Presse Veranstaltungen (Seite 11)

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HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 27. August 2007
Streckenrekord lag in der Luft
Läufertag der LG Altes Amt: 10-Kilometer-Sieger Sebastian Hanelt jagte Horst von Gazas Zeit

Von Hans-Peter Niesen
Willershausen. Es war ein Start-Ziel-Sieg: Leicht und locker bestimmte der 28-jährige Sebastian Hanelt am Samstag in Willers-
hausen den 10-Kilometer-Straßenlauf der LG Altes Amt. "Willershausen war für mich ein Trainingslauf. Ich bereite mich auf die
deutschen Halbmarathon-Meisterschaften am 2. September in Bad Liebenzell im Schwarzwald vor", erklärte der für die LG Gött-
ingen startende Athlet nach dem Zieleinlauf. Nebenbei hätte er beinahe den Streckenrekord von Horst von Gaza (Uslar) aus dem
Jahr 1999 geknackt. Volker Denecke, Vorsitzender der LG Altes Amt, der als Streckensprecher amtierte, kündigte nach der
Zwischenzeit von 16:32 Minuten nach 5 Kilometern bereits an: "Das könnte ein neuer Rekord werden." Aber bei 27 Grad Hitze und
hoher Luftfeuchtigkeit war der Lauf mit seinen Steigungen doch sehr hart für die Athleten und Hanelt war nicht auf Rekord aus.
Mit 33:36 min. blieb er über der Bestmarke von 32:41. Zweiter über 10 Kilometer wurde Bjarne Friedrichs vom MTV Seesen vor
Andreas Schützendübel vom PSV Grün-Weiß Kassel. Beste Frau über 10 Kilometer war Cathrin Cronjäger (LG Osterode) vor Lili
Seide (Laufline-Team Göttingen) und Angela Liese (Judo-Club Landwehrhagen).
Gutklassig war auch der Lauf über 5 Kilometer, der mit Torsten Wieneke (LG Göttingen) ebenfalls einen souveränen Sieger hatte.
Mit 16:52 min. musste auch er den hohen Temperaturen Tribut zollen. Seine persönliche Bestzeit liegt bei 15:52. Ronald Werner
(HLC Höxter) und Benjamin Gundelach (LG Solling) kamen ihm am nächsten. Bei den Frauen siegte Kerstin Hoffmann (VfL
Ellrich) ungefährdet vor Romina Nolte (TSV Wolfhagen) und Gabi Schröder-Gewehr (WSV Clausthal-Zellerfeld) mit 24:27.
Schon eine kleine Quälerei war der abschließende Halb-Marathon, in dem sich Jörn Hesse (Delligser SC) in 1:17:58 Stunden
deutlich vor Philipp Schüler (ASC Göttingen) und Michael Neugebauer (LAV Alfeld) absetzte. Bei den Frauen hatte Dagmar Ohle
(Lauftreff Feierabend Einbeck) in 1:41:45 Stunden einen deutlichen Vorsprung vor Liane Tappe (MTV Bad Gandersheim) und
Christa Tondock (Lauftreff Northeim).
Sanitäter im Einsatz
Die plötzliche Schwüle machte einigen nicht so gut trainierten Läufern zu schaffen. Sie mussten die Hilfe der Sanitäter in An-
spruch nehmen. Es gab jedoch keine ernsthaften Zwischenfälle. Mit den insgesamt 199 Teilnehmern an seinem Lauftag war der
Vorsitzende der LG Altes Amt, Volker Denecke, zufrieden: "Wir bewegen uns im Rahmen der Vorjahre." Die Veranstaltung, die
für den Südniedersachsen-Cup gewertet wird, gehört zu den familiären Laufkonkurrenzen in der Region. Sie lebt von der guten
Organisation.
==> Ergebnisse  

Presseinformation vom 27. August 2007 (Von Fred Ibeling)
Gelungene Premiere in Münkeboe
Eine erfolgreiche Premiere gelang den Organisatoren der Laufgemeinschaft Ostfriesland (LGO) bei ihrem 1. Festtage-Lauf in
Münkeboe. Genau 444 Teilnehmer gingen bei den vier angebotenen Läufen an den Start und übertrafen die Erwartungen der LGO
bei weitem. Allein im Bambinilauf über 650 Meter gingen 80 Kinder aus der gesamten Umgebung an den Start. Gehofft hatte die
LGO auf ca. 150 Teilnehmer insgesamt, doch schon der 5-Km-Lauf platzte mit 180 Teilnehmern aus allen Nähten, so dass der
Start des anschließenden 10-Km-Laufes verlegt werden musste. In Anlehnung an die Münkeboer Festtage führte in den beiden
Hauptläufen jeweils ein alter Unimoog die Läuferfelder an.
Der 10-Km-Lauf war zwar von den Teilnehmerzahlen nicht so stark besetzt, dafür waren zahlreiche ostfriesische Spitzenläufer am
Start, darunter Peter Steinke vom TV Norden, der den Lauf vor Hermann Fleßner von den Ihlower Rennschnecken in 34:49 Minuten
gewann. Die Frauenwertung konnte Lyn Regensberg von der Emder LG in 45:30 Min. für sich entscheiden.
Den 5-Km-Lauf gewann in 17:26 Minuten Jan Waschkau aus Ihlow, der auch schon den 5-Km-Fuchsienauf in Ihlow gewinnen
konnte. Ihm folgte Alexander Heemke aus Hamburg in 17:56 Minuten. Bei den Frauen siegte Elke Gronewold vom TV Norden in
22:20 Minuten. Am Start des Bambinilaufes über 650 Meter herrschte ein so großes Gedränge, dass der auf dem Radweg ange-
dachte Start mit Einverständnis der Polizei kurzfristig auf die Straße verlegt werden musste. Am Ziel hatten die Helfer alle Hände
voll zu tun, um den Einlauf der Kleinsten bei ihrem teilweise ersten großen Auftritt in geregelte Bahnen zu lenken. Den anschließ-
enden Schülerlauf über die 1700 Meter gewann Julian Clausen von der LG Eichsfeld in hervorragenden 5:46 Min. vor Jan Basse
vom SV Komet Walle. Die Wertung der Schülerinnen entschied Hanna Herbert vom MTV Aurich in 7:37 Minuten für sich.
Die gute Stimmung der Zuschauer an der Strecke und die überaus positive Resonanz der Läufer werden wohl dazu beitragen,
dass die Laufgemeinschaft Ostfriesland diesen Lauf auch im nächsten Jahr durchführen wird.
==> Die gesamten Ergebnislisten und Bilder dieser Veranstaltung gibt es im Internet auf der Home-Page der LG Ostfriesland

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 28. August 2007
Schwarz siegt im Schlussspurt
20. Nemitzer Heidelauf - Marlene Waltke, Sina Mayhack und Ole Marggraf dominieren

Nemitz
(jw). Drei neue Namen gibt es seit Sonnabend in der Siegerliste des traditionellen Nemitzer Heidelaufes. Gleich bei
seinem Debüt bei der mittlerweile 20. Auflage der Laufveranstaltung sicherte sich Jürgen Schwarz (M40) vom SC Lüchow über die
11-km-Distanz Platz eins. Er lag in 42:04 Min. im Schlussspurt hauchdünn vor Siegfried Martel vom SV Eintracht Clenze, der eine
Sekunde später ins Ziel lief. Bei den Frauen siegte ebenfalls zum ersten Mal über diese Strecke Sina Mayhack (weibl. Jugend A)
von der IGAS Wendland. Ihre Zeit: Gute 52:27 Minuten. Auch für Marlene Waltke aus Jameln, die für Schwarz Weiß Ahle startet,
war Platz eins über die 5,7-km-Distanz eine Premiere. Sie holte sich über 5,7 km in 23:17 Min. ungefährdet den Gesamtsieg. Ole
Marggraf von der TSV Hitzacker tat es ihr bei den Männern gleich und wiederholte seinen Sieg aus dem Jahr 2005.
Vor allem bei Läufern, die allein unterwegs waren und für die die Strecke unbekannt war, gab es allerdings mitunter Orientierungs-
probleme auf der naturnahen Strecke. Und: Wie so häufig vergaßen einige Sportler, die nur eine Runde (5,7 km) laufen wollten,
angesichts der Laufstrapazen kurz vor dem Ziel in Richtung Heidehaus abzubiegen und nahmen stattdessen ungeplant die zweite
Runde in Angriff. Das löste einigen Unmut aus. Insgesamt waren die meisten Teilnehmer aber zufrieden. "Ein paar Streckenposten
wären ganz gut gewesen", sagte beispielsweise Marlene Waltke, "aber es war in Ordnung." Sie lief über die 5,7 km ein einsames
Rennen. Daran änderte auch nichts, dass sie nach etwa drei Kilometern umknickte. "Das war nicht so schlimm. Ich konnte zwar
nicht mehr mit Volldampf weiterlaufen, aber ich wollte auch nicht aufgeben", biss sich Waltke durch. In 23:17 Min. lag sie am
Ende immer noch klar vorne. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte Lydia Frenzel als B-Schülerin in 25:33 Min. gewonnen.
Bei den Männern lieferten sich drei Sportler über die lange Distanz zunächst einen Dreikampf. Schwarz, Siegfried Martel (M40)
vom SV Eintracht Clenze und Hans-Joachim Heermann (M40) von der SV Lemgow/Dangenstorf legten die erste Runde auf dem
sandigen, weichen Untergrund gemeinsam zurück und leisteten abwechselnd Führungsarbeit. Während der zweiten Runde mußte
Heermann abreißen lassen. Fortan diktierte der fast durchgehend vorne laufende Schwarz das Tempo. Im Schlussspurt ließ er
sich seinen Premierensieg dann nicht mehr nehmen und huschte eine Sekunde vor Martel über die Ziellinie. Mit seiner Zeit war er
wegen seines zuletzt reduzierten Trainings zufrieden. Vorjahressieger Sven Freudenthal war 2006 allerdings noch zwei Minuten
schneller gewesen. So wie bei den Frauen lief auch Ole Marggraf von der TSV Hitzacker bei den Männern über 5,7 km praktisch
solo als Sieger ins Ziel. Bei den Kindern, die beim 1-km-Lauf im Rahmenprogramm dabei waren, gewann Anna-Alice Schulze vom
TSV Schnega.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 28. August 2007
Siege für Schwabe und Willmann
Wolfsburg-Gifhorner Laufcup: Lokalmatador gewinnt 6. Windmühlenberglauf in Fallersleben

Von Markus Kutscher
Fallersleben. Lokalmatador Rolf Schwabe gewann den 6. Windmühlenberglauf in Fallersleben. Der VfB-Athlet benötigte für die
zehn Kilometer lange Strecke 35:05 Minuten und landete einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Nach acht von 11 Wettkämpfen im
Rahmen des Wolfsburg-Gifhorner Laufcups belegt Schwabe (1588 Punkte) den dritten Platz in der Gesamtwertung. Vor ihm liegen
die beiden VfL-Läufer Benjamin Tronnek (1397) und Ulrich Petri (1393), die beide in Fallersleben nicht am Start waren. Petri hatte
wegen einer Verletzung kurzfristig absagen müssen. Hinter Schwabe landeten Thomas Kramme (Team Waggumer Holz, 37:41
min) und Christian Kopp (Calberlah, 37:47 min) auf den Plätzen. Bei den Frauen ging es deutlich spannender zu. Am Ende setzte
sich Sina Willmann (SFC Wolfsburg) in 43:05 min durch. Sie hatte nur neun Sekunden Vorsprung vor Dorothea Jung (Gifhorn).
Dritte wurde Simone Ruhr (Team Waggumer Holz) in 43:57 min. Willmann baute damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung
weiter aus und wird den Laufcup wohl auch gewinnen. Grund: Die auf Platz 2 liegende Vorjahressiegerin Daniela Jakobler (LG
Wedel-Pinneberg) wird in den verbleibenden Rennen nicht starten.
"Meine Zeit ist okay. Ich bereite mich zurzeit voll auf die Senioren-Weltmeisterschaft in Italien vor", erklärt Schwabe, der dort im
Marathon an den Start geht. Den Laufcup-Gesamtsieg strebt er deshalb nicht an. "Es ist nicht einfach, aus dem vollen Training
heraus einen Wettkampf zu bestreiten. Das nächste Rennen ist am Sonntag in Meine. 

DIE HARKE (Nienburg) vom 29. August 2007
Markus Schuster setzt seine Siegesserie fort
Der Volks- und Walkinglauf des TSV Loccum mausert sich zu einer Top-Veranstaltung

Loccum
(hhg). Der Loccumer Volks- und Walkinglauf mausert sich zu einer festen Größe unter den Kreis-Nienburger Volkslauf-
veranstaltungen. In seiner dritten Auflage zog er erneut mehr Teilnehmer auf die Wettkampfstrecken durch den Klosterforst als im
Vorjahr und ließ die Zahl der Aktiven deutlich in Richtung 200 ansteigen. Neben den zahlreich vertretenen Ausdauerspezialisten
aus dem Kreisgebiet zahlten auch nicht wenige Vereinsmitglieder aus den verschiedenen Sparten des TSV Loccum ihr Startgeld
für einen der vier Wettbewerbe. Aber nicht nur der erfreuliche Zuspruch bei bestem Sommerwetter lieferte eine Veranstaltung aller-
erster Güte, sondern auch die perfekte Organisation des Teams um Marion Graw mit schneller Auswertung und harmonischer
Siegerehrung samt einer üppigen Kaffeetafel in der Pausenhalle der Waldschule.
Als erster Gesamtsieger der Veranstaltung stand Maximilian Hunfeld vom veranstaltenden TSV Loccum fest. Nach 3:44 Minuten
hatte er die 800-Meter-Runde des Mini-Kloster-Laufs hinter sich gebracht. Auf Platz zwei kam Moritz Hänzler vom TuS Niedern-
wöhren in 3:49 min vor Sören Scheibner vom TC Loccum mit 3:56 min. Bei den Mädchen hatte Larissa Lüder vom TC Loccum die
Nase vorn. Die 13-Jährige siegte in 4:28 min vor Marie Gunda Lange vom MTV Nienburg, die eine Sekunde mehr benötigte. Posi-
tion drei ging an Monique Hainke vom SV Rehburg mit 4:30 min.
Auch über 5000 m gab es einen Gesamtsieger vom gastgebenden TSV. Nach einem gut eingeteilten Rennen ging A-Jugendfuß-
baller Arne Sierk in 19:24 min als Erster über den Zielstrich. Andy Spieß vom TV Jahn Welsede als Zweiter in 19:28 min hatte
dem Endspurt des Loccumers nichts entgegenzusetzen. Auf Platz drei überraschte Ernst Müller von der JG Oyle mit beachtlichen
19:34 min. Bei den Damen über 5000 m gewann die Loccumerin Julia Wege in ordentlichen 22:37 min. Für Kathy Spieß vom TV
Jahn Welsede auf Platz zwei wurden 23:48 min gestoppt, Martina Lühr aus Landesbergen wurde Dritte mit 24:34 min.
Im Hauptlauf über 10 km setzte Markus Schuster vom SSV Rodewald seine Siegesserie nach Erfolgen in Oyle, Wietzen und
Sulingen auch in Loccum fort und verwies nach einer Tempoverschärfung auf dem letzten Kilometer Henning Müller vom SV Reh-
burg (34:44 min) sowie Jörg Glowienke aus Schlüsselburg (36:26 min) auf die Plätze. Die Damenwertung ging klar an Nicole
Krinke von der JG Oyle, die schon nach 40:50 min die Ziellinie überquerte und ihre Trainingsgefährtin Karin Haake vom TSV
Lemke (44:29 min) auf Position zwei verwies. Die Bronzemedaille ging an Martina Hunfeld aus Loccum, für die 45:28 min ge-
messen wurden.
==> Ergebnisse  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. September 2007
Ein Mann von St. Pauli läuft allen davon
Citylauf: Mourad Bekakcha nutzt Besuch in Ostfriesland zum Halbmarathon-Erfolg in Leer

Leer.
Ein voller Erfolg wurde der zum 15. Mal von der Autobahnpolizei veranstaltete Leeraner Citylauf. Aufgrund der negativen Er-
fahrungen des Vorjahres, als mehrere Teilnehmer des Halbmarathons falsch geleitet wurden, hatte das Organisationsteam um
Heinz-Dieter Brückmann die Streckenführung geändert und alle möglichen Abzweigungen gesperrt. “Alles ist pottendicht abge-
riegelt”, stellte Brückmann fest. Eine weitere Änderung war die Zeitnahme, die per Chip durchgeführt wurde. Auch das kam bei
den Läufern glänzend an. Nur dass die Runden durch die Altstadt und über die Brücke zur Nesse lediglich 2,5 km lang waren, be-
hagte vielen Läufern nicht. “Gut für die Zuschauer, nicht so optimal für die Läufer”, meinte der Drittplatzierte des Halbmarathons,
Thomas Montag. Denn die Athleten waren so zwar oft zu sehen, dafür irritierten die vielen Überrundungen.
Die Resonanz war mit 2200 Startern riesig. Für die Schüler- und Bambini-Läufe musste im Vorfeld schon ein Aufnahmestopp ver-
hängt werden. Mit 1400 Kindern liefen diesmal mehr als doppelt so viele mit wie 2006. Eng wurde es auch beim Lauf über fünf
Kilometer. “In der Mühlenstraße haben wir kurz vor dem Ziel noch viele überrunden müssen”, erklärten Sieger Max-Philipp Brink-
mann und der Zweite Steffen Wiechmann (beide Leer) nach dem Lauf. Brinkmann siegte in 16:52 Minuten vor seinem Vereins-
kollegen (17:00 Minuten). Nur eine Sekunde vor seinem Bruder Hauke kam Tammo Köller vom TuS Weener mit 18:13 Minuten auf
den dritten Rang. Bei den Frauen siegte Anika Mallwitz (Wunstorf, 20:17), vor Heike Engelmann (LG HNF Hamburg) und der erst
zwölfjährigen Julia Duin vom SV Holtland, die zum ersten Mal einen Platz auf dem Treppchen schaffte.
Beim Halbmarathon sah es lange Zeit nach einem neuen Streckenrekord aus, denn Mourad Bekakcha vom FC St. Pauli führte
das Feld mit riesigem Vorsprung an. Ralf Taube vom VfL Germania Leer hatte sich nach fünf Runden von Thomas Montag (Ham-
burger SV) abgesetzt und holte auf, konnte den St. Paulianer aber nicht mehr gefährden, der zu Besuch bei der Familie seiner
Frau in Völlernerkönigsfehn weilte. Bekakcha siegte trotz leichter Verletzungen in 1:21:14 vor Taube (1:21:43) und Montag
(1:23:19). Die Frauenkonkurrenz über 21,1 km entschied Thea Klaassen in 1:45:18 Minuten für sich. Zweite wurde Gerda Sawatz
(1:47:44) vor Anja van Hettinga (1:49:11, beide Westoverledingen).
Im abschließenden 10-km-Lauf setzte sich bei den Männern Dennis Meyer in 36:23 Minuten vor Max Brinkmann (36:45) und Jens
Dirksen (36:58, alle Germania Leer) durch. Sonja Hoogestraat (Emder LG) überquerte als erste Frau die Ziellinie.
==> Ergebnisse  

NORDWEST ZEITUNG vom 3. September 2007
Lauferlebnis in angenehmer Atmosphäre
Marathon: Fast 200 Aktive am Start -- Auch 2008 findet wieder ein Lauf statt

Moslesfehn.
Locker überlief Gerriet Karnbach die Ziellinie. Gerade hatte der 23-jährige Informatikstudent aus Metjendorf den 12.
Wardenburg-Marathon gewonnen, der an diesem Sonntag vom SV Moslesfehn veranstaltet wurde. Und obwohl Karnbach die mehr
als 42 Kilometer rund um die Gemeinde Wardenburg lange Strecke in 2:51 Stunden zurückgelegt hatte, wirkte er bei der Ankunft
so entspannt, als wäre er gerade erst gestartet.
60 Marathonläufer zählte Hans Schnittger, Organisationsleiter der Veranstaltung. Hinzu kamen 110 Starter beim Halbmarathon so-
wie 25 Radsportler, die sich auf die Marathonstrecke begaben. Dies seien nicht ganz so viele Teilnehmer wie im vergangenen Jahr
gewesen, so Schnittger. Den Grund dafür sah er im geänderten Termin. Normalerweise findet der Lauf Mitte August statt. Doch da
der SVM bei der Durchführung der Faustball-WM sehr stark eingebunden war, musste der Wardenburg-Marathon verlegt werden
und konkurrierte somit mit dem Sparda-Lauf in Kreyenbrück und anderen Laufveranstaltungen. Da für Anfang September 2008 der
erste Oldenburg-Marathon geplant ist, können Schnittger und seine vielen Helfer auch noch nichts über Datum und Form im
nächsten Jahr sagen. Dass ein Lauf stattfinden wird, steht aber fest. Und dies würde auch von den Startern des diesjährigen
Laufes begrüßt werden, die die familiäre Atmosphäre und die schöne Streckenführung durch die Natur hervorhoben. So stehe hier
nicht ausschließlich die Leistung im Vordergrund, sondern mehr das Miteinander und das Lauferlebnis.
So starteten in diesem Jahr viele Läufer, die keinem Verein angehören, sondern aus eigenem Antrieb den Laufsport betreiben.
Auch Sieger Karnbach gehört dazu. Er habe sich auch gar nicht besonders auf diesen Lauf vorbereitet. Er laufe jeden Tag morg-
ens und abends ein bisschen, so Karnbach. In den letzten zehn Tagen vor dem Lauf habe er dann insgesamt 170 Kilometer zu-
rückgelegt und sich überdies Ruhe gegönnt. Auch seine Ernährung habe er nicht besonders geändert. Döner und Nippon seien
die Regel. Im Prinzip geht Karnbach, der den Ausdauersport seit drei Jahren betreibt und in Moslesfehn seinen dritten Marathon
gelaufen ist, jeden Wettkampf so an. So habe er auch schon diverse Halbmarathons und 10-Kilometer-Läufe bestritten. So läuft
Karnbach auch nicht nach dem Herzfrequenz-Prinzip. Dort würde er nur dauernd auf die Uhr schauen. Sein eigenes Körpergefühl
sagt ihm, wie er sich den Lauf einteilt. In Moslesfehn sei er “einfach schnell losgelaufen” und habe “gehofft, nicht zu stark einzu-
brechen”, was ihm gelungen ist.
Was Karnbach noch hervorhob, war die gute Betreuung an der Strecke, für die das THW Wardenburg verantwortlich war. Daneben
sorgten die Malteser aus Sandkrug, der Ortsverein Südmoslesfehn sowie viele Helfer und Sponsoren für das reibungslose Geling-
en der Veranstaltung. Oder, wie Schnittger es ausdrückte: “Ein Lauf, der gut läuft.”
==> Ergebnisse  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. September 2007
Peter Steinke verpasst knapp den Sieg
Borkumer Meilenlauf: Sportler des TV Norden belegt auf der Insel den zweiten Rang

Borkum.
Der Wind verhinderte beim zweiten Borkumer Meilenlauf am Sonnabend schnellere Zeiten. Andreas Fischer aus Kassel
hieß diesmal der Gewinner des Halbmarathons, der bei Sonnenschein und kräftigem Wind ausgetragen wurde. Im Vorjahr hatte
sich Fischer bereits den Sieg auf der 5,83 Seemeilenstrecke (Viertelmarathon) gesichert. Diesmal lieferte er sich zusammen mit
dem zweitplatzierten Peter Steinke vom TV Norden ein packendes Duell, das er auf der Ziellinie für sich entschied. Beide wurden
in 1:19:35 Stunden zeitgleich gewertet. Bei den Frauen siegte Heike Dirks von Fortuna Logabirum in 1:57:27 Stunden. Erst 1000
Meter vor dem Ziel übernahm sie von Sabine Ploch (Oyten) die Führung.
Im Viertelmarathon gewannen Sebastian Lüning (Bremen, 38:19 Minuten) und Gabriele Schatz (Karlsruhe, 49:56 Minuten). Für
ihre Erfolge erhielten die Erstplatzierten jeweils einen mehrtägigen Aufenthalt in Borkumer Hotels. Die erzielten Zeiten blieben vor
allem aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse teilweise deutlich hinter den Ergebnissen bei der Meilenlaufpremiere des Vor-
jahres zurück. Gleichwohl zog das Organisationsteam ein positives Fazit seiner Veranstaltung, konnte man doch die Teilnehmer-
zahl sehr deutlich auf insgesamt 689 steigern. Darunter waren auch die Kinder- und Jugendläufe sowie Nordic Walking. Letzteres
wurde über 3,5 bzw. 6,5 Seemeilen angeboten und war am stärksten vom Inselwetter beeinflusst. Nach der Streckeninspektion
am frühen Morgen musste Nordic-Walking-Chef Gerd Koblischke sogar den ursprünglich geplanten Gang entlang der Wasser
kante wegen Stauwassers kurzfristig auf höher gelegene Strandbereiche verlegen.
Begonnen hatte das Meilenlauf-Wochenende bereits am Freitag mit einem Läufer-Workshop von Ossiloop-Organisator Edzard
Wirtjes über Trainingsmethoden im Ausdauersport. Einen Sonderpreis erhielt Familie Ziener aus Ohlstadt nördlich von Garmisch
Partenkirchen für die weiteste Anreise (920 Kilometer). Auch zahlreiche Tagesgäste aus Ostfriesland nahmen teil.
==> Ergebnisse   

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 4. September 2007
Rebecka Weise-Jung siegt zum sechsten Mal
Spurtstärkerer Rainer Koschke zwingt Frank Themsen beim Lesumer Halbmarathon-Lauf in die Knie

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Bei der 10. Auflage des Halbmarathon-Laufes an der Lesum lief die heimische Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-
Nord) zum sechsten Mal als Siegerin durchs Ziel. Vereinskollege Frank Themsen scheiterte dagegen, wie bereits alle männlichen
Gesamtsieger zuvor, an der Wiederholung seines Vorjahreserfolges.
Vom Start weg bildeten der Nordbremer Frank Themsen und Rainer Koschke von den Uni Triathlonlöwen Bremen das Führungs-
pärchen der 400 Halbmarathonis. Schulter an Schulter spulten sie die 21,1 Kilometer lange Wendestrecke entlang der Lesum her-
unter. Nach dem Ausbleiben eines Angriffs an der Steigung zum Zielbereich fiel die Entscheidung erst rund 200 Meter vor der Ziel-
linie auf dem Campus der Jacobs University. Hier erwies sich der in Bremer Läuferkreisen noch unbekannte Rainer Koschke als
spurtstärker. "Der Anstieg war kürzer als gedacht, aber nach drei Jahren in Bremen hat man da sowieso keinen Vorteil mehr. Ins-
gesamt war es ein schöner Lauf und für mich eine gute Zeit", bilanzierte der Hochschullehrer Rainer Koschke, der aus Stuttgart
an die Weser kam, bei seiner ersten Teilnahme an der Lesum. 1:15:20 Stunden zu 1:15:25 Stunden lauteten die Endzeiten der
beiden Spitzenläufer. Für eine dicke Überraschung sorgte der Lemwerderaner Christian Eichinger. Der A-Jugendliche lieferte ein
beherztes Rennen ab und überstand auch einen kleineren Einbruch bei Kilometer 17. Mit der dennoch starken Zeit von 1:17:43
Stunden düpierte er somit den ambitionierten Markus Fabian von der LG Bremen-Nord. Fabian verzichtete auf das Warmlaufen
und büßte somit zu Beginn die entscheidenden Sekunden ein. Mit 1:18:16 Stunden hielt er jedoch trotzdem noch den Werderaner
Marcus Tofaute (1:19:40) deutlich auf Distanz.
Im Frauenfeld hatte Rebecka Weise-Jung die Kontrahenten wiederum deutlich im Griff. Dennoch äußerte sich die LG Nordlerin im
Ziel keineswegs zufrieden mit ihren Lauf: "Bis Kilometer zwölf lief ich in einer guten Gruppe mit, bekam dann aber Seitenstiche
und musste abreißen lassen. Dadurch sprang nur die durchschnittliche Zeit 1:27:02 Stunden heraus." Die nächsten Läuferinnen
Tina Versemann (1:29:53) vom TV Sottrum und Birgit Niemann-Scheffel (1:33:53) vom LC Hansa Stuhr konnten diese kleine
Schwäche der Nordbremer Erfolgsläuferin allerdings nicht ausnutzen.
Neben Christian Eichinger sorgte mit Waldemar Trudrung an der Lesum ein weiterer Lemwerderaner für ein dickes Ausrufungs-
zeichen. Der ebenfalls noch A-Jugendliche dominierte das Rennen über die zehn Kilometer. Bei Abwesenheit des gemeldeten
Favoriten Jan Oude-Aost verwies Waldemar Trudrung in 35:30 Minuten den schnellen Fußballer vom Blumenthaler SV, Jakob
Günther, um 1:40 Minuten auf Rang zwei. Heiß umkämpft war dagegen der dritte Platz auf dem Podest. Hier setzte sich schließ-
lich Bastian Schwarzart (SG Platjenwerbe) in 37:52 Minuten mit fünf Sekunden gegen dem LG Nordler Lars Kirchknopf durch. Das
tolle Abschneiden der Nachwuchsläufer des SV Lemwerder komplettierten die beiden B-Jugendlichen Mona und Malena Dietel,
die die gesamte Frauenkonkurrenz in 43:53 und 44:03 Minuten auf die folgenden Plätze verwiesen. Gesamtrang vier holte sich die
Altersklassen-Siegerin der W 40 Martina Pundt vom TSV Lesum mit 45:51 Minuten. Eine ordentliche Zeit von 47:41 Minuten lief
auch die Seniorin Gabriele Rost-Brasholz, die sich damit gut vorbereitet für ihren Auftritt bei den Senioren-Weltmeisterschaften in
zwei Wochen präsentierte.
==> Ergebnisse   

HAMBURGER ABENDBLATT vom 5. September 2007
Familiäre Atmosphäre beim Siebenmeilenstiefellauf

Drestedt.
Die familiäre Atmosphäre ist es, die Jahr für Jahr Läufer und Walker ins kleine Dorf Drestedt (740 Einwohner) lockt.
Auch zur 18. Auflage des Siebenmeilenstiefellaufes hatten sich 260 Teilnehmer aus Buchholz, Hamburg, Lüneburg und sogar aus
Lübeck am Feuerwehrgerätehaus beim Start und Ziel eingefunden. "Im Vorjahr hatten wir unter 200 Starter", sagte Vereinsvorsitz-
ender Bernd Apel erleichtert, "es scheint wieder nach oben zu gehen." Um sich aus der großen Gemeinde der Volkslaufbewegung
ein wenig abzuheben, hat der Sportclub Drestedt mit dem Zehn-Meilenlauf auch eine besondere Strecke im Angebot. So ist der
Name Siebenmeilenstiefellauf entstanden. Neben dem Zehn-Meilen-Lauf (16,093 km), zu dem 59 Läufer angetreten waren, gibt es
in Drestedt die Strecke über 10,3 Kilometer als zweiten Hauptlauf. Und mit 78 Startern war dieser Lauf am populärsten.
Dass es familiär zugeht, zeigt auch die Altersstruktur der Volkslaufveranstaltung. Jüngste Teilnehmer waren Arik Henkel mit vier
Jahren und Lara Klostermann mit sechs Jahren, Rudi Schmitz (78) und Anneliese Leck (70) gehörten zu den ältesten Teilnehmern.
Walker sind in Drestedt in ihrem Element, gleich drei Strecken gibt es (zehn Meilen, 10,3 km, Jedermann). Für den reibungslosen
Ablauf zeichnet seit Jahren der 2. Vorsitzende Hans-Wilhelm Hauschild mit einer engagierten Crew verantwortlich. Und kaum ist
der 18. Siebenmeilenstiefellauf abgeschlossen, beginnt die Vorbereitung auf das Jahr 2008. Und ein bisschen geht der Blick schon
in Richtung 2009, wenn der SC Drestedt mit dem 20. Lauf ein kleines Jubiläum feiert. "Da werden wir wohl etwas Besonderes
machen", kündigte Bernd Apel schon an.
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HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 5. September 2007
Start-Ziel-Sieg für Austin-Kerl
11-Kilometer-Lauf erneut gewonnen - 6. Schoninger Volkslauf mit 374 Teilnehmern

Schoningen.
Stolze Starterfelder durfte der SC Schoningen 04 am vergangenen Sonntag bei seinem 6. Volkslauf registrieren. 334
Läuferinnen und Läufer machten sich auf die dem Alter und Leistungsvermögen angepassten Strecken und dazu absolvierten noch
40 Frauen und Männer die erstmals angebotene Walkingstrecke über 8 Kilometer. Im sportlichen Fokus stand natürlich der Pano-
ramalauf über 11 Kilometer, dem sich allein 81 Läufer und 19 Läuferinnen zwischen 10 und 65 Jahren stellten. Dabei wiederholte
Favorit Jürgen Austin-Kerl (LG Fuldatal) in 37:17.86 Minuten seinen Vorjahressieg. Der 37-jährige Soldat setzte sich vom Start
weg an die Spitze und kam fast fünf Minuten vor Markus Wenzel (TSV Varlosen) und Karsten Rögener ( LSKW Bad Lauterberg)
ins Ziel. Bei den Frauen ging es zwischen der Siegerin Liane Tappe (MTV Bad Gandersheim) und ihren Verfolgerinnen Dagmar
Ohle (Lauftreff Feierabend) und Petra Möhle (LG Solling) enger zu.
Die Läufe der Kinder und Jugendlichen auf der Jahnwiese eröffneten das Programm. Mit Begeisterung machten sich die 20 drei-
bis fünfjährigen Bambini auf die 300m lange Strecke unds freuten sich nach wenig mehr als einer Minute über ihre Preise. Doppelt
so lang war die Strecke für die 45 sechs- bis elfjährigen Kinder, bei denen die besten Mädchen, Anna-Lena Sieck (LG Solling) und
Lara Meroth (SC Schoningen 04), deutlich schneller als der Jungen-Sieger Pascal Kalfa (SC Schoningen 04) waren. Lara Meroth
war das noch nicht genug, denn sie war eine knappe halbe Stunde später schon wieder unter den 42 Startern des Fit&Fun-Laufs
über 2300 Meter und gewann mit deutlichem Vorsprung.
Das größte Feld ging erwartungsgemäß mit 96 Läufern und 31 Läuferinnen auf den Jedermann-Lauf über 6 Kilometer, den mit
Fabian Kerl und Benjamin Gundelach zwei junge Läufer der LG Solling für sich entschieden. Dass es beim Nordic-Walking keines-
wegs gemütlich zuging, zeigen die Zeiten von Martin Schüler (LG Solling), Klaus Steingräber (SC Schoningen 04) und Helmut
Glasewald (TSV Fürstenhagen), die deutlich unter einer Stunde liegen.

==> Ergebnisse  

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 5. September 2007
Oberschilp läuft einsames Rennen
Im Kirchlintler Lindhoop mit drei Minuten Vorsprung gewonnen / Schmitz schnellster Schüler

Von unserem Mitarbeiter Jürgen Honebein
Kirchlinteln. Der für die LG Bremen-Nord startende Verdener Andreas Oberschilp hat wie erwartet den zehn Kilometer langen
Hauptlauf im Kirchlintler Lindhoop gewonnen. Bei idealen Witterungsbedingungen gingen bei der 13. Auflage des Lindhoop-Volks-
laufes rund 200 Läuferinnen und Läufer sowie Walkerinnen und Walker in vier verschiedenen Wettbewerben auf die Strecke.
Oberschilp benötigte für die zehn Kilometer lange Strecke eine Zeit von 34:26,45 Minuten und lag damit fast drei Minuten vor dem
Zweitplatzierten Stefan Lemcke vom TuSV Stellichte (37:14,31). Auf Rang drei folgte der Langwedeler Wilfried Niemann (39:19,04).
Die Wertung bei den Frauen gewann Christine Feger (LGK Verden), die nach 10 000 Metern mit 46:04,20 Minuten ins Ziel kam.
Sie gewann mit fast zwei Minuten Vorsprung gegenüber der stark laufenden Kerstin Klasen vom TSV Jahn Westen (47:48,28) und
Monika Phillipp vom SSV Wittorf (47:55,81). Ältester Teilnehmer im Hauptlauf war mit 64 Jahren Harry Dienstmann von der LGK
Verden, der unter den insgesamt 64 Teilnehmern auf einen sehr guten 27. Platz kam (48:35,27).
Den Lauf über 5200 Meter entschied der für die LGK Verden startende 20-jährige Christian Müller mit einer Minute Vorsprung
(19:02,45) gegenüber dem zwei Jahre älteren Rob David Dygas vom TSV Etelsen (19:34,54) zu seinen Gunsten. Schnellste Frau
über die Kurzstrecke war die 53-jährige Verdenerin Ursula Siewert (24:28,37) vor der Lokalmatadorin Gudrun Wardin vom TSV
Kirchlinteln (26:33,92). Über die Kurzstrecke von 5200 Metern waren insgesamt 55 Läuferinnen und Läufer am Start.
Der älteste Aktive war bei den Walkern über 5200 Meter am Start. Die für den TSV Daverden angetretene Gertrud Abegg-Cordes
ist bereits 74 Jahre alt, sie kam nach gut 50 Minuten ins Ziel. Ältester Mann war mit 72 Jahren Horst Schirmacher vom Lauftreff
Verden, der in 39:28,32 Minuten einen beachtlichen neunten Platz belegen konnte. Souveräner Sieger bei den Walkern wurde der
59-jährige Etelser Volker Dygas, der nach 26:09,90 Minuten ins Ziel kam und sich damit vor Heinrich Hemsoth (TSV Achim) und
Routinier Johannes Dulisch (TSV Verden Leichtathletik) durchsetzen konnte. Bei den Frauen siegte im Walken Karin Dygas
(33:47,65) überlegen mit fast fünf Minuten Vorsprung.
33 Teilnehmer nahmen das Rennen der Schüler über 1700 Meter auf, wobei Johann Müffelmann mit vier Jahren der jüngste Teil-
nehmer beim diesjährigen Lindhoop-Lauf war. Er kam wohlbehalten nach 15:53,14 Minuten ins Ziel. Schnellster war der zwölfjähr-
ige Kirchlintelner Friedemann Schmitz, der in 7:04,59 Minuten gewann. Er konnte Malyzia Vömel von der LGK Verden in 7:13,64
Minuten und Fabian Schmidt vom Borsteler FC (7:24,69) auf die weiteren Medaillenplätze verweisen.
Die Veranstaltung war wie in den vergangenen Jahren hervorragend organisiert, und alle Teilnehmer lobten den sehr gut ausge-
schilderten Kurs, der überdies als landschaftslich reizvoll gilt. Der einhellige Tenor unter den Teilnehmern aller Altersklassen: Auch
der 13. Lindhoop-Lauf war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung des Lauftreffs TSV Kirchlinteln.
==> Ergebnisse     
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VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 8. September 2007
Wie gehabt: Diettrich macht’s
Vorjahressieger aus Braunschweig dominiert 9. Verdener Aller-Stadt-Lauf / Dreißigacker beste Frau

Von Herward Schmidt
Verden. Spannend bis zum Schluss war das Hauptereignis des 9. Verdener Aller-Stadt-Laufs. Letzlich ging der 12 km-Lauf aber
wie nach der Papierform aus: Es siegte der Vorjahrserste Georg Diettrich (LG Braunschweig) in 39:21 Minuten vor Geronimo von
Wartburg (LG Kreis Verden) und Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) sowie Ulrike Dreißigacker in 48:34 vor Franziska Radtke
(beide TSV Kirchdorf) und Stefanie Vergin (Post SV Gütersloh).
Die Hoffnung, dass unter den erwarteten zahlreichen Nachmeldungen noch jemand auftauchen würde, der den klaren Favoriten
Diettrich und Dreißigacker das Siegen schwer machen könnte, trog. Auch die Erste von 2003 und 2006, Birte Bultmann (TV
Wattenscheid 01), die nach langer Verletzungspause erst zwei Wettkämpfe bestritt, wollte eine Woche vor der 10 km-DM in
Mannheim nicht noch den für Gelenke und Füße schweren Kurs in Verden laufen. Dort will auch Oberschilp starten, doch die
Verdener Piste liegt vor seiner Haustür.
Vom Start weg übernahm der Verdener Oberschilp die Spitze und führte auch nach der ersten der drei Runden vor "Titelverteidiger"
Georg Diettrich und dem jugendlichen LGKV-Läufer Geronimo von Wartburg. Mit größerem Abstand nach vorne und hinten lag der
Armsener Triathlet Christian Siedlizki (SG Findorff Bremen) überraschend an vierter Stelle. In der zweiten Runde hatte Oberschilp
einen Einbruch und fiel zurück. Das verhaltene Tempo von Diettrich verführte von Wartburg dazu, Ende der zweiten Runde die
Spitze zu übernehmen und den Favoriten anzu testen. Bei den Frauen führte von Anfang an die Siegerin von 2005, Ulrike Dreißig-
acker. Danach lief Stefanie Vergin, die zuvor den 4,2 km-Lauf gewonnen hatte, knapp vor der zweiten Kirchdorferin Franziska
Radtke. Auf Rang vier kam Tina Versemann (TV Scheeßel), Deutsche Marathon-Meisterin der Feuerwehr, immer näher.
Doch dann kam auf den ersten drei Plätzen alles wie es nach den 10 km-Bestenlisten kommen musste: Es siegte Georg Diettrich
in 39:21 Minuten vor Geronimo von Wartburg in 39:33 und Andreas Oberschilp in 40:29 Minuten. Rang vier konnte - keinesfalls
erwartet - Christian Siedlitzki (42:39) halten. Hauchdünn lief Markus Fabian (LG Bremen-Nord) nach 43:17 Minute vor Christian
Haupt (Hannover 96) ins Geld. Ulrike Dreißigacker (48:34) wurde Erste vor ihrer Teamgefährtin Franziska Radtke (49:36), Stefanie
Vergin (49:54) und Tina Versemann (49:57). Hinter Karin Haake (TSV Lemke), die in 54:54 Minuten auf Rang fünf einlief, rettete
nach dem "Ausstieg" von Birgit Schwers Neuling Elena Mertens (55:37) die LGKV-Ehre.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 8. September 2007
Von Wartburgs glänzendes Debüt
Nur zwölf Sekunden hinter Sieger Diettrich

Von unserem Redakteur Michael Schön
Verden. Den 12 Kilometern beim gestrigen Verdener Aller-Stadt-Lauf drückte ein Lokalmatador seinen Stempel auf: Geronimo von
Wartburg, der zwar in Göttingen wohnt, aber für die LG Kreis Verden startet, konnte Vorjahresgewinner Georg Diettrich den Sieg
nicht streitig machen, kam aber nur zwölf Sekunden hinter ihm ins Ziel. Viele einheimische Zuschauer mochten auf eine dicke
Überraschung gehofft haben, als das erst 19-jährige Allround-Lauftalent noch nach der zweiten von drei Runden dem "Titelvertei-
diger" von der LG Braunschweig förmlich an den Fersen klebte. Kurz danach fiel freilich die Entscheidung, als Diettrich das Tempo
leicht verschärfte und der junge Verfolger abreißen lassen musste. "Da habe ich gemerkt, dass mir doch noch ein bisschen
schnelles Training fehlte", berichtete von Wartburg, nachdem er sein erstes Rennen in der Königsdisziplin des Verdener Straßen-
laufs mit 39:34 Minuten beendet hatte und dabei einen wesentlich glücklicheren Eindruck machte als Gewinner Diettrich, der sich
nach 37:54 Minuten aus dem vergangenen Jahr diesmal mit 39:22 Minuten begnügte. Übrigens hatten bei schönem Wetter, aber
freilich schon deutlich gefallenen Temperaturen auch der schnellsten Frau, Ulrike Dreißigacker (Hannover), 48:35 Minuten für die
drei Runden gereicht. Im vergangenen Jahr war sie fast drei Minuten früher in den Zielkanal vor dem Verdener Rathaus gerannt.
 In der ersten Runde hatten sich mit Diettrich, von Wartburg und Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) drei Läufer ein Kopf-an-
Kopf-Rennen geliefert. Bereits deutlich dahinter Christian Siedlitzki aus Armsen. Oberschilp, der in Verden wohnt und so ebenso
ein "Heimspiel" hatte, lag nach Ende der zweiten Runde bereits deutlich hinter den früheren Weggefährten und erreichte das Ziel
nach 40:29 Minuten. "War hart", kommentierte der amtierende M 40-Klassenprimus bei den Deutschen Meisterschaften über
10 000 Meter. "Verden ist immer hart, von der Konkurrenz her und vom Straßenbelag her."
Über verhärtete Waden klagten hinterher viele. Doch Geronimo von Wartburg freute sich die Schmerzen einfach weg. Der vielseit-
ige Youngster, der von der Mittelstrecke kommt und auch schon mit den 3000 Meter Hindernis experimentiert hat, hatte wegen
einer Blinddarmreizung alle ehrgeizigen Pläne aufgeben müssen. "Ich habe zuletzt wenig trainiert, Urlaub gemacht und bin viel
getingelt. "Zufrieden mit Platz vier in der Gesamtwertung war Christian Siedlitzki (SG Findorff). Für ihn wurden 42:39 Minuten ge-
stoppt. 

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 8. September 2007
Nestvogels nächster Jux
Ein gelernter Basketballer hängt die Spezialisten der LGKV ab

Von unserem Redakteur Ehrhard Müller
Verden. Ein gelernter Basketballer hat auf der 4,2 Kilometer langen Kurzstrecke des 9. Aller-Stadt-Laufs die Spezialisten der ört-
lichen Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden (LGKV) düpiert. Der 20-jährige Ottersberger Benjamin Nestvogel (13:56 Minuten),
Aufbauspieler im Regionalliga-Team der BG Rotenburg/Scheeßel, setzte sich in einem packenden Finish mit zwei Sekunden Vor-
sprung gegenüber dem noch sechs Tage zuvor in Kirchlinteln siegreichen 3000-Meter-Experten Christian Müller durch. Auf Platz
drei und sechs weitere Cracks der LGKV, Triathlet Joachim Strobach (15:13) und Thomas Pfeiffer (15:32). Zwischen diese beiden
Lokalmatadoren schob sich ein weiterer Ballsportler. Oliver Schaffeld, ein Handballer der HSG Verden-Aller, erreichte mit der Zeit
von 15:14 Minuten Rang vier. Ebenfalls im geschlagenen Feld: Altmeister Michael Spöttel auf Platz sieben. Der deutsche Mara-
thonmeister von 1979, inzwischen 51 Jahre alt, stürzte gleich nach dem Start. Der Etelser trug im Hinblick auf die in Mannheim
anstehende DM im Zehn-Kilometer-Straßenlauf, auf die er sich mit dem Rennen in Verden abschließend vorbereitete, jedoch keine
Verletzungen davon.
Der siegreiche Benjamin Nestvogel besucht derzeit in Verden-Dauelsen die 13. Klasse des Fachgymnasiums, doch Verdens City
oder den Streckenverlauf an der Aller kannte er bislang nicht. Aus diesem Grund orientierte der Ottersberger sich während der 4,2
Kilometer vornehmlich an Christian Müller, einem hoch gehandelten Lokalmatadoren. "Sogar während des Schlussspurts haben
wir uns an der Spitze noch mehrmals abgewechselt", beschrieb Nestvogel das Rennen aus seiner Warte. Seine Freizeit seit Be-
endigung der Basketball-Saison 2006/07 nutzt der Ottersberger, um aus "Jux und Dollerei" (Nestvogel) an Volksläufen teilzunehm-
en. Auf fünf Rennen, alle um die fünf Kilometer, kann er inzwischen zurückblicken. Bemerkenswert: Nestvogel hat auch schon in
Bremen-Gröpelingen und Taaken gewonnen und sich in Bremen-Vahr einen zweiten Platz erlaufen. 

VERDENER NACHRICHTEN vom 8. September 2007
Schüler rannten allen davon
DoG-Team I bei Stadtstaffel nicht zu schlagen / Kurs-Rekord gebrochen

Von unserer Mitarbeiterin Angelika Siepmann
Verden. Behaupte noch jemand, Jugendliche würden sich am Freitagabend allenfalls bewegen, um gegen Mitternacht auf`n
Swutsch zu gehen. Der Gegenbeweis wurde gestern mal wieder bei der Staffelmeisterschaft zum Auftakt des Aller-Stadt-Laufs
geliefert. Das Spitzentrio des Domgymnasiums siegte ganz souverän mit zwölf Sekunden Vorsprung vor der fünften Vertretung des
Gymnasiums am Wall, die wiederum das Team DoG II recht deutlich distanzieren konnte. Die Familienformation Dygas aus Etel-
sen verpaßte den Bronze-Rang nur um Haaresbreite. Insgesamt 38 Dreiermannschaften hatten sich pünktlich zur vorgezogenen
Startzeit um 17.30 Uhr an der Ablauflinie vor dem Rathaus eingefunden. Während die beiden Moderatoren noch per Mikro die
letzten technischen Erläuterungen gaben, knallte es schon - Bürgermeister Lutz Brockmann hatte abgedrückt. "Genau nach An-
weisung der Organisatoren", betonte er, als er die Startschusspistole längst aus der Hand gelegt hatte.
Für die First-Runner gab es kein Halten mehr. Für Betreuer, Mitläufer und Publikum auch nicht, denn die Staffelübergabe ging
diesmal direkt an der Kurve Große Straße/Herrlichkeit über die Bühne. Dort herrschte Stimmung wie bei einem Staffel-WM-Finale.
Die Fans standen auf Eisenbänken und Blumenkübeln und dichtgedrängt am Absperrband. Bald bewegte sich der Pulk auch
schon zurück zum Rathaus. Die 16-jährige Imke Larsen war die erste, die einen Fuß über den Zielstrich setzte und jubelnd die
Arme hochriss - Sieg für DoG I. Ihre Mitstreiter Fabian Hold und Tim Hauschild waren schnell zur Stelle. Die drei haben nicht nur
den dritten Stadtstaffel-Triumph für das Domgymnasium erreicht, sondern auch den bisherigen Rekord verbessert. Erstmals blieb
ein Team auf dem Citykurs über dreimal 1000 Meter unter neun Minuten. Dies gelang auch der zweitplatzierten GaW-Mannschaft
mit Oliver Ipekoglu, Niklas Kohmüller und Anna-Lena Bunte. Da konnte DoG II mit Josef Schaller, Helge Grossert und Manja Hau-
schild nicht ganz mithalten. Der Sonderpreis für die beste Familienstaffel ging an Ron Marian, Rob David und Rachel Klara Dygas.
Für die drei Siegläufer war nach der Staffel noch lange nicht Ende des Laufabends. Sie wollten nach einer kleiner Verschnauf-
pause auch noch im Wettbewerb über 4,2 Kilometer starten. "Aber da werden wir nicht mehr so viel Gas geben können."
Endstand Stadtstaffel: 1. Domgymnasium I 8:46,0 min.; 2. Gymnasium am Wall V 8:58,6; 3. DoG II 9:29,1; 4. Familie Dygas
9:30,6; 5. GaW VII 9:39,0; 6. NEDLU I; 7. GaW VI; 8. Die Tennissprinter; 9. GaW IV; 10. The Mrs-Runners; 11. Polizei Verden;
12. KV Verden; 13. Masterfoods "Hub Nuts"; 14. GaW III; 15. Landkreis I; 15. Landkreis II.
==> Ergebnisse  
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 10. September 2007
6 Kilometer zum Warmmachen für die Halbmarathonstrecke
Kratz bestritt gleich zwei Rennen beim Schapener Volkslauf -- 20. Start für Trier

Von Henning Brand
Trotz zwei zeitgleicher Konkurrenzveranstaltungen und Nieselregen war der Schapener Volkslauf auch bei der 34. Auflage ein
voller Erfolg. Rund 700 Teilnehmer gingen gestern morgen in den Disziplinen Laufen, Wandern und Walken an den Start. "Die Re-
sonanz hat meine Erwartungen übertroffen. Ich bin sehr zufrieden", resümierte Organisator Ulrich Volkmann. Immerhin fand zeit-
gleich ein Halbmarathon in Wolfsburg und ein Triathlon in Wolfenbüttel statt. Das große Startfeld sei daher höchst erfreulich, er-
klärte Volkmann, der zum siebten Mal mit seinen rund 90 Helfern des TSV Schapen für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Einige Athleten liefen zielstrebig los. Beispielsweise Stefan Kratz, der gleich zwei Läufe absolvierte. Erst startete er über 6 Kilo-
meter. Sofort im Anschluss bewältigte er noch den Halbmarathon von 21,1 Kilometern. "Ich habe zwei Läufe absolviert, um mich
auf einen Marathon vorzubereiten", begründete er. Als Zweiter beziehungsweise Siebter des Halbmarathons kam er ins Ziel.
Andere Teilnehmer genossen hingegen die schöne Strecke durch das Naturschutzgebiet der Buchhorst. Zum Beispiel Jost Trier,
der mit 83 Jahren der älteste Starter war. Er sei bereits zum zwanzigsten Mal dabei gewesen, erklärte Trier, nachdem er 10 Kilo-
meter gelaufen war. Der letzte Anstieg zum Ziel sei hart gewesen.
Das Starterfeld der Jüngsten war in diesem Jahr so groß wie noch nie. 130 Kinder hatten gemeldet. Davon ein Drittel von der
Grundschule Volkmarode. "Wir sind seit vier Jahren beim Nachtlauf dabei und laufbegeistert", verriet Lehrerin Heike Brand. In Ko-
operation mit den Eltern sei der Wunsch gereift, in Schapen zu starten. "Es war ein gutes Gefühl beim Zieleinlauf", lautete das Fa-
zit der Viertklässlerin Charlotte Stoetzel. Ihre ebenfalls neunjährige Klassenkameradin, Sophie Pannach, lief zusammen mit ihren
Vater sogar die sechs Kilometer. Als Vereinsleichtathletin hatte sie sich diese Distanz locker zugetraut. Der Spaß war allen anzu-
sehen. Einer 35. Auflage des Laufs dürfte riesige Resonanz sicher sein.
Ergebnisse:
Halbmarathon (21,1 Kilometer)
Männer: 1. Klaus-Dieter Minnich 1:25,37 Stunden; 2. Norbert Gosmann 1:25,40; 3. Rainer Fessel 1:26,43.
Frauen: 1. Gesa Mellin 1:39,49; 2. Dunja Kreiser 1:40,34; 3. Iris Brümmer 1:40,48.
10-Kilometer-Lauf (6. Wertung "Braunschweig läuft")
Männer: 1. Matthias Wilshusen 33:18 Minuten; 2. Jan Zöllner 35:28; 3. Thomas Kramme 35:38.
Frauen: 1. Bianca Weide-Jentsch 40:58; 2. Nicole Meyer 41:17; 3. Claudia Brümmer 43:49.
6-Kilometer-Lauf
Männer: 1. Enno Langhoff 22:25 Minuten; 2. Stefan Kratz 22:34; 3. Holger Schenke 23:06.
Frauen: 1. Annika Koil 25:26; 2. Estra Schlageter 26:04; 3. Jutta Beckmann-Möllenberg 29:08.
1,2-Kilometer-Lauf (Kinderlauf)
Jungen: 1. Florian Kowalik 3:38 Minuten; 2. Michael Fraefel 3:52; 3. Patrick Bittner 3:53.
Mädchen: 1. Kim Weidel 4:49; 2. Philine Seydell 4:57; 3. Ida Hucke 5:03.
==> Die Ergebnisse sind online noch nicht verfügbar (Info-Stand: 10.9. / 9:00 Uhr)

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 10. September 2007
Ein Olympiasieger zieht den Abzug - und alle laufen
Teilnehmerrekord beim 2. Wennigser Cruisinglauf -- Jens Weißflog gibt Startschuss -- Yarim Benne gewinnt Halb-
marathon

Wennigsen
(mh). Yarim Benne ist Sieger in der "Königsdisziplin" des Halbmarathons beim 2. Cruisinglauf in Wennigsen. Bei un-
gemütlichem Wind und Sprühregen hatten sich über 600 unerschrockene Teilnehmer für die insgesamt fünf Läufe durch Wennig-
sens Innenstadt bis an den Deisterrand und zurück auf die Strecke begeben. Olympische Prominenz war bei der Wennigser Groß-
veranstaltung ebenfalls vertreten: Mit Jens Weißflog gab Deutschlands erfolgreichster Skispringer die Startschüsse zum Bambini-
und Schülerlauf. Henrik Heüveldop, Geschäftsführer des Reisebüros Cruising und gleichzeitig Mitorganisator des Cruisinglaufes,
tat sein Bestes, die Menschen auf der Wennigser Hauptstraße davon zu überzeugen, dass Regen und Wind nicht gewollt waren.
"Eigentlich eine gute Werbeaktion für ein Reisebüro, schmunzelte er bei der Eröffnungsrede, der auch der mehrfache Skisprung-
Olympiasieger und Sieger der Vierschanzentournee, Jens Weißflog, beiwohnte. Weißflog war aufgrund des Entdeckertages an
den Deister gereist, um sein Hotel in Oberwiesenthal zu bewerben. Gleichzeitig war er allerdings auch froh, nur den Abzug der
Startpistole drücken zu müssen. "Laufen war mir nie eine Herzensangelegenheit", gab er offen zu.
Die 627 Läufer und Walker dürfte dies wenig gestört haben. Sie waren "heiß" und konnten den Start kaum erwarten - das zumin-
dest ließ das Gedränge an der Startlinie vermuten. Auf der (insbesondere beim Halbmarathon) anspruchsvollen Strecke zog sich
das Teilnehmerfeld allerdings schnell auseinander. Von der Wennigser Hauptstraße ab mussten die Läufer den Hülsenbrink hinauf
Richtung Deister, über Bröhnweg, Bährenkampstraße, Neustadtstraße, Klosteramthof und zum Zieleinlauf zurück. Insbesondere
der Anstieg im ersten Drittel des Weges machte vielen Teilnehmern zuschaffen. Der Schnellste war gestern Nachmittag der Läufer
vom TSV Kirchdorf, Yarim Benne. Er legte die 21 Kilometer in 1:18:12,1 Stunden zurück. Ihm folgten Andreas Kramer (1:18:42,0)
und Arne Westphal (1:22:16,1) auf das Podest. Bei den Frauen siegte Kira Kuschnerus in 1:32:35,7 Stunden vor Martina Feldt
(1:38:16,1) und Lieselotte Kreuzer (1:44:42,8).
Nicht nur die Sieger waren mit ihren Zeiten zufrieden. Auch die anderen Teilnehmer zeigten sich vom Streckenprofil, den zahl-
reichen Zuschauern und deren lautstarker Unterstützung begeistert. Auch die Veranstalter waren befriedigt. Man habe das Ziel, die
letztjährige Teilnehmerzahl zu überbieten, erreicht. Die Zahl von 627 Aktiven bedeutete eine Steigerung von über 200 Personen.
Die weiteren Gewinner:
Bambinis: Max Rödger, Fatouma Soumaoro;
Schüler männlich, 5 km: Jonathan Häuser;
Schüler weiblich, 5 km: Lisa Geisler;
Jugend A, männlich, 5 km: Rico Passon;
Jugend A weiblich, 5 km: Svenja Haas;
Männer, 5 km: Conrad Pelka;
Frauen, 5 km: Anette Nothdurft;
Männer, 10 km: Sebastian Garcia;
Frauen, 10 km: Claudia Saalfeld,
Männer, 10 km Walken: Sascha Nicolaisen;
Frauen, 10 km Walken: Sabina Hirschfeld.
==> Die Ergebnisse sind online noch nicht verfügbar (Info-Stand: 10.9. / 9:00 Uhr)

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 10. September 2007
Auf die Plätze fertig los!
Über 300 Starter beim 21. Altstadtlauf am Samstag in der Mündener Innenstadt

Von Per Schröter
Hann. Münden. "Das war ein voller Erfolg", freut sich Holger Liese. Gerade haben die letzten Aktiven beim 21. Mündener Alt-
stadtlauf die Ziellinie überquert. Und alles ist reibungslos über die Bühne gegangen. Als der Organisator der Traditionsveranstalt-
ung am Samstagmorgen aufwachte, war seine Laune alles andere als gut gewesen. "Da hatten wir nur etwas mehr als 200 Voran-
meldungen", sagte er. Kurz vor dem ersten Start sah dann aber doch alles ganz anders aus. "Mit den vielen Nachmeldungen ist
die Teilnehmerzahl doch noch auf über 300 gestiegen", so Liese. Besonders über den regen Zuspruch bei den jüngsten Teilnehm-
ern freute er sich riesig. "110 Starter bei den Kinder- und Jugendläufen, das ist wirklich sehr schön." Dass es ein Erfolg wurde, ist
auch den vielen freiwilligen Helfern zu verdanken. Da waren zum einen rund 40 Mitglieder der ausrichtenden TG Münden, die mit
der Polizei in der Altstadt die Strecken abschirmten und sich um das Wohl der Läufer kümmerten. Unterstützung bekamen sie
von der Jugend des SV Bonaforth und der Triathlonabteilung Wilhelmshausen, die die neu ins Programm aufgenommene und mit
71 Teilnehmern sehr gut angenommene Halbmarathon-Strecke entlang der Fulda absicherten und die Läufer mit Verpflegung ver-
sorgten. Ebenfalls mit von der Partie waren vier Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes. Und die freuten sich ebenso wie die
meisten Aktiven über das nicht ganz so tolle Wetter. "Bei diesen Temperaturen gibt es bei den Läufern in der Regel zumindest
keine Probleme mit dem Kreislauf", so Sabine Bösger vom DRK. Und auch der Nieselregen sei für die Sportler ideal, weil dadurch
die Luft einfach "frischer und besser" sei.
Zahlreiche Zuschauer
Dass auch die zahlreichen Zuschauer rund um Start und Ziel am Kirchplatz immer auf dem Laufenden waren, dafür sorgte einmal
mehr Moderator Frank Neumann. Und der Göttinger, der seit Jahren auch die großen Laufveranstaltungen in der Gänselieselstadt
moderiert, sprach den Mündenern ein dickes Lob aus: "An der Organisation dieses Altstadtlaufs gibt es nichts auszusetzen und
die Stimmung hier ist auch immer vom Feinsten", sagte er.
==> Ergebnisse  

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 10. September 2007
Stadtlauf knackt Rekord
Über 410 Teilnehmer verwandelten die Northeimer Innenstadt in Eldorado für Läufer

Northeim.
"Das war richtig super." Laurenz Mönnecke strahlt über das ganze Gesicht, während seine Mutter ihn stolz in die
Arme schließt. Gerade hat der Fünfjährige beim 12. Northeimer Stadtlauf als Gewinner des Bambinilaufs die Ziellinie überquert.
Grund zur Freude hatten am Samstag aber nicht nur die Sieger. "Mit über 410 Teilnehmern haben wir in diesem Jahr den Rekord
geknackt", zeigte sich auch Volker Oelze mehr als zufrieden. Zusammen mit seinem Organisationsteam und den 50 beteiligten
Helfern hatte der Vorsitzende der ausrichtenden Triathlon-Freunde Northeim (TFN) die Innenstadt wieder in ein Eldorado für Lauf-
sportbegeisterte verwandelt. Auf mittlerweile altbewährten Strecken, die von der Polizei und Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr
Stöckheim und Sudheim bestens abgesichert waren, gaben die Aktiven ihr Bestes. Dabei wurden sie immer wieder von den Pass-
anten angefeuert, was den einen oder anderen zu persönlichen Bestleistungen beflügelte.
Buntes Rahmenprogramm
"Auch wenn das Wetter diesmal nicht so richtig mitspielen wollte, war die Veranstaltung doch ein toller Erfolg", meinte Volker
Oelze. Mit dazu beigetragen hatte auch in diesem Jahr wieder das bunte Rahmenprogramm auf dem Münsterplatz. Angefangen
von der Hüpfburg für die Kleinsten über Info-, Verkaufs- und Verzehrstände bis zum stark frequentierten Massagezelt des Reha-
Zentrums Dr. Roy Kühne, wo sich die Aktiven nach dem Lauf kostenlos ihre müden Beine auflockern lassen konnten - die Organi-
satoren hatten wieder einmal an alles gedacht. Moderator Eberhard Schmah sorgte mit seinen ebenso fachkundigen wie witzigen
Kommentaren für Stimmung bei Läufern und Zuschauern.
Bei aller Freude hatte Organisator Volker Oelze jedoch auch eine kleine Sorgenfalte auf der Stirn. "Nachdem die Prominenten-
staffel bei ihrer ersten Auflage anlässlich des zehnjährigen Stadtlaufgeburtstages vor zwei Jahren noch ein Erfolg gewesen war,
hatten wir diesmal nur zwei Meldungen", sagte er. Da stelle sich die Frage, ob sich das für die Zukunft noch lohnt. (per)
==> Ergebnisse      

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 10. September 2007
"Wir sind absolut begeistert von der Resonanz"
Organisatoren zufrieden -- Heimische Starter Diehr und Schwabe stark

Von Tim Heckendorf
Wolfsburg.
Harald Lixenfeld vom RSC Hildesheim ist der Sieger des zweiten Wolfsburg-Marathons. Der 43-Jährige setzte sich
gestern über die 42,195 Kilometer lange Distanz durch. Insgesamt 1750 Läufer beteiligten sich an Marathon, Halb-Marathon, 10-
Kilometer-Lauf und Bambinilauf für Kinder bis 13 Jahre und über die 10- und 21-Kilometer-Strecke beim Walken. Um 9 Uhr begann
mit dem Start für den Marathon der Tag im Allerpark. Noch vor den Läufern der 42-Kilometer-Distanz kamen aber die Teilnehmer
des Halbmarathons ins Ziel. Sieger wurde Thomas Bartholome vor dem Fallersleber Rolf Schwabe, der im Vorjahr noch den
großen Marathon gewonnen hatte. Bei den Frauen setzte sich über die 21-Kilometer-Distanz Antje Schuhmann durch. Sie kam
wie der Sieger der Herren vom TSV Kirchdorf.
Mit besonders großer Spannung wurde der Zieleinlauf der Marathonläufer über die 42-Kilometer-Distanz erwartet. Als Erster über-
querte Harald Lixenfeld die Zielgerade. "Ich habe mich heute einfach gut gefühlt. Dazu hat das Publikum mit seiner Unterstützung
geholfen", berichtete der 43-Jährige den WN wenige Sekunden nach dem Zieleinlauf. Zunächst habe sich eine Spitzengruppe aus
fünf Läufern gebildet. "Nach rund 18 Kilometern konnte ich mich dann aber absetzten", erklärte der Sieger. Schnellster Wolfsburg-
er bei den Herren war Franco Saracino. Er erreichte den sechsten Rang. Bei den Frauen siegte Sabine Andreas. Die 28-Jährige
von Spiridon Schleswig konnte sich über ihren ersten Marathon-Sieg freuen.
Neben den beiden Marathonläufen gab es noch das 10-Kilometerrennen. Hier siegte der Wolfsburger Sascha Diehr. Bei den
Frauen war über 10 Kilometer Antje Damrau von SV Germania Helmstedt vorn. Den letzten Lauf des Tages bestritten dann die
Kleinsten: Am Nachmittag liefen 150 Kinder im Bambinilauf. Hier konnte Vorjahressieger Jannik Roth vom MTV Vorsfelde seinen
Sieg wiederholen.
Die Organisatoren zogen eine positive Bilanz. "Wir sind absolut begeistert von der Resonanz", sagte Pressesprecherin Ulrike
Faber. Sie gehört zu einem Team von 14 Volkswagen-Fachtrainees, die den Marathon 9 Monate lang geplant haben. Besonders
freute sie sich, dass die Zusammenarbeit mit allen Helfern so gut funktioniert habe. Auch Oberbürgermeister Rolf Schnellecke
hatte nur Lob für die Veranstaltung: "VW, Stadt und VfL haben hervorragend zusammen gearbeitet." Der Veranstaltung etabliere
sich nun als große Sportveranstaltung in Wolfsburg.
Abgenommen und losgelaufen
Am Rande notiert: 450 Freiwillige helfen -- Bands sorgen für Unterhaltung

Ruhiger Tag für Rettungskräfte
Im Einsatz waren 67 Rettungskräfte von Feuerwehr, Maltesern und DRK. "Schwerwiegende Verletzungen waren nicht zu verzeich-
nen. Wir sind sehr zufrieden", sagte Einsatzleiter Dietmar Ohlemann. Es gab nur drei Kreislaufbeschwerden und insgesamt 41
Behandlungen.
450 Freiwillige im Einsatz
Ohne sie wäre der Marathon nicht denkbar: Die freiwilligen Helfer hatten an Verpflegungsstellen, im Meldebüro und als Ordner viel
zu tun. Die Begeisterung wurde aber nicht gebremst: Ursula Rothenkolber stand nicht nur an der Strecke und verteilte Getränke,
sondern feuerte die Läufer mit Kuhglocke und Transparent auch noch an.
Für einen guten Zweck
Der finanzielle Überschuss der Veranstaltung wird gespendet. Unicef verwendet das Geld für das Projekt "Schulen in Afrika".
Buntes Rahmenprogramm
Der Tag hatte nicht nur Sport zu bieten: Drei Bands, eine Sambagruppe und die Honeybees Cheerleader unterhielten das Pub-
likum. Dazu gaben die Braunschweig Lions und 5-Kilometer-Schwimmweltmeister Thomas Lurz Autogramme. Die Kinder hatten
an der Kletterwand ihren Spaß.
Bier aus aller Welt
Markus Fellenberg hatte für Bierliebhaber genau das Richtige: An seinem Stand gab es 50 verschiedene Biersorten aus aller Welt.
"Besonders südamerikanisches Bier ist beliebt", berichtet Fellenberg.
Starke Leistung
Mit 50 Jahren hat Rolf Dargel aus Gifhorn erst angefangen zu laufen. "Ich habe 20 Kilogramm abgenommen und mit dem Rauchen
aufgehört", erzählte der Gifhorner. Gestern siegte der 52-Jährige dann in seiner Altersklasse beim Halbmarathon. (th)
==> Ergebnisse   

STADER TAGEBLATT vom 10. September 2007
800 schnüren die Laufschuhe
Volksfest-Stimmung im Start- und Zielbereich vor dem Buxtehuder Rathaus

Buxtehude
(mf). Debbie Klijn als Torfrau des Handball-Bundesligisten BSV Buxtehude ist quasi von Berufswegen reaktions-
schnell. Als sie beim 3. Buxtehuder Altstadtlauf den Finger an der Startpistole hat, zuckt sie allerdings eine Sekunde zu früh. Der
Countdown von Organisator und TAGEBLATT-Chefredakteur Wolfgang Stephan ist noch nicht bei eins, da ergießt sich schon der
erste Teil des Rekordteilnehmerfeldes auf die Strecke. Bei den zehn Kilometern, die vor den Läufern liegen, kein Problem. Und
beim Halbmarathon kurz darauf gibt Klijn den Startschuss dann auch punktgenau.
Buxtehude feiert mit seinen rund 800 Läufern am Sonnabend ein Volksfest, das auch nicht endet, als die ersten Straßenlaternen
aufleuchten. Um 18 Uhr gestartet, beginnt für die Letzten der Kampf gegen die Dunkelheit. Als kurz vor halb neun der “Besen-
wagen", der in Buxtehude ein Fahrrad ist, ins Ziel kommt, sind die Sieger lange umgezogen. Trotzdem wird jeder noch mit persön-
licher Mikrofondurchsage von Wolfgang Stephan im Ziel vor dem Rathaus begrüßt. Für alle gibt es eine Medaille.
"Das ist hier eine tolle Stimmung", sagt Ulrike Flämig, die sich mit Ehemann Peter Flämig doppelt im Ziel feiern lässt. Hand in
Hand überqueren sie nach zwei Stunden die Ziellinie im Halbmarathon. “Und das an unserem Hochzeitstag", verrät Peter Flämig.
Außerhalb der Innenstadt fehlt der Schutz der Häuser. “Da weht ganz schön der Wind", berichtet Bernd Loose. Vor dem Rathaus
gibt es eine Aufwärmung - mit viel Applaus und Musik. Die Organisatoren des BSV Buxtehude nehmen gerade die Siegerehrungen
der am Nachmittag durchgeführten Schülerläufe vor, da kommt der Erste über zehn Kilometer ins Ziel. Erk Heinßen vom PSV
Buxtehude gewinnt den Lauf der Männer in 37:03 Minuten vor Torsten Stiegert (LG Philips, 37:44). Die schnellste Frau über diese
Distanz ist nach 42:46 Minuten da: Birgit Friedrich von der LG Kehdingen siegt vor Sonja Heitmann (43:24). Anina Kleier vom
Hamburger SV braucht 1:35:47 Stunden für den Sieg bei den Frauen über die rund 21,1 Kilometer. Nach 1:42:25 Stunden kommt
Sabine Heitmann (HSG Elbmarsch) als Halbmarathon-Zweite ins Ziel. Als Abonnementsieger der Männer wiederholt Ingo Schröter
(1:16:47, PSV Buxtehude) seinen Vorjahreserfolg. Zweiter wird Oliver Studt (LG HNF, 1:19:57).
Fitte Kekse und Barfußsprinter
Die
Auszubildenden der AOK hatten extra frei bekommen, um an den Herd zu gehen. Blecheweise selbst gebackene Fitness-
Kekse gab es im Ziel für die Läufer.
Lorena Angela Streibing meinte, sie sei zu langsam. Daraufhin zog die 14-jährige die Schuhe aus und stürmte im Schülerlauf auf
Socken ins Ziel. "Die Schuhe haben nicht gedrückt, aber ich bin barfuß schneller", sagt sie.
Die Läufer bewiesen Ausdauer mit den Füßen, Andrè Streu von der Krankengymnastik- und Massagepraxis Streu bewies Aus-
dauer mit den Händen. Er knetete nach dem Lauf stundenlang Waden. "Das hilft auch gegen Muskelkater", so Streu.
Das neu gegründete Elbeklinikteam warb für das Buxtehuder Krankenhaus als Sportklinik und hatte sich in der Vorbereitung auf
den Abendlauf verletzungsfrei gehalten. "Die Wehwehchen werden nach dem Lauf gepflegt", sagt Sportmediziner und BSV--
Handball-Teamarzt Dr. Wolfram Körner vor dem Start über 10 Kilometer.
==> Ergebnisse 
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 11. September 2007 (Ohne Ergebnisspiegel - Zwei Artikel)
Souveräner Gerrit Karnbach
24-Jähriger gewinnt den Bokeler Halbmarathon überlegen in 1:16:33 Stunden

Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Bokel. Mit 92 Teilnehmern verzeichnete der Leichtathletikverein (LAV) Bokel bei seiner 26. Auflage des Bokeler Crosslaufes er-
neut eine leicht rückläufige Läuferzahl. "Die Konkurrenz an diesem Wochenende durch andere Veranstaltungen war groß", be-
richtete Bokels stellvertretender Vorsitzender Jörg Floss. Er vertrat den Vorsitzenden Thomas Schindler. Da auch gleich zwei Zeit-
nehmer nicht zur Verfügung standen, mussten diesmal auch noch andere Vereinsmitglieder ran. Die sorgten aber ebenfalls für
einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Wegen des immer wieder einsetzenden Regens entschieden sich nur wenige Läufer
zu einer kurzfristigen Nachmeldung.
Da für den Minilauf über 1600 Meter mit Sören Engelmann vom TSV Sievern gar nur ein einziger Athlet gemeldet war, wurde dieser
Lauf kurzerhand gestrichen. Den zwölfjährigen Engelmann störte dies aber nicht weiter. Er gewann in 3:39 Minuten den Bambini-
lauf über 800 Meter. In der Königsdisziplin, dem Halbmarathon war Gerrit Karnbach konkurrenzlos. Der vereinslose 24-Jährige ent-
schied die Gesamtwertung in einer guten Zeit von 1:16:33 Stunden mit einem Vorsprung von über neun Minuten auf den Zweiten
Andreas Wöhltjen vom TSV Gnarrenburg zu seinen Gunsten. Bei den Frauen lieferte sich der Stammgast in Bokel, Gabriele
Laudan vom TSV Worpswede, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Irmgard Damaschke-Wohning vom SV Werder Bremen. Die Worps-
wederin setzte sich letztlich in 1:47:47 Stunden gerade einmal um fünf Sekunden gegen die allerdings auch elf Jahre ältere Hanse-
städterin durch. Ältester Teilnehmer war Harald Kirchner vom TV Langen. Der 72-Jährige überquerte nach 2:24:42 Stunden die
Ziellinie an der Grundschule in Bokel.
Während beim Halbmarathon Thomas Krauß vorzeitig die Segel strich, so gab nach einer Runde der älteste Läufer über die zehn
Kilometer, Lüder Mehrtens, auf. "Ich habe mir eine Zerrung zugezogen", begründete der 69-jährige vereinslose Aktive seinen Ver-
zicht. Schnellster Läufer über die Distanz war Michael Trense von der LG Kreis Verden. Der 46-Jährige hielt in ordentlichen 38:01
Minuten Lars Kirchknopf von der LG Bremen-Nord um ganze 16 Sekunden auf Distanz. Mit Michael Tietje vom TSV Otterndorf
blieb nur noch ein weiterer Läufer unter der magischen 40-Minuten-Grenze. Der 51-Jährige kehrte nach 39:46 Minuten in den Start-
und Zielbereich an der Sporthalle der Bokeler Grundschule zurück. Bei den Frauen siegte Ingrid Protmann vom VfL Wingst in einer
Zeit von 47:42 Minuten.
"Wir haben einige Läufer das erste Mal in Bokel begrüßt", stellte Bokels Pressewart Gerd Buck einen positiven Trend heraus. Zu
diesen Athleten gehörte auch Günter Hollmann, der über die fünf Kilometer prompt in 26:10 Minuten in der Altersklasse M 60 vorne
lag. Der Gesamtsieger Arthur Sichwart vom SC Finkenwerder benötigte 18:25 Minuten.

Familie Pape verbucht gute Platzierungen
Eltern und die beiden Kinder genießen in Bokel ihren Heimvorteil / Lob an den Coach Jörn Beger

Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Bokel. Zu den laufbegeisterten Familien aus Bokel zählen die Papes. Die Eltern Sylvia und Thorsten sowie deren Kinder Celina
und Thorge Pape verbuchten bei der Heimveranstaltung ihres LAV Bokel auch ordentliche Platzierungen. Während ansonsten in
den meisten Fällen die Eltern die Kinder an die Leichtathletik heranführen, war es bei der Familie Pape genau umgekehrt. Die in-
zwischen elfjährige Celina Pape trat vor drei Jahren dem Verein bei und zog in der Folgezeit ein Familienmitglied nach dem ander-
en nach. Celina Pape begann ihre sportliche Laufbahn in der Nachwuchsgruppe von Anke Buck. Mittlerweile wird sie hier von Jörn
Beger trainiert, von dem sie in den höchsten Tönen spricht: "Jörn ist ein sehr guter Coach."
Die Elfjährige musste sich über die fünf Kilometer in ihrer Altersklasse in einer Zeit von 24:03 Minuten nur Denise Stam vom TSV
Bremervörde geschlagen geben. Ihr drei Jahre jüngerer Bruder Thorge Pape nahm im Bambinilauf über die 800 Meterdistanz in
seiner Altersklasse mit einer Zeit von 4:26 Minuten sogar den Platz an der Sonne ein. Als letztes packte dann Mutter Sylvia Pape
das Lauffieber. "Laufen fördert die Familienzusammengehörigkeit", findet die 39-Jährige. Sie absolvierte in Bokel erst ihren zweiten
Lauf über die 5000-Meter-Distanz und zeigte sich mit ihren 31:43 Minuten zufrieden. Diese Zeit bedeutete Rang zwei in der Alters-
klasse W 40. "Ich bin zwischendurch auch einmal kurz gegangen", verriet die zweifache Mutter. Die Papes genossen den Wett-
kampf auf ihrer Trainingsstrecke. Thorsten Pape nahm über die zehn Kilometer in 43:12 Minuten Position zwei bei den Männern
40 ein.
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 11. September 2007
Läufer und Helfer zeigen Einsatz
Sport: Mehr Teilnehmer als im Vorjahr -- Organisationsteam ist zufrieden

Von Robert Mitschke
Brake. Mit einer um rund 50 Läufer auf 542 gestiegenen Teilnehmerzahl hat sich der 2. OLB-Eon-Lauf als sportliche Großveran-
staltung etabliert und den Weg in viele Kalender von Laufsport-Interessierten gefunden. Die für Brake von der Teilnehmerzahl her
wohl größte Sportveranstaltung lockte jedoch nicht nur Sportler aus Brake und Umgebung an, sondern auch aus dem gesamten
norddeutschen Raum und sogar aus Köln und Stuttgart.
Den Auftakt lieferte am Sonntagnachmittag die Premiere der zusammen 36 Walker und Nordic-Walker. Elsa Böning war mit 75
Jahren die älteste Walkerin, der 73-jährige Hans Barkowski der älteste Walker. Bei den darauf folgenden 850-Meter-Läufen der
Jungen und Mädchen waren die fünfjährigen Tom Bechstein, Levi Pokern, Tsianina Langhorst und Nele Schröder die Jüngsten.
Der Fünf-Kilometer-Lauf mit 165 Teilnehmern war mit einer Siegerzeit von nur 17:51 Minuten rund 20 Sekunden schneller als bei
der Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr. Beste Brakerin war die zwölf Jahre junge Vivian Sinnen mit dem zweiten Gesamt-
rang bei den Frauen, bester Braker war der Gesamtfünfte Michael Fittje. Der im Anschluss gestartete Lauf über zehn Kilometer
mit 125 Teilnehmern überraschte nicht nur mit einem hohen Tempo, sondern auch mit Konstanz: Die Durchgangszeit des Siegers
bei Kilometer fünf lag mit exakt 17 Minuten deutlich unter der des Siegers des Fünf-Kilometer-Laufs. Die Gesamtzeit nach zehn
Kilometern war dann mit genau 34 Minuten exakt doppelt so lang. Beste Brakerin wurde hier Barbara Müller mit dem 16. Gesamt-
rang bei den Frauen, bester Braker Michael Mönnich (18. Gesamtplatz). Die besten Brakerinnen und Braker der beiden großen
Läufe erhielten kleine Ehrenpreise. Jüngste Fünf-Kilometer-Läufer waren Nina Rohde (10) und Bernhard Müller (8), älteste Erika
Wiese (64) und Dieter Brosig (72). Die jüngsten Läufer auf der Zehn-Kilometer-Strecke waren Malena Dietel (16) und Thies
Wessels (17), älteste Ursel Schäfer (60) und Hans-Georg Eberlein (71).
Michael Kurz vom Organisationsteam des Lauftreffs “Lauffeuer” freute sich nicht nur über einen reibungslosen Ablauf der Sportver-
anstaltung, den er den insgesamt 88 Helfern verdankte, sondern auch über sportliche Höchstleistungen in allen Bereichen. Dazu
beigetragen hatten auch die Masseure der Praxis Ute Müller-Schmidt, die kompetente Fachberatung in Sachen Laufsport vom
Team von Sport Nord, die Bratwurstverkäufer vom Round Table und die vielen Kuchenspender. Außerdem halfen freiwillige Helfer
von Feuerwehr, DRK und vom Lauftreff.
==> Ergebnisse 

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 12. September 2007
7-Meilen-Lauf: Themsen ungefährdet
240 Aktive bei der 20. Auflage der SG Platjenwerbe

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Platjenwerbe. Siegreich verlaufenes "Heimspiel" auf seiner Trainingsstrecke für Frank Themsen beim 20. Platjenwerber 7-Meilen-
Lauf durch die Bremer Schweiz: Der Akteur der LG Bremen-Nord benötigte für die 11,2 Kilometer über wellige Wald- und Wiesen-
wege 37:56 Minuten und wiederholte seinen Vorjahreserfolg. Der vereinslose Michael Rachold belegte in 41:10 Minuten mit deut-
lichem Abstand den zweiten Rang. Überaus spannend verlief dafür der Kampf um Platz drei. Auf den letzten Metern musste sich
der erschöpfte Bernhard Friedenberg (42:52) von der LG Bremen-Nord in der Auseinandersetzung mit Jörg Trubanisch vom LT
Bornreihe um sechs Sekunden geschlagen geben.
Einen schönen Erfolg für die Gastgeber von der SG Platjenwerbe, die insgesamt rund 240 Läuferinnen und Läufer begrüßte, feierte
Bastian Schwarzat über die 3,3 Meilen. Für die 5,2 Kilometer benötigte er 19:07 Minuten und setzte sich damit souverän gegen
Felix Müller (21:04) und seinen Vereinskameraden Sven Tröger (21:20) durch. Für einen weiteren Gesamterfolg für die Farben der
LG Bremen-Nord sorgte Antje Friedenberg als schnellste Frau über die kurze Strecke in guten 24:58 Minuten. Auf den tollen
zweiten Platz lief hier die B-Jugendliche Luise Oeker von der SG Platjenwerbe in 25:46 Minuten. Rang drei ging an die mehrfache
internationale Seniorenmeisterin Waltraud Bayer. Die Nordbremerin lief nach längerer verletzungsbedingter Auszeit 29:01 Minuten.
 Dass sich in den Reihen der Nordbremer auch sehr schneller Nachwuchs befindet, bewies Luise Asmussen. Die Achtjährige D-
Schülerin lief die 1,1 Kilometer mit 4:20,2 Minuten sogar schneller als alle älteren Schülerinnen. Bei den zwölf- und 13-jährigen B-
Schülerinnen siegte Lotta Lasius (4:26) und bei den jüngeren C-Schülerinnen Mona Rebes (4:25) von der SG Platjenwerbe. Bei
den Jungen setzte sich mit Hans Suhrmann in 4:06 Minuten ein vereinsloser Nachwuchsläufer an die Spitze. Bei den B-Schülern
dominierten jedoch mit David Beckmann (4:14) und bei den D-Schülern mit Jacob Geber (4:25) an der Spitze die zahlreichen
jungen Läufer der SG Platjenwerbe. Ohne Erfolgserlebnis blieben die heimischen Läufer auf den Strecken durch und um Platjen-
werbe nur in der Gesamtwertung der Frauen über die sieben Meilen. Mit sechs Minuten Vorsprung setzte sich die Stadtbremerin
Ulrike Reich (49:32) durch.  
==> Ergebnisse  

WINSENER ANZEIGER vom 12. September 2007
Die Mischung macht`s

Over.
Fetzige Musik dröhnte über den Overaner Sportplatz, auf dem die Läufer ihre Runden drehten. Die Marathondistanz sollte
geknackt werden, und zwar im Team-Erlebnis: Zum 17. Mal bot der TSV Over-Bullenhausen jetzt seine Marathon-Staffel an und
trotz des widrigen Wetters mit starkem Wind und Regen machten elf Teams mit. “Uns kommt es auf die Mischung bei dieser Ver-
anstaltung an”, erzählte Organisator Jan Martin Gutzeit. Damit meinte er, dass Top-Leichtathleten gemeinsam mit Fußballerinnen
an den Start gehen, junge Leute mit Handicaps gegen Mannschaften ohne laufen, und der Enkel auf der Aschenbahn am Groß-
vater vorbeiziehen kann. “Hier wird ohne Leistungsdruck Spaß am Sport vermittelt”, unterstrich Gutzeit, selbst guter Leichtathlet.
 118 Runden hatten die elf Mannschaften, die mit höchstens zehn Läufern bestückt waren, zu bewältigen. Fürs Zählen waren elf
Rundenzähler vom TSV Over-Bullenhausen sowie je ein Zähler der teilnehmenden Teams zuständig. Nach jeder Runde wechselte
der kreative Staffelstab an einen Mannschaftskameraden. So wurden unter anderem ein Mini-Fußball, ein Stöckchen, ein Teppich-
klopfer, ein Tauchring und eine frische Mohrrübe weitergereicht. “Ja, die Karotte gehört unserem Team. Wir treten hier schließlich
unter dem Namen ,Kraut und Rüben‘ an”, bestätigte eine Läuferin der TSG Bergedorf grinsend. Die Mannschaft, die zum zweiten
Mal in Over dabei war, bestand aus Läufern mit und ohne Behinderung.
Die Top-Leichtathleten des Landkreises von der LG Nordheide nahmen die Teilnahme an der Marathon-Staffel als gemeinsames
Training wahr. Gegen den Wind und die Kälte hielten sich die Athleten auch in den eigentlichen Laufpausen mit lockerem Jogging
warm. Ihr Ziel: den Vorjahresrekord, als das Team den Marathon in 1:53 Std bewältigte, zu toppen. Die Fußballerinnen aus Flee-
stedt dagegen absolvierten Runde um Runde auf Traineranweisung. “Das geht ganz schön an die Substanz, weil viele von uns ver-
letzt oder verschnupft sind”, meinte eine der gequälten, übrig gebliebenen Kickerinnen. Richtig Laune machte den “Fliegen(berger-
innen)” die Marathon-Staffel. Petra Schönfeld, Leichtathletiktrainerin im MTV Fliegenberg - die Jungen-Gruppe ging als “Wilde
Kerle” ins Rennen -, startete mit ihren Mädchen stilecht mit riesigen Sonnenbrillen und einer überdimensionierten Fliege auf einem
Staffelstab. “Nö, kalt ist uns gar nicht”, meinte eine kleine Stubenfliege. “Dafür sind die Mädchen viel zu aufgeregt”, bestätigte die
Trainerin lächelnd. Ziel der Fliegen: schneller als die Vorjahreszeit von 3:08 Std unterwegs zu sein. “Wird schwierig bei dem
Wind”, meinte Petra Schönfeld. Aber dabei sein ist bei der Marathon-Staffel alles, zumal nicht das schnellste Team gewinnt,
sondern das mit dem kreativsten Staffelstab!     

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 14. September 2007
Für Kampf gegen den Krebs gelaufen
Bei der 17. Auflage der Benefizveranstaltung kamen 6000 Euro durch Startgelder und Spenden zusammen

Wilhelmshaven
(eb). Auch wenn die 17. Neuauflage des Wilhelmshavener “Terry-Fox-Laufes” nicht an alte Teilnehmerzahlen her-
anreichte (Rekord 2800), so beeindruckte der Elan und die Freude bei den überwiegend jugendlichen Startern. Macher Ulf Krüger,
der zusammen mit dem 1. Bürgermeister Fritz Langen die beiden Starterfelder (Läufer und Fußgänger) auf die Strecke schickte,
gab sich jedoch für die Zukunft optimistisch. “Wir werden alles daran setzen, dass beim “Terry-Fox-Lauf” die 2000er Marke aus
Stützpunktzeiten wieder überschritten wird”, gab sich der Vorsitzende des Förderkreises zuversichtlich. Der Wilhelmshavener
Bürgermeister Fritz Langen zeigte sich tief beeindruckt vom Engagement der Ehrenamtlichen, der Schulen und dem der zahlreich-
en Firmen, die den Lauf, dessen Erlös für den Kampf gegen den Krebs komplett zugute komme, ihre Unterstützung zuteil werden
lassen. Langen versprach sogar, sich im nächsten Jahr selbst auf die “Strümpfe” zu machen.
Organisator Ulf Krügers Dank galt vor allem den beiden Firmen Thales und dem Wilhelmshavener E.ON-Kraftwerk. Die Firma
Thales hatte 2500 Euro zur Verfügung gestellt und wie E.ON-Pressesprecherin Beate Wunderwaldt mitteilte, sponserte ihr Unter-
nehmen die rund 1400 Teilnehmermützen und zahlte (aufgestockt auf 2000 Euro) noch je ein Euro pro Teilnehmer zusätzlich.
Auch in diesem Jahr tat sich die Nogat-Grundschule, mit Lehrerin Helga Körner besonders hervor. Insgesamt 346 Mädchen und
Jungen machten sich auf die Hatz, wodurch 970 Euro für den guten Zweck zusammenkam. Diese Summe wurde noch durch die
Eigeninitiative des Schülers Kevin Linne aus der 5a erhöht, der mit einer Privatsammlung nur im Verwandtenkreis, stolze 65 Euro
zusammen bekam. Der Reinerlös der Lauf-Veranstaltung, die über 5000 Meter durch den Wilhelmshavener Stadtpark und den
Rosenhügel führte, geht traditionell zur Krebsbekämpfung an das Reinhard-Nieter- und das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch.
Thales-Mitarbeiter Hauke Theiler überreichte an Privat-Dozent Dr. Peter Herzog und Dr. Friedrich Natt die symbolischen Schecks
in Höhe von zusammen 6000 Euro.
==> Website der Veranstaltung  

Presseinformation vom 16. September 2007 (Von Frank Böger)
Sabrina Geermann und Sascha Sokolowski Kreismeister im Straßenlauf
187 Läufer und Walker beim 3. Luhdener DLV-Lauf im Ziel / Vier neue Streckenrekorde aufgestellt

Der Wetterbericht ließ die Verantwortlichen des dritten Luhdener Straßenlaufs immer wieder mit bangen Blicken zum Himmel
schauen, dieser hielt jedoch fast bis zum Ende der Veranstaltung einigermaßen dicht, so dass nur die Siegerehrung der 10-Kilo-
meter-Läufer in der LSV-Sporthalle stattfinden musste. Leider schien das vorhergesagte Wetter einige Sportler von der Teilnahme
abzuhalten, da trotz leicht erhöhter Voranmeldezahlen die Nachmelder in deutlich geringerer Zahl erschienen sind und so letztlich
187 Läufer und Walker den Zielstrich überquerten.
Die ersten Sieger des Tages wurden im 1,5-Kilometer-Schülerlauf ermittelt, Anissa Eberhardt (TWG Nienstädt/Sülbeck) und Vor-
jahressieger Robert Bühre (TSV Bokeloh) behielten unter insgesamt 37 Mädchen und Jungen in 5:47 und 5:43 Minuten die Ober-
hand, Anissa Eberhard konnte mit ihrer Zeit zusätzlich den Streckenrekord verbessern. Bei den Walker/Nordic-Walkern gingen 17
Damen und 5 Herren auf die 5-Kilometer-Distanz über zwei Runden. Schnellste Walkerin wurde mit Jutta Molsbeck eine Sportlerin
vom Kneippverein Obernkirchen, sie siegte in 35:44 Minuten. Bei den Männern sicherte sich Werner Schlensker vom TuS Kleinen-
bremen in 34:23 Minuten den Sieg im Endspurt.
Über 5 Kilometer Laufen erreichten 47 Athleten das Ziel an der Luhdener Sporthalle. Hierbei wurde erstmals eine Kreismeister-
schaft für Schüler A und B ausgeschrieben, an der leider nur zwei Läufer teilnahmen. Damensiegerin wurde in neuer Streckenbest-
zeit Manuela Becker (VfL Bückeburg) in 21:13 Minuten. Das Herrenrennen gewann Titelverteidiger Jobst von Palombini, ebenfalls
vom VfL Bückeburg, in 17:27 Minuten vor dem neuen und ersten Schülerkreismeister Alexander Blanke (SG Rodenberg), der nach
sehr schnellem Start 18:08 Minuten für den Kurs benötigte. Ebenfalls zum ersten mal gab es über 5 Kilometer eine Teamwertung
für jeweils drei Damen oder Herren. Hier siegte ausschließlich der VfL Bückeburg mit den Besetzungen Manuela Becker, Regina
Bruns und Ilka Sperr in 1:20:03 Stunden sowie Jobst von Palombini, Bernd Feeken und Jan Niklas Böhm in 57:22 Minuten.
 Der Zehn-Kilometer-Straßenlauf über drei Runden sah mit 81 Finishern die meisten Athleten im Ziel. Hier entwickelte sich ein
spannendes Rennen an der Herrenspitze, bei dem fünf Läufer beteiligt waren. Unter ihnen der spätere Sieger Stefan Wiesner vom
TuS Wunstorf, der neue Kreismeister Sascha Sokolowski vom Gastgeber und der Vorjahressieger und Streckenrekordhalter
Achim Hagemeyer vom ATSV Espelkamp. Bei den Damen konnte sich Nadine Lofski (TuS Wunstorf) einen komfortablen Vor-
sprung vor ihrer Verfolgerin Sabrina Geermann vom Luhdener SV erlaufen und siegte mit neuem Streckenrekord von 42:01 Min.
Sabrina Geermann wurde auf Rang zwei nach 42:58 Minuten mit dem Kreismeistertitel entschädigt. Nadine Lofskis Vereinskollege
Stefan Wiesner gewann schließlich das Männerrennen in 35:54 Minuten vor Achim Hagemeyer in 36:05 Minuten und Sascha
Sokolowski in 36:16 Minuten. Die Mannschaftswertung ging mit Streckenrekord Nummer vier in 1:51:46 Stunden an den TuS
Wunstorf, beteiligt waren neben Stefan Wiesner noch Robin und Thorsten Eckert, ein Damenteam war leider nicht am Start. Den
Mannschaftskreismeistertitel sicherte sich einmal mehr der VfL Bückeburg mit Doppelstarter Jobst von Palombini, Klaus Becker
und Igor Preuß in 2:01:17 Stunden.
==> Ergebnisse     

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 17. September 2007
Zwölfjährige Hafenlauf-Ära endet mit Teilnehmerrekord
455 Aktive in fünf Wettbewerben dabei / Läuferschar bedauert das Aus

Rüstersiel.
Wolfgang Hause tritt mit einem lachenden und einem weinenden Auge als Organisations-Chef des Rüstersieler Hafen-
laufs ab. Da er sich in der Ortsgemeinschaft vielfach engagiert, bleibt ihm nicht die Zeit, um mit Herzblut eine Fortsetzung der be-
liebten Laufveranstaltung zu gewährleisten. Als er allerdings am Sonnabend die fröhliche Läuferschar - vor allem die Jüngsten - auf
der Hatz durch den kleinen Wilhelmshavener Stadtteil betrachtete, ging Initiator Hause wieder einmal das Herz auf. Doch nun ist
Schluss - nicht nur für ihn, sondern allgemein mit dem Hafenlauf. Es will sich einfach kein Hause-Nachfolger finden, obwohl der
Rücktritt des Rüstersieler Urgesteins schon ein halbes Jahr feststeht.
Viele allerdings wollten das Finale noch einmal miterleben - als Teilnehmer. Und so verwundert es nicht, dass die zwölfjährige Ära
mit einem Teilnehmerrekord endete: 455 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer (Höchstmarke lag bislang bei 430) beteiligten
sich am Sonnabend an den insgesamt fünf finalen Wettbewerben auf den DLV-vermessenen Strecken. Wolfgang Hause, der mit
Detlev Böhme, Ulf Krüger, Heiko Schwarting, Bärbel Peter und Helmut Pichler das Orga-Sextett gebildet hatte (hinzu kamen rund
25 Helferinnen und Helfer), verabschiedete sich jeweils vor den Hauptläufen über fünf und zehn Kilometern ganz offiziell von den
Aktiven, die aus der gesamten Region angereist waren.
So auch Jan Waschkau aus Leer, der sich kurzfristig für eine Teilnahme entschieden hatte. Und das war gut so. Er gewann näm-
lich den abschließenden Lauf über 10 km in 36:14 Min., gab dem erfolgsverwöhnten Duo von Mitausrichter LGW, Andreas Hryciuk
(erster Wettkampf nach dem Nordseeman-Triathlon vor drei Wochen) und Jürgen Reents, das Nachsehen. “Nach acht Kilometern
löste ich mich von der vierköpfigen Gruppe”, so der 30-jährige Hobbyläufer. Einfach nur Spaß haben wollte Christiane Spallek bei
ihrer fünften Hafenlauf-Teilnahme. Dennoch sprang zwei Wochen nach dem Gewinn ihrer deutschen Vizemeisterschaft der achte
Gesamtplatz in 39:34 Min. heraus. Mit 163 Teilnehmern stellte der Hauptlauf das größte Feld am Sonnabend.
Allerdings bildete der Nachwuchs stärkste Kraft - war er doch auf gleich drei Läufe verteilt. Für den Auftakt sorgten die Schüler-
innen und Schüler über 2000 Meter. Der 15-jährige LGWer Malte Thumann, vor zwei Jahren Dritter über die gleiche Distanz, sprin-
tete seinem Triathlontrainer Horst Greb, der das Führungsfahrrad steuerte hinterher und erreichte kurz vor Dominic Körber den
Schulhof der Rüstersieler Grundschule, wo es reichlich Gelegenheit gab, die Reserven wieder aufzufüllen. Erstmals in zwei
Gruppen geteilt wurden die jüngsten Starter: Die acht Monate bis sechs Jahre jungen Mädchen und Jungen bewältigten - zumeist
an der Hand von Mutter oder Vater oder gemütlich in einem Tragegurt - die 300 Meter, wonach es im Ziel die verdiente Medaille
gab. Die Grundschüler liefen über 900 m, mit Kreisauswahlfußballer Damian Sander an der Spitze. Stark vertreten war hier die
Elisabethschule, deren zweite und dritte Jahrgangsstufe die Plätze eins und drei für die teilnehmerstärksten Klassen stellte. Auch
die zweitplatzierte GS Neuende Klasse 1 freute sich über einen Beitrag für die Klassenkasse.
Und letztlich war da noch der 5-km-Lauf, bei dem auch Michael Klemm Aufstellung nahm. Er beteiligte sich an allen zwölf Hafen-
läufen. “Als Rüstersieler ein absolutes Muss”, findet Klemm, mit Kind und Kegel am Start. Er wurde Neunter. Den Sieg sicherte
sich Sven Meinen in 18:23 Min., nachdem der 18-Jährige nach 3000 Metern die Führung übernommen und bis ins Ziel verteidigt
hatte. Bei den Frauen sah sich seine LGW-Vereinskollegin Ann-Kathrin Arlinghaus in 20:55 Min. (Gesamt-11.) vorn. “Endlich,
bislang war ich immer nur Dritte”, so die 18-Jährige, für die Mitte Oktober die Landesmeisterschaft im Halbmarathon mit der Mann-
schaft ansteht.
Nach dreistündiger Veranstaltung bei herrlichem Wetter fiel der Vorhang: “Rüstersiel - da läuft was” ist passé. Sehr zum Bedauern
der vielen Läuferinnen und Läufer, denen es auch am Sonnabend wieder anzumerken war, wie sehr sie die gut organisierte und
kleine, aber feine Veranstaltung genossen - da zählte weniger die Jagd nach guten Zeiten, sondern der Spaß am Laufen und das
Treffen Gleichgesinnter. Sollte sich da nicht vielleicht doch jemand finden lassen, der für Wolfgang Hause in die Bresche springt?!
==> Ergebnisse    

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 17. September 2007
Frühsport an der Weser
34. Fest der Füße lockte wieder über 700 Läufer, Walker und Wanderer nach Hemeln

Von Per Schröter
Hemeln. "Ich bin überwältigt von der großen Teilnehmerzahl", sagt Ilse Hansen. Kurz danach gibt die Landtagsabgeordnete beim
34. Hemelner "Fest der Füße" den ersten Startschuss und schickt um 9.30 Uhr rund 120 Läufer und Läuferinnen auf die 21 Kilo-
meter lange Halbmarathonstrecke. Mehr als 700 Aktive waren gestern wieder aus weiten Teilen Niedersachsens, Hessen und
Thüringen an die Weser gekommen, um bei dem beliebten Volkslauf-, Walker- und Wandertag an den Start zu gehen. "Bessere
äußere Bedingungen hätten wir uns gar nicht wünschen können", freute sich Organisator Jörg Seefried von der Hemelner Jugend-
feuerwehr. Bei strahlendem Sonnenschein und für die Läufer angenehmen Temperaturen herrschte unter den Aktiven, darunter
viele Kinder, denn auch ausgezeichnete Stimmung. Großer Andrang herrschte auch diesmal wieder bei den Wanderern. Mehr als
250 waren gekommen, um vom Dorfanger aus entweder die sechs oder die 9,6 Kilometer lange Strecke durch den Bramwald in
Angriff zu nehmen.
Bei aller Freude über den reibungslosen Ablauf am Wettkampftag, woran die 145 freiwilligen Helfer von Feuerwehr, Jugendfeuer-
wehr und Hemelner Vereine maßgeblichen Anteil hatten, gab es für die Organisatoren im Vorfeld doch auch Grund zum Ärgern.
Nachdem bereits im Vorjahr Witzbolde einige Wegweiser an den Strecken entfernt hatten, war diesmal das am Anger errichtete
Meldezelt für die Wanderer umgelegt worden. "Das ist ein ziemlich übler Streich", zeigte Seefried dafür herzlich wenig Verständ-
nis. ==> Ergebnisse
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NORDWEST ZEITUNG vom 17. September 2007
Nerkamp und Kühling rennen zum Doppelsieg
Leichtathletik: Tolle Stimmung bei Garreler Freimarktslauf / Mehr als 800 Starter / Christiane Spallek schnellste Frau

Von Bodo Tarow
Garrel. Top-Teilnehmerzahl, Top-Athleten, Top-Zeiten, Top-Kulisse, Top-Organisation: Diese Prädikate hat sich am Sonnabend
die zweite Auflage des Garreler Freimarktslaufs verdient. Passend dazu landeten mit Jens Nerkamp und Fabian Kühling zwei
Lokalmatadoren im Hauptlauf über 10 Kilometer einen Doppelerfolg. Über zwei Runden des Rundkurses konnten Kühling (34:43
Minuten) und der Dritte Stefan Schwengels (TuS Westerloy, 34:45) mit Nerkamp mithalten. Auf der letzten Schleife verschärfte der
von Heiner Göttke (Kneheim) trainierte Topläufer dann unwiderstehlich das Tempo und siegte in 34:17 unter tosendem Applaus der
Zuschauer. Nerkamps Vorgänger Matthias Strotmann konnte seinen Titel nicht verteidigen. Für die LG Braunschweig holte er in
Mannheim Platz drei bei der deutschen Straßenlaufmeisterschaft.
Derweil konnte die Wilhelmshavenerin Christiane Spallek ihren Titel über 10 Kilometer in 39:09 verteidigen. Nur wenige Stunden
zuvor hatte sie in Rüstersiel ein Rennen über die gleiche Distanz ebenfalls mit einer Zeit von unter 40 Minuten gewonnen. Zweite
wurde Sonja Hoogestraat (Emden) in 40:57 vor der Lohnerin Claudia Wahls (42:59). Mit über 400 Startern über 10 Kilometer - ins-
gesamt starteten mehr als 800 Athleten - wurde die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt.
Den Sieg über die 5000-Meter-Strecke holte sich erwartungsgemäß der Verdener Geronimo von Wartburg (16:40). Damit hielt er
die Osnabrücker Tobias Rasper (17:29) und Bernd Kuhlenschmidt (17:30) in Schach. Spannung pur im Lauf der Frauen: Antonia
Beyer (VfL Löningen) lief in 20:30 als Erste ins Ziel. Am Ende hatte sie drei Sekunden Vorsprung vor der mächtig Gas gebenden
800-Meter-Topläuferin Lisa Seeger (Essen-Garthe-Molbergen). Dritte wurde Veronika Werner (Ofen, 20:37). Schnellster Schüler
über 2500 Meter war Alexander Korzuschnik (Varel) in 9:11, gefolgt von Benny Bloemen (Damme, 10:04) und Jan-Hauke Niemann
(Essen-Garthe-Molbergen, 10:15). Bei den Schülerinnen siegte die Garrelerin Lea Brandewie (10:59) vor Vivien Meyer (Essen-
Garthe-Molbergen, 11:07) und Marlou Tebben (Garrel, 11:36). Außerdem starteten mehr als 200 Bambini.
“Es ist alles bestens gelaufen. Die Stimmung im Ort und an der Strecke war überwältigend. Im nächsten Jahr wollen wir noch
größer werden”, zog Garrels Mitorganisator Ludger Wiese ein durchweg positives Resümee.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 17. September 2007
Freimarktlauf wurde zum Heimspiel
Die Garreler Nerkamp und Kühling kamen als Erste nach zehn Kilometern ins Ziel

Garrel
(hög). Die 1000-Teilnehmer-Meldemarke knackten am Samstag die Leichtathleten des BV Garrel beim zweiten Garreler
Freimarktslauf. “Garrel ist in Bewegung”, stellte dann auch der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins (HGV), Michael
Wendeln, bei der offiziellen Eröffnung der Großveranstaltung fest. Schon im zweiten Jahr habe sich der Lauf zu einem der größten
Wettbewerbe dieser Art in der Region entwickelt. Zufriedene Gesichter gab es insbesondere bei den beiden Haupt-Initiatoren
Volker Herrmann und Ludger Wiese: “Sportler und Zuschauer, sie alle waren spitze.” Und dass dann noch mit Jens Nerkamp
(34:17 Minuten) und Fabian Kühling (34:43) zwei BV-Mitglieder den Zehn-Kilometer-Hauptlauf gewannen, krönte den Erfolg der
BV-Verantwortlichen. Überhaupt sei der Hauptlauf so schnell wie selten bei solchen Veranstaltungen gewesen, freute sich Ludger
Wiese gestern im MT-Gespräch. “Die letzten Teilnehmer waren nach 71 Minuten im Ziel, während die Marke im vergangenen Jahr
noch bei 90 Minuten lag.”
Durchhaltevermögen zeigte auch Garrels Bürgermeister Andreas Bartels: Obwohl er in den vergangenen Monaten wegen seines
prall gefüllten Terminkalenders kaum noch trainiert hatte, passierte er nach rund 62 Minuten etwas abgekämpft, aber sichtlich zu-
frieden, die Ziellinie. Besonders viele Vereine und Teams wie die Kolpingsfamilie, der Tennisclub Nikolausdorf, Reiterverein, Rad-
sportclub oder das Seniorenzentrum hatten in diesem Jahr ganze Lauf-Mannschaften gemeldet. Super war nicht zuletzt die
Stimmung an der Laufstrecke und auf der Garreler “Meile”: Nachbarschaften hatten Fan-Stützpunkte eingerichtet, die Oldenburger
Sambagruppe “FeuersalaSamba”, weitere Garreler Trommler und Stimmungsmacher unterhielten Sportler und Gäste, Kommenta-
toren informierten die Lauffans stets über Zwischenzeiten und Besonderheiten. Mit zahlreichen Zusatz-Aktionen während der Lauf-
wettbewerbe sowie einem hervorragenden Service für Läufer und Fans überraschten die Organisatoren. Viel Lob erhielten deshalb
die Initiatoren der BV-Leichtathletikabteilung um Volker Herrmann und Ludger Wiese.
Bereits zum “Bambinilauf” der Kindergarten- und Grundschulkinder hatten sich viele hundert Zuschauer auf der Meile eingefunden.
Einige Mamas und Papas nahmen ihre Sprösslinge auf der 400-Meter-Distanz an die Hand oder spornten die Kleinen durch Zurufe
an. Große Teilnehmerfelder gab es auch bei den Schülerläufen (2,5 Kilometer) und beim Jedermannlauf (fünf Kilometer). Mit 463
gemeldeten Sportlern sah der Zehn-Kilometer-Hauptlauf eine Rekordbeteiligung. Insgesamt 387 wurden auf der Zielgeraden zeitlich
erfasst. Die Meldelisten wiesen für Schüler und die darüber liegenden Jahrgänge 846 Läufer aus. Hinzu kamen rund 200 Kinder für
den Bambini-Wettbewerb.
==> Ergebnisse   
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NORDWEST ZEITUNG vom 17. September 2007
Andreas Kuhlen zeigt Konkurrenz die Grenzen auf
Leichtathletik: Favorit aus Falkenberg gewinnt 10-Kilometer-Rennen beim 15. Lastruper Kirmeslauf

Lastrup.
Der aus Falkenberg stammende Leichtathlet Andreas Kuhlen (LG Braunschweig) hat beim 15. Lastruper Kirmeslauf die
Konkurrenz eindrucksvoll hinter sich gelassen. Er gewann am Sonnabend den Hauptlauf über 10 Kilometer in 33,17 Minuten. Platz
zwei belegte Arnt Meyer in 36:31 Minuten. Meyer hatte während des Rennens großes Pech: Bei einem schweren Sturz verlor er
die Schneidezähne. Insgesamt starteten in Lastrup mehr als 500 Athleten. Das Rennen der Frauen gewann Vorjahressiegerin Rita
Schulte (VfL Löningen). Sie benötigte 45:29 Minuten. Zweite wurde Sabine Schulte (45:29 Minuten). Platz drei belegte Karin
Helmes aus Lastrup in 46:24 Minuten. In der Altersklasse M50 siegte Norbert Hunfeld (LC Nordhorn) vor Hermann Perg (DJK
Spahnharrenstätte) sowie Heinz-Georg Tönnies (LT Feuerwehr Lastrup) und Ludger Möller (TSV Quakenbrück). Die Konkurrenz in
der Altersklasse M55 entschied Hubert Helmes vom Lauftreff Feuerwehr Lastrup für sich. In der Altersklasse W55 siegte Hildegard
Alde vom VfL Löningen.
Schon der Schülerlauf hatte zu Beginn für Spannung gesorgt - das machte Rennmoderator Bernd-Willi Deiters den Zuschauern
schnell klar. Bei den Jungen siegte Tobias Bäker (6:28). Den zweiten Rang belegte Leon Heitman (6:31), gefolgt von Hannes
Fresenborg (6:35). Bei den Mädchen siegte Lea Meyer (6:31) vor Franziska Sostmann (7:07). Diane Ziegler belegte mit 7:23 Mi-
nuten den dritten Platz. Den Schnupperlauf über 5 Kilometer gewann Michael Landwehr von der SG Essen-Garthe, gefolgt von
Oliver Proppe und Eugen Leinweber. Bei den Frauen siegte Monika Meyer ( LT Feuerwehr Lastrup), vor Laura Koopmann und
Sandra Gehling.
Einer der Höhepunkte des Wettkampfes war der Staffellauf über 2000 Meter, an dem sieben Teams mit jeweils drei Läufern teil-
nahmen. Am Ende hatten die “Moorläufer” mit Marco Bussmann, Juri Letkemann und Andreas Thoben die Nase vorn und gewann
damit zum dritten Mal in Folge - das hatte zuvor noch keine Mannschaft geschafft.
==> Ergebnisse    

HAMBURGER ABENDBLATT vom 18. September 2007
Run for help - ein Fest für die Familie

Winsen.
Für Waltraut Heus steht fest: "Ich glaube, der Himmel weinte vor Freude." Und damit meint die Leiterin der DMSG-Be-
ratungsstelle Winsen das Wetter beim 11. “Run for help”. Kurz vor dem Startschuss der Benefizveranstaltung für die Deutsche
Multiple Sklerose-Gesellschaft (DMSG) begann der Regen. Waltraut Heus und ihre vielen freiwilligen Helfer blieben gelassen, ganz
nach dem Motto "Wetter schlecht - Ergebnis gut". Mit 242 Aktiven wurde fast das Vorjahresergebnis (245 Teilnehmer) erreicht.
Das Erfreuliche: In Winsen wird Integration gelebt. "Menschen mit und ohne Handicaps aller Generationen sind dabei", freut sich
Waltraut Heus. Und alle haben ihr Scherflein zum Erlös von rund 4000 Euro beigetragen. Die Startgelder und auch das ausver-
kaufte Kuchenbüfett der Landfrauen fließen in den Topf, den die beiden Hauptsponsoren Stadtwerke Winsen und Sparkasse Har-
burg-Buxtehude regelmäßig aufstocken. Waltraut Heus lobt die Treue der Sponsoren, die von Anfang an dabei sind, und vieler
Teilnehmer wie Rudolf Knispel, mit 82 Jahren ältester Starter. Der Winsener und seine Ehefrau Ilse sind seit 1997 dabei.
Erstmals wurde ein Halbstundenlauf angeboten, zu dem 89 Aktive starteten. Darunter zehn Jugendkicker aus der zweiten Mann-
schaft des TSV Winsen mit Trainer Thomas Lipinsky sowie Schüler und Lehrer der Realschule Roydorf. Der Stundenlauf hatte mit
91 Aktiven die meisten Teilnehmer, die "Stolpertruppe" der LG Nordheide gehört zu den ganz treuen Startern, läuft von Anfang an
mit.
Jüngste Teilnehmerin war die fünfjährige Lisanne Pinto-Schröder, die den Halbstundenlauf meisterte und Glücksfee spielte. Sie
zog die Hauptgewinne der Tombola: Anneliese Fischer aus Obermarschacht gewann ein Wochenende im Schlosshotel Klink an
der Mecklenburgischen Seenplatte (gestiftet vom Reisebüro Sievet, Lüneburg). Skaterin Julia Allerding aus Winsen und Christian
Zeyn freuten sich über ein Fahrrad und Präsentkorb (Famila Winsen). Waltraut Heus spricht allen, die zum Erfolg des elften “Run
for help” beigetragen haben, nochmals ein dickes Dankeschön aus. (ka)

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 19. September 2007
Angela Welp feiert einen Doppelsieg
Sebastian Franke gewinnt Fünf-Kilometer-Lauf vor Gerrit Meyer

Diepholz
(rt). Die Resonanz fiel mäßig aus: Nur 306 Teilnehmer (2005 waren’s 416) machten beim 17. Stadtlauf der SG Diepholz
mit. Bei den Schüler-Läufen über 800 Meter (227 Kinder und Jugendliche am Start) gingen die Zuschauer am Rathaus noch richtig
mit, doch für den eigentlichen Hauptteil der Veranstaltung, die Stadtläufe über fünf und zehn Kilometer, schwand das Interesse
des Publikums dann merklich. Die gestarteten Läufer, 34 für die 5 000 Meter und 37 über 10 000 Meter, waren auf der gut abge-
sicherten Strecke unter sich. Ebenso still sah es im Zieleinlauf aus. So stürmte der 37-jährige Elmar Nyhuis vom OSC Damme
nach einer glänzenden Gesamtzeit von 33:20,69 Minuten über zehn Kilometer fast unbemerkt über die Ziellinie. Streckensprecher
Hans Seifert sei Dank, dass dieses Ereignis würdig kommentiert wurde. Ähnlich erging es schon den Spitzenläufern über 5000
Meter. Hier siegte Sebastian Franke (SG Diepholz) in 16:16,52 Minuten knapp vor dem für den MTV Barnstorf startenden Gerrit
Meyer (16:19,71 Min. - hatte 2005 gewonnen) und Andreas Hadaschik (MTV Liebenau - 16:59,09), der übrigens anschließend
noch auf die Zehn-Kilometer-Distanz ging.
Die Konkurrenz der Frauen dominierte Angela Welp vom LC Hansa Stuhr, die sich derzeit auf den Marathon in Bremen vorbereitet.
"Wenn ich nicht so gerne laufen würde, hätte ich längst hingeschmissen", so die 47-jährige Ausdauersportlerin. Auch sie absol-
vierte zunächst die fünf Kilometer in 20:36 Minuten zum Aufwärmen und siegte anschließend über zehn Kilometer in 41:44,21
Minuten vor Karina Luersen (SG Lembruch/Diepholz in 45:29,63) und Aynur Whitefield (45:47,66).
Unermüdlich strampelten die beiden Streckenbegleiter vom Radclub Aschen. Jürgen Riesmeyer und Dietrich Ahrenshop begleitet-
en alle Läufe mit ihren Rennrädern und kamen dabei auf über vier Stunden Satteldienst. Als alle Läufer im Ziel waren, die Ur-
kunden, Medaillen, Pokale, Geldprämien und Sachpreise verteilt waren, sprach Hauptorganisator Günter Schmidt aus, was viele
dachten: "Diese Veranstaltung mit lediglich 306 Läufern litt unter dem Ausfall des Stadtlaufes vom vergangenen Jahr. Ich bin aber
optimistisch, dass wir bald wieder an die alten Zeiten anknüpfen werden." Er machte aber auch gleich eine Einschränkung: "So
ein Stadtlauf steht und fällt mit den Kräften, die sie unterstützen. 60 Helfer sind für einen reibungslosen Ablauf nötig, die haben wir
dieses Jahr nur mit Mühe und Not zusammen bekommen." Die Läufer haben davon nichts gemerkt, sie waren zufrieden mit ihren
Leistungen und nahmen die positiven Eindrücke der Sportveranstaltung mit nach Hause. Allen voran Eugen Wesemann, der im
einsamen Feld der Walker (vier Teilnehmer) gut gelaunt und fröhlich winkend auf den Rathausplatz einspazierte und sich dabei
wie kein anderer feiern ließ.
==> Die Ergebnisse sind online bisher nicht verfügbar (Info-Stand: 19.9. / 12:00 Uhr) 

OSTFRIESISCHER KURIER vom 20. September 2007
Themsen dominiert weiter auf der Insel
Norderney-Marathon: Läufer aus Bremen feiert bei siebter Auflage siebten Sieg mit klarem Vorsprung

Norderney
(ISH). Es bleibt dabei: Der Norderneyer Marathon gehört Frank Themsen. Der Läufer der LG Bremen-Nord entschied
auch die siebte Auflage für sich. Kein anderer Läufer hat ihn über dieser Distanz auf der Insel jemals besiegt. In einem insgesamt
etwas kleineren Starterfeld hatte der Bremer, der anschließend zum Urlaub auf der Insel blieb, einen beruhigenden Vorsprung vor
dem Zweitplatzierten Theo Holtkamp vom SV Evenkamp. Themsen siegte in einer Zeit von 2:51:39 Stunden, Holtkamp kam nach
3:09:51 Stunden ins Ziel. Mit Peter Degener vom Team Marathon Mülheim (3:17:28) kam ein Läufer ins Ziel, der ebenfalls seit
Jahren auf Norderney vorn dabei ist. Die Mülheimer stellen traditionell eine große Gruppe auf der Insel.
54 Aktive trauten sich über die 42,195 Kilometer lange Strecke durch die Dünen und über den Deich. Der war für die meisten in
diesem Jahr nicht ganz so hart - die äußeren Bedingungen waren nahezu optimal. Bei den Frauen war mit Annika Richmann eine
Starterin ohne Verein als Erste im Ziel. Sie benötigte 3:46:04 Stunden. Ihr folgten Christiane Schmiedel aus Mülheim (3:50:20)
und Martina Cremer (3:54:08) aus Bückeburg. Die Mehrzahl der Teilnehmer ging über die Halbmarathondistanz auf die Strecke.
Hier gewann Jens Nowak (1:17:20 Stunden) aus Oldenburg vor Thomas Bürger (1:19:35) aus Essen und Hermann Fleßner
(1:21:18) von den Ihlower Rennschnecken. Bei den Frauen schließlich gewann Silvia Dirks (1:38:09) aus Oldenburg vor Bianca
Klix (1:43:05) aus Essen und Andrea Pelka (1:48:12) aus Delmenhorst.
Auch hiesige Starter belegten vordere Plätze. So wurde Paul Lindemann vom Norder TV über die Marathondistanz Erster in der
Altersklasse (AK) M 65 (4:34:06), Manfred Strecker vom gastgebenden TuS Norderney wurde Dritter in der AK M 55 (3:31:45).
Das schafften auch die Norder Andreas Löloff (M 50, 3:45:48) und Wolfgang Friedrichs (3:53:12). Auch ein prominenter Starter von
der Insel ging mit über die gut 42 Kilometer: Kurdirektor Wilhelm Loth kam nach 4:47:39 Minuten ins Ziel.
Rund 70 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Moderatorin Helma Nowak, die zum letzten Mal den Lauf ausgerichtet
hatte, begrüßte nach knapp fünf Stunden den letzten Läufer im Ziel. Unterwegs hatten junge Aktive vom TuS Norderney für Er-
frischungen gesorgt, um die ganze Logistik hatten sich unter Nowaks Anleitung vor allem Soldaten einer Transportstaffel aus Jever
gekümmert. Über die Reservisten entstand seinerzeit der Kontakt zu den aktiven Soldaten, die ihre Verbundenheit mit Norderney
diesmal auf besondere Weise ausdrückten: Sie trugen an ihrer Brust anstelle ihres Namens den Schriftzug “Norderney”. Der Mara-
thon soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden - auch ohne Helma und Roberto Nowak, die das Rennen zwar von Anfang or-
ganisiert haben, nun aber nicht mehr auf der Insel zu Hause sind. 
==> Ergebnisse  

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 24. September 2007
Sarstedt -- Laufend auf Rekordkurs

(abu).
Selbst ist der Gödringer. Er rennt erst so schnell wie möglich ins Ziel, pustet dann einmal kurz durch und verwandelt sich in
eine Fankurve, um die nächsten Mitbürger anzufeuern. Der schnellste, Chris Linschmann, eskortierte sogar jede folgende Gruppe
mit einer riesigen Ortswappen-Fahne auf den letzten Metern, während die Läufer die aus Fußballstadien bekannte Welle insze-
nierten. Als Stimmungsmacher prägten die rot gewandeten Gödringer den gesamten zweiten Sarstedter Stadtlauf, und auch ihr
gesanglich vorgetragener Wunsch “Wir wollen den Dorf-Cup holen” ging schließlich in Erfüllung. Chris Linschmann, Holger
Weichert und Arne Neumann bildeten die schnellste von insgesamt acht (!) Gödringer Mannschaften. Hotteln, Heisede und Ruthe
folgten auf den weiteren Plätzen.
Stimmungsvoll ging es in der Fußgängerzone, wo sich das Publikum dicht drängte, auch bei den anderen Läufen zu. Dabei
standen den Organisatoren schon am frühen Morgen die Schweißperlen auf der Stirn. Erst der Schock: Die Stadt hatte nicht nur
die Laufstrecke über den Festplatz genehmigt, sondern an gleicher Stelle auch einen großen Flohmarkt. Und dessen Stände
waren schon aufgebaut, als das Dilemma offensichtlich wurde. Hektisch wurde die Strecke neu bemessen und eine Extra-Runde
über den Innerstebad-Parkplatz eingebaut.
Unterdessen herrschte auch an der Anmeldung fieberhafte Aktivität. Bei strahlendem Sonnenschein hatten viele kurz Entschloss-
ene noch schnell die Laufschuhe eingepackt und waren nach Sarstedt geeilt. 511 Teilnehmer zählten die Organisatoren am Ende -
weit mehr als die 300 aus dem Vorjahr und auch weit mehr als die erhofften 400 Sportler. Deshalb - und weil ein von der Stadt ver-
sprochener Stromanschluss nicht zur Verfügung stand und das Café Klatsch spontan aushalf, verzögerte sich der erste Start -
sehr zum Verdruss der 124 Teilnehmer am Paula-Print-Kinderlauf des Sarstedter Anzeigers, die an der Startlinie “Loslaufen!”
skandierten. Als Ex-Bürgermeister Walter Gleitz dann den Startschuss gab, stürmten die Jungen und Mädchen los, als gelte es,
die Viertelstunde aufzuholen. Große Überraschung: Als Erste kam ein Mädchen ins Ziel - Katharina Wien vom TKJ ließ Jonas
Eichler (FSV) knapp hinter sich und blieb als einzige unter vier Minuten. Riesenjubel auch bei der Klasse 2b der Grundschule
Kastanienhof: Gleich 24 Schüler aus dieser Klasse liefen mit - mehr als aus allen anderen Klassen. Der Sarstedter Anzeiger lädt
die sportliche Gruppe nun zu einem exklusiven Zoo-Besuch ein. Und im Grunde waren alle Kinder Sieger: Jedes durfte eine Me-
daille mit nach Hause nehmen.
Während die Kleinen schon auf ihre Siegerehrung warteten, startete der Fünf-Kilometer-Lauf. Der gewann vor allem durch seine
beiden Sonderwertungen an Brisanz - den erwähnten Dorf-Cup und den Firmen-Cup. Das beste Betriebs-Trio stellte hierbei die
Telefon-Marketing-Firma T.D.M. Holger Riekenberg, sonst bei Wettkämpfen im Trikot von Hannover 96 unterwegs, Hani Tozo und
Thomas Dettmar setzten sich mit deutlichem Vorsprung vor Eon-Avacon und Wiedemann durch. Der Einzel-Sieg ging etwas über-
raschend an einen Jugendlichen. Der 17-jährige Hildesheimer Moritz Hartmann düpierte die Erwachsenen und setzte sich klar vor
den Brüdern Bastian und Torben Dobrick aus Eickenrode durch. Schnellste Frau war Gwendolyn Mewes aus Hannover.
Die wohl herausragende sportliche Leistung des Tages lieferte allerdings der Sieger des Zehn-Kilometer-Laufes ab: Nick Hufgard
vom VfB Fallersleben lief 34:40,6 Minuten, hatte damit rund drei Minuten Vorsprung und stand trotzdem nur wenige Sekunden
später schon am Interview-Mikrofon von Moderator Jürgen Matz. “Eine schöne Strecke” befand der 28-Jährige, hatte aber auch
einen Verbesserungsvorschlag parat: “Vier Runden sind nicht so spannend. Vielleicht finden Sie ja eine Strecke, bei der man nur
zwei oder sogar nur eine Runde läuft, das ist interessanter.” Für die Zuschauer ist freilich die gegenwärtige Variante attraktiver,
doch die Organisatoren wollen fürs nächste Mal darüber nachdenken. Neben den Läufern verdiente sich indes auch das Publikum
ein Lob: Unabhängig von der Leistung wurden alle Läufer gefeiert. Auch, wenn sie nicht aus Gödringen kamen.
==> Ergebnisse 

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 25. September 2007 (Zwei Artikel)
Traumhaftes Ciftci-Comeback
Rekordbeteiligung beim 6. Hamberger Herbstlauf mit über 430 Aktiven

Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Wallhöfen. Nach zwei Monaten Pause wegen einer Kehlkopfentzündung kehrte Hikmet Ciftci beim 6. Hamberger Herbstlauf in
Wallhöfen wieder in die Laufsaison zurück, als wäre überhaupt nichts gewesen. Mit einer tollen Zeit von 35:09,6 Minuten verwies
der in diesem Jahr für den Bremer Marathonclub startende Osterholz-Scharmbecker den Bremer Gerrit Lubitz über die zehn Kilo-
meter um über eine Minute in die Schranken.
Der Hamberger Herbstlauf entwickelt sich ebenfalls immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Mit der Rekordteilnehmerzahl von
über 430 Läufern wurde die Bestmarke aus dem vergangenen Jahr um über 100 Athleten gesteigert. Sicherlich trug das traumhafte
Laufwetter zu dieser enormen Steigerung bei. Die Organisatoren waren auf einen so großen Ansturm gar nicht vorbereitet. "Wir
müssen noch Medaillen nachholen", erklärte Sprecher Martin Kück, nachdem der 430. Läufer im Wallhöfener Waldstadion be-
grüßt worden war. Die Strecke rund um das Wallhöfener Waldstadion kam trotz einiger Pfützen bestens an. "Es war eine land-
schaftlich wunderschöne Strecke, die wie angekündigt echten Crosscharakter hatte", urteilte Gerrit Lubitz. Die Sache habe nur
einen Haken gehabt: "Ich war viel zu kaputt, um die Strecke richtig genießen zu können." Hikmet Ciftci enteilte seinem härtesten
Rivalen bereits nach 500 Metern. Dabei wollte der Kreisstädter gar keinen Alleingang starten: "Ich hatte gehofft, dass Gerrit mein
Tempo mitgehen kann." Weil auch der spätere Dritte Thomas Thiel ein hohes Anfangstempo gewählt hatte, verstand der erfolgs-
verwöhnte Gerrit Lubitz zunächst die Welt nicht mehr: "Bis Kilometer drei habe ich gedacht, dass ich Thomas nicht mehr einholen
würde." Thiel war aber etwas zu forsch angegangen, so dass er mit einer Zeit von 37:37,4 Minuten am Ende noch über eine Mi-
nute hinter Lubitz zurückfiel.
Im Halbmarathon wurde Frank Themsen seiner Favoritenrolle gerecht. Der Läufer der LG Bremen-Nord hatte auf der 21,1 Kilometer
langen Strecke in 1:21:11,2 Stunden in der Gesamtwertung um knapp zwölf Minuten die Nase gegenüber dem Zweiten Thomas
Warnke vorn. Der einzige Aktive, der Themsen hätte Paroli bieten können, der Bremerhavener Frank Nischler, verzichtete in letzter
Sekunde trotz Anmeldung auf einen Start. Über die fünf Kilometer blieben nur die ersten Drei unter der magischen 20-Minuten-
Grenze. Adam Sikora siegte in ordentlichen 18:47,9 Minuten vor Marc Patzke und Holger Brunkhorst.
Einige Freizeitläufer nutzten die Veranstaltung vor ihrer Haustür, um auch mal auf die Jagd nach Medaillen zu gehen - Ole Bokel-
mann beispielsweise. Der 39-jährige Wallhöfener absolvierte mit dem Zehn-Kilometer-Lauf seinen ersten Wettkampf überhaupt.
"Aber obwohl ich aus Wallhöfen komme, war die Strecke überwiegend neu für mich", wunderte sich Bokelmann, der sich mit
seinen 53:29,6 Minuten zufrieden zeigte. "Wir haben 130 Nachmeldungen am Veranstaltungstag verzeichnet", freute sich Lauf-
organisator Martin Kück. Er begrüßte die Läufer als erstes im Ziel und versorgte die Zuschauer über ein Mikrofon mit Zahlen und
Fakten. 21 Läufer nahmen auch die Herausforderung des 400-Meter-Rückwärtslaufes an. Hier hätte beinahe ein Siegerfoto über
den Ausgang des Rennens entscheiden müssen. Volker Engelmann vom TSV Sievern behielt in 1:55,5 Minuten nur um vier
Zehntel Sekunden die Oberhand über Max Rühlemann vom VSK Osterholz-Scharmbeck. Platz drei sicherte sich Lokalmatador
Lukas Gerken aus der Badminton-Sparte des TSV Wallhöfen.
Huckepack-Angebot abgelehnt
Heiner Brase und Lena Haase: Familienduell beim Herbstlauf

Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Wallhöfen. Heiner Brase gehört zu einer nicht gerade kleinen Läufergruppe, die genau einen Wettkampf im Jahr bestreitet, den
Hamberger Herbstlauf. Weil der Wettkampf für den Vollersoder diesmal sogar fast vor der eigenen Haustür stattfand, war der Start
bei der sechsten Auflage der Veranstaltung für den 36-Jährigen eine Selbstverständlichkeit. Der für die Feuerwehr Vollersode
startende Brase verfehlte über die zehn Kilometer in 50:39,8 Minuten knapp sein Ziel: "Ich wollte unter 50 Minuten bleiben." Den-
noch belegte der Flugzeugbauer mit Rang 24 im Gesamtklassement einen ordentlichen Mittelfeldplatz. Brases Ehefrau Susanne
verzichtete nach einer Teilnahme im vergangenen Jahr auf einen Start. Dafür ließ es sich deren Cousine Lena Haase nicht
nehmen, in Wallhöfen zu laufen. Die 17-jährige Fußballspielerin erfüllte die selbst gestellte Vorgabe in 55:30,5 Minuten locker:
"Ich wollte eine Zeit von unter einer Stunde erreichen." Am Anfang hatte Heiner Brase sogar nur die Hacken der Kickerin gesehen.
Als es dann zum entscheidenden Überholmanöver kam, wollte sich der Vollersoder einen Scherz nicht verkneifen: "Soll ich dich
huckepack nehmen?" Die 17-Jährige lehnte dankend ab und ließ Brase passieren. Heiner Brase kannte nur etwa die Hälfte der
Strecke: "Ich laufe immer in Vollersode los in Richtung Wallhöfen." Dadurch, dass vor dem Zehn-Kilometer-Lauf bei den vorange-
gangenen Wettbewerben bereits einige Athleten die Strecke passiert hatten, sei diese nach Meinung des Lokalmatadoren sehr
rutschig geworden: "Ich musste schon aufpassen, dass ich nicht wegrutsche."
==> Ergebnisse 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. September 2007
240 Starter sorgten für Rekord in Remels
Leichtathletik: Große Resonanz und bestes Wetter beim 6. Herbstmarktlauf

Remels.
Der 6. Uplengener RVB-Herbstmarktlauf in Remels war ein voller Erfolg. Mit über 240 Teilnehmern gingen so viele Läufer
wie in keinem Jahr zuvor an den Start. Herrliches Wetter und eine gute Organisation sorgten für eine rundum gelungene Veran-
staltung. Pünktlich um 11.30 Uhr schickte Niedersachsens CDU-Generalsekretär Ulf Thiele die Schüler auf die 1,6 Kilometer lange
Strecke. Gleich von Beginn an setzte sich die 15-jährige Westoverledingerin Katrin Arling an die Spitze des 80 Läufer umfassend-
en Feldes. Sie kam nach 5:43,1 Minuten mit klarem Vorsprung ins Ziel. Als Zweite des Laufs überquerte die Zwölfjährige Insa
Knust (SV Holtland; 6:06,1) die Ziellinie, gefolgt von ihrer 14-jährigen Vereinskameradin Imke Duin (6:35,7). Beachtenswert waren
auch die Leistungen der jüngsten Läuferinnen. So war die siebenjährige Sarah Weber von der LG Uplengen auch schon nach
7:15,6 Minuten im Ziel, und die jüngste Teilnehmerin Janneke Anscheit (sechs Jahre) von Fortuna Logabirum benötige keine acht
Minuten für die 1,6 Kilometer. Bei den Schülern siegte wie im Vorjahr Arne Schlachter von der LG Uplengen (5:49,5). Dicht auf den
Fersen folgte ihm der gleichaltrige Thiedo Beening vom VfL Germania Leer (5:50,6). Dritter wurde der erst zehnjährige Timo Bohlen
von der TG Wiesmoor in 5:55,0 Minuten.
Gleich nach Ende des Schülerlaufs wurden die 6,6- und 10-Kilometer-Läufer auf die Strecke geschickt. Von Beginn an setzten
sich Stefan Schwengels vom TuS Westerloy und der A-Jugendliche Dennis Meyer vom VfL Germania Leer an die Spitze. Dennis
Meyer begab sich nach zwei Runden ins Ziel und gewann die 6,6 km-Distanz in 22:50,1 Minuten. Stefan Schwengels gewann mit
weitem Vorsprung den Wettbewerb über 10 Kilometer in 34:40,8 Minuten. Als Zweiter erreichte Karl-Heinz Speckmann vom TuS
Aurich in 38:25,5 Minuten das Ziel vor Heinz Taute von der LG Uplengen (40:17,8). Bei den Frauen gewann die 18-jährige Frauke
Bronn. Sie erreichte nach 44:14,7 Minuten das Ziel. Zweitschnellste war die erst 16-jährige Jasmin Schmidt vom TuS Aurich-Ost
vor Bettina Pilney vom Lauftreff SV Ems Jemgum.
==> Ergebnisse 

NORDWEST ZEITUNG vom 1. Oktober 2007
Matthias Strotmann wiederholt Vorjahreserfolg
Laufen: Top-Athlet der LG Braunschweig gewinnt 10-Kilometer-Rennen beim Cloppenburger Citylauf

Cloppenburg. Matthias Strotmann (LG Braunschweig) hat am Sonnabend seinen Vorjahressieg beim Cloppenburger Citylauf
wiederholt. Der Leichtathlet gewann das 10-Kilometer-Rennen bei der 12. Auflage des Cloppenburger Citylaufs am Sonnabend
souverän vor seinem Vereinskollegen Andreas Kuhlen. Dritter wurde Torben Köhler. Die 202 Läufer hatten Pech: Schon beim Start
regnete es, so dass viele der zunächst zahlreich erschienenen Zuschauer die Strecke verließen. Trotz des schlechten Wetters
hatte Strotmann die Messlatte vor dem Rennen hochgelegt: “Ich erwarte am Ende eine Zeit um die 32 Minuten”, sagte er. Und
dies schaffte er auch. Er siegte in 32:59,2 Minuten. Allerdings bereitete der nasse Untergrund den Läufern Probleme. “Im Stadt-
park war es glatt. Man musste aufpassen, dass man nicht ausrutscht”, sagte Strotmann, der dennoch von einer gelungenen Ver-
anstaltung sprach.
Groß war wieder die Beteiligung beim Bambinilauf. Dicht gedrängt standen die Zuschauer und feuerten die kleinen Läufer an. 155
Nachwuchsläufer waren beim Parkhotel gestartet, um nach circa 400 Metern das Ziel zu erreichen. Am Schüler- und Schüler-
innenlauf beteiligten sich 305 Nachwuchsläufer. Den Großteil der Athleten stellten das Clemens-August Gymnasium und das
ULF. Bei den Schülerinnen siegte Nicole Schlömer (Pingel Anton), bei den Schülern gewann Dennis Mitsevich vom Lauftreff TuS
Emstekerfeld.
Den Auftakt beim Citylauf bildeten in diesem Jahr wieder die Staffelläufe. Neun Mannschaften beteiligten sich. Die Hobbygruppen
und Stammtischmannschaften hatten gegen die Teams des BV Garrel und SW Linderns jedoch keine Chance. Eine Aufteilung
zwischen Hobbymannschaften und Sportmannschaften könnte das Rennen in Zukunft noch interessanter und spannender
machen, meinte zumindest Martin Hennig, der mit dem Team “Die Retter” immerhin den vierten Platz belegte: “Dann nehmen
auch noch mehr Mannschaften an den Läufen teil”, meinte der Läufer.
==> Ergebnisse     
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