Presse Veranstaltungen (Seite 18)

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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 4. November 2008
(Zwei Artikel)
Marggraf: "Null Probleme"
Gelungene 17. Hitzacker-Herbst-Härte mit fast 500 Teilnehmern - Kersten Jäkel verteidigt Vorjahreserfolg

Hitzacker
(jw). Schon zehn Meter vor dem Zielbanner riss Ole Marggraf von der TSV Hitzacker am Sonntag jubelnd die Hände
nach oben. Zwar lief die Startnummer eins erst als Zweiter hinter Titelverteidiger Kersten Jäkel vom Post-SV Uelzen ins Ziel, doch
das störte den Studenten nicht. In 38:46 Min. beendete Marggraf die 17. Auflage der Herbst-Härte der TSV Hitzacker so schnell
und so weit vorne wie noch nie zuvor. Und das, obwohl die Strecke etwa 200 m länger war als sonst. Der Zielbereich war vom
Verdo - dort hielt die "Die Linke" ihren Landesparteitag ab - in Richtung Kurpark verlegt worden.
Hart, härter, Herbst-Härte: Diese Steigerung galt am Sonntag einmal mehr für viele der 495 Läuferinnen und Läufer sowie einiger
Walker und Wanderer, die vom Kniepenberg bei Drethem aus die kräftezehrenden 10 km durch die Elbhöhen in Richtung Hitz-
acker in Angriff genommen hatten. Für Ole Marggraf (männliche Jugend A) galt das Härte-Motto diesmal nicht. Im Ziel gönnte er
sich kurz ein Getränk, holte sich zeitig das heiß begehrte Herbst-Härte-T-Shirt für alle Teilnehmer ab und war nach wenigen Mi-
nuten schon wieder guter Dinge. Während andere Aktive - vom Lauf deutlich gezeichnet - noch lange nach Luft schnappten,
strahlte Marggraf vor lauter Zufriedenheit. "Das ist super gelaufen, ich hatte null Probleme", berichtete der 19-Jährige. Zwar konnte
er das Tempo von Sieger Kersten Jäkel (Männer/37:42 Min.), der vom Start Weg "am Anschlag" lief, nicht mitgehen. Doch damit
habe er ohnehin gerechnet. Beim bissigen Anstieg in Tießau, den er sich im Vorjahr "fast auf allen Vieren hinauf gequält" hatte,
merkte Marggraf, dass es ausgesprochen rund lief. Er eilte der restlichen Konkurrenz widerstandslos davon und lief im Alleingang
zur neuen persönlichen Bestzeit.
Nicht nur Ole Marggraf hatte Grund zur Freude, auch viele andere Lüchow-Dannenberger Teilnehmer durften sich über gute Leist-
ungen freuen. Allen voran Jürgen Schwarz (M45/SC Lüchow), der Vorsitzende des hiesigen Kreis-Leichtathletikverbandes. Er war
als Sieger seiner Altersklasse und Gesamt-9. in 41:46 Min. zweitbester Lüchow-Dannenberger und war deutlich schneller als sein
Kontrahent und Teamkamerad Hans-Joachim Heermann (2. M45/25. Gesamt/44:57 Min.). Dadurch hat sich Schwarz den Sieg im
Wendland-Lauf-Cup gesichert, einer Laufserie für hiesige Läuferinnen und Läufer. Lokalmatador Stefan Schuster (Männer) von der
TSV verpasste als Gesamt-11. in 42:37 Min. den Sprung in die Top Ten nur knapp. Dass er seine Knieverletzung gut überwunden
hat, zeigte Fußball-Schiedsrichter und Triathlet Sven Freudenthal vom MTV Dannenberg. Er war mit seiner Zeit von 44:45 Min. zu-
frieden, die ihm Rang acht bei den Männern und Platz 22 in der Gesamtwertung brachte. Nur sechs Sekunden langsamer und
zwei Plätze hinter Freudenthal lief Hans-Bernd Gneist vom MTV (5. M40) ins Ziel. Gneist, der auch ein guter Radsportler ist, unter-
strich damit einmal mehr seine Ausdauerqualitäten. Ebenfalls ganz stark trumpfte A-Schüler-Sieger Lennard Frank (SC Lüchow)
auf, der in 45:07 Min. als 27. des Gesamtfeldes der siebtschnellster, hiesiger Läufer war.
Ein gelungenes Herbst-Härte-Debüt feierte Gerd Schade vom MTV Dannenberg. Der 57-Jährige (M55) gewann seine Klasse in
46:03 Min. mit über zwei Minuten Vorsprung vor Wolf Stahlknecht (IGAS/48:19 Min.) und wurde Gesamt-31. Allerdings fragte sich
Tennisspieler Schade völlig erschöpft gleich nach dem Lauf: "Warum tut man sich das eigentlich an?" Ein weiterer Lüchow-
Dannenberger unter den ersten 40 war der frühere Squash-Spieler Uwe Hamann (6. M45/IGAS), der in 46:32 Min. Gesamt-34.
wurde. Und auch Bernd Martel (IGAS/ 4. M30/38.-Gesamt/ 47:14 Min.), Gino Buendowski (Grabow/9. M40/39.-Gesamt/47:19
Min.) und Oliver Meyer (IGAS/4. M35/ 40.-Gesamt/47:22 Min.) platzierten sich noch weit vorne im Gesamtklassement der 344
Männer und Junioren.

Waltke siegt beim Debüt
83 Frauen und Mädchen im Ziel - talentierter TSV-Nachwuchs

Hitzacker
(jw). Wegen einer Familienfeier sei sie gerade in der Gegend gewesen, "und da wollte ich natürlich bei der Herbst-Härte
mitlaufen". Marlene Waltke, die in Bielefeld studiert und für die IGAS Wendland startet, hat sich bei ihrem Debüt bei der größten
Laufveranstaltung im Kreis gleich an die Spitze der 83 Frauen und Mädchen gesetzt. In 47:56 Min. sicherte sich die Jamelnerin
den Gesamtsieg. Allerdings lief die 22-Jährige, die vor kurzem in Hamburg - allerdings auf der Straße - die 10 km in Kreisrekord-
zeit in 38:56 Minuten gelaufen war, nicht am Limit. "Das war schon ungewohnt für mich, das ständige auf und ab", berichtete
Waltke, die sonst eher flache Strecken läuft. Nach den zum Teil deftigen Anstiegen habe sie auf den flacheren Abschnitten Kräfte
gespart. Insgesamt war sie mit ihrer Zeit zufrieden, und dass es sogar zum Gesamtsieg gereicht hat, sei umso schöner. Zuletzt
hatte Rabea Al-Sayyed aus Hitzacker 2004 den Gesamtsieg nach Lüchow-Dannenberg geholt. Zweitschnellste Lüchow-Dannen-
bergerin war Simone Reichstein vom SC Lüchow, die in 51:41 Min. Gesamt-4. wurde. Über fünf Minuten schneller als im Vorjahr
absolvierte Manuela Paul von der SV Lemgow/Dangenstorf die Strecke. In 55:20 Min. schaffte sie als Zehnte noch den Sprung in
die Top-Ten.
Beim Nachwuchs trumpfte auch Anna-Alice Schulz (Schülerinnen C) vom TSV Schnega auf. Die Zehnjährige lief 58:48 Min. und
ließ 61 Frauen und Mädchen hinter sich. Gut waren auch die 56:48 Min. von Siegerin Jordis Hermann (TSV Hitzacker) bei den B-
Schülerinnen. Ebenfalls Talent zeigten Paul Schneeberg (Schüler C/TSV Hitzacker) in 56:47 Min. sowie die B-Schüler Ole
Schönke (50:18 Min.) und Marcel Gruß (51:18 Min.) vom TSV Schnega.
==> Ergebnisse 
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 5. November 2008
Große Tradition: 33 Jahre Süderelbe-Halbmarathon
Auch diesmal lockte das Lauf-Ereignis in Neugraben die Athletinnen und Athleten wieder hinter dem Ofen hervor

Von Norbert Scheid
Neugraben. Für die einen war es der Ausklang der Sommersaison, für die anderen schon der Beginn der Winterlauf-Serien. Egal,
seit 33 Jahren gehört es für die vertraute Gemeinschaft der Langlauf-Freaks nun schon zur Tradition, sich am ersten Sonntag im
November noch einmal in Neugraben zu messen. Vor allem der Süderelbe-Halbmarathon, der übrigens in den ersten 15 Jahren ein
Vollmarathon war, lockt noch einmal die Ehrgeizigsten unter den Laufenthusiasten.
Dass dabei diesmal auch die Hamburger Meistertitel vergeben wurden, wertete Organisator Mark Schepanski von der Leichtath-
letik-Gemeinschaft Hausbruch/Neugraben/Fischbek (LG HNF) allerdings "eher als Farce" ab. "Im letzten Dezember hatten wir dem
Hamburger Leichtathletik-Verband zugesagt, im Rahmen unserer Traditionsveranstaltung auch die Landesmeisterschaft im Halb-
marathon auszurichten. Im Frühjahr hatte der Verband sich das anders überlegt. Im Oktober kam er überraschend doch wieder auf
uns zu, ob wir nicht doch könnten. Am Ende waren von den 240 Teilnehmern auf der 21-Kilometer-Strecke nur 30 für diese Ham-
burger Meisterschaft gemeldet. Und davon wiederum waren etwa 20 Mitglieder der LG HNF."
Einer allerdings hat sich souverän über das Verbands-Chaos hinweggesetzt. Und der ist inzwischen auch in Neugraben schon
Abonnements-Sieger. Mourad Bekacha, ein tunesischer Kurier-Fahrer aus Hamburg, der inzwischen für den Bahrenfelder SV
startet, lief auch in diesem Jahr wieder allen davon. Der stets lächelnde schnelle Mann machte nach einer Stunde, 14 Minuten und
acht Sekunden den Schritt über die Ziellinie. Damit gehört ihm auch der Hamburger Meistertitel. Diesmal allerdings hatte er einen
Verfolger im Nacken, den keiner aus der Läufer-Clique kannte. "Ein paar Tage vor dem Start meldete sich bei mir ein Ehepaar",
erzählte Mark Schepanski über den Überraschungs-Gast. "Die hatten Besuch aus Moskau. Ob der nicht bei uns starten dürfe."
Viachesla Degtyarenko kam aus der sehr kleinen Moskauer Langlauf-Gemeinschaft und kam in Neugraben nach 1:15:44 Stunden
gleich als Zweiter ins Ziel. Als Dritter wurde Benjamin Ehlers von der TH Eilbeck (1:17:32) wenigstens noch Hamburger Vize-
meister. Der Schnellste im Trikot der LG HNF war wieder einmal Senior Wieslaw Slawinski. Mit einer Zeit von 1:20:23 wurde er
Siebter in der Gesamtwertung und Hamburger Meister bei den über 50-Jährigen. In der Altersklasse M 45 sicherte sich Michael
Neitzke, ebenfalls LG HNF, in 1:21:57 den Titel.
Die erste Frau im Ziel war wahrscheinlich bereits unter der Dusche, als die Zweite eintraf. Manuela Sporleder (100 Marathon Club)
siegte in 1:26:35. Sabine Heidmann vom MTV Obermarschat konnte erst mehr als 12 Minuten später (1:38:56) Feierabend
machen. Einen Titel in der Altersklasse W 40 nahm Petra Cords, die schnellste Frau der LG HNF, mit nach Hause. Ihre Zeit:
1:47:47 Stunden.
Ergebnisse:
10-Kilometer-Lauf, Frauen:
1. Trixi Koch (LG Power-Schnecken Kiel) 40:33 Min., 2. Astrid Sandes (Hamburg) 44:11, 3. Claudia
Jordan (PSV Buxtehude) 44:29; Männer: 1. Christian Hartwig (Hanau-Rodenbach) 36:38, 2. Peter Smolinski (HSV) 36:46,
3. Emmanuel Cuny (LAV HH-Nord) 38:47
==> Alle Ergebnisse  
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DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 5. November 2008
Lüning zeigt allen die Hacken
Bremer gewinnt Hauptlauf im Ellernbruch / Krinke Doppelsiegerin bei den Frauen / Schwartz wechselt Verein

Weyhe
(hr). Mit einem überlegenen Sieg von Sebastian Lüning (LG Bremen-Nord) endet der Hauptlauf über 8200 Meter beim 106.
Ellernbruch-Waldlauf des SC Weyhe. Der 38-Jährige, der in diesem Jahr Zeiten von 1:11 Stunden im Halbmarathon und 2:29
Stunden im Marathon stehen hat, gewann in 27:35 Minuten mit fast eineinhalb Minuten Vorsprung vor Christian Siedlitzki (SG
Findorff, 28:57).
Insgesamt gingen über 250 Läufer zum Auftakt des Syke-Weyher Cross-Fünfers im Ellernbruch an den Start, davon fast die Hälfte
auf der Langstrecke. Bei guten äußeren Bedingungen wurde Triathlet Maik Schindler (SC Weyhe) auf Platz sieben in 31:01 Mi-
nuten bester Kreisvertreter, zwei Plätze dahinter folgte Werner Wührmann (LC Hansa Stuhr/31:24) und sicherte sich damit den
Sieg in der M 50. Eine starke Leistung bot auch M-55-Sieger Johannes Daniels (SG Diepholz) auf Platz 14 direkt hinter Christian
Walz (Weyher LT).
Bei den Frauen durfte sich Nicole Krinke (LG Nienburg) als Doppelsiegerin feiern lassen. Auf der Mittelstrecke über 4000 Meter
gewann sie in 16:29 Minuten souverän vor der Jugendlichen Natascha Schröder (TV Sottrum, 16:58) und der Brokserin Heidi-
Annemarie Schwartz (16:59). Schwartz (zuvor TSV Schwarme) geht als Triathletin künftig für den PSV Bonn an den Start. Als
Leichtathletin hat sie sich dem LC Hansa Stuhr angeschlossen. Im Hauptlauf kontrollierte die 30-Jährige das Rennen ebenfalls
von der Spitze weg und baute ihren Vorsprung vor Teamgefährtin Christine Grammer auf fast zwei Minuten aus. Für Krinke wurden
32:30 Minuten gestoppt, für Grammer 34:26. Dritte wurde Schwartz in 35:42 vor Angela Welp (LC Hansa Stuhr/35:56), Maren
Rösner (TSV Schwarme/36:24) und Bianca Reinert (TuS Sudweyhe/ 37:25).
Im gemeinsamen Lauf der Männer und männlichen Jugend dominierte der 17-jähige Sebastian Franke (SG Diepholz). In 15:18
Minuten lag er deutlich vor seinen Verfolgern, seinem Bruder Dominik und dem Hoyaer Björn Stolterfoth, der in 16:04 Minuten bei
Zeitgleichheit knapp die Nase vorn hatte. Fünfter bei den Männern wurde Wilfried Hocke (TSV Asendorf) vor Julian Franke (SG
Diepholz) und Harri Falke (SC Weyhe).
==> Presseberichte vom 5.11. / 6.11. 
==> Ergebnisse 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 6. November 2008
Lüning nicht zu bremsen
Bremer gewinnt 106. Auflage des Ellernbruch-Waldlaufs in Kirchweyhe

Von Christiane Golenia
Kirchweyhe. Die Vorjahressieger fehlten beim Auftakt des Syke-Weyher Cross-Fünfers. Sie hätten es aber auch schwer gehabt,
sich beim 106. Ellernbruch-Waldlauf erneut durchzusetzten. Quasi im Alleingang entschied Sebastian Lüning (LG Bremen Nord)
die 8200 Meter-Langstrecke in 27:35 Minuten für sich. Nicole Krinke (JG Oyle), zuvor schon auf der Mittelstrecke siegreich, kam
bei den Frauen in 32:30 Minuten zum ebenso ungefährdeten Erfolg. Schnellster auf der Mittelstrecke war der 17-jährige Diepholzer
Sebastian Franke.
Die Läuferschlange im Kirchweyher Ellernbruch schien kein Ende zu nehmen. 120 Langstreckler, der mit insgesamt 230 Teil-
nehmern wieder bestens besuchten Veranstaltung, reihten sich gleich nach dem Start auf den recht engen Wegen brav anein-
ander. Einer machte sich allerdings sofort auf und davon: Eben Sebastian Lüning, der erst drei Wochen zuvor in Essen den Mara-
thon in 2:29:35 Stunden absolviert hatte, fand keine ernsthafte Konkurrenz, zumal Vorjahressieger Horst Wittmershaus dienstlich
verhindert war. Als Zweiter folgte Christian Siedlitzki (SG Findorff) mit über einer Minute Rückstand, vor weiteren vier Läufern aus
Bremen. Bester aus dem Kreisgebiet war als Siebter Triathlet Maik Schindler (SC Weyhe) gefolgt von M50-Sieger Werner Wühr-
mann (LC Hansa Stuhr) auf Rang neun.
Schnell unterwegs waren auch die Spitzenathletinnen in einer Frauenkonkurrenz, die mit rund 30 Aktiven auch zahlenmäßig stark
besetzt war. Nicole Krinke entschied nach der Mittelstrecke auch die Langstrecke souverän für sich. Gesamtdritte wurde jeweils
die Jugendliche Heidi-Annemarie Schwartz, die sich auf der Langdistanz am Ende noch an ihrer zukünftigen Vereinskameradin
Angela Welp (LC Hansa Stuhr) vorbeischob.
Den Gesamtsieg im Mittelstreckenrennen über 4000 Meter sicherte sich der Jugendliche Sebastian Franke in 16:04 Minuten - mit
"satten" 46 Sekunden Vorsprung auf Männersieger Björn Stolterfoth (TuS Hoya). In den Nachwuchswettbewerben brachten die LG
Delmenhorst/Diepholz (LGSD), der TSV Schwarme, der SC Weyhe und der TuS Hoya ein erfreulich großes Aufgebot an Nach-
wuchstalenten an den Start. Mit jeweils vier Jahrgangssiegen waren am Ende die LGSD und der TuS Hoya am erfolgreichsten.
==> Presseberichte vom 5.11. / 6.11. 
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 8. November 2008 (Von Manfred Scholz)
Meyer sorgt für die Überraschung
Leichtathletik.
Der 18-jährige Tobias Meyer vom ESV Eintracht Hameln sorgte für die Überraschung bei seinem Sieg auf der 5-
Kilometer-Distanz beim zweiten neuen Baxmann-Lauf in Hessisch Oldendorf. Denn er konnte den Lokalmatador Heiko Wolling
vom TV Jahn Welsede und den sieggewohnten Jobst von Palombini vom VfL Bückeburg auf die Plätze verweisen. Auf den vier
Stadt-Runden drückten die drei in einer starken Sechser-Gruppe, zu der auch noch Ian Anderson vom ESV, Kevin Jameson von
Viktoria Lauenau und Rico Beyer vom VfL Bückeburg gehörten, mächtig aufs Tempo. Wolling und Meyer setzten sich in den
letzten beiden Runden etwas ab und nach sehr guten 15:42 Minuten stürmte Meyer ins Ziel, zwei Sekunden vor Wolling und 14
Sekunden vor von Palombini. “Ich fand die Strecke sehr gut, zwar sehr viele Kurven, aber mit der Zeit bin ich sehr zufrieden” sagte
Meyer nach seinem Debüt in Hessisch Oldendorf. Zufrieden war auch Heiko Wolling, der Welseder startete ein letztes Mal für den
TV Jahn Welsede (seinem ersten Verein). Er verlässt den ESV und damit die LG Weserbergland in Richtung Kirchdorf.
Bei den Frauen konnte Ulrike Haskamp vom ESV ihren Sieg vom Vorjahr wiederholen. Bis 400 Meter vor dem Ziel hatte sie zu-
sammen mit Kathy Spieß (TV Jahn Welsede), das Rennen souverain angeführt. “Der langgezogene Endspurt kam für mich einfach
zu früh, da konnte ich nicht mehr folgen”, zollte Spieß Haskamp Respekt für ihren Sieg in 19:29 Minuten, aber mit nur zwei Se-
kunden Vorsprung. Dritte wurde Ursula Meitz von pingpank.de.
Pünktlich um 14.00 Uhr hatte der Baxmann eine kleine Schar Bambinis über die 300 lange Distanz geschickt. Beim anschließ-
enden Schülerlauf über 1,25 Kilometer siegte bei den Mädchen Chiara Beckedorf vom TV Jahn Welsede (5:19 Minuten) vor Ayleen
Guder, LG Weserbergland (5:25 Minuten) und Meike Fehrmann vom SV Hastenbeck, die 5:31 Minuten benötigte. Schnellster bei
den Jungen war Robert Bühre aus Rodenberg (4:03 Minuten) vor Ruben Bormann, VfL Hess. Oldendorf (4:21 Minuten) und Vincent
Marahrens von Preußen Hameln 07 (4:23 Minuten).
Einsam seine 9 Runden zog der 22-jährige Vorjahressieger Daniel Ulbrich vom TSV Kirchdorf, der unangefochten nach 35:56 Mi-
nuten über 10 Kilometer ins Ziel lief. Zweiter wurde der 16 Jahre ältere Udo Müller vom ESV Eintracht Hameln in 37:49 Minuten vor
Hauke Plutte vom VfL Hess. Oldendorf, der nach 38:25 Minuten im Ziel von seinen Söhnen empfangen wurde. Wieder mal “just for
fun”, lief Gewichtheber Frank Abel vom HSC Blau Weiss Tündern nach 1:03:46 Stunden nicht als Letzter zufrieden durch Ziel.
Ziehen lassen musste Lokalmatadorin Ulla Köppen vom VfL Hess. Oldendorf als Vierte bei den Frauen in 45:44 Minuten die meist
jüngere Konkurrenz. Es siegte Jutta Rahns aus Höxter in 40:35 Minuten vor Gisela Hollstein vom VfL Bad Nenndorf (45:27 Mi-
nuten) und Ute Vehlow-Diekmann vom TV Sottrum (45:34 Minuten).
Schnellste Walkerin über 5 Kilometer wurde Ursula Körner, LC 92 Bad Salzuflen in 30:27 Minuten und Günter Rodenberg aus
Hildesheim kam nach 29:37 Minuten bei den Walkern als erster in Ziel. Zufriedene Teilnehmer freuten sich über eine gelungene
Organisation, eine schnelle Siegerehrung durch den Baxman und Dr. Dohme und für das Five Friends Event Team zog Iris Heister-
hagen positive Bilanz: “Wir sind sehr zufrieden, steigende Teilnehmerzahlen (ca. 110) zeigen, es hat sich herumgesprochen,
dass der Baxmann-Lauf eine schöne Veranstaltung ist”.
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Ergebnisse 
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ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 11. November 2008
Langstreckler toppen die Rekorde
Gute Zeiten, maue Teilnahme: 974 Starter beim 37. Herbstlanglauf des VfL Suderburg

Von Bernd Klingebiel
Hösseringen/Suderburg. Bestzeiten, aber maue Beteiligung: Nur 974 Aktive und Wanderer und damit deutlich weniger als in
vielen Jahren zuvor starteten am Sonntag beim 37. Herbstlanglauf "Rund um Hösseringen" des VfL Suderburg. Pressesprecherin
Mady Griem: "Kein Wunder nach den vergangenen zwei Regen- und Schlammjahren, die Erinnerungen schreckten vermutlich viele
ab." Diesmal allerdings stimmten die Wetterbedingungen, zumindest weitwiegend: Der Wind blies den Aktiven nur abschnitts-
weise ins Gesicht, und der Regenguss, der die Marathonläufer etwa 40 Minuten nach dem Start ärgerte, hielt nicht lange an - und
so kamen letztlich alle (luft-)getrocknet ins Ziel. Alle anderen Konkurrenzen, die ab Mittag starteten, hatten stabiles Wetter.
 Im Aufwind befanden sich auch die Athleten, die die Bestzeiten aus dem Vorjahr erneut topten. Die Uelzener Marathonläuferin
Britta Schulz (HSG Uni Greifswald) benötigte nur 3:17:32 Stunden ins Ziel, obgleich sie nach eigenen Aussagen zum Schluss
durchaus noch trödelte, weil sie deutlich unter der von ihr gesteckten Gesamtzeit von 3:30 Stunden blieb. Carsten Horn (VfL
Suderburg) mit 2:55:23 Stunden und Frank Gießen (HSG Uni Greifswald ) liefen mit 2:56:39 Stunden der Vorjahres-Bestzeit da-
von. In einem spannenden Rennen gegen den Celler Markus Susmann gewann Kersten Jäkel vom Post SV Uelzen den Halbmara-
thon mit knappen sieben Sekunden Vorsprung - beide deklassierten das Hauptfeld um mehr als zehn Minuten. Jäkel versuchte
mit hochgehaltenem Tempo auch an den Steigungen seinen Konkurrenten abzuschütteln, doch Susmann blieb zäh.
Sieger über die 10,4 Kilometer wurde Stefan Bädermann. Nach einem starken Ausreißversuch kam er nach 36:33 Minuten ins
Ziel - ein hervorragendes Ergebnis für den Bergener nach zwei verletzungsreichen Jahren. In einem beheizten Zelt war für das
leibliche Wohl von Startern und Zuschauern gesorgt, auf einem Verkaufsstand gab es Tipps und Trends zur Laufsportmode. Rund
70 Partyfreudige feierten am Vorabend des Laufes auf der "2. PastaParty".
==> Ergebnisse   
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MELLER KREISBLATT vom 11. November 2008
“Du bist doch eine Runde weniger gelaufen . . .”

Melle
(jka). Im vergangenen Jahr wurde der Meller Crosslauf zur regelrechten Schlammschlacht - und passend zur 32. Auflage
gab es auch am Sonntagmorgen wieder leichten Regen, aber im Laufe des Vormittags setzte sich die Sonne durch. Auch wenn
schlechte Witterung das Letzte wäre, woran ein Crosslauf scheitern sollte - das Wetter war ein Gesprächsthema. “Es ist ja recht-
zeitig umgeschlagen”, freute sich Dieter Ulferts, der für die logistische Organisation verantwortlich war und einen neuen Teilnehm-
errekord verkünden konnte: 696 Läufer kamen ins Ziel und knackten die Marke von 501 Teilnehmern aus 2006. Für Ulferts war es
ein rundum zufriedenstellendes Ergebnis: “Nach dem Beinbruch im letzten Jahr haben wir dieses Mal keine großen Verletzungen
gehabt.” Aus seiner Sicht ebenfalls erfreulich: die große Zahl an Schülern, die an der Schulwertung teilnahmen, die zum zweiten
Mal durchgeführt wurde. Und nicht zu vergessen, “die gut 100 Helfer, die im Gelände, bei der EDV oder in der Cafeteria mit ange-
packt haben”.
Eckhard Staege war einer dieser Helfer und hatte die Federführung für die Streckenvorbereitung inne. Drei Kilometer Absperrband
waren nötig, um den Parcours zu markieren. Einen Teil der Eisenstangen zur Befestigung hatte Staege noch am Samstagabend
in den Wald gebracht. Für die Hauptarbeiten lief er schon am Sonntagmorgen um kurz vor halb acht durchs Unterholz, als die
meisten Crossläufer noch in den Federn lagen. 2007 war Staege noch mit der Präparierung beschäftigt, “da sind die ersten schon
gestartet. Das passiert mir nicht noch mal.” Mit dem Ergebnis seiner Planungsarbeit war der “Herr der Streckenführung” zufrieden.
“Es gibt zwei rutschige Stellen”, erklärte Günter Eser, der Staege tatkräftig zur Seite stand. “Da könnte es einige Bauchlandungen
geben”, ahnte er. Aber das wollte Staege nicht gelten lassen: “Da springt man drüber wie ein Reh”, kommentierte er eine Wasser-
pfütze. “Richtige Crossläufer laufen mit Spikes”, weiß er außerdem und hatte dabei auch schon bedacht, dass ein Teilstück über
die Straße führte. Die Nutzung von Spikes hatte der akribische Vorbereiter im Selbsttest erprobt und Vereinskameraden zur Prüf-
ung auf die Strecke geschickt. Ergebnis: Die kleinen Stahlnägel unter der Schuhsohle waren einsetzbar.
Viele Zuschauer an der Strecke fieberten dem vereinsinternen Duell der beiden Meller Spitzenläufer Ingo Assmann und Axel Keil
entgegen, aber der direkte Vergleich fiel aus. Keil startete nur über die Kurzstrecke von 3800 Metern, Assmann nur im späteren
Hauptlauf über 7,4 Kilometer. Mit durchaus unterschiedlichen Erfolgen: Keil hatte das Nachsehen hinter Tobias Rasper von der LG
Osnabrück und lief mit 11 Sekunden Rückstand als Zweiter über die Ziellinie. Danach fehlten Kraft und Motivation, um sich auch
noch über die Langstrecke zu quälen. Assmann hingegen konzentrierte sich auf die Königsdisziplin und ließ dabei 220 Konkurr-
enten ganz schön alt aussehen. Schon in der zweiten von vier Runden durch die Meller Berge lief er an der Spitze ein einsames
Rennen und deklassierte seine Gegner in 27:41 Minuten. “Du bist doch eine Runde weniger gelaufen als die anderen”, flachste ein
Zuschauer im Ziel über die fast anderthalb Minuten Vorsprung. Assmann war mehr als zufrieden: “Im letzten Jahr war ich Vierter
und bin dabei dreimal gestürzt.” Zum Vereinsduell mit Keil, der im Stadtlauf die Nase vorn gehabt hatte, fand Assmann faire
Worte: “Im Cross wären meine Chancen besser gewesen, aber das kann man jetzt nicht vergleichen, weil wir nicht gegeneinander
im gleichen Lauf gestartet sind.”
Dritter auf der 7,4-Kilometer-Strecke wurde der Meller Christian Breeck, der auf den letzten Metern im Stadion noch von Benjamin
Bröcker (LG Osnabrück) abgefangen wurde. Trotzdem reichte das Ergebnis zum Gewinn des Walter-Schlonski-Pokals. Die interne
Altersklassenwertung des SCM gewann Breeck seit 1988 ununterbrochen - “immer nach drei Siegen in Folge darf man den Pokal
behalten. Das war für mich auf jeden Fall ein besonderer Anreiz”, erwarb Breeck mit dem 21. Sieg das siebte Exemplar. Gegen
Assmann hatte er sich keine Chancen ausgerechnet: “Ingo hat hinten raus noch Kraft und ist ja auch noch ein bisschen jünger
als ich.” Bei den Meller Damen verteidigte Anja Bitter die Trophäe, verpasste aber den Sieg in der Gesamtwertung. Hinter Christin
Kulgemeyer (TV GMHütte) und Vorjahressiegerin Maren Urner (LG Osnabrück) wurde sie Dritte des Hauptlaufes.
Traditionell diente der Meller Crosslauf als Auftakt zur Ossen-Cross Serie, die in dieser Saison in ihre 18. Runde geht. 16 Jahre
lang schaffte der SC Melle den Sieg in der Vereinswertung. Im vergangenen Jahr durchbrach die LG Osnabrück diese Dominanz.
Werner Gelhot, Abteilungsleiter der Leichtathleten, streifte selbst noch das Lauftrikot über, um ein paar Punkte für den SCM zu
sammeln. “Wir geben noch mal alles und werden der LG einen fairen Kampf bieten. Eigentlich wollen wir den Pott wieder nach
Melle holen”, war seine Kampfansage, die er später relativierte: “Die LG wird heute vorne liegen, die waren mit einem Riesenteil-
nehmerfeld da.” Trotzdem war Gelhot hochzufrieden mit dem gesamten Tag: “Das ist kaum noch zu toppen.” Melle hat Maßstäbe
gesetzt für die weiteren Läufe der Serie in Ostercappeln, Osnabrück und Bissendorf. Und so wollen Dieter Ulferts und Co auch im
nächsten Jahr wieder eine Spitzenveranstaltung abliefern: “Wenn der Sponsor weiter mitmacht, sind wir sicherlich wieder dabei.”
Bleibt für ihn nur noch die Frage, “wer uns das Wetter garantiert.”
==> Ergebnisse
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WESER KURIER vom 12. November 2008
Spannende Läufe am Bultensee

Bremen
(sfy). Ziemlich außergewöhnlich verlief das Wochenende am Bultensee: Das Wetter meinte es gut mit Run & Bike und
Bultensee-Crosslauf, mit insgesamt 214 Zieleinläufen wurde eine neue Bestmarke gesetzt, und zudem erfolgte die Zeitnahme
erstmals mit einem Chip. "Das ermöglicht einen sofortigen Ergebnisdienst", sagt Organisator Bernd Rennies von OT Bremen.
Streckenrekorde
Wo zuvor noch per Hand gestoppt wurde, reichte nun ein kurzer Computerbefehl, und schon waren die begehrten Ergebnislisten
gedruckt. Sie wiesen am Sonnabend sogar neue Streckenrekorde aus: Beim Run & Bike (4,8 km Lauf & 15 km Rad) hatte Vladi
Riha (Team swb) seine eigene Bestmarke um gut eine Minute auf 40:54 Min. verbessert, und Carolin Schiff (VC Vegesack) den
Rekord gleich um rund vier Minuten auf 48:42 Min. verbessert.
Am Sonntag hielt der Bultensee-Cross über 9600 Meter ein spannendes Rennen bereit. Hier wäre Christian Siedlitzki (32:43 Min.,
SG Findorff) fast noch eingeholt worden von OTs Nachwuchshoffnung Oliver Weinrich (32:59 Min.). Bei den Frauen siegte Angelika
Schröder (38:32 Min., Marathon Club) deutlich vor Isolde Mörk (40:37 Min.). Auf der Mittelstecke über 4800 Meter waren Ingo
Müller (MCB) und Ursula Siewert (LG Kreis Verden) erfolgreich. Während Rennies am Bultensee für den reibungslosen Ablauf
sorgte, stand er beim Verbandstag der Deutschen Triathlon-Union im Fokus: Der Bremer wurde zum Vizepräsidenten Breiten- und
Freizeitsport der DTU gewählt.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 13. November 2008 (Von Hartmann Jung)
Sebastian Hanelt wiederholt Vorjahressieg

Genau 594 liefen mit

Oker- und Granetalsperre im Oberharz. ”Die 32. dreiteilige Harzer Talsperrenserie des Läufer-Teams Oker ist nun auch Ge-
schichte”. So begrüßte der Vorsitzende des Läufer-Teams Oker, Hartmann Jung, die ca. 120 Teilnehmer-/innen und Begleiter in
der Begegnungsstätte in Oker. Keine zwei Stunden dauerte die Auswertung des 3. Laufes und der Serienwertung - Addition der
Zeiten aller drei Läufe. Genau 594 Meldungen aus 156 Vereinen bzw. Wohnorten, das war gegenüber dem Vorjahr eine leichte
Steigerung, wurden in die Ergebnislisten aufgenommen. In die Serienwertung kamen insgesamt 93 Teilnehmer: 55 Langstreckler,
34 Kurzstreckler und vier Walker. In der Begegnungsstätte in Oker hatten die fleißigen Frauen des Läufer-Teams die Kuchenpor-
tionen zusammengestellt und als die ersten Läufer und Läuferinnen vom Kurzstreckenlauf gegen 16.00 Uhr eintrafen, war der Saal
festlich ausgestaltet und bei Kerzenschein konnte sich jeder Serienteilnehmer, wie das seit Anbeginn üblich ist, gegen Rückgabe
seiner Startnummer sein Kaffeegedeck holen.
Schon vor 18.00 Uhr, der letzte Läufer war um 16.28 Uhr im Ziel, hatten die beiden “Auswerter” Hartmann Jung mit Schwieger-
tochter Marlene die Ergebnislisten und Urkunden des 3. Tages und der Serienwertung, hier erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde
mit dem Startbild des 1. Laufes, fertig ausgedruckt, die Siegerehrungen konnten beginnen. Zunächst wurden Vereinsweise die
Urkunden der beiden ersten Läufe ausgeteilt, dann begannen die umfangreichen Siegerehrungen, zunächst die Tageswertung,
dann die Serienwertung. Als Serienauszeichnung gab es in diesem Jahr eine Schildkröte, hergestellt, wie seit 15 Jahren üblich, in
der Glashütte in Clausthal-Zellerfeld. Inzwischen war Eckart Schlange, der 1. Vorsitzende des NLV-Bezirks Braunschweig und
NLV-Kreises Goslar eingetroffen und wurde vom Vorsitzenden des Läufer-Teams begrüßt.
Ein weiterer Höhepunkt waren die umfangreichen Ehrungen für “Wiederholungsläufer”. Ralf Krüger (2. Vorsitzender des Läufer-
Teams), Eckart Schlange und Hartmann Jung konnten für 25-malige Serienteilnahme Andreas Lange (LG Osterode) und Sven-
Hartmann Jung (Läufer-Team Oker) - musste leider arbeiten - mit einem gravierten Glaskrug auszeichnen. Heimische Siege gab
es auf der Langstrecke durch Mike Wolf (M30), Lars Jung (M 35), Andreas Gast (M 40), Matthias Hoffmann (M 45), Ralf Krüger
(M 50), Ansgo Portwig (M 55), Beate Schlimme (W 35). Auf der Kurzstrecke waren siegreich: Patrick Pavel (Männer), Sven-Hart-
mann Jung (M 30), Heidrun Jung (W 60), Pia Nitzschke (Schülerinnen B), Melissa Warnecke (Schülerinnen A) und Tim Nitzschke
(männliche Jugend B). 
Krönender Abschluß war dann die lang erwartete Verlosung, Nils zog die Startnummern und da war es ziemlich ruhig im Saal. Nur
persönlich Anwesende konnten gewinnen. Zum Schluß bedankte Jung sich bei allen Teilnehmern für ihre Teilnahme und wünschte
eine gute Heimfahrt. Die kleine Helferschar setzte sich dann, nachdem der Saal wieder aufgeräumt war, noch eine Stunde zu-
sammen und resümierte bei einem Bier oder Glas Sekt die Veranstaltung. Der Vorsitzende dankte allen Helfern für die wiederum
gelungene Veranstaltung.
==> Ergebnisse: 1. Lauf (25.10.) / 2. Lauf (1.11.) / 3. Lauf mit Serienendstand (8.11.)
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 18. November 2008
Carsten Schlangen nicht zu schlagen

Lingen.
Carsten Schlangen, der für die LG Nord Berlin startende Olympiateilnehmer aus Meppen, war erwartungsgemäß der
überragende Teilnehmer beim traditionellen Emslandcross des VfL Lingen. Er siegte im Mittel- und Langstreckenlauf ohne große
Mühe. Auf der Mittelstrecke über 2900 Meter folgten hinter Schlangen sein langjähriger Vereinskollege Thomas Bruns (Union
Meppen), der wegen einer Sehnenreizung auf den Langstreckenlauf verzichtete, und der A-Jugendliche Jan Brümmer (TuS Haren).
Klar die schnellste Läuferin war hier Katharina Robbers (Sparta Werlte).
Im 9300-m-Lauf zeigte sich der A-Jugendliche Daniel Gruber (LG Emstal-Dörpen) als Zweiter hinter Schlangen gut in Form für die
EM-Qualifikation am Wochenende in Darmstadt. Dritter wurde Sebastian Bach (Conc. Emsbüren), der überraschend seinen Ver-
einskollegen Thomas Otting hinter sich ließ. Auch Maren Kock (LG Emstal-Dörpen) bewies mit ihrem überlegenen Sieg auf der
Langstrecke gute Frühform.
Bei den A-Schülerinnen (2600 m) brachten Franziska Deters und Laura Niehaus (beide LAV Meppen) sowie Lars Hanekamp
(Sparta Werlte) die herausragenden Leistungen, bei den B-Schülerinnen und Schülern (1800 m) Daniel Temmen (LAV Meppen),
Felix Bartels (VfL Lingen), Lea Meyer (VfL Löningen) und Kristin Otten (Union Meppen). Talent und gute Kondition zeigte der zahl-
reich vertretenen Nachwuchs in den 1100-m-Läufen mit Siegen für ihre Vereine Germania Twist (2), TuS Haren (2), DJK Spahn-
harrenstätte, DJK Geeste, VfL Lingen und SC Osterbrock.
Den nächsten Crosslauf richtet der SV Groß Hesepe am 29. November ab 13 Uhr im Klein Heseper Ferienpark aus.
==> Ergebnisse 
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 19. November 2008
Dichtes Gedränge auf der Langstrecke
Leichtathletik: Rund 300 Starter beim Waldkater-Crosslauf / Horst Wittmershaus und Nicole Krinke am Ende vorn

Von Christiane Golenia
Weyhe. Das erste Aufeinandertreffen endete mit einem klaren Sieg des Lokalmatadoren: Beim 67. Waldkater-Crosslauf in
Melchiorshausen setzte sich Horst Wittmershaus (SC Weyhe) auf der Langstrecke über 8400 Meter sicher in 29:31 Minuten
gegen Sebastian Lüning (LG Bremen-Nord, 29:42) durch. Bei den Frauen feierte Nicole Krinke (LG Nienburg) erneut einen über-
legenen Doppelsieg auf Mittel- und Langstrecke. Schnellster Mittelstreckler über 4200 Meter war Nils Trimpe (TuS Huchting).
 Das ohnehin schon ausgezeichnete Meldeergebnis vom Ellernbruch-Waldlauf vor zwei Wochen wurde beim Waldkater-Crosslauf
mit mehr als 300 Startern noch einmal getoppt. Davon sorgten rund 140 Läufer auf der Langstrecke für dichtes Gedränge, von dem
sich allerdings mit Wittmershaus, Lüning, Siedlitzki und Pedro vier Topläufer gleich absetzten. Doch das Quartett bleib nicht lange
beisammen. Joaquim Pedro (LG Bremen Nord) schied aus, Christian Siedlitzki (SG Findorff) konnte das hohe Tempo nicht halten.
Schon nach drei von sechs Runden sah sich Horst Wittmershaus allein in Führung. Der Vorsprung hielt bis ins Ziel. Danach ver-
gingen eineinhalb Minuten, bis mit Siedlitzki und Timo Sieke (Buntentor) die nächsten Läufer in Sicht waren. Als Jüngster im Feld
finishte Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) auf einem ausgezeichneten fünften Platz.
Bei den Frauen bewältigte Nicole Krinke den anspruchsvollen Kurs in 34:45 Minuten mit Abstand am Schnellsten. Hinter der Nien-
burgerin sicherte sich die Martfelderin Heidi-Annemarie Schwartz wie schon zuvor auf der Mittelstrecke erneut den zweiten Platz.
Dritte wurde Christine Grammer, ebenfalls LG Nienburg. Im Kampf um Platz vier schob sich die Schwarmerin Maren Rösner mit
dem besseren Finish noch an Angela Welp (Stuhr) vorbei.
Die schnellste Zeit auf der Mittelstrecke erzielte Nils Trimpe mit einem klaren Start-Ziel-Sieg in 15:24 Minuten. Platz zwei sicherte
sich Gerrit Meyer (Barnstorf, 15:48) im Spurt vor Jugendsieger Jan Roseland (Verden). In den Wettbewerben der Schüler und B-
Jugend war der FTSV Jahn Brinkum mit zwei Dutzend Athleten stark vertreten. Den Brinkumern gelangen durch Fynn und Antonia
Hehr, Florian Krüger und Kristin Sander dann auch gleich vier Gesamtsiege. Zwei ganz überlegene Erfolge feierten allerdings auch
die LG Delmenhorst/Diepholz durch Julia Schädler bei der B-Jugend und Kim-Michelle Schwenke bei den D-Schülerinnen.
Erst aufpassen, dann auswerten
Exakt 8340 Meter absolvierten die Langstreckler in Melchiorshausen. Oder waren es doch nur 8280 Meter? So ganz sicher und
endgültig ließ es sich selbst bei Vergleich der Messergebnisse hochmoderner Technik dann doch nicht feststellen. Mit der waren
etliche Läufer beim Waldkater-Cross ausgerüstet. Waren vor Jahren noch Herzfrequenz-Messgeräte für ambitionierte Läufer
scheinbar unentbehrlich bei Training und Wettkampf, finden jetzt handliche Laufcomputer mit GPS-Sensoren ihre Anhänger.
Neben Herzfrequenz sowie Schrittfrequenz und -länge lassen sich Laufgeschwindigkeit und -distanz, Höhenmeter und daneben
selbstverständlich der Kalorienverbrauch und vieles mehr messen. Trainingssteuerung und -optimierung soll damit ermöglicht
werden. Die Auswertung der gesammelten Laufdaten beansprucht da unter Umständen mehr Zeit als das Sammeln der Laufkilo-
meter. Zumindest im Crosswettkampf allerdings ist der Läufer gut beraten, sich in erster Linie auf Bodenbeschaffenheit und Renn-
geschehen zu konzentrieren. Sonst gibt es am Ende womöglich gar nichts auszuwerten . . .

DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 19. November 2008
Wittmershaus lässt nichts anbrennen
Sicherer Sieg beim 67. Waldkater-Cross / Nicole Krinke triumphiert bei den Frauen
Weyhe
(hr). Mit einer Galavorstellung wartete Horst Wittmershaus (SC Weyhe) beim 67. Waldkater-Cross des SC Weyhe in
Melchiorshausen auf. Im Hauptlauf über 8400 Meter ließ er Ellernbruch-Sieger Sebastian Lüning (LG Bremen-Nord) keine Chance
und gewann sicher in 29:31 Minuten. Bei idealen äußeren Bedingungen gingen über 300 Läufer auf dem hügeligen Rundkurs rund
um die Schützenhalle an den Start - davon fast die Hälfte auf der Langstrecke. Wittmershaus übernahm von Beginn an die Spitze,
baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und konnte in der letzten Runde sogar noch etwas Fahrt herausnehmen, ohne seinen
Sieg zu gefährden. Als zweitbester Kreisvertreter überzeugte der 18-jährige Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) auf Platz fünf in 32:11
Minuten, und auch Maik Schindler (SC Weyhe, 33:54 Minuten) wusste als Neunter zu gefallen. In der Mannschaftswertung der
Serie Syke-Weyher Cross-Fünfer baute die SG Roadrunners Buntentor ihre Führung weiter aus, da sie gleich drei Läufer in die
Top-Sechs brachte. Knapp dahinter folgt der SC Weyhe, für den zusätzlich zu Wittmershaus und Schindler Peter Sokoll als Elfter
(34:02) in die Wertung kam.
Im starken Frauenfeld mit 32 Teilnehmerinnen dominierte erneut Nicole Krinke (LG Nienburg). In 34:45 Minuten war sie über zwei-
einhalb Minuten schneller als Heidi-Annemarie Schwartz (PSV Bonn), die ihrerseits deutlich vor Christine Grammer (LG Nienburg)
lag, gegen die sie im Ellernbruch noch verloren hatte. Mit einem starken Finish verdrängte Maren Rösner (TSV Schwarme) die
Barnstorferin Angela Welp (LC Hansa Stuhr) noch von Platz fünf. Siebte wurde Bianca Reinert (TuS Sudweyhe). In der Mann-
schaftswertung liegt die LG Nienburg unverändert vorn, da der ATS Buntentor als Zweiter 14 Tage zuvor im Ellernbruch keine
Mannschaft gestellt hatte.
Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter musste Gerrit Meyer (MTV Barnstorf, 15:48 Minuten) neidlos die Überlegenheit von Nils
Trimpe (TuS Huchting, 15:24 Minuten) anerkennen, durfte sich über Platz zwei aber ebenso freuen wie sein Trainer Bernhard
Keller. Dieser wurde als M 50-Sieger bei den Männern Vierter. Vor ihn schoben sich noch die drei stärksten Jugendlichen, ange-
führt von Jan Roseland (LG Kreis Verden, 15:50 Minuten), Sebastian Franke (15:50 Minuten), und Dominik Franke (beide SG
Diepholz, 16:10 Minuten). Bei den Frauen war Doppelstarterin Nicole Krinke erneut vor Heidi-Annemarie Schwartz erfolgreich,
dass beste Team stellte allerdings die LG Kreis Verden.
Dank starker Mannschaftsmeldungen des FTSV Jahn Brinkum und des BLT Bremen waren vor allem die Läufe der jüngeren
Schülerklassen beim 67. Waldkater-Cross sehr gut besetzt. Mit sieben Einzelsiegen durch Celine Amelsberg, Katinka Bossmann,
Kristin Sander, Katharina Hesse, Florian Krüger, Antonia Hehr und Fynn Hehr sahnten die Brinkumer richtig ab. Dahinter kam
die LGSD, für die es erste Plätze durch Kim-Michelle Schwenke und Timotheus Pache gab. Sieg Nummer drei steuerte Julia
Schädler bei. Jeweils einen Triumph feierten der MTV Barnstorf (David Müller), der SC Twistringen (Rene Brinkmann und der TuS
Hoya (Marten Krüger).

==> Ergebnisse  
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ZEVENER ZEITUNG vom 21. November 2008
Crosslauf-Kreismeister rund um den Fuchsberg ermittelt
TSV Gnarrenburg richtet Titelkämpfe mit 220 Teilnehmern aus - Anspruchsvoller Streckenverlauf

Gnarrenburg
(es). Im zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt mit den Kreis-Crosslauf-Meisterschaften. Nachdem im Frühjahr
ein Sturm für umgeknickte Bäume gesorgt hatte, die ein Laufen unmöglich machten, gingen die Sportler stattdessen am letzten
Wochenende an den Start, um ihre Kreismeister zu ermitteln. Der ausrichtende TSV Gnarrenburg hatte erneut den Fuchsberg in
Brillit als Gelände ausgesucht und so für eine anspruchsvolle Strecke gesorgt. Den Meisterschaften des Kreises Rotenburg hatte
sich der Kreis Cuxhaven angeschlossen, außerdem waren die Läufe offen für alle Interessierten. Mit der Zevenerin Birte Bultmann
(TV Wattenscheid) und ihrem Vereinskameraden Carsten Schütz setzten sich auf der Kurzstrecke erwartungsgemäß die Favoriten
durch. Torsten Naue (LG Bremen-Nord) gewann wie erwartet den Lauf über die 8700-Meter-Distanz. Klaus Lürßen, zweiter Vorsitz-
ender des TSV Gnarrenburg, schickte über 220 Läuferinnen und Läufer mit einem lauten Knall auf die Strecke. Besonders im Ju-
gendbereich mussten die Eltern ihre Schützlinge ermahnen, nicht zu schnell loszulaufen, damit für die Strecke genügend “Puste"
vorhanden war. Im Zieleinlauf wurden die Sprösslinge dann noch einmal kräftig angefeuert und liebevoll und lobend in den Arm ge-
nommen.
Im Lauf über die 3300-Meter-Distanz siegte Lukas Klencke (TuS Rotenburg) bei den Männern und Janina Lorenz vom TSV
Gnarrenburg bei den Frauen. Bei der A-Jugend waren Dennis Bruns (TuS Rotenburg) und Ina Beiwinkler (TV Sottrum) siegreich
und bei der männlichen B-Jugend gewann Jannek Lührs vom TuS Alfstedt. Einen dreifachen Triumph feierte die LAV Zeven in der
M 40-Klasse. Es siegte Bernd Bredehöft vor Volker Pieper und Ralf Heins. In der M 50-Klasse gab es einen weiteren dreifachen
Sieg der LAV Zeven. Bernd Schulz gewann hier vor Rainer Liburg und Joachim Hickisch. Den Kreismeistertitel mit der Mannschaft
gewann der SV Eintracht Hepstedt/Breddorf vor der LAV Zeven und den TSV Gnarrenburg.
Die LAV Zeven beherrschte auch die Nachwuchs-Klassen. Bei den 8-Jährigen gewann Milena Heins. Wiebke Fricke und Jonathan
Wehe siegten bei den 9-Jährigen. Bei den Schülern C holte sich die LAV Zeven den Mannschaftstitel in der Besetzung Quintus
Meyer, Thore Michaelis und Kai Pieper. Der TuS Alfstedt stellte bei den Schülern B mit Tjark Desebrock, Fabian Jungen und Lars
Steffens das stärkste Team. In der Einzelwertung der weiblichen Jugend B gewann Tahnee Tietjen vom TSV Bremervörde den
2700-Meter-Lauf und bei den Schülern A gewann ihr Vereinskamerad Lars von Kamp.
Marco Slokker vom TSV Gnarrenburg gewann den 8300-MeterLauf bei der männlichen Jugend A. Bei den Seniorinnen W35 platz-
ierten sich mit Simone Nehring, Yvette Bielefeld-Brünjes und Heike Lubes drei Läuferinnen des TSV Gnarrenburg vorn. Rainer
Schröder (SVE Hepstedt/Breddorf) siegte in der M40-Klasse.
Für die Durchführung der Crosslauf-Meisterschaften war der TSV Gnarrenburg mit seinen Sparten Leichtathletik und Lauftreff ver-
antwortlich. Hans-Günther Lorenz und Ralf Rimkus hatten als Verantwortliche alle Fäden in der Hand. Im Hintergrund wertete
Sebastian Stabel alle Läufe zügig aus. Ralf Rimkus fügte noch einmal entschuldigend an, dass die anfänglich lange Wartezeit bis
zur Ausgabe der Urkunden und Ergebnislisten auf ein Kommunikationsproblem innerhalb des Organisations-Teams zurückzuführ-
en war.
==> Ergebnisse
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 25. November 2008
Erster Lauf, erster Sieg
Hansa-Crosslauf: Heidi-Annemarie Schwartz gewinnt bei ihrem Debüt im Trikot des LC Hansa Stuhr

Von Christiane Golenia
Stuhr. Die Dunkelheit allein hätte eigentlich schon genügt. Doch dann kam auch noch der Schnee dazu. Damit war der 11.
Hansa-Crosslauf das, was die Organisatoren vom Stuhrer Leichtathletikclub versprochen hatten: Ein nicht alltägliches Lauferleb-
nis. Die Idee, im Winter im Dunkeln eine Crossveranstaltung durchzuführen, ist schon einigermaßen außergewöhnlich. Das Team
vom LC Hansa wagte sich heran, verbesserte und veränderte über die Jahre immer wieder Streckenführung und Beleuchtung, bis
diesmal wirklich alles passte. Auf einer vom Fahrenhorster Sportplatz aus gut einzusehenden 1000-Meter-Runde konnten die Zu-
schauer das Renngeschehen bestens verfolgen. Die Ortsfeuerwehr Fahrenhorst sorgte gleich mit mehreren Einsatzfahrzeugen
dort für Beleuchtung, wo das Flutlicht des Sportplatzes nicht mehr hinreichte. Dazu sorgte der Schnee für eine besondere Stimm-
ung.
Die Aktiven schien die weiße Pracht und Temperaturen von knapp unter null Grad allerdings wenig zu beeindrucken. Besonders
auf der Kurzstrecke über 3000 Meter gingen etliche im Sommeroutfit an den Start. "Etwas frisch war’s schon", gab Heidi-Anne-
marie Schwartz zu. Entsprechend zügig war die Martfelderin unterwegs. In 13:28 Minuten gewann die 19-Jährige bei ihrem ersten
Rennen im Hansa-Trikot als schnellste Läuferin die Frauenwertung. Der Gesamtsieg ging in 11:01 Minuten an den Bremer Thorben
Preikschat.
Ein deutlich höheres Tempo als die Mittelstreckler schlug die Spitzengruppe der Langstreckler über 8100 Meter an. Nachdem zu-
nächst Horst Wittmershaus (SC Weyhe) die Rolle des Tempomachers übernommen hatte, zogen nach der dritten Runde Ingo
Müller und Hikmet Ciftci vom Marathonclub Bremen auf und davon. Nein, abgesprochen sei dies nicht gewesen, versicherte Müller,
der sich schließlich zwei Runden vor Schluss auch deutlich von Ciftci absetzte. "Es war kein leichtes Rennen", erklärte Ciftci und
dachte dabei auch an den Drittplatzierten Horst Wittmershaus: "Schließlich ist auch Horst ein guter Läufer." Eine starke Leistung
zeigte erneut Tobias Kortas. Als Sieger in der Jugendklasse mischte sich der Syker auf Platz fünf der Gesamtwertung auch dies-
mal unter die schnellsten Männer. Auch bei den Frauen ging der Sieg an den Marathonclub Bremen. Angelika Schröder setzte
sich in 35:56 Minuten sicher gegen Doppelstarterin Heidi-Annemarie Schwartz, die in 37:09 Minuten erneut schnellste Jugendliche
war, und Maren Rösner (TSV Schwarme, 37:39) durch.
Nach dem Hansa-Cross als zweitem Lauf der Suzuki-Hinrichsen-Serie liegen in der Zwischenwertung Horst Wittmershaus und
Petra Seeberg (SC Weyhe) in Führung. Abgeschlossen wird die Serie mit dem Silvesterlauf in Fahrenhorst.
==> Ergebnisse 
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 26. November 2008
Schnee und Eis kein Handicap

Ostercappeln.
Der nächste Lauf, der nächste Rekord. Was Melle zwei Wochen zuvor mit der Bestmarke von 696 Teilnehmern
bestätigte, untermauerte Ostercappeln als zweite Station beim 18. LVM-Ossen-Cross mit der Steigerung auf 596 Finisher nach
497 im Vorjahr: Cross ist in dieser Region in und sucht seinesgleichen woanders. Dabei hatte Ostercappeln zunächst Pech mit
dem plötzlichen Wintereinbruch, denn sonst wären vermutlich zumindest die 838 gekommen, die sich angemeldet hatten. Wer
kam, spürte ein Erlebnis bei Sonnenschein in winterlicher Natur bei besten Voraussetzungen dank Martin Linkemeyer und
Andreas Wollherr als Organisatoren, die damit - wenn überhaupt nötig - den Härtetest mit Blick auf die Landesmeisterschaften an
gleicher Stelle am 15. Februar bestanden.
Nur gut, dass die Macher die am Vortag lange diskutierte Absage verwarfen, denn sonst wären Hobby- und Leistungssportler um
einen großen Spaß gekommen. Dabei strahlten Andreas Kuhlen (Braunschweig, 7:30) und die B-Jugendliche Katharina Robbers
(Werlte, 9:24) als Schnellste auf der Mittelstrecke (2400 Meter) sowie Ingo Assmann (Melle, 30:17) und Christin Kulgemeyer (TV
GMHütte, 35:48) wie in Melle auch hier auf der Langstrecke (8000 Meter). Stolz wie Oskar waren die Nachwuchssieger Viktor Kuk
(Damme), Marius Hüpel (LG Osnabrück) und Gerrit Hahn (OTB).
Die LG Osnabrück stellte das größte Teilnehmerkontingent (98) und gewann damit erneut die Vereinswertung vor SC Melle (55)
und TV GMHütte (22). Bei den Schulen, die einmal mehr den besonderen Akzent mit weiter zunehmender Resonanz setzten - 271
Aktive aus 16 Schulen, machten die Realschule GMHütte (83), die Thomas-Morus-Schule (69) mit einem eigens gecharterten Bus
und die Grundschule in der Wüste (60) die meisten Kids mobil. Wen wundert’s, wenn die Lehrer Günter Liegmann, Nadine Louven,
Björn Pokar, Hildegard Starmann, Ulrike Borgmann und Bernd Lüssing mit bestem Beispiel vorangehen und ambitioniert mitlaufen.
==> Ergebnisse 
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 1. Dezember 2008
Nieselregen und Matsch verlangten alles ab
Dennoch gut Leistungen beim diesjährigen HFC-Cross

Heidmühle
(eb). “Nur die Harten kommen in den Garten”, nach diesem Spruch machten sich am Sonnabend die etwas über 60
Langstreckler aller Altersklassen auf die Hatz über den “Monte-Scherbelino”. Cheforganisator Gerd Remmers und sein Team
zeigten sich etwas enttäuscht über die Teilnehmerzahl, drängten sich doch im letzten Jahr über 90 Frauen, Jugendliche und
Männer vor der Meldestelle. Doch auf dem sportlichen Sektor gehörte der diesjährige Crosslauf des Heidmühler FC zu den
Besseren.
Schon beim Auftakt über die 3600-Meter-Distanz (drei Runden) lief das große Wilhelmshavener Nachwuchstalent Bastian Brendel
ein kluges Rennen. Erst ließ er Lokalmatador Michael Mäschig die Führungsarbeit machen, um ihm dann in der letzten Runde
knapp 20 Sekunden abzunehmen. Seine Zeit von 12:19 Minuten konnte sich sehen lassen. Die Bestzeit liegt hier bei 11:49 Min.,
die Hakel Junior vor zwei Jahren lief. Zweiter wurde Jakob Kukjan (12:25) vor Mäschig, der seinen Trainingsrückstand nach langer
Verletzungspause immer noch nicht aufgeholt hat. Siegerin bei den Frauen wurde die LGWerin Manuela Schulz in 14:49. Trotz der
Erschwernis mit Rucksack und Nikolaus-Dress laufend kam der Hohenkirchener Matthias Dietrich in 15:43 auf Rang zehn.
 Die Akteure kamen aus Oldenburg, Wilhelmshaven, Friesland und der Wesermarsch. Das größte Teilnehmerfeld von 19 Läufern
konnte Starter Horst Sandau über die Königsstrecke von 9600 Metern schicken. Alles überragender Akteur war mit einer Zeit von
38:54 Min. (eine solche Zeit laufen Andere nicht einmal auf der Bahn) der LGWer Norbert Weinberg, dem der Anstieg auf den
“Monte” am wenigsten zu schaffen machte. Immerhin ist die “Höhe” von zwölf Metern neun Mal zu überwinden. Sein Teamgefährte
Jürgen Reents (39:40) und der Oldenburger Michael Meincke (40:06) belegten die nächsten Plätze. Als Doppelstarter belegte
“Nikolaus” Matthias Dietrich noch Rang fünf (41:33;6).
Die starke Präsenz von Wilhelmshavener Teilnehmern schlug sich auch bei den Frauen nieder. Über 1050 m siegte Rabea
Caspers in 4:16 Min, vor Saskia Bischoff (4:28) und Finja Wiets (4:29). Eine starke Leistung bot über 1050 m bei den Schülern C
Sieger Morton Otten (4:12;2 Min.), der die HFCer Simon Boenisch (4:24;3) und Fynn Riemann (4:30) auf die Plätze verwies. Einen
Wilhelmshavener Doppelsieg gab es über 2100 Meter durch Julien Hörig (7:11;2) und Sören Otten (731;3). Dritte wurde Vivian
Sinnen (SV Brake/8:28).
Für einen reibungslosen Ablauf sorgten im Rechenzentrum Malte und Magnus Rieken, Starter war Horst Sandau, der zusammen
mit Steffen Claudius auch die Stoppuhren bediente. Für die Verpflegung zeichnete Anja Gerdes verantwortlich. Bei Unfällen wäre
die Johanniter-Unfallhilfe parat gewesen.
==> Ergebnisse
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Dezember 2008
Ein gutes Gefühl trotz Regens und Grippe

Dinklage.
Beim Ausklang in der Stadionkneipe hatte Carsten Bergstedt vom Lauftreff des TV Dinklage trotz Grippe ein gutes Ge-
fühl. "Wir sind sehr gut zufrieden. Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft", meinte der Mitorganisator nach dem 8. Advents-
lauf, der für seine kleine Abteilung eine Feuertaufe darstellte. Zum ersten Mal richtete der Lauftreff die Veranstaltung aus. Trotz
Nieselregens und einiger anderer Veranstaltungen in Dinklage erschienen 112 Läufer und Walker sowie einige Wanderer zum
Start im Jahnstadion.
Mit dem Startschuss von Moderator Andreas Knüver begann auch der "Sportler gegen Hunger"-Winter 2008/2009. Die Sieger
setzten erste Duftmarken über 10 und 5 Kilometer. Michael Reise aus Langförden enteilte in 35:57 Minuten den Lokalmatadoren
Dirk Heitmann (36:15) und Manfred Ochsenfahrt (37:43). Bei den Damen siegte Waldschleicherin Silvia Koditek in 42:54 Minuten
vor Johanna Wieferig aus Vechta (43:08) und der Goldenstedterin Claudia Wahls (45:08), die ebenfalls für die Waldschleicher läuft.
Gute Zeiten, die es im SgH-Winter zu schlagen gilt. Über 5 km gewannen Benedikt Hintze und Svea Suntken. Es waren aber nicht
nur die Profis unterwegs. Die Läuferfamilie reichte vom zwölfjährigen Christoph Lamping bis hin zu den Ü-60-Waldschleichern
Alexander Wunsch, Karl-Heinz Tegenkamp und Klaus Fabricius, die beachtliche 52er-bis 54er-Zeiten liefen. "So sind die Wald-
schleicher-Rentner. Die laufen wie die Hasen", meinte Alexander Wunsch zufrieden.
Mit der Hilfe und Erfahrung der Altherrenfußballer, die die Veranstaltung in den vergangenen Jahren organisiert hatten, sorgte der
Lauftreff für eine perfekte Streckenführung. Streckenwart Marcel Berger hatte die Helfer, darunter einige TVD-Jugendfußballer, gut
postiert. An möglichen Gefahrenpunkten sorgten sie für Sicherheit und verlaufen konnte man sich auch nicht. Die Ergebnisse er-
fassten Markus Schleicher und Thomas Grave mit dem Rechner von Ludger Burhorst. Und die Bewirtung organisierten Mario und
Sandra Berger. Direkt nach der Zielankunft versorgte Renate Korte die Sportler mit Tee, Wasser und Apfelsinen. Das Helfer-Netz-
werk wies keine Lücken auf. "Man konnte sich auf alle verlassen", freute sich Carsten Bergstedt. Das war ein gutes Gefühl. Der
Dinklager Lauftreff bedankt sich bei den Sponsoren Bäckerei Heitmann, Edeka (Runnebohm), Getränke Bücker und Autohaus
Staggenborg. Die Trainingsläufe starten jeden Montag um 18.30 Uhr beim TVD-Aktivcenter. Neulinge sind immer willkommen.
==> Ergebnisse 
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ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 2. Dezember 2008
Raabes dickes Lob für den TuS Bothel
Prominenter Crosslauf-Doppelsieger / Schröder dominiert

Von Matthias Freese
Hemsbünde. Bei dem Tempo musste selbst der ursprüngliche Top-Favorit abreißen lassen: Beim Advents-Crosslauf des TuS
Bothel verwies der kurzfristig nachgemeldete WM- und EM-Starter Johannes Raabe (LG Hannover) im Hauptlauf über die 10 000
Meter den "Altmeister" Frank Themsen (LG Bremen-Nord) auf Platz zwei. Der 21-jährige Bad Harzburger kam nach 35:27 Minuten
mit 1:07 Minuten Vorsprung ins Ziel. Bester Lokalmatador war Marco Miltzlaff (TV Scheeßel/39:05) als Vierter hinter Michael
Röhrs (TV Jahn Schneverdingen/37:53).
Die bestens präparierte Strecke durch den Hartwedel in Hemsbünde und Bothel war schon aufgrund ihres Profils nicht ohne und
verlangte den Läufern einiges ab. Sieger Raabe sprach hinterher von einer "gepflegten Laufrunde, auf den Meter genau, ohne
Stolpersteine! Dickes Lob an den Veranstalter des TuS Bothel!" 15 Anstiege gab es pro Runde, vor allem die Sandgrube, bei der
von jetzt auf sofort ein über zwei Meter tiefer Abstieg zu bewältigen war, hatte es in sich. Die Strecke meisterte Raabe, Deutscher
Crossmeister 2006, am besten. "Wir waren ganz erstaunt", freute sich Jürgen Klinkhardt vom Organisationsteam über die promi-
nente Nachmeldung. Insgesamt gingen 111 Läufer auf die vier Strecken. Im Hauptlauf kam nach Marco Miltzlaff Rainer Kube (RW
Scheeßel/45:13) als zweitbester Altkreis-Läufer auf Platz acht ins Ziel, Zwölfter wurde der 55-jährige Dieter Kahrs (TV Sottrum /
46:27). Schnellste Frau war die vereinslose Berlinerin Viktoria Trautwein in 48:55 Minuten.
Über die 5000-Meter-Distanz hatte zuvor die erst 14-jährige Natascha Schröder vom TV Sottrum ihre starke Form unter Beweis
gestellt. Sie siegte in der Frauenwertung mit fast fünfminütigem Vorsprung in 21:15. Bei den Männern hatte auch hier Johannes
Raabe eindrucksvoll triumphiert - mit 19:01 Minuten lag er klar vor Thomas Silies (LAV Zeven/19:16) und Vater Herbert Raabe (LG
Hannover/19:44). Bester Altkreisläufer war Thomas Schelske (SV Taaken/22:37) als Zehnter gewesen - direkt vor dem erst 14-
jährigen Christopher Schwarz (TuS Bothel/22:58).
==> Ergebnisse    
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. Dezember 2008
Arling stellte neuen Streckenrekord auf
Leichtathletik: B-Jugendliche verbesserte Bestmarke beim Adventslauf der LG Uplengen

Hollsand.
181 Teilnehmer fanden am Sonntag bei der 39. Auflage des Adventslaufes der LG Uplengen im Naturschutzgebiet
Hollsand ideale Wettkampfbedingungen vor. Mit 75 Sportlern war der Langstreckenlauf über 9,6 Kilometer wieder einmal das am
stärksten besetzte Rennen. Bei den Frauen waren die besten Läuferinnen Ostfrieslands alle am Start. Gleich zu Beginn setzten
sich Andrea Manssen (Fortuna Logabirum), Waltraud Klostermann (TV Norden) und Sonja Hoogestraat (Emder LG) an die Spitze
des Feldes und lieferten sich bis zum Schluss ein spannendes Rennen. Am Ende gewann Manssen in 38:55,2 Minuten knapp vor
der Vorjahressiegerin Klostermann (38:57,2 Minuten). Bei den Männern setzte sich gleich zu Beginn Jörg Mentzen vom FC
Stoppenberg an die Spitze. Er knickte um und musste verletzt aufgeben. Jetzt war die Bahn frei für Holger Grigat von Germania
Leer. Er siegte in 32:47,1 Minuten vor Gerold Struß vom DSC Oldenburg (33:23,0).
Für einen weiteren Höhepunkt sorgte die für die LG Emstal Dörpen startende Katrin Arling aus Völlenerkönigsfehn. Im Lauf der
weiblichen Jugend B über 2350 m verbesserte sie den Streckenrekord aus dem Jahre 1990 um mehr als neun Sekunden auf
8:27,1 Minuten. Die Schülerläufe waren deutlich schwächer besetzt, als die Veranstalter es aus den vergangenen Jahren gewohnt
waren. So gewann der erst 12-jährige Ole Onken von BW Borssum den Lauf der Schüler B über 2350 m in 8:44,7 Minuten klar.
Zweiter wurde der ebenfalls 12-jährige Thido Beening (Germania Leer).
Spannend bis zum Schluss war der Lauf der Schüler C über 1450 m. Am Ende gewann Kolja Kräft vom TV Norden in 5:41,0 Mi-
nuten vor Jared Sirsch von der LG Uplengen, der 5:42,0 Minuten benötigte. Auch der Lauf der Schülerinnen C über 1450 m wurde
erst ganz zum Schluss unter den Zwillingen Nele und Meemke Peterssen vom TV Norden entschieden. Im Ziel hatte Nele die
Nase vorn. Im Lauf der Schüler D (ebenfalls 1450 m) lieferten sich der 9-jährige Julian Katzer vom SV Warsingsfehn und der 8-
jährige Joachim Groenevold vom TuS Weener bis ins Ziel einen erbitterten Zweikampf, den der ältere Julian Katzer erst ganz zum
Schluss in 5:41,1 Minuten für sich entschied. Den Lauf der Schülerinnen C gewann Jana Pastorek vom SV Warsingsfehn in 6:12,4
Minuten mit weitem Vorsprung vor Cara Klooster vom TV Norden.
Zum Schluss der Veranstaltung gingen die Männer auf die 4650 m lange Mittelstreckendistanz. Diesen Lauf entschied Max-Philipp
Brinkmann von Germania Leer in 14:55,6 Minuten für sich. Im nächsten Jahr feiert diese Veranstaltung ihr 40-jähriges Jubiläum.
Die Veranstalter hoffen auf viele weitere Adventsläufe im Hollsand.
==> Ergebnisse 
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 4. Dezember 2008
Doppelsieg für Schwartz
Leichtathletik: Wittmershaus gewinnt Langstrecke des Barrier Sandberg-Crosslaufs

Von Christiane Golenia
Barrien. Aus dem Führungstrio wurde bald ein Duo. Und kurz darauf drehte Horst Wittmershaus beim 19. Sandberg-Crosslauf
wieder einmal allein seine Runden. Am Ende setzte sich der Triathlet vom SC Weyhe im Hauptlauf über 10 500 Meter in 37:52
Minuten deutlich gegen die Bremer Andreas Oberschilp und Christian Siedlitzki durch. Bei den Läuferinnen feierte die Jugendliche
Heidi-Annemarie Schwartz (LC Hansa Stuhr) einen Doppelsieg auf Mittel- und Langstrecke. Schnellster Mittelstreckler war Nils
Trimpe (TuS Huchting).
Der 19. Sandberg-Crosslauf als drittes Rennen des Syke-Weyher-Cross-Fünfers brachte eine Wende in die Serienwertung. Mit
Nicole Krinke (LG Nienburg) und Sebastian Lüning (LG Bremen Nord) fehlten führende Läufer. Hansa-Neuzugang Heidi-Annemarie
Schwartz übernahm von Krinke ohne Probleme die Rolle als zweifache Siegerin, zunächst auf der 3500 Meter langen Mittel-
strecke, die sie in 14:12 Minuten und damit eine halbe Minute schneller als Frauensiegerin Carola Vömel (LG Kreis Verden) ab-
solvierte, und anschließend auf der kräftezehrenden Langstrecke. Sechsmal hatten die Langstreckler den langen Anstieg auf den
Sandberg zu bewältigen. In 44:53 Minuten setzte sich Schwartz gegen Maren Rösner (TSV Schwarme, 45:41) und Angela Welp
durch. Beenden will Schwartz die Serie auf der Langstrecke, da beim abschließenden Countrylauf in Syke ein Doppelstart ausge-
schlossen ist. Wittmershaus setzte sich nach halber Distanz immer weiter von der von Andreas Oberschilp (38:08) angeführten
Konkurrenz ab. Hinter Siedlitzki auf Platz drei führte Timo Sieke die Roadrunners Buntentor zu einem weiteren Teamerfolg. Platz
zwei gab’s für den SC Weyhe mit Wittmershaus, Mömkes (Elfter) und Sokoll (Zwölfter). Auf der Mittelstrecke siegte Nils Trimpe
ungefährdet in 11:58 Minuten.
Interessant aus Sicht der Läufer aus dem Kreis Diepholz war der Kampf um die nächsten Plätze. Jugendsieger Tobias Kortas
(Stuhr, 12:02) setzte deutlich gegen Gerrit Meyer (Barnstorf) und Vereinskamerad Lucas Panning durch. Wohl auch aufgrund des
zeitgleich in Hannover ausgetragenen Schülervergleichskampfes waren die Läufe der älteren Schüler-Jahrgänge dünner besetzt
als vor zwei Wochen beim Waldkater-Crosslauf. Bei den Rennen der Schülerinnen und Schüler D machte der Läufernachwuchs
der LG Delmenhorst/Diepholz und des SC Twistringen die ersten Plätze unter sich aus.
==> Ergebnisse     
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Presseinformation vom 7. Dezember 2008 (Von Armin Beyer)
Spannende Rennen im Löninger Burlagsberg
Beim 33. Nikolaus-Crosslauf des VfL Löningen gingen insgesamt 180 Läufer in den verschiedenen Altersklassen an den Start.
Kaltes, aber sonniges Winterwetter bot gute Rahmenbedingungen für alle Läufer, die auch mit hervorragenden Leistungen glänz-
ten. So bahnten sich bereits nach dem Eingang der Voranmeldungen interessante Duelle an, die oft erst im Endspurt entschieden
wurden. So kam es bei dem Lauf über 2.300 m zu einem Duell der Lokalmatadorin Jennifer Beyer mit der mehrfachen Nord-
deutschen Meisterin Kartin Arling von der LG Emstal Dörpen. Beide Läuferinnen bestimmten nach dem Startschuss das Tempo
und auf der Strecke wechselten sie sich untereinander bei der Führungsarbeit ab. Bis 500 m vor dem Ziel konnte nur noch Nadine
Aselage dem Duo folgen. Doch dann wurde das Tempo nochmals deutlich verschärft und Jennifer und Kartin trieben sich gegen-
seitig in Richtung Ziel. Auf den letzten Metern hatte Jennifer die größeren Sprintreserven und sie siegte in 8:26 min. bei den
Schülerinnen W15. Katrin folgte knapp dahinter in 8:29 min. und sie gewann die Wertung der weiblichen Jugend B. Als Gesamt-
dritte und Siegerin bei den W14 kam Nadine Aselage nach 8:45 min. ins Ziel.
Bei den Schülerinnen C über 1.300 m gab es ein Kräftemessen zwischen der Garrelerin Lena Menke und Lea Meyer vom VfL
Löningen Beide Läuferinnen hatten in der vergangenen Saison die Kreisrekorde in ihrer Altersklasse gegenseitig unterboten. Dies-
mal setzte sich Lena auf der Zielgeraden in 4:30 min. gegenüber Lea (4:35 min) durch und beide liefen hervorragende Zeiten. Bei
den zehnjährigen Mädchen ging der Sieg zum SV Lindern. Leonie Thyen siegte über in 5:18 min. Dem SV Sparta Werlte gelang
ein Doppelsieg bei den Schülerinnen B über 1.900 m. Luisa Jüngerink (W13) erreichte nach 6:57 min. knapp vor Jana Hanekamp
(W12) in 6:59 min. das Ziel. Bei den Schülerinnen W9 setzte sich die Löningerin Pia Seemann in 4:39 min gegen ihre Konkurr-
entinnen durch. Maria Brinkmann (SV Sparta Werlte) gewann bei den jüngsten Schülerinnen W8 über 1.150 m in 4:21 min vor
Anika Rund vom gastgebenden VfL.
Dustin Pohl (VfL) gewann überlegen den Lauf über 1.150 m bei den Schülern D in 4:03 min. und bei den jüngsten Schülern siegte
Julius Moormann (VfL) in 4:14 min.. Bernd Wigbers aus Spahnharrenstätte heißt der Sieger bei den M11 in 4:57 min. Deutlich
schneller war jedoch der 10-jährige Nils Hanekamp in 4:40 min. Bei den Schülern B gab es einen Doppelsieg für den VfL. Sieg-
reich war bei den Schülern M13 Tobias Hagedorn (VfL) in 6:53 min und Philipp Schwegmann gewann bei den M13. Die A-Schüler-
Mannschaft des VfL Löningen wurde krankheitsbedingt stark reduziert. Doch Nicolaus Bamstedt (VfL) setzte sich nach 8:07 min
knapp gegen Lars Hanekamp (SV Sparta Werlte) mit 8:09 min. durch. Pascal Brauner (BV Garrel) siegte bei der männlichen Ju-
gend B über 4.600 m in 22:48 min.
Zum Abschluß wurde der Hauptlauf über 6.900 m gestartet. Bei den Männern lief Fabian Kühling (BV Garrel) in 23:53 min einem
ungefährdeten Sieg entgegen. Dahinter folgten vom SV Evenkamp Egbert Schäpker und der Löninger Heinrich Drees. Bei den
Frauen entschied Antonia Beyer in 29:06 min. das Rennen für sich vor ihren Vereinskameradinnen Hildegard Beckmann und Rita
Schulte (alle VfL).
Insgesamt blicken die Veranstalter auf ein gutes Meldergebnis zurück. Beeindruckend waren die spannenden Zweikämpfe der
Läufer, die mit viel Applaus seitens der Zuschauer belohnt wurden. Neben dem gastgebenden VfL sammelten die Athleten aus
Werlte die meisten Siege. 
==> Ergebnisse (vorerst als PDF-Datei - 1,69 MB !!)
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NORDWEST ZEITUNG vom 8. Dezember 2008
Große Freude über Teilnehmerrekord
Leichtathletik: 17. Nikolauslauf - 380 Sportler erreichen Ziel

Von Lars Pingel
Wildeshausen. Ziemlich sportlich gekleidete Menschen prägten am Sonntagvormittag das Bild vor und neben der Wallschule in
Wildeshausen. Das war kein Wunder. Das Laufteam richtete dort bereits zum 17. Mal seinen Nikolauslauf aus. “So viele Teil-
nehmer hatten wir bisher noch nie”, freute sich Organisationsleister Torsten Iverssen über einen Rekord. Genau 380 Athleten
kamen in den drei Wettbewerben ins Ziel. In den vergangenen Jahren schwankte die Zahl in der Regel zwischen 200 und 300, er-
zählte er.
Die schnellsten Sportler im Hauptlauf über 12,5 Kilometer, den 184 Teilnehmer beendeten, kamen aus Oldenburg. Die Triathleten
des 1. TCO “Die Bären” waren, wie im Vorjahr, nicht zu schlagen. Franziska Dominghaus wiederholte ihren Erfolg. Sie war in
54:26 Minuten schnellste Läuferin. Rang zwei ging an Andrea Garben (LT TuS Petersfehn, 56:29) gefolgt von einer weiteren
“Bären”-Sportlerin. Silvia Dirks war nach 57:33 Minuten im Ziel. In der Männer-Konkurrenz machten die Oldenburger sogar die
ersten drei Plätze unter sich aus. Tammo König (43:23) siegte souverän vor Oliver Theilmann (44:11) und Lennart Fastenau
(45:01). Es folgte ein “Landkreis-Trio”: Rainer Beewen (TSV Großenkneten, 45:45), Stephan Doodemann (Lauftreff Ganderkesee,
48:59) und Dieter Jürgens (TSV Großenkneten, 49:50).
Allerbester Laune war Lorena Pabelick aus Stuhr, nachdem sie den Volkslauf über 6,4 Kilometer beendet hatte. Nach 29:11 Mi-
nuten war die langjährige Regionalliga-Handballerin des Harpstedter TB als erste Läuferin im Ziel. “Ich habe im vergangenen Jahr
mit dem Handball aufgehört und bin angefangen, intensiv zu laufen”, erzählte sie. Den Bremen-Marathon 2008 beendete sie als
Zweitbeste ihrer Altersklasse. Schuld war, so gab sie zu, eine Wette mit ihrem Partner. Oliver Sebrantke (Stuhr) läuft die 42,195
Kilometer schon seit längerem. Seine Bestzeit sei 2:41 Stunden, verriet er. Zuletzt sei er beim Lauf in Hannover bester nationaler
Starter gewesen. In Wildeshausen war er über 6,4 Kilometer in 23:24 Minuten schnellster Läufer überhaupt. Pabelick und
Sebrantke waren vom Nikolauslauf begeistert. “Die Organisation ist einfach super”, lobten sie. “Die Strecke war gut ausgeschildert,
die Streckenposten sehr aufmerksam. Zudem stimmt das Drumherum. Für Läufer ist das hier wirklich klasse.”
Zweitbester Läufer über die kürzere Distanz (93 Teilnehmer im Ziel) war Lukas Raabe (LG Bremen-Nord, 24:34) vor Jan Onkelbach
(TuS Ofen, 24:37). Als zweite Läuferin war Christin Mieke von der Realschule in Wildeshausen nach 33:48 Minuten im Ziel. Damit
siegte sie in der Altersklassen-Wertung der Schülerinnen A. Bei den Schülerinnen B war Katharina Schritt die Schnellste (35:22).
In der Gesamtwertung der Frauen wurde sie Dritte. Die Siege im Schülerlauf über zwei Kilometer (103 Teilnehmer) gingen an die
Wallschule. Tom Schmidt (8:08) und Loraine Burkl (9:15) waren am schnellsten.
==> Ergebnisse    
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Dezember 2008
Ossiloop-Sieger startete mit seiner Mutter
Leichtathletik: Beim “Run for Help” feierten Stephan und Hannelore Immega einen Familien-Erfolg

Von Theo Gerken
Brinkum. Den zum 20. Mal vom SV Holtland veranstalteten Staffellauf “Run for Help” durch die Samtgemeinde Hesel gewannen
gestern Steffen Wiechmann und Dennis Meyer von Germania Leer zeitgleich vor ihren Vereinskollegen Holger Grigat und Peter
Steinke. Achim Groenhagen und Wilko Willms (LG Harlingerland) belegten Rang drei. Die Frauenkonkurrenz entschieden
Waltraud Klostermann und Elke Gronewold (beide TV Norden) für sich. Bei optimalen Bedingungen schickte Schirmherrin Gitta
Connemann die Startläufer der 142 Staffeln bei Gut Stikelkamp auf die erste Teilstrecke, die bei den Zweierstaffeln 7,5 Kilometer
lang war. Auch bei der Siegerehrung war die aus Holtland stammende CDU-Bundestagsabgeordnete gefordert, um Urkunden und
Präsente für die Sieger auszuhändigen. “Ich freue mich jedes Jahr auf diese wunderbare Veranstaltung, die für die Verbindung des
Sports und das soziale Engagement der Sportler steht”, kommentierte Connemann ihren Einsatz.
Die Idee zu diesem Lauf hatte damals Klaus Beyer, der auch heute noch den Run for Help organisiert. Dabei sind durch Melde-
gelder und Spenden in den 20 Jahren fast 30 000 Euro zusammengekommen. “Damit wir näher an die 30 000 kommen, spendet
der Kreissportbund (KSB) heute 100 Euro”, sagte der Vorsitzende des KSB Leer, Bernd Lüning (Hesel) und griff ins Portemonnaie.
Seit einigen Jahren geht das Geld an die Multiple-Sklerose-Gruppe in Leer. “Wir freuen uns immer, wenn Klaus Beyer und sein
Gefolge kommen”, sagte der Schirmherr der MS-Gruppe des Kreises Leer, Landschaftspräsident Helmut Collmann (Westover-
ledingen).
In diesem Jahr erreichten 142 Staffeln das Ziel in Brinkum, im Vorjahr waren es noch 153 gewesen. Damit absolvierten etwa 300
Aktive die verschiedenen Teilstrecken zwischen 3,5 und 7,5 km. Mit einigem Vorsprung kam Ossiloop- Sieger Stephan Immega
als Erster am Wechselpunkt in Hesel an, gefolgt von Achim Groenhagen. Kurz dahinter folgte Steffen Wiechmann: “Ich habe
immer versucht, Kontakt zu Immega und Groenhagen zu halten, um den Rückstand so klein wie möglich zu halten.” So musste
sein Partner Dennis Meyer nur die Mutter von Stephan Immega und Groenhagens Partner Wilko Willms überholen, um als Erster
in Brinkum anzukommen. Immega und Mutter Hannelore gewannen übrigens die Wertung “Mutter und Kind”. “Das hat richtig Spaß
gemacht, ich musste allerdings erst ein bisschen mehr trainieren. Nach dem Ossiloop habe ich nichts mehr gemacht”, freute sich
Hannelore Immega über den Familienerfolg.
Einen kleinen Makel der sonst vorbildlichen Organisation haben die Verantwortlichen des SV Holtland in all den Jahren nicht be-
heben können: Wer nicht schnell genug war (Plätze bis Rang 15), konnte sich wieder einmal Zeit lassen: Der Umkleideraum zu-
mindest bei den Männern war hoffnungslos überfüllt, und die Duschen waren genauso eiskalt wie in den Vorjahren.
==> Ergebnisse   
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 9. Dezember 2008
Nikolaus belohnte 231 Läufer beim LAV

Meppen.
Teilnehmer aus 21 emsländischen Vereinen konnte der LAV Meppen zu seinem traditionellen Nikolauslauf begrüßen.
231 Läuferinnen und Läufer erreichten bei guten äußeren Bedingungen im Waldgelände hinter der Vivaris-Arena bei bester Orga-
nisation, informativer und unterhaltsamer Moderation das Ziel, wo sie vom Nikolaus mit einem Schokoladen-Nikolaus belohnt
wurden. Darüber freuten sich besonders die zahlreichen Bambini, die nach ihren beiden 500-m-Läufen zum Auftakt zusätzlich mit
Medaillen belohnt wurden. Christina Sur (SC Osterbrock) und Raffael Schlangen (Sigiltra Sögel) erreichten als Erste das Ziel - wie
vor einer Woche in Groß Hesepe.
In den Wettbewerben der Schülerinnen und Schüler zeigten neue und schon bewährte emsländische Lauftalente ihr Können mit
Siegen und Medaillenrängen. Besonders beeindruckten wieder die A-Schülerinnen des LAV Meppen, die mit den Landesmeister-
innen Franziska Deters, Laura Niehaus und Alexandra Schulte einen dreifachen Triumph feiern konnten. Gleiches gelang auch den
ebenso starken A-Schülern des VfL Lingen mit Malte Wessling, Felix Knoop und Sebastian Koch. Bei den Jugendlichen ragten
Pascal Thyen (Union Meppen) und die Harener Kristina Hüsers und Kerstin Book heraus.
Den Mittelstreckenlauf (3700 m) der Erwachsenen gewann überlegen Rolf Dreyer von der LG Papenburg-Aschendorf. Noch deut-
licher setzte sich Thomas Bruns (Union Meppen) als hoher Favorit im Langstreckenlauf über 8800 m gegen Michael Josch (HSV),
Klaus Hanekamp (Sparta Werlte), Frank Gerdelmann-Koop (TuS Haren) und Stefan Fischer (Union Meppen) durch.
Insgesamt konnten sich neun Vereine bei diesem gelungenen Formtest für die anstehenden Meisterschaften in die Siegerlisten
eintragen, am häufigsten der TuS Haren. Er stellte auch das größte Team und konnte den vom LAV ausgesetzten Wanderpokal
wieder mitnehmen. Das alte Jahr endet für die Läufer/-innen mit dem Silvesterlauf in Sögel, das neue Jahr beginnt mit den Ems-
landmeisterschaften in Tunxdorf (11. Januar/10.30 Uhr) und den Bezirksmeisterschaften in Surwold (Januar).
==> Ergebnisse   
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 9. Dezember 2008
Ingo Müller fühlt sich im Burgwall wohl
Vorjahressieger setzt sich auch beim 24. Nikolaus-Crosslauf der LG Bremen-Nord durch / Starke C-Schülerinnen

Von Matthias Thode
Bremen-Nord. Ingo Müller heißt der alte und neue Hauptlaufsieger beim 24. Nikolaus-Crosslauf der LG Bremen-Nord. Der Läufer
vom Marathon Club Bremen demonstrierte gegen starke Bremer Konkurrenz auf der Runde über den Burgwall seine Extraklasse.
Die heimischen Nordbremer Läufer gingen dagegen leer aus. Aufgetrumpft haben dafür die Schülerinnen der LG Bremen-Nord mit
zahlreichen Siegen und Topzeiten. "Die Strecke liegt mir. Sie ist anspruchsvoll, nicht so langweilig, wie viele andere Zehn-Kilo-
meter-Runden. Zur Zeit läuft es bei mir richtig rund. Ich wollte deswegen meine Vorjahreszeit auch unbedingt unterbieten", be-
gründete Ingo Müller seinen forschen Lauf bis ins Ziel. Mit 33:48 Minuten war er letztlich 56 Sekunden schneller als bei seinem
ersten Niko-Crosserfolg. Immerhin über zwei der fünf Runden hielt der Wunstorfer Stefan Wießner und zukünftige Vereinskollege
von Ingo Müller das Tempo an der Spitze mit, verspielte für seinen Mut aber beinahe Platz zwei. Die beiden LG Nordler Frank
Themsen und Joaquim Pedro fanden in der vorletzten Runde den Anschluss an den Wunstorfer, ohne ihn aber abschütteln zu
können. Mit dem zu erwartenden stärkeren Schlussspurt verwies Stefan Wießner (35:28 Minuten) Frank Themsen (35:40), der
damit zugleich Sieger der M 40 wurde, und Joaquim Pedro (35:43) auf die Plätze drei und vier.
Bei den Frauen setzte sich Annette Schimmel (47:34) von der SG Findorff mit einem Start-Ziel-Sieg über die schweren zehn Kilo-
meter gegen die Lokalmatadorin Martina Pundt (48:40) durch. Auf der Mittelstrecke über die 4000 Meter gingen die Siege ebenfalls
in die Stadt. Thorben Preikschat vom SV Werder gewann mit glatten 14 Minuten vor Marian Skalecki (14:15) vom Marathon Club.
Martin Neumann, einer von zwei Doppelstartern über die Mittel- und Langstrecke, erreichte hier als bester LG Nordler auf Rang
sieben nach 15:38 Minuten das Ziel. Sehr stark präsentierte sich über die zwei Runden auch der B-Jugendliche Philipp Thielen
(15:21). Schneller als der Nordbremer Nachwuchsläufer war nur der zwei Jahre ältere A-Jugendliche Tim Hauschild (15:11 Minuten)
aus Verden.
Während bei einigen Jugend- und Seniorenklassen das Feld gegenüber früheren Crossläufen etwas dünn gesät war, starteten in
den unterschiedlichen Schülerläufen bis zu 50 Nachwuchsläufer. Für die absoluten Topleistungen sorgten zwei junge C-Schüler-
innen der LG Nord. Lana Draghinazzi siegte in der W 11 (Jahrgang 1997) und Luise Asmussen in der W 10 (1998). Mit ihren Zeiten
von 3:52 und 3:59 Minuten für die 1000 Meter lange Runde waren sie schneller als alle anderen Siegerinnen in den vergangenen
zehn Jahren. Weitere Klassensiege erliefen sich über die 1000 Meter Finja-Marie Damaschke (4:27) in der W 9, sowie Charlotte
Schlund (8:35) in der W 14 und Hanna Asmussen (8:53) in der W 12 über 2100 Meter. Bei den Jungen setzte sich mit Paul Pundt
aus Lesum dagegen nur ein Schüler aus Bremen-Nord gegen die Konkurrenz durch. Der Neunjährige gewann mit 4:19 Minuten vor
Torben Grzeschik aus Schwanewede (4:34).
==> Ergebnisse 
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HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 15. Dezember 2008
Für den Sieg muss schon ein Doktortitel her

Sarstedt
(abu). Rund 340 Teilnehmer haben auch den dritten Sarstedter Stadtlauf, der erstmals im Advent stattfand, zu einem
Erfolg werden lassen. Die Organisatoren erlebten eine Flut an Nachmeldungen. So gingen trotz der Kälte allein beim “Paula-Print-
Kinderlauf” 59 Jungen und Mädchen an den Start. Was? Sie darf nicht noch mal laufen? Die kleine Anouk ist empört. Dass Mutter
und Großmutter ihr erklären, die Strecke sei viel zu lang, will die Dreijährige nicht hören. Sie hat an der Hand von Mutter Christina
den ganzen Kinderlauf ohne Pause durchgehalten, einen Kilometer in 9:27 Minuten - und als der Fünf-Kilometer-Lauf gestartet
wird, soll sie nur zugucken? Also wirklich, Erwachsene verstehen aber auch einfach gar nichts. Die kleine Sarstedterin war das
jüngste Kind, dass beim “Paula-Print-Kinderlauf des Sarstedter Anzeigers an den Start ging. Als der am Sonnabend um 14 Uhr
gestartet wurde, standen 59 Jungen und Mädchen bis zwölf Jahren an der Startlinie.
Das ließ die Veranstalter frohlocken - knapp 20 Nachmeldungen hatte es schon für das erste Rennen gegeben. Tatsächlich war an
der Startnummern-Ausgabe in der Begegnungsstätte der Bär los. Viele Läufer waren kurz entschlossen nach Sarstedt gekommen
und schraubten die Gesamt-Teilnehmerzahl noch auf 340, ein Ergebnis, mit dem die Organisatoren um Fabian Böttcher und
Jürgen Müller noch tags zuvor nicht mehr gerechnet hätten. “Für die Jahreszeit ist das wirklich super”, freute sich Müller. Und
auch Böttcher, der sich von seinem derzeitigen Arbeitsort Berlin aus um die Veranstaltung bemüht hatte und am Wochenende
extra angereist war, durfte zufrieden sein.
Die Kinder kümmerte das nicht. Sie zählten mit Moderator Jürgen Matz die letzten zehn Sekunden bis zum Start herunter und
stürmten dann wie wild los, so dass Tibor Holeczy vom TKJ Sarstedt, der mit dem Fahrrad vorne weg fuhr, mächtig in die Pedale
treten musste. Sieger Jan Kluckert aus Sarstedt war so zügig unterwegs, dass Holeczy kaum zum Verschnaufen kam. Vereins-
kamerad Friedrich-Wilhelm Lehmann hatte es da leichter, er rollte am Schluss des Feldes mit. Den größten Sonderapplaus be-
kam allerdings Jasmin Giesecke. Die Hildesheimerin ließ sich von Bruder Florian Hagedorn im Rollstuhl die Strecke entlang-
schieben und freute sich sehr, auf diese Weise auch dabei sein zu können. “Das war schon das zweite Mal nach dem Wedekind-
Lauf”, berichteten die Geschwister stolz.
Rund 170 Teilnehmer gingen über die fünf Kilometer an den Start. “Gereinigt, geladen und entsichert!”, unkte TKJ-Abteilungsleiter
Ulf Ahrend in Erinnerung an seine zwölf Jahre zurückliegende Bundeswehr-Zeit, ehe er die Startpistole abfeuerte. Bei diesem
Rennen erlebten die - allerdings diesmal recht wenigen - Zuschauer ein packendes Duell um den Sieg. Nachdem sich Dr. Malte
Brosig von Hannover 96 und Thomas Ruminski von der LG Kirchdorf lange belauert hatten, hatte der 17 Jahre jüngere Brosig den
besseren Spurt und lief auf die Sekunde genau nach 17 Minuten ins Ziel. Ein schöner Erfolg beim “Zwischenstopp” in der Heimat.
Brosig hat in diesem Jahr in Portsmouth seinen Doktor gemacht und wird im nächsten Jahr Dozent für internationale Beziehungen
in Johannesburg. Ruminski nahm die Niederlage sportlich und war voll des Lobes über die Veranstaltung: “Toll, was hier auf die
Beine gestellt wird. Sowohl von der Zahl der Teilnehmer her als auch vom Niveau in der Spitze. Und trotz der Kälte waren so viele
Kinder dabei!” Schnellste Sarstedter auf den fünf Kilometern waren TKJ-Läufer Bernward Schuck auf Platz 15 und Heilig-Geist-
Pastor Harald Volkwein auf Platz 18.
Gegen die Kälte half neben dem obligatorischen Glühwein, den es an vielen Ständen, auch bei einigen Geschäftsleuten wie Dirk-
Sikko Schmidt oder Davut Junus zu kaufen gab, vor allem heißer Traubensaft. Dieses Getränk entwickelt sich bei Kindern und
Erwachsenen regelrecht zum Verkaufsschlager.
Nach Einbruch der Dunkelheit gingen schließlich die Zehn-Kilometer-Läufer auf die Strecke, rund 110 waren es hier. Licht ins
Dunkel brachten dabei zahlreiche Fackeln, die von den tapferen Streckenposten gehalten worden. “Das hat Atmosphäre gebracht,
dafür habe ich viel Lob gehört”, berichtete FSV-Chef Peter Glaser, der während der Läufe viel an der Strecke unterwegs war. Wie
schon über fünf Kilometer war es auch in diesem “Gea-Ecoflex-Lauf” ein Mann mit akademischen Weihen, der den Rundkurs am
schnellsten absolvierte: Dr. Eike Steinmann vom TSV Kirchdorf blieb mit 34:56,3 Minuten sogar unter der 35-Minuten-Marke und
ließ seinem Vereinskameraden Arne Westphal keine Chance (35:21,4 Minuten). Dritter wurde André Rother aus Bockenem
weitere vier Sekunden dahinter. Auf der längsten Strecke waren auch gleichzeitig die wenigsten Sarstedter am Start, doch offen-
bar ist der lauf auch für viele Auswärtige attraktiv. Schnellster Einheimischer war Ralf Borgaes auf Platz 26 mit 43:23,6 Minuten -
und auch der trat im Trikot der LG Wennigsen/Egestorf an. Reichlich vertreten waren hingegen wie über fünf Kilometer einige
Sarstedter Firmen wie TDM Telefon Direktmarketing und Gea Ecoflex.
==> Ergebnisse  
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. Dezember 2008
Wolfsschlucht kein gutes Pflaster
Friedeholz-Crosslauf: Starke Konkurrenz aus Bremen dominiert das Feld

Von Christiane Golenia
Syke. Mit 3:1 Siegen in den Laufentscheidungen der Männer und Frauen dominierten die Läufer vom Marathonclub Bremen den
66. Friedeholz-Crosslauf. Die Langstrecke über 9600 Meter entschieden Ingo Müller (33 Minuten) und Angelika Schröder (41:52)
für sich. Vereinskamerad Sven Eilinghoff siegte auf der 4400 Meter langen Mittelstrecke in 14:58 Minuten. Mit der 19-jährigen
Heidi-Annemarie Schwartz (LC Hansa Stuhr, 18:36) kam wenigstens die schnellste Mittelstrecklerin aus dem Kreis Diepholz.
 Dass es ein schweres Rennen werden würde, hatte Horst Wittmershaus (SC Weyhe) angesichts der aus Bremen angereisten
starken Konkurrenz schon vor dem Rennen geahnt. Am Ende reichte es für den Lokalmatador aus Syke, der wie schon beim
Sandberg-Cross immer noch deutlich von einer bei einem Radsturz erlittenen Prellung gezeichnet war, mit Platz vier in 35:38 Mi-
nuten nicht einmal zu einem Medaillenrang. Die Podestplätze machte das Führungstrio bereits in der zweiten von vier Runden
unter sich aus. Ingo Müller setzte sich vom für Turbine Halle startenden Bremer Daniel Tobry (33:47) ab. Hikmet Ciftci folgte mit
einer halben Minute Rückstand auf Platz drei. 13 der rund 120 Langstreckler bewältigten den schweren, durch die Wolfsschlucht
führenden Kurs in Zeiten unter 40 Minuten, darunter aus dem Kreis Diepholz auch der M 45-Sieger Peter Sokoll als Elfter sowie
als 13. Johannes Daniels (SG Diepholz) als Erster der M 55. Recht locker und leichtfüßig sicherte sich Ex-Hansa-Läuferin
Angelika Schröder den Sieg bei den Frauen vor Doppelstarterin Heidi-Annemarie Schwartz. Angela Welp (LC Hansa Stuhr),
weiterhin mit deutlichem Trainingsrückstand, wurde Dritte.
Auf der Mittelstrecke hatte Sven Eilinghoff vor allem Konkurrenz durch seine künftigen Vereinskameraden Stefan Wiesner als Ge-
samtzweiten und Jugendsieger Sven Graßmück auf Platz drei des Gesamteinlaufes. Für den Syker Tobias Kortas blieb damit
ausgerechnet bei seinem Heimrennen trotz guter 15:37 Minuten nur Platz zwei in der Jugendwertung. Als schnellste Läuferin ließ
Jugendsiegerin Heidi-Annemarie Schwartz erneut Frauensiegerin Carola Vömel (LGK Verden) hinter sich.
Mit über 240 Startern war auch der Friedeholz-Crosslauf als vierter Lauf des Syke-Weyher Cross-Fünfers ausgezeichnet besetzt.
Selbst die jüngsten Läufer ließen sich von den frostigen Temperaturen nicht beeindrucken. Mit 40 Läufern herrschte bei den D-
Schülerinnen und Schülern am Start dichtes Gedränge, das Kim-Michelle Schwenke allerdings einmal mehr ganz schnell hinter
sich ließ. Die neunjährige Barrierin benötigte für die hügeligen 1000 Meter Meter lediglich 4:19 Minuten und war damit auch dies-
mal Beste bei den Jüngsten.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 17. Dezember 2008 (Von Yvonne Kappe)
Erfolgreiche Premiere des 1. Bad Harzburger Adventslaufs
In Bad Harzburg ist mit dem Adventslauf eine neue Laufveranstaltung erfolgreich ins Leben gerufen worden. Das Organisations-
team des LAV 07 Bad Harzburg zeigte sich nach viel Lob der Gäste aus Braunschweig, Helmstedt, Blankenburg, Wernigerode,
Salzgitter und dem Oberharz mehr als zufrieden. Trotz Kälte sorgten der Sonnenschein und der ausbleibende Ostwind vom Vortag
für Traumwetter und ideale Laufbedingungen in der Harlingeröder Feldmark. Auch die Nachmeldungen stimmten die Verantwort-
lichen in gute Laune. So konnte mit 106 Anmeldungen aus 19 Vereinen und Schulen ein sehr gutes Meldeergebnis zur Premiere
erzielt werden. Mit dazu beigetragen hat als Sieger in der Vereins- und Schulwertung die Grundschule Harlingerode, die mit gleich
31 Teilnehmern am Start war. Zahlenstärkste Vereine waren neben dem Ausrichter (8) der TSV Eintracht Wolfshagen (10) und der
SV Lok Blankenburg (8).
Das in Bad Harzburg nicht immer nur mit Steigungen und Bergen zu rechnen ist, stellten die zufriedenen Läuferinnen und Läufer
auf den fünf verschiedenen Strecken fest. Schnelle und flache Laufstrecken sorgten für gute Zeiten. 20 Helfer sorgten für einen
reibungslosen Wettkampfverlauf und Vereinsvorsitzender Jörg Lehmann dankte seinem Sportlichen Leiter Karsten Kappe für die
exzellente Streckenführung. Die Läufer lobten die gute Streckenkennzeichnung und die vier Radbegleiter.
Im ersten Lauf, mit Start und Ziel im Leichtathletik-Zentrum, über die 6-Kilometer-Strecke siegte Patrick Pavel vom TSV Eintracht
Wolfshagen in 21:28 Minuten, der vom Start an ungefährdet die Führung übernahm. Ihm folgten auf die Plätze Peter Stock (22:17)
und der Schüler Andre Kröhl vom MTV Astfeld (22:36). Schnellste Frau wurde Sabine Krumpen-Müller vom LAV 07 Bad Harzburg
nach 25:55 Minuten.
Der anschließende erste Schülerlauf über die 1700 Meter, der Jahrgänge 1997- 2000, sorgte für große Spannung unter den zahl-
reichen anwesenden Angehörigen. So lief zunächst die 11-jährige Michelle Rößler vom Harzgebirgslauf Wernigerode dem großen
Feld davon. Erst auf den letzten 300 Metern sorgte der starke Noah Selig vom MTV Brunonia Harlingerode noch für einen Führ-
ungswechsel, den er bis ins Ziel halten konnte. Selig siegte nach 6:15 Minuten vor der Wernigeröderin (6:21). Dritter wurde
Dominique Lehmann (6:27) vom Werner-von-Siemens Gymnasium. Den zweiten Schülerlauf über die 3600 Meter bestimmten die
Gäste des SV Lok Blankenburg. Der 15-jährige A-Schüler Jan Siering lief nach 13:47 vor seinem Vereinskammeraden Simon
Wörpel (14:24) ins Ziel. Erste Schülerin und Gesamtdritte wurde Neele Urbanke vom TSV Eintracht Wolfshagen in 15:04. Im
größten Starterfeld des 800 Meter Bambinilauf setzte sich Greta Schnabel (W 7) vom TSV Wolfshagen mit 3:18 vor Luisa Kloß
(W 8 - 3:28) von der Gerhard-Hauptmann-Schule durch. Gesamtdritter und schnellster Junge wurde der 6-jährige Johannes Kappe
von der Grundschule Harlingerode nach 3:30.
Der Sieg in dem abschließenden Hauptlauf über die 10 Kilometer ging mit 42:41 Minuten überraschend an den 60-jährigen Klaus
Fricke vom TSV Bredelem, der bereits nach der ersten Runde das Feld anführte. Zweiter wurde Uwe Dannemann vom Polizeisport-
verein Braunschweig in 44:21 vor Hans-Joachim Deckmann aus Wiedelah (45:53). Den Sieg in der Frauenwertung feierte Agathe
Erich nach 46:51 (PSV Braunschweig) vor der Schladenerin Erika Pfeuffer (54:26). Nach den durchgeführten Siegerehrungen, bei
denen allen Teilnehmer eine Urkunde überreicht wurde, stand bereits fest, dass am 3. Advent 2009 eine Wiederholung erfolgen
wird.
==> Ergebnisse / Bilder der Veranstaltung   
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 22. Dezember 2008 (Vier Artikel)
Die Tücken der Syker Walachei
Syker Countrycross: Schwartz, Rösner und Reinert vorne, Wittmershaus Zweiter

Von Jens Hoffmann und Micha Bustian
Syke. Läufer sehen häufig aus, als hätten sie lange gehungert. Sehnig, manchmal fast schon mager machen sie sich auf den
Weg und sehen bei Ankunft meist noch ausgezehrter aus. Dass die Ausdauerspezialisten keinesfalls Kostverächter sind, demon-
strierten sie nach dem Halbmarathon im Rahmen des Syker Countrylaufs. Das meistbestellte Menü nach Überquerung des Ziel-
strichs war: Bockwurst mit Glühwein.
Eins vorweg: Jeder Starter hatte sich diese Fette und Cholesterine redlich verdient. 21 Kilometer, zudem auf dem anspruchsvollen
Kurs durch Friedeholz und Jeebel - das schlaucht. "Deutlich langsamer als im letzten Jahr", kommentierte Haupt-Organisator
Hans-Heinrich Reineke dann auch die Ankunft des Siegers Jan Oude-Aost vom SV Werder Bremen. Dem war die reine Zeit jedoch
ziemlich egal, er zeigte sich auch so mit Aufwand und Ertrag höchst zufrieden. Zumal er bereits im Gefühl des sicheren Sieges
auf die finale Stadionrunde gegangen war. Seinen ärgsten Kontrahenten Horst Wittmershaus vom SC Weyhe distanzierte er circa
fünf Kilometer vor dem Ende entscheidend und lief den Halbmarathon anschließend souverän nach Hause. "Zwischenzeitlich war
Horst gefährlich nahe gekommen", bekannte Oude-Aost, aber zum Schluss brannte nichts mehr an. Für den Bremer war diese
Konstellation wie gemalt, schließlich war es sein letzter Auftritt im Werder-Trikot. "Ich ziehe auf Grund meines Studiums nach
Aachen und starte demnächst für die Aachener TG", erzählte er. Und Jan Oude-Aost wusste: Einen besseren Abschluss als
gestern hätte er sich kaum verschaffen können.
So blieb der Läufer-Ikone Horst Wittmershaus diesmal nur die Rolle des Gratulanten. Er tat das gerne. "Jan siegte sehr souverän",
verteilte der 40-jährige Komplimente an den jüngeren Konkurrenten. Und Wittmershaus selber? Der war mit seinem zweiten Platz
absolut einverstanden, weil er erstens für die Gesamtwertung ohnehin nicht mehr in Frage kam (Wittmershaus fehlte beim ersten
Lauf im Ellernbruch) und zweitens gestern andere Prioritäten setzte: "Das ist ein ganz gemütliches Treffen hier, man kann ruhig
durch die Walachei laufen", bemerkte er. Das Gemütliche hatte aber durchaus seine Tücken: Viele Läufer, auch Oude-Aost,
hatten mit dem teilweise matschigen und deshalb enorm rutschigen Untergrund so ihre Probleme.
Auch Maren Rösner vom TSV Schwarme musste diesbezüglich aufpassen - aber wirklich nur diesbezüglich. Ansonsten beherr-
schte sie die weibliche Konkurrenz über die fünf Kilometer. Die Triathletin betrachtete ihren Einsatz als willkommene Trainings-
einheit. "Das hier macht mehr Spaß, als irgendwo alleine zu laufen." Ebenso sah es der männliche Sieger Andreas Reinert vom
SC Weyhe. Der hatte sich bereits nach einem guten Kilometer vom Rest des Feldes abgesetzt und brachte knapp eine Minute
zwischen sich und den Zweiten Tim Kosmata (LAV Zeven). "Für mich war das nach dem vielen Lauftraining ein erster Test, um zu
sehen, wo ich leistungsmäßig stehe." Und? "Ich bin zufrieden." Sagte er und zog von dannen. Ob er sich anschließend auch über
Bockwurst und Glühwein hermachte, ist nicht sicher überliefert.

Die eigenen Schmerzen besiegt
Michael Willner gewinnt Langstrecken-Gesamtwertung, obwohl er mit lädierter Schulter läuft

Von Jens Hoffmann
Syke. Sein Gesicht war schmerzverzerrt und sah gar nicht wie das eines Siegers aus. Und doch war er nicht nur einer, sondern
“der” Sieger. Michael Willner von der SG Roadrunners Buntentor hat die Gesamtwertung Langstrecke des Syke-Weyher Cross-
Fünfers für sich entschieden. Gestern ging es für ihn nur noch darum, ins Ziel zu kommen. Und das gelang ihm - trotz massiver
Schmerzen in der Schulter. Aber: Er biss sich durch. "Ich habe es für die Mannschaft getan", erzählte Willner im Ziel. Besonders
für Timo Sieke. Der hätte nämlich anstelle von Michael Willner die beliebte Cross-Serie wohl gewonnen - wenn er die finale Ver-
anstaltung nicht auf Grund von Knieproblemen hätte absagen müssen. "Er hätte es wirklich verdient gehabt", stellte Willner so-
gleich fest und suchte kurz den Blickkontakt zum Vereinskameraden, der in Zivil ins Waldstadion gekommen war. Statt selber zu
triumphieren, gratulierte dieser nun seinem Kollegen, der seinerseits einen ziemlich angeschlagen Eindruck machte.
Davon konnte bei Heidi-Annemarie Schwartz - Willners weiblichem Pendant - keine Rede sein. Sie lächelte beim Zieleinlauf, sie
lächelte im Ziel - aus gutem Grund. Das Talent des LC Hansa Stuhr war gestern ebenso dominant wie in der Langstrecken-Ge-
samtwertung. "Das ist ein gutes Training für mich", ordnete die Triathletin ihren Erfolg sachlich ein. Und es sei allemal besser, als
alleine durch den Wald zu laufen.

"Laufen allein ist mir zu langweilig"
Heidi Schwartz im Interview

Heidi-Annemarie Schwartz ist Langstrecken-Siegerin des Syke-Weyher Cross-Fünfers. Mit unserem Redakteur Micha Bustian
sprach die 19-Jährige vom LC Hansa Stuhr übers Laufen, über Triathlon und über die Zukunft.
Frage: Uns ist zu Ohren gekommen, Wettkämpfe wie der Syker Countrylauf sind für Sie nur Training. Stimmt das?
Heidi-Annemarie Schwartz: Ja, im Moment bereite ich mich auf die Triathlon-Saison vor, die im Mai beginnt.
Aber ganz offensichtlich sind Sie eine talentierte Langläuferin. Warum muss es denn dann Triathlon sein?
Laufen alleine wäre mir zu langweilig. Ich liebe die Abwechslung, mag es, an meine Grenzen zu gehen und mich immer wieder
auszuprobieren. Triathlon bedeutet da für mich eine größere Herausforderung. Obwohl: Auf das Schwimmen könnte ich eigentlich
auch verzichten . . .
Aber warum Ausdauersport? Es gibt doch so viele schöne andere Sportarten.
Auch wenn ich es mag, mit vielen Leuten zusammen zu trainieren - ich bin wohl doch eher ein Einzelgänger. Zudem macht man
sich im Ausdauerbereich als Solist nicht von den Leistungen anderer abhängig.
Seit wann betreiben Sie Ausdauersport?
Ich laufe seit 2004, Triathlon mache ich seit 2006. Das ist schon komisch, wenn man auf Gleichaltrige trifft, die schon seit zwölf
Jahren dabei sind.
Jüngst sind Sie vom TSV Schwarme zum LC Hansa Stuhr gewechselt. Warum?
Weil ich auch den Triathlonverein gewechselt habe. Ab Mai werde ich in der zweiten Bundesliga für Bonn starten. Und da mein
Leichtathletiktrainer Christian Rettke hier auch bei Hansa Stuhr läuft, bin ich halt dahin gegangen.
Triathlon in Bonn: Wollen Sie dort auch beruflich Fuß fassen?
Jetzt muss ich erst einmal mein Abitur machen. Wenn es soweit ist, würde ich gerne Medizin studieren - in Bonn oder Köln.
Und dann im Triathlon durchstarten?
Ich will auf jeden Fall einmal einen Ironman absolvieren. Nahziel sind allerdings erst einmal Top-Ten-Platzierungen in der zweiten
Bundesliga für Bonn. Und ich würde mit meiner Mannschaft gerne aufsteigen. Aber da müssen ja noch ein paar andere mit-
machen. . .

Cross-Fünfer - ein Erfolgsmodell
Ausrichter Reineke blickt auf 19 Jahre

Von Jens Hoffman
Syke. Einmal musste er es tun. Ein einziges Mal. 2002 sagte Hans-Heinrich Reineke den Halbmarathon Syke-Weyhe-Syke ab,
weil die Strecke komplett vereist war. Nichts ging mehr, die Gesundheit der Läufer wäre extrem gefährdet gewesen. Normaler-
weise aber wird gelaufen - bei Wind und Wetter. Und seit 19 Jahren unter der Regie von Hans-Heinrich Reineke, der von den
Aktiven liebevoll "Fuchsi" genannt wird. Sein Syker-Weyher Cross-Fünfer erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit und stellt für ein
Gros der Teilnehmer vor allem lieb gewonnene Gewohnheit denn lästige Pflicht dar. Der Cross-Fünfer - ein Erfolgsmodell.
Das Wetter spielte mit
Und: Das Wetter spielte im Vergleich zu manchen Vorjahren gestern gut mit. Es nieselte, schüttete aber nicht, es war nasskalt,
aber nicht eiskalt. Kurzum: Es war nicht optimal, aber okay. "Es gab schon schlechtere Jahre", versicherte Reineke, der sich an
Sturmschäden, Schneefall und Minusgrade erinnern kann. Und trotzdem kommen die Läufer gerne. Warum nur? "Diese Serie ist
etwas ganz Besonderes", unterstreicht ihr Initiator. Angefangen mit dem Ellernbruchlauf in Kirchweyhe, der komplett flach ist, er-
höht sich der Schwierigkeitsgrad von Veranstaltung zu Veranstaltung und erreicht beim finalen Halbmarathon seinen Höhepunkt.
"Die Termine sind immer gleich, daran können sich die Teilnehmer orientieren und entsprechend planen", sagt Hans-Heinrich
Reineke, der selber bereits 1970 mit dem Planen und Durchführen von Crossläufen begonnen hat. Ein Ende ist nicht abzusehen.
Nur ein Wunsch ging bislang nicht in Erfüllung. "Bei Syke-Weyhe-Syke möchte ich mal 200 Starter haben, es fehlen immer ein
paar." Auch gestern fehlten einige wenige, um die magische Zahl zu erreichen. Ansonsten zeigte sich der Ausrichter aber wieder
sehr zufrieden. Auch, weil er sich auf sein Team verlassen kann.
Ausdauer auf und abseits der Strecke
Beispiel: Giudo Weckes. Vom ersten Starter bis zum letzten Zieleinlauf steht er am Rande, immer mit der Stoppuhr in der Hand,
und misst die Zeiten. "Seit ungefähr 25 Jahren mach’ ich das", konkretisiert er und sagt beiläufig, wie es dazu gekommen ist:
"Man wird halt gefragt, und dann ist man eben dabei." Und bleibt dabei. Guido Weckes, selbst engagierter Hobbyläufer, beweist
auch abseits der Strecke große Ausdauer.
==> Ergebnisse     
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DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 24. Dezember 2008
Schwartz doppelt ausgezeichnet
Countrylauf und Serienwertung gewonnen / Wittmershaus in Syke Zweiter / Reinert und der Herdentrieb . . .

Syke
(hr). Mit dem letzten Aufgebot sicherten sich die SG Roadrunners Buntentor beim Country-Lauf den Gesamtsieg beim
Syke-Weyher Cross-Fünfer auf der Langstrecke. Einfacher hatte es da Heidi-Annemarie Schwartz (LC Hansa Stuhr), die sich auf
der Halbmarathon-Distanz in Topform vorstellte und nicht nur den Pokal für die schnellste Läuferin gewann, sondern noch eine
weitere Trophäe für den Seriensieg mit nach Hause nehmen durfte. Bei nasskaltem Wetter machten sich über 180 Teilnehmer
vom Waldstadion aus auf die Strecke, die zunächst durch das Friedeholz und den Hohen Esch in Barrien in den Jeebel und von
dort aus am Okeler Sportplatz vorbei wieder zurück in das Friedeholz führte.
In einem seiner letzten Rennen für den SV Werder Bremen behauptete sich Jan-Oude-Aost in 1:17:37 Stunden mit rund einer Mi-
nute Vorsprung vor Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und den beiden Zwillingen Eike (TSV Kirchdorf) und Jörg Steinmann (Tusem
Essen). Zweitbester Kreisvertreter war Peter Sokoll (SC Weyhe), der lediglich um neun Sekunden den Sieg in der M 45 verpasste.
Hinter ihm folgte Michael Willner (SG Roadrunners Buntentor), der sich damit überraschend den Seriensieg holte. Überraschend
deshalb, weil nach Christian Siedlitzki (SG Findorff), der sich eine Woche zuvor beim Friedeholz-Cross einen Bänderriss zuge-
zogen hatte, auch noch Willners Teamgefährte Timo Sieke nach einem Trainingsunfall nur als Zuschauer im Waldstadion weilte.
13. in der Gesamtwertung wurde Johannes Daniels (SG Diepholz), 18. Frank Mömkes (SC Weyhe). Der SC Weyhe konnte damit
erstmals die SG Roadrunners schlagen, hatte in den voraufgegangen Rennen aber zu viele Punkte verloren, um die Buntentorer
noch ernsthaft gefährden zu können. Bei den Frauen lief die 19-jährige Heidi-Annemarie Schwartz ein ganz starkes Rennen und
gewann in 1:34:04 mit fast vier Minuten Vorsprung vor Carolin Schiff (SG Roadrunners Buntentor). Dritte wurde Angela Welp (LC
Hansa Stuhr), Fünfte die für die LG Kreis Verden startende Petra Polley und Sechste Angela Kreytenberg (TSV Barrien).
Mittelstrecken-Sieg für Maren Rösner
Auf der Mittelstrecke verkürzte der führende Andreas Reinert (SC Weyhe) die Strecke kurzerhand um rund 400 Meter auf 5,1 Kilo-
meter, zog jedoch wie bei einem Herdentrieb alle anderen Läufer mit, so dass letztlich wieder alles im Lot war. Für den Barrier,
der im kommenden Jahr in die Männerklasse aufrückt, wurden erstklassige 17:11 Minuten gestoppt, mit denen er fast eine Minute
schneller war als der zwei Jahre jüngere Tim Kosmata (LAV Zeven). Knapp dahinter folgte Björn Stolterfoth (TuS Hoya) als Sieger
der Männerklasse. Bei den Frauen setzte sich Maren Rösner überraschend deutlich gegen Nicole Krinke (LG Nienburg) durch.
Lachende Dritte als Seriensiegerin war Carola Vömel (LG Kreis Verden), die im Gegensatz zu den beiden anderen keinen Lauf
ausgelassen hatte. Auch bei den Männern durfte sich in Oliver Poolke ein LGKV-Läufer über den Gesamtsieg freuen.
In den Schülerläufen über 1,2 Kilometer gab es dank Marvin Glück und Philip Polthier einen Doppelsieg für den Tus Hoya, während
bei den Schülerinnen Malyzia Vömel kämpfen musste, um die wesentlich jüngeren Kim-Michelle Schwenke und Carolin Bothe
(beide LGSD) in Schach zu halten.
==> Ergebnisse   
==> Vier Presseberichte vom 22. Dezember 2008 
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WESER KURIER vom 29. Dezember 2008
Zwei Bremer auf dem Treppchen
Wittmershaus gewinnt Crosslauf

Von Marc Gogol
Bremen. Zwei Nordbremer landeten beim 2. Schoko-Crosslauf des ATS Buntentor am zweiten Weihnachtsfeiertag über die Lang-
strecke von rund acht Kilometern auf dem Siegerpodest. Zwei Sekunden hinter Horst Wittmershaus vom SC Weyhe (30:41 Mi-
nuten) kam Sebastian Lüning von der LG Bremen-Nord ins Ziel. In 31:19 Minuten wurde sein Vereinskamerad Andreas Oberschilp
Dritter. Angelika Schröder (Marathon Club Bremen, 37:02) gewann überlegen die Frauenkonkurrenz.
Infolge des nächtlichen Frostes war der Zwei-Kilometer-Rundkurs hart gefroren und der Lauf eine anspruchsvolle Belastung für die
rund 200 Teilnehmer, was übrigens eine gewaltige Steigerung gegenüber der Premiere von vor einem Jahr bedeutete. Die Lauf-
strecke war allerdings zu großen Teilen befestigt oder gepflastert und daher mit Straßenlaufschuhen meist besser zu bewältigen
als mit Spikes. Über die Vier-Kilometer-Distanz dominierte Thorben Preikschat vom SV Werder in 15:16 Minuten vor den Nord
bremern Christian Pundt (16:06) und Martin Neumann (16:31). Als schnellster Frau überquerte hier die vereinslose 28-jährige Kim
 Riekeit in 23:49 Minuten die Ziellinie.
==> Ergebnisse  
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 30. Dezember 2008
Guido Deutsch läuft Bestzeit
Robert-Illgert-Lauf der Schiedsrichtervereinigung: Erstmals vier Frauenteams dabei

Von Michael Manske
Wolfsburg. Zum 14. Mal lud die Schiedsrichtervereinigung Wolfsburg zum Robert-Illgert-Gedächtnislauf in Barnstorf ein. Insge-
samt 86 Läufer gingen an den Start. Darunter zum ersten Mal auch vier Frauenteams. Der schnellste Läufer über die Strecke von
10,7 km war Guido Deutsch vom VfB Fallersleben mit einer Zeit von 38:33 Minuten. Das schnellste Männerteam kam vom VfB
Fallersleben mit 44:13 Minuten. Bei den Frauen holte sich das Sportteam Fallersleben-Waggum 2000 in 47:02 Minuten den Sieg
und den Illgert-Wanderpokal.
Der Traditionslauf der Schiedsrichter zog nicht nur das Interesse in Wolfsburg auf sich. Neben den zwei Schiedsrichterteams aus
Wolfsburg gingen auch Mannschaften aus Helmstedt und Gifhorn sowie Axel Pioch aus Goslar an den Start. Bei gutem Wetter
und ausgezeichneter Laufstrecke konnten sich die Verantwortliche über gute Zeiten freuen. In der Einzelwertung ließ Guido
Deutsch aus Fallersleben mit einer starken Zeit alle hinter sich. Gefolgt wurde er von Jörg Knop, der 42:51 Minuten benötigte und
Bernd Janitzki (45:41). In der Mannschaftswertung bei den Männern war der VfB Fallersleben am schnellsten vor dem Team EAE
(45:14) und dem SFC Wolfsburg I (46:56). Aber vor allem die Frauenteams überzeugten mit ihren Zeiten. Das Sportteam Fallers-
leben-Waggum 2000 war schon nach 47:02 Minuten im Ziel. Dahinter folgten die Frauen
==> Ergebnisse 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 5. Januar 2009
Schneekönig Schoppe wieder Schnellster
Nachwuchsläufer gewinnt nach dem Silvesterlauf auch die Fünf-Kilometer-Strecke des Neujahrslaufes

Von Florian Wichert
Von Trägheit und Winterspeck kann bei Emanuel Schoppe von der LG Braunschweig überhaupt keine Rede sein. Der 21-Jährige
gewann nach dem überraschenden Erfolg beim Silvesterlauf auch die Fünf-Kilometer-Strecke des Neujahrslaufes beim MTV-Platz
am Kennel und behielt damit die Übersicht im Schneechaos. "Wir haben ernsthaft überlegt, das Ganze abzusagen", gibt Volker
Thies zu, Haupt-Organisator vom MTV Braunschweig, "aber dann haben wir Massen an Schnee geschoben und zusätzliche
Streckenposten mobilisiert." 126 Voranmeldungen waren bei den Organisatoren eingegangen und 186 Starter nahmen teil. "Ur-
sprünglich sind wir von 250 Läufern ausgegangen aber aufgrund der Wetterlage sind wir sehr zufrieden", sagt Thies. Auf Zeit laufen
konnte wegen der dicken Schneedecke niemand. Für einige war es ein notwendiges Training, andere waren von den Verhältnissen
tatsächlich begeistert. Zu der ersten Gruppe gehört Schoppe: "Die Bedingungen waren sehr schlecht. Ich habe mich da eher
durchgequält." Dank seiner guten Form und dem Sieg sprach er trotzdem von einem guten Training.
"Das ist doch bestes Laufwetter", strahlte dagegen Nils Vespermann nach dem Zehn-Kilometer-Lauf. "Der Schnee ist schön weich
und man kann komplett abschalten und gemütlich die frische Luft genießen", findet der 24-Jährige Student in Braunschweig, der
aus Irmensol bei Alfeld kommt und zum Uni-Beginn am Montag extra etwas früher anreiste. Dass er über Weihnachten auch beim
Essen kräftig zugelangt hat, macht ihm keine Sorgen: "Im Winter muss man ordentlich was draufpacken, damit man im Frühling
und Sommer alles wieder abtrainieren kann."
Den Zehn-Kilometer-Lauf dominierte das Blue-Liner-Team aus Wolfenbüttel. "Die Verhältnisse schrecken uns nicht ab. Die Fett-
reserven müssen weg, und wir konnten gemeinschaftlich laufen", freut sich der Braunschweiger Frank Lehmann, der als Vierter
das Ziel passierte. Dass der Gesamtsieg an Thorsten Dill vom TSV Lelm ging, störte die Wolfenbütteler nicht. Drei der ersten fünf
Athleten im Ziel waren schließlich Blue-Liner. In der Altersklasse M 30 bedeutete das einen Dreifachsieg. Günter Schwirk aus
Salzgitter-Thiede fand das Lauferlebnis befreiend. "Es kostet zwar mehr Kraft, macht aber auch mehr Spaß", findet der 60-Jährige,
"ich konnte aus beruflichen Gründen keinen Urlaub machen. Da ist es schön, so ins neue Jahr zu kommen." Das Laufen bei
Schnee und Eis sei ohnehin genau wie Autofahren. Ob Füße oder Reifen, man müsse halt vorsichtig sein und den Untergrund
einkalkulieren.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 12. Januar 2009 (Vier Artikel)
Alle Sieger wollen wiederkommen
Leichtathletik: Läufer sind von der 14. Auflage der “Sandkruger Schleife” begeistert - Rekordzahl

Von Lars Pingel
Sandkrug. Mit den Siegern kam die Sonne. Als Stephan Immega von der LG Harlingerland am Sonntag die Laufbahn des Sport-
platzes beim Schul- und Sportzentrum an der Schultredde in Sandkrug erreichte, war auch der letzte Rest Hochnebel ver-
schwunden. Das verbesserte auch die sowieso schon gute Stimmung der Zuschauer im Zielbereich, so dass der Sieger des Neu-
jahrslaufs über 13 Kilometer kräftig gefeiert wurde. Nach 42:03 Minuten beendete Immega den Hauptlauf der “Sandkruger Schleife”,
die die TSG Hatten-Sandkrug zum 14. Mal ausrichtete, als Erster. 1202 Athleten hatten sich für diesen Lauf gemeldet, 490 für den
Fünf-Kilometer-AOK-Lauf. 88 Walker und Nordic-Walker bestritten ihren Wettbewerb über fünf Kilometer. Dazu kamen noch 113
Starter im Kinderlauf über einen Kilometer, so dass sich das Organisationsteam über 1893 Teilnehmer freute - und über einen
Teilnehmerrekord.
Zweiter des 13-Kilometer-Laufes wurde Vorjahressieger Georg Diettrich von der LG Braunschweig in 42:36 Minuten vor Christian
Eichinger (SV Lemwerder, 45:17). “Mit meiner Zeit bin ich ganz zufrieden”, sagte Diettrich im Ziel und schickte gleich ein Kompli-
ment an Immega hinterher: “Er war an diesem Tag klar besser.” Gemeinsam hatten sie sich schnell weit vom Rest des Felds ab-
gesetzt, nach zehn Kilometern zog Immega den entscheidenden Zwischenspurt an. “Ich hatte dann keine Chance mehr”, gab
Diettrich zu. “Georg hat ein super Tempo vorgelegt”, gab der Gewinner das Kompliment zurück. Dass Immega nicht zu den vorher
genannten Sieganwärtern gehörte, lag daran, dass er sich kurzfristig entschlossen hatte, in Sandkrug zu starten. “Ich hatte gehört,
dass es ein super Starterfeld gibt und dass es einfach ein Riesenlauf ist”, erzählte er. Anfang vergangener Woche fiel die Ent-
scheidung zu starten, erst an diesem Sonntag meldete er sich nach. “Ich wollte meine Form vor der Landesmeisterschaft im
Crosslauf testen”, sagte der 24-jährige Spezialist für Zehn-Kilometer-Straßenläufe, der aber auch schon Landesmeister im Halb-
marathon war. Und er stellte fest, dass ihm von der “Schleife” nicht zu viel versprochen worden war. “Im nächsten Jahr bin ich
wieder dabei”, sagte er.
“Klar, logisch”, war die Antwort auf die entsprechende Frage an die schnellste Läuferin über die 13 Kilometer. Kerstin Lüken
(50:39) von der Emder LG ist regelmäßig in Sandkrug dabei, gewonnen hatte sie allerdings noch nicht. Im Vorjahr war sie Zweite.
“Ich bin in dieser Wintersaison sehr gut in Form, so dass ich voll laufen konnte.” In den vergangenen Jahren sei sie häufiger von
Erkältungen ausgebremst worden. Für sie gehörte der Lauf zur Vorbereitung auf die kommende Triathlon-Saison. “Ich starte in der
Bundesliga für den TV Lemgo und werde im Sommer an der Europameisterschaft teilnehmen”, erzählte Lüken, die mit ihrer Zeit
sehr zufrieden war. Zweite über die 13 Kilometer wurde Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland, 52:36) vor Sabina Kruska (ESV Tri
Team, 53:02).
Die Landesmeisterschaften im Crosslauf hatte auch Fabian Kühling bereits im Visier. “Zur Vorbereitung bin ich hier gelaufen”, er-
zählte der souveräne Sieger des Fünf-Kilometer-Laufes. Nach 17:08 Minuten war der 20-Jährige vom BV Garrel im Ziel und hatte
damit seinen Plan in die Tat umgesetzt. “Ich wollte auf Sieg laufen”, sagte er. Und auch er kündigte an, 2010 wieder dabei zu sein.
Zweiter wurde sein Vereinskamerad Andreas Hülskamp (17:41) vor Alexander Korzuschnik (17:44) vom VTB Triathlon Varel.
Schnellste Läuferin war Friederike Lindner vom Oldenburger TB (21:22). Rang zwei belegte Katharina Biene (LG Kreis Verden,
21:25). Neele Harms vom TuS Ofen (21:45) wurde Dritte.

Organisatoren freuen sich über Rekord
Leichtathletik: 1893 Läufer nehmen an den Wettbewerben in Sandkrug teil

Sandkrug.
Die Organisatoren mochten es kaum glauben. “Damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet”, sagte Jürgen Lakeberg
von der TSG Hatten-Sandkrug. Das, was sich schon im Vorfeld anhand der Meldezahlen abgezeichnet hatte, war an diesem Sonn-
tag wahr geworden. Die Teilnehmerzahl bei der “Sandkruger Schleife” ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 1893 Läufer waren
nach Sandkrug gekommen, um in den verschiedenen Wettbewerben zu starten - Teilnehmerrekord. Dabei galt die Marke von 1790
Athleten (2008) als nicht zu überbieten. “Es macht uns natürlich stolz, dass so viele Sportler zu unserem Winterlauf nach Sand-
krug gekommen sind”, sagte Lakeberg nach der 14. Auflage der Veranstaltung. Bei der Premiere seien es etwa 250 Läufer ge-
wesen, die an den Start gegangen waren. Diese Zahl zeige, dass die “Schleife” bei den Läufern sehr beliebt ist. “Sie fühlen sich
bei uns wohl”, sagte Lakeberg. Bestätigt wurde er unter anderem von der Siegerin des Hauptlaufes über 13 Kilometer, Kerstin
Lüken (Emder LG). “Es war sehr schön, hier zu laufen”, lobte sie. “Das Wetter war super, die Strecke war nicht zu glatt. Beson-
ders schön war es, durch den Wald zu laufen.”
Zu dem Teilnehmerrekord hatten auch die Schüler der Waldschule Hatten kräftig beigetragen. Im vergangenen Jahr waren sie zum
ersten Mal mit einer großen Gruppe angetreten. 64 Schüler waren damals dabei. An diesem Sonntag waren es 120, die von Schul-
leiter Stephan Piper und Konrektor Hans-Gerd Coordes betreut wurden. Damit gelang ihnen die Titelverteidigung. Wie im vergang-
enen Jahr war die Waldschule das teilnehmerstärkste Team. Die meisten der Schüler liefen die Fünf-Kilometer-Runde. Acht von
ihnen waren im 13 Kilometer-Lauf dabei.
Diese große Zahl an Läuferinnen und Läufern stellt natürlich auch das Organisationsteam vor eine große Herausforderung. “Auf die
Strecke passen auch 5000 Läufer. Das Problem ist die Logistik”, erklärte Lakeberg. Je mehr Sportler antreten, umso mehr Park-
plätze, Umkleidemöglichkeiten und Helfer werden benötigt. “Wir sind an einer Grenze angelangt”, so die Meinung des Organisa-
tionsteams Daher wird es bei der 15. “Sandkruger Schleife” am 10. Januar 2010 eine Begrenzung der Teilnehmerzahl geben, ver-
riet Organisationsleiter Dieter Mimkes. Bei 1700 angemeldeten Teilnehmern würden die Listen geschlossen werden.

Volles Haus bei der Schleife
Sport: Organisatoren vollbringen Höchstleistungen / Viele Helfer packen an

Von Christian Quapp
Sandkrug. Wer fast 1900 Sportler gesund und zufrieden ins Ziel bringen will, braucht zwei Dinge: viel Erfahrung und viele Helfer.
Auf beides kann sich die Leichtathletik-Abteilung der TSG Hatten-Sandkrug verlassen. Und deshalb fiel nicht nur das sportliche
Fazit nach der 14. Sandkruger Schleife rundum positiv aus. “Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf”, sagte Pressewart Jürgen
Lakeberg am Abend während der Nachbereitung. 80 Vereinsmitglieder kümmerten sich um Organisation und Verpflegung. Allein
zehn Kilo Kaffeepulver ließen Silvia Fürst und Ursel Claußen durch die Maschinen laufen, rund 70 Kuchen und Torten stand als
Verpflegung für Läufer und mehrere Hundert Besucher zu Verfügung. Viele Sportler waren mit Freunden und Familie angereist, und
auch viele Sandkruger waren an der Strecke, um die Läufer anzufeuern. In der Waldschule war das Rechenzentrum eingerichtet,
von hier wurde die Anlage zur Läufererfassung gesteuert.
Um die Sicherheit der Sportler kümmerten sich die Polizei und 20 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Sandkrug. Sie sorgten für die
nötigen Straßensperrungen. “Besonders die Jugendfeuerwehr ist uns jedes Jahr wieder eine große Hilfe”, dankte Lakeberg. Für
eventuelle Notfälle waren auch die Sandkruger Malteser mit acht Rettern und drei Fahrzeugen vor Ort. Entlang der Strecke und im
Start/Ziel-Bereich standen sie bereit. Viel zu tun bekamen sie allerdings nicht. “Wir mussten nur viermal helfen”, sagte Einsatz-
leiter Sven Steinbeck. Bei zwei Läufern hatte der Kreislauf nicht mitgemacht, einer war umgeknickt, und ein Helfer von der TSG
musste wegen einer Platzwunde am Kopf behandelt werden, die er sich bei einer unsanften Begegnung mit einem Schild geholt
hatte. “Bei der Anzahl von Läufern sind wir mit dieser Verletzungsrate sehr zufrieden”, so Lakeberg.

Backhus belegt den ersten Platz
Sandkrug.
Groß war die Begeisterung auch bei den jüngsten Leichtathleten, die am Sonntag an der “Sandkruger Schleife” teil-
nahmen. 91 Kinder flitzten über ihre ein Kilometer lange Strecke. Am schnellsten war Tobias Korzuschnik vom VTB Triathlon
Varel. Wie schnell wurde allerdings nicht gemessen, denn im Kinderlauf gibt es keine Wertung. Alle Teilnehmer wurden mit einer
Medaille ausgezeichnet.
Gemessen wurden die Zeiten der Walker und Nordic Walker. Sie liefen die Fünf-Kilometer-Runde. Als Erste erreichte Gunda
Backhus aus Hatten nach 37:24 Minuten das Ziel. Schnellster Walker war Thomas Bawey aus Oldenburg in 39:19 Minuten.
==> Ergebnisse: Website der Veranstaltung / Mika-Timing 
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 13. Januar 2009
LG nutzt Heimvorteil beim Crosslauf

Papenburg.
Mit 323 Meldungen aus 29 Vereinen kam die LG Papenburg-Aschendorf beim Crosslauf am Tunxdorfer Waldsee
dicht an die Rekordmarke des Vorjahres. Probleme bereitete ein EDV-Programmfehler, der eine Neubewertung der Mannschafts-
ergebnisse zur Folge hat, sowie ein Patzer der Streckenposten, die die führenden A-Schüler auf eine falsche Runde schickten.
Gut besetzt waren nicht nur die jüngeren Schülerklassen, sondern auch die Wettbewerbe der Schüler/innen A, der Jugendlichen
und Erwachsenen, wo zugleich die ersten Emslandtitel 2009 vergeben wurden. Die LG Papenburg-Aschendorf nutzte den Heim-
vorteil als erfolgreichster Verein mit 12 Titeln und 13 Siegen, gefolgt vom TuS Haren (7/11) und Sparta Werlte (5/8). 19 Vereine
errangen mindestens einen Sieg bzw. 11 Emslandklubs mindestens einen Titel.
Im spannenden Lauf der Frauen und der weiblichen Jugend über 2850 m siegte Katharina Robbers (Sp. Werlte/A-Jgd.) vor der
überraschend starken Laura Niehaus (LAV Meppen/B-Jgd.), Katrin Arling und Fiona Supritz (LG Emstal-Dörpen/B-Jugend), gefolgt
von der 53-jährigen mehrfachen Deutschen Seniorenmeisterin Annette Koop (LG Emstal/W50). Beim 2850-m-Lauf der männlichen
Jugend und der Männer musste sich Vorjahressieger Hauke Köller (TuS Weener/A-Jugend) den B-Jugendlichen Hidde Bergmann
(Winschoten) und Steffen Brümmer (VfL Löningen) knapp geschlagen geben. Als Vierter wurde Klaus Hanekamp (Sparta Werlte/
M40) Sieger der Männer-Hauptklasse, gleich gefolgt vom B-Jugendlichen Jonas Westhus (LG Papenb.-Aschend.) sowie Jan
Brümmer (TuS Haren). Über 1700 m der A-Schülerinnen gingen die Emsland-Titel an Jana Hanekamp (Sparta Werlte/W14), die als
Gesamtzweite hinter Nadine Aselage (Löningen) ins Ziel kam, und die 2008 als Diskuswerferin erfolgreiche Adelheide Angermann
(LAV Meppen/W15), die Vierte wurde.
Über 2160 m der A-Schüler wurden die drei führenden Läufer des VfL Lingen vom Streckenposten fehlgeleitet. Rafael Plogmann
musste seine Titelhoffnung begraben. Für Malte Weßling und Sebastian Koch konnte in dieser Reihenfolge eine Wertung auf der
verkürzten Runde vorgenommen werden, da sie die einzigen M15-Starter waren. Stark besetzt war die Langstrecke über 8500 m.
Vorjahressieger Michael Josch (Haselünner SV/1. M35) musste sich dem Vorjahreszweiten Frank Gerdelmann-Koop (TuS Haren/
M30) geschlagen geben. Als Dritter folgte Klaus Hanekamp (Sp. Werlte/1. M40), vor Jan Brümmer (TuS Haren/Hauptkl.), der eine
Stunde zuvor die Mittelstrecke gelaufen war, und dem mehrfachen Deutschen Seniorenmeister (M55) Klaus-Dieter Grabowsky (SC
Spelle-Venhaus). Bereits am Sonntag ist die LG Emstal-Dörpen Ausrichter der Weser-Ems Meisterschaften in Surwold-Börger-
wald.
==> Ergebnisse: Gesamt / Emsland-Meisterschaft  
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 13. Januar 2009
Erstmals in 27 Jahren eine Eisfläche umrundet

Osnabrück.
Mit 744 Teilnehmern gelangten nach dem Cross von Melle (696) und Ostercappeln (596) auch beim OSC-Crosslauf,
dem dritten der LVM-Serie, mehr denn je ins Ziel. Erstmals in der 27-jährigen Geschichte des Laufs war der Rubbenbruchsee da-
bei zugefroren. Entgegen der Voranmeldung von 930 kamen knapp 200 Läufer weniger vermutlich wegen der Kälte, jedoch 16 mehr
als im Jahr 2007. Hunderte ließen sich jedoch nicht von den frostigen Temperaturen abhalten und umrundeten den See bei
Sonnenschein und idealen Bedingungen auf drei verschiedenen Strecken. Der Nachwuchs setzte erneut ein Zeichen mit mehr als
300 Schülern, davon mehr als 100 von der Thomas-Morus-Schule, die die laufbegeisterte Lehrerin Hilde Starmann mobilisierte.
“Der Boden war optimal und klasse zu laufen”, befand 3100-Meter-Sieger Maik Wollherr (LG Osnabrück), der mit Spikes lief und
mit 9:09 Minuten seine Vorjahresbestmarke um elf Sekunden verfehlte. Als schnellste Frau lief Schwester und Klubkollegin Tina
Wollherr die 3100 Meter in 11:49 Minuten. Über 10,2 Kilometer passierte Ingo Assmann (SC Melle) nach 36:19 Minuten das Ziel.
Bei den Frauen machte Christin Kulgemeyer (TV GMHütte) mit 39:58 Minuten das Rennen. Beide gewannen auch die Crossläufe
in Melle und Ostercappeln. Auf der Kurzstrecke über 2,4 Kilometer, welche die Schüler zurücklegten, siegten Patrick Meyer vom
LC Solbad Ravensberg mit 9:34 Minuten und Vicky Stöckel vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium mit 10:30 Minuten, über 1,2 Kilo-
meter Lars Quante (4:33) und Carlotta Budgen (4:44) von der Grundschule “In der Wüste”.
==> Ergebnisse       
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 13. Januar 2009
100 Läufer trotzen eisiger Kälte

Ganz im Zeichen der Langstreckler der veranstaltenden LGG stand der dritte und letzte Lauf der 47. Göttinger Cross-Serie. Auf
dem schneebedeckten Rundkurs südlich des Jahnstadions hatten sich bei schneidender Kälte etwa 100 Aktive eingefunden.
Hinsichtlich der Teilnehmerzahl wie auch der Klasse des Feldes war die Mittelstrecke über fünf Kilometer am besten besetzt. Auf
den drei Runden setzte sich Knut Höhler vor Sebastian Hanelt und dem B-Jugendlichen Paul-Lennart Kruse durch. Mit Till Manning
und Matthis Reichert (männliche Jugend A) folgten zwei weitere LGG-Läufer. Auf dem siebten Gesamtplatz demonstrierte M-50-
Senior Wilhelm Graeber erneut seine derzeit hervorragende Form. Mit Abstand schnellste Frau war erwartungsgemäß Tanja
Hupfeld (LGG) vor Viola von Cramon (TSV Waake). Eine überzeugende Leistung bot M-12-Schüler Lorenz Küstner (LGG), der 20.
wurde.
Auf der Langstrecke über sechs Runden (10 km) ging Sebastian Hanelt erneut an den Start, da es hier für ihn um den Gesamtsieg
der Serie ging. Hanelt beherrschte die Konkurrenz nach Belieben und siegte vor seinem Vereinskameraden Volker Hillebrecht und
Carlo Kaminsky (VfL Wolfsburg). Auf dem fünften Platz der Gesamtwertung überzeugte M-55-Senior Andreas Christmann (LGG).
LGG-Schüler dominieren
Gleich acht Läufer der LGG aus der Trainingsgruppe von Gerhard Haake lagen im Schülerlauf über 1,8 Kilometer vorn. Henrik
Steenken siegte vor Julius Lembke (beide M 14) und Thomas von Knebel (M 15). Schnellster B-Schüler war Nick Fleckenstein auf
dem sechsten Platz. Die Wertung der Schülerinnen gewann Katrin Spiller vor Paulin Nikuradse (beide LGG). Folgende Läufer und
Läuferinnen sicherten sich die Seriengesamtsiege. Schülerlauf 2: Tobias Buck-Gramcko (LGG); Schülerlauf 1: Julius Lembke
(LGG) und Maren Pollmeier (LG Eichsfeld); Mittelstrecke: Knut Höhler (LGG) und Nadine Hagemann (LG Eichsfeld); Langstrecke:
Sebastian Hanelt und Anke von Gaza (beide LGG).
==> Ergebnisse / Serien-Endstand 
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WESER KURIER vom 13. Januar 2009
Punktlandung nach energischem Endspurt
Ingo Müller holt zunächst 100 Meter Rückstand auf und gewinnt mit einer Sekunde Vorsprung

Von Marc Gogol
Bremen. Stark besetzt wie lange nicht mehr startete die 29. Auflage der Bremer Winterlaufserie des LTB Bremen im Bürgerpark.
Insbesondere über die Großen Serien der Männer und Frauen lieferten sich die Spitzenläufer über die 9,9 Kilometer-Distanz heiße
Positionsduelle bei kalten Wintertemperaturen auf leichtem Schneeuntergrund. Nach gemächlicher erster Runde schaltete Ingo
Müller vom Marathon-Club Bremen in der zweiten Hälfte noch zwei Gänge höher, erreichte das zunächst rund 100 Meter enteilte
Spitzentrio und gewann am Ende knapp das Spurtduell gegen einen gut aufgelegten Sebastian Lüning von der LG Bremen-Nord.
Mit 32:21 Minuten siegte Ingo Müller nur mit einer Sekunde Vorsprung, somit hat Sebastian Lüning als erster Verfolger nun eine
gute Basis für die folgenden Rennen über 15 und 20 Kilometer. Er ließ die Frage nach weiteren Starts aber zunächst offen und
sagte nur: "Gemeldet bin ich ja für alle drei Rennen." Ebenfalls noch voll im Rennen um den Gesamterfolg ist LGN-Vereinskame-
rad Andreas Oberschilp, der nach langer Führungsarbeit als Dritter in 32:34 Minuten knapp den Vorjahressieger Hikmet Ciftci
(32:38) vom Marathon-Club bezwang. Eine Niederlage mussten dagegen der Triathlet Marek Jaskolka (33:19) von der SG Findorff,
Horst Wittmershaus (33:36) vom SC Weyhe sowie der LG Nordler Frank Themsen (34:24) einstecken.
Spannung verspricht der weitere Serienverlauf auch in der Frauenklasse. Nach einer flotteren ersten Runde rettete Rebecka
Weise-Jung von der LG Nord den Auftakterfolg mit 40:20 Minuten ins Ziel. Der Nordbremerin auf den Fersen sind Sonja Rikken
(40:31) vom Marathon-Club und Birgit Scheffel-Niemann (40:40) von der LC Hansa Stuhr. Die vierte Mitfavoritin, Angelika Schröder
vom Marathon-Club, büßte dagegen mit 42:24 Minuten schon einiges an Boden ein.
In der Kleinen Serie (dreimal 9,9 km) lag MCB-Neuzugang Stefan Wießner mit 33:34 Minuten vorn. Allerdings gab es Diskuss-
ion‘en. Stefan Wießner hatte die Startnummer von seinem Vereinskollegen Thorben Preikschat übernommen, dieser jedoch war
trotzdem auf der Strecke. Wie die Wertung nun ausfällt, ist offen. Auf den Plätzen folgten Christian Pundt (LG Nord, 34:36) und
der Gewinner in der Jugendserie, Oliver Weinrich vom OT Bremen, in 34:43 Minuten.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 19. Januar 2009
Laufsport: Jan Waschkau siegt über kurz und lang
35. Crosslauf in Marienhafe: Doppelerfolg für Langstreckler der Ihlower Loopers beim ersten ostfriesischen Lauf des
Jahres

Marienhafe (gaw). Glück mit dem Wetter hatten Jürgen Drosten und sein Helferteam von Fortuna Wirdum am Sonnabend vor und
weitgehend während des 35. Crosslaufs um den Tjücher See in Marienhafe. Der gefürchtete Regen, der die ohnehin anspruchsvolle
Laufstrecke hoffnungslos aufgeweicht hätte, setzte erst mit Beginn des Hauptlaufes um 15.30 Uhr ein. Da waren 115 der insge-
samt 133 Starter bereits durch mit ihren Läufen. Nur die 18 Teilnehmer über die Langstrecke bekamen das Nass von oben ab.
“Das Wetter hat gehalten”, atmete Drosten erleichtert durch und zog ein positives Fazit: “Alles hat gut geklappt, wir sind zu-
frieden.” Der Crosslauf um den Tjücher See ist seit 2004, nachdem er nicht mehr im März stattfindet, der erste Lauf des Jahres in
Ostfriesland. 77 Schüler, 8 Jugendliche und 48 Erwachsene nahmen die Herausforderungen an die Kraft-Ausdauer an. Ganz be-
wusst. Etliche Langstreckler, wie etwa der Auricher Arne Beitelmann, bewältigten die 9600 Meter, zu laufen in sechs Runden je
zur Hälfte auf unbefestigten Fußwegen und über eine Weide hinweg, um sich die nötige Wettkampfhärte für das Jahr zu holen.
Neben der Veranstaltung im Heseler Wald gilt der Marienhafer Cross als der anstrengendste in dieser Gegend.
Jan Waschkau von den Ihlower Loopers wollte es am Sonnabend ganz besonders wissen. Er absolvierte nicht nur den Hauptlauf,
sondern startete zuvor auch über die 4800 Meter, und gewann beide Rennen souverän mit gut einer Minute (37:48) beziehungs-
weise etwas mehr als einer halben Minute (17:42) Vorsprung. Fred Ibeling von der LG Ostfriesland blieb Waschkau über die
kürzere Strecke einigermaßen auf den Fersen, kam nach 18:16 Minuten als Zweiter ins Ziel. Über die lange Strecke waren keine
Frauen am Start.
Die 4800 Meter gewann Waltraud Klostermann vom TV Norden in 19:40 Minuten. Ihr Vorsprung auf die Zweitplatzierte Elke Grone-
wold, ebenfalls vom TV Norden, betrug gut anderthalb Minuten. Auch drei Alte, allesamt fit wie Turnschuhe und in der ostfriesisch-
en Laufszene bekannt wie bunte Hunde, nahmen die 4800 Meter in Angriff. Eibo Eiben vom SC Dunum und Günter Janssen vom
MTV Aurich Triathlon laufen in der Altersklasse M65, beide sind Jahrgang 1943. Eiben erreichte nach 23:40 Minuten das Ziel.
Günter Janssen, seit Jahren auch begeisterter Triathlet, benötigte 45 Sekunden mehr. “Da muss man Kondition haben”, strahlte er
über seine gute Zeit auf schwerem Geläuf. Er und Eibo Eiben sind für Heinrich Janssen junge Hüpfer. Ebenfalls der Triathlonab-
teilung des MTV Aurich zugehörig, startet Heinrich Janssen seit diesem Jahr in der Altersklasse M75 und absolvierte den schwie-
rigen, an einigen Stellen aufgeweichten und glitschigen Rundkurs in 30:08 Minuten. Eine großartige Zeit gemessen an seinem
Alter. Kontinuierliches Training über viele Jahre hinweg macht so etwas möglich.
Ein Dauerläufer seit Jahrzehnten ist auch Edzard Wirtjes, der Ossiloop-Cheforganisator von Fortuna Logabirum. Seit etwa 20
Jahren hat er sich am Tjücher See nicht mehr sehen lassen. Am Sonnabend hatte er mal wieder Lust, diesen Cross zu laufen. Er
wählte die 4800-Meter-Strecke und brauchte 19:50 Minuten. So ab Ende März wird er kaum noch Zeit zum Laufen haben. Die Or-
ganisation des Ossiloops wird ihn ab dann zunehmend in Anspruch nehmen. Günter Janssen, Fred Ibeling und Arne Beitelmann
sind passionierte Ossilooper. In Marienhafe verbesserten sie ihre Wettkampfhärte, die der Etappenlauf durch Ostfriesland fordert,
und gehen gut gerüstet in das Laufjahr 2009.
==> Ergebnisse 
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 21. Januar 2009
Olympionike dominiert das Feld
107. Ellernbruch-Waldlauf: Marek Jaskolka siegt vor Horst Wittmershaus

Von Christiane Golenia
Weyhe. Das Ergebnis täuscht. Weitaus sicherer, als die eine Sekunde Vorsprung es aussagt, setzte sich Olympiateilnehmer
Marek Jaskolka (SG Findorff) in 28:22 Minuten gegen Lokalmatador Horst Wittmershaus beim 107. Ellernbruch-Waldlauf auf der
Langstrecke über 8200 Meter durch. Auf der Mittelstrecke behauptete sich Tobias Kortas bei seinem ersten Start für die LG
Delmenhorst/Diepholz gegen den Barnstorfer Gerrit Meyer. Für die beide Triathleten an der Spitze des Langstreckenrennens war
es ein recht flotter Trainingslauf. Mehr nicht.
Nach Thrombose im Trainingsaufbau
Dennoch dürfte natürlich vor allem Marek Jaskolka mit dem Ausgang des Rennens sehr zufrieden sein. Wie schon eine Woche
zuvor bei der Bremer Winterlaufserie ließ Jaskolka, der in Peking über die olympische Distanz für Polen am Start war, den
Weyher Ironman Wittmershaus hinter sich. Dabei überließ der Findorffer seinem Konkurrenten bis zur letzten Runde die Führungs-
arbeit, um erst dann die Kontrolle von der Spitze weg zu übernehmen. Warum der Sieg nicht so überlegen ausfiel, wie man es bei
den sportlichen Qualitäten eines Olympioniken vielleicht hätte erwarten können, verriet Jaskolkas Vater: Im Oktober hatte sich
sein Sohn auf dem Rückflug vom Europacup in der Türkei eine Thrombose zugezogen, aufgrund derer er derzeit noch mit Medika-
menten behandelt wird. Der vorsichtige Wiedereinstieg ins Training sei nunmehr geglückt. Bis zum dritten Lauf der Bremer Winter-
laufserie soll die Form wieder einigermaßen stimmen.
Hinter dem Führungsduo sowie dem Oldenburger Jakob Günther auf Platz drei setzten sich im Dauerregen die Läufer aus dem
Kreis Diepholz gut in Szene. Maik Schindler und Peter Sokoll machten mit Rang vier und sechs den Weyher Mannschaftssieg
komplett. Hinter "Tri-Wolf" Mario Lawendel vom LC Hansa Stuhr (Achter) zeigte der Weyher Felix Stoffels, mit 17 Jahren Jüngster
im Feld, als Zehnter eine gute Leistung. Schwächer besetzt war diesmal die Frauenkonkurrenz. Auf der Langdistanz gewann Anke
Möller (SC Weyhe) in 37:54 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung auf die Bremerin Karolin Starke. Mit Sandra Ehlers und Tatjana
Höntschke auf Platz drei und vier entschieden auch die Weyher Frauen die Teamwertung für sich.
Auf der Mittelstrecke über 4000 Meter schaffte es allein die A-Jugendliche Lisa Sauerwald (Bremen Nord) in 16:59 Minuten an die
im November auf gleichem Kurs erzielten Zeiten heranzulaufen. Spannend gestaltete sich auf der Mittelstrecke die Entscheidung
um den Gesamtsieg. Nach halber Distanz fiel Sebastian Franke, trotz gesundheitlicher Probleme und mit großem Trainingsrück-
stand gestartet, zurück. Mit dem besseren Finish sicherte sich A-Junior Tobias Kortas in 14:40 Minuten den Gesamtsieg vor
Männersieger Gerrit Meyer (14:45). Mit der gezeigten Leistung kann sich Kortas Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden bei den
Hallen-Landesmeisterschaften Ende Januar machen.
Auch die Nachwuchsläufe waren diesmal deutlich schwächer besetzt als im November, wobei die Laufbedingungen trotz stellen-
weise tiefen Geläufs insgesamt noch recht ordentlich waren. "Wir hatten Schlimmeres erwartet", erklärte Organisator Hans-Hein-
rich Reineke, der vorsorglich den Start-Ziel-Bereich verlegt hatte. Die Jahrgangssiege verteilten sich hier gleich auf sieben Vereine.
==> Ergebnisse 
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 27. Januar 2009
Dem Rekordlauf folgt der Rekordlauf

Langförden
(SgH). Der beißende Wind über den freien Feldern setzte den Teilnehmern des Langfördener SgH-Laufes vor einem
Jahr heftig zu, auch diesmal waren bei Temperaturen um drei Grad und leichtem Regen harte Männer und Frauen gefragt. Doch
für Aufsehen sorgte ein junger Schüler: Der 13-jährige Andreas Hülskamp aus Garrel stürmte im ärmellosen T-Shirt und in kurzer
Hose dem Teilnehmerfeld davon und feierte in 18:46 Minuten einen überragenden Sieg im 6-km-Lauf. Wie das "schmale Hemd"
aus Garrel ließen sich viele nicht von den wenig einladenden Bedingungen aufhalten. Der Regen hielt wohl einige Walker vom
Kommen ab, doch dafür stieg die Zahl der Läufer über die Distanzen 6 und 11 Kilometer deutlich an. Die schöne Konsequenz: Ein
Jahr nach dem Rekordlauf 2008 gab´s den Rekordlauf 2009: Mit insgesamt 269 Teilnehmern wurde die alte Bestmarke um weitere
14 Starter übertroffen.
Einen weiteren Erfolg der Gastgeber verpasste Seriensieger Michael Reise im 21-km-Lauf. Bereits vor zwölf Monaten hatte sich
der "schnellste Polizist" des Kreises Vechta ein packendes Duell mit dem Großenknetener Rainer Beewen geliefert, der vor 19
Jahren Marathonzeiten von 2:30 Stunden gelaufen ist. Lokalmatador Reise steigerte sich im Vergleich zu seinem Vorjahressieg
um satte 1:39 Minuten, doch Kontrahent Beewen packte noch mehr drauf und siegte diesmal in der super Zeit von 1:18:33 h. An
der Spitze der diversen Siegerlisten tauchten überall bekannte Namen auf. So der von Dauergast Manfred Ochsenfahrt (Dinklage)
über 11 km; oder Silvia Koditek (Lohne), die natürlich die lange Distanz beherrschte. Susanne Fröhlking (Garrel) und Inga Bittner
(Lohne) wiederholten ihre Vorjahressiege über 11 bzw. 6 Kilometer. Alle Sieger freuten sich über die Kiste Äpfel vom Obsthof
Bothe sowie zusätzliche Sachpreise; auch die Zweitplatzierten erhielten diesmal eine Tüte Stolle-Obst.
Zweiter Höhepunkt des SgH-Laufs war für viele wieder die gemütliche Runde in der Cafeteria bei Kaffee und Kuchen. Bei der
riesigen Auswahl herrschte großes Gedränge, das Küchen-Team um Christa Arnke, die wegen eines Armbruchs diesmal "nur" die
Regie übernehmen konnte, hatte schwer zu tun. Aber Hiltrud Liermann, Doris Steinkamp, Rita Morthorst, Rita Bramlage und Heidi
Rohnstock hatten alles fest im Griff. Und als "Not am Mann" war, wurden kurzerhand Bernd Steinkamp und Alfred Liermann zum
Spülen heranbeordert.
==> Ergebnisse 
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DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 27. Januar 2009
Weyhe und Stuhr teilen die Titel
Beide Vereine stellen zwei Kreismeister im Crosslauf / Reinert, Schindler, Golenia und Schwartz vorne

Weyhe
(hr). Schiedlich-friedlich teilten sich der SC Weyhe und der LC Hansa Stuhr die Kreismeistertitel im Crosslauf. Während
bei den Männern der SC Weyhe mit Maik Schindler und Andreas Reinert dominierte, setzten sich bei den Frauen Christiane
Golenia und Heidi-Annemarie Schwartz vom LC Hansa Stuhr durch. Die Titelkämpfe wurden im Rahmen des 68. Waldkater-Cross-
laufes des SC Weyhe ausgetragen, so dass auch starke auswärtige Läufer an den Rennen teilnahmen. Diese nutzten die Start-
gelegenheit als Formtest für die Landesmeisterschaften.
Auf der Langstrecke über 8400 Meter gab's dabei ein spannendes Duell zwischen Ellernbruch-Sieger Marek Jaskolka (SG Findorff)
und dem 19-jährigen Jens Nerkamp (BV Garrel). Der polnische Olympiateilnehmer ließ den letztjährigen A-Jugend-Landesmeister
im Zehn-Kilometer-Straßenlauf zunächst etwas davonziehen, war nach drei der sechs Runden aber wieder dran und setzte sich in
einem jederzeit von ihm kontrollierten Schlussspurt in sehr guten 29:24 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung durch. Nerkamp
freute sich trotzdem, zeigte er nach einem Trainingsunfall (auf dem Rad von einem Auto angefahren) doch wieder deutlich anstei-
gende Form. Dritter und damit Kreismeister in Abwesenheit von Horst Wittmershaus wurde Maik Schindler (SC Weyhe) in 32:17
Minuten. Als nächste Kreisvertreter folgten Peter Sokoll (SC Weyhe/5.) und Mario Lawendel (LC Hansa Stuhr/7.). Der SC Weyhe
holte sich damit auch den Mannschaftstitel, wobei als dritter Läufer Bashar Jadallah (14.) in die Wertung kam. Bei den Frauen
siegte überlegen Christine Grammer (LG Nienburg) in 37:00 Minuten vor Christiane Golenia (40:29) und Sandra Ehlers (SC
Weyhe/40:35).
Meyer diesmal vor Kortas
Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter musste Andreas Reinert trotz ausgezeichneter 14:54 Minuten neidlos die Überlegenheit von
Patrick Hublitz (LG Eichsfeld/14:29) anerkennen, setzte sich aber sicher vor Gerrit Meyer (MTV Barnstorf/15:08) durch. Trotzdem
dürfte der Barnstorfer zufrieden gewesen sein, konnte er doch nach seiner Niederlage im Ellernbruch den Spieß umdrehen und A-
Jugendsieger Tobias Kortas (LGSD/15:17) hinter sich lassen. Bei den Frauen war Heidi-Annemarie Schwartz (LC Hansa Stuhr)
konkurrenzlos und siegte in 18:06 Minuten sicher vor Uschi Siewert (LG Kreis Verden/19:43). Bei der weiblichen Jugend A ging
der Titel an Nadine Roskosch (sie siegte vor Zwillingsschwester Nicole), und bei der männlichen Jugend B wurde Christian Fastje
(FTSV Jahn Brinkum) Kreismeister.
==> Ergebnisse  
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STADER TAGEBLATT vom 28. Januar 2009
Alles was das Läuferherz begehrt
10. Winterlauf der LG Kreis Nord-Stade: Über 200 Teilnehmer von 5 bis 50 Kilometer dabei

Oldendorf.
Der vorsorglich bestellte Winterdienst musste nicht ausrücken. Zum 10. Winterlauf der LG Kreis Nord-Stade in Olden-
dorf gab es optimale Lauf-Bedingungen und sogar die Sonne zeigte sich zeitweise den über 200 Aktiven. Der Clou dieses Lauf-
spektakels ist einmalig. Selbst während des Wettkampfes auf den angebotenen Laufstrecken von fünf bis 50 Kilometern konnten
die Athletinnen und Athleten entscheiden, ob sie ihren Wettkampf verlängern oder verkürzen. Die Organisatoren der LG Kreis
Nord-Stade (MTV Hammah, MTV Himmelpforten, TuS Oldendorf) um Manfred Keitsch und Walter Paschen hatten in diesem Jahr
richtig Glück. Noch am Vorabend war kaum an eine Durchführung zu denken. Starker Schneefall, Eisglätte und böige Winde
machten allen Beteiligten Angst. Am Sonntag herrschten zum Start aber optimale Bedingungen. Über 200 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer wurden ab 10 Uhr auf die amtlich vermessene Strecke gelassen. Viele Aktive nutzten bei dem sonnigen Wetter das
Angebot, die gemeldete Laufstrecke zu verlängern. “Mir geht es heute hervorragend bei dem schönen Wetter - jetzt laufe ich eine
weitere Runde", strahlte ein Läufer nach bereits absolvierten 10 Kilometern und begab sich erneut auf die Strecke.
Zu den herausragenden Aktiven gehörten einmal mehr Birgit Friedrich von der LG Kehdingen über 5 km in 21:48 min, Rainer von
Holt, ebenfalls von der LG Kehdingen auf der gleichen Strecke in 20:16 min. Über 10 km verblüffte Carsten Kröger vom VfL Stade
die Konkurrenz. Er lief trotz Trainingsrückstand 37:28 min. Claudia Jordan vom Post SV Buxtehude benötigte 45:00 min. Im
15 km-Lauf brauchte Stephan Mahler (LG Kehdingen) nur 1:00:04 std. bis zum Ziel. Über 20 km war Bernd Wülpern von der Lauf-
gemeinschaft Horneburger Bleienten am schnellsten unterwegs. Seine Zeit: 1:27:49 std. Schnellste Frau auf dieser Strecke war in
1:41:52 std. Dagmar Petersen. Mario Schwiemann und Heiko Diekmann (TSV Otterndorf) liefen die schnellsten Zeiten über 25 km,
beachtlich aber auch die Zeit von Rainer Peters (LG Kreis Nord). Elke Wahle-Horstmeyer von der LGK Nord lief die 25 km in
2:26:28 std.
Im 30 km-Lauf der Männer dominierte Sebastian Harner, Stader Schwimmverein. Nach 2:07:39 std. überquerte er die Ziellinie,
Peter Lemke, SC Balje, folgte mit 2:16:38 std. Der Sieger über 35 km heißt Bernd Zagorski, Post SV Buxtehude, in 2:43:48 std.
Für 40 km benötigte Dennis Thobe vom Lauftreff Harsefeld 3:45:31 std. Peter von Heygendorff aus Cuxhaven lief die 45 Km in
3:47:21 std. Nach 50 km kamen 17 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Es siegte bei den Männer Lars Pingel (TSV Großenwörden) in
nur 3:42:39 std. Hans-Heinrich Peter (Altkloster) brauchte 4:29:34 std. Schnellste Frau war in diesem Jahr Cornelia Heinze aus
Schenefeld in 4:24:57 std., dicht dahinter Martina Ramthun, Lufthansa SV Hamburg, in 4:44:06 std. Langstreckenspezialistin
Shanti Reimers vom Post SV Buxtehude lief die 50 km in 5:10:12, std. Zielschluss sollte nach den Ausschreibungsunterlagen um
16 Uhr sein. Doch auch auf Schlussläufer Volker Berka von der DJK Ochtendung wurde bis 16.29 Uhr gewartet.
Das Wettkampfbüro in der Besetzung mit Anette Grienitz und Anja von Rönn meisterte alle Herausforderungen und behielt beim
ständigen Abgleich der Zwischenergebnisse, den persönlichen Veränderungen der Laufdistanzen und den Meldedaten die Über-
sicht.
“Wir hatten am heutigen Tage wirklich hervorragende Bedingungen, die Strecke war gut zu laufen, bestens präpariert, nur ein
ganz leichter Gegenwind auf einer kurze Strecke störte", so ein kurzes Statement von Heinz Bardenhagen von der LG Kreis Nord-
Stade.
==> Ergebnisse  
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