Presse Veranstaltungen (Seite 24)

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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 26. Oktober 2009
Marggraf Zweiter
403 Finisher bei Hitzacker-Herbsthärte

Hitzacker
(koo). Verzerrte Mienen bei nach Luft japsenden Läuferinnen und Läufern, die oft nur noch gehen - wer gestern auf dem
Weinberg in Hitzacker die Teilnehmer der 18. Hitzacker-Herbst-Härte nach dem Aufstieg über die Treppen beobachtete, weiß, wa-
rum dieser 10-km-Geländelauf durch die Elbhöhen seinen Namen trägt. 403 Männer, Frauen, Jugendliche, Schüler und Schüler-
erreichten als Läufer oder Walker das Ziel - eine gute Resonanz, freute sich das Organisationsteam der TSV Hitzacker um Reiner
Burmester trotz neuem Termin und einer Konkurrenzveranstaltung in Himbergen. Damit waren es zwar weniger Starter als in den
Vorjahren, doch nach 330 Voranmeldungen sorgten rund 100 Nachmeldungen noch für ein großes Teilnehmerfeld.
In dem verpasste Ole Marggraf, dem vor einigen Tagen ein Magen-Darm-Virus zugesetzt hatte, aus Hitzacker erneut knapp den
Gesamtsieg. Der für die LG Braunschweig startende Student ließ zwar Kersten Jäkel vom Post-SV Uelzen als Sieger der Jahre
2007 und 2008 klar hinter sich. Doch in einem spannenden Zweikampf um den Gesamtsieg musste er sich nach 39:15 Minuten
Ralf Härle vom VfL Börnsen geschlagen geben und wurde wie im Vorjahr Zweiter. Am Weinberg setzte sich der 45-jährige Härle
von Marggraf ab und feierte nach blanken 39 Minuten bei seinem dritten Herbsthärte-Start seinen ersten Sieg. Schnellste Frau war
in 51:03 Min. Kerstin Wiethake vom Post-SV Uelzen, die nach drei Jahren Pause wieder an ihre Herbsthärten-Siegesserie an-
knüpfte - das war ihr 14. Erfolg. Lydia Frenzel vom SC Lüchow sicherte sich in 52:55 Min. den inoffziellen Titel beste Lüchow-
Dannenbergerin, Jonathan Hunger von der TSV war in 40:58 Min. schnellster Läufer eines Lüchow-Dannenberger Clubs.
==> Ergebnisse -- Pressebericht(e) vom 26.10. (1) / 27.10. (2)  

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 27. Oktober 2009 (Zwei Artikel)
“Kein Lauf für Lutscher“
Ole Marggraf geschwächt nur Zweiter - Guter Hunger

Hitzacker
(koo). Die über 110 Stufen den Weinberg in Hitzacker hinauf - sie sind schon oft Läufern schmerzhaft in Erinnerung ge-
blieben. Bei der 18. Hitzacker-Herbst-Härte sind sie am Sonntag Ole Marggraf unangenehm in Erinnerung geblieben. Bis zum
Weinberg lag der früher für die TSV Hitzacker und seit Januar für die LG Braunschweig startende Marggraf mit dem späteren
Sieger Ralf Härle vom VfL Börnsen gleichauf. Der hatte schon rund eineinhalb Kilometer vor dem Ziel trotz offener Schnürsenkel an
einem Schuh weiter Gas gegeben. Und am Weinberg hörte der 45-jährige Zimmermann nicht auf, flog die Stufen fast hoch, währ-
end Marggraf abreißen lassen musste. Ein Magen-Darm-Virus vor einigen Tagen hatte ihn entscheidend geschwächt, am Berg
hatte er nichts mehr zuzusetzen. Und so konnte der gegenüber Marggraf 25 Jahre ältere Härle nach genau 39 Minuten mit 15 Se-
kunden Vorsprung auf Marggraf locker ins Ziel laufen.
Dieser Zweikampf war einer der vielen spannenden Aspekte des 10-km-Geländelaufes durch die Elbhöhen. Trotz neuem Termin
und einer Konkurrenzveranstaltung war der von der TSV als „Kultlauf“ bezeichnete Lauf wieder ein Highlight im hiesigen Sportka-
lender, das am Ende rund 400 Starter - darunter 35 Walker und Wanderer - erfolgreich beendeten. Auch die Organisatoren freuten
sich über eine reibungslose Veranstaltung. Bei herrlichem Herbstwetter und somit idealen Bedingungen erwies sich die Härte da-
bei erneut als Herausforderung für alle Starter. „Das ist kein Lauf für Lutscher“, hatte Reiner Burmester vom Organisationsteam
kurz vor dem Start am Kniepenberg den Teilnehmern noch einmal mit auf den Weg gegeben, von denen viele bis an die Leistungs-
grenze gehen, so manche Gehpause einlegen und besonders am Weinberg auf die Zähne beißen mussten. Mit nur vier Finishern
unter 40 Minuten war diesmal zwar nicht die große Masse schneller Starter dabei. „Da gab es schon mehr“, erklärte Burmester.
Der Streckenrekord wurde zudem um rund zweieinhalb Minuten verfehlt. Das sei trotzdem kein schlechter Lauf gewesen, „solche
Jahre gibt es nun einmal“, so Burmester. Nebenbei wurden dafür zwei Altersklassenrekorde geknackt.
Der Zweikampf an der Spitze, in dem der derzeit beruflich stark eingespannte und auch nicht ganz fitte Kersten Jäkel vom Post-SV
Uelzen als Sieger der beiden Vorjahre nicht eingreifen konnte, erregte die größte Aufmerksamkeit. Doch auch andere Starter
sorgten für Beifall der vielen Zuschauer an der Strecke zum Ziel am Verdo in Hitzacker. Beispiel Jonathan Hunger: Der 20-Jährige
von der TSV Hitzacker war in 40:58 Min. der beste Starter eines Lüchow-Dannenberger Clubs und Siebter der Gesamtwertung
Einige Passagen lief Hunger alleine und freute sich im Ziel über eine persönliche Härte-Bestleistung. Beispiel Jürgen Schwarz vom
SCL: Der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Verbandes war in 42:43 Min. Achter der Gesamtwertung sowie Zweiter der M45
hinter Härle. 63 Sekunden hinter Schwarz lief Hans-Joachim Heermann als Dritter der M45 ins Ziel vor Uwe Hamann, dessen 44:45
Min. ebenfalls eine gute Leistung sind. Oder Beispiel Wolf Stahlknecht: Der Luckauer rannte in 47:44 Min,. zum Sieg in der M55
vor IGAS-Starter Hermann Walther (50:30 Min.). Und in der M60 sicherte sich Burmester in 49:02 Min. Platz eins mit viel Vor-
sprung.
Kurzfristig war auch der früher für die TSV laufende Stefan Schuster angereist. 43:07 Min. bedeuteten Platz zehn in der Gesamt-
wertung und Rang drei der M30 vor Ralph Germ (IGAS/46:02 Min.) und dem nun in München lebenden Jan Burmester (TSV/47:29
Min.). Einen guten zweiten Platz erzielte in der M40 Thomas Münster (SV Gartow) in 44:17 Min.

Immer fair gewartet
Hitzacker
(koo). Dass Lydia Frenzel vom SC Lüchow derzeit Lüchow-Dannenbergs schnellste Läuferin ist, stellte sie bei der
Hitzacker-Herbst-Härte erneut unter Beweis. Nach 52:55 Min. blieb für sie die Uhr stehen - eine gute Leistung der 16-Jährigen, die
als Siegerin der weiblichen Jugend B fast zwölf Minuten Vorsprung vor Teamkollegin Sophia Frank hatte. Nur zwei Frauen und eine
Schülerin waren bei diesem anspruchsvollen 10-km-Geländelauf schneller als Frenzel, Mitfavoritin Silvia Behn (SCL) fehlte verletzt.
Aber Behn gab sportlich fair zu: An Frenzels Zeit wäre sie überhaupt nicht herangekommen. Ein bemerkenswertes Comeback als
Siegerin feierte Kerstin Wiethake vom Post-SV Uelzen. Sie war bei allen 18 Herbst-Härten bisher dabei. Und am Sonntag gelang
ihr nach drei Jahren Pause in 51:03 Min. wieder der Gesamtsieg - das war der 14. Dabei gehört sie ebenso wie Männersieger Ralf
Härle bereits der Altersklasse 45 an. In der Frauenklasse setzte sich die ehemalige Küstenerin Simone Reichstein in 53:38 Min.
an die Spitze. Sie läuft wie Marggraf für die LG Braunschweig und behauptete Platz eins vor Anna Kunad (TSV Hitzacker (54:27
Min.) und Mirja Heuer (VfL Langendorf/58:12 Min.).
Viele Jugendstarter und Schülerinnen und Schüler wagten sich an die Herbst-Härte, 65 beendeten sie sogar. Darunter waren er-
freulich viele aus dem Kreis, notierten die Organisatoren gerne. Die schnellsten waren mit Abstand Lennard Frank und Jannis
Hillebrand. Die Youngster des SC Lüchow und der IGAS Wendland liefen als Sieger der männlichen Jugend B zeitgleich in 46:20
Min. ins Ziel. Beide waren aber unzufrieden, denn sie stürzten oder knickten mehrmals um und vergaben so bessere Zeiten. Beide
warteten aber nach Patzern stets sportlich fair, bis der andere weiterrennen konnte, obwohl sie Konkurrenten im Lauf-Cup sind.
Einige bemerkenswerte Zeiten erreichten Schülerstarter: Joschka Gottesleben vom Ausrichter TSV knackte beispielsweise in
49:35 Min. als Sieger der M15 die 50-Minuten-Marke. Sein Teamkollege Paul Schneeberg wurde in 51:59 Min. Sieger der M12.
Marten Kracke setzte sich in der M11 in 52:10 Min. mit sechs Sekunden Vorsprung vor seinem IGAS-Mitstreiter Jakob Boick
durch. Marten Schulz (IGAS) siegte in der M10 in guten 52:54 Min. Und Juri von Knobelsdorff knackte in 59:15 Min. als M8-Sieger
die Stunden-Marke. Bei den Mädchen siegte Jordis Herrmann von der TSV in der W13 in 55:57 Min.
==> Ergebnisse -- Pressebericht(e) vom 26.10. (1) / 27.10. (2) 
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ALLER ZEITUNG vom 27. Oktober 2009
Gelungene Premiere in der Südheide

Gelungene Premiere: Nach der ersten Auflage des vom VfR Wilsche/Neubokel veranstalteten Südheide-Marathons zeigten sich
am Samstag Organisatoren wie Teilnehmer zufrieden. Den Marathon-Sieg fuhren Hans-Günter Wolff (3:15 Stunden) und Irmgard
Eggert (4:20) ein. Im Halbmarathon setzten sich Claudia Parschau (1:34) und Stefan Hermann (1:32) durch.
Eine landschaftlich ansprechende Strecke und bestes Wetter zogen reichlich Lauf-Prominenz nach Wilsche. So befand sich mit
Marianne Dahl die Weltmeisterin im 24-Stunden-Lauf unter den 100 Teilnehmern, der 74-jährige Horst Preisler absolvierte bereits
zum 1657. Mal die 42,195 Kilometer. Organisatorisch ließ die Premiere kaum Wünsche offen. „Besonders dankbar bin ich den
Ortsfeuerwehren Wilsche und Neubokel, die für eine sichere Strecke sorgten“, sagte der Lauf-Spartenleiter des VfR Wilsche/Neu-
bokel, Stefan Hölter. Auch für Stärkung nach dem Lauf hatte das Organisationsteam gesorgt.
Den sportlich spannendsten Kampf gab es im Rennen um den Halbmarathon-Sieg. Nachdem sich eine Dreier-Gruppe um die
spätere Frauen-Siegerin Parschau früh abgesetzt hatte, wurde das Trio bei Kilometer fünf von vier weiteren Läufern verstärkt. Doch
der spätere Sieger Stefan Hermann schloss erst wesentlich später auf und begann sich bei Kilometer 15 abzusetzen. Mit sieben
Sekunden Vorsprung bezwang er Arne-Christian Wolff. Für Freude bei Organisator Hölter sorgte auch das erfolgreiche Abschnei-
den der Teilnehmer des AZ-Projekts „Von Null auf 21“. Hölter konnte stolz berichten: „Alle 20 sind ins Ziel gekommen.“
==> Ergebnisse 
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DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 27. Oktober 2009
Einsames Solo statt packendem Duell
Geestlauf: Wittmershaus lässt Sebrantke keine Chance

Fahrenhorst
(el). Beim 9. Geestlauf des LC Hansa Stuhr trafen mit Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Oliver Sebrantke (LC
Hansa Stuhr) erstmals die schnellsten Langstreckler aus dem Kreisgebiet aufeinander. Ein echtes Duell entstand daraus aller-
dings nicht. In 1:17:49 Stunden sicherte sich Wittmershaus ganz überlegen mit über zwei Minuten Vorsprung auf Sebrantke den
Sieg im Halbmarathon. Ähnlich unangefochten gewann Birgit Niemann-Scheffel in 1:39:48 Stunden bei den Frauen.
Als auf dem Fahrenhorster Sportplatz um Punkt zehn Uhr der gemeinsame Start zu den Läufen über zehn und 21,1 Kilometer er-
folgte, übernahmen Wittmershaus und Sebrantke zunächst noch in Sichtweite der Zuschauer gemeinsam die Führung. Doch im
Gelände machte Wittmershaus sich bald auf und davon. Bei Kilometer fünf betrug der Vorsprung bereits mehrere hundert Meter,
ohne dass Sebrantke dagegen hielt. „Drei Marathons in so kurzer Zeit, das rächt sich“, wertete Wittmershaus die fehlende Gegen-
wehr seines Kontrahenten, der wiederum befand: „Horst ist der bessere Läufer.“ Was für diesen Wettkampf ohne jeden Zweifel
stimmte.
Niemann-Scheffel eine Klasse für sich
Bei den Frauen unterstrich Birgit Niemann-Scheffel ihre derzeit starke Form. Erst vor einer Woche hatte die Stuhrerin beim Olden-
burger Citylauf in 41:40 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt. Mit fast zwei Minuten Vorsprung setzte sich Niemann-Scheffel
gegen die Zweiplatzierte Thanh-Hue Huynh (TC Bremen) durch.
Über die Hälfte der über 180 Teilnehmer entschieden sich in Fahrenhorst für das Rennen über zehn Kilometer. Torsten Naue von
der LG Bremen Nord wurde dabei in 37:10 Minuten seiner Favoritenrolle gerecht. Platz zwei sicherte sich Tri-Wolf Mario Lawendel.
Unerwartet dagegen der Rennverlauf bei den Frauen: Bei Kilometer sieben kam die bis dahin führende Sonja Rikken vom Kurs ab,
nachdem offensichtlich Motorcrossfahrer die Streckenmarkierungen teils unkenntlich gemacht hatten. Die Bremerin lief etliche
Meter zu viel und konnte den dadurch entstandenen Rückstand nicht mehr aufholen. „Ich denke, ohne den Umweg hätte Sonja
gewonnen“, erklärte die am Ende in guten 41:58 Minuten siegreiche Wenke Schauer (TuS Huchting).
In den Schüler- und Jugendklassen sammelten die polnischen Nachwuchsläufer von Stuhrs Partnergemeinde Ostrzeszow gleich
drei erste Plätze. Sehr gute Ergebnisse erzielten allerdings auch Natascha und Franziska Schröder. Die Geschwister gewannen
bei der B-Jugend und den A-Schülerinnen, diesmal noch für den TV Sottrum. Ab kommenden Jahr werden beide Lauftalente für
den FTSV Jahn Brinkum starten.
==> Ergebnisse  
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 28. Oktober 2009
Bekannte Siegergesichter auf dem Campus
Torsten Naue, Frank Themsen, Rebecka Weise-Jung und Fakja Hofmann bestimmen beim Uni-Lauf das Geschehen

Von Matthias Thode
Bremen-Nord. Torsten Naue und Frank Themsen, die beiden Erfolgsgaranten der LG Bremen-Nord, liefen beim 3. Jacobs-Univer-
sity-Lauf des Alfried Krupp College in Grohn deutliche Siege heraus. In Abwesenheit der leicht verletzten und zuvor als Favoriten
gehandelten Sebastian Lüning und Christian Pundt drückten die beiden M40-Senioren bei ihrem Lauf gleich von Beginn an aufs
Tempo. Torsten Naue bezwang somit in 17:42 Minuten, die er für die zwei Campus-Runden über knapp 5,2 Kilometer benötigte,
den Worpsweder Christoph Freudenfeld (18:14). Platz drei ging an den besten Uni-Läufer Joseph Kiprotich (18:29) vor Cvetomir
Dimov (18:35).
Schon auf der ersten Hälfte der ersten von vier Runden legte Frank Themsen im Zehn-Kilometer-Rennen 60 Meter zwischen sich
und das anfangs noch große Verfolgerfeld. Diesen Vorsprung baute das LGN-Ass immer weiter aus und erreichte in guten 36:08
Minuten das Ziel. Gemeinsam auf Rang zwei und drei folgten die Lemwerderaner Christian Eichinger und Waldemar Trudrung
(37:43). Platz fünf im stark besetzten Rennen sicherte sich Jörg Willig (38:42) vom Lauftreff Schwanewede vor dem vom SV
Werder Bremen zur LG Bremen-Nord gewechselten Christoph Mahr, der 39:18 Minuten benötigte. Bestens bekannt auch die
Gesichter, die sich die Siege in den Frauenwertungen sicherten. Die Nordbremerin Fakja Hofmann, für LG Regensburg startend,
lief neben ihrer Organisationstätigkeit über die fünf Kilometer in 18:46 Minuten einen überlegenen Erfolg heraus. Locker laufend,
aber dennoch ungefährdet gewann Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord) in 42:03 Kilometern das Zehn-Kilometer-Rennen.
Mit Altersklassen-Erfolgen über die zehn Kilometer gekrönt wurden die guten Leistungen der Nordbremerin Maren Huckschlag
(48:20) über die zehn Kilometer in der W40 sowie ihrer Vereinskollegen Kurt Petereit (50:54) aus der M70 und Martin Voß (53:03)
aus der M60. Für den Lauftreff Schwanewede erfolgreich war Holger Bannies (41:58) aus der M 45. Gleich einen gelungenen
Doppelstart legte Ronny Paduch von den Freien Turnern Blumenthal hin. Der M50-Läufer belegte nach seinem Sieg über die fünf
Kilometer (20:29) über die doppelte Streckenlänge Altersklassenplatz zwei in 44:33 Minuten. In den Jugendwertungen setzte sich
über die zwei Runden Philipp Thielen von der LG Bremen-Nord in 19:26 Minuten und über die vier Runden Ryan Cairns (41:11) von
der Jacobs Uni durch.
Der eigentliche Gewinner des 3. Campus-Laufes ist allerdings die gemeinnützige Organisation SOLWODI, die die gesamten
Meldegelder der knapp 130 Läufer für die Unterstützung und Hilfe von zur Zwangsprostitution gezwungenen Frauen in Kenia erhält.
==> Ergebnisse  
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 28. Oktober 2009
Nacht-Marathon lockt 34 Starter an

Bremen-Nord
(mde). 34 Läufer ließen sich Sonntag ab ein Uhr in der Nacht trotz strömenden Regens nicht vom Start zum 6. Zeit-
sprung-Marathon vor der Strandlust in Vegesack abhalten. Für ihre Unverzagtheit wurden die Marathonis und Halbmarathonis bei
nachlassendem Regen mit angenehmen Lauftemperaturen von zehn Grad Celsius belohnt.
Sieger Dirk Oesten aus Bremerhaven absolvierte somit zu nachtschlafender Zeit die 21 Runden entlang der Weserpromenade in
guten 3:27:02 Stunden. Abzüglich der zusätzlichen Stunde aufgrund der Zeitumstellung, so die ursprüngliche spaßige Idee hinter
dem nächtlichen Ausdauerlauf, eine absolute Spitzenzeit von 2:27:02 Stunden. 8:51 Minuten zurück folgte der ehemalige Nord-
bremer Thomas Eberhardt (OT Bremen). Den dritten Rang sicherte sich der Hamburger Michael Baß (3:41:59). Helmut Rosieka,
der Lokalmatador und Erfinder des Zeitsprung-Marathons, bewältigte seinen 303. Marathon in 4:34:03 Stunden auf Gesamtrang
16. Mit einer ordentlichen Zeit von 4:10:26 Stunden ging der Frauengesamtsieg an Claudia Erdmann aus Kaltenkirchen.
Den erstmals im Rahmen des Zeitsprungs gewerteten Halbmarathon gewannen Kevin Püschel (1:41:59) aus Nordhorn und die
Jugendliche Nadine Roskosch (2:05:03) vom LC Hansa Stuhr. Der vereinslose Nordbremer Johannes Dolle musste sich Kevin
Püschel nur um zwei Minuten geschlagen geben.
==> Ergebnisse: Marathon / Halbmarathon
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WALSRODER ZEITUNG vom 28. Oktober 2009
Schöner Abschluss der Volkslaufsaison in Kirchboitzen
7-km-Lauf: Entscheidung um drei Zehntel

Kirchboitzen.
Sonniges Wetter hatten 120 Läufer und Läuferinnen aus weiten Teilen Niedersachsen am Sonntag bei den Herbst-
läufen des SV Kirchboitzen, nur der Wind beeinträchtigte etwas. Die gut organisierte Veranstaltung war zugleich mit dem Haupt-
lauf über 7 km der Abschlusslauf des SFA-Cups.
32 Kinder starteten beim Lauf über 800 m, bei den Jungen siegte Christian Meyer vom MTV Bispingen vor Lennart Hempel aus
Walsrode und Tobias Witzel vom SVV Rethem. Johanna Muhme vom MTV Bispingen war wieder einmal schnellstes Mädchen,
gefolgt von Paula Meyer, ebenfalls MTV Bispingen, und Marie Hörmann vom SVV Rethem. Mit 19 Teilnehmern und Teilnehmer-
innen war der Schülerlauf über 1.600 m schwächer besetzt, hier siegte Jan-Ole Witthöft vom MTV Bispingen vor Tim Cordes vom
SVV Rethem und Jannes Niemann vom SV Hodenhagen. Sonja Oltmanns vom SVV Rethem war mit großem Abstand als Ge-
samtzweite das schnellste Mädchen, sie ließ ihre Vereinskameradin Maite Göbbert deutlich hinter sich, Dritte wurde Finja
Rentzsch-Holm vom SV Kirchboitzen.
Die meisten Läufer und Läuferinnen starteten im Hauptlauf, dem Cup-Lauf, über 7 km, 53 Teilnehmer kamen hier ins Ziel. Ralf
Zacharias und Arne Nilas Sobczak, beide vom MTV Soltau, kamen nebeneinander ins Ziel, Zacharias hatte um einen Hauch
(0,3 s) die Nase vorn. Dritter wurde Matthias Lang vom TuS Hermannsburg. Nicole Leonhardt vom SV Kirchboitzen und Marathon-
club Walsrode siegte bei den Frauen, ihr folgte Petra Berkath vom Marathonclub Walsrode und Ulrike Tietje vom TSV Grün-Weiß
Otersen. Den abschließenden 14-km-Lauf gewann Andreas Kornelsen vor Heinz Koslowski vom Marathonclub Walsrode und
Adrian Michael Llewellyn aus Ahlden, bei den Frauen siegte Karin Haake vom TSV Lemke vor Irene Wachtmann vom Team „Frei-
lauf Visselhövede“ und Katharina Biniok vom TuS Kolenfeld.
==> Ergebnisse   
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. Oktober 2009
Auricher siegten beim Staffellauf
Leichtathletik: Erfolg in Logabirum

Logabirum.
Zum neunten Mal richtete Fortuna Logabirum eine Staffellauf-Veranstaltung aus. Drei Läufer bildeten eine Staffel. Ein
Rundkurs von 5,3 km auf meist asphaltierter Strecke, teilweise auf dem Ostfrieslandwanderweg, war abzulaufen. Dazu gehörten
auch zwei Autobahnbrücken-Überquerungen. Schnellste Staffel waren die Auricher Roadrunners. Holger Sigl, Marko Wolf und
Christian Frerichs benötigten für die 3 x 5,3 km nur 1:00:44 Stunden.
Auch mehrere Läufer der Emder LG waren flott unterwegs. Die „Emder LG Windhunde" mit den 17-jährigen Hendrik Peters, Ralf
Wilken und Kevin Schoneboom belegten bei den Herren Rang fünf in in 1:04:48 Stunden. Michael Kortylack, Helmut Kirschke und
Frank ter Jung belegten Platz acht in 1:11:04 Stunden.
Bei den Frauen waren sieben Staffeln gestartet, drei davon kamen von der Emder LG. Die ELG-Staffeln erreichten Rang drei
(Gisela Kortylack, Foline Engelbarts, Evelyn Schulz in 1:18:18 Stunden), Rang 4 (Anne Weyers, Irene Wagner, Gabi Sünkel/
1:18:57) und Rang 5 (Elvira Schröder-Müller, Marion Ringena, Käthe Voß/1:25:27 Stunden). Es siegte die LG Wilhelmshaven/TuS
Zetel in 1:12:55 Stunden.
==> Ergebnisse  
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 29. Oktober 2009
Neuer Teilnehmerrekord beim 18. Team-Lauf aufgestellt
Bei optimalen Witterungsbedingungen gingen 488 Aktive an den Start

Upjever.
Teilnehmerrekord beim 18. Zehn-Kilometer-Teamlauf auf dem Fliegerhorst Upjever: Mit 488 Läufern (2008: 417) wurde nur
knapp die angepeilte 500er-Marke verfehlt. Für die Organisatoren, die von den Athleten durchweg viel Lob einheimsten, ist das je-
doch kein Problem. „Es werden immer mehr“, freute sich der Teamlauf-Projektoffizier, Oberleutnant Friedrich Böhmke vom Objekt-
schutzregiment der Luftwaffe, über die große Resonanz auf die Laufveranstaltung. Das Bilderbuchwetter, das für optimale Lauf-
bedingungen sorgte, tat ein Übriges. Was 1992 als Wettkampf vor allem für Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr be-
gann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem wahren Lauf-Happening für alle entwickelt. Auch wenn für viele Teilnehmer die persön-
lichen Bestzeiten im Vordergrund standen, war die Veranstaltung für die meisten Athleten auch ein „Genuss-Lauf“.
Das gilt auch für die schnellste Frau, Manuela Schulz von der LG Wilhelmshaven, die nach 41:08 Minuten die Ziellinie passierte.
„Hier ist es immer sehr schön“, schwärmte die Jadestädterin von „Norddeutschlands grünstem Straßenlauf“, der auf der Flieger-
horst-Ringstraße größtenteils durch Wald führt. Von „sehr guten Laufbedingungen“ sprach auch Sieger Holger Grigat vom VfL Ger-
mania Leer (34:28). Nachdem er anfangs das Hauptfeld anführte, setzte er sich etwa nach einem Drittel der Strecke an die Spitze.
Obwohl Grigat am vergangenen Montag noch am Frankfurt-Marathon teilgenommen hatte, konnte ihm gestern kein Mitläufer den
Sieg streitig machen. Die beiden Vorjahressieger Maik Wollherr (Sportschule der Bundeswehr Warendorf) und Waltraud Kloster-
mann (TV Norden) nahmen nicht am 18. Team-Lauf teil. Prominente Teilnehmerin war die Ex-Fußball-Nationalspielerin Kerstin
Stegemann. Die 32-Jährige Abwehr- und Mittelfeldspielerin bezeichnete den Lauf-Event scherzhaft als ein „Fitness-Programm für
Fußballerinnen im Ruhestand“. Bekanntlich beendete Stegemann, die Hauptfeldwebel an der Bundeswehr-Sportschule ist, nach
der EM 2009 in Finnland ihre Karriere in der Nationalmannschaft.
Bei der Teamwertung hatten die Vorjahressieger der LG Wilhelmshaven in diesem Jahr mit 3:05:00 Stunden das Nachsehen hinter
dem Team der Technischen Schule der Luftwaffe 3 aus Faßberg (03:03:02). Dritter der Teamwertung, bei der die fünf besten Lauf-
zeiten addiert werden, wurde das Wittmunder Jagdgeschwader 71 „Richthofen“. Erstmals in eigenen Trikots mit dabei waren die
„Jeveraner Unternehmer“, die mit 3:54:01 den 28. Platz (von 73 Teams) belegten. Abgesehen vom Sturz eines Läufers kurz nach
dem Start und von kleinen Problemen bei der Zeiterfassung mit den neuen Handgelenktranspondern war somit auch der 18. Team-
Lauf wieder eine runde Sache. Übrigens: Im vergangenen Jahr hatte Friedrich Böhmke eine eigene Teilnahme noch mit den Worten
abgelehnt, er spiele lieber Fußball. Ausgerechnet beim Kicken hat sich der Team-Lauf-Chef-Organisator jedoch vor kurzem den
Fuß gebrochen.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 1. November 2009 (Von Hartmann Jung)
Okeraner Läufer mit acht Klassensiegen
Guter Auftakt der 33. Talsperrenserie

Schulenberg/Okertalsperre.
Unten im Harzvorland war es ganz schön kalt und stellenweise neblig, nur 3° C., doch schon im
Okertal schien die Sonne und es wurde zusehends wärmer und am Start und Zielplatz am Ende des Schulenberger Arms der
Okertalsperre wurden 8 °C gemessen. Trocken, Sonnenschein und kein Wind, fast ideale Laufbedingungen und da kamen noch
einmal viele Nachmelder. Einige fielen aus, doch die über 40 Nachmelder waren in der Überzahl, so dass am Ende knapp 170
Läufer und Läuferinnen an den beiden Läufen teilnahmen. Pünktlich um 14.00 Uhr wurde das kleine Feld der Walker zum Auftakt
der dreiteiligen 33. Harzer Talsperrenserie auf die Reise geschickt. Nach nur 49:13 Minuten hatte Peter Düe (SG Misburg) die
cirka 7,2 km beendet; nur knapp dahinter Johannes Woll (TSG Bad Harzburg). Schnellste Walkerin war Ulrike Menke aus Goslar.
 Zum Start der Kurzstrecke über ca. 4,6 km, stellten sich 57 Läufer und Läuferinnen, von der 8-jährigen Merle Leuner aus Claus-
thal-Zellerfeld. bis zum 77-jährigem Karl-Heinz Römer (LG Wesertal) waren alle Altersklassen vertreten. Im Vorlauf hatte Patrick
Pavel (TSV Eintr. Wolfshagen) 15:41 Minuten vorgelegt, die galt es zu unterbieten. Andrè Kröhl vom MTV Astfeld schaffte es fast,
die Uhr blieb für ihm bei 15:54 Minuten stehen. Knapp dahinter Thorsten Werner (LG Osterode) und Frank Polzen (SV Union Salz-
gitter). Schnellster weiblicher Teilnehmer war Helena Reszkova (BTSV Eintr. Braunschweig) als 14. in 18:41 Min., vor Nina Cramm
(TV Klein Ilsede) und Marissa Ernst (LT Ilsede/Lahstedt) als 21. und 22. Bereits als 15. in ausgezeichneten 18:55 Min. erreichte
der 11-jährige Robert Hoffmann (Läufer-Team Oker) das Ziel. Beim Start war er fast Letzter, doch der Zuruf vom LTO-Chef Hart-
mann Jung “Du musst Gas geben” half. 
Dann war es soweit, über 100 Aktive versammelten sich an der Startlinie. Nach dem obligatorischem Startfoto für die Serienur-
kunde kam für das bunte Feld der erlösende Startschuß. Aus dem dicht gedrängtem Starterfeld bildete sich schnell eine zunächst
ununterbrochene Läuferschlange, die sich immer weiter auseinander zog, um dann im Wald ganz zu verschwinden, Nun hatten die
Helfer vom Läufer-Team eine kleine Pause und konnten sich in Ruhe bei einem Kaffee und Stück Kuchen auf den Einlauf vorbe-
reiten, zunächst galt es jedoch, die Zwischenzeiten nach einer von zwei zu laufenden Runden anzusagen. Aus der ersten Runde
kam, wie nicht anders zu erwarten, der Vorjahressieger Sebastian Hanelt (LG Göttingen/Seesen) und Emanuel Schoppe (sport-
TREND Braunschweig) gemeinsam nach 24:20 Min. Nach und nach, allein oder in kleinen Gruppen, durchliefen dann alle den
Start- und Zielplatz und wurden mit aufmunternden Worten in die zweite und letzte Runde verabschiedet. Kaum nahmen die
Letzten die 2. Runde in Angriff, da wurde schon der Sieger angekündigt. Hanelt hatte sich nach der Weißwasserbrücke nach cirka
10,5 km leicht von Schoppe abgesetzt und nach 48:35 Minuten und fast zwei gleichmäßigen Runden gewann er das Rennen
sicher vor Schoppe, der nur neun Sekunden später folgte. Mit Abständen kamen dann Knut Höhler (LG Göttingen), Süleyman
Kuzguncu (TSG Wildemann) als bester heimischer Läufer und Dominik Schrader (LG Braunschweig) ins Ziel. Bereits als 11. er-
schien schon die schnellste Frau, Tanja Hupfeld (LG Göttingen) nach 57:39 Minuten vor Silke Brinkmann (MTV Jahn Schladen) in
59:40 und Beate Schlimme (MTV Goslar).
Nach und nach kamen alle wieder zurück und nach 1:34 Stunden war das Rennen gelaufen. Beim warmen Tee wurde der Flüssig-
keitsverlust schnell wieder aufgefüllt, die Sachen gepackt und es ging ab nach Hause. Die Mitglieder des Läufer-Teams hatten die
beiden Zelte schnell abgebaut, den Start- und Zielplatz gesäubert und gegen 17.00 Uhr, nur zwei Stunden nach Startbeginn, war
es am Start- und Zielplatz am Ende der Okertalsperre wieder völlig leer und ruhig. Das Läufer-Team Oker konnte mit dem Auftakt
seiner 33. Talsperrenserie mehr als zufrieden sein, stiegen die Teilnehmerzahlen doch gegenüber dem Vorjahr um fast 25 %, bei
dem herrlichem Herbstwetter verlief die Veranstaltung reibungslos und das DRK Oker hatte auch keinen Einsatz.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 2. November 2009 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Marco Miltzlaff gewinnt den 34. Alfstedter Herbstlauf
Der traditionelle Alfstedter Herbstlauf lockte auch bei der 34. Auflage zahlreiche Läufer aus dem Elbe-Weser-Raum in den Nord-
kreis Rotenburg. Insgesamt 145 Läufer gingen bei trockenem Herbstwetter an den Start der neun Läufe zwischen 850 und 10 500
Meter Länge. Bei guten Bedingungen waren Läufer aus insgesamt 25 Vereinen beteiligt.
Im Hauptlauf über 10 500m konnte sich Marco Miltzlaff (M35) vom TV Scheessel im Feld der 32 Starter mit 39:39min deutlich vor
André Scheidt (OSC Bremerhaven/M35, 40:19) und Michael Tietje (TSV Otterndorf/M50) in 40:24min durchsetzen. Bei den Frauen
gewann Heike Groth (TSV Neuenwalde/W40) in 51:26min vor Urte Scholz (LG Kehdingen/W45, 53:45) und Sandra Schlessel-
mann (TSV Mehedorf/W30, 60:07).
Über die Kurzstrecke von 4700m siegte Tim Kosmata (MJA) von der LAV Zeven in 16:50min vor Doppelstarter Michael Tietje
(17:30) und Jannek Lührs (TSV Bremervörde/MJB, 19:35). Bei den Frauen gewann Anne Kathrin Kahrs vom ausrichtenden TuS
Alfstedt in 22:34 vor Dagmar Wienberg (W45/TSV Hönau-Lindorf,22:54) und Mareike Brandt (WJB/TSV Mehedorf, 24:04).
Insgesamt 23 Läuferinnen starteten im Lauf der Schülerinnen D über 850m. Mit Sophia Schlichtmann und Sina Schlichtmann be-
legten zwei Läuferinnen vom SC Hemmoor die ersten Plätze. Schnellste Läufer bei den D-Schülern war Tetjus Pape vom MTSV
Selsingen vor Marius Silies (LAV Zeven) und Bastian Stelljes (TuS Alfstedt). Die Schülerinnen C liefen eine Strecke von 950m. Hier
gewann Lara Teuchert vom SC Hemmoor mit großem Vorsprung. Bei den C-Schülern war Jonathan Wehe vor Alexander Heins
(beide LAV Zeven) und Colin Senger (TuS Alfstedt) erfolgreich. 
Im Lauf der Schülerinnen A über 1800m gewann Sarina Holsten (LAV Zeven/7:02) knapp vor Carolin Kahrs (TuS Alfstedt/7:06) und
Denise Stam (TSV Bremervörde/7:08; Bei den Schülern A gewann Lars von Kamp (TSV Bremervörde) im Rennen über 3100m in
11:18min vor Tjark Desebrock (TuS Alfstedt/11:31) und Thilo von Kamp (11:37). Bei der weiblichen Jugend B konnte sich Tami
Gerken (LAV Zeven/12:02) knapp vor Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde/12:03) über die Strecke von 3100m durchsetzen.
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 2. November 2009
Diettrich läuft erneut allen davon
Leichtathletik: Lokalmatador gewinnt Halbmarathon über 21,1 km in Oldenburg

Von Jan Baumgärtner
Oldenburg. Nach dem zweiten Platz beim Oldenburger City-Lauf hatte Georg Diettrich schon angekündigt, beim Halbmarathon
erneut anzugreifen. Am Sonntag ließ er Taten folgen. In der persönlichen Jahresbestleistung von 1:11:03 Stunden gewann der für
die LG Braunschweig startende Lokalmatador den Oldenburger City-Halbmarathon. Mit nur 21 Sekunden Rückstand lief Tammo
König (1. TC Oldenburg “Die Bären”) nach 21,1 km in persönlicher Bestzeit über die Ziellinie. Dritter wurde Achim Groenhagen (LG
Harlingerland/1:12:08) vor Christoph Paetzke (DSC Oldenburg/1:13:35). Die schnellste Frau war Fakja Hofmann (LG Telis Finanz
Regensburg/1:21:53). Um 10 Uhr schickte der Schirmherr des Laufes, Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner, die
knapp 1300 Aktiven mit dem Startschuss auf die Strecke durch Oldenburg. Der Veranstalter, der im Mai gegründete Oldenburger
Marathonverein, hatte nur mit 800 Läuferinnen und Läufern gerechnet und war entsprechend zufrieden.
Die vier Ersten im Ziel setzten sich kurz nach dem Start vom Feld ab und liefen bis km 12 zusammen. Bei km 13 verschärfte
Diettrich das Tempo und sprengte damit die Gruppe. Auch König, der im Vorjahr beim Jubiläumslauf den Halbmarathon gewonnen
hatte, musste eine Lücke lassen, blieb aber dran. “Ich konnte nie sicher sein, ob Tammo nicht noch herankommt”, sagte Diettrich.
Beide fanden viel Lob für die Strecke. Von der Roonstraße ging es über den Pferdemarkt zur Weser-Ems-Halle, zurück zum
Pferdemarkt, die Nadorster und Alexanderstraße entlang und wieder über den Pferdemarkt. Über die Ofener Straße und die Univer-
sität mussten die Teilnehmer laufen, um über den Quellenweg und die Hindenburgstraße zurück zur Roonstraße ins Ziel zu ge-
langen. Viele Zuschauer säumten die Strecke und unterstützten die Läufer. Bei den Frauen gab es einen klaren Sieg für Fakja
Hofmann in 1:21:53 Stunden. Zweite wurde Christin Kulgemeyer (TV Georgsmarienhütte/1:25:03), die vor Inga Jürrens (Emder LG/
1:29:17) ins Ziel kam.
Die Teamwertung bei den Männern ging an den 1. TC Oldenburg “Die Bären” mit Tammo König, Jens Nowak, und Ted Thumer in
3:56:43 Stunden vor dem TSV Großenkneten (3:59:23) und dem SV Lemwerder (4:04:48). “Das haben wir nicht erwartet, zumal
Jens Nowak nach einem Triathlon angeschlagen war. Wir hatten mit Lemwerder gerechnet”, sagte König. Das schnellste Frauen-
Team war der Lauftreff des SV Ofenerdiek (Sandy Werner, Petra Bohlmann, Anja Wendeln). In 5:10:21 Stunden gewannen die
Läuferinnen klar vor den Teams von Schwarz-Weiß Oldenburg (5:25:18) und der TSG Hatten-Sandkrug (5:28:16). 

“Generalprobe bestanden” (Von Patrick Buck)
Der Vorsitzende des Oldenburger Marathonvereins, Ralf Heinzel (45), zieht nach dem Halbmarathon ein positives Fazit.
Frage: Wie ist Ihr Fazit zum City-Halbmarathon?
Heinzel: Wir sind rundum zufrieden. Es gab ja auch Skepsis wegen des Termins und ob ein Lauf ohne komplette Marathondistanz
attraktiv genug sein würde. Aber knapp 1300 Teilnehmer sprechen eine deutliche Sprache.
Frage: Der Lauf war auch ein Test für den Marathon im kommenden Jahr. Generalprobe bestanden?
Heinzel: Ja, die Organisation hat geklappt, auch dank der vielen Helfer. Von den Läufern haben wir durchweg positive Rück-
meldungen bekommen. Nun werden wir analysieren, was wir beim nächsten Mal noch besser machen können. Es ist klar, dass
es bei so einer Veranstaltung mitten in der Stadt auch Probleme gibt. Ich hoffe aber, dass wir nach diesem Erfolg noch mehr Ak-
zeptanz erfahren.
Frage: Wird die Streckenführung so beibehalten?
Heinzel: Zwei von diesen Runden als Marathon ist eine Möglichkeit, das werden wir entscheiden. Ich bin mitgelaufen und finde,
dass ist eine schöne und schnelle Strecke.  
==> Ergebnisse  
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 4. November 2009
Auf dieses Event hat Lüneburg gewartet
Abschluss der Volkslaufserie im Landkreis Lüneburg

Westergellersen.
Der Gedanke habe schon viele Jahre existiert, erzählt Rolf Düngefeld, Leiter des seit sechs Jahren existieren-
den Lauftreffs des TSV Gellersen: "Wir sind häufig angesprochen worden, ob wir die Saison nicht mit einem Volkslauf bei uns
krönen wollten." In diesem Jahr boten Düngefeld und sein fünfköpfiges Organisationsteam erstmals den Herbstlauf des TSV
Gellersen an. Belohnt wurden sie für ihre Mühen und auch ihren Mut mit der für eine Premierenveranstaltung erstaunlichen Betei-
ligung von mehr als 500 Läufern und Walkern.
Über 200 Teilnehmer hatten sich wohl aufgrund der trockenen Witterung erst am frühen Sonntagmorgen für den landschaftlich
attraktiven Lauf durch den Einemhofer Forst entschieden. "Die vielen Nachmeldungen haben uns organisatorisch ganz schön ge-
fordert", stöhnte und freute sich Düngefeld gleichermaßen. Mit Start und Ziel auf den Sportplätzen an der Grundschule Wester-
gellersen konnten sie zwischen drei verschiedenen Distanzen von 5,3 und 11,2 Kilometern bis zum Halbmarathon wählen. Für die
Kinder und Jugendlichen gab es Läufe über 500, 1000 und 200 Meter. "Die werden wir im nächsten Jahr an den Anfang verlegen.
Durch die vielen Altersklassen der Hauptläufe hat die Siegerehrung sehr lange gedauert. Dadurch mussten die jungen Läufer zu
lange auf ihre Urkunden warten", übte der Organisator Selbstkritik und kündigte zugleich eine Neuauflage an.
Sportlich konnten sich die Teilnehmerfelder allemal sehen lassen. Trotz der Konkurrenz durch den etablierten Süderelbe-Halb-
marathon in Hamburg-Neugraben hatte sich die Laufelite nicht nur aus dem Kreis Lüneburg für den Start im Einemhofer Forst ent-
schieden. Immerhin bildete der 1. Herbstlauf den Abschluss des SALAH-Cups, der aus acht Läufen bestehenden Volkslaufserie im
Landkreis Lüneburg. Die Gesamtführenden Carsten Horn (VfL Suderburg) als Halbmarathon-Sieger in 1:22:26 Stunden und Sabine
Heidmann (MTV Obermarschacht) als Halbmarathon-Zweite in 1:44:44 Stunden verteidigten ihre Spitzenposition.
Weitere Laufsieger:
Halbmarathon: Regina Krüger (LAP Lüneburg) 1:36:42 std. 11,2 Kilometer: Dennis Lauterschlag (MTV Amelinghausen) 42:40 min.
und Doris Freitag (ohne Verein) 50:17 min. 5,3 Kilometer: Frank Schuch (SC Vierhöfen) 19:45 min. und Katrin Goldbeck (ohne Ver-
ein) 25:46 min. 2,1 Kilometer: Marcel Hackbarth (TSV Gellersen) 9:51 min. 1,1 Kilometer: Quentin Putensen 3:26 min. und
Antonia Böge (beide Grundschule Westergellersen) 3:47 min.
==> Ergebnisse 
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 4. November 2009
Zukunft des Halbmarathons ist ungewiss
Leichtathletik: Rückläufige Teilnehmerzahlen

Neugraben-Fischbek.
Fischbek - Herbstliche Farbenpracht mit roten, gelben und braunen Blättern, doch nur wenige Leichtath-
leten wollten den "Indian Summer" beim 34. Halbmarathon der LG Hausbruch-Neugraben-Fischbek (LG HNF) durch das Alte Land
laufend genießen. Gerade einmal 338 Aktive hatten für die 21,0975 Kilometer lange Strecke sowie für den Zehn- und den Fünf-
Kilometer-Lauf gemeldet. "Diese Tendenz mit rückläufigen Teilnehmerzahlen beobachten wir seit eineinhalb Jahren", sagte Veran-
stalter Mark Schepanski, der zwei Gründe dafür ausgemacht hat: "Erstens ist der Laufboom nicht mehr so groß wie vor fünf oder
sechs Jahren und zweitens erleben wir hier die Auswirkungen der Finanzkrise. Die Menschen überlegen sich, wo sie sparen
können. Und da wird oft zuerst an den Freizeitbereich gedacht, auch wenn bei uns die Startgebühr mit zehn Euro vergleichsweise
gering ist."
Kosten und Fahrt nicht gescheut hatte Herbert Schreiber aus Delmenhorst, der mit 77 Jahren ältester Läufer auf der Fünf-Kilo-
meter-Strecke war. Hier lief mit Pelle Ramm (acht Jahre) vom TV Fischbek auch der jüngste Aktive. Die ältesten Teilnehmer beim
Halbmarathon waren Achim Lemke (Blau-Weiss Buchholz) und Heinz Bartel aus Ahrensburg (beide 75). Lemke wurde nach
2:09:39 Stunden in der Gesamtwertung 119. und ließ damit 15 teilweise viel jüngere Läufer hinter sich. Bartel belegte nach 2:17:57
Std. Gesamtplatz 127.
Sieger wurde Mourad Bekakcha von der LG Wedel-Pinneberg (31) nach 1:14:42 Stunden, der sich damit gleichzeitig Hamburger
Halbmarathon-Meister nennen darf, da die Veranstaltung auch als Landestitelkampf der Hansestadt ausgeschrieben war. Für die
Meisterschaft musste jedoch extra gemeldet werden, sodass der Zweite des Laufes, Lutz Wolfram (51, ebenfalls Wedel-Pinne-
berg) nicht als Hamburger Vizemeister gewertet wurde. Wolfram, obwohl 20 Jahre älter als Bekakcha, benötigte für die gesamte
Strecke nur 17 Sekunden mehr als der Sieger. Bester Teilnehmer von südlich der Elbe war Mathias Thiessen von der gastgeben-
den LG HNF, der nach 1:23:09 Stunden als Achter im Ziel war. Hamburger Vizemeisterin der Gesamtwertung wurde Silke Gielen
(52) vom Harburger SC vor ihrer Klubkollegin Monika Belau (55). Den Gesamtitel holte Manuela Sporleder (38) vom 100 Marathon
Club. Organisator Schepanski aber denkt ernsthaft darüber nach, ob es bei den rückläufigen Meldungen noch Sinn macht, im
Herbst einen Halbmarathon zu veranstalten.(ml)
==> Ergebnisse  
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 5. November 2009
"Das kann nicht alles sein"
Beim Ellernbruch-Crosslauf zieht Wittmershaus gegen Oberschilp den Kürzeren

Von Christiane Golenia
Weyhe. Die Bilder aus der vergangenen Cross-Saison sind noch in guter Erinnerung: Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord),
Christian Siedlitzki (SG Findorff) und Horst Wittmershaus (SC Weyhe) kämpften gemeinsam um den Sieg auf der Langstrecke.
Gleich zu Beginn der neuen Saison trat das Trio beim 108. Ellernbruch-Waldlauf in Weyhe erneut zum sportlichen Vergleich an.
Überlegener Sieger war diesmal Andreas Oberschilp - und das, nachdem er zuvor schon die Mittelstrecke für sich entschieden
hatte. Bei den Frauen feierte Nicole Krinke (LG Nienburg) einen ebenso souveränen Doppelsieg. Mit 230 Teilnehmern hatte der
Ellernbruch-Waldlauf einmal mehr ein sehr gute Beteiligung. Und auch diesmal stieß die Langstrecke auf das größte Interesse:
Die Hälfte aller Läufer startetete im Rennen über 8200 Meter. Vom Start weg führte zunächst Wittmershaus das Läuferfeld an.
Siedlitzki fiel nach der ersten Runde leicht zurück, doch Oberschilp klebte dem Weyher weiterhin an den Fersen.
"Ich wusste, dass das nicht alles sein konnte. Nicht nach der starken Saison, die Andreas hatte", ahnte Wittmershaus. Schließ-
lich hatte Oberschilp zuletzt vor vier Wochen in Zeven beim Halbmarathon (1:11:42 Stunden) eine klasse Vorstellung geboten. Und
tatsächlich machte der Nordbremer in der vorletzten Runde ernst, zog vorbei und baute seinen Vorsprung auf Wittmershaus in
27:17 Minuten noch auf satte elf Sekunden aus.
Mehr Maßarbeit hatte Oberschilp zuvor bei seinem Sieg über die Mittelstrecke von 4000 Metern walten lassen. Mit gerade einer
Sekunde Vorsprung hatte er sich in 14:11 Minuten im direkten Duell mit dem Huchtinger Nils Trimpe behauptet.
Krinke bei den Damen zweimal vorn
Auch Nicole Krinke hatte zuletzt in Zeven (1:22:08) imponiert. "Ich musste nach einer Rippenverletzung und aufgrund einer Throm-
bose Zwangspausen einlegen. Vielleicht bin ich deshalb so gut drauf", strahlte die Nienburgerin. Sowohl über 4000 Meter (16:04)
als auch über 8200 Meter (31:29) enteilte Krinke leichtfüßig ihren Konkurrentinnen. Auf der Mittelstrecke sicherte sich Maren
Rösner (TSV Schwarme) in locker herausgelaufenen 17 Minuten Platz zwei. Auf der Langstrecke ging die Ränge zwei und drei an
Geestlaufsiegerin Wenke Schauer (TuS Huchting) und an Krinkes Vereinskameradin Christine Grammer.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 8. November 2009 (Von Hartmann Jung)
Spannender Endspurt auf der Dammkrone
Genau 333 liefen oder walkten mit um die Granetalsperre

Granetalsperre bei Astfeld.
Am Vormittag schien noch die Sonne, doch kaum waren am frühen Nachmittag die beiden Zelte
aufgebaut, begann es leicht zu regnen. Beim Läufer-Team Oker waren aus 158 Vereinen/Wohnorten insgesamt 322 Meldungen für
die drei Entscheidungen der zweiten Veranstaltung der 33. Harzer Talsperrenserie eingegangen. Unerwartet die großen Ausfälle
(ca. 50), die aber durch Nachmeldungen wieder ausgeglichen wurden. Beide Laufstrecken sind sehr abwechslungsreich, mit
mehreren Steigungen und sind trotzdem bei den Läufern sehr beliebt und zudem noch vorletzter Wertungslauf zum Südnieder-
sachsen-Cup. Hier konnten noch einmal kräftig Punkte gesammelt werden. Die zahlreichen Zuschauer, Betreuer und Angehörigen
an der Staumauer sahen spannende Laufentscheidungen und die Läufer und Läuferinnen freuten sich über den freundlichen Em-
pfang nach dem anstrengenden Lauf. Fast immer ist an der “Grane” ein äußerst unangenehmer Wind, der besonders auf der Stau-
mauer - das Ziel schon greifbar nahe - noch einmal viel Zeit und Kraft kostet.
22 Walker starteten um 14.00 Uhr auf die Reise rund um die Grane. Nach 1:31:42 Stunden kam allein mit großem Vorsprung Ingo
Daseler-Schluer (TB Stöcken) vor Johannes Woll (TSG Bad Harzburg) und Ruth Haeuseler (Hannover) ins Ziel. Die große
Schladener Gruppe kam gemeinsam nach 2:12 Std. ins Ziel.
Genau 99, im Vorjahr 100, drängelten sich am Ende der Staumauer zum Start der Kurzstrecke. Nach nur wenigen Metern auf der
Dammkrone bildete sich sofort eine Spitzengruppe mit allen Favoriten. Am Ende der Staumauer, nach ca. 600 m verschwanden
dann alle im Wald, um nach ca. 15 Minuten wieder aufzutauchen. Doch schon nach 12 Minuten erschienen die ersten Läufer. Was
war los, unmöglich konnte die Originalwendepunktstrecke in dieser Zeit abgelaufen sein. Der Streckenposten hatte vor einer
Matschpassage, die an dem Vortagen vergeblich versucht wurde trocken zu legen, um die Läufer und Läuferinnen, die ja hier hin
und zurück mussten, vor dem glatten Untergrund zu schonen, die Strecke verkürzt. Wie gehabt, Patrick Pavel (TSV Eintracht
Wolfshagen), gewann auch den 2. Lauf in 14:44 Minuten vor Andrè Kröhl (MTV Astfeld) und Thorsten Werner (LG Osterode), exakt
der Einlauf der Vorwoche. Neele Urbanke (TSV Eintr. Wolfshagen) beendete den Lauf als schnellster weiblicher Teilnehmer nach
18:39 Minuten vor Anke Gardewin (LT Ilsede/Lahstedt) und Nina Cramm (TV Klein Ilsede). 
Um 15.00 Uhr rief Veranstaltungsleiter Hartmann Jung - seit nunmehr 33 Jahren - dann zum Hauptlauf rund um die Sperre auf.
Über 200 Läufer und Läuferinnen stellten sich unmittelbar an der Schranke auf, dann erfolgte der erlösende Startschuss und aus
dem dicht gedrängtem, großen, bunten Läuferpulk wurde schnell eine zunächst ununterbrochene Läuferschlange, die dann in nur
wenigen Minuten außer Sichtweite war. Sebastian Hanelt (LG Göttingen/Seesen) und Emanuel Schoppe (sportTREND Braun-
schweig) bestimmten, wie beim Auftakt in der Vorwoche, von Beginn das Rennen und konnten sich schon bald absetzen. Nach
ca. 13,5 km suchte Schoppe eine Vorentscheidung, doch Hanelt ließ sich nicht abschütteln. Schon in Sichtweite der Zuschauer
führte noch Schoppe, doch in der letzten Kurve zog Hanelt an und nach 47:54 Minuten durchlief er das Ziel, nur zwei Sekunden vor
Schoppe. Gut eine Minute später kam mit Jürgen Jünemann aus Würzburg ein völlig “Unbekannter” von der ca. 14,5 Rundstrecke
zurück. Dominik Schrader (LG Braunschweig) war als 4. diesmal vor dem besten heimischen Läufer, Süleyman Kuzguncu (TSG
Wildemann). Bereits als 18. in guten 55:52 Minuten tauchte Cathrin Cronjäger (LG Göttingen/Osterode) auf, nur knapp vor Tanja
Hupfeld und mit bereits zwei Minuten Abstand dann Silke Brinkmann (MTV Jahn Schladen). Cathrin wollte ihren gewonnen, gra-
vierten Glaskrug gleich am Abend noch einweihen.
In kleinen oder größeren Gruppen oder auch einzeln kamen alle zurück und erhielten den verdienten Beifall. Erstaunlichweise liefen
in diesem Jahr viele Frauen (50) mit, in der Seniorenklasse W 40 immerhin 16, das gab es noch nie. Nach dem Lauf war natur-
gemäß der Getränkestand mit dem warmen Tee umlagert, galt es doch die verlorene Flüssigkeit wieder aufzufüllen. Fast eine
Stunde dauerte es, langsam wurde es schon dunkel, dann waren die letzten Zeiten und Startnummern von genau 212 (178 im Vor-
jahr) Läufer und Läuferinnen im Ziel registriert. Die kleine Helferschar des Läufer-Teams Oker hatte wiederum alles im Griff, der
warme Tee wurde am Ende zwar knapp, aber es reichte für alle. Das DRK Oker betreute die Läufer auf der Strecke in gewohnter
Weise.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 9. November 2009 (Von Manfred Scholz)
Starke Läufer, gute Zeiten
Kathleen Klose vom ESV und Susanne Dörries aus Emmerthal die Frauensieger

Leichtathletik.
Gleich doppeltes Pech hatte Sascha Sokolowski vom Luhdener SV bei seinem Auftritt beim 3. Baxmannlauf in
Hessisch Oldendorf: “Ich dachte, ich müsste noch eine Runde und bin daher Eike Steinmanns Tempoverschärfung nicht mitge-
gangen”, ärgerte sich der Zweite des 10-Kilometer-Laufes im Zieleinlauf, in den der Kirchdorfer Steinmann nach 37:18 Minuten mit
neun Sekunden Vorsprung vor Sokolowski einbog. In den letzten von etwas mehr als neun Runden hatte der Luhdener geführt,
aber da er seine Uhr vergessen hatte, wusste er am Ende auch nicht, dass er kurz vorm Ziel war. Der Sieger von 2007 war mit
seinem Erfolg in Hessisch Oldendorf sehr zufrieden: “ Ich bin am Anfang zu schnell angegangen, musste nach drei Runden die
Führung abgeben, habe aber am Ende noch mal alles für den Sieg gegeben”, kommentierte der promovierte Biologe, der als
Wissenschaftler in Hannover arbeitet, seinen Lauf. Von dem Missgeschick seines Kontrahenten hatte er nichts gemerkt.
Lokalmatador Hauke Plutte vom VfL Hess. Oldendorf drehte derweil konstant seine Runden: “Etwas zu schnell angelaufen, nach
vorne ging nichts mehr und von hinten drohte keine Gefahr”, freute sich Plutte über seinen dritten Platz in 38:14 Minuten und
Runden zählen brauchte er nicht, dafür hatte er seine Familie an der Strecke. Zu einem weiterem Sieg und das völlig ungefährdet
lief bei den Frauen der ESV-Neuzugang Kathleen Klose in 44:52 Minuten, ihr waren die vielen Runden aber viel zu eintönig. Sie
siegte vor Gisela Hollstein (47:15 Minuten) vom VfL Bad Nenndorf.
Ungefährdet war letztlich auch der Sieg vom Thomas Ruminski vom SVE Hiddestorf, der in 16:59 Minuten vor Heiko Wolling vom
TV Jahn Welsede (17:21 Minuten) und Rico Beier vom VfL Bückeburg (17:42 Minuten) ins Ziel kam. “Ich wusste, dass ich gegen
Thomas Ruminski chancenlos bin, der kann 16:10 Minuten über 5 Kilometer laufen”, freute sich der Lokalmatador Wolling über
seinen zweiten Platz. Schnellster Schüler war der 15-jährige Andy Spieß vom TV Jahn Welsede, der nach 18:28 Minuten als
sechster des Gesamtklassements in Ziel kam. Mit Susanne Dörries aus Emmerthal gewann eine reine Freizeitläuferin die Kon-
kurrenz der Frauen auf der 5-Kilometer-Distanz. Sie siegte in 22:58 Minuten vor Silke Reckemeier vom ESV (25:19 Minuten) und
Kerstin Ladage aus Hess. Oldendorf, die 25:49 Minuten benötigte.
Der Jugendlauf über zwei Kilometer sah bei den Jungen Robert Bühre vom TSV Bokeloh vor Moritz Hänsler und Vincent Marahrens
aus Hameln vorn und bei den Mädchen erklommen Annika Tielke vom VfL Bückeburg und die Geschwister Luise und Johanna
Mauer vom Polizei SV Braunschweig das Siegerpodest. In der Walking-Konkurrenzen siegten Astrid Pollok vom VT Rinteln und
Günter Rodenberg. Mit dem neuen Teilnehmer-Rekord von 260 Läuferinnen und Läufer waren die Veranstalter sehr zufrieden und
viel Lob gab es auch von den Athleten sowie dem Bürgermeister. Die größten Steigerungen waren im Schülerbereich, wo 71 Nach-
wuchsläufer am Start waren, zu verzeichnen. Der erste Preis für die größte Gruppe ging an die Grundschule Hemeringen, die 300
Euro für die Klassenkasse mitnehmen konnte.
==> Ergebnisse / Fotos vom Lauf gibt’s unter www.fotomanni.com (Von Manfred Scholz)  
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NORDWEST ZEITUNG vom 11. November 2009  
Ideales Herbstwetter beim traditionellen Crosslauf
Leichtathletik: Team Laufrausch richtet erstmals Veranstaltung im Wildenloh aus

Wildenloh.
Über ideales Herbstwetter freuten sich mehr als 150 Aktive beim 28. Crosslauf “Lop dwasch dörn Wildenloh”, der
erstmals vom Verein Team Laufrausch ausgerichtet wurde. Die Organisatoren Markus Gabler und Till Luhmann dankten dem bis-
herigen Veranstalter vom SV Friedrichsfehn, Wolfgang Rose, für die Möglichkeit, diese Traditionsveranstaltung zu übernehmen.
Insgesamt 150 Aktive waren am Start. Den größten Andrang gab es beim Jedermannlauf. Bei den Leistungsläufen siegte über
9000 Meter Jakob Kukjan von der LG Wilhelmshaven. Bei den Frauen gewann Manuela Schulz, ebenfalls von der LG Wilhelms-
haven. Über die Mitteldistanz von 3200 Meter entschied der 16-jährige Alexander Korzuschnik aus Varel das Rennen für sich, bei
den Frauen siegte Dr. Heike Piotrowski. Über die Kurzstrecke von 1600 Meter waren Julian Hartung vom DSC Oldenburg und
Neele Harms vom TuS Ofen siegreich.
==> Ergebnisse der Leistungsläufe (HTML) / Ergebnisse als PDF 
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Presseinformationen vom 16. November 2009 (Von Hartmann Jung)
Sebastian Hanelt gewann alle drei Läufe
162 liefen beim dritten Lauf um die Okertalsperre mit

Altenau/Okertalsperre.
Beim dritten und abschließenden Lauf der diesjährigen 33. Harzer Talsperrenserie des Läufer-Teams
Oker um den Hauptarm der Okertalsperre gab es noch einmal gute Bedingungen für die 162 Läufer und Läuferinnen. Ungewöhnlich
mild, 14° Celsius und trocken, erst zum Ende fing es leicht an zu regnen, da gab es noch einmal spannende Kämpfe zu sehen.
Besonders die Bahnläufer konnten ihre Schnelligkeit auf der fast ebenen Langstrecke gut einsetzen. Durch Forstarbeiten waren auf
der Kurzstrecke einige Matschpassagen, dazu kamen durch den vorhergehenden Regen Schwierigkeiten auf den glatten Steinen
auf den Gefällabschnitten, aber alle 53 Teilnehmer kamen heil ins Ziel. In der Ausschreibung stand zwar ”Nachmeldungen nicht
möglich”, dennoch kamen noch einige “Schönwetterläufer” und wurden diesmal ausnahmsweise noch angenommen.
Auf der Kurzstrecke überraschte Lars Jung (Läufer-Team Oker), der die beiden ersten Läufe jeweils allein im Orga-Lauf lief, die
Favoriten mit einem hohem Anfangstempo. Doch Patrick Pavel (TSV Eintracht Wolfshagen) setzte sich am Berg leicht ab und lief
seinem dritten Tagessieg entgegen. Frank Polzen SV Union Salzgitter) zeigte eine kämpferische Leistung und wurde knapp vor
Thorsten Werner (LG SG Hattorf) Zweiter. Wie im Vorjahr, landete der 15-Jährige Markus Gattermann (LG SG Hattorf) auf dem
vierten Platz vor Lars Jung. Nina Cramm (TV Klein Ilsede) kam als 17. ins Ziel und war damit schnellster weiblicher Teilnehmer vor
Marisa Ernst (LT Ilsede/Lahstedt) und Monique Imhof (WSV Wieda). Bei den Walkern beherrschte Johannes Woll (TSG Bad Harz-
burg) das kleine Feld. 
Wieder über 100 Läufer und Läuferinnen stellten sich dann zum Start über die 12,6 km lange, gegenüber den beiden ersten
Strecken im Profil doch sehr einfachen Runde mit nur ganz geringen Höhenunterschieden. Schon nach nur wenigen Metern führten
Sebastian Hanelt (LG Göttingen/Seesen) und sein diesjähriger “Schatten” Emanuel Schoppe (sportTrend Braunschweig) das Feld
an und liefen beide zusammen die 12,6 km. Nach 42:47 Minuten, eine Sekunde schneller wie im Vorjahr, war Hanelt vor Schoppe
im Ziel. Mit über 2:30 Minuten Rückstand folgten dann Jörg Müller (TSG GutsMuths Quedlinburg), der sich im Sommer noch ver-
laufen hatte, und Süleyman Kuzguncu (TSG Wildemann). Erfreulich für das Läufer-Team, die Plätze Vier und Fünf für die beiden
Seniorenläufer Andreas Gast und Dr. Matthias Hoffmann, das war ein Doppelsieg in der Männerklasse M 45.
Manch einer der Männer mag sich doch gewundert haben, denn Tanja Hupfeld (LG Göttingen) lief vorn mit und der 13. Platz zeigt
eindeutig ihre Klasse. Als 45. folgte Christiane Koch (TSG GutsMuths Quedlinburg) schon mit fast sieben Minuten Abstand und
fast vier Minuten danach kam dann Sigrid Boeck (VfL 28 Ellrich) ins Ziel. Im Ziel wurde schnell ein Becher heißen Tee getrunken,
dann ging es nach Oker zum Duschen und dann in die Begegnungsstätte zur gemeinsamen Kaffeetafel. 

Sebastian Hanelt nun Serienrekordhalter
Acht Seriensiege für das Läufer-Team / Genau 662 liefen mit

Oker- und Granetalsperre im Oberharz.
Die dreiteilige 33. Harzer Talsperrenserie des Läufer-Teams Oker ist Geschichte. Nach
den drei Läufen begrüßte der Vorsitzende des Läufer-Teams Oker, Hartmann Jung, kurz nach 18.00 Uhr die Teilnehmer-/innen und
Begleitung in der Begegnungsstätte in Oker. Keine zwei Stunden dauerte die Auswertung des dritten Laufes und der Serienwert-
ung, dann hatten die “Auswerter” Heidrun, Hartmann und Lars Jung die Zeiten eingegeben, die Ergebnislisten und Urkunden des
dritten Laufes und der Serie ausgedruckt. Insgesamt wurden die Zeiten von 662 Läufern und Läuferinnen aus 182 Vereinen bzw.
Wohnorten in die umfangreichen Ergebnislisten aufgenommen, das war gegenüber dem Vorjahr wiederum eine Steigerung um über
10 Prozent.
In die Serienwertung kamen insgesamt 105 Teilnehmer: 65 Langstreckler, 37 Kurzstreckler und drei Walker. Seriensieger nun-
mehr seit 2004 in ununterbrochener Reihenfolge wurde Sebastian Hanelt, der erstmals mit 2:19:16 Stunden für die drei Läufe
(knapp 42 km) unter der magischen 2:20 Stunden-Grenze blieb, allerdings getrieben von Emanuel Schoppe, der nur 12 Sekunden
Rückstand hatte. Mit fünf Seriensiegen zog Hanelt mit Mario Burger und Hartmann Jung gleich. Patrick Pavel, dreimal Schnellster
auf der Kurzstrecke ergibt Seriensieg - eine einfache Rechnung. Mit einer ganz ausgezeichneten Siegerzeit beendete Tanja
Hupfeld (LG Göttingen) ihre erste Serie, nur Rekordhalterin Ursula Heldt-Starke (LG Seesen/VfL Wolfsburg) mit sechs Serien-
siegen bislang erfolgreichste Läuferin, Heidi Hillebrecht und Doris Grossert (beide LG Seesen) waren bislang schneller. Nina
Cramm (TV Klein Ilsede) gewann nun schon die vierte Serie auf der Kurzstrecke der Frauen. 
Die fleißigen Frauen des Läufer-Teams hatten in der Begegnungsstätte in Oker die Kuchenportionen zusammengestellt und als die
ersten Läufer und Läuferinnen vom Kurzstreckenlauf gegen 16.00 Uhr eintrafen, war der Saal festlich ausgestaltet und bei Kerzen-
schein konnte sich jeder Serienteilnehmer, wie das seit Anbeginn üblich ist, gegen Rückgabe seiner Startnummer sein Kaffeege-
deck holen. Kurz nach 18.00 Uhr begannen die umfangreichen Siegerehrungen, zunächst wurden Vereinsweise die Urkunden der
beiden ersten Läufe ausgeteilt. Dann wurden die Tagessieger ausgezeichnet und im Anschluss die Serienwertung, jeder der an
allen drei Läufen teilgenommen und sich auch für die Serienwertung angemeldet hatte, erhielt neben der Serien-Urkunde mit dem
Startbild des ersten Laufes die Serienauszeichnung; in diesem Jahr war es ein farbiges Glaspferd, hergestellt wie seit 15 Jahren
üblich, in der Glashütte in Clausthal-Zellerfeld. 
Ein weiterer Höhepunkt folgte mit den umfangreichen Ehrungen für “Wiederholungsläufer”; Ralf Krüger (2. Vorsitzender des Läufer-
Teams) und Hartmann Jung konnten für 15-malige Serienteilnahme Ansgo Portwig (Läufer-Team Oker) und Frank Vahldiek (Mara-
thon Hildesheim), 10-malige Serienteilnahme den nun fünffachen Seriensieger Sebastian Hanelt (LG Göttingen) und Hans-Jürgen
Nowag (TG Northeim), 5-malige Serienteilnahme Thore Bischoff, Markus und Heinz Gattermann, Roland Timm (alle TVG Hattorf),
Wolfgang Engelhardt (BSG SPK Duderstadt) und Süleyman Kuzguncu (TSG Wildemann) die begehrten Nadeln übereichen.
 In seinen Schlussworten bedankte sich Jung bei allen Teilnehmern und Helfern. Er merkte an, dass dies vielleicht die letzte Serie
sei, denn der Brückenneubau der Weißwasserbrücke - die beim ersten und dritten Lauf ja überlaufen werden muss - steht an. Aber
genaues konnte er auch nicht vermelden. Auf jeden Fall ist die Veranstaltung beim NLV angemeldet und bereits genehmigt.
Als krönender Abschluss wurde dann die lang erwartete Verlosung gestartet. Die beiden Werner-Brüder aus Hattorf wechselten
sich ab und zogen die Startnummern und die beiden Vorstandsmitglieder Ralf Krüger und Heidrun Jung verteilten die Preise,
natürlich konnten nur persönlich Anwesende gewinnen. Viele bedankten sich für die wiederum geglückte Serie, das Wetter war
natürlich mit ausschlaggebend, denn bei Regen oder Schnee - alles schon erlebt - wäre der Verlauf nicht so angenehm gewesen,
denn kein Haus ist in der Nähe. Jung lud seine Helfer, nachdem der Saal wieder aufgeräumt war, zu einer kleinen Stärkung ein
und bei einem Mett-Brötchen, einem Bier oder Glas Sekt wurde noch manches Erlebte der drei Läufe zum Besten gegeben. Es
gibt ja immer wieder “Neues” und “Wunderliches” zu berichten. 
==> Ergebnisse (3. Lauf mit Serienendstand) 
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 19. November 2009
Zwei toppen den Rest
Oberschilp und Krinke sind die überragende Läufer beim Waldkater-Cross

Von Christiane Golenia
Melchiorshausen. Wittmerhaus, Naue, Siedlitzki, dazu die beiden Youngster Franke und Reinert. Da hatte sich beim 69. Wald-
kater-Crosslauf einiges eingefunden, was in Läuferkreisen Rang und Namen hat. Doch allesamt hatten einmal mehr das Nach-
sehen gegen einen erneut auftrumpfenden Andreas Oberschilp. Der für die LG Bremen-Nord startende Verdener feierte auf Mittel-
und Langstrecke einen weiteren Doppelsieg. Ganz überlegen kam auch Nicole Krinke (LG Nienburg) bei den Frauen zum zwei-
fachen Erfolg - auch nicht zum ersten Mal.
Seit Beginn der Cross-Saison ist Andreas Oberschilp nunmehr ungeschlagen. Seine Siege Nummer fünf und sechs brachte der
Verdener beim Waldkater-Crosslauf unter Dach und Fach und nahm dabei der Konkurrenz auf beiden Strecken frühzeitig alle Hoff-
nungen auf einen Sieg. Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter ließ sich Oberschilp in der ersten von drei Runde noch von den
beiden Nachwuchsathleten Sebastian Franke (SG Diepholz) und Andreas Reinert (SC Weyhe) den Weg zeigen. Dann zog er auf
und davon und passierte die Ziellinie nach 14:57 Minuten. Sebastian Franke (SG Diepholz; 15:22) sicherte sich als schnellster
Jugendlicher Platz zwei mit überraschend deutlichem Vorsprung auf Triathlet Andreas Reinert (SC Weyhe; 15:47).
Auf der Langstrecke fackelte der Nordbremer nicht lange und setzte sich sofort energisch von Horst Wittmershaus (SC Weyhe),
seinem ärgsten Konkurrenten, ab. Im Alleingang legte Andreas Oberschilp die anspruchsvollen 8400 Meter in 29:20 Minuten zu-
rück, gefolgt von Horst Wittmershaus (29:41) und Vereinskamerad Torsten Naue (30:53). Bemerkenswert: Das mit 130 Aktiven
stark besetzte Langstreckenrennen wurde in erster Linie durch Seniorenläufer beherrscht. In den Top-Ten platzierte sich als
Zehnter mit dem 19-jährigen Weyher Benjamin Matuschke nur ein einziger Jüngerer.
Noch deutlicher als bei den Männer fielen die
Siege von Nicole Krinke in der Frauenkonkurrenz aus. Auf der Langdistanz lief die Nienburgerin in 34:03 Minuten fast vier Minuten
Vorsprung auf die 18-jährige Nordbremerin Lisa Sauerwald heraus. Zuvor hatte sie sich auf der Mittelstrecke in 16:44 Minuten
gegen die Verdenerin Carola Vömel (18:34) durchgesetzt. Stark verbesserte zeigte sich hier Bianca Reinert (SC Weyhe; 19:07),
die mit Platz drei mit ihrem Bruder Andreas gleichzog. In den gut besetzten Schülerläufen gehörte der Auftritt von Florian Krüger
zu den stärksten Leistungen. Quasi im Alleingang holte sich der 12-jährige Brinkumer bei den B-Schülern im Rennen über 2400
Meter in 8:52 Minuten den Sieg.
==> Ergebnisse  
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 23. November 2009
Wilhelmshavener dominieren Crosslauf
Michael Mäschig gewinnt über 9600 Meter / Vier Heidmühler schafften Sprung auf das Podium

Schortens
(jr). Nachdem in den Vorjahren die Beteiligung beim Adventscrosslauf des HFC zu wünschen übrig ließ, haben die
Organisatoren den Lauf in diesem Jahr auf den November vorverlegt. Und diese Entscheidung sollte sich auszahlen. Denn am
Sonnabend fanden sich 87 Starter beim ersten bezirksoffenen Heidmühler Herbst-Crosslauf auf dem Freizeitgelände am Huntsteert
ein. “Wir sind zufrieden. Es ist alles gut gelaufen”, bilanzierte Gerd Remmers, Spartenleiter der Abteilung Leichtathletik beim HFC.
 Zum Auftakt stand die Distanz über 3600 Meter an. Die 19 Starterinnen und Starter drehten drei Runden durch die Natur. Doch
viel Zeit, sich die mit viel Laub belegte Strecke anzuschauen, hatten die Läufer nicht. Denn es dauerte keine 13 Minuten, bis der
Erstplatzierte ins Ziel kam. Einen packenden Endspurt boten sich Sven Meinen und Jürgen Reents. Am Ende hatte Meinen noch
mehr Reserven und sicherte sich mit 12:52 Minuten den Sieg, nur vier Sekunden vor seinem Verfolger von der LG Wilhelmshaven.
 Bei den Schüler-Läufen C und jünger (1050m / Mädchen und Jungs starteten getrennt) überragte eine Wilhelmshavenerin.
Constanze Gaul (TSR Olympia) rannte der Konkurrenz förmlich davon. Mit einer Zeit von 4:04 Minuten hatte sie 13 Sekunden Vor-
sprung auf die Heidmühlerin Alicia Henke. Beachtlich: Die Zeit von der Jadestädterin hätte ihr sogar auch den Sieg bei den Jungen
beschert, denn der Vareler Tobias Korzuschnik setzte sich dort knapp mit 4:09 Min. vor Fabian Brund vom HFC (4:13 Min.) und
dem Hohenkirchener Thees Tjarks (4:24 Min.) durch. Über die 2100 Meter (Schülerinnen und Schüler A/B) ging der Sieg nur über
die LG Wilhelmshaven. Eine konstante Leistung über zwei Runde bescherte Julien Höring in 6:46 Min. Platz eins vor seinem Ver-
einskollegen Benjamin Horn (7:06 Min.). Auf einen geteilten dritten Rang schaffte es Mirco Nickel vom HFC in einer Zeit von 7:47
Min.
Zehn Läufer maßen ihre Kräfte bei dem 9600-Meter-Lauf. Doch schon früh sollte sich zeigen, wer später die Siegerurkunde ent-
gegennehmen sollte. Michael Mäschig (LG Wilhelmshaven) bautet seinen Vorsprung stetig aus und überrundete nach und nach
seine Konkurrenten. Mit einer Zeit von 36:18 Min. lag er 2:14 Minuten vor dem Zweitplatzierten Jürgen Reents.
==> Ergebnisse 
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 24. November 2009
Harener Läufer dominieren in Lingen

Lingen
(hgb). Mit dem Emslandcross-Lauf des VfL Lingen begann traditionell die Wintersaison der Leichtathleten, diesmal mit
weniger Teilnehmern als in den Vorjahren: Die Grippe hatte ihre Spuren hinterlassen. Pünktlich zum Start der Mittelstreckler (2900
Meter) hatte der Regen aufgehört, sodass alle Läufer gute Bedingungen vorfanden. Diesen ersten Lauf beendete Favorit Jan
Brümmer (TuS Haren) als Erster, gefolgt von Klaus und Lars Hanekamp (beide Sparta Werlte). Bei den Läuferinnen siegte Katha-
rina Robbers (Sparta Werlte) klar vor Fiona Supritz (LG Emstal Dörpen) und Claudia Voß (LAV Meppen). Die lange Strecke über
9300 Meter dominierten die Läufer des TuS Haren mit Torsten Wessels, Frank Gerdelmann, Dirk Gerdelmann und Michael Boven,
die die ersten vier Plätze belegten. Die Schnellsten im Feld der Läuferinnen waren Elke Vedder von Germania Twist sowie Claudia
Lübbers vom LAV Meppen.
Bei den Schülern konnte der stark vertretene VfL Löningen die meisten Siege erringen. Herausragend waren dabei die zwölfjährige
Lea Meyer sowie Steffen Brümmer (M15), der sogar den Lingener Lokalmatador und besten 1000-Meter-Läufer der Altersklasse im
DLV, Malte Wessling, überraschend hinter sich ließ. Der VfL Löningen stellte außerdem vier weitere Jahrgangssieger.
Vom Ausrichter VfL Lingen siegten in den Nachwuchswettbewerben Elise Mielcarek (W15), Julia Bäker (W14), Rafael Plogmann
(M14) und Marlene Santel (W11), vom SC Osterbrock Ann-Sophie Temmen (W13) und Justin Bergmann (M12). Außerdem ge-
wannen Nils Hanekamp (M11/Sparte Werlte), Eva-Maria Muke (W10/LAV Meppen), Rafael Schlangen (M8/Sigiltra Sögel) und
Amelie Vedder (W8/Germania Twist).
==> Ergebnisse  
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 24. November 2009
Hansa-Cross wieder fest in Bremer Hand
Müller und Wszynski gewinnen Langstrecke / Wittmershaus und Rösner auf Plätzen drei und fünf

Kreis-Diepholz / Fahrenhorst
(el). Wenn der Marathon Club Bremen mit seinen Langstreckenassen beim Hansa-Crosslauf an-
tritt, hat die Konkurrenz regelmäßig das Nachsehen. So war es auch diesmal bei der zwölften Auflage. Auf der Langstrecke über
rund 8000 Meter sicherten sich Vorjahressieger Ingo Müller in 27:15 Minuten den Sieg vor Vereinskamerad Marian Skalecki, nach-
dem dieser zuvor bereits die Mittelstrecke gewonnen hatte. Bei den Frauen setzte sich Mia Wszynski, ebenfalls vom Marathon
Club Bremen, in 30:47 Minuten durch. Knapp 150 Läufer hatten sich in den Abendstunden auf dem Sportplatz in Fahrenhorst ein-
gefunden. Flutlicht und Fackelschein leuchteten den etwa 1000 Meter lagen Rundkurs gut aus. Zudem sorgten Windstille und
milde Temperaturen für beste Laufbedingungen.
Rund 40 Läufer-/innen entschieden sich für einen Start auf der Mittelstrecke über 2850 Meter. Bereits nach der ersten Runde hatte
Marian Skalecki die Konkurrenz abgeschüttelt und gewann sicher in 9:48 Minuten vor Nils Trimpe (TuS Huchting). Schnellste
Läuferin war die A-Schülerin Carolin Kirtzel (LG Wedel-Pinneberg) in 11.56 Minuten vor der Nordbremerin Lisa Sauerwald.
Auf der Langstrecke bestimmte zunächst ein Quartett aus Ingo Müller, Marian Skalecki, Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und
Ulrich Sure (Dielingen) das Tempo, bis sich Müller und Skalecki nach der vierten Runde absetzten. Mit neun Sekunden Rückstand
auf Skalecki sicherte sich Horst Wittmershaus in 27:31 Minuten den dritten Platz. Bei den Frauen lieferten sich Mia Wszynski und
Svenja Meyer (LG Wedel-Pinneberg) ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Bremerin schließlich mit sechs Sekunden Vorsprung für
sich entschied. Auf Platz drei kam die Delmenhorsterin Christina Dubois in die Wertung. Schnellste Langstrecklerin aus dem
Kreisgebiet war Maren Rösner (TSV Schwarme) auf Platz fünf, dicht gefolgt von Birgit Niemann-Scheffel (LC Hansa Stuhr).
Nach ihren Siegen beim Geestlauf und ihren Platzierungen beim Hansa-Cross als zweitem Lauf der Hansa-Cup-Serie liegen
Wittmershaus und Niemann-Scheffel in der Zwischenwertung der Hansa-Cup-Laufserie in Führung. Abgeschlossen wird die Serie
mit dem Silvesterlauf in Fahrenhorst.
==> Ergebnisse  
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NEUE NORDHÄUSER ZEITUNG vom 25. November 2009
Starke Leistungen und Streckenrekorde

Bei fast frühlingshaften Temperaturen waren am Samstag nahezu 100 Läuferinnen und Läufer der Einladung des MTV Förste zum
26. Wald-Crosslauf gefolgt. Auch diesmal kamen die Teilnehmer wieder aus allen Himmelsrichtungen. So waren neben Teams aus
Hattorf, Bad Grund, LapeKa, Eisdorf, Freiheit, Ellrich, Bad Sachsa, Wolfshagen, Oker, Wildemann und Buntenbock auch Sportler
aus Braunschweig und Hannover am Start.
Auf der 1,5 km langen Wendepunktstrecke, die den Schülern vorbehalten ist, gewann diesmal der Vorjahresdritte Malte Urbanke
(JG 1998, TSV Eintracht Wolfshagen) in 5:36 min bei den Schülern. Malte erzielte hierbei einen neuen Streckenrekord. Bei den
Schülerinnen siegte seine Vereinskameradin Annika Riedel in 6:11 min, die den letztjährigen Streckenrekord von Neele Urbanke
um 2 sec verbesserte.
Eine neue Streckenführung, bei der 80 Höhenmeter zu überwinden waren, boten die Veranstalter über 4,4 km an. Drei Läufer domi-
nierten diesen Lauf sehr klar. Stefan Leunig (Hannover 96), Max Knof (LG Braunscheig) und Rafael Lohner (TSV Gersthofen)
machten gleich zu Beginn klar, das sie die Podestplätze unter sich aus machen wollten. So setzte sich nach kurze Zeit aber
Leunig von den beiden anderen ab und lief ungefährdet in starken 14:28 min als erster in Ziel. Lohner musste dann den ein Jahr
jüngeren Knof (15:27 min) noch ziehen lassen und wurde in 15:48 min Dritter. Alle drei studieren zur Zeit an der TU Clausthal und
versprachen auch im nächsten Jahr wiederzukommen. Bei den Frauen siegte die 13-jährige Neele Urbanke (TSV Eintracht Wolfs-
hagen) in 19:46 min vor Daniela Kühn (21:47 min, Vfl Ellrich) und Silvia Müller vom gastgebenden MTV Förste.
Stolze 236 Höhenmeter galt es auf der Langstrecke über 10 km zu überwinden. Zusätzliches Handicap ist, dass der Anstieg erst
im letzten Drittel der Strecke liegt. Vorjahresieger Süleyman Kuzguncu, der mittelerweile auch vereinsmäßig den Weg in den Harz
gefunden hat und neuerdings für die TSG Wildemann startet, teilte sich seine Kräfte am besten ein. Er gewann in 36:15 min vor
Patrick Pavel (36:45 min, TSV Eintracht Wolfshagen) und Lokalmatador Ralf Moog (38:14 min). Im Frauenfeld gab es dann doch
noch einen Heimsieg. Hier gewann Angela Heidelberg vom MTV Förste in 51:21 min (39 sec schneller als in 2008) vor Gabriele
Schwarze vom Laufteam Schiller (53:50 min) und Stephanie Hopstock (1:01:36, HLC Wernigerode). Nicht unerwähnt bleiben
sollten auch Altersklassensieger M55 Karl-Ernst Wernecke vom VfL Ellrich (40:41 min, Platz 7 in der Gesamtwertung) und Hans-
Erwin Bock (TSV Münchehof) der in 48:42 die AK 70 gewann. Alle Sieger und Siegerinnen erhielten Urkunden und wertvolle Prä-
sente. Unter allen Voranmeldern wurden außerdem noch zahlreiche Sachpreise verlost. Die gesamten Ergebnisse findet man unter
www.mtv-foerste.de .
Die gute Organisation des MTV Förste, insbesondere Anmeldung und Auswertung, die umfassende Versorgung mit Getränken,
Kaffee und Kuchen, die Radbegleitung und die hervorragende Streckenkennzeichnung wurde von allen Beteiligten gelobt und viele
wollen auch im nächsten Jahr wiederkommen. Die logistische Leistung ist umso bemerkenswerter, als das das gesamte Equip-
ment rund um das Jagdhaus, also tief im Wald, aufzubauen war - ein Kraftakt, der nur durch gute Vereinsleistung erzielbar ist.
==> Ergebnisse  
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 25. November 2009
Altstadtlauf-Sieger auch im Cross vorn

Von Gerd Brunken
Unter optimalen äußeren Bedingungen ging der erste Durchgang der 48. Cross-Serie der LG Göttingen über die Bühne. Die an-
spruchsvolle Strecke oberhalb des Uni-Sportzentrums im Sprangerweg erwies als hervorragend zu laufen und die milden Tempera-
turen bewirkten ein Übriges, um 130 Läufer zu der Veranstaltung zu locken.
Höhepunkt war der Langstreckenlauf über 10 000 Meter. Das Rennen wurde zunächst von einer Dreiergruppe mit Altstadtlaufsieger
Florian Reichert (TSV Kirchdorf) und den beiden Lokalmatadoren Sebastian Hanelt und Knut Höhler (LGG) bestimmt. Nach zwei
Dritteln der Distanz konnte Reichert seine Kontrahenten abschütteln, Hanelt seinerseits löste sich von Höhler und in dieser
Reihenfolge erfolgte auch der Zieleinlauf. Deutlich dahinter gingen die nächsten Plätze an Stefan Steinert (LG Kreis Verden) und
LGG-Senior Horst von Gaza. Bei den Frauen gab es einen Dreifacherfolg der LGG durch Coline Ricard, Janna Fangmann und
Anke von Gaza.
Ricard hatte zuvor bereits die Mittelstrecke über 5000 Meter bestritten und war hier in einem spannenden Rennen Cathrin Cron-
jäger (LGG) knapp unterlegen. Cornelia Seyfert (ebenfalls LGG) wurde Dritte. Auch bei den Männern lagen drei Akteure des Ver-
anstalters vorne. Jasper Cirkel stellte seine derzeit ausgezeichnete Form unter Beweis und beherrschte die Konkurrenz von Be-
ginn an. Ebenso deutlich ging Rang zwei an Routinier Till Manning, der nach längerer Wettkampfpause wieder an alte Form anzu-
knüpfen scheint. Paul-Lennart Kruse war als Dritter bester Jugendlicher im 50 Läufer starken Feld.
LGG-Schüler gewinnen
Beim Schülerlauf über 1800 Meter gab es ebenfalls einen Dreifacherfolg der LGG zu bejubeln. Henrik Steenken setzte sich vor
Thibaut Haake und Thilo Battistiny durch. Bei den Schülerinnen siegte Philine Fleckenstein vor Katrin Spiller (beide LGG) und
Maren Pollmeier (LG Eichsfeld). Den - wie in den Vorjahren dürftig besetzten Lauf der jüngeren Schülerklassen über 900 Meter -
gewann Tobias Buck-Gramcko (LGG). Am Sonnabend, 12. Dezember, geht es zum zweiten Mal um Punkte für den Gesamtsieg
der Cross-Serie, dann auf der Strecke am Hainholzhof/Kehr.
==> Ergebnisse
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ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 30. November 2009
Gute Laune trotz trübem Wetter
6. Ebstorfer Winter-Volkslauf: Doppelsieg für Post SV

Ebstorf.
Das Wetter war den Aktiven am Sonnabend beim 6. Ebstorfer Winter-Volkslauf nicht wohlgesonnen. Es setzte pünktlich
mit dem ersten Startschuss der Regen ein, dennoch spulten die Läufer ihre Kilometer ab. 226 Teilnehmer gingen an die Starts,
dabei der jüngste Läufer Tim Linke, fünf Jahre, und der älteste, der 74-jährige Wilhelm Vogt
Auf verschieden langen Strecken - 450 m, 850 m, 1580 m, 5000 m und 10 000 Meter - wurde um Titel und Platzierungen gekämpft.
Die Starter nahmen teilweise längere Anfahrtswege in Kauf, um die gut vorbereiteten Strecken zu absolvieren, so zum Beispiel aus
Wittingen, Schwerin, Boitzenburg und Rostock. Der größte teilnehmende Verein war "Fit for ever" aus Lüneburg mit 22 Startern.
Die größte teilnehmende Familie mit fünf Mitgliedern waren die Freitags vom Dreamteam Oetzendorf.
Das Rennen über die 5000 Meter gewann Marko Lehmann vom Post SV Uelzen knapp vor seinem Vereinskollegen Kersten Jäkel.
Den dritten Platz sicherte sich Sven Schenk vom MTV Himbergen. Bei den Frauen holte Meike Köhler (SV Rosche) den Sieg vor
Lisa Feuerherdt (TuS Soltendieck). Über die 10 000 Meter siegte Christoph Meyer vom Post SV vor Arne Ziplys, ebenfalls PSV
Uelzen. Den letzten Platz auf dem Treppchen sicherte sich Thomas Ruminski vom SVE Hiddestorf. Bei den Frauen lief Bettina
Engel vom MTV Amelinghausen auf Platz eins. Ausklingen lassen konnten die Aktiven ihre Läufe bei selbstgebackenen Torten
und Kuchen oder Bratwurst in der gemütlich hergerichteten Cafeteria.
==> Ergebnisse  
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 30. November 2009
Startschrei scheucht Adventsläufer auf

Dinklage.
Der neueste Schrei im Ausdauersport kommt aus Dinklage: der Startschrei. Weil die als Signal vorgesehene Gashupe
kurz vor dem 9. Adventslauf ihren Geist aufgab, sprangen die Teilnehmer des "Kidsrun" ein. Nach Leibeskräften schrien sie ins
Mikrofon, so dass wirklich jeder Läufer aufgescheucht wurde. 143 Starter verzeichnete der Lauftreff des TV Dinklage am Samstag -
eine Steigerung zum Vorjahr, als 112 Teilnehmer kamen. Und das bei Sauwetter. "Wir sind zufrieden", resümierte Carsten Berg-
stedt vom Orga-Team der Burgläufer, wie sich der Lauftreff nennt.
Bei Wind und Regen schienen die Topläufer den 11-km-Lauf schnell hinter sich bringen zu wollen. Dirk Schmitt (Vechta), Peter
Lüesse (Dinklage) und Michael Reise (Langförden) legten los wie die Feuerwehr und rannten als Führungstrio nach der ersten 5,5
km langen Runde durchs Jahnstadion. Doch am Ende mussten sich die heimischen Läufer alle einem Gast aus dem ostwest-
fälischen Höxter geschlagen geben. Sebastian Brandt legte einen unwiderstehlichen Endspurt hin, dem selbst Michael Reise,
Sieger des Mühlener Silvesterlaufs 2008, nichts entgegenzusetzen hatte. "Anderthalb Kilometer vor Schluss ist der an uns vorbei-
gerauscht, als wollte er sagen: “Was macht ihr hier? Walking?”, zollte der Polizist Respekt. Brandt, der Deutsch und Sport auf
Lehramt an der Uni Vechta studiert, war vom hohen Anfangstempo seiner Gegner beeindruckt. "Ich dachte zuerst, das sind 5-Kilo-
meter-Läufer, und habe mich gewundert, dass sie nach der ersten Runde weitergelaufen sind", sagte Brandt und fügte an: "Es ist
eine gute Sache, für so einen Zweck zu laufen. Auch die flache Strecke fand ich gut." Bei den Damen ging es einträchtig zu. Silvia
Koditek und Claudia Wahls von den Lohner Waldschleichern liefen vom Start weg an der Spitze und feierten einen klaren Doppel-
sieg. Über 5,5 Kilometer gewannen Mark Schmitt und Julia Fangmann.
Die meisten Läufer läuteten die "Sportler gegen Hunger"-Saison ohne Siegambitionen ein. Veteranen wie Alex Peltzer (Golden-
stedt) und Oberwaldschleicher Alex Wunsch waren genauso mit Spaß dabei wie Fußball-Coach Matthias Lünsmann (TVD I). TVD-
Oldie Günther Hörstmann hingegen witzelte: "Ich starte mit Wut im Bauch. Meine Altherrenkollegen meinten, warum ich mit
meinen alten Knochen noch mitmache."
11-km-Sieger Brandt war übrigens nicht allein gekommen. Er hatte sieben Schüler aus seiner Lauf-AG an der Overbergschule
Vechta mit nach Dinklage genommen. Sie starteten beim 945 Meter langen "Kidsrun". Diesen gewann Ruth Kampers vom TV
Dinklage. "Es kam mir ganz schön lang vor", stöhnte die Elfjährige ein bisschen. 14 Kinder waren am Start, auch die Brüder Tom
(8) und Jannik Behrendt (6) aus Dinklage. "Es hat mir gut gefallen", meinte Tom, der beim TVD jeden Montag Leichtathletiktraining
hat und im Mehrkampf aktueller Regionsmeister ist. Alle Starter beim "Kidsrun" zeigten, dass sie richtig sportlich sind - und nicht
nur laut schreien können.
==> Ergebnisse  
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 1. Dezember 2009
Crosslauf im Dauerregen

Gross Hesepe
(hgb). Dauerregen reduzierte die Teilnehmerfelder beim 7. Nikolaus-Crosslauf des SV Groß Hesepe. Nur die
wetterfestesten Läufer nutzten eine Woche nach dem Lingener Emslandcross die weitere Gelegenheit, ihre Form vor der neuen
Meisterschaftssaison zu testen.
So wie Rolf Dreyer (LG Papenburg/Aschendorf), der den 3200-Meter-Lauf vor Günter Albers und Hermann Veltrup (beide TuS
Haren) gewann und Franziska Deters vor Claudia Voß und Claudia Lübbers (alle LAV Meppen). Im Langstreckenlauf über 10 500
Meter setzte sich Heinz-Hermann Wilmink vom Ausrichter SV Groß Hesepe vor Manfred Fels (Lauffreunde Emsland) und Hermann
Veenker (TuS Haren) durch. Im 2300-Meter-Lauf der A-Schüler siegte überlegen Kilian Muke (SC Osterbrock) vor Marek Kusber
(LG Papenburg/Aschendorf) und Jana Abeln (LG P/A) vor Irina Ihnatenko (LAV Meppen).
In den Wettbewerben der jüngeren Schüler stellte der TuS Haren mit Julian Hermet, David Bolle, Marek Poker und Lisa Wittstruck,
die LG Papenburg/Aschendorf mit Franziska Aeilts und Jan Hildebrandt, die LG Emstal-Dörpen mit Lara Heitker, Germania Twist
mit Alex Vedder und der SC Osterbrock mit Christina Sur, Constanze Muke, Justin Bergmann und Ann-Sophie Temmen die
Sieger.
Am kommenden Samstag richtet der LAV Meppen seinen Nikolauslauf ab 13.30 Uhr im Wald hinter der Vivaris-Arena aus. Die
Läufe der Schüler zählen als Meisterschaft für den Bereich Emsland-Mitte.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. Dezember 2009 
Streckenrekord von Groenewold
Adventslauf: D-Schüler verbesserte die zehn Jahre alte Bestmarke

Remels.
Der Regen der vergangenen Woche hatte dem Waldboden im Naturschutzgebiet Hollesand schon arg zugesetzt. Am
Sonntagvormittag hatte der Wettergott jedoch ein Einsehen mit den Athleten. Bei angenehmen Temperaturen starteten 195 Läufer
und Läuferinnen beim 40. Adventslauf der LG Uplengen und trotzten dem schweren Geläuf. Umso erstaunlicher waren teilweise die
gezeigten Leistungen. So gelang dem D-Schüler Joachim Groenewold vom TuS Weener sogar ein neuer Streckenrekord. Er be-
nötigte für die 1450 Meter lange Strecke 5:35,5 Minuten und war damit 2,5 Sekunden schneller als Sönke van Heuvelen zehn
Jahre zuvor. Zweiter dieses Laufes wurde Marvin Bendig von der LG Harlingerland in 5:43,3 Minuten. Bei den D-Schülerinnen hatte
Lena Grunke vom MTV Aurich die Nase vorn. Sie gewann mit großem Vorsprung in 6:12,0 Minuten vor Wemke de Vries vom TuS
Weener, die 6:43,1 Minuten benötigte.
Seinen Vorjahressieg wiederholte Holger Grigat von Germania Leer im Männer-Langstreckenlauf über 9600 Meter. Er erreichte
nach 32:38,5 Minuten das Ziel und war damit neun Sekunden schneller als im Vorjahr. Grigats Vereinskameraden Peter Steinke
und Michael Klus-Brauner belegten Platz zwei und drei. Den Lauf der Frauen über die lange Distanz entschied Sandy Werner vom
SV Ofenerdiek für sich. Zweite wurde Nicole Benkendorf vom Lauftreff TuS Aurich-Ost.
Schnell unterwegs war auch in diesem Jahr Pia Nikoleit von der Emder LG. Sie gewann den Lauf der Schül­rinnen A in 8:45,3 Mi-
nuten und verfehlte den 20 Jahre alten Streckenrekord nur um sieben Sekunden. Ole Onken (LAC Emden-Aurich) verpasste den
Streckenrekord der Schüler B über 2350 Meter nur um sieben Sekunden. Er gewann in 8:19,6 Minuten vor seinen Vereinskame-
raden Daniel Rappat und Mirco Sell, die nach 8:23,3 Minuten beziehungsweise 8:30,7 Minuten die Ziellinie überquerten. Spannend
verlief das Rennen der B-Schülerinnen über 1450 m. Es gewann Lea Okken vom TV Norden in 5:58,2 Minuten vor Merle Martens
von der TG Wiesmoor und Neele Peterssen vom TV Norden, die zeitgleich das Ziel erreichten. Bemerkenswert war auch die Leis-
ung von Julian Katzer. Der Zehnjährige gewann den Lauf der Schüler C in 5:37,1 Minuten und ließ auch alle Jahrgangsälteren
hinter sich. Zweiter wurde Lauritz Heintze vom VfL Germania Leer. Die ersten sechs C-Schülerinnen liefen über 1450 Meter inner-
halb von gut acht Sekunden im Ziel ein. Luisa Kisch hatte zum Schluss die besten Reserven. Sie gewann in 6:03,6 Minuten vor
Jana Pastorek (SV Warsingsfehn).
Den letzten Lauf bestritten die Männer über die 4650 Meter lange Mittelstrecke. Hier gewann überraschend der schon der Alters-
klasse M 60 angehörende Gerhard Bruns vom BV Stallbrüggerfeld in 20:48,7 Minuten. Die kleinsten Teilnehmer wurden vom Be-
such des Weihnachtsmannes überrascht, der kleine Geschenke an die Kinder verteilte.
==> Ergebnisse 
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ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 1. Dezember 2009
Prigge und Halatsch im Schlamm mit vorn
Starke Altkreisläufer bei Advents-Crosslauf des TuS Bothel

Hemsbünde.
Der nicht ganz ernstgemeinte Tipp kam von Thomas Schelske. “Gummistiefel anziehen”, riet der Athlet des SV
Taaken vor dem Start des vierten Advents-Crosslaufs des TuS Bothel angesichts der schlammigen und teilweise mit riesigen
Pfützen durchtränkten Laufstrecke im Wald zwischen Bothel und Hemsbünde. Nun, keiner der 123 Teilnehmer hielt sich an diese
Idee - auch Schelske selbst nicht - und setzte die Prioritäten eher dahingehend, mit schnellen Zeiten als mit trockenen Socken
das Ziel zu erreichen. Am besten gelang dieses im Hauptlauf über 10 000 Meter dem favorisierten Triathleten Michael Röhrs (TV
Jahn Schneverdingen).
Bereits auf dem flachen, schlammigen ersten Teil der anspruchsvollen 5 000-Meter-Runde setzte sich Röhrs von einer Gruppe ab,
zu der auch die beiden jungen Triathleten Hauke Prigge (TV Scheeßel) und Niels Halatsch (Team Ronolulu Rotenburg) gehörten.
Im zweiten Teil, der durch knackige Anstiege und saftige Bergab-Passagen geprägt war und sicherlich zum härtesten gehört, was
die hiesige Region zu bieten hat, gelang es dem späteren Zweitplatzierten Carsten Glinsmann (SV Hepstedt/Breddorf), auch diese
Gruppe zu sprengen. Einzig Prigge vermochte zunächst mitzugehen: “Er war immer knapp vor mir, aber richtig erreichen konnte
ich ihn nie. Irgendwie fehlt mir so früh in der Saison noch der richtige Biss. Trotzdem kann ich mit meinem Rennen wahrlich zu-
frieden sein”, so der 20-jährige Helvesieker. Bis zum Ziel tat sich in der Rangfolge nichts mehr, Röhrs siegte in 38:51 Minuten vor
Glinsmann (39:02) und Prigge (39:49). Auf Rang fünf lief Halatsch ein (40:34), der bei Kilometer vier das Tempo ein wenig drosseln
musste. “Ich habe mein hartes Training noch in den Beinen gemerkt, aber auch für mich war es ein gelungener Test”, berichtete
der 21-Jährige. Sein Vater Michael Halatsch (TuS Rotenburg) landete nach 46:01 Minuten auf Platz 14. Die Frauenkonkurrenz war
fest in Altkreis-Hand. Die 17-jährige Franziska Schröder (TV Sottrum) siegte in guten 49:17 Minuten mit mehr als einer Minute
Vorsprung vor den Vereinskameradinnen des TV Scheeßel, Tina Masuch (50:23) und Anette Dicks (56:02).
Beim 5000-Meter-Lauf stand am Ende die andere Schröder-Schwester ganz oben auf dem Podest. Die 15-jährige Natascha tri-
umphierte in 24:05 Minuten vor Dominique Pannevis (LG Kreis Verden/26:17) und Gabriele Laudan (TSV Worpswede/26:51). Auch
bei den Männern gab es einen Favoritensieg: Thomas Sillies (TuS Zeven/20:13) gewann knapp vor seinem Teamkollegen Tim
Kosmata (20:25) und Jörn Marcks (MC Walsrode/21:48). Bester Altkreisakteur wurde der Rotenburger Knud Kindler (22:53).
 Über die 2000 Meter siegte bei den C-Schülerinnen Kyra Frenz (8:57), zweite Plätze gab es bei den Schülerinnen B durch
Michelle Wert (8:45), in der weiblichen Jugend B durch Anika Behrens (10:06), bei den Schülern C durch Hauke Schmidt (alle TuS
Rotenburg, 9:23) und bei den Schülern B durch Lokalmatador Anthony Schwarz (TuS Bothel/08:19). Über die 1000 Meter gewann
Keno Frenz (TuS Rotenburg) bei den Schülern D (3:48), bei den Schülerinnen D wurde Katharina Eberle (TuS Bothel/4:14) Zweite.
Organisator Jürgen Klinkhardt freute sich über das durchweg positive Athleten-Feedback und schickte noch einen Dank an den
TuS Hemsbünde, der dem Nachbarn sein Vereinsheim zur Verfügung gestellt hatte.
==> Ergebnisse 
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Dezember 2009 
Reise siegt bei SgH-Premiere

Lohne
(SgH). Die Strecke war sehr anspruchsvoll, aber das machte auch ihren Reiz aus. Zur Premiere des Crosslaufes für die
OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" im Anschluss an das Radcrossrennen am Lohner Grevingsberg kamen am Sonntag 26
Läufer. Die RSG Lohne-Vechta hatte sich als Veranstalter ein paar Starter mehr erhofft, das Fazit fiel trotzdem positiv aus. "Am
Grevingsberg mussten sich die Läufer wirklich quälen. Ich dachte erst, das gibt wohl Motze. Aber nichts da", berichtete RSG-
Gründer Heiner Hannöver. Und zwei erfahrene Läufer bestätigten ihm, dass sich auch bei anderen Laufveranstaltungen die Teil-
nehmerzahlen zuerst entwickeln mussten. "Man soll sich beim ersten Mal nicht entmutigen lassen", sagte Hannöver. Zumal sich
der Crosslauf in seiner Art von anderen Läufen unterscheidet, könnte er sich im SgH-Kalender als feste Größe etablieren.
 Einige bekannte Gesichter waren bereits am Start. Michael Reise etwa holte das nach, was er am Vortag beim Adventslauf in
Dinklage noch knapp verpasst hatte. Der Langfördener kam nach fünf 1,84-km-Runden (9,2 km) und 35:21 Minuten als Sieger ins
Ziel. Zweiter wurde Christian Bröring (Waldschleicher/36:23) vor Wilfried Brobrink (SV Barver/37:00). Dahinter kamen Cracks wie
Manfred und Dieter Ochsenfahrt (Dinklage), Benedikt Hintze (Langförden), Dieter Rohnstock (Goldenstedt) und Thomas Wedig
(Vechta) ins Ziel. Bei den Damen teilte sich Waldschleicherin Claudia Wahls wie schon in Dinklage den Sieg mit einer anderen
Läuferin, diesmal mit Johanna Wieferig aus Vechta (41:42). Dritte wurde Petra Jentjens (Lohne/49:38).
Die Lohner Waldschleicher griffen der RSG bei der Organisation unter die Arme. Silvia Koditek, Reinhard Wilak und Peter Schilling
hatten bei der Zeitnahme und -auswertung alles im Griff, während Hans-Jürgen Müller die Moderation übernahm. Rundum war es
eine gute Premiere.
==> Ergebnisse  
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Dezember 2009
Heimsiege für Bauer und Pache
Beim Sandberg-Crosslauf in Barrien endet die Erfolgsserie von Andreas Oberschilp

Von Christiane Golenia
Barrien. Beim 20. Sandberg-Crosslauf in Barrien fand Andreas Oberschilp seinen Meister. Nachdem der Nordbremer zunächst
das Mittelstreckenrennen für sich entscheiden konnte, beendete Jens Nerkamp vom BV Garrel die Siegesserie von Oberschilp.
Weiterhin ungeschlagen blieb dagegen Nicole Krinke. Die Nienburgerin war ihren Konkurrentinnen auf Mittel- und Langstrecke er-
neut hoch überlegen.
Trainer Heiner Göttke dürfte sehr zufrieden gewesen sein. Aufmerksam beobachtete der Garreler, was sein Schützling nach drei-
wöchiger Laufpause in den Beinen hatte. Die Standortbestimmung gelang tadellos. In 35:23 Minuten rannte Nerkamp, der mit ge-
rade einmal 20 Jahren bereits zu den schnellsten Langstrecklern landesweit zählt, auf der 10 200 Meter-Langstrecke allen davon.
Schon nach der ersten von sechs Runden musste Horst Wittmershaus (SC Weyhe, 36:48) abreißen lassen, kurz darauf konnte
auch Andreas Oberschilp (36:00) nicht mehr mithalten. Dabei hatte sich der Nordbremer zuvor bei seinen Sieg auf der Mittel-
strecke über 3400 Meter in 12:08 Minuten darauf beschränkt, den am Ende aufkommenden A-Jugendsieger Sebastian Franke (SG
Diepholz) in Schach zu halten. Der Vorsprung der drei erstplatzierten Langstreckler gegenüber dem restlichen Feld war gewaltig.
Sämtliche Verfolger waren mehr als 40 Minuten unterwegs. Als nächstbester Läufer aus dem Kreis Diepholz platzierte sich der für
die LG Nienburg startende Asendorfer Jürgen Bultmann auf Rang sieben vor den Weyhern Benjamin Matuschke (9.) und Christian
Walz (11.).
Keinerlei Probleme mit den langen und deshalb kräftezehrenden Anstiegen hatte Nicole Krinke. Der fünfte und sechste Sieg im
Rahmen des Syke-Weyher Cross-Fünfers war nie in Gefahr. Auf der Mittelstrecke nahm sie der A-Jugendlichen Lisa Sauerwald in
13:39 Minuten über eine halbe Minute ab, auf der Langstrecke überrundete sie in 42:23 Minuten die meisten ihrer Mitstreiterinnen.
Die beste Leistung aus Sicht des KLV Diepholz zeigte bei den Frauen Bianca Reinert (SC Weyhe) Gesamtvierte auf der Mittel-
strecke.
Jeder der 230 Starter wurde im Ziel mit einen Adventskalender für seine Anstrengungen belohnt. In den Schülerläufen hatten sich
insbesondere Marie Bauer und Timotheus Pache diese Belohnung verdient. Die beiden Talente aus Barrien erkämpften sich auf
ihrem "Hausberg" in ihren Rennen jeweils den Gesamtsieg.
==> Ergebnisse 
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 7. Dezember 2009 
Schokolade nach dem Rennen

Meppen
(hgb). Der traditionelle Nikolauslauf des LAV Meppen, bei dem alle Läuferinnen und Läufer im Ziel einen Schokoladen-
Nikolaus erhalten, fand diesmal wegen der widrigen Umstände nicht den gewohnt großen Zuspruch. Aber Crossläufe finden bei fast
jedem Wetter statt, und zum Glück hatte der Regen während der Wettbewerbe aufgehört, sodass alle trocken ins Ziel kamen. Ins-
gesamt war dieser Nikolauslauf wieder ein guter Test für die zu Jahresbeginn 2010 anstehenden Meisterschaften.
Im Langstreckenlauf der Männer über 8800 Meter lieferten sich Torsten Wessels (TuS Haren) und Dieter Rolfes (SV Germania
Twist) einen Zweikampf, den Rolfes am Ende mit sieben Sekunden Vorsprung für sich entschied. Auf den nächsten Plätzen folgten
Michael Boven (TuS Haren), Dietmar Robbers (Sparta Werlte), Georg Achter (TuS Haren) und Klaus Vorloeper (Germania Twist).
Germania Twist stellte mit Elke Vedder auch die überlegene Siegerin dieses Laufes.
Den Mittelstreckenlauf über 3700 Meter gewann Rolf Dreyer (LG Papenburg/Aschendorf), gefolgt von Thomas Lögering (LAV
Meppen) und Gerhard Over (TV Meppen). 3000 Meter betrug die Distanz für die Jugendlichen. Die Läufer des TuS Haren mit Victor
Polatschek, Marcel Schmitz und Timo Schmitz machten die Entscheidung unter sich aus. Bei den Läuferinnen zeigte sich Claudia
Voss vom Ausrichter LAV Meppen in sehr guter Form und lief als Erste mit gutem Vorsprung vor Franziska Meyer (VfL Lingen) und
Kristina Hüsers (TuS Haren) über die Ziellinie.
Im 2400-Meter-Lauf der 14- und 15-jährigen Schüler dominierten Jana Abeln und Marek Kusber (beide LG Papenburg/Aschendorf)
sowie Adelheid Angermann (LAV Meppen) und Kilian Muke (SC Osterbrock). Alle Wettbewerbe der Schüler zählten auch als
Kreismeisterschaft für den Bereich Emsland-Mitte. Den Pokal für das größte angetretene Team konnte wiederum der TuS Haren
mit nach Hause nehmen.
==> Ergebnisse: Gesamt / KM   
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NORDWEST ZEITUNG vom 7. Dezember 2009  
Rote Mützen sprinten um die Wette
Leichtathletik: 421 Starter bescheren dem 18. Nikolauslauf spannende Rennen auf drei Strecken

Von Timo Ebbers
Wildeshausen. Sie wippen, hopsen, dehnen die Glieder, manche tragen rote Mützen. Franzis Schipper sucht nach Tapeband für
ihre Tochter Kim. Die Neunjährige hat sich am Morgen den Zeh gestoßen, will aber unbedingt beim 18. Wildeshauser Nikolauslauf
starten. Insgesamt bereiten sich am Sonntagmorgen 421 Sportler auf dem Gelände der Neuen Wallschule vor, mehr als in allen
Jahren zuvor. Vielleicht liegt es daran, dass der Nikolauslauf auf den 6. Dezember gefallen ist. “Dass noch so viele Nachmeldung-
en gekommen sind, haben wir nicht erwartet”, sagt Torsten Iverssen, Organisator vom Lauf-Team Wildeshausen.
Pünktlich um 10 Uhr startet das erste Feld zum Volkslauf auf die 6,4 Kilometer-Strecke. Sportler aller Altersklassen schlagen den
Seniorenweg längs der Hunte ein. Unterdessen zappeln 111 Kinder, die nur fünf Minuten später auf der zwei Kilometer langen
Bahn starten, mehrere Meter über die Startlinie hinaus. Auch Kim mit ihrem getapten Zeh ist dabei. Lange lassen sich die Kinder
nicht halten, doch schon wenige Meter nach dem Start ereignet sich die erste Panne: Ina Marlen biegt falsch ab und läuft dem 6,4-
Kilometer-Feld hinterher. Ihr Vater Erik ruft, doch sie hört ihn nicht. Er schnappt sich ein fremdes Fahrrad und radelt der Neunjähr-
igen hinterher. Sie ist schon mehrere Hundert Meter falsch gelaufen, als er sie einholt. Ina Marlen kehrt um, doch Chancen auf
den Sieg hat sie nicht mehr. Den holt sich Pascal Diers. Der Zwölfjährige hält sich als Fußballer in der D-Jugend des VfL Wildes-
hausen fit und spurtet nach 8:06 Minuten über die Ziellinie. “Auf den letzten Metern habe ich nochmal Gas gegeben”, verrät er.
Zweiter wird Matin Sabri Ali (8:37), der damit auch den ersten Platz der Schüler C gewinnt. Gesamtdritter und Erster der Schüler D
wird Julius Scheuerer (8:42). Kimberly Schipper, die Neunjährige mit dem getapeten Fuß, ist nach 9:31 Minuten als erstes
Mädchen über die Ziellinie gelaufen, Irrläuferin Ina Marlen Rawe aus Nortrup (9:47) ist als zweitbestes Mädchen durchgesprintet.
Drittschnellste ist Hanna Franz (9:50).
Inzwischen sind auch die 6,4-Kilometer-Läufer im Ziel. Den vielen trainierten Erwachsenen hat ein 13-Jähriger aus Oldenburg die
Show gestohlen. Dennis Heberer läuft sonst für BW Oldenburg und hat in 23:01 Minuten alle hinter sich gelassen. “Ein bisschen
überrascht war ich schon”, sagt er. Hinter ihm haben sich Andreas Zoll (23:16) und Rouven Reinke aus Hannover (23:26) als
Zweiter und Dritter platziert. Als beste Frauen sind Lisa Braack aus Bremen (27:38), Neele Harms vom TuS Ofen (27:40) und Julia
Ilgner vom Lauftreff SV Oferndiek (31:50) eingelaufen.
Nun tigern die Profis zur 12,5 Kilometer-Strecke an die Startlinie. Torsten Iverssen startet mit dem Megafon den Countdown -
Läufer und Zuschauer zählen von zehn runter. Dann eilt auch dieses Feld auf die Strecke längs der Hunte. Unter den 216 Läufern
zeichnet sich nach einer guten halben Stunde ein enges Duell zwischen drei Spezialisten vom TSV Großenkneten ab. Viel spricht
für den 25-jährigen Dirk Schmitt, denn seine Konkurrenten Michael Reise und Rainer Beewen sind mit 41 und 43 Jahren schon im
reiferen Läuferalter. Tatsächlich gelingt es ihm, Beewen nach einer Steigung abzuhängen. Nur Michael Reise bleibt dran - und jagt
dem Jungspund auf den letzten 500 Metern den Sieg mit einer Zeit von 46:37 Minuten (Schmitt 46:40; Beewen 46:55) noch ab.
Die drei Großenkneter schlagen ein, Reise ist ganz der noble Gewinner: “Es war heute einfach die Tagesform.” Als beste Frauen
haben sich Andrea Garben (56:11), Ute Ellinghusen (56:26) und Elke Wessels (57:25) platziert.
==> Ergebnisse 

“Jetzt geh’ einen Tritt mehr”
Interview: 12,5-Kilometer-Sieger Michael Reise über Taktik

Von Timo Ebbers
Frage: Herr Reise, Glückwunsch zum Sieg! Haben Sie für den Nikolauslauf ein spezielles Training absolviert?
Reise: Nein, wir sind gestern zwei Stunden gelaufen, und insgesamt laufen wir etwa 15 solcher Rennen im Jahr.
Frage: Sie sind als 41-Jähriger dem 25-jährigen Dirk Schmitt zum Schluss davongelaufen. Ein hartes Stück Arbeit?
Reise: Wenn man einen 25-Jährigen hinter sich hat, kommt man schon aus der Puste. Mit 41 ist man ja schon etwas gesetzter.
Aber sonst laufen Dirk und ich ungefähr auf einem Niveau. Heute war die Tagesform entscheidend. Und ein bisschen auch die
Taktik.
Frage: Können Sie uns den taktischen Verlauf des Rennens etwas genauer beschreiben?
Reise: Bei etwa sechs Kilometern sind wir noch zu dritt gelaufen, dicht an dicht - Dirk Schmitt, Rainer Beewen und ich. Dann
fingen die beiden an zu spielen und sind vorangelaufen, nur ein paar Schritte.
Frage: Um eigene Stärke zu zeigen und Sie zu demoralisieren?
Reise: Manchmal macht das etwas aus. Aber ich habe gedacht: Lass sie einfach laufen, soll der Bessere gewinnen. Und ich bin
drangeblieben. Bei einer Steigung nach einem Waldstück ist Rainer dann zurückgefallen. Ungefähr beim Schild mit den zwölf Kilo-
metern habe ich dann gedacht: Jetzt versuchst du einfach mal, einen Tritt mehr zu gehen.
Frage: Hatten Sie danach noch einmal Bedenken, das Rennen aus der Hand zu geben?
Reise: Wir mussten über eine Brücke, die war sehr schmal. Da bin ich nochmal weggerutscht. Zum Glück gabs ein Geländer, an
dem ich mich festhalten konnte.
Frage: Und Ihr Gegner, war der noch ein Hindernis?
Reise: Ich dachte, er kann noch mitziehen. Aber das war nichts. Im nächsten Jahr - das habe ich ihm schon gesagt - muss er
mich schlagen. Stark genug ist er. Bei einem Trainingsaufwand, wie er ihn betreibt, muss er in der Lage sein, einen 40-Jährigen
mal wegzufischen.

Der Herr der schnellen Zeiten
Messung: Ohne Andreas Ulferts gibt es keine Ergebnisse

Wildeshausen.
Bei einer Veranstaltung wie dem Wildeshauser Nikolauslauf wäre dies Andreas Ulferts Alptraum: “Ein Läufer ist
zwölf Kilometer gelaufen - und dann ist da gar nichts, kein Ergebnis. Nichts ist so ärgerlich.” Damit die ehrgeizigen Sportler am
Ende ihrer Mühen nicht ohne Zeit dastehen, arbeiten die Organisatoren vom Lauf-Team Wildeshausen mit dem Oldenburger “Lauf-
manager”
zusammen. “Ich habe selbst tagelang vor solchen Läufen trainiert, mindestens 100 Kilometer”, erzählt er. Sogar eine
stilechte Nikolausmütze hat er passend zum Anlass dabei.
Bei über 421 Startern ist es keine Übertreibung, für diesen Job einen “Manager” zu beauftragen. Ulferts arbeitet mit dem Lauf-Team
zusammen, daher ist er unentgeldlich dabei. Morgens um viertel vor acht sind er und seine Assistentin Svantje Harms losgefahren,
um die Gerätschaften aufzubauen. Das nimmt mehr Zeit in Anspruch, als mach einer denken mag - Zeitmessen ist heute eben
mehr als ein Finger auf der Stoppuhr. Ulferts hat einen Kleinbus mit Technik dabei. “Das ist mein Hobby, ich habe mir das mit der
Zeit so zusammengekauft und zusammengebastelt”, schmunzelt er. Und wie funktioniert die ganze Technik? “Die Läufer haben
einen Sender in ihrer Startnummer, und der wird auf der Ziellinie per RFID erfasst”, erklärt er. Das Kürzel steht für Radio Frequenzy
Identity und meint die Erfassung eines Senders mit Hilfe von Radiowellen.
Um alle gesendeten Daten zu verwalten, hat er drei Laptops an Bord. Svantje Harms, eine 16-Jährige Läuferin, die Ulferts in Olden-
burg trainiert, hilft. “Ich packe beim Auf- und Abbauen mit an und scanne die ganzen Ergebnisse noch einmal von Hand ein”, sagt
sie. Denn um völlig sicher zu sein, vertraut Ulferts seinen Rechnern nicht. “Wenn wir das per Hand noch einmal eingeben, sind wir
auf der sicheren Seite”, sagt er. “Wir versuchen immer, Fehler auszumerzen. Aber um Fehler auszumerzen, muss man welche
machen.” Beim Nikolauslauf ist alles glattgelaufen.
==> Ergebnisse   
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 8. Dezember 2009
Tempo in Bremen höher als in Hamburg
Schnelle Runden beim 25. Nikolaus-Crosslauf am Burgwall / Marathon Club und LGBN dominieren Hauptklassen

Von Matthias Thode.
Bremen-Nord. Die Aktiven von Marathon Club Bremen und LG Bremen-Nord dominierten beim 25. Nikolaus-Crosslauf am Burg-
wall die Rennen in den Hauptklassen- und Seniorenbereichen. Bei den Schülerinnen und Schülern bot sich dagegen ein buntes
Bild beim Zieleinlauf am Burgwall. Im ersten der insgesamt neun Rennen trumpften die Stadtbremer Läufer des Marathon Clubs
auf. In einer Art Vereinsmeisterschaft setzte sich der 22-jährige Marian Skalecki in 13:35 Minuten gegen seine arrivierten Trai-
ningsgefährten Ingo Müller (13:55 Minuten), Hikmet Ciftci (14:07) und Jan Petermann (14:41) durch. Lars Kirchknopf von der LG
Nord war letztlich chancenlos. "Die Bremer Konkurrenz ist nicht mit der Hamburger zu vergleichen. Das Tempo bei den Cross-
läufen ist hier deutlich höher", bilanzierte der jüngst Richtung Hamburg umgezogene Mittelstreckler. Statt eines Sieges wie in der
Vorwoche beim Adventslauf in Eidelstedt langte es für Kirchknopf nur zum zehnten Gesamtrang in 15:33 Minuten. In der Frauen-
klasse ging der Sieg dafür durch die Jugendliche Lisa Sauerwald in 17:10 Minuten bei deutlichem Vorsprung vor Tahnee Tietjen
(17:49) aus Bremervörde an die LG Nord.
Anders als bei der Mittelstrecke, waren es über zehn Kilometer die LG Nordler, die mit geballter Kraft auftraten. Eindrucksvoll de-
monstrierte Andreas Oberschilp seine läuferische Klasse. Vom Start weg spulte er im Alleingang die fünf Runden über die aufge-
weichte Piste herunter. Dabei hatte er im Gegensatz zu seinen Kontrahenten eine etwas andere Einschätzung über die Beschaff-
enheit des Untergrundes. "Die Runde ist schon sehr schwer. Für mich ist der Boden auf den Schotterwegen für meine Spikes aber
eigentlich zu hart", erklärte Andreas Oberschilp im Ziel nach seiner Laufzeit von 34:53 Minuten. Torsten Naue und Frank Themsen
machten mit 36:30 beziehungsweise 36:55 Minuten den dreifachen Triumph der LGN-Altersklassenläufer perfekt. Auf den Rängen
fünf bis sieben folgten Christian Pundt (38:04), der zukünftige LG Nordler Matthias Heidsiek (38:45) und Bernhard Friedenberg
(38:58). Die Vereinsmeisterschaft durchbrach lediglich Hikmet Ciftci (37:03) auf Platz vier bei seinem zweiten Tagesstart. Einen
Premierenerfolg auf dem Burgwall feierte Sandra Schröder vom TSV Neuenwalde. Keine Chance, an die starke Siegerzeit von
42:32 Minuten heranzulaufen, hatten Thanh-Hue Huynh (46:04) vom Marathon Club und Carolin Schiff (46:54) von den Roadrunners
Bremen vor der LG Nordlerin Martina Pundt (47:02).
Aus den gewohnt starken Schülerfeldern beim Nikolaus-Cross ragten einige junge Nachwuchsläufer diesmal besonders hervor. Im
ersten Lauf über die 1000 Meter bei den jüngsten Schülerinnen (bis 8 Jahre) setzte sich Lioba Fieweger (TSV Achim) in 4:43 Mi-
nuten durch. Im zweiten Lauf feierte dann Luise Asmussen bei den Zehn- und Elfjährigen in der superschnellen Zeit von 3:57 Mi-
nuten einen tollen Erfolg für die LG Nord-Schülerinnen. Danach folgte der Jungenlauf der bis Neunjährigen über die 1000 Meter.
Hier überquerte Jonas Donatius (LG Kreis Verden, 4:13) als Erster die Ziellinie. Vier Sekunden dahinter wurde der LG Nordler
Eddie Pundt Schnellster der Schülerwertung M 8. Gleiches gelang auch seinem älteren Bruder Paul Pundt als Sieger der Schüler-
klasse M 10 in 4:15 Minuten. Der Laufsieg der Zehn- und Elfjährigen ging jedoch an Eike Krüger (4:01) aus Brake. Bei den ältesten
Schülern heimsten einmal Charlotte Schlund (8:43) für die LG Bremen-Nord über die 2.100 Meter und Marcel Skalecki (10:31) für
den Marathon Club über 2900 Meter weitere Laufsiege ein. Einen Preis für das beste Finish des Tages hätte sich allerdings Erik
Hoffmann verdient. Mit großem Kampf sicherte er sich zehn Sekunden hinter dem Stadtbremer den zweiten Platz.
==> Ergebnisse: Einzel / Mannschaften 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Dezember 2009
Mit einem kleinen Umweg auf Platz zwei
Run for Help: Weeneraner Duo trotz Missgeschicks vorne dabei / VfL-Team Wiechmann/Onken siegte

Von Theo Gerken
Brinkum. Unangefochten siegten Steffen Wiechmann und Jan-Gerhard Onken vom VfL Germania Leer bei der 32. Auflage des
“Run for Help" durch die Samtgemeinde Hesel. Die beiden Mittelstreckler benötigten für die aus ihrer Sicht ungewohnt lange
Distanz von insgesamt 13 Kilometern 45:18 Minuten und sicherten sich damit neben der Männerwertung auch den Gesamtsieg mit
großem Abstand vor ihren Konkurrenten Hauke Köller und Jens Dirksen vom TuS Weener (48:39). Spannender verlief der Vergleich
der älteren mit den jüngeren Ossiloop-Siegern, den letztlich die Youngster Stephan Immega (LG Harlingerland) mit Partnerin Inga
Jürrens (Emden) trotz eines kleinen Umwegs von Inga vor Peter Steinke und Eva Brinkmann (Germania Leer) gewannen.
Beinahe hätten sich Jens Dirksen und Inga Jürrens, die zu diesem Zeitpunkt quasi gleichauf lagen, kurz vor dem Ziel verlaufen. An-
statt kurz vor der Bundesstraße scharf nach rechts abzubiegen, rannten die beiden durch ein Tor zum Radweg und wollten weiter
der alten Ossiloopstrecke folgen. Nur dank eines Zurufs von Peter Steinke fanden sie den Weg zurück zum Ziel. “Ich habe den vor
uns laufenden Jan-Gerhard Onken nicht mehr gesehen und kannte den genauen Verlauf der Strecke nicht", erklärte Dirksen das
Missgeschick. “Als Peter Steinke rief, sind wir dann umgekehrt und haben noch einmal Gas gegeben. Da rückte uns dann Eva
Brinkmann schon bedrohlich nahe." Nur zwei Sekunden hinter Dirksen erreichte Jürrens in 48:39 Minuten das Ziel in Brinkum, gut
400 Meter vor Eva Brinkmann (49:03). “Der Vorsprung von Stephan Immega am Wechselpunkt in Hesel war zu groß, da war nichts
mehr zu machen", stellte Brinkmann fest. Das schnellste Frauen-Duo bildeten Waltraud Klostermann und Elke Gronewold vom TV
Norden in 56:48 Minuten vor Frauke Bron und Insa Franzen aus dem Rheiderland (57:16). “Das war nicht so schwer", kommen-
tierte Klostermann.
Seit 1989 wird der traditionell am zweiten Adventssonntag durchgeführte Wettbewerb unter der Bezeichnung “Run for Help - Ge-
sunde laufen für Kranke" als Staffellauf über insgesamt 13 Kilometer ausgetragen. Der Erlös der Veranstaltung ist für Multiple-
Sklerose-Kranke bestimmt. Nach dem Startschuss von Schirmherrin Gitta Connemann (CDU-Bundestagsabgeordnete) machten
sich diesmal 133 Staffeln mit knapp 300 Teilnehmern auf den Weg von Stikelkamp nach Brinkum. Bei guten äußeren Bedingungen
hatten die Athleten nur im ersten Abschnitt mit einigen Pfützen zu kämpfen. Gut besucht war wieder einmal das Kaffeetrinken in
der Turnhalle in Brinkum, das im Anschluss an den Staffellauf zum Programm fest dazugehört. Holtlands Bürgermeister Karl-Heinz
Groß und der Kreissportbund-Vorsitzende Bernd Lüning sowie Susanne Schmidt von der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesell-
schaft freuten sich über die vielen engagierten Sportler und Helfer zum Wohl der MS-Kranken. Ein besonderer Dank ging von ihnen
an Organisator Klaus Beyer aus Holtland.
==> Ergebnisse    
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NORDWEST ZEITUNG vom 8. Dezember 2009 
Cross-Strecke verlangt Athleten alles ab
Nikolauslauf in Löningen gelungene Generalprobe für Landesmeisterschaft

Löningen.
Spannende Rennen und starke Zeiten: Der Nikolaus-Crosslauf des VfL Löningen auf dem Sportgelände an der Ring-
straße ist ein voller Erfolg gewesen. Der Nachwuchskader “Lauf” des niedersächsischen Leichtathletikverbandes hatte die Veran-
staltung am Sonntag - wie auch die Verantwortlichen des VfL Löningen - als Test für die Landesmeisterschaften 2010, die an
gleicher Stelle stattfindet, genutzt.
Das Rennen der weiblichen Jugend über 3710 Meter gewann die Deutsche Jugendmeisterin Maren Kock von der LG Emstal
Dörpen vor Katharina Robbers vom SV Sparta Werlte und Tami Gerken (LAV Zeven). Die Konkurrenz der männlichen Jugend (3710
Meter) dominierte der Braunschweiger Fabian Brunswig. Er gewann vor dem Wunstorfer Gage Kuckuck und Andreas Jagdhuber
(RW Cuxhaven). Lokalmatador Steffen Brümmer startete in der Jugendklasse. Er wurde Vierter. Die Männer-Konkurrenz über die Mittelstrecke gewann Viktor Kuk (OSC Damme) vor dem Garreler Jens Nerkamp, der aber dann das spannendes Duell mit dem
Löninger Nico Bucchioni über die Langstrecke (6920 Meter) gewann. Schnellste Frau über die Langstrecke war Marita Harmeling
(SV Quitt Ankum) vor den VfL-Läuferinnen Tanja Gößling und Rita Schulte.
Aber auch die Athleten der jüngeren Jahrgänge beeindruckten die Zuschauer mit guten Leistungen. In der Altersklasse Schüler/
Schülerinnen D siegten Lotta Meyer (VfL Löningen/W08), Johanna Debbeler (SG Essen-Garthe-Molbergen/W09), Max Korte (BV
Garrel/M08) und Erik Siemer (VfL Löningen/M09). Bei den zehn- und elfjährigen gewannen Sarah Tiemann (VfL Löningen/W10),
Johanna Wigbers (GW Spahnharrenstätte/ W11), Dustin Pohl (VfL/M10) und Felix Tabeling (BV Garrel/M11). In der Altersklasse
Schülerinnen B sahen die Zuschauer die Neuauflage des Dauerduells zwischen Lea Meyer (VfL Löningen) und der Garrelerin Lena
Menke. Lea setzte sich über 2080 Meter frühzeitig ab. Sie siegte in 7:28 Minuten deutlich vor Lena (7:45 Minuten). Bei den
Schülern B gewann Tobias Hagedorn (VfL) in 7:21 Minuten in der Klasse M13. Benjamin Stoll überquerte in der Altersklasse M12
als Erster die Ziellinie (8:19 Minuten).
Ebenfalls hochklassig besetzt waren die Rennen der älteren Schüler und Schülerinnen. Die Konkurrenz der Schülerinnen A domi-
nierte Marie Dannenberg (LG Wennigsen/Egestorf). Sie gewann vor Malyzia Vömel (LG Kreis Verden). Gesamtsieger der Schüler
A wurde der Lingener Sebastian Koch vor dem Garreler Andreas Hülskamp und Tilmann Petersen (MTV Pattensen).
Fazit: Die Verantwortlichen waren mit der Anzahl der Teilnehmer zufrieden. 190 Läufer waren gestartet. Die Laufstrecke auf dem
Löninger Sportgelände an der Ringstraße hatte sich wegen des tagelangen Regens als anspruchsvoll erwiesen. Sie wird den
Crossläufern bei den Landesmeisterschaften im kommenden Jahr alles abverlangen.
==> Ergebnisse  
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SALZGITTER ZEITUNG vom 9. Dezember 2009
Dieter Goehls Rekord nicht in Gefahr
Hannoveraner Johannes Raabe siegt beim Adventslauf des SV Union - Ricarda Feuerer schnellste Frau

Von Manfred Spittler
Salzgitter-Bad. Der Adventslauf des SV Union Salzgitter gehört neben dem Silvesterlauf zum festen Programm der Laufbegeis-
terten in der Region. Rund 150 Teilnehmer gingen in verschiedenen Klassen an den Start. Die schnellste Zeit des Tages auf der
5200 m langen Strecke lief Johannes Raabe aus Hannover. Zwar gefährdete Raabe den Streckenrekord des Unioners Dieter Goehl
nicht, lief aber mit 17:14 min ein einsames Rennen und eine Topzeit auf dem anspruchsvollen Kurs.
In den Reigen der schnellsten Zeiten reihte sich der junge Mathias Becker vom MTV Salzgitter ein. Als Dritter lief er ein Zeit von
19:39 min. Der für die Union startende Frank Polzen war mit dem Ziel, die 20 min Grenze zu unterbieten, angetreten. Mit 19:49
min gelang ihm dies als deutlicher Sieger der Altersklasse M35. Während ihres Studiums in der Salzstadt, trainiert die für den
SCL Baden Baden startende Ricarda Feuerer beim SV Union und nutzt hier Wettkampfgelegenheiten mit Erfolg. Im Lauf der
Frauen überquerte sie nach 25:17 min mit Vorsprung als Siegerin die Ziellinie.
Die schnellste Zeit auf der 10 200 m langen Strecke lief der ehemalige Salzgitteraner Süleman Kuzguncu von der TSG Wildemann
mit 38:43 min. Sieger der Männer M40 wurde Peter Stock (Schiller Zahntechnik) mit 41:03 min. Bei den "älteren Semestern", der
Altersklasse M60, war einmal mehr der mehrfache Landes- und Norddeutsche Meister Horst Kassebaum (Union) in 41:10 min
siegreich. Auch Vereinskamerad Michael Dauzou (M65) hatte die Nase mit 47:56 min vorn.
Malte Morfeld war mit 10:32 min schnellster B-Schüler über 2500 m. Als Zweite lief die MTVerin Patrizia Spanke (Schülerin B)
nach 10:13 min ins Ziel. Die A-Schülerin Mariella Matoccia erreichte als Siegerin eine Zeit von 10:15min.
==> Ergebnisse  
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 9. Dezember 2009
Dem Winter davon gelaufen
Leichtathleten von 6 bis 66 Jahren messen sich am Nikolaustag in Edemissen

Erstmals veranstaltete die LG Peiner Land den landesoffenen Adventslauf auf dem Sportplatz am Mühlenberg in Edemissen. Für
die Leichtathleten eine willkommene Gelegenheit, sich kurz vor dem Jahresende noch einmal in einem Wettkampf zu beweisen.
Viele Starter waren aus Braunschweig und Hannover gekommen, um sich hier bei vergleichbaren Bedingungen auf die Landes-
meisterschaften im Crosslauf, die im Februar 2010 in Löningen stattfinden werden, vorzubereiten.
Entsprechend hoch war auch das Tempo, das einige der Teilnehmer vorlegten: Jeremy Hübner, ein B-Jugendlicher von der LG
Braunschweig, lief mit einem Kilometerschnitt von 3:04 Min/km über die 3,3 km lange Strecke. Insgesamt waren Läufer ab Jahr-
gang 1943, Reintraut Rattay (LG Peiner Land) bis zum Jahrgang 2005, Jannika Stille (Eintracht Oelerse), vertreten. Bei den
Männern M40 siegte Frank Weißgerber in 17:28 Minuten ebenso deutlich, wie Bianca Weide-Jentsch (beide SVG Groß Bülten)
mit 19:35 Minuten in der Frauenkonkurrenz der Altersklasse W40. In der weiblichen Jugend A startete eine Gruppe vom TSV
Arminia Vöhrum über die Hälfte der Strecke, wobei Cynthia Minnich in 11:05 Minuten als erste im Ziel war.
Bei den jüngeren Schülern waren die Strecken kürzer und die Starterfelder größer. Für den SV Anker 06 Gadenstedt brachte der
zehnjährige Nico Kielhorn in 5:47 Minuten über 1300m den Sieg nach Hause. Jeweils gut eine halbe Minute Vorsprung vor ihren
Verfolgern hatten Angelina Meyer von VT Union Groß Ilsede (W9, 1000m, 4:54) und Jonas Penshorn von der LG Peiner Land (M8
und jünger, 1000m, 4:45).
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 13. Dezember 2009 (Von Manfred Scholz)
67 Bergläufer sorgen beim 1. Finkenbornlauf für Rekordbeteiligung
Leichtathletik.
Kathleen Klose vom ESV Hameln und Sebastian Hendrischke von Hannover 96 hießen die Sieger auf der langen
Strecke (12 Kilometer) und Christine Lippelt vom Reiterverein Hameln und der sieggewohnte Triathlet Tobias Meyer vom ESV do-
minierten beim 1. Finkenbornlauf die kürzere Distanz über sieben Kilometer. Mehrfache Bedeutung hatte das Event für die heim-
ische Laufszene, da es zum einen die Abschlussveranstaltung des aus drei Veranstaltungen bestehenden Klüt-Kanstein-Cups
2009 und zum anderen der erste Lauf der sehr beliebten Winterlaufserie war.
„Dies war der „leichteste“ der drei Bergläufe und bin froh, dass der Cup in Hameln bleibt“, freute sich die Berglaufspezialistin über
den Sieg in der Gesamtwertung der drei Läufe am Klüt, in Salzhemmendorf und am Finkenborn, wo sie nach 55:20 Minuten als
Erste am Gästehaus einlief. Zweite wurde Angelika Corner aus Hameln (56:37min.) vor Barbara Schulte vom TSV Bisperode
(58:53min.). „Ich musste mich immer nach hinten absichern und Kontakt und Sichtkontakt zu Hauke Plutte halten, da ich die
Strecke zum ersten Mal gelaufen bin“, erzählte der Physiotherapeut Hendrischke im Ziel, der schneller hätte laufen können. Er
war aber mit seiner Siegerzeit von 42:52 Minuten über die 12 Kilometer auch sehr zufrieden, zumal das eine Bestzeit auf dieser
Strecke sein dürfte. Da ihm ein Lauf aus beruflichen Gründen fehlte, musste er dem Zweiten Hauke Plutte (46:30min.) den Ge-
samtsieg überlassen und Platz drei ging an Jürgen Siebert (48:52 Minuten, 1. FC Müllverbrennung Afferde).
Top waren auch die 25:17 Minuten, die der 20-jährige Tobias Meyer vor seinem Bruder Philip (26:33 min., beide vom ESV) und
dem 16-jährigen Andy Spieß (27:09 min.) vom TV Jahn Welsede hinlegte. Auch bei den Frauen blieben die Pokale in Hameln, da
Christine Lippelt (35:39 min.), Marion Müller (36:35 min.) und Sigrid Meyer (beide vom ESV), die nach 36:54 Minuten ins Ziel lief,
die Nase vorn hatten. Zufrieden waren auch die Veranstalter vom ESV, denn 67 Läuferinnen und Läufer, die an den Start gingen,
bildeten eine neue Rekordkulisse auf dem Hamelner Hausberg und für ein Novum sorgte der 42-jährige Frank Blumenfeld, der extra
aus Köln angereist war, um seinen 157. Lauf bei einer Erstveranstaltung zu absolvieren. (Siehe nachfolgenden Bericht)

Frank Blumenfeld ist ein Premierenläufer
Leichtathletik.
„Ich bin ein Premierenläufer und Wettkampf-Städte-Fresser“, erzählte der 42 Jahre alte Langstreckenläufer Frank
Blumenfeld im schönsten Kölner Dialekt, nachdem er beim 1. Finkenbornlauf in Hameln seinen 157. Lauf, der eine Erstveranstalt-
ung ist, in 55:05 Minuten als insgesamt Zehnter über die 12 Kilometer absolviert hatte. Er möchte mit seinem besonderen Samm-
lertick in das Guinness-Buch der Weltrekorde kommen und hat in den letzten 16 Jahren 792 Wettkämpfe absolviert. Er war dafür
auf 392 verschiedenen Veranstaltungen und ist dabei über 20.000 Kilometer bei den Wettbewerben und im Training gelaufen. „Ich
habe große Chancen, im nächsten September ins Guinness-Buch aufgenommen zu werden, bis dahin werde ich noch einige Erst-
läufe absolvieren“, gibt sich der sympathische Läufer, der ohne Unterbrechung viel von seinen Erlebnissen erzählen kann, optimis-
tisch. „Denn es gibt keinen Läufer auf der Welt, der dieses Ziel verfolgt“, weiß Blumenfeld, der für sein außergewöhnliches Hobby
zu 90 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt. Er hatte für die Reise nach Hameln viereinhalb Stunden auf der Bahn ver-
bracht und Veranstaltungsleiterin Roswita Schlachte vom ESV hatte ihn vom Bahnhof zum Finkenborn chauffiert. Das tat er am
nächsten Tag dann wieder, denn nach der Rückreise nach Köln, hatte er seinen 158. Erst-Lauf in Stollberg bei Aachen auf dem
Programm
==> Ergebnisse / Fotos vom Lauf gibt’s unter www.fotomanni.com (Von Manfred Scholz)  
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Presseinformation vom 13. Dezember 2009 (Von Yvonne Kappe) 
Zahlreiche Streckenrekorde beim Bad Harzburger Adventslauf
Deutlich steigende Teilnehmerzahlen

Der 2. Bad Harzburger Adventslauf erlebte eine deutliche Aufwertung gegenüber der Premierenveranstaltung im vergangenen Jahr.
Knapp 130 Meldungen aus 40 Vereinen und Schulen sorgten für einen weiteren Aufschwung an Teilnehmern, auch wenn letztlich
nur gut hundert an den Start der insgesamt fünf verschiedenen Laufstrecken gingen. Der plötzliche Wintereinbruch ließ insbeson-
dere die angemeldeten Oberharzer vermissen. Kompensiert wurde dies aber von zahlreichen Nachmeldungen noch kurz vor den
Starts. Eine zunächst befürchtete Verzögerung in der Auswertung ist dadurch glücklicherweise nicht eingetreten. Alle Teilnehmern
konnten ihre Urkunden und Sachpreise mit nach Hause nehmen. Der Wettergott ließ zudem das erhoffte Wettkampfwetter ein-
treten. Temperaturen um den Gefrierpunkt, kein Niederschlag und ausbleibender Wind sorgten für ideale Bedingungen auf allen
Strecken. Die schneebehauchten Harzberge und zeitweiliger Sonnenschein bildeten ein passendes Panorama am dritten Advents-
sonntag.
Das Organisationsteam des ausrichtenden LAV 07 Bad Harzburg bekam erneut viel Lob von seinen Gästen, die unter anderem
aus Braunschweig, Wolfenbüttel, Salzgitter, Osterode und zahlreichen Nachbarstädten aus Sachsen-Anhalt anreisten. Selbst eine
lohnende Anreise vom weit entfernten Soltau war zu verzeichnen. Neben dem gesamten Vorstandsgespann und den vereinsintern-
en Kampfrichtern für die Zeitmessung waren zudem aus dem Elternkreis Radbegleiter, Streckenposten und Helfer beim Verkauf
von warmen Speisen und Getränken eingesetzt. Vereinsvorsitzender Jörg Lehmann bedankte sich bei allen Beteiligten und bei
seinem sportlichen Leiter Karsten Kappe für die erneut exzellente Streckenbeschilderung. Mit zum Erfolg haben aber in diesem
Jahr insbesondere auch die insgesamt fünf Schulen aus dem Stadtgebiet beigetragen. So konnte das Harzburger Werner-von-
Siemens Gymnasium als Neuling gleich auf Platz drei in der Vereins- und Schulwertung springen. Die Grundschule Harlingerode,
gewann nach 2008 erneut den Wanderpokal für die meisten teilnehmenden Läufer, auch wenn sie sich mit nur einem Teilnehmer
Vorsprung äußerst knapp vor dem TSV Eintracht Wolfshagen behaupten konnten.
Aber auch aus sportlicher Sicht waren auf allen gleichmäßig besetzten Läufen erstklassige Resultate zu verzeichnen. Zahlreiche
packende Zieleinläufe ließen die Bestzeiten nur so reihenweise purzeln. Beim ersten Lauf über 6 Kilometer setzte der 18-jährige
Florian Lippe vom Harzgebirgslaufverein Wernigerode mit 20:27 Minuten gleich eine neue Zeitära auf dieser Distanz. Sabine
Krumpen-Müller vom ausrichtenden LAV 07 siegte nach 26:00 Minuten wie bereits im Vorjahr als schnellste Frau. Den äußerst
stark besetzen Schülerlauf der Acht- bis Elfjährigen über 1,7 Kilometer beherrschten die Läufer des TSV Eintracht Wolfshagen.
Malte Urbanke (M 11) siegte nach 6:13 mit neuer Streckenbestzeit bei den Schülern und Annika Riedel (W 10) nach 6:33 bei den
Schülerinnen. Die Harzburger Schüler konnten sich in den Altersklassenwertungen erfolgreich durchsetzen. Den 3,6-Kilometer-
Lauf der Schüler A und B sowie der Jugend, Männer und Frauen dominierten zwei talentierte Nachwuchsläufer. Der Jugendliche
Erik Schwemin (M 17) vom MTV Soltau siegte trotz aller Versuche des 15-jährigen Andre Kröhl (Wolfshagen) mit neuer Strecken-
rekordzeit nach 12:02 Minuten hauchdünn in einem packenden Finish. „Damit war die weite Anreise mit Erfolg gekrönt und ge-
rechtfertigt“, so seine begleitenden Eltern, die auf den Wettkampfwunsch ihres Sohnes eingegangen waren und ihn in die Kurstadt
begleiteten.
Beim 800 Meter Bambinilauf setzten sich die beiden Vorjahressieger erneut eindrucksvoll durch. Greta Schnabel (W 8) vom TSV
Wolfshagen siegte nach 3:02 als bestes Mädchen. Schnellster Junge wurde Johannes Kappe (M 7) nach 3:06, der das Trikot der
Grundschule Harlingerode trug. Beide verbesserten zudem deutlich ihre selbst vorgegebene Streckenbestzeit aus dem Vorjahr.
Für einen Quantensprung in eine neue Streckenbestzeit sorgte beim abschließenden Hauptlauf über 10 Kilometer der für die TSG
Wildemann startende Süleyman Kuzguncu. Mit einer Zeitverbesserung um über acht Minuten siegte der 21-jährige nach 34:21,
dicht gefolgt von Thomas Kühlemann aus Heimburg (34:24). Bei den Frauen setzte sich Ruth Heise (Eintracht Halberstadt) nach
48:49 vor der Vorjahressiegerin Agathe Erich aus Heiningen (49:04) durch.
Die Streckenbestzeiten und einige Veranstaltungsbilder sind bereits unter www.lav07.de einsehbar. Die komplette Ergebnisliste
aller fünf Läufe, einschließlich der zahlreichen Nachmeldungen, folgt Anfang der Woche. Zusätzlich wird hierbei noch eine Jahr-
gangswertung aufgenommen.  
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SARSTEDTER ANZEIGER vom 14. Dezember 2009 
Invasion der “Rennmäuse“
Luca Schulz, Heiko Wilcke und Christian Neumann Sieger beim 2. Sarstedter TDM-Adventslauf

Sarstedt
(abu). 454 Anmeldungen, 382 Läufer im Ziel - der Sarstedter TDM-Adventslauf hat einen Sprung nach vorn gemacht und
scheint sich in der Szene zu etablieren. Auch wenn nur der Kinderlauf viele Zuschauer anlockte.
Leni weiß vermutlich noch nicht, was eine Olympiasiegerin ist. Sonst wäre sie sich gestern nach dem Kinderlauf des Sarstedter
Anzeigers wohl wie eine vorgekommen, so umlagert war sie. Ein Stadtlauf-Helfer versuchte den Chip für die Zeitmessung von ihrem
Schuh abzulösen. Vater Chris Linschmann redete lobend auf seine kleine Tochter ein und versuchte zugleich, sie auf den Foto-
grafen aufmerksam zu machen: “Guck mal zur Kamera, Leni!“ Doch die ist gerade einmal zwei Jahre alt - und sah in dem Ge-
dränge wohl nur Knie. Doch dass sie die jüngste Läuferin von allen war, das verstand die tapfere Kleine dann doch.
Genau gesagt die Jüngste unter 454 Läufern, die sich angemeldet hatten. 382 von ihnen erreichten das Ziel vor dem Rathaus, wo-
mit den Organisatoren des Stadtlaufs ein echter Sprung nach vorn gelungen ist. Gut 50 Prozent mehr Sportler als im Vorjahr waren
dabei. Allein 70 Kurzentschlossene kamen gestern noch dazu. Da dürfte für die Veranstalter der eine oder andere Euro übrig
bleiben - und die Erkenntnis, dass der Sarstedter TDM-Adventslauf offenbar auf dem Weg ist, seine Nische als gut organisierter
Lauf zwischen vielen Nikolaus- und Silvesterläufen zu finden.
Das begann schon mit dem Paula-Print-Kinderlauf des Sarstedter Anzeigers, der die 100-Teilnehmer-Grenze knackte. Er lockte
auch die meisten Zuschauer, darunter natürlich viele stolze Eltern und Großeltern. Wie Dr. Eberhard Groger. Ob er einen Enkel im
Rennen habe? „Einen? Mehrere!“, rief der langjährige Sarstedter Arzt stolz. Der schnellste von allen war am Ende der elfjährige
Luca Schulz vom MTV Banteln, der die zwei Runden durch die Innenstadt in 4:08 Minuten zurücklegte und damit nur eine Se-
kunde vor dem immerhin drei Jahre jüngeren Bothfelder Ferdinand Schwenger lag. Ansonsten war es ein mausiges Rennen bei lau-
siger Kälte - bei der Siegerehrung bevölkerten vor allem Mitglieder der Laufgruppe „TSV Bemerode Rennmäuse“ die Rathaustreppe.
Mit Leonie Bruns von der FSV war aber auch eine Sarstedterin unter den zwölf Kindern, die für besonders gute Leistungen neben
den obligatorischen Medaillen auch Pokale mit nach Hause nehmen durften.
Einen knappen Zieleinlauf erlebten die (weniger werdenden) Zuschauer beim Fünf-Kilometer-Lauf. Titelverteidiger Malte Brosig hätte
zwar weiter weg kaum sein können (beruflich in Johannesburg), aber sein langjähriger Teamkollege Heiko Wilcke hielt die Fahne
von Eintracht Hildesheim genauso gut hoch - mit einem knappen Spurtsieg in 16:06 Minuten gegen den jungen Hildesheimer Tri-
athleten Jan Bruns. Einheimische Sportler hatten mit dem Ausgang dieses Rennens nichts zu tun, sorgten aber trotzdem für Auf-
sehen. Der eingangs erwähnte Gödringer Chris Linschmann absolvierte den Lauf mit Kinderwagen, die Teams von Hauptsponsor
TDM Telefonmarketing und der Tischlerei Gerber glänzten mit ihren markanten schwarzen und roten Trikots zumindest in modisch-
er Hinsicht. Mit dabei waren auch viele Kinder wie der elfjährige Tom Gerber, der den Kinderlauf als zu kurz verschmähte und die
fünf Kilometer in respektablen 27:56 Minuten lief.
Beim Zehn-Kilometer-Lauf war der Sieg hingegen eine klare Angelegenheit. Christian Neumann von TriAs Hildesheim lief mit exakt
36 Minuten eine halbe Minute Vorsprung heraus - eigentlich noch mehr, doch vor lauter Händeschütteln und Abklatschen im Ziel
vergaß der 36-Jährige fast, die eigentliche Ziellinie zu überlaufen. Ihm auf den Fersen waren gleich zwei Ex-Sarstedter auf Heimat-
besuch: Harald Lippold, inzwischen in Gronau zu Hause, wurde in 36:45 Minuten Dritter, Holger Finkelmann war sogar aus
Aschaffenburg angereist und erreichte, von Mutter, Frau und Kindern angefeuert, Platz fünf mit 37:18 Minuten. Darüber hinaus
fanden sich viele Sarstedter im Feld, die sonst für andere Dinge als Laufen bekannt sind. Feuerwehr-Einsatzleiter Rüdiger Schulz
etwa, der frühere Gymnasiallehrer und Marathon-Olympionike Dr. Hubert Riesner (inzwischen 69), Dr. Michael Jahnke vom Paul-
Gerhardt-Kirchenvorstand, der neue Realschul-Rektor Jürgen Sander und Segler Guido Weiskopf. An die fünf Kilometer wagten
sich unter anderem TDM-Chef Dietmar Klug, Astronom Harald Lück von „Geo 600“ in Ruthe und der Landtagsabgeordnete Markus
Brinkmann.
Die Genannten erfreuten sich wie fast alle anderen Läufer an der wichtigsten Änderung in der Organisation: Startnummern-Aus-
gabe, Urkunden, Kaffee und Kuchen und vor allem die ausgedehnte Siegerehrung, das alles fand diesmal in der warmen und
trockenen Otto-Gott-Turnhalle in der Weberstraße statt und nicht auf dem kalten Innerstebad-Parkplatz. Auch deshalb bekamen
die drei Haupt-Organisatoren Ralf Brenning, Alexander Maus und Fabian Böttcher viel Beifall von der Läufer-Gemeinde, als
Sprecher Jürgen Matz das Trio vorstellte.  
==> Ergebnisse 
==> Jede Menge Fotos vom Lauf gibt’s auf www.lauf-news.de 
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 16. Dezember 2009 
LGG-Läufer beherrschen 5000-Meter-Konkurrenz

Von Gerd Brunken
Auch beim zweiten Durchgang der 48. Cross-Serie der LG Göttingen fanden etwa 120 Teilnehmer ausgezeichnete äußere Beding-
ungen vor. Die Strecke auf dem Hainberg war aufgrund der großen Niederschlagsmengen der vergangenen Tage und Wochen teil-
weise rutschig, aber dennoch gut zu absolvieren. Organisatorisch hatte das LGG-Team um Uwe Löding und Antje Fenner die Ver-
anstaltung erneut voll im Griff.
Die Mittelstrecke über 5000 m beherrschte Jasper Cirkel (LGG) wie im ersten Durchgang am IfS souverän. Till Manning und Paul-
Lennart Kruse, der auf der Zielgeraden Gerd Wolzen (VfL Germania Leer) noch überspurten konnte, sorgten dahinter für einen Drei-
facherfolg des Veranstalters. Kruse war auch schnellster Jugendlicher vor Gerrit Gräbel (ebenfalls LGG). Bei den Frauen siegte
Cathrin Cronjäger diesmal sehr deutlich vor Coline Ricard und Cornelia Seyfert (alle LGG).
Reichert hängt alle ab
Auf der Langstrecke über 10 000 m wiederholte sich das Ergebnis des ersten Laufes auf den vorderen Plätzen. Florian Reichert
(TSV Kirchdorf) siegte mit klarem Vorsprung vor Sebastian Hanelt und Knut Höhler (beide LGG). M-50-Senior Horst von Gaza
(LGG) hatte sich das Rennen erneut geschickt eingeteilt und wurde Vierter vor Thorsten Schmidt (LG Eichsfeld). Bei den Frauen
startete Coline Ricard nach ihrem zweiten Platz auf der Mittelstrecke erneut und siegte vor Sanna Almstedt und Janna Fangmann
(alle LGG).
Im Schülerlauf über 1800 m konnte sich Henrik Steenken (LGG) zum zweiten Mal mit deutlichem Vorsprung durchsetzen. Dahinter
überspurtete Markus Fiebig kurz vor dem Ziel Vereinskamerad Thibaut Haake (LGG) und sicherte sich damit den zweiten Platz.
Maren und Annika Pollmeier sorgten bei den Schülerinnen für einen Doppelerfolg der LG Eichsfeld, Dritte wurde Anje Dernedde
(TG Northeim). Bei den jüngsten Schülern gewann Alexander Vollmer (LG Eichsfeld).
Den Abschluss findet die 48. Cross-Serie am 9. Januar auf der Rundstrecke südlich des Jahnstadions. Dort werden dann am 21.
Februar auch die Bezirksmeisterschaften ausgetragen, zu denen mindestens 350 Aktive erwartet werden.
==> Ergebnisse 
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. Dezember 2009 
Doppelbelastung schadet nicht
Nicole Krinke und Andreas Oberschilp siegen auch im Friedeholz

Von Christiane Golenia
Syke. Nicole Krinke (LG Nienburg) und Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) bleiben die überragenden Läufer des Syke-Weyher
Cross-Fünfers. Beim 68. Friedeholz-Crosslauf, dem vorletztem Lauf der Crossserie, unternahmen beide den gewohnten Doppel-
start auf Mittel- und Langstrecke - und zeigten einmal mehr der Konkurrenz die Hacken.
Beim kräftezehrenden Kurs im Friedeholz über insgesamt 9800 Meter wurde Horst Wittmershaus Zweiter - mit nur vier Sekunden
Rückstand auf den in 33:54 Minuten siegreichen Andreas Oberschilp. In der Mannschaftswertung streben die Roadrunners Bunten-
tor dank Michael Willner (Dritter), Gerrit Lubitz (Vierter) und Heiko Gode (Siebter) unangefochten die Pokalverteidigung an. Ein
starkes Rennen lief auch Werner Wührmann: Der 54-Jährige Hansa-Senior war nach 38:59 Minuten auf Rang fünf im Ziel. Nicole
Krinke verschaffte sich bei ihrem Sieg auf der Langdistanz in 39:05 Minuten satte acht Minuten Vorsprung auf ihre Konkurrent-
innen. Überlegen fiel auch der Sieg der 31-Jährigen auf der Mittelstrecke über 4400 Meter aus: Mit ihrer Siegerzeit von 17:10 Mi-
nuten lag sie über eine Minute vor den beiden Jugendlichen Lisa Sauerwald (LG Bremen Nord) und der künftigen Brinkumerin
Franziska Schröder.
Bei den Männern gab es auf der Mittelstrecke durch Andreas Oberschilp (15:08), Hikmet Ciftci (15:15) und Nils Trimpe (15:35)
einen Bremer Dreifach-Erfolg. Im Männerfeld kamen die schnellsten Mittelstreckler des Kreisgebietes aus Weyhe: Frank Mömkes,
Harry Falke und Wilfried Hocke (Asendorf) belegten die Plätze sechs bis acht. Am Sonntag werden sich Nicole Krinke und
Andreas Oberschilp entscheiden müssen. Dann geht nämlich nur eins, entweder ein Start auf der Mittelstrecke (Start 10.10 Uhr)
oder aber im Halbmarathon (Start: 10 Uhr). Sollte sich Oberschilp für die kurze Distanz entscheiden, wäre Horst Wittmershaus
erster Anwärter auf den Pokal für den Seriensieg auf der Langstrecke.
==> Ergebnisse   
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 23. Dezember 2009 
Klirrende Kälte zum Finale des Syke-Weyher Cross-Fünfers
Keine Überraschungen auf den Siegerpodesten beim Countrylauf in Syke: Andreas Oberschilp und Than-Hue Huyn
gewinnen Halbmarathon

Von Nils Hartung
Syke. Andreas Oberschilp hatte es eilig. Nicht nur im Rennen, dem Schlusspunkt des Syke-Weyher Cross-Fünfers, den er am
Sonntag gewann. Nein, auch nach dem Lauf - Oberschilp wollte schnell zu seinem Auto, um die nassen Klamotten zu wechseln
und etwas Warmes zu trinken. Denn es war kalt im Syker Waldstadion und drumherum. Klirrend kalt. Minus acht Grad Celsius
zeigte das Thermometer an, doch die Läufer beeindruckte das nicht besonders.
Um Punkt zehn Uhr fiel der Startschuss zum Halbmarathon im Stadion. Wie ein menschlicher Lindwurm machten sich die Teil-
nehmer des Syker Countrylaufs auf den Weg. Alle Athleten waren mit Mützen und Handschuhen ausgestattet, nur ein paar ganz
Hartgesottene verzichteten auf lange Beinkleider und liefen in kurzen Hosen. "Die Muskulatur wird bei diesen Verhältnissen extrem
beansprucht. Man rutscht beim Laufen die ganze Zeit hin und her", verrät Oberschilp. Er war nach 1:18:23 Stunden wieder im Ziel -
normalerweise braucht er knapp zehn Minuten weniger für einen Halbmarathon (etwa 21,1 Kilometer). Normalerweise: das heißt,
ohne Schnee, Eis und Matsch auf der Strecke.
Dafür hatte Oberschilp viele lobende Worte für die Streckenführung. "Die war wirklich gut markiert", fand er. Das sahen aber nicht
alle Athleten so. Der drittplatzierte Oliver Sebrantke zum Beispiel. "Ich bin stinksauer. Ich habe mich gleich zwei Mal verlaufen, die
Wegweiser waren sehr schlecht angebracht", schimpfte Sebrantke. Und dass, obwohl die Odyssee durch die Syker Wälder
keinerlei Auswirkungen auf seine Platzierung hatte: Vorne waren Horst Wittmershaus und Oberschilp längst weg, nach hinten
hatte Sebrantke dagegen noch viel Luft. "Aber man läuft auch gegen sich selbst und über meine Zeit bin ich wirklich traurig",
ärgerte sich der Drittplatzierte. Und während sich Sebrantke & Co. noch über die vereiste Laufbahn im Wald quälten, labten sich
die tapferen Zuschauer vor und in den Räumen des Stadions an Glühwein, heißem Tee und Kaffee. Dort wurden dann auch Kon-
takte geknüpft und Fachgespräche geführt - Experten unter sich eben. Die vielen Kinder, nach dem Mini-Countrylauf (siehe Ergeb-
nisse
) schon etwas früher im Ziel als die Großen, freuten sich auf die Tombola, bei der all jene Gewinnchancen hatten, die an allen
fünf Rennen in Syke und um Syke herum teilgenommen hatten.
Bei den Damen siegte Than-Hue Huyn (MC Bremen) vor Kirsten Köster (NB Sport Ziel) und Sandra Schürjann (ATS Buntentor)
über die Halbmarathon-Distanz. Da der Countrylauf der Schlusspunkt des Syke-Weyher Cross-Fünfers war, standen nach der An-
kunft im Waldstadion auch die Gesamtsieger aller Klassen fest. Neben Andreas Oberschilp und Marlies Engler über die Langdis-
tanz setzten sich Wilfried Hocke und Carola Vömel über die Kurzdistanz durch. In der Mannschaftswertung lag zum Schluss er-
wartungsgemäß das Team der Roadrunners Buntentor aus Bremen vorn.
Damit geht das Laufjahr 2009 seinem Ende entgegen - wenn, ja wenn nicht die unzähligen Silvesterläufe noch vor der Tür stünden.
Der Champion des Cross-Fünfers hat sich schon festgelegt: "Ich starte in Drochtersen", erklärte Andreas Oberschilp.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 23. Dezember 2009 
Wittmershaus nur knapp geschlagen
Andreas Oberschilp gewinnt Country-Lauf und Cross-Fünfer / Sebrantke landet auf Platz drei

Kreis Diepholz/Syke
(hr). Auch beim letzten Aufeinandertreffen ließ sich der Verdener Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord)
von Horst Wittmershaus (SC Weyhe) nicht die Butter vom Brot nehmen. Zum Abschluss des Syke-Weyher Cross-Fünfers gewann
er nicht nur den Country-Lauf über 21,1 Kilometer, sondern sicherte sich auch den Gesamtsieg in der Serienwertung. Bei den
Frauen fehlte Nicole Krinke (LG Nienburg), so dass sich Marlies Engler über den Pokal für den ersten Platz freuen durfte. Aufgrund
der unsicheren Wetterlage, den schlechten Straßenverhältnissen und den für den Vormittag angekündigten starken Schneefällen
machten sich etliche Läufer gar nicht erst auf den Weg, darunter auch Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf). Der Ex-Stuhrer,
dessen Eltern in Syke wohnen, hatte in den vergangenen Jahren stets den Halbmarathon dominiert und wahrscheinlich auch Ober-
schilp keine Chance gelassen.
Deutete das Meldeergebnis noch auf gut 200 Starter hin, waren es am Ende rund 150, die sich bei fast zehn Grad minus auf den
Weg aus dem Stadion Richtung Barrien aufmachten. Angesichts der schwierigen Bodenverhältnisse war klar, dass ganz schnelle
Zeiten ausbleiben würden, dennoch unterboten Oberschilp und Wittmershaus deutlich die Marke von 1:20. Oberschilp siegte in
1:18:23 vor Wittmershaus in 1:18:34. Dritter wurde Oliver Sebrantke (LC Hansa Suthr) in 1:22:30 mit viel Luft zu dem Führungsduo
und dem Vierten, Stefan Kettler (SG Roadrunners Buntentor) in 1:22:30. Der für die LG Nienburg startende Asendorfer Jürgen Bult-
mann wurde 10. in 1:28:44. Unter die Top 20 kamen auch noch Werner Wührmann (LC Hansa Stuhr) als Zwölfter in 1:29:41, Jo-
hannes Daniels (SG Diepholz) als 13. in 1:30:16, Christian Walz (Weyher Lauftreff), 17. in 1:34:45, Peter Sokoll (SC Weyhe), 18.
in 1:34:45, und Franz Decker (Stuhr) als 19. in 1:35:44. Beste Mannschaft wurde erneut die SG Roadrunners Buntentor vor der LG
Kreis Verden.
Bei den Frauen siegte die für den Marathon-Club Bremen startende Than-Hue Huyn in 1:40:43. Sechste wurde die Barrierin Petra
Polley (LGK Verden) in 1:50:59 vor ihrer Teamgefährtin Marlies Engler, 1:51:39, die in Abwesenheit von Nicole Krinke die Serien-
wertung gewann.
Franke Zweiter beim Mini-Country
Beim Mini-Country über fast 6,5 Kilometer dominierten die Jugendläufer, die auf den ersten acht Plätzen gleich fünfmal vertreten
waren. Erster wurde Constantin Jäkel (LG Kreis Verden) in 22:53 vor Sebastian Franke (SG Diepholz, 23:03) und dem Sieger bei
den Männern, Mario Lawendel (LC Hansa Stuhr, 23:47). Der Seriensieg ging an Wilfried Hocke (TSV Asendorf). Bei den Schüler-
läufen über die 1200-Meter-Strecke legten Marvin Glück (TuS Hoya) und Carolin Bothe (LGSD/Barrien) die schnellsten Zeiten vor.
==> Ergebnisse  
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 28. Dezember 2009
170 Läufer bei der besinnlich sportlichen Runde

Dümmerlohausen
(SgH). Auf den ersten 13 Kilometern bereitete der Boden den Läufern keine Probleme. Dann wurde der Unter-
grund etwas tiefer. "Nach hinten raus musste man schon etwas tun", sagte Bernard Bünnemeyer nach dem Dümmerlauf an Heilig-
abend. 18 Kilometer mussten die Starter insgesamt zurücklegen, um wieder im Olgahafen einzulaufen. 170 Ausdauersportler
schafften am Morgen vor dem Fest die Runde um den zweitgrößten Binnensee Niedersachsens. "Das ist schon eine stattliche
Zahl", freute sich Bünnemeyer. Der Abteilungsleiter des OSC Damme war wieder Gastgeber des lockeren Trainingslaufes. Zu-
sammen mit Gerd Seelhorst ging er mit Sparschwein und Sparfisch durch die Reihen der spendenfreudigen Teilnehmer. Der Erlös
für die Aktion "Sportler gegen Hunger" wird noch bekannt gegeben.
Bünnemeyer erinnerte vor dem Start noch einmal an Lutz Bresser. Der Ehrenvorsitzende war im November verstorben. "Er hat die
Leichtathletik gefördert. Ohne ihn und sein Team wären vielleicht nicht so viele zur Leichtathletik gekommen", sagte Bünnemeyer.
Aktuell ist Viktor Kuk eines der OSC-Aushängeschilder. Der 20-Jährige umkurvte am Heiligabend genauso den Dümmer wie Tri-
athlet Ralf Schomaker und einige "Männer der ersten Stunde" des Laufs. Dirk Kuhlmann, Peter Kuhlmann und Jörg Wieferig waren
dabei, auch einige aus dem Laufteam Kenkel wie Michael Reise oder die Lohner Waldschleicherin Silvia Koditek, berichtete
Bünnemeyer. "Die gleichen Gesichter, die man immer sieht", freute sich Bünnemeyer.
Nach der Ankunft im Olgahafen, kehrten einige noch im Piratenkeller ein. Zuvor genossen alle den heißen Tee, den Elisabeth
Bünnemeyer, Martin Rawe und Nils Rawe ausschenkten. Und das nicht nur im Ziel in Dümmerlohausen, sondern auch bei der
Zwischenstation in Hüde. Gerd Nyhuis hatte die Organisation dieser Verpflegungsstation nach vielen Jahren abgegeben, aber im
Vorfeld seine Nachfolger tatkräftig unterstützt. So hatte der Heiligabendlauf wieder den besinnlich sportlichen Charakter, der dieses
Ereignis immer so besonders macht. "Es war wieder eine tolle Stimmung. Es hat Spaß gemacht", sagte Bünnemeyer. Auch wenn
die Läufer hinten raus noch etwas arbeiten mussten.
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