Presse Veranstaltungen (Seite 27)

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NORDWEST ZEITUNG vom 21. Juni 2010  
Westerloyer als Erster wieder zurück
Meerlauf: Stefan Schwengels siegt in Bad Zwischenahn mit knappem Vorsprung - 350 Starter

Von Manfred Hollmann
Bad Zwischenahn. Kühle Witterung beim 12. Lauf rund ums Zwischenahner Meer. Kurz nach dem Start begann es auch noch
leicht zu nieseln. Dennoch waren die äußeren Bedingungen für die Aktiven eigentlich sehr gut. “Besser als große Hitze”, meinte
Heiko Heinsen. Hauptorganisator Guido Hedemann verzeichnete mit über 350 Startern dann auch noch ein sehr gutes Echo zu der
traditionellen Laufveranstaltung.
Vor dem Start gab es rund 100 Nachmeldungen, die damit für ein großes Teilnehmerfeld sorgten, das pünktlich um 16 Uhr vom
stellvertretenden Zwischenahner Bürgermeister Detlef Dierks auf die 12,5-km-lange Reise rund ums Zwischenahner Meer geschickt
wurde. Es gewann diesmal ein alter Bekannter im Ammerland: Stefan Schwengels vom TuS Westerloy. Er benötigte 43:29 Minuten.
Schwengels hatte den Meerlauf bereits vor einigen Jahren einmal gewonnen. Platz zwei belegte Holger Tyener von der TSG Hatten-
Sandkrug (43:36) vor Gerrit Lubitz aus Bremen (43:39). Bei den Frauen als Erste durchs Ziel kam Eva Brinkmann aus Leer in 48:03
Minuten vor Veronika Werner (TuS Ofen) in 49:39 Minuten. Platz drei belegte Andrea Garben vom TuS Petersfehn in 51:51 Minuten.
Beim Zieleinlauf auf dem Zwischenahner Marktplatz hatten sich auch wieder zahlreiche Zuschauer eingefunden. Alle Läufer, auch
die später eintrudelnden, wurden mit viel Applaus bedacht.
==> Ergebnisse 
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HARZ KURIER vom 21. Juni 2010 
"Sicherlich eine Bereicherung für Bad Sachsa”
300 Läufer nahmen am Südharzer Vital-Lauf in Bad Sachsa teil

Bad Sachsa
. Die deutsche Laufszene hat eine neue Herausforderung. 300 Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet gingen am
Sonnabend in Bad Sachsa an den Start. Mit Distanzen von 1,4 km bis zum Halbmarathon bot der 1. Südharzer Vital-Lauf Heraus-
forderungen für alle Leistungsklassen. Das Urteil über die Strecke war eindeutig: hart aber fair. Positiv überrascht zeigte sich Orga-
nisator Thomas Hickmann vom Niveau der Athleten. “Dass man diese Strecke unter 1 Stunden 30 schaffen kann, hatte ich nicht
erwartet”, kommentierte der den Sieg von Rafal Pollok im Halbmarathon. Schließlich mussten auf den 21,5 Kilometer auch 550
Höhenmeter überwunden werden. Nach Wieda und zurück über Stöberhai und Ravensberg führte die Strecke des Halbmarathons.
Hinter Rafal Pollok kamen Willi Kohlrautz und Frank Leppla ins Ziel. Bei den Damen ging der Sieg in der Königsdisziplin an Marina
Frey vom UniSport Braunschweig. Elke Franke aus Ellrich erreichte den zweiten Platz.
Den Auftakt der Veranstaltung machte der Kiddys Run für die Jüngsten. Nach 1,4 Kilometer konnte Joshua Coombes den Sieg in
7:18 Minuten für sich verbuchen. Nur zwei Sekunden langsamer war Niklas Herrmann auf Platz zwei. Platz drei ging an Marius
Drescher. Der Sieg bei den Mädchen ging nach 8:13 Minuten an Johanna Drechsler. Auf Platz zwei kam Carina Herdam ins Ziel vor
Isabell Pichel. “Solche Leistungen hätten mehr Zuschauer verdient”, kommentierte Olaf Bruchmann das überschaubare Publikum.
 Chris Lemke konnte sich als Sieger über die fünf Kilometer feiern lassen. Schon nach 19 Minuten und 16 Sekunden erreichte der
Würzburger das Ziel. Über die Strecke zog er das Fazit: “Das ist eine Herausforderung.” Dem stimmte Mike Poch als Sieger über
die doppelte Strecke zu. Maike Mahnkopf konnte als Siegerin über die zehn Kilometer den Pokal aus den Händen von Klaus Marx
entgegen nehmen. Schließlich fungierte der WSV Wieda als Veranstalter des Vital-Laufs. Bei den weiblichen Nordic-Walkern
sorgte Kerstin Klein für einen einheimischen Sieg. Bei den Herren gewann Johannes Woll in überzeugenden 41 Minuten über fünf
Kilometer. Der Sonderpreis für die stärkste Mannschaft ging an den SSC Pädagogium.
Als Vertreter des Rates war Horst Seifert über die Resonanz erfreut. “Dies ist sicherlich eine Bereicherung für Bad Sachsa”, Auch
Wiedas Bürgermeister Edgar Hopfstock freute sich für die Athleten. Er hofft auf eine Neuauflage im nächsten Jahr. Der Südharzer
Vital-Lauf ist Teil der Veranstaltungsreihe Südniedersachsen-Cup. (tok)
==> Ergebnisse  
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 21. Juni 2010 
Ralf Uffenbrink Zweiter beim Marathon
439 Teilnehmer machen beim Drebber-Lauf mit / Franke-Brüder überzeugen / Welp gewinnt Halbmarathon bei den
Frauen

Drebber
(mbo). Obwohl das Wetter nicht mitspielte (zu kalt, es regnete mehrfach), bekamen die Verantwortlichen viel Lob: Auch
beim zwölften Drebber-Lauf klappte am Sonnabend alles wie am Schnürchen, ein ganzes Dorf (Straßen schön geschmückt, laut-
starke Anfeuerung für die Aktiven) zog mit. Dieter Lindenberg, Vorsitzender des TSV Drebber, strahlte: “Das Wetter hätte sicherlich
besser sein können, aber wir sind bestens zufrieden. Wir haben von etlichen Läufern und Läuferinnen lobende Worte erhalten.” Auf
Anhieb bewährte sich das neue Zeit-Mess-System (“Tag” an der Startnummer). Als positiv erwies sich, dass die Hauptläufe (4,7
Kilometer, 9,4 Kilometer, Halbmarathon und Marathon) zur gleichen Zeit starteten. “Das Wir-Gewühl ist dadurch viel stärker ge-
wesen”, urteilte Heinfried Maschmeyer vom Organisations-Team des Drebber-Laufs. Am zwölften Drebber-Lauf beteiligten sich in
den verschiedenen Wettbewerben 439 Aktive, das sind im Vergleich zu 2009 sechs mehr.
Strecke über 4,7 km ein Renner
Nach den Schülerläufen über 800 und 500 Meter gingen die Hauptläufe über die Bühne. Als Renner erwies sich der 4,7-Kilometer-
Lauf (25 Teilnehmer). “Die 4,7 Kilometer sind sehr gut angekommen”, sagte Elke Maschmeyer vom Organisations-Team des
Drebber-Laufs. Hier feierte Mittelstrecken-Ass Sebastian Franke von der SG Diepholz einen Start-Ziel-Sieg. “Nach einem Kilometer
lief ich vorn allein weg. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Die Veranstaltung war besser als in den vergangenen Jahren”, unter-
strich der 18-jährige Sebastian Franke, der die Strecke in 16:14 Minuten bewältigte und klar vor Dirk Hilmerring (Barnstorf - 19:52)
siegte. Bei den Frauen sicherte sich Lilo Stroink von der SG Diepholz den ersten Platz (22:41).
Beim 9,4-Kilometer-Lauf (27 Starter) erreichte Dominik Franke (SG Diepholz) als Zweiter (36:08 Minuten) das Ziel, doch ganz glück-
lich wirkte der 20-Jährige nicht: “Es hätte besser sein können. Anfang der vierten Runde war’s vorbei, da kam ich nicht mehr an Ingo
Schurbert vorbei.” Bei den Frauen hatte Julia Fangmann (Waldschleicher Lohne - 43:28 Minuten) die Nase vorn vor Elke Fangmann
(Waldschleicher Lohne - 45:41).
Am Halbmarathon beteiligten sich 28 Läufer und Läuferinnen (elf mehr als 2009). In der Gesamtwertung sicherte sich mit hauch-
dünnem Vorsprung Alexander Osterloh (LT Waldschleicher Lohne - 1:27:12 Stunden) den ersten Platz vor Joachim Laverentz (SC
Weyhe - 1:27:18). Angela Welp vom LC Hansa Stuhr überquerte als Fünfte die Ziellinie (1:33:32) und gewann die Wertung bei den
Frauen. Die in Barnstorf wohnende Sportlerin freute sich über ihre Platzierung: “Für mich ist das eine gute Zeit, zumal ich mich im
Vergleich zum Vorjahr um knapp drei Minuten verbessert habe.” Auch sie kommt gern nach Drebber: “Die Veranstaltung ist klasse.
Hier treffe ich immer viele nette Leute.”
Beim Marathon über 42,125 Kilometer (18 Runden durch Drebber) gingen 16 Erwachsene auf die Strecke. An der Spitze lieferten
sich Frank Hardenack (Olpe) und Ralf Uffenbrink (TuS Wagenfeld) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst in der letzten Runde setzte sich
Frank Hardenack an die Spitze (3:01:41) und gab diese nicht mehr her. Wie im Vorjahr bot Ralf Uffenbrink als Zweiter eine Klasse-
Leistung und verbesserte sogar seine Zeit (3:03:51 - 3:05:08).
Einen klaren Rückgang gab’s bei den Team-Staffeln (40 weniger als 2009). Beim Marathon siegte die erste Fußball-Mannschaft des
TSV Cornau (3:02:06) vor “Bock auf Laufen” (Wagenfeld - 3:22:42). Und beim Halbmarathon holte sich das Team “Lotto-Millionäre
Vechta” (Eydelstedt - 1:35:44) den Sieg vor “Aqua-Power” (Diepholz - 1:41:01).
==> Ergebnisse  
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DELMENHORSTER KURIER vom 21. Juni 2010
Eine 24 Stunden lange Erfolgsgeschichte
Oliver Leu sorgt beim 7. Burginsellauf für den sportlichen Höhepunkt / Einziger Wermutstropfen ist die Kälte

Diesen und weitere Artikel finden Sie hier (PDF / 515 KB)
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HARBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN vom 21. Juni 2010 
Strahlende Sieger und echte Kämpfer
Riesen-Sportparty - Egal ob Grundschülerin oder Pensionär: Fast 2800 Teilnehmer sorgten in Buchholz für Stimmung

Von Florian Kleist
Buchholz. Die glänzende Medaille hängt um ihren Hals und stolz streckt Natascha Urbanek ihren Pokal nach vorn: Die Sieben-
jährige ist gerade als schnellstes Mädchen beim Schüler-Lauf der Altersklasse D2 auf das große Podest vor der Empore Buchholz
gestiegen. Obwohl sie nicht so recht erklären kann, warum ausgerechnet sie jetzt auf das höchste Treppchen klettern darf: "Wie
ich das geschafft habe, weiß ich auch nicht. Aber es ist toll." Fast 2800 Läuferinnen und Läufer und mehrere tausend Zuschauer an
der Strecke haben gestern beim zwölften Buchholzer Stadtlauf wieder ein große sportliche Party gefeiert. Auch wenn das wechsel-
hafte Wetter eher den Sportlern denn den Zuschauern zu Gute kam: Wolken, leichte Brise und gelegentlicher Nieselregen entwick-
elten wieder die typische Stadtlauf-Mischung aus beeindruckenden Lauf-Leistungen und Volksfeststimmung.
Ein besonderes sportliches Kunststück vollbrachte Jan Simon Hamann: Der 23-Jährige hatte zunächst beim Staffelwettbewerb auf
der Halbmarathon-Strecke zusammen mit seinen beiden jüngeren Brüdern Tobias und Fabian sowie Papa Michael den zweiten
Platz belegt. Nach seinem 5,3-Kilometer langen Beitrag zu dem familiären Erfolg verschnaufte er ein knappes Stündchen, um dann
erneut am Start zu stehen. Mit einer noch besseren Platzierung am Ende der Strecke: Denn er gewann den Hauptlauf um den Cup
der Sparkasse Harburg-Buxtehude über zehn Kilometer in einer Super-Zeit von 32:18 Minuten. "Es hat geklappt", sagte der Buch-
holzer, der derzeit in Bochum wohnt, und dort studiert: "Für den Stadtlauf lohnt es sich immer wieder, nach Hause zu kommen.
Und wenn man dann noch gewinnt . . ."
Sieger bei dem von der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Wind-Sportswear und den HAN ausgerichteten Staffel-Wettbewerb wurde
ebenfalls eine Familienbande - die selbe, wie schon im Jahr zuvor. Denn hinter dem Namen "Clash of Generation" verbergen sich
Michael Bausch mit seinem Sohn Tilmann Petersen sowie Bruder, beziehungsweise Onkel, Thomas Bausch. Das flinke Quartett
wird komplett mit Tilmanns Freund Philip Schloemp. Damit durften sie sich den Wanderpokal für die schnellste Staffel quasi selbst
übergeben.
Michael Röhrs fasste nach seinem Sieg im Halbmarathon den Zauber des Buchholzer Stadtlaufs so zusammen: "Es ist zwar keine
Strecke für Spitzenzeiten", sagte der Mann, der die 21,1 Kilometer in 1:15:27 Stunden geschafft hatte, und wies in diesem Zu-
sammenhang auf die Steigung am Dibbersener Mühlenweg hin: "Aber die Stimmung an der Strecke - das Drumherum - ist einfach
einmalig." Daher wolle der Schneverdinger in jedem Fall auch im kommenden Jahr wieder - trotz der weiten Anfahrt - dabei sein.
Ebenso wie die Schüler-Siegerin Natascha Urbanek - für die 950-Meter-Strecke brauchte sie 3:59 Minuten -, die offenbar Gefallen
am Laufen gefunden hat: "Na klar will ich dann wieder mitmachen!" Klingt, als sollte ihr erster Pokal nicht lange allein bleiben . . .
==> Ergebnisse 
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SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 23. Juni 2010 
Nur 250 Starter in Deckbergen - Aber alle sind total begeistert

Leichtathletik
(la). Beim 6. Sparkassen Schaumburg-Lauf um den Bad Meinberger Cup sind auf dem Sportplatz in Deckbergen
insgesamt rund 250 Läufer gestartet. Der Jüngste war zarte vier Jahre alt und ist beim Bambini-Lauf angetreten. Der älteste Läufer,
Heinz Wehner aus Lauenau, konnte mit 73 Jahren leicht dessen Urgroßvater sein. Wehner ist beim Sechs-Kilometer Landschafts-
lauf gestartet und hat dabei mit 30:44 Minuten den 25. Platz erzielt.
Die Organisatoren von “Five Friends Event” und dem SC Deckbergen-Schaumburg waren mit der Veranstaltung ebenso zufrieden,
wie alle Läufer, die mit ihren großen Lob schon direkt nach dem Zieleinlauf nicht hinter dem Berge hielten. Auch im Internet-Gäste-
buch sind nur positive Einträge von Läufern zu lesen. So zum Beispiel der von Hagen, der schreibt: “Klasse - einfach klasse. Selbst
wenn man lange sucht - es gibt nix zu meckern. Ihr habt nichts dem Zufall überlassen. Viele tolle und fleißige Helferinnen und
Helfer haben diese Veranstaltung gelingen lassen. Danke dafür!” Insgesamt rund 80 Helfer des SC Deckbergen-Schaumburg und
der Feuerwehren waren im Einsatz. Allein für die Markierung der Strecke hatten zwei Mitglieder von “Five Friends Event” acht
Stunden benötigt. Während des Laufes waren Streckenposten im Einsatz, Versorgungsstellen waren besetzt, die Anmeldestelle
und die Ergebniserfassung. “Alles hat bestens geklappt und es hat auch keine Verletzungen gegeben, was natürlich besonders
wichtig ist”, sagte Hauptorganisator Jürgen Henze.
Allerdings hätten sich die Organisatoren sicher mehr Starter gewünscht. Schließlich wollte man beim 6. Sparkassen Schaumburg-
Lauf die 500er Marke knacken, was gründlich daneben ging. Im Gegenteil, trotz guten Laufwetters, es hätte vielleicht etwas wärmer
sein können - ist die Teilnehmerzahl sogar leicht rückläufig. “Das liegt sicher daran, dass an diesem Wochenende noch etliche
andere Veranstaltungen stattfinden”, hatte Iris Heisterhagen von den “Five Friends” gesagt. An der landschaftlich idyllischen und
außergewöhnlichen Strecke und an der Organisation kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Vielleicht schreckt der Streckenver-
lauf mit einem Höhenunterschied von 100 Metern manchen Läufer ab. Zuschauer waren jedenfalls viele zu dem Lauf-Event auf den
Deckberger Sportplatz gekommen. Bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Kaltgetränken feuerten sie die Läufer an und sorgten am
Start und im Zieleinlauf für beste Wettkampfstimmung. Die Kleinsten vergnügten sich auf einer Hüpfburg, ließen sich schminken
und einen Luftballon starten. Auch nachdem Herbert Stemme bei der Siegerehrung den Bad Meinberger Cup an den Sieger des 15-
Kilometer-Landschaftslaufs, René Jäger, überreicht hatte, feierte die “Lauf-Familie” noch lange auf dem Sportplatz weiter.
==> Ergebnisse  
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 23. Juni 2010 
Reichert stellt Jürgen Kerls Serienrekord ein
Von Michael Geisendorf und Gerd Brunken
Florian Reichert hat es tatsächlich geschafft. Der für den TSV Kirchdorf startende Göttinger Langstreckler gewann beim Göttinger
Altstadtlauf zum vierten Mal in Folge das Hauptrennen um den Novelis-Cup und stellte damit den Rekord von Jürgen Kerl ein, der
Ende der 90er-Jahre ebenso oft gesiegt hatte. Reichert brauchte für die 10 450 Meter 33:57 Minuten und ließ damit Sebastian
Hanelt von Ausrichter LG Göttingen hinter sich, der wie im Vorjahr Zweiter wurde. Als Dritter lief dessen Vereinskamerad Knut
Höhler ins Ziel. Bei den Frauen setzte sich die Vorjahresdritte Coline Ricard gegen Kathrin Cronjäger (beide LGG) und Sana Alm-
stedt (ASFM Göttingen) durch.
Für Festtagsstimmung sorgten schon vor dem ersten Lauf die im Start- und Zielbereich vor dem Alten Rathaus dicht gedrängt
stehenden Zuschauer, animiert von Moderator Andreas Lindemeier, der Aktive und Schaulustige mit seinen lockeren Sprüchen bei
Laune hielt. “In Höhe des Altdeutschen müsst ihr versuchen gut auszusehen, da sitzen die schärfsten Kritiker”, empfahl er den
Läufern. Die Zuschauerreihen lichteten sich indes merklich, je näher die Fernsehübertragung von der Fußball-Weltmeisterschaft
rückte.
Den ersten Siedepunkt erreichte die Stimmung, als mehr als 400 hoch motivierte Kinder - so viel wie noch nie bei der Tradionsver-
anstaltung - auf die 700-Meter-Strecke des Youngsterlaufs gingen, und steigerte sich hörbar, als beim Schnupperlauf der 15-jährige
Julius Lembcke (LGG) von Beginn an hohes Tempo ging und nach 1800 Meter in 5:40,9 Minuten mit mehreren 100 Metern Vor-
sprung die Ziellinie überquerte. “Ich war nicht überrascht, dass ich gewonnen habe, hätte aber nicht gedacht, dass mein Vorsprung
so groß sein würde”, kommentierte Lembcke den ersten Sieg bei seiner vierten Altstadtlauf-Teilnahme. Der Göttinger gehört zu den
besten Mittelstrecklern seiner Altersklasse in Niedersachsen, war allerdings erst vor einer Woche bei den Landesmeisterschaften
mit Kreislaufkollaps in die Klinik eingeliefert worden.
Mit seiner Zeit trug Lembcke wesentlich dazu bei, dass das Team I des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in 18:06 Minuten den
Schülercup in der älteren Klasse vor OHG II und Felix-Klein-Gymnasium (FKG) gewann. Bei den Jüngeren setzte sich FKG I
(20:54) gegen OHG I und Heinrich-Heine-Schule durch.
Einen Start-Ziel-Sieg gab es auch beim Rennen um den Tageblatt-Firmencup. Tobias Hald bewältigte die 5260 Meter in starken
17:40 Minuten mit 400 Metern Vorsprung und zeichnete in erster Linie dafür verantwortlich, dass das Team der Sparkasse Götting-
en die Trophäe von Tageblatt-Geschäftsführer Günter Giffels, der selbst mitgelaufen war, in Empfang nehmen durfte und Vorjahres-
sieger Novelis I sowie das Team des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf die Plätze verwies. “Ich habe ein Jahr
lang intensiv trainiert - allerdings vor allem für Triathlon”, erzählte Hald. “Ich werde zwar auch Leichtathletik-Wettkämpfe für die LGG
bestreiten, mein Schwerpunkt liegt aber nach wie vor beim Triathlon”, stellte der FKG-Schüler klar.
Einen Doppelsieg bei Männern und Frauen feierte die LGG im zweiten Mittelstreckenlauf. Der Vorjahresdritte Jasper Cirkel sprintete
nach 5260 Metern vor Paul Lennart Kruse und Patrick Pavel (Eintracht Wolfshagen) über die Ziellinie. Bei den Frauen triumphierte
Tanja Hupfeld vor Anke von Gaza und der erst 13 Jahre alten Ida-Sophie Hegemann von der LG Eichsfeld.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 23. Juni 2010 (Von Rainer Behrens)
Top-Athleten erzielten sechs Stadionrekorde
Die sportliche Bilanz beim 2. Volksbankmeeting der LG Osterode konnte sich durchaus sehen lassen. Bei guten Wettkampfbeding-
ungen wurden sechs neue Stadionrekorde erzielt, die Kugelstoßer geizten dafür aber mit Normerfüllungen. Sven Knipphals vom VfL
Wolfsburg war der Mann des Tages, zunächst verbesserte er den Stadionrekord über 100 m in 10,52 sec. vor dem A-Jugendlichen
Roy Schmidt (TuS Jena), der 10,71 sec. erzielte. Über 200 m verbesserte er bei Windstille den von ihm gehaltenen Stadionrekord
auf sehr gute 20,98 sec. und ließ Robert Hering vom TuS Jena in 21,44 sec. keine Chance. Ein “totes” Rennen in 47,57 sec. gab es
über 400 m zwischen Martin Grothkopp (Dresdener SC) und Alexander Meisolle (TV Wattenscheid). Über 1000 m sorgte bis 800 m
Maximillian Wessel (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) für die Pace, die Arthur Lenz vom Sportclub Magdeburg dankbar annahm, um
in 2:22,16 min. ebenfalls Stadionrekord zu laufen.
Über 3000 m war es der Erfurter Marcus Schöfisch, der in 8:12,78 min. persönliche Bestzeit lief und einen weiteren Stadionrekord
erzielte. Knapp geschlagen gegeben musste sich in 8:13,30 min. Heiko Baier von der LG Braunschweig. Ein Kopf an Kopf-Rennen
lieferte sich in 13,85 sec. Paul Dittmer (MTV Hanstedt) mit Helge Schwarzer (Hamburger SV), der auf 13,89 sec. kam. Aufsteigen-
de Form zeigt nach längerer Verletzungspause Peter Sack (LAZ Leipzig), der im Kugelstoßen mit genau 20,00 m nicht weit von der
EM-Norm entfernt blieb, damit ebenfalls sich den Stadionrekord holte. Nicht zufrieden war indes Marco Schmidt (VfL Sindelfingen)
mit 19,70 m vor Candy Bauer (LV 90 Thum) mit 19,24 m. Die Speerwerfer indes litten ein wenig unter dem späten Wettkampfbeginn
und fehlender Windunterstützung, obwohl auch technisch Tino Häber (LAZ Leipzig) mit seinen erzielten 73,25 m nicht zufrieden
war. Im Normwettkampf der U20 erzielte Denis Lewke (SC Neubrandenburg) mit 18,43 m eine neue Bestweite und verfehlte die
Norm nur um 7 cm. Zweiter wurde hier mit 18,18 m Marc Decker vom TSV Bayer 04 Leverkusen.
Spannend ging es beim Diskuswurf zu, den mit 60,90 m der DLV-Jahresbeste Michael Salzer (TG Nürtingen) im letzten Versuch
zu 59,00 m von David Wrobel (VfB Stuttgart) für sich entschied. Bei der männlichen Jugend B waren Nils Lindner (ASV Erfurt) mit
18,06 m im Kugelstoßen und Robert Fölsner (SC Magdeburg) mit 53,97 m im Diskuswurf nicht unzufrieden.
Für die beste Tagesleistung bei den Frauen sorgte Mareike Rittweg (LV 90 Thum) mit ihrer Jahresbestweite von 60,26 m im Speer-
wurf, ebenfalls Stadionrekord! Schnellste über 200 m war Ruth Sophia Spelmeyer vom VfL Oldenburg in 24,65 sec., während den
Weitsprung Christin Menge vom SC Neubrandenburg mit 6,09 m für sich entschied. Bei der A-Jugend landete Kristin Zaumsegel
vom TuS Jena im Kugelstoßen mit der WM-Normerfüllung von 15,50 m eine Punktlandung, wobei sie nur um 16 cm ihre Bestweite
verfehlte. Lena Urbaniak von der LG Filstal folgte mit 15,14 m., gewann dafür aber den Diskuswurf mit 50,56 m vor Maylin Weder
(SC Magdeburg) mit 49,50 m. Bei der weiblichen Jugend B überzeugte die Magdeburgerin Stefanie Gotzhein mit 56,76 sec. über
die Stadionrunde.
==> Ergebnisse 
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ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 28. Juni 2010 
Marco Tammen wird in Dunum zum Wiederholungstäter
Ostfriesische Meisterschaft im Halbmarathon / Inga Jürrens gewinnt

Dunum
. Bekannt beschaulich ging gestern Mittag der Harlingerland Volkslauf zu Ende. Mit auf dem Zeitplan stand in diesem Jahr
auch die Ostfriesische Meisterschaft im Halbmarathon. Über die 21,0975 Kilometer-Strecke wurde Marco Tammen aus Stapelmoor
zum Wiederholungstäter. Wie im Vorjahr lief er als Erster durch das Ziel und verteidigte überlegen seinen Titel. Siegerin bei den
Frauen wurde die Gewinnerin des Ossiloops, Inga Jürrens von der Emder LG. Zehn Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Ralf
Bienow aus Leer hatte Tammen am Ende. Spannender wäre es sicher geworden, wäre Stephan Immega, der eigentlich gemeldet
hatte, auch angetreten. “Schade, dass er nicht dabei war. Allerdings ist er zwei Klassen besser. Ich wäre wohl nicht an ihn range-
kommen”, sagte Tammen, der schon nach der ersten von zwei Runden entlang der Dunumer Wallhecken einen großen Vorsprung
hatte, nach dem Rennen. Zusammen mit dem zweitplatzierten Mann kam die schnellste Frau ins Ziel. “Ganz alleine laufen ist
schon immer etwas einsam. Heute hatte ich glücklicherweise einen Mann dabei”, sagte Jürrens, die mit ihrer Zeit durchaus zu-
frieden war.
Zu schaffen machte den Läufern allerdings die Hitze. “Das hat zweieinhalb bis drei Minuten ausgemacht. Im vergangenen Jahr, als
es regnete, war es besser”, sagte Sieger Marco Tammen. “Trotz Hitze lief es gut. Mehr war nicht drin”, meinte auch Inga Jürrens.
Und so kamen die meisten Starter von Schweiß durchnässt durchs Ziel. Nur eine überquerte ganz entspannt die Linie und machte
sich erst nach ihrem Lauf mit einer Wasserflasche so richtig Nass. Greta Kelsch (Wi sünd Holtriem, Jahrgang 2003) war die jüngste
Starterin an diesem Tag und wurde im Fünf-Kilometerlauf Fünfte. Siegerin über diese Strecke wurde Vereinskameradin Elfriede
Glanzer. Schnellster männlicher Fünf-Kilometer-Läufer war Nils Christians von der LG Harlingerland. Gewinner des Zehn-Kilometer-
laufes wurde Dennis Heberer (Schwarz-Weiß-Oldenburg) gefolgt von Johann Aden und Carsten Piotrowski (beide LG Ostfriesland).
Schnellste Frau über zehn Kilometer war Heike Piotrowski (LG Wilhelmshaven). Auf Rang zwei lief Astrid Lübben (LG Ostfriesland)
durchs Ziel, Dritte wurde Ulla Paga.“Es war doch noch ein schöner Lauf. Es hätten aber ein paar mehr Teilnehmer sein können”,
sagte Organisator Eibo Eiben, “Nächstes Jahr müssen die Ostfriesischen Meisterschaften aber wieder im März stattfinden.”
==> Die Ergebnisse sind bisher nicht verfügbar (Info-Stand: 28. Juni / 7:40 Uhr)
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NORDWEST ZEITUNG vom 28. Juni 2010 (Vier Artikel)
Dauergast Diehl dankt ganz Löningen
Marathon Start-Ziel-Sieg beim fünften Anlauf im Hasetal / Kulgemeyer behält bei Frauen die Nerven

Von Bodo Tarow
Löningen
. Grundsätzlich gilt im Oldenburger Münsterland das Motto “dreimal ist Oldenburger Recht”. “Fünfmal ist Löninger Recht”
gilt seit Sonnabend für Marco Diehl. Der als Vielstarter bekannte Friedberger holte sich vor mehreren Tausend Zuschauern an der
Strecke und in der Innenstadt im fünften Anlauf den Sieg bei der achten Auflage des “Remmers-Hasetal-Marathon”. Trotz Tempera-
turen von 25 Grad Celsius lief der Banker gewohnt konstant und passierte das Ziel nach 2:36:19 Stunden.
“Marco hat einen Tempomaten eingebaut”, sagte Rennmoderator Andreas Menz aus Essen. Diehl, der pro Jahr zwischen zwölf und
14 Marathons absolviert, war nach seinem Triumph glücklich. “Schön, dass es in Löningen endlich geklappt hat. Es war zwar ziem-
lich heiß. Aber hier macht es echt riesig Spaß. Ich danke den Löningern für die Unterstützung und die Ausrichtung des Laufs.”
Gleich zu Beginn hatte sich Diehl, der eine Bestzeit von 2:28:04 Stunden aufweist, an die Spitze des Marathonfeldes gesetzt. Ein-
zig der Bulgare Aleksandar Andonov, der nachgemeldet hatte, konnte noch mithalten. Diehls Vorsprung zur Hälfte der Strecke
betrug 40 Sekunden. Dann setzte er sich aber immer deutlicher ab und lief den Sieg locker nach Hause. Völlig platt passierte
Andonov das Ziel nach 2:48:46 Stunden. Ausgelassen mit den Zuschauern feierte wenig später Gregor Schlüter aus Haltern seinen
dritten Rang (2:50:52 Stunden). Garrels Ludger Tebben erreichte in der Zeit von 3:49:55 Stunden Platz 49 und war schnellster Mann
aus dem Landkreis Cloppenburg.
Nach Platz drei im Vorjahr holte Christin Kulgemeyer vom TV Georgsmarienhütte bei den Frauen zum großen Wurf aus. Sie ge-
wann in der Zeit von 3:02:46 Stunden. Die Plätze gingen an die Russin Elena Bolkhovitina (3:05:11 Stunden) und Bianca Stanienda
vom SV Eintracht Hiddestorf (3:12:07 Stunden). Dabei hatte es für die Achte der Deutschen Meisterschaften in Mainz lange Zeit
allenfalls nach Rang drei ausgesehen. Denn Constanze Türk (Sinzig) hatte lange Zeit die Führung vor Bolkhovitina behauptet. Kurz
nach der Hälfte der Strecke musste Türk aber aufgeben. Zu diesem Zeitpunkt eröffnete Kulgemeyer die Jagd auf Bolkhovitina, die
sie nach deren Zwischenspurt bei Kilometer 14 vorübergehend aus den Augen verloren hatte. “Bei Kilometer 25 hatte ich sie wieder
eingeholt”, sagte Kulgemeyer. Auf den letzten zehn Kilometern hatte die Siegerin dann das größere Stehvermögen. Sie lief noch
einen deutlichen Vorsprung heraus. Lohn war der Siegerscheck über satte 1000 Euro.
Beim erneut angebotenen Marathon-Staffellauf wähnte sich das Quartett des BV Garrel lange Zeit auf Siegkurs. Am Ende setzte
sich aber die Formation des TuS Ofen (2:57:19 Stunden) mit einem Vorsprung von 35 Sekunden durch. Platz drei angelten sich die
Lokalmatadoren “Ölen für Böen” (3:00:14 Stunden). Hinter dem SV Evenkamp wurde die Staffel des Bremer Bundesliga-Schieds-
richters Peter Gagelmann Fünfter.

Sansar biegt in letzter Sekunde Richtung Sieg ab
Halbmarathon: Bielefelder schlägt Mitfavorit Diettrich / Lokalmatador Drees siegt über zehn Kilometer

Löningen
. Das war knapp: In der mit über 800 Teilnehmern besetzten Löninger Halbmarathon-Konkurrenz hatte Elisas Sansar (LG
Lage Detmold) bei Kilometer 19 soeben den lange vorne liegenden Oldenburger Georg Diettrich (LG Braunschweig) mit einem ener-
gischen Antritt überholt. Wenige Schritte weiter wäre er dann um ein Haar nicht Richtung Ziel abgebogen, sondern auf die zweite
Runde gegangen. Der gebürtige Türke schlug aber in letzter Sekunden doch den richtigen Weg ein und siegte in der Zeit von
1:12:10 Stunden. Für den Löninger Dauergast Diettrich blieb die Uhr bei 1:13:42 Stunden stehen. Über den dritten Rang freuen
durfte sich Heinz-Josef Wegmann aus Dersum (1:18:51 Stunden), der Michael Reise aus Langförden (1:20,55 Stunden) auf Platz
vier verwies. Der Garreler Reinhard Brandewie wurde hervorragender Gesamt-Neunter (1:25,52 Stunden).
Bei den Frauen feierte die Hannoveranerin Katrin Kreil in der Zeit von 1:22:58 Stunden einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg.
Claudia Wahls (LT Waldschleicher Lohne, 1:40:34 Stunden) und Andrea Garben (LT TuS Petersfehn, 1:41:54 Stunden) belegten die
weiteren Treppchenplätze. Die Löningerin Hildegard Beckmann erreichte einen guten zehnten Platz (1:48:07 Stunden).
Über zehn Kilometer zeigte der Lodberger Heinrich Drees der Konkurrenz trotz stark reduziertem Training die Hacken. In der Zeit
von 36:17 Minuten setzte er sich gegen Mark Knappheide (TV Georgsmarienhütte, 36:38 Minuten) und Dirk Schmitt (TSV Großen-
kneten, 37:24 Minuten) durch. Löningens B-Jugendliche Nadine Aselage siegte bei den Frauen in “bombigen” 43:37 Minuten.

Für Joey Kelly ist kein Weg zu weit
Löningen
. An die 1000 Zuhörer hat der Star der einstigen “Kelly-Family”, Joey Kelly, am Sonnabend auf den Löninger Marktplatz
gelockt. Unter dem Motto “no limits” machte der Extremsportler seinen Fans klar, dass mit Willensstärke “kein Weg zu weit ist”.
Gekonnt moderiert wurde Kellys Auftritt von Mitorganisator Wilfried Senger.
Nachdem Kelly den Startschuss zum 10-Kilometer-Lauf abgefeuert hatte, trat er im Marathon an. An der Seite des seit dem 25.
Lebensjahr erblindeten Langstreckenweltrekordlers Jeffrey Norris wurde er beim Zieleinlauf nach 4:51:52 Stunden vom Publikum
gefeiert.

“Marathonlauf im Jahr 2011 klar wie Kloßbrühe”
Bilanz: Löningens Organisationschef Jürgen Patock begeistert / Volkslaufcharakter bleibt / 400 Helfer

Löningen
. Die eingeplante kurze Nacht - vom Ende der Marathonparty auf dem Marktplatz am Sonntag früh um fünf Uhr bis zum
Beginn der Aufräumarbeiten blieben kaum vier Stunden - war Jürgen Patock “schnurz-piep-egal”. Der Organisationschef des
Löninger “Remmers-Hasetal-Marathon” war vom Verlauf der achten Auflage einfach nur “begeistert”. “Es ist alles echt rund gelaufen.
Und trotz der Hitze ist nichts Nennenswertes passiert”, sagte er und strahlte. Mit fast 2000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland
war die Resonanz so gut wie in den Vorjahren. Im Zehn-Kilometer-Lauf gab’s mit über 450 Startern sogar einen Rekord.
Jürgen Patock und seine Mitstreiter Wilfried Senger und Jürgen Schelze dankten den rund 400 freiwilligen Helfern. “Ohne diese
super Unterstützung wäre solch eine Mega-Veranstaltung überhaupt nicht denkbar.” Und eines steht für Patock spätestens seit
Sonnabend fest. “Der Marathonlauf im Jahr 2011 ist so klar wie Kloßbrühe. Für uns alle gilt das Motto ,Vor dem Marathon ist nach
dem Marathon’.” Im Vergleich zu den Vorjahren war die Zahl Athleten, die über Nacht in Löningen blieben, deutlich gestiegen. “Der
Campingplatz war rappelvoll. Das war ein herrliches Bild. Auch das Frühstück des Jugendtreffs am Sonntag wurde bestens ange-
nommen”, freute sich der Organisations-Boss, der während der Läufe fast überall in der Löninger Innenstadt gesichtet wurde.
Dass die bestehenden Streckenrekorde nicht angetastet wurden, stört Organisationschef Patock überhaupt nicht. “Wir werden den
Volkslauf- und Lauffestcharakter in Löningen auf jeden Fall bewahren”, stellte er klar. “Wir freuen uns auf Lokalhelden, mit denen
sich die Zuschauer identifizieren. Oder auf einen Läufer wie Marco Diehl, der uns seit Jahren die Treue hält. Wenn er dann endlich
seinen ersten Sieg bei uns feiern kann, ist das besonders schön.” Damit erteilt Patock dem Einkaufen sportlicher Zugpferde eine
klare Absage. “Vor dem diesjährigen Marathon gab es unzählige Anfragen von Managern und Agenten. Startgelder, Freistarts und
sonstige Vergünstigungen haben wir strikt abgelehnt. Nichtsdestotrotz ist bei uns natürlich jeder starke Athlet herzlich will-
kommen.”
==> Ergebnisse: Hauptläufe / Schülerläufe 
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GOSLARSCHE ZEITUNG vom 28. Juni 2010 
Harzburger Springermeeting: Premiere mit Werbeeffekt

Von Björn Gabel
Der Auftakt ist geglückt: Der MTV Brunonia Harlingerode hat sein 1. Nationales Springermeeting über die Bühne gebracht. Bei ex-
zellenten äußeren Bedingungen gab es erstklassige Leistungen zu sehen, allerdings hatten die Verantwortlichen mit der einen oder
anderen Tücke in der Organisation zu kämpfen. Die Sonne strahlte über Harlingerode, und am Ende strahlte auch Andreas Rehr.
“Hier kann etwas Großes wachsen”, sagte der Sportwart des MTV Brunonia. Das Wagnis, erstmals ein nationales Springermeeting
auszurichten, hatte sich ausgezahlt. Die Entscheidung, im nächsten Jahr einen zweiten Anlauf zu nehmen, fiel denn auch nicht
schwer. Entscheidend war laut Rehr und Organisationsleiter Thomas Sollorz “das gute Feedback der Athleten. Die waren superzu-
frieden.”
Dabei hatten die Ausrichter bei der Premiere mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Durch die kurzfristige Annahme des Quali
fikationswettkampfs der U 20-Stabhochspringer zur WM in Kanada geriet der Ablaufplan durcheinander. So fand der Weitsprung der
Herren am unteren Ende des Platzes fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, was die Athleten nicht gerade amüsierte. “Das
passiert uns nicht noch mal”, sagte Rehr, “wir werden das Programm komprimieren.” Schwierigkeiten gab es auch immer wieder
mit der Lautsprecheranlage, zudem fehlte eine Anzeigetafel. “Wir müssen professioneller werden”, unterstrich Rehr. Das gelte auch
für den Umgang mit Aktiven und Geldgebern. Im kommenden Jahr werde er Athleten- und Sponsorenverträge abschließen, nach-
dem einige Geldgeber mündlich getroffene Zusagen nicht einhielten und Springer trotz E-Mail-Zusage ihrer Manager nicht aufkreuz-
ten. So gab es vom polnischen Hochsprungmeister Grzegorz Sposob ebenso keine Spur zu sehen wie vom mehrfachen Afrika-
meister im Weitsprung, dem Ägypter Hatem Mersal. Besonders ärgerlich: Die Brunonen hatten für die Athleten schon Unterkunft
und Verpflegung besorgt. Unter den Erwartungen blieb auch der Zuschauerzuspruch, obwohl kein Eintritt zu berappen war. Der Ver-
anstalter ging von rund 800 Besuchern aus und blieb damit unter der erhofften vierstelligen Zahl.
Entschädigt wurde der MTV durch teils erstklassige Leistung. So überquerte der Schweriner Tom Konrad in der Stabhochsprung-
Qualifikation 5,35 m, auch die 2,20 m von Lee Hup Wie aus Malaysia im Hochsprung konnten sich sehen lassen. Bei den Frauen
sorgte Weitspringerin Anika Leipold (Hamburger SV) mit 6,41m für eine Spitzenweite, und Caroline Hasse (SC Potsdam) flog bei
der weiblichen Jugend A im Stabhochsprung über 4,20 m. Weitsprung-Siegerin Leipold sprach von “einem super Wettkampf und
einer tollen Anlage. Ich komme im nächsten Jahr wieder.” Gut für die Mundpropaganda unter den Athleten dürfte auch sein, dass
diverse persönliche Bestleistungen an der Planstraße aufgestellt wurden. Die Anlage gibt was her - bessere Werbung kann es nicht
geben.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 4. Juli 2010 (Von Hartmann Jung) 
Spannende Entscheidungen an der Okertalsperre
Knapp 200 liefen oder walkten trotz großer Hitze mit

Okertalsperre/Altenau. Weit über 200 Läufer und Läuferinnen, genau 226 aus 95 Vereinen bzw. Wohnorten, hatten sich trotz der
großen Hitze und der gleichzeitigen Fußballspiele der WM zu einem Start an der Okertalsperre entschieden. Im Vorharz stiegen
die Temperaturen weit über 30 Grad Celsius, das hielt doch viele von einer Teilnahme ab. Doch es gab auch noch einige wenige
Nachmeldungen, so konnten immerhin noch 189 Läufer-/innen und Walker-/innen in die umfangreiche Ergebnisliste aufgenommen
werden. Eigentlich sollten die Starts nach hinten verschoben werden, um es den Läufern erträglicher zu machen, aber es erwies
sich als nicht notwendig. Im “Gebirge” war es nicht ganz so drückend - pünktlich um 18.00 Uhr konnten die Walker auf die Reise
geschickt werden. Leider gab es wiederum erhebliche Staus bzw. Umleitungen in Altenau, so dass einige vorangemeldete Teil-
nehmer des 5,2 km-Laufes zu spät am Start erschienen; nachlaufen oder ummelden, das war die kurzfristige Entscheidung.
 Nur fünf Walker machten sich um 18.00 Uhr auf den Weg, die 12.638 m um den Hauptarm der Okertalsperre zu absovieren. Nach
1:32:15 Stunden kam Johannes Woll (TSG Bad Harzburg) vor Brigitte Rey (TSV Warzen) ins Ziel. Im Lauf der knapp 100 Kurz-
streckler über 5,2 km gab es eine große Überraschung, da kam ein junger, hier noch unbekannter Mann aus dem Erzgebirge und
lief allen davon. Swen Lorenz (SG Neukirchen/Erzgeb.) freute sich nach 18:17 Minuten über seinen klaren Sieg vor Michael Neuge-
bauer (LAV Alfeld) und Hubertus Bartkowski (TVG Hattorf). Als 12. beendete die Siegerin der Frauen, Helena Rejkova (Eintr. Braun-
schweig), nach 21:54 Minuten den 5,2 km Wendepunktkurs vor Lisa-Sophie Lissmann (NOVELIS-Team Göttingen) und Rebecca
Maria Schütte (LG Eichsfeld). Insgesamt liefen 97 ins Ziel.
Zum Hauptlauf, hier waren nur knapp 90 gegenüber 130 im Vorjahr am Start, versammelten sich die Läufer und Läuferinnen pünkt-
lich um 19.15 Uhr. Vorjahressieger und Favorit Sebastian Hanelt (LG Göttingen) wollte es ruhig angehen lassen, eben dem Wetter
entsprechend und so wurde es keine Zeit unter 45 Minuten für die genau vermessene 12.638 m lange Rundstrecke. Nachdem das
Feld des Hauptlaufes schnell verschwunden war, wurden die Schüler und Schülerinnen mit einer Medaille geehrt, besonders der
erst sechsjährige Henri Rebitzky (Delligser SC) erhielt großen Beifall. Die Mitglieder des Läufer-Teams hatten nun etwas Ruhe und
konnten sich stärken. Nach 45:20 Minuten lief Sebastian Hanelt, diesmal fehlte sein Vater, auf der Vorsperre ins Ziel. Es folgten
Süleyman Kuzguncu (TSG Wildemann) und Volker Hillebrecht (LG Göttingen) mit jeweils einer guten Minute Rückstand. Als 4.,
auch noch unter 50 Minuten, kam der Sieger der M 45, Matthias Hoffmann (Läufer-Team Oker) aus der Runde zurück. Meist allein
oder in kleinen Gruppen - wunderbarer Einlauf für die Kampfrichter - kamen nun alle zurück und wurden vom Beifall der Zuschauer
auf den letzten Metern auf der Vorsperre begleitet. Schon als 20. insgesamt hatte Claudia Cronjäger (Göttingen/Osterode) nach
57:33 Minuten noch relativ frisch die Runde beendet, mit über zwei Minuten Vorsprung vor Bernadette Gatzemeier (NOVELIS Team
Göttingen) und Sabine Wolf (Team Jens Karl Lange).
Den nach ca. 8,5 km zusätzlichen Getränkestand an der Hauptsperrmauer nahmen fast alle in Anspruch, um sich mit einem
Becher Wasser und das Gesicht mit den Schwämmen zu erfrischen. Die drei Helfer mit dem DRK Oker hatten viel Arbeit, um die
leeren Becher und Schwämme wieder einzusammeln. Nach dem Lauf war für fast Alle zunächst der Weg zum Getränkestand und
die Helfer hatten viel Arbeit, den warmen Tee und auch Mineralwasser in die bereitgestellten Becher zu füllen. In Ermangelung einer
Duschmöglichkeit in unmittelbarer Nähe war die Okertalsperre für eine Erfrischung sehr geeignet und wurde auch gut angenommen.
Kaffee und Kuchen, Bockwürstchen und belegte Brötchen, natürlich zu Sportlerpreisen, fanden schnell ihren Absatz.
Auf der abschließenden Siegesehrung wurden die zeitschnellsten Läufer und Läuferinnen auf beiden Strecken mit einem Sachpreis
ausgezeichnet. Weitere Sachpreise konnten unter den noch Anwesenden schnell verlost werden und einige freuten sich auch über
den Gewinn eines kleinen Preises. Hartmann Jung, der Vorsitzende des Läufer-Teams und seit Beginn der Veranstaltungsleiter,
bedankte sich bei seinen Mitgliedern und Helfern für den Einsatz und für den harmonischen und reibungslosen Ablauf und wünschte
eine gute Heimfahrt. Schnell wurde das Zelt abgebaut, der Start- und Zielplatz gesäubert und die Heimreise angetreten. Das Läufer-
Team Oker war mit seiner 19. Durchführung, ohne das einer der knapp 200 Läufer und Läuferinnen bei den doch sehr erschweren-
den Bedingungen irgendwie körperlich überfordert war, sehr zufrieden. Alle kamen gut aus der großen Runde zurück und hatten
sich schnell erholt.
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 5. Juli 2010 
Herpel trotzt hohen Temperaturen und hängt alle ab
Küstenkanallauf: Läufer gewinnt in Kampe Rennen über 21,4 Kilometer in 1:52:27 Stunden

Kampe
. Pech für die Veranstalter des 30. Küstenkanallaufs in Kampe: Wegen des zeitgleich stattfindenden Fußball-Länderspiels
zwischen Argentinien und Deutschland verzeichneten sie am Sonnabend die schwächste Beteiligung in der Geschichte des Laufs.
Hatte der Kickerclub Ikenbrügge in den Vorjahren Teilnehmerzahlen von mehr als 550 Sportlern aufweisen können, begrüßte der
Club-Vorsitzende Karl-Heinz Krone diesmal weniger als ein Viertel der Vorjahrsteilnehmer.
Plate erfolgreich
Das Rennen der Läufer über 5,5 Kilometer gewann Michael Schardt in 26:16 Minuten. Bei den Frauen kam Verena Plate als Erste
ins Ziel (29:01 Minuten). Den 10,7-Kilometer-Lauf der Männer gewann Frank Schulze-Osthoff in 46:00 Minuten. Michaela Oetken
entschied das Frauen-Rennen in 57:58 Minuten für sich. Über 21,4 Kilometer siegte Stefan Herpel in 1:52:27 Stunden.
Krone betonte, dass es nach dem Sieg der deutschen Fußballer gegen England täglich Absagen gehagelt habe. Die Verschiebung
des Starts der Läufer sei nicht mehr möglich gewesen. Immerhin habe der Start der Radfahrer und Walker vorverlegt werden
können, so dass diese das Viertelfinalspiel auf der Leinwand im Vereinsheim des SV Kampe hätten verfolgen können. Als größte
Radfahrergruppe erhielt die Gruppe Mehrenkamp mit 36 Teilnehmern einen Pokal. Beruhigend sei, dass eine Fußballweltmeister-
schaft nur alle vier Jahre stattfinde, sagte Krone. Im nächsten Jahr erwarte er wieder ein großes Starterfeld.
Krone lobt Teilnehmer
Krone sagte bei der Siegerehrung, dass sich alle Teilnehmer bravourös geschlagen hätten und großen Respekt verdienten. Es gelte
der Olympische Gedanke. Dass die Sportler die gestellte Aufgabe erfüllt und sich selbst bezwungen hätten, sei ein persönlicher
Sieg.
==> Die Ergebnisse sind bisher nicht verfügbar (Info-Stand: 5. Juli / 7:25 Uhr)  
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ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 5. Juni 2010 
Klindworth trotzt der Hitze
Scheeßeler Ironman bei Eschfeldlauf Dritter im Halbmarathon / Doppelsieg für Christina und Mira Wilkens

Von Matthias Freese
Bothel. Manch einer kapitulierte vor der Hitze, doch Jürgen Klindworth taute bei 35 Grad erst so richtig auf. Mit einem Lächeln im
Gesicht lief der Ironman des TV Scheeßel ins Ziel. “Hervorragend, das war ein schöner Lauf”, bemerkte der 50-Jährige nach seinem
Debüt beim Botheler Eschfeldlauf. Mit einer Zeit von 1:29:21 Stunden belegte er im Halbmarathon den beachtlichen dritten Rang
hinter Favorit René Jäger (Garbsener SC/1:20:25) und Andreas Kornelsen (MC Walsrode/1:22:39).
“Endlich musste Jürgen mal nicht frieren”, feixte Vereinkamerad Thomas Lokajzcyk, als er Klindworth im Ziel gratulierte. Der wieder-
um verriet: “Am schönsten war es bei Kilometer zehn, als man mir zugerufen hat, dass Deutschland 4:0 gewonnen hat.” Und Tina
Masuch, Scheeßels Triathlon-Chefin, die selbst als beste Frau den Halbmarathon in 1:42:37 Stunden beendet hatte, strahlte: “Da
waren wir vom TV Scheeßel ja ganz erfolgreich.” In der Tat, zumal ihr zwölfjähriger Sohn Max Versemann im Fünf-Kilometer-Lauf
mit starken 20:32 Minuten als Sieger der B-Schüler-Klasse aufgewartet hatte. Auch die Familie Wilkens aus Riepholm machte
abermals auf sich aufmerksam: Christina Wilkens (Freilauf Visselhövede) gewann über die zehn Kilometer ungefährdet die Frauen-
wertung (42:32), die 16-jährige Tochter Mira Wilkens (TuS Rotenburg) war über die fünf Kilometer schnellste Frau (20:20) und ließ
ihren Vater Olaf Wilkens zwei Minuten hinter sich.
Die Temperaturen machten die sechste Auflage des Eschfeldlaufs jedoch für viele zu einer Tortur, zwei Mal musste der Rettungs-
wagen denn auch das Krankenhaus ansteuern. “Schweinisch”, nannte Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord), der den Zehn- und
den Fünf-Kilometer-Lauf für sich entschied, die klimatischen Bedingungen. Und Halbmarathon-Sieger Jäger gestand: “Meine 1:20
sind nichts Dolles, ich wollte aber auch nicht an meine Leistungsgrenze gehen.” Roland Friedrichsen (Fortuna Rotenburg), der in
1:35:48 Stunden als Fünfter einlief, steuerte nach der ersten Erfrischung denn auch gleich die Massagebank an, um sich die
Waden “durchkneten” zu lassen. Trotzdem gab’s es sogar einige Doppelstarter: Neben Oberschilp auch Alexander Juhnke (TuS
Reeßum), dessen 46:23 im “Zehner” angesichts der 20:50 im “Fünfer” aufgewertet werden.
==> Ergebnisse 
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 6. Juli 2010 
Siegerehrung verzögert
Notfall auf der Strecke / Rund 120 Delmelauf-Teilnehmer

Bassum/Twistringen
(sn/tw). “Ich hoffe, ihr haltet alle durch.” Mit dieser Aufmunterung hat der Vorsitzende des Vereins “Delme-
lauf”, Dieter Schmidt, am Sonntagmorgen die Läufer und Walker auf die Strecke von 15 Meilen (rund 24 Kilometer) geschickt und
war erfreut über die relativ hohe Teilnehmerzahl. “In Hinblick auf die Konkurrenzveranstaltungen, wie Reload und WM sowie auf das
heiße Sommerwetter sind wir mehr als zufrieden”. Rund 120 Männer und Frauen machten sich auf zu einem “Natur-Langstrecken-
lauf der besonderen Art”. Durch Wiesen und Felder rund um Twistringen ließen sich die unterschiedlich langen Strecken gut laufen.
Die Scout-Run-Strecke von zwölf Kilometern ebenso wie das Joggen über sechs Kilometer. Am Ende strahlte nicht nur die Sonne,
auch die Sieger freuten sich über ihre hochwertigen Glastrophäen und Sachpreise. Im Ziel gab es jeweils eine Urkunde aus den
Händen des Vorsitzenden.
Anders als in den Vorjahren fand der “Delmelauf” diesmal unter einem neuen Konzept statt. Wurde früher von Delmenhorst nach
Twistringen gestartet, sahen die Organisatoren zunehmend Schwierigkeiten in der Ausführung. “Der Aufwand war einfach zu groß”,
so Peter Wessels. “Um eine für alle Beteiligten, Veranstalter und Sportler, schlankere Ausführung zu erreichen, entschieden wir
uns für einige Veränderungen”. So habe man die Strecke nicht nur rund um Twistringen gelegt, sie sei auch von 38 Kilometer auf 15
Meilen verkürzt worden, mit Start und Ziel auf der Sportanlage des SV Mörsen-Scharrendorf. Die abschließende, beliebte Nudel-
party ist weiterhin Teil des Delmelaufs. Leider hatten “Scherzbolde” vier Kilometer vor dem Ziel die Beschilderung entfernt; nicht nur
zum Ärger der Organisatoren. Einige Aktive hatten Orientierungsprobleme, sind einen Umweg gelaufen. Die Siegerehrung verzöger-
te sich, weil der Vereinsvorsitzende samt DRK-Fahrzeug zu einem im Bereich Beckeln kollabierten Sportler gerufen wurde. “Für
mich als Vorsitzender ging hier die Gesundheit des Sportlers vor”, so Schmidt gestern. Die gute Nachricht: Der Sportler ist wieder
wohlauf. Er konnte noch am Sonntagnachmittag die Heimreise antreten.
==> Ergebnisse 
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STADER TAGEBLATT vom 7. Juli 2010
Top-Zeiten beim Lauf in Kutenholz

Kutenholz
. Superheißes Sommerwetter begleitete den Kutenholzer Volkslauf, gute Ergebnisse gab es trotzdem. Auf der 5 km-
Strecke dominierten einmal mehr Birgit Friedrich (LG Kehdingen) in 21:46 min und Carsten Kröger (VfL Stade) in 17:43 min. Beim
Nachwuchs kamen mit Nils Hannes Klotz (19:45 min) und Hannah Henrich (22:17 min) zwei Jugendliche des TSV Bremervörde als
Erste ins Ziel.
Über die 10 km konnte Rosa Thinius-Beloso vom SV Bliedersdorf die Damenkonkurrenz für sich entscheiden (50:15 min), bei den
Jugendlichen Simon von Riegen vom VfL Horneburg (48:22 min). Maik Sobiech lief über 15 km eine Super-Zeit in 1:02:40 std. Mit
Christoph Schulz vom VfL Kutenholz entschied ein Lokalmatador die 20 km-Distanz für sich in 1:30:11 std.
Großen Applaus spendierten die vielen Zuschauer der 8-jährigen Svenja Hansen vom Lauftreff Harsefeld als jüngste Teilnehmerin
und Hans-H. Backmeier vom SV Bliedersdorf, mit 79 Jahren, dem ältesten Teilnehmer.
==> Ergebnisse nach: Zieleinlauf / Alterklassen -- Bildergalerie (beim VfL Kutenholz) 
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 10. Juli 2010 
Ihlower Fuchsienlauf: Eine Dusche verlockender als schnelle Zeit
Trotz hoher Temperaturen große Teilnehmerfelder / Immega gewinnt über die 10 Kilometer

Von Silke Meyer
Ihlow. “Das war mörderisch!” Und das sagte einer, der als Triathlet extreme Anstrengungen gewöhnt ist: Achim Groenhagen von
der LG Harlingerland. Aber die Temperaturen gestern waren für die Teilnehmer am 6. Ihlower Fuchsienlauf doch mehrere Nummern
zu hoch. Sie machten das einzig richtige. Passten sich ihnen an, liefen nicht auf Bestzeit und stiegen zum Teil auch aus, vernünfti-
gerweise, wenn der Körper alarmierte. Trotz der extremen Wetterbedingungen waren viele gekommen. So viele, wie zu manch an-
deren Laufveranstaltungen selbst bei optimalen Bedingungen nicht. Egal, ob heiß oder kalt, trocken oder nass: der Fuchsienlauf
zieht. “Es ist die Atmosphäre im Ziel, die Organisation, die Stimmung, für die die Anwohner an der Strecke sorgen”, erklärt der
Wieder-einmal-Sieger des 10-Kilometer-Laufs Stephan Immega (LG Harlingerland) was eine Teilnahme für ihn, und für viele, viele
andere immer wieder attraktiv macht.
Über 250 Läufer hatten für die 10 Kilometer gemeldet. Auch wenn nicht alle an den Start gingen, andere sich für die 5 Kilometer
(insgesamt 266 Teilnehmer) umentschieden, blieb es ein Klasse- und Masse-Feld. Mit Immega als Sieger, der nach gut fünf Kilo-
metern das Tempo ein wenig anzog und sich an die Spitze des Führungsquartettes setzte. Zwischenzeitlich hatten die Ihlower
Lokalmatadoren Jan Waschkau und Onno Ringering gemeinsam das Feld angeführt. Vierter im Bunde war Achim Groenhagen (LG
Harlingerland), der eine Stunde zuvor bereits über die 5 Kilometer gestartet war. Wie in dem Lauf wurde er auch diesmal Zweiter.
Ringering schaffte es, sein Ziel zu erreichen: “Ich wollte Dritter werden.” Die Zeiten? Nebensache. Der Vollständigkeit halber: 1.
Immega 35:29 Minuten; 2. Groenhagen 35:40; 3. Ringering 36:02; 4. Waschkau 36:45.
Und alle, ob ganz vorn oder am Ende des Läuferfeldes, alle waren sie froh über die Abkühlung, die ihnen die Anwohner an der
Strecke bereiteten. Da spritzte es aus Gartenschläuchen auf die Läufer, unter Duschen drehten die Aktiven Pirouetten, um das er-
frischende Nass möglichst lange genießen zu können und in Bechern serviertes Wasser wurde nicht immer in den Körper gekippt,
sondern auch über den Kopf. “Du konntest dich nicht überwinden, einen Schritt schneller zu laufen”, hatte Groenhagen schon über
die fünf Kilometer die Erfahrung mit dem Wetter gemacht. Und so mancher mag sich schon während des Laufs vorgestellt haben,
wie es wohl wäre, jetzt ins Ihler Meer zu springen. Zunächst aber ging es nur drumherum, im Ziel für so manchen dann aber doch
hinein.
Bestens gerüstet für einen Sprung ins kühlende Nass war Martin Buss (LG Harlingerland). Erstmals beim Fuchsienlauf am Start
(“alle meine Läuferkollegen haben mir von der tollen Atmosphäre vorgeschwärmt”) musste er sich ganz schön sputen und war dann
auf der 5-Kilometer-Strecke trotzdem noch schnell. Der Schnellste. Eine Viertelstunde vor dem Start stand er noch in Badelatschen
und Badeshorts auf der Tartanbahn, als ihn Kollegen auf den Start aufmerksam machten. “Ich war irgendwie auf 19 Uhr gepolt”,
sagte Buss. Er schaffte es dann doch pünktlich zum Start und war in 16:47 Minuten einsame Spitze. In 17:07 Minuten wurde
Groenhagen Zweiter, der eigentlich nur einen Start über die zehn Kilometer geplant hatte. Über die 5 Kilometer war er für die “Lack-
loopers” dabei, damit die Mannschaft in die Teamwertung kommen konnte: “Ein Kollege war plötzlich ausgefallen.” Dritter wurde
Carsten Diekmann (Team Diekmann, 18:53). Bei den Frauen siegte über die 5 Kilometer Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland,
19:40), die anschließend auch noch über die 10 Kilometer startete.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 19. Juli 2010 
Nerkamp schüttelt Konkurrenz früh ab
Leichtathletik: Garreler gewinnt Lauf auf Emsteker Kirmesmeile - Streckenrekord - Wahls schnellste Frau

Von Bodo Tarow
Emstek. In der neuen Streckenrekordzeit von 33:12 Minuten hat Jens Nerkamp vom BV Garrel am Sonnabend die 18. Auflage des
Emsteker Kirmeslaufs über zehn Kilometer für sich entschieden. Schon wenige hundert Meter nach dem Startschuss setzte sich
der 20-jährige Spitzenathlet, der den Lauf als Vorbereitung für die deutschen Juniorentitelkämpfe (Regensburg) und die deutschen
Straßenlaufmeisterschaft (Ohrdruf) absolvierte, vom Feld ab und lief den Sieg einsam nach Hause.
Starker Majewski
Guter Zweiter im Feld der 102 Athleten wurde sein vier Jahre jüngerer Trainingspartner Michael Majewski (37:00 Minuten). Er ver-
wies in einem packenden Endspurt den Großenkneter Dirk Schmitt (37:01) auf Rang drei. Souveräne Siegerin bei den Frauen wurde
vom LT Waldschleicher Lohne Claudia Wahls (43:26 Minuten). Platz zwei ging an Vorjahressiegerin Susanne Fröhlking vom BV
Garrel (44:45 Minuten). Dritte wurde Tanja Gößling vom VfL Löningen (46:25 Minuten).
Weitere Erfolg verbuchte der stark vertretene BV Garrel im Volkslauf über fünf Kilometer. Reinhard Brandewie gewann in der Zeit von
18:12 Minuten. Er verwies den Vechtaer Mark Schmitt um zehn Sekunden auf den Silberplatz. Platz drei holte sich von der SG
Diepholz Dominik Franke (18:24 Minuten). Garrels immer stärker auftrumpfende A-Schülerin Christina Gerdes erlief sich den ersten
Platz bei den Frauen (21:30 Minuten). Im Ziel hatte sie zehn Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten Lena Lübbe (LC Solbad
Ravensberg). Samantha Horn (LG Wilhelmshaven) wurde Dritte (22:17 Minuten).
Enttäuschende Resonanz
Derweil fand der Lauf für Schülerinnen und Schüler über 1800 Meter eine enttäuschende Resonanz. Nur Garrels schnelle W13-
Schülerin Lena Menke (8:10 Minuten) und ihr Vereinskamerad Jonas Thoben (7:58 Minuten) liefen über den Zielstrich in der Em-
steker Ortsmitte. Immerhin 20 Läufer gab es beim Schülerlauf über 1200 Meter. Hier trumpfte Molbergens Neuentdeckung Dennis
Schmik auf. Der Elfjährige verwies in 5:02 Minuten den Kneheimer Vorjahresgewinner Daniel Bremersmann (5:26 Minuten) auf den
zweiten Platz. Nick Schütte vom SV Emstek rettete als Dritter (5:34 Minuten) die Ehre der Lokalmatadoren. Als Gesamtvierte sich-
erte sich bei den Schülerinnen Ina Marlen Rawe vom SV Nortrup den Siegerpokal (5:36 Minuten). Johanna Debbeler aus Molbergen
wurde Zweite (6:10) vor der Kneheimerin Maike Bremersmann (6:32).
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESISCHER KURIER vom 19. Juli 2010 
In ausgezeichneter Zeit zum Sieg auf Norderney
Cityabendlauf: Mike Poch aus Quedlinburg gewinnt bei Premiere / Münsteranerin Sandra Lüring verteidigt Platz Eins

Diesen Artikel finden Sie hier (PDF - ca. 1,5 MB)
==> Ergebnisse  
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NORDSEE ZEITUNG vom 19. Juli 2010 (Drei Artikel) 
Führungsfahrzeug zieht ins Ziel
Jörg Herrmann siegt beim Bremerhavener Marathon / Andreas Glock wird wieder Letzter

Bremerhaven
. Am Ende waren alle zufrieden. Die Läufer, die sich über Siege oder Platzierungen freuten, oder nur, dass sie das
Ziel erreicht hatten, die Zuschauer, die die Athleten an Start und Ziel oder auf der Strecke anfeuerten, und die Helfer vom Roten
Kreuz, die einen ruhigen Tag erlebten. Drei Athleten mussten kurz wegen Kreislaufbeschwerden behandelt werden, ein paar
Pflaster auf wundgescheuerte Brustwarzen geklebt und einige Schürfwunden nach Stürzen verarztet werden. Nicht viel, wenn insge-
samt 1098 Läufer ins Ziel kommen und dazu noch 300 Kinder über ihre Strecken jagen.
“Bremerhaven ist der schönste Lauf", gab Jörg Hermann, der Sieger im Marathon artig ein Kompliment ins Mikrofon. “Die Versorg-
ung mit Wasser hat gepasst und das Führungsauto hat geholfen", sagte der für die LAV Zeven startende Läufer. Auch Horst Witt-
mershaus aus Weyhe, der in diesem Jahr wieder den Halbmarathon gewann, hatte kaum Kritikpunkte. Der Mann ist erfahren, er will
die Halbmarathon-Challenge gewinnen, er bestreitet demnächst wieder den Triathlon in Glücksburg, wo er seinen Titel als nord-
deutscher Meister verteidigen will. Horst Wittmershaus ist Polizist und wird im September 42 Jahre alt. “Ich muss schon etwas
mehr tun", sagt er. “Dienst und Laufen, mehr ist am Tag fast gar nicht drin", beschreibt er sein intensiv ausgeübtes Hobby.
Insgesamt ist es auch um den Bremerhavener Marathon etwas ruhiger geworden. Als um 9.30 Uhr die Läufer auf die Reise ge-
schickt wurden, hatten sich nicht allzu viele Zuschauer im Bereich Start und Ziel aufgehalten, wo es in diesem Jahr keine Tribüne
gab, und auch auf den Strecken war es ruhig. Dafür hatten sich in einigen Straßen viele Bewohner zusammengetan und warteten
mit Wasser und Duschen aus Gartenschläuchen auf die Läufer, die beides gerne annahmen. Es ist kein Lauf, der Spitzenathleten
anzieht, aber das ist auch nicht so gewollt. Es sind viele Stammgäste nach Bremerhaven gekommen. Unter ihnen ist auch Uwe
Fiebig, der seinen 134. Marathon absolvierte. “Hauptsache, gesund am Ziel ankommen. Nur das ist wichtig", sagt Uwe Fiebig, der
in einer Altersklasse M60 den zweiten Platz belegt. “Im Schatten war es ganz schön zu laufen, aber dann brannte die Sonne doch
richtig herunter", beschreibt Fiebig seine Eindrücke vom Lauf.
Letzter im Marathon wurde wieder einmal Andreas Glock aus Berlin, für den 5:50:42 Stunden notiert wurden. Normalerweise
schließt die Zielkontrolle bei solchen Veranstaltungen nach fünf Stunden, doch Sprecher Arthur Schmidt wartet in Bremerhaven
immer auf den Letzten. Das ist sein Respekt gegenüber den Läufern, die die 42,195 Kilometer absolvieren. “Ich war gerührt", sagt
Andreas Glock. Denn Schmidt ließ eigens für ihn “Simply the best" auflegen, was sich Glock gewünscht hatte, als er sich auf die
zweite Runde machte. Da wollte ihm ein Helfer schon eine Medaille umhängen. (ewm)

City-Marathon hat gewonnen
Rund 1400 Teilnehmer - Lob für neue Streckenführung und drastisch gesunkenen Polizeiaufwand 

Von Gert-Ulrich Hensellek
Bremerhaven. Gavin Michaelis hieß der erste Sieger aus sportlicher Sicht. Der Zehnjährige gewann den Kinderlauf beim 6. City-
Marathon. Gewonnen hat aber auch die beliebte Laufveranstaltung. Die neue Streckenführung erfordert wesentlich weniger Polizei-
präsenz und wird von den Läufern als “attraktiv” gelobt. Gestern früh um 8 Uhr sammeln sich die ersten Sportler am Startplatz vor
der Großen Kirche. Während Marathon-Veranstalter Carsten Decker von Executive Sports die letzten Sponsorenschilder befestigt,
bereiten sich zahlreiche ehrenamtlichen Helfer auf den Ansturm vor. Im Erste-Hilfe-Zelt werden Bänke aufgestellt und die letzten
Gitter für den Start-/Zieleinlauf positioniert.
Moderator Arthur Schmidt vertieft sich in die Teilnehmerlisten. 1400 Meldungen sind registriert. Viele Spitzenläufer kennt er schon
seit Jahren, trifft sie bei zahlreichen sportlichen Wettkämpfen, die er moderiert. “Aber hier in Bremerhaven werden nicht nur die
Sieger begrüßt, alle Teilnehmer haben Anspruch darauf, dass ihre Leistungen gewürdigt werden”, begründet Schmidt seine Detail-
versessenheit.
Kurz vor dem Massenstart um 9.30 Uhr zieht es viele Läufer noch an die Seite der Großen Kirche. Dort ist eine Batterie Dixi-Toi-
letten aufgebaut. Dann der Startschuss: Nicht nur die rund 140 Marathonis gehen auf die Strecke, auch die Teilnehmer des Halb-
marathons und des Zehn-Kilometer-Laufs eilen durch die Fußgängerzone nach Süden. Johannes Gerdes tritt derweil in die Pedalen.
Als “Führungsfahrzeug” macht er den Scout für die Zehn-Kilometer-Läufer. Die neue Route ist noch gewöhnungsbedürftig. Erstmals
konzentriert sich der Lauf auf die Innenstadt, Lehe und Geestemünde. “Bei der Auswahl der 21 Kilometer langen Strecke haben wir
Wert darauf gelegt, dass die Läufer etwas von der Stadt sehen”, sagt Decker. Lediglich zwei Querungsstellen an Kreuzungen sind
für die Sportler vorgesehen.
Wenig Publikum
Aber es mangelt an Publikum. Nur am Start und in der Bürgerparksiedlung wird die Route von Laufsportfreunden gesäumt. Anson-
sten sieht man sie allenfalls vereinzelt. Am Bürgerpark sind viele Anwohner an diesem Morgen im Garten und motivieren die Läufer.
Felix Ketschau und Mario Graske haben ihr WM-Equipment reaktiviert und feuern alle an, die vorbeilaufen. Hochbetrieb herrscht an
den fünf Wasserstellen, die für die Läufer eingerichtet sind. Einige der Sportler kritisieren, dass es zu wenige sind. Doch Decker
rechnet vor, dass die Summe für 21 Kilometer ausreichend sein müsste. Überwiegend werden die Energietankstellen von Sportver-
einen betreut. So verteilen die Mitglieder des TV Imsum Ecke Hafen-/Melchior-Schwoon-Straße nicht nur Wasser, sondern auch
Apfel-, Bananen- und Orangenscheiben. “Das haben unsere Frauen alles kleingeschnitten”, sagt der Vereinschef Joachim Rasch.

Es hat keinen Anlass zur Klage gegeben
Drei Fragen an Polizeirat Jan Müller, Stellvertretender Leiter der Schutzpolizei
Wie bewerten Sie den Verlauf des 6. City-Marathons im Nachhinein?
Es war eine herrliche Sportveranstaltung. Die Leute waren alle sehr nett, alles gut. Aus sportlicher Sicht ist mir aufgefallen, dass
sehr wenig Publikum an der Strecke zu sehen war. Das ist schade im Sinne der Aktiven. Für unsere Maßnahmen spielt das keine
Rolle. Aber für die Teilnehmer des Stadt-Marathons wäre es sicher wünschenswert gewesen, wenn da mehr Action gewesen wäre.
Zum ersten Mal konnten die Einsatzkräfte der Polizei beim City-Marathon drastisch von über 100 auf 30 reduziert werden.
Hat es sich gelohnt?

Auf jeden Fall. Das entlastet die Polizei. Wir haben bedingt durch die Fußballweltmeisterschaft Mehreinsätze hinter uns. Wir haben
eine besondere Belastung durch die Sail vor uns. Da freuen wir uns natürlich, wenn wir an anderer Stelle nicht mehr so viel Perso-
nal einsetzen müssen. Aber trotzdem machen wir das, was notwendig ist.
Gibt es noch etwas, was an der Veranstaltung verbesserungswürdig gewesen wäre?
Nein. Bei dieser Veranstaltung war alles stimmig. Die gesamten Abläufe haben keinen Anlass zur Klage gegeben. Sogar das
Wetter hat mitgespielt. Genau die richtige Temperatur. Was will man mehr? (guh)
==> Ergebnisse 
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ZEVENER ZEITUNG vom 19. Juli 2010 (Hier veröffentlicht am 20. Juli)
Fischplatten für flotte Sportler
Wiesenlauf des TuS Klein Meckelsen verzeichnet erneut gute Beteiligung mit rund 80 Teilnehmern

Klein Meckelsen
. Das Sommerfest der Vereine und der Freiwilligen Feuerwehr in Klein Meckelsen ist bereits zu einer festen Insti-
tution geworden. Ebenso inzwischen der beliebte Volkslauf des TuS Klein Meckelsen, der am Sonnabendabend bei lauen Sommer-
temperaturen zum sechsten Mal im Rahmen dieser Veranstaltung durchgeführt wurde. Eingeladen waren alle Laufbegeisterten - ob
Anfänger oder Leistungssportler.
Die Resonanz war wieder einmal gut. "Wir sind zufrieden, konnten mit 80 Teilnehmern sogar gegenüber dem Vorjahr eine leichte
Steigerung verzeichnen", freute sich Organisator Michael Wittkuhn. Die Läufer kamen aus dem gesamten norddeutschen Raum,
von Walsrode über Lüneburg, Rotenburg, Zeven bis hin zur Samtgemeinde Sittensen. Ob jung oder alt: Sportler nahezu jeden Alters
waren vertreten, "wie es sich für einen Volkslauf gehört", bedeutete Wittkuhn weiter.
Idyllische Wegstrecke
Zunächst gingen etwa 20 Kinder und Jugendliche an den Start über eine 600 und 1000 Meter lange Strecke. Eine Stunde später
folgten die Hauptläufe über fünf und zehn Kilometer. Die Sportler wurden über eine idyllische Wegstrecke von Klein Meckelsen nach
Hanrade und Kuhmühlen geführt, die in bewährter Manier wieder von der Feuerwehr Klein Meckelsen gesichert wurde. Die Route
war übrigens vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) vermessen und somit bestenlistenfähig. Und sie war "gut und schnell"
zu laufen, da keine Steigungen und Gefälle bewältigt werden mussten. Zu gewinnen gab's wieder Urkunden, Pokale, Fischplatten
und Sachpreise. (hm)
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 25. Juli 2010 (Von Manfred Haacke)
Auftakt zur Lüchow-Dannenberger Laufwoche
Lydia Frenzel läuft auf Platz 1 der Landesbestenliste

Lüchow
. Der Auftakt der Lüchow-Dannenberger Laufwoche verlief mit einer Ausnahme nach Maß. Über die Mittelstrecken der
Schüler und Schülerinnen und den beiden Langstrecken der Jugend und Erwachsenen im Rahmen des Sportabzeichensportfestes
des SC Lüchow am Sonnabend nahmen insgesamt 59 Läuferinnen und Läufer die Ausdauerherausforderung an und wollen nun noch
bei den weiteren vier Laufveranstaltungen in dieser Woche starten. Im letzten Jahr waren es etwas mehr als 40 Aktive. Erfreulich,
dass der Nachwuchs mit 29 Startern vertreten ist. Bei endlich angenehmen Temperaturen störte nur der heftige Wind und verhin-
derte so manche Bestzeit.
Nicht so bei Lydia Frenzel vom SC Lüchow. War die A-Jugendliche bei der Veranstaltung vor einem Jahr 21:55,1 Min. über 5000
Meter gelaufen, verbesserte sie sich auf jetzt 21:39,4 Min. und nimmt in der aktuellen Landesbestenliste den 1. Platz ein. Schneller
war bei den Seniorinnen W 40 nur noch Andrea Krumbeck vom MTV Himbergen in 20:46,2 Min., gefolgt von Silvia Behn (SC
Lüchow) in der W 45 mit 23:08,3 Min.
Favorit für den Gesamtsieg der Laufwoche ist bei den Senioren Carsten Horn vom VfL Suderburg, der als Sieger der M 35 in 17:43,3
Min. benötigte. Schneller war noch Dennis Lauterschlag vom Post SV Uelzen in der Männerklasse, der im Alleingang dem Feld
davoneilte und 16:35,1 Min. lief, aber bei den weiteren Veranstaltungen nicht dabei sein wird. Schnellste Lüchow-Dannenberger
waren Bernd Martel (IGAS Wendland) als 2. der M 35 in 19:17,8 Min. und Jürgen Schwarz (SC Lüchow) als 1. der M 45 in 18:39,6
Min.
Über die Kurzstrecke war mit Sven Schenk von der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel ein weiterer Gast aus dem Nachbarkreis an
der Spitze. Der A-Jugendliche verpasste mit 9:43,7 Min. seine Bestzeit windbedingt deutlich. Mit 9:02 Min. ist er aktuell zweiter in
Niedersachsen. Lennard Frank, Jugend B, vom SC Lüchow musste kurz nach dem Start abreißen lassen und lief 10:45,7 Min.
Schnellste Senioren über die Kurzstrecke waren Volker Wolfrath in der M 30 in 11:38,6 Min. und Rudolf Thiele (beide SC Lüchow)
in der M 60 in 11:50,3 Min. Trotz des heftigen Windes wurden über 3000 m und 5000 m deutlich bessere Zeiten als im vergangenen
Jahr gelaufen.
Bei allem Einsatz, den der Nachwuchs zeigte, war der Wind gerade für diese Klassen besonders störend. Für die Laufwoche
werden alltersklassenübergreifend nur zwei Wertungen und zwar für die Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Wie auch im
letzten Jahr setzen sich nicht gleich die ältesten an die Spitze. Schnellste über 800 m war Neele Zoppa von der IGAS Wendland.
Der Plan der C-Schülerin, erstmals unter drei Minuten zu laufen, scheiterte denkbar knapp. Ihre neue Bestzeit steht nun bei 3:00,9
Min. Neele Zoppa folgte die zweite C-Schülerin. Jasmina Dippe vom SV Lemgow-Dangenstorf lief mit 3:05,8 Min. auch eine neue
Bestzeit, knapp vor ihrer Vereinskameradin Franziska Nitz in 3:08,7 Min. Einen Doppelsieg konnten die Läuferinnen Cathleen
Zierau in 3:32,2 Min. und Neele Koopmann in 3:35,6 Min. vom SV Lemgow-Dangenstorf bei den Schülerinnen D feiern.
Über 1000 m der Schüler gab es eine Überraschung. Vorn lag Jasper Romanowski vom SC Kirch- und Westerweyhe in 3:17,1 Min.,
vor dem aktuell sechstschnellsten B-Schüler in Niedersachsen. Luca Jagow (IGAS) lief 3:17,9 Min. Schnell unterwegs war als Ge-
samtsechster Julia Trittel (IGAS) in 3:53,8 Min. als Sieger der Schüler C. Die Wertung der Schüler D gewann Tjark Behrens (SC
Lüchow) in 4:15,2 Min.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. Juli 2010 
350 Sportler traten für den guten Zweck an
Leichtathletik: Spendenlauf von Fortuna Logabirum fand zum dritten Mal statt

Von Karsten Gleich
Logabirum. Gesundheit ist das höchste Gut, das Menschen besitzen. Viel zu wenige sind sich dessen bewusst und gehen tag-
täglich leichtfertig damit um. Für Läufer ist ein gesunder Lebensstil meist eine Selbstverständlichkeit. Dass es auch einen Mara-
thonläufer mal aus der Bahn werfen kann, belegt die Geschichte von Manfred Boldt. Übergewichtig kam der Heseler vor 20 Jahren
zum Ossiloop, schloss in Rekordzeit nach einem Jahr in die Liga der Marathonläufer auf, nahm ein paar Jahre später sogar an 100-
Kilometer-Läufen teil - bis der Krebs kam. Aber auch den besiegte er mit seinem sportlichen Kampfgeist. Nach “seinem schwersten
Marathon", dem gegen die Krankheit, entschloss er sich, anderen Menschen zu helfen und gründete den Logabirumer Spenden-
Lauf, mit dem der “Verein zur Förderung der onkologischen Palliativ-Versorgung" gefördert wird. Am Sonnabend lud er zum dritten
Spendenlauf ein. Rund 350 Teilnehmer folgten dem Aufruf und absolvierten die Fünf- oder Zehn-Kilometer-Strecke durch die schöne
Wallheckenlandschaft.
Mehr als 200 Aktive starteten über fünf Kilometer. Bei den Männern gewann Fred Ibeling (LG Ostfriesland) in der Bestzeit von 19:23
Minuten vor Tim Mohrherr (Bünting AG; 19:37) und Christian Redmers (Wäscherei Redmers; 20:08). Bei den Frauen kam Mareike
Brahms vom gastgebenden Verein Fortuna Logabirum nach 21:46 Minuten als Erste ins Ziel.
Waren es bei den Männern und Frauen mehr als 120 Teilnehmer, war die Beteiligung bei den Jugendlichen und Schülern mit einem
guten Dutzend sehr gering. In der Jugendwertung siegte Janno Meenken (Wäscherei Redmers) in 21:11 Minuten. Bei den Schülern
war Julian de Buhr (Fortuna Logabirum) in 21:59 am schnellsten. Groß war das Feld der Walker. Mehr als 80 gingen auf die Fünf-
Kilometer-Strecke. Als erster Walker kam Gerhard Scholz (SV Brake) nach 32:26 Minuten ins Ziel. Schnellste Frau war 37:11).
Letzte, aber wenigstens genauso glücklich wie der Sieger war Silvia Engelmann (Hesel). Sie überschritt nach 53:48 Minuten die
Ziellinie und zeigte damit, dass es nicht Bestzeiten sein müssen, um etwas für die Gesundheit zu tun.
Das Feld der fast 100 Männer beim Zehn-Kilometer-Lauf führte Frank Behrens (SSV Gristede) an. Er kam nach 38:47 Minuten ins
Ziel und setzte sich beim finalen Spurt in einem Wimpernschlagfinale gegen den Ostfriesen Hermann Leemhuis (VfL Germania
Leer; 38:47) durch. Bei den Frauen gewann Ossiloop-Siegerin Eva Brinkmann (VfL Germania Leer) in 42:07 Minuten vor Frauke
Bronn (VfL Germania Leer; 45:05) und Insa Franzen (LG TV Bunde; 46:16).
==> Ergebnisse  
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MEPPENER TAGESPOST vom 26. Juli 2010
Spannende Rennen beim Harener Citylauf

Haren
(can). Die Veranstalter, Zuschauer und Teilnehmer haben beim 13. Harener Citylauf spannende Entscheidungen verfolgen
können. Einige Neuerungen, die aufgrund der Bauarbeiten in Harens Innenstadt notwendig waren, erwiesen sich hierbei als wahrer
Glücksgriff. So sorgte die neue zwei Kilometer lange Innenstadtrunde für schnelle und spannende Rennen. Der weitläufige Start-/
Zielbereich auf dem neu gestalteten Vorplatz des “Emslanddoms” ermöglichte den Zuschauern einen hervorragenden Blick auf die
Zieleinläufe. Hochzufrieden zeigten sich die Veranstalter vom TuS Haren angesichts der fast 600 Teilnehmer und dankten vor allem
der Stadt Haren, dem Deutschen Roten Kreuz, der Polizei und Feuerwehr Haren für ihre Unterstützung, denn, so Christian Kuhl
vom Organisationsteam, “ohne diese Hilfe ist eine solche Veranstaltung nicht zu realisieren”. Ein besonderer Dank gilt auch dem
“Rennarzt” Dr. Hasch, der kurzfristig für den eingeplanten Arzt einsprang, der zum Notdienst ins Meppener Krankenhaus gerufen
wurde.
Die Veranstaltung begann mit dem Rennen über 5x500 Meter der Firmen und Teamstaffeln, in diesem Jahr erstmalig mit der Auf-
lage, mindestens zwei weibliche Starter ins Rennen zu schicken. Wenn auch knapp, mit einer Sekunde Vorsprung, wurde das
Team von ELA Container seiner Favoritenrolle gerecht und gewann zum vierten Mal in Folge das Staffelrennen. Im Anschluss
kämpften auf der gleichen Runde die jüngsten Athleten, die Bambini, um die Medaillen über die 500-m-Distanz. Schnellster Junge
war Jannik Hamm vom TuS Haren. Schnellstes Mädchen war Sarah Schmidtmeier aus Haren.
Nur Bruchteile einer Sekunde entschieden bei den Schülerinnen auf der 2-Kilometer-Laufstrecke über Sieg oder Niederlage. Verena
Niermann vom SC Osterbrock wehrte erfolgreich die Angriffe ihrer Freundin und Vereinskameradin Ann-Sophie Temmen (SC Oster-
brock) auf der Zielgeraden ab. Mit einer Zehntelsekunde Vorsprung gewann sie völlig verausgabt das Rennen. Der zwölfjährige
Simon Jansing vom Tus Haren gewann mit ca. 20 Meter Vorsprung auf Dennis Burckhardt (LG Halver-Schalksmühle) die Entscheid-
ung bei den Schülern.
Der 4-km-Jedermannlauf wurde durch den klaren Favoriten Thomas Ruminski vom SVE Hiddestorf dominiert. Moderator Klaus
Ortwig zählte schon während des Laufes die lange Liste von Titeln auf, die der amtierende Senioren-Europameister im Straßenlauf
bisher erreichte. Sicher gewann er den Jedermannlauf mit fast 50 Sekunden Vorsprung vor dem 20 Jahre jüngeren Sebastian Bach
(SV Concordia Emsbüren). Eine ähnliche Dominanz gab es auch bei den Frauen. Hier gewann die B-Jugendliche Sarah Backs-
mann vom SV Union Meppen, die bereits in Haselünne die 5-km-Entscheidung gewann. Backsmann lief als einzige Starterin eine
Zeit unter 18 Minuten, die Zweitplatzierte, Ineke Nawijn (Spurt 88 Hardenberg), war fast 100 Sekunden langsamer.
Auch beim 10-km-Hauptlauf blieben Überraschungen aus. Mit gewohnter Sicherheit lief Thomas Otting vom SV Concordia Ems-
büren einem einsamen Start-Ziel-Sieg entgegen. Wie schon in Haselünne konnte keiner der anderen Athleten sein hohes Anfangs-
tempo mitgehen. Mit über zwei Minuten Vorsprung sicherte er sich den Sieg vor Jörg Mulstegen (LC Nordhorn).Bei den Frauen
siegte Inga Jürrens von der Emder LG mit drei Minuten Vorsprung vor Kerstin Evers.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 27. Juli 2010 (Von Manfred Haacke)
Lauf am und um den Gartower See
2. Lauf der Lüchow-Dannenberger Laufwoche

Lüchow
. Zufriedene Gesichter bei den Läuferinnen und Läufern sowie den Veranstaltern der SV Gartow beim Lauf am und um den
Gartower See am Montagabend. Die Gesamtteilnehmerzahl konnte gegenüber dem letzten Jahr auf 94 gesteigert werden. Sommer-
liche Temperaturen und Windstille waren gute Voraussetzungen für schnelle Zeiten. Die lieferten auch gleich die Schülerinnen und
Schüler auf der 2 km-Wendepunktstrecke auf dem Uferweg ab. Trotz der Ferienzeit gingen 26 Jungen und 15 Mädchen an den
Start. Trotz einer Zerrung konnte Luca Jagow von der IGAS Wendland das Rennen überlegen gestalten. Mit mehr als einer halben
Minute Vorsprung gewann der B-Schüler in 7:25 Min. Er führt mit etwa einer Minute Vorsprung die Pokalwertung nach zwei Läufen
vor Felix Schwarz vom SC Lüchow an. A-Schüler Schwarz kam in Gartow als Zweiter und zeitgleich mit dem zwei Jahre jüngeren
Marten Kracke von der IGAS ins Ziel. Beide trennen in der Gesamtwertung nur sieben Sekunden. Auf dem 5. Platz kam Camillo
Franck aus Gartow als erster C-Schüler in 8:36 min. und Tjark Behrens vom SC Lüchow als Sieger der Schüler D landete in 8:53
Min. auf dem 10. Platz.
Spannend wird die Laufwoche bei den Schülerinnen. Unter den fünf C-Schülerinnen, die in Gartow vorne lagen, nahm Neele Zoppa
(IGAS), die in Lüchow noch Gesamtschnellste war, nur den 4. Platz ein. Neue Spitzenreiterinnen sind Jasmina Dippe und Franzis-
ka Nitz vom SV Lemgow Dangenstorf, die mit 8:28 und 8:29 Min. gemeinsam ins Ziel liefen. Welche Entwicklung Jasmina Dippe
genommen hat, zeigt, dass sie sich gegenüber dem letzten Jahr um fast eine Minute verbessert hat. In der Pokalwertung trennen
beide nur vier Sekunden. Auf dem 3. Platz in Gartow und der Gesamtwertung für die Laufwoche liegt Lea Schilling, die in Gartow
mit 8:30 nur eine Sekunde zurücklag.
Über die 9,4 km gewann wie im letzten Jahr Carsten Horn vom VfL Suderburg und war mit 34:46 Min. im Alleingang auch noch fast
eine halbe Minute schneller als 2009. Sein Vorsprung auf den Gesamtzweiten Jürgen Schwarz betrug fast drei Minuten. Der M 40-
Sieger lief 37:29 Min. Dritter wurde mit Siegfried Martel ein weiterer M 40-Läufer in 37:57 Min., der die Reihenfolge zu seinem
Bruder Bernd (beide IGAS) gegenüber den 5000 m in Lüchow umdrehte. Bernd Martel lief 38:25 Min. Klare Favoritin auf die Gesamt-
wertung bei den Frauen ist Andrea Krumbeck vom MTV Himbergen. Nach ihrem überlegenen Sieg in Lüchow hatte sie auch in
Gartow mit 42:19 Min. einen deutlichen Vorsprung vor der B-Jugendlichen Lydia Frenzel vom SC Lüchow in 44:29 Min. Dritte wurde
Silvia Behn, ebenfalls SC Lüchow in 46:26 Min., die fast drei Minuten schneller als im letzten Jahr war.
Den Lauf über eine Seerunde war fest in der Hand der Jugendlichen: Wie in Lüchow konnte Sven Schenk von der LG Hanstedt/
Wellendorf/Wriedel die 4,7 km deutlich gewinnen. Er lief 16:09 Min. Knapp hinter Niklas Hauptstein aus Dissen in 17:15 Min. folgten
der Gartower Jannis Hillebrandt (IGAS) in 17:20 Min. und Lennard Frank (SC Lüchow) in 17:29 Min. Bei den Frauen ging es knapp
zu. Hinter Petra Paeger, W 30, aus Wittingen in 22:51 Min folgte die A-Jugendliche Sophia Frank aus Lüchow in 22:53 Min.
==> Ergebnisse / Zwischenstand Laufwoche   
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NORDSEE ZEITUNG vom 28. Juli 2010 
Ein einsamer Lauf gegen den Wind 
Torsten Naue siegt zum dritten Mal beim Mulsumer Speckenlauf - Im Ziel über zwei Minuten Vorsprung vor Meik
Hetmann

Mulsum
. Für Torsten Naue war es ein einsamer Lauf gegen den Wind und gegen die Uhr Nach 500 Metern setzte sich der Sand-
stedter, der für die LG Bremen-Nord startet, auf der 10,5 Kilometer langen Strecke beim 23. Mulsumer Speckenlauf vom Feld ab
und lief nach 37:41 Minuten über die Ziellinie. Er hatte zwar den Lauf durch die Mulsumer Feldmark zum dritten Mal in Folge ge-
wonnen, doch die Bestmarke von Juraj Sivulka (33:34), der für den LC Hansa Stuhr lief und aus dem Jahr 1999 datiert, war nie in
Gefahr. "Diese Zeit ist eine Bestmarke für die Ewigkeit", zollte Naue dem Lauf von vor 11 Jahren immer noch Lob. Im Ziel hatte der
Sandstedter zwei Minuten Vorsprung vor Meik Hetmann von den Nordwind Runners (39:54). Schnellste Frau über die längere Dis-
tanz war Gisela Schneider-Endrowait (MC Menden) in 48:08 Minuten. Bei den Frauen hält Sandra Schröder (TSV Neuenwalde) seit
zwei Jahren mit 41:39 Minuten die Bestmarke. Die Neuenwalderin war diesmal nicht dabei. 
Über die 5,3 Kilometer lange Strecke hatte sich Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) allerhand vorgenommen, aber auch er
musste dem böigen Wind Tribut zollen. Er lief ein einsames Rennen und einen Vorsprung von fast drei Minuten heraus. Die Uhren
blieben beim Zieleinlauf des Bremers auf 16:36 Minuten stehen. Auch über die kurze Distanz wird es schwer werden, die Bestzeit
von Norbert Schepergerdes aus dem Jahr 1996 zu toppen. Sie steht bei 16:20 Minuten. Meike Hetmann, die in der Jugend-B-
Klasse startet, war in der weiblichen Konkurrenz mit 22:07 Minuten die Schnellste. Den Streckenrekord hält seit dem Jahre 2003
Anne Fischer (ATS Cuxhaven) mit 19:51 Minuten.
Über 100 Läuferinnen und Läufer gingen bei der 23. Auflage des Speckenlaufs über die beiden Distanzen an den Start. Die Teil-
nahme von Manfred Stegemann aus dem italienischen Verein "Postica Myricae" verlieh dem Speckenlauf internationalen Charakter.
Er gewann seine Altersklasse (M65) in guten 22:50 Minuten überlegen. Auch einige Walker nahmen teil und hinterließen mit ihren
"Spazierstöcken" einen guten Eindruck. Vor dem Hauptlauf konnten sich Kinder bis zehn Jahre über 500 und 900 Meter messen.
Hinweis: Kursiv = Korrektur durch Webmaster. (Siehe auch nachfolgende Info zu den Ergebnissen vom 5,3 Km-Lauf)
==> Ergebnisse
Der bei den Ergebnislisten veröffentlichte Hinweis
"Durch ein Versehen bei der Zeitnahme wurden bei der Siegerehrung (und auf den Urkunden) alle Zeiten um eine Minute länger an-
gegeben als tatsächlich gelaufen wurde! Wir bitten dieses Versehen zu entschuldigen. In den Ergebnislisten wurden alle Zeiten
korrigiert"
bezieht sich nach den momentanen Erkenntnissen nur auf die Ergebnisse vom 10,5-km-Lauf, aber nicht auf die vom 5,3-km-Lauf.
Somit gilt höchstwahrscheinlich für alle Zeiten über 5,3 km - mit Ausnahme der Zeit von Andreas Oberschilp - +1 Minute !
(Stand: 28.8./14:00 Uhr)
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Presseinformation vom 29. Juli 2010 (Von Manfred Haacke)  
Paarlauf im Fehl in Wustrow
Lüchow
. Der für Ausdauersportler besondere Austragungsmodus des Paarlaufes lockte 90 Läuferinnen und Läufer am Mittwoch-
abend in den Wustrower Fehl. Bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen freuten sich die Organisatoren der IGAS Wendland und
der Lüchower Dannenberger Laufwoche auch bei der dritten Veranstaltung der Laufserie über viele Schülerinnen und Schüler. Die
Paare der Schülerklassen, die auch altersklassenübergreifend gebildet waren, hatten eine 700 m-Runde sechsmal zu durchlaufen,
wobei durchweg nach jeder Runde gewechselt wurde.
Bei den Schülern war das Rennen über die 4,2 km gleich nach dem Start fest in der Hand des IGAS-Nachwuchses. Bei Ihrem
Start-Ziel-Sieg ließ es Luca Jagow mit seinem Partner Paul Edler in Wustrow ruhig angehen und tat nicht mehr als nötig für den 1.
Platz in 16:22 Min. Sieben Sekunden danach folgten Jakob Boick und Marten Kracke. Der Abstand zu den Drittplatzierten Marten
Schulz und Wanja Schulz mit 17:38 Min., die außerhalb der Wertung der Laufwoche antraten, war deutlich. Die ersten Schüler D
unter den dreizehn Schülerpaaren kamen auf dem 7. Platz. Tjark Behrens und Lukas Wehrend vom SC Lüchow liefen 18:59 Min. In
der Wertung der Laufwoche mit der Addition aller gelaufenen Zeiten führt weiter Luca Jagow mit etwas mehr als einer Minute Vor-
sprung. Zweiter ist jetzt Marten Kracke, nur 12 Sekunden dahinter Jakob Boick, auf Rang Drei. Hier ist also für Spannung vor den
beiden letzten Veranstaltungen gesorgt.
Bei den Schülerinnen bildeten die beiden Führenden in der Wertung der Laufwoche ein Paar. Jasmina Dippe und Franziska Nitz
vom SV Lemgow-Dangenstorf gewannen mit genau 18:00 Min. Das Team der IGAS Wendland mit Johanna Busse und Neele Koop-
mann folgten als 2. mit 18:38 Min. Neele Zoppa liegt nun auf dem 3. Platz der Gesamtwertung und überholte Lea Schilling vom SC
Lüchow, die mit Lea Marie Koch in 20:37 Min. den 4. Platz belegte.
Ein spannendes Rennen gab es über die sechs 1,5 km-Runden. Auf der 9-km-Kurzstrecke war der Vorsprung von Lennard Frank
und Volker Wolfrath (beide SC Lüchow) mit 33:27 Min. zu dem zweiten "Jung und Alt-Team" mit Sven Schenk (LG Hanstedt/-
Wellendorf/Wriedel) und Rudolf Thiele (SC Lüchow) mit zwei Sekunden hauchdünn und wurde erst im Schlussspurt entschieden.
Bei den weiblichen Paaren lagen die Jugendlichen Sophia Frank und Simone Richter vom SC Lüchow mit 42:17 Min. vor Theresa
Haacke (SC Lüchow) und Silke Sternberg (SV Lemgow-Dangenstorf) in 43:55 Min.
Eine klare Angelegenheit war die Entscheidung über die 12 km: Die beiden Führenden in der Laufwochenwertung Carsten Horn vom
VfL Suderburg und Jürgen Schwarz (SC Lüchow) siegten mit etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung in 46:09 Min. Der bisher
Dritte Bernd Martel kam mit seinem Bruder Siegfried auf Platz Zwei. Bernd Martel, der aus der Wertung der Laufwoche ausscheidet,
wurde von Daniel Krieger vom SV Lemgow-Dangenstorf abgelöst, der mit seinem Partner Burkhard Farnschläder Vierter in 49:25
Min. wurde. Gekämpft wurde um die Plätze 7 und 8 unter den dreizehn Teams. Die Mannschaft vom Lauftreff Bahrendorf mit Frank
Hagedorn und Steffen Schwarz lief 50:08 Min. und hatte nur sieben Sekunden Vorsprung vor Peter Richter (SC Lüchow) und Gero
Schilling (MTV Dannenberg). Alle gehören der M 40 an und liegen nach dieser Veranstaltung in der Gesamtwertung dicht beiein-
ander.
==> Ergebnisse / Zwischenstand Laufwoche  
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Presseinformation vom 1. August 2010 (Von Manfred Haacke)
90 Aktive beim 17. "Lüchower Zehner"
Lüchow
. Durch einige Nachmeldungen konnte die Teilnehmerzahl beim der 17. Auflage des Lüchower Zehner am Freitagabend auf
90 Aktive angehoben werden. Dennoch wurde die Resonanz des Vorjahres mit weit über 100 nicht erreicht. Erfreulich aber, dass
diese Laufveranstaltung des SC Lüchow auch überregionales Interesse findet. So gingen die Gesamtsiege und Pokale über die 10
und 6,5 km an Athleten aus den Nachbarregionen. Dennis Lauterschlag vom PSV Uelzen gewann nach den 5000 m auf der Bahn
am vergangenen Sonnabend nun die 10 km in 34:20 Min. überlegen mit genau zwei Minuten Vorsprung vor dem Blütlinger Jonathan
Hunger, der für den VfL Friedrichshafen startet. Erst auf dem 7. Platz folgte mit Jürgen Schwarz vom SC Lüchow der erste Lüchow-
Dannenberger, der damit als Sieger der M 45 auch den Kreismeistertitel gewann. Mit knappen Abstand folgten Siegfried Martel
(IGAS Wendland) als 1. der M 40 in 39:17 Min. und Hans-Joachim Heermann (SC Lüchow), 2. der M 45, in 39:22 Min. Einen pack-
enden Endspurt lieferten sich Daniel Krieger (SV Lemgow-Dangenstorf) und Bernd Martel (IGAS). Krieger als Sieger der Männer-
klasse gewann mit 40:15 und zwei Sekunden Vorsprung.
Fast drei Minuten Vorsprung hatte Julia Moysich aus Adendorf in der weiblichen Konkurrenz. Die Siegerin der Frauenwertung lief
40:54 Min. vor der in der Wertung der Laufwoche Führenden Andrea Krumbeck aus Himbergen in 43:31 Min. Lydia Frenzel vom SC
Lüchow steigerte trotz der vielen Starts in dieser Woche ihre Bestzeit um siebzehn Sekunden auf 46:11 Min. Die B-Jugendliche
belegt in der aktuellen Landesbestenliste den 5. Platz. Kreismeisterin wurde Franziska Behn (SC Lüchow), die mit 47:55 Min. auf-
grund einer Erkältung hinter ihren Möglichkeiten blieb.
Nur insgesamt neun Läuferinnen und Läufer starteten über die 6,5 km. Seriensieger auf den Kurzstrecken ist in der Laufwoche und
auch in Lüchow der A-Jugendliche Sven Schenk von der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel in 22:22 Min. Danach lief Lennard Frank
vom SC Lüchow in 24:30 Min. ein. Der B-Jugendliche steigerte sich gegenüber dem letzten Jahr um mehr als drei Minuten, obwohl
er mit der Ausdauerbelastung der Laufwoche und den schwindenden Kräften haderte.
Über die 1 km der Schüler und Schülerinnen waren die Abstände hinter dem mit deutlichen Vorsprung einlaufenden Luca Jagow
(IGAS), der 3:27 Min. lief, sehr knapp. Hinter dem M-13-Sieger folgte Felix Schwarz (M 14) vom SC Lüchow mit 3:48 Min. Im Se-
kundentakt dann die M 12-Schüler Marten Kracke in 3:49 Min. und Wanja Schulz in 3:50 Min., Julian Trittel (M 10) in 3:51 Min. und
Jakob Boick (M 12) in 3:52 Min. 1. der M 11 wurde Marten Schulz in 3:55. Alle Genannten gehören der IGAS Wendland an. Im
Mittelfeld lief Tjark Behrens vom SC Lüchow ein. Der Sieger der jüngsten Schüler D lief als Achtjähriger starke 4:09 Min. und hatte
41 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten seiner Altersklasse. Bei den Mädchen kam Neele Zoppa (IGAS), W 11, mit 3:56 Min.
gleich hinter den schnellen Jungen ihres Vereins in Ziel. Sie konnte allerdings die D-Schülerinnen Jasmina Dippe und Franziska
Nitz vom SV Lemgow-Dangenstorf in der Wertung der Laufwoche nicht einholen, die 4:01 Min. und 4:06 Min. liefen.
==> Ergebnisse / Zwischen-/Endstand Laufwoche 
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Presseinformation vom 1. August 2010 (Von Manfred Haacke)
2. Göhrde-Golf-Lauf und Laufwoche Lüchow-Dannenberg
Lüchow
. Der Golf-Club an der Göhrde hat weiter sein Alleinstellungsmerkmal. Er ist der einzige Verein, der Läufer und Läuferinnen
auf sein Grün lässt. Die wissen es zu schätzen, auf einem gut gepflegten Untergrund zu laufen, der allerdings durch das ständige
Auf und Ab auch noch anspruchsvoll ist. Wie schon im letzten Jahr war die Veranstaltung durch Jugendwart Peter Ward und seinen
Helfern vom Golf-Club bestens vorbereitet und die Strecken exakt vermessen. Golf-Trainer Werner Müller gab auch wieder das Start-
signal durch den Abschlag eines Golfballes. Bei der Siegerehrung bekamen alle der fast 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen
Golfball und die Altersklassensieger wurden zu einem weiteren Besuch nach Braasche eingeladen und dürfen an einem Golf-
Schnupper-Kurs teilnehmen.
Beim Lauf der Schüler und Schülerinnen ließ Luca Jagow von der IGAS Wendland bei seinem fünften Start in der Laufwoche nichts
anbrennen. Kontrolliert siegte der B-Schüler über die 1,5 km in 5:17 Min. vor A-Schüler Felix Schwarz vom SC Lüchow in 5:37 Min.
Dann ging es wie schon in der gesamten Woche Schlag auf Schlag im Zieleinlauf mit weiteren vier B-Schülern der IGAS. Auf dem
3. Platz der Gesamtwertung Marten Kracke in 5:39 Min. Es folgten Wanja Schulz in 5:41 Min., Paul Edler in 5:43 Min. und Jakob
Boick in 5:44 Min. Auf dem 7. Platz in 5:55 Min. Marcel Müller vom TSV Schnega als schnellster C-Schüler und drei Sekunden vor
dem Zweitplatzierten dieser Altersklasse, Colin Klimert (SC Lüchow). Nicht nur in Braasche war Tjark Behrens vom SC Lüchow als
Neunter und 1. der Schüler D schnell unterwegs. Er lief 5:59 Min. Hinter ihm und auch nicht zum ersten Mal in der Laufwoche lief
Jasmina Dippe als schnellste Schülerin ins Ziel. Die Läuferin vom SV Lemgow-Dangenstorf lief die 1,5 km in 6:02 Min. Zweite ins-
gesamt und der Schülerinnen C war ihre Vereinskameradin Franziska Nitz mit nur einer Sekunde Rückstand. Neele Zoppa (IGAS)
als eine von fünf Schülerinnen C auf den ersten Plätzen lief 6:15 Min. 6. und 1. der Schülerinnen D wurde Cathleen Zierau (SV Lem-
gow-Dangenstorf) in 6:50 Min. Jüngste Teilnehmerin war Hanne Fischer aus Lüchow. Die sechsjährige lief 8:45 Min.
Nur wenige Läuferinnen und Läufer wählten in Braasche den Start über die 3,5 km-Kurzstrecke. Dennoch gab es über diese Distanz
einen spannenden Zieleinlauf. Seite an Seite spurteten Sven Schenk von der Hanstedt/Wellendorf/Wriedel und der Karwitzer Ole
Markgraf, der für die LG Braunschweig startet, ins Ziel. Markgraf hatte mit 11:36 Min. und einer Sekunde den denkbar knappsten
Vorsprung vor dem drei Jahre jüngeren Jugendlichen.
Der Gesamtsieg über die anspruchsvollen 7 km ging wie erwartet an Carsten Horn (VfL Suderburg) in 27:16 Min., der einen komfor-
tablen Vorsprung hatte. Michael Thoms aus Hohnstorf als 1. der M 40 folgte mit 27:54 Min. Dahinter der 2. der M 40 und erste
Lüchow-Dannenberger. Jürgen Schwarz vom SC Lüchow lief 28:42 Min. vor dem 1. der Männerklasse, Daniel Krieger vom SV Lem-
gow-Dangenstorf in 29:13 Min. Eng wurde es auf den Plätzen 5 und 6. Steffen Schwarz vom Lauftreff Bahrendorf als 4. der M 40
kam mit 30:53 Min. knapp vor Matthias Lange (SC Lüchow), der 2. der M 30 mit 30:58 Min wurde, ins Ziel. Andrea Krumbeck vom
MTV Himbergen, die bisher in der Laufwoche bei allen Veranstaltungen deutlich vorn lag, war auch in Braasche deutlich überlegen.
Mit 31:49 Min. hätte sie im Feld der Männer einen Mittelplatz eingenommen. Bei der B-Jugendlichen Lydia Frenzel waren die Stra-
pazen der Laufwoche und insbesondere die 10 km vom Vorabend zu spüren. Sie lief 35:09 Min.
Laufwoche
In zufriedene aber erschöpfte Gesichter blickten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Siegerehrung der 2. Lüchow-Dannen-
berger Laufwoche. Fünf Veranstaltungen in acht Tagen werden nur selten angeboten und wurden in diesem Jahr mit einer leichten
Teilnehmersteigerung von insgesamt 49 Läuferinnen und Läufern absolviert. Darunter erfreulicherweise neun Schülerinnen und 17
Schüler, wobei die Altersklassen der 13- bis 15-Jährigen weitgehend unbesetzt waren. Die Vorentscheidungen waren bei den Er-
wachsenen, der Jugend und der Schüler schon früh gefallen. Nur bei den Schülerinnen und Schülern blieb es spannend.
Nach dem Sportabzeichensportfest zum Auftakt in Lüchow hatte sich Jasmina Dippe, die C-Schülerin vom SV Lemgow-Dangen-
storf, beim Lauf um den Gartower See am Montag an die Spitze gesetzt. Die knappe Führung mit zuletzt zehn Sekunden vertei-
digte sie bis zum letzten Lauf in Braasche. Zweite wurde ihre Vereinskameradin Franziska Nitz. Auf dem 5. Platz folgt mit Cathleen
Zierau (ebenfalls Lemgow-Dangenstorf die erste D-Schülerin. Einen Favoritensieg gab es bei den Schülern. Bei allen Veranstaltung-
en hatte Luca Jagow unter den Schülern, die an der Laufwoche teilnahmen, einen deutlichen Vorsprung, den er am Ende auf rund
eine Minute auf den letztjährigen Sieger Marten Kracke (beide IGAS Wendland) ausgebaut hatte. Mit Jakob Boick und Paul Edler
folgten zwei weitere IGAS-Läufer und B-Schüler auf den Plätzen. 5. und 1. A-Schüler dann Felix Schwarz vor Colin Klimert (beide
SC Lüchow), dem 1. C-Schüler. Im Mittelfeld kam Tjark Behrens vom SC Lüchow als schnellster D-Schüler ein.
Bei den Erwachsenen über die Langstrecke gingen die Gesamtsiege an die Favoriten aus dem Nachbarkreis Uelzen. Carsten Horn
vom VfL Suderburg baute seinen Vorsprung von Veranstaltung genauso wie Andrea Krumbeck vom MTV Himbergen kontinuierlich
aus. Horn lag mit über sieben Minuten vor Jürgen Schwarz aus Lüchow. Krumbek hatte sogar fast 18 Minuten Vorsprung, vor der
Pokalverteidigern Silvia Behn. Dazwischen lag noch die Jugendliche Lydia Frenzel (beide SC Lüchow).
Nur wenige Läuferinnen und Läufer wählten die Kurzstrecke. Einen Start-Ziel-Sieg gab es für den schnellen A-Jugendlichen Sven
Schenk von der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel. Die weiteren Pokale für die Kurzstrecke, die auch in diesem Jahr von Astrid und
Bernd Schlachter eigens für die Laufwoche angefertigt wurden, gingen an Volker Wolfrath (SC Lüchow) und Silke Sternberg (SV
Lemgow-Dangenstorf) bei den Senioren und Theresa Haacke (SC Lüchow) bei der Weiblichen Jugend.
Dem Wunsch der Läufer und Läuferinnen, auch im kommenden Jahr eine Laufwoche durchzuführen, wird nachgekommen. Noch in
Braasche wurden von den Organisatoren der IGAS Wendland, des SC Lüchow, der SV Gartow und des Golf-Clubs an der Göhrde
entschieden, dass es mit den bewährten Veranstaltungen weitergehen soll. Voraussichtlicher Beginn der Laufwoche 2011 soll der
16. Juli sein.
==> Ergebnisse Göhrde-Golf-Lauf / Endstand Laufwoche 
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. August 2010 
Stephan Immega gibt Gas
Unangefochtener Sieg beim Esenser Balthasarlauf

Esens
(etj). Obwohl er diesmal fast eine Minute schneller war, reichte es beim 17. Balthasarlauf in Esens für den Vorjahressieger
Thomas Böckenholt vom ESV Münster nicht, denn der Lokalmatador Stephan Immega von der LG Harlingerland siegte unange-
fochten in 31:13 Minuten. In der Frauenwertung war der oberste Podestplatz für die Emderin Inga Jürrens reserviert.
Beste Laufbedingungen hatten die Teilnehmer des Balthasarlaufs am Freitagabend, obwohl sich der Himmel noch kurz vor Wett-
kampfbeginn recht bedrohlich verdunkelte und auch ein kräftiger Wind aufzog. Mit dem Startschuss für den Bambinilauf strahlte je-
doch wieder die Sonne und aus Auricher Sicht auch Sophie Wienekamp vom MTV, die als erste der Mädchenwertung das Ziel auf
dem Marktplatz erreichte. Marvin Bendig von der LG Harlingerland führte dann das 85-köpfige Feld der Schülerinnen und Schüler an
und siegte in 5:33 Minuten über die 1500 m. Die schnellste Schülerin war Rieke Weinberg, die für den Jade-Boxring Wilhelmshaven
startet.
Zwar verzeichnete der 10-km-Lauf mit rund 350 Teilnehmern eine etwas geringere Resonanz als in den vergangenen Jahren, der
guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Gleich auf der ersten von drei zu laufenden Runden drückte Lokalmatador Stephan
Immega auf das Tempo und setzte sich vom Verfolgerfeld ab. Auf dem recht eckigen, jedoch schön zu durchlaufenden Stadtkurs
baute er seine Führung stetig aus und erreichte in 31:13 Minuten den Zieleinlauf auf dem Marktplatz. Eine Minute später mit 32:11
Minuten kam Vorjahressieger Thomas Böckenholt aus Münster ins Ziel, der erst 18-jährige Martin Buss von der LG Harlingerland
belegte den dritten Rang. Seine Zeit für die rund 9,7 km wurde mit 33:52 Minuten gestoppt.
Die zahlreichen Urlauber und auch heimischen Zuschauer entlang der Strecke staunten auch diesmal nicht schlecht über die aus-
gezeichnete Leistung von Inga Jürrens. Die Emderin belegte innerhalb des stark besetzten Männerfeldes den 11. Rang und über-
querte die Ziellinie in 36:57 Minuten. Hart umkämpft war der zweite Platz, denn gleich drei Läuferinnen zeigten Ambitionen und er-
reichten innerhalb von zwölf Sekunden das Ziel. Nach einem verhaltenen Beginn hatte Martina Rückbrod in der letzten Runde die
meisten Reserven und spurtete nach 40:28 Minuten ins Ziel vor Sonja Hogestraat, LG Harlingerland (40:36) und der Wilhelmshaven-
erin Heike Piotrowski (40:40). Altersklassensiege erreichten bei den Frauen Astrid Lübben, LG Ostfriesland, und Jannette Neemann
vom TuS Aurich-Ost, und bei den Männern war in der M 50 Borchard Christians von der LG Ostfriesland wieder erfolgreich.
==> Ergebnisse  
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DEISTER- UND WESERZEITUNG vom 2. August 2010 
Ein Mann, ein Wort - Tim lässt in Pyrmont alle stehen

Leichtathletik
(kf). Die Marathonstrecke quer durch Pyrmonts Wälder war Tim Wortmann wie auf den Leib geschneidert. Der 27-
jährige Bielefelder lief bei seiner Premiere beim 22. Pyrmonter Brunnenlauf mit der bislang zweitbesten Zeit nach 2:49:33 Stunden
auf der historischen Hauptallee ins Ziel ein. Drei Minuten lag er am Ende über der Bestzeit von Frank Balzer, die seit 1997 Bestand
hat. Und die will Wortmann im kommenden Jahr knacken, denn die anspruchsvolle Strecke mit 690 Höhenmetern bereitete ihm
keine Probleme. Immerhin sammelte er die Qualitäten eines typischen Berg- und Talläufers bereits direkt vor der Haustür beim tra-
ditionellen Hermannslauf. “Leider musste ich schon wenige Kilometer nach dem Start allein laufen, da fehlte ein bisschen die trei-
bende Kraft”, sagte er nach dem Zieleinlauf. Von der Strecke war er begeistert: “Ein ideales Profil, und viel schöner als jeder Stadt-
marathon.” Doch bei seinem ersten Auftritt in Bad Pyrmont konnte er noch nicht richtig Gas geben: “Ich musste ab und zu mal das
Tempo rausnehmen, weil ich die Strecke noch nicht kannte.”
Mit der bekam auch Lyudmila Muzafarowa aus Usbekistan ihre Probleme. Die 61-jährige Sportdozentin hatte die wohl weiteste An-
reise nach Bad Pyrmont auf sich genommen. Und hier bekam sie erst einmal große Probleme mit den Orientierungstafeln an der
Laufstrecke. Da vermisste sie die Informationen in kyrillischer Schrift, ins Ziel kam sie nach 5:31 Stunden dennoch. Als klare
Siegerin lief Britta Giesen (TH Eilbek) nach 3:40:14 Stunden über die Ziellinie.
Streckenprobleme hatte auf der Zehnkilometer-Strecke auch der erfahrene Helmut Nothdurft von der LG Weserbergland. “Ich habe
einmal eine falsche Abzweigung genommen. Das hat viel Zeit gekostet”, ärgerte sich der Vorjahressieger, für den es diesmal nur
zum zweiten Platz reichte. Für Gewinner Jasper Cirkel kam der Erfolg überraschend, denn seine Planungen liefen ursprünglich völlig
anders. “Ich kam zu spät zum Fünfkilometer-Lauf, da habe ich mich kurzfristig für die zehn Kilometer entschieden”, freute sich der
Göttinger.
Organisationschef Bernd Mecke hatte erneut alles fest im Griff. Trotz der in diesem Jahr geringeren Teilnehmerfelder zog er eine
positive Bilanz: “Insgesamt sind 1000 Läufer und Läuferinnen an den Start gegangen. Damit sind wir zufrieden.”
==> Ergebnisse  
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BERSENBRÜCKER KREISBLATT vom 2. August 2010 
130 Läufer wollten es wissen

Kettenkamp
(anl). Sehr zufrieden mit der Resonanz auf den Volkslauf zeigten sich die Verantwortlichen vom Lauftreff des SV
Kettenkamp: Insgesamt beteiligten sich fast 200 Teilnehmer an den Läufen in den Kategorien, vor allen Dingen die Fußballmann-
schaften des Gastgebers nutzten den Volkslauf als Konditionstraining. Die Bedingungen für das Laufen waren am Wochenende
ideal - nicht zu heiß, nicht zu kalt. Außerdem waren die Strecken gut markiert. Darüber hinaus wurden die Läufer von Radfahrern
begleitet beziehungsweise geleitet, die die Streckenführung vorgaben.
Und so war 36:51 Minuten nach dem Startsignal von Bürgermeister Werner Lager der erste Läufer über die 10,2- Kilometer-Distanz
schon wieder im Ziel: Sebastian Maschmeyer vom SC Herringhausen war damit der Sieger im Sparkassen-Cup. Steven Jungeilges
(TSG 07 Burg Gretesch) kam fast zeitgleich ins Ziel, Carsten Düweling vom SV Eintracht Neuenkirchen benötigte mit 37:30 Minu-
ten geringfügig länger. Schnellste Frau war Maria Ritter (Bramscher Rumläufer) mit 44:57 Min. und Platz 28 in der Gesamtwertung.
Wendelin Priebe vom Lauftreff des SVK siegte mit einer Zeit von 21:16 Min. über die 5-km-Distanz im Jedermannlauf. Zweiter wurde
Roland Braun (TuS Badbergen, 21:33), Platz drei sicherte sich Larissa Strehlau (Wüstenrunner, 22:11). Fünf Walker komplettierten
das Teilnehmerfeld, und während in den Vorjahren hier die Frauen in der Überzahl waren, setzte sich die Gruppe dieses Mal aus
vier Männern und einer Frau zusammen.
56 Mädchen und Jungen liefen im Schülerlauf gegen die Zeit. Den ersten Platz in der Gesamtwertung erreichte Marcel Wolff von der
LG Osnabrück. Die Distanz von 2,2 Kilometern absolvierte er in 8:39 Min. Zweite wurde Ina Marlen Rawe vom SV Nortrup (8:58) vor
Lukas Meyer (SV Kettenkamp, 9:27). Alle Kinder erhielten beim Einlauf eine Medaille und im Anschluss an den Lauf eine Urkunde
mit ihrer Platzierung. Die Organisatoren des Lauftreffs hatten für Verpflegung auf der Strecke gesorgt, und auch nach dem Einlauf
ins Ziel konnten sich die Läuferinnen und Läufer mit Getränken und Obst stärken. Die Siegerehrung nahm Klaus Stegemann vor,
unterstützt von Magdalena Meyer und Thomas Küthe.
==> Ergebnisse 
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 3. August 2010 
Oliver Leu läuft die 30 Kilometer von Zuhause bis zur Startlinie
Ehemaliger Hamberger dominiert danach aber auch noch den Marathon in Wellen / LG-Nord-Aktive siegen in den
Konkurrenzen

Von Karsten Hollmann
Wellen. Der internationale Charakter beim 40. Volkslauf "Rund um Wellen" war durchaus gegeben. Schnellste Frau über die elf
Kilometer war die Brasilianerin Polyana Tidre in 51:19 Minuten. Am Halbmarathon nahm zudem mit Ilka Win aus Stonehaven eine
waschechte Schottin teil. Hinzu kamen Frans Scheuneman, Ineke Scheffer, Sjoerd Slaaf sowie Toli Schanssema aus den Nieder-
landen.
Marathonsieger Oliver Leu von der LG Bremen-Nord hätte seinen Lauf beinahe verpasst. Der Ultraläufer reiste nicht etwa mit dem
Pkw an, sondern lief die knapp 30 Kilometer aus seiner Wahl-Heimat Bremerhaven nach Wellen. "Kurz vor dem Start war er dann
da", berichtete Lauforganisator Horst Schumacher. Dann hängte der in Hambergen aufgewachsene Athlet einfach den Wellener
Marathon als Trainingslauf hinten dran und gewann souverän in 3:09:43 Stunden. Während andere Läufer sich ihre wenigen Mara-
thon-Starts im Jahr genau einteilen müssen, wäre Oliver Leu sicherlich körperlich in der Lage, an jedem Tag im Jahr einen Marathon
zu laufen. Bei der ehemaligen Lilienthaler Weihnachtsserie mit fünf Marathons innerhalb von fünf Tagen hatte er bereits unter Be-
weis gestellt, dass er die 42,195 Kilometer immer in einer Zeit von etwas über drei Stunden läuft.
Hätte sich Vorjahressieger Frank Themsen an der Titelverteidigung versucht, dann hätte der 36-Jährige sicherlich Probleme be-
kommen. Der Klubkollege von der LG Bremen-Nord ist schließlich in der Lage, eine Zeit von deutlich unter drei Stunden zu erzielen.
Doch der 42-Jährige wählte diesmal den Halbmarathon. Diesen entschied der Bremer auch deutlich in hervorragenden 1:19:51
Stunden zu seinen Gunsten. Der Zweitplatzierte Mario Gutwirth von den Fishtown Runners aus Bremerhaven überquerte die Ziellinie
erst über zehn Minuten nach Themsen.
Torsten Naue machte den Triumph der LG Bremen-Nord in Wellen mit dem Erfolg über die elf Kilometer perfekt. Der 45-Jährige
kehrte nach 40:41 Minuten in den Start- und Zielbereich auf dem Sportplatz des TSV Wellen zurück. Mit dem Trio von der SG Road
Runners mit Gerrit Lubitz, Stefan Kettler sowie Michael Willner besaß Naue aber ernsthafte Konkurrenz. Diese drei Läufer wurden
in kurzen Abständen 44 bis 70 Sekunden nach ihm im Ziel begrüßt. Gar nicht hoch genug bewerten kann man die Zeit von Lokal-
matador Gedeon Meyer. Der gerade mal elf Jahre alte Läufer des TSV Wellen belegte in 49:45 Minuten Platz neun.
==> Ergebnisse 
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KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 8. August 2010
290 Stufen in zwei Minuten
Bremens erster Treppenlauf führt auf das Dach eines Hochhauses

Von Melanie Öhlenbach
Bremen. 290 Stufen und 55 Höhenmeter - beim ersten Gewoba-Treppenlauf in Tenever war Fitness gefragt. Rund 80 Amateur-
Sportler aus ganz Bremen haben gestern im Laufschritt das Hochhaus an der Otto-Brenner-Allee 42 erklommen. Nach einem
kurzen Rundkurs über den Marktplatz Tenever und das OTe-Bad ging es 17 Stockwerke nach oben. Am schnellsten bewältigte
Thilo Pufahl den steilen Anstieg: Mit 2:06 Minuten ließ er Matthias Kahlke und Max Konek hinter sich, die zwei Sekunden später
den Treppenabsatz des Wohnhauses erreichten.
Die Idee für den ersten Bremer Treppenlauf hatte Thomas Scherbaum von der Gewoba. Im Radio hatte er einen Bericht über den un-
gewöhnlichen Sport gehört und war sofort von der Idee begeistert. "Schließlich gibt es auch in Bremen genug Treppen und Hoch-
häuser", findet er. Die Organisation übernahm Bernd Rennies vom Sportverein TSV Osterholz-Tenever (OT) Bremen. Er freute sich
über die gute Resonanz: "Am Anfang dachten wir, das wird ein Flop. Aber letzte Woche wurden wir völlig überrannt." Eine Neuauf-
lage im kommenden Jahr steht deshalb schon jetzt so gut wie fest. "Wir wollen das Event in Bremen für den Breitensport etablie-
ren", sagt Thomas Scherbaum.
==> Ergebnisse (dort am Seitenende) 
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NORDWEST ZEITUNG vom 9. August 2010
Trotz Schwüle purzeln Rekorde
Leichtathletik: Rund 700 Zieleinläufe bei zweitem Wardenburger Sommerlauf

Von Mark Brüggemann
Wardenburg. Die drückenden Temperaturen konnten die meisten Läufer nicht abschrecken: “Das Huntetal wird zu Recht Death
Valley genannt - wer da durchkommt, kommt auch ins Ziel”, spielte Moderator Michael Schadt auf die Schwüle an, mit der die Teil-
nehmer des zweiten Wardenburger Sommerlaufs am Sonnabend zu kämpfen hatten. 692 der insgesamt rund 900 gemeldeten
Läufer trotzten in den verschiedenen Wettbewerben der Wärme und Windstille und kamen mit teilweise hervorragenden Zeiten ins
Ziel.
In der “Königsdisziplin”, dem 21,1-Kilometer-Halbmarathon, setzte sich bei den Männern der Vorjahres-Dritte Peter Lüesse aus
Dinklage in 1:21:50 Stunden durch. Bis etwa drei Kilometer vor dem Ziel hatte es noch nach einem Sieg von Dirk Hanneken von
SW Oldenburg ausgesehen, der bis dahin einen deutlichen Vorsprung vor dem Feld herausgearbeitet hatte. Doch dann musste sich
Hanneken der Tempo-Offensive Lüesses und des Zweitplatzierten, Holger Tycner von der TSG Hatten-Sandkrug, geschlagen geben.
Bei den Frauen fiel gar der Streckenrekord - Silke Siemsen vom LT Höpkens Ruh (Bremen-Oberneuland) kam mit 1:35:27 knapp
fünf Sekunden schneller ins Ziel als im Vorjahr die damalige Siegerin Ute Deters. “Das ist mein erster gewonnener Halbmarathon”,
sagte eine strahlende Silke Siemsen, die sich mit ihrer ersten Teilnahme am Wardenburger Rennen auf den Berlin-Marathon Ende
September vorbereitete.
Dass Wardenburg ein schönes Rennen sei, hatte Siemsen von ihrer Freundin Veronika Werner aus Metjendorf erfahren, die mit
einer Zeit von 42:30 Minuten den Zehn-Kilometer-Wettbewerb für sich entschied und damit ihren Vorjahres-Titel verteidigte. Sie kam
17 Sekunden schneller als 2009 ins Ziel. Bei ihren männlichen Mitläufern übertrafen gleich zwei Sportler die Bestzeit des vergang-
enen Jahres - Sieger Georg Diettrich aus Oldenburg (LG Braunschweig, 35:44) und der Zweitplatzierte Michael Drewes (TV Wies-
baden, 36:03). “Ich habe mich heute erst entschlossen, mich hier anzumelden”, sagte Georg Diettrich. “Die Laufstrecke ist wirklich
schön.”
Im Fünf-Kilometer-Lauf stellte die Erstplatzierte der Frauen, Christina Gerdes, einen neuen Streckenrekord auf. Die Läuferin des BV
Garrel war mit 20:54 knapp anderthalb Sekunden schneller als Neele Harms, die den Wettbewerb 2009 gewann. Mit Renning
Elischer von der SVD Tria Kettwig (Essen) gewann bei den Männern in 16:49 ein junger Triathlet. Der 16-Jährige wurde erst vor
einer Woche im saarländischen Merzig Zweiter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (A-Jugend). “Zurzeit habe ich Wettkampf-
pause und bin bei meinen Großeltern in Eystrup. Da habe ich dann im Internet geguckt, welche Läufe in der Nähe es gibt, und bin
auf Wardenburg gestoßen”, sagte Renning Elischer.
Gut aufgehoben beim Wardenburger Sommerlauf fühlten sich auch die Nordic Walker, die ebenfalls einen Wettbewerb über fünf
Kilometer austrugen. “Ich fand es toll, wie sachlich der Moderator hier über Walking gesprochen hat”, sagte Marion Hartmann-Duzat
aus Oldenburg, die als Achte ins Ziel kam. “Läufe wie diese tragen dazu dabei, dass Nordic Walking als Sportart endlich ernst ge-
nommen wird”, lobte die 50-Jährige.

NORDWEST ZEITUNG vom 9. August 2010
Viele Bekannte wieder mit von der Partie
Bilanz: Organisator Ulf Denker mit Lauf zufrieden - Wiederholung 2011 geplant

Wardenburg
. “Ich habe viele Teilnehmer gesehen, die auch im vergangenen Jahr schon dabei waren”, freute sich Ulf Denker, der
zusammen mit zehn weiteren Organisatoren für den reibungslosen Ablauf des zweiten Wardenburger Sommerlaufs verantwortlich
war. Veranstalter waren - wie auch schon im vergangenen Jahr - der Lauftreff des Wardenburger TV und der Lauftreff Laufendfit. Neu
gegenüber der Erstauflage war, dass für die Organisation des Sommerlaufs 2010 Ende des vergangenen Jahres ein Verein ge-
gründet worden war. “Das haben wir richtig gemacht, weil wir die Entscheidungswege so deutlich verkürzen konnten”, sagte Ulf
Denker. Acht Monate habe in diesem Jahr die heiße Phase der Vorbereitungen gekostet - gegenüber 15 im vergangenen Jahr.
Froh war Denker auch darüber, dass es bei den Läufen am Sonnabend nicht - wie im Jahr zuvor - Probleme mit der Registrierung
kurzfristig angemeldeter Läufer und mit dem Druck der Urkunden gab. Urkunden erhielten beziehungsweise erhalten die Teilnehmer
am diesjährigen Sommerlauf nur auf Anforderung - “weil im letzten Jahr viele nicht abgeholt wurden”, sagte Ulf Denker. Läufer, die
sich ihre Teilnahme noch gern bescheinigen lassen wollen, können sich ihre Urkunde entweder selbst über die Internetseite des
Sommerlaufs ausdrucken oder dies in den nächsten Tagen beim Autohaus Heinemann erledigen lassen.
200 Nachmeldungen
Von den rund 900 Meldungen zum Wardenburger Sommerlauf waren nach Angaben von Ulf Denker etwa 200 Nachmeldungen.
“Viele Nachmeldungen gab es vor allem beim Halbmarathon und dem Zehn-Kilometer-Lauf, bei denen wir wegen der Hitzewelle nur
wenige Voranmeldungen hatten”, sagte Denker. Bei beiden Wettbewerben war die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr leicht
gesunken. Beim Fünf-Kilometer-Lauf blieb das Interesse annähernd gleich. Der Schülerlauf dagegen war mit knapp 200 Voranmel-
dungen sehr schnell ausgebucht, beim Zieleinlauf wurden aber nur 76 Kinder registriert. “Da hatten sich einige größere Gruppen
angemeldet, die dann aber nur mit wenigen Teilnehmern gekommen sind”, sagte Ulf Denker. “Das ist ärgerlich, denn so mussten
wir viele abweisen, die sich gerne noch angemeldet hätten.” Grund sei vermutlich, dass für den Schülerlauf keine Startgebühr er-
hoben worden sei.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 9. August 2010
30 Läufer bewältigen drei Marathons hintereinander
Ausdauersport: Triple-Wettbewerb beginnt in Eelde in den Niederlanden und endet in Wardenburg

Wardenburg
. Mit dieser Leistung hatte niemand gerechnet. “Das war wirklich sensationell”, sagte Ulf Denker, Leiter des Organi-
sationsteams des ersten internationalen Wardenburger Mecomeo-Triple-Marathons, über Stefan Beckmann. Der Ultraläufer vom TV
Borken hatte die drei Marathonläufe zwischen Eelde in den Niederlanden - Partnerstadt von Wardenburg, die südlich von Groningen
liegt - und Wardenburg in glänzenden Zeiten absolviert und kam als Erster im Ziel am Everkamp an. Für die ersten 42,195 Kilometer
benötigte er 3:25:15 Stunden, für die zweiten 3:33:24 Stunden. Den letzten Marathon beendete er dann nach 4:06:55 Stunden. Die
126,585 Kilometer lange Strecke war er also in 11:06:34 Stunden gelaufen. “Stefan Beckmann hat sogar bei uns Helfern für Stress
gesorgt”, erzählte Denker lachend. “Wir waren an den Zwischenstationen mit dem Aufbau des Verpflegungsstands noch gar nicht
fertig, da kam er schon angelaufen.”
48 Teilnehmer waren am frühen Freitagmorgen in Eelde aufgebrochen, 26 von ihnen bewältigten alle drei Teilstücke. Andere liefen
“nur” zwei Marathon-Distanzen. Sieger waren sie alle, fand Denker. In dem internationalen Feld war in Sigrid Eichner auch eine der
bekanntesten deutschen Ultra-Läuferinnen. Die 69-jährige Berlinerin ist mehr als 1700-mal die Marathon-Distanz gelaufen. Beim
Wardenburger Triple-Marathon kamen zwei 42,195 Kilometer-Läufe dazu. Sie lief das erste und das letzte Teilstück.
“Es war für alle Beteiligten, Läufer und Helfer, ein grandioses Erlebnis”, bilanzierte Denker die Veranstaltung. Er freute sich vor
allem über die positive Resonanz der Läufer. “Mein E-Mail-Postfach quillt über”, erzählte er. “Kübel von Lob wurden und werden über
Euch ausgeschüttet”, schrieb Hans-Werner Rehers (Osnabrück), der die drei Teilstücke in 16:38:59 Stunden lief. Ein dickes Danke-
schön hatte Denker für seine Helfer parat. “Die sieben Radbetreuer saßen von 4.45 Uhr bis 0.15 Uhr im Sattel”, nannte er ein Bei-
spiel für ihr Engagement. Eigentlich war pro Marathon eine Maximalzeit von 5:45 Stunden vorgegeben. “Diese haben wir aber für
das letzte Teilstück aufgehoben, damit auch alle, die auf der Strecke waren, wirklich ins Ziel kommen konnten.” So war der Lauf
erst weit nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Sonnabend beendet.
Ob es eine Wiederholung geben wird, wusste Denker nicht. “Wir werden das alles erst einmal sacken lassen. Dann setzen wir uns
mit den Helfern zusammen und denken nach.” So sei es eine Überlegung, den Lauf nur alle zwei Jahre auszurichten. Er sei auch
für die Helfer eine große Belastung. “Wir wollen den Bogen nicht überspannen”, sagte Denker. Er und viele seine Mitstreiter ge-
hören auch zum Organisationsteam des Wardenburger Sommerlaufs.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. August 2010  
303 Teilnehmer beim Müggenmarktlauf in Jemgum
Leichtathletik: Die zehnte Auflage wurde traditionell vom Lauftreff des SV Ems organisiert

Jemgum
. Genau 303 Teilnehmer waren jetzt bei der zehnten Auflage des Jemgumer Müggenmarktlaufs am Start. Damit wurde ein
neuer Teilnehmerrekord für die Veranstaltung aufgestellt, die traditionell vom Lauftreff des SV Ems Jemgum organisiert wird. Wie in
den Jahren zuvor wurde das Team um Spartenleiterin Gaby Hommers von zahlreichen Helfern unterstützt. Die Bambinis eröffneten
mit dem 500-m-Lauf die Laufveranstaltung. Bei den kleinen Nachwuchsleichtathleten hatte der siebenjährige Finn Bohlmann aus
Jemgum die Nase vorn. Ihm folgte nur knapp dahinter die ebenfalls siebenjährige Quinty Martena aus Veendam.
Den Startschuss zum 20,3-km-Lauf gab im Anschluss die SPD-Landtagsabgeordnete Frau Johanne Modder. Insgesamt 43 Läufer
machten sich dabei auf den 5 km langen Rundkurs durch Jemgum, den es viermal zu durchlaufen galt. Lediglich 1:15:41 Stunden
benötigte dabei der für den SV Veendam startende Erik Grave. Auf den zweiten Platz lief Hermann Leemhuis ( Germania Leer), der
die Ziellinie in 1:18:41 überquerte. Christoph Schmedding vom TuS Weener wurde Dritter in 1:21:09. Bei den Frauen siegte Ute
Deters aus Oldenburg in 1:31:40. Bei der für den SV Werder Bremen startenden Janina Beck stoppte die Uhr bei 1:40:06. Als Dritte
kam schließlich Arjanne van Heijiningen vom SV Veendam Atletiek ins Ziel.
Den Startschuss für den 5,3-km-Lauf gab Jemgums Bürgermeister Johann Tempel. Michaela Janssen siegte hier in 22:19 Minuten
vor ihrer Vereinskollegin Kerstin Schmidt (24:13) von Fortuna Logabirum. Der Pokal bei den Männern ging ebenfalls nach Loga-
birum. Johannes Kisch siegte in 19:14 Minuten vor Manfred Czerlinsky (Dileuzis). Mit Marvin und Tobias Czerlinsky nahm er zudem
den Siegespokal der Teamwertung entgegen. Zuletzt stand dann noch der Lauf über 10,3 km auf dem Programm, den der Nieder-
länder Jan Stuursma für sich entschied. Auf dem Podest landete als Zweiter sein Vereinskollege Gerald Watermülder. Torben
Teepe sicherte sich in 37:08 Min den dritten Rang. Bei den Frauen blieb alles fest in ostfriesischer Hand. Die Jemgumerin Frauke
Bronn, die für den VfL Germania Leer an den Start ging, gewann in 42:36. Insa Franzen von der LG TV Bunde wurde Zweite (43:49),
gefolgt von Hilde Steinke (SV Concordia Neermoor) in 48:41 Minuten.
==> Ergebnisse  
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 10. August 2010 
Der Moorcup lohnt sich für Bokel
Straßenlauf erlebt erhebliche Steigerung der Teilnehmerzahlen / 16-Jähriger Schnellster über fünf Kilometer

Von Karsten Hollmann
Bokel
. Das neue Konzept mit der Dreier-Laufserie mit dem "Grooten" und dem "Lütten" Moorcup scheint aufzugehen. Der Leicht-
athletikverein (LAV) Bokel verzeichnete jedenfalls bei seinem 29. Straßenlauf zum Auftakt der Serie eine erhebliche Verbesserung
der Teilnehmerzahlen hinsichtlich der beiden Strecken über fünf und zehn Kilometer gegenüber der Vorjahresveranstaltung. In den
beiden Läufen gingen knapp 120 Aktive an den Start.
So ließ sich beispielsweise auch Torsten Naue (LG Bremen-Nord) nach jahrelanger Abstinenz in Bokel blicken: "Ich bin wegen des
Moorcups hier." Naue hatte sich über die zehn Kilometer eine Zeit von unter 35 Minuten vorgenommen. Dieses Ziel erreichte der 45-
Jährige zwar nicht. Aber dennoch war er mit 36:13 Minuten immerhin der zweitschnellste Läufer im Feld. Bezwungen wurde Naue
nur von seinem 24 Jahre jüngeren Vereinskameraden Christoph Mahr. Der 21-Jährige hatte eigentlich seine Bestzeit angepeilt. Da-
für hätte aber auch er unter 35 Minuten bleiben müssen. Vielleicht lag es ja daran, dass die Streckenführung wegen des Fußball-
derbys des MTV Bokel gegen den FC Hagen/Uthlede kurzfristig geändert wurde. "Wir wollten nicht, dass die Läufer den Bätjerplatz
passieren, wenn dort nach dem Spiel 500 Leute mit dem Auto abfahren", ließ Bokels Schriftführer Gerhard Buck wissen. Aus
diesem Grunde maßen die Bokeler kurzerhand eine neue Bahn auf der Halbmarathonstrecke aus. Leichte Chancen auf den Sieg
hatte sich auch Gerrit Lubitz (ATS Buntentor Bremen) ausgerechnet. Doch der 44-Jährige musste sich mit 37:10 Minuten mit Ge-
samtplatz Drei begnügen. "Meine Bestzeit von 33:00 Minuten liegt aber auch bereits einige Jahre zurück. Die bin ich lange vor
meiner Fersenoperation vor zwei Jahren gelaufen", sagte der Hansestädter. Aber auch wenn die Bokeler Strecke nicht Bestzeitge-
eignet sei, komme er immer wieder gerne hierher zurück: "Die Veranstaltung ist gut organisiert."
"Über die fünf Kilometer haben wir mit 61 Teilnehmern eine Steigerung von über 100 Prozent verbucht", freute sich Bokels Presse-
wart Thomas Schindler. Den Sieger sagte Torsten Naue bereits vorher voraus: "Andreas Jagdhuber wird den Lauf gewinnen." Naue
sollte Recht behalten. Der gerade einmal 16 Jahre alte Läufer vom SV Rot-Weiß Cuxhaven rannte die Konkurrenz in tollen 16:34
Minuten in Grund und Boden. Damit verfehlte der Youngster seine Bestzeit nur um 24 Sekunden. "Die Bedingungen waren ganz
gut", urteilte der Athlet, der bis vor drei Jahren auf Helgoland lebte. Der Cuxhavener kam vom Fußball zur Leichtathletik und trainiert
für die Norddeutsche Meisterschaft über die 3000 Meter in Dessau am 21. August. In Bokel plagte den Teenager allerdings eine
Allergie. Auch deshalb sackte er direkt nach dem Rennen in die Knie zusammen. Seine Mutter Susanne Jagdhuber zog ihn wieder
hoch und lobte ihren Sohn für die Leistung: "Das war ein starker Lauf." Der Zweitplatzierte, Andreas Jagdhubers Klubkollege Gerrit
Becker, überquerte die Ziellinie vor der Sporthalle der Grundschule in Bokel erst knapp zwei Minuten später. Den Halbmarathon do-
minierte Ben Kahrs mit einer guten Siegerzeit von 1:23:45 Stunden.
==> Ergebnisse / Fotos  
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WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 11. August 2010 
Windmühlenberg-Lauf: Spannung im Frauenspurt

Mit 224 Teilnehmern konnte der veranstaltende VfB Fallersleben beim neunten Windmühlenberg-Lauf nicht ganz die Teilnehmerzahl
des Vorjahres erreichen. Trotzdem war es ein imposantes Feld, das sich auf den Weg machte - nur zwölf Aktive weniger als 2009.
Valentin Harwardt vom VfL Wolfsburg und Bianca Weide-Jentsch (Waggumer Holz) hießen die Sieger.
Waren es am Start noch angenehme Temperaturen, so wurde es in der zweiten Hälfte des Zehn-Kilometer-Laufes unangenehm
warm. Dazu kam, dass die Strecke auf dem Rückweg meistens bergan verlief. Hinter Harwardt (33:49 Minuten) folgten sein Klub-
kamerad Tim Lorenschat (36:27) und Nils Trinkaus (36:33) vom TuS Celle. Harwardt braucht jetzt nur noch einen Sieg, um den
Wolfsburg-Gifhorner Laufcup 2010 für sich zu entscheiden. Auf den folgenden Plätzen liegen Lorenschat und Guido Deutsch vom
VfB Fallersleben, der verletzungsbedingt nur Sechster wurde, aber bester VfBer war.
Etwas offener war das Rennen der Frauen. Hier führte bis zum neunten Kilometer Ines Roessler vom VfB Fallersleben. Dann zogen
Weide-Jentsch und Claudia Parschau vom VfB Fallersleben an ihr vorbei. Im Spurt siegte Weide-Jentsch (42:42) vor Parschau
(42:48). Dritte wurde Roessler in 42:59. In der Cupwertung führt weiter Jana Zilich vom VfB Fallersleben (nicht am Start) vor Weide-
Jentsch und Parschau.
==> Ergebnisse 
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WALSRODER ZEITUNG vom 12. August 2010  
Andreas Kornelsen läuft am schnellsten durch Stellichte
Straßenlauf des TuSV ein voller Erfolg

Stellichte
. Der Organisator eines Straßenlaufes wünscht sich gutes Wetter, gute Ergebnisse und einen reibungslosen Ablauf
seiner Veranstaltung. Genau das traf auf den Straßenlauf “Quer durch Stellichte” anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des TuSV
Stellichte zu. Die Rekordteilnahme von 117 Startern gab weiteren Grund zur Freude. Die beiden Hauptläufe über die 3000 m und
5400 m waren das Highlight, wobei das Ergebnis der längeren Strecke gleichzeitig in die Wertung des SFA-Cup 2010 einfließt. 26
Teilnehmer liefen die 3-km-Distanz, von denen nach 10:09 Minuten Jan Gehrke vom TuSV Stellichte (Fußballer in der I. Herren von
Germania Walsrode) als Erster die Ziellinie überquerte. Die Frauenwertung konnte das erst 14-jährige Nachwuchstalent Sonja Olt-
manns vom SVV Rethem in 11:47 Minuten für sich entscheiden.
Für den Hauptlauf der SFA-Cup-Wertung gingen 61 Läuferinnen und Läufer an den Start. Von Beginn an übernahm Andreas
Kornelsen die Führung und gab diese bis zum Ende des Rennens auch nicht wieder ab. Der Angehörige des Marathonclub Wals-
rode verschaffte sich mit seiner Siegerzeit von 17:58 Minuten einen Vorsprung von 25 Sekunden auf den Zweitplatzierten Ralf
Zacharias aus Soltau. Bei 20:37 Minuten blieb schließlich die Uhr für die schnellste Frau, Christina Wilkens vom Freilauf Vissel-
hövede, stehen. Die 18-jährige Nicole Oltmanns vom SVV Rethem wurde in Stellichte Zweite und kann sich jetzt mit dieser Platz-
ierung gemeinsam mit Petra Berkath an der Spitze der Gesamtwertung des SFA-Cup behaupten. Die Gesamtführung der Männer
musste Dr. Michael Röhrs aufgrund seiner Nichtteilnahme in Stellichte an Ralf Zacharias abgeben. Aussagekräftig für die Endab-
rechnung ist dieser Zwischenstand noch nicht, schließlich folgen in diesem Jahr noch fünf weitere Läufe, in denen für die Gesamt-
wertung gepunktet werden kann.
In dem eher kleinen Starterfeld der bis siebenjährigen Kinder (1100 m), musste sich der spätere Sieger Simon Twiefel vom TuSV
Stellichte gegen zehn Konkurrenten durchsetzen. Er absolvierte die Strecke in 4:29 Minuten. Über die 1900 m wurde der 13-jährige
Julian Schreck vom TV Jahn Walsrode Erster. Seine 7:03 Minuten verschafften ihm einen Vorsprung von 45 Sekunden vor seinem
Vereinskameraden Jan Henrik Warnecke.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 16. August 2010
360 Starter bei City-Weserlaufpremiere
Sport: Veranstalter zufrieden - Nur die Zuschauerresonanz bleibt hinter den Erwartungen zurück

Von Norbert Hartfil
Nordenham. Zwischendurch mischte sich das Getröte einer Vuvuzela in die Anfeuerungsrufe. Mit diesem Fan-Relikt von der Fuß-
ball-Weltmeisterschaft brachten einige Zuschauer am Sonntag die Läufer auf Trab, die in der Innenstadt und am Weserstrand um
Bestzeiten kämpften. Die Vuvuzela war zwar mächtig laut, aber sie konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Publikums-
resonanz bei der Premiere des City-Weserlaufs in Grenzen hielt. “Etwas mehr Zuspruch hatten wir uns schon erhofft”, sagte Jörg
Brunkhorst, der gemeinsam mit Jürgen Seel die Großveranstaltung des SV Nordenham auf die Beine gestellt hatte.
Ein guter Anfang
Aber in sportlicher Hinsicht zeigten sich die beiden Organisationschefs sehr zufrieden. Mit 360 Teilnehmern war das Meldeergebnis
aus ihrer Sicht durchaus in Ordnung. “Für den Anfang ist das gut”, sagte Jörg Brunkhorst, “die Veranstaltung muss sich ja noch
etablieren.” Dass im Schülerwettbewerb weniger Kinder mitmachten als sonst beim City-Lauf, führte er auf die Ferientermine zu-
rück. Steigende Starterzahlen verbuchten die Organisatoren dagegen in den Hauptklassen über 5 und 10 Kilometer. Der Sonntag
hat sich für die Ausrichtung der Laufveranstaltung nicht bewährt, weil aufgrund der geschlossenen Geschäfte in der Stadt nicht viel
los war. Daher steht bereits fest, dass der 2. City-Weserlauf an einem Sonnabend stattfindet - und zwar am 18. Juni 2011. Viel Lob
bekamen die Organisatoren für die landschaftlich schöne Strecke entlang der Weser, wenngleich sie mit den Steigungen auf der
Bahnbrücke am Unionpier den Sportlern allerhand abverlangte. Auch für die reibungslose Zeitnahme und die schnelle Auswertung
der Ergebnisse gab es viel Anerkennung.
Allerdings kamen einige ortsunkundige Läufer vom Weg ab. Um das künftig zu verhindern, wollen sich Jörg Brunkhorst und Jürgen
Seel im nächsten Jahr um mehr Streckenposten bemühen. Diesmal waren rund 40 Helfer im Einsatz. Zudem unterstützten Polizei,
Feuerwehr und Johanniter-Unfallhilfe die Veranstalter. Allen Beteiligten sprachen die Organisatoren ein dickes Dankeschön aus.
Ebenfalls den Geschäftsleuten, die Preise für die Tombola gespendet hatten. Neben Läufern aus der Wesermarsch waren auch
viele Starter von der anderen Weserseite und aus Bremen sowie einige Urlauber dabei. Die Laufszene aus dem Oldenburger Raum
war nicht so gut vertreten, weil es eine Terminüberschneidung mit dem Oldenburger Staffellauf gab. Die größte Mannschaft stellte
der SV Brake mit 26 Aktiven. Beim Wettbewerb um den Wanderpokal der NWZ für die lauffreudigste Grundschule lag die Grund-
schule Atens mit einem Aktivenanteil von 17,2 %) vorne. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Grundschulen Blexen (7,8 %)
und St. Willehad (4,4 %).
Zwischen 5 und 75
Jüngster Teilnehmer war der fünfjährige Leif Otholt, während bei den Senioren Dieter Loer mit 75 Jahren die Altersliste anführte. Das
Durchschnittsalter aller Starter betrug 23,2 Jahre.
==> Ergebnisse 
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 16. August 2010 
Streckenrekorde über fünf und zehn Kilometer
Mittelpunktlauf in Krebeck

Von Kathrin Lienig
Mehr Teilnehmer als in den Jahren zuvor, zwei neue Streckenrekorde, optimale Laufbedingungen – die Organisatoren der DJK Kre-
beck waren mit der fünften Auflage ihres Laufes um den Mittelpunkt Deutschlands absolut zufrieden. Und nicht nur sie: Auch die
Teilnehmer hatten viel Lob für eine tolle Streckenauswahl und perfekte Organisation. Zwei Sportplatzrunden mussten die Jüngsten
beim Kinderlauf rennen. Die Erstklässler haben von Beginn an aufs Tempo gedrückt, der Kleinsten, Lina Henkel (Jahrgang 2007,
Bronson Bar Laufteam) war die sichere Hand der Mutter wichtiger. Alle bekamen im Ziel eine Medaille, die Besten später noch eine
Urkunde. “Guck mal ich hab ’ne Goldmedaille”, freute sich ein kleiner Junge - auch wenn es nur zum Mittelfeldplatz gereicht hatte.
 Kleine Irritationen gab es auf der Schülerrunde (1,2 Kilometer). Die Streckenführung war verändert worden, alles vor dem Start von
Berthold Otto auch erklärt worden. Die Macht der Gewohnheit trieb die Dauergäste unter den Schülern aber wieder auf die alte, et-
was kürzere Strecke. Lediglich drei Jungen nahmen den geplanten Weg. Bei ihnen entschuldigte sich Otto später: “Es tut mir leid,
ich habe schlecht abgesperrt.” Dafür gab es Sonderpreise für die Betroffenen. Der Rest lieferte sich spannende Zieleinläufe, nach
denen nicht selten Eltern auch als Trostspender sofort bereit stehen mussten. Alle hatten das Letzte aus sich heraus geholt.
“Was ist denn mit der Verlosung”, fragte der Gieboldehäuser Jürgen Wagner schon vor dem Fünf-Kilometer-Start. “An der Start-
nummer muss erst Schweiß sein”, entgegnete Uschi Otto in der Meldestelle, die eine von 25 Helferinnen und Helfern war, die für die
DJK im Einsatz waren. Werner Steinke aus Lohne bei Osnabrück hatte mit die weiteste Anreise. Zu Besuch in Göttingen hatte er
 von dem Lauf gelesen und sich spontan zur Teilnahme entschlossen. “Ich laufe normalerweise mit einem T-Shirt mit der Aufschrift
,Laufen gegen Krebs‘, weil ich im vergangenen Jahr Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte”, erzählte er. Seine gut 39 Minuten fand er am
Ende “absolut in Ordnung”. Zufrieden war auch der Sieger über 5000 Meter, Alfred Simon (LG Göttingen). Der 43-Jährige lief neuen
Streckenrekord (19:11,50 Min.) und lieferte sich einen spannenden Zielsprint mit seinem 21-jährigen Trainingspartner Jonathan
Hunger (VfB Friedrichshafen). “Ich war zum dritten Mal dabei, habe jedes Mal gewonnen. Es war eine schöne Strecke, sie hat
schöne Anstiege am Anfang, hat genau die richtige Intensität”, war Simon zufrieden. Mit Ida-Sophie Hegemann (13 Jahre) und
Rebecca Schütte (11/beide LG Eichsfeld) landeten zwei der jüngsten Starterinnen auf den Plätzen eins und drei über fünf Kilometer.
Bei der Siegerehrung zollte Berthold Otto den jungen Läuferinnen mit den starken Zeiten dann auch Respekt: “Das schaff ich ja
nicht mal mit meinem Fahrrad.”
Hubertus Kohlrautz (TVG Gieboldehausen), Sieger über zehn Kilometer, knackte den Streckenrekord gleich um 23 Sekunden.
“Schöner Lauf, gut organisiert. Ich musste gar nicht schnell laufen. Letztes Mal war ja das Gewitter, da stand ich auch hier”, er-
innerte er sich an die witterungsbedingte Absage im vergangenen Jahr. Gleiches war auch der 10 000-Meter-Siegerin Tanja Hupfeld
(LG Göttingen) 2009 passiert, als sie unverrichteter Dinge wieder abreisen musste. “Ich wohne in Waake, quasi gleich in der Nach-
barschaft und bin am Eichsfeld-Gymnasium in Duderstadt Lehrerin. “Ich habe viele Schüler hier getroffen. Es war eine landschaftlich
schöne Strecke, sehr anspruchsvoll mit tollen Ausblicken.”
Unter die Nordic Walker hatte sich auch Bürgermeister Josef Sorhage gemischt. Dass er als Letzter der sechs Männer nach fünf
Kilometern über die Ziellinie kam, störte ihn nicht. Er konnte zufrieden mit dem Veranstalterteam der DJK sein. Jürgen Engelhardt,
Moderator und Organisator, war es auch. “Mit knapp 200 Teilnehmern hatten wir mehr als in den Vorjahren. Es wird auch eine
sechste Auflage geben”, versprach er. Dann kommt vielleicht auch die Begleiterin eines Zehn-Kilometer-Läufers wieder, die die Ver-
pflegung lobte: “Eigentlich sind wir ja nur hier, weil es hier das beste Salatbüffet gibt.”
==> Ergebnisse 
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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 16. August 2010 
3000 Euro für einen guten Zweck
328 Teilnehmer am Sonnabend beim 2. ONW-Lauf in Dannenberg - zufriedene Organisatioren

Dannenberg
(ce). In Lüchow-Dannenberg gibt es zahlreiche Veranstaltungen, bei denen sich Menschen für ihre Mitmenschen ein-
setzen. Mit viel Eifer sind sie für einen guten Zweck dabei. So geschehen auch am Sonnabend beim zweiten Dannenberger ONW-
Lauf um den Thielenburger See herum. An diesem Volks- und Spendenlauf für das Onkologische Netwerk Wendland (ONW) im
Rahmen der Dannenberger City-Offensive haben insgesamt 328 Kinder, Jugendliche und Erwachsene teilgenommen. Das waren
zwar deutlich weniger als bei der Premiere vor einem Jahr, als die Ausrichter 585 Teilnehmer zählten. Doch zufrieden war der Initia-
tor dieses Laufs, der Apotheker Dr. Alexander Schmitz, dennoch. “Die Beteiligung kann sich ja trotzdem sehen lassen. Schade,
das Wetter wird wohl viele davon abgehalten haben, spontan mitzumachen. Ich bin aber keineswegs enttäuscht, dass dieses Mal
nicht so viele dabei waren, obwohl wir 300 Voranmeldungen hatten. Das war eine schöne Veranstaltung, bei der alles wie am
Schnürchen lief und bei der die Stimmung super war. Alle haben gut gelaunt mitgemacht”, freute er sich auch über reichlich posi-
tive Rückmeldungen der Läuferinnen und Läufern sowie Nordic-Walker.
Waren die Organisatoren - die Apotheke Seepassage, das Onkologische Netzwerk Wendland, der MTV Dannenberg sowie das
Stadtmarketing - im vergangenen Jahr noch von der großen Anzahl der Nachmeldungen überrascht worden, so gab es dieses Mal
mit der Abwicklung überhaupt keine Probleme. Schnell waren die Läufe über 2 km, 4 km und 10 km ausgewertet, und zeitig
konnten die Siegerehrungen vorgenommen werden. Dabei erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde, die drei Erstplatzierten aller Alters-
klassen durften sich auf der Bühne über reichlich Applaus der Zuschauer freuen, und für die jeweiligen Sieger hatten die Ausrichter
zudem den Dannenberger Waldemar-Thaler parat. Als Sieger darf sich auch das ONW, das sich um krebskranke Menschen und
deren Angehörige kümmert, fühlen. Neben den 1640 Euro, die durch das komplett weitergeleitete Startgeld in Höhe von je 5 Euro
zusammen gekommen sind, hatten sich im Vorfeld mehrere hiesige Unternehmen für den guten Zweck eingesetzt und den Aus-
richtern alles in allem eine vierstellige Summe gespendet. “Wir werden wohl wieder 3000 Euro überreichen können”, betonte Dr.
Alexander Schmitz, der auf jeden Fall den ONW-Lauf im nächsten Jahr fortsetzen will.
In welchem Rahmen die dritte Auflage dann stattfindet, darüber werde sich das Organisationsteam noch Gedanken machen, teilte
Schmitz mit. Neben dem regnerischen Wetter könne es auch am Wochenendtag - im Vorjahr wurde am Freitag Abend gelaufen -
sowie am frühen Termin nach dem Schuljahresbeginn gelegen haben, dass die Beteiligung heruntergegangen ist, resümierte
Schmitz. Denn dieses Mal waren unter anderem deutlich weniger Schulklassen dabei. Zudem überlege er, ob die Strecke vom
Thielenburger See zurück in die Innenstadt verlegt werde. Da seien die Bedingungen für die Läufer wegen Kopfsteinpflasters und
engen Passagen zwar nicht so gut, dafür würde dort aber eine bessere Atmosphäre vor mehr Zuschauern herrschen, sagte
Schmitz. “Auf jeden Fall wird es einen dritten ONW-Lauf geben»”, kündigte er an.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 16. August 2010
Viele schnelle Jungen und Mädchen
Trommelgruppe Xamba begleitet die Sportler - Ringo Mantey aus Zernien gewinnt 10-km-Wettbewerb

Dannenberg
(ce). “Sich bewegen, um etwas zu bewegen.” Beim 2. Lauf zu Gunsten des Onkologischen Netzwerkes Wendland
(ONW) am Sonnabend in Dannenberg um den Thielenburger See war der sportliche Aspekt für viele der 328 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer im Alter von drei bis 77 Jahren eher Nebensache. Dabeisein und sich für den guten Zweck einbringen - darauf kam es
vielen Läuferinnen und Läufern und Nordic-Walkern an, von denen schon etliche bei der Erstauflage dieser Veranstaltung vor einem
Jahr mitgemacht hatten. Bei regnerischem Wetter lieferte das mit etlichen bekannten hiesigen Läufern sowie mit zahlreichen Lauf-
talenten besetzte Feld auf der 2-km-Runde um den See aber auch viele gute Zeiten ab.
Über 10 Kilometer gewann Ringo Mantey aus Zernien in 38:56 Minuten im Feld der 35 männlichen Teilnehmer. Hinter dem M35-
Sieger kam nach fünf Runden der B-Jugend-Gewinner Tobais Riesch vom MTV Dannenberg in 44:57 Minuten als Gesamtzweiter
unter den rhythmischen Klängen der Trommelgruppe Xamba am Ohmschen Haus ins Ziel. D-Schüler Timo Schumacher (Jahrgang
2002) aus Jameln ließ mit einer Zeit von unter einer Stunde (58:23 Minuten) aufhorchen. Schnellste der zehn Läuferinnen war die
23-jährige Franziska Behn vom SC Lüchow in 48:11 Minuten; sie lag letzlich acht Sekunden vor der W50-Siegerin Monika Sindt von
der TSG Wittenburg.
Im 4-km-Wettbewerb lief der B-Jugendliche Lennard Frank vom SC Lüchow der Konkurrenz auf und davon. In 14:47 Minuten hatte er
auf den Zweitplatzierten Lars Wegener vom MTV Dannenberg, der in 15:41 Minuten die Männer-Hauptklasse gewann, schon einen
deutlichen Vorsprung. Dritter wurde der A-Jugendliche Nils Becker aus Dannenberg in 15:48 Minuten. Als Gesamtvierter durfte B-
Schüler Markus Schulze aus Dannenberg mit seiner Zeit von 16:26 Minuten zufrieden sein, und A-Schülerin Jordis Herrmann vom
TSV Hitzacker war in 17:13 Minuten schnellste Läuferin über die 4-km-Strecke. Die beiden Runden um den See bewältigten auch
die D-Schüler Tjark Behrens (19:46 Min.) und Paul Fischer (19:47 Min./beide SC Lüchow) noch unter 20 Minuten.
Die meisten Starter gab es auf der 2-km-Distanz, die viele Lüchow-Dannenberger Schüler und Kindergartenkinder absolvierten. Da-
bei sein ist alles galt gerade für die Jüngsten beim 2. ONW-Lauf wie beispielsweise für die Jungen und Mädchen zahlreicher Grund-
schulen aus dem Nordkreis, der Kita aus Breese/Marsch oder der Nicolas-Born-Schule aus Dannenberg. Der hiesige Laufnach-
wuchs legte sich mächtig ins Zeug: Auf Gesamtplatz zwei kam B-Schü-ler Marten Kracke von der IGAS Wendland in 7:51 Min. ins
Ziel. Dritter wurde der B-Jugendliche Lukas Röhrich vom MTV Dannenberg (8:10 Min.) gefolgt von A-Schüler Kim-André Hielscher
von der TSV Hitzacker (8:25 Min.). Als Gesamtsechster lief C-Schüler Marcel Müller vom TSV Schnega in 8:29 Minuten vor der
schnellsten Teilnehmerin, Jasmina Dippe von der SV Lemgow/Dangenstorf, ins Ziel. Für die C-Schülerin wurden 8:31 Minuten ge-
stoppt. Einen Platz dahinter folgte D-Schülerin Thurid Herrmann von der TSV Hitzacker in 8:56 Minuten. Auf Gesamtplatz 14 aller
141 Finisher lief in Jona Lechner (Jahrgang 2003) in 9:46 Minuten ein D-Schüler vor. Am schnellsten hatte M55-Senior Gerd Schade
vom MTV Dannenberg die Run-de um den Thielenburger See beendet, er benötigte 7:48 Minuten.
==> Die Ergebnisse sind Online bisher nicht verfügbar (Info-Stand: 16.8./ 14:30 Uhr)
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WINSENER ANZEIGER vom 16. August 2010 
Kontrast zum Stadtlauf im Borsteler Wald

Borstel
. Pünktlich zum 100-jährigen Vereinsjubiläum konnte der MTV Borstel-Sangenstedt beim diesjährigen Volkswaldlauf bei den
Teilnehmern wieder die 300er-Marke knacken. Die traditionsreiche Veranstaltung im Habichtshorst ging jetzt bereits in seine 32.
Runde und lockte auch dieses Mal wieder Alt und Jung auf die idyllische Strecke. “Viele kennen nur die Stadtläufe und freuen sich
daher immer, wenn sie bei uns durch den Wald laufen können”, schmunzelt Organisator Bernd-Alexander Peuker.
Zum Kampf der Generationen kam es über die 4,7 Kilometer. Innerhalb von nicht einmal einer Minute kamen hinter dem 18-jährigen
Sieger Moritz Niemeier von Blau-Weiß Buchholz Fynn Timm (15 Jahre), Holger Brunkhorst (41), Gerrit Kröger (17), Jörg Fritsche
(45) und Michael Bausch (52) ins Ziel. Ein bemerkenswertes Ergebnis stellten auch die sechs- und siebenjährigen Schülerinnen
über die 500 Meter lange Stadionrunde auf die Beine. Die drei Erstplatzierten Lara Grube, Nina Bichler und Nina Garbers kamen
allesamt vor dem Sieger ihrer männlichen Altersgenossen ins Ziel. Über alle anderen Distanzen waren die männlichen Sieger
schneller als die jeweiligen Damenbesten.
Erfreut war Peuker auch über das Feedback der Läufer. “Sie sind alle sehr zufrieden, auch wenn der Kurs echt anspruchsvoll ist”,
weiß der Organisator, dass gerade beim Halbmarathon vier kurze und harte Anstiege zu bewältigen waren. “Da sind bestimmt
einige auch zu Fuß hoch”, mutmaßte Peuker. Dass mit 306 Finishern die Marke aus dem Vorjahr (260) deutlich verbessert wurde,
lag auch am TSV Stelle. Dank 27 Voranmeldungen übernahm der TSV den mit 200 Euro von der Sparkasse Harburg-Buxtehude
dotierten Wanderpokal als stärkste vorangemeldete Gruppe von der FG Tangendorf. Einziger Lokalmatador, der als Sieger wieder
nach Hause gehen konnte, war Lukas Kölm. Nachdem der Neunjährige schon beim Deichlauf in Winsen Streckenrekord gelaufen
war, konnte er seine Konkurrenz auch dieses Mal in Schach halten.
==> Ergebnisse
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NORDWEST ZEITUNG vom 16. August 2010 
Walsrodern gelingt Doppelsieg
Leichtathletik: Team Laufrausch verpasst Revanche beim 17. Staffellauf des VfL

Oldenburg
. Schon vor der 17. Straßenstaffel des VfL Oldenburg wurde bei den Männerstaffeln eifrig gefachsimpelt, welches Team
die besten Erfolgsaussichten haben würde. Team Laufrausch I - im Vorjahr nach toller Aufholjagd nur um 1/10 Sekunden geschla-
gen - wollte am Sonntag den Siegerpokal in Oldenburg halten. Der Marathonclub Walsrode wollte indes seinen Vorjahressieg
wiederholen und hatte seine Mannschaft weiter verstärkt. Der TSV Großenkneten trat erstmals bei der Straßenstaffel an und
brachte als Empfehlung den Mannschafts-Landesmeistertitel im Crosslauf mit. So war ein spannender Rennverlauf garantiert.
 Kurz nach dem Start setzten sich die Teams aus Walsrode und Großenkneten vom Feld ab. Startläufer Udo Menkens vom TSV
Großenkneten konnte seinen Kontrahenten aus Walsrode mit einem starken Antritt nach acht Kilometer distanzieren, so dass der
TSV Großenkneten als erstes Team wechselte. Michael Reise konnte als Tagesschnellster in 35:58 Min. den Vorsprung auf
Walsrode auf ca. 5 Min. ausbauen, ehe der Vorjahressieger zurückschlug. Andreas Kornelsen brachte als dritter Läufer den Mara-
thonclub Walsrode nicht nur an den TSV Großenkneten heran, sondern setzte sich an die Spitze des Feldes. Nach dem dritten
Wechsel konnte sich Walsrode weiter absetzen, während Michael Fecht das Team Laufrausch I auf Rang zwei führte und Großen-
kneten auf Rang drei verwies. Schlussläufer Sascha Berger konnte das Staffelrennen für Walsrode locker nach Hause laufen,
während Rainer Beewen (TSV Großenkneten) sich mit Manuel Karczmarzyk vom Team Laufrausch I ein packendes Duell um Rang
zwei lieferte, das der tempoharte Beewen letztlich deutlich für sein Team entschied. Auf den weiteren Plätzen folgten die Teams
Laufrausch II und III vor SV Ofenerdiek und der M-60-Mannschaft des VfL Oldenburg. “Der Rennverlauf war wie erwartet packend”,
freute sich Thomas Bertram vom VfL. “Wind und Wärme stellten hohe Anforderungen an die Läufer.”
Bei den Frauen lief Startläuferin Gabriele Schulte für Walsrode den entscheidenden Vorsprung alleine heraus. Zweite wurde das
Frauenteam Laufrausch vor Titelverteidiger SV Ofenerdiek. Bei den Betriebssportmannschaften gewann wie im Vorjahr die mit er-
fahrenen Läufern gespickte SG Stern Bremen vor dem Staatsorchester Oldenburg und den Manitowoc-Runners. Bei den Mixed-
Teams liefen die Sonntagsläufer zum Sieg.
==> Ergebnisse 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 17. August 2010 
Iris Brümmer schafft 202 Kilometer
Beim 24-Stunden-Lauf des TSV Rüningen erfüllt sich die 45-Jährige einen Traum / Viel Lob für die Veranstalter

Von Frank Rieseberg
Es gibt Taxifahrer, die neidisch werden, wenn ein Kollege am Wochenende mehr als 200 Kilometer auf dem Tacho hat. Iris
Brümmer hat in 24 Stunden 202 Kilometer geschafft. Aber nicht in einem Auto. Zu Fuß! "200 Kilometer in einem Stück zu laufen,
das ist schon etwas Bedeutendes in meinem Leben", sagt die 45-Jährige am Tag, nachdem sie das Kunststück vollbracht hatte.
"Und ich habe es nur geschafft, weil ich es unbedingt wollte und weil dieser Lauf so toll organisiert war."
Die Braunschweiger Extremläuferin steht in breiter Front mit dieser Meinung. Viele der 221 Teilnehmer am ersten 24-Stunden-Lauf
des TSV Rüningen, der anlässlich des 100. Vereins-Geburtstages unter tatkräftiger Unterstützung des Lauftreffs Rüninger Road-
runner ausgerichtet wurde, klopften den Organisatoren auf die Schultern. Stefan Pulkenat ging das runter wie Öl. Er hatte in der
Vorbereitung des Laufes seit November mächtig Stress. "Ich habe das genau aufgeschrieben. Das waren neben Job, Familie und
eigenem Lauftraining 334 Stunden Freizeit, die ich geopfert habe. Und ich glaube, es hat sich gelohnt." So fand er Sponsoren und
nicht zuletzt 28 Helfer, und alle trugen dazu bei, dass es ein unvergessliches Erlebnis wurde.
"Beim Braunschweiger Nachtlauf hatte ich von diesem Rennen gehört und war sofort Feuer und Flamme", berichtet Iris Brümmer,
die auch schon die berühmten 100 Kilometer von Biel gelaufen ist und zweimal am Brockenlauf teilgenommen hat, bei dem es an
zwei darauffolgenden Tagen gilt, jeweils 75 Kilometer zu bewältigen. "Ich habe mich gefragt, ob ich das und noch mehr nicht hinter-
einander schaffe. Ohne zu schlafen." Als der Startschuss zum 24-Stunden-Lauf am Samstag um 15 Uhr fiel und es auf den Ein-
Kilometer-Rundkurs ging, waren noch lange nicht alle Teilnehmer dabei. Denn das Außergewöhnliche dieses Laufes ist die absolut
flexible Länge der Laufstrecke. So ist es egal, wann man einsteigt. Es ist egal, wie lange man läuft. Es ist egal, ob und wie lange
man Pause macht. Als Ergebnis zählen die geschafften Kilometer innerhalb der 24 Stunden. Iris Brümmer war es egal, wie lange
andere Pause machten. "Ich habe mir eigentlich nur Zeit genommen, um einmal die Kleidung zu wechseln oder die Schuhe." Über-
haupt die Schuhe. Die Entscheidung, ein bestimmtes Paar am Anfang zu tragen, war falsch. "Ich habe schnell Blasen bekommen
und musste schon nach 30 Kilometern wechseln. Doch dann lief es viel besser." Im wahrsten Sinne des Wortes. Immer wieder,
wenn Iris Brümmer an Start und Ziel vorbeikam - immerhin 202 Mal - machten Zuschauer und Helfer eine Welle, feuerten sie laut-
stark an. Wie einem Taxi an der Tankstelle brachte ihr das neuen Treibstoff. "Und auch die Verpflegung war toll. Da gab es für jeden
Läufer genau das, was er am liebsten wollte, was er brauchte. Nachts gab es Brühe, morgens Kaffee. Fantastisch, oder?"
Fantastisch waren auch die Leistungen vieler anderer Läufer. Den ersten Platz bei den Männern erlief sich ein Italiener. Andrea
Accorsi hatte von diesem Lauf im Internet erfahren und war extra aus Bologna angereist. Nach 24 Stunden hatte er 218 Kilometer
auf dem Konto, viel Lob für die Veranstalter übrig und ein Versprechen auf den Lippen: "Wenn ihr das noch einmal macht, komme
ich mit einer ganzen Truppe hierher", rief er Pulkenat zu und machte sich auf den Weg in die Heimat. Natürlich nicht zu Fuß. "Wir
haben uns total gewundert. Es gab Läufer, die haben sich erst angemeldet als es dunkel war. Und andere stiegen ein, als der
große Regen am Sonntag einsetzte", berichtet der Cheforganisator, "und selbst um 14 Uhr, eine Stunde vor Schluss, lief noch eine
kleine Gruppe los. Die haben dann immerhin noch zwölf Kilometer geschafft."
Bis 14 Uhr hatte Iris Brümmer noch einen langen Weg vor sich. Doch es war nicht die letzte Stunde bis 15 Uhr, die ihr Probleme
bereitete. "Ich habe das mit der Müdigkeit völlig unterschätzt. Es hat mir zwischendrin so bei Kilometer 140 um sechs Uhr morgens
ganz ordentlich zu schaffen gemacht. Aber wenn ich mir was vorgenommen habe, dann muss es ganz wichtige Gründe geben, das
nicht umzusetzen", sagt sie. "Ich bin eine Kämpfernatur." Im Vorbeilaufen beobachtete sie Helfer mit Grubenlampen auf den
Köpfen, die rund um die Uhr rund um den Kurs nach Maulwürfen Ausschau hielten, um bloß keine Stolperfallen für die Läufer auf-
kommen zu lassen. Sie traf unterwegs Pulkenat - "als es an der Anmeldung ruhiger geworden ist, bin ich auch meine 50 Kilometer
gelaufen" - und ihre Zwillingsschwester Claudia, die 123 Kilometer schaffte und Dritte wurde. "Das war ein sehr langer Tag. Ich war
um 9 Uhr am Samstag aufgestanden. Und um 19 Uhr am Sonntag hörte ich zu Hause nur noch wie ein Korken knallte. Dann war
ich eingeschlafen." Ihren Siegersekt trank sie nicht mehr. Doch den brauchte es auch nicht zu ihrem Glück. Nicht an diesem Tag.
==> Ergebnisse sind Online bisher nicht verfügbar (Info-Stand: 17.8. / 9:00 Uhr)  
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