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****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 20. Juli 2009 Achim Hagemeyer hängt Hülskamp ab Kirmeslauf: Routinier gewinnt 10-Kilometer-Rennen in Emstek / Garreler Talent belegt Platz drei Von Bodo Meier Emstek. Achim Hagemeyer, Läufer vom ATSV Espelkamp, hat am Sonnabend das 10-Kilometer-Rennen im Zuge des 17. Em- steker Kirmeslaufs gewonnen. Platz zwei belegte Dirk Schmitt (Vechta). Andreas Hülskamp vom BV Garrel wurde Dritter. Derweil lief Susanne Fröhlking (BV Garrel) als beste Läuferin nach 43:45 Minuten durchs Ziel. Die ersten Runden konnte der junge Hüls- kamp noch mit dem erfahrenen Hagemeyer mithalten. Doch am Ende siegte Hagemeyer souverän mit einem Vorsprung von 37 Sekunden und einer Gesamtzeit von genau 35 Minuten vor Schmitt. Hülskamp hatte die Ziellinie nach 35:47 Minuten überquert. Nach dem Lauf fand Hagemeyer lobende Worte für seinen Kontrahenten aus Garrel. Bis zur vorletzten Runde habe er noch ganz gut mitgehalten. “Doch dann kam der Gegenwind. Da ist er ein paar Meter zurückgefallen, während ich noch mal richtig Gas ge- geben habe”, sagte Hagemeyer. Insgesamt waren in Emstek 325 Läuferinnen und Läufer an den Start gegangen. Trotz des schlechten Wetters standen zahlreiche Zuschauer an der Strecke, um die Sportler anzufeuern. Über zehn Kilometer stellten sich 128, über fünf Kilometer 105 Läufer an die Startlinie. Auch über fünf Kilometer hatten die Läuferinnen und Läufer mit dem teils böigen Gegenwind zu kämpfen. Trotzdem war Sebastian Franke mit seiner Leistung zufrieden. Nach 16:59 Minuten kam der Läufer von der SG Diepholz mit deutlichem Ab- stand zum Zweiten in Ziel. Wirkliche Konkurrenten habe er nicht gehabt, sagte er. Erst eine Minute und 48 Sekunden später lief mit Mark Schmitt aus Vechta der Zweite über die Ziellinie. Alfred Pelka aus Ramsloh sicherte sich mit 19:17 Minuten den dritten Platz. Die Asse der Laufszene hätten in diesem Jahr nicht für den Emsteker Lauf gemeldet, sagte Volker Hermann (Verbandsauf- sicht/BV Garrel), der Hagemeyer vor dem Start als möglichen Sieger genannt hatte. Vor den Hauptläufen waren schon die Schüler auf die Strecke gegangen. Daniel Bremersmann aus Kneheim siegte über 1,2 Kilo- meter in 5:26 Minuten vor Dustin Pohl vom VfL Löningen (5:36 Minuten) und Theo Kaiser vom SV Cappeln (5:40). Über 1,8 Kilo- meter siegte Jonas Thoben (7:37 Minuten) vom BV Garrel vor seiner Vereinskollegin Lena Menke (7:41) und Torben Casser vom VfL Löningen (8:13). Den Staffellauf gewannen die Läufer der “Verwaltung” vor dem “Team Knoop”.
MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 20. Juli 2009 Kirmeslauf mit Kreisrekord Achim Hagemeyer siegt über die Zehn-Kilometer Emstek (ah). "Ich wollte einfach eine Zeit von 35 Minuten laufen und dass mir dieses heute hier gelungen ist, beweist, dass Em- stek für mich eine Top-Wahl gewesen ist”, triumphierte Achim Hagemeyer vom ATSV Espelkamp beim “Emsteker Margarethen- lauf” im Hauptlauf über zehn Kilometer. Der 40-Jährige dominierte gleich bei seiner ersten Teilnahme in Emstek über die Konkurr- enz und verwies Dirk Schmidt aus Vechta mit 35:38 Minuten auf den zweiten Platz. Mit einer Überraschung wartete der 14-jährige Andreas Hülskamp vom BV Garrel auf. Der in Niedersachen die Bestenliste über die Mittelstrecken 1000, 2000 und 3000 Meter anführende Athlet und fünffache Landesmeister 2009 stellte mit der drittbesten Laufzeit von 35:47 Minuten damit gleichzeitig einen neuen Kreisrekord auf. “Bei seinen Durchgangszeiten habe ich gehofft, dass Andi durchhält. Kurz vor Schluss wusste ich, dass der Rekord fällt”, jubelte der Garreler Sportleiter Volker Hermann. Ohne Rekordzeit aber ebenso souverän spulte Susanne Fröhlking vom BV Garrel ihr Pensum über den zwei Kilometer langen Rundkurs ab und siegte nach fünfmaliger Umrundung unangefochten mit einer Gesamtzeit von 43:45 Minuten vor Astrid Lübben von der LG Ostfriesland, bei der die Zeiger der Uhr bei 44:05 Minuten stehen blieben. Julia Fangmann vom LT Waldschleicher Lohne kam als dritte mit 45:21 Minuten über die Ziellinie. Bei der fünf Kilometer Distanz gewann der 18-jährige Sebastian Franke von der SG Diepholz in 16:59 Minunten vor Mark Schmitt aus Vechta, der nach 18:47 Minuten in das Ziel kam. Dritter wurde Alfred Peka aus Ramsloh mit 19:12 Minuten. Einen Sonderapplaus erhielt Alfons Böckmann aus Emstek, der mit 78 Jahren der älteste Teilnehmer über die fünf Kilometer Strecke war. Er benötigte 33:01 Minuten und wurde damit erster in der Konkurrenz M75. Stolz über die hohen Teilnehmerzahlen zeigte sich auch Heinz Hopfmann vom Organisationsteam “Emsteker Bären”. “Für uns ist der Lauf natürlich ein Aushängeschild und mit fast 500 Meldungen sicher auch ein absoluter Höhepunkt”, freute sich der Polizist, der selber die fünf-Kilometer-Distanz absolvierte. Bei Volksfeststimmung wurden alle Teilnehmer vom begeisterten Publikum mit Anfeuerungsrufen geradezu die letzten Meter über die Ziellinie getragen, wo es bei dem Bambinilauf natürlich die lautstärkste Unterstützung gab. Groß war der Jubel auch bei den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, denn die Staffel holte sich den ersten Platz. Silber ging an die Vertreter der Firma Knoop und Bronze an die Läufer des Autohauses Kläne. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DIE HARKE (Nienburg) vom 22. Juli 2009 Junior "schlägt" den Vater Laufen: Nico Wieking verweist Klaus Wieking beim Wietzener Volkslauf auf Platz drei Wietzen (hhg). Angenehme Abendsonnenstrahlen begleiteten die fast 200 Teilnehmer beim Volkslauf des TSV Wietzen im Rahmen seines Sportgemeindetages. Der TSV zeigte sich mit einer gewohnt routinierten Organisation und einer vielköpfigen Mannschaft um Chef Reinhard Grundmann als Gastgeber von seiner besten Seite. Auf den vier ausgeschriebenen Distanzen nahmen fast ausschließlich auswärtige Kräfte die Siegerpokale mit nach Hause. Zahlreiche einheimische Spitzenkräfte waren ur- laubsbedingt nicht am Start und machten es den Auswärtigen leicht. So kam es, dass lediglich Gisela Schnitker vom Lauftreff Uchte bei den Damen über 20 Kilometer in 1:48:09 Stunden siegte und Sophia Witte vom TuS Hoya mit genau 10:00 Minuten über 2500 Meter die Nase vorn hatte. Ansonsten mussten sich die Kreis-Nienburger mit Spitzenplätzen in den Altersklassen zufrieden geben. Im Wettbewerb mit dem größten Starterfeld über zehn Kilometer setzte sich Jens Kutzner von Hannover 96 mit ungebremstem Siegeswillen vom Start weg ab und hatte am Ende genau eine Minute Vorsprung vor dem Rangzweiten Andreas Osten vom SSV Rodewald. Mit einer Endzeit von 35:44 min beendete Kutzner den anspruchsvollen und leicht hügeligen Rundkurs durch die Wietzener Feldmark, der gut aufgelegte Osten finishte in 36:44 min, dahinter kam Daniel Haupt vom Schützenverein Rehburg- Stadt auf Rang drei mit 37:40 min als nächster Kreis-Nienburger ins Ziel. Die Damenwertung über zehn Kilometer ging klar an Nicole Leonhardt vom Marathonclub Walsrode. Sie überquerte in 48:13 min die Ziellinie. Elke Kandel vom Lauftreff Uchte folgte mit 49:14 min vor Heike Müller aus Engeln mit 49:45 min. Das kürzeste Rennen über 2500 m wurde erst auf der Zielgeraden entschieden. Marco Langner vom TB Uphusen verwies mit 7:52 min den heftig attackierenden Nico Wieking vom TuS Steyerberg nur mit einer Sekunde Vorsprung auf den Silberrang. Bronze ging an Vater Klaus Wieking, für den 8:38 min gestoppt wurden. Bei den Damen besetzten hinter der Siegerin Sophia Witte Loreena Hadaschik vom MTV Liebenau mit 10:37 min und Alissa Lange vom SSV Rodewald mit 10:38 min die weiteren Gesamt-Medaillen- ränge. Der Sieger auf der 5000-Meter-Distanz hieß Christoph Baran vom HRC Hannover, dem der Schweringer Henner Ellerbruch nicht gefährlich werden konnte. Der Hannoveraner siegte in 16:21 min, Ellerbruch lag im Ziel genau 14 sec hinter ihm. Bronze ging an den Schlüsselburger Jörg Glowienke mit 16:59 min. Sandra Wolff aus Syke siegte bei den Damen in 24:26 min. Platz zwei ging an Gerlinde Vogel vom TSV Lemke, die 25:23 min benötigte. Für ihre 26:08 min erhielt Pamela Wack vom TSV Wietzen die Bronzemedaille. Im Lauf über 20 km war Stefan Lemke vom TuS Stellichte mit erstklassigen 1:14:51 std der Schnellste. Triathlet Frank Kreykenbohm vom 1. Nienburger SC folgte mit 1:22:02 std deutlich abgeschlagen. Jörn Marcks vom Marathonclub Wals- rode kam in 1:24:13 std auf Position drei. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 27. Juli 2009 Balzer kommt als Letzter - und wird Erster! Leichtathletik (kf). Frank Balzer (Wolfsburg) kam erst auf den letzten Drücker in die Kurstadt, wo fast 1400 Läufer und Läufer- innen beim 21. Bad Pyrmonter Brunnenlauf an den Start gingen. Seinen zweiten Sieg beim zum 12. Mal ausgetragenen Land- schaftsmarathon, dem sportlichen Highlight des Pyrmonter Lauf-Events, ließ sich der Premierensieger des Jahres 1998 dennoch nicht nehmen. Nach 2:54:10,1 Stunden lief er im strömenden Regen über die Ziellinie und distanzierte die Konkurrenz auf der schweren Bergstrecke deutlich. Seine Bestzeit von 2:46:32,0 aus dem Jahr 1998 geriet aber nicht in Gefahr, “weil ich auf der rutschigen Strecke vor allem bergab sehr kontrolliert laufen musste”, sagte der Doppelsieger des Pyrmont-Marathons. Mit über vier Minuten Rückstand blieb nur noch Christoph Baran (Hannover) unter der magischen Drei-Stunden-Grenze. Schon am frühen Morgen war er 10 km gelaufen Balzer war erst eine Viertelstunde vor dem Startschuss an der Hauptallee eingetroffen. Doch das reichte dem 44-Jährigen locker, um sich anzumelden, die Schuhe zu schnüren und sich ins Feld einzureihen. “Warmlaufen tat auch nicht Not, denn ich hatte schon am frühen Morgen in Wolfsburg zehn Kilometer abgespult”, schmunzelte der Routinier nach dem Zieleinlauf. “Da habe ich auch gemerkt, dass es heute richtig rund laufen kann.” Für das rechtzeitige Ankommen sorgte im Übrigen auch sein neues Navi- gationsgerät. Vor sechs Jahren erreichte Balzer Pyrmont mit Hilfe einer Landkarte erst mit zehnminütiger Verspätung. Da konnte er das Feld nicht mehr von hinten aufrollen … Bestzeiten blieben diesmal auch auf den anderen Distanzen aus. “Bei trockenem Wetter wäre sicherlich mehr drin gewesen”, so Organisations-Chef Bernd Mecke. Von den Laufspezialisten aus dieser Region unterstrich vor allem Helmut Nothdurft von der LG Weserbergland sein Können. Er gewann über 10 Kilometer nach 35:48,2 Minuten knapp vor Rüdiger Stecker (Brakel). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 27. Juli 2009 Auch Fußballer liefen für den guten Zweck Leichtathletik: Bezirksligist Filsum nahm mit Spielern und Fans am Logabirumer Spendenlauf teil Von Holger Weers Logabirum. Es waren nicht die erhofften 400 Teilnehmer, doch mit 349 Läufern und Nordic Walkern fand die zweite Auflage des Logabirumer Spendenlaufs erneut einen würdigen Rahmen. “Es ist alles super gelaufen. Sogar der Wettergott hat mitgespielt, nachdem es am Sonnabendvormittag noch ständig geregnet hatte”, war Manfred Boldt, Initiator des Spendenlaufs, rundum zu- frieden. Ganz besonders freute er sich über die hohe Anzahl an Nordic Walkern. “Das ist der Wahnsinn”, so Boldt. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt dem Verein zur Förderung der onkologischen Palliativ-Versorgung zugute. Der ehemalige Ultra-Läufer Manfred Boldt war an Krebs erkrankt. Er konnte aber dank einer rechtzeitigen medizinischen Behandlung geheilt werden. Auch für große Gruppen lohnte sich die Teilnahme. Mit 23 Läufern heimsten die Bezirksliga-Fußballer von Blau-Weiß Filsum und einigen Fans, angeführt von ihrem Trainer Gerd Pleis, einen Wanderpokal für die größte teilnehmende Gruppe ein. “Der Spenden lauf ist eine super Sache und dient als Anregung für andere Vereine, diesem Beispiel zu folgen”, so Pleis. “Den Spielern gibt er zudem den nötigen Anreiz zu sehen, wer konditionell was drauf hat.” Das milde Wetter mit teils Sonnenschein und aufkommendem Wind kam in der Tat den Leichtathleten entgegen. “Im vergangenen Jahr hatten wir noch ganz andere Temperaturen, da war es fast schon zu warm”, sprach der für den VfL Germania Leer startende Holger Grigat den übrigen Teilnehmern aus der Seele. Grigat, der in 36:18 Minuten über die 10,6-Kilometer- Distanz Platz zwei belegte, wurde kurz vor dem Ziel von Valentin Harwardt vom VfL Wolfsburg (35:41 Minuten) abgefangen. “Es ist für mich Ehren- sache an dieser Veranstaltung teilzunehmen, zumal ich Manfred Boldt sehr gut kenne. Ich wollte einfach nur Spaß haben”, so Grigat. Dass der Spendenlauf nicht nur für einheimische Läufer immer mehr an Attraktivität zunimmt, zeigt auch ein Blick auf die Teilnehmerliste. Neben Edith Voigt, Niedersachsens Behinderten-Sportlerin des Jahres, die mit ihrem Trainer Ludger Norrenbock an den Start ging, wollte sich auch Sulaiman Omar den Wettbewerb nicht entgehen lassen. “Ich hatte mir für diesen Lauf einiges vorgenommen und wollte auf den ersten fünf Kilometern den Kontakt zu den drei Führenden nicht abreißen lassen. Dann wurden aber die Beine schwer”, sagte Omar, der schon für sein großes Fernziel trainiert: den Marathon-Lauf bei den Paralympics 2012 in London. “So einen Lauf kann man immer wiederholen. Die Einnahmen kommen schließlich einem karitativen Zweck zugute”, fand der für den TV Wattenscheid 01 laufende Sulaiman Omar den Spendenlauf nach eigenen Angaben einfach nur toll. Omar verlor im Alter von 18 Jahren beide Arme durch eine Landmine. Vor zwei Wochen wurde er bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften der Behinderten in Sindelfingen Erster im 10 000-Meter-Rennen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDSEE ZEITUNG vom 28. Juli 2009 Der Wind verhinderte neue Rekorde Rund 130 Teilnehmer beim Mulsumer Speckenlauf / Starke Leistungen der Athleten bei widrigen Bedingungen Mulsum (jm). Rund 130 Teilnehmer sorgten für einen Rekord beim Mulsumer Speckenlauf. Für Streckenrekorde war der heftige Wind sehr hinderlich. Torsten Naue, Andreas Oberschlip (beide LG Bremen-Nord) sowie Sandra Schröder (Neuenwalde) und Dana Leistner (RW Cuxhaven) trugen sich in die Siegerlisten ein. “Ein tolles Ergebnis und starke Leistungen der Athleten unter diesen Windbedingungen", sagte Mulsums Sportvereinsvorsitzender Hans Ehlers. Der TSV Mulsum hatte zwei Strecken über 5,3 und 10,5 Kilometer angeboten. Das Teilnehmerfeld splittete sich. Fast die Hälfte entschied sich für die kürzere Distanz. “Ich musste den größten Teil der Strecke im Alleingang zurücklegen. Der Wind auf dem freien Feld hat uns allen arg zu schaffen gemacht", sagte Naue nach seinem überlegenen Sieg. Im Ziel lag der Bremer, der 36:53 Minuten benötigte, eineinhalb Minuten vor dem Zweiten Andreas Römhild (OSC Bremerhaven). Den Streckenrekord hält Juraj Sivulka mit 33:34 Minuten, aufgestellt im Jahre 1999. Sandra Schröder war einmal mehr schnellste Frau in Mulsum. Die Neuenwalderin lief nach 41:39 Minuten über die Ziellinie. Naues Vereinskollege Oberschilp dominierte die kurze Strecke nach Belieben und lag im Ziel nach 16:33 Minuten um 1:16 Mi- nuten vor Jörg Brunkhorst (SV Nordenham). “Bei Windstille hätte ich den Streckenrekord heute geknackt", war sich der Bremer sicher. Die alte Bestmarke von Norbert Schepergerdes datiert aus dem Jahr 1996 und steht bei 16:20 Minuten. Dana Leistner (Cuxhaven) war diesmal in 22:56 Minuten die schnellste Frau. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DIE HARKE (Nienburg) vom 29. Juli 2009 Koch holt Silber beim "Heimspiel" Leichtathletik: Über 100 Ausdauerspezialisten treten beim 15. Oyler-Berg-Lauf an Oyle (hhg). Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Start beim 15. Oyler-Berg-Lauf im Rahmen der Sportwerbewoche hörte es auf zu regnen, sodass die weit über 100 Ausdauerspezialisten auf den drei angebotenen Distanzen noch zu einem ungetrübten Lauf- erlebnis kamen. Erfreulich stark besetzt waren die Schülerrennen, während der Zuspruch bei den Frauen insgesamt und auch bei den Männern über 10 000 Meter zu Wünschen übrig ließ. Bei den Schülern über 800 m auf zwei Sportplatzrunden fuhr Marvin Glück vom TuS Hoya mit seinen schnellen 2:44 Minuten einen sicheren Sieg ein. Jannis Behrmann vom MTV Bücken kam mit genau 3:00 min auf den zweiten Platz, gefolgt von Manuel Hadaschik (MTV Liebenau) auf Position drei in 3:21 min. Bei den Schülerinnen siegte Loreena Hadaschik (MTV Liebenau) in 3:25 min äußerst knapp vor Catharina-Marie Lindwedel vom SSV Rodewald (3:26 min) und Louisa Dumke von der JG Oyle (3:27 min). Als schnellste Frau über 5000 m überquerte Kathrin Haumann vom SC Marklohe nach 24:11 min die Ziellinie. Sandra Wolf vom TuS Syke konnte ihr in 27:13 min nie gefährlich werden. Der unterste Treppchenplatz ging an Bianca Wöhlke aus Nienburg, die mit 27:23 min nicht weit zurücklag. Bei den Herren siegte Henner Ellerbruch vom MTV Schweringen in ordentlichen 18:38 min und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Daniel Haupt vom Schützenverein Rehburg-Stadt musste sich geschlagen geben, hielt aber mit 18:42 min die Silberposition. Andreas Hadaschik vom MTV Liebenau kam genau eine Minute langsamer auf den dritten Rang. Der lange Lauf über 10 000 m sah Arno Schlieter vom SSV Rodewald als überlegenen Sieger. In 38:04 min bewältigte er die schwierigen und abwechslungsreichen zwei Runden durch den Oyler Berg. Matthias Meinking vom Team Jos Habraken konnte nur eine Runde lang mithalten, behielt aber sicher Position zwei in 39:02 min. Für Matthias Krüger aus Lübbecke auf Rang drei wurden 39:47 min gestoppt. Bei den Frauen trug sich Claudia Plesse vom Lauftreff Kirchboitzen mit 49:32 min in die Siegerliste ein. Kerstin Koch von der JG Oyle landete mit 50:40 min auf der Silberposition. Heike Müller aus Engeln erhielt für 53:32 min die Bronzemedaille. Die Walk-Runde über 5000 m über den Oyler Berg bewältigte Erika Führenberg-Auhage vom TKW Nienburg in 41:49 min als schnellste Frau, auch der schnellste Mann, Heiko Ulber vom TuS Sulingen mit 43:06 min musste sich ihr geschlagen geben. ==> Ergebnisse: 800 Meter / 5000 u. 10 000 Meter ****************************************************************************************************************************************************** ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 3. August 2009 Beim Balthasarlauf steppt der Bär Es geht nicht nur um Urkunden und Pokale / Sonderpreise besonders begehrt Esens (bum). Dass die Duschen in der Dreifachhalle verschlossen waren, ärgerte vor allem die Veranstalter vom Lauftreff Schaf- hauser Wald. Das hatte es bei den vorangegangenen 15 Balthasarläufen in Esens noch nie gegeben. Die meisten Teilnehmer sahen das eher gelassen, sprachen eher wieder einstimmig von einer tollen Laufveranstaltung - eben einem Volkslauf mitten in der Innenstadt von Esens, bei dem “selbst die Ecken gut zu laufen sind”, wie Sieger Thomas Böckenholt vom ESV Münster versicher- te. Vor allem auf Esenser Marktplatz steppte der Bär, denn dort wurden die drei Läufe nicht nur gestartet, da befand sich auch der Zieleinlauf, wo alle Aktiven - ob Bambini oder Senior - begeistert gefeiert wurden. Schwerstarbeit dagegen für die Verantwortlichen vom Lauftreff Schafhauser Wald um Dieter und Etta Lunz. Und auch die Stimme von Kommentator Eibo Eiben wurde wieder arg strapaziert, wenngleich er auch in diesem Jahr nicht bei der Hauptsiegerehrung zum Einsatz kommen konnte. Diesen Part übernahm der Vorsitzende des Kreissportbundes Wittmund, Alfred Helmers, der sich sichtlich überrascht zeigte ob der zahlreichen Ehrungen. Er und Esens stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Uden hatten richtig Stress. Während bei den Kindern und Jugendlichen die Augen vor allem wegen der Pokale und Medaillen glänzen - Eisgutscheine wurde allerdings auch schnell eingelöst - waren bei den Erwachsenen besonders die Sonderpreise begehrt: Torten und Speziali- täten aus der Region. Doch nicht nur für die Sieger hatte Etta Lunz Torten bestellt - auch für Maren Wagner, die, obwohl selber keine Läuferin, mit Tochter Svea zum zuverlässigen Helferteam gehört. “Es hat alles mitgespielt, wir hatten abgesehen von den Duschen keine nennenswerten Probleme”, resümiert Etta Lunz nach der 16. Auflage des Balthasarlaufes. Und dennoch gibt es Nachdenkliches, zum Beispiel Eltern, die ihre Kinder “gnadenlos” zu Teilnahme am Lauf der Jüngsten über- reden, statt den nicht unbedingt begeisterten Sprösslingen die Entscheidung zu überlassen. Andererseits sorgten gerade die Läufe der Jüngsten wohl für die größte Begeisterung. Doch auch der Hauptlauf hatte es in sich. Lag nach der ersten Runde des dreimal zu laufenden Stadtkurses noch ein Quartett in Führung, so führte Thomas Böckenholt in Runde zwei das Feld vor Achim Groen- hagen und Martin Buss an. Der 17-jährige Wittmunder Buss, der sich eigentlich angesichts seines Starts am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften über 3000 Meter etwas zurückhalten wollte, lief schließlich doch etwas schneller als er es sich vorgenommen hatte und fing seinen Teamkollegen von der LG Harlingerland im dritten und letzten Durchgang noch ab. Den Sieg ließ sich der 35-jährige Ex-Marathonläufer Böckenholt aber nicht mehr nehmen. Bei den Frauen lag übrigens nicht Sonja Hooge- straat von der LG Harlingerland vorne. Sie überquerte mit sieben Sekunden Rückstand auf Siegerin Uta Doyscher vom Bunert Running Team (38:43 min.) die Ziellinie. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTERHOLZER KREISBLATT vom 4. August 2009 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel) 72-Jährige entkommt dem Besenwagen nur knapp Lieber das Rennen nach halber Distanz abgebrochen / Frank Themsen wiederholt seinen Sieg beim Wellener Marathon Von Karsten Hollmann Wellen. Frank Themsen von der LG Bremen-Nord war auch diesmal wieder das Maß aller Dinge beim Marathonlauf "Rund um Wellen". Der Vorjahressieger distanzierte den Zweitplatzierten Lars Pingel vom TSV Großenwörden mit 2:47:56 Stunden um 18:04 Minuten. Auch Extrem-Läufer Oliver Leu schaute auf einen Trainingslauf vorbei. Der Hamberger sicherte sich mit 3:14:26 Stunden den dritten Platz. Aufgrund von behördlichen Auflagen führte die Marathonstrecke bei der 32. Auflage der Veranstaltung nicht durch die drei Land- kreise Cuxhaven, Rotenburg und Osterholz. "Dafür wäre der Einsatz von 20 Polizeibeamten nötig gewesen. Diese standen aller- dings nicht zur Verfügung. Deshalb mussten wir kurzfristig umdisponieren", erklärte Mitorganisatorin Christa Stelter vom TSV Wellen. Also absolvierten die Marathonläufer kurzerhand einfach zweimal die Halbmarathonstrecke. Diese Distanz war nur im Landkreis Cuxhaven ausgeschildert. Dabei wurden öffentliche Straßen vermieden, sodass der Parcours ausschließlich über Wirt- schafts- und Radwege führte. Mit insgesamt 170 Läufern in den drei Wettbewerben verzeichnete der TSV Wellen etwas weniger Aktive als im vergangenen Jahr. "Das lag vor allem daran, dass im Jahr 2008 das Interesse an unserer Veranstaltung durch die Absage des Rostocker Marathons größer war", gab Christa Stelter zu Protokoll. Ihr Ehemann Fritz Stelter ist seit 56 Jahren Kassenwart im TSV Wellen und war auch in diesem Jahr wieder hauptverantwortlich für das Spektakel in der Ortschaft. 49 Läufer begaben sich auf die Marathonstrecke. Lokalmatador Mirco Prigge (TSV Wellen) erreichte gleich in seinem ersten Lauf über diese 42,195 Kilometer in 3:54:48 Stunden einen ordentlichen 13. Platz. Ebenfalls einen Marathon bestreiten wollte eigentlich Christel Kunze vom 100 Marathon Club. Als die 72-Jährige jedoch merkte, dass die Luft nicht reichte, beendete sie den Wett- kampf auf halber Strecke und wurde mit einer Zeit von 3:28:20 Stunden für den Halbmarathon gewertet. Bei einer Fortsetzung des Wettbewerbs wäre ihr vermutlich auch der Besenwagen gefährlich geworden. Nach spätestens sieben Stunden hätte sie das Ziel erreichen müssen. Die 57-Jährige Gunla Eberle vom 100 Marathon Club ließ sich 6:22:52 Stunden Zeit. Im Halbmarathon verwies der 42-jährige Christian Pundt von der LG Bremen-Nord seinen gleichaltrigen Konkurrenten Stefan Kettler (SG Road Runners Bremen) in 1:20:30 Stunden um ganze sieben Sekunden in die Schranken. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. August 2009 Lobinger verletzte sich beim Aufwärmen Leichtathletik: Stabhochspringer Björn Otto gewann den Wettkampf auf Norderney mit 5,71 Metern Norderney. Beim 16. Inselspringen auf Norderney landete Stabhochspringer Björn Otto gestern einen souveränen Sieg. Der Sportler der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen überquerte im dritten Versuch 5,71 Meter und gewann deutlich vor dem nieder- ländischen Meister Wout van Wengerden, der im ersten Anlauf die Höhe von 5,40 m meisterte. Bei sommerlichen Temperaturen und wenig Wind war Tim Lobinger der große Pechvogel auf Norderney. Der Rekordgewinner des Inselspringens - er siegte schon viermal - verletzte sich beim Aufwärmen und zog sich einen Muskelfaseriss zu. “Das war es für mich. Meine Saison ist gelaufen. Ich komme nie wieder nach Norderney,” sagte ein tief enttäuschter Lobinger. Denn zum dritten Mal in Folge hinderte den 36- Jährigen eine Verletzung daran, in den Wettkampf auf der Insel einzugreifen, so dass er abergläubisch wurde. Doch wenig später hatte sich Lobinger wieder gefangen und meinte: “Es kann nicht an Norderney und dem Steg liegen.” Seine Verletzung wird finan- zielle Folgen haben. Die eingeplanten Startgelder der anstehenden Meetings, die eine der Haupteinnahmequelle der Stabhoch- springer sind, muss er abschreiben. Nach der Verletzung von Lobinger rückten die drei WM-Teilnehmer Björn Otto, Malte Mohr (Bayer Leverkusen) und Kim Yoo Suk (Südkorea) in den Mittelpunkt des Interesses. Suk überquerte 5,20 m und schaffte die 5,30 m nicht mehr. “Ich bin enttäuscht. Ich wollte mir Selbstvertrauen erspringen, aber es passte nicht”, sagte Suk. Otto und Mohr stiegen bei 5,40 m ein. Beide benötigten den zweiten Versuch, um über ihre Anfangshöhe zu springen. Die 5,50 m ließen sie aus. Da keiner der anderen Springer diese Höhe schaffte, kämpften die beiden deutschen WM-Teilnehmer um den Sieg. Otto legte im zweiten Versuch vor und überquerte 5,60 m als Erster. Mohr riss auch beim zweiten Versuch, zeigte beim dritten Nerven und musste sich mit Rang drei begnügen, da van Wengerden 5,40 m auf Anhieb übersprungen hatte. Der Endstand: 1. Björn Otto (Uerdingen/Dormagen) 5,71 m, 2. Wout van Wengerden (Niederlande) 5,40 m, 3. Malte Mohr (Bayer Leverkusen) und Karsten Dilla (Uerdingen/Dormagen) 5,40 m, 5. Hendrik Gruber (Bayer Leverkusen) 5,40 m, 6. Michel Frauen (Leverkusen) 5,30 m, 7. Fabian Schulz (Kornwestheim- Ludwigsburg) 5,30 m, 8. Richard Spiegelburg (Bayer Leverkusen) 5,20 m, 9. Kim Yoo Suk (Korea) 5,20 m, 10. Florian Sürth (Leverkusen) und Lars Börgeling (Bayer Leverkusen) 5,10 m. Ohne gültigen Versuch: Jason Wurster (Kanada) und Tim Lobinger (München). ****************************************************************************************************************************************************** ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 9. August 2009 340 Starter trotzen der Hitze 14. Bad Bodenteicher Seeparklauf: Post SV Uelzen sechs Mal in den Gesamtsiegerlisten Von Bernd Klingebiel Bad Bodenteich. Die Aktiven beim 14. Bad Bodenteicher Seeparklauf haben der Hitze getrotzt: Nach 268 und zuletzt 326 Sport- lern haben sich am Freitagabend 340 Läufer beteiligt. Das größte Teilnehmerfeld mit 101 Startern zählte der Lauftreff des TuS Bodenteich in der Konkurrenz über die 1000 Meter, gefolgt von den 5,7 Kilometern (94) und den 11,2 Kilometern (91.). Der Sprecher des Organisationsteams, Günther Kirschke: "Trotz der sommerlichen Bedingungen gab es glücklicher Weise keine be- sonderen Vorkommnisse. Wir sind mit dem Verlauf und vor allem mit der guten Beteiligung sehr zufrieden." Schnellste Frau im Hauptlauf über die 11,2 Kilometer war Martina Boe-Lange (Post SV Uelzen), die in 42:45 Minuten insgesamt nur sieben männlichen Läufern den Vortritt lassen musste; stärkste Konkurrentinnen waren ihre Vereinskameradin Sonja Golze (44:34) und die Uelzenerin Claudia Schmidt (49:52). Bei den Männern siegte Kersten Jäkel (Post SV/39:43) vor seinen Team- kollegen Christoph Meyer (40:24) und Jörg Deumann (40:34). Meike Köhler (SV Rosche) heißt die Gesamtsiegerin im Trimmlauf über 5,7 Kilometer; sie erreichte nach 23:24 Minuten das Ziel vor der vereinslosen Julia Gröling (23:58) und Monika Winkler (MTV Bad Bevensen/25:11). Bei den Männer siegte in der Gesamt- wertung Torsten Heitmann (LG Nordheide/18:56); er verwies Arne Ziplys (Post SV/20:53) und Alexander Zienau (LG Hanstedt/ 20:55) auf die Plätze. In einem bereits am Mittwoch ausgetragenen Lauf der Helfer gewannen über die 5,7 Kilometer Meike Gutberlet (24:31 Minuten) vor Christian Schwerin (25:32) und Peter Brause (26:40). Über die 11,2 Kilometer setzte sich Edgar Strauß in 48:19 Minuten durch vor Günther Kirschke (50:48) und Ralf Schwerin (53:47). Sieger bei den Walkern: Herbert Krüger (44:58) vor den zeitgleichen Manfred Gießel und Volker Quednau (46:14). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 10. August 2009 (Zwei Artikel) Sieger glänzen mit starken Leistungen Leichtathletik: Premiere des “Wardenburger Sommerlaufs” - 813 Sportler erreichen das Ziel Von Lars Pingel Wardenburg. Die Premiere des “Wardenburger Sommerlaufs” ist bei den Sportlern gut angekommen. “Die Strecke war wunder- schön”, lobte Angelika Carl von der TSG Hatten-Sandkrug den Verlauf des Halbmarathons, den sie nach 1:41:46 Std. als zweit- schnellste beendet hatte. Dem stimmte Klaus Mannweiler vom TSV Wolfratshausen/Intersport Reiser Laufteam zu. “Der Lauf hat mir sehr gut gefallen”, sagte der Sieger des Halbmarathons. In 1:14:40 Std. war er eine persönliche Bestzeit gelaufen. Das mag auch am Streckenprofil gelegen haben. “Ich bin etwas Anderes gewohnt”, erzählte der Bayer. “Bei uns sind die Strecken hügeli- ger.” 813 Sportler erreichten am Sonnabend in den verschiedenen Wettbewerben das Ziel beim Sportzentrum am Everkamp: 293 im Halbmarathon, 251 über zehn Kilometer, 45 im Nordic-Walking/Walking (5 km), 154 im Fünf-Kilometer-Lauf und 70 im Schüler- lauf über 1,11 km. Ausrichter waren der Lauftreff des Wardenburger TV und der Lauftreff Laufendfit. Mannweiler hatte von einem Bekannten von dem Lauf in Wardenburg gehört. Er hatte bis Sonnabend Urlaub an der Nordseeküste in Cuxhaven gemacht und unterbrach die Heimfahrt für das Rennen. “Es passte gut in meine Vorbereitung auf den Berlin-Mara- thon”, erzählte er. Am 20. September möchte er dann seine Bestzeit über die vollen 42,195 Kilometer verbessern. “Unter 2:40, das muss drin sein”, sagte Mannweiler, dessen persönlicher Rekord bei 2:42 Stunden steht. Rang zwei im Halbmarathon belegte der schnellste Athlet aus dem Landkreis Oldenburg. Rainer Beween vom TSV Großenkneten erreichte die Ziellinie beim Sportzentrum am Everkamp nach 1:18:58 Std.; Dritter wurde Peter Lüesse aus Dinklage (1:21:14). Siegerin bei den Frauen war Ute Deters vom TuS Eversten (1:37:59). Doch nicht nur im Halbmarathon boten die Aktiven hervorragende Leistungen. Stefan Schwengels gewann den Zehn-Kliometer-Lauf in 36:27 Minuten vor Frank Behrens vom SSV Gristede (37:11) und Udo Menkens vom TSV Großenkneten (37:20). Veronika Werner (TuS Ofen, 42:47) gewann die Frauen-Konkurrenz vor Anita Ehrhard (Oldenburg, 45:15) und Julika Vosgerau (FC Ohm- stede, 45:24). Eine ganz starke Vorstellung lieferte über fünf Kilometer der 15-jährige Andreas Jagdhuber ab. Nach 16:22 Minuten erreichte er die Ziellinie - so schnell war er noch nie. Der Läufer von RW Cuxhaven ist mit seiner bisherigen Bestzeit (16:26) Erster in der Landes- bestenliste der A-Schüler/M15. Da die Strecke zwar satellitenvermessen, aber nicht vom Verband vermessen war, gehen die Zeiten aber nicht in die Bestenlisten ein. Das störte Jagdhuber wenig. “Das ist ja super”, sagte er, als er erfuhr, dass er noch schneller war als erwartet. Ulf Denker aus dem Organisationsteam kennt den Trainer des Talents, hatte ihm den Start in Warden- burg schmackhaft gemacht. Von Anfang an lag Jagdhuber an der Spitze des Feldes. “Ich soll immer von Anfang an voll loslegen, sagt mein Trainer”, erzählte er. Die schnellste Fünf-Kilometer-Läuferin startete übrigens ebenfalls in der Jugendklasse. Die B- Schülerin Neele Harms vom TuS Ofen war nach 22:25 Minuten im Ziel.
Premiere macht Lust auf mehr Leichtathletik: Organisatoren des Sommerlaufs ziehen ein positives Fazit Von Lars Pingel Wardenburg. Eine Einladung gab Martina Noske den rund 550 Läufern, die am Zehn-Kilometer-Lauf und am Halbmarathon teil- nahmen, mit auf ihren Weg. “Kommen Sie doch im nächsten Jahr wieder”, sagte die Wardenburger Bürgermeisterin beim Start der beiden längsten Läufe des “Wardenburger Sommerlaufs”, der am Sonnabend Premiere feierte. Ausrichter waren der Lauftreff des Wardenburger TV und der Lauftreff Laufendfit. Viele der Sportler, die an diesem oder an einem der anderen Wettbewerbe teil- nahmen, werden die Einladung wohl annehmen. Eine davon ist Edith Voigt, Niedersachsens Behindertensportlerin des Jahres. Die Delmenhorsterin lief den Halbmarathon in 2:17:17 Stunden. “Nächstes Jahr wieder”, versprach die Langstreckenläuferin des Mara- thon Teams Lebenshilfe Torsten Schultheiss aus dem Organisationsteam. “Wir haben durchweg positive Resonanz erhalten”, freute sich Ulf Denker, der ebenfalls dem Organisationsteam angehört. Er, Schultheiss, Inge Leemhuis, Karin Schulze, Andreas Zoll, Holger Goebel und Stefan Siefken haben den Sommerlauf ins Leben ge- rufen. 813 Läufer erreichten im Walking/Nordic-Walking, Fünf- und Zehn-Kilometer-Lauf, im Schülerlauf (1,11 Kilometer) und im Halbmarathon das Ziel. Und das in sehr guten Zeiten. “Wir hätten nicht gedacht, dass unsere Strecken so schnell sind”, gab Denker zu. Da jedoch die Temperaturen im Vergleich zu den Vortagen gesunken waren und da es während der Läufe nur leicht regnete, fanden die Sportler gute Bedingungen vor. Dazu trug auch die “erstklassige” Arbeit der 240 Helfer bei, die unter anderem 1000 Bananen, 1000 Äpfel und etliche Liter Mineralwasser und andere Getränke verteilten. Ihren Anteil an den guten Zeiten hatten aber auch die Zuschauer. “Die Stimmung muss überall fantastisch gewesen sein. Das haben die Läufer erzählt. In Wardenburg, Höven und allen anderen Ortschaften wurden sie begeistert angefeuert”, berichtete Denker. Es waren wohl sogar mehr Läufer im Ziel als die 813, die am Sonnabendabend in den Listen standen. Bei der Erfassung von Sportlern, die sich erst kurz vor dem Start anmeldeten, gab es Probleme mit den Computern. “Die Zeiten sind aber nicht ver- loren, wir werden sie nachreichen”, sagte Denker. Er wies daraufhin, dass die Urkunden im Wardenburger Autohaus Heinemann ausliegen und im Internet vorliegen. Probleme gab es auch beim Druck der Urkunden, so dass sich die Siegerehrungen der Haupt- läufe verspäteten. “Das werden wir bis zum nächsten Jahr abstellen”, sagte Denker und verriet damit, dass die Einladung der Bürgermeisterin durchaus im Sinne des Organisationsteams war. Das hatten die Läufer bereits während ihres Wettkampfs be- merkt. Werbetafeln am Streckenrand wiesen darauf hin, dass der zweite Wardenburger Sommerlauf am 7. August 2010 ausge- tragen wird. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WINSENER ANZEIGER vom 10. August 2009 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel) Läufer in Hochform Borstel. Über einen rundum gelungenen Verlauf konnten sich die Veranstalter des Borsteler Volkslaufes freuen. Die Läufer trugen bei sommerlichen Temperaturen ihren Teil dazu bei: Sie zeigten starke Leistungen, sodass bei nahezu allen Läufen die Gewinner weit vor der erwarteten Zeit im Ziel ankamen. “Wir mussten uns beeilen, sonst hätten wir die ersten drei verschlafen”, sagte Jürgen Weselmann, einer der Organisatoren vom MTV Borstel-Sangenstedt, über die Sieger der 4,7-Kilometer-Strecke. Doch auch beim längsten Kurs, den 21,1 Kilometern, zeigten sich die Zeitnehmer überrascht, als die Ersten unerwartet früh ins Ziel kamen. Zufrieden waren die Organisatoren mit der hohen Teilnehmerzahl, die mit insgesamt 260 Startern deutlich über der Marke aus dem Vorjahr lag. Großen Anteil daran hatte die FG Tangendorf: Sie bekam bereits vor dem ersten Lauf für die größte Teilnehmergruppe einen Wanderpokal überreicht. Und auch der Sponsor der Veranstaltung, die Sparkasse Harburg-Buxtehude, war unter den Läufern vertreten: Mit Wilfried Wiegel und Ralph Böer starteten gleich zwei Athleten in Borstel. Auffallend waren die vielen unterschiedlichen Altersklassen der Läufer. Von der erst dreijährigen Marielena Hesse bis zur 71-jähr- igen Maria Alic Backhausen nahmen Sportler an dem Volkslauf teil, bei dem zuerst eine Runde auf dem Sportplatz gelaufen wurde, ehe es in den Wald ging. ==> Ergebnisse -- Presseberichte vom 10.8. / 12.8.
HAMBURGER ABENDBLATT vom 12. August 2009 Mehr Läufer und mehr Service, aber Einschulung bereitet Kopfzerbrechen Weniger Helfer, dafür mehr Läufer und mehr Service - auf diesen einfachen Nenner können die Bedingungen für den 31. Volkswaldlauf des MTV Borstel-Sangenstedt gebracht werden Winsen. Nachdem im Vorjahr nur 160 Gesamtstarter angetreten waren, waren es in diesem Jahr genau 228 Walker und Läufer, die ins Ziel kamen. Ein bisschen hatten Organisator Bernd-Alexander Peuker und seine Mitstreiter damit gerechnet, dass der Zu- spruch dieses Jahr größer sein würde. "Vor einem Jahr hat Winsen zeitgleich den Tag der Niedersachsen gefeiert. Das hat uns etliche Starter gekostet", sagte er. Doch ganz konkurrenzlos war auch der 31. Volkswaldlauf nicht. Die Wettbewerbe für die Kinder fanden nicht das erhoffte Interesse, wurden doch am gleichen Tag die ABC-Schützen eingeschult. "Dadurch fehlten uns nicht nur Aktive, sondern auch fleißige Hände", so Peuker, der gerade einmal auf die Unterstützung von 17 Helfern bauen konnte. Peuker: "25 sollten es schon sein." Zumal der MTV Borstel-Sangenstedt als Ausrichter der ältesten Laufveranstaltung im Landkreis Har- burg dieses Jahr eine dritte Wasserstelle eingerichtet hatte, an der den Läufern gefüllte Trinkbecher gereicht wurden. "Bei den stickigen Luftverhältnissen wurde das natürlich gerne angenommen", so Peuker, der die Verantwortung für den Volkswaldlauf vor vier Jahren von Reiner Weiß übernommen hatte. Dass rund 90 Prozent der langen Strecken über 10,7 und die Halbmarathondistanz durch Waldgebiet führen, ist das Besondere am Borsteler Volkswaldlauf. "Deshalb haben wir auch seit Jahren eine treue Kundschaft", freut sich Peuker darüber, dass viele Läufer seit vielen Jahren regelmäßig auf der Sportanlage am Heidlandsweg antreten, von wo aus die Strecken direkt in den Wald führen. Acht verschiedene Laufwettbewerbe standen diesmal auf dem Programm, davon zwei Strecken für Walker und drei Kinder- läufe im Stadion. Die Sieger auf den langen Strecken legten trotz schwüler Witterung passable Zeiten vor. So gewann Hans-Hermann Sass (TSV Gellersen) den Halbmarathon in 1:23,11 Stunden, schnellste Frau war Ines Tecklenburg (LTHF Ahrensburg) in 1:41,39 Stunden. 27 Männer und 4 Frauen wagten sich auf diese längste Strecke. Über 10,7 Kilometer gingen die meisten Läufer ins Rennen, ins- gesamt 72 Männer und 21 Frauen. Als Schnellster hatte Dennis Ulbrich (ohne Verein) in 40:19 Minuten die Nase vorn. Der Sieger war einer von wenigen Athleten, die Bernd-Alexander Peuker unbekannt waren. Schnellste Frau war Birgit Rusche (VfL Jesteburg) in 49:42 Minuten. Für den 32. Volkswaldlauf wollen sich Peuker und seine Mitorganisatoren etwas Besonderes einfallen lassen, denn 2010 feiert der MTV Borstel-Sangenstedt sein 100-jähriges Vereinsjubiläum.(gb) ==> Ergebnisse -- Presseberichte vom 10.8. / 12.8. ****************************************************************************************************************************************************** HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 11. August 2009 Rekord: 250 Teilnehmer beim Wohldenberger Waldlauf (hs). Nun ist dem SV Rot-Weiß Wohldenberg der große Wurf gelungen. Nachdem im vergangenen Jahr noch nicht einmal 50 Aktive beim Waldlauf mitgemacht hatten, gingen diesmal rund 250 Aktive in vier Disziplinen an den Start. Dazu kamen noch 40 Kinder im Shorty-Lauf. Das größte Kompliment kam von 13-Kilometer-Sieger André Rother (LAV Alfeld), der in 50:37 Minuten ge- wann. “Die Veranstalter haben mit viel Sachverstand eine perfekte Veranstaltung angeboten”, lobte er. Philip Champignon (SVG Hüddessum-Machtsum) gewann über 5 km in 17:37 Minuten. Bei den Frauen über 13 km gab es mit Odile Brackebusch (Wohlenhausen) in 58:05 Minuten eine überlegene Siegerin vor Maike Mahnkopf (LG Volkersheim) in 1:03:33 Stunden. Ähnlich verlief der 5-km-Lauf, den Gabriele Doert (ESV Hameln) in 20:58 Minuten beendete. Der Hildesheimer Marcel Greve, Gymnasiast in der neunten Klasse des Josephinums, gewann denZwei-Kilometer-Lauf in 8:33 Minuten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** VERDENER NACHRICHTEN vom 15. August 2009 Andreas Oberschilp am Ziel seiner Wünsche Der ewige Zweite feiert seinen ersten Sieg beim Verdener Aller-Stadt-Lauf / Fast zwei Minuten Vorsprung Von Jürgen Honebein Verden. Der 41-jährige Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) hat gestern Abend überlegen den 11. Verdener Aller-Stadt-Lauf über zwölf Kilometer gewonnen. Im Ziel verfügte er über einen Vorsprung von einer Minute und 39 Sekunden gegenüber Horst Wittmershaus vom SC Weyhe (41:47) und Dr. Michael Röhrs vom TV Jahn Schneverdingen (42:00). Platz vier belegte Lokalmata- dor Christian Siedlitzki (42:30). Bei den Frauen feierte die 37-jährige Jutta Hugenberg (46:48), die für die Firma Mars an den Start gegangen war, den Sieg vor Wenke Schauer vom TuS Huchting aus Bremen (47:20). Gut 200 Läuferinnen und Läufer gingen im Hauptlauf über zwölf Kilometer an den Start und sorgten damit für ein neues Rekordergebnis. Auch der Zuschauerzuspruch war deutlich höher als in den vergangenen Jahren. Alle Läufer und -innen wurden bis zum Schluss lautstark angefeuert. Der siegreiche Oberschilp war schon längst im Ziel, als viele Athleten gerade erst ihre dritte und abschließende Runde in Angriff nahmen. Der für die LG Bremen-Nord startende Verdener hatte sofort nach dem Start die Führung übernommen und schon nach dem ersten Drittel der Strecke zehn Sekunden gegenüber dem späteren Zweiten Horst Wittmershaus herausgelaufen. Andreas Oberschilp baute seinen Vorsprung anschließend immer weiter aus und siegte am Ende in persönlicher Verdener Bestzeit von 40:08 Minuten. "Ich habe in Verden noch nie gewonnen, nach mehreren zweiten Plätzen ist es heute das erste Mal", freute sich der Lokalmatador. Der Sieger sprach von einem "schweren Rennen", mehrere Steigungen hätten ihm alles abverlangt. "Ich wäre gerne unter 40 Minuten geblieben, leider hat es nicht ganz gereicht." Der in Armsen lebende Österreicher Christian Siedlitzki musste sich gestern Abend mit dem vierten Platz (42:30) begnügen, war aber nicht unzufrieden: "Mehr war heute nicht drin. Trotz- dem ein guter Test für meinen nächsten Wettkampf in einer Woche in Wolfsburg. Dort will ich wieder ganz vorne mitmischen", kündigte der 44-jährige Triathlon-Spezialist an. Erstmals in Verden dabei war mit Matthias Roth ein ehemaliger Fußballer des SV Vorwärts Hülsen. Der 41-Jährige zeigte eine klasse Leistung und beendete den Kurs in gut 44 Minuten als Zehnter. "Eigentlich bin ich zwei bis drei Minuten schneller, aber diese Strecke ist sehr schwierig", befand auch der Hülsener. Viele seiner ehemaligen Mannschaftskameraden feuerten ihn laut- stark an und staunten über die Leistung des gelernten Fußballers. Nicht unbedingt mit ihrem Sieg gerechnet hatte die für die Firma Mars angetretene Jutta Hugenberg. "Ich habe zuletzt vor 15 Jahren einen ernsthaften Langlauf bestritten. Ein tolles Gefühl, von so vielen Arbeitskollegen angefeuert zu werden", war die Siegerin mächtig stolz auf sich selbst. Außerdem konnte sich die Zeit von 46:48 Minuten sehen lassen. Die unterlegene Wenke Schauer aus Bremen: "Die Siegerin war zu stark für mich, aber auch Platz zwei ist völlig in Ordnung." Der Verdener Aller-Stadt- Lauf entwickelt sich zunehmend zu einem am Breitensport orientierten Volkslauf, das beweist allein schon die Rekordteilnehmer- zahl von insgesamt 500 Läufern und -innen. "Das ist von uns so gewollt", stellt Verdens neuer Leichtathletik-Chef Thomas Gern klar.
VERDENER NACHRICHTEN vom 15. August 2009 Altmeister Cordes geht bis ans Limit Angriff eines Hobbyläufers abgewehrt Von Ehrhard Müller Verden. "Ich habe permant Druck gemacht, doch er ließ sich einfach nicht abschütteln." Uwe Cordes, der 44-jährige Altmeister unter den Langstrecklern der LG Kreis Verden, staunte nach seinem mühsam errungenen Sieg im 4,2-Kilometer-Rennen beim 11. Verdener Aller-Stadt-Lauf nicht schlecht. Ein ihm unbekannter Hobbyläufer vom MTV Schweringen aus dem Landkreis Nienburg hatte dem nach dem Zieleinlauf ordentlich "pumpenden" Verdener so sehr zugesetzt, dass er im Finish die letzten Reserven aus sich herausholen musste. Gut 20 Meter vor dem Ziel hatte sich der 21 Jahre alte Arboristikstudent Henner Ellerbruch am ver- duzten Cordes vorbeigeschoben, doch in 14:19 Minuten konnte sich der Routinier mit der Winzigkeit von wenigen Zehntelsekun- den noch den ersten Platz sichern. Während Ellerbruch bislang nicht über Nienburger Kreismeisterschaften hinausgekommen ist (Gold über 5000 Meter in 2007 sowie Silber über 1000 Meter in 2009) und sich überwiegend an Volksläufen im Kreis Nienburg ver- sucht (Binnen, Bücken, Liebenau oder Oyle), konnte Cordes schon überregionale Erfolge feiern. Im Jahr 2002 holte er sich 5000- Meter-Bronze bei der Deutschen Meisterschaft, und 1984 hatte er den Gewinn der niedersächsischen Junioren-Meisterschaft im Crosslauf gefeiert. Auf Platz drei folgte ein Youngster aus der von Cordes trainierten Läufergruppe der LGKV, der nach einer Verletzung nicht im Vollbesitz seiner Kräfte an den Start gegangene Christian Müller (14:41). Unmittelbar vor dem 4,2-Kilometer-Wettbewerb hatte sich Verdens Jedermannlauf-Sieger Cordes mit der Mannschaft seines Arbeitgebers Kreissparkasse Verden bereits an der Stadtstaffel beteiligt ("Härter als ich gedacht habe, das Rennen steckte mir noch in den Knochen"), sich aber ansonsten nicht gezielt auf sein "Heimspiel" vorbereitet. "Ich bin seit einem Vierteljahr keine längere Strecke mehr gelaufen." Auch bei der Deutschen Alters- klassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM) hatte er quasi einen Kaltstart hingelegt. Er gelang freilich. Mit seiner 5000-Meter-Zeit trug Cordes einen Teil dazu bei, dass die LGKV sich für das Bundesfinale am 12. September in Hamburg qualifizieren konnte.
VERDENER NACHRICHTEN vom 15. August 2009 Gymnasiasten wieder siegreich Beim 11. Verdener Aller-Stadt-Lauf triumphierte diesmal eine Mannschaft des GaW Von Angelika Siepmann Verden. Die Gymnasiasten haben bei der Stadtstaffel einfach einen buchstäblich guten Lauf. Nach den Achimer Pennälern, den BBS und zweimal in Folge dem Domgymnasium glückte gestern Abend der ersten Mannschaft des GaW der Sieg im Auftaktwett- bewerb des 11. Aller-Stadt-Laufs. Jan Roseland (Jahrgang 1989), Florian Jope (1991) und Schlussläuferin Malyzia Vömel (1995) bildeten aber nicht nur das schnellste Trio unter insgesamt 36 Teams (Teilnehmer ab 13 Jahre), sie schafften auch eine neue Bestzeit, indem sie die dreimal 1000 Meter durch die City in der Gesamtzeit von acht Minuten und zwölf Sekunden abwetzten. Zum Vergleich: Das DoG hatte im vergangenen Jahr mit 8:38 Minuten einen Rekord aufgestellt. Den knackte nun sogar, mit 8:33, die zweitplatzierte Mannschaft namens "NaJeMa". Dieses Roadrunner-Team bildeten Mark Kötzow, Jens Schmidt und Natascha Schröder. Quasi auf dem Fuße folgte auch schon die zweite Vertretung des GaW mit Constantin Jäkel, Julian Horstmann und Claudia Bontjes van Beek. Das Domgymnasium, das 2008 einen lupenreinen Hattrick gelandet hatte, musste diesmal mit dem vierten Rang vorlieb nehmen. Die Besetzung: Josef Schaller, Fabian Hold und Imke Larsen. Für alle, die es immer noch nicht wissen sollten: Bei der Stadtstaffel muss zum Schluss immer eine weibliche Person laufen, warum auch immer. Es dürfen allerdings auch reine Mädelteams antreten. Ein Glück für eine weitere Truppe des GaW, die aus Kira Franke, Alexandra Meier und Medina Seta bestand und den fünften Platz belegte. In die fast schon übliche Phalanx der "Oberschüler" konnte als erstes die Kreissparkasse einbrechen. Der renommierte Langläufer Uwe Cordes und seine Kollegen Mark Rehder und Kirsten Behrens schafften es auf dem Innenstadt-Kurs an die siebte Staffel- stelle. Ganz schön schnell war auch die Crew "Schnelljustiz" mit Stefan Liening, Turan Tavan und Cornelia Breuer. Sie schaffte es noch vor Mars II (Christian Bleck, Michael Kücker, Hanne Meyer) ins Ziel vor dem dicht umlagerten Rathaus. Der um gut einen Monat vorgezogene Veranstaltungstermin tat dem Aller-Stadt-Lauf offenbar gut. Wie allenthalben zu hören, war besonders die Zuschauerresonanz deutlich besser als sonst. Begonnen hatte das Treffen der Pflastertreter in der einstigen Läufer-Hochburg Verden mit einem neuen Wettstreit. Erstmals gab es eine eigene Staffel für Teilnehmer bis zwölf Jahre. 14 Mannschaften waren Punkt 18 Uhr am Start. Das Siegerteam hieß "KapGerMaa": Jan-Malte Gerdes, Nils Kappenberg und Marai Maaß bewältigen die Strecke in 11:35 Minuten vor dem SV Ben- dingbostel II (Sophie Drewes, Marvin Schulz, Sandra Woischke), dem Youngster-Team GaW IV (Verena Heidemann, Jan Hammer, Lena Hammer), "MMF 1" (Maria Wittmershaus, Merle Vullmer, Fenja Vullmer) und Bendingbostel I (Hannes, Lennard und Ronja Luttmann).
VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 15. August 2009 Oberschilp nicht zu toppen Verdener gewinnt erstmals vor heimischem Publikum souverän Stadt-Lauf Verden. Was für eine Dominanz vor heimischem Publikum: Erstmals gewann gestern Abend Lokalmatador Andreas Oberschilp den Verdener Stadt-Lauf. Bei der elften Auflage dieses sehr gut besuchten “Runner-Events” deklassierte der 41-Jährige regelrecht die Konkurrenz, siegte in 40:08 Minuten vor Horst Wittmershaus vom SC Weyhe (41:47), Dr. Michael Röhrs (Schneverdingen) und dem zweiten Verdener “Platzhirschen, Christian Siedlitzki aus Armsen (42:30). Bereits nach der ersten von drei Runden à vier Kilometern hatte sich Oberschilp ordentlich abgesetzt, nach der zweiten mussten die zahlreich erschienenen Zuschauer schon etwas länger warten, bis Siedlitzki & Co. auftauchten. Und ins Ziel lief der Verdener Laufspezi dann völlig einsam ein. “Ich wollte den Zuschauern zwar auf der letzten Geraden noch zuwinken, doch ich hatte ja immer noch mein großes Vorhaben vor Augen, erstmals unter 40 Minuten zu bleiben. Hat zwar nicht ganz geklappt, doch das ist mir letztlich auch egal. Hauptsache, ich habe nach meinen ewigen zweiten Plätzen hier endlich gewonnen”, keuchte der völlig ausge- pumpte Oberschilp kurz nach seinem Klasselauf. Auch der Ende August 44 Jahre alt werdende Siedlitzki zeigte sich später zufrieden, obwohl auch er nicht seine anvisierte Zeit auf der Uhr erblicken konnte: “Als Triathlet habe ich einige Spitzenläufer wie Torsten Naue geschlagen. Das ist doch okay. Aber die Strecke war auch höllisch schwer zu nehmen!” Dem pflichtete Oberschilp uneingeschränkt bei: “Am Burgberg, der Schotterweg zur Aller - enorm kraftraubend. Die erste Runde geht man meistens zu euphorisch an, in der dritten gehen die Läufer hier dann fast ein. Gnadenlos!” Auch der Hülsener Matthias Roth, einst Fußballstratege beim heimischen Bezirksligisten SVV, japste als starker Zehnter (44 Minuten): “Diese Strecke hat es total in sich.” Beste Frau in diesem Hauptlauf über zwölf Kilometer wurde Jutta Hugenberg (Mars) in 46:48 Minuten. Mit 179 gemeldeten Männern und 45 Frauen verzeichnete der Veranstalter von der LG Kreis Verden übrigens ein Rekordteil- nehmerfeld über diese “Prinzenstrecke”. Das lag mit Sicherheit am vorgezogenen Termin. Denn Anfang September bereiten sich viele Top-Athleten aus dem Umland schon auf anstehende Meisterschaften vor, scheuen so solche Veranstaltungen wie Verden. Den vorherigen Jedemannlauf über 4,2 Kilometer dominierte gestern LGKV-Mann Uwe Cordes gemeinsam mit Henner Ellerbruch (MTV Schweringen) in 14:18 Minuten vor Christian Müller (14:41), ebenfalls von der heimischen LGKV. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 17. August 2009 Teilnehmerrekord in Spelle Spelle (hm). Einen neuen Teilnehmerrekord mit 1445 Voranmeldungen und 1264 auf fünf verschiedenen Laufstrecken im Ziel registrierten Sportlern verzeichnete der SC Spelle-Venhaus beim 20. Speller Sommernachtslauf. Mit 345 Finishern war der 10-km- Lauf, der gleichzeitig als Regionsmeisterschaft für die Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim galt, am stärksten be- setzt. Hier bestimmten die Aktiven aus der Region das Rennen, während im nur wenig schwächer besetzten Halbmarathon vor- nehmlich Aktive aus dem benachbarten Westfalen vorn lagen. Gesamtsieger im 10-km-Rennen wurde Matthias Strotmann (LG Braunschweig/33:14 Min.), der damit seine Chance auf den Sieg im EL-Cup wahrte, vor Thomas Otting (Conc. Emsbüren/33:49) und Jörg Mühlsteg (LC Nordhorn/34:49), der Gesamtsieger der Regionswertung wurde, da Otting und viele andere keine Meldung für diese Meisterschaft abgegeben hatten. In 39:13 Min. kam Christin Kulgemeyer (TV Georgsmarienhütte) als schnellste Frau vor Elke Vedder (42:18/Germ. Twist ) ins Ziel, der der Sieg im EL-Cup kaum noch zu nehmen sein dürfte. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 17. August 2009 Laufen: 12-jähriger David Valentin mit deutscher Jahresbestzeit 26. Abendlauf TuRa Marienhafe: 528 Teilnehmer am Start Marienhafe (isw). 100 Jahre alt, aber kein bisschen altmodisch präsentierte sich der TV Marienhafe am Freitagabend als Veran- stalter des 26. Volkslaufes, der zum vierten Mal als Abendlauf ausgetragen wurde. Zum Einsatz kam erstmals ein elektronisches Zeitmesssystem, das die 528 ausgegebenen Startnummern zeitgenau erfasste. In den Laufstrecken von 5, 10 und 21,1 Kilo- metern schickte der TV die vielen Läufer auf die Straße. Abgerundet wurde der Volkslauf vom Teilnehmerfeld der Walker, die sich zwischen der 5 und 8,6 Kilometer langen Strecke entscheiden mussten. Zuvor gab es bereits am Nachmittag einen Bambini-Lauf über 500 Meter. Am Ende der 5-Kilometer-Distanz machte vor allem der erst zwölfjährige David Valentin, Sohn des erfolgreichen Läufers Jörg Valentin, auf sich aufmerksam. Valentin erzielte mit 17:32 Minuten eine neue deutsche Jahresbestzeit in seiner Altersklasse (Schüler B). Dies wusste sein Vater zu berichten, der die Veranstaltung moderierte und die Zuschauer mit allerhand Fachwissen versorgte. Den Sieg in dieser Kategorie errang Nils Christians von der LG Harlingerland (17:09 Minuten) und erzielte somit seine persönliche Jahresbestleistung. “Es lief heute einfach so gut, das musste ich ausnutzen", zeigte sich der 16-Jährige selbst ein wenig über seinen Erfolg überrascht. Schließlich war er nur durch einen Freund darauf gebracht worden, in Marienhafe an den Start zu gehen. Lange Zeit hatte sich Christians mit dem Drittplatzierten, Johannes Wiltfang (Pewsumer Windhunde), ein enges Rennen geliefert. Erst als Wiltfang einen Kilometer vor dem Ziel Tempo rausnehmen musste, wurde der Sieg deutlich. Über eine Minute Vorsprung erlief sich Kerstin Lüken (Emder LG) mit einer Zeit von 18:30 Minuten vor ihrer Teamkameradin Inga Jürrens (19:47) und Susanne Helmers (20:44) vom Norder TV. Lüken berichtete, sie habe sich immer an den Männern orientiert und versucht mit ihnen Schritt zu halten. Nach 3,5 Kilometern musste sie jedoch den Kontakt abreißen lassen und fortan ohne diesen Ansporn laufen. Den Sieg sicherte sich Lüken wie erwartet. Über 10 Kilometer lief Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland) allen auf und davon. 41:59 Minuten benötigte sie für die Strecke, während Almuth Maaß (44:36; Laufgruppe Ostfriesland) und Elke Gronewold (46:22; TV Norden) die weiteren Plätze belegten. Nicht ganz so deutlich, aber immer noch ungefährdet siegte Onno Ringering (35:16; Ihlower Rennschnecken) bei den Männern. 44 Sekunden nach ihm überquerte Ingo Janssen (Emden), die Ziellinie. Dritter wurde Michael Schulze (37:20). Zehn Wochen lang hat sich Waltraud Klostermann (Norder TV) auf die Halbmarathonstrecke vorbereitet und fuhr den erwarteten Sieg ein (1:33:25 Stunde). Dennoch gestand sie, dass sie ab Kilometer 15 Ausdauerprobleme verspürte. Eine Rückkehr auf die Marathonstrecke schloss sie aus. Platz zwei ging an Martina Rückbrod (Norder TV; 1:34:49), Dritte wurde Janna Fangmann (1:37:01; Ihlower Loopers). Bei den Männern gewann Norbert Sibum in 1:19:07 Stunde. Ihm folgten Stefan de Jonge (1:20:55; TuS Weene) und Kurt Vlaardingerbroek (1:21:48; LG Ostfriesland). In der Mannschaftswertung über fünf Kilometer galt das Team der Ostfriesischen Nachrichten als Geheimtipp. Es glaubte jedoch selbst nicht an den Erfolg. Am Ende gab es mit einer Gesamtzeit von 1:34:46 Stunde den ersten Platz vor den Volleyballern des SV Hage und den Handballern von TuRa Marienhafe zu bejubeln. Das erste Team der Emder LG errang bei den Frauen den Sieg vor dem Team der LG Ostfriesland und den Marienhafer Handballerinnen der zweiten Damenmannschaft. Das jüngste Läuferteam, das sich aus Simon Bednarz (Schüler C), Sophie Bednarz (Schüler B), Inka Ley und Katharina Ley (beide Schüler D) zusammen- setzte, erreichte bei den Jugendlichen den dritten Rang. Pressewart und Mitorganisator Folkert Kuhlmann zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. “In allen Gruppen hatten wir hochkarätige Läufer am Start", freute sich Kuhlmann, den vor allem die drei 17er Zeiten über fünf Kilometer bei den Männern beeindruckten. Insgesamt war der TV mit 30 Helfern im Einsatz, die einen reibungslosen Ablauf gewährleisteten. Die Teilnehmerzahl war mit über 500 Läufern erneut sehr gut. “Das Ziel ist erreicht", erklärte Kuhlmann. Allerdings war ein Einbruch der Starterzahl beim Bambini-Lauf zu verzeichnen. Statt wie im Vorjahr 180 gingen dieses Mal nur 16 junge Athleten an den Start. Diesen Umstand führen die Organisatoren auf den Jahrgangswechsel in den Kindergärten zurück, die im Vorjahr gezielt für den Lauf trainiert hatten, als dieser noch vor den Sommerferien stattfand ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 17. August 2009 Kenianer Meli läuft allen davon Jever-Fun-Lauf: 21-Jähriger siegt über zehn Meilen - Nytepi gewinnt bei Frauen Schortens. Die 23. Auflage des Jever-Fun-Laufs in Schortens hat am Sonnabend wieder alle Erwartungen erfüllt. Bei Sonnen- schein und leichtem Wind waren die Bedingungen für die Läuferinnen und Läufer nahezu ideal. “Die Atmosphäre war einfach wieder toll”, freute sich Rudi Budweg, Organisationsleiter des Jever-Fun-Laufs. Tausende von Zuschauern feuerten die Athleten entlang den Rundstrecken an. Kenianer dominieren Der mit Spannung erwartetet Zehn-Meilen-Lauf wurde wieder einmal von den Kenianern dominiert. Ezekiel Kipkem Meli legte die Grundlage für seinen klaren Sieg bereits in der ersten Runde. In 46:52 Minuten hatte der junge Kenianer schließlich deutlich die Nase vor seinem Landsmann Emmanuel Samal vorn. In 47:46 Minuten war er fast eine Minute langsamer als der Sieger. Platz drei belegte der Kenianer Henry Kipkosgei in 47:59 Minuten. Bester deutscher Läufer war Manuel Meyer auf Platz vier. Der für den TV Wattenscheid startende Athlet benötigte 50:38 Minuten. Bei den Frauen siegte mit Jacqueline Nytepi ebenfalls eine Athletin aus Kenia. Nach exakt 54:52 Minuten durchlief sie das Ziel. Um den zweiten Platz gab es einen heißen Kampf. Mariam Hana Dingo aus Äthiopien hatte in 55:38 Minuten genau einen Sekunde Vorsprung auf die Drittplatzierte Salome Jepd Kimutai aus Kenia. Beste Deutsche war Silvia Krull von der LG Lage-Detmold auf Platz acht in 1:00:59 Stunden. Keine neuen Rekorde Trotz der sehr guten Laufbedingungen waren die Streckenrekorde über diese Distanz zu keiner Zeit in Gefahr. Den Rekord bei den Männern hält weiter Stephen Chelimo (Kenia), der im vergangenen Jahr nach 45:38 Minuten die Ziellinie am Schortenser Bürger- haus überquerte. Bereits 2007 verbesserte Peninah Arusei aus Kenia den Streckenrekord bei den Frauen auf 52:30 Minuten. Den 10-Kilometer-Volkslauf gewann Alexander Ockl (Tusem Essen) in 35:28 Minuten vor Michael Mäschig (LG Wilhelmshaven/ 35:45) und Nils Busch (Rhein-Marathon-Düsseldorf/36:48). Bei den Frauen siegte Felicitas Vielhaber (Tusem Essen) in 38:53 Mi- nuten. Zweite wurde Odile Brakebusch (USA Aubenas) in 42:06 Minuten vor der Dritten Veronika Werner vom TuS Ofen (44:00). Miguel Molero (Schleswig) und Heike Piotrowski (LG Wilhelmshaven) siegten über fünf Kilometer.
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. August 2009 “Der zweite Lauf fällt mir immer leichter” “Das ist einfach nicht meine Strecke”, fluchte Jakob Kukjan von der LG Wilhelmshaven unmittelbar nach dem 10-Kilometer-Lauf. “Ich bin sehr unzufrieden mit meiner Leitung.” Mit der Zielsetzung, eine Zeit unter 36 Minuten zu laufen, war der Jadestädter nach Schortens gekommen - am Ende stand eine Zeit von 38:06 zu Buche. “Ich bin viel zu schnell angelaufen und am Ende war es eine einzige Quälerei. Es hat einfach nichts gestimmt.” Auch Michael Mäschig, der nach längerer Verletzungspause und nur zwei Wochen Vorbereitung immerhin Zweiter über die 10 Kilometer wurde, war alles andere als glücklich. Vor allem die äußeren Be- dingungen hatten dem LGW-Mann zu schaffen gemacht. “Bei dieser Hitze wird es heute keine schnellen Zeiten”, prognostizierte Mäschig. Im Hinblick auf den Hauptlauf sollte er Recht behalten. Eine Ausnahme war der Schülerlauf über 1000 Meter, wo gleich mehrere Athleten den Streckenrekord von 3:24 Minuten, den HFC-Läufer David Nduati 2008 aufgestellt hatte, verbesserten. Neuer Rekordhalter ist nun Benjamin Horn (LGW), der die Strecke in glatten drei Minuten zurücklegte. Hinter Vorjahressieger Nduati (3:03) blieben von den heimischen Startern auch Chris-Manuel Horn (3:18) und Jonathan Stephan (beide LGW) unter der bisherigen Bestmarke. Sebastian Brendel und Julien Hörig (beide LGW) waren mit großen Ambitionen in den 5-Kilometer-Lauf gestartet. Es galt, den bis- herigen Streckenrekord der Altersklasse M15, den Gerriet Ohls im Oktober 2000 aufgestellt hatte, zu brechen. Dass das talen- tierte Nachwuchs-Duo aber nicht an die Bestmarke von 16:45 Minuten herankam, war ebenfalls der Hitze zu schulden. “Ich konnte in den letzten Wochen nur eingeschränkt trainieren und bin mit meiner Zeit (17:23 min.) durchaus zufrieden”, gab Brendel, der als Fünfter ins Ziel kam, zu Protokoll. “Ich mag aber mehr die kühleren Temperaturen, deshalb war heute nicht mehr drin.” Hörig, der zwei Sekunden nach Brendel ins Ziel kam, hatte auf der Strecke noch ein weiteres Problem festgestellt. “Dieser ständige Wechsel zwischen Asphalt und Kopfsteinpflaster ist gewöhnungsbedürftig”, sagte der LGW-Läufer. “Deswegen kann ich zufrieden sein.” LGW-Läuferin Jeanette Horn war in besonderer Mission unterwegs: In Vorbereitung auf einen Sechs-Stunden-Lauf, der am 10. Oktober in Otterndorf stattfindet, nahm sie gleich an zwei Wettbewerben teil und startete bei hochsommerlichen Temperaturen sowohl über die 10 Kilometer als auch über die 10 Meilen. Doch schon nach dem ersten Wettbewerb stellte Horn fest, dass die Belastung an diesem Tag außergewöhnlich hoch ausfallen würde. “Das ist ja unglaublich heiß”, sagte sie nach dem 10- Kilometer- Zieleinlauf. “Das dürfte nicht einmal die Kenianer freuen.” Dennoch setzte sie sich im Anschluss auch der zweiten Tortur aus. Horn: “Das wird schon gehen. Der zweite Lauf fällt mir immer leichter.” Für Otterndorf hat sie ebenfalls schon ein klares Ziel vor Augen: “Ich will in den sechs Stunden 60 Kilometer schaffen. Ein 10er-Schnitt sollte machbar sein.” Für die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV hatte der “Jever-Fun-Lauf” keinen besonderen sportlichen Stellenwert, wie Trainer Klaus-Dieter Petersen erklärte. “Die Jungs sind hier, um Spaß zu haben und um sich zu präsentierten.” Auch Petersen selbst quälte sich anschließend über die 10 Kilometer - und kam aus WHV-Sicht als Letzter ins Ziel. “Ich habe die Strecke abge- schlossen und die Richtzeit für Trainer und Betreuer gesetzt”, sagte Petersen, der nach 1:02:56 Stunden als 403. Läufer ins Ziel kam. “Leider haben mich mein Ko-Trainer und die anderen Mitglieder des Betreuer-Stabes heute im Stich gelassen. Das wird sich im nächsten Jahr ändern.” Nur Manager Dieter Koopmann, der nicht selten im Stadtpark einsam seine Runden dreht, war offiziell entschuldigt. Petersen: “Der Manager tut das, was er am besten kann: Managen. Und das ist auch gut so.” Schnellster WHV- Handballer war Neuzugang Tobias Hesslein, der das Ziel nach 47:17 Minuten erreichte. Ihm folgten Evgeny Vorontsov und Jochen Geppert. Geschont wurden neben Kapitän Christian Köhrmann auch die angeschlagenen Holger Eilts, Lasse Arvidsson, Ivo Warnecke und Andreas Staszewski sowie der verletzte Tobias Schröder. Die Spieler ließen es sich aber nicht nehmen und feuer- ten ihre Mannschaftskollegen während des Laufs lautstark an. Für große Erheiterung sorgte dabei Jochen Geppert, der mit der Startnummer von Ko-Trainer Andrzej Staszewski unterwegs war und von Moderator Jochen Heringhaus auch so angekündigt wurde. “Seid lieber vorsichtig, ich bin euer Ko-Trainer”, ließ Geppert den Rest der Truppe wissen. Während die Aktiven mit der brütenden Hitze zu kämpfen hatten, ließ LGW-Trainer Hein Arians im Zielbereich eine alte Tradition aufleben: Es gab “Bonbons von Hein”. Da ließ sich auch Fun-Lauf-Organisator Rudi Budweg nicht zweimal bitten und langte zu. “Das erinnert mich an alte Zeiten im Stadtpark”, sagte Budweg. “Nach dem Training haben wir immer einen Bonbon mit auf den Heimweg bekommen. Da fiel das Fahrradfahren gleich viel leichter.” Nur lobende Worte hatte Manuel Meyer, schnellster deutscher Läufer über die 10 Meilen, für den 23. “Jever- Fun-Lauf” übrig. “Tolle Zuschauer, eine schöne Strecke - trotz der Wärme macht es wirklich Spaß, hier zu laufen”, sagte der Wattenscheider, der zuvor an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit gestoßen war und im Ziel von Mitarbeitern des Roten Kreuzes gestützt werden musste. “Die harten Trainingswochen sind nicht spurlos an mir vorbeigegangen”, so Meyer. Aktuell steckt der Langstreckenläufer mittendrin in der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon am 20. September. “Mein Ziel ist eine Zeit unter 2:18 Stunden und dafür liege ich gut im Plan.” Auch abseits der Strecke konnte Meyer dem “Jever-Fun-Lauf” Positives abgewinnen: “Meine Schwieger- eltern wohnen hier. Zusammen mit meiner Familie werden wir den Abend mit einem schönen Essen genießen.”
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. August 2009 Vorbereitung hat bereits begonnen Von Carsten Conrads Der Organisator des Jever-Fun-Laufs, Rudi Budweg, sprach nach dem Wettkampf mit der "Wilhelmshavener Zeitung" über die Läufe und über das nächste Jahr. Frage: In ihrem dritten Jahr als Chef-Organsiator hat der “Jever-Fun-Lauf” die Grenze von 2000 Finishern geknackt. Ist die 2009er Auflage damit auch ihr persönlich schönster Fun-Lauf? Rudi Budweg: Das würde ich nicht sagen. Natürlich ist es schön, dass wir diese Schallmauer durchbrochen haben, aber jeder Lauf hat seinen besonderen Reiz. Es spielt immer eine gewisse Unsicherheit mit. Frage: Auf neue Streckenrekorde mussten die Zuschauer in diesem Jahr verzichten. Waren die Felder nicht so hochklassig be- setzt wie in den Vorjahren? Budweg: Doch das waren sie. Aber es war einfach zu warm - selbst für die Afrikaner. Hinzu kam die Luftfeuchtigkeit, die für alle Läufer ein Problem war. Die Zuschauer an der Strecke haben dies auch schnell erkannt und extra Wasserstände oder kleine Sprinkleranlagen aufgebaut. Einfach sensationell. Frage: Weit über 2000 Athleten haben sich in diesem Jahr angemeldet. Wo liegt eigentlich ihre Kapazitätsgrenze? Budweg: Das Problem ist unser eng gestrickter Zeitplan. Wir müssen genau schauen, in welchen Wettbewerben wir noch Luft nach oben haben. Ich denke, dass wir 2500 Finisher problemlos vertragen könnten und bis dahin ist es ja auch nicht mehr weit. Frage: Der “Special-Olympic-Lauf” fand mit zwei Startern nur geringe Resonanz. Wird dieser Wettbewerb trotzdem im Programm bleiben? Budweg: Auf jeden Fall. Dieser Lauf wird ein fester Bestandteil des “Jever-Fun-Laufs” werden. Dass nur zwei Läufer gestartete sind, müssen wir auch auf unsere Kappe nehmen. Um ehrlich zu sein, hatten wir uns die Sache einfacher vorgestellt. Das wird uns aber kein zweites Mal passieren. Mein Ziel für 2010 sind mindestens 50 Teilnehmer. Frage: Stichwort 2010: Wann beginnen die Vorbereitungen für die 24. Auflage? Budweg: Die laufen bereits. Erste Anmeldungen und Zusagen von Spitzenläufern liegen bereits vor. Und ohne zuviel zu verraten: Wir werden viele neue Gesichter in Schortens sehen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 17. August 2009 Starke Zeiten und Party-Stimmung in Dammes City Damme (aha). Die Sonne am Himmel, ein riesiger Andrang auf der Strecke und eine Stimmung wie auf dem Stoppelmarkt - ge- nau so hatte sich der OSC Damme die äußeren Umstände bei seinem 9. Stadtlauf vorgestellt. "Ich weiß nicht, ob wir schon ma 430 Läufer hatten, aber das ist auf jeden Fall eine Spitzenzahl", freute sich der OSC-Vorsitzende Wolfgang Knabe über die starke Beteiligung. Und auch das "fast optimale" Wetter (Knabe: "Es war vielleicht ein oder zwei Grad zu warm") trug zum Gelingen des Dammer Lauf-Events bei. "Es hat sich zu einem richtigen Stadtlauf-Fest entwickelt. Die Leute verharren anschließend in der Stadt und feiern - es war ein bisschen wie auf dem Stoppelmarkt", berichtete Wolfgang Knabe. In sportlicher Hinsicht waren es die "üblichen Verdächtigen", die die Akzente setzten. Im Hauptlauf über zehn Kilometer lief OSC- Top-Läufer Viktor Kuk ein einsames Rennen und siegte am Ende in 34:46 min mit anderthalb Minuten Vorsprung vor Sebastian Maschmeyer vom SC Herringhausen. Maschmeyer war damit nur drei Sekunden schneller als Dirk Schmitt aus Vechta, der in starken 36:28 als Dritter ebenfalls aufs Siegerpodest lief. Bei den Frauen sorgten die Zwillingsschwestern Silvia Rolfes (45:10) und Petra Scholz (46:19) für einen Doppelsieg des OSC. Insgesamt gingen im Hauptlauf 140 Einzelläufer an den Start. Plus die 31 Startläufer der Fun-Staffeln. "Das war schon imposant", sagte Wolfgang Knabe. Die starke Resonanz von 430 Aktiven hatte auch mit dem Termin zu tun. "Wir waren sehr froh, dass wir diesmal außerhalb der Ferien lagen", sagte Knabe. "Dadurch waren diesmal 140 Kinder dabei, das belebt natürlich." So war alleine der Kindergarten Glückauf mit 31 Kindern am Start. Auch im Schülerlauf gingen die ersten Plätze größtenteils nach Damme. Bei den 11- bis 15- Jährigen siegten Alexander Hasselbach (mit einer Sekunde Vorsprung vor seinem jüngeren OSC-Kollegen Benny Bloemen) und Melanie Nieberding, ebenfalls vom OSC. Bei den Jüngeren (bis zehn Jahre) waren Johan Gausepohl (RW Damme) und Ina Marlen Rawe (Nortrup) die Schnellsten. Der junge OSCer Benny Bloemen startete anschließend auch noch im Jedermann-Lauf über 3,3 km und landete dort inmitten deutlich älterer Konkurrenten in 12:38 min auf Platz fünf. Der Sieg ging in starken 10:59 min an Marius Hüpel von der LG Osnabrück. Bei den Frauen siegte die erst zehnjährige Larissa Strehlau (14:14), ebenfalls von der LG Osnabrück. Mit 31 Staffeln wurde auch die Fun-Staffel in Dammes City wieder gut angenommen. Auch wenn die Siegerteams auch hier schnell unterwegs waren (siehe Ergebnisse), stand doch der Spaß im Vordergrund. Die Dammer Hofnarren absolvierten ihre Runde durch die City mit Narrenkappe auf dem Kopf. Die mit mehreren Staffeln vertretenen großen Firmen wie Grimme und Zer- husen hatten im Start-/Zielbereich sogar eigene Verpflegungsstationen eingerichtet. Ebenso wie einige Zuschauer, die die Läufer und sich selbst an der Strecke mit Getränken versorgten. ==> Ergebnisse (dort im rechten Hauptteil) ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN von 22. August 2009 Leichtathletik: Matthias Strotmann über 10 Kilometer einsame Spitze 2. Auricher Sparkassenlauf: Ehemaliger Deutscher Marathonmeister von der LG Braunschweig wird seiner Favoriten- rolle gerecht / Knapp 1000 Teilnehmer Aurich (sm). Strahlende Sieger und über 900 weitere glückliche Läufer im Ziel, Jubel und Trubel auf dem Marktplatz und umzu - das war gestern der 2. Auricher Sparkassenlauf. Mit einem Favoritensieger über die 10 Kilometer: Matthias Strotmann von der LG Braunschweig. Und einem Gewinner über die 5 Kilometer, der nicht unbedingt auf der Rechnung stand: Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken. Im vergangenen Jahr war er, der Stadtläufe mag, Fünfter gewesen in 17:19 Minuten. Diesmal wollte er einfach nur schneller sein. Das klappte. Mehr noch. Er gewann und verwies jüngere Konkurrenz auf die Plätze. Sein Rezept in diesem Jahr: “Ich hab gleich Tempo gemacht. So schnell es ging.” Und irgendwann, als die Konkurrenz nicht mehr folgen konnte, lief es sich von ganz allein. Bei den Frauen gewann Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland) ungefährdet in 19:42 Minuten. Die Zeit war Nebensache. “Irgend je- mand hat mir gesagt, dass ich hinten Platz habe. Da brauchte ich nicht aufs Ganze zu gehen.” Die, die ihr mit Abstand folgte, war Janna Fangmann (Ihlower Rennschnecken). Aber sie war zufrieden: “Es war mein erster richtiger Fünf-Kilometer-Lauf als Wettkampf. Er war anstrengend. Aber es lief ganz gut.” Ihre Zeit: 20:19 Minuten. Eine halbe Stunde später startete sie auch noch über die 10 Kilometer. Und sah als Drittplatzierte der Frauen im Ziel noch nicht einmal geschafft aus. Die Teilnahme an diesem Lauf hatte sie vornherein geplant. Die 5 Kilometer war sie eigentlich nur gelaufen, damit die Ihlower Rennschnecken in die Mixed-Teamwertung kamen. Souveräne Erste über die 10 Kilometer bei den Frauen wurde Eva Brinkmann (VfL Germania Leer), die nach 39:30 Minuten die Ziellinie querte. Und es ein bisschen schade fand, dass sie so ohne Konkurrenz gelaufen war. Inga Jürrens (Emder LG) belegte in 40:50 Minuten Platz zwei. Einsame Spitze bei den Männern war der Herzlaker Strotmann, der für die LG Braunschweig startet. “Der Lauf war gut, die Be- dingungen super und an der Strecke herrschte eine wahnsinnige Stimmung”, lautete sein Fazit. Der Deutsche Marathonmeister aus dem Jahr 2001 spürte nur am Anfang den Druck von Achim Groenhagen (LG Harlingerland). Der aber merkte nach zwei Kilo- metern, dass er viel zu schnell unterwegs war. “6:26 Minuten. Das sind 3:13 Minuten auf den Kilometer”, war er baff, als er auf die Uhr schaute. “Ab da habe ich Matthias laufen lassen. Und nach hinten wusste ich, dass ich Platz hatte. Am Ende habe ich dann Tempo rausgenommen. Mit Blick auf den Triathlon, an dem ich am Sonntag in Bad Zwischenahn noch teilnehmen möchte.” ==> Ergebnisse -- Presseberichte vom 22.8. / 23.8.
Presseinformation vom 23. August 2009 (Von Holger Wesseln - hw:events) Ausgelassene Stimmung und emotionale Momente 2. Sparkassenlauf Aurich Nach der gelungenen Premiere des vergangenen Jahres scheint sich der Auricher Sparkassenlauf mit seiner Wiederholung in diesem Jahr einen festen Platz in der Volkslaufszene in Weser-Ems gesichert zu haben. Erneut erreichten knapp 900 Finisher das Ziel auf dem Auricher Marktplatz. Damit gehört der Auricher Citylauf zu den größten Volks- und Straßenläufen der Region. Den Auftakt machten am Freitag rund 130 Bambinis, gefolgt von den Schülern und Walkern. Danach starteten die Läufe über die 5-Km-Distanz mit dem integrierten Silomon SPORT Team-Cup. Das größte Teilnehmerfeld ging am Ende über die 10-Km-Distanz an den Start. Möglich wurde der Erfolg der zweiten Auflage durch die gute Zusammenarbeit von Stadt, Polizei, Feuerwehr, DRK und natürlich dem ausrichtenden Verein MTV Aurich. Am Ende waren wieder über 80 Helfer im Einsatz um den Aktiven und Zu- schauern ein Höchstmaß an Sicherheit und Service zu bieten. Favoriten siegen im Hauptlauf Bereits im Vorfeld hatten sich zahlreiche Top-Athleten für den Auricher Citylauf angemeldet. Unter anderem Matthias Strotmann von der LG Braunschweig. Als sich am Veranstaltungstag noch Eva Brinkmann vom VfL Germania Leer nachmeldete, standen die Favoriten für den Hauptlauf fest. Bei den Männern lieferten sich Matthias Strotmann und Achim Groenhagen von der LG Harlinger- land in der ersten von vier Runden einen packenden Zweikampf. Aber bereits in der zweiten Runde musste Groenhagen den Kon- takt abreißen lassen. Strotmann gewann am Ende souverän in 32:44. Groenhagen folgte in 33:40 vor Michael Mäschig von der LG Wilhelmshaven in 34:50. Bei den Damen siegte mit Eva Brinkmann ebenfalls die Favoritin. Brinkmann siegte in einem einsamen Rennen in 39:30 deutlich vor Inga Jürrens von der Emder LG in 40:50 und der erst 19-jährigen Janna Fangmann in 42:44. Die End- zeit von Fangmann ist umso stärker einzuschätzen, da sie bereits im Vorfeld den zweiten Platz über 5 Km in 20:23 belegte. Als Siegerin über die 5-Km-Distanz konnte sich die Vorjahres Dritte über 10 Km, Sonja Hoogestraat von der LG Harlingerland, in 19:44 in die Ergebnisliste eintragen. Auf dem dritten Platz folgte Susanne Hellmers vom TV Norden in 20:55. Das spannendste Rennen des Tages konnten die Zuschauer bei den Herren über 5 Km erleben. Erst auf den letzten 500m konnte sich Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken von Jakob Günther vom Blumenthaler SV und Nils Christians von der LG Harlingerland absetzen. Ringering lief mit 17:08 ins Ziel. Die Zeiten von Günther mit 17:24 und Christians mit 17:26 spiegeln den spannenden Rennverlauf wieder. Beliebter Silomon SPORT Team-Cup Der über 5 Km ausgerichtete Silomon Sport Team-Cup für 5er-Teams war auch in diesem Jahr gleichermaßen Anziehungspunkt für Leistungs- und Hobbyläufer. Bei den Herren gab es einen dreifach Erfolg für die Mannschaften der Firma Enercon. Es siegten die Titelverteidiger, die Windfreunde Enercon, vor dem Team Enercon und Enercon 05. Bei den Damen gewann mit den Power Ladys ebenfalls ein Enercon Team. Auf Platz zwei folgte das Team der Apotheke im Carolinenhof. Die Mixed-Wertung gewann die LG Harlingerland vor den Ihlower Rennschnecken und dem TV Norden. Verlosung der New York Reise als großes Kino Schon vor dem ersten Startschuss stand fest, dass die Verlosung einer Reise zum legendären New York Marathon durch Silomon SPORT zum krönenden Abschluss des Volkslauftages werden könnte. Am Ende erlebten die Gäste dann noch einmal einen emo- tionalen Höhepunkt. Als die Enkelkinder des Geschäftsführers des Modehauses Silomon, Gerhard Mönkemeier, mit der Start- nummer 495 den Gewinner zogen, brach lauter Jubel auf dem Auricher Marktplatz aus. Elke Janssen aus Logabirum hieß die glückliche Gewinnerin. Als die Gewinnerin auf der Bühne stand kam es dann zu einem der emotionalsten Momente des Auricher Citylaufes. Elke Janssen verkündete, dass obwohl sie selber aktive Läuferin ist, sie den Preis einem Laufkollegen schenken würde, für den damit ein Lebenstraum in Erfüllung gehen würde. Nachdem es vor der Bühne völlig still geworden war, gab es an- schließend tosenden Applaus für eine der sportlichsten Gesten des ostfriesischen Laufsommers. Am Ende des Tages zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Der Sparkassenlauf Aurich ist in der ersten Liga der regionalen Volksläufe angekommen. Die dritte Auflage 2010 kann kommen. ==> Ergebnisse -- Presseberichte vom 22.8. / 23.8. ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 24. August 2009 Laufrausch unterliegt knapp Leichtathletik: Marathonclub Walsrode gewinnt 16. Staffellauf des VfL Oldenburg Von Jan Baumgärtner Oldenburg. Spannende Duelle gab es am Sonntag beim 16. Staffellauf des VfL Oldenburg. Bei viel Sonnenschein war im Marsch- wegstadion der Startschuss für die Staffelteams über 5 x 10 km gefallen. 13 Männer- und zwei Frauen-Staffeln nahmen teil. Ge- laufen wurde auf dem zwei km langen Rundkurs im und um das Stadion. Bei den Männern übernahm der Marathonclub Walsrode sofort die Führung und hatte zwischenzeitlich einen Vorsprung von über drei Minuten vor dem Team Laufrausch I. Alles schien entschieden - aber Laufrausch holte auf. Der Vorsprung der Walsroder war vor dem letzten Wechsel auf gut 100 Meter geschrumpft. Manuel Karczmarzyk lief die Lücke zu. Beide Läufer rannten danach Runde um Runde gemeinsam durch das Stadion. “Manuel kann einen langen Spurt anziehen”, gaben sich Karczmarzyks Team- kollegen zuversichtlich. Aber auch Sascha Berger (Walsrode) hatte einen guten Spurt. Am Ende lief das Duo in 3:15:50 Stunden gemeinsam ins Ziel, Berger hatte allerdings die Nase knapp vorn. Einen solch knappen Ausgang hatte es in der Geschichte des Staffellaufes noch nie gegeben. Karczmarzyk, der bis zuletzt alles versuchte, lief eine persönliche Bestzeit über 10 km (36:58 Min.) und war schnellster Läufer des Tages. “Sascha Berger hat taktisch vieles versucht, Zwischenspurts angezogen, mich vor- gelassen und ist dann wieder nach vorne gegangen”, bilanzierte Karczmarzyk. “Sein Sieg geht in Ordnung, obwohl wir so knapp dran waren.” Damit wurde Laufrausch wie im Vorjahr Zweiter, steigerte sich aber in der Besetzung Manfred Diebert-Diering, Nils Plugge, Markus Gabler, Till Luhmann und Karczmarzyk um sieben Minuten. Der VfL I lag indes nach drei Läufern klar auf dem dritten Platz vor dem Lauftreff SV Ofenerdiek. Dann machte Axel Feldmann (Ofenerdiek) fünf Minuten auf Johann de Buhr gut und hatte vor dem letzten Wechsel einen Vorsprung von 30 Metern. Auch hier sah es nach einem knappen Rennen aus. Doch am Ende sicherte Andreas Scheinert dem SVO Platz drei mit einem Vorsprung von 1:06 Minuten. Hartmut Haeme, Peter Behrend, Wolfgang Hillrich, Axel Feldmann und Scheinert benötigten 3:33:04 Stunden. Ofenerdiek war zum ersten Mal beim Staffellauf am Start und stellte zwei Männerstaffeln und ein Frauenteam. Die Frauen (Sandy Werner, Silke Behrends, Anja Wendeln, Stephanie Faas, Petra Bohlmann) erliefen sich vom Start weg einen deutlichen Vorsprung und kamen in 4:06:08 Std. klar vor den Frauen des SV Brake (4:46:08) ins Ziel. Sechste bei den Männern wurde die SG Stern Bremen, die sich in 3:43:40 Std. wie im Vorjahr auch den Pokal für die beste Betriebsmannschaft sicherte. Drittbeste Betriebs- mannschaft wurde Büfa (Thomas Wallot, Martin Bischof, Axel Bielefeld, Franziska Pfeffer, Sven Glaser). ==> Ergebnisse ==> Downloads / Direktlink ****************************************************************************************************************************************************** HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 25. August 2009 Rekordfeld auf der 5-Kilometer-Strecke Landesoffener Läufertag der LG Altes Amt am Samstag in Willershausen begeistert die Teilnehmer Willershausen. "Die Strecke war sehr wellig und hatte viele Schlaglöcher. Von daher war sie anspruchsvoll." Patrick Pavel (Wolfshagen), der Sieger und Rüdiger Stecker (Brakel), der Zweite über 5 Kilometer beim landesoffenen Straßenlauf der LG Altes Amt am Samstag in Willershausen, waren sich einig. Sie lobten wie viele andere der 105 Starter, die auf dieser Distanz für eine Rekordbeteiligung sorgten, die Organisation durch das bewährte Team der LG Altes Amt mit dem Vorsitzenden Volker Denecke an der Spitze. "Außerdem wartete im Zielbereich das beste Kuchenbuffet des Sportwochenendes", scherzten sie. Volker Denecke, der die Läufe fachkundig über ein Megaphon kommentierte, konnte Kalefelds Gemeindebürgermeister Edgar Martin be- grüßen, der die Läufe startete. Martin regte an, künftig eine Lautsprecheranlage zu nutzen, um die zahlreichen Zuschauer im Start- und Ziel-Bereich vor der Auetalhalle verständlicher informieren zu können. Patrick Pavel kam über 5 Kilometer nach 17:03 Min. als Erster ins Ziel und Rüdiger Stecker (17:05 min.) und Ralf Moog (LG Osterode/17:50) folgten dahinter. Die Frauensiegerin Tanja Hupfeld (18:46) wäre bei den Männern Vierte geworden. Sie lag souve- rän vor Neele Urbanke (Wolfshagen/21:02) und Franziska Cludius (LG Altes Amt/22:14). Über 10 Kilometer ging der Sieg an Emanuel Schoppe (Braunschweig/33:18 min.) vor Valentin Harwardt (Wolfsburg/33:34) und Dominik Schrader (Braunschweig/34:22). Schoppe war an der Wende nach fünf Kilometern auf dem Weg zu einem neuen Streckenrekord, weil er sich mit dem späteren Vierten Henrik Göckeritz (Dorsten/34:35) ein hartes Duell lieferte. Doch auf dem Rückweg fiel der zurück. "Allein war nicht mehr drin", bedauerte Schoppe, dessen Bestzeit bei 32:06 Minuten liegt. Bei den Frauen siegte die B-Jugendliche Lisa-Marie Müller (MTV Vechelde/39:30) vor der A-Jugendlichen Jennifer Müller (Derental/42:28) und Sabine Krumpen-Müller (Bad Harzburg/45:18). Den Halbmarathon gewann Wolfgang Rühlemann (Seesen) in 1:20:30 std. vor Andre Rother (Alfeld/1:21:27) und Andreas Gast (Oker/1:21:47). Bei den Frauen ging der Sieg an Lili Seide (LG Göttingen/ 1:37:06) vor Anne-Dore Alusse (LG Altes Amt/1:42:50) und Erika Pöhls (Göttingen/1:44:18). (zhp) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WINSENER ANZEIGER vom 25. August 2009 Bambinis aus dem Kindergarten Wulfsen nicht zu toppen Tangendorf. Ein ungewöhnlicher Volkslauf war die 24. Veranstaltung der FG Tangendorf. Unter den 439 Teilnehmern war die Frei- willige Feuerwehr von Salzhausen über 5,2 km mit neun Kameraden am Start. Auf derselben Strecke starteten 25 Gymnasiasten aus Winsen. Der TSV Stelle, Pokalsieger 2007 und 2008, war mit 36 Nordic-Walkern, Walkern und Läufern dabei. Aber alles wurde getoppt vom Kindergarten in Wulfsen: Die Einrichtung trat mit insgesamt 39 Bambinis und Eltern an! Somit gewannen die Knirpse den riesigen Pokal der Sparkasse Harburg-Buxtehude inklusive der Geldprämie. Die Freude war bei den Kindern natürlich riesig, als Wilfried Wiegel, Werbeleiter des Sponsors Sparkasse Harburg-Buxtehude und natürlich aktiver Teilnehmer, diesen Preis an die kleinsten Teilnehmer überreichte. Im Halbmarathon erhielt Gernot Breitschuh in 1:16:13 std wie im Vorjahr die Kartoffelprämie mit 21,1 kg von Volkslauf-Organisator Hans-Georg Foltin. Schnellste Frau war Sabine Heidmann in 1:39:59 std vom MTV Obermarschacht. Auf der 10,2 km-Laufstrecke mit 99 Teilnehmern gewann Sascha Wozniak vom HSV Stöckte in 37:46 min vor Hans-Hermann Sass (TSV Gellersen) in 38:19 min. Erstaunliches leistete Uschi Schwarzlmüller: Die Starterin der Laufklasse W60 (Jahrgang 1946) wurde in 48:18 min schnell- ste Frau! Erstmals war die 5,2 km-Laufstrecke mit 177 Startern am stärksten besetzt. Dort sicherte sich Vorjahressieger Moritz Niemeyer von BW Buchholz in 20:10 min den Titel. Schnellste Frau in 23:04 min wurde Jessica Klumb (VfL Jesteburg). Die meisten Nordic- Walker starteten über die 5,2 km-Distanz. Platz 1 ging an Andrew Gödeke von TSV Auetal. Bei den Frauen überquerte Gisela Hillebrecht (Altersklasse W70) mit 40:23 min als Erste die Ziellinie. Auf den beiden Läufen über 1000 m siegten Alexander Dittmer vom MTV Egestorf in 3:55 min und Jolana Lohmann vom VfL Jesteburg 4:21 min. Der krönende Abschluss dieser Veranstaltung war der Bambinilauf mit 44 Teilnehmern über rund 200 m. Der Erste Vorsitzende der FG Tangendorf, Gerd Petersen, dankte zum Schluss des Volkslaufs den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und der sehr aktiven Tangendorfer Feuerwehr, die maßgeblich zum Gelingen des Volkslaufs beigetragen hatten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HAMBURGER ABENDBLATT vom 26. August 2009 Vom Applaus förmlich ins Ziel getragen 137 Teilnehmer im Alter zwischen zehn und 71 Jahren quälten sich über die anspruchsvolle Strecke / 15 000 Besucher feuerten sie unmittelbar vor Beginn des Festumzuges zum Heideblütenfest an Von Martina Albers Amelinghausen. Selbst Petrus schien Spaß am 60. Heideblütenfest in Amelinghausen zu haben, denn er ließ die Sonne vom blauen Himmel strahlen. Die leichte Brise erleichterte es den 137 Läufern, die anlässlich der Feierlichkeiten beim Volkslauf um den 15. Heideköniginnenpokal ihr Bestes gaben. Sehr zufrieden zeigte sich der MTV-Lauftreffleiter Dr. Rüdiger Carlberg. Alle Läufer wurden im Ziel von ihm mit einer Teilnahmemedaille ausgezeichnet. Rund 15 000 Besucher waren zum Heideblütenfest angereist und säumten die Straßen auf der 8,4 Kilometer langen Strecke, die in fünf Runden durch den Ortskern führte. Für diese lange, asphaltierte und durch lange Steigungen sehr anspruchsvolle Strecke hatten sich die erfahrenen Läufer bestens vorbereitet. Ein bei den Organisatoren vertrautes Gesicht war das von Hans-Detlef Jacobi vom TSV Adendorf. An jedem Heideköniginnen- pokal-Lauf hatte der Rentner bisher teilgenommen. In den Vorjahren war er stets mit der Startnummer eins gestartet, diesmal ging die Startnummer 15 an ihn. Hinter der diesjährigen Teilnahme hatte lange ein Fragezeichen gestanden, da der 66-Jährige erst acht Wochen zuvor am Innenmeniskus operiert worden war. Jacobi ist einer jener 50 Läufer, die alle Hamburg-Marathons mitgelaufen sind. Seit 25 Jahren hat er sich dem Laufsport verschrieben. Um der anstrengenden Steigung auf dem Rundkurs gewachsen zu sein, trainierte er bis zu fünf Mal pro Woche. "Die Steigung am Scharnebecker Schiffshebewerk ist dieser sehr ähnlich. Daher habe ich dort für diesen Volkslauf trainiert" erklärte er. Soviel Einsatz lohnte sich, wenngleich er beim Zieleinlauf mit Schmerzen im Knie zu kämpfen hatte. Auffallend groß war die Altersspanne der Läufer. Sie reichte von der zehnjährigen Tamara Mehrstedt bis zu Helene Elbing aus dem hessischen Pohlheim mit 71 Jahren. "Die ganz besondere Atmosphäre hat es mir angetan" erklärte Elbing. Anders als bei den meisten Volksläufen, die über eine Waldstrecke führen, haben die Teilnehmer beim Heideköniginnenpokal Gelegenheit, Stadtat- mosphäre zu schnuppern. Und genau die Anfeuerungsrufe der zahlreichen Besucher trugen dazu bei, dass auch die jüngste Teil- nehmerin Tamara Mehrstedt das Ziel erreichte. Erschöpft, aber glücklich sprang sie in die Arme ihrer Schwester Jessika. Ein paar Sportler mobilisierten im Endspurt letzte Reserven und kämpften um die besten Platzierungen. Carsten Horn vom VfL Suderburg erreichte nach 30:56 Minuten als Erster das Ziel und nahm den Siegerpokal mit nach Hause. Zweiter wurde Olaf Matt (MTV Treubund Lüneburg/30:57 min.), gefolgt von Dennis Ulbrich (ohne Verein/30:59 min.). Bei den Damen siegte Regina Krüger (Fitforever) in 35:28 Minuten knapp eine Minute vor der A-Jugendlichen Julia Moysich vom TSV Adendorf. Der dritte Platz ging mit Heimvorteil und 36:53 Minuten an Lisa Zacharias vom Lauftreff des MTV Amelinghausen. ==> Alle Infos zur Veranstaltung ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 28. August 2009 Bissendorf wächst und wächst und . . . Bissendorf (bec). Wie sagte Erich Avermann im Vorfeld? “Jedes Jahr um etwa 20 Prozent” sei der Osnabrücker-Land-Marathon gewachsen. Wie recht er als einer der “Macher” aus dem Präventionsrat der Gemeinde Bissendorf hatte, denn genau 20 Prozent mehr erreichten bei der 6. Auflage dieses etablierten Laufes das Ziel nach 10, 21,1 bzw. 42,195 Kilometern bei angenehmer Tem- peratur und kompletter Organisation. Damit fiel die Schallmauer von 500 Finishern, die beim Laufen die schöne Umgebung von Bissendorf wahrnahmen mit 100 Helfern, die den Weg zeigten, Getränke reichten und für Auf- und Abbau in Windeseile sorgten. Besonders die Jugend machte sich stark, für deren Freizeit der Erlös dieses Laufs bestimmt war, an dem Trainierte und weniger Trainierte den Spaß vorbei an Himbergen, Nemden und Eistrup fanden. Auch die angekündigten “Ausländer”, die sich als “echt” erwiesen. Warum sie aus England, Däne- mark und Italien kamen? Weil sie zum 100-Marathon-Club gehören und den Ehrgeiz haben, diese Zahl zu erreichen und jeden Marathon einmal gefinisht zu haben. Als Erste im Ziel waren Marco Schwake (Brühl, 2:56:44) über den ganzen (5. Ingo Duda, TV GMHütte, 3:17:56) sowie Björn Grunewald (BW Hollage, 1:19:46) über den halben Marathon, Tobias Rasper (LGO, 17:00) über 5000 sowie Benjamin Bröcker (Gretesch, 41:50) über 11000 Meter. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DEISTER- UND WESERZEITUNG (DEWEZET) vom 29. August 2009 Neuer Streckenrekord - Bartholome in Topform Leichtathletik (kf). Bei der 22. Auflage des Hamelner Stadt-Galerie-Laufes setzte Thomas Bartholome vom TSV Kirchdorf neue Maßstäbe. Der 39-jährige Langlaufspezialist beherrschte die Konkurrenz nach Belieben und lief nach 30:19 Minuten mit einem neuen Streckenrekord als souveräner Sieger ein. Der Vorjahreszweite zeigte sich in Topform und war mit seinem Lauf quer durch Hamelns Altstadt sehr zufrieden: “Eine ideale Vorbereitung für die deutsche Straßenlaufmeisterschaft in Otterndorf. Mit 1:29 Min. Rückstand landete Stefan Hohl (TV Huchenfeld) auf Platz zwei. Auf den Rängen folgten mit Florian Reichert, Markus Pingpank und Christian Giesler (alle TSV Kirchdorf). In deren Phalanx konnte Lokalmatador Tobias Meyer als Sechster nie entscheidend eingreifen. Bei den Frauen musste sich Siegerin Ulrike Dreißigacker (38:43), die ebenfalls für Kirchdorf startete, nach dem Zieleinlauf erst einmal ein paar Freudentränen wegdrücken. Zweieinhalb Jahre musste die ehemalige Läuferin des DLV-Teams verletzt pausieren. Gestern feierte sie in Hameln ihr Comeback, und das gleich erfolgreich. Nachdem zum Auftakt die Bambinis die Strecke rund um das Hochzeitshaus beherrschten, dominierten anschließend auf der 5- Kilometer-Strecke Kathy Spieß vom ESV Hameln (19:57 Min.) und der Hannoveraner Sebastian Hendritschke (16:47). Der hatte mit fünf Kilometern noch nicht genug und ging eine wenig später auch über zehn Kilometer ins Rennen. Mit bester Kondition reichte es beim “lockerem Auslaufen” sogar zum siebten Platz .... ==> Presseberichte vom 29.8. / 30.8. -- Ergebnisse
Presseinformation vom 30. August 2009 (Von Manfred Scholz) Top-Sport beim Stadt-Galerie Lauf Leichtathletik. “Das war wirklich Top-Sport, was wir hier den Hamelnern bieten konnten, der 10-km-Hauptlauf entwickelt sich langsam zu einem Elite-Lauf”, freute sich Philip Priebe vom großen Organisationsteam des ESV Eintracht Hameln, dass beim Stadt-Galerie Lauf wieder einmal alles geklappt hatte. Waren es über die 10 Kilometer wieder einmal die Läufer des TSV Kirchdorf um ihren Trainer Markus Pingpank und dem deutschen Topläufer Stefan Hohl vom TV Huchenfeld, die für die Highlights sorgten, beherrschten die heimischen Läuferinnen und Läufer die 5-Kilometer-Distanz auf den vier Runden durch die Hamelner Altstadt. Bei den Frauen gelang der 18-jährigen Kathy Spieß vom ESV der Sieg in 19:59 Minuten. “Endlich habe ich die 20 Minuten geknackt, das hatte ich meinem Trainer (Manfred Scholz) ja schon lange versprochen”. Auch auf den Plätzen zwei bis vier folgten mit Ulrike Haskamp (20:45 Minuten), Claudia Mosel (21:50 Minuten) und Rebecca Reckemeier (22:09 Minuten) Läuferinnen aus der ESV- Garde. Zufrieden waren auch ihre Mannschaftskameraden Helmut Nothdurft, der in 17:06 Minuten hinter Sebastian Hendrischke von der Ith-Sole-Therme den zweiten Platz in 17:06 Minuten erreichte und Philip Meyer vom ESV, der in 17:32 Minuten Dritter wurde. “Mir gefällt die Strecke besonders gut, schön kurvenreich und astrein zu laufen”, war auch er mit seinem Ergebnis zufrieden. Als “Frei- zeitläufer” war Christian Bock vom ESV, vierfacher Stadtlaufsieger (von 2000 bis 2005) am Start. “Ich habe zwei-/dreimal trainiert, bin völlig fertig, da ich die ersten drei Runden viel zu schnell angegangen bin”, war er am Ende auch mit 19:56 Minuten zufrieden. “Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich als Viertbeste hinter den meist 30 Jahre jüngeren Frauen ins Ziel gekommen bin”, sagte auch Ulla Köppen vom VfL Hess. Oldendorf bei der Siegerehrung. Den Lauf der Schüler über 1250 Meter dominierte Vorjahressieger Timon Nasse vom ESV in 3:53 Minuten vor Justus Bode vom VfL Hameln und Dewran Bekler von Preußen Hameln 07 (4:40 und 4:45 Minuten) und bei den Mädchen hatten gleich vier Läufer- innen der Rockin Rats mit Mira Schimkat, Katharina Gehring, Marlene Vieth und Selin Malak die Nase vorn. Starke Resonanz fand auch in diesem Jahr wieder der in den 5 Kilometer-Lauf eingebettet Firmenlauf, bei dem 46 Firmen und Ver- einsmannschaften in die Wertung kamen. Es siegte die Ith-Sole-Therme mit Hendrischke, Hilmer und Schlichte (56:26min.) vor dem BHW-Team mit Pätzold, Viotto und Grams (57:13min.) und dem Vorjahressieger der Stadtsparkasse Hameln in dem Emödi, Wömpener und Volbers (58:55 min.) für gute Zeiten sorgten. “Dem Firmenlauf gehört in Hameln die Zukunft, der 5-Kilometerlauf wird von den heimischen Freizeitläufern stark frequentiert”, freute sich Kreisvolkslaufwart Gerhard Busse, der zum Team des BHW gehörte und mit 46 Teilnehmern als größte Gruppe geehrt wurde. ==> Presseberichte vom 29.8. / 30.8. -- Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 31. August 2009 Martin Buss gewinnt in seiner Heimatstadt Sieg beim Klinkerlauf ist für den Wittmunder Landesmeister der erste Erfolg beim einem Volkslauf Wittmund. Er ist Landesmeister und Norddeutscher Meister, aber einen Volkslauf hatte Martin Buss bisher noch nicht gewonnen. Bis Sonnabend, da gewann der 17-jährige Gymnasiast nämlich den Hauptlauf des Wittmunder Klinkerlaufes. Der für die LG Har- lingerland startende Wittmunder legte über die zehn Kilometerdistanz einen Start-Ziel-Sieg hin und lief ein einsames Rennen durch Angelsburg, Leepens, Lavay, Abens, Hattersum zurück nach Wittmund. Seine Dominanz wurde vor allem dadurch deutlich, das er nach 35:36 Minuten rund zweieinhalb Minuten vor dem Zweitplatzierten Stefan Schwengels aus Westerloy das Ziel erreichte. Insgesamt 315 Akteure (ohne die 18 Bambiniläufer) nahmen an den insgesamt fünf Läufen teil. Die Bedingungen waren nicht un- bedingt ideal, denn es gab immer wieder Regenschauer und auf den längeren Strecken hatten die Aktiven teilweise mit heftigem Gegenwind zu kämpfen. Holger Siepert vom ausrichtenden MTV Wittmund hatte darauf seinen eigenen Reim: “Das Wetter war wie der ganze Sommer - nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut!” Den kräftigsten Schauer bekamen nach gut einer Viertelstunde Laufzeit die 58 Akteure am Halbmarathon ab. Auch der Sieger der 21-Kilometerdistanz (die amtlich vermessene Zehn-Kilometrecke war mit einem Schlenker zweimal zu laufen) führte ein einsames Rennen. Sven Sommer vom TV Bretten wollte unbedingt unter 1:20 Stunden laufen - und schaffte es. Mit 1:19:31 Stunden hatte er die Konkurrenz deutlich deklassiert. 300 Meter mussten die Bambinis auf dem Sportplatz absolvieren - und das im strömenden Regen. Der souveränen Siegerin Quinty Martena aus Veendam passte das ganz und gar nicht. Sie gab ihr Schmollen erst auf, nachdem ihr Bruder Justin im Schülerlauf (1200 Meter / 61 Teilnehmer) einen guten vierten Platz belegt hatte. Nicht zu schlagen war aber Marvin Bendig von der LG Har- lingerland. Der Sieger des Esenser Baltharlaufes war bei den Insidern ohnehin als Favorit gehandelt worden. Auf die Fünf-Kilo- meterstrecke gingen 82 Läuferinnen und Läufer sowie zwölf Walker. Die Gesamtsiege sicherten sich Carsten Diekmann (Wi sünd Holtriem/mJA) bei den Männern und Saskia Henning (MTV Aurich / Schülerinnen C) bei den Frauen. Die meisten Aktiven (102) lockte aber natürlich der Hauptlauf über die amtlich vermessene Strecke von zehn Kilometern. Er wurde zur Ein-Mann-Show des Martin Buss, der sich schon zu Beginn alleine dem starken Gegenwind stellen musste. Wie übrigens fast alle anderen auch, denn nach fünf Kilometern war das Feld in Abens bereits weit auseinander gezogen. Im Ziel betrug der Vor- sprung des Wittmunders rund zweieinhalb Minuten auf Stefan Schwengels. Dann folgte Dieter Weinberg aus Stedesdorf (LG Har- lingerland) vor Uwe Lübben (SV Werdum), dem der Burhafer Hinrich Puse allerdings lange auf den Fersen war. Ebenfalls mit deut- lichem Vorsprung siegte bei den Frauen Heike Jünke (LG Uplengen) vor Elisabeth Heien vom TuS Esens. Um den Klinkerlauf reibungslos über die Runden zu bringen, hatte der MTV Wittmund knapp 30 Ehrenamtliche im Einsatz. Hinzu kamen die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes. Während die Aktiven schon lange geduscht hatten, war für die MTVer noch lange kein Feierabend, denn schließlich wollten die Gäste auch versorgt werden. Hinzu kamen die zahlreichen Siegerehrungen, bei denen viele Preise überreicht wurden - vom T-Shirt bis zum Klinkerbrot. Am Ende waren sich aber alle einig: Es hat sich gelohnt, und daher dürfte der Klinkerlauf im nächsten Jahr das Dutzend voll machen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 31. August 2009 Marggraf attackiert erfolgreich Teilnehmerrekord beim Heidelauf Nemitz (dm). Ein neuer Teilnehmerrekord, ein hochkarätiges Duell um den Gesamtsieg und die tolle spätsommerliche Atmos- phäre in der Heide: Die Organisatoren des 21. Laufes durch die Nemitzer Heide um Thomas Jacobs vom TuS Liepe können vollauf zufrieden sein. Und das trotz des organisatorischen Stresses, in den die Veranstalter am frühen Freitagabend durch die Verlegung des Startes vom Schafstall ans Heidehaus, den Ausfall einiger Helfer und gut drei Dutzend Nachmeldungen gerieten. Die Heide- landschaft im Abendlicht entschädigte die Sportler für den weichen Sand, der fast alle jungen und älteren Teilnehmer auf der well- igen Strecke ungewohnt anstrengendes Laufen bescherte. Ein regelrechter Ansturm von 21 Mädchen und 24 Jungen beim Schülerlauf über 1 Kilometer ließ die Teilnehmerzahl bei dieser Traditionsveranstaltung erstmals auf weit über 100 steigen. Insge- samt 119 Läufer und zwei Walkerinnen starteten über die drei Distanzen. An der Spitze lieferten sich der ehemalige Thunpadeler Ole Marggraf (LG Braunschweig) und Dennis Lauterschlag vom Post-SV Uelzen ein spannendes Rennen. Auf der zweiten 5,4-km-Runde durch die Heide versuchte Lauterschlag mit mehreren Tempo- spitzen seinen Konkurrenten abzuhängen. Doch Marggraf ist nach seiner langen Trainingspause im Frühjahr wegen eines Muskel- faserrisses wieder in Form, ließ sich nicht abhängen und attackierte seinerseits erfolgreich am letzten Hügel, etwa 300 Meter vor dem Ziel. Während Ole Marggraf nach guten 40:02 Min. die 10,8 km absolviert hatte, lief Dennis Lauterschlag nur noch durch und erreichte die Ziellinie nach 40:14 Min. Hinter dem Spitzenduo überquerte der Suderburger Carsten Horn als Dritter in 41:39 Min. vor Jonathan Hunger aus Blütlingen in 42:10 Min. und Vorjahressieger Siegfried Martel (IGAS Wendland) in 42:56 Min. das Ziel. Schnellste Frau war Silvia Behn von SC Lüchow in 58:11 Min. vor der Braunschweigerin Ivonne Gortzki in 58:53 Min. Über 5,4 Kilometer erreichten Sven Ebeling (IGAS) in 21:14 Min. knapp vor dem M-45-Seniorenläufer Uwe Hamann (IGAS) in 21:22 Min. das Ziel. Nur gut 100 Meter lag der B-Jugendliche Frank Lennard vom SC Lüchow als Gesamtdritter in 21:45 Min. zurück. Auf dem sechsten Rang glänzte B-Schüler Luca Jagow (IGAS) mit 23:19 Minuten. Bei den Läuferinnen lag ein Nachwuchstrio an der Spitze. Die B-Jugendliche Lydia Frenzel (SC Lüchow) siegte in 24:55 Min. von der B-Schülerinnen Jordis Herrmann (TSV Hitz- acker/25:23 Min.) und Joana Götz (TSV Schnega/29:29 Minuten. Die roten T-Shirts der Schülerinnen und Schüler der SV Lemgow/Dangenstorf dominierten das Bild beim Nachwuchs über 1 Kilo- meter. Im Mädchen-Lauf siegte die Älteste des Feldes, Gina Schulze (W12/TuS Liepe), in 5:11 Min. vor Jasmina Dippe (SV Lemgow/Dangenstorf/W9), die sich in 5:17 Min. von einer Gruppe von fünf Mädchen abgesetzt hatte. Bei den Jungen setzten sich die starken C-Schüler der IGAS Wendland vom Feld ab. Marten Kracke lag im Ziel mit 4:32 Min. knapp vor Jakob Boick 4:34 Min. und Leon Hamann (M10) in 4:45 Minuten. Der ungewöhnliche Abschluss des Heidelaufs kam nicht bei allen Läuferinnen und Läufern gut an. Die Organisatoren hatten auf die gewohnte Siegerehrung mit Urkunden für alle Teilnehmer verzichtet. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 31. August 2009 In Mamas Armen über die Ziellinie Weserlauf: Rund 150 Teilnehmer - Bambinis mit viel Ehrgeiz - Nordenhamer siegen über 5 Kilometer Von Jens Milde Nordenham. Die Ziellinie überquert Simon Tönjes auf den Armen seiner Mutter. Der Junge ist gerade vier Jahre alt geworden und natürlich ziemlich erschöpft nach dem 700-Meter-Lauf. Während ihm Regentropfen die Stirn hinunterkullern, nimmt er erstmal einen kräftigen Schluck Capri-Sonne. Den hat er sich verdient, und nach dem anstrengenden Wettkampf kehrt so langsam auch das Lächeln in das Gesicht des Jungen zurück. Zwischen 4 und 79 Rund 150 Sportler zwischen 4 und 79 Jahren machen beim 5. Weserlauf mit, der zu großen Teilen am Fluss entlangführt. “Ange- sichts des schlechten Wetters sind wir zufrieden mit der Resonanz”, bilanziert Jörg Brunkhorst, der die Veranstaltung zusammen mit Jürgen Seel auf die Beine gestellt hat. Er macht aber kein Hehl daraus, dass er sich mehr Teilnehmer gewünscht hätte.” So wurde es nichts mit dem angepeilten Rekord. Bei den 10-Kilometer-Läufern siegte der Bremerhavener Andre Scheidt in 38:49 Mi- nuten vor Dirk Eilers (40:32) und Frank Budenhagen (40:40). Die schnellste Frau auf dieser Strecke war Susanne Schultz (50:06) vor Gudrun Rademacher (51:59) und Ines Suhr (52,14). Über 5 Kilometer hatte der Nordenhamer Bastian Rohde (19:24) die Nase vorn vor Frank Minge (19:28) und Volkmar Janke (19:32). Bei den Frauen siegte die Nordenhamerin Urthe Gebauer (24:17) vor Anne-Kathrin Runte (26:23) und Kea Celine Bunjes (27:27). Den Bambini-Lauf über 700 Meter gewann Marvin Hetmann in 2:36. Den zweiten Platz teilen sich Tarek Büsing und Naimi Janke, die beide nach 2:41 ins Ziel kamen. Ohne Stoppuhr absolvierten die Walker und Nordic-Walker ihre Strecke. Der älteste Teilnehmer war der 79-jährige Fritz Bischoff. Medaillen für alle Alle Teilnehmer wurden mit Medaillen und Sachpreisen belohnt. Jörg Brunkhorst freute sich über das Lob, das das Veranstalt- ungsteam von den Besuchern und den Teilnehmern bekam. Das Besondere am Weserlauf ist die außergewöhnlich attraktive Strecke. Auch rund um die Veranstaltung wurde wieder einiges geboten. In Großensiel gab es für die Teilnehmer einen lautstarken Motivationsschub durch die Nordenhamer Trommelgruppe Pica Pau. Beim Segelclub wurden Teilnehmer und Publikum von den Frauen des Ladies’ Circle bewirtet. Außerdem hatten die Veranstalter eine Tombola mit attraktiven Preisen auf die Beine gestellt. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 1. September 2009 Niederländer siegt über 10 Kilometer Salzbergen (hgb). Mit 418 Finishern fand der 5. Raffinerielauf in Salzbergen, der von der Abteilung Inliner-Laufen-Walken des SV Alemannia um Elfriede Knoche und der Feuerwehr organisiert wurde, eine gute Beteiligung. Am stärksten besetzt war der 5-km- Lauf (136 Teilnehmer). Den Sieg machten mit Christian Lau (Emsstern Rheine) vor Sebastian Bach (Concordia Emsbüren) und Patrick Kaczynski (ohne Verein) erfahrene Straßenläufer unter sich aus. Bei den Läuferinnen siegte Sonja Berendt (Vehring) vor Sun Yin (GE Wind Energy) und Tanja Lockhorn (VfL Lingen). Im 10-km-Lauf (101 Teilnehmer) war der Niederländer Henk-Jan Kooijan (Tion Enschede/36:35 Minuten) nicht zu schlagen. Ihm folgten Rainer Dubberstein (ohne Verein) und Achim Roß (SuS Neuenkirchen). Bei den Läuferinnen erreichte Susanne Sloot (LC Nordhorn/43:38 Min.) als Erste das Ziel. Im 1700-m-Lauf der Schüler/innen dominierte der SC Osterbrock, der mit Kilian Muke, Christina Sur, Constanze Muke sowie Verena Niermann, Annika Berentzen und Mareike Niermann die besten Dreier-Teams und die Einzelsieger stellte. Den Anfang hatten 95 Bambini gemacht, die mit oder ohne Begleitung die 600-m-Strecke gut bewältigten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 1. September 2009 Massenstart am Wasser Rhumesprinterlauf in Elvershausen mit Besucher- und Streckenrekorden Elvershausen. Olympiastimmung herrschte am Samstag auf dem Sportplatz in Elvershausen. Der Turn- und Sportverein veran- staltete zum sieben Mal seinen Rhumesprinter-Lauf, bei dem die Rekorde purzelten. Mit 287 Läufern gingen so viele Sportler an den Start wie nie zuvor und die Streckenrekorde wurden geknackt. "Wir haben die Zahl nahezu verdoppelt", freute sich Organisator Peter Dommes. Im vergangenen Jahr gingen nach Angabe des TSV-Laufwarts noch 150 Sportler an den Start. Bejubelt wurden die Läufer, die Schlag auf Schlag starteten. Massenandrang herrschte beim Start zum 5000-Meter-Lauf, denn gleich 101 Sportler wollten diese Strecke läuferisch erkunden. Höhepunkt waren die Panorama-Strecken für Walker und Läufer, die auf 11,1 Kilometern eine reizvolle Umgebung durchs Rhume- Tal boten, aber auch durch 180 Höhenmeter anspruchsvoll waren. Nach 41:06,9 Minuten kam Süleyman Kuzguncu aus Wilde- mann beim Panoramalauf ins Ziel. Beim Fünf-Kilometer-Lauf erreichte Michael Höffker von der Leichtathletik-Gemeinschaft Gött- ingen nach 18:50,6 Minuten als erster das Ziel. Sebastian Brandt vom Laufverein Non-Stop-Ultra aus dem Kreis Höxter brauchte für die drei Kilometer lange Distanz nur 9:29 Minuten. Beim Fünf-Kilometer-Lauf in der Mannschaftswertung siegten die "Rhume- sprinter mit Colin Dommes, Malte Steudte und Christoph Rode. In der neuen Feuerwehr-Wertung gewann das Team von Berka I. Entlang der Strecke durchs Dorf herrschte Marathon-Stimmung. Viele Elvershäuser feuerten die Sprinter an. Lob gab es von zahl- reichen Teilnehmern für die attraktive Strecke und den familiären Charakter des Laufes. Die große Beteiligung ist für den TSV Motivation, weiterzumachen. Der nächste Rhumesprinterlauf findet am Samstag, 28. August 2010 statt und wird erstmals zum Südniedersachsen-Cup gewertet. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. September 2009 Läufer trotzen in Münkeboe dem Wetter Leichtathletik: Schwierige Bedingungen beim Festtagelauf / 760 Sportler gingen an den Start Münkeboe. Als einen vollen Erfolg sehen die Organisatoren der Lauf-Gemeinschaft Ostfriesland den 3. Münkeboer Festtagelauf. Trotz der schlechten Wetterprognosen, die sich Mitte des 10-km-Laufes auch bewahrheiteten, kamen am Freitagabend mehr als 760 Läuferinnen und Läufer zu der Veranstaltung. Auch der Umzug des Start- und Zielbereiches vom Gelände der Firma Buss Arends direkt zum Festplatz wurde sowohl von den Organisatoren als auch von den Läufern als sehr positiv bewertet. Der teilweise neue Streckenverlauf mit zusätzlichen Runden durch den Ort war für die zahlreichen Zuschauer ebenso interessant wie auch für die Läufer. Um 16.45 Uhr fiel der Startschuss für den Bambinilauf, der ohne Zeitnahme durchgeführt wurde. Allein an diesem Rennen nahmen 100 Kinder teil. Im ersten Lauf der Schülerinnen Altersklasse W 7 bis W 9 über 1000 m gewannen Antje Krönke und Lina Grunke vom MTV Aurich zeitgleich in 3:58 Minuten. Im zweiten Lauf über die 1000 m gingen dann die Schüler M 6 bis M 9 an den Start. Hier gewann Karsten Jonah von Blau-Weiß Borssum knapp in 3:56 Minuten vor Henrik Duhan von der Grundschule Moorhusen in 3:59 Minuten. Im 2000-m-Lauf starteten die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 1994 bis 1999 gemeinsam. Hier ging es tempomäßig dann auch schon ganz schön zur Sache. Jannis Seeberg vom Gymnasium Ulricianum Aurich blieb mit einer Zeit von 7:44 Minuten unter acht Minuten. Bei den Schülerinnen gewann Aylin Schmidt von der Laufgemeinschaft Ostfriesland in 8:33 Minuten. Das größte Teilnehmerfeld startete im ersten Hauptlauf über 5 km. Stefan de Jonge vom TuS Weene lief in 17:54 Minuten vor Peter Busse von der Emder LG (18:01 Min.) als Erster im Ziel ein. “Die Zuschauer an der Strecke waren toll, es hat Spaß gemacht, hier zu laufen”, so de Jonge. Bei den Frauen gewann Kerstin Lüken von der Emder LG in 19:20 Minuten. Mit dieser Zeit kam sie im Ge- samtklassement auf Rang neun. Hinter ihr erreichte Inga Jürrens (Emder LG), die nach vier Jahren Pause wieder mit dem Laufen angefangen ist, als zweite Frau das Ziel nach 19:53 Minuten. Als am frühen Abend der 10-km-Lauf gestartet wurde, sahen die Sportler am Himmel schon das Unheil auf sich zukommen. Ge- nau zu Beginn der zweiten Runde des 10-km-Laufes erschwerten starke Sturmböen und platzartig einsetzender Regen das Laufen und machten den Athleten das Leben schwer. Um so erstaunlicher, dass viele Läuferinnen und Läufer dennoch gute Zeiten liefen. Gesamtsieger wurde Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken. Er setzte sich nach einem harten Wettkampf erst kurz vor Schluss aus einer zunächst siebenköpfigen Spitzengruppe ab und gewann verdient in 35:11 Minuten vor Ingo Janssen aus Emden. Janssen wurde mit 35:42 Minuten knapp Zweiter. Die Frauenwertung entschied Sonja Hoogestraat von der LG Harlingerland in 40:48 Minuten mit großem Vorsprung vor Jeanette Horn von der LG Wilhelmshaven (46:40 Min.) für sich. Die darauffolgenden Siegerehrungen wurden aufgrund des nicht enden wollenden Regens kurzerhand in das Festzelt verlagert. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 7. September 2009 2103 Läufer starten bei Marathon: Grandioser Sieg für Rolf Schwabe Teilnehmer-Rekord beim 4. Wolfsburg Marathon: 2103 Läufer gingen gestern im VfL-Stadion am Elsterweg an den Start, 17.000 Zuschauer verfolgten das Ereignis laut Veranstalter. Wie im Vorjahr war Rolf Schwabe der Schnellste. Der Sportler vom VfB Fallersleben gewann in 2:35:26 Stunden den Marathon - eine Minute schneller als 2008. Wie im Vorjahr lief er allen davon. Ver- gessen war sein Trainingsunfall vor einigen Wochen, bei dem er sich das Schlüsselbein brach. Bei vielen Marathon-Veranstaltung- en geht Schwabe an den Start: “Dass ich in Wolfsburg gewonnen habe, ist etwas Besonderes.” Katrin Beyer siegte bei den Frauen in tollen 3:11:54 Stunden. Sie freute sich riesig: “Mit dieser Zeit hatte ich nicht gerechnet.” Die Organisatoren von VfL Wolfsburg und Stadt sind hochzufrieden mit dem Marathon. “Wir sind rundum glücklich”, sagt VfL-Ge- schäftsführer Stephan Ehlers. Es gab keine Rettungseinsätze, die Veranstaltung habe sich etabliert, ebenso die Strecke, die durch City, VW-Werk und VW-Arena führt. “Wir sind auf dem richtigen Weg”, sagt Stadtrat Werner Borcherding. Deshalb gibt es 2010 wieder einen Marathon. Natürlich war auch der OB im VfL-Stadion. “Wer hier mitmacht, hat Respekt verdient”, lobte Rolf Schnellecke. Er schickte mit VW-Vorstand Dr. Ulrich Hackenberg die Marathon-Läufer auf die Strecke. Außerdem machten seine Enkel Mimi und Ferdinand beim Bambinilauf mit.
WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 7. September 2009 Rolf Schwabe siegt überlegen 4. Wolfsburg-Marathon mit neuem Teilnehmerrekord: 2103 Läufer starten - 17 000 Zuschauer an der Strecke Von Bettina Jaeschke Stadtmitte. Der Vorjahressieger war auch in diesem Jahr wieder der Schnellste: Rolf Schwabe vom VfB Fallersleben kam beim 4. Wolfsburg-Marathon als Erster ins Ziel. Er gewann gestern den Wettbewerb in einer Zeit von 2:35:26 Stunden. Mit 2103 Sportlern hatte die Veranstaltung in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Im Vorjahr waren 1917 Athleten auf den Kurs gegangen. Über vier verschiedene Distanzen starteten die Läufer gestern. 17 000 Zuschauer säumten nach Veranstalteran- gaben die Strecke. Pünktlich um 10 Uhr schickten Oberbürgermeister Rolf Schnellecke und Schirmherr Ulrich Hackenberg die Teilnehmer des Mara- thonlaufs los. Start und Ziel für alle Distanzen war das VfL-Stadion am Elsterweg. Verabschiedet wurden alle Sportler jeweils von den Cheerleadern des VfL Wolfsburg. Großes Gedränge herrschte, als sich die Läufer des Halbmarathons am Start versammelten. Bis in die Südkurve des Stadions hinein reichte die Schlange der Starter. Moderator Roman Knoblauch verkündete eine neue Bestmarke: "Über 900 Starter beim Halbmarathon, das ist Rekord", sagte er. Am frühen Nachmittag liefen die Jüngsten los. 500 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1997 bis 2005 hatten sich die Sportschuhe angezogen. VfL-Geschäftsführer Stephan Ehlers, Stadtrat Werner Borcherding sowie Jan Poguntke und Petra Fischer vom Organisationsteam zogen ein positives Fazit und planen bereits für den Marathon 2010. Ausdrücklich dankten sie den rund 800 Helfern für ihren Ein- satz. Zwischenfälle gab es nicht. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst verlebten einen ruhigen Tag. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 7. September 2009 Rekord in Meppen Meppen. Wieder einen Teilnehmerrekord gab es bei der 24. Auflage des Meppener Sparkassen-Citylaufes, präsentiert vom TV Meppen. Mit 1727 Finishern waren es deutlich mehr als 2008. Dieser große Andrang war nur dank der professionellen Chip-Zeit- nahme und -auswertung zügig zu bewältigen. Den größten Zuspruch mit 378 Teilnehmern fand der 10-km-Hauptlauf, gleichzeitig letzter Wertungslauf des EL-Cups. Der gestalte- te sich in der Spitze zu einem Solo für den überlegenen Matthias Strotmann (Herzlake/LG Braunschweig/33:17 Min.) bei seinem achten Gesamtsieg. Es folgte der aus Meppen stammende Frank Gümmer (ASC Neuss/34:46) vor Heinz-Josef Wegmann (GW Dersum), Dieter Rolfes (Germ. Twist), Michael Boven (TuS Haren), Michael Josch (Haselünner SV) und Klaus Hanekamp (Sparta Werlte). Direkt vor Carsten Marell - SVM-Fußballer zu Zweitliga-Zeiten - platzierte sich Elke Vedder (Germ. Twist/41:58) als Ge- samtsiegerin. Silvia Ottoweß (LC Nordhorn), Kerstin Evers (BSG Sparkasse EL), Nele Bartels (Marianum) und die erfolgreichen Nachwuchsläuferinnen Laura Niehaus (LAV Meppen) und Franziska Deters (Windthorst-Gymnasium) erreichten die nächsten Plätze. Den Jedermannlauf über 3,3 km (127 Teilnehmer) gewann Felix Rehberg (Marianum) vor Mathias Nintemann (SV Neurhede) und Jan-Ole Anneken-Konken (TVM), Siegerin wurde die 13-jährige Verena Niermann (Marianum), vor Sarah Backsmann (Union Meppen) und Sara Blank (HSV). 285 12- bis 15-jährige Schülerinnen und Schüler starteten gemeinsam zum 1090-m-Lauf. Die Fa- voriten setzten sich mit Daniel Temmen (Marianum), Kilian Muke (SC Osterbrock) und Christian Temmen (Marianum) durch. Ann- Sophie Temmen (Johannesschule) war im Endspurt die Schnellste vor Annika Berentzen (Johannesschule) und Kristin Otten (Union Meppen). Groß war das Gedränge bei den Starts der 1090-m-Läufe für die 8- bis 11-Jährigen. Bei den Schülern (359 Teil- nehmer) wiederholte Alex Vedder (Marianum) seinen Vorjahressieg vor Jannis Hettwer und Ingmar Langhans (beide Johannes- schule). Bei den Schülerinnen (350 Teilnehmer) siegte Franziska Sur (SC Osterbrock) vor Amelie Vedder (Germ. Twist) und Christina Sur (SC Osterbrock). 228 Bambini hatten zuvor das Ziel erreicht. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** BUXTEHUDER TAGEBLATT vom 7. September 2009 Einer läuft den Buxtehudern einfach davon 5. Buxtehuder Abendlauf: Mehdi Khelifi stellt neuen Halbmarathonrekord auf Buxtehude (jb/mf). Der 5. Buxtehuder TAGEBLATT-Abendlauf wurde zum Rekordlauf. Mehr als 1500 Teilnehmer, darunter 600 Kinder am Start. Und einer lief allen davon: Der dreifache tunesische Marathonmeister Mehdi Khelifi stellte wie erwartet den Re- kord im Halbmarathon ein. Der Rekord des längsten Halbmarathonlaufes wurde mit der Zeit von 2 Stunden und 52 Minuten ebenso gebrochen. Ob schnell oder langsam - alle 1500 Teilnehmer wurden von den ebenso zahlreichen Zuschauern gefeiert und ange- feuert. Schon auf dem Weg Richtung Bahnhof setzte sich der Tunesier von der Konkurrenz ab. So mancher Fachmann unter den Zuschauern staunte ob dieses Tempos und prophezeite dem Läufer einen Einbruch. Mehdi aber kennt sein Tempo und nun kennen ihn auch die Buxtehuder: Er verbesserte den Rekord um ganze sechs Minuten, lief die 21 Kilometer in 1:10 Stunden. Rekorde purzelten auch auf den anderen Strecken. Milena (9) und Alexander Heins (11) waren sogar für die Siegerehrung zu schnell. Die Geschwister hatten den 2-Kilometer-Lauf der Kinder als jeweils Dritter hinter sich gebracht, als aber TAGEBLATT- Chefredakteur und Organisator Wolfgang Stephan die beiden Bronzesieger auszeichnen wollte, waren sie schon nicht mehr da. Ralf Heins, Vater von Milena und Alexander, wusste schon vor dem Startschuss, dass seine beiden Kinder gute Siegeschancen hätten. Wegen des Abendlaufs sagte die Familie ihre Teilnahme am Sportfest in Zeven, ihrem Wohnort, ab. Auf den eiligen Nach- hauseweg machten sich die Heins sodann ohne die Urkunden. Dabei sein ist schließlich die Hauptsache. Das sagten sich auch Angelina Ziegler (11) und Katharina Dobrev (13). Die beiden verschnauften erstmal kräftig auf Höhe des Wohngebiets Am Königs- damm. "Ich hätte nicht gedacht, dass fünf Kilometer so lang sind", stöhnte Katharina. Trotzdem wollen sie nächstes Jahr wieder dabei sein, dann natürlich besser trainiert. Wenig trainieren konnte der 62-jährige Alexander Nouri, weil seine Pflichten als zweifacher Opa mittlerweile vorgehen. Deshalb startete der Buxtehuder diesmal nur auf der 10-Kilometer-Strecke. Bei den ersten vier Abendläufen lief er noch den Halbmarathon. Trotz des geringen Trainings blieb er unter 50 Minuten. "Damit kann man zufrieden sein", sagte er nach dem Zieleinlauf noch ge- nauso frisch aussehend wie vorm Startschuss. Extra trainiert hatte Bäckermeister Hauke Dammann. Er wollte die zehn Kilometer in seiner persönlichen Bestzeit laufen und unter 40 Minuten bleiben. "Hat leider nicht geklappt", sagte Dammann und lächelte, weil sein kleiner Neffe Terje winkte. Der Dreijährige war mit Opa Heinz Dammann durchs Ziel gelaufen und ganz stolz. Ganz aus der Puste war Eike Stapel-Tews. Die Lehrerin von der Grundschule Königreich joggt normalerweise und hätte gerne an einem 5-Kilo- meter-Lauf teilgenommen, zehn sind ihr zu viel, also meldete sie sich fürs Walken an. "Dieses Gehen ist anstrengender als laufen", stellte sie erstaunt fest. "Na ja, besser als auf dem Sofa zu sitzen." Die Helfer und die Sponsoren - Ohne sie wäre der Erfolg nicht so groß Der vom TAGEBLATT organisierte 5. Buxtehuder Abendlauf hätte nicht ein derartiger Erfolg werden können ohne seine Sponsoren Autohaus Mercedes Hans Tesmer, Stackmann, Sparkasse Harburg-Buxtehude, AOK und Puma sowie die Helfer THW, DRK, Stadt Buxtehude, BSV-Geschäftsstelle, Freiwillige Feuerwehr Buxtehude und Rotary Club. Die Mitarbeiter von Tesmer, der Sparkasse und des Rotary Clubs standen an der Laufstrecke und verteilten an die Läufer Wasser. Das DRK war für den Fall der Fälle mit drei Wagen im Einsatz. Und nach dem Zieleinlauf suchten viele Läufer die heilenden Hände der Masseure - die Physiotherapie-Studenten der Hochschule21 mussten zahlreiche Waden durchkneten. Die zahlreichen Zu- schauer am Streckenrand unterstützten die Läufer ebenso mit ihren Anfeuerungsrufen. Drei Samba-Truppen trommelten die Sportler nach vorn. Am Königsdamm schallte aus den Wohnhäusern laut aufgedrehte Musik. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 7. September 2009 (Zwei Artikel) Über 1000 Starter kämpfen um Bestzeiten Leichtathletik: Sparda-Lauf in Kreyenbrück - Friederike Lindner siegt über 5 km Oldenburg. Viel Bewegung gab es Sonnabend auf und um das Schulzentrum Kreyenbrück, wo um 15 Uhr der erste Startschuss des achten Sparda-Laufes fiel. Dem 1,6-km-Schülerlauf folgten ein weiterer Schüler-Wettkampf, zwei Kinderläufe (Jungen und Mädchen) über 770 Meter, ein 5-km-Rennen für Einzelläufer und Betriebsmannschaften, 6,6 km Walking sowie der Hauptlauf über 10 km. Mit 1070 Meldungen verzeichneten die Veranstalter vom DSC und Lauftreff Oldenburg Süd (BWB) eine Rekordbeteiligung. Die Aktiven waren zwischen vier und 75 Jahre alt - eine klassische Volkslaufveranstaltung mit einem großen Spektrum an Teil- nehmern. Neben vielen Hobbyläufern, die ums Ankommen und persönliche Bestzeiten kämpften, traten auch leistungsorientierte Sportler an. Für den Hauptlauf meldeten etwas über 500 Teilnehmer, und damit 140 mehr als im Vorjahr. Schnellster nach drei Runden war wie schon 2007 Lennart Fastenau vom 1. TCO “Die Bären”, der 35:09 Min. benötigte. Veronika Werner (43:00 Min.) vom TuS Ofen siegte bei den Frauen. Über die 5 km verpasste Daniel Schimpf (CeWe Oldenburg) den Sieg nur knapp. In 18:24 Min. benötigte er nur elf Sekunden mehr als Helmut Schmidt (Bad Zwischenahn). Der Sprung nach ganz oben aufs Siegertreppchen gelang dagegen Friederike Lindner vom OTB. In 19:39 Min. gewann sie deutlich und hatte im Ziel einen Vorsprung von knapp drei Minuten auf die Konkurrenz. Neben den Einzelstartern waren über diese Distanz einige Betriebssport-Teams auf der Strecke. Die Firmenwertung gewann das Ludwig-Freytag-Laufteam (Ingo Janßen, Bernd Osterloh, Sebastian Stelter) knapp vor CeWe Color Oldenburg (Anton Baumann, Claus Cibis, Daniel Schimpf). Den dritten Platz erlief sich die Mannschaft des Rathauses Oldenburg “Auf nach Übermorgen”. Das Team mit Oberbürgermeister Gerd Schwandner erhielt von der Sparda-Bank einen Betrag von 2000 Euro, den Schwandner dem Türkischen Musikkonservatorium und Kulturverein in Oldenburg zur Verfügung stellte. Die größte Schulklasse stellte bei der Ver- anstaltung die 2c der GS Bümmerstede mit 20 Meldungen. Die gleiche Zahl meldete der Verein Schwarz-Weiß Oldenburg. Die größte Gruppe waren “Die Mitläufer” mit sechs Aktiven, die größte Betriebssportgruppe stellte CeWe Color Oldenburg mit 17 Läufern.
Läufer liefern sich spannende Duelle Leichtathletik: Lennart Fastenau gewinnt 10-km-Rennen in Oldenburg Oldenburg. Über 500 Läufer gingen am Sonnabend beim Sparda-Lauf in Oldenburg an den Start - Schnellster war nach 10 km Lennart Fastenau vom 1. TC Oldenburg “Die Bären”. Nach 35:09 Minuten gewann er wie schon 2007 den Volkslauf im Stadtteil Kreyenbrück. Bei den Frauen siegte Veronika Werner vom TuS Ofen. Insgesamt gingen über 1000 Aktive bei den sieben Starts auf die Strecken von 770 m (Kinderlauf) bis zum Hauptlauf über die 10-km-Distanz. Dreimal mussten die Teilnehmer den Rundkurs bewältigen. Schon kurz nach dem Start übernahm Fastenau die Führung und lag nach der ersten Runde deutlich vorne. In der zweiten Runde lief Torsten Naue von der LG Bremen-Nord heran, konnte das Tempo am Ende aber nicht halten. Mit 35:09 Minuten betrug Fastenaus Vorsprung auf Naue im Ziel 25 Sekunden. Stefan Schwengels vom TuS Westerloy lief in 36:04 Minuten wie im Vorjahr auf den dritten Platz. Bei den Frauen lief Veronika Werner (Altersklasse W 50) schnell einen Vorsprung heraus, der erst auf der letzten Runde wieder schmolz. Sie behauptete jedoch den ersten Platz in 43:00 Minuten knapp vor Andrea Garben (TuS Petersfehn/43:09). Noch enger ging es im Kampf um den dritten Rang zu. Ute Ellinghusen (43:49) vom LT Ganderkesee erreichte zwei Sekunden vor Julika Vosgerau aus Oldenburg das Ziel. Über die 5 km ge- wann Helmut Schmidt (Bad Zwischenahn) in 18:13 Minuten. Kurz dahinter liefen Daniel Schimpf (Oldenburg/18:24) und Ingo Janßen (18:29) ins Ziel. Schnellste Frau war Friederike Lindner vom Oldenburger TB, die in 19:39 Minuten einen klaren Vorsprung hatte. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. September 2009 Größte Stimmung bei den Allerkleinsten Leichtathletik: Minis und Erwachsene hatten ihre Freude / Wilhelmshavener Sieg beim Halbmarathon Diesen Artikel finden Sie hier (PDF / 625 KB) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 7. September 2009 Lindhoop-Volkslauf verzeichnet neuen Starterrekord Über 200 Teilnehmer sorgen für Höchststand / Crossgelände immer wieder eine Herausforderung Kirchlinteln. Ein Starterfeld von mehr als 200 Teilnehmern bescherte dem TSV Kirchlinteln einen neuen Höchststand an Teil- nehmern. Trotz Schauerwetters fand sich die Fangemeinde des Lindhooplaufes auch dieses Mal wieder ein zur nunmehr 15. Auf- lage des Volkslaufes. Ihn zeichnet ein besonderes Flair aus: Ein reiner Waldlauf mit Crosscharakter stellt einige Anforderungen an die Sportler. Als Belohnung für die Anstrengung gibt es nach dem Wettkampf Kaffee und Kuchen in geselliger Runde. Wie in den beiden Vorjahren dominierte auch diesmal Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord den Hauptlauf über zehn Kilo- meter. Er gewann überlegen in 36:46 vor Thilo Papenheim (TSV Lohberg) in 38:26 und Gerrit Lubitz (ATS Buntentor Bremen) in 38:46. Die schnellste Frau auf dieser Strecke war Birgit Schwers von der LG Kreis Verden in 46:53 vor Ingrid Heger (TSV Achim) in 49:45 und Ulrike Tietje ((TSV Otersen) in 50:39. Den 5200 Meter-Lauf m-Lauf gewann bei den Frauen Christine Cipra in 23:47 vor Ursula Siewert (LG Kreis Verden) in 24:16 und der Schülerin Kira Kiss aus Walle in beachtlichen 25 Minuten. Der Sieger der Herren über diese Distanz heißt Holger Brunkhorst vom TSR Ahrenswohlde in 19:19, gefolgt von Wolfgang Ruten vom heimischen TSV Kirchlinteln in 20:07 und Joachim Strobach vom TSV Verden in 20:30. Bei den Walkern gewann Jürgen Ahlden die Distanz über 5200 Meter in 32:43 vor Cäcilia Apel-Kranz und Ruth Stecher. Beim Schülerlauf über 1700 Meter lief Malyzia Vömel von der LG Kreis Verden einen neuen Streckenrekord in 6:30 und gewann vor Robin Rosebrock und Henrik Kuhlmann (beide TSV Brunsbrock). Den erstmalig ausgetragenen Bambini-Lauf über die 400m- Distanz gewann Finn-Luca Troschka, Jahrgang 2004, vor Velten Hipp und Svea Gerkens. Mischung kommt an Bei der anschließenden Siegerehrung gab es neben etlichen Schauern zufriedene Gesichter und auch so manchen Tombola- Preis. Das Kuchenbüfett wurde geplündert, und einigen Sportlern schmeckte nach dem Wettkampf auch ein Weizenbier vom Fass. Die richtige Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und Lust auf das Zusammensein machen den besonderen Charakter dieses Wettkampfes aus - viele der Teilnehmer wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 7. September 2009 Mario Schwiemann dominiert Der Otterndorfer Leichtathlet gewann die Cuxland-Cup-Serie / Annette Schimmel siegte bei den Frauen (hup). Der Leichtathlet des TSV Otterndorf, Mario Schwiemann, konnte sich im dritten Halbmarathon-Wertunglauf für den Cux- land-Cup, am Sonnabend bei der Veranstaltung des VfL Wingst, durchsetzen. Er sicherte sich damit nach den Läufen beim TuS Wremen und TSV Wanna den Gesamttitel in einer Zeit von 3:00:27 Stunden. Bei den Frauen gewann Annette Schimmel, (SG Findorff Bremen, W45) in der Gesamtzeit von 3:37:24 Stunden den Cuxland-Cup. Bei der Veranstaltung, die im Rahmen des Dobrock-Bergfestes am Sonnabend ausgerichtet wurde, nahmen 103 Athleten teil. Die Streckenführung verlief durch verschiedene Ortsteile der Wingst. Am Ende der Halbmarathonstrecke hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal eine Steigung zu absolvieren, die recht kräftezehrend war. Mario Schwiemann lief vom Start weg recht schnell an die Spitze. Er lieferte sich fast über die gesamte Distanz des Halbmarathons einen Dreikampf mit dem zweit- und dritt- platzierten Andreas Römhild und Andre Scheidt. Zum Ende hin zog der Otterndorfer aber noch einmal an und gewann in 1:23:47 Stunden. Damit hatte sich Schwiemann im Wettbewerb um den Cuxland-Cup, nachdem er im Vorjahr noch den zweiten Rang be- legt hatte, diesmal klar den Sieg geholt. Für die insgesamt drei Wertungsläufe benötigte er 3:00:27 Stunden. Andreas Römhild (OSC Bremerhaven) wurde Zweiter in 3:03:10. Den jeweiligen dritten Platz um den Cuxland-Cup belegten Heiko Dieckmann (TSV Otterndorf) und Klaus Dock (Lok. Duhnen). Sie benötigten jeweils 3:12:21 Stunden. Die nach zwei Wertungsläufen um den Cuxland-Cup knapp führende Birgit Grewe (mit 18 Sekunden), nahm an der Veranstaltung in der Wingst nicht teil. So hatte es die zweitplatzierte Annette Schimmel von der SG Findorff Bremen leicht, sich in der Gesamt- zeit von 3:37:24 Stunden den Sieg zu holen. Die Halbmarathon-Distanz lief sie am Sonnabend in 1:37:48 Stunden. Den zweiten Platz in der Cuxland-Cup-Wertung belegte Wiebke Mangels (LAV Bokel) 4:12:19 vor Anja Jährling (Fitness Factory Cuxhaven) 4:14:58. Organisator Rainer Könner freute sich über den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben. Am Ende erhielten alle Athleten noch Urkunden und Erinnerungsmedaillen. ==> Ergebnisse mit Endstand Cuxland-Cup ****************************************************************************************************************************************************** DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 8. September 2009 Bölke hat das größere Stehvermögen Bremer Triathlonmeister siegt beim 12. StarkeBäcker-Halbmarathon / Christian Pundt nutzt den Heimvorteil Von Matthias Thode Bremen-Nord. Herbstliche 15 Grad bedeuteten für die 500 Teilnehmer beim 12. StarkeBäcker-Halbmarathon am Start auf dem Campus der Jacobs University und entlang der Lesum ideale Lauftemperaturen - um die 21,1 Kilometer mit besten Kräften zu be- wältigen. Lediglich für den Favoriten und Lokalmatadoren Frank Themsen war es schon zu kalt. "Habt ihr warmes Wasser? Ich brauche warmes Wasser", forderte der Langstreckler der LG Bremen-Nord vergeblich an den Verpflegungständen. Verbissen kämpfte Frank Themsen über die 21,1 Kilometer um den Anschluss an den Stadtbremer Stefan Bölke und den Stuhrer Oliver Sebrantke. Nach einem Rückstand von 50 Metern an der Wendemarke gelang es ihm trotz des fehlenden warmen Wassers bei Kilometer 16 nochmals. Als er dann auch noch kurzzeitig die Führung übernahm, fühlte sich das Spitzenduo jedoch herausge- fordert und zog erneut an. Die endgültige Entscheidung fiel dann auf dem letzten Kilometer von der Lesum hinauf zur Universität. Der mehrfache Bremer Triathlonmeister Stefan Bölke hatte schließlich das größere Stehvermögen und siegte in 1:15:14 Stunden mit einem Vorsprung von 13 Sekunden auf Oliver Sebrantke und 40 Sekunden auf Frank Themsen. Themsen hatte somit auch in der Altersklassenwertung (M 40) gegenüber dem Gesamtsieger das Nachsehen. Bei den Frauen setzte sich Silvia Hörig (LG Wilhelmshaven) bei ihrem ersten Start im Bremer Norden mit guten 1:33:27 Stunden gegenüber Birgit Niemann-Scheffel (1:34:16) von der LC Hansa Stuhr und Thanh-Hue Huynh (1:36:15) vom Triathlon-Club Bremen durch. Für den aus Nordbremer Sicht erhofften Erfolg sorgte Christian Pundt über die 10-Kilometer-Distanz. Nach drei Kilometern löste er sich von seinem schärfsten Kontrahenten, dem Jugendlichen Oliver Weinrich (OT Bremen), gegen den er Anfang des Jahres noch Niederlagen bei der Winterlaufserie einstecken musste. Diesmal war für den 42-jährigen Pundt der Vorsprung so beruhigend, dass er schon nach fünf Kilometern Tempo herausnahm und sich für die deutschen Straßenlauf-Meisterschaften am Sonnabend in Otterndorf schonte. Die Zieluhr stoppte für den LG Nordler bei 34:29 Minuten. Eine Niederlage in der Gesamtwertung musste Maren Huckschlag als Schnellste (W 40) einstecken. Im Ziel nach 46:58 Minuten fehlten der LGN-Läuferin neun Sekunden zur Überraschungssiegerin Gabriele Laudan (W 45, TSV Worpswede). In ihren Altersklassen waren für die LGN neben Maren Huckschlag auch die Senioren-Läufer Gerd Sanders (M 55) mit starken 40:25 Minuten und Hans Presch (M 70) mit 52:38 Minuten siegreich. Einen großen Auftritt über die 21,1 Kilometer hatte Alters- klassen-Läufer Bernhard Friedenberg. Im lockeren Laufstil kam er als Gesamtfünfter in 1:21:29 Stunden ins Ziel. In der zahlen- mäßig stärksten Klasse, der M 45 (71 Läufer), verwies er als Sieger den Stadtbremer Horst Peters um 2:43 Minuten auf Rang zwei. Zur Siegerehrung gerufen wurden auch die Halbmarathonis Horst Winkler (1:36:52) vom SV Lemwerder für Platz drei (M 55), Ilse Röth (1:50:07, Lauftreff Schönebeck) für Platz zwei (W 50) und Ingrid Hillebrecht (1:52:38, TV Grambke) als Zweite der W 55. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. September 2009 Sturm hielt Peter Steinke nicht auf Leichtathletik: Schneller Schornsteinfeger siegte beim Halbmarathon auf Borkum Borkum. Stark präsentierten sich Ostfrieslands Läufer beim Borkumer Meilenlauf mit Nordic Walking am vergangenen Sonnabend. Dabei wurde Peter Steinke vom VfL Germania Leer seiner Favoritenrolle gerecht und gewann bei seinem dritten Start auf Borkum souverän den Halbmarathon in 1:23:15 Stunden. Zweiter über die 21,4 Kilometer wurde Routinier Harry Jürrens von der Emder Lauf- gemeinschaft in 1:24:45 Stunden. Im Vorjahr hatte Steinke bereits auf der Viertelmarathon-Strecke (10,4 Kilometer) gewonnen. In diesem Sommer machte Bezirksschornsteinfeger-Meister Steinke schon bei der Cross-Weltmeisterschaft für Senioren mit einer Bronzemedaille international auf sich aufmerksam. Nun erhielt er für seine Leistung bei stürmischen Windverhältnissen auf der Nordseeinsel den Hauptpreis von einer Woche Aufenthalt für zwei Personen in einem erstklassigen Borkumer Hotel. Gleiches ge- lang Lokalmatadorin Petra Plewe, die in 1:47:41 Stunden den Halbmarathon der Frauen gewann. Im Viertelmarathon-Lauf gelang Inga Jürrens von der Emder Laufgemeinschaft das Kunststück, trotz starken Gegenwindes auf der drei Kilometer langen Strandpromenade, in 45:56 Minuten einen neuen Streckenrekord aufzustellen. Gewinner bei den Männern wurde der Borkumer Jens Sterthaus in 42:10 Minuten. Bei der zusätzlichen Mannschaftswertung im Viertelmarathon setzten sich die ostfriesischen Erfolge fort: Es gewann das Trio von der Emder Laufgemeinschaft mit Inga Jürrens, Ralf Dietz und Harm Fischer. Unwetterartige Verhältnisse und eine ungünstige Wetterprognose zwangen das Organisations-Team kurzerhand zur Verlegung der Nordic Walking-Veranstaltung vom überfluteten Strand ins Inselinnere auf die bestehenden Läuferstrecken durch die Borkumer Inselnatur. Günther Vogel (Aurich, Jahrgang 1948) und die Frauen vom FC Frisia Emden belegten die vorderen Plätze. Eine Zeit- wertung gab es bei den Walkern nicht. Insgesamt waren 831 Teilnehmer gemeldet. Erstmals gab es neben den weiteren Wettbe- werben für Kinder und Jugendliche auch einen Fünf-Kilometerlauf. Edzard Wirtjes aus Leer, Organisator des Ossiloops, fungierte als Moderator im Start-Ziel-Bereich. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** DIE HARKE (Nienburg) vom 9. September 2009 Lühr schafft es aufs Siegertreppchen Leichtathletik: Über 100 Läufer und viele Walker rennen durch den Loccumer Klosterforst Loccum (hhg). Ein Starterfeld von mehr als 100 Läufern sowie eine stattliche Anzahl von Walkern und Nordic Walkern bescherte dem TSV Loccum beim 5. Volks- und Walkinglauf trotz Schauerwetters eine gelungene und perfekt organisierte Jubiläumsveran- staltung auf gut präparierten Wettkampfstrecken durch den Loccumer Klosterforst. Nach dem Wettkampf wurden auch Günter Bürgel vom TSV Lemke, Rolf Engelke vom SV Landesbergen sowie Günther Mrosek und Cord Wesemann vom TSV Loccum ge- ehrt, weil sie bei allen fünf bisherigen Veranstaltungen gestartet waren. Der Hauptlauf über zehn Kilometer machte seiner Bezeichnung auch durch die höchste Starterliste alle Ehre und sah Matthias Roth vom SV Vorwärts Hülsen (Kreis Verden) als klaren Sieger. Schon nach 34:10 Minuten überquerte er die Ziellinie am Locc- umer Sportplatz. Arno Schlieter vom SSV Rodewald folgte als schnellster Kreis-Nienburger in auch noch hervorragenden 35:39 min. Platz drei ging an José Ferreira von der JG Oyle, für den 36:39 min gemessen wurden. Bei den Damen ließ Nicole Krinke (JG Oyle) als Kreis-Nienburger Spitzenkraft nichts anbrennen und gewann überlegen in 38:59 min. Karin Haake vom TSV Lemke landete mit 44:23 min auf dem Silberrang. Die Loccumerin Friederike Kahle freute sich mit 44:58 min über Position drei. Im Rennen über 5000 m nutzte in Abwesenheit der Spitzenkräfte die zweite Garnitur der Herren ihre Chance. Klaus Wieking vom TuS Steyerberg gewann überlegen in 19:12 min vor Hans-Hermann Göbbert von der JG Oyle, der sich auf dem flachen Rundkurs kontinuierlich nach vorn durchgearbeitet hatte und mit 20:40 min Carsten Böhm vom Team OBO mit sechs Sekunden Vorsprung auf Platz drei verwies. Bei den Damen gelang Martina Lühr vom SV Landesbergen nach zweiten und dritten Plätzen in den Vor- jahren mit guten 21:56 min endlich der Sprung auf die höchste Stufe des Siegertreppchens. Sie setzte sich auf der Zielgeraden gegen Vorjahressiegerin Julia Wege-Beitsch vom TSV Loccum durch, die nur zwei Sekunden langsamer war. Birgit Ahlgrimm aus Wunstorf wurde Dritte mit 25:21 min. Zwei Loccumer Jungs entschieden den Mini-Klosterlauf über 1000 m für sich. Es siegte Johannes Stahlhut in 4:08 min vor Paul Pabsch mit 4:10 min. Platz drei ging an Tim Kretschmer vom TSV Hagenburg, der mit 4:18 min deutlich zurücklag. Schnellste Walkerin vom TSV Loccum über 7000 m war Silke Rörig in 54:51 min. Über 5000 m war Günther Mrosek mit 45:42 min der schnellste Loccumer. Ergebnisse in der Rubrik "Sport in Zahlen". ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 9. September 2009 Schoningen lockt 382 Starter 8. Volkslauf des SC Schoningen 04 mit Rekord - LG Göttingen stellt drei Sieger Schoningen. Der am Sonntag zum achten Mal mit Start und Ziel an der vereinseigenen Turnhalle veranstaltete Volkslauf des SC Schoningen 04 war wieder ein Treffpunkt für für ganze Familien. Von den Bambini über 300m bis zum Halbmarathon "de Luxe" über 24,3 Kilometer reichte das Angebot für Läufer aller Alters- und Leistungsklassen. Das Organisationsteam um Daniela und Michael Meroth, Gerti Borchert, Wilhelm Meyer-Bertram, Frank Horstmann, Kurt Fischer, Timo Eckhardt und Dirk Riemen- schneider und vielen weiteren fleißigen Helfern des Vereins hatte alle Hände voll zu tun und feierte mit 382 Läuferinnen und Läufern von drei bis 45 Jahren einen Teilnehmerrekord. Der kurzzeitige Regen hörte eine Stunde vor dem ersten Start auf und so herrschte rund um den Startbereich und auf den "herrlichen Strecken eine Superstimmung", wie Eintragungen im Gästebuch verraten. Am stärksten besetzt war der Jedermann-Lauf über 6 Kilometer mit 132 Startern. Den erstmals angebotenen Halbmarathon absolvier- ten 69 Läuferinnen und Läufer, die von der anspruchsvollen Strecke und der hervorragenden Beschilderung sehr angetan waren. Moderator Franz Mick sorgte beim Zieleinlauf für gute Stimmung, wenn er auf der 100m langen Zielgeraden vor der SC-Turnhalle die Läuferinnen und Läufer namentlich vorstellte. Die Bambini eröffneten über 300m den Reigen der Läufe. Die Sportplatzrunde gewann Rika Betker vor Marcia Henne (beide MTV Vernawahlshausen) und Antonia Döltsch (SV Offensen). Bei den Jungen siegte Malte Sielhorst vor Manuel Liner (beide SC Schoningen) und Justus Hörnisch (MTV Vernawahlshausen). Die LG Göttingen stellte in allen drei Hauptläufen die Sieger. Der B-Jugendliche Paul Lennart Kruse (Jahrgang 92) wiederholte seinen Vorjahressieg über 6 Kilometer in 20:53 min. Bei den Frauen war Jennifer Müller (Derental) in 25:10 min. vorn. Den Pano- ramalauf über 11 Kilometer gewann Volker Hillebrecht in 41:37 min. und bei den Frauen Lili Seide (Laufline-Team Göttingen) in 51:09 min. Sieger des Halbmarathons war überlegen Sebastian Hanelt in sehr guter Zeit von 1:31:37 Std. Schnellste Frau war Tina Schulz (TG Münden) in 1:51:55 Std. Der älteste Teilnehmer, Engelbert Müller (Jg. 1934) vom TSV Warzen, bewältigte die Strecke in der tollen Zeit von 2:23:58 Std. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 11. September 2009 100 000 Euro für die Krebsforschung Beim Terry-Fox-Lauf gingen gestern über 1800 Läufer und Wanderer auf die Strecke Wilhelmshaven (jr). Egal ob groß oder klein - wenn der Terry-Fox-Lauf in Wilhelmshaven traditionell am zweiten Donnerstag im September ruft, dann treffen sich die Aktiven am Start/Ziel-Punkt auf dem Parkplatz vor dem Jadestadion. Der gesamte Erlös des Gedächtnislaufs kommt ohne Abzüge - ganz im Sinne des Namensgebers - ausschließlich der Krebsforschung zugute. Der Start- schuss für die Läufer fiel gestern um 12 Uhr durch Wilhelmshavens 1. Bürgermeister Fritz Langen. “Ich muss dem Organisations- team ein herzliches Dankeschön aussprechen. Es ist ein toller 19. Terry-Fox-Lauf. Er dient dem guten Zweck, und alleine die Teil- nahme ist wichtig”, so der CDU-Politiker. Die Strecke führte über den Totenweg, Friedensstraße, Neuengrodener Weg, Stadtpark zurück zum Jadestadion. Zwei Runden entsprachen einer Laufstrecke von zehn Kilometer. Fünf Minuten nach den Läufern gingen die Wanderer auf ihre Strecke. Vorbei am Rosenhügel und durch den Stadtpark ging es im individuellen Tempo zurück zum Ziel. Insgesamt waren mehr als 1800 Sportler dabei. Schulklassen, Familien und Bundeswehreinheiten stellen traditionell die meisten Teilnehmer. In diesem Jahr wurden die Gelder sowohl der Gastroenterologie des Reinhard-Nieter-Krankenhauses in Wilhelmshaven sowie dem Zentrum für Innere Medizin am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch zur Verfügung gestellt. Über 100 000 Euro sind durch die Fox-Läufe in Wilhelmshaven bereits für den guten Zweck gesammelt worden. ==> Website der Veranstaltung ****************************************************************************************************************************************************** Nach oben Zurück zur Startseite Zurück zur vorherigen Seite ..
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