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****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. Februar 2009 17. Auricher Crosslauf: Stephan Immega läuft neuen Streckenrekord Derzeit schnellster Ostfriese beendet einsames Rennen nach 26:49 Minuten Aurich (gaw). Stephan Immega von der Laufgemeinschaft Harlingerland hat beim 17. Auricher Crosslauf einen neuen Streckenre- kord aufgestellt. Er absolvierte die 8200 Meter auf einem Rundkurs durch den Wald bei “Mutter Janssen” in 26:49 Minuten. So schnell war vor ihm noch keiner gewesen. Die bisherige Bestzeit aus dem Jahr 2003 hielt Jörg Valentin mit 27:22 Minuten. Die Laufgemeinschaft Ostfriesland (LGO) hatte am Sonnabend richtig Glück mit dem Wetter. Endlich mal, nachdem es bereits heftig verregnete Läufe gegeben hat. Weiße Wolken an einem strahlend blauen Himmel, der schneidende Ostwind blockiert von den Bäumen, der Boden leicht angefroren: besser hätten die äußeren Bedingungen nicht sein können. Entsprechend beflügelt machten sich 360 Teilnehmer, darunter 160 Kinder auf die unterschiedlich langen Strecken durch den Auricher Wald. Es ist das zweitbeste Meldeergebnis in der Geschichte dieses Laufes. Ein von Beginn an einsames Rennen gegen die Uhr bestritt Immega, der derzeit schnellste ostfriesische Läufer, über die Lang- strecke. Er setzte sich sofort vom Hauptfeld ab mit dem Ziel, den Streckenrekord zu knacken. Was ihm eindrucksvoll gelang. Auch Peter Steinke, wie Immega mehrfacher Ossiloopsieger, hatte als Zweiter keine Mühe, seine Konkurrenten auf Distanz zu halten. Obwohl er zuvor über die 3400 Meter an den Start gegangen war und gewonnen hatte. Spannend verlief das Rennen um Platz drei. Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken und Thorsten Bickel vom 1. Triathlon-Club Oldenburg kämpften ver- bissen um die Position. Ringering zog in der letzten Runde das Tempo an und nahm Bickel im Ziel vier Sekunden ab. Ein beherz- tes Rennen zeigte der Auricher Roland Klaue, ehemaliger Fußballer der Sportvereinigung Aurich. In der guten Zeit von 30:40 Mi- nuten kam er als Gesamtsiebter ins Ziel, gleichbedeutend mit dem 2. Platz in seiner Altersklasse M35. Bei den Frauen fiel der Sieg ebenfalls eindeutig aus. Die Emderin Sonja Hoogestrat (W30) von der LG Harlingerland war nicht auf- zuhalten, benötigte 33:56 Minuten für die 8200 Meter. Damit lag sie 2:24 Minuten vor der Zweitplatzierten Veronika Werner vom TuS Ofen, die allerdings in der Altersklasse W50 läuft. Wie vor zwei Wochen beim Crosslauf in Marienhafe waren die “Oldies” Eibo Eiben (SC Dunum), Günter Janssen und Heinrich Janssen (beide MTV Aurich Triathlon) über die Langstrecke am Start. Heinrich Janssen, Jahrgang 1934, ist in seiner Altersklasse M75 konkurrenzlos in Ostfriesland und beneidenswert schnell: 50:44 Minuten benötigte er für den nicht einfach zu laufenden 8200-Meter-Rundkurs, der an seinem äußersten Punkt über die “Eierberge” führt. Auch Eibo Eiben und Günter Janssen waren flink unterwegs. Mit ihren Zeiten von 40:23 beziehungsweise 41:18 Minuten hätten sie sogar in der M35 fünf Starter hinter sich gelassen. Alle Achtung. Zufrieden mit der Organisation des Crosslaufes zeigte sich LGO-Sportwart Eduard Tjarks. Er fand nur lobende Worte für die vielen Helferinnen und Helfer: “Sie haben sich dieses Jahr wieder selbst übertroffen. Es lief einfach alles glatt”, strahlte er. Neuer Streckenrekord, ideales Wetter, perfekte Organisation: der Auricher Cross-lauf 2009 war einmal mehr eine runde Sache. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WESER KURIER vom 3. Februar 2009 Olympia-Teilnehmer übernimmt Führung Läufer trotzen im Bremer Bürgerpark den eisigen Temperaturen Von Marc Gogol Bremen. Kalt war es im Bremer Bürgerpark beim 2. Lauf der 29. Bremer Winterlaufserie des LTB Bremen. Der Ostwind wehte den Läufern bei Minusgraden gehörig ins Gesicht und trug auch dazu bei, dass das Gesamtklassement der Großen Serien gehörig durcheinandergewirbelt wurde. Marek Jaskolka von der SG Findorff, Triathlon-Olympia-Teilnehmer für Polen, legte los wie die Feuerwehr. Schon nach der ersten Runde der 15 Kilometer hatte er gut 200 Meter Vorsprung auf seine Verfolger. Marek Jaskolka, Fünftplatzierter des ersten Laufes, hielt den Vorsprung bis ins Ziel (48:27 Minuten) und nahm dem bis dato Führenden Ingo Müller vom Marathon-Club Bremen (49:53) einiges ab. Hinter Ingo Müller folgten sein Vereinskamerad und bisheriger Vierter, Hikmet Ciftci (49:56), und dann erst der bisherige Zweite, Sebastian Lüning von der LG Bremen-Nord (50:08). Andreas Oberschilp (LGN, bisher Dritter) stieg in der zweiten von drei Runden aus. Somit führt nun Marek Jaskolka mit insgesamt 30 Sekunden Vorsprung vor Ingo Müller, dahinter lauern Sebastian Lüning und Hikmet Ciftci, weitere 16 sowie 18 Sekunden zurück. "Da ist noch alles drin, über 20 Kilometer wird das wieder ein ganz anderes Ding", sagte der etwas enttäuschte Sebastian Lüning nach dem Rennen. Eine Überraschung bahnte sich bei den Frauen an. Sonja Rikken vom Marathon-Club Bremen hatte auf ihre Rivalin Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord nach der ersten Runde 15, nach der zweiten 40 Sekunden Vorsprung herausgelaufen. 17 Sekunden waren es im Ziel. Das reichte für den Führungswechsel. Vor dem Schlussrennen am 1. März führt die Stadtbremerin nun mit fünf Sekunden Vorsprung vor der Seriensiegerin aus Bremen-Nord. Dagegen lief in den kleinen Serien alles wie gewohnt. Wie schon beim Auftakt im Januar gewann Stefan Wießner vom Marathon-Club Bremen erneut über 9,9 Kilometer in 32:36 Mi- nuten vor Christian Pundt von der LG Nord in 33:49. Davor lief noch der Favorit der Jugendserie, Oliver Weinrich von OT Bremen, nach 33:32 Minuten über die Ziellinie. Sie alle freuten sich während des Rennens auf den warmen Tee im Zielbereich. Denn dass allen kalt war, bestätigte einer, der es wissen muss: Dieter Cossen vom SV Hepstedt/Breddorf. Der M 65-Läufer, in der Kleinen Serie am Sonntag nach 49:40 Minuten im Ziel, kehrte gerade vom Omsk-Marathon aus Sibirien zurück. Dort lief er bei minus 21 Grad 2:01:55 Stunden über die Halb- marathon-Distanz. "Aber hier im Bürgerpark war es genauso kalt wie im Osten Russlands", meinte der kälteerprobte Lang- streckenläufer. ==> Ergebnisse ***************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 9. Februar 2009 123 Läufer fordern Goldenstedter Urkundenschreiber Goldenstedt. Die Urkundenschreiber arbeiteten unter Hochdruck, während die Läufer, Walker und Wanderer die Erbsensuppe mit Bockwurst genossen. Diese Szene spielte sich gestern in der Pausenhalle der Goldenstedter Marienschule ab. Ohne seinen Computer-Fachmann musste das Organisationsteam der 10. Wanderung und des 7. Volkslaufes in Goldenstedt die Zeiten per Hand auswerten und die Urkunden ausfüllen. Editha Peltzer, Nicole Kleene, Martina Klostermann und Franz-Josef Schmedes erfüllten diese Aufgabe in hohem Tempo, so dass Alex Peltzer schnell die Siegerehrung vornehmen konnte. Dirk Schmitt aus Vechta und die für die Waldschleicher Lohne laufende Lokalmatadorin Claudia Wahls wiederholten auf der neuen Strecke ihre Vorjahreserfolge über 10 Kilometer. Schmitt setzte sich gegen den Dinklager Manfred Ochsenfahrt und Jens Stau- bach von der SG Diepholz durch. Wahls lief gleichzeitig mit ihrer Waldschleicher-Kollegin Julia Fangmann ins Ziel, so dass es einen Doppelsieg des Lohner Lauftreffs gab. Lena Hermes aus Visbek wurde Dritte. Über 5 Kilometer setzten sich Bernd Scheper und Elisabeth Wahls durch. Insgesamt liefen 123 Läufer nach dem Startschuss von Bürgermeister Willibald Meyer los - elf mehr als im vergangenen Jahr. Da- zu kamen zehn Walker und 80 Wanderer. Das organisierende Quintett Frisia Goldenstedt, Fortuna Einen, 1. FC Varenesch, Bürgerschützenverein und Feuerwehr überschritt damit die 200-Teilnehmer-Marke. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Alex Peltzer, der sich über viele Goldenstedter Teilnehmer - auch aus dem Fußballerbereich - freute. "Es wurde auch gesagt, dass die Strecke viel besser war, weil es mehr durch die Natur ging." In der Tat genossen die Läufer die anspruchsvolle und schöne Strecke durch die Goldenstedter Natur. Die 10-km-Starter liefen am Hartensbergsee vorbei in Richtung Einen und von dort aus zurück. Abgesichert wurden sie von der Feuerwehr. Die Wanderer spazierten ebenfalls Richtung Einen. Die Fortuna versorgte die Leute bei der Station am Sportplatz. Die Vereine teilten die Aufgaben gut auf. Die Frisia übernahm Zeitnahme und Beschilderung, die Bürgerschützen die Anmeldungen, die Varenescher die Cafeteria, die Fortunen die Thekenbedienung und die Feuerwehr zusätzlich zur Strecken- absicherung die Suppenausgabe. Küchenchef "Johnny" Stolle wurde dabei von den Damen der Montagsgruppe unterstützt. "Es haben viele Leute geholfen", freute sich Editha Peltzer, während sie eifrig die Zeiten der Läufer auswertete. ***************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 10. Februar 2009 Vier Rennen - vier Rekorde Bissendorf. Hannes Mannig und Karin Bludau als Organisatoren strahlten mit der Sonne um die Wette: mit 570 Startern legte der TV Bissendorf-Holte bei der 13. Auflage seines Crosslaufes gegenüber dem letztjährigen Rekord (457) um 25 Prozent zu. Es war der vierte Rekord beim diesjährigen LVM-Ossen-Cross: auch Melle (696 Starter), Ostercappeln (596) und der OSC-Lauf “Rund um den Rubbenbruchsee” mit 750 Aktiven verzeichneten neue Teilnehmerrekorde. “Strahlender Sonnenschein, also typisch Bissen- dorfer Wetter”, machte Mannig als Grund aus und verwies auf das regelmäßig gute Wetter bei den Veranstaltungen im Ortsteil Achelriede. Der Andrang führte dazu, dass statt fünf sechs Läufe ausgetragen wurden. 14 Schulen stellten allein 290 Starter - mehr als die Hälfte des Feldes. Neben der Realschule GMHütte (89 Teilnehmer), Grundschule in der Wüste (66), Thomas-Morus- Schule (58) und Gesamtschule Schinkel (34) traten diesmal u.a. die Grundschule Bissendorf (12) und das Gymnasium in der Wüste (6) an. Bei den Vereinen bestimmten die LG Osnabrück (102) und der SC Melle (55) das Geschehen. Das gute Wetter nutzten Viktor Kuk (OSC Damme) auf der Mittel- und Maik Wollherr (LGO) auf der Langstrecke zu neuen Streckenrekorden, bei den Frauen waren die Jugendliche Tina Wollherr (Mittelstrecke) und Christin Kulgemeyer (TV GMHütte) am schnellsten. Gut vorbereitet für die Landesmeisterschaften zeigte sich vor allem die männliche Jugend: Marius Hüpel (LG Osna- brück/Thomas-Morus-Schule) lag bei den 18/19-Jährigen über 30 Sekunden vor der Konkurrenz. Bei den 16/17-Jährigen musste der frisch gebackene Landesmeister Gerrit Hahn (OTB) bis zur Ziellinie kämpfen, um eine Überraschung durch Robin Päsler (LG Osnabrück) zu vermeiden Die gute Zusammenarbeit der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) mit den Schulen zeigte sich auch an den Ergebnissen. “Die Zu- sammenarbeit macht Spaß. Der Ossen-Cross ist eine gelungene Form der Talentsuche”, sagte Mechthild Siemer, in der LG für die Kooperationen mit den Schulen verantwortlich. ==> Ergebnisse ***************************************************************************************************************************************************** DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 11. Februar 2009 SC Weyhe schnappt sich alle drei Siegerpokale Sokoll, Ehlers und das Team holen Cross-Serien-Titel / Spannung im Friedeholz Syke (hr). Zum Abschluss der Syke-Weyher Cross-Serie gaben sich beim 67. Friedeholz-Crosslauf des SC Weyhe mit Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf) und Patrick Hublitz (LG Eichsfeld) noch einmal zwei Hochkaräter die Ehre, die auch erwartungsge- mäß ihre Rennen gewannen. Im Hauptlauf über 9800 Meter lieferte sich Bartholome dabei einen spannenden Zweikampf mit Lokal- matador Horst Wittmershaus (SC Weyhe), der das Rennen bei besten äußeren Bedingungen lange offenhalten konnte. Nach vier schweren Runden durch die Wolfsschlucht konnte sich der Ex-Stuhrer einen kleinen Vorsprung herauslaufen. In hervorragenden 33:42 Minuten lag er am Ende zwölf Sekunden vor Wittmershaus, der ebenfalls eine Top-Leistung ablieferte. Wie stark die beiden waren, zeigte sich daran, dass der Drittplatzierte, Michael Trense (LG Kreis Verden), rund fünf Minuten zurücklag. Zum Seriensieg langte es für den Thedinghäuser nicht, da der zuvor zweimal gegen Trense siegreiche Peter Sokoll (SC Weyhe) dichtauf folgte und sich mit einem Punkt Vorsprung durchsetzen konnte. In der Mannschaftswertung holte sich der SC Weyhe ebenfalls den Sieg, hier punktete diesmal als dritter Läufer der zweite Vereinsvorsitzende, Karl-Wolfgang Baumgarten. Doppelerfolg für starke Krinke Bei den Frauen dominierte Nicole Krinke (LG Nienburg), die nur sechs Männern den Vortritt ließ und das Rennen nach 39:52 Minuten beendete. Hinter Christine Grammer (LG Nienburg) wurde Sandra Ehlers (SC Weyhe) Dritte und heimste als Serien-Erste damit ebenfalls einen Pokal ein. Auf der Mittelstrecke über 4400 Meter setzte sich von Beginn an Hublitz mit Marian Skalecki (Marathon-Club Bremen) und Fabian Kühling (BV Garrel) vom übrigen Feld ab. Als Erster fiel Kühling zurück - und auch Skalecki musste Hublitz schließlich ziehen lassen, der in 14:30 Minuten 18 Sekunden Vorsprung herauslief. Vierter wurde der A-Jugendliche Tobias Kortas (LGSD) in 15:27. Er nahm damit erfolgreich Revanche an Gerrit Meyer, gegen den er 14 Tage vorher beim Waldkater-Cross in Melchiorshausen noch verloren hatte. Meyer durfte sich als Gesamtsieger aber ebenso über einen Pokal freuen wie Kortas, der im kommenden Jahr in die Männerklasse aufrückt. Zweitbester Jugendlicher war der zwei Jahre jüngere Lukas Panning (LC Hansa Stuhr). Bei den Frauen nutzte Nicole Krinke die Mittelstrecke zum Aufwärmen für die Langstrecke und gewann in 17:25 vor Heidi-Annemarie Schwartz (LC Hansa Stuhr). Bei den Schülern gab's den packendsten Wettkampf bei den C-Schülern. Im 1200 Meter-Lauf starteten die Mädchen und Jungen gemeinsam. Die beiden Barrier Kim-Michelle Schwenke und Timotheus Pache (beide LGSD) lieferten sich prompt das erwartete packende Rennen, das Kim-Michelle in tollen 5:11 Minuten hauchdünn vor Timotheus für sich entscheiden konnte. Als Belohnung erhielten beide eine schicke Plakette, die auch alle anderen Seriensieger bei den Jugendlichen und Schülern bekamen. ==> Ergebnisse / Presseberichte vom 12. Februar ***************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 11. Februar 2009 Strecke perfekt, Wetter zu kalt Auftakt zum 26. Straßenlauf-Cup der LG HNF im Forst Rosengarten Harburg (sf). Straßenläufer sind schon harte Gesellen: Bei Wind und Wetter nehmen sie die Strecke unter ihre Laufschuhe. Am Wochenende waren die Spezialisten einmal mehr bei der LG HNF zu Gast. Im Forst Rosengarten stand der Auftakt zum mittler- weile 26. Straßenlauf-Cup auf dem Programm: das Rennen über die Zehn-Kilometer-Distanz. "Die Strecke war perfekt, aber es war doch deutlich zu kalt", beschrieb Mitorganisator Mark Schepanski die äußeren Umstände. Das Maß aller Dinge war einmal mehr Mourad Bekakcha. Der Dauergast und -sieger bei Laufveranstaltungen in Harburg Stadt und Land zeigte auch am vergangenen Sonntag der Konkurrenz die Hacken. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hatte der für das Hamburger Laufwerk startende Bekakcha sein Vormittagsprogramm beendet. Nach zehn Kilometern blieben die Uhren für ihn nach 33:31 Minuten stehen. Damit hatte der Sieger etwas mehr als eine Minute Vorsprung auf Ingo Schröter. Der Mann vom PSV Buxtehude (34:47) lieferte sich im Kampf um den zweiten Platz ein hartes Duell mit Marcus Mehlberg (Templin/34:56). Knappe acht Sekunden gaben den Ausschlag zugunsten von Schröter auf die zehn Kilometer gerechnet, nur ein Wimpernschlag. Bei den Frauen hatte Kirsten Nachtigall (HSV) die Nase vorn. Sie gewann in 39:25 Minuten und verwies Daniela Jakobler (LG Wedel-Pinne- berg/39:42) und Bettina Engel (MTV Amelinghausen/43:20) auf die Plätze. Weiter geht's im Forst Rosengarten am Sonntag, 22. Februar, mit dem 15-Kilometer-Rennen. Mark Schepanski: "Dann haben wir auch die erste Zwischenwertung für den Straßenlauf-Cup." Seinen traditionellen Abschluss erfährt die Laufveranstaltung der LG HNF dann am Sonntag, 8. März, mit dem Halbmarathon. Start ist jeweils um 10 Uhr am Parkplatz Langenrehm. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** GÖTTINGER TAGEBLATT vom 12. Februar 2009 In acht Stunden über Eis und Schnee auf den Brocken 103 Starter hatten sich von Göttingen aus auf den Weg zum höchsten Berg im Harz gemacht. 93 erreichten schließlich das Ziel der Brocken-Challenge - nach 81,3 Kilometern. Zwischen dem Sieger Frank Kleinsorg (7:55 Stunden) und dem Letzten Hans Würl (13:55) lagen exakt sechs Stunden. “Brocken-Challenge 2009: Here we go!” Der Schlachtruf von Organisationsleiter Markus Ohlef’ vom ausrichtenden Verein “Ausdauersport für Menschlichkeit” erschallte - wie immer - morgens um sechs Uhr in rabenschwarzer Nacht am Hainholzhof oberhalb von Göttingen. Das Teilnehmerfeld hatte sich wieder deutlich vergrößert: 103 Läufer und ihre rad- fahrenden Begleiter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ungarn nahmen die Strecke zum Brockengipfel über 81 Kilo- meter und gut 2000 Höhenmeter in Angriff. Erstmals gab es dieses Jahr die Möglichkeit, direkt am Start in Sammelunterkünften zu übernachten und abends und morgens verpflegt zu werden. Davon wurde reger Gebrauch gemacht. Spiegelglatt lag nicht nur der Seeburger See im Morgengrauen da, auch die Strecke dieses primär als Wohltätigkeitslauf konzi- pierten Events präsentierte sich bis auf sehr kurze Ausnahmen im gesamten Streckenabschnitt bis in den Harz hinein mehr oder weniger als Eisbahn. Später ging der Belag bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt in weichen Altschnee über, der noch kräftezehrender wirkte und die Läufer vor eine echte Bewährungsprobe stellte. So überrascht es nicht, dass diesmal nicht alle im Zeitlimit von 14 Stunden ankommen konnten. 93 Ankömmlinge sind aber gleichwohl eine sehr gute Quote. Bekannt ist die Brocken Challenge neben den Anstrengungen eines Ultra-Marathons inzwischen auch für die Betreuung an den Verpflegungsstationen und die große Auswahl und hohe Qualität von Getränken und Speisen, die manchen mit sich hadern ließ: “Weiterlaufen oder satt essen?” Hervorzuheben ist, dass die gesamte Verpflegung von spendenden Firmen zur Verfügung gestellt wird und somit die Teilnehmergebühren zu hundert Prozent an die Spendenempfänger weitergegeben werden können. Nach einem ersten Kassensturz kamen knapp 8000 Euro zusammen. Ein Großteil des Betrages geht wieder an das “Hospiz an der Lutter”, außerdem erhält der “Sozialpsychiatrische Volleyballclub” Geld. Sieger Frank Kleinsorg, der auch zum Organisationsteam gehört, ist Inhaber des Streckenrekords (7:30 Stunden). Der Marathon- läufer (Bestzeit 2:36 Stunden) ist die Brocken-Challenge in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgelaufen. “Als ich den Rekord auf- gestellt habe, waren die äußeren Bedingungen wesentlich besser. Da war es fast frühlingshaft”, berichtet der Langstreckenspezia- list, der für das Team des Hauptsponsors “Naturkost Elkershausen” an den Start gegangen ist. Die Temperaturen um den Gefrier- punkt hat der Gesamtsieger als “nahezu perfekt” bezeichnet. Ausschlaggebend sei da eher der Untergrund. “Zwischen Macken- rode und Landolfshausen war es blankes Eis. Da ist der Kraftaufwand bei ausgleichenden Bewegungen manchmal schon sehr groß”, so Kleinsorg. Die wirkliche Herausforderung komme dann jedoch in dem Abschnitt ab Barbis (bei Bad Lauterberg). “Von dort aus folgen 80 Prozent der Höhenmeter.” Bevor es auf diesen zweiten Teilabschnitt geht - bis dorthin sind schon 42,6 Kilo- meter, also eine Marathondistanz bewältigt -, steht noch einmal eine ordentliche Verpflegung an. Kleinsorg hat sich allerdings mit Getränken und trockenen T-Shirts begnügt. Unterwegs hat er immer mal wieder etwas gegessen, was sein begleitender Radfahrer Christoph Kellner dabei hatte. “Es waren aber nur fünf Datteln und eine Haferschnitte”, berichtet der Läufer, der jedoch bemerkt, dass all die Läufer, die bis zu 14 Stunden unterwegs sind, “natürlich zwischendurch viel mehr essen müssen”. Beste Läuferin war die Braunschweigerin Dagmar Wucherpfennig, die 10:03 Stunden benötigte und als 13. der Gesamtwertung das Ziel erreichte. Vier Radfahrer standen vor ihr auf dem Brockengipfel. “Für die Radler geht es ums Helfen und Unterstützen. Die fahren keine Rennen gegeneinander”, so Kleinsorg. ==> Website der Veranstaltung ****************************************************************************************************************************************************** REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 12. Februar 2009 Anderer Lauf, gleicher Verlauf Friedeholz-Cross: Wittmershaus und Bartholome wieder dominant Von Jens Hoffmann Syke. Sie kennen das Spielchen schon. Beide. Wenn Horst Wittmershaus vom SC Weyhe und Thomas Bartholome vom TSV Kirchdorf gleichzeitig am Start stehen, um ein Langstreckenrennen zu bestreiten, geht es für den Rest der Konkurrenz zumeist nur noch um die Ränge drei bis... Platz eins und zwei sind für Wittmershaus und Bartholome reserviert. Das ist die Regel. Und von der gab es beim Friedeholz-Crosslauf in Syke, der den Abschluss einer Dreierserie bildete, keine Ausnahme. Der Rennverlauf auf der 9800 Meter langen Strecke ließ nicht einmal den leisen Verdacht einer solchen aufkommen. Es kam, wie es (fast) immer kommt. Das ambitionierte Duo beherrschte den Rest des Feldes und kam fünf Minuten vor dem Drittplatzierten ins Ziel. Diesmal hatte Thomas Bartholome ganz knapp die Nase vorn und distanzierte Wittmershaus um exakt zwölf Sekunden. Sokoll gewinnt Gesamtwertung Richtig jubeln durfte am Ende aber einer, der einen an sich undankbaren Platz belegte. Peter Sokoll vom SC Weyhe wurde Vierter, gewann damit aber die Gesamtwertung, weil die beiden Top-Leute nicht an allen Läufen der Serie teilgenommen hatten. Dass Weyhe am Ende als beste Mannschaft bei den Männern ausgezeichnet wurde, lag auch an Andreas Probst, der den Friedeholz- Cross als Zehnter beendete. Sokolls weibliches Pendant stammt übrigens gleichfalls vom SC Weyhe, heißt Sandra Ehlers und sicherte sich mit einem dritten Platz in Syke Platz eins im Gesamtklassement. Gutes Training für Schwartz In die Entscheidung über die 4400 Meter der Männer griff diesmal kein Aktiver aus unserem Verbreitungsgebiet ein. Bester war er- neut ein Weyher: Harri Falke. Er kam als Neunter ins Ziel. Ganz in ihrem Sinne spulte Heidi-Annemarie Schwartz vom LC Hansa Stuhr bei den Frauen ihr Programm ab. Die hochtalentierte Triathletin, die demnächst für Bonn in der Bundesliga starten wird, schaffte Rang zwei und nutzte den Vormittag in Syke zu einer willkommenen Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Des Weiteren machten zwei Leichtathletik-Talente bei der männlichen Jugend über 4400 Meter auf sich aufmerksam: Tobias Kortas von der LGSD gewann vor Lukas Panning vom LC Hansa Stuhr. Dessen Vereinskollegin Nadine Roskosch siegte über die gleiche Distanz bei der weiblichen Jugend.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 12. Februar 2009 Doppelter Einsatz im Friedeholz Nicole Krinke und Jose Ferreira aus Nienburg nahmen die 4400 Meter lange Strecke quasi zum Aufwärmen in Angriff und starteten eine halbe Stunde später erneut über die knapp zehn Kilometer. Motto: Doppelt läuft’s sich besser. "Wir sind ambitionierte Hobby- läufer. Für uns ist dieser Cross eine gute Gelegenheit zum Training für die Landesmeisterschaften in Ostercappeln am kommen- den Wochenende", erklärten die beiden Nienburger, als sie im Ziel ankamen. "Auf solche Termine müssen wir bei der Planung achten", bestätigte Organisator Hans-Heinrich Reineke. Eine Fünferserie vor Weihnachten und den Dreierpack im Januar und Februar organisiert er mit seinem Team vom SC Weyhe in jedem Jahr. Insofern ist es Reineke schon längst gewohnt, nicht nur die eigenen Veranstaltungen im Blickfeld zu haben, sondern auch konkurrierende im Hinterkopf zu behalten. (kbö) ==> Ergebnisse / Pressebericht vom 11. Februar ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. Februar 2009 126 Läufer gingen in Logabirum an den Start Leer. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Lauftemperaturen starteten 126 Läufer bei den von Fortuna Logabirum organisierten Winterläufen. Ralf Taube (Germania Leer) und Antje Günther (SW Oldenburg über die 26,4 Kilometer sowie Marko Wolf (MTV Aurich) und Margit Kannegießer (Logabirum) über 16,2 km hießen die Sieger. Nachts hatte es noch kräftig gefroren, aber zum Start um 10 Uhr war die Strecke, die durch Logaerfeld, Moormerland, Klein-Hesel und Logabirum führte, überwiegend frei von Glätte. Auf einigen schattigen Streckenabschnitten mussten die Läufer vorsichtig sein. Über 16,2 km löste sich Wolf ziemlich schnell vom Feld. Er erreichte nach 1:05:08 Stunden das Ziel und hatte fünf Minuten Vor- sprung auf den Zweiten, Georg Feldiek (Germania Leer, 1:10:10). Jürgen Schmidt (Detern, 1:14:08) war noch mal ein Stück zu- rück. Bei den Frauen war es knapper. Margit Kannegießer (Logabirum) siegte in 1:20:38 vor Gitta Peters (Potshausen, 1:23:06) und Ingrid Folkerts (Hollen, 1:24:38). Auf der Langstrecke lief bis Kilometer 19 eine Vierergruppe zusammen, von der sich der spätere Sieger Ralf Taube (1:50:03) und Harry Jürrens (Emder LG, 1:52:32) lösten. Zwei Kilometer weiter startete Taube den entscheidenden Vorstoß. Platz drei ging an den jüngeren Bruder Dominik (Emder LG, 1:54:33). Antje Günther (SW Oldenburg, 2:07:21 Stunden) setzte sich früh ab und gewann bei den Frauen vor Bettina Pilney (Jemgum, 2:12:38). Zum dritten Mal war der Zieleinlauf in der Sporthalle Logabirum. 55 Teilnehmer starteten über 16 km und 71 über 26 km. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Februar 2009 Hoogestraat verlor in Esens die Orientierung Leichtathletik: Emderin bog beim Harlinger Crosslauf falsch ab und vergab den Sieg Von Theo Gerken Esens. Beim 24. Harlinger Crosslauf des SC Dunum durch den Schafhauser Wald bei Esens wurden den 130 Aktiven alle Fa- cetten eines richtigen Crosslaufes geboten. Nach tagelangem Schnee und Regen sowie Frost von Freitag auf Sonnabend war die Strecke teilweise stark vereist und sehr glatt. Etliche Pfützen mussten umlaufen, übersprungen oder einfach durchlaufen werden. “Sonst hatten wir eher einen Waldlauf”, kommentierte Organisator Eibo Eiben die Bedingungen. Bei dem zuletzt lang auseinander gezogenem Feld verlor Sonja Hoogestraat von der LG Harlingerland die Orientierung und ihren Spitzenplatz. Sie traf erst zwei Mi- nuten nach der Siegerin Martina Rückbrod (TV Norden) im Ziel ein. Trotz langer Verletzungspause präsentierte sich Achim Groenhagen (LG Harlingerland) in guter Form. Er hatte sich als einer der wenigen Läufer für seine Spikes entschieden und fand damit mehr Halt auf dem glatten und rutschigen Untergrund. “Das ist doch etwas ungewohnt, mit den Spikes zu laufen. Ich spüre das in meinen Waden”, merkte Groenhagen nach dem Zieldurchlauf. Er benötigte für die etwa 9000 m lange Strecke 32:53 Minuten. Fast eine Minute langsamer waren seine beiden Vereinskameraden Jörn Menne (33:41) und Wilko Willms (33:43). “Ich musste kurz vor Schluss noch einmal richtig Druck machen, um Wilko nicht überholen zu lassen”, freute sich Menne über seinen knappen Vorsprung. Beide waren ohne Spikes am Start. “Teilweise habe ich keinen Griff bekommen”, meinte Menne im Nachhinein. “Wo bleibt denn eigentlich Sonja?” fragten die Zuschauer die schon am Ziel eingetroffenen Läufer. Als Zehnte der Gesamtwertung war die für die LG Harlingerland startende Emderin in die zweite Runde gegangen und steuerte eigentlich einem unangefochtenen Sieg entgegen. Doch dann bog sie einmal falsch ab und verlor zunächst den Kontakt zur Strecke. So überquerte überraschend Martina Rückbrod als erste Frau nach 40:47 Minuten die Ziellinie. “Ich habe Sonja nicht gesehen”, erzählte die Norderin. Zwei Mi- nuten später war sie da und sicherte sich noch den zweiten Rang (42:48) vor der A-Jugendlichen Janna Fangmann (43:25). Allen Grund zur Freude hatte auch die elfjährige Lea Höfner von der LG Harlingerland. Sie gewann ihre jeweilige Altersklasse zum dritten Mal in Folge, diesmal in der Klasse W 12 in beachtlichen 7:12 Minuten über etwa 1800 m. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTERHOLZER KREISBLATT vom 24. Februar 2009 Ein "Spaziergang" für Rina Lanners Nachwuchsläuferin des TSV Worpswede liegt beim heimischen Crosslauf in ihrer Altersklasse klar vorne Von Karsten Hollmann Worpswede. Für Rina Lanners bedeuteten die 2220 Meter im Rahmen des 35. Vorfrühlings-Crosslaufs des TSV Worpswede rund um den Weyerberg, der auch als Osterholzer Kreismeisterschaft galt, nicht viel mehr als einen "Spaziergang". Die Elfjährige ist von der Bremer Winterlaufserie ganz andere Strecken gewohnt. Die Worpswederin ist die mit Abstand jüngste Teilnehmerin dieser Serie und benötigt für die zehn Kilometer deutlich weniger als eine Stunde. Den Lauf in Worpswede entschied sie in ihrer Alters- klasse W 12 ganz locker in 10:53 Minuten zu ihren Gunsten. Die Begeisterung für die langen Strecken entfachte bei der Gymna- siastin ihre erste Trainerin, die Marathonläuferin Angelika Langkusch. Der eifert die Fünftklässlerin nach. Genau wie Langkusch möchte auch Rina Lanners eines Tages die Marathondistanz, die 42,195 Kilometer in Angriff nehmen. Ihre längste bislang in einem Stück zurückgelegte Distanz betrug 18 Kilometer. Lanners reichte es einst nicht, ihren Eltern Francois und Ulrike Lanners bei der Winterlaufserie in Bremen einfach nur zuzuschauen. "Das war mir zu langweilig", erklärte die Nachwuchsläuferin. Also stieg sie vor zwei Jahren selbst aktiv mit ein. Ihr Heimspiel beim Crosslauf in Worpswede sah Rina Lanners als Vorteil an: "Weil ich die Strecke sehr gut kenne, wusste ich genau, wo ich auf Baumwurzeln aufpassen musste." Trotz der matschigen Verhältnisse sei sie gut mit der heimischen Strecke zurechtgekommen, versicherte das große Talent. Auch wenn sie im Winter viel in der Halle trainiert, so bevorzugt sie doch das Laufen im Freien: "Draußen ist es einfach schöner." Die Leichtathletin ist auch noch musikalisch. Sie spielt Klavier und Querflöte. Auch wenn sie es kaum erwarten kann, ihren ersten Marathon zu bestreiten, übt sie sich in Geduld: "Ich weiß noch nicht, wann ich damit anfange. Noch ist es aber viel zu früh." In Worpswede genoss sie die Anfeuerung durch die zahlreichen Zuschauer an der Crosslaufstrecke. Rina Lanners war eine von insgesamt 269 Teilnehmern in Worpswede. Über die 9940 Meter siegte der Bremer Oliver Weinrich in einer hervorragenden Zeit von 36:34 Minuten. Bereits im vergangenen Jahr war der 17-Jährige nur knapp am Triumph vorbei ge- schrammt. Damals hatte er sich nur dem Triathleten Marek Jaskolka beugen müssen. Der vorjährige Olympia-Teilnehmer aus Ritterhude war diesmal nicht mit von der Partie. Auch Hikmet Ciftci aus Osterholz-Scharmbeck schonte sich im Hinblick auf die Deutschen Crossmeisterschaften in Ingolstadt und trat nur als Betreuer für den Crosslauf-Nachwuchs auf. Die Frauensiegerin Fakja Hofmann von der LG Telis Finanz Regensburg bot in unter 40 Minuten eine ganz fabelhafte Vorstellung. "Fakja ist derzeit wohl die schnellste Bremerin", erklärte Lauforganisator Matthias Lindner. Fakja Hofmann bereitet sich nach ihrer Babypause zur- zeit auf die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon vor. Auf der Mittelstrecke über 3490 Meter dominierte Bastian Schwarzat von der SG Platjenwerbe. Der schnelle Fußballer der Platjen- werber verwies in Worpswede Daniel Fürstenberg aus Dörverden in 13:03 Minuten um 0,11 Sekunden in die Schranken. "Wir freuen uns, mit 269 Teilnehmern eine leichtere Steigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichnet zu haben", zog Worpswedes Vor- sitzender Jan Schnakenberg eine positive Bilanz für die Veranstaltung. Matthias Lindner lobte die vielen Helfer: "Die Strecken- posten haben eine vorbildliche Arbeit abgeliefert." ==> Ergebnisse: Gesamt / KM ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 24. Februar 2009 Laufsport: Nur 30 Läufer trauen sich auf die Langstrecke 33. Ostfriesland Cross des SV Holtland im Heseler Wald: Achim Groenhagen siegt vor Jan Waschkau Hesel (kg). Crossläufe sind nichts für Asphalt-Junkies. Auch die Strecke des Ostfriesland-Cross durch den Heseler Wald hat es in sich: Kraft zehrende Steigungen, glitschiger Waldboden und tückische Baumwurzeln forderten am Sonnabend neben läuferisch- er Fitness die volle Konzentration der Teilnehmer. Ob Straße oder Waldboden: Der Emder Achim Groenhagen (LG Harlingerland) ist auf jedem Untergrund schnell. Er gewann den Hauptlauf über 11 400 Meter. Dabei verlor der Ostfriesland-Cross, versicherte Organisator Klaus Beyer (SV Holtland), bereits 1979 seinen Schrecken. Bis Ende der siebziger Jahre ging es durchs Veenhuser Königsmoor über nasse Wiesen und Gräben, Moorpassagen und Sandwege. Be- dingungen, denen sich am Wochenende nur die wenigsten gestellt hätten. Dafür ging es im Heseler Wald um Sekunden. Groen- hagen, der bereits am vergangenen Wochenende den Crosslauf im Schafhauser Wald gewann, siegte beim 33. Ostfriesland-Cross in 39:32 Minuten. Damit war er nur 13 Sekunden langsamer als Teamkollege Stefan Immega im vergangenen Jahr. “Wer beim Ost- friesland-Cross siegte, hat auch häufig den Ossiloop gewonnen”, sagte Beyer. Der mehrfache Ossiloopsieger Immega war am Wochenende aber nicht am Start. Ob Groenhagen seinen Teamkollegen Immega in diesem Jahr nach dreiwöchiger Hetzjagd durch Ostfriesland vom Ossiloopthron stoßen wird oder nicht, bleibt abzuwarten. Platz zwei belegte am Sonnabend im Heseler Forst Jan Waschkau (VfL Germania Leer) mit 39:41 Minuten. Um Platz drei liefen Holger Grigat (VfL Germania Leer) und Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg). Schließlich setzte sich Grigat mit einem Vorsprung von acht Sekunden durch und gewann mit einer Gesamtzeit von 40:03 Minuten. Die Zeiten des Rekordjahrs 2002, als mehr als 300 Teilnehmer an den Start gingen, sind längst vorbei. Am Wochenende kamen rund 200 Läufer nach Hesel. Damit stagniert die Teilnehmerzahl auf Vorjahresniveau. Bedauerlich für Beyer war die geringe Betei- ligung von rund 30 Aktiven im Hauptlauf: “Da müssten wir in den nächsten Jahren wieder mehr Teilnehmer bekommen.” In sechs Läufen mit 35 Altersklassen wurden die Sieger und Platzierten ermittelt. Auf der Mittelstrecke über 5800 Meter hatten die Läufer des VfL Germania Leer die Nase vorn. Das Quartett Dennis Meyer (19:29), Jan-Gerhard Onken (19:57), Peter Steinke (20:14) und Ingo Janssen (21:48) lief den Verfolgern um mehr als eine Minute davon. Auf der 1500-Meter-Strecke gewann die elfjährige Saskia Henning (MTV Aurich) in 6:09. Auf der 3000-Meter-Strecke gewann bei der weiblichen A-Jugend Jana Fangmann aus Aurich.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. Februar 2009 Groenhagen nach Beckenbruch wieder fit Leichtathletik: Emder gewann Crosslauf im Heseler Wald / Spannendes Rennen über 11 400 Meter Von Theo Gerken Hesel. “Das hat zwei Runden lang richtig Spaß gemacht”, freute sich Jan Waschkau (VfL Germania Leer) diebisch nach dem Überqueren des Zielstriches beim 30. Ostfrieslandcross des SV Holtland. Schon nach nur wenigen hundert Metern hatte sich ein Führungsquartett mit dem späteren Sieger Achim Groenhagen (LG Harlingerland), Holger Grigat (VfL Germania Leer), Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg) und eben Jan Waschkau im Hauptlauf über 11 400 m vom übrigen Feld abgesetzt, um Sieger und Nächstplatzierte unter sich auszumachen. Am Ende gewann Groenhagen ziemlich souverän in 39:32 Minuten vor Waschkau (39:41), Grigat (40:03) und Harwardt (40:11). Bei optimalen Bedingungen absolvierten nach dem Startschuss von Organisator Klaus Beyer 29 Läufer die vier Runden über die Hügel beim ehemaligen Kloster Barthe. Der Boden war zwar ohne irgendwelche Pfützen, doch die vielen Baumwurzeln erforderten die permanente Aufmerksamkeit der Aktiven. Und auch der teilweise tiefe Sand und die abschüssigen Strecken machte einigen zu schaffen. “Schön, aber anstrengend”, kommentierte Ewald Wallerowitz (LG Ostfriesland). Waschkau und Harwardt drückten dann in den ersten beiden Runden mächtig aufs Tempo, aber Groenhagen und Grigat ließen sich nicht abschütteln und blieben auf Tuchfühlung. “Die waren mir zu schnell, ich bin lieber bei meinem Tempo geblieben”, meinte Groenhagen. Der für die LG Harlingerland startende Emder präsentierte sich wie eine Woche zuvor in Esens in bestechender Form. “Mein zweiter Sieg nach langer Verletzungspause”, freute sich Groenhagen. Dabei hatte er sich Anfang Dezember beim Sturz mit seinem Rennrad einen zunächst nicht erkannten Beckenbruch zugezogen und eine lange Trainingspause einlegen müssen. In Runde drei war es dann um die Führenden geschehen. Groenhagen ging vorbei und ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen. Trotz der Wadenprobleme, die er eine Woche lang mit Pferdesalbe und ähnlichen Mitteln bekämpft hatte, wagte er auch im Heseler Wald den Start in Spikes. “Das war doch die richtige Entscheidung”, wusste Groenhagen nach dem Sieg. Nach vielen Schülerläufen mit recht guter Beteiligung ging es zum Abschluss auf die Mittelstrecke über 5 800 m. Wie schon eine Woche zuvor bei den Landesmeisterschaften im Cross in Ostercappeln lieferten sich Eva Brinkmann (VfL Germania Leer) und Waltraud Klostermann (TV Norden) einen spannenden Kampf. In der Vorwoche gewann Klostermann noch hauchdünn, doch dies- mal ließ Brinkmann sich den Sieg nicht nehmen. Nach knapp einer Runde setzte sie sich ab und kam nach 23:37 Minuten ins Ziel vor Klostermann (23:51) und Elke Gronewold (TV Norden, 25:24). Bei den Männern siegte Dennis Meyer vom VfL Germania Leer in 19:29 Minuten vor seinem Vereinskameraden Jan-Gerd Onken (19:57 Minuten) und Peter Steinke, der 20:14 Minuten benötigte. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Februar 2009 (Online-Ausgabe) Diettrich setzte das Glanzlicht Wilhelmshaven (ar). Bei idealem Wetter fand der 32. Nord-West-Cross einen beachtlichen Zuspruch: 272 Akteure erreichten auf dem Kurs im Barkeler Busch das Ziel. Für das Glanzlicht sorgte Georg Diettrich (LG Braunschweig), der über 4865 Meter das Feld mit beachtlichen 15:35 Minuten weit hinter sich ließ. Eine Sekunde hinter Jörg Brunkhorst (Nordenham) landete der 16- jährige Sebastian Brendel in für seine Altersgruppe erfreulichen 17:08 Minuten auf Rang drei. Schnellste Frau war Manuela Schulz (beide LG/TSR) mit 20:11 Minuten. Über 9740 m fehlten die Favoriten der Vorjahre. So machten die Großenknetener Rainer Beewen (35:27) und Michael Reise (36:02) den Sieg unter sich aus. Die LG/TSR-Läufer Michael Mäschig und Norbert Weinberg mussten verletzt aussteigen - ihr Teamgefährte Ralf Zabel “rettete” mit 37:05 Minuten Rang vier. Als schnellste Frau präsentierte sich Silvia Hörig (LG/TSR) mit 43:47 Minuten vor Veronika Werner (Ofen/44:31 Min.), die allerdings schon die 4830 m als zweitbeste Frau mit 20:21 Minuten in den Beinen hatte. Im besonderen Blickpunkt standen die Regionsmeisterschaften der Schüler/innen bis 15 Jahre: In der Altersgruppe M15 über 2430 Meter ließ das LG/TSR-Team - Julien Hörig (8:29), Sören Otten (8:40) und Benjamin Horn (8:41) - erwartungsgemäß die Konkurr- enz weit hinter sich. Außerhalb der Meisterschaftswertung siegte Constanze Gaul (TSR Triathlon) in der Altersgruppe W11 über 1000 m in 3:56 Minuten. Mehr lesen Sie heute in der Druckausgabe der “Wilhelmshavener Zeitung”. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HAMBURGER ABENDBLATT vom 25. Februar 2009 Waldcross in Harsefeld mit einem neuen Termin Harsefeld. "Klein, aber fein", sagt Werner Klintworth vom TuS Harsefeld, wenn er über Waldlaufcrossmeisterschaften spricht. Auch wenn sich der Leichtathletik-Vorsitzende über mehr Teilnehmer gefreut hätte, zieht er eine positive Bilanz. "Nach zwei- jähriger Pause konnte man gar nicht mehr erwarten", sagte Werner Klintworth. Die Waldlaufmeisterschaften in Harsefeld waren vom Herbst in den Februar verlegt worden. "Bei den meisten Läufern war im Herbst eine gewisse Müdigkeit zu spüren", sagte Werner Klintworth, "sie hatten wenig Lust, bei uns zu starten, weil die Saison vorbei war." Künftig wird in Harsefeld im Februar ge- laufen, zum Anfang einer Saison, wenn sich die Athleten vorbereiten. Zudem ist der Waldlauf in Harsefeld in Waldcross um- benannt worden. Der neue Termin muss sich wohl erst noch rumsprechen, hatte zudem mit dem Straßenlaufcup in Langenrehm und einem Volkslauf in Amelinghausen Konkurrenz. 70 Unentwegte standen im Waldstadion Harsefeld am Start auf der Tartan- bahn, die Leichtathletik-Chef Werner Klintworth und Wilfried Korn am Tag zuvor noch vom Schnee befreit hatten. Überhaupt wird es auch für den TuS Harsefeld immer schwerer, genügend freiwillige Helfer zu bekommen. Werner Klintworth spannt längst seine Familie in das Unternehmen ein. Dazu kommen Freunde, Jugendtrainer und Vereinsmitglieder. "Schade, dass zu wenig Jugendliche dabei waren", sagte Werner Klintworth, der sich aber riesig über die Teilnahme der gesamten Fußball-D- Juniorenmannschaft der VSV Hedendorf/Neukloster freute. Gelaufen wird überwiegend im Wald Meinkenhoop. Die Siege über 4592 Meter heißen bei den Männern Dirk Richters vom Post SV Buxtehude in 17:19 Minuten und Silke Größer vom TuS Harsefeld (25:18 min.) bei den Frauen. Stephan Mahler von der LG Kehdingen gewann die Distanz über 9024 Meter in 35:32 Minuten. Beste Frau wurde Lisa Schröder vom TuS Grünendeich/Steinkirchen in 46:16 Minuten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 25. Februar 2009 Michael Fecht gewann den Halbmarathon in Driever Driever (hwe). Der Winterlauf des SV Concordia Ihrhove entlang des Ems-Deiches mit Start und Ziel in Driever erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei den Leichtathleten. Waren es im vergangenen Jahr noch 170 Starter, so machten sich am Sonntag rund 250 Läufer, darunter auch 30 Kinder, auf die Laufstrecken. Beim Hauptlauf über die 21,1 Kilometer, der Halbmarathonstrecke, feierte Michael Fecht vom Team Laufrausch Oldenburg in 1:21:54 Stunden einen ungefährdeten Sieg vor den nächsten Verfolgern Thorsten Bickel (1. TCO Die Bären Oldenburg/1:23:35 Stunden) und Stefan de Jonge (TuS Weener/1:23:50 Stunden). Stephan Voskuhl vom VfL Germania Leer entschied den Lauf über die Zehn-Kilometer für sich. Zwei Kilometer vor dem Ziel setzte sich der 17-Jährige von Marko Wolf (LAC Aurich-Emden/38:08 Minuten) ab und überquerte nach 37:59.Minuten als Erster die Ziel- linie. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HAMBURGER ABENDBLATT vom 28. Februar 2009 Straßenlauf-Cup: 15 Kilometer durch Matsch und Schnee Rosengarten. Beinahe wäre der Lauf ausgefallen. "Einen Tag vorher hätten wir die Sportler nicht die auf die Strecke gelassen. Da war es auf den Straßen wegen Schnee, Eis und Matsch zu glatt", sagte der Abteilungsleiter der Leichtathletik-Gemeinschaft Hausbruch-Neugraben-Fischbek (LG HNF), Mark Schepanski. Und war froh darüber, dass beim 26. Straßenlauf-Cup dann doch der Startschuss für das Rennen über die 15-Kilometer-Strecke abgefeuert werden konnte. Trotz aller äußeren Widrigkeiten kam eine herausragende Siegerzeit zustande. Mourad Bekakcha war mit 50:59 Minuten der Schnellste. Damit verteidigte der Läufer vom Laufwerk Hamburg zugleich seine Führung in der Gesamtwertung. Bekakcha hatte auch schon über die 10 Kilometer mit 33:31 Min. die schnellste Zeit vorgelegt und ist jetzt auf dem besten Wege, nächste Woche im Rosengarten beim Halbmarathon den dritten Sieg im dritten Lauf einzufahren. Als Zweiter hinter Bekakcha überquerte Ingo Schröter (PSV Buxtehude) die Ziellinie. Schröter benötigte bei einer Laufzeit von 54:29 Minuten exakt dreieinhalb Minuten mehr als der Sieger. Der jetzt für den HSV startende Buxtehuder Peter Smolinski erreichte Rang sechs. Dass zum zweiten von drei Läufen, die von der LG HNF traditionell auch als Vorbereitung auf das sportliche Großereignis Ham- burg-Marathon vorgesehen sind, mit rund 190 Startern rund 40 Läufer weniger auf die Strecke gingen als über die Kurzdistanz, lag nicht nur an den trüben Wetter- und Bodenverhältnissen. "Es ist immer so, dass einige Läufer diese Strecke meiden", so Mark Schepanski. Schließlich sei die 15-Kilometer-Strecke keine offizielle Distanz, über die Bestenlisten geführt werden. Mit dem Halb- marathon am nächsten Wochenende (8. März) beschließt die LG HNF ihre dreiteilige Laufserie im Vorfeld des Hamburg-Mara- thons. "Die meisten Langstreckler bereiten sich mindestens ein halbes Jahr lang darauf vor", erzählte Schepanski. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 3. März 2009 (Vom LAV Bokel vom 3. März 2009) Favoritensiege in Bokel Schwierige Streckenverhältnisse verlangten den Teilnehmern beim diesjährigen Crosslauf alles ab Laufschnellste wurden im 3400m-Lauf, in Abwesenheit der männlichen Favoriten Jan-Ferdinand Lühmann (RW Cuxhaven) und Tim Krüger (SV Werder Bremen), die sich zwar angemeldet hatten, aber nicht erschienen, die jungen Nachwuchstalente Andreas Jagdhuber (RW Cuxhaven) und Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde). Für Tahnee ging es darum, wie ihr Trainer Klaus Michalski er- läuterte, erst einmal wieder Wettkampfpraxis zu sammeln, da sie wegen Verletzung und Krankheit einige Zeit pausieren bzw. kürzertreten musste. Ältester Teilnehmer wie schon in den Jahren zuvor war der 73-jährige Harald Kirchner vom TV Langen. Sein Hobby: Wettkämpfe, jedes Wochenende tritt der rüstige Witwer bei einem anderen Langlauf an. Nächster Termin ist der 27. Wasalauf in Celle. Jüngster Teilnehmer war diesmal Tom Ellefsen (LAV Bokel), der unbedingt austesten wollte, ob er mit den älteren Jahrgängen mit- halten kann. Für den elfjährigen Abwehrspieler der C-Jugend des MTV Bokel war der Test erfolgreich, auch wenn er den Papa noch mal ziehen lassen musste. Ein viel versprechendes Talent, das außer Fußball und Leichtathletik für keine Hobbies mehr Zeit hat. Kein Wunder, wenn fast jeden Tag Training ansteht und nebenbei noch Punktspiele und Wettkämpfe ihre Zeit erfordern. Im anschließenden 1700m Lauf zeigte Tom dann noch mal deutlich, wie schnell er ist und musste lediglich seinem Freund und dem anderen großen Talent des LAV bzw. MTV Bokel den Vortritt lassen. Der 13jährige Jan Schwalm siegte hier knapp vor ihm und Niklas Behnken (LG Bremen Nord). Bei den Schülerinnen gewann Nele Carinna Peters (SG Osterholzer LA) vor Celina Pape (LAV Bokel) und Angelina Langhorst (Schützenverein Bramstedt). Im 1200m Lauf der Jüngsten siegte Dominic Stam (TSV Bremervörde) knapp vor Catharina Mewes (TuS Finkenwerder). Hier traten die meisten Mädchen und Jungs zum ersten Mal bei einem Wettkampf an und mussten sich erst mal mit der ungewohnten At- mosphäre und der schwierigen Strecke zurecht finden. Bedauerlich aus Sicht der Veranstalter, dass so wenige Vereine aus dem Landkreis ihre Jüngsten zu dieser Veranstaltung geschickt hatten. Im Gegensatz zu vergleichbaren Wettkämpfen in den Kreisen Osterholz und Rotenburg, wo im Schülerbereich regelmäßig dreimal so große Teilnehmerfelder zu verzeichnen sind. Im abschließenden 7000m Lauf siegte erwartungsgemäß der große Favorit Torsten Naue (LG Bremen-Nord, 24:36 Min) mit großem Vorsprung vor Jörg Brunkhorst (SV Nordenham, 25:16) und dem 63jährigen Altmeister Reinhard Roloff (TSG Nordholz, 26:40). Dabei sind Jörg und Reinhard nun wahrlich keine langsamen und kennen zweite Plätze eigentlich nur vom Hörensagen, was nur wieder die augenblicklich gute Verfassung von Torsten Naue unterstreicht. Gerade Jörg Brunkhorst ist auf der anderen Weserseite kein Unbekannter und hat dort dieses Jahr schon einige sehr gute Ergebnisse für sich verbucht. Die schwierigen Streckenverhältnisse und der anspruchsvolle Verlauf verlangte alles von den Sportlern ab, was man wiederum an den dreckverschmierten Beinen gut ablesen konnte. Allerdings waren alle voll des Lobes über diesen Wettkampf. "So ist Crosslauf und so muss es sein" war Kurt Engelmann (TSV Sievern) voll des Lobes und sprach damit allen Teilnehmern aus dem Herzen. Besonders die Sandpassage und die Strecken über dem Acker waren nach dem Herzen der Teilnehmer. So konnten Jörn Beger und seine Helfer letztendlich doch sehr zufrieden mit ihrem Werk sein, denn wegen einiger Wegearbeiten der Gemeinde mussten sie improvisieren und die traditionelle Lauftrecke leicht verändern. Insgesamt waren die Veranstalter um Gerhard Buck mit der Veranstaltung sehr zufrieden, auch wenn mit 81 Teilnehmern lange nicht die Zahlen vergleichbar Veranstaltungen in den Nachbar- kreisen erreicht werden. Was wiederum auch an der geringen Beteiligung im Schülerbereich liegt. Bei reibungslosem Ablauf spielte auch das Wetter mit und der Regen hörte denn auch pünktlich gegen 10.00 Uhr auf, so dass in Ruhe die Strecke präpariert werden konnte. Fazit: Gute Veranstaltung, guter Breitensport, einige Spitzenläufer mit klasse Ergebnissen und gute Werbung für den Crosslauf.
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 3. März 2009 Crosslauf in Bokel feiert seine Wiederauferstehung Der Veranstalter erhält viel Lob von den 100 Teilnehmern für die anspruchsvolle Streckenführung Von Karsten Hollmann Bokel. Ein immer größeres Faible für Langstreckenläufe entwickelt Kim Jonah Bunjes vom Leichtathletikverein (LAV) Bokel. Beim 7-Kilometer-Lauf im Rahmen des 20. Crosslaufes des LAV Bokel war der Zwölfjährige der mit Abstand jüngste Teilnehmer. Mit einer guten Zeit von 33:13 Minuten ließ er so manchen älteren Läufer hinter sich. Eigentlich war für Jungs seiner Altersklasse der 1700-Meter-Lauf vorgesehen. Hier startete auch sein bester Freund Jan Schwalm, der ein Jahr älter ist als Bunjes. Nach seinem Sieg in 7:02 Minuten hatte Schwalm Zeit, seinen Kumpel auf der langen Strecke anzufeuern. "Das hat er ganz super gemacht", lobte Jan Schwalm seinen Vereinskollegen. Papa Holger Schwalm, der auf der langen Distanz in der Altersklasse M 40 in 28:50 Minuten Rang drei belegte, fand das auch: "Kim Jonah hat eine tolle Leistung gezeigt, zumal die Strecke sehr schwierig und an- spruchsvoll war." Auch im vergangenen Jahr hatte sich Kim Jonah Bunjes bereits an den sieben Kilometern versucht. Damals musste er das Rennen aber wegen Achillessehnenbeschwerden aufgeben. In diesem Jahr hielt er durch und überquerte fast zeitgleich mit seinem Vater Ingo Bunjes die Ziellinie. "Die letzten zwei Kilometer waren ganz schön anstrengend", räumte der Lokalmatador ein. Dieser ist ansonsten eher ein Spezialist für die fünf Kilometer. Hier besitzt der Youngster auch bereits eine Bestzeit von unter 20 Mi- nuten. "Mein Ziel ist es, irgendwann mal ganz deutlich unter 20 Minuten zu liegen", erklärte der Sechstklässler. Sein Trainer Jörn Beger traut ihm dies auch zu: "Kim Jonah zeigt sehr viel Biss und hat Lust dazu." Auch wenn ihm sein Vater Ingo Bunjes beim Zieleinlauf um eine Sekunde den Vortritt ließ, hatte die Tante des Nachwuchsfußballers der ASG Bokel-Langenfelde, Elke Nehring, eine Vermutung: "Ich glaube, dass Kim Jonah eher auf seinen Vater warten musste als umgekehrt." Für alles die überragende Leistung beim Hauptlauf über die Distanz von sieben Kilometern sorgte der Gesamtsieger Torsten Naue von der LG Bremen-Nord, der bereits nach 24:36 Minuten wieder im Start- und Zielbereich an der Grundschule in Bokel begrüßt wurde. Aber auch die 27:45 Minuten von Frauensiegerin Sandra Schröder vom TSV Neuenwalde konnten sich durchaus sehen lassen. Mit knapp 100 Teilnehmern erlebte das Spektakel nach dem Einbruch im vergangenen Jahr eine Wiederauferstehung. "Die Läufer haben sich auch alle über den schweren Lauf begeistert gezeigt. Sie wollen, dass es anstrengend ist, weil es ein gutes Training für sie darstellt", teilte Organisator Thomas Schindler mit. Im 3400-Meter-Lauf war die Siegerzeit des 14-Jährigen Andreas Jagdhuber vom SV Rot-Weiß Köhlen von 12:27 Minuten bemerkenswert.
NORDSEE ZEITUNG vom 3. März 2009 Durch Sand und Matsch und einen Acker Schwierige Streckenverhältnisse beim Crosslauf des LAV Bokel durch die Bokeler Feldmark Bokel (uks). 81 Teilnehmer aus 27 Vereinen nahmen am Crosslauf des LAV Bokel durch die Bokeler Feldmark teil. Trotz schwie- riger Streckenverhältnisse mit einer Sandpassage und Querung einer Ackerfläche waren sowohl Teilnehmer als auch Veranstalter mit den vier Läufen und den Ergebnissen sehr zufrieden. Über 3400 Meter hatte der Nachwuchs die Nase vorn. Andreas Jagdhuber (Jahrgang 1994/RW Cuxhaven) siegte in 12:27 Min. bei den Männern, Tahnee Tietjen (1992/TSV Bremervörde) war mit 13:57 Schnellste bei den Frauen. Beachtenswert die Leistungen des 73-jährigen Harald Kirchner vom TV Langen, der zusätzlich noch über 7000 Meter antrat, sowie von Tom Ellefsen, der sich als jüngster Teilnehmer behauptete. Über 1700 Meter siegte der 13-jährige Jan Schwalm vom LAV Bokel, den 1200-m-Lauf entschied Dominic Stam (TSV Bremervörde) vor Catharina Mewes (TuS Finkenwerder) für sich. Über 7000 Meter siegte Torsten Naue (LG Bremen-Nord, 24:36 Min.) vor Jörg Brunkhorst (SV Nordenham, 25:16) und dem 63-jährigem Reinhard Roloff (TSG Nordholz, 26:40). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WESER KURIER vom 4. März 2009 Alle Angriffe abgewehrt Marek Jaskolka gewinnt die Bremer Winterlaufserie Von Matthias Thode Bremen. Triathlet Marek Jaskolka sicherte sich im abschließenden 20-Kilometer-Lauf der 29. Bremer Winterlaufserie durch den Bürgerpark zum ersten Mal den Gesamtsieg. Erstmalig trug sich auch Sonja Rikken bei den Damen in die Siegerliste der größten Bremer Laufserie ein. Der in Ritterhude wohnende polnische Olympiateilnehmer Jaskolka wehrte erfolgreich die Angriffe der Kontrahenten Sebastian Lüning von der LG Bremen-Nord sowie Ingo Müller und Hikmet Ciftci vom Marathon-Club Bremen ab. Vor allem Sebastian Lüning ließ nichts unversucht, um den Rückstand von 45 Sekunden noch aufzuholen. Seinem konstant hohen Tempo an der Spitze über die vier Runden hielt einzig Marek Jaskolka stand, der anderthalb Kilometer vor dem Ziel zum letztlich entscheidenden Vorstoß ansetzte. Mit sehr schnellen 1:07:20 Stunden gewann der für die SG Findorff startende Triathlet mit einer Sekunde vor Sebastian Lüning. Auf Rang drei kam Vorjahressieger Hikmet Ciftci (1:08:33 Stunden) vor seinem Vereinskameraden Ingo Müller ins Ziel. Mit dieser Reihenfolge auf den Spitzenplätzen endete auch die dreiteilige Serie über die zehn Kilometer im Januar, die 15 Kilometer im Februar sowie die jetzige 20 Kilometer-Distanz. Für Marek Jaskolka war dieser Sieg gegen die versammelte Bremer Laufelite zugleich eine glänzende Bestätigung seines derzeitigen Trainingsaufbaus für die diesjährige lange Triathlonsaison. Als Höhepunkt peilt der Ritterhuder die Teilnahme an der Europameisterschaft über die olympische Distanz im Sommer an. Sonja Rikken vom Marathon-Club verteidigte ebenfalls ihre Führung aus den ersten beiden Läufen. Mit flottem Beginn schüttelte sie ihre ärgste Konkurrentin, die 16-malige Winterlaufsiegerin Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord, bereits auf den ersten Kilometern ab. Runde für Runde baute Sonja Rikken ihren Vorsprung bis ins Ziel (1:22:30 Stunden) auf 1:40 Minuten aus. Eine starke Leistung über die komplette kleine Serienwertung über dreimal zehn Kilometer zeigte Jugendsieger Oliver Weinrich vom OT Bremen. Im letzten Rennen kam das Nachwuchstalent mit 33:46 Minuten sogar vor dem schnellsten Senior, Christian Pundt (33:53 Minuten) von der LG Bremen-Nord, ins Ziel. ==> Ergebnisse / Serien-Endstand ****************************************************************************************************************************************************** CELLESCHE ZEITUNG vom 9. März 2009 Wasa-Lauf: Knapp 10 000 bei Celles Sportevent Sehen und gesehen werden - dies galt gestern beim 27. Celler Wasa-Lauf. Je schriller und bunter desto besser. Nicht nur Schnell- igkeit und Teilnehmerstärke zählten, sondern auch Kreativität. Die knapp 10 000 Teilnehmer ließen keine Gelegenheit aus, ihre Kondition unter Beweis zu stellen und sich gleichzeitig in farbenfroher Montur einem riesigen Publikum am Straßenrand zu prä- sentieren. Ohne Regenschirm ging es gestern nicht. Die Sonne wollte einfach nicht hinter den trüben Regenwolken hervor- kommen. Doch dies tat Celles größtem Sportereignis des Jahres, dem Wasa-Lauf, keinerlei Abbruch. Udo Rasche, einer der- Gründungsväter des Celler Wasa-Laufes, weiß auch warum: “Die Stadt und ihre Atmosphäre, das Flair der Veranstaltung, der Volksfestcharakter und die gute Organisation machen den Erfolg des Celler Wasa-Laufs aus.” Raabe gewinnt zum dritten Mal in Folge Er hat das Triple geschafft. Nach seinen Erfolgen 2007 und 2008 gewann Johannes Raabe auch im diesem Jahr in einer Zeit von 15:05 Minuten den 5-Kilometer-Lauf. “Ich bin trotz des schlechten Wetters sehr zufrieden”, sagte Raabe nach dem Lauf, “das- Rennen war ein optimaler Formtest für die deutschen Cross-Meisterschaften am nächsten Wochenende.” Mit seiner Zeit verpasste er den zehn Jahre alten Streckenrekord von Thorsten Witte nur um 16 Sekunden. Bei den Frauen sicherte sich Lisa Brack aus Bremen mit einer Zeit von 20:21 Minuten den Tagessieg. “Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft”, war die Siegerin ob ihres Erfolges überrascht. Über die 10-Kilometer-Distanz war Kersten Jäkel nicht zu schlagen. In seiner persönlichen Bestzeit von 31:57 Minuten gewann er das Rennen. “Mir hat das Wetter nichts ausgemacht, das Rennen lief sehr gut”, sagte er direkt nach seiner Zielankunft. Zweiter wurde Mario Burger, der zum 25. Mal in Folge an den Start ging. Auf dem ersten Platz bei den Frauen landete die promovierte Lehrerin Tanja Hupffeld aus Göttingen. Mit einer Zeit von 36:23 Minuten zeigte sie, dass sie nicht nur Französisch kann, sondern auch eine gute Läuferin ist. Über den zweiten Platz freute sich Christiana Boe-Lange. “Das war mein bester Lauf in dieser Saison”, sagte sie zufrieden. Martin Butzlaff heißt der Sieger über die 15-Kilometer-Strecke, der in einer Zeit von 50:38 Minuten gewann. “Der Lauf hat Spaß ge- macht”, freute sich Butzlaff nach dem Sieg. “Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden, ich bin gerade mitten im Training für den Ham- burg-Marathon.” Die Celler Fahnen hielt Markus Susmann vom Celler Schwimmclub hoch. In einer Zeit von 51:52 Minuten wurde er Zweiter. “Als Schwimmer kam ich super mit dem Wetter klar”, sagte er mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Im Wettbewerb über 15 Kilometern bei den Frauen siegte Nicole Krinke in einer Zeit von 57:46 Minuten. Die Nienburgerin war zum ersten Mal beim Wasa-Lauf dabei und war begeistert. “Die Atmosphäre, die Zuschauer und die Strecke sind toll und die Organisation ist top”, sagte sie und kündigte schon einmal ihre Teilnahme fürs nächste Jahr an: “Da komme ich wieder.” Gute Zusammenarbeit auf der Strecke Zum zweiten Mal war der Burgdorfer Nick Hufgard beim Celler Volkslauf dabei. Nach dem 10. Platz im Jahr 2004 holte er sich dieses Mal in 1:07:05 Stunde den Sieg über die 20-Kilometer-Strecke. “Ich bin mit dem Ersten des 15-Kilometer-Rennens zu- sammen gelaufen”, lobte Hufgard die Zusammenarbeit auf der Strecke, “so haben wir uns gegenseitig gezogen.” “Der Lauf war eine gute Generalprobe für den Hannover-Marathon”, fuhr er fort, “dort möchte ich meine Bestzeit von 2:38 Stunden verbessern.” Nicht ganz zufrieden war die Siegerin bei den Frauen, Manuela Sporleder. “Die Strecke ist sehr kurvenreich”, erklärt Sporleder, “da ich sehbindert bin, musste ich heute etwas langsamer laufen.” Dennoch siegte sie in einer Zeit von 1:21:56 Stunden. Neben den sportlichen Wettkampfgedanken kam auch Kurioses nicht zu kurz. “Der Celler Wasa-Lauf ist ein Lauf für Exhibitionis- ten”, betont Rasche. Denn viele Teilnehmer würden die Gelegenheit beim Schopf packen, um ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen: Heraus kommen die ausgefallensten Kostüme, die man sich denken kann, angefangen von den Hasenohren, über die Bademantel- Riege bis hin zu Schneewittchen und den sieben Zwergen. “Warum sonst würden Anfang März Teilnehmer in Badehose und Schlappen zum Lauf antreten? Sie wollen sich zeigen”, so Rasche. In den 60er Jahren hat schon einmal ein kleiner Volkslauf in Celle stattgefunden. Doch der hielt sich nicht lange. “Die Zeit war noch nicht reif dazu”, so Rasche. Aus der Taufe gehoben wurde der Celler Wasa-Lauf erst einige Jahre später, am 13. September 1982. Zur Auftaktveranstaltung kamen mehr als 40 Verantwort- liche zusammen. Alle waren von dem vorgelegten Konzept des MTV Eintracht Celle begeistert. “Dies soll mal einer der ganz großen Läufe in Deutschland werden und Celles Aushängeschild sein”, sagte damals Rasche. Sein Wunsch ging in Erfüllung. 2009, 27 Jahre später, ist der Wasa-Lauf aus dem Veranstaltungskalender begeisterter Läufer nicht mehr wegzudenken. Waren die Läufe beendet und die Sieger geehrt, kam sie doch noch hervor: die Sonne. “Nach dem Lauf ist vor dem Lauf”, so Rasche. Denn nun beginnen bereits wieder die Vorbereitungen für den Celler Wasa-Lauf 2010. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HAMBURGER ABENDBLATT vom 11. März 2009 Mourad Bekakcha - der überlegene Sieger Leichtathletik: Neue Halbmarathon-Bestzeit beim Straßenlauf-Cup der LG HNF Von Norbert Scheid Langenrehm. Minute um Minute verstrich. Die Zeitnehmer beim Straßenlauf-Cup der LG HNF sahen mit wachsender Ungeduld auf die Ziffern der digitalen Zeitmessung. Es waren schon 1:16 Stunden vorbei. Unten, am Beginn des langen Zielanstiegs im Forst Langenrehm, war noch kein Läufer zu erkennen. Dabei war es nicht das Warten auf den Sieger des abschließenden Halbmara- thons der Straßenlauf-Serie. Der marschierte längst dampfend und von oben bis unten mit Dreck bespritzt hinterm Ziel auf und ab. Mourad Bekakcha vom Laufwerk Hamburg, der sich vor wenigen Monaten der LG Wedel-Pinneberg anschloss, plauderte lachend darüber, warum er bei dem Regen eine Sonnenbrille im Haar stecken hatte. "Die habe ich aus der Zeit, als ich noch Radrennen gefahren bin", erzählte der 30-Jährige, der in der algerischen Großstadt Chlef aufgewachsen ist. Er hatte trotz der schlechten Bedingungen für die 21 Kilometer mit den drei harten Steigungen eine Stunde, elf Minuten und 35 Sekunden benötigt. Als vom Ziel aus noch immer kein Verfolger zu erkennen war, witzelte Organisations-Chef André Schepanski (Zwillingsbruder Mark saß im Urlaubsflieger nach Orlando): "Mourad, du hast im Wald wohl eine Abkürzung ge- nommen." Es dauerte fast sieben Minuten, ehe Ingo Schröter, der Langlauf-Routinier vom Post SV Buxtehude als Zweiter durch die elektronische Zeitmessung lief. Er hatte 1:18:18 benötigt und genau eine Minute später kam Peter Smolinski, der inzwischen für den HSV startet, als Dritter ins Ziel. Der Vierte, Stefan Hüppe aus dem Triathlon-Team der Turnerschaft Harburg, hatte 1:19:31 benötigt. Alle gratulierten dem Sieger. Und ein jeder aus der seit vielen Jahren miteinander vertrauten Laufgemeinschaft wusste: Heute ist hier einer in eine andere Lauf-Dimension vorgedrungen. "Auf dieser schwierigen Strecke im Forst von Langenrehm ist noch kein anderer Läufer so schnell gewesen", bestätigte André Schepanski. Es war vor einem Jahr, beim Start des Straßenlauf-Cups über 10 Kilometer, da tauchte dieser Mourad Bekakcha das erste Mal auf. Und wenn die Konkurrenten den stets so freundlich lächelnden Mann in seinem farbenfreudigen Trikot erblicken, weiß jeder, wie der Sieger heißen wird. Wie schon im vergangenen Jahr gewann Mourad auch diesmal wieder den 10-Kilometer- Lauf, die 15 Kilometer und den Halbmarathon in dieser für die LG-HNF-Laufserie so fantastischen Zeit. Allein über die 21 Kilometer war er um rund sechs Minuten schneller als im vergangenen Jahr. Seine Gesamtzeit für alle drei Läufe summierte sich auf 2:36:05 Stunden und war damit um mehr als acht Minuten besser als 2008. "Seit November werde ich von Michael Barkowski von der LG Wedel-Pinneberg trainiert", erzählte das so spät entdeckte Lauftalent aus Algerien. "Vorher bin ich ja nur so für mich um die Alster gerannt." Als Junge in Algerien hat der kleine Kerl nur Fußball ge- spielt, immerhin so gut, dass er als Jugendlicher zu den Begabtesten seines Landes gehörte. Als sich später der Student der Politikwissenschaften in eine Urlauberin aus Hamburg verliebte und zu ihr nach Deutschland zog, schenkte ihm seine Frau ein Fahrrad. Bei gemeinsamen Touren wollte sie ihm Hamburg zeigen. "Radfahren musste ich übrigens erst lernen", verrät er schmun- zelnd. "Als Kurierfahrer bin ich zu einer kleinen Gruppe Radfahrer gestoßen, die sich Les Messager Noires, übersetzt also die schwarzen Boten, nennt. Mit denen habe ich jeden Sonnabend in einem achtstöckigen Hochhaus trainiert, 20-mal hoch in den ersten Stock, zurück und dann hoch in den zweiten und so weiter bis in den achten Stock. Das war ein brutal hartes Training. Das aber ist sicher die Grundlage für meine ersten Erfolge als Langläufer." Für den Halbmarathon hat sich der überlegene Sieger des Straßenlauf-Cups ein Ziel gesteckt. "Den Halbmarathon will ich in einer Stunde und vier Minuten schaffen." Damit dränge der 30- Jährige, der inzwischen Arbeit im Briefdienst der Post gefunden hat, in die nationale Elite der Halb- und Marathonläufer vor. Die schnellste Frau im Forst Langenrehm war Jana Jungnickel (BSG Otto-Versand) in 1:30:08 Stunden, zweite wurde Alejandra Andrada (Hamburg) in 1:35:06 Std., Dritte Anina Kleier (Harburger SC) in 1:37:06 und Vierte Frieda Harms (LG HNF) in 1:38:29. Gesamtsiegerin wurde Andrada in 3:22:56 Stunden. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 12. März 2009 (Von Manfred Haacke) 61 Starter beim 6. Kreislauf der Kreisverwaltung Sven Ebeling schnellster Lüchow-Dannenberger Zufriedene Gesichter bei den Organisatoren und den Läuferinnen und Läufern des 6. Lüchow-Dannenberger Kreislaufes. Mit 14 Mannschaften und insgesamt 61 Läuferinnen und Läufern konnte die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. In diesem Jahr traf Altbewährtes auf einige Veränderungen. So kam der neue, viermal zu durchlaufende Rundkurs über insgesamt 5,6 km, bei dem jedes Mal das Foyer des Kreishauses zu durchlaufen war, durchweg gut an. Auch in den Siegerlisten und auf den Plätzen tauchten viele neue Gesichter, Firmen und Behördenteams auf. Im letzten Jahr noch auf dem dritten Rang, konnte dieses Mal die Mannschaft KaLaDo, der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung, und Liegenschaften aus Lüneburg der zuge- dachten Favoritenrolle gerecht werden und mit einem deutlichen Vorsprung von etwas mehr als drei Minuten in 1:41:50 Std. in der Besetzung Karsten Heuer als Gesamtdritter in 22:23 Min., Jochen Müller als 5. 22:23 Min., Jochen Wernicke und Elke Lange die Goldmedaillen der Mannschaftswertung gewinnen. Keine Chance ließen in diesem Jahr "Die Sozis" als schnellste Lüchow-Dannenberger Mannschaft den beiden anderen Teams aus der Kreisverwaltung. Waren im letzten Jahr noch die "Baulöwen" schnellstes Team des Veranstalters, kamen in diesem Jahr Marcus Henze (4. in 22:29 Min.), Karsten Schulz (11. in 24:03 Min.), Holmer Deinert (26. in 28:05 Min.) und Steffi Kölsch (33. in 30:05 Min.) als zweites Team mit 1:44:42 Std. ins Ziel. Stark verbessert war die Mannschaft des Wasserbandes Dannenberg- Hitzacker mit 1:50:14 Std. auf dem 3. Platz in der Besetzung Mike Hahlbohm (6. in 22:53 Min., Volker Wolfrath (12. in 24:04 Min.), Dr. Klaus Horchelhahn (34. in 30:08 Min.) und Jenny Bannör (50. in 33.09 Min.). Die Wasserversorger aus Dannenberg hatten besonders unter einer Panne der Organisation zu leiden: Der Startschuss wurde zwei Minuten zu früh abgegeben, so dass einige Läufer dem Feld nachlaufen mußten. Hinter dem Team des Wasserverbandes kam mit einem Rückstand von nur sieben Sekunden die Mannschaft "Fit im Forst" des Forstamtes Göhrde auf dem 4. Platz. Schnellster Einzelläufer war Dr. Martin Haus- keller als 7. in 23:20 Min. Die weitere Besetzung dieser Mannschaft: Karl Kühn (10. in 23:57 Min., Rolf Ebeling (24. 27:56 Min.), Cristina Wolgast (56. in 35:08 Min.). Den Einzelsieger stellte wie in den letzten Jahren die Bundespolizei aus Uelzen, die aber keine Mannschaft stellen konnten. Carsten Machel lief bei seinem Start-Ziel-Sieg 21:24 Min. Er mußte sich bis in die dritte Runde den Angriffen von Sven Ebeling vom Wasserverband Wendland aus Lüchow erwehren, der 21:40 Min. benötigte. Der Vorsprung auf den schon erwähnten Carsten Heuer mit 43 Sek. war dann schon ausgesprochen deutlich. Heuer konnte den Vierten Marcus Henze erst im Endspurt im Foyer des Kreishauses abschütteln. Zwischen beiden lagen nur sieben Sekunden. Keine Überraschung war der Gesamtsieg von Sabrina Selent von der Neuen Markt Apotheke aus Lüchow. Sie ging gemeinsam mit der Mannschaft der Lüchow-Dannenberger Zahnärzte an den Start und lief 27:16 Min. Auf dem 2. Platz Petra Haacke von der Mannschaft der Baulöwen in 28:53 Min. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 16. März 2009 Rainer Beewen gewinnt Straßenlauf in Oldenburg Leichtathletik: Großenkneter über 25 km deutlich vorn - Rennen über 10 Kilometer und eine Meile Oldenburg. Rainer Beewen vom TSV Großenkneten hat am Sonntag das Hauptrennen über 25 Kilometer beim 39. Straßenlauf des VfL Oldenburg gewonnen. In 1:30:52 Stunden setzte er sich mit fast sechs Minuten Vorsprung deutlich vor Jörg Brunkhorst vom SV Nordenham durch. Bester Oldenburger war Bastian Düser auf Rang drei. Beewen verließ das Marschwegstadion in Oldenburg als Erster und baute seine Führung kontinuierlich aus. “Es war okay. Ich bin auf der Strecke gut zurecht gekommen. Schwierig war es natürlich, über die ganze Zeit allein im Wind zu stehen”, sagte der Sieger. Die schnellste Frau über die lange Strecke war Tina Versemann vom TV Scheeßel in 1:51:32 Stunden. Martina Rückbrod vom TV Norden, im letzten Jahr Dritte, er- lief diesmal den zweiten Platz. Dritte wurde Ute Vehlow-Diekmann vom TV Sottrum. Der VfL Oldenburg wird auch in Zukunft die 25 km anbieten. Bernhard Sager, Mitinitiator des ersten VfL-Straßenlaufes 1970, weiß, warum viele Läufer die Anreise auf sich nehmen: “Der Lauf ist die optimale Vorbereitung für einen Frühjahrsmarathon. In nahezu allen Trainingsplänen wird ein solcher Wettkampf vier bis sechs Wochen vor einem Marathon empfohlen.” Auch über 10 Kilometer und eine Meile wurden am Sonntag Sieger ermittelt. Erster über die zehn Kilometer wurde Hauke Köller vom TuS Weener in 35:22 Minuten. Der Oldenburger Lars Bathke versuchte immer wieder, den Anschluss zu halten, musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Dritter im Ziel war Egbert Schäpker vom SV Evenkamp. Der B-Jugendliche Alexander Korzuschnik (VTB-Triathlon Varel), der in den letzten beiden Jahren die VfL-Meile gewann, belegte bei seinem ersten Start über diese Strecke den Platz zehn in 37:29 Minuten. Bei den Frauen gewann Veronika Werner vom TuS Ofen mit klarem Vorsprung in 43:17 Minuten. Zweite wurde die A-Jugendliche Franziska Domininghaus vom 1. TCO “Die Bären” vor Mechthild Mödden aus Oldenburg. Bereits zuvor war der Startschuss für die VfL-Meile für Schülerinnen und Schüler gefallen. Thomas Skutella und Lukas Schwarzer vom Gastgeber VfL-Oldenburg, im letzten Jahr Zweiter und Dritter, wollten ihre Chance nutzen. Und Thomas Skutella gewann mit elf Sekunden Vorsprung vor seinem Vereinskameraden Lukas Schwarze. Sören Otten von der LG Wilhelmshaven belegte den dritten Platz. Lena Menke vom BV Garrel lief als erstes Mädchen durchs Ziel. ==> Ergebnisse / Ergebnisse auch hier ****************************************************************************************************************************************************** STADER TAGEBLATT vom 18. März 2009 Kalte Dusche für die Läufer Rekordbeteiligung beim Straßen- und Volkslauf in Himmelpforten Himmelpforten. Zum Abschluss gab es Gänsehaut. Die Heizungsanlage der Sporthalle war ausgefallen und das Duschwasser blieb damit kalt. Aber das war das einzige Manko beim diesjährigen Straßen- und Volkslauf in Himmelpforten, veranstaltet von der LG Kreis Nord Stade (MTV Hammah, MTV Himmelpforten, TuS Oldendorf). Bei idealen Laufbedingungen gingen 226 Athletinnen- und Athleten im Halbmarathon sowie über 5 und 10 km an den Start. Vor allem 143 Senioren sowie 47 Seniorinnen sorgten für attraktive Teilnehmerfelder. Im 10 km-Straßenlauf der Frauen stellte die erst 16-jährge Christin Liedtke aus Klein-Nordende mit einer Zeit von 38:07 Minuten einen neuen Streckenrekord auf. Sie verbesserte damit ihre eigene Bestleistung aus dem Jahre 2008 um über eine Minute. Im 5 km-Lauf der Frauen stellte die 16-jährige Tahnee Tietjen vom TSV Bremervörde mit einer Zeit von 19:56 Minuten ebenfalls einen neuen Streckenrekord auf. Den Halbmarathonlauf der Männer gewann Arno Schlieter, SSV Rodewald, in einer Zeit von 1:18:56 Std., bei den Frauen siegte Angela Mantel aus Hemmoor mit 1:33:13 Std. Über 10 km der Männer überzeugte wieder einmal Ingo Schröter vom Post SV Buxtehude in hervorragenden 35:20 Minuten. Nach längerer Babypause und Elternzeit peilte Anna Böge, LG Kreis Nord Stade, eine Zeit unter 40 Minuten an. Mit 41:08 Minuten konnte sie ihre selbst gesteckten Ziele nicht ganz er- reichen, war dennoch nicht unzufrieden. Über 5 km der Männer siegte Andreas Jagdhuber vom Verein Rot-Weiss Cuxhaven in 17:33 Minuten. Bereits kurze Zeit nach dem Zieleinlauf konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Urkunden und Ehrenpreise in Empfang nehmen. “Mit dem Ablauf des Wettkampfes waren wir sehr zufrieden," so die Verantwortlichen der LG Kreis Nord Stade.
HAMBURGER ABENDBLATT vom 18. März 2009 231 Aktive - Rekord beim Volkslauf in Himmelpforten Himmelpforten. Wer Geduld hatte und lang genug ausharrte, der konnte in Himmelpforten schmunzelnd registrieren: Hier läuft wirklich das Volk. Tapfer schleppten sich die Aktiven schnaufend ins Ziel, während ihnen die Schnelleren mit gepackten Sport- taschen entgegen kamen. Als Joachim Horstmeyer von der ausrichtenden LG Kreis Nord Stade nach 9995 Metern die letzten Schritte über die Ziellinie schwankte, vergaß seine Frau für einen Augenblick ihre Pflichten als Zeitnehmerin. Sie nahm ihren Mann in die Arme und spendete Trost: "Du warst schon viel schneller als im letzten Jahr." Die Uhr blieb für die Nummer 245 bei 1:06:24 Stunden stehen. Peter Dietrich, Volkslauf-Veteran der LG HNF erzählte, er sei zwangsbefördert worden in der AK 70. Und dort trug er sich über zehn Kilometer mit 50:53 Minuten als Sieger ein. "Das war mein 148 Volkslauf", erzählte der schnellste der über 70-Jährigen. "Bald feiere ich 150. Jubiläum." Die Olschewskis vom VfL Stade traten über fünf Kilometer im Familienverband an. Papa Jörg, Initiator der Familienleidenschaft, lief mit der zehnjährigen Lara nach 28 Minuten ins Ziel, Mutter Andrea war mit dem siebenjährigen Lars unterwegs. Und er war der Mama im Ziel noch weggespurtet und zwei Sekunden früher (34:23) über der Linie. "Wir hatten 231 Teilnehmer bei drei Läufen", berichtete Organisator Manfred Keitsch stolz. "Für Himmelpforten ist das neuer Re- kord." Aber der Begriff "Volkslauf" wird durch die Spätheimkehrer im Ziel bestätigt. Für die Sieger passt das Wort Hobbyläufer längst nicht mehr. Andreas Jagdhuber, Landesmeister über 3000 Meter, trainiert viermal in der Woche, zweimal bei Rot-Weiss Cuxhaven, zweimal allein. Er ist erst 15 Jahre alt, lief über fünf Kilometer allen Männern weg. Seine Zeit von 17:32 Minuten war aber kein neuer Streckenrekord, obwohl ein Großteil der Strecke neu asphaltiert war. Ingo Schröter, der Dauerläufer vom Post SV Buxtehude, ist 42 und rennt bereits seit 25 Jahren. "Aber es ist mir noch nie gelungen, einen Landes- oder gar einen norddeutsch- en Titel zu ergattern", erzählte er lächelnd nach seinem Sieg über zehn Kilometer in 35:20 Minuten. "Zu Beginn bin ich 800 und 1500 Meter gelaufen. Norddeutscher Vizemeister war ich damals einmal." Jetzt, mehr als 20 Jahre und unzählige Langstrecken- Rennen später, kehrt er zu den Mittelstrecken zurück. Vielleicht wird Ingo Schröter in der Altersklasse M40 ja doch seinen ersten Landestitel ergattern. Beim Halbmarathon über 21,1 Kilometer hatte Marco Miltzlaff vom TV Scheeßel, der in Hamburg für die Betriebssportler vom Deutschen Ring startet, lange geführt. Aber dann war er doch von Arno Schliefer vom SSV Rodewald überholt und um rund eine Minute abgehängt worden. "Ich habe bei Kilometer 15 schon deine Schritte gehört", berichtete der Zweite dem Sieger. "Dann rief auch noch ein Zuschauer: Er kommt. Aber da war nichts mehr zu machen, ich konnte nicht mehr dagegen halten." Dass Schliefer am Ende noch zulegen konnte, liegt daran, dass er 140 Kilometer pro Woche läuft, Miltzlaff hingegen "nur" 60 bis 90 Kilometer. ==> Ergebnnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 23. März 2009 Von 3 bis 80 alles dabei Bersenbrück (bec). Sonnig-blauer Himmel - Laufherz, was willst du mehr? Zumal dann, wenn es um einen guten Zweck, sprich für ein schwerbehindertes Mädchen geht wie beim Bersenbrücker Paul-Moor-Marathonlauf, der mit 1214 Teilnehmern die Vorjahrs- marke deutlich übertraf. Sehr zur Freude von Schulleiter Axel Kreutzer, der Prominenz bis zum EU-Parlamentschef Hans-Gert Pöttering begrüßte und selbst mitlief, und Stellvertreter Axel Wichmann, der mehr als 170 Helfer (dabei 50 Schüler vom Berufs- bildungswerk Osnabrück) als Organisationsleiter lenkte. Dabei hatten Kids ab 3 Jahren ebenso ihre Freude wie die Reiter Heinrich- Hermann Engemann (“noch nie so lange gelaufen”) und René Tebbel, der auf Verdacht zur “Halbzeit” der 11 Kilometer ein Auto bestellt hatte, jedoch locker bis ins Ziel lief. Ebenso Werner Kreutzer (80) als Senior, der 72-jährige Bielefelder Fußball-Rekord- spieler Horst Gamon, der mit Anliegern und Helfern am Streckenrand scherzende Tanzweltmeister Michael Hull sowie andere bis zu Marathon-Sieger Michael Brehe. 559 Kilometer legten Mädchen und Jungen vom Jugendtreff Bersenbrück zurück, wofür sie den Pokal der Bundeskanzlerin be- kamen, gefolgt von 540 Kilometern der Angela-Schüler/-innen. SC Rieste (160 Jugendliche) und SV Alfhausen (114) fielen ebenso positiv auf. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 23. März 2009 944 Läufer sorgen für einen Teilnehmer-Rekord Leichtathletik (gö). Strahlender Sonnenschein, Temperaturen dicht vor dem zweistelligen Bereich und nahezu Windstille auf dem Rundkurs - die äußeren Bedingungen konnten für die Läuferinnen und Läufer beim 33. Springe-Deister-Marathon nicht besser sein. Das 55-köpfige Helferteam der Lang-Lauf-Gemeinschaft (LLG) Springe bestach durch eine mustergültige Organisation und ließ die Veranstaltung einen Tag nach Frühlingsanfang zu einem großen Erfolg werden. Und das verheißungsvolle Frühlingswetter hatte den Ausschlag dafür gegeben, dass nach den 732 Voranmeldungen am Veranstaltungstag noch 212 Nachmeldungen von Hans- Jürgen Lühring registriert werden konnten. Mit 944 Aktiven verzeichnete die 33. Auflage dieser LLG-Traditonsveranstaltung einen neuen Teilnehmerrekord. Eine Premiere feierte der neue 1. Vorsitzende der LLG Springe, Frank Schrader. Er fungierte erstmals als Starter in der großen Schar der in die Abwicklung dieses Springe-Deister-Marathon eingebundenen Mitglieder, als er zu Ver- anstaltungbeginn die 144 Läuferinnen und Läufer für den Marathonlauf auf der Aschenbahn am Schulzentrum Süd auf den Rund- kurs absgeschossen hatte. Nach 2:59:02 Stunden passierte Sebastian Janta (Tri Star Oelde) als Sieger die Ziellinie und war damit 24 Minuten schneller als der Vorjahressieger. Bei den Frauen dominierte Anne-Dore Alusse (LG Altes Amt) den Lauf. In 3:34:19 Stunden war sie um 14 Mi- nuten schneller als die Vorjahressiegerin. Simone Hamann (Ski-Club Springe) belegte in 3:48:15 Stunden den vierten Platz und kam in der Altersklasse W40 auf Rang zwei. Wie in den vergangenen Jahren war das Starterfeld beim Halbmarathon zahlenmäßig am stärksten besetzt. Am Wochenende bedeuteten 411 Teilnehmer einen neuen Rekord. Bianca Stanienda (SVE Hiddestorf) siegte in 1:26:01 Stunden in der Gesamtwertung und zugleich in der AK W40. Bei den Männern passierte Sebastian Hendrischke(Ith-Sole Therme Salzhemmendorf) in 1:16:18 Stunden als Erster die Ziellinie. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 23. März 2009 Broers gewinnt 30. Straßenlauf Leichtathletik: Rund 400 Läuferinnen und Läufer starten in Schortens Bei kühlen Temperaturen und einem zeitweise doch heftigen Wind startete am Sonntag mit dem Schortenser Straßenlauf die älteste Laufveranstaltung im Landkreis Friesland. Zur 30. Veranstaltung konnte Gerd Remmers, Vorsitzender der Leichtathletik- abteilung des Heidmühler FC, rund 400 Athletinnen und Athleten begrüßen. Bürgermeister Gerhard Böhling, der es sich nehmen ließ, die Grußworte zur Jubiläumsveranstaltung zu sprechen, bedankte sich ausdrücklich bei HFC-Leichtathletikabteilung. 30 Helferinnen und Helfer des HFC hätten im Vorfeld erneut eine erstklassige Arbeit geleistet, lobte Böhling das Organisationsteam. Peter Torkler, der in den 30 Jahren bislang keinen Straßenlauf verpasste, startete erneut alle Rennen. Den Hauptlauf der Männer über 21,1 Kilometer gewann Geart Broers (M40) von der TSG Hatten-Sandkrug. Broers siegte in 1:22:15 Stunden vor dem Zweitplatzierten Michael Fecht vom Team Laufrausch (M 35/1:24:26). Platz drei sicherte sich Ralf Röske (M40/Team Laufrausch/1:27:03). Michael Mäschig war der strahlende Sieger des Zehn-Kilometer-Straßenlaufs. Der Läufer von der LG Wilhelmshaven (M30) setzte sich in 35:17 Minuten durch. Zweiter wurde Jörg Menne (M40) von der LG Harlingerland in 35:52 Minuten vor Onno Ringering (M40) von den Ihlower Rennschnecken (35:58). Sieger des Fünf-Kilometer-Volkslaufes *) wurde Hendrik Schröder vom SV Friedrichsfehn in 15:15 Minuten. Den zweiten Platz be- legte Nils Christians von der LG Harlingerland (15:30) vor Michael Hinse (Tri Finish Münster/15:41). Das Fünf-Kilometer-Walking gewann Gerhard Scholz (M65) vom SV Brake vor Reiner Meyer (Nordic-Walking-Freunde-Jever/M45). Für das leibliche Wohl sorgte das Team der Cafeteria mit Kaffee und Kuchen, kalten Getränken, belegten Brötchen sowie Bockwürsten. *) = Die 5-Kilometer-Läufer wurden fehlgeleitet, die Strecke war dadurch nur ca. 4,5 Kilometer lang (oder besser gesagt: kurz).
JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 23. März 2009 Sturm und Kälte verhindern Rekorde 30. Schortenser Straßenlauf verlangt 444 Teilnehmern alles ab / Letzter Test für große Veranstaltungen Schortens. Der mit Abstand älteste Straßenlauf der Region verlangte am Sonntagmorgen den fast 450 Läuferinnen und Läufern alles ab. Zwar wurde es aus dem angekündigten Regen nichts, doch dafür blies der Wind in Stärken sieben bis acht und die Temperaturen erreichten nicht annähernd den zweistelligen Bereich. Klar, dass sich dies auf die Zeiten der Akteure auswirkte. So blieben die meisten Langstreckler unter ihren persönlichen Bestleistungen. Keiner kam auch nur annähernd in die Nähe der alten Rekorde. In seiner Begrüßung wies der Schortenser Bürgermeister Gerhard Böhling darauf hin, dass dieser Lauf seit nunmehr drei Jahrzehnten den Namen der Stadt Schortens über die hiesige Region hinaus bekannt gemacht habe. Sein besonderer Dank galt den Organisatoren vom Heidmühler FC, mit Gerd Remmers an der Spitze, die dafür sorgten, dass die Attraktivität des Laufes sich stetig erhöhe. Gerd Remmers konnte trotz des Rückgangs der Starterzahlen (rund 50) eine posistive Bilanz ziehen. “Wir mussten die Veranstaltung wegen der frühen Osterferien um zwei Wochen vorziehen, sonst wären noch weniger Teilnehmer gestartet”, erläuterte er die Ursachen für den Schwund. Remmers wies darauf hin, dass ohne die Mitarbeit der Johanniter-Unfallhilfe, der Männer-Freizeit und der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht durchzuführen sei. Seit Jahren ist der Volkslauf über 10 Km der Teilnehmerkrösus auch beim Schortenser Straßenlauf. Zwar fehlten in diesem Jahr die Top-Läufer aus Wilhelmshaven und Ostfriesland - zeitgleiche Landesmeisterschaften in Lemwerder - doch die Zeit des Siegers Michael Mäschig von 35:17 Minuten konnte sich sehen lassen. Der lange Zeit verletzte Schortenser Lokalmatador ist wieder groß im Kommen und distanzierte Jörn Menne von der LG Harlingerland (35:52 Min.) deutlich. Auf Rang drei kam der Ihlower Onno Ringering in 35:58. Die Entscheidung auf den Langstrecken fiel jeweils beim Einbiegen auf den Klosterweg. Ab dem Autohaus Kirchhoff blies den Akteuren ein eiskalter böiger Wind ins Gesicht. Hier zeigte sich, wer auf der Strecke durch den Forst Upjever ein paar Körner mehr aufgespart hatte. Knapp die Top-Ten verfehlte diesmal der Hohenkirchener Matthias Dietrich. Mit seinen glatten 40 Minuten kam er auf Rang zwölf. Eine Minute und 13 Sekunden später kam der Jeveraner Klaus Wilbers über die Ziel- linie. Ihm hatte der starke Wind einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sollten doch die 40 Minuten unterboten werden. Den Wettbewerb der Frauen gewann die Mountainbike-Landesmeisterin Susanne Juranek. Die für die BBS Jever startende Athletin war mit 44:31 Min. zufrieden. “Meine Zeit wäre noch erheblich besser gewesen, wenn der Veranstalter die “Windmaschine” aus- gestellt hätte”, scherzte sie, obwohl noch nach Luft ringend. Auf Platz zwei kam Carola Fechner (46:12) vor Astrid Lübben (LGO 46:17). Beim Hauptlauf über die Halbmarathon-Distanz (90 Starter) war der Hatten-Sandkruger Geart Broers in 1:22:15 Std. das Maß aller Dinge. Vom Team Laufrausch kamen mit gehörigem Abstand Michael Fecht (1:24:26) und Ralf Röske (1:27:03) noch auf’s Treppchen. Siegerin wurde Anita Ehrhardt (Eversten) in 1:39:48, vor Inse Kohlenberg (Zetel/1:47:21) und der Jeveranerin Liane Hennigs (1:48:45 Stunden). Beim 5-km-Lauf unterlief den Sicherungsposten das Mißgeschick, dass die Teilnehmer auf der Stecke des Halbmarathons landeten, so dass sie 500 Meter abkürzten. Dies erklärt auch die guten Zeiten der Akteure. Sieger wurde der Friedrichsfehner Hendrik Schröder (15:15 Min.), vor Nils Christians (LG Harlingerland/15:30) und Michael Hinse (15:41/Münster). Etwas hinter den Erwartungen zurück blieben die Jugendläufe (56. Teilnehmer). Julien Hörig (LGW) gewann den 1000-m-Lauf in 2:58 Min, vor den HFCern David Nduati (3:24) und Steffen Fieger (3:36). In der Altersklasse W11 setzten sich vom TSR Olympia Constanze Gaul (3:57 Min.) und bei den Jungen Nico Greb (4:04) durch. ==> Ergebnisse Anmerkung Webmaster: Durch die verkürzte 5-Kilometer-Strecke sind die erzielten Zeiten für die Schülerklassen natürlich nicht bestenlistenfähig. Schade aber auch, dass auf der Home-Page des Heidmühler FC als Veranstalter diesbezüglich bisher kein entsprechender Hinweis oder gar eine Entschuldigung veröffentlicht wurde. (Info-Stand: 23. März / 9:00 Uhr) ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 31. März 2009 Neue Bestmarken rund um nasskalten Motorpark Lohne (vk). Einen Marathon im Dauerregen zu laufen, ist eine starke Leistung. Als Streckenposten stundenlang im Regen zu stehen, verdient aber genauso viel Anerkennung. Beim 5. Lohner Marathon trotzten am Samstag alle Beteiligten dem widrigen Wetter. So wagten sich 363 Läufer auf die Strecke rund um den Motorpark. Auch die Organisatoren und über 60 Helfer ließen sich nicht entmutigen, für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" aktiv zu werden. Bei besserem Wetter hätten die Wald- schleicher die Rekordteilnahme aus dem Vorjahr (370 Läufer) wohl übertroffen, aber auch so zeigte sich Reinhard Wilak aus dem Organisationsteam zufrieden. "Es war eine tolle Veranstaltung. Wir haben auch super Kritiken von den Läufern bekommen." Das Lob gab er gerne an die vielen Helfer weiter, ob im Festzelt beim Kuchenverkauf oder im Freien an den Verpflegungsstationen und als Streckenposten. "Große Hochachtung, wie die Helfer sich eingesetzt haben und teilweise drei bis vier Stunden im Regen ge- standen haben. Davor kann man nur den Hut ziehen", sagte Wilak. Passionierte Läufer aus ganz Deutschland waren im Motorpark an der A1 am Start, weil der Lohner Marathon in der Szene einen guten Namen hat. Das beweist der bebilderte Bericht von Michael Weber aus dem 100 Marathon Club, einer deutschlandweiten Vereinigung von Ausdauersportlern, die schon über 100 Mal die 42,195 km zurückgelegt haben. Der Bericht des aus der Nähe von Stuttgart angereisten Teilnehmers ist wie alle Ergebnisse unter www.waldschleicher.de im Internet zu finden. Darin lobt Weber die Hilfsbereitschaft der Waldschleicher, die für perfekte Rahmenbedingungen gesorgt hatten. So erhielt jeder Läufer nach Zieleinlauf eine von der Volksbank Lohne-Mühlen gesponserte Medaille. Michael Zobel von der Volksbank machte sich selbst ein Bild von der Veranstaltung. Die Versorgung der Läufer mit Tee, Wasser, Cola, Elektrolytgetränken und Obst an den Versorgungsstationen sponserte wieder der E-Center Lohne mit Marktleiter Erich Evelt - eine unverzichtbare Unterstützung für die Veranstalter. Die hatten die Strecken perfekt ausgeschildert und meldeten drei neue Veranstaltungsrekorde. Der in Brüssel lebende Marathon- sieger Kay Wagner kam nach 2:47:28 Stunden ins Ziel, Viktor Kuk vom OSC Damme lief die 10 km in 31:58 Minuten und auch die Staffel vom Team Pöppelmann mit Stefan Wulf, Bernd Scheper, Benedikt Hintze und Dirk Heitmann stellte in 2:48:04 Stunden eine neue Bestmarke auf. Insgesamt machten 19 Teams beim Staffelmarathon mit. Den Marathonlauf der Damen gewann Jutta Hugenberg (Holdorf). Zudem trugen sich Bastian Düser, Lena Hermes (Dreiviertelmarathon), Michael Reise, Johanna Wieferig (Halbmarathon) und Julia Fangmann (10 km) in die Siegerlisten ein. Sie wurden von Tobias Gerdesmeyer, allgemeiner Vertreter des Lohner Bürgermeisters, geehrt. Beim Zieleinlauf begleitete die Lohner Gruppe "Sambalaon" von der Kreismusikschule alle Läufer mit heißen brasilianischen Rhythmen. Den Regen konnten sie nicht wegtrommeln, aber sie verbreiteten genau wie das Moderatorenduo Hans Jürgen Müller und Birgit Winkel gute Stimmung im nasskalten Motorpark. Die Waldschleicher bedanken sich bei ihren Sponsoren: Barmer Er- satzkasse Lohne, Modehaus Hartke, Volksbank Lohne-Mühlen, Stadt Lohne, Restaurant Steilkurve, Sport Böckmann, Eichen- Apotheke, E-Center Lohne, Nasch, Öffentliche Versicherungen Hermann Brockhaus Dinklage sowie die Bäckereien Wolke, Overmeyer, Punte und Hentemann. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** EICHSFELDER TAGEBLATT vom 31. März 2009 Olaf Waida triumphiert beim Bronson-Bar-Lauf Ganz im Zeichen des Laufsports stand am Wochenende das Geschehen in Hilkerode. Bei der fünften Auflage des Bronson-Bar- Laufs begaben sich zahlreiche Läufer und Nordic Walker auf eine 5,3 Kilometer lange Strecke zwischen der Ellergemeinde und Rhumspringe. “Dieses Mal wird eine 17 vor dem Komma stehen”, versprach Mitorganisator Björn Henkel kurz vor dem Start des Hauptlaufes, bei dem Olaf Waida von der LG Eichsfeld im Vorfeld als Favorit gehandelt wurde. Dieser sollte sowohl seiner Favo- ritenstellung gerecht werden als auch die Aussage von Henkel bestätigen. In einer Zeit von 17:55,9 Minuten sicherte sich Waida den Sieg im 58-köpfigen Feld. Auf Platz zwei landete Alfred Simon von der LG Göttingen (18:29,3), gefolgt von Lokalmatador Alois Sommer, der für das gastgebende Bronson-Bar-Laufteam an den Start ging und die Ziellinie in einer Zeit von 18:32,5 überquerte. Beste Frau wurde Tanja Hupfeld (LG Göttingen/19:13,7) auf Platz fünf. Während die Läufer sich im Ziel bereits mit Wasser und Tee stärkten und sich über ihren absolvierten Wettkampf austauschten, waren die Nordic Walker noch unterwegs. Nach 42:18,1 Minuten wurde Christiane Diedrich (FC Hertha Hilkerode) als Erste bejubelt. Nur eine halbe Sekunde später kam Monika Sommer, ebenfalls für den FC Hertha Hilkerode gestartet, ins Ziel. Aufgrund des geringen Zeitabstands teilten sich die beiden den Sieg. Wie in den vergangenen Jahren geht der Erlös des Bronson-Bar-Laufs an den Förderverein der Hilkeröder Paul-Maar-Grundschule. “400 Euro sind zusammengekommen”, verkündete Henkel. Der Dank der Organisatoren geht an die zahlreichen Sportler und an die Sponsoren. Der Umstand, dass der erhoffte Teilnehmerrekord nicht zu Stande kam, war für die Veranstalter nur ein kleiner Wermutstropfen: Statt der knapp 100 angemeldeten kamen aufgrund des schlechten Wetters nur 77 Läufer nach Hilkerode. Die Teilnehmerzahl konnte sich dennoch sehen lassen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 31. März 2009 (Zwei Artikel) Lauf der Rekorde durch Wustrow Halbmarathon mit 228 Teilnehmern und Streckenbestzeit Wustrow (dm). So viele Teilnehmer wie noch nie, ein Streckenrekord sowie viele Bestleistungen und gute Zeiten für hiesige Seni- orenläufer, Schülerinnen und Schüler - der Wustrower Halbmarathon war ein wahrer Lauf der Rekorde. Am meisten freute sich Veranstaltungschef Hermann Walther von der IGAS Wendland über den neuen Teilnehmerrekord. Wegen des ungemütlichen Wetters mit Nieselregen und Wind nahmen gut drei Dutzend Läuferinnen und Läufer ihre Startzusage nicht wahr, aber über 30 Nachmelder führten dann doch zu einem neuen Teilnehmerrekord von 228 Sportlerinnen und Sportlern über die vier Strecken, die meisten von ihnen aus Lüchow-Dannenberg. Dem Hauptlauf über die Halbmarathondistanz drückte Jörg Deumann von Post-SV Uelzen seinen Stempel auf. Mit 1:18:50 Std. verbesserte der Crosslauf-Bezirksmeister der M40 den Streckenrekord um über eine Minute Deumann hatte die Führung schon nach gut einem Kilometer übernommen, seine Verfolger konnten ihn bereits nach der ersten der vier 5-km-Runden rund um und durch Wustrow nicht mehr sehen. Im Ziel betrug sein Vorsprung auf den ersten seiner 54 Mitläufer über 4 Minuten. Lars Schultz aus Magdeburg führte mit 1:23:24 Std. die Verfolger an. Als Dritter holte sich Hans-Bernd Gneist vom MTV Dannenberg nach dem Ausfall von Hans-Joachim Heermann vom SC Lüchow wie erwartet den Kreismeistertitel in neuer Bestzeit von 1:24:31 Std. Der M45-Läufer führt seine gute Leistung auf sein Marathontraining zurück und darauf, dass er fast das ganze Rennen in Wustrow mit jemanden zusammenlief. Als nächste Lüchow-Dannenberger überraschten Bernd Martel und Uwe Hamann (beide IGAS Wend- land) mit neuen Bestzeiten. Martel landete mit 1:26:48 Stunden auf dem neunten Platz, während sich Hamann über 1:27:19 Std. freute. Die älteren hiesigen Seniorenläufer glänzten trotz des fast ständigen Nieselregens mit Zeiten, mit denen sie auch auf Be- zirksebene zu den Spitzenläufern gehören. Wolf Stahlknecht lief in der M55 als Sieger gute 1:30:04 Stunden vor seinem Trainings- kameraden Hermann Walther, der die 21,0975 Kilometer in 1:34:29 Std. absolvierte. Der Veranstaltungsleiter legte die vier Runden gemeinsam mit Reiner Burmester von der TSV Hitzacker zurück, der mit 1:34:30 Std. in der M60 siegte. Schwach war die Betei- ligung bei den Frauen: Sabine Heidmann vom MTV Obermarschacht siegte in 1:41:27 Stunden vor nur zwei Konkurrentinnen. Da- runter war keine Lüchow-Dannenbergerin, so dass erstmals kein Kreismeistertitel bei den Frauen über diese Distanz vergeben wurde. Auch über 10 Kilometer setzten die Senioren die Akzente. Ditmar Grote (M50) vom SV Rosche siegte in 40:29 Min. klar vor Rudolf Thiele vom SC Lüchow. Der 63-Jährige lief gute 41:33 Minuten und lag weit vor dem 24 Jahre jüngeren Marko Gehrke von der Be- triebssportgruppe der SKF Lüchow in 42:39 Minuten. Bei den Frauen gewann Monika Winkler vom MTV Bad Bevensen in 46:37 Minuten vor Manuela Paul von der SV Lemgow/Dangenstorf, die in 49:04 Minuten als schnellste Lüchow-Dannenbergerin über- raschte. Gut 80 Feuerwehrleute der Wehren Wustrow, Lensian, Lübbow, Dangenstorf, Bösel und Woltersdorf sperrten die Strecke ab. Dietrich und Jana Plorin werteten am Computer die vier Läufe ungewöhnlich schnell aus, so dass die Sieger schon kurz nach Ab- schluss der einzelnen Läufe geehrt werden konnten. Einzige kleine Nicklichkeit: Wegen eines Programmfehlers wurden die jüngsten Jahrgänge beim Kinderlauf zusammengefasst. Bei der Siegerehrung konnte dieser Fehler nicht behoben werden. Die betroffenen Jungen und Mädchen erhalten ihre Urkunden und Medaillen nachgereicht.
Schnelle Nachwuchsläufer Schülerinnen und Schüler glänzten mit guten Zeiten über 5 Kilometer Wustrow (dm). Die hiesigen Nachwuchsläuferinnen und Nachwuchsläufer präsentierten sich beim Wustrower Halbmarathon in guter Frühform. Dabei erzielten mehrere Schülerinnen und Schüler über 5 km Zeiten, mit denen sie auch auf Bezirksebene mit- halten können. Ole Schönke von der TSV Schnega verbesserte sich als Schnellster der Kreismeisterschaften im Straßenlauf über 5 km auf gute 19:23 Minuten. Von den hiesigen Läufern war nur der B-Jugendliche Lennard Frank vom SC Lüchow schneller, der sich um ein paar Sekunden auf 18:48 Minuten steigerte. Ein hochkarätige Zeit lief auch Lokalmatador Luca Jagow von der IGAS Wendland. Der M12-Läufer verbesserte sich über den Winter um fast drei Minuten auf 20:54 Minuten. Auch Marten Kracke vom SC Lüchow bewies als Sieger der M11 mit 22:22 Minuten erneut sein Talent für den Ausdauerlauf. Bei den Schülerinnen war Simone Richter als W-15-Kreismeisterin in 23:51 Minuten Beste über 5 Kilometer. Hinter ihr folgte ein starkes Trio des TSV Schnega mit Gina Westphal (W12) in 24:16 Min., Joana Götz (W13) in 24:30 Min. Und Leonie Reinke (W11) in 24:49 Min. Einen beeindruckenden Vorsprung lief Leon Hamann (IGAS/M10) beim Kinderlauf mit 68 Jungen und Mädchen heraus. Nach 850 Metern in schnellen 3:07 Minuten lag Leon fast 100 Meter vor Aaron Lawson von der SV Lemgow/Dangenstorf in 3:27 Min. Schnellstes Mädchen bei diesem Lauf durch die Wustrower Innenstadt war Johanna Busse von der IGAS Wendland, die nach 3:38 Min. klar vor Lea Germann in 3:42 Min. siegte. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 6. April 2009 "Geiles Wetter" - Da brennt der Asphalt Teilnehmerrekord verpasst: 278 Aktive genießen trotzdem 10-Kilometer-Lauf in vollen Zügen Von Arek Marud Knesebeck. Der Teilnehmer-Traum von der 300er-Zaubermarke ging zwar nicht in Erfüllung. Dafür wurden andere Träume wahr. "Ist das nicht ein geiles Wetter", schwärmte der VfL-Vorsitzende Wolfgang Sander am Rande des 9. Knesebecker Einhornlaufs mit 278 Aktiven, darunter 20 Walker. Wer sich gegen einen Start am frühen Sonntagmorgen an der Grundschule in Knesebeck entschied, hatte einiges verpasst: Das perfekte Lauf-Wetter zum Beispiel mit frühlingshaften Temperaturen und leicht bewölktem machen. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal zwei Jahre alt. Mats-Ole Rücker lief aber nicht. Er fuhr. Im Kinderwagen. Sein leistungs- starker Motor hieß Papa Jan (35) vom VfR Wilsche-Neubokel. "Es hat Spaß gemacht", sagte Vater Rücker. Nicht einmal Schlag- löcher vermochten das Duo zu stoppen. Dem bestens gefederten Kinderwagen sei dank. Dieser wurde in der Regel geschoben. Ging es dann doch einmal bergab, griff Rücker zum Band, um das dreirädrige Gefährt nicht davoneilen zu lassen. Keine einfache Prozedur, die Rücksicht der Mitläufer erfordert. "Die Teilnehmer gehen hier aber sehr respektvoll miteinander um." Anerkennung verdient auch die Leistung von Michael Berlinecke. Obwohl er blind ist, wagte er sich auf die für ihn sehr unangenehme Strecke. Natürlich nicht alleine, sondern mit einem zweiköpfigen Helferteam, das ihn an einem Seil abwechselnd durch das hucklige Terrain ins Ziel führte. Die Konzentrationsanforderungen sind hier noch größer als bei Straßenrennen. "Ich muss die Füße höher ziehen. Wenn eine Bodenwelle kommt, geht es auch mal plötzlich bergab." Thomas Schiefelbein und Volker Schneemelcher sorgten jedoch mittels eines Seils und klarer Anweisungen und Warnungen für einen störungsfreien Betrieb. "Sie haben mich sagenhaft durch die Strecke gebracht", lobte Berlinecke, dessen Wirbelsäule dennoch den einen oder anderen unverhofften "Schlag" abbekam. Einer, der zum festen Inventar des Knesebecker Laufes gehört, ist Wolfgang Sander. Seit Jahren schon macht er mit. "Das gehört sich so, wenn man Vereinsvorsitzender des VfL Knesebeck ist." Sander schwärmte nicht nur vom Wetter, sondern von den Be- dingungen, die dieser zweite Lauf im Rahmen der Laufcup-Serie Wolfsburg-Gifhorn bietet. "Die Schule und Turnhalle grenzen an. Das ist eine optimale Location für ein solches Event." Auch aus diesem Grund beneiden viele den Organisator des Einhornlaufs, Marco Laeseke, der erst den Startschuss abfeuert, um die Ankömmlinge später per Mikrofon am Ziel willkommen zu heißen. Auch er war zufrieden. "Zum Laufen war das Wetter optimal. Die Sonne hat nicht geknallt." Für einen Knalleffekt sorgte Emanuel Schoppe (LG Braunschweig/32:57 Minuten). Er kam er als Erster ins Ziel. Bei den Frauen siegte Ingrid Le Tourneur-Wornitzki (LG Derendingen/41:00). "Ungewöhnlich", staunte Laeseke. "Es war erst Emanuels dritter Lauf über zehn Kilometer. Und dann brennt er so eine Zeit in den Asphalt." ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 6. April 2009 Die Aktiven liebten den „Rausch der Kilometer“ Optimale Witterungsbedingungen beim „3. Sparkassen City Marathon“ (hwi). Fast 1500 Aktive aus 16 Nationen und über 200 Städten hatte es an die Nordsee gezogen, um am „3. Sparkassen City Marathon“ in Cuxhaven teilzunehmen. Optimale Witterungsbedingungen sorgten für Rekorde und den Genuss des „Rausches der Kilometer“. Der Veranstalter „executiveSPORTS“ und der ausrichtende Kreis-Leichtathletikverband konnten am Ende einer groß- artigen Veranstaltung mehr als zufrieden sein. Insgesamt rund 250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Cuxhavener Ver- einen, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, Mitarbeiter der Johanniter, des DRK und Beamte der Polizei sorgten für einen rei- bungslosen Ablauf einer großartigen Veranstaltung. Moderator Arthur Schmidt (Herborn), in vielen Marathon-Schlachten erprobt, hatte bei diesem Publikum leichtes Spiel. Er versorgte die Zuschauer kompetent und umfassend mit allen Informationen zu den Athleten. Bürgermeister Bernd Jothe freute sich über „ein ganz besonderes Event, denn Bewegung tut Not“. So war er selbst mit dem Rad zum Kaemmererplatz gekommen, um in eine ungewohnte Rolle zu schlüpfen. Er nahm die Startpistole in die Hand und startete den „3. Sparkassen City Marathon“. Los ging es mit dem Bambini-Lauf über 2,5 Kilometer. Hier siegte Tobias Nolte (OT Bremen) in 9:06 Minuten vor Nico Hebbeln (TSV Altenwalde, 9:37) und Kilian Pontus Müller (ATSC). Bei dem Mädchen war Janne Schepergerdes (Rot-Weiss Cuxhaven) in 10:34 nicht zu bezwingen. Es folgten Svantje Welsch (11:04) und Sophie Kück (Nordholz, 11:15). Über die 5 Kilometer triumphierte ein Cuxhavener Ausnahmeathlet. Andreas Jagdhuber von Rot-Weiss Cuxhaven setzte sich in hervorragenden 16:26 Minuten klar durch. Mit dieser Zeit müsste er unter den Top-5 der deutschen Jahresbestenliste liegen! Auf den zweiten Platz kam Moritz Schmidt (Wesermünde, 18:56) vor Jan Niklas Kersten (Bremerhaven, 19:53). Bei den Mädchen war Keshia Lambrecht (Wehdel, 23:05) nicht zu schlagen. Zweite wurde Rieke Meyerherm (Wehdel, 23:27) vor Julia Stamm (Fritzlar, 23:34). Beste Cuxhavenerin war Alicia Kersten auf dem 5. Platz (23:39). Die 10-Kilometer der Männer gewann Helmut Karwinkel (Oelde) in guten 35:37 vor Julian Fritzenschaft (Osten, 36:08) und Torsten Naue (Bremen, 36:32). Sehr guter Vierter wurde der Otterndorfer Marius Gillner (38:26) vor Jan-Ferdinand Lühmann von Rot-Weiss Cuxhaven (38:38), der durch die Abitur-Vorbereitung allerdings nicht im Training war. Eine großartige Leistung lieferte Anne Fischer vom ATSC über die 10-Kilometer der Frauen ab. Sie musste sich in 40:34 Minuten nur der Siegerin Imke Schmidt (HSV, 37:25) über die 10-Kilometer-Strecke geschlagen geben. Dritte wurde Sandra Schröder (TSV Neuenwalde, 41:17). Über die Halbmarathon-Strecke der Männer kam keine Spannung auf, denn Horst Wittmershaus (Weyhe, 1:15,25 Stunden) war einfach zu stark. Auf die Plätze kamen Stefan Lemcke (Stellichte, 1:17:35) und Carsten Glinsmann (Heptstedt, 1:18:46). Der für den TSV Otterndorf startende Michael Tietje belegte einen sehr guten neunten Platz (1:24:21). Bei den Frauen konnte Rot-Weiss Cuxhaven einen großartigen Erfolg verbuchen. Dana Leistner belegte in 1:35:09 den zweiten Platz hinter der klaren Siegerin Angela Mantel (Hemmoor, 1:31:03). Die Hemmoorerin zeigte eine absolute Klasseleistung. Dritte wurde die Trierin Wiebke Wolschendorf (1:36:27). Und auch beim Marathon konnte ein Cuxhavener überzeugen. Peter von Heygendorff kam in 3:19:14 Stunden auf den sehr guten elften Platz. Hier landete Oliver Sebrandtke (Stuhr) in tollen 2:45:08 einen Start-Ziel-Sieg. Zweiter wurde Frederik Brandenstein (Essen, 3:00:06) vor Egbert Zabel (Köthen, 3:02:18). Bei den Frauen gewann Ute Deters (Everstein, 3:27:37) vor Heike Naumann (Leipzig, 3:29:57) und Claudia Weber (3:32:55). Wer erlebte, wie begeistert die Zuschauer am Kaemmererplatz und an der wunderschönen Strecke die Läuferinnen und Läufer unterstützte, war begeistert. Selbst die La-Ola-Welle rollte durch das Publikum und half den Aktiven, die Qualen leichter zu er- tragen. Die Strecke war anspruchsvoll, aber - so äußerten viele Aktive - wunderschön. Und so verwundert es nicht, dass sich nicht nur zahlreiche Zuschauer, die Veranstalter und die Stadt Cuxhaven, sondern auch viele Athleten schon jetzt auf den „4. Spar- kassen City Marathon 2010“ freuen. ==> Ergebnisse -- Presseberichte vom 6.4. / 7.4.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 7. April 2009 (Auszug / Nur Text - ohne Ergebnisse) 1136 Läufer erreichten das Ziel Ergebnisse des 3. Sparkassen City Marathons Cuxhaven / Fünf-Kilometer-Zeit von Jagdhuber ragt heraus Cuxhaven (flü). Der 15-jährige Andreas Jagdhuber hat bei seinem Heimrennen über fünf Kilometer für die herausragende Leistung beim 3. Sparkassen City Marathon gesorgt. Der Athlet von Rot-Weiss hat sich in einer tollen Frühform gezeigt. Seine 16:26 Mi- nuten hätten im vergangenen Jahr Rang fünf in der Deutschen Bestenliste und Platz eins in der niedersächsischen Bestenliste (mit über einer halben Minute Vorsprung) bedeutet. Zu berücksichtigen ist hier außerdem, dass Jagdhuber seine Zeit am Anfang der Saison erzielt hat und nicht wie die in den Bestenlisten 2008 aufgeführten Läufer in der Hauptsaison. Dementsprechend wird der Schützling von RW-Leichtathletik-Trainer Hannes Mahler sicherlich noch seine jetzt gelaufene Zeit in diesem Jahr unterbieten können. Ob er an den fünf Jahre alten Landesrekord (Sadik Klingenberg, Dörpen, 15:48) oder sogar an die vor 13 Jahren aufge- stellte deutsche Bestleistung (Benito Dell, Ohra-Hörsel, 15:05) heranlaufen kann, ist nicht vorhersehbar. Insgesamt haben übrigens 1136 Läufer auf den fünf verschiedenen Strecken das Ziel erreicht. Besonders beliebt war der Halb- marathon, hier schafften 505 Teilnehmer die 21 Kilometer lange Strecke. Auf dieser Seite veröffentlichen wir heute nun Ergebnis- listen.......... ==> Ergebnisse -- Presseberichte vom 6.4. / 7.4. ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 8. April 2009 Kuriositäten inbegriffen Von Kaj Mortensen Harburg. Russen, Spanier und vor allem Bewohner der norddeutschen Tiefebene: Wenn Anfang April der Startschuss zum Halb- marathon, Zehn-Kilometer- und Jedermann-Lauf der LG HNF an der Ecke Francoper und Neuwiedenthaler Straße ertönt, dann ist eigentlich immer Stimmung garantiert. Kuriositäten sind dabei im Preis inbegriffen. Vor zwei Jahren hatte ein bis dato unbekannter Russe für Schlagzeilen gesorgt, als er auf Verwandten-Besuch in Neugraben war, kurzerhand mitlief und quasi im Vorbeigehen den Halbmarathon gewann. Diesmal sorgte ein Spanier für Schlagzeilen: José Poyatos hieß der Läufer, der zu einer Gruppe von laufbegeisterten spanischen Airbus-Mitarbeitern gehörte, die in Neugraben mitliefen. Mit-Organisator Mark Schepanski: "Der muss noch reichlich Benzin im Tank gehabt haben. Eigentlich wollte er nur am Zehn-Kilometer-Lauf teilnehmen. Dann verpasste er je- doch aufgrund mangelnder Ortskenntnis die Wendemarke. ,Kein Problem', sagte er sich daraufhin. ,Dann nehme ich eben einen kleinen Umweg über den Halbmarathon'." Der bis dahin unbekannte Spanier hielt wacker durch. In der Zeit von 1:41:00 Stunden wurde er beim Halbmarathon 148. von 325 Läufern. Das war der kuriose Höhepunkt der Veranstaltung. Ansonsten hatten die Organisatoren weniger zu lachen: Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sind aber auch an der LG HNF nicht spurlos vorbeigezogen. Statt 855 Teilnehmern wie im Vorjahr waren es dies- mal rund 300 weniger. Und das, obwohl die Veranstalter im Vergleich zum Vorjahr die Teilnahmegebühren unverändert gelassen hatten und jeder angekommene Teilnehmer ein Finisher-Shirt, eine Medaille und eine Urkunde bekam. Für die Sieger gab's zu- sätzlich Pokale. Mark Schepanski: "Auch wenn es nur ein paar Euro sind, sparen die Leute teilweise selbst da. Einige gehen dann lieber im Wald für umsonst laufen." In Neugraben ließ man sich davon jedoch nicht ärgern und setzte ein pralles Gute-Laune-Programm mit Anschluss an die Läufer- Familie dagegen. Mitorganisator Matthias Thiessen: "Wir hatten hier keine Probleme, ehrenamtliche Mitarbeiter zu rekrutieren. Da wir eine große Nachwuchsabteilung haben, waren es allein mehr als 30 Jugendliche, die beispielsweise Urkunden gestempelt, Getränke verteilt und Parkplätze abgesperrt haben." Auch Thiessen war fleißig dabei und gab den "Knipser": "Ich habe im Ziel- einlauf ungefähr 200 Zeiten bei den Halbmarathonis per Hand gestoppt." Unter dem Strich war immerhin noch ein stattliches Läuferheer von 540 Aktiven übrig geblieben. Das wurde reich beschenkt, denn es ging entlang der schönen Wendepunktstrecke über Francop, das Rübker Obstanbaugebiet, den Neuenfelder Hinterdeich bis zum Ziel auf dem Sportplatz Neumoorstück. Die nächsten LG-HNF-Veranstaltungen werden einige Abendläufe im Juni sein. Streng genommen geht es eigentlich schon am 26. April weiter: Dann wird eine Gruppe von 30 bis 40 LG-HNF-Läufern am 24. Hamburg-Marathon teilnehmen und dabei von Weitem an den schwarz-weiß-grünen Trikots zu erkennen sein. Ergebnisse, Halbmarathon, Männer: 1. Benjamin Ehlers (TH Eilbeck/1:16:28), 2. Stefan Hüppe (Tostedt/1:18:10), 3. Detlef Peters (TSV Eintracht Hittfeld/1:19:14). Frauen: 1. Manuela Sporleder (100 Marathon Club/1:26:34), 2. Jana Jungnickel (BSG Otto Versand/1:27:45), 3. Charlotte Doeding (Hamburg/1:32:31). Zehn Kilometer, Männer: 1. Jon-Paul Henriksen (Hamburg/ 34:44), 2. Wieslaw Slawinski (HSV/35:59), 3. Axel Schulze (TSV Eintracht Hittfeld/36:22). Frauen: 1. Alejandra Andrada (Ham- burg/43:37), 2. Claudia Jordan (PSV Buxtehude/46:10), 3. Anja Carsten-Laurisch (TS Harburg/48:39). ==> Alle Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. April 2009 Der Osterlauf fand bei tollem Wetter statt Über 200 Athletinnen und Athleten am Start / Torsten Naue (LG Bremen-Nord) gewann über 8000 Meter (hup). Diese Lauf-Veranstaltung, die der TSV Wanne jetzt schon zum 32. Mal am Ostersonnabend in Ahlen-Falkenberg durch- führte, erfreut sich immer noch einer sehr großen Beliebtheit. Zum ersten Mal hatte Martin Spielmann (Leichtathletik-Abteilungs- leiter) die Leitung des Osterlaufes übernommen. Er löste Walter Wollenweber ab, der aber weiter mitarbeitete und als Starter fungierte. Die Waldlaufstrecke in Ahlen-Falkenberg, die Crosslaufcharakter besitzt, war von zahlreichen Helfern sehr gut präpariert worden, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur wenige aufgeweichte Stellen zu durchlaufen hatten. Bei schönem Frühlingswetter gingen über die 8000-Meter-Distanz insgesamt 73 Frauen und Männer an den Start. Bei den Männern setzte sich Torsten Naue (LG Bremen-Nord, Jahrgang 1965, 29:16 Minuten) sofort an die Spitze und dominierte diese Strecke. Er gewann vor Mario Schwiemann (1970, 30:02) und Marius Giller (beide TSV Otterndorf, 1985, 30:33). Bei den Frauen siegte Sandra Schröder, (1978, 33:09) vor Birgit Grewe (beide Neuenwalde, 1970, 36:45) und Ingrid Protmann (VfL Wingst, 1954, 38:32) Sebastian Stinski gewann über 3500 Meter Stark auch Sebastian Stinski (SC Hemmoor, 1988), der zum zweiten Mal bei den Männern über die 3500-Meter-Strecke (insge- samt 21) antrat. Im vergangenen Jahr wurde Stinski noch Zweiter, diesmal gewann er in 12:43 Minuten. Es folgten Holger Brunk- horst (TSR Ahrenswohlde, 1969, 12:56) und Till Gusky. (OSC Bremerhaven, 1988, 13:05). Bei den Frauen setzte sich Tora Gusky (1987, 17:16) durch. Es folgte Manuela Gusky (beide OSC Bremerhaven, 1961, 17:18) und Angelina Langhorst (Bramstedt, 1994, 20:38). Sensationell hoch war die Teilnehmerzahl beim Nachwuchs. Hier mussten die Schülerinnen und Schüler D über die 400-Meter- Distanz nicht wie üblich gemeinsam, sondern getrennt starten (wir berichten). ==> Ergebnisse ==> Pressebericht vom 15. April 2009 (Schüler- und Jugendläufe) ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 14. April 2009 (Von Hartmann Jung) Süleyman Kuzguncu lief allen davon Fast 70 Teilnehmer beim 13. Osterlauf in Oker Goslar-Oker. Nach dem plötzlichen Wintereinbruch im Vorjahr war es in diesem Jahr wohl der mit aller Macht hereinbrechende Frühling, der einige von einem Start beim 13. Osterlauf “Rund um die Eulenburg” des Läufer-Teams Oker abhielt. Noch beim mar- kieren der Strecke am Ostersonntag war kein Baum in Blüte, über Nacht setzte die Blüte bei einigen Bäumen entlang der Strecke ein und für viele war es ein schönes Erlebnis, in dieser Natur zu laufen, bei Stadtläufen fehlt dies ja fast völlig. Von den knapp 70 Läufern und Läuferinnen aus 44 Vereinen bzw. Wohnorten von Hannover, Braunschweig, Hildesheim bis Northeim und natürlich aus der näheren Umgebung und einigen Urlaubern - LG Bad Schwartau, ASV Duisburg und Frankfurt - gab es viel Lob für die land- schaftlich schöne Strecke. Leider waren die Schülerläufe nicht gut besetzt, die Osterferien machten sich doch nachhaltig bemerkbar, aber dafür gab es im Lauf über 5,3 km gleich einige neue Streckenrekorde. Bei den Männer schaffte Emanuel Schoppe aus Braunschweig die gewiss nicht leichte Strecke mit den Anstieg zu den Schlammteichen weiter zur Aufbereitung bis zum Forsthaus (höchster Punkt) zurück über den “Osterfeuerplatz” zum Start- und Zielplatz in guten 18:20 Minuten, diese Zeit hat noch keiner geschafft. Auch die Siegerin der Frauen, Frederike Peetz (Hannover 96) beendete ihren Lauf nach 22:48 Minuten mit neuem Streckenrekord. Im Lauf über ca. 10,6 km dominierte der wohl zur Zeit stärkste Langstreckler des NLV-Kreises Goslar, Süleyman Kuzguncu (TSG Wildemann) vor Markus Spangenberg (ASV Duisburg). Eigentlich wollte Andreas Gast vom veranstaltenden Läufer-Team nicht starten, er bereitet sich intensiv auf den Hamburg-Marathon vor, doch kurzfristig entschied er sich doch zu einem Start. Er lief ein gleichmäßiges Rennen ohne sich voll auszugeben und wurde Vierter. Als schnellste Frau kam Simone Hamann (SC Springe) ins Ziel. Weitere Streckenrekorde gab es durch Vera Kröhl (MTV Astfeld) bei den Frauen W50 im 5,3 km Lauf und Sohn Andrè im ca. 2.400 m Lauf. Bis zur Siegerehrung und Verlosung von einigen kleinen Preisen konnten die verbrauchten Kalorien mit dem obligatorischem Osterei, Tee, Kaffee und Kuchen wieder aufgefüllt werden. Schnell fanden die kleinen Sachpreise einen neuen Besitzer und schon kurz nach 12.00 Uhr bedankte sich der Vorsitzende des Läufer-Teams Oker, Hartmann Jung, bei allen Aktiven für ihre Teilnahme und wünschte allen eine gute Heimreise. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 15. April 2009 Nachwuchs mit einem Osterhasen beohnt Über 100 Jugendliche bei Laufveranstaltung des TSV Wanna am Start / Jagdhuber gewinnt über 1750 Meter (hup). Der Leichtathletik-Nachwuchs war beim 32. Osterlauf des TSV Wanna sehr stark vertreten. Über die 1750-Meter-Distanz dominierte Andreas Jagdhuber (Jahrgang 1994, Rot-Weiss Cuxhaven) in 5:30 Minuten. Wie der Veranstalter mitteilte, meldeten gerade viele Nachwuchsläuferinnen und -läufer bei diesem beliebten Wettbewerb im Waldgebiet von Ahlenfalkenberg. Die jüngsten Athleten, die Schülerinnen und Schüler D, starteten nicht wie in den Vorjahren gemeinsam, sondern diesmal getrennt. Auch bei den männlichen Jugendlichen war die Beteiligung recht gut, dagegen ließ die Anzahl der weiblichen Starterinnen doch etwas zu wünschen übrig. Dabei war auch die komplette Fußballmanschaft vom ausrichtenden TSV Wanna. Bei der Siegerehrung gab es neben Plaketten, Medaillen und Urkunden auch für jeden einen Osterhasen. Bei den Schülern A bestätigte der für Rot-Weiss Cuxaven startende Andreas Jagdhuber, der vor einer Woche beim “3. Sparkassen City Marathon" in Cuxhaven über fünf Kilometer siegreich war, in Ahlenfalkenberg seine gute Frühform und siegte über die 1750- Meter-Distanz in 5:30 Minuten. Den zweiten Platz, wie im Vorjahr, belegte Sean Hahnefeldt (TSV Otterndorf, 5:39) vor Lars von Kamp, der im letzten Jahr noch gewann. (alle Jahrgang 1994, TSV Bremervörde, 5:52). Siegerin bei den Schülerinnen A war Denise Stam (TSV Bremervörde, 1995, 7:02). Tom Lüdders (TSV Midlum, 1997) gewann über 1750 Meter bei den Schülern B in der Zeit von 6:57 Minuten knapp vor Malte Spinck (TSV Wanna, 1997, 6:58) und Björn Griemsmann (SC Hemmoor, 1996, 7:00). Mareike Cordts (TSV Midlum, 1997, 10:11) siegte bei den Schülerinnen B. Über 2600 Meter (männliche Jugend B ) siegte Jannek Lührs (TSV Bremervörde, 1992, 9:50) deutlich. Es folgten David Strunck (11:23 Minuten) vor Martin Wilkens (beide VfL Wingst, beide 1995, 11:33). Hier siegte bei der weiblichen B-Jugend Hannah Henrich (TSV Bremervörde, 1992, 11:46) vor den beiden Wingsterinnen Katharina Eulenstein (1994, 12:09) und Liv Hitzegrad (1993, 12:29). Die Disziplin über 3500 Meter war nur mit drei männlichen und zwei weibliche Aktiven besetzt, Die Sieger: Niclas Simon (VfL Wingst, 1991, 13:41) und Rebecka Oellermann (TSV Otterndorf, 1991,18:18). Tobias Brüggemann belegte bei den Schülern D über 400 Meter Platz eins in 2:04 Minuten. Sophia Schlichtmann (beide SC Hemmoor, beide 2000, 1:53) gewann bei den Schülerinnen D. Über die 850-Meter-Distanz gewann bei den Schülern C Moritz Schmidt (LG Wesermünde, 1999, 2:53) und bei den Schülerinnen C Angelina Welsch (SC Hemmoor; 1999, 3:06). Der TSV Wanna bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. ==> Ergebnisse ==> Pressebericht vom 14. April 2009 (Allgemein, 3500 und 8000 Meter) ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. April 2009 Teilnehmer-Rekord beim Störtebeker-Lauf Leichtathletik: Mehr als 350 Sportler nahmen an der Veranstaltung von Fortuna Wirdum teil Marienhafe. Überaus zufrieden mit dem diesjährigen Störtebeker-Straßenlauf zeigten sich die Veranstalter von Fortuna Wirdum. Bei herrlichem Wetter hatten am Ostermontag viele Läufer den Weg nach Marienhafe gefunden, um sich an einem der ersten Straßenläufe der Saison zu beteiligen. Mehr als 350 Sportler gingen an den Start und sorgten für einen neuen Teilnehmer- Rekord. Wie in den vergangenen Jahren waren auch diesmal einige Urlauber vertreten, die sich vom Störtebekerlauf und seiner familiären Atmosphäre sehr angetan zeigten. Großen Anklang fand der neu ins Programm genommene Schülerlauf. Gleich 61 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren liefen die ein Kilometer lange Schleife und wurden bei der Ankunft auf dem Sportplatz von ihren Eltern und den bereits anwesenden Läufern förmlich ins Ziel getragen. Als Erster ins Ziel kam der 13-jährige Chris-Manuel Horn von der LG Wilhelmshaven in 3:30 Minuten. Ihm dicht auf den Fersen und schnellste Schülerin war die gleichaltrige Tanja Lemke (3:35) vom TV Nellingen aus Schwaben, die zurzeit bei Verwandten in Marienhafe Urlaub macht und sich kurzfristig zusammen mit ihren zwei Schwestern für den Straßenlauf meldete. Mit 160 Läufern - doppelt so viele als im Vorjahr - startete der Fünf-Kilometer-Lauf. Hier siegte mit deutlichem Vorsprung und neuem Streckenrekord Thomas Böckenholt vom ESV Münster in 16:18 Minuten. Zweiter wurde Anton Sanders von der LG Ost- friesland in 17:49 vor dem B-Jugendlichen Holger de Vries vom TV Norden (18:06). In einer sehr starken Frauenkonkurrenz hatte Kerstin Lüken von der Emder LG die Nase vorn. Sie kam in 18:59 ins Ziel und verbesserte damit ebenfalls den alten Streckenre- kord. Waltraud Klostermann und Susanne Hellmers (beide TV Norden) folgten in 19:58 bzw. 21:04 Minuten. Die schnellsten Schüler kamen aus Wilhelmshaven: Julien Hörig siegte in 18:35. Einen Hattrick schaffte Lea Okken vom TV Norden. Sie war zum dritten Mal in Folge die schnellste Schülerin und gewann in 21:45 Minuten. Dahinter platzierten sich Nele und Meemke Peterssen, ebenfalls TV Norden, in 23:19 bzw. 23:23. Zum Schluss liefen 138 Läuferinnen und Läufer die Zehn-Kilometer-Strecke. Hier machte sich dann doch das warme Wetter be- merkbar, so dass mancher unter seinen Möglichkeiten blieb. Sieger war ein alter Bekannter: Jan Waschkau (Germania Leer), be- reits Gewinner des Fortuna-Crosslaufs am Marienhafer Kiessee, zeigte auch diesmal seine Klasse und gewann in 34:53 Minuten. Auf Platz zwei kam Hauke Köller vom TuS Weener in genau 36:00 Minuten knapp vor Joost Asche (TSV Kirchdorf) in 36:03. Die schnellsten Frauen waren Bettina Pilney (Jengum) in 47:09, Katrin Schilz (LT Schafhauser Wald) in 47:54 und Heide Meier (48:01) vom Ausrichter Fortuna Wirdum. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 19. April 2009 Eike Steinmann ist nicht zu bremsen Joachim Bauer lässt sich in Vegesack mitziehen Von Matthias Thode Vegesack. Eike Steinmann vom TSV Kirchdorf ist der Sieger des 24. Vegesacker Citylaufes. Der Gewinner über die fünf Kilo- meter-Distanz aus dem Vorjahr hatte diesmal die Konkurrenz über die zehn Kilometer mit einer schnellen Schlussrunde letztlich sicher im Griff. "An den Anstiegen bin ich es ruhiger angegangen und bergab habe ich dann richtig Tempo gemacht", verriet Eike Steinmann im Ziel sein Erfolgsgeheimnis. Mit der Endzeit von 33:47 Minuten fehlten dem Kirchdorfer auf den vier schweren City- runden nur sieben Sekunden zur persönlichen 10-Kilometer-Bestzeit. Für den Paukenschlag aus Bremer Sicht sorgte im Sog von Eike Steinmann der Nachwuchsläufer Joachim Bauer vom Marathon Club Bremen. Bis Kilometer sieben blieb er an dem Führen- den dran. Als Zweiter in 34:12 Minuten unterbot Joachim Bauer den Bremer B-Jugendrekord um 28 Sekunden. *) Für den Nordbremer Lokalmatador und neunmaligen Vegesack-Sieger Torsten Naue blieb am Ende nach starkem Beginn nur Ge- samtrang vier hinter Carsten Glinsmann (35:05, SV Hepstedt). Mit seiner Zeit von 35:05 Minuten war Torsten Naue, zugleich schnellster Altersklassen-Läufer der M 40, dennoch zufrieden und visiert nach langwieriger Verletzungspause nun die deutschen 10.000-Meter-Meisterschaften auf der Bahn am 2. Mai in Bremen an. Erstmalig in die Siegerliste des Vegesacker Citylaufes trug sich Martina Pundt ein. Die Läuferin der LG Bremen-Nord nutzte über die vier Cityrunden durch die Fußgängerzone und entlang der Weserpromenade ihren Heimvorteil und gewann in 43:53 Minuten. Platz zwei ging an die vereinslose Katrin Bender (44:36) vor der Bremerin Sonja Sontopski (48:37). Spannend verlief der Einlauf über die fünf Kilometer sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Carl Luttmann (BTS Neu- stadt) suchte sein Heil in der Flucht nach vorne und wurde belohnt. Sichtlich erschöpft rettete er nach 16:44 Minuten noch einen Vorsprung von neun Sekunden auf Lars Kirchknopf (LGN) ins Ziel. Bei den Frauen fiel die Entscheidung am letzten Anstieg. Die vereinslose Bremerin Wenke Schauer (19:39) setzte sich gegen die LGN-Jugendliche Lisa Sauerwald (19:58) durch. Für Erfolgs- erlebnisse der heimischen Nordbremer sorgten die Nachwuchsläufer. Philipp Thielen (8:22) und Lotta Schlund (8:56) hießen die Sieger über die 2,5-Kilometer-Strecke. *) Anmerkung Webmaster: Die Zeit von Joachim Bauer ist kein neuer Bremer B-Jugend-Rekord. Der Vegesacker Citylauf ist kein genehmigter Straßenlauf, sondern nur ein Volkslauf. Die dort erzielten Leistungen sind damit weder bestenlisten- noch rekordfähig ! ==> Ergebnisse ==> Pressebericht vom 20.4. ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 19. April 2009 (Von Holger Wesseln - hw:events) Volksfest mit Bestmarken Deutsche Jahresbestzeit durch David Valentin Die siebte Auflage des OLB Citylaufs wurde zu einer Rekordveranstaltung mit Volksfestcharakter. Teilnehmerrekord, Streckenre- kord und eine deutsche Jahresbestleistung sorgten für einen fulminanten Samstag in der Norder Innenstadt. Bereits die Voran- meldungen ließen erahnen, dass man zum siebten Mal in Folge eine neue Bestmarke bei den Teilnehmern erreichen könnte. Hatten die Verantwortlichen des Norder Citylaufs im Vorfeld auf eine Stabilisierung der Finisherzahlen zwischen 1700 und 2000 ge- hofft, kamen am Samstag 2274 Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker, Kinder und Erwachsene ins Ziel. Damit wurde die Vorjahreszahl noch einmal um 100 Aktive gesteigert. Neben den nackten Teilnehmerzahlen hatte der gestrige Samstag aber auch so manches andere Highlight zu bieten. Highlight das Erste: Das 5 km-Rennen / Streckenrekord und deutsche Jahresbestmarke Erneut gingen über 1000 Läufer über die 5 km-Distanz an den Start. Und noch nie wurde den Zuschauern an der Strecke ein so schnelles und imposantes Rennen wie in diesem Jahr präsentiert. Mit Phaustin Baha Sulle aus Tansania hatte sich ein Athlet in die Starterliste eingetragen, der eine Marathon-Bestzeit von 2:10 Stunden vorzeigen kann. Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sich Baha Sulle den Sieg mit neuem Streckenrekord vor dem Lokalmatadoren Oliver Nauermann vom TV Norden. Mit 14:41 verbessert Baha Sulle den alten Rekord von 15:49 um über eine Minute. Angetrieben von einem begeisterten Publikum lief Oliver Nauermann neue persönliche Bestzeit von 16:20. “Ein packendes 5-km-Rennen. So etwas sehen Zuschauer in Weser-Ems nicht all zu oft. Streckenrekord und ein heimischer Athlet mit Bestzeit”, freut sich Werner Ihlow vom ausrichtenden TV Norden über das spann- ende Renen und die fulminanten Zeiten. Bei den Damen verpasste Kerstin Lüken von der Emder LG den alten Streckenrekord nur um sechs Sekunden in 18:47. Sie sicherte sich den Tagessieg vor Irmi Hartmann und Sonja Hoogestraat. Überragend war die Leistung des erst 11-jährigen David Valentin vom TV Norden. In 18:44 lief er für den Schüler B-Bereich eine fulminante deutsche Jahresbestzeit. Highlight das Zweite: Das 10 km-Rennen mit Streckenrekord Auch über die 10 km-Distanz hatte sich ein Läufer aus Tansania in die Starterlisten eingetragen. Isaya Dengw pulverisierte den sechs Jahre alten Streckenrekord von Jörg Valentin und schraubte die Bestmarke von 32:51 auf 30:12. Der aus der Nähe von Norden stammende Holger Grigat sicherte sich vor heimischen Publikum den dritten Platz vor Thomas Böckenholt aus Münster. Bei den Damen siegte die für den VfL Germania Leer startende Eva Brinkmann in 38:49 mit einem überragenden Vorsprung vor Petra Romberg aus Aurich in 43:18 und Suliko Berndt aus Unna in 43:43 Highlight das Dritte: Butterfly Team-Cup / Massenspektakel und zwei Rekorde Fast 1100 Aktive fanden sich zum 5 km-Lauf durch Nordens Innenstadt ein. Im Vordergrund stand neben dem Einzelrennen der Eliteläufer der Butterfly Team-Cup. Knapp 120 Teams in 5er-Besetzung erreichten am Ende das Ziel. Damit hat der Norder Citylauf seine Stellung als einer größter Mannschaftsläufe in Weser Ems bestätigt. Bereits zum zweiten Mal hat Jan Borrmann vom Fit- nessstudio Butterfly das Titelpatronat dieses Wettbewerbes übernommen. Und wie die Teilnehmerzahlen belegen mit überragen- dem Erfolg. Diesem Erfolg kann noch der Titel in der Wertung der gemischten Teams mit neuem Streckenrekord hinzugefügt werden. In 1:45:27 wurde der alte Teamrekord um fast zwei Minuten verbessert. Bei den Herren siegte, wie im Vorjahr, der TV Norden in 1:35:03. Bei den Damenteams staunten einige Zuschauer nicht schlecht. Ein paar der schnellsten Läuferinnen der Region hatten sich für diesen, eher auf Spaß angelegten Wettbewerb, zusammen getan und eine Mannschaft gebildet. Kerstin Lüken, Irmi Hartmann, Waltraud Klostermann, Katharina Hubert und Elke Groenewold pulverisierten den alten Streckenrekord aus dem Jahr 2006 von 1:48:53 und verbesserten ihn um fast sieben Minuten auf 1:42:05. Für die Veranstalter des 7. OLB Citylaufs stand bereits während der Veranstaltung fest, dass es eine achte Auflage geben wird. Da passte es, dass der Titelsponsor, die Oldenburgische Landesbank, bereits sein weiteres Engagement für das nächste Jahr angekündigt hat. Für das Orga-Team beginnen bereits jetzt die Vorbereitungen für 2010 und die vielen Norder Bewohner und ihre Gäste aus der Region können sich schon einmal darauf freuen, wenn es auch im April des nächsten Jahres wieder heißt, Schuhe schnüren und die Stadt unsicher machen. ==> Ergebnisse ==> Pressebericht vom 20.4. ****************************************************************************************************************************************************** DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 20. April 2009 Lange Schlangen an Startnummernausgabe Zahlreiche Nachmeldungen bei der 24. Citylauf-Auflage / Ausbeute des Ausrichters LG Bremen-Nord eher mäßig Von Marc Gogol Bremen-Nord. Mit knapp 400 Teilnehmern weist die 24. Auflage des Vegesacker Citylaufes (wir berichteten im Kurier am Sonn- tag) steigende Tendenz bezüglich der Aktivenzahlen im Vergleich zu den Vorjahren vor. Mitorganisator Torsten Naue von der LG Bremen-Nord zeigte sich entsprechend zufrieden. Das gute Wetter hatte seinen Teil zu den vielen Nachmeldern beigetragen, die noch bis kurz vor den jeweiligen Startschüssen lange Schlangen an der Startnummernausgabe bildeten. Sportlich konnte Torsten Naue dagegen nicht ganz von einem optimal verlaufenen Tag sprechen. Zum einen sprang für den neun- maligen Vegesack-Sieger nach starkem Beginn nur Gesamtrang vier heraus. Mit seiner Zeit von 35:05 Minuten über zehn Kilo- meter war der Nordbremer Lokalmatador allerdings schnellster Altersklassen-Läufer der M 40, was im Hinblick auf seine lange Verletzungspause zwei Wochen vor den deutschen 10 000-Meter-Senioren-Meisterschaften auf der Bahn am 2. Mai in Bremen auf Platz elf des Weserstadions wenigstens Anlass zu vorsichtigem Optimismus gibt. "Am Berg in der Schulkenstraße hatte ich noch meine Schwierigkeiten", gab Torsten Naue nach dem Rennen zu. Zum anderen konnte sich die LG Bremen-Nord insgesamt nicht über allzu viele vordere Platzierungen bei den Erwachsenen freuen. Über zehn Kilometer trug sich bei den Frauen zwar erstmals Martina Pundt mit 43:53 Minuten in die Siegerliste des Citylaufes ein, sie profitierte dabei aber vom erkältungsbedingten Ausfall von Rebecka Weise-Jung. Auch die starke Stadtbremerin und vorangemeldete Angelika Schröder (Marathon Club) war in der Vegesacker Fußgängerzone nicht am Start. Auf den fünf Kilometern verpassten die Lokalmatadoren Lars Kirchknopf und Lisa Sauerwald die Siege jeweils knapp. Allerdings war Lars Kirchknopf mit seinen 16:53 Minuten hochzufrieden. "Das ist eine neue Bestzeit, sogar viel schneller als zu meiner B- Jugend-Zeit", freute sich der M 35-Senior. Lisa Sauerwald haderte einen Tag nach ihrem 18. Geburtstag und 19:58 Minuten nur mit dem leichten Gegenwind und natürlich mit dem Schlussanstieg, der das spannende Duell schließlich zu Gunsten der vereinslosen Bremerin Wenke Schauer entschied. Den harten Berg hatten die 2,5-Kilometer-Läufer nur einmal zu bewältigen. Für LGN-Erfolgserlebnisse sorgten mit ihren Gesamt- siegen die Nachwuchsläufer Philipp Thielen (8:22 Minuten) und Lotta Schlund (8:56). Philipp Thielen ging den ersten Kilometer in 3:03 Minuten sehr schnell an, musste dann aber auch den Kraftanstrengungen Tribut zollen. "Nach 800 Metern war ich schon alleine vorne, da war es am Ende schwer, das Tempo hochzuhalten. Aber der Lauf erfolgte auch aus dem vollen Training heraus", sagte der B-Jugendliche nach dem Zieleinlauf. Nur vier Sekunden hinter Philipp Thielen überquerte Erik Hoffmann den Zielstrich und wurde damit Gewinner der Schülerklasse M 15. Ebenfalls ganz vorne in ihren Altersklassen lagen Hanna Asmussen (W 13, 9:55), Luise Asmussen (W 11, 10:01) und Nele Makatowski (W 14, 9:59). Altersklassensiege über die Fünf-Kilometer-Distanz feierten Martin Neumann als Gesamtdritter und Schnellster der M 40 in 17:06 Minuten sowie Felix Ferkau bei der A-Jugend in 18:16 Minuten. Ronny Paduch von den Freien Turnern Blumenthal dominierte die M 50 in 19:10 Minuten und der Nordbremer Werner Henkel die M 60 in 20:20 Minuten. ==> Ergebnisse ==> Pressebericht vom 19.4. ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHER KURIER vom 20. April 2009 Zwei Afrikaner schreiben Norder Sportgeschichte Top-Leistungen: Dengw Isaya und Phaustin Baha Sulle aus Tansania erzielen beim 7. OLB Citylauf beeindruckende Zeiten Diesen Artikel finden Sie hier (PDF / ca. 1,5 MB) ==> Pressebericht vom 19.4. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** GÖTTINGER TAGEBLATT vom 20. April 2009 Auf allen Strecken: Mischung aus Ehrgeiz und Spaß Zum 23. Mal wurde er ausgetragen, zum 23. Mal war er ein Riesenerfolg: Der traditionelle Frühjahrsvolkslauf der Betriebssportge- meinschaft der Sparkasse Göttingen. Weit über 2500 Läufer aus zahlreichen Bundesländern nahmen an den Rennen teil, boten den zahlreichen Zuschauern ein Highlight nach dem anderen. Kaum ein sportliches Ereignis in der Leinestadt weckt so viel Begei- sterung wie der Frühjahrsvolkslauf, sowohl bei Hobbyläufern als auch bei Leistungssportlern. Schließlich wird für jeden etwas ge- boten: Ein anspruchsvolles Zehn-Kilometer-Rennen auf schwierigem Terrain, ein Lauf, bei dem die Schulen der Leinestadt gegen- einander antreten sowie das in den Augen vieler Zuschauer vergnüglichste Event, das 400-Meter-Rennen der Bambini, bei dem die Allerkleinsten, teilweise mit Unterstützung von Mama oder Papa, unter frenetischem Jubel eine Runde im Jahnstadion drehen. Eines ist klar: Ohne den großartigen Einsatz der 120 Helfer der Sparkassen-Betriebssportgruppe wäre ein Ereignis einer solchen Größenordnung niemals zu stemmen. Sie sowie die zahlreichen Helfer vom DRK plus weitere Freiwillige sorgten für einen rei- bungslosen Ablauf der Veranstaltung. Größte Herausforderung für die Verantwortlichen war übrigens, wie Organisationschef Rein- hold Napp mitteilte, “der ganze Kleinkram”: Meldungen aufnehmen, Startnummern erstellen, Ergebnislisten rechtzeitig für die Siegerehrungen fertig haben. Doch die Aufgabe wurde von Napp, der stets auf bewundernswerte Weise die Ruhe behielt, und seinen Helfern bravourös gemeistert. Für die meisten Teilnehmer stand selbstverständlich der Spaß im Mittelpunkt, sportliche Ziele wurden hintenan gestellt. Das heißt natürlich nicht, dass Zeiten und Platzierungen keinerlei Rolle spielten. Besonders in der Königsdisziplin, dem Zehn-Kilometer- Rennen, hatten sich viele Läufer fest vorgenommen, eine bestimmte Zeit zu schaffen. Der erste Blick beim Zieleinlauf ging dann jeweils zur großen Anzeigetafel, auf dem die Zeit jedes Ankömmlings bekannt gegeben wurde. Platten nach sechs Kilometern Bei anderen ging es allerdings weniger um die Zeit, als ums Ankommen an sich: Während Sieger Thomas Bartholome (39) aus Hannover nach 31:40 Minuten das Zielband zerriss, quälten sich andere mehr als eine Stunde auf dem gewiss nicht einfachen Parcours. Eine ganz tolle Leistung zeigte übrigens Markus Ohlef: Er schob die ganze Strecke über Sohn Leon Emanuel (2) im dreirädrigen Kinderwagen vor sich her, und das, obwohl er bei Kilometer sechs auf der linken Seite einen Platten hatte. Oma und Opa im Blick Auch bei den jüngsten Teilnehmern, den Bambini, herrschte eine Mischung aus Ehrgeiz und Spaß an der Freud‘. Mancher rannte die 400 Meter mit voller Pulle bis zur totalen Erschöpfung, andere lachten und quietschten vor Vergnügen und hielten mitten im Lauf an, wenn sie Oma und Opa auf der Tribüne ansichtig wurden. Mira Nolte (8) gab alles - und gewann. Paul Unterberg dagegen setzte auf die Wirkung seines Skelettkostüms: Den Sensenmann wird doch wohl niemand überholen, oder? Leider hatten die anderen dann doch nicht genug Angst, “aber beim nächsten Mal werde ich hundertprozentig gewinnen”, so der Fünfjährige. Gar nicht traurig über ihren zweiten Platz bei den Schülerinnen war Philine Fleckenstein (14), obwohl sie ein Missgeschick erlebte: “Ich dachte, ich wäre Erste, und hab Viola total übersehen. Sonst hätte ich noch mehr Gas gegeben.” ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 20. April 2009 Wettlauf um Wechloy-Pokal Ausdauer: 1200 Teilnehmer bei famila-Lauf / Sieger auf vier Distanzen ermittelt Von Ascan Dieffenbach Oldenburg. Wo sonst der alltägliche Kampf um den besten Parkplatz stattfindet, ging es am Sonntagvormittag beim zweiten famila-Lauf für rund 1200 Läufer rund. In vier verschiedenen Kategorien galt es, am schnellsten die Strecke rund um das Einkaufs- land Wechloy hinter sich zu bringen. Sportlicher Höhepunkt des Tages war der Halbmarathon. Aber sowohl die 10-km-Strecke als auch der Lauf über fünf Kilometer und die Kinderdistanz über eine Meile begeisterten das Publikum. Ganze Familie am Start Für viele Läufer standen jubelnde Freunde und Familienmitglieder am Streckenrand. “Besonders beim 5-km-Lauf sind die Familien sogar gemeinsam angetreten”, sagte Marco Struck vom Center-Management. Vor den Läufen machten sich die Familien und die Einzelläufer unter der Leitung von Trainer Frank Feldhus ausgiebig warm, um Verletzungen vorzubeugen. Nach der Zielankunft stand ihnen ein Massage-Service für die Behandlung möglicher Blessuren bereit. Und unterwegs gab es für alle eine Stärkung: Rund 960 Liter Wasser stand in kleine Becher abgefüllt am Streckenrand bereit. Ohne langsamer zu werden, krallten sich die Läufer eine Erfrischung und liefen weiter. Im Halbmarathon gelang dies am schnellsten Marc Moldenhauer vom 1. TCO “Die Bären” vor Michael Fecht (Team Laufrausch) und Holger Tycner (TSG Hatten-Sandkrug). In der Damenkonkurrenz siegte Julia Nolte (ohne Verein) vor Ute Deters (TuS Eversten) und Nicole Adams. Den 10-km-Lauf entschieden Lars Bathke vor Falk Ohlenbusch (1.TCO “Die Bären”) und Jörn Menne (LG Harlingerland), sowie Veronika Werner (TuS Ofen) vor Doreen Naujoks (TSG Hatten-Sandkrug) und Iris Czaja für sich. Sieger im 5-km-Lauf waren Thorben Preikschat vom Marathon Club Bremen vor Alexander Korzuschnik und Marco Langer (TB Uphusen), sowie Franziska Domininghaus vor Friederike Lindner und Neele Harms (TuS Ofen). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Nach oben Zurück zur Startseite Zurück zur vorherigen Seite . a
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