Presse Veranstaltungen (Seite 17)

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ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 13. September 2008
Paetzke leichtfüßig zum Sieg
Favoritenerfolg beim 12-Kilometer-Lauf / Siedlitzki auf dem zweiten Rang

Von Lars Köppler
Verden. Der Favorit und Seriensieger gab sich beim 10. Verdener Aller-Stadt-Lauf keine Blöße. Leichtfüßig dominierte Christoph
Paetzke vom DSC Oldenburg im Hauptlauf über zwölf Kilometer das Feld und marschierte mit weitem Abstand über die Ziellinie.
Allerdings blieb der Sieger mit 41:24 Minuten über zwei Minuten hinter der Zeit des Vorjahressieger Georg Diettrich von der LG
Braunschweig zurück. "Verden ist offensichtlich ein gutes Pflaster für mich. Dritte Teilnahme und dritter Sieg", freute sich der
schwer atmende Gewinner von 2004 und 2005. Kurz vor der zweiten Runde habe er den Angriff gestartet. "Danach mit der Führung
im Rücken konnte ich mein Rennen laufen", erklärte der Athlet seine Taktik. Unter dem rhythmischen Klatschen der zahlreichen
Zuschauer in der Verdener Innenstadt genoss der Oldenburger seinen Triumph.
Für Christian Siedlitzki von der SG Bremen-Findorff war nach dem Zwischenspurt Paetzkes kein Konter mehr möglich. Schon
nach der ersten Runde hatte der Konkurrent eine halbe Minute Vorsprung. Bei der Zielankunft stoppte die Zeituhr bei 42:42 Mi-
nuten. "Christoph ist einfach zu stark gewesen", lobte Siedlitzki und haderte gleichzeitig mit dem "etwas starken Wind". Er habe
gedacht, dass es ein taktischer Lauf werde, so der Triathlet aus Armsen. Siedlitzki hatte derweil alle Hände voll zu tun, um den
Ansturm eines ebenfalls bärenstarken Athleten abzuwehren. Nur elf Sekunden fehlten dem in Siedlitzkis Windschatten laufenden
Stefan Lemcke vom TuS Stellichte. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und den Bedingungen", resümierte der Drittplatz-
ierte. Fabian Köster von der Kreissparkasse lief derweil ein beachtliches Rennen. Vor Beginn der vier Kilometer langen Abschluß-
runde noch auf Platz fünf rangierend, überholte er Andreas Kornelsen von Hannover 96 Triathlon souverän und verdrängte ihn vom
vierten Platz. Lokalmatador Jürgen Hold von der LG Kreis Verden hatte sich nach der zweiten Runde auf den siebten Platz ge-
schoben, verlor dann aber einige Plätze in der Endabrechnung. Er landete unter den 76 männlichen Teilnehmern dennoch im
Vorderfeld. Auch weit gereiste Gäste wie zum Beispiel der Magdeburger Martin Noltemeyer hatten in Verden ihren Spaß. Sieben
Läufer gingen sogar für das Team "Mars" an den Start. Bei der Siegerehrung spielten Richard Atkins, Robin Clarke, Mario Klaffke,
Gunnar Matthies, Frank Niele, Marcel Tauber und Axel Westermann allerdings keine Rolle.
Mit 31 Teilnehmerinnen hatte auch die weibliche Konkurrenz einen interessanten Wettbewerb zu bieten. Für die Vorjahressiegerin
Ulrike Dreißigacker von der Radsportgemeinschaft Hannover langte es aber diesmal nicht zum Gesamtsieg. Die Hannoveranerin
hatte es 2007 noch mit glänzenden 48:35 Minuten auf dem Siegerpodest ganz nach oben geschafft. Sie fand ihre Meisterin in
Christina Wilkens vom VfL Visselhövede. Die Debütantin gewann in 48:30 Minuten und schaffte es in der Gesamtwertung sogar
unter die besten Zehn. Für die Siegerin war "Doping" das Erfolgsgeheimnis. "Es gab eine Passage, da hat es nach Pfannkuchen
gerochen. Das hat mich wohl stark gemacht", freute sich Läuferin mit der Startnummer 168 über Erfolg. Weniger Spaß hatte die
Zweitplatzierte. Nicole Krinke von der JG Oyle hatte beim Lauf der Konkurrenz einige Ungereimtheiten gesehen und wollte sich
über den zweiten Platz nicht so recht freuen.
Mit den vorangegangenen fünf Cityläufen fand das Lauf-Spektakel an der aller bereits zum 15. Mal statt. Der Aller-Stadt-Lauf führte
die Athleten erneut auf flachem und durchweg befestigten Terrain vom Rathaus über den Andreaswall, Burgberg, entlang der Aller
am Alleruferweg durch die Fußgängerzone bis zurück zum Rathaus. Der 12-Kilometer-Lauf wurde in elf Altersklassen eingeteilt.
Ältester männlicher Läufer war der 67 Jahre alte Heiko Spreckels von der LG Kreis Verden. Die 49-jährigen Christine Reinhardt
(Kirchlinteln) und Gisela Lühring (Verden) gehörten bei den Frauen zu den Routiniers.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 13. September 2008
Super-Solo auf der Mittelstrecke
Die Höhe von St. Moritz ist Geronimo von Wartburg gut bekommen / Dominierende LGKV

Von Michael Schön
Verden. "Na, schon geduscht", fragte Uwe Cordes mit einem breiten Grinsen nach, als er Geronimo von Wartburg zum Sieg im
4,2-Kilometer-Rennen gratulierte. Der 42-jährige Lokalmatador, der selber auch ein sehr gutes Rennen lief und als Dritter in den
Zielkanal vor dem Verdener Rathaus einlief (14:12), spielte damit auf den durchaus komfortablen Vorsprung an, den der ebenfalls
für die LG Kreis Verden startende 20-jährige Göttinger nach seinem in glänzenden 12:36 Minuten beendeten Solo genoss. In die
Kreisverdener Phalanx eindringen konnte nur Jens Nerkamp (Garrel), der fast eine Minute später als von Wartburg durchs Ziel lief.
Uwe Cordes wiederum zeigte sich nicht sonderlich überrascht vom Ausgang des Rennens. Der nach längerer Verletzungspause
erst kürzlich wieder ins Wettkampfgeschehen zurückgekehrte Dauerbrenner unter den Verdener Dauerrennern hatte erst gar nicht
versucht, sich an die Fersen der beiden jüngeren Konkurrenten zu heften, sondern war sein eigenes Rennen gelaufen. Das tat an
der Spitze des riesigen, auch Schüler und Walker umfassenden Feldes erst recht Geronimo von Wartburg, der noch nicht einmal
alle Kräfte mobilisiert zu haben schien und dennoch wesentlich schneller war als bei seinen Verdener Mittelstreckensiegen 2004
und 2005. Im vergangenen Jahr hatten Benjamin Nestvogel (Ottersberg) 13:56 Minuten zum Sieg gereicht.
Mittel- und Langstrecken-Allrounder von Wartburg hatte 2007 im Windschatten des siegenden Braunschweigers Georg Diettrich
auch beim Prestige-Rennen über 12 Kilometer für Furore gesorgt. Auf den Langstrecken-Start verzichtete er diesmal mit Rück-
sicht auf zwei Bahn-Wettkämpfe in Nordhessen, für die er sich sehr viel vorgenommen hat. Am nächsten Sonnabend wird er 5000
Meter laufen und eine Woche später 10 000. Nach seiner dreiwöchtigen Zwangspause im vergangenen Juli wegen eines Muskel-
faserrisses hat Geronimo von Wartburg seine Saisonplanung modifizieren müssen. "Die obligatorische Herbst-Auszeit entfällt für
mich. Nach ein paar Crossläufen kann ich direkt ins Wintertraining gehen", kündigte der Rekonvaleszent an, der auch im vergang-
enen Jahr längere Zeit hatte pausieren müssen, damals aus Krankheitsgründen. Und auch diesmal hat er sehr schnell wieder
Anschluss an die alte Form gefunden. Geholfen hat dabei eine Luftveränderung. "Ich war in St. Moritz und habe dort sehr gut in
der Höhe trainiert."
Ebenfalls auf den Spitzenplätzen zu finden waren zwei weitere Einheimische. Der für die LGK Verden startende Christian Müller
 (14:29) schaffte es nicht ganz in die Medaillenränge, und der junge Oliver Schaffeld sorgte als Handballer für die größte Über-
raschung des 4,2-Kilometer-Rennens. Platz fünf (14:34) spricht nicht unbedingt gegen das Konditionsprogramm, das sein Trainer
Norbert Dunekacke beim Kreisoberligisten HSG Verden-Aller durchführen lässt.

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 13. September 2008
Paetzke dominiert erneut
Oldenburger gewinnt gestern Abend Verdener Aller-Stadt-Lauf zum dritten Mal

Von Herward Schmidt
Verden. Um es vorweg zu nehmen: Es siegte im 12 km-Hauptereignis des 10. Verdener Aller-Stadt-Lauf der Oldenburger
Christoph Paetzke vor dem Armsener Christian Siedlitzki. Nur bei den Frauen war es ein überraschender Ausgang, denn die
Riepholmerin Christina Wilkens setzte sich klar gegen die Nienburgerin Nicole Krinke durch. Unter den Nachmeldungen tauchten
nur zwei Läufer auf, die vorn mitmischen konnten: Stefan Lemcke aus Stellichte und Triathlet Andreas Kornelsen (Hannover 96).
Der Vorjahrszweite Geronimo von Wartburg (LGKV) blieb bei seiner Meldung für die 4,2 Kilometer.
Lokalmatador Siedlitzki Zweiter
Nach dem Startschuss lief das Feld nicht geschlossen los - auch Paetzke, Siedlitzki, Lemcke und Kornelsen rannte so weg, als
ob jeder das Rennen alleine und für sich gestalten wollte. Von Christoph Paetzke wussten auch die Fachleute nicht viel und
schon überhaupt nicht, welche Form er hat. Der 25-Jährige war nach seinen Siegen in Verden 2004 und 2005 vom DSC Oldenburg
zur LG Braunschweig gegangen, ein Jahr in den USA und lange verletzt - in der aktuellen Bestenliste ist er nicht zu finden. Zu-
nächst führte Lemcke, nach der ersten Runde Paetzke einen Meter vor Siedlitzki, nach der zweiten Paetzke allein, mit Abstand
vor Siedlitzki und Lemcke kam näher. Doch schließlich gewann Christoph Paetzke (DSC Oldenburg) in 41:24 Minuten vor
Christian Siedlitzki (SG Findorff Bremen) in 42:27, Stefan Lemcke (TuSV Stellichte) in 42:52 und Andreas Kornelsen (Hannover
96) in 43:17 Minuten. Sechster wurde M55-Senior Jürgen Hold (LG Kreis Verden/46:39).
Überraschend war bei den Frauen, mit welchem großen Vorsprung die Ökobäuerin Christina Wilkens (VfL Visselhövede) aus der
ersten Runde kam und den 12 km-Lauf in 48:31 Minuten gewann. Ebenso überraschend wurde Nicole Krinke (LG Nienburg) Zweite
in 49:09 und die Bremerin Angelika Schröder ließ als Dritte nach 50:35 Minuten ihre frühere Vereinsgefährtin Birgit Niemann-
Scheffel (LC Hans Stuhr/50:50) erstmals seit langem hinter sich. Mitfavotin Franziska Radtke wurde Fünfte und die Favoritin Ulrike
Dreißigacker (Hannover) streicht in der ersten Runde an der Aller die Segel.

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 13. September 2008
Geronimo von Wartburg - wer denn auch sonst

Verden
(hes) Er kam, lief und siegte im 4,2 km-Lauf: Geronimo von Wartburg. Der 20-jährige LGKV-Läufer kam mit großem Vor-
sprung in neuen Streckenrekord von 12:36 Minuten als Erster ins Ziel am Verdener Rathaus. Geronimo von Wartburg, der die 4,2
km 2004 und 2005 gewann, war am Mittwoch 3000 m gelaufen und will Mitte nächster Woche in Heiligenrode nahe seinem Wohn-
orts Göttingen in einer Serie über 5000 m starten - so ließ er sich trotz Siegesaussichten über 12 km nicht zum längeren Törn
verführen. Der Deutsche Juniorenmeister von Wartburg ließ nach 12:36 Minuten den nachgemeldeten Jens Nerkamp (BVGarrel /
13:30) klar hinter sich. Dritter wurde Uwe Cordes (LGKV/14:12) vor dem vom ihm trainierten und noch nicht wieder ganz gesunde-
ten Christian Müller (14:29). Bei den Schülern kam Fabian Schmidt in 15:07 Minuten auf Rang eins vor Moritz Schaller (beide
LGKV/16:20) und Fabian Schmidt (FC Borstel/17:12).
Mächtig ärgerte sich Natascha Schröder vom TV Sottrum bei der Siegerehrung. Die 14 Jahre junge Landesmeisterin war als erste
Läuferin nach 16:11 Minuten ins Ziel gekommen und sie wurde "nur" Schülerinnenbeste. Ihre zwei Jahre ältere Schwester Fran-
ziska kam nach 17:04 Minuten als Zweite rein und wurde Frauensiegerin. Nach ihr belegten bei den Frauen Imke Larsen und
Claudia Bontjes van Beek (beide LGKV) in 17:28 und 17:31 Minuten die nächsten Plätze. Bei den Schülerinnen kamen Malyzia
Vömel (LGKV) in 18:04 und Aliana Görz (Verden) in 21:18 Minuten auf den zweiten und dritten Platz.
==> Ergebnisse   
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WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. September 2008
Teilnehmerrekord beim 6. Volkslauf
Leichtathletik: 580 Laufbegeisterte waren im Stadtteil Siebethsburg unterwegs

Von Frank Dresen
Wilhelmshaven. Einen neuen Teilnehmerrekord vermelden die Verantwortlichen des Siebethsburger Volkslaufes. Insgesamt 580
Läufer und Läuferinnen machten sich am Sonnabend auf die Strecken durch den Stadtteil Siebethsburg. “Das sind 180 mehr als
im vergangenen Jahr. Ich weiß gar nicht, wie wir das noch toppen sollen”, strahlte Lutz Weber, Kaufmännischer Leiter des Bau-
vereins Rüstringen, der gemeinsam mit dem Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein (WSSV) die Laufveranstaltung organi
sierte.
Als erstes wurden die Jüngsten auf die 1000-Meter-Strecke gelassen. Siegerin wurde Kristin Beyer von der LGW, die unter dem
großen Applaus der Zuschauer, die für die Teilnehmer aller Rennen Spalier standen, die Ziellinie überquerte. Die Elfjährige, die
das erste Mal in Siebethsburg startete, war nach dem Rennen schnell wieder bei Puste. “Richtig anstrengend war das eigentlich
nicht”. Die Teilnehmer des 3000-Meter-Laufes mussten sich da schon etwas mehr ins Zeug legen. Sie gingen zusammen mit den
Walkern und den Nordic-Walkern an den Start. Unter ihnen war auch der ehemalige WSSV-Vorsitzende Carsten Feist. “Ich bin
ganz entspannt und freue mich auf die Strecke. Ich habe diesmal ja keine offiziellen Aufgaben”, sagte er und walkte dann bei den
Männer auf den zweiten Platz. Nur Tom Nietiedt war hier schneller.
Der schnellste Läufer über die 3000 Meter war Jan-Hendrik Hans, der in 11:02 Minuten Frank Henke und Sören Otten keine
Chance ließ. Der Abschluss bildete der 6500-Meter-Lauf, für den sich auch die meisten Teilnehmer angemeldet hatten. Armin
Klein konnte diesen in hervorragenden 23,49 Minuten für sich entscheiden. “Das war für mich eigentlich nur ein Trainingslauf. Ich
bin aber zufrieden mit meiner Leistung”, sagte Klein, der für die TSR Triathlon/Duathlonabteilung startet, nach dem Rennen.
Schnellste Frauen waren Ann Kathrin Arlinghaus und Heike Braunsfurth, die zeitgleich ins Ziel kamen. Neben den sportlichen
Höhepunkten bekamen die Zuschauer noch ein interessantes Rahmenprogramm geboten.
==> Ergebnisse 
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DELMENHORSTER KREISBLATT vom 16. September 2008
Delmelauf-Orgateam freut sich über Rekorde
Detlef Bleiker und Stephan Doodeman landen nach 30,8 Kilometern in Top Ten

Delmenhorst
(er). Die Organisatoren des 17. Delmelaufs, der als reizvoller Natur-LangStreckenlauf gilt, freuten sich über zwei
Bestmarken. Zum einen gelang es, die “Schallgrenze 100” mit 128 gemeldeten Teilnehmern erstmals und deutlich zu durch-
brechen. Auf der anderen Seite verbuchte Marco Miltzlaff (BSG Deutscher Ring, Altersklasse M 30) nach den 30,8 Kilometern mit
2:02:12 Stunden einen Streckenrekord.
Der Start des Delmelaufs erfolgte in Adelheide und als Ziel diente das Vereinsheim des SV Mörsen-Schnarrendorf. Detlef Bleiker
(M 50), der die Farben des Laufclubs 93 Delmenhorst vertrat, überquerte nach 2:18:09 Stunden als Achter die Ziellinie. Mit
Stephan Doodeman, der dem Lauftreff Ganderkesee angehört, landete ein weiterer hiesiger Aktiver in den Top Ten. Der Vertreter
der Ak 40 benötigte 2:19,18 Stunden. Beim Scout-Run (20,5 Kilometer) verbuchten Michael Freiberg (TuS Heidkrug) als Vierter
und Ronald Einemann (Lauftreff Ganderkesee) als Zwölfter gute Platzierungen. Die Zeiten: 1:38:18 bzw. 1:54:12 Stunden.
==> Ergebnisse  
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 16. September 2008
Halbmarathon für Frau und Herz
35. Schapener Volkslauf stoppt Abwärtstrend - 70-jähriger Herbert Pohl läuft für seine Gesundheit

Von Florian Wichert
Die Premiere der genormten Halbmarathon-Strecke beim 35. Schapener Volkslauf hat ihren Zweck erfüllt. Die Teilnehmerzahlen
beim Langstreckenlauf in Schapen stagnieren, und das sei ein Erfolg, findet Ulrich Volkmann aus dem Schapener Volkslauf-
Team. Denn die Zahlen waren in den vergangenen Jahren rückläufig. "In einer Läuferstadt wie Braunschweig mit so vielen Veran-
staltungen ist die Gefahr groß, dass die Teilnehmer wegbleiben", sagt Volkmann. Langstrecken-Läufe gab es auch in den Vor-
jahren, aber "die Leute wollen keine 19,6 Kilometer laufen, sondern einen Halbmarathon."
Einer, dem es nicht auf die genormte Strecke ankam, ist Herbert Pohl. Der 70-Jährige läuft täglich an die zehn Kilometer. Vor
zehn Jahren begann er mit dem Ausdauersport, den er intensivierte, als seine Frau gestorben war, er Herzprobleme bekam und
ihm zu Hause die Decke auf den Kopf fiel. Der Lengeder war erstmals in Schapen unterwegs und gleich angetan vom Ambiente.
"Ich bin mit dem Laufen emotional sehr verbunden, nehme aber nur alle paar Monate an einem offiziellen Lauf teil. Da ist es schön,
dass die Strecke landschaftlich so anspruchsvoll ist." Immerhin als 34. passierte Pohl das Ziel nach 1:50:10 Std. Erster wurde
Thorsten Dill vor dem Braunschweiger Felix Welzel.
Da die Strecke durch ein Naturschutzgebiet führt, hatte Volkmann gemeinsam mit dem Umweltamt eine Lösung für den Halbmara-
thon gefunden. "Im kommenden Jahr werden wir noch früher starten. Diesmal waren viele Teilnehmer schon weg, als die Lang-
strecken-Läufer eintrafen. Da hielten sich Anfeuerungen und Klatschen in Grenzen", bedauert Volkmann. Mit 600 Teilnehmern lag
der Volkslauf ansonsten im Soll. Erstmals gab es einen Pokal für die größte Läufergruppe. Der ging an die 80 Athleten von der
Grundschule Volkmarode. Noch eine Neuerung also, um die Läufer nach Schapen zu locken.
==> Ergebnisse    
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LANDESZEITUNG (Lüneburg) vom 16. September 2008
Lüneburger Tiergartenlauf

Perfektes Laufwetter, exakt 776 Meldungen, keine Zwischenfälle - "ich kann nicht klagen", vermeldete Organisator Wilhelm
Stumpenhausen nach dem Tiergartenlauf des MTV Treubund. Bei Sonnenschein und angenehm frischen Temperaturen gingen
alle vier Gesamtsiege auf den langen Strecken an Aktive aus Stadt und Landkreis Lüneburg, wobei auch einige jüngere Athleten
in den Vordergrund liefen. Den souveränsten Sieg feierte Dennis Lauterschlag (MTV Amelinghausen), der über 19,1 Kilometer in
1:09:02 Stunden ins Ziel kam und Carsten Horn (Suderburg/1:14:42) sowie Hans-Hermann Saß (Gellersen/1:15:46) weit hinter
sich ließ. "Ich bin ganz locker gelaufen", freute sich der Sieger aus Neuhaus/Elbe, der erst zum dritten Mal diese Langdistanz an-
ging. Am Freitag stehen die 10 000-Meter-Bezirksmeisterschaften auf der Bahn an, in drei Wochen die Halbmarathon-Landes-
meisterschaften in Lingen. "Straße lauf' ich am liebsten", sagt Lauterschlag, "Bahnen gibt es bei uns im Amt Neuhaus ja nicht so
viele."
Zwischen Straße und Bahn pendelt auch Julia Moysich. Die A-Jugendliche vom TSV Adendorf setzte sich über 10,5 Kilometer in
44:49 Minuten vor Claudia Barenscheer (Bad Bevensen/45:31) und Petra Habenicht (Lüneburg/48:28) durch. "Ich hatte noch ein
bisschen schwere Beine von einem Wettkampf am Mittwoch", meinte Julia Moysich, "aber insgesamt ging's mir gut." So schnell
war sie noch nicht auf dieser Distanz unterwegs - "und außer in Adendorf habe ich auch noch nie die Gesamtwertung gewonnen".
Schnellster Mann auf dieser Distanz war Frithjof Ludewig (RSC Lüneburg/38:23), der sich erst im Schlussspurt gegen den Boizen-
burger Wolfgang Mosel (38:25) durchsetzte. Dritter wurde Dino Kuhn (Sport-AS/39:40). Auf der Frauen-Langstrecke feierte Su-
sanne Thies (fitforever Lüneburg) in 1:28:19 Stunden einen deutlichen Erfolg. "Am Ende war es gut, dass mich noch ein Mann ge-
zogen hat, sonst wäre es sehr einsam geworden", so Susanne Thies, die sich Selbstvertrauen für ihren zehnten Berlin-Marathon
in zwei Wochen holte: "Bis dahin mache ich nichts Anstrengendes mehr."
==> Ergebnisse   
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 16. September 2008
Angela Mantel siegt im Halbmarathon
Läuferin verweist männliche und weibliche Konkurrenz in Bokel in die Schranken

Von Karsten Hollmann
Bokel. Jan-Ferdinand Lühmann vom SV Rot-Weiß Cuxhaven sorgte beim 27. Bokeler Straßenlauf für das herausragende Resul-
tat. Der 19-Jährige gewann in guten 16:52 Minuten mit fast drei Minuten Vorsprung ganz souverän den Fünf-Kilometer-Lauf und
sicherte sich damit gleichzeitig den Kreismeistertitel des Landkreises Cuxhaven. "Ich hätte mir aber schon eine etwas stärkere
Konkurrenz gewünscht", erklärte Jan-Ferdinand Lühmann. In Bokel ließ er es deshalb auch ein wenig ruhiger angehen. Seine
Bestzeit liegt schließlich bei 15:37 Minuten. Damit war er auch für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Im Berliner Olym-
piastadion langte es für den Schüler immerhin zu Platz 16 in der männlichen Jugend A. Die Bedingungen in und rund um Bokel
sagten dem Youngster zu: "Es war eine Super-Strecke. Sie war sehr schön, eben und ohne Steigungen." Für Lühmann war es
das Debüt in Bokel. Er trainierte für einen Zehn-Kilometer-Lauf an anderer Stelle.
Mit 49 Athleten war der Fünf-Kilometer-Lauf auch am besten besetzt. Als schnellster Bokeler entpuppte sich Holger Schwalm in
19:27 Minuten und war damit Gesamtzweiter. Sein zwölfjähriger Sohn Jan Schwalm lag in sehr ordentlichen 20:39 Minuten in
seiner Altersklasse vorne und belegte im Gesamtklassement einen guten zehnten Rang. Schnellstes Mädchen war die 13-jährige
Denise Stam vom TSV Bremervörde. Sie kehrte bereits nach 21:24 Minuten in den Start- und Zielbereich an der Sporthalle der
Grundschule in Bokel zurück. Die gerade mal siebenjährige Zoe Gerken vom TSV Wehdel beeindruckte mit 25:26 Minuten.
 Mit insgesamt 120 Läufern wurden die Erwartungen des Veranstalters nicht ganz erfüllt. Der Sieben-Meilen-Lauf in Platjenwerbe
stellte eine starke Konkurrenz dar. Eine Terminverlegung sei aber trotzdem nicht in Erwägung gezogen worden, versicherte der
Vorsitzende des Leichtathletikvereins (LAV) Bokel, Thomas Schindler. "Irgendwelche anderen Läufe sind an jedem Wochenende",
so Schindler. Der Vereinsvorsitzende machte sich wegen des starken Windes ein wenig Sorgen um die Gesundheit der Läufer:
"Wenn man verschwitzt ist und es zieht, dann ist die Erkältungsgefahr gerade im Halbmarathon sehr groß." Von einer Erkältung
der Siegerin im Halbmarathon, Angela Mantel (ohne Verein), ist aber noch nichts bekannt. Mantel verwies in 1:34:17 Stunden die
gesamte männliche Konkurrenz in die Schranken. Schnellster Läufer war Jörg Hagelweide vom VfL Wingst, der knapp eine Minute
nach Mantel die Ziellinie überquerte. Der Halbmarathon lag terminlich etwas unglücklich zwischen einer beliebten Veranstaltung in
der Wingst und dem Küstenmarathon.
Den Zehn-Kilometer-Wettbewerb entschied Carsten Glinsmann vom SV Hepstedt/Breddorf in beachtlichen 36:02 Minuten zu
seinen Gunsten. Sein Vereinskollege Rainer Schröder vermochte den Sieg von Glinsmann mit einer Zeit von 38:08 als Zweiter
nicht zu gefährden. Mitfavorit Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg musste sich in 39:29 Minuten mit der dritten Position begnügen.
Als erste Frau wurde Kirsten Fiebig nach 50:40 Minuten im Ziel begrüßt. Die in der Altersklasse W 60 gestartete Traute Abu
Ajamieh erreichte das Ziel aber gerade einmal vier Sekunden später. Ihren ersten Wettkampf als Leichtathletin bestritt die 13-
jährige Ida Monsees. Die Bokelerin wurde für ihre gute Leistung in 6:13 Minuten prompt mit dem Klassensieg belohnt. Die
Schülerläufe über die 800 und die 1600 Meter ähnelten Vereinsmeisterschaften des LAV Bokel. Mit der Gewinnerin in der Alters-
klasse W 8, Nele Groth, trug sich im 800-Meter-Bambinilauf aber auch eine Aktive des TSV Neuenwalde in die Siegerliste ein.
==> Ergebnisse: Gesamt / KM KLV Cuxhaven / KM KLV Bremerhaven   
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 16. September 2008
Ingo Jagdhuber beendet seine Durststrecke
Auch LGN-Teamkollegin Lisa Sauerwald glänzt in Platjenwerbe / Schneller David Beckmann

Von Matthias Thode
Platjenwerbe. Nach 1998 gewann Ingo Jagdhuber zum zweiten Mal bei der Laufveranstaltung "Rund um Platjenwerbe" im Haupt-
rennen über die sieben Meilen. Der in guter Form befindliche Langstreckler der LG Bremen-Nord profitierte bei seinem Gesamtsieg
allerdings auch vom Fehlen der gesamten Bremer Laufelite. Darunter auch Vorjahressieger Frank Themsen, der am selben Tag
auf Norderney startete. Bereits nach rund vier Kilometern hatte Ingo Jagdhuber seinen Vereinskollegen Bernhard Friedenberg auf
der 11,2 Kilometer langen Strecke abgeschüttelt. "Einerseits ist es auf den Waldwegen gut, wenn man keinen direkt vor sich hat,
aber anderseits fehlt natürlich auch das gegenseitige Hochpuschen", resümierte Ingo Jagdhuber, der dennoch mit guten 41:19 Mi-
nuten deutlich unter seiner anvisierten 42er Zeit blieb. Bernhard Friedenberg erreichte schließlich 1:08 Minuten später das Ziel in
der Schulstraße vor dem Platjenwerber Dorfgemeinschaftshaus. Gesamtrang drei ging an Marvin Krüger (42:59 Minuten) von OT
Bremen. Bei den Frauen setzte sich die Lokalmatadorin Ulrike Reich aus Platjenwerbe mit 49:38 Minuten ungefährdet gegen
Hildegard Müller (53:10) von der SG AumundVegesack durch.
Äußerst stark präsentierten sich die beiden Gesamtsieger über die kleine 3,3-Meilen-Runde. Marian Skalecki vom Marathon Club
Bremen setzte sich dabei gegen die keinesfalls schwache jugendliche Konkurrenz nach zwei Kilometern ab und unterbot den
bisherigen Streckenrekord für die 5,3 Kilometer gleich um 52 Sekunden. Die neue Bestmarke steht damit bei 17:48 Minuten. Auf-
Platz zwei in ebenfalls noch schnellen 18:34 Minuten lief der Blumenthaler Michael Wessels vor dem Platjenwerber Bastian
Schwarzat (19:18) und Philipp Thielen (19:47) von der LG Bremen-Nord. Besonders beeindruckt war der Auftritt von Lisa Sauer-
wald. Die 17jährige Athletin der LG Bremen-Nord pulverisierte in 22:33 Minuten den bisherigen Rekord in Platjenwerbe um gleich
zwei Minuten. Auf den Gesamtplätzen zwei und drei folgten in einem spannenden Finish die ältere Jugendliche Marisa Oeker
(25:46) von der SG Platjenwerbe und die LG Nordlerin Antje Friedenberg (25:50) aus der Altersklasse W40.
Im Rennen der Schülerinnen über die Dorfmeile von 1,2 Kilometer feierten die Geschwister Hanna und Luise Asmussen von der
LG Bremen-Nord einen Doppelerfolg. Hanna spulte die Runde in schnellen 4:18 Minuten als schnellste B-Schülerin herunter vor
Luise, die in 4:23 Minuten bei den jüngeren C-Schülerinnen gewann. Bei den Jungen ging durch den achtjährigen Lorenz Könken
bei den D-Schülern mit 4:26 Minuten auch noch ein Klassensieg an die LG Bremen-Nord. Für den einzigen Schülererfolg der SG
Platjenwerbe sorgte David Beckmann. Der B-Schüler rannte in 3:51 Minuten dafür die mit Abstand schnellste Dorfrunde.
==> Ergebnisse  
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WINSENER ANZEIGER vom 16. September 2008
Barbie als Staffelholz

Over.
Strahlender Sonnenschein und gute Laune waren Trumpf bei der 18. Marathon-Staffel des TSV Over-Bullenhausen. Zehn
Mannschaften, traditionell mit zehn Läufern, nahmen die 42,195 km in diesem Jahr unter die Laufschuhe. Die Hälfte der Mann-
schaften kam aus dem eigenen Verein. So gingen die Schwimmer als “Wasserläufer” an den Start. Die Fußballjugend zeigte sich
ebenfalls laufbegeistert: Hinter den Deichstürmern versteckten sich die E1-Junioren (1998/99), außerdem nahmen die Himmel-
hunde (D1/1996) und die Chaoskicker (E bis D2/1997 bis 2000) den Kampf gegen die gut 42 km auf. Stolz war Organisator Jan
Martin Gutzeit auf die jüngsten Teilnehmer: die Mädchen von der Turngruppe des TSV. Wobei die 2003 geborene Fiona Ollhorn die
jüngste Teilnehmerin war. Klar, dass sie die ihr zugedachten 12 Runden - jeweils nach einer Runde von 365 m auf der Aschenbahn
wurde das Staffelholz weitergegeben - nicht alleine absolvierte. Trainerin Jana Hinz lief an ihrer Seite. Sie wurde genauso wie die
anderen Läufer von den Rundenzählern, die für jede Staffel die Runden zählten, begeistert angefeuert.
Die lange Staffel hat in Over Tradition. Nach neunjähriger Pause wurde sie vor drei Jahren zum 75-jährigen Vereinsjubiläum wieder-
belebt, hat seitdem einen festen Platz im Veranstaltungskalender. Zwar ist die Laufzeit Nebensache, aber auch die Spezialisten
gehen an den Start. So waren in diesem Jahr wieder zwei Staffeln der LG Nordheide dabei. Unter anderem lief Jana Sussmann,
Siebte der Junioren-Weltmeisterschaften über 1500 m. Die Jungs der LG nahmen ihren von 2006 aufgestellten “inoffiziellen Welt-
rekord” von 1:53:35 std in Angriff. Sören Ludolf, der eigentlich nicht mehr für die LG startet, wurde als Unterstützung aus Hannover
eingeflogen. Es nützte trotzdem nichts. Zwar stellten sie am Ende die schnellste Staffel, blieben aber in 2:00:22 std deutlich über
ihrer eigenen Bestzeit.
Aber Gewinner waren sie damit noch lange nicht. Traditionell gewinnt in Over die Staffel mit dem kreativsten Staffelholz. Die Ex-
perten sahen dabei die Barbie-Puppe der Turnerinnen oder eine von der LG Epo getragene “Epo-Spritze” ganz weit vorne. Am Ende
entschied sich die Jury für die “Epo-Spritze” der LG Epo, hinter der sich die LG Reinbeck-Ohe verbarg. Sie kassierte den Sonder
preis des Sponsors Sparkasse Harburg-Buxtehude und fährt jetzt in den Kletterpark nach Amelinghausen. Die Turn-Mädchen
brauchten ein wenig länger, wurden zum Schluss von Gastläufern unterstützt. So kamen auch sie nach 3:10:43 std ins Ziel. In der
Staffelholz-Wertung landeten sie mit ihrer Barbie-Puppe auf Platz 2, gefolgt vom Schneebesen der Chaoskicker. “Bei der Sieger-
ehrung waren dann noch fast alle Läufer da”, freute sich Gutzeit. Fürs nächste Jahr können es gerne ein paar mehr Staffeln sein:
“Doppelt so viele Staffeln, also 20, könnten durchaus starten.”  
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Presseinformation vom 21. September 2008 (Von Manfred Scholz)
Drei Streckenrekorde und mehr Teilnehmer als 2007
Leichtathletik. Mit drei neuen Streckenrekorden durch Jutta Rahns aus Höxter, sowie Kathy Spieß und Philip Priebe vom ESV
und einer weiteren Steigerung der Teilnehmerzahlen auf 173 gegenüber 140 aus dem Vorjahr, sowie tadelloser Organisation durch
Bernd und Cordt Grabbe und seinem Team ging der 3. Aerzener twinfit-Volkslauf problemlos über die Bühne. Zum ersten Tages-
sieg in neuer Streckenrekord-Zeit lief die 17-jährige Kathy Spieß vom ESV in 20:46 Minuten und das eine Sekunde vor ihrer 25
Jahre älteren Teamkollegin Ulrike Haskamp. Beide waren die 5-Kilometer-Distanz gemeinsam gelaufen, ohne das sich eine von
beiden absetzen konnte. Spieß entschied das Rennen für sich mit einem Endspurt auf den letzten fünfzig Metern. “ Ich hätte nicht
gedacht, dass ich den Endspurt gewinnen kann, aber das Training hat sich ausgezahlt”, freute sie sich auch über die tolle Zeit.
Über fünf Kilometer siegte Nils König, Jahrgang 74, vom ESV in 18:19 Minuten vor dem 20 Jahre jüngeren Andy Spieß (18:37 Mi-
nuten) und Ian Anderson, ESV, der 19:01 Minuten benötigte.
Die 10 Kilometer bei den Frauen gewann die Höxteranerin Jutta Rahns in 39:10 Minuten (alter Streckenrekord 39:42 Minuten) vor
Simone Hamann (42:32 Minuten) vom SC Springe. Dritte wurde Petra Majewski vom ESV in 45:42 Minuten. Für den dritten
Streckenrekord sorgte der 32-jährige Philip Priebe vom ESV als Sieger über die 10 Kilometer. “Es war für mich ein Vorbereitungs-
lauf für die Meisterschaften im Halbmarathon. Ich konnte relativ locker und nicht am Limit laufen, bei Kilometer sieben habe ich
gemerkt, es kann noch Streckenrekord werden und dann noch mal richtig Gas gegeben”, freute sich Priebe im Ziel. Zweiter wurde
in 35:33 Minuten der 20-Jährige Hamelner Philip Meyer. Platz Drei ging an den Aerzener Lokalmatador Udo Müller, AK M35, der
nach 36:01 Minuten ins Ziel kam.
Im 1,8 Kilometer langen Schülerlauf siegte die 9-Jährige Michaela Emmermacher aus Bakede in 7:32 Minuten vor ihrer drei Jahre
älteren Schwester Jessica, die 7:52 Minuten benötigte und Christin Wunder, 8:11 Minuten. Schnellster Junge war Marco Brudy in
6:59 Minuten vor Tomas Unverzagt, 7:15 Minuten und Tobias Emmermacher in 7:37 Minuten. Trotz der Verdoppelung der Teil-
nehmerzahlen bei den Schülerinnen und Schülern und Ankündigung von Prämien durch Cordt Grabbe für neue Bestzeiten haben
die Streckenrekorde vom letzten Jahr, 6:40 Minuten bei den Jungen und 7:34 Minuten bei den Mädchen weiterhin Bestand. “Das
soll sich im nächsten Jahr ändern, denn wir wollen in einer Kooperation mit den Aerzener Schulen hier über 200 Jungen und
Mädchen an den Start bringen”, kündigte Grabbe schon mal an.
Schnellster Walker war Werner Schlensker in 33:22 Minuten und Ilona Haller kam bei den Frauen nach 36:15 Minuten ins Ziel.
Fröhliche Gesichte gab es zum Abschluß bei den Teilnehmern, dank zügig durchgeführter Siegerehrung und wertvoller Preise aus
der Tombola.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 22. September 2008
Diettrich demonstriert perfektes Timing
Leichtathletik: Braunschweiger gewinnt 3. Garreler Freimarktslauf / Kuhlen in zivil / Teilnehmerrekord

Von Bodo Tarow
Garrel. Der Garreler Freimarktslauf boomt. Bei der dritten Auflage bedeuteten rund 1200 Starter einen neuen Teilnehmerrekord.
Passend dazu wurde den etwa 3000 Zuschauern im Hauptrennen über 10 Kilometer ein neuer Streckenrekord geboten. Der zur
deutschen Spitze zählende Langstreckenspezialist Georg Diettrich teilte sich das Rennen perfekt ein und überquerte - begleitet
von den fachmännischen Kommentaren des Rennmoderators Bernd-Willi Deiters (Herzlake) - die Ziellinie nach 32 Minuten und 20
Sekunden - eine Punktlandung. Denn Diettrich verbesserte die Zeit seines Vereinskameraden Matthias Strotmann aus dem Jahr
2006 um zwei Sekunden. Auf dem Rundkurs hatte er seine Konkurrenz zunächst in Schach gehalten, um sich dann auf der
Schlussrunde Stück für Stück abzusetzen. Mit exakt 20 Sekunden Rückstand wurde Halbmarathonspezialist Stephan Immega
(LG Harlingerland) Zweiter. Platz drei ging an Garrels Junior Jens Nerkamp, der nach einem Infekt noch nicht im Vollbesitz seiner
Kräfte war und dennoch in 33:19 Minuten seine persönliche Bestzeit um vier Sekunden verbesserte. Guter Fünfter wurde Ner-
kamps Teamkollege Fabian Kühling (34:41 Minuten) hinter dem Leeraner Jan Waschkau (33:37 Minuten).
Die mit Spannung erwartete Rückkehr des Falkenbergers Georg Kuhlen (LG Braunschweig) auf die “Garreler Bühne” und das
Duell mit Nerkamp fiel derweil flach. Obwohl Kuhlen dem Vernehmen nach den Rundkurs wenig Tage vor dem Start noch getestet
hatte, verzichtete er am Sonnabend und verfolgte das Geschehen in zivil. Schnellste Frau war abermals die Wilhelmshavenerin
Christiane Schwietert. In der Zeit von 39:02 Minuten siegte der Lauffloh ungefährdet vor ihrer Vereinskollegin Silvia Hörig (41:38
Minuten) und Veronika Werner (TuS Ofen, 42:47 Minuten), die unmittelbar zuvor bereits Platz zwei über die 5-Kilometer-Distanz
erlaufen hatte. Garrels hoch eingeschätzte Lokalmatadorin Susanne Fröhlking musste nach einer Erkrankung passen und das
Rennen als Zuschauerin verfolgen.
Dass die Garreler Veranstaltung inzwischen auch internationales Flair vorweist, bewies der 5-Kilometer-Lauf. In der Zeit von 17:31
Minuten durfte sich der niederländische “2,10-Meter-Hüne” Remco Hoetmer als Sieger feiern lassen. Die Plätze sicherten sich die
Wilhelmshavener Sebastian Brendel (17:49 Minuten) und Julien Hörig (18:03 Minuten). Hervorragender Vierter wurde Garrels
Schüler Andreas Hülskamp in 18:31 Minuten. Der Sieg bei den Frauen ging erwartungsgemäß an Sonja Hoogestraat. Die Emderin
gewann in der Zeit von 19:07 Minuten mit deutlichem Vorsprung vor Veronika Werner (20:24 Minuten) und Neele Harms (TuS Ofen,
20:56 Minuten).
Rappelvoll war die Garreler Freimarktsstrecke auch bei den Schülerläufen. Der Sieg bei den Schülerinnen blieb beim ausrichten-
den BV Garrel. Lena Menke (W 11) absolvierte den 2500-Meter-Kurs in starken 9:54 Minuten und ließ die überwiegend ältere Kon-
kurrenz hinter sich. Zweite wurde Vivien Meyer (SG Essen-Garthe-Molbergen, 10:47 Minuten) vor der Garrelerin Lea Brandewie
(11:15 Minuten). Nach Varel ging der Schüler-Siegerpokal. Alexander Korzuschnik war eine Klasse für sich und siegte in der Zeit
von 8:53 Minuten unangefochten vor dem Löninger Tobias Hagedorn (9:46 Minuten) und Jan-Hauke Niemann (SG Essen-Garthe-
Molbergen, 10:06 Minuten). Weiter genossen im Rahmenprogramm zahlreiche Kindergartenkinder, Bambini und erstmals auch
jede Menge Nordic-Walker die Stimmung in Garrel.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 22. September 2008 (Von Jürgen Haß)
Rollentausch beim Rübenlauf
Die regionale Läuferelite gab sich wieder ein Stelldichein bei der 11. Auflage des Hiddestorfer Rübenlaufs. Den Hemminger H. von
Roon Halbmarathon, der im Vorjahr von Thomas Bartholome (Dets RaceTeam) gewonnen wurde, konnte in diesem Jahr Dirk
Schwarzbach (TSV Kirchdorf) für sich entscheiden. Seine Siegerzeit: 1:10:59 Std. Bartholome siegte dafür auf der 10-km-Distanz
in 32:51 min (diese Distanz wurde im letzten Jahr von Schwarzbach gewonnen) und blieb nur 10 Sekunden über dem Strecken-
rekord. Bei den Frauen siegte Vera Klages (SC Germania List) über 21,1 km in 1:31:20 Std. und Katrin Kreil (Hannover 96) in
38:59 min. über 10 km. Den erstmals ausgerichteten 5-km-Lauf entschieden Peer Röhner (Dets RaceTeam) in 16:52 min. und
Gaby Doert (Garbsen) in 20:06 min. für sich.
Die Veranstalter von der Laufgruppe des SVE Hiddestorf waren mit der Teilnehmer-Resonanz mehr als zufrieden: Mit 952 zu-
friedenen Finishern wurde das drittbeste Rübenlauf-Ergebnis aller Zeiten erzielt.
==> Weitere Ergebnisse und Impressionen auf www.ruebenlauf.de
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. September 2008
Schweizer Sieger kam mit dem Fahrrad
Leichtathletik: Thomas Christen gewann Uplengener Herbstmarktlauf mit neuem Streckenrekord

Uplengen.
Rechtzeitig eine Stunde vor dem Start wurde das Wetter besser - sehr zur Freude der Veranstalter des 7. Uplengener
RVB-Herbstmarktlaufs. Der Nieselregen hörte auf und alle Läufe konnten am Sonntag bei Sonnenschein und angenehmen Tempe-
raturen absolviert werden. Mit 273 Startern hatte die LG Uplengen nicht gerechnet. Es waren im Vergleich zu den Vorjahren sehr
viele Uplengener Kinder am Start. Die Teilnehmerfelder speziell bei den Schülern über 1,6 km und beim Lauf über 6,6 km waren
erheblich größer als in den vergangen Jahren.
Pünktlich um 11.30 Uhr gab Andrea Bunjes aus dem Hammerwurf-Nationalteam den Startschuss für die 7. Auflage des Herbst-
marktlaufes. Dabei sollte es auch Überraschungen geben. Den Schweizer Thomas Christen hatten sicherlich weder der Vorjahres-
sieger Stefan Schwengels vom TuS Westerloy noch die ostfriesischen Asse auf der Rechnung. Christen - zur Zeit beruflich in
Oldenburg - war mit dem Zug und dem Fahrrad nach Remels zum Herbstmarktlauf angereist. Er hatte den 10-Kilometer-Lauf fest
im Griff und kam nach 34:10,7 Minuten mit neuem Streckenrekord ins Ziel. Jan Waschkau von den Ihlower Loopers wurde mit gut
20 Sekunden Rückstand Zweiter vor Arnim Klein von der LG Wilhelmshaven und Vorjahressieger Stefan Schwengels sowie Jörn
Menne (Harlingerland). Bei den Frauen siegte über zehn Kilometer Janina Borchert aus Filsum in 47:49,3 Minuten vor Ingrid
Folkerts vom FTC Hollen.
Spannend bis zum Schluss ging es auch im Schülerlauf über 1,6 km zu. Letztlich gewann die zwölfjährige Anneke Beening (Ger-
mania Leer) in 6:06,6 Minuten, gefolgt von der 14-jährigen Andrea Weers vom VfB Uplengen, die 6:25,6 Minuten benötigte. Dritte
wurde die elfjährige Laura Hillers vom SV Spetzerfehn (6:34,7). Die erst neunjährige Hanna Herbert vom MTV Aurich kam nach
6:44,7 Minuten ins Ziel. Bei den Schülern gewann der zwölfjährige Thido Beening (Germania Leer) in 5:29,1 Minuten vor dem 13-
jährigen Daniel Dieken von der LG Uplengen. Dritter wurde der zwölfjährige Arne Schlachter, ebenfalls von der LG Uplengen. Be-
merkenswert war auch die Leistung des zehnjährigen Steffen Dieken (LG Uplengen), bei ihm blieben die Uhren nach 5:59,4 Mi-
nuten stehen.
Den 6,6-Kilometer-Lauf gewann der B-Jugendliche Stephan Voßkuhl vom VfL Germania Leer in 24:32,8 Minuten vor dem A-
Jugendlichen Lukas Raabe von der LG Bremen-Nord. Er erreichte nach 24:55,6 Minuten das Ziel. Schnellste Frau war die Ossi-
loop-Zweite Eva Brinkmann vom VfL Germania Leer. Sie benötigte 27:43,6 Minuten und erreichte als Gesamt-Dritte des Laufs das
Ziel. Alle Läufer erhielten im Ziel ein Erinnerungs-T-Shirt. Die Organisatoren der LG Uplengen freuen sich schon jetzt auf den 8.
Uplengener RVBHerbstmarktlauf im nächsten Jahr.  
==> Ergebnisse    
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 29. September 2008 (Drei Artikel)
Alt und Jung am Start beim Hamberger Herbstlauf
338 Teilnehmer / Frank Themsen gewinnt Halbmarathon

Von Andreas Hanuschek
Hambergen. Die Sonne strahlte am Sonnabend auf den Hamberger Sportplatz, die Hüpfburg war voll, eine Trommelgruppe
machte Musik und unterhielt wie auch die Breakdancer und die Tanzgruppe die vielen Gäste. 338 Teilnehmer aller Altersgruppen
machten mit bei den verschiedensten Läufen. Eigentlich ein perfekter Tag für das Organisationsteam des Hamberger Herbstlaufes.
Eigentlich. Wären da nicht die Streckenposten, die alle Teilnehmer der letzten beiden Läufe auf den falschen Weg schickten. Bei
den Joggern, die als letztes im Programm standen, war der Ärger schnell verflogen. Viele freuten sich über Welt-, Landes- und
Kreisrekorde. So schnell hatten sie alle die Strecke noch nie geschafft. Kein Wunder: War doch bereits nach 3000 statt nach
5000 Metern Schluss. Anders die Zehn-Kilometer-Läufer, die in eine völlig andere Richtung geleitet wurden. Einige liefen zehn,
andere zwölf, fünfzehn oder gar 20 Kilometer. Klar, dieser Lauf zählte nicht.
Zu Beginn stand der Halbmarathon an. Drei Runden durch das schöne Hamberger Moor waren zu absolvieren. Nach nicht einmal
80 Minuten war der Erste bereits wieder im Ziel, es war natürlich Frank Themsen, der als Favorit ins Rennen gestartet war.
Themsen: "Im Moor war ein ziemlich weicher Sandboden. 3:40 Minuten hatte ich pro Kilometer gebraucht, auf den weichen Boden
wurden es fast vier." Themsen liebt solche familiären Veranstaltungen und betonte, gern dabei gewesen zu sein. Schnellste Frau
beim Halbmarathon war Claudia Reissdorf mit 1:54:38 Stunden.
Viel langsamer unterwegs war die dreijährige Inga Rohde. Mit 14 anderen Kleinkindern absolvierte sie den 150 Meter langen
Krümellauf. Wenn dabei sowieso keine Zeit gestoppt wird, kann ich auch gehen, hatte sie wohl gedacht und prompt getan. Am
schnellsten war hier Jesko Toews unterwegs. Getrennt nach Mädchen und Jungen fand aufgrund der vielen Anmeldungen der
Bambinilauf statt. Wie die Feuerwehr legten beide Gruppen los und waren nach kürzester Zeit im Ziel, wo es ordentlich müllerte:
Denn die Lokalmatadoren, die das Rennen gewannen, hießen Julia und Steffen Müller.
Etwas zu spät erschien Jelena Topp mit ihrer Geburtstagstruppe beim Teenielauf. Sie hatten sich noch die Strecke angesehen,
als schon der Startschuss fiel. Das Herbstlaufteam entschied sich flugs, die Gruppe extra zu stoppen und noch auf den Weg zu
schicken. Das gelang und Jelena konnte mit ihren Geburtstagsgästen in die Siegerlisten eingetragen werden, Jelena wurde gar
Gesamtzweite.
Eine weitere bunte Truppe machte beim Joggerlauf mit, die C2-Junioren des FC Hambergen mit ihren Trainer Norbert Denker.
Schnellster aus dem Team war Simon Brinkwirth mit "unter 15 Minuten". Die verkürzte Strecke kam den Fußballern zu Gute.
Frederik Nagel: "Ich hatte sowieso schon Seitenstiche." Philipp Krohn dagegen hatte andere Probleme: "Ich habe vorher ordentlich
Popcorn gegessen." Weitere Läufe im Angebot waren das Wandern und Walking sowie der Rückwärtslauf. Beim Wandern und
Walking meldeten sich 19 Leute an. Zeiten wurden nicht gestoppt. Die geringste Beteiligung gab es beim Rückwärtslauf mit vier
Sportlern. Schnellster der vier war Thomas Langhorst.

"Mir tun die Läufer leid"
Veranstalter entschuldigen sich für Panne beim Herbstlauf

Von Andreas Hanuschek
Hambergen. Beim Hamberger Herbstlauf gab’s Ärger mit Schildern und Streckenposten. Zum Start des ersten Laufes merkten
die Verantwortlichen rechtzeitig, dass Schilder verdreht waren und auf die nahe Bundesstraße wiesen. Keine Chance zu korri-
gieren hatte das Organisationsteam indes beim Zehn-Kilometer-Lauf, wo die Streckenposten die Läufer in die Irre schickten. Mit-
organisator Martin Kück: "Mir tun die Läufer leid." Wie das genau passieren konnte, gilt zu ermitteln. Der Hauptlauf wurde nicht
gewertet. Kück: "Ich habe alle Streckenposten eingewiesen. Ich persönlich bin enttäuscht, wie wir alle vom Bornreiher Lauftreff.
Mich ärgert das richtig, am liebsten würde ich im Boden versinken."
Sauer waren viele Läufer, wenn sich das bei den meisten auch schnell legte. Lars Appel, der rund zwölf Kilometer absolvierte
meinte: "Das ist schade für die Läufer, die ganz vorn mit dabei sind. Für mich als Hobbyläufer ist das nicht so schlimm. Das
Wetter war sehr gut und ich habe mich unterwegs nett unterhalten." Manch anderer wollte sich gar nicht beruhigen und auf keinen
Fall mehr an der Tombola teilnehmen. Ähnlich wie Appel sah es der Ritterhuder Niko Lütjen: "Ich nehm’ das mit Humor. Aber die,
die ganz vorn liefen, waren schon richtig sauer. Nächstes Jahr nehme ich ein TomTom mit." Die Veranstalter entschuldigten sich.
2009 sind alle diesjährigen Zehn-Kilometer-Läufer eingeladen kostenlos beim Lauf zu starten. Wer dazu keine Möglichkeit hat,
kann sein Startgeld zurück verlangen.

Viele Wege führen zum Ziel
Wie aus zehn fast 20 Kilometer wurden

Von Andreas Hanuschek
Hambergen. 50 Minuten für zehn Kilometer sollten mein Ziel sein beim Hamberger Herbstlauf. Mit einem Puls von 150 Schlägen
in der Minute sollte das machbar sein. 81 Mitstreiter waren angemeldet, pünktlich um 15.45 Uhr ging es los. Einer der Teilnehmer
fragte noch, ob nicht ein Radfahrer den Weg zeigen könne. Die anderen guckten sich belustigt an.
Das ging ja mal wieder viel zu schnell los, jetzt bloß nicht anstecken lassen, dachte ich. Über gepflasterte Straßen, Sandwegen
und Feldsteinen ging es in Richtung Heißenbüttel. Ich mitten drin. Der Puls bereits auf 160. Schnell entschied ich: "Gut, das
hältst du durch auf zehn Kilometer, wahrscheinlich treibt die Hitze den Puls hoch." Am Straßenrand saß ein Trommler und sorgte
für weiteren Schwung. Zwei Kilometer waren schnell geschafft, die 50 Minuten damit auch.
30 Läufer waren wohl vor mir, als wir am Heißenbütteler Kindergarten vorbei kamen. Hmm, eigentlich müsste es doch geradeaus
weiter gehen, dachte ich noch kurz, wie viele andere auch. Alle vor mir waren aber links abgebogen und geradeaus standen zwei
Streckenposten in leuchtenden Warnwesten. "Die hätten doch was gesagt! Also auf zum Klärwerk." Schilder und Pfeile kamen
nun keine mehr. Der Lauf ging weiter nach Verlüßmoor. Erschreckte Rinder links liefen mit - oder weg. Als in Höhe Hofladen
Lütjen immer noch kein Schild in Sicht kam und es nach rechts (die letzte Möglichkeit) gar nicht ging, kamen auch schon die
ersten Läufer zurück. "Wir sind hier falsch, beim Klärwerk hätten wir wohl geradeaus gemusst." Also zurück. Später stellte sich
heraus, dass einige Läufer am Klärwerk geradeaus liefen. Aber auch die waren falsch. Die Schnellsten hatten gar nicht mitbe-
kommen, dass hinten alles umkehrte und liefen teilweise bis nach Bornreihe durch. Beim Umkehren war Ole Bokelmann kurz vor
mir. "Kannst ruhig schreiben, dass ich sauer bin", rief er mir zu.
Beim Klärwerk waren keine Zeichen, also weiter zum Kindergarten nach Heißenbüttel und dann links. Streckenposten waren dort
keine mehr. Der nächste Posten riet ab vom schönen Weg durchs Moor, da wir die zehn Kilometer wohl schon voll hätten. Bei mir
weiterhin Puls 160 und die Einsicht: "Hättest du dir doch bloß den Getränkegürtel umgebunden." Weiter ging’s ins Ziel. Alle waren
ratlos, einige sauer. Zehn, Zwölf, Sechzehn und sogar Achtzehn lauteten die Rufe der gelaufenen Kilometer. Ein Mitstreiter meinte
bis zum Hofladen wären es wohl 11,9 Kilometer gewesen. Ein Blick auf die Uhr: 54:17. Nun mag sich sein Schrittzähler um einen
Kilometer verzählt haben und so habe ich mein Ziel locker erfüllt und mein leichter Ärger damit schnell verflogen.
==> Ergebnisse 
==> Ein weiterer Pressebericht vom 1. Oktober 2008
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NORDWEST ZEITUNG vom 29. September 2008
Kuhlen gewinnt dramatischen Zweikampf
Leichtathletik: Falkenberger bei Zehn-Kilometer-Rennen des Citylaufs vier Zehntel vor Nerkamp

Von Theo Hinrichs
Cloppenburg. Der aus Falkenberg stammende und für die LG Braunschweig laufende Leichtathlet Andreas Kuhlen hat das Zehn-
Kilometer-Rennen des 13. Cloppenburger Citylaufs gewonnen. In einem spannenden Zweikampf setzte er sich am Sonnabend erst
auf den letzten Metern gegen Jens Nerkamp (BV Garrel) durch. Während des ganzen Laufes war die Spannung zwischen beiden
Athleten zu spüren. “Sie mögen sich nicht gerade”, sagte Moderator Bernd Willi Deiters. Den Zuschauern war es egal: Sie sahen
ein hochdramatisches Rennen. Kuhlen, der in der Zeit von 32:30,3 Minuten gewann, war mehr als zufrieden. “Das war ja knapp
über meiner persönlichen Bestzeit”, sagte er staunend und lobte die tolle Stimmung während des Rennens. Nerkamp kam ganze
vier Zehntel Sekunden hinter Kuhlen ins Ziel (32:30,7 Minuten) und stellte damit eine beeindruckende neue persönliche Bestzeit
auf. Mit einigem Abstand wurde Jörg Mühlstegen Dritter (34:21,8 Minuten).
Johanna Wieferig aus Vechta gewann die Konkurrenz der Frauen in 42:16,1 Minuten. Es war ihr erster Start in Cloppenburg. “Der
Lauf war toll. Die Strecke war flach und das Wetter schön”, sagte sie nach dem Rennen. Platz zwei belegte Veronika Werner
(TuS Ofen) in 42:35,0 Minuten. Susanne Fröhlking (BV Garrel) wurde Dritte in 43:24,1 Minuten. Cloppenburgs Bürgermeister Dr.
Wolfgang Wiese, der ebenfalls teilnahm, fand den Lauf entspannend. “In diesem Jahr war das Tempo sehr angenehm”, sagte er.
 Den Auftakt hatten die Staffelläufe gemacht. Mit 15 Mannschaften war ein neuer Starter-Rekord erreicht worden. Es gewann die
Mannschaft der Firma Lüske. Die Bambini (zwei bis sechs Jahre alte Kinder) starteten am Park-Hotel. Mit großem Applaus
wurden sie von den Zuschauern im Ziel empfangen. In der Altersklasse der Schüler und Schülerinnen gab es einen neuen Teil-
nehmerrekord: Mehr als 900 Leichtathleten waren an den Start gegangen. Insbesondere die Cloppenburger Schulen hatten viele
Läufer ins Rennen geschickt.
==> Ergebnisse  
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 30. September 2008
Asse-Volkslauf hat weiter Rückenwind
Wittmar: Sportler reizen die abwechslungsreiche Strecken - Sieger Raabe kommt als Kurzentschlossener

Von Hartmut Mahnkopf
Sonniges Herbstwetter lockte 230 Ausdauersportler zum 17. Asse-Volkslauf nach Wittmar. Mit einem Blick auf den blauen
Himmel freute sich Organisator Horst Neumann "Das tolle Wetter beschert uns viele Teilnehmer. Die Zahl der Anmeldungen ist
gut, jetzt kommen bestimmt noch viele Kurzentschlossene hinzu." Er behielt recht. Auf den Laufstrecken durch die Asse ent-
wickelten sich interessante Rennen, bei denen die Läufer ihre Kraft richtig einteilen mussten. Denn die Naturwege durch die Asse
sind reichlich mit Anstiegen und Gefällstrecken durchsetzt.
Im Hauptlauf über 11,1 Kilometer setzte sich der 21-jährige Johannes Raabe (LG Hannover) nach 40:35min durch. Der frühere
Deutsche Jugendmeister hatte sich erst morgens zum Start entschlossen. Mit vier Sekunden Rückstand folgte Christian Giesler
(TSV Kirchdorf) vor dem Dritten Tim Lorenschat (41:40, Laufclub BlueLiner Wolfenbüttel). Schnellste Frau ist Dunja Kreiser (TTV
Evessen, 53:13min).
Beim Lauf über 5,1 Kilometer waren Max Knof und der Veltheimer Simon Laue (beide LG Braunschweig) gemeinsam unterwegs.
Am Ende lag der A-Jugendliche Knof nach 18:16min eine Sekunde vor Laue, der die Klassenwertung bei den Männern gewann.
Auf Platz drei folgte mit Fabian Siodla (MTV Jahn Schladen) nach 19:47min ein weiterer Jugendlicher. Bei den Frauen sicherte
sich Alexandra Brandes (Kleine Tiger, Wilhelm-Raabe-Schule) nach 25:13min den Sieg vor Tanja Schlüter (25:43).
Der Gesamtsieg über 2000 Meter ging nach 8:17min an die 13-jährige Gesa Berkefeld (MTV Schladen). Zwei Sekunden hinter ihr
erreichte der 14-jährige Julian Stöcker (MTV Wolfenbüttel) als erster Schüler das Ziel. Er hatte sich zuvor über 800 Meter mit 2:40
min den Gesamtsieg gesichert. Dort gewann die Siebenjährige Kaya Dolle (MTV Schladen) mit 3:25min die Wertung der Schüler-
innen.
Mehr als 40 Nordic Walker hatten sich auf die sieben Kilometer lange Strecke begeben. Als Erster war Uwe Keitel (MTV Wolfen-
büttel) nach 51:53min zurück. Bei den Frauen war Ingrid Seidler nach 53:21min Schnellste. Horst Kolodziej, der Vorsitzende des
TSV Wittmar, dankte allen Helfern und sagte: "Der Lauf ist eine tolle Werbung für unseren Verein."
==> Ergebnisse 
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WINSENER ANZEIGER vom 30. September 2008
Erst rennen, dann Kartoffeln schleppen

Tangendorf.
Das Wetter meinte es gut mit den Läufern und Walkern beim Volkslauf in Tangendorf. Viele Nachmeldungen und ein
neuer Streckenrekord über die 10,2 km-Strecke ließen die Herzen der Organisatoren um Hans-Georg Foltin höher schlagen. Ins-
gesamt 325 Sportler nutzten die landschaftlich schönen Strecken rund um Tangendorf und das angenehme Rahmenprogramm:
Kinderbetreuung, üppiges Kuchenbufett mit 37 Köstlichkeiten, beste Umkleidemöglichkeiten und viele Info- und Verpflegungs-
stände. Die gute Organisation erwies sich als weiterer Pluspunkt für die Volkslaufveranstaltung der Freizeitgemeinschaft (FG)
Tangendorf.
Über die Halbmarathondistanz (21,1 km) siegte Lokalmatador Gernot Breitenschuh in einer Zeit von 1:19:39 std. Die schnellste
Fraue hieß Kathrin Schroetke. Sie benötigte 1:31:42 std. Den zwölf Jahre alten Streckenrekord des Winseners André Prüsmann
über die 10,2 km-Strecke verbesserte Andeas Raelert vom Ejot Team Buschhütte auf 34:07 min. Als zweiter lief Axel Schulz vom
TSV Hittfeld über die Ziellinie. Jessica Klumb vom VfL Jesteburg siegte bei den Frauen in 45:13 min. Nachdem alle Erwachsene
im Ziel angekommen waren, starteten die Kinderläufe. Mit Begeisterung feuerten die Großen den Nachwuchs auf der 1000 m-
Strecke an. Besonders attraktiv war der 200 m lange Bambinilauf für die Jüngsten.
Den Pokal für den meldestärksten Verein überreichte Werbeleiter Wilfried Wiegel vom Sponsor Sparkasse Harburg-Buxtehude
zum wiederholten Male an den TSV Stelle,. Der Verein war mit acht Läufern und 18 Walkern vertreten. Wieder eine Überraschung
hatten die Verantwortlichen für die jeweils Schnellsten: Die Sieger auf den einzelnen Strecken bekamen je einen Sack Kartoffeln,
und zwar die Kilo passend zur Kilometer-Zahl. So kam es, dass einige Starter nach dem Lauf noch schwer zu schleppen hatten.
Gernot Breitschuh als Halbmarathon-Sieger freute sich über die Kartoffeln: “Das ist mal eine ausgefallene Idee! Gefällt mir sehr
gut.” Manfred Harder, einer der Hauptorganisatoren des Volkslaufes in Tangendorf, wurde außerdem für seine langjährige, ehren-
amtliche Tätigkeit mit der silbernen Ehrennadel des Kreissportbundes (KSB) Harburg-Land ausgezeichnet. Zur Einstimmung auf
die Mammutveranstaltung starteten bereits am Sonnabend 50 Wanderer. Im Anschluss folgte der traditionelle Laternenumzug,
organisiert durch die Tangendorfer Feuerwehr, den Schützenverein, den Faslamsklub und die FG. Musikalisch unterstützte der
Spielmannszug Ramelsloh.
==> Ergebnisse 
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 1. Oktober 2008
Zerstörtes Hinweisschild: Aus fünf werden drei Kilometer
Weil Läufer beim 7. Hamberger Herbstlauf Distanz abkürzen, wird die Streckenlänge kurzerhand verändert

Von Karsten Hollmann
Hambergen. Nachdem die ersten sechs Hamberger Herbstläufe weitgehend reibungslos abgelaufen waren, beeinträchtigten zwei
erhebliche Pannen nun die siebte Auflage der Veranstaltung. Beim Zehn-Kilometer-Hauptlauf schickten die Streckenposten die
Läufer in eine oder sogar in mehrere falsche Richtungen, so dass auf dieser Strecke kein Sieger ermittelt wurde. Aus dem Fünf-
Kilometer-Lauf wurde zudem kurzerhand ein Drei-Kilometer-Lauf. Wegen eines zerstörten Hinweisschildes kürzten die Läufer die
Strecke ab. Der Veranstalter reagierte kurzfristig und benannte den Lauf aufgrund der gelaufenen Zeiten und der damit einge-
schätzten Streckenlänge in einen Drei-Kilometer-Lauf um.
Alle Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Laufes dürfen als Entschuldigung unabhängig von der gewählten Strecke kostenlos beim
achten Hamberger Herbstlauf im kommenden Jahr in Bornreihe mitlaufen. Wie es zu der Panne im Zehn-Kilometer-Lauf kam, ist
den Organisatoren vom Lauftreff Bornreihe und der Samtgemeinde Hambergen ein Rätsel. "Die Streckenposten waren von uns ei-
gentlich korrekt in die Streckenführung eingewiesen worden. Wieso es dennoch zu diesen Fehlleistungen kommen konnte, gilt es
für uns vom Organisationsteam aufzuarbeiten, um dann für die Zukunft weitergehende Maßnahmen zu treffen", sagte Organisator
Martin Kück. Wenig tröstlich sei dabei, dass erst vor kurzem ein ähnlicher Vorfall bei einer anderen Veranstaltung passiert sei.
 Der guten Stimmung unter den Läufern und den zahlreichen Zuschauern taten die Pannen jedoch keinen Abbruch. Beim Halb-
marathon über 21,1 Kilometer lief auch alles nach Plan. Hier wurde Frank Themsen von der LG Bremen-Nord seiner Favoritenrolle
gerecht. Der 40-Jährige gewann den Wettbewerb in einer guten Zeit von 1:19:31 Stunden. Selbst sein Vereinskollege Bernhard
Friedenberg vermochte ihm als Zweiter nicht wirklich zu folgen. Er kehrte erst knapp zwölf Minuten nach Themsen in den Start-
und Zielbereich auf dem Sportplatz des FC Hambergen im Ortsteil Spreddig zurück. Rang drei sicherte sich Thomas Warnke in
ordentlichen 1:34:08 Stunden. Schnellste Frau war Claudia Reissdof (1:54:38). Sie blieb ebenso wie die Zweitplatzierte Gabriele
Laudan vom TSV Worpswede (1:58:02) unter der magischen Zwei-Stunden-Grenze.
Den kurzfristig erschaffenen Drei-Kilometer-Lauf entschied Holger Brunkhorst aus Ahrenswolde in 11:52 Minuten zu seinen
Gunsten. Vermutlich wäre er aber schneller gewesen, wenn er von vornherein gewusst hätte, dass er zwei Kilometer weniger zu
absolvieren hatte. Das gleiche gilt für die Schülerin Hannah Henrich vom TSV Bremervörde, die in der weiblichen Konkurrenz in
15:29 Minuten auch sämtliche wesentlich erfahreneren Läuferinnen in die Schranken verwies. Sehen lassen durfte sich auch die
Siegerzeit von 7:05 Minuten von Volker Engelmann vom TSV Sievern beim Zwei-Kilometer-Teenielauf.
Der Ansturm beim 600-Meter-Bambinilauf war derart groß, dass der Wettbewerb kurzfristig in zwei Startblöcke aufgeteilt wurde.
Insgesamt kamen 73 Läufer ins Ziel. Die Geschwister Julia und Steffen Müller aus Hambergen überquerten dabei sogar in 2:21
Minuten zeitgleich die Ziellinie. Damit siegte Julia Müller bei den Mädchen und ihr Bruder Steffen bei den Jungs. Erste Laufer-
fahrungen sammelten auch die Zwei- bis Vierjährigen im 150-Meter-Krümellauf, den der Vierjährige Jesko Toews vom TSV Lesum-
stotel in 42 Sekunden gewann.
==> Drei Presseberichte vom 29. September 2008 
==> Ergebnisse 
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ALLER ZEITUNG vom 4. Oktober 2008
VfL-Triumph in Wesendorf: Ulrich Petri jubelt doppelt
Volkslauf: Wolfsburger bricht Streckenrekord und gewinnt Cupserie

Zum dritten Mal fiel gestern im Heidelandstadion der Startschuss zum Wesendorfer Volkslauf, insgesamt 284 Teilnehmer nahmen
die drei Laufstrecken (1000-Meter-Jugendlauf, 5000 m und 10.000 m) in Angriff. Ulrich Petri vom VfL Wolfsburg hatte als Sieger
über die Zehn-Kilometer-Distanz, die Bestandteil des Laufcups Gifhorn-Wolfsburg war, doppelten Grund zur Freude. Petri gewann
die Männer-Konkurrenz in der sehr guten Zeit von 33:44 Minuten. Damit sicherte sich der Wolfsburger vorzeitig Platz eins in der
Laufcup-Wertung - und brach den Streckenrekord. “Wesendorf ist eine der schnellsten Strecken der Cupserie, da sie sehr flach
ist”, weiß Hans-Günter Wolff, Organisator des Laufcups. Hinter Petri kamen gestern Rolf Schwabe vom VfB Fallersleben (33:59)
und VfL-Vereinskollege Alexander Krenz (36:20) ins Ziel. Bei den Damen entschied Bianca Weide-Jentsch (Team Waggumer
Holz) den 10.000- m-Lauf in 42:00 Minuten für sich. Knapp dahinter platzierten sich die Fallersleberinnen Claudia Parschau (42:28)
und Dorothea Jung (42:54).
Über die 5000-m-Distanz setzte sich bei den Männern Siegfried Dyks durch. Der Athlet des SSV Neuhaus siegte in 19:19 Minuten
vor Frank Baumgart (TuS Celle/20:08) und Frank Weisgerber (20:11). Bei den Damen gewann Jenny Günnel vom SC Schirke
(22:13). Dahinter folgten Claudia Bührke (LG Celler-Land/22:18) und Kerstin Schulz (Wesendorfer SC/ 24:42). Mitorganisator Rein-
hard Engelhardt zufrieden: “Es war ideales Laufwetter.”

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 4. Oktober 2008
Der "Volkslaus" kommt glänzend an
3. Wesendorfer Volkslauf: Neue Bestzeit und fast 300 Läufer am Start

Von Jennifer Dolezych
Wesendorf. Die magische 300er-Marke ist zwar nicht gefallen. Dafür aber eine Bestmarke über die zehn Kilometer. Beim dritten
Wesendorfer Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit wurde jedoch nicht nur gelaufen, sondern auch geschmunzelt: über ein
kleines, aber keineswegs tragisches Missgeschick.
Die Bestmarke aus dem Vorjahr ist gefallen! In der Disziplin über zehn Kilometer siegte der Vorjahreszweite Ulrich Petri mit einer
Zeit von 33:44 Minuten und stellte damit nicht nur eine persönliche Bestzeit auf, sondern wurde gleichzeitig Erster in der gesamten
Laufcup-Wertung. Ein super Ergebnis für den Läufer vom VfL Wolfsburg. Vorjahressieger Rolf Schwabe (33:59) konnte seine Zeit
aus dem Vorjahr zwar auch um mehr als eine Minute verbessern und blieb unter 34 Minuten, für Platz eins reichte es für den
Läufer vom VfB Fallersleben allerdings nicht. Er wurde mit einem Rückstand von nur 15 Sekunden Zweiter. "Schwabe hatte es
heute schwer, die Bestzeit zu übertreffen, da er am vergangenen Sonntag bereits Niedersachsenmeister im Marathon geworden
ist. Der Lauf steckte ihm noch in den Knochen", erläuterte Reinhard Engelhardt vom ausrichtenden Wesendorfer SC. Und auch
eine Lokalmatadorin erlief sich einen Medaillenrang. Kerstin Schulz vom W SC wurde über die Fünf-Kilometer-Distanz Dritte (24:42
Minuten).
Der Organisator war mit dem Ablauf rundum zufrieden. "Es hat alles reibungslos geklappt. Und das Wetter war auch hervorragend.
Petrus meinte es gut mit uns." Beim Kinder- und Jugendlauf (ein Kilometer) gingen 44 Teilnehmer an den Start, über die Fünf-Kilo-
meter-Strecke waren 38 Läufer und beim Hauptlauf über die zehn Kilometer 202 Erwachsene gemeldet. Die 300er-Marke wurde
damit zwar nicht ganz geknackt. Hans-Günter Wolff, Ausrichter des Gesamt-Laufcups, sprach den Organisatoren und ihren rund
50 ehrenamtlichen Helfern bei der Siegerehrung dennoch ein dickes Lob aus - auch für die super Streckenführung.
Und dass sich im Aufdruck der Medaillen der Fehlerteufel eingeschlichen hatte, wurde mit Humor genommen. Volkslaus anstatt
Volkslauf - der falsche Schriftzug sorgte für jede Menge lachende Gesichter unter den Teilnehmern. "Sowas kann schon mal pass-
ieren. Es hat keiner darauf geachtet", nahm Engelhardt den Druckfehler gelassen hin. Im kommenden Jahr wird man sicherlich
genauer hingucken. Auch auf den Kalender. Denn der Volkslauf hat sich inzwischen etabliert und ist zum festen Bestandteil des
Wesendorfer Sportlebens geworden.  
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NORDWEST ZEITUNG vom 4. Oktober 2008
Wieder über 2000 Läufer dabei
Herbstlauf: Veranstaltung in Ofen wieder ein voller Erfolg / Optimales Wetter

Von Andrea Töbermann
Ofen. Glück mit dem Wetter hatten die Organisatoren des 17. Ofener Herbstlaufes am gestrigen Tag der Deutschen Einheit.
Regen und Sturm der letzten Tage hielten sich zurück, vielmehr sorgte Sonnenschein auch für strahlende Gesichter. Es herrschte
Volksfeststimmung. Die Straßen waren mit Luftballons bunt geschmückt und eine Samba-Gruppe aus Oldenburg trommelte für
die Teilnehmer am Startpunkt. Treffpunkt und Zieleinlauf für die Aktiven war auch in diesem Jahr wieder der Sportplatz am Rudolf-
Kinau-Weg. Dort erhielten die Läufer ihre Startnummern und nutzten die Möglichkeit, ihre Taschen kostenlos abzugeben. Zahl-
reiche Stände boten die nötige Verpflegung für Zuschauer und Aktive an und die Band “Secondhand” sorgte für musikalische Um-
rahmung. Auch Bad Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling, der als Läufer am zehn Kilometerlauf teilnahm, zeigte sich
sehr zufrieden und lobte die tolle Organisation.
Zunächst wurde der 5-km-Lauf gestartet. Fabian Kühling vom BV Garrel kam als Erster ins Ziel. Er benötigte 16 Minuten und 54
Sekunden. Zweiter wurde Michael Klus-Brauner vom VfL Germnia Leer (17:23 min.). Dritter Alexander Korzuschnik vom VTB
Triathlon Varel in 17:33 min. Bei den Frauen gewann Anne Bretschneider vom VfL Oldenburg in 19:17 Minuten, vor Pia Nikoleit,
Eintracht Hinte in 19:55 Minuten. Zum anschließenden Walking und Nordic-Walking hatten sich 75 Teilnehmer angemeldet, die
von den zahlreichen Zuschauern am Straßenrand ebenfalls kräftig angefeuert wurden. Höhepunkt war aber auch diesmal wieder
der Straßenlauf über zehn Kilometer. 954 Teilnehmer nahmen die Strecke in Angriff. Erster im Ziel war Vorjahressieger Marek
Jaskolka von der SG Findorff, in 31:29 Minuten. Auf dem zweiten Platz kam Georg Diettrich von der LG Braunschweig (31:30
min.). Den dritten Platz belegte Tammo König vom den Bären Oldenburg (33:03 min.). Bei den Frauen gewann Manuela Schulz,
LG Wilhelmshaven, in 41:09 Minuten. Den zweiten Platz belegte Andrea Gabriel, LSF Werne (41:34 min.). Dritte wurde Sabina
Kruska, Edewechter SV in 42:01 Minuten.
==> Ergebnisse     
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DIE HARKE (Nienburg) vom 8. Oktober 2008
Kreinhop gewinnt schnelles Rennen
Leichtathletik: 150 Teilnehmer beim 12. Lemker Volkslauf "Am Braken"

Lemke
(hhg). Beim 12. Lemker Volkslauf "Am Braken" waren die Ausdauerspezialisten aus dem Kreis Nienburg fast unter sich,
was aber die Begeisterung nicht beeinträchtigte. Der veranstaltende TSV Lemke bot seinen fast 150 Gästen alles, was das Läufer-
herz erfreute: trockenes Frühherbstwetter, gut präparierte Strecken zwischen Lemke, Wohlenhausen und Holte sowie eine per
fekte Organisation und eine schnelle Siegerehrung am Vereinsheim. Die Schüler-Crossläufe waren vor allem in den jungen Jahr-
gängen erfreulich gut besetzt. Das Hauptrennen über 11 700 Meter sah überraschend José Ferreira von der JG Oyle als Sieger,
der 46:52 Minuten benötigte. Mit einem energischen Schlussspurt auf der Zielgeraden verwies der Asendorfer Jörg Schumacher
aus Harbergen auf Platz zwei (46:53 min). Dritter wurde Joachim Fredersdorf (Holtorfer SV, 47:50 min). Bei den Damen wurde
Nicole Krinke (JG Oyle, 48:41 min) ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte, ohne sich zu verausgaben. Abgeschlagen folgten Katrin
Haumann (SC Marklohe, 56:33 min) und Bettina Boswyk (JG Oyle, 1:06,34 std).
Andreas Hadaschik (MTV Liebenau, 20:58 min) gewann klar das Rennen über 5600 m vor Peter Bleich (JG Oyle, 21:26 min) und
Andreas Osten (SSV Rodewald, 21:45 min). Bei den Frauen siegte Dörte Dammann (TSV Lemke, 29:20 min) vor Bianca Wöhlke
(Nienburg, 30:14 min) und Birgit Roesler (TSV Lemke, 30:25 min).
Den Crosslauf der älteren Schülerklassen gewann Marvin Glück (TuS Hoya, 4:47 min) vor Bastian Rode (TuS Steyerberg, 4:53
min) und Mathias Podehl (Holtorfer SV, 4:57 min). Bei den Schülerinnen schob sich Sophia Witte (TuS Hoya, 5:15 min) vor
Loreena Hadaschik (MTV Liebenau, 5:26 min). Das stark besetzte Rennen der jüngeren Schülerklassen unter zwölf Jahren hatte
den fixen Jannis Kreinhop (TSV Lemke, 3:17 min) als Sieger vor den zeitgleichen Manuel Hadaschik (MTV Liebenau) und Niklas
Tiegel (TuS Hoya, beide 3:22 min). Bei den Schülerinnen gewann Inga Bargemann (TSV Lemke, 3:35 min) vor Alissa Lange (SSV
Rodewald, 3:37 min) und Benita Hadaschik (MTV Liebenau, 3:38 min).
==> Ergebnisse      
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 8. Oktober 2008
62 Kilometer von Bispingen nach Winsen - und das im Lauftempo
Insgesamt 490 Frauen und Männer machen sportliche Werbung für den Naturpark Lüneburger Heide

Von Hans Kall
Bispingen/Winsen. Seite an Seite waren sie durch das Ziel in Soderstorf gelaufen, Ralf Zacharias vom MTV Soltau und Simon
Büttgen von der LG Hilden. Aber nur für einen war der sportliche Wettbewerb beendet. "Ich bin zufrieden", sagte Rolf Zacharias
und schaute auf seine Stoppuhr am Handgelenk. 1:23:50 Stunden waren dort zu lesen, eine ordentliche Zeit für einen Halbmara-
thon über 21,1 Kilometer. Der 42 Jahre alte Läufer aus Soltau war der erste Sieger bei der Premiere des Heide-Elbe-Ultra-Lauf über
insgesamt 62 Kilometer von Bispingen nach Winsen und erholte sich bei einer warmen Tasse Tee und einer Banane. Der Hobby-
sportler hatte die Veranstaltung als letzten ernsthaften Test für den Frankfurt-Marathon in drei Wochen genutzt. Simon Büttgen
dagegen konnte sich noch keine Pause gönnen. Der 20 Jahre alte Läufer hatte für die Marathonstrecke gemeldet und ging in
Soderstorf auf die zweite Hälfte der 42,2 Kilometer langen Strecke. Und er hielt seinen Vorsprung bis ins Ziel in Salzhausen, dort
war für ihn Endstation. Mit seiner Zeit von 2:58:48 Stunden war er zufrieden.
Große Zufriedenheit herrschte auch bei Jürgen Meinberg, den Organisator des ersten Heide-Elbe-Ultra-Laufs. 490 Frauen und
Männer waren am Snow-Dome in Bispingen an den Start gegangen, 460 Läufer beendeten die Premierenveranstaltung mit vier
unterschiedlichen Strecken von zehn Kilometer über Halbmarathon und Marathon bis hin zum 62 Kilometer langen Ultralauf. "Die
Idee ist gut angekommen", sagte Jürgen Meinberg aus Salzhausen. Vor zwei Jahren hatte der passionierte Langstreckenläufer bei
der Einweihung des Luhe-Radwanderweges die Idee, auf dieser wunderschönen Strecke von Bispingen bis Winsen eine Laufver-
anstaltung zu organisieren. "Eine ideale Strecke, die durch den Naturpark Lüneburger Heide und durch drei Kreise führt", sagte
Meinberg, der zusammen mit Ulrike Marszk von der Samtgemeinde Amelinghausen und Tim Buchholz das Großprojekt anging.
Der Verein Naturpark Lüneburger Heide war sofort dabei, die Laufveranstaltung als Werbemaßnahme für die Region zu nutzen.
"Der Ultra-Lauf soll vor allem Spaß machen", sagte Jürgen Meinberg. Und genau dieses Motto war überall zu spüren. Da störte
auch der Dauerregen nicht, auch wenn die Strecke phasenweise aufgeweicht war und schwer zu laufen war. 460 Frauen und
Männer hielten durch.
Im Mittelpunkt standen die Extremläufer, die sich für die Ultratour von Bispingen nach Winsen über 62 Kilometer gemeldet hatten.
Während am Startpunkt noch 122 Aktive dabei waren, erreichten das Ziel am Winsener Schlossplatz nur 88 Läufer. Der Schnell-
ste war Hans-Jürgen Köhler vom TSV Sibbesse in 4:49:55 Stunden vor Ralf Vollmer vom Post SV Buxtehude, der 5:01:41 Stunden
benötigte. Beste Frau war Juana Schmidt vom Bautzener LV, die nach 5:50:29 Stunden im Ziel war.
==> Ergebnisse     
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ZEVENER ZEITUNG vom 9. Oktober 2008
Regen kann Läufer nicht stoppen
Dennis Mehlfeld gewinnt den "Großen Preis von Zeven" - Horst Wittmershaus Sieger in der Halbmarathon-Challenge

Zeven
(nb). Mit dem “Großen Preis von Zeven” fand am Sonntag nach langer Vorbereitungszeit die Straßenlaufsaison in Zeven
einen gelungenen Ausklang. Dass bei diesem gut besuchten Ereignis der Himmel alle Schleusen öffnete, trübte die Resonanz bei
den Langläufern in keiner Weise. So wurde auch der zweite Zevener Stadtlauf im Herzen der Stadt zu einem besonderen Erlebnis
für die vielen Läufer. Ein Wermutstropfen: Die mangelnde Resonanz am Rande der Laufstrecke, sicher bedingt durch das Regen-
wetter. Auch wenn die äußeren Bedingungen durch den Regen, die matschig gewordenen Wege durch die Ahe und den starken
Wind besondere Anforderungen an alle Aktiven stellte, gab es im Ziel zufriedene Gesichter bei allen. Zevens Bürgermeister Hans-
Joachim Jaap, als Schirmherr des Stadtlaufs, wie auch Werner Fitschen von der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, die während
der gesamten Veranstaltung das Geschehen verfolgten, zollten den Läuferinnen und Läufern höchste Anerkennung.
Den Auftakt des Laufveranstaltung bestritten die Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen mit ihren fünf Runden auf dem
kleinen Stadtkurs um das Rathaus und durch die Fußgängerzone. Ein spannendes Rennen lieferten sich hier der B-Schüler
Haakon Tabel von der LAV Zeven und die A-Schülerin Natascha Schröder vom TV Sottrum. Mit einem Vorsprung von zwei Se-
kunden sicherte sich Haakon Tabel auf den letzten Metern den Sieg über fünf Kilometer. Ihnen folgten in kurzen Abständen Jan
Fricke, Quintus Meyer, Alexander Heins und Niels Michaelis (alle LAV).
Etablierte Langläufer
Der erstmals angebotene 5-Kilometer-Lauf, der vor allem Einsteigern und Freizeitläufern eine gute Möglichkeit bot, mit geringerem
Trainingsaufwand am Stadtlauf teilzunehmen, wurde aber auch von etablierten Langläufern gut angenommen. Die Auszeichnungen
der Firma Fricke gingen an den Sieger Holger Brunkhorst vom TSR Ahrenswohlde, an Daniel Fürstenberg und Jürgen Klindworth
aus Sittensen. Dass man auch als Team auf dieser Distanz erfolgreich sein konnte, bewiesen die Läuferinnen der Praxis Rakowitz
mit ihrem Mannschaftssieg bei den Frauen.
Im gleichzeitig gestarteten 10-Kilometerlauf setzten sich die Routiniers der Straßenläufer durch. Stefan Bädermann von der LG
Celle-Land siegte mit einer Zeit von 36:21 Minuten vor den Läufern der LG Braunschweig: Vincent Laue und Maximilian Knof. Fast
im Windschatten folgten auf den Plätzen vier und fünf die LAVer Thomas Silies und Andreas Müller. In dem mit 126 Läufern be-
setzten Rennen, erreichte der LAV B-Jugendliche Tim Kosmata Platz 13. Schnellste Frau der Konkurrenz war Sandra Schröder
vom TSV Neuenwalde, die sich in der Zeit von 42:23 Minuten in der Frauenwertung vor Silke Siemsen aus Oyten und Meike Fasel
von der LAV Zeven durchsetzte.
Der mit Spannung erwartete Halbmarathon über 21,0975 Kilometer war, bedingt durch die Entscheidung über die Vergabe des
“Großen Preises von Zeven” und den Ausgang der “Halbmarathon Challenge 2008”, von besonderem Interesse. Nach den Läufen
in Cuxhaven und in Bremerhaven war Zeven die Finalstation der größten Laufserie im Elbe-Weser-Dreieck. Den Rundkurs, der
dreimal zu durchlaufen war, stellte an alle Läufer, trotz einer perfekten Organisation, hohe Anforderungen. In einer überragenden
Zeit von 1:11:45 Stunden gewann Dennis Mehlfeld (Lübecker SC) diesen Lauf und damit gleichzeitig mit der besten Tagesleistung
den “Großen Preis von Zeven”. Der Sieg in der “Halbmarathon Challenge” ging jedoch, nach seinen Erfolgen in Cuxhaven und
Bremerhaven, an den Zweiten - an Horst Wittmershaus vom SC Weyhe. Platz drei erreichte in 1:20:10 Stunden Carsten Glins-
mann vom SV Hepstedt/Breddorf.
Lange Distanz
Schnellste Frau auf der langen Distanz wurde Dana Leistner von der TSG Nordholz. Die Plätze zwei und drei belegten Heike Groth
vom TSV Neuenwalde und Gabriele Laudan vom TSV Worpswede. Ulrike Kerstin (Katana Zeven) und Sigrid Fuchs erreichten die
Plätze 10 und 13.
Als beim abschließenden Schnupperlauf über 2 Kilometer 50 Jungen und Mädchen - besonders aus den jüngeren Altersklassen -
ins Rennen gingen, herrschte eine ganz besondere Stimmung rund um den Rathausplatz. Die Anfeuerungsrufe der Eltern und Be-
treuer und die motivierende Moderation des Sprechers sowie die unterstützende Musik sorgten trotz der widrigen Witterungsver-
hältnisse für eine gute Atmosphäre. Als unangefochtene Siegerin ging Lara Gerken (LAV Zeven) aus diesem Lauf hervor, gefolgt
von Jona Stoeck und Alicia Peper. Mit einer erfreulich großen Anzahl von D-Schülern waren die Fußballer des TuS Zeven mit ihren
Betreuern und Eltern vertreten. Nach zwei kleinen Runden im Stadtzentrum nahmen sie beim Zieleinlauf die verdienten Medaillen
für einen anstrengenden Lauf entgegen
Auszeichnung erhalten
Den “Großen Preis von Zeven” und die Auszeichnung für die “Halbmarathon Challenge” überreichten zum Abschluss der Veran-
staltung Zevens Bürgermeister Hans-Joachim Jaap und der Vertreter der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde Werner Fitschen.
Unterstützung fanden beide vom Vertreter der Sportorganisation “Executive Sports”, Giacomo Behrens.
Nach seinen Eindrücken vom zweiten Zevener Stadtlauf befragt, antwortete der Sportliche Leiter der LAV Zeven, Hans-Hermann
Neblung, dem Veranstaltungssprecher: "Trotz des durchgängigen Regens, haben wir erstklassige Wettkämpfe erlebt. Die Leist-
ungen aller Aktiven sind, wenn ich an die schwer zu laufende Strecke in der Ahe und den starken Wind auf zwei Teilstücken des
Rundkurses denke, als erstklassig zu bewerten. Allen Aktiven gilt mein Respekt für ihre Laufbereitschaft, ihr sportliches Verhalten
und die erstklassigen Zeiten die sie erreicht haben. Die Zusammenarbeit mit dem Team von "Executive Sports" sei nach Angaben
von Hans-Herann Neblung ein Garant gewesen für eine fehlerlose und zügig ablaufende Veranstaltung”.
==> Ergebnisse  
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 13. Oktober 2008 (Zwei Artikel)
Marek Jaskolka bricht den Streckenrekord
Ritterhuder Triathlet triumphiert beim 20. City-Lauf sowohl über die fünf als auch über die zehn Kilometer

Von Karsten Hollmann
Osterholz-Scharmbeck. Marek Jaskolka erwies sich beim 20. City-Lauf des VSK Osterholz-Scharmbeck als wahrer Teufelskerl.
Nur kurze Zeit, nachdem der Triathtet aus Ritterhude den Fünf-Kilometer-Lauf in 16:35 Minuten zu seinen Gunsten entschieden
hatte, distanzierte er die gesamte Konkurrenz auch im Zehn-Kilometer-Lauf mit neuem Streckenrekord. Mit einer ausgezeichneten
Zeit von 32:25 Minuten unterbot er die alte Bestmarke um sieben Sekunden. Der 32-Jährige machte keinen Hehl daraus, dass
dieser Rekord sein Ziel war: "Ich habe zum Schluss noch mal Gas gegeben, um den Rekord zu knacken." Der für die SG Findorff
Bremen startende Olympionike besitzt zwar auf den zehn Kilometern eine Bestzeit von sogar 30:30 Minuten. Doch diese Best-
marke erreichte der gebürtige Pole auf ebener Strecke. Der Rundkurs in der Kreisstadt weist jedoch ein erhebliches Gefälle in der
Bahnhofstraße auf. Mit seinem Rekordlauf zerstörte Jaskolka den Traum von Vorjahressieger Ingo Müller vom Marathon Club
Bremen auf die Entgegennahme des Wanderpokals. Schließlich hatte der 30-Jährige nicht nur im vergangenen Jahr, sondern auch
im Jahr davor den Sieg davon getragen. Mit einer Zeit von 34:11 Minuten war Müller mehr als eine Minute langsamer als im Jahr
2007 und musste sich deshalb mit Rang zwei begnügen. "Bei mir läuft es momentan nicht so rund", berichtete der enttäuschte
Bremer.
Dabei stellt der Rundkurs in Osterholz-Scharmbeck so etwas wie die Heimstrecke von Müller dar. Er arbeitet schließlich als
Assistenzarzt am Kreiskrankenhaus Osterholz und schnürte bereits so manches Mal nach Feierabend seine Laufschuhe in der
Kreisstadt. Derzeit genießt der Hansestädter allerdings seinen Erziehungsurlaub. Die zehn Kilometer sind aber sowieso nicht
seine Strecke: "Ich laufe sonst nur bis zu 5000 Meter. Die zehn Kilometer sind mir mindestens zwei Kilometer zu lang." Über die
5000 Meter ist Ingo Müller immerhin amtierender Vizelandesmeister für Bremen/Niedersachsen. Marek Jaskolka zeigte seinem
Hauptkonkurrenten gleich in der ersten von insgesamt vier Runden, was eine Harke ist. Aus diesem Grunde musste der Titelver-
teidiger sofort abreißen lassen. "Ich wusste, dass mich Ingo nicht mehr einholen kann. Deshalb habe ich mich ganz auf den Re-
kord konzentriert", erklärte Marek Jaskolka. In der vergangenen Woche hatte der Olympiateilnehmer im Triathlon noch den Zehn-Kilometer-Lauf im ostfriesischen Ofen absolviert. Da war er sogar noch schneller unterwegs. "Der Lauf aus der Vorwoche steckte
mir noch ganz schön in den Knochen", sagte der Ritterhuder.
Mit 482 Teilnehmern verzeichnete der VSK Osterholz-Scharmbeck etwa 80 Läufer weniger als im vergangenen Jahr. Die größten
Abstriche gegenüber dem Vorjahr musste der Veranstalter beim Schüler- sowie beim Bambinilauf hinnehmen. "Daran war der
Ferienbeginn nicht ganz unschuldig", urteilte Mitorganisatorin Leslie Schoßmeier-Prigge. Außerdem löste sich der Hochnebel ein
wenig zu spät auf. "Das war vor allem für die jungen Läufer ein K.o.-Kriterium", fügte Schoßmeier-Prigge an. Über die zehn Kilo-
meter wartete der erst 13-jährige Joachim Bauer mit einer Überraschung auf. Der Bremer nahm mit fantastischen 39:08 Minuten
im Gesamtklassement Position fünf ein. Lokalmatador Hikmet Ciftci verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf die zehn Kilo-
meter, freute sich jedoch auf der Fünf-Kilometer-Strecke über Platz drei in 16:54 Minuten. "Jedes Mal, wenn der City-Lauf ansteht,
bin ich angeschlagen", ärgerte sich Ciftci. Und: Über die fünf Kilometer feierte die erst siebenjährige Zoe Gercken vom TSV
Wehdel in fabelhaften 25:40 Minuten Rang 15 im Gesamtklassement der Frauen.

Rüstiger Rentner spielt Routine aus
Hubert Brünjes sorgt für Furore
Von Karsten Hollmann

Osterholz-Scharmbeck.
Einer der ältesten Teilnehmer beim Zehn-Kilometer-Hauptlauf in der Kreisstadt war Hubert Brünjes vom
VSK Osterholz-Scharmbeck. Der 64-jährige Lokalmatador belegte in 44:55 Minuten auch Platz eins in seiner Altersklasse M 60.
"Das war ja eine richtig gute Zeit", beglückwünschte ihn sein Vereinskollege Karl-Heinz Sturat. Noch mehr als die gute Zeit, mit
der er zu den Top Fünf in Niedersachsen gehört, genoss der Ex-Finanzmann der Kreissparkasse Osterholz den Zuspruch durch
Freunde und Bekannte an der Strecke: "Ich wurde hervorragend angefeuert." Eigentlich kommt der ehemalige Zentralbereichsleiter
des Rechnungswesen von den Mittelstrecken 800 Meter, 1000 Meter beziehungsweise 1500 Meter. "Die zehn Kilometer waren für
mich doch ziemlich lang", stellte Brünjes fest.
Reif für den Marathon?
Karl-Heinz Sturat hat die logische Steigerung für seinen Klubkameraden für die Zukunft bereits im Blick: "Du bist reif für den Mara-
thon." Das sieht Brünjes aber noch nicht ganz so. Er will sich auch weiterhin auf die Mittelstrecken konzentrieren. Der Routinier
war auch bereits beim 1. City-Lauf vor 20 Jahren mit von der Partie. Seitdem war er fast immer am Start. Auch wenn Brünjes in
Hambergen-Ströhe wohnt, bezeichnet er die Kreisstadt als seine Heimat. Den Rundkurs in seinem gewohnten Umfeld empfindet
der Oldie als sehr schwierige Strecke: "Die Steigung in der Bahnhofstraße macht sich sehr schnell bemerkbar." Deshalb müsse
man sich den Lauf sehr gut einteilen. "Dabei kommt mir meine Routine zugute. Wenn man hier nicht aufpasst, ist man nach der
ersten Runde platt", gab der rüstige Rentner zu Protokoll.
Ein echtes Leichtgewicht
Weil Brünjes mit seinen gerade mal 62 Kilogramm ein echtes Leichtgewicht darstellt, hat er sich bei seinem Heimspiel auch für
eine ganz leichte Sohle hinsichtlich der ihm zur Verfügung stehenden Laufschuhe entschieden. Für den Gesamtsieger seines
Laufes, Marek Jaskolka, hatte er viel Lob übrig: "Es ist sensationell, dass ein Triathlet das Rennen mit Streckenrekord gewinnt."
==> Ergebnisse: Hier oder hier  
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 13. Oktober 2008
Rekord von Michael Buse: 74 Kilometer
3. Otterndorfer Gezeitenlauf erbrachte 2636 Kilometer Gesamtleistung / 90 Läufer, zwei Hunde du ein "Marathon-Bär"
dabei

Otterndorf
(hol). Der “Goldene Oktober-Sonnentag" erwies sich als optimale Voraussetzung für einen neuen Rundenrekord beim
Gezeitenlauf. Michael Buse vom TV Norden, in der Szene der Ultraläufer zu Hause, bewältigte in 5:58 Stunden 23 Runden und
legte legendäre 74,75 Kilometer zurück. Auch das sind neue Spitzenwerte: Insgesamt absolvierte das Läuferfeld 811 Runden
(Vorjahr 417) mit insgesamt 2636 Kilometern (Vorjahr 1355).
90 Läufer, zwei Hunde und ein “Marathon-Bär" als Maskottchen der laufenden Stadtschreiberin 2005, Verena Liebers, bewegten
sich auf dem Rundkurs durch den Wasser- und Landschaftspark hinterm Deich für die Initiative “Schulapfel". Das Running-Team
beim TSV Otterndorf unter Federführung von Karin Putzig, Norbert Sadatzki und Thomas Hargus sowie die Wittmackschule als
Mitveranstalter wollen mit den Einnahmen aus dem Gezeitenlauf sicherstellen, dass die Kinder der Schule ihren täglichen, ge-
sundheitsfördernden Apfel bekommen. Neben Startgeldern und den Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken
beteiligten sich acht ortsansässige Betriebe mit einer Geldspende, um der Aktion zum Erfolg zu verhelfen. Eine familiäre Atmos-
phäre, die perfekte Organisation ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis und das “Gute-Laune-Wetter" schienen den Tross der
Laufenden zu beflügeln. Angereist aus Berlin, dem Hessischen, Nordrhein-Westfalen und sogar aus den Niederlanden stellten
viele der Läuferinnen und Läufer persönliche Rundenrekorde auf. Auch Kinder beteiligten sich an dem Lauf für den guten Zweck.
Dass Michael Buse nach Otterndorf gekommen war, ist eher dem Zufall geschuldet. Zwei bis drei Ultraläufe pro Jahr absolvierend,
wollte dieser am Ems-Jade-Lauf teilnehmen, der jedoch aus organisatorischen Gründen ins Wasser gefallen war. Die sechs
Stunden des Gezeitenlaufs hätten gleiche Voraussetzungen geboten, so dass er sich spontan für eine Teilnahme im Nordseebad
entschieden hat. “Eine sehr schöne Strecke", schwärmte dieser nach der 23. Runde. "Jetzt benötige ich eine Woche, um mich
zu regenerieren."
Bei der Endwertung der Männer musste der dritte Platz durch das Los entschieden werden, denn gleich drei Läufer bewältigten
den Rundkurs über 3,25 Kilometer 19 Mal. Die Platzierungen (Männer): Dem Sieger Michael Buse folgte auf Platz 2 mit 20
Runden Jürgen Frey aus Lilienworth. Mit 19 Runden und dem Losglück entschied Robert Böttcher Platz 3 für sich - gleichauf mit
Sjoerd Slaaf (Niederlande) und Ulrich Niehuß vom Hamburger Sportclub. Bei den Frauen holte sich Kirsten Uhlig aus Hannover mit
17 Runden die Siegtrophäe, gefolgt von Andrea Möhr vom LAC Berlin (16 Runden) und Beatrix Walter (14 Runden) aus Minden.
==> Ergebnisse 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 13./14. Oktober 2008 (Zwei Artikel)
Strecke als positives Auslaufmodell
Organisatoren planen trotz guter Resonanz Änderungen für 2009 / Inliner-Marathon fest im Blick

Von Henning Thobaben
(13.10.2008). Mehr als 700 Starter aus dem gesamten Bundesgebiet waren gestern bei der achten Auflage des Braunschweig-
Wolfenbüttel-Marathons am Start. Für das Organisations-Team um Dieter Grabow und Manuela Engelstädter eine stattliche und
zufriedenstellende Zahl - und doch soll schon bald alles anders werden. "Der Kohlmarkt ist ein toller Ort für den Start- und Ziel-
bereich", sagt Grabow. Gestern ließen sich die erschöpften Läufer in die Stühle der Eiscafés plumpsen und genossen nach ihrem
Lauf die letzten Strahlen Oktobersonne. Andere machten es sich am Brunnen bequem und brachten ihren Flüssigkeitspegel auf
das ursprüngliche Niveau.
Auch wenn am Kohlmarkt Lärmauflagen der Stadt beachtet werden müssen: Grabow und Engelstädter schätzen das Ambiente
des gemütlichen Start- und Zielpunkts. Genauso wie die Laufkilometer der Marathonstrecke durch den Prinzenpark oder am Süd-
see entlang. Insbesondere was diesen Punkt angeht, soll die neunte Auflage allerdings eine stark veränderte Generalprobe für das
Jubiläum im Jahr darauf werden. "Die jetzige Strecke ist sehr personalaufwändig", erklärt Engelstädter. Um die Zahl zu verringern,
sei auch ein Marathon denkbar, der über zwei Runden gehe. "Die müssen dann aber auch wirklich attraktiv sein", schränkt die
Organisatorin ein. Aufgrund von fehlenden Polizeikräften musste in diesem Jahr bereits der geplante Inliner-Marathon aus dem
Programm gestrichen werden. Nachdem eine solche Veranstaltung in Celle und Hannover nicht mehr existiert, sind die Organisa-
toren fest entschlossen, das Ereignis in Zukunft nach Braunschweig zu holen.
Wenn die Temperaturen gestern morgen auch kühler als erwartet waren, so hatten sich trotzdem überraschend viele Läufer spon-
tan nachgemeldet. Nur ein sich abzeichnender Trend ärgerte Engelstädter: "Es gibt immer mehr Teilnehmer, die sich anmelden
und dann nicht erscheinen." Dadurch werde die Planung erschwert. Der Grund? "Ich denke, dass da eine gewisse Profilierung
mitspielt. Jeder Läufer erzählt gerne, wo er sich überall angemeldet hat." Ein kleines Wehwehchen oder schlechtes Wetter ge-
nügten dann schon als Ausrede. Dass die Teilnehmerzahlen durch das Ende der "Braunschweig-läuft"-Serie ansteigen werden,
glaubt Engelstädter nicht. "Das ist eine ganz andere Zielgruppe. Obwohl bei uns natürlich auch Volksläufer herzlich willkommen
sind."

Wege der Läufer kreuzten sich am Herzogtore
Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathon: Profis kamen den Hobbysportlern entgegen

Von Hartmut Mahnkopf
(14.10.2008). Ideales Laufwetter hatten die Starter beim 8. Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathon. Bei windstillen zwölf Grad und
bedecktem Himmel nahmen etwa 160 Marathonis auf Braunschweigs Kohlmarkt die 42,2 Kilometer unter die Füße. Begleitet
wurden sie anfangs von mehr als 300 Halbmarathon-Läufern, die sich 21,1 Kilometer vorgenommen hatten. Der komplette Mara-
thon führte 13 Kilometer lang durch Wolfenbüttel. Ein Läufer aus Fallersleben erreichte den Halbmarathonpunkt an der Ecke zum
Rosenwall nach 1:18 Stunden als Erster. Ihm folgte Vorjahressieger Eike Hübenthal (VfL Wolfsburg) mit fast vier Minuten Rück-
stand. Die weiteren Läufer kamen dann einzeln oder in Gruppen laufend vorbei. Bei den Frauen lag Vorjahressiegerin Iris Brümmer
(Braunschweig) drei Minuten vor der nächsten Verfolgerin.
Das Läuferfeld hatte sich weit auseinander gezogen. Die Zuschauer harrten geduldig am Streckenrand in Wolfenbüttel aus und be-
dachten die Teilnehmer mit aufmunterndem Beifall. Am Herzogtore kreuzten sich die Wege der Läufer teilweise. Die Schnelleren
waren bereits auf dem Rückweg Richtung Braunschweig, während die Hobbyläufer noch den Weg durch die Lessingstadt vor sich
hatten. Nahe der Siedlung Am Schiefen Berg verließen die Marathonis Wolfenbüttel wieder. Danach führte sie der Weg nach
Stöckheim und am Südsee vorbei zum Ziel auf dem Kohlmarkt. An der Organisation war der MTV Wolfenbüttel mit vielen Helfern
und Streckenposten beteiligt.
==> Ergebnisse    
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NORDWEST ZEITUNG vom 14. Oktober 2008
Hartung verteidigt seinen Titel
Leichtathletik: 17-Jähriger gewinnt erneut Fünf-Kilometer-Rennen beim City-Lauf

Von Birgit Surmann
Oldenburg. Leonard Hartung vom DSC hat das Fünf-Kilometer-Rennen beim 23. Oldenburger City-Lauf gewonnen. Obwohl der
17-Jährige sein Rennen ohne Unterstützung bestreiten musste, gelang es ihm, eine persönliche Bestzeit in 16:59 Min. aufzu-
stellen. Hartung freute sich sehr über die Wiederholung seines Vorjahressieges und darüber, sich als B-Jugendlicher wiederum
gegen die Männerklasse behauptet zu haben. Zweiter wurde, ebenfalls wie im Vorjahr, Ulrich Pohl (OSC Damme) in 17:10 Mi-
nuten. Bei den Frauen siegte die A-Jugendliche Anne Bretschneider vom VfL Oldenburg. Bretschneider, die über 5000 m an
zweiter Stelle der niedersächsischen Bestenliste in ihrer Altersklasse liegt, konnte ihre Siegerzeit aus dem Vorjahr um 21 Se-
kunden auf 19:34 Min. verbessern. Zweitschnellste weibliche Läuferin wurde Friederike Lindner (LG Oldenburg) in 20:01 Minuten.
Ihr Ziel, unter 20 Minuten zu bleiben, erreichte die 13-Jährige zwar nicht, dennoch übernimmt sie mit dieser Leistung Platz eins
der Landesbestenliste der Schülerinnen W 13. Die ein Jahr jüngere Jana Instinske (LGO) lief in guten 21:14 Min. auf Platz drei der
Schülerinnen B.
Bei den Schülern B beeindruckte der zwölfjährige Dennis Heberer (SWO) in 19:38 Minuten. In der Frauen-Hauptklasse gewann
Inga Ewert (Team Autohaus Braasch) in 20:35 Min. - diese Zeit bedeutete Platz vier in der Gesamtklasse. Im Lauf der Schüler-
innen A dominierten die Oldenburger Athletinnen. Dort siegten gemeinsam in 22:09 Min. Lara Diekmann (DSC) und Natalie Walter
(LGO). Dritte wurde Daniela Schmadel (Team Autohaus Braasch) in 23:02 Minuten.
In den jüngeren Schülerklassen überzeugten die Athleten des VfL Oldenburg. Dominik Ellwardt wurde Zweiter bei den Schülern D
(21:22 Min.) vor Pelle Hoppe auf Platz drei (22:28 Min.). Vereinskameradin Sarah Ellwardt wurde bei den Schülerinnen C Dritte
(23:48 Min.). Auf Platz drei der Schülerinnen D landete Wilma Schnieders (Katholische Grundschule Eversten) in 27:03 Minuten.
Zweite Plätze erzielten weiterhin Louisa Lübkemann (Lauftreff Gotham City) bei der weiblichen Jugend B in 24:51 Min. und
Stephanie Faas (Team Autohaus Braasch) bei der weiblichen Jugend A in 25:26 Minuten.
==> Ergebnisse 
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 15. Oktober 2008
Favorit Schwabe siegt klar
Leiferder Volkslauf: Guido Deutsch sichert sich Rang 3 im Laufcup

Leiferde.
Bei herrlichem Sonnenschein endete mit dem Lauf "Rund um den Wohlenberg" in Leiferde die Laufcupserie Wolfsburg-
Gifhorn 2008. Den Startschuss für die insgesamt 161 Teilnehmer vollzog Bürgermeister Mathias Nerlich. Und als Highlight - wie
von ihm im Vorfeld angekündigt - lief Nerlich auch gleich die 5200 Meter mit. In einer beachtlichen Zeit absolvierte er diese
Strecke. "Die Teilnehmer waren nach der Veranstaltung voll des Lobes gegenüber dem Veranstalterteam von der SV Leiferde, die
eine perfekte Veranstaltung organisierte", berichtete Mitorganisator Stefan Schmidt.
Bei den 10 km der Männer ging Rolf Schwabe vom VfB Fallersleben als Favorit ins Rennen und wurde dieser Rolle auch in der Zeit
von 34:37 Minuten gerecht. So hatten seine beiden Vereinskollegen Guido Deutsch in 36:15 und Axel Heinrich in 36:42 Minuten
das Nachsehen. Durch seinen zweiten Rang in Leiferde sicherte sich Guido Deutsch auch den dritten Platz in der Laufcup-Ge-
samtwertung. Beachtlich war auch der fünfte Rang des 16 Jahre alten Jonas Busse in 37:41 Minuten. Bei den Frauen besiegte
Bianca Weide-Jentsch (Team Waggumer Holz) ihre Kontrahentin Claudia Parschau mit acht Sekunden Vorsprung in der Zeit von
41:49 Minuten. Dritte wurde hier die 15-jährige Jana Zilich in 43:24 (beide VfB Fallersleben). Beim 5,2-km-Lauf der Frauen siegte
die einheimische Jessica Achilles in 25:23 Minuten. Bei den Männern errang Siegfried Dyks (SSV Neuhaus) in 19:32 Rang 1.
==> Ergebnisse 
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 15. Oktober 2008
Lauffreude pur bei den jüngsten Teilnehmern

Jesteburg.
Der Volkslauf in Jesteburg ist einer der wenigen Veranstaltungen, die neben Laufen und Walking auch eine Strecke für
Radsportler im Programm haben. Und das nutzen vor allem die Fahrer der Radsportgemeinschaft Nordheide. Für die Buchholzer
Mädchen und Jungen ist das Mountainbike-Rennen über 10,5 und 7,5 Kilometer die letzte Gelegenheit, sich noch einmal in einem
Wettkampf zu messen. Die RSG Nordheide feiert seit langem ihren Saisonabschluss in Jesteburg und nahm mit 65 Aktiven den
Pokal der Sparkasse Harburg-Buxtehude für die meldestärkste Gruppe mit nach Buchholz.
"Wir sind zufrieden", sagte Werner Mencke, der zu den Gründern des Volkslaufes gehört und heute zusammen mit Klaus Jütting
die Veranstaltung organisiert. Auch wenn mit 708 Meldungen und 627 Sportlern im Ziel das Vorjahresergebnis um 130 verfehlt
wurde. Als Ursache für den Teilnehmerrückgang sieht Werner Mencke den Beginn der Herbstferien und den allgemein rückläufigen
Trend bei Volksläufen. "Das ist aber nicht besorgniserregend", so Werner Mencke. Für die Leichtathletik-Abteilung des VfL Jeste-
burg ist es wichtig, allen Startern eine familiäre Atmosphäre zum Wohlfühlen zu bieten. Und das ist dem Klub mit seinen 100
Helfern aus Leichtathletik- und Triathlonabteilung sowie Feuerwehr und Johannitern auch im 21. Jahr gelungen. Geschätzt wird
auch die gute Organisation und das Rahmenprogramm mit Kinderhort, Gulaschkanone und der Tombola.
Sportlich gab es vier Rekorde über die vor zwei Jahren neu eingeführten Strecken. Lara Grube vom VfL Jesteburg verbesserte die
Zeit im Bambini-Lauf über 400 Meter auf 1:49,49 Minuten. Kjon Franz vom TuS Rotenburg gelang eine Steigerung auf 1:42,42 Mi-
nuten über 400 Meter. Anneke Heuer von der Stolpertruppe Winsen steigerte ihren eigenen Streckenrekord um zweieinhalb Mi-
nuten auf 1:09.50 Stunden über 10,5 Kilometer Walking. Der vereinslose Hans-Jörg Scharnweber lief mit 1:10:06 Stunde Best-
zeit. Es wurde auch ein Film vom Volkslauf gedreht, der in Kürze unter www.nordheide-tv.de kostenlos zu sehen ist.
==> Ergebnisse 
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NORDSEE ZEITUNG vom 15. Oktober 2008
Viele Bestleistungen bei OSC-Marathon
Dank guter Organisation kann auch Veranstalter Bernd Koppe mitlaufen

Bremerhaven
(nz). Beim Marathon des OSC Bremerhaven gab es viele Bestleistungen. Bei Temperaturen um 15 Grad lässt es
sich am Besten laufen. Das merkten die Organisatoren an den Meldezahlen. Mit über 150 Teilnehmern gab es gegenüber den Vor-
jahren eine Steigerung des Teilnehmerfeldes um fast 30 Prozent. Die Läufer kamen aus dem Ruhrgebiet, dem Harz, Hamburg und
aus der Region. Nach vielen Glückwünschen an die Organisatoren steigt die Motivation für die Ausrichtung der nächsten Wett-
kämpfe. Die gute organisatorische Vorbereitung und der Einsatz der Helfer erlaubten es Veranstalter Bernd Koppe sogar, sich die
eigenen Laufschuhe zu schnüren und am Halbmarathon teilzunehmen.
Beim 5-Kilometer-Lauf mischte die Jugend das Teilnehmerfeld auf. Auf den Plätzen eins bis fünf waren drei Schüler- bzw. Jugend-
läufer als erste im Ziel. Mit Abstand gewann der A-Schüler Andreas Jagdhuber von RW Cuxhaven in 18:23 das Rennen.
Anne Fischer schnellste Frau
In dem mit 50 Athleten gut besetzten 10-km-Lauf siegte Holger Grigat vom VFL Germania Leer in der Zeit von 34:53. Als Vierte im
Gesamtfeld lief Anne Fischer von ATS Cuxhaven mit 41:04 als erste Frau ins Ziel. Sie erreichte dadurch den ersten Platz ihrer
Altersklasse in der niedersächsischen Bestenliste. Auch die Zweite Dana Leistner (Nordholz) erlief sich mit 41:13 einen Spitzen-
platz in dieser Bestenliste.
Beim 21,0975 km langen Halbmarathon krönte mit 1:25:09 Meik Hetmann aus Wremen seine Laufqualität. Über 50 Läufer des
Teilnehmerfeldes liefen die Strecke über zwei Runden durch Bremerhaven-Speckenbüttel und Langen unter den Beifall der An-
wohner. Birgit Grewe von TSV Neuenwalde schaffte mit ihrer Siegerzeit von 1:36:27 den Sprung unter den ersten zehn in der
niedersächsischen Bestenliste.
Mit einer Siegerzeit von 3:16:39 lief der gebürtige Bremerhavener Lutz Lindigkeit von der LG HNF Hamburg als Sieger des Mara-
thons ins Ziel. Mit 4:00:05 entschied Lydia Langer aus Quedlinburg den Marathon bei den Frauen für sich.
==> Ergebnisse 
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 21. Oktober 2008
Packendes 10 000-Meter-Finish
Marek Jaskolka gewinnt 2. Jacobs-University-Lauf vor Sebastian Lüning / Schnelle Finnin über 5000 Meter

Von Matthias Thode
Bremen-Nord. Keine großen Läufermassen, dafür jedoch schnelle Spitzenläufer, prägten den 2. Jacobs-University-Lauf auf dem
Grohner Campus. In einem knappen Finish rettete Triathlet und Olympia-Teilnehmer Marek Jaskolka aus Ritterhude gegen Se
bastian Lüning von der LG Bremen-Nord, seit der Vorwoche mit 2:29:35 Stunden der schnellste Bremer Marathonläufer der letzten
zwei Jahrzehnte, mit einer Sekunde Vorsprung den Sieg im Zehn-Kilometer-Rennen. Bei den Frauen feierte Rebecka Weise-Jung
über 10 000 Meter ein gelungenes Comeback, und über die halbe Strecke trumpfte mit Anna-Mari Määttänen eine Läuferin aus
Finnland auf, die auch der männlichen Konkurrenz die Hacken zeigte.
Auf den viereinhalb Runden sorgte anfangs Sebastian Lüning für ein hohes Tempo. Nach drei Kilometern übernahm dann jedoch
Marek Jaskolka die Spitze und lief einen maximalen Vorsprung von knapp 50 Metern heraus. Im Gefühl des sicheren Sieges ver-
zichtete der für Polen startende Triathlet zum Ziel hin auf einen Endspurt und wäre um ein Haar noch bestraft worden. Mit einem
gewaltigen - aber letztlich doch zu spät angesetzten - Schlussspurt flog Sebastian Lüning auf den letzten 200 Metern förmlich her-
an. An Marek Jaskolka vorbei kam er aber erst zwei Meter hinter der Ziellinie beim Austrudeln. Die gestoppten Zehn-Kilometer-
Zeiten lauteten somit 33:05 Minuten für Marek Jaskolka und 33:06 Minuten für Sebastian Lüning. Auf Platz drei folgte mit Frank
Themsen (34:44) ein weiterer schneller Langstreckler der LG Bremen-Nord.
Schon besser als erwartet lief es für Rebecka Weise-Jung (LGN), die sich im Juni einer Operation am linken Innenmeniskus unter-
ziehen musste. Nach der fälligen Zwangspause, befindet sie sich zwar erst seit 14 Tagen wieder im Lauftraining, dennoch hatte
sie mit der Endzeit von 41:06 Minuten ihre Stadtbremer Kontrahentin Angelika Schröder sicher im Griff. Für eine Klasseleistung
über die fünf Kilometer sorgte die Finnin Anna-Mari Määttänen. Mit 17:47 Minuten düpierte die Bremen-Besucherin auch alle
männlichen Starter. Bei denen hatte letztlich Bernhard Friedenberg von der LG Nord im Kampf um das Preisgeld nach 18:26 Mi-
nuten aus einer Vierergruppe heraus die Nase knapp vorn.
Lehrgeld musste jedoch das Organisatorenteam um Fakja Hofmann vom Krupp College beim zweiten Uni-Lauf zahlen. Durch den
gleichzeitigen Start des Fünf- und Zehn-Kilometer-Laufes an unterschiedlichen Orten, fehlender Rundenzähler und einem unzu-
reichend aufgebauten Zieleinlauf kam es zu einigen Konfusionen bei Zeitnahme und -auswertung.
==> Ergebnisse   
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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 21. Oktober 2008
Martel mit starkem Finish
Wendland-Marathon: Clenzer läuft als Zweiter Bestzeit - 190 Teilnehmer auf sechs Distanzen

Liepe
(dm). Die Strecke ist schön, die Atmosphäre gut und die Organisation klappt auch. Trotzdem sind die Veranstalter des
Wendland-Marathons von der IGAS Wendland, dem TuS Liepe und dem VfL Langendorf nach der 16. Austragung am Sonntag
nicht ganz zufrieden. Unter die 190 Teilnehmer auf sechs Distanzen verloren sich nur 21 Langstreckler und eine einzige Läuferin,
die die 42,195 Kilometer von Liepe nach Langendorf und zurück absolvierten. Die Organisatoren um Christian Kracke von der IGAS
machen sich deshalb Gedanken um die Zukunft des Laufs.
Der Wendland-Marathon war auch am Sonntag wieder ein Event mit zwei Gesichtern. Gewusel, viele kleine und große Läuferinnen
und Läufer sowie zahlreiche Zuschauer vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Liepe am Vormittag, als die kürzeren Strecken von
400 m bis 10 km stattfanden. Danach wurde es im Zielbereich immer ruhiger, oft lief minutenlang niemand ins Ziel. Als Ulrich
Jaacks aus Hamburg nach 2:58:15 Std. die Ziellinie überquerte, applaudierte nur eine Handvoll Zuschauer. Auch auf der Strecke
liefen die Marathonis meist alleine.
Trotzdem war der Wettkampf um den Gesamtsieg spannend. Siegfried Martel vom SV Eintracht Clenze hatte sich vorgenommen,
den Marathon unter 3 Stunden zu laufen. Bis zum Wendepunkt, den er nach 1:29:30 Std. erreichte, war Martel in seinem Zeitplan.
Doch dann merkte der Clenzer, dass er sein Ziel nicht erreichen würde. Ein paar Kilometer später überholte Ulrich Jaacks Martel,
dann auch Alexander Klatt aus Leipzig, und nach 30 km war der 42-Jährige Vierter. Während Jaacks mit einer schnellen zweiten
Hälfte ungefährdet dem Sieg entgegen lief, setzte sich Martel wieder auf den dritten Rang ab und überholte im Finish kurz vor
Liepe auch den bis dahin Zweiten. Hinter dem Ziel, das Siegfried Martel in neuer Bestzeit von 3:07:16 Std. erreichte, bekam er von
seinem eigenen kleinen Fanclub einen Siegerkranz umgehängt. Schnellste Frau war Cornelia Heinze aus Schenefeld, die mit
3:31:50 Std. über die Hälfte der Männer hinter sich ließ.
Fünf weitere hiesige Läufer absolvierten den Marathon: Thomas Stille aus Klein Gusborn in 3:33 Std., Thomas Münster (SV
Gartow) in 3:38 Std., Oliver Meyer (IGAS) in 3:43 Std., Manfred Haacke (SC Lüchow) in 3:59 Std. und Chris-tian Schulz (IGAS) in
4:14 Std. Den Halbmarathon gewann Hans-Joachim Heermann vom SC Lüchow in 1:29:04 Std. Der Dangenstorfer kommt nach
einer Verletzungspause allmählich wieder in Form. Als Dritter verpasste der Gümser Thomas Ufferhusloh in 1:30:06 Std. knapp
einer Zeit unter 1:30 Stunden. Über 10 km absolvierte der A-Jugendliche Ole Marggraf (TSV Hitzacker) nach seinem Kreisrekord
über diese Strecke eine Woche zuvor als Sieger in 37:14 Min. einen schnellen Trainingslauf. Glimpflich verlief ein Sturz beim Start
der 152 Teilnehmer des Hauptlaufes.
==> Ergebnisse     
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WINSENER ANZEIGER vom 21. Oktober 2008
Bambini-Lauf für die ganz Kleinen

Rottorf.
Pünktlich um 10 Uhr fiel am Sonntag der Startschuss zum abschließenden Volkslauf der Saison im Landkreis. Björn
Umland, Abteilungsleiter des MTV Rottorf, schickte als erstes die 20 km-Läufer auf die Schleife entlang der Roddau. Zweimal
mussten sie diese Runde bewältigen, um erfolgreich im Ziel anzukommen. Für Jörg Fritsche von der LG Rosengarten/Süderelbe
blieb die Uhr nach exakt 1:19 std stehen. Bei den Frauen kam Kathrin Bensemann aus Lüneburg nach 1:30:46 std als Erste
durchs Ziel. Auf der 10-km-Distanz siegte auch in diesem Jahr erneut Seriensieger Tim Tomczak (34:58 min/TSV Winsen). Bei
den Frauen erreichte seine erst 18-jährige Vereinskameradin Jasmin Prack nach 46,55 min als erste Läuferin die Ziellinie.
Premiere hatte der Bambinilauf für die Allerjüngsten. 20 Kinder unter acht Jahren gingen - angefeuert von Eltern, Läufern und Zu-
schauern - auf die 530 m lange “Stadionrunde”. Als jüngste Teilnehmerin nahm Katia Winkler (ohne Verein) die Strecke in Angriff.
Die erst Dreijährige kam nach 5:26 min ins Ziel. Siegerin wurde die siebenjährige Jolana Lohmann (VfL Jesteburg), die für die
Strecke 2:31 min benötigte. Bei den Jungen gewann der siebenjährige Gero Marquardt (TSG Bergedorf) in 2:21 min.
Im Schülerlauf über 1,2 km gingen 64 Läuferinnen und Läufer an den Start. Die Pokale für die Altersklassensieger gewannen Alina
Nagel (5:21 min/ohne Verein/W9), Josefine Meyer-Ranke (4:28 min/TSV Winsen/W11), Lea Sussmann (4:47 min/MTV Laß-
rönne/W13) und Nadine Krüger (4:50 min/MTV Rottorf/W15) bei den Mädchen. Bei den Jungen siegten Rico Helmboldt (4:54 min/
TSV Stelle/M9), Hannes Scheel (4:52 min/Buchholz 08/M10), Tilmann Petersen (3:51 min/MTV Pattensen/M13) und Lennart
Ahrens (TSV Winsen).
Der Jogginglauf über 6,4 km wurde von Nils Oksas (LG Nordheide) in 23:27 min gewonnen. Bei der weiblichen Konkurrenz hatte
Carlotta Meyer-Ranke (TSV Winsen) nach 27:07 min die Nase vorn. Im Nordic-Walking über 10 km siegten Jutta und Ingo Knoop
von den Wittinger Walking-Freunden. Jutta Knoop ließ die Konkurrentinnen mit einer Zeit von 1:15:16 std hinter sich. Ingo Knopp
kam nach 1:08:06 std ins Ziel. Gerhard Wedemeier komplettierte die Erfolgsserie der Wittinger Walking-Freunde. Er siegte im
10 km-Walking in einer Zeit von 1:33:13 std. Bei den Frauen gewann Janina Schill (ohne Verein) in einer Zeit von 1:05:07 std.
Den Wanderpokal der Sparkasse Harburg-Buxtehude für die größte vorangemeldete Mannschaft ging an den MTV Fliegenberg,
der es auf 30 Teilnehmer brachte. Die Vorbereitungen für den 13. Rottorfer Volkslauf laufen bereits an. Als Termin steht der 18.
Oktober 2009 schon fest. Die Volkslaufserie im Kreis Harburg startet traditionell am 1. Mai 2009 mit dem Stadt- und Deichvolks-
lauf in Winsen.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 27. Oktober 2008 (Von Hartmann Jung)
Seesener Sebastian Hanelt ungefährdet beim Auftakt an der Okertalsperre
Okeraner Läufer mit guten Plätzen

Schulenberg im Oberharz.
Ideale Laufbedingungen fanden die über 150 Läufer und Läuferinnen beim Auftakt der dreiteiligen 32.
Harzer Talsperrenserrie an der Okertalsperre. Trocken, windstill und ab und zu Sonnenschein, dieses gute Wetter Ende Oktober
im Oberharz ist nicht alltäglich. So gab es noch zahlreiche Nachmeldungen, die die krankheits- bzw. verletzungsbedingten Aus-
fälle wieder auffüllten. Die Wendepunktstrecker der Kurzstreckler ließ sich gut laufen, denn diesmal mussten keine Pfützen um-
laufen werden. Neben den vielen bekannten und seit Jahren teilnehmenden Startern gab es erstaunlich viele “Neulinge”, die erst-
mals an dieser wohl ältesten Serienveranstaltung in Südniedersachsen in den drei verschiedenen Strecken an den Start gingen. 
Pünktlich um 14.00 Uhr marschierten die 13 Walker, genau wie im Vorjahr, los. Nach 50:23 Minuten kam Peter Düe (SG Mis-
burg), etwas langsamer als im Vorjahr, aber er ist ja auch schon wieder ein Jahr älter, aus der ca. 7,2 km langen Rundstrecke
zurück. Am Start des Laufes über 4,6 km versammelten sich 45 Teilnehmer, vom 9-jährigen Tristan Beihsner aus Osterode bis
zur 74-Jährigen Marga Gröhler (LAV Alfeld) waren alle Altersklassen besetzt. Erstmals fehlte nach seiner zweiten Hüftoperation
im August der Okeraner Hartmann Jung, der in den letzten 31 Jahren immer neben der umfangreichen Organisation auch noch
selbst mitlief. Nach 15 Minuten wurden zwei Läufer gesichtet, Vorjahresseriensieger Thorsten Werner (LG SG Hattorf) und Patrick
Pavel (TSV Eintracht hat Wolfshagen). Buchstäblich auf den letzten Metern hatte Werner die größeren Kraftreserven und siegte.
Beachtlich, schon als 7. kam der 13-Jährige Thore Bischoff (LG SG Hattorf) als schnellster Schüler. Als schnellste Läuferin nach
18:24 Minuten als 10. insgesamt kam Helena Reszkova aus Karlsbad (Eintr. Braunschweig) ins Ziel.
Mit großer Spannung wurde der Hauptlauf über die zwei Runden von ca. 14,6 km erwartet. Veranstaltungsleiter Jung wies vor dem
Start noch einmal auf die schwierige ca. 200 m lange Bergpassage nach ca. 2,5 km hin, hier kann nicht überholt werden. Unter
dem bunten Läuferpulk war auch der Schladener Bodo Pfeuffer, der an seinem 69. Geburtstag mit Ehefrau Erika mitlief. Unter
großem Beifall gratulierte Jung seinen alten Laufkameraden und übergab ein Geschenk, das er ihm aber gleich wieder (vorüber-
gehend) abnahm. Der Seriensieger der beiden letzten Jahre, Sebastian Hanelt (LG Göttingen), musste krankheitsbedingt mehrere
Monate aussetzen und hatte sich erst vor wenigen Wochen bei einem Stundenlauf getestet, ob er seinen Vorjahressieg verteidigen
konnte. Doch schon aus der ersten Runde kam er nach 24:47 Minuten mit großem Vorsprung allein zum Start- und Zielplatz. Der
junge Süleyman Kuzgunzu aus Wildemann, er startet für den VfV Hildesheim, folgte ihm. Aus dem großen, bunten fast 100
Läufer/innen umfassende Feld wurde nach dem Start schnell eine zunächst ununterbrochene Läuferschlange, die dann schnell im
Wald verschwand. Jetzt hatte die kleine Helferschar erst einmal Ruhe und konnte sich bei einer Tasse Kaffee und einem Stück
Kuchen stärken und sich auf den Einlauf vorbereiten.
Gut einsichtbar sind die letzten ca. 500 m. Hanelt hatte sich noch ein wenig von Kuzguncu abgesetzt und nach 50:08 Minuten,
mit zwei fast gleichmäßig gelaufenen Runden war er im Ziel, zur Freude seines Vaters, der natürlich wieder alles in Bild und Ton
festhielt. Seine Siegerzeit war gegenüber dem Vorjahr dank der guten Bedingungen um fast 1 Minute schneller. Mit über 2 Mi-
nuten Rückstand auf Kuzguncu kamen zeitgleich Dr. Matthias Hoffmann (Läufer-Team Oker) und Mike Wolf (WSV Clausthal-
Zellerfeld) ins Ziel. Schon als 5. folgte der nächste Okeraner, Andreas Gast, der gerade vom Münchener Marathon als 314. in
3:09:30 Stunden eine Top-Platzierung mitbrachte. Auch Lars Jung als 9. lief nach einer Nachtschicht und Anfahrt aus Berlin noch
eine ansprechende Zeit. Leider waren in diesem Jahr nur 8 Frauen auf der langen Strecke am Start, schnellste nach 65:44 Mi-
nuten war Sylke Wohlgemuth (TSV Liebenburg) vor Beate Schlimme (MTV Goslar).
Nach dem Lauf war, wie immer, der Teestand umlagert. Schon um 17.00 Uhr, nur 2 Stunden nach dem Start des Hauptlaufes,
waren die beiden Zelte abgebaut und schon bald war der Start- und Zielplatz gesäubert und es herrschte wieder Ruhe.
Klassensiege für Teilnehmer aus dem NLV-Kreis Goslar:
Langstrecke für Mike Wolf M 30, Andreas Gast M 40, Dr. Matthias Hoffman M 45, Ralf Krüger M50, Ansgo Portwigh M55, Sylke
Wohlgemuth W35 und Dr. Birgit Nawroth W 40. Auf der Kurzstrecke siegten: Robert Hoffmann Schüler C, Pia Nitzschke Schüler-
innen B, Melissa Warnecke Schülerinnen A, Tim Nitzschke Jugend B, Patrick Pavel Männe, Michael Schreiber M 30 und Heidrun
Jung W60.
Die dreiteilige 32. Harzer Talsperrenserie wird am Sonnabend, 1. November, mit dem 2. Lauf "Rund um die Granetalsperre" fort-
gesetzt, dieser Lauf ist vorletzter Wertungslauf des Südniedersachsen-Cup und hier können noch Punkte geholt werden. Schon
jetzt haben sich über 200 Voranmelder beim Veranstalter registrieren lassen. Für Kurzentschlossene besteht bis jeweils 1 Stunde
vor Startbeginn noch die Möglichkeit sich nachzumelden, danach ist keine Teilnahme mehr möglich.
==> Ergebnisse    
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DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 28. Oktober 2008
Hattrick für Horst Wittmershaus
Syker gewinnt Halbmarathon beim Geestlauf des LC Hansa Stuhr / Seeberg Zweite bei den Frauen

Fahrenhorst
(el). Hattrick für Horst Wittmershaus: Auch beim 8. Geestlauf des LC Hansa Stuhr zeigte Triathlet Wittmershaus
der Konkurrenz die Hacken. In 1:18:55 Stunden sicherte sich der Weyher in Fahrenhorst im Halbmarathon seinen dritten Sieg in
Folge. Bei den Frauen gewann die Bremerin Andrea Adrian in 1:45:50 Stunden. Schnellste Läufer über die Distanz von zehn Kilo-
metern waren Nils Trimpe (TuS Huchting, 36:53) und Annette Schimmel (SG Findorff, 46:20). Ulrich Sure fand für den Erfolg von
Horst Wittmershaus und seinen eigenen zweiten Platz zunächst einmal eine einfache Erklärung: "Der Wind blies unterwegs heftig,
und allein Horst konnte den Windschatten des Führungsfahrrades nutzen." Allerdings vermutete Sure auch, dass dieser Umstand
bei einem Vorsprung von über einer Minute dann wohl doch nicht rennentscheidend gewesen sein dürfte. Insgesamt gingen in
Fahrenhorst rund 150 Läufer bei recht stürmischen Herbstwetter an den gemeinsamen Start über zehn und 21 Kilometer, auf be-
kannt schwerem und gleichermaßen abwechslungsreichem Kurs über Asphalt, Wald- und Wirtschaftswege. Auf der Halbmara-
thonstrecke setzten sich Wittmershaus und Sure nach dem Start schnell vom Feld ab.
Kortas bremst Schindler aus
Dahinter waren die Läufer aus dem Kreisgebiet stark vertreten. Hinter dem Drittplatzierten Dr. Hans-Jürgen Bandelt (1. TCO "Die
Bären") schafften gleich weitere sechs Kreisvertreter eine Platzierung in den Top ten. Bei den Frauen zeigte sich Siegerin Andrea
Adrian gegenüber dem Vorjahr stark verbessert. Als Zweite wahrte Petra Seeberg (SC Weyhe, 1:52:04) ihre Chancen in der
Serien-Wertung um den "Suzuki-Hinrichsen-Cup".
Einen sicheren Vorsprung von über einer Minute brachte auch Zehn-Kilometer-Sieger Nils Trimpe ins Ziel. Dahinter fighteten Maik
Schindler (SC Weyhe) und Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) um Platz zwei in der Gesamtwertung. Dabei hatte sich Schindler nach
eigener Einschätzung ziemlich "verzockt", so dass sich Kortas, zugleich schnellster Jugendlicher, in 38:04 zu 38:13 Minuten
deutlich durchsetzen konnte. Für den ausrichtenden LC Hansa Stuhr lief allein Tobias Kortas eine vorderen Platzierung heraus.
Dafür zeigte sich der Stuhrer Leichtathletikclub diesmal in anderen Bereichen stark: Die Durchführung samt verbesserter EDV-
Auswertung klappte bestens, und der traditionelle Besuch von Sportlern aus der polnischen Partnergemeinde Ostrzeszow konnte
spontan organisiert und betreut werden.
==> Ergebnisse   
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 29. Oktober 2008
Müdigkeit in den Beinen besiegt
23 Aktive beenden den Zeitsprung-Marathon entlang der Weser

Von Matthias Thode
Vegesack. 25 Langstreckenläufer begrüßte Organisator Helmut Rosieka zum 5. Zeitsprung-Marathon des 100-Marathon-Clubs
und des Lauftreffs Schönebeck in der Nacht zum Sonntag um ein Uhr Sommerzeit an der Weserpromenade. 23 Marathonis
kamen schließlich nach 21 Runden entlang der Weser in der Winterzeit an. Den Sieg holte sich, bei Abwesenheit des zuvor drei-
mal erfolgreichen Nordbremers Frank Themsen, Jürgen Lakeberg nach 3:09:12 Stunden Laufzeit. Der Läufer aus Hatten bei Olden-
burg sorgte bereits vom Start weg alleine an der Spitze für das Tempo. Mit gehörigem Abstand folgten schließlich Heino Vajen
(3:34:00) aus Osterholz-Scharmbeck und der Berliner Helge Schroeter-Janssen (3:38:16). Nichts mit den Podestplätzen zu tun
hatte diesmal der Vorjahresdritte Thomas Eberhardt aus Bookholzberg auf Rang zehn nach über vier Stunden Laufzeit. Bester
Nordbremer Läufer wurde somit Winfried Böttjer. Der Ausdauerathlet der LG Bremen-Nord überwand die in den frühen Morgen-
stunden einsetzende Müdigkeit in den Beinen und wurde als Sechster in 3:53:12 Stunden gestoppt. Die einzige Finisherin
Beatrice Walther aus Minden erreichte nach 4:59:50 Stunden das Ziel.
Die nahezu optimalen nächtlichen Laufbedingungen mit Temperaturen um zehn Grad bei einem lediglich etwas störenden West-
wind "genoss" Organisator Helmut Rosieka auch als Läufer auf der Strecke. "Ich weiß nicht, ob mir nächstes Jahr genug Zeit zur
Vorbereitung des Laufes bleibt, da ich viel mit dem Wohnmobil unterwegs sein werde", lässt Rosieka, der mit dem Transeuropa-
Lauf von Bari zum Polarkreis über 4500 Kilometer eine neue Herausforderung sucht, eine Fortsetzung des nächtlichen Spektakels
in Vegesack offen. Seinen 59. Marathonlauf in diesem Jahr beendete der Schönebecker in 4:37:10 Stunden.
==> Ergebnisse     
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Presseinformation vom 29. Oktober 2008 (Von Edzard Wirtjes)
8. Logabirumer Staffellauf
Bei der achten Auflage des Logabirumer Staffellaufs über 3 x 5,3 km gab es mit 54 teilnehmenden Staffeln das zweitbeste Melde-
ergebnis und über 20 Staffeln mehr als 2007. Die Mixstaffel von Germania Leer war schnellste Staffel. Ralf Vry strahlte am Ende
wie die Sonne, die für optimale Bedingungen sorgte. Schon im Vorfeld deutete sich an, das es Richtung Melderekord geht. 2004
gab es mit 58 Staffeln das beste Ergebnis, am Start standen dann um 15:00 Uhr 54 Staffeln. Die Bedingungen waren sehr gut:
Wenig Wind, Sonne und für Läufer optimale Temperaturen.
Schon kurz nach dem Start setzte sich die Jugendstaffel von Germania Leer ab. Auf der 5,3 km Runde um die Sportanlage von
Fortuna Logabirum wuchs der Vorsprung von Wilko Heitkötter bis zum ersten Wechsel auf anderthalb Minuten. Beim zweiten
Wechsel lagen dann drei Teams nah beieinander. Germania Leer Jugend vor Schewis Hasen aus Aurich und der Mixstaffel von
Germania Leer. Deren Schlussläufer Steffen Wiechmann lief mit 17:32 min die beste Einzelzeit und dann doch noch einen deut-
lichen Erfolg vor der eigenen Jugend und den Aurichern heraus.
Zweitstärkste Wertung war mit 11 Staffel die Familienwertung. Hier setzte sich die Staffel der Familie Otten aus Wilhelmshaven
schon mit dem ersten Läufer an die Spitze und bauten ihren Vorsprung ständig aus. Im Ziel hatten sie fast vier Minuten auf Familie
Harms aus Oldenburg. Die Frauenstaffel vom TuS Ofen lag beim ersten Wechsel noch auf Platz vier, nach zwei Wechsel waren
sie dritte. Mit der drittschnellsten Zeit bei den Frauen lief Veronika Werner als Schlussläuferin die Ofener Staffel noch auf Platz
eins. Bei den Firmen gewann die Staffel von Spaß mit Sport.
Sonja Hoogestraat, die Ossiloopsiegerin von der Emder LG, wollte eigentlich als Einzelläuferin starten. Als ein Hilferuf von Günther
Fischer und Weert Peter Prikker laut wurde, ihr dritter Läufer war nicht erschienen, meldete sie sich um. Aus den dreien wurde
eine Mixstaffel und nicht zuletzt dank der starken Leistung von Sonja belegt die Staffel in der Mixwertung Platz zwei.
==> Ergebnisse  
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HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 31. Oktober 2008
190 Läufer im Ahledorf
Turnund Sportverein verbucht größeres Interesse an Volkslauf mit Wandertour

Schönhagen.
 Vor dem Start zum Laufen stand eine Wanderung für die meisten Teilnehmer des Volkslaufes des TSV Schön-
hagen auf dem Plan. Grund: Alle Strecken waren für die offizielle Wertung exakt vermessen worden. Und weil alle 194 Läufer die
gleiche Ziellinie überqueren sollten, wurden die Startorte eben an unterschiedliche Stellen im Ort verteilt.
Beim Halbmarathon über 21,0975 Kilometer waren 23 Läufer auf der abwechslungsreichen Strecke im Ahletal unterwegs. Sieger
wurde nach 1:18:28 Stunden der 42-jährige André Rother aus Sibbesse vor dem Lokalmatador Benjamin Gundelach vom gast-
gebenden TSV Schönhagen mit 1:23:49 Stunden und Oliver Rittling aus Dassel, der nach 1:29:46 Stunden die Ziellinie überquerte.
 Die weiteren Streckensieger waren Volker Hillebrecht (LG Göttingen/35:47,35 Minuten) über zehn Kilometer, Carsten Teiwes
(MTV Wangelnstedt/16:40,72 Minuten) über fünf Kilometer und Marco Buchelt (LG Solling/6:08,09 Minuten) beim 1,7 Kilometer
Jogginglauf. Schnellster beim neun Kilometer Volkslauf mit zehn Startern wurde Wilhelm Meyer-Bertram (LG Solling/46:09,60 Mi-
nuten) und den Bambinilauf über 400 Meter gewann Leonie Reck (TSV Schönhagen/1:38,98 Minuten). Außer den Läufern gingen
auch noch 34 Wanderer auf die beiden vorbereiteten Strecken über zwölf und 18 Kilometer und es waren zehn Walker unterwegs:
Schnellste waren Klaus Steingräber (SC Schoningen) und Nicole Schwertfeger (TSV Schönhagen), die zeitgleich 1:23:56 Stunden
für die neun Kilometer lange Tour benötigten.
Tadellose Organisation
Reibungslos klappte die Organisation um den TSV-Vorsitzenden Peter Rüschel und seinem Leichtathletik-Fachwart Martin
Schüler, der die Starts vornahm. 20 Helfer hatte der TSV im Einsatz, die sich um die Versorgung der Läufer auf den Strecken
ebenso vorbildlich kümmerten, wie um die zügige Auswertung mit der zeitnahen Siegerehrung. TSV-Chef Peter Rüschel freute
sich besonders über die deutlich angestiegene Teilnehmerzahl: Fast 100 Prozent mehr Läufer, Wanderer und Walker waren im
Ahledorf und drumherum beim immer attraktiver werdenden Volkslauf in Schönhagen unterwegs. Termin für den 4. TSV-Volkslauf
2009 ist der 25. Oktober. (zjs)
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 3. November 2008 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Andreas Wöhltjen gewinnt den 33. Alfstedter Herbstlauf
Der traditionelle Alfstedter Herbstlauf lockte auch bei der 33. Auflage zahlreiche Läufer aus dem Elbe-Weser-Raum in den Nord-
kreis. Insgesamt 213 Aktive gingen in neun verschiedenen Läufen bei trockenem Herbstwetter an den Start der Läufe zwischen
850m und 10 500m Länge. Bei guten Bedingungen waren Läufer aus insgesamt 29 Vereinen beteiligt. Neben dem Ausrichter vom
TuS Alfstedt mit 65 Startern war die LAV Zeven mit 22, SC Hemmoor (17), TSV Bremervörde (15), TSV Bevern (12), LAV Bokel
(11) und TSV Mehedorf mit 10 Läufern am stärksten vertreten.
Wie im Vorjahr konnte Andreas Wöhltjen (M30) vom TSV Gnarrenburg sich im Hauptlauf über 10 500m im Feld der 58 Starter mit
39:05min deutlich vor Michael Tietje (TSV Otterndorf/M50) in 40:37min und Meik Hetmann (Lauftreff Nordwind-Runners/M45) in
40:45min durchsetzen. Bei den Frauen gewann Sandra Schröder (W30) vom TSV Neuenwalde in sehr guten 42:37min vor ihrer
Vereinskameradin Heike Groth (W40), die nach 48:36min ins Ziel kam und die Gnarrenburgerin Heike Lubes (W35) in 52:05min
auf den dritten Platz verwies. Im Lauf über die Kurzstrecke von 4700m gewann Jakob Henrich (mJA) vom TSV Bremervörde in
16:41min vor Frank Nischler (M45) vom FC Bremerhaven (17:29) und Michael Tietje (18:01). Bei den Frauen siegte Astrid Goebel-
Wilczak (W45) vom ausrichtenden TuS Alfstedt in 22:41 vor Dagmar Wienberg (W45/TSV Hönau-Lindorf/23:30) und Mareike
Brandt (wJB/TSV Mehedorf/24:02).
Insgesamt 30 Läuferinnen starteten im Lauf der Schülerinnen D über 850m. Mit Angelina Welsch, Sophia Schlichtmann und Sina
Schlichtmann belegten drei Läuferinnen vom SC Hemmoor die ersten Plätze. Schnellste Läufer bei den D-Schülern war Moritz
Schmidt von der LG Wesermünde vor Jonathan Wehe (LAV Zeven) und Eike Borchers (TSV Bevern). Die Schülerinnen C liefen
eine Strecke von 950m. Hier gewann Michelle Rüther vom TSV Wehdel vor Kim Heinhorst (TSV Hollen) und Alica Peper (LAV
Zeven). Bei den C-Schülern war Tom Ellefsen (LAV Bokel) siegreich vor Eike Christian Krüger (SV Brake) und Quintus Meyer
(LAV Zeven). 
Bei den Schülerläufen lieferte sich Tami Gerken (W15/LAV Zeven) über 1800m ein spannendes Rennen mit Tjark Desebrock
(M13/TuS Alfstedt) und siegte mit 6:37min vor dem Alfstedter, der nach 6:40m ins Ziel kam. Bei den Schülern A gewann Lars von
Kamp (TSV Bremervörde) im Rennen über 3100m in 11:23min vor seinem Bruder Thilo (12:09) und Leon Müller (13:36) sowie
Yvonne Jungen (TuS Alfstedt), die in 13:43min bei der weiblichen Jugend B siegt.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 3. November 2008 (Von Hartmann Jung)
Sebastian Hanelt lief zweiten Sieg nach Hause
Über 300 Teilnehmer liefen an der Granetalsperre

Granetalsperre bei Astfeld.
Das Läufer-Team Oker hatte nach dem plötzlichen Wintereinfall am Donnerstag doch Bedenken,
seinem zweiten Lauf der dreiteiligen 32. Harzer Talsperrenserie ausführen zu können, waren doch die Wege, auf denen gelaufen
wird, mit nassem Schnee bedeckt. Doch es wurde wieder wärmer und am Sonnabend fanden die über 300 Läufer und Läuferinnen
eine schneefreie Laufstrecke vor. Genau 327 Aktive hatten gemeldet und die Ausfälle wurden durch zahlreiche Nachmeldungen
ausgeglichen. Im Südharz schien die Sonne und an der Grane war es zwar trocken, doch von Stunde zu Stunde wurde der Nebel
dichter. Beim abschließenden Hauptlauf, hier konnten 176 Teilnehmer in die Ergebnisliste aufgenommen werden, wurden die
Läufer erst auf den letzten 200 Metern sichtbar. Unmittelbar an der Staumauer hatte das Läufer-Team wieder seine beiden Zelte
aufgebaut, eines für die Teilnehmer zum Umziehen und ablegen der Wärmekleidung, während das andere Zelt für die Meldeformali-
täten zur Verfügung stand. Die zahlreichen Läufer und Läuferinnen nebst Betreuern und Zuschauern aus der näheren und weiteren
Umgebung bevölkerten den Start- und Zielbereich auf der Staumauer schon lange vor Startbeginn.
Beide Laufstrecken sind sehr abwechslungsreich, mit mehreren Steigungen und sind trotzdem bei den Läufern sehr beliebt und
zudem noch vorletzter Wertungslauf zum Südniedersachsen-Cup. Hier konnten noch einmal kräftig Punkte gesammelt werden.
Die zahlreichen Zuschauer, Betreuer und Angehörigen an der Staumauer sahen spannende Laufentscheidungen und alle Läufer
und Läuferinnen freuten sich über den freundlichen Empfang nach dem anstrengenden Lauf. Fast immer weht an der "Grane" ein
äußerst unangenehmer Wind, der besonders auf der Staumauer viel Zeit und Kraft kostet, am Sonnabend war es fast windstill.
Ansager Jung versuchte aus dem Nebel noch das Beste zu machen und gab den Läufern mit auf den Weg: "Durch den Nebel
seht ihr die Berge nicht so, hat auch seinen Vorteil”.
Pünktlich um 14.00 Uhr wurden die Walker gestartet und auf Wunsch entgegengesetzt der Laufrichtung von den Läufern. Nach
1:43:40 Stunden nur mit einem Vorsprung von fünf Sekunden war Uwe Keitel (MTV Wolfenbüttel) knapp vor den beiden Startern
aus Algermissen, Carsten Düvell und Jürgen Teltemann im Ziel.
Genau 100 Teilnehmer, das war gegenüber der Vorwoche eine Verdoppelung, drängelten sich am Ende der Staumauer zum 5-Km-
Start. Schon nach wenigen Metern waren die Favoriten an der Spitze und stürmten über den Staudamm und waren schnell im
Wald verschwunden. Auf der Wendepunktstrecke setzte sich Carsten Teiwes (MTV Wangelnstedt) ab und mit seiner Zeit von
16:57 Minuten hatte er seine Verfolger sicher im Griff. Mit Abstand folgten Patrick Pavel (TSV Eintr. Wolfshagen) und in seinem
Windschatten Michael Krinninger (SC Hainberg/Göttingen). Bereits als neunte die schnellste Frau, Tanja Hupfeld (LG Göttingen),
die sich in den letzten Monaten enorm steigern konnte und ihrer alten Form immer näher kommt. 
Pünktlich um 15.00 Uhr rief Veranstaltungsleiter Hartmann Jung zum Hauptlauf rund um die Sperre auf. Knapp 200 Läufer und
Läuferinnen stellten sich am Ende der Staumauer unmittelbar an der Schranke auf, dann erfolgte der erlösende Startschuß und
aus dem großen, bunte Läuferpulk wurde schnell eine zunächst ununterbrochene Läuferschlange, die dann in nur wenigen Mi-
nuten außer Sichtweite war. Der Hahndorfer Ulf Kersten, der es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen ließ, auf seiner "Haus-
strecke" mit zu laufen, hatte erwartungsgemäß kurzfristig nachgemeldet. Er ist ein typischer Geländeläufer, seine diversen Siege
beim Harzgebirslauf in Wernigerode, beim Rennsteiglauf und dem Brockenlauf in Ilsenburg beweisen dies deutlich. Sebastian
Hanelt, im Vorjahr unterlag er Kersten, bestimmte von Beginn das Rennen und konnte sich schon bald absetzen. Aber Kersten
verkürzte den kleinen Rückstand immer wieder an den Bergpassagen, konnte aber nicht mehr aufschließen. Nach 48:17 Minuten
tauchte Hanelt dann allein aus dem Nebel auf und distanzierte Kersten um 39 Sekunden. Gute zwei Minuten später sahen die
Zuschauer einen spannenden Schlussspurt um den dritten Platz, Süleyman Kuzgunzu (VfV Hildesheim) hatte schon auf den
letzten Kilometern versucht, sich von Simon Laue (LG Braunschweig) zu lösen, aber vergeblich. Beide wurden als Dritte notiert.
Jörn Hesse (Delligser SC) im Vorjahr Vierter, wurde in diesem Jahr Fünfter. Dann kamen die Läufer und Läuferinnen einzeln oder
in kleinen Gruppen über die Staumauer zurück. Schon als 32. und damit schnellster weiblicher Teilnehmer, durchlief Silke Brink-
mann (MTV Jahn Schladen) als Siegerin der Frauen W40 nach 58:59 Minuten das Ziel vor Anke von Gaza (LG Göttingen) und
Katrin Streess aus Göttingen.
Nicht ganz eine Stunde dauerte der Zieleinlauf, dann waren die Zeiten und Startnummern von genau 176 Läufer und Läuferinnen,
einige mehr gegenüber dem Vorjahr, im Ziel registriert. Die kleine Helferschar des Läufer-Teams Oker hatte wiederum alles im
Griff, der warme Tee wurde am Ende knapp, aber es reichte für alle. In der Addition der beiden ersten Läufe führt mit großem Vor-
sprung auf der Langstrecke Sebastian Hanelt bei den Männern, Beate Schlimme (MTV Goslar) liegt bei den Frauen vorn. Auf der
kurzen Strecke hat Patrick Pavel einen kleine Vorsprung vor Torsten Werner (LG SG Hattorf). Seit einigen Jahren stellen die
Läuferinnen des TV Klein Ilsede den Seriensieger auf der Kurzstrecke, Marissa Ernst hat sich schon ein kleines Polster geschaff-
en und ihre beiden Vereinskameradinnen, Nina Cramm und Anke Gardewin, werden es schwer haben, beim abschließenden Lauf
sie noch ein- bzw. überholen. Das DRK, Ortsgruppe Oker, betreute in bewährter Form, die Läufer-/innen. 
Am kommenden Sonnabend wird die Serie mit dem kürzesten Läufen der Serie um den Hauptarm der Okertalsperre - 3,5 und
12,6 Kilometer - beendet und anschließend finden die Siegerehrungen in der Begegnungsstätte in Oker statt.
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