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DIE HARKE (Nienburg) vom 20. Juni 2007 Sylvia Kuhlenkamp stellt den Streckenrekord ein 20. Binner Abendlauf: Sophia Witte und Aaron Hadaschik liegen bei der Jugend vorn Binnen (hhg). Der 20. Binner Abendlauf zog erneut fast 200 Teilnehmer in die idyllisch zwischen Wesertal und Forst gelegene Gemeinde. Die Ausdauerspezialisten kamen dabei auch aus den Regionen Hannover, Bremen und Minden. Das beachtliche Interesse der Bevölkerung, die entlang des abwechslungsreichen Rundkurses durch den Ort und vor allem im Start- und Zielbe- reich die Läufer lautstark unterstützte, sorgte für beste Stimmung während der gesamten Veranstaltung. "Wir freuen uns besonders über den guten Zuspruch der Nachwuchskräfte, vor allem aus unserem eigenen Verein, die beim Schülerlauf die Dorfrunde bewältigten", betonte Helmut Tonn als Chef des Organisationsteams. Über die 1100 Meter setzte sich Aaron Hadaschik vom MTV Liebenau in 3:44 Minuten überzeugend durch, es folgten Till Repetzky (SJB Binnen, 3:52 min) und der Bührener Steffen Strübig (3:57 min). Bei den Mädchen hatte Sophia Witte (TuS Hoya, 4:02 min) einen knappen Vorsprung vor Anneke Rohlfing (SJB Binnen, 4:14 min) und Loreena Hadaschik (MTV Liebenau, 4:41 min). Im Rennen über 4600 Meter gewann Andreas Hadaschik (MTV Liebenau, 16:36 min) mühelos vor Henner Ellerbruch (MTV Schweringen, 17:21 min) und Rüdiger Hartmann (NSC Nienburg, 17:31 min). Bei den Damen hieß die Gesamtsiegerin Nicole Krinke (JG Oyle, 18:30 min), am besten mithalten konnte Silvia Kettel (MTV Liebenau, 20:11 min). Der dritte Platz ging an die B-Jugendliche Julia Strübig von der Ruderriege der Albert-Schweitzer-Schule (21:46 min). Im Hauptlauf über 11 700 m gelang Norman Ihle aus Erichshagen (DSC Oldenburg, 41:49 min) nach einer taktisch klugen Leist- ung ein knapper Erfolg gegen Markus Schuster (SSV Rodewald, 42:02 min). Erst auf den letzten 500 Metern schüttelte er seinen Gegner ab. Dritter wurde Arno Schlieter (SSV Rodewald, 44:04 min). Bei den Frauen wiederholte Sylvia Kuhlenkamp (MTV Liebenau, 48:11 min) ihre mehrfachen Vorjahressiege und stellte den Streckenrekord von Johanna Göbbert (JG Oyle) aus dem Jahre 2001 ein. Es folgten Karin Haake (TSV Lemke, 52:46 min) und weit abgeschlagen Sarah Rohlfing aus Marklohe (61:05 min). ==> Die Ergebnisse sind online noch nicht verfügbar (Stand: 20.6. / 8:00 Uhr)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 22. Juni 2007 Max Brinkmann siegt mit mutigem Spurt Leichtathletik: A-Jugendlicher gewinnt in Leer 11. Schöne-Aussichten-Cup über 10 000 Meter Leer. Mit einem Überraschungssieg endete am Mittwochabend der 11. Schöne-Aussichten-Cup in Leer. Nach langer Zeit setzte sich mit dem A-Jugendlichen Max Brinkmann (Jahrgang 1988) in dem Lauf über 10 000 Meter in 33:51 Minuten mal wieder ein Athlet von Germania Leer durch. Zweiter wurde Achim Groenhagen (1968) in 34:03 Minuten von Amisia Wolthusen) vor Peter Steinke (1970) vom TV Norden, der 34:26 Minuten benötigte. Bei den Frauen gewann Ossiloop-Siegerin Sonja Hoogestraat (Jahr- gang 1976) von der Emder LG in 40:36 Minuten vor den Norderinnen Martina Rückbrod (1987; 41:31 Minuten) und Irmi Hartmann (1962/42:19). Bei besten Bedingungen beteiligten sich 175 Athleten an dem Rennen rund um den Leeraner Hafen in der Innenstadt. Bei den Meldezahlen war ein leichter Rückgang zum Vorjahr zu verzeichnen. Organisator Edzard Wirtjes führte dies auf die Terminfülle in diesen Wochen inklusive des Hafen-Triathlons an gleicher Stelle am vergangenen Sonntag zurück. “Das hat sich bemerkbar ge- macht”, sagte Wirtjes. Die Spuren der Laufstreckenkennzeichnung vom Hafentriathlon waren noch erkennbar, als um 21 Uhr zunächst die Frauen ins Rennen starteten. Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) ging den Lauf sehr scharf an. Schon nach einem Kilometer hatte sie sich gemeinsam mit Sonja Hoogestraat von den beiden Norderinnen Rückbrod und Hartmann abgesetzt. Bei Kilometer drei war sie schon allein vorne. Ihr Trainingsrückstand nach einer Erkrankung, die sie beim Ossiloop zur Aufgabe gezwungen hatte, war aber wohl doch noch zu groß. Ab Kilometer fünf war Hoogestraat wieder dran, und auf den letzten Kilometern zogen auch noch die beiden Norderinnen an Manssen vorbei. Bei den Männern setzten sich nach drei Kilometern Peter Steinke, Achim Groenhagen und Max Brinkmann vom Feld ab. Für Insider war es keine große Überraschung, dass der A-Jugendliche mit den beiden Routiniers mithalten konnte. Brinkmann war 2006 für ein Schuljahr in England gewesen und hatte sich dort beim schulischen Cross-Training eine starke Grundlage antrainiert. “Seine Ergebnisse bei den Meisterschaften in diesem Jahr deuteten die rasante Entwicklung schon an”, sagte Organisator Edzard Wirtjes. Ein Kilometer vor dem Ziel fiel Steinke zurück, und es erfolgte der mutige Angriff des Jugend- lichen. Achim Groenhagen, Sonntag noch stark beim Triathlon, konnte nicht mehr zusetzen und wurde Zweiter vor Peter Steinke. ==> Ergebnisse
ALLER ZEITUNG vom 25. Juni 2007 “Das ist ein sehr schönes Ding” Stüde (rtm). 205 Sportler machten sich am Samstagnachmittag auf die Piste: Der Stüder Heide-Marathon erwies sich wieder als beliebtes Laufevent, auch wenn diesmal weniger dabei waren als sonst. Das tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Teilnehmer schwärmen von der Atmosphäre der Veranstaltung. 47 beim Marathon, 104 beim Halbmarathon, dazu 13 Walker und 41 Kinder beim so genannten Bonsai-Lauf: “Das ist hier ein sehr schönes Ding”, sagt Krystian Twyrdy aus Danndorf über den Stüder Heide-Marathon. Auch die Organisation stimme. “Man findet alles, was man braucht.” Vom Essen bis zu den Duschen. Dass die Nasszellen gleich nebenan sind, wenn man durchs Ziel gerannt ist, findet auch Volker Meier aus Bornum klasse. “Da wird man richtig frisch.” Den letzten Kick vor der Ziellinie gibt die Kapelle: “Das ist Stimmung, da wird man zünftig begrüßt, auch wenn man weiter hinten liegt.” Schon “etliche Male” dabei gewesen ist Wolfgang Sander aus Knesebeck. “Ich werde heute keine Zeit anstreben.” In drei Monat- en ist Berlin-Marathon, und Stüde ordnet der 56-Jährige in die Reihe der Generalproben ein. “Das ist mehr ein Test.” “Es ist zwar Wettkampf, aber man muss sich nicht überlasten.” Nicht nur das findet Twyrdy am Lauf entlang des Elbe-Seitenkanals gut. Auch er freut sich auf die gigantische Atmosphäre des Berlin-Marathons. Doch dort sei es eben auch “ätzend voll”. Die Tour durch die Natur bei Stüde hat für den 45-Jährigen etwas für sich: “Hier kann man seine Zeit laufen und Versuche starten, ohne andere zu stören.” Außerdem müsse man nicht ständig auf rutschige Fahrbahnmarkierungen oder Stolperfallen wie Gullydeckel und Bord- steinkanten achten. ==> Ergebnisse
ANZEIGER FÜR HARLINGER LAND vom 25. Juni 2007 Zur Belohnung gibt’s Wein und Marmelade 137 Teilnehmer beim “Harlingerland Volkslauf” in Dunum Dunum (bk). Mancher mag sich geärgert haben, dass der Himmel gestern Vormittag bewölkt blieb. Doch die 137 Läuferinnen und Läufer, die in Dunum beim “Harlingerland Volkslauf” an den Start gingen, freuten sich über dieses “perfekte Laufwetter”. Ein leichter Wind sorgte auf den fünf bis 21 Kilometer langen Wettkampfstrecken stets für Abkühlung. Um Punkt neun Uhr gingen die Teilnehmer des Halbmarathons auf die Strecke, allen voran Stephan Immega und Siebo Wiegmann. Eine Viertelstunde später fiel der Startschuss für den Zehnkilometerlauf, ehe um halb zehn die Walker und die Fünf-Kilometer-Läufer losgeschickt wurden. Im Ziel zeigte sich dann auch ein deutliches Bild: Sechs Minuten vor seinem Trainingspartner Siebo Wiegmann passierte Stephan Immega die Ziellinie des Halbmarathons. Die Frauenwertung gewann Almuth Maaß von der LG Ostfriesland. Über zehn Kilometer teilten sich Dieter Weinberg (TuS Esens) und Christian Borchard (LG Ostfriesland) den Sieg. Schnellste Frau war Jasmin Schmidt vom TuS Aurich-Ost. Die erst 13-jährige Nela Janssen vom SC Dunum ließ über fünf Kilometer die Konkurrenz hinter sich, bei den Herren setzte sich Ingo Mudder aus Holtriem durch. Das Organisationsteam vom Lauftreff Schafhauser Wald zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Ablauf des Laufes. Trotz des Wettbewerbs in Wiesmoor am Vortag hätten mehr Leute als erwartet den Weg nach Dunum gefunden. Für die Teilnehmer ließ man sich auch in diesem Jahr wieder etwas besonderes einfallen: Neben Pokalen und Urkunden gab es selbstgemachten Flieder- wein und Marmelade - nicht nur für die Platzierten. ==> Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 25. Juni 2007 (Zwei Artikel) Stadtlauf: Über 1100 Mädchen und Jungen sorgen für Rekordzahlen Buchholz fest in Kinderhand Von Peter Hansaul Buchholz. Es war kurz vor 12 Uhr, als im Zentrum von Buchholz kaum noch etwas vorwärts ging. In der Poststraße, über die quer das Banner mit dem Aufdruck "Ziel" gespannt war, drängelten sich so viele Menschen am Straßenrand, dass auf den Gehwegen kein Durchkommen mehr war. Am Start in der Kirchenstraße fieberten derweil die kleinen Akteure ihrem Lauf entgegen. Die beiden Läufe über 950 und 2000 Meter sind zwar nicht der sportliche Höhepunkt, aber eigentlich das Herzstück des Buch- holzer Stadtlaufs und Skatertages. Allein mehr als 1100 Mädchen und Jungen zwischen vier und 15 Jahren waren am Start. Und ihre Eltern und Großeltern, Geschwister und Nachbarn standen dicht gedrängt Spalier, um ihnen zuzujubeln. Und stolz und strahlend waren sie alle im Ziel. Selbst das kleine Mädchen, das vom Papa auf den letzten Metern an die Hand genommen worden war, lächelte im Ziel denen zu, die ihr Applaus spendeten und winkte schüchtern in die Massen. Dustin Koop, der nach 950 Metern als Erster durchs Ziel gestürmt war, hielt auf dem Siegertreppchen mit der rechten Hand den Pokal in den Himmel und mit der linken den Gutschein, den es für alle Sieger in Buchholz gab. "Heute morgen habe ich mir vorgenommen zu ge- winnen", erzählte der Neunjährige sehr selbstbewusst, "ich bin auch gleich an die Spitze gerannt und habe mich nicht groß nach meinem Freund umgesehen." Etwa zehn Meter hinter ihm war Justus Arndt als Zweiter durchs Ziel gekommen. Die beiden spielen gemeinsam Fußball beim Buchholzer FC. Das schnellste Mädchen war Beatrice Hirsch. "Ich wollte auf jeden Fall besser als im letzten Jahr abschneiden", sagte die Achtjährige, deren Zwillingsschwester Leoni, die ebenfalls mitgelaufen war, "letztes Jahr Dritte war." Als die vielen Zuschauer vor allem für ihn klatschten, verzog auch der siebenjährige Hannes sein Sommersprossengesicht zu einem Lächeln. Er hatte die Strecke im Rollstuhl bewältigt. "Wir sind eine Klasse mit vier Integrationskindern", so die Lehrerin Jacqueline Bussee von der Bugenhagenschule Alsterdorf, "alle Schüler waren dabei, wir haben ein halbes Jahr trainiert." Es sind diese Geschichten und ganz persönlichen Herausforderungen, die eigentlich das Wichtigste bei diesem Laufereignis in Buchholz sind. Natürlich sind da auch die Leistungssportler auf der Halbmarathon-Strecke und dem Hauptlauf über zehn Kilometer, dem Cup der Sparkasse Harburg-Buxtehude. "Wir Skater hingegen fallen bei der Berichterstattung meist etwas hinten runter", sagte Doris Lorenz. Die Frau, die lächelnd be- tonte, dass sie in diesem Jahr erst 50 Jahre alt wird, war über zehn Kilometer nicht nur die Schnellste in der Altersklasse W50, die Buchholzerin, die im Vorjahr als Lizenzläuferin auch bei Meisterschaften gestartet war und einen Lauf um den Nord-Cup ge- wann, wurde auch Gesamtsiegerin bei den Frauen. Christine Schneider, deren Mann die Computer-Technik zur Verfügung stellte und die Siegerurkunden ausdruckte, wurde Zweite der Gesamtwertung und Siegerin in der W45. Den Halbmarathon gewann Oliver Studt (M35) von der LG HNF in 1:18:40 Stunden vor Michael Röhrs (M40) vom TVJ Schnever- dingen in 1:20:24 Stunden. Den Sparkassen-Cup im Hauptlauf holte sich Sascha Wozniak vom HSV Stöckte (36:17 min.), schnellste Frau war Silke Gielen vom Harburger SC in 42:03 Minuten. Über 110 Kinder, das Gedrängel am Start ist gefährlich Es war kurz vor 12 Uhr am Mittag. Vor der Startlinie drängelten sich die kleinsten Teilnehmer am Buchholzer Stadtlauf, da ertönte über Lautsprecher die mahnende Stimme von Cheforganisator Arno Reglitzky: "Bitte, bitte, liebe Kinder, hört einmal genau zu. Drängelt nicht nach dem Start, lasst euch Zeit. Langsam, langsam, wenn beim Start nur einer von euch stolpert, dann fallen viele über den und dann muss vielleicht der Krankenwagen kommen und der schöne Lauf ist kaputt. Wenn ihr an der Kirche seit, könnt ihr richtig loslegen." Über seine Sorgen und Freuden bei der neunten Auflage des Stadtlaufs in Buchholz, der mit mehr als 2500 Teilnehmern neue Rekordzahlen erreichte, sprach die Harburger Rundschau kurz (viel Zeit hatte er ja nicht) mit Arno Reglitzky. HARBURGER RUNDSCHAU: Herr Reglitzky, Ihren Ermahnungen vor dem Start waren anzuhören, dass Sie sich Sorgen wegen eines unfallfreien Ablaufs der Kinderläufe machen. ARNO REGLITZKY: Wir hatten beim Schülerlauf über 950 Meter und beim Lauf über 2000 Meter mehr als 1100 Kinder am Start Das war erneut eine Steigerung. Und da sind wir an unsere Grenzen angelangt. Das Gedränge am Start wird einfach zu gefähr- lich. HR: Gibt es eine Lösung? REGLITZKY: Beim Lauf über 950 Meter haben wir ja schon zuerst die Jahrgänge 1998 und 99 und zehn Minuten später die Kleinsten der Jahrgänge 2000 bis 2002 auf die Strecke geschickt. Es ist alles gut gegangen. Aber vermutlich müssen wir im nächsten Jahr die Gruppen noch kleiner machen. HR: Warum rennen in Buchholz Kinder so gerne mit? REGLITZKY: Vor allem auch, weil die Schulen so begeistert mitmachen. Und wenn erst einmal die Freunde aus der Klasse mit- machen, will ja kein Kind zurückstehen. Das ist auch eine wunderbare Sache, unser Stadtlauf wird sozusagen von Jahr zu Jahr jünger. Aber wir müssen diesen Andrang auch organisatorisch bewältigen können. HR: Hatten Sie diesmal noch andere Sorgen? REGLITZKY: Das Wetter natürlich. Am Sonnabend hatte ich ehrlich gesagt, die Hosen voll. Hätte es weiter so geregnet, hätten wir die Wettbewerbe für die Skater ganz absagen müssen. Aber uns scheint ja die Sonne. HR: Deshalb ihr Gesamtfazit? REGLITZKY: Mit 2700 Teilnehmern können wir erneut einen Rekord melden, obwohl gleichzeitig in Hamburg auch eine große Ver- anstaltung Skater und Läufer angezogen hat. Das zeigt, wie etabliert wir inzwischen sind, bei den Läufern genauso wie bei den Sponsoren und der Buchholzer Geschäftswelt. ==> Ergebnisse
HARZ KURIER vom 25. Juni 2007 Zum Jubiläum: Laufen, Wandern und Spiele Laufsport: MTV Herzberg richtete gestern 25. Harzer Berglauf mit großem Rahmenprogramm in Sieber aus Kreis Osterode/Sieber (bei/rtl). Am gestrigen Sonntag fand zum 25. Mal der Harzer Berglauf statt. Zu diesem Jubiläum hatte der ausrichtende MTV Herzberg nicht nur alle Bergläufer zum sportlichen Wettkampf, sondern zu dem attraktiven Rahmenprogramm anlässlich des Jubiläums auch Mitglieder und Besucher eingeladen. Bereits um 8 Uhr startete der Schirmherr der Veranstaltung, Herzbergs Bürgermeister Gerhard Walter, am Jugendheim in Sieber das mit 77 Läuferinnen und Läufern fast so gut wie beim 1. Harzer Berglauf besetzte Feld. Das Gros der Teilnehmer startete in der Altersklasse 35 bis 39 Jahre. Die Laufsportler kamen nicht nur aus der Region, sondern unter anderem auch aus Hamburg, Stuttgart, Bielefeld, und - wie immer mit einem starken Team - aus Ilsenburg. Die Strecke selbst ging über etwa 26 Kilometer vorbei an den schönsten Aussichtspunkten des Südharzes. Dabei war ein Höhen- unterschied von insgesamt 868 Metern zu bewältigen. Nach dem Start am Jugendheim in Sieber (Höhe 315m) ging es hoch zum Großen Knollen (Höhe 687m), bergab zum “Paradies” (Höhe 300m), wieder bergauf zur Hanskühnenburg (Höhe 811m) und zurück nach Sieber (Höhe 315m), wo es am Zieleinlauf beim Jugendheim nicht nur für den Sieger, sondern für alle Läuferinnen und Läufer viel Beifall gab. Wer sich mit einer Teilnahme am Berglauf “etwas” überfordert fühlte, konnte ab 8.30 Uhr eine Stunde mit oder ohne Stock an einer “Frühaufsteher-Wanderung” rund um Sieber teilnehmen. Das Tambour Corps und die Tanzküken und Mahnte-Kids des MTV unterhielten später die ständig wachsende Zahl der Besucher mit Musik und Vorführungen. Ab 11.15 Uhr gab es für die Kinder bis zwölf Jahre unter dem Motto “Wilddiebe auf der großen Wiese” lustige und naturnahe Spiele. Nach der Siegerehrung und einer weiteren Einlage durch die Tanzküken und Mahnte-Kids maßen sich Mitglieder des MTV und des Herzberger Stadtrates in einem schweiß-treibenden Basketballspiel. Lobend äußerten sich wieder die Berglauf-Teilnehmer über die perfekte Organisation und die Betreuung bei und nach dem Lauf. Während mancher beim Start noch fröstelte, war man an den Kontrollstellen - und schweißgebadet spätestens an der Hans- kühnenburg - dankbar für die angebotenen Erfrischungen. Dank sprach der Vorsitzende des MTV Herzberg, Dr. Joachim Passian, nicht nur den Sportlern für ihre Teilnahme, sondern auch den vielen Helfern des MTV, des DRK, der Freiwilligen Feuerwehr Sieber, der Firma Hofemann und nicht zuletzt der Berglaufwartin des MTV, Silke Rakebrandt, für ihr Engagement zum Gelingen der Jubi- läumsveranstaltung und des ansprechenden Rahmenprogramms aus. Die Läuferinnen und Läufer lobten neben der Organisation den Streckenverlauf. “Das war eine sehr anspruchsvolle Strecke, die toll hergerichtet war und auf der wir gut betreut wurden,” sagte Christina Mogge, die Erste bei den Damen. Sie war mit ihren Team kollegen Dieter Kosuch und Jörg Müller schon zum 4. Mal aus Hannover angereist. ==> Ergebnisse
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 25. Juni 2007 Tolle Atmosphäre und Streckenrekorde 2250 Läufer beim Remmers-Hasetal-Marathon Von Willi Siemer Löningen. Eine tolle Atmosphäre, optimale Bedingungen für die Läufer und ausgezeichnete Leistungen: Rundherum äußerst zu- frieden mit Verlauf und Ergebnissen des fünften “Remmers-Hasetal-Marathons” zeigten sich die Organisatoren der Veranstaltung gestern im MT-Gespräch. Einen überlegenen Start-Zielsieg in der Königsdisziplin über die 42,195 km gelang dabei dem 27-jährig- en Kenianer Peter Chemady. Nach der ersten Runde befand sich der in Düren in der Nähe von Aachen lebende Läufer noch auf dem Weg zu einem neuen Streckenrekord, der bisher vom Polen Jacek Kasprzyk mit 2:25:52 Std. gehalten wird. Doch am Ende passierte er nach 2:27:13 Stunden die Ziellinie. Er habe über die gesamte Distanz allein laufen müssen, bedauerte der mit einer Bestzeit von 2:18 angereiste Kenianer das Verfehlen des neuen Streckenrekords, der ihm neben den 1000 Euro Siegprämie wei- tere 300 Euro eingebracht hätte. Den zweiten Platz bei den Männern belegte der Ungar Gabor Muhari in 2:30:44 Std vor dem 100-km-Europameister Jaroslaw Janicki aus Polen (2:31:17). Vierter wurde Marco Diehl vom TSV Friedberg in 2.32:50, der 2006 noch den zweiten Platz belegte hatte. Auf dem für ihn enttäuschenden fünften Platz landete Vorjahressieger Georg Diettrich von der LG Braunschweig, der mit 2:42:21 Stunden zwar eine ähnliche Zeit wie im vergangenen Jahr gelang. Er hatte sich fest vorge- nommen, erneut zu gewinnen, merkte aber auf der Strecke relativ schnell, dass er dem späteren Sieger Chemady nicht folgen konnte. Was der Kenianer bei der Jagd auf den Rekord knapp verfehlte, gelang aber fünf Männern und Frauen in den übrigen Wertungen: Über den zusätzlichen Geldbetrag für eine neue Bestzeit auf dem Rundkurs zwischen Löningen, Evenkamp, Ehren und Böen freute sich auf der Siegerehrung die Ungarin Ida Kovacs, die die bisherige Bestmarke der Ukrainerin Elena Samko von 2:51:47 aus dem Jahr 2005 um vier Minuten auf 2:47:48 Std verbesserte. Auch die Italienerin Cristina Neri, die über den Löninger Italiener Nicco Bucchioni zum Remmers-Marathon gekommen war blieb als Zweite mit 2:48:07 deutlich unter der bisherigen Bestmarke. Die 42-jährige Läuferin hatte beim jüngsten New York-Marathon das Ziel als 20. passiert und bot der späteren Siegerin einen ver- bissenen Kampf um den Sieg. Die ungarische Olympiateilnehmerin, die eigentlich zu einem besseren Trainingslauf nach Löningen gekommen war, musste hart kämpfen und konnte die fast zehn Jahre ältere Konkurrentin erst auf den letzten zwei Kilometern hinter sich lassen. Die dritte Bestzeit bei den Männern lief der Löninger Seriensieger über 21 Kilometer, Thomas Bruns von Union Meppen in 1:08:33 Stunden, der gemeinsam mit dem aus Herzlake stammenden Matthias Strotmann als Zweitem (1:09:31) das Feld vom Start weg angeführt hatte. Auch der wieder von mehreren Läufern aus der Heimat im italienischen Livorno unterstützte Löninger Nico Bucchioni verbesserte seine persönliche Bestzeit als Dritter um eine Minute auf 1:11:03 Std. Vierter wurde der Marathonsieger von vor zwei Jahren, Klaus Eckstein, in 1:12:28 Std. Bester Löninger war Egbert Schäpker vom SV Evenkamp als 15. Ein “locker- es Rennen als Hobbyläufer” machte Löningens frühreres Lauf-As Heinrich Drees, der als 17. die Ziellinie passierte. Auch bei den Frauen gab es über die Halbdistanz einen neuen Rekord: Mit lächelnder Miene passierte Inga Ruhl vom TSV Kirch- dorf in der neuen Bestzeit von 1:20:28 Std. die Ziellinie vor hunderten Zuschauern auf dem Marktplatz. Zweite wurde Rosemarie Kössler vom SCC Berlin in 1:28:30 St. vor Claudia Wahls aus Lohne (1:31:43). Die bisherige Bestmarke auf der Löninger 10-km-Strecke knackte auch Gerold Hartger vom LC Nordhorn in 32:52 min. “Die Ver- anstaltung ist extrem gut angekommen bei den Läufern, wie die vielen Eintragungen im Gästebuch und die Gespräche mit den Aktiven zeigen”, freut sich Thomas Lüken, gemeinsam mit Wolfgang Alde und Josef Düker einer der drei Cheforganisatoren. Zwar keinen neuen Gesamtteilnehmerrekord in der fünften Auflage des Wettbewerbs, aber steigendes Interesse bei den Läufern: “Uns gibt es erst fünf Jahre, aber die Qualität des Gebotenen spricht sich in der Läuferszene immer mehr rum”, erklärt Lüken. Fast 1700 Männer und Frauen hatten sich für den gleichzeitig gestarteten Marathon und die Halbdistanz sowie den 10-km-Lauf ange- meldet. Einen absoluten Rekord gab es mit 526 Jungen und Mädchen bei den Schülerläufen. Auch wenn der Regen am Vormittag vor allem den 400 freiwilligen Helfern entlang der Strecke beim Aufbau zu schaffen machte, die Athleten freuten sich über die an- genehmen Temperaturen als hervorragende Voraussetzungen für sehr gute Zeiten. NORDWEST ZEITUNG vom 25. Juni 2007 Hasetal-Lauffest glänzt mit internationalem Flair Leichtathletik: 2000 Teilnehmer in Löningen -- Tausende Zuschauer -- 6. Auflage fest eingeplant Löningen. Zum Laufsport-Mekka geworden ist am Sonnabend die Stadt Löningen: 2000 Starterinnen und Starter aus acht Ländern, mehrere Tausend Zuschauer in der City und an der Strecke, Spitzen-Zeiten, ein attraktives Rahmenprogramm und eine feucht-fröhliche Marathonparty machten die 5. Auflage des Remmers-Hasetal-Marathons zu einem echten Erlebnis für jedermann. Einen wahren Organisationsmarathon hatten im Vorfeld die Hauptverantwortlichen des VfL Löningen, Wolfgang Alde, Josef Büter und Thomas Lüken, hingelegt. Zusammen mit rund 450 Helfern brachten sie das Mega-Projekt abermals tadellos über die Bühne. Der Löninger Marathon ist deutschlandweit zu einem der beliebtesten Läufe aufgestiegen. Perfekt war am Sonnabend die Symbi- ose aus Leistungs- und Volkssport. Neben den Profis feierten die Hobbyläufer ihre Zeiten und ganz besonders die Zielankunft. Fast jeder Teilnehmer wurde vom Essener Rennmoderator Andreas Menz vorgestellt und für die letzten Meter motiviert. Auch unterwegs an der Strecke wurden die Läufer von unzähligen klatschenden Händen angespornt. Nicht eben wenige Zuschauer kün- digten an, im nächsten Jahr ebenfalls ans Startband gehen zu wollen. Ein ganz besonderes Ziel verfolgten fünf vom Löninger Therapiezentrum “indigus” ein Jahr lang auf ihren ersten Marathon vorbe- reitete Athleten. Monika Meyer (Lastrup), Maria Peek (Löningen), Sabine Schulte (Nortrup), Helmut Schmitz (Löningen) und Rein- hard Pels (Haselünne) meisterten die Köningsdisziplin mit Bravour. Motiviert zum Laufen wurden zahlreiche Zuschauer auch durch einen Vortrag des früheren deutschen Spitzenläufers Dr. Thomas Wessinghage. Nach seinem Referat packte der zig-fache deutsche Meister die Laufschuhe aus und wurde Siebter über die 10- Kilometerstrecke. Auch wenn nach Aussage des Organisators Lüken wegen der Austragung 2008 “noch Details zu klären sind”, dürfte das Löninger Laufspektakel im nächsten Juni in die sechste Runde gehen. “Ihr müsst einfach weiter machen”, forderte Löningens Clubchef Helmut Pille auf der abendlichen Siegerehrung. Hauptsponsor Remmers gab bereits grünes Licht. NORDWEST ZEITUNG vom 25. Juni 2007 Ida Kovacs begeistert die Massen Marathon: Ungarin und Kenianer Chemaoy siegen in Löningen -- Bruns stark Von Bodo Tarow Löningen. Er hatte erst morgens nachgemeldet und war am Ende doch der Erste. Kurz vor 19.30 Uhr lief der Kenianer Peter Chemaoy am Sonnabend in Löningen als Sieger des 5. Remmers-Hasetal-Marathons durchs Ziel. Mit seiner Zeit von 2:27:13 Stunden verfehlte der 27-Jährige die bisherige Löninger Bestmarke des Polen Jacek Kasprzyk (2:25:52) nur knapp. Dabei hatte bei einer Durchgangszeit von 1:11:12 nach 21 Kilometern einiges auf einen neuen Rekord hingedeutet. Chemaoy, der eine persön- liche Bestzeit von 2:18:00 aufweist, setzte sich bei besten äußeren Bedingungen frühzeitig ab und hielt das aus Titelverteidiger Georg Diettrich (LG Brausnchweig), Gabor Muhari (Ungarn), Marco Diehl (TSV Friedberg-Fauerbach) und dem Polen Jaroslaw Janicki bestehende Verfolger-Quartett in Schach. Im Finish holte sich Muhari in 2:30:44 Platz zwei vor dem 100-Kilometer-Spezi- alisten Janicki (2:31:17). Diehl, der 2007 bereits eine Handvoll Marathons absolviert hat, wurde Vierter vor Diettrich. In der Frauenkonkurrenz hielten die Zwischenzeiten, was sie versprachen. Die ungarische Spitztenläuferin Ida Kovacs und die international bekannte Italienerin Cristina Neri dominierten das Feld. Bei Kilometer 38 setzte sich die zehn Jahre jüngere Kovacs ab und siegte in 2:47:48 mit 15 Sekunden Vorsprung. Damit blieben beide Athletinnen unter dem bisherigen Streckenrekord der Ukrainerin Elena Samko aus dem Jahr 2005 (2:51:46). Als gute Dritte blieb die Wilhelmshavenerin Christiane Spallek ebenfalls noch unter der Schallmauer von drei Stunden. Reihenweise Top-Ergebnisse lieferte in Löningen fast schon traditionell der Halbmarathon. Den vierten Sieg bei seiner vierten Teil- nahme legte Thomas Bruns (Union Meppen) hin. Mit seiner Zeit von 1:08:33 unterbot der zur nationalen Spitze zählende Ems- länder seine Bestmarke aus dem Jahr 2004 um gut eine Minute. Der Herzlaker Matthias Strotmann (1:09:31) und Nico Bucchioni (1:11:03) sicherten sich die weiteren Podiumsplätze. Vierter wurde der triathlon-erprobte Nordhorner Klaus Eckstein. Souveräne Siegerin bei den Frauen wurde Inga Ruhl vom TSV Kirchdorf, die mit der Zeit von 1:20:28 einen neuen Streckenrekord aufstellte. Sie verwies Rosemarie Kössler (SCC Berlin) und Claudia Wahls (Waldschleicher Lohne) auf die Plätze. Den vierten Streckenrekord legte über die 10-Kilometerdistanz Gerold Hartger (LC Nordhorn) in 32:52 Minuten hin. Zweiter wurde sein Teamkollege Jörg Mülstegen (34:57) vor Daniel Ulbrich (Kirchdorf). Schnellste Frau war Anne Fischer (Cuxhaven). Sie blieb in 39:47 unter der 40-Minuten-Schallmauer. Die Plätze gingen an Sonja Hoogestraat (Emden) und Anita Stutzenberger (Ennepetal). ==> Ergebnisse / Ergebnisse 1,8 Km: Schüler / Schülerinnen
SALZGITTER ZEITUNG vom 25. Juni 2007 Deutscher Meister Mario Burger gewinnt mit deutlichem Vorsprung Oberbürgermeister Frank Klingebiel stellt seine Ausdauerfähigkeit unter Beweis Von Dennis Lendeckel Lebenstedt. Über 300 Aktive zwischen 1 und 80 Jahren sorgten für sportliche Spitzenleistungen beim 1. Mietens City-Lauf. Die zahlreichen Zuschauer empfingen jeden einzelnen Teilnehmer mit viel Applaus im Zielbereich, der am Monument in der Innenstadt war. Mehr Glück mit dem Wetter als die Staffeln, die einen kurzen Regenschauer abbekamen, hatten zuvor die Teilnehmer der beiden Schülerläufe, die ebenfalls je eine Runde über 1,1 Kilometer absolvierten, die Promiläufer, die zweimal die Schleife zu durchlaufen hatten, und die Teilnehmer am City-Dorf-Lauf, die insgesamt 6,2 Kilometer durch das Alte Dorf und die Innenstadt auf flotter Sohle zurücklegten. Mit Ausnahme des Promilaufes, bei dem er selbst seine Ausdauerfähigkeit bewies, gab Oberbürgermeister Frank Klingebiel als Schirmherr der Veranstaltung zu allen Rennen den Startschuss. Das Stadtoberhaupt gehörte auch zu den ersten Gratulanten von Gewinner Mario Burger (LG Braunschweig). Der Deutsche Meister der Klasse M35 (über zehn Kilometer) wurde seiner Favoriten- rolle beim großen Hauptlauf gerecht und kam mit deutlichem Vorsprung in den Zielbereich gestürmt. Polizeikommissarin Kerstin Tetzel kündigte ihn auf dem Fahrrad wie alle Führenden an. "Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz auf und auch neben der Strecke, wir werden versuchen, den City-Lauf fest zu etablieren", erklärte Frank Ledel, stellvertretender Vorsitzender der Werbegemeinschaft City Lebenstedt. Zusammen mit der LG Salzgitter sorgte sein Organisationsteam für einen nahezu reibungslosen Verlauf. Alle Teilnehmer erhielten zur Erinnerung einen Rucksack samt T-Shirt und Trinkflasche. Der Oberbürgermeister zeigte sich anschließend ebenfalls begeistert von der Resonanz. "Es ist toll, dass so viele Läufer teilgenommen haben. Genial und fantastisch, dass so viele Eltern mit Kinderwagen auf der Strecke waren", so Klingebiel, der in seinem Lauf gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Klein die Zeitnahme passierte und in einem hoch- karätigen Feld einen Platz im vorderen Drittel belegte.
DIEPHOLZER KREISBLATT vom 25. Juni 2007 Lindenberg: "Wir sind rundum happy" 748 Teilnehmer beim neunten Drebber-Lauf bedeuten zweitbestes Ergebnis / Bünte gewinnt in guter Zeit Halb- marathon Drebber (mbo). Optimale Bedingungen, ausgezeichnete Organisation und zufriedene Mienen bei den Verantwortlichen: Beim neunten Drebber-Lauf klappte am Sonnabend erneut alles wie am Schnürchen. "Wir sind rundum happy", strahlte Dieter Linden- berg, Vorsitzender des TSV Drebber. Seine Freude hatte auch einen Grund: 748 Teilnehmer in den verschiedenen Wettbewerben bedeuteten das zweitbeste Ergebnis. Im Vergleich zum vergangenen Jahr waren es acht mehr. Die Verantwortlichen bekamen von etlichen Läufern Lob und Anerkennung. So beispielsweise auch von Dr. Andreas Ziemens (SG Diepholz), der im Halbmarathon Fünfter wurde: "Das ist nach wie vor eine schöne Veranstaltung, die gut organisiert ist." Doch auf den Lorbeeren ausruhen wollen sich die Verantwortlichen nicht, denn bereits jetzt machen sie sich Gedanken für den zehnten Drebber-Lauf, der am Sonnabend, 21. Juni 2008, über die Bühne geht. "Wir müssen noch mehr Staffeln zusammenbe- kommen", fordert Mitorganisatorin Elke Maschmeyer, die mit ihren Helfern noch stärker die Werbetrommel rühren will. Ähnlich sieht es auch Dieter Lindenberg: "Wir sollten die Kultveranstaltung für Läufer und Zuschauer noch lukrativer machen." Ziel ist es, die 1000-Teilnehmer-Marke zu knacken. Die Rekordzahl mit 981 Aktiven stammt aus dem Jahr 2005. An den Schüler-Läufen über 500 und 800 Meter beteiligten sich 322 Kinder, das sind im Vergleich zum Vorjahr 13 mehr. Außerdem boten die Verantwort- lichen beim neunten Drebber-Lauf eine Kurzstrecke über 4,7 Kilometer an. Hier versuchten 50 Starter ihr Glück. Meyer feiert dritten Sieg in Folge Obwohl er aufgrund seines Studiums in Oldenburg sein Trainingspensum zurückgeschraubt hat, siegte Gerrit Meyer vom MTV Barnstorf zum dritten Mal in Folge mit deutlichem Vorsprung in einer Zeit von 16:24 Minuten vor Peter Mundin (Diepholz - 16:46) und Uwe Franke (SG Diepholz - 18:54). "Das war quasi meine Saisoneröffnung, daher geht das mit meiner Zeit auch in Ordnung. Für mich ist es immer sehr schön, in Drebber zu laufen", sagte der 20-jährige Meyer. Bei den Frauen ging der erste Platz an Lilo Stroink. Die Nachwuchsläuferin der SG Diepholz benötigte für die 4,7-Kilometer-Distanz 22:51 Minuten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Lena Hogen (Weyhe - 23:50) und Dagmar Röben-Guhr (TSV Drebber - 24:14). 20 Teilnehmer absolvierten die 9,4-Kilometer-Strecke. Bei den Männern hatte Ralf Uffenbrink vom TuS Wagenfeld mit 38:02 Mi- nuten die Nase vorn - vor Ingo Schurbert (Aktiv & Vital Twistringen - 39:06) und Marco Heuermann (Diepholz - 40:56). Der 41-jähr- ige Ralf Uffenbrink freute sich über den ersten Platz: "Ich habe mich verbessert, daher bin ich auch mit meiner Zeit zufrieden. Mir macht’s Spaß, hier zu laufen, denn es ist immer etwas los." Und bei den Frauen verwies Karina Beitlich (SV Friesen Lembruch - 46:09) Vorjahressiegerin Gudrun Rademacher (AT Rodenkirchen - 49:06) auf den zweiten Platz. Wie im Vorjahr machten beim Halbmarathon 27 Erwachsene mit. Mit der ausgezeichneten Zeit von 1:21:03 Stunden überquerte Tobias Bünte (SG Diepholz) als Erster die Ziellinie am Sportplatz in Drebber. Den zweiten Platz sicherte sich der aus Rumänien stammende Extremsportler Cornelius Matei (Saab-Zentrum Hamburg - 1:28:21). Der in Dortmund lebende 50-Jährige möchte sich in diesem Jahr im Guinnessbuch der Rekorde verewigen. Der begeisterte Marathonläufer will in 75 Tagen die Strecke von 6 000 Kilometern zurücklegen, Start ist am 20. August in London. Erste bei den Frauen war Susanne Schönholz (Bremen - 1:53:15). Am Marathon über 42,195 Kilometer beteiligten sich zwölf Erwachsene (vier weniger als 2006), wobei diesmal keiner aus dem Kreis Diepholz kam. Gunnar Schad (Halle) lief eine Klasse-Zeit, blieb bei seinem souveränen Sieg unter drei Stunden (2:59:25). Weiterhin großer Beliebtheit erfreuen sich die Team-Staffel-Wettbewerbe (insgesamt 31 mit 310 Teilnehmern). Beim Halbmarathon setzte sich das Lauftrio (die Brüder Sebastian, Dominik und Julian Franke) der SG Diepholz (1:19:48) vor "Clever & Smart" (Osna- brück - 1:23:16) und "Die Oelis" (Barnstorf - 1:30:19) durch. Und beim Marathon ging der erste Platz in der Mannschaftswertung an den VC Nienburg (2:57:34). Silber und Bronze holten die Realschule Lohne (3:12:53) und das "Sauna- und Sportparadies" (Diepholz - 3:15:41). ==> Ergebnisse
NIEDERELBE ZEITUNG vom 25. Juni 2007 Über 150 Teilnehmer beim Windmühlenlauf Mario Schwiemann aus Otterndorf gewann in Nordholz über die 10-Kilometer-Strecke (flü). Über 150 Teilnehmer zählten gestern die Organisatoren des 6. Nordholzer Windmühlenlaufes. Schon recht früh, nämlich um 8.30 Uhr, gab Bürgermeister Bernhard Jährling den Startschuss für die Läufer der 10-Kilometer-Strecke, die Halbmarathonis sowie für die 28 Walker und Nordic-Walker. Wie erwartet gewann über die 10 Kilometer Mario Schwiemann vom TSV Otterndorf. Er kam nach 37:33 Minuten ins Ziel. Direkt dahinter landete das Lauf-Urgestein Reinhard Roloff von der TSG Nordholz. Der Starter in der Altersklasse M60 kam auf eine Zeit von 38:47. Detlef Hellmers vom MTV Lüdingworth (39:18) wurde Dritter. Den Sieg bei den Frauen fuhr Marita Schröder (TSV Otterndorf/50:39) ein vor Susanne Hänel (54:34) und Gisela Boroske (59:10). Über die Halbmarathonstrecke (21 km) war die Handbikerin (Sport-Rollstuhl) Denise Pistor vom RSC Oldenburg als Erste über der Ziellinie. Sie brauchte 1:07:12 Stunden. Eine Viertelstunde später kam der erste Läufer auf die Zielgerade des Willi-Wicke- Platzes: Markus Fabian (LG Bremen-Nord/1:22:08) gewann vor Armin Müller (1:28:51) und Heiko Dieckmann (TSV Otterndorf / 1:29:06). Bei den Frauen siegte Natalia Meier (1:50:19) vor Petra Knitsch (2:03:30) und Gabriele Kampmann (2:05:31).
ALLER ZEITUNG vom 30. Juni 2007 Über 500 Starter: Neuer Teilnehmer-Rekord (jk). Stark: Der Gifhorner Abendlauf stellte trotz teilweise strömenden Regens mit über 500 Startern in der Flutmulde einen neuen Rekord auf. “Das sind über hundert mehr als der bisherige Teilnehmer-Rekord”, freute sich Mit-Organisator Wilhelm Scharf und fügte hinzu: “Darauf können wir sehr stolz sein.” Über 5000 Meter gewann Frank Weißgerber (Groß Bällern) mit einer Zeit von 15:19 Minuten. Beim 10.000-Meter-Rennen, das Teil des Gifhorn/Wolfsburger Laufcups ist, hatte Benjamin Trzonnek (VfL Wolfsburg) am Ende die Nase vorn. “Ich bin sehr zufrieden. Die Strecke war sehr schlammig, hatte schon eher Cross-Charakter”, meinte der Sieger. “Bis Kilometer 7 war’s ein Kopf-an-Kopf- Rennen mit meinem Vereinskollegen Ulrich Petri.” Doch dann setzte sich Trzonnek ab und lief nach 33:49 Minuten als Erster im Ziel ein. Ulrich traf 24 Sekunden später in der Flutmulde ein. Gestartet war das Feld ebenfalls in der Flutmulde, begleitet von den Klängen der Samba-Band der Gifhorner Albert-Schweitzer- Schule. “Das war eine ganz feine Geschichte”, lobte Scharf. Dann ging’s raus in die “Gifhorner Schweiz” bis hin zum Ortsteil Winkel und zurück. “Der größte Teil der Strecke führte durch den Wald”, erklärte der Mit-Organisator. Trotz des Regens kam am Ende eine gute Zeit für den 10.000-Meter-Sieger heraus. “Ein hervorragendes Ergebnis”, so Scharf, dem die widrigen Witterungs- verhältnisse nicht die gute Laune verderben konnten. “Eine sehr gelungene Veranstaltung.” ==> Ergebnisse / Ergebnisse Lauf-Cup
NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 2. Juli 2007 9. Söltjerlauf wird zu einem Festival der Rekorde auf allen Ebenen Rekordteilnehmerzahl von 641 Aktiven / 2444 Runden sind Richtwert für 2008 Leichtathletik (gö). Zwischen Hannover und Hameln hat er sich endgültig als einer der größten Volksläufe etabliert, neue Rekord- zahlen bei den Teilnehmern und den gelaufenen Runden stellen die steigende Attraktivität unter Beweis - der Söltjerlauf des Lauf- treffs des Sportclubs Bad Münder, der am Sonnabend unweit des Gasthauses "Bergschmiede seine 9. Auflage erlebte. Nach der glänzenden Vorstellung der 39 LT-Aktiven, die im Vorlauf 240 Runden mit 912 Kilometern vorgelegt hatten, folgte jetzt das Glanzstück mit den einheimischen Läuferinnen und Läufern sowie Teilnehmern aus Berlin, Bad Oeynhausen, Holle-Grasdorf und Groß Bülten. Insgesamt 641 Starter passierten die Kontrollpunkte für die Transponder-Messung beziehungsweise wurden per Lochung an der Startnummer erfasst. "Die kühle Witterung war für uns das große Plus, dass wir so viele Starter verzeichnen konnten", äußerte Detlef Erasmus am Schluss der Veranstaltung. Für die Teilnehmer waren die äußeren Bedingungen geradezu ideal. Vier Stunden lang konnte auf dem 3,8 Kilometer langen Rundkurs gelaufen und in dieser Zeitspanne auch gestartet werden. Naturgemäß war auch diesmal der Andrang zu Beginn des Laufes um 11 Uhr am größten. Zahlreiche Gemeinschaften, Vereine, Organisationen, Schulen und Verbände waren angetreten, um durch die Bewältigung vieler Runden gleichzeitig einen großen Betrag als Erlös zu erlaufen. Wie in den vorangegangenen Jahren unterstützte auch diesmal die Sparkasse Weserbergland mit einem Euro jede gelaufene Runde. Der Erlös ist bestimmt für die Fördergesellschaft Rohmelbad und den Freundeskreis Rohmelbad. Mit dem Geld soll der Sprungturm des Rohmelbades saniert werden. Und die Initiatoren dürfen sich zu recht freuen: 2444 Runden mit 9287,2 Kilometern wurden gelaufen und bescheren einen warmen Geldregen von 2444 Euro. Die meisten Teilnehmer brachte die TuSpo Bad Münder an den Start. Von den 52 Teilnehmern kamen allein 46 aus der Handball- Abteilung um Charly Janzen und Gunnar Meier. Das Team konnte den vom Ortsrat Bad Münder ausgelobten Pokal für die größte angemeldete Gruppe oder Verein von Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah entgegen nehmen. Als beste Schulmannschaft wurde die Grundschule Bakede mit dem Team "Die Laufbären" geehrt. Die Gruppe landete mit 32 Runden auf dem 14. Platz bei den Mannschaften. Zum Auftakt des Laufes hatte der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Siegmund nicht nur die Grüße der Stadt überbracht, sondern er reihte sich auch in das Teilnehmerfeld ein und lief drei Runden. Eine Besonderheit war der Auftritt der Familie Markwirth aus Hachmühlen/Bad Münder. Sie waren mit immerhin 13 Teilnehmern vertreten. ==> Ergebnisse
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Juli 2007 (Zwei Artikel) Rekord: Über 400 Teilnehmer Lohne (sl). Vor dem Lohner Waldbad sammelt sich ein riesiges Knäuel von Menschen. Sportler, die starten, “umsteigen”, an- kommen oder regenerieren; überall dazwischen Freunde und Zuschauer, die das Spektakel verfolgen. Aber das ganze Knäuel hat System, jeder weiß, woher er kommt und wohin er muss. Das “Festival des Ausdauersports” ist auch eine Meisterleistung der Organisation, die “Macher” Klaus Wolking mit seinen insgesamt 50 Helfern bewältigt. Freunde, Bekannte, Injoy-Studio, Schwimm- abteilung BW Lohne, Funkhilfe Vechta und Feuerwehr - der Einsatz ist gewaltig. Schließlich gilt es auch, einen Rekord zu be- wältigen: Mit über 400 Teilnehmern hat das Ausdauerfestival 2007 die Teilnehmerzahlen der Vorjahre nahezu verdoppelt. Auch ohne die 75 Neulinge beim Schülermarathon wäre es ein super Rekord geworden. Als Hauptmagnet erwies sich der mit 100 Startern ausgebuchte Volkstriathlon, den auch die meisten heimischen Sportler absol- vierten - wie auch den Volkslauf über 10 km. Zum olympischen Triathlon und dem fast ausgebuchten 40-km-Einzelradfahren zog es vor allem die von weit angereisten Cracks. Torsten Endres gewann etwa die 40 km mit einem beeindruckenden 44er Schnitt in 54:13 Minuten. “Wann gibt es endlich die Nudeln?” Lohne. Vor dem Einbiegen auf die Zielgerade des Triathlons packen der 8-jährige Leon Schumacher und sein ein Jahr jüngerer Mitstreiter Justus Sieve ein ganz heißes Thema an. “Wann gibt es endlich die Portion Nudeln?”, fragen sie ihren Begleiter. Noch einige Meter laufen, ein kurzer Schlussspurt durchs Ziel, einmal durchschnaufen - und ab zu den Nudeln. So locker erleben die beiden jungen Lohner wie über 70 andere Kids den ersten Triathlon ihres Lebens. Die Premiere des Schülertriathlons beim Lohner Ausdauerfestival für “Sportler gegen Hunger” entpuppte sich als glänzende Inno- vation bei einem landesweit etablierten Event für die großen Cracks. 100 m Schwimmen, 3 km Radfahren, 800 m Laufen - die Distanzen waren bewusst klein gehalten worden, um den Nachwuchs zu locken. Trotzdem: “Unser Leon war heute morgen ganz nervös, vor Aufregung hatte er Magenschmerzen”, erzählt Vater Manfred Schumacher. Und von seinem Patenkind Justus Sieve wusste er, dass dieser sich gar nicht anmelden wollte - erst als er gehört habe, dass keine Zeiten gestoppt werden und es ein T-Shirt als Lohn gibt, sei er Feuer und Flamme für den Triathlon gewesen. Wie etliche Eltern begleitet Manni Schumacher seine beiden Schützlinge in Straßenklamotten beim Radfahren und Laufen. Und er gesteht: “Ich bin ganz gut ins Schwitzen ge- kommen.” Hektische Betriebsamkeit herrscht vor allem in den Wechselzonen auf dem Rasen des Freibades oder auf dem Sand zwischen den Fahrrädern, da wird dem Spross auch noch mal schnell das Trikot in die Hose gesteckt, damit es vernünftig ausschaut. Ohnehin scheinen einige Mütter und Väter am nervösesten zu sein. Mit dem Start legen die Kids nämlich jegliche Nervosität ab. “Das Wasser war ganz schön kalt”, erzählt Sophia Sandmann über ihre Lieblingsdisziplin in diesem Triathlon. Was man dagegen macht? “Einfach reinspringen und schwimmen”, nennt die 9-jährige Mühlenerin ihr Erfolgsrezept. Tanzen, Akrobatik und Handball macht sie sonst. Als Mama gefragt habe, entschied sie sich auch für den Triathlon und startet zusammen mit ihren Freundinnen Hanna Kröger und Pia-Jose Kühling. Nach 20 Minuten Einsatz - die Mama hatte auf die Uhr geschaut - steht auch Sophia ent- spannt im Zielraum. “Schön war das”, lautet ihr Urteil über den Schülertriathlon. Diesen hätte Christian Frerichs fast verpasst. Mit seinem Fahrrad war er zum Waldbad gefahren und hatte sich unterwegs einen Plattfuß eingehandelt. “Reparieren geht nicht”, zuckt der 11-Jährige vor dem Start mit den Schultern. Kurzerhand schnappt er sich das viel zu große Rad seiner 13-jährigen Schwester Claudia, die dann mit dem Fahrrad der Mutter fahren muss. “Einfach im Ziel ankommen”, meint Christian Frerichs vor dem Start. Das erreicht er dann auch - die ganze Zeit stehend auf dem zu großen Fahr- rad. “Das war zwar anstrengend, aber ich hab’s geschafft”, freute er sich. Ein echter “Ironman”. ==> Ergebnisse
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 2. Juli 2007 (Auszug - ohne Ergebnisspiegel) "Hindernislauf" quer durch die City Markus Pingpank und Ulrike Dreißigacker konkurrenzlos / Spaß und Lauffreude Barsinghausen (eb). 110 Teilnehmer, von denen am Ende 107 das Ziel erreichten - manche finishten schwer geschafft, andere liefen locker-leicht über die Linie. Erwartungsgemäß avancierte die Neuauflage des "City-Laufes" zu einem Highlight der Barsing- häuser Veranstaltung "Sommer in der Stadt". Läufer und Läuferinnen heimsten dabei jede Menge Applaus von den zahlreichen Besuchern an der Strecke ein. Als Ausrichter hatte sich der TSV Kirchdorf reichlich Mühe gegeben, um den Rundkurs durch die Innenstadt weitestgehend frei von Zuschauern zu halten. Das gelang freilich nicht immer, denn die Strecke war nur notdürftig ab- gesperrt. Hier und da gab es Ecken, wo der Wettbewerb quasi einem Hindernislauf gleich kam. Sportlich gesehen war es dann eher eine reine Kirchdorfer Vereinsmeisterschaft, denn das Gros der Starter kam vom gastge- benden TSV. So gingen auch die beiden Siege im Hauptlauf souverän an die "Schwarz-Weißen". Markus Pingpank gewann die Herrenkonkurrenz locker. Auch Ulrike Dreißigacker lief allen übrigen Frauen weit davon und überrundete so manchen männlichen Kollegen. Bevor der 10-km-Hauptlauf gestartet wurde, gab es ein Bambini-Rennenüber 400 Meter sowie einen Jugend- und Schülerlauf über 2 Kilometer. Spaß hatten wohl alle Beteiligten. Den Zuschauern stand die gute Laune ins Gesicht geschrieben und den Aktiven die Lauffreude. ==> Ergebnisse
ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 2. Juli 2007 Versemann im Vereinsduell vorne Sottrumerin verteidigt beim Taakener Volkslauf ihrem Titel / Auch Oberschilp wieder auf Rang eins Von Malte Mertins Taaken. Sie haben die absolute Dominanz in Taaken! Tina Versemann (TV Sottrum) und Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) waren wie schon im Vorjahr beim Volkslauf "Um die Taakener Ähren" über die 10,7 Kilometer am schnellsten. Oberschilp kam mit einer Zeit von 36:30,81 Minuten ins Ziel. Versemann benötigte beim zehnjährigen Jubiläum des Wettbewerbs 43:31,81. Neben den Titelverteidigungen stachen weitere Parallelen zur Vorjahresveranstaltung hervor: Belegten die Athletinnen des TV Sottrum vor gut 365 Tagen noch die ersten vier Plätze, machte Ute Vehlow-Diekmann dieses Mal den Doppelsieg der Wieste- Läuferinnen perfekt. Lediglich Irene Wachtmann (VfL Visselhövede) sprengte die Sottrumer Riege und belegte vor Katrin Holsten (TV Sottrum) Rang drei. Einmal mehr unterstrich auch Andreas Oberschilp seine unumstrittene Überlegenheit und siegte mit einem Vorsprung von 3:26 Minuten vor Rainer Schröder (SV Hepstedt/Breddorf). Bronze ging an Marco Miltzlaff (BSG Deutscher Ring). "Ich freue mich jedes Jahr wieder, hierher zu kommen und bin froh über die geglückte Titelverteidigung. Schade war nur, dass der Druck von hinten fehlte. So war mein Ziel, den Streckenrekord zu knacken, nicht möglich", so ein glücklicher Oberschilp. Sein einstiger Dauerrivale Torsten Naue, ebenfalls von der LG Bremen-Nord, ging nicht an den Start, da er bei den Landesmeisterschaften in Braunschweig weilte. So aber hatte Andreas Oberschilp von Beginn an leichtes Spiel und fing bereits 300 Meter vor dem Ziel grinsend an, sich bei den applaudierenden Zuschauern zu bedanken. Knapper ging es da schon bei den Damen zu. Das vereinsinterne Duell um den ersten Platz gewann letztlich Tina Versemann mit einem Vorsprung von 1:07 Minuten vor Ute Vehlow-Diekmann. Beim Joggerlauf über die 5,6-km-Distanz schnappte sich mit Margret Bucklitsch (24:42,24) ebenfalls eine Athletin des TV Sott- rum den Titel. Bei den Männern ging der Sieg an den vereinslosen Benjamin Nestvogel (21:28,60). Neben den Erfolgen der lokalen Läufer freute sich Organisator Wolfgang Haase zudem über einige hochkarätige Starter unter den 188 Teilnehmern. So ging die 67-jährige Christine Fuchs, Weltmeisterin im Marathon und 13-fache deutsche Meisterin, auf die 10,7-km-Strecke. Außerdem besuchten der 51-jährige Joachim Hickisch, mehrfacher deutscher Meister, und Mark Kölzow, Niedersachsenmeister über 100 und 200 Meter, den Jubiläumslauf in Taaken. "Wir hatten tolles Wetter, keine Verletzungen und es kam wieder die familiäre Atmosphäre auf. So stellt man sich einen Volkslauf vor", zog Haase ein durchweg positives Fazit. ==> Ergebnisse
NIEDERELBE ZEITUNG vom 2. Juli 2007 Mario Schwiemann gab alles, aber es langte für Dirk Albers Beim 38. Straßenlauf "Rund um Wanna" gab es die Entscheidung um die Cuxand-Cup-Laufserie (flü). Einen großen Kampf um den Sieg bei der Cuxland-Cup-Laufserie lieferten sich Dirk Albers (MTV Lüdingworth) und Mario Schwiemann (TSV Otterndorf). Der Otterndorfer versuchte beim abschließenden Straßenlauf in Wanna noch einmal alles, holte auch kräftig auf, aber der Lüdingworther hatte ein zu großes Zeitpolster. Nachdem beide Kontrahenten in Wingst (10 km) gemein- sam über die Ziellinie kamen, hatte Albers in Wremen (15,8 km) einen Vorsprung von einer Minute und 37 Sekunden herausge- laufen. Vor dem Start des 38. Straßenlaufes “Rund um Wanna spekulierten die Fachleute, ob Schwiemann auf der Halbmarathon- distanz (21,1 km) noch einmal angreifen kann. Auf der Strecke herrschte zunächst Eintracht, die beiden Top-Leute um den Cuxland-Cup liefen nebeneinander, ließen Lars Pingel aus dem Kreis Stade (er war nicht in der Cuxland-Wertung) auf gut 200 Meter davon ziehen. Nahezu im Gleichschritt passierten Schwiemann und Albers den Wendepunkt. Auch bei Kilometer 14 war das Duo noch zusammen. Dann kam die Attacke des Otterndorfers: Schwiemann erhöhte das Tempo, legte schnell einen gehörigen Abstand dazwischen. Albers war in diesem Mo- ment nicht fit genug, um einen Konter zu starten. Schwiemann lief auf Pingel auf, überholte diesen recht locker. Beim Verpfleg- ungsstand in Höhe Kilometer 17 hatte der Otterndorfer etwa 25 Meter Vorsprung vor Pingel und rund 200 Meter vor Albers. Gut 1500 Meter weiter lag Schwientann etwa eine Minute vor Albers, aber Pingel setzte sich an seine Fersen. Wenn ab diesem Zeit- punkt alle drei Führenden ihr Tempo beibehalten hätten, wäre es bei der Cuxland-Cup-Entscheidung möglicherweise nur um we- nige Sekunden gegangen. Aber der MTVer Albers mobilisierte noch einmal seine Kräfte, ließ Schwiemanns Vorsprung nicht mehr größer werden. Am Ende hatte Lars Pingel mit 1:21:55 Stunden knapp die Nase vorn vor Mario Schwiemann (1:22:00), der wieder- um 61 Sekunden vor Dirk Albers ins Ziel kam. Somit hatte der Lüdingworther Albers im Cuxland-Cup den ersten Platz (Gesamtzeit 3:01:39) vor dem Otterndorfer Schwiemann (3:02:15) gehalten. Dritter wurde Klaus Dock (Lokomotive Duhnen/3:09:54), der in Wanna Rang vier belegte (1:25:19) Ingrid Protmann wurde zweimal Zweite Bei den Frauen gewann Marianne Schier (LG Kehdingen) nicht nur den Halbmarathon in Wanna (1:39:14), sondern auch die Ge- samtwertung des Cuxland-Cups (3:39:27). Auch die Ränge zwei und drei beim Lauf “Rund um Wanna" bedeuteten die gleiche Platzierung bei der Laufserie: 2. Ingrid Protmann (VfL Wingst/1:43:10/3:47:15) und 3. Birgit Grewe (TSV Neuenwalde/1:43:34/ 3:49:26). ==> Ergebnisse / Endstand Cuxland-Cup
HAMBURGER ABENDBLATT vom 4. Juli 2007 262 Aktive beim Volkswaldlauf in Borstel Winsen-Borstel. Bevor der 29. Volkswaldlauf des MTV-Borstel-Sangenstedt starten konnte, wurde erst einmal turnusgemäß die Strecke überprüft. Und siehe da, der Sturm hatte tatsächlich einen Baum mitten auf den Weg verfrachtet. In halbstündiger Arbeit mit der Kettensäge entfernte Sportwart Jürgen Weselmann das Hindernis. Kurios: Trotz "perfekten Laufwetters" (O-Ton von Orga- nisator Bernd-Alexander Peuker) waren von den ursprünglich gemeldeten 302 Läuferinnen und Läufern nur 262 am Start, von denen 260 das Ziel erreichten. Dennoch war Peuker mit der Teilnehmerzahl sowie dank zahlreicher Helfer mit einer gelungenen Organisation rundum zufrieden. Zwar starteten bei den Läufen für die jüngeren Athleten (500 Meter, 900 Meter und 1,8 Kilometer) nur 38 Aktive, doch über 21,1 beziehungsweise 10,7 Kilometer sorgten 128 Starter für ein erfreuliches Meldeergebnis. Über 10,7 Kilometer siegten Uschi Schwarzlmüller (LG Stolpertruppe Winsen, 49:58 Minuten) und Tim Tomczak (LG Nordheide, 36:04 Min.). Gewinner des Halbmarathons wurden Susanne Thies (ohne Verein, 1:35:45 Stunden) und Dino Kuhn (Sport Ass Lüneburg, 1:17:03 Std.). Den Wanderpokal für die meisten Voranmeldungen (50) holte die Estetalschule Hollenstedt. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 8. Juli 2007 (Von Hartmann Jung) Sebastian Hanelt lief einsames Rennen Wieder Ausfälle an der Okertalsperre Okertalsperre-Altenau. Zwar gab es am Freitag nicht das große Unwetter wie im Vorjahr im Umkeis von Göttingen und Braun- schweig, dennoch trauten knapp 50 vorangemeldete Teilnehmer dem Wetter nicht. Zu den 217 vorangemeldeten Teilnehmern, gegenüber 185 des Vorjahres, kamen noch zahlreiche Nachmeldungen, so konnte der Veranstalter, das Läufer-Team Oker e.V., am Ende noch 227 Läufer, Läuferinnen und Walker in die Ergebnislisten aufnehmen. An der Okertalsperre selbst blieb es zu- nächst trocken, nur der Wind störte enorm. Die 90 Kurzstreckler hatten Glück und konnten ihren Wettkampf ohne Regenschauer beenden. Die 11 Walker und 126 Langstreckler liefen in einen richtigen Schauer und kamen vollständig durchnässt aus ihrem Wettkampf. 90 Starter stellten sich zum 5,2 km Lauf, darunter fehlte verletzungsbedingt leider erstmals der 82-Jährige Heinz Wiechmann vom TV Lautenthal. Philipp Champignon vom Einbecker SV, einer der stärksten Nachwuchsläufer in Südniedersachsen, hatte kurz- fristig nachgemeldet. Im Vorjahr noch Zweiter, lief er ein starkes Rennen und nach 17:45 Minuten, fast 30 Sekunden vor Carsten Teiwes (MTV Wangelnstwedt) und Karsten Rögener (LSKW Bad Lauterberg), war er im Ziel. Schnellster Läufer aus dem Kreisge- biet wurde erwartungsgemäß Patrick Pavel (TSV Eintracht Wolfshagen). Schnellster weiblicher Teilnehmer war die Schülerin Christine Rensch vom WSV Wolfenbüttel vor Wiebke Wöhle (TSV Jahn Dörrigsen) und Kathrin Strees aus Göttingen. Die Vor- jahressiegerin, Romina Nolte (TSV Eintracht Wolfshagen) lief als vierte ins Ziel. Pünktlich um 19.15 Uhr wurden die knapp 130 Läufer und Läuferinnen zum Hauptlauf über 12.638 m auf die “Rundreise” um den Hauptarm der Okertalsperre geschickt. Nach nur wenigen Minuten war der Start- und Zielplatz fast leer, denn bei dem unfreund- lichen Wetter fehlten auch die sonst zahlreichen Zuschauer. Aus dem großen, bunten, dicht zusammengedrängten Feld am Start wurde auf der Waldseite der Talsperre schnell eine lange Läuferschlange. Die Helfer des Läufer-Teams Oker hatten nun etwas Zeit und konnten sich in Ruhe bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen erholen, immerhin waren sie seit 16.00 Uhr im Einsatz - Anfahrt, Zelt aufbauen, die Anmeldestände einrichten, Getränkestation aufbauen, Start- und Ziel markieren, die Melde- unterlagen ausgeben, Nachmeldungen annehmen und bearbeiten usw.. Bereits nach nur wenigen Metern setzte sich der Seesener Vorjahressieger Sebastian Hanelt, er startet für die LG Göttingen, an die Spitze des Feldes und lief im Alleingang sein Rennen. Im Ziel, nach 42:05 Minuten, fast eine Minuten schneller als im ver- gangenem Jahr, hatte er vor dem Zweitplatzierten, Karsten Kappe (MTV Brunonia Harlingerode) weit über vier Minuten Vorsprung. Dritter, nur knapp im Spurt unterlegen, wurde der 50-Jährige Burkhard Omland (VfL 28 Ellrich). In kleinen Gruppen oder allein kamen in unregelmäßigen Abständen die buntgekleideten Läufer und Läuferinnen aus der 12.638 m langen Runde um den Haupt- arm der Okertalsperre zurück auf den Damm der Vorsperre zum Ziel. Von den insgesamt 23 Frauen wurde als 20. im Gesamtein- lauf Silke Brinkmann vom MTV Jahn Schladen überlegene Siegerin. Silke ist wohl im Nordharz die zur Zeit stärkste Läuferin in ihrer Altersklasse W 35. Auf den Ehrenplätzen folgten Sylvia Reichelt (Delligser SC) und nur knapp dahinter Kerstin Hoffmann (VfL 28 Ellrich/Hohegeiß). Insgesamt 126 Läufer und Läuferinnen beendeten den Hauptlauf über 12,6 km. Im Zieleinlauf gab es kleinere Schwierigkeiten, trotz vorheriger Ansage beim Start gab es Läufer die ihre Startnummer wohl “schonen” wollten und ver- deckten oder auf dem Rücken trugen. Wie sollen nun die Kampfrichter ermitteln, wer der Läufer ist? Ein Ehepaar lief gemeinsam, doch kurz vor dem Ziel bog der Ehemann unerklärlicherweise ab und lief zum Teestand. Er konnte natürlich auch nicht registriert werden, zumal seine Startnummer nicht zu erkennen war. Aus der kleinen Gruppe der Walker kam Angelika Theuerkauf (TSG Bad Harzburg) knapp vor Peter Düe (SG Misburg) und dem Ehepaar Birgit und Dieter Komoll aus Langenhagen allein nach 1.35:36 Stunden ins Ziel. Nach dem Lauf war der Getränkestand dicht umlagert und die Helfer hatten viel Arbeit, den warmen Tee und auch Mineralwasser in die bereitgestellten Becher zu füllen. Auf der abschließenden Siegerehrung wurden die zeitschnellsten Läufer und Läuferinnen auf beiden Strecken mit einem Sachpreis ausgezeichnet. Weitere Sachpreise wurden unter den noch Anwesenden schnell verlost und einige freuten sich auch über einen kleinen Preis. Hartmann Jung, der Vorsitzende des Läufer-Teams und seit Beginn der Ver- anstaltungsleiter, bedankte sich bei seinen Mitgliedern und Helfern für den Einsatz und für den harmonischen und reibungslosen Ablauf und wünschte eine gute Heimfahrt. Von den älteren, erfahrenen Teilnehmern und auch einigen “Erstteilnehmern” an der Okertalsperre erhielt das Läufer-Team Oker Dank und Anerkennung für die trotz des Wetters wiederum gelungene Veranstaltung. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Juli 2007 Begeisterung trotz vieler Regenschauer Fuchsienlauf: Almuth Maaß und Siebo Wiegmann gewannen bei der dritten Auflage den Hauptlauf Von Theo Gerken Ihlow. Almuth Maaß bei den Frauen und Siebo Wiegmann bei den Männern entschieden die dritte Auflage des von der Gemeinde Ihlow veranstalteten Fuchsienlaufs über zehn Kilometer für sich. Dabei lieferten sich vor allem die Männer ein packendes Rennen, das erst auf den letzten Metern entschieden wurde. Die immer wieder niederprasselnden Regenschauer schienen die insgesamt 1349 Teilnehmer und die Zuschauer rund um die Rennstrecke kaum zu stören. Insbesondere bei den Bambini- und Schülerläufen war die Begeisterung am Freitag riesengroß. Über 900 Kinder rannten um den Sportplatz und um das Ihler Meer ins Ziel. Pro- bleme bereiteten den Läufern vor allem im Hauptlauf über zehn Kilometer die recht glatt gewordenen Brücken und der um alle Ecken fegende starke, böige Wind. Vom tollen Empfang in den Straßen auf der Strecke wurden die Aktiven überrascht. Mitten zwischen bunten Girlanden, Blumen und Fähnchen standen die Zuschauer und feuerten die Läuferinnen und Läufer an. Im Hauptlauf über 10 km übernahmen Siebo Wiegmann (LT Schafhauser Wald), Achim Groenhagen (Amisia Wolthusen), Peter Steinke (TV Norden) und Hermann Fleßner (Ihlower Rennschnecken) vom Start weg die Führung. Während Fleßner in der zweiten Runde etwas abreißen lassen musste, ging für die anderen drei bei wechselnder Führung die Jagd weiter. “Ich wollte eigentlich Mitte der dritten Runde meinen kleinen Vorsprung ausbauen und vielleicht ins Ziel retten, weil ich die Spurtstärke von Siebo kenne”, erzählte Groenhagen seine Gedanken. Doch Wiegmann passte auf, zog noch einmal kräftig an und kam nach 34:07 Mi- nuten vor Groenhagen (34:09), Peter Steinke (34:34) und Hermann Fleßner (34:57) ins Ziel. Überglücklich zeigte sich Almuth Maaß von der LG Ostfriesland nach ihrem Sieg über 10 km in 42:57 Minuten: “Ich bin direkt von der Arbeit zum Start gefahren und habe seit langem mal wieder gewonnen.” Auch die Zweite, Christina Günsel (Crocodiles Ihlow; 43:15) strahlte und freute sich über ihre gute Platzierung. Dritte wurde die erst 16-jährige Jasmin Schmidt (LT TuS Aurich-Ost; 43:48). Schon vor dem Start über fünf Kilometer wusste Sonja Hoogestraat von der Emder LG, dass es ein knappes Rennen werden würde: “Waltraud Klostermann startet auch, da wird es eng!” Am Ende siegte die für den TV Norden startende mehrfache Deutsche Meisterin im Halbmarathon in 19:24 Minuten. “Das ostfriesische Wetter hat mich kaum gestört”, meinte Klostermann. Den dritten Rang belegte Eva Post (Riepe) in 23:18. “Ich bin ziemlich platt”, meinte Jan Waschkau (Ihlower Loopers). Er entschied die 5-km-Distanz bei den Männern in 17:41 Minuten für sich und verwies Fred Ibeling (LG Ostfriesland; 18:03) und Heinz-Dieter Janssen (TSV Riepe; 18:29) auf die Plätze zwei und drei. Splitter vom Lauf Siebo Wiegmann vom LT Schafhauser Wald hatte gleich nach dem Zieleinlauf des Ihlower Fuchsienlaufs über 10 km für seine unmittelbaren Konkurrenten noch eine besondere Botschaft parat: “Einen schönen Gruß soll ich von meinem Vereinskollegen Stephan Immega (dem Sieger der Vorjahre) überbringen, ich solle ihn ordentlich vertreten.” Auftrag erfüllt. Selbst der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Johann Börgmann, war schon am Nachmittag im Einsatz und half am Abend bei der Siegerehrung mit. Einen Schirm hatte er nicht dabei, dafür aber eine wetterfeste Regenjacke. ==> Ergebnisse
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 9. Juli 2007 (Zwei Artikel) “Mit 24-Stunden-Lauf in die Champions-League” 4. Burginsellauf mit Streckenrekord: Gesamtsieger legen 205,90 Kilometer zurück Nach dem diesjährigen Erfolg peilen die Organisatoren eine europaweite Etablierung der Sportveranstaltung an Von Tina Spiecker Delmenhorst. Von Rekorden geprägt war der 4. Burginsellauf am Wochenende: Nie zuvor hatten sich mehr Läufer angemeldet, allein bei den Ultra-Marathon-Einzelläufern hatte sich die Zahl der Teilnehmer von im Vorjahr drei auf 50 gesteigert, insgesamt hatten sich rund 800 Sportler angemeldet. Und auch in den einzelnen Kategorien wurden Streckenrekorde aufgestellt. So lief Barbara Becker aus Dorsten (Nordrhein-Westfalen) als Gesamtsiegerin der Damen mit 153,52 Kilometern ins Ziel. Die 200er- Marke knackten hingegen der Berliner Marijan Pusek (M35) und der Bookholzberger Thomas Eberhardt (M45): Beide Sportler teilten sich nach genau 205,90 Kilometern den Pokal für den Gesamtsieg. Erste Plätze bei den Einzelläufern in den jeweiligen Altersklassen errangen zudem Frank Dams, Hans-Heinrich Peper, Helmut Reingen, Manfred Leismann, Franz Schullitsch Kai Ebersbach, Anja Hoier und Zeynep Oman. Bei den Mannschaft siegten “Chicken Run” (Damen), “Delmeläufer Twistringen” (Männer), “Sportzentrum-Workout” (Mix) und “Vfl-Stenum Walking-Ladies” (Walker). Die Schüler-Teams waren am Sonnabend für drei Stunden auf die Strecke gegangen. Die Sieger lauteten hier am Ende “6e+5b-Maxe-Team” (27,30 Kilometer) und “DBV Playah’z” (28,60 Kilometer). “Die Vorbereitungen waren anstrengend, aber es hat sich gelohnt”, zeigte sich Organisator Dr. Johann Böhmann erfreut über den Verlauf der Veranstaltung und die gute Stimmung, die auch nachts nicht abgerissen war. Gleichzeitig verwies er darauf, dass der Lauf ohne die rund 30 ehrenamtlichen Helfer nicht stattfinden könnte. Auf dem Erfolg wolle sich der Initiator aber nicht ausruhen, im Gegenteil. “Wir spielen in der Bundesliga, wollen aber in die Cham- pions-League”, sagte Böhmann. Das Ziel sei, den Burginsellauf europaweit zu etablieren. Ein weiterer Etappensieg sei bereits erreicht: Die Deutsche Meisterschaft im Ultra-Marathon wird in zwei Jahren in Delmenhorst stattfinden. Was nach Abzug der Kosten von den Startgeldern übrig bleibt, geht auch diesmal an den Verein “Gesundheit im Kindesalter” (GiK), deren Vorsitz Böhmann inne hat. “Im vergangenen Jahr waren es 2800 Euro, ich rechne diesmal mit dem Doppelten”, so Böhmann. Mit 88 Jahren oder barfuß auf die Strecke 4. Burginsellauf hält erstaunliche Randgeschichten bereit / Auch die Besonderheiten auf und abseits der Strecke machen den 24-Stunden-Lauf aus. Von Tina Spiecker Delmenhorst. Wie jedes Großereignis wies auch der 4. Burginsellauf seine Besonderheiten auf. So sorgte Eugen Triebelhorn bei Zuschauern und Mitstreitern für erstaunte Blicke, als dieser die Laufstrecke barfuß ablief. “Ich laufe schon einige Jahre barfuß, dreimal in der Woche um den Hasportsee”, verriet der junge Mann, der im Team des Autohauses Engelbart startete. Ein Street- worker habe ihm einst gesagt, dass das gesünder sei. “In Schuhen kann ich gar nicht mehr auf die Strecke”, sagte der 18-Jährige und räumte ein, dass ein spitzer Stein schon arg weh tun kann. Hemmungen beim Laufen kennt er aber nicht. “Ich habe da einen Trick: Ich schaue immer nach oben und nie auf den Boden”, verriet der junge Mann. Mit dem Team “Linoflitzer” nahm Sina Fastenau an dem Wettkampf teil - und feierte dabei am Sonnabend gleichzeitig ihren 27. Geburtstag. “An meinem Geburtag heiraten so viele, meine Freunde sind alle zu Hochzeiten eingeladen, da wäre kaum einer zu meiner Feier gekommen”, erklärte die Frau, die mit Arbeitskollegen die Firma Armstrong-DLW vertrat. Also könne sie ebenso gut an dem Lauf teilnehmen. Mit 88 Jahren war Willi Beckmann der älteste Teilnehmer. Viel Trubel wollte der für das Delmenhorster Eintracht-Team angetre- tene Walker darum jedoch nicht machen. “Das ist doch nichts Besonderes”, zeigte sich der Rentner, der seit dem ersten Burg- insellauf an immer dabei war, bescheiden. Auf Leistung käme es ihm gar nicht an. “Jeder macht so, wie er kann”, so Beckmann. Ihm sei wichtig, zur Mannschaft zu gehören.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 10. Juli 2007 Der Wechsel hat sich gelohnt 136 Teilnehmerinnen sind Rekord / 5. Frauenlauf führte durch Sickter Feldmark Von Florian Wichert Der vierte Lauf der Serie Braunschweig läuft brachte den Veranstaltern einen Teilnehmerrekord ein. Erstmals starteten beim fünften Wabe-Wellness-Frauenlauf 136 Läuferinnen, davon 20 mit Nachmeldungen, die sich über herrliches Wetter und optimale Bedingungen freuen durften. Zwischen 12 und 64 Jahren war zudem jede Altersklasse besetzt."Völlig überraschend wurde jedoch vor allem die Strecke gelobt", freute sich Tom Staats, Leiter der Serie, der im Vorfeld sehr skeptisch war. Statt durch den Bürger- park liefen die Athletinnen nach Sickte und zurück. "Schon wegen der Duschmöglichkeit war diese Variante besser, aber dass der Kurs auch optisch mit dem des vergangenen Jahres mithalten kann, hätten wir nicht gedacht", erläutert Staats. "Die Möglich- keit, hier einen Bereich zum Spielen für Kinder und deren Betreuung anzubieten", beschreibt Rennleiterin Katrin Vopel als glänz- ende Rahmenbedingung für den Sechs-Kilometer-Lauf. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich Nicole Meyer nach 25:37 Minuten gegen die Führende im Gesamtklassement, Bianca Weide-Jensch, nur knapp durch. Die Zweitplatzierte lag dabei lediglich drei Sekunden hinter der Siegerin. Dritte wurde Gesa Mellin in 25:49 Minuten.
WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 14. Juli 2007 Laufcup: Petri und Ruhr gewinnen, aber der Strecken-Rekord fällt nicht (api). Als harte Nuss entpuppten sich erneut die Rekordmarken des Wolfsburg-Gifhorner Laufcups. Auch bei der 7. Runde, dem SFC/Injoy-Lauf über zehn Kilometer, waren sie gestern in Wolfsburg nicht zu knacken. Schnellster Teilnehmer war Ulrich Petri vom VfL Wolfsburg. Mit der Zeit von 33:54 Minuten überquerte er die Ziellinie. Der Rekord aus dem Jahr 2004 liegt weiterhin bei 32:12 Minuten. Petri wies seinen Dauerkonkurrenten und Vereinskollegen Benjamin Trzonnek relativ deutlich auf Platz zwei. Der weiterhin Führ- ende der Gesamtwertung benötigte für die Strecke 35:23 Minuten. Dritter wurde Eike Hübenthal (ebenfalls VfL Wolfsburg). Platz vier ging an Frank Balzer, Platz fünf an Thomas Kramme. Auch bei den Frauen blieb der Strecken-Rekord von 39:19 Minuten un- angetastet. Hier triumphierte Simone Ruhr in 42:43 Minuten vor Martina Mischnik (beide Team Waggumer Holz), Dorothea Jung (Gifhorn) und Andrea Baschin (SFC Wolfsburg). Beachtlich: Als jüngster Teilnehmer lieferte Fabian Borchert eine starke Leistung ab. Der Elfjährige zeigte so manchem Routinier die Hacken, überquerte als 121. die Ziellinie. Insgesamt gingen 270 Läufer an den Start. “Ein neuer Teilnehmer-Rekord”, berichtete Organisator Hans-Günter Wolff vom VfB Fallersleben. Auch sonst zog er ein positives Fazit, betonte: “Alles hat prima geklappt.” Eine Läuferin musste zwar mit Kreislaufproblemen das Rennen abbrechen, war später aber schon wieder wohlauf. Wolff: “Das warme Wetter kam so plötzlich. Damit musste man erstmal fertig werden. Nur im Wald war es angenehm kühl. Außerdem war die Strecke sehr anspruchsvoll.” So war’s am Ende nichts mit den 50 Euro Sonderprämie für einen neuen Strecken-Rekord. ==> Ergebnisse (vorerst nur Lauf-Cup)
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 16. Juli 2007 Lampenfieber vor dem 34. Stuhr-Loop Vera Poetzsch organisiert erstmals Von Sabine Walcher Moordeich. Über 220 Lauf- und Walkingfans starteten am Freitagabend beim 34. Stuhr-Loop durch. Vom Vereinsheim des TV Stuhr an der Pillauer Straße machten sich die Läufer auf den wahlweise fünf oder zehn Kilometer langen Weg und die Walker auf ihre sechs Kilometer lange Route durch Biotop, Blockener Straße, Barkener Holz und zurück über den Neuen Weg. Auch der Nachwuchs mischte unter lauten Anfeuerungsrufen der Erwachsenen auf einer eigens abgesteckten Route von zweieinhalb Kilo- metern mit. Während sich die ersten Sportler aufwärmten und sich auf den bevorstehenden Lauf vorbereiteten, legte sich bei Organisatorin Vera Poetzsch allmählich die Anspannung. “Ich habe den Stuhr-Loop zum ersten Mal organisiert”, erklärte die Sportlerin. Dem- entsprechend nervös sei sie im Vorfeld zu ihrer Premiere gewesen. Aber nachdem nun alles wie geschmiert lief, konnte Vera Poetzsch den Starts gelassen entgegen sehen. “Den Lauf zu organisieren war spannend”, meinte sie und fügte hinzun dass die Planungen letztendlich umfangreicher seien, als sie anfangs geglaubt hatte. “Man braucht sehr viele Helfer”, meinte die Organi- satorin. So habe sie auf insgesamt 50 Paar helfende Hände für den traditionellen Volkslauf zurückgreifen können, untern ihnen allein 25 Streckenposten, die den Läufern den rechten Weg wiesen. Nach ihrem gelungenen Einstand sagt Vera Poetzsch: “Nächstes Jahr mache ich das wieder. Jetzt weiß ich ja, was auf mich zukommt.” Die Lauf- und Walkingfreunde, von denen die älteste Teilnehmerin 89 Jahre alt war, konnten indes ebenfalls zufrieden mit ihren Leistungen sein: Stefan Bölke (Uni Triatlöwen) lief sich über die Distanz von zehn Kilometern in 36:12 Minuten an die Spitze. Auf der fünf Kilometer langen Strecke siegte Mario Lawendel (FTSV Jahn Brinkum, 18:50 Minuten). Bei den jüngsten Teilnehmern, den Jungen der Jahrgänge 1998-1999 gewann Fabian Hesse, unter den Mädchen setzte sich Viktoria Hinke durch. Fabio Fidler gewann in den Jahrgängen 1996-1997, während bei den Startern der Jahrgänge 1994-1995 Kevin Kremming und Aimy Hulme die ersten Plätze belegten. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG (NWZ) / KURIER am SONNTAG (KaS) / DIE NORDDEUTSCHE (ND) vom 14.-16. Juli 2007 518 Kinder laufen den Ferien entgegen (NWZ) Die neue Tartanbahn besteht ihre Feuertaufe / Kindergartenkinder meistern die 400-Meter-Distanz Von Anja Johannsmeyer Lemwerder. Am Freitagmorgen war es wieder so weit. Der 4. Wüstenrot-Lauf in die Ferien sorgte bereits seit Wochen für Aufreg- ung und Trainingseifer aller Lemwerderaner Kindergarten- und Grundschulkinder. In den Kindergärten wurden bunte und fantasie- volle Startnummern gemalt und mit Namen versehen, und in den Schulen im Sportunterricht fleißig Ausdauer trainiert. Insgesamt 518 Kinder wollten an diesem Morgen an den Start gehen. Ganz offiziell sollte dieser Lauf das erste Sportereignis auf dem neuen Sportplatz sein. Zur Eröffnung des Laufs standen daher Lemwerders Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann, ausgestattet mit einer Schere, und SVL-Vorstandsmitglied Helmut Eichinger unter einem riesigen Start- und Ziel-Tor vor einem quer über die Tartan bahn gespannten Band. Dann begann der Countdown für den ersten Lauf der Kinder des CVJM-Kindergartens und der Kita Lemwerder. Doch des Bürgermeisters Schere mochte das Band nicht wie geplant bei Null durchschneiden - das Band wehrte sich heftig. “Dann rennen wir eben unter durch”, dachten sich die Kinder in der ersten Reihe und taten kurz darauf, was sie gedacht hatten. Eine ganze Runde galt es hinter sich zu lassen. Viele Kinder schafften die 400-Meter-Distanz souverän, bei den etwas kleineren mussten sich Mütter und Erzieherinnen selbst sportlich betätigen und mitlaufen. Die nachfolgenden Grundschulklassen liefen von der Tartanbahn aus eine Teilstrecke an den Edenbütteler Teichen entlang und trafen anschließend wieder auf dem Sportplatz ein. Belohnt wurden die Teilnehmer mit einer Medaille und einem leckeren Früh- stück. In der Sporthalle konnten sich die Kinder als Tiger schminken lassen, denn um 11.30 Uhr wurde ganz gespannt der Turn- tiger erwartet, der zusammen mit den Kindern einen kleinen Tanz nach einem Lied von Volker Rosin einstudieren wollte. Der Turn- tiger des Niedersächsischen Turnerbundes befindet sich gerade auf Promotour und stellt eine Choreographie vor, die anlässlich des Landesturnfestes in Braunschweig im Mai 2008 präsentiert werden soll. Für ein Luxusauto letzte Reserven mobilisiert (KaS) Carsten Schütz gewinnt nach spannendem Verlauf das Zehn-Kilometer-Rennen in Lemwerder Lemwerder. Freitag, der 13., muss nicht unbedingt ein Unglückstag sein. Für Helmut Eichinger vom SV Lemwerder, dem Ver- anstalter vom 4. Wüstenrot-(L)auf in die Ferien, war er es auf alle Fälle nicht. Die Veranstaltung ging reibungslos über die Bühne und hatte mit rund 1200 Läuferinnen und Läufern zudem eine bemerkenswert große Beteiligung. Den Hauptlauf über zehn Kilo- meter gewann bei den Männern Carsten Schütz, bei den Frauen Birte Bultmann (beide TV Wattenscheid 09). Schon um 9.15 Uhr fiel der erste Startschuss auf der neuen Laufbahn im Sport und Freizeitzentrum Lemwerder, als die Kinder- gartenkinder zu ihrer Stadionrunde über 400 Meter aufbrachen. Ein 1000 Meter langer Rundkurs um die nahe gelegenen Teiche war anschließend für die Erst- bis Viertklässler zu absolvieren. “Damit hatten wir schon mal rund 530 Aktive am Vormittag be- wegt”, gab Helmut Eichinger zu Protokoll. Am frühen Abend übernahmen die Erwachsenen das Terrain mit Walking und Nordic Walking sowie den Rennen über 2,5 / fünf und zehn Kilometer durch Lemwerder. Im Blickpunkt standen die zehn Kilometer, schließlich waren mit der vielfachen Deutschen Meisterin Birte Bultmann und ihrem Trainingspartner Carsten Schütz zwei bekannte Laufpersönlichkeiten gemeldet. Beide für den TV Wattenscheid 09 startende Athleten wurden ihren Favoritenrollen gerecht, wobei Birte Bultmann auf weniger Konkurrenz stieß als Carsten Schütz. “Ich bin nach meiner Verletzung erst seit zwei Wochen wieder im Training und wollte eigentlich nur locker laufen”, sagte die in Zeven wohnende Birte Bultmann nach ihrem Zieldurchlauf in 36:58 Minuten, “dann habe ich auf der letzten Runde aber gemerkt, dass es doch noch etwas schneller geht.” So brachte sie zwischen sich und ihre Verfolgerin Kristina Bokern vom VfL Oldenburg (37:47) doch noch einen beträchtlichen Zeitabstand. Kristina Bokern durfte sich immerhin mit dem Gewinn der gleichzeitig ausge- tragenen Regionsmeisterschaften Oldenburg trösten. Wesentlich spannender verlief das Rennen bei den Männern. Neben Carsten Schütz hielten sich mit Torsten Naue, Frank Themsen (beide LG Bremen-Nord) und dem Neu-Werderaner David Karl drei weitere Läufer in der Spitzengruppe. Erst ließ Themsen abreißen, weil Naue Tempo machte, dann fiel Karl zurück, während Themsen wieder Anschluss fand. Am Ende siegte Carsten Schütz im Spurt in 34:00 Minuten vor Torsten Naue (34:04), Frank Themsen (34:17) und David Karl (34:28). “Es war ein harter Kampf”, resümierte Carsten Schütz, “ich war zum Schluss wirklich platt.” Aber der Hauptpreis, ein Wochenende mit einem 1er BMW, lockte doch die letzten Kraftreserven aus dem Wattenscheider heraus und trieb ihn zum neuen Streckenrekord. Für seine Trainingspartnerin Birte Bultmann gab es übrigens ein Wochenende für zwei Personen in einem Vier-Sterne-Hotel. Waldemar Trudrung holt sich die Regionsmeisterschaft (ND) A-Jugendlicher springt für den auch im Helferstab eingebundenen SVL-Teamgefährten Christian Eichinger in die Bresche Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Mit zahlreichen Teilnehmern von den Kindergartenkindern und Grundschülern am Vormittag bis zu den Lauf- Cracks am Abend sowie spannenden sportlichen Auseinandersetzungen, wurde das große Helferteam um Helmut Eichinger, den Cheforganisator des 4. Wüstenrot-(L)aufes in die Ferien, für seinen ehrenamtlichen über 16-stündigen Einsatz am Veranstaltungs- tag in Lemwerder belohnt. Bereits um neun Uhr morgens fiel der erste Startschuss für über 530 Lemwerderaner Kindergarten- kinder und Grundschüler, die auf die 400 Meter auf der neuen Kunststoffbahn beziehungsweise auf die 1000-Meter-Runde um die Edenbütteler Teiche geschickt wurden. Danach forderte auch noch der "Turntiger", das Maskottchen des niedersächsischen Landesturnfestes 2008 in Braunschweig zu Mitmachaktionen auf. Nach den Walking-Runden und Mittelstrecken am Nachmittag, stand gegen 19.30 der Hauptlauf über die zehn Kilometer auf dem Programm. Trotz der unerwartet warmen Temperaturen bot das Spitzenquartett, bestehend aus Carsten Schütz, Torsten Naue, Frank Themsen und David Karl (wie im Kurier am Sonntag berichtet), einen heißen Kampf um den Hauptpreis. Den Gutschein für ein Wochenende im Sportwagen bekam der Wattenscheider Carsten Schütz schließlich gegen 22 Uhr bei der feierlichen Sieger- ehrung in der Sporthalle überreicht. Hinter dem Spitzenquartett musste der Lokalmatador Christian Eichinger für seinen umfang- reichen Helfereinsatz im Organisationsteam seines Vaters sportlich etwas Tribut zollen. Das Lauftalent des SV Lemwerder fiel nach anfänglich flottem Tempo in der Verfolgergruppe mit einer Endzeit von 37:57 Minuten auf den 13. Gesamtplatz zurück. Für ihn sprang allerdings sein Vereinskamerad Waldemar Trudrung in die Bresche. In starken 36:16 Minuten lief er als bester A- Jugendlicher auf den fünften Gesamtplatz. Zugleich sicherte sich Waldemar Trudrung damit die Oldenburger Regionmeisterschaft gegen den Hauptklassenläufer Daniel Hausendorf (36:50) vom VfL Oldenburg und Wilfried Temming (37:19) von der TSG Hatten- Sandkrug. Als Regionalmeisterin feiern lassen konnte sich die hinter Birte Bultmann (36:58) Zweitplatzierte Kristina Bockern (37:47) vom VfL Oldenburg. Ebenfalls gutklassig besetzt war das 5-Kilometer-Rennen. In schnellen 16:29 Minuten lief der Hannoveraner Johannes Raabe den Sieg vor dem vereinslosen Bremer Oliver Böhnke (16:55) nach Hause. Erst auf den Plätzen fünf und sechs landeten mit Kevin Neumann (19:46) und Lars Kirchknopf (19:53) die ersten beiden Läufer der LG Bremen-Nord. Die 2,5-Kilometer-Runde blieb den Schülern aus Lemwerder vorbehalten. Als bester Nachwuchsläufer präsentierte sich hier Kevin Rönpage vom Gymnasium Lem- werder mit der schnellen Zeit von 9:46 Minuten. Bei den Mädchen setzte sich mit großem Vorsprung Alke Rowehl (ebenfalls Gymnasium Lemwerder) in 10:35 Minuten durch. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 16. Juli 2007 Schwengels läuft Konkurrenz davon Erfolg: Athlet aus Westerloy gewinnt in Emstek über 10 Kilometer / Susanne Fröhlking siegt ebenfalls Von Sigrid Lünnemann Emstek. Stefan Schwengels hat das 10-Kilometer-Rennen im Zuge des 15. Emsteker Kirmeslaufs gewonnen. Er siegte am Sonn- abend in 36:42 Minuten. Die Konkurrenz der Frauen gewann Susanne Fröhlking (Garrel). Sie kam nach 44:26 Minuten ins Ziel. Insgesamt bewältigten 110 Läufer die neue Strecke. Zweiter bei den Männern wurde Edu Küpker aus Emsbüren in 38:29 Minuten. Sait Burunacik aus Emstekerfeld benötigte für die 10 Kilometer 39:54 Minuten und wurde damit Dritter. Bei den Frauen wurde Julia Fangmann aus Lohne mit 47:49 Minuten Zweite. Als Dritte lief Erika Kollmer aus Garrel nach 49:30 Minuten durchs Ziel. Susanne Fröhlking war unterdessen überglücklich. “Eigentlich möchte ich seit einiger Zeit aufhören. Ich bin schließlich schon über vierzig Jahre alt und laufe seit über zehn Jahren”, sagte sie. Das harte Training sei manchmal nur schwer mit der Familie zu ver- einbaren. “Aber es fällt mir nicht leicht, mich vom Laufen zu verabschieden. Es macht noch immer unheimlich viel Spaß”, verriet die Siegerin. Beim 5-Kilometer-Lauf gingen unterdessen 55 Läuferinnen und Läufer an den Start. Als Sieger lief Wolfgang Witten aus Cloppen- burg nach 18:31 Minuten über die Ziellinie. Frank Dicke aus Garrel wurde Zweiter, Karl-Dieter Goldsweer aus Westrhauderfehn Dritter. Bei den Frauen benötigte Dörte Herrmann aus Garrel 23:53 Minuten für die 5 Kilometer. Lara Holtvogt aus Emstek lief als Zweite über die Ziellinie. Berit Eggers aus Garrel belegte Rang drei. Bei den Schülerläufen siegten derweil Mathias Mählmann und Friederike Werner über 1,2 Kilometer und Tobias Majewski und Anna Westendorf über 1,6 Kilometer. ==> Ergebnisse
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 20. Juli 2007 Altstadtlauf knackt die 3000er Marke 3044 Aktive bei der 19. Auflage in der Göttinger Innenstadt - Ein zweiter Mittelstreckenlauf ist in Planung Göttingen. Nein, überraschend kam der Rekord nicht. Schon im Vorfeld der 19. Auflage des Göttinger Altstadtlaufs war klar, dass die Bestmarke aus dem Vorjahr wieder geknackt werden würde. Dass am Mittwochabend aber sogar die 3000 Teilnehmer- Marke übersprungen wurde, darauf hatten die vielen Helfer der LG Göttingen zwar gehofft, aber nicht unbedingt kalkuliert. "Der Altstadtlauf hat mittlerweile Dimensionen angenommen, die man mit einem kleinen Organisationsteam fast nicht mehr schaffen kann", sagt Karin Geese. Über zwei Monate war die Organisatorin fast täglich mit den Planungen der teilnehmerstärksten Lauf- veranstaltung Südniedersachsens beschäftigt. Was dabei herauskam, das konnte sich erneut sehen lassen. Das Gedränge entzerren 3044 Aktive hatten für den Altstadtlauf gemeldet, das Ziel erreichten aber nur 2715. Mit 1372 Läufern war das Gedränge im Mittel- streckenlauf über fünf Kilometer besonders dicht. Die Vorab-Fahrradfahrer, die den schnellsten Läufern den Weg bahnen, hatten am Mittwoch Mühe, überrundete Läufer zu überholen und sich den Weg durch das dichte Teilnehmerfeld zu bahnen. "Da müssen wir uns wirklich etwas einfallen lassen", betonte Karin Geese. Die Alternativen sind allerdings rar gesäht. Den Firmencup über fünf Kilometer gemeinsam mit dem Langstreckenlauf zu kombinieren, dieses Vorhaben scheitert an der Übersichtlichkeit. "Davon haben uns die Zeitnehmer dringend abgeraten. Auch wenn wir andersfarbige Startnummern verwenden würden", betont Karin Geese. Sie favorisiert eine andere, einfache Lösung. "Mit einem zweiten 5000 Meter-Lauf könnten wir das Gedränge entzerren und gleichzeitig noch mehr Läufer zulassen". Allerdings müsste der Altstadtlauf dann eine halbe Stunde früher beginnen, was wegen der Ladenöffnungszeiten bislang nicht möglich war. Eine Verlegung auf den Sonntag hält Karin Geese für ausgeschlossen. "Das haben wir vor Jahren schon einmal probiert. Damals war es aber ein Reinfall, wir hatten keine Zuschauer und keine Stimmung." Viele Vereinssportler dabei Die war am Mittwoch wieder prächtig. Der für Braunschweig startende klare Favorit Lars Moeller, der an der Göttinger Uni Sport- wissenschaften studiert, absolvierte die genau 5260 Meter am schnellsten. Bei den Frauen gewann Cathrin Cronjäger (Osterode / 20:13 Min). Am Mittelstreckenrennen nahmen auch zahlreiche Sportler aus der Region teil. Dimi Avdoulidis und Matthias Weise (Ex-Fußballprofi von Hannover 96) vom SCW Göttingen zum Beispiel, oder Markus Schnepel, Kapitän von Eintracht Northeim. Sogar das komplette Team des Handball-Oberligisten HG Rosdorf-Grone war dabei. Die Bezirksoberligakicker des TSV Holtensen liefen geschlossen den Zehn-Kilometer-Lauf. Den Wettbewerb gewann Florian Reichert (TSV Kirchdorf). Er verwies Lokalmatador Sebastian Hanelt auf den zweiten Rang. Schnellste Frau des Abends über sechs Runden war Susanne Schulze (LG Göttingen/40:24,4) ==> Ergebnisse hier oder hier
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 24. Juli 2007 Favorit entthront Vorjahressieger Haren. Rechtzeitig zum Start des 10. Harener Citylaufes hatten die heftigen Regenschauer nachgelassen, sodass die mehr als 500 Teilnehmer (Rekord) trocken ins Ziel kamen - bis auf die Firmenstaffeln zu Beginn. Dort siegte das Team von "Ela-Container." Mit 182 Athleten besonders stark besetzt war der 10-km-Hauptlauf, den der hohe Favorit Thomas Bruns (Union Meppen/33:03 Min.) klar vor Vorjahressieger Thomas Otting (Concordia Emsbüren) und dem Ex-Harener Olaf Möller (LG Bonn-Troisdorf) gewann. Es folgten Frank Gümmer (ASC Neuss), Klaus-Dieter Grabowsky (SC Spelle-Venhaus) und Torsten Wessels (TuS Haren). Mit Elke Vedder (Germania Twist/41:08 Min.) wiederholte erstmals eine Läuferin ihren Vorjahressieg. Edith Thies (Nordhorn) erreichte als Zweite das Ziel, Claudia Lübbers (LAV Meppen) und Lena Lampen (TuS Haren) wurden Fünfte beziehungsweise Sechste. Auf der 4-km-Strecke "schonte" sich Michael Josch (Haselünner SV) für einen Triathlon, siegte dennoch überlegen in 14:06 Minuten vor Dirk Kaschube (TVG Kaiserau) und Sebastian Bach (Salzbergen). Die schnellsten Läuferinnen auf dieser Distanz waren Heidrun Veltrup und Marlies Boven (beide TuS Haren). Zwei Kilometer mussten die Schülerinnen und Schüler bewältigen. Die schnellsten Mädchen waren Verena Niermann, Annika Berentzen (beide SC Osterbrock) und Kristina Hüsers (TuS Haren). Bei den Schülern triumphierte - wie 2006 - der Niederländer Chiljen Velvis, diesmal vor den Temmen-Zwillingen Christian und Daniel vom LAV Meppen. Da auch der Bambinilauf gut besetzt war und mehr als 50 Walker auf die 7,6-km-Strecke gingen, stieg die Teilnehmerzahl erstmals auf über 500. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 25. Juli 2007 Streckenrekorde auf Norderney gelten ein weiteres Jahr Leichtathletik: Jan Oude-Aost und Ilona Pfeifer verpassen beim Abendlauf neue Bestzeiten Norderney (up). Der City-Abendlauf auf Norderney lockte am Wochenende wieder Tausende von Zuschauern an die Strecke. Die Stimmung war so gut, dass der Rekord bei den Männern für ein weiteres Jahr gültig bleibt. Sieger Jan Oude-Aost von Werder Bremen gab hinterher zu, dass er angesichts des Volksfestcharakters anfangs wohl so euphorisiert gewesen sei, dass er das Rennen über zehn Kilometer einfach zu schnell angegangen war. Nach sechs Kilometern hatte der Medizinstudent noch auf Re- kordkurs gelegen, am Ende wurden für Oude-Aost 31:33 Minuten gestoppt. Bestzeit oder nicht - Jan Oude-Aost war es hinterher egal. Er genoss einfach die Stimmung und meinte: “Diesen Lauf muss man in sich aufsaugen.” Auch bei den Frauen fiel die Bestzeit, gehalten von Romy Lindner (35:48 Minuten), nicht. “Irgendwo habe ich die Zeit liegen ge- lassen”, meinte Ilona Pfeifer. Die amtierende Deutsche Marathon-Meisterin aus Borgholzhausen in Westfalen hatte sich “eine gute 35er-Zeit zur Pflicht gesetzt”, aber es langte am Ende “nur” zu 36:12 Minuten. Die gebürtige Weißrussin war enttäuscht und mochte sich auch nicht damit trösten, die zweitschnellste Frau in der 19-jährigen Geschichte des City-Abendlaufs zu sein. Almuth Maaß verpasste den Sprung auf das Siegerpodest. Die Auricherin benötigte 41:54 Minuten und wurde hinter Cornelia Krüger (Riesenbeck/40:37 Minuten) und Tina Versemann (Sottrum/41:32 Minuten) Vierte. In ihrer Altersklasse (W 40) war Maaß aber vorne. Bei den Männern erkämpfte sich Sebastian Brandt aus Bad Driburg (33:04 Minuten) Platz zwei vor Eduard Scheier- mann (Helmstedt/33:17 Minuten). Bester Ostfriese wurde Holger Grigat von Germania Leer (33:40 Minuten). Chef-Organisator Manfred Plavenieks und seine Helfer vom TuS Norderney waren wieder einmal zufrieden: Mit insgesamt 1200 Teilnehmern in den Rennen über fünf und zehn Kilometern war die Veranstaltung ein weiteres Mal gut besucht gewesen. Manfred Plavenieks macht noch ein Jahr weiter - nach dem Abendlauf 2008 will er die Verantwortung abgeben. ==> Ergebnisse
HARKE AM SONNTAG (Nienburg) vom 29. Juli 2007 Ihle und Hoffmann erfolgreich Traumhafte Bedingungen beim 13. Oyler Berglauf Oyle (hhg). Unter den traumhaften Bedingungen eines herrlichen Sommerabends ging der 13. Oyler Berglauf über die Bühne. Die einheimischen Athleten hatten ihre wenigen auswärtigen Gegner sicher im Griff und sackten auch den größten Teil der Preisgelder ein. Über zehn Kilometer siegte der Ex-Nienburger Norman Ihle überlegen in schnellen 35:58 min. Die Damenwertung entschied Ihles Freundin Kathrin Hoffmann vom DSC Oldenburg in 42:15 min für sich, worüber sich die Haushaltskasse ihrer gemeinsamen Stu- dentenwohnung in Hildesheim besonders freute. Doppelte Prämien gingen auch an Markus Schuster vom SSV Rodewald für seinen Sieg über 5000 m in 18:03 min und Platz zwei über 10 000 m in 39:03 min. Andreas Hadaschik vom MTV Liebenau wurde Zweiter über 5000 m in 18:32 min und Dritter über 10 000 m in 39:39 min. Den Hadaschik-Erfolg rundete Sohnemann Aaron als Schnellster bei den Schülern über 800 m in 3:29 min ab. Schnellste Schülerin war Sophia Witte vom TuS Hoya in 3:44 min. Die Damenwertung über 5000 m entschied Nicole Krinke von der JG Oyle mit 21:03 min für sich. Hinter Silvia Kettel vom MTV Liebenau auf Position zwei mit 22:20 min eroberte Kathrin Haumann vom SC Marklohe den Bronzeplatz in 23:20 min. Karin Haake vom TSV Lemke landete mit 45:15 min auf Platz zwei des Zehn-Kilometer-Rennens vor der einzigen auswärtigen Medaillenge- winnerin, Heide Kuck aus Oldenburg, die 48:22 min für die zwei schwierigen Runden durch den Oyler Berg benötigte. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 30. Juli 2007 Lobinger musste auf Norderney aufgeben Stabhochspringen: Leistenprobleme machten dem Europacup-Sieger zu schaffen Norderney. Der EM-Zweite Tim Lobinger aus Köln musste gestern kurzfristig seinen Start beim Stabhochsprung-Meeting auf Norderney absagen. Der Europacup-Sieger konnte wegen zweier Leistenbrüche kaum laufen und gab deshalb kurz vor seinem ersten Versuch auf. So setzte sich der Filstaler Alexander Straub mit 5,40 Metern vor dem höhengleichen US-Amerikaner Daniel Ryland durch. Mehr als 5000 Zuschauer sahen auf dem Kurplatz der Insel zu. Lobinger denkt nun ernsthaft über eine schnelle Operation nach. Diese würde allerdings das Saisonende für ihn bedeuten. “Es tut mir einfach nur leid, aber es ging nicht”, sagte ein enttäuschter Lobinger. “Vielleicht ist es besser, mich sofort operieren zu lassen. Dann wäre die WM-Teilnahme in Japan für mich aber nicht möglich.” Der starke Wind machte den Stabhochspringern ganz schön zu schaffen. Mal flog die Latte von alleine runter, mal behinderte der Wind die Teilnehmer beim Anlauf. Am besten stellte sich der Aufsteiger der Saison, Alexander Straub, auf die Verhältnisse ein. Er meisterte 5,40 Meter im ersten Versuch und erzielte damit das beste Ergebnis des Tages. Zwar versuchten sich Studenten- weltmeister Björn Otto und der Südafrikaner Okkert Brits an der Höhe von 5,60 m, aber beide scheiterten. Somit ging die Erfolgs- story des 23-jährigen Straub nach dem dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt vor zwei Wochen und seiner Bestleistung in Kassel von 5,62 Metern auf Norderney weiter. Dementsprechend gelöst äußerte sich der Filstaler nach dem Sieg: “Es war für uns nicht einfach, mit dem Wind zurechtzukommen.” Der US-Amerikaner Daniel Ryland übersprang ebenso wie Straub 5,40 m, allerdings gelang es ihm erst im zweiten Versuch. Der Südafrikaner Okkert Brits und Björn Otto (Uerdingen Dor- magen) schafften diese Höhe im dritten Versuch. Enttäuschend war die Leistung des amerikanischen Silbermedaillengewinners der Olympischen Spiele von Athen, Toby Stevenson. Er kam überhaupt nicht zurecht und blieb wie Björn Venghaus (Leverkusen) ohne gültigen Versuch. Fünf Meter waren für den Nachwuchsspringer diesmal zu hoch. Der Endstand: 1. Alexander Straub (LG Filstal) 5,40 m, 2. Daniel Ryland (USA) 5,40 m, 3. Okkert Brits (Südafrika) 5,40 m, 4. Björn Otto (LVA Bayer Uerdingen Dormagen) 5,40 m, 5. Hendrik Gruber (TSV Bayer Leverkusen) 5,20 m, 6. Laurens Looije (Niederlande) 5,20 m, 7. Florian Sürth (Bayer Leverkusen) 5,20 m, 8. Michel Frauen (Bayer Leverkusen) 5,00 m.
NORDSEE ZEITUNG vom 30. Juli 2007 Kein Wetter für neue Bestleistungen Gute Beteiligung beim 20. Mulsumer Speckenlauf Mulsum (jm). Rechtzeitig zum 20. Mulsumer Speckenlauf klarte der Himmel auf und die Athleten hatten bis auf den böigen Wind recht gute Bedingungen. Schnellster über die kurze Strecke (5,3 Kilometer) war Jörg Brunkhorst (SV Nordenham) in 19:05 Mi- nuten. Beim 10,5-Kilometer-Lauf lief Torsten Naue (LG Bremen-Nord) in 36:24 Minuten als Erster über die Ziellinie. Bei den Frauen war überraschend die Altersklasse W 55 am schnellsten unterwegs und ließ die jüngeren Konkurrentinnen hinter sich. Karin Putzig (TSV Otterndorf) benötigte 25:25 Minuten für die 5,3 Kilometer und über 10,5 Kilometer war Gisela Schneider-Endrowait (MC Menden) in 47:13 Minuten die schnellste Frau. Brunkhorst lief in der Altersklasse M 35 im Alleingang gegen die Uhr. Er hatte gegenüber dem Zweitplatzierten, seinem Namens- vetter Holger, im Ziel gut eine Minute Vorsprung. Noch deutlicher war der Sieg von Naue über die längere Strecke. Der Bremer passierte nach 36:24 Minuten die Ziellinie, der Zweite, Frank Velden von den Fishtown Runner aus Bremerhaven, benötigte 40:07 Minuten. Der TSV Mulsum musste am Sonnabend keine Extra-Prämien für neue Streckenrekorde auszahlen. Die alten Bestmarken wurden nicht annähernd erreicht. Auf der langen Distanz hält Juraj Sivulka (LC Hansa Stuhr) in 33:34 Minuten aus dem Jahr 1999 den Rekord und über 5,3 Kilometer steht noch immer Norbert Schepergerdes (MTV Lüdingworth) mit 16:20 Minuten aus dem Jahr 1996 in der Mulsumer Bestenliste. Bei den Frauen hält Anne Fischer (ATS Cuxhaven) mit 42:23 Minuten aus dem Jahr 2001 und mit 19:51 Minuten, die sie zwei Jahre später über 5,3 Kilometer lief, beide Streckenrekorde. Kein Rekordhalter war am Sonnabend in Mulsum am Start. Über 10,5 Kilometer lief auch Michael Galinski, sonst meistens mit dem Motorrad unterwegs, mit. Der Sieverner - Altersklasse M 45 - benötigte 48:08 Minuten und wurde in seiner Gruppe Zweiter. “Ich muss doch körperlich fit bleiben. Es stand kein Motor- radrennen auf dem Plan, da habe ich die Chance, vor der Haustür zu laufen, genutzt", berichtet Galinski. Fast 100 Männer, Frauen und Jugendliche gingen über die beiden Strecken an den Start. “Damit sind wir zufrieden, auch wenn den einen oder anderen Läufer das nasse Wetter von der Teilnahme abgehalten hat", sagte Mulsums Vorsitzender Hans Ehlers. ==> Ergebnisse
ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 6. August 2007 Die Rechnung des Zweiten geht nicht auf Stephan Immega besiegt Braunschweiger Strotmann in neuer Bestzeit / 438 Teilnehmer laufen bei Top-Bedingungen Esens (bum). Einmal mehr herrschte beim 14. Balthasarlauf in Esens eine tolle Atmosphäre. Doch getoppt wurde alles von einem Athleten: Stephan Immega, der erst kurz vor dem Start erfuhr, dass er plötzlich nur noch Außenseiter war. Denn aus Braun- schweig war mit Matthias Strotmann ein Athlet angereist, der in der Bestenliste deutlich vor ihm platziert ist und dem Werdumer in seinem Terrain die Grenzen aufzeigen wollte. Doch diese Rechnung ging nicht auf. Immega biss sich an seinem Konkurrenten fest und hängte ihn 200 Meter vor dem Ziel ab. “Nebenbei” verbesserte er den acht Jahre alten Streckenrekord (neu 30:32,04) um mehr als eine Minute. Stephan Immega wollte am Freitagabend auf Rekordjagd gehen, doch mit einem derart starken Konkurrenten hatte er nicht ge- rechnet. “Den kann er gar nicht packen” glaubte auch Trainer Uwe Rolf nach der ersten von insgesamt drei zu absolvieren Runden über eine Gesamtdistanz von 9860 Meter. Beide Läufer hatten ein Höllentempo vorgelegt und sich schon deutlich von den Ver- folgern abgesetzt. “Den kann er eigentlich nicht packen”, meinte Rolf nach der zweiten Runde: Doch Rolfs Schützling sollte es packen. 200 Meter vor dem Ziel ging er frenetisch angefeuert von den vielen Zuschauern an Strotmann vorbei und überquerte jubelnd die Ziellinie. “Bei den tollen Zuschauern konnte ich gar nicht verlieren” zollte der Student den Bärenstädtern und ihren vielen Gästen Dank. Komplettiert wurde der Erfolg des LT Schafhauser Wald durch die Plätze drei und vier von Siebo Wiegmann und Achim Groenhagen, die sich nicht wie früher, als Groenhagen noch für Veenhusen startete, gegenseitig aufrieben, sondern taktisch klug und obendrein schnell liefen. Schnellste Frau war Kirsten Fontes vom TuS Köln. Aber auch viele andere hiesige Läufer waren ganz vorne in den Siegerlisten zu finden. Kein Wunder, denn sie waren zum Teil in großen Gruppen angereist. Die größten stellten mit jeweils 28 Teilnehmern “Wi sünd Holtriem” und der TV Norden. Dicht dahinter lag unter anderem der MTV Wittmund. Doch der 14. Balthasarlauf hatte auch internationales Flair, da sogar Schweizer an den Start gingen. Somit kamen insgesamt 438 Athleten zusammen, die das Ziel ereichten. Doch damit nicht genug. 83. Bambinis hatten mit ihrem Lauf über 750 Meter das Spektakel eröffnet. Eigentlich waren es sogar noch mehr, da zahlreiche Elternteile ihre Sprösslinge begleiteten. Anschließend starteten 97 Schüler über 1600 Meter und ließen die Zuschauer erahnen, was sie im Hauptlauf erwarten würde. Dass diese auch immer auf dem Laufenden blieben, dafür sorgte in gewohnt launiger Weise das Urgestein des Schafhauser Lauftreffs, Eibo Eiben. Der langjährige LT-Leiter Dieter Lunz hielt wie gewohnt organisatorisch die Fäden in der Hand, denn es waren viele freiwillige Helfer im Einsatz sowie Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz und die Polizei. Schließlich war aber auch noch eine ganze Menge Schreibkram zu erledigen. Und das ging recht flott. So konnten die Teilnehmer an den Jüngstenläufen ihre Urkunden und Sachpreise noch vor dem Start des Hauptlaufes aus Hände von Ursula Uden entgegen nehmen. Mit einer großen Siegerehrung am Abend - nur 20 Minuten nachdem der letzte Läufer die Ziellinie überquert hatte - klang das Laufevent schließlich aus. ==> Ergebnisse
NORDSEE ZEITUNG vom 6. August 2007 Marathonis klagen über die Hitze 37. Internationaler Volkslauf “Rund um Wellen” Wellen (jm). Früh aufstehen mussten gestern die Aktiven, die am 37. Internationalen Volkslauf “Rund um Wellen" teilnehmen wollten. Der Startschuss für den Marathonlauf fiel bereits um 8 Uhr. Drei Strecken hatte der TSV Wellen angeboten. 121 Teil- nehmer, darunter auch eine kleine Gruppe aus den Niederlanden, wurden registriert. Um 8.30 Uhr wurden die Läuferinnen und Läufer auf die 10-km-Strecke geschickt und fünf Minuten später ging es auf die Halbmarathon-Distanz. In die Siegerliste trugen sich Marathonläufer Markus Fabian (LG Bremen-Nord), der Bremer Stefan Kettler (Halbmarathon) und Thomas Thiel (Kutenholz) über 10 Kilometer ein. Die Bedingungen waren gut, obwohl die Marathonläufer über die drückende Hitze nach 10 Uhr klagten. Die Erfrischungsstände wurden entsprechend frequentiert. Gelaufen wurde ausschließlich auf befestigten Wegen und Straßen. Der geplante 11-Kilo- meter-Lauf wurde um 1000 Meter verkürzt, weil das Waldgebiet nicht passierbar war. Die Aktiven auf den beiden kürzeren Strecken - 37 Starter über 10 Kilometer, 48 Teilnehmer beim Halbmarathon - blieben im Landkreis. Die Marathonläufer rannten durch drei Landkreise (Cuxhaven, Osterholz und Rotenburg). Einzige Frau im Feld Beim Marathon stand die Siegerin bereits am Start fest. Ineke Scheffer aus dem niederländischen Leens war die einzige Frau im Feld und kam nach 4:37:56 Stunden ins Ziel. Der 33-jährige Markus Fabian lieferte sich mit Lars Pingel (Neuland) ein packendes Laufduell, das der Nord-Bremer letztlich in 3:13:45 Stunden gegenüber 3:13:75 (??) für sich entschied. Der Drittplatzierte, Oliver Leu (LG Bremen-Nord) kam rund 17 Minuten später ins Ziel. Der Halbmarathon wurde mit 48 Teilnehmern am besten ange- nommen. Hier gewann der 40-jährige Stefan Kettler in 1:22:52 Stunden klar vor Carsten Clinsmann, Hepstedt/Breddorf (1:28:32) und Jörn Beger, LAV Bokel (1:32:15). Schnellste Frau war Gabriele Laudan (Worpswede) in 1:46:09. Start-Ziel-Sieg Über 10 Kilometer lief Thiel einen Start-Ziel-Sieg heraus. In Abständen von jeweils etwa 300 Metern versuchten Holger Brunkhorst (Ahrenswohlde), Philipp Jungemann (Soltau) und Frank Nischler (FC Bremerhaven) vergeblich, den Anschluss zu finden. Siegerin wurde Viola Hamper (Bremen), die nach 48:43 Minuten über die Ziellinie lief. Zeitgleich, in 1:03:23 Stunden, liefen die erst Zwölf- jährigen Merle Kirstein und Lena Mehrtens (beide TSV Wellen) als jüngste Teilnehmer ins Ziel. Ergebnisse: Marathon, Männer: 1. Markus Fabian (LG Bremen-Nord), Jahrgang 1974, 3:13:45 Stunden; 2. Lars Pingel (Neuland), 1975, 3:13:75 (nochmal ??); 3. Oliver Leu (Bremen-Nord), 1974, 3:30:44. Frauen: 1. Ineke Scheffer (Leens), 1958, 4:37:56. Halbmarathon, Männer: 1. Stefan Kettler (Bremen), Jahrgang 1967, 1:22:52 Stunden; 2. Carsten Glinsmann (Hepstedt-Breddorf), 1974, 1:28:38; 3. Jörn Beger (LAV Bokel), 1971, 1:32:50. Frauen: Gabriele Laudan, Jahrgang 1960, 1:46:09; 2. Susanne Kathage, 1969, 1:47:40; 3. Stefanie Kellmann (Bremen), 1977, 1:51:42. 10-Kilometer-Lauf, Männer: 1. Thomas Thiel (Kutenholz), Jahrgang 1966, 34:35 Minuten; 2. Holger Brunkhorst (Ahrenswohlde), 1969, 35:54; 3. Philipp Jungemann (Soltau), 1982, 37:05. Frauen: 1. Viola Hamper, Jahrgang 1962, 48:43 Minuten; 2. Ann- Kathrin Tienken, 1988, 54:24; 3. Aileen Mehrtens (beide Wellen), 1989, 55:57. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. August 2007 Teilnehmerrekord in Jemgum Leichtathletik: 216 Starter beim 7. Müggenmarktlauf Jemgum. Beim 7. Müggenmarktlauf in Jemgum konnten die Organisatoren mit insgesamt 216 Startern einen neuen Teilnehmer- rekord verzeichnen. Das Rennen über 20 Kilometer (56 Läufer) entschied Peter Steinke vom TV Norden (1:13:36 Stunden) mit drei Sekunden Vorsprung auf Stefan Schwengels (TuS Westerloy) für sich. Stefan Oppenborn wurde Dritter (1:15:42). Bei den Frauen siegte Karin Schmidt (TuS Aurich-Ost) in 1:46:48 Stunden vor Heike Dirks (Fortuna Logabirum/1:50:44) und deren Vereinsgefährt- in Frieda Brinkmann (1:52:42). Viel Beifall gab es für Denise Pistoor. Die Behindertensportlerin vom RCC Oldenburg schaffte die 20 Kilometer in guten 1:17:51 Stunden, obwohl die Strecke durch die vielen Kurven schwer zu fahren war. Über 5000 Meter starteten 79 Akteure. Die Siegerpokale der Männerwettbewerbe gingen allesamt an Germania Leer. Max Brink- mann kam schon nach 17:18 Minuten ins Ziel. Gemeinsam mit dem Zweiten Wilko Heitkötter (17:25) und dem Dritten Dennis Meyer (18:12) sicherte sich das Trio auch die Mannschaftswertung. Sonja Hoogestraat von der Emder LG war bei den Frauen mit der Zeit von 20:23 Minuten nicht zu bezwingen. Susanne Helmers vom TV Norden (23:11) belegte den zweiten Platz vor Anne Huisinga vom TV Bunde (23:18). Susanne Helmers gewann mit ihren Norder Vereinskolleginnen Patricia Hilger (25:43) sowie Marion Hüls (26:17) die Teamwertung. In der Mix-Wertung erkämpfte sich wiederum Germania Leer den Sieg (1:08:52 Stunden). Zum jungen Trio gehörten die zehn- bis elfjährigen Thido Beening, Anneke Beening und Jens Brandt. Den Lauf über zehn Kilometer entschied Jens Dirksen zu seinen Gunsten. Der Bunder, der für Germania Leer startet, benötigte 35:01 Minuten. Sechs Sekunden später folgte Uwe Hüls vom TV Norden (35:07) Stefan Schiller (Team Deutsche Post) wurde Dritter (35:35). Antke Watzema (LG Ihrhove) war schnellste Frau (45:31) über diese Distanz. Frauke Bronn (Lauftreff SV Jemgum) wurde Zweite (46:20) vor Jannette Neemann vom TuS Aurich-Ost (48:40). ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 18. August 2007 (Von Manfred Hacke) Teilnehmerrekord beim 14. Lüchower Zehner Lüchow. Ein Einsehen hatte das Wetter mit den Läuferinnen und Läufern, die so zahlreich wie noch nie am Lüchower Zehner teilnehmen wollten. Bis kurz vorm Start des Kinderlaufes über 1 km hatte es noch wolkenbruchartig geregnet. Dann schien sogar die Sonne und die dunklen Wolken machten einen großen Bogen um den Rundkurs zwischen Saaße und Banneick. Das Rekord- meldeergebnis wurde durch Nachmeldungen noch einmal übertroffen, so dass über die drei Distanzen insgesamt 73 Aktive an den Start gingen. Über die 10 Kilometer, erstmals Kreismeisterschaft beim 14. Lüchower Zehner, starteten 30 Männer und 10 Frauen. Es gab Pa- rallelen zum Vorjahr: Gesamtsieger wurden wie 2006 die Favoriten Dino Kuhn aus Lüneburg und Marlene Waltke aus Jameln, die für Schwarz-Weiß Ahle, startet. Kuhn, der der M 30 angehört, bestritt auch 2007 wieder ein einsames Rennen an der Spitze. Der auf einigen Passagen heftige Gegenwind war der Grund, dass er mit 35:45 Min. um fast eine halbe Minute langsamer war. Das gleiche widerfuhr Hans-Joachim Leip (MTV Bad Bevensen), dem 1. der M 45 auf dem 2. Platz im Vergleich mit seiner letztjährigen Bestzeit. Er startete erstmals beim Lüchower Zehner und lief 37:37 Min. Mit noch einmal einer halben Minute Abstand folgte mit Thomas Münster (SV Gartow) der erste Lüchow-Dannenberger. Er unter- strich mit 38:08 Min. seine gute Ausdauer im Hinblick auf anstehende Triathlonwettkämpfe in Übersee. Hinter Münster folgten zwei weitere Lüchow-Dannenberger M 40-Senioren in kurzen Abständen: Hans-Joachim Heermann (SV Lemgow-Dangenstorf) in 38:15 Min. und Siegfried Martel (SV Eintracht Clenze). Stark lief auch Jonathan Hunger (TSV Hitzacker) als 6. der Gesamtwert- ung. Der A-Jugendliche kam nach 39:08 Min. ins Ziel. Auch die Leistung des letzten der 29. Männer muss erwähnt werden: Otto Vaintzettel vom ausrichtenden SC Lüchow. Von Jahr zu Jahr und auch in seinem ersten in der Seniorenklasse M 80 verbesserte er sich wieder. Dieses Mal etwas mehr als 30 Sek. auf 58:22 Min. Zurück zu den Frauen und Marlene Waltke. Ihr schien der Wind nichts auszumachen. Sie hatte im Ziel mehr als drei Minuten Vor- sprung auf die Zweite. In der Gesamtwertung landete sie sogar auf dem 11. Platz und verbesserte sich gegenüber 2006 mit 41:40 Min. auch noch um fast zwei Minuten. 2. und Siegerin der W 45 wurde Bettina Engel (Wendisch Evern), die sich erst nach der Hälfte der Distanz vom 5. Platz nach vorn kämpfte. Schnellste Lüchow-Dannenbergerinnen waren Sina Mayhack von der IGAS Wendland, Jgd. A., auf dem 3. Platz in 45:27 Min. und knapp dahinter in 45:34 Min. um 30 Sek. verbessert Simone Reichstein vom SC Lüchow, Frauen, in 45:34 Min. Nur 1 Sekunde danach Andrea Marwede vom MTV Gerdau als 1. der W 50 in 45:35 Min., die auch eine Aufholjagd gestartet hatte. Nachdem im vergangenen Jahr die 6 km erstmals ins Rahmenprogramm aufgenommen wurden, war am vergangenen Freitag auch ein ansprechendes Teilnehmerfeld am Start. Favorit und Gesamtsieger wurde der A-Jugendliche Ole Marggraf vom TSV Hitzacker in 22:31 Min. vor Ralf Weber von der LG Braunschweig in 24:27 Min. Ein Bummelrennen legten die beiden A-Schüler Lennard Frank in 26:42 Min. und Florian Oswald (beide SC Lüchow) in 27:19 Min. zurück. Erst auf dem letzten Kilometer zog Frank das Tempo an und lief noch einen Vorsprung heraus. Eine klare Sache war auch der Sieg von Sophia Frank in 30:56 Min. vor Theresa Haacke (beide SC Lüchow) in 33:01 Min. Beide sind Schülerinnen A. Im weiteren Rahmenwettbewerbe über 1 km starteten aufgrund des Ferientermines nur 18 Schüler und Schülerinnen. Über die Pokale der Schnellsten freuten sich Stefan Möller (M 13) in 4:17 Min. und Mareike Oswald (W 11) in 4:21 Min. Weitere Ergebnisse: 10 km - Männer 6. u. 1. M 30 Ralph Germ (IGAS) in 40:17 Min., 7. u. 1. M 35 Dirk Ludwig (MTV Dannenberg) in 40:30 Min., 10. u. 3. M 30 Bernd Martel (Eintracht Clenze) in 40:43 Min., 11. u. 1. M 50 Holger Marwede (MTV Gerdau)in 42:39 Min., 12. u. 1. Männer Volker Wolf- rath (SC Lüchow) in 43:31 Min., 14. u. 2. M 50 Manfred Haacke (SC Lüchow) 44:36 Min., 15. u. 1. M 55 Siegfried Winkler (LG Braunschweig) in 46:01 Min., 23. u. 1. M 65 Dierk Göwe (SC Lüchow) in 48:36 Min. 10 km - Frauen 6. u. 1. W 40 Silvia Behn (SC Lüchow) in 47:05 Min. 1 km - Schüler 2. u. 1. M 10 Christian von der Gablentz (TSV Hitzacker) in 4:18 Min., 3. u. 1. M 8 Lukas Schulze (TuS Liepe) in 4:38 Min. 1 km - Schülerinnen 2. u. 1. W 8 Juliane Schulze in 4:25 Min., 3. u. 1. W 9 Leonie Reinke (TSV Schnega) in 4:30 Min., 4. u. 1. W 10 Gina Schulze (TuS Liepe) in 4:35 Min., 5. u. 2. W 10 Vanessa Schulz (TSV Schnega) in 5:01 Min., 6. u. 2. W 8 Pia Schulz (TSV Schnega) in 5:03 Min. ==> Ergebnisse
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 20. August 2007 Ampel bleibt auf Grün: Stadtlauf wird zum Event Damme (cb). Ideales Wetter, stattliche Teilnehmer- und Zuschauerzahlen, dazu Erfolge und Topzeiten der Lokalmatadore: Beim OSC Damme strahlte man am Freitag mit der Abendsonne um die Wette. “Im Vorfeld hab’ ich ja gesagt, dass die Ampel voll auf Grün steht. Daran hat sich nichts geändert, es war eine tolle Veranstaltung”, berichtete Wolfgang Knabe, Klubchef des OSC Damme, nach der siebten Auflage des Dammer Stadtlaufs. “Wir sind absolut zufrieden. Der Stadtlauf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem richtigen Event entwickelt, das freut uns natürlich sehr”, ergänzte Knabe. 370 Läufer erreichten am Freitagabend das Ziel auf dem Rathausplatz, wo gut 500 Zuschauer für eine prächtige Kulisse sorgten. Mit der diesjährigen Teilnehmerzahl liegt der OSC Damme im Bereich der letzten Jahre. Dies wertete Knabe als Zeichen dafür, “dass sich unser Stadtlauf etabliert hat. Um die 400, das ist unser Bereich. Wegen der Ferien und des Stoppelmarkts fehlten zwar einige Läufer, aber damit haben wir auch gerechnet”. Nicht nur die Rahmenbedingungen für den Stadtlauf und die anschließende Zusammenkunft der Teilnehmer waren optimal, Knabe war auch angetan vom Niveau der einzelnen Rennen. “In der Spitze waren die Ergebnisse wirklich spitze”, sagte der OSC-Chef. Besonders spannend war der Jedermannlauf über 3300 m. Die “Top 5” blieben unter elf Minuten und kamen binnen elf Sekunden ins Ziel. “Da ging’s am Ende richtig zur Sache”, sagte Knabe. Tobias Rasper von der LG Osnabrück, Mitglied im niedersächsisch- en Landeskader, siegte in 10:42 min vor dem OSC-A-Jugendlichen Viktor Kuk (10:46) und Dammes Routinier Ulrich Pohl (10:47). Der Jedermannlauf war am Ende die einzige Konkurrenz, in der es keinen Dammer Sieg gab. Im Hauptlauf über 10 km, der mit 142 Läufern die größte Teilnehmerzahl verbuchte, konnte Elmar Nyhuis seinen Erfolg aus dem Vorjahr souverän wiederholen. An seine Siegerzeit von 2006 (34:37 min) kam der OSC-Athlet diesmal nicht ganz heran, weil ihm im Kampf gegen die Uhr auch ein richtiger Gegner auf der Strecke fehlte. Nyhuis siegte nach drei Runden auf dem anspruchs- vollen Kurs mit einer kernigen, gut 600 m langen Steigung in 34:54 min vor Gero Jendretzki von der TSG Burg Gretesch (36:16) und seinem OSC-Vereinskollegen Gerhard Kröger (36:19). Knabe merkte an, dass elf Läufer unter 40 Minuten geblieben sind: “Das ist beachtlich, denn die Strecke ist schwer.” Ein Grund für die guten Zeiten könnte die Anfeuerung abseits der Strecke sein. “Da wird mittlerweile richtig Party gemacht”, so Knabe und nannte als Beispiel die treue Fangruppe auf dem höchsten Punkt der Strecke. Beim Schülerlauf über 1200 m, der in diesem Jahr in zwei getrennten Altersklassen gewertet wurde (bis 10 Jahre sowie 11 bis 15 Jahre), verbuchte OSC-Talent Benny Bloemen die schnellste Zeit aller 78 Teilnehmer. Der 9-Jährige siegte im Schülerlauf bis 10 Jahre in starken 4:10 min, bei den älteren Schülern war Florian Osterhues (Damme) in 4:14 min der Schnellste. Die 1200-m- Distanz diente Bloemen quasi zum Warmmachen, denn er bildete zusammen mit Viktor Kuk und David Kolbeck die “OSC Fun Junioren”-Staffel, die im Rahmen des Hauptlaufes die 10-km-Staffel gewann. Das junge Trio siegte in 37:07 min vor den “Rot- runners 4” (38:06) und den “Wilden Ochsen” (39:34). Das Staffelrennen war wieder ein Volltreffer. 22 Dreierteams waren am Start, der Spaß stand im Vordergrund. Knabe freute sich zudem, kurz vor dem Stadtlauf noch den früheren OSC-Athleten Alexander Kosenkow getroffen zu haben. Der deutsche 100-m-Meister, der in Steinfeld lebt, fliegt heute nach Osaka/Japan, wo am komm- enden Samstag die Leichtathletik-WM beginnt. ==> Ergebnisse
NORDSEE ZEITUNG vom 20. August 2007 Rund 250 Athleten laufen um den See Der Volkslauf in Bad Bederkesa erfreut sich steigender Beliebtheit - Jubiläum für Günter Griffel Bad Bederkesa (dom). Rund 250 Läuferinnen und Läufer starteten im Rahmen des Beerster Seefestes beim Volkslauf um den See. In den Kategorien Nordic-Walking, Kinder 0,6 km, Kinder 1,2 km sowie Hauptlauf 7,6 km und 14,6 km starteten die Athleten. Als Thomas Thiel nach knapp 53 Minuten in das Ziel im Beerster Kurpark einlief, hatte er 14,6 Kilometer in den Knochen. Die sah man ihm an: Die Augen ließen die zwei Runden um den Beerster See innerlich noch einmal Revue passieren, der schnelle Atem wurde allmählich ruhiger. “Endlich geschafft", schnaufte Thiel und gönnte sich einen Schluck Wasser. “Da kommt schon der nächste ins Ziel", rief Christian Ehlers. Der Helfer stoppte die Zeit mit Frank Isenbiel, Walter Köstering und Detlef Lüdemann. "Ohne die vielen Helferinnen und Helfer des TSV Bederkesa wäre diese Veranstaltung nicht zu stemmen", sagt Organisator Günter Griffel. Der 24. Volkslauf um den See ist für ihn ein kleines Jubiläum: Bereits zum 15. Mal kümmert er sich mit Ernst Kranich um die Organisation. “Wir legen Wert darauf, dass dieser Lauf eine Breitensport-Veranstaltung ist", so Griffel. Der Hauptlauf wurde in ein und zwei Runden um den See aufgeteilt. “Einige haben sich spontan entschieden, je nach Fitness, und sind doch nur eine Runde gelaufen", so Griffel. “In diesem Jahr hatten wir noch mehr Teilnehmer als sonst", sagt er. Die Läufer kamen aus dem Landkreis Cuxhaven sowie aus Bremerhaven. (nicht nur !!!) ==> Ergebnisse
WALSRODER ZEITUNG vom 21. August 2007 Die Lokalmatadoren siegen in Bomlitz Bomlitz. Einen Volkslauf in den Ferien zu veranstalten war schon ein Wagnis, zumal im Umkreis bis 100 km ebenfalls mehrere Ferienläufe angesetzt waren. Trotzdem wollten sich über 160 Teilnehmer den ersten IPW-Lauf - ausgerichtet vom Industriepark Walsrode und der SG Bomlitz-Lönsheide - nicht entgehen lassen. “Es war eine schöne, aber schwere Laufstrecke. Wir wurden voll gefordert, denn es ging über Straßen, durch den Wald, bergauf und bergab”, so zahlreiche Kommentare der Läufer, die von Nikolaus Biniok als Mitverantwortlichem und Miterfinder des SFA-Cups auf die Strecken geschickt wurden. Dank der zahlreichen fleißigen Helfer lief die Veranstaltung problemlos. Der Lauf über 6 km, neben den 12 km Wertungslauf für den SFA-Cup, war mit über 60 Teilnehmern am stärksten besetzt. Über- legener Gesamtsieger wurde Heinz Koslowski (Tria Heidekreis) in 20:17 Minuten, gefolgt von Joost Asche (VfL Oldenburg) in 20:45 min und Thomas Manthe (SG Bomlitz) in 21:49 min. Schnellste Frau war Kirsti Sarikaya (MTV Bispingen) in 25:50 min, knapp gefolgt von Gabriele Schulte (MTV Schwarmstedt) in 25:54 min. Silke Glanert (TVJ Walsrode) wurde in 27:43 min Dritte. Auch rund 20 Nordic-Walker absolvierten diese Strecke. Die 12 km mit 44 Teilnehmern wurden von Stefan Lemcke vom TuSV Stellichte in überlegener Manier in 42:40 min gewonnen. Gesamtzweiter war Sven Herbig (TVJ Walsrode) in 45:52 min vor Ralf Zacharias in 48:29 min. Irene Wachtmann vom VfL Visselhövede war in 56:50 min schnellste Frau vor Petra von Fintel (SC Soltau) in 57:10 min und Petra Berkath (TVJ Walsrode) in 58:36 min. Überlegener Gesamtsieger des Kinderlaufs über 800 m war Alexander Glanert vom TVJ Walsrode in 3:05 min, der auch die 6 km lief und als 22. der Gesamtliste in seiner Altersklasse deutlich gewann. Die Plätze 2 und 3 des Kinderlauf gingen an Ole Block (3:30 min) und Christoph Kull (3:33 min), beide SG Bomlitz. Schnellste Mädchen waren Katrin Alvermann (SG Bomlitz-Lönsheide in 3:38 min), Lisa Sarikaya (MTV Bispingen, 3:50 min) und Lisa-Marie Gerigk (SG Bomlitz, 4:01 min). Hart umkämpft war der Ge- samtsieg des Jugendlaufs über 2.600 m zwischen Julian Schreck (TVJ Walsrode) und Hannes Averbeck (VfL Visselhövede): Bis kurz vor dem Ziel führte Hannes, verlief sich jedoch bei der letzten Abzweigung und wurde knapp von Julian geschlagen, er siegte in 9:57 min, Hannes wurde in 9:58 min Zweiter. Dritter war Moritz Kaschel (JSG Benefeld-Bomlitz), die schnellsten Mädchen: Sina Quittkat (MTV Schwarmstedt, 10:26 min) und Madeleine Herbig (SVN Düshorn, 12:38 min). ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. August 2007 Die Rekordzeit mit Pommes gefeiert Beim Braunschweiger Halbmarathon kamen die Läufer mit ganz unterschiedlichen Strategien an und ins Ziel Von Henning Thobaben Braunschweig läuft" heißt die Serie von sieben Veranstaltungen. Auch bei Teil fünf, dem 10-Kilometer-Lauf im Rahmen des Brain- worxx-Halbmarathons am Sonntag, liefen eine ganze Menge - in erster Linie rund 1200 Beine und sehr viele Schweißtropfen. "Fünf Grad kälter, dann hätten wir heute ideales Laufwetter", schnaufte Organisator Tom Staats zur Mittagszeit. Da trudelten die letzten Teilnehmer begleitet von dem Applaus des Publikums im Zielbereich vor dem Magnikirchplatz ein. Während die 10-Kilo- meter-Läufer auf ihrer Strecke die Innenstadt durchquert und am Spielmannsteich umgedreht hatten, war es für die Halbmarathon- Athleten weiter bis nach Leiferde und erst dann zurück ins Magniviertel gegangen. "Finish" strahlte dort in schwarzen Lettern auf dem weißen Zielband. Doch auch nach dem Einlaufen des letzten Sportlers war noch lange nicht Schluss. Die Sonne trocknete die schweißdurchtränkten Trikots. Fünf Grad kühler? Ja, zum Laufen wär’s ange- nehmer gewesen. "Aber so ist das Rahmenprogramm schöner", sagte Staats und bereitete die Siegerehrung vor. Zuvor waren auch die Kinder in drei verschiedenen Distanzen voll auf ihre Kosten gekommen. Einen Parcours rund um das Thema Sport, Ge- sundheit und Ernährung hatten die Veranstalter um die Sitzgelegenheiten in der Mitte des Platzes herum aufgebaut. Wer Lust hatte, konnte seinen "Body Mass Index" errechnen, am Gesundheits-Check teilnehmen oder seine Achillessehne per Ultraschall auf Laufschäden untersuchen lassen. "Frisches Tomatenmark ist gesünder als zuckerhaltiger Ketchup", erklärte dann Ernährungsberaterin Petra Gruschka beim Show- Kochen. Und trat in Konkurrenz zu der Bratwurstbude, indem sie gesunde Schnittchen im Kreis der abgekämpften Sportler ver- teilte. "Schmeckt hervorragend", fand Patrick Knöfel, der seinen 101. Rang im Halbmarathon mit einem Gläschen Bier feierte. Alkoholfreies versteht sich. Denn der Braunschweiger ist konsequent: "Fast Food und Alkohol in Trainingsphasen gibt‘s bei mir nicht." Ganz so groß war der erwünschte Effekt dennoch nicht. "Anfangs war ich zu schnell und mittendrin bin ich etwas einge- brochen", gestand er selbstkritisch ein. Nicht so eng mit der Ernährung nahm es Silke Holste. Zum ersten Mal blieb sie auf der 21,1-Kilometer-Strecke unter zwei Stunden. "Vor dem Laufen achte ich schon auf das Essen, aber danach...", sagte sie mit ge- nussvollem Blick. Der fiel auf ein Pappschälchen, in dem der Ketchup von den Pommes herunterlief. Es lief halt einfach alles an diesem Nachmittag. Einziger Wermutstropfen: Ein Teilnehmer musste mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus gebracht werden. Weiter gelaufen wird im Rahmen von Braunschweig läuft noch zweimal: Am 9. September beim Schapener Volkslauf und am 7. Oktober beim Südsee-Volkslauf. ==> Ergebnisse
JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 20./21. August 2007 21. Fun-Lauf endet mit Paukenschlag Kenianische Asse Wilson Kipsang und Peninah Arusei verbesserten die alten Streckenrekorde Schortens. Beim diesjährigen internationalen Schortenser Jever-Fun-Lauf stimmte einfach alles. Der neue Cheforganisator, Rudi Budweg vom Heidmüher FC, bestand ebenfalls seine Feuertaufe mit Bravour, wie auch die erstmals angewandte Chip-Messung. Als dann auch noch die Spitzenathleten aus Kenia mit Top-Leistungen aufwarteten, kannte die Begeisterung unter den 20 000 Zu- schauern keine Grenzen mehr. Bis in die Nachtstunden hinein herrschte im Bürgerhaus und auf dem Vorplatz ein große Gewusel. Im Blickpunkt des Abends stand naturgemäß der in Deutschland einzigartige Lauf über die zehn englische Meilen. Geschickter- weise hatten die Macher bei den Läufer-Verpflichtungen mit mehreren Laufställen verhandelt. Dabei hatte die Truppe des Holländ- ers Gerard van der Veen dem etablierten Team Volker Wagners den Kampf angesagt. Klare Aussage: Die Streckenrekorde von Simon Lopujet aus dem Jahre 1994 (45:54 Min.) und der bei den Frauen von Eunice Jepkurir, 2004 (52:34,4), sollten geknackt und die Brauhaus-Zusatzprämie von gesamt 1000 Euro mitgenommen werden. Wie sich bereits kurz nach dem Start herauskristallierte, hatten die Asse des Holländers den Mund nicht zu voll genommen. Ob- wohl die meisten seiner Akteure der Fachwelt kaum bekannt waren, setzten sie sich gleich nach dem Start an die Spitze. Bereits in der ersten Runde war, bis auf den New-York-Sieger Rogers Rop, die Wagner-Truppe abgehängt. Wilson Kipsang, Charls Korir und Boniface Biwott verschärften das Tempo, so daß auch der Weltklasseathlet und Spezialist für die Marathon-Distanz, Rop, nicht mehr mithalten konnte. Als die Spitze das letzte Mal das Bad in der Menge vor dem Bürgerhaus genoss, waren nur noch Kipsang und Korir beisammen. Bereits am Klosterweg fiel die Entscheidung. Wilson Kipsang ließ seinen Teamgefährten quasi stehen und hatte im Ziel nicht nur 52 Sekunden Vorsprung vor ihm, sondern mit 45:41 Minuten auch den alten Streckenrekord um 13 Sekunden verbessert. Erster Europäer wurde auf Rang sieben der Pole Jaroslaw Cichocki. Riesiger Jubel auch für die kenianische “Holländerin” Peninah Arusei. Mit dem Braunschweiger Matthias Strothmann als “Hase”, nahm sie ebenfalls Kurs auf Rekord. Obwohl sie nicht den Vorteil eines den Weg freimachenden Führungsfahrzeuges, wie ihn ja die Männer haben, genießen konnte, blieb sie mit 52:30 Minuten zwar hauchdünn, aber um 4,5 Sekunden unter der Bestmarke von Eunice Jepkurir. Auf Rang zwei kam ihre sieben Jahre jüngere Schwester Nancy in 55:01 vor der Deutschen Susanne Hahn (55:09), die in 14 Tagen bei der Weltmeisterschaft in Osaka an den Start gehen wird. Mit dem für sie unbefriedigenden fünften Platz musste sich Weltklasse-Läuferin Tegla Loroupe zufrieden geben. Nach Auskunft ihres Managers Volker Wagner war sie in den letzten Wochen zu sehr mit ihrer sozialen Arbeit in den USA und Südafrika eingebunden gewesen und konnte nicht wie ge- wohnt trainieren. Ähnliches gilt übrigens für Rogers Rop, der kurz zuvor noch in Kenia von einer Malaria-Attacke heimgesucht worden sein soll. Beim, was die Teilnehmerzahl (547) betrifft, stärksten Lauf über 10 Kilometer, sah zunächst alles nach einem klaren Sieg für den LGWer Michael Mäschig aus. Bis wenige hundert Meter vor dem Ziel lag er klar in Führung. Dann verletzte er sich an der Achilles- sehne und der Traum vom Sieg war ausgeträumt. Der Düsseldorfer Nils Busch (35:18) überholte ihn kurz vor der Einlaufgasse. Der frühere Glarumer schleppte sich noch als Zweiter (35:27) ins Ziel. Dritter wurde der Ostfriese Wilfried Mühlenbrock (35:42). Den ersten Platz bei den Frauen belegte die Essenerin Anja Hay (41:17). Nach zweijähriger Verletzungspause bestritt der Heidmühler Sascha Dessi (im nächsten Jahr wechselt er von Bremen zurück zur LG Wilhelmshaven) in seiner Heimat den ersten Lauf über 5 Kilometer. In guten 16:53 Min. durfte er sich über ein gelungenes De- büt freuen. Felicitas Vielhaber (Essen) hieß die Frauen-Siegerin (18:22). Den Jugendlauf gewann der Jadestädter Julien Hörig (1000 m in 3:22). Bei den Mädchen erwies sich Michelle Kloth (TuS Glarum) in 3:32 als Schnellste. Laufsplitter vom 21. Jever-Fun-Lauf Völlig happy nach dem Lauf war Cheforganisator Rudi Budwig. Neben seinen direkten Mitarbeitern lobte er vor allem die Männer- Freizeit des Heidmühler FC, die Freiwillige Feuerwehr, wie auch das DRK und die Johanniter-Unfallhilfe, ohne die eine solches Großveranstaltung einfach nicht durchführbar sei. Auf die Verpflichtung von sonst sehr teuren Topläufern angesprochen macht der Orgachef deutlich, dass er durch seine persönlichen Kontakte nur ein Bruchteil dessen, was sonst üblich ist, für die Spitzenath- leten zahlen müsse. “Sie kommen eben alle gern nach Schortens”, freut sich Budweg über die erfolgreichen Verhandlungen. Be- sonders freute er sich über Susanne Hahn, der es als einziger Europäerin gelang in die Phalanx der afrikanischen Gazellen einzu- brechen und sogar als Dritte einen Platz auf dem Treppchen ergatterte. Auf dem Begrüßungsabend im Bürgerhaus, an dem eine ganze Reihe von Promis aus Wirtschaft und Politik teilnahmen, wurde bereits deutlich, dass beim Schortenser Event alles stimmt und passt. Gern wurde dabei zur Kenntnis genommen, dass der Re- präsentant des Friesischen Brauhauses, Günter Schmöckel, bereits den 25. Jubiläumslauf im Visier hatte. Allerdings rückte er später seine Aussage wieder ins rechte Licht, als er anküdnigte, dass erst auf dem Dankeschön-Abend im Schallander des Brau- hauses die Mitwirkung des Hauptsponsors für ein weiteres Jahr bekanntgegeben werde. Nicht vom Fun-Lauf wegzudenken ist Moderator Jochen Heringhaus, der fast aus dem Gedächtnis heraus die meisten Athleten während des Laufes begrüßen kann. Seit 1988 ist er in dem Geschäft für Runners-Point tätig und hat auf allen großen Events in Deutschland rund zwei Millionen Langstreckler an sich vorbeilaufen sehen. Große Aufregung gab es bei der Siegerehrung der Schüler, als eine Mutter ihren Sprößling vergeblich auf der Ergebnisliste suchte. Nach einigem hin und her stellte sich schließlich heraus, dass die besorgte Mama ihrem Sohnemann den eingedruckten Chip entfernt hatte, da sie meinte, das komische Ding würde ihn beim Laufen behindern. Klar dass er vom sonst sicheren System weder am Start noch im Ziel erfasst werden konnte. Auffallend beim diesjährigen Lauf, dass gleich ganze Gruppen aus Nordrhein-Westfalen am Start waren. Tusem Essen und der TV Werne 05 betrachten sich als Späher und werden mit den gesammelten guten Eindrücken in ihrer Läuferszene hausieren gehen und bei der 22. Auflage mit noch größeren Kontingenten anrücken. Über Mangel an Beschäftigung konnten weder die Mitarbeiter der Vital-Apotheke (5000 Getränke ausgegeben) noch die der Loges-Schule klagen. Vor dem Zelt mit den Massage-Bänken bildeten sich nach den jeweiligen Läufer zeitweise Warteschlangen. Jochen Heringhaus freute sich, dass der Lauf trotz vieler Führungswechsel in den letzten Jahren nicht kaputtzukriegen sei: “Es ist nun mal ein einzigartiger Lauf in Deutschland, der in sich stimmig ist. Die neuen Leute kamen zum Lauf wie eine Jungfrau zum Kind und haben trotzdem Großartiges geleistet. “Hut ab!” Voller Respekt äußerte sich der Clevernser Friesensportler Heiner Janßen über die Leistungen der Langstreckler, nachdem er das Ziel erreicht hatte. “Es ist leichter zehn Kilometer zu Boßeln, als diese Strecke zu laufen”, gab er völlig geschafft von sich. Klar dass er sich in Schortens nur die Kondition für die nächste Boßelsaison holen wollte, zumal ja die Clevernser in diesem Jahr wieder angreifen wollen. Zufrieden mit den Leistungen des 45-köpfigen LGW-Teams war auch der jadestädtische “Läufer-Papst” Hein Arians. Die Leute wollen eben auch die schnellen Läufer sehen”, sieht auch er das Konzept als richtig an. Einer seiner Mitstreiter warf dabei ein: “Im Titel des Laufes ist doch das Wörtchen Fun. Genau deshalb bin ich hier. Da stört es mich absolut nicht, dass ich gegen die Asse keine Chance habe. Auch in Zukunft werde ich jedes Jahr wiederkommen. Mit leuchtenden Augen erzählt im Ziel die WM-Teilnehmerin Susanne Hahn von ihren Eindrücken entlang der Strecke. Die Stimm- ung ist unglaublich, dass kann man regelrecht genießen. Wenn es irgendwie geht, werde ich im nächsten Jahr wiederkommen. ==> Ergebnisse
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