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****************************************************************************************************************************************************** OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. Januar 2010 Eis im Bart und Füße voller Blasen Erster Lilienthaler 100-Meilen-Lauf für die Extremsportler ein Silvestertag voller Strapazen Von Jan Wilke Lilienthal. Es ist sechs Uhr morgens und noch ziemlich dunkel im Sankt Jürgensland. Auf Wiesen und Wegen schimmert der Schnee. Bei den meisten Menschen endet 18 Stunden später das alte Jahr gemütlich mit einem Glas Sekt im warmen Zuhause oder etwas ausgelassener auf einer Party. Für die Teilnehmer des 1. X-Bionic 100-Meilen-Laufs in Lilienthal wird der Silvestertag ganz anders aussehen. In drei Disziplinen (Halbmarathon, Marathon und 100 Meilen) treten die Teilnehmer an. Den Anfang machen im Morgengrauen die Extremsportler. Für die Wahnsinndistanz von umgerechnet rund 161 Kilometern werden sie vermutlich mindestens 20 Stunden benötigen. Ehrensache, dass auch Veranstalter Carsten Mattejiet an den Start geht. "Die Bedingungen sind ideal", erklärt der dreifache Familienvater. Der frische Schnee überdeckt bei minus zwei Grad den zuvor leicht vereisten Untergrund, was das Sturzrisiko zumindest etwas reduziert. Neben den sechs Teilnehmern der Königsdisziplin des Sil- vesterlaufs hat auch Willy Hollatz die Laufschuhe geschnürt. Der Lilienthaler Bürgermeister gibt am Kunstcafé den Startschuss und läuft die ersten Stunden mit. Rund acht Kilometer geht es für die Teilnehmer zunächst vom Startpunkt in Richtung Höftdeich und anschließend wieder zurück. Was dem Durchschnittsläufer vollauf ausreicht, wiederholen Mattejiet und Mitstreiter zehnmal. "Man muss schon laufverrückt sein und eine ganz spezielle Einstellung haben", sagt der Organisator. Es ist kurz nach zehn, als er seine zweite Runde auf der Pendelstrecke beendet. Am Kunstcafé heißt es nun kurz runterkommen und 40 bis 50 Sekunden durchschnaufen. Mattejiets Frau Anke reicht den Läufern warme Getränke, Bananen und Energieriegel. Noch ist die Stimmung bestens. "Es könnte schöner nicht sein", freut sich Mattejiet. Das sieht Hauke König, der mit dem Lilienthaler vorn liegt, anders: "20 Grad mehr dürften es ruhig sein", frotzelt der Hamburger, bevor beide wieder aufbrechen. Sie treffen auf die Marathon- und Halbmarathonläufer, die mittlerweile gestartet sind. Gegen Kälte und Schnee haben sie sich unterschiedlich gewappnet. Der Lilienthaler Patrick van Hall setzt auf lange Unterwäsche und ein Halstuch, dass er sich zusätzlich um den Hinterkopf gewickelt hat. Andres Andreesen aus Wittmund hat seine Schuhe mit Paketband zugeklebt, das soll gegen die Nässe schützen. Am auffälligsten aber ist die Kleidung von Lars Pingel: Er ist in kurzer Hose unterwegs. "Das mache ich schon immer so. Mir frieren meist eher die Hände ein", erläutert der Mann aus Großenwörden im Landkreis Stade. Beim Schuhwerk sind sich alle Starter einig. Spikes kommen trotz des rutschigen Geläufs nicht in Frage. Sohlen mit starkem Profil müssen es aber sein. Als es dämmert und sich das Jahr dem Ende nähert, sind nur noch die 100-Meilen-Läufer unterwegs - wenn auch etwas dezimiert. Ein Starter hat nach gut 50 Kilometern aufgegeben. Es wird wieder knackig kalt. Ein starker Wind pfeift den Extremsportlern ins Gesicht. Kleine Eisstücke kleben im Vollbart von Helmut Rosieka. Ein Grund aufzuhören ist all das nicht. Mit schnellen Schritten nähert sich der Jahreswechsel. Wenn sich das nur auch mit dem Rennende so verhielte. Um Mitternacht sitzt Carsten Mattejiet kurz im Warmen, um mit seiner Frau und einem Freund, der extra aus Aarhus angereist ist, das neue Jahr zu begrüßen. Wenig später geht es auf die letzten Kilometer. Während die meisten Menschen in Lilienthal Böller und Raketen zünden, spulen die fünf verbliebenen Läufer die restlichen Kilometer herunter. "Die Knallerei ist super anzusehen und macht einen euphorisch", sagt Mattejiet. Bei Hauke König weicht die Euphorie jedoch schnell dem Schmerz. Nach 129 Kilometern muss er aufgeben, er hat das Tempo zu früh angezogen. Auch Mattejiet kämpft. Es hat sich wieder eine Eisschicht auf den Wegen gebildet, der Wind macht den vier verbliebenen Gladiatoren mächtig zu schaffen. Schlimmer noch: An Mattejiets Füßen haben sich Blasen gebildet und acht Fußnägel gehen verloren. "Da muss man durch. In solchen Momenten setzt du dir kleine Ziele: die nächste Kurve oder das warme Gebäude. Kopfkino hilft unheimlich", erklärt Mattejiet seine Durchhaltestrategie. Es hat schon etwas Heroisches, als der Extremsportler um 2.43 Uhr als Sieger ins Ziel kommt. Seine Bestzeit über 100 Meilen hat er damit um gut eine Stunde verbessert. Hundemüde ist er und mit der Veranstaltung hochzufrieden: "Das Feedback war un- heimlich positiv, allen hat es Spaß gemacht." Was für ein Jahreswechsel! ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 11. Januar 2010 “Schleife” hinterlässt 1000 Schneespuren Leichtathletik: Zahlreiche Athleten trotzen beim 15. Sandkruger Traditionslauf dem rutschigen Boden Von Timo Ebbers Sandkrug. Schnee ließen die Organisatoren der 15. Sandkruger Schleife am Sonntag einfach Schnee sein. Während im Radio Eilmeldung auf Eilmeldung vor Chaos auf den Straßen warnte, stapften und schlitterten etwa 1000 Läufer auf den Strecken um die Halle an der Schultredde. Von Panik angesichts des Schneetreibens war auch bei den Organisatoren von der TSG Hatten-Sand- krug keine Spur. “Das ist doch schön - wie in Garmisch-Partenkirchen. Wann haben wir das schon mal?”, ließ der Vorsitzende Jens Büsselmann verlauten. “Wir machen das seit 15 Jahren”, ergänzte Jürgen Lakeberg vom Organisationsteam und fügte hinzu: “Das ist ja keine Naturkatastrophe, sondern einfach nur Winter. Daraus müssen wir das Beste machen.” Die ersten, die diese Devise sportlich umsetzten, waren die Starter des Fünf-Kilometer-Laufs um 9.30 Uhr; immerhin stellten sich 210 von 355 gemeldeten Sportlern der besonderen Herausforderung. Am besten gelang es Mirco Düßmann von der Wallschule Hatten, mit der Witterung fertig zu werden. Der 15-Jährige ließ in 21:21 Minuten die Konkurrenz hinter sich und holte die Trophäe. “Wenn man in den losen Schnee tritt, geht’s, nur auf den geräumten Flächen kommt man leicht ins Rutschen. Aber ich bin das gewohnt, wir trainieren auch Fußball im Schnee”, berichtete er. Seine Zeit vom vergangenen Jahr hat er zwar nicht geknackt, das aber tat seiner Freude keinen Abbruch. Bei den Männern belegten Holger Fuchs und Frank Henke in jeweils 21:31 Minuten die anderen beiden Podestplätze. Bei den Frauen gewann Neele Harms (TuS Ofen, 23:26) vor Jeanette Horn (LG Wilhelmshaven, 23:45) und Paula Böttcher (TSV Großenkneten, 25:03). Gemütlich machten sich gegen 10 Uhr 24 Walker (43 waren gemeldet) mit ihren Stöcken auf die Piste. Um schnelle Zeiten ging es dabei nicht. “Das war ganz schön glatt. Aber es hat Spaß gemacht”, berichtete Gudrun Briest, die mit ihren Freundinnen unter- wegs gewesen war. Die Spannung stieg vor dem Hauptlauf. Ein Feld von immerhin 732 Startern - gemeldet waren 1128 - sammelte sich an der Start- linie, wo Elke Szepanski, Bürgermeisterin der Gemeinde Hatten, sie wie alle anderen Läufer begrüßte. Rudernde Bewegungen und nervöses Auf- und Abspringen lockerten die Muskeln. Manche waren der Temperatur entsprechend eingepackt, manche einfach kaltblütig. “Ist doch nicht kalt”, sagte Georg Feldiek (VfL Germania Leer), der in kurzen Hosen und Muskel-Shirt startete. Ein wenig Geduld war noch nötig: Wegen des Zugverkehrs bestand die Möglichkeit, dass die Schranke am Bahnübergang das Feld geteilt hätte. Der Lauf wurde daher um zehn Minuten verschoben: Wieder rudernde Bewegungen, wieder nervöses Auf- und Ab- springen, bevor die Läufer endlich starten konnten. “Ihr seid der krönende Abschluss”, motivierte Szepanski dann etwa 50 Kinder, die sich zum Ein-Kilometer Lauf aufgestellt hatten. Helfer von der TSG animierten sie, sich wie die Erwachsenen warmzuschütteln. Die wohl jüngste Teilnehmerin, die vierjährige Ella Ziep, kam zusammen mit ihrer Oma ins Ziel. “Ich bin gar nicht ausgerutscht”, sagte Ella, nachdem sie mächtig stolz ins Ziel ge- laufen war. Als Sieger wurden in der Halle alle Kinder auf die Bühne geholt. Unterdessen kamen die Hauptläufer dem Ziel immer näher - auch wenn sich bereits wenige Kilometer nach dem Start ein eindeuti- ger Sieger hervorgetan hatte. Tammo König vom TCO “Die Bären” Oldenburg hatte sich deutlich abgesetzt und lief nach 45:52 Mi- nuten im Ziel ein. Es folgten Gerold Struß (DSC Oldenburg, 47:29) und Martin Gyöngyösi (Vareler TB Triathlon, 48:36). Schnellste Frau war Anita Ehrhardt (Oldenburg, 1:01:13 Stunden) vor Julika Vosgerau (1:01:31) und Bettina Pilney (LT SV Ems Jemgum, 1:04:07). Als beste Läufer aus dem Landkreis nahmen Rainer Beewen (TSV Großenkneten, 49:37) und Lisa Marie Wolf (TSG Hatten-Sandkrug, 1:06:00) Pokale entgegen.
NORDWEST ZEITUNG vom 11. Januar 2010 “Das hat mir Spaß gemacht” Interview: Tammo König spricht über seinen Siegeslauf Von Timo Ebbers Frage: Herr König, Gratulation zum Sieg im Hauptlauf über 13 Kilometer. Wie bewerten Sie Ihren Lauf? Tammo König: Danke. Die Zeit ist bei dem Schnee nicht optimal, aber es freut mich, gewonnen zu haben. Frage: War der Schnee nur hinderlich oder auch gefährlich? König: Es war schon rutschig, doch dann im Wald zu laufen – das hat mir richtig Spaß gemacht. Frage: Wann haben Sie sich vom Feld absetzen können? König: Ein anderer Läufer und ich sind schon gleich zu Beginn ziemlich schnell weggekommen. Frage: Wie haben Sie Ihren Konkurrenten eingeschätzt? König: Als ich gesehen habe, dass er auf Spikes läuft, dachte ich: Auf den ersten und auf den letzten drei Kilometern hat er damit einen Vorteil. Ich bin kraftsparend gelaufen, damit ich noch mal zulegen kann, falls er auf den letzten Kilometern noch einmal herangekommen wäre. Frage: Sie haben sich dann also auch von ihm schnell abgesetzt? König: Als ich bis zum Wald vorn lag, dachte ich schon, dass er mich wohl nicht mehr einholt. Und dann ist die Lücke schnell sehr groß geworden. Frage: Wie oft sind Sie schon die Schleife gelaufen? König: Ich komme eigentlich jedes Jahr. Nur im letzten Jahr nicht, da war ich krank. Aber das ist eine Traditions-Veranstaltung, da komme ich immer wieder gerne hin. Frage: Was macht die Schleife so attraktiv? König: Die Schleife hat eben ein besonderes Flair. Normalerweise kommen so viele Starter nur zu City-Läufen. Außerdem kennt man sich und trifft immer irgend jemanden in der Halle, das ist schon sehr nett. Aber die Schleife ist natürlich auch eine gute Standortbestimmung, gerade für uns Triathleten. Frage: Wie lange feiern Sie noch? König: Eine halbe Stunde bleibe ich wohl. Aber heute Nachmittag geht's schon wieder auf das Spinning-Rad. Das ist bei uns Triathleten so: Für uns geht es nach dem Laufen noch weiter.
NORDWEST ZEITUNG vom 11. Januar 2010 Heißer Zitronentee ist gefragt Sport: Zahlreiche Helfer tragen zum Gelingen der 15. Schleife bei Von Christoph Bähr Sandkrug. An eine so verschneite Sandkruger Schleife wie in diesem Jahr konnte sich Jürgen Lakeberg von der ausrichtenden TSG Hatten-Sandkrug nicht erinnern: “So viel Schnee hatten wir noch nie. Zweimal gab es aber schon Eisregen. Das war noch viel tückischer.” Folglich ließen sich während der 15. Schleife am Sonntag weder Organisatoren noch die rund 1000 angereisten Teil- nehmer von den Wetterbedingungen beunruhigen. Etwa 500 angemeldete Sportler blieben aufgrund des Schneegestöbers aller- dings lieber zu Hause. Nicht so Georg Feldiek vom VfL Germania Leer, der in kurzen Hosen und knappem T-Shirt über die schneebedeckte Strecke lief: “Warm wird einem doch sowieso”, stellte er lachend fest. Und wer etwas empfindlicher war als Georg Feldiek konnte sich darauf verlassen, dass die fleißigen Helfer stets heißen Zitronentee parat hatten. Im Wald stellte der Förster den Athleten zudem warmes Wasser zur Verfügung. Auch Kaffee gab es in der Turnhalle reichlich - insgesamt 300 Liter. Dazu kamen 80 selbst gebackene Torten. Das 80-köpfige Organisationsteam der TSG Hatten-Sandkrug hatte also an alles gedacht. Für die Straßensperrungen waren die Polizei und 18 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Sandkrug zuständig. “Der Großteil der Leute ist vernünftig gefahren. Insgesamt verlief der Dienst für uns trotz des Schnees völlig normal”, bilanzierte Gemeindebrand- meister Reiner Schröder. Nur einige Autofahrer, die sich auf dem Parkplatz im Gewerbegebiet im Schnee festgefahren hatten, hätten Anschubhilfe benötigt. Die fünf eingesetzten Sanitäter der Malteser Sandkrug verbrachten ebenfalls einen ruhigen Tag bei der Schleife. “Keine besonderen Vorkommnisse und keine Verletzungen”, vermeldeten sie am Ende der Veranstaltung. Entsprechend zufrieden war Pressewart Jürgen Lakeberg: “Ich bin sehr zufrieden. Auch die Läufer haben uns positive Rückmeld- ungen gegeben.” Die Entscheidung, die Schleife trotz der Wetterbedingungen stattfinden zu lassen, sei demnach richtig gewesen. “Es ist nun mal ein Winterlauf. Da kann es schon mal schneien”, so Lakeberg. ==> Ergebnisse / Ergebnisse auch hier ****************************************************************************************************************************************************** GÖTTINGER TAGEBLATT vom 12. Januar 2010 Cross-Bedingungen am Jahnstadion Von Gerd Brunken Erschwerten Wetterbedingungen war so manches sportliche Ereignis des vergangenen Wochenendes zum Opfer gefallen, nicht jedoch der dritte und abschließende Durchgang der 48. Göttinger Crosslauf-Serie. Auf der verschneiten Strecke südlich des Jahn- stadions hatten sich dann auch ca. 120 Teilnehmer eingefunden, die sich auf dem sonst einfach zu laufenden Kurs über echte Crossbedingungen freuen konnten. Auf der Mittelstrecke (5000 Meter) offenbarte Lokalmatador Paul-Lennart Kruse nach seinem Gesamtsieg beim Silvesterlauf in Vernawahlshausen erneut Stärke im Kampf gegen die Konkurrenz und die Elemente. Der A-Jugendliche gewann die Einlaufwert- ung mit deutlichem Vorsprung vor Graf-Isang-Silvesterlaufsieger Christian Kalinowski (LG Eichsfeld) und Knut Höhler (LGG), der diesmal die kürzere Distanz vorgezogen hatte. Dahinter folgte Jasper Cirkel (LGG), der sich nach den Erfolgen in den ersten beiden Durchgängen den Seriensieg sicherte. Bei den Frauen gewann Coline Ricard vor der krankheitsgeschwächten Seriensieger- in Cathrin Cronjäger und Cornelia Seyfert (alle LGG). Auf der Langstrecke (10 000 Meter) wiederholte sich der Einlauf der vorangegangenen Rennen. Der für den TSV Kirchdorf startende Göttinger Student Florian Reichert gewann deutlich vor Sebastian Hanelt (LGG) und war damit nach Frühjahrsvolkslauf und Alt- stadtlauf auch bei der Cross-Serie erfolgreich. Dritter wurde Manu Schoppe (LG Braunschweig). Als Neunter der Gesamtwertung stellte Frieder Uflacker unter Beweis, dass erfolgreiche Straßenradsportler auch gute Crossläufer sein können. Bei den Frauen siegte erneut Coline Ricard vor Janna Fangmann und Sanna Almstedt (alle LGG). Entsprechend fiel auch die Seriengesamtwertung aus. Zum dritten Mal erfolgreich und damit Seriensieger wurde im Schülerlauf über 1800 Meter Henrik Steenken vor Julius Lembke und Markus Fiebig (alle LGG). Mit Abstand schnellste Schülerin war Philine Fleckenstein (LGG) vor Seriensiegerin Maren Pollmeier (LG Eichsfeld) und Paulin Nikuradse (LGG). Bei den jüngsten Teilnehmern gewann Alexander Vollmer (LG Eichsfeld). Einen Seriensieger gab es nicht, weil kein Schüler alle drei Läufe bestritt. ==> Ergebnisse / Serien-Endstand ****************************************************************************************************************************************************** WESER KURIER vom 14. Januar 2010 Guter Auftakt für Oberschilp Bremen (gol). Zum Auftakt der dreiteiligen Bremer Winterlaufserie im Bürgerpark gab es ausschließlich Favoritensiege. Die Große Serie bei den Männern gewann Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord in 32:22 Minuten über 9,9 Kilometer mit einem Start- Ziel-Sieg. Hikmet Ciftci (Marathon-Club, 34:00) und Stefan Bölke (MCB Sport Lounge Munte, 34:04) folgten auf den Plätzen. "Die Winterlaufserie ist für mich das große Laufevent zu Jahresbeginn, Gesamtsiege sind hier sehr begehrt. Dieses Jahr konnte ich mit sehr guter Form an den Start gehen und rechne mir gute Chancen aus", resümierte Andreas Oberschilp nach dem Rennen. Bei den Frauen hatte Vorjahressiegerin Sonja Rikken (MCB Sport Lounge Munte) in 38:54 Minuten die Nase vor Angelika Schröder (MCB, 39:36) vorn. Seriensiegerin Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord verlor einen Spikes-Überzieher und mit 41:33 Minuten auf Rang drei wertvolle Zeit. Die Kleine Serie über dreimal 9,9 Kilometer dominierte das Ehepaar Pundt aus Bremen-Nord. Martina Pundt siegte bei den Frauen in 44:39 Minuten ebenso deutlich wie Ehemann Christian in 34:07 Minuten bei den Herren. Die Jugendserie sah Joachim Bauer vom Marathon-Club in 35:28 Minuten und Charlotte Schlund von der LG Bremen-Nord in 45:35 Minuten vorn. ==> Ergebnisse (bei Sport Ziel) ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Januar 2010 Marko Tammen lief auf Schnee allen davon Leichtathletik: Athlet von Teutonia Stapelmoor feierte beim Crosslauf in Marienhafe Doppel-Sieg Marienhafe. Dass sich Crossläufer von Schnee und kaltem Wind nicht aufhalten lassen, bewiesen die rund 90 Aktiven, die sich am Sonnabend auf die Strecke beim Kiessee in Marienhafe wagten. Die Verantwortlichen von Fortuna Wirdum hatten die Wege, so gut es ging, präpariert und gesichert, so dass es trotz leichter Glätte und der vielen Schneewehen am Nordufer des Sees zu keinen Verletzungen kam. In erfreulich großer Zahl waren wieder die einzelnen Schülerklassen vertreten. Besonders bei deren Rennen spielten sich spannen- de Positionskämpfe ab. Die zahlreichen im Start-Ziel-Bereich stehenden Zuschauer feuerten die jüngsten Läufer begeistert an, so dass viele bis an ihre Leistungsgrenze gingen. Die größten Teilnehmerfelder bei den Schülern stellten der SV Emden-Harsweg, der TV Norden sowie Gastgeber Fortuna Wirdum. Überragender Athlet bei den Läufen der Erwachsenen war Marco Tammen von Teu- tonia Stapelmoor. Tammen, der schon im Vorjahr durch sehr gute Resultate auf der Halbmarathonstrecke auf sich aufmerksam gemacht hatte, startete sowohl bei der Mittel- als auch bei der Langstrecke. In beiden Läufen ließ er der Konkurrenz keine Chance. Den Lauf über 4950 m gewann Tammen in 17:45 Minuten. Zweiter wurde Matthias Eickhold von WT Loppersum (20:21 Minuten) vor Johannes Kisch von Fortuna Logabirum (20:28). Schnellste Frau war Sonja Hoogestraat von der LG Harlingerland in 21:20 Mi- nuten. Auch auf der abschließenden Langstrecke über 8250 m dominierte Marco Tammen das Feld. Er lief in 31:52 Minuten ein einsames Rennen und gewann klar vor Bernhard Klüver (vereinslos), der 34:13 Minuten für die fünf Runden um den See benötigte. Dritter wurde Martin Wilts von der LG Ostfriesland in 35:16 Minuten. Ausrichter Fortuna Wirdum zeigte sich angesichts der Wetter- und Streckenverhältnisse zufrieden mit der Beteiligung. Die Organi- satoren machten schon Werbung für den 15. Störtebeker-Straßenlauf in Marienhafe. Die Veranstaltung wird traditionsgemäß am Ostermontag, 5. April, ausgerichtet. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 21. Januar 2010 Horst Wittmershaus ist der unangefochtene "Schneekönig" Überraschende 90 Teilnehmer am 109. Ellernbruch-Waldlauf Von Christiane Golenia Weyhe. Wer da dachte, bei dem Wetter kommen nur ganz wenige Unentwegte, der irrte. Eine stattliche Zahl von immerhin 90 Aktiven traf sich im verschneiten Ellernbruch zum 109. Waldlauf. "Schneekönige" auf der Langstrecke wurden unangefochten Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Käthe Reichert (OT Bremen). Auf der Mittelstrecke setzten sich der A-Jugendliche Sebastian Franke (SG Diepholz) und Maren Rösner (TSV Schwarme) durch. Für die meisten Teilnehmer am Ellernbruch-Waldlauf dürfte die Anreise bei Neuschnee abenteuerlicher gewesen sein als der Wettkampf selbst. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse kamen die Läufer denn auch überwiegend aus der näheren Umgebung. Der Rennkurs entlang der Hache ließ sich allerdings über- raschend gut belaufen. Denise Jaschinski vom FC Gessel hatte jedenfalls keinerlei Probleme: "Das ging doch gut, und bei den Pfeilen im Schnee konnte man sich auch nicht verlaufen", lautete das fachmännische Urteil der Achtjährigen. Ob mit Spikes oder ohne: Auf Mittel- und Langstrecke wurden auf dem Schneeboden erstaunlich schnelle Zeiten erzielt. Auf der Mittelstrecke über 4000 Meter kam Maren Rösner bei schwacher weiblicher Konkurrenz in 16:56 Minuten zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Spannend vom ersten bis zum letzten Meter war dagegen der Kampf um den Gesamtsieg zwischen dem 18-jähr- igen Diepholzer Sebastian Franke und dem eben erst in die B-Jugend aufgerückten 15-jährigen Talent Joachim Bauer (Marathon Club Bremen). Den Angriff des Bremers konterte Franke in der letzten Runde und lief in 14:13 Minuten mit sechs Sekunden Vor- sprung zum Sieg. Auf der Langstrecke über 8200 Meter setzte sich Horst Wittmershaus vom Start weg Meter um Meter von der Konkurrenz ab. Hinter Wittmershaus (28:04) sicherte sich Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr) in ebenfalls sehr guten 28:39 Minuten Platz zwei. Rund eine Minute zurück verdrängte Doppelstarter Sebastian Franke den "Tri-Wolf" Mario Lawendel von Platz drei. Dahinter zeigten sich die beiden Radsportler Michael Hufnagel und Valdi Riha auch zu Fuß ausgesprochen schneesicher. Den Sieg des SC Weyhe in der Mannschaftswertung machten M50-Sieger Peter Sokoll (Elfter) und M 45-Sieger Frank Mömkes Platz 13) kom- plett. In den Schülerläufen stellte der Nachwuchs des TuS Hoya vier Jahrgangssiege. Hansa-Neuzugang Carolin Bothe gefiel mit ihrem Gesamtsieg bei den B-Schülerinnen. Die KGS Kirchweyhe war auf Initiative von Lehrer Ole Prehn nach längerer Pause wieder mit jungen Läufern vertreten. Nach ihren Rennen machten sich die Läufer in Anbetracht der Minusgrade durchweg schnellstens auf den Heimweg. Denise Jaschinski wählte dafür das an diesem Tag wohl sicherste Verkehrsmittel, nämlich ihren Schlitten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 25.Januar 2010 Läufer trotzen eisigem Wind und ein bisschen Eis Langförden. Die Sieger des 21-km-Laufs in Langförden ließen sich durch nichts stoppen. Lokalmatador Michael Reise hatte auf den letzten Metern Mühe, seine Startkarte für die Zeitnehmer aus der Jacke zu ziehen. Bei dem Versuch schmolz der Vorsprung auf den zweitplatzierten Vorjahressieger Rainer Beewen etwas, am Ende war Reise vier Sekunden eher im Ziel. Claudia Wahls rutschte zwei Kilometer vor dem Ziel auf einer kleinen Eisfläche aus und fiel aufs Knie. Doch die Topläuferin der Waldschleicher Lohne rappelte sich auf und siegte. Ein Happy End gab´s auch für das Organisationsteam des Laufs für "Sportler gegen Hunger". 239 Teilnehmer bedeuteten bei der zehnten Auflage zwar keinen neuen Rekord, Rainer Rohnstock war mit der Jubiläumsausgabe trotzdem zufrieden. "Wenn wir auf diesem Niveau bleiben, ist das sehr gut", sagte der Mitorganisator vom Lauftreff von BW Langförden. Die Vorbereitung der Strecke war diesmal durch die Wetterbedingungen schwierig. "Ein großes Dankeschön an das Bauamt und den Bauhof in der Nachbarge- meinde Emstek, die sofort bereit waren, die Aktion zu unterstützen und am Desumstein einen verschneiten Streckenabschnitt abgeschoben haben", sagte Rohnstock. Läufer Thomas Wedig gab ein positives Feedback: "Gute Strecke, gut ausgeschildert, ein bisschen Eis. Aber so, wie das hier am Dienstag noch ausgesehen hat . . .", sagte der Zwölfte über 21 km. Sieger Reise meinte: "Ich bin am Sonntag vorher die Strecke mal gelaufen. Toll, was die freigeräumt haben." Am Bomhof hatte der Vechtaer Bauhof den Parkplatz abgeschoben. Zusätzlich mussten die Organisatoren morgens die Glätte mit Sand und Salz bekämpfen. Die weiteste Anreise hatte indes Gerrit Nienhausen aus dem warmen Barcelona. Er nutzte den Besuch bei seiner Mutter im Aphasiezentrum für einen 11-km-Start am Bomhof. Nienhausen wurde 43., knapp 20 Minuten hinter Sieger Hajo Lueken (Großen- kneten). Bei den Damen gewann die Hausstetterin Martina Tabeling. Die 6-km-Sieger waren Ulrich Pohl (Damme) und Paula Böttcher (Großenkneten). Die kleine Paula konnte ihre Kiste Äpfel, die alle Sieger als Belohnung erhielten, kaum tragen. Michael Reise war mit seiner Leistung über 21 km derweil sehr zufrieden. "Diesmal passte alles. Das war meine schnellste Zeit in Langförden und auf der Halbmarathondistanz überhaupt." Zu schaffen machte allen 21- km-Startern der eisige Wind, vor allem auf der langen Geraden in Richtung Eco-Park. "Da läufst du nackt im Wind", beschrieb Reise. Mit 102 Läuferinnen und Läufern waren die 21 km diesmal der Renner. Schließlich bildete diese Distanz den Auftakt des IKK-Läufercups 2010 mit zehn Rennen in allen Städten und Gemeinden des Kreises Vechta (siehe www.erfundaus.de). Lob gab es für die Organisatoren. Besonders das EDV-Team mit Elke Scheper und Karina Arnke sorgte für optimierte Abläufe. Bestens versorgt wurden alle Teilnehmer im BWL-Klubheim vom Küchenteam mit Kaffee und Kuchen "satt". "Das Zusammen- sitzen hinterher ist in Langförden immer einmalig", sagte Claudia Wahls. Den blauen Fleck vom Sturz konnte sie gut verschmerz- en. Die Organisatoren bedanken sich beim Schützenverein für die Bereitstellung seiner Halle. Bei der Sonderauslosung zum Jubi- läum gewann Stefan Hinners-Tobrägel (Lohne) die Tagesfahrt von Höffmann-Reisen nach Amsterdam. Die Preise von Arthur Müller holten sich Franz-Josef Tapken (Damme), Jan Mark Wilke (Lohne) und Christa Diekstall (Calveslage). Die Gewinner werden ge- beten, sich bei Rainer Rohnstock (Telefon 04447/1545) zu melden. ==> Ergebnisse / Urkunden ****************************************************************************************************************************************************** REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 28. Januar 2010 (Auszug - Ohne Ergebnisspiegel) Wieder gleich, nur anders herum Beim 70. Waldkater-Crosslauf besiegt Horst Wittmershaus seinen Bremer Kontrahenten Ingo Müller Von Christiane Golenia Weyhe. Die wenigen Zuschauer, die beim 70. Waldkater-Crosslauf das Langstreckenrennen verfolgt haben, wurden für ihr Aus- harren bei eisiger Kälte belohnt. Über 8400 Meter lieferten sich Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Ingo Müller (Marathon Club Bremen) einen spannenden Zweikampf, den Wittmershaus hauchdünn in 30:03 Minuten für sich entschied - und das war alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Zur Erklärung: Wenn Wittmershaus und Müller beim Crosslauf aufeinandertreffen, gestalten sie ihre Rennen regelmäßig nach dem gleichen Muster. Wittmershaus sorgt kilometerlang fürs Tempo, während sich Müller darauf beschränkt, den Anschluss zu halten, im Vertrauen auf seine besseren Spurtqualitäten. "Ich habe, glaube ich, erst einmal gegen Ingo gewonnen", erklärte Wittmershaus, der selber staunte, dass ihm dies in Melchiorshausen ein weiteres Mal gelungen ist. Auf den letzten 80 Metern kam Müller zwar noch einmal bedrohlich nahe an seinen Rivalen heran, doch diesmal reichte es für Wittmershaus mit gerade mal einer Sekunde Vorsprung vor dem Bremer ins Ziel zu kommen. Die beiden Laufasse hatten den in Teilstücken vereisten Kurs übrigens in ganz normalen Laufschuhen absolviert, was nicht so einfach war. "Ein schwieriger Boden", sprach Ingo Müller den rund 110 Teilnehmern aus dem Herzen. Mit Spikes gut ausgerüstet kam Oliver Sebrantke mit einer Minute Rückstand auf das Führungsduo auf Rang drei. Mario Lawendel und Tobias Kortas machten auf Platz vier und sechs den Mann- schaftssieg des LC Hansa Stuhr perfekt, während der SC Weyhe in der Teamwertung ersatzgeschwächt weiter zurück fiel. Bei den Frauen feierte dagegen der Marathon Club Bremen durch Mia Wyszynski (24:01 min) und Thahn-Hue Huynh einen Doppelsieg. Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter gaben - wie schon eine Woche zuvor beim Ellernbruch-Waldlauf - die beiden Jugendlichen Sebastian Franke (SG Diepholz, 15:24) und Joachim Bauer (Marathon Club Bremen, 15:28) den Ton an und der Männerkonkurrenz das Nachsehen. Bei den Frauen übernahm Manuela Jaschinski vom TSV Barrien als Zweitplatzierte hinter der Verdenerin Carola Vömel (18:47 min) die Führung in der Serienwertung. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** GÖTTINGER TAGEBLATT vom 10. Februar 2010 115 Läufer erklimmen auf verschneiten Wegen den Brocken 2500 Höhenmeter und 86 Kilometer Laufstrecke haben 135 Läufer bei der 7. Brocken-Challenge von Göttingen aus in Angriff ge- nommen - ein neuer Teilnehmerrekord. 115 von ihnen schafften es ins Ziel, und das unter Bedingungen, bei denen andere keinen Fuß vor die Tür setzen würden. 10.000 Euro Spendengelder sammelte der Ausrichterverein Ausdauersport für Menschlichkeit (ASFM). Das Geld geht an das Hospiz an der Lutter und die Göttinger Bahnhofsmission. Dabei waren die Voraussetzungen des Rennens, Qualifikationslauf für den 166 Kilometer langen Ultra-Marathon “Ultra Trail du Mont Blanc”, alles andere als gut: Wegen unpassierbarer Abschnitte musste die Strecke geändert werden, so dass schließlich fünf Kilometer und 300 Höhenmeter mehr zu bewältigen waren. Um 6 Uhr morgens machten sich die Athleten auf den Weg, ab dem Hainholzhof zunächst stimmungsvoll durch ein Spalier von Fackeln. Aufgrund der Verhältnisse hatten sich die meisten Läufer mit speziellen Spikes oder Schneeketten ausgerüstet - eine dringend gebotene Maßnahme, war doch der Untergrund bis Barbis zu 95 Prozent vereist. Acht Verpflegungsstationen hatten die Organisatoren entlang der Route aufgebaut. Durch den winterweißen Forst ging es vorbei an Bäumen, die sich unter der Schneelast bogen. Den Sieg holte sich der 41-jährige Favorit Andreas Schneidewind aus Helmstedt, der 8:56 Stunden benötigte, vor Hansi Köhler aus Sibbesee (9:40). Elf Frauen erreichten das Ziel, angeführt von Dagmar Wucherpfennig aus Braunschweig (10:51), die in der Ge- samtwertung den 16. Platz belegte, Antje Müller aus Rötha (11:09) und der Vorjahreszweiten Sanna Almstedt vom ASFM (11:10). Doch der Lauf war noch nicht vorbei, denn der Bustransfer vom Gipfel nach Schierke kam wetterbedingt zum Erliegen. 50 Läufer brachen somit zur Nachtwanderung auf. “Ein echter Ultraläufer kennt keinen Schmerz”, kommentierte ASFM-Sprecher Andreas Schulze. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 10. Februar 2010 Da steht ein Pferd in der Spur LG HNF: Start zum Straßenlauf-Cup Von Stefan Flomm Harburg. Es war schon ein außergewöhnliches Problem, mit dem sich die Teilnehmer am Sonntag zum Auftakt des 27. Straßen- lauf-Cups der LG HNF in Langenrehm im Forst Rosengarten auseinandersetzen mussten. Kurz nach dem Start zum Zehn-Kilo- meter-Lauf kam es zu einem Kontakt mit einem Vierbeiner. Frei nach einem Schunkel-Lied: Da steht ein Pferd in der Spur. Was war passiert? Wegen des anhaltenden Winterwetters hatte das Organisatoren-Duo Mark und André Schepanski nicht auf die tradi- tionelle Strecke zurückgreifen können. "Da lag einen halben Meter hoch der Schnee drauf", sagte Mark Schepanski. Also wurde am Sonnabend kurzerhand nach einer Ausweichstrecke Ausschau gehalten. Man wurde fündig, entdeckte eine 4,85 Kilometer lange Schleife, die die Teilnehmer zweimal durchlaufen mussten. Mit den Strecken im Start- und Zielbereich summierte sich dies zu zehn Kilometern. Mark Schepanski: "Entlang der Strecke lag ein Pferdestall. Mit den Leuten hatten wir uns verständigt, dass wir dort laufen wollen." Fatal aber war: Mit einem anderen Pferdefreund wurde nicht geredet. "Der wusste nichts von uns und wir nichts von ihm", so Mark Schepanski. Und so kam, was kommen musste. Nach dem Start führte der Mann ein junges Springpferd entlang der Laufstrecke. Beim Treffen mit den Läufern fing der Vierbeiner erst an zu tänzeln und ging schließlich durch. Mark Schepanski: "Der Mann war zunächst verständlicherweise ziemlich sauer, hatte sich nach der Veranstaltung aber wieder beruhigt." Mit 108 Läuferinnen und Läufern im Ziel lag der dem Wetter geschuldete "Anmeldeschwund" bei gut 66 Prozent. "Wir waren aber schon froh, dass wir den Lauf überhaupt durchführen konnten", so Mark Schepanski. Viele Laufenthusiasten hätten sich am Sonn- abend telefonisch erkundigt, ob das Zehn-Kilometer-Rennen gestartet wird. Schließlich seien auf der Nordseite der Elbe schon viele Läufe abgesagt worden. Bestleistungen waren angesichts der widrigen Witterungs- und Streckenverhältnisse also nicht zu er- warten. Aber irregulär war’s auch nicht. Mark Schepanski: "Es ging aber, und es war wirklich eine wunderschöne Winterlandschaft, durch die die Läuferinnen und Läufer unterwegs waren." Ob Benjamin Ehlers für die Schönheit des Forst Rosengarten einen Blick hatte, ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass der Aktive von der TH Eilbeck mit 37:09 Minuten die schnellste Zeit lief. Auf den Plätzen folgten Mathias Thiessen (LG HNF/37:21) und Stefan Hüppe (TS Harburg/37:33). Erstaunlich: Die drei Erstplatzierten ge- hören alle der Altersklasse an. Der beste Läufer der Männerwertung, der Kieler Jan Nabel, wurde in 37:51 Minuten Vierter. Das Rennen der Frauen gewann Frieda Harms (LG HNF/46:11) vor Andrea Schnell (Triabolos Hamburg/48:45) und Claudia Sterling (ohne Verein/50:03). Die Siegerin startet in der Altersklasse 50! Am 21. Februar steht mit dem 15-Kilometer-Lauf der zweite Teil des Straßenlauf-Cups auf dem Programm. Nicht nur Mark Schepanski hofft dann auf eine bessere Strecke und keine Begegnung- en mit Pferden. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 22. Februar 2010 300 kommen gut durch - nur einer nicht . . . Irrläufer muss Pokal wieder abgeben - Viel Lob für gut präparierte Strecke Amelinghausen (saf). Nicht immer ist der Erste im Ziel auch der Sieger. Diese bittere Erkenntnis musste Abdullah Hammores beim Wintervolkslauf des MTV Amelinghausen machen - der 17-jährige Marokkaner flitzte bei seinem Deutschland-Debüt über 11,2 Kilometer allen davon, er war dummerweise aber für den Halbmarathon gemeldet. "Das ist sehr tragisch gelaufen", räumte der MTV-Vorsitzende Dr. Rüdiger Carlberg ein. Er musste Hammores den Siegerpokal wieder abnehmen, überreichte ihm als Trost eine Siegermedaille. Ansonsten wagten sich gut 300 Aktive auf die Piste, alle kamen heil wieder ins Ziel. Die Helfer hatten am Vortag noch bis zum Sonnenuntergang gearbeitet, einen Großteil der Strecke freigeschaufelt und abgestreut. "Ich habe mir das schwieriger vorgestellt, aber die Strecke war wirklich gut präpariert", lobte die Adendorferin Julia Moysich, die in 50:07 Minuten die Frauenkonkurrenz vor Peggy Kleidon (RSC Lüneburg/51:04) gewann. "Ich war lange an Julia dran, aber irgendwann hatte ich einen Hänger", meinte die Triathletin, um grinsend anzufügen: "Da hat sie ihre Jugend voll ausgespielt." Schnellster Mann war der Hamburger Peter Langfeld (43:55) vor dem Vierhöfener Frank Schulz (44:13) und dem Ochtmisser Dennis Ulbrich (46:07), doch sehr bald dahinter liefen auch reihenweise Fußballer des FC Hansa Lüneburg ins Ziel, allen voran Eugen Krasnikov auf Platz vier. "Am Berg waren wir doch immer ein bisschen schneller als die Läufer, da merkt man unser Krafttraining", stellte Torben Tutas fest. Auch sein Trainer Ralf Sievers ("für uns ist das eine tolle Abwechslung") platzierte sich im guten Mittelfeld, hängte noch sechs seiner Spieler ab. Der Halbmarathon, wegen der unpassierbaren Schlussrunde "nur" 20,8 Kilometer lang, bot zwar nicht so viel Masse wie sonst, da- für Klasse: Gernot Breitschuh (Tangendorf) siegte in der starken Zeit von 1:18:29 Stunden und einem Vorsprung von 1:16 Minuten auf Dr. Michael Röhrs (Schneverdingen). Da staunte Dino Kuhn (Sport AS), der in 1:26:47 Stunden Dritter wurde: "Ich habe es als Trainingslauf gesehen, aber ein paar Leute sind wie wild angegangen - mit Bahnschuhen . . . " Schnellste Frau war Ute Deters (Eversen) in 1:47:55 Stunden. Auch Unglücksrabe Hammores war mit seinem Schuhwerk und kurzen Hosen eigentlich gar nicht auf Winter eingestellt. "Es war ein bisschen rutschig, aber kalt geworden ist mir nicht", sagt der Athlet, dessen 10 000-Meter-Best- zeit auf der Bahn bei 29 Minuten steht. Und der sich gleich nach der nächsten Startmöglichkeit erkundigte: Die gibt's schon am 14. März beim Schiffshebewerk-Lauf der SV Scharnebeck. Dann hoffentlich ohne Irrlauf auf der falschen Strecke. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 24. Februar 2010 "Bedingungen schon grenzwertig" LG HNF: Teil 2 des Straßenlauf-Cups Von Stefan Flomm Harburg. Wer hätte gedacht, dass Kleintierstreu einmal eine so große Bedeutung für den Straßenlauf-Cup der LG HNF bekomm- en würde. Am Sonntag wurde das Streu benötigt, um auf dem Schnee, der die Strecke bedeckte, die Ziellinie zu markieren. "Der Aufwand, den wir betreiben, um die Veranstaltung durchzuführen, ist wirklich immens", sagt Mark Schepanski aus dem Organisa- tionsteam der LG HNF. Nachdem das Zehn-Kilometer-Rennen zum Auftakt auf einer Ausweichstrecke hatte gelaufen werden müssen, ging es bei den 15 Kilometern am Sonntag wieder auf gewohnten Pfaden durch den Forst Rosengarten. Allerdings musste ein Weg von 200 Metern, auf dem noch hoher Schnee lag, freigeräumt werden, um Anschluss zur eigentlichen Strecke zu be- kommen. Mark Schepanski: "Die Witterungsbedingungen waren wirklich grenzwertig. Aber eine Absage wäre komplizierter ge- wesen." 81 Männer und 15 Frauen erreichten das Ziel. Die schnellsten waren der in Jork wohnende Dennis Oelert, der für die LG Vulkaneifel startet, in 56:29 Minuten sowie Jana Jungnickel (BSG Otto) in 1:04:00 Stunden. "Die Zeiten sind in der Spitze drei bis vier Minuten, bei schwächeren Läufern zehn bis zwölf Minuten langsamer als bei normalen Bedingungen", so Mark Schepanski, der auch Aus- wirkungen auf das Teilnehmerfeld und die Leistungen beim Hamburg-Marathon am 25. April befürchtet. Der dritte Teil des 27. Straßenlauf-Cups, der Halbmarathon, findet am Sonntag, 7. März, im Forst Rosengarten statt. Start ist um 10 Uhr am Parkplatz Langenrehm. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. März 2010 170 Sportler starteten bei Wind und Dauerregen Leichtathletik: Ralf Taube gewann Halbmarathon beim Winterlauf von Concordia Ihrhove in Driever Von Holger Weers Driever. Bei der sechsten Auflage des Winterlaufs am Deich in Driever war der Wettergott nicht gerade auf der Seite der insge- samt 170 Teilnehmer aller Altersgruppen. Eisiger Wind und der während der Läufe immer stärker niederprasselnde Regen machten den Leichtathleten stark zu schaffen. “Ich bin froh, dass der Lauf überhaupt stattfinden konnte. Noch vor einer Woche wäre die Aus- tragung bei Schnee und Glatteis nicht möglich gewesen”, betonte Beene Oldigs vom ausrichtenden SV Concordia Ihrhove. Den Sieg beim Hauptlauf über die Halbmarathon-Distanz (21,1 Kilometer) sicherte sich der 47-jährige Ralf Taube vom VfL Germania Leer in einer Zeit von 1:24:20 Stunden vor Klaus Vorloeper (SV Germania Twist/1:25:20,8 Stunden) und Till Luhmann (Team Lauf- rausch), der 1:26:10,4 Stunden benötigte. In der Anfangsphase des Rennens hatte sich eine Gruppe von acht Läufern schnell an die Spitze des Feldes gesetzt. “Ab Kilometer acht habe ich dann das Tempo angezogen und bin von dort an nur alleine gelaufen”, schilderte Taube den weiteren Rennverlauf. Für Matthias Olthoff, der ansonsten als Schiedsrichter auf den Fußballplätzen auf Be- zirks- und Kreisebene zu finden ist, war der Winterlauf eine gute Vorbereitung auf die nächsten Rennen. “In genau acht Wochen nehme ich am Hamburg-Marathon teil. Zwei Tage später starte ich auch noch beim Ossiloop”, hat sich der 37-Jährige ehrgeizige Ziele gesetzt. Den Ossiloop will der in Hesel wohnende und für Fortuna Veenhusen startende Olthoff eigentlich gar nicht mit- machen. “Meine Arbeitskollegen von Weener-Plastik haben mich aber dazu überreden können.” Vollkommen wetterunempfindlich schien Dirk Hanken, der Erstplatzierte des Laufes über die 10,55 Kilometer-Distanz, zu sein. “Der Regen macht mir nichts. Es war zwar ab und an auf den Wegen sehr glatt, doch insgesamt war die Strecke gut zu laufen. Es hat richtig Spaß gemacht”, sagte der 17-jährige Hanken, der in Nordgeorgsfehn wohnt. In 39:48,4 Minuten war er fast zwei Minuten schneller als der Zweitplatzierte Harald Watzema aus Ihrhove, der für die DLRG Leer an den Start ging (41:14,9 Minuten). Knapp dahinter reihte sich Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken in die Siegerliste auf Platz drei ein (41:26, Minuten). “Es war kalt, windig und glatt. Dennoch war es sehr schön, am Deich entlang zu laufen”, so Ralf Bienow. Beim 5-Kilometer-Lauf hatte Thomas Willers vom SV Warsingsfehn in 21:11,3 Minuten die Nase vorn. Christian Meyer (22:15,4 Mi- nuten) vom SV Friedrichsfehn und Julian de Buhr von Fortuna Logabirum (23:05,3 Minuten) folgten jeweils mit einem Abstand von rund einer Minute. “Die unsichere Wetterlage hatte unsere Planungen vollkommen durcheinandergewirbelt. Im Gegensatz zu ander- en Laufveranstaltungen, die abgesagt werden mussten, haben wir uns aber für eine Austragung entschieden”, hatte Organisator Beene Oldigs den richtigen Riecher gehabt. “Ein großer Dank gilt allen freiwilligen Helfern, die dem Wind und Dauerregen getrotzt haben.” ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WESER KURIER vom 9. März 2010 Oberschilps Taktik geht auf: Vorsprung vor Ciftci gerettet Von Marc Gogol Bremen. Der Winter hat der 30. Bremer Winterlaufserie im Bürgerpark noch einmal seinen Stempel aufgedrückt. Nach der Absage des zweiten Laufes Anfang Februar waren die Bedingungen im dritten und abschließenden Rennen nach erneuten Schneefällen erneut nicht läuferfreundlich. Dennoch feierte der Ausrichter LTB Bremen einen gelungenen Abschluss - im nächsten Jahr liegt die Organisation dieser Veranstaltung in Händen des Marathon-Clubs Bremen (MCB), der schon jetzt übers Internet Anmeldungen entgegennimmt. In den Laufwertungen gab es nach der Addition von nun nur zwei Rennen keine großen Verschiebungen mehr. Die Große Serie bei den Männern gewann der am Vortag bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften mit Bronze in der Altersklasse M40 dekorierte Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord, der seinen Vorsprung aus dem ersten Rennen von 1:38 Minuten auf Hikmet Ciftci vom Marathon-Club Bremen taktisch klug verteidigte. "Drei Runden ist Andreas an Hikmet drangeblieben, dann zog Hikmet davon. Aber es reichte trotzdem für Andreas", berichtete Oberschilps Vereinskamerad Torsten Naue über den Rennverlauf. Der Nord- bremer lief die 20 Kilometer in 1:11:36 Stunden, Hikmet Ciftci gewann das Rennen in 1:10:53 Stunden. Am Ende lag Oberschilp noch 55 Sekunden vor dem Stadtbremer. Bei den Frauen siegte wie schon im Januar Sonja Rikken in 1:23:19 Stunden vor Angelika Schröder in 1:24:55 Stunden (beide MCB). Seriensiegerin Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord, zum Auftakt noch Dritte, trat wegen der Streckenbedingungen zum dritten Lauf nicht an. Die Kleine Serie sah im Januar das Ehepaar Martina und Christian Pundt von der LG Bremen-Nord vorn, das blieb auch diesmal so. Martina Pundt war über die 9,9 Kilometer nach 43:46 Minuten im Ziel, Christian Pundt lief 34:08 Minuten. Die Jugendserie sah ebenfalls die Januar-Ergebnisse bestätigt: Joachim Bauer (36:24 Minuten, MCB) und Charlotte Schlund (43:44 Minuten, LG Nord) hießen die Lauf- und Gesamtsieger. ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 11. März 2010 Ein Traum für Landschaftsfotografen, aber nicht für Langläufer 27. Straßenlauf-Cup der LG HNF: Jörg Fritsche und Frieda Harms gewinnen die Gesamtwertungen Von Stefan Flomm Harburg. Bei der Organisation von Sportveranstaltungen spielt Routine eine große Rolle: Wenn die Abläufe in der Vorbereitung und bei der Durchführung sitzen, gibt es in der Regel keine Probleme. Beim Straßenlauf-Cup der LG HNF war in diesem Jahr aber alles anders: Ausweichstrecken, Pferde und immer wieder der Schnee stellten die Organisatoren um Mark und André Schepanski an allen drei Veranstaltungstagen vor immer neue Herausforderungen. "Ich bin wirklich froh, dass das Ding vorbei ist", sagte Mark Schepanski nach dem Halbmarathon am Sonntag. Nach dem Neuschnee in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, war der Forst Rosengarten zwar ein Traum für Landschaftsfotografen, aber bei weitem nicht für Langläufer. "Der Schnee lag 25 Zentimeter hoch auf der Strecke", so Mark Schepanski: "Das machte das Laufen für alle Teilnehmer unwahrscheinlich schwer." Eine gute Handvoll stieg bei der Zehn-Kilometer-Marke aus. Am Ende erreichten 76 Männer und 19 Frauen nach 21 Kilometern das Ziel. Sieger des Halbmarathons wurde der in Jork wohnende Dennis Oelert (LG Vulkaneifel), der schon über die 15 Kilometer gesiegt hatte. Oelert benötigte 1:22:25 Stunden. "Dabei hat er eine Halbmarathon-Bestzeit von 1:10 Stunden", so Mark Schepanski. Da Oelert über die 10 Kilometer nicht am Start war, verpasste er den Gesamtsieg beim 27. Straßenlauf-Cup, der an Jörg Fritsche ging. Der M45-Starter von der LG Rosengarten kam nach 10- und 15-Kilometer-Lauf sowie dem Halbmarathon auf eine Gesamtzeit von 3:06:28 Stunden. Bei den Frauen gewann Frieda Harms (LG HNF/W50) die Gesamtwertung in 3:44:59 Stunden. Den Halbmarathon entschied Jana Jungnickel (BSG Otto/1:35:27) für sich. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 11. März 2010 (Pressestelle Landkreis Lüchow-Dannenberg) Favoritensieg beim Kreislauf Schnelle Bundespolizisten mit neuen Streckenrekorden Lüchow. Nach einem Jahr Abstinenz beim Lüchow-Dannenberger Kreislauf, der am Mittwoch zum 7. Mal vom Landkreis Lüchow- Dannenberg ausgerichtet wurde, sicherte sich die favorisierte Mannschaft der Bundespolizeiabteilung Uelzen mit deutlichem Vor- sprung die Goldmedaille. Mit der Resonanz waren die Organisatoren im Kreishaus zufrieden. Mit insgesamt 57 Läuferinnen und Läufern sowie 13 Mannschaften wurde das Teilnehmerergebnis aus dem letzten Jahr nicht ganz erreicht. Erstmals war die Veran- staltung mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und schneebedeckten Wegen im Schützenpark ein echter Winterlauf. Das tat der guten Stimmung bei zudem strahlendem Sonnenschein überhaupt keinen Abbruch. Die Stimmung hielt auch bis zur Siegerehrung in der Kantine an, bei der der Erste Kreisrat Martin Schultz und der Leitende Baudirektor Jürgen Weinhold vom Ver- waltungvorstand zu tollen Zeiten gratulieren konnten. Die schnellen Bundespolizisten liefen auch noch zwei Streckenrekorde. Sie stellten mit Dörthe Wegmeyer die schnellste Frau, die die Bestzeit um fast zwei Minuten nahezu pulverisierte und über die 5,6 km 25:34 Min. lief. Das Team der Polizisten, das Carsten Machel, Holger Marwede und Denny Ciharz vervollständigten, verbesserte in der Zeitaddition die alte Streckenbestzeit gleich um vier Minuten auf 1:36:43 Std. Großen Anteil hatte Carsten Machel an diesem Ergebnis, der bis in die dritte der vier Runden das Läuferfeld anführte und dann aber Sven Ebeling von der Mannschaft Fit im Forst des Forstamtes Göhrde ziehen lassen musste. Ebeling, im letzten Jahr noch Zweiter, verfehlte Machels Streckenrekord nur um 14 Sekunden und lief 21:38 Min. Machel folgte mit 22:01 Min. Spannend blieb es auch bei der Siegerehrung bis zum Schluss, welche Mannschaft auf dem 2. Platz gelandet war. Nur neun Sekunden trennten die Mannschaft SKF/VdK Lüchow mit Mario Schmitter, Dirk Lechner, Udo Bartels und Silvia Behn in 1:41:56 Std. von Fit im Forst mit Sven Ebeling, Karl Kühn, Rolf und Bea-Eileen Ebeling. Stark verbessert haben sich die Lüchow-Dannenberger Zahnärzte: 2009 noch auf dem 10. Platz kamen in diesem Jahr Dr. Tilo Frenzel, Dr. Stephan Krebs, Grit Göldenitz und Dr. Wolfgang Göldenitz in 1:50:44 Std. auf Platz 4 ins Ziel. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 15. März 2010 Vorjahressieger wiederholt Erfolg Leichtathletik: Rainer Beewen gewinnt VfL-Lauf in Oldenburg über 25 km Von Jan Baumgärtner Oldenburg. Am Sonntag gab es das Jubiläum: Zum 40. Mal richtete der VfL Oldenburg seinen Straßenlauf aus. Das Hauptrennen des ältesten Laufes der Region mit Start und Ziel im Marschwegstadion gewann wie im Vorjahr Rainer Beewen vom TSV Großen- kneten. Für die 25 km benötigte er 1:34:18 Stunden. Nach dem langen Winter waren die Straßen rechtzeitig von Schnee und Eis befreit. Und so war es wie so oft: nass, kalt und windig. Gelaufen wurden die Strecken über 25 und 10 km sowie die Meile (knapp 1,6 km) für Schülerinnen und Schüler. Über 800 Läufer gingen über die drei Distanzen an den Start. Die längste Strecke führte in den Landkreis Oldenburg über Süd-Moslesfehn nach Westerholt und zurück. Beewen verließ nach dem Start als Erster das Stadion und hatte im Ziel einen Vorsprung von genau einer Minute auf Jörg Rohlfing von der LG Elmshorn. Dritter wurde Michael Heyen (LG Wilhelmshaven/1:55 Minuten zurück). “Meine Vorbereitung war gut. Es gelang mir, mich in den letzten Wochen durch das Eis zu mogeln. Dass ich fast vier Minuten langsamer war als vor einem Jahr, lag daran, dass ich ange- schlagen in das Rennen gegangen bin”, sagte Beewen. Schnellste Frau war Anita Ehrhardt in 1:51:32 Stunden. Schon in den vergangenen Jahren war die Oldenburgerin beim Straßenlauf des VfL angetreten. In diesem Jahr siegte sie souverän mit einem Vor- sprung von zehn Minuten über die lange Strecke. “Vor zwei Wochen bin ich noch einen Marathon auf Malta gelaufen. Auch heute lief es gut, die Bedingungen stimmten”, sagte Ehrhardt. Zweite wurde Andrea Garben (LT TuS Petersfehn/2:01:30 Stunden) vor Silke Siemsen (Lauftreff Höpkens Ruh/2:01:48). Auch über 10 km gab es einen Start-Ziel-Sieg. Thomas Otting von Concordia Emsbüren gewann in 33:40 Minuten mit einem Vor- sprung von 29 Sekunden auf Gerold Struß vom DSC Oldenburg. Dritter wurde Michael Hinse von Olympia Wilhelmshaven in 35:18 Minuten. Ebenfalls mit einem deutlichen Vorsprung gewann bei den Frauen die erstmals in Oldenburg gestartete Nicole Krinke von der LG Nienburg in 39:00 Minuten. Auf Platz zwei lief Inga Jürrens (Emder LG/40:08) vor Martina Rückbrod (TV Norden/41:38). Auf der VfL-Meile gab es bei den Schülern einen klaren Sieg für Vithushan Vigneswaran vom SV Brake. Bei den Schülerinnen setzte sich Friederike Lindner vom Oldenburger TB knapp durch. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. März 2010 Hoppe läuft allen davon Surwold.(can). “Eine gelungene Premiere”: Dieses Fazit zog die LG Emstal Dörpen als Ausrichter der Mixed-Teamcross- und Bergsprint-Meisterschaft in Surwold-Börgerwald. Denn zu der ersten Veranstaltung dieser Art fanden sich mehr als 100 Athleten im Freizeitpark “Surwolds Wald” ein. Die vielen ehrenamtlichen Helfer, allen voran Heinz-Bernhard Arling, sorgten für einen optimalen Ablauf und sehr gut präparierte Laufstrecken. Zwar hatten sich die Veranstalter noch mehr Teilnehmer gewünscht. Aber, so Jörg Bretz: “Da es die erste Veranstaltung dieser Art war, sind wir eigentlich sehr zufrieden.” Wohl noch zufriedener ist Kristin Hoppe (LG Papenburg/Aschendorf), die im Vorlauf sowie im Finale der weiblichen Jugend mit Aline Ganita und Ellen Bröker (beide LG Emstal Dörpen) gleich zwei Teilnehmerinnen der Deutschen Jugendmeisterschaften be- siegte. Favoritensiege gab es indes bei der männlichen Jugend und bei den Männern. Hier gewannen ungefährdet Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen) und Jens Kösters (LG Papenburg/Aschendorf) den Vorlauf und das Finale ihrer Altersklassen. Spannung pur auch bei den Mixed-Teamcross-Wettbewerben. Gewannen Germania Twist bei den Schülerinnen C und B, die LG Papenburg/Aschendorf bei den Schülern A mit einem guten Vorsprung die Staffelwettbewerbe, so war es nur der Bruchteil einer Sekunde bei den Schülerinnen A. Sparta Werlte gewann mit hauchdünnem Vorsprung vor dem VfL Löningen. Bei der Jugend gab es ein umgekehrtes Bild: Hier hatte Löningen vor Werlte die Nase vorn. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz bei Trainern, Betreuern und Athleten will die LG Emstal Dörpen die Veranstaltung zu- künftig regelmäßig in den Terminkalender aufnehmen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ZEVENER ZEITUNG vom 16. März 2010 “Eine echte Herausforderung” Crosslauf des TuS Zeven "Rund um den Bahberg" aufgrund der Witterung mit neuer Streckenführung Zeven. Zu einer echten Herausforderung für manche Läuferinnen und Läufer wurde am Sonntag der Crosslauf des TuS Zeven “Rund um den Bahberg” im Großen Holz. Da die gewohnte Streckenführung zum Teil noch vereist war, mussten die Ausrichter für die Läufe alternative Wege wählen, die allerdings bei manchen Aktiven durch die anspruchsvollen Berganstiege nicht gerade auf Gegen- liebe stießen. “Das ist eine echte Herausforderung”, meinte schon vor dem Start seines Rennens ein langjähriger Teilnehmer am traditionellen Lauf im Großen Holz, der zugleich auch Bestandteil der Wertung für den Oste-Cup 2010 ist. Damit meinte der Athlet die langen Anstiegstrecken, die besondere Ansprüche an die Teilnehmer stellten. Andere Aktive zeigten sich hingegen sehr zu- frieden mit der neuen Streckenführung, hatten sie doch im Vorfeld - auch aufgrund der Wettervorhersagen - schon mit einem Ausfall der Veranstaltung gerechnet. Doch im Gegensatz zu den beiden bereits ausgefallenen Oste-Cup-Läufen in Selsingen und am Helvesieker Berg in Scheeßel, die am 7. und 13. November nachgeholt werden, fand der Zevener Lauf statt und brachte auch sehenswerte Ergebnisse. Denn nachdem engagierte Mitglieder der LAV Zeven schon am Sonnabendnachmittag mühevoll Eis gehackt, auf den Wegen liegende Bäume und Äste entfernt sowie gefährliche Hindernisse markiert hatten, erwartete die Aktiven doch eine insgesamt recht gute Crosslaufstrecke. Besonders erfreulich aus Sicht der LAV Zeven waren die vielen guten Platzierungen in allen neun Läufen des Tages, wobei die Streckenlängen von 950 bis 7550 Meter reichten. Insgesamt nahmen jedoch weniger Aktive als noch im vergang- enen Jahr teil. Allerdings bildete da der Lauf in Zeven zugleich auch den Abschluss der Oste-Cup-Wertung und war außerdem Austragungsort der Kreismeisterschaften. Insgesamt war der Lauf “rund um den Bahberg” in diesem Jahr erneut eine gelungene Veranstaltung, auch wenn er nicht auf den gewohnten Wegen stattfand. Die ausführlichen Ergebnisse finden sich im Internet. (zi) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Nach oben Zurück zur Startseite Zurück zur vorherigen Seite ..
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