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****************************************************************************************************************************************************** STADER TAGEBLATT vom 13. Juni 2009 5. Spargellauf in Deinste: Ein Dorf feiert die 900 Läufer Sport-Event für Jung und Alt mit dem ungewöhnlichen Staffelstab Deinste (kh/wst). Der Spargel liegt gut in der Hand, 180 Läufer stehen bereit, als um 18 Uhr Ulrike Werner den Startschuss für den 5. Deinster Spargellauf gibt. Die ersten Teams der 900 Läufer passieren die 5,5 Kilometer lange Strecke durch die Feldmark. Angefeuert von den Trommelwirbeln der Stader Sambagruppe Banda Loca und zahlreichen Zuschauern am Straßenrand. Der Stader Schwimmclub machte in diesem Jahr das Rennen. Wie immer stand auch diesmal der Spaß der vom VFL Stade organisierten und vom TAGEBLATT präsentierten Veranstaltung im Vordergrund. Schon bei der Namensfindung der Teams hatten die Läufer viel Kreativität entwickelt. "Er ist aus einer Schnapslaune entstanden", sagt Kai Riggers, der für "Claudi und die Stängel-Bengel" antritt und noch nicht so viel Erfahrung beim Laufen hat. "Ich bin ein bisschen nervös, weil so viele Leute zuschauen." Ebenfalls gesichtet wurden die "Hurtigen Hasen", das "Team Borealer Nadelwald", wie jedes Jahr "der Polit-Express", die Freiwillige Feuerwehr Deinste und zahlreiche Schüler-Gruppen. Für Aufsehen sorgte das Kreisverbindungskommando Stade. Die Männer traten in Uniform und Springerstiefeln an. "Wir wollen nicht Erster werden, sondern auf die Waage", scherzt Arne Wriedt. Er verrät: "Allein die Stiefel wiegen schon um die drei Kilo." Deshalb mussten die Männer auch schon sechs Wochen vor dem Lauf in Uniform trainieren. Nicht nur für die Läufer, auch für die Zuschauer war es ein Vergnügen. "Ich habe selber wieder Lust am Laufen bekommen", sagt Marina Gatzke. Gebratener Spargel, Quiche, Nudeltaschen, Spargelsalat oder Kuchen waren gegen den Hunger der Läufer vorbe- reitet. Dazu gab es Aktivitäten der Volksbank Stade, die ebenso wie das Wohlfühlhaus Mohr den Lauf sponsert. Natürlich sorgten auch die Sieger für Aufsehen, denn die fünf Schnellsten kamen vom Stader Schwimm-Verein in 1:44:36 Stunden durchs Ziel, allerdings drei Minuten schlechter als die Triathleten von Buxtehude im vergangenen Jahr, die diesmal nicht am Start waren. Auf Platz zwei folgte mit zehn Minuten Abstand das Team der Halepaghenschule aus den Klassen 11 bis 13. Dritte wurden die Junglandwirte. Die größte Freude hatten aber die Jungs vom Team "2Fast to Stadurious", das ausgelost wurde, um in Spargel und anderen Zutaten aufgewogen zu werden. Das Team TAGEBLATT in der Formation Smolinski-Stukenbrock-Hense-Gosau- Stephan kam am Ende auf Platz 25. Dank der aktiven Hilfe des Buxtehuder Edel-Läufers Peter Smolinski, der seinen Spaß hatte: "Eine Super-Veranstaltung". Auch Initiatorin Ulrike Werner war zufrieden: "Wichtig war, dass alle gut durchkamen." Das Wetter war den Umständen entsprechend gut: bisschen kalt, aber trocken. ****************************************************************************************************************************************************** ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 13. Juni 2009 (Hier veröffentlicht am 14. Juni 2009) Läufer unter Strom Von Bernd Klingebiel Uelzen. 24 Jahre alt und immer wieder neu: Beim traditionellen AZ-Abendvolkslauf gestern in Uelzen liefen die 1790 Aktiven zur Höchstform auf, präsentierten den zahlreichen Zuschauern im Start- und Zielbereich rund ums Herzog-Ernst-Gymnasium und an den Strecken durch die weinmarkt-beschwingte City Sport vom Feinsten. Rekorde purzelten, manche sogar schon vor dem Start- schuss, wie bei den Walkern, die sich mit bisher noch nie erreichten 119 Teilnehmern auf den Weg machen. Bestleistungen voll- brachten auch die Organisatoren, die trotz massivster EDV-Probleme wegen Stromausfalls die Veranstaltung am Laufen hielten - vieles musste improvisiert werden. Über die fünf Kilometer gewann die als Favoritin gestartete Meike Köhler (SV Rosche) in 20:04 Minuten vor der erfahrenen Kerstin Wiethake (Post SV Uelzen (20:14) und Claudia Bührke (22:15). Bei den Männer feierte Kersten Jäkel (Post SV Uelzen) den dritten Triumph in Folge mit neuer Streckenrekordzeit von 15:39 Minuten - vier Sekunden schneller als seine Zeit vor einem Jahr. Auf den Plätzen folgten Torsten Heitmann (LG Nordheide/16:03) und Dennis Lauterschlag (Post SV Uelzen/16:32). Über die zehn Kilo- meter schaffte Post-SV-Läufer Christoph Meyer ebenfalls seinen Titel-Hattrick in schnellen 34:49 Minuten vor Teamkamerad Alexander Wahler. Da ließ sich Martina Boe-Lange nicht lange bitten: Über die zehn Kilometer siegte auch sie zum dritten Mal in Folge und verbesserte mit 37:05 Minuten gleich noch ihren Streckenrekord aus dem letzten Jahr um stolze 40 Sekunden. Auch die Organisatoren aus dem Lauftreff des TV Uelzen mussten sich gestern irgendwie neu erfinden. Notgedrungen. Derbe Probleme mit der Stromversorgung hatten nämlich die EDV in der Zeiterfassung lahm gelegt - trotz zweier Probeläufe am Nach- mittag klappte nichts mehr, verzweifelte Teamsprecher Hans-Joachim Ewald. Die Helfer mussten mächtig improvisieren, denn Startzeiten kippten, Siegerehrungen verzögerten sich. Statt digital musste bei den meisten Läufen auf Handbetrieb umgestellt werden - so wie in den alten Zeiten. Wahrscheinlich, so vermutet Ewald, hatte die schlappe Stromversorgung mit der Baustelle am HEG zu tun; mit Sicherheit aber damit, dass die Computer wegen dieser Arbeiten diesmal nicht an die Steckdosen in der Sporthalle angeschlossen werden konnten, so wie sonst immer. Die EDV-Experten packten im Zelt flugs zusammen und ver- suchten, das System im HEG wieder hochzufahren. Für die Jüngsten war allerdings nichts mehr zu retten. Für sie gab es zwar keine offiziellen Siegerliste, dafür aber Urkunden für alle. Die technischen Probleme hatten allerdings auch so ihren Reiz. Denn wie einst Marcel Reif und Günther Jauch bei ihrer legen- dären Real-Madrid-Reportage, als sich die Madrilenen über eine Stunde verzweifelt um Ersatz für ein umgefallenes Tor bemühten ("Noch nie hätte ein Tor einem Spiel so gut getan wie heute…"), spielten sich die Lauf-Moderatoren Erika Stolte und Peter Hell- ström geschickt die Bälle zu: Ein Himmelreich für ein Notaggregat! Bei der Eröffnung am Nachmittag - die Sonne setzte sich fortan und fristgerecht mehr und mehr in Szene - hatte Uelzens Bürger- meister Otto Lukat das ausgesprochen, was den Reiz dieser größten Breitensportveranstaltung in der Stadt ausmacht: "Entschei- dend ist es, dabei zu sein!" AZ-Verlagsleiter Martin Schmelzer schloss sich den Worten seines Vorredners an; er dankte allen Helfern dieses "großartigen Sport-Events", die anschließend auch das Lob des TVU-Vorsitzenden Klaus Langer erhielten. Und Hans-Joachim Ewald dankte der AZ. Durch deren Engagement ist es erst möglich, dass unter anderem die Startgebühren für die Läufer so niedrig sind, wie wohl sonst nirgendwo im gesamten Land, betonte er. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** SCHAUMBURG-LIPPISCHE LANDES-ZEITUNG vom 15. Juni 2009 Bei den Profis geht es längst um jede Sekunde Rinteln (wm). Sonne und ein paar Wolken, aber nicht zu heiß - es war am Sonntag das optimale Laufwetter, als Ortsbürger- meister Ulrich Goebel den Startschuss zum Schülerlauf gegeben hat, Auftakt für die 9. Rintelner Volksbankläufe. Und weil der Ehrgeiz der Jüngsten nicht zu bremsen ist, gingen bereits am Start zwei Jungs zu Boden, Sanitäter linderten mit einem Eispack den Schmerz. Oliver Hampel lief als erster durchs Ziel, bestes Mädchen war Celina Meier. Bei den Fünf- und erst recht bei den Zehnkilometerläufern ist der Volksbanklauf längst einem Volkslauf entwachsen. Veranstalter wie Läufer liegen da inzwischen auch in einem harten Wettbewerb um Professionalität - kaum einer in den vorderen Reihen, der nicht seinen eigenen Laufcomputer am Handgelenk hatte - so wurde beim Zieleinlauf von vielen festgestellt, dass die Zeiten zwischen der offiziellen Abnahme und ihrer Zeitmessung um 16 Sekunden differierten. Für Volksläufer sind Sekunden kein Thema, für halbprofessionelle Läufer schon. Chips für die Zeiterfassung gibt es bereits, die VTR könnte jetzt noch mit einer sogenannten Startermatte aufrüsten, die automatisch die individuelle Startzeit des Läufers erfasst, sobald er über die Matte läuft. Die Anschaff- ung der Matte, schilderte Stefan Frühmark vom Organisationsteam, sei nicht das Problem, aber das System, das dahinter stecke, die Software für die Computer, koste etwa das dreifache des jetzt verwendeten Modells. Daniel Ulbrich vom TSV Kirchdorf spurtete die zehn Kilometer rund um die Innenstadt in 34:20 - Platz eins im Gesamtklassement, ihm folgten zwei Läufer aus Minden auf den Fersen: Michael Schirrmacher und Wolfgang Vehlewald. Beste Dame in dieser Diszi- plin: Ulla Köppen vom VfL Hess. Oldendorf (43:58). Bei den Fünfkilometerläufern konnten die Zuschauer auf dem Markt, die ge mütlich an den Tischen der Außengastronomie saßen, als Spitzenläufer Robert Lässing (18:09) aus Hannover applaudieren, ge- folgt von Jobst von Palombini (VfL Bückeburg) und Joachim von Meien. Beste Dame wurde Kathy Spieß aus Hameln vor Andrea Schäfer von der VT Rinteln und Karin Meier aus Minden. Bei den Fünf-Kilometer-Walkern gewann Sascha Nicolaisen, beste Dame wurde Hannelore Hartwis-Ader. Das Go-Sports-Team mit Jürgen Adalberts, seinem Physiotherapeuten Ronald Koch und Jochen Siekmann überquerte übrigens gemeinsam die Ziellinie. ==> Ergebnisse ==> Ein weiterer Pressebericht vom 16. Juni 2009 ****************************************************************************************************************************************************** DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 15. Juni 2009 Eichinger rehabilitiert sich Lemwerderaner nutzt beim Ferienlauf Heimvorteil / Hofmann siegt bei den Frauen Von Matthias Thode Lemwerder. Christian Eichinger gewann mit einem starken Auftritt das Hauptrennen über die zehn Kilometer beim Wüstenrot- Ferienlauf durch Lemwerder. Damit blieb bei der sechsten Auflage zum ersten Mal der Gesamtsieg in der Stedinger Gemeinde. Der 19-jährige Lemwerderaner rehabilitierte sich damit auch für seinen verpatzten Heimauftritt auf der identischen Strecke bei den Landesmeisterschaften vor drei Monaten. In der ersten Runde tasteten sich die Spitzenläufer bei stürmischem Wind noch ab. Erst bei Kilometer drei ging dann die Post ab. Lediglich Christian Pundt von der LG Bremen-Nord konnte Christian Eichinger noch folgen. Dahinter bildete sich mit Waldemar Trudrung und Rainer Beewen aus Großenkneten ein zweites Pärchen gefolgt vom allein kämpfenden Torsten Naue. Doch bereits in der dritten Runde konnte auch Christian Pundt dem Lokalmatador nicht mehr folgen. Bis zum Ziel baute so Christian Eichinger bei seiner Endzeit von 34:03 Minuten seinen Vorsprung auf Christian Pundt auf 34 Sekunden aus. Der LG Nordler rettete dabei letztlich noch knapp seinen zweiten Rang, denn mit großen Schritten flog auf der Zielgeraden der zweite schnelle Lemwerderaner heran. Waldemar Trudrung stellte dabei trotz des windigen Wetters in 34:38 Minuten eine persönliche 10-Kilometer-Bestzeit auf. Auf den Rängen vier und fünf folgten Rainer Beewen (34:46) und der LG Nordler Torsten Naue (35:27). Erwartungsgemäß einseitig fiel die Entscheidung bei den Frauen aus. Die hohe Favoritin Fakja Hofmann (Regensburg) spulte die knapp vier Runden in scheinbar lockeren 37:12 Minuten herunter. Platz zwei ging an Birgit Niemann-Scheffel (42:25). In den Altersklassen trumpften die zahlreichen über die Weser gekommenen Läufer der LG Bremen-Nord auf. Durch seinen zweiten Ge- samtplatz setzte sich Christian Pundt zugleich in der stark besetzten M 40 durch. Die M 45 entschied Bernhard Friedenberg (40:40) für sich und bei den 40jährigen Läuferinnen gewann Martina Pundt (44:08). Das vereinsinterne Duell in der M 70 gegen Hans Presch entschied Gerhard Krumbholz mit nahezu beständigem Vorsprung für sich. Die beiden Senioren der LG Bremen- Nord bewältigten die Distanz in 51:32 beziehungsweise 52:08 Minuten. Bei dem Rennen über die fünf Kilometer mussten sich die zahlreich gemeldeten Schüler aus Lemwerder mit Hauptklasse- und Seniorenläufer messen. Der Gesamtsieg ging dabei an den Verdener Hauptklasseläufer Christian Müller (17:47). Gegen die starken Männer überzeugte der A-Schüler Julian Kroll vom SV Lemwerder mit dem vierten Gesamtplatz in guten 19:18 Minuten. Bei den weiblichen Läuferinnen überraschte die junge B-Schülerin Neele Harms vom TuS Ofen in 20:35 Minuten alle älteren Kon- kurrentinnen. Im 2-Kilometer-Lauf war der Laufnachwuchs dagegen unter sich. Hier trugen Vithush Vigneswaran vom SV Brake (8:39) und Kira Skipper von der LG Bremen-Nord (11:51) die Gesamtsiege davon. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. Juni 2009 Themsen ist Schnellster der Königsdisziplin Leichtathletik: 40-Jähriger gewann Sonnabend die Marathon-Distanz in 2:50:05 Stunden Diesen Artikel finden Sie hier (PDF / 370 KB) ****************************************************************************************************************************************************** WILDESHAUSER ZEITUNG vom 15. Juni 2009 Siege für Nowak und Günther 15. Wildeshauser Abendlauf mit 166 Startern / Dreijähriger Mikkel Grotelüschen macht schon mit Wildeshausen (him) Mit 166 Startern war der 15. Wildeshauser Abendlauf am Sonnabend zwar fernab von einem Rekordergebnis. Dafür dürfte es allerdings einen der jüngsten Teilnehmer der Geschichte gegeben haben: Mit Mikkel Grotelüschen aus Wildes- hausen machte sich - an der Hand seiner Mutter Birgit - ein Dreijähriger auf die Strecke über zwei Kilometer. "Weil sein großer Bruder Fynn und sein Papa mitgelaufen sind, wollte Mikkel auch gerne mitmachen", erzählte Birgit Grotelüschen. Besonders den Zieleinlauf nach 18:48 Minuten fand der kleine Läufer "ganz toll". Ein positives Fazit zog auch Organisator Torsten Iverssen vom ausrichtenden Lauf-Team Wildeshausen - auch wenn er allerhand mit Nachmeldungen zu tun hatte. "Früher lag das Teilnehmerfeld immer bei 100 Läufern. Erst in den vergangenen Jahren ging es schubweise nach vorne. Deswegen finde ich die leicht rückläufige Zahl dieses Mal nicht schlimm. Es ist nicht unser Ansporn, hier 500 Läufer zu haben. Eine Neuauflage wird es 2010 in jedem Fall geben", versprach Iverssen. Den 15. Wildeshauser Abendlauf wird Jens Nowak vom 1. TCO "Die Bären" in guter Erinnerung behalten, denn in einer beein- druckenden Zeit von 44:48 Minuten entschied er das Rennen über den 12,5 Kilometer langen Volkslauf souverän für sich. Im Ziel hatte Nowak über eine Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Udo Menkens vom TSV Großenkneten (46:03). Platz drei be- legte Thomas Pistoor (TSG Hatten-Sandkrug/46:11). Als bester Wildeshauser lief Wolfgang Grotelüschen in 48:52 Minuten auf Platz zehn, Jan-Dirk Oetken vom Wildeshauser Lauftreff wurde 13. (50:46) vor Stefan Kuck (51:11) vom "Team Laufrausch". Als schnellste Läuferin kam Ariane Brems ins Ziel (58:29). Auf der mittleren Strecke über 6,4 Kilometer setzte sich Jakob Günther aus Oldenburg in 22:19 Minuten durch. Auch sein Vor- sprung auf den ärgsten Verfolger Marco Langer (TB Uphusen) war beträchtlich und betrug fast anderthalb Minuten. Phillip Meyer von der Realschule Wildeshausen belegte in 26:43 Minuten den sehr guten vierten Platz, Walter Warrelmann vom TV Brettorf wurde Sechster (27:27). Über diese Strecke ging übrigens auch Wildeshausens Bürgermeister Kian Shahidi an den Start. Er überquerte nach 32:52 Minuten auf Platz 17 die Ziellinie. Fest in Wildeshauser Hand war der 2-km-Lauf: Hier siegte Tom Schmidt (7:49) vor Max-Philipp Schultz (8:44) und Jonas Iken (8:56). Alle drei traten für die Wallschule Wildeshausen an. Insgesamt sei das Teilnehmerfeld in diesem Jahr "weit gestreut" gewesen, sagte Torsten Iverssen. Am stärksten vertreten war der Wildeshauser Lauftreff, der als Prämie eine Obstkiste erhielt.
NORDWEST ZEITUNG vom 15. Juni 2009 Sieger sind von Strecke begeistert Leichtathletik: 15. Abendlauf in Wildeshausen - 177 Teilnehmer Von Lars Pingel Wildeshausen. Die Läufer kennen sich untereinander gut. Udo Menkens vom TSV Großenkneten hatte beim Start aber nicht mit- bekommen, dass auch Jens Nowak (1. TCO “Die Bären” Oldenburg) das Rennen über 12,5 Kilometer des “Wildeshauser Abend- laufs” in Angriff genommen hatte. Das bemerkte Menkens erst, als er das Ziel erreichte, in dem Nowak schon angekommen war. “Hätte mir doch einer vorher gesagt, wer dort vorn läuft, dann hätte ich nicht wie ein Wahnsinniger versucht, noch heranzu- kommen”, merkte Menkens an. Er war nach 46:03 Minuten Zweiter, Sieger Nowak hatte das Ziel nach 44:48 Minuten erreicht. Dritter wurde Thomas Pistor von der TSG Hatten-Sandkrug. Schnellste Läuferin über diese Strecke war Ariane Brems vom VfL Wildeshausen in 58:29 Minuten gefolgt von Heike Uhrmann aus Bassum (1:00:33 Std.) und Susanne Büscher (1. TCO “Die Bären, 1:02:02). Am Sonnabend richtete das Lauf-Team Wildeshausen den “Abendlauf” zum 15. Mal aus. 177 Sportler gingen auf die drei Strecken über zwei, 6,4 und 12,5 Kilometer. Das waren genau 50 weniger als vor einem Jahr. “Es gab wenig Voranmeldungen”, sagte Orga- nisationsleiter Torsten Iverssen. Gründe dafür waren die vielen Veranstaltungen, die parallel stattfanden und wohl auch das schlechte Wetter an den vorangegangenen Tagen. Am Sonnabend war allerdings bestes Laufwetter, so dass viele Athleten spon- tan nach Wildeshausen gereist waren. “Wir sind zufrieden”, bilanzierte Iverssen. “Es ist wieder eine schöne Veranstaltung auf einer einmaligen Strecke.” Die lobte auch Nowak. “Es war sehr schön, hier zu laufen”, sagte der Oldenburger Triathlet. “Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, der Lauf gut organisiert.” Es war sein erster Start beim Abendlauf, zuvor hatte er schon ein- mal am Nikolauslauf in Wildeshausen teilgenommen. Das Rennen absolvierte er als Vorbereitung auf die Deutsche und die Nieder- sächsische Triathlon-Meisterschaft. Mit seiner Form und seiner Zeit war er zufrieden. Regelmäßig startet Brems beim Abendlauf. “Es ist schön, die Leute wiederzusehen. Und der Lauf ist gut organisiert. Ich will schon jedes Mal schneller sein als im Vorjahr”, erzählte die Siegerin, die vier- bis fünfmal pro Woche läuft, um sich auf einen Marathon vorzubereiten. In diesem Jahr war sie in Hamburg dabei, im kommenden möchte sie in Rom starten. Die guten Bedingungen verhalfen auch den Teilnehmern der weiteren Läufe zu guten Zeiten. So gewann Jakob Günther über 6,4 Kilometer in 22:19 Minuten. “Ich nehme in der Sommerpause gerne an solchen Läufen teil, um fit zu bleiben”, erzählte er. Der Oldenburger geht für den Blumenthaler SV in der Bremen-Liga auf Torejagd. Rita Hardenberg aus Bad Zwischenahn war in 30:08 Minuten schnellste Läuferin über diese Strecke. Über tolle Zeiten freuten sich auch die Sieger des Zwei-Kilometer-Laufs: Tom Schmidt von der Wallschule Wildeshausen war nach 7:49 Minuten im Ziel. Alina Reich vom TSV Lesumstotel beendete das Rennen nach 9:09 Minuten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** SCHAUMBURG-LIPPISCHE LANDES-ZEITUNG vom 16. Juni 2009 Volksbanklauf 2009: “Eine schöne Strecke und eine tolle Organisation!” Leichtathletik (cwo). “Tolle Organisation, schöne Strecke, ich habe absolut nichts zu bemängeln”, resümiert Jobst von Palombini den Rintelner Volksbanklauf 2009, der am vergangenen Sonntag bereits in der neunten Auflage stattfand. Auf dieses Urteil von Palombini kann das Organisationsteam der VT Rinteln und des Technischen Hilfswerks um Cheforganisator Karl-Heinz Frühmark mächtig stolz sein, immerhin ist von Palombini Volkslaufwart des KLV Schaumburg und einer der aktivsten Läufer des Land- kreises. Als einziges kleines Manko merkten einige Läufer an, dass die offiziellen Laufzeiten durchweg mehrere Sekunden über den von den Läufern selbst mitgestoppten Zeiten lagen. “Eventuell wurde die elektronische Zeitmessung vorzeitig ausgelöst, das lässt sich aber nicht mehr eindeutig nachverfolgen. Für alle, die ihre Zeiten mit denen aus dem Vorjahr vergleichen wollen, tut es uns natür- lich leid. Aber immerhin ist der Zeitunterschied für alle Starter gleich und hat keinen Einfluss auf die Siegreihenfolge”, erklärt Stefan Frühmark, der Zeitmessung und -auswertung ansonsten problemlos im Griff hatte und dafür sorgte, dass die Siegerehr- ungen zeitnah nach den Läufen stattfinden konnten. In den Hauptläufen über 5 und 10 Kilometer gingen mit 282 und 178 Startern die größten Teilnehmerfelder an den Start. Über 5 Kilometer siegte Robert Lässing aus Hannover vor Jobst von Palombini vom VfL Bückeburg und Joachim von Meien aus Exten. Besonders herauszuheben ist auch die Leistung des 15-jährigen Andreas Spieß aus Welsede, der nach 18:57 Minuten als vierter des Gesamtklassements die Ziellinie überquerte. Seine Schwester Kathy Spieß lief in Abwesenheit der Seriensiegerin der ver- gangenen Jahre Elke Adam zum Gesamtsieg der Frauen über 5 Kilometer. Mit der hervorragenden Zeit von 20:19 Minuten ließ sie die zweitplatzierte Andrea Schäfer um mehr als eine Sekunde hinter sich. Die Mannschaftswertung über 5 Kilometer gewann der VfL Bückeburg mit Jobst von Palombini, Dirk Gaarmann und Stephan Gebauer. Im 10 Kilometer-Lauf überquerte Daniel Ulbrich vom TSV Kirchdorf wie bereits im vergangenen Jahr als Erster die Ziellinie. Ihm folgten auf den weiteren Podestplätzen Michael Schirrmacher und Wolfgang Vehlewald vom TuS Eintracht Minden. Diese gewannen gemeinsam mit Oliver Neidiger überlegen die Mannschaftswertung der Langstrecke. Den Schülerlauf über 1,2 Kilometer gewann Lokalmatador Oliver Hampel von der VT Rinteln. Er legte die Runde in 4:48 Minuten zurück. Dicht auf den Fersen folgten ihm Moritz Hänsler vom TuS Niedernwöhren und Jonathan Kulp von der LG Göttingen. Schnellstes Mädchen war Celine Krause von der Hildburg-Realschule. Sie überquerte die Ziellinie nach 5:42 Minuten knapp vor Louisa Hartmann von der VT Rinteln und Margret Schneider (Hildburg-Realschule). Im 5-Kilomter-Walking-Wettbewerb sicherten sich Astrid Pollok, Petra Watermann und Sonja Kielgas von der “VTR-Fitness für Frauen” den Sieg in der Mannschaftswertung “Walking”. Gesondert geehrt für ihre Teilnahme wurden Achim Müller aus Garbsen als ältester und Yanco Henze vom SC Deck- bergen-Schaumburg als jüngster Teilnehmer. Teilnehmerstärkste Mannschaft war erneut die Hildburg Realschule mit 113 Teil- nehmern. ==> Ergebnisse ==> Ein weiterer Pressebericht vom 15. Juni 2009 ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 17. Juni 2009 Grandioses Jubiläum mit Höllenpfad und Rekord Neuenkirchen (cb). Sie kamen aus Kiel und Karlsruhe, aus dem Hochsauerland und Osterholz-Scharmbeck, aus der Lüneburger Heide und dem Emsland - und natürlich aus dem Kreis Vechta. Der "Adventure-Run" der Clemens-August-Jugendklinik in Neuen- kirchen lockte Ausdauersportler aus allen Himmelsrichtungen an. Eine attraktive und zugleich anspruchsvolle Strecke mit Hinder- nissen aus Strohballen, Schlingerbahnen, Mauern oder Wassergräben war die Basis für ein grandioses Jubiläum, für ein Aben- teuer mit Rekordzahlen. Für den mittlerweile 10. Volkslauf rund um den "Klinikberg" hatten sich über 550 Läufer angemeldet, 518 von ihnen wurden im Ziel registriert. "Das war eine überwältigende Resonanz", freute sich Klaus Brock aus dem Organisations- team der Clemens-August-Jugendklinik. Bereits im Vorjahr war der Adventure-Run mit 450 Teilnehmern in eine andere Dimension vorgestoßen, jetzt folgte eine weitere Steigerung. Den Anfang machten 25 Kinder beim 400-m-Bambini-Lauf. Es folgte der Schülerlauf über 2000 Meter, an dem 153 Jungen und 103 Mädchen teilnahmen. Highlight der Veranstaltung war natürlich der Hauptlauf über 8000 Meter. 192 Männer und 45 Frauen nahmen es mit Hindernissen wie Höllenpfad, Römerwall, Fahrstuhl außer Betrieb, Zur Alm, Guck in die Röhre oder Eisenbahn auf. Die Strecke erforderte mehr als die übliche Lauf- und Ausdauerfähigkeit - aber es war auch spaßig, für die Läufer und die Zuschauer. Und beim Jubiläums-Volkslauf passte einfach alles: kein Wind, die richtige Lauftemperatur, beste Stimmung an den Hindernissen und im Zielbereich, dazu eine perfekte Versorgungslogistik im Zelt und im Gelände. Der Adventure-Run begeisterte die Stamm- gäste und Neulinge. Wie David Nieuwenhuizen, Altherrenfußballer von GW Mühlen: "Das war eine großartige Veranstaltung. Super organisiert, eine tolle Strecke, klasse Hindernisse. Das war ein richtiges Abenteuer." Den 8000-m-Lauf der Männer gewann Andre Kraus vom LAC Hochsauerland in 41:58,44 Minuten. Er verwies Elmar Remus (LC Ravensberg/42:26,52) und den Vorjahreszweiten Gerhard Kröger vom OSC Damme (43:36,60) auf die Plätze zwei und drei. Mit Manfred Ochsenfahrt aus Dinklage (5./46:47,21) schaffte noch ein zweiter VEC-Läufer den Sprung in die Top 10. Die 8000-m-Kon- kurrenz der Damen gewann erneut Britta Fischer vom TuS Engter. In 53:48,81 Minuten verwies die Titelverteidigerin die erst 14- jährige Kim Laura Hinrichs vom OSC Damme (54:59,63) auf Rang zwei. Bei den Schülerläufen über 2000 m siegten Mascha Heuer aus Georgsmarienhütte (12:41,27) und Benny Bloemen vom OSC Damme (9:58,28). Die größten Gruppen im Schülerbereich stellten die Gesamtschule Emsland aus Lingen (85 Teilnehmer) und die Realschule Georgsmarienhütte (72). Die Schüler aus "Hütte" hatten in der Jugendherberge Alfhausen einen mehrtägigen Aufenthalt gebucht und absolvierten die jeweils zehn Kilometer lange Hin- und Rückfahrt zum Adventure-Run mit dem Fahrrad. Dr. Andreas Romberg, Chefarzt der Jugendklinink, sowie die "Orga"-Chefs Rolf Fahland und Ingo Heming dankten allen Läufern für ihre Teilnahme und ihre Spenden sowie allen 80 Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ALLER ZEITUNG vom 17. Juni 2009 Schoppe weiter ohne Durchhänger Tolles Wetter, insgesamt 412 Sportler, viele spannende Rennen - der 16. Ratsherrenlauf in Adenbüttel überzeugte mal wieder auf ganzer Linie. Der Höhepunkt war der 10 000-Meter-Lauf, den Bianca Weide-Jentsch (Waggumer Holz) und Manu Schoppe (Sport- trend Braunschweig) gewannen. Allerdings mussten die Favoriten kämpfen, bis ihr jeweils vierter Erfolg im diesjährigen Laufcup Gifhorn-Wolfsburg feststand. Weide-Jentsch (41:16 Minuten) lag im Ziel nur acht Sekunden vor Kristin Winther (VfL Wolfsburg), eine weitere Sekunde später folgte die Fallersleberin Claudia Parschau. „Bianca hatte den besten Endspurt“, so Cup-Chef Hans- Günter Wolff. Fast schon komfortabel erscheint da der 15-Sekunden-Vorsprung von Serien-Sieger Schoppe (32:57 Min.) auf Verfolger Ulrich Petri (VfL Wolfsburg). „Man wartet nur darauf, dass Manu Schoppe mal einen Durchhänger hat, weil er noch jung ist und viele Rennen bestreitet - aber das passiert einfach nicht“, sagte Wolff schmunzelnd. Dass Triathlet Mirko Appel als Drittplatzierter be- reits 1:40 Min. Rückstand auf Schoppe aufwies, mag auch an der Wettkampfvorbereitung des Wolfsburgers gelegen haben. Wolff: „Er ist mit dem Fahrrad nach Adenbüttel gekommen…“ Heimsiege gab’s übrigens auch: Über 800 m siegten die Adenbütteler Talente Julia Krahl und Georg Gottschlich. Über 5000 m triumphierten jeweils Athleten der LG Braunschweig (Estra Schlageter und Dominik Schrader). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DIE HARKE (Nienburg) vom 17. Juni 2009 Start-Ziel-Sieg für Jost von Scheven Binner Abendlauf Sieg im längsten Rennen Binnen (hhg). Der Abendlauf im Rahmen der Binner Sporttage fand bei optimalen Bedingungen statt, bot spannende Rennen für die zahlreichen Zuschauer und lockte fast 150 Ausdauerspezialisten an, die überwiegend aus dem Kreis Nienburg stammten. Im Schülerrennen über 1100 Meter gaben die eigenen SJB-Nachwuchskräfte den Ton an und sorgten auch für einen Doppelsieg bei den Jungen. Schnellster war Tammo Eckhardt, der die nicht immer ebene Dorfrunde in 4:11 Minuten hinter sich brachte. Ihm folgten Mathis Sander-Fahrenholz (4:18 min) und Manuel Hadaschik (MTV Liebenau, 4:23 min). Bei den Mädchen setzte sich Alissa Lange (SSV Rodewald, 4:28 min) vor Kira Dammann (TSV Lemke, 4:31 min) und Benita Hadaschik (MTV Liebenau, 4:36 min) durch. Die größte Gruppe stellte der Binner Kindergarten "Mullewapp": Alle 20 Mädchen und Jungen nebst ihren Betreuer- innen starteten beim Schnupperlauf über 1100 m. Im Lauf über 4600 Meter kontrollierte Henner Ellerbruch (MTV Schweringen, 16:20 min) das Rennen von der Spitze weg und tat nur das Nötigste, um Andreas Hadaschik vom (MTV Liebenau, 16:24 min) und Peter Bleich (JG Oyle, 16:39 min) hinter sich zu lassen. Fast wäre der viertplatzierte B-Jugendliche Nico Wieking vom TuS Steyerberg in seinen hervorragenden 16:53 min den drei deutlich älteren Herren noch gefährlich geworden. Die Damen ließen es gelassener angehen: Die Binnerin Nicole Busch (HSG Nienburg, 21:21 min) siegte vor Dörte Dammann (TSV Lemke, 21:28 min) und Maren Kettel (MTV Liebenau, 21:45 min). Für eine Bereicherung sorgten die Oberliga-Handballer des SV Aue Liebenau, die mit ihrem kompletten Team über die 4600 m starteten, obwohl sie schon zuvor eine Trainingseinheit unter ihrem Neutrainer Ingmar Steins absolviert hatten. Schnellster Läufer war Neu- zugang Alexander Weimer (19:24 min). Im längsten Rennen über 11700 Meter überraschte Jost von Scheven (TSV Lemke, 44:43 min) nach mehrjähriger Wettkampfab- stinenz mit einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg. Matthias Meinking (Team Habraken, 45:38 min) hielt nur kurz mit, Dritter wurde der Liebenauer Karsten Nitsch (48:09 min). Im kleinen Feld der Damen gab es den erwarteten haushohen Sieg von Nicole Krinke (JG Oyle, 46:00 min) vor Heike Müller (Schwaförden, 57:59 min) und Fußball-Schiedsrichterin Liane Lichtenberg (TuS Drakenburg, 60:17 min). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 20. Juni 2009 Die Braunschweiger Nacht als Einstimmung für die WM LG-Marathon-Asse Luminita Zaituc und Stefan Koch liefen sich warm Von Ute Berndt Das hatte es in den 22. Nachtläufen zuvor noch nie gegeben: Zwei deutsche Weltmeisterschafts-Starter gingen auf die Strecke, und sie kommen auch noch beide aus dem eigenen Verein. Die Marathon-Asse des MTV, Luminita Zaituc und Stefan Koch, freuten sich, in ihrer Stadt einen locken Aufgalopp ins Wochenend-Programm zu nehmen. Zwei Monate sind es noch bis zu ihrem großen Auftritt beim Marathon durch die Berliner Innenstadt. Luminita Zaituc verspricht sich vom Start in Braunschweig aufbauende Wirkung. "Zuletzt habe ich 2002 beim Nachtlauf mitgemacht und gewonnen", erinnert sie sich. "Danach gab’s ein Feuerwerk bei der Siegerehrung, ich dachte: nur für mich - und das tolle Gefühl habe ich dann mit nach München genommen", schwärmt sie. Dort wurde sie dann einige Wochen später Vize-Europameisterin. Und nun soll der Nachtlauf ein ähnlich gutes Omen sein für die Weltmeisterschaft im August in Berlin. Zaituc träumt von einer Mannschafts-Me- daille mit dem deutschen Team. Gestern hielt sich die 40-Jährige beim Tempo allerdings zurück, denn morgen steht für sie ein 30-km-Training im Wettkampftempo bevor. "Da kann ich vorher nicht zu viel Gas geben." Außerdem sei sie angesichts des Kopf- steinpflasters sehr vorsichtig gelaufen. Trotzdem gewann sie natürlich die Frauenwertung über die 12,2-Kilometer in lockeren 42:39 Minuten. Stefan Koch machte es über die 3,2 Kilometer verdammt schnell. In 9:25 Minuten gewann er den dritten Lauf des Abends. "Schön, mal in Braunschweig zu laufen und zum ersten Mal gemeinsam mit Lumi", meinte der 21-Jährige, der in Rheine lebt. "Der Lauf passt mir gut rein als Schnelligkeitseinheit und Vorbelastung für morgen. Heute will er in Wilhelmshaven über 5000 Meter Landes- meister werden. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 22. Juni 2009 Yarim Benne löst Arne Westphal ab Gehrden (mh). Der Burgberglauf in Gehrden scheint eine Erfolgsgeschichte zu werden. Zwar gelang es den Startern beim 10 km- Hauptlauf nicht, den dicken Tropfen des heftigen Gewitterschauers davonzurennen, doch freuten sich die Organisatoren über ins- gesamt 413 Starter, die sich von der wechselhaften Witterung nicht abhalten ließen, auf die Piste zu gehen. Gefreut haben dürfte sich auch Yarim Benne von Det’s Laufteam. Der ehemalige Läufer des TSV Kirchdorf und der LG Wennigsen verhinderte einen erneuten Triumph des Vorjahressiegers Arne Westphal und strich seinerseits den Sieg ein. Einen Sieg ganz anderer Art heimste die Burgbergschulee ein. Die Gehrdener Hauptschule holte sich den Titel der Mitglieder- stärksten Teilnehmergruppe mit insgesamt 57 Startern, die erfolgreich am 2,5 km-Lauf teilnahmen. “Das ist wirklich lobenswert”, betonte Organisator Michael Dreyer, denn die Burgbergschule hat pro Jahrgang lediglich eine Klasse.” Den zweiten Rang sicherte sich die Werner-von-Siemens-Schule, die mit 33 Schülern am Lauf teilnahm. Dritter wurde die Grundschule am Langen Feld, die 22 Starter stellte. Einen weiteren Sonderpreis erhielt zudem der Kindergarten Nedderntor, der beim Bambinilauf 20 Starter stellte. Der sportliche Sieger des 2,55 km-Laufes war indes Lars Kiene von Hannover 96, der das Ziel in 8:56 Minuten vor Sven Gehrke vom TSV Kirchdorf und Juri Hausmann erreichte. Beste Läuferin über diese Distanz war erstaunlicherweise ein junges Mädchen vom TSV Kirchdorf. Kim-Christin Bertram (W 11) benötigte 10:15 Minuten und distanzierte damit die gesamte Konkurrenz. 17:52 Minuten brauchte Helmut Nothdurft (M 45) von Det’s Race Team, um die 5 km zurückzulegen. Damit war er Gesamt- schnellster. Bei den Frauen gewann Julia Feist vom Alpinclub Hannover, die nach 22:16 Minuten ins Ziel einlief. Über die 5 km- Distanz durften jedoch auch die Walker auf den Asphalt. Unter ihnen war Monika Montag, die für den lifeline Freizeithof List auf die Strecke geht, die Schnellste. Sie war nach 33:57 Minuten am Ziel. Viele Zuschauer lockte das Laufspektakel in Gehrden nicht auf die Straße. Michael Dreyer wollte jedoch nicht klagen: “Dafür, dass das Wetter nicht so prickelnd war, sind wir durchaus zufrieden.” Ohnehin dürfte ihm der Zuspruch der Aktiven wichtiger gewesen sein. Wobei er jedoch nicht vergaß, die wenigen Zuschauer lobend zu erwähnen: “Die Rhythmus-AG des Matthias-Claudius- Gymnasiums hat mir ihren Trommeln für tolle Stimmung gesorgt.” ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 22. Juni 2009 Die Regenschauer stören nur bei der Siegerehrung Von Jan-Erik Bertram Leichtathletik. Ulla Köppen ist auf einer Mission, so steht es auf ihrem Lauf-Shirt. Die Mission lautet: 42,195 Kilometer. Am Sonnabend gegen 14.40 Uhr hat die 55-Jährige ihre Mission erfüllt. Elf Runden à 3,8 Kilometer hat sie beim Söltjerlauf absolviert. Plus 400 Meter, damit der Marathon komplett ist. Damit war sie neben Manuela Schlißke die beste Frau bei der elften Söltjerlauf- Ausgabe, an der insgesamt fast 500 Läuferinnen und Läufer teilnahmen und 1916 Runden liefen - für jede Runde spendet die Sparkasse Weserbergland einen Euro, in diesem Jahr für den Förderkreis der Arbeitsloseninitiative Bad Münder. Beim Start um 11 Uhr ist das Wetter noch gut an der Bergschmiede. So gut, dass sich noch fast 100 Kurzentschlossene an- melden. Eineinhalb Stunden später fallen die ersten Regentropfen. Die stören aber nicht. Nervös wird Mit-Organisator Detlef Erasmus erst, als das Gerücht einer Unwetterwarnung die Runde macht. Es bleibt beim Gerücht - und bei einigen Schauern. Auch bei der Siegerehrung gießt es in Strömen. Das selbst gebastelte Banner der Grundschule Bad Münder hängt vor Nässe schon etwas durch, als die Grundschüler von Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah den Pokal des Ortsrates als größte gemeldete Mann- schaft mit 97 Startern erhalten. Der Söltjerlauf bringt Lauf-Experten und -Anfänger zusammen wie sonst kaum ein Volkslauf. Während “Profis” wie Jörg Zimmer- mann und Jobst von Palombini locker zwölf Runden schaffen - immerhin 45,6 Kilometer -, müssen andere immer wieder mal Pausen einlegen. Etwa Bärbel Schmidt aus Springe, die auf ihrer dritten Runde an der langen Steigung eine Gehpause einlegt. Fünf Runden hat sie sich vorgenommen. “Aber ich bin froh, wenn ich die vierte schaffe”, sagt sie lachend. Sie schafft sie, und auch die fünfte - 19 Kilometer. Mehr schafft Manuela Schlißke aus Bad Münder. Wie Ulla Köppen hängt sie nach der elften Runde noch 400 Meter dran und läuft ihren ersten Marathon überhaupt - 42 von insgesamt 7280 Kilometern, die alle Läufer zusammen zurück- legen. Das sind zwar 3000 weniger als im Vorjahr, kann sich angesichts der Konkurrenzveranstaltungen, wie dem Tag der Nieder- sachsen, aber sehen lassen. Denn das Hauptziel wurde wieder erreicht, so Lauftreff-Vorsitzender Jürgen Keller: “Das Gemein- schaftserlebnis steht im Vordergrund.” ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DELMENHORSTER KREISBLATT vom 22. Juni 2009 (Zwei Artikel) Schauerwetter bricht sportlichen Ehrgeiz nicht Beachtliche Leistungen bei 24-Stunden-Lauf / Erstmals Challenge angeboten Von Timo Kühnemuth und Dieter Freese Delmenhorst. Es hat beim Startschuss am Sonnnabend geregnet und auch bei der gestrigen Siegerehrung fielen Regentropfen vom Himmel. Bei durchweg schauerartigem Wetter haben am Wochenende 55 Mannschaften und 77 Einzelläufer an der sechsten Auflage des SWD-24-Stunden-Burginsellaufes teilgenommen. Dabei mussten sie rund um die Uhr so oft wie möglich die 1655 Meter lange Strecke über die Burginsel und die Graftwiesen zurücklegen. Für die Teilnehmer der erstmals angebotenen Challenge (Vorstufe zur Deutschen Meisterschaft) gab es einen gesonderten, 1000 Meter langen Rundkurs. Bei der Großveranstaltung erzielten die Lauffreunde zum Teil beachtliche sportliche Leistungen. Thomas Eberhardt aus Bookholz- berg, der für den OT Bremen angetreten war, legte sage und schreibe 210,2 Kilometer zurück, was in ungefähr der Entfernung zwischen Delmenhorst und Kiel entspricht. Bei den Frauen erwies sich die Delmenhorsterin Irmgard Damaschke-Wohnig (SV Werder Bremen) als die beste Läuferin. Sie absolvierte den Parcours 88 Mal und kam damit auf eine Gesamtleistung von 147,5 Kilometern. Bei den Mannschaften holten die “Frozen Mud Eater" wie schon im Vorjahr den Titel. Sie liefen alles in allem 207 Runden (342,1 Kilometer) in der Männerkategorie. Bei den Frauen-Teams gewannen die Donut Queens (140 Runden, 231,2 Kilometer). Die schnellsten Walker gehörten dem “Walking TV Friesen Telgte Team 1" an (121 Runden, 200,6 Kilometer). Damit holten sie zu- gleich den Streckenrekord. Noch nie hat ein Walking-Team beim Burginsellauf so viele Kilometer zurückgelegt. Ebenfalls einen neuen Streckenrekord gab es auch in der Kategorie Mix-Teams. Die Mannschaft “Run for Fun Osnabrücker Land" legte die 1655 Meter lange Strecke 210 Mal zurück und kam damit auf eine Gesamtkilometerzahl von 347,8. Besonderen Anklang fand die 24- Stunden-Challenge des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) mit deutschen Topläufer. Am Ende der Tortur triumphierten Friedemann Hecke (VfL Ostelsheim) bei den Männern mit einem Streckenrekord von 221 Kilometern sowie Grit Seidel (LG Nord- Berlin) bei den Frauen (205 Kilometer). Übrigens: Der Erlös des Burginsellaufes soll wie in den Vorjahren dem Verein Gesundheit im Kindesalter (GiK) zugute kommen. “Doch allzu viel wird nicht übrigbleiben", prophezeite Vorstandsmitglied Dr. Johann Böhmann. Grund sei die Challenge. Die habe zwar den Bekanntheitsgrad der Veranstaltung deutlich erhöht, aber auch einiges gekostet.
24 Stunden auf den Beinen: “Qualität kommt von Quälen" Die erste 24-Stunden-Challenge des DLV in Delmenhorst fordert nach Zugabe Von Malte Schumacher Delmenhorst. Trotz der widrigen Wetterbedingungen konnten die Verantwortlichen und Athleten gestern auf einen gelungenen Einstand der 24-Stunden-Challenge im Rahmen des traditionellen Burginsellaufs zurückblicken. Am Ende der Tortur über 24 Stunden triumphierten Friedemann Hecke (VfL Ostelsheim) bei den Männern sowie Grit Seidel (LG Nord Berlin) bei den Frauen. Hecke gelang es sogar, den bestehenden Streckenrekord über 221 Kilometer einzustellen, während Seidel mit 205 Kilometern einen neuen persönlichen Rekord aufstellte. Der Lokalmatador Oliver Leu von der LG Bremen Nord schied als Führender mit unge- fähr zehn Kilometern Vorsprung nach 153 Kilometern mit Meniskusproblemen aus. Bereits vor dem Start offenbarte der Blick in den wolkenbedeckten Himmel nichts Gutes. Daher war es auch nicht weiter verwun- derlich, dass es fünf Minuten vor dem Start wie aus Eimern regnete. Doch pünktlich mit dem Startsignal zeigte sich die Sonne und die rund 30 Teilnehmer starteten den Challenge-Lauf. Natürlich waren Organisatoren und Athleten, von denen einige schon für das deutsche Nationalteam gelaufen sind, gespannt auf die neue Herausforderung. Daniela Drilling aus Oderbruch nahe der polnischen Grenze hatte sich zum Beispiel vorgenommen, mindestens 170 Kilometer auf der aus Asphalt und Verbundstein bestehenden Strecke zu absolvieren. Sie gewinnt dem wechselhaften Wetter auch etwas Positives ab: “Da gibt es wenigstens keine Schlamm- schlacht wie bei den Läufern, die bei Regen durch die Graftanlagen laufen müssen." Viele Läufer und Betreuer lobten bereits im Vorfeld die vorbildliche Organisation und Versorgung, für die vor allem Initiator Karl- Ludwig Rittel verantwortlich ist. Für 50 Euro Startgeld werden die Aktiven rund um die Uhr mit Essen und Getränken an der Strecke versorgt. Trotz der guten Organisation mussten sich viele Zuschauer erst ein Mal auf der neuen Strecke zurechtfinden. Dabei halfen den Schaulustigen die aushängenden Streckenpläne, die man sich bereits vorher aus dem Internet herunterladen konnte. Besagte Zuschauer konnten sich schnell mit der neuen Disziplin arrangieren und waren erfreut darüber, dass so auch deutsche Spitzenläufer nach Delmenhorst gekommen waren. Rittel hofft, bald eine Deutsche oder gar eine Weltmeisterschaft nach Delmenhorst holen zu können. Dafür wurden an diesem Wochenende auf jeden Fall beste Voraussetzungen geschaffen. Die wohl beste Zusammenfassung dieses Laufes lieferte Mental-Coach Michael Wolf: “Qualität kommt ja bekanntlich von Qual, und diese Qualität haben die Läufer hier eindeutig bewiesen." ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. Juni 2009 Teilnehmer kämpfen mit starkem Gegenwind 8. Wangeroger Westturmlauf: Heide Kuck und Helmut Schweer siegen über zehn Kilometer Wangeroge. Teilweise hatten die Läufer beim 8. Wangeroger Westturmlauf mit den Witterungsbedingungen zu kämpfen. Beson- ders der starke Wind machte den Teilnehmern streckenweise zu schaffen. Trotzdem bissen sie sich durch und bewältigten die Strecke. Nach den zehn Kilometern sicherte sich bei den Läuferinnen Heide Kuck (TuS Ofen) in 44:45 Minuten den ersten Platz vor Marion Pinke (SV Eintracht Neuenkirchen) in 46:28 Min. und Martina Oltmann (VBS) in 50:08 Min. Bei den Männern siegte Helmut Schweer (SV Eintracht Neuenkirchen) in 39:23 min. Er verwies Kai Katzer (Bikini Bottom, 39:37 min.) und Carlo Warnecke (Schelpe Jogger Höxter, 40:04 min.) auf die Plätze. Bei den Walkerinnen gewann Galina Fjedorow (SV Eintracht Neuenkirchen) in einer Zeit von 1:07:33 Stunden vor Erika Wollwert (1:07:54) und Wera Johne (TS Großburgwedel, 1:16:40). Bei den Walkern gingen lediglich zwei auf die zehn Kilometer. Peter Fjedorow (SV Eintracht Neuenkirchen) kam nach 1:03:38 Stunden vor Joachim Schäbitz (1:18:39) ins Ziel. Erfreulich war die steigende Zahl bei dem 6000 m-Jugendlauf. Hier konnte Clara Wüsten (Wangerooger SG) nach 30:21 min. als Erste die Ziellinie überqueren. Zweite wurde Fenja Einhoff (Wangerooger SG) in 33:42 vor Sophie Kurrel- baum (Wangerooger SG) nach 33:46. Bei den männlichen Jugendlichen siegte Robin Moritzer (Wangerooger SG) in der Zeit von 23:45 vor Alexander Ahrens in 24:24. Dritter wurde nach 25:03 Reent Stumpf (Wangerooger SG). Der 1. Vorsitzende der WSG, Uwe Osterloh, zeigte sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden, und bedankte sich ausdrücklich bei den insgesamt 62 Helferinnen und Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Gerade die jugendlichen Streckenposten vom Verein und der Jugendfeuerwehr feuerten die Akteure immer wieder an. Der Termin für die neunte Auflage des Westturmlaufes steht auch schon fest. Am 19. Juni 2010 erwartet die Wangerooger Sportgemeinschaft wieder viele sportliche Gäste. ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 22. Juni 2009 Mit schweren Beinen zum Rekord Mourad Bekakcha unterbietet Bestzeit beim Halbmarathon Von Jan Schubert Er kam, siegte und brach den Rekord: Mourad Bekakcha bestätigte seine Ausnahmestellung im Rahmen des elften Buchholzer Stadtlaufs und kam überlegen als Sieger des Halbmarathons-Rennens im Ziel vor der Buchholzer Empore an. Fast viereinhalb Minuten vor dem zweiten Platz, dem Schneverdinger Michael Röhrs, deklassierte der Deutsch-Algerier förmlich das Feld. Der 30- Jährige benötigte für die 21,1 Kilometer 1:11:55 Stunden und blieb somit sechs Sekunden unter dem bisherigen Streckenrekord. “Ich hatte schwere Beine vom Alster-Nachtlauf vom Freitag”, gab der Sieger zu. Dennoch langte es für sein Versprechen: den Sieg zu holen und die Bestzeit zu unterbieten. “Zerknirscht” sei Mourad gewesen, meinte Stadtlauf-Organisator Arno Reglitzky nach dem Rekordlauf, sagte aber außerdem: “Ich gebe zu: Die Steigung hoch zum Krankenhaus und im Dibberser Mühlenweg ist auch eine mittlere Katastrophe.” Allerdings mahnte der 73-Jährige auch das Vorbereitungsprogramm seines Topstars an: “Dieser Nacht- lauf am Freitag ist natürlich nicht optimal”. Ansonsten boten die Läufe quer durch die Buchholzer Innenstadt einen Mix aus Gewohnheitssiegern und Überraschungen: Zur Gewohnheitssiegerin gehört mittlerweile Jasmin Prack von Blau-Weiss Buchholz, die das Rennen über 5,3 Kilometer vor Birgit Friedrich (LG Kehdingen) und Isabelle Werner (MTV Tostedt) gewann. Pracks Endzeit lautete 21:22 Minuten. Bei den Männern war in dieser Konkurrenz Detlef Peters (TSV Eintracht Hittfeld) vor Tobias Heyne und Moritz Niemeier (Blau-Weiss Buchholz) erfolgreich. Peters Siegerzeit betrug 18:14 Minuten. Über ihn wunderte sich Arno Reglitzky beinahe am meisten: “Er ist fast 50 Jahre und putzt hier reihenweise die Jüngeren.” Für eine weitere große Überraschung sorgte Tina Masuch aus Scheeßel, die über die Halbmarathon-Distanz die Vorjahressiegerin und Streckenrekordhalterin Anja Scheele aus Tostedt auf den zweiten Platz verwies. Sie kam in 1:32:06 Stunden über die Runden, war somit 21 Sekunden schneller als die zuvor hoch eingeschätzte Scheele. “Für mich ist die Tina ein wirklich großer Außenseiter, sie ist quasi aus dem Nichts gekommen”, befand Reglitzky. Große Stimmung auch bei dem zum zweiten Mal ausgetragenen Staffellauf über 4 x 5,3 Kilometer: Am schnellsten bewältigte die Distanz die Staffel “Clash of Generations” in der Besetzung Michael und Thomas Bausch, Tilmann Petersen sowie Philip Schlömpp. Die vier Männer brauchten ausgezeichnete 1:22:47 Stunden für die anspruchsvolle Strecke. Die jungen und etwas älteren Herrschaften aus Winsen, Heide und Fliegenberg konnten die großzügigen Spender des neuen Wanderpokals, “Stein- beck’s Helden”, 2:20 Minuten hinter sich lassen. Diese zeigten sich aber keineswegs verärgert über den Vizetitel: “Wir sind wirk- lich zufrieden”, befand Startläufer Jörg Süß. Auf Platz Drei kam die Staffel von “Blau-Weiss Buchholz” ein, sie benötigte 1:25:34 Stunden für die Staffelstrecke.
HAMBURGER ABENDBLATT vom 22. Juni 2009 Mit einem Lächeln dem Sieg entgegen Mourad Bekakcha aus Hamburg dominierte auf der Halbmarathon-Distanz und kam zu einem Start-Ziel-Erfolg Von Norbert Scheid Buchholz. "Noch anderthalb Minuten bis zum Start des Halbmarathons", ließ Arno Reglitzky die Zuschauer in der Buchholzer Innenstadt über Lautsprecher wissen. Nachdem er Mourad Bekakcha, den großen Favoriten freundlichst vorgestellt hatte, fragte er Stefan Hübbe, vielleicht einer seiner wenigen richtigen Konkurrenten: "Stefan, wirst du versuchen, sich an seine Fersen zu heften?", Der Harburger Triathlet antwortete spontan. "Auf jeden Fall, ich werde alles geben und versuchen, an ihm dran zu bleiben", sagte der Triathlet der Turnerschaft Harburg, "auf den ersten fünf Metern jedenfalls." Ehrlich gesagt, so ganz ist ihm das nicht gelungen. Der schnelle Algerier mit deutschem Pass sauste beim 11. Buchholzer Stadtlauf sofort allen davon und winkte dabei lächelnd in die Zuschauer-Scharen. Als er nach den ersten Kilometern an einem Ehepaar vorbei sprintete, fragte sie: "Ist das jetzt der Führende?" Der Mann klärte sie lächelnd auf: "Nein, das kann nicht sein, dafür ist er viel zu schnell." Der Zuschauer des Buchholzer Stadtlaufs kannte den lächelnden Dauersieger und amtierenden Hamburger Marathon-Meister noch nicht. Mourad Bekakcha, der in Hamburg auf dem Hauptpostamt morgens ab fünf Uhr Briefe sortiert und so am Tag Zeit für sein aufwendiges Training hat, versprach Cheforganisator Reglitzky: "Ich breche euren Streckenrekord." Den hatte Tim Suppes vor fünf Jahren in 1:12:01 Stunden aufgestellt. Wegen der Regenschauer am Sonnabend hatte die Helferschar (230 in roten Shirts mit der Aufschrift Orga-Team) die roten Obi- Tapser als Wegweiser für die Läufer nicht auf den Straßen aufkleben können. "Deshalb mussten sie heute morgen um 6 Uhr los und die 2000 roten Tapser aufbringen", sagte Reglitzky. Seine Tochter versuchte derweil, ihm eine Limonade zu reichen, damit seine Stimme intakt bliebe. "Aber ich muss doch reden", reagierte der Mann im alljährlichen Stadtlauf-Stress. Ob es unerwartete Probleme gegeben habe? "Beim Kinderlauf ist ein kleiner Junge seitlich an der Zeitmessung vorbei gelaufen. Er wurde also gar nicht erfasst, dabei war er als Zweiter ihm Ziel. Da müssen wir sehen, wie wir die Tränen wieder trocken kriegen." Wie auch schon im Vorjahre hatte es wieder bei den Kinder- und Jugendläufen zu regnen begonnen. Da die Pflastersteine in der Innenstadt dann rutschig werden, hatte es auch diesmal wieder kleinere Hinfaller gegeben. Bei den Schülerläufen über zwei Kilometer waren jeweils mehr als 200 Jungen und Mädchen am Start. Wer dort gewinnen will, muss bereits ein herausragender Sportler sein. Wie Emma Stach, das Buchholzer Basketball-Talent. Die Zwölfjährige, die das Gymnasium am Kattenberge besucht, gewann mit großem Vorsprung in 6:51 Minuten. Nur fünf Minuten und 55 Sekunden hatte Tilmann Petersen für die zwei Kilometer benötigt. Der 14-Jährige vom MTV Pattensen ist allerdings auch ein Spezialist über diese Strecke. "Über 1000 Meter bin ich niedersächsischer Vizemeister", erzählte er im Ziel und musste nicht einmal schnaufen. "Aber jetzt habe ich keine Zeit. Wir laufen als Staffelnoch den Halbmarathon mit." Wir, das war Vater Michael, Onkel Thomas und sein Freund Philipp. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude, die seit vielen Jahren zu den Hauptsponsoren der Veranstaltung mit fast 3000 Teilnehmer gehört, hatte gleich sieben Staffeln am Start. Darunter auch Bundesliga-Handballerin Randy Bülau vom Buxtehuder SV, die fünf Kilometer lief. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 22. Juni 2009 Uffenbrink zeigt Klasse-Leistung Zweiter beim Marathon in Drebber / 479 Teilnehmer machen mit / Meyer gewinnt Fünf-Kilometer-Lauf Drebber (mbo). Zum Schluss regnete es zwar noch kräftig, aber trotzdem gab es für die Verantwortlichen viel Lob: Auch beim elften Drebber-Lauf klappte am Sonnabend alles wie am Schnürchen. "Es ist alles super gelaufen. Das ganz Dorf hat wieder prima mitgezogen", bilanzierte gestern Vormittag Dieter Lindenberg, Vorsitzender des TSV Drebber. Eines freute Dieter Lindenberg be- sonders: "Beim Marathon waren es zehn Teilnehmer mehr als im Vorjahr." Dagegen bemängelte er das Interesse an den Schüler- Läufen: "Die Schulen beteiligen sich nicht mehr so sehr an den Wettbewerben. Wo sind die Lehrkräfte, die das organisieren?" So verwunderte es nicht, dass es einen Rückgang an Startern gab. Diesmal beteiligten sich nur 479 Aktive an den verschiedenen Wettbewerben. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 101 weniger. Nach den Schülerläufen über 800 und 500 Meter startete zunächst der Marathon über 42,125 Kilometer. 30 Erwachsene gingen auf die von den Bewohnern bunt geschmückte Strecke. Hans-Peter Igelbrink (TV Georgsmarienhütte) lief eine Klasse-Zeit, blieb bei seinem Sieg als einziger unter drei Stunden (2:55:44). Dahinter folgte bereits Ralf Uffenbrink vom TuS Wagenfeld (3:05:08). Elke Maschmeyer vom Organisations-Team des Drebber-Laufs lobte den 43-Jährigen: "Er hat sich das Rennen gut eingeteilt und ist stark gelaufen." Bemerkenswert: Matthias Landwehr (Bottrop) steckte im Stau, startete 1:37 Stunden später und belegte am Ende in der Gesamtwertung beim Marathon den sechsten Platz. Als Renner erwies sich der Fünf-Kilometer-Lauf (38 Teilnehmer). Hier machten zwei Läufer des MTV Barnstorf den Sieg unter sich aus. Die letzten 500 Meter setzte sich Gerrit Meyer von Vorjahressieger Holger Fränzel ab und erreichte in 18:12 Minuten als Erster das Ziel am Sportplatz in Drebber. "Das war ein Taktik-Rennen, keiner wollte vorne weg laufen", sagte der 23-jährige Gerrit Meyer. Der 25-jährige Holger Fränzel war mit seiner Zeit (18:27) nicht zufrieden: "Eigentlich wollte ich unter 18 Minuten bleiben." Bei den Frauen ging der erste Platz an Lilo Stroink von der SG Diepholz. Die Schülerin benötigte für die Fünf-Kilometer-Distanz 24:09 Minuten. Beim Halbmarathon machten 17 Langstreckensportler (15 weniger als im Jahr 2008) mit. Mit der Zeit von 1:27:22 Minuten über- querte Johannes Cleff (Der Läufer von Aschen) die Ziellinie. Silber und Bronze sicherten sich Ingo Beier (Roadrunners Varrel - 1:32:43) und Claudia Wahls (LT Waldschleicher Lohne - 1:33:59). Bei den Frauen sicherte sich die in Barnstorf wohnende Angela Welp (LC Hansa Stuhr - 1:36:17) den zweiten Platz. Zum Abschluss fand der Zehn-Kilometer-Lauf mit neun Startern statt: Hier hatte Jörg Menzel (Anlauf Siegen - 43:02 Minuten) die Nase vorn vor Wilfried Bobrink (SV Barver - 43:11) und Julian Franke (SG Diepholz - 43:46). Trotz eines leichten Rückgangs bleiben die Team-Staffel-Wettbewerbe (insgesamt 19 Staffeln mit 190 Teilnehmern - fünf Staffeln weniger als 2008) bei dieser beliebten Kultveranstaltung ein Renner. Beim Marathon siegte die Mannschaft des VC Nienburg zum dritten Mal in Folge (2:48:31), verbesserte dabei ihre Zeit um vier Minuten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die "Elster- Sprinter" (Drebber - 3:13:34) und "Die Flotten Hühnchen" (Drebber - 3:33:0). Und beim Halbmarathon holte sich das Team "End- spurt" (Lemförde) den Sieg (1:34:16) vor "Die Super Drei" (Hamburg - 1:34:29) und dem Lauftreff der SG Diepholz (1:41:25). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 22. Juni 2009 Ehemaliger Oldenburger vorn Meerlauf: Lutz Lohse gewinnt am Zwischenahner Meer vor Frank Behrens Von Manfred Hollmann Zwischenahn. Knapp 300 Teilnehmer hatten diesmal zum Lauf rund um das Zwischenahner Meer gemeldet, rund 50 weniger als im vergangenen Jahr. Das mag am etwas unbeständigen Wetter an dem Tag gelegen haben, denn immer wieder gab es heftige Regenschauer. Als aber Guido Hedemann das Feld der Läufer auf die Reise rund um die 12.8-Kilometer lange Strecke rund um das Zwischenahner Meer schickte, war aber der Regen vorbei. Die Temperaturen waren angenehm, so dass fast optimale Beding- ungen bei der Meerumrundung herrschten. Als erster wieder zurück war ein alter Bekannter in Läuferkreisen, Lutz Lohse. Er startete früher für den DSC Oldenburg. Inzwischen geht er für den AV Texel, Holland, an den Start. In einer sehr guten Zeit von 41:44 Minuten umrundete er das Meer und verpasste nur knapp den Streckenrekord aus dem Jahre 2007. Damals brauchte Christoph Paetzke von der LG Braunschweig 40:23 Minuten. Hinter Lohse tat sich beim Zieleinlauf auf dem Marktplatz dann erst einmal eine Weile nichts. Nach 44:41 Minuten kam mit Frank Behrens vom SSV Gristede ein heimischer Aktiver auf seiner Haus- strecke durchs Ziel. Beste Läuferin war Nadja Freiburg aus Hamburg. Sie lief eine Superzeit mit 48:44 Minuten. Auch Veronika Werner vom TuS Ofen lief als Zweitplatzierte ein tolles Rennen. Sie benötigte eine Zeit von 50:16 Minuten. Vor Startbeginn gab es wie bei solchen Veranstaltungen üblich, auch Grußworte vom Bürgermeister. Dr. Arno Schilling zeigte sich erfreut über die erneut gute Resonanz zu dem Lauf und reihte sich nach seiner Ansprache selber ins Feld der Läufer ein. Auch er lief ein tolle Zeit mit 56:01 Minuten und blieb damit klar unter der magischen Grenze von einer Stunde. Insgesamt 124 Läufer be- nötigten weniger als 60 Minuten. Alle Läufer wurden auf dem Marktplatz auch wieder von vielen Zuschauern begrüßt, die auch noch die letzten Aktiven im Feld mit viel Applaus bedachten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WALSRODER ZEITUNG vom 23. Juni 2009 Urgemütlicher Charakter der Clou beim 25. “Lauf durch Stellichte” Jubiläums-Veranstaltung: Erstmals Familien-Pokal vergeben Stellichte. Trotz zunehmender Beliebtheit hat der “Lauf durch Stellichte” seinen urgemütlichen Charakter eines richtigen Dorfge- meinschaftsfests nicht verloren. Zum 25. Jubiläumslauf in Folge hatten sich die Veranstalter am Sonnabend etwas besonderes ausgedacht: Ein Wanderpokal wurde erstmals an die beste Familie Strote (Antonia, Isabelle und Ulrike sowie Sven Reinecke) aus Stellichte vergeben. Sie lag mit 79 Punkten an der Spitze, gefolgt von Familie Sobczak aus Soltau mit 210 Punkten und Familie Mecke aus Stellichte mit 217 Punkten. Insgesamt waren 86 Teilnehmer am Start. Als erste gingen Kinder bis sieben Jahre auf die 1.100 m lange Strecke. Mattis Kaiser vom TVJ Walsrode kam nach 4:41 min als Sieger ins Ziel. Zweite wurde mit einem tollen Schlussspurt Greta Anne Hielscher vom TuSV (4:58), gefolgt von Laurenz Baden- hop, ebenfalls TuSV Stellichte (5:12), der trotz seiner erst vier Jahre schon erstaunlich schnell war. Auch Johanna Louise Hielscher, mit drei Jahren die Jüngste, erreichte nach 9:03 min wohlbehalten das Ziel. Den zweiten Lauf der Kinder von 8 bis 13 Jahre über 1.900 m beendeten 17 Kinder. Schnellster Junge war Vorjahressieger Alexander Glanert in 6:48 min. Knapp dahinter wurde Julian Schreck in 6:55 min Zweiter. Schnellstes Mädchen war bereits das dritte Jahr in Folge Lisa Rudorf in 7:01 min. Mannschaftssieger wurden “Die Flummis” mit Alexander Glanert, Julian und Felix Schreck in 21:42 min vor den “Bremer Läufern” Hannes und Paul Grittner, Lisa Rudorf und Malte Twiefel in 22:48 min und den “Hoppelstoppern” mit Dana Pothmann, Marleen Bünger, Noelle Borkenhagen und Jonna Nieber in 28:40 min. Die Traditionsstrecke über drei Kilometer gewann Heinz Koslowski (Marathonclub Walsrode) in 10:20 min vor seinem Vereins- kameraden Sven Wajemann (10:53). Vorjahressiegerin Antonia Strote (12:31) und Tina Mecke (13:18 ), beide TuSV Stellichte, waren hier die schnellsten Frauen. Dr. Michael Röhrs vom TVJ Schneverdingen ließ sich auch bei dem dritten Wertungslauf für den SFA-Cup den Sieg über die zirka 5,4 km lange Strecke in 18:13 min nicht nehmen, Zweiter wurde Vorjahressieger Arne Nilas Sobczak vom MTV Soltau (18:23) vor Sascha Berger (Marathonclub Walsrode, 18:59). Schnellste Frau war Nicole Leonhardt (SV Kirchboitzen/Marathonclub Walsrode) in 22:56 Minuten, gefolgt von Claudia Plesse (SV Kirchboitzen, 23:52) und Petra Berkath (Marathonclub Walsrode, 24:04) ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. Juni 2009 Streckenrekorde beim Windmühlenlauf Nach 10-Km-Rekord von Wilshusen gab es noch ein schnelles 5-Km-Rennen und flotten Halbmarathon (cn/flü). Beim 5. Nordholzer Windmühlenlauf am Sonntag gab es ein starkes Niveau. Zwei Streckenrekorde aus dem Jahren 2002 sind geknackt worden. Nachdem pünktlich zu Start um 8:30 Uhr Petrus die Schleusen geschlossen hatte, starteten am Sonntag die 10-km-Läufer und die Halbmarathonläufer. Bei besten Witterungsbedingungen setzte sich sofort der ehemalige Cuxhavener Matthias Wilshusen an die Spitze, die er beim Zehner bis zum Ziel nicht mehr abgab (wir berichteten). Mit einer sehr guten Zeit von 34:33 Minuten lag er 2:15 Minuten vor dem Zweiten Stefan Kettler von den Road Runners aus Bremen und unterbot die bis- herige Bestmarke von 2002 um 41 Sekunden. Die Leistung von Wilshusen ist umso höher einzuschätzen, als er schon am Freitag den Nordseelauf in Otterndorf und am Sonnabend von Neuwerk nach Cuxhaven überlegen gewonnen hatte. Platz drei ging an Michael Willner (Bremen) in einer Zeit von 37:19. Den zweiten Streckenrekord sicherte sich Reinke Eiben, ein in Cuxhaven lebender Triathlet, der aus Gießen kommt. Über fünf Kilometer gewann er in einer Zeit von 17:06 Minuten vor dem Bremer Lars Kirchknopf in einer Zelt von 17:26 min. Damit haben beide den alten Streckenrekord - ebenfalls aus dem Jahre 2002 - unterboten. Der lag bei 17:31 und wurde damals von Markus Susmann (MW Lüdingworth) aufgestellt. Beim Halbmarathon waren die Teilnehmer auch recht flott unterwegs, aber der Streckenrekord vom Lüdingworther Jochen Hübner (1:16:20) war nicht in Gefahr. Erster wurde Mehmet Öztürk (Bremerhaven, 1:24:24) vor Armin Müller (1:24:48) und Frank Schwert- helm (LG Osterode, 1:28:09). Auf Rang vier lief mit Michael Höck (SC Hemmoor, 1:29:58) der erste hiesige Athlet ein, vor den zusammen laufenden Klaus Dock (Lokomotive Duhnen, 1:30:49) und Heiko Dieckmann (TSV Otterndorf, 1:30:50. Insgesamt starteten in Nordholz 108 Läufer. Das ist eine kleine Steigerung zum Vorfahr. Der Generationspokal wurde in diesem Jahr an den ältesten Teilnehmer übergeben. Das war Heinz Genennig (Altersklasse M75), der die 10-km-Strecke in 52:30 Minuten absolvierte. Alle Ergebnisse sind abrufbar im Internet unter www.klau-mich.info. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** GÖTTINGER TAGEBLATT vom 25. Juni 2009 3600 Athleten beim Göttinger Altstadlauf Göttingen. Optimale äußere Bedingungen haben gestern Abend nicht nur für eine Rekordbeteiligung von 3600 Läuferinnen und Läufern (Vorjahr 3146) gesorgt, sondern auch scharenweise Schaulustige in die Innenstadt gelockt. Rund um den Start- und Ziel- bereich vor dem Alten Rathaus standen die Zuschauer zeitweise wie die gepökelten Heringe hinter den Absperrungen. An ein Weiterkommen war kaum zu denken. Trotz des Massenandrangs hatte das routinierte Organisationsteam der LG Göttingen (LGG) um Karin Geese alles im Griff. Vor dem Hauptlauf über 10 450 Meter beschäftigte viele die Frage, ob Florian Reichert das Rennen um den Novelis-Cup zum dritten Mal in Folge gewinnen und damit zu Jürgen Kerl aufschließen würde, der zwischen 1996 und 99 viermal als Erster die Ziel- linie überquert hatte. Nach einem gemütlichen Dreikilometerlauf am Morgen und zwei Spanischkursen an der Uni ist Reichert seit 19 Uhr an der Strecke. “Ich habe immer die gleichen Rituale”, sagt er: “50 Minuten vor dem Rennen warmlaufen und Startnummer abholen.” Reichert setzt sich schnell vom Feld ab und verweist den LGGer Sebastian Hanelt mit einer halben Minute Vorsprung auf den zweiten Platz. Dritter wurde Björn Wanke vom PSV GW Kassel. Spannender ging es bei den Frauen zu. Die führende Tanja Hupfeld (LGG) wollte wegen Seitenstichen schon aus dem Rennen aussteigen, riss sich aber noch einmal zusammen und überholte auf der letzten Runde ihre inzwischen vorbeigezogene Vereinskameradin Coline Ricard wieder, die vor Sana Almstedt (LGG) Dritte wurde. Novelis gewinnt GT-Firmencup Auf der Mittelstrecke (5260 m) verdarb ein Läufer aus Dorsten den Lokalmatadoren von der LGG den totalen Triumph. Hendrick Göckeritz streckte hier bei den Männern nach 17:00 Minuten die Arme als Zeichen des Sieges in die Höhe. Zweiter wurde Matthis Reichert vor seinem Vereinskameraden Jasper Cirkel (beide LGG). Bei den Frauen machte die LG-Athletin Kathrin Cronjäger das Rennen, gefolgt von ihren Clubkameradinnen Christine Berndt und Anke von Gaza. Den GT-Firmencup sicherte das Team Novelis I vor Vorjahressieger Sartorius I und Carl Zeiss I. Bei dem im Rahmen des Schnupperlaufs über 1800 Meter ausgetragenen Schul- cups demonstrierte das Otto-Hahn-Gymnasium eindrucksvoll seine läuferische Dominanz. Bei den Jüngeren (Jahrgang 1996 und jünger) gewann das Team OHG I vor Felix-Klein-Gymnasium I und II. Bei den älteren Schülern (ab 1995) feierte das OHG sogar einen Dreifach-Triumph. Beim Youngsterlauf stechen vor allem die vielen gelben T-Shirts der ASC-Jugend hervor. 180 kleine Läufer geben richtig Gas und sausen über die Startlinie. Ob Davonsauser, Durchwuseler, in der Hand-in-Handformationen oder wie eine Gruppe ASCer in Reih und Glied, immer zwei nebeneinander, die Laufstile sind verschieden - aber Spaß haben alle. Im zweiten Lauf wird die Strecke länger und die Läufer mehr. Über 700 vorwiegend Schüler gehen auf die 1800-Meterstrecke. Das Otto-Hahn-Gymnasium, der spätere Sieger des Schulcups, stellt mit 159 Teilnehmern die meisten. Bei den Jungen siegt im Einzel Colin Wenzel, bei den Mädchen stellt das Felix-Klein-Gymnasium mit Alexandra Daub und Lotta Milde die Siegerinnen. Kaum sind die letzten Schüler im Ziel, kämpfen die Läufer des nächsten Rennens am Start schon um die Plätze in der ersten Reihe. Über 1200 Teilnehmer nehmen in den zwei Läufen - erst beim GT-Firmencup und dann noch einmal auf der Mittelstrecke - teil. Angefeuert von hunderten Zuschauern läuft einer nach dem anderen über die Ziellinie. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. Juni 2009 Schnellste Frau vor allen Männern im Ziel Mittsommernachtslauf: Eva Brinkmann verteidigte in Leer einen Teil des Damen-Vorsprungs Von Heiner Steenhoff Leer. Bei der 13. Auflage des Mittsommernachtslauf um den Leeraner Hafen hatte sich alles um 180 Grad gedreht. Veranstalter Edzard Wirtjes hatte nämlich die Laufrichtung geändert, damit die Läufer nicht zu Beginn der Runde, sondern am Ende die Tribüne des Lokals “Schöne Aussichten” passierten und dort nach 10 Kilometern ihren Applaus erhielten. Diesen Siegerbeifall heimsten der Emder Achim Groenhagen (LG Harlingerland) und Eva Brinkmann (Germania Leer) ein. Die Frauen und Männer waren im Abstand von 6:21 Minuten auf die Strecke gegangen. Dieser Abstand ergab sich aus dem Er- gebnis des Vorjahres, als die schnellste Frau genau diesen zeitlichen Rückstand auf den Sieger der Männer hatte. Stadtratsmit- glied Bruno Schachner (Die Grünen) schickte um 20.30 Uhr die Frauen auf die Strecke. Es entwickelte sich nur zu Beginn ein Zweikampf zwischen Ossiloop-Siegerin Eva Brinkmann (Germania Leer) und Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland). Bereits nach gut einem Kilometer hatte sich Eva Brinkmann von ihrer Konkurrentin abgesetzt und lief an der Spitze ein einsames Rennen. Am Ende gewann sie in 39:35 Minuten vor Sonja Hoogestraat (40:52) und Frauke Bronn (Germania Leer; 43:40). “An einigen Stellen gab es heftige Windböen. Es war aber ein schöner Lauf”, lautete das Fazit der Siegerin. Bei den Männern eilten Achim Groenhagen und Holger Grigat (Germania Leer) der Konkurrenz davon. Nach zwei Kilometern setzte sich Groenhagen ab und siegte schließlich in 33:46 Minuten mit einem Vorsprung von 43 Sekunden vor Holger Grigat (34:29) und Ralf Taube (36:39; Germania Leer). Letztlich war Groenhagen nur um 5:49 Minuten schneller als Eva Brinkmann, so dass diesmal die Frauensiegerin einen knappen Vorsprung verteidigte und als Erste das Ziel erreichte. “Mir hat der Kurs gut gefallen. Es ist eine schöne Veranstaltung ohne Stress, auch wenn man vorher noch arbeiten musste”, sagte Groenhagen. Auf erholsame Tage ohne Stress freute sich hinterher auch Organisator Edzard Wirtjes. Nach dem Ossiloop, dem Beachvolleyball- Turnier sowie dem Spendenlauf war dies die vierte Veranstaltung innerhalb weniger Wochen. “Endlich eine Pause - und ab in den wohlverdienten Urlaub”, lächelte er hinterher. Vor dem Rennen hatte das Organisationsteam aber noch einige Stunden Arbeit zu verrichten, denn am Mittag hatten die Schüler am Leeraner Hafen ihre “School‘s-Out Party” gefeiert. “Es gab aber keine Scherben auf der Strecke,” so Wirtjes. “Und mit der geänderten Laufrichtung hatten die Läufer auch keine Probleme”, stellte er zufrieden fest. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. Juni 2009 So viele Teilnehmer wie lange nicht mehr Mehr als 150 Sportler starteten beim Harlingerland-Volkslauf in Dunum Dunum (cze). Mehr als 150 Sportler beteiligten sich gestern am Harlingerland-Volkslauf in Dunum. “So viele Teilnehmer hatten wir lange nicht mehr”, freute sich Mitorganisator Eibo Eiben von der LG Harlingerland. Johanna de Boer (Greetsiel) startete bereits zum 15. Mal in Folge bei dieser Veranstaltung. Die Sportler reisten überwiegend aus Ostfriesland und dem Oldenburger Raum an. Aber auch vier Läufer aus den Niederlanden und viele Urlauber nutzten die Gelegenheit. Knapp 50 Teilnehmer nahmen die Halbmarathon-Distanz über 21,1 Kilometer in Angriff. Es siegte Marco Tammen von Teutonia Stapelmoor in 1:20:11 Stunden vor Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken (1:23:45). Bei den Frauen setzte sich Almuth Maß (LG Ostfriesland) durch. Sie siegte in 1:42:22 Stunden. Über zehn Kilometer gewannen Michael Mäschig (Wilhelmshaven) in 36:11 Minuten und Astrid Lübben (LG Ostfriesland) in 45:11. Über fünf Kilometer siegten Carsten Diekmann (19:44 Minuten) und Hilke Harms (Aurich-West / 27:50 Minuten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 29. Juni 2009 (Fünf Artikel) Tamas Toths Taktik geht auf Hasetal-Marathon: Ungar siegt mit Streckenrekord / Tausende Zuschauer Von Bodo Tarow Löningen. Die Stadt Löningen hat am Sonnabend ein Sommerabend-Lauffest der Extraklasse gesehen. Mehr als 2000 Läufer gingen an den Start. Tausende Zuschauer waren an der Strecke und auf dem Marktplatz. Das alles wurde garniert mit sportlichen Topleistungen. Kein Wunder, dass die Macher des VfL Löningen um ihren Boss Jürgen Patock strahlten. “Alles hat gepasst”, brachte Patock es auf den Punkt. Nachdem der Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (Emstek) als Schirmherr das imposante Starterfeld losgeschickt hatte, legte die Männerkonkurrenz ein höllisches Tempo vor. “Die haben den ersten Kilometer in 2:47 min. abgerissen”, staunte Mitorganisator Thomas Lüken, der mit dem Rennrad vorweg fuhr. “Die Leistungsdichte war extrem.” Favorit Michael Tluway (Tansania) diktierte das Tempo. Seine Ziele waren der Sieg und der Streckenrekord. Tamas Toth aus Ungarn, der morgens nach- gemeldet hatte, und die Halbmarathon-Elite gingen mit. Lokalmatador Nico Bucchioni und Marco Diehl (Butzbach) ließen es einen Tick ruhiger angehen. Bei Kilometer 21 lag Tluway knapp vor Toth, beide lagen auf Streckenrekord-Kurs. Bucchioni, der den Kreis- rekord von Stephan Dziondziak (2:29:00 Stunden) im Visier hatte, und Diehl folgten. Ab Kilometer 24 zog Leichtgewicht Tluway nochmals an. Bis auf sechs Minuten wuchs sein Vorsprung. Doch dann die Wende: Magenprobleme ließen ihn einbrechen. Nach 34 Kilometern musste er einen Stop einlegen, raffte sich aber nochmals auf. Bei Kilometer 36 war Schluss. Er setzte sich an den Straßenrand und ließ sich von der Feuerwehr abholen. Für Toth, der wie ein Schweizer Uhrwerk lief, war der Weg frei. Er siegte in neuer Streckenrekordzeit von 2:24:59 Stunden. Bucchioni hielt Diehl (2:33:56 Stunden) auf Distanz und wurde gefeierter Zweiter (2:31:35 Stunden), auch wenn er über seiner Bestmarke von 2:29:12 Stunden blieb. Wie Toth nachgemeldet hatte auch seine Landsfrau Ida Kovacs, die in 2:50,49 Stunden souverän ihren zweiten Sieg nach 2007 feierte. Ihr Streckenrekord (2:47:48 Stunden), der nach den Durchgangszeiten gewackelt hatte, fiel aber nicht. Erst vor einem Monat hatte sie den Regensburg-Marathon gewonnen. Zweite wurde die Wilhelmshavenerin Christiane Schwietert (3:04:06 Std.) vor Christin Kulgemeyer (Georgsmarienhütte, 3:16:47 Stunden).
Ungarische Spitzenathleten triumphieren in Löningen Marathon: Tamas Toth siegt vor Lokalmatador Nico Bucchioni / Ida Kovacs dominiert bei den Frauen Löningen. Die Sieger der 7. Auflage des Löninger Hasetal-Marathons kommen aus Ungarn. Bejubelt von mehreren Tausend Zu- schauern blieb die Uhr für Tamas Toth am Sonnabend bei 2:24:59 Stunden stehen. Damit knackte der Budapester den Strecken- rekord von Jacek Kasprzyk aus 2005 (2:25:52 Stunden). “Die Begeisterung an der Strecke war fantastisch. Ich komme wieder”, strahlte der 30-Jährige im Ziel. Zweiter wurde Lokalmatador Nico Bucchioni, der für die 42,195 Kilometer durchs Hasetal 2:31:35 Stunden benötigte. Platz drei ging an den Butzbacher Marco Diehl (2:33:56 Stunden). Der als heißer Sieganwärter angetretene Tansanier Michael Tluway musste in Führung liegend seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und stieg nach 36 Kilometern aus. Zum zweiten Mal nach 2007 triumphierte bei den Frauen Ida Kovacs. Die Ungarin verpasste mit der Zeit von 2:50:49 ihren eigenen Streckenrekord um drei Minuten. Gute Zweite wurde die Wilhelmshavenerin Christiane Schwietert (3:04:06 Stunden) vor Christin Kulgemeyer aus Georgsmarienhütte (3:16:47 Stunden). Topzeiten wurden auch im Halbmarathon gelaufen. Dank eines fulminanten Endspurts verdrängte der Pole Maciej Miereczko (1:09:48 Stunden) den Tansanier Pius Sulle (1:09:51 Stunden) noch auf Rang zwei. Dritter wurde der Oldenburger Georg Diettrich (1:12:24 Stunden). In neuer Streckenrekordzeit von 1:16:13 Stunden gewann der polnische Lauffloh Agnieszka Janasiak das Frauenrennen. Auch über zehn Kilometer gab es eine neue Bestmarke. Geronimo von Wartburg (LG Verden) verwies in der Zeit von 32:46 Min. den Herzlaker Matthias Strotmann (33:58 Minuten) und den Löninger Heinrich Dress (36:27 Minuten) auf die Plätze. Schnellste Frau wurde Katharina Robbers (Werlte, 44:44 Minuten) vor der Garrelerin Susanne Fröhlking (45:08 Minuten). Den erstmals aus- getragenen Staffel-Marathon gewann der BV Garrel. Dritter wurde mit seinen Freunden der Bremer Fußballbundesliga-Schieds- richter Peter Gagelmann. Insgesamt starteten in Löningen über 2000 Läufer.
“Windschatten-Mann” Miereczko übertölpelt Sulle Halbmarathon. Polnischer Topläufer siegt im Spurt / Geronimo von Wartburg über 10 Kilometer vorne Löningen. Dass der Löninger Hasetal-Kurs schnell ist, hat am Sonnabend nicht nur der Lauf in der Königsdisziplin gezeigt. Auch im Halbmarathon, für den fast 900 Athleten gemeldet hatten, ging richtig die Post ab. Ein Superrennen lieferte die Polin Agnieszka Janasiak ab. Mit ihrer Siegerzeit von 1:16:13 Stunden verbesserte die 40 Kilogramm schwere Frau den Streckenrekord der Kirch- dorferin Inga Ruhl aus dem Jahr 2007 um mehr als vier Minuten. Ihre Zeit hätte in der Männerkonkurrenz Platz fünf bedeutet. Platz zwei ging an Ilona Pfeiffer (Ravensberg, 1:21:19 Std.), Platz drei an Bianca Stanienda (Hiddestorf, 1:26:18 Std.). Eine spannende Spurtentscheidung gab’s bei den Männern. Der mit einer Bestzeit von unter 1:05 Stunden gelistete tansanische Junior Pius Sulle, der für Siegburg startende Maciej Miereczko, Vorjahressieger Georg Diettrich (LG Braunschweig) und der viermalige Sieger Thomas Bruns (Meppen) gingen im Pulk der Marathonspitze mit. Bruns, mit Sehnenbeschwerden angetreten, musste dem rasanten Tempo nach 14 Kilometern Tribut zollen und stieg aus. Diettrich musste sich mit Rang drei begnügen (1:12:24 Stunden). Vorne ließ sich der stets geschickt im Windschatten laufende Miereczko vom mehrfach attackierenden Sulle nicht abschütteln. 1500 Meter vor dem Ziel blies Miereczko unwiderstehlich zur Attacke und zog vorbei. Der verdutzte Sulle blieb dran, konnte den am Ende drei Sekunden Vorsprung aufweisenden Polen (1:09:48 Stunden) aber nicht mehr einkassieren. Guter Achter in dem Klassefeld wurde der Evenkamper Egbert Schäpker (1:20:26 Stunden). Über 10 Kilometer kristallisierte sich nach wenigen Metern ein Duell zwischen Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden) und Routinier Matthias Strotmann (Herzlake) heraus. Zunächst lag Strotmann vorne, ehe sich der deutsche Top-Junior in der zweiten Rennhälfte absetzen konnte. Von Wartburgs Zeit von 32:46 Minuten bedeutete neuen Streckenrekord. Strotmann lief nach 33:58 Minuten vor Lokalmatador Heinrich Drees (36:27 Minuten) ins Ziel. In der Frauenkonkurrenz verwies Katharina Robbers (Werlte, 44:44 Minuten), Susanne Fröhlking (Garrel, 45:08 Minuten) und Tanja Gößling (Löningen, 46:47 Minuten) auf die Plätze.
"Hatte nach 30 Kilometern eine große Krise” Löningen. Mit einem etwas gequälten Lächeln auf den Lippen ist Lokalmatador Nico Bucchioni am Sonnabend als Zweiter des Marathons durchs Ziel gelaufen. Von seinen Anhängern gab’s tosenden Applaus. Sein Ziel, unter die ersten Fünf zu kommen, hatte er erreicht. Derweil blieben ihm die erhoffte neue persönliche Bestzeit und ein neuer Kreisrekord versagt. “Ich bin in der ersten Hälfte zu schnell angegangen”, sagte er. “Ich wollte eine neue Bestzeit. Bei Kilometer 30 hatte ich dann eine große Krise. Ich wollte schon aufhören. Der zweite Platz ist die Belohnung dafür, dass ich mich durchgekämpft habe. Ich danke allen Zu- schauern für die tolle Unterstützung”, sagte der 35-jährige Wahl-Löninger im Zielraum. Das Rennen hatte ihn dermaßen ge- schlaucht, dass ihm ein Tropf verabreicht werden musste.
Marathonstaffeln kommen gut an Löningen. Unter dem Motto “Vier Freunde - ein Ziel” haben am Sonnabend erstmals 30 Staffeln an der 7. Auflage des Hasetal- Marathons teilgenommen. “Die Resonanz war sehr gut. Wir machen mit den Staffeln weiter”, erklärte Organisations-Chef Jürgen Patock. Den Staffelsieg holte sich das Garreler Quartett Fabian Kühling, Andreas Hülskamp, Frank Dicke und Ludger Wiese (2:48:50 Stunden), vor Werlte und dem Team des Bremer Fußball-Bundesliga-Schiedsrichters Peter Gagelmann. ==> Ergebnisse ==> Pressebericht vom Hasetal-Marathon vom 30.6. (Schülerläufe) ****************************************************************************************************************************************************** STADER TAGEBLATT vom 29. Juni 2009 Erste Staffel entlang der Oste 1. Oste-Staffellauf: Nur geringe Beteiligung an der Premierenveranstaltung / Wiederholung fraglich Kreis Stade (st). Die Premiere fiel kleiner aus als erwartet. Nicht nur, dass der Lauf von der Quelle in der Nähe von Tostedt Land bis nach Gräpel aufgrund zu geringer Beteiligung komplett abgesagt werden musste, auch für die sogenannte Mündungsstrecke von Neuhaus nach Gräpel hatten sich lediglich zehn Mannschaften und rund ein Dutzend Einzelläufer angemeldet. Viel Arbeit für wenig Resonanz “Ich hätte nicht gedacht; dass ein Lauf entlang der Oste so schön und erlebnisreich sein kann," schwärmte ein Teilnehmer von den Eindrücken entlang des Flusses. Am frühen Sonnabendmorgen hatten sich die Aktiven und Organisatoren allesamt auf dem Park- platz vor dem Natureum in Balje eingefunden, um die Premiere des 1. Oste-Staffellaufs unter die Laufschuhe zu nehmen. Im Jahr der Oste ließ es sich Jochen Bölsche, 2. Vorsitzender der AG Osteland, nicht nehmen, die Athleten um 9 Uhr am Ostesperrwerk auf die 60,1 km lange Strecke in Richtung Gräpel zu schicken. Die Organisatoren Walter Paschen und Manfred Keitsch hatten alles akribisch vorbereitet, nichts dem Zufall überlassen. Über 200 Wegweiser zeigten den Weg, Helferinnen und Helfer der Sport- vereine und Feuerwehren entlang der Strecke übernahmen die Versorgung bzw. regelten an den Wechselpunkten die korrekte Übergabe der Staffelbänder. Ein “Besenfahrzeug" begleitete den jeweiligen Schlussläufer. Nach 4 Stunden, 14 Minuten und 33 Sekunden erreichte die 1. Staffel der LG Kreis Nord-Stade (MTV Hammah, MTV Himmel- pforten, TuS Oldendorf) in der Besetzung Mark Wilhelmi, Heinz Bardenhagen und Thorsten von Bremen das Ziel an der Prahm- fähre in Gräpel, kurz vor dem Gasthof Osteblick. Den zweiten Platz belegte die Staffel "Kilometerfresser" in der Besetzung Joachim Hartz, Hartmut Köhlmann, Karl Rösler, Sören Gottberg in einer Zeit von 4:23:12 std. Danach erreichte bereits der erste Einzelläufer das Ziel: Lars Pingel vom TSV Großenwörden benötigte für die 60,1 km lediglich 4:28:55 std. Bei den Mannschaften bis acht Teilnehmern siegten die “Torpedos” in der Besetzung Frank Thomas, Thorleif Krüger, Benjamin Becker, Horst Delekat, Uli Heider, Sven Hüning, Ralf Unverferth in einer Zeit vom 5:39:02 std. Drei Walking-Mannschaften gingen in Burweg-Horst an den Start. Die Mannschaft des Geschichts- und Heimatvereins Stade legte die 20 Km bis Gräpel in 2:41:12 std zurück. "Diese Veranstaltung fördert den Mannschaftsgeist und muss ein fester Bestandteil im Laufkalender werden," bekräftigte Horst Delekat, Pädagoge am Vincent-Lübeck-Gymnasium in Stade, und forderte damit die Organisatoren auf, den Oste-Staffellauf im nächsten Jahr wieder auszuschreiben. “In den nächsten drei Wochen werden wir eine Entscheidung treffen," versprachen die Organisatoren. Dabei gilt es auch zu überlegen, ob im nächsten Jahr die Quellenstrecke gelaufen wird oder doch wieder beide Strecken angeboten werden. Und ob der Termin in die Lauflandschaft auf Bundes- bzw. Landesebene passt. ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 30. Juni 2009 Steffen Brümmer läuft Streckenrekord Leichtathletik: Löninger gewinnt beim Hasetal-Marathon Schülerkonkurrenz Löningen. Beim Löninger Sommerabend-Lauffest haben nicht nur die Rennen der Spitzenläufer die Zuschauer in Atem gehalten. Auch die Schülerläufe über 1800 Meter hatten es in sich. Das Rennen der Schüler lieferte einen Vorgeschmack auf die späteren Duelle über 10 Kilometer sowie im Halbmarathon und im Marathon. Lokalmatador Steffen Brümmer und sein ein Jahr jüngerer Garreler Dauerrivale Andreas Hülskamp legten ein höllisches Tempo vor und lieferten sich bis ins Ziel ein packendes Duell. Auf dem Marktplatz blieb die Uhr für Brümmer bei 5:30,00 Minuten stehen. Hülskamp brauchte 6,40 Sekunden mehr und gewann die Wertung M 14. Brümmers Topzeit bedeutete zugleich Strecken- rekord. Den alten Rekord hatte Garrels Fabian Kühling 2003 bei der Premiere des Hasetal-Marathons aufgestellt (5:33,80 Minuten). Brümmer trat nur wenige Minuten später über 10 Kilometer an und wurde in 47:56 Minuten Zweiter bei den Schülern A. Hülskamp lief in der Garreler Marathon-Staffel mit und gewann. Mit Torben Casser (M 13, 6:21,90 Minuten), Dustin Pohl (M 10, 6:45,60 Minuten), Erik Siemer (M 9, 6:50,20 Minuten), Jannes Ostermann (M 11, 6:53,20 Minuten), Hannes Willen (M12, 6:56,40 Minuten) und Hannes Olewicki (M 8, 7:36,50 Minuten) feierte der Nachwuchs aus der Stadt Löningen in allen übrigen Altersklassen Siege. Insgesamt kamen 201 Schüler ins Ziel. Schnellste der mehr als 150 Schülerinnen war die Löningerin Lea Meyer. Die W 12-Schülerin benötigte für den 1800-Meter-Kurs 6:16,50 Minuten und hatte im Ziel 33,20 Sekunden Vorsprung vor der Gesamtzweiten Talea Knak (W 14) aus Dornum. Bärenstark lief auch die erst zehnjährige Larissa Strehlau. Das Osnabrücker Talent riss als Dritte nach 7:01,90 Minuten die Arme jubelnd nach oben. Weitere Löninger Erfolge feierten Pauline Willen (W 11, 7:19,20 Minuten), Mareike Hinners (W 13, 7:28,20 Sekunden), Henrike Block (W 9, 7:52,80 Minuten) und Pia Röwe (W 8, 8:09,50 Minuten) als Sieger ihrer Altersklassen. ==> Ergebnisse ==> Presseberichte vom Hasetal-Marathon vom 29.6. ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 6. Juli 2009 Läufer stöhnen über Hitze: Wie in einer Sauna 5. Ihlower Fuchsienlauf: Zehn-Kilometer-Sieger Achim Groenhagen hat mehr mit hohen Temperaturen als mit Gegner zu kämpfen Von Jürgen Gawlick-Daniel Ihlow. Strahlendes Sommerwetter, viel Volk an und auf der Strecke und mehrere souveräne Sieger: Der Ihlower Fuchsienlauf war auch bei seiner fünften Auflage eine runde Sache. “Es ist herrlich hier”, fasste der Gesamtsieger über zehn Kilometer, Achim Groenhagen von der LG Harlingerland, seine positiven Eindrücke zusammen. Und Jan Waschkau, Sieger über die fünf Kilometer, ergänzte: “Hier lässt man sich etwas einfallen.” Ideen hatten die Veranstalter von der Gemeinde Ihlow unter Federführung von Michael Meyer einmal mehr genug. Ein Aufwärmprogramm für Walker und Nordic Walker, kostenlose Massagen oder eine Ver- losung für Voranmelder lockten, alle Läufe und Altersklassen zusammengenommen, genau 973 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder an das Ihler Meer. Und dort tobte lange nach den Läufen noch das Leben bei der “Aprés-Lauf-Party” vor dem Bürgerhaus, wo die Hauptbühne aufgebaut war, von der aus die neue Stimme des Ossiloops, Heino Krüger, moderierte. Während vor dem Bürgerhaus und im Start-Ziel-Bereich ein kühlendes Lüftchen wehte, stöhnten die Teilnehmer der längeren Läufe über erdrückende Hitze auf der Strecke, vor allem im Ferien- und Wohngebiet. Dort staute sich die heiße Luft. Der Auricher Roland Klaue hatte das Gefühl, in eine Sauna zu laufen. “Warm ist ja gut, aber so warm ...”, stöhnte der Gesamtsiebte des 10-km-Laufes und schnappte im Zielkorridor nach Luft wie ein Fisch im Trockenen. Auch Groenhagen, nach seinem Vereinskollegen Stephan Immega, dessen schlechte Blutwerte noch immer keine Rennen im höchsten Leistungsbereich zulassen, der derzeit zweitschnell- ste Ostfriese, hatte mehr mit der Hitze als mit seinen Gegnern zu kämpfen. Er feierte einen Start-Ziel-Sieg in 33:48 Minuten. Schon nach der zweiten von drei Runden lagen zwischen ihm und Verfolger Holger Grigat vom VfL Germania Leer 25 Sekunden, am Ende waren es 39 Sekunden. “Ich wusste nicht, wie gut Holger drauf ist”, erklärte Groenhagen sein durchgehend fulminantes Tempo. Insgeheim hatte er wohl aber auch gehofft, eine 32er Zeit zu laufen. Dann das ist sein erklärte Ziel für dieses Jahr: “Hinter der drei soll eine zwei stehen.” Weit entfernt ist der ehemalig Fußballer von Amisia Wolthausen, der seit 2002 im Leistungsbereich läuft, davon nicht. Seine jetzige Bestzeit liegt bei 33:09 Minuten. Eine Athletin, die sich wegen ihres Studiums in Wirtschaft und Recht bei Läufen in Ostfriesland in der Vergangenheit rar gemacht hatte, war in Ihlow am Start. Es war ihr vierter Wettkampf in diesem Jahr. Wie Groenhagen beherrschte Inga Jürrens von der Emder LG das Frauenfeld souverän. Nach 42:35 Minuten erreichte sie das Ziel. Dem hatte auch die Auricherin Almuth Maaß, für die LG Ostfriesland unterwegs, nichts entgegenzusetzen. Mit deutlichem Abstand wurde sie Zweite in 45:43 Minuten. Jürrens, die für eine Firma in Brake arbeitet, will jetzt wieder öfter für Wettkämpfe in dieser Gegend melden. Fast überall bei Volksläufen in Ostfriesland zu finden ist hingegen Jan Waschkau, über fünf Kilometer diesmal für das Team Ener- con am Start. Weil er mit Robert Omerek und Wilfried Menken die Teamwertung des 5-km-Laufes unbedingt gewinnen wollte, gab er von Beginn an mächtig Gas. “Ich habe einfach geguckt, wie lange es gut geht.” Es ging lange gut. Seine Zeit von 16:40 Minuten kann sich angesichts der hohen Temperaturen und des eckigen Kurses sehen lassen. Klar, dass damit die Enercon-Läufer auch schnellstes Team waren. Das schnellste Frauenteam stellte die Emder LG. Bei den Mixedteams war die LG Ostfriesland mit Astrid Lübben, Johan Aden und Fred Ibeling erfolgreich. Schnellste Frau über fünf Kilometer war die aktuelle Ossiloopsiegerin Eva Brinkmann vom VfL Germania Leer, vor ihrer ständigen Konkurrentin Sonja Hoogestrat von der LG Harlingerland. Beide erlebten, wie alle anderen Starter in den Hauptläufen auch, dass im Ferien- und Wohngebiet die Stimmung diesmal nicht so überschäumend war wie in den Jahren zuvor. Nur an einer Ecke hatten die Bewohner einen Wasserstand aufgebaut und machten Party. Grund dafür, mutmaßten viele, sind die in diesem Jahr recht frühen Sommerferien. Etliche Wohnhäuser an der Laufstrecke waren verwaist. Dafür ging es später am Abend auf dem Platz vor dem Ihlower Bürgerhaus richtig gut ab bei der “Aprés-Lauf-Party”.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Juli 2009 Strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein Leichtathletik: Beim Fuchsienlauf in Ihlow gewann Achim Groenhagen über 10 Kilometer / US-Boy wurde Dritter Von Hermann Redenius Ihlow. Strahlende Gesichter bei Teilnehmern, Veranstaltern und Zuschauern - die fünfte Auflage des Ihlower Fuchsienlaufes war wieder ein toller Erfolg. Angenehme Temperaturen, Sonnenschein sowie viele Fans an der Strecke sorgten für eine schöne Atmos- phäre. Großen Spaß am Lauf hatten auch die vielen Kinder, die an den Start gingen. Die Rekord-Teilnehmerzahl von 1250 Läufern aus dem Vorjahr wurde diesmal nicht ganz erreicht. Hauptorganisator Michael Meyer von der Gemeinde Ihlow war dennoch zu- frieden: “Die Strecke wurde sehr gut angenommen. Insbesondere bei den Schülern war die Resonanz gegenüber 2008 wegen der Ferien leicht rückläufig.” Die Bambini rannten zum Auftakt ihre 400 Meter mit riesiger Begeisterung. Eine Wertung und Platzierungen wurden bewusst weg- gelassen. Beim Schülerlauf der Sechs- bis Neunjährigen über einen Kilometer war der Ehrgeiz schon etwas größer. Mädchen- Siegerin Lina Grunke (Aurich; 4:30 Minuten) und Jungen-Sieger Marvin Bendig (Harlingerland; 4:10) liefen tolle Zeiten in der Sonne. Bei den Erwachsenen gab es einen Favoriten-Erfolg. Den Hauptlauf über zehn Kilometer gewann bei den Männern Achim Groen- hagen von der LG Harlingerland in 33:48 Minuten vor dem Leeraner Holger Grigat (34:27). Bei den Frauen siegte Inga Jürrens (Emder LG) in 42:33 Minuten vor Almut Maaß (LG Ostfriesland in 45:43 Minuten. “Es hat viel Spaß gemacht bei dem tollen Wetter. Die Veranstaltung war hervorragend organisiert”, freute sich Groenhagen hinterher. Hinter dem Sieger und Holger Grigat belegte Jesus Romo (34:36) aus den USA Rang drei. Der 20-Jährige aus San Francisco ist zurzeit in Ostfriesland bei Gasteltern zu Besuch und entschloss sich kurzfristig zu einer Teilnahme. Im Lauf über fünf Kilometer wiederholte Jan Waschkau seinen Vorjahressieg. Der Leeraner benötigte 16:40 Minuten und lag klar vor Jan Hiebo Busch (SV Warsingsfehn; 17:32). Dritter wurde Hendrik Köhnemann (18:12). Souverän Platz eins sicherte sich bei den Frauen Ossilop-Gewinnerin Eva Brinkmann (Germania Leer; 19:01). Zweite wurde Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland; 19:43) vor Marion Bakker (Emder LG; 21:18). Zum zweiten Mal umkurvten auch Handbiker den fünf Kilometer langen Parcours um das Ihler Meer. Es waren jedoch nur zwei Aktive am Start. Michael Freese (Lütetsburg) gewann in 16:11 Minuten vor Werner Sanders aus Leer, der 14 Sekunden später das Ziel erreichte. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 6. Juli 2009 Familienfest bei Friedrichsens Vater Dritter, Sohn Zweiter / Walsroder Herbig gewinnt Botheler Halbmarathon / Masuchs erfolgreicher Alleingang Von Matthias Freese Bothel. Die beste Idee hatte vielleicht Jens Heitmann. Angesichts der Hitze hatte der direkt an der Strecke wohnende Vorsitzende des TuS Bothel seinen Rasensprenger zum fünften Eschfeldlauf an der Straße platziert - und etliche Aktive nutzen dieses nasse Angebot. Die beiden Gesamtsieger der Hauptläufe benötigten die Wasserdusche nicht: Im Halbmarathon siegte Sven Herbig (MC Walsrode/1:24:43 Stunden) auch ohne Abkühlung souverän, genauso wie auf der Zehn-Kilometer-Strecke Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord/34:33 Minuten). Für Halbmarathon-Sieger Herbig, der trotz Wärme mit einer Gänsehaut auf den tätowierten Oberamen ins Ziel kam, wurde das Rennen früh zu einem Selbstläufer. Schon nach wenigen hundert Metern hatte sich der 37-Jährige abgesetzt und lag am Ende über eine Minute vor seinem Vereinskameraden Sascha Berger (1:25:47). "Ich wusste erst nicht, ob ich kommen oder am Sonntag einen Triathlon machen sollte", hatte sich Herbig extrem spät für seinen Start entschieden - und ging nachher nicht als alleiniger Sieger seiner Familie: Seine Tochter staubte zudem den Hauptpreis bei der Tombola ab. Ein kleines Familienfest gab es auch für Deutschlands vielleicht schnellsten Pastor. Erst durfte sich Roland Friedrichsen (Fortuna Rotenburg) über den zweiten Gesamtplatz seines Sohnes Tobias im Schülerlauf freuen, dann wiederholte er selbst seinen dritten Platz vom Vorjahr über die Langstrecke in 1:26:37 Stunden. Lange Zeit hatte Friedrichsen zusammen mit dem späteren Vierten, dem seit wenigen Monaten dem TV Scheeßel angehörenden Thomas Lokajczyk (1:29:24), und Berger das Verfolger-Trio gebildet. "Bei Kilometer 13 bin ich dann los", berichtete der Walsroder. Und Friedrichsen ergänzte: "Ich bin noch ein bisschen mitgegangen, dann war mir das Tempo aber zu hoch. Bei der Hitze sitzt außerdem die Angst im Nacken, ob der Körper mitmacht." Von einer "heißen Birne" sprach hinterher auch Thomas Lokajczyk. Nach der kurzfristigen Absage von Vorjahressiegerin Sonja Prüser (TV Sottrum) hatte die damals auf Platz zwei verwiesene und auf Revanche aus gewesene Melanie Büttner (TCR Essen) wohl schon vom Triumph geträumt. Es wurde aber nur Rang drei in 1:43:11 Stunden, da gleich zwei Vereinskolleginnen für Prüser erfolgreich in die Bresche sprangen. Allen voran natürlich Tina Masuch, die in 1:31:43 Stunden fast mit zehn Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten Ute Vehlow-Diekmann (1:41:15) einlief. "Da ich niemanden hatte, an dem ich mich orientieren konnte, war es ziemlich einsam für mich", gestand Masuch nach ihrem "Alleingang" auf Bothels Straßen. Gleiches galt ab Kilometer zwei auch für Andreas Oberschilp, dem Sieger beim "Zehner". Dabei war sich der 42-Jährige bis zum Schluss unsicher, ob er überhaupt starten sollte. "Fieser Husten, Trainingsrückstand - deshalb habe ich erst auf dem letzten Drücker gemeldet", erklärte er, lag aber letztlich anderthalb Minuten vor Vereinskamerad Torsten Naue (36:05). Bester Altkreis- läufer war einmal mehr Landrat Hermann Luttmann (SG Unterstedt/38:43) als Gesamtsechster. Aber auch die Zeiten von Jens Schülermann (TuS Westerholz/42:11) und Myles Sandau (TuS Bothel/42:43) waren mehr als ordentlich. Bei den Frauen wurde Margret Bucklitsch (TV Sottrum) Zweite in 46:22 Minuten. Fest in Altkreis-Hand war die Fünf-Kilometer-Distanz. Während bei den Frauen erwartungsgemäß die junge Natascha Schröder in 20:32 Minuten vor ihrer Schwester Franziska (beide TV Sottrum/21:00) gewann, ging bei den Männern der 24-jährige Tobias Koch vom SV Vahlde in 18:07 Minuten als Erster über den Zielstrich. Den Schülerinnenlauf über 2,2 Kilometer entschied mit Femke Kujas übrigens eine weitere Sottrumerin für sich. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 6. Juli 2009 (Von Hartmann Jung) Spannende Rennen an der Okertalsperre Über 200 liefen oder walkten mit Okertalsperre-Altenau. Weit über 200 Läufer und Läuferinnen, genau 238 aus 110 Vereinen bzw. Wohnorten, hatten sich zu einem Start an der Okertalsperre entschieden. Nach den hochsommerlichen Temperaturen gab es am Nachmittag den üblichen “Guss” und zwischenzeitlich eine erfreuliche Abkühlung. Doch zu den Starts ab 18.00 Uhr wurde es wieder sehr warm und unzähl- ige kleine Fliegen (Rapskäfer) bevölkerten besonders gelbe, hellrote oder hellgrüne T-Shirts. Wie immer fielen einige der vorange- meldeten Teilnehmer aus, einige blieben in den Staus stecken, doch mit 216 Finishern waren die Verantwortlichen des Läufer- Team Oker mit seinem Vorsitzenden sehr zufrieden. Nur sechs Walker machten sich um 18.00 Uhr auf den Weg, die 12.638 m um den Hauptarm der Okertalsperre zu umrunden. Nach 1:31:51 Stunden kam Johannes Woll (TSG Bad Harzburg) ins Ziel. Schnellste Frau war bereits als dritte Birgit Komoll (DJK Sparta Langenhagen) in 1:39:50 Std. Den Lauf der knapp 100 Kurzstreckler über 5,2 km beherrschten Emanuel Schoppe (sport Trend Braunschweig) und Philipp Champignon (Einbeck). Auf den letzten Kilometer konnte sich Schoppe leicht absetzen. Um den dritten Platz gab es einen spannenden Spurt, den Patrick Pavel (TSV Eintracht Wolfshagen) knapp vor Yannik Lowin (LG Götting- en) für sich entscheiden konnte. Wie schon im Vorjahr war die junge B-Schülerin, Neele Urbanke (TSV Eintracht Wolfshagen), auch in diesem Jahr schnellster weiblicher Teilnehmer. Der Start des Hauptlaufs wurde um einige Minuten verzögert, denn Geburtstagskind Dr. Matthias Hoffmann vom Läufer-Team-Oker erhielt die Glückwünsche seines Vorstandes unter großem Beifall der knapp 130 am Start versammelten Läufer und Läuferinnen. Das Feld zog sich unheimlich schnell auseinander, denn es wurde Tempo gelaufen. Nach nur wenigen Minuten war der Start- und Zielbereich fast leer, nur einige Kurzstreckler, Betreuer und Helfer des Läufer-Teams, die nun etwas Ruhe fanden und sich stärken konnten, waren im Bereich der Vorsperre. Wieder kamen zwei Göttinger Läuferinnen zu spät zum Start, bedingt durch das hohe Verkehrsaufkommen zu Beginn der Sommerferien, sie starteten nach. Nach einem Jahr der Pause, krankheitsbedingt, war der mehrfache Sieger Sebastian Hanelt (LG Göttingen/Seesen) wieder am Start und konnte seine Bestzeit trotz des schwülen Wetters und im Alleingang unterbieten; ihm scheint die Strecke sehr zu liegen. Knapp fünf Minuten später lief Jörn Hesse (Dellig- ser SC) ins Ziel. “Ich bin dritter, nicht zweiter” verbesserte er LTO-Chef Hartmann Jung, bis zur Brücke hatte er den zweitplatz- ierten Jörg Müller (TSG Guts Muths Quedlinburg) immer noch sehen können, dann war er plötzlich verschwunden. Später klärte sich auf, Müller hatte die Bundesstrasse überquert und zu spät gemerkt, das er falsch war, schade. Dritter wurde Jörg Draffehn (Sparkasse Bad Sachsa) vor dem Vorjahressieger Süleymann Kucgunzu (TSG Wildemann). Geburtstagsläufer Hoffmann musste noch den Schlussspurt des Alfelders Neugebauer abwehren, um als sechster und Sieger der Männer M 45 die Ziellinie zu über- queren. In kleinen Gruppen oder allein kamen nun alle zurück und wurden vom Beifall der Zuschauer auf den letzten Metern auf der Vorsperre begleitet. Schon als 24. insgesamt hatte Sanna Almstedt (ASFM Göttingen) nach 53.37 Minuten die Runde beendet, allerdings nur knapp vor der Jugendlichen Jennifer Müller (Weserbergland Runners Derental) und als dritte war Dr. Lili Seide (Laufline-Team Göttingen) im Ziel. Der zusätzliche Getränkestand nach ca. acht Kilometern an der Hauptsperrmauer wurde sehr gut angenommen und die beiden Helfer mit dem DRK Oker hatten viel Arbeit, um die leeren Becher und Schwämme wieder einzusammeln. Nach dem Lauf war für fast Alle zunächst der Weg zum Getränkestand und die Helfer hatten viel Arbeit, den warmen Tee und auch Mineralwasser in die bereitgestellten Becher zu füllen. In Ermangelung einer Duschmöglichkeit in unmittelbarer Nähe, nahmen viele noch ein erfrischen- des Bad in der Okertalsperre oder fuhren zum bekannten Kiefhölzer Teich, um sich zu erfrischen. Auf der abschließenden Siegerehrung wurden die zeitschnellsten Läufer und Läuferinnen auf beiden Strecken mit einem Sachpreis ausgezeichnet. Weitere Sachpreise konnten unter den noch Anwesenden schnell verlost werden und einige freuten sich auch über den Gewinn eines kleinen Preises. Hartmann Jung, der Vorsitzende des Läufer-Teams und seit Beginn der Veranstaltungsleiter, bedankte sich bei seinen Mitgliedern und Helfern für den Einsatz und für den harmonischen und reibungslosen Ablauf und wünschte eine gute Heimfahrt. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** STADER TAGEBLATT vom 7. Juli 2009 VfL: Zulauf beim Volkslauf Kutenholz. Stetig steigende Teilnehmerzahlen beweisen dem Veranstalter-Team des VfL Kutenholz, dass der Verein mit seinem Angebot auf dem richtigen Weg ist. 140 Läufer hatten sich für die diesjährige Volkslaufveranstaltung angemeldet. Besonders er- freulich: Auch die Fangemeinde der Nordic Walker war gut vertreten. Den 5-km-Lauf absolvierten Carsten Kröger (VfL Stade) in 17:37 min. bei den Männern und bei den Frauen einmal mehr Birgit Friedrich (LG Kehdingen) in 21:11 min. als Sieger. Bei den jüngeren Teilnehmern gewann Dominic Stam (M11 / TSV Bremervörde) in 21:39 min. Über die 10 km war Nils Niemeyer (PTSV Rosenheim) in 36:18 min. nicht zu schlagen. Die Damenkonkurrenz auf dieser Strecke wurde von Anna-Izabela Böge von der LG Kreis Nord Stade beherrscht, die nach 38:59 min. das Ziel erreichte. Bei den Jugendlichen setzte sich der Lokalmatador Torben Bockelmann vom VfL Kutenholz durch. Den Startern über 15 und 20 km machten die steigenden Temperaturen deutlich zu schaffen. Frank Nischler (FC Bremerhaven) kam über 15 Km in 1:03:52 std. am besten damit klar, bei den Damen siegte Birgit Dembski in 1:40:53 std. Bei 1:30:28 std. stoppte die Uhr für Claus Polansky als Sieger über die 20 km. Sabine Heidmann vom MTV Obermarschacht brauchte für diese Distanz 1:34:50 std. ==> Ergebnisse nach: Gesamteinlauf / Altersklassen ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 12. Juli 2009 (Von Manfred Haacke) Auftakt zur Laufwoche Lüchow-Dannenberg Langstrecken beim Sportabzeichensportfest mit guten Zeiten Der Auftakt der Lüchow-Dannenberger Laufwoche beim Sportabzeichensportfest des SC Lüchow war ganz im Sinne der Organi-- satoren. Durch Nachmeldungen stieg die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Laufwoche auf über vierzig. Der guten Stimmung trug auch die erhebliche Zeitplanverzögerung, ebenfalls ausgelöst durch zahlreiche Nachmeldungen bei den vorangeh- enden Sprint-, Sprung- und Wurfwettbewerben keinen Abbruch. Die Aktiven waren bei guten äußeren Bedingungen sehr motiviert, was sich durch zahlreiche Bestleistungen ausdrückt. Allen voran die B-Jugendlichen. Über die 5000 m lief Lydia Frenzel vom SC Lüchow in ihrem ersten Rennen über diese Strecke 21:55,1 Min. gleich auf den 4. Platz der aktuellen Landesbestenliste. Jannis Hillebrand (IGAS Wendland) verbesserte sich von 19:15, 6 Min. auf 18:46,6 Min. und belegt derzeit den 9. Platz in Niedersachsen. Beide werden allerdings nicht an allen Wettbewerben der Laufwoche teilnehmen und kommen somit für den Gesamtsieg nicht in Betracht. Hillebrandt, der über 5000 m insgesamt Zweiter wurde und nach dem Start in der dreiköpfigen Spitzengruppe mitlief, musste nur Hans-Joachim Heermann ziehen lassen, der 18:24,0 Min. lief und seine Bestzeit nur um 10 Sek. verpasste. Hinter Heermann als Sieger der M 40 und Hillebrand kam überraschend Ralph Germ (IGAS) als 1. der M 30 in 18:56,1 Min. ins Ziel. Er verbesserte sich gegenüber den Kreismeisterschaften Anfang Mai gleich um etwas mehr als eine Minute. Er gilt nun als Favorit für die Laufwoche über die Langstrecken, da auch Heermann wohl nicht bei allen Wettkämpfen laufen wird. In die Entscheidung können aber auch noch die Brüder Siegfried Martel als 2. der M 40 in 19:11,8 Min. und Bernd Martel (beide IGAS) als 2. der M 30 in 19:25,8 Min. eingreifen. Bei den Seniorinnen fand nicht nur in Lüchow ein Kopf- an-Kopf-Rennen statt, sondern wird sich auch in der Woche fortsetzen. Erst auf den letzten 200 m konnte sich Petra Haacke von der immer hinter ihr laufenden Silvia Behn, beide SC Lüchow und W 40, absetzen. Haacke lief 24:36,1 Min. und Behn 24:41,9 Min. Beide steigerten sich gegenüber den Kreismeisterschaften, wo sie noch über 25 Minuten brauchten. Die 3000 m als kürzere Langstrecke hatte nur wenig Resonanz. Die beiden Gesamtsiege gingen in den Nachbarkreis. Schnellster Läufer war vom Post SV Uelzen Carsten Machel, der auch in Lüchow-Dannenberg kein Unbekannter ist und für die Bundespolizei zuletzt im März den Lüchow-Dannenberger Kreislauf gewann. Machel lief 11:12,7 Min. Monika Winkler vom MTV Bad Bevensen war schnellste Läuferin über diese Distanz in 12:58,1 Min. Große Felder gingen über die Schüler-Mittelstrecken an den Start. Die schnellste Läuferin kam hier mit Wiebke Hauskeller eben- falls vom MTV Bad Bevensen. Sie lief mit 2:43,7 Min. einen deutlichen Vorsprung heraus. Man muss allerdings berücksichtigen, dass die Zweite Lisa Sophie Richter vom SV Lemgow-Dangenstorf drei Jahre jünger ist und als Schülerin C gute 3:18,2 Min. benötigte. Sehr gut auch die Gesamtdritte Lea Schilling vom SC Lüchow, die sich als Schülerin D um rund sieben Sekunden auf 3:20,2 Min. verbesserte. Einen spannenden Verlauf nahm das Rennen über 1000 m der Schüler. Nach dem furiosen Start von Tobias Freitag aus Ötzen- dorf, dem Luca Jagow (IGAS) und Stefan Möller (SC Lüchow) mit etwas Abstand folgten, ging es nach 300 m ruhiger zu. Die übrigen Läufer konnten zum führenden Läufer aufschließen. Vor Freitag als schnelllsten Schüler A in 3:34,1 Min. kam Luca Jagow (IGAS) in 3:29,5 Min. ins Ziel und wurde 1. der Schüler B. Auch auf den weiteren Plätzen wurden in den jüngeren Altersklassen sehr gute Zeiten gelaufen. Bei den Schülern C siegte Marten Kracke (SC Lüchow) in 3:38,9 Min., vor Anton Boick (IGAS) in 3:44,3 Min. Knapp der Einlauf der Schüler D: Jan Wolff in 4:26,9 Min. vor Bruno Sternberg in 4:27,3 Min. Diese beiden Neunjährigen laufen für den SV Lemgow-Dangenstorf. Am Montagabend geht es nun für die meisten Läuferinnen und Läufer am Gartow See weiter. Für den zweiten Wettbewerb der Laufwoche ist der SV Gartow Gastgeber. Mit dem Lauf am und um den Gartower See lebt eine alte Veranstaltung wieder auf. Erster Start ist um 18.00 Uhr für die Schüler und Schülerinnen auf einer 2000 m Wendepunktstrecke auf dem Uferweg. Weiter geht es dann um 18.15 Uhr mit dem Lauf um den See und zwar über eine Runde (4,7 km) und zwei Runden (9,4 km). Start und Ziel ist am Nordufer unweit der Badestelle beim Bootsverleih. Nachmeldungen für diese Veranstaltung werden bis 17.30 Uhr vor Ort ange- nommen. Die vollständige Ausschreibung gibt es im Internet unter www.sv-gartow.de (oder hier). Anmeldungen für die Laufwoche sind allerdings nicht mehr möglich, da hierzu bei allen Wettbewerben gestartet werden muss. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 13. Juli 2009 "Schanko" mit 81 Jahren der Star beim Volkslauf Langenberg (sl). Beim Auftakt zum 50-jährigen Jubiläum ist der SV Handorf-Langenberg förmlich überrannt worden. Knapp 200 Läufer beim ersten Volkslauf der Vereinsgeschichte - das übertraf alle Erwartungen. Absoluter Star beim Einstieg in die Fest- woche war ausgerechnet das Schlusslicht der bunten Läuferschar: Vier Jungs von der Langenberger Fanmeile begleiteten den 81- jährigen Vereinswirt Hubert "Schanko" Frilling auf den letzten Metern ins Ziel, die Zapfanlage auf einem dreirädrigen Mini-Auto praktisch im Gepäck. Das Spektakel begeisterte auch die vielen Zuschauer. "Ich bin sehr gut drauf, eigentlich besser als in den Tagen davor. Ich hätte noch weiter laufen können", versicherte der 81-Jährige. Seine gestoppte Lauf- und Walking-Zeit von 1:15:48 h muss als Bruttozeit betrachtet werden, da er netto schneller war: Bei der Fanmeile am Vossberg genehmigte sich "Schanko" ein Alster und ließ sich in ein längeres Gespräch verwickeln. Als dann kein Läufer mehr kam, bauten die Fans ihre Meile ab und begleiteten "Schanko" heim. Während beim rüstigen Laufsenior die Zeit keine Rolle spielte, drückten fast alle anderen Teilnehmer aufs Tempo. Im 10-km-Haupt- lauf gab es in Petra Scholz (OSC Damme) und Dirk Schmitt (Vechta) bekannte Gesichter an der Spitze des Feldes, auch OSC- Jungflitzer Benny Bloemen gewann natürlich seinen 3,5-km-Lauf. "Es kamen viele etablierte Läufer aus der Region. Man kann es eigentlich kaum glauben, aber es kamen sogar welche aus Lübbecke, Hannover oder Berlin, die davon in Laufforen gelesen haben", staunte Lauforganisator Maik Escherhaus. Bis zum Starttag lagen gut 100 Anmeldungen vor, doch bei einer optimalen Sonnenphase nach längerer Regenzeit strömten die Kurzentschlossenen zum Sportplatz. Am Ende waren es exakt 187 Teil- nehmer, die mit einer gewerteten Zeit notiert wurden. "Wir sind irgendwie überfallen worden. Fast 100 Prozent Nachmeldungen, das konnte keiner ahnen", sagte Escherhaus. Und das Wichtigste: "Wir haben von den Läufern nichts Negatives gehört. Im Gegenteil, viele haben gefragt, ob wir diesen Volkslauf nicht nächstes Jahr wiederholen wollen." Über die Premiere dieses Volkslaufes geriet auch Klubchef Udo Schlarmann ins Schwärmen. "Ich bin begeistert, das ist ganz fantastisch gelaufen. Es schreit geradezu nach einer Wiederholung", erklärte der SVL-Vorsitzende, der selbst zu den Hauptakt- euren zählte. Er hatte jedem, der auf den 10 Kilometern länger unterwegs ist als er, ein Bier und eine Bratwurst versprochen. Wann kommt er? Wo bleibt er? Diese Fragen bildeten das Gesprächsthema im Zielraum. In seinem T-Shirt mit Bratwurst schaffte Udo Schlarmann in 58:49 Minuten sein Ziel von einer Zeit unter einer Stunde. Er brauchte aber nur wenige seiner vorbereiteten Gutscheine für Bier und Wurst zu verteilen. "Ich war sogar schneller als zwei Spieler der ersten Herren. Damit müssen sie jetzt leben, dass ich sie aus dem Kader rausgelaufen habe", schmunzelte der Klubchef. Einem dritten Kreisliga-Kicker saß er kurz vorm Ziel im Nacken. "Als er sich umgeschaut und mich gesehen hat, gab er natürlich noch mal Gas." Als neuer Volksläufer ent- tarnt, wurde Schlarmann gleich von Steinfelder Zwillingen für den dortigen Volkslauf verpflichtet. Erleichtert, aber auch ein wenig stolz war Hauptorganisator Maik Escherhaus nach dieser Premiere in 50 Jahren SV Handorf- Langenberg. "Das ganze Dorf war auf den Beinen. Die Leute haben gesehen, dass wir als kleiner Verein viel auf die Beine stellen können", sagte der 3. Vorsitzende. Wie zufrieden der kleine Klub war, zeigte sich im Nachspiel: Nach dem Lauf gab´s die Polo- naise, und das war weit nach Mitternacht. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHER KURIER vom 13. Juli 2009 Das Wetter vergrault die Sportler Döschkelauf: Deichschleicher Ostfriesland sind mit 280 Startern aber zufrieden Rechtsupweg (jan). Als gestern in aller Frühe um 4.30 Uhr die Aufbauarbeiten für den zweiten Döschkelauf in Rechtsupweg be- gannen, blickten die Organisatoren der LG Deichschleicher Ostfriesland noch erwartungsfroh nach oben. Alles deutete darauf hin, dass es ein schöner Tag werden würde. Doch wenig später änderte Petrus wieder einmal seine Meinung und ließ es ordentlich regnen, so dass viele kurzentschlossene Läufer es vorzogen, in der heimischen Stube zu bleiben. 280 Starter bildeten trotzdem ansehnliche Teilnehmerfelder. Den abschließenden Hauptlauf über zehn Kilometer entschied Stefan Schwengels vom TuS Wester- loy in der Zeit von 36:10 Minuten für sich. “Mit der Resonanz sind wir angesichts der Bedingungen sehr zufrieden”, bilanzierte der 1. Vorsitzende Thorsten Klaaßen, der gemeinsam mit Moderator Frank Kuhlmann, Uwe Olthoff und Heiko Willms wieder für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Die Mühe, eine Hüpfburg für den Nachwuchs sowie Sitzgelegenheiten außerhalb des Zelts aufzu- bauen, hätten sich die Deichschleicher dabei getrost sparen können. Selbst das Bus-Wartehäuschen diente den wenigen Zu- schauern als willkommener Unterstand. Das wichtigste Utensil angesichts der stetigen Niederschläge war der Regenschirm. In den Nachwuchsklassen war der Norder TV gewohnt stark vertreten, stellte diesmal aber nicht das größte Kontingent. Die LG Ostfriesland schickte mit 22 Läufern einen Sportler mehr ins Rennen als die Norder. Über die Zehn-Kilometer-Distanz setzte sich Stefan Schwengels in 36:10 Minuten vor Stefan de Jonge (TuS Weene, 36:16) und dem Norder Uwe Hüls (38:34) durch. Bei den Frauen musste sich Inga Jürrens (Emder LG) in 45:29 Minuten der Oldenburgerin Anita Erhardt (44:24) geschlagen geben. Die ehemalige Senioren-Weltmeisterin Waltraud Klostermann vom Norder TV war über die fünf Kilometer in 20:05 Minuten eine Klasse für sich. In 22:21 Minuten belegte ihre Vereinskameradin Lea Okken Platz drei. Für die Deichschleicher verzeichnete Hajo Broer mit Platz zwei in 18:12 hinter Ralf Reemts (LG Harlingerland, 18:07) das beste Abschneiden. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDSEE ZEITUNG vom 13. Juli 2009 Oft bessere Siegerzeiten Bei den Läufen rund um den Bremerhaven-Marathon gehen 1395 Sportler auf die Strecken Von unserem Redakteur Erich W. Willmann Bremerhaven. Als die Kinder ins Ziel kamen, merkte man ihnen kaum etwas an. Sie haben Energieüberschuss, sogar nach dem Ende des Laufes, bei dem sie alles geben. Aber auch Marathon-Sieger Uwe Walter aus Hamburg benötigte nach seinen 2:41:15 Stunden nur kurze Regenerationszeit. “Ich habe mich gezielt auf den Marathon in Bremerhaven vorbereitet”, sagte der Mann mit der Startnummer 1103. Der 43 Jahre alte Verwaltungsbeamte einer Sozialbehörde gewann in Bremerhaven seinen vierten Mara- thon. Dreimal war er in Hamburg erfolgreich, bei regionalen Veranstaltungen. In Bremerhaven gelang ihm sein erster Auswärtssieg. Seine Zeit im Ziel, so ordnete es Moderator Arthur Schmidt ein, würde in Berlin in etwa für Platz 150 reichen. Aber darum geht es auch nicht. Mehr darum, dass Uwe Walter tagsüber im Büro sitzt und sich abends bewegt. Runde 100 Kilometer sind es in der Woche, da werden etliche paar Schuhe verschlissen. "Für die Klasse, die in Bremerhaven am Start ist, sind die Zeiten recht ordentlich”, sagte Veranstalter Carsten Decker. Im Ver- gleich zum Vorjahr, so Decker, waren die meisten Sieger schneller. Dies ist eine realistische Vergleichsbasis, die Siegerzeiten aus dem Premieren-Marathon, als drei Läufer aus Kenia dem Feld davonliefen, darf man in den Geschichtsbüchern des Bremer- haven-Marathons getrost außer acht lassen. Genau 1395 Läufer gingen an den Start vor der Großen Kirche. Auch mit dieser Zahl ist Decker zufrieden, da jeder Veranstalter selbstverständlich davon ausgehen muss, dass nicht alle Läufer, die im Vorfeld eine Nennung abgegeben haben, sich letztlich auch an der Startlinie einfinden. Der Masse der Athleten kommt es auch nicht auf den Gesamtsieg oder auf den ersten Platz in einer der Altersklassenwertung an. Viel wichtiger erscheint ihnen das Gemeinschaftser- lebnis. Viele begegnen sich mehrfach im Jahr. So ist auch Horst Wittmershaus aus Stuhr, der für den SC Weyhe startet, in der Szene kein Unbekannter. Er gewann den Halb- marathon in 1:13:49 Stunden und hat noch viel vor. Bald startet er in Flensburg beim “Ostsee-Man”, einem Triathlon, aber er will vor allem die Challenge im Halbmarathon gewinnen. Dazu gehören die Wettbewerbe in Cuxhaven, den er in 1:15 gewonnen hat, der Marathon in Bremerhaven und am 3. Oktober der Halbmarathon in Zeven. 20 bis 25 Stunden pro Woche investiert er in sein Hobby Sport. Nach dem Sieg in Bremerhaven hofft er, in der Halbmarathon-Challenge ein wenig Luft zwischen sich und die Ver- folger gebracht zu haben, wie bei seinem Erfolg in der Seestadt, als der Zweite rund viereinhalb Minuten nach ihm kam. 40 Jahre alt ist der Polizist, und für Spaß hat er auch Verständnis. “Sie holen wohl jeden Einbrecher auf der Flucht ein?”, wurde er gefragt. - “Wenn er nicht zu schnell läuft. Ich kann nur langsam”, lachte Wittmershaus. Abseits aller sportlichen Erwartungen und Herausforderung scheint sich unter den Marathonis Bremerhaven zum Geheimtipp zu entwickeln. “Eine Perle unter den Marathonläufen”, hörte man nicht nur einmal. “Ich verstehe gar nicht, warum da nicht mehr kommen.”
Bremerhaven-Marathon von A - Z Angefeuert haben Linda und Bernd Reinke ihre Kinder Hanja und Tjark beim Bambinilauf. Für Papa Bernd war das ein kleines Aufwärmtraining, bevor der Schleswig-Holsteiner selbst in die Laufschuhe schlüpfte und den Halbmarathon antrat. Blut tränkte das T-Shirt einiger männlicher Läufer schon nach 20 Kilometern. Nach der Zeit hatte sich die Brustwarze aufge- scheuert. Erfahrene Marathonis kleben sich deshalb die Brustwarzen mit Pflaster ab. Frauen haben es da besser: Sie sind durch ihren BH geschützt. Champion-Chip: Zur Zeitmessung rüstete sich jeder Läufer mit einem sogenannten ChampionChip aus, den er an seinen Schuhen befestigte. Damit wird die exakte Laufzeit automatisch über einen Computer erfasst. Dixieklos: Als stilles Örtchen standen den Läufern etwa 10 Dixieklos zur Verfügung. Doch die Männer machten es sich einfach und nutzten vor und nach dem Lauf lieber die Büsche. Erster: Als Erster durfte Sascha Heymann die Laufstrecke zurücklegen. Auf seinem Motorrad fuhr der Polizist den Läufern voran, um den Streckenposten zu signalisieren, dass der Bremerhaven-Marathon eröffnet ist. Flinke Finger bewiesen Martina Wohlers und ihre neun Kollegen. Bis zu zehn Minuten massierten die Physiotherapeuten den Läufern die Waden und lockerten so die vom Laufen verspannten Muskeln. Günstig fand Ulrich Eggers aus Bispingen die Startgebühr für die Läufe in Bremerhaven. Aus diesem Grund hatte er sich ent- schieden - gemeinsam mit drei Kollegen - an der Marathon-Staffel teilzunehmen. Jeder von ihnen lief einmal zehn Kilometer. Für den Sieg wurde ihre Gesamtzeit gewertet. Highway to hell - An dieses Lied von AC/DC mögen manche Marathon-Läufer auf den letzten Kilometern gedacht haben. Zumin- dest war dieser Song das erste Lied, das nach dem Startschuss gespielt wurde. Kein gutes Omen. Isotonische Getränke versorgen den ausgetrockneten Körper am schnellsten mit Flüssigkeit. Wer viel schwitzt, muss viel trinken. Auch Bier ist als isotonisches Getränk einsetzbar. Deshalb genossen viele Finisher den Ausschank vom alkoholfreien Weißbier. Junggesellenabschied: In zwei Wochen wird Florian Nümke seine große Liebe Dörte heiraten. So lockten ihn seine Freunde zum Marathon, wo er mit dem Verkauf von Kleinigkeiten ein gutes Geschäft machte. Köln: Sigrid Ohrenberg und ihre Freunde vom Lauftreff Breddorf aus der Nähe von Zeven nutzten den Halbmarathon in Bremer haven, um sich auf den Marathonlauf in Köln vorzubereiten. Langweilig war Jens Bastian das Laufen in den vergangenen Jahren geworden. Diesmal brauchte er eine neue Herausforderung und zog eine übergroße Duschgelverpackung über. “So bekomme ich bestimmt viel Applaus”, sagte der Hamburger. Magnesium hilft bei Kreislaufschwäche wieder auf die Beine. Mit diesem Mittel versorgte das Rote Kreuz angeschlagene Läufer. “Doch in diesem Jahr haben wir nicht viel zu tun. Das ist auch gut so”, versicherte Petra Becker-Friedemann vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes. Nationalhymne: Die äthiopische Nationalhymne hatten die meisten Zuschauer am Start-Ziel-Einlauf vorher noch nie gehört. Nach- dem Fakja Hoffmann den Sieg im 10-Kilometer-Lauf geholt hatte, wurde sie vor der Großen Kirche gespielt. Ohne Schuhe rannten Kristin, Natalja, Christiane und Stefanie. Die vier jungen Männer (?) aus Bremerhaven, die sich sonst nur Carboni, Benzin, Rübe und Ratze nennen, bewältigten den 10-Kilometer-Lauf barfuß. “Wir laufen uns den Beziehungsstress weg”, so Ratze. Publikum: 150 Zuschauern bot die Tribüne vor dem Karstadt-Kaufhaus einen Sitzplatz. Die meisten jedoch feuerten ihren Favoriten auf dem Strecke lautstark im Stehen an. Einige liefen sogar ein paar Meter mit. Quadratisch und goldschimmernd war die Finisher Medaille, die jeder Teilnehmer erhielt, sobald er das Ziel erreicht hatte. Darauf ist das jüngst eröffnete Klimahaus zu sehen. Reichlich Obst sorgte für Erfrischung nach dem Lauf. Insgesamt 150 Kilogramm Obst verteilten die Helfer vom TV Langen an die Läufer. Zu sechst schnitten sie drei Kisten Orangen, zwei Kisten Äpfel und zwei Kisten Bananen in handliche Portionen. Sachsen: Aus Chemnitz kam der Sieger des 10-Kilometer-Laufs. Der Single Uwe Friedrich hat das Laufen zu seinem Lebensin- halt gemacht. Beeilt er sich, hat er mehr Zeit von der Umgebung anzusehen. “Das gehört für mich zu jedem Wettkampf dazu”, so der 37-Jährige. Tüte: Jeder Starter erhielt seine Startunterlagen in einer Plastiktüte. “Da ist aber fast nur Werbung drin”, sagten einige enttäuscht. Doch auch die Startnummer verbarg sich in der weißen Plastiktüte. Die war den meisten dann allerdings wieder sehr wichtig. Unterhaltung: Gähnende Leere herrschte auf den Straßen abseits des Start-Ziel-Einlaufs. Nicht wenige Starter hatten sich des- halb mit einem MP3-Player ausgestattet. So auch Helga Hohenester: “Ich versuch es mit Bryan Adams. Das hält fit.” Vater und Sohn: Heino und Marius Vajen aus Osterholz-Scharmbeck bestritten die 21-Kilometer-Halbmarathon-Distanz zusamm- en. Dann lief Vater Heino noch einmal so weit, während ihn der 18-Jährige anfeuerte. Wasser: 25 Liter trug Bianca Flatler am Anfang auf dem Rücken. Sie schenkte während des Marathons am Start und Ziel jedem Läufer ein Glas ein. X-mal hat die 69-jährige Ruth Grutzner schon an einem Laufwettbewerb teilgenommen. “Nun wird es wohl das letzte Mal sein”, so die gebürtige Bremerhavenerin. “Der Körper braucht seine Ruhe.” Yes, we can! dachten sich auch die 17 geistig behinderten Läufer von den Albert-Schweizer-Wohnstätten. Ihr Durchhaltevermögen brachten den Sportlern einen Extra-Publikumsapplaus und für sie selbst den Beweis, dass eine Behinderung kein Hindernis ist. Zeit: Mit seinem Auto fuhr Ewald Krips immer dicht vor den ersten Läufern. Auf dem Autodach zeigte eine Uhr an, wie viel Zeit bereits vergangen ist. Der Zuschauer Reinhard Zander durfte die Stoppuhr zu Beginn des Marathons starten ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 14. Juli 2009 (Von Manfred Haacke) Zweite Station der Lüchow-Dannenberger Laufwoche am Gartower See Mit 87 Läuferinnen und Läufern auf den drei Laufstrecken waren der SV Gartow und die Verantwortlichen der Lüchow-Dannenberger Laufwoche sehr zufrieden. Trotz der Ferienzeit war gerade der Wettbewerb der Schülerinnen und Schüler über 2 km mit 40 Aktiven sehr gut besucht. Wie schon am Sonnabend in Lüchow über die 1000 m war auch dieses Mal Luca Jagow von der IGAS Wend- land nicht zu bremsen. Auf der 2 km-Wendepunktstrecke auf dem Uferweg des Gartower Sees hatte der Wustrower B-Schüler im Ziel mit 8:28 Min. einen Vorsprung von 5 Sek. auf den ein Jahr jüngeren C-Schüler Marten Kracke vom SC Lüchow mit 8:33 Min.. Danach folgte im gleichen Abstand Jacob Boick (IGAS) der 2. Schüler C mit 8:38 Min. Danach war der Abstand auf den 3. dieser Altersklasse Marten Schulz, ebenfalls IGAS, mit 8:55 Min. schon deutlich. Dicht auf folgten die 2. und 3. B-Schüler Aike Haus- keller (MTV Bad Bevensen) in 8:58 Min. und Mirko Schmitter (IGAS) in 8:59 Min. Bei den Schülern A drehte Stefan Möller vom SC Lüchow den Spieß im Vergleich zum Sonnabend um. Er lag mit 9:02 Min. vor Tobias Freitag aus Oetzendorf mit 9:07 Min. Schnellster Schüler D war wie am Sonnabend Jan Wolff vom SV Lemgow-Dangenstorf in 9:34 Min. Auch die nächsten Plätze gingen mit Till Beckmann in 9:43 Min. und Bruno Sternberg in 9:44 Min. an diesen Verein. Die ersten beiden Plätze der Schülerinnen gingen an die Schwestern Anastasia und Elisa Sophie Walke vom TSV Wrestedt/ Stederdorf. Anastasia gewann die Wertung der Schülerinnen D in 8:34 Min. und die ein Jahr ältere Elisa Sophie die der Schüler- innen C in 8:38 Min. Sie müssen einen Vergleich mit der männlichen Konkurrenz nicht scheuen. Mit deutlichem Abstand dahinter Lisa-Marie Mailand die erste der Schülerinnen A in 9:10 Min. Schnellste Schülerin D war Jasmina Dippe in 9:35 Min. vor Theresa Beckmann (beide SV Lemgow-Dangenstorf ) als 1. der Schülerinnen B in 10:05 Min. Mit Carsten Horn vom VfL Suderburg ging ein weiterer Tagessieg in den Kreis Uelzen. Für die zwei Runden um den Gartower See benötigte er bei idealen Windverhältnissen bei allerdings sommerlichen Temperaturen nur 35:03 Min. für die 9,4 km. Der Tages- sieger von Lüchow war auch in Gartow schnellster Lüchow-Dannenberger. Der 1. der M 40 Hans-Joachim Heermann (SC Lüchow) lief 36:10 Min. Sein Vorsprung auf den 3. der Gesamtwertung betrug mehr als eine Minute. Siegfried Martel als 2. der M 40 lief 37:49 Min. Der Gartower B-Jugendliche Jannis Hillebrandt (IGAS Wendland) stellte auch über 9,4 km sein Talent mit 38:30 Min. unter Beweis. Bei den Frauen siegte Silvia Behn mit 49:14 Min. vor Petra Haacke (beide SC Lüchow) in 51:05 Min. Wie in Lüchow lautete die Reihenfolge über 4,7 km bei fast unverändertem Abstand Carsten Machel (Post SV Uelzen) in 18:16 Min. vor Martin Hauskeller (MTV Bad Bevensen) in 18:40 Min. Eine schnelle Seerunde absolvierte Monika Winkler, ebenfalls Bad Bevensen, in 20:44 Min., vor Andrea Harte in 22:49 Min. Zwischenstand der Lüchow-Dannenberger Laufwoche Nach zwei von fünf Wettbewerben der Lüchow-Dannenberger Laufwoche gibt es über die Langstrecke bei den Senioren ein Kopf- an-Kopf-Rennen. Lag nach den 5000 m auf der Bahn noch Ralph Germ vorn, hat ihn nach dem Lauf in Gartow sein Vereinskollege Siegfried Martel überholt und einen knappen Vorsprung von 57 Sek. herausgelaufen. Dahinter folgt sein Bruder Bernd Martel (alle IGAS), der schon einen Rückstand von zwei Minuten auf die Spitze hat. Bei den Frauen hat nach Lüchow die Führung zwischen den beiden SC-Läuferinnen gewechselt. Silvia Behn hat einen Vorsprung von 1:45 Min. auf Petra Haacke. Konkurrenzlos ist auf der Langstrecke bei der weiblichen Jugend Theresa Haacke (SC Lüchow). Bei den Schülern liegen Marten Kracke (SC Lüchow), Jakob Boick (IGAS) und Aike Hauskeller (MTV Bad Bevensen) mit wenigen Sekunden Unterschied dicht beieinander. Der derzeit führende Luca Jagow (IGAS) tritt bei den folgenden Wettkämpfen nicht mehr an. Bei den Schülerinnen beträgt der Abstand zwischen Wiebke Hauskeller (Bad Bevensen) und Lisa-Sophie Richter (SV Lemgow-Dangenstorf) 40 Sek. Über die Kurzstrecken dürfte bereits nach den ersten beiden Veranstaltungen eine Entscheidung gefallen sein. Monika Winkler hat bereits einen Vorsprung von fast fünf Minuten. Sophia Frank vom SC Lüchow ist bei der Jugend B allein am Start. Bei den Seni- oren liegt Carsten Machel (Uelzen) 39 Sek. vor Martin Hauskeller (Bad Bevensen. Erste Vorentscheidung kann es bereits beim Paarlauf im Wustrower Fehl geben, den die IGAS Wendland ausrichtet. Dort geht es ab 18 Uhr um schnelle Zeiten. Jeweils zwei Läuferinnen und oder Läufer teilen sich bei den Schülern über 4,2 km und den Jugend- lichen und Erwachsenen über 12 bzw. 7,5 km die zu laufende Strecke beliebig auf. Beide Läufer erhalten die gleiche Zeit für die Wertung. Bei dieser Veranstaltung spielt somit auch die Taktik eine Rolle. Zum einen gilt die Strecke geschickt einzuteilen Für die Wertung der Laufwoche ist es wichtig, sich den richtigen Partner zu suchen. Nachmeldungen sind vor Ort noch möglich. Wer noch keinen Partner hat, der wird sicher vor Ort fündig. Selbstverständlich ist auch ein Start außerhalb der Wertung für die Laufwoche möglich. Mit dem Paarlauf der IGAS lebt eine Traditionsveranstaltung wieder auf, die vor einigen Jahren mangels Teilnehmer aus dem Veranstaltungsprogramm genommen wurde. ==> Ergebnisse Gartower Seelauf / Zwischenstand Laufwoche (nach 2 von 5 Läufen) ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 15. Juli 2009 (Von Rainer Behrens) Weltrekord in Osterode Volksfeststimmung, nicht anders war die Begeisterung zu beschreiben, als David Storl vom LAC Energie Chemnitz im fünften Versuch seinen U20-Weltrekord auf sensationelle 22,73 m verbesserte. Hunderte von Zuschauern und Athleten, darunter auch Olympiasieger Udo Beyer, zollten beim Nationalen Volksbank-Meeting der LG Osterode dem Ausnahmeathleten langanhaltenden Applaus, als er die 6 kg-Kugel auf den Punkt genau traf. Direkt vom Trainingslager in Kienbaum angereist, setzte er, so Trainer Sven Lang, die hervorragenden Leistungen der letzten Wochen voll um. Damit ist David natürlich der haushohe Favorit der bevor- stehenden WM. Auch der Zweitplazierte Hendrik Müller (SC Neubrandenburg), präsentierte sich in einer tollen Verfassung. Er verfehlte bei seiner neuen persönlichen Bestleistung von 19,96 m die herbeigesehnte 20 m-Marke nur denkbar knapp. Aber auch die weiteren Leistungen des Meetings der insgesamt 300 Athleten aus 87 Vereinen konnten sich sehen lassen. Stephan Steding (Hannover 96) hatte endlich mal wieder Grund zum Jubeln, er verbesserte zunächst seinen Stadionrekord von 2004 auf 80,58 m, als er im dritten Versuch hervorragende 81,28 m folgen ließ. Auch Tino Häber (LAZ Leipzig) lieferte mit 79,05 m einen guten Wettkampf ab. Über 800 m bei den Frauen bewies Claudia Hoffmann vom SC Potsdam mit dem Stadionrekord von 2:03,38 min., dass zukünftig auch auf dieser Distanz mit ihr zurechnen ist. Weiterhin in einer guten Form befindet sich der DM- Fünfte über 200 m, Sven Knipphals vom VfL Wolfsburg, der nach seinem 100 m-Sieg in 10,64 sec. seinen erst im April aufge- stellten Stadionrekord auf 21,16 sec. verbesserte. Trotz ihres Stadionrekords von 59,76 m aus dem ersten Versuch war Mareike Rittweg vom LV 90 Thum im Pech. Ein kurzer Regenguss machte den Anlauf so rutschig, dass sie im zweiten Versuch eine Bauchlandung machte und aufgrund des Verletzungsrisikos den Wettkampf beendete. Den fünften Stadionrekord steuerte Andreas Kuhlen (LG Braunschweig) im 1000 m-Lauf bei, als er auf den letzten Metern in 2:22,58 min. um 17/100 Maxmillian Wessel (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) niederrang. Über eine neue persönliche 400 m-Bestzeit von 47,26 sec. konnte Sven Buggel (SCC Berlin) strahlen, während bei der A-Jugend 400 m Hürdenläufer Philipp Bosler (LV 90 Thum) sich in 48,78 sec. durchsetzte. Der B-Jugendliche Dennis Lewke (SC Neu- brandenburg) war mit seiner Siegerweite von 18,93 m mit der 5 kg-Kugel nicht ganz zufrieden. Zu einem Doppelerfolg kam Nina Giebel (LG Weserbergland), die nach 12,16 sec. über 200 m 24,90 sec. folgen ließ. Bei der weiblichen Jugend A überzeugte Sophie Kleeberg (LV 90 Thum) mit 15,34 m im Kugelstoßen. Schnellste Sprinterin bei der B-Jugend war Rebekka Haase (LV 90 Thum) in 12,20 sec. bzw. 24,90 sec., stark hier auch Lisa Siegmund (LG Ohra Hörselgas) bei ihrem 800 m-Sieg in 2:12,19 min., während Anna Rüh (SC Neubrandenburg) mit 43,17 m im Diskuswurf überzeugte. Bei der W15 war Marie Holzschuh (LG Weser- bergland) in 12,30 sec. über 200 m eine Klasse für sich. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 16. Juli 2009 (Von Manfred Haacke) Paarlauf im Wustrower Fehl mit guter Beteiligung Das war für die IGAS Wendland eine Überraschung: Mit 94 Läuferinnen und Läufern hatte der Paarlauf im Wustrower Fehl, der vor einigen Jahren mangels Teilnehmer aus dem Wettkampfprogramm gestrichen wurde, eine tolle Resonanz. Dafür gab es mehrere Gründe. Zum einen waren es die Teilnehmer der Lüchow-Dannenberger Laufwoche, die am Mittwoch in Wustrow bei ihrer dritten Station Halbzeit hatten und zum anderen war es auch die Neugierde der Langstreckler, was es mit dieser ungewöhnlichen Wett- kampfgestaltung auf sich hatte. So mussten jeweils zwei Läufer oder Läuferinnen oder auch in gemischter Besetzung den Wettbe- werb absolvieren. Die Streckenaufteilung war dabei beliebig. Die Gesamtzeit beider ging in die Wertung ein. Bei guten Bedingungen mit allerdings hochsommerlichen Temperaturen waren alle Teilnehmer auf dem schattigen Waldkurs äußerst motiviert. Über die 12 km Langstrecke waren Siegfried Martel (IGAS Wendland) und Carsten Horn (VfL Suderburg) nicht zu bremsen. Wie die meisten Paare wechselten beide nach jeder 1,5 km-Runde und hatten am Ende mit 45:10 Min. einen deut- lichen Vorsprung auf das zweite Paar von der IGAS mit Ralph Germ und Bernd Martel in 46:37 Min. Noch größer der Abstand auf Marko Gehrke und Sven Beyer mit 48:23 Min. Ein tollles Rennen liefen auch die M 55 Senioren Wolf Stahlknecht und Cheforga- nisator Hermann Walther (IGAS) mit 48:53 Min. Auf der langen Distanz waren insgesamt 19 Teams am Start. Die kurze 7,5 km-Strecke liefen nur 4 Mannschaften. Mehr als zwei Minuten Vorsprung hatten Carsten Machel und Tobias Kowalk aus Uelzen in 29:04 Min. vor Monika Winkler und Hans-Martin Hauskeller aus Bad Bevensen in 31:15 Min. Gleich 24 Mannschaften traten auf der 4,2 km-Strecke bei den Schüler und Schülerinnen an. Jakob Boick (IGAS) und Marten Kracke (SC Lüchow) ließen als C-Schüler den älteren A-Schülern Tobias Freitag (Dreamteam Oetzendorf) und Stefan Möller (SC Lüchow) in 16:55 Min. zu 17:44 Min. keine Chance. Sehr knapp der Abstand zu Wiebe und Aike Hauskeller aus Bad Bevensen mit nur 3 Sek. Auch wenn gerade im Nachwuchsbereich geradezu um schnelle Zeiten gerungen wurde oder es um die Platzierungen in der Lauf- woche ging, stand für andere auch der Spaß im Vordergrund. Nicht zu vergessen auch, dass sich viele Teams erst vor Ort fanden und vereinsübergreifend gebildet wurden. Der guten Stimmung trat auch keinen Abbruch, dass alle Läufe mit einer Verspätung von einer halben Stunde gestartet wurden, da der SV Lemgow-Dangenstorf seine Nachwuchsmannschaften kurz vor dem ersten Start noch einmal umstellte. Zwischenstand der Lüchow-Dannenberger Laufwoche Zur Halbzeit der Lüchow-Dannenberger Laufwoche nach dem Wustrower Paarlauf hat Siegfried Martel seinen Vorsprung von knapp einer Minute auf 2:24 Min. gegen über Ralph Germ ausgebaut. Bernd Martel (alle IGAS) folgt wie bisher auf Rang 3, der schon einen Rückstand von 1:23 Min. auf den Zweiten hat. Bei den Frauen hat Silvia Behn einen Vorsprung auf Petra Haacke (beide SC Lüchow) auf 5 Min. vergrößert. Konkurrenzlos ist auf der Langstrecke bei der weiblichen Jugend Theresa Haacke und auf der Kurzstrecke Sophia Frank (beide SC Lüchow). Bei den Schülern hat sich keine Veränderung ergeben. Marten Kracke (SC Lüchow), Jakob Boick (IGAS), die in Wustrow ein Paar bildeten, liegen 10 Sekunden auseinander. Danach folgen Aike Hauskeller (MTV Bad Bevensen) und Stefan Möller (SC Lüchow) zeitgleich mit 1:06 Min. Rückstand auf den Zweiten. Führende bei den Schülerinnen ist unverändert Wiebke Hauskeller (Bad Be- vensen) vor Lisa Sophie Richter (SV Lemgow-Dangenstorf) mit einem Rückstand von 2:20 Min. ==> Ergebnisse Paarlauf in Wustrow / Zwischenstand Laufwoche (nach 3 von 5 Läufen) ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 18. Juli 2009 (Von Manfred Haacke) 16. "Lüchower Zehner” mit Rekorden Mit 117 Läuferinnen und Läufern wurde das Ergebnis der Voranmeldungen für die drei Straßenlaufwettbewerbe des “Lüchower Zehner” am Freitagabend noch übertroffen. Sehr erfreulich, dass insgesamt 44 Schülerinnen und Schüler über die 1-km-Strecke an den Start gingen. Hinzukam noch eine Verbesserung des 15 Jahre alten Frauenstreckenrekordes von Kerstin Wiethake um fünf Sekunden. Ihre Vereinskollegin Martina Boe-Lange vom PSV Uelzen ließ sich vom schwül-warmen Wetter nicht abhalten, schnelle 38:53 Min. zu laufen. Diese Zeit hätte in der Männerkonkurrenz zum 6. Platz gereicht. Nach dem Start über die 1-km-Distanz der Schüler setzte sich eine vierköpfige Spitzengruppe ab, in der der Sieg heiß umkämpft war. So hatte der A-Schüler Stefan Möller im Ziel mit 3:43 Min. nur knapp die Nase vorn vor Marten Kracke (IGAS Wendland) als schnellsten C-Schüler. Der kam zeitgleich mit Tobias Freitag aus Oetzendorf als 2. der Schüler A ins Ziel. Beide liefen 3:45 Min. Knapp dahinter in 3:47 Jakob Boick (IGAS) als 2. der Schüler C und dem besten B-Schüler Aike Hauskeller (Bad Bevensen) in 3:50 Min. Zum dritten Mal in dieser Laufwoche war Jan Wolff (SV Lemgow-Dangenstorf-SVL) schnellster Schüler D in 4:20 Min. Die Gesamtwertung der Schülerinnen gewann überlegen Wiebke Hauskeller (Bad Bevensenr) in 3:57 Min. Hinter der A-Schülerin kam mit 4:17 die drei Jahre jüngere Lisa Sophie Richter (SVL) als Schülerin C. Über die 10 km standen die schnellen Läufer vom Post SV Uelzen schon am Start in der ersten Reihe. Sie ließen vom Start weg keinen Zweifel, dass die ersten Plätze in den Nachbarkreis gehen sollten. Wie erwartet gewann Kersten Jäkel in 35:19 Min. mit deutlichem Vorsprung auf Christoph Meyer in 36:02 Min. Erst auf dem 7. Platz kam mit dem nachgemeldeten Hans-Joachim Heermann (2. M 40) vom SC Lüchow der erste Nicht-Uelzener mit 40:09 Min. Siegfried Martel (3. M 40) und Ralph Germ (3. M 30), beide IGAS, als Führende der Laufwochenwertung folgten mit 40:09 und 40:59 Min. Auf dem 5. Platz der Frauengesamtwertung und als 1. der W 40 war Silvia Behn schnellste Lüchow-Dannenbergerin. Hinter dem schnellsten Läufer über 6 km, Carsten Machel vom PSV Uelzen in 25:12 Min., lief der B-Jugendliche Lennard Frank vom SC Lüchow 27:42 Min. Zwischenstand der Lüchow-Dannenberger Laufwoche nach dem Lüchower Zehner Mit dem “Lüchower Zehner” am Freitagabend und vor den abschließenden Laufwettbewerben beim Göhrde-Golf-Lauf am heutigen Sonnabend in Zernien-Braasche hat es die ersten Vorentscheidungen gegeben. Bei den Senioren hat Siegfried Martel seinen Vor- sprung geringfügig ausgebaut. Ralph Germ (beide IGAS) hat nun einen Rückstand von nicht ganz drei Minuten. Auf den weiteren Plätzen hat es nach dem Paarlauf in Wustrow keine Veränderungen gegeben: 4. Hermann Walther (IGAS), 5. Matthias Lange (Bülitz). Nach dem Lüchower Zehner ist Gero Schilling (MTV Dannenberg) nun 6. und hat Mario Schmitter (IGAS) überholt. Zwischen diesen beiden beträgt der Abstand nur 20 Sekunden, während bei den anderen der Abstand mehrere Minuten beträgt und über die 7 km in Braasche keine Veränderungen auf den Plätzen 4 und 5 zu erwarten sind. Bei den Schüler, die heute 1,5 km laufen, beträgt der Abstand zwischen den beiden führenden C-Schülern Marten Kracke (SC Lüchow) und Jakob Boick (IGAS), die bisher jedes Rennen im Sekundenabstand beendeten, nur 12 Sekunden. A-Schüler Stefan Möller (SC Lüchow) konnte sich mit dem Tagessieg in Lüchow auf dem 3. Platz verbessern. Mit 34:06 Min. hat er einen minimalen Vorsprung von 4 Sekunden auf Tobias Freitag aus Oetzendorf mit 34:10 Min., der wiederum Aike Hauskeller (MTV Bad Bevensen) mit 34:13 Min. im Nacken hat. Für Spannung ist also heute in Braasche bei den Schülern gesorgt. Bei den Schülerinnen ist die Entscheidung gefallen. Mit 2:40 Min. führt Wiebke Hauskeller aus Bad Bevensen als Schülerin A vor der drei Jahre jüngeren Lisa Sophie Richter (SV Lemgow-Dangenstorf). ==> Ergebnisse "Lüchower Zehner" / Zwischenstand Laufwoche (nach 4 von 5 Läufen) ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 19. Juli 2009 (Von Manfred Haacke) Laufveranstaltung auf dem Golfplatz in Braasche übertraf alle Erwartungen Ole Marggraf und Gisela Maubach Sieger auf der Langstrecke Der Golf-Club an der Göhrde in Braasche hatte bei seinem Debüt als Laufveranstalter mehrere Höhepunkte zu bieten. Schon vor dem ersten Start am Sonnabendnachmittag stand fest, dass nach allen Recherchen vielleicht sogar weltweit, mindestens aber in Deutschland, erstmals überhaupt Läufer auf den Bahnen eines Golfplatzes laufen durften. Präsident Georg Schmidt und Jugend- wart Peter Ward hatten dann zur Siegerehrung weitere Überraschungen parat. So erhielt jeder Läufer und jede Läuferin zu Erinner- ung einen Golfball und für jeden Altersklassensieg gab es dann noch einen Gutschein für einen Golf-Schnupperkurs. Auch um das Startkommando wurde vor dem ersten Rennen der Schüler und Schülerinnen über die nicht ganz einen Kilometer lange Strecke ein Geheimnis gemacht. Professional Werner Müller startete die beiden Läufe mit dem Abschlag eines Golfballes. So motiviert startete der Nachwuchs furios. Wie schon bei den vier vorangegangenen Läufen der Lüchow-Dannenberger Laufwoche bildete sich bei den Schülern eine Gruppe aus den beiden A-Schülern Stefan Möller (SC Lüchow) und Tobias Freitag (Oetzendorf), Aike Hauskeller (MTV Bad Bevensen) als B-Schüler und den C-Schülern Jakob Boick (IGAS Wendland) und Marten Kracke (SC Lüchow). Wie schon am Freitagabend in Lüchow konnte auch diesmal Stefan Möller in 2:37 Min. den Lauf für sich entscheiden. Er lag neun Sekunden vor dem gleichaltrigen Tobias Freitag aus Oetzendorf. Aike Hauskeller folgte mit 2:51 Min. und dann jeweils im Sekundenabstand Jakob Boick und Marten Kracke. Abonnementssieger dieser Woche bei den Schülern D war Jan Wolff vom SV Lemgow-Dangenstorf-SVL) mit 3:17 Min. Bei den Schülerinnen gab es in Braasche auf den ersten drei Plätzen die gleiche Reihen- folge wie am Abend zuvor in Lüchow. Die A-Schülerin Wiebke Hauskeller (MTV Bad Bevensen) gewann mit 2:57 Min. vor Lisa Sophie Richter (SVL), der schnellsten C-Schülerin in 3:08 Min., und Lisa Marie Mailand (Lüchow-Kolborn) in 3:09 Min. als beste B-Schülerin. Die Wertung der D-Schülerinnen gewann Jasmina Dippe (SVL) in 3:21 Min. Während der Nachwuchs nur eine kleine Runde des weitläufigen Geländes am Rande der Göhrde zu sehen bekam, wurde den Er- wachsenen und Jugendlichen über die 6,3 und 3 km noch mehr des landschaftlichen wunderschönen Platzes geboten, wobei auf der langen Distanz zudem alle 18 Löcher angelaufen wurden. Wirbt der Golf-Club mit einem Platz, der leichte Bodenwellen auf- weist, kann dies von den Läuferinnen und Läufern überhaupt nicht unterstrichen werden. Nicht nur den Teilnehmern der Laufwoche wurde in Braasche an zahlreichen langgezogenen Steigungen einiges abverlangt. Entschädigt wurden sie aber von dem hervorra- gend präparierten Untergrund. Über die 7 km gewann der Karwitzer Ole Marggraf (Männerklasse) mit deutlichem Vorsprung in 23:57 Min. vor Carsten Horn (VFL Suderburg) in 24:44 Min., der allerdings wie einige andere auch den Lüchower Zehner noch in den Beinen hatte. Auf dem 4. Platz hinter dem Hohnstorfer Michael Thoms kam Ralph Germ in 25:40 Min. Alle gehören der Seni- orenklasse M 30 an. Danach folgte Siegfried Martel (beide IGAS), der es etwas langsamer angehen ließ, mit 25:54 Min. als bester in der M 40. Bei den Läuferinnen kam mit Gisela Maubach (W 50) vom Dürener TV, eine ehemalige Lüchowerin, als Erste mit 30:28 Min. ins Ziel. Auf Platz 2 und dass nicht nur wegen guter Ortskenntnisse Stefanie Schaper-Wendenburg vom Ausrichter in 30:54 Min. Sie war 1. der W 40. Auf dem 3. Platz und 2. W 40 kam Marion Lippe (IGAS) in 31:03 Min. Über die 3 km-Kurzstrecke konnte sich Lennard Frank vom SC Lüchow als Gesamtzweiter und schnellster Jugendlicher in 12:46 Min. vor dem Dritten Hans-Martin Hauskeller (MTV Bad Bevensen) mit 12:50 Min. ins Ziel retten. Der Sieger Tobias Kowalk vom Post SV Uelzen hatte mit 11:36 Min. einen deutlichen Vorsprung. Auch bei den Läuferinnen war der Vorsprung von Monika Winkler vom MTV Bad Bevensen mit 14:17 Min. zu den B-Jugendlichen Bea-Eileen Ebeling (IGAS) mit 15:33 Min. und Sophia Frank (SC Lüchow) mit 16:11 Min. deutlich. Wer nun diesen in mehrerer Hinsicht außergewöhnlichen Lauf auf einem Golfplatz verpasst hat, muss sich damit trösten, dass es im kommenden Jahr eine neue Auflage des Göhrde-Golf-Laufes geben wird. Endstand der Lüchow-Dannenberger Laufwoche nach dem Göhrde-Golf-Lauf Mit dem “Lüchower Zehner” am Freitag und den Laufwettbewerben beim Göhrde-Golf-Lauf am Sonnabend in Zernien-Braasche schloss die Lüchow-Dannenberger Laufwoche mit insgesamt fünf Veranstaltungen in sechs Tagen ab. Über die Langstrecken bei den Senioren hatte Siegfried Martel seinen Vorsprung in Lüchow geringfügig ausgebaut und ließ es in Braasche im Gefühl des sicheren Sieges auf dem schweren Kurs etwas ruhiger angehen. Er konnte als 1. der M 40 den 1. der M 30 Ralph Germ (beide IGAS) den Vortritt lassen. Martel wurde Seniorengesamtsieger mit einem Vorsprung von 2:34 Min. Auf den weiteren Plätzen hat es nach dem Paarlauf in Wustrow keine Veränderungen mehr gegeben: 4. und 1. M 50 Hermann Walther (IGAS), 5. und 3. M 30 Matthias Lange (Bülitz). Nach dem Lüchower Zehner war Gero Schilling (MTV Dannenberg) 6. und hatte Mario Schmitter (IGAS) überholt. Zwischen diesen beiden betrug der Abstand nach Lüchow nur 20 Sekunden. Am Ende waren es zwischen dem 2. und 3. der M 40 dann komfortable 56 Sek. Die Männerwertung gewann Wicky Pathak (SC Lüchow), der unter den 14 Läufern den 10. Platz belegte. Unter den drei Seniorinnen der Langstrecken, alle W 40, war die Entscheidung schon früh in der Woche zugunsten Silvia Behn (SC Lüchow) gefallen, die am Ende 7:34 Min. Vorsprung vor Ihrer Vereinskollegin Petra Haacke hatte. Auf Platz 3 Carola Schwarz vom Lauftreff Bahrendorf. Einzige Jugendliche war Theresa Haacke vom SC Lüchow). Die Resonanz auf den Kurzstrecken war deutlich schwächer: Nur zwei Senioren, eine Seniorin mit Monika Winkler (Bad Beven- sen) sowie Sophia Frank vom SC Lüchow als Jugendliche kamen in die Wertung. Die männliche Konkurrenz entschied Carsten Machel (Post SV Uelzen) vor Hans-Martin Hauskeller (Bad Bevensen) für sich. Erfreulich die Teilnehmerzahlen des Nachwuchses: Trotz der Sommerferien kamen 14 Schüler und 7 Schülerinnen in die Wertung der Laufwoche. Bei den Schülerinnen war die Entscheidung schon vor Braasche gefallen. Mit 2:51 Min. gewann Wiebke Hauskeller aus Bad Bevensen als Schülerin A vor der drei Jahre jüngeren Lisa Sophie Richter (SV Lemgow-Dangenstorf). Gerade einmal 33 Sekunden dahinter die neunjährige Jasmina Dippe (SV Lemgow-Dangenstorf als schnellste D-Schülerin. Bei den Schüler betrugt der Abstand zwischen den beiden führenden C-Schülern Marten Kracke (SC Lüchow) und Jakob Boick (IGAS), die bisher jedes Rennen im Sekundenabstand beendeten, nur 12 Sekunden. A-Schüler Stefan Möller (SC Lüchow) konnte sich mit dem Tagessieg in Lüchow auf dem 3. Platz verbessern. Er hatte einen minimalen Vorsprung von 4 Sekunden auf Tobias Freitag aus Oetzendorf, dem wiederum Aike Hauskeller (MTV Bad Bevensen) im Nacken saß. Für Spannung war also in Braasche bei den Schülern gesorgt. Auf der kurzen Strecke ließen die beiden C-Schüler nichts mehr anbrennen. Auch wenn Stefan Möller wieder Tagessieger und damit auch Gesamtsieger der Schüler A mit 9 Sekunden Vorsprung wurde, reichte die Mühe nicht. Als Tageszweiter der Schüler C und starkem Endspurt konnte Jakob Boick den Abstand nur um eine Sekunde auf 11 Sekunden auf den Laufwochensieger Marten Kracke verkürzen. Aike Hauskeller als bester B-Schüler blieb auf dem 5. Platz der Gesamtwertung. In die Wertung der Laufwoche Lüchow-Dannenberg kamen zum Schluss 36 Läuferinnen und Läufer. Die Organisatoren waren mit diesem Ergebnis und der tollen Resonanz bei den einzelnen Veranstaltungen, zu der jeweils noch zahlreiche Starter dazuge- kommen waren, sehr zufrieden. Petra Haacke als Initiator der Laufwoche, blickte bei der abschließenden Siegerehrung in viele er- schöpfte, aber auch zufriedene Gesichter. Sie übergab auch die Pokale, die eigens für die Laufwoche von Bernd und Astrid Schlachter aus Lüchow angefertigt worden waren. Für alle, die in diesem Jahr vielleicht in die Ferien gefahren sind und von daher die Laufwoche verpasst haben, gibt es eine gute Nachricht. Die Verantwortlichen der veranstaltenden Vereine werden auch 2010 die Laufwoche wieder ins Veranstaltungsprogramm aufnehmen, so die Entscheidung, die noch in Braasche getroffen wurde. Das Konzept der Woche soll mit kleinen Veränderungen beibehalten werden. ==> Ergebnisse Göhrde-Golf-Lauf / Endstand Laufwoche ****************************************************************************************************************************************************** Nach oben Zurück zur Startseite Zurück zur vorherigen Seite ..
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