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****************************************************************************************************************************************************** DELMENHORSTER KREISBLATT vom 7. Juli 2008 Runden und Rekorde in der Graft 24-Stunden-Läufer beeindrucken mit ihren Leistungen / Bis zu 8000 Euro für guten Zweck erwartet Von Dirk Hamm Delmenhorst. Punkt 12 Uhr mittags ist gestern die fünfte Ausgabe des SWD-24-Stunden-Laufs auf der Burginsel zu Ende ge- gangen. Insgesamt 53 Teams in den Kategorien Männer, Frauen, Mix und Walker sowie 76 Einzelläufer hatten exakt 24 Stunden zuvor die sportliche Herausforderung angepackt, einmal rund um die Uhr so oft wie möglich die 1,3 Kilometer lange Strecke über die Burginsel und die Graftwiesen zu durchlaufen. Neben dem guten Zweck - der Erlös der Veranstaltung kommt dem Verein Ge- sundheit im Kindesalter (GiK) zugute - standen auch in diesem Jahr wieder beachtliche sportliche Leistungen im Mittelpunkt. Besonders kräftigen Applaus heimsten die Sieger der Einzelläuferwertung ein. Sagenhafte 221 Kilometer legte Oliver Leu zurück, er drehte in 24 Stunden 170 Runden - neuer Streckenrekord. Bei den Damen siegte Silke Gielen, auch sie erzielte mit 185,9 Kilo- metern einen beeindruckenden Rekord. Bei den Teams sicherten sich die “Frozen Mudeaters” den ersten Platz (273 Runden, 354,9 Kilometer) in der Männer-Kategorie. Das beste Mix-Team stellte der Sport-Schützenverein Adelheide (244 Runden, 318,3 Kilometer). In der Kategorie Walker waren die “Walking Ladies” des VfL Stenum nicht zu schlagen (137 Runden, 179,3 Kilometer). Anerkennung verdiente sich auch das einzige Frauen-Team, “Chicken Run” (185 Runden, 240,5 Kilometer). Dr. Johann Böhmann, Chefarzt der Kinderklinik Delmenhorst und Initiator des Burginsellaufs, rechnet mit einem Erlös “von 7000 bis 8000 Euro” zugunsten der Projekte des Vereins Gesundheit im Kindesalter ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 7. Juli 2008 Torsten Dill räumt gleich doppelt ab 12. Lauf um die Wälle: Beim 10 000-Meter-Lauf sichert sich der Lelmer den Einzel- und Mannschaftstitel Von Matthias Schultz Helmstedt. Die großen Überraschungen blieben aus: Mit Torsten Dill (TSV Lelm) und Nicol Kläres (Germania Helmstedt) setzten sich die Favoriten auf der 10 000-Meter-Strecke des 12. Helmstedter Laufs um die Wälle durch. Für Dill war es nicht der einzige Titel des Tages. Gemeinsam mit seinen Lelmer Vereinskollegen Stefan Milch und Markus Jaworski sicherte er sich zeitgleich die Mannschaftswertung. "So ein Sieg direkt vor der Haustür hat schon was", freute sich Dill, der sich obendrein auch noch als Kreis meister 2008 bezeichnen darf. Zweiter in der Einzelwertung wurde im Übrigen Mannschaftsmeister und Vorjahres-Sieger Stefan Milch, auf dem dritten Platz landete Kai-Uwe Huth, der gemeinsam mit Dennis Bauwe und Mit-Favorit Eduard Scheiermann auf den zweiten Platz in der Mannschaftswertung vorpreschte. Einen neuen Streckenrekord gab es bei der 12. Ausgabe des Helmstedter Stadtlaufes auch: 2,5-Kilometer-Läufer Fabian Bret- scheider verbesserte seine eigene Bestmarke von 8:25 Minuten aus dem Jahr 2006 um eine Sekunde. Ganz nebenbei war es sein dritter Sieg hintereinander. "Schön, dass es wieder geklappt hat", zeigte er sich anschließend zufrieden - um dann am 5-Kilo- meter-Lauf teilzunehmen... Siegerin der 2,5-Kilometer-Strecke war Laura Gläsner. Darüber hinaus triumphierte die Athletin des SV Germania Helmstedt auch in der Mannschaftswertung; mit Lukas Alt und Sören Freistedt war sie erneut nicht aufzuhalten. Der Doppelsieg in der Mittelstrecke über 5 Kilometer blieb aus: Einzelsieger Martin Müller schaffte es in der Mannschaftswertung mit dem GaBö nur auf Rang 2. Zufrieden war er dennoch. Ebenso wie Jürgen Nitsche, Vertriebsleiter des Laufsponsors Braun- schweiger Zeitung: "Die Veranstaltung hat einmal mehr bewiesen, warum wir so viel von ihr halten." ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 7. Juli 2008 (Zwei Artikel) Große Resonanz bei den Vormittagsläufen Johannes Raabe sorgt in Lemwerder über die Fünf-Kilometer-Distanz für ein Highlight / Auch Jutta Hager siegt Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Lemwerder. Während die Sieger Birgit Niemann-Scheffel und David Karl beim 5. Wüstenrot-Ferienlauf um ihren Gesamtsieg im Hauptlauf kämpfen mussten - wir berichteten am Sonntag - waren die fünf Kilometer eine Laufdemonstration. Mit Johannes Raabe aus Hannover stellte sich einer der besten deutschen Nachwuchsmittelstreckler in Lemwerder vor. Wegen seiner nur um eine Se- kunde über die 1.500 Meter verpassten DM-Teilnahme in Nürnberg fand Johannes Raabe an seinem "freien Wochenende" den Weg an die Weser. "Jetzt sind die deutschen Junioren-Meisterschaften mein Ziel. Die Volksläufe nutze ich als Auflockerung des Trainings und zehn Kilometer sind mir dafür zu lang", begründete der Hannoveraner seinen Start über die fünf Kilometer statt die Konkurrenz im Hauptrennen zu fordern. Im Alleingang sprang so eine starke Endzeit von 15:11 Minuten heraus. Hinter Raabe folgten mit Julien Hörig (18:32) und Fabian Schmidt (18:44) zwei schnelle A-Schüler aus Wilhelmshaven und Verden. Schnellster Lemwerderaner und zugleich dritter Schüler wurde der Gymnasiast Niklas Müller in 20:13 Minuten. Über die 2,5 Kilometer ging der Sieg an den Schüler Eike Christian Krüger vom SV Brake in 9:31 Minuten. Bei den Läuferinnen setzte sich dagegen mit Sabine Krumpen-Müller (LG Osterrode) in 9:50 Minuten eine Jungseniorin aus der W 35 durch. Die zweiten Gesamtplätze erliefen sich Jasmin von Lübken (10:28) und Rene Woelki (10:47). Die beiden Schüler waren damit auch die Schnellsten der internen "Schulmeisterschaft" des Gymnasiums Lemwerder. In den Altersklassen über die Zehn-Kilometer-Langstrecke zeigten in diesem Jahr die Läufer der LG Bremen-Nord wieder ihre Stärke. Torsten Naue und Gregor Daul sammelten neben ihren zweiten beziehungsweise dritten Gesamtplatz noch die Alters- klassen-Siege in der M 40 und M 45 ein. Dazu setzten sich die beiden LGN-Läuferinnen Jutta Hager (48:42) und Gabriele Rost- Brasholz (48:15) in der W 50 und W 60 an die Spitze. Ebenfalls noch zur großen Siegerehrung auf die Bühne in der Sporthalle gerufen wurde Ingo Jagdhuber als Dritter der M 45 in guten 38:02 Minuten. Gute Resonanz fand erneut der Auftakt am Vormittag mit den Läufen über 400 und 1.000 Meter für die Kindergarten- und Schul- kinder von den Grundschulen Mitte, West und Deichhausen sowie der Kita Lemwerder und dem CVJM. Nach den absolvierten Läufen konnten sich die 492 Kinder beim Frühstück stärken und beim Bewegungsparcour weiter austoben. Mit rund 1.000 Läufern vom Vorschulalter bis zum Seniorstarter verzeichnete das Organisatorenteam um Christian Eichinger einen schönen Erfolg. Und damit die Zahlen auch weiterhin stimmen erhielten alle Finisher eine Leoparden-Spardose zum Sparen für die Anreise- und An- meldekosten im Jahr 2009.
Dietel-Schwestern in Eintracht "Ein guter Ausgleich zur Schule” Der fünfte Lauf in die Ferien des SV Lemwerder bot den einheimischen Athleten Gelegenheit, sich ihrem Publikum zu zeigen. Nach ihren souveränen Siegen in der A-Jugend (Mona) und B-Jugend (Malena) unterhielt sich unser Mitarbeiter Marc Gogol mit den Dietel-Schwestern. Frage: Habt Ihr alle bisherigen Läufe in die Ferien mitgemacht? Mona Dietel: Ja, das war das fünfte Mal, das wir hier gelaufen sind. Malena Dietel: Beim ersten Lauf haben wir auch in der Organisation geholfen, aber später ging das nicht mehr, weil wir von der Schule nicht immer frei bekommen haben. Dies ist aber nun mal unser Heimlauf, und da sind wir natürlich immer am Start. Welchen Grund gab es, dass Ihr zusammen und fast zeitgleich in rund 45:37 Minuten durchs Ziel gelaufen seid? Mona Dietel: Das hat sich so ergeben. Wir haben das als sehr schnellen Trainingslauf aufgefasst, und es ging bei uns Beiden sehr gut. Für uns war es ein gutes Laufwetter. Malena Dietel: Wir haben uns immer weiter während des Laufes gezogen. Wenn Euer Heimlauf eines der Saisonhighlights war, was war schon dieses Jahr und was kommt noch? Malena Dietel: Wir haben beide die Kreismeisterschaften gewonnen. Dann wird einer der Höhepunkte sicher ein Halbmarathonlauf im Oktober in Aschaffenburg sein. Passt denn der Zeitaufwand für Euer Hobby, gerade beim Training für einen Halbmarathon, noch zu den mehr werdenden schulischen Verpflichtungen? Beide: Ja, denn wir spielen ja auch noch Geige (Mona) und Saxophon (Malena). Rund fünf Mal die Woche Training - das ist ein guter Ausgleich zur Schule. Also ist mit Euch als Aushängeschildern des SV Lemwerder weiterhin zu rechnen? Mona Dietel: Auf alle Fälle. Wir werden auch nächstes Jahr wieder hier laufen. Außerdem haben wir unsere Eltern und Freunde, die uns unterstützen. Und unserem Trainer Karl Spieler gilt ein Dankeschön, der sein ganzes Herzblut einbringt. ==> Die Ergebnisse gibt's hier und hier ==> Zwei Presseberichte vom 5./6. Juli 2008 ****************************************************************************************************************************************************** ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 7. Juli 2008 Köhler kommt kurz vom Kurs ab Scheeßeler muss Altmeister Naue (noch) den Vortritt lassen / Friedrichsen Dritter im Halbmarathon Von Matthias Freese Bothel. Das Siegerlächeln wirkte auch nach 21,0975 Kilometern nicht verkrampft. Sebastian Lüning sah so frisch aus, als hätte er noch weiterrennen können. Dabei hatte der 37-jährige Langstrecken-Spezialist von der LG Bremen-Nord doch gerade erst neue Maßstäbe beim 4. Eschfeldlauf des TuS Bothel gesetzt - er hatte den Streckenrekord auf der Halbmarathon-Distanz pulverisiert und die Konkurrenz mit seiner Zeit von 1:14:32 Stunden satte zehn Minuten hinter sich gelassen. Den zweiten Hauptlauf über zehn Kilometer entschied Lünings portugiesischer Vereinskamerad Joaquim Pedro in 35:25 Minuten für sich. Und die lokalen Größen? Die, die am Start waren - mit Marco Miltzlaff oder Tina Wilkens fehlten bekannte Namen - schlugen sich äußerst achtbar. Allen voran Torben Köhler war beim "Zehner" drauf und dran, erstmals den kurz vor Anschuss angereisten Bremer Altmeister Torsten Naue (LG Bremen-Nord) zu bezwingen. Wäre da nur nicht diese Schlusspassage gewesen, in der Köhler kurzzeitig die Orientierung verloren hatte und falsch abgebogen war. "Das war ärgerlich, sonst hätte ich ihn gepackt", war sich der 28-Jährige vom TV Scheeßel sicher. So kam er vier Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Naue in 35:56 Minuten ins Ziel und schickte gleich eine Kampfansage an den Nordbremer: "Bald ist es soweit, dann habe ich ihn." Für Naue, der übrigens den Transponder vergessen hatte und ihn kurz vor dem Ziel noch zugereicht bekam, war es allerdings auch der dritte Wettkampf inner- halb von 24 Stunden. "Sonst hätte ich auch keine Chance gegen ihn gehabt", räumte Joaquim Pedro ein. Blieben die ersten Drei über die zehn Kilometer noch recht dicht beeinander, sah das Bild beim Halbmarathon völlig anders aus. Frühzeitig setzte sich Sebastian Lüning vom Feld ab und fand hinterher: "Eine gute Zeit." Vorjahressieger und Clubkamerad Markus Fabian benötigte im Vorjahr 1:18:57 Stunden. Etwas flotter wollte eigentlich Roland Friedrichsen (Fortuna Rotenburg) laufen. Er belegte hinter Sven Herbig (LG Fallingbostel/1:24:30) Gesamtrang drei nach 1:29:40 Minuten und musste gestehen, dass die Strecke "läuferisch reizvoll", aber nicht unbedingt für eine neue Bestzeit geeignet war. "Hinzu kam, dass ich ein ein- sames Rennen laufen musste. Die vor mir waren außer Sichtweite, die hinter mir auch." Da erging es Sonja Prüser (TV Sottrum) als schnellster Frau in 1:43:48 Stunden schon besser. Übrigens: Die Resonanz der Läufer - es waren dieses Mal nur rund 320 - war durchweg positiv. 135 Helfer sorgten für einen rei- bungslosen Ablauf mit familiärer Atmosphäre. Einziges Manko war für die Zuschauer der gut halbstündige Leerlauf im Start-Ziel- Bereich, der nach dem Anschuss der beiden Hauptläufe entstand, da die Läufer eine große Schleife drehen mussten und nicht alle paar Minuten vorbeikamen. "Die Läufer sind jedoch mit der Strecke sehr zufrieden, außerdem können wir da nichts ändern, weil sie vermessen ist", erklärte Organisationsleiter Jürgen Klinkhardt. Allerdings wird darüber nachgedacht, die Zuschauer künftig per Funk über die Geschehnisse auf der Strecke zu informieren. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 7. Juli 2008 Ist in Wanna eine Vorentscheidung im Cuxland-Cup gefallen ? Marco Miltzlaff aus Scheeßel lief beim 39. Wannaer Straßenlauf allen davon / Weniger Teilnehmer als sonst (flü). Marco Miltzlaff aus Scheeßel ist nach dem zweiten von drei Wertungsläufen für die Serie um den Cuxland-Cup der haushohe Favorit. Beim 39. Straßenlauf in Wanna baute er seinen Vorsprung gegenüber dem Otterndorfer Mario Schwiemann deutlich aus. Ob die 102 Sekunden genügen, wird sich am 6. September auf der Halbmarathon-Strecke in Wingst entscheiden. Die Organisa- toren vom TSV Wanna hatten insbesondere bei den Kinderläufen deutlich weniger Teilnehmer registriert. Ein Grund war unter anderem, dass zeitgleich ein großes Zeltlager in Müggendorf für den Nachwuchs des eigenen Vereins stattfand. Der TSV hatte den Lauf um eine Woche auf das erste Juli-Wochenende verlegt, damit er nicht parallel zum Bremerhaven-Marathon stattfindet. So war zumidest für die beliebte Cuxland-Cup-Serie bei den Erwachsenen Spannung angesagt. Nach dem Wremer Deichlauf war Wanna mit dem 10-Km-Lauf die zweite Station. Über die zehn Kilometer sind dann auch viel mehr Athleten (59) gestartet als beim Halbmarathon (18). 21-km-Sieg für Frank Nischler Die Läufer freuten sich darüber, dass der Wettergott nach dem Dauerregen von Freitag ein Einsehen hatte. Aber die große Wärme und die aufsteigende Feuchtigkeit machte den Athleten doch teilweise zu schaffen. Allerdings waren am Ende sehr ansprechende Leistungen herausgekommen. Die 21 Kilometer gewann Frank Nischler (FC Bremerhaven, 1:28:40) vor dem Cuxhavener Peter von Heygendorff (1:33:15) und Bernd Ische (TSG Nordholz). Beste Frau war Viola Melchin in 1:51:29 vor Ingeborg von Heygendorff (Cuxhaven/2:15:07). Den 10-km-Lauf für den Cuxland-Cup bestimmte der Scheeßeler Miltzlaff. Der 38-Jährige gewann nach 36:26 Minuten deutlich vor dem Debstedter Heiko Buck (37:04). Weitere sieben Sekunden dahinter folgte Mario Schwiemann vorn TSV Otterndorf, der nun mit einer Gesamtzeit von 1:38:37 genau 102 Sekunden hinter Miltzlaff (1:36:55) in der Cuxland-Wertung liegt. In Lauerstellung auf Rang drei liegt Buck (1:38:55). Altmeister Reinhard Roloff (TSG Nordholz, Jahrgang 1946) belegte in Wanna den vierten Platz (38:43), genauso wie in der Cuxland-Wertung (1:41:40). Sandra Schröder siegte Die schnellste Frau in Wanna war Sandra Schröder (TSV Neuenwalde/41:22) vor ihrer Vereinskollegin Birgit Grewe (44:34) und Wiebke Mangels (LAV Bokel/47:52). Schröder hatte aber nicht am Lauf in Wremen teilgenommen, so dass Grewe in der Cuxland- Cup-Wertung führt (1:58:09) vor Mangels (2:05:52) und Ingrid Protmann (VfL Wingst/2:08:07). Ein erstaunliche Leistung vollbrachte der erst elfjährige Kim Jonah Bunjes (LAV Bokel). Der Junge schaffte nicht nur die zehn Kilometer, sondern absolvierte sie mit der Zeit von 50:07 Minuten auch sehr flott. ==> Die Ergebnisse sind bisher nicht online (Info-Stand: 7. Juli / 16:10 Uhr) ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 7. Juli 2008 (Von Hartmann Jung) Spannende Rennen an der Okertalsperre Knapp 200 liefen oder walkten mit Okertalsperre-Altenau. Kurz vor Beginn begann es ein wenig zu regnen, “Das ist sehr gut so, sonst staubt es zu stark” so der Kommentar des LTO-Chefs Hartmann Jung. 229 Läufer und Läuferinnen hatten sich für die beiden Wertungsläufe zum Südnieder- sachsen-Cup in die Startlisten eintragen lassen und nur wenige kamen nicht. Wohl bislang einmalig, zwei liefen sich warm und verliefen sich? Sie sahen den Lauf nur aus der Ferne. Nach dem Start der Kurzstreckler lief Mama Pavel ganz aufgeregt umher “Ist denn Patty rechtzeitig am Start gewesen?” Patrick aus Lautenthal war pünktlich am Start und drückte erwartungsgemäß dem Lauf seinen Stempel auf. Zwar konnte er seinen ärgsten Verfolger, Alois Sommer aus Hilkerode, nicht ganz abschütteln, doch der kam auch nicht näher. Mit einigen Abstand folgte Yannick Lowin aus Osterode als 3. Die Seriensiegerin auf der Kurzstrecke bei den letzten Läufen des Südniedersachsen-Cups, Neele Urbanke (TSV Eintr. Wolfshagen) war auch an der Okertalsperre unge- fährdet, sie lief über 1 Minute schneller als die Zweitplatzierte Romina Nolte (ebenfalls TSV Eintr. Wolfshagen) und Andrea Briegel vom VfL Oker. Der Hauptlauf wurde um einige Minuten verzögert, um einigen durch Staus verspätet angereisten Teilnehmern noch die Möglich- keit zu geben, rechtzeitig an den Start zu kommen. Der Vorjahressieger Sebastian Hanelt (LG Göt-tingen/Seesen) konnte leider krankheitsbedingt nicht auf seiner “Hausstrecke” starten, gute Besserung Sebastian. Dann wurde das wiederum große Feld des Hauptlaufes von knapp 120 Läufern und Läuferinnen auf die “Rundreise” um den Hauptarm der Okertalsperre geschickt. Es dauerte keine Minute, da war der Start- und Zielplatz fast leer, nur Betreuer und einige wenige des Kurzstreckenlaufes, die notgedrungen auf ihre Mitfahrer warten mussten, und einige Zuschauer tummelten sich noch auf der Vorsperre. Aus dem großen, bunten, dicht zusammengedrängten Feld am Start wurde auf der Waldseite der Talsperre schnell eine lange Läuferschlange, die bald in den vielen Seitenärme der Sperre nicht mehr sichtbar war. Für die Helfer des Läufer-Teams Oker gab es nun etwas Zeit und bei einem Becher Kaffee und Stück Kuchen etwas Ruhe, denn immerhin waren sie seit 16.00 Uhr im Einsatz - Anfahrt, Zelte aufbauen, die Anmeldestände einrichten, Getränkestation aufbauen, Start- und Ziel markieren, die Meldeunterlagen ausgeben, Nachmeldungen annehmen und bearbeiten usw…. An die Spitze setzten sich Süleyman Kuzguncu (VfV Hildesheim) und Jörn Hesse (Delligser SC), beide wechselten sich mehrfach in der Führung ab und dann erschien Süleymann mit einem kleinen Vorsprung auf der Vorsperre. Nach 45:08 Minuten war er im Ziel, Jörn Hesse brauchte 45:24. Vor 29 Jahren, innerhalb der 3. Harzer Talsperrenserie, lief der Ansager Hartmann Jung immerhin 45:19 und belegte mit dieser Zeit den 5. Platz der Männer M 35, mit dieser Zeit wäre er klarer AK-Sieger der M 35 geworden. Mit Karsten Rögener aus Bad Lauterberg hatten wohl einige gerechnet, aber die Jüngeren sind einfach spritziger und Karsten ist in den Bergen wohl wesentlich stärker. Die heimischen Läufer konnten gut mithalten: “Paule” Libitowski aus St. Andreasberg/LG Osterode wurde als 7. insgesamt Sieger der Männer M 45, auch der 9. Einlaufplatz von Andreas Gast vom veranstaltenden Läufer- Team bedeutete Platz 2 der Männer M 40. Als 37. lief Inga Möhle (TSV Brunsen) nach 57:17 Minuten ins Ziel, sie hatte eine gute Minuten Vorsprung vor Yvonne Tietzer aus Liebenburg und Tanja Rein (Lauf-Line-Team Göttingen). Innerhalb von gut 35 Minuten waren dann alle im Ziel, Hans-Hennig Haak hatte diesmal vernünftigerweise die Kurzstrecke gewählt. Die kleine Gruppe der Walker beherrschte Bernd Affeln (LAV Alfeld) sicher, nach 1:19:49 Stunden war er knapp 9 Minuten vor Johannes Wopll (TSG Bad Harzburg). Schnellste Frau wurde Corinna Roenspieß aus Braunlage. Nach dem Lauf ging es schnell zum Getränkestand und die Helfer hatten viel Arbeit, den warmen Tee und auch Mineralwasser in die bereitgestellten Becher zu füllen. Auf der abschließenden Siegerehrung wurden die zeitschnellsten Läufer und Läuferinnen auf beiden Strecken mit einem Glaspokal ausgezeichnet. Weitere Sachpreise konnten unter den noch Anwesenden schnell verlost werden und einige freuten sich auch über den Gewinn eines kleinen Preises. Hartmann Jung, der Vorsitzende des Läufer-Teams und seit Beginn der Veran- staltungsleiter, bedankte sich bei seinen Mitgliedern und Helfern für den Einsatz und für den harmonischen und reibungslosen Ab- lauf und wünschte eine gute Heimfahrt. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 7. Juli 2008 SWO-Staffeln jubeln über Erfolge Leichtathetik: Oldenburger bei Wettkampf erfolgreich / Leer bricht Rekord Von Jan Baumgärtner Oldenburg. Bei drückender Schwüle fiel im Marschwegstadion zum 15. Mal der Startschuss für die Staffeln über 5x10 Kilometer. Gelaufen wurde auf dem zwei Kilometer langen Rundkurs im und um das Stadion. Mannschafts-Mitglieder, Betreuer und Zuschau- er konnten die Abstände und Positionsverschiebungen gut verfolgen und sorgten für Stimmung. Gleich fünf Mannschaften gingen für Schwarz-Weiß Oldenburg (SWO) an den Start: drei Männer- und zwei Frauenstaffeln. Bei den Männern gab es eine klare Entscheidung: Der VfL Germania Leer holte den Wanderpokal und die Bestzeit einer Staffel der Klasse M 30/35 in Niedersachsen. Sie unterbot in 2:58:46 Stunden die bisherige Bestzeit des Gastgebers VfL Oldenburg um acht Se- kunden. Der Sieger des Vorjahres, das Oldenburger Team Laufrausch (Till Luhmann, Nils Plugge, Manuel Karczmarzyk, Bastian Düser, Ralf Heinzel), lag lange auf Platz vier, holte Runde für Runde auf und erkämpfte sich in 3:22:42 den zweiten Platz. SWO I (Axel Schneider, Andree Riedel, Peter Behrends, Stefan Dierking, Andreas Scheinert) verteidigte den dritten Platz (3:24:42). Damals liefen die Sportler als Lauftreff Bürgerbusch ins Ziel. Die Staffel des VfL Oldenburg I sah lange wie der sichere Zweite aus, musste sich am Ende aber mit dem vierten Platz zufrieden geben. Auch bei den Betriebsstaffeln feierten Oldenburger Mannschaften Erfolge: Zweite wurde Relius-BASF (Gerrit Proffe, Nantke Schilling, Michael Hagelmann, Thorsten Dierking, Thomas Bertram) in 3:51:14 vor Büfa Reaktionsharze (Thomas Wallot, Martin Bischoff, Franziska Pfeffer, Hendrik Schröder, Sven Glaser) in 3:58:24. Bei den Frauen gewann erneut Lauftreff Bürgerbusch, jetzt SWO I (Petra Bohlmann, Frieda Drerfs, Anja Wendeln, Cristina Gieske, Heike Greis) in 4:15:29. Die Läuferinnen schlugen deutlich ihre Vereinskameradinnen von SWO II (Antje Lachmann, Sonja Klaener, Renée Repootente, Judith Hilker, Bianca Prang). Im Mixed-Wettbewerb verteidigte TuS Eversten (Ralf Lange, Lorenz Donau, Ingrid Witt, Anita Ehrhardt, Rolf Stamereilers) den Vorjahressieg (3:43:05) und verbesserte sich um gut zehn Minuten. Die besten Olden- burger Läufer waren Joost Asche (VfL, 36:50 Minuten), Manuell Karczmarzyk (37:41) und Bastian Düser (38:51, beide Team Lauf- rausch.) ==> Ergebnisse ==> Downloads ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Juli 2008 Kurz vor dem Ziel zog Fleßner vorbei Leichtathletik: Lokalmatador gewann Ihlower Fuchsienlauf vor Ossiloop-Sieger Stephan Immega Von Theo Gerken Ihlow. Auch die vierte Auflage des Ihlower Fuchsienlaufs war mit mehr als 1200 Teilnehmern im Ziel ein voller Erfolg. Den Haupt- lauf über zehn Kilometer gewann bei den Männern Lokalmatador Hermann Fleßner in 34:51 Minuten vor Ossiloopsieger Stephan Immega (34:56), der seinem Vereinskollegen von der LG Harlingerland beim Lauf durch dessen Wohnort kurz vor der Ziellinie den Vortritt ließ. Auch bei den Frauen wurde die Gewinnerin des Ossiloops knapp geschlagen. Nach spannendem Rennverlauf setzte sich Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) von Sonja Hoogestraat (Emder LG) ab und kam mit 40:46 Minuten zwölf Sekunden vor ihrer Konkurrentin ins Ziel. Eine Runde lauerte Andrea Manssen hinter Sonja Hoogestraat, dann zog sie vorbei und rettete den Vorsprung ins Ziel. Almuth Maaß, im Vorjahr noch Erste, belegte mit 42:57 Minuten den dritten Platz. Nach den Rennen der Bambinis und Schüler, die Strecken von 400 bis 2000 Meter zu absolvieren hatten, umkurvten erstmals neun Handbiker den fünf Kilometer langen Parcours um das Ihler Meer. Am schnellsten schaffte das Dorothee Vieth, die dafür 11:36 Minuten benötigte und alle Männer hinter sich ließ. Nicht ganz so schnell war Jan Waschkau im Lauf über fünf Kilometer. Der Vorjahressieger ließ bei 17:40 Minuten dem anfangs führenden Fred Ibeling (18:04) keine Chance. Dritter wurde Stephan Harms (Emder LG; 18:17). “Ich habe heute meine persönliche Bestzeit verbessert”, freute sich Susanne Hellmers (TV Norden) über ihre Zeit von 20:50 Minuten. Knapp dahinter überquerte Kim Lenz (Emder LG; 21:09) und Astrid Lübben (LG Ostfriesland; 21:27) die Ziellinie. Besonders angefeuert von den Zuschauern und Fans an der Strecke wurden vor allem die lokalen Läufer der Spitzengruppe des Hauptlaufs. Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken staunte nur: “Sogar der Feuerwehrmann, der als Streckenposten fungierte, kannte mich!” Auch Hermann Fleßner, der fast an seiner Wohnung vorbei kam, hatte ein Heimspiel: Meine Nachbarn standen im Dachsweg und haben dort Stimmung gemacht.” Fleßner schaffte sein Ziel, unter 35 Minuten zu bleiben, am Ende souverän. “Den Stadsloop von Appingedam habe ich aber noch gespürt”, sagte er. In den Niederlanden war er eine Woche zuvor gestartet. Deshalb fehlte ihm doch noch ein wenig die Spritzigkeit auf der Strecke. Dabei hatten er und Immega das Feld von Be- ginn an kontrolliert und den einzigen ernsthaften Konkurrenten, Stefan Schwengels vom TuS Westerloy, stets im Auge gehabt. Mit 35:01 Minuten kam der Ammerländer auf Rang drei. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 8. Juli 2008 Optimale Bedingungen beim Volkslauf Sport: 520 Teilnehmer in Kampe - Strecken für Läufer, Walker, Radfahrer und Inlineskater Kampe. Die äußeren Bedingungen wie das Wetter, die Laufstrecke und die Organisation waren beim 28. Küstenkanallauf in Kampe einmal mehr optimal, so dass am Wochenende die Rahmenbedingungen für gute sportliche Leistungen gegeben waren. Der Vorsitzende des veranstaltenden Kickerclubs (KC) Ikenbrügge, Karl-Heinz Krone, konnte insgesamt 520 Teilnehmer zum Laufen, Wandern und Walken, zum Radfahren sowie zum Inlineskaten auf die Strecke schicken. Die Teilnehmer waren aus ganz Nordwestdeutschland angereist, um bei dem beliebten Volkslauf in Kampe dabei sein zu können. Start und Ziel waren bei den Sportanlagen des SV Kampe an der Röbkenberg-Straße eingerichtet. Die Veranstaltung wird für das Volkslaufabzeichen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) gewertet, sowie für das Volkswandern. Am Start waren Teilnehmer aller Altersklassen von zwölf bis über 70 Jahre. Die Läufer, Wanderer und Walker konnten über Strecken von 5,5 sowie von 10,7 und 21,4 Kilometer an den Start gehen. Die Radfahrer hatten eine Strecke von rund 20 Kilo- metern zu bewältigen. Die Inlineskater mussten über eine Distanz von elf Kilometern rollen. Startberechtigt war Jedermann, auch ohne Mitgliedschaft in einem Sportverein. Für die Sieger wie für die stärksten Gruppen gab es Pokale sowie für die einzelnen Teilnehmer Urkunden. KC-Vorsitzender Karl-Heinz Krone betonte bei der Siegerehrung, dass nicht der Sieg das Wichtigste beim Sport sei, sondern der Olympische Gedanke im Vordergrund stehen müsse. Dabei gewesen zu sein, die gestellte Aufgabe erfüllt und sich am Ende selbst bezwungen zu haben, seien persönliche Siege, die am wertvollsten seien. Jeder, der seinen Part ge- meistert habe, könne stolz auf sich sein und sei ein Gewinner, betonte Krone. ==> Ergebnisse: Bisher nichts gefunden. ****************************************************************************************************************************************************** WINSENER ANZEIGER vom 9. Juli 2008 Nur kleinere Läuferfelder Borstel. Eine reibungslose Organisation, strahlender Sonnenschein und bewährte Laufstrecken. Die Rahmenbedingungen für den 30. Volkswaldlauf durch den Borsteler Habichtshorst stimmten. Lediglich die Teilnehmerzahl ließ, so Organisator Bernd Peuker, “bei der traditionsreichsten Veranstaltung dieser Art im Landkreis” zu wünschen übrig. Mit nur 160 Läufern und Walkern gingen am Ende rund 100 Teilnehmer weniger über die Ziellinie als in den vergangenen Jahren. “Es fehlen reichlich Kinder”, sagte Peuker. Viele seien über ihre Schule beim Tag der Niedersachsen engagiert. Aber auch die Zahl der zwei Walker über 4,7 km war für eine solche Veranstaltung einfach zu klein. Über 10,7 km waren es immerhin elf Teilnehmer. Aber auch einige helfende Hände fehlten, weil sie bei der Winsener Großveranstaltung eingebunden waren. Dafür holten die Organisatoren Ersatz. Sportlich ging das größte Läuferfeld mit 41 Männern und 15 Frauen beim Jedermannlauf über 10,7 km an den Start. Roland Rohde von der LG Nordheide (TSV Winsen) überlief nach 39:46 min vor Vereinskamerad Oliver Tödter (40:31 min) die Ziellinie. Bei den Frauen lief die vereinslose Linda Kirchoff in 55:03 min (weibliche Jugend A) am schnellsten. Über 4,7 km siegte Hendrik Spöring (LG N/TSV Winsen), ein Läufer des Jahrgangs 1990 (männliche Jugend A), in 17:50 min. Als Zweiter kam in 18:19 min der noch zwei Jahre jüngere Moritz Niemeier (Blau-Weiß Buchholz) im Ziel an. Bei den Frauen siegte ebenfalls eine jugendliche Läuferin: Jasmin Prack (LG N/MTV Tostedt) überquerte nach 21:27 min die Ziellinie. Eine Überraschungsehrung hatte Organisator Bernd Peuker für Rainer Weiß und Walter Schmidt parat. Weiß hatte den Volks- waldlauf aus der Taufe gehoben und 27 Mal veranstaltet. Auch heute ist er noch eine Stütze in der Organisation. Walter Schmidt (Altersklasse M65) war bei der 30. Auflage des Laufes das 29. Mal, diesmal über die 10,7 km, am Start. Wann er gefehlt hatte, konnte das Mitglied der Winsener Stolpertruppe nicht sagen. Als Belohnung für beide gab es die Gedenkmünze der Stadt zum 850. Geburtstag. Der Pokal für die meisten Starter ging in diesem Jahr an die FG Tangendorf, die mit 14 Aktiven vertreten war. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDSEE ZEITUNG vom 12. Juli 2008 Ein halber Fuß zurück, das ist es Die 16 Jahre alte Jana Bindzus springt beim Test-Wettkampf der Langener Leichtathleten sechs Meter weit Von unserem Redakteur Erich W. Willmann Langen. Ein halber Fuß zurück beim Anlauf, das brachte ganze fünf Zentimeter Weite. Nicht nur das. Der veränderte Anlauf führte zu einem optimalen Sprung und die Weite von genau sechs Metern. Persönliche Bestleistung für Jana Bindzus und endlich die sechs Meter im Weitsprung. Jana Bindzus ist für die deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten am kommenden Wochenende in Berlin gerüstet. Der Test-Wettkampf gestern Abend brachte die Bestätigung. Aber auch die anderen Nachwuchs- Leichtathleten des TV Langen sind fit für die Titelkämpfe im Olympiastadion. Genau 32 Meter beträgt der Anlauf von Jana Bindzus bis zum Balken an der Sprunggrube. Eine kleine Korrektur von Trainer Carsten Decker mit großer Wirkung. Jana Bindzus hat die magische Marke geknackt. Im August wird sie 17 Jahre alt, startet in der B-Jugend und hat nun den Rückenwind, der sie bei einigen ihrer Sprünge auch unterstützte, im Kreuz. “Wenn es so läuft wie heute, dann ist in Berlin schon etwas möglich", blickte sie genauso stolz wie selbstbewusst auf ihren Wettkampf zurück. Dass sie am Ende nur Zweite im Wettkampf wurde, war Nebensache. Denn die Siegerin, Neele Eckhardt vom TSV Asendorf, schaffte 6.04 Meter. Neele Eckhardt ist derzeit die Nummer eins in dieser Altersklasse in Deutschland, dann folgt schon Jana Bindzus, deren Bestleistung über die 100 Meter bei 12,24 Sekunden steht. Nicht ganz fit Nicht ganz so fit war Juline Stein vom TV Langen, die in Berlin über die 200 Meter an den Start geht. "In der letzten Zeit hatte ich leichte Probleme am Oberschenkel. Das wurde behandelt, aber ich wollte nicht alles riskieren", sagte sie. 26,13 Sekunden standen nach den 200 Metern für sie auf der Uhr, Jana Bindzus kam auf 25,43. Diese Zeiten sind relativ, denn Jana Bindzus hatte schon beim Weitsprung viel Kraft gelassen und Juline Stein legte eben einen Sicherheitslauf hin. Die Langener Staffel hingegen patzte. Ein Wechsel ging daneben. Aber das passiert nun einmal. Besser gestern Abend in Langen als bei den Titelkämpfen in Berlin, wo neben Juline Stein und Jana Bindzus auch Kira Hoffmann und Stephanie Zwanzig die Langener Farben vertreten werden. Einfach Schwamm drüber. Fenja Hublitz stark Ein starke Leistung im Dreisprung zeigte Fenja Hublitz vom TV Loxstedt. Die künftige Langener Leichtathletin, die schon mit Carsten Deckers Nachwuchsgruppe trainiert, gewann mit 12,28 Metern. Der zweite Versuch brachte die Siegweite, der vierte Sprung ging immer noch über 12,06 Meter und Versuch Nummer drei war mit 11,89 Metern knapp an den zwölf Metern dran. “Auch sie hat Chancen bei den deutschen Meisterschaften", schätzt Decker die Möglichkeiten von Fenja Hublitz in Berlin ein. Daniel Bürgy vom TV Langen wird in Berlin über die 400 Meter Hürden starten. Die standen gestern nicht auf dem Programm. Bürgy lief die 200 Meter, kam auf 23,80 Sekunden und wurde damit Zweiter hinter Julian Lake (23,46) vom TV Hude. Zweimal wird am Montag und Dienstag noch trainiert. Nicht hart, Feinarbeit ist gefragt. Was man sich bis jetzt nicht erarbeitet hat, kann auch in der Zeit bis Berlin nicht mehr aufgeholt werden. Noch einmal ans Limit zu gehen, das war beim eigens angesetzten Testwettkampf gefordert. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHER KURIER vom 14. Juli 2008 Döschkeloop lockt 350 Starter an Leichtathletik: Erfolg für Irmi Hartmann / Größtes Teilnehmerfeld über fünf Kilometer Rechtsupweg. “Bis auf ein paar kleine Anfängerfehler können wir ganz zufrieden sein”, lautete gestern Mittag das Fazit von Thorsten Klaaßen, 1. Vorsitzender der LG Deichschleicher Ostfriesland, nach der Premiere des Döschkeloops in Rechtsupweg. Auch Klaaßen war bewusst, dass es hier und da noch einige Dinge zu verbessern gibt, “aber das ist auch ganz normal, wenn man so eine Veranstaltung zum ersten Mal auf die Beine stellt”. Die Deichschleicher hatten sich erst vor knapp zwei Jahren gegründet und erstmals einen solchen Lauf veranstaltet. Überrascht waren die Organisatoren vor allem über die große Resonanz. Etwa 350 Läufer waren nach Rechtsupweg gekommen, um beim 1. Döschkeloop in der Brookmerlander Gemeinde zu starten. Bereits im Vorfeld hatten sich über 300 Starter angemeldet. Den Anfang machten am Morgen die Bambini. Mehr als 50 Kinder gaben dabei ihr Bestes. Besonders stark vertreten waren der Awo-Kindergarten Rechtsupweg und der Kindergarten Rummelpott aus Upgant-Schott. Nach dem anschließenden Schülerlauf fiel pünktlich um 11 Uhr der Startschuss für den Volkslauf über fünf Kilometer. Mit 136 Teilnehmern konnte das Organisationsteam der Deichschleicher hier das größte Starterfeld verbuchen. Am schnellsten unterwegs war Fred Ibeling von der LG Ostfriesland in 18:02 Min. Nur fünf Sekunden später kam Christian Frerichs (Schewis Hasen) ins Ziel, dicht gefolgt von Jan Meyerhoff (LG Ost- friesland), der 18:09 Min. benötigte. Bei den Frauen gab Heide Meier von Fortuna Wirdum den Ton an. Sie sicherte sich in 22:18 Min. den Sieg vor ihrer Vereinskameradin Waltraud Roolfs, die die fünf Kilometer in 23:02 Min. zurücklegte. Auf Platz drei landete Monika Friesenborg von der Emder LG in 23:10 Min. Der Pokal für den schnellsten Läufer über zehn Kilometer ging zum Auftakt des Döschkeloops nach Nordrhein-Westfalen. Andreas Pakmohr von der LG Wuppertal kam mit einem komfortablen Vorsprung vor dem Südbrookmerlander Ingo Janssen ins Ziel. Den Sprung auf das Podest schaffte auch noch Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken. “Die Strecke war etwas windanfällig. Und dass man kurz vor dem Ziel noch einmal abbiegen musste, um die letzten 500 Meter zu absolvieren, war ganz schön hart”, so der Drittplatzierte. Irmi Hartmann vom Norder TV lief bei den Frauen allen davon und ließ der Konkurrenz in Rechtsupweg keine Chance. Die Berumburerin Gunda Barsuhn konnte mit ihrer Leistung und dem zweiten Platz über zehn Kilometer dennoch zu- frieden sein, auch wenn sie mit einigen Minuten Rückstand auf Irmi Hartmann im Zielbereich auf dem Dorfplatz an der Poststraße ankam. Dritte wurde Bettina Pilney vom Lauftreff Jemgum. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 15. Juli 2008 Fast 300 Langstreckenfreaks machten sich auf die Hatz Unverkennbarer Aufwärtstrend beim diesjährigen 6. Dangaster Laufmeeting Dangast. Dem Dangaster Deichlauf dürfte in diesem Jahr endgültig der Durchbruch gelungen sein. So machten sich am Freitag- abend 287 Männer, Frauen und Jugendliche auf die Hatz entlang des Jadebusens. Damit verzeichnete der 6. Dangaster Deichlauf ein gutes Meldeergebnis und wusste auch durch überragende sportliche Ergebnisse zu überzeugen. Überragender Akteur war der aus Varel stammende Bundesliga-Triathlet Eike Carsten Pupkes (Hansgrohe Team Schwarzwald). Er drückte den alten Streckenrekord gleich um zwei Minuten auf 32:38 Minuten. Auch der zweitplatzierte Michael Drewes (USC Freiburg - früher ebenfalls Varel) blieb mit 34:29 Minuten noch um 11 Sekunden unter der alten Bestmarke. Beim teilnehmer- starken (156 Starter) Hauptlauf wurden die sportlichen Akzente des Deichlaufs gesetzt. Die 10 Kilometer waren schnell ent schieden und bei den Frauen setzte Ute Deters mit 42:23 Minuten ebenfalls eine neue Bestmarke. Über 5000 Meter gingen die Läufer und Walker gleichzeitg an den Start. Heike Braunsfurth (Wilhelmshaven) siegte über die 5 km in 21:09 Minuten, bei den Männern gewann Frank Schnitter mit 19:07 Minuten. Bei den Walkern hatten Sigrid Wilhelms und Hermann Gnad die Nase vorn. Im 5000-m-Lauf zeigte sich auch Sponsor Falko Fricke (Öffentliche Versicherung) von seiner sportlichen Seite. Pünktlich ab 16.30 Uhr wurden zuvor 59 Kinder, Schüler und Jugendliche auf die 800 und 1500 Meter-Läufe geschickt. Die Veranstaltung wurde ge- meinsam vom Vareler Turnerbund (Abteilung Triathlon) und der Kurverwaltung Dangast organisiert. Als Helfer fungierten die Feuer- wehr Borgstede/Winkelsheide und das DRK Varel. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 15. Juli 2008 Vorjahressieger bestätigen ihre Klasse beim Kirmeslauf Leichtathletik: Stefan Schwengels und Susanne Fröhlking lassen in Emstek nichts anbrennen Emstek. Die Vorjahressieger haben ihre Erfolge wiederholt: Stefan Schwengels, Leichtathlet des TuS Westerloy, hat am Sonn- abend das Hauptrennen des 16. Emsteker Kirmeslaufs gewonnen. Über 10 Kilometer siegte er in 35:07 Minuten. Susanne Fröhlking gewann die Konkurrenz der Frauen in 42:38 Minuten. Insgesamt hatten rund 200 Läufer die Hauptläufe über fünf und zehn Kilometer in Angriff genommen. Bernd Neddeuhoff vom LC Solbad Ravensburg kam über zehn Kilometer nach 36:26 Minuten über die Ziellinie und belegte damit bei den Männern Platz zwei. Über die drittbeste Zeit freute sich Dirk Schmitt in 37:02 Minuten. Den Lauf über fünf Kilometer konnte Karl-Dieter Goldsweer (TuRa Westrhauderfehn) nach 19:13 Minuten für sich entscheiden. Michael Landwehr (SG Essen- Garthe-Molbergen) benötigte 19:46 Minuten für seinen zweiten Platz. Als Dritter lief Felix Borrmann (BW Lohne) über die Ziellinie. Beste Frau wurde Dörte Herrmann (BV Garrel). Sie benötigte lediglich 20:04 Minuten. Den Lauf der Schülerinnen und Schüler über 1,6 Kilometer gewann Michael Majewski (BV Garrel) in 5:23 Minuten vor seinem Teamkollegen Tobias Majewski (6:10 Minuten). Dritter wurde Raphael Wedemeyer (SV Emstek/6,18 Minuten). Beste Läuferin war die Bremerin Angelina Langhorst (7:38 Minuten). Den 1,2 Kilometer-Lauf der Schülerinnen und Schüler gewann Simon Schulz aus Emstek (5:36 Minuten) vor Felix Tabeling (BV Garrel/5:37 Minuten. Dritter wurde Daniel Bremersmann aus Kneheim in 5:51 Minuten. Schnellste Läuferin war Paulina Vorwerk (Emstek/ 6:38 Minuten). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 22. Juli 2008 1300 Aktive beim Cityabendlauf Leichtathletik: Ostfriesische Athleten führten das Feld an Norderney. Rund 1300 Läufer sind beim 20. OLB-Cityabendlauf auf Norderney gestartet. Zahlreiche Aktive aus den regionalen Vereinen, aber auch Urlauber machten mit. Den Hauptlauf über zehn Kilometer dominierten dabei in diesem Jahr die ostfriesischen Läufer. Mit Eva Brinkmann und Holger Grigat, beide trainieren bei Germania Leer, verbuchte der Verein gleich einen Doppelerfolg. Grigat hatte sich nach knapp drei Kilometern an die Spitze des Feldes gesetzt und mit 33:52 Minuten den ersten Platz belegt. Ihm dicht auf den Fersen waren seine Mannschaftskollegen Jan Waschkau (34:03,60 Minuten) und Thorsten Dill (34:10,00) sowie der Bremer Torsten Naue (34:16,20 Minuten). Etwas zurück lag der schon vielfache Norderney-Marathon-Sieger Frank Themsen (34:38,30 Minuten). Bei den Frauen sorgte die 44-jährige Eva Brinkmann mit ihrem Erfolg und der Siegerzeit von 40:50 Minuten für eine Überraschung. Sie setzte sich bei ihrem Lauf gegen ihre Konkurrentinnen Sandra Schröder aus Neuenwalde (41:02 Minuten) und die Norderin Irmi Hartmann (41:23 Minuten) durch. “Ich kannte Norderney bisher nur als passionierte Reiterin, aber laufend ist es nicht weniger attraktiv”, sagte Brinkmann. Der Fünf-Kilometer-Lauf auf Norderney hat die Zehn-Kilometer-Strecke in der Teilnehmerzahl mittlerweile überholt. Rund 700 Läufer, überwiegend Breitensportler, waren dabei. Für die wohl beste Leistung sorgte dabei der Norder David Valentin. Mit einer Zeit von 19:37 Minuten gehörte der Zehnjährige zu den schnellsten Nachwuchsläufern seiner Klasse. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDSEE ZEITUNG vom 28. Juli 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel) Torsten Naue gewinnt im Alleingang Norbert König prominentester Teilnehmer beim 21. Mulsumer Speckenlauf - Drückende Hitze verhindert neue Best- zeiten Mulsum (gm). Holger Brunkhorst (TSR Ahrenswohlde) über 5300 Meter und Torsten Naue (LG Bremen-Nord) über 10 500 Meter waren die schnellsten Athleten beim 21. Mulsumer Speckenlauf. Bei drückender Hitze waren neue Bestmarken nicht möglich. So behalten die alten Streckenrekorde Ihre Gültigkeit und der TSV Mulsum hat dadurch Geld gespart. Über die kürzere Strecke lief Karin Putzig (TSV Otterndorf) als beste Frau über die Ziellinie *). Schnellste über die lange Distanz war Gisela Schneider-Endro- wait vom MC Menden. Prominentester Teilnehmer unter den über 90 Läuferinnen und Läufern war Norbert König. Der ZDF-Sportreporter ist gebürtiger Wurster und macht derzeit mit Frau und Kindern Urlaub bei seiner Mutter in Cappel. “Am Dienstag geht es zurück nach Mainz. Dann heißt es für mich Kofferpacken und Sonntag geht es dann nach Peking", sagte König. Bei den Olympischen Spielen wird er zunächst vom Fechten, später von der Leichtathletik berichten. Der Sportreporter lief vor vier Jahren in Mulsum noch die Lang- strecke, diesmal “begnügte" er sich mit der kürzeren Distanz. Im Ziel war er in 28:11 Minuten um fast zwei Minuten schneller, als er sich als Ziel gesetzt hatte, “Dementsprechend kaputt bin ich auch. Bis zum Lächeln dauert es noch eine halbe Stunde", so der 50-Jährige. In seiner Altersklasse belegte König den zweiten Platz. Naue wurde am Sonnabend seiner Faoritenrolle gerecht “Ich musste vom ersten Kilometer an allein und gegen Hitze, leichtem Wind und Uhr laufen", sagte der gebürtige Sandstedter. Im Ziel hatte er nach 37:37 Minuten über vier Minuten Vorsprung vor “Oldie" Reinhard Roloff (TSG Nordholz). Ein Jubelschrei Einen wahren Jubelschrei stieß Holger Brunkhorst beim Durchlaufen der Ziellinie (19:24 Minuten aus. "Endlich, endlich bin ich hier mal der Sieger. Sonst war ich stets nur Zweiter." Brunkhorsts Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten, dem Jugendlichen Volker Engelmann (TSV Sievem), betrug immerhin 56 Sekunden. Für den Nachwuchs hatte der TSV Mulsum als Veranstalter Läufe über 500 und 900 Meter ausgeschrieben. Die Teilnehmerzahl der Jungen und Mädchen blieb hinter den Erwartungen zurück. *) Anmerkung Webmaster: Beste “Frau” war zwar Karin Putzig, schnellster weiblicher Teilnehmer und damit Gesamtsiegerin über 5300 Meter war allerdings A-Schülerin Hannah Henrich vom TSV Bremervörde. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Juli 2008 5. Friesen-Cross: Im Watt Sportschuhe der Flut geopfert Weit über 200 genossen die wilde Jagd durch Sand, Watt und über Betonwege Schillig. Eigentlich sind die Strapazen für die Teilnehmer des Schillig-Cross fast nur mit denen des Ironman zu vergleichen. Vor allem die Akteure, die auf die große Runde über Badestrand, Dünen und die besonders gefürchtete Wattdistanz gehen, müssen schon aus einem besonderen Holz geschnitzt sein. Einer davon ist zweifellos der Hohenkirchener Triathlet Matthias Dietrich. In der guten Zeit von 41:11 Minuten wurde er mit deutlichem Vorsprung Sieger. “Endlich, endlich habe ich es geschafft”, jubelte Dietrich, der seit der Premiere 2003 stets dabei war, aber nie über einen zweiten Rang hinauskam. Als alter Schilliger Cross-Hase wusste er natürlich, das es auf dem 5000-Meter-Abschnitt im Wattenmeer am besten ohne Schuhwerk geht. Barfuß, aber in einer Bombenzeit überquerte er die Ziellinie. Übrigens: Viele Läufer machten es Dietrich nach und opferten ihr Schuhwerk der Flut. Eine vorsorgliche Exkursion von Organisator Bernhard Haase, ergab, dass der Start für den Hauptlauf über 10 km um 30 Minuten nach hinten verlegt werden musste. Diese Maßnahme zahlte sich aus, denn die 60 Akteure fanden ein Watt vor, dass bereits ziemlich abgetrocknet war. Hinter Dietrich, der am 7. September beim Köln-Marathon starten will, kam Thomas Braje (41:58) vor Stephan Wendeling (41:11) auf Rang zwei. Für eine kleine Sensation sorgte Susanne Fröhlking. Die blonde Athletin belegte in der “Männergesellschaft” mit ihren 46:22 Minuten einen tollen 13. Platz. Zweitbeste Frau wurde Maria Brauner (55:30) vor Renate’ Rademacher (57:05). Den 1000-m-Schülerlauf gewann das Hammer Brüderpaar Jan Braun (3:14 Minuten) vor Lars (3:28). Dritter wurde nach der Hatz am glühendheißen Strand Fabian Graf in 3:37. Bei den Mädchen setzte sich Lea Meyer in 3:31 gegen Anna Schumann (3:53) und Maren Buchloh (3:57) durch. Sehr viel leichter als die Teilnehmer des Hauptlaufes hatten es die 5000-m-Spezialisten. Hier siegte von der TSG Burg-Gretesch Christian Weber in 18:56 Minuten vor seinem Teamgefährten Gero Jendretzki (20:18) und Manfred Siebert-Diering. Auf Rang vier kam “Mehrkämpfer” Matthias Dietrich, trotz vorangegangen Hauptlauf-Stresses, in 20:46 Minuten. Auf den ersten Platz bei den Frauen lief unter dem Beifall der vielen hundert Zuschauer Gaby Reiländer in 23:42 als Erste über die Ziellinie. Die Schülerin Lea Meyer kam in glatten 24:00 Minuten auf den zweiten Platz noch vor Svenja Stöcker (24:22). Über 40 Akteure machten sich beim Nordic-Walking-Wettbewerb auf die Socken. Im starken Teilnehmerfeld setzte sich nach 5000 Meter Iris Dittmar (38:559 vor den Schwelmerinnen Monika (41:37) und Sonja Kleinhempel (41:39) durch. Beim Wettbewerb der Männer war der Pulheimer Frank Blum (39:47) nicht zu bezwingen. Rang zwei belegte Uwe Kleinhempel (41:39) vor Bernd Schmidt (41:41). Fünfter wurde der HFCer Menno Theilen (42:43). Damit es den Läuferinnen und Läufern an nichts mangelte, dafür sorgten im Organisationszelt Inge Schmidt, Elsbeth Siefken, Gabi Penshorn, Tanja Arians, während die Meldestelle in guten Händen bei Inge Leiner, Meike Brader, Renate Janßen, Margret Frerichs, Marlies Haase und Martin Reich lag. Regie führten neben Bernhard Haase, Bernd Crudopf, Stefan Koch und Medienwart Thomas Tammen. Die Moderation hatte in bewährter Manier Jens Unger vom MTV Hohenkirchen übernommen. Unnötigen Ärger gab es für einige Teilnehmer, da sie an einem Kassenhäuschen nicht in den Strandbereich gelassen wurden. Diese mussten einen Umweg in Kauf nehmen, um nicht neben der Startgebühr auch noch drei weitere Euro zu berappen. Allerdings sorgten die Mit- arbeiter von der Wangerland-Touristik für schnelle Abhilfe. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. Juli 2008 350 Teilnehmer sorgen für würdigen Rahmen Erster Spendenlauf in Logabirum übertraf die Erwartungen Logabirum (hwe). Mit so einer Resonanz hatte Manfred Boldt, Initiator und Mitorganisator des ersten Spendenlaufs für Krebs- kranke in Leer-Logabirum, nach eigenen Angaben nun wirklich nicht gerechnet. Genau 350 Starter von den Bambinis über Walker bis hin zu den Läufern der Distanzen über fünf und zehn Kilometer begaben sich bei schwülwarmer Witterung und Temperaturen über 30 Grad freiwillig auf die Strecke rund um die Sporthalle in Logabirum und verliehen der karikativen Veranstaltung damit einen würdigen Rahmen. Die Einnahmen, deren Höhe gestern noch nicht feststand, gehen komplett an den Verein zur Förderung der onkologischen Palliativ-Versorgung (Behandlung von schweren Krebserkrankungen). Der ehemalige Ultraläufer Manfred Boldt war selbst an Krebs erkrankt, konnte aber dank einer rechtzeitigen medizinischen Be- handlung geheilt werden. "Es war für mich Ehrensache, meinem Freund Manfred Boldt zu helfen und hier zu starten”, sagte der 34-jährige Holger Grigat vom VfL Germania Leer, der den 10-Kilometer- Wettbewerb gewann. Grigats Vereinskollegin Eva Brink- mann, die über 5 Kilometer bei den Frauen Platz eins belegte, sagte nach dem Lauf: “So eine Veranstaltung muss unbedingt unterstützt werden.” Die hohe Luftfeuchtigkeit machte den Läufern schwer zu schaffen. “Es war enorm warm. In der zweiten Runde ging gar nichts mehr. Ich war fast stehend K.O.”, so Grigat. “Der Spendenlauf ist eine ganz tolle Sache. Ich war selbst in meiner Jugend schwer krank”, betonte Waltraud Pleis aus Filsum, die mit ihrem Mann Gregor und den Kindern Jannik, Malte und Tabea gleich mit der ganzen Familie an den Start ging. “Mich hat es berührt, dass sich Manfred Boldt, als er noch im Krankenhaus lag, schon Gedanken gemacht hat, so einen Lauf zu organisieren”, sagte Helmut Collmann, Präsident der Ostfriesischen Landschaft, dem die hohe Teilnehmerzahl und die vielen frei- willigen Helfer imponierten. “Doch nicht nur die erzielten Einnahmen des Spendenlaufs sind wichtig, sondern dass sich alle Läufer hier solidarisch erklären und mit dem Lauf Aufmerksamkeit erregen. Die Menschen sollen erkennen, dass sich der Kampf gegen den Krebs immer lohnt.” In diese Kerbe schlug Werner Müller, Vorsitzender des Ausrichters Fortuna Logabirum: “Ich bin be- geistert. Eine ganz tolle Sache, die Manfred Boldt da ins Leben gerufen hat. Als Dank dafür, dass er den Krebs besiegt hat. Klasse ist auch, dass so viele Läufer mitmachen und nicht erst fragen, was es zu gewinnen gibt.” Manfred Boldt war nach eigenen Bekunden sehr zufrieden mit der Veranstaltung: “Ich ziehe den Hut vor denjenigen, die hier bei den hohen Temperaturen an den Start gegangen sind. Die Resonanz war überwältigend”, kündigte Boldt schon eine Neuauflage für den 25. Juli 2009 an. “Der Spendenlauf soll zu einer festen Laufeinrichtung im Laufkalender werden. Wenn es meine Gesundheit zulässt, werde ich demnächst wieder selbst mit dem Laufen anfangen”, sagte der Organisator. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 4. August 2008 LG Harlingerland zeigt in Esens ihre Stärke Beim 15. Balthasar-Lauf in Spitzenpositionen / Martin Buss ein Jahr im Ausland / Ältester Teilnehmer war 77 Jahre alt Esens (dk). Die Atmosphäre beim Balthasar-Lauf als Auf-takt zum Esenser Stadtfest ist es, die die auswärtigen Teilnehmer Jahr für Jahr besonders lobend herausstellen. In diesem Jahr war es nicht anders: Ein großes, begeisternd anfeuerndes und applau- dierendes Publikum war Freitag erneut in die Innenstadt gekommen, um dieses Spektakel am Ende eines schönen Sommertages mitzuerleben. Schon bei den Vorläufen für den Nachwuchs herrschte reges Treiben auf dem Marktplatz: Bürgermeister Klaus Wilbers schickte 62 Drei- bis Sechsjährige auf eine 750 Meter lange Strecke rund um die St.-Magnus-Kirche, wobei manche mitlaufende, unter- stützende Elternteile am Ende geschaffter wirkten als ihre Kinder. Allerdings: Ein Vater soll während der Umrundung am Handy sogar ein Auto gekauft haben. Jüngste Teilnehmerin könnte die zweijährige Julia Kümmel aus Thunum gewesen sein. Schließlich konnten sich alle Läufer über eine Urkunde freuen. Die schnellsten Mädchen Talea Siebels (fünf Jahre, 3:49 Minuten), Melanie Hauer (3:51) und Greta Kelsch (3:55) und die schnellsten Jungs Lennart Kelsch (3:13), Franz Backhaus (3:18) und Maxim Zyubin (3:19) erhielten Pokale. Wie beim Bambini-Lauf, so fieberten Eltern und andere Zuschauer auch beim Schüler-Lauf der 85 angetretenen Sieben- bis Zehn- jährigen mit. Die Zwillinge Renke und Nico Gronau, 8 Jahre alt, hatten sich in die erste Startreihe gestellt, mussten stärkere Läufer auf der 1600 Meter langen Strecke dann allerdings an sich vorbeiziehen lassen. Schließlich kamen Leo Höfner (Laufgemeinschaft Harlingerland, 5:52 Minuten), Hanna Herbert (6:05) und Samira Skribbe (6:25) sowie Jan Hendrik Dirksen (5:31), Marvin Bendig (5:37) und Lazar Keßler (5:54) aufs Treppchen. Renke landete auf dem 5., Nico auf dem 14. Platz der 42 Jungs. Acht Teilnehmer traten unter dem Motto “Wi sünd Holtriem” für den SV Ochtersum an. Das besondere Augenmerk des Abends lag natürlich wieder beim 9860 Meter langen Hauptlauf, bei dem Bürgermeister Wilbers nach der Begrüßung traditionell den Startschuss gab. 399 Läuferinnen und Läufer gingen dann auf die Strecke, an der ein Teil der 80 im Einsatz befindlichen Helfer (darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Esens, Polizei und das DRK) nach Absprache des Veranstalters Lauftreff “Schafhauser Wald” im SC Dunum für die erforderliche Sicherheit sorgten. Wie berichtet lief auch bei der 15. Auflage des Esenser Stadtlaufes Stephan Immega von der Laufgemeinschaft Harlingerland als erster ins Ziel - nach 32:59 Minuten und bei reichlichem Jubel der Passanten auf dem Marktplatz. 18 Sekunden später folgte Hermann Fleßner (33:17), dann Achim Groenhagen (33:28) und Martin Buss (34:06), alle von der LG Harlingerland. Wenn man noch die weiteren Mitstreiter Thomas Braje (13. Platz; 36:33), Dieter Weinberg (9.; 36:55), Nils Christians (19; 37:24) und Jan Weinberg (43.; 39:52) hinzu- nimmt, so kann LG-Harlingerland-Trainer Uwe Rolf zufrieden sein mit dem Abschneiden seiner Jungs. Übrigens: Für Martin Buss war dies zunächst der letzte Wettkampf in Deutschland. Der Wittmunder geht am 13. August für knapp ein Jahr als Austausch- schüler nach Amerika (Nordstaat Indiana), wo er sicher weiter trainieren wird, um beim 16. Balthasar-Lauf im nächsten Jahr noch näher an Stephan Immega heranzukommen. Als schnellste Frau lief Sonja Hoogestraat von der Emder Laufgemeinschaft nach 38:59 Minuten ins Ziel, vor Irmi Hartmann (TV Norden; 39:40) und Marion Bakker (Emder LG; 41:58). Laut Hauptorganisator Dieter Lunz waren unter den Teilnehmern auch in diesem Jahr etwa 40 Prozent Touristen zu finden. Die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse erhielten neben Siegerurkunde einen Pokal oder auch einen lukullischen Sachpreis. Der jüngste Teilnehmer war der achtjährige Tim Glanzer vom SV Ochtersum (55:01), der älteste Läufer mit 77 Jahren Richard Herget vom TuS Glarum (55:55). Als stärkste Gruppe mit mehr als 30 Teilnehmern erhielt “Wi sünd Holtriem” aus den Händen von Dieter Lunz und Bürgermeister Wilbers “Schlicky”-Torten. Teilnehmer, die den Empfang ihrer Urkunde mit Zeitangabe nicht abwarten wollten, haben in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, diese von der Website www.balthasar-lauf.de herunterzuladen und auszudrucken. Besonders Lob für Organisation und Durchführung erhielt Dieter Lunz, bei dem - zusammen mit seiner Frau Etta - die Fäden zu- sammenliefen. Aber auch Eibo Eiben, seinerzeit Mitinitiator des Balthasar-Laufs, trug in seiner Funktion als Moderator erheblich zur positiven und professionellen Außenwirkung der Veranstaltung bei. Um die Zeiten schnell auswerten und die entsprechenden Urkunden zügig ausdrucken zu können, waren zudem zahlreiche weitere Lauftreff-Mitglieder ehrenamtlich tätig. ==> Ergebnisse
ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 5. August 2008 "Es ist ein geiles Gefühl" Gaerlan und Schürmann sind die neuen "Kaiser" im Ultramehrkampf Scheeßel. Wer kurz vor Schluss der zweitägigen WM im Ultramehrkampf die Athleten betrachtete, sah niemanden mehr, dem der Schmerz nicht ins Gesicht geschrieben stand. Eine Zerrung hier, eine Sehnenreizung da oder einfach nur Muskelkater ließen jeden Schritt zur Qual werden. Am besten bissen sich Adrian Schürmann und die US-Amerikanerin Natalia Gaerlan durch - sie holten sich in Scheeßel die WM-Kronen. Wenn die Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen als "Könige der Athleten" tituliert werden, so bleibt denen, die die doppelte Anzahl an Disziplinen absolvieren, nur noch ein Prädikat: "Kaiser". "Es ist ein geiles Gefühl, beim Zehntausender auf die Zielgerade einzubiegen und zu wissen, dass es nur noch 100 Meter sind", strahlte Adrian Schürmann (LG Porta Westfalica). Er hatte über den gesamten Wettkampf hinweg die konstanteste Leistung ge- zeigt. Seines größten Konkurrenten Mark Murison aus England (Achillessehnenabriss) vor dem Wettkampf beraubt, glänzte der Hürdenspezialist vor allem auf den kurzen Sprint- und Hürdenstrecken, zeigte sich aber auch mit den technischen Disziplinen zu- frieden: "Die Wurfdisziplinen liefen teilweise sehr gut, beim Laufen war ich über meine Form nicht ganz so glücklich." So kam es, dass er mit 11 877 Punkten zwar deutlich gewann, sein Ziel - die 12 000 Punkte - aber verfehlte. Schürmanns härtester Wider- sacher, der starke Werfer Benedikt Nolte (TuS Köln), besiegte sich selbst, indem er über die 400 Meter Hürden disqualifiziert wurde und sich sein Zwei-Tages-Werk zerstörte. Schon beim Stabhochsprung hatte er Pech gehabt, als sein Sportgerät brach. Damit war der Weg frei für den guten Dauerläufer Mattias Häyry aus Finnland (11351 Punkte). Er war beim Stabhochsprung noch von der Matte gerollt, hatte sich den Kopf geprellt und die letzten sechs Disziplinen in einem leichten "Dämmerzustand" beendet. Dritter wurde im Schlussspurt Chris Heinicke (Tangermünder LV/10814). Auch bei den Frauen war es eine klare Angelegenheit: Top-Favoritin Maren Schott (Bayer Leverkusen) hatte sich im Abschluss- training den Arm gebrochen. Somit war der Weg frei für die amerikanische Sprintspezialistin Natalia Gaerlan, die vor allem durch ihre Universalität auf sich aufmerksam machte und zwölf der 14 Disziplinen gewann. Trotzdem verfehlte sie mit 9824 Punkten knapp die magische Grenze. "Ich freue mich aber mehr über den Sieg und die guten Einzelleistungen. Außerdem habe ich einen neuen amerikanischen Rekord aufgestellt", strahlte die Siegerin. Zweite wurde Annika Schürmann, Schwester des Männer- Siegers, mit 8525 Punkten vor der Schweizerin Jasmine von Vivis (7897). ==> Ergebnisse: Frauen / Männer ****************************************************************************************************************************************************** ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 12. August 2008 Waltke verfehlt eigenen Kreisrekord knapp Lüchower Zehner: Favoritensiege durch Jürgen Schwarz und Marlene Waltke Lüchow (hc). Die Favoriten siegten bei diesem 10-km-Straßenlauf souverän: Jürgen Schwarz vom SC Lüchow und Marlene Waltke von der IGAS Wendland waren die erwarteten Sieger beim 15. Lüchower Zehner. Das Siegerduo legte dabei gute Zeiten hin: In 40:15 Minuten verpasste Waltke ihren eigenen Kreisrekord lediglich um 15 Sekunden, und Schwarz durfte mit seinen 37:32 Minuten zufrieden sein. Waltke fehlte bei ihrem Versuch, eine neue Kreisbestmarke aufzustellen, die Unterstützung eines Mitläufers oder einer Mitläuferin, die sie zu einer deutlichen Steigerung hätten ziehen können. Dabei waren die Bedingungen am Freitag Abend auf dem Rundkurs zwischen Lüchow, Banneick und Saaße nicht einmal schlecht. Ein drohendes Gewitter zwischen dem 1-km-Lauf und dem Haupt- lauf streifte die Laufstrecke nur, und auch ein leichter Gegenwind war lediglich auf einigen Teilpassagen zu spüren. So blieb Waltke nur die Freude über eine schnelle Zeit sowie über den dritten Sieg und Pokalgewinn in Folge. Jürgen Schwarz verfehlte seine Bestzeit aus dem Jahr 2006 letztlich nur um 22 Sekunden. Immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, befindet sich der M45-Senior derzeit in so guter Form, dass er mit einem Vorsprung von über einer Minute auf Siegfried Martel vom SV Eintracht Clenze diese Zeit fast im Alleingang laufen kann. Martel benötigte als Sieger der M 40 38:35 Minuten und hatte nur eine Sekunde Vorsprung auf Michael Thoms (1. der M35) aus Hohnstorf. Dahinter folgte in 38:52 Min. Hans-Joachim Heermann vom SC Lüchow, der als 2. der M 45 an seine starke Zeit von 37:09 Minuten von den Norddeutschen Meisterschaften im April in Lüchow nicht an- knüpfen konnte. Auf dem zweiten Platz der Frauen-Gesamtwertung kam in Gisela Maubach vom Dürener TV (1. der W50) eine ehemalige Lüchowerin nach 47:38 Minuten ins Ziel. Unter ihrem Mädchennamen Klutzny hält sie mit 4:48,4 Min. über 1500 m einen der ältesten hiesigen Kreisrekorde, den sie 1973 aufgestellt hat. Im Rahmenwettbewerb über 6 km war Lennard Frank, M 15, vom SC Lüchow in 25:41 Min. der Schnellste. Schnell war auch der Nachwuchs über 1 km unterwegs. Nur eine Sekunde trennten die beiden IGAS- Wendland-Läufer Luca Jagow, M 11, in 3:54 Min. und Wanja Schulz, M 10, in 3:55 Minuten. Dritter wurde Jacob Boick als Zweiter der M 10 in 4:02 Minuten. Bei den Mädchen lag Merle Loszinski, W10, vom SC Lüchow mit guten 4:14 Min. vorn. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. August 2008 Holländische Frauen feierten Erfolge in Jemgum Leichtathletik: Beim Müggenmarktlauf starteten 238 Athleten / Süthoff siegte über 20 Kilometer Jemgum. 238 Sportler gingen am Freitag beim 8. Müggenmarktlauf des SV Jemgum auf die Strecke. Das bedeutete einen neuen Teilnehmer-Rekord. Die längste Distanz von 20 km wurde von der SPD-Landtagsabgeordneten Johanne Modder aus Bunde ge- startet. Bei den Männern siegte Heiko Süthoff aus Weener in 1:18:03 Stunden vor Stefan de Jonge (TuS Weene) in 1:18:27 Stunden und dessen Vereinskollege Harm Park (1:23:39). Gonny Houtman aus den Niederlanden (Artemis-Winsum) siegte bei den Frauen in 1:36:22 Stunden vor ihrer Teamkollegin Tini Visker (1:39:31) und der Emderin Kim Lenz (1:39:58.). Die Fünf-Kilometer-Läufer wurden zusammen mit den 18 Walkern losgeschickt. Hauke Köller aus Weener überquerte die Ziellinie als Erster in 18:36 Minuten vor Marco Wolf (TuS Aurich-Ost / 19:01) und Hanno Ludwigs von der LG Ostfriesland (19:16). Die zwölfjährige Anneke Beening aus Leer lief die fünf Kilometer in 22:56 Minuten. Damit gewann sie nicht nur die weibliche Wertung, sondern siegte auch in der Teamwertung mit Immo Beening (21:26) und Thido Beening (21:57). Michaela Janssen (Fortuna Loga- birum) wurde bei den Frauen Zweite (23:52). Genau 25 Minuten benötigte die Drittplatzierte, Viola Steffens, aus Canum. Die Mannschaftswertung der Herren gewann die B-Jugend des SV Ems Jemgum. (Manfred Penning, Marcel Sinning, Timo Hübner). Aus den Niederlanden kam auch der Gewinner des Zehn-Kilometer-Laufs. Jan Stuursma (Veendam) hatte in 34:46 Minuten über eine Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Gerd Wolzen vom VfL Germania Leer (36:01). Ralf Taube (ebenfalls Germania Leer) wurde Dritter (37:40). Noch eine Niederländerin konnte den Siegerpokal entgegennehmen. Diana ten Cate aus Stadskanaal siegte in 42:05 Minuten. Die Jemgumerin Frauke Bronn (VfL Germania Leer) wurde Zweite in 45:56 Minuten gefolgt von Hilde Steinke (SV Condordia Neermoor) in 48:58. Vor den Hauptläufen wurden der Bambinilauf und der Schülerlauf um 18.15 Uhr gestartet. Die Kleinsten hatten eine 500 m lange Strecke zu laufen. 1500 m liefen die Schüler und Schülerinnen bis zwölf Jahre. Insgesamt nahmen 33 Kinder teil. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 18. August 2008 Nick Hufgard siegt auch ohne neue Bestzeit 7. Windmühlenberglauf in Fallersleben: Teilnehmerrekord / Sina Willmann gewinnt Frauenkonkurrenz vor Claudia Parschau Von Bettina Jaeschke Fallersleben. 228 Läufer bedeuteten Teilnehmerrekord beim 7. Windmühlenberglauf am Sonntag. Nick Hufgard vom VfB Fallers- leben überquerte nach 34:08 Minuten als erster die Ziellinie. Erste Frau im VfB-Stadion war Sina Willmann vom SFC Wolfsburg nach 40:48 Minuten. Mit dem Windmühlenberglauf begann zugleich die Herbst-Saison des Wolfsburg-Gifhorner Laufcups. Dicht an dicht gedrängt standen die Läufer morgens im Stadion und warteten darauf, dass Karl-Peter Wilhelm, erster Vorsitzender des VfB Fallersleben, den Startschuss gab. Dann setzte sich das Feld zügig in Bewegung und lief eine halbe Runde im Stadion, bevor es auf die Strecke ging. Diese führte von Fallersleben Richtung Sülfeld, dort am Tierheim vorbei, fast bis zur Schleuse und wieder zurück. Der Großteil der Sportler lief. Vier Teilnehmer hatten sich hingegen entschieden, die Zehn-Kilometer-Distanz im Nordic Walking zurückzulegen. "Die Strecke war gut, Zeit und Ergebnis sind okay", sagte Nick Hufgard. Bestzeit sei er zwar nicht gelaufen, dennoch war er mit seinem Ergebnis zufrieden. "Es war anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht", sagte Sascha Diehr vom VfL Wolfsburg, der als Zweiter nach 34:47 Minuten die Ziellinie überquerte. Für ihn war es am Samstag der erste Wettkampf nach einjähriger Verletz- ungspause. "Dafür war es in Ordnung, auch wenn es nicht die Zeit war, die ich sonst laufe", meinte er. "Mir ging es aber haupt- sächlich erst einmal darum, wieder dabei zu sein." Ebenfalls nach einer Verletzungspause, wenn auch einer kurzen, war Ulrich Petri vom VfL Wolfsburg wieder auf die Strecke gegangen. Er wurde in 35:27 Minuten Dritter des Windmühlenberglaufes und damit Erster der Laufcup-Wertung. Bei den Frauen gewann Sina Willmann das Rennen und führt auch in der Laufcup-Wertung. Zweite wurde Claudia Parschau vom VfB in 42:37 Minuten. Rang drei belegte Bianca Weide-Jentsch vom Team Waggummer Holz in 42:49 Minuten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 18. August 2008 Solo für Kuk und Spaß für Staffeln Damme (ha). Der souveräne Sieg von OSC-Lauftalent Viktor Kuk und der große Spaßfaktor an der Strecke markierten die wich- tigsten Eckpunkte des 8. Dammer Stadtlaufs. Wolfgang Knabe, Vereinschef des zusammen mit der Stadt Damme als Ausrichter aktiven OSC Damme, fasste das Geschehen am Freitagabend so zusammen: "Wir wollten eine sportlich und eventmäßig attrak- tive Veranstaltung - das Ziel haben wir erreicht. Dazu hatten wir gutes Wetter. Es passte alles." Mit rund 370 Läufern und Walkern bewegten sich die Teilnehmerzahlen im Bereich der letzten Jahre. Viktor Kuk hat in diesem Jahr unter anderem bei Deutschen Jugendmeisterschaften in der Halle und draußen mit einem zehnten und elften Platz über 1500 m und 2000 m Hindernis schon sein großes Potenzial unter Beweis gestellt. Beim Heimrennen über 10 km ließ der 19-Jährige die gesamte Konkurrenz in ausgezeichneten 34:30 Minuten klar hinter sich. Mit 137 Startern im Hauptlauf, darunter 19 Frauen, war dieser zentrale Stadtlauf-Bestandteil sehr gut frequentiert. Als Nummer zwei hinter Kuk setzte sich der inzwischen in Köln lebende OSC-Läufer Elmar Nyhuis in Szene - vor drei Startern des SC Herringhausen. Dieser Klub stellte mit Favoritin Jutta Karsch auch die Siegerin bei den Damen; in 41:39 min lief sie unangefochten zum Sieg. Großer Ehrgeiz herrschte auch bei den Schülern vor, wo 64 Teilnehmer in zwei Altersklassen über 1200 Meter antraten. Die beste Zeit lieferte auch hier ein bekannter OSCer: Benny Bloemen kam nach 4:05 Minuten ins Ziel; damit hätte der Zehnjährige auch noch in der Klasse der 11- bis 15-Jährigen gewonnen. Wolfgang Knabe zeigte sich auch hier mit der Resonanz zufrieden, sagte aber auch: "Da ist sicher noch Luft nach oben. Aber wir hatten diesmal noch Ferien und eine Ameland-Fahrt, an der viele Kinder teilgenommen haben." Besonderes Augenmerk beim OSC wird auch auf die Fun-Staffel gelegt. 37 Dreier-Teams waren im Rennen, wobei die Firma Grimme (10) und Zerhusen Kartonagen (9) die meisten Staffeln an den Start brachten. Den Sieg holte sich allerdings etwas über- raschend eine Dreierkombo der 1. Handballmänner von RW Damme. In 37:49 Minuten kamen Jan Butke, Martin Pohlschneider und Nils Rawe mit 43 Sekunden Vorsprung auf das Team Zerhusen Kartonagen IV ins Ziel. Die kurzfristig zusammengestellten OSC-Funjunioren wurden Dritte. Den Mix aus sportlichem Ehrgeiz und dem reinen Spaß an der Freude verkörperten besonders die Dammer Hofnarren, die, natürlich in Narrenkappen angetreten, eigentlich 111. werden wollten, was natürlich nicht möglich war; so belegten sie Rang 32. Die Stimmung an der Strecke mit den vielen privaten Getränkestationen sowie mit Transparenten und Musikbegleitung bezeich- nete Wolfgang Knabe als außerordentlich gut. "Die Feierlaune bei den Staffelvertretern hat auch bis zum frühen Samstag ange- halten", berichtete der OSC-Chef von einem positiven Nebeneffekt und ergänzte: "Ich glaube, die Teilnehmer waren alle sehr gut zufrieden." Auch das ist ein Antrieb für den OSC und die Stadt, 2009 die 9. Auflage des Stadtlaufs in Angriff zu nehmen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 18. August 2008 Jahresweltbestleistung in Schortens Jever-Fun-Lauf: Der Kenianer Stephen Chelimo unterbietet Streckenrekord nochmals um drei Sekunden Von Sönke Wieting Schortens. Spätestens seit vergangenem Sonnabend hat die Stadt Schortens einen Platz auf der Weltkarte der Läufer-Elite: Der Kenianer Stephen Chelimo verbesserte bei der 22. Auflage des “Jever-Fun-Laufs” nicht nur den gerade einmal ein Jahr alten Streckenrekord seines Landsmanns Wilson Kipsang, er lief zudem in einer Zeit von 45 Minuten und 38 Sekunden Weltjahresbest- zeit über 10 Englische Meilen. Trainer Gerard van de Veen ahnte bereits beim Zieleinlauf: “Das wird eine Zeit unter den Top 10!” Auch der Zweitplatzierte Felix Keny blieb in seiner Zeit von 45:49 Minuten deutlich unter der bisherigen Jahres-Bestzeit des Ma- rokkaners Ridouane Harouffi, der diese im vergangenen April in Washington DC aufstellte. Der Heidmühler Hartmut Ollesch, der an allen 21 10-Meilen-Läufen in Schortens teilnahm, belegte im Gesamtklassement den 68. Platz. Auch bei den Frauen setzten sich über 10 Meilen Athletinnen aus Kenia durch. Hier siegte Alice Kemunt Mogire vor ihren Teamkameradinnen Joyce Chepchumba und Irene Cherop. Doch nicht nur über eine neue Bestzeit bei den Männern durften sich die Veranstalter freuen: Mit 2260 Startmeldungen wurde beim “Jever-Fun-Lauf” auch eine Rekord-Teilnehmerzahl erreicht. Wie Orga-Chef Rudi Budweg mitteilte, seien insgesamt 1980 ge- messene Zieleinläufe registriert worden. “Das muss man erst einmal händeln”, so Budweg. Den Volkslauf über 10 Kilometer entschied Stefan Losch (TUSEM Essen) vor Gerd Wolzen (Leer) für sich. Michael Mäschig (Wilhelmshaven), der im vergangenen Jahr wegen Archillessehenen-Problemen knapp den Sieg verpasste, belegte Rang drei. Schnellster Friesländer wurde Bernd Winter (Airbus Varel) auf Rang 40. Die weibliche Konkurrenz über diese Distanz dominierte Felicitas Vielhaber (TUSEM Essen), die ihre Vereinskameradin Barbara Jedras und Kerstin Augustin (Dortmund) auf die Plätze zwei und drei verwies. Silvana Dessi überquerte als erste Friesländerin die Ziellinie. Thorben Preikschat (team racepaper.de) sicherte sich den Sieg im Volkslauf über 5 Kilometer vor Thomas Tüxen (Bückeburg) und Jober Dias da Silva (Brasilien). Der erst 15-jährige Alexander Korzuschnik vom Vareler TB Triathlon kam als schnellster Fries- länder auf den siebten Rang. Bei den Frauen gingen die Podiumsplätze ebenfalls an auswärtige Athletinnen: Neele Harms (Ofen) setzte sich klar vor Karin Heidorn (Berlin) und Steffi Krieg (LG MuLi) durch. Andrea Caspers-Schoon (Sande) überquerte als Fünfte die Ziellinie. Einen friesländischen Erfolg feierte David Nduati aus Jever, der sich Platz eins beim Schülerlauf über einen Kilometer sichern konnte. Bei den Schülerinnen hatte mit Michelle Kloth (Glarum) ebenfalls eine Friesländerin die Nase vorn. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDSEE ZEITUNG vom 19. August 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel) Die Zahl der Teilnehmer steigt Volkslauf in Bederkesa mit 300 Startern / Andreas Jagdhuber aus Cuxhaven entscheidet den Hauptlauf für sich Bad Bederkesa (dom). Der Volkslauf um den Beerster See gehört um Seefest wie das Fackelschwimmen und das Feuerwerk. Seit 25 Jahren lädt der TSV Bederkesa zu diesem sportlichen Wettstreit ein. Diesmal nahmen rund 300 Läuferinnen und Läufer teil. Als erster überquerte der niedersächsische Landesmeister im 3000-Meter-Lauf die Ziellinie. 7,6 Kilometer hatte de 14-jährige Andreas Jagdhuber in den Knochen, als er nach knapp 27 Minuten in das Ziel im Beerster Kurpark einlief. Die sah man ihm an: “Endlich geschafft”, schnaufte Jagdhuber und gönnte sich einen großen Schluck Wasser. Bereits um 9 Uhr starteten rund 30 Nordic-Walker zur Runde um den See, um 9:30 Uhr folgten 45 Kinder. Der Hauptlauf mit 300 Teilnehmern begann um 10 Uhr. Das besondere: Der Hauptlauf wurde in ein und zwei Runden um den See aufgeteilt. “Dieses Jahr waren es noch mehr Teilnehmer als sonst”, stellte Organisator Günter Griffel fest. Die Läufer kamen aus dem Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven. “Sogar einige Urlauber haben sich spontan entschlossen mitzulaufen”, so Günter Griffel. Nach mittlerweile 25 Jahren ist der Lauf um den See am Beerster Seefest-Wochenende fest in den Terminkalendern der Läufer-- innen und Läufer notiert. “Gewiss auch im nächsten Jahr”, ist sich Organisator Günter Griffel sicher. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 23. August 2008 Trio der LG Harlingerland einsame Spitze Auricher Sparkassenlauf: Immega gewinnt die 10 Kilometer vor Groenhagen und Fleßner / Sieger wollte eigentlich noch schneller sein Aurich (sm). Stephan Immega war schnell. Rasend schnell. Zu schnell für seine Verfolger. Außerhalb deren Sichtweite. In 31:59 Minuten gewann der Starter der LG Harlingerland gestern Abend den 1. Auricher Sparkassenlauf über die 10 Kilometer. Aber eigentlich hätte Immega noch schneller sein wollen. Eine Zeit um die 31:30 Minuten hatte er sich vorgenommen. Am Ende konnte er aber mit seinem Ergebnis leben. Nach der zweiten Runde hatte Immega bereits etwas Dampf herausgenommen: “Bei den Überrundungen konnte ich nicht mehr die Ideallinie laufen.” Hinzu kam, dass die Steine durch den einsetzenden leichten Regen glatt wurden. In 33:52 Minuten überquerte Immegas Vereinskollege Achim Groenhagen als Zweiter die Ziellinie. Und war zufrieden. Schließlich hatte er verletzungsbedingt fünf Wochen nicht trainieren können. Hermann Fleßner machte den wieder einmal Drei- facherfolg der LG Harlingerland perfekt, zeigte sich seiner Einzelleistung gegenüber aber kritisch: “Das war nicht so mein Rennen. Achim war am Anfang zu schnell. Da musste ich alleine laufen und mich selber motivieren.” Bei den Frauen machten Kerstin Lüken (Emder LG) und Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) den Sieg unter sich aus. Anfangs noch als Trio mit Sonja Hoogestraat (Emder LG) unterwegs, setzten sich die beiden nach der zweiten Runde ab. Lüken hatte im Ziel in 38:48 Minuten knapp die Nase vorn. “Ich hätte eher angreifen müssen”, wusste die Zweitplatzierte, warum es nicht ganz vorne gereicht hatte und ärgerte sich über zu viel Respekt, den sie wieder einmal gegenüber Lüken gezeigt hatte. Das allein aber war’s nicht. Vor einer Woche ist Manssen bei der Duathlon-Weltmeisterschaft in Belgien gestartet. Und die Anstrengung steckte ihr noch ein bisschen in den Beinen. “Aber es hat Spaß gemacht”, fand Manssen trotzdem Gefallen am Lauf. Und lag damit auf einer Linie mit den übrigen Läufern. Sie alle genossen besonders die Atmosphäre in der Norderstraße, wo sie durch ein Spalier von Zuschauern liefen. Mit 986 Startern insgesamt wurde bei der Premieren-Veranstaltung die 1000er-Marke nur knapp verfehlt. 340 Läufer waren über die 10 Kilometer an den Start gegangen. 414 über die 5 Kilometer, die Jan Waschkau (Windenergie Enercon, 16:30 Min.) vor Max Brinkmann (17:07) und Peter Steinke (17:08, beide VfL Germania Leer) sowie Wilfried Mühlenbrock (LG Ostfriesland, 17:11) gewann. Bei den Frauen siegte Waltraud Klostermann (TV Norden, 19:33). ==> Ergebnisse ==> Ein weiterer Pressebericht vom 25. August 2008 ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 23. August 2008 Läufer trotzen dem Dauerregen Hafenfestlauf: 500 Starter am Freitag in Barßel - Viele Nachmeldungen Von Heinz-Josef Laing Barßel. Nur das Wetter machte den Veranstaltern einen kleinen Strich durch die Rechnung: Dauerregen begleitete am Freitag- abend den 1. Barßeler Hafenfestlauf. Mit dem Volkslauf, der vom Deutschen Leichtathletikverband (DLV) anerkannt ist, wurde gleichzeitig das 29. Barßeler Hafenfest eröffnet. Trotz des schlechten Wetters gingen am Abend in den verschiedenen Disziplinen rund 500 Läufer an den Start. Hatten sich bereits 400 Starter in den letzten Wochen in die Meldelisten eingetragen, so wurden die Veranstalter kurz vor Beginn der Läufe von zahlreichen Nachmeldungen überrascht. Dazu war das Wettkampfbüro in den Räumen des benachbarten Hallenbades eingerichtet worden. Mit-Organisator Nils Anhuth machte dennoch ein fröhliches Gesicht, als er die vielen Teilnehmer am Barßeler Hafen begrüßte: “Damit hatten wir nicht gerechnet.” Die Läufer führten über die reizvollen Straßen und Wege am Hafen und über die Deiche an den Barßeler Gewässern. Die am Freitag beim Hafenfestlauf erzielten Leist- ungen sind bestenlistenfähig. Als erste Gruppe schickte Barßels Pfarrer Hermann Bergmann als Schirmherr der Veranstaltung die “Bambinis” auf den 800 Meter langen Rundkurs am Barßeler Hafen. Hier konnten Kinder im Alter bis zu zehn Jahren teilnehmen. Als Siegerin lief die neunjährige Nina Dittmann aus Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen) durchs Ziel. Sie verbringt gerade ihre Ferien bei Verwandten in Barßel und nutzte die Gelegenheit zur Teilnahme am Hafenfestlauf. Sie lief die 800 Meter in 3:34 Minuten. Auf dem zweiten Platz landete Julian Harms aus Elisabethfehn (3:41 Min.) vor Sönke Hanneken aus Barßel (3:42 Min.). Die Ergebnisse der weiteren Läufe: Schülerlauf für Jugendliche von elf bis 14 Jahren über 2500 Meter: 1. Andreas Hülskamp aus Garrel in 9:27 Min., 2. Janine Schenkel aus Barßel in 10:19 Min, 3. Mai Beening in 10:19 Min. Hauptlauf über fünf Kilometer: 1. Lars Kirchknopf aus Bremen in 18:18 Min., 2. Helmut Schmidt aus Bad Zwischenahn in 18:51 Min., 3. Karl-Dieter Goelsweer aus Rhauderfehn in 18:57 Min. Hauptlauf über zehn Kilometer: 1. Stefan Schwengel aus Westerloy in 35:06 Min., 2. Fabian Kühling aus Garrel in 35:38 Min., 3. Hans-Jürgen Bandelt, 1. TCO “Die Bären” in 36:41 Min. Nord Walking über fünf Kilometer: 1. Timo Mudder aus Emden in 37:42 Min., 2. Judith Reil aus Barßel in 38:18 Min., 3. Elfriede Tepe aus Sedelsberg in 38:32 Min. Der 1. Barßeler Hafenfestlauf stieß bei den vielen Sportvereinen in der Region auf großes Interesse. Neben den starken Läufern aus Garrel waren auch viele Gruppen und Mannschaften am Start. Barßels Bürgermeister Bernd Schulte war aufmerksamer Beob- achter der Veranstaltung, die von zahlreichen Helfern und vom Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes betreut wurde. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 25. August 2008 (Von Holger Wesseln - HWevents) Premiere kratzt an der 1000er-Grenze - Immega dominiert Fast 1000 Teilnehmer erreichten am Freitag das Ziel beim 1. Sparkassenlauf in Aurich. 50 Walker, 55 Schüler, 95 Bambinis, 400 Fünf-Km-Läufer und 369 Zehn-Km-Läufer bildeten gemeinsam die stolze Premierenzahl von 971 Finishern. Für ostfriesische Ver- hältnisse eine absolute Spitzenbeteiligung für einen Premierenlauf. Besonders hat die Organisatoren der Start von über 40 Mann- schaften im Team-Cup gefreut. Es hat sich gezeigt, dass das Konzept der Kombination von Leistungs- und Breitensport aufge- gangen ist. Die gute Zusammenarbeit von Stadt, Polizei, Feuerwehr, DRK und dem ausrichtenden Verein MTV Aurich hat für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt. Top-Läufer der Region sorgen für sportliche Höhepunkte Bereits im Vorfeld hatten sich zahlreiche Top-Athleten aus der Region für den Auricher Citylauf angemeldet. Am Veranstaltungs- tag meldeten sich dann noch einmal überraschend weitere Läuferinnen und Läufer für den Premierenlauf nach. Das Who-is-Who der regionalen Laufszene ging an den Start. Sonja Hoogestraat, Kerstin Lüken (beide Emder LG), Waltraud Klostermann, Irmi Hartmann (beide TV Norden), Andrea Manssen (Fortuna Logabirum), Stephan Immega, Achim Groenhagen, Hermann Fleßner (alle LG Harlingerland), Michael Mäschig (LG Wilhelmshaven) und Peter Steinke und Max Brinkmann (beide Germania Leer) waren einige der Namen die auf der Starterliste auftauchten. Schnelle und spannende Rennen waren also garantiert. Bei den Herren wurde der 10-km-Lauf vom diesjährigen Ossiloop-Sieger Stephan Immega von der LG Harlingerland dominiert. Be- reits mit dem Startschuss gab der zur Zeit stärkste Ostfriese richtig Gas und lies seinen Konkurrenten keine Chance. Bereits in der ersten von vier zu laufenden Runden erlief sich Immega einen Vorsprung von einer halben Minute. Am Ende lief Immega in starken 31:59 ins Ziel und setzte damit direkt beim Premierenlauf eine Marke für die kommenden Auflagen. Den zweiten Platz sicherte sich Achim Groenhagen, ebenfalls LG Harlingerland, in 33:52. Für Groenhagen, der seit sechs Wochen wegen einer Verletzung nicht trainieren konnte, eine überraschend starke Zeit, die für die kommenden Wettkämpfe einiges erwarten lässt. Das Triple für LG Harlingerland perfekt machte Hermann Fleßner auf dem dritten Platz in 34:30. Das spannendste Rennen des Tages wurden den Zuschauern von den Damen geliefert. Kerstin Lüken von der Emder LG und Andrea Menssen von Fortuna Logabirum lieferten sich einen verbissenen Zweikampf. Am Ende siegte die Emderin nur knapp in 38:43 zu 38:44 vor Andrea Manssen. Den dritten Platz belegte Kerstin Hoogestraat in 39:46. Beim 5-km-Lauf sicherte sich der Leeraner Jan Waschkau in 16:29 mit einer halben Minute Vorsprung den Sieg vor Max Brink- mann in 17:06 und Peter Steinke in 17:07. Bei den Frauen siegte die Altersklassenweltmeisterin Waltraud Klostermann vom TV Norden in 19:32 deutlich vor Eva Brinkmann in 20:18 und Almuth Maaß in 21:06. Starke Beteiligung am Team Cup Der über fünf Kilometer gleichzeitig ausgerichtete Team-Cup für 5er-Teams konnte bei seiner Premiere gleich mit über 40 Teams gestartet werden. Bei den Herren siegten die Windfreunde Enercon um den Tages-Einzelsieger Jan Waschkau in 1:31:43 vor dem TV Norden und dem Team Kuh’s Best. Bei den Damen gewannen die Zinsmäuse der Sparkasse Emden in 2:06:59 vor dem Team der LG Ostfriesland und den Handballerinnen vom MTV Aurich. Die Mixed-Wertung gewann der VfL Germania Leer in 1:33:47 vor der LG Ostfriesland und dem TV Norden. Glücklicher Gewinner fliegt nach New York Ein Highlight der Auricher Premiere war sicherlich die Verlosung des Tagespreises unter allen Läufern am Ende des Tages. Das Sporthaus Silomon ließ es sich nehmen einen der aktiven zum legendären New York Marathon zu schicken. Nachdem die Läufer ihre Startnummer als Los an der Bühne abgegeben hatten, präsentierte Insa Mönkemeier vom Sporthaus Silomon die von ihr ge- stiftete Reise, selber ein wenig nervös, den Gewinner. Riesiger Jubel auf der einen Seite und sportlich fairer Applaus auf der anderen Seite erschallten auf dem Auricher Marktplatz, als die Nummer 2423 gezogen wurde und mit Ralf Defort aus Aurich der Sieger feststand. Noch auf der Bühne verkündete der glückliche Gewinner, dass er die Reise auf jeden Fall antreten werde. Am Ende des Tages zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Man freut sich bereits darauf die vielen Anregungen in Ver- besserungen für die nächste Auflage umzusetzen. Die zweite Auflage 2009 kann kommen. ==> Ergebnisse ==> Ein weiterer Pressebericht vom 23. August 2008 ****************************************************************************************************************************************************** STADER TAGEBLATT vom 25. August 2008 Von Exoten und stolzen Siegerinnen 1200 Läufer auf dem Stader Kopfsteinpflaster Stade (db). 1200 Läuferinnen und Läufer am Start - mehr als 2000 Zuschauer am Streckenrand am Pferdemarkt, in den Stader Altstadtgassen und auf dem Platz 'Am Sande'. Das Konzept des Veranstalters VfL Stade und des Sponsoren-Pools von Stade 21 ist am Sonntag voll aufgegangen beim 10. Stader Altstadtlauf. Stade 21 trommelte 800 Kinder für den Lauf der Schulen zusammen. Die Idee entpuppte sich als Glücksgriff. Denn die Kinder brachten ihre Eltern und Großeltern mit an den Streckenrand. Die Zuschauer standen hinter dem rot-weißen Flatterband in Dreier- reihen. Die Grundschule aus Haddorf war mit 35 Kindern am Start. Die Lehrer Alke Schütte und Hartwig Faby sagen, dass die meisten Kinder von der Idee begeistert waren. “Erstes Ziel ist es, die Kinder mit Spaß an den Sport heranzuführen", sagt Hartwig Faby. Spaß am Sport hat Karl-Heinz Heinrichsen (54) seit Jahren. Einst war er professioneller Geher und gewann im Dress des Blau- Weiß Buchholz mehrere Landesmeistertitel. Am Sonntag war er der einzige Geher am Start und avancierte zum Publikumslieb- ling. Heinrichsen war der Exot. Er wüsste, dass er belächelt werde, sagt er, wegen des wackligen Stils. Aber das sei ihm nach all den Jahren egaL Schnelleren Schrittes hat Nicola McCarthy-Bunge vom Post SV Buxtehude (42) den Lauf über 17,8 Kilometer zurückgelegt. Mit 1:28:34 Stunden war sie die schnellste Frau im Feld. Im Ziel fiel sie ihren Teamkollegen in die Arme. “Mein erster Sieg", rief sie stolz. Auf den letzten drei Kilometern habe sie “nette Jungs" kennengelernt und mit ihnen “gequatscht". Erst da bemerkte sie, wie schnell sie unterwegs war und hing die Konkurrenz ab. Stefan Hüppe vom Team Bergamont kennt die anspruchsvolle Kopfstein- pflasterstrecke. Bereits in der ersten Runde hatte er einen respektablen Vorsprung herausgelaufen und ließ ihn sich nicht mehr nehmen. 1:05:05 Stunden benötigte er für den Rundkurs. Die Gesamtwertung des Hauptlaufes über neun Kilometer hat Anna Isabela Böge für sich entschieden. Bei den Männern lag Jens Thor Straten vorne. In den verschiedenen Altersklassen erzielten Sportler aus dem Landkreis Stade hervorragende Ergebnisse. Ebenso bei den Schülern im Lauf über 3,2 Kilometer. Als erste die Ziellinie überquerten Hannah Henrich vom TSV Bremervörde und Jendrik Hauschild vom TSV Apensen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WALSRODER ZEITUNG vom 27. August 2008 Die Lokalmatadoren siegen bei IPW-Lauf der SG Bomlitz Über 200 Teilnehmer kommen ins Ziel Bomlitz. Über 200 Teilnehmer erreichten beim zweiten IPW-Lauf, veranstaltet vom Industriepark Walsrode und der SG Bomlitz- Lönsheide, das Ziel. "Es war eine schöne, aber schwere Laufstrecke. Wir wurden voll gefordert, es ging über Straßen, durch den Wald, bergauf und bergab”, so lauteten auch dieses Jahr zahlreiche Kommentare der Läuferinnen und Läufer, die von Nikolaus Biniok als Mitverantwortlichem und "Miterfinder” des SFA-Cup auf die Strecken geschickt wurden. Dank der zahlreichen fleißigen Helfer lief die Veranstaltung wieder problemlos. Wie im Vorjahr gingen die Läufe über 6 und 12 km in die Wertung für den SFA-Cup ein. Überlegener Gesamtsieger über 6 km mit 52 Teilnehmern wurde Dr. Michael Röhrs vom TVJ Schneverdingen in 19:38 min gefolgt vom Vorjahressieger Heinz Koslowski (Marathonclub Walsrode) und Arne Nilas Sobczak (MTV Soltau). Kirsti Sarikaya (MTV Bispingen) ließ sich auch in diesem Jahr den Sieg bei den Frauen nicht nehmen, sie siegte in 25:41 min vor Petra Berkath (TVJ Walsrode) und Claudia Plesse (SV Kirchboitzen). 15 Nordic-Walker absolvierten diese Strecke, Axel Trautmann war der schnellste Mann, schnellste Frau war Ilse Norden-Rozycki, beide TVJ Walsrode. Die 12 km mit 64 Teilnehmern wurden von Stefan Lemcke vom TuSV Stellichte in überlegener Manier in 39:56 min gewonnen. Ge- samtzweiter war Andreas Kornelsen (Hannover 96) vor Joost Asche (VfL Oldenburg). Anke Sturm (MTV Soltau) war in 51:33 min schnellste Frau vor Nicole Leonhardt (SV Kirchboitzen) und Irene Wachtmann (VfL Visselhövede). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 1. September 2008 Immega erfüllt beim Jubiläum seine Prognose 10. Klinkerlauf in Wittmund / Sieger hatte seine Zeit vorher angekündigt / Halbmarathon-Premiere wird gut ange- nommen Wittmund. Kurz vor dem Startschuss musterte Stephan Immega seine Konkurrenz - er kannte sie fast ausnahmslos. Ein Blick zum Himmel verhieß genau sein Wetter - die Sonne schien und erwärmte die Luft in Wittmund auf weit über 20 Grad Celsius. Dann horchte er in seinen Körper - der fühlte sich ausgeruht und frisch an. Ob er eine Prognose für den Lauf über zehn Kilometer geben könne, wurde er gefragt. “Könnte eine Zeit um die 33 Minuten werden”, antwortete er. Reicht das zum Sieg? “Schwer zu sagen, aber es sieht gut aus”. Etwas mehr als eine halbe Stunde später erreichte er das Ziel. Als Erster. In 32:48 Minuten. Der 24-jährige Werdumer hat schon viele Wettkämpfe bestritten und auch gewonnen. Der Wittmunder Klinkerlauf fehlte bislang in dieser Sammlung. Das holte Immega am Wochenende nach. Der Hauptlauf über die Distanz von zehn Kilometern war der krönende Abschluss der diesjährigen Jubiläumsauflage. Zum zehnten Mal fand der Klinkerlauf statt und erlebte dennoch eine Premiere. Erstmals starteten auch die Langstreckler im Halbmarathon. Sie eröffneten am Sonnabend die Veranstaltung am Schulzentrum. Knapp 50 von ihnen gingen auf den Rundkurs, der die Läufer zwei- mal durch Angelsburg, Leepens und Hattersum zurück nach Wittmund führte. Premierensieger wurde Eduard Tjarks (LG Ostfries- land / 1:29:42 Std.). Noch am Vortag hatte der 54-Jährige den Festtagelauf in Münkeboe organisiert. Jetzt wollte einen Lauf als Aktiver genießen. Schnellste Frau war Almut Maaß (LG Ostfriesland). Sie benötigte 1:38:40 Std. für die 21 Kilometer lange Land- schaftsstrecke. “Der Halbmarathon war ein Testfall. Wir wollten sehen, wie er angenommen wird”, sagte Holger Siepert, der den Klinkerlauf gemeinsam mit seiner Frau Maria zum dritten Mal hauptverantwortlich abgewickelt hatte. Hinterher seien sie “positiv überrascht” gewesen, “wie viele mitgemacht haben”. Auch aus Teilnehmersicht kam die Langdistanz gut an. Viele nutzten sie als Vorbereitung für einen Marathon, und es ist davon auszugehen, dass die Organisatoren im nächsten Jahr am Lauf festhalten werden. “Wir sind superzufrieden”, bestätigt Holger Siepert. Während die Ausdauerathleten noch ihre Runden drehten, starteten an der BBS-Halle bereits die nächsten Rennen. Den Anfang machten die Bambini (Jahrgang 2003 und jünger), die, angeführt von Maria Siepert, eine 300 Meter lange Strecke bewältigen mussten. Als Erster überquerte hier der sechsjährige Marek Eilers aus Willen die Ziellinie. Bei den Mädchen lief die Burhaferin Maline Wübenhorst am schnellsten. Beim Schülerlauf, der wie alle Läufe vom Wittmunder Bürgermeister und Schirmherren der Veranstaltung Rolf Claußen gestartet wurde, gewann Timm Neeland (Aurich) in 5:56 Min vor dem Wittmunder Marvin Bendig (6:11). Das große Lauftalent der LG Harlingerland, Lea Höfner, verteidigte auf der 1600 Meter langen Strecke in 6:23 ihren Vor- jahrestitel bei den Schülerinnen. Gut drei Mal so lange war der Sieger des anschließenden Laufs über fünf Kilometer unterwegs. Bei 18:48 stoppte die Zeit für Holger Sigl (Aurich). Susanne Helmers vom TV Norden setzte sich in der Frauenkonkurrenz durch (21:04). Der Höhepunkt des Klinkerlaufs aber war die 10-km-Distanz. Nach drei Jahren Abstinenz ging Stephan Immega erstmals wieder an den Start und verhieß von Anfang an ein deutlich schnelleres Rennen als im Vorjahr (Albert Seegers gewann 2007 in 37:29 Min.). Zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Achim Groenhagen gestaltete er den Lauf von der Spitze weg. Noch vor einer Woche hatten sie beim Sparkassenlauf in Aurich überragt und ihre Bestzeiten in Angriff genommen. In Wittmund ließen sie es etwas ruhiger angehen. Hier ging es ihnen um den Sieg und einen taktisch klugen Lauf, an dessen Ende die Plätze eins und zwei standen. Beste Frau war Astrid Lübben (LG Ostfriesland) in 44:52. Mit deutlich über 300 Starts und insgesamt exakt 300 Zielankünften war die Jubiläumsauflage des Klinkerlaufs nach zuletzt rück- läufigen Teilnehmerzahlen wieder besser besucht. Das erweiterte Streckenangebot wurde gut angenommen und sorgte für viel Bewegung im Startraum. Die vielen Starts und Siegerehrungen aber waren gleichzeitig auch Anlass für vereinzelte Kritik unter den Teilnehmern. So bedauerten einige, dass sie für die Siegerehrung des 5-km-Laufs aufgerufen wurden, während die Hauptläufer gerade das Ziel erreichten. Der Applaus an der Ziellinie fiel damit spärlich aus. ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. September 2008 Münkeboer Festtagelauf immer beliebter Knapp 650 Teilnehmer sorgten wieder für eine tolle Atmosphäre Münkeboe. Erst zum zweiten Mal dabei, aber schon Bestandteil der Münkeboer Festtage und des Umzuges am Sonntag war der 2. Münkeboer Festtagelauf, den die Laufgemeinschaft Ostfriesland am Freitag ausgerichtet hat. Und dieser war wieder mal ein Erfolg: Knapp 650 Läuferinnen und Läufer beteiligten sich an den verschiedenen Wettbewerben. Für den 5-km-Lauf, der in diesem Jahr mit einer Teamwertung stattfand, hatten sich 249 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Ent- lang der Strecke hatten sich die Münkeboer Anwohner einiges einfallen lassen, um für eine tolle Atmosphäre zu sorgen. Den Ge- samtsieg beim 5-km-Lauf, an dem 249 Läuferinnen und Läufer teilnahmen, holte sich der Vorjahressieger Jan Waschkau aus Ihlow mit großem Vorsprung in 17:02 Minuten vor Marko Wolf vom TuS Aurich-Ost. Bei den Frauen gewann Claudia Henning vom MTV Aurich in 19:21 Minuten. Die Teamwertung bei den Männern gewannen die Ihlower Loopers vor den Utbüxers, den Sieg in der Mixedwertung holte sich das Team “wi sünd Holtriem I”. Die Teamwertung bei den Frauen gewann “wi sünd Holtriem II”. Nicht weniger spannend war der darauffolgende 10-km- Lauf. Hier setzte sich gleich nach dem Start eine dreiköpfige Spitzen- gruppe ab, die kurz vor Ende der ersten Runde auseinanderfiel. Am Ende ließ sich Michael Heyen von der LG Wilhelmshaven als Sieger feien. Er siegte in 35:12 Minuten vor Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken, der 35:36 Minuten benötigte, und vor Thorsten Bickel vom RSC Rot Gold Bremen. Mit deutlichem Vorsprung von fast vier Minuten gewann Marion Bakker von der Emder Laufgemeinschaft die Frauenwertung in 41:56 Minuten vor Gunda Barsuhn aus Berumbur in 46:22. Bei optimalen Temeraturen von 19 Grad und wenig Wind startete um 17 Uhr der erste von zwei Bambiniläufen. Wenig später gingen mit etwas Verspätung die Schüler in den Altersklassen der Jahrgänge 96 bis 99 über 1750 Meter an den Start. Den Lauf gewann der elfjährige Jan Basse von Komet Walle in 6:35 Minuten vor Nils Burmann von der Emder LG. Erste bei den Schüler- innen wurde Stina Wrede in 6:56 Minuten (Emder LG). Den anschließenden zweiten Schülerlauf über die 1750 m lange Strecke gewann Tim Neeland vom Gymnasium Ulricianum Aurich in 6:17 Minuten. In der Schülerinnen-Wertung hatte Mina Wolf aus Großefehn in 7:54 Minuten knapp vor Tomke-Maren Oldewurtel aus Rechtsupweg die Nase vorn. Die LG Ostfriesland zählte knapp 650 Teilnehmer und überlegt jetzt sogar, die Strecke im nächsten Jahr durch den Deutschen Leichtathletik-Verband vermessen zu lassen. ==> Alle Ergebnisse und etwa 700 Bilder dieses Laufes sind zu finden auf der Home-Page der LG Ostfriesland ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 2. September 2008 Wenn Kühe staunend Spalier stehen Bissendorf (bec). Wenn Kühe und Schafe sprechen könnten . . . Sie fühlten sich nicht wirklich gestört, als der 5. Osnabrücker- Land-Marathon, der hält, was der Titel verspricht, durch ihr Revier in Ortsteilen oder Bauernschaften wie Himbergen, Achelriede, Nemden und Eistrup führte. Wie sollten sie auch, denn Läufer - ob über 5000 oder 11 000 Meter, den halben oder ganzen Mara- thon - schnauften nicht, sondern genossen das Erlebnis unter 476 Gleichgesinnten - Rekord knapp verfehlt - in unberührter und belebender Natur mit Heu einfahrenden Landwirten. Genauer gesagt vorbei an Gehöften, an der für Idylle stehenden Ledenburg, wo von den Tannen für Weihnachten noch nichts zu sehen war, und an Anliegern, denen “ihr” O-L-M ans Herz wächst. “Wir finden inzwischen Anerkennung und Anklang bei der Bevölkerung”, freute sich Organisator Erich Avermann, der “rundum zufrieden” war mit einem Sommertag, “der richtig geil war”. Hier spendierten Anwohner wie selbstverständlich Getränke, dort eine bei stattlichen Temperaturen sehr willkommene Gartenschlauch-Dusche aus dem Vorgarten. Ganz abgesehen von den Wasserpistolen, die er- wartungsfreudige Mädchen gerne abdrücken durften. Und das auf eine Läuferfamilie, deren Alter von 3 bis fast genau 75 Jahre (Andreas Ungemach in diesem Monat) reichte, als es galt, allein oder in Staffel zu laufen bzw. zu walken. 500 Bananen waren ebenso gefragt wie 20 große Melonen neben den ge- spendeten 900 Flaschen Mineralwasser an den Getränkedepots in 2,5-Kilometer-Abständen. Nicht zu vergessen das alkoholfreie Weizenbier, nach dem manchem die Zunge bereits Kilometer vor der Zielmarke an der Werscher Straße lechzte. Auch hier hat Avermann mit seinen insgesamt 80 bis zum letzten Marathoni (5:20 Stunden Laufzeit) aushaltenden Helfern von Jahr zu Jahr mehr Zuspruch gefunden. Klar, dass auch Bürgermeister Guido Halfter (“ideal, das Private mit dem Dienstlichen zu verbinden”) mitlief über die Halbdistanz, die Marco Jürgens (Bielefeld, 1:21 Stunden) als Sieger sah, während Ruben Schmitz (2:58) über 42,195 Kilometer als Erster den Zielapplaus erfuhr. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WILDESHAUSER ZEITUNG vom 2. September 2008 Heimische Läufer halten gut dagegen Moormarathon mit Achtungserfolgen von Athleten aus Landkreis / Rietkötter 15. im Marathon / Wilking bei Schülern vorn Goldestedt (ck). Barnstorfs Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers moderierte gerade noch die Siegerehrung im Halb- marathon, da lief schon der schnellste Athlet des doppelt so weiten Marathons durch die Ziellinie nebenan: Mit einer vielumjubelt- en Zeit von zwei Stunden und 48 Minuten beendete Sebastian Lüning aus Bremen am Sonntagvormittag die 42 Kilometer des Goldenstedter "Moormarathons". Rekorde gab's während der sechsten Auflage nicht zu verzeichnen - aber angesichts der an- spruchsvollen und teils unebenen Wege-Abschnitte konnte dies auch niemand der Gastgeber erwarten. Die Aktiven stören der- artige Handicaps jedoch wenig - denn auch diesmal lobten sie die gute Organisation, die in den Händen des "Fördervereins Goldenstedter Moor" lag. Knapp eine halbe Stunde später als Marathon-Sieger Lüning kam der Drittplatzierte Herwig Janssen vom TV Hude (3:14:36) an - nur 24 Sekunden nach dem Zweiten Harald Butsch aus Ehningen. Fritz Rietköttter vom Wildeshauser Lauftreff beendete den Mara- thon auf Platz 15, Robert Oestmann aus Ganderkesee auf Platz 25. Hier gab es 50 Anmeldungen. Mehr als 500 Frauen und Männer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Finnland, der Schweiz und den Niederlanden waren am "Haus im Moor" in Goldenstedt-Arkeburg an den Start gegangen. "Wir sind sehr zufrieden", freute sich Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer. "Schön, dass wir die Zahlen aus dem Vorjahr halten konnten." Vor und nach den Läufen sowie entlang der Routen konnten sie sich auf die Rundum-Betreuung vieler Helfer verlassen: Die Feuer- wehren Goldenstedt, Lutten und Barnstorf standen an den Verpflegungsstationen und regelten den Verkehr, Mitglieder des TSV Drebber und vom MTV Jahn Barnstorf halfen bei der Auswertung der Ergebnisse, die Soldaten des Luftwaffen-Instandsetzungsre- giments vom Fliegerhorst Diepholz hatten die mobilen Duschen installiert, der Radsportverein Goldenstedt stellte die Führungs- und Schlussfahrer. Bei den Frauen kam Mieke Hekkers aus den Niederlanden nach drei Stunden und 57 Minuten Marathon ins Ziel. Sieger beim Halbmarathon waren Michael Reise aus Vechta in 1:21 Stunden und Johanna Wieferig (ebenfalls Vechta, 1:34 Stunden). Auch Starter aus dem Landkreis Oldenburg landeten Achtungserfolge: Dieter Jürgens vom TSV Großenkneten schaffte es im Halbmarathon auf den dritten Platz: Der Aktive der Altersklasse M40 absolvierte die 21,1 Kilometer in einer Stunde, 23 Minuten und 14 Sekunden. Zweiter wurde der Oldenburger Frank Schnitter (ebenfalls M 40) in 1:22:18 Stunden. Torsten Iverssen vom Lauf- treff Wildeshausen lief als Neunter durchs Ziel, errang aber in der Altersklasse M 30 den Sieg. Der Wildeshauser Detlef Sänger wurde 36. im Feld der 205 Halbmarathon-Läufer, Martin Finkenzeller 39., Roland Zalewski 55., Helmut Kramer 99., Andreas Baal- mann 104., Hans Kürbis 117., Walter Finkenzeller 128., Carsten Peterßen 160., und Sandra Kürbis-Edzards (alle aus Wildes- hausen) holte Rang 166. Matthias Stramann aus Großenkneten landete auf Position 81, und zwei Dötlinger kamen als 143. und 144. durchs Ziel im Halbmarathon: Theresia Wochen (24. in der Frauen-Wertung) und Ufke Janssen. Die Elf-Kilometer-Strecke absolvierte Gerrit Meyer vom MTV Barnstorf in 45 Minuten, und Susanne Fröhlking vom BV Garrel be- herrschte mit 50 Minuten die Konkurrzenz. Beim 6,5-Kilometer-Moorlauf triumphierten Sebastian Franke aus Diepholz in 27 Mi- nuten und Inge Bittner aus Lohne nach 32 Minuten. Auch die Walker legten gute Zeiten hin. Gute Leistungen zeigten auch die Schüler über 1000 und 2000 Meter. Den Schülerlauf A gewannen Jonas Wilking aus Wildeshausen und Lilo Stroink aus Diepholz. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 3. September 2008 Martel siegt im vierten Anlauf 20. Nemitzer Heidelauf: Marggraf dominiert Lauf über 5,7 km - kaum Resonanz beim Kids-Lauf Nemitz (jw). Platz acht, Platz vier, Platz zwei - und nun Platz eins: Viermal hat Siegfried Martel vom SV Eintracht Clenze Anlauf genommen, um beim Nemitzer Heidelauf des TuS Liepe ganz oben auf dem Siegerpodest zu landen. Am Sonnabend hat er es ge- schafft. Der 42-jährige Läufer sicherte sich in ordentlichen 42:12 Min. den Sieg im Hauptlauf über 11 km. Das war erst sein zweiter Gesamtsieg bei einem Laufwettkampf überhaupt. "Es war diesmal nicht ganz so schwierig, weil die Konkurrenz nicht so stark war, wie in den Jahren zuvor", gab sich der Gewinner bescheiden. In der Tat hatte Martel (Altersklasse M40) über fünf Minuten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Hermann Walther (M55) von der IGAS Wendland. Im Jahr zuvor hatte sich Martel in 42:05 Min. im Spurt noch Jürgen Schwarz vom SC Lüchow geschlagen geben müssen. Und auch in den Jahren davor waren die Ab- stände zwischen Sieger und Platzierten deutlich knapper. Obwohl die dominierenden Läufer der Vorjahre wie Jürgen Schwarz, Sven Freudenthal (MTV Dannenberg) oder Thomas Münster (SV Gartow) diesmal nicht am Start waren, legte Siegfried Martel auf dem tiefen Boden in der Nemitzer Heide eine flotte erste Runde hin. Er wähnte Andreas Harloff vom TSV Arendsee als einen ernsthaften Konkurrenten um Platz eins. Allerdings hatte Harloff nur für die 5,7-km-Distanz gemeldet, was Martel aber entgangen war. "Als ich gesehen habe, dass er nach der ersten Runde in Richtung Ziel abgebogen ist, war ich allein auf weiter Flur", berichtete Martel. Er nahm zunächst etwas Tempo raus, um später wieder anzuziehen. "Ich wusste, dass ich einen großen Vorsprung hatte, aber ich wollte auch eine ordentliche Zeit laufen", betonte Martel. Am Ende war er mit 42:12 Min. praktisch im Alleingang "sehr zufrieden". Zum Vergleich: Bei seinem 8. Platz 2005 hatte Martel, der seit dreieinhalb Jahren intensiv läuft, noch 46:22 Min. gebraucht. Während bei den Männern die Resonanz mit 26 Startern über die 11 km noch passabel war, nahmen bei den Frauen nur sieben Ausdauersportlerinnen die zwei Runden in Angriff. Siegerin wurde Ellen Pexa-Hagemann (TSH Team Bergamont) in 53:07 Min., beste Lüchow-Dannenbergerin Silvia Behn (SC Lüchow) in 57:35 Min. Im Rahmenprogramm waren beim Lauf über 5,7 km 25 Männer und Junioren sowie 13 Frauen und Mädchen unterwegs. Seine derzeit gute Form unterstrich Sieger Ole Marggraf (männl. Jgd. A) von der TSV Hitzacker mit starken 18:59 Min. Damit sicherte er sich bei seinen letzten drei Starts seit 2005 zum dritten Mal Platz eins und blieb erstmals unter der 19-Minuten-Marke. Bei den Frauen war wie schon 2005 und 2006 Lydia Frenzel (Schülerinnen A) vom SC Lüchow nicht zu schlagen. Ihr reichten 26:02 Min., um ihre Vereinskameradin Simone Richter (Schülerinnen A) mit über einer Minute Vorsprung auf Rang zwei zu verweisen. Schwach war die Resonanz auf den Kinderlauf über 1 km. Nur neun Mädchen und Jungen waren am Start. Sieger wurde Valentin Hamrol (M9) in 5:05 Min, Siegerin Leonie Hamrol (W12/beide ohne Vereinsangabe) in 4:22 Min. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 7. September 2008 (Von Manfred Scholz) 76 Starter erfüllten die Erwartungen des Turn-Club Favoriten-Siege durch Haskamp und Hendrischke Leichtathletik. Mit den Siegen von Simone Hamann vom SC Springe bei den Frauen und Sebastian Hendrischke von der Ith-Sole Therme bei den Männern feierte der 1. Hamelner Klütturm Berglauf - bestens organisiert und vorbereitet von Miroslaw Warchol und seinem Team vom veranstaltenden Turn-Club Hameln - seine Prämiere mit Start und Ziel am Schützenhaus. Auf die anspruchs- volle, mit einigen ordentlichen Steigungen versehene Strecke über 15 Kilometer wagten sich immerhin 36 heimische Läuferinnen und Läufer, sowie Gäste aus Kirchdorf, Lügde und Holzminden. Hendrischke und Giesler vom TSV Kirchdorf, die Favoriten bei den Männern gingen das Rennen zusammen laufend verhalten an und wollten auf der Strecke, die sie beide nicht kannten, keine Entscheidung suchen. Diese fiel äußerst knapp erst auf der Ziel- linie, die Hendrischke nach starken 58:01 Minuten eine Sekunde vor Giesler überquerte. Dritter wurde in 1:02:37 Stunden Heiner Schultz vom der LG TuS Lügde, bestens bekannt in Hameln als Winterlaufsieger. “Zum Schluss war es ein hart erkämpfter Sieg und ich hatte das notwendige Quäntchen Glück”, freute sich Hendrischke über seinen zweiten Sieg in der Cupwertung nach dem Erfolg in Marienau. Bei den Frauen konnte Simone Hamann in 1:12:27 Stunden der 12 Jahre jüngeren Iris Giesler (1:16:03 Std.) vom TSV Kirchdorf fast vier Minuten abnehmen. Dritte wurde Karen Roine von der Laufzone in 1:18:01 Stunden. Etwas kleiner mit 12 Bergläufern war das Feld beim Wettbewerb über acht Kilometer besetzt. Hier siegte bei den Frauen wie er- wartet Ulrike Haskamp vom ESV in 36:55 Minuten vor Anja Richart aus Hameln (42:06 Minuten) und Marion Müller, ebenfalls vom ESV in 42:54 Minuten). Bei den Männern siegte der 20-jährige Philip Meyer von indys gym in 30:47 Minuten vor dem noch der Schülerklasse angehörenden Andy Spieß vom TV Jahn Welsede (34:15 Minuten) und dem gleichaltrigen Philip Koch (indys gym), der 34:46 Minuten benötigte. Zwischendurch hatten die Bambinis (acht Jahre und jünger) ihren großen Auftritt, oft noch an der Hand ihrer Eltern. Schnellstes Mädchen war die siebenjährige Lea-Angelika Grames vom ESV in 2:53 Minuten über die 500 Meter. Der achtjährige Mario Knobloch war in 2:50 Minuten im Ziel. Jüngster Läufer war der vierjährige Jannik Knobloch (5:04 Minuten). Schnellster bei den Schülern über 1,8 Kilometer wurde Jasper Filter aus Hameln in 6:24 Minuten, bei den Schülerinnen hatte Wiebke Papenburg die Nase in 8:31 Minuten vorn. Schnellste Nordic Walkerin über die 8 Kilometer wurde Ilona Haller, sie war nach 1:00:42 Stunden im Ziel. “Mit 76 Teilnehmern wurden unsere Erwartungen erfüllt, die Teilnehmer haben sich über die Strecken positiv geäußert und ein paar kleine Holprigkeiten wird es im nächsten Jahr nicht mehr geben”, äußerte sich der 1.Vorsitzende des TC Dr. Wolfgang Kurbjuhn zufrieden unisono mit seinem Organisationsleiter Miroslaw Warchol, der allerdings nicht zufrieden war mit der Beteiligung im Schülerlauf (5) und dass, obwohl er in allen Hamelner Schulen persönlich um Beteiligung geworben hatte. ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 8. September 2008 Meppen Anziehungspunkt für 1 |