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****************************************************************************************************************************************************** OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. Januar 2010 Eis im Bart und Füße voller Blasen Erster Lilienthaler 100-Meilen-Lauf für die Extremsportler ein Silvestertag voller Strapazen Von Jan Wilke Lilienthal. Es ist sechs Uhr morgens und noch ziemlich dunkel im Sankt Jürgensland. Auf Wiesen und Wegen schimmert der Schnee. Bei den meisten Menschen endet 18 Stunden später das alte Jahr gemütlich mit einem Glas Sekt im warmen Zuhause oder etwas ausgelassener auf einer Party. Für die Teilnehmer des 1. X-Bionic 100-Meilen-Laufs in Lilienthal wird der Silvestertag ganz anders aussehen. In drei Disziplinen (Halbmarathon, Marathon und 100 Meilen) treten die Teilnehmer an. Den Anfang machen im Morgengrauen die Extremsportler. Für die Wahnsinndistanz von umgerechnet rund 161 Kilometern werden sie vermutlich mindestens 20 Stunden benötigen. Ehrensache, dass auch Veranstalter Carsten Mattejiet an den Start geht. "Die Bedingungen sind ideal", erklärt der dreifache Familienvater. Der frische Schnee überdeckt bei minus zwei Grad den zuvor leicht vereisten Untergrund, was das Sturzrisiko zumindest etwas reduziert. Neben den sechs Teilnehmern der Königsdisziplin des Sil- vesterlaufs hat auch Willy Hollatz die Laufschuhe geschnürt. Der Lilienthaler Bürgermeister gibt am Kunstcafé den Startschuss und läuft die ersten Stunden mit. Rund acht Kilometer geht es für die Teilnehmer zunächst vom Startpunkt in Richtung Höftdeich und anschließend wieder zurück. Was dem Durchschnittsläufer vollauf ausreicht, wiederholen Mattejiet und Mitstreiter zehnmal. "Man muss schon laufverrückt sein und eine ganz spezielle Einstellung haben", sagt der Organisator. Es ist kurz nach zehn, als er seine zweite Runde auf der Pendelstrecke beendet. Am Kunstcafé heißt es nun kurz runterkommen und 40 bis 50 Sekunden durchschnaufen. Mattejiets Frau Anke reicht den Läufern warme Getränke, Bananen und Energieriegel. Noch ist die Stimmung bestens. "Es könnte schöner nicht sein", freut sich Mattejiet. Das sieht Hauke König, der mit dem Lilienthaler vorn liegt, anders: "20 Grad mehr dürften es ruhig sein", frotzelt der Hamburger, bevor beide wieder aufbrechen. Sie treffen auf die Marathon- und Halbmarathonläufer, die mittlerweile gestartet sind. Gegen Kälte und Schnee haben sie sich unterschiedlich gewappnet. Der Lilienthaler Patrick van Hall setzt auf lange Unterwäsche und ein Halstuch, dass er sich zusätzlich um den Hinterkopf gewickelt hat. Andres Andreesen aus Wittmund hat seine Schuhe mit Paketband zugeklebt, das soll gegen die Nässe schützen. Am auffälligsten aber ist die Kleidung von Lars Pingel: Er ist in kurzer Hose unterwegs. "Das mache ich schon immer so. Mir frieren meist eher die Hände ein", erläutert der Mann aus Großenwörden im Landkreis Stade. Beim Schuhwerk sind sich alle Starter einig. Spikes kommen trotz des rutschigen Geläufs nicht in Frage. Sohlen mit starkem Profil müssen es aber sein. Als es dämmert und sich das Jahr dem Ende nähert, sind nur noch die 100-Meilen-Läufer unterwegs - wenn auch etwas dezimiert. Ein Starter hat nach gut 50 Kilometern aufgegeben. Es wird wieder knackig kalt. Ein starker Wind pfeift den Extremsportlern ins Gesicht. Kleine Eisstücke kleben im Vollbart von Helmut Rosieka. Ein Grund aufzuhören ist all das nicht. Mit schnellen Schritten nähert sich der Jahreswechsel. Wenn sich das nur auch mit dem Rennende so verhielte. Um Mitternacht sitzt Carsten Mattejiet kurz im Warmen, um mit seiner Frau und einem Freund, der extra aus Aarhus angereist ist, das neue Jahr zu begrüßen. Wenig später geht es auf die letzten Kilometer. Während die meisten Menschen in Lilienthal Böller und Raketen zünden, spulen die fünf verbliebenen Läufer die restlichen Kilometer herunter. "Die Knallerei ist super anzusehen und macht einen euphorisch", sagt Mattejiet. Bei Hauke König weicht die Euphorie jedoch schnell dem Schmerz. Nach 129 Kilometern muss er aufgeben, er hat das Tempo zu früh angezogen. Auch Mattejiet kämpft. Es hat sich wieder eine Eisschicht auf den Wegen gebildet, der Wind macht den vier verbliebenen Gladiatoren mächtig zu schaffen. Schlimmer noch: An Mattejiets Füßen haben sich Blasen gebildet und acht Fußnägel gehen verloren. "Da muss man durch. In solchen Momenten setzt du dir kleine Ziele: die nächste Kurve oder das warme Gebäude. Kopfkino hilft unheimlich", erklärt Mattejiet seine Durchhaltestrategie. Es hat schon etwas Heroisches, als der Extremsportler um 2.43 Uhr als Sieger ins Ziel kommt. Seine Bestzeit über 100 Meilen hat er damit um gut eine Stunde verbessert. Hundemüde ist er und mit der Veranstaltung hochzufrieden: "Das Feedback war un- heimlich positiv, allen hat es Spaß gemacht." Was für ein Jahreswechsel! ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 11. Januar 2010 “Schleife” hinterlässt 1000 Schneespuren Leichtathletik: Zahlreiche Athleten trotzen beim 15. Sandkruger Traditionslauf dem rutschigen Boden Von Timo Ebbers Sandkrug. Schnee ließen die Organisatoren der 15. Sandkruger Schleife am Sonntag einfach Schnee sein. Während im Radio Eilmeldung auf Eilmeldung vor Chaos auf den Straßen warnte, stapften und schlitterten etwa 1000 Läufer auf den Strecken um die Halle an der Schultredde. Von Panik angesichts des Schneetreibens war auch bei den Organisatoren von der TSG Hatten-Sand- krug keine Spur. “Das ist doch schön - wie in Garmisch-Partenkirchen. Wann haben wir das schon mal?”, ließ der Vorsitzende Jens Büsselmann verlauten. “Wir machen das seit 15 Jahren”, ergänzte Jürgen Lakeberg vom Organisationsteam und fügte hinzu: “Das ist ja keine Naturkatastrophe, sondern einfach nur Winter. Daraus müssen wir das Beste machen.” Die ersten, die diese Devise sportlich umsetzten, waren die Starter des Fünf-Kilometer-Laufs um 9.30 Uhr; immerhin stellten sich 210 von 355 gemeldeten Sportlern der besonderen Herausforderung. Am besten gelang es Mirco Düßmann von der Wallschule Hatten, mit der Witterung fertig zu werden. Der 15-Jährige ließ in 21:21 Minuten die Konkurrenz hinter sich und holte die Trophäe. “Wenn man in den losen Schnee tritt, geht’s, nur auf den geräumten Flächen kommt man leicht ins Rutschen. Aber ich bin das gewohnt, wir trainieren auch Fußball im Schnee”, berichtete er. Seine Zeit vom vergangenen Jahr hat er zwar nicht geknackt, das aber tat seiner Freude keinen Abbruch. Bei den Männern belegten Holger Fuchs und Frank Henke in jeweils 21:31 Minuten die anderen beiden Podestplätze. Bei den Frauen gewann Neele Harms (TuS Ofen, 23:26) vor Jeanette Horn (LG Wilhelmshaven, 23:45) und Paula Böttcher (TSV Großenkneten, 25:03). Gemütlich machten sich gegen 10 Uhr 24 Walker (43 waren gemeldet) mit ihren Stöcken auf die Piste. Um schnelle Zeiten ging es dabei nicht. “Das war ganz schön glatt. Aber es hat Spaß gemacht”, berichtete Gudrun Briest, die mit ihren Freundinnen unter- wegs gewesen war. Die Spannung stieg vor dem Hauptlauf. Ein Feld von immerhin 732 Startern - gemeldet waren 1128 - sammelte sich an der Start- linie, wo Elke Szepanski, Bürgermeisterin der Gemeinde Hatten, sie wie alle anderen Läufer begrüßte. Rudernde Bewegungen und nervöses Auf- und Abspringen lockerten die Muskeln. Manche waren der Temperatur entsprechend eingepackt, manche einfach kaltblütig. “Ist doch nicht kalt”, sagte Georg Feldiek (VfL Germania Leer), der in kurzen Hosen und Muskel-Shirt startete. Ein wenig Geduld war noch nötig: Wegen des Zugverkehrs bestand die Möglichkeit, dass die Schranke am Bahnübergang das Feld geteilt hätte. Der Lauf wurde daher um zehn Minuten verschoben: Wieder rudernde Bewegungen, wieder nervöses Auf- und Ab- springen, bevor die Läufer endlich starten konnten. “Ihr seid der krönende Abschluss”, motivierte Szepanski dann etwa 50 Kinder, die sich zum Ein-Kilometer Lauf aufgestellt hatten. Helfer von der TSG animierten sie, sich wie die Erwachsenen warmzuschütteln. Die wohl jüngste Teilnehmerin, die vierjährige Ella Ziep, kam zusammen mit ihrer Oma ins Ziel. “Ich bin gar nicht ausgerutscht”, sagte Ella, nachdem sie mächtig stolz ins Ziel ge- laufen war. Als Sieger wurden in der Halle alle Kinder auf die Bühne geholt. Unterdessen kamen die Hauptläufer dem Ziel immer näher - auch wenn sich bereits wenige Kilometer nach dem Start ein eindeuti- ger Sieger hervorgetan hatte. Tammo König vom TCO “Die Bären” Oldenburg hatte sich deutlich abgesetzt und lief nach 45:52 Mi- nuten im Ziel ein. Es folgten Gerold Struß (DSC Oldenburg, 47:29) und Martin Gyöngyösi (Vareler TB Triathlon, 48:36). Schnellste Frau war Anita Ehrhardt (Oldenburg, 1:01:13 Stunden) vor Julika Vosgerau (1:01:31) und Bettina Pilney (LT SV Ems Jemgum, 1:04:07). Als beste Läufer aus dem Landkreis nahmen Rainer Beewen (TSV Großenkneten, 49:37) und Lisa Marie Wolf (TSG Hatten-Sandkrug, 1:06:00) Pokale entgegen.
NORDWEST ZEITUNG vom 11. Januar 2010 “Das hat mir Spaß gemacht” Interview: Tammo König spricht über seinen Siegeslauf Von Timo Ebbers Frage: Herr König, Gratulation zum Sieg im Hauptlauf über 13 Kilometer. Wie bewerten Sie Ihren Lauf? Tammo König: Danke. Die Zeit ist bei dem Schnee nicht optimal, aber es freut mich, gewonnen zu haben. Frage: War der Schnee nur hinderlich oder auch gefährlich? König: Es war schon rutschig, doch dann im Wald zu laufen – das hat mir richtig Spaß gemacht. Frage: Wann haben Sie sich vom Feld absetzen können? König: Ein anderer Läufer und ich sind schon gleich zu Beginn ziemlich schnell weggekommen. Frage: Wie haben Sie Ihren Konkurrenten eingeschätzt? König: Als ich gesehen habe, dass er auf Spikes läuft, dachte ich: Auf den ersten und auf den letzten drei Kilometern hat er damit einen Vorteil. Ich bin kraftsparend gelaufen, damit ich noch mal zulegen kann, falls er auf den letzten Kilometern noch einmal herangekommen wäre. Frage: Sie haben sich dann also auch von ihm schnell abgesetzt? König: Als ich bis zum Wald vorn lag, dachte ich schon, dass er mich wohl nicht mehr einholt. Und dann ist die Lücke schnell sehr groß geworden. Frage: Wie oft sind Sie schon die Schleife gelaufen? König: Ich komme eigentlich jedes Jahr. Nur im letzten Jahr nicht, da war ich krank. Aber das ist eine Traditions-Veranstaltung, da komme ich immer wieder gerne hin. Frage: Was macht die Schleife so attraktiv? König: Die Schleife hat eben ein besonderes Flair. Normalerweise kommen so viele Starter nur zu City-Läufen. Außerdem kennt man sich und trifft immer irgend jemanden in der Halle, das ist schon sehr nett. Aber die Schleife ist natürlich auch eine gute Standortbestimmung, gerade für uns Triathleten. Frage: Wie lange feiern Sie noch? König: Eine halbe Stunde bleibe ich wohl. Aber heute Nachmittag geht's schon wieder auf das Spinning-Rad. Das ist bei uns Triathleten so: Für uns geht es nach dem Laufen noch weiter.
NORDWEST ZEITUNG vom 11. Januar 2010 Heißer Zitronentee ist gefragt Sport: Zahlreiche Helfer tragen zum Gelingen der 15. Schleife bei Von Christoph Bähr Sandkrug. An eine so verschneite Sandkruger Schleife wie in diesem Jahr konnte sich Jürgen Lakeberg von der ausrichtenden TSG Hatten-Sandkrug nicht erinnern: “So viel Schnee hatten wir noch nie. Zweimal gab es aber schon Eisregen. Das war noch viel tückischer.” Folglich ließen sich während der 15. Schleife am Sonntag weder Organisatoren noch die rund 1000 angereisten Teil- nehmer von den Wetterbedingungen beunruhigen. Etwa 500 angemeldete Sportler blieben aufgrund des Schneegestöbers aller- dings lieber zu Hause. Nicht so Georg Feldiek vom VfL Germania Leer, der in kurzen Hosen und knappem T-Shirt über die schneebedeckte Strecke lief: “Warm wird einem doch sowieso”, stellte er lachend fest. Und wer etwas empfindlicher war als Georg Feldiek konnte sich darauf verlassen, dass die fleißigen Helfer stets heißen Zitronentee parat hatten. Im Wald stellte der Förster den Athleten zudem warmes Wasser zur Verfügung. Auch Kaffee gab es in der Turnhalle reichlich - insgesamt 300 Liter. Dazu kamen 80 selbst gebackene Torten. Das 80-köpfige Organisationsteam der TSG Hatten-Sandkrug hatte also an alles gedacht. Für die Straßensperrungen waren die Polizei und 18 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Sandkrug zuständig. “Der Großteil der Leute ist vernünftig gefahren. Insgesamt verlief der Dienst für uns trotz des Schnees völlig normal”, bilanzierte Gemeindebrand- meister Reiner Schröder. Nur einige Autofahrer, die sich auf dem Parkplatz im Gewerbegebiet im Schnee festgefahren hatten, hätten Anschubhilfe benötigt. Die fünf eingesetzten Sanitäter der Malteser Sandkrug verbrachten ebenfalls einen ruhigen Tag bei der Schleife. “Keine besonderen Vorkommnisse und keine Verletzungen”, vermeldeten sie am Ende der Veranstaltung. Entsprechend zufrieden war Pressewart Jürgen Lakeberg: “Ich bin sehr zufrieden. Auch die Läufer haben uns positive Rückmeld- ungen gegeben.” Die Entscheidung, die Schleife trotz der Wetterbedingungen stattfinden zu lassen, sei demnach richtig gewesen. “Es ist nun mal ein Winterlauf. Da kann es schon mal schneien”, so Lakeberg. ==> Ergebnisse / Ergebnisse auch hier ****************************************************************************************************************************************************** GÖTTINGER TAGEBLATT vom 12. Januar 2010 Cross-Bedingungen am Jahnstadion Von Gerd Brunken Erschwerten Wetterbedingungen war so manches sportliche Ereignis des vergangenen Wochenendes zum Opfer gefallen, nicht jedoch der dritte und abschließende Durchgang der 48. Göttinger Crosslauf-Serie. Auf der verschneiten Strecke südlich des Jahn- stadions hatten sich dann auch ca. 120 Teilnehmer eingefunden, die sich auf dem sonst einfach zu laufenden Kurs über echte Crossbedingungen freuen konnten. Auf der Mittelstrecke (5000 Meter) offenbarte Lokalmatador Paul-Lennart Kruse nach seinem Gesamtsieg beim Silvesterlauf in Vernawahlshausen erneut Stärke im Kampf gegen die Konkurrenz und die Elemente. Der A-Jugendliche gewann die Einlaufwert- ung mit deutlichem Vorsprung vor Graf-Isang-Silvesterlaufsieger Christian Kalinowski (LG Eichsfeld) und Knut Höhler (LGG), der diesmal die kürzere Distanz vorgezogen hatte. Dahinter folgte Jasper Cirkel (LGG), der sich nach den Erfolgen in den ersten beiden Durchgängen den Seriensieg sicherte. Bei den Frauen gewann Coline Ricard vor der krankheitsgeschwächten Seriensieger- in Cathrin Cronjäger und Cornelia Seyfert (alle LGG). Auf der Langstrecke (10 000 Meter) wiederholte sich der Einlauf der vorangegangenen Rennen. Der für den TSV Kirchdorf startende Göttinger Student Florian Reichert gewann deutlich vor Sebastian Hanelt (LGG) und war damit nach Frühjahrsvolkslauf und Alt- stadtlauf auch bei der Cross-Serie erfolgreich. Dritter wurde Manu Schoppe (LG Braunschweig). Als Neunter der Gesamtwertung stellte Frieder Uflacker unter Beweis, dass erfolgreiche Straßenradsportler auch gute Crossläufer sein können. Bei den Frauen siegte erneut Coline Ricard vor Janna Fangmann und Sanna Almstedt (alle LGG). Entsprechend fiel auch die Seriengesamtwertung aus. Zum dritten Mal erfolgreich und damit Seriensieger wurde im Schülerlauf über 1800 Meter Henrik Steenken vor Julius Lembke und Markus Fiebig (alle LGG). Mit Abstand schnellste Schülerin war Philine Fleckenstein (LGG) vor Seriensiegerin Maren Pollmeier (LG Eichsfeld) und Paulin Nikuradse (LGG). Bei den jüngsten Teilnehmern gewann Alexander Vollmer (LG Eichsfeld). Einen Seriensieger gab es nicht, weil kein Schüler alle drei Läufe bestritt. ==> Ergebnisse / Serien-Endstand ****************************************************************************************************************************************************** WESER KURIER vom 14. Januar 2010 Guter Auftakt für Oberschilp Bremen (gol). Zum Auftakt der dreiteiligen Bremer Winterlaufserie im Bürgerpark gab es ausschließlich Favoritensiege. Die Große Serie bei den Männern gewann Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord in 32:22 Minuten über 9,9 Kilometer mit einem Start- Ziel-Sieg. Hikmet Ciftci (Marathon-Club, 34:00) und Stefan Bölke (MCB Sport Lounge Munte, 34:04) folgten auf den Plätzen. "Die Winterlaufserie ist für mich das große Laufevent zu Jahresbeginn, Gesamtsiege sind hier sehr begehrt. Dieses Jahr konnte ich mit sehr guter Form an den Start gehen und rechne mir gute Chancen aus", resümierte Andreas Oberschilp nach dem Rennen. Bei den Frauen hatte Vorjahressiegerin Sonja Rikken (MCB Sport Lounge Munte) in 38:54 Minuten die Nase vor Angelika Schröder (MCB, 39:36) vorn. Seriensiegerin Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord verlor einen Spikes-Überzieher und mit 41:33 Minuten auf Rang drei wertvolle Zeit. Die Kleine Serie über dreimal 9,9 Kilometer dominierte das Ehepaar Pundt aus Bremen-Nord. Martina Pundt siegte bei den Frauen in 44:39 Minuten ebenso deutlich wie Ehemann Christian in 34:07 Minuten bei den Herren. Die Jugendserie sah Joachim Bauer vom Marathon-Club in 35:28 Minuten und Charlotte Schlund von der LG Bremen-Nord in 45:35 Minuten vorn. ==> Ergebnisse (bei Sport Ziel) ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Januar 2010 Marko Tammen lief auf Schnee allen davon Leichtathletik: Athlet von Teutonia Stapelmoor feierte beim Crosslauf in Marienhafe Doppel-Sieg Marienhafe. Dass sich Crossläufer von Schnee und kaltem Wind nicht aufhalten lassen, bewiesen die rund 90 Aktiven, die sich am Sonnabend auf die Strecke beim Kiessee in Marienhafe wagten. Die Verantwortlichen von Fortuna Wirdum hatten die Wege, so gut es ging, präpariert und gesichert, so dass es trotz leichter Glätte und der vielen Schneewehen am Nordufer des Sees zu keinen Verletzungen kam. In erfreulich großer Zahl waren wieder die einzelnen Schülerklassen vertreten. Besonders bei deren Rennen spielten sich spannen- de Positionskämpfe ab. Die zahlreichen im Start-Ziel-Bereich stehenden Zuschauer feuerten die jüngsten Läufer begeistert an, so dass viele bis an ihre Leistungsgrenze gingen. Die größten Teilnehmerfelder bei den Schülern stellten der SV Emden-Harsweg, der TV Norden sowie Gastgeber Fortuna Wirdum. Überragender Athlet bei den Läufen der Erwachsenen war Marco Tammen von Teu- tonia Stapelmoor. Tammen, der schon im Vorjahr durch sehr gute Resultate auf der Halbmarathonstrecke auf sich aufmerksam gemacht hatte, startete sowohl bei der Mittel- als auch bei der Langstrecke. In beiden Läufen ließ er der Konkurrenz keine Chance. Den Lauf über 4950 m gewann Tammen in 17:45 Minuten. Zweiter wurde Matthias Eickhold von WT Loppersum (20:21 Minuten) vor Johannes Kisch von Fortuna Logabirum (20:28). Schnellste Frau war Sonja Hoogestraat von der LG Harlingerland in 21:20 Mi- nuten. Auch auf der abschließenden Langstrecke über 8250 m dominierte Marco Tammen das Feld. Er lief in 31:52 Minuten ein einsames Rennen und gewann klar vor Bernhard Klüver (vereinslos), der 34:13 Minuten für die fünf Runden um den See benötigte. Dritter wurde Martin Wilts von der LG Ostfriesland in 35:16 Minuten. Ausrichter Fortuna Wirdum zeigte sich angesichts der Wetter- und Streckenverhältnisse zufrieden mit der Beteiligung. Die Organi- satoren machten schon Werbung für den 15. Störtebeker-Straßenlauf in Marienhafe. Die Veranstaltung wird traditionsgemäß am Ostermontag, 5. April, ausgerichtet. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 21. Januar 2010 Horst Wittmershaus ist der unangefochtene "Schneekönig" Überraschende 90 Teilnehmer am 109. Ellernbruch-Waldlauf Von Christiane Golenia Weyhe. Wer da dachte, bei dem Wetter kommen nur ganz wenige Unentwegte, der irrte. Eine stattliche Zahl von immerhin 90 Aktiven traf sich im verschneiten Ellernbruch zum 109. Waldlauf. "Schneekönige" auf der Langstrecke wurden unangefochten Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Käthe Reichert (OT Bremen). Auf der Mittelstrecke setzten sich der A-Jugendliche Sebastian Franke (SG Diepholz) und Maren Rösner (TSV Schwarme) durch. Für die meisten Teilnehmer am Ellernbruch-Waldlauf dürfte die Anreise bei Neuschnee abenteuerlicher gewesen sein als der Wettkampf selbst. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse kamen die Läufer denn auch überwiegend aus der näheren Umgebung. Der Rennkurs entlang der Hache ließ sich allerdings über- raschend gut belaufen. Denise Jaschinski vom FC Gessel hatte jedenfalls keinerlei Probleme: "Das ging doch gut, und bei den Pfeilen im Schnee konnte man sich auch nicht verlaufen", lautete das fachmännische Urteil der Achtjährigen. Ob mit Spikes oder ohne: Auf Mittel- und Langstrecke wurden auf dem Schneeboden erstaunlich schnelle Zeiten erzielt. Auf der Mittelstrecke über 4000 Meter kam Maren Rösner bei schwacher weiblicher Konkurrenz in 16:56 Minuten zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Spannend vom ersten bis zum letzten Meter war dagegen der Kampf um den Gesamtsieg zwischen dem 18-jähr- igen Diepholzer Sebastian Franke und dem eben erst in die B-Jugend aufgerückten 15-jährigen Talent Joachim Bauer (Marathon Club Bremen). Den Angriff des Bremers konterte Franke in der letzten Runde und lief in 14:13 Minuten mit sechs Sekunden Vor- sprung zum Sieg. Auf der Langstrecke über 8200 Meter setzte sich Horst Wittmershaus vom Start weg Meter um Meter von der Konkurrenz ab. Hinter Wittmershaus (28:04) sicherte sich Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr) in ebenfalls sehr guten 28:39 Minuten Platz zwei. Rund eine Minute zurück verdrängte Doppelstarter Sebastian Franke den "Tri-Wolf" Mario Lawendel von Platz drei. Dahinter zeigten sich die beiden Radsportler Michael Hufnagel und Valdi Riha auch zu Fuß ausgesprochen schneesicher. Den Sieg des SC Weyhe in der Mannschaftswertung machten M50-Sieger Peter Sokoll (Elfter) und M 45-Sieger Frank Mömkes Platz 13) kom- plett. In den Schülerläufen stellte der Nachwuchs des TuS Hoya vier Jahrgangssiege. Hansa-Neuzugang Carolin Bothe gefiel mit ihrem Gesamtsieg bei den B-Schülerinnen. Die KGS Kirchweyhe war auf Initiative von Lehrer Ole Prehn nach längerer Pause wieder mit jungen Läufern vertreten. Nach ihren Rennen machten sich die Läufer in Anbetracht der Minusgrade durchweg schnellstens auf den Heimweg. Denise Jaschinski wählte dafür das an diesem Tag wohl sicherste Verkehrsmittel, nämlich ihren Schlitten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 25.Januar 2010 Läufer trotzen eisigem Wind und ein bisschen Eis Langförden. Die Sieger des 21-km-Laufs in Langförden ließen sich durch nichts stoppen. Lokalmatador Michael Reise hatte auf den letzten Metern Mühe, seine Startkarte für die Zeitnehmer aus der Jacke zu ziehen. Bei dem Versuch schmolz der Vorsprung auf den zweitplatzierten Vorjahressieger Rainer Beewen etwas, am Ende war Reise vier Sekunden eher im Ziel. Claudia Wahls rutschte zwei Kilometer vor dem Ziel auf einer kleinen Eisfläche aus und fiel aufs Knie. Doch die Topläuferin der Waldschleicher Lohne rappelte sich auf und siegte. Ein Happy End gab´s auch für das Organisationsteam des Laufs für "Sportler gegen Hunger". 239 Teilnehmer bedeuteten bei der zehnten Auflage zwar keinen neuen Rekord, Rainer Rohnstock war mit der Jubiläumsausgabe trotzdem zufrieden. "Wenn wir auf diesem Niveau bleiben, ist das sehr gut", sagte der Mitorganisator vom Lauftreff von BW Langförden. Die Vorbereitung der Strecke war diesmal durch die Wetterbedingungen schwierig. "Ein großes Dankeschön an das Bauamt und den Bauhof in der Nachbarge- meinde Emstek, die sofort bereit waren, die Aktion zu unterstützen und am Desumstein einen verschneiten Streckenabschnitt abgeschoben haben", sagte Rohnstock. Läufer Thomas Wedig gab ein positives Feedback: "Gute Strecke, gut ausgeschildert, ein bisschen Eis. Aber so, wie das hier am Dienstag noch ausgesehen hat . . .", sagte der Zwölfte über 21 km. Sieger Reise meinte: "Ich bin am Sonntag vorher die Strecke mal gelaufen. Toll, was die freigeräumt haben." Am Bomhof hatte der Vechtaer Bauhof den Parkplatz abgeschoben. Zusätzlich mussten die Organisatoren morgens die Glätte mit Sand und Salz bekämpfen. Die weiteste Anreise hatte indes Gerrit Nienhausen aus dem warmen Barcelona. Er nutzte den Besuch bei seiner Mutter im Aphasiezentrum für einen 11-km-Start am Bomhof. Nienhausen wurde 43., knapp 20 Minuten hinter Sieger Hajo Lueken (Großen- kneten). Bei den Damen gewann die Hausstetterin Martina Tabeling. Die 6-km-Sieger waren Ulrich Pohl (Damme) und Paula Böttcher (Großenkneten). Die kleine Paula konnte ihre Kiste Äpfel, die alle Sieger als Belohnung erhielten, kaum tragen. Michael Reise war mit seiner Leistung über 21 km derweil sehr zufrieden. "Diesmal passte alles. Das war meine schnellste Zeit in Langförden und auf der Halbmarathondistanz überhaupt." Zu schaffen machte allen 21- km-Startern der eisige Wind, vor allem auf der langen Geraden in Richtung Eco-Park. "Da läufst du nackt im Wind", beschrieb Reise. Mit 102 Läuferinnen und Läufern waren die 21 km diesmal der Renner. Schließlich bildete diese Distanz den Auftakt des IKK-Läufercups 2010 mit zehn Rennen in allen Städten und Gemeinden des Kreises Vechta (siehe www.erfundaus.de). Lob gab es für die Organisatoren. Besonders das EDV-Team mit Elke Scheper und Karina Arnke sorgte für optimierte Abläufe. Bestens versorgt wurden alle Teilnehmer im BWL-Klubheim vom Küchenteam mit Kaffee und Kuchen "satt". "Das Zusammen- sitzen hinterher ist in Langförden immer einmalig", sagte Claudia Wahls. Den blauen Fleck vom Sturz konnte sie gut verschmerz- en. Die Organisatoren bedanken sich beim Schützenverein für die Bereitstellung seiner Halle. Bei der Sonderauslosung zum Jubi- läum gewann Stefan Hinners-Tobrägel (Lohne) die Tagesfahrt von Höffmann-Reisen nach Amsterdam. Die Preise von Arthur Müller holten sich Franz-Josef Tapken (Damme), Jan Mark Wilke (Lohne) und Christa Diekstall (Calveslage). Die Gewinner werden ge- beten, sich bei Rainer Rohnstock (Telefon 04447/1545) zu melden. ==> Ergebnisse / Urkunden ****************************************************************************************************************************************************** REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 28. Januar 2010 (Auszug - Ohne Ergebnisspiegel) Wieder gleich, nur anders herum Beim 70. Waldkater-Crosslauf besiegt Horst Wittmershaus seinen Bremer Kontrahenten Ingo Müller Von Christiane Golenia Weyhe. Die wenigen Zuschauer, die beim 70. Waldkater-Crosslauf das Langstreckenrennen verfolgt haben, wurden für ihr Aus- harren bei eisiger Kälte belohnt. Über 8400 Meter lieferten sich Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Ingo Müller (Marathon Club Bremen) einen spannenden Zweikampf, den Wittmershaus hauchdünn in 30:03 Minuten für sich entschied - und das war alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Zur Erklärung: Wenn Wittmershaus und Müller beim Crosslauf aufeinandertreffen, gestalten sie ihre Rennen regelmäßig nach dem gleichen Muster. Wittmershaus sorgt kilometerlang fürs Tempo, während sich Müller darauf beschränkt, den Anschluss zu halten, im Vertrauen auf seine besseren Spurtqualitäten. "Ich habe, glaube ich, erst einmal gegen Ingo gewonnen", erklärte Wittmershaus, der selber staunte, dass ihm dies in Melchiorshausen ein weiteres Mal gelungen ist. Auf den letzten 80 Metern kam Müller zwar noch einmal bedrohlich nahe an seinen Rivalen heran, doch diesmal reichte es für Wittmershaus mit gerade mal einer Sekunde Vorsprung vor dem Bremer ins Ziel zu kommen. Die beiden Laufasse hatten den in Teilstücken vereisten Kurs übrigens in ganz normalen Laufschuhen absolviert, was nicht so einfach war. "Ein schwieriger Boden", sprach Ingo Müller den rund 110 Teilnehmern aus dem Herzen. Mit Spikes gut ausgerüstet kam Oliver Sebrantke mit einer Minute Rückstand auf das Führungsduo auf Rang drei. Mario Lawendel und Tobias Kortas machten auf Platz vier und sechs den Mann- schaftssieg des LC Hansa Stuhr perfekt, während der SC Weyhe in der Teamwertung ersatzgeschwächt weiter zurück fiel. Bei den Frauen feierte dagegen der Marathon Club Bremen durch Mia Wyszynski (24:01 min) und Thahn-Hue Huynh einen Doppelsieg. Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter gaben - wie schon eine Woche zuvor beim Ellernbruch-Waldlauf - die beiden Jugendlichen Sebastian Franke (SG Diepholz, 15:24) und Joachim Bauer (Marathon Club Bremen, 15:28) den Ton an und der Männerkonkurrenz das Nachsehen. Bei den Frauen übernahm Manuela Jaschinski vom TSV Barrien als Zweitplatzierte hinter der Verdenerin Carola Vömel (18:47 min) die Führung in der Serienwertung. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** GÖTTINGER TAGEBLATT vom 10. Februar 2010 115 Läufer erklimmen auf verschneiten Wegen den Brocken 2500 Höhenmeter und 86 Kilometer Laufstrecke haben 135 Läufer bei der 7. Brocken-Challenge von Göttingen aus in Angriff ge- nommen - ein neuer Teilnehmerrekord. 115 von ihnen schafften es ins Ziel, und das unter Bedingungen, bei denen andere keinen Fuß vor die Tür setzen würden. 10.000 Euro Spendengelder sammelte der Ausrichterverein Ausdauersport für Menschlichkeit (ASFM). Das Geld geht an das Hospiz an der Lutter und die Göttinger Bahnhofsmission. Dabei waren die Voraussetzungen des Rennens, Qualifikationslauf für den 166 Kilometer langen Ultra-Marathon “Ultra Trail du Mont Blanc”, alles andere als gut: Wegen unpassierbarer Abschnitte musste die Strecke geändert werden, so dass schließlich fünf Kilometer und 300 Höhenmeter mehr zu bewältigen waren. Um 6 Uhr morgens machten sich die Athleten auf den Weg, ab dem Hainholzhof zunächst stimmungsvoll durch ein Spalier von Fackeln. Aufgrund der Verhältnisse hatten sich die meisten Läufer mit speziellen Spikes oder Schneeketten ausgerüstet - eine dringend gebotene Maßnahme, war doch der Untergrund bis Barbis zu 95 Prozent vereist. Acht Verpflegungsstationen hatten die Organisatoren entlang der Route aufgebaut. Durch den winterweißen Forst ging es vorbei an Bäumen, die sich unter der Schneelast bogen. Den Sieg holte sich der 41-jährige Favorit Andreas Schneidewind aus Helmstedt, der 8:56 Stunden benötigte, vor Hansi Köhler aus Sibbesee (9:40). Elf Frauen erreichten das Ziel, angeführt von Dagmar Wucherpfennig aus Braunschweig (10:51), die in der Ge- samtwertung den 16. Platz belegte, Antje Müller aus Rötha (11:09) und der Vorjahreszweiten Sanna Almstedt vom ASFM (11:10). Doch der Lauf war noch nicht vorbei, denn der Bustransfer vom Gipfel nach Schierke kam wetterbedingt zum Erliegen. 50 Läufer brachen somit zur Nachtwanderung auf. “Ein echter Ultraläufer kennt keinen Schmerz”, kommentierte ASFM-Sprecher Andreas Schulze. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 10. Februar 2010 Da steht ein Pferd in der Spur LG HNF: Start zum Straßenlauf-Cup Von Stefan Flomm Harburg. Es war schon ein außergewöhnliches Problem, mit dem sich die Teilnehmer am Sonntag zum Auftakt des 27. Straßen- lauf-Cups der LG HNF in Langenrehm im Forst Rosengarten auseinandersetzen mussten. Kurz nach dem Start zum Zehn-Kilo- meter-Lauf kam es zu einem Kontakt mit einem Vierbeiner. Frei nach einem Schunkel-Lied: Da steht ein Pferd in der Spur. Was war passiert? Wegen des anhaltenden Winterwetters hatte das Organisatoren-Duo Mark und André Schepanski nicht auf die tradi- tionelle Strecke zurückgreifen können. "Da lag einen halben Meter hoch der Schnee drauf", sagte Mark Schepanski. Also wurde am Sonnabend kurzerhand nach einer Ausweichstrecke Ausschau gehalten. Man wurde fündig, entdeckte eine 4,85 Kilometer lange Schleife, die die Teilnehmer zweimal durchlaufen mussten. Mit den Strecken im Start- und Zielbereich summierte sich dies zu zehn Kilometern. Mark Schepanski: "Entlang der Strecke lag ein Pferdestall. Mit den Leuten hatten wir uns verständigt, dass wir dort laufen wollen." Fatal aber war: Mit einem anderen Pferdefreund wurde nicht geredet. "Der wusste nichts von uns und wir nichts von ihm", so Mark Schepanski. Und so kam, was kommen musste. Nach dem Start führte der Mann ein junges Springpferd entlang der Laufstrecke. Beim Treffen mit den Läufern fing der Vierbeiner erst an zu tänzeln und ging schließlich durch. Mark Schepanski: "Der Mann war zunächst verständlicherweise ziemlich sauer, hatte sich nach der Veranstaltung aber wieder beruhigt." Mit 108 Läuferinnen und Läufern im Ziel lag der dem Wetter geschuldete "Anmeldeschwund" bei gut 66 Prozent. "Wir waren aber schon froh, dass wir den Lauf überhaupt durchführen konnten", so Mark Schepanski. Viele Laufenthusiasten hätten sich am Sonn- abend telefonisch erkundigt, ob das Zehn-Kilometer-Rennen gestartet wird. Schließlich seien auf der Nordseite der Elbe schon viele Läufe abgesagt worden. Bestleistungen waren angesichts der widrigen Witterungs- und Streckenverhältnisse also nicht zu er- warten. Aber irregulär war’s auch nicht. Mark Schepanski: "Es ging aber, und es war wirklich eine wunderschöne Winterlandschaft, durch die die Läuferinnen und Läufer unterwegs waren." Ob Benjamin Ehlers für die Schönheit des Forst Rosengarten einen Blick hatte, ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass der Aktive von der TH Eilbeck mit 37:09 Minuten die schnellste Zeit lief. Auf den Plätzen folgten Mathias Thiessen (LG HNF/37:21) und Stefan Hüppe (TS Harburg/37:33). Erstaunlich: Die drei Erstplatzierten ge- hören alle der Altersklasse an. Der beste Läufer der Männerwertung, der Kieler Jan Nabel, wurde in 37:51 Minuten Vierter. Das Rennen der Frauen gewann Frieda Harms (LG HNF/46:11) vor Andrea Schnell (Triabolos Hamburg/48:45) und Claudia Sterling (ohne Verein/50:03). Die Siegerin startet in der Altersklasse 50! Am 21. Februar steht mit dem 15-Kilometer-Lauf der zweite Teil des Straßenlauf-Cups auf dem Programm. Nicht nur Mark Schepanski hofft dann auf eine bessere Strecke und keine Begegnung- en mit Pferden. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 22. Februar 2010 300 kommen gut durch - nur einer nicht . . . Irrläufer muss Pokal wieder abgeben - Viel Lob für gut präparierte Strecke Amelinghausen (saf). Nicht immer ist der Erste im Ziel auch der Sieger. Diese bittere Erkenntnis musste Abdullah Hammores beim Wintervolkslauf des MTV Amelinghausen machen - der 17-jährige Marokkaner flitzte bei seinem Deutschland-Debüt über 11,2 Kilometer allen davon, er war dummerweise aber für den Halbmarathon gemeldet. "Das ist sehr tragisch gelaufen", räumte der MTV-Vorsitzende Dr. Rüdiger Carlberg ein. Er musste Hammores den Siegerpokal wieder abnehmen, überreichte ihm als Trost eine Siegermedaille. Ansonsten wagten sich gut 300 Aktive auf die Piste, alle kamen heil wieder ins Ziel. Die Helfer hatten am Vortag noch bis zum Sonnenuntergang gearbeitet, einen Großteil der Strecke freigeschaufelt und abgestreut. "Ich habe mir das schwieriger vorgestellt, aber die Strecke war wirklich gut präpariert", lobte die Adendorferin Julia Moysich, die in 50:07 Minuten die Frauenkonkurrenz vor Peggy Kleidon (RSC Lüneburg/51:04) gewann. "Ich war lange an Julia dran, aber irgendwann hatte ich einen Hänger", meinte die Triathletin, um grinsend anzufügen: "Da hat sie ihre Jugend voll ausgespielt." Schnellster Mann war der Hamburger Peter Langfeld (43:55) vor dem Vierhöfener Frank Schulz (44:13) und dem Ochtmisser Dennis Ulbrich (46:07), doch sehr bald dahinter liefen auch reihenweise Fußballer des FC Hansa Lüneburg ins Ziel, allen voran Eugen Krasnikov auf Platz vier. "Am Berg waren wir doch immer ein bisschen schneller als die Läufer, da merkt man unser Krafttraining", stellte Torben Tutas fest. Auch sein Trainer Ralf Sievers ("für uns ist das eine tolle Abwechslung") platzierte sich im guten Mittelfeld, hängte noch sechs seiner Spieler ab. Der Halbmarathon, wegen der unpassierbaren Schlussrunde "nur" 20,8 Kilometer lang, bot zwar nicht so viel Masse wie sonst, da- für Klasse: Gernot Breitschuh (Tangendorf) siegte in der starken Zeit von 1:18:29 Stunden und einem Vorsprung von 1:16 Minuten auf Dr. Michael Röhrs (Schneverdingen). Da staunte Dino Kuhn (Sport AS), der in 1:26:47 Stunden Dritter wurde: "Ich habe es als Trainingslauf gesehen, aber ein paar Leute sind wie wild angegangen - mit Bahnschuhen . . . " Schnellste Frau war Ute Deters (Eversen) in 1:47:55 Stunden. Auch Unglücksrabe Hammores war mit seinem Schuhwerk und kurzen Hosen eigentlich gar nicht auf Winter eingestellt. "Es war ein bisschen rutschig, aber kalt geworden ist mir nicht", sagt der Athlet, dessen 10 000-Meter-Best- zeit auf der Bahn bei 29 Minuten steht. Und der sich gleich nach der nächsten Startmöglichkeit erkundigte: Die gibt's schon am 14. März beim Schiffshebewerk-Lauf der SV Scharnebeck. Dann hoffentlich ohne Irrlauf auf der falschen Strecke. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 24. Februar 2010 "Bedingungen schon grenzwertig" LG HNF: Teil 2 des Straßenlauf-Cups Von Stefan Flomm Harburg. Wer hätte gedacht, dass Kleintierstreu einmal eine so große Bedeutung für den Straßenlauf-Cup der LG HNF bekomm- en würde. Am Sonntag wurde das Streu benötigt, um auf dem Schnee, der die Strecke bedeckte, die Ziellinie zu markieren. "Der Aufwand, den wir betreiben, um die Veranstaltung durchzuführen, ist wirklich immens", sagt Mark Schepanski aus dem Organisa- tionsteam der LG HNF. Nachdem das Zehn-Kilometer-Rennen zum Auftakt auf einer Ausweichstrecke hatte gelaufen werden müssen, ging es bei den 15 Kilometern am Sonntag wieder auf gewohnten Pfaden durch den Forst Rosengarten. Allerdings musste ein Weg von 200 Metern, auf dem noch hoher Schnee lag, freigeräumt werden, um Anschluss zur eigentlichen Strecke zu be- kommen. Mark Schepanski: "Die Witterungsbedingungen waren wirklich grenzwertig. Aber eine Absage wäre komplizierter ge- wesen." 81 Männer und 15 Frauen erreichten das Ziel. Die schnellsten waren der in Jork wohnende Dennis Oelert, der für die LG Vulkaneifel startet, in 56:29 Minuten sowie Jana Jungnickel (BSG Otto) in 1:04:00 Stunden. "Die Zeiten sind in der Spitze drei bis vier Minuten, bei schwächeren Läufern zehn bis zwölf Minuten langsamer als bei normalen Bedingungen", so Mark Schepanski, der auch Aus- wirkungen auf das Teilnehmerfeld und die Leistungen beim Hamburg-Marathon am 25. April befürchtet. Der dritte Teil des 27. Straßenlauf-Cups, der Halbmarathon, findet am Sonntag, 7. März, im Forst Rosengarten statt. Start ist um 10 Uhr am Parkplatz Langenrehm. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. März 2010 170 Sportler starteten bei Wind und Dauerregen Leichtathletik: Ralf Taube gewann Halbmarathon beim Winterlauf von Concordia Ihrhove in Driever Von Holger Weers Driever. Bei der sechsten Auflage des Winterlaufs am Deich in Driever war der Wettergott nicht gerade auf der Seite der insge- samt 170 Teilnehmer aller Altersgruppen. Eisiger Wind und der während der Läufe immer stärker niederprasselnde Regen machten den Leichtathleten stark zu schaffen. “Ich bin froh, dass der Lauf überhaupt stattfinden konnte. Noch vor einer Woche wäre die Aus- tragung bei Schnee und Glatteis nicht möglich gewesen”, betonte Beene Oldigs vom ausrichtenden SV Concordia Ihrhove. Den Sieg beim Hauptlauf über die Halbmarathon-Distanz (21,1 Kilometer) sicherte sich der 47-jährige Ralf Taube vom VfL Germania Leer in einer Zeit von 1:24:20 Stunden vor Klaus Vorloeper (SV Germania Twist/1:25:20,8 Stunden) und Till Luhmann (Team Lauf- rausch), der 1:26:10,4 Stunden benötigte. In der Anfangsphase des Rennens hatte sich eine Gruppe von acht Läufern schnell an die Spitze des Feldes gesetzt. “Ab Kilometer acht habe ich dann das Tempo angezogen und bin von dort an nur alleine gelaufen”, schilderte Taube den weiteren Rennverlauf. Für Matthias Olthoff, der ansonsten als Schiedsrichter auf den Fußballplätzen auf Be- zirks- und Kreisebene zu finden ist, war der Winterlauf eine gute Vorbereitung auf die nächsten Rennen. “In genau acht Wochen nehme ich am Hamburg-Marathon teil. Zwei Tage später starte ich auch noch beim Ossiloop”, hat sich der 37-Jährige ehrgeizige Ziele gesetzt. Den Ossiloop will der in Hesel wohnende und für Fortuna Veenhusen startende Olthoff eigentlich gar nicht mit- machen. “Meine Arbeitskollegen von Weener-Plastik haben mich aber dazu überreden können.” Vollkommen wetterunempfindlich schien Dirk Hanken, der Erstplatzierte des Laufes über die 10,55 Kilometer-Distanz, zu sein. “Der Regen macht mir nichts. Es war zwar ab und an auf den Wegen sehr glatt, doch insgesamt war die Strecke gut zu laufen. Es hat richtig Spaß gemacht”, sagte der 17-jährige Hanken, der in Nordgeorgsfehn wohnt. In 39:48,4 Minuten war er fast zwei Minuten schneller als der Zweitplatzierte Harald Watzema aus Ihrhove, der für die DLRG Leer an den Start ging (41:14,9 Minuten). Knapp dahinter reihte sich Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken in die Siegerliste auf Platz drei ein (41:26, Minuten). “Es war kalt, windig und glatt. Dennoch war es sehr schön, am Deich entlang zu laufen”, so Ralf Bienow. Beim 5-Kilometer-Lauf hatte Thomas Willers vom SV Warsingsfehn in 21:11,3 Minuten die Nase vorn. Christian Meyer (22:15,4 Mi- nuten) vom SV Friedrichsfehn und Julian de Buhr von Fortuna Logabirum (23:05,3 Minuten) folgten jeweils mit einem Abstand von rund einer Minute. “Die unsichere Wetterlage hatte unsere Planungen vollkommen durcheinandergewirbelt. Im Gegensatz zu ander- en Laufveranstaltungen, die abgesagt werden mussten, haben wir uns aber für eine Austragung entschieden”, hatte Organisator Beene Oldigs den richtigen Riecher gehabt. “Ein großer Dank gilt allen freiwilligen Helfern, die dem Wind und Dauerregen getrotzt haben.” ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WESER KURIER vom 9. März 2010 Oberschilps Taktik geht auf: Vorsprung vor Ciftci gerettet Von Marc Gogol Bremen. Der Winter hat der 30. Bremer Winterlaufserie im Bürgerpark noch einmal seinen Stempel aufgedrückt. Nach der Absage des zweiten Laufes Anfang Februar waren die Bedingungen im dritten und abschließenden Rennen nach erneuten Schneefällen erneut nicht läuferfreundlich. Dennoch feierte der Ausrichter LTB Bremen einen gelungenen Abschluss - im nächsten Jahr liegt die Organisation dieser Veranstaltung in Händen des Marathon-Clubs Bremen (MCB), der schon jetzt übers Internet Anmeldungen entgegennimmt. In den Laufwertungen gab es nach der Addition von nun nur zwei Rennen keine großen Verschiebungen mehr. Die Große Serie bei den Männern gewann der am Vortag bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften mit Bronze in der Altersklasse M40 dekorierte Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord, der seinen Vorsprung aus dem ersten Rennen von 1:38 Minuten auf Hikmet Ciftci vom Marathon-Club Bremen taktisch klug verteidigte. "Drei Runden ist Andreas an Hikmet drangeblieben, dann zog Hikmet davon. Aber es reichte trotzdem für Andreas", berichtete Oberschilps Vereinskamerad Torsten Naue über den Rennverlauf. Der Nord- bremer lief die 20 Kilometer in 1:11:36 Stunden, Hikmet Ciftci gewann das Rennen in 1:10:53 Stunden. Am Ende lag Oberschilp noch 55 Sekunden vor dem Stadtbremer. Bei den Frauen siegte wie schon im Januar Sonja Rikken in 1:23:19 Stunden vor Angelika Schröder in 1:24:55 Stunden (beide MCB). Seriensiegerin Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord, zum Auftakt noch Dritte, trat wegen der Streckenbedingungen zum dritten Lauf nicht an. Die Kleine Serie sah im Januar das Ehepaar Martina und Christian Pundt von der LG Bremen-Nord vorn, das blieb auch diesmal so. Martina Pundt war über die 9,9 Kilometer nach 43:46 Minuten im Ziel, Christian Pundt lief 34:08 Minuten. Die Jugendserie sah ebenfalls die Januar-Ergebnisse bestätigt: Joachim Bauer (36:24 Minuten, MCB) und Charlotte Schlund (43:44 Minuten, LG Nord) hießen die Lauf- und Gesamtsieger. ****************************************************************************************************************************************************** HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 11. März 2010 Ein Traum für Landschaftsfotografen, aber nicht für Langläufer 27. Straßenlauf-Cup der LG HNF: Jörg Fritsche und Frieda Harms gewinnen die Gesamtwertungen Von Stefan Flomm Harburg. Bei der Organisation von Sportveranstaltungen spielt Routine eine große Rolle: Wenn die Abläufe in der Vorbereitung und bei der Durchführung sitzen, gibt es in der Regel keine Probleme. Beim Straßenlauf-Cup der LG HNF war in diesem Jahr aber alles anders: Ausweichstrecken, Pferde und immer wieder der Schnee stellten die Organisatoren um Mark und André Schepanski an allen drei Veranstaltungstagen vor immer neue Herausforderungen. "Ich bin wirklich froh, dass das Ding vorbei ist", sagte Mark Schepanski nach dem Halbmarathon am Sonntag. Nach dem Neuschnee in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, war der Forst Rosengarten zwar ein Traum für Landschaftsfotografen, aber bei weitem nicht für Langläufer. "Der Schnee lag 25 Zentimeter hoch auf der Strecke", so Mark Schepanski: "Das machte das Laufen für alle Teilnehmer unwahrscheinlich schwer." Eine gute Handvoll stieg bei der Zehn-Kilometer-Marke aus. Am Ende erreichten 76 Männer und 19 Frauen nach 21 Kilometern das Ziel. Sieger des Halbmarathons wurde der in Jork wohnende Dennis Oelert (LG Vulkaneifel), der schon über die 15 Kilometer gesiegt hatte. Oelert benötigte 1:22:25 Stunden. "Dabei hat er eine Halbmarathon-Bestzeit von 1:10 Stunden", so Mark Schepanski. Da Oelert über die 10 Kilometer nicht am Start war, verpasste er den Gesamtsieg beim 27. Straßenlauf-Cup, der an Jörg Fritsche ging. Der M45-Starter von der LG Rosengarten kam nach 10- und 15-Kilometer-Lauf sowie dem Halbmarathon auf eine Gesamtzeit von 3:06:28 Stunden. Bei den Frauen gewann Frieda Harms (LG HNF/W50) die Gesamtwertung in 3:44:59 Stunden. Den Halbmarathon entschied Jana Jungnickel (BSG Otto/1:35:27) für sich. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 11. März 2010 (Pressestelle Landkreis Lüchow-Dannenberg) Favoritensieg beim Kreislauf Schnelle Bundespolizisten mit neuen Streckenrekorden Lüchow. Nach einem Jahr Abstinenz beim Lüchow-Dannenberger Kreislauf, der am Mittwoch zum 7. Mal vom Landkreis Lüchow- Dannenberg ausgerichtet wurde, sicherte sich die favorisierte Mannschaft der Bundespolizeiabteilung Uelzen mit deutlichem Vor- sprung die Goldmedaille. Mit der Resonanz waren die Organisatoren im Kreishaus zufrieden. Mit insgesamt 57 Läuferinnen und Läufern sowie 13 Mannschaften wurde das Teilnehmerergebnis aus dem letzten Jahr nicht ganz erreicht. Erstmals war die Veran- staltung mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und schneebedeckten Wegen im Schützenpark ein echter Winterlauf. Das tat der guten Stimmung bei zudem strahlendem Sonnenschein überhaupt keinen Abbruch. Die Stimmung hielt auch bis zur Siegerehrung in der Kantine an, bei der der Erste Kreisrat Martin Schultz und der Leitende Baudirektor Jürgen Weinhold vom Ver- waltungvorstand zu tollen Zeiten gratulieren konnten. Die schnellen Bundespolizisten liefen auch noch zwei Streckenrekorde. Sie stellten mit Dörthe Wegmeyer die schnellste Frau, die die Bestzeit um fast zwei Minuten nahezu pulverisierte und über die 5,6 km 25:34 Min. lief. Das Team der Polizisten, das Carsten Machel, Holger Marwede und Denny Ciharz vervollständigten, verbesserte in der Zeitaddition die alte Streckenbestzeit gleich um vier Minuten auf 1:36:43 Std. Großen Anteil hatte Carsten Machel an diesem Ergebnis, der bis in die dritte der vier Runden das Läuferfeld anführte und dann aber Sven Ebeling von der Mannschaft Fit im Forst des Forstamtes Göhrde ziehen lassen musste. Ebeling, im letzten Jahr noch Zweiter, verfehlte Machels Streckenrekord nur um 14 Sekunden und lief 21:38 Min. Machel folgte mit 22:01 Min. Spannend blieb es auch bei der Siegerehrung bis zum Schluss, welche Mannschaft auf dem 2. Platz gelandet war. Nur neun Sekunden trennten die Mannschaft SKF/VdK Lüchow mit Mario Schmitter, Dirk Lechner, Udo Bartels und Silvia Behn in 1:41:56 Std. von Fit im Forst mit Sven Ebeling, Karl Kühn, Rolf und Bea-Eileen Ebeling. Stark verbessert haben sich die Lüchow-Dannenberger Zahnärzte: 2009 noch auf dem 10. Platz kamen in diesem Jahr Dr. Tilo Frenzel, Dr. Stephan Krebs, Grit Göldenitz und Dr. Wolfgang Göldenitz in 1:50:44 Std. auf Platz 4 ins Ziel. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 15. März 2010 Vorjahressieger wiederholt Erfolg Leichtathletik: Rainer Beewen gewinnt VfL-Lauf in Oldenburg über 25 km Von Jan Baumgärtner Oldenburg. Am Sonntag gab es das Jubiläum: Zum 40. Mal richtete der VfL Oldenburg seinen Straßenlauf aus. Das Hauptrennen des ältesten Laufes der Region mit Start und Ziel im Marschwegstadion gewann wie im Vorjahr Rainer Beewen vom TSV Großen- kneten. Für die 25 km benötigte er 1:34:18 Stunden. Nach dem langen Winter waren die Straßen rechtzeitig von Schnee und Eis befreit. Und so war es wie so oft: nass, kalt und windig. Gelaufen wurden die Strecken über 25 und 10 km sowie die Meile (knapp 1,6 km) für Schülerinnen und Schüler. Über 800 Läufer gingen über die drei Distanzen an den Start. Die längste Strecke führte in den Landkreis Oldenburg über Süd-Moslesfehn nach Westerholt und zurück. Beewen verließ nach dem Start als Erster das Stadion und hatte im Ziel einen Vorsprung von genau einer Minute auf Jörg Rohlfing von der LG Elmshorn. Dritter wurde Michael Heyen (LG Wilhelmshaven/1:55 Minuten zurück). “Meine Vorbereitung war gut. Es gelang mir, mich in den letzten Wochen durch das Eis zu mogeln. Dass ich fast vier Minuten langsamer war als vor einem Jahr, lag daran, dass ich ange- schlagen in das Rennen gegangen bin”, sagte Beewen. Schnellste Frau war Anita Ehrhardt in 1:51:32 Stunden. Schon in den vergangenen Jahren war die Oldenburgerin beim Straßenlauf des VfL angetreten. In diesem Jahr siegte sie souverän mit einem Vor- sprung von zehn Minuten über die lange Strecke. “Vor zwei Wochen bin ich noch einen Marathon auf Malta gelaufen. Auch heute lief es gut, die Bedingungen stimmten”, sagte Ehrhardt. Zweite wurde Andrea Garben (LT TuS Petersfehn/2:01:30 Stunden) vor Silke Siemsen (Lauftreff Höpkens Ruh/2:01:48). Auch über 10 km gab es einen Start-Ziel-Sieg. Thomas Otting von Concordia Emsbüren gewann in 33:40 Minuten mit einem Vor- sprung von 29 Sekunden auf Gerold Struß vom DSC Oldenburg. Dritter wurde Michael Hinse von Olympia Wilhelmshaven in 35:18 Minuten. Ebenfalls mit einem deutlichen Vorsprung gewann bei den Frauen die erstmals in Oldenburg gestartete Nicole Krinke von der LG Nienburg in 39:00 Minuten. Auf Platz zwei lief Inga Jürrens (Emder LG/40:08) vor Martina Rückbrod (TV Norden/41:38). Auf der VfL-Meile gab es bei den Schülern einen klaren Sieg für Vithushan Vigneswaran vom SV Brake. Bei den Schülerinnen setzte sich Friederike Lindner vom Oldenburger TB knapp durch. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. März 2010 Hoppe läuft allen davon Surwold.(can). “Eine gelungene Premiere”: Dieses Fazit zog die LG Emstal Dörpen als Ausrichter der Mixed-Teamcross- und Bergsprint-Meisterschaft in Surwold-Börgerwald. Denn zu der ersten Veranstaltung dieser Art fanden sich mehr als 100 Athleten im Freizeitpark “Surwolds Wald” ein. Die vielen ehrenamtlichen Helfer, allen voran Heinz-Bernhard Arling, sorgten für einen optimalen Ablauf und sehr gut präparierte Laufstrecken. Zwar hatten sich die Veranstalter noch mehr Teilnehmer gewünscht. Aber, so Jörg Bretz: “Da es die erste Veranstaltung dieser Art war, sind wir eigentlich sehr zufrieden.” Wohl noch zufriedener ist Kristin Hoppe (LG Papenburg/Aschendorf), die im Vorlauf sowie im Finale der weiblichen Jugend mit Aline Ganita und Ellen Bröker (beide LG Emstal Dörpen) gleich zwei Teilnehmerinnen der Deutschen Jugendmeisterschaften be- siegte. Favoritensiege gab es indes bei der männlichen Jugend und bei den Männern. Hier gewannen ungefährdet Daniel Gruber (LG Emstal Dörpen) und Jens Kösters (LG Papenburg/Aschendorf) den Vorlauf und das Finale ihrer Altersklassen. Spannung pur auch bei den Mixed-Teamcross-Wettbewerben. Gewannen Germania Twist bei den Schülerinnen C und B, die LG Papenburg/Aschendorf bei den Schülern A mit einem guten Vorsprung die Staffelwettbewerbe, so war es nur der Bruchteil einer Sekunde bei den Schülerinnen A. Sparta Werlte gewann mit hauchdünnem Vorsprung vor dem VfL Löningen. Bei der Jugend gab es ein umgekehrtes Bild: Hier hatte Löningen vor Werlte die Nase vorn. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz bei Trainern, Betreuern und Athleten will die LG Emstal Dörpen die Veranstaltung zu- künftig regelmäßig in den Terminkalender aufnehmen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ZEVENER ZEITUNG vom 16. März 2010 “Eine echte Herausforderung” Crosslauf des TuS Zeven "Rund um den Bahberg" aufgrund der Witterung mit neuer Streckenführung Zeven. Zu einer echten Herausforderung für manche Läuferinnen und Läufer wurde am Sonntag der Crosslauf des TuS Zeven “Rund um den Bahberg” im Großen Holz. Da die gewohnte Streckenführung zum Teil noch vereist war, mussten die Ausrichter für die Läufe alternative Wege wählen, die allerdings bei manchen Aktiven durch die anspruchsvollen Berganstiege nicht gerade auf Gegen- liebe stießen. “Das ist eine echte Herausforderung”, meinte schon vor dem Start seines Rennens ein langjähriger Teilnehmer am traditionellen Lauf im Großen Holz, der zugleich auch Bestandteil der Wertung für den Oste-Cup 2010 ist. Damit meinte der Athlet die langen Anstiegstrecken, die besondere Ansprüche an die Teilnehmer stellten. Andere Aktive zeigten sich hingegen sehr zu- frieden mit der neuen Streckenführung, hatten sie doch im Vorfeld - auch aufgrund der Wettervorhersagen - schon mit einem Ausfall der Veranstaltung gerechnet. Doch im Gegensatz zu den beiden bereits ausgefallenen Oste-Cup-Läufen in Selsingen und am Helvesieker Berg in Scheeßel, die am 7. und 13. November nachgeholt werden, fand der Zevener Lauf statt und brachte auch sehenswerte Ergebnisse. Denn nachdem engagierte Mitglieder der LAV Zeven schon am Sonnabendnachmittag mühevoll Eis gehackt, auf den Wegen liegende Bäume und Äste entfernt sowie gefährliche Hindernisse markiert hatten, erwartete die Aktiven doch eine insgesamt recht gute Crosslaufstrecke. Besonders erfreulich aus Sicht der LAV Zeven waren die vielen guten Platzierungen in allen neun Läufen des Tages, wobei die Streckenlängen von 950 bis 7550 Meter reichten. Insgesamt nahmen jedoch weniger Aktive als noch im vergang- enen Jahr teil. Allerdings bildete da der Lauf in Zeven zugleich auch den Abschluss der Oste-Cup-Wertung und war außerdem Austragungsort der Kreismeisterschaften. Insgesamt war der Lauf “rund um den Bahberg” in diesem Jahr erneut eine gelungene Veranstaltung, auch wenn er nicht auf den gewohnten Wegen stattfand. Die ausführlichen Ergebnisse finden sich im Internet. (zi) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. März 2010 Sieger hatte eine halbe Stunde Vorsprung Leichtathletik: LG Harlingerland lief beim Staffel-Marathon allen davon Logabirum. Gespickt mit ostfriesischen Spitzenläufern gewann die Staffel der LG Harlingerland die Gesamtwertung bei der 19. Auflage des Wüstenrot-Staffelmarathons über 5 x 8,44 km von Fortuna Logabirum. Nach 2:30:14 Stunden erreichte Schlussläufer Stephan Immega das Ziel mit einem Vorsprung von über 31 Minuten. Insgesamt kamen 28 Staffeln ins Ziel, sieben mehr als im Vorjahr. Pünktlich zum Start hörte am Sonntag der Regen auf, so dass die Läufer und Zuschauer zumindest trocken blieben und den Rennverlauf verfolgen konnten. Jeder Läufer musste den Rundkurs über 4,22 km in der Wallheckenlandschaft um die Sportan- lage zweimal bewältigen. Die siegreiche Staffel hatte nach den Regeln der Mixwertung (mindestens eine Frau, ein Jugendlicher und ein Senior über 40) auf- gestellt und begann mit Sonja Hoogestraat. Sie übergab als dritte an Achim Groenhagen, der schnell die Führung übernahm und diese auf sechs Minuten ausbaute. Hermann Flessner lief danach in seinem Abschnitt die beste Zeit, ebenso wie Martin Buss, der als Jugendlicher in 28:21 Minuten nur eine Sekunde langsamer war als Stephan Immega. Zweiter wurde das Quintett Erdinger Alkoholfrei (3:01:43 Stunden), was gleichzeitig Platz eins in der offenen Wertung bedeutete. Knapp dahinter folgte der Sieger der Schulwertung, die erste Staffel des Ubbo-Emmius-Gymnasiums (3:02:05), das vier Staffeln stellte. Das erste UEG-Team überholte die Freie Christliche Schule Ostfriesland (3:06:00) erst auf dem letzten Abschnitt. Bei den Frauen gewann die Staffel vom “Lauftreff Spaß mit Sport” in 3:26:51. Die Betriebswertung war die einzige Klasse, in der die Titelverteidigung gelang. Die Nordseewerke be- legten mit ihren drei Staffeln die Plätze eins bis drei. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 22. März 2010 Die Läufer haben endlich mal Rückenwind Von Jan-Erik Bertram Leichtathletik. Sollte je eine Fortsetzung des Erfolgsfilms “Lola rennt” gedreht werden und Hauptdarstellerin Franka Potente nicht zur Verfügung stehen - Kristina Scheyhing wäre die ideale Zweitbesetzung: Die Läuferin vom TSV Kirchdorf - im Hauptberuf Schau- spielerin - gewann am Sonnabend beim 34. Springe-Deister-Marathon der LLG Springe die Frauenwertung auf der Halbmarathon- strecke mit großem Vorsprung. Dabei hatte sich Scheyhing noch verrechnet und den Schlussspurt einen Kilometer zu früh ange- zogen. Die letzten 1000 Meter “wurden immer länger”. Für die Kirchdorferin war es erst der zweite Halbmarathon überhaupt, ihre Zeit von 1:32:13 Stunden kann sie daher schlecht einschätzen: “Ich habe ja kaum einen Vergleich.” Im Gegensatz zu Männer- Sieger Jörn Hesse aus Delligsen, der den Halbmarathon in Springe vorher schon “zwei- oder dreimal gewonnen” hatte. 1:17:49 Stunden benötigte er diesmal, “ich hatte spekuliert, eine Minute schneller zu sein”. An den Bedingungen lag es nicht. “Ich habe zum ersten Mal in Springe erlebt, dass ich mehr Rücken- als Gegenwind hatte”, sagte Marathon-Sieger Johannes Haßlinger von der LG Nienburg im Ziel. Milde Temperaturen um die zwölf Grad bei nur leichtem Niesel- regen taten ihr Übriges. So war der 31-Jährige mit seiner Siegerzeit von 2:43:25 Stunden “mehr als zufrieden”. Im Gegensatz zu den meisten Läufern - insgesamt 922 hatten sich angemeldet, 785 kamen ins Ziel - steht er schon voll im Training: “Es war mein neunter Marathon in diesem Jahr”, so Haßlinger, der sich auf die Ultraläufe in den Schweizer Alpen - Biel und Swiss Alpine - vorbereitet. Dagegen will Klaus Peschke vom Lauftreff des SC Bad Münder erst Anfang Mai auf Helgoland seinen ersten Marathon in diesem Jahr laufen. “Das sind vier Runden, wie in Springe. Hier würde ich die allerdings nie laufen”, so Peschke, der auf der Zehn-Kilometer-Strecke startete. “Ich habe im Winter wenig gemacht”, sagt er. Während für die Mitglieder der LLG der eigene Lauf tabu ist - alle müssen helfen - war der LAV Springe zahlreich vertreten. Vor allem beim 2000-Meter-Schnupperlauf, bei dem der LAV mit 22 Kindern die größte Gruppe stellte. Die schnellste Mannschaft dabei kam allerdings von Friesen Bakede: Die Emmermacher-Geschwister Michaela, Jessica und Tobias kamen zusammen auf die Siegerzeit von 26:18 Minuten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** STADER TAGEBLATT vom 24. März 2010 Laufauftakt in Himmelpforten Anna Böge und Dennis Oelers gewinnen Teil eins des Intersport-Mohr-Laufs Himmelpforten. 224 Läufer waren am Sonnabend beim Straßen- und Volkslauf in Himmelpforten am Start. Bei idealen Laufbe- dingungen verfehlte Danny Thewes, Möllner SV, den Streckenrekord über 21,0975 Kilometer von 1:14:12 Stunden um etwas mehr als zwei Minuten. Starke Läufer aus dem Kreis Stade über die Halbmarathondistanz waren Bernd Wülpern, Detlef Höper und Maik Borchardt mit Zeiten unter 1:30 Stunden. Bei den Frauen siegte Claire Großer vom Stader Schwimmverein in 1:38:57 Stunden. Der Straßen- und Volkslauf in Himmelpforten ist der erste Teil des Intersport-Mohr-Laufes. Zu der Laufserie gehören zudem der Blütenlauf des TSV Hollern-Twielenfleth am 16. Mai, der Volkslauf des SV Bliedersdorf am 13. Juni und der Dollerner Buschteich- lauf am 19. September. In Himmelpforten zählte die 10-km-Distanz zur Serie. Über diese Strecke siegte Dennis 0elers, LG Vulkan- eifel, in 34:30 Minuten vor Andreas Schlüter, LG Kehdingen (34:42 Minuten). Bei den Frauen gewann Anna Böge von der LG Kreis Nord-Stade (MTV Hammah, MTV Himmelpforten, TuS Oldendorf) in 38:35 Minuten vor Birgit Schwers, LG Kreis Verden (42:38 Mi- nuten). Birgit Friedrich, LG Kehdingen, gewann über fünf Kilometer in 21:26 Minuten. Andreas Jagdhuber, Rot-Weiss Cuxhaven, setzte sich über diese Distanz in 16:50 Minuten durch. (st) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 29. März 2010 370 VIPs starten bei Lohner Marathon Lohne. Das Ambiente hatte etwas von der VIP-Lounge bei einem Fußball-Länderspiel oder der Bambi-Verleihung. Ein abgetrennter Bereich mit Getränkebar, Stehtischen und Teppichboden. Servicekräfte kümmerten sich um das Wohl der Gäste, die sich einen Kaffee und ein Stück Kuchen schmecken ließen. Doch von Schlipsträgern und Damen in Abendkleidern war keine Spur. Ein weiter- er Unterschied: Zu dieser Lounge hatte jeder freien Zugang. Die "very important persons" waren alle Teilnehmer und Besucher des 6. Lohner Marathons "Rund um den Motorpark" zugunsten von "Sportler gegen Hunger". Insgesamt 370 Läufer registrierten die Lohner Waldschleicher - einer neuer Rekord. Die Veranstalter des Marathon-Festivals hatten an der Autobahn A1 für perfekte Rahmenbedingungen gesorgt: ein professionell ausgeschilderter und von Streckenposten betreuter Rundkurs, Top-Verpflegung an der Strecke und im Start-/Zielbereich, stimmungsvolle Party-Musik. Die Trommler der Gruppe "Sambalaon" von der Kreismusikschule empfingen die Sportler beim Zieleinlauf mit Samba-Rhythmen. Danach hängten die Wald- schleicher jedem Finisher eine Plakette um den Hals. Ein Shuttle-Bus kutschierte die schwitzenden Läufer zum Duschen und zu- rück. Besser ging´s nicht. Und dass es kurz nach dem Start des 10-km-Laufs doch noch heftig zu regnen begann, dafür konnten die Organisatoren nun wirklich nichts. "Ich hab´ noch mal ein Sonderstoßgebet nach oben geschickt", sagte Silvia Koditek aus dem Organisatorenteam in Erinnerung an die total verregnete Vorjahresveranstaltung. Am Samstag half ihr Flehen zumindest bis zum frühen Nachmittag. Auch deshalb war Silvia Koditek mit der Veranstaltung "super zufrieden". In der Waldschleicher-Lounge erklärte sie Michael Zobel von der Volksbank Lohne-Mühlen, einem der Hauptsponsoren, was alles an der Organisation eines solchen Laufes dranhängt. Über 50 Helfer seien im Einsatz. Zobel, als Handballer von BW Lohne selbst mit sportlichem Hintergrund, war beeindruckt. Seine Bank hatte die Plaketten für die Läufer gesponsert. Silvia Koditek dankte auch Ludger Menke von der Firma Roadsound. Er hatte die Lounge in einem Teil seiner Halle eingerichtet. Weil er selbst im Skiurlaub weilte, bekamen die Waldschleicher einen Schlüssel und konnten schalten und walten, wie sie wollten. "Ein dickes Lob an ihn", betonte Koditek und dankte in diesem Zug allen Sponsoren. Da standen den Waldschleichern die Aufräumarbeiten noch bevor. Doch ihr Einsatz hatte sich gelohnt. "Wir haben die ersten Rück- meldungen schon bekommen. Alle waren sehr zufrieden", teilte Reinhard Wilak am Tag danach mit. Neben ihm und Silvia Koditek gehörten Anja Brauer, Maria Rolfes, Hans-Jürgen Müller, Horst Mowka, Peter Schilling und Uwe Middendorf zum Organisations- team. Aber jeder Helfer und Starter war am Samstag wichtig. Beim Lohner Marathon gab es nur VIPs. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 30. März 2010 (Vier Artikel) Duo feiert Premierensiege Carsten Horn vom VfL Suderburg gewinnt über 21,0975 km in 1:21:49 Stunden Wustrow (ce). Beim 6. Wustrower Halbmarathon der IGAS Wendland am Sonnabend hat sich der sechste hiesige Läufer in die Kreismeisterschafts-Siegerliste eingetragen. Ralph Germ von der IGAS Wendland bestätigte seine gute Frühform und sicherte sich in 1:24:23 Stunden den Titel. Germ, der erst vor drei Wochen beim Winter-Bahnlauf in Lüchow seine 10 000-m-Zeit um zwei Mi- nuten verbessert hatte, steigerte am Sonnabend seine persönliche Bestmarke über die offiziell vermessene 21,0975 km-Strecke sogar um drei Minuten. In der Gesamtwertung reichte es für Germ so zum zweiten Platz im 43-köpfigen Männerfeld. Im Hauptlauf des 6. Wustrower Halbmarathons, bei dem drei weitere Wettbewerbe auf dem Programm standen gab in Carsten Horn vom VfL Suderburg der Favorit das Tempo vor. Horn feierte dabei ebenfalls einen Premierensieg. Er überquerte in 1:21:49 Stunden die Ziellinie vor dem Feuerwehrgerätehaus in Wustrow und steigerte bei seiner zweiten Teilnahme seine Bestzeit aus dem Jahr 2008, als er Gesamtzweiter geworden war, um 22 Sekunden. Dass Horn beim sechsten Wustrower Halbmarathon deutlich über dem im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord von Jörg Deumann (Post SV Uelzen/1:18:50 Std.) blieb, lag auch an dem heftigen Gegenwind, der den Läuferinnen und Läufern auf dem 5-km-Rundkurs auf einer Länge von über einem Kilometer zu schaffen machte. Hinter Ralph Germ, der die Veranstaltungs-Kreisbestmarke von Jörg Reckewell vom MTV Dannenberg aus dem Jahr 2007 um 2:10 Minuten verfehlte, belegte der beständig gute Wolf Stahlknecht von der IGAS Wendland Rang zwei in der Kreismeister- schaftswertung. Als Sieger der M55 verpasste Stahlknecht in 1:33:21 Std. zwar um rund drei Minuten seine persönliche Best- marke, ließ aber als Gesamtsechster 23 weitere Lüchow-Dannenberger hinter sich. Kreismeisterschaftsdritter wurde schließlich der Ausdauersportler Bernd Martel von der IGAS, der in 1:34:03 Stunden nur knapp die beiden Fußballer der SV Lemgow/Dangens- torf, Daniel Krieger (1:34:11 Std.) und Philipp Thiede (1:34:31 Std.), in Schach hielt. Gleich dahinter wurde Uwe Spillebeen als M50-Sieger vom Team Dickfeitzen in 1:34:36 Stunden Gesamtelfter. Er durfte mit dieser Zeit ebenso zufrieden sein wie die beiden M60-Erstplatzierten Jürgen Feldmann aus Tüschau und Christian Köthke aus Gorleben, die nach 1:41:24 und nach 1:42:20 Std. auf den Plätzen 17 und 20 im Gesamtklassement landeten. Bei den fünf Frauen wiederholte Andrea Krumbeck vom MTV Himbergen ihren Sieg von 2007. In 1:36:47 Stunden hatte sie einen Vorsprung von über 15 Minuten auf Silvia Behn vom SC Lüchow herausgelaufen, die in 1:52:08 Stunden zum zweiten Mal beim Wustrower Halbmarathon den Kreismeistertitel gewann.
Zwei schnelle Senioren Wustrow (ce). Dass sie sich noch mit weitaus jüngeren Läufern messen können, das haben zwei hiesige Senioren am Sonnabend im 10-km-Lauf des Wustrower Halbmarathons bewiesen. Radsportspezialist Peter Kubara von der IGAS Wendland absolvierte die zwei 5-km-Runden durch Wustrow als Gesamtsiebter und Gewinner der M50 in 42:51 Minuten. Er war damit auch Schnellster der 17 Lüchow-Dannenberger im 32-köpfigen Feld der Männer und männlichen Jugend. Hoch einzuschätzen ist auch die Zeit von Dauerstarter Hans-Dieter Zerbe vom SC Lüchow. Der M70-Sieger benötigte 53:41 Minuten und belegte damit Gesamtplatz 26. In der Gesamtwertung der elf Frauen kam Manuela Paul von der SV Lemgow/Dangenstorf in 52:31 Minuten als beste der drei hiesigen Starterinnen auf Rang drei. Jeweils ungefährdet liefen Dennis Lauterschlag vom Post-SV Uelzen (Männer-Hauptklasse/34:54 Min.) und Vera Röhrig vom TV 03 Breitenbach (W45/ 49:39 Min.) auf Platz eins vor.
Burger stürmt in Landesspitze Wustrow (ce). Das war die herausragende Zeit des 6. Wustrower Halbmarathons: Über die 5-km-Distanz hat sich der M15-A- Schüler Yannick Burger aus dem starken Team des SV Rosche in 17:14 Minuten souverän den Sieg im Gesamklassement der 40 männlichen Starter gesichert. Mit dieser Zeit gehört Yannick Burger in Niedersachsen momentan in seinem Jahrgang zu den Top- Dreien und hätte deutschlandweit im Vorjahr den Sprung in die Top 15 geschafft. Neben den Roscher Nachwuchsathleten, von denen fünf in Wustrow unter die ersten sechs liefen, stellten auch zahlreiche Jungen und Mädchen des SC Lüchow, der IGAS Wendland und des TSV Schnega im Kampf um die Kreismeistertitel ihre Trainer zufrieden. Etliche von ihnen werden sich mit ihren Ergebnissen in der Bezirksbestenliste platzieren. Obwohl er krankheitsbedingt etwas geschwächt war, belegte Luca Jagow von der IGAS Wendland als Kreismeister in 20:47 Minuten den zweiten Gesamtplatz in der M13. Vereinsgefährte Marten Kracke, der morgens erst aus dem Skiurlaub aus Österreich zurückgekehrt war, schüttelte die Strapazen ab und lief als Kreismeister und als Gesamterster der M12 in 21:19 Minuten ins Ziel. Zusammen mit Jakob Boick (2. der M12-Kreismeisterschaft) werden Jagow und Kracke als drittplatziertes Team in einer Gesamtzeit von 1:04:22 Std. den Sprung weit nach vorne bei den B- Schülern in der Be- zirksbestenliste schaffen. Auf sich aufmerksam machten in Tjark Behrens und Jan Meyer auch zwei ganz junge Läufer vom SC Lüchow über die 5-km-Strecke. Behrens hatte in der M8 in 24:56 Min. die Nase vorne, Meyer siegte in der M9 in 24:58 Minuten. Bei den sieben Frauen und 18 Schülerinnen und Jugendlichen setzte sich die ehemalige Jamelnerin Marlene Waltke (Frauen- Hauptklasse) in 19:17 Minuten klar an die Spitze. Gut in Form präsentierten sich unter anderem Nele Sophie Zoppa von der IGAS als W11-C-Schüler-Kreismeisterin in 25:11 Minuten sowie Lea Schilling vom SC Lüchow, die als Zweite der C-Schülerinnen, W10, in 26:26 Min. zu Kreismeisterehren kam. An die furios laufende, gleichaltrige Anastasia Walke kam sie aber nicht heran. Die W10-C-Schülerin des SV Rosche belegte in 23:07 Min. Gesamtplatz vier.
Germann führt das Verfolgerfeld an Wustrow (ce). Gleich, nachdem die jüngsten Teilnehmer im Rahmen des Halbmarathons der IGAS Wendland am Sonnabend in Wustrow auf die Strecke geschickt worden waren, begann auch wieder das Gerenne bei den Eltern, Betreuern und den zahlreichen Zuschauern. Denn trödeln durften sie nicht, um nach dem Start in der Salzwedeler Straße rechtzeitig zum Ziel an der nahe gele- genen Grundschule zu kommen, da die Ersten nicht lange auf sich warten ließen. Am schnellsten legte im Feld der 23 Jungen und 28 Mädchen der Jahrgänge 1999 bis 2006 wie im vergangenen Jahr Leon Hamann (M11) von der IGAS Wendland den 900-m-Lauf zurück. Hamann hatte in 3:10 Minuten zwölf Sekunden Vorsprung auf Lea Germann (W9) vom SC Lüchow, die als Gesamtzweite der 51 Kinder das Verfolgerfeld vor Moritz Richter (M11/3:23 Min.), Bruno Sternberg (M10/3:24 Min.) sowie Jasmina Dippe (W10/ 3:25/alle SV Lemgow/Dangenstorf) anführte. Neben diesen ersten Fünf im Gesamtklassment durften sich zahlreiche weitere Jungen und Mädchen über gute Zeiten freuen. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 6. April 2010 Favorit setzte sich gleich deutlich ab Wanna (flü). Beim 33. Osterlauf des TSV Wanna gab es am Sonnabend einen klaren Favoritensieg. Der 44-jährige Torsten Naue von der LG Bremen-Nord beherrschte das Feld nach Belieben. Sohn Christoph und Tochter Annika versorgten den Topläufer auf seinen fünf Runden mit Zwischenzeiten - und die versprachen eine gute Endzeit in diesem 8000-Meter-Lauf. Die erste Runde ging Naue fix an (6:10) und legte gleich einen Vorsprung zu den Verfolgern hin. Die nächsten drei Runden war er gleichmäßig flott (alle 6:30) unterwegs, ehe die letzte kürzere Runde zum Triumphlauf wurde. Er gewann in 28:41 Minuten vor Mario Schwiemann (29:44) vom TSV Otterndorf. Die Bedingungen für die über 200 Läufer in Ahlenfalkenberg waren insgesamt gut. Über weitere Ergebnisse in den unterschiedlichen Altersklassen werden wir noch berichten. ==> Ergebnisse ==> Presseberichte vom 6.4. / 8.4.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 8. April 2010 Tolle Bedingungen für Läufer Die 33. Auflage des Osterlaufes beim TSV Wanna / 60 Kinder der Schülerklasse waren am Start Von Frank Lütt Wanna. Im Jubiläumsjahr des 100 Jahre alten TSV Wanna lief auch die 33. Auflage des Osterlaufes reibungslos ab. Die knapp über 200 Teilnehmer fanden gute Bedingungen im Ahlenfalkenberger Forst vor. Der Waldboden war nur teilweise etwas durchge- weicht von den Niederschlägen, aber dies betonte den Crosslauf-Charakter. Wie berichtet, hatte beim Hauptlauf der Männer der Routinier Torsten Naue von der LG Bremen-Nord einen Start-Ziel-Sieg hinge- legt. Der Otterndorfer Mario Schwiemann kam nach 29:44 Minuten als Zweiter ins Ziel, eine gute Zeit, wenn man bedenkt, dass der Läufer des TSV sich gegenwärtig auf einen Marathon vorbereitet. Ähnlich souverän wie Naue gestaltete Birgit Grewe vom TSV Neuenwalde ihr 8000-Meter-Rennen. Sie setzte sich in 37:09 Minuten deutlich an die Spitze des Frauenfeldes. Rang zwei sicherte sich 16 Sekunden später Katrin Kieffer (37:25) vor Kerstin Mansfeld (37:39). Schnellster über 3500 Meter war der Boxer und Fußballspieler vom SC Hemmoor, Sebastian Stinski. Mit der Zeit von 12:36 Mi- nuten verwies er Till Gusky (OSC Bremerhaven, 12:46) und Frank Kupper (Lusaner SC, 13:03) auf die Plätze. Die Damenkonkurr- enz sicherte sich hier Gabriele Laudan aus Worpswede (16:47) vor Manuela Gusky (16:50) und Gabriele Kampmann (beide Bremerhaven, 18:53). Großen Zuspruch haben beim Osterlauf traditionell die Kinderläufe, besonders die der ganz kleinen Sportler. Bei den D-Schülern wurden zum Beispiel die Starterfelder nach Geschlecht geteilt, weil insgesamt 60 Kinder in dieser Altersklasse gemeldet hatten. "Für die Schüler ist das ein einmaliges Erlebnis, im Wald einen Lauf zu bestreiten, so etwas gibt es in der Region kaum noch", weiß Martin Spielmann, Abteilungsleiter beim TSV Wanna. Übrigens: Den schnellsten Lauf über die 400 Meter in der D-Schüler- klasse legte ein Mädchen hin. Carolin Beckhusen vom TSV Stotel war nach 1:59 Minuten als Erste des Mädchenrennens im Ziel und war vier Sekunden schneller als der beste Junge, Tjard Schwiemann vom TSV Otterndorf. Im August 41. Straßenlauf Der TSV Wanna war insgesamt mit dem Zuspruch (208 Starter insgesamt) und dem Ablauf sehr zufrieden, zumal sich nach ersten Regentropfen am Anfang des Wettkampftages nach und nach die Wolken verzogen. Nun sind die Helfer schon erwartungsfroh, denn eine weitere Traditions-Laufveranstaltung steht noch in diesem Jahr bevor. Als krönender Abschluss der diesjährigen Sport- woche beim TSV Wanna findet der 41. Straßenlauf am 21. August statt. ==> Ergebnisse ==> Presseberichte vom 6.4. / 8.4. ****************************************************************************************************************************************************** Presseinformation vom 7. April 2010 (Von Hartmann Jung) Süleyman Kuzguncu lief wieder allen davon Knapp 60 liefen mit beim 14. Osterlauf in Oker Goslar-Oker. Das schöne Wetter vom Vorjahr fanden die knapp 60 Läufer und Läuferinnen - größtenteils aus Südniedersachsen - beim 14. Osterlauf “Rund um die Eulenburg” in Oker in diesem Jahr nicht. Noch am Ostersonntag, als die Strecke markiert wurde, regnete es. Doch am Montag blieb es zumindest trocken, aber die Strecke war schwer zu laufen. Forstarbeiten, umgestürzte Bäume, Äste und Matschpassagen erklärten die gegenüber dem Vorjahr doch erheblich schlechteren Zeiten. Da hieß es beson- ders bergab vorsichtig zu laufen. Einige Feriengäste aus dem flachen Ostfriesland hatten doch Schwierigkeiten mit der nicht leicht zu laufenden Runde mit zwei erheblichen Steigungen, doch alle kamen wieder heil, wenn auch verschmutzt, zurück ins Ziel. Von den Teilnehmer aus 34 Vereinen bzw. Wohnorten von Braunschweig, Hildesheim bis Northeim und natürlich aus der näheren Um- gebung und einigen Urlaubern - ASV Duisburg, Emder LG, Eintracht Minden - gab es viel Lob für die landschaftlich schöne, aber auch nicht leichte Strecke. Leider waren die Schülerläufe wiederum nicht gut besetzt, die Osterferien machten sich doch nachhaltig bemerkbar. Aus der ersten Runde kam schon der Vorjahressieger Süleyman Kuzguncu (TSG Wildemann) noch vor den Kurzstrecklern in Führung zum Start- und Zielplatz, gefolgt von den beiden Senioren Gert Krause (Eintracht Minden) und Markus Spangenberg (ASV Duisburg). Dann gab es einen knappen Einlauf der 5,3 km-Läufer, Philipp Kommert (HCL 2006 Wernigerode) hatte auf der Rundstrecke mit den Anstieg zu den Schlammteichen weiter zur Aufbereitung bis zum Forsthaus Müller (höchster Punkt) zurück über den sauber aufgeräumten “Osterfeuerplatz” zum Start- und Zielplatz nach 21:20 Minuten die Nase vorn vor Frank Polzen (SV Union Salzgitter). Innerhalb von nur Sekunden liefen die drei schnellsten weiblichen Teilnehmer ins Ziel. Tina Schwiedergoll (Goslar) in 26:01, vor der jungen B- Schülerin Ida-Sophie Hegemann (LG Eichsfeld) 26:02 und Jennifer Portwig (Läufer-Team Oker) 26:03 Minuten. Kaum war der Ein- Rundenlauf abgeschlossen, da hatten die ersten Langstreckler schon beide Runden absolviert. Der diesjährige Kreismeister im Crosslauf des NLV Kreises Goslar, Süleyman Kuzguncu, ließ auch in der zweiten Runde nichts anbrennen und nach 41:34 Mi- nuten, im Vorjahr bei wesentlich besseren äußeren Bedingungen war er eine Minute schneller. Den kleinen Vorsprung auf seine beiden Verfolger konnte er halten, aber nicht weiter ausbauen. Gert Krause wurde als Zweiter im Gesamteinlauf Sieger der Männer M 45, knapp vor Markus Spangenberg. Auf die lange Strecke hatten sich nur zwei Frauen gewagt und die im Nordharz sehr bekannte und erfolgreiche Mountainbikefahr- erin Melanie Leunig (WSV Clausthal-Zellerfeld) beendete nach zwei gleichmäßig gelaufenen Runden nach 54:58 Minuten das Rennen als schnellste Frau vor Carmen Jäger (TV 1861 Bad Schwalbach). Im Ziel konnten die verbrauchten Kalorien mit dem obligatorischem Osterei, Tee, Kaffee, Kuchen und Würstchen, leider in diesem Jahr nicht im Gras sitzend, wieder aufgefüllt werden. Nach der abschließenden Verlosung von kleinen Sachpreisen, die schnell einen neuen Besitzer fanden, bedankte sich der Vorsitzende des Läufer-Teams Oker, Hartmann Jung, bei allen Teilnehmern für ihre Teilnahme und wünschte eine gute Heimreise. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 7. April 2010 Starker Wind stoppt die Läufer nicht Bawinkel (can). Typisches Aprilwetter prägte den 23. Osterlauf in Bawinkel. Starker Wind und immer wieder aufkommender Regen begleitete die 326 Teilnehmer bei der Eröffnung der Straßen- und Citylaufsaison. Am besten erging es noch den jüngeren Läufern: Auf ihrem Stadtkurs war der Wind nicht so stark zu spüren, und es schien teilweise sogar die Sonne. Dominierend im Nachwuchs- bereich war der SC Osterbrock. Die Schützlinge von Hans-Georg Bongartz holten die Gesamtsiege im Schülerlauf durch Franziska Sur und im Jedermanlauf durch Kilian Muke. Der starke Gegenwind auf den Strecken außerhalb Bawinkels forderte die Läufer auf der 10 700-Meter-Strecke besonders. “Bei diesem Gegenwind konnte man nur in einer Gruppe bestehen, um möglichst den Windschatten auszunutzen”, sagte die Gesamt- siegerin der Frauen, Elke Vedder von Germania Twist. Bester Emsländer bei den Männern wurde Triathlet Michael Josch vom Haselünner SV. Hinter dem Gesamtsieger Jörg Mülstegen (LC Nordhorn) kam er auf den zweiten Platz und fuhr anschließend mit dem Rennrad wieder zurück nach Haselünne. Kein Glück mit dem Wetter hatten die 120 Halbmarathonläufer. Zum Gegenwind kam, nach gut der Hälfte der 21,09 km langen Strecke, kräftiger Regen auf. Heinz Josef Wegmann (SV Dersum) wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit fast zwei Minuten Vor- sprung gewann er, obwohl er fast die gesamte Strecke im Alleingang bewältigte. Bei den Frauen lief Katja Kanditt (LG Mönchen- gladbach) einen Vorsprung von fast fünf Minuten auf die Zweitplatzierte und beste Emsländerin Maria Mersmann (SV Lengerich- Handrup) heraus. Trotz der widrigen Witterung liefen sie in die “ewige” Bestenliste des Osterlaufes. So erreichte Kanditt die viert- schnellste, Mersmann die neuntschnellste je gelaufene Zeit. Zum Ende herrschte doch noch etwas Chaos bei der Organisation des Skaterrennens. “Im Dauerregen waren sich wohl einige Skater nicht mehr bewusst, für welche Strecken sie gemeldet hatten”, so Karl Otto Unkenholz vom Ausrichter SV Bawinkel. Einige Skater beendeten das Rennen entgegen ihrer Meldung bereits nach 7000 Metern, bei einigen Startern passte die Startnummer nicht zum Athleten. Die Ergebnislisten der Skater sind deshalb, so Unkenholz “nur unter Vorbehalt erstellt”. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. April 2010 Leeraner Doppelsieg und Streckenrekord Leichtathletik: Eva Brinkmann gewann bei Störtebeker-Lauf in Bestzeit / Holger Grigat ganz vorne Marienhafe. Bei guten äußeren Bedingungen mit fast idealen Temperaturen und wenig Wind konnten die Organisatoren von Fortuna Wirdum 325 Läuferinnen und Läufer auf die unterschiedlichen Strecken beim traditionellen Störtebeker-Lauf schicken. Die Verantwortlichen zeigten sich am Ostermontag sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl, bedeutet sie doch den zweithöchsten Zu- spruch in der 15-jährigen Geschichte. Wie in jedem Jahr waren beim Störtebekerlauf nicht nur einheimische Sportler, sondern auch Touristen am Start. Sogar einige Akteure aus den Niederlanden hatten sich auf den Weg nach Marienhafe gemacht. Die größte Vereinsgruppe stellte mit 50 Läuferinnen und Läufern zwischen sechs und 65 Jahren der TV Norden. Wie üblich endete die Veranstaltung mit dem Hauptlauf über zehn Kilometer, bei dem sich die Verantwortlichen über die Rekordbe- teiligung von 151 Läuferinnen und Läufern freuen konnten. Es siegten zwei Akteure von Germania Leer. In einem schnellen Rennen gewann mit deutlichem Vorsprung Holger Grigat in 34:21 Minuten vor Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken (35:30 Mi- nuten) und Michael Heyen (LG Wilhelmshaven) in 36:19 Minuten. Die letztjährige Ossiloop-Siegerin Eva Brinkmann entschied nicht nur die Frauenkonkurrenz für sich, sondern konnte mit ihrer Zeit von 40:27 Minuten auch den zwölf Jahre alten Streckenrekord der Altersklasse W45 brechen. Auf Platz zwei und drei folgten Daniela Shala (DLRG Duisburg) in 43:08 und Frauke Focken (ohne Verein) in 43:44 Minuten. Den Anfang hatte am Montag der Schülerlauf über einen Kilometer gemacht. Hier konnten die Fortunen mit Onno Grobbel (4:10 Mi- nuten) und Jule Endrulat (4:12 Minuten) sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen einen Sieg feiern. Sieger des 5-km-Laufes wurde der A-Jugendliche Ingo Mudder von der LG Ostfriesland mit deutlichem Vorsprung in 17:29 Minuten. Dahinter lieferten sich gleich vier Jugendliche einen spannenden Kampf um die Plätze. In einem ganz knappen Zieleinlauf sicherte sich Sören Otten (LG Wilhelmshaven) in 17:52 Minuten den zweiten Platz vor Holger de Vries vom TV Norden (17:53 Minuten). Bei den Frauen siegte Inga Jürrens (Emder LG) in 18:59 Minuten. Sie erzielte damit exakt die gleiche Zeit wie die Vorjahressiegerin Kerstin Lüken (Emder LG) und teilt sich so mit ihr den Streckenrekord der Frauen. Dahinter folgten Katja Kanditt von der Mönchen- gladbacher LG (19:33 Minuten) und Waltraud Klostermann vom TV Norden (19:57 Minuten). Die schnellsten Schüler kamen bei diesem Lauf von BW Borssum. Die A-Schüler Mirco Sell und Laura Gastmann liefen in 19:40 Minuten bzw. 22:05 Minuten ins Ziel. Jüngste Teilnehmerin in diesem Rennen war die siebenjährige Fenna Lübbers (Fortuna Wirdum), die in Begleitung ihres Großvaters Harm ein sehr gutes Rennen lief und mit der Zeit von 28:01 Minuten etliche Erwach- sene und ältere Schüler hinter sich lassen konnte. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NIEDERELBE ZEITUNG vom 12. April 2010 (Sechs Artikel - Alle von Frank Lütt) Wind machte den Läufern zu schaffen Aber die Leistungen waren dennoch sehr gut Cuxhaven. Der 4. Sparkassen City Marathon Cuxhaven am Sonntag litt unter dem kalten Wind, der aus nördlicher Richtung ziem- lich heftig den Läufern zusetzte. Aber auch die Zuschauer litten unter diesen Bedingungen. So war feststellbar, dass nach dem Zehn-Kilometer-Lauf zum Auftakt das Interesse des Publikums erheblich nachließ. Dabei hätten die Athleten noch mehr Anhänger an der Strecke verdient gehabt, denn sie boten zum Teil hervorragende Leistungen. Neue Streckenrekorde gab es bei den Männern und Frauen im Marathon, bei den Männern im Zehn-Kilometer-Lauf und über die Fünf-Kilometer-Strecke. Auch die Leistungen über die Halbmarathon-Distanz konnten sich sehen lassen. Horst Wittmershaus, Triathlet vom SC Weyhe, lief von der Spitze weg, hatte aber lange Zeit Marco Tammen vom SV Teutonia Stapelmoor im Nacken. Zwei Runden mussten die Sportler absolvieren. Bei der ersten waren die Läufer sehr flott unterwegs. Auf dem Weg in Richtung Alte Liebe hatten sie zunächst den Wind von vorn, in der Grimmershörnbucht von der Seite. Doch bei der zweiten Runde drehte die steife Brise, sodass die Ath- leten noch mehr Gegenwind hatten. Außerdem mussten sie in der Bucht etwas aufpassen, weil das Hochwasser etwas auf die Promenade schwappte. Ab Kilometer zwölf verschärfte Wittmershaus das Tempo und lief letztlich einen ungefährdeten Sieg nach 1:14:08 Stunden herein, vor Tammen (1:14:26), Stefan Lemcke (RT TuSV Stellichte, 1:15:14) und Carsten Glinsmann (SV Eintracht Hepstedt, 1:16:24). Bei den Damen ging der Sieg ganz klar an Grit Freiwald, die den Streckenrekord von 1:31:03 Stunden (Angela Mantel aus Hemmoor im Jahr 2009) bei den widrigen Bedingungen nur knapp verpasste. Sie siegte in 1:31:28 vor der Lokalmata- dorin Dana Leistner (Rot-Weiss Cuxhaven, 1:36:56) und Angela Welp (LC Hansa Stuhr, 1:37:42). Marathon-Veranstalter Carsten Decker war am Ende trotz der geringeren Zuschauerzahl sehr zufrieden. Die Leistungen der Ath- leten haben ihm imponiert: "Hochachtung vor den Läufern. Ich hatte als Fahrradbegleiter Schwierigkeiten, das Tempo der schnellen Halbmarathonläufer zu halten." Sehr gut funktionierte die Zusammenarbeit mit der Polizei, der Feuerwehr, dem Kreis-Leichtathletik- verband, den Mitarbeitern der Stadtsparkasse und den vielen anderen Helfern.
Marathon: Zwei neue Streckenrekorde Johannes Haßlinger aus Nienburg und Sita Hermand aus Osnabrück trotzten dem kräftigen Wind Eigentlich waren das keine Bedingungen, um Rekorde zu laufen. Aber ausgerechnet auf der längsten Distanz wurden der Strecken- rekord sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen geknackt. Bei den Damen lief Sita Hermand aus Osnabrück ein einsames Rennen, wenn da nicht "ein paar nette Männer um mich herum gewesen wären, die mich vor dem Wind etwas beschützten", scherzte die 23-Jährige. Die Triathletin kam als erste Frau mit neuer Streckenrekordzeit von 2:58:46 Stunden ins Ziel. Ihr Vor- sprung auf die zweitplatzierte Karola Ilse (Fishtown Runners Bremerhaven, 3:33:09) betrug mehr als eine halbe Stunde. Auf den dritten Rang kam Susanne Harz (LSG Zeiskam, 3:34:34). Die Siegerin Sita Hermand hat in Cuxhaven ihren zehnten Marathon be- stritten. Zum zweiten Mal knackte sie die Drei-Stunden-Marke. 2009 lief sie in Hamburg ein wenig schneller als jetzt. Bei den Männern dominierte Johannes Haßlinger, der Sieger aus dem Jahre 2008 (Streckenrekordzeit 2:44:15). Der 31-jährige Läufer vom VC Nienburg hatte in der dritten der vier Runden beim Wendepunkt (Höhe Strandhaus Döse) schon einen Vorsprung von gut 40 Sekunden herausgelaufen. Aber während die Konkurrenten überwiegend dem starken Gegenwind in der Grimmershörnbucht Tribut zollen mussten, lief Haßlinger sein Rennen recht locker nach Hause und verbesserte seinen eigenen Streckenrekord auf 2:40:27 Stunden. "Das hätte durchaus noch schneller sein können, wenn der Wind nicht noch in der zweiten Runde gedreht wäre und somit noch mehr Gegenwind auf der Strecke war", so der Sieger, der ansonsten seine neue persönliche Bestzeit angegriffen hätte (2:37). Sein lange Zeit ärgster Verfolger, Holger Tycner (Hatten-Sandkrug) war am Ende als Fünfter völlig eingebrochen (2:58:00). Auf Platz zwei schob sich mit einer Energieleistung auf den letzten beiden Kilometern Holger Radtke (Lütjensee, 2:46:30), aber mit gehörigem Abstand von sechs Minuten zum Sieger. Dritter wurde Karsten Nitz (Delligser SC, 2:47:13) vor Carsten Horn (VfL Suderburg, 2:53:41).
Schütt knapp vor Jagdhuber Große Spannung beim Zehn-Kilometer-Lauf / Frauensieg ging an Katrin Kieffer Ein Triathlet gewann knapp vor dem Youngster. Der 23 Jahre alte Michael Schütt vom VfL Wingst siegte beim Zehn-Kilometer-Lauf in neuer persönlicher Bestzeit vor dem 16-jährigen Andreas Jagdhuber (Rot-Weiss Cuxhaven), der auf dieser Strecke sein Debüt gab. Der Sieg bei den Frauen ging an eine Bremerin. Gleich von Beginn an bildete sich eine kleine Führungsgruppe von fünf Mann. Wie Michael Schütt berichtete, gab es auf den ersten Kilometern Gegenwind und Wind leicht schräg von vorn. "Zeit zum Verpusten hatten wir auch nicht, da wurde gleich vom Anfang hohes Tempo gemacht." Dennoch war der Wingster nachher mehr als zufrieden. Er gewann nicht nur, sondern stellte mit 34:19 Minuten eine neue persönliche Bestzeit und einen neuen Streckenrekord auf. Der Triathlet lieferte sich dabei einen harten Kampf mit Lokalmatador Andreas Jagdhuber. Der B-Jugendliche von Rot-Weiss Cuxhaven kam nach 34:26 Minuten als Zweiter knapp vor Andreas Kornelsen (Marathonclub Walsrode, 34:31) ins Ziel. Vierter wurde Julian Fritzenschaft (VfL Wingst, 35:34). Bei den Frauen gewann Katrin Kieffer aus Bremen in 45:31 Minuten vor ihrer Freundin Kerstin Mansfeld (46:04). Die beiden Bremerinnen hatten acht Tage zuvor beim Osterlauf in Wanna die Plätze zwei und drei belegt. Den dritten Rang in Cuxhaven sicherte sich Eva Gründing (TSV Otterndorf, 46:46). Eine starke Leistung, denn die Otterndorferin gehört der Altersklasse W50 an.
Deutsche Spitzenzeit über 5 km Die 5-Kilometer-Strecke von Cuxhaven garantiert offensichtlich immer eine Spitzenzeit. Im vergangenen Jahr lief sich Andreas Jagd- huber von Rot-Weiss Cuxhaven mit seiner Zeit von 16:10 Minuten damals auf Rang zwei der deutschen Bestenliste in seinem Jahr- gang. Sein Nachfolger als Sieger dieser Strecke, Tilmann Petersen vom MTV Pattensen, machte es noch ein bisschen besser. Der A-Schüler gewann ganz souverän mit der deutschen Spitzenzeit von 16:02 Minuten. Auf Rang zwei kam Moritz Schmidt von der LG Wesermünde. Der C-Schüler (20:08) ist der Neffe der früheren Spitzen-Hürdensprinterin Gesine Schmidt (ATS Cuxhaven). Thorge Martens vom TV Langen wurde Dritter (22:01). Bei den Mädchen lief sich Michelle Rüther (TSV Wehdel) auf den ersten Rang in 22:18 Minuten. Dahinter kamen Stina Reese (ATS Cuxhaven, 23:09) und Anika Wulf (TV Langen, 24:05).
Ballsportler als schnellster Bambiniläufer Jan-Hendrik Kuczorra spielt leidenschaftlich Fußball und Basketball bei Rot-Weiss Cuxhaven. Am Sonntag schnürte er seine Lauf- schuhe, meldete sich noch spontan für den von unserem Verlag präsentierten Bambinilauf über 2,5 Kilometer an. Und der C- Schüler siegte in der Zeit von 10:33 Minuten ganz knapp vor Hannes Klünder (D-Schüler der Leichtathletik-Abteilung von Rot-Weiss Cuxhaven), der nach 10:34 Minuten das Ziel erreichte. Als drittes Kind lief Janne Schepergerdes (RW Cuxhaven, 10:51) ins Ziel. Sie sicherte sich den Sieg bei den Mädchen vor Katharina Puschnus (TSV Odisheim, 11:46) und Sophie Kück (ATS Cuxhaven, 11:44 netto). Dritter Junge wurde Yannik Sandt (Rot-Weiss Cuxhaven, 10:54).
Fischbrötchen als Lohn für drei Seemeilen Zum ersten Mal fand der "3-Seemeilen-Fischbrötchen" im Rahmen des Sparkassen City Marathons statt. Statt Medaille gab es ein Fischbrötchen. Auch wenn die Teilnehmerzahl sicherlich noch ausbaufähig ist - 37 Athleten erreichten das Ziel - hat sich dieser Lauf als sehr gute Ergänzung zu dem übrigen Angebot herausgestellt. So gingen hier einige Sportler auf die Strecke, für die es der erste Wettkampflauf war. Sicherlich sind in diesem Teilnehmerfeld Athleten, die im kommenden Jahr vielleicht eine längere Strecke unter die Füße nehmen. Gewonnen bei den Männern hat Martin Quitschorek (Hochsauerland, 25:26) vor Werner Beba (30:48) und Jürgen Bettin (Brunsbrock, 31:13). Bei den Frauen landeten Caren Schlichting (30:50), Marion Schumacher (TV Loxstedt, 32:48) und Susann Catt (TSV Otterndorf, 32:52) ganz vorn. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 12. April 2010 Gute Frühform macht schnelle Beine 3. Famila-Lauf 1300 Teilnehmer auf der Strecke - Vom Meilenlauf für Kinder bis zum Halbmarathon Von Patrick Buck Oldenburg. Spätestens jetzt hat auch in Oldenburg die Saison für Ausdauersportler begonnen: Rund 1300 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen testeten am Sonntag beim 3. Famila-Lauf rund um das Einkaufszentrum in Wechloy ihre Frühform. Verschie- dene Strecken, passend für jeden Trainingszustand, hatten die Sportler zur Auswahl. Fünf Kilometer, zehn Kilometer und die Halb- marathondistanz über rund 21 Kilometer konnten bewältigt werden. Ganz eilig hatten es Alexander Korzuschnik und Sebastian Brendel, die die Fünf-Kilometer-Strecke in rund 17 Minuten hinter sich brachten. Da störten auch die etwas kühlen Temperaturen nicht. “Das Wetter war in Ordnung”, befand Korzuschnik. Brendel be- klagte nur ein wenig die Wenden in der Streckenführung. “Die haben leider ein paar Sekunden gekostet.” Auch der Nachwuchs war mit viel Elan dabei. Fast 200 Kinder liefen beim Meilenlauf um die Wette. Teilweise gingen die Eltern an der Hand gleich mit auf die Runde - wobei im Ziel nicht immer klar war, wer eigentlich wen zog. “Es hat mir gut gefallen”, sagte der achtjährige Carl Hanne- mann. “Es war aber auch sehr anstrengend.” Organisator Marco Struck vom Famila-Centermanagement zeigte sich sehr zufrieden. “Es hat alles gut geklappt, und die Strecke war tauglich für alle Läufe.” Auch die guten sportlichen Leistungen freuten ihn. “Zum Beispiel 1:18:28 beim Halbmarathon, das ist eine Top-Zeit.” ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** GÖTTINGER TAGEBLATT vom 14. April 2010 Familie Waida drückt Bronson-Bar-Lauf Stempel auf Der Bronson-Bar-Lauf entwickelt sich langsam, aber sicher zu einer Großveranstaltung: Bei der sechsten Auflage des Volkslaufes, bei dem es sich anfangs nur um einen privaten Wettbewerb zwischen den Charles-Bronson-Fans um Björn Henkel handelte, gingen beim Hauptrennen über 5,3 Kilometer erstmals über 100 Teilnehmer an den Start - genau 101, und zwar 67 Männer und 34 Frauen. Hinzu kamen zehn Walker sowie 21 Kinder, die beim Bambini-Lauf (900 m) mitmachten. Vorjahressieger Olaf Waida wiederholte beim Hauptlauf seinen Triumph aus 2009, ohne aber in die Reichweite seines letztjährigen Streckenrekordes von 17:55 Minuten zu gelangen. In 18:19 Minuten ließ der Duderstädter aber alle Konkurrenten hinter sich. Zu- nächst hatte sich Christian Spieß aus Lütgenhausen an die Spitze gesetzt, doch nach knapp zwei Kilometern startete Waida seinen Alleingang. Spieß, Gesamtsieger der Jugend beim Südniedersachsen-Cup 2009, konnte sein hohes Anfangstempo nicht halten und seinen zweiten Platz nicht behaupten. Lokalmatador Alois Sommer vom Laufteam Bronson-Bar überholte und nahm ihm noch elf Sekunden ab. “Wir haben uns hinterher noch unterhalten, und ich habe ihm noch ein paar Tipps gegeben”, erzählte Sommer. Mit seinem zweiten Rang hinter dem Favoriten aus Duderstadt war der Hilkeröder hochzufrieden. Dass auch er nicht an seine Zeit aus dem Vorjahr nicht heranreichte, erklärte Sommer mit dem Trainingsrückstand, den infolge des langen Winters fast alle Läufer aufwiesen. “Wegen des Wetters und der schlechten äußeren Bedingungen war bisher kaum Tempotraining möglich”, erläuterte Sommer in Übereinstimmung mit dem erfolgreichen Titelverteidiger. Waida freute sich vor allem über den ersten Platz seiner Tochter Amelie beim Wettlauf der Schülerinnen. “Mit ihrer Schrittlänge hat sie sogar viele Jungen hinter sich gelassen”, lobte ihr Trainer Horst Maletzki von der Leichtathletik-Gemeinschaft Eichsfeld (LGE). Stolz war dieser auch auf die Leistung der jungen LGE-Läuferin Ida-Sophie Hegemann, die in 22:52 Minuten über 5,3 Kilometer die Frauenkonkurrenz gewann. Den Erfolg bei den Walkerinnen errang Bettina Töpfer (TT Tiftlingerode/ 43:42), bei den Männern siegte ihr Vereinskamerad Martin Woltermann (39:28). Der Reinerlös des Bronson-Bar-Laufes kommt erneut dem Förderverein der örtlich- en Paul-Maar-Grundschule zu Gute. Henkel verriet bereits die Summe - es sind 500 Euro. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 14. April 2010 (Zwei Artikel) Ein einsames Temporennen Der Stuhrer Mario Lawendel wird im Rahmen des Friedeholz-Crosslaufs Kreismeister Von Christiane Golenia Syke. Es war die große Chance für Mario Lawendel, und der Tri-Wolf vom LC Hansa Stuhr nutzte sie. Mit großem Vorsprung ge- wann der Stuhrer beim 69. Friedeholz-Crosslauf in Syke die Langstrecke über 9800 Meter in 37:07 Minuten und sicherte sich damit den Kreismeistertitel, den Gesamtsieg in der Syke-Weyher Cross-Serie und feierte obendrauf mit seinen Teamgefährten auch noch den Seriensieg in der Mannschaftswertung. Zugegeben: Es fehlten bei dem für einen Crosslauf äußerst späten Termin schon et- liche lokale Laufasse wegen anderweitiger Starts. Doch das schmälerte die Leistung von Mario Lawendel keineswegs. Vom Start weg setzte sich der gegenüber dem Vorjahr stark verbesserte Stuhrer von seinen Verfolgern ab und lief ein einsames Temporennen. Bis auf eine Minute baute Lawendel seinen Vorsprung auf Vereinskamerad Christian Walz aus, den er, längst erholt, als Zweiten auf der Ziellinie im Waldstadion begrüßte. Als dritter Tri-Wolf folgte Christian Rettke auf Platz sieben. Strahlende Manuela Jaschinski Bei den Frauen fiel die Entscheidung um den Sieg im Grunde rund eineinhalb Stunden vor dem Start. In Anbetracht des einsetz- enden Regens verzichtete Triathletin Anke Möller (SC Weyhe) kurzentschlossen zugunsten einer schnellen Laufeinheit auf das Radtraining. Den ersten Wettkampf nach längerer Laufpause aufgrund eines Bänderrisses beendete Möller als Erste nach nur 45:24 Minuten. Seriensiegerin auf der Langstrecke wurde Waltraud Bernau (LAZ Bremen). Auf der Mittelstrecke über 4400 Meter gab der Jüngste im Feld den Ton an. Jugendsieger Joachim Bauer (Marathonclub Bremen, 15:49) ließ dem kompletten Männerfeld mit Björn Stolterfoth (TuS Hoya, 15:58) und Seriensieger Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor, 16:23) an der Spitze keine Chance. Auch die weibliche Konkurrenz wurde von der Jugend beherrscht. In 18:55 Minuten war Nicole Oltmanns (FTSV Jahn Brinkum) klar am schnellsten. Den Pokal für den Seriensieg bei den Frauen nahm eine strahlen- de Manuela Jaschinski (TSV Barrien) entgegen. In den Schülerläufen dominierten einmal mehr die Nachwuchsläufer des FTSV Jahn Brinkum. Dabei fehlten etliche Brinkumer Ta- lente samt Bezirkstrainer Frank Krüger wegen der Teilnahme am Kadertraining des Bezirks Weser-Ems. Ohne Kreismeistertitel und Medaille blieben sämtliche Brinkumer Nachwuchsmannschaften: Es fehlte einfach an der für eine Wertung erforderlichen Kon- kurrenz.
Ein Jubiläum mit Seltenheitswert Syke (cgo). "Wir hoffen, dass Du die 50 vollmachst!" Es war ein Wunsch und zugleich wohl auch eine Bitte, die der KLV-Vorsitz- ende Wilfried Becker am Rande des Friedeholz-Crosslaufes im Rahmen einer kleinen Ehrung an Hans-Heinrich Reineke richtete. Anlass hierzu war ein Jubiläum mit Seltenheitswert: In diesem Jahr ist Reineke seit 40 Jahren für die Organisation der Syke- Weyher-Crossläufe verantwortlich. Tatsächlich könnte Hans-Heinrich Reineke sicher ein ganzes Buch schreiben über Anekdoten, Highlights und auch Tiefpunkte, die er während der vergangenen vier Jahrzehnten bei "seinen" Läufen erlebt hat. Dabei begann er mit der Organisation zu einer Zeit, als er selbst noch als Mittelstreckler - sein Kreisrekord über 800 Meter mit 1:56,3 Minuten aus dem Jahr 1973 hat immer noch Bestand - erfolgreich war. Norddeutsche und Landesmeisterschaften wurden bei seinen Crossläufen in Syke und Weyhe ausgetragen. Topläufer, die auch national zur Elite zählten, starteten bei seinen Rennen gemeinsam mit Läufern, die sich überhaupt zum ersten Mal an einen Wett- kampf heranwagten. Eis, Schnee und Kälte machten den Läufern immer wieder zu schaffen, ihm allerdings noch mehr, schließlich war er regelmäßig frühmorgens der Erste vor Ort, der den Kurs markierte, und der Letzte beim Abbau. Längst ist Reineke in der Lage, ein Feld von mehr als 100 Langstrecklern ganz alleine als Rundenzähler zu überwachen. Für einen Einsatz an zurzeit acht Sonntagen ab November benötigt man schon reichlich Idealismus. Wer würde den wohl in ähn- lichem Umfang aufbringen, wenn "Fuchsi" einmal vollends in den sportlichen Ruhestand wechseln sollte? Die Läufer können hoffen, dass Reineke ihnen auch in den nächsten Jahren im Winter weiterhin reichlich Startmöglichkeiten bietet. Auf das 50-jährige Veran- stalterjubiläum angesprochen, erwiderte "Fuchsi" jedenfalls: "Woll'n mal sehen . . ." ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 18. April 2010 Siege für Skalecki und Schröder 25. Auflage des Vegesacker Citylaufes Von Matthias Thode Bremen-Nord. Beim 25-jährigen Jubiläum des Vegesacker Citylaufes ließen die Langstrecken-Asse der ausrichtenden LG Bremen-Nord den Gästen im Hauptrennen über die zehn Kilometer den Vortritt. Mit souveränen Vorstellungen auf dem 2,5 Kilo- meter langen Rundkurs durch die Vegesacker Fußgängerzone und entlang der Weserpromenade siegten die Stadtbremer Marian Skalecki und Angelika Schröder vom Marathon Club Bremen. Marian Skalecki nutzte dabei taktisch geschickt die Hilfe seines Vereinskollegen Ingo Müller aus, der das zeitgleich gestartete Fünf-Kilometer-Rennen gewann. In der zweiten Runde konnte Kon- kurrent Christian Pundt von der LG Bremen-Nord den Windschatten von Ingo Müller auf der langen Geraden am Wasser nicht halten, während Marian Skalecki hinter seinem Vereinskameraden den entscheidenden Vorsprung herauslief. Die Zieluhr stoppte ür Marian Skalecki nach genau 33 Minuten und für Christian Pundt bei 33:47. Platz drei ging an Oliver Sebrantke (33:59) vom LC Hansa Stuhr. Ein einsames Rennen vom Start weg lief Angelika Schröder (38:34). Für die Nordbremerinnen blieb damit nur der Kampf um den zweiten Platz. Diesen gewann Katrin Zimmermann in 42:31 Minuten gegen die Vorjahressiegerin Martina Pundt in 43:28 Minuten. Für den kompletten Triumph der Läufer des Marathon Clubs sorgte Marcel Skalecki in 8:04 Minuten im Rennen über die 2,5 Kilo- meter. Siege für die LG Bremen-Nord verbuchten Lotta Schlund (19:30) über fünf und Luisa Asmussen (9:30) über 2,5 Kilometer. ==> Ergebnisse ==> Presseberichte vom 18.4. / 19.4. (2)
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 19. April 2010 (Zwei Artikel) Citylauf-Strecke kommt voll zur Geltung Nur der Gegenwind an der Weserpromenade ist unangenehm / Schnelles Zehn-Kilometer-Rennen bei den Frauen Von Matthias Thode Vegesack. Sonnenschein, blauer Himmel und Temperaturen von 17 Grad Celsius. Der 25. Vegesacker Citylauf der LG Bremen- Nord bot den Teilnehmern nahezu optimale Laufbedingungen. "Bei dem Wetter kommt die schöne anspruchsvolle Strecke erst richtig zur Geltung", erklärte der zufriedene Organisator Torsten Naue nach der reibungslos verlaufenen Jubiläumsveranstaltung. Beim Nachdenken gab es dann doch noch einen kleinen Makel: "Der Gegenwind an der Weserpromenade störte doch etwas." Dennoch ließ es sich Torsten Naue nicht nehmen, auch selbst auf die Laufstrecke zu gehen. "Ich war gerade noch rechtzeitig beim Start, aber einlaufen konnte ich mich natürlich nicht mehr. Dafür war ich mit meiner Zeit auch überaus zufrieden", bilanzierte Naue. In 34:19 Minuten absolvierte der neunmalige Sieger von der LG Bremen-Nord die vier Runden durch Vegesack und musste letztlich nur Sieger Marian Skalecki (33:00) vom Marathon Club, seinem Vereinskollege Christian Pundt (33:47) und Oliver Sebrantke (33:59) aus Stuhr den Vortritt lassen. Zum Ende der Veranstaltung konnte sich Naue schließlich noch selbst für den Sieg in der M45 ehren. Erst Nummernausgabe, dann Start Auch noch rechtzeitig am Start war Martina Pundt nach ihrer Mithilfe bei der Ausgabe der Startnummern. In 43:28 Minuten hatte die Vorjahressiegerin trotz schnellerer Laufzeit diesmal keine Chance gegen eine überragende Angelika Schröder (38:34) vom Marathon Club Bremen. Zwischen die beiden schob sich auch noch die erst seit diesem Jahr für die LG Bremen-Nord laufende Katrin Zimmermann (42:31). Katrin Zimmermann gewann damit zugleich die W30-Wertung. In der Altersklassen ganz vorn platz- ierten sich mit sehr guten Leistungen auch Ralf Schöllhammer (40:39) vom VC Vegesack in der M 35 und Horst Winkler (45:19) vom SV Lemwerder in der M 60. Einem übermächtigen Konkurrenten geschlagen geben musste sich dagegen Hans Presch (52:20) von der LG Bremen-Nord. In der M70 lief der Bielefelder Karl Krahn schnelle 48:48 Minuten. Ohne Chance waren die Nordbremer Läufer im Fünf-Kilometer-Rennen. Ingo Müller vom Marathon Club rannte die zwei Runden in 15:45 Minuten und holte einen Vorsprung von einer Minute auf Christoph Freudenfeld vom TSV Worpswede heraus. In der internen LG Nord-Wertung setzte sich dahinter Lars Kirchknopf (17:26) gegen Martin Neumann (17:37), Bernhard Friedenberg (18:05) und dem schnellsten Jugendlichen Erik Hoffmann (18:06) durch. Bei der Frauenwertung über die fünf Kilometer trumpfte die 15-jährige Lotta Schlund in sehr starken 19:30 Minuten auf. Sie hatte satte 3:47 Minuten Vorsprung auf die Blumenthaler Seniorin Stephanie Meining. Überragend auf der 2,5 Kilometer langen Cityrunde präsentierten sich die jungen Läuferinnen der LG Bremen-Nord. Die elfjährige Luise Asmussen lief in 9:30 Minuten die schnellste Zeit aller Läuferinnen. Insgesamt waren nur sechs ältere Schüler und Jugend- liche vor ihr im Ziel. Neben der Schülerklasse W 12 gingen auch die Siegerpokale in der W 13 und W 15 durch Lana Draghinazzi (10:47) und Merle Seemann (11:37) an die Läuferinnen der LG Bremen-Nord. LGN räumt bei den Schülern ab Bei den Schülern blieben beinahe sogar alle Pokale im Bremer Norden. Mit Topzeiten von 9:47 und 9:59 Minuten setzten sich die Brüder Paul und Eddie Pundt in der M11 und der M9 gegen alle Kontrahenten durch. Dazu siegten Lorenz Könken (10:47) bei den Zehn-, Steffen Goralsky (9:37) bei den Zwölf- sowie Philipp von Estroff (10:05) und Lennart Fiedler (11:59) bei den 13- und 14-jähr- igen Schülern. Lediglich in der M15 verhinderte Dominic Diekmann aus Ritterhude in schnellen 8:23 Minuten vor Robin Neumann (9:27) einen LGN-Erfolg. Auch bei den Kleinsten bis acht Jahren holten sich mit Stine Kahlenberg und Mike Szczuka zwei LGN- Aktive den Siegerpokal ab.
Frühlingssonne zum 25. Jubiläum Mehr als 450 Teilnehmer beim Vegesacker Citylauf / "Bergaufbremser" sorgen für Erheiterung der Zuschauer Von Cord Sauer Vegesack. Zum 25. Geburtstag des Vegesacker Citylaufs lockte das warme Frühlingswetter am Sonnabend viele Zuschauer zum Botschafter-Duckwitz-Platz. Das Interesse der Sportbegeisterten war groß wie selten zuvor: "Mit über 450 Teilnehmern haben wir eine sehr hohe Meldezahl erreicht", freute sich Rebecka Weise-Jung aus dem Organisationsteam - selbst mehrfache Siegerin des Citylaufs. Aus Freude am Laufen oder aus Freude an der Gesundheit - Gründe für eine Teilnahme am sportlichen Event gab es viele. Auch Jürgen Matthes, erster Vorsitzender des Veranstalters LG Nord (LGN) zeigte sich zufrieden: "Die Veranstaltung ist Ausdruck dafür, dass wir in der LG Nord alle wieder an einem Strang ziehen nach den Differenzen in der Vergangenheit." Vor allem über das überregionale Interesse freute sich Matthes: "Wir haben hier Läufer am Start, die kommen aus Bielefeld oder Heidelberg. Das spricht für den Stellenwert der Veranstaltung." Ausgesprochen lauffreudig Eine weniger weite Anreise hatten Lars Sonnberg und Sebastian Rogner. Die zwei Bremen-Norder waren nach mehrmaliger Teil- nahme auch diesmal am Start des 10-km-Langstreckenlaufes und zeigten sich ausgesprochen lauffreudig: "Ich bin im harten Winter nicht so viel gelaufen, die Vorfreude auf den heutigen Tag war deshalb um so größer", gab Sonnberg im Vorfeld zu. Die selbst ernannten "Bergaufbremser" sorgten mit ihrem kreativen "Vereinsnamen" ordentlich für Aufsehen. Der Sprecher an der Strecke erklärte während des Laufes: "Diese Bergaufbremser sind bergab viel zu schnell, die müssen sogar bergauf bremsen." Vor allem Rogners Schlussspurt kurz vor der Ziellinie beeindruckte die Zuschauer, so dass sich so mancher Passant fragte, wo der "der junge Mann noch soviel Energie" hernehme. In der Männerhauptklasse belegten Sonnberg (40:38) und Rogner (41:31) jeweils den zweiten und dritten Platz nach dem Sieger Marian Skalecki (33:00) vom Marathon Club Bremen. Mit seiner Leistung zeigte sich Rogner zufrieden: "Die Zeit ist in Ordnung, ich habe vorher nicht trainiert, sondern mich beim Handball fit gehalten. Es hat Spaß gemacht heute." Für "freie Bahn" und optimale Laufbedingungen sorgte neben dem Organisationsteam auch der "Vorfahrer" Lutz Beyer, der auf seinem Rennrad mit der Trillerpfeife dynamisch vorausfuhr und den Läufern den Weg bahnte. "Auch ich werde älter, in fünf Jahren fahre ich hier mit dem Motorrad entlang", scherzte Beyer noch kurz vor Beginn des Hauptlaufes. Natürlich war die medizinische Versorgung für den Notfall gewährleistet. Martin Wickert und Matthias Thorbeck vom "promedica"-Rettungdienst erlebten glück- licherweise einen ruhigen Nachmittag: "Es gab keine Stürze oder Verletzungen, wir mussten nur eine Blase verarzten", erklärte Wickert. Die gelungene Veranstaltung endete nach den Siegerehrungen gegen 19 Uhr und Jürgen Matthes resümierte noch einmal die Jubiläumausgabe: "Ein wunderbarer Tag, das Wetter war eine Belohnung heute." ==> Ergebnisse ==> Presseberichte vom 18.4. / 19.4. (2) ****************************************************************************************************************************************************** OSTFRIESISCHER KURIER vom 19. April 2010 Traum erfüllt: Holger Grigat gewinnt in Norden Mammutveranstaltung: Beim sechsten Versuch triumphiert gebürtiger Hager im Hauptlauf über zehn Kilometer vor Steinke Diesen Artikel finden Sie hier (PDF - 1,4 MB)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. April 2010 Münchener Laster einziges Hindernis in Norden Leichtathletik: Citylauf lockte bei bestem Wetter zahlreiche Sportler und Zuschauer an / 700 Anmeldungen bei Schüler-Cup Diesen Artikel finden Sie hier (PDF - 360 KB) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** GOSLARSCHE ZEITUNG vom 19. April 2010 Mehr als 1.000 Starter beim 21. Altstadtlauf des MTV Goslar Johannes Raabe war der überragende Athlet des Goslarer Altstadtlaufes. Bei der 21. Auflage des Traditionsrennens des MTV Goslar startete der Hannoveraner zum dritten Mal über 10.000 Meter und sicherte sich auch zum dritten Mal den Sieg. Dabei ver- besserte er seine Bestzeit um 1:01 Minuten auf 31:52 Minuten. “Die plötzliche Hitze gegenüber den kalten Tagen in der Woche hat mir schon ein wenig zu schaffen gemacht”, sagte der ausgepumpte Sieger, “aber das tolle Publikum hat für zusätzlichen Antrieb gesorgt.” Ihm offenbar ganz besonders, denn Raabe siegte mit einem Vorsprung von mehr als fünf Minuten vor dem erstmals in Goslar startenden Christoph Bitterling (Germania Helmstedt). Der genoss sein Rennen dennoch: “Das ist ein sehr schöner Lauf, und ich komme garantiert wieder.” Das kann man wohl auch von Patrick Pavel annehmen, der sich erst über 5.000 m und anschließend noch über 10.000 m durch die Altstadt quälte und gleich zwei Treppchenplätze ergatterte. “So verrückt war das gar nicht”, meinte er grinsend. Der Lautenthaler, der für den TSV Wolfshagen startet, siegte über 5.000 m und schaffte auf der doppelten Strecke Platz drei. “Ich konnte mich im Vorfeld nicht entscheiden und habe eben für beides gemeldet”, erklärte er. Statt vor dem Start ein Rennen zu streichen, trat er dann auch zweimal an. Freuen durfte sich auch die Goetheschule über einen Pokal. 125 Starter gingen für die Grundschule aus der Altstadt auf die Strecke. Da konnte selbst der Kindergarten Hahndorf, der für 57 Läufer ebenfalls mit einem Pokal ausgezeichnet wurde, nicht mit- halten. Die Teilnehmerzahl insgesamt war mit 1.018 gemeldeten Startern zwar wieder vierstellig, aber knapp unter der Vorjahres- marke. “Wir sind zufrieden”, sagte Organisations-Chef Willi Gerdes. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. April 2010 Schortenser Straßenlauf lockte mit fast idealen Bedingungen Leichtathletik: Geringe Resonanz trotz bester Voraussetzungen / 370 Teilnehmer Schortens. Kein (Asche-) Wölkchen trübte am Sonntagvormittag den Himmel über Heidmühle. Aber trotz nahezu idealer Beding- ungen fanden sich weit weniger Teilnehmer auf der Leichtathletikanlage an der Beethovenstraße ein, als die Ausrichter vom Heid- mühler FC um Spartenleiter Gerd Remmers gehofft hatten. Mit 500 Startern hatten sie für den 31. Schortenser Straßenlauf insge- heim gerechnet. Letztlich nahmen nur 370 teil. Es war der einzige Wermutstropfen einer ansonsten gelungenen Veranstaltung für jedermann, bei der Gerhard Böhling, Bürgermeister der Stadt die Schirmherrschaft übernommen hatte. Viermal wurde der Auslöser der Startpistole gezogen. Viermal schickte DLV-Starter Peter Torkler die Läufer und Walker aller Altersklassen auf die verschieden- en Strecken. Den Auftakt gaben um 9.45 Uhr die Schüler über die 1000-Meter-Distanz, die erstmals außerhalb der Sportanlage auf der Straße eröffnet wurde. 54 Jungen und Mädchen rannten los in Richtung Ziel. Mit einer Zeit von 3:38 Minuten kam Johannes Booken (Emder LG) als Erster an. Knapp hinter ihm lieferten sich Jesko Wendel (3:44, Heidmühler FC) und Robin Schick (3:45, MTV Hohenkirchen) ein spannendes Duell um die Plätze zwei und drei. Als sie schon längst eines der vielen Präsente ausgesucht hatten, die für alle Teilnehmer im Ziel auslagen, kam auch die erst vierjährige Martje Smidt an. Die Varelerin, die mit Abstand jüngste Starterin war, lief die Strecke gemeinsam mit ihrem Papa Dieter. 8:16 Minuten brauchten die beiden. Als einer der ältesten Teilnehmer durfte Richard Herget nicht fehlen. Der 78-Jährige sucht immer wieder die Herausforderung und startete dieses Mal auf der Zehn-Kilometer-Strecke. Die Route führte ihn und die anderen 140 Teilnehmer in einer großen Schleife rund um das Ortszentrum, wobei für Herget der interessanteste Teil im Upjever Forst lag. “In der Natur ist es am schönsten”, befand der Glarumer. Während Herget noch die Vorzüge der Strecke genoss, überquerte Michael Mäschig (LG Wilhelmshaven) bereits die Ziellinie und wiederholte damit seinen Vorjahressieg. Seine Zeit: 36:07 Minuten. Der Vorsprung vor der Konkurrenz betrug über eine Minute. “Einsam”, sei sein Rennen gewesen, sagte Mäschig hinterher. “In diesem Jahr waren wenige Spitzenläufer dabei.” Weitaus ambitionierter zeigten sich die Teilnehmer über die Halbmarathondistanz. Michael Hinse (TSR Olympia Wilhelmshaven) und Stephan Wendeling (Feuerwehr Sande) trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen. 17 Kilometer liefen sie Seite an Seite, dann zog der 20-jährige TSR-Athlet das Tempo an und baute sich bis zum Ziel einen komfortablen Vorsprung aus. Bei 1:21:50 Stunden blieb seine Uhr stehen. Wendeling brauchte mit 1:22:52 etwas mehr als eine Minute länger. Schnellste Frau war mit 1:35:08 Heike Petrowski von der LG Wilhelmshaven. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Walker und Läufer auf die fünf Kilometer lange Strecke geschickt. Mit Alexander Korzuschnik (TVB Triathlon Varel) gewann hier ein B-Jugendlicher in 16:55 Mi- nuten. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 20. April 2010 Die Jüngsten ganz vorn 213 Läufer starten beim Varloser Crosslauf - Schüler und Bambini feiern Siege Varlosen (per). Sonntagmorgen, kurz nach zehn. Auf dem Gelände rund um den Varloser Sportplatz scharren Läufer aus nah und fern schon mit den Hufen. Kein Wunder: Der 34. Varloser Crosslauf bietet nach einem langen Winter die erste Gelegenheit, sich im Wettkampf mit anderen Aktiven zu messen. Und diese Gelegenheit wollen sich die insgesamt 213 Starter bei den sechs angebo- tenen Rennen über verschiedene Distanzen bei idealem Laufwetter nicht entgehen lassen. Der vom TSV Jahn Varlosen ausgerich- tete Crosslauf bildete in diesem Jahr den Auftakt für den Südniedersachsen Cup 2010. Dieser Cup ist eine Serie von 19 Läufen zwischen Weser und Harz, zu der auch der Mündener Altstadtlauf und der Dransfelder Hasenmelkerlauf gehören. “Mit 170 Voranmeldungen war die Resonanz schon im Vorfeld riesengroß”, freute sich Organisator Friedhelm Schröder vom TSV Jahn. Die meisten Läufer (95) seien auf der anspruchsvollen 11 700-m-Strecke an den Start gegangen. 73 Aktive kämpften über 5400 um den Sieg Mit 17 Schülern und 24 Bambini waren auch die Läufe der Jüngsten gut frequentiert. Lediglich das Walking- Starterfeld ließ mit nur vier Aktiven etwas zu wünschen übrig. Junge Varloser vorn Mit drei Siegern schnitt die LG Göttingen bei den langen Distanzen traditionsgemäß am erfolgreichsten ab. Mit Pauline Wasmuth (Bambini Mädchen) und Niklas Knop (Bambini Jungen) kamen auch zwei Gewinner aus Varlosen. “Wir haben von den Teilnehmern wieder viel Lob für die schönen Laufstrecken und die gute Organisation bekommen”, freute sich Friedhelm Schröder nach einer rundherum gelungenen Veranstaltung, an der auch die Vorbereitungsgruppe für den Kassel Marathon aus Hann. Münden mit ihrem Trainer Manfred Steinmann mit guten Ergebnissen teilgenommen habe. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 20. April 2010 Schön, schnell und schrecklich Junkernhof-Lauf geht mächtig in die Beine Thomasburg (saf). "Ich finde den Lauf schrecklich." Wenn selbst Kathrin Bensemann, die Siegerin über 16,7 km, so sehr stöhnt, dann muss der Junkernhof-Lauf des Thomasburger SV wirklich ein hartes Stück Arbeit sein. Die Lüneburgerin will nicht missver- standen werden, betont, wie ihr die schöne Stimmung bei solchen Veranstaltungen gefällt, "ich möchte auch gern häufiger starten". Aber gerade die lange Runde hatte es bei fast schon zu gutem Wetter wieder in sich. "An manchen Stellen brauchst du wirklich jemanden, der dich zieht", meinte denn auch Carsten Horn vom VfL Suderburg. Er ge- wann im Vorjahr gemeinsam mit Dino Kuhn, lief diesmal ein einsames Rennen und war prompt eine gute halbe Minute langsamer als 2009. Gar nicht so sehr die Breetzer Berge machten vielen Teilnehmern zu schaffen - fies in die Beine gingen vielmehr die vielen kleinen, sandigen Anstiege, die dann noch folgen sollten. Kathrin Bensemann kam dennoch zu einem ungefährdeten Sieg. "Ich habe in den letzten sechs Wochen viele kurze, schnelle Läufe gemacht", erklärt sie ihre Spritzigkeit. Ganz anders trainiert derzeit die Zweitplatzierte, Bärbel Rievel: "Ich starte beim Rennsteiglauf", erzählt die Melbeckerin, "und zwar beim langen." 72,7 km ist der lang, führt bis auf eine Höhe von 973 Metern - da geht Thomasburg als lockere Einheit durch. Dennoch groß der Jubel bei beiden, als sie von ihrem Doppelsieg hören. Sehr viel übersichtlicher verliefen die 10,5-km-Rennen, die jeweils auf ein Duell hinausliefen. Spannend bis zum Schluss blieb der Zweikampf zwischen Abdellah Hamoureis (VfL Lüneburg) und Dennis Lauterschlag vom MTV Amelinghausen, das der gebürtige Marokkaner ähnlich wie schon in Scharnebeck mit einer Sekunde Vorsprung für sich entschied. "Schade, dass die Gasse vor dem Ziel so eng war", bedauert Lauterschlag, der aber beim nächsten Aufeinandertreffen mit dem 17-Jährigen eine neue Taktik an- wenden wird: "Er scheint mir nicht so sprintstark zu sein. Beim nächsten Rennen werde ich den Spurt früher anziehen." Die Aden- dorferinnen Julia Moysich und Regina Krüger treffen sonst selten aufeinander, weil Letztere normalerweise lieber auf den langen Distanzen unterwegs ist. Aber eine Woche vor dem Marathon in Hamburg wollte sie lieber noch einmal auf der kurzen Runde richtig Gas geben. "Ich wollte Julia eigentlich kriegen", so Regina Krüger, "aber sie war von Beginn an schneller. Ich habe sie immer ge- sehen, bin aber nicht mehr ran gekommen." Am kommenden Wochenende trennen sich die Wege wieder: Moysich startet wie Lauterschlag bei den 10 000-Meter-Landesmeisterschaften - und Krüger in Hamburg, wo sie erstmals unter 3:30 Stunden laufen will. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 20. April 2010 Freude über große Resonanz Veranstaltung: Fast 400 Läufer gehen beim Rasteder Staffellauf an den Start Von Claudia Wiemer Rastede. Den Applaus beim Einlauf ins Ziel genießen und einmal auf dem Siegertreppchen stehen: Für 103 Kinder lohnte allein das schon die Teilnahme am 16. Rasteder Staffellauf, der am Sonntag auf dem Sportplatz an der Mühlenstraße stattfand. Beim Kinderlauf für Teilnehmer unter zehn Jahren wurde das Motto der Veranstaltung, die “ganz im Zeichen der Familie stand”, wie Hans-Dieter Kairies vom Lauftreff bei der Begrüßung formulierte, besonders deutlich. “Ziele sind schön, aber dabei sein ist alles”, betonte Kairies. Nach dem 800-Meter-Lauf ohne Zeitnahme wurden alle jungen Nachwuchssportler mit einer Urkunde und kleinen Präsenten für ihre Teilnahme am Kinderlauf belohnt. Beim Hauptstart zu Sechs-mal-1,7 bzw. Drei-mal-fünf Kilometer stellten sich insgesamt 85 Staffeln mit teilweise viel versprechen- den Namen wie “Pharmaspeedys” und “Rasteder Temposünder” dem Wettlauf gegen die Zeit. Mit fast 400 Läufern wurde die Teil- nehmerzahl um gute 100 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Jan-Christoph Egerer zeigte sich überzeugt, dass “der Staffel- lauf durch den bereits im vergangenen Jahr erfolgten Einstieg in das professionelle Zeitmanagement eine Qualitätssteigerung er- fahren hat.” Schirmherr Bürgermeister Dieter Decker betonte, dass bei der Organisation der 16. Auflage des Rasteder Staffellaufes wieder “viele gute Dinge zusammengefügt wurden”. Er lobte das Engagement aller Beteiligten. In diesem Jahr dürfen sich der Hort des Diakonischen Werkes in Wahnbek und der Förderverein des Kindergartens am Voßbarg, der die Schulkinderbetreuung organi- siert, zu gleichen Teilen über den Überschuss aus den Startgeldern, aus dem Kaffee- und Kuchenbüffet und Spenden freuen. Der Rasteder Staffellauf geht auf eine Initiative des Lauftreffs Rastede zurück und wird von der Bäckerei “Müller & Egerer”, der Raiff- eisenbank Rastede und der Gemeinde Rastede unterstützt. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** NORDWEST ZEITUNG vom 26. April 2010 Triathlet Jaskolka eine Klasse für sich Leichtathletik: Pole läuft über 10 000 Meter Streckenrekord an Thülsfelder Talsperre - Nerkamp Zweiter Von Bruno Worat Thülsfelde. Mit 400 Teilnehmern aller Altersklassen ist am Sonntag die 33. Auflage des Internationalen Volkslaufs “Rund um die Thülsfelder Talsperre” auf große Resonanz gestoßen. Mehrere Hundert Zuschauer sorgten bei bestem Wetter an der Strecke für Stimmung. Die wurde angeheizt mit fachmännischen und flapsigen Kommentaren der Herzlaker Moderatoren-Ikone Bernd-Willi Deiters. Im Hauptlauf über 10 Kilometer rannte der polnische Triathlonprofi Marek Jaskolka in der prächtigen Zeit von 31:58,20 Minuten zu einem neuen Streckenrekord. Vorjahressieger Jens Nerkamp vom BV Garrel musste sich diesmal mit Platz zwei zufrieden geben (32:34,80 Minuten). Dritter wurde Langstrecken-Spezialist Nico Bucchioni (33:20,50 Minuten). Für den sich beruflich Richtung Düsseldorf verändernden Löninger war es dem Vernehmen nach vorerst sein letzter Lauf. Hinter Rainer Beewen vom TSV Großen- kneten (36:10,90 Minuten) wurde Garrels B-Jugendlicher Michael Majewski in der guten Zeit von 36:57,10 Minuten hervorragender Gesamtfünfter. Der im Abitur-Stress steckende Nerkamp hatte zunächst die Spitze des Feldes übernommen. Bei Kilometer fünf zog Jaskolka, der tags zuvor noch einen Trainings-Triathlon absolviert hatte, dann aber unwiderstehlich an und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. “Das war ein gutes Training für mich. Am 8. Mai starte ich beim Triathlon-Weltmeisterschaftslauf in Seoul. Dort will ich unter die besten 20 kommen”, sagte Jaskolka nach seinem Sieg. Der vor Wochenfrist 34 Jahre alt gewordene Pole nahm 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teil. Das Karriereende plant der Trainer der polnischen Nationalmannschaft für 2012. “In London möchte ich nochmals bei Olympia dabei sein.” Zufrieden war auch Nerkamp trotz verpasster Titelverteidigung und Verlust des Streckenrekordes. “Meine Leistung war in Ordnung. Mir war es ein wenig zu warm. Sonst hätte ich meine Vorjahreszeit verbessern können.” Schnellste Frau im Feld war vom LT Waldschleicher Lohne Claudia Wahls (42:16,50 Minuten). Sie siegte locker vor Janna Fangmann (LG Göttingen, 42:35,00 Minuten). In der 5-Kilometer-Konkurrenz lief der Markhauser Stefan Deyen (17:53,70 Minuten) souverän zum Sieg. Auf die Plätze kamen der Großenkneter Mark Schmitt (18:20,10 Minuten) und Hans-Jürgen Jansen aus Vrees (18:37,30 Minuten). Siegerin der Frauenkon- kurrenz wurde die immer stärker werdende Christina Gerdes. Die für Garrel startende Resthauserin benötigte 22:33,70 Minuten. Als Gesamtelfter sorgte der Kneheimer Daniel Bremersmann (SG Essen-Garthe-Molbergen) bei seinem Sieg bei den Schülern M 11 mit der Zeit von 21:39,80 Minuten für ein herausragendes Resultat. Im Schülerlauf über 2000 Meter setzte sich beim ersten Start des Tages Vithushan Vigneswaran vom SV Brake in der Zeit von 7:10,80 Minuten gegen die Talente aus dem Kreis Cloppenburg durch. Jonas Thoben vom BV Garrel wurde Zweiter (7:34,50 Min.) vor seinem Clubkameraden Felix Tabeling (7:54,20 Minuten). Eine Klasse für sich bei den Schülerinnen war einmal mehr die Garrel- erin Lena Menke. Sie lief als Gesamtdritte in der Zeit von 7:47,30 Minuten ins Ziel. Die Plätze gingen an Carolin Benkendorf (TSV Großenkneten, 8:38,50 Minuten) und die Garrelerin Claudia Hackstedt (9:24,20 Minuten). ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 26. April 2010 (Hier veröffentlicht am 27. April) Einen Doppelsieg hat es noch nie gegeben Diesen und weitere Artikel finden Sie hier (PDF - 363 KB) ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 27. April 2010 Tim Lorenschat gewinnt "tolles Rennen" Fünfter Leiferder Lauf rund um den Wohlenberg Leiferde. Auch in dieses Jahr hatten die Veranstalter der SV Leiferde Glück mit dem Wetter, so dass es einen neuen Teilnehmer- rekord gab beim fünften Volkslauf "Rund um den Wohlenberg". Über die 10 Kilometer starteten 254 Läufer, am 5-Kilometer-Lauf nahmen 21 Sportler teil. Sie wurden bei strahlendem Sonnenschein durch Bürgermeister Mathias Nerlich auf die Strecke ge- schickt. Die 10-Kilometer-Strecke führte wie immer rund um den Wohlenberg an Dalldorf vorbei und zurück nach Leiferde. Da im Wald einige Teilstücke recht sandig waren, sind die Zeiten, die gelaufen wurden, noch höher zu bewerten. In einem tollen Rennen siegte bei den Männern Tim Lorenschat mit einer Zeit von 35:25 Minuten. Zweiter wurde Eike Hübenthal (beide VfL Wolfsburg) in 35:40, der zwei Sekunden vor Guido Deutsch (VfB Fallersleben) lag. Bei den Frauen siegte die Jugendliche Jana Zilich vom VfB Fallersleben in einer guten Zeit von 41:48 Minuten. Zweite wurde Bianca Weide-Jentsch (Waggum) in 41:57. Die drittplatzierte Claudia Parschau (Fallersleben) folgte nur knapp eine Sekunde dahinter. Über die 5 km setzte sich bei den Frauen siegten Ann-Kristin Spieler aus Braunschweig in 24:04 durch, bei den Männern gewann Jan Formaniak vom VfB Fallersleben in 18:27. Am Samstag, 1. Mai, folgt der nächste Wertungslauf des Laufcups in Allerbüttel. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** HARZ KURIER vom 27. April 2010 Über 1500 Teilnehmer sorgen für neuen Rekord Christian Giesler vom TSV Kirchdorf stellt neue Runden-Bestzeit auf Osterode. Auch in diesem Jahr stimmte beim Osteroder Altstadtlauf wieder alles: Die Teilnehmerzahl - mit über 1500 Aktiven neuer Teilnehmerrekord -, Ergebnisse, die sich sehen lassen können - über 10 000 Meter mit 32:36 Minuten neuer Streckenrekord, die perfekte Organisation rund um das Laufevent, das sommerliche Wetter - und nicht zuletzt das beachtliche Zuschauerinteresse. Im vergangenen Jahr wurde der Streckenverlauf wegen der gleichzeitig stattfindenden Konfirmationen geändert. Wegen der an- schließend positiven Rückmeldungen zur geänderten Strecke blieben auch in diesem Jahr die Bereiche um die beiden Osteroder Stadtkirchen vom Altstadtlauf ausgegrenzt. Auch in diesem Jahr hatten die zahlreichen Ehrenamtlichen vom MTV Osterode, der WEGO, des DRK, der Freiwilligen Feuerwehr Osterode, des Funkhilfsdienstes Osterode und der Biker vom MTV Förste alle Hände voll zu tun, wohingegen das Rettungssanitäterteam mit Dr. Joachim Passian von schweren Einsätzen verschont blieb. Dass die Großveranstaltung mit dem verkaufsoffenen Sonntag nicht nur für zahlreiche auswärtige Teilnehmer, sondern auch für auswärtige Besuche von Interesse war, zeigten die vielen fremden Kfz-Kennzeichen auf den Parkplätzen rund um die Osteroder Altstadt. MTV Kiddy-Run Um 9.30 Uhr starteten die Teilnehmer zum Sparkassen-Lauf-Cup über ca. 2500 Meter (eine kleine und eine große Runde). Gegen 10.15 Uhr machte sich die stattliche Nordic Walking Truppe mit über 60 Teilnehmer - dabei eine starke Gruppe, die aus Berlin an- gereist war - auf die rund 7500 bzw. 10 500 Meter Strecke durch den Osteroder Stadtwald. Bei der stressarmen Veranstaltung wurden zwar die Zeiten genommen, aber keine Platzierungen vergeben. Um 10.30 Uhr ging es weiter mit dem Intersport-Stricker- Cup über 5500 Meter (eine kleine und 3 große Runden). Gegen 11.45 Uhr “explodierten” die kleinen Teilnehmer am MTV-Kiddy-Run über 1000 Meter (eine kleine Runde), als das Startsignal gegeben wurde. Um 12 Uhr gingen die Teilnehmer am Intersport-Stricker- Cup über 10 000 Meter (eine kleine und sechs große Runden), die “Königsklasse” mit Wertung für den Südniedersachsen-Cup, an den Start. Harz-Energie-Teamcup Die zusätzlichen Sonderwertungen, der Harz Energie-Teamcup (Wertung für die drei schnellsten Läufer einer Mannschaft des 5500 und des 10 000-Meterlaufs) und der Volksbank-Schulpreis (1. bis 3. Platz der teilnehmerstärksten Schulen - proportional der Ge- samtschülerzahl) gaben der Laufveranstaltung weitere Impulse. Neben Erinnerungs-T-Shirts für alle Teilnehmer gab es dank der zahlreichen Sponsoren eine stattliche Anzahl von Preisen wie Pokale, Gutscheine, Laufschuhe und Tageskarten für das Erlebnis- bad ALOHA. Es habe wieder alles gut zusammengepasst, sagte der 1. Vorsitzende des MTV Osterode, der allen Beteiligten für ihren Einsatz dankte. ==> Ergebnisse ****************************************************************************************************************************************************** WESER KURIER vom 27. April 2010 Christian Pundt siegt mit großem Vorsprung Bremen (gol). An Teilnehmern mangelte es dem 5. Pusdorfer Volkslauf in Woltmershausen nicht. Bei den Fünf- und Zehn-Kilo- meter-Läufen tummelten sich jeweils rund 125 Aktive am Start. Sportlich dominierten die Männer der LG Bremen-Nord mit einem Doppelsieg die Szenerie. Christian Pundt war über die fünf Kilometer nicht zu schlagen, spulte die erste Runde in 8:43 Minuten ab und lief schließlich in 17:02 Minuten mit großem Vorsprung durchs Ziel. Michael Willner von der SG Roadrunners Buntentor konnte dem Nordbremer schon bald nicht mehr folgen und lag nach 18:18 Minuten auf dem zweiten Platz. Bei den Frauen war Isolde Mörk (VSK Osterholz) in 22:18 Minuten die Schnellste. Vorjahressieger Frank Themsen ließ sich trotz Seitenstichen in der letzten Runde den Gesamtsieg über zehn Kilometer in 35:13 Minuten nicht mehr nehmen. Er hatte in Gerrit Lubitz von den SG Roadrunners Buntentor (37:03) keinen wirklich ernst zu nehmen- den Verfolger. Sein Klubkamerad Heiko Gode folgte ihm schließlich in 38:29 Minuten. Die Damenkonkurrenz war ebenfalls eine klare Angelegenheit: Angelika Schröder vom Marathon-Club Bremen setzte sich frühzeitig von ihren Verfolgerinnen ab und beendete das Rennen in 40:13 Minuten vor Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord) in 41:57 Minuten. ==> Ergebnisse / Fotos -- Presseberichte vom 27.4. / 29.4.
STADTTEIL KURIER Weser Kurier) vom 29. April 2010 Ein gelungener Familienausflug Pusdorf läuft: Siege für Vater Christian und Sohn Eddie Pundt / Angelika Schröder auf der Langstrecke vorn Von Marc Gogol Woltmershausen. "Können wir nicht jeden Tag “Pusdorf läuft” ausrichten? Dann würde jeden Tag die Sonne scheinen." Heike Meyer-Jodeits Frage an Wolfgang Meyer, den Organisator des 5. Pusdorfer Volkslaufes, war scherzhaft gemeint, zeigte aber im Wesentlichen die tolle Stimmung in und um die Hanseatenkampfbahn in Woltmershausen. Bei Kaiserwetter wurde den zahlreichen Läufern und Zuschauern nämlich alles geboten, was zu einer rundum gelungenen Volkslaufveranstaltung gehört. Den Auftakt um neun Uhr machte der Kinderlauf mit 55 C- und D-Schülerinnen und -Schülern der Jahrgänge 2000 und jünger. 800 Meter, also zwei Stadionrunden, mussten die Kleinsten absolvieren. Eine halbe Stunde später, beim Schülerlauf der bis zu 15 Jahre alten Athleten, ging es dann schon für eine Runde (2500 Meter) raus ins Gelände. Die Zuschauer in der Hanseatenkampf- bahn verloren die Läuferinnen und Läufer aber nur kurz aus den Augen, denn, wie Wolfgang Meyer hervorhob, die im Vergleich zu den Vorjahren leicht geänderte und neu vermessene Streckenführung hat einen wesentlichen Vorteil: "Alle Start- und Ziel-Punkte liegen nun innerhalb des Stadions. Das rundet das Ganze ab." Richtig zur Sache sollte es dann im Anschluss an die Nordic Walker, die zwei Runden, also fünf Kilometer, absolvieren mussten, beim Fünf-Kilometer-Laufevent gehen. Auch wenn Bremens Bürgerschaftspräsident Christian Weber aufgrund anderer terminlicher Verpflichtungen nicht wie geplant den Startschuss abgeben konnte, lief beim Countdown für die rund 120 Starter alles glatt. Sofort setzte sich Christian Pundt von der LG Bremen-Nord an die Spitze und gab die Führung auch bis zum Ziel nicht mehr ab. Sein ärgster Verfolger, Michael Willner von der SG Road Runners Buntentor, hatte im Ziel bei 18:18 Minuten gegenüber den 17:02 Minuten von Christian Pundt doch schon einen gehörigen Rück- stand. Da kam beinahe noch der Dritte, A-Schüler Thorben Pröbe vom TuS Huchting (19:17 Minuten), auf den letzten hundert Metern in Reichweite. Der Huchtinger wusste später auch, warum es nicht für den ganz großen Coup gereicht hat: "Dafür war ich zu untrainiert." Ganz und gar nicht ohne Training, aber ohne hohe sportliche Ambitionen nach Woltmershausen gefahren war Fünf-Kilometer- Sieger Christian Pundt. "Ich bin hier eigentlich nur wegen meiner Familie gestartet", hob der Nordbremer einen interessanten As- pekt von "Pusdorf läuft" hervor. "Ich konnte hier meine drei Kinder starten lassen, und nach ihren Läufen können sie hier spielen." Die Ausbeute des Pundtschen Familienausflugs war neben dem T-Shirt für Jesse, Eddie und Paul auch noch Eddies Gesamtsieg bei den Schülern in 10:08 Minuten, gefolgt von Paul in 10:21 Minuten. Hinter den beiden Pundts platzierte sich mit Karl Jäger in 10:24 Minuten ein Stadtbremer Junge, der ebenfalls seinen Vater Markus Jäger zum Fünf-Kilometer-Start animierte. "Karl hat gestern beim Fußball ein Tor erzielt und heute die B-Schüler-Klasse gewonnen", berichtete das Familienoberhaupt, "ein erfolg- reiches Wochenende für ihn". Markus Jäger selbst war scharf auf den Altersklassensieg in der M40, doch trotz schneller 20:19 Minuten hatte er noch Gesamtsieger Christian Pundt in der selben Altersklasse vor sich. Im abschließenden Hauptlauf über zehn Kilometer setzten dann arrivierte Namen die Akzente. Vorjahressieger Frank Themsen (LG Bremen-Nord) wiederholte seinen Erfolg in 35:13 Minuten. Ihm folgten Gerrit Lubitz in 37:03 Minuten und Heiko Gode in 38:29 Mi- nuten, beide starteten im Trikot der SG Road Runners Buntentor. Auch bei den Frauen gab es einen klaren Einlauf. Angelika Schröder vom Marathon Club Bremen machte souverän in 40:13 Minuten das Rennen vor Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord) in 41:57 Minuten. Aber nicht nur die sportliche Spitze war wichtig, immerhin kamen insgesamt 151 Läuferinnen und Läufer nach vier Runden über den Zielstrich. Unter ihnen auch Heike Meyer-Jodeit (58:10 Minuten, 9. in der W45), die mit ihrem Lauf indirekt Werb- ung für die neue Laufgruppe der Turnerschaft Woltmershausen machte. Im März hat sich diese Gruppe gebildet und trifft sich nun jeweils montags um 19 Uhr an der Mehrzweckhalle der Oberschule Roter Sand. "Teilweise bereits mit richtigen Trainingsplänen", erzählt Wolfgang Meyer, der froh ist, dass die Saison jetzt wieder richtig losgeht. "Der Citylauf in Vegesack und unsere Veranstalt- ung sind eigentlich immer so etwas wie der Startschuss ins Laufjahr nach dem Winter", weiß Meyer aus langjähriger Erfahrung in der Bremer Laufszene. In diesem Jahr hatten beide Veranstaltungen einen regen Zuspruch zu verzeichnen und waren überdies von sehr gutem Wetter begünstigt. "Pusdorf schwitzt" - ein gutes Startsignal für den Lauffrühling... ==> Ergebnisse / Fotos -- Presseberichte vom 27.4. / 29.4. ****************************************************************************************************************************************************** SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 27. April 2010 Bente schafft es auf Platz Drei Niedernwöhren (hga.). Die Schaumburger Laufserie hat am vergangenen Wochenende mit dem Friedrich-Wischhöfer-Lauf ihre Fortsetzung gefunden. Am zweiten von sieben Lauftagen verzeichnete Veranstalter TuS Niedernwöhren 402 Teilnehmer. Besonders erfreulich: 172 Kinder nahmen an den Läufen teil. Im Jahr 2008 waren es noch 90 Kinder gewesen. Die knappe Verdoppelung in nur zwei Jahren belegt den Veranstaltern zufolge die steigende Attraktivität des Wettbewerbes. Beim Lauf über die längste Strecke von 11 550 Metern gingen 99 Männer und 31 Frauen auf die Strecke. Ein leichter Wind sorgte für Erfrischung. Ganz so warm wie im 2009 war es allerdings nicht. Als erste Gewinnern lief die neunjährige Hanna Wilkening nach 1 150 Metern über die Ziellinie. “Klasse Endspurt”, lobte Vater Cord. Danach standen, wie bei jedem Zieleinlauf, Anne und Christine Wille sowie Larissa Kanig im Mittelpunkt. Die drei Damen hielten für jeden Läufer Getränke bereit. Den Höhepunkt bildete die Langstrecke über 11 550 Meter. Joachim Behrens (Sparkasse Schaum- burg) und Rainer Zumbrägel (TSV Eintracht Bückeberge) strebten eine Zeit “unter einer Stunde” an. Die Einschätzung war zutreff- end: Mit 57:06 (Behrens) und 57:16 landeten sie auf Platz 56 und 57. Die Zeitmessung erfolgte auf elektronischem Wege per Chip. Diese Art der Messung hat sich mittlerweile bei den Laufveranstaltungen durchgesetzt. Die Favoriten spielten da aber schon in einer anderen Liga. “Wenn ich heute 44 Minuten laufe, bin ich zufrieden”, erklärte Jobst von Palombini (VfL Bückeburg). Für den Bückeburger war es bereits der 15. Wettkampf, darunter 13 Marathonläufe, der jüngste erst vor ein paar Tagen beim 3. Ida-Turm-Marathon, den Palombini selbst veranstaltete. Dort startet bereits am 8. Mai der nächste Marathon als Wald- und Berglauf im Harrl. Am Ende kam Palombini mit 43:27 als Vierter ins Ziel. Den Sieg erlief sich Achim Hagemeyer (ATSV Espelkamp) in der Zeit von 40:45. Gert Krauße (TuS Eintracht Minden) wurde mit 41:22 Zweiter. Heiner Bente (Beckedorfer SV) kam mit 42:29 vor Palombini auf Platz drei. Mit Walter Molsbeck (VfL Bückeburg, 43:53) als Fünftem erfuhr ein Schaumburger Dreier-Pack hinter den beiden Erstplatzierten seine Vervollständigung. ==> Die Ergebnisse sind bisher nicht verfügbar (Info-Stand: 27.4. / 13:00 Uhr) ****************************************************************************************************************************************************** Nach oben Zurück zur Startseite Zurück zur vorherigen Seite ..
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