Presse aus der Region (Seite 3)

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NORDWEST ZEITUNG vom 27. März 2009
Schmidt führt Oldenburger Leichtathleten
Verbandstag: Kreis-Vorstand erhält neues Gesicht - Eingeschränktes Training

Oldenburg.
Große Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen auf dem Verbandstag der Leichtathleten des Kreises Olden-
burg-Stadt. Bei der gut besuchten Veranstaltung bestimmten die Delegierten aus zehn dem Kreis angeschlossenen Vereinen
Ekkart Schmidt (DSC) zum neuen Vorsitzenden. Der bisherige Stellvertreter setzte sich bei der Wahl gegen den bislang amtieren-
den Hans Jost Schütte (VfL) durch. Neu in den Vorstand gewählt wurden Birgit Surmann (BTB) als zweite Vorsitzende und Jörg
Reckemeier (DSC) als Pressewart. Für die nicht mehr kandidierenden Martin Klar (OTB) und Udo Oltmanns (VfL) wurden von der
Versammlung Jan Hiller (BTB) als Sportwart und Lutz Bönecke (DSC) als Schriftwart benannt. Sowohl die Position des Jugend-
wartes als auch die des Kampfrichterwartes - hier verzichtete Frank Vehren (DSC) auf eine erneute Kandidatur - blieben unbesetzt.
Sowohl Schütte in seinem Bericht über die vergangene Saison als auch Schmidt bei seinem Ausblick auf die kommenden Auf-
gaben bedauerten die unbefriedigende Situation für Oldenburgs Leichtathleten. Bis auf kleinere Veranstaltungen könnten schon
seit Jahren keine Leichtathletiksportfeste mehr durchgeführt werden. Der Landessportbund habe die unübersehbare Aufwärtsten-
denz, besonders in der Oldenburger Schüler- und Jugendleichtathletik, mit der Einrichtung eines Leistungsstützpunktes, in dem
vereinsübergreifend trainiert werden soll, honoriert - doch der Trainingsbetrieb sei nun im Marschwegstadion nur sehr einge-
schränkt möglich. Zu der allerdings insgesamt erfreulichen Entwicklung im Leistungssportbereich werden in Zukunft auch die neu
dazugekommenen Vereine SW Oldenburg und SV Ofenerdiek mit ihren Leichtathletiksparten beitragen. 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 9. Mai 2009
"Braunschweig ist unsere erste Option"
Leichtathletik-Verband will seine Titelkämpfe 2010 nach Niedersachsen vergeben

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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 27. Mai 2009
Aussagen der Stadt sorgen für Verwunderung
Leichtathleten bezweifeln, dass Braunschweiger Verwaltung großen Aufwand mit Deutscher Meisterschaft hat

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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 5. Juni 2009
Studie: Hoher Werbewert auch für die Stadt
Braunschweig könnte von den Leichtathletik-Titelkämpfen im nächsten Jahr enorm profitieren

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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 6. Juni 2009
Braunschweig will für Kassel einspringen
Stadt gibt beim Leichtathletik-Verband Bewerbung für deutsche Meisterschaften 2010 ab / Kein Konkurrent

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WESER KURIER vom 1. Juli 2009
Drei Athleten, drei WM-Träume - und drei Probleme

Von Olaf Dorow
Bremen. Der Leichtathlet wird im Winter gemacht. Sagt man. Stimmt auch irgendwie, aber er wird auch im Frühjahr gemacht. Im
Frühjahr lief vieles schief bei Jonna Tilgner, Carolin Nytra und Sebastian Bayer. Deswegen sind sie zwar immer noch Bremer Vor-
zeigeathleten. Sie sind Deutsche Meister, wollen am Wochenende in Ulm ihren Titel verteidigen. Aber sie befinden sich alle drei in
einer Problem-Zone: Sie haben noch keine WM-Norm.
Anfang Juli noch keine WM-Norm zu haben, ist doof. Am Tag nach dem Ulm-Wochenende nominiert der Deutsche Leichtathletik-
Verband (DLV) für die WM. Die WM soll das deutsche Sportereignis 2009 werden. Sie findet in Berlin statt, vom 15. bis 23. Au-
gust. Seit 16 Jahren hatte es keine WM in dieser Sportart, der olympischen Königs- und Kernsportart, mehr in Deutschland ge-
geben. Der Leichtathletik ist es in diesen 16 Jahren nicht besonders gut gegangen, sie verlor an Anziehungskraft, in vielen Stadien
verschwanden die Laufbahnen. Berlin soll trotzdem wieder ein bisschen werden wie Stuttgart 1993. Damals sprangen schon in den
Vorkämpfen zigtausende Zuschauer hoch zur La Ola. Die Stimmung war phänomenal, es war ein Sommermärchen weit vor der
Entdeckung dieses Wortes für den Spitzensport.
400-Meter-Hürden-Läuferin Tilgner (24), 100-Meter-Hürden-Läuferin Nytra (24), und Weitspringer Bayer (23) wollen dabei sein in
Berlin. Der DLV wird am Montag hier und da ein Auge zudrücken, er wird nicht verlangen, dass in jedem Fall die vom Verband
festgesetzte Leistung zweimal erbracht sein muss, er wird den Trend bewerten, die Chancen auf mindestens das WM-Halbfinale.
Er hat ohnehin schon eine Frist eingeräumt. Bis zum 2. August können die Springer, Sprinter, Läufer und Werfer die Norm noch "nachreichen". "Doch die WM wäre dann trotzdem gelaufen", sagt Jens Ellrott, beim Bremer LT/TuS Komet Arsten der Trainer der
drei Bremer WM-Kandidaten. Der 2. August würde dann auf dem Kalender wie eine Art Zeitbombe aussehen, die Athleten würden
soviel Energie für die WM-Norm brauchen, dass zwei Wochen später für eine gute WM gar keine oder kaum noch Energie übrig
bliebe. "Das wäre ein großer Unterschied", sagt Carolin Nytra, "wenn der Verband mich weiter auf Norm-Jagd schickt statt ins
Trainingslager nach Kienbaum." Die Tage in Ulm sind sozusagen Tage X. Jetzt muss es klappen. Am besten Meister werden und
die Norm knacken. Oder wenigstens in ihre Nähe kommen. "Ich werde so unter Strom stehen wie selten zuvor", gibt Ellrott zu.
Nytra und Bayer sind am Sonnabend dran, Tilgners 400-Meter-Hürden-Finale ist am Sonntag.
"Kampfsau" contra "Kampfsau"
Jonna Tilgner weiß, dass sie die Norm drauf hat. Sagt sie. Redet sie sich es nur ein? Sie kann das womöglich besser als andere,
sie hat schon acht Semester Psychologie hinter sich. Die Norm liegt bei 55,50 Sekunden, damit sollte man in Berlin zumindest
bis ins Halbfinale gelangen. Letztes Jahr rannte Tilgner 55,73 Sekunden. In diesem bislang erst 56,45, vor zwei Wochen bei der
Team-EM in Leiria. Ellrott hätte das gar nicht so schlecht gefunden, wenn seine Athletin gar nicht gestartet wäre in Portugal.
Seine Athletin sollte die Form neu aufbauen. Die Form war nämlich weg.
Es passierte im Mai, im Trainingslager in Ayamonte, Spanien. Ellrott strich eine sogenannte Flachsprinteinheit, Sprints ohne
Hürden. "Ich bin aber keine gute Kurzsprinterin", sagt Jonna Tilgner. Das fehlende Sprint-Training ließ sie in den ersten Wett-
kämpfen schwerfälliger als gewohnt aus dem Startblock kommen. "Wir haben das korrigiert und umgestellt", sagt Ellrott. In Leiria
fühlte sich Jonna Tilgner nicht mehr so schwerfällig. Aber sie kam mit ihrem Rhythmus nicht hin. Normalerweise braucht sie bis
zur fünften von zehn Hürden jeweils 15 Schritte, danach 16 Schritte, am Ende 17. In Leiria reichten 15 Schritte an der fünften
Hürde nicht aus. Tilgner trippelte und blieb dann fast stehen. Die ganze Geschwindigkeit war weg.
Auf Ulm freut sie sich trotzdem. Sie fühlt sich wieder in Form. Sie will eine gute 55er Zeit rennen. Sie will Meisterin werden. Sie
will nicht "nur" in der Staffel laufen, so wie bei Olympia in Peking. Ihre härteste Kontrahentin war in diesem Jahr Fabienne Kohl-
mann aus Saarbrücken. Einmal hat Kohlmann Tilgner besiegt, in Leiria startete die Bremerin nur deswegen, weil die Gegnerin sich
verletzt hatte. Kohlmann kann auf der Zielgerade sehr gut beißen, wie man im Jargon sagt. Sie gilt als "Kampfsau", sagt Ellrott.
"Bin ich ja eigentlich auch", sagt Tilgner. Am Montag hat sie nicht viel Zeit, um dauernd auf www.leichtathletik.de nachzuschauen,
ob der DLV ihr nun ein WM-Ticket ausstellt oder nicht. Sie reist dann nach Belgrad, zur Universiade. "Im vergangenen Jahr sind
wir auch ins Trainingslager gefahren und wussten noch nicht, ob wir als Staffel definitiv für Olympia nominiert sind", sagt sie. Sie
könne mit der Ungewissheit ganz gut umgehen. Wahrscheinlich ist sie eine gute Psychologie-Studentin.
Neue alte Technik
Ihre Vereinskollegin Carolin Nytra studiert Sportmanagement, in Oldenburg. In diesem Semester hat sie nur ein Fach belegt.
Empirische Sozialforschung. Klingt nicht sexy, ist auch nicht sexy. "Hat viel mit Mathe und Formeln zu tun", sagt Nytra, und es
wäre falsch zu behaupten, dass sie jetzt Begeisterung pur ist. Für ihre Saison über 100 Meter Hürden trifft das auch zu. Die Sai-
son ist zäh. "Sie sagt immer", sagt Ellrott, "dass im vergangenen Jahr alles so leicht war." Und in diesem Jahr nicht. Im vergang-
enen Jahr war sie nicht einmal krank, rannte gleich im ersten Wettkampf die Olympia-Norm, rannte die respektable Bestzeit von
12,82 Sekunden, erreichte in Peking das Halbfinale und schwebte wochenlang auf Wolke sieben.
In diesem Jahr beschloss sie Ende März, im Trainingslager in Südafrika, gemeinsam mit dem Bundestrainer Idriss Goschinska,
eine komplizierte Technikumstellung. Für den Laien ähnlich kompliziert wie die Mathe-Formeln aus der empirischen Sozialforsch-
ung. Im Kern handelt es sich um eine sogenannte Schwungbein-Umstellung. "Die Idee war gut und richtig", sagt die Sprinterin,
"aber im Wettkampf ist das wie ein Kartenhaus zusammengebrochen." Aus einem einfachen Grund. In Ayamonte, wo sie die neue
Technik so oft einüben wollte, bis sie sitzt, lag sie mit Fieber im Bett. Schon in Südafrika konnte sie nicht üben, weil die Adduk-
toren zu sehr schmerzten. Der Arzt stellte nach der Rückkehr aus Spanien eine chronische Mandelentzündung fest. Sie nahm
Antibiotika, lag flach. Die neue Technik? Kaum trainiert. Ihre reinen Sprint- und Kraft-Werte waren besser als im goldenen Vorjahr,
aber die Zeiten fielen schlechter aus. Sie schaffte es trotzdem, bisher die schnellste Deutsche zu sein. Sie schaffte, 13,00 zu
laufen, oder 13,01. Der DLV will aber eine 12,96 sehen, zweimal.
Druck? "Ach, eigentlich gar nicht", sagt sie, "ob ich die Norm jetzt halb erfüllt habe oder gar nicht, spielt vor Ulm jetzt auch keine
Rolle mehr." Es hört sich ein bisschen fatalistisch an, aber das kann, psychologisch gesehen, auch ein Weg sein. Carolin Nytra
will in Ulm zum dritten Mal in Folge Deutsche Meisterin werden. Sie will das übrigens mit einer Technik-Umstellung erreichen. Sie
läuft jetzt zum ersten Mal in dieser Saison mit ihrer alten Technik. Weil die neue noch nicht sitzt, muss es eben mit der alten
klappen. Ellrott darf das nicht so zeigen. Aber er ist ziemlich aufgeregt, ob das Experiment klappt. "Wenn es nicht eine Heim-WM
wäre, würde ich sagen, das ist ein Übergangsjahr für Carolin." Aber das geht natürlich nicht. Berlin ist wie ein Magnet.
Voller Adrenalin
Auch für Sebastian Bayer. Nytra und Bayer haben viel Zeit, über Berlin zu reden. Sie sind ein Paar, sie leben seit Dezember in
einer gemeinsamen Wohnung in Habenhausen. Zumindest bis 2012, bis zu den Olympischen Spielen in London, soll Bremen ihr
Standort sein. So sieht es auch bei Jonna Tilgner aus, die mit einem Schweden verheiratet ist, der in Bremen arbeitet. Sebastian
Bayer ist Sportsoldat bei der Bundeswehr und zog wegen der Liebe von Leverkusen nach Bremen. Er ist außerdem eine feste
Größe der internationalen Leichtathletik. Er sprang bei der Hallen-Europameisterschaft im Februar in Turin sensationelle 8,71
Meter. So weit war in Deutschland noch nicht ansatzweise jemand gehüpft, selbst als in der DDR Turinabol und Testosteron Hoch-
konjunktur hatten, kam das Riesentalent Lutz Dombrowski 1980 nur bis auf 8,54 Meter. Weil 8,71 Meter so sensationell sind, und
weil im Jahr 2009 Spitzenleistungen anders beäugt werden als 1980, steht Sebastian Bayer im Fokus. Er hat jetzt viel mehr
Pressetermine. Als vor ein paar Wochen sein Trainer Joachim Schulz öffentlich seine Dopingvergangenheit in der DDR beichtete,
war das ein großes Thema. Schulz schreibt weiterhin die Trainingspläne für Bayer, Ellrott arbeitet mit dem Springer in Bremen
nach diesen Plänen.
Bayer kann ganz gut damit umgehen, dass es jetzt etwas mehr Rummel gibt.. "Das Leben ist nicht schwerer geworden seit den
8,71 Metern", sagt er. Leichter aber auch nicht. Man erwartet viel von ihm. Leichtathletik-Liebhaber wissen, dass er nicht dauernd
in diesen Regionen herumspringen wird. Andere werden sich fragen: Warum eigentlich nicht? Bislang wackelt die WM-Teilnahme.
Bislang trug es ihn nur auf 8,02 Meter. Er ist der Deutsche Meister, aber er ist, anders als Tilgner und Nytra, nicht Jahresbester in
seiner Disziplin. Die Norm wurde auf 8,15 Meter gesetzt. Seine Trainingswerte ließen noch im April große Sprünge erwarten. Er
hüpfte im Trainingslager in Spanien aus nur zwölf Schritten Anlauf 7,70 Meter weit. Das hatte er noch nie zuvor geschafft. Aber
dann lief es gegen ihn. Zurück aus Spanien, folgte eine Verletzung der nächsten. Mandelentzündung, Fußschmerzen, Mittelohr-
entzündung. "Das Grundlagentraining lief super gut, im Spezialtraining ging alles schief", sagt er.
Und fühlt sich im Hinblick auf Ulm "eigentlich relativ entspannt". Rückstände im Spezialbereich ließen sich schneller aufholen als
Rückstände im Grundlagenbereich. In den vergangenen zwei Wochen hat er gut trainiert. Er sei ein Meisterschaftsspringer, sagt
Ellrott. Bayer dementiert das nicht. "Ich will immer gewinnen", sagt er, "bei Meisterschaften kann ich mehr Adrenalin aufbauen."
Er will unbedingt zur WM, er will um die 8,30 Meter springen dort, und vielleicht schafft er es ja sogar in die Nähe der WM-Me-
daillen. Er ist der Hallen-Europameister. Er ist schon mal 8,71 Meter gesprungen. Er wird das Adrenalin brauchen, am Wochen-
ende in Ulm. Ulm ist die wichtigste Hürde vor Berlin. Für ihn im übertragenen Sinne, Für seine Freundin Carolin Nytra und für
Jonna Tilgner im Wortsinn.  
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Presseinformation vom 3. Juli 2009 (Stadt Braunschweig)
DLV hat zum dritten Mal Deutsche Leichtathletikmeisterschaften nach Braunschweig vergeben
Sportdezernent Laczny: "Ein Kompliment an Wettkampfbedingungen für Leichtathleten in unserem Stadion"

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DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 22. August 2009
Scheidung - VfL verlässt die LG Weserbergland

Leichtathletik
(aro). Paukenschlag in Hameln: Die sportliche Ehe zwischen dem VfL und der LG Weserbergland wird nach elf
erfolgreichen Jahren geschieden. Der Vorstandsbeschluss fiel, laut VfL-Vereinschef Udo Wolten, einstimmig aus. Die Hamelner
möchten in Zukunft wieder eigene Wege gehen. “Dass es auch persönliche Differenzen gab, soll aber nicht verschwiegen werden”,
klärt Wolten auf. Der Rückzug habe allerdings auf die weitere Zusammenarbeit zwischen Eintracht Hameln, TSC Fischbeck, MTV
Coppenbrügge und TV 87 Stadtoldendorf keinen Einfluss.
Bereits im Sommer vergangenen Jahres stand die Trennung kurz bevor. Damals rauften sich die Beteiligten noch einmal zusamm-
en. Der Burgfrieden hielt aber nur wenige Monate bis zum Frühjahr. Als VfL-Abteilungsleiter und LG-Trainer Anton Ruscheinsky
seinen Rücktritt zum Jahresende erklärte, begann alles wieder von vorne. “Er hat uns mitgeteilt, dass er sich mit den Zielen der
LG nicht mehr identifizieren könne”, berichtet Wolten. Den drohenden Abschied ihres Erfolgstrainers nahm die Chefetage nun zum
Anlass, einen Schlussstrich zu ziehen und einen Neuanfang zu wagen. Mit klaren Zielen, denn künftig soll die Jugendarbeit in der
Leichtathletiksparte, die zuletzt etwas vernachlässigt wurde, wieder konzentrierter betrieben werden. Für Manfred Scholz vom
ESV Hameln ist der Ausstieg nicht nachvollziehbar: “Das ist ein großer Rückschritt. Über die Entscheidung kann ich nur mit dem
Kopf schütteln.”
“Wir spielen inzwischen in der ersten Liga”
Die LG Weserbergland habe sich seit Jahren bewährt. Ein Beleg dafür seien die vielen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen auf
nationaler und internationaler Ebene. “Wir spielen nicht in der Kreisklasse, sondern inzwischen in der ersten Liga”, stellt Scholz
fest. Er bestätigte allerdings, dass es hinter den Kulissen seit einiger Zeit rumort. Unstimmigkeiten gibt es vor allem zwischen
Werner Scharf, der das Kadertraining im Sportleistungszentrum Hannover leitet, und Ruscheinsky. Das Duo hatte die Leichtath-
letikgemeinschaft im Jahr 1998 noch gemeinsam aus der Taufe gehoben. Nun kam der Bruch. Der VfL-Vorstand, der die Bedenk-
en von Ruscheinsky teilt, sei mit der Situation insgesamt unzufrieden. “Wir finden es nicht gut, dass bei den Erwachsenen zu-
nehmend auswärtige Athleten für die LG starten. Das ist gewiss nicht in unserem Interesse”, macht Wolten deutlich. Er setzt
vielmehr auf Sportler aus den eigenen Reihen, schließlich sei es einmal das Ziel gewesen, die heimischen Talente besser zu
fördern. “Die fünf Vereine sind die Basis des Erfolgs. Ein Verein alleine hätte es nie und nimmer geschafft, so viele Titel zu holen
wie die LG, die eigentlich den Etat eines Dorfklubs habe”, glaubt Scholz. Die Auflösung der Leichtathletikgemeinschaft stehe aber
nicht zur Debatte. “Wir sind uns einig und machen auch ohne den VfL Hameln weiter”, so der ESV-Sprecher. Ob es in Zukunft
eventuell noch einmal wieder zu einer Zusammenarbeit kommt, ließ Udo Wolten noch offen: “Wir warten jetzt erst ab, wie sich
unsere Leichtathletiksparte entwickelt.”

Schwerer Schlag
Von Andreas Rosslan
Quo vadis, LG Weserbergland? Der Austritt des VfL Hameln ist ein ganz schwerer Schlag, den die vier übrig gebliebenen Vereine
nicht so schnell verkraften werden. Sportlich und auch finanziell nicht. Trotz aller Durchhalteparolen. Nicht ausgeschlossen, dass
die Spitzen-Leichtathletik nun ganz aus der heimischen Region verschwinden wird. Zumal auch die Zeiten, als die “Golden Girls”
Nina Giebel, Jala Gangnus, Nicole Marahrens und Cathleen Tschirch die deutschen Tartanbahnen beherrschten, schon lange vor-
bei sind. Kurios: Tschirch stammt aus Dresden und nicht aus der Region. Doch dass störte im Erfolg auch keinen beim VfL.
Gleichwohl hat die LG ihre ursprünglichen Ziele durch die intensive Betreuung der vielen auswärtigen Athleten ein wenig aus den
Augen verloren.
Bei der Gründung 1998 standen die talentierten Mädchen und Jungen der heimischen Vereine noch an erster Stelle. Das war auch
gut so - und sollte auch wieder so sein. Noch besser wäre es allerdings, wenn die beiden Trainer Anton Ruscheinsky und Werner
Scharf ihre persönlichen Differenzen begraben würden. Schließlich sind sie in erster Linie die Vorbilder für den Nachwuchs. Und
der kann sich nur entwickeln, wenn auch die Basis stimmt...

Info von Manfred Scholz (LG Weserbergland) vom 22. August 2009 
Der Bericht und besonders der Kommentar in der heutigen Ausgabe der DEWEZET hat nicht nur bei mir für Irretationen gesorgt.
Ich habe mit Andreas Rosslan darüber gesprochen. Seine Orginaltexte wurden nachträglich verändert, das tut ihm leid. Er hat die
Ursprungstexte auch auf der VfL-Seite veröffentlicht. Ich habe beide Berichte (DEWEZET und Vfl-Seite) auf
www.lgweserbergland.de
gesetzt, damit sich jeder ein Bild machen kann. Viel Spaß beim lesen. Da ich moniert habe, dass keine Meinungen von Werner
Scharf, Uwe Beerberg, Gerd Böhm, Nicole Marahrens und Manfred Schäfer eingeholt wurden (die waren angeblich nicht erreich-
bar), soll dies nachgeholt werden. Darauf bin ich gespannt. 
==> Mehr Berichte zum Thema (Vom 25. August) 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 25. August 2009
Titelkämpfe in Braunschweig in Gefahr
Deutscher Leichtathletik-Verband will eine Garantieerklärung der Stadt und nicht mit Sponsoren verhandeln

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Presseinformationen vom 24. August 2009 (Von Andreas Rosslan / Hier veröffentlicht am 25. August 2009)
VfL erntet Kritik für LGW-Rückzug
Leichtathletik. Für die Entscheidung des VfL Hameln, der LG Weserbergland den Rücken zu kehren, hagelt es Kritik. Manfred
Schäfer, Vorsitzender des Leichtathletik-Fachverbandes im Kreissportbund, wirft dem VfL-Vorstand “Kirchturmdenken” vor. Die
Leichtathletikgemeinschaft zu verlassen, sei eine Fehlentscheidung: “Die LG Weserbergland hat die Leichtathletik in der Region
in den vergangenen Jahren enorm nach vorne gebracht”, sagte Schäfer. Die mehr als ein Dutzend Deutsche Meistertitel, die seit
1998 errungen wurden, sprächen für sich. Auf die Frage, ob eine LG ohne die Unterstützung des größten Vereins in der Region
überhaupt noch Sinn mache, antwortete Schäfer: “Selbstverständlich!” Es wäre nicht im Sinne der Leichtathletik, wenn die Vereine
ESV Eintracht Hameln, TSC Fischbeck, MTV Coppenbrügge und TV 87 Stadtoldendorf ihre erfolgreiche Zusammenarbeit beenden
würden. Der VfL sei zwar früher einmal eine Top-Adresse in der Leichtathletik gewesen. Aber in den vergangenen Jahren sei in der
Leichtathletiksparte des Klubs die Nachwuchsarbeit vernachlässigt worden. “Andere Vereine, wie zum Beispiel der ESV, stehen
inzwischen viel besser da als der VfL”, so Schäfer.
Bereits im vergangenen Jahr, als schon einmal die Trennung von der LG kurz bevor stand, habe er als VfL-Mitglied dem Vereins-
vorstand gegenüber seinen Standpunkt deutlich gemacht. Der VfL alleine habe überhaupt nicht genug Leute, um Staffeln und
Mehrkampfmannschaften zu bilden. Darüber hinaus habe der VfL zu wenig Trainer, um die Sportler überhaupt betreuen zu können.
“Das war nur durch die Zusammenarbeit bei der LG möglich”, betonte Schäfer. Der VfL fange jetzt wieder da an, wo er 1998 auf-
gehört habe. Die von Seiten des VfL geäußerte Kritik, dass zu viele “Auswärtige” für die LG starten, kann Schäfer nicht nachvoll-
ziehen: “Das ist in meinen Augen absolut lächerlich. Bei Preußen Hameln spielen ja auch nicht nur Hamelner.” Und wenn Hann-
over 96 nur mit Hannoveranern spielen müssten, wäre der Verein bestimmt nicht in der Bundesliga. Schäfer: “Die beste Sieben-
kämpferin des VfL ist Deborah Brodersen. Sie kommt übrigens aus Rinteln - und nicht aus Hameln”, so Schäfer.
Für Markus Hedemann, Vorsitzender des Fördervereins der Leichtathletik im Weserbergland, ist es “sehr schade”, dass sich der
VfL aus der LG zurückzieht. Hedemann, der selbst Mitglied im VfL und ESV ist, kritisierte, dass der Vereinsvorstand des VfL den
Beschluss über den Kopf der Eltern und ihrer Kinder getroffen habe. Im vergangenen Jahr hätten sich noch alle Beteiligten gemein-
sam an einen Tisch gesetzt, um über das Ausscheiden des VfL aus der LG zu diskutieren. “Diesmal sind wir nicht nach unserer
Meinung gefragt worden”, übte Hedemann Kritik am Alleingang der Vereinsführung. Er gehe davon aus, dass es für den Vorschlag
des Vorstandes in den Reihen der VfL-Leichtathleten, die für die LG starten, keine Mehrheit gegeben hätte. Mit Hilfe der LG sei es
in den vergangenen Jahren gelungen, die Kräfte zu bündeln und ein Wir-Gefühl zu erzeugen. “Es wäre der falsche Weg, wenn die
Vereine jetzt wieder gegeneinander statt miteinander arbeiten”, so Hedemann. Es sei zu befürchten, dass der VfL versucht,
Sportler aus den anderen Vereinen der LG abzuwerben. “Ich hoffe im Sinne des Sports, dass das nicht der Fall sein wird”, so
Hedemann.
“Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen war zwar sehr gut. Ich hatte aber schon etwas länger das Gefühl, dass sich der VfL
nicht mehr so mit der LG identifiziert wie die anderen Vereine”, sagte Gerhard Böhm vom MTV Coppenbrügge. Es sei sehr schade,
dass VfL-Trainer Toni Ruscheinsky keine Lust mehr habe, mit der LG zusammenzuarbeiten. Böhm hofft zwar, dass die vier ver-
bliebenen Vereine weiter in der LG zusammenarbeiten. Sorge bereitet ihm die Finanzierung, weil zukünftig die Gelder des VfL im
Etat fehlen werden. “Die anderen vier Vereine müssen dementsprechend tiefer in die Tasche greifen. Das wird für uns als kleiner
Verein ein finanzieller Kraftakt”, so Böhm. Als Vertreter des MTV würde er sich wünschen, dass sich die LG zukünftig wieder aus-
schließlich auf die Förderung des heimischen Nachwuchses konzentriert. Es koste sehr viel Geld, wenn auswärtige Athleten bei
überregionalen Wettkämpfen für die LG starten. “In diesem Punkt ist die Kritik des VfL berechtigt”, so Böhm.

Werner Scharf: “Unsere Jugend braucht Vorbilder wie Cathleen Tschirch”
Leichathletik.
Die LG Weserbergland wird nicht auseinanderbrechen. Davon ist A-Lizenz-Trainer Werner Scharf (TV Stadtolden-
dorf) überzeugt. “Ich gehe davon aus, dass nach dem Ausscheiden des VfL die anderen vier Vereine der LG noch enger zusamm-
enrücken werden”, so Scharf. Er habe den Eindruck, dass beim VfL die eigenen Vereinsinteressen an erster Stelle stünden. Das
sei beim ESV Eintracht Hameln, TSC Fischbeck, MTV Coppenbrügge und TV 87 Stadtoldendorf nicht der Fall: “Wir sind die LG
Weserbergland!” Eine Leichathletikgemeinschaft könne nur funktionieren, wenn sich die Vereine, Trainer und Sportler ihr und ihren
Zielen identifizieren.
In diesem Zusammenhang betonte Scharf, dass auch die auswärtigen Sportler eine Bereicherung für die LG seien. Das Herz der
deutschen Top-Sprinterin Cathleen Tschirch schlage heute noch für die LG Weserbergland, obwohl die gebürtige Dresdenerin in-
zwischen für Bayer 04 Leverkusen starte. “Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis zu ihr. Das gilt auch für Uwe Beerberg vom
TSC Fischbeck”, sagte Scharf. Tschirch habe damals geweint, als sie ihren Abschied verkündet habe. “Sie hatte sich für den
Wechsel entschlossen, weil sie mit ihrem Freund keine Wochenendbeziehung führen wollte.” Als ihr ehemaliger Trainer sei er
stolz, dass Tschirch bei der Weltmeisterschaft in Berlin mit der vier mal 100 Meter Staffel für Deutschland Bronze geholt habe..
“Ich war selbst im Olympiastadion, um sie anzufeuern”, sagte Scharf.
Erfolgreiche Sportlerinnen wie die “Golden Girls” Nina Giebel, Jala Gangnus, Nicole Marahrens und Tschirch seien Vorbilder für die
jungen Talente aus der Region, die in der LG eine wesentlich bessere sportliche Perspektive hätten, als bei einem einzigen Ver-
ein. Durch die LG sei es gelungen, nicht nur auf Kreis- und Bezirksebene Titel zu holen, sondern auch bei Landes- und Deutschen
Meisterschaften regelmäßig ganz vorne mit dabei zu sein.
==> Mehr Berichte zum Thema (Vom 22. August) 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 17. September 2009
Kompromiss für Leichtathletik-DM in Braunschweig
Stadthallen-GmbH soll als Mittler aktiv werden

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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 26. September 2009
Fast alles klar für die Titelkämpfe in Braunschweig
Verhandlungen zwischen Leichtathleten und Sponsoren kurz vor Abschluss

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WESER KURIER vom 7. November 2009
Verliert Bremen das Traumpaar?
Der Hamburger SV würde Sebastian Bayer und Carolin Nytra eine neue Heimat bieten

Von Jörg Niemeyer
Bremen. Bahnt sich zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen ein weiteres Duell an? Nach Informationen des "Ham-
burger Abendblatt" buhlen beide Vereine um die Gunst des Traumpaares der deutschen Leichtathletik, Carolin Nytra (24) und
Sebastian Bayer (23). "Ich hoffe, dass wir in Bremen bleiben", sagt der Halleneuropameister im Weitsprung des Jahres 2009,
schließt einen Wechsel an die Elbe jedoch nicht ganz aus.
Die Nachricht selbst war für den Bremer Trainer des erfolgreichen Duos keine Überraschung - wohl aber die Veröffentlichung über
Hamburger Medien. "Keine Ahnung, wie das an die Presse gelangt ist", sagt Jens Ellrott, der heute noch genau 23 Tage Zeit hat,
seine Schützlinge vom Bleiben in der kleineren der beiden Hansestädte zu überzeugen. Man ahnt es schon: Ein gewichtiges Ar-
gument spielt das Geld. 8,71-Meter-Springer Sebastian Bayer stellt zwar klar, dass an ihn persönlich bislang niemand mit einem
Angebot herangetreten sei. Er hat aber davon gehört, dass in Hamburg langfristig ein schlagkräftiges Leichtathletik-Team aufge-
baut werden und der Klub an ihm und seiner Lebensgefährtin Interesse haben soll.
Der 30. November eines Jahres ist in der Leichtathletik der Stichtag für Vereinswechsel - spätestens dann fällt bei den Verhand-
lungen um die sportliche Zukunft des deutschen Meisters im Weitsprung und der deutschen Meisterin im Hürdensprint der Vor-
hang. Genau genommen geht es aber auch um die Zukunft der bremischen Leichtathletik, die in den letzten Jahren mit den natio-
nalen Titelträgern Jonna Tilgner (400 Meter Hürden), Carolin Nytra und Sebastian Bayer einen enormen Aufschwung erlebt hat. Vor
zwölf Monaten hatten das Bremer Leichtathletik Team/TuS Komet Arsten, für das die Athleten starten, und der Bremer Leichtath-
letik-Verband mit dem Trio einen Vertrag geschlossen, der dank Unterstützung von Sponsoren langfristig das gemeinsame Projekt
London 2012 sichern sollte.
Welch' Ironie: Ausgerechnet der sportliche Erfolg des Jahres 2009 könnte dem Standort Bremen nun einen Strich durch die Plan-
ungen machen. Nicht zuletzt der Umstand, dass Sebastian Bayer und Carolin Nytra auch noch ein Liebespaar sind, hat den
Marktwert des Duos ordentlich in die Höhe getrieben. "Sie sind zwei Gesichter der deutschen Leichtathletik", findet auch HSV-
Abteilungsleiter Oliver Voigt und streitet ein Interesse seines Klubs nicht ab. "Es ist kein Geheimnis, dass sich bei uns etwas tut
in der Leichtathletik, aber ein Angebot haben wir den Beiden nicht unterbreitet." Allerdings habe der HSV Bayer und Nytra zu ver-
stehen gegeben, dass sie, sofern sie grundsätzlich einen Wechsel in Betracht ziehen würden, "sich bei uns mal melden können".
Nicht unwesentlich ist in diesem Zusammenhang, dass Voigt die gebürtige Hamburgerin Nytra schon seit zehn Jahren kennt.
 Seit mittlerweile acht Jahren arbeitet die Studentin inzwischen mit Jens Ellrott in Bremen zusammen. "Caro ist die längste sport-
liche Beziehung für mich", sagt der Trainer folglich, "und unser größtes Ziel ist noch nicht erreicht." 2012 bei den Olympischen
Spielen in London soll Carolin Nytra im Endlauf stehen - "das ist unser Traum." Dieser gemeinsame Traum gestaltet einen Ver-
einswechsel der Athletin richtig schwer. Denn Jens Ellrott könnte nicht mal eben so mit ihr mitgehen. Als verbeamteter Lehrer in
Bremen, der mit jeweils halber Stelle in der Schule und als Landestrainer arbeitet, ist er an der Weser gebunden. "Ich werde hier
nicht alles stehen und liegen lassen, schließlich habe ich auch noch Jonna und andere gute Athleten zu betreuen", sagt Ellrott.
 Die gewachsene Nähe zwischen Carolin Nytra und Jens Ellrott möchte auch Sebastian Bayer nicht zerstören. "Für mich ist es
nicht so wichtig, wo ich trainiere, aber Caro will die Betreuung durch Jens nicht verlieren", zeigt der 23-Jährige viel Verständnis für
seine Liebste. Letztlich würde auch er davon profitieren. "Ich habe gerade in diesem Jahr gemerkt, wie groß der Anteil des privaten
Glücks am sportlichen Erfolg ist." Gleichwohl gebe es aber auch noch die finanzielle Komponente. "Vielleicht können wir fünf
Jahre mit unserem Sport Geld verdienen - wenn alles optimal läuft, vielleicht auch bis zu den Olympischen Spielen 2016", weist
Sebastian Bayer daraufhin, dass gerade in der Leichtathletik die Zeit zum Kassemachen für die Besten relativ knapp bemessen
ist.
Fassen wir also zusammen: Eigentlich möchten Bayer und Nytra sehr gern in Bremen bleiben, ein konkretes Angebot will zu-
mindest der HSV nicht unterbreitet haben. Das Bremer Leichtathletik Team/TuS Komet Arsten sucht nun händeringend nach einer
Möglichkeit und nach weiteren Sponsoren, um finanziell ein bisschen mehr auf den Tisch legen zu können. Mit den sportlichen
Rahmenbedingungen an der Weser sind die Aktiven derweil zufrieden - auch wenn Hamburg eine Hallenrundbahn vorweisen kann,
Bremen dagegen nur eine überdachte Gerade im Bauch des Weserstadions.
Dort ist bekanntlich der SV Werder zu Hause. Dessen Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer bestätigte gestern zwar, dass sein
Klub sehr gern mit dem HSV um irgend etwas buhlt, im Falle der beiden Leichtathleten aber nicht im Rennen ist. Zumindest noch
nicht. "Dieser Vorschlag müsste von unserer Leichtathletik-Abteilung kommen - und das ist bisher nicht geschehen."
Weitere Artikel zum Thema:
- Hamburger Abendblatt vom 5.11. / 7.11. 
- NDR-Online vom 5.11.  
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 10. November 2009
Ein Modell, das Schule machen könnte
2010 übernehmen erstmals Sponsoren die Ausrichtungsgebühr für eine deutsche Leichtathletik-Meisterschaft

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen 
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 24. November 2009  
Vorstandsposten sind wieder begehrt
Wilfried Becker bleibt Chef der Leichtathleten im Kreis Diepholz / “Die Arbeit hat Spaß gemacht” / Kloppe 25 Jahre
dabei

Bassum
(el). Jahrelang waren die Vorstandswahlen bei den Verbandstagen des Kreisleichtathletikverbandes der Moment, in dem
etliche Delegierte den Blick senkten, um ja nicht auf eine Kandidatur angesprochen zu werden. Doch diese Zeiten sind offensicht-
lich vorbei. Diesmal wurden in Bassum gleich drei Posten neu besetzt, dazu die bisherigen Vorstandsmitglieder um den 1. Vor-
sitzenden Wilfried Becker (Sulingen) in ihren Ämtern bestätigt.
Becker eröffnete den Kreisverbandstag mit einem umfassenden Rückblick auf das Leichtathletik-Jahr und die Highlights: Neele
Eckhardt nahm an der U 18-WM teil, Heinz Keck an der Senioren-WM. Mareike Witt holte DM-Gold bei den W 30-Seniorinnen,
Anna-Lena Freese wurde Norddeutsche Jugend-Meisterin. Hinzu kamen die Landesmeister-Titel von Niklas Ole Fugel und der
Brinkumer Schülerinnenstaffel - und natürlich Oliver Sebrantkes Sieg beim Bremen-Marathon.
Im Zuge der Kreismeisterschaften habe Becker erfreut festgestellt, dass sich in den Vereinen motivierte Mitarbeiter gefunden
hätten, die die zeitaufwändige und schwierige Arbeit im Wettkampfbüro bewältigen. In Brinkum, wo erstmals nach langer Pause
wieder solche Wettkämpfe stattfanden, sei er auf hochmotiverte Leute getroffen. Einziger Kritikpunkt blieben die Cross-Kreis-
meisterschaften. Von den in Melchiorshausen durchgeführten Dualstarts wären auswärtige Starter überrascht worden. Zudem sei
die Siegerehrung verbesserungswürdig.
Zustimmung erhielten neben Becker auch die übrigen Vorstandsmitglieder. “Die Arbeit hat Spaß gemacht”, betonte Herwald
Kloppe. Auch in seinem 25. Amtsjahr als Kassenwart stimmte die Finanzlage, wobei durch Zuschüsse der Kreissparkasse und
des Bezirks sogar notwendigen Materialanschaffungen (Hürden, Windmessanlage, Gerätehaus) möglich waren. Kampfrichterwart
Dieter Tjaden konnte im Frühjahr gleich 29 neu ausgebildete Kampfrichter begrüßen - und Volkslauf- und Breitensportwart Uwe
Franke ermunterte die Ausrichter von insgesamt 18 Volksläufen: “Macht weiter so.” Die arbeitsintensiven Aufgaben des Statistik-
ers hatte noch mal Wilfried Becker übernommen. Mit reichlich “Gehirnjogging” und Unterstützung von Fachleuten hatte der
Sulinger es nicht nur geschafft, das neue “Cosa”-Betriebssystem anzuwenden, sondern auch die Rekordlisten im Schülerbereich
auf Jahrgänge umzustellen.
Als auch die sportlichen Planungen für 2010 abgeschlossen waren, wurde gewählt. “Das Engagement lohnt sich. Man kann etwas
zurückgeben, was man als Elternteil erlebt hat”, warb Becker für die Mitarbeit im Vorstand. Das Interesse von Birgit Fugel und
Nicole Krüger (beide FTSV Jahn Brinkum) sowie Heiko Wittmershaus (LGSD/TSV Barrien) war allerdings schon viel früher ge-
weckt worden. Wiedergewählt wurden Wilfried Becker (1. Vorsitzender), Uwe Franke (2. Vorsitzender, Volkslauf- und Breitensport-
wart) und Herwald Kloppe (Kassenwart). Neu gewählt wurden Birgit Fugel (Wettkampfwartin), Nicole Krüger (Pressewartin) und
Heiko Wittmershaus (Statistiker).  
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WESER KURIER vom 24. November 2009
Weitspringer auf dem Absprung
Morgen wird feststehen, wer von den Bremer Top-Leichtathleten in der Stadt bleibt

Von Jörg Niemeyer
Bremen. Im Wechselspiel der bremischen Top-Leichtathleten fällt morgen der Vorhang. Verlassen Weitsprung-Halleneuropa-
meister Sebastian Bayer und die deutsche Hürdensprintmeisterin Carolin Nytra ihren Klub Bremer LT/TuS Komet Arsten - oder
bleiben sie? Unterschriftsreife Verträge lägen, so sagt Trainer Jens Ellrott, den Aktiven seit ein paar Tagen vor. Morgen sollen sie
feierlich unterschrieben werden. Der Termin steht. Fraglich indes ist, wer seinen Namen auf das Papier setzt.
"Ich kann die Frage nicht beantworten", sagt der Präsident des Bremer Leichtathletik-Verbandes, Matthias Reick, der sich ge-
meinsam mit dem Vorsitzenden des TuS Komet Arsten, Peter Zenner, und Jens Ellrott für die Weiterverpflichtung seiner Spitzen-
athleten stark macht. "Ich bin zu alt für Hoffnungen", antwortete Reick auf die Frage, ob er auf ein Bleiben von Sebastian Bayer in
der Hansestadt hoffe, "ich stelle mich lieber den Tatsachen." Zu denen mochte sich gestern aber keiner wirklich äußern. Vielleicht
sind ja tatsächlich noch keine Fakten geschaffen. Morgen Vormittag jedenfalls wird noch darüber verhandelt, ob und wie viel öffent-
liches Geld künftig in die Top-Leichtathletik fließen wird. Die Sponsorensuche in der bremischen Wirtschaft verlief nicht sonderlich
erfolgreich. Zwei bisherige Stützen engagieren sich weiter, doch neue Geldgeber fand das Trio Reick/Zenner/Ellrott nicht.
"Erst fürs kommende Jahr hat mir jemand Unterstützung signalisiert", sagt Jens Ellrott. Ob es dann noch Olympia-Kandidaten in
Bremen gibt? Sebastian Bayer wollte sich vor Mittwoch nicht mehr äußern. Gut möglich, dass er danach nur noch über seine
Zukunft in Hamburg spricht. Dem 8,71-Meter-Weitspringer soll ein Drei-Jahres-Vertrag des HSV vorliegen - gültig auch für seine
Lebensgefährtin Carolin Nytra. "Vielleicht ist das ja nur ein Bluff", weiß Jens Ellrott die Zeichen nicht so recht zu deuten. Sein
Bauchgefühl signalisiere ihm aber, dass der Europameister geht. Warum? "Sebastian hat auch in Leverkusen schon ohne Heim-
trainer gearbeitet", sagt Ellrott. Folglich könnte er das auch in Hamburg tun. Und falls Bayer, der erst vor einem Jahr nach Bremen
gekommen ist, wirklich ein langfristiger Vertrag mit gesicherter Geldeinnahme vorliegen sollte, könnte er, Ellrott, da nicht mit-
bieten.
"Wir können hier eben keine Traumangebote unterbreiten", sagt Peter Zenner, "doch ich werde auch am Dienstag noch telefo-
nieren, um Gelder aufzutreiben. Ich gebe die Hoffnung nicht auf." Zenner, neben dem Amt des Vereinsvorsitzenden auch Präsident
des Landessportbundes Bremen, will die historisch einmalige Chance in der bremischen Leichtathletik, die sich mit den Stars
Sebastian Bayer, Carolin Nytra und Jonna Tilgner derzeit bietet, nicht kampflos hergeben. Der SV Werder schloss sein Engage-
ment in dieser Angelegenheit aber aus. "Unsere Leichtathletik-Abteilung hält daran fest, eigene ausgebildete Talente zu fördern",
erklärte Vizepräsident Hubertus Hess-Grunewald seinen Mitgliedern auf der gestrigen Jahreshauptversammlung.
Das in Bremen offenbar fehlende - und in Hamburg vorhandene? - Geld könnte bewirken, dass Sebastian Bayer morgen nicht zum
Füllhalter greift. Bei Carolin Nytra ist sich Trainer Ellrott dagegen sicher, dass sie bleibt - bei Jonna Tilgner ohnehin. Gemeinsam
werden sie weiter am Projekt Olympia 2012 in London arbeiten. Im Gegensatz zu ihrem Lebensgefährten komme Carolin Nytra
nicht ohne Heimtrainer aus. "Da gibt es keine Alternative", behauptet Ellrott, unter dessen Führung die Hürdensprinterin alle Er-
folge eingefahren hat. Die Athletin selbst hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie am liebsten in Bremen bleiben würde.
Morgen also fällt der Vorhang - für dieses Jahr. Denn am 30. November endet in der Leichtathletik die Wechselfrist. Nun steigt die
Spannung, wer auf der Bühne stehen wird, wenn sich der Vorhang wieder hebt. 
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WESER KURIER vom 26. November 2009
Nytra unterschreibt - Bayer nicht
Neuer Vertrag auch für Tilgner

Bremen
(mao). Seit gestern Abend steht fest: Die Bremer Leichtathletik wird zwei ihrer drei Top-Sportler auf jeden Fall behalten.
Die beiden WM-Halbfinalistinnen Carolin Nytra (Deutsche Meisterin 100 Meter Hürden) und Jonna Tilgner (400 Meter Hürden)
haben die Verträge, die ihnen ihr Klub Bremer LT/TuS Komet Arsten vorgelegt hatte, unterzeichnet. Vor allem bei Nytra hatte es
Zweifel daran gegeben, ob sie sich tatsächlich für einen Verbleib in Bremen entscheiden würde. Denn genau wie ihrem Klub- und
auch Lebensgefährten Sebastian Bayer, dem amtierenden Hallen-Europameister im Weitsprung, soll ihr ein Dreijahresvertrag des
Hamburger SV vorgelegen haben.
So deuten alle Zeichen darauf, dass das Paar sportlich künftig getrennte Weg gehen wird. Denn die Hoffnungen des Vereins da-
rauf, dass auch Bayer zur offiziellen Unterzeichnung der neuen, aktuell nochmals aufgebesserten Verträge erscheinen könnte,
wurden enttäuscht. "Er war nicht da", sagte Peter Zenner, der Vorsitzende von TuS Komet Arsten nur. Entsprechend hält sich der
Optimismus, dass sich daran bis zum Ende der Wechselfrist am 30. November noch etwas ändern könnte, in extrem engen
Grenzen. "Was soll ich jetzt dazu sagen?", fragte Zenner gestern Abend, "zwei Athleten haben wir gehalten - das ist doch auch
schon mal ein Erfolg."
==> Bericht zum Thema auf www.leichtathletik.de vom 25. November 2009 
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DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 26. November 2009 
Die LG geht in Zukunft ohne Egestorf in die Startblöcke

Egestorf/Wennigsen
(mh). Die LG Wennigsen/Egestorf/Bredenbeck *) ist eine der erfolgreichsten Leichtathletikgemeinschaften
Niedersachsens. Immer wieder hat die Kooperation aus in ihrer Geschichte wechselnden Stammvereinen Athleten hervorgebracht,
die durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen auf sich aufmerksam machten. Die LG gilt als Talentschmiede, bildete zum
Beispiel Helge Schwarzer aus, der, mittlerweile beim Hamburger SV unter Vertrag, ein international anerkannter Hürdensprinter
geworden ist.
Doch jetzt musste die Gemeinschaft einen Verlust hinnehmen, der die gesamte LG in Schwierigkeiten bringen könnte. Gestern
teilte Dr. Wolf-Kersten Baumann, seines Zeichens Vorsitzender des TSV Egestorf, mit, dass sein Verein fristgerecht zum Jahres-
ende die Leichtathletikgemeinschaft verlassen wird. Wie so häufig bei ähnlichen Kooperationen scheinen Geld, persönliche Ani-
mositäten und das Gerangel um Mitbestimmung Gründe für den Austritt des TSV Egestorf gewesen zu sein. “Das ganze Ding
war schon etwas verkorkst”, erklärte Baumann gestern gegenüber der DLZ. “Wir waren die Milchkuh, die bezahlt hat, aber keine
Rechte besaß.” Der Vorsitzende beklagte, sein Verein habe nicht mehr die Möglichkeit gesehen, Änderungswünsche realisieren
zu können. So sei Baumanns Vorschlag, aus steuerlichen Gründen, eine gemeinsame LG-Kasse aufzubauen, in die die Gelder für
die Trainer eingezahlt werden, abgelehnt worden. “Stattdessen mussten wir fast 2000 Euro direkt an den TSV Wennigsen zahlen”,
beklagte Baumann. Ohnehin sei die Zahlung dieses Betrags bei lediglich fünf Egestorfer Sportlern, die zuletzt bei der LG trainier-
ten, viel zu hoch. Diesen Kündigungsgrund könne sie ja noch verstehen, beteuerte Kathrin Buck, Spartenleiterin beim größten LG-
Verein TSV Wennigsen. “Der TSV Egestorf hat wirklich sehr wenige Athleten gestellt. Unschön war nur, dass wir vorher nicht per-
sönlich informiert wurden, sondern erst über den Leichtathletikverband von der Kündigung erfahren haben”, behauptet Buck.
 Die Behauptung, dass sich Baumann und Buck nicht besonders grün seien, weisen beide nicht von sich. Dies sei jedoch nicht
ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen, wie Baumann sagte. Die Trennung scheint vielmehr aus einem anderen Grund
sinnvoll. Beide Vereine hatten unterschiedliche Vorstellungen, was die sportliche Ausrichtung der Kooperation betraf. Der TSV
Wennigsen will weiterhin seine Energie in die Förderung von Talenten zu Spitzensportlern stecken, den Egestorfern schmeckt dies
jedoch nicht. “Uns kommt es vor allem auf die Breite an”, bestätigt Baumann und sagt: “Wir gehen nicht im Bösen auseinander.”
Kathrin Buck behauptet zwar: “Uns ist der Austritt im Grunde egal. Wir stemmen den Großteil der Kosten, aber wir haben auch
die meisten Athleten”. Doch könnte genau dies ein Problem werden für die zur LG Wennigsen/Bredenbeck **) geschrumpften Ge-
meinschaft. Wenn es schon bei drei kooperierenden Stammvereinen Streitereien um das Geld gab, wie wollen dann in Zukunft die
übrigen zwei Vereine die Kosten stemmen?
Die Leichtathletikgemeinschaft hatte sich im Jahre 1995 gegründet. Vorgänger der LG Wennigsen/Egestorf war eine LG Egestorf /
Kirchdorf, die nach internen Zwistigkeiten jedoch aufgelöst wurde. Vor zwei Jahren stieß dann die SG Bredenbeck als drittes Mit-
glied zur LG dazu. 
*) = Offizielle Bezeichnung: LG Wennigen/Egestorf 
**) = Offizielle Bezeichnung ab 2010 voraussichtlich: LG Wennigsen 
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WESER KURIER vom 27. November 2009
Katerstimmung in Bremens Leichtathletik
Anstrengungen um die gescheiterte Weiterverpflichtung von Sebastian Bayer hinterlassen tiefe Spuren

Von Jörg Niemeyer
Bremen. Am Tag nach Verkündung der anstehenden Trennung herrscht nur an einem Ort Zufriedenheit: in Hamburg. Oliver Voigt,
Leichtathletik-Abteilungsleiter des ruhmreichen HSV, freut sich uneingeschränkt über die Verpflichtung des Weitsprung-Hallen-
europameisters Sebastian Bayer. Wundenlecken dagegen in Bremen, wo die letzten Wochen die Nervenkostüme der Beteiligten
arg strapaziert haben.
"Jetzt kann ich den Blick endlich wieder nach vorne richten", atmet Sebastian Bayer auf. Er wirkt nicht wirklich glücklich, ist aber
erleichtert. "Die letzten Wochen waren definitiv eine große Belastung für mich und für uns", gesteht der 23-Jährige, der sich vor
einem Jahr dem Verein seiner Lebensgefährtin, der Hürdensprinterin Carolin Nytra anschloss. So starteten mit dem aktuellen
"Traumpaar der deutschen Leichtathletik" sowie 400-Meter-Hürdenläuferin Jonna Tilgner im Jahr 2009 drei Deutsche Meister und
drei ambitionierte WM-Teilnehmer im Trikot des Bremer Leichtathletik-Teams (BLT)/TuS Komet Arsten. Eine nie dagewesene Kon-
stellation an der Weser - und seit Mittwoch zum Leidwesen der Klub-Verantwortlichen und des Präsidenten des Bremer Leichtath-
letik-Verbands (BLV) auch schon wieder Vergangenheit (wir berichteten).
Morgens hatte Bremens öffentliche Hand zwar noch 20 000 Euro für die Leichtathletik bewilligt, doch da stand Bayers Entschluss
bereits fest: Er würde das Angebot des HSV annehmen, das ihm für drei Jahre feste Bezüge garantiert. Entweder über Sponsoren
oder über den HSV, der gegebenenfalls als Bürge einspringt. "Ich bin froh, dass ich diese Sicherheit nun habe", sagt der Weit-
springer. Eine Sicherheit, die die Bremer trotz allergrößter Anstrengungen in den letzten Wochen nicht gewähren konnten. "Wir
hätten Sebastian gern gehalten", sagt Arstens Klubchef Peter Zenner, "wir haben finanziell auch nachgebessert, wissen aber
nicht, was die anderen geboten haben."
Immerhin kamen Carolin Nytra und Jonna Tilgner am Mittwoch zur Vertragsunterzeichnung. Darüber ist der BLV-Präsident
Matthias Reick zwar froh, doch die Freude vermag seine Enttäuschung über den Verlust des Weitspringers nicht zu kompensier-
en. "Er ist aus einem laufenden Vier-Jahres-Vertrag ausgestiegen", sagt Reick. Vier Jahre - so lange ist das Bremer Leichtath-
letik-Projekt Olympia 2012 in London ausgelegt. Das läuft nun ohne Sebastian Bayer, ist aber wenigstens nicht geplatzt, wie es
durchaus auch hätte passieren können.
"Ich bedauere sehr, dass wir nicht die Rahmenbedingungen schaffen konnten, um Sebastian zu halten", erklärt Jens Ellrott. Er ist
Vereinstrainer beim BLT und Verbandstrainer des BLV und betreute natürlich auch Sebastian Bayer. Wenn der künftig für einen
Hamburger Klub startet, aber weiterhin in Bremen wohnt und gelegentlich auch vor Ort trainieren möchte, könnte das für Ellrott
aus formalen Gründen problematisch werden. "Wir werden uns nächste Woche mit Sebastian noch mal zusammensetzen und
das klären müssen", sagt Matthias Reick, "wie es weitergeht, hängt auch davon ab, was die Trainingsgruppe möchte."
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Problem gibt", sagt Carolin Nytra, "es geht doch um unsere sportliche Leistung." Auf
die möchte sich die 24-Jährige ab sofort wieder konzentrieren. "Mich hat das Ganze sehr mitgenommen. Natürlich beherrschte
das Thema unser Privatleben, ich habe schlecht geschlafen, und auch im Training gab es Missstimmungen." Jetzt herrscht Klar-
heit, aber - so warnt Jens Ellrott im Hinblick auf die künftige Trainingsarbeit - "wir müssen aufpassen, dass wir kein Porzellan zer-
schlagen". Ähnlich denkt Sebastian Bayer. "Ich hoffe, dass wir uns nicht über Paragrafen unterhalten müssen. Im Moment ist die
Situation in Bremen angespannt, doch ich glaube, dass ich der hiesigen Leichtathletik auch einiges gegeben habe." Ab dem 1.
Januar steht dieser sportliche Leuchtturm also beim HSV - aber deshalb wird es an der Weser noch lange nicht dunkel. Immerhin
bleiben der Stadt mit Carolin Nytra und Jonna Tilgner die Athletinnen erhalten, die unter Führung von Jens Ellrott Bremens Leicht-
athletik überhaupt erst ins Rampenlicht befördert haben. 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 17. Dezember 2009 
Finalkämpfe kompakt am Abend
Organisationsteam für Leichtathletik-DM steht

==> Dieser Artikel ist zur DM-Presseseite umgezogen  
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Presseinformation vom 21. Januar 2010 (Von Markus Steinbrück)
Glänzende sportliche Bilanz, aber Arbeit lastet auf zu wenigen Schultern
Winsen.
“Überragende sportliche Erfolge und viele kleine Baustellen in der internen Organisation.” So lautet in einem Satz zu-
sammengefasst das Fazit des Kreisverbandstages 2010 des Kreis-Leichtathletik-Verbandes Harburg-Land. Vereinsvertreter,
Sportler, Funktionäre und Ehrengäste trafen sich jetzt im Clubheim des MTV Borstel-Sangenstedt, der anlässlich des 100-jährigen
Vereinsbestehens die Ausrichtung übernommen hatte. Mit seinem Grußwort, in dem er an die Leichtathletik in den Gründungs-
jahren erinnert, sorgte der zweite MTV-Vorsitzende Ernst-August Rieckmann für manches Schmunzeln unter den Zuhörern, die
heutzutage vielfach über den Zustand von Kunststoffbahnen diskutieren.
Die Ehrung von neun jugendlichen Sportlern unterstrich, dass sich die Kreis-Leichtathleten um ihren Nachwuchs und ihre Zukunft
keine Sorgen machen müssen. Der Reigen reicht von der fünffachen Niedersachsenmeisterin Sophia Machill (13 Jahre) und
Doppel-Landesmeisterin Carlotta Meyer-Ranke (16/beide LG Nordheide), über den sechsfachen Bezirksmeister Friedrich Kunst
(17) bis hin zu Tim Kelly Pahnke (18/beide MTV Hanstedt), der Bronze bei den deutschen Jugendmeisterschaften gewann. Über
allem thront Mittelstrecken-Ass Jana Sussmann (19/LG Nordheide), die jeweils zweimal Silber und Bronze bei der Jugend-DM
gewann, an der Junioren-EM in Novi Sad (Serbien) teilnahm und als Krönung kurz vor Jahresende mit Mannschafts-Bronze von der
Crosslauf-EM aus Dublin (Irland) zurückkehrte. Nicht an der Ehrung in Borstel teilnehmen konnte der in den USA studierende Paul
Dittmer (23/MTV Hanstedt), der 2009 Zehnter der U23-EM und deutschen Juniorenvizemeister geworden war.
Für ihr langjähriges unermüdliches Engagement als Kampfrichter und Vorstandsmitglied wurden zudem Angelika Bahte (TSV Ein-
tracht Hittfeld), Thomas Clausen (TSV Stelle), Sven Christiansen, Michael Hörner (beide Blau-Weiss Buchholz) und Manfred
Harder (FG Tangendorf) mit der silbernen Ehrennadel des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) sowie Joachim
Mehler und Helga Thinius (beide TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf) mit der silbernen Ehrennadel des DLV ausgezeichnet. Eine
seltene Ehre, die in Niedersachsen nur siebenmal pro Jahr und nur auf Beschluss des NLV-Präsidiums vergeben werden darf,
wurde Anne-Elisabeth Boese (TSV Eintracht Hittfeld) zuteil. Die ehemalige Kreisvorsitzende aus Maschen nahm aus den Händen
des Bezirksvorsitzenden Wolfgang Schirner (Tostedt) die goldene NLV-Ehrennadel mit Rubin in Empfang.
Eines der Probleme des Kreisverbandes, jenes der Mitarbeiter-Gewinnung, trat bei den Wahlen zu Tage. Zwar konnten für Sport-
und Wettkampfwartin Ursula Jabs mit Angela Schirner (beide Tostedt) und für Schriftwart Manfred Harder mit Hans-Georg Foltin
(beide Tangendorf) jeweils Nachfolger aus dem gleichen Ort gefunden werden. Weiterhin vakant bleibt jedoch die seit zwei Jahren
unbesetzte Position des stellvertretenden Kreisvorsitzenden. Kein Nachfolger fand sich auch für Pressewart Markus Steinbrück
(Winsen), der nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stand. Diese Aufgaben werden kommissarisch von Manfred Harder über-
nommen. Wiederwahl gab es für den Kreisvorsitzenden Björn Umland (Handorf) und Breitensportwart Harder.
In seinem Jahresbericht wies Umland auch auf die mangelnde Bereitschaft der Vereine zur Ausrichtung von Kreismeisterschaften,
die Probleme zur Entsendung kompletter Auswahlteams zum Kreis-Schüler-Vergleichskampf, den fehlenden EDV-Nachwuchs bei
der Besetzung von Wettkampfbüros und die zu geringe Unterstützung des ohnehin dünn besetzten Vorstands hin. “Gebt euch
einen Ruck und übernehmt ein kleines Amt”, rief Umland dazu auf, beispielsweise Verantwortung für die Pflege der Internetseite
oder die Erstellung der Veranstaltungsbroschüre zu übernehmen. Dafür müsse man sich noch nicht einmal in den Vorstand
wählen lassen, hieß es. In diesem Jahr ist das Engagement möglicht vieler Helferinnen und Helfer wichtiger denn je, hat sich der
Kreisverband Harburg-Land mit der Ausrichtung der Landes-Mehrkampf-Meisterschaften am 5. und 6. Juni 2010 doch ein wahre
Mammutaufgabe aufgebürdet.  
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ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 30. Januar 2010
Gemeinsam starten für die LG Uelzen?
Leichtathletik-Gemeinschaft ist ein heißes Thema

Uelzen/Landkreis
(sp/kl). Im Vorstand des Kreis-Leichtathletik-Verbandes (KLV) hat es wesentliche Veränderungen gegeben.
Vielfach aus Zeitgründen verzichteten zahlreiche Vorstandsmitglieder beim Verbandstag im Vereinsheim des Post SV Uelzen auf
eine mögliche Wiederwahl. So verabschiedete der KLV Regina Struck (als Frauenwartin/MTV Barum), Thorsten Winkler (Kampf-
richterwart/MTV Bad Bevensen), Christoph Meyer (Internetwart/Post SV Uelzen) und Dieter Hoffmann (Beauftragter für den Uhlen-
köper-Cup). Ebenso stand Stefan Pfeiffer (Post SV Uelzen) nicht mehr als 2. Vorsitzender zur Verfügung.
Nur eine überschaubare Anzahl von Delegierten - 13 von 31 Kreisvereinen waren vertreten - konnte der alte und neue KLV-Vor-
sitzende Bodo Pesarra (Post SV) begrüßen. Der neue Vorstand hat sich für 2010 bereits ein wichtiges Thema gesetzt: Er verfolgt
die Idee, dass sich mehrere oder sogar alle Kreisvereine zu einer Leichtathletik-Gemeinschaft zusammenschließen. Die Vorteile:
Mannschaften können leichter gebildet und Fachtrainer sowie Trainingsorte besser genutzt werden. Im Frühjahr will der Vorstand
interessierte Klubs zu einer Info-Veranstaltung einladen.
Neun Volksläufe haben Kreisvereine in der letzten Saison ausgerichtet, listete Stefan Pfeiffer auf. Dabei erreichten insgesamt 5049
Starter das Ziel. Damit liegt der Landkreis Uelzen nach Teilnehmerzahlen im gesamten Bezirk auf Platz vier von elf. Zu den nach Teilnehmerzahl beliebtesten Wander- und Walkingveranstaltungen zählen der Herbstwaldlauf in Hösseringen und der AZ-Abend-
volkslauf in Uelzen. Beide befinden sich in Niedersachsen unter den Top 30. 

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 15. Februar 2010
Neues Konzept für Bestenliste
Verbandstag der Leichtathleten in Dolgow - Goldene Bestenlistennadeln

Dolgow
(sr). Der Kreisleichtathletikverband Lüchow-Dannenberg (KLV) wird in seiner Bestenliste auch künftig Leistungen von Er-
wachsenen, Jugendlichen und Schülern aufführen, die keinem KLV-Mitgliedsverein angehören. Das haben die acht Delegierten aus
fünf Vereinen und fünf Vorstandsmitglieder am Donnerstagabend auf ihrem Kreisverbandstag im Hotel Dolgow entschieden, als der
künftige Inhalt der Kreisbestenliste besprochen wurde. Über die Gestaltung der Kreisbestenliste diskutierten die hiesigen Leicht-
athleten, weil der Umfang der jährlich erscheinenden Broschüre in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Der Umfang der
Bestenliste soll vor allem dadurch gedeckelt werden, dass künftig nur dann mehr als zehn Leistungen pro Disziplin in die Kreis-
bestenliste aufgenommen werden, wenn diese Zeiten und Weiten mindestens Sportabzeichenniveau haben. Seit rund 20 Jahren
hatten die Kreisstatistiker alle Leistungen in der Bestenliste aufgeführt. Die soll zudem künftig eine inoffizielle Kreisrekordliste für
die Schülerinnen und Schüler A bis D sowie eine Auflistung der Platzierungen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene enthalten.
Ein erster Höhepunkt des Verbandstages sollte die Ehrung von zwei überregional erfolgreichen jugendlichen Hammerwerferinnen
sein. Doch weder Katharina von der Gablentz noch Anja Milik, die im Vorjahr beide für die TSV Hitzacker starteten, konnten ihre
Goldenen Bestennadeln für den zehnten (Katharina) oder zwölften Platz (Anja) in der Bundesbestenliste selbst im Empfang
nehmen. Künftig wird der KLV alle hiesigen Leichtathleten, die in die Bundesbestenliste aufgenommen werden, mit Urkunden und
Sachgeschenken auszeichnen. Mit Urkunden wird der KLV die Leichtathleten ehren, die bei Männern, Frauen, Jugendlichen oder
Schülern den Sprung in die Landesbestenliste geschafft haben.
Die Zahl der Leichtathleten im Kreisgebiet ist relativ konstant. In den elf KLV-Mitgliedsvereinen ist sie leicht auf 625 vor einem Jahr
gestiegen. Finanziell schreibt der KLV noch schwarze Zahlen, berichtete Schatzmeisterin Andrea Wehrend. Die Rücklage hat sich
in den vergangenen zwei Jahren aber von 755 Euro auf 498 Euro reduziert. 2008 nahm der Verband 4083 Euro ein und gab 4341
Euro aus, im vergangenen Jahr verbuchte Wehrend 2990 Euro Einnahmen und 3067 Euro Ausgaben. Die Rücklage wäre eventuell
sogar aufgebraucht worden, wenn der Verband 2009 nicht erheblich mehr Meldegelder durch Teilnehmerzuwachs bei den KLV-
Wettkämpfen eingenommen hätte.
In seinem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre erinnerte KLV-Vorsitzender Jürgen Schwarz unter anderem an die Nord-
deutschen und Landesmeisterschaften über 10 Kilometer, die der KLV zusammen mit dem SC Lüchow im April 2008 ausgetragen
hatte, sowie Medaillenplätze der erfolgreichen Seniorenleichtathleten Rudolf Thiele und Manfred Hintze (beide SC) bei deutschen
Meisterschaften. Thiele gewann bei der Senioren-Hallenweltmeisterschaft 2008 sogar eine Silbermedaille über 800 m in der M60.
Zudem dankte Schwarz insbesondere Theresa Haacke und ihrem Team dafür, dass 2008 und 2009 wieder KLV-Schülerteams am
Kreisvergleichskampf Heide teilgenommen haben. Im September ist der KLV zusammen mit dem SC Lüchow Gastgeber für
diesen Mannschaftswettkampf. 
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DELMENHORSTER KREISBLATT vom 24. Februar 2010
Hohe Auszeichnung für Renate Bartschat
Versammlung: Wolfgang Budde steht weiterhin an der Spitze des Leichtathletik-Kreises Delmenhorst

Von Klaus Erdmann
Delmenhorst. Wahlen und Ehrungen haben am Montagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Leichtathletik-
Kreises Delmenhorst im Mittelpunkt gestanden. Dabei freute sich das bewährte Vorstandsteam, an dessen Spitze weiterhin
Wolfgang Budde steht, über einen eindeutigen Vertrauensbeweis. Budde verwies vor über 30 Anwesenden im Restaurant Baldus
darauf, dass 2009 in Delmenhorst 13 Veranstaltungen mit rund 2000 Startern durchgeführt worden seien.
Die Zahl der Mitglieder sei weiter rückläufig. Beim Stadtsportbund seien lediglich noch 699 Leichtathleten registriert (Vorjahr: 773).
Diese gehören den fünf Vereinen DTV, Eintracht, TuS Heidkrug, TV Jahn und Laufclub 93 an. Als positiv bewertete Budde, dass
es 2009 nach mehrjähriger Abstinenz wieder den Schulsportwettbewerb ,,Jugend trainiert für Olympia", der auch in diesem Jahr
auf dem Terminkalender stehe, gegeben habe. Ferner sei erfreulich, dass die Schülergruppe, die auch die Regionsmeister stelle,
mittlerweile über 50 Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis fünfzehn Jahren umfasse.
Sowohl Kassenprüfer Heinz-Hermann Koch als auch Ehrenvorsitzende Renate Bartschat, die für kurze Zeit, die Leitung der Ver-
sammlung übernahm, attestierten dem Vorstand gute Arbeit. Bei den Wahlen, die zu einstimmigen Ergebnissen führten, gab es
keine Überraschungen. Astrid Wiemer, Leiterin der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes, gehört fortan als Wettkampfwartin zur
Führungsriege. Diesen Posten hatte zuvor Friedo Tanzen inne. Das Team besteht aus Wolfgang Budde (erster Vorsitzender und
Kampfrichterwart), Friedo Tanzen (stellvertretender Vorsitzender und Sportwart), Christiane Pölking (Kassenwartin), Astrid Wiemer
(Wettkampfwartin), Torsten Husak (Jugendwart), Gudrun Wiemer (Seniorenwartin) und Rita Hanke (Statistikwartin).
Renate Bartschat erhielt die goldene Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (höchste Auszeichnung des DLV).
Weitere Ehrungen, Aktive: Mareike Witt, Detlev Bleiker, Dominik Lersch, Eleni Spyridonidou, Hauke Schrade, Celina Bentrup,
Amy Wolter, Fynn Sauerwein, Lucca Willing, Thorben Lorenzen, Hanna Ludwig, Torben Westphal, 4x75-Staffel der Schülerinnen B
mit Ludwig, Spyridonidou, Wolter und Bentrup sowie 4x75m-Staffel der Schüler B mit Nico Hesse, Sauerwein, Willing und Fabian
Blaschke. Verdiente Mitarbeiter: Renate Bartschat, Friedo Tanzen, Ingrid Häfker, Helmut Daginnus, Gertrud Witt, Christiane
Pölking, Eckhard Witt, Manfred Pölking. 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 26. Februar 2010
Helge Dornfeld neuer Kampfrichterwart
Kreisverbandstag der Leichtathleten im Schloss Schöningen - Vorstand wurde fast komplett wiedergewählt

Helmstedt.
Der vom ersten Vorsitzenden Erhard Fischer eröffnete Kreisverbandstag der Leichtathleten im Schloss Schöningen
stand ganz im Zeichen von Ehrungen und Neuwahlen. Von den eingeladenen Ehrengästen nahm allerdings lediglich der Vorsitz-
ende Heinz Schnabel vom MTV Schöningen an der Veranstaltung teil. Sportlicher Höhepunkt 2009 war der erste Weltmeistertitel
für die Kreisleichtathletik überhaupt durch den Hammerwerfer Bernhard Ulrich in der Altersklasse M50. In den verschiedenen
Altersklassen wurden folgende Sportler für besondere Leistungen 2009 geehrt: Heike Duderstadt, LG Heeseberg; Bernhard Ulrich,
Kai-Uwe Huth, Valentin van Dijk, Michael Ulrich, Renate Ritter, alle Germania Helmstedt; Leroy Balschuweit, TSV Helmstedt; Jörg
Pachal, Benjamin Thomsen, Katharina Homann, Pauline Langbecker, alle TSV Lelm; Christine Piehozki, Milena Werthen, Melina
Renner, Erik Kempernolte, alle MTV Schöningen.
Der komlett ehrenamtlich arbeitende Vorstand der Helmstedter Leichtathleten wurde jeweils einstimmig wiedergewählt. Lediglich
der vakante Posten des Kampfrichterwartes konnte durch Helge Dornfeld, Velpker SV besetzt werden. Dornfelds ehemaligen
Posten des Statistikers übernahm Ehefrau Kerstin Dornfeld. Weiter setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Erster Vorsitz-
ender Erhard Fischer, TSV Lelm; stellvertretender Vorsitzender Burghard Bruns, TSV Lelm; Sportwart Thomas Böhm, MTV
Schöningen, Kassenwärtin Cornelia Kachel, TSV Lelm; Schüler- und Lehrwart Günter Sievert, MTV Schöningen; Pressewart
Torsten Dill, TSV Lelm; Schriftwart Dennis Bauwe, Germania Helmstedt; Frauenwärtin Cornelia Schulze, TSV Lelm. Zum Kassen-
prüfer wurden Christa Kanne vom MTV Schöningen und Karsten Krause, TSV Helmstedt gewählt. Der Kampfrichterpokal ging an
Helga van Dijk, Germania Helmstedt, der Pokal für besondere Verdienste wurde Hans-Georg Herbst, LG Heeseberg überreicht. Mit
einem besonderen Präsent für jahrzehntelange Verdienste um die Leichtathletik wurden Erhard Fischer und Christoph Liebe, TSV
Helmstedt geehrt.
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SALZGITTER ZEITUNG vom 26. Februar 2010 
Zahl der Leichtathleten ist rückläufig
Kreisverband Salzgitter trifft sich zum Verbandstag / Auszeichnungen für Lisa Husmann und Annika Ewert

Salzgitter-Bad.
Zu einem Verbandstag lud der Kreisverband Salzgitter des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes seine
Mitglieder in das Sportheim des SV Union Salzgitter ein. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Karl-Heinz Lippold wurden
die Stadtpokale in der Leichtathletik vergeben. Im vergangenen Jahr gewann bei den Leichtathletinnen der MTV, bei den Leichtath-
leten zum wiederholten Male der SV Union. Mit der DLV-Bestennadel wurden Lisa Husmann (SV Union) und Annika Ewert (MTV)
geehrt. Husmann belegte in der deutschen Bestenliste im Hammerwerfen der B-Jugend Rang 14 und in der A-Jugend den 29.
Rang. Ebenfalls Rang 29 erreichte Ewert in ihrer Paradedisziplin über 80 m Hürden.
Etwas zurückgegangen sei die Zahl der gemeldeten Leichtathleten, so Lippold. Sie liege nun mehr bei 719 Aktiven. Allerdings
gehe das zu Lasten des BSV Salzgitter, da Mitglieder von Behinderten Sportvereinen nur noch in deren Sportverband zu melden
sind. Vorher wurde nach Sportarten aufgesplittet. Erfreulich sei aber der Zuwachs in einigen Vereinen. Der MTV meldete ein Plus
von 41 Athleten, GA Gebhardshagen von 31 und der TSV Thiede von 15. Ein großes Problem seien die fehlenden Trainer und
Übungsleiter, so Lippold. Daher müssen die Angebote in den einzelnen Vereinen eingeschränkt werden. Auch an engagierten Mit-
streitern in den Abteilungsvorständen fehle es, sodass sich aktive Leichtathleten um die Geschicke der Wettkampf- oder Breiten-
sporttreibenden kümmern müssten.
Die herausragende Veranstaltung im vergangenen Jahr waren die Norddeutschen Meisterschaften der Schüler M/W 15 und der A-
Jugend. Auch junge Sportler aus Salzgitter hatten sich dafür qualifiziert. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Vorstand für
die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Stadt Salzgitter und die Sport und Freizeit. Einen Rückblick auf die Veran-
staltungen im Vorjahr gab Sportwart Martin Kaletka. Neben den Aktionen auf Kreisebene wurden auch zwei Bezirksmeisterschaft-
en des Bezirks Braunschweig und eine Landesmeisterschaft ausgerichtet.
Der neue Vorstand : Vorsitzender Karl-Heinz Lippold, Stellvertreter und Sportwart: Martin Kaletka, Kassen- und Wettkampfwart:
Christoph Olbrich, Schriftwart: Matthias Schunke, Kampfrichterwart: Björn Lippold, Jugendwartin: Bettina Cassel, Breitensportwart:
Johannes Flamm, Pressewartin: Renate Richter, Statistik und Beauftrauftragter Homepage: Dennis Tiemann. 
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NORDWEST ZEITUNG vom 2. März 2010 
Drei Athleten in den Deutschen Bestenlisten
Leichtathletik Kreisverband zieht Bilanz - SV Brake holt die meisten Kreismeistertitel - Eckhard Meyer bleibt Vor-
sitzender

Von Jens Milde
Nordenham. Der Leichtathletik-Verband Wesermarsch hat einen neuen 2. Vorsitzenden. Hans-Joachim Nagel von Blexer TB
wurde jetzt beim Kreistag in Nordenham einstimmig zum Nachfolger von Ernst Bielefeld (SV Brake) gewählt. Ernst Bielefeld hatte
auf aus Altersgründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Ansonsten gab es keine Veränderungen im Vorstand. Einstimmig
wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Eckhard Meyer (SV Nordenham), Sportwartin Doris Plewka (SVN), Jugend- und Schüler-
wart Uwe Nagel (BTB), Lehrwart Jan-Wilhelm Hessenius (TuS Tossens), Geschäftsführer Heinz Renken (SVN), und Statistiker
Ernst Bielefeld.
Der Verband blickt auf eine ereignisreiche Saison zurück. 3598 Teilnehmer kämpften in 2009 bei 15 Veranstaltungen um den Sieg.
An sechs Straßenläufen nahmen 2961 Wettkämpfer teil. Bei sieben Bahnwettkämpfen waren 468 Teilnehmer am Start. 120
Leichtathleten nahmen an den Hallenwettkämpfen teil, beim Crosslauf waren 49 Teilnehmer dabei. Es gab 50 Eintragungen in die
Niedersächsische Landesbestenliste. Drei Athleten schafften es in die Deutsche Bestenliste. Christian Eichinger und Waldemar
Trudrung vom SV Lemwerder holten Gold im Halbmarathon. Mara Nagel vom Blexer TB holte Bronze im Hammerwurf. Heiko
Lersch vom SV Brake errang die Norddeutsche Meisterschaft im 5000-Meter-Bahngehen. Als Niedersachsenmeister dominierte
Ernst Bielefeld vom SV Brake.
Die Athleten aus der Wesermarsch errangen insgesamt sechs Bezirks- und elf Regionsmeisterschaften. Bei den Kreismeister-
schaften war der SV Brake am erfolgreichsten. Er holte 39 Titel. Knapp dahinter der Blexer TB mit 35 vor TuS Tossens (18), SV
Lemwerder (14), SV Nordenham (13), TuS Jaderberg (5) und TuS Schwei (2). 
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 22. Februar 2010 (Hier erst veröffentlicht am 3. März 2010)
Bongartz und Berenzen sagten Ade
Verbandstag der Leichtathleten

Diesen Artikel finden Sie hier (PDF - 209 KB)
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HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 6. März 2010
NLV-Kreisvorstand im Amt bestätigt
Delegierte des Leichtathletik-Kreisverbandes wählen Klaus-Reiner Schütte einstimmig wieder

Schönhagen
. Der erste Vorsitzende des Kreisverbandes Northeim im Niedersächsischen Leichtathletik-Verband, Klaus-Reiner
Schütte (Greene), wurde auf dem Verbandstag in Schönhagen von den Delegierten der Vereine einstimmig im Amt bestätigt.
Ebenfalls einstimmig erfolgten die Wahlen seiner Stellvertreterin Petra Möhle (Uslar), Kassenwartin Andrea Heiler (Moringen),
Schriftwart Walter Steinhoff (Bad Gandersheim, Wettkampfwartin Sandra Dahms (Einbeck), Jugendwart Volker Denecke (Echte),
Kampfrichterwartin Astrid Dahms (Einbeck), Lehrwart André Rischmann (Einbeck) und Volkslaufwart Diethelm Wucherpfennig
(Uslar). Als Kassenprüfer wurden Rolf Schütte (Greene) und Reinhardt von Roden (Parensen) berufen.
Klaus-Reiner Schütte begrüßte zu Beginn der Veranstaltung als Ehrengäste den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Uslar,
Wilhelm Pape-Lange, den Kreissportbund-Vorsitzenden Peter Karras und Martin Schüler vom ausrichtenden Verein TSV Schön-
hagen, die Grußworte an die Delegierten richteten. Der Kreisvorsitzende ehrte Astrid Dahms (Einbecker SV), Jürgen Speßhardt
(OLV Uslar) und Dietmar Sauthoff (Jahn Dörrigsen), die sieben Jahre und länger als Kampfrichterin und Kampfrichter im Einsatz
waren. Schütte erklärte, dass sie meisten dieser Ehrungen bereits bei Vereinsversammlungen erfolgt sei. In seinem Jahresbericht
wertete der Kreisvorsitzende die Platzierungen von 14 Aktiven des Einbecker SV und der SVG Bad Gandersheim in den DLV-
Bestenlisten als Zeichen guter Trainingsarbeit in den Vereinen. Er bedauerte die Terminüberschneidung der am 14. März in Nort-
heim stattfindenden Kreismeisterschaft im Crosslauf mit dem Bezirksverbandstag in Duderstadt.
Mit Mehrheit angenommen wurde der Vorschlag des Kreisvorstands, den Hauptteil der Kreismeisterschaften am 9. Mai in Uslar
und die Kreisbestenkämpfe der jüngeren Schülerklassen am 13. Juni in Kalefeld auszutragen. Einige Titelkämpfe sollen im
Rahmen von Abendsportfesten der Vereine entschieden werden. Die Blockwettkämpfe der Schülerinnen und Schüler A/B finden
gemeinsam mit der Fünfkampfmeisterschaft der Männer, Frauen und Jugend Ende September in Uslar statt. Die Crosslauf-
meisterschaft 2011 wurde an Jahn Dörrigsen vergeben und die Arbeitstagung des Verbandsrates richtet 2011 GW Parensen aus.
Lehrgänge
Die Delegierten wurden darüber informiert, dass am 20. März ab 14.30 Uhr im Vereinsheim des Einbecker SV eine Kampfrichter-
Fortbildung und am 21. März ein Kreislehrgang im Leistungszentrum Hannover stattfindet. Für die Verlängerungen der Übungs-
leiter-Lizenzen sind folgende Termine geplant: 11. April in Hann.-Münden und 13. November in Gieboldehausen. (nh)
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PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 10. März 2010 
Siegmund Küster führt Peines Leichtathleten an

Wechsel nach zwei Jahren: Aus gesundheitlichen Gründen hat der Edemisser Herbert Schrader sein Amt als Vorsitzender des
Leichtathletik-Kreisverbands abgegeben. Bei der Jahresversammlung im Vöhrumer Sporthaus wählten die Vereinsvertreter Sieg-
mund Küster zum Nachfolger. Der Klein Ilseder war bisher zweiter Vorsitzender und wurde von Schrader bereits eingearbeitet.
Monika Knoblauch (Kassenwartin), Ulla Hornbostel (Sport- und Wettkampfwartin), Wolfgang Schaffranek (Schriftführer), Dr. Werner
Weber (Statistiker Erwachsene/Senioren), Frank Kosel (Statistiker Schüler), Siegfried Mildner (Schulsportbeauftragter) und
Christoph Engel (Kampfrichterwart) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Steffen Knoblauch widmet sich in den nächsten vier Jahren
der Pressearbeit. Neu im Vorstand ist Kristina Grützner. Die Hannoveranerin wird sich künftig um die elektronische Datenverar-
beitung kümmern. Thomas Pfitzner, Ex-Athlet der LG Peiner Land und inzwischen beim SV Alfeld aktiv, übernimmt den Posten
des Jugend-Statistikers.
Für ihre zahlreichen Erfolge in der vergangenen Saison geehrt wurde Langstreckenläuferin Reintraut Rattay (LG Peiner Land).
Rattay erzielte neben vielen Landestiteln und Kreisrekorden auch zwei Deutsche- und Norddeutsche Titel bei den Senioren. Sport-
licher Höhepunkt war die Teilnahme an den Europameisterschaften im Straßenlauf im dänischen Aarhus. Weitere Auszeichnung-
en erhielten Frank Kosel (SV Lengede) und Siegfried Mildner (VT Union Groß Ilsede), die für ihre zahlreichen Dienste für die
Leichtathletik geehrt wurden. Außerdem dankte der Vorstand Maik Meyer für seine Arbeit als Jugend- und Schülerwart, die er seit
dem Jahr 2002 ausgeübt hatte. (kno)  
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ZEVENER ZEITUNG vom 16. März 2010
Leichtathleten blicken auf erfolgreiches Jahr zurück
Hauptversammlung des NLV-Kreises Rotenburg - Vorsitzender Erwin Will zollt Leistungs- und Freizeitsportlern
Anerkennung

Zeven. Es war eine überaus gut besuchte Jahreshauptversammlung: Am Wochenende fand im Zevener Landhaus Roose der Ver-
bandstag des NLV-Kreises Rotenburg statt. Die Erfolge der Leichtathleten aus dem hiesigen Landkreis waren auch im abge-
laufenen Jahr 2009 bemerkenswert: Sieben Norddeutsche-, 13 Landesmeister- und 48 Bezirksmeistertitel, 71 Kreis- sowie zwei
Bezirksrekorde standen am Ende des Jahres in den unterschiedlichen Ergebnis- und Rekordlisten zu Buche. “Dies alles sind
Zahlen und Fakten, die den Stand der Kernsportart Leichtathletik im Jahr 2009 in positiver Weise widerspiegeln”, so der Vorsitz-
ende des NLV-Kreises, Erwin Will. “Unsere Anerkennung gilt aber auch allen anderen, die in diesen Statistiken nicht ganz vorne
auftauchen und für die gilt: Dabei sein ist alles.”
Dabei waren die Rotenburger Leichtathleten auch bei der WM im August in Berlin - als Zuschauer. Der Kreisverband hatte eine
Fahrt mit zwei Bussen in die Deutsche Hauptstadt organisiert. “Es war eine einmalige Stimmung im Olympiastadion”, so Will.
Auch im Kreis Rotenburg fanden in diesem WM-Jahr zahlreiche regionale Sport-Veranstaltungen statt: Diverse Laufserien, der
Werfer-Cup, die wiederbelebten Kreisvergleichskämpfe in Scheeßel und nicht zuletzt das Pfingstsportfest in Zeven. Einer der bei
diesem deutschlandweit bekannten Sportfest eher im Hintergrund steht, aber dabei eine entscheidende Rolle spielt, wurde an
diesem Abend besonders geehrt: Kay Kosmata (LAV Zeven) erhielt die silberne Ehrennadel des NLV. “Wer ihn in Zeven sucht,
weiß, wo man ihn finden kann - im Wettkampfbüro”, so Laudator Sebastian Stabel. “Er hat als Chef-Auswerter sein Handwerk zur
Perfektion gebracht. Das zeigt sich vor allem jedes Jahr beim Zevener Pfingstsportfest.” Neben dieser Ehrung wurden zahlreiche
junge Athleten für ihre besonderen Leistungen im abgelaufenen Jahr ausgezeichnet. Überwiegend kamen sie aus den drei “Leicht-
athletik-Hochburgen” des Kreises: Alfstedt, Sottrum und Zeven. Zwei dieser Athleten wurden dabei in besonderer Weise geehrt:
Mareike Otten (TuS Alfstedt) und Jens Schmidt (LAV Zeven) erhielten beide den Pokal der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde für
ihre bemerkenswerten sportlichen Leistungen.
Kaum eine Jahreshauptversammlung ohne Wahlen und dies galt auch für diesen Verbandstag: Dabei wurde dieser Tagesord-
nungspunkt relativ schnell abgehandelt: Der 2. Vorsitzende Theo Maxin, Sportwart Bernd Bredehöft, Schriftwartin Anja Dohrmann,
der Statistiker für den Schülerbereich Sebastian Stabel sowie Schüler- und Jugendwart Herbert Kleyer wurden einstimmig in ihren
Ämtern für zwei weitere Jahre bestätigt. Dagegen konnte das Amt des Pressewarts ebenso wenig neu besetzt werden wie das
Amt des Breitensport-/Volkslaufwarts. Die letztgenannte Funktion wird vorübergehend von Sportwart Bernd Bredehöft über-
nommen. (am)  
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