Presse aus der Region (Seite 3)

Zurück zur Übersicht (Presse) / Zurück zur Startseite

******************************************************************************************************************************************************
NORDWEST ZEITUNG vom 27. März 2009
Schmidt führt Oldenburger Leichtathleten
Verbandstag: Kreis-Vorstand erhält neues Gesicht - Eingeschränktes Training

Oldenburg.
Große Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen auf dem Verbandstag der Leichtathleten des Kreises Olden-
burg-Stadt. Bei der gut besuchten Veranstaltung bestimmten die Delegierten aus zehn dem Kreis angeschlossenen Vereinen
Ekkart Schmidt (DSC) zum neuen Vorsitzenden. Der bisherige Stellvertreter setzte sich bei der Wahl gegen den bislang amtieren-
den Hans Jost Schütte (VfL) durch. Neu in den Vorstand gewählt wurden Birgit Surmann (BTB) als zweite Vorsitzende und Jörg
Reckemeier (DSC) als Pressewart. Für die nicht mehr kandidierenden Martin Klar (OTB) und Udo Oltmanns (VfL) wurden von der
Versammlung Jan Hiller (BTB) als Sportwart und Lutz Bönecke (DSC) als Schriftwart benannt. Sowohl die Position des Jugend-
wartes als auch die des Kampfrichterwartes - hier verzichtete Frank Vehren (DSC) auf eine erneute Kandidatur - blieben unbesetzt.
Sowohl Schütte in seinem Bericht über die vergangene Saison als auch Schmidt bei seinem Ausblick auf die kommenden Auf-
gaben bedauerten die unbefriedigende Situation für Oldenburgs Leichtathleten. Bis auf kleinere Veranstaltungen könnten schon
seit Jahren keine Leichtathletiksportfeste mehr durchgeführt werden. Der Landessportbund habe die unübersehbare Aufwärtsten-
denz, besonders in der Oldenburger Schüler- und Jugendleichtathletik, mit der Einrichtung eines Leistungsstützpunktes, in dem
vereinsübergreifend trainiert werden soll, honoriert - doch der Trainingsbetrieb sei nun im Marschwegstadion nur sehr einge-
schränkt möglich. Zu der allerdings insgesamt erfreulichen Entwicklung im Leistungssportbereich werden in Zukunft auch die neu
dazugekommenen Vereine SW Oldenburg und SV Ofenerdiek mit ihren Leichtathletiksparten beitragen. 
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 9. Mai 2009
"Braunschweig ist unsere erste Option"
Leichtathletik-Verband will seine Titelkämpfe 2010 nach Niedersachsen vergeben

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 27. Mai 2009
Aussagen der Stadt sorgen für Verwunderung
Leichtathleten bezweifeln, dass Braunschweiger Verwaltung großen Aufwand mit Deutscher Meisterschaft hat

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 5. Juni 2009
Studie: Hoher Werbewert auch für die Stadt
Braunschweig könnte von den Leichtathletik-Titelkämpfen im nächsten Jahr enorm profitieren

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 6. Juni 2009
Braunschweig will für Kassel einspringen
Stadt gibt beim Leichtathletik-Verband Bewerbung für deutsche Meisterschaften 2010 ab / Kein Konkurrent

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen 
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER vom 1. Juli 2009
Drei Athleten, drei WM-Träume - und drei Probleme

Von Olaf Dorow
Bremen. Der Leichtathlet wird im Winter gemacht. Sagt man. Stimmt auch irgendwie, aber er wird auch im Frühjahr gemacht. Im
Frühjahr lief vieles schief bei Jonna Tilgner, Carolin Nytra und Sebastian Bayer. Deswegen sind sie zwar immer noch Bremer Vor-
zeigeathleten. Sie sind Deutsche Meister, wollen am Wochenende in Ulm ihren Titel verteidigen. Aber sie befinden sich alle drei in
einer Problem-Zone: Sie haben noch keine WM-Norm.
Anfang Juli noch keine WM-Norm zu haben, ist doof. Am Tag nach dem Ulm-Wochenende nominiert der Deutsche Leichtathletik-
Verband (DLV) für die WM. Die WM soll das deutsche Sportereignis 2009 werden. Sie findet in Berlin statt, vom 15. bis 23. Au-
gust. Seit 16 Jahren hatte es keine WM in dieser Sportart, der olympischen Königs- und Kernsportart, mehr in Deutschland ge-
geben. Der Leichtathletik ist es in diesen 16 Jahren nicht besonders gut gegangen, sie verlor an Anziehungskraft, in vielen Stadien
verschwanden die Laufbahnen. Berlin soll trotzdem wieder ein bisschen werden wie Stuttgart 1993. Damals sprangen schon in den
Vorkämpfen zigtausende Zuschauer hoch zur La Ola. Die Stimmung war phänomenal, es war ein Sommermärchen weit vor der
Entdeckung dieses Wortes für den Spitzensport.
400-Meter-Hürden-Läuferin Tilgner (24), 100-Meter-Hürden-Läuferin Nytra (24), und Weitspringer Bayer (23) wollen dabei sein in
Berlin. Der DLV wird am Montag hier und da ein Auge zudrücken, er wird nicht verlangen, dass in jedem Fall die vom Verband
festgesetzte Leistung zweimal erbracht sein muss, er wird den Trend bewerten, die Chancen auf mindestens das WM-Halbfinale.
Er hat ohnehin schon eine Frist eingeräumt. Bis zum 2. August können die Springer, Sprinter, Läufer und Werfer die Norm noch "nachreichen". "Doch die WM wäre dann trotzdem gelaufen", sagt Jens Ellrott, beim Bremer LT/TuS Komet Arsten der Trainer der
drei Bremer WM-Kandidaten. Der 2. August würde dann auf dem Kalender wie eine Art Zeitbombe aussehen, die Athleten würden
soviel Energie für die WM-Norm brauchen, dass zwei Wochen später für eine gute WM gar keine oder kaum noch Energie übrig
bliebe. "Das wäre ein großer Unterschied", sagt Carolin Nytra, "wenn der Verband mich weiter auf Norm-Jagd schickt statt ins
Trainingslager nach Kienbaum." Die Tage in Ulm sind sozusagen Tage X. Jetzt muss es klappen. Am besten Meister werden und
die Norm knacken. Oder wenigstens in ihre Nähe kommen. "Ich werde so unter Strom stehen wie selten zuvor", gibt Ellrott zu.
Nytra und Bayer sind am Sonnabend dran, Tilgners 400-Meter-Hürden-Finale ist am Sonntag.
"Kampfsau" contra "Kampfsau"
Jonna Tilgner weiß, dass sie die Norm drauf hat. Sagt sie. Redet sie sich es nur ein? Sie kann das womöglich besser als andere,
sie hat schon acht Semester Psychologie hinter sich. Die Norm liegt bei 55,50 Sekunden, damit sollte man in Berlin zumindest
bis ins Halbfinale gelangen. Letztes Jahr rannte Tilgner 55,73 Sekunden. In diesem bislang erst 56,45, vor zwei Wochen bei der
Team-EM in Leiria. Ellrott hätte das gar nicht so schlecht gefunden, wenn seine Athletin gar nicht gestartet wäre in Portugal.
Seine Athletin sollte die Form neu aufbauen. Die Form war nämlich weg.
Es passierte im Mai, im Trainingslager in Ayamonte, Spanien. Ellrott strich eine sogenannte Flachsprinteinheit, Sprints ohne
Hürden. "Ich bin aber keine gute Kurzsprinterin", sagt Jonna Tilgner. Das fehlende Sprint-Training ließ sie in den ersten Wett-
kämpfen schwerfälliger als gewohnt aus dem Startblock kommen. "Wir haben das korrigiert und umgestellt", sagt Ellrott. In Leiria
fühlte sich Jonna Tilgner nicht mehr so schwerfällig. Aber sie kam mit ihrem Rhythmus nicht hin. Normalerweise braucht sie bis
zur fünften von zehn Hürden jeweils 15 Schritte, danach 16 Schritte, am Ende 17. In Leiria reichten 15 Schritte an der fünften
Hürde nicht aus. Tilgner trippelte und blieb dann fast stehen. Die ganze Geschwindigkeit war weg.
Auf Ulm freut sie sich trotzdem. Sie fühlt sich wieder in Form. Sie will eine gute 55er Zeit rennen. Sie will Meisterin werden. Sie
will nicht "nur" in der Staffel laufen, so wie bei Olympia in Peking. Ihre härteste Kontrahentin war in diesem Jahr Fabienne Kohl-
mann aus Saarbrücken. Einmal hat Kohlmann Tilgner besiegt, in Leiria startete die Bremerin nur deswegen, weil die Gegnerin sich
verletzt hatte. Kohlmann kann auf der Zielgerade sehr gut beißen, wie man im Jargon sagt. Sie gilt als "Kampfsau", sagt Ellrott.
"Bin ich ja eigentlich auch", sagt Tilgner. Am Montag hat sie nicht viel Zeit, um dauernd auf www.leichtathletik.de nachzuschauen,
ob der DLV ihr nun ein WM-Ticket ausstellt oder nicht. Sie reist dann nach Belgrad, zur Universiade. "Im vergangenen Jahr sind
wir auch ins Trainingslager gefahren und wussten noch nicht, ob wir als Staffel definitiv für Olympia nominiert sind", sagt sie. Sie
könne mit der Ungewissheit ganz gut umgehen. Wahrscheinlich ist sie eine gute Psychologie-Studentin.
Neue alte Technik
Ihre Vereinskollegin Carolin Nytra studiert Sportmanagement, in Oldenburg. In diesem Semester hat sie nur ein Fach belegt.
Empirische Sozialforschung. Klingt nicht sexy, ist auch nicht sexy. "Hat viel mit Mathe und Formeln zu tun", sagt Nytra, und es
wäre falsch zu behaupten, dass sie jetzt Begeisterung pur ist. Für ihre Saison über 100 Meter Hürden trifft das auch zu. Die Sai-
son ist zäh. "Sie sagt immer", sagt Ellrott, "dass im vergangenen Jahr alles so leicht war." Und in diesem Jahr nicht. Im vergang-
enen Jahr war sie nicht einmal krank, rannte gleich im ersten Wettkampf die Olympia-Norm, rannte die respektable Bestzeit von
12,82 Sekunden, erreichte in Peking das Halbfinale und schwebte wochenlang auf Wolke sieben.
In diesem Jahr beschloss sie Ende März, im Trainingslager in Südafrika, gemeinsam mit dem Bundestrainer Idriss Goschinska,
eine komplizierte Technikumstellung. Für den Laien ähnlich kompliziert wie die Mathe-Formeln aus der empirischen Sozialforsch-
ung. Im Kern handelt es sich um eine sogenannte Schwungbein-Umstellung. "Die Idee war gut und richtig", sagt die Sprinterin,
"aber im Wettkampf ist das wie ein Kartenhaus zusammengebrochen." Aus einem einfachen Grund. In Ayamonte, wo sie die neue
Technik so oft einüben wollte, bis sie sitzt, lag sie mit Fieber im Bett. Schon in Südafrika konnte sie nicht üben, weil die Adduk-
toren zu sehr schmerzten. Der Arzt stellte nach der Rückkehr aus Spanien eine chronische Mandelentzündung fest. Sie nahm
Antibiotika, lag flach. Die neue Technik? Kaum trainiert. Ihre reinen Sprint- und Kraft-Werte waren besser als im goldenen Vorjahr,
aber die Zeiten fielen schlechter aus. Sie schaffte es trotzdem, bisher die schnellste Deutsche zu sein. Sie schaffte, 13,00 zu
laufen, oder 13,01. Der DLV will aber eine 12,96 sehen, zweimal.
Druck? "Ach, eigentlich gar nicht", sagt sie, "ob ich die Norm jetzt halb erfüllt habe oder gar nicht, spielt vor Ulm jetzt auch keine
Rolle mehr." Es hört sich ein bisschen fatalistisch an, aber das kann, psychologisch gesehen, auch ein Weg sein. Carolin Nytra
will in Ulm zum dritten Mal in Folge Deutsche Meisterin werden. Sie will das übrigens mit einer Technik-Umstellung erreichen. Sie
läuft jetzt zum ersten Mal in dieser Saison mit ihrer alten Technik. Weil die neue noch nicht sitzt, muss es eben mit der alten
klappen. Ellrott darf das nicht so zeigen. Aber er ist ziemlich aufgeregt, ob das Experiment klappt. "Wenn es nicht eine Heim-WM
wäre, würde ich sagen, das ist ein Übergangsjahr für Carolin." Aber das geht natürlich nicht. Berlin ist wie ein Magnet.
Voller Adrenalin
Auch für Sebastian Bayer. Nytra und Bayer haben viel Zeit, über Berlin zu reden. Sie sind ein Paar, sie leben seit Dezember in
einer gemeinsamen Wohnung in Habenhausen. Zumindest bis 2012, bis zu den Olympischen Spielen in London, soll Bremen ihr
Standort sein. So sieht es auch bei Jonna Tilgner aus, die mit einem Schweden verheiratet ist, der in Bremen arbeitet. Sebastian
Bayer ist Sportsoldat bei der Bundeswehr und zog wegen der Liebe von Leverkusen nach Bremen. Er ist außerdem eine feste
Größe der internationalen Leichtathletik. Er sprang bei der Hallen-Europameisterschaft im Februar in Turin sensationelle 8,71
Meter. So weit war in Deutschland noch nicht ansatzweise jemand gehüpft, selbst als in der DDR Turinabol und Testosteron Hoch-
konjunktur hatten, kam das Riesentalent Lutz Dombrowski 1980 nur bis auf 8,54 Meter. Weil 8,71 Meter so sensationell sind, und
weil im Jahr 2009 Spitzenleistungen anders beäugt werden als 1980, steht Sebastian Bayer im Fokus. Er hat jetzt viel mehr
Pressetermine. Als vor ein paar Wochen sein Trainer Joachim Schulz öffentlich seine Dopingvergangenheit in der DDR beichtete,
war das ein großes Thema. Schulz schreibt weiterhin die Trainingspläne für Bayer, Ellrott arbeitet mit dem Springer in Bremen
nach diesen Plänen.
Bayer kann ganz gut damit umgehen, dass es jetzt etwas mehr Rummel gibt.. "Das Leben ist nicht schwerer geworden seit den
8,71 Metern", sagt er. Leichter aber auch nicht. Man erwartet viel von ihm. Leichtathletik-Liebhaber wissen, dass er nicht dauernd
in diesen Regionen herumspringen wird. Andere werden sich fragen: Warum eigentlich nicht? Bislang wackelt die WM-Teilnahme.
Bislang trug es ihn nur auf 8,02 Meter. Er ist der Deutsche Meister, aber er ist, anders als Tilgner und Nytra, nicht Jahresbester in
seiner Disziplin. Die Norm wurde auf 8,15 Meter gesetzt. Seine Trainingswerte ließen noch im April große Sprünge erwarten. Er
hüpfte im Trainingslager in Spanien aus nur zwölf Schritten Anlauf 7,70 Meter weit. Das hatte er noch nie zuvor geschafft. Aber
dann lief es gegen ihn. Zurück aus Spanien, folgte eine Verletzung der nächsten. Mandelentzündung, Fußschmerzen, Mittelohr-
entzündung. "Das Grundlagentraining lief super gut, im Spezialtraining ging alles schief", sagt er.
Und fühlt sich im Hinblick auf Ulm "eigentlich relativ entspannt". Rückstände im Spezialbereich ließen sich schneller aufholen als
Rückstände im Grundlagenbereich. In den vergangenen zwei Wochen hat er gut trainiert. Er sei ein Meisterschaftsspringer, sagt
Ellrott. Bayer dementiert das nicht. "Ich will immer gewinnen", sagt er, "bei Meisterschaften kann ich mehr Adrenalin aufbauen."
Er will unbedingt zur WM, er will um die 8,30 Meter springen dort, und vielleicht schafft er es ja sogar in die Nähe der WM-Me-
daillen. Er ist der Hallen-Europameister. Er ist schon mal 8,71 Meter gesprungen. Er wird das Adrenalin brauchen, am Wochen-
ende in Ulm. Ulm ist die wichtigste Hürde vor Berlin. Für ihn im übertragenen Sinne, Für seine Freundin Carolin Nytra und für
Jonna Tilgner im Wortsinn.  
******************************************************************************************************************************************************
Presseinformation vom 3. Juli 2009 (Stadt Braunschweig)
DLV hat zum dritten Mal Deutsche Leichtathletikmeisterschaften nach Braunschweig vergeben
Sportdezernent Laczny: "Ein Kompliment an Wettkampfbedingungen für Leichtathleten in unserem Stadion"

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen 
******************************************************************************************************************************************************
DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 22. August 2009
Scheidung - VfL verlässt die LG Weserbergland

Leichtathletik
(aro). Paukenschlag in Hameln: Die sportliche Ehe zwischen dem VfL und der LG Weserbergland wird nach elf
erfolgreichen Jahren geschieden. Der Vorstandsbeschluss fiel, laut VfL-Vereinschef Udo Wolten, einstimmig aus. Die Hamelner
möchten in Zukunft wieder eigene Wege gehen. “Dass es auch persönliche Differenzen gab, soll aber nicht verschwiegen werden”,
klärt Wolten auf. Der Rückzug habe allerdings auf die weitere Zusammenarbeit zwischen Eintracht Hameln, TSC Fischbeck, MTV
Coppenbrügge und TV 87 Stadtoldendorf keinen Einfluss.
Bereits im Sommer vergangenen Jahres stand die Trennung kurz bevor. Damals rauften sich die Beteiligten noch einmal zusamm-
en. Der Burgfrieden hielt aber nur wenige Monate bis zum Frühjahr. Als VfL-Abteilungsleiter und LG-Trainer Anton Ruscheinsky
seinen Rücktritt zum Jahresende erklärte, begann alles wieder von vorne. “Er hat uns mitgeteilt, dass er sich mit den Zielen der
LG nicht mehr identifizieren könne”, berichtet Wolten. Den drohenden Abschied ihres Erfolgstrainers nahm die Chefetage nun zum
Anlass, einen Schlussstrich zu ziehen und einen Neuanfang zu wagen. Mit klaren Zielen, denn künftig soll die Jugendarbeit in der
Leichtathletiksparte, die zuletzt etwas vernachlässigt wurde, wieder konzentrierter betrieben werden. Für Manfred Scholz vom
ESV Hameln ist der Ausstieg nicht nachvollziehbar: “Das ist ein großer Rückschritt. Über die Entscheidung kann ich nur mit dem
Kopf schütteln.”
“Wir spielen inzwischen in der ersten Liga”
Die LG Weserbergland habe sich seit Jahren bewährt. Ein Beleg dafür seien die vielen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen auf
nationaler und internationaler Ebene. “Wir spielen nicht in der Kreisklasse, sondern inzwischen in der ersten Liga”, stellt Scholz
fest. Er bestätigte allerdings, dass es hinter den Kulissen seit einiger Zeit rumort. Unstimmigkeiten gibt es vor allem zwischen
Werner Scharf, der das Kadertraining im Sportleistungszentrum Hannover leitet, und Ruscheinsky. Das Duo hatte die Leichtath-
letikgemeinschaft im Jahr 1998 noch gemeinsam aus der Taufe gehoben. Nun kam der Bruch. Der VfL-Vorstand, der die Bedenk-
en von Ruscheinsky teilt, sei mit der Situation insgesamt unzufrieden. “Wir finden es nicht gut, dass bei den Erwachsenen zu-
nehmend auswärtige Athleten für die LG starten. Das ist gewiss nicht in unserem Interesse”, macht Wolten deutlich. Er setzt
vielmehr auf Sportler aus den eigenen Reihen, schließlich sei es einmal das Ziel gewesen, die heimischen Talente besser zu
fördern. “Die fünf Vereine sind die Basis des Erfolgs. Ein Verein alleine hätte es nie und nimmer geschafft, so viele Titel zu holen
wie die LG, die eigentlich den Etat eines Dorfklubs habe”, glaubt Scholz. Die Auflösung der Leichtathletikgemeinschaft stehe aber
nicht zur Debatte. “Wir sind uns einig und machen auch ohne den VfL Hameln weiter”, so der ESV-Sprecher. Ob es in Zukunft
eventuell noch einmal wieder zu einer Zusammenarbeit kommt, ließ Udo Wolten noch offen: “Wir warten jetzt erst ab, wie sich
unsere Leichtathletiksparte entwickelt.”

Schwerer Schlag
Von Andreas Rosslan
Quo vadis, LG Weserbergland? Der Austritt des VfL Hameln ist ein ganz schwerer Schlag, den die vier übrig gebliebenen Vereine
nicht so schnell verkraften werden. Sportlich und auch finanziell nicht. Trotz aller Durchhalteparolen. Nicht ausgeschlossen, dass
die Spitzen-Leichtathletik nun ganz aus der heimischen Region verschwinden wird. Zumal auch die Zeiten, als die “Golden Girls”
Nina Giebel, Jala Gangnus, Nicole Marahrens und Cathleen Tschirch die deutschen Tartanbahnen beherrschten, schon lange vor-
bei sind. Kurios: Tschirch stammt aus Dresden und nicht aus der Region. Doch dass störte im Erfolg auch keinen beim VfL.
Gleichwohl hat die LG ihre ursprünglichen Ziele durch die intensive Betreuung der vielen auswärtigen Athleten ein wenig aus den
Augen verloren.
Bei der Gründung 1998 standen die talentierten Mädchen und Jungen der heimischen Vereine noch an erster Stelle. Das war auch
gut so - und sollte auch wieder so sein. Noch besser wäre es allerdings, wenn die beiden Trainer Anton Ruscheinsky und Werner
Scharf ihre persönlichen Differenzen begraben würden. Schließlich sind sie in erster Linie die Vorbilder für den Nachwuchs. Und
der kann sich nur entwickeln, wenn auch die Basis stimmt...

Info von Manfred Scholz (LG Weserbergland) vom 22. August 2009 
Der Bericht und besonders der Kommentar in der heutigen Ausgabe der DEWEZET hat nicht nur bei mir für Irretationen gesorgt.
Ich habe mit Andreas Rosslan darüber gesprochen. Seine Orginaltexte wurden nachträglich verändert, das tut ihm leid. Er hat die
Ursprungstexte auch auf der VfL-Seite veröffentlicht. Ich habe beide Berichte (DEWEZET und Vfl-Seite) auf
www.lgweserbergland.de
gesetzt, damit sich jeder ein Bild machen kann. Viel Spaß beim lesen. Da ich moniert habe, dass keine Meinungen von Werner
Scharf, Uwe Beerberg, Gerd Böhm, Nicole Marahrens und Manfred Schäfer eingeholt wurden (die waren angeblich nicht erreich-
bar), soll dies nachgeholt werden. Darauf bin ich gespannt. 
==> Mehr Berichte zum Thema (Vom 25. August) 
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 25. August 2009
Titelkämpfe in Braunschweig in Gefahr
Deutscher Leichtathletik-Verband will eine Garantieerklärung der Stadt und nicht mit Sponsoren verhandeln

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen
******************************************************************************************************************************************************
Presseinformationen vom 24. August 2009 (Von Andreas Rosslan / Hier veröffentlicht am 25. August 2009)
VfL erntet Kritik für LGW-Rückzug
Leichtathletik. Für die Entscheidung des VfL Hameln, der LG Weserbergland den Rücken zu kehren, hagelt es Kritik. Manfred
Schäfer, Vorsitzender des Leichtathletik-Fachverbandes im Kreissportbund, wirft dem VfL-Vorstand “Kirchturmdenken” vor. Die
Leichtathletikgemeinschaft zu verlassen, sei eine Fehlentscheidung: “Die LG Weserbergland hat die Leichtathletik in der Region
in den vergangenen Jahren enorm nach vorne gebracht”, sagte Schäfer. Die mehr als ein Dutzend Deutsche Meistertitel, die seit
1998 errungen wurden, sprächen für sich. Auf die Frage, ob eine LG ohne die Unterstützung des größten Vereins in der Region
überhaupt noch Sinn mache, antwortete Schäfer: “Selbstverständlich!” Es wäre nicht im Sinne der Leichtathletik, wenn die Vereine
ESV Eintracht Hameln, TSC Fischbeck, MTV Coppenbrügge und TV 87 Stadtoldendorf ihre erfolgreiche Zusammenarbeit beenden
würden. Der VfL sei zwar früher einmal eine Top-Adresse in der Leichtathletik gewesen. Aber in den vergangenen Jahren sei in der
Leichtathletiksparte des Klubs die Nachwuchsarbeit vernachlässigt worden. “Andere Vereine, wie zum Beispiel der ESV, stehen
inzwischen viel besser da als der VfL”, so Schäfer.
Bereits im vergangenen Jahr, als schon einmal die Trennung von der LG kurz bevor stand, habe er als VfL-Mitglied dem Vereins-
vorstand gegenüber seinen Standpunkt deutlich gemacht. Der VfL alleine habe überhaupt nicht genug Leute, um Staffeln und
Mehrkampfmannschaften zu bilden. Darüber hinaus habe der VfL zu wenig Trainer, um die Sportler überhaupt betreuen zu können.
“Das war nur durch die Zusammenarbeit bei der LG möglich”, betonte Schäfer. Der VfL fange jetzt wieder da an, wo er 1998 auf-
gehört habe. Die von Seiten des VfL geäußerte Kritik, dass zu viele “Auswärtige” für die LG starten, kann Schäfer nicht nachvoll-
ziehen: “Das ist in meinen Augen absolut lächerlich. Bei Preußen Hameln spielen ja auch nicht nur Hamelner.” Und wenn Hann-
over 96 nur mit Hannoveranern spielen müssten, wäre der Verein bestimmt nicht in der Bundesliga. Schäfer: “Die beste Sieben-
kämpferin des VfL ist Deborah Brodersen. Sie kommt übrigens aus Rinteln - und nicht aus Hameln”, so Schäfer.
Für Markus Hedemann, Vorsitzender des Fördervereins der Leichtathletik im Weserbergland, ist es “sehr schade”, dass sich der
VfL aus der LG zurückzieht. Hedemann, der selbst Mitglied im VfL und ESV ist, kritisierte, dass der Vereinsvorstand des VfL den
Beschluss über den Kopf der Eltern und ihrer Kinder getroffen habe. Im vergangenen Jahr hätten sich noch alle Beteiligten gemein-
sam an einen Tisch gesetzt, um über das Ausscheiden des VfL aus der LG zu diskutieren. “Diesmal sind wir nicht nach unserer
Meinung gefragt worden”, übte Hedemann Kritik am Alleingang der Vereinsführung. Er gehe davon aus, dass es für den Vorschlag
des Vorstandes in den Reihen der VfL-Leichtathleten, die für die LG starten, keine Mehrheit gegeben hätte. Mit Hilfe der LG sei es
in den vergangenen Jahren gelungen, die Kräfte zu bündeln und ein Wir-Gefühl zu erzeugen. “Es wäre der falsche Weg, wenn die
Vereine jetzt wieder gegeneinander statt miteinander arbeiten”, so Hedemann. Es sei zu befürchten, dass der VfL versucht,
Sportler aus den anderen Vereinen der LG abzuwerben. “Ich hoffe im Sinne des Sports, dass das nicht der Fall sein wird”, so
Hedemann.
“Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen war zwar sehr gut. Ich hatte aber schon etwas länger das Gefühl, dass sich der VfL
nicht mehr so mit der LG identifiziert wie die anderen Vereine”, sagte Gerhard Böhm vom MTV Coppenbrügge. Es sei sehr schade,
dass VfL-Trainer Toni Ruscheinsky keine Lust mehr habe, mit der LG zusammenzuarbeiten. Böhm hofft zwar, dass die vier ver-
bliebenen Vereine weiter in der LG zusammenarbeiten. Sorge bereitet ihm die Finanzierung, weil zukünftig die Gelder des VfL im
Etat fehlen werden. “Die anderen vier Vereine müssen dementsprechend tiefer in die Tasche greifen. Das wird für uns als kleiner
Verein ein finanzieller Kraftakt”, so Böhm. Als Vertreter des MTV würde er sich wünschen, dass sich die LG zukünftig wieder aus-
schließlich auf die Förderung des heimischen Nachwuchses konzentriert. Es koste sehr viel Geld, wenn auswärtige Athleten bei
überregionalen Wettkämpfen für die LG starten. “In diesem Punkt ist die Kritik des VfL berechtigt”, so Böhm.

Werner Scharf: “Unsere Jugend braucht Vorbilder wie Cathleen Tschirch”
Leichathletik.
Die LG Weserbergland wird nicht auseinanderbrechen. Davon ist A-Lizenz-Trainer Werner Scharf (TV Stadtolden-
dorf) überzeugt. “Ich gehe davon aus, dass nach dem Ausscheiden des VfL die anderen vier Vereine der LG noch enger zusamm-
enrücken werden”, so Scharf. Er habe den Eindruck, dass beim VfL die eigenen Vereinsinteressen an erster Stelle stünden. Das
sei beim ESV Eintracht Hameln, TSC Fischbeck, MTV Coppenbrügge und TV 87 Stadtoldendorf nicht der Fall: “Wir sind die LG
Weserbergland!” Eine Leichathletikgemeinschaft könne nur funktionieren, wenn sich die Vereine, Trainer und Sportler ihr und ihren
Zielen identifizieren.
In diesem Zusammenhang betonte Scharf, dass auch die auswärtigen Sportler eine Bereicherung für die LG seien. Das Herz der
deutschen Top-Sprinterin Cathleen Tschirch schlage heute noch für die LG Weserbergland, obwohl die gebürtige Dresdenerin in-
zwischen für Bayer 04 Leverkusen starte. “Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis zu ihr. Das gilt auch für Uwe Beerberg vom
TSC Fischbeck”, sagte Scharf. Tschirch habe damals geweint, als sie ihren Abschied verkündet habe. “Sie hatte sich für den
Wechsel entschlossen, weil sie mit ihrem Freund keine Wochenendbeziehung führen wollte.” Als ihr ehemaliger Trainer sei er
stolz, dass Tschirch bei der Weltmeisterschaft in Berlin mit der vier mal 100 Meter Staffel für Deutschland Bronze geholt habe..
“Ich war selbst im Olympiastadion, um sie anzufeuern”, sagte Scharf.
Erfolgreiche Sportlerinnen wie die “Golden Girls” Nina Giebel, Jala Gangnus, Nicole Marahrens und Tschirch seien Vorbilder für die
jungen Talente aus der Region, die in der LG eine wesentlich bessere sportliche Perspektive hätten, als bei einem einzigen Ver-
ein. Durch die LG sei es gelungen, nicht nur auf Kreis- und Bezirksebene Titel zu holen, sondern auch bei Landes- und Deutschen
Meisterschaften regelmäßig ganz vorne mit dabei zu sein.
==> Mehr Berichte zum Thema (Vom 22. August) 
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 17. September 2009
Kompromiss für Leichtathletik-DM in Braunschweig
Stadthallen-GmbH soll als Mittler aktiv werden

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 26. September 2009
Fast alles klar für die Titelkämpfe in Braunschweig
Verhandlungen zwischen Leichtathleten und Sponsoren kurz vor Abschluss

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen 
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER vom 7. November 2009
Verliert Bremen das Traumpaar?
Der Hamburger SV würde Sebastian Bayer und Carolin Nytra eine neue Heimat bieten

Von Jörg Niemeyer
Bremen. Bahnt sich zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen ein weiteres Duell an? Nach Informationen des "Ham-
burger Abendblatt" buhlen beide Vereine um die Gunst des Traumpaares der deutschen Leichtathletik, Carolin Nytra (24) und
Sebastian Bayer (23). "Ich hoffe, dass wir in Bremen bleiben", sagt der Halleneuropameister im Weitsprung des Jahres 2009,
schließt einen Wechsel an die Elbe jedoch nicht ganz aus.
Die Nachricht selbst war für den Bremer Trainer des erfolgreichen Duos keine Überraschung - wohl aber die Veröffentlichung über
Hamburger Medien. "Keine Ahnung, wie das an die Presse gelangt ist", sagt Jens Ellrott, der heute noch genau 23 Tage Zeit hat,
seine Schützlinge vom Bleiben in der kleineren der beiden Hansestädte zu überzeugen. Man ahnt es schon: Ein gewichtiges Ar-
gument spielt das Geld. 8,71-Meter-Springer Sebastian Bayer stellt zwar klar, dass an ihn persönlich bislang niemand mit einem
Angebot herangetreten sei. Er hat aber davon gehört, dass in Hamburg langfristig ein schlagkräftiges Leichtathletik-Team aufge-
baut werden und der Klub an ihm und seiner Lebensgefährtin Interesse haben soll.
Der 30. November eines Jahres ist in der Leichtathletik der Stichtag für Vereinswechsel - spätestens dann fällt bei den Verhand-
lungen um die sportliche Zukunft des deutschen Meisters im Weitsprung und der deutschen Meisterin im Hürdensprint der Vor-
hang. Genau genommen geht es aber auch um die Zukunft der bremischen Leichtathletik, die in den letzten Jahren mit den natio-
nalen Titelträgern Jonna Tilgner (400 Meter Hürden), Carolin Nytra und Sebastian Bayer einen enormen Aufschwung erlebt hat. Vor
zwölf Monaten hatten das Bremer Leichtathletik Team/TuS Komet Arsten, für das die Athleten starten, und der Bremer Leichtath-
letik-Verband mit dem Trio einen Vertrag geschlossen, der dank Unterstützung von Sponsoren langfristig das gemeinsame Projekt
London 2012 sichern sollte.
Welch' Ironie: Ausgerechnet der sportliche Erfolg des Jahres 2009 könnte dem Standort Bremen nun einen Strich durch die Plan-
ungen machen. Nicht zuletzt der Umstand, dass Sebastian Bayer und Carolin Nytra auch noch ein Liebespaar sind, hat den
Marktwert des Duos ordentlich in die Höhe getrieben. "Sie sind zwei Gesichter der deutschen Leichtathletik", findet auch HSV-
Abteilungsleiter Oliver Voigt und streitet ein Interesse seines Klubs nicht ab. "Es ist kein Geheimnis, dass sich bei uns etwas tut
in der Leichtathletik, aber ein Angebot haben wir den Beiden nicht unterbreitet." Allerdings habe der HSV Bayer und Nytra zu ver-
stehen gegeben, dass sie, sofern sie grundsätzlich einen Wechsel in Betracht ziehen würden, "sich bei uns mal melden können".
Nicht unwesentlich ist in diesem Zusammenhang, dass Voigt die gebürtige Hamburgerin Nytra schon seit zehn Jahren kennt.
 Seit mittlerweile acht Jahren arbeitet die Studentin inzwischen mit Jens Ellrott in Bremen zusammen. "Caro ist die längste sport-
liche Beziehung für mich", sagt der Trainer folglich, "und unser größtes Ziel ist noch nicht erreicht." 2012 bei den Olympischen
Spielen in London soll Carolin Nytra im Endlauf stehen - "das ist unser Traum." Dieser gemeinsame Traum gestaltet einen Ver-
einswechsel der Athletin richtig schwer. Denn Jens Ellrott könnte nicht mal eben so mit ihr mitgehen. Als verbeamteter Lehrer in
Bremen, der mit jeweils halber Stelle in der Schule und als Landestrainer arbeitet, ist er an der Weser gebunden. "Ich werde hier
nicht alles stehen und liegen lassen, schließlich habe ich auch noch Jonna und andere gute Athleten zu betreuen", sagt Ellrott.
 Die gewachsene Nähe zwischen Carolin Nytra und Jens Ellrott möchte auch Sebastian Bayer nicht zerstören. "Für mich ist es
nicht so wichtig, wo ich trainiere, aber Caro will die Betreuung durch Jens nicht verlieren", zeigt der 23-Jährige viel Verständnis für
seine Liebste. Letztlich würde auch er davon profitieren. "Ich habe gerade in diesem Jahr gemerkt, wie groß der Anteil des privaten
Glücks am sportlichen Erfolg ist." Gleichwohl gebe es aber auch noch die finanzielle Komponente. "Vielleicht können wir fünf
Jahre mit unserem Sport Geld verdienen - wenn alles optimal läuft, vielleicht auch bis zu den Olympischen Spielen 2016", weist
Sebastian Bayer daraufhin, dass gerade in der Leichtathletik die Zeit zum Kassemachen für die Besten relativ knapp bemessen
ist.
Fassen wir also zusammen: Eigentlich möchten Bayer und Nytra sehr gern in Bremen bleiben, ein konkretes Angebot will zu-
mindest der HSV nicht unterbreitet haben. Das Bremer Leichtathletik Team/TuS Komet Arsten sucht nun händeringend nach einer
Möglichkeit und nach weiteren Sponsoren, um finanziell ein bisschen mehr auf den Tisch legen zu können. Mit den sportlichen
Rahmenbedingungen an der Weser sind die Aktiven derweil zufrieden - auch wenn Hamburg eine Hallenrundbahn vorweisen kann,
Bremen dagegen nur eine überdachte Gerade im Bauch des Weserstadions.
Dort ist bekanntlich der SV Werder zu Hause. Dessen Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer bestätigte gestern zwar, dass sein
Klub sehr gern mit dem HSV um irgend etwas buhlt, im Falle der beiden Leichtathleten aber nicht im Rennen ist. Zumindest noch
nicht. "Dieser Vorschlag müsste von unserer Leichtathletik-Abteilung kommen - und das ist bisher nicht geschehen."
Weitere Artikel zum Thema:
- Hamburger Abendblatt vom 5.11. / 7.11. 
- NDR-Online vom 5.11.  
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 10. November 2009
Ein Modell, das Schule machen könnte
2010 übernehmen erstmals Sponsoren die Ausrichtungsgebühr für eine deutsche Leichtathletik-Meisterschaft

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen 
******************************************************************************************************************************************************
DIEPHOLZER KREISBLATT vom 24. November 2009  
Vorstandsposten sind wieder begehrt
Wilfried Becker bleibt Chef der Leichtathleten im Kreis Diepholz / “Die Arbeit hat Spaß gemacht” / Kloppe 25 Jahre
dabei

Bassum
(el). Jahrelang waren die Vorstandswahlen bei den Verbandstagen des Kreisleichtathletikverbandes der Moment, in dem
etliche Delegierte den Blick senkten, um ja nicht auf eine Kandidatur angesprochen zu werden. Doch diese Zeiten sind offensicht-
lich vorbei. Diesmal wurden in Bassum gleich drei Posten neu besetzt, dazu die bisherigen Vorstandsmitglieder um den 1. Vor-
sitzenden Wilfried Becker (Sulingen) in ihren Ämtern bestätigt.
Becker eröffnete den Kreisverbandstag mit einem umfassenden Rückblick auf das Leichtathletik-Jahr und die Highlights: Neele
Eckhardt nahm an der U 18-WM teil, Heinz Keck an der Senioren-WM. Mareike Witt holte DM-Gold bei den W 30-Seniorinnen,
Anna-Lena Freese wurde Norddeutsche Jugend-Meisterin. Hinzu kamen die Landesmeister-Titel von Niklas Ole Fugel und der
Brinkumer Schülerinnenstaffel - und natürlich Oliver Sebrantkes Sieg beim Bremen-Marathon.
Im Zuge der Kreismeisterschaften habe Becker erfreut festgestellt, dass sich in den Vereinen motivierte Mitarbeiter gefunden
hätten, die die zeitaufwändige und schwierige Arbeit im Wettkampfbüro bewältigen. In Brinkum, wo erstmals nach langer Pause
wieder solche Wettkämpfe stattfanden, sei er auf hochmotiverte Leute getroffen. Einziger Kritikpunkt blieben die Cross-Kreis-
meisterschaften. Von den in Melchiorshausen durchgeführten Dualstarts wären auswärtige Starter überrascht worden. Zudem sei
die Siegerehrung verbesserungswürdig.
Zustimmung erhielten neben Becker auch die übrigen Vorstandsmitglieder. “Die Arbeit hat Spaß gemacht”, betonte Herwald
Kloppe. Auch in seinem 25. Amtsjahr als Kassenwart stimmte die Finanzlage, wobei durch Zuschüsse der Kreissparkasse und
des Bezirks sogar notwendigen Materialanschaffungen (Hürden, Windmessanlage, Gerätehaus) möglich waren. Kampfrichterwart
Dieter Tjaden konnte im Frühjahr gleich 29 neu ausgebildete Kampfrichter begrüßen - und Volkslauf- und Breitensportwart Uwe
Franke ermunterte die Ausrichter von insgesamt 18 Volksläufen: “Macht weiter so.” Die arbeitsintensiven Aufgaben des Statistik-
ers hatte noch mal Wilfried Becker übernommen. Mit reichlich “Gehirnjogging” und Unterstützung von Fachleuten hatte der
Sulinger es nicht nur geschafft, das neue “Cosa”-Betriebssystem anzuwenden, sondern auch die Rekordlisten im Schülerbereich
auf Jahrgänge umzustellen.
Als auch die sportlichen Planungen für 2010 abgeschlossen waren, wurde gewählt. “Das Engagement lohnt sich. Man kann etwas
zurückgeben, was man als Elternteil erlebt hat”, warb Becker für die Mitarbeit im Vorstand. Das Interesse von Birgit Fugel und
Nicole Krüger (beide FTSV Jahn Brinkum) sowie Heiko Wittmershaus (LGSD/TSV Barrien) war allerdings schon viel früher ge-
weckt worden. Wiedergewählt wurden Wilfried Becker (1. Vorsitzender), Uwe Franke (2. Vorsitzender, Volkslauf- und Breitensport-
wart) und Herwald Kloppe (Kassenwart). Neu gewählt wurden Birgit Fugel (Wettkampfwartin), Nicole Krüger (Pressewartin) und
Heiko Wittmershaus (Statistiker).  
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER vom 24. November 2009
Weitspringer auf dem Absprung
Morgen wird feststehen, wer von den Bremer Top-Leichtathleten in der Stadt bleibt

Von Jörg Niemeyer
Bremen. Im Wechselspiel der bremischen Top-Leichtathleten fällt morgen der Vorhang. Verlassen Weitsprung-Halleneuropa-
meister Sebastian Bayer und die deutsche Hürdensprintmeisterin Carolin Nytra ihren Klub Bremer LT/TuS Komet Arsten - oder
bleiben sie? Unterschriftsreife Verträge lägen, so sagt Trainer Jens Ellrott, den Aktiven seit ein paar Tagen vor. Morgen sollen sie
feierlich unterschrieben werden. Der Termin steht. Fraglich indes ist, wer seinen Namen auf das Papier setzt.
"Ich kann die Frage nicht beantworten", sagt der Präsident des Bremer Leichtathletik-Verbandes, Matthias Reick, der sich ge-
meinsam mit dem Vorsitzenden des TuS Komet Arsten, Peter Zenner, und Jens Ellrott für die Weiterverpflichtung seiner Spitzen-
athleten stark macht. "Ich bin zu alt für Hoffnungen", antwortete Reick auf die Frage, ob er auf ein Bleiben von Sebastian Bayer in
der Hansestadt hoffe, "ich stelle mich lieber den Tatsachen." Zu denen mochte sich gestern aber keiner wirklich äußern. Vielleicht
sind ja tatsächlich noch keine Fakten geschaffen. Morgen Vormittag jedenfalls wird noch darüber verhandelt, ob und wie viel öffent-
liches Geld künftig in die Top-Leichtathletik fließen wird. Die Sponsorensuche in der bremischen Wirtschaft verlief nicht sonderlich
erfolgreich. Zwei bisherige Stützen engagieren sich weiter, doch neue Geldgeber fand das Trio Reick/Zenner/Ellrott nicht.
"Erst fürs kommende Jahr hat mir jemand Unterstützung signalisiert", sagt Jens Ellrott. Ob es dann noch Olympia-Kandidaten in
Bremen gibt? Sebastian Bayer wollte sich vor Mittwoch nicht mehr äußern. Gut möglich, dass er danach nur noch über seine
Zukunft in Hamburg spricht. Dem 8,71-Meter-Weitspringer soll ein Drei-Jahres-Vertrag des HSV vorliegen - gültig auch für seine
Lebensgefährtin Carolin Nytra. "Vielleicht ist das ja nur ein Bluff", weiß Jens Ellrott die Zeichen nicht so recht zu deuten. Sein
Bauchgefühl signalisiere ihm aber, dass der Europameister geht. Warum? "Sebastian hat auch in Leverkusen schon ohne Heim-
trainer gearbeitet", sagt Ellrott. Folglich könnte er das auch in Hamburg tun. Und falls Bayer, der erst vor einem Jahr nach Bremen
gekommen ist, wirklich ein langfristiger Vertrag mit gesicherter Geldeinnahme vorliegen sollte, könnte er, Ellrott, da nicht mit-
bieten.
"Wir können hier eben keine Traumangebote unterbreiten", sagt Peter Zenner, "doch ich werde auch am Dienstag noch telefo-
nieren, um Gelder aufzutreiben. Ich gebe die Hoffnung nicht auf." Zenner, neben dem Amt des Vereinsvorsitzenden auch Präsident
des Landessportbundes Bremen, will die historisch einmalige Chance in der bremischen Leichtathletik, die sich mit den Stars
Sebastian Bayer, Carolin Nytra und Jonna Tilgner derzeit bietet, nicht kampflos hergeben. Der SV Werder schloss sein Engage-
ment in dieser Angelegenheit aber aus. "Unsere Leichtathletik-Abteilung hält daran fest, eigene ausgebildete Talente zu fördern",
erklärte Vizepräsident Hubertus Hess-Grunewald seinen Mitgliedern auf der gestrigen Jahreshauptversammlung.
Das in Bremen offenbar fehlende - und in Hamburg vorhandene? - Geld könnte bewirken, dass Sebastian Bayer morgen nicht zum
Füllhalter greift. Bei Carolin Nytra ist sich Trainer Ellrott dagegen sicher, dass sie bleibt - bei Jonna Tilgner ohnehin. Gemeinsam
werden sie weiter am Projekt Olympia 2012 in London arbeiten. Im Gegensatz zu ihrem Lebensgefährten komme Carolin Nytra
nicht ohne Heimtrainer aus. "Da gibt es keine Alternative", behauptet Ellrott, unter dessen Führung die Hürdensprinterin alle Er-
folge eingefahren hat. Die Athletin selbst hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie am liebsten in Bremen bleiben würde.
Morgen also fällt der Vorhang - für dieses Jahr. Denn am 30. November endet in der Leichtathletik die Wechselfrist. Nun steigt die
Spannung, wer auf der Bühne stehen wird, wenn sich der Vorhang wieder hebt. 
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER vom 26. November 2009
Nytra unterschreibt - Bayer nicht
Neuer Vertrag auch für Tilgner

Bremen
(mao). Seit gestern Abend steht fest: Die Bremer Leichtathletik wird zwei ihrer drei Top-Sportler auf jeden Fall behalten.
Die beiden WM-Halbfinalistinnen Carolin Nytra (Deutsche Meisterin 100 Meter Hürden) und Jonna Tilgner (400 Meter Hürden)
haben die Verträge, die ihnen ihr Klub Bremer LT/TuS Komet Arsten vorgelegt hatte, unterzeichnet. Vor allem bei Nytra hatte es
Zweifel daran gegeben, ob sie sich tatsächlich für einen Verbleib in Bremen entscheiden würde. Denn genau wie ihrem Klub- und
auch Lebensgefährten Sebastian Bayer, dem amtierenden Hallen-Europameister im Weitsprung, soll ihr ein Dreijahresvertrag des
Hamburger SV vorgelegen haben.
So deuten alle Zeichen darauf, dass das Paar sportlich künftig getrennte Weg gehen wird. Denn die Hoffnungen des Vereins da-
rauf, dass auch Bayer zur offiziellen Unterzeichnung der neuen, aktuell nochmals aufgebesserten Verträge erscheinen könnte,
wurden enttäuscht. "Er war nicht da", sagte Peter Zenner, der Vorsitzende von TuS Komet Arsten nur. Entsprechend hält sich der
Optimismus, dass sich daran bis zum Ende der Wechselfrist am 30. November noch etwas ändern könnte, in extrem engen
Grenzen. "Was soll ich jetzt dazu sagen?", fragte Zenner gestern Abend, "zwei Athleten haben wir gehalten - das ist doch auch
schon mal ein Erfolg."
==> Bericht zum Thema auf www.leichtathletik.de vom 25. November 2009 
******************************************************************************************************************************************************
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 26. November 2009 
Die LG geht in Zukunft ohne Egestorf in die Startblöcke

Egestorf/Wennigsen
(mh). Die LG Wennigsen/Egestorf/Bredenbeck *) ist eine der erfolgreichsten Leichtathletikgemeinschaften
Niedersachsens. Immer wieder hat die Kooperation aus in ihrer Geschichte wechselnden Stammvereinen Athleten hervorgebracht,
die durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen auf sich aufmerksam machten. Die LG gilt als Talentschmiede, bildete zum
Beispiel Helge Schwarzer aus, der, mittlerweile beim Hamburger SV unter Vertrag, ein international anerkannter Hürdensprinter
geworden ist.
Doch jetzt musste die Gemeinschaft einen Verlust hinnehmen, der die gesamte LG in Schwierigkeiten bringen könnte. Gestern
teilte Dr. Wolf-Kersten Baumann, seines Zeichens Vorsitzender des TSV Egestorf, mit, dass sein Verein fristgerecht zum Jahres-
ende die Leichtathletikgemeinschaft verlassen wird. Wie so häufig bei ähnlichen Kooperationen scheinen Geld, persönliche Ani-
mositäten und das Gerangel um Mitbestimmung Gründe für den Austritt des TSV Egestorf gewesen zu sein. “Das ganze Ding
war schon etwas verkorkst”, erklärte Baumann gestern gegenüber der DLZ. “Wir waren die Milchkuh, die bezahlt hat, aber keine
Rechte besaß.” Der Vorsitzende beklagte, sein Verein habe nicht mehr die Möglichkeit gesehen, Änderungswünsche realisieren
zu können. So sei Baumanns Vorschlag, aus steuerlichen Gründen, eine gemeinsame LG-Kasse aufzubauen, in die die Gelder für
die Trainer eingezahlt werden, abgelehnt worden. “Stattdessen mussten wir fast 2000 Euro direkt an den TSV Wennigsen zahlen”,
beklagte Baumann. Ohnehin sei die Zahlung dieses Betrags bei lediglich fünf Egestorfer Sportlern, die zuletzt bei der LG trainier-
ten, viel zu hoch. Diesen Kündigungsgrund könne sie ja noch verstehen, beteuerte Kathrin Buck, Spartenleiterin beim größten LG-
Verein TSV Wennigsen. “Der TSV Egestorf hat wirklich sehr wenige Athleten gestellt. Unschön war nur, dass wir vorher nicht per-
sönlich informiert wurden, sondern erst über den Leichtathletikverband von der Kündigung erfahren haben”, behauptet Buck.
 Die Behauptung, dass sich Baumann und Buck nicht besonders grün seien, weisen beide nicht von sich. Dies sei jedoch nicht
ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen, wie Baumann sagte. Die Trennung scheint vielmehr aus einem anderen Grund
sinnvoll. Beide Vereine hatten unterschiedliche Vorstellungen, was die sportliche Ausrichtung der Kooperation betraf. Der TSV
Wennigsen will weiterhin seine Energie in die Förderung von Talenten zu Spitzensportlern stecken, den Egestorfern schmeckt dies
jedoch nicht. “Uns kommt es vor allem auf die Breite an”, bestätigt Baumann und sagt: “Wir gehen nicht im Bösen auseinander.”
Kathrin Buck behauptet zwar: “Uns ist der Austritt im Grunde egal. Wir stemmen den Großteil der Kosten, aber wir haben auch
die meisten Athleten”. Doch könnte genau dies ein Problem werden für die zur LG Wennigsen/Bredenbeck **) geschrumpften Ge-
meinschaft. Wenn es schon bei drei kooperierenden Stammvereinen Streitereien um das Geld gab, wie wollen dann in Zukunft die
übrigen zwei Vereine die Kosten stemmen?
Die Leichtathletikgemeinschaft hatte sich im Jahre 1995 gegründet. Vorgänger der LG Wennigsen/Egestorf war eine LG Egestorf /
Kirchdorf, die nach internen Zwistigkeiten jedoch aufgelöst wurde. Vor zwei Jahren stieß dann die SG Bredenbeck als drittes Mit-
glied zur LG dazu. 
*) = Offizielle Bezeichnung: LG Wennigen/Egestorf 
**) = Offizielle Bezeichnung ab 2010 voraussichtlich: LG Wennigsen 
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER vom 27. November 2009
Katerstimmung in Bremens Leichtathletik
Anstrengungen um die gescheiterte Weiterverpflichtung von Sebastian Bayer hinterlassen tiefe Spuren

Von Jörg Niemeyer
Bremen. Am Tag nach Verkündung der anstehenden Trennung herrscht nur an einem Ort Zufriedenheit: in Hamburg. Oliver Voigt,
Leichtathletik-Abteilungsleiter des ruhmreichen HSV, freut sich uneingeschränkt über die Verpflichtung des Weitsprung-Hallen-
europameisters Sebastian Bayer. Wundenlecken dagegen in Bremen, wo die letzten Wochen die Nervenkostüme der Beteiligten
arg strapaziert haben.
"Jetzt kann ich den Blick endlich wieder nach vorne richten", atmet Sebastian Bayer auf. Er wirkt nicht wirklich glücklich, ist aber
erleichtert. "Die letzten Wochen waren definitiv eine große Belastung für mich und für uns", gesteht der 23-Jährige, der sich vor
einem Jahr dem Verein seiner Lebensgefährtin, der Hürdensprinterin Carolin Nytra anschloss. So starteten mit dem aktuellen
"Traumpaar der deutschen Leichtathletik" sowie 400-Meter-Hürdenläuferin Jonna Tilgner im Jahr 2009 drei Deutsche Meister und
drei ambitionierte WM-Teilnehmer im Trikot des Bremer Leichtathletik-Teams (BLT)/TuS Komet Arsten. Eine nie dagewesene Kon-
stellation an der Weser - und seit Mittwoch zum Leidwesen der Klub-Verantwortlichen und des Präsidenten des Bremer Leichtath-
letik-Verbands (BLV) auch schon wieder Vergangenheit (wir berichteten).
Morgens hatte Bremens öffentliche Hand zwar noch 20 000 Euro für die Leichtathletik bewilligt, doch da stand Bayers Entschluss
bereits fest: Er würde das Angebot des HSV annehmen, das ihm für drei Jahre feste Bezüge garantiert. Entweder über Sponsoren
oder über den HSV, der gegebenenfalls als Bürge einspringt. "Ich bin froh, dass ich diese Sicherheit nun habe", sagt der Weit-
springer. Eine Sicherheit, die die Bremer trotz allergrößter Anstrengungen in den letzten Wochen nicht gewähren konnten. "Wir
hätten Sebastian gern gehalten", sagt Arstens Klubchef Peter Zenner, "wir haben finanziell auch nachgebessert, wissen aber
nicht, was die anderen geboten haben."
Immerhin kamen Carolin Nytra und Jonna Tilgner am Mittwoch zur Vertragsunterzeichnung. Darüber ist der BLV-Präsident
Matthias Reick zwar froh, doch die Freude vermag seine Enttäuschung über den Verlust des Weitspringers nicht zu kompensier-
en. "Er ist aus einem laufenden Vier-Jahres-Vertrag ausgestiegen", sagt Reick. Vier Jahre - so lange ist das Bremer Leichtath-
letik-Projekt Olympia 2012 in London ausgelegt. Das läuft nun ohne Sebastian Bayer, ist aber wenigstens nicht geplatzt, wie es
durchaus auch hätte passieren können.
"Ich bedauere sehr, dass wir nicht die Rahmenbedingungen schaffen konnten, um Sebastian zu halten", erklärt Jens Ellrott. Er ist
Vereinstrainer beim BLT und Verbandstrainer des BLV und betreute natürlich auch Sebastian Bayer. Wenn der künftig für einen
Hamburger Klub startet, aber weiterhin in Bremen wohnt und gelegentlich auch vor Ort trainieren möchte, könnte das für Ellrott
aus formalen Gründen problematisch werden. "Wir werden uns nächste Woche mit Sebastian noch mal zusammensetzen und
das klären müssen", sagt Matthias Reick, "wie es weitergeht, hängt auch davon ab, was die Trainingsgruppe möchte."
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Problem gibt", sagt Carolin Nytra, "es geht doch um unsere sportliche Leistung." Auf
die möchte sich die 24-Jährige ab sofort wieder konzentrieren. "Mich hat das Ganze sehr mitgenommen. Natürlich beherrschte
das Thema unser Privatleben, ich habe schlecht geschlafen, und auch im Training gab es Missstimmungen." Jetzt herrscht Klar-
heit, aber - so warnt Jens Ellrott im Hinblick auf die künftige Trainingsarbeit - "wir müssen aufpassen, dass wir kein Porzellan zer-
schlagen". Ähnlich denkt Sebastian Bayer. "Ich hoffe, dass wir uns nicht über Paragrafen unterhalten müssen. Im Moment ist die
Situation in Bremen angespannt, doch ich glaube, dass ich der hiesigen Leichtathletik auch einiges gegeben habe." Ab dem 1.
Januar steht dieser sportliche Leuchtturm also beim HSV - aber deshalb wird es an der Weser noch lange nicht dunkel. Immerhin
bleiben der Stadt mit Carolin Nytra und Jonna Tilgner die Athletinnen erhalten, die unter Führung von Jens Ellrott Bremens Leicht-
athletik überhaupt erst ins Rampenlicht befördert haben. 
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 17. Dezember 2009 
Finalkämpfe kompakt am Abend
Organisationsteam für Leichtathletik-DM steht

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen  
******************************************************************************************************************************************************
Presseinformation vom 21. Januar 2010 (Von Markus Steinbrück)
Glänzende sportliche Bilanz, aber Arbeit lastet auf zu wenigen Schultern
Winsen.
“Überragende sportliche Erfolge und viele kleine Baustellen in der internen Organisation.” So lautet in einem Satz zu-
sammengefasst das Fazit des Kreisverbandstages 2010 des Kreis-Leichtathletik-Verbandes Harburg-Land. Vereinsvertreter,
Sportler, Funktionäre und Ehrengäste trafen sich jetzt im Clubheim des MTV Borstel-Sangenstedt, der anlässlich des 100-jährigen
Vereinsbestehens die Ausrichtung übernommen hatte. Mit seinem Grußwort, in dem er an die Leichtathletik in den Gründungs-
jahren erinnert, sorgte der zweite MTV-Vorsitzende Ernst-August Rieckmann für manches Schmunzeln unter den Zuhörern, die
heutzutage vielfach über den Zustand von Kunststoffbahnen diskutieren.
Die Ehrung von neun jugendlichen Sportlern unterstrich, dass sich die Kreis-Leichtathleten um ihren Nachwuchs und ihre Zukunft
keine Sorgen machen müssen. Der Reigen reicht von der fünffachen Niedersachsenmeisterin Sophia Machill (13 Jahre) und
Doppel-Landesmeisterin Carlotta Meyer-Ranke (16/beide LG Nordheide), über den sechsfachen Bezirksmeister Friedrich Kunst
(17) bis hin zu Tim Kelly Pahnke (18/beide MTV Hanstedt), der Bronze bei den deutschen Jugendmeisterschaften gewann. Über
allem thront Mittelstrecken-Ass Jana Sussmann (19/LG Nordheide), die jeweils zweimal Silber und Bronze bei der Jugend-DM
gewann, an der Junioren-EM in Novi Sad (Serbien) teilnahm und als Krönung kurz vor Jahresende mit Mannschafts-Bronze von der
Crosslauf-EM aus Dublin (Irland) zurückkehrte. Nicht an der Ehrung in Borstel teilnehmen konnte der in den USA studierende Paul
Dittmer (23/MTV Hanstedt), der 2009 Zehnter der U23-EM und deutschen Juniorenvizemeister geworden war.
Für ihr langjähriges unermüdliches Engagement als Kampfrichter und Vorstandsmitglied wurden zudem Angelika Bahte (TSV Ein-
tracht Hittfeld), Thomas Clausen (TSV Stelle), Sven Christiansen, Michael Hörner (beide Blau-Weiss Buchholz) und Manfred
Harder (FG Tangendorf) mit der silbernen Ehrennadel des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) sowie Joachim
Mehler und Helga Thinius (beide TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf) mit der silbernen Ehrennadel des DLV ausgezeichnet. Eine
seltene Ehre, die in Niedersachsen nur siebenmal pro Jahr und nur auf Beschluss des NLV-Präsidiums vergeben werden darf,
wurde Anne-Elisabeth Boese (TSV Eintracht Hittfeld) zuteil. Die ehemalige Kreisvorsitzende aus Maschen nahm aus den Händen
des Bezirksvorsitzenden Wolfgang Schirner (Tostedt) die goldene NLV-Ehrennadel mit Rubin in Empfang.
Eines der Probleme des Kreisverbandes, jenes der Mitarbeiter-Gewinnung, trat bei den Wahlen zu Tage. Zwar konnten für Sport-
und Wettkampfwartin Ursula Jabs mit Angela Schirner (beide Tostedt) und für Schriftwart Manfred Harder mit Hans-Georg Foltin
(beide Tangendorf) jeweils Nachfolger aus dem gleichen Ort gefunden werden. Weiterhin vakant bleibt jedoch die seit zwei Jahren
unbesetzte Position des stellvertretenden Kreisvorsitzenden. Kein Nachfolger fand sich auch für Pressewart Markus Steinbrück
(Winsen), der nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stand. Diese Aufgaben werden kommissarisch von Manfred Harder über-
nommen. Wiederwahl gab es für den Kreisvorsitzenden Björn Umland (Handorf) und Breitensportwart Harder.
In seinem Jahresbericht wies Umland auch auf die mangelnde Bereitschaft der Vereine zur Ausrichtung von Kreismeisterschaften,
die Probleme zur Entsendung kompletter Auswahlteams zum Kreis-Schüler-Vergleichskampf, den fehlenden EDV-Nachwuchs bei
der Besetzung von Wettkampfbüros und die zu geringe Unterstützung des ohnehin dünn besetzten Vorstands hin. “Gebt euch
einen Ruck und übernehmt ein kleines Amt”, rief Umland dazu auf, beispielsweise Verantwortung für die Pflege der Internetseite
oder die Erstellung der Veranstaltungsbroschüre zu übernehmen. Dafür müsse man sich noch nicht einmal in den Vorstand
wählen lassen, hieß es. In diesem Jahr ist das Engagement möglicht vieler Helferinnen und Helfer wichtiger denn je, hat sich der
Kreisverband Harburg-Land mit der Ausrichtung der Landes-Mehrkampf-Meisterschaften am 5. und 6. Juni 2010 doch ein wahre
Mammutaufgabe aufgebürdet.  
******************************************************************************************************************************************************
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 30. Januar 2010
Gemeinsam starten für die LG Uelzen?
Leichtathletik-Gemeinschaft ist ein heißes Thema

Uelzen/Landkreis
(sp/kl). Im Vorstand des Kreis-Leichtathletik-Verbandes (KLV) hat es wesentliche Veränderungen gegeben.
Vielfach aus Zeitgründen verzichteten zahlreiche Vorstandsmitglieder beim Verbandstag im Vereinsheim des Post SV Uelzen auf
eine mögliche Wiederwahl. So verabschiedete der KLV Regina Struck (als Frauenwartin/MTV Barum), Thorsten Winkler (Kampf-
richterwart/MTV Bad Bevensen), Christoph Meyer (Internetwart/Post SV Uelzen) und Dieter Hoffmann (Beauftragter für den Uhlen-
köper-Cup). Ebenso stand Stefan Pfeiffer (Post SV Uelzen) nicht mehr als 2. Vorsitzender zur Verfügung.
Nur eine überschaubare Anzahl von Delegierten - 13 von 31 Kreisvereinen waren vertreten - konnte der alte und neue KLV-Vor-
sitzende Bodo Pesarra (Post SV) begrüßen. Der neue Vorstand hat sich für 2010 bereits ein wichtiges Thema gesetzt: Er verfolgt
die Idee, dass sich mehrere oder sogar alle Kreisvereine zu einer Leichtathletik-Gemeinschaft zusammenschließen. Die Vorteile:
Mannschaften können leichter gebildet und Fachtrainer sowie Trainingsorte besser genutzt werden. Im Frühjahr will der Vorstand
interessierte Klubs zu einer Info-Veranstaltung einladen.
Neun Volksläufe haben Kreisvereine in der letzten Saison ausgerichtet, listete Stefan Pfeiffer auf. Dabei erreichten insgesamt 5049
Starter das Ziel. Damit liegt der Landkreis Uelzen nach Teilnehmerzahlen im gesamten Bezirk auf Platz vier von elf. Zu den nach Teilnehmerzahl beliebtesten Wander- und Walkingveranstaltungen zählen der Herbstwaldlauf in Hösseringen und der AZ-Abend-
volkslauf in Uelzen. Beide befinden sich in Niedersachsen unter den Top 30. 

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 15. Februar 2010
Neues Konzept für Bestenliste
Verbandstag der Leichtathleten in Dolgow - Goldene Bestenlistennadeln

Dolgow
(sr). Der Kreisleichtathletikverband Lüchow-Dannenberg (KLV) wird in seiner Bestenliste auch künftig Leistungen von Er-
wachsenen, Jugendlichen und Schülern aufführen, die keinem KLV-Mitgliedsverein angehören. Das haben die acht Delegierten aus
fünf Vereinen und fünf Vorstandsmitglieder am Donnerstagabend auf ihrem Kreisverbandstag im Hotel Dolgow entschieden, als der
künftige Inhalt der Kreisbestenliste besprochen wurde. Über die Gestaltung der Kreisbestenliste diskutierten die hiesigen Leicht-
athleten, weil der Umfang der jährlich erscheinenden Broschüre in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Der Umfang der
Bestenliste soll vor allem dadurch gedeckelt werden, dass künftig nur dann mehr als zehn Leistungen pro Disziplin in die Kreis-
bestenliste aufgenommen werden, wenn diese Zeiten und Weiten mindestens Sportabzeichenniveau haben. Seit rund 20 Jahren
hatten die Kreisstatistiker alle Leistungen in der Bestenliste aufgeführt. Die soll zudem künftig eine inoffizielle Kreisrekordliste für
die Schülerinnen und Schüler A bis D sowie eine Auflistung der Platzierungen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene enthalten.
Ein erster Höhepunkt des Verbandstages sollte die Ehrung von zwei überregional erfolgreichen jugendlichen Hammerwerferinnen
sein. Doch weder Katharina von der Gablentz noch Anja Milik, die im Vorjahr beide für die TSV Hitzacker starteten, konnten ihre
Goldenen Bestennadeln für den zehnten (Katharina) oder zwölften Platz (Anja) in der Bundesbestenliste selbst im Empfang
nehmen. Künftig wird der KLV alle hiesigen Leichtathleten, die in die Bundesbestenliste aufgenommen werden, mit Urkunden und
Sachgeschenken auszeichnen. Mit Urkunden wird der KLV die Leichtathleten ehren, die bei Männern, Frauen, Jugendlichen oder
Schülern den Sprung in die Landesbestenliste geschafft haben.
Die Zahl der Leichtathleten im Kreisgebiet ist relativ konstant. In den elf KLV-Mitgliedsvereinen ist sie leicht auf 625 vor einem Jahr
gestiegen. Finanziell schreibt der KLV noch schwarze Zahlen, berichtete Schatzmeisterin Andrea Wehrend. Die Rücklage hat sich
in den vergangenen zwei Jahren aber von 755 Euro auf 498 Euro reduziert. 2008 nahm der Verband 4083 Euro ein und gab 4341
Euro aus, im vergangenen Jahr verbuchte Wehrend 2990 Euro Einnahmen und 3067 Euro Ausgaben. Die Rücklage wäre eventuell
sogar aufgebraucht worden, wenn der Verband 2009 nicht erheblich mehr Meldegelder durch Teilnehmerzuwachs bei den KLV-
Wettkämpfen eingenommen hätte.
In seinem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre erinnerte KLV-Vorsitzender Jürgen Schwarz unter anderem an die Nord-
deutschen und Landesmeisterschaften über 10 Kilometer, die der KLV zusammen mit dem SC Lüchow im April 2008 ausgetragen
hatte, sowie Medaillenplätze der erfolgreichen Seniorenleichtathleten Rudolf Thiele und Manfred Hintze (beide SC) bei deutschen
Meisterschaften. Thiele gewann bei der Senioren-Hallenweltmeisterschaft 2008 sogar eine Silbermedaille über 800 m in der M60.
Zudem dankte Schwarz insbesondere Theresa Haacke und ihrem Team dafür, dass 2008 und 2009 wieder KLV-Schülerteams am
Kreisvergleichskampf Heide teilgenommen haben. Im September ist der KLV zusammen mit dem SC Lüchow Gastgeber für
diesen Mannschaftswettkampf. 
******************************************************************************************************************************************************
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 24. Februar 2010
Hohe Auszeichnung für Renate Bartschat
Versammlung: Wolfgang Budde steht weiterhin an der Spitze des Leichtathletik-Kreises Delmenhorst

Von Klaus Erdmann
Delmenhorst. Wahlen und Ehrungen haben am Montagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Leichtathletik-
Kreises Delmenhorst im Mittelpunkt gestanden. Dabei freute sich das bewährte Vorstandsteam, an dessen Spitze weiterhin
Wolfgang Budde steht, über einen eindeutigen Vertrauensbeweis. Budde verwies vor über 30 Anwesenden im Restaurant Baldus
darauf, dass 2009 in Delmenhorst 13 Veranstaltungen mit rund 2000 Startern durchgeführt worden seien.
Die Zahl der Mitglieder sei weiter rückläufig. Beim Stadtsportbund seien lediglich noch 699 Leichtathleten registriert (Vorjahr: 773).
Diese gehören den fünf Vereinen DTV, Eintracht, TuS Heidkrug, TV Jahn und Laufclub 93 an. Als positiv bewertete Budde, dass
es 2009 nach mehrjähriger Abstinenz wieder den Schulsportwettbewerb ,,Jugend trainiert für Olympia", der auch in diesem Jahr
auf dem Terminkalender stehe, gegeben habe. Ferner sei erfreulich, dass die Schülergruppe, die auch die Regionsmeister stelle,
mittlerweile über 50 Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis fünfzehn Jahren umfasse.
Sowohl Kassenprüfer Heinz-Hermann Koch als auch Ehrenvorsitzende Renate Bartschat, die für kurze Zeit, die Leitung der Ver-
sammlung übernahm, attestierten dem Vorstand gute Arbeit. Bei den Wahlen, die zu einstimmigen Ergebnissen führten, gab es
keine Überraschungen. Astrid Wiemer, Leiterin der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes, gehört fortan als Wettkampfwartin zur
Führungsriege. Diesen Posten hatte zuvor Friedo Tanzen inne. Das Team besteht aus Wolfgang Budde (erster Vorsitzender und
Kampfrichterwart), Friedo Tanzen (stellvertretender Vorsitzender und Sportwart), Christiane Pölking (Kassenwartin), Astrid Wiemer
(Wettkampfwartin), Torsten Husak (Jugendwart), Gudrun Wiemer (Seniorenwartin) und Rita Hanke (Statistikwartin).
Renate Bartschat erhielt die goldene Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (höchste Auszeichnung des DLV).
Weitere Ehrungen, Aktive: Mareike Witt, Detlev Bleiker, Dominik Lersch, Eleni Spyridonidou, Hauke Schrade, Celina Bentrup,
Amy Wolter, Fynn Sauerwein, Lucca Willing, Thorben Lorenzen, Hanna Ludwig, Torben Westphal, 4x75-Staffel der Schülerinnen B
mit Ludwig, Spyridonidou, Wolter und Bentrup sowie 4x75m-Staffel der Schüler B mit Nico Hesse, Sauerwein, Willing und Fabian
Blaschke. Verdiente Mitarbeiter: Renate Bartschat, Friedo Tanzen, Ingrid Häfker, Helmut Daginnus, Gertrud Witt, Christiane
Pölking, Eckhard Witt, Manfred Pölking. 
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 26. Februar 2010
Helge Dornfeld neuer Kampfrichterwart
Kreisverbandstag der Leichtathleten im Schloss Schöningen - Vorstand wurde fast komplett wiedergewählt

Helmstedt.
Der vom ersten Vorsitzenden Erhard Fischer eröffnete Kreisverbandstag der Leichtathleten im Schloss Schöningen
stand ganz im Zeichen von Ehrungen und Neuwahlen. Von den eingeladenen Ehrengästen nahm allerdings lediglich der Vorsitz-
ende Heinz Schnabel vom MTV Schöningen an der Veranstaltung teil. Sportlicher Höhepunkt 2009 war der erste Weltmeistertitel
für die Kreisleichtathletik überhaupt durch den Hammerwerfer Bernhard Ulrich in der Altersklasse M50. In den verschiedenen
Altersklassen wurden folgende Sportler für besondere Leistungen 2009 geehrt: Heike Duderstadt, LG Heeseberg; Bernhard Ulrich,
Kai-Uwe Huth, Valentin van Dijk, Michael Ulrich, Renate Ritter, alle Germania Helmstedt; Leroy Balschuweit, TSV Helmstedt; Jörg
Pachal, Benjamin Thomsen, Katharina Homann, Pauline Langbecker, alle TSV Lelm; Christine Piehozki, Milena Werthen, Melina
Renner, Erik Kempernolte, alle MTV Schöningen.
Der komlett ehrenamtlich arbeitende Vorstand der Helmstedter Leichtathleten wurde jeweils einstimmig wiedergewählt. Lediglich
der vakante Posten des Kampfrichterwartes konnte durch Helge Dornfeld, Velpker SV besetzt werden. Dornfelds ehemaligen
Posten des Statistikers übernahm Ehefrau Kerstin Dornfeld. Weiter setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Erster Vorsitz-
ender Erhard Fischer, TSV Lelm; stellvertretender Vorsitzender Burghard Bruns, TSV Lelm; Sportwart Thomas Böhm, MTV
Schöningen, Kassenwärtin Cornelia Kachel, TSV Lelm; Schüler- und Lehrwart Günter Sievert, MTV Schöningen; Pressewart
Torsten Dill, TSV Lelm; Schriftwart Dennis Bauwe, Germania Helmstedt; Frauenwärtin Cornelia Schulze, TSV Lelm. Zum Kassen-
prüfer wurden Christa Kanne vom MTV Schöningen und Karsten Krause, TSV Helmstedt gewählt. Der Kampfrichterpokal ging an
Helga van Dijk, Germania Helmstedt, der Pokal für besondere Verdienste wurde Hans-Georg Herbst, LG Heeseberg überreicht. Mit
einem besonderen Präsent für jahrzehntelange Verdienste um die Leichtathletik wurden Erhard Fischer und Christoph Liebe, TSV
Helmstedt geehrt.
******************************************************************************************************************************************************
SALZGITTER ZEITUNG vom 26. Februar 2010 
Zahl der Leichtathleten ist rückläufig
Kreisverband Salzgitter trifft sich zum Verbandstag / Auszeichnungen für Lisa Husmann und Annika Ewert

Salzgitter-Bad.
Zu einem Verbandstag lud der Kreisverband Salzgitter des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes seine
Mitglieder in das Sportheim des SV Union Salzgitter ein. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Karl-Heinz Lippold wurden
die Stadtpokale in der Leichtathletik vergeben. Im vergangenen Jahr gewann bei den Leichtathletinnen der MTV, bei den Leichtath-
leten zum wiederholten Male der SV Union. Mit der DLV-Bestennadel wurden Lisa Husmann (SV Union) und Annika Ewert (MTV)
geehrt. Husmann belegte in der deutschen Bestenliste im Hammerwerfen der B-Jugend Rang 14 und in der A-Jugend den 29.
Rang. Ebenfalls Rang 29 erreichte Ewert in ihrer Paradedisziplin über 80 m Hürden.
Etwas zurückgegangen sei die Zahl der gemeldeten Leichtathleten, so Lippold. Sie liege nun mehr bei 719 Aktiven. Allerdings
gehe das zu Lasten des BSV Salzgitter, da Mitglieder von Behinderten Sportvereinen nur noch in deren Sportverband zu melden
sind. Vorher wurde nach Sportarten aufgesplittet. Erfreulich sei aber der Zuwachs in einigen Vereinen. Der MTV meldete ein Plus
von 41 Athleten, GA Gebhardshagen von 31 und der TSV Thiede von 15. Ein großes Problem seien die fehlenden Trainer und
Übungsleiter, so Lippold. Daher müssen die Angebote in den einzelnen Vereinen eingeschränkt werden. Auch an engagierten Mit-
streitern in den Abteilungsvorständen fehle es, sodass sich aktive Leichtathleten um die Geschicke der Wettkampf- oder Breiten-
sporttreibenden kümmern müssten.
Die herausragende Veranstaltung im vergangenen Jahr waren die Norddeutschen Meisterschaften der Schüler M/W 15 und der A-
Jugend. Auch junge Sportler aus Salzgitter hatten sich dafür qualifiziert. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Vorstand für
die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Stadt Salzgitter und die Sport und Freizeit. Einen Rückblick auf die Veran-
staltungen im Vorjahr gab Sportwart Martin Kaletka. Neben den Aktionen auf Kreisebene wurden auch zwei Bezirksmeisterschaft-
en des Bezirks Braunschweig und eine Landesmeisterschaft ausgerichtet.
Der neue Vorstand : Vorsitzender Karl-Heinz Lippold, Stellvertreter und Sportwart: Martin Kaletka, Kassen- und Wettkampfwart:
Christoph Olbrich, Schriftwart: Matthias Schunke, Kampfrichterwart: Björn Lippold, Jugendwartin: Bettina Cassel, Breitensportwart:
Johannes Flamm, Pressewartin: Renate Richter, Statistik und Beauftrauftragter Homepage: Dennis Tiemann. 
******************************************************************************************************************************************************
NORDWEST ZEITUNG vom 2. März 2010 
Drei Athleten in den Deutschen Bestenlisten
Leichtathletik Kreisverband zieht Bilanz - SV Brake holt die meisten Kreismeistertitel - Eckhard Meyer bleibt Vor-
sitzender

Von Jens Milde
Nordenham. Der Leichtathletik-Verband Wesermarsch hat einen neuen 2. Vorsitzenden. Hans-Joachim Nagel von Blexer TB
wurde jetzt beim Kreistag in Nordenham einstimmig zum Nachfolger von Ernst Bielefeld (SV Brake) gewählt. Ernst Bielefeld hatte
auf aus Altersgründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Ansonsten gab es keine Veränderungen im Vorstand. Einstimmig
wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Eckhard Meyer (SV Nordenham), Sportwartin Doris Plewka (SVN), Jugend- und Schüler-
wart Uwe Nagel (BTB), Lehrwart Jan-Wilhelm Hessenius (TuS Tossens), Geschäftsführer Heinz Renken (SVN), und Statistiker
Ernst Bielefeld.
Der Verband blickt auf eine ereignisreiche Saison zurück. 3598 Teilnehmer kämpften in 2009 bei 15 Veranstaltungen um den Sieg.
An sechs Straßenläufen nahmen 2961 Wettkämpfer teil. Bei sieben Bahnwettkämpfen waren 468 Teilnehmer am Start. 120
Leichtathleten nahmen an den Hallenwettkämpfen teil, beim Crosslauf waren 49 Teilnehmer dabei. Es gab 50 Eintragungen in die
Niedersächsische Landesbestenliste. Drei Athleten schafften es in die Deutsche Bestenliste. Christian Eichinger und Waldemar
Trudrung vom SV Lemwerder holten Gold im Halbmarathon. Mara Nagel vom Blexer TB holte Bronze im Hammerwurf. Heiko
Lersch vom SV Brake errang die Norddeutsche Meisterschaft im 5000-Meter-Bahngehen. Als Niedersachsenmeister dominierte
Ernst Bielefeld vom SV Brake.
Die Athleten aus der Wesermarsch errangen insgesamt sechs Bezirks- und elf Regionsmeisterschaften. Bei den Kreismeister-
schaften war der SV Brake am erfolgreichsten. Er holte 39 Titel. Knapp dahinter der Blexer TB mit 35 vor TuS Tossens (18), SV
Lemwerder (14), SV Nordenham (13), TuS Jaderberg (5) und TuS Schwei (2). 
******************************************************************************************************************************************************
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 22. Februar 2010 (Hier erst veröffentlicht am 3. März 2010)
Bongartz und Berenzen sagten Ade
Verbandstag der Leichtathleten

Diesen Artikel finden Sie hier (PDF - 209 KB)
******************************************************************************************************************************************************
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 6. März 2010
NLV-Kreisvorstand im Amt bestätigt
Delegierte des Leichtathletik-Kreisverbandes wählen Klaus-Reiner Schütte einstimmig wieder

Schönhagen
. Der erste Vorsitzende des Kreisverbandes Northeim im Niedersächsischen Leichtathletik-Verband, Klaus-Reiner
Schütte (Greene), wurde auf dem Verbandstag in Schönhagen von den Delegierten der Vereine einstimmig im Amt bestätigt.
Ebenfalls einstimmig erfolgten die Wahlen seiner Stellvertreterin Petra Möhle (Uslar), Kassenwartin Andrea Heiler (Moringen),
Schriftwart Walter Steinhoff (Bad Gandersheim, Wettkampfwartin Sandra Dahms (Einbeck), Jugendwart Volker Denecke (Echte),
Kampfrichterwartin Astrid Dahms (Einbeck), Lehrwart André Rischmann (Einbeck) und Volkslaufwart Diethelm Wucherpfennig
(Uslar). Als Kassenprüfer wurden Rolf Schütte (Greene) und Reinhardt von Roden (Parensen) berufen.
Klaus-Reiner Schütte begrüßte zu Beginn der Veranstaltung als Ehrengäste den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Uslar,
Wilhelm Pape-Lange, den Kreissportbund-Vorsitzenden Peter Karras und Martin Schüler vom ausrichtenden Verein TSV Schön-
hagen, die Grußworte an die Delegierten richteten. Der Kreisvorsitzende ehrte Astrid Dahms (Einbecker SV), Jürgen Speßhardt
(OLV Uslar) und Dietmar Sauthoff (Jahn Dörrigsen), die sieben Jahre und länger als Kampfrichterin und Kampfrichter im Einsatz
waren. Schütte erklärte, dass sie meisten dieser Ehrungen bereits bei Vereinsversammlungen erfolgt sei. In seinem Jahresbericht
wertete der Kreisvorsitzende die Platzierungen von 14 Aktiven des Einbecker SV und der SVG Bad Gandersheim in den DLV-
Bestenlisten als Zeichen guter Trainingsarbeit in den Vereinen. Er bedauerte die Terminüberschneidung der am 14. März in Nort-
heim stattfindenden Kreismeisterschaft im Crosslauf mit dem Bezirksverbandstag in Duderstadt.
Mit Mehrheit angenommen wurde der Vorschlag des Kreisvorstands, den Hauptteil der Kreismeisterschaften am 9. Mai in Uslar
und die Kreisbestenkämpfe der jüngeren Schülerklassen am 13. Juni in Kalefeld auszutragen. Einige Titelkämpfe sollen im
Rahmen von Abendsportfesten der Vereine entschieden werden. Die Blockwettkämpfe der Schülerinnen und Schüler A/B finden
gemeinsam mit der Fünfkampfmeisterschaft der Männer, Frauen und Jugend Ende September in Uslar statt. Die Crosslauf-
meisterschaft 2011 wurde an Jahn Dörrigsen vergeben und die Arbeitstagung des Verbandsrates richtet 2011 GW Parensen aus.
Lehrgänge
Die Delegierten wurden darüber informiert, dass am 20. März ab 14.30 Uhr im Vereinsheim des Einbecker SV eine Kampfrichter-
Fortbildung und am 21. März ein Kreislehrgang im Leistungszentrum Hannover stattfindet. Für die Verlängerungen der Übungs-
leiter-Lizenzen sind folgende Termine geplant: 11. April in Hann.-Münden und 13. November in Gieboldehausen. (nh)
******************************************************************************************************************************************************
PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 10. März 2010 
Siegmund Küster führt Peines Leichtathleten an

Wechsel nach zwei Jahren: Aus gesundheitlichen Gründen hat der Edemisser Herbert Schrader sein Amt als Vorsitzender des
Leichtathletik-Kreisverbands abgegeben. Bei der Jahresversammlung im Vöhrumer Sporthaus wählten die Vereinsvertreter Sieg-
mund Küster zum Nachfolger. Der Klein Ilseder war bisher zweiter Vorsitzender und wurde von Schrader bereits eingearbeitet.
Monika Knoblauch (Kassenwartin), Ulla Hornbostel (Sport- und Wettkampfwartin), Wolfgang Schaffranek (Schriftführer), Dr. Werner
Weber (Statistiker Erwachsene/Senioren), Frank Kosel (Statistiker Schüler), Siegfried Mildner (Schulsportbeauftragter) und
Christoph Engel (Kampfrichterwart) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Steffen Knoblauch widmet sich in den nächsten vier Jahren
der Pressearbeit. Neu im Vorstand ist Kristina Grützner. Die Hannoveranerin wird sich künftig um die elektronische Datenverar-
beitung kümmern. Thomas Pfitzner, Ex-Athlet der LG Peiner Land und inzwischen beim SV Alfeld aktiv, übernimmt den Posten
des Jugend-Statistikers.
Für ihre zahlreichen Erfolge in der vergangenen Saison geehrt wurde Langstreckenläuferin Reintraut Rattay (LG Peiner Land).
Rattay erzielte neben vielen Landestiteln und Kreisrekorden auch zwei Deutsche- und Norddeutsche Titel bei den Senioren. Sport-
licher Höhepunkt war die Teilnahme an den Europameisterschaften im Straßenlauf im dänischen Aarhus. Weitere Auszeichnung-
en erhielten Frank Kosel (SV Lengede) und Siegfried Mildner (VT Union Groß Ilsede), die für ihre zahlreichen Dienste für die
Leichtathletik geehrt wurden. Außerdem dankte der Vorstand Maik Meyer für seine Arbeit als Jugend- und Schülerwart, die er seit
dem Jahr 2002 ausgeübt hatte. (kno)  
******************************************************************************************************************************************************
ZEVENER ZEITUNG vom 16. März 2010
Leichtathleten blicken auf erfolgreiches Jahr zurück
Hauptversammlung des NLV-Kreises Rotenburg - Vorsitzender Erwin Will zollt Leistungs- und Freizeitsportlern
Anerkennung

Zeven. Es war eine überaus gut besuchte Jahreshauptversammlung: Am Wochenende fand im Zevener Landhaus Roose der Ver-
bandstag des NLV-Kreises Rotenburg statt. Die Erfolge der Leichtathleten aus dem hiesigen Landkreis waren auch im abge-
laufenen Jahr 2009 bemerkenswert: Sieben Norddeutsche-, 13 Landesmeister- und 48 Bezirksmeistertitel, 71 Kreis- sowie zwei
Bezirksrekorde standen am Ende des Jahres in den unterschiedlichen Ergebnis- und Rekordlisten zu Buche. “Dies alles sind
Zahlen und Fakten, die den Stand der Kernsportart Leichtathletik im Jahr 2009 in positiver Weise widerspiegeln”, so der Vorsitz-
ende des NLV-Kreises, Erwin Will. “Unsere Anerkennung gilt aber auch allen anderen, die in diesen Statistiken nicht ganz vorne
auftauchen und für die gilt: Dabei sein ist alles.”
Dabei waren die Rotenburger Leichtathleten auch bei der WM im August in Berlin - als Zuschauer. Der Kreisverband hatte eine
Fahrt mit zwei Bussen in die Deutsche Hauptstadt organisiert. “Es war eine einmalige Stimmung im Olympiastadion”, so Will.
Auch im Kreis Rotenburg fanden in diesem WM-Jahr zahlreiche regionale Sport-Veranstaltungen statt: Diverse Laufserien, der
Werfer-Cup, die wiederbelebten Kreisvergleichskämpfe in Scheeßel und nicht zuletzt das Pfingstsportfest in Zeven. Einer der bei
diesem deutschlandweit bekannten Sportfest eher im Hintergrund steht, aber dabei eine entscheidende Rolle spielt, wurde an
diesem Abend besonders geehrt: Kay Kosmata (LAV Zeven) erhielt die silberne Ehrennadel des NLV. “Wer ihn in Zeven sucht,
weiß, wo man ihn finden kann - im Wettkampfbüro”, so Laudator Sebastian Stabel. “Er hat als Chef-Auswerter sein Handwerk zur
Perfektion gebracht. Das zeigt sich vor allem jedes Jahr beim Zevener Pfingstsportfest.” Neben dieser Ehrung wurden zahlreiche
junge Athleten für ihre besonderen Leistungen im abgelaufenen Jahr ausgezeichnet. Überwiegend kamen sie aus den drei “Leicht-
athletik-Hochburgen” des Kreises: Alfstedt, Sottrum und Zeven. Zwei dieser Athleten wurden dabei in besonderer Weise geehrt:
Mareike Otten (TuS Alfstedt) und Jens Schmidt (LAV Zeven) erhielten beide den Pokal der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde für
ihre bemerkenswerten sportlichen Leistungen.
Kaum eine Jahreshauptversammlung ohne Wahlen und dies galt auch für diesen Verbandstag: Dabei wurde dieser Tagesord-
nungspunkt relativ schnell abgehandelt: Der 2. Vorsitzende Theo Maxin, Sportwart Bernd Bredehöft, Schriftwartin Anja Dohrmann,
der Statistiker für den Schülerbereich Sebastian Stabel sowie Schüler- und Jugendwart Herbert Kleyer wurden einstimmig in ihren
Ämtern für zwei weitere Jahre bestätigt. Dagegen konnte das Amt des Pressewarts ebenso wenig neu besetzt werden wie das
Amt des Breitensport-/Volkslaufwarts. Die letztgenannte Funktion wird vorübergehend von Sportwart Bernd Bredehöft über-
nommen. (am)  
******************************************************************************************************************************************************
NORDSEE ZEITUNG vom 25. März 2010  
Positive Leistungsentwicklung in der Leichtathletik
Björn Müller zieht positive Bilanz des vergangenen Jahres - Urkunden und Ehrennadeln für verdiente Athleten

Langen
(le). Der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletikverbandes Cuxhaven (KLV), Björn Müller, zog beim Verbandstag in Langen
eine positive Bilanz. “Die positive Leistungsentwicklung bei den Schülern und den Jugendlichen setzte sich fort", betonte Müller.
Zahlreiche Platzierungen bis hin zur DLV-Bestenliste machen dies deutlich. 2009 wurden im Verbandsgebiet 43 Leichtathletikver-
anstaltungen durchgeführt. Herausragende Ereignisse waren der Sparkassen City Marathon in Cuxhaven, die EWE-Athletics in
Cuxhaven und der KSK Küstenmarathon in Otterndorf, der in Verbindung mit den deutschen Meisterschaften im 10-Kilometer-
Straßenlauf stattfand. Kreissportbund-Vorsitzender Harald Graw unterstrich in seinen Grußworten den hohen Stellenwert des
Leichtathletikverbandes innerhalb des Sportbundes.
Björn Müller ehrte Persönlichkeiten, die sich beim TSV Wehdel verdient gemacht haben: Heide Klepka, Heinz Schwarting und
Uwe Rylewicz erhielten die goldene Ehrennadel des Deutschen Leichathletikverbandes (DLV), Klaus Müller die silberne Ehren-
nadel des DLV sowie Anke Schmidt und Monika Meyer die silberne Ehrennadel des Landesverbandes. Geehrt wurden auch Ath-
leten für ausgezeichnete Leistungen auf Landes- und Bundesebene: Madita Solarek, Robin Martens, Tobias Neumann, Janine
Kruse, Fenja Hublitz (DLV-Bestennadel Gold), Jana Bindzus (DLV-Bestennadel Gold), Juline Stein (DLV-Bestennadel Gold),
Daniel Bürgy (DLV-Bestennadel Gold), Ricarda Marschalk (DLV-Bestennadel Silber) und Timothy Emch vom TV Langen (DLV-
Bestennadel Bronze), Haika Laube (DLV-Bestennadel Bronze), Michelle Rüther, Nico Grabow und Ole Grabow vom TSV Wehdel,
sowie sowie Moritz Schmidt (LG Wesermünde).
Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen. Neuer Kassenprüfer wurde Günter Griffel (Bad Bederkesa). Terminänderungen gibt
es bei den Kreismeisterschaften Blockwettkämpfe Schüler/innen A und B in. Loxstedt jetzt am 15. Mai, beim Wremer Deichlauf
(29. Mai) und beim Nordholzer Windmühlenlauf (27. Juni).
******************************************************************************************************************************************************
KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 6. Juni 2010 
Eine starke Interessengemeinschaft
Bei der LG Bremen-Nord kümmert sich Torsten Naue um die Belange der Läufer / In der Spitze und in der Breite sehr
gut aufgestellt

Von Marc Gogol
Bremen-Nord. Sie laufen in Wald und Feld, auf Wiesen, Straßen und auf der Bahn. Wo sie an den Start gehen, gehören sie meist
auch zum Favoritenkreis. Der Veranstalter hat oft schon einen Platz auf dem Siegerpodest für sie reserviert. Die Rede ist von den
Langstreckenläufern der LG Bremen-Nord, die auf regionaler, überregionaler und internationaler Ebene erfolgreich sind wie kaum
eine andere sportliche Gruppierung. Wobei diese Spezies der Leichtathleten nicht nur Langstreckler umfasst, sondern auch Mittel-
streckler und Ultraläufer, Duathleten und Triathleten. Diese Vielzahl an läuferischen Interessen zusammenzuhalten und für Meister-
schaften - damit sind sowohl Einzel- als auch Mannschaftsstarts verbunden - unter einen Hut zu bringen, dafür macht sich seit
rund fünf Jahren innerhalb der Leichtathletikgemeinschaft Bremen-Nord ein Mann stark, dessen Name nahezu überall bekannt ist:
Torsten Naue.
Wettkampfeinsätze gezielt planen "Ich bin seit Ende der 80er Jahre aktives Mitglied in der LG Bremen-Nord und habe nun so et-
was wie die Team-Leitung bei den Läuferinnen und Läufern übernommen", beschreibt das Urgestein seine Tätigkeit. "Betreuer vom
Jugendbereich bis zu den Senioren wäre wohl eher das richtige Wort", korrigiert der 44-jährige Beamte gleich darauf. Meldungen
machen, Trainingspläne schreiben, Wettkampforganisation inklusive der Anreisen zu Meisterschaften, eigenes Training und An-
leitung der Jugendlichen, das sind die Dinge, die in Torsten Naues größtenteils ehrenamtlichen Aufgabenbereich fallen. Und von
deren akribischer Erfüllung auch ein großes Stück des sportlichen Erfolges der LG Nord-Athleten abhängt. Athleten wie Andreas
Oberschilp, Frank Themsen, Christian Pundt oder Sebastian Lüning. Wie Rebecka Weise-Jung, Christine Fuchs, Martina Pundt
oder Katrin Zimmermann. Die Liste, sowohl im männlichen als auch im weiblichen Bereich, könnte nahezu endlos fortgesetzt
werden. Ein fast unendliches Reservoir an guten Athleten steht Torsten Naue in "seiner" Lauffamilie zur Verfügung, was die Nord-
bremer auch häufig vor ihren großen Bremer Rivalen vom Marathon Club Bremen in den Ergebnislisten stehen lässt.
Neben der Breite besticht im rot-weißen Trikot der LG Bremen-Nord immer wieder die Spitze. Hier ist bei den Männern zurzeit
allen voran Andreas Oberschilp zu nennen. Der 42-Jährige stellte im April seinen elften Bremer Landesrekord in der Altersklasse
M40 im Stundenlauf auf. Damit besitzt der in Verden wohnende Lauftherapeut fast alle Landesbestmarken ab 800 Meter aufwärts -
Ausnahme sind die 10 000 Meter auf der Bahn. "Diese 31:54 Minuten zu unterbieten, ist eines meiner Saisonziele 2010. Das
werde ich im Juni in Sottrum versuchen und hoffe, dass es dann nicht so heiß ist", sagt Andreas Oberschilp, der schon lange in
der Form seines Lebens ist. "Ich war 2009 komplett verletzungsfrei, und bisher läuft es auch ganz gut." Dieses gesundheitliche
Glück brachte dem LGN-Läufer in diesem Jahr schon den erstmaligen Sieg bei der Bremer Winterlaufserie, die Bronzemedaille bei
der Deutschen Crosslaufmeisterschaft und sogar Silber bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften, als Andreas Oberschilp im
thüringischen Ohrdruf über 10 000 Meter 32:04,19 Minuten schnell war.
Und wie ist es für ihn mit der Anbindung an die LG Bremen-Nord-Lauffamilie? "Im Trainingsbetrieb eher schwach, weil wir doch
örtlich verschieden trainieren. Dennoch ist diese Vereinszugehörigkeit für mich reizvoll, und ich empfinde es auch als große An-
erkennung, dass ein Torsten Naue mich geholt hat. Insgesamt motiviert mich diese Zugehörigkeit", gibt der Verdener mit Stamm-
verein TSV St. Magnus zu Protokoll und hat den nächsten wichtigen Mannschaftsauftritt bei der Deutschen Meisterschaft über
zehn Kilometer Straße im September, wieder in Ohrdruf in Thüringen und zusammen mit Torsten Naue, Sebastian Lüning und Dirk
Peters, fest in seinem Terminkalender stehen. Da ist dann wieder Torsten Naue als Teamkapitän in allen Belangen gefragt.
 Zuvor wird sich Torsten Naue, der als seinen größten sportlichen Erfolg den Mannschaftsweltmeistertitel im Crosslauf bei der
Senioren-WM 2005 in San Sebastian angibt, ein wenig um die LG Bremen-Nord-Damen kümmern. In der Startgemeinschaft mit
dem TuS Huchting gilt es voraussichtlich im Juni, die Qualifikation für den Endkampf zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu
sichern, Naue muss die 800 Meter besetzen. Schon kommt ihm einmal mehr das nahezu unerschöpfliche Reservoir an Aktiven
zugute. Auch "Altmeisterin" Waltraud Bayer, die sich momentan auf die Senioren-EM im Juli in Ungarn vorbereitet, darf und soll in
Verden Punkte für die Mannschaft sammeln. "Und nebenbei noch Landesrekord in ihrem ersten Jahr in der W70 laufen", schmun-
zelt Torsten Naue, denn auch dafür ist er da: Anreize zu setzen und die Wettkampfeinsätze gezielt zu planen.
Im jüngeren Damen-Bereich konnte die LG Bremen-Nord zu Jahresbeginn zwei Neuzugänge an Land ziehen. Kerstin Mansfeld und
Katrin Zimmermann sind beide in der Altersklasse W30 beheimatet. Katrin Zimmermann schloss sich der LG Nord an, "um in
einem Profi-Team trainieren und starten zu können". Prompt erfüllte sie sich auf Helgoland ihren Traum, schaffte ihren ersten
Marathon als Gesamtdritte und Altersklassensiegerin in 3:42:07 Stunden und peilt im Herbst den nächsten 42,195-Kilometer-Lauf
an. "Die Langstrecke ist mein Ding. Ich brauche immer etwas, bis ich auf Betriebstemperatur komme", erzählt die 31-Jährige
lachend. "Mein Mann wollte mich schon zu Ultra-Läufen anmelden, das habe ich aber abgelehnt." Wenn Katrin Zimmermann den
Herbst-Marathon in Bremen laufen sollte, wird sie in guter LG Nord-Gesellschaft sein. Die ebenfalls neu im rot-weißen Trikot
startenden Tim Krüger, Christoph Mahr, Matthias Heidsiek und ihr Trainer Udo Ruge sowie W60-Starterin Irmgard Damaschke-
Wohnig (alle zuvor SV Werder) wollen beim Bremen-Marathon die norddeutschen Mannschafts- und Altersklassenwertungen auf-
mischen. "Ebenfalls ein wichtiges Highlight für den Verein in dieser Saison", freut sich Torsten Naue auf den 19. September. Und
auch darum wird er sich kümmern.  
******************************************************************************************************************************************************
NIEDERELBE ZEITUNG vom 8. Juli 2010   
Anne Fischer wird anonym verleumdet
Die Langstreckenläuferin stellt jetzt Strafanzeige 

Von Frank Lütt
Cuxhaven. Seit einem Jahrzehnt läuft Anne Fischer. Nach kurzer Zeit entschloss sie sich, leistungsorientiert diesem Hobby
nachzugehen, auch wenn sie damals schon eine Mittvierzigerin war. Vom Ehrgeiz gepackt, wurden ihre Trainingsmethoden immer
besser. Schnell stellten sich nationale und internationale Erfolge ein. Doch wo Erfolg ist, sind auch Neider. Ein Umstand, mit dem
die heute 55-Jährige gut leben kann, bisher zumindest. Jetzt erhielt sie einen anonymen Brief, der sie mehr als sauer macht. Ihr
wird Doping vorgeworfen. Drohungen werden geäußert. Sie habe nie und wolle nie zu leistungsfördernden Mitteln greifen. “Ich
könnte nicht mehr in den Spiegel schauen. Außerdem besteht ja bei mir, wo ich ständig bei Meisterschaften laufe, die Chance,
dass ich getestet werde. Und schädlich für meinen Körper wäre es sowieso", verdeutlicht die Cuxhavenerin. Sie trinke nicht einmal
Kaffee, um nicht möglicherweise einen zu hohen Koffeinwert zu haben. Ihre Leistungen seien nur durch “hartes Training, gesunde
Ernährung und dem Glück, von der Natur gut ausgestattet worden zu sein für den Langstreckenlauf, entstanden."
Erklärung unterschrieben
Anne Fischer nimmt sogar ein leistungsminderndes Medikament ein, weil sie vor drei Jahrzehnten eine schwere Erkrankung hatte.
Dies ist auch dem Deutschen Leichtathletik Verband (DLV) bekannt. Außerdem hat die 55-Jährige die sogenannte Vaterstettener
Erklärung
unterschrieben. Damit erklären die Leichtathletik-Senioren ihr Bekenntnis zum sauberen und fairen Sport, verpflichten
sich, jede Form des Dopings abzulehnen und andere Sportler dazu zu bewegen, es ebenfalls abzulehnen. Die Cuxhavenerin ist
bei der Einnahme von Medikamenten immer sehr vorsichtig. Sie wendet sich im Zweifelsfall immer an die Nationale Anti-Doping-
Agentur (NADA) in Bonn. So hatte ihr im vergangenen Jahr ihre Ärztin nach bestätigtem Eisenmangel sogenannte Eisentabletten
verschrieben. Erst nachdem die NADA geantwortet hatte, dass dies nicht zu einer unerlaubten Leistungssteigerung führt, nahm
sie das Präparat ein.
Kontakt zur NADA
Kürzlich empfahl ihr ein Läufer aus Süddeutschland ein Nahrungsergänzungsmittel (NEM). Die NADA-Medizinerin empfahl Fischer,
die Finger von dem NEM zu lassen, weil diese teilweise verunreinigt auf den Markt kommen, also im Sport illegale Substanzen
enthalten. Das einzige aufputschende Getränk, das sie zu sich nimmt, ist Tee, verständlich, schließlich ist sie gebürtige Englän-
derin.
Die Ausnahmeläuferin des ATS Cuxhaven hatte nach Erhalt des per Post zugesandten Briefes sofort den DLV eingeschaltet. Auch
werde sie jetzt Strafanzeige gegen unbekannt stellen wegen Verleumdung. Der anonyme Verfasser, der sich selbst als Kenner der
deutschen Laufszene darstellt, schließt es aus, dass Anne Fischer “die in der letzten Zeit erbrachten Leistungen ohne 'Hilfsmittel'
geschafft hat". Die Drohung, dass der DLV von “dem in höchstem Maße als überproportional unsportlichen Verhalten" erfahren
werde, ist ja schon dadurch verpufft, dass Fischer diesen unangenehmen Vorgang mit dem Brief den Verbandsverantwortlichen
bereits gemeldet hat.
Auch die in dem Schreiben behauptete Leistungssteigerung sei gar nicht so gegeben. So lief Anne Fischer beispielsweise jetzt
bei der DM die 5000 Meter in 19:30 Minuten, im vergangenen Jahr lag ihre Zeit bei 19:00, ihre Bestzeit ist 18:49. Am Rande der
Senioren-Europameisterschaft, die in einer Woche in Ungarn beginnt, werden Fischer und der DLV das weitere Vorgehen beraten.
Aber ihren Fokus will die Sportlerin eigentlich auf ihre beiden Läufe richten, den 10 000-Meter-Lauf und den Marathon. Und die
zierliche Athletin kündigt selbstbewusst an: "Eine Medaille möchte ich schon gewinnen." 
******************************************************************************************************************************************************
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 19. August 2010
Neue Heimat für den Leistungssport
Ehemalige Läufer des SVL wollen mit der "SG akquinet Lemwerder" hoch hinaus

Von Georg Jauken
Lemwerder. Sie sehen sich als "Bereicherung des sozialen und sportlichen Angebotes" in Lemwerder, die sieben Gründungsmit-
glieder der "Sportgemeinschaft akquinet Lemwerder". Der Verein will vor allem den Läufern in Lemwerder und umzu eine neue
sportliche Heimat bieten. Die Gründung des neuen Vereins ist das vorläufige Ende einer Auseinandersetzung, die lange innerhalb
des SV Lemwerder geführt wurde. Dort verlief die Front zuletzt zwischen dem zweiten Vorsitzenden Helmut Eichinger und Kass-
ierer Harald Scharfenberg auf der einen, Fußball-Abteilungsleiter Jochen Troschke auf der anderen Seite. Es ging um Geld, aber
auch um die sportliche Ausrichtung. Mit ihren strikten Vorstellungen in Sachen Finanzen konnten sich Eichinger und Scharfen-
berg nicht durchsetzen. Der Auf- und Ausbau von Gesundheitssport und neuen zeitgemäßen Sportangeboten ging ihnen nicht
konsequent genug voran. Im März 2009 machten sie ihre Ankündigung wahr und traten zurück. Keine eineinhalb Jahre später sind
sie wieder da. Zusammen mit Jörg Eisenhauer, akquinet-Geschäftsführer Thomas Henning und Stefanie Scharfenberg bilden sie
den Vorstand der neuen Sportgemeinschaft.
Drei Jahre Planungssicherheit
"Ausgangspunkt für die Vereinsgründung war neben dem Wunsch in einem speziellen Laufverein sich nur um seine ureigensten
Belange kümmern zu wollen, auch eine gewisse Unzufriedenheit", sagt der Gründungsvorsitzende der Sportgemeinschaft. Folgt
man Eisenhauer weiter, dann hat der SVL-Vorstand den Leistungen seiner Leichtathleten nicht genug Beachtung geschenkt. Die
Leichtathletikabteilung des SVL habe "keinen wirklichen Zusammenhalt" mehr gehabt, nachdem Karl Spieler 2009 als Abteilungs-
leiter zurücktrat. Seitdem hat der zwar noch einen Trainervertrag beim SVL. Doch der läuft jetzt aus.
In Lemwerder wird unterdessen gemunkelt, die Vereinsgründung könnte vor allem finanzielle Gründe haben. Gemeint ist das Enga-
gement des Hauptsponsors, der akquinet SLS logistics GmbH aus Berne, deren Name die neue Sportgemeinschaft trägt und die
auch schon 2009 den Ferienlauf von Christian Eichinger und Waldemar Trudrung quer durch Deutschland unterstützt hatte. Mit
dem Sponsor an der Seite habe die Sportgemeinschaft für zunächst drei Jahre Planungssicherheit, sagt Helmut Eichinger. "Es
geht darum, den beiden ein gesundes Umfeld zu schaffen, wo sie sich wohlfühlen." Als Folge der Querelen beim SVL habe man
2009 Sponsoren verloren. Die seien jedoch wichtig, um die Teilnahme an Wettkämpfen und die Fahrten dorthin zu finanzieren. Mit
dem Sponsor akquinet an der Seite sieht sich der neue Verein in der Lage, sich auf den Leistungssport zu konzentrieren und die
Nachwuchsarbeit auszubauen. So strebt die Sportgemeinschaft an, das Leichtathletiktraining für Kindertraining zu übernehmen,
wenn der SVL es demnächst mangels Trainer einstellen muss.
Neben Christian Eichinger und Waldemar Trudrung sieht Trainer Spieler Fakja Hofmann, Deutsche Meisterin im Halbmarathon und
Marathon, die in Absprache mit ihrem Stammverein LG Telis Finanz Regensburg seit gut einem Jahr in Lemwerder trainiert,
Joseph Kriprotich (Kenia) und Kristin Fadler (Norwegen) als Hoffnungsträger der Leichtathletik Lemwerders und Vorbilder für den
Nachwuchs, die eine Sogwirkung in Richtung Sportgemeinschaft entfalten könnten.
Dass die SG akquinet viel vor hat, zeigt sich auch an anderer Stelle: Für das Jahr 2011 hat sie sich um die Austragung der
Landesmeisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf beworben *). Schon 2009 war Helmut Eichinger für die Austragung der
Landesmeisterschaften in Lemwerder verantwortlich, seinerzeit noch für den SVL, wo er ebenso wie Eisenhauer nach wie vor als
Mitglied geführt wird. Auch Eichinger Junior und Trudrung werden noch bis zum Ende des Jahres für den SVL starten. Dass der
neue Verein nicht Laufgemeinschaft sondern Sportgemeinschaft heißt, verweist auf die Zukunftsvision des Vorstandes. Eisen-
hauer: "Mit der Sportgemeinschaft haben wir auch die Perspektive, weitere Sportangebote passgenau in unser Portfolio aufnehmen
zu können."
*) = Die Landesmeisterschaften 2011 sind bereits nach Haren/Ems vergeben, somit kommt Lemwerder frühestens 2012 als Aus-
richter der LM in Frage.
==> Home-Page der SG akquinet Lemwerder 
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 13. Oktober 2010 
Ultralaufteam hat Ärger mit dem NLV
Falsche Rechnung des Verbandes über 76 Euro / Braunschweig Marathon am 31. Oktober findet statt

Von Ute Berndt
"Genehmigung entzogen" lautet die Überschrift auf der Internetseite des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes, die derzeit
viele der rund 700 angemeldeten Starter des Braunschweig Marathons am 31. Oktober verunsichert. Der Verband habe dem Ultra-
laufteam als Veranstalter die Genehmigungen für den Marathon und den Silvesterlauf entzogen, heißt es weiter. Somit bestehe für
die Teilnehmer kein Versicherungsschutz über den NLV, und die Ergebnisse würden nicht in die Bestenlisten aufgenommen.
Verbands-Geschäftsführer Andreas Horn begründete die Strafmaßnahme gegen den Braunschweiger Verein damit, dass das
Ultralaufteam dem Verband Geld schulde. Für mehrere Laufveranstaltungen sei die für alle Volksläufe übliche, nach den Teil-
nehmerzahlen bemessene Gebühr trotz mehrmaliger Mahnungen nicht abgeführt worden. Vereinsboss Dieter Grabow räumt zu-
nächst ein, dass der Marathon nun tatsächlich nicht mehr bestenlistenfähig sei. Aber die Veranstaltung werde stattfinden, die
Strecke sei bestens vermessen, und das Ultralaufteam habe wie immer eine Veranstaltungs-Versicherung abgeschlossen. Über
mögliche Unterschiede im Versicherungsschutz wussten weder Grabow noch Horn Auskunft zu geben.
Der Streitfall an sich klingt sehr nach einer Posse, wenn man den Braunschweiger Beteiligten folgt, zumal es nach ihrer Ansicht
erstmal nur um 76 Euro geht. Laut Grabow habe er vom NLV eine Abrechnung des Stadionlaufs bekommen und den Verband im
Juli daraufhin gewiesen, dass nicht das Ultralaufteam, sondern Eintracht der Ausrichter dieser Veranstaltung gewesen sei. Das
bestätigt Rainer Degenhardt, Leichtathletikchef bei Eintracht. Nachdem er von den Kollegen des Ultralaufteams von ständigen
Mahnungen erfahren hatte, habe er dem NLV ebenfalls mitgeteilt, dass Eintracht zuständig sei und um Zusendung der Rechnung
gebeten. "Die haben wir mittlerweile bekommen, vergangene Woche, aber sie ist auf ‘Sporttrend‘ ausgestellt", berichtet Degen-
hardt. Das ist Grabows Firma. "Wir warten jetzt auf eine neue Rechnung an Eintracht, dann werden wir sie sofort bezahlen", ver-
spricht Degenhardt und räumt gleich ein, dass neben den 76 Euro für den Stadionlauf 2009 auch noch eine Summe für 2010 aus-
stehe. Dafür habe Eintracht ebenfalls noch keine Rechnung, obwohl sein Verein die Teilnehmerzahl gemeldet habe. Horn hatte
gesagt, diese Zahlen seien noch nicht übermittelt worden.
Ist nun wenigstens das Ultralaufteam fein raus und der Marathon wird doch genehmigt? Nein, betont Horn. Denn da sei noch mehr
Geld offen, von anderen Läufen. Das sei sein Kenntnisstand, ohne dass er Details nennen könne. "Das kann nicht sein", entgeg-
net Grabow. "Vom Ultralaufteam e.V. ist da nichts offen - unter Garantie."
******************************************************************************************************************************************************
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 20. November 2010 (Drei Artikel) 
Leichtathletisches Potenzial im Kreis Diepholz
Perfektes Timing: Beim Kreisverbandstag werden noch am selben Abend die aktuellen Besten- und Rekordlisten ver-
teilt

Von Christiane Golenia
Bassum. "Wollt ihr eine Pause?" Nach eineinhalb Stunden bot der KLV-Vorsitzende Wilfried Becker eine kurze Unterbrechung
des Kreisverbandestages an. Doch auch hier waren sich die Delegierten der Leichtathletikvereine einig: Nein, es sollte sofort
weitergehen. Die Teilnehmer mussten ihre Ausdauer beweisen, denn es wurde eine lange Sitzung, durchweg harmonisch, mit
reichlich Wortbeiträgen. Am längsten wurde über die Werbung neuer Mitgliedsvereine diskutiert.
Das Timing war perfekt. Druckfrisch, keine drei Stunden alt, präsentierte Wilfried Becker die Kreisbesten- und Kreisrekordliste des
KLV Diepholz. Ansehnliche, mit reichlich Bildmaterial versehene Nachschlagwerke einer sehr erfolgreichen Saison, zu deren
Höhepunkten Teilnahmen an WM, DM und Länderkämpfen gehörten. "Bei der Zusammenstellung der herausragenden Leistungen
musste ich in diesem Jahr quetschen", stellte Becker zufrieden fest. "Ich hoffe, dass es so weitergeht."
Der Rückblick des Vorsitzenden auf die Kreismeisterschaften der vergangenen Saison führte bei den Vereinen nur zu wenig Kritik.
Zustimmung gab es auch für Kassenwart Herwald Kloppe sowie Volkslauf- und Breitensportwart Uwe Franke für die geleistete
Arbeit. Statistiker Heiko Wittmershaus, der sich mit viel Einsatz erfolgreich in die komplizierten EDV-Programme eingearbeitet hat,
stellte in Aussicht, dass die Besten- und Rekordlisten ab kommendem Jahr laufend online auf der Homepage des KLV aktualisiert
werden. Kampfrichterwart Dieter Tjaden und Wettkampfwartin Birgit Fugel fehlten entschuldigt. Doch auch der Vorstandsplatz der
Pressewartin blieb leer, und das für länger. Pressewartin Nicole Krüger hatte wenige Tage vor dem Verbandstag aus persönlichen
Gründen ihren Rücktritt erklärt.
Die Meisterschaftstermine der kommenden Saison wurden festgelegt und werden in Kürze auf der Homepage des KLV veröffent-
licht. Erfreulich sportlich ging es dabei in der Abstimmung des Termins für die Crossmeisterschaften zu. Um für die Nachwuchs-
läufer des FTSV Jahn Brinkum Terminüberschneidungen und damit Startabsagen zu vermeiden, fiel die Entscheidung zugunsten
des Friedeholz-Crosslaufes für den 20. Februar 2011. Mit Optimismus sah Becker den sportlichen Ereignissen der neuen Saison
entgegen. "Wir haben ein großes Potenzial", ist sich der Sulinger sicher. Gemeint war damit in erster Linie die Leistungsstärke
des Nachwuchses, der bereits am kommenden Wochenende beim Schülervergleichskampf in Hannover auf dem Prüfstand steht.
Die auch für die Heimtrainer wichtige Frage, welche besonders talentierten Schüler des KLV denn nun vom NLV zur Sichtung für
den E-Kader eingeladen wurden, konnte Becker allerdings nicht klären. Seine hierzu an die NLV-Verantwortlichen gerichtete Nach-
frage blieb unbeantwortet. Potenzial, das für die Zukunft noch zu wecken ist, sah Becker zudem in der Zahl der Leichtathletik trei-
benden Vereine im Kreis, die deutlich über den 15 im KLV organisierten Mitgliedsvereinen liegt. Demzufolge verabschiedeten die
Delegierten ihrem Vorsitzenden mit einen weiteren Arbeitsauftrag: "Mach Werbung für den KLV!"

KLV ehrt Ehrenamtliche
Bassum (cgo). Die Ehrung verdienter ehrenamtlicher Mitarbeiter wurde in den vergangenen Jahren im KLV etwas vernachlässigt.
Wilfried Becker holte beim Verbandstag einiges nach. Für jahrzehntelange qualifizierte Arbeit bedankte er sich im Namen aller
Aktiven mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei Hans-Heinrich Reineke (Abteilungsleiter ETSV Kirchweyhe und SC Weyhe, Veran-
stalter von Sportfesten und Crossläufen), Dieter Prunk (Leitung von Wettkampfbüros), Volkhard und Annette Jacobi (Helfer/Zeit-
messung) und Klaus Düerkop. Als Einziger nahm Düerkop die Auszeichnung persönlich in Empfang. Mit den Worten: "Du bringst
jedes Jahr über 1000 Läufer in die Beschleunigung", würdigte Becker dessen Einsatz. Dabei haben es die Sprinter aus dem Kreis
bis heute nicht geschafft, die in den 1970er Jahren erzielte 100-Meter-Bestzeit von 10,4 Sekunden des inzwischen 68-Jährigen zu
unterbieten.

Viele gute und . . .
. . . eine weniger gute Nachricht vom Bezirksvorsitzenden Goetze
Bassum
(cgo). Einmal mehr war der Bezirksvorsitzende Ulrich Goetze Gast beim Kreisverbandstag. "Ich bin ja bei euch tatsäch-
lich von Top-14 auf Top-sechs vorgerückt", bemerkte Goetze gewohnt humorvoll. Auch sonst sah er die Lage im KLV sehr positiv:
"Die Zusammenarbeit mit euch macht Spaß. Hier läuft's." Die Situation im Nachbarkreis Nienburg sei da eine andere: "Dort gibt
es zur Zeit keinen Vorsitzenden. Und ein neuer Vorsitzender braucht erfahrungsgemäß zwei Jahre Anlaufzeit, bis alles wieder auf
Vordermann ist." Den KLV Diepholz betreffend hatte Goetze allerdings auch eine weniger gute Nachricht: Zuschüsse des Bezirks
an die Kreise wird es in nächster Zukunft nicht geben.
******************************************************************************************************************************************************
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. November 2010 
Knoop weiterhin Chef der Leichtathleten
Verbandstag: In Hesel wurde neuer Vorstand für die Region Ostfriesland gewählt

Ostfriesland
. Beim Verbandstag der Leichtathletik-Region Ostfriesland in Hesel nahmen jetzt 27 Vertreter aus 28 Vereinen teil.
Damit war man nach vergeblichen Anläufen in den vergangenen Jahren diesmal beschlussfähig und konnte einen neuen Vorstand
wählen. Innerhalb des Gremiums gab es dann aber kaum Veränderungen. So wurde Reinhard Knoop als Vorsitzender wiederge-
wählt. Sein Stellvertreter ist weiterhin Johann Wolterink.
Nach einem Grußwort des Vorsitzenden des Leichtathletik-Verbandes Weser-Ems, Wolfgang Budde aus Delmenhorst, war die
Terminierung der Ostfriesland-Meisterschaften im kommenden Jahr ein wesentlicher Schwerpunkt der Versammlung. Klaus-Dieter
Becker stellte im Anschluss den Kassenbericht vor und gab bekannt, dass die Kasse “gesund" sei. Von Kassenprüfer Rolf
Steinke gab es in diesem Zusammenhang keinerlei Beanstandungen, so dass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.
Ehrungen für herausragende sportliche Leistungen ostfriesischer Leichtathleten werden erneut bei den Hallenmeisterschaften in
Emden vorgenommen. Die Vereine werden gebeten, Vorschläge bis zum 10. Dezember an den Vorsitzenden zu schicken.
Als neuer Schriftführer wurde Rolf Steinke gewählt, während sowohl Harry Jürrens (Statistiker), Hans-Jürgen Kolbow (Kampfrichter-
lehrwart), Aalf Schlicker (Schulsportbeauftragter) als auch Klaus-Dieter Becker als Kassenwart weiterhin dem Vorstand angehören.
Neu dabei sind Lutz Spormann von BW Borssum als Jugend- und Schülerwart, Thomas Otto als Kampfrichterwart und Klaus
Beyer, der nun für die Pressearbeit zuständig ist. Als Kassenprüfer wurden Willi Stallmann und Eberhard Willms bestellt. 
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER vom 2. Dezember 2010  
Olympia 2012 weiter fest im Blick
Verbandspräsident Matthias Reick sieht für Bremens Leichtathletik auch ohne Carolin Nytra gute Perspektiven

Von Jörg Niemeyer
Bremen. Leichtathleten sind Kämpfernaturen. Sie lassen sich nicht so leicht unterkriegen. Was für den einzelnen Aktiven gilt,
trifft auf den Bremer Leichtathletik-Verband (BLV) allemal zu. Bescheidene finanzielle Möglichkeiten, der Verlust wichtiger Sport-
anlagen wie dem Weserstadion und nun auch noch der Weggang der großen deutschen Olympia-Hoffnung 2012, Carolin Nytra:
Der BLV steht immer wieder vor neuen Hürden. Doch Verbandspräsident Matthias Reick beklagt sich nicht, sondern ist optimist-
isch, auch die aktuelle Situation zu meistern.
Matthias Reick, einst guter Langstreckler mit einer Marathon-Bestzeit um 2:30 Stunden, hat sich seinen langen Atem bewahrt.
Aufgeben gibt's nicht. Der Wechsel der Hürdensprinterin Carolin Nytra von Arsten nach Mannheim hat die Pläne an der Weser
zwar gehörig durcheinandergebracht, aber keinen Scherbenhaufen hinterlassen. Im Gegenteil: Der 48-Jährige hat aus bremischer
Sicht das Ziel London 2012 noch nicht aus den Augen verloren. Mit der 400-Meter-Hürdenläuferin Jonna Tilgner, die im April
kommenden Jahres ihr erstes Kind erwartet, ist dem BLV immerhin noch eine Olympia-Kandidatin geblieben. "Eine Schwanger-
schaft kann ja durchaus einen Leistungsschub auslösen", sagt Reick. Aus seiner Enttäuschung über Carolin Nytras Entscheidung
macht er zwar keinen Hehl; auch kann er sie nicht verstehen. Aber in ein Loch falle die Bremer Leichtathletik ohne Weitsprung-
Halleneuropameister Sebastian Bayer und Carolin Nytra nicht.
Seit 1999 führt Reick den BLV, vielleicht wurde der Verband - und damit die ganze Stadt - im vergangenen Jahrzehnt auch ein
bisschen verwöhnt. "Meine Vorgängerin im Amt hat in 26 Jahren bei den Erwachsenen keinen deutschen Meister ehren können",
sagt der Orthopäde und Sportmediziner. Er durfte sich während seiner bisherigen Amtszeit mit Lars Figura, Jonna Tilgner und
Carolin Nytra gleich mit drei nationalen Titelträgern freuen.
Doch weniger als diese Bilanz, die nur Vergangenes auflistet, zählen für Reick die aufgebauten und nun vorhandenen Strukturen.
Bremen stand jahrelang, speziell im Hürdenbereich, für ein hohes Leistungsniveau. "So etwas tut auch der Stadt gut", verweist
Reick auf die Außenwirkung, die erfolgreiche Aktive für die Hansestadt erzielen. Jonna Tilgner und Carolin Nytra gaben nicht nur
auf der Laufbahn eine gute Figur ab, sondern brachten sich nicht zuletzt als Bremens Sportlerinnen des Jahres auch bei gesell-
schaftlichen Themen vielfältig ein. "Es wäre natürlich schön, wenn wir weiterhin einen Leuchtturm in unseren Reihen haben
würden", sagt der Präsident.
Die einzige aktuelle Leuchtturm-Option ist Jonna Tilgner. Es habe zwar Anfragen auswärtiger Sportler gegeben, für Bremen zu
starten, aber da haben die BLV-Verantwortlichen abgewunken. "Das würde für uns höchstens Sinn machen, wenn wir mit einem
Athleten langfristig ein neues Projekt aufbauen könnten", sagt Reick. Die Anfragen haben ihn aber in seiner Einschätzung be-
stärkt, dass Bremen als Standort für Top-Leichtathletik wahrgenommen wird. "Jens Ellrott hat einen Namen in der Szene", sagt
der Präsident, "und Verband und Trainer haben inzwischen das Know-how, um Sportler an die Spitze heranzuführen und sie dort
zu halten." Neben Jens Ellrott gibt es mit Thorsten Brockmann im zweiten Jahr einen Hauptamtlichen beim BLV, der halb als
Lehrer, halb als Trainer arbeitet. "An der Schule Ronzelenstraße baut sich gerade etwas auf", sagt Reick und erinnert daran, dass
Jens Ellrott schon einmal erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet hat.
Als Carolin Nytra vor neun Jahren nach Bremen kam und von der nationalen Spitze noch weit entfernt war, betreute der Trainer ge-
rade mal eine Handvoll C-Kader-Athleten, aber keinen Meister. Die Ausgangslage im Jahr 2010 scheint deutlich besser. BLV und
Trainer haben Erfahrung gesammelt, Kontakte geknüpft, Kompetenz bewiesen und ab dem Frühjahr in Obervieland eine zwar
kleine, aber wettkampftaugliche Arena, in der 2011 die deutschen Junioren-Meisterschaften ausgetragen werden. Seit 2009 ist
Reick auch Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes - Aufgabenbereich Allgemeine Leichtathletik. Es kann nicht
schaden, dass der kleine BLV im großen DLV mitwirkt.
Schließlich nahm in Reicks Amtszeit die Bremer Uni den Status einer Partneruniversität des Leistungssports an - das kann be-
deutsam sein, wenn ein Topaktiver in Bremen studieren möchte und Lehr- und Trainingsplan aufeinander abgestimmt werden
müssen. "So eine Partnerschaft wäre auch schön mit der Wirtschaft, am besten mit der Handelskammer", sagt Reick, der eines
bislang nämlich nicht erreicht hat: finanzielle Planungssicherheit für mehrere Jahre. Reick glaubt zwar nicht, dass Carolin Nytra
des Geldes wegen gegangen ist; er kann es aber auch nicht ausschließen. 
******************************************************************************************************************************************************
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 18. Januar 2011
Im Sommer wieder hoch hinaus
Kreis-Leichtathletik-Verband ehrte verdiente Sportler / Heideblütenlauf neu im Uhlenköper-Cup

Uelzen/Landkreis
(sp). 5147 Teilnehmer erreichten im letzten Jahr bei den acht Volksläufen im Landkreis Uelzen das Ziel. Mit
diesem Wert liegt der Landkreis im gesamten Bezirk auf Platz vier von elf. Diese Zahlen nannte der Breitensportwart des Kreis-
Leichtathletik-Verbandes (KLV) auf dem Verbandstag im Vereinsheim des Post SV. Nur eine überschaubare Anzahl von Vereins-
vertretern konnte Vorsitzender Bodo Pesarra dabei begrüßen.
Traditionell standen auf dieser Jahreshauptversammlung Ehrungen auf dem Programm. Für ihre sportlichen Leistungen im letzten
Jahr wurden Henrik Bade, Sven Schenk (beide LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel) sowie Yannik Burger (SV Rosche) ausgezeich-
net. Kerstin Wiethake (Post SV Uelzen) erhielt die silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für ihr jahre-
langes Engagement im KLV.
In seinem Jahresrückblick erinnerte Pesarra an viele sportliche Erfolge bei den unterschiedlichsten Meisterschaften und die 27
Leichtathletikveranstaltungen im Kreis Uelzen. Er lobte das Engagement der zahlreichen Helfer, ohne die ein so umfangreiches
Angebot nicht möglich wäre. Die im vergangenen Jahr angedachte Kooperation von Vereinen hat zu einer neu gegründeten Start-
gemeinschaft Soltendieck-Uelzen bei den Frauen geführt. Im laufenden Jahr wird der KLV Gastgeber sein für die Bezirksmeister-
schaften im Crosslauf, der Staffeln sowie über die 5000 und 10 000 Meter sein.
KLV-Geschäftsführer Wilfried Teichmann rief das überaus erfolgreiche Stabhochsprung-Meeting auf dem Rathausplatz in Uelzen in
Erinnerung. 2011 ist eine Wiederholung geplant. Stefan Pfeiffer lobte die mit 67 Startern aus 16 Vereinen gestiegene Beteiligung
am Uhlenköper-Cup. Diese Wertung von elf über das Jahr verteilten Laufveranstaltungen ist mittlerweile eine feste Größe im KLV-
Veranstaltungskalender. Pfeiffer bat alle Veranstalter, die Ergebnisse möglichst umgehend bereitzustellen, damit für die Teilnehm-
er des Cups zeitnah nach jedem Lauf eine aktualisierte Auswertung veröffentlicht werden kann. Meldungen für den Cup 2011
werden bereits jetzt angenommen. Erstmals dabei ist der Heideblütenlauf in Westerweyhe. Aktuelle Anmeldeformulare gibt es im
Internet unter www.klv-uelzen.de oder direkt bei Eberhard Stenschke, Am Bobenwald 2a, 29574 Ebstorf, Tel.: 0 58 22 / 9 41 07 66.
Kampfrichter ausbilden
KLV-Statistiker Jürgen Schulze erklärte, dass die Erstellung der Bestenliste mit erheblichem Zeitaufwand verbunden sei. Er
forderte die Sportler auf, die bei einer auswärtigen und bestenlistenfähigen Veranstaltung teilnehmen, ihm eine Kopie oder einen
Auszug aus der Ergebnisliste zur Verfügung zu stellen. Bei Straßenläufen erfolgt die Aufnahme nur für amtlich vermessene
Strecken. Amtliche vermessene Strecken bei Volksläufen kommen nicht in die Wertung. Weitere Infos im Internet unter der
Adresse www.nlv-la.de.
KLV-Kampfrichterwart Bernd Giesecke nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei den zahlreichen Kampfrichtern und Helfern
für die Unterstützung bei einer Vielzahl von Veranstaltungen. Er warb gleichzeitig auch für die neue Saison um eine aktive Beteili-
gung. Für alle Interessierten wird am Wochenende 19./20. Februar eine Kampfrichtergrundausbildung in Suderburg angeboten.
Anmeldungen sind bei Giesecke unter der Telefonnummer (0 58 25) 83 12 52 möglich.
KLV-Kassenwartin Erika Stolte musste 2010 zwar einen Verlust ausweisen, aber die Kassenlage sei insgesamt stabil.
Interessierte können ab sofort die druckfrische Kreisausschreibung mit allen Veranstaltungen im Kreis Uelzen sowie eine Besten-
liste für einen Euro beziehungsweise zwei Euro beim 1. Vorsitzenden des KLV Uelzen, Bodo Pesarra, unter Tel.: (05 81) 7 62 66
bestellen. In Kürze stehen auch alle aktuellen Veranstaltungsausschreibungen im Internet unter www.klv-uelzen.de bereit. 
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER vom 22. Januar 2011
Startpass wird zu Nytras Hürde
Weil die Bremer Geld fordern, darf Neu-Mannheimerin nicht laufen

Von Jörg Niemeyer
Bremen. Im November vergangenen Jahres hatte der überraschende Wechsel der deutschen Hürdensprintmeisterin Carolin Nytra
vom Bremer Leichtathletik Team/TuS Komet Arsten zur MTG Mannheim für erhebliche Unruhe gesorgt. Inzwischen steht fest: Der
Wechsel ist zwar angekündigt, aber formal noch nicht vollzogen - zum Leidwesen der MTG und der Athletin, die für eine Stellung-
nahme jedoch nicht zu erreichen war. "Carolin hatte einen Vertrag mit uns bis 2012. Aus dem ist sie einseitig ausgestiegen", be-
gründet der Präsident des Bremer Leichtathletik-Verbandes (BLV), Matthias Reick, warum die EM-Dritte des Vorjahres immer
noch auf ihren Startpass warten muss. In dem Kontrakt zwischen BLV, TuS Komet Arsten und Carolin Nytra stehe, dass ein
einseitiger Ausstieg eine Vertragsstrafe zur Folge habe, erklärt Reick. Dem Vernehmen nach geht es um eine Summe im vier-
stelligen Bereich.
Nytras Problem: Ohne Startpass kann sie für ihren neuen Klub nicht antreten. Das Problem des BLV: Rückt er den Pass abge-
stempelt heraus, kann er seine finanziellen Ansprüche nicht mehr vor einer sportrechtlichen, sondern nur noch vor einer zivilrecht-
lichen Instanz geltend machen. "Und das wird teuer - für beide Seiten", sagt Reick. Eigentlich sollte bis gestern ein Kompromiss
geschlossen werden. "Wir hoffen weiter auf eine Einigung", bestätigt MTG-Abteilungsleiter Michael Hoffmann laufende - und noch
nicht beendete - Verhandlungen. Bis Montag, so Hoffmann, werde man noch abwarten und dann möglicherweise den Rechtsaus-
schuss des Deutschen Leichtathletik-Verbandes einschalten. Bis dieses Gremium zu einer Entscheidung kommt, könnten aller-
dings drei Monate vergehen - drei Monate, in denen die deutsche Olympia-Hoffnung für 2012 keinen Wettbewerb bestreiten dürfte.
Daran habe, so Reick, auch der BLV kein Interesse. "Aber wir können es uns nicht bieten lassen, dass eine Athletin ohne Konse-
quenzen einen Vertrag brechen kann."  
******************************************************************************************************************************************************
Presseinformation vom 23. Januar 2011 (Von Robert Supplieth) 
Verbandstag des NLV-Kreis Harburg-Land in Nenndorf
Ein sehr erfolgreiches Jahr 2010 liegt hinter den Leichtathleten des Kreis-Leichtathletik-Verbandes Harburg-Land. Beim Kreisver-
bandstag in Nenndorf wurde noch einmal auf das erstaunliche Leistungsniveau der Kreis-Leichtathletik aufmerksam gemacht.
Neben den etablierten Spitzenkräften wie Paul Dittmer, Xenia Rahn (beide MTV Hanstedt) und Jana Sussmann (LG Nordheide)
gibt es zahlreiche Talente, die in die Förderkader auf Landes- und Bundesebene nachrücken. Insgesamt betreiben 2207 Sportler-
innen und Sportler in 28 Vereinen Leichtathletik im Kreis Harburg, Tendenz steigend.
In seinem Jahresbericht dankte der Vorsitzende Björn Umland (Handorf) noch einmal allen Trainern und Trainerinnen und Kampf-
richtern für ihren unermüdlichen Einsatz, ohne deren Einsatz die vergangenen Erfolge sicherlich nicht möglich gewesen wären. Ein
besonderer Dank galt dem Kreissportbund und der Sparkasse Harburg-Buxtehude für deren großzügige und langjährige Unter-
stützung. Leider fehlt es, trotz konstanter Erfolge auf Landes und Bundesebene, nach wie vor an weiteren Sponsoren. 
Mit auf der Agenda in Nenndorf stand auch das neue Konzept des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV). Der DLV plant zur
Saison 2012 die Veränderung der Wettkämpfe in den Schülerklassen (fünf bis elf Jahre) hin zu spielerischen Formen, die heute
überwiegend im Training praktiziert werden. Die klassischen Leichtathletik-Disziplinen soll der Nachwuchs demnach erst als Zwölf-
jähriger ausführen. Der Kreis-Leichtathletik-Verband) steht diesem Konzept eher ablehnend gegenüber. Bedenken äußerten die
Vertreter der Leichtathletik Vereine vor allem hinsichtlich der der Geräteanschaffungen, Schulungen von Trainern und Kampfrichten
sowie des späteren Umstiegs auf die bekannten Leichtathletik Disziplinen.
Nach der erfolgreichen Ausrichtung der Landesmehrkampfmeisterschaften 2010 in Winsen werden auch in diesem Jahr wieder
Landesmeisterschaften im Kreis stattfinden. Am 28. und 29. Mai finden die Landesmeisterschaften im Schüler-Mehrkampf auf der
Anlage der Berufsbildenden Schulen in Winsen statt. Gewählt wurde in Nenndorf auch. Neu im Vorstand ist Pressewart Robert
Supplieth. Die Position des stellvertretenden Kreisvorsitzenden blieb leider unbesetzt. 
******************************************************************************************************************************************************
NORDWEST ZEITUNG vom 25. Januar 2011  
Zwei Athleten in der Bestenliste des DLV vertreten
Leichtathletik: Zahlreiche Ehrungen beim Kreistag in Nordenham - Zwei Neuerungen sind vorgesehen

Nordenham
. Keine Wahlen standen auf der Tagesordnung beim Kreistag der Leichtathleten, der mit einer Arbeitstagung verbund-
en war und im Sportheim der SV Nordenham stattfand. Der Vorsitzende Eckhard Meyer (SV Nordenham) hielt seinen Jahresrück-
blick und ging auf die zahlreichen Verschiebungen und Ausfälle von Veranstaltungen ein, die den Wettkampfbetrieb stark beein-
trächtigten. Somit nahmen auch nur 1850 Teilnehmer an zehn Veranstaltungen teil. Eine herausragende Veranstaltung in der
Wesermarsch war allerdings der fünfte OLB-EON-Lauf des SV Brake mit 1079 Teilnehmern. Traditionsgemäß wurden zwei Wett-
kämpfe in Zusammenarbeit mit dem Butjadinger Turnerbund ausgerichtet.
Zwei Athleten aus der Wesermarsch wurden in der Bestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes unter den besten 30 auf-
geführt. Waldemar Trudrung vom SV Lemwerder erhielt eine Auszeichnung in Gold und Schüler Vithushan Vigneswaran vom SV
Brake wurde zweimal mit Bronze bedacht. Für den Kreissportbund Wesermarsch gab es drei Norddeutsche Meisterschaften, eine
Niedersachsenmeisterschaft, zwölf Bezirksmeisterschaften und 15 Regionsmeisterschaften. In der Bestenliste des Niedersächs-
ischen Leichtathletik-Verbandes wurden 67mal Wesermarschathleten aufgeführt. Von 140 Kreismeistertiteln fielen 45 an den SV
Brake, TuS Tossens (30), Blexer TB (27), SV Lemwerder (11), TuS Jaderberg (10), AT Rodenkirchen (8), SV Nordenham (6), TuS
Schwei (2) und STTV Berne (1).
In humorvoller und lockerer Art und Weise nahm Vorsitzender Eckhard Meyer (SV Nordenham) für acht Athleten, die jahrelang in
der niedersächsischen Leichtathletik tätig sind, die Ehrungen vor. Vom Niedersächsischen Leichtathletik-Verband erhielten die
silberne Ehrennadel Dirk Bolte und Uwe Nagel (beide Blexer TB), Fritz Otto und Ingbert Plewka (beide SV Nordenham) und Dirk
Eilers (SV Brake). Eine besondere Ehrung durch den Deutschen Leichtathletik-Verband kam für Doris Plewka (SV Nordenham)
überraschend. Für langjährige Wettkampfleitung erhielt sie die silberne Ehrennadel. Mit der goldenen Ehrennadel des Nieder-
sächsischen Leichtathletik-Verbandes wurden zwei Urgesteine der Wesermarsch ausgezeichnet und zwar Ernst Bielefeld (SV
Brake) als langjähriger Statistiker sowie Zweiter Vorsitzender und noch aktiver Seniorenleichtathlet, sowie Heinz Renken (SV
Nordenham), der weit über 40 Jahre für die Leichtathletik in der Wesermarsch tätig ist.
Zum Schluss der Versammlung wurde auf zwei Neuerungen aufmerksam gemacht. Der Leichtathletik-Verband Wesermarsch wird
sich mit Schülern und Schülerinnen am 27. August 2011 an den Kreisvergleichskämpfen in Delmenhorst beteiligen. Die Organi-
sation liegt in den Händen des Jugend- und Schülerwartes Uwe Nagel (Blexer TB). Bei den Kreishallenmeisterschaften, die am
5. März in Nordenham stattfinden, werden Schüler und Schülerinnen erstmals mit Medaillen ausgezeichnet. 
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER (Online) vom 27. Januar 2011 
Nytra startet jetzt offiziell für Mannheim

Bremen
(dpa). Deutschlands beste Hürdensprinterin, Carolin Nytra, hat die Freigabe des Bremer Leichtathletik-Verbandes er-
halten und ist damit ab sofort für die MTG Mannheim startberechtigt. "Wir sind froh, dass das vom Tisch ist. Wir haben den
Bremern aber auch ein Ultimatum gestellt", erklärte MTG-Abteilungsleiter Michael Hoffmann am Donnerstag. Das Ultimatum be-
sagte: Entweder Nytras ehemaliger Verband händigt der 25-Jährigen ihren Lauf-Pass aus oder die Mannheimer ziehen vor das
Schiedsgericht des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Die EM-Dritte über 100 Meter Hürden war vor zwei Monaten von Bremen
nach Mannheim gewechselt. Dass sie ihren Kontrakt mit dem TuS Komet Arsten dafür einseitig gekündigt hatte, forderte ihr Ex-
Verein eine Vertragsstrafe und die Verweigerung der Freigabe. (Siehe auch Pressebericht vom 22.1.2011)
"Es ging um einen sehr niedrigen vierstelligen Betrag. Die Sache ist zwischen allen Betroffenen geregelt worden", sagte Hoffmann.
Insider vermuten, dass sich Nytra aus ihrem bisherigen Vertrag "herausgekauft" und das Geld dafür über ihren neuen Verein zu-
rückerhalten hat. Da die vierfache deutsche Freiluft-Meisterin zuletzt leicht angeschlagen war, wird sie erst am 5. Februar beim
internationalen Meeting in Stuttgart in die Hallensaison einsteigen. "Wir wollten Ruhe haben, die Saison steht vor der Tür. Der Fall
hat alle Beteiligten zuletzt nur noch genervt", meinte Hoffmann.
******************************************************************************************************************************************************
HARZ KURIER vom 8. Februar 2011 
Ehrung für Werner Hirschhausen
Leichtathletik: NLV-Kreisverbandstag in Hattorf

Kreis Osterode
. Auf dem Verbandstag des NLV-Kreises Osterode berichtete Hartmut Heise, Vorsitzender des Kreissportbundes
Osterode, dass der Mitgliederstand rückläufig ist. Nach 1013 gemeldeten Leichtathleten im NLV-Kreis in 2009 wurden nur noch
918 Mitglieder im Rahmen der Bestandserhebung gemeldet. Für ihre geleistete Arbeit in 2010 bedankte sich der Vorsitzende des
NLV-Kreises, Dirk Schweidler, bei seinen Vorstandsmitgliedern und den Kampfrichtern, die 147 Einsätze bei insgesamt zehn Ver-
anstaltungen leisteten. Kritische Worte fand er für die fehlende Beteiligung der Mehrzahl der Kreisvereine an den Meisterschaften.
 Erfreulich hingegen sei, so Sportwart Henning Holland, dass von den anderen Kreisvereinen 438 Schüler und Jugendliche teil-
nahmen. Auch seine sportliche Bilanz konnte sich sehen lassen. Die M40-Mannschaft der LG Osterode verteidigte ihren Titel bei
der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, Simon Nils Sander von der LGO gehört zur Landesspitze im Speerwurf und im ersten
Juniorenjahr zur erweiterten Deutschen Elite. Mit der B-Jugendlichen Lorena Bähner vom TSC Eisdorf reift eine Sprinterin heran,
die schon jetzt eine führende Position in Niedersachsen einnimmt und es über 300 m auf den 5. Platz der Deutschen Bestenliste
schaffte. Als weiteres Mitglied im Landeskader überzeugte Niklas Kirchhoff vom TVG Hattorf, der insbesondere im Speerwurf auf
sich aufmerksam machen konnte. Mit dem 12-jährigen Tizian Kirchhof von der LGO reift ein weiterer hoffnungsvoller Leichtathlet
heran.
Zu überzeugen wusste auch die 4 x 100 m-Staffel der Schülerinnen A von der StG Hattorf/Eisdorf in der Besetzung Jana Allers-
hausen, Lorena Bähner, Julia Lohrengel und Nadja Kaiser, die mit 50,85 sec. den 2. Platz in der Landesbestenliste einnahmen.
Die Senioren Markus Bell und Dirk Hoffmeister (LGO) vertraten Deutschland beim Ländervergleichskampf mit Frankreich. Statis-
tisch gesehen erreichten die Leichtathleten im Kreis einen Deutschen Meistertitel, sieben Norddeutsche und 13 Landesmeister-
titel und stellten 23 neue Kreisrekorde auf.
Eine besondere Ehrung erhielt Werner Hirschhausen, der für seine 47-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Kreis-Kampfrichterwart
vom KSB-Vorsitzenden Heise mit der Goldenen Ehrennadel des Kreissportbundes ausgezeichnet wurde. Den “ewigen Wander-
preis” des NLV-Kreises erhielt die M40-Senioren-Mannschaft der LG Osterode für den Deutschen Meistertitel. Für ihre Ranglisten
Platzierungen auf Bundesebene erhielten Simon Nils Sander und die A-Schülerinnen-Staffel der StG Hattorf/Eisdorf DLV-Besten-
nadeln.
Bei den Neuwahlen wurde für den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Felix Kirchhoff als Jugendwart Markus Gattermann
gewählt. Als Verstärkung für den Vorstand wurde als Beisitzer Werner Böttcher einstimmig gewählt. Keine Nachfolge hingegen
wurde für Werner Hirschhausen als Kampfrichterwart gefunden. Nach einer kontroversen Diskussion war sich die Versammlung
einig, dass hier die Kreisvereine gefordert sind, aus ihren Reihen diese wichtige Position neu zu besetzen. Andernfalls ist eine
ordnungsgemäße Durchführung von Veranstaltungen nicht mehr gewährleistet. Der nächste Verbandstag findet am 10. Februar
2012 in Eisdorf statt. 
******************************************************************************************************************************************************
LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 10. Februar 2011
Adendorfer gehen neue Wege
Leichtathleten treten aus LG Lüneburg aus und richten Förderkreis ein - TSV sucht "Lüneburgs schnellsten Sprinter"

Adendorf
(upo). Ende des Jahres haben sie die Zusammenarbeit mit der LG Lüneburg aufgekündigt, wollen eigene Wege gehen,
vor allem neue. Um mehr Nachwuchs zu generieren. Und zwar nicht irgendeine große Masse, sondern die Besten aus Stadt und
Landkreis. Die Leichtathletik-Abteilung des TSV Adendorf hat einiges vor in diesem Jahr. "Der TSV soll eine Macht sein. In den
nächsten fünf Jahren wollen wir die Top-Leichtathleten hier in Adendorf haben", sagt Matthias Battermann selbstbewusst.
Der Mann weiß, was er will. Erst seit Mai vergangenen Jahres im Verein, in Hannover groß geworden und erfolgreicher Sprinter ge-
wesen, wundert er sich, wie wenig sich hier um guten Nachwuchs gekümmert wird. Und in Adendorf ist er auf offene Ohren ge-
stoßen. Dem 1. Vorsitzenden der Leichtathletik-Abteilung des TSV, Hans-Dieter Stucke, stinkt es schon seit langem, "dass alle
guten Läufer irgendwann zur LG Nordheide wechseln. Und es kann doch nicht sein, dass es in Stadt und Landkreis Lüneburg nur
zwei Jugendliche gibt, die im niedersächsischen Kader stehen. Und die wohnen 500 m voneinander entfernt in Adendorf." In der
LG Nordheide gibt es etliche Top-Athleten, auch rund um Uelzen gibt es starken Nachwuchs, "nur hier ist ein schwarzer Fleck?"
Stucke will das nicht wahrhaben.
Deshalb geht der TSV Adendorf neue Wege. Ein Förderkreis wurde gegründet, damit starke Athleten finanziell unterstützt werden,
überhaupt Sponsoren gefunden werden. Dann ist das Projekt "Next Generation" ausgerufen worden, wo in einem Stufenmodell
Talente gezielt gefördert werden können. Die Leichtathletik-Abteilung beim TSV wurde neu besetzt, mit der 2. Vorsitzenden Julia
Moysich und dem 3. Vorsitzenden Timo Trenker wurden bewusst junge Leute ins Boot geholt, Battermann wurde Geschäftsführer
des Fördervereins. So soll in Zukunft Kinder- (6 bis 11 Jahre), Grundlagen- (12 bis 15), Jugend- (16 bis 19) und spezielles Aufbau-
training (ab 15) angeboten werden, damit "wir die Athleten richtig motivieren", so Battermann. Stucke kann von einem Phänomen
berichten, dass viele Jugendliche regelmäßig mittrainieren, "aber sie trauen sich nicht, bei einem Wettkampf mal ihre Zeiten
stoppen zu lassen", so Stucke.
Doch nicht nur da will der TSV ansetzen. Es wird derzeit eine neue Website eingerichtet, es wird der Schüler und die Schülerin
des Jahres geehrt, wobei neben Leistung auch soziale Aspekte in die Entscheidung mit einfließen, es soll ein Jahrbuch aufgelegt
werden mit Bildern und Platzierungen. Battermann: "Wir müssen es schaffen, regelmäßig bei Landesmeisterschaften Athleten
unter den Top Drei zu haben." Auch um neue Talente zu entdecken, will der TSV von Mai bis September diesen Jahres "Lüne-
burgs schnellsten Sprinter" suchen. Dafür wollen die Adendorfer in Schulen gehen, in andere Sportvereine, wollen beim Lüneburger
Stadtfest oder der Adendorfer Kirchwegsause Lichtschranken aufbauen, durch die die Menschen per fliegendem Start durchlaufen.
Per Computer werden die Zeiten gestoppt und durch eine Software errechnet, welche Zeiten erreicht werden können. "Wir suchen
Talente, aber jeder wird da mitmachen können", erzählt Battermann, der durch solche Aktionen auch Sponsoren aufmerksam
machen will. Battermann: "Unser Ziel ist es, dass wir durch diese Aktion einen Sprinter finden, der mal in der deutschen Spitze
dabei ist."
******************************************************************************************************************************************************
MEPPENER TAGESPOST vom 16. Februar 2011
Ehrenmitglied besticht mit Fachwissen
Wenig Resonanz bei NLV-Kreistag

Meppen
(can). Im Kolpinghaus in Meppen fand der Verbandstag des niedersächsischen Leichtathletikverbandes Kreis Emsland
statt. Ein wenig enttäuscht über die mangelnde Resonanz eröffnete der 1. Vorsitzende Klaus Ortwig die Veranstaltung. Von ins-
gesamt 40 geladenen Vereinen sandten nur 17 ihre Vereinsvertreter nach Meppen. Verwundert stellte Ortwig außerdem fest, dass
viele Vereine, die in diesem Jahr eine Veranstaltung im Rahmen des NLV-Kreises Emsland ausrichten wollen, der Veranstaltung
fernblieben. Ein Höhepunkt des Abends waren die Sportlerehrungen. Für ihre sportlichen Erfolge im Jahr 2010 wurden 31 Athleten
für ihre 18 Einzel- und vier Mannschaftstitel bei Landes-, deutschen oder internationalen Titelkämpfen vom Kreisverband geehrt.
Besondere Beachtung fanden die Jahresberichte der Vorstandsmitglieder, die neben viel Licht auch Schatten der emsländischen
Leichtathletik aufzeigten. Für das Jahr 2011 wurden bereits 45 Veranstaltungen beim Kreisverband angemeldet. Zwei überregionale
Meisterschaften werden in diesem Jahr von den emsländischen Vereinen ausgerichtet. So finden am 2. April die Landesmeister-
schaften im 10-km-Straßenlauf in Haren statt, die LG Papenburg Aschendorf richtet vom 18. bis 19. Juni die Landesmeister-
schaften der Jugend B, Frauen und Männer aus.
Leider waren auch in 2010 die sportlichen Erfolge emsländischer Athleten leicht rückläufig. Viele erfolgreiche Nachwuchstalente
verließen das Emsland auf dem Weg in die berufliche Orientierung oder konnten die sportlichen und persönlichen Ziele nicht mehr
vereinbaren. Zugleich gab es eine deutliche Verbesserung im Schülerbereich. So wurde der VfL Lingen erstmalig bester Nach-
wuchsverein des Bezirkes Weser-Ems, noch vor den großen Vereinen OTB und LG Osnabrück. Der Kreissportbund erkannte die
gute emsländische Nachwuchsarbeit und fördert auch in diesem Jahr den vom Vorstand vor zwei Jahren ins Leben gerufenen EL-
Nachwuchskader.
Mit Nachdruck verwies der Vorstand auf die schwindenden Teilnehmerzahlen bei den kreiseigenen Titelkämpfen und appellierte an
die Trainer und Betreuer, nicht nur potenzielle Titelanwärter zu den Emsland-Meisterschaften zu entsenden. “Nur mit breiten Teil-
nehmerfeldern ist es einem Verein möglich, die Kreismeisterschaften kostendeckend auszurichten”, begründete Sport- und Wett-
kampfwart Hermann-Josef Meyer die Forderungen des Vorstandes.
Die anstehenden Neuwahlen ergaben einige Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes. So übernahm der 1. Vor-
sitzende Klaus Ortwig das Amt des Kampfrichterwartes für den ausscheidenden Siegfried Berenzen. Sarina Steinmetz besetzt
zukünftig das Amt des Schüler- und Jugendwartes, in die Posten der Schülerwarte der Altkreise wurden Reinhard Frericks (Süd),
Christian Kuhl (Mitte) und Klaus Hanekamp (Nord) gewählt. Neuer Gerätewart wurde Christian Schütt, der stellvertretende Vor-
sitzende Frank Gerdelmann wurde in seinem Amt bestätigt.
Aus den Händen von Hermann-Josef Meyer erhielt ein überraschter Klaus Ortwig nach den Wahlen die silberne Ehrennadel des
Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Schmunzelnd dankte Ortwig dem Vorstand: “Dass irgendwas hinter meinem Rücken im
Gange war, habe ich schon mitbekommen, nur nichts Näheres darüber in Erfahrung bringen können.”
Zum Ende der Veranstaltung wurde Manfred Mogge vom Kreisverband die Ehrenmitgliedschaft verliehen. In seiner Rede dankte
ihm Ortwig für die geleistete Arbeit rund um die Leichtathletik. “Ohne Manfred Mogge wäre die emsländische Leichtathletik nicht
da, wo sie heute ist”, erklärte Ortwig, “ob als aktiver Fußballer des SV Meppen, Leichtathlet, Vorsitzender des Kreisverbandes,
Kampfrichter, Kreisstatistiker, Wettkampfwart oder Starter des DLV: Der Name Mogge steht für selbstlose Einsatzbereitschaft,
Fachwissen und Professionalität.” Sein exzellentes Fachwissen stellte Mogge dann auch gleich unter Beweis. So war er der
Einzige, der in einer der Kellnerinnen des Kolpinghauses die ehemalige 3000-m-B-Jugend-Kreisrekordlerin, Cross-Landesmeisterin
und deutsche Meisterschaftsteilnehmerin Erika Knobel vom SV Holte erkannte.
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 16. Februar 2011 
Nachwuchsathlet soll Vorbild sein
Philip Welz vom MTV Wolfenbüttel beim Leichtathletik-Verbandstag geehrt / Antje Brunke erhält Ehrennadel

Von Kristin Winter
Beim Verbandstag der Leichtathleten konnte Heinz Schrader, Vorsitzender des NLV-Kreises Wolfenbüttel, wieder zahlreiche
Delegierte aus den Leichtathletik-Abteilungen der Vereine begrüßen. Als Höhepunkt des Leichtathletik-Jahres 2010 hob Schrader
die Landesmeisterschaft im Straßenlauf hervor, für deren Ausrichtung der MTV Wolfenbüttel viel Lob erntete. Ebenfalls lobend
erwähnte Schrader die guten Wettkampfergebnisse der Senioren, die auch in den Bestenlisten mehrfach platziert sind. Der Leist-
ungsstand im Schüler- und Jugendbereich sei hingegen rückläufig.Im Vergleich zum Jahr 2009 sank die Zahl der gemeldeten
Leichtathleten im NLV-Kreis leicht. Dennoch erhielt jetzt der 17-jährige Philip Welz vom MTV Wolfenbüttel Urkunde, Medaille und
den Carsten-Drechsler-Wanderpokal für seine guten sportlichen Leistungen. Schrader äußerte seine Hoffnung, dass Welz künftig
als Vorbild auftritt und andere junge Menschen für die Leichtathletik begeistert. "Dann könnt ihr alle zusammen auf den Sportplatz
und nicht in die Disko gehen", scherzte der 83-Jährige. Außerdem wurde Antje Brunke (MTV Wolfenbüttel) mit der silbernen
Ehrennadel des NLV für ihre langjährige Mitarbeit ausgezeichnet.
Vor dem Hintergrund, dass viele Athleten nicht in die Bestenlisten aufgenommen wurden, da sie keinen Startpass besitzen, wies
Statistiker Ulrich Zaiß auf deren Beantragung durch die Vereine hin. Abschließend sprach Schrader allen Helfern seinen Dank für
ihr Engagement und den Wunsch auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit aus. 
******************************************************************************************************************************************************
SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 23. Februar 2011
Heinrich-Busche-Gedächtnispreis für Karl-Heinz Scharf

Leichtathletik
(cwo). “Ein wirklich harmonischer Verbandstag, mit einem unerwartet erfolgreichen Ergebnis bei den Vorstands-
wahlen”, so fassten der amtierende KLV-Vorsitzende Wolfgang Stroh und der Ehrenvorsitzende Friedel Schirmer den Verbandstag
des Kreisleichtathletikverbandes (KLV) Schaumburg 2010 einhellig zusammen. Da der diesjährige Verbandstag im Ratskeller
Stadthagen quasi vor der Haustür des Stadthäger Olympioniken stattfand, ließ er es sich nicht nehmen, nach jahrelanger Absti-
nenz wieder einmal einem Verbandstag beizuwohnen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen Ehrungen und Vorstandswahlen. Insgesamt 57 Kreisrekorde erzielten die Schaum-
burger Leichtathleten im Wettkampfjahr 2010. Allein neun davon stellte Mehrkämpferin Johanna Kühn (W 15) vom Post-SV Stadt-
hagen auf. Fünf Kreisrekorde erzielte Merle Homeier (W 11) vom VfL Bückeburg, drei Thorben Hast (M 09) von der TWG Niestädt/
Sülbeck, jeweils zwei Moritz (M 12) und Hannes Hänsler (M 11), Anissa Eberhardt (W 15), Franca Kunovic (W 12), alle von der
TWG Nienstädt/Sülbeck), Lea Schnetzke (W 14, TuS Niedernwöhren), Rico Beier (M 35), Karl-Heinz Scharf (M 65), beide vom VfL
Bückeburg, Michael Sauer (M 40 vom TSV Hagenburg, Peter Pollok (M 50), Horst Schäfer (M 70) und Erika Sefer-Müller (W 45),
alle von der VT Rinteln. Die B-Jugend-Mannschaft der VT Rinteln erzielte in der Deutschen Schüler-Mannschaftsmeisterschaft
neben einem neuen Kreisrekord sogar einen neuen Bezirksrekord.
Karl-Heinz Scharf wurde neben den Kreisrekord-Urkunden in diesem Jahr auch der Heinrich-Busche-Gedächtnispreis verliehen.
Damit würdigt der KLV Schaumburg die Verdienste Scharfs um die Läuferszene in Schaumburg. Scharf ist nicht nur Mitbegründer
des beliebten Bückeburger Bruno-Petzke-Laufs, sondern leitet zudem erfolgreich die Laufsparte des VfL Bückeburg. Diese ist mit
über 100 Athleten seit Jahren die größte und erfolgreichste Laufgruppe in Schaumburg. Für ihr jahrelanges Engagement für die
Schaumburger Leichtathletik wurden Gisela Janssen von der TWG Nienstädt/Sülbeck und Klaus Leszczynski vom Post-SV Stadt-
hagen Ehrennadeln verliehen. Janssen kümmert sich seit Jahrzehnten um die Jüngsten in der Trainings- und Wettkampfgemein-
schaft der Samtgemeinde und führt sie behutsam und liebevoll an den Wettkampfsport heran. Leszczynski trainiert die Leistungs-
gruppe des Post-SV Stadthagen und hat schon einige Athleten zu Deutschen Meisterschaften entsandt. Zudem unterstützt er den
KLV bei der Durchführung der Wettkämpfe im Stadthäger Jahnstadion tatkräftig.
Die anschließenden Vorstandswahlen entpuppten sich als problemloser und erfolgreicher als wohl überhaupt jemand im Vorfeld
hätte annehmen können. Gleich fünf Vorstandsposten konnten neu besetzt werden. Hans-Heinrich Dürre übernimmt das Amt des
zweiten Vorsitzenden, Klaus Leszczynski fungiert von nun an als Kampfrichterwart, Ingo Peyker führt als neuer Statistikwart die Bestenlisten und Maike Gallandt wird sich um die Angelegenheiten des Schrift- und Pressewartes kümmern. Damit finden die
bisherigen Vorstandsmitglieder Wolfgang Stroh, Markus Schnetzke, Torsten Eberhardt, Spiro Karafilov und Jobst von Palombini
die Unterstützung, die sie für eine hoffentlich erfolgreiche Saison 2011 brauchen. “Das Wettkampfprogramm 2011 kann dank des
neu formierten Vorstandes wie geplant durchgeführt werden. Und mit den Bezirksmeisterschaften der Schüler am 26. Juni haben
wir in diesem Jahr auch ein richtiges Wettkampf-Highlight im Programm”, freut sich Vorsitzender Wolfgang Stroh auf die nun
anstehende Saison. 
******************************************************************************************************************************************************
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 23. Februar 2011 
Zweite Diskuswurfanlage im Stadion führt Wunschliste an
Leichtathletik-Kreis richtet Appell an die Entscheidungsträger der Stadt

Von Klaus Erdmann
Delmenhorst. Der engagierte und in punkto Meetings bewährte Vorstand des Leichtathletik-Kreises Delmenhorst hat weitere
hochkarätige Wettbewerbe ins Visier genommen. Er benötigt für diese Vorhaben jedoch dringend eine zweite Diskuswurfanlage im
Stadion. Den entsprechenden Appell richtete Kreis-Chef Wolfgang Budde, der diesen Wunsch bereits Ende November in einem
Interview mit dem 'DK' formuliert hatte, am Montagabend an die Adresse von Antje Beilemann (Vorsitzende des Ausschusses für
Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur).
Budde begrüßte während des Verbandstages, den er im Restaurant Baldus nach 70 Minuten beendete, 22 Stimmberechtigte.
Neben den Ehrungen erfolgreicher Nachwuchsathleten und verdienter Mitarbeiter rückte der Bericht des Vorsitzenden in den
Mittelpunkt der Tagung. Budde, der auch an der Spitze des Bezirks Weser-Ems steht, verwies darauf, dass im letzten Jahr 13
Wettkämpfe mit rund 2100 Teilnehmern auf dem Plan gestanden hätten. Für 2012 habe sich der Kreis um die Norddeutschen
Meisterschaften der Senioren beworben. "Ohne eine Ausweichmöglichkeit beim Diskuswerfen wird eine Entscheidung für Delmen-
horst, so erste Signale vom Landesverband Hannover, wohl nicht möglich sein," informierte Budde. Die Investitionskosten beziff-
erte er mit “5000 bis 6000 Euro".
Ehrungen
Regionsbeste 2010:
Catharina Carus, Hauke Schrade, Amy Wolter, Celina Bentrup, Thorben Lorenzen, Fynn Sauerwein, Torben
Westphal, Eleni Spyridonidou, Lucca Willing, 4 x 100 Meter Schülerinnen A (Bentrup, Spyridonidou, Wolter, Tanja Ahrens) und
4 x 75 Meter Schüler B (Westphal, Sauerwein, Lorenzen, Willing). Verdiente Mitarbeiter, NLV-Ehrennadel in Silber: Heike
Budde, Manfred Thomassek. DLV-Ehrennadel in Silber: Gudrun Dohrmann, Irmgard Hanisch, Heinz Hermann Koch, Margrit
Krause, Horst Maaß, Ingeborg Schmertmann. NLV-Ehrennadel in Silber: Christel Schminke. DLV-Ehrennadel in Gold: Rolf
Häfker.
Fünf Vereine
Der Kreis Delmenhorst des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) besteht aus fünf Vereinen: DTV, Eintracht, TuS
Heidkrug, TV Jahn und Laufclub 93. Am 2. Februar des letzten Jahres gehörten dem Kreis 699 Mitglieder an.
******************************************************************************************************************************************************
ZEVENER ZEITUNG vom 9. März 2011 (Zwei Artikel)
"Ein Jahr mit Licht und Schatten"
Kreisleichtathletikverband blickt auf 2010 zurück - Theo Maxin neuer Vorsitzender - Veranstaltung in Zeven nur spär-
lich besucht

Von Jens Zschiesche
Zeven. Ohne Gegenstimme wurde Theo Maxin aus Zeven zum Nachfolger von Erwin Will aus Rotenburg bestimmt. Letzterer war
der erste Vorsitzende des Kreisleichtathletikverbands Rotenburg (KLV) und will nach 13 Jahren Vorstandsarbeit nun andere Ak-
zente in seinem Leben setzen. Alle an der Leichtathletik Interessierten waren eingeladen, am diesjährigen Verbandstag im “Land-
haus Roose” in Zeven teilzunehmen. Mit 26 Personen aus sieben Vereinen im Publikum war die zweieinhalb Stunden dauernde
Sitzung nur spärlich besucht. Denn es befanden sich darunter zum Großteil auch die zu ehrenden Personen aus dem Kreis der
1860 Mitglieder, die in den 46 Vereinen des KLV Rotenburg aktiv sind.
Nachdem der KLV-Vorsitzende Erwin Will die Anwesenden begrüßt und die Regularien geklärt hatte, folgte ein Grußwort von
Zevens stellvertretendem Bürgermeister Jürgen Husemann, der sich hierbei selber als Leichtathlet und Langläufer zu erkennen
gab. Ein weiteres Grußwort sprach im Laufe des späteren Abends dann für den Kreissportbund Wilhelm Rathjen, der bereits von
einer anderen Sitzung kam und besonders auf die Rolle der Ehrenamtlichen als “die stillen Stars des Sports” einging.
In seinem Bericht blickte Erwin Will auf die Leichtathletiksaison 2010 zurück, wobei er auf “ein Jahr mit Licht und Schatten” hin-
wies. Denn in der Leichtathletik gibt es zwar vergleichsweise erfreulich viele ehrenamtlich aktive Menschen. Aber gerade bei den
Altersklassen der Schüler, Jugendlichen und bei den Frauen und Männern seien auch “Lücken in den Reihen der Aktiven” sichtbar.
Von den Statistikern wurden in der vergangenen Saison 5741 Leistungen von 629 Aktiven auf 132 verschiedenen Veranstaltungen
erfasst, was zahlenmäßig einen leichten Rückgang bedeutet. “Von Stillstand will ich aber nicht sprechen”, betonte Will. Und die
Leistungsentwicklung stützt diese Aussage, wurden von den Kreisleichtathleten doch im vergangenen Jahr 35 Kreis-, fünf Bezirks-
und ein neuer Landesrekord aufgestellt. Zudem wurden acht Norddeutsche und 14 Landesmeistertitel errungen. Außerdem gab es
31 Bezirksmeister und 75 Kreismeistertitel. Neben der leistungssportlichen Orientierung des Trainings gehören aber auch Spaß
und Geselligkeit zur Sportausübung dazu. Insgesamt wurden im zurückliegenden Jahr 40 Leichtathletikveranstaltungen im Kreis-
gebiet durchgeführt, was nur auf Grund der sehr zufrieden stellenden Anzahl an gut ausgebauten und gepflegten Sportstätten mög-
lich war. Deshalb ging ein ebenso großer Dank der Anwesenden an die Gemeinden, Städte und den Landkreis Rotenburg, wie an
die Sponsoren und ehrenamtlichen Helfer, die die Leichtathletik unterstützen. Nach dem Bericht der Kassenwartin Karin Neblung
gab es eine einstimmige Entlastung für den Vorstand, der einige Wahlen folgten.
Andere Akzente
Da Erwin Will, der seit dem Jahr 2004 KLV-Vorsitzender war, nach 13 Jahren Vorstandarbeit nun andere Akzente in seinem Leben
setzten will, und deshalb nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stand, wurde von den Anwesenden sein bisheriger Stellvertreter Theo
Maxin einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Außerdem wurden folgende Posten besetzt: Kampfrichterwart (Detlef Bredehöft),
Kassenwartin (Karin Neblung), Breitensport-/Volkslaufwart (Jürgen Klinkhardt) und als zweiter Kassenprüfer Peter Kunze. Jürgen
Umann pflegt die Statistik für Jugendliche sowie für die Frauen, Männer und Senioren. Der gerührte Erwin Will wurde im Anschluss
von den Anwesenden mit einem für ihn geschriebenen Lied verabschiedet, bevor der Abend mit dem Programmpunkt “Ehrungen”
fortgesetzt wurde (siehe nachfolgender Artikel).

Nadeln, Präsente und Wanderpokale
KLV nimmt zahlreiche Ehrungen vor

Zeven
. Zahlreiche Ehrungen standen bei der Sitzung des KLV Rotenburg auf dem Programm. Allerdings waren viele der Ausge-
zeichneten nicht anwesend.
Die silberne Ehrennadel des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes (NLV) erhielt Helge Schwarz vom TuS Bothel. Silberne
Ehrennadeln des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) gingen an Ulrike Kahrs und ihren Mann Hans-Hinrich Kahrs (beide TuS
Alfstedt) sowie an Theo Maxin (LAV Zeven).
Auch Leistungsnadeln für eine Platzierung unter den besten 30 Sportlern gab es zu verteilen. Die DLV-Bestennadel in Bronze ging
an Katharina Höft (TSV Bremervörde), Janosch Bieck (TSV Bremervörde), Josephine Bollmeier (TSV Gnarrenburg), Mareike Otten
(TuS Alfstedt), Alicia Schmidt (TuS Alfstedt), Judith Metje Henke (TuS Alfstedt) und Kevin Lembach (LAV Zeven).
Die DLV-Bestennadel in Silber erhielten die LAV-Athleten Tami Gerken, Sarina Holsten, Magdalena Swensson, Anna Tomforde,
Mareike Schuster, Chantal Raas, Katharina Klose, Helge Zabel, Jens Schmidt, Niels Michaelis, Maximilian Klose, Tim Kosmata
und Jascha Mehrkens.
Als Kreismeister des Jahres 2010 wurden Bernd Lührs (TuS Alfstedt), Lars von Kamp (TSV Bremervörde), Roland Friedrichsen (SV
Fortuna 83 Rotenburg), Angela Boczek (TuS Rotenburg), Mirco Miltzlaff (TV Scheeßel), Carina Brettmann (TV Sottrum), Hermann
Luttmann (SG Unterstedt) und von der LAV Zeven Bernd Eimann, Joachim Hickisch, Andreas Müller, Volker Pieper, Bernd Schulz,
Thomas Silies und Jürgen Umann geehrt. Sie erhielten ein Präsent der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde.
Preisträger der so genannten Sparkassenpokale wurden bei der weiblichen Jugend Sarina Holsten von der LAV Zeven und ihr Ver-
einskamerad Helge Zabel bei der männlichen Jugend. Die Übergabe dieser Wanderpokale übernahm die Sparkassenmitarbeiterin
Saskia Wilsing, die auch an Mareike Otten (TuS Alfstedt), die Preisträgerin des vergangenen Jahres, eine Erinnerungsplakette
übergab. 
******************************************************************************************************************************************************
NORDSEE ZEITUNG vom 9. März 2011 
Auszeichnungen für Leichtathleten
Positive Bilanz im vergangenen Jahr - Zuwachs bei Volks- und Straßenläufen - Björn Müller wiedergewählt

Langen
(le). Der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletikverbandes Cuxhaven (KLV), Björn Müller, zog beim Verbandstag in Langen
eine positive Bilanz. “Die positive Leistungsentwicklung bei den Schülern und den Jugendlichen setzte sich fort", betonte Müller.
Im Jugendbereich haben sich insbesondere die Athleten vorn TV Langen und TSV Otterndorf hervorgetan. Beim KLV-Schüler-Cup
ragten TV Langen, TSV Wehdel. Rot-Weiß Cuxhaven und LG Wesermünde heraus.
Wettkampfwart Bernd Lange strich als herausragende Sportereignisse im Kreisgebiet den 4. Sparkassen City-Marathon und die
EWE-Athletics in Cuxhaven sowie den 11. KSK-Küstenmarathon in Otterndorf heraus. Der TV Langen richtete eine Bezirks-
meisterschaft aus. Insgesamt wurden 38 offizielle Sportfeste durchgeführt, fünf weniger als im Vorjahr. Breitensportwart Wolfgang
Tillmanns hob hervor, dass es bei den Volks- und Straßenläufen einen Zuwachs von fast 10 Prozent gegeben habe. An den 15 an-
gemeldeten Festen nahmen 4558 Personen teil.
Unter dem Beifall der Versammlungsteilnehmer wurde Alexander Schwarz (TSV Wehdel), Mitglied des KLV-Zeitmessteams, mit
der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet. Geehrt wurden auch Athleten für ausgezeichnete Leistungen auf
Landes- und Bundesebene: Jana Bindzus, Juline Stein, Fenja Hublitz, Christoph Stolz. (alle DLV-Bestennadel Gold), Daniel Bürgy
(DLV-Bestennadel Bronze), Jessica Neumann (DLV-Bestennadel Bronze), Thorge-Magnus Martens, Ann-Sophie Goes, Tobias
Neumann (alle TV Langen), Michelle Rüther, Nico Grabow, Thorge Stein (alle TSV Wehdel), Moritz Schmidt (LG Wesermünde/
Bederkesa), Nino Fabrice Valjevac (ATS Cuxhaven) mit DLV-Bestennadel Gold, Andreas Jagdhuber (RW Cuxhaven) mit DLV-
Bestennadel Gold, Kimberly Albrecht, Jan-Eric Christiansen, Leon Ehrhardt, Mathias Klug (alle TV Loxstedt) mit DLV-Bestennadel
Bronze, Ann-Kathrin Kopf, Sean Hahnefeldt, Joost Voß und Sebastian Dierking (alle TSV Otterndorf) mit DLV-Bestennadel
Bronze.
Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen. Björn Müller (1. Vorsitzender und Kassenwart), Dorit Böhme (Schüler-/Jugendwartin
und Schulbeauftragte), Lothar Moldenhauer (Kampfrichterwart) und Wolfgang Lehmann (Pressewart) wurden für eine weitere Amts-
periode gewählt. Neue Kassenprüferin wurde Sabine Harms. Für den am 10. April in Cuxhaven ausgerichteten 5. Sparkassen City-
Marathon werden von den Vereinen aus dem Gebiet des Kreis-Leichtathletik-Verbandes wieder viele Helfer benötigt. Die Kreis-
schulmeisterschaften finden am 25./26. Mai in Beverstedt statt.
******************************************************************************************************************************************************
WESER KURIER vom 12. März 2011
Jens Ellrott tritt zurück
Leichtathletiktrainer nennt persönliche Gründe / Schule suspendiert 44-Jährigen

Von Stefan Freye
Bremen. Nach mehr als zehn Jahren ist Schluss. Am Mittwoch verkündete Trainer Jens Ellrott seinen Abschied vom Bremer
Leichtathletikverband. Er wird nicht mehr Vizepräsident Leistungssport sein, und er ist auch nicht mehr als Lehrertrainer aktiv.
Letzteres ist schon deshalb nicht möglich, weil er vor knapp zwei Wochen vom Schuldienst suspendiert worden war. Es geht um
eine Sache, in der Ellrott nach eigener Auffassung "auf wenig Akzeptanz hoffen" kann. Es geht um sein Privatleben.
Beamtenrechtliche Ermittlung
Und doch ist dies sowohl für die Schulbehörde als auch für den Verband von Interesse. Der Rückzug geschehe aus "persönlichen
Gründen", wie es offiziell heißt. Als Lehrer und Leichtathletiktrainer arbeitete Jens Ellrott bislang mit Kindern und Jugendlichen.
Nun aber hat er seit einigen Wochen eine persönliche Beziehung zu einer Jugendlichen, die 16 Jahre alt sein soll. Ellrott selbst
spricht von einem "großen Altersunterschied zu meiner Partnerin". Sie ist ziemlich jung, so viel steht fest. Das konnte weder dem
Verband noch der Schulbehörde gefallen. Obwohl die 16-Jährige weder die Schule Ronzelenstraße - Ellrotts Arbeitsstelle - be-
sucht, noch ein Mitglied seiner Trainingsgruppe war, reagierte das Amt und suspendierte den 44-Jährigen. Nun soll ein beamten-
rechtliches Ermittlungsverfahren laufen.
Im Verband kam die Beziehung des bekannten Trainers ebenfalls nicht besonders gut an. Jens Ellrott hätte sich gewünscht, dass
man Verständnis für seine Situation gehabt hätte. Er selbst weiß, dass es beim Wunsch bleiben muss. Zwar sagt BLV-Präsident
Matthias Reick, er werde nicht über diese "persönliche Sache" seines Vorstandskollegen sprechen. Aber man spürt, dass sich
die Begeisterung in engen Grenzen hielt. Was dann - zumindest auch - zu Ellrotts Rückzug führte. Es sind allerdings nicht allein
die Begleitumstände seiner ungewöhnlichen Partnerschaft zu einem jungen Mädchen, die ihn bewogen haben, einen Schluss-
strich zu ziehen. Es gehe auch um Motivation, wie Jens Ellrott versichert. Nachdem der Trainer in den vergangenen Jahren eine
der erfolgreichsten Dekaden der Bremer Leichtathletik maßgeblich mitgeprägt hat, läuft es nämlich schon seit ein paar Monaten
nicht mehr wie gewünscht.
Erst verabschiedete sich Jonna Tilgner in den Schwangerschaftsurlaub, und dann überraschte Carolin Nytra mit ihrem Wechsel
nach Mannheim. "Ich wollte bereits im vergangenen Jahr alles hinschmeißen", sagt Ellrott. Er hatte sich eigentlich entschlossen,
noch bis zu den Neuwahlen in 2012 weiterzumachen. Doch die Topathleten der Vergangenheit gibt es derzeit nicht zu betreuen.
Ellrott: "Meine Planungen waren komplett durcheinandergebracht."
Als Abteilungsleiter des TuS Komet Arsten wird er sich nun um die Deutschen Juniorenmeisterschaften im Juni auf der Vereins-
anlage in Obervieland und den "Hermann-Dressel-Sprintcup" kümmern. "Damit stehen aktuell genügend Aufgaben an", so der
Trainer. Danach will er sich jene Auszeit nehmen, die er eigentlich nach den Olympischen Spielen im kommenden Jahr vorge-
sehen hatte. Derweil hat der Bremer Leichtathletikverband einen nicht ganz unwichtigen Mitarbeiter verloren. "Wir werden nun et-
was zögerlicher an die geplante Umsetzung der Nachwuchsförderung gehen", so dessen Präsident Matthias Reick. Er zeigt sich
jedoch überzeugt, dass der BLV die anstehenden Aufgaben bewältigen werde: "Wir müssen gucken, dass andere die Arbeit über-
nehmen."
==> Presseberichte vom 12.3. / 16.3. 

WESER KURIER vom 16. März 2011 
Strafanzeige gegen Jens Ellrott
Vorwurf: Sexueller Missbrauch

Von Jürgen Hinrichs
Bremen. Jens Ellrott, der wohl profilierteste Leichtathletiktrainer in Bremen, steckt zusehends in Schwierigkeiten. Nachdem er
Anfang des Monats von seinem Dienst als Lehrertrainer an der Oberschule Ronzelenstraße suspendiert worden war, liegt nun eine
Strafanzeige gegen ihn vor. Das hat die Polizei gestern auf Nachfrage bestätigt. Es geht dem Vernehmen nach um den Vorwurf
des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen, genauer: um das Verhältnis zu einem Mädchen, das damals 15 Jahre alt war und
das von Ellrott zu der Zeit trainiert wurde. Vor einer Woche war Ellrott von seinem Amt als Vizepräsident des Bremer Leichtath-
letikverbandes zurückgetreten. "Aus persönlichen Gründen", wie es offiziell hieß - aber sicherlich auch auf Druck des Verbandes.
Das Mädchen, um das es in der Strafanzeige geht, ist mittlerweile 16 Jahre alt und soll heute eine feste Beziehung mit ihrem ehe-
maligen Trainer haben. Ellrott, 44 Jahre alt, spricht selbst von einem "großen Altersunterschied zu meiner Partnerin". Die Schul-
behörde geht gegen den Lehrer jetzt disziplinarrechtlich vor, "das Verfahren läuft", bestätigt Behördensprecherin Karla Götz. Mehr
wollte sie nicht sagen, weil Persönlichkeitsrechte berührt seien. Im Jahr 2003 war wegen ähnlicher Vorwürfe schon einmal gegen
Ellrott ermittelt worden. "Ich hätte ihn am liebsten sofort aus dem Schuldienst entlassen", hatte der damalige Bildungssenator
Willi Lemke in seinen Erinnerungen geschrieben. Doch es kam anders, die Ermittlungen verliefen im Sande, und Ellrott musste
am Ende lediglich die Schule wechseln.
Weiterhin im Amt ist Ellrott als Abteilungsleiter des TuS Komet Arsten. "Wir haben ihn allerdings vom Training entbunden", sagt
Reinhard Brinkmann vom Vorstand des Vereins. Ellrott dürfe aber nach wie vor aufs Trainingsgelände, schließlich gelte die Un-
schuldsvermutung. Und ganz weit weg vom Übungsbetrieb bleibt er auch nicht. "Herr Ellrott fungiert als Tippgeber, das Training
leiten aber andere", sagt Brinkmann. Von den Eltern der Kinder und Jugendlichen habe sich der Verein eigens eine Einverständ-
niserklärung geholt.
==> Presseberichte vom 12.3. / 16.3.  
******************************************************************************************************************************************************
NORDWEST ZEITUNG vom 23. März 2011
Landkreis-Athleten zeigen starke Leistungen
Versammlung: Leichtathletik-Verband Oldenburg Land blickt auf gutes Jahr zurück

Falkenburg
. Keine Veränderungen im Vorstand des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbands Kreis Oldenburg-Land: Auf der
Mitgliederversammlung im Vereinsheim des TV Falkenburg wurden Ulrich Garde (1. Vorsitzender), Bernd Logemann (2. Vorsitz-
ender), Diana Garde (Schriftführerin) und Werner Podleschny (Kassenwart) in ihrem Ämtern bestätigt. Kassenprüfer sind Kurt Riep
und Wolfgang Schulze, der Manfred Huber ersetzt.
Im Jahresbericht erinnerte Vorsitzender Ulrich Garde an die Kreismeisterschaften 2010, die erstmals auf der neu fertig gestellten
Leichtathletikanlage in Großenkneten ausgerichtet wurden. Nach den positiven Erfahrungen sollen die Meisterschaften auch in
diesem Jahr wieder in Großenkneten stattfinden, einige Wettbewerbe werden in Ganderkesee ausgetragen. Diskutiert wurde über
die Anschaffung einer elektronischen Zeitnahme, die den Wettbewerb noch attraktiver machen soll. Geld hierfür könnte vorhanden
sein, da Werner Podleschny von einem Überschuss von 126 Euro in der Kasse berichtete.
Stolz machten Garde die starken Leistungen der Landkreis-Athleten im vergangenen Jahr. Auf regionalen, überregionalen und
internationalen Wettkämpfen erreichten sie sehr gute Platzierungen. Pokale für ihre Leistungen erhielten Celina Gartzke (Book-
holzberger TB, Schülerinnen), Alexander Kolloge (LG Ganderkesee, Schüler), Nicole Großkopf (LG Ganderkesee, Mädchen),
Julian Lake (TV Hude, Jungen), Karen de Groot (LGG, Frauen), Nico Schmidt (LGG, Männer), Silvia Braunisch (LGG, Frauen
Senioren) und Kurt Riep (TVH, Männer Senioren). Die Silbernadel des Deutschen Leichtathletik-Verbands erhielten Michael Reise,
Rainer Beewen und Udo Menkens von der Marathonmannschaft des TSV Großenkneten, die Landes- und norddeutscher Meister
wurden. 
******************************************************************************************************************************************************
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 24. März 2011 
Abgesagt - 2011 kein Lauf rund um die Wälle
15. Auflage der Traditionsveranstaltung wird es erst im nächsten Jahr geben - Konkurrenz-Termine und zwei wichtige
Ausfälle

Helmstedt
. Das Jubiläum, es muss verschoben werden: Der SV Emmerstedt hat den Lauf um die Wälle in Helmstedt für dieses
Jahr abgesagt. Wie der Verein jedoch zugleich betonte, soll der 15. Lauf im Jahr 2012 auf jeden Fall stattfinden. Zur Absage hätten
mehrere Faktoren geführt. Zum einen gibt es wieder Probleme mit dem Datum. "Denn obwohl wir zuvor beim Niedersächsischen
Leichtathletikverband angefragt hatten, ob der 21. Mai 2011 als Termin geeignet sei und wir eine positive Antwort bekommen
haben, wurden auf diesen Tag die Bezirksmeisterschaften für Erwachsene und Jugendliche im Braunschweiger Eintracht-Stadion
gelegt - unter anderem mit einem 5000-, 1500- und 800-Meter-Lauf", erläutert Thomas Kiene, Vorsitzender des SV Emmerstedt,
und fügt an: "Das wiederum führt dazu, dass wir keine Kreismeisterschaften genehmigt bekommen haben."
Kiene erklärt weiter: "Zusätzlich feiert unser schöner Ort Emmerstedt in diesem Jahr 825-jähriges Bestehen und hat einen ge-
ballten Terminkalender aufgelegt, den wir als örtlicher Verein natürlich nicht ignorieren wollen und können. Es sind kaum noch
Termine frei geblieben - und am 21. Mai findet nun auch noch eine Jubiläumsfeier der Ortsfeuerwehr Emmerstedt statt. Zwar ist die
keine direkte Konkurrenz, allerdings sind auch einige Helfer des SV Emmerstedt in der Feuerwehr aktiv, so dass wir im Helferbe-
reich Abstriche machen müssten."
Und nun sei auch noch hinzu gekommen, dass Oliver und Carola Bauer in diesem Jahr ihre Mithilfe absagen mussten, da sie be-
ruflich so sehr eingespannt sind, dass sie es nicht mehr schaffen, bei der Planung und Durchführung zu helfen. "Wir haben dafür
vollstes Verständnis und sind den Beiden für die große Unterstützung in den vergangenen Jahren sehr dankbar", so Kiene. "Wir
sehen es zeitlich allerdings als viel zu knapp an, dass wir in den Bereichen, in denen Oliver und Carola Bauer aktiv waren, neue
Leute einarbeiten können."
All diese Faktoren haben dazu geführt, dass der SV für dieses Jahr schweren Herzens den Lauf rund um die Wälle absagen
musste. "Wir möchten lieber keine halbherzige, auf die Schnelle entstandene Veranstaltung anbieten, da wir so möglicherweise
auch Sportler verschrecken könnten, die uns jahrelang die Treue gehalten haben", sagt Kiene. Um die Veranstaltung im kommen-
den Jahr allerdings zum 15. Mal auszurichten und ein entsprechend gut geschnürtes Veranstaltungspaket zu schnüren, werden
jetzt nicht die Hände in den Schoß gelegt, sondern schon jetzt mit der Arbeit für das nächste Jahr begonnen.
==> Website der Veranstaltung 
******************************************************************************************************************************************************
Nach oben  
Zurück zur Übersicht (Presse)
Zurück zur Startseite  
Zurück zur vorherigen Seite
.
.