Presse Veranstaltungen (Seite 13)

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DIE HARKE (Nienburg) vom 5. Dezember 2007
Nicole Krinke gibt noch etwas mehr Gas

Uchte
(hhg). Der Wettergott meinte es gut mit den deutlich über 300 Aktiven beim 19. Uchter Adventslauf "Rund um den Herr-
schaftlichen". Erst nach Abschluss der drei Wettbewerbe, als sich alle bereits an der gewohnt üppigen Kaffeetafel erholten, setzte
der unangenehm kalte Dauerregen ein. Während der Rennen störte höchstens der teilweise heftige Wind das zügige Voran-
kommen der Teilnehmer. Gewohnt routiniert lieferte das Team des Lauftreffs im SC Uchte um Organisationschef Klaus Batz auch
dieses Mal eine gelungene Veranstaltung ab, mit der die Volkslaufsaison im Kreis Nienburg abschlossen ist. Gegen leistungs-
starke Konkurrenz aus den Regionen Minden und Hannover gaben die heimischen Starter ihr Bestes, mussten aber häufig auch
die Überlegenheit der auswärtigen Gegner anerkennen.
Das Hauptrennen über 10 000 Meter sah indes mit Nicole Krinke von der JG Oyle eine überlegene Gesamtsiegerin, die mit ihrer
Endzeit von genau 41:00 Minuten auch noch fast eine halbe Minute schneller als bei ihrem Vorjahreserfolg war. Da gab es für
Christina Braken (SVKT Minden, 44:01 min) und Mareike Kattner (Espelkamp, 44:47 min) überhaupt nichts zu holen. Karin Haake
(TSV Lemke, 45:48 min) wurde Vierte. Bei den Herren ging der Gesamtsieg an Jan Niklas Sielemann (LG Ratio Münster, 35:32
min). Bester Kreis-Nienburger Läufer war Frank Kreykenbohm (1. Nienburger SC, 39:06 min) in beachtlicher Zeit auf Position neun,
einen Platz vor dem Schlüsselburger Jörg Glowienke, der zwölf Sekunden langsamer war.
Die stärksten Kreis-Nienburger Kräfte starteten im 5000-m-Rennen, konnten aber den Gesamtsieg vom 21-jährigen Ausnahme-
talent Daniel Ulbrich (TSV Kirchdorf, 16:20 min) auch nicht verhindern. Auf Platz zwei überraschte Andreas Hadaschik (MTV
Liebenau, 17:15 min). Hinter dem drittplatzierten Rico Beier (VfL Bückeburg, 17:26 min) folgte gleich eine ganze Meute einheim-
ischer Läufer: Björn Stolterfoth (TuS Hoya, 17:37 min), Peter Bleich (JG Oyle, 17:47 min), Florian Schneider (Holtorfer SV, 18:34
min) und Eckart Eickhoff (1. Nienburger SC, 18:41 min). Bei den Damen siegte Sandra Weise (ATSV Espelkamp, 18:57 min) zum
dritten Mal in Folge.
Die 1000-m-Schülerstrecke wurde eine sichere Beute von Sergey Bachmann (ATSV Espelkamp, 3:37 min) vor Aaron Hadaschik
(MTV Liebenau, 3:48 min) und Kevin Glück (TuS Hoya, 3:52 min). Bei den Schülerinnen hatte Anita Neu (ATSV Espelkamp, 4:05
min) deutlich die Nase vorn vor Bianca Donschen (SC Uchte, 4:51 min) und Benita Hadaschik (MTV Liebenau, 5:02 min).

MINDENER TAGEBLATT vom 5. Dezember 2007
Sielemann unterstreicht Klasse über 10 km
19. Uchter Adventslauf wieder ein voller Erfolg / Mehr als 300 Teilnehmer auf drei Streckenlängen

Uchte
(jf). Bereits zum 19. Mal lud der Lauf-Treff des SC Uchte zum traditionellen Adventslauf zur sportlichen Betätigung "Rund
um den Herrschaftlichen". Und viele Freunde des Laufsports aus der Umgebung von Nienburg, Minden, Bremen und Hannover
folgten dieser Einladung trotz herbstlicher Wetterverhältnisse in den Südkreis. Die Angereisten hatten die Qual der Wahl, bei drei
verschiedenen Streckenlängen: Neben dem "Schülerlauf" (1 km) und dem "Jedermannslauf" (5 km) war, mit alleine fast 200
Läufern, der 10-km-Lauf der beliebteste. Sergey Bachmann vom ATSV Espelkamp gewann mit einer Zeit von nur 3:37 Minuten den
Schülerlauf. Über die Distanz von 5 km hatte Daniel Ulbrich vom TSV Kirchdorf nach 16:20 Minuten die Nase vorn. Beim 10-km-
Hauptlauf setzte sich Jan Niklas Sielemann von der LG Münster in 35:32 Minuten durch.
Durch die hohe Nachfrage wurde nun bereits im zweiten Jahr ebenfalls eine Strecke für die Walker eingerichtet. Start und Ziel aller
Sportler war der Schulsportplatz an der Uchter Grundschule, der neben der Tartan-Bahn auch optimale Anbindungen an den nahen
Fahrradweg bereit hält. Und so verließen die Läufer die Anlage, um auf befestigten Wegen um das nahe Waldstück, den "Herr-
schaftlichen", ihre Kilometer zu absolvieren.
Danach bestand die Möglichkeit sich an der reich gedeckten Kuchentafel oder mit Erbsensuppe und Bockwurst in den Räumlich-
keiten der Grundschule, nach den Anstrengungen zu stärken, bevor die Siegerehrung stattfand. Auch in diesem Jahr leistete der
Lauf-Treff um Organisator Klaus Batz saubere Arbeit, ohne große Mängel in Organisation und Ablauf. Batz zeigte sich zufrieden
mit der Teilnehmerzahl, da er nach den Wetterberichten für den Sonntag mit weitaus weniger Beteiligung gerechnet hatte. "Es gibt
schöneres Wetter als das, was wir hatten, aber geregnet hat es zum Glück nicht", so der Organisator.
==> Ergebnisse  

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SALZGITTER ZEITUNG vom 5. Dezember 2007
Schnelle Familie: Cassels dreimal vorn
Adventslauf bei Union Salzgitter: Senioren-Meister Harald Kötz benötigt für zehn Kilometer 43:32 Minuten

Salzgitter-Bad.
Eher an den noch fernen April als an die beginnende Weihnachtszeit erinnerte das stürmisch regnerische Wetter
bei der 27. Auflage des vom SV Union veranstalteten Adventslaufes. Passend dazu die Aussage des M60 Langstreckensiegers
Harald Kötz (Union): "Ein stürmischer Empfang in doppelter Hinsicht wird einem hier im Ziel bereitet." Der Deutsche Senioren-
Meister dieser Saison über 10 000m benötigte für die 10 200m Strecke im Wald gerade mal 43:32 min. Peter Siems kam als
Sieger der Altersklasse M55 auf 43:39 min. Ein tolles Rennen über diese Strecke bei den Frauen lief Sylke Wohlgemut (MTV
Liebenburg) als schnellste Frau mit 47:53 min.
Michael Dauzou (M60/Union) nahm die anspruchsvolle 5200m Strecke in Angriff. Als Schnellster seiner Altersklasse in 22:32 min.
gab er so manch jüngerem Kontrahenten das Nachsehen. Einer der wenigen, die vor ihm ins Ziel kamen, war der in der Alters-
klasse M35 siegreiche Frank Polzen (Union) in 20:17min. (M35). Auch die Jüngsten wussten zu gefallen. Über 1300m der Klasse
M8/9 lief in einem der größten Felder Aroon Niebel (Glück Auf Gebhardshagen) in beachtlichen 5:26 min. als Sieger durchs Ziel.
Auf der selben Strecke war Alexander Papst vom MTV Salzgitter mit 5:02 min. in der Altersklasse M11/10 der Schnellste.
Eine Familie, drei Sieger, verbergen sich hinter dem Namen Cassel: Mit Sarina (W15) in 11:13 min., Lysann (W12) in 11:13 min.
über 2500m und Malika alle Union (W8) in 5:28 min. hatten drei Schwestern die Nase vorn. In der Klasse W15 erzielte Sina
Grabowski (MTV) über 5200m in 29:27min. die schnellste Zeit. Dass Sport jung erhält, bewies Giesela Alex (Salzgitter/W70). Mit
36:02 min. war die älteste Teilnehmerin beachtlich gut unterwegs.
==> Ergebnisse   

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. Dezember 2007
Adventslauf als Crossrennen
Leichtathletik: 200 Teilnehmer starteten im tiefen Geläuf

Remels.
Der 38. Adventslauf der LG Uplengen am Sonntag im Naturschutzgebiet Hollsand wurde zur Crossveranstaltung: Währ-
end der Traditionsveranstaltung blieb der Regen der Tage zuvor liegen und hatte den Sandboden so in ein tiefes Geläuf verwandelt.
Trotz der widrigen Bedingungen starteten 200 Athleten.
69 Teilnehmer absolvierten die Langstrecke über zehn Kilometer. Bei den Männern lieferten sich Jörg Mentzen (Stoppenberg LT),
Gerd Wolzen (VfL Germania Leer) und Vorjahressieger Peter Steinke (TV Norden) ein spannendes Rennen. Zum Schluss setzte
sich Jörg Mentzen an die Spitze. Er gewann in 32:52,1 Minuten vor Wolzen und Steinke. Bei den Frauen setzte sich Titelverteidig-
erin Waltraud Klostermann vom Start weg an die Spitze. Die Norderin setzte sich nach (39:21,5 Minuten) mit großem Vorsprung
vor Frauke Bronn von Germania Leer (43:47,7) durch. Dritte wurde Elke Gronewold vom TV Norden (45:18,0).
Auch bei den Kleinsten waren die Starterfelder noch relativ groß. Bei den D-Schülerinnen gingen 15 Mädchen an den Start. Es
siegte Luisa Kisch von Concordia Ihrhove in 6:31,3 Minuten vor Jana von Hove (BW Borssum/6:35,3) und Jana Pastorek (SV War-
singsfehn/6:39,6). Bei den Schülern D setzte sich Vorjahressieger Jörn Arbeit (Borssum) im 20-köpfigen Starterfeld durch (6:18,1).
Zweiter wurde der Jahrgangsjüngere Julian Katzer (SV Warsingsfehn/6:22,9) vor Vereinskamerad Heiko Schoon (6:25,8). Im Wett-
bewerb der Schülerinnen C starteten 14 Läuferinnen. Es siegte Anneke Beening vom VfL Germania Leer vor Linda Barnkothe von
der LG Papenburg/Aschendorf und der Jahrgangsjüngeren Anneke Rosendahl vom SV Warsingsfehn.
Bei den Schülerinnen A gewann Katja Schröder vom LAC Emden vor ihren Vereinskameradinnen Rieka Gastmann und Katrin
Ukena. Bei der weiblichen Jugend B ging Anna Raukuc an den Start, eine der besten deutschen 400-m-Hürdenläuferinnen im
Jugendbereich. Sie musste sich über die für sie ungewohnt lange Strecke von 2350 Metern nur Sara Schwill von Germania Leer
geschlagen geben. Die Männer-Mittelstrecke über 4650 Meter entschied der Jugendliche Dennis Meyer vom VfL Germania Leer in
17:23,7 Minuten für sich. Als Zweiter kam Mathias Freese vom TuS Weener in 17:46,4 Minuten ins Ziel.
==> Ergebnisse 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. Dezember 2007
Immega und Wiegmann nicht zu schlagen
Leichtathletik: Athleten vom LT Schafhauser Wald gewinnen "Run for Help" / Mehr als 150 Staffeln beteiligten sich
an dem Benefizlauf

Von Karsten Gleich
Brinkum. Ossiloop-Sieger Stephan Immega und Siebo Wiegmann vom LT.Schafhauser Wald haben gestern den “Run for Help”
des SV.Holtland gewonnen. Insgesamt beteiligten sich rund 300 Läufer an diesem Staffellauf, der von Gut Stikelkamp über Holt-
land nach Brinkum führte. Um 10 Uhr morgens schickten Lauforganisator Klaus Beyer und die Leeraner Bundestagsabgeordnete
Gitta Connemann die Athleten auf die Strecke. Seit 19 Jahren wird die Veranstaltung für den guten Zweck ausgerichtet. Rund
27 500 Euro kamen bislang auf diesem Weg zu Gunsten von Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, zusammen.
Hinter Immega und Wiegmann, die nach 43:53 Minuten die 13 Kilometer lange Strecke bezwungen hatten, freuten sich auch
Holger Grigat von VfL Germania Leer und sein Staffelpartner Gerd Wolzen über den zweiten Platz.
Für den erfolgreichen Langstreckenläufer Grigat kann es der letzte Lauf auf diesem hohen Leistungsniveau gewesen sein. Mit be-
pflastertem Bein lief er die ersten siebeneinhalb Kilometer von Gut Stikelkamp in Richtung Holtland. “Ich habe aufgrund einer Ope-
ration an der Leiste Probleme mit meinen Nerven im linken Bein. Ich bin nach einer halbjährigen Wettkampfpause froh, diesen
guten Saisonabschluss geschafft zu haben. Ob es irgendwann wieder geht, kann ich nicht sagen”, sagte Grigat, der 44:32 Min.
benötigte.
Die schnellste Frauenstaffel stellte Fortuna Logabirum mit Kerstin Schmidt und Michaela Janssen. Die beiden Läuferinnen kamen
nach 1:05:10 Stunden vor den.Wiesmoorerinnen Monika Loers und Britta Zielke (1:06:09) ins Ziel. Die schnellste Paarstaffel stellte
Germania Leer mit Jens Dirksen und Frauke Bronn (50:28). Bei den Ehepaaren kamen Annete und Johannes Kirsch von FCSO
Veenhusen nach 57:31 Minuten ins Ziel. Schnell waren auch die Geschwister-Paare: Reinhard und Helmut Ludwig von der LG
Ostfriesland benötigten 53:07 Minuten.
==> Ergebnisse  
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HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 10. Dezember 2007
Ruminski läuft allen davon

Thomas Ruminski hat beim 30. Nikolauslauf in Mühlenberg der jüngeren Konkurrenz die Hacken gezeigt. Der Hiddestorfer “M45”-
Senior gewann den Zehn-Kilometer-Hauptlauf in 34:16 Minuten vor Jürgen Macke (LG Hannover/35:24) und Arne Knoop (Hannover
96/35:30). Schnellste Frau war die Mindenerin Tanja Bofinger (44:23) vor Mühlenbergs Lokalmatadorin Birgit Spann (45:11).
Auch die Fünf-Kilometer-Siege blieben in Hannover: Peer Röhner (17:28) lag bei den Männern knapp vor dem 96-Triathleten
Hendrick Gremmel (17:34). Gwendolyn Mewes (LGH/18:23) hängte die Garbsenerin Gabriele Doert (20:12) dagegen deutlich ab.

LEINE NACHRICHTEN vom 10. Dezember 2007
Ruminski siegt erneut
Von Matthias Abromeit

Thomas Ruminski hat seine Erfolgsserie um einen weiteren Triumph erweitert. Beim 30. Nikolaus-Lauf in Hannover-Mühlenberg lief
der Hiddestorfer im Zehn-Kilometer-Hauptlauf nach 34:16 Minuten als Gesamtsieger ins Ziel. Der M-45 Senior zeigte dabei auch
der jüngeren Konkurrenz im 100-köpfigen Feld die Hacken. So lag der zweitplazierte Hannoveraner Jürgen Macke schon 1:08 Mi-
nuten zurück. “Ich bin die ersten zwei der insgesamt vier Runden verhalten angegangen. Erst dann habe ich Gas gegeben”, sagte
Ruminski. Sein Vereinskollege Hartmut Süß (47:48) gewann die Wertung der M-55 Senioren. Klaus Peschke (46:49) von der
TuSpo Bad Münder war schnellster M-65 Senior. (mab)
==> Ergebnisse 
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 11. Dezember 2007
"Hattrick" von Johannes Lübke
Nikolauslauf: VfL-Geräteturner stellen jüngste Teilnehmer

Wildeshausen
(him). Der 16. Wildeshauser Nikolauslauf war am Sonntag wieder einmal ein voller Erfolg. Daran konnten auch die
kurzfristig wegen der Witterung umgeplanten Strecken nichts ändern. Der Hauptlauf wurde von den Aktiven des 1. TCO "Die
Bären" dominiert, wo sich Jens Nowak (44:09 Minuten) vor seinem Vereinskameraden Kai Denker (45:24) durchsetzte. Schnellster
Läufer aus dem Landkreis war Wilfried Temming (46:33) von der TSG Hatten-Sandkrug. Aus der Kreisstadt erreichte Fritz Riet-
kötter vom Wildeshauser Lauftreff als Erster das Ziel (49:24) und belegte damit den elften Platz. Direkt hinter ihm überquerte
Marcus Schwoll die Ziellinie (TuwAs Wildeshausen/49:43). Unter den 170 Läufern, die sich für 12,4 Kilometer angemeldet hatten,
waren auch sieben Fußballer des SC Colnrade. Alle erreichten das Ziel, von ihnen war Johann-Wilken Lehnhof auf Platz 19 am
schnellsten (51:36).
Mit 37 Läufern war das Teilnehmerfeld über die 6,2 Kilometer am kleinsten. Hier gewann Helmut Schmidt aus Bad Zwischenahn
(24:15) vor dem Verdener Daniel Fürstenberg (25:22) und Walter Warrelmann vom TV Brettorf (25:36). Platz fünf belegte Henrik
Lübke vom VfL Wildeshausen (27:01) vor seinem Vereinskameraden Jonas Witt (27:04).
Mit 77 Teilnehmern war die Resonanz über die zwei Kilometer wieder sehr gut. Einen "Hattrick" feierte hier der Wildeshauser
Johannes Lübke vom VfL, der bereits zum dritten Mal bei einer Veranstaltung des Lauf-Teams gewann (7:49). Die größte Abord-
nung stellte hier die Wallschule Wildeshausen. Mit Pascal Dier belegte einer ihrer Vertreter den zweiten Platz (8:28). Auch die
Geräteturngruppe des VfL Wildeshausen nahm - bereits zum zweiten Mal - mit einem ganz jungen Team am Nikolauslauf teil. Mit
Nico Matten und Max-Philipp Hülsmann (beide Jahrgang 2003) hat die Gruppe darüber hinaus die jüngsten Teilnehmer gestellt.
Für Max-Philipp war dieser Lauf nach dem Nikolauslauf 2006 und dem Abendlauf 2007 bereits der dritte Lauf, an dem er - jeweils
als jüngster Läufer - teilgenommen hat.

NORDWEST ZEITUNG vom 11. Dezember 2007
Bären dominieren den Nikolauslauf
Laufen: Winfried Temming in Wildeshausen bester Läufer aus dem Landkreis - Gute Alternative

Von Werner Scheffer
Wildeshausen. Den 16. Wildeshauser Nikolauslauf dominierten die Läuferinnen und Läufer des Oldenburger 1. TCO “Die Bären”:
Jens Nowak gewann die 12,4 Kilometer-Distanz vor seinem Vereinskollegen Kai Denker. Mit Franziska Domininghaus kam die
schnellste Frau (55:26) ebenfalls von den “Bären”. Georg Kuhlen, der für die LG Braunschweig an den Start ging, wurde Dritter
(45:41 Minuten). Winfried Temming von der TSG Hatten-Sandkrug kam als Vierter in 46:33 Minuten ins Ziel. Er war nicht nur der
Beste der Altersgruppe Männer 40, sondern auch der schnellste Teilnehmer aus dem Landkreis. “Zwischendurch war es ein wenig
eng zum Überholen”, stellte der Sieger Jens Nowak fest. “Aber ansonsten war das ein richtig guter Ausweich-Parcours”, lobte der
gebürtige Hundsmühler, der zum ersten Mal am Nikolauslauf teilnahm. Die Laufstrecke ging nicht wie gewohnt durch die Hunte-
niederung um Wildeshausen. Denn dieser Bereich stand auf Grund der massiven Regenfälle in den letzten Tagen unter Wasser.
So steckte Lauf-Organisator Thorsten Iverssen “über Nacht” eine neue über zwei Kilometer lange Rundstrecke außerhalb des
Hochwassergebietes ab.
Beim Lauf über 6,2 Kilometer siegte Helmut Schmidt. Der Bad Zwischenahner benötigte 24:15 Minuten und verwies Daniel Fürsten-
berg (25:22 Minuten) aus Verden auf den zweiten Rang. Einen beachtlichen dritten Platz erlief sich Walter Warrelmann. Der für
den TV Brettorf gestartete 54-Jährige war nach dem Lauf wohlauf und hatte “noch Luft für einen weiteren Lauf.”
Den kleinen Nikolauslauf über zwei Kilometer gewann bereits zum dritten Mal der für den VfL Wildeshausen gestartete Johannes
Lübke in 7:49 Minuten. Auf den zweiten Platz lief Pascal Dier (8:28 Minuten). Pascal ging mit 63 Kindern für die Neue Wallschule
an den Start und war somit Bester seiner Schule. Dritter wurde Marc Scholz (8:37 Minuten) von der TSG Hatten-Sandkrug.
Am Ende waren alle mit der Durchführung des Laufes vollends zufrieden. Die Läuferinnen und Läufer freuten sich über den tollen
Alternativ-Kurs. Für die Kinder waren neben den Urkunden vor allem die Süßigkeiten wichtig. Und Organisator Thorsten Iverssen
freute sich gemeinsam mit den Verantwortlichen der Kooperationspartner über eine sehr große Teilnehmerzahl trotz des
schlechten Wetters
==> Ergebnisse  
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 12. Dezember 2007
Jede Serie geht einmal zu Ende
Crossläufer Horst Wittmershaus wird nach fünf Siegen in Folge erstmals Zweiter

Von unserem Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke. Fünfmal in Folge gewann Horst Wittmershaus in dieser Cross-Saison sein Langstreckenrennen. Beim 64. Friedeholzcross
war die Serie des Triathleten vom SC Weyhe zu Ende. Im Hauptlauf über 9800 Meter setzte sich Andreas Oberschilp (LG Bremen
Nord) in 35:46 Minuten gegen Wittmershaus (36:07) durch, nachdem er bereits auf der Mittelstrecke knapp die Oberhand behalten
hatte. Schnellste Frau war einmal mehr Carolin Schiff (SG Roadrunners Buntentor) in 43:08 Minuten. Wer hätte es besser beur-
teilen können als Horst Wittmerhaus. "Andreas war heute einfach der bessere Mann", musste der Weyher eingestehen. Das deu-
tete sich für ihn bereits auf der Mittelstrecke über 4400 Meter an, obwohl Oberschilp nur eine Sekunde Vorsprung ins Ziel brachte.
"Er wäre jeden Antritt mitgegangen", war sich Wittmershaus sicher.
Auf der Langstrecke suchte Oberschilp die Entscheidung nach drei gemeinsamen Runden mit Wittmershaus. Eine kurze Rück-
frage beim Konkurrenten, ob die vierte denn auch wirklich die letzte Runde sei, genügte, und im Nu hatte sich der Nordbremer um
100 Meter abgesetzt.
An der Spitze des Frauenfeldes bekam Carolin Schiff unerwartete Begleitung von Birgit Schwers (LGK Verden). Die Verdenerin lief
lange das hohe Tempo ihrer jungen Konkurrentin mit, bis diese sich mit einer Tempoverschärfung noch um 30 Sekunden absetzte.
Dritte wurde Angela Welp (LC Hansa Stuhr). Dahinter zeigte sich die Schwarmerin Maren Rösner als Vierte gegenüber den voran-
gegangenen Rennen stark verbessert. Bei der Jugend sorgte erneut Tobias Kortas für das herausragende Ergebnis. Der 17-jährige
Syker blieb auf der gemeinsam mit den Männern absolvierten Mittelstrecke dem Duo Oberschilp und Wittmershaus dicht auf den
Fersen. Ganze sechs Sekunden trennten ihn am Ende vom Gesamtsieger Oberschilp. Doch damit nicht genug: Keine 20 Minuten
später startete Kortas erneut, diesmal bei der B-Jugend und wurde dabei Zweiter.
Insgesamt gingen im Syker Friedeholz rund 230 Läufer an den Start. Damit war auch die vierte und vorletzte Veranstaltung des
Syke-Weyher Cross-Fünfers trotz bekannt schwerem Kurs und streckenweise matschigem und aufgeweichtem Untergrund sehr
gut besetzt.
==> Ergebnisse  
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 12. Dezember 2007
Die laufenden Zwillinge
169 Teilnehmer aus 30 Vereinen kämpften sich querfeldein durch den vom Regen aufgeweichten Forst von Neukloster

Von Markus Steinbrück
Buxtehude. Schon kurz nach dem Startschuss zum Lauf der zehn- bis 13-jährigen Schülerinnen und Schüler hatten sie sich an
die Spitze des 43-köpfigen Feldes gesetzt, und gaben diese bis zum Ziel nach 1320 Metern auch nicht mehr ab. Die Zwillings-
brüder Lars und Thilo von Kamp, die beiden 13-Jährigen starten für den TSV Bremervörde, sorgten beim 32. Crosslauf des Post
SV Buxtehude für einen echten Hingucker. Wobei Zuschauer und Kampfrichter ganz genau hinsehen mussten, um im Ziel auch
ja den richtigen von Kamp als Sieger zu notieren. Als Schnellster des gesamten Laufs setzte sich schließlich Lars in 4:22 Mi-
nuten mit 17 Sekunden Vorsprung vor seinem Bruder Thilo durch. Gemeinsam mit der mehrfachen Landesmeisterin Tahnee Tietjen
(Schülerinnen W15) feierte der Bremervörder Nachwuchs drei Einzelsiege im Neukloster Forst. Klare Nummer eins im Schülerbe-
reich war allerdings die LAV Zeven, die mit fünf Erfolgen bei den Schülern und drei bei den Schülerinnen in den Landkreis Roten-
burg zurückkehrte.
Die insgesamt 169 Teilnehmer aus 30 Vereinen hatten nach dem Regen der Vortage eine wie immer anspruchsvolle Strecke zu
bewältigen. Die Anstrengungen des Organisationsteams um Dieter Frischmuth, das versucht hatte, die Strecke zu entschärfen
und die heftigsten Matschwege zu umgehen, stießen damit weitgehend ins Leere. Den echten Crossexperten wird es egal ge-
wesen sein. Einer von ihnen bekam gar nicht genug und kämpfte sich gleich zweimal ganz vorne durch das aufgeweichte Gelände.
Oliver Studt von der LG HNF Hamburg verwies auf der Senioren-Langstrecke über 6080 Meter zunächst Seriensieger Carsten
Kröger (VfL Stade) auf den zweiten Platz. Eine Stunde später lieferte sich der M35-Starter Studt lange einen harten Fight mit dem
für den Hamburger SV startenden Buxtehuder Peter Smolinski. Nach 3080 Metern hatte der sieben Jahre ältere Smolinski mit 17
Sekunden Vorsprung vor dem 38-jährigen Studt gewonnen.
Auf der Männer-Langstrecke über vier große Runden oder 9080 Meter siegte Lokalmatador Ingo Schröter (Post SV Buxtehude) vor
Christian Hartwig (SSC Hanau-Rodenbach) und Jens Thor Straten (SG Findorff-Bremen). Eine gute Figur gaben auch die erstmals
startenden Triathleten des Post SV ab.

STADER TAGEBLATT vom 12. Dezember 2007
Post SV: Meistertitel (?) auf Abwegen

Buxtehude
(bt). Die Laufstrecke war anspruchsvoll wie eh und je - obwohl einige Matschwege aufgrund des Starkregens ent-
schärft worden waren. die 190 Starter/Innen kamen sehr verdreckt, aber wenigstens heil ins Ziel. Oliver Studt (M 35) konnte sich
bei den Senioren (6080 m) gegen Vorjahrssieger Carsten Kröger (M 45 / VfL Stade) durchsetzen. Auf der Kurzstrecke (3080 m)
musste er sich nach hartem Zweikampf dem Buxtehuder Peter Smolinski (M 45) geschlagen geben. Die Reize eines Crosslaufes
haben auch die Triathleten des Post SV Buxtehude für sich entdeckt. Erk Heinßen (M 45) erreichte hinter Carsten Kröger als
Dritter das Ziel und landete auch in der Gesamtwertung auf Rang drei. Die Seniorinnen lieferten sich spannende Zweikämpfe. Der
Post SV stellte fünf Klassensiegerinnen sowie die Gesamtsiegerin Claudia Jordan.
Auf der langen Strecke über 9080 m siegte wieder einmal Ingo Schröter vom Post SV Buxtehude. Packende Kämpfe lieferten sich
erneut die Jüngsten über 900 m. Es siegte in der M 8 Jonathan Wehe (Zeven) und in der M 9 Thore Feindt (VSV Hedendorf/Neu-
kloster, sowie in der W 8 Fenja Zimmer (Buxtehuder SV) und der W 9 Sarah Budewig (VfL Stade). Bei den Schüler/Schülerinnen
über 1320 m setzte sich in der Klasse W 11 Luisa Brillert (Buxtehuder SV) durch. Bei den Schüler/Schülerinnen A siegten über
3080 m in der Klasse M 14 Max Schröter (Post SV), in der W 14 Jessica Holst (BSV) und bei der mJA Dirk Richters Post SV).
==> Ergebnisse  

E-Mail von Peter Smolinski (12.12.2007)
Liebe Sportredaktionen,
ich bin etwas überrascht über Eure Berichte vom diesjährigen Postcross. Ohne Olivers Leistung schmälern und meine in den
Vordergrund stellen zu wollen, muss ich klarstellen, dass es während des Laufes zu keinem "harten Zweikampf" oder "harten
Fight" gekommen ist. Nach meiner 10-monatigen krankheitsbedingten Wettkampfpause und meinem in den letzten Wochen ab-
solvierten Hallentraining bin ich möglicherweise etwas zu schnell angelaufen und habe von meinem nach der Hälfte der Strecke
herausgelaufenen Vorsprung einige Sekunden eingebüsst und "rettete" mich mit dem Abstand von 17 Sekunden ins Ziel.
Mit sportlichem Gruß
Peter Smolinski
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NORDWEST ZEITUNG vom 13. Dezember 2007
Jens Nerkamp gewinnt in anspruchsvollem Gelände
Leichtathletik: 18 Jahre alter Läufer des BV Garrel Erster beim Nikolaus-Crosslauf in Löningen

Löningen.
Der für den BV Garrel startende Leichtathlet Jens Nerkamp hat am Wochenende das Hauptrennen des 32. Nikolaus-
Crosslaufes am Löninger Burlagsberg gewonnen. Der 18-jährige bewältigte die 6900 Meter lange Strecke (entspricht drei Runden
im Wald) in 23:23 Minuten. Als schnellste Läuferin entpuppte sich Antonia Beyer vom VfL Löningen. Die 41-jährige kam nach
29:47 Minuten ins Ziel. Insgesamt hatten sich 150 Läufer den Herausforderungen der hügeligen Strecke gestellt.
Die Konkurrenz in der Jugend A gewann ebenfalls ein Läufer des BV Garrel: Der 19 Jahre alte Fabian Kühling überquerte die Ziel-
linie nach 4600 Metern in 7:48 Minuten. Schnellster Läufer bei den Schülern A war das 14-jährige Ausnahmetalent Jamil Akkad
vom VfL Löningen. Der auch für den BV Cloppenburg Fußball spielende Linderner gewann über 2300 Meter in 7:48 Minuten. Seine
gleichaltrige Teamkollegin Jennifer Beyer zeigte über die gleiche Strecke ebenfalls eine starke Leistung. Sie benötigte 8:47 Mi-
nuten. Ihre Vereinskameradinnen Mareike Ahrens (9:42 Minuten) und Mareike Kleene (10:16 Minuten) schlugen sich ebenfalls
wacker.
Die Löningerin Nadine Aselage zeigte bei den Schülerinnen B, was in ihr steckt. Sie lief die 1900 Meter in 7:28 Minuten. Bei den
gleichaltrigen Jungs ließ Steffen Brümmer (VfL Löningen) der Konkurrenz keine Chance. Er rannte über 1900 Meter nach 6:24 Mi-
nuten, der zwölf Jahre alte Garreler Tobias Majewski nach 7:07 Minuten ins Ziel. Bei den Schülerinnen C lieferten sich Lea Meyer
und Marie-Theres Schrandt vom VfL Löningen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztlich siegte die zehnjährige Lea über 1300 Meter in
4:47 Minuten. Marie-Theres (11) folgte ihr eine Sekunde später.
Der VfL Löningen dominierte auch die Konkurrenz bei den Schülern C. Der zehnjährige Patrick Otten siegte in 4:56 Minuten vor
seinem Zwillingsbruder Pascal (4:57 Minuten) und Dominik Schrandt (4:58 Minuten). Bei den Schülern D (1150 Meter) gewann der
neun Jahre alte Luca Gehling (VfL Löningen/3:56 Minuten) vor Nils Hanekamp (Sparta Werlte/3:58 Minuten). Die acht Jahre alte
Maria Brinkmann von Sparta Werlte bewältigte die 1150 Meter in 4:34 Minuten, ihr gleichaltriger Vereinskamerad Dirk Hanekamp
kam nach 4:38 Minuten ins Ziel.
==> Ergebnisse
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 19. Dezember 2007
Zieleinlauf mit Ansage
Wenn Thomas Bartholome beim Countrylauf in Syke antritt, gewinnt er ihn auch

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke. Wenn Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf) beim Countrylauf Syke-Weyhe-Syke antritt, dann steht der Sieger eigentlich
schon fest. So war es auch diesmal. Der zehnte Start brachte dem ehemaligen Syker zum zehnten Mal Platz eins. Beim Halb-
marathon setzte sich Bartholome in ausgezeichneten 1:12:31 Stunden sicher gegen Horst Wittmershaus (SC Weyhe, 1:15:46)
durch. Bei den Frauen gelang Carolin Schiff (Roadruners Buntentor) in 1:33:19 Stunden der erwartete Start-Ziel-Sieg. Wenn der
letzte Läufer bei der finalen Veranstaltung des Syke-Weyher Cross-Fünfers das Ziel erreicht hat, dann ist es für Organisator Hans-
Heinrich Reineke vom SC Weyhe an der Zeit, einmal tief durchzuatmen. "Wir hatten in diesem Jahr insgesamt 1300 Teilnehmer,
und bis auf die kleine Panne bei der Zeitmessung in Barrien lief alles glatt", konnte der Weyher zufrieden feststellen. Was nicht
unbedingt selbstverständlich ist: Denn Reineke organisiert mit Unterstützung eines nur kleinen, dafür aber sehr erfahrenen Helfer-
teams vom Weyher Lauftreff. Und oft genug sorgte in den vergangenen 27 Jahren das winterliche Wetter oder Läufer, die vom Kurs
abkamen, für Unvorhersehbares. Diesmal blieben unangenehme Überraschungen aus.
Schnelle Orientierung
"Markierungen, Kilometerschilder, Streckenposten, alles bestens", lautete denn auch das fachkundige Urteil von Thomas Bartho-
lome. Der Kirchdorfer, ab Kilometer vier einsam und allein an der Spitze, hatte keine Mühe, sich im immer noch vertrauten Train-
ingsgelände zurechtzufinden. Das Matschloch bei Kilometer 18 war bekannt, Bartholome ließ es auch diesmal nicht aus. An-
sonsten ermöglichte der hart gefrorene Boden schnelle Zeiten. Mit seiner Siegerzeit blieb Bartholome nur wenig über seinem ei-
genen Streckenrekord. "Gut gerannt", erkannte Bartholome auch die hervorragende Leistung vom Zweitplatzierten Horst Wittmers-
haus an. Der sah es genauso und nahm einmal mehr den Pokal für den Gesamtsieg in der Crossserie in Empfang. Platz drei sich-
erte sich Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor), der mit seinen Vereinskameraden ganz überlegen die Mannschaftswertung
auf der Langstrecke für sich entschied.
Schnell unterwegs war auch Frauensiegerin Carolin Schiff. Bei minus drei Grad war die Bremerin mit dem Rad angereist. Schein-
bar mühelos bewältigte sie anschließend die 21,1 Kilometer durchs Syker Friedeholz und den Weyher Jeebel. "Ein wirklich
schöner, abwechslungsreicher Kurs", lobte die 21-Jährige: Und schon machte sie sich angesichts der Kälte wieder per Rad auf
den Heimweg, ohne Siegerehrung und Pokalübergabe abzuwarten. Birgit Schwers (LG Kreis Verden), in den Vorjahren wiederholt
Siegerin, sicherte sich in 1:36:17 Stunden Platz zwei vor Angela Welp (LC Hansa Stuhr, 1:37:02).
Stark verbessert gegenüber den vorangegangenen Läufen zeigte sich Sebastian Franke (SG Diepholz) als Sieger auf der Mittel-
strecke über knapp 6,5 Kilometer. Der norddeutsche Jugendmeister über zehn Kilometer setzte sich in Abwesenheit des er-
krankten Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) in 21:23 Minuten sicher gegen die ebenfalls in der Jugendklasse gestarteten Bastian
Schwartzat (SG Platjenwerbe) und Andreas Reinert (SC Weyhe) durch. Erst auf Platz vier folgte mit dem 20-Jährigen Björn
Stolterfoth (TuS Hoya, 22:32) der Sieger in der Männerklasse. Der Pokal für den Seriensieg auf der Mittelstrecke ging überrasch-
end an Matthias Möbeus (LG Bremen Nord). Auch bei den Läuferinnen setzte sich die Jugend durch. Mit Abstand schnellste
Mittelstrecklerin war Triathletin Heidi-Annemarie Schwartz vom TSV Schwarme. Die 18-Jährige passierte die Ein-Kilometermarke
bereits nach rund drei Minuten. In 24:36 Minuten war der Vorsprung auf Frauensiegerin Carola Vömel (LG Kreis Verden, 27:26)
beachtlich. Doch auch die Thedinghäuserin hatte allen Grund zur Freude: Statt ihrer gleichfalls erfolgreichen Tochter Malyzia nur
beim Laufen zuzuschauen, versuchte sie sich in diesem Jahr erstmals im Crosslauf und sicherte sich auf Anhieb den Seriensieg.
Runde 1,2 Kilometer hatten die Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen jeweils gemeinsam zu bewältigen. Das Ziel im Syker
Waldstadion erreichten der 15-jährige Timo Schwarzat (SG Platjenwerbe) und die zwölfjährige Malyzia Vömel (LGK Verden) als
Erste.
Lebensläufer
Früher gewann Thomas Bartholome viele Meisterschaften und natürlich auch den Countrylauf im Trikot des LC Hansa Stuhr. Seine
Rekorde über zehn Kilometer (29:53 Minute), Halbmarathon (1:05:33 Stunden) und Marathon (2:21:09) scheinen für die Ewigkeit
gemacht. 2002 übernahm der Polizeibeamte einen Arbeitsplatz im Zentralen Sportdienst der Landesbereitschaftspolizei in Hann-
over und wechselte zur Läuferhochburg TSV Kirchdorf.
In diesem Jahr sicherte sich der ehemals in Syke wohnende Polizist noch einmal einen nationalen Titel: Bei den Polizeimeister-
schaften im Marathonlauf in München wurde Bartholome deutscher Meister in 2:29:10 Stunden. Dennoch bestimmt der Laufsport
die Arbeit und Freizeit des 38-Jährigen nicht mehr so wie früher. "Ich bin inzwischen ein ganz "normaler" Polizist", erklärte Bartho-
lome, "Marathonlaufen ist jetzt für mich vorbei. Ich bin in meinem Leben 27 Marathons gerannt, das ist genug. Das Training dafür
ist zu zeitaufwendig." Ein Leben ganz ohne Laufen kann sich Bartholome allerdings überhaupt nicht vorstellen: " Wenn ich kann,
laufe ich noch mit 100 Jahren", kündigte er vorsichtshalber schon einmal an.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 19. Dezember 2007
Bartholome konkurrenzlos
Ex-Syker gewinnt Syker Country-Lauf mit klarem Vorsprung / Youngster dominieren Mittelstrecke

Syke
(hr). Wie sonst als Thomas Bartholome sollte der Sieger des Country-Laufs Syke-Weyhe heißen? Der für den TSV Kirchdorf
am Deister startende 38-Jährige absolvierte bereits seinen zehnten Start bei diesem Halbmarathon, der am Sonntag zum 28. Mal
ausgetragen wurde. Bei Bilderbuchwetter (Dauerfrost und Sonnenschein) nahmen über 180 Läufer das Rennen auf. Die in der
Serienwertung vorn liegenden Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor) führten das impo-
sante Feld aus dem Stadion heraus, dicht gefolgt von Bartholome. Diese Reihenfolge änderte sich aber schnell. Nach knapp vier
Kilometern ging Bartholome nach vorn und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Im Ziel zeigten die Uhren 1:12:31 Stunden.
Über drei Minuten später folgte Wittmershaus in 1:15:46, der mit seiner Zeit aber dennoch mehr als zufrieden war. Wittmershaus
sicherte sich damit auch den Seriensieg vor Lubitz.
Bei den Frauen dominierte die mit dem Rad angereiste Carolin Schiff. Die 21-Jährige hatte es besonders eilig, da sie noch zum
Geburtstag ihrer Oma wollte und nahm sich daher nur 1:33:19 Zeit für den mit zahlreichen Anstiegen gespickten Rundkurs. Schiff
beendete die Serie damit mit einer makellosen Bilanz von fünf Siegen. Platz zwei erkämpfte sich Birgit Schwers (LG Kreis Verden)
in 1:36:17 vor Angela Welp (LC Hansa Stuhr), für die 1:37:02 gestoppt wurden. Kurz darauf folgte bereits die aus Weyhe stamm-
ende und für den TCB Bremen startende Sandra Richter in 1:37:32. Sechste wurde Angelika Stratmann (LC Hansa Stuhr) in
1:38:20.
Franke zeigt allen die Hacken
Beim Mini-Country zeigten die Jugendlichen den Männern, wo es lang geht. In 21:23 war der für die Wahl zum Sportler des Jahres
nominierte Sebastian Franke (SG Diepholz) in 21:23 Schnellster vor Bastian Schwarzat (SG Platjenwerbe, 22:03) und Andreas
Reinert (SC Weyhe, 22:23). Erst dann folgte in Björn Stolterfoth (TuS Hoya, 22:32) der Gewinner der Männerklasse, dem mit
Dominik Franke (SG Diepholz, 22:36) ein weiterer Jugendlicher bereits dicht auf den Fersen war. Den Seriensieg holte sich
Matthias Möbeus (LG Bremen-Nord), bei den Frauen setzte sich Carola Vömel (LG Kreis Verden, 27:26) durch. Dritte wurde hier
die Sykerin Antje Golenia in 30:40. Deutlich schneller war allerdings noch die 18-jährige Heidi-Annemarie Schwarz vom TSV
Schwarme, für die 24:36 gestoppt wurden. Sie gehörte ebenso wie Andreas Reinert zu einer Gruppe eines Sportleistungskurses
des Gymnasiums Syke, die mit ihrem Lehrer Matthias Radzun erfolgreich an den Start gegangen war.
==> Ergebnisse 
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 27. Dezember 2007
Heiligabendlauf mit ...
(Der Rest der Überschrift wurde in der Online-Ausgabe der OV "verschluckt")
Damme. Der Dümmerläufer läuft und läuft - und macht selbst an Heiligabend keine Abstriche von den strapaziösen 18 Kilometern.
Erstmals hatte der OSC Damme bei seinem Traditionslauf für "Sportler gegen Hunger" einen Shuttle-Service angeboten, um in-
teressierten Läufern nach neun Kilometern bei der Teestation in Hüde die Chance zum Aussteigen zu bieten. Ob er in den Shuttle-
Bulli steigen wolle? "Ihr wollt mich ja nur provozieren", schmunzelte Dammes früherer Bürgermeister Hans-Georg Knappik beim
heißen Tee auf das Angebot. "Man muss ja Ziele haben. Es ist schön, dass die das hier machen", verabschiedete sich Knappik
nach der wärmenden Stärkung. Sein Ziel war natürlich die komplette Runde auf dem Deich, wie in den Jahren zuvor. Mit der
halben Dümmerrunde begnügten sich am Ende nur fünf Läufer. Eine verschwindend geringe Zahl angesichts von 182 Dümmer-
läufern. Dies bedeutete übrigens eine Rekordteilnahme für den Trainingslauf an einem Werktag; nur im Vorjahr, als Heiligabend
auf einen Sonntag fiel, gab es mehr Läufer (217). "Alle waren zufrieden. Das war klasse, prima", lautete das Fazit von OSC-
Abteilungsleiter Bernard Bünnemeyer.
Einen absoluten Rekord für den Heiligabendlauf - egal ob werktags oder sonntags - gab´s beim SgH-Erlös. Bevor die Läufer auf die
Reise geschickt wurden, hatte OSC-Veteran Gerd Nyhuis, der mit Gattin Gisela die Läufer mit Tee und Spekulatius versorgte, an
den Sinn des Laufes erinnert. Im Sparschwein müsse es nicht laut klimpern, sondern sanft fallen. So kamen 925 Euro zusammen,
die letztlich auf 1850 Euro verdoppelt werden. Dafür sorgte Ralf Schomaker. Der 29-jährige Dümmerlohausener, der einst beim
OSC Leichtathletik betrieb und bei SW Osterfeine Fußball spielte, hatte den Dümmerlauf und die SgH-Idee bei seinem Arbeit-
geber "Fidelity Investments" in Kronberg/Frankfurt vorgestellt. Das Fondsmanagement-Unternehmen kündigte daraufhin die Ver-
doppelung der Summe an.
Sportlich kam Ralf Schomaker nach 1:17 Stunde als Vierter in den Olgahafen zurück. Schnellster war übrigens Michael Reise.
Nach vorangegangener Nachtschicht bis 3.00 Uhr morgens finishte der Langfördener Polizist in einer Zeit "von 1:12 bis 1:14. Ge-
nau weiß ich es nicht, denn ich laufe fast nie mit einer Uhr". Danach folgten in Thomas Wedig (Vechta) und Peter Kuhlmann
(Damme) ebenfalls bekannte Größen. Die Zeit spielt an Heiligabend am Dümmer aber die geringste Rolle. "Ich laufe einfach
meinen Rhythmus", erzählte Klemens Kenkel (Vechta), einer der Väter der Laufbewegung im Kreis Vechta. "Damals waren wir ja
nur etwa 20 Leute vom OSC und von BW Lohne", erinnert er sich an die Anfänge in den 80er Jahren. Sein damaliges wie heutiges
Fazit: "Eine super Veranstaltung, auch das lockere Zusammensitzen nachher im Piratenkeller." Letztlich gestaltete jeder Teil-
nehmer sein eigenes Rennen - allein oder in kleinen Gruppen. Jüngster Teilnehmer war wie im Vorjahr der Lohner Peter Landwehr.
Der 11-jährige D-Jugendhandballer befürchtete nicht, vor der Weihnachtsbescherung kaputt zu sein: "Ich hatte letztes Jahr auch
keinen Muskelkater, das war nicht anstrengend." Der ausdauernste Läufer war Charly Böger: Der 54-jährige Vechtaer hatte den
Dümmer vor dem Start bereits einmal umrundet. Die 182 Teilnehmer hatte Bernard Bünnemeyer übrigens auch mit einem "Guten
Rutsch" auf die Rundreise geschickt, um dann zurückzurudern: "Aber wir sehen uns ja vorher noch in Mühlen." Der Dümmerläufer
läuft und läuft - an Heiligabend und auch an Silvester.

NORDWEST ZEITUNG vom 7. Januar 2008
Neuer Rekord bei der “Schleife”
Leichtathletik: Sandkruger Veranstalter im Glück: Regen hört rechtzeitig auf

Vom Fried-Michael Carl
Sandkrug. Zwei Minuten dauerte es am gestrigen Sonntag, bis die 1222 Starter beim 13 Kilometerlauf der “Sandkruger Schleife”
die Startlinie überquert hatten. Zwei Minuten, in denen Dieter Mimkes, einer der Hauptverantwortlichen der Laufveranstaltung der
TSG Hatten-Sandkrug, mit seinen Gefühlen zu kämpfen hatte. Schließlich hatten die Läuferinnen und Läufer die Arbeit der TSGer
belohnt: Mit insgsamt 1790 Startern wurde eine neue Höchstmarke gesetzt, die nur schwer zu toppen sein wird.
Gern an diesen Tag wird sich auch der Braunschweiger Georg Diettrich erinnern, der schon 2002 als Sieger der “Schleife” notiert
wurde und der 2007 hinter Matthias Strotmann und Tammo König Dritter geworden war. Angetrieben von der Gewissheit, vor einer
Woche in Thüle hinter König ins Ziel gekommen zu sein, trat er nach sechs Kilometern den Weg nach vorne an. “Ich konnte das
Tempo hoch halten, das war wohl die Entscheidung”, kommentierte er die entscheidende Phase. Bis dahin hatte König seinem
Mitstreiter “Angst eingejagt”, um dann aber dessen Überlegenheit an diesem Tag sportlich anzuerkennen. Beide waren voll des
Lobes über die Strecke. Den Rest der Zufriedenheit der Aktiven besorgte das Wetter. Der Regen blieb aus, am Ende ließ sich gar
die Sonne kurz blicken. Zufrieden stimmte Diettrich auch, dass Thorben Preikschat von Werder Bremen Dritter wurde - schließlich
ist er HSV-Fan. Zum ersten Mal trug sich Yvonne Reinmold (DSC Oldenburg) in die Siegerliste der Frauen ein. Nach einem vierten
Platz 2004 gelang ihr gestern der große Coup, mit dem sie nicht wirklich gerechnet hatte. Kerstin Lüken und Sabina Kruska liefen
ebenfalls aufs Treppchen.
Die “Schleife”, die auch dank der “Öffentlichen Versicherungen” und vieler anderer Sponsoren zu dieser Größe reifen konnte, zeich-
net sich dadurch aus, dass neben den ambitionierten Leistungssportlern auch der Breitensport zu seinem Recht kommt. Viele
nahmen die 13 Kilometer einfach in Angriff, “weil es eine schöne Veranstaltung ist”. Dementsprechend locker kamen sie ins Ziel.
Von Ehrgeiz waren einige dennoch getrieben. Insbesondere dann, wenn es um das Unterschreiten der 60-Minuten-Marke und der
persönlichen Bestzeit ging.
Beim AOK-Lauf über fünf Kilometer konnte Sebastian Franke seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Der amtierende Landes-
meister über zehn Kilometer nutzte diesen Lauf, um sich auf die Landesmeisterschaft im Crosslauf vorzubereiten. Imke Larsen
von der LG Kreis Verden liebt eigentlich nur die 800 m Distanz. Während der Vorbereitung auf die kommende Sommersaison
reiste sie mit ihrem Team nach Sandkrug. Das frühe Aufstehen (6.30 Uhr) lohnte sich; sie ließ die Konkurrenz hinter sich.
Bei den Jüngsten (ein Kilometer) kam der Sieger aus der Gemeinde Hatten. Dennis Drescher, der nur durch seinen Kumpel Fabio
Schumacher den Weg zur “Schleife” gefunden hatte, kam erschöpft ins Ziel. Kaum hatte er seinen Erfolg realisiert, setzte er sich
neue Ziele: “Im kommenden Jahr starte ich wieder. Dann allerdings über fünf Kilometer”. Denken noch mehr so, werden die Leicht-
athleten der TSG auch 2009 mit einem ähnlichen Andrang rechnen müssen. Dass sie den bewältigen können, haben sie gestern
nachhaltig unter Beweis gestellt.
==> Ergebnisse bei Mika-Timing und auf der Website der Veranstaltung  

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 14. Januar 2008
Flinke Hände prägen den Rekordlauf der flinken Füße

Langförden.
Flinke Füße beherrschen jeden Langlauf, doch beim Langfördener Einsatz "Rund um den Bomhof" diktierten flinke
Hände das Geschehen. Handgestoppte Zeiten, handgeschriebene Urkunden, handgefertigte Torten - da mussten viele helfende
Hände richtig zupacken. "Die haben sich die Finger wund geschrieben", lobte Rainer Rohnstock vom Lauftreff das Urkundenteam.
"Wir sind am Limit angekommen", stöhnte Mitstreiter Andreas Arnke, als angesichts des überfüllten Klubheims von BW Lang-
förden in einer Umkleidekabine nebenan noch schnell eine Zusatz-Cafeteria eingerichtet wurde.
Die flinken Hände waren erforderlich, da Langfördens Lauf für "Sportler gegen Hunger" mit einem Rekord aufwartete: Hatte man vor
einem Jahr mit 208 Läufern endlich die lang herbeigesehnte 200er Marke geknackt, so glückte jetzt die imposante Steigerung auf
255 Starter. Und das, obwohl heftiger Wind und teilweise Regen den Läufern alles abverlangten. "Es war ein bisschen hart heute,
aber die Läufer kennen das ja", meinte Rohnstock bei der Siegerehrung. Das galt speziell für die lange 21-km-Distanz, wo sich die
heimischen Cracks jagten. "Das war ein knappes Ding heute, so macht das Spaß", gratulierte der Vechtaer Jens Staubach dem
siegreichen Lokalmatador Michael Reise. "Das tat weh, ich war uppe", antwortete der Langfördener, der am Ende 15 Sekunden
schneller war als vor einem Jahr. Weit draußen, bei der Teestation am Desum-Stein, hatte Staubach dem führenden Reise plötz-
lich auf die Schulter getippt. Motto: Ich bin noch da! "Ich hab´ nur gedacht, wenn er vorbeizieht, was machst du dann?", bangte
Michael Reise. Später traute er sich nicht, mal nach hinten zu schauen, das könnte als Zeichen der Schwäche ausgelegt werden.
"Aber ich habe ihn gehört, ich kenne ja seine Schritte." Und dann schob sich in Rainer Beewen aus Döhlen noch ein Unbekannter
dazwischen. "Ich habe ihn gefragt, was bist du für einer? Er sei vor 18 Jahren den Marathon in 2:30 gelaufen, da habe ich nur
gesagt: Danke, dass ich gewinnen durfte", erzählte der Sieger. 2:30 - da läuten bei den Cracks die Glocken; 2:30 hat im Kreis
Vechta früher mal der Lohner Manni Deters (2:29) gepackt, dann kommen schon die 2:41 von Klemens Kenkel aus Vechta.
 Die weiteste Anreise nach Langförden hatte diesmal der 11-km-Sieger Florian Bahlmann. Der Rasteder studiert in Berlin und
startet für den LTC Berlin. "Aber Oma, Opa und Tante kommen aus Langförden, daher wollte ich schon immer mal hier laufen.
Und das mit den Äpfeln klang gut", freute sich der 20-Jährige über die Siegprämie. Für die Gewinner gab´s nämlich eine Kiste
Äpfel. Und die Organisatoren hatten Glück, dass sie eine Kiste zuviel bekommen hatten, denn diese wurde ebenfalls gebraucht:
Bei der letzten Siegerehrung für den 21-km-Lauf der Damen gab es schließlich einen Doppelsieg durch Claudia Wahls und Anja
Brauer von den Lohner Waldschleichern. Hatte der Lauftreff im Vorfeld übrigens mit kleinen Preisen geworben, so gab es dank der
Spendenfreudigkeit der Langfördener Geschäftsleute sogar größere Preise wie Sporttaschen oder Süßigkeiten, was speziell bei
den vielen Kindern und Jugendlichen glänzend ankam.
Als die flinken Füße sich schon ausruhten, waren die flinken Hände noch lange gefordert. Das Küchenteam mit Christa Arnke,
Rita Morthorst, Rita Bramlage, Heidi Rohnstock und Karina Arnke musste richtig ackern. Bei soviel Handarbeit "Rund um den
Bomhof" kann auch mal was schief gehen: Die Startkarten mit den handgeschriebenen Laufzeiten werden wie in Vor-High-Tech-
Zeiten per Plastikeimer mit einem Seil ins Logistikzentrum im ersten Stock des Klubheims gezogen, beim Rauswerfen des
Eimers traf der kleine Sohn von Mitorganisator Thorsten Scheper einmal den Kopf eines verdutzten Läufers.
==> Ergebnisse 

WESER KURIER vom 15. Januar 2008
Carolin Schiffs Angriff bleibt aus
Rebecka Weise-Jung Auftaktsiegerin im Bürgerpark / Oberschilp bei Männern vorn

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Spannung bei den Männern, überraschend klare Zieleinläufe bei den Frauen - so fiel das sportliche Fazit nach dem Auf-
takt der dreiteiligen Winterlaufserie des LTB Bremen im Bürgerpark aus. Nach den ersten 9,9 Kilometern der Großen und Kleinen
Serie hat sich bei den Läuferinnen durch Favoritensiege schon die Spreu vom Weizen getrennt. Mia Wyszynski, Neu-Bremerin
und Neuzugang vom Marathon-Club Bremen, lief als insgesamt schnellste Frau allen Konkurrentinnen in 36:53 Minuten davon und
darf jetzt schon vom Gesamtsieg in der Kleinen Serie über dreimal 9,9 Kilometer träumen. Zur Überraschung vieler Laufexperten
blieb in der Großen Serie der Angriff von Carolin Schiff von der SG RoadRunners auf die Seriensiegerin Rebecka Weise-Jung von
der LG Bremen-Nord aus. Nach dem spannenden Zweikampf des vergangenen Jahres nahm Rebecka Weise-Jung der Stadt-
bremerin mit 38:49 Minuten zu 39:54 Minuten bereits über eine Minute ab, was die Nordbremer Siegerin, immerhin schon in der
W50 beheimatet, vermuten ließ: "Jetzt brauche ich in den beiden nächsten Rennen eigentlich nur noch gut durchzukommen."
 Bei den Männern übernahm Thorben Preikschat vom SV Werder nach dem Start die Tempoarbeit der Spitzenläufer, ehe Andreas
Oberschilp von der LG Bremen-Nord später das Tempo vorgab. In seinem Windschatten lief LGN-Vereinskamerad Torsten Naue.
Beide wechselten sich mehrfach ab und liefen so den Werderaner müde. Am Ende lag Andreas Oberschilp mit 32:53 Minuten nur
zwei Sekunden vor Torsten Naue. Thorben Preikschat folgte als Dritter in 33:03 Minuten und führt somit in der Kleinen Serie vor
Frank Themsen (LG Nord, 33:49). Hinter Oberschilp und Naue als Führende in der Großen Serie liegen Hikmet Ciftci (Marathon-
Club, 33:28) und Joaquim Pedro (LG Nord, 34:15) eng beieinander. "Hikmet ist auf den langen 20 Kilometern beim dritten Lauf gut,
und sein Klubkamerad Ingo Müller wird sicherlich schon beim nächsten Mal für ihn Tempo machen", entkräftete Torsten Naue die
Vermutung, der Gesamtsieger käme sicherlich von der LG Bremen-Nord.
Ingo Müller, einer der Favoriten der Kleinen Serie, musste auf seinen Start wegen der nahenden Geburt seines Kindes verzichten.
In der Jugendserie lagen ausnahmslos die Favoriten vorn. Triathlet Oliver Weinrich von OT Bremen siegte nach 34:26 Minuten vor
Christoph Mahr vom SV Werder in 34:34 Minuten.
==> Die Ergebnisse sind online bei Sport Ziel noch nicht verfügbar (Info-Stand: 15.1. / 9:00 Uhr) 

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. Januar 2008
LG nutzt den Heimvorteil

Papenburg
(hm). Mit 349 Meldungen von 339 Teilnehmern aus 33 Vereinen meldete die LG Papenburg-Aschendorf beim Cross-
lauf am Tunxdorfer Waldsee die Einstellung des Teilnehmerrekordes aus dem Jahr 2006. Das vornehmlich aus Nachwuchskräften
bestehende Organisationsteam überzeugte mit exakt eingehaltenem Zeitplan, und nicht zuletzt sorgte die anspruchsvolle, aber für
einen Crosslauf fast ideale Streckenführung bei den Teilnehmern für Zufriedenheit. Gut besetzt waren nicht nur die Läufe der jüng-
eren Schülerklassen, sondern auch die Wettbewerbe der Schüler/innen A, der Jugendlichen und Erwachsenen, wo zugleich die
ersten Emslandtitel des Jahres 2008 vergeben wurden.
Die LG Papenburg-Aschendorf nutzte den Heimvorteil und sicherte sich als erfolgreichster Verein elf Titeln und 13 Siege, gefolgt
vom TuS Haren (8/9), LAV Meppen (5/4), der LG Emstal Dörpen (3/5) und Sigiltra Sögel (1/5). Der erste Emslandtitel ging an die
haushohe Favoritin Maren Kock, die als A-Jugend-Siegerin überlegen den gemeinsamen Lauf der Jugend und Frauen über 2850 m
vor der B-Jugend-Siegerin Katrin Arling gewann (beide LG Emstal Dörpen).
Im Lauf der männlichen Jugend und der Männer über 2850 m setzte sich mit Hauke Köller (TuS Weener) ebenfalls der A-Jugend-
Sieger durch, der vor dem Männersieger J.-H. Hans aus Wilhelmshaven sowie dem M45-Sieger Rolf Dreyer (LG Papenburg-Asch-
endorf) als schnellstem Emsländer gewann. Die Emslandtitel holten in diesem Rennen Athleten des TuS Haren (Jan Brümmer/A-
Jgd, Torsten Wallraven/M35, Hermann Veltrup/M55) sowie der LG Papenburg-Aschendorf (Kevin Bürmann/B-Jugend, Sören Buss/
Hauptkl., Peter Bergfeld/ M40, Rolf Dreyer/M45 u. Hermann-J. Meyer/M50). Auch die Mannschaftstitel sicherte sich die LG.
Der LAV Meppen dominierte im Lauf der Schülerinnen, in dem Franziska Deters, Laura Niehaus und Alexandra Schulte in der Kl.
W 15 die Plätze eins bis drei belegten und Adelheid Angermann in der Klasse W 14 gewann und auch die Mannschaftswertung
an den LAV ging. Bei den A-Schülern über 2150 m setzte sich M15-Sieger Lars Hanekamp (Sp. Werlte) vor M14-Sieger Kilian
Muhe (SC Osterbrock) durch, der knapp vor den Brüdern Christian und Daniel Temmen (beide LAV Meppen) ins Ziel kam. Die
Mannschaftswertung ging an Werlte vor Meppen. Den Langstreckenlauf über 8500 m gewann Vorjahressieger Michael Josch
(Haselünner SV) erneut, hatte aber mit dem Zweitplatzierten Frank Gerdelmann-Koop (TuS Haren) erheblich stärkere Konkurrenz.
Als nächstes Laufereignis steht im Emsland am 3. Februar die Weser-Ems Meisterschaft an, die vom VfL Lingen ausgerichtet
wird, dessen Athleten bei diesen Emslandmeisterschaften vermisst wurden.
==> Ergebnisse: Gesamt / Emslandmeisterschaften  

HARZ KURIER vom 21. Januar 2008
Starkem Wind und strömendem Regen getrotzt
Breitensport: 11. Winternachtlauf der Kirchberg Therme

Bad Lauterberg
(bei). Bad Lauterberg stand wieder ganz im Zeichen von engagierten Läufern und Walkern. Zum 11. Mal trafen
sich über 500 Sport-Enthusiasten an der Kirchberg Therme zum abendlichen Winternachtlauf. Während die Profis und Amateure
noch vor einigen Jahren ihre Bekleidung und Schuhzeug auf winterliche Verhältnisse mit Schnee ausrichten mussten, dominierten
diesmal Sturm und teilweise strömender Regen die schon traditionelle Laufveranstaltung. Das unfreundliche Wetter war aber kein
Grund für die ambitionierten Läufer und Walker, statt an den Wettbewerben teilzunehmen gleich das Angebot der Therme zur kos-
tenlosen Nutzung der Sauna und des Badeparadieses in Anspruch zu nehmen. Dass etliche angemeldete Teilnehmer in diesem
Jahr nicht kamen, lag an den Bedenken, die sie wegen der Demonstration, die für den Nachmittag in Bad Lauterberg angekündigt
war, hatten. Trotzdem herrschte bereits ab Mittag in der Tennishalle der Therme, die als Anmelde- und Umkleidegelegenheit ge-
nutzt wurde, ein reges, lockeres und schon fast familiäres Treiben. Die Organisatoren und die Helfer von THW, DRK Bad Lauter-
berg, der Funkhilfe Förste und zahlreichen Mitarbeitern des Unternehmens Gollée konnten sich über reibungslose Abläufe der
Einzelwettbewerbe freuen.
Unter dem diesjährigen Motto “Ausdauersportwettkämpfe und Regeneration mit der Kirchberg Therme” starteten zunächst die
Teilnehmer am 10.000-Meter-Lauf der Damen und Herren. Mit dabei war unter anderem wieder eine Abordnung des 1. Triathlon-
Bundesligisten Lemgo, von dem diesmal 30 Mitglieder - darunter zwei Läufer, die sich für den Iron Man qualifiziert haben - an dem
Langstreckenlauf teilnahmen. Danach machten sich die Fünf-Kilometer-Läufer/innen und kurz danach die Teilnehmer/innen am
Walking/Nordic Walking auf den Weg. Der Rundparcours, der sich seit Jahren bewährt hat und sowohl von den Profis als auch von
den Freizeitsportlern wieder ein dickes Lob erhielt, begann und endete an der Kirchberg Therme und führte durch Bad Lauterberg
bis zum Kurpark und zurück. Etliche Zuschauer, die die Strecke säumten, sparten nicht mit anfeuerndem Beifall. Aus Sicherheits-
gründen - wegen der Blendgefahr bei dem strömenden Regen - hatte der Veranstalter diesmal auf eine Ausleuchtung der teilweise
sehr glitschigen Strecke verzichtet. Nicht nur die Profis aus Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern, sondern auch
die zahlreichen “Stammgäste” aus fern und nah hatten das bislang eher unwinterliche Wetter im Vorfeld zum Training genutzt und
zeigten neben einer hohen Motivation, was sie drauf hatten. Für viele Sportler, auch auswärtige, sind die Lauftermine in Bad
Lauterberg schon zu einem festen Bestandteil in ihrem Sport-Kalender geworden.
==> Ergebnisse  

OSTFRIESISCHER KURIER vom 21. Januar 2008
140 Crossläufer trotzen Matsch und Wind
Herausforderung: Waltraud Klostermann und Holger Grigat siegreich

Marienhafe.
Sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl zeigten sich die Organisatoren des 34. Fortuna-Crosslaufes in Marienhafe.
Die vom SV Fortuna 70 Wirdum ausgerichtete Veranstaltung am Kiessee zog fast 140 Sportler aus dem näheren und weiteren
Umgebung an. Teilnehmerstärkste Vereine waren der SV Emden-Harsweg, der Norder TV sowie der Gastgeber Fortuna Wirdum.
Dass Crossläufe jedes Alter ansprechen, zeigte sich an der großen Altersspanne. Die jüngsten Teilnehmer, die die 900 Meter-
Runde zu absolvieren hatten, waren erst sechs Jahre alt, während der älteste Läufer, Heinrich Janssen vom MTV Aurich, sich an
die 5000 m wagte und diese in der für seine Altersklasse M 70 hervorragenden Zeit von 28:36 Min. lief. Durch die Regenfälle der
vergangenen Tage war die Strecke besonders auf den aufgeweichten Wiesenstücken sehr schwer zu laufen, was aber der Motiva-
tion der meisten Läufer keinen Abbruch tat.
Waltraud Klostermann, Siegerin der Frauenklasse, war begeistert von der Streckenführung, die sie als sehr reizvoll und richtig
“crossig” bezeichnete. Die für den Norder TV startende mehrfache deutsche Seniorenmeisterin im Bahn- und Crosslauf ist in
Marienhafe eine gute Bekannte, da sie schon mehrmals die Frauenwertung des Störtebeker-Laufes gewann. Auch am Sonnabend
übernahm sie beim 5000-Meter-Lauf der Frauen zusammen mit Ossiloop-Gewinnerin Sonja Hoogestraat von der Emder LG so-
gleich die Führung, konnte sich in der letzten Runde entscheidend absetzen und siegte in der Zeit von 19:44 Min.
Über die 5000 m der Männer gewann Jan Waschkau von Germania Leer sehr deutlich in 17:05 Minuten vor Michael Schulze von
Fortuna Wirdum und Borchard Christians von der LG Ostfriesland. Der Triathlet Michael Schulze, der im Vorjahr nur knapp die
Qualifikation für den Iron-Man-Triathlon auf Hawaii verpasst hatte, trat ebenso wie Jan Waschkau auch noch zur abschließenden
Männerlangstrecke an. Hier dominierte jedoch Holger Grigat (Germania Leer), der vom Start weg gleich deutlich führte und ein ein-
sames Rennen lief. Der Gewinner des Fortuna-Crosslaufes von 2005 errang einen souveränen Sieg in 34:54 Min. und verwies Jan
Waschkau und Michael Schulze auf die Plätze zwei und drei.
Die zahlreichen Teilnehmer in den einzelnen Schülerklassen wurden bei der Siegerehrung mit einer Erinnerungsmedaille und einer
Urkunde geehrt. Vielen hatte es bei den einzelnen Rennen bei aller Anstrengung sichtlich Spaß gemacht, durch Pfützen und
Matsch zu laufen und sich alles abzuverlangen. Es gab durchweg sehr spannende Zieleinläufe, da die meisten Kinder und Jugend-
lichen auf der Schlussgeraden noch die letzten Reserven aus sich herausholten und erschöpft, aber durchweg zufrieden mit der
eigenen Leistung ins Ziel kamen. Am Ostermontag (24. März) richten die Fortunen das nächste Rennen aus. Dann startet um
10 Uhr der Störtebeker-Straßenlauf in Marienhafe.
==> Ergebnisse  

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 23. Januar 2008
Schwartz und Starke trotzen dem Matsch
Ellernbruch-Lauf: Mehr als 120 Starter bei Dauerregen

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Kirchweyhe. Zum Auftakt der Syke-Weyher Cross-Serie versanken die Läufer im Matsch. Da überraschte es Veranstalter Hans-
Heinrich Reineke vom SC Weyhe schon, dass beim 105. Ellernbruch-Waldlauf mehr als 120 Läufer an den Start gingen. Beson-
ders in den Nachwuchsrennen ließen sich die Allerjüngsten offenbar von aufgeweichten Wegen und Dauerregen nur wenig beein-
drucken.
Horst Wittmershaus war auch diesmal der überragende Läufer im Ellernbruch. Dabei brauchte Wittmershaus die Konkurrenz nicht
zu fürchten. Eine Woche nach dem Start der Bremer Winterlaufserie fehlten mit Ausnahme der "Roadrunners Buntentor" die
stärksten Läufer aus der Hansestadt komplett. Der Triathlet vom SC Weyhe gewann überlegen die Langstrecke über 8200 Meter
in 29:36 Minuten, nachdem er zuvor schon die Mittelstrecke über 4000 Meter in 14:29 Minuten für sich entschieden hatte. Die
Plätze zwei und drei im Mittelstreckenrennen machte die Jugend unter sich aus: Sebastian Franke (SG Diepholz) setzte sich in
14:48 Minuten mit deutlichem Vorsprung gegen den am Vortag bei den Landesmeisterschaften gestarteten Stuhrer Tobias Kortas
durch.
Sehr übersichtlich sah das Teilnehmerfeld bei den Läuferinnen aus. Heidi-Annemarie Schwartz vom TSV Schwarme und Carolin
Starke (SG Roadrunners Buntentor) gehörten den fünf Athletinnen an, die sich auf der Mittel- und Langstrecke an den Start
wagten. Die in den vorangegangenen Crossrennen stets in den vorderen Rängen vertretenen Läuferinnen des LC Hansa Stuhr
glänzten allesamt mit Abwesenheit. "Tempo machen" wollte Heidi-Annemarie Schwartz auf der Mittelstrecke, und das gelang der
18-Jährigen trotz der widrigen Bedingungen in 17:20 Minuten bestens. Frauensiegerin Carola Vömel (LGK Verden) folgte mit über
einer Minute Rückstand. Carolin Starke entschied die Wertung auf der Langstrecke in 39:28 Minuten mit gewaltigem Vorsprung
von sechs Minuten für sich. Für Schwartz und Starke hatte sich die Teilnahme also mehr als ausgezahlt. Die Cross-Serie wird
bereits am kommenden Sonntag mit dem 66. Waldkater-Crosslauf in Melchiorshausen fortgesetzt. Auch für dieses Rennen gelten
dieselben Streckenlängen und Startzeiten wie bei der vorangegangenen Veranstaltung im November.
==> Ergebnisse  

DIE HARKE (Nienburg) vom 25. Januar 2008
Schlammpartie beim "Krähencross"
Der zehnjährige Jannis Behrmann glänzt beim Volkslauf-Auftakt über 5080 Meter

Holtorf
(hhg). Es waren immerhin noch über 200 Unentwegte, die sich beim "Krähen-Cross" der Holtorfer SV den Wechselwirk-
ungen aus Regen von oben und schlammigem Spritzwasser von unten auf den stellenweise regelrecht überfluteten Waldwegen
des Staatsforstes Krähe aussetzten. Der Wettergott kannte keine Gnade und ließ mit Dauerregen vom ersten Wettbewerb an den
Auftakt der Kreis-Nienburger Volkslaufsaison zu einer höchst rutschigen, schlammigen und Kräfte zehrenden Angelegenheit
werden. So heftig hatten wir es noch nie", fasste ein langjähriger Helfer aus den Reihen des Veranstalters die Situation treffend zu-
sammen. Lediglich die relativ milden Temperaturen machten das Ganze einigermaßen erträglich. Trotz der widrigen Umstände
hatten die HSVer das Geschehen gewohnt souverän im Griff und brachten auch Auswertung und Siegerehrung sowie Verpflegung
der Gäste in der Holtorfer Sporthalle zügig über die Bühne. Sportlich konnten die Kreis-Nienburger Ausdauerspezialisten gut mit
ihren angereisten Gegnern mithalten und sackten auch einige Gesamtsiege und -medaillen ein. Die erzielten Zeiten litten aller-
dings stark unter den widrigen Verhältnissen.
Das erste Glanzlicht aus einheimischer Sicht setzte Peter Bleich von der JG Oyle im 5080-Meter-Rennen. Mit dem Startschuss
arbeitete sich der Nienburger beständig nach vorn und lief nach 20:20 Minuten über die Ziellinie. Der B-Jugendliche Tim Krolikow-
ski vom TSV Kirchdorf mit 21:35 min auf Position zwei konnte da nicht mithalten. Für eine Bombenüberraschung sorgte der erst
zehnjährige Jannis Behrmann vom SSV Rodewald, der nur knapp hinter dem Dritten mit 21:51 min das Rennen auf Platz vier be-
endete. Locker laufend teilte sich der Bückener sein Rennen klug ein und konnte auf dem zweiten Streckenabschnitt sogar noch
zulegen. "Hier wächst ein tolles Talent heran", schwärmte HSV-Trainerin Sabine Sieling. Christiane Kayka vom SSV Rodewald
rettete die Ehre der Kreis-Nienburger Langstrecken-Damen, die fast komplett fehlte, mit dem dritten Platz in diesem kurzen
Rennen in 28:19 min. Zwei Mindener Läuferinnen hatten hier die Nasen vorn.
Im Rennen über 10 160 m feierte Markus Schuster vom SSV Rodewald bei seiner Premiere in der Altersklasse M30 gleich einen
überlegenen Gesamtsieg. Seine beiden Runden bewältigte er in 41:06 min, fast zwei Minuten vor Frank Böger vom Luhdener SV,
der mit 42:49 min einlief. Nächstbester Kreis-Nienburger wurde Matthias Gilster vom MTV Schweringen auf Rang vier in 43:47 min.
Aber auch die 44:32 min von Johann Masemann von der JG Oyle auf Position sechs konnten sich sehen lassen. Bei den Damen
schaffte Kathrin Haumann vom SC Marklohe als Gesamtzweite in 52:16 min das beste Resultat. Siegerin wurde hier Kerstin
Brause vom 1. WV Wunstorf mit 51:23 min.
Bester Kreis-Nienburger im längsten Rennen mit drei Runden über 15 240 m war Arno Schlieter vom SSV Rodewald als Dritter in
1:02:47 std hinter zwei Ausdauerspezialisten aus Hannover. Ihm folgten Jürgen Bultmann (JG Oyle, 5. in 1:04:36 std) und Frank
Kreykenbohm (1. Nienburger SC, 6. in 1:05:57 std). Die Damenwertung sah ausschließlich auswärtige Läuferinnen auf den
Spitzenplätzen. Den Cross-Sprint über 670 m gewann überraschend Jeff Wittke von der Realschule Nienburg in 2:14,2 min vor
Arne Thies von der Holtorfer SV mit 2:17,8 min. Bei den Damen war Shanna Vitalieva von der Holtorfer SV die Schnellste mit
2:25,0 min vor ihrer Vereinskameradin Ann-Kathrin Perakovic, die in 2:32,0 min Zweite wurde. Platz drei ging an Janna Machleidt
mit 2:35,6 min.ie Staffelpremiere über 6x333 Meter entschied bei den Jugendlichen das Sextett der Realschule Nienburg in
5:37,50 min für sich, knapp vor dem Aufgebot der Holtorfer SV, das 5:39,86 min benötigte. Bei den Schülern ging der Sieg in
6:28,50 min mit deutlichem Vorsprung an die Holtorfer SV.  
==> Ergebnisse 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. Januar 2008
Ossiloop-Sieger ist wieder nicht zu stoppen
Leichtathletik: Stephan Immega gewinnt Auricher Crosslauf souverän mit 34 Sekunden Vorsprung

Von Theo Gerken
Aurich. In überragender Manier gewann Stephan Immega (LG Harlingerland) das Hauptrennen beim 16. Auricher Crosslauf. Der
amtierende Ossiloopsieger benötigte für die etwa 8200 Meter lange Strecke durch den Wallinghausener Wald 27:11 Minuten.
Hinter ihm kamen sein Vereinskamerad Achim Groenhagen (27:45) und die beiden Leeraner Peter Steinke (27:58) und Gerd
Wolzen (28:19) ins Ziel. Bei den Frauen gewann Waltraud Klostermann (TV Norden/32:50) vor Sonja Hoogestraat von der Emder
LG (33:26). Von den Wassermassen nach den starken Regenfällen zum Wochenanfang war auf der Strecke am Sonnabend
nichts mehr zu sehen. Sportwart Eduard Tjarks vom Veranstalter LG Ostfriesland und sein Team hatten ganze Arbeit geleistet
und die Wege entsprechend präpariert. “Der starke Wind hat wie ein Föhn gewirkt”, sagte Tjarks. Jedoch hatte das Wetter wohl
einige Läufer von der Teilnahme abgehalten. Etwa 300 Aktive waren am Start - fast Hundert weniger als im Vorjahr.
Mit 140 Teilnehmern war der Hauptlauf über 8200 Meter am stärksten frequentiert. Gerd Wolzen von Germania Leer sorgte von Be-
ginn an für ein schnelles Rennen durch den Wald, die Schikane am Graben und über die Eierberge. Doch Stephan Immega und
Achim Groenhagen ließen ihn nicht aus den Augen und überholten ihn in der zweiten Runde, während Peter Steinke sich abwart-
end verhielt. Dann konnte Immega noch weiter zulegen und ging schon mit riesigem Vorsprung in die vierte Runde. “Ich habe zu-
nächst mal abgewartet, aber dann lief es gut, der Boden war nicht zu tief und nicht zu hart. Superbedingungen, der Wind hat nicht
gestört”, kommentierte der Sieger das Rennen. “Stephan war nicht zu kriegen, aber ich freue mich, dass ich Peter Steinke hinter
mir lassen konnte”, sagte Achim Groenhagen. Er war mit dem zweiten Rang zufrieden. Peter Steinke hatte Gerd Wolzen in der
dritten Runde noch überholen können.
Die ehemalige Gelsenkirchenerin Waltraud Klostermann fand den Lauf ideal: “Das ist eine reizvolle Strecke mit vielen Tempo-
wechseln. Besser als in Westfalen.” Während die Siegerin von der Strecke schwärmte, kämpfte Hoogestraat mit Atmungspro-
blemen. Sie hatte sich regelrecht ins Ziel gequält. Die Mittelstrecke über etwa 3400 Meter entschied Jan Waschkau (Germania
Leer) in 11:26 Minuten vor Michael Klus-Brauner (Germania Leer, 12:04) und Sebastian Brendel (LG Wilhelmshaven, 12:15) für
sich. Bei den Frauen gewann Ann-Katrin Arlinghaus (Wilhelmshaven/14:06 Minuten). Mit Problemen ganz anderer Art hatte die
Wettkampfleitung zu kämpfen: Ein zwischenzeitlicher Stromausfall hatte für Schwierigkeiten bei der Auswertung gesorgt.
==> Ergebnisse 

STADER TAGEBLATT vom 30. Januar 2008
Ein Weltmeister läuft gegen den Sturm
230 Sportler beim Winterlauf der LG Kreis Nord-Stade / Luisa Marie Witt stellt neuen Kreisrekord auf

Oldendorf.
70 Sportler blickten aus dem Fenster und entschieden sich promt gegen eine Teilnahme beim 9. Winterlauf in Olden-
dorf - kein Laufwetter, zu starker Sturm. “Mit 230 Läuferinnen und Läufern konnten wir trotzdem einen neuen Teilnehmerrekord er-
zielen", so Manfred Keitsch von der LG Kreis Nord-Stade (MTV Hammah, MTV Himmelpforten, TuS Oldendorf). Außergewöhnlich
bei den angebotenen Strecken zwischen 5 und 50 Kilometern: Die Aktiven können zu jeder Zeit frei entscheiden, ob sie eine
Runde dranhängen oder das Ziel ansteuern.
Nach 45 Kilometern beendete Horst Preisler (LAV Hamburg Nord), seinen Törn. Preisler ist Weltmeister der Marathonläufer. Kein
anderer Läufer dieser Welt hat so viele Marathons gelaufen, wie der sympathische 72-jährige Harnburger. Trotz der widrigen Ver-
hältnisse benötigte er nur 5:25:45 std. 23 Läuferinnen und Läufer entschieden sich trotz der Orkanböen für einen Start über 50 km.
Nach 3:45:54 std. lief Lars Pingel, TSV Großenwörden, ins Ziel. “Ich hatte während des Laufes keine Krise, ich fühle mich sehr
wohl" ließ Lars Pingel im Vorbeilaufen kurz vor dem Ziel alle wissen. Zum neunten Mal war Martina Ramthun, Lufthansa SV Ham-
burg, in Oldendorf am Start und erreichte nach zehn Runden und einer Zeit von 4:59:15 std. die Ziellinie. Silvia Burow (TSV
Kremperheide) war zum zweiten Mal dabei. “Ich habe mich heute für die 40 Kilometer entschieden. Ich hatte lediglich einige Pro-
bleme mit dem Sturm" so die junge Läuferin, die mindestens 70 bis 80 Kilometer pro Woche trainiert.
Ein großes Teilnehmerfeld tummelte sich über die 5 km. Bei den Schülerinnen B / W12, gewann Luisa Marie Witt in einer Zeit von
26:13 min. - gleichzeitig neuer Kreisrekord für den Bereich des Kreis-Leichtathletik-Verbandes Stade. Stark auch die Mädchen
des VfL Stade, die in der Besetzung Marit Schütte, Gesa Rusch und Marie von Holten in der Mannschaftswertung den ersten
Platz belegten. Birgit Friedrich, LG Kehdingen, hatte sich in diesem Jahr nur für die kurze Distanz entschieden und kam nach
21:42 min. ins Ziel. “Birgit absolviert sechs bis sieben Trainingseinheiten pro Woche, um diese Leistung zu erzielen bzw. das
Niveau zu halten," erklärt Ehemann Andreas, der ebenfalls über 5 km am Start war.
Über 10 Kilometer holte sich Carsten Kröger vom VfL Stade in 37:58 min den zweiten Platz. Claudia Jordan (Post SV Buxtehude)
benötigte 45:19 min. Nach vier Runden und einer Zeit von 1:36:58 min. war Frank Wiczinowski, Post SV Buxtehude, im Ziel und
belegte den ersten Platz. Die Mannschaft des TuS Grünendeich/Steinkirchen mit Uwe Schmidt, Günther Kulla und Günter Wege-
ner kam ebenfalls auf Platz eins. Über 25 und 30 Kilometer zeigten die Läufer des Stader Schwimmvereins ihre Ausnahmestell-
ung. Thomas Alexander siegte über 25 km in 1:52:50 std., ebenso Claire Großer bei den Frauen mit einer Zeit von 2:09:32 std.
Sebastian Harner ging über 30 km an den Start und siegte in der ausgezeichneten Zeit von 2:13:00 std. Die Plätze zwei bis vier
gingen an Sören Gottberg aus Stade, Peter Lemke, SC Balje, und Mark Wilhelmi, LG Kreis Nord-Stade.
==> Ergebnisse  

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 31. Januar 2008
Zwei Siege für Mareike Heiler
Beim 40. Burg-Crosslauf des Sport-Clubs Greene über 1650 und 2900m vorn

Greene.
Fast 150 Athletinnen und Athleten hatten sich am vergangenen Samstag zum 40. Burg-Crosslauf des Sport-Clubs
Greene rund um den "Blockbahnhof" im Greener Wald eingefunden. Der Ortsbürgermeister des Fleckens Greene, Frank-Dieter
Pfefferkorn, eröffnete mit dem ersten Startschuss um 13.30 Uhr das Crosslauf-Jubiläum. Den Beginn machten die jüngeren
Schülerinnen und Schüler über 1150m. Die schnellste Zeit bei den 23 Jungen lieferte Julius Koch (MTV Moringen/M 11) mit 4:00
min. ab. Schnellstes der 15 Mädchen war Lara Meroth (LG Solling/W 11) mit exakt der gleichen Zeit. Die Wanderpokale gingen
an die Schüler D der SVG Bad Gandersheim, Schüler C der LG Altes Amt und Schülerinnen C des Dasseler SC. 1650m hatten
die älteren Schülerklassen zu absolvieren. Clemens Zech (LG Altes Amt/M 14) in 6:07 min. und Mareike Heiler (MTV Moringen/
W 15) waren hier die Schnellsten der 11 Schüler und 17 Schülerinnen. Wanderpokale errangen die LG Alte Amt (Schüler A) und
SVG Bad Gandersheim (Schülerinnen A und B).
Die Langstrecke über 8700m nahmen 27 Läufer und 8 Läuferinnen von der Jugend bis zu den Altersklassen in Angriff. Es siegte
Christian Kalinowski (LG Eichsfeld) in 30:58 Min. vor Jörn Hesse (Delligser SV) in 31:45 min. und Daniel Ulbrich (TSV Kirchdorf) in
32:08 min. Schnellste Frau war Gabriele Tendler (LAV Halensia Halle) in 44:00 min. Ein Wanderpokal ging an die Senioren der
LG Osterode. Über 4000m lieferte Carsten Teiwes (MTV Wangelnstedt) mit 13:16 Min. die beste Zeit der 28 Läufer ab und über
2900m war die Jugendliche Mareike Heiler (MTV Moringen) in 13:17 min. die schnellste Läuferin. Wanderpokale gingen an LG
Osterode, die Jugend der LG Greene/Naensen und die Frauen der LG Solling.
==> Ergebnisse  

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 31. Januar 2008
Oberschilp dominiert den Waldkater-Crosslauf
Jugendsieger Tobias Kortas überraschend stark / FTSV Jahn Brinkum überzeugt bei den Schülern

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Weyhe. Beim 66. Waldkater-Crosslauf hat Andreas Oberschilp einen ungefährdeten Doppelerfolg gefeiert. Nach einem klaren
Start-Ziel-Sieg auf der Mittelstrecke über 4200 Meter in 15:10 Minuten setzte sich der Nordbremer auch auf der anschließenden
8400-Meter-Langstrecke in 31:42 Minuten durch. Schnellste Läuferinnen auf Mittel- und Langstrecke waren erneut Heidi-Anne-
marie Schwartz (TSV Schwarme, 17:50) und Karolin Starke (SG Roadrunners, 41:43). Eine Neuauflage des Duells Wittmershaus
gegen Oberschilp wäre sicher interessant gewesen. Doch daraus wurde nichts. Horst Wittmershaus, vor einer Woche beim
Ellernbruch-Waldlauf zweifacher Sieger, fehlte berufsbedingt. So waren es vor allem die streckenweise extrem matschigen Wege
und der Regen, die Oberschilp und den übrigen 140 Startern zusetzten. Hinter Andreas Oberschilp belegten auf der Langstrecke
"Roadrunner" Timo Sieke (31:52) sowie der Verdener Christian Müller (33:02) die Plätze zwei und drei. Schnellster Kreisvertreter
war auf Rang sechs Brinkums Trainer Frank Krüger.
Auf der Mittelstrecke konnte im Männerfeld kein Läufer auch nur annähernd mit Oberschilp mithalten. Auf den Plätzen zwei und
drei folgten Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor, 15:44) und der Barnstorfer Gerrit Meyer (15:48) mit beträchtlichem Abstand.
Erstaunlich gut schlug sich Jugendsieger Tobias Kortas. Als Gesamtzweiter hatte der 17-Jährige nur sechs Sekunden Rückstand
auf Oberschilp. Bei den Frauen siegte Carola Vömel (LG Kreis Verden, 19:17) im Alleingang. Deutlich schneller war allerdings die
Jugend mit der Schwarmerin Heide-Annemarie Schwartz (17:50) sowie der Verdenerin Katharina Biene (18:13). In den Schüler-
läufen trumpfte der Nachwuchs des FTSV Jahn Brinkum auf. Die Brinkumer stellten gleich fünf Jahrgangssieger und scheinen da-
mit bestens vorbereitet zu sein auf die Cross-Kreismeisterschaften am Sonntag, 10. Februar, in Syke.
==> Ergebnisse   

WESER KURIER vom 5. Februar 2008
Hikmet Ciftci hängt das Favoriten-Duo ab
Führungswechsel in der Großen Serie / Frank Themsens Ausstieg macht in der Kleinen Serie den Weg frei für
Thorben Preikschat

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Viel passiert ist beim zweiten Lauf der 28. Bremer Winterlaufserie bei den Männern. In der Wertung der Großen Serie
gab es einen überraschenden Führungswechsel, während in der Kleinen Serie Frank Themsen von der LG Bremen-Nord als bis-
heriger Zweiter ebenso überraschend vorzeitig ausstieg. Bei den Frauen blieb dagegen alles beim Alten.
Wie angekündigt, machte Ingo Müller, der den ersten Lauf der Großen Serie aufgrund von Vaterfreuden verpasst hatte, Tempo für
Hikmet Ciftci vom Marathon-Club Bremen. Zwei Runden lang half er seinem Vereinskameraden gegen den bisher führenden
Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord und dessen Teamgefährten, den Gesamtzweiten Torsten Naue. Naue hatte noch mit
den Nachwirkungen einer Magen- und Darminfektion zu kämpfen und fiel schnell zurück. Aber auch Andreas Oberschilp hatte
keinen guten Tag erwischt. "Der scharfe Wind zum einen aber auch zu weiche Schuhe, die ich nach dem matschigen Waldkater-
Cross in Melchiorshausen vom Vorwochenende gewählt hatte, zum anderen kann ich mir als Erklärung für den Lauf heute vor-
stellen", fasste Andreas Oberschilp den aus seiner Sicht ungünstigen Rennausgang über 15 Kilometer zusammen. Hikmet Ciftci
(50:08 Minuten) lief fast zwei Minuten auf den Verdener im LGN-Trikot heraus (52:03) und weitere 21 Sekunden auf Torsten Naue.
Der MCB-Athlet führt somit vor dem abschließenden Lauf über 20 Kilometer am 2. März mit 1:20 Minuten vor Oberschilp und 1:43
Minuten vor Naue. "Wenn Hikmet nicht durch irgendetwas gehandikapt ist, ist das nicht mehr aufzuholen", befanden beide Nord-
bremer Läufer.
In der Kleinen Serie über dreimal 9,9 Kilometer steuert Thorben Preikschat vom SV Werder, der in 33:29 Minuten hinter Ingo
Müller (32:46) durchs Ziel lief, nach dem Ausstieg von Frank Themsen klar auf den Gesamtsieg zu. Zumal hinter den beiden zu-
nächst Oliver Weinrich von OT Bremen in 34:09 Minuten seinen zweiten Tagessieg in der Jugendwertung feierte und dann erst
Christian Siedlitzki (Bremer LT/SG Findorff, 34:10) finishte. Bei den Frauen lag in der Kleinen Serie wiederum Mia Wyszynski vom
Marathon-Club Bremen in 36:31 Minuten weit vor Lisa Brack vom TuS Huchting (41:26). Einsam siegte in der Großen Serie die
Vorjahresgewinnerin Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord) in 1:00:03 Stunden. Ihre größte Konkurrentin, Carolin Schiff von der
SG Roadrunners Buntentor, konnte wegen eines Fahrradunfalls am Vortag gar nicht an den Start gehen. 
==> Die Ergebnisse sind bei Sport Ziel noch nicht online. (Info-Stand: 5.2. / 9:00 Uhr)  

EINBECKER MORGENPOST vom 6. Februar 2008
Ortsbürgermeister Pfefferkorn gab den Startschuss
40. Burg-Crosslauf: Frank-Dieter Pfefferkorn begrüßte 141 Starter beim Jubiläums-Crosslauf des SC Greene

Einbeck/Greene
(oh/pk). Seit Ende 1940 führt der Sport-Club Greene Burg-Crossläufe im Greener Wald durch. So konnte - mit
Unterbrechungen - am 26. Januar mit dem 40. Burg-Crosslauf ein Jubiläum gestartet werden. Dieser traditionsreiche Crosslauf
führte die vielen Läufer über für die einzelnen Altersklassen ausgeschriebenen Crosslaufstrecken durch fast ebenes Gelände mit
Start und Ziel am "Blockbahnhof" im Greener Wald. Bereits am Freitag waren die Laufstrecken mit farbigen Streckenschildern und
Absperrband markiert worden. Zusätzlich standen am Lauftag an markanten Wegabzweigungen Streckenposten mit leuchtenden
Sicherheitswesten. Frank-Dieter Pfefferkorn eröffnete als Ortsbürgermeister des Fleckens Greene mit dem Startschuss für den
ersten Lauf der Schülerinnen C und D die Jubiläumsveranstaltung.
Mit 141 ins Ziel kommenden Aktiven lag die Gesamtteilnehmerzahl bei der diesjährigen Veranstaltung im oberen Durchschnitt.
Sicherlich hätten weitere Starter den Weg in den Greener Wald gefunden, wenn das Wetter in den Vortagen nicht so unbeständig
gewesen wäre, denn einige Voranmelder waren leider nicht gekommen. Auf den Aufbau von bereitliegenden Zelten zur Aufbewahr-
ung von Kleidung und Sporttaschen für die Aktiven hatten die Greener Leichtathleten aufgrund des "schönen Winterwetters" ver-
zichtet, denn der Dauerregen setzte erst nach Beendigung der Veranstaltung abends ein. "Wieder einmal großes Wetterglück ge-
habt", so der Ausdruck zahlreicher Kampfrichter.
Auch bei dieser Crosslaufveranstaltung ging es für die Sieger jeder Altersklasse "um die Wurst". Das Greener Fleischereifachge-
schäft Wenzel unterstützte als Sponsor diesen Burglauf. Auch den Zweit- und Drittplatzierten wurden Präsente überreicht. Für die
Aktiven ging es aber nicht nur um den Einzelsieg, sondern auch um gute Platzierungen für die Mannschaftswertung. Mit Hilfe von
Gönnern und Freunden hatte der SC Greene beim 30. Burg-Crosslauf Wanderpokale bereitgestellt, die es zu verteidigen, erstmalig
oder erneut zu gewinnen galt. Über die Gewinner der Wanderpokale wird noch berichtet werden. Dank der Bereitstellung eines
Stromaggregates durch den Schützenverein 08 Greene - hierfür dankt der Sport-Club dem Schützenverein - konnte vor Ort die
Datenverfassung installiert werden. Die sofortige Verarbeitung der Einlaufergebnisse mittels EDV klappte hervorragend, so dass
alle Teilnehmer kurz nach ihrem jeweiligen Lauf ihre Siegerurkunden und Präsente in Empfang nehmen konnten.
Über manches Lob seitens der Aktiven waren die Organisatoren dieser Leichtathletikveranstaltung sehr erfreut und auch dankbar,
dass die ehrenamtliche Arbeit Anerkennung fand. Für die Ausgabe von heißem Tee an die Aktiven nach ihren Läufen sorgte auch
bei dieser Veranstaltung ein bewährtes Team. Auch an dieser Stelle war das von der Freiwilligen Feuerwehr Greene dankenswert-
er Weise bereitgestellte Aggregat - wie in den Vorjahren - eine große Hilfe. Am Ende einer wiederum erfolgreichen Crosslauf-
Großveranstaltung waren nicht nur die beteiligten Läufer, sondern auch die zahlreichen Kampfrichter und Helfer der Leichtathletik-
abteilung im SC Greene mit dem Ablauf in gut zweieinhalb Stunden sehr zufrieden.
==> Ergebnisse  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Februar 2008
Dreifach-Erfolg für Frauen von Tura 07
Leichtathletik: Marks gewinnt Winterlauf Logabirum vor Sollermann und de Buhr

Logabirum.
112 Akteure erreichten das Ziel in der Logabirumer Sporthalle bei den diesjährigen Winterläufen. Ulrich Sure aus
Dielingen bei Osnabrück und Almuth Maaß (LG Ostfriesland) über 26,2 Kilometer sowie Ilona Marks (TuRa 07 Westrhauderfehn)
und Aike Garlichs (VfL Germania Leer) über 16,2 Kilometer belegten die ersten Plätze.
Gestartet wurde bei guten Bedingungen. 66 Teilnehmer liefen die Langstrecke, 48 die kürzere Distanz. Das Feld zog sich schnell
auseinander. Bei den Männern setzten sich Ulrich Sure und Ralf Taube (VfL Germania Leer) nach acht Kilometern ab. Zwölf Kilo-
meter lang hielt die Allianz, dann löste sich der vereinslose Ulrich Sure und lief bis ins Ziel noch mehr als eine Minute Vorsprung
heraus. Dritter hinter Taube wurde Theo Holtkamp vom SV Evenkamp in 1:42:06 Stunden. Dabei verpasste er den Streckenrekord
von Stefan Oppenborn um drei Minuten. Bei den Frauen lief Almuth Maaß schon früh einen klaren Erfolg heraus. In 2:07:19 Std.
hatte sie fast zehn Minuten Vorsprung auf Bettina Pilney vom Lauftreff des SV Ems Jemgum. Dritte wurde Anke Schrader aus
Leer.
Über 16 Kilometer setzte sich bei den Männern Aike Garlichs früh ab und lief einen ungefährdeten ersten Platz in 1:09:21 Stunden
heraus. Fünf Minuten Vorsprung hatte er auf Mans Veldsink aus Dedemsvaart (Niederlande). Dritter wurde Jürgen Drosten (Fortu-
na Wirdum). Bei den Frauen gab es einen dreifachen Erfolg für TuRa 07 Westrhauderfehn. Ilona Marks gsetzte sich in 1:36:40
Stunden vor ihren Teamgefährtinnen Heidi Sollermann (1:39:45) und Renate de Buhr (1:39:46) durch. TuRa war mit 14 Startern
außerdem der teilehmerstärkste Verein.
==> Ergebnisse 

Presseinformation vom 9. Februar 2008 (Von Manfred Haacke)
Top-Bedingungen beim Winterlauf in Lüchow
Lüchow.
Das der Winter-Bahnlauf des SC Lüchow über 10.000 m am Sonnabend eher ein Lauf in den Frühling wurde, hatten sich
die Verantwortlichen bei der Terminplanung im letzten Herbst auch nicht gedacht. Bei Temperaturen um 10 Grad, Sonnenschein
und Windstille fanden die 22 Läufer und 3 Läuferinnen hervorragende Bedingungen vor. Für einige kamen die 25 Runden auf der
Bahn in einer Jahreszeit, wo eher der Crosslauf im Mittelpunkt steht, wohl doch noch etwas zu früh.
So blieb auch Ole Marggraf (TSV Hitzacker), der als Jugendlicher in der Männerklasse startete, als Gesamtsieger in 37:54,5 Min.
um rund eineinhalb Minuten über seiner Bestzeit vom vergangenen Oktober. Der Rennverlauf war allerdings für ihn optimal: Vom
Start weg hatte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Jürgen Schwarz, Hans-Joachim Heermann (beide SC Lüchow) und Marg-
graf gebildet. Hatte zunächst Schwarz für die Tempoarbeit gesorgt, führte später Heermann die überwiegende Zeit. Erst auf dem
letzten Kilometer setzte Marggraf, der sich zurückgehalten hatte, sein Sprintvermögen von der Mittelstrecke ein. Ihm konnte nur
Schwarz noch folgen, der Gesamtzweiter und 1. der M 45 in 37:58,1 Min. wurde. Dritter und 2. der M 45 wurde Heermann in
38:12,3 Min. Der Abstand zum Gesamtvierten Ralph Germ (IGAS Wendland) betrug dann schon zwei Minuten. Germ lief als
Schnellster der M 30 40:15,1 Min. Er hatte auf den ersten Runden noch versucht, dem Spitzentrio zu folgen, musste aber früh
abreißen lassen. Hinter Helmut Schulz, Polizei Dannenberg, dem 3. der M 45 in 40:47, 4 Min. folgte bereits M 60-Senior Rudolf
Thiele vom SC Lüchow. Im letzten Jahr 3. der Landesbestenliste, blieb er nur 22 Sekunden über seiner letztjährigen Zeit.
Weitere Ergebnisse (ohne Vereinsangabe SC Lüchow): 7./1. M 55 Jürgen Feldmann, Tüschau, in 44:38,8 Min., 10./1. M 40 Peter
Richter in 45:29,9 Min., 13./1. M 50 Manfred Haacke in 48:47,1 Min., 19./1. W 40 Silvia Behn in 51:27,7 Min., 21./2. M 65 Hans-
Dieter Zerbe in 52:36,9 Min.
==> Ergebnisse  

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 11. Februar 2008
324 Starter erleben ersten SgH-Frühling

Goldenstedt.
Sportler erleben ihren zweiten Frühling, wenn sie auf ihre alten Tage noch einmal Höchstleistungen bringen. Ihren
ersten Frühling erlebten gestern die Organisatoren der 9. Wanderung und des 6. Volkslaufes in Goldenstedt. In der Vergangenheit
waren sie fast verzweifelt, weil ihnen immer wieder widrige Wetterverhältnisse zu schaffen machten. Gestern feuerte Bürgermeister
Willibald Meyer seinen Startschuss in den blau strahlenden Himmel ab. 112 Läufer sowie 212 Wanderer und Walker machten sich
bei der Marienschule für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" auf die Strecken. Organisator Alex Peltzer hatte zwar mit
etwas mehr Teilnehmern gerechnet, strahlte aber Zufriedenheit aus. Sein Vorgänger Georg Bruns, der aus zeitlichen Gründen erst-
mals nicht in der Organisation tätig war, gratulierte Peltzer zu der Veranstaltung. Er war selbst mitgewandert und ärgerte sich
keinesfalls, dass ihm nie so ein Kaiserwetter vergönnt gewesen war. "Ist doch schön. Ich freue mich sehr für die Organisatoren",
sagte Bruns.
Grund zur Freude hatten gestern die Laufsieger. Die für die Waldschleicher Lohne laufende Lokalmatadorin Claudia Wahls siegte
bei den Damen über 10 Kilometer, der Vechtaer Dirk Schmidt gewann bei den Herren. Die 5-km-Sieger hießen Katharina Gelhaus
von Frisia Goldenstedt und Clemens Hogeback von Arminia Rechterfeld. Alle bekamen einen Präsentkorb mit einheimischen
Produkten von der Gemeinde Goldenstedt. Alle 112 Läufer fanden ideale Bedingungen vor. Vor allem der kurvige Streckenteil im
Tanger Wald gefiel den Ausdauersportlern. Dort überholten die besten 10-km- noch einige 5-km-Läufer. So lief der zweitplatzierte
Henning Schillingmann aus Visbek an seiner Mutter Angela vorbei. Die war aber nicht beleidigt, sondern feuerte ihren Sohn noch
einmal an. Alex Peltzer stellte aber auch klar, dass es etwas weniger als 10 und etwas mehr als 5 Kilometer waren. Auf der Ziel-
geraden vor der Sporthalle hatten sich einige Zuschauer eingefunden, die die Läufer noch einmal mit Applaus anspornten. Nach
dem Zieleinlauf stärkten sich die Teilnehmer in der Pausenhalle der Marienschule mit einer Erbsensuppe. Küchenchef "Johnny"
Stolle und die Damen aus Sefa Papschiks Frisia-Gymnastikgruppe hatten alle Hände voll zu tun. In der Cafeteria bediente zudem
der 1. FC Varenesch die Gäste.
Ohnehin klappte die Zusammenarbeit zwischen dem Ausrichter-Quintett Bürgerschützenverein, Freiwillige Feuerwehr, 1. FC
Varenesch, Fortuna Einen und Frisia Goldenstedt einwandfrei. Die Fortunen versorgten die Wanderer und Walker auf ihrer 7,5-
Kilometer-Strecke beim Zwischenstopp beim Autohaus Tiemerding, während die Feuerwehr die Strecke für die Läufer absicherte.
Das Ein- und Ausräumen in der Pausenhalle übernahm die Männersportgruppe der Frisia. Im ersten Goldenstedter "Sportler-
gegen-Hunger"-Frühling eine schweißtreibende Beschäftigung.  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Februar 2008
Immega glänzt auch in Hesel
Leichtathletik: Ossiloop-Sieger gewinnt beim ersten Start den Ostfriesland-Cross

Von Theo Gerken
Hesel. Mit einem riesigen Vorsprung gewann Stephan Immega von der LG Harlingerland gleich bei seiner ersten Teilnahme den
32. Ostfriesland-Crosslauf im Heseler Wald. Der Student für Mathematik und Sport benötigte für die etwa 11,4 Kilometer lange
Strecke 39:19 Minuten. Hinter ihm kamen Jan Waschkau (40:45) und Hermann Fleßner (40:58) von Germania Leer ins Ziel. Auf
den weiteren Plätzen folgten Jens Dirksen (Leer, 41:14) und Holger Grigat (Germania Leer, 41:20). Bei strahlendem Sonnenschein
konnte sich Klaus Beyer vom Veranstalter SV Holtland über ein kleines Teilnehmerplus im Vergleich zum Vorjahr freuen.
Das schwierigste Rennen wurde den Zuschauern gleich zum Auftakt geboten. Der Parcours über den Klosterhügel mit langen und
kurzen steilen An- und Abstiegen hatte es in sich. Trotz der zuletzt trockenen Tage war der Boden an einigen Stellen noch weich
und rutschig. “Eine anspruchsvolle Strecke”, stellte Sieger Immega fest. Nach vier Runden hatte sich die Spreu vom Weizen ge-
trennt. Immega lief zunächst verhalten, ging in der zweiten Runde aber an den führenden Waschkau und Grigat vorbei und be-
herzigte auch noch den Hinweis seines Trainers Uwe Rolf: “Achte auf deinen Puls!” Mit Blick auf die kommenden Aufgaben -
Landesmeisterschaften im Crosslauf in Soltau und im Straßenlauf in Lüchow - hielt sich das Führungsquartett etwas zurück und
kam locker ins Ziel. “Ich bin ganz konzentriert gelaufen und habe insbesondere auf die vielen Wurzeln geachtet. Die steilen Pass-
agen sind für mich ungewohnt, das war ganz schön anspruchsvoll”, stellte Sieger Stephan Immega nach dem Zieleinlauf fest. Die
Pulsvorgabe hatte er übrigens beachtet: “Immer etwa 170.” “Nächste Woche in Soltau ist es wichtiger”, kommentierte Jan Wasch-
kau seinen zweiten Rang. Hoch zufrieden war Hermann Fleßner mit seinem dritten Platz. “Ich bin nach langer Verletzung erst seit
Januar wieder im Training. Das lief heute ganz gut.” 
==> Ergebnisse  

HAMBURGER ABENDBLATT vom 13. Februar 2008
Gute Laune beim Straßenlauf-Cup

Langenrehm.
Mit 301 Läuferinnen und Läufern gab es diesmal die drittbeste Starterzahl bei einem 10-Kilometer-Lauf im Rahmen
des Straßenlauf-Cups der LG HNF. Nur 2003 (370 Aktive) und 2006 (345) starteten mehr Leichtathleten im Forst Rosengarten in
Langenrehm. Und die Stimmung der Aktiven bei der jetzigen 25. Auflage des Cups war ausgelassen wie nie. "Alle waren gut ge-
launt und für keinen gab es etwas zu kritisieren", sagte Organisator Mark Schepanski, der die komplette Veranstaltung bereits
zwei Stunden nach dem Start - das heißt 50 Minuten, nachdem die letzte Läuferin die Ziellinie überquerte - ausgewertet hatte.
Einen Hauch von Enttäuschung gab es bei Gewinner Murad Bekakcha (34:46 Minuten, Runners Point City Hamburg) darüber,
dass keine Siegerehrung vorgenommen wurde. Mit aufs Treppchen gekommen wären Lennart Hottmann (35:05, Kaifu Tri Team)
und Sebastian Laas (35:13, TSV Gräfeling). Bester Läufer aus dem Süden Hamburgs war der siebtplatzierte Oliver Studt von Gast-
geber LG HNF (36:13). Erst drei Minuten nach dem Start lief Michael Grosch (Eintracht Hittfeld) los. Mit seinen 44:31 Minuten
wurde er 88., abzüglich der drei Minuten wäre er 45. geworden. Bei den Frauen siegte Felicitas Schwedler (40:30, TSG Bergedorf)
vor Gabriele Schult (41:03, LAV Hamburg-Nord) und Alejandra Andrada (41:39, Hamburg). Beste Läuferin aus dem Bereich südlich
der Elbe war Birgit Schwartz-Reintzen (43:19, TV Meckelfeld) als Fünfte. Vorerst versehentlich als 102. bei den Männern gewertet
wurde Simone Warda (LG HNF), die mit ihren 45:36 Minuten in Wirklichkeit Achte bei den Frauen war. (ml)
==> Ergebnisse: Gesamt / Nach Altersklassen  
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 13. Februar 2008 (Zwei Artikel)
Die einsamen Runden eines Kreismeisters
210 Aktive beim 65. Friedholz-Crosslauf / Horst Wittmershaus dominiert die 9800 Meter nach Belieben

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke. Besser hätte es zum Abschluss der Crosssaison im Kreis Diepholz kaum laufen können: Beim 65. Friedeholz-Crosslauf
gingen noch einmal mehr als 210 Läufer an den Start. Etliche Topathleten nutzten die Veranstaltung als letzten Formtest für die
Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende. Den Nachwuchs lockte vor allem die Aussicht auf Titel und Medaillen im
Rahmen der gleichzeitig ausgetragenen Kreismeisterschaften. Alle zusammen genossen dabei die idealen Bedingungen: Sonne
satt und frühlingshaften Temperaturen um die zehn Grad.
Bei den Veranstaltungen der Syker-Weyher-Cross-Serie gilt regelmäßig die Langstrecke als "Hauptlauf". Beim 65. Friedeholz-
Crosslauf dürfte allerdings die gemeinsame Mittelstrecke der Männer, Frauen und A-Jugend über 4400 Meter das besser besetzte
Rennen gewesen sein. Patrick Hublitz (LG Eichsfeld), vor zwei Wochen bei den Landes-Hallenmeisterschaften in 8:35 Minuten
Dritter über 3000 Meter der Männer, siegte überlegen in 13:44 Minuten. Sowohl der in der Bremer Winterlaufserie führende Hikmet
Ciftci (Marathonclub Bremen, 13:58) als auch Kreismeister Horst Wittmershaus (SC Weyhe, 14:01) mussten die Überlegenheit
von Hublitz anerkennn. Noch deutlicher fiel bei den Frauen der Sieg zugunsten von Mia Wyszynski aus. Die 20-jährige Studentin,
Anfang des Jahres vom SC Charlottenburg zum Marathonclub Bremen gewechselt, gewann in 15:48 Minuten vor Carola Vömel
(LG Kreis Verden, 18:34). Bei der weiblichen A-Jugend kam Heidi-Annemarie Schwartz in ausgezeichneten 16:59 Minuten im
Alleingang zu Sieg und Kreismeistertitel. Dass sie diesmal der Frauensiegerin den Vortritt lassen musste, war für die Schwarmer-
in völlig in Ordnung: "Immerhin kann Mia 36er Zeiten über zehn Kilometer laufen."
Einen nicht unbedingt erwarteten Ausgang nahm der Kampf um Sieg und Titel bei der männlichen A-Jugend dank eines über-
ragenden Andreas Reinert. Der Weyher gewann in 14:31 Minuten erstaunlich sicher vor Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr, 14:37)
und Sebastian Franke (SG Diepholz, 14:47). Während Kortas nach einem Infekt noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden hat
und Franke wie bei den Landeshallenmeisterschaften erneut mit Atemwegsproblemen zu kämpfen hatte, freute sich Triathlet
Reinert zurecht über seinen Erfolg: "Dass ich seit einigen Wochen im Laufbereich von Eike Pupkes (Deutscher Duathlonmeister,
die Red.) betreut werde, zahlt sich offensichtlich aus."
Anders als auf der Mittelstrecke wurde die anschließende Langstrecke über 9800 Meter für Horst Wittmershaus schnell zu einer
einsamen Angelegenheit. Der Weyher setzte sich frühzeitig vom 50-köpfigen Feld ab, absolvierte vier relativ einsame Runden
durchs Friedeholz und kehrte nach 34:39 Minuten als Gesamtsieger und Kreismeister ins Waldstadion zurück. Platz zwei und
drei gingen an Timo Sieke (36:22) und Gerrit Lubitz (36:31) von der SG Roadrunners Buntentor. Bei den Frauen siegte die noch für
den süddeutschen TV Palnegg-Krailing startende Nienburgerin Christine Grammer in 42:30 Minuten. Als Zweite knüpfte Maren
Rösner in 44:18 Minuten an ihre vorangegangenen guten Laufergebnisse an. "Ich denke, durch die Crossrennen habe ich an Wett-
kampfhärte für die Triathlonsaison gewonnen", erklärte die Schwarmerin. Enttäuscht war Rösner nur von der fehlenden Konkurrenz
im Kampf um den Kreismeistertitel: "Schade, ich wäre schon gerne gegen Birgit Niemann-Scheffel gestartet." Gesamtsieger im
gemeinsamen Rennen der männlichen Jugend B und der A-Schüler und damit Kreismeister bei der B-Jugend wurde Till Meiners.
Dabei konnte sich der Weyher an der Spitze des Feldes sogar einen Umweg von rund 200 Metern leisten. Platz zwei sowie der
Sieg in der M 15 ging an Vereinskamerad Sami Jadallah. Bei der weiblichen Jugend B holten sich Alyssa Oppermann und ihre
Teamgefährtinnen von der LG Delmenhorst/Diepholz Einzel- und Mannschaftstitel. W15-Kreismeisterin wurde Britta Funke, eben-
falls LGSD. Die LG-Läuferinnen waren damit die einzigen "echten" Leichtathleten unter allen Einzel- und Mannschafts-Kreis-
meistern in den Klassen der Männer, Frauen, Jugend und A-Schüler. Sämtliche anderen Titelträger sind zugleich und vor allem
Triathleten.
Der Friedeholz-Crosslauf war auch die Abschlussveranstaltung der Syke-Weyher Cross-Serie. Die Pokale für den Gesamtsieg bei
den Männern und Frauen gingen auf der Langstrecke an Karolin Starke, Timo Sieke sowie in der Männermannschaft an die SG
Roadrunners Buntentor. Auf der Mittelstrecke sicherten sich Carola Vömel (LG Kreis Verden) und Gerrit Lubitz (SG Roadrunners)
die Trophäen. Schnellste Mittelstreckler der Serie waren die beiden Jugendlichen Heidi-Annemarie Schwartz und Tobias Kortas.

Ein Andrang wie nie zuvor
100 Nachwuchsläufer säumten das Areal rund ums Waldstadion

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke. Für eine gute Stunde herrschte im und um das Syker Waldstadion ein Andrang von jungen Athleten, Zuschauern und Be-
treuern wie bei keinem der vorangegangen Crossläufe. Grund dafür waren die Crosslauf-Kreismeisterschaften in den Klassen der
Schüler/innen B bis D. Rund 100 Nachwuchsläufer aus sechs Vereinen des KLV Diepholz kämpften in den Jahrgängen 1995 und
jünger um Medaillen. Jahrgangsweise ging es um Einzeltitel, klassenweise um Mannschaftserfolge. Ruhig wurde es erst bei der
Medaillenvergabe. Bis dahin waren allerdings auch Wilfried Becker und Uwe Franke als 1. und 2. Vorsitzender des Kreisleichtath-
letik-Verbandes tüchtig ins Schwitzen gekommen. In Handarbeit, fern aller EDV, sortierte das Duo aus allen Startern, unter denen
sich auch etliche Läufer vom TuS Hoya sowie aus Bremen und Verden befanden, die Kreisvertreter aus, ermittelte dann anhand
der Meldelisten und Einlaufkarten Sieger und Platzierte. Erfolgreich improvisiert wurde auch bei der Siegerehrung, so dass sich
schließlich alle neuen Kreismeister, mit Medaillen geschmückt, auf den Heimweg machen konnten. Gleichermaßen erfolgreich bei
der Jagd nach Edelmetall waren die Nachwuchsläufer des FTSV Jahn Brinkum sowie des TuS Sulingen mit jeweils sieben Titeln.
Dabei bewiesen die Brinkumer ihre Stärke im Bereich der B-Schüler/innen mit fünf Medaillen. Die Sulinger gewannen dafür bei den
C-Schülerinnen und C-Schülern sämtliche Einzel- und Mannschaftstitel. Drei Siege gingen an die LG Delmenhorst/Diepholz und
einer an den TSV Schwarme. 
==> Ergebnisse 

ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 20. Februar 2008
LG Harlingerland dominiert bei Männern
23. Crosslauf im Schafhauser Wald bei idealen Bedingungen / Achim Groenhagen Gesamtsieger

Esens
(bum). Eine familiäre Atmosphäre herrschte beim 23. Harlingerland-Crosslauf im Schafhauser Wald, in dessen Rahmen zu-
gleich die Wittmunder Kreismeisterschaften ausgetragen wurden. Mit 97 Aktiven war das Teilnehmerfeld überschaubar und etwas
kleiner als im Vorjahr. Den Sieg bei den Männern sicherte sich Achim Groenhagen von der heimischen LG Harlingerland, als
schnellste Frau überquerte Marita Caspers von der LG Wilhelmshaven die Ziellinie. Für den Auricher Heinrich Janssen, der in der
M70 startete, hatte der der Lauf im Schafhauser Wald etwas ganz Besonderes, denn vor nunmehr 56 Jahren absolvierte der heute
74-Jährige dort seinen ersten Crosslauf.
Nachdem die “Kleinsten” ihre Läufe über 850 m ausgetragen hatten, folgten die Schüler C/B/A sowie die weibliche Jugend, die
Strecken von 1700 oder 2800 Meter zurückzulegen hatten. Die männliche Jugend B lief über die Hälfte des Hauptlaufes, also 4500
Meter. Bei den Männern dominierte eindeutig die LG Harlingerland, die mit Achin Groenhagen, Ralf Salih und Wilko Willms die
ersten drei Podestplätze belegte. In den einzelnen Altersklasse gab es aber auch noch weitere Sieger aus den hiesigen Vereinen,
wie beispielsweise Jens Albers von der TG Wiesmoor, Gerd Emken vom SC Dunum oder aber Karl Siemens vom MTV Wittmund.
 Bei den Frauen war Marita Caspers nicht zu schlagen. Hinter ihr entwickelte sich eine packenes Duell um die Plätze zwei und
drei, das schließlich Andrea Rückbrod (TV Norden) gegen Kristian Sievers knapp für sich entschied. Waren die Bedingungen im
Schafhauser Wald nahezu ideal, so war Eibo Eiben vom Leichtathletikkreis Wittmund mit den Teilnehmerzahlen nicht zufrieden.
Er hätte sich vor allem mehr Kinder aus der Umgebung gewünscht, doch würden Schulen und Vereine einfach nicht mitziehen, so
Eiben.
==> Ergebnisse  

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 22. Februar 2008
Junge Athleten scheuen Crossläufe
30. Wald-Crosslauf der LG Altes Amt am Clausberg in Echte lockte 85 Starter an

Echte.
Mit 85 Startern aus 21 Vereinen war der Crosslauf der LG Altes Amt am vergangenen Samstag im Echter Wald bei strahl-
endem Sonnenschein und Temperaturen um null Grad ein gelungener Start in die Freiluftsaison. Volker Denecke, Vorsitzender
der LG Altes Amt und Organisationsleiter des Laufs, zeigte sich mit der Resonanz zufrieden, obwohl sich der Trend der Vorjahre
fortsetzte und offenbar viele der jüngeren Athleten nicht mehr für Crossläufe zu begeistern sind. Nicht nur Leichtathleten gingen auf
die Strecke, sondern auch der Jugendfußballclub (JFC) Roswitha-Stadt war mit erfreulich vielen Jugendlichen vertreten, was den
Charakter dieses Crosslaufes als ausgeschriebenen Volkslauf unterstreicht. Der Rundkurs war in einem guten Zustand. Dennoch
wurde den Läufern, vor allem auf den längeren Strecken, viel Kondition abverlangt, weil es mehrmals bergan ging.
Der Sanitätszug der DRK-Bereitschaft des Alten Amts, der für die ärztliche Betreuung zuständig war, musste einen Athleten
wegen eines Asthma-Anfalls behandeln. Neben dem Roten Kreuz dankte die LG Altes Amt auch der Freiwilligen Feuerwehr für die
Streckensicherung und der Forstgenossenschaft Echte für die unentgeltliche Nutzung des Waldes und der Holzhackerbude. Die
Siegerehrungen erfolgten unmittelbar nach den einzelnen Läufen, so dass niemand lange warten musste. Die Urkunden über-
reichte Volker Denecke und auch der Echter Bürgermeister Karl-Heinz Splisteser nahm einige Siegerehrungen vor. Schüler und
Schülerinnen erhielten kleine Präsente. Von der Jugend B aufwärts bis zu den Erwachsenen gab es Präsente für die ersten
Plätze.
Im Hauptlauf über 10878m schaffte Christian Sander (LG Osterode) mit 44:51 min. die schnellste Zeit vor Frank Berner (MTV Frei-
heit) in 48:26 min. und Jörg Bremer (LG Solling) in 48:36 min. Schnellste Frau war Anne-Dore Alusse (LG Altes Amt) in 54:30 min.
Die LG Osterode gewann die Mannschaftspokale über 3054 m und 4292 m. Der Pokal über 10878 m ging erstmals an den MTV
Freiheit. Weitere Pokale gingen an SVG Bad Gandersheim (Schüler D), Dasseler SC (Schülerinnen C), LG Solling (Schülerinnen
B), jeweils über 1200m und JFC Roswitha-Stadt (Schüler A) über 2294m. Der JFC stellte mit Ardin Adzajlic in 8:53 min. auch den
Einzelsieger auf dieser Strecke.
==> Ergebnisse

NORDWEST ZEITUNG vom 25. Februar 2008
200 Aktive bei Nord-West-Cross
Laufen: Lokalmatadorin Michelle Kloth vom TuS Glarum siegt im Barkeler Busch

Von Sönke Wieting
Schortens. Die Erleichterung war den Ausrichtern ins Gesicht geschrieben: Nachdem die Meldezahlen im Vorfeld des 31. “Nord-
West-Cross” zunächst zu wünschen übrig ließen, überwog aufgrund der zahlreichen Nachmeldungen die Zufriedenheit. Insgesamt
gingen 195 Aktive auf die Cross-Strecke am Barkeler Busch. “Die äußeren Bedingungen waren ideal. Wir hatten gutes Wetter und
der Boden war fest”, freute sich Friedhelm Henze, Vorsitzender des KLV Wilhelmshaven über den Verlauf. Die Jadestädter hatten
den Lauf in Zusammenarbeit mit dem TuS Glarum organisiert.
Der “Nord-West-Cross” wartete zudem gleich zu Beginn mit zwei Überraschungen auf. In den ersten beiden Läufen über jeweils
1000 Meter setzten sich mit Alica Henke (LG Wilhelmshaven) und Lokalmatadorin Michelle Kloth (Glarum) zwei Mädchen durch.
In Lauf 3 über 2430 Meter belegte Neele Eilers vom Heidmühler FC als schnellste Friesländerin Rang sechs. Es siegte hier Joel
Hörig (LG Wilhelmshaven). Über die gleiche Strecke siegte beim Lauf 4 Holger de Vries vom TV Norden. Die Heidmühler Frederic
Held und Marcel Gerdes kamen auf die Plätze 13 und 14. David Fünfstück (HFC) musste sich beim Lauf 5 (4865 Meter) nur Sven
Meinen (LG Wilhelmshaven geschlagen geben. Im Lauf 5 der Erwachsenen hatte Michael Mäschig (LG Wilhelmshaven) die Nase
vorn. Als schnellster Friesländer überquerte Hermann Völkert (HFC) die Ziellinie. Einen Doppelsieg feierte die LG Harlingerland:
Stephan Immega siegte vor Vereinskamerad Jörn Menne
==> Ergebnisse  
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 26. Februar 2008 (Drei Artikel)
Favoritensieg und Teilnehmerrekord
34. Worpsweder Crosslauf erfreut sich großer Beliebtheit / Marek Jaskolka siegt auf der Langstrecke

Von unserem Mitarbeiter Tobias Dohr
Worpswede. Der 34. Vorfrühlings-Crosslauf mit Kreis-Crossmeisterschaft in Worpswede war ein voller Erfolg. 280 Läufer sorgten
für eine Rekordteilnahme, und auch das Wetter trug dazu bei, dass dieser Crosslauf seinen Namen zu Recht trug. Dazu war mit
Marek Jaskolka sogar ein Olympionike im Künstlerdorf am Start. Kein Wunder also, dass Matthias Lindner vom Organisations-
Team rundum zufrieden war. "Vor drei bis vier Jahren war die gesamte Teilnehmerzahl auf unter 100 abgerutscht. Jetzt hatten wir
alleine im Langstreckenlauf mehr als 100 Läufer", berichtete Lindner freudestrahlend. Dass bei diesem großen Andrang die vorbe-
reiteten Startnummern nicht annährend ausreichten, wurde billigend in Kauf genommen.
Im Langstreckenlauf über die 9940 Meter gab es den erwarteten Favoritensieg. Marek Jaskolka von der SG Findorff gewann leicht
und locker in 36:44 Minuten vor Oliver Weinrich (OT Bremen). Der in Ritterhude lebende Olympiateilnehmer, der erst am vergang-
enen Mittwoch aus einem Trainingslager aus Südafrika zurückgekehrt war, zeigte sich beeindruckt von der Strecke: "Ich bin hier
ja noch nie gelaufen. Es ist eine absolut anspruchsvolle Strecke mit den ganzen Steigungen." Dennoch, das gab der Profi unum-
wunden zu, war es für ihn nicht mehr als ein lockeres Trainingsrennen. Beim Zieleinlauf hatte Jaskolka zwar nur zwei Sekunden
Vorsprung, doch hätte der 30-Jährige das Tempo jederzeit verschärfen können. Bereits in der kommenden Woche fliegt Jaskolka
nach Lanzarote ins nächste internationale Trainingslager. Umso größer war die Freude auf Organisatorenseite, dass der Ritter-
huder den kurzen Aufenthalt in der Heimat für einen Start in Worpswede nutzte. "Das zeigt ja, dass die Strecke hier durchaus
akzeptiert wird", sagte Lindner. Auf einen anderen Bekannten mussten die Zuschauer in Worpswede allerdings verzichten. Hikmet
Ciftci hatte die Teilnahme am Crosslauf abgesagt, weilte aber als Zuschauer und Trainer seiner Jugendgruppe dennoch auf dem
Weyerberg. "Es passte einfach nicht so optimal in den Trainingsplan. Nächstes Jahr bin ich aber wieder dabei, versprochen",
lautete der Kommentar Ciftcis. Bei den Frauen holte sich Christine Wegner (Fishtown Runners Bremerhaven) mit 50:46 Minuten
den Gesamtsieg im Langstreckenlauf. Sie verwies Wiebke Mangels vom LAV Bokel (52:40) auf den zweiten Platz.
Über die Mittelstrecke (3490 Meter) triumphierte Mario Lawendel (LC Hansa Stuhr) in 13:23 Minuten bei den Männern und Carola
Droste in 22:24 bei den Frauen. Den Wettkampf der jüngsten Schülerinnen gewann Rebecka Lütjen vom TSV Lesumstotel. Sie
benötigte für die 1240 Meter 6:04 Minuten und war damit acht Sekunden schneller als Janina Lindemann (TSV St. Jürgen). Bei
den Jungen setzte sich Oliver Mettel (SOL/TV Schwanewede) in 5:26 Minuten vor Moritz Helmke (SOL/SG Platjenwerbe) durch,
der 5:32 Minuten für die Strecke brauchte. Kurt Schmidt vom Organisationsteam freute sich nach der Veranstaltung auch über
viel positives Feedback über den neuen Zieleinlauf am Schützenhaus. Durch die Baumaßnahmen am Fußballplatz war das
Streckenende hierher verlegt worden. "Das kam bei fast allen Läufern sehr gut an", berichtete Schmidt.

Rom, New York und München
Von unserem Mitarbeiter Tobias Dohr
Worpswede. Harald Kirchner kam zwar nach 1:11:15 Stunden als Letzter ins Ziel des 9940-Meter-Langstreckenlaufs, doch das
störte den für den TV Langen startenden Oldie überhaupt nicht. Immerhin war Kirchner mit 72 Jahren der mit Abstand älteste Teil-
nehmer des 34. Worpsweder Crosslaufes. "Zeiten interessieren mich nicht mehr. Ich möchte soviel Kilometer wie möglich schaffen
in diesem Jahr", berichtete das Bremerhavener Urgestein. Eigentlich ist Kirchner auf der Marathonstrecke zu Hause. Und was er
alleine dort im vergangenen Jahr absolviert hat, treibt einem ungeübten Läufer bereits beim Lesen die Schweißperlen auf die Stirn.
"Rom, zweimal New York, Rotterdam, München, Frankfurt", zählte Kirchner auf. Auf seinem Pullover ist das Wappen des Boston-
Marathon zu erkennen. "Da bin ich sogar unter fünf Stunden gelaufen", erinnert sich der rüstige Rentner voller Stolz. Zehn Mara-
thons waren es in 2007, gleich zwölf strebt Harald Kirchner für dieses Jahr an. Mit dem 100-Kilometer-Lauf im schweizerischen
Biel steht zudem eine ganz neue Herausforderung auf dem Programm. In Worpswede ist er übrigens noch nie gelaufen. Oder viel-
leicht doch? "Weiß ich nicht mehr so genau. Irgendwie kam mir die Strecke mit den ganzen Steigungen schon bekannt vor. Das
kann aber auch in Bokel gewesen sein." Den umjubelten Weg ins Ziel hat er dennoch gefunden. Auch, wenn im Zielbereich schon
fast keiner mehr mit der Ankunft eines weiteren, letzten Läufers gerechnet hatte.

Kurt Schmidt mit silberner NLV-Nadel ausgezeichnet
Am Rande des Vorfrühlings-Crosslaufes bekam Kurt Schmidt vom ausrichtenden TSV Worpswede die silberne Ehrennadel des
niedersächsischen Leichtathletikverbandes (NLV) durch Hauke Mütel, Vorstandsmitglied des Kreis-Leichtathletikverband Oster-
holz, überreicht. Mit der NLV-Nadel werden besonders verdienstvolle, ehrenamtliche Tätigkeiten in Niedersachsen geehrt. Mütel
lobte in diesem Zusammenhang die "jahrelange intensive und rührselige Mitarbeit" Schmidts in der Leichtathletik. Unter anderem
ist Schmidt seit den Gründungstagen beim Worpsweder Crosslauf dabei. (Tobias Dohr)
==> Ergebnisse 
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 28. Februar 2008
Heißer Tee für den Sieger
Gerhard Tesch ist seit 25 Jahren als Mitorganisator dabei und nicht müde, den Aktiven mit Rat und Tat zu helfen

Von Peter Hansaul
Hausbruch. Wenn an einem Sonntagmorgen oben am Ortsausgang von Langenrehm die abgestellten Autos bis tief in den Forst
Rosengarten hineinreichen, wenn an der Kreuzung der Waldwege ein Zelt aufgebaut ist und heißer Tee in einem großen Kessel
dampft, dann heißt es wieder: Straßenlauf-Cup der LG HNF. Nach dem ersten zehn Kilometer-Lauf standen jetzt die 15 Kilometer
auf dem Programm. Über 200 Teilnehmer aus Norddeutschland hatten weite Anfahrtswege auf sich genommen, um sich diesem
traditionellsten Test für den Hamburger Marathon zu unterziehen. Am Sonntag, 9. März, wird als drittes Angebot der Halbmarathon
gestartet. Und wer die Zeiten der drei Läufe addiert, weiß ziemlich genau, in welcher Zeit er den Marathon durch Hamburg be-
wältigen kann.
Es war Werner Borstelmann, der erste Organisator des größten Hamburger Lauf-Events, der als Vorsitzender der LG HNF als
willkommenen Test den Straßenlauf-Cup ins Leben rief. Das ist jetzt 25 Jahre her. Und seitdem heißt das auch für Gerhard Tesch,
von Beginn an Mitorganisator, dass er dreimal im Winter am Sonntag morgens um 5.30 Uhr aus den Federn muss. "Kurz vor acht
Uhr versammelt sich der Helferstab von zehn bis zwölf Leuten im Wald", sagte der 70-Jährige, "wir bauen das Zelt auf und machen
den Start und Zielbereich klar." Die Ziffern der großen Zeitanzeige gehen bei diesem 15-Kilometer-Lauf auf die 50 Minuten zu.
Noch ist unten auf der lang ansteigenden Zielgeraden niemand zu entdecken. Bleibt Zeit für die Frage: "Warum, Herr Tesch,
stehen Sie seit 25 Jahren als Helfer hier oben im Wald?" Der 70-Jährige in der roten Winterjacke lächelt, zögert ein wenig mit der
Antwort. "Der Sport hat mich mein ganzes Leben begleitet. Meine Mutter hatte als Turnerin die Hoffnung, an den Olympischen
Spielen 1936 in Berlin teilnehmen zu können. Sie war an irgendwelchen Vereinsquerelen gescheitert. Nach dem Krieg haben wir in
Harvestehude gewohnt. In unserer Nachbarschaft war ein Tennisplatz. Dort habe ich als kleiner Junge Tennisbälle eingesammelt.
Dafür gab's 50 Pfennig. Die habe ich gespart und mir auf dem Isemarkt die ersten Turnschuhe gekauft, für zehn Mark. Das ver-
gesse ich nie." Als der kleine Gerhard dann Leichtathlet beim Hamburger SV wurde, kaufte ihm die Mutter das Trikot mit der be-
rühmten Raute. "Die rote Hose wurde aus einer Nazi-Fahne genäht", erzählte der alte Herr, dessen erster Trainer beim HSV
Günther Mahlmann war, der später als Fußballtrainer Uwe und Dieter Seeler, Klaus Stürmer und Charly Dörfel zu Erfolg und Ruhm
führte. Gerhard Tesch wurde erst viel später durch die Trimm-Trab-Bewegung in den 70er-Jahren zum Laufen und zur LG HNF ge-
führt. Ein paar Jahre war er Chef der Leichtathletik-Gemeinschaft.
Unten aus dem Wald rennt der erste Läufer in die Zielgasse ein. Gerhard Tesch bringt dem Sieger Mourad Bekakcha einen Becher
heißen Tee. Der 29-Jährige, der erstmals beim Straßenlauf-Cup dabei ist, hat seine eigene, ungewöhnliche Geschichte. Der junge
Mann aus Algerien war in Hamburg als Kurierfahrer mit dem Rad unterwegs und wurde von einem Auto angefahren. Monate später
nach Genesung der schweren Vereltzungen ist er aufs Rennrad gestiegen. "Ich bin ein hartnäckiger Typ", sagte er zu dieser Ent-
scheidung, "jetzt erst recht habe ich mir gesagt, habe viermal in der Woche trainiert und bin Rennen gefahren. Als ich dann das
erste Mal an einem Cross-Duathlon mit Radfahren und Laufen teilnahm, bin ich allen anderen davongelaufen." In diesem Jahr hat
sich der 29-jährige Familienvater ganz auf das Laufen konzentriert. Obwohl er nie einen Trainer hatte und nur einmal in der Woche
trainieren kann, gewann er in Langenrehm deutlich in 53:09 Minuten. Schnellster Läufer der LG HNF und Sieger bei den Männern
35 wurde Oliver Studt in 55:06 Minuten. Schnellste Frau war Silja Rohlfing von der LG Elmshorn in 1:02,37 Stunde.

HARBURGER ANZEIGEN und NACHRICHTEN vom 28. Februar 2008
Wer ist Mourad Bekakcha?

Von Florian Kleist
Lag es an den kalten Temperaturen? An der Wahl in Hamburg? War es die Grippewelle? Mark Schepanski von der Leichtathletik-
Gemeinschaft Hausbruch-Neugraben-Fischbek (LG HNF) weiß auch nicht so richtig, warum der zweite Lauf des dreiteiligen
Straßenlauf-Cups so wenige Teilnehmer hatte. Der Organisator muß sich aber wohl von seinem anvisierten Rekord verabschieden:
"Wir wollten bei allen drei Läufen zusammen 1000 Teilnehmer erreichen, daraus wird jetzt wohl nichts", so Schepanski. Zum Auf-
takt des 25. Straßenlaufcups der LG HNF hatten Anfang des Monats 301 Sportlerinnen und Sportler die Ziellinie am Parkplatz
Langenrehm im Forst Rosengarten überquert. Nach zehn Kilometern im ersten Teil, standen an diesem Sonntag die 15 Kilometer
an. Nur 210 Männer und Frauen wollten sich diesmal auf den Rundkurs begeben. Schepanski: "Es ist immer die schwächste der
drei Strecken, aber ich hatte schon 50 oder 60 mehr erwartet.
"Sportlich überzeugte wieder einmal der große Unbekannte: Mourad Bekakcha vom Team "Runners Point City Hamburg". Der aus
Algerien stammende M-30-Läufer - vielmehr weiß Schepanski über diesen Mann auch nicht - taucht im 25. Jahr des Straßenlauf-
cups erstmals in den Wertungen auf. Und das überall an erster Stelle: Mit 53:09 Minuten gewann er den 15-Kilometer-Lauf. Zwei
Wochen zuvor hatte er den Zehn-Kilometer-Lauf ebenfalls für sich entschieden. Folglich führt er vor dem letzten Rennen über die
Halbmarathon-Strecke auch die Gesamtwertung seiner Altersklasse an. Eine Altersklasse höher, bei den M 35, steht ein alter
Bekannter an der Spitze: Oliver Studt von der LG HNF. Er wurde über 15 Kilometer Gesamt-Vierter (55:06 Minuten) und steht bei
der Cup-Wertung seiner Altersklasse ganz oben auf der Liste. Die Entscheidung über die Cup-Sieger - es gibt getrennte Wertung-
en der Altersklassen - fällt beim dritten und letzten Lauf am Sonntag, 9. März. Start ist um 10 Uhr am Parkplatz Langenrehm.
Informationen und Anmeldungen unter 0 40 / 70 29 14 02 oder hier
==> Ergebnisse 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. Februar 2008
Neue Rekordmarke beim Lauf in Driever
Leichtathletik: 174 Teilnehmer beim SV Concordia Ihrhove

Von Holger Weers
Driever. Für die Leichtathletik-Freunde scheint sich der Winterlauf am Deich mit Start und Ziel in Driever zu einem echten Ge-
heimtipp zu entwickeln. An der vierten Auflage der Leichtathletik-Veranstaltung nahmen insgesamt 174 Läufer teil - eine neue
Rekordmarke. “Rund 100 Sportler hatten sich vorab angemeldet. Aber mit so vielen Nachmeldungen hatte ich nicht gerechnet”,
war Beene Oldigs vom Veranstalter SV Concordia Ihrhove nach eigenen Worten positiv überrascht. “Damit haben wir aber auch
unsere Kapazitätsgrenzen fast erreicht.” Und das, obwohl erstmals eine Auswertung per Chip-System mit elektronischer Zeit-
messung zum Einsatz kam. Neben einem Lauf über 10,55 Kilometer wurde auch ein Halbmarathon (21,1 Kilometer) angeboten.
 Den Sieg beim Halbmarathon sicherte sich Stefan Oppenborn von Germania Leer in einer Zeit von 1:19:53 Stunden. Fast zwei
Minuten dahinter folgten Marco Tammen von Teutonia Stapelmoor (1:21:27) und Thomas Pistoor von der TSG Hatten-Sandkrug
(1:22:12). “Schade, ich hatte mir eine Zeit von einer Stunde und 18 Minuten vorgenommen, doch der heftige Gegenwind am Deich
hat nicht mehr zugelassen”, sagte der 29-jährige Sieger. Auch der Zweitplatzierte Marco Tammen klagte ein wenig über die Wind-
verhältnisse. “Auf dem drei Kilometer langen Teilstück am Deich habe ich dadurch 15 bis 20 Sekunden pro Kilometer verloren”, so
Tammen. Bei den Frauen siegte über 21,1 Kilometer mit Frauke Bronn gleichfalls eine Starterin vom VfL Germania Leer. Im Zehn-
Kilometer-Lauf der Männer ging der Sieg an Dieter Rolfes vom SV Germania Twist. Seine Zeit: 39:43 Minuten. Mit zwei Minuten
Rückstand folgten fast zeitgleich dahinter Karsten Hollander vom VfL Germania Leer und Karl-Dieter Goldsweer (TuRa 07 Westr-
hauderfehn).
==> Ergebnisse  

ZEVENER ZEITUNG vom 1. März 2008
Crosslauf begeistert Fans
250 Teilnehmer liefern sich spannende Rennen

Zeven
(zi). Über 250 Aktive und Helfer aus allen Altersgruppen waren kürzlich bei guten Witterungsbedingunge im Großen Holz,
um mit dem “Crosslauf des TuS Zeven um den Bahberg" den vierten und letzten Lauf des Oste-Cup 2008 zu bestreiten. Auch in
diesem Jahr konnten besonders die Teilnehmenden der LAV Zeven mit ihren Ergebnissen bei den insgesamt neun Läufen sehr
zufrieden sein.
Bereits eine Woche vor dem Wettkampf hatten Mitglieder des TuS Zeven damit begonnen, die Laufstrecken mit Längen zwischen
700 und 9000 Meter für die Veranstaltung vorzubereiten. Dafür wurden beispielsweise matschige Passagen entwässert und mit
Erde aufgefüllt, Löcher eingeebnet und Brombeerranken zurückgeschnitten. Trotzdem blieb die Crosslaufstrecke auch in diesem
Jahr gerade für Läufer aus anderen Vereinen eine Herausforderung, da sie durch die vorhandenen Steigungen sehr anspruchsvoll
ist. Die größten Gefahren lauerten dann aber anscheinend doch nicht auf den zu durchlaufenden Waldwegen, sondern schon im
Startbereich. Dort kam es im zweiten Lauf des Tages, dem 700-Meter-Rennen der Schülerinnen D im Alter von acht und neun
Jahren, beim Start zu einem Massensturz. Aber glücklicherweise gab es hierbei - genau wie während der gesamten Veranstalt-
ung - keine größeren Verletzungen. Dafür sahen die Zuschauer spannende Wettkämpfe und packende Zieleinläufe, bei denen die
Aktiven unter dem Beifall des Publikums ihr Bestes gaben.
==> Ergebnisse 

WESER KURIER vom 4. März 2008
Emma verhindert bessere Zeiten
Hikmet Ciftci und Rebecka Weise-Jung lassen sich den Gesamtsieg bei der Winterlaufserie nicht mehr entreißen

Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Man hatte auf das Wetter gehofft für den dritten Durchgang der 28. Bremer Winterlaufserie. Aber Sturmtief Emma hatte
wohl am Sonntagmorgen noch etwas zu tun in der Stadt. Im Bürgerpark stürmte es jedenfalls, der ein oder andere Schauer ging
nieder, und von der Sonne war auch so gut wie nichts zu sehen. Das wirkte sich auf die Leistungen aus, nicht aber auf die Stimm-
ung der Läufer. Mit breitem Grinsen betrat etwa Hikmet Ciftci die Zone hinterm Zielstrich. Er hatte nicht nur den abschließenden
Lauf über 20 Kilometer (1:10:04 Stunden) gewonnen, sondern gleich die komplette Serie. Erwartungsgemäß, denn bereits vor dem
letzten Durchgang hatte der Läufer des Marathon Clubs Bremen rund 1:20 Minuten Vorsprung vor Andreas Oberschilp und dessen
1:40 Minuten vor Torsten Naue (LG Nord) besessen. Das war eine Menge Holz, doch obwohl sein Vereinkollege Andreas Ober-
schilp am Wochenende nicht auf der Höhe war, bemühte sich Torsten Naue um die Verfolgung. Zunächst machte der Altmeister
auch einigen Boden gut, rund 150 Meter lief Naue auf den ersten beiden Runden heraus. So machte sich Ciftci nach der Hälfte
des Rennens Gedanken: "Warum läuft er so ein Tempo, was hat er vor?" Obwohl der Vorsprung noch immer komfortabel war, zog
also auch der Führende an und hatte den Ausreißer fünf Kilometer vor dem Ziel gestellt. Schließlich wusste Naue angesichts der
ungemütlichen Witterung immer um die Aussichtslosigkeit seiner Versuche: "Bei diesem Wetter ist eine solche Aufholjagd un-
menschlich." Am Ende kam der Nordbremer rund eine Minute nach dem Gesamtsieger ins Ziel (1:11:14).
Etwas länger brauchte die Gesamtsiegerin der Winterlaufserie. Dafür gab es aber eigentlich nie einen Zweifel am Sieg von
Rebecka Weise-Jung. Die Athletin der LG Bremen-Nord gewann auch den dritten Lauf (1:23:00), sie lag diesmal deutlich vor Birgit
Niemann-Scheffel (LC Hansa Stuhr/1:26:40). "Wer sonst als Rebecka Weise-Jung?", lautetet also die meistgestellte Frage im
Zielbereich.
Seit diesem Jahr könnte die Antwort lauten: Mia Wyszynski. Der Neuzugang des Marathon Clubs wurde nämlich ebenso konkurr-
enzlos Gesamtsiegerin der kleine Serie. Obwohl sie den abschließenden Durchgang über 10 Kilometer nur in für ihre Verhältnisse
bescheidenen 38:00 Minuten absolvierte. Erkältet, aber durchaus zufrieden meinte die Neubremerin zur Premiere im Bürgerpark:
"Es ist wirklich schön hier, vor allem wird man kräftig angefeuert." Da sollte sie den Bürgerpark erst mal ohne das Tief Emma
kennenlernen. Vielleicht erzählt ihr Christian Siedlitzki (SG Findorff), wie das ist. Der Findorffer (35:02) gewann die kleine Serie
konkurrenzlos, weil Torben Preikschat (SV Werder) erkrankt und obwohl Ingo Müller (32:55) deutlich schneller war. Der Läufer des
Marathon Clubs war am Sonntag nämlich zum ersten Mal im Bürgerpark gestartet. Die Titel in der Jugendwertung gingen schließ-
lich an Sarischa Bieser (SG Findorff) und Oliver Weinrich (OT Bremen). Auch ihre Zeiten von 42:12 und 37:08 Minuten lassen da-
rauf hoffen, dass es spannend wird bei der kommenden Winterlaufserie.
==> Die Ergebnisse sind noch nicht bei Sport Ziel verfügbar. (Info-Stand: 4.3./9:00 Uhr)   

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 4. März 2008
Keine Wertung als Kreismeisterschaft
19. Bokeler Crosslauf wegen des schlechten Wetters mit minimierter Teilnehmerzahl / Ralf Salih gewinnt Hauptlauf
vor Jörn Beger

Von unserer Mitarbeiterin Romina Krensellack
Bokel. Der 19. Bokeler Crosslauf des LAV Bokel stand unter keinem guten Stern. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen
hatte der Kreisverband Cuxhaven die Wertung als Kreismeisterschaft abgesagt. Die Folge waren etliche Absagen von Kreisverein-
en. Von 120 gemeldeten Teilnehmern starteten schließlich 52, darunter elf Frauen und Mädchen.
Ralf Salih (LG Harlingerland, Männer) freute sich über den Gesamtsieg im 7000-Meter-Lauf vor Jörn Beger (LAV Bokel, M 35) und
Michael Tietje (TSV Otterndorf, M 50)."So eine schlechte Beteiligung hatten wir noch nie, doch wir haben das Beste daraus ge-
macht. Trotz der Wettervorhersage war es trocken, und es gab Superzeiten", zog Mitorganisator Gerhard Buck vom LAV Bokel
Bilanz. Einzige Frau im insgesamt 24er-Starterfeld beim 7000-Meter-Lauf war Wiebke Mangels. Nach 35:12 Minuten überquerte
sie als Gesamt-Fünfzehnte die Ziellinie. Dienstältester Starter in der Altersgruppe M 70 war Harald Kirchner (TV Langen), der nach
knapp 48 Minuten die Ziellinie überquerte.
Das junge Langstreckentalent Kim-Noah Bunjes (M 11) knickte unglücklich um und musste den Lauf nach zwei Runden beenden.
"Der Crosslauf ist kein Straßenlauf, sondern geht über hügelige Feldwege. Der Regen hat den Boden aufgeweicht", erklärte Ger-
hard Buck. Alle anderen Läufer kamen jedoch unversehrt ins Ziel. Bei der 3400-Meter-Strecke gingen insgesamt zehn Teilnehmer
an den Start. Youngster Volker Engelmann (TSV Sievern, männliche Jugend B) verwies Thomas Langhorst (ohne Verein, M 40)
und Michael Tietje (TSV Otterndorf, M 50) im Gesamtergebnis auf die Plätze zwei und drei. Bester Bokeler war Holger Leck mit
dem sechsten Rang.
Sieben Schülerinnen und Schüler kämpften um den Spitzenplatz im 1700-Meter-Lauf. Sören Engelmann (TSV Sievern, M 13) tat
es dem großen Bruder gleich und sicherte sich vor den Bokelern Jan Schwalm und Florian Lütjen den Sieg. Beste Läuferin war
Mareike Steffens (LAV Bokel), die als Vierte das Ziel erreichte. Der 1200-Meter-Lauf der Jüngsten hatte ausschließlich Bokeler
Beteiligung. "Das liegt an den Absagen der Vereine, die hätten viele Kinder mitgebracht", wusste Gerhard Buck. Doch der Läufer-
nachwuchs war mit vollem Eifer dabei. Torben Leck führte hier vor Tom Ellefsen und Kim-Noah Bunjes das Feld an. Die beste
Läuferin in diesem Feld war Janine Schwalm mit einem sechsten Platz. Schlechte Nachrichten gab es hinsichtlich der Meister-
schaft für den Kreis Cuxhaven. "Die wird in diesem Jahr wohl ausfallen, weil wir in der Saison schon zu spät dran sind", meinte
Gerhard Buck.
==> Ergebnisse 

CELLESCHE ZEITUNG vom 10. März 2008
Dringende Bitte: “Weitermachen!”
8500 Läufer und rund 25 000 Zuschauer beim Wasa-Lauf durch die Innenstadt

Celle.
Spannende Läufe erlebte Celle gestern beim 26. Wasa-Lauf. Speziell auf der 15-Kilometer-Distanz lieferten sich die Männer
ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Rund 8500 Läufer starteten vor dem Alten Rathaus und liefen ins Ziel auf der Stechbahn ein. Für Ober-
bürgermeister Martin Biermann ist die Sache klar. Der Wasa-Lauf ist eine tolle Reklame für die Residenzstadt. Für die einen läutet
der Wasa-Lauf traditionell die Laufsaison ein, für die anderen stellt die Veranstaltung die perfekte Plattform dar, um gemeinsam
mit Vereinskollegen oder Freunden bei einem publikumsnahen Volkslauf teilzunehmen. Rund 8500 Menschen nahmen am dies-
jährigen Celler Wasa-Lauf teil und konnten sich wie die rund 25 000 Zuschauer über trockene, wenn auch etwas windige Beding-
ungen freuen. Celles Oberbürgermeister Martin Biermann (CDU), der die Startworte “Auf die Plätze” vor dem 5-Kilometer-Lauf
sprach, war begeistert. “Das ist eine tolle Reklame für Celle. Es starten Läufer von Rumänien bis Schweden. Sie werden Celles
Namen weit in die Welt tragen.”
Als ein Spektakel der besonderen Art erwies sich einmal mehr der Mini-Wasa-Lauf. Zwar litt die Teilnehmerzahl unter den Oster-
ferien, die am Wochenende begonnen haben. Aber der Stimmung tat das keinen Abbruch. Kindergärten und Schulen traten in
Gruppen an, so mache Mutter oder so mancher Vater gaben alles, um ihren Nachwuchs ins Ziel zu bringen. Egal ob im Kinder-
wagen oder in der Trage auf dem Rücken: Der leichtathletische Nachwuchs hatte seinen Spaß - und immerhin geht es in diesem
Lauf ja auch “nur” um den olympischen Gedanken: Dabei sein ist alles.
Mehr Ehrgeiz entwickelten hingegen die Teilnehmer der klassischen Wasa-Lauf-Distanzen über 5, 10, 15 und 20 Kilometer. Das
Gedränge im Startraum vor dem 5 Kilometerlauf war so enorm, dass die letzten Starter nur im Schritttempo starten konnten. Für
sich entscheiden konnte den Lauf in einer Zeit von 15:07 Minuten erneut der Vorjahressieger Johannes Raabe. “Letztes Jahr bin
ich etwas verhaltener gelaufen. Diesmal habe ich volle Power gegeben,” erklärte Raabe nach seinem erfolgreichen Lauf. “Nächstes
Jahr starte ich auf jeden Fall wieder, denn der Wasalauf ist ein super Test für die Rennen im Sommer.” Für ihn diente der Lauf je-
doch nicht nur als physische Vorbereitung, sondern auch als moralischer Ansporn. “Von so vielen Leuten angefeuert zu werden
macht das Laufen viel leichter”, ein Grund weswegen er in Celle über die 5-Kilometer-Distanz antrat. Seine normale Strecke geht
nur über 1500 Meter. Bei den Damen siegte die Polin Paulina Urbanowicz in 18:12 Minuten. Für sie war es der erste Lauf in Celle.
Dank der tollen Atmosphäre wird es aber sicher nicht der letzte Besuch in der Residenzstadt gewesen sein. “Das Publikum hat
mich angefeuert und mir damit sehr geholfen. Ich trainiere sieben mal in der Woche, da habe ich mir den Sieg redlich verdient”,
freute sie sich nach dem Rennen.
Eine gelungene Wasa-Lauf-Premiere erlebte auch Alexandra Cook aus Celle. Über die 10-Kilometer-Strecke siegte die Britin, die
für die LG Celle Land an den Start ging, in 36:20 Minuten. Zwar geriet damit, wie schon zuvor auf der 5-Kilometer-Strecke, auch
über 10 Kilometer der bestehende (und älteste) Rekord des Wasa-Laufs aus dem Jahr 1987 (34:07 Minuten) nicht in Gefahr. Für
Cook war es dennoch “ein perfektes Rennen.” Vor allem die Unterstützung der Zuschauer an der Strecke hatte die Läuferin nach-
haltig beeindruckt. “Sie haben mich so sehr angespornt, ich werde nächstes Jahr wieder starten”, so Cook nach der Siegerehrung.
Auch bei den Herren ging der Sieg in diesem Jahr an einen Beinahe-Neuling. Es war der zweite Start in Celle von Enrico Dietrich
aus Wernigerode. Im vergangenen Jahr belegte der Athlet noch den sechsten Rang auf der 10-Kilometer-Distanz. Dieses Mal
musste sich Dietrich keinem geschlagen geben: In 33:27 Minuten siegte er in einem Foto-Finish auf der Stechbahn. Bis auf die
etwas zu kühlen Temperaturen fand auch er “beste Bedingungen” für seinen Einsatz vor, der möglicherweise auch deswegen so
erfolgreich verlief, weil Dietrich in seiner hügeligen Harzregion einen besonderen Trainingseffekt erlebt. “Das ist sicherlich ein Vor-
teil”, gab Dietrich zu, der sich durch seinen Sieg in Celle einen guten Saisonauftakt bescherte.
Spannung pur beim 15-Kilometer-Lauf der Herren: Danny Thewes vom Möllner SV lief als erster ins Ziel auf der Stechbahn mit
50:03 Minuten ein. Nur 44 Sekunden nach ihm sicherte sich Mario Burger (LG Braunschweig) den zweiten Platz. Lokalmatador
Markus Susmann vom Celler Schwimmclub wurde Dritter (50:57 Minuten). “Das ist meine persönliche Bestzeit”, freut sich
Thewes, der auch im Vorjahr gewann. Es war seine vierte Teilnahme. Claudia Löbel ist die strahlende Siegerin beim 15-Kilometer-
Lauf der Damen. Ihre Zeit: genau 59 Minuten. “Die Temperatur war genau richtig”, sagte sie erschöpft im Zieleinlauf. Für sie war es
eine Premiere. “Ich bin die 15 Kilometer das erste Mal in einem Wettkampf gelaufen.” Die Celler können sich auf das kommende
Jahr freuen. Die schnelle Löbel vom LAV Halensia hat sich für den Wasa-Lauf im kommenden Jahr wieder angemeldet.
Ein sehr bekanntes Gesicht des Celler Wasa-Laufes rannte sich bei der 20-Kilometer-Distanz zum Sieg: der Niederländer Gerard
van den Berg. In 1:08:51 Stunden verteidigte er seinen Titel. “Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden”, freute sich der vierfache
Gewinner des Wasa-Laufs. “Dieses Mal war es nicht einfach. Ich lief in einer sehr starken Gruppe”, lobte er den Zweitplatzierten
Edmund Kramarz und Nummer drei Tewes Brandt. Bei den Frauen gewann Katrin Kreil von Hannover 96 mit einer Zeit von
1:23:12 Stunden. Gerade die letzte Runde war hart für die Siegerin. “Ich hatte ganz schöne Kreislaufprobleme.” Richtig begeistert
war sie von der Strecke. “Die Runden kann man sich schön aufteilen. Die Stimmung war toll. Das klappt immer reibungslos.” Den
Organisatoren gab sie noch eine dringende Bitte mit auf dem Weg: “Weitermachen!”  
==> Ergebnisse  

NORDWEST ZEITUNG vom 10. März 2008
Bremer wiederholt Vorjahreserfolg beim VfL-Lauf
Leichtathletik: Jan Oude-Aost gewinnt 10-km-Rennen - Stefan Schwengels Schnellster über 25 km

Oldenburg.
Auch in diesem Jahr nahmen wieder über 1000 Läufer am Straßenlauf des VfL Oldenburg teil. Gelaufen wurde am
Sonntag über 25 km (Hauptrennen), 10 km und eine Meile für Schüler. Das Hauptrennen gewann Stefan Schwengels vom TuS
Westerloy, über zehn Kilometer war Jan Oude-Aost (Werder Bremen) am schnellsten. Die Läuferinnen und Läufer verbinden mit
dem Straßenlauf des VfL Oldenburg Kälte, Regen und Wind. Diesmal fing es aber erst an zu regnen, als die letzte Läuferin im Ziel
war. Für viele Aktive ist die Strecke über 25 km die ideale Vorbereitung auf einen Frühjahresmarathon und für Triathleten ein fester
Termin in der Saisonvorbereitung. Deshalb bleibt die Strecke im Programm des VfL.
Hinter Schwengels, der im Vorjahr noch Fünfter geworden war, kamen Armin Klein von der LG Wilhelmshaven sowie die starken
Jugendlichen Christian Eichinger und Waldemar Trudrung vom SV Lemwerder auf die Plätze zwei bis vier. Die schnellste Frau
über die lange Strecke war wie im Vorjahr Ute Deters vom TuS Eversten. Sie gewann vor Antje Günther (Lauftreff Bürgerbusch)
und Martina Rückbrod (TV Norden).
Jan Oude-Aost wiederholte seinen Vorjahreserfolg über die kürzere Strecke. Nach zwei Stadionrunden hatte er sich vom Feld ab-
gesetzt und siegte mit einem Vorsprung von knapp drei Minuten vor Jörn Schmidt vom DSC Oldenburg und Torben Köhler vom TV
Scheeßel. Der A-Jugendliche Kai Denker (1.TCO Die Bären) war stärkster Nachwuchsläufer und erreichte den neunten Rang in
der Gesamtwertung. Schnellste Frau war Sonja Hoogestraat von der Emder LG vor Heidi Schwartz (TV Schwarme) und Heike
Braunsfeld (LG Wilhelmshaven).
Die “VfL-Meile” für Schülerinnen und Schüler war der erste Lauf des Tages. Bei den Schülern gewann wie in 2007 Alexander
Korzuschnik (VTB-Triathlon Varel). Till Müller (Hatten-Sandkrug) hatte in der Klasse Schüler D nach den Siegen beim City-Lauf
und der Sandkruger Schleife auch im Marschwegstadion die Nase vorne. Bei den Mädchen lief die B-Schülerin Neele Harms vom
TuS Ofen als Erste ins Ziel. Mirja Dongowski vom DSC Oldenburg war die Schnellste bei den Schülerinnen D.
==> Ergebnisse 

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