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****************************************************************************************************************************************************** WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 21. Mai 2008 Wolfsburger dominieren in Meinersen Laufcup: Ulrich Petri holt sich dritten Sieg in Folge und baut seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus Meinersen. Der 4. Lauf der Wolfsburg-Gifhorn-Laufcupserie in Meinersen wurde wieder zu einem Erlebnis für Zuschauer und Aktive. Viel Musik und ein gutes Rahmenprogramm sorgten für das besondere Flair. Aber erschwerte Bedingungen herrschten für die Läufer, mit denen die Wolfsburger am besten zurecht kamen. Durch die wolkenbruchartigen Regenschauer am Nachmittag verwandelte sich die Strecke in eine kleine Teichlandschaft mit viel Wasser und Matsch. Dazu herrschte eine schwüle Treibhaus- luft. "Zu guter Letzt mussten die Läufer auch noch gute 100 Meter mehr laufen, weil ein Streckenposten fehlte", teilte Hans-Günter Wolff, Laufcup-Verantwortlicher mit. In dem 10-Kilometer-Lauf der Laufcupwertung kam Ulrich Petri vom VfL Wolfsburg mit den Bedingungen am besten zurecht. Er siegte vor seinem Vereinskollegen Benjamin Trzonnek und konnte sich damit für die Niederlage in Vorsfelde revanchieren. Den kompletten Erfolg des VfL Wolfsburg vervollständigte Eike Hübenthal mit seinem 3. Platz. Petri baute damit seine Führung im Laufcup aus. In der Laufcupwertung führt er vor Trzonnek und Guido Deutsch vom VfB Fallersleben. In der Wertung ums "Gelbe Trikot" liegt er in Führung vor Deutsch und Jonas Busse vom VfB Fallersleben. Bei den Frauen gab es einen klaren Sieg von Sina Willmann vom SFC Wolfsburg vor der Schülerin Jana Zilich (VfB Fallersleben) und Martina Mischnick vom Team Waggumer Holz. In dieser Reihenfolge führen sie auch die Laufcup-Gesamtwertung an. In der Wertung um das "Gelbe Trikot" führt Mischnick weiter vor Claudia Parschau vom VfB Fallersleben und Simone Ruhr vom Team Waggumer Holz. Der nächster Laufcup-Lauf findet am 8. Juni in Adenbüttel statt. ==> Ergebnisse: Abendlauf / Lauf-Cup ****************************************************************************************************************************************************** ZEVENER ZEITUNG vom 21. Mai 2008 Neuer Rekord beim 6. Ummel-Lauf Freudige Gesichter beim Hepstedt/Breddorfer Lauftreff - Andreas Wöhltjen und Simone Nehring gewinnen Hauptlauf Hepstedt (es). Atmosphäre und Organisation des Ummel-Laufes scheinen zu stimmen. Nur so lässt sich die erneute Steigerung der Teilnehmerzahlen erklären. Waren die Verantwortlichen des Lauftreffs des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf im Vorjahr schon froh über einen neuen Teilnehmerrekord, so wurde dieser Rekord bei der sechsten Auflage des Ummel-Laufes noch einmal über- boten: Knapp über 400 Teilnehmer wurden gezählt. "Es waren stressige Tage während der Vorbereitung. Und auch während der Veranstaltung mussten alle fleißig mit anpacken, aber wenn dann so viele Teilnehmer kommen, dann ist man mehr als zufrieden." Dieses Fazit zog Lauftreff-Spartenleiter Rainer Schröder, nachdem die letzte Siegerehrung des 6. Ummel-Laufes absolviert war. Hatte es am Tag zuvor noch geregnet, so präsentierte sich am Sonntag in Hepstedt ideales Laufwetter: Die Sonne schien, aber es war auch nicht zu warm. "Wenn ihr euch nicht verlauft, dann sind es fünf beziehungsweise zehn Kilometer, ansonsten können es mehr werden." Mit diesen Worten schickte Sprecher Hans-Jürgen Erdtmann die Läufer auf die Strecke. Aber Verlaufen war nicht möglich, denn im Vorfeld hatte der Eintracht-Lauftreff für eine optimale Kennzeichnung der Wegstrecke gesorgt, die durch den Ummeler Staatsforst ging. Während vorne der Kampf um die Spitzenplätze entbrannte, ließen es die Teilnehmer hinten ein wenig ruhiger angehen. Jeder hatte sich sein persönliches Ziel gesetzt und so gab es beim Durchlaufen der Ziellinie viele glück- liche Gesichter. Über die zehn Kilometer lieferten sich die drei Erstplazierten ein spannendes Finish. Über den Sieg freute sich Andreas Wöhltjen vom TSV Gnarrenburg, für den nach 36:22,2 Minuten die Uhr stehen blieb. Hinter dem Sieger belegten Ole Macke vom VSK Osterholz-Scharmbeck (37:15,9) und Andreas Römhild vom OSC Bremerhaven (37:31,9) die Plätze zwei und drei. Lars Rosebrock (TuS Nartum) und Eckhard Haufler (TSV Rhade) folgten auf den nächsten Plätzen. Auch in der weiblichen Klasse ging der Sieg über die 10-Kilometer-Distanz an den TSV Gnarrenburg. Simone Nehring war mit einer Zeit von 46:17,0 Minuten der erste Platz nicht zu nehmen. Den zweiten Rang belegte Angelika Langkusch vom TV Lilienthal, die 50:26,0 Minuten benötigte. Den 5-Kilometer-Lauf entschied Sven Waschow (HSG Greifswald) mit 17:30,51 Minuten für sich. Olaf Erich vom TSV Gnarrenbur (19:01,0) belegte den zweiten Platz. Der Gnarrenburger konnte Frank Nischler vom FC Bremerhaven (19:22,32) auf den Rang drei verweisen. Die weibliche Konkurrenz entschied Isolde Mörk (VSK Osterholz-Scharmbeck) mit 21:43,20 Minuten für sich. Bei den Walkern war Fritz Grünefeld (Delmelauf Twistringen) über zehn Kilometer der Sieg nicht zu nehmen. Er verwies Uschi Sethmann (GSV Brillit) und Astrid Tietje (TuS Westerholz) auf die Plätze zwei und drei. Ute Haase vor Ronald Zufall und Tanja Pape, so lautete die Reihenfolge der ersten Drei bei den Walkern über fünf Kilometer. Spartenleiter Rainer Schröder zeigte sich rundum zufrieden mit dem Ablauf des sechsten Ummel-Laufes: "Wetter und Teilnehmer- zahlen, es stimmte einfach alles." Der Spartenleiter dankte den Mitgliedern des Lauftreffs für ihre "tolle Unterstützung, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre". Auch Lauftreff-Pressesprecher Johann Otten zeigte sich begeistert von der Veranstaltung: "Nach dem Teilnehmerrekord im letzten Jahr haben wir mit dieser Steigerung nicht gerechnet." Er machte in dem Gespräch zugleich auf den siebten Ummel-Lauf aufmerksam, der am 24. Mai 2009 in Hepstedt stattfindet.
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 21. Mai 2008 SV Eintracht freut sich über neue Rekordbeteiligung 346 Starter beim Hepstedter Ummellauf durch den Staatsforst / Laufstrecken landschaftlich attraktiv und anspruchsvoll Von unserem Mitarbeiter Klaus Göckeritz Hepstedt. Der Ummellauf in der Gemeinde Hepstedt hat seinen Platz im Veranstaltungskalender weiter ganz entschieden ge- festigt. Mehr noch - die Veranstalter vom SV Eintracht Hepstedt/Breddorf freuten sich bei der inzwischen sechsten Auflage über eine neue Rekordbeteiligung: 346 Läuferinnen, Läufer und Walker machten sich in der Gemeinde im Landkreis Rotenburg auf die verschiedenen Strecken. Über das Interesse freute sich auch Hermann Knülle: "Wir hatten fast 60 Voranmeldungen mehr als im Vorjahr". Die Faszination des Laufs hat auch mit einem ebenso anspruchsvollen wie landschaftlich attraktiven Profil zu tun. Die Strecken über 2,6 - fünf und zehn Kilometer führen durch die Mischwälder des Staatsforstes Ummel. "Weil wir dazu die Werbetrommel gerührt hatten und die äußeren Bedingungen gestimmt haben, war die Beteiligung so gut wie noch nie", stellte auch Johann Otten zufrieden fest. Am Start waren neben Läuferinnen und Läufern aus der gesamten Region auch Triathleten des VSK Osterholz- Scharmbeck. Mit gutem Erfolg, wie die Ergebnisse zeigten. Bei den Damen ließ Isolde Mörk über die Fünf-Kilometer-Distanz die Konkurrentinnen Cäcilia Apel-Kranz vom TSV Achim und Sophie Warnken vom TuS Tarmstedt hinter sich. Bei den Herren lief Ole Macke ein ganz starkes Rennen über die Distanz von zehn Kilometern. Der Grasberger, der für den VSK Osterholz-Scharmbeck startet, lief hinter dem Sieger Andreas Wöhltjen vom TSV Gnarrenburg und vor Andreas Römhild vom OSC Bremerhaven auf dem zweiten Platz ein. Bei den Damen spielte Angelika Langkusch vom TV Lilienthal über die zehn Kilometer eine sehr gute Rolle. Am Ziel musste sie einzig der Siegerin Simone Nehring aus Gnarrenburg den Vortritt lassen. Gisela Lühring von der LG Kreis Verden kam immerhin auf Platz drei. Der Ummellauf will nicht nur ambitionierte Läuferinnen und Läufer ansprechen. Er versteht sich gleichzeitig als Angebot für Familien und Menschen, die sich an frischer Luft bewegen wollen. "Auch diese Angebote sind gut angenommen worden", wie Johann Otten weiter berichtete. Am Start waren sowohl Bambinis, die auf dem Hepstedter Sportplatz unterwegs waren, als auch Schülerinnen und Schüler sowie Walkerinnen und Walker, die die Distanzen von fünf und zehn Kilometern in Angriff nahmen. Bei den Walkerinnen nutzten die Hepstedterinnen ihren Heimvorteil. Ute Haase und Marita Brase siegten nach fünf Kilometern. == Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** STADER TAGEBLATT vom 22. Mai 2008 Favoritensturz beim Blütenlauf Überraschungssieger weisen die Lokalmatadoren auf die Plätze Hollern-TwielenfIeth (st). 222 Aktive fanden beim Blütenlauf in Hollern-Twielenfleth hervorragenden Bedingungen vor. Nicht zu kalt, klare Luft und Sonnenschein ließen unter den Läuferinnen und Läufern beste Stimmung aufkommen. Auf der 10 Km-Strecke sorgte Nis Sienknecht vom Team “Bergamont" für eine kleine Überraschung. Er lies die Lokalmatadoren Ingo Schröter und Bernd Zackariat hinter sich und siegte deutlich in 36:17 min. Bei den Frauen war Angela Mantel vor Ellen Schröter vom PSV Buxtehude und Yvonne Pappenberg aus Harburg im Ziel. Bei den Halbmarathonläufen der Männer war Bernd Wülpern von den “Blei-Enten Horneburg" nicht zu schlagen. Er siegte vor Albrecht Carsten vom VfL Wingst und Jörn Wisweh aus Hamburg. Berit Ney aus Bützfleth konnte sich vor den Läuferinnen vom Buxtehuder Blitz (Wiebke Meyer-Huppertz und Sabine Martens) durchsetzen, Die Walkerinnen und Walker hatten mehrere Strecken zur Auswahl. Auf der 10 Km-Strecke hatte Heinz-Klaus Gerken vom Stader Geschichtsverein die Nase vorn. Er siegte vor Klaus Manzer von den SF Sahlenburg und Manfred Steffens vom TSV Hollern- Twielenfleth. Bei den Frauen gewannen Marion Schörban aus Buxtehude, Martina Lausch-Köpcke vom Stader SV und Brigitte Wolters von den SF Sahlenburg. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 22. Mai 2008 (Von Manfred Haacke) Behördenlauf über sechs Kilometer Favoritensieg durch die schnelle Bundespolizei Wie schon im letzten Jahr gewann das Team der Bundespolizei aus Uelzen den 5. Lüchow-Dannenberger Kreislauf. Zudem lagen mit Marko Lehmann in 22:06 Min. und Carsten Machel in 23:36 Min. für die sechs Kilometer gleich zwei Gesetzeshüter deutlich vor dem übrigen Feld. Die Mannschaft der Polizei komplettierten Holger Marwede als 7. in 25:51 Min. und Dörthe Wegmeyer als schnellste Frau in 26:41 Min. Mit Ihrer Gesamtzeit von 1:38:14 Std. waren die Uelzener mehr als zwei Minuten schneller als im letzten Jahr. Den 2. Platz der Mannschaftswertung aus 2007 wiederholte das Team VdK/SKF Lüchow in der Besetzung Hermann Walther in 26:59 Min. (13. Pl.), Mario Schmitter in 27:13 Min (14. Pl.), Silvia Behn als zweitschnellste Frau in 29:13 Min. (20. Pl.) und Sven Fritz in 29:38 Min. (24. Pl.). Die schnellste Mannschaft der ausrichtenden Kreisverwaltung kam mit den “Baulöwen” auf den 4. Pl. in 1:53:28 Std. ins Ziel. Auf den 3. Pl., den die Mannschaft “KaLaDo” der GLL Lüneburg belegte, fehlten Oliver Warnke, Manfred Haacke, Andreas Arndt und Petra Haacke rund eineinhalb Minuten. Hinter der Mannschaft des Wasserverbandes Dannenberg- Hitzacker in 1:59:55 Std. landete mit den “Sozies” auf Platz 6 und 2:01:59 Std. im Mittelfeld der zehn teilnehmenden Mann- schaften ein weiteres Team der Kreisverwaltung. Der Wasserverband Dannenberg-Hitzacker stellte mit Mike Hahlbohm den schnellsten Lüchow-Dannenberger dieser Veranstaltung. Er lief als Gesamtfünfter 25:24 Min. Eine Besonderheit dieser Veranstaltung: Baudirektor Jürgen Weinhold konnte bei seiner Begrüßung alle vorangemeldeten Mann- schaften mit 47 Läuferinnen und Läufer begrüßen. Weinhold war bei dieser Veranstaltung gleich mehrfach im Einsatz. Er war nicht nur als Läufer am Start, sondern gab auch noch den Startschuss ab. Auch bei der abschließenden Siegerehrung zeigte er Aus- dauer. Gemeinsam mit Jürgen Schwarz, der dieses Mal in die Organisation eingebunden war und seinen Sieg aus dem Vorjahr nicht verteidigen konnte, gratulierte er allen Läuferinnen und Läufern. ==> Ergebnisse . ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 22. Mai 2008 (Von Manfred Scholz) Thumann und Minah siegen beim Sprintcup Deborah Brodersen dominiert die Schülerklasse Leichtathletik. Mit dem Sieg des Vorjahressieger Jacob Minah von der LG Göttingen, der sich noch kurzfristig für einen Start entschied, und der Bremerin Stephanie Thumann ging der sechste Sprintcup der Sparkasse Weserbergland bei idealen Witter- ungsbedingungen im Hamelner Weserberglandstadion über die Bühne. Die Plätze zwei und drei gingen bei den Frauen an Nina Giebel von der LG Weserbergland und ihre Mannschaftskameradin Jala Gangnus. Bei den Männer kamen nach 60 Meter, 100 Meter und dem abschließenden 200 Meter-Sprint Johannes Grossner von der LG Weserbergland und Paul Thielecke-Klein auf die nächsten zwei Podiumsplätze. Bei der A-Jugend gingen die ersten Plätze an Inga Maria Müller vom TSV Wiepenkathen und Jeffry Muldrow vom SV Werder Bremen und LG-Trainer Toni Ruscheinsky freute sich über den dritten Rang des LG-Sprinters Etienne Diatta. Ronja Siekmann von der LG Wennigsen-Egestorf und Kevin Lersch von Eintracht Delmenhorst hießen die Sieger bei B-Jugend. Im Starterfeld der 15- jährigen Schülerinnen wurde Deborah Brodersen von der LG Weserbergland ihrer Favoritenrolle gerecht, gewann alle drei Rennen und holte den Gesamtsieg vor Marie Holzschuh ebenfalls von der LG. Einen weiteren LG-Sieg sahen Landrat Rüdiger Butte, Bürgermeister Herbert Rode sowie die Präsidentin des NLV, Rita Girschikofsky, durch Tim Rothmann bei den A-Schülern. Auch beim eingeschobenen 3000-Meter-Lauf siegte der Favorit Johannes Raabe von der LG Hannover in 8:34;35 Minuten vor Vorjahres- sieger Ingo Müller vom Marathon Club Bremen. Lokalmatador Philip Priebe kam 9:15,97 Minuten als Siebter über diese Distanz ins Ziel. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 23. Mai 2008 Schrader läuft der Konkurrenz davon 300 Teilnehmer beim 3. Weddeler Volkslauf / Resonanz nimmt zu / Wolfenbütteler mit vorderen Platzierungen Von Hartmut Mahnkopf Mit über 300 Teilnehmern verzeichnete der 3. Weddeler Volkslauf einen weiteren Zuwachs. Im Vorjahr waren es noch 250 Laufbe- geisterte. Über 130 Sportler traten zum 10 Kilometer-Lauf an, der zur Serie "Braunschweig läuft" zählt. Dieses Rennen, das durch die Feldmark von Weddel führte, gewann der Dettumer Dominik Schrader (Tom‘s Laufshop) nach 34:31 Minuten vor Jan Zöllner (34:52). Als Dritter überquerte Tim Lorenschat von den BlueLinern Wolfenbüttel nach 35:25 Minuten die Ziellinie. "Mit der Leistung muss ich momentan zufrieden sein. Wegen der Abschlussarbeiten für mein Studium konnte ich in der vergangenen Woche nicht trainieren", sagte Schrader. In der Klasse M35 lagen die BlueLiner Igor Gronau (36:59) und Frank Lehmann (37:47) an der Spitze. Nicht vielen Männern ließ die schnellste Frau den Vortritt. Die norddeutsche B-Jugendmeisterin Lisa-Marie Müller (MTV Vechelde) kam nach 38:49 Minuten ins Ziel. "Das ist bisher meine schnellste Zeit über diese Distanz und die Strecke war anspruchsvoll", sagte die 15-Jährige. Den zweiten Platz belegte Bianca Weide-Jentsch (Spvgg Groß Bülten) mit 41:28 Minuten vor Gesa Mellin vom WSV Wolfenbüttel, die 41:52 Minuten benötigte. Den Lauf über 20 Kilometer gewann Torsten Dill (TSV Lelm) nach 1:15:32 Stunden vor seinem Vereinskameraden Thomas Heuck (1:16:25). Vierter wurde Andreas Jerchel (SSV Seinstedt, 1:28:35). Über fünf Kilometer war Hannes Schmedemann (20:55) schnellster Mann und Helena Rejzkova (Eintracht BS, 21:53) schnellste Frau. 120 Nachwuchsläufer starteten über 3 Kilometer. Als Erster beendete Dominik Rossi (MTV Braunschweig) nach 12:46 Minuten das Rennen. Weit im Vorderfeld erreichte als erste Schülerin Jil Tschauder (VfR Weddel, 13:53) das Ziel. Organisatorin Marion Helmke vom VfR Weddel freute sich über die ge- stiegene Teilnehmerzahl. Ihr Dank galt allen Helfern, die sie tatkräftig unterstützten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 25. Mai 2008 Carolin Nytra bereits in Bestform Hürden-Sprinterin beim "Run for Help" nur Hundertstel an Olympianorm vorbei / Vier weitere Meetingrekorde Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye Bremen. Der Schrei dürfte die idyllische Ruhe in der Pauliner Marsch ganz schön gestört haben. Aber das war Carolin Nytra egal - die Freude musste einfach raus im Ziel der 100 Meter Hürden. Denn sie hatte bereits den Vorlauf des 6. "Run for Help" auf Platz 11 zu einer Topzeit genutzt: Mit 12,93 Sekunden lief sie nur eine Hundertstel an der Olympia-Qualifikation vorbei. Weshalb von einem Misserfolg keine Rede sein konnte. Ganz im Gegenteil: Die Athletin vom BLT-Arsten/Komet dachte beim Aufwärmen am Vormittag noch, dass "eine Zeit um 13,15 Sekunden doch ganz gut wäre". Und dann das. Rund drei Meter würden zwischen ihrer neuen und der alten Bestzeit (13,17 Sek.) liegen, rechnete Carolin Nytra später vor. Weil drei Meter oder 25 Hundertstel eine ganze Menge sind im Sprintbereich, hatte sie die begehrte Olympianorm noch gar nicht auf der Rechnung. Bis gestern räumte die 23-Jährige der anderen Bremer Olympiahoffnung, Jonna Tilgner bessere Chancen ein: "Eigentlich hat Jonna es leichter. Es konnte ja keiner wissen, dass ich der 12,92 schon so nahe komme." Zwei Mal muss Carolin Nytra nun um eine weitere Hundertstel schneller sein: "Angreifen ist ja jetzt mehr als realistisch - aber ich brauche noch mal solche Bedingungen." Vielleicht klappt es bereits in der kommenden Woche, beim ISTAF in Berlin. Ihr Bundes- trainer Rüdiger Harksen hat ihr jedenfalls versprochen, dass er sie mit einer Zeit um die 13,00 Sekunden nominieren würde. "Also müsste ich heute Abend noch einen Anruf erhalten", vermutete Nytra am Nachmittag. Und zwar nachdem sie die gute Zeit aus dem Vorlauf im Finale bestätigt hatte: Die Bremerin gewann auch den zweiten Lauf, diesmal in 13,09 Sekunden. Weil sie aber "die zweite Hürde fast abgebaut" hatte und ein touchieren rund ein Zehntel kostet, untermauerte auch der Endlauf die gute Form Nytras. "Carolin hat sicher die beste Leistung des ,Run for Help’ gebracht", meinte Meetingdirekor Philipp Mehrtens, als er später ein zufriedenes Fazit zog. Mit 10,26 Sekunden über die 100 Meter sorgte der Niederländer Maarten Heisen für eine weitere Top- leistung, zudem gab es neben Nytras Bestzeit vier weitere Meetingrekorde. Ein weiteres Highlight aus Bremer Sicht steuerte in diesem Zusammenhang Stefanie Thumann (Werder) bei: Sie stellte in 11,61 Sek. über die 100 Meter nicht nur die bisherige Best- leistung der Veranstaltung in den Schatten, sondern zugleich auch einen neuen Landesrekord auf. Der Niederländer Laurens Looije mit 5,30 Metern im Stabhochsprung und Helge Schwarzer (Hamburger SV), der die 110 Meter Hürden in 13,85 Sek. zurücklegte, sorgten für weitere Bestmarken bei den Einzelstartern. Eine Staffel mit Läuferinnen aus den Niederlanden, dem Kongo und Sierra Leone setzte schließlich um, was der Bremer Landessportbundpräsident Peter Zenner als "schöne internationale Begegnung" bezeichnet hatte: Die Frauen liefen die 4 x 100 in 40,67 Sek. - und waren damit schneller als jede Staffel zuvor. Ganz perfekt wäre der "Run for Help" verlaufen, wenn auch noch der Weltrekordversuch im 4 x 200 Meter-Rückwärtslaufen ge- klappt hätte. Tatsächlich war die Werder-Staffel nach 350 Metern auch rund zehn Sekunden schneller als die avisierte Bestmarke. Dann aber stürzte Olaf Kelterborn und sorgte für einen Schock, weil er zunächst sogar liegen blieb. Später, als es ihm wieder besser ging, erklärte der Sprinter sein Missgeschick: Er war zu schnell angegangen, deshalb fehlte die Kraft zur Koordination. Einer Koordination der 4809 Euro, mit denen die Citibank nun die Leistungen der Athleten belohnt, bedarf es dagegen nicht: Be- reits vorher stand fest, dass die Spende dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke zugute kommen wird. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 25. Mai 2008 (Von Manfred Scholz) Über 400 Läufer und Volksfeststimmung am Fischbecker Goldbinnen Vier Siege durch Hamelner ESV Läuferinnen und Läufer Fischbeck. Die Sonne schien aus allen Knopflöchern, als am Samstag um 10.00 Uhr Hess. Oldendorfs stellv. Bürgermeister Schulte 118 Läuferinnen und Läufer beim ersten Marc-WeserLAUF auf die Halbmarathonstrecke auf dem Weserradweg nach Großenwieden und wieder zurück schickte. Davor hatte das Five Friends Event-Team um Jürgen Henze und die Mitarbeiter von Marc Shoes mit Sören Padberg bereits eine logistische Meisterleistung vollbracht, die großes allgemeines Lob einbrachte. Sie hatten gemeinsam das Firmengelände am Fischbecker Goldbinnen in eine tolle Sportarena verwandelt, in der es an nichts fehlte. Im zehn Minuten später gestarteten Lauf über die 4,7 Kilometer war es dem 24-jährigen Hess. Oldendorfer Heiko Wolling vom ESV Eintracht Hameln als Sieger vorbehalten, den völlig außergewöhnlichen Zieleinlauf als erster Läufer zu genießen. Dazu musste er einmal durch die ca. 100 Meter lange Lagerhalle und den Outlet-Store hindurch sprinten, um dann wieder in das Freige- lände einzubiegen, um von den Zuschauern bejubelt durch den großen Zielbogen zu laufen. Er siegte in der Zeit von 21:55 Minuten mit 23 Sekunden vor Christoph Baran vom HRC Hannover. Die 17-jährige Hamelnerin Kathy Spieß (TV Jahn Welsede) kam eben- falls zu einem überlegenen Sieg in 26:56 Minuten mit fast zwei Minuten Vorsprung vor Greta Winter vom TV Lemgo. Über die doppelte Distanz von 9,4 Kilometer gab es für die vielfach vertretenen Athleten des ESV Eintracht Hameln ein Doppeler- folg durch Claudia Mosel und Udo Müller. Die Triathletin Mosel siegte nach ihrer Babypause in 45:51 Minuten vor Claudia Stemme vom SC Deckbergen Schaumburg (48:20 Minuten) und Barbara Schulte vom TSV Bisperode, die in 49:31 Minuten durch den Ziel- bogen kam. Müller war mit seiner Siegerzeit von 37:23 Minuten durchaus zufrieden. Auf Platz zwei lief Philip Meyer in 37:39 Mi- nuten vor Tobias Köhler aus Emmerthal (40:41 Minuten). Stark die Leistung des 69-jährigen ESV-er und Fischbeckers Manfred Bublitz, der als Fünfter in 40:44 Minuten ins Ziel lief. Respekt auch vor der Leistung des ältesten Läufer, Hubert Staßgütl (Jahr- gang 1931) von SC Hameln, der 1:04:11 Stunden benötigte. Auch Sönke Padberg von Marc Shoes lies es sich wie viele seiner Kollegen nicht nehmen und absolvierte die Strecke in 59:25 Minuten. Sichtlich nervös wurde Jürgen Henze, der auch den Part des Moderators übernommen hatte, als auf der großen Zeitanzeige die von den “Halb-Marathonis” angestrebte Zeit von 1:22 Stunden längst überschritten war. Die Vermutung, dass sich die Läufer vom Weg abgekommen wären, bestätigte sich nicht, da hier die Frauen und Männer der Fischbecker und Hess. Oldendorfer Feuer- wehren auf dem Posten waren. Nach 1:35:24 Stunden kam der Sieger Frank Böger vom Luhdener SV als Sieger vor Walter Mols- beck vom VfL Bückeburg (1:35:33 Stunden) und Jens Meyer TTSG Leinetal in 1:40:11 Stunden über die Ziellinie. Die wahrschein- liche Lösung trug die Siegerin bei Frauen Britta Anderson vom ESV Eintracht Hameln am Oberarm. Ihr GPS-gestütztes Meß- system zeigte 25,58 Kilometer und damit fast 2,5 Kilometer zuviel nach 1:55:05 Stunden Laufzeit an. Zweite wurde die Lokal- matadorin Ulla Köppen vom VfL Hess. Oldendorf in 1:59:16 Stunden und Dritte Anja Warode von Spirit-Tri Hameln in genau zwei Stunden. So richtig hoch ging die Begeisterung der Eltern, Großeltern und Freunde, als im gut besetzten Bambinilauf die drei- bis sechs- jährigen Kinder ihr Talent auf der 600 Meter langen Strecke zeigten. Im Schülerlauf über 1,2 Kilometer hieß die Siegerin Lucie Albrecht aus Hess. Oldendorf (6:41 Minuten) und der Sieger war Simon Schließer vom TuS WE Lügde (5:15 Minuten). Schnellste Walkerin über 9,4 Kilometer war Karin Konrad vom VT Rinteln in 1:06:37 Stunden und bei den Männern hatte Werner Schlensker vom TuS Kleinenbremen nach 1:10:43 Stunden die Nase vorn. Als kleiner “Kilometerfresser” fiel der siebenjährige Yanko Henze vom SC Schaumburg Deckbergen auf. Nach 38:26 Minuten für 4,7 Kilometer unterstützte er seine Bruder Maurino noch im Schülerlauf. Zum Abschluss einer tollen Veranstaltung mit über 400 Teilnehmern versprach Marc-Chef Hübner, dass der Lauf im nächsten Jahr am 23. Mai wieder mit seiner Unterstützung seines Unternehmens stattfindet und Jürgen Henze, dass die Streckenlänge beim Halbmarathon im nächsten Jahr stimmt. Henze musste sich, sichtlich angekratzt, ständig für etwas entschuldigen, dass er nicht zu verantworten hat, denn die Strecke war, um sie bestenlistenfähig zu machen, von einem IAAF-Vermesser vermessen worden. Stimmen zur Veranstaltung: Heiko Wolling, der Sieger über Kurzstrecke: “Bedingt durch das gute Wetter lief es ganz gut, auf den letzten zwei Kilometer konnte ich mich absetzen und freue mich über den Sieg vor heimischen Publikum”. Frauensiegerin Kathy Spieß: “Der Lauf hat mir sehr gut gefallen, die Strecke war wohl etwas länger”. Halbmarathon-Sieger Frank Böger: “Schade für die Veranstalter, dass die Strecke falsch vermessen war. Es ist hart, wenn man bei 21 Kilometer denkt, man ist im Ziel aber dann kommen noch zwei Kilometer, dass tut weh”! Udo Müller, Sieger über 9,4 Kilometer: “Ich hab erst mal geschaut, was die Konkurrenz macht und bin den mein Ding gelaufen. Die Strecke ist schön, Lob an die Orga- nisatoren, der Lauf ist unbedingt weiter zu empfehlen”. Claudia Mosel, Siegerin 9,4 Kilometer: “Die Strecke war sehr schön, ich habe nach der Babypause im Januar wieder angefangen zu laufen und bin sehr zufrieden”. Die schnellste Walkerin Karin Conrad vom VT Rinteln: “Ein bisschen warm war es. Es hat richtig Spaß gemacht”. Lokalmatadorin Ulla Köppen, 2. Halbmarathon: “Ich war zufrieden auf meiner Hausstrecke, die Strecke war mir nicht zu lang, ich hab auch nicht auf die Uhr geschaut”. Marc-Geschäftsführer Martin Hübner: “Die Veranstaltung war mit über 400 Teilnehmern ein großer Erfolg, wir sind im nächsten Jahr wieder dabei”. Jürgen Henze vom Five Friends Event-Team: “Vielen Dank an alle Helfer und an Marc-Shoes, sie haben uns hier eine ideale Bühne für diese Veranstaltung gegeben”. ==> Ergebnisse ==> Halbmarathon-Ergebnisse nicht bestenlistenfähig: Info ****************************************************************************************************************************************************** SALZGITTER ZEITUNG vom 26. Mai 2008 Heinz Berndt macht Startnummer alle Ehre Süleyman Kuzguncu gewinnt über die zweifache Seerunde / Oberbürgermeister Frank Klingebiel enttäuscht Von Dennis Lendeckel Lebenstedt. "Der Regen prasselt unaufhörlich hernieder", tönte Herbert Zimmermann während des legendären Fußball-WM-End- spiels Deutschland gegen Ungarn in Bern ins Mikrophon. 54 Jahre später war es die Sonne über dem glitzernden Salzgittersee, die allen Aktiven beim 2. Landessparkassen-Benefizlauf schwer zu schaffen machte. "Bei diesen Temperaturen bin ich mit der Zeit zufrieden", bestätigte Süleyman Kuzguncu nach seinem unangefochtenen Sieg über die Zwei-Runden-Distanz (10,8 Kilo- meter). Vom Start weg setzte sich der junge Läufer der LG Hildesheimer Wald an die Spitze des Feldes und krönte seinen Allein- gang. Erster Gratulant war Moderator Dominik Schrader, im vergangenen Jahr selbst noch Schnellster über eine Runde. Souverän und immer wieder anspornend führte Schrader durch das Programm und kitzelte die letzten Reserven aus den Startern heraus. Im Zieleinlauf legten sich alle nochmal kräftig ins Zeug und zeigten erstklassige Endspurts. Weniger mit langen, schnellen Schritten als mit atemberaubenden Sprung- und Flugeinlagen begeisterten die Giants. Die Cheer- leader des SV Fortuna Lebenstedt bestehen erst seit Sommer 2007 und bewiesen eindrucksvoll ihr großes Potenzial. Joachim Grzescik, Regionalleiter der Landessparkasse, war nicht nur von den fliegenden Fortuna-Mädchen angetan. Das gesamte Umfeld entlockte ihm ein Lächeln. "Entscheidend für unser erneutes Engagement war, dass einfach jeder mitmachen kann und der Erlös einem guten Zweck zugute kommt", erklärte Grzescik, der eigens seinen Urlaub unterbrach, um persönlich vor Ort sein zu können. Wie bereits im vergangenen Jahr geht der komplette Erlös an das Kinderklinikum Salzgitter. Nicht nur neben, sondern auch auf der Strecke war "Altbewährtes" zu sehen. Bei den Walkern kam Titelverteidiger Heinz Berndt wieder als Erster nach der 5,4 Kilometer langen Seerunde über den Zielstrich. Der 66-Jährige machte damit seiner Startnummer eins alle Ehre. "Ich halte es wie Udo Jürgens: Mit 66 Jahren fängt das Leben an. Bewegung ist einfach toll und macht mir unheim- lich viel Spaß." Nach Meinung von Berndt und Grzescik hätte die Veranstaltung durchaus noch mehr Aktive verdient gehabt, doch mit rund 400 Teilnehmern wurde die Premieren-Marke trotzdem um ein Drittel überboten. Organisator Christian Stecher zeigte sich entsprechend zufrieden. Gemeinsam mit Kommilitone Daniel Kitzki hatte er für einen reibungslosen Verlauf gesorgt. Einzig Frank Klingebiel war etwas enttäuscht. Salzgitters Oberbürgermeister konnte aufgrund einer Verletzung nicht antreten, feuerte dafür aber die Startpistole ab und die Läufer kräftig an. Ganz nebenbei ersparte er sich so die Strapazen der Hitze. Von der Reppnerschen Bucht, am Badestrand entlang, bis zum Hallenfreibad knallte die Sonne auf den Asphalt und die Köpfe der Läufer. Herbert Zimmermann hätte es wahrscheinlich in Richtung Legende formuliert: "Noch zwei Kilometer um den Salzgittersee, die Sonne knallt unaufhörlich hernieder …" ==> Die Ergebnisse sind online noch nicht verfügbar (Info-Stand: 26.5./9:00 Uhr) ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 26. Mai 2008 Pedro läuft Konkurrenz auf und davon Zehnmeilenlauf: Bremer Joaquim Pedro siegt souverän - Andreas Hülskamp gewinnt Fitnesslauf Von Björn Lange Großenkneten. “Die Strecke war gut, etwas wellig, aber es gab genug Schatten”, sagte Joaquim Pedro, kurz nachdem er den Zehn-Meilenlauf (16,09 Kilometer) des TSV Großenkneten am Sonnabend souverän gewonnen hatte. In starken 58:49 Minuten ließ er seinem Vereinskameraden Martin Neumann (1:00:46 Stunden) von der LG Bremen-Nord und dem drittplatzierten Lokal- matador Manuel Karczmarzyk aus Wardenburg (1:01:27 Stunden) vom Team Laufrausch Oldenburg keine Chance. Viel zu be- mängeln hatte der Bremer Marathon-Landesmeister von 2006 wahrlich nicht, höchstens dass es “schwer war, die ganze Zeit alleine zu laufen”. Denn es war ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg des 35-jährigen gebürtigen Portugiesen. Anlässlich des Jubiläums zum 100-jährigen Bestehen des TSV Großenkneten hatte der Verein erstmals ein Laufereignis dieser Größenordnung veranstaltet. Rund 250 Teilnehmer, verteilt auf drei Läufe, stimmten Cheforganisator Rainer Beewen zufrieden: “Für das erste Mal ist das eine gute Zahl, aber in den nächsten Jahren soll die Veranstaltung wachsen”, sagte er. Dafür dürfte in erster Linie die Mundpropaganda sorgen, denn neben zahlreichen Sportlern aus der Region waren auch Gastläufer aus Wilhelms- haven, Düsseldorf und den Niederlanden angereist. Etwa 100 Zuschauer hatten sich im Start-Ziel-Bereich eingefunden und feuerten die Akteure an. Der Hauptlauf führte auf befestigten Wirtschaftswegen durch Wiesen und Wälder über Hellbusch, Hagel und Heinefelde zurück nach Großenkneten. Den Auftakt machten Schüler und Jugendliche im Fitnesslauf über 5,7 Kilometer, den der 13-jährige Andreas Hülskamp vom BV Garrel in guten 24:56 Minuten gewann. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Frederik Pannemann (25:25 Minuten) und Ramon Loschen (26:09 Minuten) vom TSV Großenkneten. Im Bambinilauf der Jahrgänge 1997 und jünger setzte sich der zehnjährige Christoph Pannemann vom TSV Großenkneten über die 1100 Meter gegen Eike Willers (TSV), Nick Karczmarzyk (TSG Hatten- Sandkrug) und rund 40 weitere Nachwuchsläufer durch. Rund um den Start-Ziel-Bereich am Markt hatten Beewen und sein zwölfköpfiges Organisationsteam für ein buntes Rahmenpro- gramm gesorgt. Die Cheerleader-Gruppe des TSV, ein Kinderschminkstand, die Sambatrommler der Grundschule und eine Hüpf burg boten insbesondere den vielen Kindern einen kurzweiligen Nachmittag. Für die allgemeine Unterhaltung zeichnete der be- kannte Moderator Bernd Deiters aus Herzlake verantwortlich, der mit flotten Sprüchen am Mikofon immer wieder die Stimmung anheizte: “Rund 3812 zahlende Zuschauer in der Nordkurve Süd, das gab es noch nie in Großenkneten”. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 27. Mai 2008 Heermann läuft auf Rang vier vor Teilnehmerrekord beim Drawehn-Höhenweg-Lauf der IGAS Clenze (ce). Lange führte Frank Giesen von der HSG Uni Greifswald am Sonntag auf der rund 26,4 km langen Strecke beim Dra- wehn-Höhenweg-Lauf der IGAS Wendland die Konkurrenz an. Nach 19 Kilometern hatte er kurz hinter Schlannau noch einen Vor- sprung von über einer halben Minute auf Carsten Horn vom VfL Suderburg. Der zog aber auf den letzten, noch einmal kräftezehr- enden Kilometern vorbei an der Clenzer Kaffeemühle in Richtung Ziel am Sportplatz in Clenze das Tempo an und noch an dem Führenden vorbei. Letztlich verwies Horn (M35) in guten 1:49:16 Stunden Giesen (M35) um 32 Sekunden auf Rang zwei im Ge- samtklassement der 40 Männer. Einen ähnlichen Rennverlauf gab es beim Kampf um den kreisinternen Sieg. Hinter Jörg Deumann (M40/1:53:10 Std.) vom SV Emmendorf liefen Hans-Joachim Heermann und der ebenfalls für den SC Lüchow und in der M45 startende Vorjahressieger Jürgen Schwarz lange dicht beieinander. Während Heermann gleichmäßig die anstrengende Schlussetappe zu Ende lief und in 1:55:16 Stunden Vierter wurde, ließ Schwarz nach. Bei ihm habe sich nach einer Verletzung Trainingsrücktand bemerkbar gemacht. Wegen muskulärer Probleme habe er zeitweise sogar gehen müssen, ärgerte sich Schwarz, der die ersten 20 Kilometer bei durchschnittlichen 4:20 Minuten pro Kilometer zu schnell angegangen war. Er fiel rund 1,5 Kilometer vor dem Ziel noch auf Platz sechs hinter Wolf Stahlknecht (M55) von der IGAS Wendland zurück, der sich die Langstrecke mit rund 400 Höhenmetern gut eingeteilt hatte und sie in 2:02:17 Std. zurücklegte. Als Gesamtsechster behauptete sich Schwarz noch knapp vor Bernd Martel (M35/2:05:15 Std.) vom SV Eintracht Clenze. Auf Gesamtrang acht lief der ebenfalls aus dem hiesigen Kreis stammende Frank Hagedorn (M45/ 2:10:22 Std.) vor. Martin Papke (M35) aus Weitsche, der das erste Mal überhaupt ein solch lange Strecke ab- solvierte, überraschte in 2:13:36 Stunden und Gesamtplatz 13. Kurz hinter ihm landete Hauptorganisator Hermann Walther (M55), dem der Lauf bei idealen Bedingungen nach einer längeren Pause viel Spaß bereitet habe, in 2:13:55 Std. auf Gesamtrang 15. Last but not least: Fußballer Jens Korn vom TuS Wustrow (M45) erhielt als Letzter in 2:50:09 Stunden den Durchhalterpreis des Veranstalters: eine kleine Sitzbank aus Eichenholz. Bei den fünf Frauen lief Favoriten Britta Schulz (W35) einen souveränen Sieg heraus. In beachtlichen 2:05:52 Std. machte sie den Doppelerfolg des VfL Suderburg perfekt. Schnellere der beiden hiesigen Läuferinnen war wie erwartet Silvia Behn (W40) als Vierte, die sich mit ihrer Zeit von 2:32:26 Std. zufrieden zeigte. Auch Hermann Walther zog für die Helfer- und Organisationscrew der IGAS ein positives Fazit. Denn 105 Läuferinnen und Läufer bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord. "Die klar bessere Beteiligung gibt uns Recht, dass wir den Hauptlauf von 35 auf 26 km verkürzt haben. Wir werden im nächsten Jahr sehen, was die Zeiten Wert sind", bilanzierte er. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HAMBURGER ABENDBLATT vom 27. Mai 2008 Run for Help: Ein neuer Rekord in Lüneburg Von Elke Schneefuß Lüneburg. Mit dem Einrad, Walkingstöcken und per Pedes: 1200 Teilnehmer im Alter von fünf Jahren aufwärts gaben beim "Run for Help" in Lüneburg auf der 9,35 Kilometer langen Strecke ihr Bestes. Der MTV Treubund Lüneburg hatte den Stadtlauf zu- gunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) organisiert und schickte die Aktiven von der Uelzener Straße zum Kurpark und quer durch die Innenstadt. Die Vertreter zweier Grundschulen, ganze Familien und eine Abordnung des Lüneburger Freizeitbades "Salü" mit eigenem Maskottchen sorgten für ein buntes Bild am Start und auf der Strecke, die Frank Reimann aus Lüneburg am schnellsten bewältigte. Mit 29:24 Minuten ließ der Triathlet und Lüneburger Sportler des Jahres 2007 wie auch schon im Vorjahr die Konkurrenz deutlich hinter sich. Bei den Damen war Kathrin Bensemann in 37:00 Minuten als Erste im Ziel - sie konnte ihr Glück kaum fassen. "Das glaube ich nicht", sagte sie erstaunt, nachdem sie 42 Sekunden vor der Zweitplazierten Julia Moisich aus Adendorf das Ziel passiert hatte. Den meisten Teilnehmern ging es allerdings nicht um neue Rekorde: Das Wetter spielte bei der Wohltätigkeitsveranstaltung mit, die Stimmung war riesig. Überall entlang der Strecke wurden die Aktiven von den Zuschauern angefeuert. Erfreute Gesichter auch bei den Vertretern der DMSG: Nach dem Teilnehmerrekord hofft man nun auf einen Spendenrekord. Im vergangenen Jahr waren beim "Run for Help" rund 12 500 Euro zusammengekommen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 27. Mai 2008 HIT-felder bleibt ein Erfolg 320 Teilnehmer beim Traditions-Volkslauf Von Kaj Mortensen Harburg. Über Belgrad hat die Sonne gelacht, über Hittfeld auch. Während der "Eurovision Song Contest" am Sonnabend die breite Masse in seinen Bann zog, galt das im Mikrokosmos Seevetal für die schmale Masse: Der TSV Eintracht Hittfeld hatte zur elften Auflage seines beliebten Volkslaufs "Der HIT-felder" eingeladen. Beleg für die Beliebtheit dieses Volkslaufs: Es kamen Sportler von drei bis 80 Jahren zusammen. Sie liefen in verschieden großen Runden vom Sportplatz Peperdiecksberg durch den Sunder entlang des Golfplatzes Emmelndorf bis nach Hittfeld zurück. Die eigentümliche Wortschöpfung stammt vom damaligen TSV-Vorsitzenden Ulrich Goetze, der 1997 diesen Lauf ins Leben gerufen hatte. Wermutstropfen im Freudenbecher: Es hatten sich 360 Teilnehmer angemeldet. Am Ende kamen aber nur 320. Grund: Es tat ihnen finanziell nicht weh, weil sie nicht bei der Anmeldung bezahlen mussten, sondern das erst beim Start hätten tun müssen. Brigitte Goetze, Vorsitzende des TSV: "Was sollen wir uns jetzt über die paar Teilnehmer ärgern, die nicht gekommen sind?" Die Hittfelder werden es finanziell verschmerzen können, denn mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Feinkost Walter Graf, Sport- Sander Harburg, Back-Haus Wedemann und Müller-Menü verfügen sie über eine stattliche Anzahl von Sponsoren. Der älteste Teilnehmer (Jahrgang 1928) war Hellmuth Rößler vom Sportspaß Hamburg. Er schaffte die 10,6 Kilometer in einer Stunde und elf Minuten und ließ mit dieser Zeit sieben Läuferinnen und Läufer hinter sich. Goetze: "Das ist eine tolle Leistung für die schwierige Strecke, die zum Teil bergan führte." Die größte Gruppe mit 95 Startern bildete das Feld des 10,6-km-Laufs. In der Gruppe der 600-m-Starter kamen 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Die Jüngste war die dreijährige Nele Ebel vom TuS Auetal-Quarrendorf mit 5:20 Minuten. Bei den Jungen war der jüngste Teilnehmer vier Jahre alt. Jannis Tjorben vom TV Meckelfeld brauchte für die Strecke 4:32 Minuten. Von den 2100 Mitgliedern des TSV Eintracht sind 260 in der Leichtathletik-Abteilung tätig. Rund 60 von ihnen waren im Helfer- team des HIT-felders dabei. "Wir hatten keine Schwierigkeiten, Leute zu organisieren", so Goetze. Wie ist eigentlich der Stellen- wert der Hittfelder Leichtathletik? Während im Landkreis schon seit Längerem in Winsen die Musik gemacht wird und der West kreis durchhängt, sieht man sich in Hittfeld auf gutem mittleren Niveau. Die Infrastruktur ist seit der Sanierung der maroden An- lagen auf dem Peperdiecksberg vor zwei Jahren wieder da. "Wenn sich Top-Talente herausbilden, haben wir nichts dagegen, wenn sie zur LG Nordheide gehen", so Goetze. "Für uns ist der Anspruch der Leichtathletik als Breitensport am wichtigsten", so Goetze. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** EINBECKER MORGENPOST vom 28. Mai 2008 Alpay Özdemir beim 25. Sollinglauf über die 30 Kilometer nicht zu schlagen 667 Teilnehmer nahmen insgesamt teil / Heinz Hein und Erika Pfeuffer älteste Starter / 89 Läufer mehr als im Vorjahr / Laufline-Team Göttingen bildete die stärkste Fraktion Dassel (cro). Schon die Teilnehmerzahl in diesem Jahr steht für eine rundum gelungene Veranstaltung. Insgesamt 667 Läufer- innen und Läufer nahmen die Strecken über 1,2 / 2,6 / 5 / 13,5 / 22 und 30 Kilometer beim Dasseler Sollinglauf in Angriff. Damit konnte die Vorjahreszahl um stolze 89 Athleten überboten werden. Auf der Königsstrecke über 30 Kilometer siegte Alpay Özde- mir von der LAV Alfeld in 1:57:50 Stunden. Beim "Martin Schmidt-Lauf" über 1,2 Kilometer kamen sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen die Erst- und Zweitplatz- ierten auf die Sekunde genau zur gleichen Zeit im Ziel an. Felix Bruchmann, Schüler der Klasse 3a der Grundschule Dassel, teilte sich den ersten Platz mit Lukas Beyer vom Einbecker Sportverein. Beide benötigten 5 Minuten und 6 Sekunden. Nur zwei Se- kunden langsamer war Dimitri Moisenko von der Grundschule Dassel. Bei den Mädchen siegten Lina Famke Tewes aus Schmar- beck und Eva Freitagsmüller von der Grundschule Dassel, Dritte wurde Linea Rörig vom Einbecker Sportverein. Ganz in Dasseler Hand war der 2,6 Kilometerlauf. Hier siegte Julian Ragnitz vor seinem Vereinskameraden Sebastian Lempa, Dritter wurde Tjark Riemer von der Laufgruppe des Dasseler Sportclubs. Über die 5 Kilometer war Thorsten Werner von der LG SG Hattorf in 16,51 Minuten siegreich. Platz Zwei mit 9 Sekunden Rück- stand belegte Dietmar Sauthoff vom TSV "Jahn" Dörrigsen vor Lothar Rappe vom MTV Rosdorf. Olaf Waida hatte beim "Hahne- mühle-Lauf" über die 13 Kilometerdistanz den längsten Atem. Der Läufer der LG Eichsfeld siegte in 47,24 Minuten vor Carsten Teiwes vom MTV Wangelnstedt und Timo Merten vom Teehaus Samowar Hildesheim. Gar 22 Kilometer legten die 76 Teilnehmer des "14. Fliesen-Freund-Lauf" zurück. Am schnellsten gelang dies Jörn Hesse vom Delligser SC, der für die Strecke, die die Läufer bis auf eine Höhe von 500 Metern über dem Meeresspiegel führte, 1:21:10 Std. brauchte. Markus Wenzel vom TSV "Jahn" Varlosen überquerte als Zweiter die Ziellinie, gefolgt von Fabian Stender vom Laufline- Team Göttingen. Schnellste Frau war Verena Becker vom TSV Kronshagen. Alpay Özdemir lief die Königsstrecke über 30 Kilometer als Einziger unter der Zwei-Stunden-Marke. Hans-Jürgen Köhler vom TSV Sibbesse und Uwe Zodrow von der LAV Alfeld folgten auf den Plätzen. Bei den Frauen siegte dann Sanna Almstedt vom ASFM Göttingen in 2:32:01 Stunden vor Geertje Tewes aus Schmarbeck und Andrea Rother aus Drüber. Ältester Teilnehmer im Feld war Heinz Hein, Jahrgang 1931, vom LAV Alfeld, älteste Teilnehmerin Erika Pfeuffer, Jahrgang 1941, vom SV "Germania" Helmstedt. Das Laufline-Team Göttingen bildete in diesem Jahr mit 23 Teilnehmern die stärkste Fraktion und verwies sowohl den TV "Jahn" Dörrigsen als auch den Post SV Holzminden mit jeweils 15 Teilnehmern auf einen gemeinsamen zweiten Platz. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 1. Juni 2008 Qualifikation zur Hallen-DM 2009 perfekt Jonna Tilgner trumpft beim 3. Sprintcup mit drei persönlichen Bestzeiten auf / Maßarbeit von David Salzmann Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Der 3. Sprintcup, den das Bremer Leichtathletik Team (BLT) gemeinsam mit der LG Weserbergland veranstaltete, bot Zuschauern, Trainern und Athleten viele spannende Laufduelle. Ein Aufeinandertreffen der beiden Bremer Olympia-Hoffnungen Carolin Nytra und Jonna Tilgner auf der Laufbahn ergab sich jedoch nicht. Dabei waren beide auf ihrer Heimanlage des TuS Komet Arsten vor Ort. Carolin Nytra startete jedoch nicht, um ausgeruht beim ISTAF im Berliner Olympiastadion (Sonntag) über ihre Spezialstrecke 100 Meter Hürden laufen zu können. Denn wie auch ihre Vereinskameradin Jonna Tilgner steht Carolin Nytra nach den 12,93 Sekunden vom vergangenen Sonnabend urplötzlich im Blickpunkt für Peking: "Nach dem Lauf beim "Run for Help" muss man schon sagen, dass Peking jetzt das nächste Ziel sein muss", revidierte Carolin Nytra vor ihrem Heimpublikum erst- mals öffentlich die eigentlich erst auf die Heim-WM 2009 in Berlin ausgerichteten, langfristigeren Pläne. Jonna Tilgner dagegen stieg dreimal in den Startblock und lief dreimal persönliche Bestzeiten: 7,74 Sekunden über 60 Meter, was gleichzeitig schon die Quali für die nächste Hallen-DM 2009 bedeutet, 12,03 Sekunden über 100 Meter und 24,16 Sekunden im abschließenden 200-Meter-Lauf. Allerdings musste sie über die 60 und 100 Meter ihrer Vereinskollegin und Bremens derzeit bester Sprinterin Stephanie Thumann den Vortritt lassen, die 7,66 und 11,93 Sekunden erzielte und über die 200 Meter als Zweite 24,33 Sekunden verbuchte. Bei den Männern war es Johannes Grossner von der LG Weserbergland, der den einheimischen Athleten ein bisschen die Schau stahl. 7,06 Sekunden zum Auftakt über 60 Meter, dann die schnellste 100 Meter-Zeit des Tages mit 10,98 Sekunden - da lief es dann über die 200 Meter fast wie von selbst. Einen 100-Meter-Lauf "unter Elf" konnte neben dem Weserbergländer nur noch Jeffrew Muldrow vom SV Werder aufweisen. Der A-Jugendliche sprintete über diese Distanz in 10,99 Sekunden. Maßarbeit leistete auch sein Klubkamerad David Salzmann. Der M15-Schüler startete bei der älteren B-Jugend und gewann nicht nur die Tageswertung mit knappen 32 Hundertstelsekunden Vorsprung, sondern lief nebenbei in 22,99 Sekunden auch noch DM- Quali in der B-Jugend (23,00). Im 1000-Meter-Lauf stellte der Marathon-Club Bremen gleich vier Sieger: Marian Skalecki (2:31,88 Minuten), Ingo Müller (2:32,08), was M30-Landesrekord bedeutete, und Aleksejs Podsibjakins (2:32,34) auf den ersten drei Plätzen sowie Bernhard Memering in 2:57,83 Minuten als neuen Bremer M50-Landesrekordhalter. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. Juni 2008 Georg Diettrich eine Klasse für sich Leichtathletik: Oldenburger war erneut Sieger über 10 Kilometer beim Matjeslauf in Emden ==> Diesen Bericht finden Sie hier (PDF) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WESER KURIER vom 2. Juni 2008 Zeitgleiche Frauen getrennt Birgit Niemann-Scheffel beim Vahrer Seen-Lauf zur Siegerin erklärt Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye Bremen. Heiß wurde es erst später: Der 4. Vahrer Seen-Lauf fand unter guten Bedingungen statt, und zudem liegt ein Großteil der Strecke ja ohnehin im Schatten. Dass der Hauptlauf über zehn Kilometer vor allem von auswärtigen Läufern dominiert wurde, war zu erwarten gewesen: Die Bremer Top-Athleten blieben der Veranstaltung an der Berliner Freiheit aus unterschiedlichen Gründen fern. An der Strecke oder der Organisation kann es aber eigentlich nicht gelegen haben. Mit Daniel Tobry (Turbine Halle) fand der lange Lauf (192 Zieleinläufe) allerdings auch so einen würdigen Sieger. Der Hallenser kam bereits nach 33:17 Minuten ins Ziel und ließ Torben Köhler (35:48/TV Scheeßel) und Gregor Daul (35:49/LG Bremen-Nord) deut- lich hinter sich. "Eine solche Zeit war nicht zu erwarten", freute sich Organisator Wilfried Krebs angesichts dieser Leistung. Bei den Frauen war es wesentlich schwerer, eine Siegerin zu ermitteln. Denn eigentlich wollten Birgit Niemann-Scheffel (LC Hansa Stuhr) und die vereinslose Angelika Schröder nach 42 Minuten gemeinsam ins Ziel laufen. Doch so einfach geht das nicht: Die beiden Führenden wurden getrennt, um eine ordentliche Siegerin zu ermitteln. Es "traf" schließlich Birgit Niemann-Scheffel (42:04), die also denkbar knapp vor Angelika Schröder (42:05) gewertet wurde. Während der dritte Rang über zehn Kilometer an Christine Feger (44:47/LG Verden) ging, lagen bei den 5,5 Kilometern Michael Willner (19:55/Roadrunners-Buntentor) und Arazeli Reyes Aguelera (25:25/FLIB) vorn. Die Frage, ob es auch einen fünften Vahrer Seen-Lauf geben werde, beantwortete Wilfried Krebs sehr bestimmt: "Wir sind den Läufern doch etwas schuldig." Es sieht ganz danach aus. Gestern wurde mit 601 Anmeldungen jedenfalls eine neue Bestmarke aufgestellt. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WINSENER ANZEIGER vom 2. Juni 2008 Volksfeststimmung auf Schlossplatz Winsen. Bei Kaiserwetter feierten gestern fast 800 Aktive, ihre Angehörigen sowie interessierte Zuschauer in der Winsener Innen- stadt rund um den Schlossplatz ein Familienfest. Zum 24. Stadt- und Deichlauf gab es hochsommerliche Temreraturen, was den Läufern teilweise erheblich zu schaffen machte. Das eingespielte Moderatorenteam Klaus Bodendieck und Markus Steinbrück erinnerte die Aktiven immer wieder daran, reichlich zu trinken und die Transponder am Handgelenk beim Zieleinlauf über das Lese- gerät zu ziehen. Mit flotten Wortgeplänkeln und kurzweiligen Interviews verkürzten sie das flotte Programm noch weiter. Walker, Wanderer und Kinder auf Kurzstrecken hatten mit ihren frühen Startzeiten die besten Bedingungen vorgefunden: erträg- liche Temperaturen. Als die 114 Läufer des Halbmarathons (21,1 km), der in diesem Jahr als Dr. Loges Jubiläums-Lauf ausge- tragen wurde, auf die Strecke gingen, zeigte das Thermometer bereits eine für Ausdauersport unfreundlich hohe Temperatur an. Nach 1:19:08 std kam der für den Namensgeber des Halbmarathons - einer der Sponsoren des Stadt- und Deichlaufs - startende Senioren-Weltmeister Markus Pingpank als Erster ins Ziel. Insgesamt waren weniger Aktive am Start als in den Vorjahren, was wohl hauptsächlich an der Terminverschiebung und den vielen parallel laufenden Veranstaltungen lag. Holger Kutscher von der Zeitnehmerfirma aus Ratzeburg vermutet zudem, dass die stei- genden Benzinpreise immer mehr Volksläufer von weiten Fahrten abhalten. Alle Laufsieger erhielten einen Pokal: 1 km: Jannis Winkler (BW Buchholz/3:33 min), Lea Helmboldt (TSV Stelle/4:01 min); 2,1 km: Tilmann Petersen (LG Nordheide/ 6:57 min), Lea Sussmann (LGN/8:12 min); 5,8 km: Nils Lasse Gutzeit (LGN/19:21 min), Claudia Barenscheer (MTV Bad Beven- sen/24:32 min); 10,8 km: Tim Tomczak (LGN/36:29 min), Birte Rügen-Wolfram (Gesundheitszentrum Winsen/47:46 min); 21,1 km: Markus Pingpank (Dr. Loges + Co. GmbH/1:19:08 std), Regina Krüger (fit forever/1:38:08 std); 8 km-Walking: Hans Jürgen Schamweber (Hamburg/51:45 min), Ursula Grube (Tespe/57:11 min). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. Juni 2008 (ohne Ergebnisspiegel) Ein Vereinsloser läuft die schnellste Zeit Verdener Hauke Horstmann absolviert die zehn Kilometer von Wilstedt bei Nacht in nur 33:56 Minuten Von unserem Mitarbeiter Klaus Göckeritz Wilstedt. Er hat es wieder geschafft: Torsten Naue gewann den Hauptlauf über zehn Kilometer von Wilstedt bei Nacht. Aber auch Birte Bultmann stand bei der Siegerehrung auf dem MTV-Sportplatz wieder oben auf dem Podest. Beide Starter wiederholten ihre Vorjahreserfolge beim Laufspektakel in der kleinen Gemeinde im Landkreis Rotenburg. Mit 4235 Teilnehmern war die Beteiligung so groß wie noch nie. Torsten Naue musste allerdings hart arbeiten, bevor er gegen 21.50 Uhr bei immer noch hochsommerlichen Temperaturen die Ziellinie im Stadion des MTV Wilstedt überquert hatte. Zur Halbzeit des Zehn-Kilometer-Laufes hatte der Starter der LG Bremen- Nord nämlich noch auf dem dritten Platz gelegen. In der zweiten Runde durch die Wohnstraßen legte Naue noch eine Schippe drauf und siegte in 34:06 Minuten mit fast drei Minuten Vorsprung vor seinem ärgsten Widersacher Heiko Gode von den Road Runners Bremen. Gewohnte Gratulationen auch für Birte Bultmann, die vor Jahresfrist für den TV Wattenscheid auf der Zehn-Kilometer-Strecke unterwegs gewesen war. Bei der 26. Auflage von Wilstedt bei Nacht wiederholte sie als Starterin von Katana Zeven den Erfolg eindrucksvoll. Bultmann überquerte nach 36:01 Minuten den Zielstrich und distanzierte ihre Konkurrentinnen Christina Wilkens (VfL Visselhövede) und Sonja Prüser (TV Sottrum) deutlich. Deutlich enger waren die Entscheidungen beim Zehn-Kilometer-Lauf für jüngere Jahrgänge, der mit einer Überraschung endete. Mit Hauke Horstmann aus Verden gewann ein vereinsloser Läufer in 33:56 Minuten, der in der absoluten Wertung selbst Torsten Naue abgehängt hatte. Oliver Weinrich von OT Bremen lief wie im Vorjahr auf dem zweiten Platz ein. Beachtlich war auch der dritte Platz von Triathlet Detlef Meyer vom VSK Osterholz-Scharm- beck, der den Volkslauf Wilstedt bei Nacht zum Anlasse nahm, seine Form auf der Laufstrecke zu überprüfen. Die zehn Kilometer für Frauen des älteren Jahrgangs dominierte Margret Bucklitsch vom TV Sottrum (44:52 Minuten) vor der vereinslosen Claudia Barg (45:37) und der Ritterhuderin Britta Zielke (47:07). Aber nicht nur die Sieger der Hauptläufe standen beim Laufspektakel, das mit 4235 Startern einen neuen Teilnehmerrekord ver- meldete, im Mittelpunkt. Wilstedt bei Nacht ist auch ein Angebot für den läuferischen Nachwuchs. So zeichnete MTV-Sparten- leiter Heiko Lundt unter anderem auch die Grasbergerin Hanna Plöger und den Schwaneweder Nils Huckschlag für ihre Leistungen beim Minilauf über 1000 Meter aus. Preise gab es auch für die Tarmstedter Grundschule, die mit 180 jungen Läuferinnen und Läufern am Start war, gefolgt von der Wilstedter Grundschule mit 109 Jungen und Mädchen. Der TV Oyten (108) und der TSV Worpswede (72) bereicherten den Abendlauf ebenso wie das Kinderheim Waffensen (60) und - man höre und staune - der inter- nationale Studiengang Steuer- und Wirtschaftsrecht (27).
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. Juni 2008 Kompetent, witzig und souverän Heinz Cordes ist die neue Stimme bei Wilstedt bei Nacht: Freude am Umgang mit Menschen Von unserem Mitarbeiter Klaus Göckeritz Wilstedt. Gerd Heins galt als "die Stimme" von Wilstedt bei Nacht. Die Besucher schätzten seine lockeren und sachkundigen Kommentare. Im vergangenen Jahr gab der Wilstedter seinen Abschied und hinterließ verdammt große Schuhe für seinen Nach- folger. Der Wechsel am Mikrofon verlief allerdings problemlos. Bei der 26. Auflage stand der Nachfolger auf dem Balkon des Sportheims und moderierte die Massenveranstaltung so souverän und kompetent, als hätte er in seinem Leben nie etwas anderes getan. "Es macht mir einfach Spaß", sagt Heinz Cordes, der seit 30 Jahren in Wilstedt wohnt und diesen Job dem MTV-Lauftreff- mitstreiter Helmut Mojen verdankt. "Helmut hat mich angesprochen, und ich habe spontan zugesagt", erzählt die neue Stimme des Volkslaufes. Der Mann hat ganz offensichtlich viel Talent. Heinz Cordes verlor auch bei mehr als 4000 Läufern nie den Über- blick, parlierte ganz entspannt mit dem Ehrengast vom SV Werder Bremen, Frank Baumann, forderte die Zuschauer erfolgreich zu "La Ola" auf und hatte ein Ohr für die Wünsche der Teilnehmer und immer einen witzigen Spruch auf den Lippen. Nicht von schlechten Eltern war auch das Musikprogramm bei der 26. Auflage von Wilstedt bei Nacht. Junge Diskjockeys aus dem Ort standen für eine Mischung aus rockigen und fetzigen Stücken, zur Begrüßung von Promi Frank Baumann bewegte das Werderlied die Sportler und Zuschauer im rappelvollen Stadion. Heinz Cordes hat Freude am Umgang mit Menschen, und das hat man dem 58-Jährigen bei seinem Job deutlich angemerkt. Ein aktiver Läufer ist er übrigens nicht. Muss er auch nicht, wie das Können des neuen Moderators beweist.
ZEVENER ZEITUNG vom 2. Juni 2008 (ohne Ergebnisspiegel) Über 4200 Läufer trotzen der Hitze 26. Abendvolkslauf in Wilstedt erneut mit Teilnehmerrekord - Birte Bultmann aus Zeven verteidigt Titel Wilstedt (dd). Auf dem Sportgelände des MTV Wilstedt war mächtig viel los. Die Beliebtheit des abendlichen Laufspektakels in Wilstedt wird immer größer. Mit 4235 angemeldeten Startern wurde der Rekord vom Vorjahresjubiläum problemlos übertroffen. Den Startschuss zum 26. Event gab in diesem Jahr Werder-Kapitän Frank Baumann. Bereits am Nachmittag trafen die ersten Läufer im Ort ein - die eifrigen inspizierten die Strecke und die gut trainierten nahmen diese vorab zum Warmlaufen unter die Lupe. Das Parkplatzproblem des Vorjahres, bei dem sich die Starts aufgrund der im Stau stehenden Läufer noch um eine halbe Stunde nach hinten verschob, war gelöst. Mit einem Knall aus der Pistole von Baumann ging es los. Das Starterfeld durchlief von Start- und Ziellinie den 5000 Meterparcours durch den Ort. Die 10 000 Meterläufer absolvierten diesen zweimal und zusätzlich wurde die Walking-Disziplin über diese Distanz gestartet. "Was für ein Glück, dass ihr so toll für uns sorgt", rief ein nass geschwitzter Läufer den Helfern an der Strecke zu. Auch für die Bewohner gab es bei den Temperaturen eine Menge zu helfen. Die abgekämpften Läufer wollten mit Flüssigkeit versorgt werden. An zahlreichen Ecken reichten die Bewohner den Läufern Wasserbecher und an mehreren Stellen dienten umfunktionierte Garten- schläuche zur Abkühlung. Überdies gab es an fünf Punkten entlang des Parcours Live-Musik, die als Motivationsschub für die Sportler dienen sollte. Auch säumten wieder viele Zuschauer die Strecke und fanden sich auf dem Sportplatz beim Zieleinlauf ein. Als erstes gehen in Wilstedt immer die Kinder (ab Jahrgang 1997) an den Start und vier verkleidete Schauspieler der Freilicht- bühne Lilienthal geben immer den Startschuss zum Minilauf. Dabei entsteht ein eindrucksvolles Bild, wenn über 650 Kinder nach dem Schuss den 1000-Meter-Parcours entlangrennen. Nach bereits dreieinhalb Minuten trafen in diesem Jahr die schnellsten der jüngsten Läufer wieder an der Start- und Ziellinie unter tosenden Applaus der Eltern und anderen Läufer auf dem Wilstedter Sport- platz ein. Wenig später kurz vor und kurz nach 21 Uhr, starteten die beiden großen Teilnehmerfelder für den 5000- und 10 000 Meterlauf. Selbst um diese Uhrzeit lagen die Temperaturen noch über 25 Grad. Dem Tipp vom Startschützen Frank Baumann ("denkt bei diesem Wetter an eure Gesundheit und überfordert euch nicht") kamen nicht alle Läufer nach. Das DRK musste mehrere Sportler mit Kreislaufproblemen betreuen und ins Krankenhaus bringen. Fußball-Profi Baumann zog nach der Begrüßung die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen auf sich - nach dem Start- schuss schrieb und verteilte der sympathische Kicker geduldig Autogramme und so manches Nachtlauf-T-Shirt wurde dank seiner Unterschrift zu einer tollen Erinnerung. "Bei weit über 3000 vorab angemeldeten Läufer war klar, dass es bei dem Wetter ein neuer Rekord aufgestellt wird", freute sich der Leiter der Lauftreffsparte, Heiko Lundt, über den Erfolg der Veranstaltung. In der Nach- meldestelle war jede Menge zu schreiben. "Wir sind alle T-Shirts sehr schnell losgeworden", erklärte Alexandra Metge, die im Feuerwehr- und Schützenhaus gemeinsam mit vielen fleißigen Helferinnen die Hemden und Startkarten ausgab und ebenfalls die Nachmeldungen annahm. Den Abschluss des gelungenen Abends bildete das große Feuerwerk, das um 23 Uhr, erstmals mit musikalischer Begleitung untermalt, abgefeuert wurde. Der neue Stadionsprecher Heinz Cordes, der souverän durch die Ver- anstaltung führte, dankte allen Teilnehmern und wünschte eine gute und sichere Heimfahrt: "Wir freuen uns auf euch im nächsten Jahr." ==> Ergebnislisten gibt es in Wilstedt bekanntlich nicht ! ****************************************************************************************************************************************************** HAMBURGER ABENDBLATT vom 3. Juni 2008 259 Starter beim Volkslauf des SV Bliedersdorf Bliedersdorf. Der Volkslauf des kleinen Sportvereins Bliedersdorf ist überschaubar. Dennoch ist Vorsitzender Matthias Görges stolz darauf, dass die Veranstaltung in Bliedersdorf eine der traditionsreichsten im Landkreis Stade ist. Schon zum 29. Mal trat der SV Bliedersdorf als Ausrichter des internationalen Volkslaufes auf. Und die 259 Teilnehmer aller Altersschichten von fünf bis 75 Jahren genossen vor allem das strahlende Sommerwetter und die landschaftlich herrliche Strecke durch das Auetal. Start und Ziel war der Sportplatz Dohrenblick. Bürgermeister Rainer Schulz gab pünktlich den Startschuss ab und schickte die Läufer auf die unterschiedlichen Strecken. Höhepunkt war der Halbmarathon-Wettbewerb über die Distanz von 20,8 Kilometer. Die jüngsten Teilnehmer liefen auf dem Sportplatz ihre Runden oder starteten um den Sportplatz herum. Wer sich schon etwas mehr zutraute, musste die lange Strecke von 3,5 Kilometern absolvieren. Neben diesen Laufstrecken bietet der SV Bliedersdorf auch Wanderern und Walking-Sportlern die beliebten Strecken durch das Naturschutzgebiet Auetal an. Bei den Männern gewann Benjamin Joneleit von Intersport Mohr die 20,8 Kilometer. Bei den Frauen holte sich Sinje Bullerdiek die begehrte Mettwurst und die Urkunde für Platz eins. Wie in jedem Jahr erhalten die Gruppen mit den meisten Startern einen Pokal. Und den heimste erneut der Post SV Buxtehude mit 50 Startern ein. Den zweiten Platz holte sich der Gastgeber SV Bliedersdorf. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDSEE ZEITUNG vom 3. Juni 2008 Großer Vorsprung der Sieger Beim Wremer Deichlauf wackeln die Streckenrekorde, fallen aber nicht Wremen (jm). Gute Voraussetzungen, mit 185 Läuferinnen und Läufern eine tolle Beteiligung sowie starke Leistungen der Ath- leten über 5000 Meter und 15,8 Kilometer bestimmten den 22. Wremer Deichlauf. Es war der Auftakt für den Cuxland-Cup. Die Läufe in Wanna (5. Juli) und in der Wingst (6. September) stehen noch aus. Veranstalter TuS Wremen konnte aufatmen: Die Streckenrekorde wurden nicht geknackt, die Sonderprämie muss nicht ausbe- zahlt werden. Dabei wurde vor dem Start gemunkelt, dass die Bestmarke von Johannes Schmitt in 54:03 Minuten über 15,8 Kilo- meter in Gefahr sei. Mit dem Algerien-Deutschen Mourad Bekakche aus Hamburg, der für den Bahrenfelder SV 1919 startet, hatte ein Läufer genannt, der in der Lage ist, um die 52 Minuten zu laufen. Böiger Wind, eine alte Verletzung und die fehlende Konkurr- enz blockierten das Vorhaben. Als Bekakche nach einem Start-Ziel-Sieg im Alleingang die Ziellinie passierte, blieb die Uhr bei 56:03 Minuten stehen. Er war der einzige, der auf der langen Distanz unter einer Stunde blieb. "Ich komme im nächsten Jahr wieder", versprach der Hamburger und kündigte einen neuen Versuch an, die Bestmarke zu unterbieten. Über 5000 Meter wackelte der Streckenrekord, den Norbert Schepergerdes in 15:22 Minuten seit 1995 hält. Alexander Klatt (Otterndorf) war lange schnell unterwegs, baute auf den letzten 1500 Meter allerdings etwas ab und kam nach 16:06 Minuten mit über zweieinhalb Minuten Vorsprung ins Ziel. "Wenn man alleine läuft, quält man sich nicht so, wie es nötig wäre, um Bestleist- ungen zu bringen. Schnelle Neuenwalderinnen Schnellste Frau über die kurze Strecke war Sandra Schröder. Für die Neuenwalderin blieb die Uhr bei 20:15 Minuten stehen. Den Streckenrekord hält Birgit Friedrich (Drochtersen) seit fünf Jahren mit 19:16 Minuten. Über 15,8 Kilometer siegte Birgit Grewe (TSV Neuenwalde) in 1:13:35 Stunden, war vom Streckenrekord (1:03:01), den Rebecka Weise-Jung (Bremen) 2003 aufgestellt hat, allerdings meilenweit entfernt. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 4. Juni 2008 Teilnehmerrekord getoppt Lingen (hsch). Die strahlenden Gesichter beim Organisationsteam des Vereins für Leichtathletik (VfL) Lingen waren nach fünf- stündigen Dauereinsatz am Ende des 19. Lingener City-Laufs berechtigt. 1711 Teilnehmer in 12 Läufen nach vorgegebenen Orga- nisationsplan von der Ausgabe der Startnummer über Start und Ziel, anschließender Vergabe von Ehrenpreisen, Medaillen sowie der Auszeichnung mit Urkunden und Pokalen über die Runden zu bringen, war schon eine anerkennungswerte logistische Leist- ung. Moderator Klaus Ortwig verstand es die Athleten zu motivieren und die zahlreichen Zuschauer mit Fachwissen zu informieren. Mit dem Startschuss für den Bambinilauf eröffnete der Erste Stadtrat Dr. Ralf Büring die Veranstaltung. Wie erhofft, hatte sich die Einbindung der Regionsmeisterschaft Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, des EL-Läufercups und der Betriebssportmeister- schaft für den Bereich der Stadt Lingen positiv auf die Teilnehmerzahl ausgewirkt. Besonders erfreulich und beeindruckend war die Besetzung des 10-km-Laufs mit 278 Startern - der sportliche Höhepunkt des Abends. Bereits nach den ersten Runden hatte Favorit und Vorjahressieger Gerold Hartgen vom LC Nordhorn einen passablen Vorsprung vor dem 5-km-Sieger des Vorjahres Thomas Otting vom SV Concordia Emsbüren und seinem Vereinskameraden Jörg Mülstegen herausgelaufen und überquerte die Ziellinie nach 31:50 Minuten - um vier Sekunden schneller als im Vorjahr. Otting (32:58) wurde Zweiter vor Mülstegen (33:11). Bei den Frauen passierte Anja Bitter (Melle, 39:51) vor Christin Kulgemeyer (GMHütte) sowie Vorjahressiegerin Elke Vedder von Ger- mania Twist (41:07) als Meisterin die Ziellinie. Die Mannschaftswertung gewann bei den Frauen LC Nordhorn (137:30) vor SC Spelle (157:58). Bei den Männer siegte LV Nordhorn 1 (101:52) vor TuS Haren 1 (111:49), Sparta Werlte (118:08), LC Nordhorn 2, LG Papenburg-Aschendorf 1, TuS Haren 2, SC Melle und VfL Lingen 1 (123:21). Im mit 113 Startern gut besetzten 5-Kilometer-Lauf bestieg mit Christoph Domnick nach 16:29,76 Minuten ebenfalls ein Nord- horner das Siegerpodest. Eine Minute später folgte Sebastian Bach von Concordia Emsbüren auf Platz 2 und Christopher Kliemt von der Marienschule Lingen. Bei den Frauen belegte Ina Schauermann (22:43,75) vor Martina Niemann von den Kilometerfressern Lingen (23:32,39) den 1. Platz. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 4. Juni 2008 Teilnehmerrekord beim Volkslauf geknackt Prima gelaufen: 610 Starter erreichen beim 12. Klein Ilseder Volkslauf das Ziel und stellen damit die Bestmarke aus dem Vorjahr gleich wieder ein Von Hartmut Butt Auf die Plätze, fertig, los! Dicht gedrängt standen die Athleten an der Startlinie, als Erwin Bußmann die ersten Läufer um 9.20 Uhr auf die Strecke schickte. Fast 200 Starter wagten sich auf die drei Kilometer lange Distanz, darunter auch zahlreiche Jugendliche und Schüler. Im Startgetummel gab’s zwar einige Stürze, schwer verletzt hat sich aber niemand. Nicht nur auf der kürzesten Langstrecke war beim 12. Klein Ilseder Volks- und Walking-Lauf eine Menge los. Insgesamt erreichten 610 Teilnehmer das Ziel - eine neue Höchstmarke und 100 mehr als im Vorjahr. “Das ist eine beeindruckende Teilnehmerzahl”, stellte Organisator Erwin Bußmann bei einem Blick auf das Läuferfeld fest. Trotz der vielen Starter hat Bußmann den Überblick behalten. Ob beim Start oder beim Zieleinlauf, der Klein Ilseder war überall anzutreffen. Zusammen mit seinen zahlreichen Helfern sorgte er für eine gut organisierte Veranstaltung. Beim Zieleinlauf der 3000-Meter-Läufer sah Bußmann einen Hannoveraner ganz vorn. Bereits nach 9:11,0 Minuten erreichte Johannes Raabe (LG Hannover) das Ziel. 28 Sekunden später lief Emanuel Schoppe (Salzgitter AG) ins Ziel, gefolgt von Herbert Raabe (11:09). Eine Klasseleistung erzielte auch Sascha Türpitz von der Astrid-Lindgren-Schule als Vierter in 11:11 Min. Grund zur Freude hatten die Veranstalter im Damen-Wettbewerb, wo Lokalmatadorin Ulla Hornbostel in 11:30 Min. vor Rachida Weber-Badili (MTV VJ Peine) in 12:09 Min. siegte. Rang drei ging an Marisa Ernst (TV Klein Ilsede), die sich im Spurt knapp geschlagen geben musste. Sie kam auf 12:11 Min. Etwa eine Minute später erreichte bereits die B-Schülerin Katharina Rack das Ziel. Für Ulla Hornbostel sollte es nicht der letzte Sieg gewesen sein. In 20:12 Min. gewann sie auch auf der Fünf-Kilometer-Distanz vor Kim Hauschild (BBS Peine), die 21:55 Min. benötigte. Dritte wurde die A-Schülerin Vivien Kuhl (22:07) von der Realschule Groß Ilsede. Über 10 Kilometer erkämpfte Felicitas Anschütz in 45:02 als Dritte ein weiteres erstklassiges Ergebnis für das Ver- anstalterteam. Sie musste sich lediglich Alina Buchheister (MTV Braunschweig) in 41:23 Min. und Bianca Weide-Jentsch (SpVgg Gr. Bülten) in 43:07 Min. geschlagen geben. Bei den Männern konnte sich über 5000 Meter Emanuel Schoppe (Salzgitter AG) für die Niederlage über 3000 Meter rehabilitieren. In 16:33 Min. gewann er vor Herbert Raabe (18:28) und Daniel Pichel (Salzgitter AG) in 18:46 Min. Einen Doppelsieg für den SV Eickenrode schafften über die 10 000 Meter Bastian Dobrick (35:00) und Torben Dobrick (36:32). Rang drei ging an Frank Weis- gerber (SpVgg Gr. Bülten), der 36:51 Min. benötigte. Dass sich die Veranstalter um den Laufnachwuchs keine Sorgen machen müssen, zeigte der Lauf über 1000 Meter. 100 Jugend- liche gingen ins Rennen. Anders als über 3000 Meter stürzte beim Start niemand. Die vereinslose Madlen Wende kam nach 3:55 Min. ins Ziel. Fünf Sekunden später lief die Groß Ilseder Realschülerin Tabea Hell vor Paula Sobotta (SV Union Groß Ilsede) ins Ziel, die 4:02 benötigte. Bei den männlichen Läufern war Sebastian Köhler (Borussia Salzgitter) in 3:28 Min. nicht zu schlagen. Kevin Harms (SpVgg Gr. Bülten) wurde mit zwei Sekunden Rückstand Zweiter vor Dustin Wolff (RS Gr. Ilsede), der 3:31 Min. brauchte. Erste Lauferfahrungen sammelten 27 Minis. Niels Weidlich (Arminia Vöhrum) setzte sich auf der 150-Meter-Strecke vor Lennart Bennecke (GHS Gr. Ilsede) und dem Vöhrumer Konstantin Mellinghaus durch. Steigende Teilnehmerzahlen verzeichneten die Klein Ilseder auch bei den Walkern und Nordic Walkern. 42 Starter gingen auf die fünf Kilometer lange Strecke. Als Erste kam Heike Raabe (TSG Bündheim) in 33:41 Min. ins Ziel. Rang zwei und drei ging an Ramona Hoppenworth (34:38) und Birgit Treutler (34:51). Beide starten für die SG Solschen. Bei den Männern war Claus Kelle (Salzgitter AG) nicht zu schlagen. Er benötigte 36:39 Min und hatte im Ziel fünf Sekunden Vorsprung vor Hermann Holdschik vom Privaten Peiner Lauftreff und Klaus-Dieter Peterle (Salzgitter AG), der 37:26 Min. benötigte. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 9. Juni 2008 (Auszug - ohne Ergebnisspiegel) Holler Burgenlauf: Gute Zeiten trotz großer Hitze (hs). Sport, Sonne pur, Schweiß und Unterhaltung - besser hätte es für das Organisationsteam - die Laufgruppe des TuS Holle- Grasdorf - nicht laufen können: Rund 600 Starter (Vorjahr 630) und etliche Zuschauer kamen zum 18. Holler Burgenlauf auf die Anlage am Mohldberg. Den Halbmarathon, die Holler Königsklasse, gewann der Vorjahressieger André Rother, der früher für den TSV Sibbesse startete. Bei den Frauen stand Verena Schlemeier (Team Lieschen), die sich 2007 noch mit dem zweiten Platz begnügen musste, ganz oben auf dem Treppchen und freute sich genauso wie die nächstplatzierten Conja Stephan (Spirit Sport) und Andrea Riethmüller (ohne Verein). Beim Warmmachen hinter dem Sportheim winkte Rother (ohne Verein) ab. “Ich bin noch nicht in Form, weil ich einen Trainings- rückstand habe”, meinte er. Eine Prognose wollte er nicht wagen. Im Rennen zeigte sich aber, was er drauf hat. In 1:22:29 Std. knüpfte er seinem Kontrahenten Michael Klotz (ohne Verein) fast sechs Minuten ab. Er machte sich sogar den Jux und nahm in der Schlussrunde seinen zweijährigen Sohn Vinn mit auf den Arm. Bei den Frauen verbesserte sich Schlemeier trotz brütender Hitze um knapp zwei Minuten. 128 Athleten liefen nach 21,0975 Kilometern durch die Zielschleuse. Über 10 km gab es sowohl bei den Frauen als auch Männern auf den Plätzen eins bis drei neue Gesichter. Norman Ihle (DSC Oldenburg), der in Hildesheim Informationsmanagement studiert, trat in Holle an, um sich fit zu halten. Er ist Leistungssportler und wertete den Auftritt in Holle “nur als eine Trainingseinheit”. Mit den 36:13 Minuten war er nicht ganz zufrieden. “Da ist mehr drin”, sagte er. Allerdings überraschte ihn die kurvenreiche Strecke. “Das ging ja manchmal kreuz und quer, machte aber Spaß.” Dagmar Vogel (MTV Borsum), die fast täglich trainiert, schaffte die 10 km in 46:28. “Ich bin das Rennen viel zu schnell ange- gangen. Nach hinten raus fehlte mir dann die Luft”, räumte sie ein. Ein blendendes Rennen lieferte Marie-Chantal Laaser (MTV Bockenem). Die 13-Jährige spulte die 6 km in 26:47 Minuten ab und musste von 110 Startern nur zwölf männlichen den Vortritt lassen. Im Ziel sank sie erschöpft zu Boden, erholte sich aber schnell wieder. Hauke Krämer (Blade Runner) trat aus Verbundenheit zu seinem Heimatdorf Heersum an und trug den Sieg nach 21:08 davon. Über die 2 km-Distanz waren Schüler gefragt. Die Grundschulen Holle, Söhlde und Groß Elbe stellten die größten Kontingente. Sieger wurde Timo Schlemeier (Team Lieschen) in 7:44. Zwei Mädchen (Jahrgang 1997) aus Hackenstedt machten von sich reden. Alena Gustke (9:14) und Karoline Karst (9:25) belegten die Ränge eins und zwei. Bei den 6 km-Walkern musste sich Vorjahressieger Thomas Rammelsberg (Fit in Holle; 34:25) Bernd Affeln von der LG Bönnien geschlagen geben (33:25). Klare Siegerin bei den Damen war Birgit Komoll (DJK Sparta Langenhagen) in glatten 40:00. Bei der Siegerehrung händigten die TuS-Vorsitzende Roswitha Hoppe und Moderatorin Gesa Winter, selbst eine engagierte Volksläuferin, die Pokale und Urkunden aus. Spontaner Kommentar der meisten Teilnehmer: “Im nächsten Jahr kommen wir wieder.” ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** STADER TAGEBLATT vom 9. Juni 2008 140 Kilo Spargel für die Ahoisprinter Losglück: Nicht das schnellste Team gewinnt Deinste (mf). Zum Spargelessen konnten Dagmar Wege (37), Yvonne Witte (28), Marlies Möhring (42), Dorte Hamburg (31) und Daina Ertmeer (30) am Wochenende die ganze Familie einladen. 140 Kilogramm gewannen sie beim Spargellauf In Deinste. Der Sieger der vom VfL Stade organisierten und vom TAGEBLATT präsentierten Laufveranstaltung heißt Triathlonteam Buxtehude. Doch die schnellste Mannschaft ist beim Deinster Spargellauf nicht zwangsläufig die glücklichste. Unter allen Teilnehmern wird traditionell ein besonderes 'Paket verlost, mit Leckereien vom gastgebenden Spargelhof Werner. Die Menge bestimmt das Ge- winner-Team selbst: mit dem eigenen Körpergewicht. Die Starter werden auf einer speziellen Waage in Naturalien aufgewogen. Für die Ahoisprinter kamen so 140 Kilogramm Spargel, 50 Kilogramm Erdbeeren, drei 2,5-Kilogramm-Schinken, vier Kisten Wein, 24 Päckchen Soße und ein Sack Kartoffeln zusammen. Unter anderem wurden auch Laufuhren, gestiftet von der Volksbank Stade-Cuxhaven und ein Fahrrad sowie Taschen von der AOK unter den Startern verlost “Es war eine rundum gelungene Veranstaltung" sagte Lauf-Initiatorin Ulrike Werner zufrieden. Gefeiert wurde auf dem Hofgelände bis 2 Uhr morgens. Im nächsten Jahr ist die fünfte Auflage des Deinster Spargellaufs geplant. “Aber wir sind mit 170 Teams orga- nisatorisch an der Grenze", so Ulrike Werner. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 10. Juni 2008 (Auszug - ohne Ergebnisspiegel) Viel Schweiß blieb auf der Strecke Bad Laer (ak). Die 400-Meter-Runde um den Sportplatz als Zweijährige an der Hand der Mutter, mit sechs Jahren als Jüngster den 3,5-km-Lauf bewältigt, oder der Vater nahm zwei Kleinkinder im Kinderwagen mit auf die 10,8-km-Strecke: So vielfältig und bunt ging es Sonntag in den Vormittagsstunden beim 24. Volkslauf in Bad Laer zu. Aber auch echte Leistungssportler fehlten ebenso wenig. In den Anfangsjahren mit dem Attribut “international” versehen, ist aus dem durch Nordic Walking, Wandern und Bambinilauf ergänzten “Volkslauf” nach 24 erfolgreichen Veranstaltungen ein regional begrenztes Ereignis geworden, das aller- dings immer noch im Radius von 50 Kilometern Laufwillige anlockt. 202 Teilnehmer waren es jetzt, die Josef Paul per Megafon mit Start am Schul- und Sportzentrum auf die unterschiedlich langen Strecken schickte. Wunderschönes Sommerwetter begleitete dieses Mal die Aktiven, denen die Sonne allerdings bei den Läufen ab 10.15 Uhr tüchtig den Schweiß auf die Stirn trieb, obwohl es oben im Blomberg unter den Bäumen noch angenehm kühl war. 18,5 und 10,8 Kilo- meter mussten sie durchmessen, konnten sich jedoch unterwegs an zwei Getränkestationen mit ausreichend Flüssigkeit ver- sorgen. Besser hatten es dagegen die Teilnehmer am Jedermannlauf und die Walker getroffen, die bereits um 9.30 Uhr - die Sonne stand da noch nicht so hoch - die 3,5-km-Strecke durch das Heidegebiet unter die Sohlen nahmen. Ihnen, wie auch den Langstrecklern und allen anderen kleinen und großen Sportlern, stand anschließend die gern angenommene Möglichkeit zur Ver- fügung, im nahen Sole-Freibad in die blauen Fluten zu springen. Jahr für Jahr sind es immer wieder freiwillige Helferinnen und Helfer, die dafür sorgen, dass dieser Volkslauf stets reibungslos von- statten geht. 20 waren es am Sonntag erneut, DRK und Feuerwehr inbegriffen, die eigentlich gar nicht wahrgenommen werden, jedoch in aller Stille wertvolle Arbeit leisten und außerdem noch mit viel Spaß mitmachen, um anderen das Laufen zu ermög- lichen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ALLER ZEITUNG vom 14. Juni 2008 Abendlauf: Buchheister und Trzonnek gewinnen (hot). Nein, das Wetter meinte es nicht gut mit dem 18. Gifhorner Abendlauf: Hagel und teilweise strömender Regen machten den 242 Athleten auf der 10.000-Meter-Strecke zu schaffen. Erst als Benjamin Trzonnek (VfL Wolfsburg) seinen Vorjahreserfolg in 35:14 Minuten wiederholte und Alina Buchheister (Tom‘s Laufshop) nach 41:34 Minuten als Erste die Ziellinie überquerte, zeigte sich gestern noch mal die Sonne in der Flutmulde. Mit-Organisator Dirk Heumann zuckte ob der Himmelseskapaden mit den Schultern: “Vielleicht lag‘s am Datum…” Freitag, der 13. Juni, war kein guter Tag für Organisatoren und Läufer. Trzonnek: “Die Hagelkörner haben ganz schön gezogen.” Die Siegerin zum matschigen Geläuf: “Ich weiß gar nicht, wie oft ich umgeknickt bin.” Auch ein offener Schuh bei Buchheister und ein kleiner Umweg beim Wolfsburger Trzonnek ließen die Sieger auf dem Kurs durch die Gifhorner Schweiz nicht straucheln, beide sicherten sich ihre ersten Plätze mit Abstand. Der VfLer: “Mein einziger Gegner war das Wetter.” Das Organisations-Team zeigte sich auch aufgrund der Gesamt-Teilnehmerzahl zufrieden. Manfred Birth, der den Startschuss gab, ließ sich die Laune auch nicht verhageln - der Bürgermeister gab eine kurze Einlage auf einem Dudelsack. Insgesamt gingen 514 Sportler auf die unterschiedlich langen Strecken. Der Rekord aus dem Vorjahr wurde um nur vier Athleten verfehlt. Heumann: “Aber an diesem Datum machen wir das nicht wieder.” ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 14. Juni 2008 Rekorde purzeln beim AZ-Abendlauf 1940 Starter und Bestzeiten auf den Hauptstrecken Von Bernd Klingebiel Uelzen. Die bisherige Bestmarke ist gefallen: Mit 1940 Startern hat der 23. AZ-Abendvolkslauf gestern die bisherige Rekordbe- teiligung aus dem Jahr 2005 um acht Teilnehmer überboten. Angesichts der parallel im Fernsehen laufenden Topspiele der Fuß- ball-EM und des unbeständigen Wetters zeigten sich die Organisatoren und die rund 180 ehrenamtlichen Helfer ebenso glücklich wie überrascht. Auf der amtlich vermessenen Halbmarathon-Strecke über 21,0975 Kilometer sorgten am späten Abend die Suder- burger für neue Bestmarken: VfL-Läufer Carsten Horn in 1:20:21 Stunden und Britta Schulz in 1:34:40 Stunden hießen die Ge- samtsieger, denen AZ-Verlagsleiter Martin Schmelzer die schmucken Pokale verlieh. Der Halbmarathon und die Mitteldistanzen führten die Läufer durch die Innenstadt, in der sie allerdings nur wenige Fans an den Straßenrändern anfeuerten - "der Weinmarkt ist ja diesmal leider schon vorbei", suchte ein Straßenposten am alten Rathaus eine Erklärung. Auf der seit dem letzten Jahr neu vermessenen und seitdem etwas längeren fünf Kilometer langen Strecke verteidigte Kersten Jekel (Post SV Uelzen) nach großem Kampf gegen den für die LG Göttingen laufenden Uelzener Till Manning seinen Titel. Jekel verbesserte die Zeit vom letzten Mal ebenso wie Frauen-Gesamtsiegerin Lisa Feuerherdt vom TuS Soltendieck. Über die zehn Kilometer bestätigte Vorjahressieger Christoph Meyer (Post SV Uelzen) seine Favoritenrolle und lief ebenfalls Rekord auf der neu justierten Strecke. Seine Vereinskameradin Martina Boe-Lange wiederholte ihren Sieg aus dem letzten Jahr und ver- besserte sich dabei um fast drei Minuten. Am Nachmittag hatten Bürgermeister Otto Lukat, TVU-Vorsitzender Klaus Langer, Lauftreffsprecher Hans-Joachim Ewald und Martin Schmelzer in kurzen Grußworten die "Spiele" für eröffnet erklärt. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHER KURIER vom 14. Juni 2008 600 Starter beim Jubiläumslauf in Marienhafe Abendlauf: Bei der 25. Auflage im Brookmerland herrscht gute Stimmung / 170 Bambinis sorgen für schwungvollen Beginn Diesen Artikel finden Sie hier (PDF - ca. 1,6 MB !) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 16. Juni 2008 Sport: 485 Starter beim Haseder Feldmarklauf (wgk). Insgesamt durchquerten gestern 485 Läuferinnen und Läufer die elektronische Zielschleuse vor der Turnhalle in Hasede. Harald Lixenfeld vom TuS Holle-Grasdorf hat beim 30. Haseder Feldmarklauf seinen Vorjahressieg im Marathon wiederholt. Auch bei den Frauen stand mit Geertje Tewes vom ASV Fassberg die Marathonsiegerin von 2007 wieder ganz oben auf dem Treppchen. Der bekannte Alfelder Straßenläufer Alpay Özdemir (LAV Alfeld) entschied den Halbmarathonlauf für sich. Die schnellsten Frauen liefen auf dieser Distanz im Trikot von Hannover 96. Über 10 km gewann Ingo Aßmann vom ASC Melle 03, ein Langstreckler, der zum ersten Mal in Hasede an den Start ging. Bei den Frauen erreichte nach mehreren Jahren Wettkampfab- stinenz überraschend Catrin Welling aus Himmelsthür als Erste den Zielbereich. Im Fünf-Kilometer-Rennen war wie schon 2007 Peer Röhner aus Hannover der Schnellste, während die erst 13-jährige Tabea Fricke (TriAs Hildesheim) die Frauenwertung ge- wann. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 16. Juni 2008 Adventure-Run erreicht "eine andere Dimension" Neuenkirchen (up). Das erste Abenteuer beim "Adventure-Run" gab´s schon vor dem Startschuss: Die Parkplatzeinweiser der Clemens-August-Jugendklinik in Neuenkirchen-Vörden mussten vor Beginn des achten Volkslaufs Ausweichplätze suchen, um den Ansturm der Besucher zu bewältigen. Zum zweiten Mal als "Adventure-Run" gestaltet, erreichte die Veranstaltung "eine andere Dimension", wie Chefarzt Dr. Andreas Romberg erfreut feststellte. Insgesamt 450 Läufer waren in den drei Wettbewerben am Start - sehr zur Freude des Organisationsteams um Ingo Heming und Rolf Fahland. Unter den Teilnehmern waren Gruppen aus dem Emsland, Polizeischüler aus Hannover und der TSV Wiepenkathen aus Stade. Nach dem Auftakt mit dem Bambini-Lauf über 400 m (40 Teilnehmer) folgte der "Schüler-Adventure-Lauf". 202 Teilnehmer starteten in zwei Gruppen. Auf der zwei Kilometer langen Strecke bewältigten sie verschiedene Schikanen: eine Rutsche, einen Reifenturm und eine Mauer. Sie erklommen einen Berghang, der mit Plane, Wasser und Schmierseife präpariert war. Weiter ging es über aufgetürmte Strohballen und durch einen Wassergraben. "Das Wasser ist saukalt," stellte Kevin von der Gesamtschule Lingen fest. Er war mit 53 Schulkameraden per Bus angereist, die größte teilnehmende Gruppe. Mit 9:03 Minuten siegte Benny Bloemen vom OSC Damme vor seinem Vereinskollegen Jannis Breitenstein (9:30). Der jüngste Teilnehmer, der siebenjährige Felix Nyhuis aus Damme, erreicht nur vier Minuten später das Ziel. Höhepunkt war der "Adventure-Run" der Erwachsenen. Auf der acht Kilometer langen Strecke mussten 14 verschiedene Hinder- nisse überwunden werden - und das zweimal. Weil die Teilnehmerzahl von 92 im letzten Jahr auf nunmehr 208 angestiegen war, wurde zunächst eine Zusatz-Schleife gelaufen, um das Teilnehmerfeld zu entzerren. Vor allem der "defekte Aufzug" hatte es in sich. Nach einer Waldpassage mit starker Steigung stand die Besteigung eines alten Bundeswehrturms an - 100 Stufen rauf und runter. Der Turm musste aber nur bei der ersten Runde erklommen werden, da nach dem Durchqueren des Wassergrabens auf den Stufen Rutschgefahr bestand. Kaum einer ließ ein Hindernis aus. "Man hat doch seinen Stolz," rief eine Läuferin. Der Spaß stand im Vordergrund. Auch abseits der Strecke, wo Fangruppe ihre Favoriten mit Plakaten und Rasseln anfeuerten. Die schönsten Szenen spielten sich am Wassergraben ab, einige Läufer versuchten es per Hechtsprung. Bei den Herren siegte Hans-Peter Igelbrink vom TV Georgsmarienhütte, der nach 42:12 Minuten das Ziel erreichte. Zweiter wurde Gerhard Kröger (43:56) vom OSC Damme. Bei den Frauen gab´s eine kleine Überraschung: Vorjahressiegerin Silvia Rolfes vom OSC Damme lag nach der ersten Runde in Führung, musste sich dann aber in 51:26 Minuten Britta Fischer (51:03) von den "Bramscher Rumläufern" geschlagen geben. Am Ende waren alle begeistert, auch die "Flotten Bienen". Die neun jungen Damen erreichten unter dem Applaus der Zuschauer gemeinsam als Letzte das Ziel. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 16. Juni 2008 (Auszug - Ohne Ergebnisspiegel) Rekordteilnahme: 816 Läufer Bad Nenndorf (ede). Mit Hauke Horstmann und Lena Brunkhorst haben am Sonnabend zwei Hannoveraner den von der Skige- meinschaft Nordschaumburg (SGNS) ausgerichteten Kurparklauf gewonnen. Schaumburger hatten dennoch allen Grund zur Freude: Bei dem mit über 800 Läufern überaus stark besetzten Teilnehmerfeld holten sie sich die Titel über beide 5-Kilometer- und 1000-Meter-Strecken. Zudem gab es für die heimischen Sportler zahlreiche Titel in der Jahrgang- und in der Mannschaftswertung. Und wieder ein neuer Rekord: Mit 816 gemeldeten Sportlern hat die SGNS bei ihrer zehnten Auflage des Kurparklaufs die ma- gische 800 geknackt. Ins Ziel kamen 707 Läufer, im Vorjahr hatten 572 Sportler das “Finish” erreicht. Für die Schaumburger verlief der 10. Lauf außerordentlich erfolgreich - auch wenn es zum Gewinn des eigentlichen Kurparklaufs über die 10-Kilometer-Distanz nicht reichte. Erfolgreich waren Läufer unter anderem aus Bad Nenndorf, Lauenau, Stadthagen, Bückeburg, Kirchdorf und Niedern- wöhren. Nicht zuletzt die Gastgeber, die Sportler von der SGNS, konnten punkten: Sie sicherten sich den Titel über die 5-Kilo- meter Walking-Strecke der Herren und die Plätze zwei und drei über dieselbe Distanz bei den Damen. Am Ende des rund fünf- stündigen sportlichen Nachmittags zog Ulrich Dehne ein positives Fazit: "Alles ist super gelaufen", sagte der Hauptorganisator der SGNS. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Juni 2008 65 Sportler bewältigen Marathon-Strecke Leichtathletik: Itzehoer Haroun Malik setzt sich auf den letzten sieben Kilometern durch Hesel (hwe). Gute Bedingungen fanden die Leichtathleten am Sonnabend bei der neunten Auflage des Ostfriesland-Marathons in Hesel vor. Ein geänderter Streckenverlauf sowie angenehme Temperaturen für die 157 gemeldeten Starter beim Staffelmarathon (3 x 14 Kilometer), dem Zwei-Drittel-Marathon (28,13 Kilometer) und bei der Marathon-Distanz (42,195 Kilometer) sorgten dafür, dass es so gut wie keine Ausfälle gab. Erst auf den letzten sieben Kilometern wurde der Marathon-Lauf entschieden, an dem sich 65 Sportler beteilig-ten. Dabei gelang es Haroun Malik von Gut Heil Itzehoe, den führenden Karl Berndstrotmann (TuS Sythen) noch zu überholen. Der Sieger blieb in 3:00:38 Stunden knapp über der Drei-Stunden-Marke. Kurz vor Ende der zweiten Runde hatte Malik, der zwei Tage zuvor noch seinen 50. Geburtstag gefeiert hatte, noch auf Rang vier gelegen und dann das Tempo an- gezogen. Diesem Schlussspurt konnten die jüngeren Lars Pingel (Altersklasse M30/3:04:07 Stunden) vom SV Neuland als Dritt- platzierter sowie Holger Sigl (M35/3:07:10) vom Lauftreff TuS Aurich-Ost auf Rang vier nicht mehr folgen. “Ein Supergefühl, hier zu gewinnen”, strahlte Haroun Malik hinterher. Beim Staffelmarathon ging der Sieg an das Moormerländer Trio Manuel Mix, Horst Knoor und Stefan Schiller vom “Team Deutsche Post” in 2:56:15 Stunden. “Das war immer ein Rennen gegen die Zeit”, betonte Schlussläufer Schiller, der den geänderten Streckenverlauf besonders lobte. Im Gegensatz zum Vorjahr durfte die Firreler Straße im Bereich des Parkplatzes aus Sicher- heitsgründen nicht mehr überquert werden. Der neue Übergang befand sich im Einmündungsbereich der Firreler Straße. Auch beim Volkslauf über fünf Kilometer und zehn Kilometer war der Streckenverlauf geändert worden. Für die Sportler ging es nicht mehr durch den Heseler Wald, sondern nur auf Straßen rund um den Sportplatz. “Das hat den Läufern besonders gut ge- fallen”, sagte Günter Saathoff-Kettwig vom Veranstalter TSV Hesel. “Schade nur, dass die Bambini- und Schülerläufe nicht so stark besetzt waren wie in den Vorjahren.” Zu den Gewinnern des Tages durfte sich auch Gert Kabbert, mit 79 Jahren der älteste Teilnehmer beim Marathon, zählen. Er hatte sich eine Zeit von 5:10 Stunden vorgenommen. In 5:06:50 Stunden blieb der Ham- burger sogar unter seinem gesteckten Ziel. “Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Läufer, die sich selbst immer wieder herausfordern”, sagte Bernd Lüning, Vorsitzender des Kreissportbundes Leer. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 16. Juni 2008 Der Rekord zum Jubiläum Von Florian Kleist Es war irgendwann zwischen dem Start der Schülerläufe und dem des Halbmarathons: Sascha Niemann meldete sich spontan zur mit 21,1 Kilometern längsten Strecke des Buchholzer Stadtlaufs an, direkt in der Startkartenausgabe in der Rathaus-Kantine. Und er ahnte wohl nicht, dass er eine magische Grenze knackte, für dessen erreichen Stadtlauf-Organisator Arno Reglitzky extra eine Flasche Champagner bereitgestellt hatte: Niemann war der 3000. Anmelder und so viele Läuferinnen und Läufer wie gestern hatten sich noch nie durch die Buchholzer Innenstadt begeben. Exakt waren es 3029. Den Auftakt hatten traditionell die Skaterinnen und Skater gemacht. Sie hatten dabei Glück: Denn der Regen setzte erst zu den Schülerläufen am Mittag ein und die "rollenden Stadtläufer" konnten auf trockener Fahrbahn und damit ohne erhöhtes Unfallrisiko ihre Runden drehen. Während bei den Skatern, so Reglitzky, die "Anmeldezahlen stetig sinken", scheint die Faszination für den läuferischen Nachwuchs ungebrochen. Gut 1300 Kinder und Jugendliche starteten gestern bei drei Läufen, die speziell den jungen und jüngsten Teilnehmern vorbehalten waren. Während der Nachwuchs eine wahlweise 950 oder 2000 Meter lange Runde durch die Innenstadt drehte, hasteten die Eltern sowie andere Verwandte und Freunde die gut 300 Meter vom Startbereich an der Adolfstraße bis zum Zielbereich an die Poststraße und zückten die Digitalkameras. Einige hielten auch in weiser Voraussicht Regen-Capes bereit. Denn gerade als die letzten Schüler die Ziellinie überquerten, setzte ein kurzer aber kräftiger Regen ein. Beim Hauptlauf, dem Cup der Sparkasse Harburg-Buxtehude über zehn Kilometer, und dem Halbmarathon lachte wieder weit- gehend die Sonne über Buchholz. Den 10-km-Lauf entschied Axel Schulze vom TSV Eintracht Hittfeld mit einer Zeit von 35:31 Minuten für sich. Und Brigitte Roeder belohnte sich mit einem Sieg (40:19 min) für ihre weite Anreise: Sie startete für den SF Blau- Gelb Marburg. Auf der längsten Strecke ließ Mourad Bekakcha, der bereits die Winterlaufserie der LG HNF dominiert hatte nichts anbrennen: Mit 2:30 min Vorsprung gewann der Läufer des Bahrenfelder SV in neuer persönlicher Bestzeit von 1:13:46 Stunden. Bei den Frauen siegte ebenfalls jemand aus Hamburgs Süden: Die Tostedterin Anja Scheele gewann in äußerst respektablen 1:30:29 Stunden. Die Flasche Veuve Cliquot konnte Niemann im Übrigen nicht selber in Empfang nehmen: Reglitzky übergab sie dessen Onkel, der mit Sascha Niemann zusammen regelmäßig beim Lauftreff Tostedt trainiert. Denn der eigentliche Empfänger arbeitet bei einer Sicherheitsfirma und hatte Bereitschaftsdienst. Und als zum Abschluss eines langen Lauftags der Champagner übergeben werden sollte, war Niemann wieder im Dienst. Wer weiß: Vielleicht gibt es am 21. Juni 2009 wieder einen Grund mit "Schampus" anzustoßen: Dann steht der elfte Stadtlauf an und vielleicht gibt es dann wieder einen neuen Rekord. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 16. Juni 2008 Matthias Strotmann hängt das Feld ab Abendlauf: Sieger kommen von außerhalb - Grotelüschen wieder Zweiter Wildeshausen. Zweigeteilt waren die Bedingungen für den 14. Wildeshauser Abendlauf mit 227 Startern, den das Lauf-Team Wildeshausen mit Unterstützung der NWZ bereits zum 14. Mal am Sonnabend gestartet hatte. Während die beiden ersten Läufe über zwei Kilometer bzw. 6,4 Kilometer Länge im Trockenen über die Bühne gingen, bekamen die Starter auf der 12,5-Kilometer- Strecke eine kräftige Dusche ab. Am besten kam Matthias Strotmann (LG Braunschweig) mit der Nässe zurecht: In genau 44 Minuten kam er von der 12,5 Kilo- meter-Strecke ins Ziel an der neuen Wallschule. Genau drei Minuten später lief der Wildeshauser Wolfgang Grötelüschen als Zweiter (wie im Vorjahr) durchs Ziel, wo er von seinen Kindern Fynn und Jan-Mikkel empfangen wurde. Dritter war Frank Behrends (Gristede), der 47:29 Minuten benötigte. Insgesamt gingen hier 88 Läuferinnen und Läufer an den Start, gemeldet hatten zuvor nur 55. Veranstalter Torsten Iverssen freute sich über die vielen Nachmeldungen, obgleich sie Arbeit und kleine Warteschlangen ver- ursachten. Imposant war die Kulisse beim Start zum Zwei-Kilometer-Lauf. Immerhin 106 Mädchen und Jungen der Jahrgänge ab 1995 und jünger - meist von der Wallschule - konnten es kaum erwarten, bis das Startsignal gegeben wurde. Auch hier ging der Sieg an eine Starterin aus dem Umland. Mit 7:42 Minuten hatte Anne Imhoff aus Bremen im wahrsten Sinne des Wortes die Nase vorn, denn Andreas Taute (7:43) vom VfL Wildeshausen folgte ihr auf den Fersen. Tom Schmidt (7:46) von der Wallschule Wildes- hausen lag dicht dahinter. Danach gab es eine kleine Lücke in diesem Feld, in dem auch der Oldenburger Rollstuhlfahrer Michael Ludwig mit von der Partie war. Über 6,4 Kilometer (33 Starten) gewann Fabian Kühling vom BV Garrel. Seine Zeit von 23:37 Mi- nuten überbot niemand. Auch nicht Emin Dasilva aus Bremen (24:42) oder Jan Onkelbach vom TuS Ofen (24:54). Bester hiesiger Läufer wurde Walter Warrelmann vom TV Brettorf, der die Strecke nach 25:57 Minuten abschloss. In insgesamt 16 Altersklassen wurden am Ende in der Pausenhalle die einzelnen Jahrgangsbesten gefeiert. Die Wallschule - mittlerweile ein verlässlicher Partner für das Lauf-Team - hatte ihre Pforten geöffnet und auch der Förderkreis Wallschule ein An- gebot auf dem Pausenhof mit Waffeln, Brezeln sowie Getränken und anderen Angeboten aufgebaut. Doch der Regen ließ die geplante Feier im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen. Schade eigentlich, denn der 14. Abendlauf hätte ein besseres Ende verdient gehabt. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ZEVENER ZEITUNG vom 17. Juni 2008 Zum Endspurt gibt's Applaus 4. Wiesenlauf in Klein Meckelsen bewährt sich als Volkslaufstrecke - Zuschauer feuern Sportler an Klein Meckeisen (rak). Im Rahmen des Sportwochenendes in Klein Meckelsen fand wieder der beliebte Wiesenlauf des TuS statt. Dieser Lauf ist für alle Laufbegeisterten vom Einsteiger, über den Volksläufer bis zum Leistungssportler ein fester Bestand- teil im Terminkalender. Pünktlich um 17 Uhr gingen mehr als 50 Läufer auf die Strecke. Im Angebot war eine Strecke über 5000 Meter und als Alternative eine 10 000-Meter-Strecke. Der Start erfolgte gemeinsam auf dem Sportplatz in Klein Meckelsen. Nach dem Startschuss absolvierten alle Teilnehmer eine gemeinsame Runde um den Platz. Dann ging's schon auf die schöne Rund- strecke, die durch Feld, Wald und Wiesen führte. Der Streckenverlauf hat sich seit Jahren als geeignete Volkslaufstrecke be- währt. Es ist eine schnelle Strecke, auf der es keine größeren Steigungen und Gefälle gibt. Die Streckenführung macht den Reiz der Veranstaltung aus und lockt Teilnehmer von Bremervörde bis Rotenburg und von Nartum bis Sittensen aus dem ganzen Kreis und darüber hinaus aus Verden, Buxtehude und Hamburg. Über die Strecke von 5000 Meter war Carsten Nesemann aus Hamburg mit einer Zeit von 16:11,87 der schnellste Läufer. Der Sittenser Bernd Bredehöft, der für die LAV Zeven startete, legte mit einer Zeit von 19:06,01 ebenfalls ein respektables Ergebnis hin. Er überquerte als Fünfter die Ziellinie. Bei den Frauen gelang Birgit Bredehöft, ebenfalls für die LAV Zeven gestartet, mit einer Zeit von 22:33,01 die beste Zeit. Der jüngste Teilnehmer war Jonathan Wehe aus Sittensen, der ebenfalls für die LAV Zeven startete. In seiner Altersklasse (8/9 Jahre) belegte er Platz eins und im gesamten Teilnehmerfeld erreicht er den neunten Platz. Die Strecke über 10 000 Meter wurde von Marco Miltzlaff in einer Zeit von 34:35,01 gemeistert. Bernd Löhn als Lokalmatador des TuS Klein Meckelsen erreichte in seiner Altersklasse Rang vier und im Gesamtfeld reichte es zu Platz elf. Alle Läufer wurden an der Strecke von den Zuschauern angefeuert und mit dem Einlauf auf dem Sportplatz noch mal mit einem Riesen-Applaus zum Schlussspurt motiviert. Nach einer kurzen Stärkung am Verpflegungstisch, nahmen alle Teilnehmer ein T-Shirt entgegen und bei der Siegerehrung gab es Pokale, Fischplatten und weitere Sachpreise. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 23. Juni 2008 Von Bad Münder nach Mexiko in vier Stunden 10. Söltjerlauf wird zur Rekord-Veranstaltung: 715 Aktive legen mehr als 10 000 Kilometer zurück Von Jan-Erik Bertram Der Söltjerlauf ist mittlerweile einer der größten Volksläufe der Region geworden - und ist doch ganz anders, als andere Veran- staltungen. Denn die Zeiten interessieren hier nicht, nur die gelaufenen Runden. Für jede spendiert die Sparkasse Weserbergland einen Euro. In diesem Jahr darf sich die Stiftung "Bad Münder Go Sports" also über 2796 Euro freuen. Die Läufer genießen die entspannte und familiäre Atmosphäre, gönnen sich auch mal Gehpausen, schließlich ist die 3,8-Kilometer-Runde, auf der es 60 Höhenmeter zu bewältigen gilt, vier Stunden lang geöffnet. "Es ist eine nette Abwechslung zum Training", sagt etwa Peer Röhner aus Hannover, der nach fünf Runden genug hatte. Die Besten liefen freilich um einiges länger. Bei den Männern absolvierten drei Aktive jeweils zwölf Runden (45,6 km), dreizehn weitere machten die Marathondistanz voll, darunter Stephan Perpeet aus Hann- over, der am Wochenende zuvor noch einen 100-Kilometer-Lauf gefinisht hat. Auch die drei besten Frauen legten nach jeweils elf Runden (41,8 km) noch die nötigen Meter für einen Marathon drauf - das beste Frauenergebnis in zehn Jahren. Vor allem auch bei Kindern kommt der Lauf gut an. Der Pokal des Ortsrates Bad Münder für die größte angemeldete Gruppe ging an die Grundschule Bad Münder mit 146 Anmeldungen. Weitere 100 Teilnehmer mobilisierten die Abraham-Lincoln-Realschule und die Grundschule Bakede. Neben dem Jubiläum erlebte der Söltjerlauf auch eine Premiere: Weil alles so reibungslos klappte, gönnten sich die Erfinder und Organisatoren des Laufes, Jürgen Keller und Detlef Erasmus, die sonst nur beim internen Vorlauf aktiv sind, jeweils auch eine Runde rund um die Bergschmiede - die hatten sie sich auch verdient.. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARKE AM SONNTAG (Nienburg) vom 22. Juni 2008 Ideales Wetter, keine Ausfälle Mittsommernachtslauf von Steyerberg nach Marklohe: Über 200 Aktive Marklohe (hhg). “Es hat Spaß gemacht, beim 3. interkommunalen Mittsommernachtslauf mit einer Laufstrecke von Steyerberg über Liebenau nach Marklohe und einem Walkabschnitt von Liebenau nach Marklohe dabei zu sein”, war die einhellige Beurteilung des Spektakels mit über 200 Ausdauersportlern, die aus dem gesamten Kreisgebiet angereist waren. Bei idealem Sommerwetter gab keine Ausfälle, alle Gestarteten bewältigten die vorgenommenen Distanzen. Die vorgegebene Höchstgeschwindigkeiten wurden in beiden Gruppen vorbildlich eingehalten. Erfreulich geschlossen, zusammengehalten durch extra eingesetzte “Bremsrad- fahrer”, durchquerte die bunte Läuferschar die vorgesehenen gut achtzehn Kilometer in landschaftlich reizvoller Umgebung. Die in Liebenau gestarteten Walker brachten es auf fast elf. Die ziemlich aggressiven Stechmücken auf einigen Streckenabschnitten störten nicht besonders. Die gefährlichen Streckenabschnitte waren von den Freiwilligen Feuerwehren Steyerberg, Liebenau, Oyle, Lemke und Marklohe abgesichert. An den Haltepunkten wurden ausreichend Verpflegung ausgegeben, der Zeitplan wurde einge- halten. Gut angenommen wurden auch die farbenfrohen Mittsommernachtslauf-T-Shirts. In geselliger Runde, bei der manche Er- fahrung ausgetauscht wurde, fand die Veranstaltung im Markloher Freibad einen harmonischen Abschluss. Der dortige Förderver- ein sorgte mit Gegrilltem und kühlen Getränken für des leibliche Wohl der doch vorwiegend leicht Erschöpften. Die Bürgermeister der drei Gemeinden aus dem Zweckverband “Linkes Weserufer” waren auf allen Streckenabschnitten mit von der Partie. Der 4. Mittsommernachtslauf soll am 17. Juni 2009 stattfinden. ****************************************************************************************************************************************************** KREISZEITUNG (Diepholz) vom 23. Juni 2008 Welp: "In Drebber hat′s Spaß gemacht" 580 Teilnehmer machen bei der beliebten Kultveranstaltung mit / Lindenberg zufrieden / Cleff Zweiter beim Halb- marathon Drebber (mbo). Gute Bedingungen, hervorragende Organisation und zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen: Auch beim zehnten Drebber-Lauf lief am Sonnabend fast alles nach Maß. "Es hat alles hervorragend geklappt, alle haben mitgezogen. Dafür haben wir von allen Seiten viel Lob bekommen", bilanzierte ein glücklicher Dieter Lindenberg, Vorsitzender des TSV Drebber. Einziger Wermutstropfen: Diesmal beteiligten sich nur 580 Teilnehmer an den verschiedenen Wettbewerben (dennoch das viert- beste Ergebnis). Das sind im Vergleich zum Vorjahr 168 weniger. Einen Rückgang gab's besonders bei den Schüler-Läufen über 500 und 800 Meter zu verzeichnen. Beteiligten sich 2007 noch 322 Kinder daran, so absolvierten diesmal nur 230 die beiden Strecken. "Die Schulen haben diesmal nicht so mitgezogen", monierte Dieter Lindenberg. Den Rückgang an Startern führte er in erster Linie auf das Kindergarten-Fest in Barnstorf und auf das Schützenfest in Cornau zurück. Die Organisatoren hatten den Programm-Ablauf geändert. So fand diesmal nach den Schüler-Läufen der Marathon über 42,125 Kilometer statt. 20 Erwachsene (acht mehr als 2007) gingen auf die von den Bewohnern bunt geschmückte Strecke. Stefan Seyffert (TK Jahn Sarstedt) lief eine Klasse-Zeit, blieb bei seinem souveränen Sieg als einziger unter drei Stunden (2:55:10). Vorjahresgewinner Gunnar Schad (Halle) gab nach der Hälfte der Strecke mit Krämpfen auf. Der Marathon war eigentlich auch als Bezirksmeisterschaft (drei Starter sind für eine Wertung Pflicht) ausgeschrieben, kam aber nicht in die Wertung, da mit Stefan Seyffert nur ein Läufer gemeldet hatte. Beim Halbmarathon machten 32 Langstreckensportler (fünf mehr als im vergangenen Jahr) mit. Mit der Zeit von 1:26:32 Stunden überquerte Dirk Schmidt (Vechta) als Erster die Ziellinie am Sportplatz in Drebber. Den zweiten Platz sicherte sich Johannes Cleff (Der Läufer von Aschen - 1:28:30). Die Bronzemedaille ging an Ralf Uffenbrink (TuS Wagenfeld - 1:30:04). Der 42-Jährige hatte 2007 den 9,4-Kilometer-Lauf gewonnen, versuchte diesmal sein Glück bei der wesentlich längeren Strecke - mit Erfolg. Grafe siegt über zehn Kilometer Bei der erstmals offiziell vermessenen Strecke (damit ist sie bestenlistenfähig) lösten die Läufe über zehn und fünf Kilometer die bisherigen Distanzen von 4,7 und 9,4 Kilometer ab. Beim Zehn-Kilometer-Lauf hatte Markus Grafe (Road Runners Varrel - 41:49 Minuten) die Nase vorn vor Christof Bulinski (Diepholz - 44:26) und Angela Welp (LC Hansa Stuhr - 44:44)). Bei den Frauen ver- wies Angela Welp Karina Luersen (Wetschen - 47:25) auf den zweiten Platz. "Nach dem Hannover-Marathon bin ich erst zwei Wochen wieder im Training. Ich habe den Lauf als lockeres Training gesehen. Bei der tollen Atmosphäre hier in Drebber hat's Spaß gemacht", sagte die in Barnstorf wohnende Angela Welp. Beim abschließenden Fünf-Kilometer-Lauf machten zwei Aktive des MTV Barnstorf die Plätze eins und zwei unter sich aus: Holger Fränzel (19:19 Minuten) siegte vor Bernhard Keller (19:28). Dritter wurde Marc Ehlers (Ströher Sprinter - 21:21). Bei den Frauen ging Platz eins an Mareike Kanning (Dickel). Sie benötigte für die Fünf-Kilometer-Distanz 22:19 Minuten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Lilo Stroink (Diepholz - 24:02) und Dagmar Röben-Guhr (TSV Drebber - 24:41). Ein Renner dieser beliebten Kultveranstaltung bleiben die Team-Staffel-Wettbewerbe (insgesamt 24 Staffeln mit 240 Teilnehmern). Beim Halbmarathon setzten sich Dominik Franke, Gerrit Meyer und Sebastian Franke von der SG Diepholz mit deutlichem Vorsprung (1:14:59) vor "Die Oelis" (Barnstorf - 1:28:26) und die "Lotto-Millionäre Vechta" (1:29:55) durch. "Wir sind zufrieden, auch mit unserer Zeit", urteilte Dominik Franke. Beim Marathon siegte die Mannschaft des VC Nienburg erneut (2:52:38), verbesserte dabei ihre Zeit um fünf Minuten. Silber und Bronze holten das "Sauna- und Sportparadies" (Diep holz - 2:53:53) und der Schützenverein Hoopen-Felstehausen (3:24:42). Angela Welp freut sich schon auf die elfte Auflage am 20. Juni 2009: "Drebber ist eine tolle Veranstaltung, da treffe ich auch viele bekannte Gesichter." ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 23. Juni 2008 Nils Trimpe gelingt ein Start-Ziel-Sieg Meerlauf: Teilnehmerrekord beim 10. Zwischenahner Lauf - Stefan Schwengels auf Platz zwei Von Manfred Hollmann Zwischenahn. Eine möglichst schnelle Umrundung des Zwischenahner Meeres bedeutet immer wieder eine besondere Heraus- forderung. Dieser Aufgabe stellten sich in diesem Jahr beim 10. Meerlauf so viele Aktive wie nie zuvor. 380 Läufer und dazu noch Walker und Nordic Walker stellten sich beim Start auf dem Zwischenahner Marktplatz auf. Aufgrund der Vielzahl an Nachmeld- ungen musste der Start sogar um 10 Minuten verschoben werden. Bevor der stellvertretende Bürgermeister Detlef Dierks die Aktiven dann auf die 12,8-km-lange Reise rund um das Meer schickte, verabschiedete er noch den bisherigen Hauptorganisator des Meerlaufs, Heiko Heinsen. Seine Funktion im Zwischenahner Organisationsteam übernahm bei der 10. Auflage der Veran- staltung erstmals Guido Hedemann. Vom Start weg lagen drei schnelle Läufer vorn, wobei Nils Trimpe vom TuS Huchting seine Führungsposition bis ins Ziel vertei- digte. Mit 42:23 Minuten kam er allerdings nicht ganz an die Rekordzeit von Christoph Paetze mit 40:23 Minuten von der LG Braunschweig aus dem vergangenen Jahr heran. Knapp hinter Trimpe lief der Westerloyer Stefan Schwengels mit neuer persön- licher Bestzeit von 42:35 Minuten durchs Ziel. Er verbesserte seine Zeit aus dem vergangenen Jahr um 20 Sekunden. Dritter wurde ebenfalls ein heimischer Läufer mit Lars Bathke von der TSG Westerstede in 43:04 Minuten. Bei den Frauen gewann Sabina Kruska vom ESV Tri-Team in 49:59 Minuten vor der Vorjahressiegerin Susanne Fröhlking vom BV Garrel, die Hand in Hand mit Veronika Werner vom TuS Ofen durchs Ziel ging (beide 52:24 Minuten). Es war sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern ein schnelles, spannendes Rennen. Bei der Zielankunft auf dem Marktplatz hatte sich auch eine große Zahl von Zuschauern eingefunden, die jeden Läufer und jede Läuferin mit Beifall bedachten. Als Moderator betätigte sich Guido Hedemann, der viele Läufer namentlich vorstellte und fachliche Informationen gab. Er machte das so gut als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte. Bei bestem Wetter gingen alle Aktiven hinterher ins Freibad. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARZ KURIER vom 24. Juni 2008 Bad Lauterberger Sommerlauffest hatte guten Zuspruch Knapp 300 Teilnehmer trotzten der Sommerhitze Bad Lauterberg (bei). Erstmals in der Geschichte der von der Familie Hickmann organisierten Laufveranstaltungen in Bad Lauter- berg wurde beim Sommerlauffest am vergangenen Samstagnachmittag vom Veranstalter ein Halbmarathonlauf (21,1 Kilometer) angeboten. Bei sommerlichem Wetter gingen bei den fünf angebotenen Disziplinen rund 300 Teilnehmer aus der gesamten Region auf dem Marktplatz an den Start. Um 14.30 Uhr starteten die Jüngsten zum “Kiddy-Run” über 1,2 Kilometer. Mit rund 50 Teil- nehmern war das anschließende Feld des Halbmarathonlaufs - als neues Angebot im Laufprogramm - sehr gut besetzt. Gut vier Runden mussten die Läufer bewältigen. Im Verlauf der moderaten Strecke trennte sich im Bereich des Anstiegs rund um den Weinberg und den Kummel die Spreu vom Weizen. Während beim anschließenden 10.000m-Lauf zwei Runden zu absolvieren waren, begnügten sich die Sportler beim 5.000m-Lauf mit “nur” einer Runde. Diese Strecke wartete auch abschließend auf die Teilnehmer am Walking/Nordic Walking-Wettbewerb. Unter dem anfeuernden Beifall der zahlreichen Zuschauer gaben die Läufer besonders im Stadtgebiet noch mal richtig “Gas”. Unterstützt wurde die Familie Hickmann, die inzwischen diesmal ihre 11. Laufveranstaltung absolvierte, von der Mobilen Funkhilfe Harz-Förste, von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauterberg und dem DRK. Wer wollte, konnte nach seinem Lauf kostenlos das Angebot der Kirchberg Therme nutzen. Interessant für etliche Teilnehmer war es zudem, dass die Läufe in die Wertung für den Südniedersachsen-Cup 2008 eingingen. Für das leibliche Wohl sorgte diesmal der Wirt vom Hausberg. Bestärkt durch den Erfolg der Veranstaltung, die sie erstmals in Eigenregie durchführten, plant die Familie Hickmann bereits das nächste Laufevent, den Bad Lauterberger Winternachtslauf. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 24. Juni 2008 (Auszug - Ohne Ergebnisspiegel) Nordholzer Windmühlenlauf erlebte einen Teilnehmer-Einbruch Über 50 Läufer weniger bei der Veranstaltung der TSG Nordholz / Über zehn Kilometer und Halbmarathon gab es Siege für den TSV Otterndorf (cn/flü). Beim Nordholzer Windmühlen-Lauf gab es am Sonntag zwar gute Leistungen, aber auch einen großen Einbruch bei der Teilnehmerzahl. Waren es im vergangenen Jahr noch 169 Athleten, die die unterschiedlichen Strecken unter die Füße nahmen, kamen dieses Mal lediglich 114 Lauf- und Walking-Freunde. Wilfried Behrens von der ausrichtenden Leichtathletik-Abteilung der TSG Nordholz berichtete, dass besonders die jüngeren Teilnehmer fehlten. Gründe hierfür sah er unter anderem darin, dass in Cuxhaven ein großes Jugendfußballturnier und in Beverstedt das Kreissportfest zeitgleich stattfanden. Beim Halbmarathon lief der Ottemdorfer Mario Schwiemann ein einsames Rennen. Der 38-Jährige gewann nach 1:23:43 Stunden mit fast sechs Minuten Vorsprung vor seinem Vereinskollegen vom TSV, Heiko Dieckmann, und Michael Höck vom SC Hemmoor. Beste Frau war Birgit Grewe vom TSV Neuenwalde, die nach 1:44:07 ins Ziel kam. Auch der Sieg beim 10-km-Lauf ging an den TSV Otterndorf: Michael “Pico" Tietje lief nach 38:55 Minuten einen souveränen Start/Ziel-Sieg heraus, gefolgt von Herbert Weigelt (DSC Runners) und Peter Lemke (SC Balje). Die schnellste Frau kam aus Bremerhaven: Dagmar Petersen von den Fishtown Runners (50:01). Sadik Klingenberg aus Dörpen gewann die 5 km in 18:48 Minuten, obwohl er einen Umweg von mindestens 700 Metern lief. Dadurch verfehlte der A-Jugendliche des Jahrganges 1989 den Steckenrekord. Zweiter wurde Holger Brunkhorst aus Ahrenswohlde vor Frank Nischler vom FC Bremerhaven. Gabi Stangel von der Feuerwehr Bad Bederkesa lief nach 29:03 Minuten als erste Frau ins Ziel. Den Generationswanderpokal gewann Amelie Rettig nach 2006 zum zweiten Mal als jüngste Teilnehmerin. Die Nachwuchsathletin der TSG Nordholz (Jahrgang 2002) nahm an dem 2,6-km-Lauf teil. Die TSG Nordholz hat für Walker, Nordic-Walker und Wanderer Strecken von fünf und zehn Kilometem angeboten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 25. Juni 2008 Erfolgreiches Comeback Ute Vehlow-Diekmann gewinnt in Taaken nach langer Verletzung den Joggerlauf Taaken (mar). Sein Streckenrekord war nicht in Gefahr - dafür lief Torsten Naue von der LG Bremen-Nord beim elften Volkslauf um die Taakener Ähren gänzlich ungefährdet zum Sieg über 10,7 Kilometer. Im Ziel hatte Naue rund 13 Sekunden Vorsprung auf seinen Vereinskameraden Sebastian Lüning. Bei fast optimalen äußeren Bedingungen lag Lüning bis zur Hälfte des Rennens in Führung, ehe Torsten Naue, der die größere Erfahrung besitzt und außerdem über die bessere Tagesform verfügte, vorbeizog und nach 36:08,58 Minuten als erster ins Ziel lief. Damit blieb der Nordbremer knapp eine Minute unter seinem eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2005 (35:11). Nur kurzzeitig hatte Marco Miltzlaff (TV Scheeßel) mit dem Führungsduo mithalten können - er wurde in 38:28,83 Minuten hinter Lüning (36:21,66) Dritter. Bei den Frauen überquerte Margret Bucklitsch (TV Sottrum/47:29,60) mit einem Riesenvorsprung auf die zweitplatzierte Irene Wachtmann (VfL Visselhövede/52:07,02) und die Dritte Kersten Sommer- Schmidt (LG Kreis Verden/52:32,32) die Ziellinie. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in allen angebotenen Läufen neue Sieger. Während Vorjahressieger Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) in Verden startete, konnte Vorjahressiegerin Tina Versemann (TV Sottrum) ihren Titel verletzungsbedingt nicht ver- teidigen. Dafür feierte ihre wegen eines Fersensporns lange außer Gefecht gesetzte Vereinskameradin Ute Vehlow-Diekmann ihr Wettkampf-Comeback. Die Sottrumerin begnügte sich allerdings mit dem Start beim 5,6 Kilometer langen Joggerlauf, den sie je- doch in 26:02,30 Minuten souverän vor Kerstin Hornstein (28:20,46) und Lokalmatadorin Ina Jäger (SV Taaken/29:08,25) gewann. Bei den Männern triumphierte Martin Neumann (LG Bremen-Nord/20:22,21) deutlich vor dem Zweiten Roland Gryska (TSV Schwarme/21:42,19) und dem Dritten Holger Brunkhorst (TSR Ahrenswohlde/21:49,68). Den Schülerlauf über 2,5 Kilometer ge- wannen Claas Meyer (Grundschule Horstedt/9:43,86) bei den Jungen und Ann-Kathrin Döscher (TV Sottrum/9:24,71) bei den Mädchen. Als Erste bei den Bambinis über 800 Meter kamen Maike Schnakenberg (3:64,42) und Philipp Cordes (beide Grund- schule Horstedt/3:34,38) an. Wie in den Vorjahren stellte die Grundschule Horstedt in Taaken die größte Mannschaft und erhielt dafür einen Sonderpreis. Ins- gesamt waren rund 180 Läufer am Start - in etwa so viele wie 2007. "Es hat alles vorzüglich geklappt", freute sich Organisator Wolfgang Haase. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** EINBECKER MORGENPOST vom 27. Juni 2008 Ahlsburglauf: Veranstalter freuen sich über steigende Teilnehmerzahl Ausrichter TSV "Jahn" Dörrigsen / Mehr als 160 Aktive am Start / Gegen große Hitze anlaufen / Gute Organisation Dörrigsen (pk). Dietmar Sauthoff und sein Team sorgten mit einer sehr guten Organisation für einen reibungslosen Ablauf. Mehr als 160 Läufer kämpften vor einer großen Zuschauerschar um den Gewinn "Rund um die Ahlsburg" auf der Straße über 21,1 Kilo- meter. Als größter Gegner erwies sich an diesem Sonntag die Hitze. Auf manchen Streckenabschnitten hatten die Läufer das Gefühl, gegen eine glühende Wand zu rennen. Bei dieser Teilnehmerzahl konnten zwei Vorjahressieger ihren Titel verteidigen. Die Organisatoren hatten die Beschilderung und drei Verpflegungspunkte in der Ahlsburg eingerichtet, was ihnen viel Lob einbrachte. Für alle Voranmelder gab es eine Startnummer-Verlosung. Im Zielbereich sorgte das Thekenteam mit Kuchen und Gegrilltem für die Stärkung. Die Laufveranstaltung hatte am Sonntag dann um 9 Uhr an der Turnhalle in Dörrigsen mit der 1,45-Kilometer-Schüler-Dorfrunde begonnen. Bei den Mädchen konnten sich alle drei Läuferinnen des TSV Dörrigsen einen Podiumsplatz erkämpfen. Erste wurde Hannah Cortnum in 6:57 Minuten vor Antonia Düe, die in 7:30 Minute durch Ziel lief. Theresa Hartwig belegte in 8:02 Minuten den dritten Platz. Bei den Schülern siegte Thorben Düe in 6:25 Minuten vor Sören Heise in 6:38 Minuten (beide Dörrigsen). Dritter wurde Jannis Bode aus Dassensen in 6:38 Minuten. Den Jugendlauf über 2,5 Kilometer gewann Collin Dommes aus Rhumspringe in 10:47 Minuten vor dem Vereinskameraden Lukas Sander-Beuermann, der nach 10:57 Minuten die Ziellinie überquerte. Dritter wurde Sören Papenberg aus Dörrigsen in 11:18 Minuten. Bei den Läuferinnen siegte Melissa Papenberg aus Dörrigsen (11:40 Minuten) vor ihrer Vereinskameradin Selina Barkam (11:57 Minuten). Da dieser Lauf hauptsächlich von Dörrigser Läufern besetzt war, wünschen sich die Verantwortlichen für das kommende Jahr auch Konkurrenz von außerhalb. Um 10 Uhr wurden die drei Hauptläufe über fünf, zehn und 21,1 Kilometer gestartet. Nach 22:43 Minuten überlief die Siegerin Wiebke Möhle (Dörrigsen) nach fünf Kilometern die Ziellinie, gefolgt von der elfjährigen Annika Bestian, ebenfalls aus Dörrigsen, in einer Zeit von 26:35 Minuten und Julia Busse in 26:53 Minuten. Bei den Männern siegte Manuel Diedrich von der Novelis Lauf- gruppe Göttingen in 19:08 Minuten vor Bernhard Jünemann von der LT Gütersen in 19:18 Minuten vor Stefan Brüngel (PSV Holz- minden ) in 19:52 Minuten. Beim Zehn-Kilometer-Lauf, der am stärksten besetzt war, gewann Gabriel Doert (LT Garbsen) in 46:46 Minuten, er stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Zweiter in 48:12 Minuten wurde Ingo Möhle aus Brunsen vor Gabi Friedrichs von der SG Hillerse in 49:42 Minuten. Bei den Männern siegte Carsten Teiwes (MTV Wangelnstedt) in 38:09 Minuten vor Andre Reutzel, Einbeck, in 40:44 Minuten und Christof Möller (Deensen) in 42:05 Minuten. Auf der Königsstrecke von 21,1 Kilometern siegte bei den Frauen Dagmar Ohle (Lauftreff Feierabend) in 1:41:09 Stunden vor der zweimaligen Siegerin Simone Hamann (Springe) in 1:45:57 Stunden. Auf dem dritten Platz folgte Andrea Rother (Drüber) in 1:50:24 Stunden. Bei den Herren siegte wie im Vorjahr Jörn Hesse (Delligsen) in 1:29:48 Stunden vor Arien Walgers (Dassel) in 1:30:39 Stunden und Michael Neugebauer aus Alfeld, 1:33:04 Stunden. Alle Gewinner der drei Hauptläufe erhielten Pokale und Sachpreise. Zum Abschluss dieser Großveranstaltung fand der Bambinilauf statt. Auf dem 400-Meter-Rundkurs gaben 15 Kleine ihr Bestes. Außerdem waren elf Walker auf der fünf beziehungsweise zehn Kilometer langen Strecke unterwegs. Nach dieser Veranstaltung war Organisator Dietmar Sauthoff sehr zufrieden. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDSEE ZEITUNG vom 30. Juni 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel) Laufen, bis die Ärzte in Sicht sind Die neue Strecke kommt bei den Athleten beim City-Marathon an Von unserem Redakteur Erich W. Willmann Bremerhaven. Deutschland bewegt sich. “Ich geh mal Bier holen", machte sich ein Zuschauer in der Zielregion auf den Weg. So ist der Slogan nicht gemeint. Insgesamt 1419 gemeldete Teilnehmer sahen das bei den Läufen im Rahmen des Bremerhavener City-Marathons aus der richtigen Sicht und machten sich auf die Runden. Vier Schleifen waren auf der neuen Strecke zu absol- vieren, bis die Marathonis das Ziel erreicht hatten. Entsprechend kürzer waren die anderen Läufer auf den Straßen der Stadt unter- wegs. Klagen über die Strecke gab es kaum. “Die Strecke ist super", fand zum Beispiel Ulrike Heyn, die sich über zehn Kilometer im Vergleich zum ein Vorjahr um fünf Minuten verbessert hatte. “Die Stimmung ist besser", sagte Hans Noll. “Im Fischereihafen war es doch ziemlich tot." So wurden die Läufer immer wieder an der Strecke aufgemuntert: “Nicht aufgeben". Fast drei Stunden warteten die Fans am Ziel auf den neuen Sieger. Jürgen Lakeberg passierte die Pfosten als erster der Mara- thonläufer in 2:58:59 Stunden. Das ist, nimmt man internationale Maßstäbe, nicht weltbewegend, aber letztlich muss man die Leistung des Siegers anerkennen. Er wird in einem Jahr 51 Jahre alt, ist Beamter und besorgt in seinem Beruf Arbeitsplätze für Schwerbehinderte. Sein Spezialgebiet ist der Duathlon, also Laufen und Radfahren. “Doch pro Jahr streue ich drei bis vier Mara- thonläufe in meinen Kalender ein", sagt Lakeberg, der inzwischen etwa 20 Marathonläufe bestritten hat. Es war ein ungewohntes Laufen für Jürgen Lakeberg. “Es ist interessant, hinter dem Führungsfahrzeug zu sein. Doch man muss dann immer aufpassen, denn man hat die Gegner im Nacken." Auch die vier Runden durch die Stadt findet er in Ordnung. “Die Strecke ist etwas schwie- rig; weil sie lange Rampen aufweist, aber okay". Sie wird auch im kommenden Jahr so bleiben. “Wir haben schon lange eine Streckenführung durch den Hafen überlegt. Doch dies ist aus Sicherheitsgründen unmöglich", sagt Veranstalter Carsten Decker. Ein Marathon durch den Hafen könnte vielleicht mehr Starter anlocken, muss es aber nicht “Viel zu sehen gibt es dort ja auch nicht. Man müsste sie schon an die Containerbrücken heranführen". Aber dies ist unmöglich. Mit der Zahl der Starter ist Carsten Decker zufrieden. “Der Termin ließ sich nicht ändern. Wir hatten starke Konkurrenz in der Stadt, dazu der Halbmarathon in Hamburg. Aber wir versuchen im kommenden Jahr, den Marathon wieder in den Juli zu verschieben". Auch der Verzicht auf afrikanische Läufer bleibt: “Deswegen kommt kein Zuschauer mehr." Die Läufer sind ohnehin auf sich allein gestellt. Hauptsache durchkommen - laufen bis die Ärzte kommen. Gegen halb zwölf in der Hafenstraße hatte der Läufer mit der Startnummer 99 viele Ärzte vor sich, besser gesagt viele T-Shirts der Band, die sich vor der Stadthalle ausgetobt hatte. Die Fußgänger zollten dem Läufer Beifall und Respekt. Denn er hätte es auch einfacher haben können. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 30. Juni 2008 Mann vom Kilimandscharo siegt Hasetal-Marathon: Tansanier Daniel Gidumbanda begeistert Massen in Löningen Löningen. Der gefeierte Mann beim sechsten Löninger Sommerabend-Lauffest hieß Daniel Gidumbanda. Der Tansanier, der im Mai bereits in Mannheim triumphiert hatte, lief am Sonnabend nach 2:32:21 Stunden als Erster ins Ziel. Zweiter wurde der Vor- jahresvierte Marco Diehl (Butzbach, 2:33:30 Stunden) vor dem Münsteraner Abdellah Saadani (2:42:12 Stunden). Der Sieg in der Frauen-Konkurrenz ging an Katrin Kreil. Die Hannoveranerin benötigte für die 42,195 Kilometer 3:14:08 Stunden) und verwies Annette Geiken (LG RWE Power, 3:23:59 Stunden) und Hannelore Horst (LSF Münster, 3:24:45 Stunden) auf die Plätze. Neue Streckenrekorde blieben aus. “Die Strecke war perfekt. Es war ein hartes Rennen. Ich hatte Blasen am Fuß und musste mächtig auf die Zähne beißen”, erklärte der Mann vom Kilimandscharo, nachdem er sich von Gattin Tatjana den verdienten Siegerkuss abgeholt hatte. Zuvor hatte er in der Zielkurve für die zahllosen Zuschauer nochmals sein strahlendes Lächeln aufgesetzt. Gidumbanda hatte ein hohes Anfangstempo vorgelegt und seinen ärgsten Widersacher Diehl früh rund fünf Minuten abgenommen. Gegen Ende kam Diehl noch bis auf rund eine Minute heran. Georg Diettrich (LG Braunschweig), der sich an Gidumbanda hängte, gewann den Halb-Marathon in 1:14:02 Stunden souverän vor seinem Teamkollegen Matthias Strotmann (1:15:39 Stunden) und dem Dersumer Heinz-Josef Wegmann (1:19:17 Stunden). Die deutsche Marathonmeisterin Ilona Pfeiffer (LC Solbad Ravensberg) holte den Sieg bei den Frauen (1:27:20 Stunden). Zweite wurde die Berlinerin Rosemarie Kössler (1:30:11 Stunden) vor Silvia Koditek (LT Waldschleicher Lohne (1:37:31).
NORDWEST ZEITUNG vom 30. Juni 2008 Löningen feiert nach Marathon bis tief in die Nacht Sommerabend-Lauffest: 1875 Starter im Hasetal Boom im Halbmarathon Siebte Auflage sicher Löningen. In und rund um Löningen wurde am Sonnabend gelaufen, was der Körper hergibt. Mit 1875 Teilnehmern aus dem In- und Ausland ist auch die sechste Auflage des Sommerabend-Lauffestes zu einem erfolgreichen Megaevent avanciert. Da fiel der erstmals zeitgleich ausgetragene Bremerhaven-Marathon kaum ins Gewicht. Viele Läufer hatten sich noch am Sonnabend für einen Start auf dem idyllischen und flachen Rundkurs im Hasetal entschieden. Während die Athleten sich auf den verschiedenen Strecke verausgabten - mit fast 1000 Startern erlebte die Halbmarathonstrecke einen wahren Boom - hatten auch Löningens neuer Cheforganisator Jürgen Patock und seine unzähligen Mitstreiter im Vorfeld und während der Veranstaltung einen Organisations- Marathon hingelegt. Der Lohn: Von den Aktiven gab es ausnahmslos Lob. “Es hat alles hervorragend funktioniert. Wir konnten einige Dinge im Startbüro und im Zieleinlauf entzerren. Das hat sich ausgezahlt. Bei uns allen herrscht große Zufriedenheit”, strahlte Patock nach seiner Premiere. Und auch die siebte Auflage ist bereits gesichert. “Wir haben uns direkt nach der letzten Siegerehrung noch auf der Bühne die Zusage unseres Hauptsponsors für 2009 abgeholt. Der konnte in diesem Moment gar nicht anders”, zögerte Patock nicht, mit Gerd-Dieter Sieverding, Vorstandssprecher der Remmers Baustofftechnik, Nägel mit Köpfen zu machen. Anschließend gab’s den dritten Marathon. Läufer, Helfer und Zuschauer starteten bei Livemusik auf dem menschenüberfluteten Marktplatz zur Marathon- Sause durch. “Es ging so bis halb fünf”, sagte Patock mit einem Schmunzeln. Ausschlafen war aber nicht drin. Stattdessen war Aufräumen angesagt, ehe auch in Löningen das Motto griff: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon. . . ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 1. Juli 2008 Lea Höfner siegt auf heimischer Strecke 26. Harlingerland-Volkslauf wieder mit famliärer Atmosphäre / Ehrung für den TV Norden Dunum (ah). Am Sonntag richtete der Lauftreff Schafhauser Wald im Namen des SC Dunum seinen 26. Harlingerland-Volkslauf aus. “Dat is Sömmer wurn…” begrüßte Hermann Ammen, vom Heimat- und Verkehrsverein Dunum, die Läufer in seinem Gruß- wort. So wurde die Läufergemeinde bereits um 9 Uhr bei gutem sonnigem Wetter auf die Strecke geschickt. Angeboten wurden die Halbmarathon, 10 km, 5 km und eine 7 km Walking Distanz. Den Sieg im Halbmarathon sicherte sich Jan Meyerhof von der LG Ostfriesland in 1:25:08 Std. vor Matthias Dietrich (MTV Hohenkirchen) in 1:28:39 und Holger Sigl (LT TuS Aurich-Ost) in 1:29:35. Bei den Frauen hieß die Siegerin Martina Rückbrod vom TV Norden in einer Siegerzeit von 1:41:09. Auf der 10 km Laufstrecke setzte sich bei den Männern Christian Frerichs vom LT TuS Aurich-Ost in 38:04 min durch und bei den Frauen Almuth Maaß in 43:50 min von der LG Ostfriesland. Auf der 5 km-Distanz konnten sich dann zwei Athleten des heimisch- en Vereins die Podestplätze sichern. So belegte Ralf Reents von der LG Harlingerland den dritten Platz, er musste sich lediglich Matthias Brandenburg von der Emder LG und dem Sieger Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken in 18:38 min geschlagen geben. In der Frauenwertung überquerte die erst elfjährige Lea Höfner von der LG Harlingerland nur 30 sek. nach der Erstplatz- ierten Elke Heyen von Wi sünd Holtriem (Siegerzeit 27:21 min) als Zweite die Ziellinie und sicherte sich somit den ersten Platz in der weiblichen Jugend. Dabei beachtete Lea nicht ganz die Vorgaben ihres Trainers Uwe Rolf, der den Lauf als Trainingslauf ange- dacht hatte. Die jüngste Läuferin der LG Harlingerland ließ es sich nicht nehmen vor heimischer Kulisse den Sieg zu erlangen. In der Walking Gruppe wurden Thomas de Buhr (Wi sünd Holtriem) und Elke Lücht (Komet Walle) als Sieger geehrt. Anschließend vollzog Eibo Eiben in gewohnt lockerer Atmosphäre die Siegerehrung der Läufer in allen Altersklassen. In geselliger Runde wurden bei Tee und Kuchen die Urkunden und Sachpreise an die jeweiligen Sieger überreicht. “Wenn die Norder ihre Meld- ungen abgeben, wissen wir, unser Volkslauf geht mit gutem Teilnehmerfeld über die Bühne.” So Eiben und ehrte den TV Norden gesondert für sein zahlreiches Erscheinen in Dunum. Ebenfalls bedankte er sich bei seinem ehrenamtlichen Helferteam des LT Schafhauser Wald für die reibungslose Organisation, die wieder die Strecke hergerichtet hatten und während der Veranstaltung für Sicherheit auf der Straße sorgten. Der Dank galt auch dem DRK, die den Sanitätsdienst übernommen hatten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 5. Juli 2008 Laufcup: Poguntke meistert den Kurs am schnellsten Willmann siegt bei den Frauen / Teilnehmer-Rekord bei SFC/Injoy (api). Als harte Nuss entpuppten sich erneut die Bestmarken des SFC/Injoy-Laufs. Bei der siebten Runde des diesjährigen Wolfs- burg-Gifhorner Laufcups waren sie gestern nicht zu knacken. Dafür glänzte die sechste Auflage des Rennens mit einem neuen Teilnehmerrekord. 280 Läufer und Läuferinnen gingen an den Start! Schnellster war Jan Poguntke. Die Siegerzeit: 34:04 Minuten. Die Ankunft der Spitzenleute geriet diesmal zum Schaulaufen des VfL Wolfsburg. Nach Poguntke kamen seine Vereinskollegen Benjamin Trzonnek (34:48), Eike Hübenthal (35:15) und Mirko Appel (35:26) als Nächste ins Ziel. Bei den Frauen war Sina Will- mann (SFC Lauftreff) mit der Zeit von 41:04 nicht zu schlagen. Es folgten Helena Rejzkava (Eintracht Braunschweig/42:05) und Bianca Wende-Jentsch (Team Waggumer Holz/42:11). Als jüngster Teilnehmer im Feld verblüffte der zehnjährige Jan Neuwirth. In 49:58 Minuten zeigte er vielen Routiniers die Hacken. Heinz Nittel vom Veranstalter SFC/Injoy, der gemeinsam mit Thomas Ballin und Manfred Siedler für einen reibungslosen Ablauf sorgte, sah ein insgesamt “starkes Teilnehmerfeld”. Immerhin blieben gleich 33 Läufer unter 40 Minuten. Einer, der sicherlich ganz vorn mitgelaufen wäre, musste passen. Vorjahressieger Ulrich Petri (VfL Wolfsburg) hatte sich vor zwei Wochen beim Staffelmarathon eine Zerrung zugezogen. Ob er sich die 50 Euro Prämie für den Streckenrekord gesichert hätte? So liegen die Marken jedenfalls immer noch bei 32:19 (Männer) und 39:31 (Frauen). ==> Ergebnisse (vorerst nur Lauf-Cup) ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 5. Juli 2008 Lemwerder flitzt in die Ferien Sport: Rund 500 Teilnehmer beim 5. Lauf in die Ferien / 60 SVL-Helfer Von Hauke Fooken Lemwerder. “Noch zehn Sekunden bis zum Start”, ruft Horst Schulze vom SV Lemwerder. Gespannt blicken die Kindergarten- kinder auf den Mann im Trainingsanzug. Endlich gibt er das Startsignal und die Kleinen flitzen los. 400 Meter müssen sie be- wältigen. Am Ziel warten Medaillen und Urkunden. Keine Frage: Beim 5. Lauf in die Ferien war halb Lemwerder auf den Beinen. Während morgens die Kinder des CVJM-Kindergartens, der Kita Lemwerder und der Grundschulen den Ferien entgegenliefen (die Grundschüler hatten 1000 Meter vor sich), waren am Nachmittag und am Abend die “Profis” dran. Die gingen - als (Nordic)Walker und Läufer auf die 2,5-, 5- und 10-Kilometer-Strecke. “Wer die 10-Kilometer-Distanz bewältigt, kann sich die Zeit für die Deutsche- Meisterschafts-Wertung *) aufschreiben lassen”, so Schulze. Rund 500 Läufer verzeichneten die SVL-Organisatoren beim 5. Lauf in die Ferien. Regie führte Helmut Eichinger, unterstützt von 60 freiwilligen Helfern. Übrigens: Für die Kindergarten- und Schulkinder war nach dem Lauf noch lange nicht Schluss. Sie durften in der Ernst-Rodiek-Halle frühstücken und einen Bewegungsparcours absolvieren. *) Anmerkung des Veranstalters: Die Zeiten vom 5 km- und 10 km-Lauf sind natürlich nicht für die Deutschen Meisterschaften relevant, sondern für die niedersächsische und deutsche Bestenliste.
WESER KURIER vom 6. Juli 2008 David Karl mit Mut zur Lücke Vorjahresvierter und Birgit Niemann-Scheffel in Lemwerder vorn Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Lemwerder. Erst in der letzten der vier Runden fielen die Entscheidungen zugunsten von Birgit Niemann-Scheffel und David Karl im Hauptrennen des "5. Wüstenrot-Ferienlaufs" in Lemwerder. Gleich zu Beginn der zehn Kilometer testete der Vorjahresvierte David Karl vom SV Werder die Konkurrenz mit einem forschen Beginn. Lediglich Torsten Naue von der LG Bremen-Nord, bei der vierten Auflage nur knapp von dem diesmal fehlenden Wattenscheider Carsten Schütz geschlagen, gelang es, das Tempo mitzu- gehen. Eine Lücke von 50 Metern zum Führenden in der zweiten und dritten Runde konnte Torsten Naue auf den letzten 2,5 Kilo- metern allerdings nicht mehr schließen und nahm auf den letzten Metern noch sichtbar Tempo heraus. David Karl zog dagegen bis zum Ziel durch. Mit Erfolg, denn für den Langstreckler des SV Werder Bremen wurde eine neue persönliche Bestzeit von 33:57 Minuten gestoppt. Durch seine Fokussion auf die Zieluhr im Stadion verfehlte er bloß fast noch die elektronische Zeitnahme. Hinter Torsten Naue (34:42) folgte mit Gregor Daul ein weiterer Seniorläufer der LG Bremen-Nord. Mit einer taktisch klugen Renn- einteilung lief der 45-Jährige vom sechsten Platz in der ersten Runde in 35:03 Minuten noch auf das Siegerpodest. Noch enger ging es bei den Frauen zu. Drei Runden lang ließen sich die vereinslose Bremerin Angelika Schröder und Birgit Nie- mann-Scheffel vom LC Hansa Stuhr, phasenweise sogar Schulter an Schulter laufend, nicht aus den Augen. Genau eingangs der Schlussrunde wagte dann Angelika Schröder den ersten Antritt, was jedoch nicht belohnt wurde. Stattdessen setzte Birgit Nie- mann-Scheffel 1000 Meter vor Schluss zur entscheidenden Attacke an. Im Ziel trennten die beiden schnellen Läuferinnen nur wenige Sekunden zwischen ihren Endzeiten von 41:32 und 41:41 Minuten. Rang drei mit einem Abstand nach vorn, aber auch ein sicheres Polster nach hinten holte sich die Wilhelmshavenerin Silvia Hörig (43:04). Für gute Platzierungen von Läufern des Gastgebers SV Lemwerder sorgte Waldemar Trudrung als bester A-Jugendlicher in 35:37 Minuten und Gesamtplatz sechs. Die Schwestern Malena und Mona Dietel gingen als klare Siegerinnen der B- und A-Jugend auf den Plätzen fünf und sechs gemeinsam nach 45:36 Minuten durchs Ziel. ==> Die Ergebnisse gibt's hier und hier ****************************************************************************************************************************************************** Nach oben Zurück zur Startseite Zurück zur vorherigen Seite .
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