Presse Veranstaltungen (Seite 16)

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DELMENHORSTER KREISBLATT vom 7. Juli 2008 
Runden und Rekorde in der Graft
24-Stunden-Läufer beeindrucken mit ihren Leistungen / Bis zu 8000 Euro für guten Zweck erwartet

Von Dirk Hamm
Delmenhorst. Punkt 12 Uhr mittags ist gestern die fünfte Ausgabe des SWD-24-Stunden-Laufs auf der Burginsel zu Ende ge-
gangen. Insgesamt 53 Teams in den Kategorien Männer, Frauen, Mix und Walker sowie 76 Einzelläufer hatten exakt 24 Stunden
zuvor die sportliche Herausforderung angepackt, einmal rund um die Uhr so oft wie möglich die 1,3 Kilometer lange Strecke über
die Burginsel und die Graftwiesen zu durchlaufen. Neben dem guten Zweck - der Erlös der Veranstaltung kommt dem Verein Ge-
sundheit im Kindesalter (GiK) zugute - standen auch in diesem Jahr wieder beachtliche sportliche Leistungen im Mittelpunkt.
Besonders kräftigen Applaus heimsten die Sieger der Einzelläuferwertung ein. Sagenhafte 221 Kilometer legte Oliver Leu zurück,
er drehte in 24 Stunden 170 Runden - neuer Streckenrekord. Bei den Damen siegte Silke Gielen, auch sie erzielte mit 185,9 Kilo-
metern einen beeindruckenden Rekord.
Bei den Teams sicherten sich die “Frozen Mudeaters” den ersten Platz (273 Runden, 354,9 Kilometer) in der Männer-Kategorie.
Das beste Mix-Team stellte der Sport-Schützenverein Adelheide (244 Runden, 318,3 Kilometer). In der Kategorie Walker waren
die “Walking Ladies” des VfL Stenum nicht zu schlagen (137 Runden, 179,3 Kilometer). Anerkennung verdiente sich auch das
einzige Frauen-Team, “Chicken Run” (185 Runden, 240,5 Kilometer).
Dr. Johann Böhmann, Chefarzt der Kinderklinik Delmenhorst und Initiator des Burginsellaufs, rechnet mit einem Erlös “von 7000
bis 8000 Euro” zugunsten der Projekte des Vereins Gesundheit im Kindesalter
==> Ergebnisse
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 7. Juli 2008
Torsten Dill räumt gleich doppelt ab
12. Lauf um die Wälle: Beim 10 000-Meter-Lauf sichert sich der Lelmer den Einzel- und Mannschaftstitel

Von Matthias Schultz
Helmstedt. Die großen Überraschungen blieben aus: Mit Torsten Dill (TSV Lelm) und Nicol Kläres (Germania Helmstedt) setzten
sich die Favoriten auf der 10 000-Meter-Strecke des 12. Helmstedter Laufs um die Wälle durch. Für Dill war es nicht der einzige
Titel des Tages. Gemeinsam mit seinen Lelmer Vereinskollegen Stefan Milch und Markus Jaworski sicherte er sich zeitgleich die
Mannschaftswertung. "So ein Sieg direkt vor der Haustür hat schon was", freute sich Dill, der sich obendrein auch noch als Kreis
meister 2008 bezeichnen darf. Zweiter in der Einzelwertung wurde im Übrigen Mannschaftsmeister und Vorjahres-Sieger Stefan
Milch, auf dem dritten Platz landete Kai-Uwe Huth, der gemeinsam mit Dennis Bauwe und Mit-Favorit Eduard Scheiermann auf
den zweiten Platz in der Mannschaftswertung vorpreschte.
Einen neuen Streckenrekord gab es bei der 12. Ausgabe des Helmstedter Stadtlaufes auch: 2,5-Kilometer-Läufer Fabian Bret-
scheider verbesserte seine eigene Bestmarke von 8:25 Minuten aus dem Jahr 2006 um eine Sekunde. Ganz nebenbei war es sein
dritter Sieg hintereinander. "Schön, dass es wieder geklappt hat", zeigte er sich anschließend zufrieden - um dann am 5-Kilo-
meter-Lauf teilzunehmen... Siegerin der 2,5-Kilometer-Strecke war Laura Gläsner. Darüber hinaus triumphierte die Athletin des
SV Germania Helmstedt auch in der Mannschaftswertung; mit Lukas Alt und Sören Freistedt war sie erneut nicht aufzuhalten.
Der Doppelsieg in der Mittelstrecke über 5 Kilometer blieb aus: Einzelsieger Martin Müller schaffte es in der Mannschaftswertung
mit dem GaBö nur auf Rang 2. Zufrieden war er dennoch. Ebenso wie Jürgen Nitsche, Vertriebsleiter des Laufsponsors Braun-
schweiger Zeitung: "Die Veranstaltung hat einmal mehr bewiesen, warum wir so viel von ihr halten."
==> Ergebnisse    
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 7. Juli 2008 (Zwei Artikel)
Große Resonanz bei den Vormittagsläufen
Johannes Raabe sorgt in Lemwerder über die Fünf-Kilometer-Distanz für ein Highlight / Auch Jutta Hager siegt

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Lemwerder. Während die Sieger Birgit Niemann-Scheffel und David Karl beim 5. Wüstenrot-Ferienlauf um ihren Gesamtsieg im
Hauptlauf kämpfen mussten - wir berichteten am Sonntag - waren die fünf Kilometer eine Laufdemonstration. Mit Johannes Raabe
aus Hannover stellte sich einer der besten deutschen Nachwuchsmittelstreckler in Lemwerder vor. Wegen seiner nur um eine Se-
kunde über die 1.500 Meter verpassten DM-Teilnahme in Nürnberg fand Johannes Raabe an seinem "freien Wochenende" den
Weg an die Weser. "Jetzt sind die deutschen Junioren-Meisterschaften mein Ziel. Die Volksläufe nutze ich als Auflockerung des
Trainings und zehn Kilometer sind mir dafür zu lang", begründete der Hannoveraner seinen Start über die fünf Kilometer statt die
Konkurrenz im Hauptrennen zu fordern. Im Alleingang sprang so eine starke Endzeit von 15:11 Minuten heraus. Hinter Raabe
folgten mit Julien Hörig (18:32) und Fabian Schmidt (18:44) zwei schnelle A-Schüler aus Wilhelmshaven und Verden. Schnellster
Lemwerderaner und zugleich dritter Schüler wurde der Gymnasiast Niklas Müller in 20:13 Minuten.
Über die 2,5 Kilometer ging der Sieg an den Schüler Eike Christian Krüger vom SV Brake in 9:31 Minuten. Bei den Läuferinnen
setzte sich dagegen mit Sabine Krumpen-Müller (LG Osterrode) in 9:50 Minuten eine Jungseniorin aus der W 35 durch. Die
zweiten Gesamtplätze erliefen sich Jasmin von Lübken (10:28) und Rene Woelki (10:47). Die beiden Schüler waren damit auch
die Schnellsten der internen "Schulmeisterschaft" des Gymnasiums Lemwerder.
In den Altersklassen über die Zehn-Kilometer-Langstrecke zeigten in diesem Jahr die Läufer der LG Bremen-Nord wieder ihre
Stärke. Torsten Naue und Gregor Daul sammelten neben ihren zweiten beziehungsweise dritten Gesamtplatz noch die Alters-
klassen-Siege in der M 40 und M 45 ein. Dazu setzten sich die beiden LGN-Läuferinnen Jutta Hager (48:42) und Gabriele Rost-
Brasholz (48:15) in der W 50 und W 60 an die Spitze. Ebenfalls noch zur großen Siegerehrung auf die Bühne in der Sporthalle
gerufen wurde Ingo Jagdhuber als Dritter der M 45 in guten 38:02 Minuten.
Gute Resonanz fand erneut der Auftakt am Vormittag mit den Läufen über 400 und 1.000 Meter für die Kindergarten- und Schul-
kinder von den Grundschulen Mitte, West und Deichhausen sowie der Kita Lemwerder und dem CVJM. Nach den absolvierten
Läufen konnten sich die 492 Kinder beim Frühstück stärken und beim Bewegungsparcour weiter austoben. Mit rund 1.000 Läufern
vom Vorschulalter bis zum Seniorstarter verzeichnete das Organisatorenteam um Christian Eichinger einen schönen Erfolg. Und
damit die Zahlen auch weiterhin stimmen erhielten alle Finisher eine Leoparden-Spardose zum Sparen für die Anreise- und An-
meldekosten im Jahr 2009.

Dietel-Schwestern in Eintracht
"Ein guter Ausgleich zur Schule”

Der fünfte Lauf in die Ferien des SV Lemwerder bot den einheimischen Athleten Gelegenheit, sich ihrem Publikum zu zeigen.
Nach ihren souveränen Siegen in der A-Jugend (Mona) und B-Jugend (Malena) unterhielt sich unser Mitarbeiter Marc Gogol mit
den Dietel-Schwestern.
Frage: Habt Ihr alle bisherigen Läufe in die Ferien mitgemacht?
Mona Dietel: Ja, das war das fünfte Mal, das wir hier gelaufen sind.
Malena Dietel: Beim ersten Lauf haben wir auch in der Organisation geholfen, aber später ging das nicht mehr, weil wir von der
Schule nicht immer frei bekommen haben. Dies ist aber nun mal unser Heimlauf, und da sind wir natürlich immer am Start.
Welchen Grund gab es, dass Ihr zusammen und fast zeitgleich in rund 45:37 Minuten durchs Ziel gelaufen seid?
Mona Dietel: Das hat sich so ergeben. Wir haben das als sehr schnellen Trainingslauf aufgefasst, und es ging bei uns Beiden
sehr gut. Für uns war es ein gutes Laufwetter.
Malena Dietel: Wir haben uns immer weiter während des Laufes gezogen.
Wenn Euer Heimlauf eines der Saisonhighlights war, was war schon dieses Jahr und was kommt noch?
Malena Dietel: Wir haben beide die Kreismeisterschaften gewonnen. Dann wird einer der Höhepunkte sicher ein Halbmarathonlauf
im Oktober in Aschaffenburg sein.
Passt denn der Zeitaufwand für Euer Hobby, gerade beim Training für einen Halbmarathon, noch zu den mehr
werdenden schulischen Verpflichtungen?

Beide: Ja, denn wir spielen ja auch noch Geige (Mona) und Saxophon (Malena). Rund fünf Mal die Woche Training - das ist ein
guter Ausgleich zur Schule.
Also ist mit Euch als Aushängeschildern des SV Lemwerder weiterhin zu rechnen?
Mona Dietel: Auf alle Fälle. Wir werden auch nächstes Jahr wieder hier laufen. Außerdem haben wir unsere Eltern und Freunde,
die uns unterstützen. Und unserem Trainer Karl Spieler gilt ein Dankeschön, der sein ganzes Herzblut einbringt.
==> Die Ergebnisse gibt's hier und hier 
==> Zwei Presseberichte vom 5./6. Juli 2008 
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ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 7. Juli 2008
Köhler kommt kurz vom Kurs ab
Scheeßeler muss Altmeister Naue (noch) den Vortritt lassen / Friedrichsen Dritter im Halbmarathon

Von Matthias Freese
Bothel. Das Siegerlächeln wirkte auch nach 21,0975 Kilometern nicht verkrampft. Sebastian Lüning sah so frisch aus, als hätte
er noch weiterrennen können. Dabei hatte der 37-jährige Langstrecken-Spezialist von der LG Bremen-Nord doch gerade erst neue
Maßstäbe beim 4. Eschfeldlauf des TuS Bothel gesetzt - er hatte den Streckenrekord auf der Halbmarathon-Distanz pulverisiert
und die Konkurrenz mit seiner Zeit von 1:14:32 Stunden satte zehn Minuten hinter sich gelassen. Den zweiten Hauptlauf über
zehn Kilometer entschied Lünings portugiesischer Vereinskamerad Joaquim Pedro in 35:25 Minuten für sich.
Und die lokalen Größen? Die, die am Start waren - mit Marco Miltzlaff oder Tina Wilkens fehlten bekannte Namen - schlugen sich
äußerst achtbar. Allen voran Torben Köhler war beim "Zehner" drauf und dran, erstmals den kurz vor Anschuss angereisten
Bremer Altmeister Torsten Naue (LG Bremen-Nord) zu bezwingen. Wäre da nur nicht diese Schlusspassage gewesen, in der
Köhler kurzzeitig die Orientierung verloren hatte und falsch abgebogen war. "Das war ärgerlich, sonst hätte ich ihn gepackt", war
sich der 28-Jährige vom TV Scheeßel sicher. So kam er vier Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Naue in 35:56 Minuten ins Ziel
und schickte gleich eine Kampfansage an den Nordbremer: "Bald ist es soweit, dann habe ich ihn." Für Naue, der übrigens den
Transponder vergessen hatte und ihn kurz vor dem Ziel noch zugereicht bekam, war es allerdings auch der dritte Wettkampf inner-
halb von 24 Stunden. "Sonst hätte ich auch keine Chance gegen ihn gehabt", räumte Joaquim Pedro ein.
Blieben die ersten Drei über die zehn Kilometer noch recht dicht beeinander, sah das Bild beim Halbmarathon völlig anders aus.
Frühzeitig setzte sich Sebastian Lüning vom Feld ab und fand hinterher: "Eine gute Zeit." Vorjahressieger und Clubkamerad
Markus Fabian benötigte im Vorjahr 1:18:57 Stunden. Etwas flotter wollte eigentlich Roland Friedrichsen (Fortuna Rotenburg)
laufen. Er belegte hinter Sven Herbig (LG Fallingbostel/1:24:30) Gesamtrang drei nach 1:29:40 Minuten und musste gestehen,
dass die Strecke "läuferisch reizvoll", aber nicht unbedingt für eine neue Bestzeit geeignet war. "Hinzu kam, dass ich ein ein-
sames Rennen laufen musste. Die vor mir waren außer Sichtweite, die hinter mir auch." Da erging es Sonja Prüser (TV Sottrum)
als schnellster Frau in 1:43:48 Stunden schon besser.
Übrigens: Die Resonanz der Läufer - es waren dieses Mal nur rund 320 - war durchweg positiv. 135 Helfer sorgten für einen rei-
bungslosen Ablauf mit familiärer Atmosphäre. Einziges Manko war für die Zuschauer der gut halbstündige Leerlauf im Start-Ziel-
Bereich, der nach dem Anschuss der beiden Hauptläufe entstand, da die Läufer eine große Schleife drehen mussten und nicht
alle paar Minuten vorbeikamen. "Die Läufer sind jedoch mit der Strecke sehr zufrieden, außerdem können wir da nichts ändern,
weil sie vermessen ist", erklärte Organisationsleiter Jürgen Klinkhardt. Allerdings wird darüber nachgedacht, die Zuschauer künftig
per Funk über die Geschehnisse auf der Strecke zu informieren.
==> Ergebnisse 
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 7. Juli 2008
Ist in Wanna eine Vorentscheidung im Cuxland-Cup gefallen ?
Marco Miltzlaff aus Scheeßel lief beim 39. Wannaer Straßenlauf allen davon / Weniger Teilnehmer als sonst

(flü).
Marco Miltzlaff aus Scheeßel ist nach dem zweiten von drei Wertungsläufen für die Serie um den Cuxland-Cup der haushohe
Favorit. Beim 39. Straßenlauf in Wanna baute er seinen Vorsprung gegenüber dem Otterndorfer Mario Schwiemann deutlich aus.
Ob die 102 Sekunden genügen, wird sich am 6. September auf der Halbmarathon-Strecke in Wingst entscheiden. Die Organisa-
toren vom TSV Wanna hatten insbesondere bei den Kinderläufen deutlich weniger Teilnehmer registriert. Ein Grund war unter
anderem, dass zeitgleich ein großes Zeltlager in Müggendorf für den Nachwuchs des eigenen Vereins stattfand. Der TSV hatte
den Lauf um eine Woche auf das erste Juli-Wochenende verlegt, damit er nicht parallel zum Bremerhaven-Marathon stattfindet.
So war zumidest für die beliebte Cuxland-Cup-Serie bei den Erwachsenen Spannung angesagt. Nach dem Wremer Deichlauf war
Wanna mit dem 10-Km-Lauf die zweite Station. Über die zehn Kilometer sind dann auch viel mehr Athleten (59) gestartet als beim
Halbmarathon (18).
21-km-Sieg für Frank Nischler
Die Läufer freuten sich darüber, dass der Wettergott nach dem Dauerregen von Freitag ein Einsehen hatte. Aber die große Wärme
und die aufsteigende Feuchtigkeit machte den Athleten doch teilweise zu schaffen. Allerdings waren am Ende sehr ansprechende
Leistungen herausgekommen. Die 21 Kilometer gewann Frank Nischler (FC Bremerhaven, 1:28:40) vor dem Cuxhavener Peter von
Heygendorff (1:33:15) und Bernd Ische (TSG Nordholz). Beste Frau war Viola Melchin in 1:51:29 vor Ingeborg von Heygendorff
(Cuxhaven/2:15:07).
Den 10-km-Lauf für den Cuxland-Cup bestimmte der Scheeßeler Miltzlaff. Der 38-Jährige gewann nach 36:26 Minuten deutlich vor
dem Debstedter Heiko Buck (37:04). Weitere sieben Sekunden dahinter folgte Mario Schwiemann vorn TSV Otterndorf, der nun
mit einer Gesamtzeit von 1:38:37 genau 102 Sekunden hinter Miltzlaff (1:36:55) in der Cuxland-Wertung liegt. In Lauerstellung auf
Rang drei liegt Buck (1:38:55). Altmeister Reinhard Roloff (TSG Nordholz, Jahrgang 1946) belegte in Wanna den vierten Platz
(38:43), genauso wie in der Cuxland-Wertung (1:41:40).
Sandra Schröder siegte
Die schnellste Frau in Wanna war Sandra Schröder (TSV Neuenwalde/41:22) vor ihrer Vereinskollegin Birgit Grewe (44:34) und
Wiebke Mangels (LAV Bokel/47:52). Schröder hatte aber nicht am Lauf in Wremen teilgenommen, so dass Grewe in der Cuxland-
Cup-Wertung führt (1:58:09) vor Mangels (2:05:52) und Ingrid Protmann (VfL Wingst/2:08:07).
Ein erstaunliche Leistung vollbrachte der erst elfjährige Kim Jonah Bunjes (LAV Bokel). Der Junge schaffte nicht nur die zehn
Kilometer, sondern absolvierte sie mit der Zeit von 50:07 Minuten auch sehr flott.
==> Die Ergebnisse sind bisher nicht online (Info-Stand: 7. Juli / 16:10 Uhr)  
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Presseinformation vom 7. Juli 2008 (Von Hartmann Jung)
Spannende Rennen an der Okertalsperre
Knapp 200 liefen oder walkten mit

Okertalsperre-Altenau.
Kurz vor Beginn begann es ein wenig zu regnen, “Das ist sehr gut so, sonst staubt es zu stark” so der
Kommentar des LTO-Chefs Hartmann Jung. 229 Läufer und Läuferinnen hatten sich für die beiden Wertungsläufe zum Südnieder-
sachsen-Cup in die Startlisten eintragen lassen und nur wenige kamen nicht. Wohl bislang einmalig, zwei liefen sich warm und
verliefen sich? Sie sahen den Lauf nur aus der Ferne. Nach dem Start der Kurzstreckler lief Mama Pavel ganz aufgeregt umher
“Ist denn Patty rechtzeitig am Start gewesen?” Patrick aus Lautenthal war pünktlich am Start und drückte erwartungsgemäß dem
Lauf seinen Stempel auf. Zwar konnte er seinen ärgsten Verfolger, Alois Sommer aus Hilkerode, nicht ganz abschütteln, doch der
kam auch nicht näher. Mit einigen Abstand folgte Yannick Lowin aus Osterode als 3. Die Seriensiegerin auf der Kurzstrecke bei
den letzten Läufen des Südniedersachsen-Cups, Neele Urbanke (TSV Eintr. Wolfshagen) war auch an der Okertalsperre unge-
fährdet, sie lief über 1 Minute schneller als die Zweitplatzierte Romina Nolte (ebenfalls TSV Eintr. Wolfshagen) und Andrea Briegel
vom VfL Oker.
Der Hauptlauf wurde um einige Minuten verzögert, um einigen durch Staus verspätet angereisten Teilnehmern noch die Möglich-
keit zu geben, rechtzeitig an den Start zu kommen. Der Vorjahressieger Sebastian Hanelt (LG Göt-tingen/Seesen) konnte leider
krankheitsbedingt nicht auf seiner “Hausstrecke” starten, gute Besserung Sebastian. Dann wurde das wiederum große Feld des
Hauptlaufes von knapp 120 Läufern und Läuferinnen auf die “Rundreise” um den Hauptarm der Okertalsperre geschickt. Es dauerte
keine Minute, da war der Start- und Zielplatz fast leer, nur Betreuer und einige wenige des Kurzstreckenlaufes, die notgedrungen
auf ihre Mitfahrer warten mussten, und einige Zuschauer tummelten sich noch auf der Vorsperre. Aus dem großen, bunten, dicht
zusammengedrängten Feld am Start wurde auf der Waldseite der Talsperre schnell eine lange Läuferschlange, die bald in den
vielen Seitenärme der Sperre nicht mehr sichtbar war. Für die Helfer des Läufer-Teams Oker gab es nun etwas Zeit und bei einem
Becher Kaffee und Stück Kuchen etwas Ruhe, denn immerhin waren sie seit 16.00 Uhr im Einsatz - Anfahrt, Zelte aufbauen, die
Anmeldestände einrichten, Getränkestation aufbauen, Start- und Ziel markieren, die Meldeunterlagen ausgeben, Nachmeldungen
annehmen und bearbeiten usw….
An die Spitze setzten sich Süleyman Kuzguncu (VfV Hildesheim) und Jörn Hesse (Delligser SC), beide wechselten sich mehrfach
in der Führung ab und dann erschien Süleymann mit einem kleinen Vorsprung auf der Vorsperre. Nach 45:08 Minuten war er im
Ziel, Jörn Hesse brauchte 45:24. Vor 29 Jahren, innerhalb der 3. Harzer Talsperrenserie, lief der Ansager Hartmann Jung immerhin
45:19 und belegte mit dieser Zeit den 5. Platz der Männer M 35, mit dieser Zeit wäre er klarer AK-Sieger der M 35 geworden. Mit
Karsten Rögener aus Bad Lauterberg hatten wohl einige gerechnet, aber die Jüngeren sind einfach spritziger und Karsten ist in
den Bergen wohl wesentlich stärker. Die heimischen Läufer konnten gut mithalten: “Paule” Libitowski aus St. Andreasberg/LG
Osterode wurde als 7. insgesamt Sieger der Männer M 45, auch der 9. Einlaufplatz von Andreas Gast vom veranstaltenden Läufer-
Team bedeutete Platz 2 der Männer M 40. Als 37. lief Inga Möhle (TSV Brunsen) nach 57:17 Minuten ins Ziel, sie hatte eine gute
Minuten Vorsprung vor Yvonne Tietzer aus Liebenburg und Tanja Rein (Lauf-Line-Team Göttingen). Innerhalb von gut 35 Minuten
waren dann alle im Ziel, Hans-Hennig Haak hatte diesmal vernünftigerweise die Kurzstrecke gewählt.  
Die kleine Gruppe der Walker beherrschte Bernd Affeln (LAV Alfeld) sicher, nach 1:19:49 Stunden war er knapp 9 Minuten vor
Johannes Wopll (TSG Bad Harzburg). Schnellste Frau wurde Corinna Roenspieß aus Braunlage. Nach dem Lauf ging es schnell
zum Getränkestand und die Helfer hatten viel Arbeit, den warmen Tee und auch Mineralwasser in die bereitgestellten Becher zu
füllen. Auf der abschließenden Siegerehrung wurden die zeitschnellsten Läufer und Läuferinnen auf beiden Strecken mit einem
Glaspokal ausgezeichnet. Weitere Sachpreise konnten unter den noch Anwesenden schnell verlost werden und einige freuten
sich auch über den Gewinn eines kleinen Preises. Hartmann Jung, der Vorsitzende des Läufer-Teams und seit Beginn der Veran-
staltungsleiter, bedankte sich bei seinen Mitgliedern und Helfern für den Einsatz und für den harmonischen und reibungslosen Ab-
lauf und wünschte eine gute Heimfahrt.  
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 7. Juli 2008
SWO-Staffeln jubeln über Erfolge
Leichtathetik: Oldenburger bei Wettkampf erfolgreich / Leer bricht Rekord

Von Jan Baumgärtner
Oldenburg. Bei drückender Schwüle fiel im Marschwegstadion zum 15. Mal der Startschuss für die Staffeln über 5x10 Kilometer.
Gelaufen wurde auf dem zwei Kilometer langen Rundkurs im und um das Stadion. Mannschafts-Mitglieder, Betreuer und Zuschau-
er konnten die Abstände und Positionsverschiebungen gut verfolgen und sorgten für Stimmung.
Gleich fünf Mannschaften gingen für Schwarz-Weiß Oldenburg (SWO) an den Start: drei Männer- und zwei Frauenstaffeln. Bei den
Männern gab es eine klare Entscheidung: Der VfL Germania Leer holte den Wanderpokal und die Bestzeit einer Staffel der Klasse
M 30/35 in Niedersachsen. Sie unterbot in 2:58:46 Stunden die bisherige Bestzeit des Gastgebers VfL Oldenburg um acht Se-
kunden. Der Sieger des Vorjahres, das Oldenburger Team Laufrausch (Till Luhmann, Nils Plugge, Manuel Karczmarzyk, Bastian
Düser, Ralf Heinzel), lag lange auf Platz vier, holte Runde für Runde auf und erkämpfte sich in 3:22:42 den zweiten Platz. SWO I
(Axel Schneider, Andree Riedel, Peter Behrends, Stefan Dierking, Andreas Scheinert) verteidigte den dritten Platz (3:24:42).
Damals liefen die Sportler als Lauftreff Bürgerbusch ins Ziel. Die Staffel des VfL Oldenburg I sah lange wie der sichere Zweite aus,
musste sich am Ende aber mit dem vierten Platz zufrieden geben.
Auch bei den Betriebsstaffeln feierten Oldenburger Mannschaften Erfolge: Zweite wurde Relius-BASF (Gerrit Proffe, Nantke
Schilling, Michael Hagelmann, Thorsten Dierking, Thomas Bertram) in 3:51:14 vor Büfa Reaktionsharze (Thomas Wallot, Martin
Bischoff, Franziska Pfeffer, Hendrik Schröder, Sven Glaser) in 3:58:24.
Bei den Frauen gewann erneut Lauftreff Bürgerbusch, jetzt SWO I (Petra Bohlmann, Frieda Drerfs, Anja Wendeln, Cristina Gieske,
Heike Greis) in 4:15:29. Die Läuferinnen schlugen deutlich ihre Vereinskameradinnen von SWO II (Antje Lachmann, Sonja Klaener,
Renée Repootente, Judith Hilker, Bianca Prang). Im Mixed-Wettbewerb verteidigte TuS Eversten (Ralf Lange, Lorenz Donau, Ingrid
Witt, Anita Ehrhardt, Rolf Stamereilers) den Vorjahressieg (3:43:05) und verbesserte sich um gut zehn Minuten. Die besten Olden-
burger Läufer waren Joost Asche (VfL, 36:50 Minuten), Manuell Karczmarzyk (37:41) und Bastian Düser (38:51, beide Team Lauf-
rausch.)  
==> Ergebnisse ==> Downloads  
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Juli 2008
Kurz vor dem Ziel zog Fleßner vorbei
Leichtathletik: Lokalmatador gewann Ihlower Fuchsienlauf vor Ossiloop-Sieger Stephan Immega

Von Theo Gerken
Ihlow. Auch die vierte Auflage des Ihlower Fuchsienlaufs war mit mehr als 1200 Teilnehmern im Ziel ein voller Erfolg. Den Haupt-
lauf über zehn Kilometer gewann bei den Männern Lokalmatador Hermann Fleßner in 34:51 Minuten vor Ossiloopsieger Stephan
Immega (34:56), der seinem Vereinskollegen von der LG Harlingerland beim Lauf durch dessen Wohnort kurz vor der Ziellinie den
Vortritt ließ. Auch bei den Frauen wurde die Gewinnerin des Ossiloops knapp geschlagen. Nach spannendem Rennverlauf setzte
sich Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) von Sonja Hoogestraat (Emder LG) ab und kam mit 40:46 Minuten zwölf Sekunden vor
ihrer Konkurrentin ins Ziel. Eine Runde lauerte Andrea Manssen hinter Sonja Hoogestraat, dann zog sie vorbei und rettete den
Vorsprung ins Ziel. Almuth Maaß, im Vorjahr noch Erste, belegte mit 42:57 Minuten den dritten Platz.
Nach den Rennen der Bambinis und Schüler, die Strecken von 400 bis 2000 Meter zu absolvieren hatten, umkurvten erstmals
neun Handbiker den fünf Kilometer langen Parcours um das Ihler Meer. Am schnellsten schaffte das Dorothee Vieth, die dafür
11:36 Minuten benötigte und alle Männer hinter sich ließ.
Nicht ganz so schnell war Jan Waschkau im Lauf über fünf Kilometer. Der Vorjahressieger ließ bei 17:40 Minuten dem anfangs
führenden Fred Ibeling (18:04) keine Chance. Dritter wurde Stephan Harms (Emder LG; 18:17). “Ich habe heute meine persönliche
Bestzeit verbessert”, freute sich Susanne Hellmers (TV Norden) über ihre Zeit von 20:50 Minuten. Knapp dahinter überquerte Kim
Lenz (Emder LG; 21:09) und Astrid Lübben (LG Ostfriesland; 21:27) die Ziellinie.
Besonders angefeuert von den Zuschauern und Fans an der Strecke wurden vor allem die lokalen Läufer der Spitzengruppe des
Hauptlaufs. Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken staunte nur: “Sogar der Feuerwehrmann, der als Streckenposten
fungierte, kannte mich!” Auch Hermann Fleßner, der fast an seiner Wohnung vorbei kam, hatte ein Heimspiel: Meine Nachbarn
standen im Dachsweg und haben dort Stimmung gemacht.” Fleßner schaffte sein Ziel, unter 35 Minuten zu bleiben, am Ende
souverän. “Den Stadsloop von Appingedam habe ich aber noch gespürt”, sagte er. In den Niederlanden war er eine Woche zuvor
gestartet. Deshalb fehlte ihm doch noch ein wenig die Spritzigkeit auf der Strecke. Dabei hatten er und Immega das Feld von Be-
ginn an kontrolliert und den einzigen ernsthaften Konkurrenten, Stefan Schwengels vom TuS Westerloy, stets im Auge gehabt.
Mit 35:01 Minuten kam der Ammerländer auf Rang drei.
==> Ergebnisse  

NORDWEST ZEITUNG vom 8. Juli 2008
Optimale Bedingungen beim Volkslauf
Sport: 520 Teilnehmer in Kampe - Strecken für Läufer, Walker, Radfahrer und Inlineskater

Kampe.
Die äußeren Bedingungen wie das Wetter, die Laufstrecke und die Organisation waren beim 28. Küstenkanallauf in
Kampe einmal mehr optimal, so dass am Wochenende die Rahmenbedingungen für gute sportliche Leistungen gegeben waren.
Der Vorsitzende des veranstaltenden Kickerclubs (KC) Ikenbrügge, Karl-Heinz Krone, konnte insgesamt 520 Teilnehmer zum
Laufen, Wandern und Walken, zum Radfahren sowie zum Inlineskaten auf die Strecke schicken. Die Teilnehmer waren aus ganz
Nordwestdeutschland angereist, um bei dem beliebten Volkslauf in Kampe dabei sein zu können. Start und Ziel waren bei den
Sportanlagen des SV Kampe an der Röbkenberg-Straße eingerichtet. Die Veranstaltung wird für das Volkslaufabzeichen des
Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) gewertet, sowie für das Volkswandern.
Am Start waren Teilnehmer aller Altersklassen von zwölf bis über 70 Jahre. Die Läufer, Wanderer und Walker konnten über
Strecken von 5,5 sowie von 10,7 und 21,4 Kilometer an den Start gehen. Die Radfahrer hatten eine Strecke von rund 20 Kilo-
metern zu bewältigen. Die Inlineskater mussten über eine Distanz von elf Kilometern rollen. Startberechtigt war Jedermann, auch
ohne Mitgliedschaft in einem Sportverein. Für die Sieger wie für die stärksten Gruppen gab es Pokale sowie für die einzelnen
Teilnehmer Urkunden. KC-Vorsitzender Karl-Heinz Krone betonte bei der Siegerehrung, dass nicht der Sieg das Wichtigste beim
Sport sei, sondern der Olympische Gedanke im Vordergrund stehen müsse. Dabei gewesen zu sein, die gestellte Aufgabe erfüllt
und sich am Ende selbst bezwungen zu haben, seien persönliche Siege, die am wertvollsten seien. Jeder, der seinen Part ge-
meistert habe, könne stolz auf sich sein und sei ein Gewinner, betonte Krone.
==> Ergebnisse: Bisher nichts gefunden. 
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WINSENER ANZEIGER vom 9. Juli 2008
Nur kleinere Läuferfelder

Borstel.
Eine reibungslose Organisation, strahlender Sonnenschein und bewährte Laufstrecken. Die Rahmenbedingungen für den
30. Volkswaldlauf durch den Borsteler Habichtshorst stimmten. Lediglich die Teilnehmerzahl ließ, so Organisator Bernd Peuker,
“bei der traditionsreichsten Veranstaltung dieser Art im Landkreis” zu wünschen übrig. Mit nur 160 Läufern und Walkern gingen
am Ende rund 100 Teilnehmer weniger über die Ziellinie als in den vergangenen Jahren. “Es fehlen reichlich Kinder”, sagte Peuker.
Viele seien über ihre Schule beim Tag der Niedersachsen engagiert. Aber auch die Zahl der zwei Walker über 4,7 km war für eine
solche Veranstaltung einfach zu klein. Über 10,7 km waren es immerhin elf Teilnehmer. Aber auch einige helfende Hände fehlten,
weil sie bei der Winsener Großveranstaltung eingebunden waren. Dafür holten die Organisatoren Ersatz.
Sportlich ging das größte Läuferfeld mit 41 Männern und 15 Frauen beim Jedermannlauf über 10,7 km an den Start. Roland Rohde
von der LG Nordheide (TSV Winsen) überlief nach 39:46 min vor Vereinskamerad Oliver Tödter (40:31 min) die Ziellinie. Bei den
Frauen lief die vereinslose Linda Kirchoff in 55:03 min (weibliche Jugend A) am schnellsten. Über 4,7 km siegte Hendrik Spöring
(LG N/TSV Winsen), ein Läufer des Jahrgangs 1990 (männliche Jugend A), in 17:50 min. Als Zweiter kam in 18:19 min der noch
zwei Jahre jüngere Moritz Niemeier (Blau-Weiß Buchholz) im Ziel an. Bei den Frauen siegte ebenfalls eine jugendliche Läuferin:
Jasmin Prack (LG N/MTV Tostedt) überquerte nach 21:27 min die Ziellinie.
Eine Überraschungsehrung hatte Organisator Bernd Peuker für Rainer Weiß und Walter Schmidt parat. Weiß hatte den Volks-
waldlauf aus der Taufe gehoben und 27 Mal veranstaltet. Auch heute ist er noch eine Stütze in der Organisation. Walter Schmidt
(Altersklasse M65) war bei der 30. Auflage des Laufes das 29. Mal, diesmal über die 10,7 km, am Start. Wann er gefehlt hatte,
konnte das Mitglied der Winsener Stolpertruppe nicht sagen. Als Belohnung für beide gab es die Gedenkmünze der Stadt zum
850. Geburtstag. Der Pokal für die meisten Starter ging in diesem Jahr an die FG Tangendorf, die mit 14 Aktiven vertreten war.
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NORDSEE ZEITUNG vom 12. Juli 2008
Ein halber Fuß zurück, das ist es
Die 16 Jahre alte Jana Bindzus springt beim Test-Wettkampf der Langener Leichtathleten sechs Meter weit

Von unserem Redakteur Erich W. Willmann
Langen. Ein halber Fuß zurück beim Anlauf, das brachte ganze fünf Zentimeter Weite. Nicht nur das. Der veränderte Anlauf führte
zu einem optimalen Sprung und die Weite von genau sechs Metern. Persönliche Bestleistung für Jana Bindzus und endlich die
sechs Meter im Weitsprung. Jana Bindzus ist für die deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten am kommenden
Wochenende in Berlin gerüstet. Der Test-Wettkampf gestern Abend brachte die Bestätigung. Aber auch die anderen Nachwuchs-
Leichtathleten des TV Langen sind fit für die Titelkämpfe im Olympiastadion.
Genau 32 Meter beträgt der Anlauf von Jana Bindzus bis zum Balken an der Sprunggrube. Eine kleine Korrektur von Trainer
Carsten Decker mit großer Wirkung. Jana Bindzus hat die magische Marke geknackt. Im August wird sie 17 Jahre alt, startet in
der B-Jugend und hat nun den Rückenwind, der sie bei einigen ihrer Sprünge auch unterstützte, im Kreuz. “Wenn es so läuft wie
heute, dann ist in Berlin schon etwas möglich", blickte sie genauso stolz wie selbstbewusst auf ihren Wettkampf zurück. Dass
sie am Ende nur Zweite im Wettkampf wurde, war Nebensache. Denn die Siegerin, Neele Eckhardt vom TSV Asendorf, schaffte
6.04 Meter. Neele Eckhardt ist derzeit die Nummer eins in dieser Altersklasse in Deutschland, dann folgt schon Jana Bindzus,
deren Bestleistung über die 100 Meter bei 12,24 Sekunden steht.
Nicht ganz fit
Nicht ganz so fit war Juline Stein vom TV Langen, die in Berlin über die 200 Meter an den Start geht. "In der letzten Zeit hatte ich
leichte Probleme am Oberschenkel. Das wurde behandelt, aber ich wollte nicht alles riskieren", sagte sie. 26,13 Sekunden
standen nach den 200 Metern für sie auf der Uhr, Jana Bindzus kam auf 25,43. Diese Zeiten sind relativ, denn Jana Bindzus hatte
schon beim Weitsprung viel Kraft gelassen und Juline Stein legte eben einen Sicherheitslauf hin.
Die Langener Staffel hingegen patzte. Ein Wechsel ging daneben. Aber das passiert nun einmal. Besser gestern Abend in Langen
als bei den Titelkämpfen in Berlin, wo neben Juline Stein und Jana Bindzus auch Kira Hoffmann und Stephanie Zwanzig die
Langener Farben vertreten werden. Einfach Schwamm drüber.
Fenja Hublitz stark
Ein starke Leistung im Dreisprung zeigte Fenja Hublitz vom TV Loxstedt. Die künftige Langener Leichtathletin, die schon mit
Carsten Deckers Nachwuchsgruppe trainiert, gewann mit 12,28 Metern. Der zweite Versuch brachte die Siegweite, der vierte
Sprung ging immer noch über 12,06 Meter und Versuch Nummer drei war mit 11,89 Metern knapp an den zwölf Metern dran.
“Auch sie hat Chancen bei den deutschen Meisterschaften", schätzt Decker die Möglichkeiten von Fenja Hublitz in Berlin ein.
Daniel Bürgy vom TV Langen wird in Berlin über die 400 Meter Hürden starten. Die standen gestern nicht auf dem Programm.
Bürgy lief die 200 Meter, kam auf 23,80 Sekunden und wurde damit Zweiter hinter Julian Lake (23,46) vom TV Hude.
Zweimal wird am Montag und Dienstag noch trainiert. Nicht hart, Feinarbeit ist gefragt. Was man sich bis jetzt nicht erarbeitet hat,
kann auch in der Zeit bis Berlin nicht mehr aufgeholt werden. Noch einmal ans Limit zu gehen, das war beim eigens angesetzten
Testwettkampf gefordert.
==> Ergebnisse    
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OSTFRIESISCHER KURIER vom 14. Juli 2008
Döschkeloop lockt 350 Starter an
Leichtathletik: Erfolg für Irmi Hartmann / Größtes Teilnehmerfeld über fünf Kilometer

Rechtsupweg.
“Bis auf ein paar kleine Anfängerfehler können wir ganz zufrieden sein”, lautete gestern Mittag das Fazit von
Thorsten Klaaßen, 1. Vorsitzender der LG Deichschleicher Ostfriesland, nach der Premiere des Döschkeloops in Rechtsupweg.
Auch Klaaßen war bewusst, dass es hier und da noch einige Dinge zu verbessern gibt, “aber das ist auch ganz normal, wenn man
so eine Veranstaltung zum ersten Mal auf die Beine stellt”. Die Deichschleicher hatten sich erst vor knapp zwei Jahren gegründet
und erstmals einen solchen Lauf veranstaltet. Überrascht waren die Organisatoren vor allem über die große Resonanz. Etwa 350
Läufer waren nach Rechtsupweg gekommen, um beim 1. Döschkeloop in der Brookmerlander Gemeinde zu starten. Bereits im
Vorfeld hatten sich über 300 Starter angemeldet.
Den Anfang machten am Morgen die Bambini. Mehr als 50 Kinder gaben dabei ihr Bestes. Besonders stark vertreten waren der
Awo-Kindergarten Rechtsupweg und der Kindergarten Rummelpott aus Upgant-Schott. Nach dem anschließenden Schülerlauf fiel
pünktlich um 11 Uhr der Startschuss für den Volkslauf über fünf Kilometer. Mit 136 Teilnehmern konnte das Organisationsteam
der Deichschleicher hier das größte Starterfeld verbuchen. Am schnellsten unterwegs war Fred Ibeling von der LG Ostfriesland in
18:02 Min. Nur fünf Sekunden später kam Christian Frerichs (Schewis Hasen) ins Ziel, dicht gefolgt von Jan Meyerhoff (LG Ost-
friesland), der 18:09 Min. benötigte. Bei den Frauen gab Heide Meier von Fortuna Wirdum den Ton an. Sie sicherte sich in 22:18
Min. den Sieg vor ihrer Vereinskameradin Waltraud Roolfs, die die fünf Kilometer in 23:02 Min. zurücklegte. Auf Platz drei landete
Monika Friesenborg von der Emder LG in 23:10 Min.
Der Pokal für den schnellsten Läufer über zehn Kilometer ging zum Auftakt des Döschkeloops nach Nordrhein-Westfalen. Andreas
Pakmohr von der LG Wuppertal kam mit einem komfortablen Vorsprung vor dem Südbrookmerlander Ingo Janssen ins Ziel. Den
Sprung auf das Podest schaffte auch noch Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken. “Die Strecke war etwas windanfällig. Und
dass man kurz vor dem Ziel noch einmal abbiegen musste, um die letzten 500 Meter zu absolvieren, war ganz schön hart”, so der
Drittplatzierte. Irmi Hartmann vom Norder TV lief bei den Frauen allen davon und ließ der Konkurrenz in Rechtsupweg keine
Chance. Die Berumburerin Gunda Barsuhn konnte mit ihrer Leistung und dem zweiten Platz über zehn Kilometer dennoch zu-
frieden sein, auch wenn sie mit einigen Minuten Rückstand auf Irmi Hartmann im Zielbereich auf dem Dorfplatz an der Poststraße
ankam. Dritte wurde Bettina Pilney vom Lauftreff Jemgum.
==> Ergebnisse  
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 15. Juli 2008
Fast 300 Langstreckenfreaks machten sich auf die Hatz
Unverkennbarer Aufwärtstrend beim diesjährigen 6. Dangaster Laufmeeting

Dangast.
Dem Dangaster Deichlauf dürfte in diesem Jahr endgültig der Durchbruch gelungen sein. So machten sich am Freitag-
abend 287 Männer, Frauen und Jugendliche auf die Hatz entlang des Jadebusens. Damit verzeichnete der 6. Dangaster Deichlauf
ein gutes Meldeergebnis und wusste auch durch überragende sportliche Ergebnisse zu überzeugen.
Überragender Akteur war der aus Varel stammende Bundesliga-Triathlet Eike Carsten Pupkes (Hansgrohe Team Schwarzwald).
Er drückte den alten Streckenrekord gleich um zwei Minuten auf 32:38 Minuten. Auch der zweitplatzierte Michael Drewes (USC
Freiburg - früher ebenfalls Varel) blieb mit 34:29 Minuten noch um 11 Sekunden unter der alten Bestmarke. Beim teilnehmer-
starken (156 Starter) Hauptlauf wurden die sportlichen Akzente des Deichlaufs gesetzt. Die 10 Kilometer waren schnell ent
schieden und bei den Frauen setzte Ute Deters mit 42:23 Minuten ebenfalls eine neue Bestmarke. Über 5000 Meter gingen die
Läufer und Walker gleichzeitg an den Start. Heike Braunsfurth (Wilhelmshaven) siegte über die 5 km in 21:09 Minuten, bei den
Männern gewann Frank Schnitter mit 19:07 Minuten. Bei den Walkern hatten Sigrid Wilhelms und Hermann Gnad die Nase vorn.
Im 5000-m-Lauf zeigte sich auch Sponsor Falko Fricke (Öffentliche Versicherung) von seiner sportlichen Seite. Pünktlich ab 16.30
Uhr wurden zuvor 59 Kinder, Schüler und Jugendliche auf die 800 und 1500 Meter-Läufe geschickt. Die Veranstaltung wurde ge-
meinsam vom Vareler Turnerbund (Abteilung Triathlon) und der Kurverwaltung Dangast organisiert. Als Helfer fungierten die Feuer-
wehr Borgstede/Winkelsheide und das DRK Varel.
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 15. Juli 2008
Vorjahressieger bestätigen ihre Klasse beim Kirmeslauf
Leichtathletik: Stefan Schwengels und Susanne Fröhlking lassen in Emstek nichts anbrennen

Emstek.
Die Vorjahressieger haben ihre Erfolge wiederholt: Stefan Schwengels, Leichtathlet des TuS Westerloy, hat am Sonn-
abend das Hauptrennen des 16. Emsteker Kirmeslaufs gewonnen. Über 10 Kilometer siegte er in 35:07 Minuten. Susanne
Fröhlking gewann die Konkurrenz der Frauen in 42:38 Minuten. Insgesamt hatten rund 200 Läufer die Hauptläufe über fünf und
zehn Kilometer in Angriff genommen.
Bernd Neddeuhoff vom LC Solbad Ravensburg kam über zehn Kilometer nach 36:26 Minuten über die Ziellinie und belegte damit
bei den Männern Platz zwei. Über die drittbeste Zeit freute sich Dirk Schmitt in 37:02 Minuten. Den Lauf über fünf Kilometer
konnte Karl-Dieter Goldsweer (TuRa Westrhauderfehn) nach 19:13 Minuten für sich entscheiden. Michael Landwehr (SG Essen-
Garthe-Molbergen) benötigte 19:46 Minuten für seinen zweiten Platz. Als Dritter lief Felix Borrmann (BW Lohne) über die Ziellinie.
Beste Frau wurde Dörte Herrmann (BV Garrel). Sie benötigte lediglich 20:04 Minuten.
Den Lauf der Schülerinnen und Schüler über 1,6 Kilometer gewann Michael Majewski (BV Garrel) in 5:23 Minuten vor seinem
Teamkollegen Tobias Majewski (6:10 Minuten). Dritter wurde Raphael Wedemeyer (SV Emstek/6,18 Minuten). Beste Läuferin war
die Bremerin Angelina Langhorst (7:38 Minuten). Den 1,2 Kilometer-Lauf der Schülerinnen und Schüler gewann Simon Schulz aus
Emstek (5:36 Minuten) vor Felix Tabeling (BV Garrel/5:37 Minuten. Dritter wurde Daniel Bremersmann aus Kneheim in 5:51
Minuten. Schnellste Läuferin war Paulina Vorwerk (Emstek/ 6:38 Minuten).
==> Ergebnisse
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 22. Juli 2008
1300 Aktive beim Cityabendlauf
Leichtathletik: Ostfriesische Athleten führten das Feld an

Norderney.
Rund 1300 Läufer sind beim 20. OLB-Cityabendlauf auf Norderney gestartet. Zahlreiche Aktive aus den regionalen
Vereinen, aber auch Urlauber machten mit. Den Hauptlauf über zehn Kilometer dominierten dabei in diesem Jahr die ostfriesischen
Läufer. Mit Eva Brinkmann und Holger Grigat, beide trainieren bei Germania Leer, verbuchte der Verein gleich einen Doppelerfolg.
Grigat hatte sich nach knapp drei Kilometern an die Spitze des Feldes gesetzt und mit 33:52 Minuten den ersten Platz belegt.
Ihm dicht auf den Fersen waren seine Mannschaftskollegen Jan Waschkau (34:03,60 Minuten) und Thorsten Dill (34:10,00) sowie
der Bremer Torsten Naue (34:16,20 Minuten). Etwas zurück lag der schon vielfache Norderney-Marathon-Sieger Frank Themsen
(34:38,30 Minuten).
Bei den Frauen sorgte die 44-jährige Eva Brinkmann mit ihrem Erfolg und der Siegerzeit von 40:50 Minuten für eine Überraschung.
Sie setzte sich bei ihrem Lauf gegen ihre Konkurrentinnen Sandra Schröder aus Neuenwalde (41:02 Minuten) und die Norderin
Irmi Hartmann (41:23 Minuten) durch. “Ich kannte Norderney bisher nur als passionierte Reiterin, aber laufend ist es nicht weniger
attraktiv”, sagte Brinkmann.
Der Fünf-Kilometer-Lauf auf Norderney hat die Zehn-Kilometer-Strecke in der Teilnehmerzahl mittlerweile überholt. Rund 700
Läufer, überwiegend Breitensportler, waren dabei. Für die wohl beste Leistung sorgte dabei der Norder David Valentin. Mit einer
Zeit von 19:37 Minuten gehörte der Zehnjährige zu den schnellsten Nachwuchsläufern seiner Klasse.
==> Ergebnisse 
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NORDSEE ZEITUNG vom 28. Juli 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel)
Torsten Naue gewinnt im Alleingang
Norbert König prominentester Teilnehmer beim 21. Mulsumer Speckenlauf - Drückende Hitze verhindert neue Best-
zeiten

Mulsum
(gm). Holger Brunkhorst (TSR Ahrenswohlde) über 5300 Meter und Torsten Naue (LG Bremen-Nord) über 10 500 Meter
waren die schnellsten Athleten beim 21. Mulsumer Speckenlauf. Bei drückender Hitze waren neue Bestmarken nicht möglich. So
behalten die alten Streckenrekorde Ihre Gültigkeit und der TSV Mulsum hat dadurch Geld gespart. Über die kürzere Strecke lief
Karin Putzig (TSV Otterndorf) als beste Frau über die Ziellinie *). Schnellste über die lange Distanz war Gisela Schneider-Endro-
wait vom MC Menden.
Prominentester Teilnehmer unter den über 90 Läuferinnen und Läufern war Norbert König. Der ZDF-Sportreporter ist gebürtiger
Wurster und macht derzeit mit Frau und Kindern Urlaub bei seiner Mutter in Cappel. “Am Dienstag geht es zurück nach Mainz.
Dann heißt es für mich Kofferpacken und Sonntag geht es dann nach Peking", sagte König. Bei den Olympischen Spielen wird er
zunächst vom Fechten, später von der Leichtathletik berichten. Der Sportreporter lief vor vier Jahren in Mulsum noch die Lang-
strecke, diesmal “begnügte" er sich mit der kürzeren Distanz. Im Ziel war er in 28:11 Minuten um fast zwei Minuten schneller, als
er sich als Ziel gesetzt hatte, “Dementsprechend kaputt bin ich auch. Bis zum Lächeln dauert es noch eine halbe Stunde", so der
50-Jährige. In seiner Altersklasse belegte König den zweiten Platz.
Naue wurde am Sonnabend seiner Faoritenrolle gerecht “Ich musste vom ersten Kilometer an allein und gegen Hitze, leichtem
Wind und Uhr laufen", sagte der gebürtige Sandstedter. Im Ziel hatte er nach 37:37 Minuten über vier Minuten Vorsprung vor
“Oldie" Reinhard Roloff (TSG Nordholz).
Ein Jubelschrei
Einen wahren Jubelschrei stieß Holger Brunkhorst beim Durchlaufen der Ziellinie (19:24 Minuten aus. "Endlich, endlich bin ich hier
mal der Sieger. Sonst war ich stets nur Zweiter." Brunkhorsts Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten, dem Jugendlichen
Volker Engelmann (TSV Sievem), betrug immerhin 56 Sekunden. Für den Nachwuchs hatte der TSV Mulsum als Veranstalter
Läufe über 500 und 900 Meter ausgeschrieben. Die Teilnehmerzahl der Jungen und Mädchen blieb hinter den Erwartungen zurück.
*) Anmerkung Webmaster: Beste “Frau” war zwar Karin Putzig, schnellster weiblicher Teilnehmer und damit Gesamtsiegerin über
5300 Meter war allerdings A-Schülerin Hannah Henrich vom TSV Bremervörde.

==> Ergebnisse  
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Juli 2008
5. Friesen-Cross: Im Watt Sportschuhe der Flut geopfert
Weit über 200 genossen die wilde Jagd durch Sand, Watt und über Betonwege

Schillig.
Eigentlich sind die Strapazen für die Teilnehmer des Schillig-Cross fast nur mit denen des Ironman zu vergleichen. Vor
allem die Akteure, die auf die große Runde über Badestrand, Dünen und die besonders gefürchtete Wattdistanz gehen, müssen
schon aus einem besonderen Holz geschnitzt sein. Einer davon ist zweifellos der Hohenkirchener Triathlet Matthias Dietrich. In
der guten Zeit von 41:11 Minuten wurde er mit deutlichem Vorsprung Sieger. “Endlich, endlich habe ich es geschafft”, jubelte
Dietrich, der seit der Premiere 2003 stets dabei war, aber nie über einen zweiten Rang hinauskam. Als alter Schilliger Cross-Hase
wusste er natürlich, das es auf dem 5000-Meter-Abschnitt im Wattenmeer am besten ohne Schuhwerk geht. Barfuß, aber in einer
Bombenzeit überquerte er die Ziellinie. Übrigens: Viele Läufer machten es Dietrich nach und opferten ihr Schuhwerk der Flut.
Eine vorsorgliche Exkursion von Organisator Bernhard Haase, ergab, dass der Start für den Hauptlauf über 10 km um 30 Minuten
nach hinten verlegt werden musste. Diese Maßnahme zahlte sich aus, denn die 60 Akteure fanden ein Watt vor, dass bereits
ziemlich abgetrocknet war. Hinter Dietrich, der am 7. September beim Köln-Marathon starten will, kam Thomas Braje (41:58) vor
Stephan Wendeling (41:11) auf Rang zwei. Für eine kleine Sensation sorgte Susanne Fröhlking. Die blonde Athletin belegte in der
“Männergesellschaft” mit ihren 46:22 Minuten einen tollen 13. Platz. Zweitbeste Frau wurde Maria Brauner (55:30) vor Renate’
Rademacher (57:05).
Den 1000-m-Schülerlauf gewann das Hammer Brüderpaar Jan Braun (3:14 Minuten) vor Lars (3:28). Dritter wurde nach der Hatz
am glühendheißen Strand Fabian Graf in 3:37. Bei den Mädchen setzte sich Lea Meyer in 3:31 gegen Anna Schumann (3:53) und
Maren Buchloh (3:57) durch.
Sehr viel leichter als die Teilnehmer des Hauptlaufes hatten es die 5000-m-Spezialisten. Hier siegte von der TSG Burg-Gretesch
Christian Weber in 18:56 Minuten vor seinem Teamgefährten Gero Jendretzki (20:18) und Manfred Siebert-Diering. Auf Rang vier
kam “Mehrkämpfer” Matthias Dietrich, trotz vorangegangen Hauptlauf-Stresses, in 20:46 Minuten. Auf den ersten Platz bei den
Frauen lief unter dem Beifall der vielen hundert Zuschauer Gaby Reiländer in 23:42 als Erste über die Ziellinie. Die Schülerin Lea
Meyer kam in glatten 24:00 Minuten auf den zweiten Platz noch vor Svenja Stöcker (24:22).
Über 40 Akteure machten sich beim Nordic-Walking-Wettbewerb auf die Socken. Im starken Teilnehmerfeld setzte sich nach 5000
Meter Iris Dittmar (38:559 vor den Schwelmerinnen Monika (41:37) und Sonja Kleinhempel (41:39) durch. Beim Wettbewerb der
Männer war der Pulheimer Frank Blum (39:47) nicht zu bezwingen. Rang zwei belegte Uwe Kleinhempel (41:39) vor Bernd
Schmidt (41:41). Fünfter wurde der HFCer Menno Theilen (42:43).
Damit es den Läuferinnen und Läufern an nichts mangelte, dafür sorgten im Organisationszelt Inge Schmidt, Elsbeth Siefken,
Gabi Penshorn, Tanja Arians, während die Meldestelle in guten Händen bei Inge Leiner, Meike Brader, Renate Janßen, Margret
Frerichs, Marlies Haase und Martin Reich lag. Regie führten neben Bernhard Haase, Bernd Crudopf, Stefan Koch und Medienwart
Thomas Tammen. Die Moderation hatte in bewährter Manier Jens Unger vom MTV Hohenkirchen übernommen. Unnötigen Ärger
gab es für einige Teilnehmer, da sie an einem Kassenhäuschen nicht in den Strandbereich gelassen wurden. Diese mussten einen
Umweg in Kauf nehmen, um nicht neben der Startgebühr auch noch drei weitere Euro zu berappen. Allerdings sorgten die Mit-
arbeiter von der Wangerland-Touristik für schnelle Abhilfe.
==> Ergebnisse  
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. Juli 2008
350 Teilnehmer sorgen für würdigen Rahmen
Erster Spendenlauf in Logabirum übertraf die Erwartungen

Logabirum
(hwe). Mit so einer Resonanz hatte Manfred Boldt, Initiator und Mitorganisator des ersten Spendenlaufs für Krebs-
kranke in Leer-Logabirum, nach eigenen Angaben nun wirklich nicht gerechnet. Genau 350 Starter von den Bambinis über Walker
bis hin zu den Läufern der Distanzen über fünf und zehn Kilometer begaben sich bei schwülwarmer Witterung und Temperaturen
über 30 Grad freiwillig auf die Strecke rund um die Sporthalle in Logabirum und verliehen der karikativen Veranstaltung damit einen
würdigen Rahmen. Die Einnahmen, deren Höhe gestern noch nicht feststand, gehen komplett an den Verein zur Förderung der
onkologischen Palliativ-Versorgung (Behandlung von schweren Krebserkrankungen).
Der ehemalige Ultraläufer Manfred Boldt war selbst an Krebs erkrankt, konnte aber dank einer rechtzeitigen medizinischen Be-
handlung geheilt werden. "Es war für mich Ehrensache, meinem Freund Manfred Boldt zu helfen und hier zu starten”, sagte der
34-jährige Holger Grigat vom VfL Germania Leer, der den 10-Kilometer- Wettbewerb gewann. Grigats Vereinskollegin Eva Brink-
mann, die über 5 Kilometer bei den Frauen Platz eins belegte, sagte nach dem Lauf: “So eine Veranstaltung muss unbedingt
unterstützt werden.” Die hohe Luftfeuchtigkeit machte den Läufern schwer zu schaffen. “Es war enorm warm. In der zweiten Runde
ging gar nichts mehr. Ich war fast stehend K.O.”, so Grigat. “Der Spendenlauf ist eine ganz tolle Sache. Ich war selbst in meiner
Jugend schwer krank”, betonte Waltraud Pleis aus Filsum, die mit ihrem Mann Gregor und den Kindern Jannik, Malte und Tabea
gleich mit der ganzen Familie an den Start ging.
“Mich hat es berührt, dass sich Manfred Boldt, als er noch im Krankenhaus lag, schon Gedanken gemacht hat, so einen Lauf zu
organisieren”, sagte Helmut Collmann, Präsident der Ostfriesischen Landschaft, dem die hohe Teilnehmerzahl und die vielen frei-
willigen Helfer imponierten. “Doch nicht nur die erzielten Einnahmen des Spendenlaufs sind wichtig, sondern dass sich alle Läufer
hier solidarisch erklären und mit dem Lauf Aufmerksamkeit erregen. Die Menschen sollen erkennen, dass sich der Kampf gegen
den Krebs immer lohnt.” In diese Kerbe schlug Werner Müller, Vorsitzender des Ausrichters Fortuna Logabirum: “Ich bin be-
geistert. Eine ganz tolle Sache, die Manfred Boldt da ins Leben gerufen hat. Als Dank dafür, dass er den Krebs besiegt hat.
Klasse ist auch, dass so viele Läufer mitmachen und nicht erst fragen, was es zu gewinnen gibt.”
Manfred Boldt war nach eigenen Bekunden sehr zufrieden mit der Veranstaltung: “Ich ziehe den Hut vor denjenigen, die hier bei
den hohen Temperaturen an den Start gegangen sind. Die Resonanz war überwältigend”, kündigte Boldt schon eine Neuauflage für
den 25. Juli 2009 an. “Der Spendenlauf soll zu einer festen Laufeinrichtung im Laufkalender werden. Wenn es meine Gesundheit
zulässt, werde ich demnächst wieder selbst mit dem Laufen anfangen”, sagte der Organisator.
==> Ergebnisse  
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ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 4. August 2008
LG Harlingerland zeigt in Esens ihre Stärke
Beim 15. Balthasar-Lauf in Spitzenpositionen / Martin Buss ein Jahr im Ausland / Ältester Teilnehmer war 77 Jahre alt

Esens
(dk). Die Atmosphäre beim Balthasar-Lauf als Auf-takt zum Esenser Stadtfest ist es, die die auswärtigen Teilnehmer Jahr
für Jahr besonders lobend herausstellen. In diesem Jahr war es nicht anders: Ein großes, begeisternd anfeuerndes und applau-
dierendes Publikum war Freitag erneut in die Innenstadt gekommen, um dieses Spektakel am Ende eines schönen Sommertages
mitzuerleben.
Schon bei den Vorläufen für den Nachwuchs herrschte reges Treiben auf dem Marktplatz: Bürgermeister Klaus Wilbers schickte
62 Drei- bis Sechsjährige auf eine 750 Meter lange Strecke rund um die St.-Magnus-Kirche, wobei manche mitlaufende, unter-
stützende Elternteile am Ende geschaffter wirkten als ihre Kinder. Allerdings: Ein Vater soll während der Umrundung am Handy
sogar ein Auto gekauft haben. Jüngste Teilnehmerin könnte die zweijährige Julia Kümmel aus Thunum gewesen sein. Schließlich
konnten sich alle Läufer über eine Urkunde freuen. Die schnellsten Mädchen Talea Siebels (fünf Jahre, 3:49 Minuten), Melanie
Hauer (3:51) und Greta Kelsch (3:55) und die schnellsten Jungs Lennart Kelsch (3:13), Franz Backhaus (3:18) und Maxim Zyubin
(3:19) erhielten Pokale.
Wie beim Bambini-Lauf, so fieberten Eltern und andere Zuschauer auch beim Schüler-Lauf der 85 angetretenen Sieben- bis Zehn-
jährigen mit. Die Zwillinge Renke und Nico Gronau, 8 Jahre alt, hatten sich in die erste Startreihe gestellt, mussten stärkere Läufer
auf der 1600 Meter langen Strecke dann allerdings an sich vorbeiziehen lassen. Schließlich kamen Leo Höfner (Laufgemeinschaft
Harlingerland, 5:52 Minuten), Hanna Herbert (6:05) und Samira Skribbe (6:25) sowie Jan Hendrik Dirksen (5:31), Marvin Bendig
(5:37) und Lazar Keßler (5:54) aufs Treppchen. Renke landete auf dem 5., Nico auf dem 14. Platz der 42 Jungs. Acht Teilnehmer
traten unter dem Motto “Wi sünd Holtriem” für den SV Ochtersum an.
Das besondere Augenmerk des Abends lag natürlich wieder beim 9860 Meter langen Hauptlauf, bei dem Bürgermeister Wilbers
nach der Begrüßung traditionell den Startschuss gab. 399 Läuferinnen und Läufer gingen dann auf die Strecke, an der ein Teil der
80 im Einsatz befindlichen Helfer (darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Esens, Polizei und das DRK) nach Absprache des
Veranstalters Lauftreff “Schafhauser Wald” im SC Dunum für die erforderliche Sicherheit sorgten. Wie berichtet lief auch bei der
15. Auflage des Esenser Stadtlaufes Stephan Immega von der Laufgemeinschaft Harlingerland als erster ins Ziel - nach 32:59
Minuten und bei reichlichem Jubel der Passanten auf dem Marktplatz. 18 Sekunden später folgte Hermann Fleßner (33:17), dann
Achim Groenhagen (33:28) und Martin Buss (34:06), alle von der LG Harlingerland. Wenn man noch die weiteren Mitstreiter
Thomas Braje (13. Platz; 36:33), Dieter Weinberg (9.; 36:55), Nils Christians (19; 37:24) und Jan Weinberg (43.; 39:52) hinzu-
nimmt, so kann LG-Harlingerland-Trainer Uwe Rolf zufrieden sein mit dem Abschneiden seiner Jungs. Übrigens: Für Martin Buss
war dies zunächst der letzte Wettkampf in Deutschland. Der Wittmunder geht am 13. August für knapp ein Jahr als Austausch-
schüler nach Amerika (Nordstaat Indiana), wo er sicher weiter trainieren wird, um beim 16. Balthasar-Lauf im nächsten Jahr noch
näher an Stephan Immega heranzukommen. Als schnellste Frau lief Sonja Hoogestraat von der Emder Laufgemeinschaft nach
38:59 Minuten ins Ziel, vor Irmi Hartmann (TV Norden; 39:40) und Marion Bakker (Emder LG; 41:58).
Laut Hauptorganisator Dieter Lunz waren unter den Teilnehmern auch in diesem Jahr etwa 40 Prozent Touristen zu finden. Die drei
Erstplatzierten jeder Altersklasse erhielten neben Siegerurkunde einen Pokal oder auch einen lukullischen Sachpreis. Der jüngste
Teilnehmer war der achtjährige Tim Glanzer vom SV Ochtersum (55:01), der älteste Läufer mit 77 Jahren Richard Herget vom TuS
Glarum (55:55). Als stärkste Gruppe mit mehr als 30 Teilnehmern erhielt “Wi sünd Holtriem” aus den Händen von Dieter Lunz und
Bürgermeister Wilbers “Schlicky”-Torten. Teilnehmer, die den Empfang ihrer Urkunde mit Zeitangabe nicht abwarten wollten,
haben in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, diese von der Website www.balthasar-lauf.de herunterzuladen und auszudrucken.
Besonders Lob für Organisation und Durchführung erhielt Dieter Lunz, bei dem - zusammen mit seiner Frau Etta - die Fäden zu-
sammenliefen. Aber auch Eibo Eiben, seinerzeit Mitinitiator des Balthasar-Laufs, trug in seiner Funktion als Moderator erheblich
zur positiven und professionellen Außenwirkung der Veranstaltung bei. Um die Zeiten schnell auswerten und die entsprechenden
Urkunden zügig ausdrucken zu können, waren zudem zahlreiche weitere Lauftreff-Mitglieder ehrenamtlich tätig.
==> Ergebnisse  

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 5. August 2008
"Es ist ein geiles Gefühl"
Gaerlan und Schürmann sind die neuen "Kaiser" im Ultramehrkampf

Scheeßel.
Wer kurz vor Schluss der zweitägigen WM im Ultramehrkampf die Athleten betrachtete, sah niemanden mehr, dem
der Schmerz nicht ins Gesicht geschrieben stand. Eine Zerrung hier, eine Sehnenreizung da oder einfach nur Muskelkater ließen
jeden Schritt zur Qual werden. Am besten bissen sich Adrian Schürmann und die US-Amerikanerin Natalia Gaerlan durch - sie
holten sich in Scheeßel die WM-Kronen. Wenn die Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen als "Könige der Athleten" tituliert
werden, so bleibt denen, die die doppelte Anzahl an Disziplinen absolvieren, nur noch ein Prädikat: "Kaiser".
"Es ist ein geiles Gefühl, beim Zehntausender auf die Zielgerade einzubiegen und zu wissen, dass es nur noch 100 Meter sind",
strahlte Adrian Schürmann (LG Porta Westfalica). Er hatte über den gesamten Wettkampf hinweg die konstanteste Leistung ge-
zeigt. Seines größten Konkurrenten Mark Murison aus England (Achillessehnenabriss) vor dem Wettkampf beraubt, glänzte der
Hürdenspezialist vor allem auf den kurzen Sprint- und Hürdenstrecken, zeigte sich aber auch mit den technischen Disziplinen zu-
frieden: "Die Wurfdisziplinen liefen teilweise sehr gut, beim Laufen war ich über meine Form nicht ganz so glücklich." So kam es,
dass er mit 11 877 Punkten zwar deutlich gewann, sein Ziel - die 12 000 Punkte - aber verfehlte. Schürmanns härtester Wider-
sacher, der starke Werfer Benedikt Nolte (TuS Köln), besiegte sich selbst, indem er über die 400 Meter Hürden disqualifiziert
wurde und sich sein Zwei-Tages-Werk zerstörte. Schon beim Stabhochsprung hatte er Pech gehabt, als sein Sportgerät brach.
Damit war der Weg frei für den guten Dauerläufer Mattias Häyry aus Finnland (11351 Punkte). Er war beim Stabhochsprung noch
von der Matte gerollt, hatte sich den Kopf geprellt und die letzten sechs Disziplinen in einem leichten "Dämmerzustand" beendet.
Dritter wurde im Schlussspurt Chris Heinicke (Tangermünder LV/10814).
Auch bei den Frauen war es eine klare Angelegenheit: Top-Favoritin Maren Schott (Bayer Leverkusen) hatte sich im Abschluss-
training den Arm gebrochen. Somit war der Weg frei für die amerikanische Sprintspezialistin Natalia Gaerlan, die vor allem durch
ihre Universalität auf sich aufmerksam machte und zwölf der 14 Disziplinen gewann. Trotzdem verfehlte sie mit 9824 Punkten
knapp die magische Grenze. "Ich freue mich aber mehr über den Sieg und die guten Einzelleistungen. Außerdem habe ich einen
neuen amerikanischen Rekord aufgestellt", strahlte die Siegerin. Zweite wurde Annika Schürmann, Schwester des Männer-
Siegers, mit 8525 Punkten vor der Schweizerin Jasmine von Vivis (7897). 
==> Ergebnisse: Frauen / Männer   
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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 12. August 2008
Waltke verfehlt eigenen Kreisrekord knapp
Lüchower Zehner: Favoritensiege durch Jürgen Schwarz und Marlene Waltke

Lüchow
(hc). Die Favoriten siegten bei diesem 10-km-Straßenlauf souverän: Jürgen Schwarz vom SC Lüchow und Marlene
Waltke von der IGAS Wendland waren die erwarteten Sieger beim 15. Lüchower Zehner. Das Siegerduo legte dabei gute Zeiten
hin: In 40:15 Minuten verpasste Waltke ihren eigenen Kreisrekord lediglich um 15 Sekunden, und Schwarz durfte mit seinen 37:32
Minuten zufrieden sein.
Waltke fehlte bei ihrem Versuch, eine neue Kreisbestmarke aufzustellen, die Unterstützung eines Mitläufers oder einer Mitläuferin,
die sie zu einer deutlichen Steigerung hätten ziehen können. Dabei waren die Bedingungen am Freitag Abend auf dem Rundkurs
zwischen Lüchow, Banneick und Saaße nicht einmal schlecht. Ein drohendes Gewitter zwischen dem 1-km-Lauf und dem Haupt-
lauf streifte die Laufstrecke nur, und auch ein leichter Gegenwind war lediglich auf einigen Teilpassagen zu spüren. So blieb
Waltke nur die Freude über eine schnelle Zeit sowie über den dritten Sieg und Pokalgewinn in Folge. Jürgen Schwarz verfehlte
seine Bestzeit aus dem Jahr 2006 letztlich nur um 22 Sekunden. Immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, befindet sich
der M45-Senior derzeit in so guter Form, dass er mit einem Vorsprung von über einer Minute auf Siegfried Martel vom SV Eintracht
Clenze diese Zeit fast im Alleingang laufen kann. Martel benötigte als Sieger der M 40 38:35 Minuten und hatte nur eine Sekunde
Vorsprung auf Michael Thoms (1. der M35) aus Hohnstorf. Dahinter folgte in 38:52 Min. Hans-Joachim Heermann vom SC Lüchow,
der als 2. der M 45 an seine starke Zeit von 37:09 Minuten von den Norddeutschen Meisterschaften im April in Lüchow nicht an-
knüpfen konnte. Auf dem zweiten Platz der Frauen-Gesamtwertung kam in Gisela Maubach vom Dürener TV (1. der W50) eine
ehemalige Lüchowerin nach 47:38 Minuten ins Ziel. Unter ihrem Mädchennamen Klutzny hält sie mit 4:48,4 Min. über 1500 m
einen der ältesten hiesigen Kreisrekorde, den sie 1973 aufgestellt hat.
Im Rahmenwettbewerb über 6 km war Lennard Frank, M 15, vom SC Lüchow in 25:41 Min. der Schnellste. Schnell war auch der
Nachwuchs über 1 km unterwegs. Nur eine Sekunde trennten die beiden IGAS- Wendland-Läufer Luca Jagow, M 11, in 3:54 Min.
und Wanja Schulz, M 10, in 3:55 Minuten. Dritter wurde Jacob Boick als Zweiter der M 10 in 4:02 Minuten. Bei den Mädchen lag
Merle Loszinski, W10, vom SC Lüchow mit guten 4:14 Min. vorn.
==> Ergebnisse   
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. August 2008
Holländische Frauen feierten Erfolge in Jemgum
Leichtathletik: Beim Müggenmarktlauf starteten 238 Athleten / Süthoff siegte über 20 Kilometer

Jemgum.
238 Sportler gingen am Freitag beim 8. Müggenmarktlauf des SV Jemgum auf die Strecke. Das bedeutete einen neuen
Teilnehmer-Rekord. Die längste Distanz von 20 km wurde von der SPD-Landtagsabgeordneten Johanne Modder aus Bunde ge-
startet. Bei den Männern siegte Heiko Süthoff aus Weener in 1:18:03 Stunden vor Stefan de Jonge (TuS Weene) in 1:18:27
Stunden und dessen Vereinskollege Harm Park (1:23:39). Gonny Houtman aus den Niederlanden (Artemis-Winsum) siegte bei
den Frauen in 1:36:22 Stunden vor ihrer Teamkollegin Tini Visker (1:39:31) und der Emderin Kim Lenz (1:39:58.).
Die Fünf-Kilometer-Läufer wurden zusammen mit den 18 Walkern losgeschickt. Hauke Köller aus Weener überquerte die Ziellinie
als Erster in 18:36 Minuten vor Marco Wolf (TuS Aurich-Ost / 19:01) und Hanno Ludwigs von der LG Ostfriesland (19:16). Die
zwölfjährige Anneke Beening aus Leer lief die fünf Kilometer in 22:56 Minuten. Damit gewann sie nicht nur die weibliche Wertung,
sondern siegte auch in der Teamwertung mit Immo Beening (21:26) und Thido Beening (21:57). Michaela Janssen (Fortuna Loga-
birum) wurde bei den Frauen Zweite (23:52). Genau 25 Minuten benötigte die Drittplatzierte, Viola Steffens, aus Canum. Die Mannschaftswertung der Herren gewann die B-Jugend des SV Ems Jemgum. (Manfred Penning, Marcel Sinning, Timo Hübner).
 Aus den Niederlanden kam auch der Gewinner des Zehn-Kilometer-Laufs. Jan Stuursma (Veendam) hatte in 34:46 Minuten über
eine Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Gerd Wolzen vom VfL Germania Leer (36:01). Ralf Taube (ebenfalls Germania
Leer) wurde Dritter (37:40). Noch eine Niederländerin konnte den Siegerpokal entgegennehmen. Diana ten Cate aus Stadskanaal
siegte in 42:05 Minuten. Die Jemgumerin Frauke Bronn (VfL Germania Leer) wurde Zweite in 45:56 Minuten gefolgt von Hilde
Steinke (SV Condordia Neermoor) in 48:58.
Vor den Hauptläufen wurden der Bambinilauf und der Schülerlauf um 18.15 Uhr gestartet. Die Kleinsten hatten eine 500 m lange
Strecke zu laufen. 1500 m liefen die Schüler und Schülerinnen bis zwölf Jahre. Insgesamt nahmen 33 Kinder teil.
==> Ergebnisse  
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 18. August 2008
Nick Hufgard siegt auch ohne neue Bestzeit
7. Windmühlenberglauf in Fallersleben: Teilnehmerrekord / Sina Willmann gewinnt Frauenkonkurrenz vor Claudia
Parschau

Von Bettina Jaeschke
Fallersleben. 228 Läufer bedeuteten Teilnehmerrekord beim 7. Windmühlenberglauf am Sonntag. Nick Hufgard vom VfB Fallers-
leben überquerte nach 34:08 Minuten als erster die Ziellinie. Erste Frau im VfB-Stadion war Sina Willmann vom SFC Wolfsburg
nach 40:48 Minuten. Mit dem Windmühlenberglauf begann zugleich die Herbst-Saison des Wolfsburg-Gifhorner Laufcups. Dicht an
dicht gedrängt standen die Läufer morgens im Stadion und warteten darauf, dass Karl-Peter Wilhelm, erster Vorsitzender des VfB
Fallersleben, den Startschuss gab. Dann setzte sich das Feld zügig in Bewegung und lief eine halbe Runde im Stadion, bevor es
auf die Strecke ging. Diese führte von Fallersleben Richtung Sülfeld, dort am Tierheim vorbei, fast bis zur Schleuse und wieder
zurück. Der Großteil der Sportler lief. Vier Teilnehmer hatten sich hingegen entschieden, die Zehn-Kilometer-Distanz im Nordic
Walking zurückzulegen.
"Die Strecke war gut, Zeit und Ergebnis sind okay", sagte Nick Hufgard. Bestzeit sei er zwar nicht gelaufen, dennoch war er mit
seinem Ergebnis zufrieden. "Es war anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht", sagte Sascha Diehr vom VfL Wolfsburg, der als
Zweiter nach 34:47 Minuten die Ziellinie überquerte. Für ihn war es am Samstag der erste Wettkampf nach einjähriger Verletz-
ungspause. "Dafür war es in Ordnung, auch wenn es nicht die Zeit war, die ich sonst laufe", meinte er. "Mir ging es aber haupt-
sächlich erst einmal darum, wieder dabei zu sein." Ebenfalls nach einer Verletzungspause, wenn auch einer kurzen, war Ulrich
Petri vom VfL Wolfsburg wieder auf die Strecke gegangen. Er wurde in 35:27 Minuten Dritter des Windmühlenberglaufes und damit
Erster der Laufcup-Wertung. Bei den Frauen gewann Sina Willmann das Rennen und führt auch in der Laufcup-Wertung. Zweite
wurde Claudia Parschau vom VfB in 42:37 Minuten. Rang drei belegte Bianca Weide-Jentsch vom Team Waggummer Holz in
42:49 Minuten.
==> Ergebnisse 
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 18. August 2008
Solo für Kuk und Spaß für Staffeln

Damme
(ha). Der souveräne Sieg von OSC-Lauftalent Viktor Kuk und der große Spaßfaktor an der Strecke markierten die wich-
tigsten Eckpunkte des 8. Dammer Stadtlaufs. Wolfgang Knabe, Vereinschef des zusammen mit der Stadt Damme als Ausrichter
aktiven OSC Damme, fasste das Geschehen am Freitagabend so zusammen: "Wir wollten eine sportlich und eventmäßig attrak-
tive Veranstaltung - das Ziel haben wir erreicht. Dazu hatten wir gutes Wetter. Es passte alles." Mit rund 370 Läufern und Walkern
bewegten sich die Teilnehmerzahlen im Bereich der letzten Jahre.
Viktor Kuk hat in diesem Jahr unter anderem bei Deutschen Jugendmeisterschaften in der Halle und draußen mit einem zehnten
und elften Platz über 1500 m und 2000 m Hindernis schon sein großes Potenzial unter Beweis gestellt. Beim Heimrennen über 10
km ließ der 19-Jährige die gesamte Konkurrenz in ausgezeichneten 34:30 Minuten klar hinter sich. Mit 137 Startern im Hauptlauf,
darunter 19 Frauen, war dieser zentrale Stadtlauf-Bestandteil sehr gut frequentiert. Als Nummer zwei hinter Kuk setzte sich der
inzwischen in Köln lebende OSC-Läufer Elmar Nyhuis in Szene - vor drei Startern des SC Herringhausen. Dieser Klub stellte mit
Favoritin Jutta Karsch auch die Siegerin bei den Damen; in 41:39 min lief sie unangefochten zum Sieg.
Großer Ehrgeiz herrschte auch bei den Schülern vor, wo 64 Teilnehmer in zwei Altersklassen über 1200 Meter antraten. Die beste
Zeit lieferte auch hier ein bekannter OSCer: Benny Bloemen kam nach 4:05 Minuten ins Ziel; damit hätte der Zehnjährige auch
noch in der Klasse der 11- bis 15-Jährigen gewonnen. Wolfgang Knabe zeigte sich auch hier mit der Resonanz zufrieden, sagte
aber auch: "Da ist sicher noch Luft nach oben. Aber wir hatten diesmal noch Ferien und eine Ameland-Fahrt, an der viele Kinder
teilgenommen haben."
Besonderes Augenmerk beim OSC wird auch auf die Fun-Staffel gelegt. 37 Dreier-Teams waren im Rennen, wobei die Firma
Grimme (10) und Zerhusen Kartonagen (9) die meisten Staffeln an den Start brachten. Den Sieg holte sich allerdings etwas über-
raschend eine Dreierkombo der 1. Handballmänner von RW Damme. In 37:49 Minuten kamen Jan Butke, Martin Pohlschneider
und Nils Rawe mit 43 Sekunden Vorsprung auf das Team Zerhusen Kartonagen IV ins Ziel. Die kurzfristig zusammengestellten
OSC-Funjunioren wurden Dritte. Den Mix aus sportlichem Ehrgeiz und dem reinen Spaß an der Freude verkörperten besonders die
Dammer Hofnarren, die, natürlich in Narrenkappen angetreten, eigentlich 111. werden wollten, was natürlich nicht möglich war; so
belegten sie Rang 32.
Die Stimmung an der Strecke mit den vielen privaten Getränkestationen sowie mit Transparenten und Musikbegleitung bezeich-
nete Wolfgang Knabe als außerordentlich gut. "Die Feierlaune bei den Staffelvertretern hat auch bis zum frühen Samstag ange-
halten", berichtete der OSC-Chef von einem positiven Nebeneffekt und ergänzte: "Ich glaube, die Teilnehmer waren alle sehr gut
zufrieden." Auch das ist ein Antrieb für den OSC und die Stadt, 2009 die 9. Auflage des Stadtlaufs in Angriff zu nehmen.
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 18. August 2008
Jahresweltbestleistung in Schortens
Jever-Fun-Lauf: Der Kenianer Stephen Chelimo unterbietet Streckenrekord nochmals um drei Sekunden

Von Sönke Wieting
Schortens. Spätestens seit vergangenem Sonnabend hat die Stadt Schortens einen Platz auf der Weltkarte der Läufer-Elite: Der
Kenianer Stephen Chelimo verbesserte bei der 22. Auflage des “Jever-Fun-Laufs” nicht nur den gerade einmal ein Jahr alten
Streckenrekord seines Landsmanns Wilson Kipsang, er lief zudem in einer Zeit von 45 Minuten und 38 Sekunden Weltjahresbest-
zeit über 10 Englische Meilen. Trainer Gerard van de Veen ahnte bereits beim Zieleinlauf: “Das wird eine Zeit unter den Top 10!”
Auch der Zweitplatzierte Felix Keny blieb in seiner Zeit von 45:49 Minuten deutlich unter der bisherigen Jahres-Bestzeit des Ma-
rokkaners Ridouane Harouffi, der diese im vergangenen April in Washington DC aufstellte. Der Heidmühler Hartmut Ollesch, der an
allen 21 10-Meilen-Läufen in Schortens teilnahm, belegte im Gesamtklassement den 68. Platz. Auch bei den Frauen setzten sich
über 10 Meilen Athletinnen aus Kenia durch. Hier siegte Alice Kemunt Mogire vor ihren Teamkameradinnen Joyce Chepchumba
und Irene Cherop.
Doch nicht nur über eine neue Bestzeit bei den Männern durften sich die Veranstalter freuen: Mit 2260 Startmeldungen wurde
beim “Jever-Fun-Lauf” auch eine Rekord-Teilnehmerzahl erreicht. Wie Orga-Chef Rudi Budweg mitteilte, seien insgesamt 1980 ge-
messene Zieleinläufe registriert worden. “Das muss man erst einmal händeln”, so Budweg.
Den Volkslauf über 10 Kilometer entschied Stefan Losch (TUSEM Essen) vor Gerd Wolzen (Leer) für sich. Michael Mäschig
(Wilhelmshaven), der im vergangenen Jahr wegen Archillessehenen-Problemen knapp den Sieg verpasste, belegte Rang drei.
Schnellster Friesländer wurde Bernd Winter (Airbus Varel) auf Rang 40. Die weibliche Konkurrenz über diese Distanz dominierte
Felicitas Vielhaber (TUSEM Essen), die ihre Vereinskameradin Barbara Jedras und Kerstin Augustin (Dortmund) auf die Plätze
zwei und drei verwies. Silvana Dessi überquerte als erste Friesländerin die Ziellinie.
Thorben Preikschat (team racepaper.de) sicherte sich den Sieg im Volkslauf über 5 Kilometer vor Thomas Tüxen (Bückeburg) und
Jober Dias da Silva (Brasilien). Der erst 15-jährige Alexander Korzuschnik vom Vareler TB Triathlon kam als schnellster Fries-
länder auf den siebten Rang. Bei den Frauen gingen die Podiumsplätze ebenfalls an auswärtige Athletinnen: Neele Harms (Ofen)
setzte sich klar vor Karin Heidorn (Berlin) und Steffi Krieg (LG MuLi) durch. Andrea Caspers-Schoon (Sande) überquerte als Fünfte
die Ziellinie. Einen friesländischen Erfolg feierte David Nduati aus Jever, der sich Platz eins beim Schülerlauf über einen Kilometer
sichern konnte. Bei den Schülerinnen hatte mit Michelle Kloth (Glarum) ebenfalls eine Friesländerin die Nase vorn.
==> Ergebnisse 
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NORDSEE ZEITUNG vom 19. August 2008 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel)
Die Zahl der Teilnehmer steigt
Volkslauf in Bederkesa mit 300 Startern / Andreas Jagdhuber aus Cuxhaven entscheidet den Hauptlauf für sich
 
Bad Bederkesa (dom). Der Volkslauf um den Beerster See gehört um Seefest wie das Fackelschwimmen und das Feuerwerk.
Seit 25 Jahren lädt der TSV Bederkesa zu diesem sportlichen Wettstreit ein. Diesmal nahmen rund 300 Läuferinnen und Läufer
teil.
Als erster überquerte der niedersächsische Landesmeister im 3000-Meter-Lauf die Ziellinie. 7,6 Kilometer hatte de 14-jährige
Andreas Jagdhuber in den Knochen, als er nach knapp 27 Minuten in das Ziel im Beerster Kurpark einlief. Die sah man ihm an:
“Endlich geschafft”, schnaufte Jagdhuber und gönnte sich einen großen Schluck Wasser.
Bereits um 9 Uhr starteten rund 30 Nordic-Walker zur Runde um den See, um 9:30 Uhr folgten 45 Kinder. Der Hauptlauf mit 300
Teilnehmern begann um 10 Uhr. Das besondere: Der Hauptlauf wurde in ein und zwei Runden um den See aufgeteilt. “Dieses Jahr
waren es noch mehr Teilnehmer als sonst”, stellte Organisator Günter Griffel fest. Die Läufer kamen aus dem Landkreis Cuxhaven
und Bremerhaven. “Sogar einige Urlauber haben sich spontan entschlossen mitzulaufen”, so Günter Griffel.
Nach mittlerweile 25 Jahren ist der Lauf um den See am Beerster Seefest-Wochenende fest in den Terminkalendern der Läufer--
innen und Läufer notiert. “Gewiss auch im nächsten Jahr”, ist sich Organisator Günter Griffel sicher.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 23. August 2008
Trio der LG Harlingerland einsame Spitze
Auricher Sparkassenlauf: Immega gewinnt die 10 Kilometer vor Groenhagen und Fleßner / Sieger wollte eigentlich
noch schneller sein

Aurich
(sm). Stephan Immega war schnell. Rasend schnell. Zu schnell für seine Verfolger. Außerhalb deren Sichtweite. In 31:59
Minuten gewann der Starter der LG Harlingerland gestern Abend den 1. Auricher Sparkassenlauf über die 10 Kilometer. Aber
eigentlich hätte Immega noch schneller sein wollen. Eine Zeit um die 31:30 Minuten hatte er sich vorgenommen. Am Ende konnte
er aber mit seinem Ergebnis leben. Nach der zweiten Runde hatte Immega bereits etwas Dampf herausgenommen: “Bei den
Überrundungen konnte ich nicht mehr die Ideallinie laufen.” Hinzu kam, dass die Steine durch den einsetzenden leichten Regen
glatt wurden. In 33:52 Minuten überquerte Immegas Vereinskollege Achim Groenhagen als Zweiter die Ziellinie. Und war zufrieden.
Schließlich hatte er verletzungsbedingt fünf Wochen nicht trainieren können. Hermann Fleßner machte den wieder einmal Drei-
facherfolg der LG Harlingerland perfekt, zeigte sich seiner Einzelleistung gegenüber aber kritisch: “Das war nicht so mein Rennen.
Achim war am Anfang zu schnell. Da musste ich alleine laufen und mich selber motivieren.”
Bei den Frauen machten Kerstin Lüken (Emder LG) und Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) den Sieg unter sich aus. Anfangs
noch als Trio mit Sonja Hoogestraat (Emder LG) unterwegs, setzten sich die beiden nach der zweiten Runde ab. Lüken hatte im
Ziel in 38:48 Minuten knapp die Nase vorn. “Ich hätte eher angreifen müssen”, wusste die Zweitplatzierte, warum es nicht ganz
vorne gereicht hatte und ärgerte sich über zu viel Respekt, den sie wieder einmal gegenüber Lüken gezeigt hatte. Das allein aber
war’s nicht. Vor einer Woche ist Manssen bei der Duathlon-Weltmeisterschaft in Belgien gestartet. Und die Anstrengung steckte
ihr noch ein bisschen in den Beinen. “Aber es hat Spaß gemacht”, fand Manssen trotzdem Gefallen am Lauf. Und lag damit auf
einer Linie mit den übrigen Läufern. Sie alle genossen besonders die Atmosphäre in der Norderstraße, wo sie durch ein Spalier
von Zuschauern liefen. Mit 986 Startern insgesamt wurde bei der Premieren-Veranstaltung die 1000er-Marke nur knapp verfehlt.
340 Läufer waren über die 10 Kilometer an den Start gegangen. 414 über die 5 Kilometer, die Jan Waschkau (Windenergie
Enercon, 16:30 Min.) vor Max Brinkmann (17:07) und Peter Steinke (17:08, beide VfL Germania Leer) sowie Wilfried Mühlenbrock
(LG Ostfriesland, 17:11) gewann. Bei den Frauen siegte Waltraud Klostermann (TV Norden, 19:33).  
==> Ergebnisse  
==> Ein weiterer Pressebericht vom 25. August 2008 
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NORDWEST ZEITUNG vom 23. August 2008
Läufer trotzen dem Dauerregen
Hafenfestlauf: 500 Starter am Freitag in Barßel - Viele Nachmeldungen

Von Heinz-Josef Laing
Barßel. Nur das Wetter machte den Veranstaltern einen kleinen Strich durch die Rechnung: Dauerregen begleitete am Freitag-
abend den 1. Barßeler Hafenfestlauf. Mit dem Volkslauf, der vom Deutschen Leichtathletikverband (DLV) anerkannt ist, wurde
gleichzeitig das 29. Barßeler Hafenfest eröffnet. Trotz des schlechten Wetters gingen am Abend in den verschiedenen Disziplinen
rund 500 Läufer an den Start. Hatten sich bereits 400 Starter in den letzten Wochen in die Meldelisten eingetragen, so wurden die
Veranstalter kurz vor Beginn der Läufe von zahlreichen Nachmeldungen überrascht. Dazu war das Wettkampfbüro in den Räumen
des benachbarten Hallenbades eingerichtet worden. Mit-Organisator Nils Anhuth machte dennoch ein fröhliches Gesicht, als er
die vielen Teilnehmer am Barßeler Hafen begrüßte: “Damit hatten wir nicht gerechnet.” Die Läufer führten über die reizvollen
Straßen und Wege am Hafen und über die Deiche an den Barßeler Gewässern. Die am Freitag beim Hafenfestlauf erzielten Leist-
ungen sind bestenlistenfähig.
Als erste Gruppe schickte Barßels Pfarrer Hermann Bergmann als Schirmherr der Veranstaltung die “Bambinis” auf den 800 Meter
langen Rundkurs am Barßeler Hafen. Hier konnten Kinder im Alter bis zu zehn Jahren teilnehmen. Als Siegerin lief die neunjährige
Nina Dittmann aus Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen) durchs Ziel. Sie verbringt gerade ihre Ferien bei Verwandten in Barßel und
nutzte die Gelegenheit zur Teilnahme am Hafenfestlauf. Sie lief die 800 Meter in 3:34 Minuten. Auf dem zweiten Platz landete
Julian Harms aus Elisabethfehn (3:41 Min.) vor Sönke Hanneken aus Barßel (3:42 Min.).
Die Ergebnisse der weiteren Läufe:
Schülerlauf für Jugendliche von elf bis 14 Jahren über 2500 Meter: 1. Andreas Hülskamp aus Garrel in 9:27 Min., 2. Janine
Schenkel aus Barßel in 10:19 Min, 3. Mai Beening in 10:19 Min.
Hauptlauf über fünf Kilometer: 1. Lars Kirchknopf aus Bremen in 18:18 Min., 2. Helmut Schmidt aus Bad Zwischenahn in 18:51
Min., 3. Karl-Dieter Goelsweer aus Rhauderfehn in 18:57 Min.
Hauptlauf über zehn Kilometer: 1. Stefan Schwengel aus Westerloy in 35:06 Min., 2. Fabian Kühling aus Garrel in 35:38 Min., 3.
Hans-Jürgen Bandelt, 1. TCO “Die Bären” in 36:41 Min.
Nord Walking über fünf Kilometer: 1. Timo Mudder aus Emden in 37:42 Min., 2. Judith Reil aus Barßel in 38:18 Min., 3. Elfriede
Tepe aus Sedelsberg in 38:32 Min.
Der 1. Barßeler Hafenfestlauf stieß bei den vielen Sportvereinen in der Region auf großes Interesse. Neben den starken Läufern
aus Garrel waren auch viele Gruppen und Mannschaften am Start. Barßels Bürgermeister Bernd Schulte war aufmerksamer Beob-
achter der Veranstaltung, die von zahlreichen Helfern und vom Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes betreut wurde.
==> Ergebnisse   
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Presseinformation vom 25. August 2008 (Von Holger Wesseln - HWevents)
Premiere kratzt an der 1000er-Grenze - Immega dominiert
Fast 1000 Teilnehmer erreichten am Freitag das Ziel beim 1. Sparkassenlauf in Aurich. 50 Walker, 55 Schüler, 95 Bambinis, 400
Fünf-Km-Läufer und 369 Zehn-Km-Läufer bildeten gemeinsam die stolze Premierenzahl von 971 Finishern. Für ostfriesische Ver-
hältnisse eine absolute Spitzenbeteiligung für einen Premierenlauf. Besonders hat die Organisatoren der Start von über 40 Mann-
schaften im Team-Cup gefreut. Es hat sich gezeigt, dass das Konzept der Kombination von Leistungs- und Breitensport aufge-
gangen ist. Die gute Zusammenarbeit von Stadt, Polizei, Feuerwehr, DRK und dem ausrichtenden Verein MTV Aurich hat für einen
reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt.
Top-Läufer der Region sorgen für sportliche Höhepunkte
Bereits im Vorfeld hatten sich zahlreiche Top-Athleten aus der Region für den Auricher Citylauf angemeldet. Am Veranstaltungs-
tag meldeten sich dann noch einmal überraschend weitere Läuferinnen und Läufer für den Premierenlauf nach. Das Who-is-Who
der regionalen Laufszene ging an den Start. Sonja Hoogestraat, Kerstin Lüken (beide Emder LG), Waltraud Klostermann, Irmi
Hartmann (beide TV Norden), Andrea Manssen (Fortuna Logabirum), Stephan Immega, Achim Groenhagen, Hermann Fleßner
(alle LG Harlingerland), Michael Mäschig (LG Wilhelmshaven) und Peter Steinke und Max Brinkmann (beide Germania Leer) waren
einige der Namen die auf der Starterliste auftauchten. Schnelle und spannende Rennen waren also garantiert.
Bei den Herren wurde der 10-km-Lauf vom diesjährigen Ossiloop-Sieger Stephan Immega von der LG Harlingerland dominiert. Be-
reits mit dem Startschuss gab der zur Zeit stärkste Ostfriese richtig Gas und lies seinen Konkurrenten keine Chance. Bereits in
der ersten von vier zu laufenden Runden erlief sich Immega einen Vorsprung von einer halben Minute. Am Ende lief Immega in
starken 31:59 ins Ziel und setzte damit direkt beim Premierenlauf eine Marke für die kommenden Auflagen. Den zweiten Platz
sicherte sich Achim Groenhagen, ebenfalls LG Harlingerland, in 33:52. Für Groenhagen, der seit sechs Wochen wegen einer
Verletzung nicht trainieren konnte, eine überraschend starke Zeit, die für die kommenden Wettkämpfe einiges erwarten lässt. Das
Triple für LG Harlingerland perfekt machte Hermann Fleßner auf dem dritten Platz in 34:30. Das spannendste Rennen des Tages
wurden den Zuschauern von den Damen geliefert. Kerstin Lüken von der Emder LG und Andrea Menssen von Fortuna Logabirum
lieferten sich einen verbissenen Zweikampf. Am Ende siegte die Emderin nur knapp in 38:43 zu 38:44 vor Andrea Manssen. Den
dritten Platz belegte Kerstin Hoogestraat in 39:46.
Beim 5-km-Lauf sicherte sich der Leeraner Jan Waschkau in 16:29 mit einer halben Minute Vorsprung den Sieg vor Max Brink-
mann in 17:06 und Peter Steinke in 17:07. Bei den Frauen siegte die Altersklassenweltmeisterin Waltraud Klostermann vom TV
Norden in 19:32 deutlich vor Eva Brinkmann in 20:18 und Almuth Maaß in 21:06.
Starke Beteiligung am Team Cup
Der über fünf Kilometer gleichzeitig ausgerichtete Team-Cup für 5er-Teams konnte bei seiner Premiere gleich mit über 40 Teams
gestartet werden. Bei den Herren siegten die Windfreunde Enercon um den Tages-Einzelsieger Jan Waschkau in 1:31:43 vor dem
TV Norden und dem Team Kuh’s Best. Bei den Damen gewannen die Zinsmäuse der Sparkasse Emden in 2:06:59 vor dem Team
der LG Ostfriesland und den Handballerinnen vom MTV Aurich. Die Mixed-Wertung gewann der VfL Germania Leer in 1:33:47 vor
der LG Ostfriesland und dem TV Norden.
Glücklicher Gewinner fliegt nach New York
Ein Highlight der Auricher Premiere war sicherlich die Verlosung des Tagespreises unter allen Läufern am Ende des Tages. Das
Sporthaus Silomon ließ es sich nehmen einen der aktiven zum legendären New York Marathon zu schicken. Nachdem die Läufer
ihre Startnummer als Los an der Bühne abgegeben hatten, präsentierte Insa Mönkemeier vom Sporthaus Silomon die von ihr ge-
stiftete Reise, selber ein wenig nervös, den Gewinner. Riesiger Jubel auf der einen Seite und sportlich fairer Applaus auf der
anderen Seite erschallten auf dem Auricher Marktplatz, als die Nummer 2423 gezogen wurde und mit Ralf Defort aus Aurich der
Sieger feststand. Noch auf der Bühne verkündete der glückliche Gewinner, dass er die Reise auf jeden Fall antreten werde.
Am Ende des Tages zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Man freut sich bereits darauf die vielen Anregungen in Ver-
besserungen für die nächste Auflage umzusetzen. Die zweite Auflage 2009 kann kommen.
==> Ergebnisse
==> Ein weiterer Pressebericht vom 23. August 2008  
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STADER TAGEBLATT vom 25. August 2008
Von Exoten und stolzen Siegerinnen
1200 Läufer auf dem Stader Kopfsteinpflaster

Stade
(db). 1200 Läuferinnen und Läufer am Start - mehr als 2000 Zuschauer am Streckenrand am Pferdemarkt, in den Stader
Altstadtgassen und auf dem Platz 'Am Sande'. Das Konzept des Veranstalters VfL Stade und des Sponsoren-Pools von Stade 21
ist am Sonntag voll aufgegangen beim 10. Stader Altstadtlauf.
Stade 21 trommelte 800 Kinder für den Lauf der Schulen zusammen. Die Idee entpuppte sich als Glücksgriff. Denn die Kinder
brachten ihre Eltern und Großeltern mit an den Streckenrand. Die Zuschauer standen hinter dem rot-weißen Flatterband in Dreier-
reihen. Die Grundschule aus Haddorf war mit 35 Kindern am Start. Die Lehrer Alke Schütte und Hartwig Faby sagen, dass die
meisten Kinder von der Idee begeistert waren. “Erstes Ziel ist es, die Kinder mit Spaß an den Sport heranzuführen", sagt Hartwig
Faby.
Spaß am Sport hat Karl-Heinz Heinrichsen (54) seit Jahren. Einst war er professioneller Geher und gewann im Dress des Blau-
Weiß Buchholz mehrere Landesmeistertitel. Am Sonntag war er der einzige Geher am Start und avancierte zum Publikumslieb-
ling. Heinrichsen war der Exot. Er wüsste, dass er belächelt werde, sagt er, wegen des wackligen Stils. Aber das sei ihm nach
all den Jahren egaL
Schnelleren Schrittes hat Nicola McCarthy-Bunge vom Post SV Buxtehude (42) den Lauf über 17,8 Kilometer zurückgelegt. Mit
1:28:34 Stunden war sie die schnellste Frau im Feld. Im Ziel fiel sie ihren Teamkollegen in die Arme. “Mein erster Sieg", rief sie
stolz. Auf den letzten drei Kilometern habe sie “nette Jungs" kennengelernt und mit ihnen “gequatscht". Erst da bemerkte sie, wie
schnell sie unterwegs war und hing die Konkurrenz ab. Stefan Hüppe vom Team Bergamont kennt die anspruchsvolle Kopfstein-
pflasterstrecke. Bereits in der ersten Runde hatte er einen respektablen Vorsprung herausgelaufen und ließ ihn sich nicht mehr
nehmen. 1:05:05 Stunden benötigte er für den Rundkurs.
Die Gesamtwertung des Hauptlaufes über neun Kilometer hat Anna Isabela Böge für sich entschieden. Bei den Männern lag Jens
Thor Straten vorne. In den verschiedenen Altersklassen erzielten Sportler aus dem Landkreis Stade hervorragende Ergebnisse.
Ebenso bei den Schülern im Lauf über 3,2 Kilometer. Als erste die Ziellinie überquerten Hannah Henrich vom TSV Bremervörde
und Jendrik Hauschild vom TSV Apensen.
==> Ergebnisse  
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WALSRODER ZEITUNG vom 27. August 2008
Die Lokalmatadoren siegen bei IPW-Lauf der SG Bomlitz
Über 200 Teilnehmer kommen ins Ziel

Bomlitz.
Über 200 Teilnehmer erreichten beim zweiten IPW-Lauf, veranstaltet vom Industriepark Walsrode und der SG Bomlitz-
Lönsheide, das Ziel. "Es war eine schöne, aber schwere Laufstrecke. Wir wurden voll gefordert, es ging über Straßen, durch den
Wald, bergauf und bergab”, so lauteten auch dieses Jahr zahlreiche Kommentare der Läuferinnen und Läufer, die von Nikolaus
Biniok als Mitverantwortlichem und "Miterfinder” des SFA-Cup auf die Strecken geschickt wurden. Dank der zahlreichen fleißigen
Helfer lief die Veranstaltung wieder problemlos. Wie im Vorjahr gingen die Läufe über 6 und 12 km in die Wertung für den SFA-Cup
ein. Überlegener Gesamtsieger über 6 km mit 52 Teilnehmern wurde Dr. Michael Röhrs vom TVJ Schneverdingen in 19:38 min
gefolgt vom Vorjahressieger Heinz Koslowski (Marathonclub Walsrode) und Arne Nilas Sobczak (MTV Soltau). Kirsti Sarikaya
(MTV Bispingen) ließ sich auch in diesem Jahr den Sieg bei den Frauen nicht nehmen, sie siegte in 25:41 min vor Petra Berkath
(TVJ Walsrode) und Claudia Plesse (SV Kirchboitzen). 15 Nordic-Walker absolvierten diese Strecke, Axel Trautmann war der
schnellste Mann, schnellste Frau war Ilse Norden-Rozycki, beide TVJ Walsrode.
Die 12 km mit 64 Teilnehmern wurden von Stefan Lemcke vom TuSV Stellichte in überlegener Manier in 39:56 min gewonnen. Ge-
samtzweiter war Andreas Kornelsen (Hannover 96) vor Joost Asche (VfL Oldenburg). Anke Sturm (MTV Soltau) war in 51:33 min
schnellste Frau vor Nicole Leonhardt (SV Kirchboitzen) und Irene Wachtmann (VfL Visselhövede).
==> Ergebnisse       
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ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 1. September 2008
Immega erfüllt beim Jubiläum seine Prognose
10. Klinkerlauf in Wittmund / Sieger hatte seine Zeit vorher angekündigt / Halbmarathon-Premiere wird gut ange-
nommen

Wittmund.
Kurz vor dem Startschuss musterte Stephan Immega seine Konkurrenz - er kannte sie fast ausnahmslos. Ein Blick
zum Himmel verhieß genau sein Wetter - die Sonne schien und erwärmte die Luft in Wittmund auf weit über 20 Grad Celsius.
Dann horchte er in seinen Körper - der fühlte sich ausgeruht und frisch an. Ob er eine Prognose für den Lauf über zehn Kilometer
geben könne, wurde er gefragt. “Könnte eine Zeit um die 33 Minuten werden”, antwortete er. Reicht das zum Sieg? “Schwer zu
sagen, aber es sieht gut aus”. Etwas mehr als eine halbe Stunde später erreichte er das Ziel. Als Erster. In 32:48 Minuten. Der
24-jährige Werdumer hat schon viele Wettkämpfe bestritten und auch gewonnen. Der Wittmunder Klinkerlauf fehlte bislang in
dieser Sammlung. Das holte Immega am Wochenende nach.
Der Hauptlauf über die Distanz von zehn Kilometern war der krönende Abschluss der diesjährigen Jubiläumsauflage. Zum zehnten
Mal fand der Klinkerlauf statt und erlebte dennoch eine Premiere. Erstmals starteten auch die Langstreckler im Halbmarathon. Sie
eröffneten am Sonnabend die Veranstaltung am Schulzentrum. Knapp 50 von ihnen gingen auf den Rundkurs, der die Läufer zwei-
mal durch Angelsburg, Leepens und Hattersum zurück nach Wittmund führte. Premierensieger wurde Eduard Tjarks (LG Ostfries-
land / 1:29:42 Std.). Noch am Vortag hatte der 54-Jährige den Festtagelauf in Münkeboe organisiert. Jetzt wollte einen Lauf als
Aktiver genießen. Schnellste Frau war Almut Maaß (LG Ostfriesland). Sie benötigte 1:38:40 Std. für die 21 Kilometer lange Land-
schaftsstrecke. “Der Halbmarathon war ein Testfall. Wir wollten sehen, wie er angenommen wird”, sagte Holger Siepert, der den
Klinkerlauf gemeinsam mit seiner Frau Maria zum dritten Mal hauptverantwortlich abgewickelt hatte. Hinterher seien sie “positiv
überrascht” gewesen, “wie viele mitgemacht haben”. Auch aus Teilnehmersicht kam die Langdistanz gut an. Viele nutzten sie als
Vorbereitung für einen Marathon, und es ist davon auszugehen, dass die Organisatoren im nächsten Jahr am Lauf festhalten
werden. “Wir sind superzufrieden”, bestätigt Holger Siepert.
Während die Ausdauerathleten noch ihre Runden drehten, starteten an der BBS-Halle bereits die nächsten Rennen. Den Anfang
machten die Bambini (Jahrgang 2003 und jünger), die, angeführt von Maria Siepert, eine 300 Meter lange Strecke bewältigen
mussten. Als Erster überquerte hier der sechsjährige Marek Eilers aus Willen die Ziellinie. Bei den Mädchen lief die Burhaferin
Maline Wübenhorst am schnellsten. Beim Schülerlauf, der wie alle Läufe vom Wittmunder Bürgermeister und Schirmherren der
Veranstaltung Rolf Claußen gestartet wurde, gewann Timm Neeland (Aurich) in 5:56 Min vor dem Wittmunder Marvin Bendig
(6:11). Das große Lauftalent der LG Harlingerland, Lea Höfner, verteidigte auf der 1600 Meter langen Strecke in 6:23 ihren Vor-
jahrestitel bei den Schülerinnen. Gut drei Mal so lange war der Sieger des anschließenden Laufs über fünf Kilometer unterwegs.
Bei 18:48 stoppte die Zeit für Holger Sigl (Aurich). Susanne Helmers vom TV Norden setzte sich in der Frauenkonkurrenz durch
(21:04).
Der Höhepunkt des Klinkerlaufs aber war die 10-km-Distanz. Nach drei Jahren Abstinenz ging Stephan Immega erstmals wieder
an den Start und verhieß von Anfang an ein deutlich schnelleres Rennen als im Vorjahr (Albert Seegers gewann 2007 in 37:29
Min.). Zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Achim Groenhagen gestaltete er den Lauf von der Spitze weg. Noch vor einer
Woche hatten sie beim Sparkassenlauf in Aurich überragt und ihre Bestzeiten in Angriff genommen. In Wittmund ließen sie es
etwas ruhiger angehen. Hier ging es ihnen um den Sieg und einen taktisch klugen Lauf, an dessen Ende die Plätze eins und zwei
standen. Beste Frau war Astrid Lübben (LG Ostfriesland) in 44:52.
Mit deutlich über 300 Starts und insgesamt exakt 300 Zielankünften war die Jubiläumsauflage des Klinkerlaufs nach zuletzt rück-
läufigen Teilnehmerzahlen wieder besser besucht. Das erweiterte Streckenangebot wurde gut angenommen und sorgte für viel
Bewegung im Startraum. Die vielen Starts und Siegerehrungen aber waren gleichzeitig auch Anlass für vereinzelte Kritik unter den
Teilnehmern. So bedauerten einige, dass sie für die Siegerehrung des 5-km-Laufs aufgerufen wurden, während die Hauptläufer
gerade das Ziel erreichten. Der Applaus an der Ziellinie fiel damit spärlich aus.
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. September 2008
Münkeboer Festtagelauf immer beliebter
Knapp 650 Teilnehmer sorgten wieder für eine tolle Atmosphäre

Münkeboe.
Erst zum zweiten Mal dabei, aber schon Bestandteil der Münkeboer Festtage und des Umzuges am Sonntag war der
2. Münkeboer Festtagelauf, den die Laufgemeinschaft Ostfriesland am Freitag ausgerichtet hat. Und dieser war wieder mal ein
Erfolg: Knapp 650 Läuferinnen und Läufer beteiligten sich an den verschiedenen Wettbewerben.
Für den 5-km-Lauf, der in diesem Jahr mit einer Teamwertung stattfand, hatten sich 249 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Ent-
lang der Strecke hatten sich die Münkeboer Anwohner einiges einfallen lassen, um für eine tolle Atmosphäre zu sorgen. Den Ge-
samtsieg beim 5-km-Lauf, an dem 249 Läuferinnen und Läufer teilnahmen, holte sich der Vorjahressieger Jan Waschkau aus Ihlow
mit großem Vorsprung in 17:02 Minuten vor Marko Wolf vom TuS Aurich-Ost. Bei den Frauen gewann Claudia Henning vom MTV
Aurich in 19:21 Minuten. Die Teamwertung bei den Männern gewannen die Ihlower Loopers vor den Utbüxers, den Sieg in der
Mixedwertung holte sich das Team “wi sünd Holtriem I”. Die Teamwertung bei den Frauen gewann “wi sünd Holtriem II”.
Nicht weniger spannend war der darauffolgende 10-km- Lauf. Hier setzte sich gleich nach dem Start eine dreiköpfige Spitzen-
gruppe ab, die kurz vor Ende der ersten Runde auseinanderfiel. Am Ende ließ sich Michael Heyen von der LG Wilhelmshaven als
Sieger feien. Er siegte in 35:12 Minuten vor Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken, der 35:36 Minuten benötigte, und vor
Thorsten Bickel vom RSC Rot Gold Bremen. Mit deutlichem Vorsprung von fast vier Minuten gewann Marion Bakker von der Emder
Laufgemeinschaft die Frauenwertung in 41:56 Minuten vor Gunda Barsuhn aus Berumbur in 46:22.
Bei optimalen Temeraturen von 19 Grad und wenig Wind startete um 17 Uhr der erste von zwei Bambiniläufen. Wenig später
gingen mit etwas Verspätung die Schüler in den Altersklassen der Jahrgänge 96 bis 99 über 1750 Meter an den Start. Den Lauf
gewann der elfjährige Jan Basse von Komet Walle in 6:35 Minuten vor Nils Burmann von der Emder LG. Erste bei den Schüler-
innen wurde Stina Wrede in 6:56 Minuten (Emder LG). Den anschließenden zweiten Schülerlauf über die 1750 m lange Strecke
gewann Tim Neeland vom Gymnasium Ulricianum Aurich in 6:17 Minuten. In der Schülerinnen-Wertung hatte Mina Wolf aus
Großefehn in 7:54 Minuten knapp vor Tomke-Maren Oldewurtel aus Rechtsupweg die Nase vorn.
Die LG Ostfriesland zählte knapp 650 Teilnehmer und überlegt jetzt sogar, die Strecke im nächsten Jahr durch den Deutschen
Leichtathletik-Verband vermessen zu lassen.
==> Alle Ergebnisse und etwa 700 Bilder dieses Laufes sind zu finden auf der Home-Page der LG Ostfriesland   
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 2. September 2008
Wenn Kühe staunend Spalier stehen

Bissendorf
(bec). Wenn Kühe und Schafe sprechen könnten . . . Sie fühlten sich nicht wirklich gestört, als der 5. Osnabrücker-
Land-Marathon, der hält, was der Titel verspricht, durch ihr Revier in Ortsteilen oder Bauernschaften wie Himbergen, Achelriede,
Nemden und Eistrup führte. Wie sollten sie auch, denn Läufer - ob über 5000 oder 11 000 Meter, den halben oder ganzen Mara-
thon - schnauften nicht, sondern genossen das Erlebnis unter 476 Gleichgesinnten - Rekord knapp verfehlt - in unberührter und
belebender Natur mit Heu einfahrenden Landwirten. Genauer gesagt vorbei an Gehöften, an der für Idylle stehenden Ledenburg, wo
von den Tannen für Weihnachten noch nichts zu sehen war, und an Anliegern, denen “ihr” O-L-M ans Herz wächst. “Wir finden
inzwischen Anerkennung und Anklang bei der Bevölkerung”, freute sich Organisator Erich Avermann, der “rundum zufrieden” war
mit einem Sommertag, “der richtig geil war”. Hier spendierten Anwohner wie selbstverständlich Getränke, dort eine bei stattlichen
Temperaturen sehr willkommene Gartenschlauch-Dusche aus dem Vorgarten. Ganz abgesehen von den Wasserpistolen, die er-
wartungsfreudige Mädchen gerne abdrücken durften.
Und das auf eine Läuferfamilie, deren Alter von 3 bis fast genau 75 Jahre (Andreas Ungemach in diesem Monat) reichte, als es
galt, allein oder in Staffel zu laufen bzw. zu walken. 500 Bananen waren ebenso gefragt wie 20 große Melonen neben den ge-
spendeten 900 Flaschen Mineralwasser an den Getränkedepots in 2,5-Kilometer-Abständen. Nicht zu vergessen das alkoholfreie
Weizenbier, nach dem manchem die Zunge bereits Kilometer vor der Zielmarke an der Werscher Straße lechzte. Auch hier hat
Avermann mit seinen insgesamt 80 bis zum letzten Marathoni (5:20 Stunden Laufzeit) aushaltenden Helfern von Jahr zu Jahr mehr
Zuspruch gefunden. Klar, dass auch Bürgermeister Guido Halfter (“ideal, das Private mit dem Dienstlichen zu verbinden”) mitlief
über die Halbdistanz, die Marco Jürgens (Bielefeld, 1:21 Stunden) als Sieger sah, während Ruben Schmitz (2:58) über 42,195
Kilometer als Erster den Zielapplaus erfuhr.
==> Ergebnisse  
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WILDESHAUSER ZEITUNG vom 2. September 2008
Heimische Läufer halten gut dagegen
Moormarathon mit Achtungserfolgen von Athleten aus Landkreis / Rietkötter 15. im Marathon / Wilking bei Schülern
vorn

Goldestedt
(ck). Barnstorfs Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers moderierte gerade noch die Siegerehrung im Halb-
marathon, da lief schon der schnellste Athlet des doppelt so weiten Marathons durch die Ziellinie nebenan: Mit einer vielumjubelt-
en Zeit von zwei Stunden und 48 Minuten beendete Sebastian Lüning aus Bremen am Sonntagvormittag die 42 Kilometer des
Goldenstedter "Moormarathons". Rekorde gab's während der sechsten Auflage nicht zu verzeichnen - aber angesichts der an-
spruchsvollen und teils unebenen Wege-Abschnitte konnte dies auch niemand der Gastgeber erwarten. Die Aktiven stören der-
artige Handicaps jedoch wenig - denn auch diesmal lobten sie die gute Organisation, die in den Händen des "Fördervereins
Goldenstedter Moor" lag.
Knapp eine halbe Stunde später als Marathon-Sieger Lüning kam der Drittplatzierte Herwig Janssen vom TV Hude (3:14:36) an -
nur 24 Sekunden nach dem Zweiten Harald Butsch aus Ehningen. Fritz Rietköttter vom Wildeshauser Lauftreff beendete den Mara-
thon auf Platz 15, Robert Oestmann aus Ganderkesee auf Platz 25. Hier gab es 50 Anmeldungen. Mehr als 500 Frauen und
Männer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Finnland, der Schweiz und den Niederlanden waren am "Haus im Moor" in
Goldenstedt-Arkeburg an den Start gegangen. "Wir sind sehr zufrieden", freute sich Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer.
"Schön, dass wir die Zahlen aus dem Vorjahr halten konnten."
Vor und nach den Läufen sowie entlang der Routen konnten sie sich auf die Rundum-Betreuung vieler Helfer verlassen: Die Feuer-
wehren Goldenstedt, Lutten und Barnstorf standen an den Verpflegungsstationen und regelten den Verkehr, Mitglieder des TSV
Drebber und vom MTV Jahn Barnstorf halfen bei der Auswertung der Ergebnisse, die Soldaten des Luftwaffen-Instandsetzungsre-
giments vom Fliegerhorst Diepholz hatten die mobilen Duschen installiert, der Radsportverein Goldenstedt stellte die Führungs-
und Schlussfahrer. Bei den Frauen kam Mieke Hekkers aus den Niederlanden nach drei Stunden und 57 Minuten Marathon ins
Ziel. Sieger beim Halbmarathon waren Michael Reise aus Vechta in 1:21 Stunden und Johanna Wieferig (ebenfalls Vechta, 1:34
Stunden).
Auch Starter aus dem Landkreis Oldenburg landeten Achtungserfolge: Dieter Jürgens vom TSV Großenkneten schaffte es im
Halbmarathon auf den dritten Platz: Der Aktive der Altersklasse M40 absolvierte die 21,1 Kilometer in einer Stunde, 23 Minuten
und 14 Sekunden. Zweiter wurde der Oldenburger Frank Schnitter (ebenfalls M 40) in 1:22:18 Stunden. Torsten Iverssen vom Lauf-
treff Wildeshausen lief als Neunter durchs Ziel, errang aber in der Altersklasse M 30 den Sieg. Der Wildeshauser Detlef Sänger
wurde 36. im Feld der 205 Halbmarathon-Läufer, Martin Finkenzeller 39., Roland Zalewski 55., Helmut Kramer 99., Andreas Baal-
mann 104., Hans Kürbis 117., Walter Finkenzeller 128., Carsten Peterßen 160., und Sandra Kürbis-Edzards (alle aus Wildes-
hausen) holte Rang 166. Matthias Stramann aus Großenkneten landete auf Position 81, und zwei Dötlinger kamen als 143. und
144. durchs Ziel im Halbmarathon: Theresia Wochen (24. in der Frauen-Wertung) und Ufke Janssen.
Die Elf-Kilometer-Strecke absolvierte Gerrit Meyer vom MTV Barnstorf in 45 Minuten, und Susanne Fröhlking vom BV Garrel be-
herrschte mit 50 Minuten die Konkurrzenz. Beim 6,5-Kilometer-Moorlauf triumphierten Sebastian Franke aus Diepholz in 27 Mi-
nuten und Inge Bittner aus Lohne nach 32 Minuten. Auch die Walker legten gute Zeiten hin. Gute Leistungen zeigten auch die
Schüler über 1000 und 2000 Meter. Den Schülerlauf A gewannen Jonas Wilking aus Wildeshausen und Lilo Stroink aus Diepholz.
==> Ergebnisse      
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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 3. September 2008
Martel siegt im vierten Anlauf
20. Nemitzer Heidelauf: Marggraf dominiert Lauf über 5,7 km - kaum Resonanz beim Kids-Lauf

Nemitz
(jw). Platz acht, Platz vier, Platz zwei - und nun Platz eins: Viermal hat Siegfried Martel vom SV Eintracht Clenze Anlauf
genommen, um beim Nemitzer Heidelauf des TuS Liepe ganz oben auf dem Siegerpodest zu landen. Am Sonnabend hat er es ge-
schafft. Der 42-jährige Läufer sicherte sich in ordentlichen 42:12 Min. den Sieg im Hauptlauf über 11 km. Das war erst sein zweiter
Gesamtsieg bei einem Laufwettkampf überhaupt. "Es war diesmal nicht ganz so schwierig, weil die Konkurrenz nicht so stark
war, wie in den Jahren zuvor", gab sich der Gewinner bescheiden. In der Tat hatte Martel (Altersklasse M40) über fünf Minuten
Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Hermann Walther (M55) von der IGAS Wendland. Im Jahr zuvor hatte sich Martel in 42:05
Min. im Spurt noch Jürgen Schwarz vom SC Lüchow geschlagen geben müssen. Und auch in den Jahren davor waren die Ab-
stände zwischen Sieger und Platzierten deutlich knapper.
Obwohl die dominierenden Läufer der Vorjahre wie Jürgen Schwarz, Sven Freudenthal (MTV Dannenberg) oder Thomas Münster
(SV Gartow) diesmal nicht am Start waren, legte Siegfried Martel auf dem tiefen Boden in der Nemitzer Heide eine flotte erste
Runde hin. Er wähnte Andreas Harloff vom TSV Arendsee als einen ernsthaften Konkurrenten um Platz eins. Allerdings hatte
Harloff nur für die 5,7-km-Distanz gemeldet, was Martel aber entgangen war. "Als ich gesehen habe, dass er nach der ersten
Runde in Richtung Ziel abgebogen ist, war ich allein auf weiter Flur", berichtete Martel. Er nahm zunächst etwas Tempo raus, um
später wieder anzuziehen. "Ich wusste, dass ich einen großen Vorsprung hatte, aber ich wollte auch eine ordentliche Zeit laufen",
betonte Martel. Am Ende war er mit 42:12 Min. praktisch im Alleingang "sehr zufrieden". Zum Vergleich: Bei seinem 8. Platz 2005
hatte Martel, der seit dreieinhalb Jahren intensiv läuft, noch 46:22 Min. gebraucht. Während bei den Männern die Resonanz mit 26
Startern über die 11 km noch passabel war, nahmen bei den Frauen nur sieben Ausdauersportlerinnen die zwei Runden in Angriff.
Siegerin wurde Ellen Pexa-Hagemann (TSH Team Bergamont) in 53:07 Min., beste Lüchow-Dannenbergerin Silvia Behn (SC
Lüchow) in 57:35 Min.
Im Rahmenprogramm waren beim Lauf über 5,7 km 25 Männer und Junioren sowie 13 Frauen und Mädchen unterwegs. Seine
derzeit gute Form unterstrich Sieger Ole Marggraf (männl. Jgd. A) von der TSV Hitzacker mit starken 18:59 Min. Damit sicherte er
sich bei seinen letzten drei Starts seit 2005 zum dritten Mal Platz eins und blieb erstmals unter der 19-Minuten-Marke. Bei den
Frauen war wie schon 2005 und 2006 Lydia Frenzel (Schülerinnen A) vom SC Lüchow nicht zu schlagen. Ihr reichten 26:02 Min.,
um ihre Vereinskameradin Simone Richter (Schülerinnen A) mit über einer Minute Vorsprung auf Rang zwei zu verweisen.
Schwach war die Resonanz auf den Kinderlauf über 1 km. Nur neun Mädchen und Jungen waren am Start. Sieger wurde Valentin
Hamrol (M9) in 5:05 Min, Siegerin Leonie Hamrol (W12/beide ohne Vereinsangabe) in 4:22 Min.
==> Ergebnisse   
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Presseinformation vom 7. September 2008 (Von Manfred Scholz)
76 Starter erfüllten die Erwartungen des Turn-Club
Favoriten-Siege durch Haskamp und Hendrischke

Leichtathletik.
Mit den Siegen von Simone Hamann vom SC Springe bei den Frauen und Sebastian Hendrischke von der Ith-Sole
Therme bei den Männern feierte der 1. Hamelner Klütturm Berglauf - bestens organisiert und vorbereitet von Miroslaw Warchol und
seinem Team vom veranstaltenden Turn-Club Hameln - seine Prämiere mit Start und Ziel am Schützenhaus. Auf die anspruchs-
volle, mit einigen ordentlichen Steigungen versehene Strecke über 15 Kilometer wagten sich immerhin 36 heimische Läuferinnen
und Läufer, sowie Gäste aus Kirchdorf, Lügde und Holzminden.
Hendrischke und Giesler vom TSV Kirchdorf, die Favoriten bei den Männern gingen das Rennen zusammen laufend verhalten an
und wollten auf der Strecke, die sie beide nicht kannten, keine Entscheidung suchen. Diese fiel äußerst knapp erst auf der Ziel-
linie, die Hendrischke nach starken 58:01 Minuten eine Sekunde vor Giesler überquerte. Dritter wurde in 1:02:37 Stunden Heiner
Schultz vom der LG TuS Lügde, bestens bekannt in Hameln als Winterlaufsieger. “Zum Schluss war es ein hart erkämpfter Sieg
und ich hatte das notwendige Quäntchen Glück”, freute sich Hendrischke über seinen zweiten Sieg in der Cupwertung nach dem
Erfolg in Marienau. Bei den Frauen konnte Simone Hamann in 1:12:27 Stunden der 12 Jahre jüngeren Iris Giesler (1:16:03 Std.)
vom TSV Kirchdorf fast vier Minuten abnehmen. Dritte wurde Karen Roine von der Laufzone in 1:18:01 Stunden.
Etwas kleiner mit 12 Bergläufern war das Feld beim Wettbewerb über acht Kilometer besetzt. Hier siegte bei den Frauen wie er-
wartet Ulrike Haskamp vom ESV in 36:55 Minuten vor Anja Richart aus Hameln (42:06 Minuten) und Marion Müller, ebenfalls vom
ESV in 42:54 Minuten). Bei den Männern siegte der 20-jährige Philip Meyer von indys gym in 30:47 Minuten vor dem noch der
Schülerklasse angehörenden Andy Spieß vom TV Jahn Welsede (34:15 Minuten) und dem gleichaltrigen Philip Koch (indys gym),
der 34:46 Minuten benötigte. Zwischendurch hatten die Bambinis (acht Jahre und jünger) ihren großen Auftritt, oft noch an der
Hand ihrer Eltern. Schnellstes Mädchen war die siebenjährige Lea-Angelika Grames vom ESV in 2:53 Minuten über die 500 Meter.
Der achtjährige Mario Knobloch war in 2:50 Minuten im Ziel. Jüngster Läufer war der vierjährige Jannik Knobloch (5:04 Minuten).
Schnellster bei den Schülern über 1,8 Kilometer wurde Jasper Filter aus Hameln in 6:24 Minuten, bei den Schülerinnen hatte
Wiebke Papenburg die Nase in 8:31 Minuten vorn. Schnellste Nordic Walkerin über die 8 Kilometer wurde Ilona Haller, sie war
nach 1:00:42 Stunden im Ziel.
“Mit 76 Teilnehmern wurden unsere Erwartungen erfüllt, die Teilnehmer haben sich über die Strecken positiv geäußert und ein paar
kleine Holprigkeiten wird es im nächsten Jahr nicht mehr geben”, äußerte sich der 1.Vorsitzende des TC Dr. Wolfgang Kurbjuhn
zufrieden unisono mit seinem Organisationsleiter Miroslaw Warchol, der allerdings nicht zufrieden war mit der Beteiligung im
Schülerlauf (5) und dass, obwohl er in allen Hamelner Schulen persönlich um Beteiligung geworben hatte.  
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 8. September 2008
Meppen Anziehungspunkt für 1300 Laufbegeisterte

Meppen
(bo). Auch die 23. Auflage des Meppener Citylaufes erwies sich als attraktive Laufveranstaltung, die über 1300 Aktive auf
die Beine brachte. Bei der nur in diesem Jahr wegen Bauarbeiten veränderter Streckenführung und -länge stand der 11 045-m-Lauf
mit letzter Wertung für den EL-Cup im Blickpunkt. Bei einsetzendem leichten Regen und beginnender Dämmerung sicherte sich
der hohe Favorit und Lokalmatador Thomas Bruns (Union Meppen) seinen fünften Citylaufsieg vor dem für den ASC Neuss start-
enden Meppener Frank Gümmer. Dritter wurde der nach zehn Jahren Pause wieder erstarkte Sebastian Bach (Conc. Emsbüren).
Mit Heinz-Josef Wegmann (SV Dersum), Frank Gerdelmann-Koop (TuS Haren), Klaus Hanekamp (Werlte) und Michael Josch
(HSV) folgten weitere konditionsstarke Emsländer. Spannung bis zum Schluss bei den Läuferinnen: Maria Mersmann (SV Lenge-
rich-Handrup) konnte erst auf den letzten Metern Elke Vedder (Germ. Twist) überholen und sich über den Sieg und gelungenen
Test für den Berlin-Marathon freuen. Dritte wurde Claudia Lübbers (LAV Meppen).
==> Ergebnisse  
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 8. September 2008
Rolf Schwabe gewinnt Heimrennen
Sabine Andres siegt in der Frauen-Konkurrenz / Fallersleber Nick Hufgard triumphiert beim Halbmarathon

Von Nico Mohrmann
Wolfsburg. Der 3. Wolfsburg-Marathon war in diesem Jahr fest in lokaler Hand. Der Fallersleber Rolf Schwabe überquerte nach
2:36:27 Stunden als Erster die Ziellinie. Auch beim Halbmarathon und beim Zehn-Kilometer-Lauf siegten Lokalmatadore. Mit einer
guten Zeit von 1:12:32 Stunden triumphierte Nick Hufgard (VfB Fallersleben) beim Halbmarathon. Ihm folgte mit knapp fünf Minuten
Rückstand Eike Hübenthal vom VfL Wolfsburg. Beim Zehn-Kilometer-Lauf waren drei Wolfsburger vorne. Ulrich Petri gewann vor
Sascha Diehr und Alexander Krenz. Die Siegerzeit: 34:25 Minuten. Insgesamt meldeten sich in diesem Jahr 1917 Läufer an. Das
waren 161 mehr als im Vorjahr. An den Start gingen letztlich 1589 Läufer (2007 waren es 1411).
Der große Triumphator war Rolf Schwabe. "Das ist schon etwas Besonderes, in Wolfsburg zu gewinnen", sagte er direkt nach
dem Rennen. Sorgen, dass es nach der schnellen ersten Runde eng werden könnte, hatte er nicht. "Ich bin gut im Training und
hatte noch Reserven", sagte Schwabe, der das Feld problemlos dominierte. Auf dem zweiten Platz folgte Schwabes Teamkollege
Frank Balzer. Allerdings kam er erst fast 16 Minuten nach Schwabe ins Ziel. Dennoch war Balzer hochzufrieden. "Ich hatte davon
geträumt, einen Treppchenplatz zu erzielen. Dass es dann sogar der zweite Rang wird, hätte ich nicht gedacht." Für ihn - und
auch für die anderen Wolfsburger Starter - war es etwas ganz Besonderes, beim Heimspiel gut abzuschneiden. "Ich habe an der
Strecke viele Leute gesehen, die mich gekannt haben. Das macht das Laufen noch schöner. Außerdem kennt man die Wege.
Alles ist vertraut", sagte Balzer.
Die schnellste Frau beim Marathon kam nicht aus Wolfsburg. Sabine Andres aus Schenefeld bei Hamburg überquerte nach
3:28:01 Stunden die Ziellinie - und wiederholte damit ihren Sieg aus dem Vorjahr. "Ich hatte zwar eine persönliche Bestzeit ge-
plant, dazu hat es aber nicht gereicht", sagte Andres. An seiner Bestzeit schrammte auch Nick Hufgard vorbei. Dennoch war er
nach seinem Sieg über die Halbmarathon-Strecke "sehr glücklich". Was ihm besonders gefiel: "Der Zieleinlauf im VfL-Stadion war
wirklich gut. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung." Enttäuscht war auch der Zweitplatzierte, Eike Hübenthal, nicht.
Der Triathlet von Zweitligist VfL Wolfsburg zählte im Vorfeld zu den Favoriten. "Es lief heute nicht ganz so gut für mich. Nick war
deutlich schneller. Ich freue mich aber trotzdem über den zweiten Platz."
Ein breites Grinsen hatte Bianca Weide-Jentsch im Gesicht. Die Peinerin gewann den Halbmarathon der Frauen mit einer Zeit von
1:34:35 Stunden. "Ich war das erste Mal dabei und bin eigentlich fast untrainiert gelaufen. Ich freue mich über den ersten Platz."

WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 8. September 2008
12.500 Zuschauer beim Marathon: Grandioser Sieg für Rolf Schwabe

(syt).
1900 Läufer gingen gestern beim 3. Wolfsburg-Marathon an den Start. Einer beherrschte klar das Rennen: Rolf Schwabe
vom VfB Fallersleben. Er ließ die Konkurrenz hinter sich und gewann souverän in 2:36:27 Stunden. 12.500 Besucher verfolgten
das Spektakel. Start und Ziel waren im VfL-Stadion am Elsterweg. Das war neu, ebenso, dass die Strecke durch die City führte.
“Das hat sich bewährt. Wir sind zufrieden”, sagt VfL-Geschäftsführer Stephan Ehlers. Er hat mit seinem Team und der Stadt in
diesem Jahr erstmals das Großereignis organisiert. Partner halfen mit. Rolf Schnellecke gab den Startschuss für den Marathon.
Der OB war begeistert: “Die vielen Anmeldungen zeigen, wie sportbegeistert unsere Stadt ist.” Schirmherr war VW-Vorstand Dr.
Ulrich Hackenberg, er kam dafür extra aus Ingoldstadt angereist - Enkel David machte beim Bambinilauf mit! Mit Rolf Schwabe
siegte ein Wolfsburger beim Marathon: “Es war toll.” Nach 33 Kilometern hatte er zwar einen Tiefpunkt, “aber das gehört dazu.”
Bei den Frauen gewann Vorjahressiegerin Sabine Andres in 3:28:01 Stunden: “VW-Arena und Autostadt waren die Strecken-
Höhepunkte.” Die 60 Sanitätskräfte von VW-Gesundheitsdienst, Malteser, DRK und Berufsfeuerwehr mussten 38 Mal helfen. Ein
Läufer brach auf der Strecke zusammen und kam ins Klinikum.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. September 2008
Mehr als 2000 Starter und packende Rennen
Leichtathletik: Citylauf begeisterte Teilnehmer und Zuschauer / Steinke gewann Halbmarathon
 
==> Diesen Artikel (und mehr) finden Sie hier (PDF / 685 KB) 
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 8. September 2008
Markus Tofaute triumphiert
Frank Themsen belegt beim Halbmarathon Rang zwei / Läufer bricht zusammen

Von Matthias Thode
Bremen-Nord. Bei schönstem Läuferwetter prägte ein überraschender Gesamtsieger Markus Tofaute sportlich die elfte Auflage
des StarkeBäcker-Halbmarathons an der Lesum. Der Langstreckler des SV Werder Bremen bestritt seit dem letzten Bremen-
Marathon vor einem Jahr keinen Wettkampflauf mehr. Bedauernswerterweise kam es auf der Strecke jedoch zu einem Zusammen-
bruch eines erfahrenen Marathon-Läufers, der notärztlich versorgt und in die Klinik gefahren werden musste. Über den genauen
Gesundheitszustand des 65-Jährigen war bis zum Redaktionsschluss nichts zu erfahren.
Die ersten drei Plätze im Gesamtklassement des Halbmarathons waren eine sichere Beute der Altersklassen-Läufer: Hinter
Markus Tofaute (1:15:29 Stunden), zugleich Sieger der M 40, folgte beim Zieleinlauf auf dem Campus der Jacobs University sein
Altersklassen-Kontrahent Frank Themsen (1:16:54) von der LG Bremen-Nord sowie dessen Vereinskamerad Gregor Daul
(1:17:59). Zuvor auf der Strecke bis zum Wendepunkt mischte jedoch auch noch der schnelle jugendliche Christian Eichinger (SV
Lemwerder) vorne mit. Auf den ersten vier Kilometern hielt Frank Themsen das Tempo mit Kilometerzeiten von 3:15 Minuten sehr
hoch. Als der LG-Nordler auf seiner Heimstrecke etwas zurückstecken musste, übernahm Markus Tofaute die Spitze. Immer an
den Fersen des Führenden orientierte sich der 19-jährige Christian Eichinger. Nach der Wendemarke zollte der Lemwerderaner
seinem mutigen Lauf jedoch Tribut. Erst musste er den späteren Sieger davon ziehen lassen, und dann überholten ihn auch noch
Frank Themsen und Gregor Daul. Der 45-jährige Daul wählte dabei wohl die beste Rennaufteilung der Spitzenläufer. Nach dosiert-
em Hinweg reichten seine Kräfte noch zu einer Steigerung seiner Bestzeit um drei Sekunden. Bei den Frauen feierte Angelika
Schröder von der Laufakademie Bremen einen Start-Ziel-Sieg in 1:33:51 Stunden mit einem Vorsprung von sechs Minuten. Für die
Stadtbremerin scheint Bremen-Nord nach dem Sieg beim Vegesacker Citylauf ein besonders gutes Pflaster zu sein.
Über die zehn Kilometer triumphierte mit Waldemar Trudrung nach 35:05 Minuten im Gegensatz zur langen Distanz ein jugend-
licher Läufer. Der schnelle Lemwerderaner verpasste im Alleingang nur knapp um neun Sekunden seine Bestzeit. Hinter ihm folgte
mit Oliver Weinrich (OT Bremen), der auf 36:25 Minuten kam, ein noch zwei Jahre jüngerer Jugendlicher. Bei den Frauen holte
sich die vereinslose Bettina Engel mit der Endzeit von 43:21 Minuten vor der jugendlichen Lemwerderanerin Mona Dietel (46:23)
den Preis für den Gesamtsieg ab.
Mit 400 Teilnehmern verzeichnete die veranstaltende LG Bremen-Nord vermutlich durch den zeitgleichen Oldenburg-Marathon und
dem in drei Wochen stattfindenden Bremen-Marathon einen geringeren Zuspruch als in den vergangenen Jahren. Allerdings waren
diesmal die heimischen Läufer aus dem Bremer Norden auch mehr als Helfer an statt als Läufer auf der Strecke vertreten. Somit
sprangen auch nur wenige Altersklassen-Siege heraus. Über die zehn Kilometer gewannen Jutta Hager (47:47 Minuten) als Ge-
samtvierte die W 50 und Gerhard Sanders (37:42) von der LG Bremen-Nord als Gesamtdritter die M 55. Heinz Schmidt (M 55) lief
als guter Zweiter über die 21,1 Kilometer knapp am Klassensieg vorbei. Nach 1:37:37 Stunden fehlten nur 54 Sekunden zum
Stadtbremer Sieger Hartmut Stockmeier. Einen Siegerpreis sicherte sich dazu die W 65-Läuferin Elke Pageler (2:15:13) von der
SAV Bremen.
==> Ergebnisse   
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NORDWEST ZEITUNG vom 8. September 2008
Premiere zieht viele Sportler an
Marathon: Horst Wittmershaus gewinnt in Oldenburg / 1500 Athleten am Start

Von Jan Baumgärtner
Oldenburg. 1500 Läuferinnen und Läufer hatten zum Oldenburger Stadtjubiläums-Marathon am Sonntag gemeldet: Über die
Marathonstrecke von 42 195 Metern oder die halbe Distanz. Hinzu kamen die Team-Marathons, also jeweils zwei Läuferinnen und
Läufer, die sich die Marathonstrecke geteilt haben. Gewonnen hat den ersten Oldenburger Marathon Horst Wittmershaus vom SC
Weyhe in 2:44:04 Stunden. Schnellste Frau war Barbara Mallmann von der LG Ahlen in 3:14:55 Stunden.
Gestartet wurde an der Cäcilien-Brücke. Weiter ging es in Richtung Hunte-Niederung bis Tungeln und dann am Osternburger
Kanal zurück; das Ganze mehrmals. Die Stimmung war an der Laufstrecke ausgezeichnet. Die Aktiven wurden von tausenden
Oldenburgern angefeuert. Am Start waren zwar vor allem Läuferinnen und Läufer aus der Region. Aber einige hatten auch einen
weiten Weg zurückgelegt. So kamen 25 Dänen mit dem Bus nach Oldenburg. Weitere Starter reisten aus den Niederlanden, der
Schweiz, Italien und sogar zwei aus New York an. Der Weltrekordläufer Horst Preisler war aus Hamburg gekommen, um seinen
1575. Marathon zu Laufen. “Als Hamburger freue ich mich natürlich über jeden Lauf in der näheren Umgebung”, sagte er.
Wittmershaus freute sich nach dem Zieldurchlauf über seinen Erfolg: “Das war mein erster Marathon-Sieg, super.” Acht Minuten
hinter ihm lief John Nielsen (2:52:22) aus Dänemark ins Ziel. Dritter wurde Roman Gruden (3:05:14) vom TSV Wildbad. In der
Frauenkonkurrenz belegte Lokalmatadorin Ute Deters (3:24:59) vom TuS Eversten hinter Mallmann und Christin Kulgemeyer
(3:21:15) vom TV Georgsmarienhütte den dritten Rang.
Über 850 Läuferinnen und Läufer nahmen am Halbmarathon teil. Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg gewann Tammo König
von 1. TCO “Die Bären” den Lauf in 1:15:46 Stunden. In Hans-Jürgen Bandelt (1:21:52) wurde ein weiterer “Bär” Vierter. Mit über
zehn Minuten Vorsprung war Rike Westermann die schnellste Frau des Tages über 21,1 Kilometer. Die für den SuS Neuenkirchen
(Westfalen) startende Athletin kam in 1:24:32 Stunden ins Ziel. “Dieser Lauf war für mich eine wichtige Vorbereitung auf den
Berlin-Marathon”, sagte Westermann. Die in der Altersklasse W 50 startende Veronika Werner aus Metjendorf wurde in persön-
licher Bestzeit (1:34:46) Zweite. Den Team-Marathon gewannen Winfried Temming und Holger Tycner (2:47:02). Dritter wurde ein
Duo der Universität Oldenburg: Präsident Uwe Schneidewind und Ted Thurner in 2:51:18.
Erfreulich fiel auch das Fazit der Rettungskräfte aus, die nur selten wegen kleinerer Blessuren eingreifen mussten.
==> Ergebnisse 
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STADER TAGEBLATT vom 8. September 2008
Das ist einfach gut gelaufen
4. Buxtehuder Abendlauf zieht Sportler und Zuschauer in den Bann / Schnelle Erste und viele Sieger

Vom Abendlauf berichten Kerstin Hense und Lars Strüning
Buxtehude. "Wunderbar." Hans-Peter Böttcher vom Buxtehuder SV, einer der vielen freiwilligen Helfer an diesem Tag, kommt ins
Schwärmen. Wie ihm geht es am Sonnabend zahlreichen Sportlern und Zuschauern, die den Buxtehuder Abendlauf zu einem ein-
maligen Ereignis im Sportfahrplan des Landkreises machen. Was Böttcher meint, ist vor allem die tolle Stimmung entlang der fünf
Kilometer langen Laufstrecke durch die Buxtehuder Innenstadt. Es ist wie ein großes Familienfest. Buxtehude feiert seinen
Abendlauf. Da wird gewunken, gejubelt, applaudiert, gespurtet oder einfach nur durchgehalten. Denn wenn auch das TAGEBLATT
mit dem Buxtehuder SV zum vierten Mal zum Abendlauf eingeladen hatte, so war es doch für viele Starter das erste Mal.
Zum Beispiel die knapp 300 Kinder, die um 16.45 Uhr hoch motiviert auf die zwei oder fünf Kilometer lange Strecke gingen, so
dass viele Zuschauer ihnen gern ein "langsam, langsam" zugerufen hätten. Doch das Kinder-Training, das die Triathleten vom Post
SV Buxtehude angeboten hatten, zahlte sich aus. Die jungen Läufer hielten durch, und viele legten zum Schluss vor dem dichten
Publikum am Rathausplatz noch einmal einen Schlussspurt hin. Der Applaus war ihnen ebenso sicher wie den sportlich Ambitio-
nierten, die mit Zeiten ins Ziel liefen, die bei manchem Hobby-Läufer ein ehrfürchtiges Kopfnicken hervorriefen. Die Freizeitsportler
wiederum waren froh, über die Runden zu kommen - jeder Einzelne von den Zuschauern angefeuert und von Moderator, Organi-
sator und TAGEBLATT-Chefredakteur Wolfgang Stephan im Ziel begrüßt.
Das spricht sich rum. Allein beim Zehn-Kilometer-Lauf gingen 440 Sportler an den Start. Nachdem Handball-Nationalspielerin
Diane Lamein vom Buxtehuder SV den Startschuss gegeben hatte, ergoss sich das große Teilnehmerfeld auf die Straßen der
Altstadt. Schnell kristallisierten sich die Sieger heraus: Das Ehepaar Schröter aus Buxtehude feierte einen Doppelsieg und nahm
bei der Siegerehrung die Pokale der Sparkasse Harburg-Buxtehude aus den Händen von Abteilungsleiter Thomas Walkenhorst
entgegen. Auf die 21,1 Kilometer lange Halbmarathonstrecke machten sich 180 Läufer. Viele feierten den Sieg über sich selbst,
einer besiegte sie alle souverän: Olaf Stahl, der in knapp 1:18 Stunden fast fünf Minuten Vorsprung hatte vor dem Lokalmatadoren
Peter Smolinski. Bleibt ein Ziel: Nächstes Jahr sollen mehr als 1000 Starter auf die Strecke gehen, wünschen sich Stephan und
Böttcher. Damit es auch dann wieder heißt: Es ist wunderbar gelaufen.
Abendlauf-Splitter
Schnellster Mann
Eigentlich wollte Olaf Stahl am Wochenende beim Duathlon in der Schweiz starten, dann hatte er sich doch kurzfristig für den
Abendlauf in Buxtehude entschieden. Mit großem Erfolg. Der 39-Jährige aus Brokdorf lief beim Halbmarathon der Männer als
Erster ins Ziel. Mit 1:17:59 Std. zog er am Ende an Buxtehudes Top-Läufer Peter Smolinski vorbei. Dabei war das noch gar nicht
seine Bestzeit. “Ich war ein bisschen vorsichtig, weil die Wege durch den Regen stellenweise ein wenig rutschig waren. Außer-
dem kannte ich die Strecke nicht. Sonst bin ich wesentlich schneller", sagte Olaf Stahl, der in seiner Freizeit jede freie Minute
zum Trainieren nutzt. “Laufen Ist wie ein Sog. Wenn ich es einen Tag nicht getan habe, fühle ich mich nicht mehr wohl."
Traum eines Siegers
“Ich habe geträumt, dass ich gewinnen werde", sagt Daniel Schilder. Sein Traum wurde wahr. Der 14-jährige Sportler aus Buxte-
hude holte beim 5-Kilometer-Lauf der Schüler den ersten Platz. “Es war ganz schön anstrengend. Besonders am Ende war es
ziemlich fies. Ich habe geglaubt, dass ich links ins Ziel laufen kann. Dabei musste ich noch eine Runde laufen", sagte er er-
schöpft, aber glücklich. Daniel Schilder besucht die 9. Klasse der Halepaghenschule in Buxtehude und ist sportlich sehr aktiv. In
seinem Heimatverein, dem Buxtehuder SV, trainiert er bis zu vier Mal pro Woche in der Leichtathletik. Er sagt: “Beim Sport kann
ich mich herrlich entspannen und den Stress hinter mir lassen."
Liebe beim Laufen
Erst teilten sie nur ein Hobby, dann ihr Leben: Torsten und Claudia von der Linde lernten sich vor zwei Jahren beim Abendlauf
kennen und lieben. “Wir sind vorher schon mal zusammen gelaufen und haben uns nett unterhalten. Beim Abendlauf hat es dann
richtig gefunkt", verrät Claudia von der Linde. Doch ihre besondere Geschichte geht weiter: Ein Jahr später, wieder während des
Abendlaufs, kam Tochter Emily (1) auf die Welt. Die junge Mutter ist sicher: “Der Lauf war unser Schicksal." Deshalb startete die
junge Familie in diesem Jahr gemeinsam beim 10-Kilometer-Lauf. Diesmal war das flotte Paar langsamer als sonst. “Das
Schieben der Kinder-Karre war so anstrengend."
Zum Schluss ins Ziel
Sie ließ sich von ihren Gegnern nicht beeindrucken und lief bis zum Schluss ihr eigenes Tempo: Yvonne Mayensohn ging beim
Halbmarathon als Letzte ins Ziel. “Mein Vorsatz war, es in 2 Stunden und 30 Minuten zu schaffen. Das ist mir gelungen", sagte
die Buxtehuderin, die freudestrahlend von ihrer Familie in Empfang genommen wurde. “Ich bin extra aus Cuxhaven angereist, weil
ich meine Tochter laufen sehen wollte", sagte ihre stolze Mutter. Die 38-Jährige hat vor eineinhalb Jahren ihre Leidenschaft für den
Laufsport entdeckt. Seitdem trainiert sie bis zu drei Mal pro Woche. Die nächsten Tage will sie erst mal einen Gang herunter-
schalten. “Die Beine tun nach dem Lauf ganz schön weh."
Start mit 79 Jahren
Wenn Friedrich Prehn an den Zuschauern vorbeiläuft, erntet er fast immer bewundernde Blicke. Der Grund ist sein hohes Alter.
Der Neuklosteraner wird im Januar 80 Jahre und ist immer noch sportlich agil. Er startete beim Buxtehuder Abendlauf beim 10-
Kilometer-Lauf und lief vor zwei Jahren seinen letzten Halbmarathon in Afrika. “Ich trainiere bis zu drei Mal pro Woche und fühle
mich wahnsinnig wohl dabei. Leider werde ich pro Lebensjahr bis zu zwei Minuten langsamer", sagt der 79-Jährige und lacht.
Prehn hat bereits jeden Kontinent der Erde abgelaufen, war 1952 Deutscher Meister im Gehen. Wann er ans Aufhören denkt?
“Meinen 100. Geburtstag möchte ich als Läufer noch erleben."
Die Helfer
Nahezu selbstverständlich ist es schon, dass sich der BSV vor und während des Laufs, die AOK mit Getränken und Bananen,
dass sich die Massagepraxis Streu oder die Ärzte Christopher von Düring und Thomas Berg, dass sich die Sparkasse Harburg-
Buxtehude, BMW-Stadac, das Modehaus Stackmann, dass sich Rotes Kreuz und THW, Feuerwehr und Rotary-Club, Polizei und
die Stadt selbst als Helfer für diesen besonderen Tag in Buxtehude engagieren.    
==> Ergebnisse: 2 und 5 Km / 10 Km und Halbmarathon  
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NORDWEST ZEITUNG vom 8. September 2008
Laufserie verzeichnet Teilnehmerrekord
Leichtathletik: 1036 Starter in Kreyenbrück / Lars Bathke siegt über 10-km-Distanz

Oldenburg.
1036 Teilnehmer hatten gemeldet, 921 erreichten am Ende das Ziel: Bei dem seit sieben Jahren stattfindenden
Sparda-Lauf in Kreyenbrück verzeichneten die Organisatoren am Sonnabend die bislang höchste Teilnehmerzahl. Gelaufen wurden
fünf und zehn Kilometer sowie 1,9 Kilometer für Schülerinnen und Schüler. Den Hauptlauf über die 10 000-Meter-Distanz entschied
Lars Bathke aus Westerstede in 34:53 Minuten für sich. Bei den Frauen siegte Heike Jühnke von der LG Uplengen mit einer Zeit
von 46:39 Minuten. “Wir sind alle mehr als zufrieden mit dieser positiven Resonanz”, freute sich Uwe Lauterbach stellvertretend für
alle Organisatoren über gelungene Wettkämpfe in “familiärer Atmosphäre”.
Bathke verpasste in einem spannenden Rennen am Ende den Streckenrekord lediglich um 39 Sekunden. Hinter ihm entwickelte
sich ein packender Kampf um Platz zwei, den Jost Asche vom VfL Oldenburg in 35:29 Minuten für sich entschied. Er verwies
Stefan Schwengels vom TuS Westerloy um eine Sekunde auf den dritten Rang. Nicht weniger spannend ging es bei den Frauen
zu. Hinter Jühnke reihten sich Dörte Herrmann vom BV Garrel (47:03 Minuten) und Marlen Webersinke (47:54) vom VTB Varel auf
die Plätze zwei und drei ein.
Auch über die 5-km-Distanz gingen zahlreiche Läufer an den Start. Als Sieger zeichnete sich Felix Schäfer vom ESV “Tri-Team” in
18:40 Minuten vor seinem Mannschaftskollegen Thilo Jürgens-Tatje (19:48) aus. Dritter wurde der erst zwölfjährige Julian Hartung
vom DSC Oldenburg. In der Frauenkonkurrenz waren zwei 13-Jährige ganz vorn. Leonie Schack von Blau Weiß Bümmerstede lief
nach 20:14 Minuten als Erste über die Ziellinie, gefolgt von Friederike Lindner, die nur zwölf Sekunden langsamer war. Platz drei
sicherte sich Ina Rüthemann (21:18) eine Sekunde vor Jeanette Horn von der LG Wilhelmshaven. Bei den Schülern über 1,9 Kilo-
meter triumphierte Chris-Manuel Horn (LG Wilhelmshaven/7:30 Minuten) vor Lara Muriel Diekmann (7:35) vom DSC Oldenburg.
Der Lauf bildete den Abschluss des aus fünf Läufen bestehenden Sparda-Cups 2007/08. Nicht abgeholte Urkunden liegen bei
Laufrausch (Damm 32) in Oldenburg aus.
==> Ergebnisse 
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 8. September 2008
Start-Ziel-Sieg für den Cuxland-Cup-Sieger
Dobrock-Bergfest: Von der Leichtathletik über Duathlon bis zu Reiter-Vierkampf

(flü).
Auch wenn das Dobrock-Bergfest nicht mehr so stattfindet wie vor Jahrzehnten, als bis zu 5000 Teilnehmer in vielen Diszi-
plinen gezählt wurden, waren die Leistungen am Sonnabend in dem mittlerweile sehr übersichtlichen Sportarten-Angebot recht be-
achtlich. Nachdem das Bergfest seit einigen Jahren mit rückläufigen Teilnehmerzahlen zu kämpfen hatte und 2007 zwar Veran-
staltungen auf dem Rahmen dieser Breitensportveranstaltung einzeln stattfanden, hatte der VfL Wingst dieses Jahr sozusagen
einen Neuanfang gewagt. Neben den Klassikern leichtathletischer Dreikampf, Lauf- und Sportabzeichen, Wahlwettkampf und 800-
Meter-Lauf fanden auf und um den Dobrock-Sportplatz Duathlon, Reiter-Vierkampf und Walking statt (über diese Sportarten be-
richten wir noch).
Ein Höhepunkt des 73. Dobrock-Bergfestes war wiederum der Volkslauf rund um die Wingst, denn hier war der Abschluss der
beliebten Laufserie um den Cuxland-Cup. Nach den Läufen in Wremen (15,8 Kilometer) und Wanna (10) stand nun die Halbmara-
thon-Distanz (21,0975) auf dem Programm. Bei den Männern lag Marco Miltzlaff aus Scheeßel nach zwei Rennen mit einer Minute
und 42 Sekunden vor dem Ottemdorfer Mario Schwiemann. Der Zweitplatzierte erhoffte sich einen Einbruch des Führenden auf der
anspruchsvollen Runde um Wingst, denn Miltzlaff kannte die Strecke nicht. Etwa bei Kilometer 13 beginnen nämlich die Schwie-
rigkeiten mit langen Anstiegen und anschließenden Berg- und Tal-Laufabschnitten. Doch der Favorit zeigte keine Schwäche. Di-
rekt nach dem Startschuss setzte er sich ab und lag am Ende mit 1:19:17 Stunden fast sechs Minuten vor Heiko Buck (Debstedt,
1:25:07) und Mario Schwiemann (1:25:08).
In der Cuxland-Cup-Wertung gewann Miltzlaff (Endzeit 2:56:12) deutlich vor Schwiemann (3:03:45) und Buck (3:04:02). An vierter
Position steht bereits “Altmeister" Reinhard Roloff (Jahrgang 1946, TSG Nordholz, 3:09:37). Bei den Frauen ging der Cuxland-Cup-
Sieg an Birgit Grewe (TSV Neuenwalde, 3:36:26) vor Ingrid Protmann (VfL Wingst, 3:56:40) und Wiebke Mangels (LAV Bokel,
4:02:30). Den Halbmarathon in der Wingst gewann aber Angela Mantel aus Hemmoor mit neuer persönlicher Bestzeit (1:34:28)
vor Birgit Grewe (1:38:17) und Ingrid Protmann (1:48:33).
==> Ergebnisse: Volkslauf / Cuxland-Cup (Endstand) 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. September 2008
Borkumer Meilenlauf mit Rekordbeteiligung
Leichtathletik: 825 Teilnehmer nahmen an der dritten Auflage teil

Borkum
(lbw). Bereits zum dritten Mal fand am Wochenende der Borkumer Meilenlauf mit Nordic Walking und Walking auf der
Insel statt. Bei kühlem aber trockenem Wetter starteten 825 Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie den benachbarten Nieder-
landen in den verschiedenen Disziplinen. Den Lauf über die Viertelmarathon-Strecke (5,83 Seemeilen) gewann Peter Steinke
(Germania Leer) in 37:41 Minuten. Beim Halbmarathon siegte Georg Diettrich (LG Braunschweig) in 1:14:37 Stunden.
Zahlreiche Zuschauer säumten die Straße entlang der Strecke und spendeten den jungen sowie den älteren Teilnehmern Beifall,
als diese die Strecke entlang liefen, wobei doch der ein oder andere Läufer seine Grenzen erreichte. Erstmals wurden entlang der
Strecke zahlreiche Kameras installiert, die es den Organisatoren ermöglichten, den Rennverlauf ständig zu verfolgen. Den dies-
jährig erstmals ausgelobten “Fan-Preis” erhielt eine Gruppe Borkumer Chearleaders, die entlang der Strecke gekonnt für Unter-
haltung sorgten. Sie freuten sich über ein Preisgeld von 100 Euro.
Im kommenden Jahr, am 5. September 2009, soll es erneut heißen: “Auf zur Borkumer Meile”. Dann wird auch eine Laufdistanz
von fünf Kilometern zu bewältigen sein. Veranstalter wird dann wieder der TuS Borkum sein.
==> Ergebnisse 
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ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 10. September 2008
Andreas Oberschilp läuft einsames Rennen
Wieder Hauptlaufgewinner im Lindhoop / Marlies Engler vom TV Oyten schnellste Frau über zehn Kilometer

Von Michael Schön
Kirchlinteln. Knapp 200 Sportler mutzten die guten Bedingungen bei sonnigem Spätsommerwetter, um sich beim 14. Lindhoop-
Volkslauf des TSV Kirchlinteln einem Formtest zu unterziehen. Im Hauptlauf über zehn Kilometer ließ Vorjahressieger Andreas
Oberschilp von der LG Bremen-Nord der Konkurrenz erneut keine Chance. Bei 36:55 Minuten blieben die Uhren für den ein Super-
Solo hinlegenden Modell-Athleten aus Verden stehen. Hinter dem einsamen Sieger folgte auf dem zweiten Platz Matthias Bröckl
aus Bremen mit 42:39 Minuten, knapp dahinter Fred Effe vom TCB Bremen (43:42). Die gut präparierte, teilweise Cross-Charakter
aufweisende Laufstrecke mit der blühenden Heide und dem Wald als prächtiger Kulisse lockte erfreulich viele Teilnehmer an und
auch interessierte Zuschauer auf die Wiese am Schäferhof in Kirchlinteln. Schnellste Frau war Marlies Engler vom TV Oyten, die
51:12 Minuten benötigte, gefolgt von Ingrid Heger (TSV Achim) in 51:34 und Irene Wachtmann (VFL Visselhövede) in 51:49.
Beim 5200-Meter-Lauf der Frauen bestimmte Ursula Siewert (LGKV/24:15) das Rennen. Ulrike Tietje (Lauf- und Walkingtreff
Otersen/26:19) und Ina Jäger (TV Taaken/26:54) kamen hinter der Bassenerin aufs Siegertreppchen. Bei den Herren siegte Holger
Brunkhorst vom TSR Ahrenswohlde in schnellen 19:45 vor Christian Cordes (TuS Bothel) in 20:22 und Bernd Scheele vom Lauf-
und Walkingtreff Otersen in 20:58.
Den Anfang bei den Wettbewerben hatten die Schülerinnen und Schüler über die Strecke von 1700 Meter gemacht. Dort siegte
Malysia Vömel von der LGKV in guten 7:20 Minuten vor Keno Frenz vom TuS Rotenburg und Dominik Rotermundt (TSV Holtum) in
7:41 bzw 7:50. Beim Bambini-Lauf über diese Distanz war Frenz Kjon (TuS Rotenburg) nach 9:06 Minuten Erster im Ziel vor Leon
Brandhorst aus Ottersberg und Manoj Wursthorn aus Otersen. 33 Walkerinnen und Walker traten dann die Runde durch den Wald
an. Bei den Männern gab es eine Phalanx des TSV Daverden: Gerd Harde benötigte 33:32 für die 5,2 Kilometer. Ihm dicht auf den
Fersen Günter Grommisch in 33:34, Dritter wurde Manfred Grommisch in 38:46. Bei den Frauen gewann Ruth Stecher vom TSV
Achim in 40:09 vor Petra Lühning (TSV Daverden) in 40:17 und Alexandra Heller vom TSV Kirchlinteln in 40:29.
Nach einer ersten Erfrischung im Zielraum und einer Dusche im Vereinsheim erholten und entspannten sich alle Teilnehmer bei
Kaffee und Kuchen rund um das Vereinsheim, bis es Zeit wurde für die Ehrungen der Siegerinnen und Sieger. Auch eine Tombola,
bei der viele Kinder Preise mit nach Hause nahmen, war durch die großzügigen Spenden der Freunde und Sponsoren des Lauf-
treffs beim TSV Kirchlinteln ermöglicht worden. Auf dem Gelände rund um das Vereinsheim klang ein schöner Sportnachmittag in
fröhlicher Runde aus. Viele der Teilnehmer werden gewiss wieder kommen zum nächsten Lindhoop-Lauf im September 2009.
==> Ergebnisse  
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12. September 2008
Bei 18. Auflage 100 000 Euro erreicht
Tolles Wetter sorgte dafür, dass diesmal 1400 Läuferinnen und Läufer beim Terry-Fox-Lauf starteten

Wilhelmshaven.
Bereits eine Stunde vorm Start des diesjährigen Terry-Fox-Laufes herrschte auf dem Parkplatz des Wilhelms-
havener Sportforums reges Treiben. Rund 1400 Laufsportbegeisterte aller Altersklassen hatten sich dort eingefunden, um sich bei
diesem Traditions-Wettbewerb sportlich wie auch finanziell für den guten Zweck einzubringen. Riesenfreude bei Moderator und
Macher Ulf Krüger, als beim Kassensturz feststand, dass inklusive Spenden und Startgeldern rund 7000 Euro eingenommen
wurden. Damit konnte bei der 18. Auflage mit der Spenden-Gesamtsumme die magische Marke von 100 000 Euro erreicht werden.
Wesentlich zum Erfolg trug dabei die Firma E-ON Kraftwerke bei, die seit Jahren für jeden Teilnehmer einen Euro bezahlt. Nach
Auskunft der E.ON-Pressesprecherin Beater Wunderwaldt wird die Summe stets auf 2000 aufgerundet, hinzu gab es eine
schmucke Läufermütze für jeden Teilnehmer. Auch im nächsten Jahr ist das Unternehmen wieder von der Partie.
Unter den Teilnehmern auch der 1. Bürgermeister der Stadt Wilhelmshaven, Fritz Lang, der Vorsitzende des Sportausschusses
Holger Barkowsky und Ratsherr Philipp Panzer. Diese drei, die alle dem Sportausschuss angehören, wanderten die 4000 m nicht
nur mit, sondern holten sich von ihren abwesenden sechs anderen Gremiumskollegen das “Strafgeld”. Ebenfalls auf die Strecke
ging der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Nils Böhme. Der Terry-Fox-Lauf hat besonders in der Nogat-Hauptschule in Fedder-
wardergroden einen hohen Stellenwert. Alle Klassen samt Lehrkörper waren diesmal am Start. Wie bereits im Vorjahr so hatte
Nogat-Schüler Kevin Linne im Verwandtenkreis gesammelt. Voller Stolz warf er 115,75 Euro in die Sammelbüchse. Bei seinen
Mitschülern und Lehrern kamen mit Startgeld und Spenden 1050 Euro zusammen. Nicht schlecht staunten die Organisatoren als
eine kleine Grundschülerin von ihrem Taschengeld 50 Cent für den guten Zweck zusätzlich abzwackte.
Cheforganisator Ulf Krüger nahm zusammen mit E.ON-Pressesprecherin Beate Wunderwaldt die Siegerehrung vor. Viel Beifall gab
es, als er den Scheck des Reinerlöses an Chefarzt Dr. Peter Herzog (Reinhard-Nieter-Krankenhaus) und Oberarzt Friedrich K.
Natt (Nordwest-Krankenhaus) überreichte. Ulf Krüger (auch Vorsitzender des Terry-Fox-Fördervereins) machte deutlich, dass er
mit seiner Veranstaltung sehr gerne wieder in den Marinestützpunkt zurückginge, doch seien bisher alle Bemühungen an der
engen personellen Lage der Marine gescheitert. Besonderer Dank galt seinen engsten Mitstreitern Michael Kiesewetter, Torsten
Hegeler, der Familie Brosig und Uwe Rohlfs, sowie DRK und Joanniter-Unfallhilfe. der 19. Lauf wird am 10. September 2009 über
die Bühne gehen.
==> Website der Veranstaltung  
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