Presse Veranstaltungen (Seite 26)

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BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 30. April 2010
(Auszug - Ohne Ergebnisspiegel)
Streckenrekord nur knapp verpasst
13. Oste-Ohe-Lauf des MTV Elm fand bei strahlendem Sonnenschein statt - Schnelle Schüler, Frauen und Männer
unterwegs

Von Thomas Kerstner
Elm. Bei besten Bedingungen richtete der MTV Elm am vergangenen Sonntag seinen diesjährigen Oste-Ohe-Lauf aus. Strahlende
Sonne und strahlende Gesichter bei den aktiven Sportlern, die in den vier Läufen über die Strecken 1770 Meter, 3333 Meter und
10 000 Meter an den Start gingen.
Höhepunkt der Veranstaltung war einmal mehr der 10-Kilometer-Lauf. In einem spannenden Endspurt siegte hier Marco Miltzlaff von
der BSG Deutscher Ring (38:55 min.) mit einer Sekunde Vorsprung vor Ben Kahrs aus Osterholz-Scharmbeck. Nur kurz hinter den
beiden folgte mit Anna Izabela Böge von der LG Kreis Nord Stade bereits die erste Frau. Sie lief mit eine 39:22 min. eine sehr gute
Zeit und verpasste den langjährigen Streckenrekord und die damit ausgelobte Sonderprämie nur um wenige Sekunden. Viel App-
laus der Zuschauer erntete Leo Untrieser vom MTSV Selsingen. Mit seinen 78 Jahren lief er als ältester Teilnehmer in einer Zeit von
1:06:30 Std über die Ziellinie. Eine herausragende Zeit gelang Nils Hannes Klotz vom TSV Bremervörde, der über 1770 Meter in
6:41 Minuten ins Ziel kam.
Insgesamt zeigte man sich auf Seiten des MTV Elm sehr zufrieden mit dem Verlauf des Renn-Events. Für den nächsten Oste-Ohe-
Lauf erhoffen sich die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Stefan Eberle jedoch neue Bestzeiten. Im Jahr des 100-jährigen Ver-
einsbestehens soll die Prämie für den Streckenrekord erhöht werden, um für gute Läufer den Anreiz zu erhöhen.
==> Ergebnisse 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 3. Mai 2010
Wilshusen wagt den Doppelstart
26. Wolfenbütteler Stadtgrabenlauf: Streckenführung und Organisation begeistern die 200 Teilnehmer

Von Hartmut Mahnkopf
200 Teilnehmer schnürten beim 26. Wolfenbütteler Stadtgrabenlauf die Laufschuhe zu den beiden Rennen. Einige wagten sogar
einen Doppelstart, so die beiden Erstplatzierten des Hauptlaufs über 10 Kilometer. Den gewann Matthias Wilshusen vom Laufclub
BlueLiner überlegen mit 35:18min vor Felix Welzel (Triathlon Team Braunschweig) mit 35:44min. Wilshusen setzte sich nach etwa
zwei Kilometern aus der Spitzengruppe ab und übernahm die Führung vor seinem Vereinskameraden und Vorjahressieger Christian
Tönnies. Während Wilshusen seinen Vorsprung ausbaute, musste sich Tönnies in der zweiten Runde von Welzel überholen lassen.
"Ich bin gleichmäßig gelaufen und habe den Fünf-Kilometer-Lauf als Vorbereitung genutzt", erklärte der Sieger, der auf der kürzeren
Distanz Vierter hinter Welzel wurde. Als erste Frau erreichte die Handballerin Anike Keunecke (Wolfenbüttel) nach 44:57min das
Ziel. Die Siegerin, die zum zweiten Mal dabei war, lobte die Strecke. Ihr folgten Doppelstarterin Ilka Friedrich (BlueLiner) mit
47:44min und Anke Hoffmann (MTV Groß Denkte) mit 49:38min.
Spannend ging es über 5 Kilometer zu. Dort wurde der Braunschweiger Manuel Schoppe 60 Meter vor dem Ziel vom ehemaligen
Veltheimer Simon Laue (LG Braunschweig) überspurtet. Laue gewann das Rennen vor Schoppe (16:45). Der hatte sich nach 1,5
Kilometern aus der Spitzengruppe gelöst und lief etwa 50 Meter vor der Gruppe. Auf Höhe der Lindenhalle setzte sich Laue von
Felix Welzel ab und hatte nur noch Schoppe vor sich. "Da habe ich gemerkt, dass was geht. Vorher hatte ich nicht mit dem Sieg
gerechnet", berichtete der Sieger. Helena Rejzkova (Eintracht Braunschweig) gewann mit 20:43min. Sie startete erstmals in
Wolfenbüttel. Zweite wurde Claudia Schäffner aus Kassel mit 21:22min.
Die Organisatoren Robert Hannibal und Heinz Schrader vom MTV Wolfenbüttel freuten sich über die Teilnahme vieler Wolfenbütteler
Vereine und Gruppen. So waren unter anderem die D- und E-Jugendlichen Fußballer des Lindener SV dabei. Der Dank der Orga-
nisatoren galt dem fleißigen Helferteam.
==> Ergebnisse 
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 3. Mai 2010 
Kein Neid, sondern Stolz auf die eigene Leistung

Von Michael Geisendorf
Die Faszination des Göttinger Frühjahrs-Volkslaufs ist ungebrochen. Dessen 24. Auflage wartete wieder mit einem neuen Teil-
nehmerrekord auf: 2528 Starter vom Kleinkind bis zum agilen Greis - und damit 28 mehr als im vergangenen Jahr - begaben sich
auf eine der vier Strecken über 400, 2000, 5000 und 10 000 Meter. Die Begeisterung und die Entschlossenheit, ihr Bestes zu
geben, sind bei Aktiven, Organisatoren der Sparkasse Göttingen und den vielen freiwilligen Helfern im weiten Rund des brodelnden,
proppevollen Jahnstadions fast körperlich zu spüren. “Ich bin von der Resonanz völlig überrascht. Das hätte ich auf Grund des
späten Starts und der wenig verheißungsvollen Wetterprognosen nicht erwartet”, gesteht Organisations-Chef Reinhold Napp. “Alles
hat reibungslos geklappt: Wir sind voll in der Zeit geblieben, das Wetter hat gehalten, es gab keine Verletzten, und die Strecken-
posten haben einen super Job gemacht”, schwärmt er.
Dass der Kreis der Favoriten, die alljährlich in den einzelnen Wettbewerben die vorderen Plätze unter sich ausmachen, recht klein
ist, scheint niemanden zu stören. Neid ist nirgendwo zu spüren, jeder gönnt dem anderen den Erfolg und ist zumeist stolz auf die
eigene Leistung und darauf, unter dem frenetischen Applaus der Zuschauer die Ziellinie überquert zu haben. Das gilt für den
Jüngsten im 2000-Meter-Lauf, den sechsjährigen Navid Atashfaraz vom Bovender SV und SC Weende, ebenso wie für Juan Toledo,
der sich trotz seiner 86 Jahre die zehn Kilometer zumutete. “Ihr seid alle Sieger”, ruft Stadionsprecher Uli Peperkorn den Startern
zu - und trifft damit den Nagel auf den Kopf.
Der Lärmpegel schwillt erstmals merklich an, als die ersten der 693 Starter des Schülerlaufs über 2000 Meter auf der Zielgeraden
auftauchen, angeführt von Pascal Hasenohr vom Felix-Klein-Gymnasium (FKG), der das Rennen in 7:52,4 Minuten vor Nick
Fleckenstein (LG Göttingen; 7:58,5) und Jakob Synofzik (FKG; 8:03,2) gewinnt. Bei den Mädchen hat Max-Planck-Schülerin
Philine Fleckenstein (LGG; 8:26,6) die Nase vorn, gefolgt von Annika Riedel (RSV Wolfshagen; 8:40,4) und Lotta Milde (FKG;
8:45,8). Philine Fleckenstein genießt Sieg und Applaus sichtlich, obwohl es für sie nichts Neues ist, ganz oben auf dem Treppchen
zu stehen. “Letztes Jahr war ich Zweite und davor schon mal Erste”, berichtet die 15-Jährige. “Aber es ist immer wieder schön, bei
dieser tollen Veranstaltung zu laufen”, strahlt sie.
Die Teamwertungen werden wieder einmal zum Triumphzug für die Schüler des FKG. Sie gewannen nicht nur zum vierten Mal in
Folge den Schülercup vor der Wilhelm-Busch- und der Mittelbergschule, sondern mit ihrer zweiten Mannschaft auch den Teamwett-
bewerb vor LGG I und FKG I. Als aktivste Schule, zum ersten Mal in die Siegerehrung aufgenommen, zeichnet Sparkassen-Vor-
standsmitglied Andreas Bartsch, der später selbst über die zehn Kilometer an den Start ging, die Grundschule Bremke aus. Im
Verhältnis zur Gesamtschülerzahl stellte sie die meisten Starter. “Von unseren 63 Schülern sind 32 hier mitgelaufen. Das ist der
großen Begeisterung und der tollen Mitarbeit der Eltern zu verdanken”, freut sich die verantwortliche Lehrerin Dorothee Rudat-
Herzog über den Erfolg ihrer Schule.
Über die Langstrecken machen die Favoriten das Rennen unter sich aus. Die jeweiligen Sieger, die von dem mit Hannover-96-
Regenschirm bewaffneten Sparkassen-Chef Rainer Hald (Ausdruck der Freude über den am Sonnabend live miterlebten 6:1-Erfolg
über Mönchengladbach) geehrt werden, stehen allerdings zum ersten Mal ganz oben auf dem Podest. “Ich bin mit meiner Zeit ab-
solut zufrieden”, strahlt 5000-Meter-Sieger Henrik Göckeritz. Der aus Worbis stammende Läufer der LG Dorsten, mit dessen Halb-
marathon-Team er vor zwei Wochen Vierter bei den Deutschen Meisterschaften geworden ist, hatte im Vorjahr auch den Altstadt-
lauf gewonnen. In 15:26,5 Minuten verwies er gestern Paul Lennart Kruse (LGG; 15:30,1) und Patrick Pavel (Wolfshagen; 15:39,9)
auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen machte Anke von Gaza (LGG; 18:54,3) das Rennen vor Neele Urbanke (Wolfshagen;
19:37,8) und Ida Sophie Hegemann (LG Eichsfeld; 20:05,4).
Glücklich über den Sieg und die gute Zeit (32:53,3) ist auch 10-Kilometer-Gewinner Sebastian Hanelt (LGG). “Meine Bestzeit liegt
zwar bei 31:47, aber da ich im Winter wegen Achillessehnen-Problemen wenig trainiert habe, ist die Zeit super und schneller, als
ich mir vorgenommen habe”, sagt der 30-jährige Lokalmatador, der seit 2002 beim Frühjahrs-Volkslauf startet, aber in diesem Jahr
erstmals über die 10 000 Meter und dabei Martin Husen (Essen; 33:27,0) sowie Jörn Hesse (Delligser SC; 34:29,3) hinter sich ließ.
Auch die Siegerin bei den Frauen, die vereinslose Göttinger Musikwissenschaftlerin und Ethnologin Rhea Richter, war über ihre Zeit
(38:27,9) überrascht, hatte sie doch ein Jahr pausiert und war erst im Februar wieder ins Training eingestiegen. Ihre Trainingspart-
nerin und Lokalrivalin Tanja Hupfeld (38:42,4) wurde Zweite. Jennifer Müller (Weserbergland Running Team; 40:15,6) Dritte.
==> Ergebnisse 
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WINSENER ANZEIGER vom 3. Mai 2010
Harte Kämpfe, bestes Wetter und Luhi

Winsen
. “So hart wie in diesem Jahr musste ich bisher noch nie um Platz 1 kämpfen!” Seriensieger und Lokalmatador Tim
Tomczak von der LG Nordheide meinte damit weder die warmen Temperaturen noch den leichten Wind auf dem Deich. Er war viel-
mehr angesichts der starken, internationalen Konkurrenz überrascht. Mit Abdella Hamouris stritt sich laut Moderator Markus Stein-
brück “ein frisch aus Marokko eingetroffener” Athlet mit Tomczak um den Sieg beim prestigeträchtigen Stadt- und Deichlauf in
Winsen, der offiziellen Eröffnung der Volkslaufserie. Doch auf den letzten Metern der 10,8 Kilometer langen Strecke konnte der
Winsener nochmal zulegen und gewann am Ende mit 16 Sekunden Vorsprung den Lauf der Sparkasse Harburg-Buxtehude. “Er hat
mir ganz schön eingeheizt”, musste Tomczak eingestehen. “Alles sehr gute Zeiten”, erkannte auch Organisator Klaus Fischer die
Top-Leistungen der Sportler bei strahlendem Sonnenschein an.
Großer Jubel brach dann bei den Kleinsten beim Start über 5,8 km aus, als sich das Winsener Maskottchen Luhi auf die Strecke
machte. Dachten auch die anderen Läufer zunächst noch an eine spontane Unterhaltungs-Aktion des Maskottchens, stellte sich
spätestens auf dem Deich bei ihnen die Bewunderung ein, dass Luhi tatsächlich über die volle Distanz mitlief. Nach 31:31 min hielt
Luhi seinen Transponder als 96. an die Messstation und sorgte anschließend noch für große Erheiterung bei seinen Späßen auf
der Massage-Bank, bei der Siegerehrung oder im Zielbereich.
Dass mit der Zeitnahme einige Ortsfremde noch ihre Probleme hatten, zeigte sich beim 10,8 km-Lauf. Angefeuert von den vielen
Zuschauern auf dem Schlossplatz, lieferten sich Finn Messow (Hamburg) und Vadim Ruschmeyer (Winsener Schwimmverein) ein
Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 15. Messow lag vorne und hechtete sich ins Ziel, vergaß dabei aber seinen Transponder an die
Station zu halten. “Ich war zuerst im Ziel, aber mein Gegner hat die bessere Zeit”, ärgerte sich der Hamburger. Ebenfalls aus Ham-
burg kam der älteste Teilnehmer des Wettbewerbs, Hellmuth Rößler (Sportspaß Hamburg), für dessen Teilnahme über die 10,8
Kilometer die Veranstalter einen Pokal bereithielten. Weitere Pokale gingen an die LG Nordheide (56 Läufer) als stärkster vorange-
meldeter Verein wie auch an das Luhe-Gymnasium (38) und an das Gesundheitszentrum Winsen (36) als Gruppen mit den meisten
Anmeldungen für den Lauf. Medaillen satt gab es für die Teilnehmer des Bambini- und Schülerlaufes, bei denen jeder Teilnehmer
ausgezeichnet wurde. Dies diente einigen beim Schülerlauf sicherlich auch als Motivation, nachdem bereits am Start ein Großteil
des Feldes gestürzt war. Doch vor tosendem Beifall der Eltern und Verwandten rafften sie sich wieder auf und düsten weiter.
 Mehr als zufrieden zeigte sich nach der 26. Auflage des Stadt- und Deichlaufes Organisator Fischer: “Das Wetter funktioniert wie
immer und die Läuferzahlen stimmen.” 909 Athleten hatten sich angemeldet, am Ende waren 785 im Ziel. Dort wartete auf die
Sportler der pure Luxus. Getränke, Essen und Massagen wurden kostenlos angeboten, um dem Körper eine bessere Regeneration
zu bieten. Besonders gefreut hat Fischer das “Drumherum”. Durch die geänderten Startzeiten sollte mehr Leben auf dem Schloss-
platz und somit bei den Siegerehrungen herrschen. “Das hat hervorragend geklappt. Wir hatten eine tolle Resonanz”, freute sich der
Organisator, der den Familien-Charakter der Veranstaltung in diesem Jahr erfolgreich in den Fokus stellte.
==> Ergebnisse 
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 4. Mai 2010
Jana Zilich triumphiert in Bestzeit
16. Allerlauf in Allerbüttel: Erfolg für Fallersleber Nachwuchsläuferin

Valentin Harwardt gewinnt klar
Allerbüttel. Der vierte Wertungslauf des Wolfsburg-Gifhorner Laufcup fand in Allerbüttel statt. Mit 250 Teilnehmern entsprach die
Teilnehmerzahl über 10 km nicht ganz den Erwartungen der Veranstalter. Obwohl optimale Wetterbedingungen herrschten, standen
sie in Konkurrenz mit dem Hannover-Marathon, der am gleichen Wochenende stattfand.
Von der sportlichen Leistung im Spitzenbereich stand dieser Lauf jedoch auf hohem Niveau. Höhepunkt dieses Laufes war die Ent-
scheidung bei den Frauen. Hier lag Ines Roessler (VfB Fallersleben) bis zum sechsten Kilometer vorn, knapp vor Nachwuchsläufer-
in Jana Zilich, ebenfalls VfB Fallersleben. Weitere 50 Meter dahinter: die Vorjahrssiegerin Bianca Weide-Jentsch (Team Waggumer
Holz) und Claudia Parschau (VfB Fallersleben). Kurz darauf lief Zilich an Roessler vorbei, die dann einen Vorsprung von 100 Metern
herauslaufen konnte. Sie siegte in persönlicher Bestzeit von 41:11 Minuten. Weide-Jentsch und Parschau konnten bis kurz vor dem
Ziel ihren Rückstand bis auf knapp Meter zu Roessler verkürzen. Sie konnte aber mit einem Endspurt den schon fast verlorenen
zweiten Platz knapp in 41:36 für sich sichern. Eine Sekunde dahinter dann Weide-Jentsch (41:37), die Parschau (41:38) knapp in
Schach hielt. Mit dieser Leistung konnten sich Läuferinnen des VfB Fallersleben an die Spitze der Teamgesamtwertung vor dem
Team Waggum setzen.
Bei den Männern wurde der Lauf zur klaren Sache für Valentin Harwardt vom VfL Wolfsburg. Er siegte in ausgezeichneten 33:01 vor
seinen Vereinskollegen Ulrich Petri (33:16) und Tim Lorenschat (34:44). Das Team des VfL Wolfsburg konnte damit die Spitze vom
VfB Fallersleben zurückerobern. Am 3-Kilometer-Lauf nahmen 24 Läufer teil. Es siegten Melina Wende (LG Braunschweig) und Kai
Strack (SV GW Calberlah).
==> Ergebnisse
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ALLER ZEITUNG vom 8. Mai 2010 
Gifhorner Abendlauf: Liebing und Jung siegen

Der Gifhorner Abendlauf ging gestern Abend bereits zum 20. Mal über die Bühne - trotzdem war’s auch eine Premiere. Denn erst-
mals führten Arne Rademacher und Thorsten Fahr das Organisationsteam an. Und die beiden durften Dorothea Jung (VfB Fallers-
leben/44:05 Minuten) und Rouven Liebing (Wolfsburg/36:35) zum Sieg im 10.000-Meter-Rennen gratulieren. Jung und Liebing waren
zwei von insgesamt nur 202 Athleten, die in den drei Wettbewerben an den Start gingen. “Enttäuschend”, so Rademacher ehrlich.
“Die 333 Teilnehmer des Vorjahres hatten wir uns eigentlich als Minimum gesetzt.” Dass diese Zahl so klar verfehlt wurde, lag laut
Rademacher an der Absage der Berufsschulen und am Wetter. Dabei fand Mitorganisator Fahr die Witterung “ideal, um Bestzeiten
zu laufen”.
Und das wäre Liebing auch fast gelungen, er verpasste seinen persönlichen Rekord bei seinem ersten Volkslauf-Erfolg nur um
sieben Sekunden. “Angesichts der anstrengenden Strecke bin ich mit der Zeit zufrieden”, sagte der Wolfsburger nach seinem Start-
Ziel-Sieg. Er trat damit das Erbe des Seershäusers Hendrik Redeker (startet für den VfB Fallersleben) an, der diesmal die 5000 m
gewann. Den 800-m-Bambinilauf entschieden derweil Madlen Wende (Braunschweig/2:55 Min.) und Robin Sparacio (Gifhorn/3:20)
für sich. 
==> Ergebnisse  
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ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 8. Mai 2010 
Hamoureis spielt mit den Verfolgern
Marokkaner gewann gestern überraschend Sottrumer Abendlauf

Von Matthias Freese
Sottrum. Der Sottrumer Abendlauf ist immer für eine Überraschung gut. Gestern war es mal wieder an der Zeit: Nicht der im Vorfeld
als Favorit auserkorene Geronimo von Wartburg sollte den Hauptlauf über die zehn Kilometer gewinnen - der in Leipzig wohnende
Athlet der LG Kreis Verden erschien nämlich gar nicht erst -, sondern ein bis dato unbekannter 17-jähriger Marokkaner: Abdellah
Hamoureis siegte in 33:37 Minuten vor Hikmet Ciftci (MC Bremen/33:45) und Michael Röhrs (TV Jahn Schneverdingen/34:04).
Alle waren irgendwie überrascht, denn Hamoureis, der für den Lüneburger SV läuft, kam quasi als Phantom. Er tauchte zwar früh-
zeitig in der Teilnehmerliste auf, stand beim Start aber nicht einmal in der ersten Reihe. Und sowieso kannte die Konkurrenz seinen
Namen nicht. Außer der spätere Viertplatzierte Dennis Lauterschlag (PSV Uelzen), der zusammen mit dem Afrikaner trainiert und
zu berichten wusste, dass dieser derzeit zu Besuch bei seinem Onkel ist, hier mit Läufen Geld verdient und in Marokko auf der
Bahn schon eine 29er Zeit gelaufen sein soll. Wer von den Läufern mit Hamoureis ins Gespräch kommen wollte, musste übrigens
arabisch oder französisch sprechen.
Da kapitulierte auch Hikmet Ciftci, der zuvor alles dran gesetzt hatte, um den “Shooting-Star” noch abzufangen und erstmals in
Sottrum zu triumphieren. “In der dritten Runde hat er angezogen, dann ist er plötzlich langsamer geworden und hat sich sogar um-
geschaut. Ich weiß nicht, ob das Absicht war.” Es schien jedenfalls so, als hätte Hamoureis, der kurz vor Schluss sogar noch
falsch abgebogen war, ein wenig mit den Verfolgern gespielt. Marco Miltzlaff war’s egal. Der Langstreckenspezialist des TV
Scheeßel wurde in 36:18 Minuten bester Altkreisläufer und landete auf Gesamtrang 13 - nach seiner Auszeit eine respektable Zeit.
Hofmann siegt vor Böge und Wilkens
Hermann Luttmann (SG Unterstedt) wurde in 37:17 Minuten 16. und kam zeitgleich mit der Frauen-Siegerin Fakja Hofmann (LG
Telis Finanz Regensburg) ins Ziel. Die Wahl-Bremern feierte damit ihren vierten Erfolg an der Wieste und verwies wie im Vorjahr
Anna Izabela Böge (LG Kreis Nord Stade/38:00) und Christina Wilkens (Freilauf Visselhövede/38:36) auf die Plätze zwei und drei.
“Es war schön”, fand Wilkens, die bei ständigem Nieselregen sogar mit Handschuhen lief. Eine Runde waren Böge und sie Schulter
an Schulter mit Hofmann gelaufen, dann mussten beide die Deutsch-Äthiopierin ziehen lassen.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 10. Mai 2010 
Holger Sigl gibt am Getränkestand Gas
Leichtathletik: Auricher gewinnt Wardenburg-Marathon - Lennart Fastenau bei Eilbotenrennen vorne

Von Christoph Bähr
Moslesfehn. Der 15. Wardenburg-Marathon am Sonntag entschied sich am Getränkestand bei Kilometer 30. Peter Rings vom SV
Moslesfehn nahm eine Erfrischung zu sich, Holger Sigl vom MTV Aurich lief einfach weiter. Anschließend konnte der Zweitplatzierte
nicht mehr folgen und Sigl rannte einsam vorneweg. Nach 3:16:36 Stunden überquerte der Auricher als Erster die Ziellinie auf dem
Sportplatz des SV Moslesfehn an der Korsorsstraße. Nur einige Stunden später jubelte an derselben Stelle Lennart Fastenau vom
1. TCO “Die Bären”. Er gewann den 33. Eilbotenlauf über zehn Kilometer in 34:09 Minuten.
Training für Ultraläufe
Die Anstrengung war Marathonsieger Holger Sigl kaum anzusehen, dafür aber die Überraschung über den Erfolg. “Ich bin nicht mit
dem Ziel hergekommen, unbedingt zu gewinnen. Der Marathon war als Trainingseinheit für Ultraläufe über längere Strecken ge-
dacht”, sagte Sigl. Umso größer war seine Freude über den ersten Platz: “Ich bin absolut zufrieden mit meiner Zeit.” Genauso
glücklich war der zweitplatzierte Lokalmatador Peter Rings: “Es ist äußerst selten, dass man jemanden findet, der genau das
gleiche Tempo läuft. Bei mir und Holger Sigl war das heute der Fall. Am Ende hatte ich keine Reserven mehr, aber er ist ja auch
deutlich jünger.” Rings war beim Wardenburg-Marathon das erste Mal in der Altersklasse M 60 gestartet und lief in guten 3:17:30
ins Ziel. Einige Minuten nach dem Moslesfehner erreichte Klaus Hahn als Dritter den SVM-Sportplatz - in einem schwarzen Outfit
mit einem weißen Totenkopfemblem, das Fußballfans vom FC St. Pauli kennen. Der Oldenburger Hahn startet für die Triathlonab-
teilung der Hamburger. “Wenn schon im Verein laufen, dann in einem Kultclub”, habe er sich gedacht. “Der dritte Platz gibt mir
Rückenwind für den Ostseeman-Triathlon im August”, stellte Hahn fest. Als schnellste Frau kam beim Marathon Ute Deters vom
TuS Eversten in 3:44:17 ins Ziel.
Beim 33. Eilbotenlauf am Sonntagnachmittag mit rund 120 Teilnehmern dominierte der 1. TCO “Die Bären”. Alle Podiumsplätze
gingen an die Oldenburger Läufer. Hinter Sieger Lennart Fastenau platzierten sich dessen Teamkollegen Jens Novak (34:52) und
Oliver Theilmann (35:02). Im vergangenen Jahr hatte Fastenau noch den Wardenburger Halbmarathon gewonnen. Beste Läuferin
des Eilbotenlaufs war Veronika Werner vom TuS Ofen (42:04). Den Volkslauf über fünf Kilometer beendete Michael Hinse vom TSR
Olympia Wilhelmshaven in 17:13 Minuten als Erster.
Insgesamt sind beim Wardenburger Lauftag am Sonntag rund 330 Teilnehmer in den verschiedenen Disziplinen an den Start ge-
gangen. Für die Strecke durch die Gemeinde Wardenburg hatten die Sportler viele lobende Worte übrig. “Ein schöner Lauf durch
die Natur”, fasste Marathonsieger Holger Sigl zusammen.
Kühle Temperaturen
Laut Detlef Brock vom SV Moslesfehn lief aus Sicht der Organisatoren alles nach Plan: “Die Läufe sind sehr gut über die Bühne ge-
gangen. Wir mussten beim Marathon lediglich einen Läufer einsammeln, der sich am Knie verletzt hatte.” Durch das kühle, regner-
ische Wetter seien zwar etwas weniger Zuschauer gekommen, dafür seien die Temperaturen wiederum für die Aktiven angenehm
gewesen, sagte Brock.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 11. Mai 2010 (Von Bernd Koppe)
Teilnehmer trotzten der Witterung
Kinder der Familie Lederhaus heimsten vordere Plätze bei den KiGa- und Schul-Cup-Läufen ein

Über 520 Anmeldungen zeigen, dass sich die Bremerhavener Seemeile einen guten Namen gemacht hat. Leider schien zu Beginn
der 12. Bremerhavener Seemeile der Wettergott nicht informiert gewesen zu sein. Anfangs trocken, dann doch leichter Nieselregen
konnte den zuerst startenden Kindern und Schülern jedoch nichts anhaben. Über 400 Kinderbeine liefen so schnell sie konnten um
den Festplatz über die Distanzen der viertel- und halben Seemeile. Die Augen strahlten und forderten die Sonne heraus, als es kurz
nach dem Zieleinlauf kleine Anerkennungsgeschenke der STÄWOG und anschließend sogar für jedes Kind ein nagelneues Logo-T-
Shirt durch den Förderer STARKEBÄCKER gab. Die viertel-sm STARKEBÄCKER-Cup Siegerin Merle Lederhaus (KiGa für Alle)
konnte mit deutlichem Abstand das Rennen für sich entscheiden. Ihr Bruder Tjark startete beim Schul-Cup der Sponsors STARKE-
BÄCKER. Er wurde nur vom schnellen Schüler Joel Moniz Hoppe (Grundschule Loxstedt) geschlagen.
Bedauerlich und gleichzeitig völlig unverständlich ist, dass es die Bremerhavener Schulen nicht fertig bringen, in großer Zahl zu
melden. Lediglich Schüler der Pestalozzischule waren am Start. Alle Schulen haben seit März eine Vielzahl an Informationsfalt-
blätter erhalten, zeigen aber hier ihre Ablehnung. Verglichen mit Cuxhaven, Osterholz-Scharmbeck, Loxstedt, Brake, Nordenham
und Vegesack, wo Schülerläufe von engagierten Klassen- und Sportlehrer propagiert werden, kann man hier noch viel lernen, ver-
ehrte Lehrer-Kollegen!! Sieger des viertel-sm-STÄWOG-Laufes wurde souverän Phil Ringelmann vom OSC Bremerhaven, Schnell-
ster beim halbe-sm-STÄWOG-Lauf wurde Nils Wulff aus Lunestedt.
Um 11:00 Uhr wurde mit dem Nebelhorn die Langstrecken über 3, 6 und 12 sm gestartet. Bedeckter Himmel, aber trocken bei
12°C. Für Langläufer gute Bedingungen. Alle 250 Läufer hinter den führenden Radfahrer Michael Margaritis hinterher. Eine schier
endlose Kette Läufer bestimmten das Bild auf der Schokoladenseite Bremerhavens, dem Weserdeich. Viele auswärtige Läufer
lobten die ausgezeichnete maritime Silhouette und die neuesten Bebauungen Bremerhavens. Viele Läufer lobten die perfekte Orga-
nisation, die Freundlichkeit der Helfer und die zügige Erstellung der Urkunden. Die Sportbootschleuse stellte extra für die Läufer
ihre Tätigkeit ein, so dass alle Athleten ohne Wartezeit oder Umweg ihren Lauf unternehmen konnten. Die Laufstrecke war um etwa
200 m kürzer als die Seemeilendistanz. Die Halbmarathondistanz war somit “nur” ca. 19 km lang. Diese Abkürzung, durch die
Sperrung des Deiches vor der Kaiserschleuse, glichen die wunderschönen Einblicke am Neuen und Alten Hafen mindestens aus.
Tolerante Zuschauer machten gerne Platz, um die Athleten den Weg frei zu machen und zollten vielerorts mit großem Beifall. Eine
hochklassische Atmosphäre verbreitete sich; hier hat Bremerhaven sich als moderne Sportlerstadt vorgestellt.
Weit über 100 Läufer nahmen sich die Runners Point-3-sm vor. Entsprechend weit auseinander gezogen waren dann auch die Ein-
laufzeiten der Athleten. Dem Sieger Jörg Brunkhorst (SV Nordenham) konnte mit zwei Minuten Abstand vor dem zweitplatzierten
keiner das Wasser reichen. Bei den Frauen konnten sich zwei Athletinnen des Ausrichters die Plätze 1 und 2 teilen. Anna von
Rhoden in 20:57 und Anastasia Mohrmann in 21:18 liefen vor der drittplazierten Schülerin Stina Reese ins Ziel.
Zwei Runden waren für die 110 Athleten des DEE-6-sm-Laufes zu bewältigen. Mit einem beherzten Abschlussspurt konnte sich
Meik Hetmann (Wremen) den Titel als Sieger in 35:02 sichern. Zweiter wurde Bernd Frey (TV Loxstedt) und dritter Stefan Fuchs
aus Schwanewede. Als erste Frau lief Ilka Buck (TSV Kührstedt) mit 42:57 ins Ziel. Susanne Schulz (Bremerhaven) und Sarah
Beneken (Bremerhaven) folgten mit großem Abstand.
Insgesamt 51 Läufer traten an, um den “Halbmarathon” zu laufen. Genau wie in den Vorjahren ist Mario Schwiemann (TSV Ottern-
dorf) sicherer Garant für die vorderen Plätze. Heute konnte er, genau wie 2009, den Siegeslauf wiederholen. In 1:10:58 Std war er
nur um 8 Sekunden langsamer als letztes Jahr, wo er allerdings auch von besonders starken Gegnern gejagt wurde. Zweiter wurde
Pascal Hiller (Bremerhaven) vor Ralf Schöllhammer (Vegesack). Letztes Jahr noch Zweite, konnte Birgit Grewe von TSV Neuen-
walde den Sieg in 1:35:08 einfahren. Aneta Mista (Bremerhaven) und Angelika Oest folgten mit großen Abstand von über 6 Minuten.
==> Ergebnisse
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 11. Mai 2010 
Masse am Start, Klasse auf dem Podest

Vechta
(aha). Am Straßenrand standen die stolzen Väter und Mütter und feuerten ihren Nachwuchs an, und die Kleinen gaben
alles, auch wenn sich mancher am Ende mit Seitenstichen ins Ziel kämpfte. Mit insgesamt 256 von 400 "Finishern", also Aktiven,
die das Ziel erreichten, waren es auch in diesem Jahr die "Bambini", die dem Vechtaer Stadtlauf bei seiner zweiten Auflage ihren
Stempel aufdrückten. Doch auch die ambitionierten Läufer setzten bei der Veranstaltung des Seminarfachs "Innovationen" des
Gymnasiums Antonianum und der Europa-Union Zeichen.
Die beeindruckendste Zeit lieferte sicherlich der Sieger im 10-km-Lauf der Männer ab. Sebastian Brandt aus Höxter, angehender
Deutsch- und Sportlehrer von der Uni Vechta, ließ der Konkurrenz in bärenstarken 35:22 Minuten nicht den Hauch einer Chance.
Der zweitplatzierte Christian Bröring von den Lohner Waldschleichern (37:20) kam fast zwei Minuten später ins Ziel und lief damit
immer noch eine Klassezeit. Sebastian Brandt hatte im November 2009 bereits den Dinklager Adventslauf zugunsten der Aktion
"Sportler gegen Hunger" souverän für sich entschieden.
Ähnlich stark trumpfte am Sonntag in Vechta auch Sebastian Franke von der SG Diepholz im 5-km-Lauf der Männer auf. In beein-
druckenden 17:17 Minuten verwies er den Vechtaer Lars Ulbrich (19:18 min) und Fabian Bosche von BW Lohne (19:22 min) auf die
Plätze. Bei den Frauen sicherten sich Waldschleicherin Claudia Wahls aus Einen (43:07 min) und Lena Hermes aus Visbek (22:43
min) die Siege in den Hauptläufen.
Auch mit der Resonanz konnten die Organisatoren hochzufrieden sein. "Letztes Jahr waren 250 im Ziel, diesmal gut 400. Die
Vechtaer stehen gut dahinter und da ist auch noch Potenzial", meinte der für die Zeiterfassung zuständige Klaus Wolking. Und
auch Organisator Kai Brakhage vom Gymnasium Antonianum, der sich ausdrücklich bei allen Helfern und Unterstützern bedankte,
zog ein positives Fazit: "Die Stimmung war gut. Die Grundschulen haben prima mitgemacht", sagte er. Nur drei kleinere Schwach-
punkte hat er ausgemacht: Die Straßenüberquerung "An der Gräfte" soll beim nächsten Mal besser geregelt werden. Zudem soll es
einen Verpflegungsstand im Hochzeitswald und bessere Duschmöglichkeiten geben. Ach, ja: Ein paar Grad wärmer dürfte es
nächstes Mal auch ruhig sein.
==> Ergebnisse und mehr  
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ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 11. Mai 2010 
Zwei neue Streckenrekorde

Bad Bevensen
. Bei ungewöhnlich kühlen Temperaturen waren wieder knapp 800 Läufer beim 21. Ilmenaulauf in Bad Bevensen am
Start. Die Zuschauer an der Strecke durften sich über zwei neue Streckenrekorde freuen. Über die 9600 Meter lange Strecke stellte
Martina Boe-Lange (Post SV Uelzen) in 37:19 Minuten einen neue Bestmarke auf, und auch Torsten Heitmann (Post SV Uelzen)
sorgte über die Halbmarathon-Distanz für einen neuen Rekord. Er gewann über die etwas mehr als 21 Kilometer das Rennen in
1:12:58 Stunden vor Frank Giesen (TH Eilbeck) und Lokalmatador Steffen Lehmker aus Bad Bevensen. Bei den Frauen siegte Britta
Giesen (TH Eilbeck) in 1:39:11 Stunden vor Tina Koch (vereinslos) und Martina Wannovius (TVU Lauftreff).
Den Hauptlauf über 9 600 Metern bei den Männer gewann Kersten Jäkel (Post SV Uelzen) in 34:42 Minuten vor seinen beiden
Mannschaftskollegen Christoph Meyer und Jörg Deumann. Viele Neueinstieger nahmen am erstmals angebotenen Schnupperlauf
über 4,7 Kilometer teil.
==> Ergebnisse 
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WINSENER ANZEIGER vom 11. Mai 2010 
Trommeln feuerten die Läufer an

Salzhausen
. Einige kamen mit Schnuller im Mund ins Ziel, andere Hand in Hand mit dem Konkurrenten. Sie alle trotzten dem
regnerischen Wetter und kamen trotz des mittelalterlichen Treibens, trotz Paaschbergfest und verkaufsoffenem Sonntag im Ort zum
12. Wald- und Wiesenlauf nach Salzhausen. Die Voraussetzungen für die zweite Veranstaltung der Volkslaufserie waren insgesamt
nicht gerade rosig. Trotzdem sorgten die Organisatoren um Jürgen Meinberg und Cord Köster für eine tolle Veranstaltung, die mit
918 gemeldeten Läufern - 754 kamen ins Ziel - die eigenen Erwartungen noch übertraf. “Wenn wir über 800 kommen, haben wir
alles richtig gemacht”, hoffte Meinberg noch im Vorfeld.
Doch anstatt die anderen Salzhäuser Veranstaltungen als Konkurrenz zu sehen, schafften die Organisatoren Verbindungen. So
wurden die Walker, deren Strecke am mittelalterlichen Treiben vorbei führte, dort lautstark mit Trommeln angefeuert. “Das ist richtig
gut angekommen”, freute sich Meinberg. Ebenfalls positiv aufgenommen wurde die Neuerung, die 13,3 km-Strecke über den neuen
Rundwanderweg “Rund um Salzhausen” zu führen. “Sehr abwechslungsreich und schön zu laufen”, war der Sieger Karsten Müller
glücklich, dass er sich aufgrund der guten Ausschilderung komplett aufs Laufen konzentrieren konnte: “Als Führender musst du
sonst aufpassen, dass du dich nicht verläufst.” Mit dem Pattensener Tilmann Petersen konnte sogar ein Sportler in gleich zwei
Wettbewerben als Sieger gefeiert werden. Nachdem er bereits den Trimmlauf über 5,3 km mit einer Minute Vorsprung gewonnen
hatte, setzte er sich auch bei den Schülern über 2 km deutlich durch.
Wieder einmal waren auch alle Altersklassen beim Volkslauf vertreten: Zwischen der jüngsten Teilnehmerin Marlene Drews und
dem ältesten Günther Karnick (1929) lagen fast 80 Jahre Altersunterschied. Besonders reichlich vertreten waren die Schüler. So-
wohl vom Kindergarten, als auch von der Grundschule oder der Haupt- und Realschule und dem Gymnasium stellten alle Schulen
im Ort viele Läufer und sorgten somit für einen vergleichsweise niedrigen Altersdurchschnitt des Laufes.
==> Ergebnisse 
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 14. Mai 2010 
Ciftci und Themsen dominieren eindeutig
Doch kaltes Regenwetter verhindert beim 39. Heilshorner Himmelfahrtslauf bessere Siegerzeiten

Von Reinhard Bohling
Osterholz-Scharmbeck. Der Halbmarathonsieger Frank Themsen von der LG Bremen-Nord fror erbärmlich, und auch der Lokal-
matador und sieggewohnte Hikmet Ciftci sah beim Zieleinlauf alles andere als glücklich aus. Doch die beiden Langstreckenasse
fühlen sich beim Heilshorner Himmelfahrtslauf stets pudelwohl und loben den familiären Charakter der Veranstaltung. Die Zeiten von
1:20:39 Stunden über die 21,1 Kilometerdistanz und 36:43 Minuten im 10 000 Meter-Rennen besaßen im Endeffekt keinen so
großen Wert.
Themsen hatte vor wenigen Tagen, trotz einiger Windstärken, den Helgoland-Marathon in 2:50 Stunden gewonnen und schüttelte
sich bei seinem Heilshorner Auftritt sozusagen die letzten Anstrengungen aus dem Körper. Der Osterholz-Scharmbecker Ben
Kahrs und Jens Suckov vom ATSV Scharmbeckstotel freuten sich dagegen über die Ränge zwei und drei in der Gesamtwertung.
Gabriele Laudan vom TSV Worpswede wurde mit 1:49:09 Stunden die schnellste Frau des Feldes. Hikmet Ciftci sammelte mit den
souveränen Erfolgen über die 3000, 5000 und 10 000 Meter erneut Seriensiege wie andere Leute Briefmarken. Der passionierte
Dauerleister scheut die diversen Belastungen nicht, hat sein Training umgestellt und will Ende Juni zum Halbmarathon in Löningen
antreten.
Die Kleinen sind begeistert
Mit Begeisterung bei der Sache sind natürlich auch die Nachwuchssportler. Im 400 Meter-Wettbewerb lieferten sich Jannik Windel-
band (TSV St. Jürgen) und Jesse Pundt (LG Bremen-Nord) ein packendes Brust-an-Brust-Rennen. Beide stürmten nach 1:15 Mi-
nuten über die Ziellinie. Der Nordbremer Christian Pundt verzichtete in Anbetracht einer Knieverletzung auf einen Start beim 10 000-
Lauf. Doch dafür erfreuten seine Zöglinge Eddie (Sieger über die zwei Sportplatzrunden) und Paul (Erster vor Paul Schütte von der
TuSG Ritterhude) ihren Vater. Die Schwanewederin Christin Müller rannte nach 800 Metern in 2:56 Minuten als Zweite des Gesamt-
klassements über den Zielstrich.
"Mir kommt solch ein Wetter wie hier entgegen", war Manfred Sturat vom VSK Osterholz-Scharmbeck nach dem 10 Kilometer-
Gehen sichtlich zufrieden. Auch die Nordic-Walking-Damen der Volksbank (Silke Lemm, Nicole Bloch, Birgit Asmann) zeigten
Ausdauer. Und im nächsten Jahr, zum 40., hoffen alle endlich mal auf Sonne.
==> Die Ergebnisse sind Online noch nicht verfügbar (Info-Stand: 16.5. / 09:40 Uhr) 
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WESER KURIER vom 14. Mai 2010 
145 Staffeln trotzen der Kälte
Bremer Frauenteam siegt beim Faulenquartier-Lauf

Von Marc Gogol
Bremen. Die Strandkörbe im Start- und Zielbereich des 8. Staffellaufs um das Faulenquartier blieben gestern leer. Zu ungemütlich
war das Wetter, um das bunte Treiben der Staffelläufer aus der ruhenden Position zu betrachten. Sportlich hatten die Organisatoren
vom Marathon Club Bremen dennoch allen Grund zu strahlen. Der Meldezahl (145) und der Anzahl tatsächlich ins Ziel gekommener
Staffeln (123) taten Kälte und Nässe keinen Abbruch. "Damit haben wir bei den Großen so viele Staffeln wie noch nie gehabt",
freute sich Ausrichter Utz Bertschy.
Als Erste im Ziel waren die Männer vom 1. TCO Die Bären II nach 1:11:31 Stunden und holten den Sieg wie im Vorjahr nach Olden-
burg. Dafür sorgten fünf Bremer Damen anschließend für Lokalkolorit bei der Siegerehrung. In internationaler Besetzung holten die
"Vege-Fünf" den Sieg bei den Frauenstaffeln in 1:26:04 Stunden: Fakja Hofmann (Äthiopien), vor knapp einer Woche Deutsche
Vizemeisterin im Marathon geworden, Kristin Fedeler (Uni-Studentin), Martina Pundt, Katrin Zimmermann und Rebecka Weise-Jung
(alle LG Bremen-Nord) ließen der weiblichen Konkurrenz aus Oldenburg (1:33:38) keine Chance. Alle fünf sicherten sich somit als
Preis einen Startplatz beim Bremen Marathon im September.
Auch der Bremer Leichtathletik-Verband durfte sich über ein Siegerteam freuen. Erik Hoffmann, Philipp Thielen, Charlotte Schlund,
Marcel Skalecki und Joachim Bauer bewiesen, dass sie zu Recht im Landeskader stehen. Sie gewannen die Schüler- und Jugend-
wertung in 1:19:07 Stunden. 
==> Ergebnisse 
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DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 14. Mai 2010  
Pelka wiederholt seinen Vorjahressieg

Bredenbeck
(mi). Der 20-jährige Konrad Pelka von der SG Bredenbeck nutzte gestern Vormittag seinen Heimvorteil und gewann
zum zweiten Mal den Bredenbecker Volkslauf “Rund um Bredenbeck”. Bei den Frauen siegte Bianca Stanienda von der SVE
Hiddestorf.
Leichter Nieselregen begleitete die Läufer, die über drei verschiedene Strecken von 1000, 1700 Meter als Wendelauf und 6000 Meter
“Rund um Bredenbeck” gestartet waren. 112 waren es für den Hauptlauf, der sich auf einer Länge von 6000 Meter bergig rund um
den kleinen Ort am Deister zog. Nur 16 Meldungen waren es für den Schnupperlauf (1700m). 23 Läuferinnen und Läufer der Jahr-
gänge 1999 und jünger gingen über 1000 Meter an den Start. Den Hauptlauf gewann wie im Vorjahr souverän Konrad Pelka in 20:26
Minuten. Sein Vereinskamerad Yarim Benne (32) kam nach 20:45 Minuten durchs Ziel. René Menzel (17) vom TSV Kirchdorf wurde
Dritter (21:12). Eine beachtliche Zeit von 25:58 Minuten erzielte dabei der jüngste Teilnehmer, der 12-jährige Nico Hardte, der damit
24. wurde. Bei den Frauen setzte sich Bianca Stanienda in 23:37 Minuten durch. Zweite wurde Marie Dannenberg/LG Wennigsen
(24:19) und dritte Anke Kelm/ SG Bredenbeck (25:21).
Im Schnupperlauf schlug der Nachwuchs der LG Wennigsen bei den Mädchen und Jungen zu. Mädchen: 1. Johanna Köppe (7:13
min), 2. Laura Klein (7:14), 3. Johanna Schiel (7:16). Jungen: 1. Felix Japtop (6:41), 2. Jorn Kaiser (7:04), 3. Leon Müller (7:17). Der
Schülerlauf wurde von 900 auf 1000 Meter verlängert. Hier siegten bei den Mädchen: 1. Viktoria Strüber (4:14), 2. Nina Pierdziwol
(4:25), 3. Soe Pütz (4:34) alle LG Wennigsen. Jungen: 1. Jerome Flasbart (3:55)-LG Wennigsen, 2. Ferdinand Schwung (3:58)-TuS
Bothfeld, 3. Jeremia Sasse (4:16)-TSV Kirchrode. Für die ersten drei Plätze gab es Sachpreise. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden.
Zudem wurden aus den Startnummern 20 Sachpreise verlost.
==> Ergebnisse   
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Presseinformation vom 16. Mai 2010 (Von hw:events / Holger Wesseln)
Zweite Auflage des OLB Citylauf in Schüttorf wird zum Rekordfestival
Strahlende Gesichter bei Teilnehmern, Veranstaltern und Zuschauern - die zweite Auflage des OLB Citylaufs in Schüttorf war ein
voller Erfolg. Mit fast 900 Finishern konnte der Schüttorfer Laufevent bereits im zweiten Jahr seine Stellung als einer der größten
Volksläufe der Grafschaft festigen. Nach Monaten der Vorbereitungen war es am Samstag endlich so weit. Pünktlich um 14.00 Uhr
ging der Laufnachwuchs beim Bambinilauf an den Start und eröffnete den Volkslauf-Tag in der Innenstadt von Schüttorf gefolgt von
den Walkern und Schülern. Den ersten Rekord des Tages stellten die Nachwuchsläufer im Stadtwerke Schüttorf Schüler-Cup über
2,5 km auf. Mit über 300 Aktiven wurde die Teilnehmerzahl des Vorjahres fast verdreifacht.
Vier Möglichkeiten - vier Rekorde
Nach dem Teilnehmerrekord des Schülerlaufs lag es an den erwachsenen Einzelläufern, diesen Reigen fortzusetzen. Den Beginn
machten die 5-km-Läufer. Bei den Männern konnte Christoph Domnick vom LC Nordhorn seinen Vorjahressieg in der neuen
Streckenrekordzeit von 15:56 Minuten wiederholen. Auf Platz zwei landetet der Vorjahressieger des 10-km-Laufs, Thomas Otting
vom SV Concordia Emsbüren, in 16:10 vor Simon Wolter vom LC Nordhorn in 17:30. Bei den Frauen siegte, ebenfalls in neuer
Rekordzeit, Sandra Lüring vom ESV Münster in 18:13. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Finja Sasse vom TuS St. Arnold in
20:33 und Tanja Lockhorn vom VfL Lingen in 20:37. Die Topleistung des Tages lieferte dabei Finja Sasse mit ihrem zweiten Platz
in der Gesamtwertung des 5-km-Laufes ab. Die erst elfjährige überraschte mit einer Zeit deutlich unter 21 Minuten Zuschauer und
Athleten gleichermaßen. Mit ihrer Leistung gehört die junge Athletin sicherlich zu den schnellsten deutschen Läuferinnen ihrer
Altersklasse.
Beim 10 km-Lauf der Herren gab es einen dreifach Erfolg des LC Nordhorn. Mit Gerold Hartger konnte sich der Top-Favorit des
Tages durchsetzen. Vom Start an beherrsche Hartger das Teilnehmerfeld. Am Ende setzte er sich in der neuen Rekordzeit von
32:15 deutlich vor seinen Vereinskollegen durch. Auf den Plätzen folgten die Nordhorner Jörg Mülstegen in 34:07 und Jörg Amt in
34:10. Bei den Frauen gewann, natürlich auch in neuer Rekordzeit, Ricarda Krömer vom SC Spelle Venhaus in 41:10. Britta Meier-
kord vom LC Nordhorn in 41:29 und Birgit Knue aus Lingen in 46:47 komplettieren das Siegertrio.
Am Ende gab es in vier Wettbewerben also vier neue Streckenrekorde. Damit dürfte sich der Schüttorfer Citylauf auch im nächsten
Jahr als Magnet für die Topläufer der Region erweisen. Den letzten Rekord des Tages verkündete dann der Zeitnehmer. Mit fast 900
Finishern hatte man die Bestmarke des Vorjahres um über 100 Aktive gesteigert und so auch einen Gesamtteilnehmerrekord auf-
gestellt.
Starkes Helferteam und Sponsoren als Erfolgsgarant
Möglich wurde der gestrige Erfolg aber erst durch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und die hervorragende Unterstützung durch
die Stadt Schüttorf. Feuerwehr, DRK, Bauhof und die Laufgruppe des FC Schüttorf. Sie alle sorgten für einen reibungslosen Ablauf
der Veranstaltung. Die Oldenburgische Landesbank als Titelsponsor und die Stadtwerke Schüttorf als Namensgeber des Schüler-
laufs sorgten zudem für eine gesicherte Finanzierung des 2. Schüttorfer Laufevents. Veranstalter, Athleten und Zuschauer waren
sich am Samstag sicher, dass es im nächsten Jahr eine dritte Auflage geben soll.
==> Ergebnisse  
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EINBECKER MORGENPOST vom 17. Mai 2010 
Neuer Streckenrekord beim Einbecker Bierstadtlauf
Christian Giesler unterbietet Zeit aus 2009 um über eine Minute / Großes Spektakel in der Einbecker Innenstadt /
570 Teilnehmer

Einbeck
(tc). Der achte Einbecker Bierstadtlauf lockte am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Besucher in die Innenstadt.
Die 570 Läufer trotzten den widrigen Witterungsbedingungen allesamt und spornten sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Der
Hube-Bierstadtlauf, sozusagen die Marathon-Runde über 24,9 Kilometer führte vom Marktplatz über die südlichen Wälle bis nach
Kuventhal, von dort erfolgte ein Anstieg auf die Hube mit 326 Höhenmetern. Anschließend verlief die Strecke durch den Stadtwald
bis zum Altendorfer Berg und von dort über den Hubeweg ins Ziel. Rutschige Bedingungen durch den Regen sollten die Teilnehmer
eigentlich zur Vorsicht anhalten - dennoch wurde der Streckenrekord über die 24,9 Kilometer gebrochen. Eine Starterin bezeichne-
te die anspruchsvolle Strecke gar als "schönste nach dem Berlin-Marathon". Die Teilnehmer hielten die Strecke zwar für schwierig,
aber nicht unmöglich zu bewältigen.
Bürgermeister Ulrich Minkner gab den ersten Startschuss zum Bambini-Lauf, zweimal um die Marktkirche. Schon hier zeigten sich
die tückischen Streckenverhältnisse und es kam zu ersten Stürzen im Teilnehmerfeld. In der Klasse Schüler weiblich im Lauf über
eine große Runde bestieg Annika Bestian den obersten Sockel des Podests, Zweite wurde Tessa Rettberg, Dritte Nadine König.
Bei den Schülern setzte sich Emil Stasch vor Richard Astrauskis und Lukas Beier durch. Den Jugendlauf der Mädchen gewann
Rieke Hundertmark, gefolgt von Sophie Dammann und Tahnee Zellmer. Bei den Jungen war Joshua Siwert der Schnellste, auf den
Plätzen folgten Marvin Hennecke und Sebastian Lempa.
Beim kleinen Bierstadtlauf über 5,1 Kilometer, also eine große und zwei kleine Runden, gewann die Damenwertung Gabriele Doert
vor Helena Rejzkora und Neele Urbanke, bei den Herren siegte Harald Lippold vor Alfred Simon und Andreas Piech. Den großen
Bierstadtlauf über 10,9 Kilometer entschied bei den Frauen Laura Wimmer für sich. Auf den Plätzen folgten Claudia Cronjäger und
Yvonne Henkelmann. Die Herrenwertung gewann Martin Husen vor Chris Lemke, Dritter wurde Jakob Stasch.
Den längsten Lauf über 24,9 Kilometer entschied bei den Damen Carola Wagner für sich. Zweite wurde Dagmar Ohle, der dritte
Platz ging an Sabine Meier. Bei den Herren gab es einen neuen Streckenrekord zu vermelden: Christian Giesler setzte sich in einer
Zeit von 1:35:04 deutlich vor Andre Rother und Jörn Hesse durch. Damit unterbot Giesler die Bestzeit aus dem vergangenen Jahr
um über eine Minute, bei dieser Witterung eine schier unglaubliche Leistung.
Die Organisation des Bierstadtlaufes war hervorragend gelungen. Die vielen Helfer und Sponsoren rund um Organisator Lars
Engelke leisteten ausgezeichnete Arbeit, um die Strecke zu präparieren und für die Sicherheit der Athleten zu sorgen. Dem Helfer-
team um die ESV-Freizeitsportler, die SVG-Altherren, die Feuerwehr Wenzen, die Goetheschule, Polizei, DRK und die Mountain-
biker des DDMC Solling gebühre deswegen Dank, so Engelke. Ebenso dankt er den Sponsoren Fleischerei Breitzke, Steinhaus,
Löwenapotheke, Reisebüro Reiseland, Hotel "Einbecker Sonnenberg", Schünemann Mode und Sport, Einbecker Brauhaus, Mc
Donald’s, Tourist-Information, Deli-Kino und Welt-Theater, Stadtwerke Einbeck, Sparkasse Einbeck, Autohaus Kerkau, Brillen-
Schwerin, Haus der Bücher, Rewe-Markt, Vitaminwelten, B.one Fitnesscenter und der Ilmebahn für die Unterstützung. Ohne Spon-
soren und Helfer sei eine solche Veranstaltung nicht durchführbar. Die Stadtmeister werden in dieser Woche noch separat gekürt,
versprach Engelke. Sein Fazit: "Es hat alles ausgezeichnet geklappt."
==> Ergebnisse 
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 17. Mai 2010 
Streckenrekord und ein Marathonsieger auf Irrwegen
Laufsport: Wind machte Läufern beim Gorch-Fock-Lauf am meisten zu schaffen

Wilhelmshaven
. Beinahe wäre es nichts geworden mit dem Sieg von Maik Willbrandt beim Gorch-Fock-Marathon am Sonntag.
Eine Wendemarke war auf der 42,195 Kilometer langen Strecke noch nicht aufgebaut. Somit lief er, bereits zwei Minuten in Führ-
ung liegend, geradeaus. Die an Position zwei und drei platzierten Verfolger Jan-Hendrik Hans und Ruben Schmitz überholten ihn.
“Da war ich wohl ein bisschen zu schnell”, vermutete der 24-Jährige grinsend. Ärgern half ihm jedoch in diesem Moment nicht
weiter, obwohl “ich wirklich geflucht habe, aber das hat mir auch zusätzlich Motivation gegeben.” Genug Ansporn, um das Ruder
noch einmal herumzureißen. Zügig baute er die Distanz zu den beiden ab und überquerte schließlich mit knapp drei Minuten Vor-
sprung unter dem tosenden Applaus der Zuschauer die Ziellinie.
Natürlich war Friedhelm Henze, Leiter des Organisationsteams, nicht glücklich über das kleine Missgeschick, der ansonsten per-
fekt geplanten Sportveranstaltung. Kleinere Unwägbarkeiten, die auftraten, wurden schnell und unkompliziert gelöst. So verlor einer
seiner Helfer, der mit seinem Rad als Führungsfahrzeug beim Halbmarathon fungieren sollte, kurz vor dem Startschuss seinen
Fahrradschlüssel. Ein neuer Drahtesel wurde aber schnell innerhalb des rund 150 Mann starken Teams zur Verfügung gestellt. Ein
größeres Problem stellte da schon der Diebstahl des Ein-Kilometer-Streckenschildes am Abend zuvor dar. “Für die Läufer ist
dieses Orientierungshilfe eminent wichtig”, erklärte Henze. Die Athleten bräuchten diese Hinweistafel, um ihre Laufgeschwindigkeit
zu überprüfen. Auf diese Weise teilen sie sich ihre Kräfte ein.
Und auf die wirkte am Wochenende insbesondere die steife Nordsee-Brise ein. “Man muss den Wind ausspielen”, betonte Jan-
Hendrik Hans, Zweitplatzierter beim Marathon. Der gebürtige Wilhelmshavener, der für den TSV Krofdorf-Gleiberg startete, lief in der
Jadestadt seinen ersten Marathon überhaupt - mit durchschlagendem Erfolg. “Der zweite Platz ist natürlich Top”, sagte Hans.
Dennoch laufen beim Gorch-Fock-Marathon zu einem großen Teil “Wiederholungstäter”. So auch auf der Zehn-Kilometer-Strecke,
auf der sich Vorjahressieger Michael Mäschig (LG Wilhelmshaven), diesmal dem für den Garbsener SC startenden René Jäger ge-
schlagen geben musste. Jäger sorgte dabei mit einem neuen Streckenrekord (34:21 Minuten) für Aufsehen. Die Meldungen für den
Gorch-Fock-Marathon waren in diesem Jahr leicht rückläufig, bedauerte Friedhelm Henze. Damit liege der Lauf allerdings in einem
deutschlandweiten Trend. Dennoch war Henze auch diesmal wieder rundum zufrieden.
==> Ergebnisse  
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 18. Mai 2010 (Hier veröffentlicht am 19. Mai 2010)
Genuss in der Natur
GMHütte
. Es gab wirklich für jeden unter den 412 Teilnehmern etwas. Für die Bambini den nach ihnen benannten Lauf über 400
bzw. 1000 Meter, angefeuert von zum Teil mitlaufenden Eltern nach aufwärmender Gymnastik mit der Klasse 3b der Marien-Grund-
schule als teilnehmerstärkster Klasse. Und es gab den Jedermannlauf über 3 Kilometer, den Marcel Wolff (LG Osnabrück, 11:561)
bzw. Romina Raßfeld (Sportklasse Realschule Oesede, 13:41) als Schnellste absolvierten, die bereits anspruchsvollen 10 Kilo-
meter, auf denen Gerrit Hahn (Forza Angela, 35:53) bzw. Siegrid Rüter (Solbad Ravensberg, 49:35) als Erste im Ziel waren.
Und als Krönung den eigentlichen Turm-zu-Turm-Lauf über 21 Kilometer, die es mit 560 Höhenmetern in sich hatten beim Genuss
von herrlichen Wäldern und sattem Grün mit langen Anstiegen am Hermannsturm auf dem Dörenberg sowie am Varusturm auf dem
Lammersbrink. Jens Erik Bergmann (Ravensberg, 1:22:13) bzw. Jela Esselmann (Versmold, 1:38:11) erhielten als Sieger den
meisten Applaus zum Abschluss einer gelungenen Mischung aus Volksfest und Sport Marke TV GMHütte.
==> Ergebnisse 
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ZEVENER ZEITUNG vom 19. Mai 2010
Viele Sieger beim Ummel-Lauf
Lauftreff-Sparte des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf organisiert achte Auflage - Strecke kommt gut an

Von Erich Schröder
Hepstedt. Der Wind blies heftig, die Sonne ließ sich blicken, konnte aber die Kälte nicht vertreiben. Das waren die äußeren Be-
dingungen für den Ummel-Lauf. Der gastgebende Lauftreff des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf sorgte für einen reibungslosen Ablauf
der Veranstaltung. Rund 250 Teilnehmer hatten den Weg nach Hepstedt gefunden und sorgten für zufriedene Mienen bei den Ver-
antwortlichen. "Wir haben zwar keinen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt, aber wir sind mit der Beteiligung zufrieden”, meinte
Lauftreff-Pressesprecher Johann Otten. Er beklagte allerdings die fehlenden Sportler aus dem eigenen Verein und auch von den um-
liegenden Clubs hätte er sich eine stärkere Beteiligung vorstellen können. Der lange und harte Winter, der kein richtiges Training
ermöglichte, war vor und nach der Veranstaltung Gesprächsstoff für die Läufer. “Genießt unseren schönen Ummel”, mit diesen
Worten und einem lauten Knall schickte Hans-Jürgen Erdtmann die Teilnehmer auf die Strecke. Während die Walker diese Zeit ge-
habt haben dürften, dürften die Läufer für die Schönheit des Ummels keinen Blick gehabt haben, ihnen ging es darum, möglichst
schnell das Ziel zu erreichen.
Über die 10-Kilometer-Strecke lieferten sich die Erstplatzierten ein spannendes Rennen. Über den ersten Platz freute sich Heiko
Gode, der seinen Vorjahressieg wiederholte. Nach 38:03,3 Minuten blieb für den Sieger die Uhr stehen. Den zweiten Platz belegte
Hermann Luttmann. Er benötigte 38:35,9 Minuten. Über den dritten Rang freute sich Eckhard Haufler (38:41,4) vom TSV Rhade.
Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord) erreichte als Erste nach 40:57,7 Minuten in der Damen-Klasse die Ziellinie. Zweite wurde
Ute Vehlow-Diekmann (44:40,5) vom TV Sottrum, die Ursula Siewert (LG Kreis Verden) auf den dritten Platz verwies. In der männ-
lichen Jugendklasse B ging der Sieg an Marius van Wijlick vom gastgebenden SV Hepstedt/Breddorf, der die 10 Kilometer mit einer
Zeit von 42:40,4 Minuten beendete und damit Tjark Desebrock (43:00,2) vom TuS Alfstedt auf den zweiten Platz verwies.
Den 5-Kilometer-Lauf entschied Holger Brunkhorst (TSR Ahrenswohlde) in 18:34,9 Minuten für sich. Lars Windelband vom TSV St.
Jürgen (20:35,7) wurde Zweiter. Als Dritter schaffte Christoph Müller vom SV Teutonia Steddorf (21:05,3 Minuten) den Sprung auf
das Treppchen. In der Damen-Klasse ging der Sieg an Isolde Mörk (VSK Osterholz-Scharmbeck), die nach 21:59,9 Minuten das
Ziel erreichte. Elke Tiedemann vom TSV Mulsum (24:23,8) wurde Zweite. Yvette Biefeld-Brünjes (24:26,4) vom TSV Gnarrenburg
musste sich als Drittplatzierte knapp geschlagen geben. Bei den Schülern A siegte Nils Hasselmann (BSG Bremen) vor Nico
Tiedemann (TSV Mulsum) und Sebastian Möller (24:03,9) vom TuS Tarmstedt. Felix Möller (TuS Tarmstedt) hatte nach 22:15,0 Mi-
nuten in der Schülerklasse B das Ziel erreicht und verwies Mattis Brunkhorst (SV Hepstedt/Breddorf) und Tetjus Pape (MTSV Sel-
singen) auf die Plätze zwei und drei. Die weibliche Schülerklasse B entschied Laura Postels vom TSV Timke für sich.
Lob gab es von den Teilnehmern. “Eine schöne Strecke”, meinte Harald Dammann vom TSV Karlshöfen. Christoph Müller vom SV
Teutonia Steddorf, der zum ersten Mal am Ummel-Lauf teilnahm, lobte die “super ausgeschilderte Strecke” und die gute Organisa-
tion. Lauftreff-Spartenleiter Rainer Schröder bedankte sich bei seinem Team, das im Vorfeld kräftig mit angepackt und für die
optimalen Bedingungen gesorgt hatte. Sein Dank galt aber auch der DRK-Bereitschaft Tarmstedt sowie den Kameraden der örtlich-
en Feuerwehr, die für die Verkehrsregelung verantwortlich waren. Schröder: “Den Teilnehmern hat es scheinbar gefallen, denn viele
haben versprochen, im nächsten Jahr wieder zukommen."
==> Ergebnisse 
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ALLER ZEITUNG vom 22. Mai 2010 
Neuer Rekord beim Meinerser Abendlauf

Endlich spielte auch einmal das Wetter mit: Beim 24. Meinerser Abendlauf strahlte gestern im Gegensatz zu vielen vorherigen
Ausgaben ausgiebig die Sonne. Kein Wunder, dass der Teilnehmer-Rekord geknackt wurde, 610 Starter waren dabei. Organisator
Thomas Brehm vom Organisations-Team freute sich: “Wir sind das erste Mal über die 600er Marke gekommen.” Der alte Rekord
stand bei 592 Startern.
Krönender Abschluss war wie gewohnt der 10.000-Meter-Lauf, zu dem um 19.30 Uhr der Startschuss fiel. 34 Minuten und fünf Se-
kunden später hatte der Sieger das Ziel erreicht, Valentin Harwardt vom VfL Wolfsburg feierte seinen dritten Erfolg im Rahmen des
diesjährigen Gifhorn-Wolfsburger Laufcups und baute die Führung in der Gesamtwertung aus. Es war ein souveräner Sieg, Ulrich
Petri und Tim Lorenschat folgten mit Abstand und komplettierten den Dreifach-Erfolg des VfL. “Es war ein interessanter Lauf”,
schilderte Sieger Harwardt. “Durch den Abschnitt im Wald sind keine schnellen Zeiten möglich, aber die Unterstützung durch die
Zuschauer war sehr schön.”
Parallelen zu den Männern gab’s bei der Frauen-Gesamtwertung: Auch hier triumphierte die Siegerin zum dritten Mal in dieser Lauf-
cup-Saison und baute ihre Führung aus, auch hier gab es einen Dreifach-Erfolg - allerdings nicht für den VfL Wolfsburg, sondern für
den VfB Fallersleben. Die Siegerin Jana Zilich trotzte dabei den Überhol-Problemen: “Im Wald war es schwierig”, so Zilich, die die
zweitplatzierte Claudia Parschau bei Kilometer acht aber doch noch hinter sich ließ.
==> Die Ergebnisse sind Online bisher nicht verfügbar (Info-Stand: 22.5./11:25 Uhr)  
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GOSLARSCHE ZEITUNG vom 25. Mai 2010
Rekorde purzeln an der Rennbahn

Die Erfolgsgeschichte des Bad Harzburger Bergmarathons geht weiter. Auch bei der vierten Auflage am Pfingstsamstag wurden
neue Rekorde aufgestellt. Die Meldungen überschritten erstmals die 600er-Marke, und im Marathon lief Danny Thewes (Möllner SV)
in 2:53:24 Stunden einen neuen Streckenrekord. Auch bei den Damen wurde auf dieser Distanz die bisherige Topzeit unterboten. In
3:21:05 war Marion Hebding (TV Rheinau) mehr als vier Minuten schneller als Bärbel Lemme vor Jahresfrist. Die Besonderheit der
sehr anspruchsvollen Strecken im Naturpark Harz mit Start und Ziel vor den Rennbahntribünen im Sportpark ziehen die Aktiven
immer mehr an. Daran ist sicher auch die Mundpropaganda maßgeblich beteiligt. “Bärbel Lemme hat mir von diesem schönen Lauf
erzählt”, berichtete Thewes und machte sich deshalb aus Düssin in Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg nach Bad Harzburg -
allerdings ohne seine Vereinskameradin. Die Vorjahressiegerin musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig passen.
Die gemeinsamen Veranstalter TSG Bad Harzburg, MTK Bad Harzburg und MTV Brunonia Harlingerode sowie die Kur-, Tourismus-
und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg und ihre vielen Helfer durften sich insgesamt über sehr zufriedene Teilnehmer aus
ganz Deutschland, England, Rumänien und erneut auch den USA freuen. Strahlende Augen bei den Jüngsten im Bambini- und
Schnupperlauf, aber auch bei der Übernahme der Medaillen im Ziel beim Laufen und Walken auf der Aktiv- (6 km) und Fit-Strecke
(11 km) dokumentierten dies.
Bei idealem Lauf- und Walkingwetter gab es im Laufen auch auf der Halbmarathonstrecke zwei neue Rekordmarken. Die Zahl der
Finisher auf dieser Distanz schnellte von 85 auf 128, und der Sieger Dennis Mehlfeld (Lübecker SC) stellte in 1:22:19 eine deutlich
neue Bestzeit auf. Problemlos durchlief er auch die eine einzige “Matsch-Passage”, die nach den ausgiebigen Niederschlägen der
Vortage passiert werden musste. “Für die Langsameren ist das sicher unangenehmer, aber ich bin da ja quasi drüber geflogen”, so
der 23-Jährige mit einem Augenzwinkern.
==> Ergebnisse 
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ZEVENER ZEITUNG vom 26. Mai 2010 
Beim Auftakt des 29. Pfingstsportfestes fallen drei Rekorde

Von Jens Zschiesche
Zeven. Über 800 Aktive aus knapp 160 Vereinen hatten sich für das 29. Nationale Zevener Pfingstsportfest auf der Sportanlage an
der Kanalstraße gemeldet. Und sie nutzten die in der deutschen Leichtathletikszene beliebte Großveranstaltung, um bei guten
Witterungsbedingungen ihr Können zu zeigen.
Hier der Bericht zum ersten Wettkampftag:
Die Marken liegen zum Teil so hoch. Da wird es dieses Jahr wohl schwierig werden, neue Pfingstsportfestrekorde aufzustellen”,
hatte am Sonnabendvormittag noch Mara Zabel, die erste Vorsitzende der LAV Zeven, gemutmaßt. Aufgrund der hochkarätigen
Startfelder der Vergangenheit, auf denen teilweise auch Olympiateilnehmer verzeichnet waren, wird es immer schwieriger, die be-
stehenden Marken zu überbieten. Und doch gab es schon am ersten Tag des 29. Nationalen Pfingstsportfestes drei neue Pfingst-
sportfestrekorde zu vermelden.
Rekordmarke verbessert
Im Diskuswurf der männlichen Jugend B erreichte Paul Krempel von der LG Kreis Verden eine Weite von 52,61 Meter und verbess-
erte damit die zwei Jahre alte Rekordmarke von Georg Burmeister (SC Neubrandenburg) gleich um 55 Zentimeter. Der Zweitplatz-
ierte, Dennis Eilers vom TuS Wunstorf, warf das 1,5 Kilogramm schwere Wurfgerät auf eine Weite von 40,97 Meter. Platz 3 belegte
Niclas Schmidt-Foster von der LAV Zeven. Seinen zweiten deutlichen Sieg holte sich der 1993 geborene Paul Krempel beim Kugel-
stoßen mit guten 16,92 Meter.
Den zweiten Pfingstsportfestrekord stellte Fabian Brunswig von der LG Braunschweig auf. Im 1500-Meter-Lauf der männlichen
Jugend B sicherte er sich den Sieg in 3:55,71 Minuten vor Steffen Brümmer vom VfL Löningen. Ebenfalls im 1500-Meter-Lauf - aller-
dings bei den Männern - gab es den dritten Pfingstsportfestrekord des Tages. Diesen sicherte sich Viktor Kuk vom OSC Damme in
3:48,96 Minuten vor Hannes Liebach vom LC Cottbus (3:49,54). In diesem Wettbewerb profitieren die Läuferinnen und Läufer von der
Vorgabe des Veranstalters, die Läufe jahrgangs- und geschlechtsübergreifend zusammenzustellen. Dadurch ergeben sich spann-
ende Auseinandersetzungen, die die guten Laufergebnisse begünstigen.
Als einzige Frau in einem reinen Männerfeld holte sich Jana Sussmann von der LG Nordheide den Sieg bei den Frauen in 4:26,69
Minuten. Ihre Leistung wurde mit einem Glaspokal gewürdigt. Die Elsdorferin Tami Gerken holte sich in ihrer Altersklasse den Sieg
 in 4:48,46 Minuten. Diese Zeit reicht, um in Ulm bei den Deutschen Jugendmeisterschaften antreten zu können.
Starke Jugend aus Zeven
Die Statistik des Veranstaltungsberichtes zum ersten Wettkampftag gibt wieder, dass die nach vorn drängende Jugend in zum Teil
recht starken Teilnehmerfeldern das Geschehen auf der Sportanlage prägte. So gab es beispielsweise allein über die 100 Meter der
weiblichen Jugend B zehn Zeitvorläufe und vier Finalläufe. Und auch bei anderen Laufdisziplinen gab es tolle Ergebnisse in starken
und hochkarätigen Teilnehmerfeldern. Nur um drei Hundertstel verfehlte die B-Jugendliche Anna-Lena Freese vom FTSV Jahn
Brinkum über die 100 Meter der weiblichen Jugend B den bestehenden Pfingstsportfestrekord von Katchi Habel, der mit 11,87 Se-
kunden seit 1999 Bestand hat. Dafür sicherte sich Anna-Lena Freese allerdings einen Pfingstsportfestrekord am zweiten Wett-
kampftag (der Bericht folgt in unserer morgigen Ausgabe).
Aus Zevener Sicht war das Abschneiden der 4 x 100-Meter-Staffel der weiblichen Jugend B mit Sarina Holsten, Anna Tomforde,
Mareike Schuster und Chantal Raas besonders positiv. Nach einem spannenden Rennen siegte diese Staffel “LAV Zeven I” in 48,90
Sekunden und schaffte deutlich die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Neben dem tollen Ergebnis
freuten sich die LAV-Athletinnen besonders darüber, dass sie erstmals ihren “ewigen Konkurrenten” FTSV Jahn Brinkum (49,15) im
direkten Vergleich bezwangen. Die Staffel “LAV Zeven II” mit Tami Gerken, Katharina Klose, Lara Gerken und Magdalena Swensson
kam auf Platz 6. Einen weiteren Erfolg für die Gastgeber verbuchte die Selsingerin Anna Tomforde, die den Weitsprung der weib-
lichen Jugend B mit 5,38 Meter gewann. Ihre Vereinskameradin Mareike Schuster erreichte mit 5,20 Meter Platz 4. Ein gutes Er-
gebnis gab es auch für den Neuzugang der LAV Zeven, Maximilian Klose, über die 400 Meter (53,55 Sekunden) zu verzeichnen.
Unterstützung vom Publikum
Als Favorit war Mario Kral (Hallesche Leichtathletik-Freunde) im Weitsprung der Männer am Start. Im vergangenen Jahr belegte er
mit 7,92 Metern Platz zwei in der Deutschen Juniorenbestenliste. Doch erst im letzten Versuch (7,53 Meter) konnte er den Wettbe-
werb vor Christian Kaczmarek (SV Schlau.Com Saar/7,36) für sich entscheiden. Dabei wurde er von jungen Fans immer wieder
lautstark angefeuert. Rhythmisches Klatschen unterstützte auch die Männer beim Hochsprung. Dort siegte Marcel Roßberg (Ham-
burger SV) mit übersprungenen 2,08 Meter. Zwar scheiterte er an der aufgelegten Höhe von 2,12 Meter, die einen neuen Pfingst-
sportfestrekord bedeutet hätte, doch auch so verwies er mit seiner sehenswerten Leistung Jan Hase (LG Hannover/2,05) und Jan
Hentel (Hannover 96/2,02) auf die Plätze. “Ich finde es toll, dass bei den Leichtathleten die Aktiven auch für ihre Gegner klatschen
und sie damit anfeuern”, stellte eine Zuschauerin fest und sprach damit ein großes Lob für das faire Verhalten aus. Bei der männ-
lichen Jugend B freute sich Sebastian Hauschild von der LAV Zeven über eine neue persönliche Bestleistung von 1,73 Meter.
Einen Doppelsieg konnte am ersten Veranstaltungstag Oliver Rohwer vom LBV Phönix Lübeck mit nach Hause nehmen. Als
ältester Starter in seinen Wettbewerben sicherte er sich gegen die jüngeren Teilnehmer sowohl im Kugelstoßen (15,60 Meter) als
auch im Diskuswurf (44,63 Meter) den ersten Platz bei den Männern. Richtig Stimmung kam beim Kugelstoßen der männlichen
Jugend A auf. “Die liefern hier ganz großes Kino”, war der Kommentar eines Kampfrichters. Und damit meinte er nicht nur die Er-
gebnisse der beiden Favoriten Eric Millrath (Schweriner Sportclub/18,34 Meter) und Yannik Schaly (Halstenbecker Turnerschaft/
18,02). Mit lauten Rufen und rhythmischem Klatschen motivierten diese sich gegenseitig. Und auch das begeisterte Publikum ju-
belte im Wettbewerb mit und lockte so weitere Zuschauer zu dieser Disziplin. Insgesamt war es ein abwechslungsreicher erster
Veranstaltungstag mit vielen Höhepunkten, gelungenen Qualifikationen für weitere Wettkämpfe und neuen persönlichen Best-
leistungen.
==> Ergebnisse: Pfingstsportfest / NLV+BLV-Meisterschaften Hindernis / BM-Langhürden/Hindernisse NLV-Bezirk Lüneburg
==> Presseberichte: 1. Tag / 2. Tag 
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ZEVENER ZEITUNG vom 27. Mai 2010 
Leichtathleten knacken in Zeven vier weitere Pfingstsportfest-Rekorde

Von Jens Zschiesche
Auch der zweite Wettkampftag auf der Sportanlage an der Kanalstraße bot großen Sport. So gab es erfolgreiche Qualifikationen für
Deutsche Meisterschaften und andere sehenswerte Leistungen. Spannende Auseinandersetzungen lieferten sich insbesondere die
Hindernis- und die 800-Meter-Läufer.
Mit Gesang begann am Sonntag der zweite Veranstaltungstag des 29. Internationalen Pfingstsportfestes auf der Sportanlage an der
Zevener Kanalstraße. Denn unter den insgesamt 85 eingesetzten Kampfrichtern und Helfern war auch Klaus Krieglsteiner, der
seinen Geburtstag in diesem Jahr bei der Gerätekontrolle verbrachte. Dort überprüfte er die von den teilnehmenden Vereinen mitge-
brachten Wettkampfgeräte wie Speer oder Diskus auf die regelkonformen Maße und sorgte so für Chancengleichheit. “Ich habe
schon am gestrigen Tag viel Lob über unsere Kampfgerichte gehört”, sagte Mara Zabel, die erste Vorsitzende der LAV Zeven. Die
professionelle Arbeit an den Wettkampfstätten, gepaart mit dem Bestreben, athletenfreundliche Wettkämpfe anzubieten, gilt als ein
besonderes Markenzeichen dieser Großveranstaltung. Der von Wettkampfleiter Hans-Hermann Neblung perfekt angesetzte Zeitplan,
die reibungslose Umsetzung durch das Platzbauteam um Rainer Dohrmann und die sehr gut besetzten Kampfgerichte trugen maß-
geblich zum Gelingen auch des zweiten Wettkampftages bei. Dass auch die Aktiven und ihre Trainer dies registrieren, gibt unter
anderem eine E-Mail des Verantwortlichen vom HSV an die Veranstalter wieder, der sich für “ein erneut unglaublich tolles Pfingst-
sportfest” bedankte und anmerkte, dass der “am häufigsten gesprochene Satz auf der Rückfahrt war: Gäbe es doch mehr Sport-
feste wie Zeven mit der Organisation und den Teilnehmerfeldern”.
Anna-Lena Freese holt Rekord
Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss für die ersten Zeitvorläufe über 200 Meter. Am Start war dabei auch die B-Jugendliche
Anna-Lena Freese vom FTSV Jahn Brinkum, die eine beeindruckende Vorstellung bot. Am Vortag war sie noch bei der Aufstellung
eines neuen Rekordes über die 100 Meter äußerst knapp gescheitert (wir berichteten in unserer gestrigen Ausgabe), aber nun
unterbot sie mit 24,20 Sekunden die bisherige Rekordzeit von Ruth Sophia Spelmeyer vom VfL Oldenburg (24,75) aus dem Jahr
2006 deutlich. Aus Zevener Sicht war das Abschneiden der 16-Jährigen Sarina Holsten erfreulich. Mit ihrer Zeit von 25,46 Sekunden
belegte sie unter 33 Teilnehmerinnen einen hervorragenden fünften Platz und gleichzeitig erwarb sie mit dieser Leistung ihre zweite
Startberechtigung im Einzel für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Bei den Frauen siegte Ruth Sophia Spelmeyer (VfL
Oldenburg) in 24,48 Sekunden.
LM der Hindernisläufer
Bei den Hindernisläufen aller Klassen wurden auch in diesem Jahr wieder die Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein, Ham-
burg, Niedersachsen und Bremen in Zeven ausgetragen. Die auf Wettkämpfen selten angebotene Disziplin war dadurch stark be-
setzt und wurde zu einem Highlight des Pfingstsportfestes. Die zahlreichen Zuschauer, die sich überwiegend am Wassergraben
platzierten, honorierten die Leistungen mit lauten Anfeuerungsrufen. Einen neuen Pfingstsportfestrekord sicherte sich die B-Jugend-
liche Johanna Schulz vom SC Gut Heil Neumünster. Sie lief auf der 1500-Meter-Hindernisstrecke nach 5:08,90 Minuten über die
Ziellinie. Damit verbesserte sie die sechs Jahre alte Bestmarke von Annika Mallwitz (TuS Wunstorf/5:17,12) beträchtlich. Eine
spannende Auseinandersetzung lieferten sich auch die Männer über die doppelt so lange Distanz. Hier gewann Dirk Schwarzbach
vom TSV Kirchdorf in 9:02,97 Minuten vor Leif Schroeder-Groeneveld vom SC Gut Heil Neumünster (9:03,60). Beide werden bei den
Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen im Juli in Braunschweig erneut aufeinander treffen. Die außer Wertung bei der
weiblichen Jugend A über die 2000-Meter-Hindernis mitlaufende Roswita Schlachte von der LG Weserbergland stellte mit 8:27,66
Minuten in Zeven zudem einen neuen Deutschen Seniorinnenrekord W 55 auf.
Spitzenathleten am Start
Silvio Schirrmeister (Dresdner SC), der Vorjahresbeste der Deutschen Juniorenklasse über 400 Meter Hürden, ist ein häufiger und
gern gesehener Gast in Zeven. Zum einen beeindruckt er durch seine Leistungen, aber auch durch sein sympathisches und offenes
Auftreten. Schon am ersten Wettkampftag war er über 400 Meter am Start, sein Augenmerk richtet sich aber besonders auf die
400 Meter Hürden. Mit seiner ausgefeilten Technik verbesserte Silvio Schirrmeister den Pfingstsportfestrekord von Dirk Riekmann
(THW Kiel) aus dem Jahr 2003 von 51,56 auf 51,38 Sekunden. Damit hält er nun zwei Pfingstsportfestrekorde in Zeven. Denn be-
reits im vergangenen Jahr lief der angehende Sparkassenkaufmann über die 400-Meter-Distanz eine Zeit von 47,10 Sekunden.
An allen Wettkampfstätten gab es zudem immer wieder persönliche Bestleistungen und erreichte Qualifikationsnormen zu bejubeln.
So auch im Dreisprung der weiblichen Jugend A, hier gab es einen Doppelsieg für den TV Langen durch Fenja Hublitz (12,33 Meter)
und Jana Bindzus (11,40). Im Weitsprung der Frauen starteten die beiden Spitzenathletinnen des HSV, Anika Leipold und Sinje
Florczak in die neue Saison. Während Leipold mit 6,03 Meter noch deutlich hinter ihrer Bestmarke von 6,43 Meter zurückblieb,
zeigte sich die Sechs-Meter-Springerin Sinje Florczak mit gesprungenen 5,92 Meter nach längerer Verletzungspause sehr zu-
frieden.
Erfreuliche Zevener Athleten
Erfreulich aus Zevener Sicht waren der Bezirksmeistertitel für Katharina Klose über die 400 Meter Hürden der weiblichen Jugend B
und das Abschneiden von Jens Schmidt über die 200 Meter Hürden der männlichen Jugend A, bei denen er mit 28,21 Sekunden
den ersten Platz belegte. Diese Platzierung erreichte auch Chantal Raas in 29,95 Sekunden über diese Strecke, die zwar keine
offizielle Wettkampfdisziplin ist, als Testlauf von den Aktiven aber gerne angenommen wurde. Tami Gerken (weibliche Jugend B)
und Maximilian Klose (männliche Jugend A) zeigten sich zufrieden mit ihren Ergebnissen über die 800-Meter-Laufstrecke.
Die doppelte Stadionrunde bildet traditionell den Abschluss des Pfingstsportfestes. Und der - trotz der recht späten Abendstunde -
große Andrang belegen die Beliebtheit der 800-Meter-Läufe. Zum einen ist die Sportanlage in Zeven für ihre schnelle Bahn bekannt,
zum anderen sind auch hier die Teilnehmerfelder nach Zeiten und nicht nach Altersklassen zusammengesetzt. Dass dieses Kon-
zept aufgeht, zeigte sich im Lauf der Schnellsten, wo bei den Männern Michael Heidenreich vom OSC Berlin mit 1:51,25 Minuten
knapp vor dem A-Jugendlichen Andreas Lange (LG Reinbek-Ohe/1:51,49) gewann. Andreas Lange, der Erster seiner Altersklasse
wurde, bekam für diese phantastische Zeit die Prämie für einen neuen Pfingstportfestrekord.
Am Ende des diesjährigen 29. Nationalen Pfingstsportfestes war es dann das mit der LAV Zeven befreundete Team Voreifel mit
seinem Trainer Hans-Werner Pütz, das noch einmal für Stimmung sorgte. Denn mit einem Lied und Schlachtrufen verabschiedeten
und bedankten sie sich beim Veranstalter und den Kampfrichtern, bevor es zurück nach Euskirchen ging.
==> Ergebnisse: Pfingstsportfest / NLV+BLV-Meisterschaften Hindernis / BM-Langhürden/Hindernisse NLV-Bezirk Lüneburg
==> Presseberichte: 1. Tag / 2. Tag 
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ALLER ZEITUNG vom 29. Mai 2010 
Injoy-Lauf: Jakobler stellt neuen Streckenrekord auf

Die Streckenrekorde beim Injoy-Lauf von 2004 hatten sich immer wieder als harte Nuss erwiesen. Zumindest die Bestzeit der
Frauen wurde gestern Abend geknackt. Daniela Jakobler meisterte die zehn Kilometer in 39:16 Minuten. Noch schneller war Daniel
Wienbreier vom VfL Wolfsburg. In 32:45 Minuten holte er sich bei der 8. Auflage der Veranstaltung den Sieg. Ein Rekord fiel schon,
bevor die Läufer die Startlinie überquert hatten. 280 Teilnehmer - “so viele wie noch nie”, freute sich Organisator Hans-Günter Wolff
vom VfB Fallersleben. Im Rahmen des Gifhorn-Wolfsburger Laufcups markierte der Injoy-Lauf in diesem Jahr die sechste Etappe.
Die beiden Gesamtführenden Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg) und Jana Zilich (VfB Fallersleben) mussten zwar beide passen,
verteidigten aber dennoch ihre Spitzenpositionen. Auch weil die Läufer, die außer Konkurrenz starteten, gleich die ersten sechs
Plätze unter sich ausmachten. Wienbreiers Siegerzeit lag 26 Sekunden über dem Rekord von Sascha Diehr. Aber, so Wolff: “Eine
Zeit unter 33 Minuten hatten wir lange nicht mehr. Überhaupt war es eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der auch das
Wetter mitspielte.” Bei den Frauen wurde Jakobler, die für die LG Wedel/Pinneberg startet und aktuell achtbeste Marathonläuferin
Deutschlands ist, ihrer Favoritenrolle gerecht. So wurde erstmals seit 2004 wieder die Sonderprämie für den Streckenrekord fällig.
Beachtliches leistete auch der zehnjährige Luca Ponto. Als jüngster Teilnehmer lief er die Strecke in 47:25 Minuten.
==> Ergebnisse (vorerst nur Lauf-Cup) 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 31. Mai 2010 
Rekord: 3631 Teilnehmer beim Matjeslauf
Leichtathletik: Georg Diettrich siegte über die Zehn-Kilometer-Distanz bereits zum siebten Mal

Diesen Artikel finden Sie hier (PDF / 407 KB)
==> Ergebnisse  
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 31. Mai 2010
Triathlet auf dem Siegerpodest
Stefan Bölke gewinnt 28. Abendvolkslauf des MTV Wilstedt über 10 000 Meter

Von Reiner Tienken
Wilstedt. Bei der 28. Auflage zeigte sich: Der Abendvolkslauf ist attraktiver denn je, zieht die Massen an. Ausrichter MTV Wilstedt
erzielte mit 4267 Teilnehmern eine neue Bestmarke. Christina Wilkens (Visselhövede) lag in der Frauen-Hauptkonkurrenz über
10 000 Meter vorn, Stefan Bölke (Bremen) im Männer-Hauptlauf. Triathlet Bölke stahl der Konkurrenz im Hauptlauf der Männer die
Schau. Er zehrte im Ziel von einem Vorsprung von 14 Sekunden vor dem Gewinner der jüngeren Jahrgangswertung, Oliver Weinrich
in der Siegerzeit von 33:24 Minuten. "Das ist das Schnellste, was ich in diesem Jahr bisher gelaufen bin", freute sich Stefan Bölke
kurz nach seiner Zieleinkunft.
Sieger freut sich über Jahresbestzeit
Der Erfolg kam nicht ganz von ungefähr, hatte der Bremer Extremsportler doch zuvor den Duathlon in Hatten bei Oldenburg für sich
entschieden. "Die Bedingungen sind top. Die Atmosphäre ist toll", sprudelte es aus dem 41-jährigen Stefan Bölke nach dem Sieg
beim 28. Abendvolkslauf heraus. Christina Wilkens (Visselhövede) landete nach 37:57 Minuten bei den Frauen als Erste im Ziel.
Der MTV Wilstedt präsentierte nach 1997 (damals kam die 144-fache Fußball-Nationalspielerin Doris Fitschen) erstmalig wieder
eine Frau an der Startschuss-Pistole. Carolin Nytra schickte die Läuferinnen und Läufer über 5000 und 10 000 Meter auf die Strecke
durch die Straßen des 2000-Seelen-Dorfes. Die 25-jährige Leichtathletin vom TuS Komet Arsten, die auf nationaler und internatio-
naler Ebene im Hürdenlauf schon viele Erfolge feierte, zeigte sich vom Drumherum und Flair des Abendvolkslaufes rundherum be-
geistert. "Die Stimmung und Atmosphäre finde ich großartig", sagte Carolin Nytra ins Mikrofon von Stadionsprecher Heinz Cordes.
Die Vorzeigeathletin des Bremer Lauftreffs wurde erst am Samstag beim Leichtathletik-Meeting in der Hansestadt für ihre 12:91
Sekunden über 100 Meter Hürden mit Komplimenten überschüttet.
Die Teilnehmer stellten beim 28. Wilstedter Abendvolkslauf ihr Leistungsvermögen über 1000, 5000 und 10000 Metern unter Beweis.
"Alle Läufer freuen sich. Nicht zu warm. Nicht zu kalt", zog Stadionsprecher Heinz Cordes zufrieden Bilanz über die äußeren Be-
dingungen rund um die Sportanlage des MTV Wilstedt.
Tetjus Pape hielt die Konkurrenz beim Mini-Lauf der Jungen über 1000 Meter auf Distanz (Siegerzeit: 3:22 Minuten). Der Nach-
wuchsläufer des MTSV Selsingen war sich nicht zu schade dafür, anschließend noch beim 5000-Meter-Lauf ebenfalls an den Start
zu gehen. Fiona John (Bremen) hatte bei den Mädchen die Nase vorn (Siegerinnenzeit: 4:04 Minuten).
Robert Schröder entschied den Lauf über 5000 Metern zu seinen Gunsten. Der Läufer von OT Bremen erreichte nach 16:12 Minuten
den Zielbereich. "Das Problem sind die Fackeln am Weg", fühlte sich Robert Schröder vom Geruch der Wegweiser in seiner Leist-
ung leicht beeinträchtigt. Der Zieleinlauf entschädigte den Läufer mit Sonnenbrille. "Auf den letzten Metern wird man getragen von
den Zuschauern", so Siegerläufer Robert Schröder nach seinem Erfolgserlebnis. Bei den Frauen verwies Franziska Schröder (FTSV
Brinkum) ihre Mitläuferinnen auf die Plätze (Siegerinnenzeit: 19:30 Minuten).

WÜMME ZEITUNG vom 31. Mai 2010
Mit der Stoppuhr im Nacken noch Zeit für La Ola
Abendvolkslauf "Wilstedt bei Nacht" verbucht neue Rekordbeteiligung: 4271 Läuferinnen und Läufer kommen ins Ziel

Von Johannes Kessels
Wilstedt. Was ein geübter Sportler ist, der hat auch bei einem Zehn-Kilometer-Lauf noch genügend Kondition, um sich beim Laufen
zu unterhalten. Aber Hunger bekommt man wohl doch, wenn man zweimal quer durch das Dorf trabt. Das konnten zumindest die
Gäste des Abendvolkslaufs "Wilstedt bei Nacht" annehmen, die sich auf dem Weg von einem der Parkplätze im Ort zum Sportplatz
des MTV Wilstedt auf die Strecke der Läufer verirrt hatten. Die Aktiven unterhielten sich beim Dauerlauf auch über Nahrhaftes.
4271 Teilnehmer hatten sich beim Stadion eingefunden, womit die Rekordzahl vom vergangenen Jahr noch einmal um zehn über-
boten wurde. Gestartet wurde beim großen Wilstedter Volkslauf in drei Gruppen. Als erste waren die Kinder an der Reihe, deren
Mini-Lauf über 1000 Meter führte. Es folgten die Jogger, die einmal die fünf Kilometer lange Runde durchs Dorf absolvierten, und
dann schoss die Bremerin Carolin Nytra vom TuS Komet Arsten, dreimalige deutsche Meisterin über 100 Meter Hürden, den Haupt-
lauf an - der führte zweimal durch ganz Wilstedt. Die Strecke war die gleiche wie in den Vorjahren, aber die Parkplätze mussten in
diesem Jahr verlegt werden, da, wie Heiko Lundt, der Leiter der Lauftreff-Sparte des Männerturnvereins, erklärte, die bisher genutz-
ten Wiesen bei den Wilstedter Olivenöl-Abholtagen von Reisebussen ruiniert worden sind.
So gerieten einige Ortsfremde, als sie versuchten, das Stadion zu Fuß zu erreichen, unversehens auf die Laufstrecke und konnten
dort live miterleben, worüber sich die Dauerläufer während ihrer Sportausübung so unterhalten - im Richtweg beispielsweise ging es
um "Sättigungsbeilagen". Tierisch ernst genommen wurde die Lauferei offenbar nicht: Vor dem China-Restaurant an der Haupt-
straße hatte die Sambagruppe "Samba La Moor" aus Pennigbüttel Position bezogen, und die Sportler fanden im Vorbeilaufen noch
genug Zeit und die nötige Puste, zu ihren Schlagzeugrhythmen La Ola, die Welle, zu machen.
Trotzdem waren die ersten Leichtathleten schon nach etwas mehr als einer einer halben Stunde im Ziel. Als Erster lief Stefan Bölke
vom Universitätstriathlon Löwen Bremen ein, und zwar in der Rubrik "Männer, ältere Jahrgänge". Er hatte für die zehn Kilometer
33:24 Minuten gebraucht und war damit 14 Sekunden schneller als Oliver Weinrich vom Verein OT Bremen, der Sieger der jüngeren
Jahrgänge.
Bei den Joggern siegten Franziska Schröder und Robert Schröder, bei den Kindern liefen Fiona John und Tetjus Pape als Erste
über die Ziellinie, bei den Frauen im Hauptlauf Christina Wilkens und Silke Siemsen. Silke Siemsen lief bei den Seniorinnen - "Ich
werde ja auch bald 40", erklärte sie, doch mit 41:04 Minuten unterbot sie ihre Zeit aus dem Vorjahr um 1:46 Minuten. Während des
Laufens hatte sie zwar keinen Überblick, an welcher Stelle sie gerade lag, aber mit ihrem GPS-gesteuerten Zeitmessgerät konnte
sie ständig ihren Schnitt erkennen. Vom schönen Dorf Wilstedt hat Silke Siemsen dagegen kaum etwas gesehen. "Beim Laufen
habe ich immer einen absoluten Tunnelblick", erklärte sie. Aber die Fackeln am Wegrand hat sie wahrgenommen. "Wilstedt bei
Nacht" biete ein sehr schönes Flair, findet sie. Platt sei sie nach zehn Kilometern überhaupt nicht gewesen, sagte die 39-Jährige,
im Gegenteil, voller Adrenalin, so dass sie vor der Siegerehrung auslaufen musste. Aber sie läuft ja auch vier- bis fünfmal die Woche
15 bis 20 Kilometer, oft von ihrer Arbeitsstelle in der Bremer Innenstadt nach Hause in Oberneuland, natürlich mit Umwegen, damit
es sich lohnt: durch die Wallanlagen und den Bürgerpark nach Kuhsiel und dann über den Hodenberger Deich nach Oberneuland.
Man kann tatsächlich durch eine Großstadt laufen und dabei kaum mit dem Autoverkehr in Berührung kommen; das hat sie fest-
gestellt.
Als die Sieger geehrt waren, hieß es mal wieder ganz oft "Oooh" und "Aaah", wie es sich bei Feuerwerken nunmal gehört. Stadion-
sprecher Heinz Cordes machte das Echo, manchmal aber auch Zusatzbemerkungen. Von diesem Feuerwerk hätten auch die
Tarmstedter noch etwas, meinte er, die müssten eigentlich beim Verlassen des Geländes noch einen Euro an der Kasse abgeben.
Sie wurden dann aber doch kostenlos herausgelassen, ebenso wie alle Übrigen, und die drei Bestplatzierten jedes Laufes sogar
reicher als bei der Ankunft. Sie erhielten nämlich sehr nützliche Preise: Handtücher, Rucksäcke, Olivenöl und Honig, denn Laufen
macht bekanntlich hungrig.
==> Ergebnislisten wird es wie üblich aus Wilstedt nicht geben ! 
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SALZGITTER ZEITUNG vom 31. Mai 2010 
Stiftungslauf soll zur Tradition werden
Studenten der Ostfalia nutzen Sparkassenlauf um den Salzgittersee zu eigener Meisterschaft

Von Günter Schacht
Lebenstedt. Der Sparkassen-Stiftungslauf, der zum vierten Mal stattfand, soll eine feste Einrichtung werden. Das versprach
Landessparkassen-Direktor Joachim Grzescik dem Geschäftsführer der Bürgerstiftung, Jens Flügge, und Organisationsleiter
Clemens Löcke. "Der Lauf ist gewachsen. Die Zusammenarbeit mit dem Organisationsteam war hervorragend", begründete
Grzescik die Zusage, auch dir fünfte Auflage des Laufes im kommenden Jahr zu unterstützen.
Buntes Rahmenprogramm
Eine schlagkräftige Truppe hatte Clemens Löcke um sich geschart. Bis auf das letzte Detail war der Ablauf geplant, und die Ver-
anstaltung lief ohne Schwierigkeiten ab. Für die über 300 Starter und die ebenso vielen Zuschauern wurde mit den Auftritten der
Cheerleader des MTV Lichtenberg, dem Start von über 250 Brieftauben, einem Sportler-Flohmarkt sowie dem erstmalig durchge-
führten Lauf für Inliner genügend Unterhaltung geboten. Die Laufkids, die Chili-Schoten des Jugendtreffs Chillhouse aus Lichtenberg
behaupteten sich vor dem Start an der rechten des Läuferfeldes. Ohne jeglichen Respekt starteten die Schützlinge des Trainertrios
Sandra Roubrocks, Jörg und Sven Alex gegen die erwachsenen Starter in die erste Kurve. Der Kontakt zur Spitze riss jedoch mit
den kürzeren Schritten schnell ab. Der Organisator und Vorsitzende des Kreissportbundes, Clemens Löcke, bedankte sich an-
schließend bei seinen über 30 Helfern, der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenberg, dem Arbeiter Samariter Bund und dem Paritätischen
Wohlfahrtsverband für Unterstützung. Dank erhielt Dr. Ottmar Dyck, der eine große Studentengruppe zur eigenen Ostfalia-Lauf-
meisterschaft um den Salzgittersee animierte.
Als Sieger standen auf Podest: Shorty Lauf über 1,2 Kilometer (km): Sieger Schülerinnen: Jasmin Akilic und Schüler: Tizian
Sosnowicz. Eine Runde (5,4 km): Frauen: Karin Heinrich und Männer: Emanuel Schoppe. Zwei Runden (10,8 km): Frauen Ines
Rahmlow und Männer: Gunnar Isensee. - Staffel 5 x 1,2 km: LG Braunschweig II. Walking( 5,4 km): Frauen: Liliane Tennert und
Männer: Johannes Woll. Ostfalia-Laufmeisterschaft: Studentinnen: Ricarda Feurer und Studenten: Tim Lorenschat.
==> Ergebnisse 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 31. Mai 2010 
Emanuel Schoppe siegt gleich dreimal
Starker Regen und eine matschige Strecke erschweren den Läufern den Ilseder Volkslauf

Von Dörte Herfarth
Insgesamt 452 Walker, Hobbyläufer und Leistungssportler gingen beim Ilseder Volkslauf, der erstmals in Groß Ilsede stattfand, an
den Start. Aufgrund der schlechten Wetterprognosen kamen viele Läufer nicht. Einige Kurzentschlossene füllten jedoch die Lücken
auf. Die Sportler hatten es aufgrund des starken Regens mit einer teils sehr matschigen Strecke zu tun, die einen optimalen Lauf
nur schwer möglich machte.
Emanuel Schoppe (MH) von der Salzgitter AG lief über die 10 000 m nach 38:07,2 min als Erster ins Ziel. Bei den Frauen über die
gleiche Strecke siegte Ilka Friedrich (W30), ebenfalls von der Salzgitter AG, in einer Zeit von 46:33 min vor Ulla Hornbostel (W50)
von der LG Peiner Land (46:49 min). Beim 1000 Meter-Lauf der Schüler war Leander Pohl (MJ) von der Realschule Groß Ilsede am
schnellsten. Er überlief nach 3:39 min die Ziellinie. Nur drei Sekunden später sicherte sich Sören Schöllgen (MSA), ebenfalls von
der Realschule Groß Ilsede, den zweiten Rang. Bei die 1000 m bei den Schülerinnen siegte Katharina Rack (WSA) von der SG
Solschen nach 3:45 min. Angelina Meyer (WSC) von der VT Groß Ilsede benötigte für die Strecke 4:11 min.
Emanuel Schoppe siegte auch über die 5000 m. Dabei benötigte er eine Zeit von 19:50 min. Bei den Frauen gewann Cynthia
Minnich (WJ) von Arminia Vöhrum in 23:57 min. Mit seinem dritten Sieg war Emanuel Schoppe der wohl erfolgreichste Läufer an
diesem Tag, denn auch über die 3000 m sicherte er sich den Sieg (11:20 min) vor Daniel Drost von der Realschule Groß Ilsede
(MJB; 11:42 min). Katharina Rack (MSA) von der SG Solschen war nur unwesentlich langsamer. Mit einer Zeit von 12:03 min sich-
erte sie sich den Sieg vor Anke Gardewin (WH) vom Lauftreff Ilsede/Lahstedt (12:37 min) und Nina Cramm (WH) von der LG Peiner
Land mit 12:46 min. Neben den Läufern gingen auch etliche Walker auf die Strecke. Günter Rodenberg (M 40, vereinslos) bewäl-
tigte die 5000 m am schnellsten. Er erreichte eine Zeit von 35:15 min. Bei den Frauen setzte sich Karin Eulerich (W50) von einem
privaten Peiner Lauftreff gegen die Konkurrenz durch. Sie kam nach 39:16 min ins Ziel. Ein ausführlicher Bericht sowie weitere Er-
gebnisse folgen.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 31. Mai 2010 (Zwei Artikel)
Streckenrekorde purzeln im Doppelpack
Leichtathletik Thomas Bartholome gewinnt Zehn-Meilen-Lauf - Fakja Hofmann schnellste Frau

Von Christoph Bähr
Großenkneten. Die zehn Meilen, umgerechnet 16,09 Kilometer, war er in vollem Tempo durchgelaufen, doch hinter der Ziellinie
wurden Thomas Bartholomes Knie plötzlich weich. Völlig ausgepumpt stützte sich der siegreiche Läufer vom TSV Kirchdorf auf
seine Oberschenkel, vergaß fast sich von den Zeitnehmern registrieren zu lassen. Rainer Beewen, Organisator des Zehn-Meilen-
Laufs, eilte Bartholome zu Hilfe und nach einigen Minuten war der Kirchdorfer wieder guter Dinge. Erst jetzt realisierte Bartholome,
dass er nicht nur seinen Vorjahressieg in Großenkneten wiederholt hatte, sondern auch einen neuen Streckenrekord gelaufen war.
Fünf Minuten Vorsprung
In 53:02 Minuten legte Thomas Bartholome die Strecke am Sonnabend zurück. Erst fünf Minuten nach dem Sieger erreichten die
nächsten Läufer den Zielbereich am Großenkneter Markt: Oliver Theilmann (1. TCO “Die Bären”) wurde in 58:24 Minuten Zweiter.
Lokalmatador Udo Menkens (TSV Großenkneten) erreichte in 58:51 Minuten den dritten Platz.
Bei den Frauen bekamen die zahlreichen Zuschauer ebenfalls einen neuen Streckenrekord geboten: Fakja Hofmann (LG Telis
Finanz Regensburg) lief nach 1:00:36 Stunden lächelnd über die Ziellinie. Die Strapazen des Laufs waren der 30-Jährigen nicht
anzusehen: Statt zu verschnaufen joggte sie gleich weiter zum Parkplatz, um sich eine Trainingsjacke überzuziehen. Zweitbeste
Frau wurde Veronika Werner (TuS Ofen) in 1:10:23 Stunden vor Anita Ehrhardt aus Oldenburg (1:12:23 ). Sowohl Thomas Bartholo-
me als auch Fakja Hofmann sind eigentlich Marathon-Spezialisten. Der Großenkneter Zehn-Meilen-Lauf war für die beiden Sieger
eine Trainingseinheit. “Solche 16-Kilometer-Läufe sind als Tempodauerläufe eine gute Vorbereitung für Marathonläufer. Man kann
über die ganze Strecke Vollgas geben”, erklärte Bartholome.
Abwechslung zum Training
Auch für Fakja Hofmann war der Lauf über zehn englische Meilen eine Übungseinheit: “Das war eine schöne Abwechslung zum
normalen Training. Und so ein Sieg bringt natürlich auch Anerkennung”, freute sich Hofmann, die in Bremen lebt. Erst vor rund drei
Wochen war sie in Mainz Deutsche Vizemeisterin im Marathon geworden. Ein Selbstgänger sei der Zehn-Meilen-Lauf für die
Spitzenathletin dennoch nicht gewesen: “Es gibt keine leichten Wettkämpfe. Man muss immer sein Bestes geben.” Dass Thomas
Bartholome sein Bestes gegeben hatte, war nach dem Zieleinlauf für jeden zu sehen: “Da war ich erstmal platt. Die Luft war heute
ziemlich trocken”, erklärte der Kirchdorfer. Er hatte von vornherein einen neuen Streckenrekord angepeilt: “Wenn ich hier starte,
muss ich auch angreifen.” Die Strecke sei jedoch sehr anspruchsvoll gewesen: “Am Anfang läuft man fast nur bergab. Im Wald war
es dann etwas rutschig. Insgesamt ist es ein schöner, abwechslungsreicher Landschaftslauf”, stellte Bartholome fest.
So wie der Sieger hätten zahlreiche Starter den Zehn-Meilen-Lauf gelobt, berichtete Organisator Rainer Beewen erfreut. “Die Stimm-
ung war gut, das Wetter hat mitgespielt, und es gab außergewöhnliche sportliche Leistungen zu sehen. Ich bin zufrieden”, bilan-
zierte er. Nur etwas mehr Teilnehmer hätte Beewen sich gewünscht: “Insgesamt waren 400 Läufer dabei. Ich hatte auf 500 gehofft,
aber vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.”

Mädchen zeigen den Jungen die Hacken
Leichtathletik: Vier Läuferinnen im Schülerlauf vorne - Hülskamp stellt Rekord auf

Großenkneten
. Es war der Tag der Streckenrekorde in Großenkneten. Nicht nur im Zehn-Meilen-Lauf gab es am Sonnabend zwei
neue Bestzeiten, auch im Jugendlauf über sechs Kilometer stellte Andreas Hülskamp (BV Garrel) in 20:30 Minuten einen neuen
Rekord auf. “In allen Läufen wurden überragende Leistungen gezeigt. Das freut mich ganz besonders”, sagte Organisator Rainer
Beewen. Hinter Hülskamp erreichte dessen Garreler Vereinskollege Michael Majewski als Zweiter in 21:07 Minuten das Ziel. Dritter
wurde Georg Friesen (Graf-von-Zeppelin-Schule) in 25:00 Minuten. Beste weibliche Starterin war Kerstin Reich (SV Friedrichsfehn)
in 31:53 Minuten vor Katarzyna Zmojda (Gymnasium Suprasl, 32:26) und Angelina Langhorst (LT Bramstedt, 34:13). Zmojda starte-
te zusammen mit ihren 44 Mitschülern des polnischen Sportgymnasiums beim Jugendlauf. Die Jugendlichen aus der Großenkneter
Partnergemeinde Suprasl sind Gäste des Ahlhorner Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums.
Beim Fitnesslauf über sechs Kilometer lag Mark Schmitt (TSV Großenkneten, 21:56 Minuten) vorne. Es folgten Andreas Ritzenhoff
(Oldenburg, 23:35) und Heinrich Müller (ESV “Tri-Team”, 24:49). Schnellste Frau war Bettina Brack (BV Garrel, 27:00 Minuten) vor
Agnes Reiher (TuS Eversten, 28:52) und Heide Neefe (SW Oldenburg, 28:55).
Für einen guten Zweck gingen in Großenkneten die jüngsten Läufer beim Bambini- und Schülerlauf auf die Strecke. Ihre Startgelder
werden dem Kinderhilfswerk Unicef gespendet. Kuriosität beim Schülerlauf über 2000 Meter: Vor dem ersten Jungen liefen vier
Mädchen ins Ziel. Schnellste war Carolin Benkendorf (TSV Großenkneten, 7:22 Minuten) vor Ina Marlen Rawe (SV Nortrup, 7:29)
und Inken Deepe (TSV Großenkneten, 7:37). Bei den Jungen gewann Jan Fischer (TSV Großenkneten, 7:48 Minuten) vor seinem
Vereinskameraden Sören Willers (7:52) und Thore Schlesinger (Grundschule Großenkneten, 7:52).
Unter den Anfeuerungsrufen zahlreicher Eltern lag im Bambinilauf über 1000 Meter Mats Kämper (Grundschule Großenkneten, 4:05
Minuten) vorne. Zweiter wurde Marek Horand (TSV Großenkneten, 4:10), Dritter Fynn Grotelüschen aus Wildeshausen (4:11). Bei
den Mädchen siegte Tsianina Langhorst (Schule Halmer Weg Bremen, 4:20 Minuten) vor Lara Röhrke (Grundschule Großenkneten,
4:35) und Leonie Wessels (Grundschule Großenkneten, 4:57). Einen Sonderpreis als jüngste Teilnehmerin erhielt außerdem die
dreijährige Lotta Böttcher vom TSV Großenkneten. Der älteste Teilnehmer in Großenkneten war übrigens der Oldenburger Hermann
Karl Harms (89. im Zehn-Meilen-Lauf) mit 70 Jahren. “Das zeigt die Bandbreite unserer Veranstaltung”, freute sich Rainer Beewen.
Der Organisator zeigte sich mit dem Zuschauerzuspruch ebenfalls zufrieden: “Wir konnten einige Besucher anlocken - auch durch
unser gutes Rahmenprogramm.” Für Unterhaltung sorgten die Wildeshauser Sambagruppe “acompasso” sowie die Turngruppe
“Lovely Fairies” und die Tanzgruppe “Ladylike” aus Großenkneten. Die Johanniter-Jugend Ahlhorn bot zudem Kistenklettern für
Kinder an.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 31. Mai 2010 (Von Olaf Kelterborn)
Eine EM-Quali, neun Meetingrekorde und ein Rückwärtsweltrekord
Die zahlreichen Zuschauer auf Platz 11 am Weserstadion konnten beim 8. Leichtathletikmeeting “Run for Help”, welches am ver-
gangenen Samstag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad ausgetragen wurde, viele Spitzenleistungen
und eine überragende Lokalmatadorin Carolin Nytra bewundern. Gleich bei ihrem Saisoneinstieg gelang es der Hürdensprinterin vom
Bremer LT, die Qualifikationsnorm zu den Europameisterschaften, die Ende Juli in Barcelona stattfinden, zu unterbieten. Im Vorlauf
der 100m Hürden blieb Nytra trotz Gegenwind in 12,91sec deutlich unter der geforderten Zeit von 13,00sec. Im Finale ließ sie an-
schließend noch einmal sehr gute 13,02sec folgen und zeigte sich sichtlich zufrieden: “Es ist jedes Jahr wieder schön hier in
Bremen zu laufen, da mir sehr oft schon, wie heute, ein toller Jahresauftakt geglückt ist. Ich blicke nun optimistisch nach vorne,
denn mein Ziel ist ganz klar der Endlauf in Barcelona.” Auf Rang zwei sprintete eine weitere Deutsche Topathletin. Nadine Hilde-
brand überquerte die Ziellinie nach 13,29sec.
Die zweite Bremerin mit Ambitionen auf die Europameisterschaften, Jonna Tilgner, ging in diesem Jahr erstmals beim Werder-
Meeting an den Start und gewann ihr 400m Hürden Rennen in 57,79sec. “Bis zur 7. Hürde lief es wirklich klasse und ich war so
schnell wie im letzten Jahr bei den Deutschen Meisterschaften. Aber dann war mein Akku auf einmal etwas leer, der Wind kam ein
bisschen und es ging nicht mehr so gut vorwärts, somit ist die Zeit, die am Ende steht, für mich noch nicht zufriedenstellend, aber
es war heute auch eher ein Wettkampf zur Rhythmusfindung und der war bis zur 7. Hürde schon wie erwünscht” so Tilgner nach
dem Rennen.
Bei den Männern überzeugten ganz besonders die Sprinter. Über 100m blieben im Finale gleich drei Sprinter unter der 11 Sekunden
Grenze. Als Erster lief der Jamaikaner Ryan Shields in 10,56sec ins Ziel, dicht gefolgt von Aziz Zakari aus Ghana, der sich mit
erzielten 10,59sec nur hauchdünn geschlagen geben musste. Der zweitschnellste Deutsche Sprinter Stefan Schwab, der mit einer
persönlichen Bestleistung von 10,19sec anreiste, erreichte in Bremen mit 10,78sec den dritten Platz. Über 200 Meter setzte der
100m Sprintsieger Ryan Shields einen weiteren Glanzpunkt. In 21,08sec lief der Jamaikaner so schnell wie noch kein anderer
Sprinter in den letzten sieben Jahren “Run for Help”. Einen weiteren Meetingrekord stellte Pascal Nabow von der SC Rönnau 74
über 400m auf. Der 21-jährige Sprinter aus Schleswig Holstein lief die Stadionrunde in 47,02sec und distanzierte damit seine
Konkurrenten Alexander Juretzko (48,29sec) und Maximilian Grüttner (49,77sec) um einige Meter. Den Hürdensprint der Männer
über die 110m gewann Helge Schwarzer vom Hamburger SV in 13,78sec und wiederholte damit seinen Vorjahressieg. Auf der
längeren Hürdenstrecke von 400 Metern siegte Sven Kösters aus Papenburg in 54,61sec vor dem Werderaner Christian Siegmund,
der eine Zeit von 54,88sec erreichen konnte.
Als absolutes Highlight in diesem Jahr galt, neben den traditionell gut besetzten Sprintdistanzen, der Hochsprung der Männer. Und
dieser Wettbewerb sollte den Erwartungen auch gerecht werden. Gleich fünf Springern im Feld gelang es die Höhe von 2,10m zu
überwinden. Den ersten Platz mit übersprungenen 2,22m konnte letzten Endes Kabelo Kgosiemang aus Botswana für sich ver-
buchen. Direkt hinter ihm erzielten Karim Lotfy aus Ägypten (2,18m) auf Rang 2 und Sebastian Kneifel aus Leverkusen (2,14m) auf
Platz 3 ebenfalls tolle Leistungen.
Auch Werders Nachwuchsathleten nutzten beim außerordentlich gut besetzten Meeting die Chance sich mit der starken Konkurr-
enz zu messen und stellten zahlreiche persönliche Bestleistungen auf. So gelang unter anderem Yvonne Jungen auf der 400m
Hürden Distanz mit ihrer Zeit von 64,82sec die Qualifikation zu den Deutschen Jugendmeisterschaften, die Anfang August in Ulm
ausgetragen werden. Niclas Aleff (mJA), Max Hentschel (mJA) und Sergej Denhof (mJB), die ebenfalls alle auf der 400m Hürden
Strecke am Start waren, verbesserten allesamt ihre persönlichen Bestmarken. Aleff kam nach 55,82sec ins Ziel, Hentschel lief
57,36sec und Denhof konnte sich mit 57,19sec in die Ergebnisliste eintragen. In der weiblichen Jugend B zeigte Linda Krevert mit
neuen Bestleistungen über 100m und im Hochsprung, dass mit ihr nach den hartnäckigen Fußproblemen in den vergangenen
Wochen, dass mit ihr wieder zu rechnen ist. Über 100m bleib die Uhr nach 12,72sec stehen und im Hochsprung gelang der talen-
tierten Nachwuchsathletin eine Höhe von 1,57m. Ebenfalls im Hochsprung konnte sich Fabian Netzlaff, in der Altersklasse der
Schüler A, verbessern. Er übersprang 1,54m und fährt damit optimistisch zu den Landesmeisterschaften im Blockwettkampf am
kommenden Wochenende, wo er die Qualifikationsnorm zu den Deutschen Meisterschaften anstrebt.
Für eine außergewöhnliche Aktion sorgte eine 4 x 200m Staffel des SV Werder, die den bestehenden Weltrekord im Rückwärts-
laufen, der bei 2:40,85min stand, brechen wollte. In der Besetzung Olaf Kelterborn, Philipp Arlt, Hauke John und Bela Renk liefen
die vier Grün-Weißen schnell und sicher die zwei Stadionrunden und konnten im Ziel, wo die Zeit bei 2:29,62min stehen blieb, einen
neuen Weltrekord bejubeln.
Neben den sportlichen Höhepunkten galt es auch in diesem Jahr, getreu dem Motto des Leichtathletikmeetings “Run for Help”, eine
möglichst hohe Spendensumme für karitative Zwecke zusammen zu bekommen. Dabei wurden gute Leistungen der Athleten mit
Spendengeldern honoriert. Je schneller oder höher die Athleten des “Run for Help” liefen oder sprangen, desto höher war die
Spendensumme. Auf diese Art und Weise konnten in den vergangenen sieben Jahren bereits mehr als 35.000 € an karitative
Zwecke gespendet werden. In diesem Jahr gingen sämtliche Einnahmen der Veranstaltung an “ShelterBox”. Gegründet wurde
“ShelterBox” im Jahr 2000. Seitdem hilft ShelterBox immer dort, wo Menschen über akute Ersthilfe hinaus längerfristig humanitär
versorgt werden müssen, bis die ursprüngliche Infrastruktur wieder hergestellt ist. Mit den grünen “Shelterboxen” (Überlebenskisten)
ist es gelungen, das Notwendigste zum Überleben in einer praktischen Kiste zusammenzupacken, so dass die Opfer schnell und
effektiv mit dem Allernötigsten versorgt werden können. Jede Überlebenskiste enthält mehr als 150 Einzelteile und kann damit zehn
Personen für etwa sechs Monate versorgen. Auf diese unkonventionelle Art und Weise konnte z.B. zahlreichen Familien in Haiti
geholfen werden.
“Die Leistungen der Athleten waren in diesem Jahr außerordentlich stark. Das bisher beste Teilnehmerfeld wurde den Erwartungen
in nahezu jeder Disziplin gerecht und sorgte mit insgesamt neun neuen Meetingrekorden und zahlreichen weiteren tollen Leistung-
en für eine Spendensumme von 3.000 €, womit vier neue Shelter Boxen finanziert werden können”, so Meetingdirektor Philipp
Mehrtens.
==> Ergebnisse 
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STADER TAGEBLATT vom 5. Juni 2010  
Sommer - Pünktlich zum Spargellauf 
Mehr als 300 Kilogramm Spargel für das Team Volksbank Fredenbeck-Oldendorf - Siegermannschaft kommt aus
Buxtehude

Buxtehude
. Die Sonne meinte es gut mit den rund 900 Hobby-Läufern, die bei der sechsten Auflage des Deinster Spargellaufs an
den Start gingen. Sommerliche Temperaturen ließen am Freitagabend die Stimmung steigen und sorgten auch für gute Ergebnisse
bei den ambitionierteren Mannschaften. Als erstes Fünferteam waren die Buxtehuder Triathleten nach 1:49:40 Stunden im Ziel.
Sportlich gewonnen hat die Staffel mit Erk Heinßen, Thomas Gerlach, Olaf Hadler, Jens Mankopf und Ingo Schröter. Mit Top-Zeiten
absolvierten die Läufer jeweils den 5,5 Kilometer langen Rundkurs rund um den Spargelhof Werner in Deinste. Den größten Gewinn
nach Hause nehmen aber durften fünf Kollegen von der Volksbank Fredenbeck-Oldendorf. Ihr Gewicht wurde am Ende dank Losent-
scheid in Spargel, Schinken, Kartoffeln, Erdbeeren und Co. aufgewogen. Mehr als 300 Kilogramm kamen so zusammen. Da drei
Teams der Volksbank Fredenbeck-Oldendorf am Start waren, dürfte das Aufteilen leicht gefallen sein.
Die beste Frauenmannschaft bei der vom VfL Stade sportlich und von der Volksbank Stade-Cuxhaven, dem Wohlfühlhaus Mohr in
Dollern, der Gesundheitskasse AOK und dem TAGEBLATT unterstützten Breitensportveranstaltung war ebenfalls ein Triathlonteam.
Tanja Hahn als Schlussläuferin konnte mit der Gesamtzeit von 2:12:04 Stunden Platz 17 sichern. Die schnellsten Jüngsten waren
die “Einohrläufer” Jona Wilke, Tom Peters, Aaron Sievers, Marvin Vollmers und Lukas Höft als Jugendstaffel (Platz 21, 2:12:57).
Auch das TAGEBLATT hatte ein Team am Start. Mirja Martens, Christoph Stukenbrock, Karsten Wisser und Chefredakteur Wolf-
gang Stephan hatten sich allerdings einen richtigen Lauf-Crack “eingekauft”, um am Ende in 2:20 Stunden Platz 43 zu belegen:
Peter Smolinski ging als TAGEBLATT-Startläufer auf die Strecke und kam zeitgleich mit Carsten Kröger vom VfL Stade nach nur
rund 20 Minuten wieder in die Wechselzone. 
==> Ergebnisse 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 5. Juni 2010 (Zwei Artikel)
Eine ganze Stadt auf den Beinen
Von Christian Schiebold
Die Braunschweiger Innenstadt war gestern Abend fest in Läuferhand: 8880 Sportler gingen beim 24. MTV-Nachtlauf auf die
Strecke - so viele wie nie zuvor. Für einen Großteil der Starter waren Zeiten und Platzierungen allerdings zweitrangig. Dabei sein
war alles. Der frühe Vogel fängt den Wurm - das Motto galt gestern Abend beim Nachtlauf nicht nur für die an den Start gegangenen
Läufer. Auch die Zuschauer mussten sich sputen. Denn wer einen guten Platz in einer der Kneipen und Eisdielen oder einem der
Cafés am Streckenrand ergattern wollte, musste früh da sein. Bereits am frühen Abend waren nahezu alle Plätze in der ersten
Reihe belegt, und auch an den Absperrgittern drängten sich zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten privaten Fan-Klubs - irgendwie,
so hatte man das Gefühl, war die ganze Stadt auf den Beinen, egal ob als Teilnehmer oder eben als Zuschauer.
Kein Wunder bei dem Wetter, das wie gemalt war für die 24. Auflage des Nachtlaufs. “Das waren optimale Bedingungen”, freute
sich MTV-Chef Otto Schlieckmann, der mit den vielen, vielen Helfern in den Stunden zuvor wieder ganze Arbeit geleistet hatte. Erst
um 17 Uhr war der Bohlweg für den Verkehr gesperrt worden, knapp zwei Stunden später fiel bereits der erste Startschuss. Auch
die Abschleppdienste hatten in den Stunden zuvor alle Hände voll zu tun, um die Strecke von Falschparkern zu befreien. Mit Tröten,
Plakaten und kräftigem Applaus wurden die Sportler auf der Strecke moralisch unterstützt. Und das nicht nur von Freunden und
Familienmitgliedern, sondern oftmals auch von Wildfremden - das ist es, was den Charme des Nachtlaufs ausmacht. Da lief es sich
für manchen auf dem 3200 Meter langen Rundkurs fast wie von alleine. Selbst die, die nicht vorne mit dabei waren, wurden mit
Applaus bedacht und durften sich als Sieger fühlen. Insbesondere die Jüngsten wurden durch die Kulisse offenbar angespornt, bei
den Schülerläufen lief so mancher Sprössling den betreuenden Lehrern auf und davon.
Manchmal mussten allerdings auch besondere Motivationsspritzen herhalten. “Ich habe ihr zwischendurch Eis und Gummibärchen
versprochen”, berichtete ein Vater seiner Frau, nachdem er den Lauf mit seiner Tochter durchgestanden hatten. Für Christopher,
Yannick, Taina, Laurenz und Rouven von der Grundschule Essenrode gab es nach dem Zieleinlauf als Belohnung erstmal eine Cola,
die mitgelaufenen Väter genehmigten sich hingegen ein Bier und schwärmten: “Die Stimmung an der Strecke war phantastisch.”
Genau das ist wohl auch der Grund, warum sich die Veranstaltung auch bei ihrer 24. Auflage einmal mehr großer Beliebtheit er-
freute: 8800 Sportler sorgten für ein Rekordstarterfeld, erstmals waren gestern keine kurzfristigen Nachmeldungen mehr möglich.
“Trotzdem haben es viele Leute am Nachmittag noch versucht, uns doch noch rumzukriegen”, erzählt Agathe Schlieckmann. Doch
alle Bestechungsversuche waren vergebens - die Strecke platzte auch so aus allen Nähten.

Auf der Laufstrecke sind alle Menschen gleich
Auch geistig behinderte Sportler genießen die Atmosphäre beim MTV-Nachtlauf

Von Christian Schiebold
Wenn fast 9000 Läufer und Tausende von Zuschauern die Innenstadt bevölkern, dann herrscht ein heilloses Gewusel. Auf dem Platz
der deutschen Einheit oder dem Burgplatz versammelten sich vor allem Schülergruppen. Die einheitlichen T-Shirts vieler Gruppen
halfen, dass man sich immer schnell wiederfinden konnte. Sitzen die Schuhe richtig, ist die Startnummer richtig angebracht, habe
ich mich genug gedehnt? Solche Fragen gingen viele Sportler noch einmal im Kopf durch, bevor sie sich auf den Weg zum Startbe-
reich auf dem Bohlweg machten. Nervosität und Vorfreude wurden immer größer, je näher man diesem Ort kam. Und um 19.15 Uhr
ging es für die ersten Läufer endlich los.
Wenn sie nicht alle einheitliche selbstgestaltete Schirmmützen mit dem Lebenshilfe-Logo getragen hätten, wären sie gestern im
Pulk der Läufer untergegangen. Niemandem wäre aufgefallen, dass diese Männer und Frauen eine geistige Behinderung haben - wie
auch? Und vor allem: warum auch? Macht es einen Unterschied? Nein! Gelaufen wird schließlich mit den Beinen. Dabei will die
Gruppe ihre Behinderung gar nicht verstecken. “Wir transportieren das mit dem Aufdruck auf unseren Schirmmützen sogar bewusst
nach außen”, sagt Ulrich Seidel. Der 46-Jährige ist Sozialarbeiter bei der Braunschweiger Lebenshilfe, dort in der ambulanten
Betreuung tätig. Darüber hinaus bietet er seit etwas mehr als einem Jahr einmal wöchentlich einen Lauftreff an.
Ein paar von ihm betreute Menschen hatten ihn, den passionierten Läufer, nämlich vor einiger Zeit mal bei einer Laufveranstaltung
gesehen und den Wunsch geäußert: Bei so etwas wollen wir auch gerne mal dabei sein. Gesagt, getan - erstmalig ging im ver-
gangenen Jahr ein Team der Lebenshilfe beim Nachtlauf an den Start. “Im Ziel waren alle total stolz”, erinnert sich Seidel an die
Premiere seiner gehandicapten Schützlinge, von denen viele, wie er sagt, mit aktivem Sport bis dato meist nicht viel am Hut hatten.
Denn auch wenn es niemand zugeben würde: In normalen Sportvereinen haben es Menschen mit geistigen Behinderungen schwer,
stoßen sie dort nicht selten auf Vorurteile. Anders beim Nachtlauf: “Sie hatten riesigen Spaß an diesem tollen Event. Es hat ihnen
super gefallen”, berichtet Seidel. Wichtig, sagt der Sozialarbeiter, sei ihm, dass alle ihr individuelles Tempo laufen können, “mein
Ziel war es nur, dass alle ankommen”. Getreu dem Motto: Dabei sein ist alles! Und wo ginge das besser als beim MTV-Nachtlauf,
bei dem Zeiten und Platzierungen bekanntlich eher zweitrangig sind. So durften sich gestern alle Läufer, die für die Lebenshilfe auf
den Rundkurs gingen als Sieger fühlen. Ein gemischte Truppe Männer und Frauen, zum Teil mit ihren Kindern, schaffte es stolz bis
ins Ziel, lautstark angefeuert von Freunden und Mitarbeitern der Lebenshilfe. Zwei junge Männer hat mittlerweile der Ehrgeiz ge-
packt. Sie wollen sich nicht mehr mit der Kurzstrecke zufrieden geben - sondern bereiten sich gemeinsam mit Seidel auf ihren
ersten Marathon vor.
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 7. Juni 2010
Diettrich baut Erfolgsserie aus
Leichtathletik Fünfter Triumph nacheinander beim Brunnenlauf in Oldenburg

Von Peter Gerke
Oldenburg. Dem Wetter getrotzt, die Siegesserie ausgebaut: Georg Diettrich hat zum fünften Mal in Folge den Brunnenlauf in
Oldenburg gewonnen. Für die zehn Kilometer benötigte der für die LG Braunschweig startende Lokalmatador 35:11 Minuten.
Schnellste Frau war am Sonntag Veronika Werner vom TuS Ofen in 43:10 Minuten. Die Bedingungen gestalteten sich für die Läufer
schwierig. “Ich wollte es wegen der Wetterverhältnisse nicht auf Biegen und Brechen versuchen und bin verhalten angegangen”, er-
klärte Diettrich angesichts der hohen Temperaturen. Die Bäume entlang der Strecke im Eversten Holz boten zumindest etwas
Schutz und Schatten vor den heißen Sonnenstrahlen. Bis Kilometer acht lief Diettrich daher mit Torsten Naue von der LG Bremen-
Nord zusammen. “Dann habe ich noch einmal Tempo gemacht, konnte auch gut beschleunigen”, sagte Diettrich. Erst am Freitag-
abend hatte er den Nachtlauf in Braunschweig über 12,2 km erfolgreich bestritten und wollte auch deshalb “mit den Kräften haus-
halten”. Naue kam schließlich 29 Sekunden hinter dem Sieger als Zweiter ins Ziel (35:40 Minuten). Den dritten Rang sicherte sich
Jens Jonat-Schneider (37:08). Diettrich, der seit diesem Jahr in der Altersklasse M 40 startet, bereitet sich nun auf die deutschen Straßenlauf-Meisterschaften am 11. September in Ohrdruf (Thüringen) vor. “Da möchte ich vorne dabei sein”, sagte der Oldenburger.
 Bei den Frauen wiederholte Veronika Werner ihren Vorjahressieg. Die in der Altersklasse W 50 startende Läuferin gewann sou-
verän mit 1:16 Minuten Vorsprung auf Silvia Dierks von Schwarz-Weiß Oldenburg (44:26). Auf den dritten Platz kam Anita Ehrhardt
aus Oldenburg (44:49).
Knapp 800 Läufer gingen im Hauptrennen über zehn Kilometer an den Start. Zusammen mit den Schülerrennen, Walking-Wett-
kämpfen und dem Lauf über 6,4 km verzeichneten die Veranstalter über 3200 Teilnehmer. Damit zählt der Brunnenlauf zu den
größten Laufveranstaltungen Niedersachsens.
==> Ergebnisse 
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SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 8. Juni 2010 
Yanco Henze und Lea-Rosa Möller jüngste Starter beim Volksbanklauf

Leichtathletik
(cwo). Zum 10-jährigen Jubiläum des Rintelner Volksbanklaufes stimmte alles. Der Wettergott spielte mit, das ein-
gespielte Organisationsteam aus VT Rinteln und THW hatte Aufbau und Streckenführung im Griff und die Auswertung der Laufer-
gebnisse, war so schnell, dass viele staunten: “Es hängen schon Ergebnislisten aus? Ich bin doch gerade erst ins Ziel gekommen.
Super!” Mit 589 Startern und etwa 100 Bambinis waren die Teilnehmerzahlen etwa auf Vorjahres-Niveau. Sicherlich hatten die Ver-
anstalter gehofft, durch die Vermessung der Strecke und die Ausrichtung der Kreismeisterschaften den ein oder anderen Starter
mehr anzuziehen. “Aber die Läufer waren zufrieden, also sind wir es auch”, freut sich Chef-Organisator Karl-Heinz Frühmark über
das zahlreiche Lob.
Strahlende Sieger gab es zuhauf. Über fünf Kilometer überraschte der Jugendliche Nils Reckemeier vom ESV Eintracht Hameln die
gesamte Konkurrenz. Der 16-Jährige siegte in starken 17:41 Minuten vor Thomas Tüxen (TSV Kirchdorf) und Rico Beier (VfL Bücke-
burg), die nach 18:29 Minuten und 18:31 Minuten beinahe zusammen ins Ziel liefen. Mit dem dritten Rang in der Gesamtwertung
sicherte sich Rico Beier auch den Kreismeistertitel über die fünf Kilometer. In der Mannschaftswertung über fünf Kilometer siegte
der ESV Eintracht Hameln vor dem VfL Bückeburg und der VTR-Boxabteilung. Schnellste Dame über fünf Kilometer war Petra
Majewski (ESV Eintracht Hameln) in 22:02 Minuten vor Nina Matthias aus Algesdorf und Daniela Fliegner aus Eisbergen.
Über zehn Kilometer siegte Heiner Bente vom Beckedorfer SV in sehr guten 38:11 Minuten. Ihm folgten die Jugendlichen Christian
Ludwig und Constantin Hoffman auf den Rängen zwei und drei. In der Mannschaftswertung setzte sich die erste Mannschaft des
VfL Bückeburg vor dem Beckedorfer SV und der zweiten Mannschaft des VfL durch. Bei den Frauen wiederholte Ulla Köppen vom
VfL Hessisch Oldendorf ihren Sieg aus dem Vorjahr. Sie siegte in 46:04 Minuten vor Britta Struckmann (VfL Bad Nenndorf - 46:27
Minuten) und Rita Quadfasel (fit&aktiv - 46:48 Minuten).
Der Schülerlauf wurde in diesem Jahr zur besonderen Freude der Schülerinnen erstmalig getrennt für Mädchen und Jungen durch-
geführt. Beide Nachwuchsläufe wurden von den starken Läuferinnen und Läufern der TWG Nienstädt/Sülbeck dominiert. Bei den
Schülerinnen sorgten Leona Picker (5:05 Minuten), Merle Schöning (5:09 Minuten) und Lena Kreie (5:10 Minuten) für eine reine
TWG-Besetzung des Treppchens. Im Schülerlauf siegte Moritz Hänsler deutlich in 4:31 Minuten. Sein Bruder Hannes setzte sich
in einem Foto-Finish hauchdünn gegen Leon Klute aus Lünen im Kampf um Platz zwei durch.
Im fünf Kilometer Walking gingen die Siegerpokale an das Ehepaar Eva und Wolfgang Stroh vom Post SV Stadthagen. Der Vorsitz-
ende des Kreis-Leichtathletik-Verbandes ließ seiner Frau dabei höflich den Vortritt. Eva Stroh überquerte nach 33:49 Minuten als
erste die Ziellinie, Wolfgang Stroh folgte nach 34:35 Minuten.
Als schöne Tradition ehrt die Vereinigte Turnerschaft leistungsunabhängig den jüngsten und ältesten Teilnehmer sowie die teil-
nehmerstärkste Mannschaft. Jüngste Teilnehmer waren mit jeweils acht Jahren Yanco Henze vom SC Deckbergen-Schaumburg
und Lea-Rosa Möller, die für das Kreiskrankenhaus Rinteln startete. Yanco Henze lief die fünf Kilometer in 30:42 Minuten, Lea-
Rosa Möller absolvierte die fünf Kilometer Walking-Strecke in 44:21 Minuten. Der älteste Teilnehmer, Helmut Segebade (77), lief die
zehn Kilometer in 1:11:36 Stunden. Teilnehmerstärkste Mannschaft war erneut die Hildburg Realschule mit 89 Teilnehmern.
==> Ergebnisse 
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LINGENER TAGESPOST vom 8. Juni 2010 
Gerold Hartger gewann den City-Lauf

Lingen
(hsch). Blauer Himmel und wärmende Sonne werden normaler Weise mit Kaiserwetter umschrieben. Für die 1331 Starter
aus 77 Schulen und Vereinen und die Mannschaft der 50 Aktiven im Organisationsteam sowie die zahlreichen Betreuer und an-
feuernden Zuschauer waren die fast 30 Wärmegrade zum Lingener Citylauf am Wochenende schon fast zu hoch. Für die allgemeine
Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen City-Laufes waren wieder Georg Theismann und Knut Brockhaus vom VfL Lingen
verantwortlich. Axel Hecht und Ludwig Remling, zuständig für die Zeitnahme und EDV im Wettkampfbüro, Karl-Heinz Schmidt, zu-
ständig für die Vergabe von Urkunden und Pokalen sowie Klaus Ortwig, der den Zuschauern das Geschehen erläuterte, stellten mit
weiteren 50 Helfern den reibungslosen Wettkampf sicher.
Dr. Ralf Büring, Erster Stadtrat, lobte den seit Jahren ehrenamtlichen Einsatz des Ausrichters VfL Lingen und eröffnete pünktlich
um 15.45 Uhr das Laufevent mit der Freigabe des Bambini-Laufes und nachfolgenden zwölf weiteren Läufen. Das sportliche High-
light war zum Abschluss der Volksbank-Straßenlauf über zehn Kilometer. Eingebunden eine weitere Wertung des EL-Läufercups
2010 und die Mannschaftswertung im Rahmen der Betriebssport-Stadtmeisterschaft ergaben ein Starterfeld mit 340 Teilnehmern
(265 männlich, 75 weiblich). Als Favoriten gingen Gerold Hartger/LC Nordhorn und Thomas Otting/SV Concordia Emsbüren an den
Start. Gerold Hartger stand seit dem Jahr 2006 viermal auf dem Treppchen - davon zweimal als Sieger und zweimal als Zweitplatz-
ierter.
Rückblickend auf das Jahr 2008, konnte Hartger (31:50 Min.) in einem furiosen Endspurt Otting (32:50) den Lauf für sich entschei-
den. Im Jahr 2009 war es dann Otting (31:42), der Hartger (32:19) auf Platz zwei verweisen konnte. So stellte sich bei den Experten
die Frage, wer beim diesjährigen Lauf auf welchem Treppchenplatz steht. Schon nach der ersten von insgesamt fünf Runden er-
reichte Hartger Start und Ziel mit einem Abstand von 50 Metern. Der Abstand vergrößerte sich Runde für Runde. Daraus ergab sich
für Christoph Domnick/LC Nordhorn die Gelegenheit die Verfolgerrolle auf seinen Vereinskameraden einzunehmen. Es siegte Gerold
Hartger (33:21) vor Christoph Domnick (33:32) und Thomas Otting (34:24). Bei den Frauen siegte wie im Vorjahr Christin Kulge-
meyer/TV Georgsmarienhütte (39:30) vor Britta Meierkord/LC Nordhorn (42:20) und Kerstin Evers/BSG Sparkasse Emsland (43:19).
Erfreulich war die Teilnahme von 915 Kindern, Schülerinnen und Schülern. Zur Mannschaftswertung, mindestens drei Teilnehmer,
der Betriebssport-Stadtmeisterschaft über zehn Kilometer traten neun Betriebe an. Für die Wertung des EL-Läufercups 2010
starteten 96 Jugendliche, Frauen und Männer. Neben dem sportlichen Programm übernahm die AOK Lingen als einer der Haupt-
sponsoren die Gestaltung des Rahmenprogramms.
==> Ergebnisse 
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WINSENER ANZEIGER vom 8. Juni 2010 
Muntere Reihe von Wiederholungstätern!

Hittfeld
. Die Sollvorgabe haben die Macher des 13. HIT-felder Volkslaufes knapp verpasst. “Nee, 400 Teilnehmer wie im Vorjahr
konnten wir in diesem Jahr nicht bieten”, musste Heiner Steeneck gestehen. Trotzdem konnte er ein positives Resümee ziehen:
“342 Aktive waren dabei, und das Wetter war klasse - vielleicht einen Tick zu gut”, vermutet Steeneck, dass eine Reihe von Läufern
den schönen Sommertag lieber daheim im Garten und am Grill verbracht haben. Die, die in Hittfeld mitrannten, durften die traum-
hafte Strecke durch den Sunder allerdings in vollen Zügen genießen. Den doch recht anspruchsvollen Lauf über 20,5 km gewannen
Petra Mahnke (ohne Verein) und Lars Moeller aus Lütjensee. Über 10,6 km waren Birgit Rusche vom VfL Jesteburg und der bereits
im Vorjahr erfolgreiche Jörg Fritsche von der LG Rosengarten siegreich. Lokalmatadorin Svenja Piontek (TSV Hittfeld erlief sich den
Sieg über die 4,4-km-Distanz, Moritz Niemeier von Blau-Weiß Buchholz lag bei den Männern vorne.
Weitere Wiederholungstäter waren bei den Walkern und Nordic Walkern zu verzeichnen: Hans-Jörg Scharnweber aus Hamburg
kam erneut als erster Walker über die Ziellinie, Manfred Janson (TSV Stelle) war bester Nordic Walker. Und auch bei den Kurz-
strecken unterstrichen einige Vorjahressieger ihre Dominanz: Jan Koryciak und Tennis-Ass Marleen Tilgner (beide TSV Hittfeld)
wiederholten ihre Vorjahreserfolge ebenso wie Bernd Weithäuser aus Hittfeld.
Der Wanderpokal der Sparkasse Harburg-Buxtehude für die zahlenmäßig stärkste Gruppe der Voranmeldung ging an die Grund-
und Hauptschule Hittfeld: Die Schule stellte 55 Teilnehmer. Der TSV Hittfeld belegte Rang 2 (45 Sportler) und der VfL Jesten (15)
Rang 3. Auch sie wurden mit Geldpreisen bedacht. Die vom EDEKA-Markt Herbert Meyer zur Verfügung gestellten Präsentkörbe
gingen an Karin Schröder (ohne Verein), Claudia Wendt (Team Jägermeister Seevetal), Thomas Waldmann (SC Drestedt) und
Ruben Joswig (SV Münster).

HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 8. Juni 2010 
Hitzeschlacht beim 13. HIT-felder
Volkslauf: 342 kleine und große Athleten und Athletinnen kommen am Peperdieksberg zusammen

Von Kaj Mortensen
Hittfeld. Die vierjährige Luise aus Bardowick ist ungefähr so groß wie die zwei Kästen, die die Veranstalter des 13. HIT-felders, des
traditionellen Hittfelder Volkslaufs am Peperdieksberg, für die Siegerehrung übereinander gestellt haben. Zum Draufsteigen ist sie
noch zu klein. So muss sie hinaufkrabbeln. Da sie als jüngste Läuferin die einzige in der W4-Klasse ist, ist sie sichtbar verlegen,
als sie von Veranstalter Heiner Steeneck mit einer Urkunde und einer Packung Straßenmalkreide ausgezeichnet wird. Erst als sie
auch noch eine Tafel Schokolade dazu bekommt, fängt sie zu lächeln an. Ihre Mama nimmt Luises Händchen in die Hand, um mit
ihr das Winken der Siegerin in die Menschenmenge zu üben.
Es folgen altersweise die nächsten Jahrgänge, und je älter sie sind, desto routinierter werden sie. Steeneck muss sich ein wenig
als Erzieher versuchen. Vor der Siegerehrung sagt er: "Ich denke, wir sind Kavaliere und fangen bei den Mädchen an!" "Nein, wir
sind keine Kavaliere", bekommt er prompt von Marvin, Lukas und Luka von der Bank unter dem Ahornbaum geantwortet. Die
Mädchen auf den Treppchen erhalten kleine Kuscheltiere als Schlüsselanhänger. Zwei Knirpse probieren die Kreide sofort aus und
malen eine Art Grundriss des Schulzentrums in blau und weiß auf das Pflaster.
Die ungezwungene Art der Kinder scheint auf die Erwachsenen durchzuschlagen. Die Läufer der FG Tangendorf gehen in neckisch-
em Rosa à la Tim Wiese auf die 4,4-Kilometer-Strecke. Ein glatzköpfiger Hüne im AC-Mailand-Trikot übernimmt die Führung.
Locker lassen es zwei Spaßvögel angehen. Ein kräftig gebauter Bärtiger läuft in langer schwarzer Trainingshose, sein Kumpel da-
gegen in einer grün-schwarz-gestreiften Boxershorts, die wie eine abgeschnittene Pyjamahose aussieht. Fazit: Der 13. HIT-felder
war mal wieder ein sehenswertes Volksfest.
Schwierigkeiten hatten viele Läufer mit der aufkommenden Hitze, die sogar geübte Athleten forderte: "Es war brutal heiß. Da sind
selbst 20 Kilometer anstrengend!", sagte Niklas Wille stellvertretend für viele andere. Der Maschener ist ein geübter Marathon-
Läufer. Der 20,5-Kilometer-Lauf ist für ihn deshalb eigentlich nur ein besseres Training. "Bei diesen Temperaturen musst du jedoch
an deine Grenzen gehen", resümiert Wille. Das dezimierte das Teilnehmerfeld. Steeneck: "Leider ließ sich ein Teil der angemelde-
ten Sportler durch die Wetterlage vom Start abhalten, sodass wir das Vorjahresergebnis von 400 Finishern nicht ganz erreicht
haben." Kritikpunkt: Steeneck hatte bei der Siegerehrung für die Kinder kein Mikrofon und war in den hinteren Reihen kaum zu ver-
stehen. Der benachbarte Bahnsprecher hatte dagegen eins und übertönte mit seinen Ansagen einige Male Steenecks Worte.
==> Ergebnisse 
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WESER KURIER vom 8. Juni 2010 
Sieger laufen einsames Rennen
Christoph Mahr und Regina Heidorn gewinnen überlegen den 6. Vahrer-Seen-Lauf

Von Stefan Freye
Bremen. Christoph Mahr von der LG Bremen-Nord war zufrieden. Mit seiner Zeit beim 6. Vahrer-Seen-Lauf, mehr noch allerdings
mit der Veranstaltung an sich. "Ich bin jetzt das sechste Mal dabei, und es wird immer besser", meinte der Sieger des Hauptlaufes
über 10 Kilometer. Mit seinem Ergebnis, 35:39 Minuten, konnte Christoph Mahr allein deshalb schon leben, weil er am Wochen-
ende viel beschäftigt war. Bevor er in der Vahr antrat, hatte Mahr nämlich noch die zehn Kilometer in Lingen absolviert. Die Doppel-
belastung wirkte sich auf die angepeilte Zeit aus: "Ich wollte unter 40 Minuten bleiben." Vielleicht wäre es aber auch noch ein
bisschen schneller gegangen, wenn die Konkurrenz sich nicht frühzeitig aus der Entscheidung abgemeldet hätte. Als Oliver Wein-
rich (OT, 36:26) zur Mitte des Rennens aufgrund einer Erkältung abreißen ließ, war Christoph Mahr auf sich allein gestellt. Der Ziel-
einlauf des Nordbremers gestaltete sich deshalb ähnlich exklusiv wie jener der Frauen. Hier hatte Vorjahressiegerin Regina Heidorn
(42:49) am Ende ebenfalls einen deutlichen Vorsprung von über einer halben Minute vor Sandra Schürjann (ATS Buntentor, 43:23).
 Eindeutig verlief auch die Entscheidung auf der kurzen Strecke. Nach 5,5 Kilometern verteidigte Torben Preikschat (Marathon-
Club) nicht nur seinen Vorjahrestitel, er stellte in 18:33 Minuten auch eine neue Bestzeit auf. Dagegen war die weibliche Siegerin
Gabriele Laudan (TSV Worpswede, 25:57) noch ein gutes Stück entfernt von der Bestmarke der Frauen.
Ganz nahe dran waren allerdings die rund 90 Helfer der Veranstaltung, die an der Strecke und im Zielbereich die nötige Ordnung
sicherstellten. Während ihre Arbeit für Freude bei Wilfried Krebs sorgte, bereitete dem Organisator eine andere Entwicklung
Sorgen. Im Vergleich zum Vorjahr waren am Sonntag nämlich deutlich weniger Schüler am Start. Man müsse sich angesichts von
nur 100 Teilnehmern aus den Schulen des Stadtteils etwas einfallen lassen, meinte Krebs. Ein kleiner Fleck auf einer ansonsten
guten Bilanz. Mit insgesamt rund 650 Läufern im Ziel verbesserte sich die Veranstaltung von Bürgerzentrum, SC Vahr-Blockdiek
und Lauftreff Vahr um 14 Prozent gegenüber 2009.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. Juni 2010
Läufer aus der Pfalz gewinnt den Marathon
Leichtathletik: Dirk Karl siegt in Hesel

Von Holger Weers
Hesel. Wie ein Schweizer Uhrwerk spulte der 42-jährige Dirk Karl von der TSG Grünstadt seine Runden ab und gewann am Sonn-
abend mit einem Vorsprung von fast zehn Minuten den elften Ostfriesland-Marathon von Hesel nach Firrel, Schwerinsdorf und zu-
rück. Der Läufer aus der Pfalz mit Wohnsitz in der Nähe von Ludwigshafen benötigte 2:57:39 Stunden für die 42,195 Kilometer
lange Strecke und verwies Bernd Kaland (Appen/3:07:34 Stunden) sowie Heino Vajen (Lauftreff Osterholz/3:10:31 Stunden) auf die
Plätze. Die Wertung bei den Frauen gewann Ines Loxen von den Lauffreunden Emsland (3:50:26 Stunden). Neben dem Marathon-
Wettbewerb wurden auch ein 2/3-Marathon, ein Staffel-Marathon, Volksläufe über 5 und 14 Kilometer sowie Strecken über 800
Meter für verschiedene Altersklassen angeboten. Insgesamt nahmen in diesem Jahr 293 Läufer am Hesel-Marathon teil, davon
wagten sich allein 71 Teilnehmer an das Hauptereignis, den Marathon.
In der Anfangsphase des Hauptrennens hatte sich schnell ein Führungstrio herausgebildet. Neben Karl waren dies der gebürtige
Rumäne Cornelius Matei und Bernd Kaland. “Bei Kilometer fünf ist Matei zurückgefallen, ab Kilometer sechs bin ich dann allein
gelaufen”, erzählte Dirk Karl. “Trotzdem sind wir viel zu schnell angegangen. Die Umstellung von Asphalt auf Waldboden war nicht
so einfach.” Karl hatte erst beim Besuch eines Freundes in Norddeich von dem Ostfriesland-Marathon erfahren. Vor dem Start hatte
Cornelius Matei (Jahrgang 1956) die Läuferschar noch mit seiner Aufzählung von zahlreichen Marathon-Starts beeindruckt. Doch
der gab mit einer Wadenzerrung früh auf.
Der Ostfriesland-Marathon ist echt beeindruckend, top organisiert und hat echten Volkscharakter”, war der 42-jährige Ingo Olden-
ettel vom FC-St.-Pauli-Triathlon bei seiner ersten Teilnahme hellauf begeistert. Eine positive Bilanz zog auch Mitorganisator Günter
Saathoff-Kettwig vom Lauftreff TSV Hesel. “Es ist alles hervorragend gelaufen. Nur beim Windpark Firrel hatten es die Läufer auf-
grund heftiger Winde ein wenig schwer.”

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 14. Juni 2010
Laufsport: Hochstapler spuckt große Töne und gibt auf
Der Rumäne Cornelius Matei und seine miese Masche / Rund 400 Teilnehmer beim Heseler Ostfriesland-Marathon

Hesel
(kg). Der vermeintliche Star des 11. Ostfriesland-Marathons am Wochenende in Hesel ist ein Hochstapler. Vor dem Start
spuckte der gebürtige Rumäne Cornelius Matei, der mal als Berliner, mal als Hamburger oder seit Jahren im Ruhrgebiet lebender
Extremsportler auftritt, noch große Töne. Der Ostfrieslandmarathon sollte nur der Testlauf sein. Keine 24 Stunden später wollte er
beim Metropolmarathon im fast 700 Kilometer entfernten Fürth an den Start gehen. “Ich laufe bis zu zwei Marathonläufe in der
Woche”, sagte Cornelius Matei. Der Läufer mit den weißen Handschuhen, der nach eigenen Angaben von seinem Sport lebt, kass-
iert nach Vorlage dicker Pressemappen und vollmundiger Versprechungen für seine angeblichen Weltklasseleistungen seit Jahren
von Sponsoren Gelder. Jetzt schlug er in Ostfriesland zu und startete für das Möbelhaus Schulte in Leer. Doch statt Rekordzeit
schaffte er in Hesel nach Angaben des Organisators Günter Saathoff-Kettwig noch nicht einmal die 20-Kilometer-Marke.
Ein Blick ins Internet offenbart seine Masche: Die BILD-Zeitung deckte den Skandal bereits vor Monaten auf. Ein Sport-Club, ein
Personaldienstleister, eine Hotel-Kette, ein Energy-Drink-Hersteller und ein Autohaus in Dortmund sind nur einige von der Liste der
Geprellten. “Herr Matei ist ein Hochstapler”, bestätigte Thomas Plesken, Geschäftsführer des Saab-Zentrums Dortmund am Sonn-
tagmittag der Redaktion. Auch er gab dem Marathonläufer Geld. Angeblich wollte Matei mit 150 Marathonläufen in nur wenigen
Monaten es ins Guinness-Buch der Rekorde schaffen. Außer Versprechungen folgte nichts. Matei: “Ich bin auf ihn reingefallen. Er
verdient mit der Masche in ganz Deutschland Geld. In Berlin darf er sich nach meinen Informationen schon nicht mehr blicken
lassen. Da ist ihm die Wett-Mafia auf den Fersen.”
Weniger Worte, dafür mehr Leistung zeigte am Wochenende Dirk Karl (TSG Grünstadt). Mit einer Zeit von 2:57:39 Stunden gewann
er verdient den 11. Heseler Ostfrieslandmarathon vor Bernd Kaland (3:07:34) und Heino Vajen (Lauffreunde Osterholz; 3:10:31). Bei
den Frauen siegte die 36-jährige Ines Loxen (Lauffreunde Emsland) in einer Zeit von 3:50:28 Stunden. Die Emsländerin hatte bereits
im vergangenen Jahr den Ostfrieslandmarathon für sich entschieden. In diesem Jahr verwies sie Katrin Schilz (4:04:26) und Ute
Hawranke (4:05:54) von SG Road Runners auf die Plätze. Der “Oldie” unter den Marathonläufern in Hesel war der 72-jährige Enno
Wolckenhaar (TC Grün-Weiß Leer). Er kam als 47. Läufer nach 4:41:54 Stunden ins Ziel.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 14. Juni 2010 
Starker Wind verhindert bessere Zeiten
Leichtathletik: Rainer Beewen gewinnt 16. Wildeshauser Abendlauf / Mädchen-Sieg über zwei Kilometer

Von Onno Kutscher
Wildeshausen. Von der Strecke zeigten sich die Läufer auch dieses Jahr begeistert. Der 16. Wildeshauser Abendlauf am Sonn-
abend lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Läufer auf die Strecke an der Hunte entlang. Rund 180 Sportler gingen an den Start.
Ein Novum gab es bei den Jüngsten. Dort siegte über die zwei Kilometer mit der zehnjährigen Ina Marlen Rawe (SV Nortrup 1919)
zum ersten Mal ein Mädchen beim Wildeshauser Abendlauf. Sie kam nach 8:14 Minuten ins Ziel. “Die Strecke war nicht sonderlich
schwer, dafür aber sehr schön”, sagte Ina Marlen. Knapp hinter ihr folgte das nächste Mädchen. Die elfjährige Tabea Jacobs von der
Wallschule Wildeshausen überquerte die Ziellinie nach 8:46 Minuten. Liam Geyer von der Wallschule Wildeshausen wurde Dritter.
Der Neunjährige benötigte für die zwei Kilometer 8:52 Minuten.
Friedenberg siegt souverän
Einen souveränen Sieg gab es über die 6,4 Kilometer. Hier gewann Bernhard Friedenberg von der LG Bremen-Nord. Er kam nach
24:11 Minuten ins Ziel. “Ich bin mit meiner Leistung absolut zufrieden. Die Strecke ist sehr schön zu laufen”, sagte Friedenberg.
Auf Platz zwei folgte Guido Moormann (Team Westpoint, 24:47 Minuten). Dritter wurde Jonas Witt vom Gymnasium Wildeshausen.
Er benötigte für die Strecke 26:11 Minuten. Einen Großenkneter-Doppelsieg gab es über die 12,5-Kilometer-Strecke. Hier siegte
Rainer Beewen (45:10 Minuten) vom TSV Großenkneten vor seinem Vereinskameraden Udo Menkens (45:34 Minuten). Dritter
wurde Gerrit Lubitz (ATS Buntentor Bremen). Er kam nach 46:41 Minuten ins Ziel.
Schwere erste Kilometer
“Der Wind war auf der Strecke sehr stark, daher bin ich mit der Zeit nicht so ganz zufrieden”, sagte Beewen. “Die ersten sechs
Kilometer waren sehr schwer.” Organisator Torsten Iverssen vom Lauf-Team war mit dem Ablauf des Abendlaufes zufrieden. “Die
Meldungen liefen im Vorfeld etwas schleppend. Dafür hatten wir viele Nachmeldungen”, berichtete Iverssen.
==> Ergebnisse 
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ALLER-ZEITUNG vom 15. Juni 2010 
Harwardt verliert den Sprint knapp

Im Sprint unterlegen, im Laufcup ganz vorn: Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg) musste sich beim 16. Ratsherrenlauf in Adenbüttel
über die 10.000 Meter knapp Stefan Leunig geschlagen geben. Da der Hannoveraner aber nicht an der Gifhorn-Wolfsburger Lauf-
cup-Wertung teilnimmt, durfte sich Harwardt hier über den Sieg freuen. Bei den Frauen gewann Claudia Parschau (VfB Fallersleben)
souverän.
Der veranstaltende MTV Adenbüttel schickte 270 Läufer auf die verschiedenen Strecken. “Besonders die Teilnehmer des Laufcups
profitierten von den idealen Wetterbedingungen mit zahlreichen Jahresbestleistungen”, so Laufcup-Organisator Hans-Günter Wolff.
An der Spitze ließ man es hingegen locker angehen. Laufcup-Favorit Harwardt (Jahresbestzeit 32:43 Min.) musste sich mit Leunig
auseinandersetzen. Es kam zur Spurt-Entscheidung, welche der grundschnellere Leunig in 34:21 Minuten für sich entschied.
Harwardt lief in 34:24 Min. ein. Dritter wurde Guido Deutsch (VfB Fallersleben). Bei den Frauen gab es einen klaren Start-Ziel-Erfolg
für Parschau. Sie siegte in 41:37 Minuten vor Dorothea Jung (beide VfB Fallersleben) und Kristin Winther (VfL Wolfsburg).
Die 5000 Meter gewannen Björn Wormek (Braunschweig; 16:42 Min.) und Nina Strack (Calberlah; 21:49 Min.). Über die 800 Meter
siegten Frederik von Wurmb (2:27 Min.) sowie Jessika Fietkau (3:03 Min.; beide SSV Didderse).
==> Ergebnisse  
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 15. Juni 2010 
Zeiten super, Stimmung auch

Visbek
(aha). Fast perfekte Bedingungen für die Läufer, eine neue Bestzeit im Hauptlauf und eine rauschende Party als Abschluss:
Als die sechste Auflage des Visbeker Missionslaufs vorbei war, konnten die Organisatoren zufrieden zurückblicken. "Das war ein
super Lauf", fasste Thorsten Kenkel aus dem Ausrichterteam das Geschehen kurz und knapp zusammen. 260 Läufer - davon
alleine 112 in den beliebten Staffelrennen - sowie rund 30 Wanderer und Walker erreichten diesmal das Ziel. "Das war okay", sagte
Kenkel, der nach der Zahl der Anmeldungen mit noch mehr Startern gerechnet hatte. Das Wetter spielte ebenfalls mit. "Bis auf den
Wind war es perfekt", berichtete Thorsten Kenkel. Und trotz des Windes gab es im Hauptlauf der Männer über 10,6 Kilometer eine
sensationelle Bestzeit. Sebastian Brandt aus Höxter, Lehramtsstudent an der Uni Vechta, kam in 37:37 Minuten ins Ziel. Brandt,
der an der Vechtaer Overbergschule gemeinsam mit Michael Neumann das Lauftraining im Rahmen der Begabtenförderung leitet,
hatte im Winter bereits den Dinklager Adventslauf und im Mai den Vechtaer Stadtlauf gewonnen. In seinem Sog verbesserte in Vis-
bek auch Michael Reise aus Langförden, Missionslauf-Sieger von 2007 und 2008, seine persönliche Bestzeit und wurde in starken
38:06 Minuten Zweiter vor dem für Großenkneten startenden Vechtaer Dirk Schmitt (38:41 min).
Bei den Frauen siegte Claudia Wahls in 46:51 min mit riesigem Vorsprung vor ihren Waldschleicher-Kolleginnen Edith Koch (51:09)
und Gisela Bröring (51:35). Claudia Wahls feierte damit ihren dritten Missionslauf-Sieg nach 2005 und 2007 und verbesserte ihre
Bestzeit aus dem Vorjahr, als sie Zweite wurde, um zwei Sekunden. Auch das Drumherum stimmte, so dass für den guten Zweck
wieder eine stolze Summe zusammenkommen dürfte. "Der Caipirinha-Stand war leer getrunken und das Wildschwein war komplett
weg", berichtete Thorsten Kenkel. "Sämtliche Stände waren am Ende blank." Und auch die anschließende Party soll gut gewesen
sein. Die Letzten fanden jedenfalls erst am frühen Morgen nach Hause.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Juni 2010
Inga Jürrens war nicht einzuholen
Schöne Aussichten Cup: Schnellste Frau war vor schnellstem Mann im Ziel

Von Holger Weers
Leer. Mal eben im “Vorbeigehen", gewann der Emder Achim Groenhagen (LG Harlingerland) die 14. Auflage des Schöne-Aussicht-
en-Cups. Der 42-jährige Emder lief die zehn Kilometer lange Strecke rund um den Leeraner Hafen in 33:54 Minuten. Groenhagen
hatte den Lauf als Abschluss eines Triathlon-Trainings genutzt. Morgens war er 1500 Meter im Ems-Jade-Kanal geschwommen und
am Nachmittag mit dem Rennrad 58 Kilometer von Emden nach Leer zum Start gefahren. Zweiter wurde Peter Steinke (Germania
Leer) in 34:32 Minuten vor Thorsten Wessels (TuS Haren/35:32). Bei den Frauen siegte Inga Jürrens von der Emder LG (38:55 Mi-
nuten) vor der Vorjahressiegerin Eva Brinkmann (Germania Leer/39:46) und Insa Franzen (TV Bunde/42:49). Insgesamt waren 149
Leichtathleten in der Innenstadt am Start.
Für Achim Groenhagen war der Lauf ein perfekter Abschluss eines Trainingstages. “Ich bin eine halbe Stunde vor dem Start in Leer
angekommen", sagte Groenhagen. “Mein Ziel war es, die Führende im Frauenlauf zu überholen. Dies ist mir leider nicht gelungen.
Inga war einfach zu schnell", sagte Groenhagen. Es gelang ihm immerhin, die Zweitplatzierte Eva Brinkmann kurz vor dem Ziel zu
überholen. Traditionell gehen die Frauen früher auf die Strecke als die Männer. Diesmal fiel der Startschuss für die Läuferinnen 5:49
Minuten vor dem Männerlauf. Der Abstand resultiert aus den Siegerzeiten der Männer und Frauen aus dem Vorjahr.
Bei den Frauen lagen Inga Jürrens und Eva Brinkmann noch gleichauf in Führung. Dann setzte sich Jürrens immer mehr ab. “Die
Unterstützung der Zuschauer war einfach großartig. Dennoch konnte ich Inga, die einen tollen Lauf hingelegt hat, nicht mehr folgen"
sagte Brinkmann. “Die Anfeuerungsrufe des Publikums haben mich besonders motiviert", sagte die konditionsstarke Siegerin hinter-
her.
In den Schöne-Aussichten-Cup integriert war zum ersten Mal der Lex-Spenden-lauf zugunsten des Bündnisses gegen Depression.
30 Läufer gingen an den Start. Organisator Edzard Wirtjes (Fortuna Logabirum) war zufrieden. Dabei hatte er befürchtet, es könnten
aufgrund des vorgezogenen City-Laufs in Aurich, der heute veranstaltet wird, weniger Teilnehmer als im Vorjahr (rund 150) an den
Start gehen.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 19. Juni 2010 
Leichtathletik: Georg Diettrich gewinnt mit Streckenrekord
Auricher Sparkassenlauf: Oldenburger dominiert über die 10 Kilometer bei den Männern ebenso wie Inga Jürrens bei
den Frauen

Aurich
(am). Einsame Spitze waren gestern Abend die Sieger des 3. Auricher Sparkassenlaufs über die 10 Kilometer. Der Olden-
burger Georg Diettrich, der für die LG Braunschweig startet, gewann in 31:45 Minuten und stellte damit einen neuen Streckenrekord
auf. Die bisherige Bestzeit stand bei 31:59 Minuten. Bei den Frauen war Inga Jürrens (Emder LG) in 37:34 Minuten souveräne
Erste. Eigentlich hatte Diettrich, von Beruf Lehrer, den Lauf etwas ruhiger angehen lassen wollen: “Ich hatte in der Schule eine an-
strengende Woche mit vielen Konferenzen.” Eine Zeit um die 32:30 Minuten sollte am Ende herauskommen. Dann ging alles viel
schneller. Obwohl es vor allem an der ungeschützten Straße windig war und der Kurs winklig. Michael Mäschig (LG Wilhelms-
haven), der als Zweiter ins Ziel kam, hatte Diettrich schon nach der Einführungsrunde auf Distanz. 35:02 Minuten zeigte die Uhr, als
Mäschig ins Ziel kam. Eine Zeit, die für ihn okay war: “Ich wollte einfach nur Spaß haben.” Mäschig hat an allen drei Auricher Spar-
kassenläufen teilgenommen. In 36:33 Minuten wurde Leander Krawietz (Emder LG) Dritter. Wie Diettrich fand es auch die Frauen-
Siegerin Inga Jürrens schade, dass sie konkurrenzlos war. Für die Emderin war es ein Rennen gegen die Uhr. Ihr Vater versorgte
sie auf der Strecke mit Zwischenzeiten. Mit dem Endresultat war die Siegerin sehr zufrieden. Zweite wurde Katja Kanditt (Mönchen-
gladbacher LG, 40:13 Min.), Dritte Kerstin Evers (BSG Sparkasse Emsland, 41:59).
Enger und dennoch eindeutig war das Rennen über die etwas mehr als 5 Kilometer lange Strecke bei den Männern. Mit einem
Sieger, der in der Auricher Laufszene ein Unbekannter ist: Ralf Salih (Scool Runnings BBS Wittmund). 17:09 Minuten seine Sieger-
zeit. Gebürtig aus Otterndorf und auch schon für die LG Harlingerland gestartet war er nach zwei Jahren Wettkampfpause in Aurich
erstmals dabei. Mit im 252-köpfigen Teilnehmerfeld über die 5 Kilometer: Ossiloop-Sieger Stephan Immega, der für die Werkstätten
für behinderte Menschen Aurich-Wittmund startete und in 21:53 Minuten als 28. einlief. Für ihn stand die Teilnahme am Spar-
kassenlauf unter dem Aspekt, sich auf den Start heute bei den Landesmeisterschaften über die 5000 m auf der Bahn einzustimm-
en. Bei den Frauen war Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland Mix, 20:17 Min.) eine Klasse für sich.
Den Auftakt zum Sparkassenlauf hatten die Auricher Schüler gemacht, die erstmals im Rahmen dieser Veranstaltung ihre Meister
ermittelten. 261 waren es insgesamt und damit nicht so viele wie in den Jahren zuvor. Dennoch war Organisator Holger Wesseln
zufrieden: “Wir haben ja auch viel geändert. Das ist ein guter Anfang.” Und die Organisatoren hatten zudem starke Konkurrenz.
Denn nur eine Viertelstunde nach dem Abpfiff des Fußball-WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft mussten die ersten auf
den 1,3 Kilometer langen Rundkurs. Zu den Schülerzahlen kamen noch 150 Bambinis der Jahrgänge 2003 und jünger, die auf die
Laufwettbewerbe der Erwachsenen einstimmten. Start sollte um 17.30 Uhr sein. Doch so lange konnte sich der jüngste Nachwuchs
nicht gedulden, der sich schon gefühlte Ewigkeiten vorher in Kommando-los-Stellung aufstellte. Die Zuschauer an den Ansperr-
gittern zählten den Start herunter: “Acht, sieben sechs, fünf ...” Dann gab es kein Halten mehr. Einer war dann doch zu spät ge-
kommen. Aber nicht vergeblich. Moderator Artur Schmidt (Herborn) lief Seite an Seite mit dem Jüngsten die 500 m.
==> Ergebnisse 
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