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Neuste (Presse)-Berichte vom 23.5. Website der Veranstaltung Übersicht Extra-Seiten Startseite ******************************************************************************************************************************************************* OSTFRIESISCHER KURIER vom 8. Januar 2009 Meldungen für 28. Ossiloop Leer. Die Vormeldephase für den 28. Ossiloop von Leer nach Bensersiel endet am 15. Januar. Bis dahin ist eine Startgebühr von 25 Euro zu entrichten. Zusätzlich kann ein “Solidaritätsbeitrag” von zwei Euro gezahlt werden, um beim Ausgleich von Verlusten aus dem Vorjahr infolge eines Urheberrechtestreites mitzuhelfen. Der Start zur 28. Auflage erfolgt am 5. Mai. Die sechste und letzte Etappe wird am 22. Mai bestritten.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 17. Januar 2009 Ossiloop boomt schon in der Frühphase 28. Ostfrieslandlauf: Bei Edzard Wirtjes und seinem Helferteam gingen 552 Voranmeldungen ein / Neues Ossiloop-Logo Ostfriesland (gaw). Am Donnerstag endete die Frühmeldephase für den 28. Ossiloop vom 5. bis zum 22. Mai. Bereits jetzt zeich- net sich ab, dass der Kultlauf über den Ostfriesland-Wanderweg von Loga nach Bensersiel erneut die Massen anziehen wird. Hauptorganisator Edzard Wirtjes und seine Helfer von Fortuna Logabirum haben, Stand Sonnabend, 552 Anmeldungen bearbeitet. Es ist noch gar nicht so lange her, vor zehn Jahren etwa, da bestand das Teilnehmerfeld mal gerade aus 500 Läuferinnen und Läufern. Der Ossiloop boomt also einmal mehr. Und wie. Einen deutlichen Zuwachs erwartet Wirtjes für die Betriebswertung, die er als zusätzlichen Anreiz eingeführt hat. Sieben Firmen beteiligten sich im vergangenen Jahr, diese Zahl dürfte sich verdoppeln. Was Wirtjes besonders freut, von der Firma Nordland Papier aus Dörpen haben sich etwa 50 Läufer angemeldet. Der Ossiloop stößt immer mehr auch außerhalb von Ostfriesland auf Interesse. Wer sich bis Donnerstag für den Ossiloop 2009 angemeldet hat, zahlte statt der üblichen 30 nur 25 Euro Startgebühr. Zusätzlich dazu bittet Wirtjes um eine Spende von 2 Euro pro Teilnehmer, um einen Verlust von 3000 Euro aus dem vergangenen Jahr auszu gleichen. Wirtjes hatte für das Motiv auf den Ossiloop-T-Shirts unwissentlich Zeichnungen verwendet, die urheberrechtlich ge- schützt sind. Der Zeichner aus Holtland, ein ehemaliges Mitglied des Ossiloop-Orgateams unter Klaus Beyer, beauftragte einen Rechtsanwalt. “Wir haben uns schließlich auf die 3000 Euro geeinigt.” Wer zwei Euro spendet, bekommt eine Gegenleistung: das neue Ossiloop-Logo, garantiert frei von Urheberrechtsproblemen, als Aufkleber. In Holtland werden sich die Ossilooper auf einen geänderten Zieleinlauf einstellen müssen. Wer das Ziel erreichte, benutzte die Zielgasse im Kaarkpad häufig als Rückweg zu den Bussen, die an der Süderstraße parken. Wegen der Enge wurde da auch schon mal kurzerhand der eine oder andere Vorgarten durchquert. “Das geht natürlich nicht, wir dürfen uns das Wohlwollen der Anlieger dort nicht verscherzen”, sagt Wirtjes. Zieleinlauf ist jetzt wieder in der Schulstraße. Die elektronische Zeitmessung macht es mög- lich. Klaus Beyer und sein Team hatten von dort weichen müssen, weil sie zu kurz war für eine immer länger werdende Zielgasse. Die elektronische Zeitmessung hat die Situation im Ziel, aber auch während der Startphase deutlich entspannt. Wird es in diesem Jahr einen neuen Ossiloopsieger geben? Wohl kaum. Bei den Leistungsläufern wird kein Weg an dem vierfach- en Sieger Stephan Immega vorbeiführen. Zu groß ist sein Leistungsvermögen, das er zum Saisonabschluss 2008 noch einmal beim Frankfurt-Marathon mit einer fantastischen Zeit von 2:24 Stunden unter Beweis stellte. Bei den Frauen ist das Feld schon etwas breiter gefächert. Zwei bis drei Läuferinnen kommen für den Sieg in Frage. Kerstin Lüken von der Emder LG, die ihre 10-km-Zeit auf 37:44 Minuten verbesserte, wird wegen beruflicher Verpflichtungen nicht an den Start gehen. Zu beachten sein wird ihre bisherige Vereinskollegin und Ossiloop-Siegerin 2008 Sonja Hogestraat, die einen Vereinswechsel vornahm und in dieser Saison für die LG Harlingerland startet. Eva Binkmann und ihre Tochter Liza gehören ebenfalls zum Favoritenkreis bei den Frauen. Die erste Etappe des Ossiloops wird am Dienstag, 5. Mai, wie immer um 19 Uhr im Leeraner Julianenpark gestartet. Einen Tag nach Christi Himmelfahrt, am 22. Mai, werden die Läuferinnen und Läufer Bensersiel erreichen. Die vielen Frühmelder lassen darauf schließen, dass es wieder eine Zahl über 1000 sein wird.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. März 2009 Schon 1146 Anmeldungen für den Ossiloop Leichtathletik: Sechs Wochen vor dem Start zeichnet sich eine neue Rekord-Beteiligung ab Von Günther Czempiel Ostfriesland. Sechs Wochen vor dem Start zum 28. Ossiloop von Leer nach Bensersiel zeichnet sich eine neue Rekord-Betei- ligung ab. Schon 1146 Läufer gaben bis gestern ihre Meldung für das Sechs-Etappen-Rennen ab, das in diesem Jahr am 5. Mai gestartet wird. “Das Interesse an dieser Veranstaltung wird immer größer”, freut sich der Leeraner Organisator Edzard Wirtjes. “Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht.” Bereits am 14. März registrierte Wirtjes die 1000. Anmeldung. “Vor einem Jahr haben wir diese Zahl erst am 31. März erreicht”, erinnert sich der Organisator. Am Ende kamen vor einem Jahr 1327 Teilnehmer im Ziel an der Nordseeküste auch an - so viele wie noch nie. Die Einführung der elektronischen Zeiterfassung mit einem Chip vor zwei Jahren hat sich nach Meinung von Wirtjes bewährt und dafür gesorgt, dass das Interesse an der Veranstaltung weiter wächst: “Dadurch läuft beim Zieleinlauf alles viel entspannter ab - und das honorieren die Sportler.” Die Zeiten, dass sich die Läufer kurz vor der Ziellinie stauten, weil ihre Leistung erst einmal hand- schriftlich notiert werden musste, gehören der Vergangenheit an. Wer keinen Chip hat, kann ihn für zehn Euro für alle sechs Etappen mieten. Außerdem werden 20 Euro als Pfand einkassiert, die nach der sechsten Etappe am 22. Mai in Bensersiel zurück erstattet werden. Viele Hobbyläufer interessiert die Zeit nicht. Für sie zählt nur, dass sie bei den jeweils dienstags und freitags stattfindenden Etappen bis Bensersiel durchhalten. Auch in diesem Jahr wollen viele erstmals diese Herausforderung angehen. “In vier Laufkursen habe ich allein in Leer etwa 60 Interessierte auf den Ossiloop vorbereitet”, erzählt Wirtjes. “Ich bin gespannt, ob alle auch tatsäch- lich mitlaufen.” Auch immer mehr Firmen beteiligen sich an der Laufveranstaltung. Nordland Papier aus Dörpen hat 50 Mitarbeiter mobilisiert und will zu jeder Etappe mit einem Bus anreisen. “Ich habe das Unternehmen besucht und über den Ossiloop erzählt”, sagt Wirtjes. “Das Interesse war groß.” Auch die Leeraner Reedereien Hartmann, Buss und Briese wollen nach seinen Angaben Teams auf die Beine stellen.
ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 18. April 2009 Neuer Rekord: Schon über 1600 Meldungen 28. Ossilopp wirft seine Schatten voraus / Große Spende Plaggenburg (bum). “Ohne Spenden müssten wir das Startgeld für den Ossiloop verdoppeln”. Mit diesen Worten bedankte sich Chef-Organisator Edzard Wirtjes beim Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisen-Volksbank eG, Reinhard Schoon, für eine Spende in Höhe von 8925 Euro, die im Zielbereich der Königsetappe in Plaggenburg überreicht wurde. Wirtjes nutzte zugleich die Gelegen- heit, den Rest der Strecke zu inspizieren und Änderungen im Zielbereich in Bensersiel ins Auge zu fassen. Kaum ein Ostfrieslandlauf von Leer bis Bensersiel ohne neue Rekorde. So auch in diesem Jahr. Bereits sechs Wochen vor dem Start am 5. Mai in Leer hatten 1146 Läuferinnen und Läufer ihre Meldung abgegeben. Gestern - also 19 Tage vor dem Beginn des Sechs-Etappen-Laufes - waren schon 1602 Teilnehmer registriert. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatten 1554 Aktive die erste Etappe bestritten und 1324 waren in Bensersiel in die Endabrechnung gekommen. Nicht gemeldet haben bisher allerdings die drei Top- Läufer des Vorjahres, darunter der vierfache Sieger Stephan Immega von der LG Harlingerland. Verletzungsprobleme, so heißt es, seien der Grund dafür. “Da steigen ja unsere Chancen”, scherzte Wolfgang Trebesch (MTV Aurich), der zusammen Hans Wilhelm Sleur (Logabirum), Horst Moosler (Germania Leer), Käthe König (Emder LG) sowie Jan Waschkau (Germania Leer) zu den Jubi- laren gehören wird, denn alle absolvieren in diesem Jahr ihre 100. Etappe. Der Startschuss fällt am 5. Mai um 10 Uhr im Leeraner Julianenpark. Dann geht es jeweils freitags und dienstags über drei Wochen in sechs Teilstücken nach Bensersiel. Die Gesamtstrecke beträgt 68,7 Kilometer, die einzelnen Etappen liegen zwischen 10,5 und 13,8 Kilometer. Den schnellsten Ossiloop absolvierte bisher Enno Heidergott vom SV Concordia Ihrhove. 1997 benötigte er für die Gesamtstrecke 3:37:06 Stunden. Ungekrönte Königing des Laufes ist nach wie vor Hilde Steinke (Neermoor), die bisher alle 162 Teilstücke absolvierte. Ihr Mann Dietrich kommt auf 161 Läufe, Werner Vehnekamp aus Wiesmoor (früher Dunum) immer- hin auf 158.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 5. Mai 2009 Ossiloop: Wieder mehr Teilnehmer beim Kultlauf 1. Etappe von Leer-Loga nach Holtland: Edzard Wirtjes knackt mit seinem Orgateam die 2000er-Marke zum Auftakt Ostfriesland (gaw). Ostfriesland ist spätestens seit heute, 5. Mai, wieder im Lauffieber. Um 19 Uhr wird im Juliananpark in Loga die erste Etappe des rund 70 Kilometer langen Ossiloops gestartet. Bis zum 22. Mai werden sich etwa 2000 Läuferinnen und Läufer in sechs Etappen immer dienstags und freitags quer über die ostfriesische Halbinsel nach Bensersiel bewegen. Der ost- friesische Kultlauf, in seiner Art einmalig in Deutschland, macht mobil. Mit den Etappenläufern werden heute etwa 2000 bei Fortuna Logabirum gemeldete Ossilooper oder jene, die es noch werden wollen, am Start sein. Der Meldestand am 1. Mai lag bei 1855 Ge- samtläufern. “Das Meldeergebnis des Vorjahres wird damit um etwa 20 Prozent übertroffen”, freut sich Cheforganisator Edzard Wirtjes. Gut angenommen wird der Firmen-Cup, zu dem wahrscheinlich mehr als 20 Firmen Meldungen abgeben werden. Mit Nord- land Papier ist sogar eine Firma aus dem Emsland mit mehr als 60 Läufern dabei. Neu ist der Bünting-Tee-Cup für die schnellsten Vereine. Durch die Chipauswertung wird es auch mit der wachsenden Teilnehmerzahl keine Probleme geben, es gibt entsprechend mehr, in diesem Jahr acht Startgruppen. Auf der ersten Etappe wird es, wie bereits berichtet, einige Änderungen in der Streckenführung geben. Die Situation an der Auto- bahn-Abfahrt Leer-Ost wird durch mögliche Rückstaus, verursacht durch die länger werdende Sperrung für die Läufer, unsicherer. Mit der Polizei und den Ordnungsbehörden fanden die Organisatoren eine Alternativstrecke, die den Gefahrenpunkt umgeht. Die Ossilooper werden die Autobahn bei Brinkum überquert und im Ortskern Brinkum wieder auf den Ostfrieslandwanderweg einbiegen. Diese 700 Meter mehr werden durch eine weitere Änderung am Start ausgeglichen. Die Läufer laufen nicht durch den Böcklinweg, sondern durch die Friedhofstraße zum Wanderweg. Wer wird in diesem Jahr den Ossiloop gewinnen? Vieles ist noch unklar. Seriensieger Stephan Immega von der LG Harlingerland hat gemeldet. Weil er derzeit wegen einer Eisenmangelerkrankung behandelt wird, ist er nicht ganz vorne im Feld zu erwarten. Vielmehr will er eine Schülergruppe der Carl-Gittermann Realschule, die er innerhalb seines Lehramt-Studiums in einem Laufprojekt betreut, begleiten. Dadurch steigen die Chancen für Jan Waschkau vom VfL Germania Leer und auch Holger Grigat (Reederei Hart- mann). Aber auch der Auricher Roland Klaue dürfte eine entscheidende Rolle im Kampf um die ersten Plätze spielen. Im vergang- enen Jahr beendete der 38-jährige ehemalige Fußballer der Sportvereinigung Aurich den Ossiloop auf Rang 9. Bei den Frauen ist Titelverteidigerin Sonja Hoogestraat (Emder LG) am Start, sie ist aber nicht in der Form des Vorjahres. Dadurch stehen die Chancen für die immer stärker laufende Eva Brinkmann vom VfL Germania Leer gut. Bei der männlichen Jugend ist Titelverteidiger Hauke Köller (TuS Weener) in seinem letzten Jahr als Jugendlicher klarer Favorit. Bei der weiblichen Jugend fehlen die beiden Erst- platzierten des Vorjahres, in dieser Altersklasse wird es richtig spannend.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. Mai 2009 Erste Etappe mit zwei Streckenänderungen Laufen: Teilnehmer überqueren die Autobahn 28 bei Brinkum / Mehr als 2000 Starter werden erwartet Diesen Artikel finden Sie hier (PDF)
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 6. Mai 2009 Ossiloop: 2000er-Marke knapp verpasst 1. Etappe von Leer-Loga nach Holtland: 1984 Läuferinnen und Läufer am Start Ostfriesland (gaw/wrs). Nur knapp verpasst hat Cheforganisator Edzard Wirtjes Dienstagabend die 2000er- Marke. Die erste Etappe des 28. Ossiloops von Leer-Loga nach Holtland bewältigten 1984 Läuferinnen und Läufer. Ein neuer Rekord, über den sich Wirtjes dennoch freute. Trotz der hohen Teilnehmerzahl habe alles gut geklappt: der geänderte Start und die neue Streckenführung kamen gut an. Auch der Rückenwind. Den hatte Wirtjes allerdings nicht bestellt. Schnellster Läufer war Georg Diettrich. Er läuft für die LG Braunschweig, ist als mehrfacher Sieger des Emder Matjeslaufs in Ost- friesland bekannt, war beim Ossiloop bislang aber nur als Etappenläufer in Erscheinung getreten. Diettrich absolvierte die erste Etappe in 35:22 Minuten. Ärgster Widersacher war Gerd Wolzen vom VfL Germania Leer. Wolzen übernahm die Führung etwa bei Kilometer fünf, erlief sich einen Vorsprung, wurde von Diettrich bei Kilometer acht wieder eingeholt und musste sich schließlich mit dem zweiten Platz in 35:55 Minuten begnügen. Diettrich, in Oldenburg Lehrer für Biologie und Sport, will alle Etappen laufen. Er wäre dann erster Anwärter auf den Gesamtsieg. Bei den Frauen feierte Eva Brinkmann vom VfL Germania Leer einen souveränen Erfolg in 40:11. Vorjahressiegerin Sonja Hooge- straat von der LG Harlingerland, derzeit nicht gut in Form, folgte in 42:29 Minuten, dahinter platzierte sich Christina Günsel von der Auricher Druckerei Meyer. Eine Auricher gewann auch die Wertung der weiblichen Jugend: Jana Fangmann erreichte das Ziel in 48:20 Minuten. Bei der männlichen Jugend wurde Vorjahressieger Hauke Köller seiner Favoritenrolle in 38:10 gerecht. Wirtjes feierte Dienstag seinen 51. Geburtstag. Klar, dass die Läuferschar ihm vor dem Start ein Ständchen brachte. Noch ein Grund zur Freude für den Ossiloop-Organisator.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Mai 2009 Mit Navis am Arm von Leer bis ans Meer Ossiloop: Viele Läufer setzten modernste Technik ein / Massenstart im Julianenpark ohne Probleme Diesen Bericht finden Sie hier (PDF)
Ergebnisse 1. Etappe (5. Mai 2009) ==> Ergebnisse (auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (bei der OSTFRIESEN ZEITUNG)
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 8. Mai 2009 Ossilauf: Das Tempo hängt vom Muskelkater ab Zweite Etappe heute von Holtland über Hesel zum Gut Stikelkamp Holtland (kg). Gut Stikelkamp erwartet die Ossilooper: Heute geht es für rund 1850 Gesamt-Ossilooper, die am Dienstagabend das Ziel der ersten Etappe in Holtland erreichten, weiter in Richtung Gut Stikelkamp. Um 19 Uhr fällt in Holtland der Startschuss zur zweiten, mit 10,7 Kilometern kürzesten der sechs Etappen des Laufs von Leer über Aurich nach Bensersiel. Das gelbe Trikot des führenden Läufers trägt der Oldenburger Georg Diettrich (LG Braunschweig). Er führt derzeit mit 33 Sekunden vor Gerd Wolzen (VfL Germania Leer). “Wenn der Muskelkater nicht zu groß ist, werde ich am Freitag das Tempo vielleicht noch mal anziehen", kündigte Diettrich bereits am Dienstagabend nach der ersten Etappe an. Bei den Frauen trägt Eva Brinkmann (VfL Germania Leer) heute das gelbe Trikot. Das wird sie voraussichtlich die gesamten nächsten drei Wochen tragen, denn mit einer Zeit von 40:11 Minuten auf der ersten Etappe beträgt ihr Vorsprung auf die 33-jährige Vorjahressiegerin Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland) und derzeit Zweite des Laufs bereits über zwei Minuten. Je nach Witterung rechnet Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes heute mit 50 bis 80 Tagesläufern. “Diese Läufer müssen bis 17.45 Uhr am Start sein, sonst klappt es mit der Datenübertragung der Zeitnahmechips nicht mehr", ermahnt Wirtjes. Insgesamt hat sich die Situation im Start- und Zielbereich durch das inzwischen etablierte Zeiterfassungssystem entspannt. “Vor der ersten Etappe war ich schon etwas nervös, als 45 Minuten vor dem Start von fast 2000 Läufern gerade mal 150 im Julianenpark waren", sagte Wirtjes. Und fügte hinzu: “Doch die Läufer wissen das System zu schätzen, können sich so optimal vorbereiten und müssen ge- rade bei kaltem Wetter nicht unnötig lange am Start warten."
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Mai 2009 (Auszug) Großer Auftritt für die Kleinen Ossiloop: Vor der zweiten Etappe startet der Bambini-Lauf Von Helen Drieling Holtland. Auf dem Sportplatz in Holtland wird heute Abend einiges los sein. Denn dort beginnt um 19 Uhr die zweite Etappe des Ossiloops. Sie wird die Teilnehmer über 10,8 Kilometer zum Gut Stikelkamp führen. Vorher haben aber die Kleinen ihrem ganz großen Auftritt. Um 18.30 Uhr beginnt der Bambini-Lauf. Eine 800 Meter lange Strecke wird der Nachwuchs zurücklegen, ange- feuert von den großen Ossiloopern. Alle Kinder bis zwölf Jahre können sich heute bis 18 Uhr vor dem Lauf anmelden. Die Teil- nahmegebühr beträgt einen Euro.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 9. Mai 2009 Ossiloop: Ein ganz schneller Georg Diettrich 2. Etappe von Holtland zum Gut Stikelkamp: 1839 Starter laufen “Klaus-Beyer-Etappe” Ostfriesland (gaw). Nach der zweiten Etappe stehen die Gesamtsieger des 28. Ossiloops so gut wie fest. Wenn nichts Unge- wöhnliches passiert, werden Georg Diettrich bei den Männern, Eva Brinkmann bei den Frauen und die Jugendlichen Hauke Köller und Janna Fangmann ihre Gelben Trikots bis zum Zieleinlauf am 22. Mai in Bensersiel verteidigen. Alle vier siegten in ihren Klassen souverän und bauten ihre Vorsprünge auf die Konkurrenz teilweise deutlich aus. Für Staunen sorgte Diettrich, der einen Start-Ziel- Sieg feierte. Er setzte sich sofort vom Feld ab und legte ein irres Tempo vor. Cheforganisator Edzard Wirtjes, der mit dem Rad vorweg fuhr, fürchtete schon Schlimmeres: “Bei Kilometer zwei dachte ich, die anderen hätten sich verlaufen, weil von ihnen nichts zu sehen war.” Von wegen, verlaufen. Diettrich war einfach unglaublich schnell unterwegs, lief einen Drei-Minuten-Schnitt pro Kilo- meter und passierte den zehnten Kilometer in 30:38 Minuten. Eine klasse Zeit, die Diettrich unaufgeregt kommentierte: “Es lief sehr gut mit, hinten raus war es ein wenig schwer. Ich bin sehr zufrieden.” Nicht ganz zufrieden war der Zweitplatzierte Gerd Wolzen, der sich mit Jan Waschkau ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. Erst bei Kilometer zehn setzte er sich von seinem Widersacher ein wenig ab. Im Ziel waren es dann läppische fünf Sekunden. Zu wenig, fürchtet Wolzen. “Ich wollte einen größeren Vorsprung herauslaufen, weil Jan bestimmt auf der Königsetappe angreifen wird.” Spaß hat es ihm trotzdem gemacht: “Der Jan und ich, wir sind ein starken Rennen gelaufen.” Über die 33:08 Minuten von Diettrich staunte Wolzen nur: “Der läuft in einer anderen Liga.” In einer anderen Liga, zumindest beim Ossiloop, läuft auch Eva Brinkmann, die nach der zweiten Etappe bereits fast viereinhalb Minuten Vorsprung hat auf die Vorjahressiegerin Sonja Hoogestraat. Bei ihrer Ankunft auf Gut Stikelkamp wusste sie allerdings nicht, ob sie als erste Frau die Ziellinie überquert hatte: “Ich laufe immer hinter den Jungs her, gucke, wo das Ziel ist, und dann höre ich auf”, lachte sie und nahm viele Glückwünsche entgegen. Glück empfand auch Klaus Beyer vor dem Start zur zweiten Etappe. Er, der “Vater des Ossiloops”, ist auf Vorschlag seines lang- jährigen Mitstreiters Enno Janssen besonders geehrt worden. Die 2. Etappe von seinem Wohnort Holtland aus heißt künftig “Klaus-Beyer-Etappe”. Locker angehen lässt es weiterhin der mehrfache Ossiloopsieger Stephan Immega. Er kam nach etwa 50 Minuten ins Ziel. Wegen Eisenmangel ist er weiterhin in Behandlung. “Ich habe müde Beine und eine schwere Atmung”, denkt er an schnelles Laufen derzeit nicht. Wie lange das noch dauern wird? “Keine Ahnung, das kann ich überhaupt nicht sagen.” Zu den Siegern will er aber auf jedenfall wieder gehören. “Das laufen hinten im Feld ist zwar schön, aber ganz vorne macht es auch Spaß.” Mit dem Ostfriesen Immega hätte der Oldenburger Diettrich dann auch wieder einen harten Konkurrenten.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Mai 2009 Klaus Beyer ist jetzt 10,7 Kilometer lang Leichtathletik: 2. Etappe wurde gestern nach dem Ossiloop-Erfinder benannt / Diettrich siegte erneut Diesen Bericht finden Sie hier (PDF)
Ergebnisse 2. Etappe (8. Mai 2009) ==> Ergebnisse (auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (bei der OSTFRIESEN ZEITUNG)
ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 12. Mai 2009 Mühlenetappe führt nach Holtrop Heute Abend ist Halbzeit des 28. Ossiloops von Leer nach Bensersiel Bagband/Holtrop (kg). Der Ossiloop von Leer nach Bensersiel geht in die zweite Woche. Heute, 12. Mai, um 19 Uhr ertönt der Startschuss zur dritten Etappe, der so genannten „Mühlenetappe“ von Bagband nach Holtrop. Als erster Läufer wird heute in Holtrop Georg Diettrich (LG Braunschweig) erwartet. Mit einer Gesamtzeit von 1:08:31 Stunden liegt der Oldenburger über drei Mi- nuten vor Gerd Wolzen (VfL Germania Leer), der bislang eine Gesamtzeit von 1:12:11 Stunden brauchte. Damit ist der Vorsprung im Vergleich zum Vorjahr, in dem der vierfache Ossiloopsieger Stefan Immega (LG Harlingerland) gerade mal 31 Sekunden auf seinen Verfolger Achim Groenhagen herausgelaufen hatte, bedeutend größer. Immega, der es in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen ruhiger angehen lässt und eine Schülergruppe der Carl-Gittermann-Realschule betreut, rangiert derzeit auf Platz 457 (1:40:17 std.) unter insgesamt noch 1745 im Rennen befindlichen Läuferinnen und Läufern. Schnellste Akteure aus dem Harlinger- land sind bisher Achim Groenhagen (4.) und Wilko Willms (8.). Mit den ersten beiden, der insgesamt sechs Teilstücke, haben die mehr als 1800 Läufer bereits einen Halbmarathon von rund 21 Kilometern zurückgelegt. Vor ihnen liegen noch rund 48 Kilometer, bevor sie der Zieleinlauf an der Nordsee erwartet. Der Lauf wird in sechs Etappen absolviert, die jeweils dienstags und freitags gelaufen werden. Gelaufen wird meist auf dem Ostfriesland-Wander- weg, der ehemaligen Trasse der Kreisbahn Leer-Aurich-Wittmund. Der Start ist im Julianenpark in Leer und die letzte Etappe endet beim Hafentor des Ostanlegers in Bensersiel. Von Bagband aus verlassen die Läufer heute die Geestlandschaft in Richtung Kreisstraße 101. Die Teilnehmer durchlaufen das Fehngebiet von Spetzerfehn und Großefehn und queren die dortigen Kanäle. Von Ostgroßefehn geht es auf das letzte Drittel der 10,97 Kilometer langen Etappe. In Aurich-Oldendorf erreichen die Ossilooper wieder den Geestrücken, stoßen in Wrisse auf die Kreisstraße 101 und erreichen kurz darauf das Ziel im Ortskern von Holtrop.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 13. Mai 2009 Ossiloop: Georg Diettrich ist konkurrenzlos 3. Etappe von Bagband nach Holtrop: Dritter Start-Ziel-Sieg für den Oldenburger Holtrop (wrs). Als der Ossiloopführende Georg Diettrich gestern Abend nach knapp 35 Minuten die elf Kilometer lange Etappe zwischen Bagband und Holtrop als Erster beendete, gönnte er sich einen erhabenen Blick. Er kletterte hinter dem Ziel auf eine Leiter und wartete auf seine Verfolger. Stehend auf dem Hochsitz musste er mehr als zwei Minuten warten, bis der Auricher Jan Waschkau als Zweiter (37:11 Minuten) folgte. Er bekam Beifall vom Ersten, eine nette Geste. Zur Halbzeit des Laufspektakels ist für Waschkau eine Vorentscheidung im Rennen um den Gesamtsieg gefallen. „Platz eins ist weg. Georg läuft in einer anderen Liga“, bekannte der Auricher. Er verdrängte Gerd Wolzen (37:40 Minuten) vom zweiten Platz in der Gesamtwertung. Der Erste Diettrich ging mit leichten Halsschmerzen an den Start. Sie waren für ihn kein Hindernis, um die Konkurrenz von Anfang an hinter sich zu lassen. Bereits nach knapp vier Kilometern hatte er einen Vorsprung von mehr als einer halben Minute herausge- laufen. In Spetzerfehn, in der Nähe des Fußballplatzes, wollte ihn der Posaunenchor mit dem Lied „Wie lieblich ist der Maien“ be- grüßen. Diettrich war schneller als die Musiker. Sie setzten erst ein, als die Verfolger um Waschkau, Wolzen und Groenhagen den ersten Verpflegungspunkt passierten. Diettrich lief nach eigenen Angaben „ein flottes Rennen“. Einsam gegen die Uhr. Von einem neuen Gesamtstreckenrekord wollte der Mann im Ziel noch nichts wissen. „Mal sehen, was am Freitag geht.“ Dann steht die längste der sechs Etappen an. Auf der sogenannten Königsetappe dürfte der schnelle Mann von der LG Braunschweig erneut seinen Vorsprung ausbauen. Das weiß auch Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes. „Georg ist in dieser Form konkurrenzlos.“ Das ist bei den Frauen Eva Brinkmann. Sie verbuchte ihren dritten Start-Ziel-Sieg in 41:40 Minuten. Spannend wird der Kampf um den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Frauen. Wertvollen Boden machte die Auricherin Christina Günsel gut. Sie verkürzte den Abstand auf die Zweite Sonja Hoogestraat von knapp zwei Minuten auf 41 Sekunden. Beim Nachwuchs setzten sich erneut Hauke Köller (39:46) und Janna Fangmann (49:49) durch.
ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 13. Mai 2009 Wie ein „Kampf gegen Windmühlen“ Halbzeit beim 28. Ossiloop / Favoriten auf den Gesamtsieg verteidigen ihre Spitzenpositionen Bagband/Holtrop (kg). Ein Rennen gegen Georg Dietrich (LG Braunschweig) ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. Die über 1800 Ossilooper waren auf der gestrigen „Mühlenetappe“ schlauer als die literarische Gestalt „Don Quijote“ des spanischen Schrift- stellers Miguel de Cervantes, der im 16. Jahrhundert gewirkt hatte. Der Tross der Ossilooper, allen voran Jan Waschkau (Frysio Fit Physiotherapie; 37:11 Minuten), nahm den sinnlosen Kampf gegen den Oldenburger nicht auf und versuchte stattdessen, persön- liche Bestzeiten zu laufen. Nach Waschkau kam Achim Groenhagen (LG Harlingerland) nach 37:35 Minuten als Dritter ins Ziel. Wer nicht um einen Spitzenplatz lief, der genoss die Reize der Mühlenetappe, die ihren Namen wegen der typisch ostfriesischen Baudenkmale entlang der Strecke trägt. Schnellste Frau war auch gestern wieder Eva Brinkmann (VfL Germania Leer) mit 41:40 Minuten. Als Zweite kam Christina Günsel (Druckerei Meyer) nach 45:02 Minuten ins Ziel. Bei der weiblichen Jugend gewann gestern Abend auch die dritte Etappe die Auricherin Janna Fangmann (49:49) vor Mareike Bruhnken (LG Ostfriesland; 53:05) und Aylin Schmidt (Gymnasium Ulricianum Aurich; 54:12). Bei der männlichen Jugend läuft weiterhin der Rheiderländer Hauke Köller seinen Mitstreitern davon. Der 19-Jährige vom TuS Weener kam nach 39:46 Minuten ins Ziel. Verfolger Nils Christians (LG Harlingerland) kam nach 40:37 Minuten in Holtrop an. Dritter wurde Jan-Hiebo Busch (SV Warsingsfehn) mit einer Zeit von 41:30 Minuten. Nachdem gestern Abend in Holtrop Halbzeit des 70 Kilometer langen Etappenlaufs von Leer nach Bensersiel war, geht es am kommenden Freitag auf die vierte, 13,59 Kilometer lange Etappe von Holtrop durch Aurich nach Plaggenburg.
Ergebnisse 3. Etappe (12. Mai 2009) ==> Ergebnisse (auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (bei der OSTFRIESEN ZEITUNG)
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 15. Mai 2009 Ossiloop: Diettrich auf bestem Weg zur Bestzeit Für Masse zählt der Landschaftslauf / Heute Königsetappe von Holtrop nach Plaggenburg Holtrop (kg). Im Jahr 1997 gab es schon mal einen Ossilooper, der dem Feld der Verfolger vom Start der ersten Etappe an davon- gelaufen ist. Es war der damals 26-jährige Enno Heidergott von Concordia Ihrhove. Seine Bestzeit von 3:43:45 Stunden für die sechs Etappen von Leer nach Bensersiel, die bislang als Rekordzeit des Ossiloops gilt, könnte der 2009 führende Georg Diettrich (LG Braunschweig) in diesem Jahr noch erreichen und vielleicht sogar unterbieten. Auch wenn der Oldenburger dieses Ziel bislang noch nicht bestätigen will. „Ich habe mir ein großes Ziel gesteckt, darüber spreche ich aber erst zwei Etappen vor dem Ziel. Denn es kann bei einem so anstrengenden Lauf immer mal ein gesundheitliches Tief aufkommen", heizt Diettrich die Spekulationen nach der dritten Etappe noch an. Die zweitschnellste Gesamtzeit, die Peter Steinke im Jahr 2001 lief, hat Diettrich bereits auf den ersten drei Etappen unterboten. Gleiches gilt für die Bestzeit des vierfachen Ossiloop-Siegers Stephan Immega, der die drittschnellste Gesamtzeit von 3:47:35 Stunden 2006 aufstellte. Immega verfolgt in diesem Jahr aber ganz andere Ziele, als eine neue Bestzeit aufzustellen. Er versteht jetzt, was Ossiloop-Vater Klaus Beyer immer mit Landschaftslauf meinte. „Da ich aus gesundheitlichen Gründen und wegen der Betreuung meines Schüler- Laufprojektes in diesem Jahr nicht um den Sieg mitlaufe, genieße ich derzeit meinen 420. Platz mitten im Läuferfeld", sagt Immega lachend. Der angehende Sport- und Mathematiklehrer erlebt seit eineinhalb Wochen den Lauf quer durch Ostfriesland so intensiv wie nie zuvor. „Auf der dritten Etappe, die wegen ihrer Windmühlen am Wegesrand Mühlenetappe heißt, habe ich zum ersten Mal die Mühlen überhaupt wahrgenommen", gesteht Immega. Und das, obwohl Beyer und auch sein Nachfolger Edzard Wirtjes bei jedem Lauf darauf achten, dass sich die Mühlenflügel auch drehen. „Für mich stand die Bedeutung des Landschaftslaufes immer vor den Etappenzeiten", sagt Beyer. „Im Frühjahr ist Ostfriesland wunderschön. Auf dem Weg nach Bensersiel durchquert man einmalige Landstriche", schwärmt er. Und weiß: „Wer mit etwas Muße läuft, der kann diese Schönheiten unserer Region sportlich erleben und begreift den Sinn des Landschaftslaufs." Darum geht es immer mehr Menschen in Ostfriesland. Die meisten Neulinge unter den über 1800 noch mitlaufenden Ossiloopern kommen aus dem Bereich der Hobbyjogger. „Der Ossiloop hat den Laufsport in ganz Ostfriesland populärer gemacht. Das ist nicht nur an den Zahlen dieses Laufs zu merken, sondern auch an den Zahlen der einzelnen City- und Crossläufe", sagt Beyer. Auch Immega be- treut solche Sportler: „Meine 12 Mädchen und Jungen aus der Realschule sind über das ganze Läuferfeld verteilt." Sein schnellster Schützling belegt derzeit Platz 219, der langsamste versucht Platz 1700 zu halten. Das wichtigste für alle ist, es bis ins Ziel nach Bensersiel zu schaffen. Heute erfolgt um 19 Uhr in Holtrop der Startschuss zur vierten Etappe. Mit 13,59 Kilometern ist dieses Teilstück bis nach Plaggen- burg die „Königsetappe" der längste Streckenabschnitt des insgesamt rund 70 Kilometer langen Laufs an die Küste.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 16. Mai 2009 Ossiloop: Zwei Verfolger sind ausgeschieden 4. Etappe von Holtrop nach Plaggenburg: Gerd Wolzen und Sonja Hoogestraat traten nicht an Ostfriesland (gaw/wrs). Das Gröbste ist geschafft beim 28. Ossiloop. Die knapp 1800 Teilnehmer absolvierten Freitagabend die mit 13,8 Kilometer längste Etappe des Kultlaufes quer durch Ostfriesland. Das Ziel in Bensersiel ist bald erreicht. Manche werden das bedauern, andere werden froh darüber sein. Bei den vier Führenden ist nach Abschluss der so genannten Königsetappe alles beim Alten geblieben: Georg Diettrich, Eva Brink- mann, Hauke Köller und Janna Fangmann liegen in ihren Wertungsklassen weiterhin unangefochten vorne. Auf den Plätzen da- hinter herrscht ebenfalls Klarheit. Gerd Wolzen trat nicht zur 4. Etappe an, weil er, Student in Hannover, den Zug offensichtlich nicht rechtzeitig erreicht hatte. Damit ist Jan Waschkau der 2. Platz kaum noch zu nehmen. Das selbe gilt für die Auricherin Christina Günsel. Ihre ärgste Konkurrentin Sonja Hoogestraat ging in Holtrop nicht an den Start. Die Gründe dafür blieben Freitag- abend im Dunkeln. Für die vielen Läufer in der Spitze geht es neben einer guten Platzierung jetzt vor allem darum, ihre Bestzeiten zu verbessern. Der Gesamtführende Georg Diettrich ist bestrebt, den Rekord von Enno Heidergott zu knacken. Der lief in den neunziger Jahren einen 10-Kilometer-Schnitt von 32:33 Minuten. Diettrich liegt derzeit knapp darunter. Auch Onno Ringering von den Ihlower Renn-’ schnecken, unangefochten auf Platz 5, läuft gegen seine eigene Bestzeit an und ist hoch motiviert: „Ich kämpfe um jeden Meter.“ Den Sieg locker nach Hause laufen können dagegen die Jugendlichen Hauke Köller aus Weener und Janna Fangmann aus Aurich. Sie liegen souverän vorne. Ihre Siegerehrung gestern Abend im Ziel in Plaggenburg fiel ins Wasser. Einsetzender Regen trübte die sonst stimmungsvolle Atmosphäre.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Mai 2009 Neue Perspektive für den Seriensieger Leichtathletik: Stephan Immega rangiert beim Ossiloop im Mittelfeld / Gestern gewann Diettrich Diesen Bericht finden Sie hier (PDF)
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 19. Mai 2009 28. Ossiloop: Fehlzeiten: Professor erteilt Gerd Wolzen Laufverbot Vorletzte Etappe Dienstagabend von Plaggenburg nach Dunum: Sonja Hoogestraat schied wegen Erkältung aus Plaggenburg (kg). Zum vorletzten Mal schnüren die gut 1600 Aktiven des 28. Ossiloops Dienstagabend, 19. Mai, ihre Laufschuhe zur fünften Etappe von Plaggenburg nach Dunum. Auch wenn der Kultlauf quer durch Ostfriesland längst entschieden ist, gilt es für alle, die derzeitigen Zeiten sicher ins Ziel zu bringen. Georg Diettrich (LG Braunschweig) hat mit einer Gesamtzeit von 2:27:08 Stunden fast zehn Minuten Vorsprung auf seinen Ver- folger Jan Waschkau (Frysio Fit Physiotherapie), der es auf eine Gesamtzeit von 2:36:48 Stunden bringt. Der große Verlierer des Ossiloops 2009 ist Gerd Wolzen (VfL Germania Leer). Der Student aus Hannover muss die Unibank drücken und hat nach Aus- sage seiner Mitstreiter von seinem Professor Laufverbot bekommen. Seine zweimal wöchentlichen Ausflüge von Hannover nach Ostfriesland brachten ihm zu viele Fehlzeiten ein, was Wolzen die Notbremse ziehen ließ. Er läuft ab sofort nicht mehr mit. Auf Platz drei rangiert in der Gesamtwertung auch weiterhin Achim Groenhagen (LG Harlingerland) mit einer Gesamtzeit von 2:38:23 Stunden. Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland) ist wie Gerd Wolzen auch nicht mehr in der Gesamtwertung dabei. Sie lief bereits die vierte Etappe von Holtrop nach Plaggenburg aufgrund einer leichten Erkältung nicht mit. Bei den Frauen führt in der Gesamtwertung Eva Brinkmann (VfL Germania Leer) mit 2:56:02 Stunden vor Christina Günsel (Druckerei Meyer) mit 3:09:14 Stunden.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 20. Mai 2009 Ossiloop: “Reinigendes Gewitter” beim Start 5. Etappe von Plaggenburg nach Dunum: Teilnehmerfeld bleibt von Hitzeetappe verschont Ostfriesland (gaw). Das Wetter hat bei der fünften Etappe des Ossiloops Dienstagabend von Plaggenburg nach Dunum nicht mit- gespielt. Es blitzte und donnerte und regnete teilweise in Strömen, während die rund 1600 Ossilooper das 11,5 Kilometer lange Teilstück absolvierten. Die meisten Läuferinnen und Läufer waren allerdings froh über dieses “reinigende Gewitter”. Zuvor war die Luft sehr schwül gewesen. “Das hätte leicht eine Hitzeetappe werden können”, freute sich Uwe Heyen aus Großefehn über das kühle Nass. Auch Jan Waschkau strahlte. Wegen der klaren Luft, die das Gewitter mit sich gebracht hatte, vor allem aber über seine 100. Etappe, die er gestern absolvierte. So nebenbei festigte er auch noch seinen 2. Gesamtplatz gegenüber Achim Groenhagen von der LG Harlingerland. “Achim hat ab Kilometer 7 das Tempo angezogen, ich habe mitgehalten und gegen Ende Gas gegeben.” Waschkau kam zehn Sekunden schneller ins Ziel und hat vor der letzten Etappe am Freitag 1:45 Minuten Vorsprung. Das müsste reichen für den Schirumer, der den Ossiloop bereits zwei Mal gewonnen hat: 1995 und 1996 als Jugendlicher. Zu der Zeit war das Teilnehmerfeld noch überschaubar gewesen. Und Wolfgang Trebesch vom MTV Aurich startete damals wie heute in der Männer- wertung. Trebesch absolviert am Freitag seine 100. Etappe. Und wie fühlt er sich so als Ossiloop-Oldie? “Etwas angegraut zwar, ansonsten aber gut”, strahlte er und ließ sich die Tasse Tee schmecken. Der Landfrauenverein Dunum-Brill sorgt seit 26 Jahren für eine Teetafel im Dunumer Zielbereich. Und erst einmal in all den Jahren, das schworen alle Frauen hinter den Tapetentischen, war das Wetter so richtig mies. Nun also auch 2009. Davon ließen sich die Frauen, die sich mit aufgeschlitzten Müllbeuteln vor dem Wasser von oben schützten, jedoch nicht die Stimmung vermiesen. Gut gelaunt schenkten sie etwa 150 Liter Tee aus. Wegen des Regens “diesmal etwas dünner”, zwinkerte eine ältere Dame. Der Tee schmeckte trotzdem. Während die einen das ostfriesische Nationalgetränk genossen, gönnten sich die anderen eine Massage im angrenzenden Zelt. Auch Georg Diettrich war darunter, der einmal mehr nicht zu halten war, und wie schon Stephan Immega, Peter Steinke oder Enno Heidergott vor ihm ein einsames Rennen allein gegen die Uhr lief. Exakt 38:10 Minuten benötigte er für die Strecke. “Da kommen andere mit dem Fahrrad nicht mit”, bemerkte Manfred Ditzfeld vom TuS Aurich-Ost, der als Tagesläufer gestartet war, ganz richtig. Wenn alles nach Plan läuft, werden Diettrich, Eva Brinkmann, Hauke Köller und die Auricherin Janna Fangmann die Ossiloopsieger 2009 sein. Der Weg von Dunum an die Waterkant nach Bensersiel am Freitag ist aber nochmal lang. “Da kann noch viel pass- ieren”, wollte sich Waschkau nicht verfrüht als zweiter Gesamtsieger feiern lassen. Er muss es ja wissen als Ossilooper mit 100 Etappen in den Knochen.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. Mai 2009 Zwei frisch Verliebte sind ganz vorne dabei Ossiloop: Jan Waschkau und Janna Fangmann sind seit Silvester ein Paar / Diettrich ungeschlagen Diesen Bericht finden Sie hier (PDF)
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 23. Mai 2009 Hunderte Zuschauer begrüßen Ossilooper Sechste und letzte Etappe von Dunum nach Bensersiel: Führende geben Sieg nicht mehr aus der Hand Bensersiel (gaw/sm). Die Ossiloopsieger 2009 stehen seit Freitagabend endgültig fest. Mit Beginn des Kultlaufes quer durch Ost- friesland haben Georg Diettrich (Männer), Eva Brinkmann (Frauen), Hauke Köller (männliche Jugend) und Janna Fangmann (weib- liche Jugend) ihre Wertungsklassen souverän angeführt. Daran änderte sich auch mit dem Ende der sechsten und letzten Etappe nichts. Alle vier erreichten ohne Zwischenfälle das Ziel in Bensersiel, wo sie das bekamen, was jeder Sieger verdient hat: reichlich und lautstarken Applaus von mehreren hundert Zuschauern. Die rund 1600 Ossilooper wurden Freitagabend noch einmal ordentlich gefordert. Auf den letzten drei Kilometern von Esens nach Bensersiel mussten sie bei blauem Himmel und Schäfchenwolken gegen einen kalten, kräftigen und Kräfte zehrenden Seitenwind ankämpfen. Auch Sieger Diettrich, der die letzte Etappe eigentlich hatte genießen wollen, atmete erleichtert auf: “Das war hart.” Im Ziel bekam er eine rote Rose als Willkommensgruß der Stadt Esens überreicht. Eine schöne Geste, die in anderer Form auch Diettrich im Sinn hatte. Er ging, nachdem er die Ziellinie überquert hatte, zurück, um seine Verfolger zu begrüßen und abzu- klatschen. Der Schirumer Jan Waschkau und der Wolthuser Achim Groenhagen beendeten den Lauf nahezu zeitgleich mit nur einer Sekunde Abstand. Nicht leicht war die letzte Etappe auch für Hauke Köller vom TuS Weener. Der Sieger der männlichen Jugend quälte sich mit einer Blase am Fuß von Dunum aus ins Ziel. Dennoch war er rundum zufrieden mit dem Lauf, auch weil er seinen Vorjahressieg wieder- holt hat. Janna Fangmann lief den Ossiloop zum ersten Mal mit. Und gleich landete die junge Auricherin auf Platz eins bei der weiblichen Jugend. Allerdings hatte sie im Vorfeld zu wenig getrunken und musste sich auf den letzten Kilometern durchbeißen. Grund zur Freude hatte ebenfalls Eva Brinkmann vom VfL Germania Leer. Sie unterbot ihre Bestzeit vom Vorjahr deutlich und siegte souverän. Die Auricherin Christina Günsel folgte mit mehr als 18 Minuten Abstand auf Platz zwei.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Mai 2009 Allein gegen die Uhr von Leer bis ans Meer Ossiloop: Georg Diettrich holt den Gesamtsieg und knackt ebenso wie Eva Brinkmann alte Bestmarke Diesen Bericht finden Sie hier (PDF)
Ergebnisse 6. und letzte Etappe (22. Mai 2009) ==> Ergebnisse (auf der WEBSITE DER VERANSTALTUNG) ==> Ergebnisse (bei den OSTFRIESISCHEN NACHRICHTEN) ==> Ergebnisse (bei der OSTFRIESEN ZEITUNG) ******************************************************************************************************************************************************* Neuste (Presse)-Berichte vom 23.5. Website der Veranstaltung Nach oben Übersicht Extra-Seiten Startseite
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