Presse Veranstaltungen (Seite 14)

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HAMBURGER ABENDBLATT vom 12. März 2008
Michael Carstensen läuft in jeder Woche mehr als 100 Kilometer
Mourad Bekakcha schafft dritten Sieg im dritten Rennen / Es waren mehr als 200 Aktive am Start

Von Peter Hansaul
Langenrehm. Die Uhr tickte nicht mehr im Forst von Langenrehm. Auf der elektronischen Zeitmessung, die rechts im Ziel aufge-
baut war, fielen die Sekunden in großen gelben Ziffern. 1:16:02, -03, -04 war abzulesen, als beim Halbmarathon unten im Wald
der erste Läufer auftauchte. Und lange bevor sein Gesicht zu erkennen war, streckte er triumphierend die Hände mit den
schwarzen Handschuhen in den dunstigen Himmel. Die Organisatoren der LG HNF wussten, wer auch den abschließenden Wett-
bewerb ihres zum 25. Mal ausgetragenen Straßenlauf-Cups gewinnen würde. Mourad Bekakcha vom Runners Point in Hamburg
hatte schon beim Zehn- und beim 15-Kilometer-Lauf triumphiert. Der junge Kurierfahrer aus Algerien machte noch mal Tempo. Die
wenigen Zuschauer, meist Verwandte und Freunde der mehr als 200 Teilnehmer, applaudierten. Eine Stunde, 17 Minuten und 36
Sekunden benötigte Bekakcha für die 21,1 Kilometer. Als schnellster Läufer der LG HNF kam Oliver Studt ins Ziel, dann Michael
Neitzke, Stefan Hüppe, der Triathlet von der Turnerschaft und hinter ihm Michael Carstensen, ebenfalls einer aus der verschworen-
en Gemeinschaft der HNF-Dauerläufer.
Der 44-jährige Steuerberater benötigte als Neunter 1:20:45 Stunden. Was hinter so einer Leistung steckt, wird einem erst be-
wusst, wenn Michael Carstensen von seinem Trainingspensum berichtet. "Bei mir gibt es keinen Tag, an dem ich nicht die Lauf-
schuhe anziehe. Meistens renne ich abends um die Außenmühle. Jeden Sonntag treffen wir uns, da sind wir immer 15 bis 20
Aktive und trainieren 2,5 Stunden gemeinsam. Das ist eine schöne Abwechslung, weil man miteinander redet, sich anspornt und
mitzieht." Von Dezember an beginnt die ganze Gruppe, sich auf den Hamburg-Marathon vorzubereiten. "Zurzeit haben wir die
höchste Trainingsintensität erreicht", erzählt der 44-Jährige. "In der Woche komme ich auf 100 bis 110 Kilometer." Was den
Hamburg-Marathon betrifft, gehört Michael Carstensen zu den treuesten Stammkunden. "Den bin ich schon 21 Mal mitgelaufen",
erzählt er. "Nur 1987 musste ich verletzt zuschauen." Seine Bestzeit steht bei 2:47 Stunden. Die erreichte er 1993. Wenn er seine
Zeiten bei den drei Läufen, die zum Straßenlauf-Cup der LG HNF gehören, in diesem Winter addiert, bleibt für den Hamburg-
Marathon eine Richtzeit von 2:48 Stunden. Unter den 20 000 Teilnehmern würde der Harburger damit wohl zu den schnellsten 200
Teilnehmern gehören. "Laufen, das ist für mich zu einer Art innerer Einkehr geworden", betont der selbständige Steuerberater.
"Wenn ich unterwegs bin, finde ich Zeit, über so viele Dinge aus dem Büro, der Familie und dem Freundeskreis nachzudenken.
Wo sonst kann man das im Alltag noch. Aber dann ist auch der Ehrgeiz da. Das schöne an der Gemeinschaft der LG HNF ist,
dass wir uns gegenseitig motivieren. Sonst würde ich das wohl nicht seit mehr als zwanzig Jahren auf diesem Leistungsniveau
machen."
Die schnellste Frau beim Halbmarathon bei Langenrehm war Alexandra Andrada, eine blonde Argentinierin, die keinem Verein
angehört, aber seit vielen Jahren Stammgast beim Straßenlauf-Cup ist
==> Ergebnisse 

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 17. März 2008
Trzonnek siegt vor Petri und Appel
Gifhorn-Wolfsburger Laufcup: Dreifach-Triumph für Männer des VfL Wolfsburg

Von Markus Kutscher
Vorsfelde. Gelungener Start: Mit einem dreifachen Triumph für den VfL Wolfsburg endete der Auftakt des Gifhorn-Wolfsburger
Laufcups. Beim Vorsfelder Stadtlauf über zehn Kilometer gewann gestern Vorjahres-Gesamtsieger Benjamin Trzonnek (33:55
Minuten) mit drei Sekunden Vorsprung vor seinen Teamgefährten Ulrich Petri (33:58) und Mirko Appel (35:30). Bei den Frauen
setzte sich Bianca Weide-Jentsch in 42:23 Minuten gegen Martina Mischnick (beide Team Waggumer Holz) und Jana Zilich (VfB
Fallersleben) durch. Die Teamwertung bei den Männern entschied der VfL klar vor dem VfB Fallersleben für sich. Bei den Frauen
führt der VfB.
"Wir hatten 287 Starter über die 10-Kilometer-Strecke - trotz des schlechten Wetters. Es hat während des gesamten Laufs nur ge-
regnet", sagte Laufcup-Veranstalter Hans-Günter Wolff und fügte hinzu: "Die Organisation hat gut geklappt, und es gab zum Glück
auch keine Stürze." Der zweite von insgesamt elf zur Serie zählenden Läufe findet am Sonntag, 6. April, in Knesebeck statt.
==> Ein Bericht mit Fotos auf LaufReport.de
==> Ergebnisse Stadtlauf ==> Infos zum Lauf-Cup 
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 19. März 2008
Himmelpforten? Noch nie gehört!
Leichtathletik: Sieger des Halbmarathons kommt aus der Schweiz / Adrian Schlatter aus Basel nutzte den Straßen-
und Volkslauf als Vorbereitung für den Turin-Marathon

Von Peter Hansaul
Himmelpforten. Himmelpforten? Noch nie hatte Adrian Schlatter (43) von diesem Ort gehört. Jetzt wird er ihn nicht mehr ver-
gessen. Denn zur Erinnerung nahm der Lauffreak aus der Schweiz einen goldglänzenden Siegerpokal mit. Zum 20. Mal lud die LG
Kreis Nord-Stade aus MTV Hammah, MTV Himmelpforten und TuS Oldendorf zum Straßen- und Volkslauf ein. "Wir hatten 160
Voranmeldungen und mehr als 60 Nachmeldungen. Viele entschlossen sich kurzfristig, unseren Lauf durch Himmelpforten mitzu-
machen", sagte Organisations-Chef Manfred Keitsch.
Dazu zählte auch der Spitzenläufer aus Basel. Schlatter ist Berufsschullehrer und weilte mit einer Klasse angehender Gärtner in
Hamburg. "Da ich mich auf den Turin-Marathon vorbereite, wollte ich noch einen Halbmarathon durchstehen", erzählte er im Ziel.
"Im Internet habe ich den Namen Himmelpforten gelesen und festgestellt, dass ich das mit der Bahn von Hamburg aus erreichen
kann." Seine Schüler wollten mitkommen, hatten aber ein festes Besucherprogramm. So lief ihr Lehrer ohne Unterstützung einem
einsamen Sieg entgegen. Schlatter war nach 1:17:57 Stunden im Ziel und hatte damit einen weiten Vorsprung vor Markus
Schuster (SSV Rodewald), der 1:19:01 für die 21 Kilometer benötigte. Schlatter hat in der Schweiz als Bergläufer einen klang-
vollen Namen. "Eine so flache Strecke wie hier bin ich noch nie gelaufen", meinte der Baseler lachend, der auch Sieger der
Altersklasse M 40 wurde. Bei den Männern siegte Timo Meyer (LAV Hamburg-Nord) in 1:22:06 vor Benjamin Joneleit (Intersport
Mohr) in 1:26:13. Hervorragend die Zeit von Dirk Richters (PSV Buxtehude), der bei der männlichen Jugend in 1:31:33 gewann.
 Der Senior unter den mehr als 200 Aktiven ist sowas wie eine Sportlegende. Friedrich Prehn (79) vom PSV Buxtehude ist eigent-
lich Geher aus Familientradition. Sein Vater, auch Friedrich, nahm 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teil. Da ereilte ihn
kurz vorm Ziel das Geher-Schicksal, wegen unsauberer Gangart disqualifiziert zu werden. "Aber 1949 ist er noch mal deutscher
Meister geworden", erzählt Prehn Junior vor der Porta-Coeli Schule in Himmelpforten. "Ich selbst war als Geher 1952 deutscher
Meister mit dem Hamburger SV", fügte der alte Herr hinzu. Als laufender Pensionär hat sich der frühere Drehermeister bei Mer-
cedes einen Wunsch erfüllt. "Inzwischen habe ich an Laufveranstaltungen auf fünf Erdteilen teilgenommen", erzählte er. "Achtmal
bin ich beim New- York-Marathon dabei gewesen, und auch in Tinsin in China bin ich schon gestartet." Nur mit seiner Zeit von
1:08:16 Stunden über zehn Kilometer war Prehn nicht zufrieden. Sieger über zehn Kilometer wurde Jens Mankopf (PSV Buxte-
hude) in 34:57 Minuten vor Carsten Kröger (VfL Stade) in 36:35. Herausragend die Leistung der 15-jährigen Christin Liedtke, die
nach 39:08 Minuten Sechste wurde.

STADER TAGEBLATT vom 19. März 2008
Winterpause ist vorbei: 200 starten beim 20. Straßenlauf in Himmelpforten

200 Läuferinnen. und Läufer sind beim 20. Straßenlauf in Himmelpforten gestartet. Jens Mankopf vom Post SV Buxtehude gewann
die Zehn-Kilometer-Konkurrenz in 34:57 Minuten. Den Halbmarathon bewältigte Adrian Schlatter aus Basel in der Schweiz in
1:17:57 Stunden am schnellsten. Jan-Ferdinand Lühmann von Rot-Weiß Cuxhaven entschied in 17:07 Minuten den Lauf über fünf
Kilometer sich. Bei den Damen gewann Sabine Heidmann aus Marschacht den Halbmarathon in 1:41:31 Stunden. Die erst 15-
jährige Christin Liedtke aus Klein Nordende bei Elmshorn überzeugte mit neuem Streckenrekord auf der Zehn-Kilometer-Schleife.
Ihre 39:08 Minuten waren fast eine Minute besser als der alte Rekord von Birgit Friedrich aus Drochtersen, die diesmal nicht am
Start war. Die fünf Kilometer gewann Meike Hetmann von den Nordwind Runners in 22:14 Minuten.
Die Organisatoren der Vereine aus Hammah, Oldendorf und Himmelpforten haben die Strecken zwischen Himmelpforten und
Mittelsdorf diesmal amtlich vermessen lassen (nur die 5 Kilometer - der Halbmarathon und die 10 Kilometer waren schon immer
nach DLV-Richtlinien vermessen).
Ergebnisse gehen in die Bestenlisten ein. Manfred Keitsch vom Organisationsteam erklärte,
die Läuferinnen und Läufer hätten den Wettkampf genutzt, auch um zu testen, wie sie die Wintermonate überstanden haben. Am
Renntag waren 25 Helfer und etliche Mitglieder der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes ehrenamtlich im Einsatz.
==> Ergebnisse 
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 25. März 2008
160 Unentwegte beim Osterlauf
Kälte und Matsch beeindruckten die Läufer beim 31. Osterlauf im Wald von Ahlenfalkenberg wenig

(flü).
Der 31. Osterlauf des TSV Wanna lockte am Sonnabend trotz empfindlicher Kälte rund 160 Teilnehmer in das Waldgebiet
von Ahlenfalkenberg. Auch die Bodenbedingungen - im Start- und Zielbereich waren jeweils gut 150 Meter sehr matschig - hielten
die Athleten nicht davon ab, gute Leistungen zu zeigen. Der Osterlauf, der dieses Mal noch mehr Crosslauf-Charakter hatte, war
besonders vom Nachwuchs gefragt. Etwa 90 Schüler und Jugendliche gingen auf die unterschiedlichen Strecken. Bei den
kleinsten Teilnehmern (Schüler D über 400 Meter) war Marvin Rau vom OSC Bremerhaven (Jahrgang 2004) der mit Abstand
jüngste Läufer. Über die 8000 Meter startete mit Klaus Kammerer (TuRa Hechthausen, Jahrgang 1933) der älteste Teilnehmer.
 Die A-Jugendlichen starteten zusammen mit den Erwachsenen über die 3500-Meter-Strecke. Und hier setzte sich ein Nach-
wuchstalent von Rot-Weiss Cuxhaven klar durch: Jan-Ferdinand Lühmann (Jahrgang 1989) machte gleich vom Start weg deutlich,
dass er an diesem Tag nicht zu schlagen war. Der Cuxhavener siegte in diesem Lauf locker nach 12:04 Minuten und hatte damit
79 Sekunden Vorsprung vor Michael Tietje (TSV Otterndorf, Jahrgang 1956), der noch auf der letzten Runde den Boxer Sebastian
Stinski (SC Hemmoor, 1988) abfing. Sandra Schröder (TSV Neuenwalde, 14:49) siegte bei den Damen.
Tietje absolvierte als einer von ganz wenigen einen Doppelstart, trat also auch noch über die 8000 Meter an. Hier landete Timo
Meyer von der LAV Hamburg Nord in 30:17 Minuten einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor Andreas Römhild (OSC Bremerhaven).
Spannung herrschte in diesem Rennen lange Zeit beim Kampf um Platz drei. "Altmeister" Reinhard Roloff (TSG Nordholz, Jahr-
gang 1946, 31:55) konnte am Ende nicht mehr zulegen, sodass er Mario Schwiemann (1970, 31:29) und Michael Tietje (beide
TSV Otterndorf, 1956, 31:29) ziehen lassen musste. Beste Frau war Birgit Grewe (TSV Neuenwalde, 1970, 37:04) vor Ingrid Prot-
mann (VfL Wingst, 1954, 38:50).
==> Ergebnisse 

OSTFRIESISCHER KURIER vom 25. März 2008
Rekord: 260 Teilnehmer trotzen Schnee und Kälte
Straßenlauf: Fortuna Wirdum verzeichnet neuen Teilnehmerrekord / Immega gewinnt 10 Kilometer

Von Oliver Heinenberg
Marienhafe. Als die Organisatoren und Helfer des 13. Störtebeker-Straßenlaufs in Marienhafe gestern Morgen das Sportgelände
in Upgant-Schott betraten, hätte man aufgrund des schneebedeckten Bodens meinen können, sie treffen die letzten Vorbereitung-
en für eine Wintersportveranstaltung. Zum ersten Startschuss um 10 Uhr war zumindest die fünf Kilometer lange Strecke durch
das Upgant-Schotter Wohngebiet frei und auch auf dem Sportplatz an der Sebastianstraße hatte das Team von Fortuna Wirdum
um Jürgen Drosten ganze Arbeit geleistet. Bis auf einige matschige Stellen im Zielbereich fanden die rund 260 Läufer und Walker
gute Bedingungen vor.
“Ich hätte nicht gedacht, dass wir auf diese Teilnehmerzahl kommen”, war Drosten angesichts des Wetters etwas überrascht,
dass sich in diesem Jahr sogar noch einmal 60 Unermüdliche mehr angemeldet hatten. Und kurz vor dem Start des Hauptlaufs
über zehn Kilometer verschwanden sogar die Wolken am Himmel über Marienhafe und sorgten zur Freude der Teilnehmer für ein
paar warme Sonnenstrahlen. “Pünktlich zum Start kam plötzlich sogar die Sonne raus”, freute sich Stephan Immega von der LG
Harlingerland, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und den Lauf in 33:49 Minuten für sich entscheiden konnte. Zusammen mit
Valentin Harwardt (Stadtmarathon Würzburg), Holger Grigat (Germania Leer) und Hauke Köller (TuS Weener) konnte sich
Immenga schnell vom Hauptfeld absetzen und das Rennen von der Spitze aus gestalten. Nach den ersten fünf Kilometern war es
nur noch Harwardt, der Immega aus dieser Vierergruppe folgen konnte. Wenig später musste aber auch er abreißen lassen und
kam in 34:11 Minuten als Zweiter vor Grigat (34:53 Minuten) ins Ziel. “Schön, dass mit Stephan Immega der beste Läufer Ostfries-
lands bei uns gestartet ist”, freute sich Mitorganisator Drosten. Immega selbst war ebenfalls zufrieden: “Das war heute ein guter
Auftakt. Nach hinten raus konnte ich sogar noch einmal ein bisschen Tempo machen.” Bei den Frauen war über die zehn Kilo-
meter mit Elke Gronewold eine Norderin am schnellsten unterwegs. Sie gewann in 46:09 Minuten vor Inga Jürrens (Emder LG)
und Heide Meier (Fortuna Wirdum).
Den Straßenlauf über fünf Kilometer gewann bei den Männern Jan Waschkau (Germania Leer) in 16:49 Minuten deutlich vor Jan-
Hendrik Hans von der LG Wilhelmshaven, der fast zwei Minuten später ins Ziel kam. Dritter wurde Ingo Mudder (LG Ostfriesland).
Bei den Frauen war erwartungsgemäß Waltraud Klostermann (Norder TV) nicht zu schlagen und gewann in 19:30 Minuten. In
Sonja Hoogestraat (Emder LG) hatte sie allerdings eine starke Konkurrentin. In 19:40 Minuten überquerte Hogestraat vor Ann-
Kathrin Arlinghaus (Wilhelmshaven) als Zweite die Ziellinie.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 26. März 2008 (Von Hartmann Jung)
Seesener Andrè Nowack lief allen davon
Winterfeste Crossläufer in Oker

Goslar-Oker.
Der Wintereinbruch hielt wohl viele “Schönwetterläufer” von einem Start beim 12. Osterlauf “Rund um die Eulenburg”
des Läufer-Teams Oker ab. Von den 59 Meldungen starteten immerhin 47 bei strahlendem Sonnenschein. Herrschten zur Start-
zeit des ersten Laufes noch Minusgrade, erwärmte es sich zusehends und auf der Strecke taute der Schnee, besonders in den
offenen Stellen, und den Boden auf und es wurde sehr, sehr schwer. Matsch und Schnee, stellenweise 10 cm, das gab es bis-
lang noch nicht bei den vorhergehenden Osterläufen “Rund um die Eulenburg”. Die Markierungen mit Sägespäne waren im nassen
Schnee nur schlecht zu erkennen und so hatten einige Läufer-/innen doch Schwierigkeiten auf der, bedingt durch Vereisung, leicht
geänderten Rundstrecke. Bei diesen erschwerten Bedingungen konnten die Zeiten der Vorjahre nicht verbessert werden. 
Den Hauptlauf der Männer, Frauen und Jugend über 5,3 bzw. 10,6 km mit einigen nicht leicht zu laufenden, giftigen kurzen An-
stiegen, beherrschten zunächst der Vorjahressieger Karsten Kappe (LAV 07 Bad Harzburg) und der Seesener Andrè Nowack (LG
Osterode). Wie schon bei den Bezirksmeisterschaften im Crosslauf machte Kappe das Tempo, doch auf den letzten Anstieg zur
Aufbereitung forcierte Nowack das Tempo und lief mit fast einer Minute Vorsprung einem ungefährdeten Sieg entgegen. Beide
Läufer - der Altersklasse Männer M 35 zugehörig - hatten am Ende das übrige Feld um mehrere Minuten distanziert. In den
Schülerklassen überraschte die junge siebenjährige Kim-Noel Kothe vom MTV Astfeld, die immerhin die älteren Schülerinnen klar
beherrschte. 
Das Läufer-Team Oker war mit dem Verlauf seiner ersten diesjährigen Veranstaltung nicht ganz zufrieden, vom Wetter hätte es
noch schlimmer kommen können, aber von den Teilnehmerzahlen, da hätten noch mehr mitlaufen können. Schon in zwei Wochen,
am Sonnabend, dem 5. April steht die örtliche Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften im 10 km-Straßenlauf der Jugend und
im Halbmarathon der Männer und Frauen (mit Seniorenwertung) auf der schnellen Wendepunktstrecke an der Okertalsperre als
nächste Veranstaltung an.
==> Ergebnisse 

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 26. März 2008
Härtetest zum Saisonauftakt

Bawinkel.
Bei widrigem Winterwetter begann mit der 21. Auflage des Osterlaufes "Rund um Bawinkel" die Straßenlaufsaison im
Emsland. Trotz der schlechten äußeren Bedingungen hielten sich die Absagen und Ausfälle in Grenzen, so dass Organisations-
leiter Karl-Otto Unkenholz, der erstmals Regie führte, deutlich über 300 Läuferinnen und Läufer aus dem Emsland und der näheren
und weiteren Umgebung begrüßen konnte.
Wie in all den Jahren vorher verzeichnete der Halbmarathon über 21,1 km mit 119 Finishern den größten Zuspruch. Hier konnte
sich in der letzten Runde Ingo Beckemper (LC Nordhorn) von seinen emsländischen Verfolgern Dieter Rolfes (Germania Twist),
Hermann-Josef Wegmann (SV Dersum), Torsten Wessels und Georg Achter (beide TuS Haren) absetzen und sich noch einen
klaren Sieg sichern. Auch bei den Läuferinnen ging der Sieg mit der überlegenen Favoritin Edith Thys an den LCN. Marianne
Lübbers (SV Holthausen-Biene) und Claudia Lübbers (LAV Meppen) folgten auf den nächsten Plätzen. Wenn auch Topzeiten nicht
erzielt werden konnten, so sahen viele dieses Rennen als guten Härtetest für kommende Meisterschaften und Stadtmarathons.
 Emsländer vorn hieß es im 10 700-m-Lauf. Favorit Klaus-Dieter Grabowsky (SC Spelle-Venhaus), Deutscher Crosslaufmeister
seiner Altersklasse, lief einen klaren Sieg heraus. Ebenso überlegen setzte sich Elke Vedder (Germania Twist) vor Christina
Kramer (Damme) und Maria Ritzkat (SG Bramsche) durch.
Im 2500-m-Jedermannlauf ließ sich Felix Knoop vom VfL Lingen den Sieg nicht nehmen, gefolgt von den Osterbrockern Dennis
Gravemann und Kilian Muke. Wie im Vorjahr machten bei den Läuferinnen die starken Xantener Annika van Hüüt und Riccarda
Angenendt das Rennen; als Dritte kam Verena Niermann (SCO) ins Ziel. Im 1100-m-Lauf zeigte der emsländische Nachwuchs
Talent und Können. Die Schnellsten waren Alex Vedder (Germania Twist), Justin Bergmann (SV DJK Geeste) und Frauke
Vorloeper (Germania Twist). Die Skater schlossen diese gut organisierte Veranstaltung ab. Hanna Rosen vom ausrichtenden
Verein siegte auf der 7-km-Strecke, Florian Kuper (EL-Inline) und Judith Warges (SVA Salzbergen) auf der 14-km-Strecke.
==> Ergebnisse     
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CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 31. März 2008 (Gekürzte Online-Version)
Große Marathon-Party bei besten Bedingungen
Andrang beim 2. Sparkassen-City-Marathon noch einmal deutlich größer als bei der Premiere

(mr). Nur sechs Tage zuvor hätten die Marathonläufer in Cuxhaven durch eine verschneite Landschaft laufen müssen - nun gehörte
das Schwärmen über Sonnenschein und milde Temperaturen zum Hauptthema in den Gesprächen beim 2. Marathonlauf durch
Cuxhavens Straßen. Auch wer sich nur als unbeteiligter Zuschauer an der Strecke einfand, wurde von der Atmosphäre schnell ge-
fangen genommen. Pop-, Rock- und Stimmungsmusik im Start- und Ziel-Bereich im Übergang von der Rohdestraße zum
Kaemmererplatz ließ die Läufer gleich noch einmal beschleunigen, ebenso natürlich der Applaus des Publikums. So mancher
Tipp ("Lauf zu, wir essen zeitig!") wurde den Athleten von den Angehörigen an der Strecke zugerufen.
Schon um 9.30 Uhr waren die 10-Kilometer-Läufer an den Start gegangen, kurz danach nahmen die Bambini die zwei Kilometer
unter ihre Sohlen. Währenddessen strömten die Teilnehmer des Halbmarathons und des Marathons auf den Kaemmererplatz,
liefen sich warm, machten Dehnübungen an Bäumen und Zäunen. Ein Kleiderservice- und ein Massagezelt standen bereit, ebenso
hatten die Sponsoren ihre Stände auf dem Kaemmererplatz aufgebaut. Bei strahlendem Sonnenschein gab Oberbürgermeister
Arno Stabbert um 11 Uhr den Startschuss für den 2. Sparkassen-City-Marathon. Kaum waren die Großen auf der Strecke, folgten
ihnen die Jugendlichen, vor denen beachtliche fünf Kilometer auf dem Kurs rund um die Innenstadt lagen. "Nicht so schnell!"
mussten die Eltern manchem zurufen, der sich in der Aufregung von den erfahrenen Läufern anstecken ließ. Dass wirklich alles
gegeben wurde, ließ sich an so mancher Träne erkennen, die im Ziel vergossen wurde.
Gut, dass die Verpflegungsmeile allerlei Stärkungen bereithielt. Davon profitierten auch die Sportler, die noch viel längere Strecken
zu bewältigen hatten: Helfer an der Strecke versorgten sie mit Wasser und Obst und streckten ihnen patschnasse Schwämme zur
Erfrischung entgegen. Und nach dem Zieleinlauf lockte auf dem Kaemmererplatz eine weitere Verpflegungsstation. Viel Betrieb
verzeichneten auch die umliegenden Bäcker: In den Kaffee- und Kuchenduft bei Böhn in der Rohdestraße mischte sich gestern
ganz eindeutig Schweiß-Odeur...
Was wären solche Lauf-Ereignisse ohne Individualisten mit ganz eigenen Ideen? Ein barfuß startender "Halbmarathoni" erregte
ebenso viel Aufsehen wie der Läufer in Schlips und Kragen und natürlich Klaus Dock (Cuxhaven), der Tochter Betje (2) eine gut 20
Kilometer lange "Spazierfahrt" in der Karre verschaffte. Sprecher Artur Schmidt sorgte dafür, dass es nicht langweilig wurde und
auch die Sportler hinter den Erstplatzierten viel Anerkennung fanden so wie der älteste Teilnehmer Gert Kabbert (er wird im
Oktober 80 Jahre!), der den Marathon in gut 5:08 Stunden bewältigte. Ein Sportler aus Gießen war "als Training" mit dem Fahrrad
500 Kilometer zu diesem Rennen gefahren. "Einfach toll, diese Veranstaltung in Cuxhaven", war von vielen Teilnehmern trotz des
manchmal hartnäckigen Gegenwinds zu hören, von denen einige Auswärtige mit Familie noch ein paar Urlaubstage anhängten.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 31. März 2008
(Vier Artikel - Alle Texte von Frank Lütt)
Ostwind setzte ordentlich zu
Marathon: Christian Primas von Johannes Haßlinger entthront
Cuxhaven.
Der Wettergott bescherte den Teilnehmern bei der zweiten Auflage des Sparkassen City-Marathons wieder einmal
Traumwetter. Einziger Wermutstropfen war der starke Ostwind, der den Läufern auf der Strecke zurück in die Stadt stark zu-
setzte. Mit insgesamt rund 1250 Finishern wurde die Zahl aus dem Vorjahr deutlich verbessert, zahlreiche Läufer stiegen vorzeitig
aus, zahlten den Anstrengungen am Deich Tribut. Deutlich langsamer auf den letzten Runden wurde auch der ehemalige Cux-
havener Christian Primas, der im vergangenen Jahr den Marathon noch gewann. Er wurde Zweiter hinter Johannes Haßlinger von
der LG Nienburg, der ab der dritten Runde von vier noch zulegte. Der Sieger (2:44:15 Stunden) hat Cuxhaven als reinen Vorbereit-
ungslauf auf die deutsche Meisterschaft über 100 Kilometer angesehen, freute sich aber dennoch riesig über seinen Erfolg. Jochen
Hübner (MTV Lüdingworth, 2:58:16) wurde Vierter.
Die Startnummer Eins war ein gutes Omen für Sabine Andres (Spiridon Schleswig). Sie gewann die Frauenkonkurrenz (3:22:39).
Auf Rang vier kam Birgit Grewe (TSV Neuenwalde, 3:45:42) vor Mirja Rönner (TSV Kührstedt, 3:46:59).

Starke Zeit beim Halbmarathon
Dennis Mehlfeld aus Lübeck siegte in überragender Manier in 1:12:16 Stunden

Cuxhaven.
Der Halbmarathon boomt: Weit über 500 Teilnehmer erreichten nach 21 Kilometern das Ziel am Kaernmererplatz.
Schwierigkeiten hatten die Läufer am Start. Im Bereich der Verkehrsinsel mussten sie sich erst den Weg durch Zuschauer
bahnen, die auf der Strecke standen. Und dann liefen einige Athleten förmlich in eine Sackgasse, ehe sie auf dem richtigen Weg
angekommen sind. Einen klaren Erfolg mit einer tollen Siegerzeit von 1:12:16 Stunden feierte Dennis Mehlfeld. Der Lübecker do-
minierte die Konkurrenz und hatte über zwei Minuten Vorsprung vor Horst Wittmershaus (SC Weyhe, 1:14:21). Als Dritter lief
Michael Schirrmacher (TuS Eintracht Minden, 1:16:55) ein.
Klarer Sieg bei den Frauen
Nachdem 88 Männer die Ziellinie bereits passiert hatten, lief Angela Mantel (1:39:01) als Gewinnerin der Damenkonkurrenz ein.
Sie hatte auch einen deutlichen Vorsprung vor Andrea Pfeiffer (Willershausen, 1:43:03) und Susanne Kathage (Marathon Mülheim,
1:44:52). Die Cuxhavenerin Dana Leistner (LAH, 1:45:37) wurde fünfte Frau.

Heimsieg über 10 Km für "Ferdi" Lühmann
18-Jähriger hatte fast eine Minute Vorsprung

Cuxhaven.
Nach dem Halbmarathon war der Zehn-Kilometer-Lauf der beliebteste. Es siegte ein Lokalmatador. Vom Start weg
setzte sich Jan-Ferdinand Lühmann an die Spitze. Dem 18-jährigen Talent von Rot-Weiss Cuxhaven war anzumerken, dass er
sich vor heimischer Kulisse unbedingt den Sieg sichern wollte. Und das gelang “Ferdi", wie er von seinen Freunden genannt wird,
auch in beeindruckender Manier. Schon in Höhe des Slippen hatte er gut 50 Meter Vorsprung - und diesen baute er nach und
nach weiter aus. Lühmann hatte bei fünf Kilometer eine Durchgangszeit von etwa 16:30 Minuten, sicherlich auch begünstigt durch
den Rückenwind. Aber zurück blies dem A-Jugendlichen die steife Brise ins Gesicht und er musste beißen. Am Ende war er je-
doch der glückliche Sieger nach 35:58 Minuten, Damit hatte er 59 Sekunden Vorsprung vor Eike Torben Ohrdorf (LG Bremen-
Nord). Einen guten dritten Platz belegte Marius Gillner (TSV Otterndorf, 38:49). Bei den Frauen gewann Sandra Schröder (Neuen-
walde, 43:45). Fünfte wurde Birgit Conard (51:35, LAH).

Andreas Jagdhuber überzeugte
Altenbrucher gewinnt 5-Km-Lauf, der wie im Vorjahr nicht ganz rund lief 
Mit großem Feuereifer waren die Teilnehmer der beiden von unserem Verlagshaus gesponserten Kinderläufe über zwei und fünf
Kilometer dabei. Andreas Jagdhuber (JSG Lüdingworth/Altenbruch) siegte souverän in 17:26 Minuten über die längere Strecke und
hatte über eineinhalb Minuten Vorsprung vor dem Zweiten Dennis Heberer (Bürgerbusch, 19:11). Dritter wurde Mirco Neu (TSV
Altenwalde, 20:19). Meike Hetmann sicherte sich den Sieg bei den Mädchen vor den beiden Langerinnen Imke Lutter (21:23) und
Wiebke Obst (22:04).
Den Sieg beim 2-km-Bambinilauf sicherte sich Bastian Schreiber (7:53) vor Lars Kluge (TSV Otterndorf, 7:59) und Torben Leck
(LAV Bokel, 8:07). Christin Brown (TV Langen, 8:44) war bestes Mädchen. Dahinter folgten Fani Michalakis (8:53) und Lisa
Borutta (Franzenburger Schule, 8:55).
Offensichtlich hatten die Helfer im Ziel den Überblick beim 5-km-Lauf verloren, denn einigen Läufern wurde bereits nach drei oder
vier Runden die Finisher-Medaille umgehängt, obwohl fünf Runden zu absolvieren waren. Auch sind diese Kinder in der Ergebnis-
liste aufgetaucht und vor anderen platziert worden, die alle fünf Runden gelaufen sind. Dementsprechend waren die Ergebnisse
mehr als vorläufig zu betrachten. 
==> Ergebnisse 

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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 1. April 2008
"Queen" erteilt Lohner Marathon den Ritterschlag

Lohne.
Die "Marathon-Queen" führte die lange Liste der Lobeshymnen an. "Es war ein schöner Lauf und die Stimmung war gut",
sagte Sigrid Eichner nach dem 4. Lohner Marathon "Rund um den Motorpark" für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger".
Damit erteilte die 67-Jährige den organisierenden Lohner Waldschleichern den Ritterschlag. Denn Sigrid Eichner gilt in der Lauf-
szene als Weltrekordlerin. Keine Frau soll mehr Läufe mit mindestens 42,195 Kilometern Länge absolviert haben als die Berliner-
in. "Rund um den Motorpark" war ihr 1253. seit der Premiere 1980. 370 Teilnehmer aus der ganzen Republik zählten die Wald-
schleicher in den Disziplinen Marathon, Staffelmarathon, Dreiviertelmarathon, Halbmarathon und 10-km-Lauf - ein Plus von 153
Läufern. "Es war ein super Erfolg", freute sich Reinhard Wilak vom Organisationsteam. "Unser Lauftreff hat sich in der Szene
einen Namen gemacht." Diese These unterstützen die vielen positiven Einträge von "einfach super" bis "schwer begeistert" auf der
Homepage www.waldschleicher.de.
"Die waren vor allen Dingen mit der Streckenausschilderung und der Versorgung sehr zufrieden", berichtete Wilak. Auf der Strecke
konnten sich die Ausdauersportler mit Tee, Wasser, Elektrolytgetränken, Cola und Obst stärken. Gesponsert wurden die drei
Boxenstopps vom E-Center Lohne, das auch eine Ernährungsberatung beim Motorpark anbot. "Wir möchten uns bei den Helfern
und Sponsoren bedanken", betonte Wilak. "So ein Projekt kann man ohne sie nicht durchführen." Neben Wilak zählten Silvia
Koditek, Melanie Schlömer, Silke Dahlkemper, Horst Mowka, Klaus Wolking und Moderator Hans-Jürgen Müller zu den Haupt-
organisatoren. Gut 60 Helfer aus den Reihen der Waldschleicher standen ihnen zur Seite - unter anderem auch bei der aufwändig-
en Streckensicherung mit Hilfe der Feuerwehr Dinklage. Klaus Wolking war derweil mit dem automatischen Zeitmess-System zu-
frieden. "Es hat gut funktioniert", sagte der Ausdauersport-Organisator. Das "Erfundaus-System" läuft immer besser, je mehr
Erfahrungen Wolking mit der Transponder-Messanlage sammelt. Die Waldschleicher stoppten die Zeit zusätzlich per Hand.
 Die Läufer kamen aus ganz Deutschland. So siegte Edeltraud Dörr aus dem fränkischen Ironman-Mekka Roth beim Marathon
der Damen. Nils Kremeskötter (Dortmund) hatte bei den Herren die Nase vorn. Auch die heimischen Läufer trugen sich in die
Siegerlisten ein. Die Vechtaerin Johanna Wieferig gewann den Halbmarathon bei den Damen und der Langfördener Michael Reise
vom Laufteam Kenkel bei den Herren. Die 10-km-Sieger waren Waldschleicherin Elke Fangmann und Viktor Kuk vom OSC
Damme. Beim Staffelmarathon, an dem sich 17 Staffeln beteiligten, setzte sich der BV Garrel vor dem Team Delo und der Adolf-
Kolping-Schule Lohne II durch. Alle überquerten zu den Rhythmen der stimmungsvollen Samba-Gruppe die Ziellinie. Sigrid Eichner
kam nach 4:30 Stunden. Es war bereits ihr 20. Marathon in diesem Jahr. Und am Tag danach hatte die "Marathon-Queen" ihre
nächste Audienz in Cuxhaven geplant.
==> Ergebnisse  
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 2. April 2008
Der Veranstalter reagierte
"Der 5-Km-Lauf ist ordnungsgemäß verlaufen"

(cn/flü).
Der Veranstalter des Cuxhaven-Marathons, Carsten Decker mit seiner Firma executive sports, hat auf unsere Berichter-
stattung
über den 5-km-Kinderlauf reagiert. Decker äußerte sich wie folgt: “...ich kann die Anmerkung zum 5-km-Kinderlauf nicht
stehen lassen, denn hier wird mit Vermutungen gearbeitet, das sagt auch schon die Aussage ‚Offensichtlich'. Der 5-km-Lauf ist
ordnungsgemäß verlaufen und es gibt einige Kinder, die vorher aufgehört haben. Es wurden keine Kinder von der Strecke geholt,
das ist Fakt. Von uns wurden genaue Strichlisten zusätzlich zur Überprüfung geführt, und zwar von zuverlässigen Leuten, die hier
schon viele Jahre ehrenamtlich in der Leichtathletik tätig sind. Ich stand selbst im Zielbereich und konnte beobachten, dass viele
Kinder mit den 5 km völlig überfordert waren und aufgeben mussten. Viele hatten nach den 3 oder 4 Runden keine Lust mehr und
sind im Ziel stehen geblieben. Zusätzlich wäre auch noch anzumerken, dass wir nicht verpflichtet sind, die Kinder weiterzuführen,
denn wer über 5 Km startet, sollte die Regeln und Bedingungen kennen. Die teilweise guten Zeiten der tatsächlichen 5-km-Läufer
lassen darauf schließen, dass die sich auskennen und es dort dementsprechend keine Probleme gab. Es sind aber auch viele
Schüler mitgelaufen, die überhaupt keine Ahnung hatten, was 5 Km überhaupt bedeuten und waren völlig überfordert.
Deswegen bitte ich darum richtigzustellen, dass sich im Nachhinein die Frage geklärt hat, weil einige Kinder vorher aufgehört
haben und deswegen nicht mit den 5-Km-Läufern zu vergleichen waren und deswegen auch die Ergebnisliste nur mit den richtigen
5-km-Läufern erscheint. Die Zeitlisten mussten erst mit den Strichlisten abgeglichen werden. Das ist geschehen und jetzt existiert
die richtige Liste!"
Die CN/NEZ-Sportredaktion bleibt bei ihrer Darstellung. Das hat auch eine nochmalige Befragung von Teilnehmern ergeben, die
selbst zugeben, keine fünf Runden gelaufen zu sein, aber in der Ergebnisliste auftauchen.
Trotzdem hat sich die Redaktion dazu entschieden, die vom Veranstalter herausgegebenen Ergebnislisten der Kinderläufe zu ver-
öffentlichen (Druckversion der Niederelbe-Zeitung vom 2. April), weil die Nachwuchsläufer in keiner Form unter den unterschied-
lichen Feststellungen leiden sollen.
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. April 2008
Erste Regentropfen auf die letzte Urkunde
Leichtathletik: Mehr als 200 Läufer beim Staffel-Marathon in Logabirum

Leer.
Mit der Ausgabe der letzten Urkunden beendeten Bruno Mix, Edzard Wirtjes und Ulf Hiestermann nicht nur die Siegerehr-
ung des 17. Wüstenrot-Staffelmarathons. Es war gleichzeitg vorbei mit dem bis dahin wärmsten Tag des Jahres, danach gab es
nur noch Regen. Mehr als 200 Läufer hatten gemeldet - und die meisten kamen auch nach Logabirum. Nach zehn Jahren im
Evenburg-Park fand der Wettbewerb über 5 x 8,4 Kilometer erstmals bei der Fortuna statt. Jede Staffel bestand aus fünf Läufern,
die hintereinander gemeinsam die Marathonstrecke zurücklegten.
Alle Titelverteidiger des Vorjahres waren am Start und erneut erfolgreich. Gesamtsieger und Erster der offenen Klasse wurde der
VfL Germania Leer, der mit dem ersten Läufer in Führung ging und den Vorsprung kontinuierlich ausbaute. Auf Rang zwei landete
Eddie Eagle. Bei den Frauen gewann der TV Norden bereits das siebte Mal in Folge. Die Staffel von Fortuna Logabirum hatte
keine Chance. Am spannendsten ging es in der Mixwertung zu, wo eine Frau, ein Jugendlicher und ein Senior eine Staffel bilden
mussten. Hier lag Germania Leer Mix I immer in Führung. Zwischenzeitlich kam die Staffel vom TuS Weener mal näher, konnte
den Erfolg des Titelverteidigers am Ende aber auch nicht verhindern. Bei den Betrieben waren die Emder Nordseewerke wiederum
konkurrenzlos. Mit fünf Staffeln angereist, belegten sie die beiden ersten Plätze und gewannen unangefochten. Noch deutlicher
domininierte das Ubbo-Emmius-Gymnasium. Es belegte die ersten drei Plätze in der Schulwertung und hatte mit insgesamt neun
gemeldeten Staffeln die meisten Läufer aktiviert. Sechs Schüler- und zwei Lehrerstaffeln starteten. Die Teilnehmer zeigten sich mit
den Laufstrecken in Logabirum zufrieden, vermissten aber auch die Kulisse im Evenburg-Park. 
==> Ergebnisse    
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ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 7. April 2008
Rekord statt Regenchaos
280 Aktive lassen sich selbst vom "Killerberg" nicht entmutigen

Von Arek Marud
Knesebeck. Marco Laeseke war schlichtweg überfordert. Der Chef-Organisator des Knesebecker Einhornlaufes wusste gestern
Mittag einfach nicht, worüber er sich mehr freuen sollte. Etwa über die ausbleibenden Wassermassen oder doch eher über den
neuen Teilnehmerrekord von 280 Aktiven. Der Niederschlag ging, die Aktiven kamen: Nach tagelangen Regenfällen schloss Petrus
gerade noch rechtzeitig vor dem zweiten Event des Wolfsburg-Gifhorn-Laufcups seine Schleusen. Das verhinderte eine Wasser-
und Schlammschlacht und ermöglichte eine neue Bestmarke. 560 Beine, plus 38 Stöcke der Nordic Walker, setzten sich in Be-
wegung. Fast ein Fünftel der Aktiven meldete erst gestern Morgen nach. "Das waren die Unentschlossenen, die das Wetter ab-
warteten", so Laeseke. Der eine oder andere Daheimgebliebene dürfte sich über das Fernbleiben geärgert haben. Den Athleten
wurde zwar jede Menge auf der durchweichten Strecke abverlangt. Das Aqua-Chaos blieb aber aus. Laut Laeseke bestand keiner-
lei Absage-Gefahr. "Bei Regen hätten wir unter Umständen die Streckenführung geändert." Kurz nach neun Uhr gab der Routen-
dienst grünes Licht. Mit dem Auto inspizierte Hans-Werner Müller letztmalig den zehn Kilometer langen Kurs.
Aufmerksames Laufen schadete trotzdem nicht. Insbesondere zwischen Kilometer fünf und sechs, am so genannten Bullenberg.
Der qualvolle Abschnitt verlangte den Schnaufenden alles ab. "Das war ein Killerberg", meinte der Knesebecker Ingo Schrader.
Matsch, Rutschgefahr, eine weiche Gras-Oberfläche, dazu das stetige Auf und Ab. "Das ging in die Beine", so Schrader, der
seiner eigentlichen Sportart fremd ging. Für gewöhnlich spielt er Badminton. Die Kondition holt sich der Federball-Experte aber
beim Laufen. Doch Ausdauer allein war gestern nur die halbe Miete. Zu den Komponenten eines erfolgreichen Laufs gehörten auch
vorausschauende Blicke, um in den Waldpassagen Pfützen geschickt auszuweichen. Eine Priese Orientierungssinn schadete
ebenfalls niemandem. Zwei Kilometer vor dem Ziel kam auf Höhe des Ölbergs ausgerechnet der spätere Gesamtsieger Marcel
Hilbig von der Strecke ab. Statt eine Straße zu kreuzen, bog der Führende nach rechts ab und musste von den Streckenposten
zurückgepfiffen werden. Dank des komfortablen Vorsprungs blieb sein Missgeschick ohne Folgen.
Einen Geburtstag mit "Folgen" erlebte der Hannoveraner Jan Siemann. Dessen Freundin Vanessa Verlinden kannte ausgerechnet
Marco Laeseke. Bei der Feier überredete der Ausrichter den 26-Jährigen zum Abstecher in den Nordkreis. "So weite Anreisen
hatte ich bisher selten." Gelohnt hat sich der Abstecher in den Nordkreis allemal. "Es hat Spaß gemacht." Diesen hätte Laeseke
selbst bei Regen nicht verloren. "Auch dann wäre ich hier erschienen."
==> Ergebnisse / Lauf-Cup 
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NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 7. April 2008
Abwechslungsreiche Strecke und Gratis-Dusche
Mehr als 700 Läuferinnen und Läufer trotzen beim 32. Springe-Deister-Marathon dem Dauerregen

Von Jan-Erik Bertram
Springe. Die Startgelder beim Springe-Deister-Marathon sind ohnehin schon gering. Und bei der 32. Auflage der Traditionsver-
anstaltung der LLG Springe gab es die Dusche diesmal sogar noch gratis dazu. Trotz Dauerregens machten sich am Sonnabend
mehr als 700 Läufer auf die Strecke am Fuße des Kleinen Deisters. Dabei hatten die Veranstalter noch Glück mit dem Wetter.
Wegen der Osterferien waren sie von ihrem Traditionstermin am dritten Märzwochenende abgerückt - so hatten sie Regen statt
Schnee. "Für die Läufer war es okay", so LLG-Chef Klaus Baumeister, "denn es war kein Wind und es war nicht zu warm. Für die
Helfer war es allerdings blöd." Etwa 50 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf, darunter Einsatzkräfte von der Feuerwehr
Alvesrode und Sanitäter vom Roten Kreuz, die allerdings so gut wie beschäftigungslos blieben.
Das größte Starterfeld tummelte sich wie gewohnt auf der Halbmarathonstrecke. Viele der 300 Läuferinnen und Läufer nutzten die
zwei 10-Kilometer-Runden als Vorbereitung auf die großen Marathons im Frühjahr. So auch Eike Hübenthal aus Wolfsburg, der in
Hamburg seinen dritten Marathon in Angriff nimmt. In Springe war er erstmals dabei und gewann auf Anhieb überlegen in 1:15:32.
20 Minuten langsamer war Alexandra Losch als schnellste Frau. "Die Strecke ist schön abwechslungsreich", sagte die Hannover-
anerin, "aber leider gibt es kaum Zuschauer."
Einen Rückgang verzeichneten die Veranstalter auf der langen Strecke. Nur 73 Marathonis gingen an den Start. "Bisher waren es
immer um die 110", wunderte sich Hans-Jürgen Lühring, bei der LLG zuständig für die Auswertung. Noch schlechter war allerdings
die Beteiligung beim Halbmarathon-Walking: Nur drei Aktive hatten sich dafür angemeldet, doch keiner von ihnen startete: "Die
Strecke werden wir im kommenden Jahr nicht mehr anbieten", so Baumeister. Die meisten Starter stellte in diesem Jahr der TSV
Kirchdorf: 27 Aktive, darunter 19 Kinder, die beim Schnupperlauf antraten. Von den hiesigen Klubs war der Lauftreff des SC Bad
Münder mit 19 Läuferinnen und Läufern am stärksten vertreten. Weitere Starter kamen unter anderem vom SV Altenhagen, TSV
Gestorf, LAV Springe, TSV Hamelspringe und vom MTV Friesen Bakede
==> Ergebnisse
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HARZ KURIER vom 7. April 2008
Zum Jubiläum: Rekordbeteiligung bei idealen Bedingungen
MTV Osterode richtete 6. Osteroder Altstadtlauf aus

Osterode
(bei). Es stimmte wieder alles: Die Teilnehmerzahlen - mit fast 1.450 Läuferinnen und Läufern eine neue Rekordbe-
teiligung - und die Ergebnisse, die sich sehen lassen können, die perfekte Organisation rund um das Laufevent und auch das
Zuschauerinteresse. So hatte es sich der veranstaltende MTV Osterode im Jubiläumsjahr zum 150. Geburtstag gewünscht. “Die
Laufveranstaltung hat inzwischen einen festen Platz nicht nur im Osteroder Terminkalender, sondern auch bei den vielen Laufbe-
geisterten aus nah und fern”, so der MTV-Vorsitzende Frank Seeringer. Sowohl für die Profis als auch für die Freizeitsportler bot
die kühle, aber trockene Witterung ideale Laufbedingungen.
Unter den 1.450 Sportlern, die an den Start gingen, waren auch wieder Abordnungen aus den Patenstädten Armentières und
Ostróda. Damit erreichte die Beteiligung beim 6. Osteroder Altstadtlauf einen neuen Rekord. Wie in den Vorjahren nahmen nicht
nur Sportler aus dem Landkreis Osterode, sondern aus ganz Niedersachsen und den benachbarten Bundesländern teil. Nur einige
wenige Angemeldete waren nicht erschienen. Dass die Großveranstaltung mit dem anschließenden verkaufsoffenen Sonntag nicht
nur für auswärtige Laufbegeisterte, sondern auch für auswärtige Besucher von Interesse war, zeigten wieder die vielen fremden
Kfz-Kennzeichen auf den Parkplätzen rund um die Osteroder Altstadt. Während sich die Läufer auf ihren Laufrhythmus und die
Einteilung ihrer Kräfte konzentrieren mussten, trugen die vielen ehrenamtlichen Helfer hinter den Kulissen durch ihren Einsatz da-
zu bei, die Veranstaltung wieder zu einem guten Erfolg werden zu lassen. Ob die Ehrenamtlichen vom MTV, der WEGO, des
DRK, der Freiwilligen Feuerwehr Osterode, des Funkhilfsdienstes Osterode, der Biker vom MTV Förste sowie das Rettungssani-
täterteam - die über 100 helfenden Hände trugen in ihren Aufgabenbereichen dazu bei, die große organisatorische Herausforder-
ung auch diesmal wieder ohne Makel zu bewältigen.
Um 9.30 Uhr starteten zunächst die Teilnehmer am “Sparkassen-Lauf-Cup”. Die rund 500 Sportler hatten 2.500m - eine kleine und
eine große Runde - zu absolvieren. Für die Läufer bis einschließlich Jahrgang 1994 wurde die Wertung getrennt nach weiblich/
männlich vorgenommen.
Um 10.30 Uhr folgte für gut 450 Athletinnen der Lauf um den “Intersport-Stricker-Cup” über 5.500m (eine kleine und drei große
Runden) mit gleichzeitiger Wertung für den Südniedersachsen-Cup. Kurz vor Mittag waren die fast 300 jüngsten Läufer nicht zu
bremsen, als um 11.45 Uhr ebenfalls auf dem Kornmarkt der Startschuss zum McDonalds-Kiddy-Run über 1000 m (eine kleine
Runde ohne Wertung) fiel. Um 12 Uhr folgten 250 Teilnehmer in der “Königsklasse”, dem 10.000 m-Lauf (eine kleine und sechs
große Runden) um den “Intersport-Stricker-Cup”, ebenfalls mit Wertung für den Südniedersachsen-Cup. Zusätzlich ausgelobt war
auch wieder der “Harz-Energie-Cup” für die schnellsten Läufer von Firmen, Behörden und Institutionen über 5.500 und 10.000 m.
 In einer weiteren Sonderwertung, dem “Volksbank-Schulpreis”, gab es proportional nach der Gesamtschülerzahl Sachpreise für
die teilnahmestärkste Schule. Wer diesmal als Teilnehmer an einer der bewerteten Laufdisziplinen keinen der zahlreichen attrak-
tiven Sachpreise erringen konnte, freute sich über ein an alle teilnehmenden Sportler ausgehändigtes Erinnerungs-T-Shirt. Die
Kinder und Jugendlichen des 1.000 und 2.500 m-Laufs erhielten zusätzlich einen Gutschein von McDonald‘s. Angefeuert wurden
die Sportler auch durch die Cheerleader der TG LaPeKa auf dem Kornmarkt, der Trompetengruppe der Kreismusikschule am
Ende der Dörgestraße, Musik-/Stimmungsmotivation vor dem “Alten Spritzenhaus” und einer afro-brasilianischen Trommelgruppe
der Lebenshilfe am Rollberg. Reges Besucherinteresse verzeichneten auch die Jubiläumsvereine MTV Osterode, MTV Freiheit,
VfR Osterode und der Postsportverein, die sich in einem Festzelt auf dem Kornmarkt präsentierten.
Fazit von Frank Seeringer: “Wegen der schlechten Wettervorhersage hatten wir trotz der hohen Anmeldezahl zunächst Bedenken.
Wir sind überrascht und erfreut, dass so viele Profis und Hobbyläufer an den Start gegangen und ihr Bestes gegeben haben. Wir
danken auch den vielen Besuchern, die es sich nicht haben nehmen lassen, die Läufer mit Beifall anzuspornen. Unser Dank gilt
neben den vielen ehrenamtlichen Helfern auch den zahlreichen Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung. Sicherlich wird es
im nächsten Jahr wieder einen Osteroder Altstadtlauf geben.”
==> Ergebnisse / Südniedersachsen-Cup   
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NORDWEST ZEITUNG vom 7. April 2008
Starke Zeit bei Halb-Marathon
Laufen: Meldezahlen beim 29. Schortenser Straßenlauf bleiben weiter stabil

Von Sönke Wieting
Schortens. “Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es war vielleicht ein bisschen kühl, aber es blieb ja zum Glück trocken”, freute
sich Meinhard Ahlfs, Pressewart der Leichtathletik-Sparte des Heidmühler FC über die äußeren Bedingungen zum 29.
“Schortenser Straßenlauf”, der ältesten Laufveranstaltung im Landkreis Friesland. Ahlfs merkte an, dass die Meldezahlen im Ver-
gleich zu den Vorjahren stabil geblieben seien: “Es sind immer um die 500 Meldungen. In diesem Jahr waren es 505. Ins Ziel
kamen 447 Teilnehmer”, berichtete Ahlfs. Bemerkenswert sei allerdings der Umstand, dass der Volkslauf über fünf Kilometer so-
wie die gleich lange Walking-Strecke immer besser angenommen würden. “Fünf Kilometer sind ja eine Strecke, die eigentlich
jeder schaffen kann”, erklärte Ahlfs.
157 Teilnehmer gingen allein auf der Halb-Marathon-Strecke an den Start. Als Erster überquerte hier Joerg Rohlfing von der LG
Elmshorn die Ziellinie. Er benötigte nur 1:18:31 Stunden für die 21,1 Kilometer. Schnellster Friesländer war hierbei Matthias
Dietrich vom MTV Hohenkirchen (1:30,51). Äußerst knapp endete das Rennen über 10 km: Hier hatte Jörn Menne (LG Harlinger-
land/35:15 Minuten) eine Sekunde Vorsprung vor Stefan Schwengels (TuS Westerloy). Über die 5-Kilometer-Distanz hatte Hendrik
Schröder (Friedrichsfehn) die Nase vorn. Er siegte in der Zeit von 17:15 Minuten. Als schnellster Friesländer überquerte David
Fünfstück (HFC/19:49) die Ziellinie. Schnellster Schüler über 1000 Meter war Julien Hörig (Wilhelmshaven/3:18).
==> Ergebnisse  
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 8. April 2008
Brunn: Eine tolle Sache

Bersenbrück
(bec). Das war für Axel Kreutzer ein wahrer Freudenlauf. Überall zwischen Lappenstuhl und Bersenbrück wurde
lautstark sein Name gerufen, wurde der Leiter des Paul-Moor-Bildungszentrums für Behinderte abgeklatscht und gefeiert von
Menschen, denen er mit dem zweiten Benefiz-Marathon eine spürbar große Freude bereitete. Denn viele Behinderte aus dieser
wie aus anderen Einrichtungen in Bersenbrück, Quakenbrück, Bramsche und Osnabrück lebten diesen Tag irgendwo auf der
42,195 Kilometer langen Strecke von Haste nach Bersenbrück als Helfer mit Herz oder als Fan mit. Ziemlich genau 1000 Starter
sorgten für eine stattliche Resonanz und spürten nicht erst beim Zieleinlauf an der Schule, dass sie für einen durch und durch
guten Zweck unterwegs waren. Zum Glück kam der Draht nach oben nach starkem Regen am Morgen gerade passend zustande,
was die Halbmarathonis (ab Lappenstuhl, was sogar das Navigationsgerät auswies) und die 10-Kilometer-Läufer (ab Alfsee) zu-
dem freute. “Eine tolle Sache, bei der ich natürlich mitmache”, erklärte Torwart-Legende Uwe Brunn, der es eilig hatte: Nach
seinem Startschuss und dem 10-Kilometer-Lauf zusammen mit Behinderten-Weltmeister Josef Giesen musste der Sympathie-
träger als Fußball-Coach direkt zum Bezirksliga-Spiel der Merzener Löwen in Haste. Mehr Zeit im Ziel hatten Mitinitiator John
McGurk (3:40 über 42,195 km) sowie Tanzweltmeister Michael Hull, der “den Halben” in 1:57 Stunden (“nach nur sechs Wochen
Training”) geschafft hatte.
==> Ergebnisse und mehr  
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 8. April 2008
Halbmarathon ohne Schweißtropfen
Die LG HNF begrüßt bei ihrem Frühjahrslauf mehr als 500 Teilnehmer, die über zehn und 21,1 Kilometer an den Start
gehen

Von Peter Hansaul
Harburg. Er war einfach zu schnell beim Halbmarathon durch das Alte Land. Deshalb wurde der Sieger im Zieleinlauf von fast
allen übersehen. Als sich auf der Aschenbahn der Sportanlage Neumoorstück ein Pulk von Zehn-Kilometer-Läufern in die Ziel-
gasse stampfte, rief Organisator Mark Schepanski seinen Zeitnehmern überrascht zu. "Da kommt ja schon der erste Halbmara-
thonläufer." Und der kleine Mann in Schwarz beschleunigte noch einmal und überquerte leichtfüßig die Ziellinie. Der lange
schwarze Kasten mit der digitalen Zeitangabe stand genau auf 1:11:55 Stunden. Jan Oliver Hämmerling, der 38 Jahre alte Sieger,
hatte dabei nicht einmal Schweißtropfen im Gesicht. "Dafür war es viel zu kalt", sagte der Ausdauer-Athlet, der in der Hamburger
Langlauf-Szene längst einen Namen hat. Zurzeit ist der Mann, der für den Rollstuhl-Sport-Club Hamburg startet, weil seine Mutter
im Rollstuhl sitzt und dort Mitglied ist, amtierender Hamburger Marathon-Meister. Dieser Titel wird alle Jahre wieder beim Ham-
burg-Marathon verliehen. Im Vorjahr war Jan Oliver Hämmerling in der Zeit von 2:35:02 Stunden der schnellste Hamburger Teil-
nehmer.
Beim Halbmarathon im Süderelbe-Raum, zu dem die LG HNF seit 22 Jahren sozusagen als letzten Test vor dem Hamburg-Mara-
thon (27. April) einlädt, hatte es drei Minuten gedauert, ehe der Zweite auf die Zielgerade einbog. Mourad Bekakcha, der frühere
Radrennfahrer und Laufneuling aus Algerien, der so überlegen den Straßenlauf-Cup der LG HNF gewonnen hatte, benötigte
1:14:36 Stunden für die 21,1 Kilometer. Und es klang fast entschuldigend, als er dem Sieger gratulierte und daran erinnerte: "Für
mich war das heute der fünfte Laufwettbewerb überhaupt." Dagegen ist Stefan Hüppe, der Triathlet von der Turnerschaft Harburg,
der für das Team Bergamont startet, ein alter Hase. Er kam fast acht Minuten später als der Sieger ins Ziel, war mit 1:19:15
Stunden aber immer noch der schnellste Harburger und zwar auf dem siebten Platz. Michael Neitzke, der schnellste Läufer im
Trikot des Gastgebers LG HNF, war als Zehnter im Ziel und mit 1:19:29 Stunden auch Sieger in der Altersklasse über 45 Jahre.
Michael Carstensen, auf Platz zwölf und damit der zweite Mann aus dem ehrgeizigen Läuferteam der LG HNF, benötigte 1:19:54
Stunden für den Halbmarathon, bei dem 501 Teilnehmer ankamen. Als letzte Läufer wurde ein Paar registriert: Anna Kunze und
Nico Hardrath hatten genau 2:30:38 Stunden für die Strecke genötigt. Die schnellste Frau ist eine langjährige Bekannte bei den Langlauf-Events der LG HNF. Silke Gielen vom Harburger SC, die inzwischen in der Altersgruppe W50 startet, war schneller als
die 20 Jahre jüngeren Konkurrentinnen. Sie war in 1:32:46 Stunde die erste Frau im Ziel. Annelore Giese vom Post SV Buxtehude
kam zwar 26 Minuten später an, aber auch sie wurde in der Siegerliste geführt, bei den Frauen über 70 Jahre.
Zu den kleinen individuellen Geschichtchen, die zu jedem solcher Laufwettkämpfe gehören, zählte auch die von den Triathleten
des Post SV Buxtehude. Da hockte Thoge Bering, der Längste in der Gruppe, völlig ausgepumpt und schnaufend auf dem Rasen
und zeigte drohend zu seinem Sportfreund Carsten Hadler, der selbstbewusst lachend ein paar Meter Abstand hielt. Weil Hadler
das erste Mal in seinem Leben bei einem Halbmarathon gestartet war, hatte er Thoge Bering gebeten, für ihn doch ein bisschen
den "Hasen" zu spielen, also das Tempo zu machen. "Und was macht der Kerl”, keuchte Thoge Bering, “er rennt mich in Grund
und Boden, er war zweieinhalb Minuten vor mir im Ziel." Da haben Dirk Uhlmannsiek und Peter Uhl, die beiden anderen aus der
Post-Gruppe, einen Trost: "Als Hase hättest du aussteigen müssen. Das ist doch bei allen großen Läufern so. Den Triumph
musstest du dem Carsten überlassen."
==> Ergebnisse: Halbmarathon / 5 + 10 Kilometer 
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 14. April 2008
Mit Tempo um den Weiher

Hilter
(ak). “Das Büblein stand am Weiher . . .”: Nicht eines, wie in dem alten Kindergedicht von Friedrich Güll, gleich 63 Jungen
und Mädchen machten Freitag gegen Abend beim “6. Borgloher Weiherlauf” mit und starteten beim Bambinilauf. Und das bei
richtig gutem Laufwetter. Denn gefroren hatte es auch nicht. Die Jüngsten machten den Anfang bei dieser erstmals als “Offizieller
Volkslauf” ausgeschriebenen Veranstaltung des TuS Borgloh, zu der insgesamt 220 Teilnehmer kamen. Angefeuert von den
“Crazy Devils”, der Cheerleader-Gruppe des TuS Borgloh mit ihren grün-weißen Pompons, stürmten die Drei- bis Siebenjährigen -
zum Teil an der Hand von Papa oder Mama - nach der 400-Meter-Runde um den Weiher voller Tatendrang dem Ziel entgegen, wo
ihnen der Beifall der Erwachsenen sicher war. Hier war jedes Kind Sieger, denn eine Zeitnahme erfolgte im Gegensatz zu den
weiteren Läufen nicht.
1250 Meter hatten die Schüler der Jahrgänge 1993 bis 2000 unter die Laufschuhe zu nehmen. Hier gingen 39 Mädchen und
Jungen an den Start und feierten mit dem elfjährigen Béla Schmidtendorf vom TSV Westerhausen (4:58,0 Minuten) den Sieger.
Spannend wurde es danach beim anspruchsvollen Hauptlauf über zehn Kilometer mit seinen 152 Höhenmetern, denn hier waren
unter den 60 Teilnehmern echte Laufasse am Start. So auch die amtierende deutsche Marathonmeisterin Ilona Pfeiffer (Dissen) für
den LC Solbad Ravensberg Borgholzhausen, der die Frauenwertung in 37:21,9 Minuten nicht zu nehmen war. Jens-Erik Bergman
als Gesamtsieger (36:25,1) sorgte dafür, dass der Lauf fest in der Hand der westfälischen Nachbarn aus Borgholzhausen blieb,
die mit Andreas Ewert (37:03,5) auch den Drittplatzierten hinter Mark Knappheide (LG Osnabrück/36:34,8) stellten. Beim voraus-
gegangenen Jedermannslauf über fünf Kilometer stellte der TuS Borgloh mit dem 25-jährigen Martin Wüppen den Sieger. Er legte
die Strecke in 19:32,9 Minuten zurück, während Bernhard Jünemann (LT Gütensen/19:43,1) und Matze Grewe (TuS Borgloh /
19:52,8) die Plätze zwei und drei einnahmen. Marion Pinke vom SV Eintracht Neuenkirchen holte sich die Frauenwertung in
23:49,6 Minuten.
Hochzufrieden mit den Leistungen und der Beteiligung zeigte sich am Ende Hans-Bernd Mergelmeyer als Organisator der TuS-
Lauftreffgruppe: “Die Zeiten beim 10-Kilometer-Lauf sind hoch einzuschätzen”, stellte er fest, “denn die Strecke mit ihren Höhen-
unterschieden war doch sehr anspruchsvoll. Für 2009 hoffen wir auf eine noch größere Anzahl Teilnehmer, die wir am Weiher
begrüßen möchten.”
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 14. April 2008
Freude am Laufen steht im Vordergrund
Freizeit: Fast 900 große und kleine Sportler gingen am Sonntag in Wechloy beim 1. famila-Lauf an den Start

Oldenburg.
Gelungene Premiere: Beim 1. famila-Lauf am Sonntag in Wechloy gingen knapp 900 Teilnehmer an den Start. “Wir
freuen uns sehr über die große Resonanz. Der Sieg steht hier nicht im Vordergrund. Wir wollen mit der Veranstaltung den Startern
die Gelegenheit bieten, gemeinsam mit anderen zu laufen”, erklärt Marco Struck vom famila-Center-Management. Die Teilnehmer
konnten über fünf oder zehn Kilometer sowie beim Halbmarathon starten. Für Rollstuhlfahrer und Walker wurde über fünf Kilometer
gestoppt. Kinder nahmen am “Meilenlauf” teil. Alle Altersgruppen waren vertreten. Die jüngsten Läufer waren mit fünf Jahren dabei,
die älteste Teilnehmerin feierte kürzlich ihren 75. Geburtstag. Die Strecke führte rund um das Famila-Center bis zur BBS Wechloy
und wieder zurück. Bei den Teilnehmern kam die Veranstaltung gut an. “Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht. Es war toll, in
einer großen Gruppe zu laufen”, sagt die 67-jährige Doris Heinrich aus Oldenburg. Sie startete bei den Walkern.
Bei der Siegerehrung wurden die Männer und Frauen getrennt bewertet. Den Walking-Lauf gewannen Gerhard Scholz und Ulrike
Schirmer. Die schnellste Zeit beim Fünf-Kilometer-Lauf erzielte Susanne Hellmers, bei den Männern hatte Bastian Schwarzat die
Nase vorn. Beim Zehn-Kilometer-Lauf rannten Jens Nowak und Antje Günthner als Erste über die Ziellinie. Die schnellste Zeit beim
Halbmarathon erreichten David Karl und Gesa Schwarten. Den Sieg beim “Meilenlauf” der Kinder holte sich Christopher Schang.
==> Ergebnisse  
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BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 17. April 2008
Road Runner flitzte zum Sieg
143 Teilnehmer beim elften Elmer Oste-Ohe-Lauf / Siege für Stefan Kettler und Sigrid Kölling

Von Thomas Kerstner
Elm.
Am vergangenen Sonntag fand in Elm zum elften Mal der Oste-Ohe-Lauf statt. Bei optimalen Witterungsbedingungen be-
teiligten sich insgesamt 143 Laufbegeisterte an der Veranstaltung und machten den Organisatoren des MTV Elm Mut, nach der
letztjährigen Pause diese Veranstaltung auch im kommenden Jahr wieder auszurichten. Bei den Herren siegte Stefan Kettler von
der SG Road Runners Buntentor in Bremen, bei den Damen hatte Sigrid Kölling (TSV Bremervörde) die Nase vorn.
Jung und Alt fanden sich am Sonntagmorgen auf dem Oste-Ohe-Sportplatz in Elm ein. Mit Tsianina Langhorst aus Bremen zählte
die jüngste Teilnehmerin gerade mal sechs Jahre, während der älteste Läufer mit Klaus Kammerer von Tura Hechthausen bereits
75 Jahre auf dem Rücken hatte. Die Läuferinnen und Läufer fanden eine sehr anspruchsvolle Strecke vor, die teilweise auf Asphalt
und weichem Waldboden verlief und ihnen zudem kurz vor dem Ziel mit einem lang gezogenen Anstieg alles abverlangte. Währ-
end die einen um die ersten Plätze und nach persönliche Bestzeiten rangen, stand für andere ein lockerer Dauerlauf oder allein
das “Durchkommen" im Vordergrund. Eine Urkunde erhielten auf jeden Fall alle.
Den Lauf über zehn Kilometer konnte Stefan Kettler von der SG Road Runners Buntentor in 38:05 min. für sich entscheiden. Bei
den Frauen kam Sigrid Kölling vom TSV Bremervörde in 44:47 min. als erste über die Ziellinie.
==> Ergebnisse 
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KURIER am SONNTAG vom 20. April 2008
Hauptlauf-Sieger heißt wiederum Torsten Naue
Lokalmatador gewinnt in Vegesack zum neunten Mal / Angelika Schröder nutzt Gunst der Stunde

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Bei gutem Laufwetter mit Temperaturen bis elf Grad und einem Schiebewind an der Weserpromenade lockte der
23. Vegesacker Citylauf der LG Bremen-Nord mit Start in der Fußgängerzone über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Beim
viel beachteten Hauptrennen über die vier schweren Cityrunden, mit dem langen Anstieg von der Weser Richtung Zentrum, sich-
erte sich Lokalmatador Torsten Naue seinen neunten Gesamtsieg. Bei den Frauen überraschte unterdessen die vereinslose
Angelika Schröder. Im Windschatten der zeitgleich gestarteten 5-Kilometer-Läufer ließ sich Torsten Naue zu einer schnellen
Zwischenzeit von 16:40 Minuten ziehen. Nach dem Abbiegen der anderen ins Ziel verwaltete er geschickt seinen Vorsprung. Mit
der Endzeit von 34:11 Minuten verwies Naue den aus Bayern angereisten Konrad Rogler (35:05) von der LG Hof sowie seinen
Vereinskollegen Christian Pundt (35:10) von der LG Bremen-Nord auf die weiteren Podestplätze.
Die Gunst der Stunde nutzte Angelika Schröder zum Gesamtsieg in der Frauenklasse über die zehn Kilometer. In Abwesenheit
der Lokalmatadorin und Abonnementsiegerin Rebecka Weise-Jung siegte sie in 41:41 Minuten. Den zweiten Platz holte sich hier
Martina Pundt vom TSV Lesum-Burgdamm in 43:39 Minuten ab.
Während die Positionen über die zehn Kilometer klar verteilt waren, fiel die Entscheidung in der 5-Kilometer-Wertung auf der ab-
schüssigen Zielgeraden. Hier hatten die vereinslosen Bremer Jörg Steinmann und Eike Steinmann mit der sekundengleichen Zeit
von 16:27 Minuten das beste Stehvermögen. Rang drei ging an Sven Waschow (16:33) von der HSG Uni Greifswald vor Joaquim
Pedro (16:34) von der LG Bremen-Nord. Das hohe Tempo unterstrich auch der fünftplatzierte Lars Kirchknopf (ebenfalls LG Nord),
dessen Zeit von 17:04 Minuten im Vorjahr noch zum Sieg gereicht hätte. In der Frauenwertung blieb durch Lisa Sauerwald da-
gegen der Siegerpokal im Bremer Norden. Die B-Jugendliche bewältigte die zwei Runden in 20:16 Minuten. Die Positionen zwei
und drei gingen an Meike Hetmann (21:47) von den Nordwind Runners und an die Nordbremerin Antje Friedenberg (22:54). Über
die 2,5 Kilometer setzten sich Marian Skalecki (7:40) vom Marathon-Club Bremen und Charlotte Schlund (9:38) von der LG
Bremen-Nord an die Spitze.
==> Ergebnisse / Pressebericht vom 21.4.
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Presseinformation vom 20. April 2008 (Von Holger Wesseln - HWevents)
Volksfest mit Rekordbeteiligung
6. OLB Citylauf Norden 2008

Die sechste Auflage des OLB Citylaufs wurde zu einer Rekordveranstaltung mit Volksfestcharakter. Teilnehmer- und Strecken-
rekorde sorgten für einen unvergleichlichen Samstag in Nordens Innenstadt. Bereits die Voranmeldungen ließen, entgegen der
Erwartungen der Veranstalter, erahnen, dass man zum sechsten Mal in Folge eine neue Bestmarke bei den Teilnehmern erreicht.
Hatten die Verantwortlichen des Norder Citylaufs im Vorfeld auf eine Stabilisierung der Finisherzahlen zwischen 1600 und 1800
gehofft, kamen am Samstag 2160 Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker, Kinder und Erwachsene ins Ziel. Damit wurde
die Vorjahreszahl noch einmal um 130 Aktive gesteigert. Neben den nackten Teilnehmerzahlen hatte der gestrige Samstag aber
auch so manches andere Highlight zu bieten.
Highlight die Erste: Das 5-km-Rennen
Noch nie gab es in Norden ein derart starkes Teilnehmerfeld über die 5-km-Distanz. Und noch nie wurde den Zuschauern an der
Strecke ein so schnelles und imposantes Rennen wie in diesem Jahr präsentiert. Gleich sechs Athleten unterboten den drei
Jahre alten Streckenrekord des Kölners Thomas Schmidl von 16:42. Allen voran Andreas Kuhlen von der LG Braunschweig.
Kuhlen lieferte sich ein packendes Rennen mit Thomas Röper vom LAC Rupin und dem Ostfriesen Achim Groenhagen. Am Ende
konnte Kuhlen sich den Sieg in der neuen Rekordzeit von 15:49 vor Röper in 15:52 und Groenhagen in 16:06 sichern. Damit wurde
der alte Rekord um fast eine Minute verbessert. Selbst die Plätze vier bis sechs blieben noch unter der alten Marke. “Ein so
starkes 5-km-Rennen sehen Zuschauer in Weser-Ems nicht all zu oft”, freut sich Werner Ihlow vom ausrichtenden TV Norden über
das spannende Rennen und die fulminanten Zeiten. Bei den Damen gewann die Vorjahressiegerin Sonja Hoogestraat von der
Emder LG in 19:31, vor der Amerikanerin Annamaria Lukes in 19:51 und Irmi Hartmann vom lokalen TV Norden in 20:14.
Highlight die Zweite: Immega und Klostermann beherrschen die 10 km
Sieger und Favoriten über die 10-km-Distanz sind in diesem Jahr ein und dieselben Personen. Bei den Herren siegte Stephan
Immega von der LG Harlingerland in 34:00, vor Holger Grigat vom VfL Germania Leer in 34:29. In den ersten beiden von vier
Runden sah noch alles nach einem knappen Zweikampf der beiden Athleten aus. Zu Beginn der dritten Runde konnte sich Immega
aber deutlich absetzen und lief am Ende das Rennen mit einem deutlichem Vorsprung nach Hause. Der Vorjahressieger Immega
genoss den erneuten Sieg in Norden und äußerte sich begeistert über Stimmung an der Strecke. Bei den Damen siegte die für
den TV Norden startende Waltraud Klostermann mit einem überragenden Vorsprung vor ihrer Vereinskollegin Irmi Hartmann.
Klostermann erlief gegenüber der mit einem Doppelstart belasteten Hartmann mit 40:14 zu 42:48 einen Vorsprung von über zwei
Minuten.
Highlight die Dritte: Butterfly Team-Cup als Massenspektakel
Über 1100 Aktive fanden sich zum 5-km-Lauf durch Nordens Innenstadt ein. Im Vordergrund stand der Butterfly Team-Cup. 158
Teams in 5er-Besetzung erreichten am Ende das Ziel. 24 Teams mehr als noch im Vorjahr. Damit hat der Norder Citylauf seine
Stellung als größter Mannschaftslauf in Weser Ems weiter ausgebaut. Zum ersten Mal hat Jan Borrmann vom Fitnessstudio
Butterfly das Titelpatronat dieses Wettbewerbes übernommen. Und wie die Teilnehmerzahlen belegen, direkt mit überragendem
Erfolg. Diesem Erfolg kann noch der Titel in der Wertung der gemischten Teams mit neuem Streckenrekord hinzugefügt werden.
In 1:47:50 wurde der alte Teamrekord von den Nörder Drömels aus dem Jahr 2007 um fast vier Minuten pulverisiert. Bei den Herren
siegte wie im Vorjahr der TV Norden in 1:33:30. Bei den Damenteams musste sich das seit drei Jahren ungeschlagene Team der
Sandkruger Schleife zum ersten Mal den Damen des TV Norden geschlagen geben. Damit konnten die Athleten des austragenden
Vereins zum ersten Mal einen Doppelerfolg feiern.
Für die Veranstalter des 6. OLB Citylaufs stand bereits während der Veranstaltung fest, dass es eine siebte Auflage geben wird.
Da passte es, dass der Titelsponsor, die Oldenburgische Landesbank, bereits sein weiteres Engagement für das nächste Jahr an-
gekündigt hat. Für das Orga-Team beginnen bereits jetzt die Vorbereitungen für 2009 und die vielen Norder Bewohner und ihre
Gäste aus der Region können sich schon einmal darauf freuen, wenn es auch im April des nächsten Jahres wieder heißt, Schuhe
schnüren und die Stadt unsicher machen.  
==> Ergebnisse 
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 21. April 2008
Alle Teilnehmer dürfen sich als Sieger fühlen

Von Kristin Kunze
Am Ende des Tages war jeder ein Sieger - Sieger für sich. Egal ob über die 400-Meter-Runde für die ganz Kleinen, die 2,6-Kilo-
meter für Schüler oder die Fünf- sowie Zehn-Kilometer-Strecke für die erfahrenen Läufer: Wer seine Aufgabe beim 22. Frühjahrs-
Volkslauf gemeistert hatte, durfte zu Recht stolz auf sich sein.
Stolz, das waren besonders die Bambini. Die jüngsten Läufer gingen gemeinsam mit Olympia-Kandidat Jacob Minah und Treppen-
läufer Thomas Dold auf die Runde durch das SVG-Stadion, das in diesem Jahr wegen der Umbaumaßnahmen im benachbarten
Jahnstadion als Start und Ziel diente. “Wir sind ganz vorne mitgelaufen” freute sich der fünfjährige Moritz Weideler. Zusammen mit
seinen Freunden Finn Jankowski und Niklas Gries präsentierte er nach dem Rennen stolz die Goldmedaille, die jedes der rund
400 Nachwuchstalente bekam. “Davon habe ich schon einige zu Hause”, erklärte der siebenjährige Finn, der in seinem jungen
Alter bereits ein alter Volkslauf-Hase ist.
Julian Clausen siegt erneut
Ein Wiederholungstäter im positiven Sinn war der 15-jährige Gieboldehäuser Julian Clausen. Der Athlet der LG Eichsfeld sicherte
sich wie im Vorjahr den Titel bei den Schülern. Dabei verwies er Philipp Reinhardt (Einheit Worbis) und Thomas von Knebel (LG
Göttingen) auf die Plätze. Aus dem Schülerinnen-Lauf ging Philine Fleckenstein (ebenfalls LGG) als strahlende Siegerin hervor.
Auf Rang zwei und drei landeten Vanessa Schwerdt und Maria Knitzschke (beide SV Worbis).
Strecke 600 Meter länger
Der Streckenverlauf der Schülerkonkurrenzen hatte sich im Gegensatz zum Vorjahr etwas verändert, war von zwei auf 2,6 Kilo-
meter verlängert worden. Dies blieb auch Christian Lange nicht verborgen. “Irgendwo habe ich gelesen, dass es ein Zwei-Kilo-
meter-Lauf sein soll, aber es hat sich länger angefühlt”, sagte der Elfjährige, der für das Felix-Klein-Gymnasium (FKG) an den
Start ging und den Sprung unter die Top-Ten schaffte. Damit trug er maßgeblich dazu bei, dass seine Schule den ersten Platz bei
der Schulenwertung belegte. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Göttinger Gymnasium, das gestern mit 120 Schülern an den
Start ging, die Goldmedaille errungen. Das FKG freute sich über einen Wanderpokal und einen Geldpreis. Ebenfalls von der Spar-
kasse honoriert wurden die Heinrich-Heine-Schule, Wilhelm-Busch-Schule und Geschwister-Scholl-Schule, die auf den weiteren
Plätzen folgten.
Mit Kind und Kegel war Familie Kaufholz aus Göttingen beim Fünf-Kilometer-Lauf an den Start gegangen. Dass sie weit hinter den
späteren Siegern ins Ziel kamen, störte die Kaufholz nicht. “Wir haben vor dem Lauf beschlossen, dass wir gemeinsam die Ziel-
linie überqueren”, erklärte Mutter Anelie, die mit ihrem Mann Ernst und Tochter Charlotte im Vorfeld eifrig trainiert hatte. Sieger
über die fünf Kilometer wurde Sebastian Hanelt (LGG) in 15:57,4 Minuten vor seinem Teamkameraden Matthis Reichert (16:09,8)
und Christian Kalinowski (16:35,4/ LG Eichsfeld). Als Siegerin ließ sich Cathrin Cronjäger von der LG Osterode (18:34,1) feiern.
Es folgten Coline Ricard (18:44,8) und Christine Berndt (19:21,5/beide LGG).
Burger gewinnt klar
In der Königsdisziplin über zehn Kilometer setzte sich wie 2007 der Goslarer Mario Burger durch. Bereits auf der Strecke außer-
halb des Stadions hatte er seine Konkurrenz klar distanziert, so dass er die abschließende Stadionrunde gelassen angehen
konnte und in einer Zeit von 33:14,7 ins Ziel kam. “Ich bin heute nicht volles Tempo gelaufen”, gab Burger zu. Erick Towett vom
Studentenwerk Göttingen (33:40,1) und Till Manning (34:23/LGG) schafften es ebenfalls aufs Treppchen. Die Gesamtwertung der
Frauen gewann Rhea Richter (MTV Itzehoe) in 37:24,9 Minuten vor Alina Buchheister (42:04,7/Braunschweig) und Jutta Rahns
(42:46,7/Höxter).
==> Ergebnisse   
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 21. April 2008
300 Finisher und 70 Bambinis
23. Vegesacker Citylauf der LG Bremen-Nord wird wieder gut angenommen

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen-Nord. Torsten Naue feierte beim 23. Vegesacker Citylauf der LG Bremen-Nord einen Doppelerfolg. Zum einen gewann er
zum neunten Mal den Straßenlauf über zehn Kilometer - wir berichteten im Kurier am Sonntag - zum anderen bewältigte er auch
die Doppelbelastung als Mitorganisator ohne größere Schwierigkeiten. Selbst sein angekündigter Kaltstart, dass Warmlaufen fiel
wegen Zeitmangels vor dem Start zum Hauptlauf aus, machte sich nicht negativ bemerkbar. "Da kam mir das Mitlaufen in der
 Gruppe zu Gute, in der auch die schnellen Fünf-Kilometer-Sieger waren, die in den beiden ersten Runden Tempo machten", er-
klärte Torsten Naue. Dafür "opferten" sich Christian Antpöhler und Frank Themsen in der Organisation an der Strecke. Mit dem
Gesamtergebnis, über 300 Finisher in den Läufen über zweieinhalb, fünf und zehn Kilometer sowie rund 70 Bambinis, die den
Auftakt mit einem 400-Meter-Lauf machten, durfte das Trio, das in der Ausrichtung des Laufes die Nachfolge von Eckhard König
antrat, durchaus zufrieden sein.
Durch diese Konstellation blieben weitere Altersklassenerfolge der Läufer von der LG Bremen-Nord im Hauptlauf naturgemäß
Mangelware. Einzig Ingo Jagdhuber gewann in 38:05 Minuten souverän seine Klasse M45. Bei den Frauen der W55 ging durch
Ingrid Hillebrecht vom TV Grambke in 48:23 Minuten ein weiterer Erfolg nach Bremen-Nord. Erfreulicher sah es da schon über die
Fünf-Kilometer-Distanz aus. Neben der Gesamtschnellsten Lisa Sauerwald (20:16 Minuten) und der Dritten Antje Friedenberg
(22:54) vom Veranstalter durften auch Anke Walter (W 45, 25:27) und Kati Eickhorst (W 75, 28:17) nach ganz oben auf das
Siegerpodest steigen. Die männliche B-Jugend beherrschte Moritz Reiners in 21:12 Minuten ganz eindeutig. Stark vertreten war in
diesem Jahr erstmals der Lauftreff, der vom vielfachen Bremer Zehnkampfmeister und LGN-Trainer Gerold Christen geleitet wird.
Martina Wooge, Hinrich Steilen, Heidi Kanert und Martin Voß lagen ob des guten Grundlagentrainings in ihren Altersklassen je-
weils ganz vorne. Zweimal ging Platz eins auch an den Nachwuchs der SG Platjenwerbe. Lisa Bothe (24:43) und Bastian
Schwarzat (17:23) gewannen bei den A-Jugendlichen über fünf Kilometer.
Eine klare Angelegenheit für die heimischen Nachwuchsläufer im roten LGN-Trikot war zum Auftakt der Lauf über eine Cityrunde
von 2,5 Kilometern. Große Felder, insbesondere bei den ganz jungen Athleten, prägten die Vegesacker Straßen. Solveig Kahlen-
berg, Finja Marie Damaschke, Luise Asmussen, Lana Draghinazzi, Hanna Asmussen, Nele Makatowski, Charlotte Schlund und
Milena Cabitza hießen die Nordbremer Siegerinnen. Bei den Jungen lagen Torben Lange, Philip von Estorff und Philipp Thielen
ganz vorn. Das Schulzentrum Helsinkistraße stellte mit Wilko Bruns in der M12 in 10:15 Minuten einen Klassensieger. Aber auch
die SG Platjenwerbe machte hier wieder auf sich aufmerksam. Fynn Lütjen gewann die M8 in 11:07 Minuten, während Nele Koch
die B-Jugend-Klasse in 11:46 Minuten für sich entschied.
==> Ergebnisse / Pressebericht vom 20.4.  
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Presseinformation vom 22. April 2008 (Veranstalter)
Markus Susmann und Ute Spieker siegen beim Sparkassenlauf in Bergen.
609 Aktive starteten beim 21. Sparkassenlauf bei guten Laufbedingungen mit etwas kühlen und knackigem Ostwind. Einen be-
sonderen Dank sprach Organisator Horst Liedke seinem Orga-Team, der Truppenübungsplatz-Kommandantur, dem DRK, der
Stadt Bergen, der Sparkasse Celle und der Feuerwehr für das Verständnis und die Unterstützung bei der Planung und Durchführ-
ung der sportlichen Großveranstaltung aus. Eine starke Beteiligung hatten wie in den vergangenen Jahren die Schülerläufe. Die
Hinrich-Wolff-Schule stellte mit 194 Teilnehmern wieder die größte Laufgruppe, gefolgt von der Eugen-Naumann Schule (75), der
Hermann-Ehlers Realschule (49) und der Slim School (26).
Im ersten Lauf über 1,8 km Lauf siegte Tim Struwe/MTV Oldendorf in ausgezeichneten 6:42 Min. vor Laurin Forstreuter/TUS Unter-
lüß (6:48) und Manuel König/TUS Unterlüß(6:51). Bei den Schülerinnen setzte sich mit deutlichem Vorsprung Katharina Witte/
MTV Oldendorf (7:10) vor Henrike Ahrens/TUS Bergen 7:48 und Stefanie Liedke/TUS Bergen (7:50) durch. Bei den randvoll be-
setzten Schülerläufen über einen Kilometer kam dann auch im Stadion die richtige Stimmung auf. Unter tobendem Beifall der Zu-
schauer wuchs so manches Kind noch einmal über sich hinaus. Der Gesamt-Siegerpokal über 1 km ging an Daniel Warnecke/
H-W-Schule Bergen (4:36), vor Kjell Schönfelder/Grundschule Vorwerk (4:39) und Robin Nikolai/MTV Oldendorf (4:43). Bei den
Schülerinnen war die schnellste Merle Lu Gibbs (4:53) vor Stina Knoop (4:56) und Ilka Witte (5:04), alle Hinrich-Wolff Schule
Bergen.
Der 10-km-Elitelauf stand ganz im Zeichen ausgezeichneter Ausdauersportler im Triathlon und Duathlon, den der Celler Markus
Susmann/CSC in ausgezeichneten 32:37 min. gewann vor Tim Kantow/Hase+Igel (34:51) und Klaus Köhler/LG Celle-Land (38:29).
Bei den Frauen wurde das Feld von der Deutschen Meisterin im Duathlon, Ute Spieker/Car Salon Ahlden, in 40:22 min. vor der
heimischen Natalia Quednau/LG Celle-Land 41:19 und Britta Holzberg/Schule Lobetal in 45:54 dominiert. Auf der 5-km-Strecke
siegte Christian Giesler/TSV Kirchdorf in ausgezeichneten 16:10 min. vor Jan Thaake/TUS Unterlüß (16:48) und Heiko Szymlet/
TUS Bergen (17:37). Bei den Frauen gewann Iris Giesler-Petersen/TSV Kirchdorf in 21:34 min. vor Carolin Liedke/TUS Bergen/
22:28 und Lena Schindler/TSV Neunkirchen in 25:11.
Beim Skaterrennen über 21,1 km auf der Panzerringstrasse lobten die Teilnehmer nochmals die gute Organisation und die tollen,
aber auch sehr anspruchsvollen Streckenverhältnisse. Die Radstrecke über 35 km wurde in Dreier-Teams gefahren. Hier konnte
bei den Junioren das TUS Celle 92 Team mit Jan-Claas Alexander, Sören Tanke und Fabian Kruschewski das Rennen nach 52:11
 min. vor dem Team mit Günther Brockmann und Arne und Martin Vettermann für sich entscheiden. Bei den über 40 jährigen
siegte TUS Celle 92 mit Wolfgang Stratmann, Thorsten Lübke und Hans-Joachim Strehlau vor den Schnuckentreibern aus Müden/
Faßberg mit Erhard Friemel, Thomas Grande und Joachim Wlotzka.
==> Ergebnisse  
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 28. April 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel)
Erst die Lauf-Kilometer, dann die Bratwurst-Meter
Broitzemer Volkslauf lockte viele Anfänger / 200 Sportler beim Campus-Lauf

Von Henning Thobaben
Die Läufergemeinde hatte die Qual der Wahl. Entweder beim Campus-Lauf erstmals die Hörsäle passieren oder die neue Strecke
des Broitzemer Volkslaufs erkunden. Während die rund 200 Starter des Campus-Laufs um Wertungspunkte für die "Braunschweig
läuft"-Serie
kämpften und sich die rund 30 studentischen Teilnehmer bei der dazu gehörenden Unimeisterschaft messen durften,
hatten es die Organisatoren des Broitzemer Volkslaufs eher auf die langsameren Hobby-Läufer abgesehen. "Wir hatten heute
ganz viele Erstlinge dabei", sagt Mitorganisatorin Manuela Engelstädter und fühlt sich in dem gewählten Ansatz bestätigt. "Viele
Teilnehmer wussten noch nicht mal, wie man sich die Startnummer anmacht." Auch die Siegerzeiten konnten mit denen des
Campus-Laufs nicht mithalten. Viele Läufer kreuzten die asphaltierten Straßen, Forst- sowie Waldwege in gemütlichem Tempo
und kümmerten sich wenig um mitlaufende Stoppuhren.
Bevor die Erwachsenen die 10-Kilometer-Distanz durch Broitzem und Geitelde absolvierten, gingen die Kinder auf 1,7 Kilometern
an den Start. Der Nachwuchs war mit 51 Teilnehmern sogar knapp in der Überzahl. "Meist sind die Kinder ja besonders motiviert",
sagt Dieter Grabow, der die Siegerehrung vornahm. Die elfjährige Savannah van Haßelt war so engagiert bei der Sache, dass sie
sogar den schnellsten Jungen weit hinter sich ließ. "Viele wollen im Sprint gar nicht mehr gegen mich antreten", sagt die Leicht-
athletin des TSV Sickte stolz. So genoss die Sechstklässlerin den Sonnenschein nach dem Rennen umso mehr. Den aufkomm-
enden Hunger stillten viele mit einem Stück von einer 13 Meter-Riesenbratwurst. Die bruzzelte über den Kohlestücken in einer
langen Grillbahn. Der Verkaufserlös kommt dem gemeinnützigen Verein "Friends for Life" zugute.
Sommerliche Stimmung herrschte auch beim Campus-Lauf. Allerdings fehlte Organisator Tom Staats das Verständnis für die
Terminwahl des Volkslaufs. "Beide Seiten hätten sicher mehr davon gehabt, wenn man es an unterschiedlichen Tagen durchge-
zogen hätte", sagt Staats, der den Campus-Lauf schon im November vergangenen Jahres angemeldet hatte.
==> Ergebnisse: Campuslauf / Volkslauf Broitzem (liegen noch nicht vor) 
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Presseinformation vom 28. April 2008 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Zahlreiche Bestleistungen beim 8. Geestequelle-Werfertag
Mit 73 Athleten aus 10 Vereinen konnten die Ausrichter vom TuS Alfstedt beim traditionellen Auftakt der Wettkampfsaison in
Oerel einen neuen Melderekord verzeichnen. Mit 242 Einzelstarts und über 1000 Würfen hatten die Kampfrichter alle Hände voll
zu tun, um die erzielten Weiten im Kugelstoß, Diskus-, Speer- und Ballwurf in den Ergebnislisten festzuhalten. Bei sonnigem
Frühlingswetter und guten Bedingungen hatten nur die Diskuswerfer mit den wechselnden Winden zu kämpfen. Die größte Weite
erzielte Klaus Albers vom GTV Bremerhaven, der in der Altersklasse M65 den 1-Kilogramm schweren Diskus 45,12m weit warf.
Damit übertraf er im internen Duell die von ihm trainierte Catharina Mangels vom ausrichtenden TuS Alfstedt um genau einen
Meter. Mit dieser guten Leistung kann die Alfstedter Werferin den kommenden Wettkämpfen optimistisch entgegen sehen.
Im Kugelstoß erzielte Mirko Bohmann (männliche Jugend A) vom TSV Wiepenkathen das beste Ergebnis. Bei 12,75m landete die
6 kg schwere Kugel für den zweifachen deutschen Schülermeister im Achtkampf, der zudem mit 39,23m im Diskuswurf (2 Kg)
und 47,67m im Speer (800 gr) überzeugen konnte. Beim Speerwurf warf Ole Harms von der LAV Zeven den 700gr Speer in der
Altersklasse der männlichen Jugend B auf 60,48m. Damit erfüllte der 3. der Deutschen Winterwurfmeisterschaften auch die Norm,
um in den C-Kader des DLV aufgenommen zu werden. 
Bei den Schülern konnte Lennard Beckmann vom TSV Wiepenkathen mit 9,87m im Kugelstoß, 30,25m im Diskuswurf, 34,72m im
Speerwurf und 54m im Ballwurf seine Klasse unter Beweis stellen. Bei den Schülerinnen setzten sich Sophia Michels vom TuS
Rotenburg in der Altersklasse W 13 und Resa Martens vom TV Sottrum in der Altersklasse W 14 in allen Wurfdisziplinen deutlich
durch.
Die große Zahl der teilnehmenden Nachwuchsathleten vom ausrichtenden TuS Alfstedt konnte sich über persönliche Bestleist-
ungen und damit auch über den Lohn für ein intensives Wintertraining freuen. So verbesserte sich Mareike Otten im Kugelstoß der
Schi A W 15 auf 10,23, im Ballwurf auf 38m und auf 25,34m im Speerwurf. Hier wurde sie nur von Alica Schmidt (TuS Alfstedt)
übertroffen, die auf 25,64m kam. Im Kugelstoß (8,48m), Diskuswurf (22,06m) und Ballwurf (43m) verbesserte sie ihre persönlichen
Bestleistungen ebenfalls. Yvonne Jungen warf in der Altersklasse der weiblichen Jugend B den 600gr Speer erstmals über 30m
auf gute 30,37m. Judith Henke und Carolin Kahrs konnten im Ballwurf den 200gr schweren Ball erstmals 43 bzw. 42m weit werfen.
Bei den Schülern erzielte Leon Müller mit 49m im Ballwurf seine beste Leistung, Lars Steffens warf den Diskus 24,02m weit und
Fabian Jungen hatte im Speerwurf mit 28,85m sein bestes Ergebnis. Bei den Schülerinnen W12 konnte Kathleen Müller vom aus-
richtenden TuS Alfstedt alle vier Wurfdisziplinen für sich entscheiden.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 28. April 2008
Geburtstagskind Kühling unaufhaltsam
Leichtathletik: Garreler siegt an der Talsperre - Konkurrenz früh abgeschüttelt - Fröhlking Zweite

Von Bodo Tarow
Thülsfelde. Das passte: Er feierte am Sonntag seinen 20. Geburtstag und präsentierte sich in bestechender Form. In der Zeit von
35:20,70 Minuten gewann der Garreler Fabian Kühling das 10-Kilometer-Rennen beim 31. Internationalen Volkslauf “Rund um die
Thülsfelder Talsperre”. “Zuerst waren wir an der Spitze eng zusammen. Bei Kilometer vier habe ich mich dann abgesetzt und bin
das Ding locker zu Ende gelaufen”, strahlte Kühling nach seinem souveränen Erfolg. Knapp eine Minute später (36:18,00) pass-
ierte Stefan Schwengels vom TuS Westerloy hinter Kühling als Zweiter den Zielstrich. Dritter wurde der deutsche Top-Triathlet
Michael Josch (37:04,10). Der Haselünner verwies dank eines energischen Schlussspurts den Evenkamper Marathon-Spezialisten
Egbert Schäpker (37:07,60) und Altmeister Gustav Müller aus Molbergen (37:44,00) auf die Plätze vier und fünf. Siegerin der
Frauenkonkurrenz wurde leicht überraschend Antje Günthner (41:57,50). Die Oldenburgerin verwies Garrels Spitzenläuferin und
Titelverteidigerin Susanne Fröhlking (43:23,40) auf den Silberplatz. Fröhlking gewann aber die Wertung W 40. Dritte der Gesamt-
wertung wurde Astrid Lübben (LG Ostfriesland, 45:17,50).
Wie die Cracks über 10 000 Meter freuten sich auch die Teilnehmer über die erstmals ausgetragene 5-Kilometer-Distanz über
lautstarke Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer und die flotten Sprüche des Rennmoderators Bernd-Willi Deiters, der in seiner
ureigenen Art selbst unbeteiligte Wanderer ins Renngeschehen einbezog. Ulrich Pohl (17:20,80) und der frühere Topläufer Gerhard
Kröger (18:07,70) landeten für den OSC Damme einen Doppelerfolg. Guter Dritter wurde der Löninger Rembert Richard (18:47,10).
Direkt hinter Richard kam als hervorragender Gesamtvierter Garrels Talent Michael Majewski ins Ziel (19:16,70), der damit die
Altersklasse M 15 gewann und sich zudem die Regionsmeisterschaft sicherte. Schnellste Frau war eine Schülerin. Friederike
Lindner (LG Oldenburg) siegte in starken 20:34,30 Minuten, gefolgt von Neele Harms (TuS Ofen, 20:50,10) und der Löninger Nach-
wuchshoffnung Lea Meyer (21:37,10). Insgesamt gingen bei der bestens organisierten Veranstaltung 400 Aktive an den Start. “Die
Zuschauer waren bombig, das Wetter optimal und die Läufer gut drauf”, lautete das Resümee von Cheforganisator Hartwig Thobe.
==> Ergebnisse / Veranstaltungsbericht 
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WESER KURIER vom 28. April 2008
Pusdorf läuft - und schwitzt
Rekordfeld von 470 Startern bei der dritten Auflage / Michael Willner gewinnt über zehn Kilometer

Von unserem Mitarbeiter Sebastian Kelm
Bremen. "Ist das warm", klagten einige Teilnehmer des 3. Pusdorfer Volkslaufs am gestrigen Sonntag bereits nach der ersten
von vier Runden auf der insgesamt zehn Kilometer langen Strecke. Wie auf Bestellung setzte aber rechtzeitig zum Zieleinlauf
eine abkühlende Brise ein. Zuvor hatten strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und ein laues Lüftchen für bestes Laufwetter
gesorgt, auch wenn sich der ein oder andere über ein paar Grad weniger nicht beschwert hätte. "Die letzten Male war es aber
eigentlich sogar noch heißer", erinnerte sich die Pusdorferin Tine Beinhoff vor ihrer zweiten Teilnahme. "Der Volkslauf garantiert
bisher immer perfektes Wetter", wusste auch ihr Ehemann Jens zu berichten, der dieses Jahr erstmals nicht mehr nur am
Streckenrand stand, um seiner Frau während des Laufs Wasserbecher zu reichen, sondern ebenfalls mit an den Start ging.
Schönes Wetter scheint also fast schon zur Tradition bei "Pusdorf läuft" zu gehören. Eine Sache weniger also, um die sich Orga-
nisator Wolfgang Meyer kümmern musste. Aber auch ansonsten stimmte der Rahmen und die dritte Auflage des Volkslaufs lief
aus Veranstaltersicht nahezu perfekt. "Mit 470 Startern in allen Disziplinen und über 230 Läufern allein über die zehn Kilometer
haben wir unsere Teilnehmerzahl wieder einmal steigern können", freute sich Meyer.
Die Läufer kommen dabei längst nicht mehr nur aus Woltmershausen und umzu. Mittlerweile pilgern Laufbegeisterte aus dem
gesamten Bremer Stadtgebiet zur Hanseatenkampfbahn, um beim Volkslauf an der Weser dabei zu sein. Ganz aus Worpswede
waren gar Matthias Lindner und Marcus Vagt angereist - und das aus gutem Grund. "Wir machen bei uns den Worpsweder
Crosslauf und wollen die Veranstalter hier unterstützen, denn schließlich wissen wir, wieviel Arbeit dahinter steckt", erklärte
Lindner. Sein Laufpartner hatte außerdem noch ein ganz anderes Ziel vor Augen. "Natürlich sind wir auch wegen der Bratwurst
gekommen", lachte Vagt.
Als Erster hätte sich Michael Willner seine Wurst vom Rost sichern können. Ob der Sieger des Zehn-Kilometer-Laufs dies aber
auch tat, ist nicht überliefert, darf aber stark angezweifelt werden. Zu ernst nahm der 43-Jährige die Sache und im Gegensatz
zum Großteil der Starter hatte er von Anfang an nur den Sieg im Sinn. "Ich habe ganz klar auf den obersten Podestplatz speku-
liert", gab der ehrgeizige Läufer offen zu. Etwas gemächlicher haben es da Jens und Tine Beinhoff angehen lassen. Sie liefen mit
dem Hauptfeld ein und überquerten die Ziellinie im Gleichschritt, nachdem sie die gesamte Strecke gemeinsam bestritten hatten.
"Genau so hatten wir uns das vorgenommen", sagte Jens Beinhoff sichtlich außer Atem. "Gegen Ende musste ich ihn schon ein
bisschen bremsen, dabei ist das bei uns normalerweise genau umgekehrt", fügte Tine Beinhoff erschöpft, aber glücklich hinzu.
Einmal hätte sie allerdings fast den Anschluss zu ihrem Mann verloren, als ihr mitten im Lauf der Schuh aufging. "Danach musste
ich Jens erst wieder einholen", sagte die 43-Jährige.
Mit dem Hauptlauf über die zehn Kilometer endete "Pusdorf läuft" für dieses Jahr. Bei den individuellen Laufstilen war von gemüt-
lich trabend bis verbissen sprintend alles dabei. Eins meinte aber alle Starter: Egal ob Nordic-Walking, Kinder- oder Schülerlauf,
fünf oder zehn Kilometer - aus der Puste war in Pusdorf am Ende jeder.
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 29. April 2008
“Plautzen” und “Flotter Dreier” am Start
Staffellauf: Teilnehmer mit fantasievollen Namen laufen für guten Zweck rund um den Ellernteich

Von Wolfgang Müller
Rastede. Er hat Tradition. Zum 14. Mal trug der Lauftreff im Budo-Dojo Rastede den Rasteder Staffellauf aus, zum 12. Mal als
“Müller-Egerer-Lauf”; die Bäckerei ist der Hauptsponsor der Veranstaltung. Es sind nicht nur Vereine, die hier um Pokale wett-
eifern, sondern auch Clubs und Familien. Und da sind dann so klangvolle Teams am Start wie die “Verwandten des LT Rastede”
mit Nils Abend und Uwe Hadtstein, die auch prompt den ersten Platz bei der 3x5-Kilometer-Staffel belegten - wobei Nils gleich
zweimal lief. Der FC Rastede mit Marcel Menke, Denis Hein und Sebastian Hein kam auf Platz zwei, und auf dem dritten Rang
machten die “Flinken Füße” mit Karten Fröllje, Karl-Heinz Wenken und Dirk Wilken-Johan ihrem Namen noch alle Ehre. An-
sonsten waren am Start “Ein flotter Dreier” (6. Platz), die Familie Rowold (12.), die “Schnelle Gruppe” (13.), die “Unkaputtbaren”
(17.), die “Kuchengruppe” (21.) und auch “Die Schnellen”, die immerhin noch vor den “Nordstrandperlen” (25.) ins Ziel liefen.
Bei den Läufern (6 x 1,7 Kilometer) gewann der VfL Oldenburg vor der Schule am Voßbarg und dem Freundeskreis der Grund-
schule Loy. Ebenfalls am Start waren hier “Die wilden Loyer Kids”, die “Running Plautzen” oder “Piets Bande”. Bei den Walkern
(6 x 1,7 Kilometer) siegte der SV Brake vor den “Krecks” und der TSG Sandkrug, und auch hier finden sich Teams wie die “Schild-
kröten” oder die “schnellen Riesen” - oder die “Familie Kairies”, für die abwechselnd Antje und Elisabeth liefen - der letzte Platz
störte nicht, dabei sein ist alles - schließlich dient der Lauf dem guten Zweck. Nach Abrechnung geht der Erlös aus Startgeldern
und der Cafeteria an die Förderschule am Voßbarg und an den Verein “Hilfe für krebskranke und behinderte Kinder Ammerland”.
==> Ergebnisse  
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. Mai 2008
In drei Rennen locker siegreich
Hikmet Ciftci knackt beim 37. Himmelfahrtslauf Streckenrekord über 3000 Meter

Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Heilshorn. Der 1. Mai und Himmelfahrtslauf fielen zwar auf einen Tag, aber das war nicht der Grund dafür, dass Hikmet Ciftci bei
der Heilshorner Veranstaltung mit den Startnummern 246, 299 und 397 Siege auf seinem Konto verbuchte. "Ich trainiere hier im
Umfeld, und meine Teilnahme ist fast schon Pflicht, obwohl auch ein Termin in Bremen gelockt hätte", erklärte der Langstreckler,
kurz nachdem er die Ziellinie des 5000-Meter-Laufes nach 16:09 Minuten passiert hatte. Der Viertplatzierte Christian Rugen von
der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) erreichte in diesem Lauf 18:19 Minuten. Der SOL-Mann war damit recht
zufrieden und lachte mit Ciftci und der Sonne um die Wette.
Auch auf der 3000- und 10 000-Meter-Distanz war der erfolgreiche Bahn- und Straßenläufer Ciftci eine Nummer für sich. Riesig
freute sich der zweifache Sieger des Osterholz-Scharmbecker City-Laufes über den Streckenrekord über 3000 Meter. In gewohnt
spurtstarker Manier war der Kreisstädter über die Ziellinie gestürmt. 8:18 Minuten zeigten die Uhren. Der für den Bremer Marathon
Club startende drahtige Dauerleister lachte: "Die alte Rekordmarke meines Coaches Jan Petermann hatte ich schon immer im
Visier." Bis 8000 Meter hielt Christian Pundt von der LG Bremen-Nord mit, die beiden längeren Anstiege auf der Strecke forderten
ihren Tribut. Hikmet Ciftci wollte sein Kilometerlimit von 3:40 Minuten halten, forcierte das Tempo und rannte auf der 10-Kilometer-
Distanz nach 35:05 Minuten zum Sieg. Respekt verdiente aber auch die Leistung des Triathleten Andre Pablich. Der für den VSK
Osterholz-Scharmbeck startende Ritterhuder erreichte ansehnliche 37:35 Minuten.
Auf der Halbmarathon-Distanz absolvierte der Schwaneweder Frank Themsen einen schnellen Lauf mit Trainingscharakter. Am
Sonntag hatte er den Hamburg-Marathon absolviert, quälte sich am Dienstag bei den Tempoeinheiten und erreichte nun 1:17:06
Stunden. Der Routinier der LG Nord war mit sich zufrieden. Wiebke Mangels war auf der Halbmarathonstrecke 1:48:35 Stunden
unterwegs. Als 16. des Starterfeldes kämpfte sich die Läuferin des LAV Bokel trotz zu warmer Luft auf einen guten Mittelplatz.
 Aber auch auf den kürzeren Strecken wurde um gute Zeiten gerannt. Medaillen und Urkunden waren der Lohn. Über die 1000
Meter atmete Alexander Rasmussen (Jahrgang 1993) von den SF Heilshorn nach 3:18 Minuten als Gesamtsieger erst einmal
kräftig durch. Die junge Jule Patze (SF Heilshorn/Jahrgang 1998) wurde mit 3:44 Minuten in der Gesamtwertung Siebte. Im
Nordic-Walking-Wettbewerb über die 5000 Meter floss der Schweiß. Die Schwaneweder Silke Lemm und Manfred Dreyer waren
nach 47:12 und 47:13 Minuten von den Anstrengungen erlöst.
==> Ergebnisse 
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WESER KURIER vom 2. Mai 2008
Ein perfekter Lauf des Marathon-Clubs
Veranstalter stellt schnellste Staffel und erntet viel Lob

Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Den Teilnehmerrekord hat der 5 x 5,5-Kilometer-Staffellauf knapp verpasst. Dafür waren deutlich mehr Zuschauer dabei,
als sich gestern die rund 150 Mannschaften auf die Strecke machten. "Das Ambiente ist einfach schöner", sagte Organisator Utz
Bertschy zum neuen Start-Ziel-Bereich direkt an der Weser. Weil auch die Idee, mit DJ Toddy einen Spezialisten für musikalische
Unterhaltung aufzubieten, gut ankam, galt die Veranstaltung als gelungen.
Irgendwie passte es, dass auch noch das Team vom Veranstalter Marathon-Club Bremen (MCB) als erstes ins Ziel lief. In 1:19:21
Stunden ließen Ingo Müller, Marian Skalecki, Aleksej Podsibjakins, Jens thor Straten und Sven Eilinghoff der Konkurrenz keine
Chance. "Wir sind der Bären-Jagd entkommen", freute sich Topläufer Ingo Müller. Die Bären aus Oldenburg (1:20:25) hatten einen
Angriff auf den Vorjahressieger angekündigt, liefen aber auf Platz zwei. Dafür brachten sie eine Energieleistung, denn die Triath-
leten waren mit dem Rennrad aus der Heimat in Oldenburg angereist. Außerdem stellten die Bärinnen die schnellste Frauenstaffel
(1:53:26).
Während der Sieg in der Mixed-Wertung erneut an den MCB ging (1:29:18), waren die Schmidts in der Familienwertung mal
wieder nicht zu schlagen (1:50:07). Die Sparkasse (1:33:39) kam als schnellste Firma ins Ziel - und damit ein wenig vor dem
Team vom Weser-Kurier, das im Mittelfeld (17.) dieser Wertung landete. In dieser Region platzierte sich auch Bremens Sportlerin
des Jahres, Jonna Tilgner. Sie war mit der Staffel des Bremer Leichtathletik-Verbands um Präsident Mathias Reick und Vize
Thomas Bartling, Jens Ellrott und Herwig Renkwitz angetreten. Dass ihr die ungewohnt lange Strecke Probleme bereiten könnte,
bestritt Tilgner vehement, hatte sie als Teenager doch die Norm für den D/C-Nationalkader über 7500 Meter erfüllt. Jonna Tilgner
fand schließlich auch das Motto des Tages: "Mit schönem Wetter macht alles Spaß."
==> Die Ergebnisse gibt's bei Sport Ziel / Direktlink   
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 6. Mai 2008
Winbreier und Willmann auf Platz 1
Wolfsburg Gifhorn Laufcup: VfL führt Teamwertung der Männer an / Frauen des VfB Fallersleben weiter vorne

Allerbüttel.
Beim 3. Wertungslauf des Wolfsburg Gifhorn Laufcups im Rahmen des Allerlaufs konnten sich die Wolfsburger Ulrich
Petri und Sina Willmann in die Siegerlisten eintragen. Der 14. Allerlauf in Allerbüttel endete mit einem Sieg des Wolfsburgers
Daniel Winbreier vor Ulrich Petri (VfL Wolfsburg). Da Winbreier aber nur in der Volkslaufwertung startete, konnte sich Petri über
seinen zweiten Sieg in der diesjährigen Laufcupserie freuen. Wie auch schon in Knesebeck belegte Guido Deutsch (VfB Fallers-
leben) den zweiten Platz vor Christian Kopp (Sommerbiathlon Allerbüttel) und dem 16-jährigen Jonas Busse (VfB Fallersleben). In
der Gesamtwertung führt nun klar Ulrich Petri vor seinen Vereinskollegen Benjamin Trzonnek und Guido Deutsch. Platz 1 in der
Mannschaftswertung belegte der VfL Wolfsburg vor dem VfB Fallersleben.
Bei den Frauen siegte wieder die Vorjahrssiegerin Sina Willmann (SFC Wolfsburg) vor dem 15-jährigen Talent Jana Zilich und
Dorothea Jung, beide vom VfB Fallersleben. In der Teamwertung setzten sich die Frauen des VfB Fallersleben vor dem Team
Waggumer Holz durch und übernehmen damit den ersten Platz in der Gesamtwertung. In der Gesamtwertung der Frauen führt
Sina Willmann vor den punktgleichen Martina Mischnick, Jana Zilich und Dorothea Jung.
In der Wertung um das Gelbe Trikot (absolute Punktzahl) konnten Ulrich Petri und Martina Mischnick ihre Führungen behaupten.
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KURIER am SONNTAG vom 11. Mai 2008
Diettrich-Solo nach großem Bluff
Sieger des Sottrumer Abendlaufs legt scharfes Tempo vor / Oberschilp Dritter

Von unserem Redakteur Michael Schön
Sottrum. Immer wieder diese Serien-Sieger: Mit einem Super-Solo in genau 31 Minuten entschied Georg Diettrich (LG Braun-
schweig) am Freitag den Sottrumer Abendlauf bereits zum fünften Mal für sich. Damit rüttelt der in Oldenburg unterrichtende 37-
jährige Pädagoge am Thron Torsten Naues. Der für die LG Bremen-Nord rennende Verwaltungsbeamte, der diesmal als Fünfter
den am Rathaus errichteten Zielkanal durchlief, hat sich bereits sechs Mal in die Gewinner-Liste des Langstrecken-Meetings im
Wiesteflecken eingetragen. "Diese Strecke ist grandios, wie für mich gemacht", strahlte Diettrich nach vier einsamen Runden
durch den malerischen Sottrumer Ortskern. Da Vorjahressieger Marek Jaskolka (SG Bremen-Findorff) wegen seiner Vorbereitung
auf die Triathlon-EM diesmal Verzicht geübt hatte, war der Weg frei für den Routinier von der LG Braunschweig, der gleich ein
enorm scharfes Anfangstempo anschlug. Um die Konkurrenz zu schocken und auch ein wenig, um zu bluffen, wie er hinterher
freimütig bekannte. Er wäre nicht in Bestform, bekannte Diettrich. Der Job, die Familie und der Bau des Eigenheimes...
Streckenrekord ist kein Thema
Tatsächlich kam der Sieger auch nicht in die Nähe des Streckenrekords (30:32 Minuten), zu dem er Jaskolka 2006 getrieben
hatte. Doch es reichte, um sich bereits über zwei Minuten vor den Verfolgern über das im Ziel gereichte Laugengebäck herzu-
machen. Dafür war der Kampf um Platz zwei umso erbitterter. Für Ralf Salih (LG Harlingerland) wurden 33:02 Minuten gestoppt,
für Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) 33:07. Ebenfalls einen starken Eindruck hinterließ der in Runde eins noch sehr offensiv
laufende Geronimo von Wartburg. Dann aber zwangen Asthma-Beschwerden das Talent von der LG Kreis Verden zur Aufgabe.
 Als schnellste Frau folgte Christina Wilkens vom VfL Visselhövede mit 38:54 Minuten, noch vor Fakja Hoffmann, die erstmals
nach ihrer Baby-Pause wieder ein Rennen bestritt und sich mit dem Resultat von 39:20 Minuten sehr zufrieden zeigte. Mit 1094
am Start registrierten Athleten verzeichnete der Sottrumer Abendlauf bei seiner 14. Auflage einen neuen Teilnehmer-Rekord.
Läufer ohne Startnummern
Allerdings führte unter anderem der großmütige Umgang mit Spätankömmlingen dazu, dass bei der Zeitnahme Verwirrung ent-
stand und es bei der Auswertung zu Verspätungen kam. Etliche Teilnehmer waren sogar ohne Startnummer im Ziel aufgetaucht.
==> Ergebnisse  
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GOSLARSCHE ZEITUNG vom 13. Mai 2008
Knapp 400 Teilnehmer beim 2. Bad Harzburger Bergmarathon

Der Bad Harzburger Bergmarathon ist auf dem besten Wege, sich zu einer festen Größe zu entwickeln. Bei der 2. Auflage der
Gemeinschaftsveranstaltung von TSG Bad Harzburg, MTK Bad Harzburg, MTV Brunonia Harlingerode und den KTW Bad Harzburg
starteten knapp 400 Aktive. Das war zwar kein Rekord, aber zumindest beim Marathon gab es einen deutlichen Anstieg von 27
auf 42 Finisher. Das gute Wetter sorgte für beste Stimmung. Läufer und Walker aus ganz Deutschland sowie Dänemark zeigten
sich von den anspruchsvollen Strecken und der herrlichen Lage sehr angetan.
Im Marathon der Damen gab es auf der leicht modifizierten Strecke quasi einen doppelten Heimsieg. Die Zwillinge Iris (jetzt Braun-
schweig) und Claudia Brümmer (Goslar) belegten Rang eins und zwei in 3:48:43 und 3:57:43 Stunden und verwiesen Vorjahres-
siegerin Kathleen Homann vom SV Kali Wolmirstedt, die exakt vier Stunden benötigte, auf Rang drei. Bei den Herren gab es ein
“totes Rennen” von Jan Prochaska und Michael Vancicek. Die beiden Langstreckenläufer vom Ultrateam der LG Nord Berlin liefen
in 3:11:28 Brust an Brust durchs Ziel.
==> Ergebnisse 
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 13. Mai 2008
Celebrations für alle Bergsee-Läufer

Damme
(sl). Der Bergsee lockte - und 120 begeisterte Läufer folgten bei Kaiserwetter dem Ruf des OSC Damme zum 9. Pfingst-
lauf durch die idyllischen Dammer Berge. Die Sieger in den Hauptläufen kamen dabei aus der Kreisstadt Vechta, die Jedermann-
Läufe blieben fest in der Hand der Gastgeber. Bei den Herren gab es über 10 Kilometer gar ein "totes Rennen", denn Dirk Schmitt
(Vechta) und Andreas Siegmund (Langförden) wurden nach 36:52 Minuten zu gemeinsamen Siegern erklärt. Die Damen-Konkurr
enz gewann Johanna Wieferig (Vechta) in 42:20 Minuten.
Zu einem Highlight wurde der Zieleinlauf des erst 10-jährigen OSC-Talents Benny Bloemen, der bei seinem Sieg über die 4,2-km-
Distanz (15:40 min) zahlreiche Herren hinter sich lies. Bei den Damen siegte derweil seine 13-jährige Teamkollegin Kim Hinrichs
in 19:03 min.
"Celebrations" für alle lautete letztlich das Motto des Bergseelaufs, denn Mitorganisator Heinrich Decker hatte sich schon vor
einigen Wochen einen günstigen Vorrat dieser Süßigkeiten in seinem Keller zugelegt, der nun an alle Starter verteilt wurde. Nicht
nur die Kinder freuten sich über die "Celebrations", sondern auch erwachsene Männer. "Dann habe ich ja gleich noch was für
meine Frau zum Muttertag", war zu hören. "Wir haben uns über die Teilnehmerzahl sehr gefreut und waren positiv überrascht,
denn es fanden auch andere Wettkämpfe statt. Tags drauf etwa der Sparkassen-Cup in Ankum", sagte Decker. Viele neue Läufer-
gesichter habe er entdeckt. Außerdem hätte sich das Ganze zu einem schönen Familienfest entwickelt, wo der nichtlaufende Teil
mit Kindern die Läufer selbstverständlich anfeuerte. Und nach dem Lauf ist vor dem Lauf. "Im nächsten Jahr gibt es den 10. Jubi-
läumslauf, da haben wir schon neue Sachen im Kopf", sagte Decker erwartungsvoll.
==> Die Ergebnisse sind online noch nicht verfügbar (Info-Stand: 13.5./9:00 Uhr)  
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Anzeiger (HAZ) vom 13. Mai 2008
Giesler macht erneut das Rennen
Leichtathletik: Lokalmatadorin Melanie Koch bestätigt eindrucksvoll ihre aktuelle Form

Diesen Bericht finden Sie hier (PDF)
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 13. Mai 2008
Eilbotenlauf bleibt der Renner
Laufen: Marathon in Moslesfehn steht auf dem Prüfstand / Bestes Wetter

Moslesfehn.
Lutz Lohse verlieh dem Eilbotenlauf des SV Moslesfehn an diesem Sonnabend internationales Flair, denn der Mann
von der holländischen Nordseeinsel Texel ließ es sich nicht nehmen, den Zehn-Kilometerlauf für sich zu entscheiden. Mit deutlich-
em Abstand folgten Stefan Schwengels und Falk Ohlenbusch auf den Plätzen zwei und drei. Der Eilbotenlauf war das Herzstück
des Lauftages der Moslesfehner. So empfand es auch Detlef Brock, der zusammen mit Hans Schnittger die Leitung innehatte.
Und mit 153 Aktiven, die das Ziel erreichten, nahmen auch die Athleten diese Strecke am besten an. “Wir hätten uns noch ein
wenig mehr Starter erwünscht”, gab Brock zu. Aber Pfingsten und vielleicht auch die etwas zu hohen Temperaturen, die einigen
Athleten ein wenig zu schaffen machten, standen dem wohl diesmal im Wege.
Gezwungenermaßen mussten die Verantwortlichen des SV Moslesfehn in diesem Jahr experimentieren und den Eilbotenlauf mit
dem Marathon zusammenlegen. Der seit zwölf Jahren gewohnte Termin für den Marathon ist in diesem Jahr durch den Oldenburg-
Marathon belegt. Wie es mit dem Marathon in Moslesfehn weiter geht, muss sich noch zeigen. “Wir werden in den kommenden
Wochen eine Bilanz ziehen und sehen, ob der Aufwand noch gerechtfertig ist”, machte sich auch Brock schon Gedanken über
Veränderungen. Zumal in unmittelbarer Nähe des jetzigen Termins die großen Marathons von Hamburg und Hannover liegen, die
sich bei den Lauffreunden dieser Region größter Beliebtheit erfreuen.
Über die Marathon-Strecke, auf der 38 Aktive ins Ziel kamen, holte sich Markus Fabian aus Bremen den Sieg vor Berthold Griese
(Ibbenbüren) und dem Lokalmatador Peter Rings. Über die Halbmarathondistanz (71 Aktive im Ziel) hieß das Siegertrio Ralf Taube,
Frank Gerdes und Stefan Kuck. Und über die 5-Kilometer (48) gewann Michael Meincke vor Frank Henke und Felix Schäfer.
“Ohne die ehrenamtlichen Helfer von THW und aus dem Ort Moslesfehn wäre diese Veranstaltung nicht zu realisieren”, richtete
Brock einen Dank in Richtung der vielen Helfer.
==> Ergebnisse 
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ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 13. Mai 2008
Birgit Schwers gewinnt die 5000 Meter
Starke Sottrumer Jugend abgehängt / Wolfgang Hauschild bester LGKV-Renner im Hauptlauf

Von unserem Redakteur Michael Schön
Sottrum. Junge Lang- und Mittelstrecklerinnen des TV Sottrum mit der W 14-Schülerin Natascha Schröder an der Spitze drückten
dem 5-Kilometer-Rennen beim Sottrumer Abendlauf den Stempel auf. Schließlich konnte sich aber eine der erfahrenen Leichath-
letinnen des Angriffs auf Platz eins erwehren: Birgit Schwers (Altersklasse W 40) von der LG Kreis Verden erreichte nach 20:06
Minuten als erste das Ziel, gefolgt von der 25 Sekunden später eintreffenden Natascha Schröder und der B-Jugendlichen Lisa
Sauerwald von der LG Bremen-Nord (20:36).
Dann kamen aber noch vier weitere Nachwuchsläuferinnen des Veranstalters unter die ersten Acht. Beste Nachwuchsläuferin der
LG Kreis Verden war Manja Hauschild als 16. (23:49). Im von der Volksbank Sottrum gesponserten 5000-Meter-Rennen der
Männer triumphierten die Routiniers auf ganzer Linie. Als Sieger durfte sich M-30-Renner Joaquim Pedro von der LG Bremen-Nord
feiern lassen, der nach einer längeren Verletzungspause bestätigte, dass er seine frühere Form wieder erreicht hat. Mit sehr guten
16:40 hängte er Christian Müller von der LG Kreis Verden (17:14) deutlich ab. Als Dritter folgte Pedros Vereinskollege Martin Neu-
mann (M 40) in ebenfalls noch beeindruckenden 17:29. Johannes Katz vom TV Sottrum kam als bester Jugendlicher auf Rang
neun (22:52).
Mit dem Ausgang des Hauptlaufes, dem EWE-Rennen über 10 Kilometer, hatten die LG Kreis Verden und der TV Sottrum, wie be-
reits im KURIER am SONNTAG berichtet, nichts zu tun. Als aussichtsreichster LGKV-Teilnehmer musste Geronimo von Wartburg
wegen Atembeschwerden nach nur einer Runde aufgeben. Und auch die starke Bremen-Nord-Fraktion mit dem Verdener Andreas
Oberschilp an der Spitze konnte den Start-Ziel-Sieg des Braunschweigers Georg Diettrich (31:00) nicht verhindern. Wolfgang Hau-
schild (W 40) lieferte als 19. mit 37:33 Minuten das beste Ergebnis der diesmal auch quantitativ nicht sonderlich starken LGKV-
Riege. Im 10-Kilometer-Lauf der Frauen ruhten die Hoffnungen der LG Kreis Verden auf Ingrid Heger und Christa Liebscher. Sie
konnten auf den Plätzen elf und 16 der Gesamtwertung den Sieg in der Kategorie W 50 unter sich ausmachen. Ingrid Heger
triumphierte dabei mit 47:09 Minuten deutlich vor Liebscher (48:46).

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 13. Mai 2008
Köhler treibt Miltzlaff zur neuen Bestzeit

Von Matthias Freese
Sottrum. Neue persönliche Bestzeiten, neue Gesichter in der Altkreis-Laufszene - und zudem einen neuen Teilnehmerrekord:
Auch die 14. Auflage des Sottrumer Abendlaufs schrieb wieder einige Geschichten. Die Siege von Georg Diettrich (LG Braun-
schweig/31:00 Minuten) und Christina Wilkens (VfL Visselhövede/38:54) im Zehn-Kilometer-Hauptlauf waren nur zwei von etlichen
Highlights.
"Es war einfach schön", kommentierte Wilkens ihren zweiten Sieg in Sottrum - und das in einer für sie neuen Bestzeit, mit der
trotz optimaler äußerer Bedingungen nun wirklich nicht zu rechnen war. Schließlich war die 36-Jährige zuletzt "abgetaucht", da für
die angehende Physiotherapeutin in diesem Jahr das Examen ansteht. "Ich haben das Laufen momentan gar nicht im Kopf und
bin überhaupt nicht im Training. Höchstens in der Mittagspause komme ich mal dazu", so Wilkens. Zweitbeste Frau aus dem Alt-
kreis war übrigens Gesche Kosmalla (TV Scheeßel) als Gesamtfünfte in guten 44:07 Minuten, mit denen sie noch vor den Lokal-
matadorinnen Margret Bucklitsch (TV Sottrum (45:18) und Sonja Prüser (TV Sottrum/46:19) auf den Rängen acht und neun lag.
 Wie bereits im Vorjahr war Torben Köhler vom TV Scheeßel als Gesamtneunter schnellster Altkreisläufer - in 35:28 Minuten ver-
passte der 28-Jährige seine Zeit von 2007 nur um vier Sekunden. Unmittelbar nach ihm lief Vereinskamerad Marco Miltzlaff ein
(35:32) - "so schnell war ich noch nie, es ist super gelaufen", freute er sich über den leistungssteigernden Wettstreit mit Köhler,
der an der Brücke kurz vor dem Ziel zum entscheidenden Antritt angesetzt hatte. Drittbester Altkreisathlet wurde als Gesamt-21.
in 38:00 Minuten übrigens mit Roland Friedrichsen vom SV Fortuna Rotenburg ein noch recht unbekanntes Gesicht in der hies-
igen Szene.
Ausgesprochen erfolgreich lief es speziell für den lokalen Nachwuchs im Fünf-Kilometer-Lauf. Während der 20-jährige Lukas
Klencke in 18:44 Minuten Siebter wurde, dominierte der TV Sottrum nach Siegerin Birgit Schwers (LG Kreis Verden/20:06) die
Frauenkonkurrenz. W14-Läuferin Natascha Schröder dürfte mit ihren 20:31 Minuten in der Bezirks- und Landesbestenliste nun
weit vorne zu finden sein, Carina Brettmann kam elf Sekunden später als Vierte ins Ziel, Franziska Schröder (21:06/beide weib-
liche Jugend B) folgte als Fünfte, Johanna Wiese (W15/22:35) wurde Siebte und Ina Beiwinkler (weibliche Jugend A/22:46) Achte.
"Es war eine gelungene Veranstaltung - absolut positiv", resümierte Sottrums Leichtathletik-Boss Volker Schmidt und durfte sich
über zuvor nie dagewesene 1096 Teilnehmer bei über 1200 Anmeldungen freuen. 
==> Ergebnisse 
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NORDSEE ZEITUNG vom 14. Mai 2008
Mit beherztem Schlussspurt zum Sieg
Bremerhavener Seemeile wird bei Läufern immer beliebter: Neuer Teilnehmerrekord / Viele Kindergarten-Kinder
dabei

Bremerhaven.
Über 540 Anmeldungen sind Beleg für den guten Ruf der Bremerhavener Seemeile. Viele einheimische und aus-
wärtige Besucher gaben diesem Volkslauf vor anderen Sportveranstaltungen den Vorzug und verhalfen der Veranstaltung damit
erstmals deutlich über die Grenze von 500 Aktiven. Die erstmals ausgeschriebenen Wettbewerbe für Kindergärten und Schulen
wurden gut angenommen. Hunderte begeisterte Kinder und Schüler legten zu Beginn mächtig los, ihre Viertelseemeile zu laufen.
Allen voraus stürmte Simon Gertken (Schiffdorf); Finn Sprengel (Langen) und Tjark Weiß legten sich ebenfalls mächtig ins Zeug.
Im KiGa-Cup wurde mit Svea Beneken (KiGa für Alle) erstmals ein Mädchen Gesamtsiegerin. Deutlich konnte sie vor Krishan
Peterson (Amerikanische Schule) und Nelo Schories (KiGa Johannismäuse) den ersten Platz behaupten. Knapp einen Kilometer
mussten die etwas älteren Schüler zurücklegen. Unter vier Minuten verbuchte Saher Younesse (TV Langen) für seinen Sieg und
verwies seinen Vereinskameraden Thorge Martens und Torben Leck (LAV Bokel) auf die Plätze. Bei den Schülerinnen lief Paula
Kasper (TSV Wulsdorf) vor Annika Wulff (TV Langen) und Anna Jathe (Bremen) ins Ziel.
Loxstedter Schulen ganz groß
Die ersten Plätze im Schul-Cup waren eine Angelegenheit der Grundschule Loxstedt. Class Schumacher, Nikolaj Rohe und Fabio
Stelter waren hier die ersten drei. Bei den Mädchen konnten sich die Loxstedterinnen Pia Grotheer, Jana Gehrke und Elena
Dewald auf den Pokal freuen.
Über eine Seemeile sicherten sich Torge Griffel (TSV Bederkesa), Tom Ellefsen (LAV Bokel) und Torge Ahrend (TV Loxstedt) den
Sieg. Bei den Schülerinnen überzeugte die OSC-Athletin Meike Hetmann. Als erste Schülerin im Läuferfeld wurde sie Gesamt-
dritte und ließ Madita Solarek (TV Langen) und Paula Kaspar (TV Wulsdorf) deutlich hinter sich.
Weit über 100 Läufer nahmen sich die 3-Seemeilen-Strecke vor. Dem Sieger Jens Rabba in 20:23 (Debstedt) konnten nur wenige
Läufer folgen. Herbert Raabe aus Hannover und Meik Hetmann vom OSC waren Zweit- beziehungsweise Drittplatzierte. Bei den
Frauen zeigte sich wieder einmal die Stärke der Neuenwalderin Sandra Schröder. Sie konnte mit weitem Abstand in 22:22 den
Lauf für sich entscheiden. Isolde Moerk und Daniela Berger erreichten die Plätze zwei und drei.
Zwei Runden waren für die 110 Athleten beim 6-Seemeilen-Lauf zu bewältigen. Mit einem beherzten Schlussspurt konnte sich
Johannes Raabe in 40:40 (LG Hannover) von seinem Verfolger Heiko Buck (Debstedt) auf der Zielgeraden absetzen. Kurz danach
lief der Drittplatzierte Christian Pundt (LG Bremen Nord) ins Ziel. Birgit Grewe von TSV Neuenwalde konnte den zweiten Sieg
ihres Vereines in 1:47:13 einheimsen. Genau wie Sandra Schröder war sie mit großem Abstand Siegerin des Laufes. Auf Platz 2
konnte sich Katrin Brück (Team Brück und Gudehus, Bremerhaven) und auf 3 Wiebke Mangels (LAV Bokel) stellen.
==> Ergebnisse      
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DIE HARKE (Nienburg) vom 19. Mai 2008
Krinke und Bachor: Wieselflink im Dauerregen
Trotz des miesen Wetters starten fast tausend Teilnehmer beim 5. Spargellauf

Von Hans-Hermann Göbbert
Nienburg. Einen klaren Sieg feierte der 5. Nienburger Spargellauf über den ununterbrochenen Dauerregen am Veranstaltungstag.
"Davon lassen wir uns nicht abschrecken", war die trotzige Reaktion der meisten Teilnehmer, Zuschauer und Helfer. So gab es
Dauerlauf bei Dauerregen, trotzdem kamen alle auf ihre Kosten und machten die Veranstaltung auch unter diesen Bedingungen zu
einem erneuten Highlight. Die Voranmeldungen ergaben zusammen mit den Nachmeldungen eine Teilnehmerliste mit über 1000
Positionen. Die Zahl derer, die auf einer der drei angebotenen Strecken trotz der widrigen Umstände die Ziellinie überquerten, lag
mit 944 erstaunlich wenig darunter. Den größten Anteil daran hatten die 495 Schüler, die die 1000-Meter-Runde unter die Füße
nahmen und dazu noch von einer riesigen Anhängerschar begeistert angefeuert wurden. In der südlichen Lange Straße gab es
zeitweise kein Durchkommen. Nicole Krinke (JG Oyle) bei den Damen und Konstantin Bachor (Polizei Nienburg) bei den Herren
drückten dem Spargellauf 2008 jeweils als Gesamt-Doppelsieger ihre Stempel auf. Mit Klasse-Zeiten, vor allem von Bachor, waren
beide nicht zu schlagen.
1000 Meter
Die Schülerläufe über 1000 m waren erneut das Herzstück des Spargellaufes. Die Begeisterung an der Startlinie war bei diesen
Altersstufen am größten. In der Gesamtliste war Aaron Hadaschik (14 Jahre) vom MTV Liebenau mit seinen 3:15 Minuten über-
legen der Schnellste. Jannis Behrmann (11) aus Bücken in 3:26 min kam ihm am nächsten. Bodo Hogrefe (15, GHRS Heemsen)
wurde in 3:29 min Dritter. Schnellste Schülerinnen waren Flora Runge (13) aus Nienburg und Lena Steinbeck (14, MTV Nienburg)
zeitgleich in 3:40 min. Dritte wurde Sophia-Karoline Witte (12, TuS Hoya) in 3:44 min.
5000 Meter
Die zwei Altstadtrunden über 5000 m mit Start auf der Langen Straße durch die Mühlenstraße, über den Weserwall, den Bürger-
meister-Stahn-Wall und den Park am Meerbach, durch Lein- und Georgstraße zurück in die Lange Straße hatten echten Volks-
laufcharakter, da hier auch der Mannschaftswettbewerb für Firmen, Behörden, Vereine und sonstige Zusammenschlüsse ange-
siedelt war. "Ich laufe nur, damit meine Mannschaft voll wird", war eine oft genannte Begründung für das Mitmachen. Wegen des
Massenandrangs am Start dauerte es für etliche Teilnehmer ziemlich lange, bis sie die Startlinie überquert hatten. Das erwartete
Duell zwischen der Triathletin Christine Grammer und der Leichtathletin Nicole Krinke, beide aus Nienburg, entschied die Leicht-
athletin deutlich für sich. Krinke beendete die beiden Runden bereits nach 19:24 min, Christine Grammer folge in 19:42 min an
Position zwei. Unglücklicherweise zog sie sich dabei auch noch eine schmerzhafte Wadenzerrung zu, die einen Start über 10 km
unmöglich machte. Dritte wurde Kathy Spieß vom TV Jahn Welsede in 21:45 min.
Bei den Herren konnte Konstantin Bachor (Polizei Nienburg) den Rennverlauf nach Belieben gestalten. Nach der ersten Runde in
Lauerstellung schoss er mit einem langen Zwischenspurt uneinholbar an die Spitze, die ihm bis ins Ziel niemand streitig machen
konnte. In 17:29 min überquerte er die Ziellinie als Sieger. "Ich habe mich für das zweite Rennen geschont", gab der Triathlet zu.
Das Nachsehen hatte Christoph Baran vom HRC Hannover in 17:45 min als Zweiter. Andreas Hadaschik (MTV Liebenau) wurde in
18:10 min Dritter.
10 000 Meter
Der Hauptlauf mit vier Altstadtrunden verlief nur in der Anfangsphase spannend. Fünf Athleten lagen nach einer Runde fast gleich-
auf. Mit zunehmendem Rennverlauf fiel dieses Quintett mehr und mehr auseinander, aber ständig mit Konstantin Bachor an der
Spitze. Markus Schuster vom SSV Rodewald hielt bis zur letzten Runde Position drei. Erst dann stieß er auf Rang zwei vor und
finishte als Gesamtzweiter in 34:46 min. Bachor gewann sicher in 34:21 min. Platz drei ging an Christian Gieseler vom TSV Kirch-
dorf/Barsinghausen, der 34:48 min benötigte. Mit einem einsamen Rennen in hohem Tempo an der Spitze sicherte sich Nicole
Krinke (JG Oyle) ihren zweiten Tagessieg in ordentlichen 41:19 min. Da gab es für die ehemalige Estorferin Dörte Bahlmann vom
VfL Bad Nenndorf mit ihren 47:28 min auf Platz zwei überhaupt nichts zu holen und noch weniger für Yasmin Heinke (SV BE
Steimbke), die mit 49:11 min Dritte wurde.
==> Ergebnisse 
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HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 19. Mai 2008
Jens Lehmann gewinnt beim Adlumer Abendlauf

(wgk).
Die Stimmung ist beim 7. Abendlauf von Adlum wegen des Dauerregens nicht ganz so toll gewesen wie in den Vorjahren.
Der “Hexenkessel” im Herzen von Adlum brodelte am Sonnabend nur auf halber Kraft. Auch die Teilnehmerzahl blieb mit insge-
samt 232 Läuferinnen und Läufern aller Altersklassen hinter den Erwartungen zurück. Aber hervorragend war wieder trotz der
widrigen äußeren Bedingungen der Einsatz aller Volksläufer auf den 2,5 km, 5,2 km und 10,4 km langen Strecken dieses zum
Hildesheimer Sparkassen-Laufcup zählenden Wettbewerbs. Im Hauptlauf über 10,4 km wiederholte Verena Schlemeier aus
Sorsum ihren Vorjahressieg. Ein neues Gesicht im Kreis Hildesheim gewann bei den Männern: Jens Lehmann. Nein, das ist nicht
der Torwart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, sondern ein erfahrener Triathlet aus Potsdam, der sich in Kürze dem
TriAs Hildesheim anschließen wird. Er holte sich seinen ersten Sieg in der neuen Heimat. Spannend war die Endphase des 5,2
km-Rennens zwischen Hauke Krämer und Thomas Höhne. Bei den Frauen siegte Conja Stephan vor der 33 Jahre jüngeren Imke
Hartmann.
Das ist nicht mein Wetter”, schüttelte sich Verena Schlemeier von den “Lieschen” aus Sorsum nach dem Zieleinlauf den Regen
vom Körper. Sie bereitet sich intensiv auf den Zermatt-Marathon vor, ein anstrengender Berglauf, bei dem es bis zum Ziel nur berg-
auf geht. Dass die Sorsumerin gut in Form ist, bewies sie in Adlum. Mit ihrer Zeit von 41:03 Minuten belegte sie in der Gesamt-
wertung den vierten Platz. Nur drei Männer waren schneller als sie im Ziel. Der Neu-Hildesheimer Jens Lehmann, 31 Jahre alt,
vom Team Certudo aus Potsdam, hatte beim Wedekindlauf, für das Goethegymnasium laufend, Rang sechs belegt. In Adlum
zeigte er sich zufrieden mit seiner Leistung und lobte den Streckenverlauf über Asphalt und Schotter. Am Ende hatte er sich einen
Vorsprung von über einer Minute herausgelaufen.
Während es über 10,4 km zu keinem Spurt um die ersten Plätze kam, wurde im 5,2 km-Rennen aus einem Spitzentrio zuletzt ein
erbitterter Zweikampf zwischen Hauke Krämer von den Blade Runners und Thomas Höhne, der in Adlum für die Volksbank Börde
startete. 1000 Meter vor dem Ziel setzten sich die beiden von Achim Schattmann ab. Im Schlussspurt ließ dann Krämer an
seinem Sieg nichts mehr anbrennen. “Ich laufe nur hobbymäßig”, kommentierte die 47-jährige Conja Stephan vom Spirit Sport be-
scheiden ihren Sieg. Imke Hartmann vom TriAs Hildesheim (Jahrgang 1994) erreichte eine halbe Minute nach ihr die Zielschleuse
Am Brink. Nur drei Sekunden danach war Dagmar Vogel von Eintracht Borsum da. Schon auf Platz sieben lief ihre Vereinskame-
radin, die erst elfjährige Joana König, ein.
Während 115 Aktive den 5,2 km-Lauf und 62 Läuferinnen und Läufer den 10,4 km-Wettbewerb beendeten, standen 28 Mädchen
und 27 Jungen an der Startlinie zum Lauf über 2,5 km. Timo Schlemeier aus Sorsum wiederholte seinen Vorjahreserfolg. Hier fällt
der Apfel also nicht weit vom Stamm. Schnellstes Mädchen war die neun Jahre alte Lena Förster vom ausrichtenden MTV Adlum.
Der 7. Abendlauf endete mit der obligaten Siegerehrung. Anschließend feierten Zuschauer, Verantwortliche und Aktive noch mit
Bratwurst und Bier, “aber nur mit einem alkoholfreien”, sagte Jens Lehmann, der Sieger über die lange Distanz.
==> Ergebnisse    
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. Mai 2008
“Gorch-Fock-Marathon” zog Tausende in seinen Bann
Alten Hauptlauf-Streckenrekord regelrecht pulverisiert / 1864 Teilnehmer

Wilhelmshaven.
Auch wenn die 2000-Starter-Schallmauer in diesem Jahr noch nicht durchbrochen wurde, tat dies der Freude
bei den Machern des 3. Wilhelmshavener “Gorch-Fock-Laufes” keinen Abbruch. Immerhin überquerten in den sieben Läufen 1864
Männer, Frauen und Kinder die Ziellinie. Fast 500 mehr als bei der zweiten Auflage. Hinzu kam ein Super-Streckenrekord durch
Sieger Michael Wittig, der glatte fünf Minuten unter der alten Bestmarke von Andreas Hryziuk lag. Strahlender Sonnenschein
lockte jedoch nicht nur die Akteure, die aus allen Teilen Deutschlands an die Jade gepilgert waren an, sondern auch Tausende von
Zuschauern “belagerten” förmlich das “Gorch-Fock-Haus”, das erneut die Drehscheibe der Mammutveranstaltung war. So zeigte
sich denn auch der Schirmherr, der Niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring von den Ausmaßen der Laufveranstaltung
angenehm überrascht. Zusammen mit Oberbürgermeister Eberhard Menzel und Vizeadmiral a. D. Bernd Heise schickten sie die
Läufer auf die verschiedenen Distanzen. Im großen Saal des “Gorch-Fock-Hauses” brachten sie sich auch als Mitstreiter bei der
Siegerehrung ein.
Im Blickpunkt des Interesses der Tausenden stand der Hauptlauf über die 42195 Meter lange Marathon-Distanz. Der bis dahin in
der hiesigen Szene unbekannte Michael Wittig kam auf eine Zeit von 2:43:57 Stunden. Die Bestzeit lag bei 2:48:44, die der
LGWer Andreas Hryziuk 2006 aufgestellt hatte. Der Triathlet, bisher zweifacher Sieger, musste in der ersten Runde wegen einer
Achillessehnen-Verletzung das Handtuch werfen. Siegerin bei den Frauen wurde die Landstuhlerin Tamy Heinz in 3:23:39 Std., vor
Christiane Spallek (LGW). Im Halbmarathon setzte sich der Essener Joerg Albrecht in mäßigen 1:14,01 Std, vor Thomas-Michael
Moll (Hamburg) durch. Auf den Plätzen vier und fünf kamen die Lokalmatadoren Jan-Hendrik Hans und Wolfgang Grotelüschen ins
Ziel. Über 10 000 m siegte Marcus Mehlberg (34:24 Min.). Auf Rang vier kam der Junior vom Veranstalter Peter Brendel. Seine
Zeit von 37:27 bedeuten für ihn den Gewinn einer von Hein Arians ausgelobten Prämie (für jede halbe Minute unter 40 Min. 5 Euro)
in Höhe von 25 Euro.
Große Teilnehmerfelder gab es auch beim Nachwuchs. Bei den Schülern kamen drei jadestädtische Läufer (Julien Hörig / 3:58
Min. / Lars Kempe / 4:01 / Benjamin Horn / 4:02) auf’s Treppchen. Als bester Heidmühler platzierte sich Marcel Gerdes auf Rang
 vier (4:10 Min.). Bei den Schülerinnen war Tanja Lemke (Nellingen) in 4:28 nicht zu bezwingen. Auf den 12. Rang unter 130 Kon-
kurrentinnen kam als beste Heidmühlerin Kira Schmack in 5:03 Minuten durchs Ziel.
Große Felder verzeichneten die beiden Langstrecken, deren Akteure trotz idealer Bedingungen (13 Grad Celsius) alles abverlangt
wurde. Von Mariensiel bis zur Wendemarke im Stützpunkt, wehte den Teilnehmern auf der unendlich langen Strecke (10 km ge-
radeaus) ein rauhes Lüftchen entgegen. “Dass war ein echter Härtetest für uns”, so der Hauptlauf-Sieger, der vom Start weg führte
und mit Riesen-Vorsprung ins Ziel kam. Als Volltreffer des diesjährigen Laufes erwies sich die Streckenführung durch die Markt-
straße und vor allem die Verlegung des Geschehens von der Rückseite des “Gorch-Fock-Hauses” auf den Vorplatz.
Einen tollen Job machte auch das Laufsportmarketing-Team Bernhard Businger & Claus Baumann im Rechenzentrum und die
vielen ehrenamtlichen Helfer der LG Wilhelmshaven. In der gekonnt humorvollen Moderation lösten sich Jochen Heringhaus und
Ulf Krüger nahtlos ab. Sehr zufrieden waren die Macher Peter Brendel und Friedhelm Henze über den Ablauf. Beide freuten sich
schon auf den vierten Lauf, der am 17. Mai 2009 stattfinden wird. “Die Sportler sind von der Auswertung begeistert und auch bei
der Bevölkerung stößt der Lauf auf Akzeptanz und auch die Sponsoren sind begeistert”, freuten sich die Macher über die Ent-
wicklung.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. Mai 2008
Drei Streckenrekorde krönten Gorch-Fock-Marathon
Leichtathletik: 1558 Läufer kamen in den verschiedenen Wettbewerben ins Ziel

Wilhelmshaven
(pin). All denjenigen, die gestern gegen 8.30 Uhr in den Straßen rund um das Gorch-Fock-Haus in Wilhelms-
haven unterwegs, war, sofern sie es nicht sowieso wussten, schnell klar, dass in der Stadt ein großes Lauferergnis stattfand. Aus
den meisten der in diesem Bereich geparkten Autos stiegen sportlich gekleidete Menschen aus und machten sich schnurstracks
auf in Richtung Virchowstraße. Dort wurden die verschiedenen Wettbewerbe des “Gorch-Fock-Marathons” gestartet. 1558 Läufer
erreichten gestern die Ziellinie. 318 von ihnen hatten in diesem Moment den Marathon beendet, 646 den Halbmarathon, 352 den
Zehn-Kilometer-Lauf sowie 242 die Schülerläufe über 1200 Meter. Dazu kamen 118 “Nachwuchstalente” im Pampers- und im
Bambinilauf. Die Gesamtteilnehmerzahl ist damit im Vergleich zum Vorjahr (1376) deutlich gestiegen. 1864 Sportler waren ange-
meldet, 2007 waren es 1726.
Der Marathonlauf war gleichzeitig die erste Bundeswehr-Meisterschaft über die 42,195 Kilometer. Die Titel und die Gesamtsiege
gingen an Tamy Heinz (Landstuhl, 3:23:45 Std.) und Michael Wittig (DtA Stab MNK NO, 2:43:57). Sie stellten mit ihren Zeiten
Streckenrekorde auf. “Es war schwierig dort draußen auf dem Deich alleine zu laufen”, erzählte Wittig, der sich in der zweiten
Runde von seinen Konkurrenten gelöst hatte. “Die Strecke finde ich trotzdem herrlich. Als Stader komme ich vom Wasser. Des-
halb hat es mir natürlich besonders gefallen, dass ein großer Teil am Meer entlang führte”, erzählte er.
Der schnellste Läufer des Halbmarathons war Jörg Albrecht (Starlight Team Essen). Den ersten Platz in der Frauen-Wertung be-
legte Manuela Schulz von der LG Wilhelmshaven (1:30:21) vor Ute Deters (TuS Eversten, 1:34:50) und Heike Braunsfurth (LG
Wilhelmshaven, 1:38:03). Für einen weiteren Heimsieg sorgte Ann-Katrin Arlinghaus (LG Wilhelmshaven, Jg. 1998). Die A-Jugend-
liche gewann in 40:58 Minuten das Zehn-Kilometer-Rennen der Frauen. Sie war auf Gesamtrang 13 ins Ziel gekommen. Das hatte
Marcus Mehlberg (HSU Hamburg, 34:24 Min.) als Erster mit neuer Streckenbestzeit erreicht. In den Mannschaftswertungen des
Halbmarathons und des Zehn-Kilomter-Laufs siegten LGW-Teams.
Der Gorch-Fock-Marathon wurde zum dritten Mal von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, der Stadt
Wilhelmshaven, der LG Wilhelmshaven, dem Kreis-Leichtathletik-Verband Wilhelmshaven und von der Bundeswehr am Standort
veranstaltet. Das Organsiationsteam zog ein positives Fazit. “Die Resonanz bestätigt uns in unserer Arbeit. Die guten Marathon-
Zeiten haben neue Maßstäbe gesetzt und dafür gesorgt, dass immer mehr Athleten unsere Veranstaltung ernst nehmen. Das
Wetter hat uns natürlich in die Karten gespielt. Nur mit dem Wind hatten einige offensichtlich so ihre Probleme. Es gab in diesem
Jahr beim Marathon deutlich mehr Ausfälle als sonst”, sagte Peter Brendel, Geschäftsführer des Gorch- Fock-Hauses, aus der
Organisationsleitung. Brendel hatte 2005 den Anstoß gegeben, dass in Wilhelmshaven ein Marathon ausgetragen wird. “Mein
Dank gilt unseren Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung absolut undenkbar wäre”, fuhr er fort. “Wir bewegen wir uns
nach wie vor im nicht-kommerziellen Bereich - und das soll auch so bleiben.”
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 19. Mai 2008
Der Regen hält die Cityläufer nicht auf
740 Teilnehmer bei SVN-Veranstaltung / Bastian Rohde siegt über fünf Kilometer

Von Sve Mertinkat
Nordenham. Vom Regenwetter ließen sich die Sportler am Sonnabend beim Nordenhamer Citylauf nicht abschrecken. Bereits
zum elften Mal hatte der SV Nordenham den Wettbewerb ausgerichtet. Und wieder verbuchte das Organisationsteam die Veran-
staltung als einen Erfolg. “Trotz des schlechten Wetters haben 740 Läufer teilgenommen”, sagte Organisator Harald Peplau. Die
Citylauf-Teilnehmer konnten je nach Alter und Leistungsvermögen Strecken über 830 Meter, 3 Kilometer, 5 Kilometer oder 10 Kilo-
meter absolvieren. Auch Nordic-Walker und Powerwalker waren über 5 Kilometer am Start.
Zunächst stand der Schülerwettbewerb, bei dem knapp 450 Erst- bis Viertklässler auf einer Distanz von 830 Metern um die Wette
rannten, auf dem Plan. Auf dem Kurs durch die Innenstadt feuerten viele Eltern ihre Sprösslinge an, um sie dann im Zieleinlauf
voller Lob in Empfang zu nehmen. Die Nachwuchssportler erbrachten trotz des Regens tolle Leistungen und konnten sich über
eine Medaille zur Erinnerung freuen. Die schnellsten Klassenteams jeder Altersstufe wurden außerdem mit einem Pokal geehrt.
Die beste Mannschaft in der Gesamtwertung stellte die Grundschule Atens mit Leon Fehlauer, André Gerken und Leon Harms.
Die Viertklässler sicherten sich in einer Gesamtzeit von 9:29 Minuten den NWZ-Wanderpokal. Die 5. und 6. Klassen lieferten sich
auf einem drei Kilometer langen Parcours einen Wettbewerb. Hier konnte sich das Gymnasium Nordenham sowohl bei den Fünft-
klässlern mit Bjarne Böger, Sdrean Filzmoser und Yusuf Yildirim als auch bei den Sechstklässlern mit Jan-Ole Müchler, Swantje
Müchler und Maria Schlüter den Sieg sichern.
Den Einzeltitel über drei Kilometer holte sich Neele Harms vom TuS Ofen in 13:08 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung vor Eike
Krüger vom SV Brake. Über fünf Kilometer gewann mit Bastian Rohde vom SV Nordenham ein Lokalmatador in 17:54 Minuten.
Bastian Rohde sicherte sich damit gleichzeitig den Titel als Kreismeister im Fünf-Kilometer-Straßenlauf. Bei den Frauen gewann
Vivian Sinnen vom SV Brake (21:19 Minuten) diesen Titel. Die Strecke führte vom Marktplatz durch das Wohngebiet der südlichen
Innenstadt, über die Müllerstraße und die Midgardstraße in Richtung Stadtnorden. Von da aus ging es durch die Sankt-Willehad-
Straße, die Walther-Rathenau-Straße und die Hafenstraße zurück zum Markplatz. Die Zehn-Kilomter-Läufer absolvierten diese
Strecke zweimal.
Auf der Zehn-Kilometer-Strecke erzielte Lennart Fastenau vom 1. TCO Die Bären aus Oldenburg mit 34:48 Minuten die Bestzeit.
Auf Platz zwei folgte Waldemar Trudrung vom SV Lemwerder (34:52 Minuten), der damit Kreismeister im Zehn-Kilometer-Straßen-
lauf wurde. Bei den Frauen setzte sich Mona Dietel vom SV Lemwerder in 45:02 Minuten durch. Bester Nordenhamer über zehn
Kilometer war Norbert Lindemann (SVN) mit 38:41 Minuten auf Platz sechs. Die Nordic-Walking-Konkurrenz über fünf Kilometer
gewann Hans-Georg Schreck aus Delmenhorst (38:34 Minuten). Bei den Power-Walkern setzte sich Gerhard Scholz vom SV
Brake in 28:03 Minuten durch.
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