dem heutigen Start um 19 Uhr des 2. Teilstücks des Ostfrieslandlaufes von Holtland zum Gut Stikelkamp. Wirtjes spricht aus eigener Erfahrung. Der neue Frontmann beim ostfriesischen Laufspektakel zwischen Leer und Bensersiel hat in der Vergangenheit 69 Etappen zurück- gelegt und ist häufig in das idyllische Ziel in Stikelkamp eingelaufen. In den Vorjahren zusammen mit seiner Tochter Maja, die erstmalig im Alter von neun Jahren alle sechs Etappen bewältigte. Mittlerweile geht das 14-jährige Mädchen zum sechsten Mal an den Start. Im Schlepptau den jüngeren Brüder Moritz. Wirtjes wird ein besonderes Augenmerk im Ziel auf seinen Nachwuchs haben und hofft, dass er problemlos durchkommt. Knackpunkt der kürzesten Etappe(10,5 km) ist der Start, sagt Wirtjes. Dort werde eine Schleife gelaufen. “Wir haben nicht allzu viel Platz, um den Beginn zu entzerren. Danach wartet nach Ansicht von Wirtjes auf die knapp 1200 Läufer sowie zahlreichen Tagesstarter eine “abwechselungsreiche Strecke mit unterschiedlichen Be- legen”. In der ersten Etappe setzten sich nach Meinung des Organisators die Titelaspiranten durch. Wirtjes habe sowohl Stefan Immega bei den Männern als auch Andrea Manssen bei den Frauen vorne erwartet. Ebenso Martin Buss bei der männlichen Jugend. Etwas überraschend sei für ihn der zweite Platz von Sonja Hoogestraat in der Frauenwertung gewesen. Hier habe Wirtjes die Läuferin vom TV Norden Irmi Hartmann stärker eingeschätzt. Organisatorisch gab es während der ersten Etappe kaum unvorhergesehene Probleme. “Der Start verlief glatt und auch im Ziel gab es keine Zwischenfälle”, berichtete Wirtjes. Die neue elektronische Zeitmessung mit dem Chip, der am Fuß der Läufer befestigt wird, habe funktioniert. Nur bei vier Akteuren habe die Zuordnung zwischen Läufer und Zeit nicht funktioniert. Grund waren Eingabe- fehler, die mittlerweile aus der Welt geräumt wurden. Wirtjes macht vor dem zweiten Start noch Werbung für den Fun-Wettbewerb. “Wir können dafür noch einige Mannschaften ge- brauchen”, hofft er auf einige Nachzügler, um das Teilnehmerfeld etwas zu vergrößern. Dabei bilden ein Jugendlicher (nicht älter als 20 Jahre), ein Mann (über 50 Jahre) und eine Frau eine Mannschaft. Im Ziel werden die Zeiten aller drei Starter zusammengezählt. In diesem Wettbewerb winken den Mannschaften Sachpreise. Anmeldungen unter E-Mail info@spass-mit-sport.de. OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. Mai 2007 Zweite Etappe heute ab 19 Uhr Ossiloop: Etwa 1300 Läufer am Start Von Uwe Prins Holtland. Die Feuerprobe hat Edzard Wirtjes am Dienstag bestanden, doch die nächste Herausforderung wartet bereits auf den neuen Organisator des Ostfrieslandlaufes von Leer nach Bensersiel: Die zweite Etappe, die heute um 19 Uhr in Holtland (Sport- platz) gestartet wird und beim Gut Stikelkamp endet, wird voraussichtlich von Verkehrsproblemen begleitet werden. Die Stikel- kamper Straße (Kreisstraße 3), die von Hesel Richtung Ziel geht, ist heute Abend nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach gesperrt. Die Samtgemeinde Hesel teilte am Nachmittag mit, dass parallel zum Ossiloop eine Boßelveranstaltung augetragen wird. Der Autoverkehr wird deshalb über Beningafehn umgeleitet. Etwa 1300 Läufer werden heute auf die 10,2 Kilometer lange Strecke gehen. Bis gestern Abend lagen Meldungen von 30 Tages- läufern vor. In der Ostfriesen-Zeitung werden jeweils in der Mittwoch- und Sonnabendausgabe alle Ergebnisse der Gesamtläufer veröffentlicht, nicht aber die Tagesläufer. Jene Resultate werden auf der Website des Unternehmens geführt, die für die elektro- nische Zeitmessung zuständig ist (www.mikatiming.de). Außerdem sind die Ergebnisse auf der Website der Veranstaltung abzu- rufen. Vor dem Start der zweiten Etappe bietet der SV Holtland wie in den Vorjahren für Jungen und Mädchen auf dem Sportplatz Bambini-Läufe über 800 Meter an.
2. Etappe (4. Mai 2007) ==> Ergebnisse (Auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (Bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (Bei der OSTFRIESEN ZEITUNG) ==> Ergebnisse (Tagesläufer - bei Mika-Timing)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. Mai 2007 Immega baut die Führung aus 26. Ossiloop: Titelverteidiger gewinnt Lauf von Holtland nach Gut Stikelkamp Von Horst Kruse Stikelkamp. Stephan Immega läuft der Konkurrenz beim 26. Ostfrieslandlauf davon. Auch auf der 2. Etappe über 10,7 Kilometer von Holtland nach Gut Stikelkamp war der 23-Jährige vom SC Dunum nicht zu schlagen. Unter dem Jubel und Beifall der zahl- reichen Zuschauer lief der Titelverteidiger nach 36:11 Minuten ins Ziel. Zweiter wurde mit Siebo Wiegmann ein weiterer Athlet des SC Dunum. “Einen Doppelerfolg des SC Dunum hat es beim Ossiloop noch nie gegeben”, freute sich Immega. Auf Rang drei kam mit Achim Groenhagen der Oldie der Spitzenläufer. Der 39-Jährige Wolthuser benötigte 36:25 Minuten. Bei den Frauen gab es einen Zieleinlauf wie auf der ersten Etappe. Andrea Manssen von Fortuna Logabirum das Gelbe Trikot. Sie siegte in 43:08 Minuten vor Sonja Hoogestraat von der Emder LG, die 43:14 Minuten benötigte. Insgesamt waren gestern 1308 Ossilooper am Start, 1213 davon absolvierten ihre zweite Etappe. Organisator Edzard Wirtjes, der nach dem Startschuss mit dem Rad über den Ostfriesland-Wanderweg nach Gut Stikelkamp fuhr, war zufrieden. “Es ist alles gut gelaufen.” Probleme hatten viele Zuschauer bei der Anfahrt. Zwischen Hesel und Stikelkamp trugen Boßler eine Meisterschaft aus. Deshalb waren einige Straßenabschnitte gesperrt. Es kam zu Staus. Die Läufer wurden aber nicht behindert. Bei den Männern bildete sich vom Start weg eine Spitzengruppe mit sechs Läufern. “Bis Kilometer sieben sind wir zusammen ge- laufen”, schilderte Achim Groenhagen den Rennverlauf. Dann hat sich Stephan Immega etwas abgesetzt. Er wird den Ossiloop auch gewinnen, ganz sicher”, sagte Groenhagen und lächelte: “Stephan kontrolliert uns. Der kann immer zulegen.” Immega nahm das Lob mit einem Lächeln zur Kenntnis: “Im Moment läuft es gut, aber jedes Rennen ist anders. Noch sind wir nicht in Benser- siel.” Das stimmt: Am Dienstag (8. Mai) geht es weiter. Die 3. Etappe führt über 11, 2 Kilometer von Bagband nach Holtrop.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 8. Mai 2007 26. Ossiloop: Mühlenetappe bei angenehmer Temperatur 3. Teilstück von Bagband nach Holtrop: 11,2 Kilometer quer durch die Gemeinde Großefehn Ostfriesland (gaw). Die 3. Ossiloop-Etappe heute von Bagband nach Holtrop, Start ist um 19 Uhr direkt bei der Bagbander Kirche, verspricht Abkühlung für die zuletzt noch 1187 Teilnehmer, die das Ziel am Freitag beim Gut Stikelkamp erreichten. Der Wetterbe- richt sagt angenehme Temperaturen um die 15 Grad, Schauer und Wind voraus, auch für die fast 14 Kilometer lange “Königs- etappe” am Freitag. Das heutige 11,2 Kilometer lange Teilstück durch die Gemeinde Großefehn wird auch als Mühlenetappe bezeichnet. Nicht ohne Grund, denn vier historische Mühlen stehen an der Laufstrecke, auf der die Ossilooper das Wallheckengebiet um Bagband durch- queren, Kanäle überqueren und schließlich das Ziel im Heerweg in Holtrop erreichen. Stefan Immega vom SC Dunum führt die Wertung mit 37 Sekunden Vorsprung vor seinem Vereinskameraden Siebo Wiegmann an. Der Emder Achim Groenhagen folgt an dritter Stelle. Bereits deutlich vorn liegen Martin Buss vom MTV Wittmund (männliche Jugend), Andrea Manssen von Fortuna Logabirum (Frauen) und Jasmin Schmidt vom Lauftreff TuS Aurich-Ost (weibliche Jugend).
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Mai 2007 Ossiloop-Start heute in Gruppen Laufen: 3. Etappe führt nach Holtrop Bagband (cze). Die Karawane der Ossilooper zieht weiter: Heute steht die dritte Etappe der 26. Auflage an. Gelaufen wird von Bagband nach Holtrop. Die Strecke ist 11,2 Kilometer lang. Der Start erfolgt um 19 Uhr. Erstmals in diesem Jahr werden die etwa 1300 Teilnehmer in Gruppen zu jeweils 200 Sportlern auf die Strecke geschickt. “Der Abstand soll 15 bis 30 Sekunden betragen”, sagt Organisator Edzard Wirtjes. “Wir wollen es einfach mal versuchen, um Erfahrung für die nächsten Etappen zu sammeln, wenn es direkt auf den Wanderweg geht und es gleich eng wird.” Ob der eine oder andere Läufer bereits ausgestiegen ist, vermag Wirtjes nicht zu beurteilen: “Das kann ich erst hinterher sehen. Viele Tagesläufer haben sich für das ganze Rennen angemeldet, um sich nicht für jedes Teilstück registrieren lassen zu müssen. Und Geld spart man dadurch auch noch.”
3. Etappe (8. Mai 2007) ==> Ergebnisse (Auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (Bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (Bei der OSTFRIESEN ZEITUNG) ==> Ergebnisse (Tagesläufer - bei Mika-Timing)
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 9. Mai 2007 26. Ostfrieslandlauf: Blitze und Donnerschläge auf Mühlenetappe 3. Etappe von Bagband nach Holtrop: Keine Veränderungen auf den Spitzenpositionen Holtrop (wrs). Halbzeit. Nach der 3. von sechs Etappen des 26. Ostfrieslandlaufes hat sich gestern Abend an der Reihenfolge an der Spitze der einzelnen Klassen nichts geändert. Auf der sogenannten Mühlenetappe zwischen Bagband und Holtrop verteidigten die in der Gesamtwertung führenden Läufer mit Tagessiegen ihre Positionen. Bei den Männern setzte sich erneut Stephan Immega vom SC Dunum vor Siebo Wiegmann durch. Der Erste der Gesamtwertung kam nach 37:02 Minuten ins Ziel an. Er nahm seinem Vereinkollegen 26 Sekunden ab und baute seinen Vorsprung insgesamt auf 1:03 Minuten aus. Von einer Vorentscheidung wollte Immega noch nicht sprechen. Die werde seiner Meinung nach erst auf der 4. und zugleich längsten Etappe am kommenden Freitag zwischen Holtrop und Plaggenburg fallen. Bei den Frauen wiederholte sich die Reihenfolge beim Zieleinlauf wie in den beiden Durchgängen zuvor. Platz eins ging an Andrea Manssen (45:14 Minuten), gefolgt von Sonja Hoogestraat (45:25 Minuten) sowie Irmi Hartmann (47:08 Minuten). Manssen erweiterte ihren Vorsprung auf die Zweite Hoogestraat auf 1:13 Minuten. In der männlichen Konkurrenz der Jugend feierte erneut Martin Buss (39:22 Minuten) den Tagessieg vor seinem Verfolger Mirko Schneider (39:39 Minuten). Dritter wurde Hauke Köller (41:32 Minuten). Erneut souverän beendete die Auricherin Jasmin Schmidt den dritten Durchgang bei der weiblichen Jugend. Sie holte sich im 3. Rennen den 3. Erfolg. Im Ziel zeigte die Uhr nach 11,2 Kilometer eine Zeit von 49:11 Minuten an. Die Zweitplatzierte Frauke Bronn benötigte 53:03 Minuten. Auf Rang drei landete Jasmin Middeke in 53:38 Minuten. Der Abstand zwischen Schmidt und Bronn beträgt mittlerweile 8:44 Minuten in der Gesamtbilanz. Während der Start in Bagband nach Angaben von Organisator Edzard Wirtjes problemlos ablief, hatten die Läufer auf der Strecke mit widrigen Bedingungen zu kämpfen. Zwei starke Regengüsse sowie Gewitter machte den Akteuren das Leben schwer. Erst bei Ankunft der Läufer in Holtrop ließ der Regen nach. “So schlimm war es noch nie zuvor. Ich habe zeitweise nichts mehr gesehen”, sagte die erfahrene Läuferin Astrid Lübben, Fünfte der Gesamtwertung. Sie ist mit diesem Platz zufrieden und will diese Position bis zum Ende des Ostfrieslandlaufes in Bensersiel halten. Christian Frerichs vom TuS Aurich-Ost brachte die Devise auf den Punkt. “Augen zu und durch und danach schnell eine heiße Dusche.”
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Mai 2007 Starker Regen fordert die Ossilooper 26. Auflage: Über 1200 Teilnehmer legten die dritte Teilstrecke unter erschwerten Bedingungen zurück Von Günther Czempiel Bagband/Holtrop. Die über 1200 Ossilooper mussten gestern das dritte Teilstück von Bagband nach Holtrop unter erschwerten Bedingungen bewältigen. Während es beim Start nur leicht nieselte, goss es wenig später in Strömen. Und bei Blitz und Donner überquerten die schnellsten Läufer die Ziellinie. “Dieses Wetter hatten wir schon einmal bei der Mühlenetappe”, erinnerte sich Ossi- loop-Erfinder Klaus Beyer im Zieleinlauf. “Ich weiß bloß nicht mehr, in welchem Jahr das war.” Selbst beim stärksten Regenguss blieb Rafael Frischtatzky von der für die Zeitmessung zuständigen Firma Mika Timing aus Bergisch Gladbach jedoch ruhig. “Nur wenn das Wasser etliche Zentimeter hoch auf der Straße stehen würde, kann es Probleme bei der Zeitmessung mit dem Chip Schwierigkeiten geben. Aber so schlimm ist das ja gar nicht.” Das empfanden die meisten der 1169 Gesamt- und 80 Tagesläufer ganz anders. “Teilweise habe ich gar nichts gesehen”, sagt Stephan Immega (Dunum), der auch die dritte Etappe gewann und seine Führung in der Gesamtwertung ausbaute. “Solche Ver- hältnisse habe ich bei dieser Veranstaltung noch nicht erlebt. Da sind mir 35 Grad im Schatten lieber.” Ähnlich dachten zahlreiche andere Teilnehmer auch. “Die vielen Leute an der Strecke vor allem in Strackholt und kurz vor dem Ziel haben zusätzlich motiviert”, berichtete Manfred Kramer, der im Trikot des Werder-Fan-Clubs Ossis startete. “Ich gehe davon aus, dass die Bremer Fußballer genauso um die Deutsche Meisterschaft kämpfen, wie wir es heute auf der Strecke getan haben.” So mancher Teilnehmer verlor bei diesen Witterungsbedingungen seine Startnummer. “Macht nichts, die Zeit wird ja über den Chip gemessen”, beruhigte Organisator Edzard Wirtjes. Er freute sich darüber, dass der erstmals in Gruppen erfolgte Start in Bagband reibungslos klappte: “Die Teilnehmer haben sich sehr diszipliniert verhalten.” Als einer der letzten Läufer machte sich Jürgen Saat- hoff auf den Weg. “Vor 24 Jahren war ich das erste Mal dabei”, erinnerte sich der 75-jährige Läufer des LT Jheringsfehn. “Wie oft ich schon mitgelaufen bin, kann ich gar nicht sagen.” Die Einführung der Zeitmessung hat sich in seinen Augen bewährt: “So ist alles reeller.” Zu den ersten Aussteigern zählte Klaus Beyer. “Es hat keinen Zweck”, erklärte der Ossiloop-Erfinder. “Ich bekomme keine Luft.” Dafür freute er sich gestern über 93 Teilnehmer beim Bambini-Lauf: “Und beim ersten Mal waren es sogar über 200.” Am Freitag geht es um 19 Uhr von Holtrop nach Plaggenburg weiter.
ANZEIGER FÜR HARLINGER LAND vom 11. Mai 2007 “Königsetappe” Ossilooper ereichen Plaggenburg Holtrop/Plaggenburg (kg). Heute Abend, 11. Mai, geht es für die Ossilooper auf die vierte und längste Etappe, die “Königs- etappe”. Die 13,8 Kilometer lange Strecke führt vom Start im Holtroper Heerweg, um 19 Uhr, über den Ems-Jade-Kanal, durch die Stadt Aurich, über den “Ostfriesland-Äquator” bis nach Plaggenburg. An der Spitze des über 1200 Läufer langen Ossiloop-Trosses läuft nach wie vor Stephan Immega (LT Schaffhauser Wald) gefolgt von seinem Teamkollegen Siebo Wiegmann. Es würde bereits eine kleine Sensation sein, wenn er das gelbe Trikot heute verlieren würde, aber dennoch ist es an der Spitze weiterhin spannend. Die Hälfte des Laufs von Leer nach Bensersiel liegt noch vor den Läufern und der Emder Achim Groenhagen, derzeit auf Platz drei, ist den beiden Dunumer Läufern dicht auf den Fersen. Gerade mal zehn Sekunden trennen ihn in der Gesamtwertung von Siebo Wiegmann, der rund eine Minute hinter Immega läuft. Für den ehemaligen Fußballer Groenhagen würde es einen Kraftakt be- deuten, auch noch Immega einzuholen, bei Wiegmann hat er eine reelle Chance. “Ich freue mich so weit vorne mitlaufen zu können. Alles andere wird sich beim Laufen ergeben”, gibt sich Groenhagen bescheiden. Zu rechnen ist zudem noch mit Gerd Wolzen (VfL Germania Leer), der auf Platz vier folgt. Er versuchte sich auf der letzten Etappe nach Holtrop als Führungsläufer, wurde jedoch von Immega bei Kilometer sieben in die Schranken verwiesen und abgehängt. Bei den Frauen kann es auch noch mal spannend werden. Derzeit schnellste Frau ist mit drei Etappensiegen Andrea Manssen (Fortuna Logabirum). Ihr Vorsprung auf die zweitschnellste Sonja Hoogestraat (Emder LG) ist inzwischen aber auf 83 Sekunden zusammengeschrumpft. In der Altersklasse der männlichen Jugend werden sich auch heute Martin Buss (MTV Wittmund) und Jasmin Schmidt (LT TuS Aurich-Ost) weiter vom Verfolgerfeld absetzen. Mit der Startnummer 1131 läuft Reinhard Schoon, Vor- stand der Raiffeisen- und Volksbank Uplengen, wie schon in den Vorjahren mit. Bei über 1200 Läufern nichts Besonderes, wäre er nicht gleichzeitig auch Schirmherr dieser längsten Etappe. In dieser Funktion wird er es sich nicht nehmen lassen, heute in Holtrop den Startschuss für die Königsetappe zu geben um danach seinen Platz 529, den er bislang in der Gesamtwertung hat, gegen die Konkurrenz zu verteidigen.
4. Etappe (11. Mai 2007) ==> Ergebnisse (Auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (Bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (Bei der OSTFRIESEN ZEITUNG) ==> Ergebnisse (Tagesläufer - bei Mika-Timing)
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 12. Mai 2007 Ossiloop: Steinke muss Immega ziehen lassen 4. Etappe von Holtrop nach Plaggenburg: Entscheidungen in den Wertungsklassen sind gefallen Ostfriesland (gaw). Richtig Glück hatten die Ossilooper Freitagabend mit dem Wetter. Blauer Himmel, weiße Wolken, kaum Wind und angenehme Temperaturen sorgten für beste äußere Bedingungen auf der Königsetappe von Holtrop nach Plaggenburg, dem längsten Teilstück des Ostfrieslandlaufs. An der Spitze gab es auf den 13,8 Kilometern keine Überraschungen. Der führende Stephan Immega vom Lauftreff Schafhauser Wald im SC Dunum setzte sich souverän durch. Der dritte Ossiloop-Sieg in Folge wird ihm kaum noch zu nehmen sein. Immega führte das weit mehr als 1100 Teilnehmer große Feld von der Gemeinde Großefehn und quer durch die Stadt Aurich nach Plaggen- burg. Stets im Nacken saß ihm Peter Steinke, der sich als Tagesläufer einiges vorgenommen hatte. “Ich habe versucht, so lange wie möglich an Stephan dran zu bleiben.” Das klappte bis Kilometer 10 und auch noch, nachdem Immega das Tempo angezogen hatte, bis Kilometer 11. “Dann wurde die Lücke aber immer größer”, musste Steinke, ebenfalls mehrfacher Ossiloop-Sieger, Immega ziehen lassen. Steinke wurde schließlich auch von Siebo Wiegmann überholt, der nach seinem Klubkameraden Immega als Zweiter die Ziellinie überquerte. In Plaggenburg herrschte Volksfest-Stimmung. Das Dorf war vom Ortseingang bis zum Ortsausgang zugeparkt. Der Andrang im engen Zielbereich am ehemaligen Bahnhof war riesengroß. Für schmissige Rhythmen sorgte der Musikzug aus Middels. Er be- grüßte auch die schnellsten Frauen. Die Führende Andrea Manssen von Fortuna Logabirum passierte nach etwas mehr als 45 Minuten zusammen und Hand in Hand mit ihrer ärgsten Konkurrentin Sonia Hoogestraat von der Emder LG die Ziellinie. An sechster Stelle, hinter der fünften Frau, der Auricherin Astrid Lübben, platzierte sich die Schnellste der weiblichen Jugend, Jasmin Schmidt vom Lauftreff TuS Aurich-Ost. Die 15-Jährige kann, wie alle anderen Führenden der Wertungsklassen auch, die letzten beiden Etappen locker nach Hause laufen. Das gilt auch für den Ersten in der männlichen Jugend, Martin Buss vom MTV Witt- mund. Gerade mal Jahrgang 1992, läuft er als Gesamt-Siebter einen ganz starken Ossiloop. Da wächst Konkurrenz für Immega und Co. heran.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. Mai 2007 Bei Kilometer neun klingelte das Handy 26. Ossiloop: Anruf von Freundin Anke motivierte Gerd Wolzen bei der vierten Etappe zusätzlich Von Günther Czempiel Holtrop/Plaggenburg. Über 1270 Läufer nahmen gestern beim 26. Ossiloop die Königsetappe von Bagband nach Plaggenburg in Angriff. Die meisten Teilnehmer freuten sich, dass sie das mit 13,8 Kilometern längste Teilstück trocken hinter sich bringen konnten. Stephan Immega vom SC Dunum gewann auch die vierte der insgesamt sechs Etappen und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus. Doch einmal stutzte er genauso wie die anderen Läufer der Spitzengruppe. Nach etwa neun Kilo- metern klingelte plötzlich ein Handy. Nur Gerd Wolzen war nicht überrascht: Es war nämlich sein Gerät. “Das war meine Freundin Anke”, erzählte der Sportler von Germania Leer später im Ziel. “Wir sind frisch verliebt. Ihr Anruf motiviert mich zusätzlich. Viel reden kann ich ja nicht. Ich höre die meiste Zeit zu.” Es war auch nicht Ankes erster Anruf während des diesjährigen Ossiloops: “Bei der zweiten Etappe haben wir auch schon miteinander telefoniert.” Beim Start in Bagband hatten die Spitzenläufer auf Wolzen warten müssen. “Ich habe Durchfall”, erklärte der Germane sein spätes Erscheinen. Organisator Edzward Wirtjes nahm deshalb eine kurze Verzögerung in Kauf, ehe er die besten Läufer auf die Königsetappe schickte. “Dafür bin ich ihm wirklich dankbar”, be- dankte sich Wolzen hinterher. Nach etwa zehn Kilometern setzte sich Stephan Immega von den übrigen Läufern ab und baute die Führung in der Gesamtwertung weiter aus. “Wenn jetzt nichts mehr dazwischenkommt, werde ich den diesjährigen Ossiloop wohl gewinnen”, meinte der Titelver- teidiger. Bei den Frauen verteidigte Andrea Mansen die Führung. Gestern erreichte sie zusammen mit der zweitplatzierten Sonja Hoogestraat (Emder LG) das Ziel. Am Dienstag hatten alle Teilnehmer völlig durchnässt das Rennen beendet. Gestern blieb es trocken. Darüber freuten sich fast alle Läufer. Nur Thomas Oltmanns nicht. “Ich laufe lieber bei Regen”, sagte der 32-Jährige aus Jheringsfehn, der in Hannover studiert und zu jedem Rennen extra aus der Landeshauptstadt anreist. “Es war wieder einmal ein beeindruckendes Erlebnis”, erklärte Lars Hauke, der erstmals am Ossiloop teilnimmt und für die Sparkasse LeerWittmund an den Start geht. “Im Vorfeld hatten mir viele Kollegen vor dieser Etappe etwas Angst gemacht. Doch so schlimm war das nicht.” Frank Bontjer vom Edeka-Aktiv-Markt Sand- horst versorgte mit seinem Team die Sportler und Zuschauer beim Ziel mit Bratwürsten. 1200 hatte er mitgebracht. “Und die werden wir auch los”, war er sich sicher.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 15. Mai 2007 Ossilooper erreichen das Harlingerland 5. Etappe von Plaggenburg nach Dunum: Entscheidungen sind gefallen / Landschaftlich schönstes Teilstück über 11,8 Kilometer Ostfriesland (gaw). Der Rest sollte nur noch Genuss sein. Beim 26. Ossiloop sind die Entscheidungen an der Spitze vor der 5. Etappe gefallen. Wenn nichts außergewöhnliches passiert, werden Stephan Immega als Gesamtführender (LT Schafhauser Wald), Andrea Manssen (Emder LG), Martin Buss (MTV Wittmund) und Jasmin Schmidt (LT TuS Aurich-Ost) ihre Wertungsklassen ge- winnen. Alle vier haben so viel Vorsprung, dass sie den Sieg locker nach Hause laufen können. Vielleicht haben sie ja sogar Zeit, sich ein wenig umzuschauen. Denn gerade die fünfte Etappe über 11,8 Kilometer von Plaggenburg nach Dunum bietet doch einiges für das Auge. Sie führt die mehr als 1100 Ossilooper durch das liebliche Harlingerland und ist landschaftlich die schönste unter den sechs Teilabschnitten. Der Wanderweg ist nicht gepflastert. Die teils enge Strecke fordert deshalb Aufmerksamkeit. Dennoch ist die früher gebrauchte Bezeichnung “Crossetappe” nicht mehr angemessen. Der Wetterbericht für heute klingt gut. Heiter bis wolkig soll es werden, bei Temperaturen um die 16 Grad. Gute äußere Beding- ungen also. Die Mitglieder der Landfrauengruppe Dunum werden hoffen, dass es trocken bleibt. Denn sie werden die Ossilooper wie gehabt mit einer gedeckten Teetafel empfangen und so für heimelige Atmosphäre sorgen. Der Startschuss zur 5. Ossiloop- Etappe fällt um 19 Uhr, allerdings nicht wie in den vergangenen Jahren auf dem Sportplatz am Plaggenburger Eintrachtweg, sondern dort, wo der Zieleinlauf der 4. Etappe war. Durch die Möglichkeit der Gruppenstarts kann der Auftakt zur 5. Etappe wieder an dem Punkt stattfinden, wo er war, bis die hohen Teilnehmerzahlen den Platz zu eng machten. Nachmeldungen für Tagesläufer sind möglich bis 17.45 Uhr.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. Mai 2007 Fünfte Etappe beginnt nicht mehr auf dem Fußballplatz Ostfrieslandlauf: Teilstück von Plaggenburg nach Dunum wird im Zielbereich von Dienstag gestartet Plaggenburg (up). Aus Sicherheitsgründen wird die fünfte Etappe des Ostfrieslandlaufs nicht mehr auf dem Fußballplatz des SV Plaggenburg gestartet, sondern hinter dem alten Bahnhof, wo am Freitag das vierte Teilstück endete. Die Gesamtstrecke nach Dunum verringert sich nach Angaben von Edzard Wirtjes durch die Verlegung des Startbereichs um etwa 100 Meter auf knapp 11,9 Kilometer. “Wir starten wieder in Gruppen und gelangen nach etwa 200 Metern auf den Ostfriesland-Wanderweg”, sagt der Organisator. “Es ist nicht mehr so eng und gefährlich.” Auch die vorletzte Etappe beginnt heute um 19 Uhr. Tagesläufer, die sich noch nicht angemeldet haben, müssen sich bis 17.45 Uhr registrieren lassen. “Danach geht nichts mehr”, erklärt Wirtjes mit Hin- weis auf die elektronische Zeitmessung. “Die Daten müssen vor dem Start komplett erfasst worden sein.” In der Gesamtwertung befinden sich noch 1148 Ossilooper, gemeldet waren ursprünglich 1270 Gesamtläufer. Einige sind verletz- ungsbedingt ausgestiegen, andere konnten aus Zeitgründen an einer Etappe nicht teilnehmen und sind deshalb aus der Komplett- wertung geflogen. Die Ausfallquote hält Wirtjes für normal. “Das war in den Vorjahren ähnlich.”
5. Etappe (15. Mai 2007) ==> Ergebnisse (Auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (Bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (Bei der OSTFRIESEN ZEITUNG) ==> Ergebnisse (Tagesläufer - bei Mika-Timing)
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 16. Mai 2007 26. Ossiloop: Führende Frau muss krank aussteigen Andrea Manssen sagt eine Stunde vorm Start ihre Teilnahme ab / Nichts neues bei den Männern Plaggenburg (sm). Die Führenden bei den Männern sind im Ziel. Die Ersten der Jugend haben die fünfte Etappe von Plaggenburg nach Dunum auch geschafft. Und noch mehr Männer sind inzwischen da. Dann die erste Frau: Sonja Hoogestraat von der Emder LG, die Zweite der Gesamtwertung. Haben alle das Gelbe Trikot der führenden Frau übersehen? Was ist mit Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) passiert? Sie hat gehofft bis zur letzten Minute. Doch dann muss sie, die mit über einer Minute Vorsprung auf die vorletzte Etappe gegangen wäre, eine Stunde vor dem Start beim Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes anrufen und absagen. Grippekrank. “Schade”, bedauert Irmi Hartmann das Ausscheiden von Manssen. Aber bereits auf die vierte Etappe ist Manssen bereits gesundheitlich angeschlagen gegangen. Hartmann kommt, wie gehabt, als Dritte ins Ziel. Aber das ist ihr egal. Und auch die gelaufene Zeit. Für sich etwas zu tun, einen Ausgleich zu Familie und Beruf zu haben, und Laufgefährten wiederzutreffen, das treibt sie auch in diesem Jahr wieder dazu, am Ossiloop teilzunehmen. Und es macht diesmal ganz besonders viel Spaß. Die Läufer machen sich nicht mehr so viel Stress, seitdem sie mit dem Zeitmess-Chip ausgerüstet sind. Gut, es drängt sich noch immer am Start. Aber längst nicht mehr so wild wie bisher. Und auch die auf den Startnummern aufgedruckten Vornamen der Läufer haben ihr Gutes. Immer wieder feuern die Zuschauer die Aktiven mit persönlicher Anrede an. “Das ist echt klasse”, spornt Hartmann die Begeisterung am Rand an. Und von den passiven Ossiloopern gibt es in diesem Jahr so viele wie kaum in den Jahren zuvor. Die besten Plätze im engen Dunumer Zieleinlauf sind bereits belegt, da sind die Läufer in Plaggenburg noch gar nicht ge- startet. Eine Viertelstunde später setzt auf der Zielgeraden verkehrt herum eine regelrechte Völkerwanderung ein, die das Em- pfangskomitee für die Sportler bildet. Die Blicke auf die Uhren werden häufiger. “Wann kommt der?” können’s die Jüngsten kaum noch abwarten. Der Zuschauerband- wurm hautnah am Streckenrand sorgt fast für Tour-de-France-Verhältnisse, als die Läufer zu sehen sind. Für Wirtjes, der kurz hinter der Ziellinie die Läufer empfängt, gilt das Motto: “Durch diese Gasse müssen sie kommen.” Der Radfahrer, der das Läufer- feld anführt, macht ihm die Übersicht ein bisschen leichter. Er fährt mit Licht. Und dann kommt er. Der erste. Na klar, wer sonst? Stephan Immega vom LT Schafhauser Wald. “Bei seinem Heimspiel wird er sich den Sieg nicht nehmen lassen”, hat es Wirtjes schon vermutet. Immega wird mit viel Beifall empfangen. Der Sieger strahlt. Klatscht, geht locker weiter und bedankt sich auf seine Art für den Empfang. So freudestrahlend und leichtfüßig kommen viele andere hinter ihm nicht ins Ziel. Zu sehr steckt ihnen die Anstrengung im Körper. Sie müssen sehen, dass sie erst einmal wieder Luft bekommen zum Durchatmen. Dass sie wieder zu Kräften kommen, dafür haben die vielen Helfer schon lange vorgesorgt. Fast eineinhalb Stunden vor der Zielankunft haben sie fleißig Äpfel geviertelt, Bananen gedrittelt. Vitamine in flüssiger Form stehen ebenfalls schon in Plastikbechern bereit. Und eins fehlt in Dunum auch unter neuer Ossiloop-Regie nicht: der Ostfriesen-Tee. Während die Teekocher und Vitaminzubereiter sich noch in Ruhe auf den Massenansturm vorbereiten können, müssen die Bratwurstverkäufer bereits jetzt zur Hochform auf- laufen. Die Zuschauer müssen sich stärken. Derweil werden die ersten Wäschekörbe im Ziel platziert. Voll gepackt mit Plastik- tüten, in denen jeder Läufer seine zweite Garnitur gelagert hat, um schnell aus den nassen Trikots in trockenes “Zeug” schlüpfen zu können. Dann wird gefachsimpelt. Wie war’s? Wer hat gewonnen? Also: die fünfte Etappe ist eine, die sich über die Jahre fast gar nicht verändert hat. Da es von Anfang an eng ist auf der Strecke, hat Wirtjes in Plaggenburg die Startgruppen verkleinert und die Startabstände vergrößert. Bis Kilometer acht ist die Spitze zusammengelaufen. Dann hat sich Immega abgesetzt und im Ziel 19 Sekunden Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Vereinskollegen Siebo Wiegmann gehabt.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Mai 2007 Nachwuchsläufer auch auf der fünften Etappe souverän Ossiloop: Martin Buss aus Wittmund und Jasmin Schmidt aus Aurich in den Jugend-Klassements vorn Dunum. Hätte es Wettquoten für die Etappensieger des fünften Teilstücks gestern Abend von Plaggenburg nach Dunum gegeben, wären sie wohl kaum der Rede wert gewesen. Zu groß war die Dominanz der üblichen “Verdächtigen”: Der Gesamtführende Stefan Immega vom SC Dunum dominierte auch über die 11,9 Kilometer lange “Harlingerland-Etappe” nach Belieben. Bei den Frauen musste allerdings die bislang in der Gesamtwertung führende Andrea Manssen von Fortuna Logabirum mit einer heftigen Grippe im Bett bleiben. Sonja Hoogestraat von der Emder LG nutzte die Chance, holte sich den Etappensieg und rückte auch in der Gesamt- wertung auf Platz eins vor. Auch die besten Nachwuchsläufer setzten sich abermals an die Spitze. Die weibliche Jugendwertung gewann Jasmin Schmidt vom TuS Aurich-Ost. Sie wird am Freitag den Ossiloop 2007 in ihrer Altersklasse mit aller Wahrschein- lichkeit als Erste beenden. Gleiches gilt für Martin Buss vom MTV Wittmund: Nach seinem Sieg bei der gestrigen fünften Etappe ist sein Vorsprung in der Konkurrenz der männlichen Jugend praktisch “uneinholbar”. Mit erst 15 Jahren ist Martin Buss schon das Aushängeschild der MTV-Laufgruppe. Nicht auszuschließen, dass er in einigen Jahren Menne beerben kann. Immerhin rangiert er in der Gesamtwertung schon auf dem siebten Platz. “Mit den Top Ten habe ich nicht gerechnet”, sagt der Teenager. Seine Vorbereitung sei auf den Wettbewerb der männlichen Jugend ausgerichtet gewesen. Dort läuft er ein einsames Rennen. “Das ist manchmal gar nicht so einfach”, blickt er vor allen Dingen auf die Regen-Etappe nach Holtrop zurück. Acht Kilometer war er fast ganz für sich allein. “Aber die Aussicht, als Erster in Bensersiel anzukommen, setzt Kräfte frei.” Dass er vor der Schlussetappe am Freitag mehrere Minuten Vorsprung vor dem ärgsten Verfolger Mirko Schneider (Germania Leer) aufweisen kann, ist auch ein Verdienst harter Trainingsarbeit. Zusammen mit den Spitzenläufern des LT Schaf- hauser Wald begab er sich in die Hände von Trainer Uwe Rolf. Gegenüber dem vergangenen Jahr verbesserte er sich auf jeder Etappe um knapp eine Minute. Vor zwölf Monaten musste sich der Gymnasiast noch mit dem zweiten Platz begnügen. Damals hatte der norwegische Aus- tauschschüler Martin Omfjord (Germania Leer) die Nase vorn. Für diesen Mai setzte sich Buss den Platz ganz oben auf dem Po- dest zum Ziel: “Dass es dann so gut läuft, hätte ich auch nicht erwarten können.” Die Liebe zum Laufsport bekam der Badminton- Spieler in die Wiege gelegt. Vater Heinz und Mutter Andrea sind begeisterte Ausdauersportler. In den vergangenen beiden Jahren lief Heinz Buss noch gemeinsam mit Martin. Da wartete der Sohn im Ziel auf den Vater. In diesem Jahr fiebert der SPD-Politiker als Zuschauer mit. Die gewachsene Popularität des Nachwuchses ist allgegenwärtig. Heinz Buss: “Früher fragten mich die Leute auf der Straße nach Politikthemen. Heute geht es fast immer um Martin.”
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 18. Mai 2007 Ossiloop: Zum 26. Mal das Meer in Sicht -- aber erstmals aus anderer Perspektive Heute letzte Etappe von Dunum nach Bensersiel / Geänderter Zieleinlauf Dunum (sm). Meer in Sicht heißt es heute zum 26. Mal für die Ossilooper, die sich auf die letzte, die sechste Etappe machen. Zum ersten Mal jedoch aus anderer Perspektive. Es geht über 10,6 km von Dunum (Start 19 Uhr) nach Bensersiel. Wie gehabt. Jedenfalls bis zum Ende des Deiches, auf dem die Teilnehmer von Esens bis Bensersiel laufen. Dann führt die Strecke nicht mehr gerade aus über die Straße durchs Hafentor. Sondern die Läufer biegen links ab, nach wenigen Metern wieder rechts und nehmen den nächsten Eingang zum Hafen in Richtung Wellenfreibad. “Es war Wunsch der Bensersieler, den Zieleinlauf auf die andere Hafenseite umzupolen”, erklärt Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes die auf den letzten Metern neue Streckenführung. Die hat mehrere Vorteile. Die Läufer haben im Ziel die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Wellenfreibades zu nutzen und gleich zu duschen. Bisher war die Dreifachsporthalle in Esens dafür der Anlaufpunkt. Das Veranstaltungsgebäude im Ziel bietet sich mit seinen Räumlichkeiten zudem dafür an, die Sieger im Trockenen zu ehren. Falls es regnen sollte. “Außerdem ist von vielen Teil- nehmern der Wunsch geäußert worden, nach dem Lauf noch länger zusammenzubleiben”, nennt Wirtjes ein weiteres Argument, das für den geänderten Zielleinlauf spricht. “Ich hatte ja auch mal die Idee, die Fußgängerbrücke zu überlaufen”, erzählt er. Damit wäre vermieden worden, dass die Straße hätte abgesperrt werden müssen. Ohne Zweifel wäre das ein neuer optischer Glanzpunkt gewesen. Doch die Idee lässt sich nicht in die Praxis umsetzen. “Wir haben sie getestet. Da haben sich zu viele Gefahrenpunkte aufgetan. Und wenn die Läufer dann müde ins Ziel kommen, sind das doppelt kritische Stellen.” Um Zuschauer und diejenigen, die den Fahrdienst für die Läufer übernehmen, möglichst staufrei und ohne Parkplatz-Suchstress zum neuen Zielbereich zu führen, hat Wirtjes in den vergangenen Wochen Skizzen verteilt, in denen alternative Anfahrtswege aufgezeigt sind. Während es die Läufer mit Überqueren der Ziellinie geschafft haben, muss er noch ein paar Arbeitsstunden dranhängen, bevor auch der Organisator sagen kann: “Ich bin fertig.” Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Anschließend macht Wirtjes, in seinem ersten Jahr als Ossiloop-Chef, mehr als drei Kreuze. Trotzdem: es hat Spaß gemacht. Große Pannen hat es nicht gegeben. Die Resonanz ist positiv. Wenn heute nichts außergewöhnliches passiert, ist der 26. Ossiloop an der Spitze entschieden. Bei den Männern führt souverän Stephan Immega (LT Schafhauser Wald), der heute einen Dreifachtriumph feiern kann, nachdem er schon in den vergangenen beiden Jahren als Sieger ausgezeichnet worden ist. Bei den Frauen ist nach dem krankheitsbedingten Ausfall der Führenden Andrea Manssen (Fortuna Logabirum), die zur fünften Etappe nicht mehr antreten konnte, Sonja Hoogestraat (Emder LG) erste Anwärterin auf den Titel Ossiloop-Siegerin. Bei der männlichen Jugend liegt Martin Buss (MTV Wittmund) ebenso deutlich vorn wie bei der weiblichen Jasmin Schmidt (TuS Aurich-Ost). Die Masse der Teilnehmer freut sich aber, es überhaupt geschafft zu haben. Und dafür mit einem T-Shirt belohnt zu werden, das schon Kult-Status angenommen hat. Die waren aber am Mittwoch, dem ver- einbarten Liefertermin, noch nicht eingetroffen. Viele Nachmeldungen zum Lauf haben viele Nachbestellungen erforderlich gemacht. “Sie sind aber fertig”, ist Wirtjes sicher, sie heute Abend an stolze Sportler überreichen zu können.
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 19. Mai 2007 26. Ossiloop: Sieger macht im Ziel Freudensprünge Stephan Immega gewinnt zum dritten Mal in Folge / Gesamtsieg der weiblichen Jugend geht an Auricherin Jasmin Schmidt Bensersiel (kg/sm). Es war schon im Vorfeld klar: Passiert nichts außergewöhnliches, dann heißt der Ossiloop-Sieger 2007 Stephan Immega (LT Schafhauser Wald). Es kam wie erwartet. Immega lief als Erster in Bensersiel durchs Ziel. Zum dritten Mal in Folge. Und jubelte, als hätte er den Lauf noch nie gewonnen gehabt. Er sprang vor Freude in die Luft und ließ sich von den Zu- schauern feiern. Die säumten auch in diesem Jahr wieder zahlreich den Zieleinlauf. Sie hatten dafür diesmal mehr Platz. Denn den Endspurt legten die Läufer erstmals auf der anderen Hafenseite in Richtung Wellenfreibad zurück. Eine lange Schlange begeistert- er, klatschfreudiger Fans hatte sich beiderseits der Strecke vom Hafentor bis in den Zielbereich gebildet. Von Dunum nach Bensersiel ging es für die Läufer auf der letzten, 11,2 km langen Etappe. Die Reihenfolge der ersten Fünf bei den Männern war identisch mit dem Zieleinlauf der fünften Etappe. Hinter Immega, der 36:35 Minuten benötigte, kam sein Vereinskoll- ege Siebo Wiegmann in 37:56 Minuten ins Ziel. Dritter wurde Achim Groenhagen (Emden, 38:40), Vierter Hermann Fleßner (Ihlower Rennschnecken, 38:46) und Fünfter Gerd Wolzen (VfL Germania Leer, 39:54). Erste Frau im Ziel war mit Waltraud Klostermann (TV Norden) eine Tagesläuferin. Auf die Gesamtwertung hatte sie keinen Ein- fluss. Die ging, wie erwartet, an Sonja Hoogestraat von der Emder LG. 45:57 Minuten brauchte sie von Dunum bis Bensersiel. Martin Buss (MTV Wittmund) sicherte sich den Gesamtsieg bei der männlichen Jugend. Seine Zeit gestern: 40:25 Minuten. Bei der weiblichen Jugend unterstrich Jasmin Schmidt (TuS Aurich-Ost) ihre Ausnahmestellung. In 49:37 Minuten lief sie die sechste Etappe und sicherte sich damit souverän den Gesamtsieg. Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes, der den Lauf das erste Mal ma- nagte, war am Ende zufrieden: “Das ist besser gelaufen als ich gedacht habe.”
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Mai 2007 Freudensprung im Zieleinlauf in Bensersiel Ostfrieslandlauf: Stephan Immega siegt Von Sören Siemens und Reinhard Harms Bensersiel. Er genoss das Bad in der Menge: Als Stephan Immega gestern Abend nach sechs Etappen als Erster das Ziel des Ostfrieslandlaufes in Bensersiel erreichte, machte er unter dem Jubel der 4000 Zuschauer einen Luftsprung, freute sich ausge- lassen über seinen Sieg. Zuvor war der Dunumer den Großteil der 10,6 Kilometer langen Schlussetappe ein einsames Rennen ge- laufen. Bereits nach zweieinhalb Kilometern hatte sich Immega von seinem Vereinskameraden Siebo Wiegmann abgesetzt und den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. “Die Veranstaltung hat für mich nicht an Reiz verloren.” Misst man Stephan Immega an seinen Worten, lassen die vergangenen sechs Etappen von Leer nach Bensersiel nur ein Urteil zu: Der Mann hält, was er ver- spricht. Souverän führte der 22-Jährige das große Feld an, gewann jede Etappe. “Ich bin natürlich sehr zufrieden”, sagte er gestern Abend in Bensersiel nach dem dritten Ossiloop-Sieg in Serie. Das Triple hatte bisher nur Peter Steinke geschafft. “Zu ihm aufzuschließen, ist natürlich eine besondere Ehre”, sagte Immega, der lediglich bei der verregneten dritten Etappe zu kämpfen hatte. “So ein Wetter habe ich beim Ostfrieslandlauf vorher noch nicht er- lebt.” Neben dem eigenen Erfolg freute sich Immega vor allem über das Abschneiden seiner Mannschaft. Der Lauftreff Schafhauser Wald siegte in diesem erstmals ausgetragenen Wettbewerb: “Es ist traumhaft gelaufen”, blickte der Student auf die vergangenen drei Wochen zurück. Auch Sonja Hoogestraat von der Emder LG strahlte gestern über das ganze Gesicht. Die Mutter einer siebenjährigen Tochter absolvierte zum ersten Mal in ihrem Leben den gesamten Ossiloop - und gewann prompt. “Ich wollte unter die ersten drei kommen. Dass es für ganze vorne gereicht hat, ist klasse.” Aber auch in Siegerlaune vergas die 30-Jährige nicht ihre schärfste Konkurrentin. Nach der vierten Etappe hatte Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) noch geführt, musste dann wegen einer Grippe aussteigen. “Das ist schade. Wir sind den Großteil der Etappen immer zusammen gelaufen”, sagte Hooge- straat. Für die Emderin war der Ossiloop 2007 ein Comeback. Nachdem sie als Jugendliche schon einige Meisterschaften auf Bezirks- und Landesebene eingefahren hatte, beendete sie mit 19 Jahren ihre erste Laufkarriere. Der Schichtdienst als angehende Krankenschwester forderte sein Opfer. Vor zwei Jahren begann Hoogestraat erneut mit dem Laufen, trainiert seither vier- bis fünf- mal die Woche. Im nächsten Jahr möchte sie auch wieder bei Meisterschaften starten. Der Ossiloop-Sieg hat sie darin nur be- stärkt: “Der Ehrgeiz hat mich wieder gepackt.”
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 22. Mai 2007 Ossiloop: “Wir haben alles gut umgesetzt” Edzard Wirtjes zog nach seinem Einstand als Cheforganisator des Ossiloops eine überwiegend positive Bilanz Logabirum (gaw). Es ist eine große Zahl: 1103 Frauen, Männer und Jugendliche sind in den vergangenen drei Wochen in sechs Etappen die 68 Kilometer von Leer-Loga nach Bensersiel gelaufen. Sie dürfen sich, wenn sie es nicht schon waren, nun Ossi- looper nennen. Eine Auszeichnung für jeden laufbegeisterten Ostfriesen. Am Freitag endete der 26. Ossiloop in Bensersiel mit einer großen Party. Cheforganisator Edzard Wirtjes ehrte die Sieger, allen voran Stephan Immega vom Lauftreff Schafhauser Wald, der zum dritten Mal in Folge den Kultlauf gewann. Zu den Siegern gehört auch Wirtjes selbst. Er hatte die Cheforganisation vom “Vater” des Ossiloops, von Klaus Beyer übernommen und brachte mit seinem etwa 30-köpfigen Team von Fortuna Logabirum auf Anhieb frischen Wind hinein. Herzstück eines jeden Laufs ist die Zeitnahme. Wirtjes führte die elektronische Zeitmessung ein, die von vielen Ossiloopern ge- wünscht worden war. “Es hat alles gut geklappt, wir haben alles gut umgesetzt”, zog Wirtjes gestern Bilanz. Das war nicht unbe- dingt zu erwarten gewesen. “Die Spannung löste sich bei mir erst nach der ersten Etappe”, war bei Wirtjes doch Unbehagen vor- handen. Letztlich waren es bei der Zeitnahme aber nur Kleinigkeiten, die nicht optimal liefen. “Als die Chips richtig eingelesen waren nach der 2. Etappe, gab es keine Probleme mehr.” Schummeleien gehören zum Ossiloop offensichtlich dazu. Wurden früher die Startnummern weitergegeben, um nicht aus der Wert- ung zu fallen, sind es heute die Chips. Eine Läuferin wurde mit zwei Chips an ihren Schuhen erwischt. Sie war für ihre verhinderte Freundin mitgelaufen. “Für mich ist das Betrug”, fand Wirtjes deutliche Worte. Er kündigte an, dass es auch im nächsten Jahr Stichproben geben werde. Die verhinderte Freundin wurde übrigens aus der Wertung genommen. Ein wenig Sorgen bereiten dem neuen Ossiloop-Chef die vielen Menschen in Bensersiel. Der Zieleinlauf habe geklappt. “Aber es war so unheimlich voll”, stöhnte Wirtjes. Nicht nur wegen der mehr als 1100 Läufer, es waren auch so viele Zuschauer wie noch nie vor Ort. “Da muss etwas passieren, wir müssen das planerisch besser strukturieren”, kündigte Wirtjes an. Und er richtet damit seinen Blick schon wieder nach vorn. Nach dem Ossiloop ist vor dem Ossiloop. Mit der 27. Auflage will er seinen erfolgreichen Einstand bestätigen. Dabei ist Wirtjes neben vielen Helfern auch auf Sponsoren angewiesen. Zu einem gut organisierten Ossiloop gehören Geld und Sachleistungen. Dafür haben die Hauptsponsoren Edeka, Multi und die ostfriesischen Volks- und Raiffeisen- banken gesorgt. “Ich denke, sie waren zufrieden”, hofft Wirtjes auf Unterstützung auch im nächsten Jahr. Edeka soll sogar darüber nachdenken, sein Engagement auszuweiten. Das konnte Wirtjes gestern nicht bestätigen. Auch wusste er noch nicht, was der Ossiloop finanziell gebracht hat. “Wir müssen schauen, ob es was zu verteilen gibt”, sagte Wirtjes, der von der Firma, die für die elektronische Zeitnahme verantwortlich zeichnete, eine “dicke Rechnung” erwartet. Fortuna Logabirum soll profitieren. Klaus Beyer und der SV Holtland bekommen in den nächsten fünf Jahren eine Lizenzgebühr überwiesen. Klar ist dagegen, dass der Himmelfahrtstag im kommenden Jahr nicht in den Zeitrahmen des Ossiloops fallen wird. 1. Mai und Himmelfahrt sind an einem Tag. Wirtjes denkt sogar darüber nach, das Pfingstfest am 11. und 12. Mai zu umgehen und den Ossi- loop am 13. Mai starten zu lassen. Letzte Etappe wäre dann am 30. Mai. Den Ossiloop in diesem Jahr am “Tag der Arbeit” be ginnen zu lassen, hat sich entgegen der Bedenken im Vorfeld als richtig erwiesen. Mehr als 1200 Teilnehmer machten sich von Logabirum aus auf die erste Etappe; 1103 Frauen, Männer und Jugendliche erreichten schließlich das Ziel in Bensersiel. Eine große Zahl. ****************************************************************************************************************************************************** Neuste (Presse)-Berichte vom 22.5. Website der Veranstaltung Nach oben Übersicht Extra-Seiten Startseite
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