Presse Veranstaltungen (Seite 29)

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NORDWEST ZEITUNG vom 4. Oktober 2010
Georg Diettrich hängt alle ab
Herbstlauf: Kuhlen läuft über 5 Kilometer Streckenrekord

Ofen
. Volksfeststimmung bei bestem Wetter und großartiger Atmosphäre beim Herbstlauf in Ofen: Nur die Hauptdarsteller, die
Läuferinnen und Läufer, stöhnten über die unerwartete Wärme. Dennoch gab es gute Leistungen und Zeiten bei den Läufen über 5
km und 10 km.
Über zehn Kilometer verteidigte der Oldenburger Georg Diettrich, der für die LG Braunschweig startet, seinen Titel in 32:50 Minuten
mit großem Vorsprung. “Der Wetterumschwung machte zu schaffen und ich hatte Magenprobleme. Beim City-Lauf muss und werde
ich schneller sein. Ich erwarte starke Konkurrenz”, so Diettrich. Zweiter wurde Oliver Theilmann vom 1. TCO “Die Bären” in 34:42 vor
Thorsten Brinkmann aus Beckum in 35:51. Auch bei den Frauen gab es einen Start-Ziel-Sieg. Mit großem Vorsprung siegte die Tri-
athletin Kerstin Lüken (Emder LG) in 39:52. Spannender wurde es dahinter. Den zweiten Platz behauptete Antje Günthner vom
Team Laufrausch in 42:01 mit einem Vorsprung von drei Sekunden knapp vor Insa Franzen vom TV Bunde. “Mit dem Lauf und dem
Platz bin ich zufrieden. Am Schluss wurde es richtig eng. Am 24. Oktober werde ich wohl den Marathon in Oldenburg laufen,”
kommentierte die Zweitplatzierte Günthner den Lauf. Den vierten Platz sicherte sich Janna Fangmann von der LG Göttingen in
42:22 vor Frauke Bronn vom VfL Leer in 42:37 Minuten.
Über fünf Kilometer gewann der für die LG Braunschweig startende Garreler Andreas Kuhlen in 15:46 Minuten und verbesserte den
von ihm gehaltenen Streckenrekord um elf Sekunden. Nach dem Lauf kündigte er seinen Start über 10 km beim City-Lauf am 24.
Oktober in Oldenburg an. Unter dem alten Streckenrekord blieb auch der Zweite, Julien Hörig von der LG Wilhelmshaven (16:53).
Hikmet Ciftci vom MC Bremen hielt lange Kontakt zu den Führenden, musste zum Schluss aber “abreißen” lassen und kam in
17:21 als Dritter ins Ziel. In einem spannenden Spurt lief Mario Lawendel (LC Hansa Stuhr) in 17:28 mit einer Sekunde Vorsprung
vor Florian Bahlmann vom VfL Oldenburg ins Ziel. Bei den Frauen kam Anne Bretschneider vom VfL Oldenburg als Erste in 20:37
Minuten über die Ziellinie.
==> Ergebnisse 
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ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 4. Oktober 2010 
Magische 300er-Marke knapp verpasst
295 Läufer beim 5. Wesendorfer Volkslauf: Neuer Streckenrekord über 5000 Meter / Nordkreis-Jugend stark

Wesendorf
. Am Ende fehlten nur fünf Teilnehmer beim 5. Wesendorfer Volkslauf, um die magische 300er-Marke zu knacken. Dafür
wurde gestern ein neuer Streckenrekord aufgestellt. Das war fast schon ein Sprint. Mit fast zweieinhalb Minuten Vorsprung stellte
Markus Schinz (TV Refrath) beim Volkslauf einen neuen Streckenrekord über 5000 Meter auf. Nach nur 16:12 Minuten kam er ins
Ziel, begleitet von einem Helfer auf dem Fahrrad. Fast ebenso deutlich wurden die anderen Strecken entschieden.
Alles in allem war der Organisator und Leiter des Lauftreffs des WSC, Reinhard Engelhardt, mit dem Ablauf zufrieden, auch wenn er
selber nicht mitlaufen konnte. "Organisation und Teilnahme wären zu viel gewesen", sagte er. Doch auch ohne Teilnahme legte
Engelhardt ein großes Laufpensum zurück. Zwar wurde die anvisierte Gesamt-Teilnehmerzahl von 300 verfehlt, die Resonanz war
trotzdem prächtig. 295 Läufer, darunter 83 Frauen und Mädchen und 60 Teilnehmer beim Jugendlauf, der für die Altersgruppe bis 14
Jahren angeboten wurde, starteten im Heidelandstadion bei idealen Wetterbedingungen. Im Vorjahr waren es "nur" 277 Starter. "Wir
führen den Volkslauf zum fünften Mal durch, immer am 3. Oktober", erklärte Engelhardt. Dass der Feiertag diesmal auf einen Sonn-
tag fiel, hatte zur Folge, dass zwei Fußballspiele des WSC verlegt werden mussten. 50 Helfer, vor allem aus den Reihen des
Wesendorfer SC, der Feuerwehr und des DRK, waren mit Anmeldung, Zielabnahme, Streckenposten und weiteren Aufgaben ein-
gebunden. Auf halber Strecke gab es Getränke, ebenso am Ziel, wo auch Bratwurst und Kuchen angeboten wurden. Dass alles
seine Richtigkeit hat, davon überzeugte sich auch Hans-Günter Wolff, Organisator des Laufcups, der am Mittwoch extra anreiste,
um die Strecke nochmals nachzumessen. Denn der Volkslauf ist zugleich der zehnte Lauf im Rahmen des Laufcups.
Der Nordkreis punktete vor allem bei der Jugend und holte sich hier fünf von sechs möglichen Pokalen. Insgesamt waren 18 Pokale
ausgelobt worden. Tim Lorenschat (VfL Wolfsburg, 35:13 Minuten) siegte bei den Herren über 10 000 Meter vor Hendrik Redeker
(VfB Fallersleben, 36:20) und Nils Trinkaus (TuS Celle 92, 36:32). Ahmed El-Hawari (Wesendorfer SC, 38:15) war als Achter der
Nordkreis-Beste. Bei den Frauen siegte Claudia Parschau (VfB Fallersleben, 41:37) vor Bianca Weide-Jentsch (Team Waggumer
Holz, 42:30) und Dorothea Jung (VfB Fallersleben, 42:56). Svenja List (VfL Knesebeck, 48:20) kam auf Platz 15.
==> Ergebnisse   
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Oktober 2010 
Laufen mit den Gezeiten
5. Otterndorfer Gezeitenlauf rund um den Wasser- und Landschaftspark

Otterndorf
. Über hundert Teilnehmer - so viele wie noch nie - brachen am Sonnabend zum 5. Otterndorfer Gezeitenlauf rund um
den See achtern Diek auf. Marathon- und Ultramarathonläufer gingen ebenso an den Start wie Fun-Läufer. Innerhalb des jeweiligen
Leistungsvermögens wurde innerhalb von sechs Stunden - nach dem Vorbild des Tidestroms - Runde für Runde um den Wasser-
und Landschaftspark auf einem 3184 Meter langen Kurs gelaufen. Beim Funlauf waren maximal 13 Runden (41,4 Kilometer) drin.
Die Ultraläufer waren mehr als 13 Runden unterwegs.
Die Strecke war DLV-vermessen. Die 50-Kilometer-Zeiten sind bestenlistenfähig. Erstmals war der Gezeitenlauf einer von sieben
Wertungsläufen zum Sechs-Stunden-DUV-Cup. Entscheidend für die Wertung war aber nicht in erster Linie die gelaufene Zeit,
sondern die am Ende geschaffte Strecke. 53 Läuferinnen und Läufer beteiligten sich am Funlauf. Die Bandbreite reichte hier von
einer bis zu 13 Runden. David Fauvel, Marius und Cornelius Gillner, alle TSV Otterndorf, legten dabei 13 Runden zurück. Katja
Stock (Cuxhaven) schaffte neun Runden (28,656 Kilometer).
Bei den 65 angetretenen Ultraläufern überboten immerhin 54 Starter die Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Peter Kaminsky
von der LG Emsdetten schaffte die weiteste Strecke mit 72,355 Kilometern. Claudia Schelhorn war die Frau, die die weiteste
Distanz mit 55,716 Kilometern zurücklegte. Günter Tiedemann (M 60) vom TSV Hollen schaffte 55,733 Kilometer. Die Einnahmen
aus dem Gezeitenlauf kommen dem Trainingscamp der Leichtathletik-Jugend des TSV Otterndorf in Hannover zugute. (ur)
==> Ergebnisse 
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 11. Oktober 2010 
Volksfeststimmung auf dem Marktplatz
Laufen, schwitzen, glücklich sein: Fast 600 Teilnehmerzahl gestern beim City-Lauf

Von Helmut Meinerling
Osterholz-Scharmbeck. Verschwitzt, erschöpft, aber glücklich: Heike und Egon Schütz holen sich einen Schluck Tee, bevor sie
sich eine Jacke überwerfen, um sich nicht zu erkälten. Sie sind zwei der fast 600 Teilnehmer des City-Laufs, die in diesem Jahr
rund um den Marktplatz, durch die abgesperrte Bahnhofstraße und die Kirchenstraße rennen. "Wir sind erst seit zwei Jahren dabei,
aber es macht uns unheimlich Spaß, sich immer wieder der Herausforderung zu stellen und auch andere Leute kennenzulernen,
die die gleichen Interessen haben. Schafft man es erneut, eventuell sogar in einer besseren Zeit?" geben sie ihre Motive für das
Mitmachen an.
Bei einigen der Teilnehmer steht das Erfolgserlebnis, überhaupt angekommen zu sein, im Vordergrund. Andere entwickeln den Ehr-
geiz, die Strecke schneller als die Mitbewerber zurückzulegen. Nicht nur die Teilnehmerzahl ist rekordverdächtig, auch die Anzahl
der vielen Menschen auf dem Marktplatz ist schier unüberschaubar. Sie stehen dicht gedrängt hinter den Absperrungen und feuern
ohne Ausnahme alle Läufer an. Ganz besonders die "Ritterhude Badgers", ein Footballclub aus Ritterhude, bringen in ihrem gold-
schwarzen Dress und mit ihren Cheerleader-Mädchen Stimmung in das Publikum am Zieleinlauf. Egal, ob die "Bambinis" (die unter
zehnjährigen Kids) die 1,1 Kilometer lange Strecke zurückgelegt haben, oder ob es um die Läufer geht, die sich an die zehn Kilo-
meter-Runde wagen: Beifall darf jeder erwarten, der den Zielbereich auf dem Marktplatz erreicht.
Angefeuert auf den letzten Metern werden die Läufer zusätzlich vom stellvertretenden Bürgermeister, Klaus Sass. In bester Stadion-
sprechermanier kommentiert er den Zieleinlauf. So ist es kein Wunder, dass, unterstützt vom Sonnenwetter, Volksfeststimmung auf
dem Marktplatz aufkommt. Einige Buden und eine Hüpfburg für die Kleinen sorgen für Abwechslung. "Ich war heute Morgen schon
mit meiner Tochter da, jetzt schaue ich noch einmal vorbei. Es ist wirklich toll, was hier los ist." Harm Spieker ist angetan von dem
prallen Leben auf dem Marktplatz. Dass alles so erfolgreich abläuft und reibungslos klappt, das ist nur mit viel Aufwand und Vorbe-
reitung möglich.
"Seit Januar sind wir in der Planungsphase", berichten Robert Prigge und Uli Schröder, die Hauptorganisatoren vom VSK. Seit 22
Jahren gibt es den City-Lauf, der in jedem Jahr am zweiten Oktoberwochenende stattfindet. Dieses Jahr ist der Lauf auch gleich-
zeitig das Finale für den "groote Moorcup" (über 10 km) und für den "lütte Moorcup" (über 5 km). Läufer, die bereits am Bokeler
Straßenlauf und am Hamberger Herbstlauf teilgenommen haben, können hier beim Osterholzer City-Lauf am letzten Wettbewerb
der Laufserie mitmachen. Die Zeiten aus den drei Läufen werden addiert, die besten Läufer erhalten Geld- und Sachpreise. "Aber
auch für die Teilnehmer, die nur an unserem City-Lauf teilnehmen, gibt es Urkunden oder Erinnerungsmedaillen. Die Preise können
wir aus den Spenden, die uns die Sponsoren gestiftet haben, kaufen" - Robert Prigge freut sich über die Geldgeber. "Ich muss mich
auch bei den vielen Helfern bedanken, ohne sie wäre eine solche Veranstaltung unmöglich", meint er und weist darauf hin, dass die
Streckenposten vom Bundeswehr-Reservistenverband und von der DLRG gestellt werden. Bei gesundheitlichen Problemen sind sie
in der Lage, Erste Hilfe zu leisten. Zum Glück aber sind bis auf Atembeschwerden keine Probleme aufgetreten, so dass die Läufer
weiter unter dem Jubel der Zuschauer ihre anstrengenden Runden drehen können. Und für Heike und Egon Schütz steht fest: "Wir
werden auf jeden Fall wieder dabei sein".

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 12. Oktober 2010
Herbstferien verhindern Rekordergebnis
VSK Osterholz-Scharmbeck verzeichnet beim 22. City-Lauf große Teilnehmerverluste im Bambinilauf

Von Karsten Hollmann
Osterholz-Scharmbeck. Torsten Naue von der LG Bremen-Nord machte im Rahmen des 22. City-Laufes des VSK Osterholz-
Scharmbeck den Sieg im ersten "grooten" Moorcup über die zehn Kilometer perfekt. Dem 45-Jährigen reichte in der Kreisstadt
Platz vier in der Gesamtwertung zum Triumph in der Dreierserie. Er verwies Gerrit Lubitz von der ATS Buntentor mit einer Gesamt-
zeit von 1:48:29 Stunden um über drei Minuten auf die zweite Position. Ein weiteres Ziel verfehlte Naue jedoch als Vierter: "Eigent-
lich wollte ich zumindest Dritter werden." Er gönnte dem Lokalmatadoren Detlef Meyer vom VSK Osterholz-Scharmbeck den dritten
Platz jedoch vom Herzen. Naues Schwester Maren Huckschlag musste sich über die zehn Kilometer bei den Frauen nur ihrer Ver-
einskameradin von der LG Bremen-Nord, Katrin Zimmermann, beugen. Torsten Naue ist zudem der Trainer von Lisa Sauerwald von
der LG Bremen-Nord, die den "Lütten" Moorcup über fünf Kilometer für sich entschied. Daher war es natürlich auch gar keine Frage,
dass sich Torsten Naue für eine Fortsetzung der Moorcupserie im nächsten Jahr aussprach: "Das ist eine gute Sache." Der Ver-
anstalter kündigte auch bereits eine Fortsetzung an.
Bis zur 25. Auflage dabei
Lauf-Organisator Robert Prigge hatte nach den tollen Voranmelderzahlen bereits auf einen neuen Starterrekord spekuliert: "Wir
hatten jedoch zu wenige Nachmelder. Der Ferienbeginn hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht." Vor allem im 1,1-Kilo-
meter-Bambinilauf mussten die Kreisstädter wegen der Ferien Verluste in Höhe von 30 Läufern im Vergleich zu den Vorjahren weg-
stecken. So blieb es bei insgesamt etwa 560 Läufern. Bei 200 Teilnehmern mehr hätte Robert Prigge seine Tätigkeit sofort beendet.
"So aber muss ich zumindest noch bis zur 25. Auflage unserer Veranstaltung weitermachen", kündigte Prigge an.
Robert Prigge bedauerte das Fehlen der beiden Vorjahressieger über die zehn Kilometer. Während sich Marek Jaskolka in Spanien
von einer Schulterverletzung erholt, nahm Fakja Hofmann lieber eine Einladung für einen Lauf in Essen an. "Es gibt einfach zu viele
Konkurrenzveranstaltungen. Dies reißt die Läuferschichten auseinander. Das ist gut für die Läufer, aber schlecht für uns", erklärte
Prigge. Aber auch so konnte sich das Feld in den beiden Hauptläufen sehen lassen. Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord
startete nach seinem Erfolg über die fünf Kilometer auch noch über die doppelt so lange Distanz. "Natürlich hat sich die Doppelbe-
lastung bemerkbar gemacht. Aber Johannes Raabe hätte ich über die zehn Kilometer sowieso nicht gekriegt", war sich der 42-
Jährige nach Rang zwei sicher. Der Lauftherapeut hätte sich aber gewünscht, dass sich der spätere Sieger Johannes Raabe an der
Führungsarbeit beteiligt: "Johannes hat sich hinter mir ausgeruht. Ich wollte ihn an mir vorbei winken. Er hat mich aber erst ganz
zum Schluss überholt." Mit einer Zeit von 34:10 Minuten verpasste der Wahl-Verdener seine Bestzeit um fast drei Minuten. "Es ist
zwar eine schöne Strecke. Aber es geht auch zu häufig bergauf", ließ Oberschilp abschließend wissen.
==> Ergebnisse 

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 12. Oktober 2010
Am Rande notiert
Viele Helfer: Insgesamt 55 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des 22. City-Laufes. "Es wird aber immer schwerer, Helfer
für die Verteilung von Wasser und Obst zu gewinnen", teilte Organisator Robert Prigge mit. Zudem wünsche er sich öffentliche
Toiletten für die Veranstaltung.
DRK im Einsatz: Die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hatten mehr zu tun als in den Vorjahren. Im 2,5-Kilometer-
Schülerlauf gab es zwei Ausfälle wegen Asthmaanfällen. Im Fünf-Kilometer-Lauf stürzte ein Teilnehmer und wurde für eine nähere
Untersuchung ins Kreiskrankenhaus gefahren. Katrin Bunselmeyer und Janine Suhling betreuten die Läufer im Zielbereich. Sie
waren nur gelegentlich mit dem Aufkleben von Pflastern beschäftigt.
Ziellinie versteckt: Zahlreiche Läufer hatten nach Beendigung des Zehn-Kilometer-Laufes Probleme, die schmale Ziellinie zu
finden. Sie befand sich im Randbereich neben der Strecke auf dem Marktplatz. (kh)

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 12. Oktober 2010
Johannes Raabe will nach London
Zehn-Kilometer-Sieger von Osterholz-Scharmbeck hat die Olympischen Spiele 2012 fest im Visier

Von Karsten Hollmann
Osterholz-Scharmbeck. Ein hohes Ziel hat sich der Sieger des Zehn-Kilometer-Laufes in Osterholz-Scharmbeck, Johannes Raabe
von der LG Hannover, gesteckt. Der 23-Jährige will in zwei Jahren an den Olympischen Sommerspielen in London teilnehmen. Der
Mann aus Bad Harzburg ist einer der schnellsten deutschen Mittelstreckler und wird in der Jahresbestenliste über die 1500 Meter
mit einer Zeit von 3:42 Minuten in den Top-15 in der Bundesrepublik geführt.
Johannes Raabe besuchte die Kreisstadt nicht zum ersten Mal. Im vergangenen Jahr war der Teilnehmer der Olympischen Spiele in
Peking im Triathlon, Marek Jaskolka, mit seinem neuen Streckenrekord von 32:03 Minuten noch eine Nummer zu groß für Raabe.
Doch in Abwesenheit von Jaskolka reichte es in 33:59 Minuten zum Triumph. Dabei war Raabe im vergangenen Jahr sogar noch
100 Sekunden schneller. Mit 15:45 Minuten hält Johannes Raabe den Streckenrekord über die fünf Kilometer. Die Bestmarke stellte
er bereits vor drei Jahren auf. Seine härtesten Konkurrenten um den Sieg über die zehn Kilometer, Andreas Oberschilp sowie
Torsten Naue von der LG Bremen-Nord, waren sich bereits vor dem Wettbewerb einig, wer den Lauf gewinnen wird: "Johannes wird
das Rennen machen." Raabe überließ Andreas Oberschilp zwar fast über die gesamte Distanz die Führungsarbeit, zog aber am
Ende deutlich an seinem Widersacher vorbei. "Andreas ist Langstreckler. Er ist es gewohnt, vorne weg zu laufen", rechtfertigte sich
Raabe für seine lange Zurückhaltung auf der Strecke.
Der Student der Medieninformatik an der Universität in Wernigerode im Harz hatte bereits als Schüler den 2,5-Kilometer-Lauf in
Osterholz-Scharmbeck gewonnen und kehrt immer wieder gerne in die Kreisstadt zurück: "Ich komme immer wieder hierher, weil
es mir gut gefällt und sich der Veranstalter sehr viel Mühe gibt." Da nimmt Raabe es auch in Kauf, acht Mal einen Berg hoch laufen
zu müssen. Seine Bestzeit über die zehn Kilometer beträgt 31:31 Minuten. In Oldenburg möchte der Youngster diese Bestmarke in
Kürze mit einer tiefen 30er Zeit knacken. Bevor Johannes Raabe in Sachen Olympische Spiele so richtig eingreift, möchte er erst
mal im kommenden Jahr bei den Deutschen Meisterschaften über die 1500 Meter möglichst eine Medaille abgreifen. Den City-Lauf
in Osterholz-Scharmbeck will Raabe aber auch im Rahmen seiner intensiven Vorbereitung auf London weiterhin absolvieren: "Ich
werde wiederkommen."
==> Ergebnisse  
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WINSENER ANZEIGER vom 15. Oktober 2010
MTV richtet auch 2011 wieder einen Crosslauf aus

Pattensen
. Besser hätte die Premiere wohl kaum laufen können: Mit 136 Teilnehmern, die bei schönem Spätsommerwetter auf die
Strecken gingen, darf der MTV Pattensen mit der Ausrichtung seines ersten Crosslaufs mehr als zufrieden sein. “Die Resonanz war
klasse”, freute sich denn auch Organisatorin und Erste stellvertretende Vereinsvorsitzende Sandra Heick. “Es gab zwar einige
Punkte, die wir selbst noch verbessern können, aber von den Miniproblemchen haben die Starter gar nichts mitbekommen”, be-
richtet sie und schätzt beispielsweise den Engpass am Sportplatztor gleich nach dem Start als verbesserungswürdig ein.
Schon jetzt ist klar: 2011 gibt es die zweite Auflage des MTV-Crosslaufs. Dazu haben sich Sandra Heick und Mitorganisator Hans-
peter Oertzen entschieden. Dann müssen allerdings mehr Helfer auf dem Sportplatz dabei sein. Gestartet war man jetzt mit 14
Freiwilligen, die alle Hände voll zu tun hatten. Hinzu gesellten sich zwei DRK-Sanitäter und dankenswerterweise elf Pattensener
Feuerwehrleute, die für Sicherheit sorgten und als Streckenposten fungierten. “Der Dank geht da an Christoph Eggers und Stefan
Heick”, freute sich Sandra Heick über die tolle Unterstützung. Die Strecken kamen gut an. Oft wurde auf breiten Sandwegen ge-
laufen, aber es gab auch ein paar saftige Steigungen.
==> Ergebnisse 
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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 18. Oktober 2010
Horn gewinnt zum zweiten Mal
18. Wendland-Marathon "Liepes Lust": Sieger benötigt 2:51:21 Stunden - 242 Läuferinnen und Läufer in sechs
Wettbewerben

Liepe
(ce). Der Sieger des vergangenen Jahres gab wiederum das Tempo vor: Carsten Horn (M35) vom VfL Suderburg hat sich
gestern beim 18. Wendland-Marathon "Liepes Lust" in 2:51:21 Stunden erneut den ersten Platz im Hauptwettbewerb gesichert. Da-
bei war Dauerstarter Horn, der in diesem Jahr bereits den Lüchower Winterlauf, den Wustrower Halbmarathon und die Laufwoche in
Lüchow-Dannenberg gewonnen hatte, um dreieinhalb Minuten schneller als bei seinem Lieper Premierenerfolg vor einem Jahr. Als
einziger weiterer Läufer bewältigte Claus Rasmus (M40) vom SCC Berlin den 42,195 km langen Wendepunktkurs von Liepe über
Marleben und Grippel nach Langendorf und zurück in 2:55:52 Std. unter der Drei-Stunden-Marke. Als erster Lüchow-Dannenberger
im Feld der 30 Marathonis überquerte Bernd Martel (M35) als Gesamtsiebter in 3:23:35 Stunden die Ziellinie vor dem Dorfgemein-
schaftshaus in Liepe. Sein Vereinsgefährte von der IGAS Wendland, Wolf Stahlknecht (M55), folgte auf Rang acht in 3:24:45
Stunden. Die schnellere der beiden Frauen über 42,195 km war Anneke Heuer (W35) von der Stolpertruppe Winsen in 4:19:24
Stunden.
Bei guten Bedingungen freuten sich die drei ausrichtenden Vereine TuS Liepe, IGAS Wendland und VfL Langendorf bei der 18.
Wendland-Marathon-Auflage über eine große Beteiligung von 242 Teilnehmern in den sechs Laufwettbewerben. Im mit 29 Männern
besetzten Halbmarathon führte Kersten Jaekel (Hauptklasse) in 1:16:32 Stunden das Siegertrio des Post-SV Uelzen an; bei den
elf Frauen lag am Ende Andrea Krumbeck (W40) vom MTV Himbergen in ebenfalls guten 1:31:55 Stunden klar vorne.
Ein starkes Rennen über 10 km legte der B-Jugendliche Lennard Frank vom SC Lüchow hin, der in 38:47 Minuten die 39 Konkurr-
enten hinter sich ließ. Im 17-köpfigen Starterinnenfeld reichte es für die B-Jugendliche Lydia Frenzel vom SC Lüchow in 45:31 Mi-
nuten zu Rang zwei. Auf der 5-km-Strecke, auf der sich Starter des SV Rosche die Gesamtsiege sicherten, sowie bei den Kinder-
läufen über 400 m und über 1250 m waren viele hiesige Nachwuchsathletinnen und -athleten am Start, von denen zahlreiche mit
guten Zeiten in die Wertung kamen. Ein Duo stach dabei heraus: Über 5 km stellten Nele Zoppa (W11) von der IGAS Wendland und
Jasmina Dippe (W10) zwei neue Kreisbestleistungen auf. Zoppa lief 22:10 Minuten, Dippe benötigte 22:22 Minuten.
==> Ergebnisse  
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NORDSEE ZEITUNG vom 19. Oktober 2010 
300 Läufer starten in Loxstedt
Teilnehmerzahl beim 2. Volksbanklauf gesteigert - Termin 16. Oktober 2011 steht schon fürs nächste Mal

Loxstedt
. Mehr als 300 Teilnehmer sind beim 2. Volksbanklauf des TV Loxstedt an den Start gegangen. Die Läufer kamen nicht
nur aus Loxstedt selbst, sondern aus vielen umliegenden Ortschaften. “Das ist ein toller Erfolg”, jubelte Barbara Peper. Sie hatte im
Vorfeld die Hauptverantwortung getragen. Auch am Veranstaltungstag schien die quirlige Leiterin der Leichtathletikabteilung des TV
Loxstedt überall zu sein. “Ohne die vielen Helfer, die mir zur Seite stehen, wäre eine solche Veranstaltung aber gar nicht auf die
Beine zu stellen ”, sagte sie. “Dazu gehören auch das DRK und die Feuerwehr”, gab sie immer wieder gehörtes Lob gleich weiter.
“Unsere größte Sorge war das Wetter.” Diese Bedenken waren gestern allerdings mit dem Sonnenschein verflogen.
Zu den Teilnehmern gehörte auch Gerold Piastowski aus Bexhövede. Der Senior ist ein erfahrener Marathonläufer, der sogar schon
beim New-York Marathon mitgemacht hat. “Wenn eine solche Veranstaltung in unserer Gemeinde angeboten wird, ist es doch klar,
dass man dabei sein muss”, fand er. Während mit mehr als 100 Teilnehmern das größte Starterfeld beim Halbmarathon auf die
Strecke ging, die rund um Loxstedt und Umgebung führte, waren bei den Läufen der jüngeren Sportler, die Strecken zwischen 800
Metern und 2000 Metern auf dem Sportplatz liefen, weniger Meldungen erfolgt. Das aber schmälerte keineswegs die Leistungen, die
auch von diesen Athleten erbracht werden mussten. Das fand vor allem das zahlreiche Publikum, von dem die Läufer angefeuert
wurden.
Die Lütten traben schon mit
“Es ist doch einfach herrlich zu sehen, dass sogar Fünfjährige zwei Runden um den Sportplatz drehen, mit hochrotem Gesicht
durch das Ziel laufen und dann voller Stolz ihre Medaille und ihr T-Shirt entgegennehmen, das alle Kinder erhalten”, meinte Melanie
Steinhauer. Mit viel Vitaminen in Form von Obst und Erfrischungsgetränken sorgten fleißige Helfer dafür, das Kräfte der Läufer sich
schnell regenerierten. Für die Kinder war ein kleines Unterhaltungsprogramm mit Hüpfburg und allerlei sportlicher Betätigung orga-
nisiert worden. Der Termin für den 3. Volksbanklauf steht auch schon fest: 16. Oktober 2011. (br)
==> Ergebnisse 
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WINSENER ANZEIGER vom 19. Oktober 2010
Ansturm blieb aus

Rottorf
. Schattige sechs Grad halten echte Läufer nicht von der Teilnahme an einem Volkslauf ab. Jedenfalls nicht von dem des
MTV Rottorf, der auch in diesem Jahr wieder den Abschluss der Laufserie im Landkreis Harburg bildete. “Wieso zu kalt? Ich schieb
mal kurz die Wolken zur Seite, und dann wird’s warm”, meinte Organisator Björn Umland grinsend. Er freute sich am Veranstalt-
ungstag selbst über die vielen Nachmeldungen. Im Roddaustadion wuselte es nur so von Läufern in allen Altersgruppen. Letztlich
konnte er beim 14. Rottorfer Volkslauf 268 Starter willkommen heißen. “Tja, der erhoffte Massenansturm, nach dem es irgendwie
aussah, blieb leider aus”, musste Umland, der auch Vorsitzender des Kreisleichtathletik-Verbandes ist, dann eingestehen. Aller-
dings trieb die Kälte die Sportler zu schnellen Läufen an: 16 Aktive stellten neue Bestmarken auf! Die größten Gruppen mit jeweils
13 Startern schickten Blau-Weiß Buchholz und VfL Jesteburg ins Rennen. Den Wanderpokal der Sparkasse Harburg-Buxtehude
müssen sich beide Klubs damit teilen.
“Marlene mag eigentlich nur den Start am Anfang und das Geschenk am Ende. Ansonsten muss ich sie die meiste Zeit tragen”,
berichtet Tanja Drews aus Brackel über den Lauf ihrer zweijähriger Tochter. Schwester Alisa rannte dagegen mit ihren dreieinhalb
Jahren ganz alleine über die Ziellinie. Für Heidi Habermann vom TuS Schwinde war der Start in Rottorf Volkslaufpremiere. Mit Ver-
einskollegen Uwe Schmoldt an ihrer Seite dürfte ihr das allerdings leicht gefallen sein: Er ist seit zwei Jahren, soweit es möglich
ist, bei jedem Volkslauf im Landkreis dabei.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 25. Oktober 2010 
Dauerregen lässt Sportler kalt
City-Lauf: Widrige Bedingungen zum Jubiläum - 3600 Starter auf der Strecke

Von Oliver Bloch
Oldenburg. Dauerregen und Sturmböen waren am Sonntag die Hauptgegner der rund 3600 Leichtathleten. Die trotzten zwar den
widrigen Bedingungen beim 25. Oldenburger City-Lauf. Das Schmuddelwetter ließ vor allem die wenigen Zuschauer an der Strecke
frösteln.
Die Oldenburgerin Antje Günthner hatte daran jedoch wenig auszusetzen. Sie gewann den Marathon (3:16:38 Stunden), der erst-
mals ins Programm genommen wurde, und sorgte für großen Jubel in ihrem Laufrausch-Team. Auch die unterlegene Anita Ehrhardt
(ebenfalls Oldenburg), die lange geführt hatte, freute sich für Günthner. “Mir war am Schluss nur noch kalt. Zudem bin ich zu schnell
angegangen”, analysierte die Fünftplatzierte. Bei den Männern ließ sich der leicht favorisierte Achim Groenhagen (LG Harlingerland)
ebenfalls abfangen und wurde hinter Thomas Ebel (TH Eilbeck, 2:41:42) Zweiter.
Ihren Heimvorteil nutzten neben Günthner auch die Halbmarathon-Starter des Oldenburger Triathlonclubs “Die Bären”. Steven
Jungeilges gewann in 1:17:55 Stunden, sein Teamkollege Lennart Fastenau belegte Platz drei. “Es ist für uns wirklich gut gelaufen.
Die Kälte verhinderte jedoch bessere Zeiten”, sagte Jungeilges.
Das Dutzend voll machen wollte der Oldenburger Georg Diettrich, der für die LG Braunschweig startet, über die zehn Kilometer.
Doch ein “gebrauchter Tag” verhinderte seinen zwölften Sieg im Traditionsrennen. “Schnell habe ich gemerkt, dass ich heute keinen
Blumentopf gewinne”, resümierte er und gratulierte dem Sieger Johannes Raabe (LG Hannover, 31:03 Minuten). Bei den Frauen ge-
wann die Oldenburgerin Dorothee Hodapp (41:49 Minuten).
Mitorganisator Dirk Spekker (OMV) zog insgesamt ein positives Fazit, räumte jedoch ein Problem im Zielbereich ein. Dort herrschte
phasenweise große Verwirrung, da die Marathonläufer fast zur selben Zeit ankamen wie die zahlreichen Fünf-Kilometer-Starter. Bei
der Massenankunft am Mittag ging zum Beispiel der Erfolg von Antje Günthner fast völlig unter. “Das müssen wir künftig entzerren”,
sagte Spekker. 
==> Ergebnisse 
==> Presseberichte vom 25.10. / 26.10. 

NORDWEST ZEITUNG vom 26. Oktober 2010 
Große Resonanz macht Lust auf City-Lauf 2011
Bilanz: Veranstalter äußern sich zufrieden / Nur leichte Änderungen / Termin steht schon: 16. Oktober

Von Karsten Röhr
Oldenburg. Das Wetter war mies, die Laufbilanz dagegen hervorragend: “Es war mit 3600 Teilnehmern die größte Laufveranstalt-
ung, die wir je hatten. Der 25. City-Lauf hat uns ermuntert, genau da weiterzumachen, mit allen Strecken, die wir jetzt haben”,
sagte Jan Baumgärtner, einer der Organisatoren am Montag. Der neue Termin steht bereits: am 16. Oktober 2011 findet der 26.
City-Lauf statt. Verändert werden muss nur wenig. Dazu gehört wohl eine Entzerrung im Ziel-Raum. “Da herrscht bei allen Beteilig-
ten Einigkeit”, sagte Baumgärtner angesichts des zwischenzeitlichen Durcheinanders, als etwa der Einlauf von Marathonis und
Fünf-Kilometer-Läufern teilweise zusammenfiel. Ralf Heinzel, der Vorsitzende des Marathonvereins, sieht langfristig den Schloss-
platz als Zieleinlauf. Baumgärtner: “Insgesamt hat das aber super geklappt, der große Andrang hat uns angesichts des Wetters
überrascht mit vielen Nachmeldungen am Sonnabend und Nachmelde-Gedränge auch noch am Sonntag im AGO.” Das Wetter
würden die Veranstalter “natürlich eher wieder so bestellen wie in den 24 Jahren zuvor - keiner kann sich erinnern, je so ein Sau-
wetter gehabt zu haben”. Im Zielraum wurden mit Hilfe von Müller & Egerer kurzfristig auch Tee und Kaffee ausgeschenkt und ein
beheizter Bus zur Verfügung gestellt.
Ein anderer Termin ist wegen des vollen Laufkalenders nicht angestrebt. Angesichts der Kälte und des Regens sei es aber schon
toll gewesen, dass 7000 Zuschauer an die Strecke gekommen seien, sagte Baumgärtner. Bei gutem Wetter wären es sicher
20 000. Unnötig war aus Sicht der Organisatoren die Sorge, dass Klassiker wie die zehn Kilometer durch den Marathon in den
Hintergrund treten könnten. Baumgärtner: “Die 10 Kilometer sind auf dem Niveau des Vorjahres geblieben, beim Halbmarathon
hatten wir eine Rekordbeteiligung und auch die fünf Kilometer waren super besetzt.”
Aus Sicht der Stadt - OB Gerd Schwandner lief 27:37 Minuten auf 5 km (Platz 209/in seiner Altersklasse 98.) - war der Lauf ein ab-
soluter Erfolg. Sönke Wendt vom Sportamt: “Das Konzept der Zusammenlegung von City-Lauf und Marathon ist angesichts der
Resonanz auf allen Strecken voll aufgegangen.” Die Zahl der Marathonteilnehmer werde 2011 weiter steigen. Zufrieden äußerte sich
auch die Polizei. Sprecher Markus Scharf: “Es ist alles ruhig verlaufen. Die Posten von THW und Feuerwehr wurden bis auf eine
kleine Ausnahme absolut respektiert.” Die Helfer werden zum Dank für ihre Arbeit am 13. November zu einem Frühstück einge-
laden.
==> Ergebnisse 
==> Presseberichte vom 25.10. / 26.10. 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 26. Oktober 2010 
Premierenlauf übertrifft Erwartungen
Elm-Peaks-Challenge in Evessen erhält viel Zuspruch / Athleten loben die Streckenauswahl des Organisators

Von Hartmut Mahnkopf
Zu einem Lauferlebnis durch den bunt belaubten Elm luden die Extremsportler von "Friends for Life" ein. Bei idealem Laufwetter
machten sich in Evessen 60 Langstreckler auf den Weg zur Elm-Peaks-Challenge. Während des sehr anspruchsvollen Laufs über
25 Kilometer ging es über die vier höchsten Erhebungen des Elms, wobei insgesamt 1100 Höhenmeter zu überwinden waren. Die
Anstiege zum Eilumer Horn (323,3 Meter hoch), zum Drachenberg (313m), zum Burgberg (311m) und zum Kuxberg (306m) waren
zu meistern. Vom Kuxberg aus ging es wieder hinab zum Ausgangsort, dem Dorfhaus in Evessen.
"Uns fehlt hier in einem der schönsten Höhenzüge Norddeutschlands eine Laufveranstaltung. Deshalb möchten wir diesen Lauf fest
etablieren", sagte Michael Strohmann, Vorsitzender der "Friends for Live". Der Verein bat sein Mitglied Michael Seraphin aus
Evessen, als Hauptorganisator eine Strecke im Elm auszuarbeiten. Der Triathlet nahm die Aufgabe gern an, weil er dort häufig trai-
niert. "Erst hatte ich etwas Angst, dass unsere Idee nicht angenommen wird. Jetzt erstaunt mich die Zahl der Teilnehmer. Genießt
den Lauf und die Landschaft", sagte Seraphin bei der Begrüßung der Laufbegeisterten aus der Region Braunschweig, Hannover,
Celle und Göttingen.
Evessens Bürgermeister Klaus Bertram bot in der Ansprache seine Unterstützung für künftige Laufveranstaltungen an und lobte die
"Friends for Life" für ihre zahlreichen sozialen Projekte. Dann gab er den Startschuss zum Lauf, der als Probelauf ohne Zeitmess-
ung gemeinsam durchgeführt wurde. Neben Seraphin nahmen weitere fünf Sportler aus Evessen teil. Helge Gülle erreichte nach 75
Minuten mit der großen Gruppe die Verpflegungsstelle im Reitlingstal. "Ich fühle mich heute gut. Der Lauf hilft mir, Grundlagen für
einen Marathon zu schaffen, den ich einmal absolvieren möchte", erklärte der Evessener, bevor die Gruppe den Weg fortsetzte.
Im Ziel waren sich Gülle und Marathonläuferin Dunja Kreiser einig, dass es der dreistündige Lauf in sich hatte. "Wenn die Strecke
mit den knackigen Anstiegen bei einem Wettkampf auf Zeit gelaufen werden muss, wird es richtig hart", meinte Kreiser. Sie lobte
Seraphins Streckenauswahl und hofft, dass sich die Veranstaltung als Konkurrenz zu den Läufen im Harz etabliert. Seraphin
strahlte am Ende. "Es war ein gelungener Lauf. Alle Starter sind gesund und gemeinsam im Ziel angekommen. Das macht Hoffnung
für das nächste Mal."
==> Website der Veranstaltung 
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HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 26. Oktober 2010 
Läufer-Tross im Unterdorf
Der Volkslauf des TSV Schönhagen lockte 160 Teilnehmer über sechs Strecken

Schönhagen
. Das kühle Herbstwetter lockte am Sonntag Läufer aus der gesamten Region zwischen Solling und Weserbergland
nach Schönhagen. Der Turn- und Sportverein (TSV) war zum fünften Mal Ausrichter des Volkslaufes mit Wandern und freute sich
über das Interesse der Leichtathleten. Vorteil in Schönhagen: Alle Strecken sind vermessen. Alle Ergebnisse (nur 5 km, 10 km,
Halbmarathon)
können daher für die Bestenlisten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) gewertet werden.
Für den Halbmarathon über 21,0975 Kilometer mussten die 13 Teilnehmer sieben Runden durch das Schönhagener Unterdorf
laufen. Sieger auf der Asphaltstrecke mit Zieleinlauf am alten Sportplatz war nach 1:20:43 Stunden Carsten Mackeldey (Post SV
Holzminden) vor seinem Vereinskameraden Ulrich Radke (1:29:17 Stunden) und Ulrich Witzel (SV Grün-Weiß Hettensen) mit
1:41:20 Stunden. Schnellste Frau über diese Distanz war Lisa Witzel (Hettensen) mit 1:42:39 Minuten.
Den größten Läufer-Tross schickte LG-Solling-Chef Martin Schüler als Starter über die fünf Kilometer lange Distanz: Schnellster
unter 42 Teilnehmern war in der Gesamtwertung Alfred Simon (LG Göttingen), der 18:16,36 Minuten lief. Auf den Plätzen folgen in
der Gesamtwertung Andreas Scheier (TSV Gronau/19:54,33 Minuten) und die 1995 geborene Schülerin Marie Dannenberg (LG
Wennigsen/20:09,20 Minuten). Der mit 74 Jahren älteste Läufer im Feld, Edgar Bettermann (Post SV Holzminden), lief nach
29:28,43 Minuten auf Platz 36.
Treppchenplatz für Keilholz
Sieger des Laufes über zehn Kilometer wurde Jörg Keilholz (LG Hannover), der nach 37:14 Minuten unter dem Beifall etlicher Zu-
schauer ins Ziel kam. Zweiter wurde Johannes Utermöhle vom gastgebenden TSV Schönhagen mit 39:23,74 Minuten vor Moritz
Bösenberg (LG Solling/42:48,62 Minuten). Den Volkslauf über neun Kilometer gewann Jörg Meder (LAG Wesertal) vor Hans-Jürgen
Nowak (TG Northeim) und Marcel Drochner (TSV Schönhagen). Schnellster im 1,7 Kilometer-Jogginglauf war bei 26 Läufern Philipp
Niemeyer vor Simeon Bode (beide TSV Fürstenhagen) und Malte Wodarz (TSV Wiensen). Gewinner des Bambinilaufes über 400
Meter war Tim Heuer vor Bennet Grote und Henrik Fischer (alle Schönhagen). 28 Wanderer freuten sich über die 18-Kilometer-Tour
bis zur Ahlequelle und zurück. (zjs)
==> Ergebnisse 
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 26. Oktober 2010 
Ruhiger Zieleinlauf
Horst Wittmershaus und Sonja Rikken gewinnen Halbmarathon beim 10. Geestlauf

Von Christiane Golenia 
Stuhr. Der 10. Geestlauf in Fahrenhorst hat den Aktiven einen Vorgeschmack auf die im November beginnende Cross-Saison ge-
liefert. Sturm, Regen und Matsch sorgten für schwierige Bedingungen. Den Favoriten schien dies allerdings wenig auszumachen.
Den Halbmarathon entschieden Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Sonja Rikken (LC Hansa Stuhr) für sich. Über zehn Kilometer
gab es ebenso überlegene Siege durch Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr) und Than-Hue Huynh (Marathonclub Bremen).
Bernhard Barjenbruch wiegelte ab: "Ach, wir hatten es in den vergangenen Jahren schon mal schlimmer." Der Stuhrer musste es
wissen, schließlich übernahm er auch beim Jubiläumslauf die Radbegleitung für den führenden Läufer. Und das war auch diesem
Jahr Horst Wittmershaus. "Wenn man erstmal unterwegs ist, stört das Wetter wenig", fand der Weyher. Schon nach einem Kilo-
meter hatte er sich gemeinsam mit Oliver Sebrantke vom Läuferfeld abgesetzt, nach fünf Kilometern trennten sich die Laufwege der
beiden Topleute. Dass Wittmershaus gegen Ende an Tempo verlor, überraschte angesichts der matschigen Wege auf der schweren
zweiten Streckenhäfte wenig. Mit seiner Zeit von 1:20:00 Stunden lief er einem ungefährdeten Sieg entgegen. Ebenso sicher kam
Mario Lawendel als Zweiter in 1:23:53 Stunden mit fast fünf Minuten Vorsprung auf den Syker Harm Huss ins Ziel.
Langer letzter Kilometer
"Es war schwer", empfand Frauensiegerin Sonja Rikken. Die Hansa-Läuferin hatte bei Kilometer 20 noch eine schnelle Zwischen-
zeit von 1:26 Stunden auf der Uhr. Doch dann schien der letzte Kilometer einfach kein Ende zu nehmen. "Das waren sicher einige
Meter mehr", war allseits zu hören. Mit 1:34:50 Stunden sorgte Rikken auch in der Frauenwertung für eine schnelle Siegerzeit.
Zweite wurde Ute Schultheiß aus Bremen(1:48:12). Enge Platzierungskämpfe waren auch über zehn Kilometer eher die Ausnahme.
In 36:31 Minuten siegte Heimfavorit Oliver Sebrantke vor Gerrit Lubitz (ATS Buntentor Bremen, 37:42). Bei den Frauen gewann
Than-Hue Huynh in 44:20 Minuten vor Bianca Eller aus Bassum (49:32).
Für einen ruhigen Zieleinlauf sorgte einerseits sicher die große Leistungsspanne zwischen den Spitzenergebnissen der Erstplatz-
ierten und den Zeiten derer, die es lieber etwas ruhiger angehen ließen. Zum anderen fehlte es aber auch an der erhofften starken
Beteiligung. "Halb so viel wie sonst", registrierte Organisator Jan Neubauer. Nach der Ursache hierfür brauchte er nicht lange zu
suchen: "Die Terminüberschneidung mit dem Oldenburger Citylauf hat sich doch bemerkbar gemacht."
Sportliches Miteinander
Seit etlichen Jahren gehören die jungen Leichtathleten von LKS Orkan Ostrzeszow zum Starterfeld beim Geestlauf. Mit einer neun-
köpfigen Delegation waren die Polen in diesem Jahr nach Stuhr gekommen. Vor ihrem Start begrüßte Stuhrs stellvertretender
Bürgermeister Walter Huntemann die Gruppe mit herzlichen Worten: "Es geht nicht nur um das sportliche Miteinander. Mit euch
lebt auch die deutsch-polnische Freundschaft zwischen Ostrzeszow und Stuhr." Im sportlichen Vergleich entschieden die polnisch-
en Nachwuchsläufer über zehn Kilometer mit vier Altersklassensiegen alle Jugendwertungen für sich. Gemeinsam gefeiert wurde
der Erfolg anschließend auf dem Bremer Freimarkt.
==> Ergebnisse  
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Oktober 2010 
Favorit Immega läuft allen davon
Werdumer gewinnt den 19. Team-Lauf in Upjever

Upjever
. 401 Läufer gingen gestern an den Start. Ex-Fußball-Nationalspielerin Kerstin Stegemann sagte kurzfristig ab. Der 19.
Zehn-Kilometer-Team-Lauf auf dem Fliegerhorst Upjever war ein Lauf der Favoriten: Als Sieger passierte gestern der ostfriesische
Spitzenläufer und vierfache “Ossiloop”-Sieger Stephan Immega (KGS Wittmund) nach 34:29 Minuten als Erster die Ziellinie.
Schnellste Frau war Vorjahressiegerin Manuela Schulz von der LG Wilhelmshaven in 41:10 Minuten. Wie viele andere Teilnehmer
schwärmte auch die Jadestädterin von dem Lauf rund um den Fliegerhorst: “Die Waldstrecke ist einfach schön, und außerdem ist
beim Team-Lauf immer gutes Laufwetter.”
“Wenn die Läufer zufrieden sind, bin auch ich zufrieden”, freute sich Oberleutnant Friedrich Böhmke. Dass die angepeilte 500-Teil-
nehmermarke verfehlt wurde, hatte nach Ansicht des Organisators vor allem mit dem “durchwachsenen Wetter” zu tun. Aus den
Reihen der Teilnehmer hieß es jedoch, dass viele Läufer auch aus Kostengründen die Anfahrt nach Upjever scheuen. Demnach
übernehmen viele Dienststellen nicht mehr die Reisekosten zu den Sport-Events. So nahmen diesmal insgesamt 401 Läufer (2009:
488) an der Veranstaltung teil.
Was 1992 als Wettkampf vor allem für Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr begann, hat sich zu einem wahren Lauf-
Happening entwickelt. Auch wenn für viele Teilnehmer die persönliche Bestzeit im Vordergrund steht, gilt die Veranstaltung für die
meisten Athleten als “Genuss-Lauf” und als Norddeutschlands grünster Straßenlauf. Obwohl der größte Teil der Läufer immer noch
aus Bundeswehr-Kreisen stammt, nehmen immer mehr Firmen-Teams teil, die Volksbank Jever stellte sogar zwei Fünfer-Mann-
schaften. Zum ersten Mal mit von der Partie war die OLB, wohingegen die LG “Jeversche Unternehmer” das dritte Mal mit dabei war.
“Wir haben unseren Spaß gehabt, aber ein bisschen Ehrgeiz ist auch mit dabei”, beschrieb Andreas Titze die Motivation der Unter-
nehmer. Die Ex-Fußball-Nationalspielerin Kerstin Stegemann (Bundeswehr-Sportschule Warendorf) hatte ihre Teilnahme wegen
einer Verletzung abgesagt. Die 33-Jährige hatte den Lauf im vergangenen Jahr noch scherzhaft als “Fitness-Programm für Fuß-
ballerinnen im Ruhestand” bezeichnet. In der Mannschaftswertung hatte wie im Vorjahr das Team von der 3.Technischen Schule
der Luftwaffe aus Faßberg in einer Gesamtzeit von 3:12:21 Stunden die Nase vorn. Auf Platz zwei folgte das Team des Logistik-
zentrums der Bundeswehr aus Wilhelmshaven vor der Mannschaft “Tea Luftwaffe” aus Köln. Der älteste Teilnehmer war wie in 2009
Richard Herget vom TuS Glarum. Der 79-Jährige bewältigte die Zehn-Kilometer-Strecke in 1:01:44 Stunden.
Der Termin für den 20. Jubiläums-Team-Lauf im kommenden Jahr steht übrigens schon fest. Am 26. Oktober 2011 werden die Teil-
nehmer wieder auf das Fliegerhorst-Rund gehen. Obwohl dann niedersächsische Herbstferien sind, hofft Böhmke, dass die 500er-
Teilnehmermarke geknackt wird. “Vielleicht nehmen dann ja auch ein paar Schüler-Teams an dem Lauf teil”, sagte der Oberleutnant
und Projektoffizier hoffnungsvoll.
==> Ergebnisse
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 1. November 2010 (Auszug -- Ohne Ergebnisspiegel)
Braunschweig-Marathon mit 1150 Läufern
Von Henning Thobaben
Das Wetter spielte mit, viele Zuschauer feuerten an. Der 10. Braunschweig-Marathon am Sonntag war auch angesichts der 1150
Teilnehmer ein Erfolg. Gelaufen wurde auch auf kürzeren Distanzen im südöstlichen Teil Braunschweigs. Bei der Organisation von
Laufveranstaltungen kann Dieter Grabow und Manuela Engelstädter keiner etwas vormachen. Doch Erfahrung schützt nicht vor
Pannen. Auch nicht bei der Jubiläumsveranstaltung. Denn einige ärgerliche Gesichter hatte es nach der zehnten Auflage des Braun-
schweig-Marathons schon gegeben, als das Wasser aus den Duschen des Martino-Katharineum nur herauströpfelte. Die Räum-
lichkeiten der Schule standen den Sportlern zum Umkleiden und Frischmachen zur Verfügung. Doch für den Wasserstop konnten
die beiden Organisatoren herzlich wenig. Und auch die offensichtlich kurzfristig eingerichtete Baustelle nahe der Theaterbrücke
hatten sie nicht auf der Rechnung. Ein Gerüst hatte den Gehweg verengt und einige Sportler auf die Straße ausweichen lassen,
was bei der Polizei alles andere als Begeisterung auslöste. Trotz dieses Vorfalls und der Dusch-Probleme betonte Engelstädter:
"Die Zusammenarbeit mit Polizei und Stadt ist zurzeit sehr gut."
In engem Kontakt stehen sie und Grabow auch mit Stadthallen-Chef Stephan Lemke. 1150 Teilnehmer waren in diesem Jahr dabei -
eine Steigerung von rund 280 im Vergleich zum Vorjahr. Viel Gewusel auf dem Kohlmarkt. "Wir sind fast an der Kapazitätsgrenze
angekommen", meinte Engelstädter. Folglich spielen die Organisatoren mit dem Gedanken, den Start- und Zielbereich künftig in die
Volkswagen-Halle zu verlegen. Damit wäre ein Gelingen der Veranstaltung weniger stark vom Wetter abhängig. Auch über die
Milleniumshalle am Madamenweg wurde nachgedacht. Doch diese Alternative gilt als unwahrscheinlicher, weil damit ein Umzug
aus dem Stadtzentrum heraus verbunden wäre.
Am Sonntag wurde aber erstmal ein Fazit der Jubiläums-Auflage gezogen. "Das Niveau ist gestiegen", freute sich Grabow über gute
Halbmarathon-Zeiten sowie eine Top-Siegerzeit im Herren-Marathon. Das Wetter habe wie immer mitgespielt. Sechs Teilnehmer be-
kamen für ihre zehnte Teilnahme eine Torte überreicht: Iris und Claudia Brümmer, Mark Mauer, Detlef Hirsbrunner, Matthias Köhler
und Michael Richter. Letzterer fand die Torte wunderschön. "Vertilgen darf sie aber meine Familie", sagte der 54-Jährige, der kein
Fan von Sahnigem ist. Mehr wert war für ihn ein weiterer Preis: die kostenfreie Teilnahme am Braunschweig-Marathon auf Lebens-
zeit.
==> Ergebnisse (nicht bestenlistenfähig - Info)  
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LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 1. November 2010 
"Schön knackig und anspruchsvoll"
600 Aktive lassen sich vom Nieselregen nicht stoppen

Westergellersen
(saf). "Jetzt bin ich einfach durch." Regina Krüger, Siegerin im Halbmarathon, sprach vielen Aktiven aus der
Seele: "Das war eine schöne, aber sehr anstrengende Strecke." Der 2. Herbstlauf des TSV Gellersen war für die meisten der 600
Teilnehmer Abschluss einer langen Laufsaison.
Spannend ging es bei Nieselregen bei den Männern über die 21,1 km zu. Wolf-Rüdiger Leitner, der im Juli aus Elmshorn nach
Wittorf gezogen ist, riss früh aus, wurde aber von Wolfgang Mosel (Boizenburg) gejagt. "Bei der Verpflegungsstelle musste ich den
Becher fallen lassen, damit er mir nicht abhaut", so Leitner. Der 51-jährige Sportlehrer hielt durch und gewann in 1:21:50 Stunden
exakt eine Sekunde vor Mosel, der auf der Schlussgeraden nicht mehr attackierte - so gehört's zum guten Ton unter Läufern. Dem
kleinen, drahtigen Leitner kam die hügelige Strecke durch den Einemhofer Forst jedenfalls entgegen: "Die war schön knackig und
anspruchsvoll."
Der Amelinghausener Dennis Lauterschlag, souveräner Sieger über 11,1 km, wurde erst vor vier Wochen Team-Landesmeister mit
dem Post SV Uelzen im Halbmarathon. In Westergellersen gewann Lauterschlag über die Kurzdistanz in 40:47 Minuten vor seinem
eigenen Team-Trainer Rainer Jahnke (41:21). "Ich bin wieder recht gut in Form", meinte Lauterschlag, "aber das soll eigentlich mein
letzter Lauf in diesem Jahr gewesen sein." Eigentlich - ein paar Volksläufe jenseits der Kreisgrenzen locken aber noch. Bei den
Frauen rannte die aus Reppenstedt stammende Irina Bonin nach 48:53 Minuten ins Ziel: "Ich soll gewonnen haben ?" Hatte sie - die
lange Anfahrt aus ihrem Studienort Freiburg hat sich gelohnt. Zweite wurde Lokalmatadorin Doris Freitag (50:30). Den Halbmarathon
spulte Regina Krüger (Adendorf) in 1:38:34 ab, "aber die Beine sind doch ganz schön müde" - kein Wunder drei Wochen nach
einem Marathon.
Hochzufrieden war Organisator Rolf Düngefeld - nicht nur mit dem Rekord-Meldeergebnis, allein beim Volkslauf in Lüneburg waren
2010 mehr Aktive unterwegs. "Wir waren diesmal besser auf die Nachmelder vorbereitet", so Düngefeld. Bei der Premiere waren die
Helfer vom Ansturm überrascht worden, diesmal klappte alles wie am Schnürchen.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 1. November 2010 (Von Hans-Hinrich Kahrs) 
Ansgar Hannemann gewinnt den 35. Alfstedter Herbstlauf
Der traditionelle Alfstedter Herbstlauf lockte auch bei der 35. Auflage zahlreiche Läufer aus dem Elbe-Weser-Raum in den Nord-
kreis. Insgesamt 139 Läufer gingen bei trockenem Herbstwetter an den Start der neun Läufe zwischen 850m und 10 500m Länge.
Bei guten Bedingungen waren Läufer aus insgesamt 21 Vereinen beteiligt.
Im Hauptlauf über 10 500m konnte sich Ansgar Hannemann mit 42:41min deutlich vor Dirk Heins (TSV Otterndorf/43:28min/M45)
und dessen Vereinskameraden Heiko Dieckmann (43:29min/M40) durchsetzen. Während die führenden Läufer nach der ersten der
beiden zu absolvierenden Runden noch dicht zusammen liefen, gewann mit dem ehemaligen Oeser Ansgar Hannemann ein Läufer,
der im Schüleralter für den TuS Alfstedt startete. Bei den Frauen siegte die B-Jugendliche Hannah Henrich vom TSV Bremervörde
(51:18min) vor Simone Nehring vom TSV Gnarrenburg, die nach 51:31min ins Ziel kam und die Altersklassenwertung W35 gewann.
 Im Kurzstreckenlauf über 4700m war Lukas Klencke vom TuS Rotenburg in 19:11min der Schnellste vor Ralf Heins (LAV Zeven/
19:38min/M40) und Bernd Lührs (20:35min/M45) vom TuS Alfstedt. Dagmar Wienberg (TSV Hönau-Lindorf/W50) siegte in 24:13min
bei den Frauen vor den Schwestern Mareike Brandt (WJA/24:51min) und Ann-Kathrin Brandt (24:56min) vom TSV Mehedorf.
 Für den ausrichtenden TuS Alfstedt konnte Lena Steffens den Lauf der Schülerinnen D, W9 und jünger über 850m in 3:42min vor
Franka Meinke (LAV Zeven (W8/3:48min) und Zoe Skaritsch (SC Hemmoor/W8/3:50min) gewinnen. Bei den Jungen M9 und jünger
siegte Noah Stam (MTV Hesedorf) in 3:56min vor Paul Teuchert (SC Hemmoor/4:05min) und Lennart Hinck (TuS Alfstedt) der in
4:21min die Altersklassenwertung der Schüler M8 gewann.
Im Lauf der Schülerinnen B über 1500m setzte sich Lara Teuchert vom SC Hemmoor (6:13min) vor Fenja Desebrock (6:22min) und
Vivian Ropers (6:36min), beide TuS Alfstedt durch. Die Jungen der Schüler B musste 1800m absolvieren. Colin Senger (TuS Alf-
stedt) gewann in 6:29min denkbar knapp vor Dominic Stam (MTV Hesedorf/6:30min) und Marvin Holl (SC Hemmoor). Die Schüler A
liefen zusammen mit der weiblichen Jugend B über 3100m. Tjark Desebrock (TuS Alfstedt) war der Schnellste in 11:54min vor
Fabian Jungen (TuS Alfstedt/12:19min) und Jan Fricke von der LAV Zeven (12:20min). Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde) war in
12:31min die schnellste Läuferin der weiblichen Jugend A.
==> Ergebnisse 
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ALLER-ZEITUNG vom 1. November 2010 
Wilshusen und Schulz gewinnen, Balzer nach Ehrenrunde Zweiter

Gute Teilnehmerzahl, gute Zeiten: Veranstalter VfR Wilsche/Neubokel verzeichnete beim 2. Südheide-Marathon am Samstag 52
Starter (zwei gaben auf), die Mündenerin Tina Schulz (3:32:47 Stunden) und der Wolfenbütteler Matthias Wilshusen (2:55:51)
siegten. Für Kurioses sorgte dessen ärgster Verfolger…
Bis zur Mitte der 42,195-Kilometer-Distanz von Wilsche nach Hankensbüttel war Frank Balzer (VfB Fallersleben) mit Wilshusen
gleichauf. “Dann hat sich der Wolfenbütteler aber immer weiter abgesetzt”, sagte Organisator Stefan Hölter. So lief Balzer über die
neue Erlebnisbrücke des Otterzentrums als Zweiter ins Ziel ein - allerdings hatte er zuvor den falschen Weg eingeschlagen. “Wir
haben ihm angeboten, die rund 300 Meter, die er dadurch gespart hatte, in seine Zeit einzurechnen”, so Hölter. “Aber das wollte er
nicht.” Also lief der Fallersleber eine Ehrenrunde, wählte diesmal die richtige Richtung - und hatte am Ende einen knappen Sieben-
Sekunden-Vorsprung vor dem Drittplatzierten. Hölter: “Wir haben es ihm natürlich gegönnt, dass er den zweiten Platz gehalten hat.”
 Doch nicht nur für Balzer gab‘s ein Happy End, sondern auch für die Ausrichter. “Wir haben nur positives Feedback bekommen.
Die Strecke kam gut an, außer ein paar Krämpfen ist nichts passiert”, freute sich Hölter. Für ihn und seine rund 100 Helfer steht
fest, dass es 2011 die dritte Auflage des Südheide-Marathons geben soll - dann mit neuem Zielort. Hölter: “Im nächsten Jahr wird
die Ankunft auf dem Marktplatz in Gifhorn sein.”
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 1. November 2010 (Von Hartmann Jung)
Guter Auftakt der 34. Talsperrenserie
Okeraner Läuferinnen und Läufer erfolgreich

Schulenberg/Okertalsperre
. Angesagt war eigentlich ein schöner Herbsttag, doch die Sonne sahen die knapp 130 Läufer und
Läuferinnen aus der näheren und weiteren Umgebung nicht. Es blieb bedeckt, aber am Startort waren es immerhin 14 Grad. Die
Strecke war trocken und so waren die äußeren Bedingungen eigentlich gut. Wie schon gewohnt, hatte das Läufer-Team ein Zelt
aufgebaut, hier wurden die Startunterlagen ausgegeben und auch Nachmeldungen aufgenommen. Von den Voranmeldungen fielen
zwar einige aus, doch durch die Nachmeldungen wurde das wieder ausgeglichen.
Nur drei Nordic-Walker wurden kurz nach 14.00 Uhr auf die Reise geschickt und nach 49:55 Minuten hatte Johannes Woll (TSG
Bad Harzburg) mit zwei Sekunden Vorsprung vor Peter Düe (SG Misburg) die ca. 7,2 km lange Rundstrecke beendet. Im Starterfeld
der 57 Kurzstreckler über ca. 4,6 km, von den vier 9-jährigen bis zum 78-jährigem Karl-Heinz Römer (LAG Wesertal) waren alle
Altersklassen vertreten, darunter allein vier Aktive vom Läufer-Team. Aus der schnellen Wendepunktstrecke kam mit großem Vor-
sprung Mike Wolf (WSV Clausthal-Zellerfeld) zum Start- und Zielplatz zurück. Ihm folgten Andrè Kröhl (MTV Astfeld) und Frank
Polzen (SV Union Salzgitter). Als 13. lief Helena Rejzkova (BTSV Eintracht Braunschweig) als schnellste Teilnehmerin ins Ziel vor
Anja Doerks (TSG Bad Harzburg) und Jennifer Portwig vom Läufer-Team Oker. Eine ausgezeichnete Leistung zeigte der junge A-
Schüler Malte Frenzel (SV Borussia Salzgitter), der bereits als 7. in 16:54 Minuten das Ziel erreichte. 
Dann folgte, nach dem obligatorischem Startfoto für die Serienurkunde, der Start des Hauptlaufes. Beim Lauf über 4,6 km war die
Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr fast gleich (-2), doch in diesem Jahr standen nur 65 an der Startlinie (im Vorjahr 97) zum
Lauf über zwei Runden von je ca. 7,2 km. Nach dem Startschuss kam schnell Bewegung in das bunte, dicht gedrängte Läuferfeld
am Start und in nur wenigen Minuten bildete sich eine zunächst ununterbrochene Läuferschlange, die sich immer weiter ausein-
ander zog, um dann ganz im Wald zu verschwinden. Nun hatten die Helfer vom Läufer-Team eine kleine Kaffeepause und konnten
sich in Ruhe zunächst auf den Durchlauf nach einer Runde (7,2 km) und dann auf den Einlauf vorbereiten. Den durchlaufenden
Läufer/innen wurden die Zwischenzeiten angesagt und mit aufmunternden Worten in die zweite Runde geschickt.
Aus der ersten Runde kam erwartungsgemäß Vorjahressieger Sebastian Hanelt (LG Göttingen/Seesen) gemeinsam mit Ulrich
Petri (VfL Wolfsburg) und Michael Müller (LC Erfurt) nach 24:02 Minuten zurück. Mit Abstand folgte dann schon der wohl zur Zeit
stärkste Langstreckenläufer des NLV-Kreises Goslar, Süleyman Kuzguncu, von der TSG Wildemann. Nach und nach, allein oder in
kleinen Gruppen, durchliefen dann alle den Start- und Zielplatz. Kaum nahmen die Letzten die zweite Runde in Angriff, wurde auch
schon der Sieger angekündigt. Ulrich Petri hatte sich am Berg nach ca. 9,5 km abgesetzt und einen kleinen Vorsprung herausge-
laufen. Müller hatte schon in der ersten Runde Schwierigkeiten an der kurzen Bergpassage und musste beide dann in der zweiten
Runde ziehen lassen. Als 7. konnte sich Matthias Hoffmann (Läufer-Team Oker) nach seinen guten Bergläufen wiederum vorn platz-
ieren, immerhin distanzierte er als Sieger der Männer M45 den Zweitplatzierten dieser Klasse um über fünf Minuten. Die junge
Studentin Janna Fangmann (LG Göttingen/Aurich) lief als 18. nach 1:02:01 Stunden ins Ziel vor Erika Pöhls (Laufline Team Götting-
en) und Tina Schwiedergoll aus Goslar, die durch eine Sturz in der ersten Runde leicht gehandicapt war.
Nach und nach kamen dann alle wieder zurück und nach knapp zwei Stunden war der Auftakt der 34. Harzer Talsperrenserie schon
wieder Geschichte. Beim warmen Tee wurde der Flüssigkeitsverlust schnell wieder ausgeglichen, trockene Sachen angezogen,
noch ein bisschen ausgelaufen, diskutiert und dann ging es ab nach Hause. Die Mitglieder des Läufer-Teams bauten schnell ihr Zelt
ab, packten wieder alles ein, säuberten den Start- und Zielplatz und gegen 17.00 Uhr, nur zwei Stunden nach Startbeginn, war es
am Start- und Zielplatz am Ende der Okertalsperre, wieder völlig leer und ruhig.
Das Läufer-Team Oker konnte mit dem Auftakt seiner 34. Talsperrenserie zufrieden sein, zwar gab es keine erneute Steigerung der
Teilnehmerzahlen - am Wochenende waren noch weitere Laufveranstaltungen in Braunschweig und in Thale - bei dem relativ
warmen Herbstwetter verlief die Veranstaltung reibungslos und das DRK Oker hatte keinen Einsatz. Am kommenden Sonnabend,
6. November, wird die Serie mit dem zweiten Lauf “Rund um die Granetalsperre” fortgesetzt. Dieser Lauf ist der 18. und vorletzte
Wertungslauf des Südniedersachsen-Cup und zählt mit seinen Steigungen zu einer echten Herausforderung. Bislang sind schon
über 200 Meldungen in die Startlisten aufgenommen.
==> Ergebnisse
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 3. November 2010 
Herausforderung nach Mitternacht
34 Aktive beim Zeitsprung-Marathon

Von Matthias Thode
Bremen-Nord. 34 Läuferinnen und Läufer nutzten die geschenkte nächtliche Stunde der Umstellung vom Sommer- auf Winterzeit
zur Teilnahme am 7. Zeitsprung-Marathon an der Vegesacker Weserpromenade. Gegenüber den aus ganz Niedersachsen ange-
reisten Teilnehmern hielten nur Adolf Weigelt über die Halbmarathon-Distanz sowie Olaf Häsler über die volle Marathonlänge das
Fähnlein der Nordbremer Läufer hoch.
Im Halbmarathon setzte sich der bei Stade wohnende Thüringer Frank Kupper (Lusaner SC 1860) mit einem ungefährdeten Start-
Ziel-Sieg in 1:26:12 Stunden durch. Seine anvisierte Saisonbestmarke verfehlte er dabei allerdings um einige Minuten. "Dafür hätte
ich mit jemanden gemeinsam laufen müssen. Nach der langen Saison war es aber eine gute Zeit", bewerte Frank Kupper seine
nächtliche Leistung. Überaus zufrieden mit seinen Lauf war auch Adolf Weigelt. Der 70-jährige Nordbremer erreichte nach 2:04
Stunden das Ziel vor der Strandlust. "Das ist klasse hier, so was Schönes gibt es sonst nirgendwo", freute sich Adolf Weigelt nach
seinem ersten Halbmarathon nach dreijähriger Pause. Solche Begeisterung bestätigte Damian Roskosch vom LC Hansa Stuhr, der
die Organisation im vergangenen Jahr von Initiator Helmut Rosieka übernommen hatte, die Veranstaltung auch weiterhin in Vege-
sack durchzuführen. "Ich hatte erst schon eine Strecke auf dem Flughafen gesucht, aber in der Nacht am Wasser zu laufen, hat
schon etwas Besonderes", erklärte ein inzwischen vom Austragungsort überzeugter Damian Roskosch bei Nacht und Nebel. Über
die 21 Runden gingen die Siege an die Oldenburgerin Ute Deters und den Walsroder Sascha Berger, die nach dem Start um 1 Uhr
Uhr Sommerzeit gegen 3:58 und 3:19 Uhr in der Winterzeit im Ziel angekommen waren.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 7. November 2010 (Von Hartmann Jung)
Sebastian Hanelt lief persönliche Bestzeit
Knapp 300 Teilnehmer liefen an der Granetalsperre

Granetalsperre bei Astfeld
. Leichter Nieselregen am Vormittag und auch noch beim Aufbau der Zelte, doch dann kam die Sonne,
leider nur kurz. Wie immer ist der Lauf um die Granetalsperre für viele Langstreckenläufer etwas Besonderes, so auch in diesem
Jahr. Zu den 272 vorangemeldeten Teilnehmern aus 141 Vereinen bzw. Wohnorten vom achtjährigen Jan Schüttke (SV Hohenassel)
bis zum achtzigjährigen Wolfgang Sump (TV Mascherode) kamen noch einmal 68 Nachmeldungen, die die Ausfälle, verletzungsbe-
dingte Aufgaben usw. nicht nur ausglichen, sondern bei weitem übertrafen. Als Vereinschef Hartmann Jung am Abend die Auswert-
ung fertiggestellt hatte, waren es in der umfangreichen Ergebnisliste genau 290 Läufer und Läuferinnen unter anderem aus Ham-
burg, Hannover, Braunschweig, Gifhorn, Alfeld, Holzminden, Hann. Münden, Göttingen, sowie aus der näheren Umgebung. Das Zelt
zum Umkleiden und ablegen der warmen Trainingskleidung, Taschen usw. wurde gut angenommen und beide Zelte waren immer
gut besetzt.
Bei Sonnenschein wurden die 15 Nordic Walker gestartet und nach 1:41:42 Stunden hatte Johannes Woll (TSG Bad Harzburg) die
ca. 14,5 km rund um die Granetalsperre geschafft mit guten zwei Minuten Vorsprung auf Uwe Keitel (MTV Wolfenbüttel). Monika
Woll (TSG Bad Harzburg) kam als Gesamtdritte und schnellste Frau aus der Runde zurück. Unterwegs gab es kleinere Regen-
schauer, aber trotzdem waren alle Walker froh und lustig und freuten sich auf Kaffee und Kuchen.
Kurz nachdem die Walker gestartet waren, füllte sich der Startplatz am Ende der Staumauer der Granetalsperre mit den Teilnehm-
ern des 5-km-Laufes. Waren es in der Vorwoche beim Auftakt der 34. Harzer Talsperrenserie - seit Beginn immer auf den unver-
änderten Rundstrecken um die Oker- bzw. Granetalsperre - nur 59 Starter, verdoppelte sich das Feld. Ein schöner Anblick, wie sich
das Feld auf der Staumauer schnell auseinanderzog, um dann auf der gegenüberliegenden Seite der Talsperre im Wald zu ver-
schwinden. Nach 17:34 Minuten war es wieder der Sieger des 1. Laufes, Mike Wolf (WSV Clausthal-Zellerfeld) der den jungen
Andrè Kröhl (MTV Astfeld) auf seiner Hausstrecke das Nachsehen gab. Einen spannenden Endkampf um den 3. Platz lieferten sich
Alexander Polle (VfB Stuttgart) und Hubertus Bartkowski (TVG Hattorf). Bartkowski konnte zwar noch auf Polle auflaufen, kam aber
nicht vorbei. Schnellste Frau wurde die Vorjahresseriensiegerin Tanja Hupfeld (LG Göttingen), die trotz großer beruflicher Bean-
spruchung zumindest um die Grane laufen wollte, mit Erfolg. Neele Urbanke (Wolfshagen) wollte schon ihre noch junge doch sehr
erfolgreiche Laufkarriere beenden - immerhin wird sie an 29. Stelle der DLV-Bestenliste im 5-km-Straßenlauf geführt - hat sich nun
aber doch entschlossen weiter zu trainieren und zu laufen, gut so Neele. Sie lief als 21. des großen Feldes ins Ziel und war damit
zweitschnellste Teilnehmerin vor Lisa Witzel aus Hardegsen. Gut zu erkennen auf der Staumauer kamen alle wohlbehalten ins Ziel.
 Ein großes Feld versammelte sich dann zum Start des Hauptlaufes: Eine Runde um die Grane. LTO-Chef Hartmann Jung, be-
grüßte besonders den Sieger der ersten Serie des Jahres 1977, Dieter Fürle (GW Bad Gandersheim), der nach über 25 Jahren ani-
miert von seinem Sohn noch einmal um die Grane mitlief, fast natürlich gewann er seine Altersklasse Männer M 65 in 67:24 Mi-
nuten. Dann setzte sich das Feld in Bewegung und nach wenigen Minuten hatten die Helfer des Läufer-Teams ihre verdiente Pause.
Bei Kaffee und Kuchen wurde sich gestärkt und mit großer Spannung auf den Zieleinlauf gewartet. Da wurden zwei Läufer gesichtet,
ein Läufer im hellen Trikot, war es der Vorjahressieger Sebastian Hanelt (LG Göttingen), der nach seiner knappen Niederlage der
Vorwoche angreifen wollte oder aber der Wolfsburger Ulrich Petri?. Ansager Jung erkannte dann am Laufstil den Führenden, es war
Hanelt, der nach 46:46 Minuten als glücklicher Sieger ins Ziel lief und Petri auf den letzten ca. zwei Kilometern noch 22 Sekunden
abnahm. In der Serienwertung führt nun Hanelt vor Petri mit 10 Sekunden Vorsprung. Hanelt, der seine persönliche Bestzeit um die
Grane um weit über eine Minute verbessern musste, um Petri zu distanzieren, hatte auf der Strecke an jeder Steigung attackiert,
doch erst am letzten Berg gelang es ihm, sich zu lösen. Gut zwei Minuten später, mit 49:24 erstmals unter der 50-Minuten-Grenze,
beendete Süleyman Kuzguncu (TSG Wildemann) noch klar vor Jan Waschkau (Ihlower Loopers), Jörn Hesse (Delligser SC) und
Matthias Hoffmann (Läufer-Team Oker) die anspruchsvolle Runde.
Die junge Göttinger Studentin, Janna Fangmann (LG Göttingen) schaffte es nicht ganz unter einer Stunde, mit 1:00:15 Stunden war
sie nur knapp drüber. Claudia Cronjäger (laufline-Team Göttingen), ihre Schwester gewann im Vorjahr, wurde zweite Frau knapp vor
Dagmar Ohle (Feierabend Einbeck) und Maike Mahnkopf (LG Volkersheim). Wie an der Grane üblich, wurden alle Läufer und Läufer-
innen mit großem Beifall von den trotz des recht unterschiedlichen Wetters anwesenden Zuschauern, Betreuern, Angehörigen usw.
im Ziel empfangen.
Beide Laufstrecken sind sehr abwechslungsreich, mit mehreren Steigungen und sind trotzdem bei den Läufern sehr beliebt und zu-
dem noch vorletzter Wertungslauf zum Südniedersachsen-Cup. Hier konnten noch einmal kräftig Punkte gesammelt werden. Auf
der gut einsichtbaren ca. 600 m langen Staumauer, hier führten beide Strecken zum Ziel, konnten wieder spannende Entscheid-
ungen verfolgt werden. Fast immer ist an der “Grane” ein äußerst unangenehmer Wind, der besonders auf der Staumauer viel Zeit
und Kraft kostet, am Sonnabend war es fast windstill. Das DRK, Ortsgruppe Oker, betreute in bewährter Form die Läufer-/innen. 
 Am kommenden Sonnabend, 13. November, wird die Serie mit dem kürzesten Läufen der Serie um den Hauptarm der Okertal-
sperre, 3,5 und 12,6 km, beendet - absoluter Meldeschluß ist der 10. November, danach werden keine Meldungen mehr entgegen
genommen - und anschließend finden die Siegerehrungen in der Begegnungsstätte in Oker statt.
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 8. November 2010 
Rittner und Lindner dominieren Schüler-Crosslauf im Wildenloh
Leichtathletik: Nachwuchs siegt über 1600 m - Oldenburger auch auf den längeren Strecken erfolgreich

Von Jan Baumgärtner
Wildenloh. Die Organisatoren Markus Gabler und Till Luhmann vom Team Laufrausch waren am Sonntagnachmittag zufrieden. Es
war ein herrlicher Herbsttag im Wildenloh, etwas kühl, aber bestes Laufwetter. Auf der ansonsten gut zu laufenden Strecke gab es
nach dem Regen der vergangenen Tage lediglich einige Matschlöcher. Wie im Vorjahr waren auch beim 29. “Lop dwasch dörn
Wildenloh” knapp über 150 Teilnehmer am Start.
In den drei Wertungsläufen war der VfL Löningen mit drei von sechs möglichen Siegen erfolgreichster Verein. Über die 9000 m ge-
wannen die erfolgreiche Läuferin und Triathletin Antonia Beyer (41:46 Min.) und der B-Jugendliche Steffen Brümmer (33:21 Min.)
ebenso überlegen wie die B-Jugendliche Nadine Aselage (13:34 Min.) über 3200 m. Hinter der siegreichen Beyer liefen nach 9000m
vier Oldenburgerinnen über die Ziellinie: Heike Greiß (44:53 Min.) von SWO, Elke Wessels (45:53 Min.) vom 1. TCO “Die Bären” so-
wie Anja Wendeln (46:20 Min.) und Petra Bohlmann (47:36 Min.) vom SV Ofenerdiek. Zweiter bei den Männern wurde Sven Meinen
(35:02 Min./LG Wilhelmshaven). Dirk Hanneken (36:01 Min.) von SWO lief auf Platz drei, nachdem er zuvor bereits über die 3200 m
Zweiter geworden war. Vierter wurde Jürgen Reents (36:27 Min.), nach Platz drei über 3200 m. Reents wechselt im neuen Jahr von
der LG Wilhelmshaven zum Team Laufrausch.
Sieger über 3200 m wurde Sören Otten (12:16 Min.) vor Hanneken (12:38 Min.), Reents (12:57 Min.) und drei Jugendlichen des VfL
Oldenburg: Dennis Behrens (13:04 Min.), Daniel Wendel (13:20 Min.) und Thomas Skutella (13:20 Min.). Nach überstandener Zerr-
ung meldete sich Veronika Werner vom TuS Ofen mit dem ungefährdeten zweiten Platz hinter Aselage (13:34 Min.) in der Laufs-
zene zurück (14:42 Min.). Dritte wurde Madeline Bischoff (16:31 Min.) vom DSC.
Bei den Schülern über die 1600 m gab es einen Doppelsieg für die Nachwuchsläufer des VfL. Mit einem klaren Start-Ziel-Sieg ge-
wann Tiago Rittner (6:02 Min.) vor Niclas Faasch (6:32 Min.) und Nicolas Luhr (7:04 Min.) vom TSR Olympia Wilhelmshaven. Vierter
wurde der VfLer Lennard Elsner (7:32 Min.). Bei den Schülerinnen gewann Friederike Lindner (6:49 Min.) vom OTB, die im nächsten
Jahr für den DSC starten wird, vor Lara Wolf (9:01) aus Wilhelmshaven und Maira Jürgens (12:15 Min.) vom Gymnasium Eversten.
==> Ergebnisse (Nur Leistungsläufe)   
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MELLER KREISBLATT vom 9. November 2010
Bäche liefen über den Weg
34. Meller Crosslauf war gleichzeitig Auftakt zum 20. “Ossen-Cross”

Melle
(mwo). Zum 34. Mal wurde am Sonntag der Meller Crosslauf ausgetragen. Die meisten der mehr als 500 Läuferinnen und
Läufer kamen aus dem Osnabrücker Raum, aber auch Sportler aus Braunschweig, Hannover und sogar Frankfurt nahmen teil an
der Veranstaltung, mit der gleichzeitig die 20. Auflage der Rennserie “Ossen-Cross” begann. Tagelanger Regen hatte das Gelände
rund um den Sportplatz an der Waldstraße äußerst matschig werden lassen. Hier und da flossen sogar kleine Bäche über den Par-
cours, sodass neben einer guten Laufleistung auch gekonnte Ausweichmanöver gefragt waren. Während der Rennen, zu denen
Organisator Dieter Ulferts morgens um zehn den Startschuss gab, schien aber die Sonne.
Obwohl die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr um 90 Läufer zurückgegangen war, nahmen immer noch 516 Sportler an dem
Wettkampf teil. Darunter waren 248 Erwachsene und 268 Kinder, wobei nahezu alle Altersgruppen vertreten waren: Die Jüngsten
waren sechs Jahre alt und kamen mit Ira Lührmann, Paul Langkopf, Rouven Bordihn und Lars Suhrhoff alle vom SC Melle. Der
Älteste war diesmal der 77-jährige Andreas Ungemach vom TV Georgsmarienhütte, der sowohl auf der Lang- als auch auf der Kurz-
strecke antrat. Der TV Georgsmarienhütte stellte auch die Sieger im Hauptlauf über 7,4 Kilometer: Bei den Männern gewann Hans
Peter Igelbrink in 28:08 Minuten, bei den Frauen triumphierte zum dritten Mal in Folge Christin Kulgemeyer, die die Strecke in
31:38 Minuten zurücklegte. Hinter ihr belegte Anja Bitter vom SC Melle den zweiten Platz (33:08) vor Heidrun Bowenkamp von der
Betriebssportgemeinschaft der Sparkasse Melle. Auch bei den Männern kam ein Meller aufs Treppchen: Axel Keil belegte in 28:23
Minuten Platz 3.
In der Altersklasse Schüler A erreichte Marc Dominik Staege vom SC Melle in 7:43 Minuten einen zweiten Rang, die Konkurrenz
der Schüler B gewann Jannek Selhöfer, ebenfalls SCM, mit einer Zeit von 7:08. Einen dritten Platz gab es in der zusammenge-
fassten Kategorie Schülerinnen A und B für Lena Kombrink-Lübbe (8:47). Den Lauf der jüngsten Schüler D gewann Nico Birke vom
TV Neuenkirchen; er benötigte 4:38 Minuten für 1125 Meter. Auf derselben Strecke erreichte Gerrit Mutschall vom SCM in der
Altersgruppe Schüler C in 4:05 Minuten Platz 2.
Das Rennen der Frauen über die kürzere Strecke von 3100 Metern entschied Anja Bitter in 11:50 Minuten für sich, ihre Vereins-
kollegin Petra Suhrhoff vom SCM wurde in 13:07 Dritte. In ihren Altersklassen siegten aus Melle über die Langstrecke Birgit Burg
(W50, 41:41), Anja Bitter (W40, 33:08) und Silvia Seitel (W35, 37:26) sowie über 3100 Meter Walter Schlonski (M65, 14:37) und
Rolf Suhrhoff (M50 11:38). Die von Walter Schlonski gestifteten vereinsinternen Altersklassenpokale gingen an Anja Bitter und Ingo
Assmann.

MELLER KREISBLATT vom 9. November 2010
Auftakt mit Sonne
Ossen-Cross: 500 Läufer gehen in Melle an den Start

Melle
. Es ist ein Jubiläum und eine Abschiedstournee: Der Ossen-Cross feiert in diesem Jahr seine 20. Auflage, und zum letzten
Mal ist Georg Rollfing (Kloster Oesede) für die inzwischen zu Niedersachsens erfolgreichster Querfeldeinserie gewachsene Veran-
staltungsreihe verantwortlich. Mit vielen Ideen hat der Rentner aus Kloster Oesede die regionale Szene in den letzten Jahrzehnten
belebt - der Ossen-Cross dürfte seine erfolgreichste sein. In Melle waren es wieder über 500 Starter, die bei strahlendem Sonnen-
schein die Läufe rund um den Sportplatz an der Waldstraße genossen. Dabei hatten Dieter Ulferts und Eckhard Staege, die seit 34
Jahren die Laufveranstaltung im Grönegau organisieren, am Vorabend mehr als eine Sorgenfalte im Gesicht: Dauerregen hatte Teile
der Strecke unter Wasser gesetzt. “Zum Glück ist über Nacht vieles weggetrocknet”, freute sich Ulferts. Staege hatte mit seinem
Team die Strecken im Wald nicht nur mit Flatterband markiert, sondern auch die Wege mit Harke und Besen vom reichlich gefallen-
en Herbstlaub befreit. “Besser kann man es nicht machen”, sparte Rollfing nicht mit Lob für die Organisatoren.
Beim Nachwuchs gab es überwiegend knappe Entscheidungen. So lagen bei den jüngsten Mädchen des Jahrgangs 2001 zwischen
Sophia Kovermann (FV Ostercappeln) und Leonie Jenner (Osnabrück) nur sieben Zehntel. In den Klassen der älteren Läufer gab es
dagegen klare Erfolge. Auf der Mittelstrecke ließ der A-Jugendliche Marius Hüpel (OTB) sogar alle Männer hinter sich. Bei den 15-
jährigen A-Schülerinnen gewann überraschend Johanna Rasche von der LG Osnabrück.
Gastgeber SC Melle 03 zeigte sich im Nachwuchsbereich deutlich verstärkt und freute sich, dass Gerrit Mutschall (Jg. 1999) und
Jannek Selhöfer (Jg. 1997) den Heimvorteil zu überraschenden Siegen nutzen konnten. Für ein Novum sorgten die Geschwister
Maximilian Schröder (Jg. 2002), Anna Schröder (Jg. 1999) und Katharina Schröder (Jg. 1996) sowie ihre auf Mittel- und Langstrecke
erfolgreiche Mutter Andrea Schröder (Seniorinnen W 45). Fünf Siege für eine Familie - das gab es noch nie. Der nächste Lauf der
Ossen-Cross-Serie findet am 21. November in Ostercappeln statt. Weiter geht es im nächsten Jahr in Osnabrück am 9. Januar.
==> Ergebnisse
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 9. November 2010
Andreas Oberschilp kriegt nicht genug
Im Ellernbruch Siege über Lang- und Mittelstrecke

Weyhe
(hr). Wie 2009 hieß der Sieger beim 110. Ellernbruch-Waldlauf des SC Weyhe in Kirchweyhe wieder Andreas Oberschilp.
Der für die LG Bremen-Nord startende Verdener ließ sowohl über die Mittel- als auch über die Langstrecke nichts anbrennen und
gewann souverän beide Läufe. Mit rund 240 Teilnehmern war die Jubiläumsveranstaltung - der erste Waldlauf im Ellernbruch fand vor
genau 40 Jahren statt - sehr gut besucht. Eine Ausnahme bildeten lediglich die älteren Schülerklassen, die durchweg schwach be-
setzt waren. Dies galt allerdings nicht für den Hauptlauf über 8200 Meter, bei dem achtmal die Hache überquert werden musste.
Stuhr sichert sich den Team-Titel
Bei idealen äußeren Bedingungen (Windstille, Sonnenschein und rund sechs Grad Celsius) gingen fast 140 Starter auf die Strecke,
darunter mehr als 30 Frauen. Hinter Oberschilp sah Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr) lange Zeit wie der sichere Zweite aus,
musste aber zum Schluss mit Darmproblemen kämpfen und konnte sich in 29:16 nur knapp vor dem stark verbesserten Gerrit
Lubitz (SG Roadrunners Buntentor) ins Ziel retten. Vierter wurde Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr), der in 29:17 ebenfalls noch deut-
lich unter 30 Minuten blieb. Mit Sebrantke, Kortas und Mario Lawendel auf Platz neun sicherte sich der LC Hansa Stuhr auch die
Mannschaftswertung, dichtauf gefolgt von der Lubitz-Truppe. Bei den Frauen gewann überraschend Andrea Meiszies (TSV Völker-
sen), die in 36:31 rund eineinhalb Minuten schneller war als Maike Harting (BSG Sparkasse). Beste Kreisvertreterin war Manuela
Jaschinski (TSV Barrien) als Achte.
Auf der Mittelstrecke über 4000 Meter legte Oberschilp 14:56 Minuten vor; Zweiter wurde Björn Stolterfoth (TuS Hoya) in 15:44, mit
denen er Thorben Preikschat (Marathon-Club Bremen, 16:04) souverän in Schach halten konnte. Platz sieben ging an Johannes
Keese (LG Syke/Delmenhorst), Platz acht an Harri Falke (SC Weyhe). Bei den Frauen siegte Carola Vömel (LG Kreis Verden) in
17:23, musste aber neidlos die Überlegenheit ihrer Tochter Malyzia anerkennen. Die 15-Jährige, die noch bis Ende des Jahres für
den FTSV Jahn Brinkum startet, dann aber wieder zur LG Kreis Verden zurückkehrt, passierte den Zielstrich nach phantastischen
16:06 Minuten und musste damit lediglich drei Männern den Vortritt lassen. Bei der weiblichen Jugend feierte die LGSD einen Drei-
fachtriumph, angeführt von Alyssa Oppermann. Eine Top-Leistung lieferte A-Schüler Lennart Nasko (LC Hansa Stuhr) ab, der über
3000 Meter 11:55 Minuten lief.
Einen sehr guten Eindruck hinterließ im 2000-Meter-Lauf der Schülerinnen A auch Annemieke Janke (FTSV Jahn Brinkum/8:24). In
den jüngeren Schülerklassen glänzten vor allem Caroline Bothe (LC Hansa Stuhr) und Kim-Michelle Schwenke (BLT/TuS Komet
Arsten).

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 9. November 2010
“Fuchsis” Jubiläum als Veranstalter

Weyhe
. Kurz vor dem ersten Start bei der Jubiläumsveranstaltung im Ellernbruch wartete der stellvertretende Vorsitzende des
Leichtathletik-Kreisverbands, Uwe Franke, noch mit einer kleinen Überraschung für Organisator Hans-Heinrich Reineke auf. Im
Namen des Verbandes gratulierte er “Fuchsi”, der vor 40 Jahren das erste Rennen im Ellernbruch veranstaltet hatte und am Sonn-
tag zur 110. Auflage dieses Klassikers einladen konnte, zu diesem nicht alltäglichen Jubiläum mit einem Gutschein und äußerte
die Hoffnung, dass der Weyher auch künftig weiter seine acht Wald- und Crossläufe jährlich anbieten wird. Diese Botschaft enthielt
auch ein Brief des Kreisvorsitzenden, in dem Wilfried Becker die Verdienste Reinekes würdigte, der über viele Jahre hinweg auch
Abendsportfeste und Werfertage veranstaltet hatte und diese Herausforderungen stets mit einem kleinen, aber schlagkräftigen
Team bewältigt hatte.
==> Ergebnisse  
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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 9. November 2010 
"Schneller als gefühlt"
330 Teilnehmer bei der Hitzacker-Herbst-Härte

Hitzacker
(jw). Wenn der Läufer bei der Hitzacker-Herbst-Härte die letzten Stufen den Weinberg hinauf genommen hat, eröffnet sich
ihm ein idyllisches Bild. Etwa 500 Meter vor dem Ziel des 10-Kilometer-Laufes durch die Elbhöhen kann der Blick genussvoll über
die Elbtalaue schweifen. Malerisch liegen ein paar Binnenschiffe am östlichen Ufer der Elbe, das Wasser fließt gemächlich strom-
ab. Mit der Sonne im Rücken kann der Läufer die einmalige Naturlandschaft genießen.
Kann, oder besser: könnte. Wenn da nicht die neuneinhalb Kilometer vorher mit dem Start vom Kniepenberg aus wären; und diese
Treppenstufen, die die Muskeln in den Beinen bei vielen scheinbar zum Bersten bringen. Den genussvollen Blick für die herrliche
Aussicht haben in diesem Moment nicht mehr viele. Der Großteil der knapp über 300 Sportlerinnen und Sportler, die am Sonntag
die 19. Auflage des beliebten Volkslaufes der TSV Hitzacker in Angriff genommen hatten, hat vielmehr genug mit sich selbst zu tun
und quält sich mit leicht verzerrten Gesichtern über den Weinberg und auf der anderen Seite wieder hinunter. Keuchend, schnauf-
end oder hüstelnd wird das letzte Teilstück in Angriff genommen, mit der Gewissheit, dass diese Schinderei demnächst zu Ende
ist.
Im Ziel weichen die gequälten Gesichtszüge dann allerdings schnell wieder einem zufriedenen Lächeln. Geschafft, durchgehalten,
und auch noch eine passable Zeit hingelegt; die Finisher der Herbst-Härte dürfern stolz auf sich sein und holen sich freudig ihre
"Härte-T-Shirts" ab. So wie Arne Ziplys vom Post-SV Uelzen, der am Sonntag der schnellste Läufer war. Der 20-Jährige, der sich
erst einen Tag vorher zum Start entschlossen hatte, lief trotz einer Trainingspause einen souveränen Sieg heraus. In 38:10 Min. lag
er fast zwei Minuten vor dem ersten Verfolger, Alexander Heemcke (ohne Vereinsangabe). "Es lief rund bei mir, ich hatte keine Pro-
bleme und bin gut durchgekommen", war der Läufer zufrieden. Abgesehen vom Uelzener Kersten Jäkel, der 2007 in 36:25 Min. den
Streckenrekord eingestellt hatte, war in den vergangenen fünf Jahren kein anderer schneller als Ziplys.
Einmal mehr durfte sich Stefan Schuster von der TSV Hitzacker darüber freuen, dass er als Gesamtsiebter in 42:10 Min. der beste
Lüchow-Dannenberger Läufer war. Auch bei ihm lief es auf dem anspruchsvollen, zum Teil auch tückischen Kurs auf dem mit
Herbstlaub dicht bedeckten Boden optimal. "Ich war vorher etwas müde", räumte Schuster ein, "von daher hat sich der Lauf für mich
nicht so schnell angefühlt, wie er tatsächlich war." 37 Sekunden nach Schuster lief Jürgen Schwarz vom SC Lüchow über die Ziel-
linie am Verdo in Hitzacker und bestätigte als drittbester Lüchow-Dannenberger und als Gesamt-Zwölfter, dass er zu den besten
hiesigen Mittelstrecklern gehört.
Über eine erfolgreiche Herbst-Härte durften sich zahlreiche weitere Läuferinnen und Läufer freuen, etwa ein Viertel von ihnen kam
aus Lüchow-Dannenberg. Seine gute Form zeigte beispielsweis Lennard Frank (Sieger männl. B-Jgd./SCL), der in 44:43 Min. Ge-
samt-18. wurde. Er ließ aus hiesiger Sicht unter anderem Siegfried Martel (Gesamt-19./44:52 Min./IGAS Wendland) und Uwe
Hamann (20./44:58 Min./IGAS) hinter sich, die auch noch in die Top 20 liefen. Ebenfalls gut: Der B-Jugendliche Joschka Gottes-
leben vom VfL Breese/Langendorf wurde in 45:28 Min. Gesamt-24.
Bei den 59 Frauen setzte Christina Wilkens aus Visselhövede die läuferischen Akzente. Sie wirkte selbst auf dem Weinberg noch
halbwegs entspannt. In 45:53 Min. war ihr der Sieg nicht zu nehmen, die Konkurrenz hatte bereits mehr als zweieinhalb Minuten
Rückstand. Seit 2004, als die Hitzackeranerin Rabea Al-Sayyed gewann, war keine Frau schneller. Den Lüchow-Dannenberger
Härte-Sieg bei den Frauen holte sich als Gesamt-Vierte in guten 50:38 Min. Tanja Schulz von der SV Lemgow/Dangenstorf. Hinter
ihr blieben nur noch zwei andere hiesige Läuferinnen unter der 60-Minuten-Marke: Die für die Bogensportsparte des MTV Dannen-
berg startende Heike Niederbröker als Gesamt-Siebte in 51:48 Min. und die stark auftrumpfende Nachwuchsläuferin Jordis Herr-
mann (TSV Hitzacker), die in 51:52 Min. Gesamt-Achte und Siegerin der Altersklasse W14 wurde.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 9. November 2010
Fünfter Rekord für Wiethake

Hitzacker
(jw). Nicht ganz so schnell wie in den Vorjahren war am Sonntag das Gros der Starter bei der Hitzacker-Herbst-Härte.
Mitorganisator Reiner Burmester bilanzierte nach dem 10-km-Rennen immerhin zwei Altersklassenrekorde. So hält seit vorgestern
Dauerstarterin Kerstin Wiethake, die erstmals in der W50 lief, in 49:34 Min. die Bestmarke in dieser Altersklasse. Die Läuferin vom
PSV Uelzen ist ohne Unterbrechung seit mittlerweile 19 Jahren bei der "Härte" dabei und hat seitdem in fünf Altersklassen die
Bestzeiten hingelegt. Erstmals überhaupt gab es einen Starter in der Klasse 85 Jahre und älter. Der 87-jährige Kurt Lückhoff vom
MTV Treubund Lüneburg absolvierte den Lauf in 1:34 Std.
Gut trumpfen am anderen Ende der Alterspyramide einige Nachwuchsläufer auf. So setzte sich Fußballer Paul Schneeberg von der
TSV als Sieger der Altersklasse M13 in 48:02 Min. mit drei Sekunden Vorsprung vor Laufspezialist Luca Jagow von der IGAS
Wendland durch. In der M9 gewann Juri von Knobelstorf (TSV Hitzacker) in 53:26 Min. und ließ 135 ältere Starter hinter sich. Auch
die 49:40 Min. von M12-Sieger Marten Kracke (IGAS) konnten sich sehen lassen. Einen mutigen Lauf legte Jordis Herrmann von
der TSV hin. Sie benötigte 51:52 Min. In der W14 war die zweitplatzierte Läuferin über 25 Minuten länger unterwegs. Kein Wunder,
dass es für Herrmann in der Gesamtwertung der 59 Frauen zum 8. Platz reichte.
==> Ergebnisse 
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ZEVENER ZEITUNG vom 12. November 2010 
LAV dominiert in Scheeßel
Zevener gewinnen viele Wettbewerbe - In Granstedt fallen morgen die Entscheidungen im Oste-Cup

Scheeßel/Granstedt
(nb). Nachdem im Frühjahr die beiden Oste-Cup-Läufe in Scheeßel und Granstedt witterungsbedingt abge-
sagt werden mussten, stand am Sonntag in Scheeßel der erste Wiederholungslauf an. Die letzten Entscheidungen über die Pokal-
vergabe des Wettbewerbs fallen dann am morgigen Sonnabend ab 13 Uhr auf dem Granstedter Trimmpfad. Beim dritten Lauf der
Oste-Cup-Serie bot sich den Teilnehmern auf der schnellen Laufstrecke rund um das Scheeßeler Stadion die Möglichkeit, ihr bis-
heriges Punktekonto für die Cup-Wertung zu verbessern. Bei idealen Laufbedingungen bekamen die Zuschauer dann auch auf allen
Strecken spannende Positionskämpfe zu sehen.
Unverkennbar war die Dominanz der schwarz-weißen LAV-Trikots. Gleich im ersten Lauf meldete sich Helge Zabel nach langer Ver-
letzungsphase in blendender Form zurück. Auf der 3460m langen Strecke lieferte sich der A-Jugendliche Zevener mit seinem Ver-
einskameraden Andreas Müller, dem Sieger der Altersklasse M 40, eine packende Auseinandersetzung. In 12:45 Minuten erreichte
er im Scheeßeler Gelände eine beeindruckende Zeit. Souveräne Siege sicherten sich in ihren Altersklassen auch die beiden LAV-
Läufer Detlef Wickmann (M60) und Volker Pieper (M45). Auf der langen Distanz über 8650m trug sich Carsten Glinsmann vom SV
Eintracht Hepstedt/Breddorf in die Siegerliste ein.
Kürzere Distanzen hatten die Schülerinnen und Schüler zurückzulegen. Auf der 670m langen Strecke der Schüler/Schülerinnen D
kamen die Tagessieger gleich aus vier Vereinen. Marla Brockmann vom TV Scheeßel siegte bei den achtjährigen und Annika
Pawlus von der LAV Zeven bei den neunjährigen Mädchen. Bei den gleichaltrigen Jungen gab es mit Kjon Frenz vom Team Ronolulu
und Noah-Luuc Stam vom TSV Bremervörde zwei überlegene Sieger.
Die Läufe der C-Schülerinnen über 1340m standen dann wieder ganz im Zeichen der LAV Zeven. Sophia Rathjen (Sittensen) und
Thyra Pape (Selsingen) setzten sich bei den zehnährigen Mädchen überlegen durch, während beim Lauf der elfjährigen Mädchen
Wiebke Detjen, Wiebke Fricke und Ann Christin Brunkhorst (alle LAV Zeven) die Plätze 1 bis 3 erreichten. Mit Spannung verfolgten
die vielen mitgereisten Eltern auch die Schülerläufe. In der Altersklasse M 11 sicherte sich Moritz Schmidt von der LG Wesermünde
den Sieg gegen seinen stärksten Widersacher Jonathan Wehe (Sittensen), während Tetjus Pape (Selsingen) und Marius Silies
(Heeslingen) bei den zehnjährigen Jungen dominierten. Weitere LAV-Siege beim Scheeßeler Lauf errangen Steffen Meinke (M14),
Carolin Drewes (W14) und Tami Gerken (weibliche Jugend B).
Am morgigen Sonnabend, 13. November, fällt nun auf dem Granstedter Trimmpfad der Startschuss zum letzten Lauf der dies-
jährigen Oste-Cup-Serie. Nachmeldungen für einzelne Läufe sind bis eine Stunde vor Wettkampfbeginn möglich. Pokale und Pla-
ketten erhalten die insgesamt punktbesten Läuferinnen und Läufer der drei Wettkämpfe.
==> Ergebnisse / Zwischenstand Cup-Wertung / Ausschreibungen  
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Presseinformation vom 15. November 2010 (Von Hartmann Jung) 
Ulrich Petri knapp vor Sebastian Hanelt
122 liefen trotz Regen um die Okertalsperre

Altenau/Okertalsperre
. Der dritte und abschließende Lauf der diesjährigen dreiteiligen 34. Harzer Talsperrenserie des Läufer-
Teams Oker um den Hauptarm der Okertalsperre litt unter extremen Bedingungen. Es regnete unterschiedlich stark, dabei war es
mit elfeinhalb Grad Celsius aber ungewöhnlich mild. Bei der Anfahrt durch das Okertal strömte stellenweise das Wasser aus den
Bergen über die Straße und zur Sperre hoch konnte die Kanalisation das Wasser nicht fassen. Aber Langstreckenläufer sind ja
keine “Weicheier” so LTO-Vorsitzender Hartmann Jung, der dennoch 122 Läuferinnen und Läufer zum Abschluss begrüßen konnte.
Die Kurzstrecke musste bedingt durch Forstarbeiten verlegt werden, die Originalstrecke mit der Bergpassage war völlig zerfahren
und matschig. Auf der Runde um den Hauptarm der Okertalsperre waren besonders die Bahnläufer im Vorteil, hier konnten sie ihre
Schnelligkeit auf der fast ebenen Strecke gut umsetzen. In der Ausschreibung stand ”Nachmeldungen nicht möglich”, dennoch
kamen noch Einige und versuchten mitzulaufen, ausnahmsweise wurde letztmalig, aufgrund des Wetters, noch einmal eine Aus-
nahme gemacht und die Meldungen angenommen.
Auf der Kurzstrecke überraschte diesmal Andrè Kröhl (MTV Astfeld) den zweifachen Sieger Mike Wolf (WSV Clausthal-Zellerfeld),
der sich leicht verletzte und sich knapp vor Andreas Scherer (TSV Gronau) ins Ziel rettete. Anja Doerks (TSG Bad Harzburg) kam
als schnellste Frau aus der knapp 3,5 km langen Rundstrecke, vor Jennifer Portwig (Läufer-Team Oker) und der jungen C-Schülerin
Franceska Gierke (SC Buntenbock). Die beiden wetterfesten Walker, Johannes Woll (TSG Bad Harzburg) und Uwe Keitel (MTV
Wolfenbüttel) beendeten die 12.638 m in 1:31:17 bzw. 1:35:21 Stunden.
Diesmal waren es nur 69 Läufer und Läuferinnen, die sich um 15 Uhr zum Start aufstellten über die 12.638 m lange, gegenüber den
beiden ersten Strecken im Profil doch sehr einfachen Runde mit nur ganz geringen Höhenunterschieden. Schon nach nur wenigen
Metern bestimmten die beiden Favoriten, Ulrich Petri (VfL Wolfsburg) und Sebastian Hanelt (LG Göttingen/Seesen) das Tempo.
Hatte in der Vorwoche Hanelt unentwegt, besonders an den Steigungen, für Tempo gesorgt, um eine vorzeitige Entscheidung her-
beizuführen, so war es diesmal Petri, der die zehn Sekunden Rückstand in der Zwischenwertung nach zwei Läufen aufholen wollte.
Dann gab es einen Sturz, Petri rutschte aus und Hanelt fiel und verletzte sich leicht am Arm. Petri half seinen ärgsten Widersacher
auf die Beine und beide liefen das Rennen gemeinsam nach “Hause”. Die angestrebte Zeit unter 42 Minuten war damit vergessen,
aber 42:14 bzw. 42:15 Minuten für Petri und Hanelt bei diesen erschwerten Bedingungen, wohl keiner kam mit trockenen Füßen ins
Ziel, sind gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um 30 Sekunden. Mit knapp zwei Minuten Abstand folgte Süleyman Kucgunzu
(TSG Wildemann) vor Mike Poch (TSG Guts Muths Quedlinburg). 
Janna Fangmann (LG Göttingen) lief das Rennen locker, wollte sie doch am Sonntag bei den Crossmeisterschaften des NLV-
Bezirkes Braunschweig noch einmal starten - mit Erfolg, sie gewann die Frauenklasse ebenso wie Hanelt die Männerklasse. Nach
54:35 Minuten war sie als 21. im Ziel vor Erika Pöhls (Laufleine-Team Göttingen) und Beate Schlimme aus Goslar in 61:41 Minuten.
Für die Okeraner Läufer und Läuferinnen, die zum größten Teil in der Organisation mit eingebunden waren und sich nur kurz vorbe
reiten konnten - Nachmeldungen entgegen nahmen, Startnummern ausgaben, Zeiten nahmen und notierten, Startnummern im Ein-
lauf aufschrieben und, und - gab es dennoch allein sechs Klassensiege und zahlreiche vordere Plätze. Im Ziel wurde schnell ein
Becher heißen Tee getrunken, dann ging es nach Oker zum Duschen in die Mehrzweckhalle und weiter in die Begegnungsstätte,
hier hatten die Frauen die seit Jahren traditionelle gemeinsamen Kaffeetafel vorbereitet.
Gegen 17.30 Uhr hatte das Ehepaar Heidrun und Hartmann Jung die Auswertung des dritten Laufes und auch der Serienwertung -
Addition der Zeiten aller drei Läufe, mit den dazugehörigen Urkunden - fertig. Nach der Stärkung durch den selbstgebackenen
Kuchen und des dazugehörigen Kaffee und Kakao, wurden zunächst Vereinsweise die Urkunden der beiden ersten Läufe verteilt.
Dann wurden die Siegerehrung des dritten Laufes vorgenommen, die beiden Vorsitzenden Jung und Ralf Krüger, hatten aufgrund der
erschwerten Bedingungen entgegen der Ausschreibung auch für die Plätze vier bis sechs Urkunden ausgestellt.
Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter zur Serienwertung, 89 hatten es in diesem Jahr geschafft, bei allen drei Läufen zu
starten und auch das Ziel zu erreichen. Jeder erhielt eine Urkunde mit genauer Zeit- und Platzangabe und das Besondere seit vielen
Jahren auf den Urkunden ist ein Bild des Starts des ersten Laufes - diesmal sogar farbig. Als Serienauszeichnung gab es in diesem
Jahr einen bunten Fisch, wieder hergestellt in der Glashütte Clausthal-Zellerfeld. Schnell war der Tisch mit den Fischen gelehrt und
zum Abschluss wurden kleine selbstgebastelte Tüten mit verschiedenen Inhalt verlost.
Seriensieger 2010 wurden:
Langstrecke Männer: Sebastian Hanelt, LG Göttingen, 2:17:13 Stunden
Langstrecke Frauen: Janna Fangmann, LG Göttingen, 2:56:51 Stunden  
Kurzstrecke Männer: Mike Wolf, WSV Clausthal-Zellerfeld, 44:45 Minuten
Kurzstrecke Frauen: Anja Doerks, TSG Bad Harzburg, 57:46 Minuten
Walking Männer: Johannes Woll, TSG Bad Harzburg, 4:02:54 Stunden
Gegen 19.30 Uhr bedankte sich Vorsitzender Jung bei allen Teilnehmern und die 34. Harzer Talsperrenserie war Geschichte. Nach-
dem der Saal gesäubert und die Stühle zusammengestellt waren, hatten die eifrigen Frauen noch einen kleinen Imbiss vorbereitet
und die wiederum gelungene letzte Veranstaltung des Jahres 2010 wurde mit einem Bier, Sekt oder Saft, dazu ein Mett- oder Käse-
brötchen, verabschiedet.
==> Ergebnisse / Serienendstand  
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ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 16. November 2010  
Nur vier Sekunden fehlten
39. Hösseringer Herbstlauf mit fast 1100 Teilnehmern

Hösseringen
(ab). In diesem Jahr waren die Wetterbedingungen beim 39. Hösseringer Herbstlanglauf des VfL Suderburg wohl so
gut wie selten, teilweise schafften es sogar einige Sonnenstrahlen durch die dicke Wolkendecke. Die Temperaturen waren für Mitte
November sehr mild. Topbedingungen also für die knapp 1100 Teilnehmer.
Der erste Startschuss fiel bereits um 9 Uhr vormittags. Die Marathonläufer machten sich auf die etwas mehr als 42 Kilometer. Von
Beginn an setzte sich Michael Röhrs an die Spitze des Feldes. Nur Lokalmatador Carsten Horn konnte zunächst noch mithalten.
Nach zwei Kilometern setzte sich Röhrs dann ab, Horn folgte in gebührendem Abstand. Doch auf den letzten Kilometern kam er
wieder heran und hätte Röhrs auf der Ziellinie fast noch abgefangen - es fehlten nur vier Sekunden. Für einen “Heimsieg” sorgte die
Suderburgerin Britta Giesen, die die Frauenkonkurrenz klar gewinnen konnte.
Nicht ganz so spannend gestaltete sich das Rennen über die Halbmarathon-Distanz. Hier siegte Kersten Jäkel (Post SV Uelzen)
vor seinem Teamkameraden Jörg Deumann. Jäkel hatte im Ziel sieben Minuten Vorsprung. Bei den Frauen holte sich die Himber-
gerin Andrea Krumbeck den Sieg. Beim Hauptlauf über die 10 Kilometer sicherte sich Stefan Otto vom MTV Müden den Gesamt-
sieg vor Rainer Jahnke vom Post SV Uelzen. Bei den Damen gewann die hohe Favoritin Martina Boe-Lange vom Post SV Uelzen.
Als Zweite kam Tanja Schulz von der SV Lemgow-Dangenstorf ins Ziel.
Von den 1100 gestarteten Läufern kamen insgesamt 976 ins Ziel. 160 ehrenamtliche Helfer trugen zum Erfolg der Veranstaltung
bei. Erstmalig hatte der VfL Suderburg im Rahmen des Herbstlanglaufes zwei geführte MTB-Touren (28 und 41 km) angeboten. 40
Mountainbiker machten sich mit ihren Führern auf den Weg.
==> Ergebnisse 
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LINGENER TAGESPOST vom 17. November 2010 
Crossläufer trotzten widrigen Wetterbedingungen
Thomas Otting siegte über 9300 Meter

Lingen
(hsch). Die Wetterbedingungen zum Crosslauf 2010 ähnelten den Bedingungen des Jahres 2009, als wetterbedingt der
traditionelle Auftakt zum Emsland Crosslauf abgesagt werden musste. Diesmal vertraute man den Wettervorhersagen, die keine
starken Niederschläge in ihrer Prognose ankündigten. Man war damit gut beraten. Wenn auch von den angemeldeten 265 Teil-
nehmern 57 einen “Rückzieher” machten, waren die acht Laufwettbewerbe für die Distanzen von 1100 bis 9300 Metern von Frauen,
Männer, Jugendlichen, Schülerinnen und Schülern gut besetzt. Da sich der Regen wie erhofft im erträglichen Rahmen hielt, war auf
dem Stellplatz eine gute Stimmung angesagt. Durch den Dauerregen waren leider die Waldlaufwege trotz aller Bemühungen des
VfL-Organisationsteams auch durch Umleitungen nicht immer optimal.
Das Highlight war natürlich die Entscheidung über die Distanz von 9300 m. Bei den Männern siegte Thomas Otting/SV Concordia
Emsbüren in 30:42 min überlegen vor Michael Boven 33:65 min und Torsten Wessels 34:46 min, beide TuS Haren. Bei den Frauen
siegte im Alleingang Maren Kock in 35:53 min. Über 2900 m siegte Malte Weßling in 9:25 min vor Sebastian Koch in 9:54 min,
beide VfL Lingen/männl. Jugend B. Über 2600 m siegten bei den Schülern A Christian Temmen/LAV Meppen in 9:06 min und die
A-Schülerin Lea Meyer/VfL Löningen in 9:12 min. Für die Kreismeisterschaften Emsland-Süd hatten sich nur der VfL Lingen und
SC Spelle-Venhaus angemeldet, sodass in allen Altersklassen die Kreismeistertitel an diese beiden Vereine gingen.
Hohe Anerkennung galt dem Organisationsteam und den vielen Helfern, wobei Reinhard Gehling als Moderator, Herbert Dallherrm
als Starter und Axel Hecht im Wettkampf- und EDV-Büro im Dauereinsatz standen.
==> Ergebnisse  
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 24. November 2010 
Oberschilp nicht aufzuhalten
Verdener Läufer feiert Doppelsieg in Melchiorshausen / Kortas über 8400 Meter Dritter vor Sebrantke

Weyhe
(hr). Trotz starker Konkurrenz behielt der Verdener Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) 14 Tage nach seinem Doppel-
sieg im Ellernbruch auch beim 71. Waldkater-Crosslauf des SC Weyhe in Melchiorshausen seine weiße Weste. Über 4000 Meter
lieferte ihm allerdings der frühere Diepholzer und jetzt für den Marathon-Club Bremen startende Sven Eilinghoff bis ins Ziel ein Kopf-
an-Kopf-Rennen, während im Hauptlauf Hikmet Ciftci (Marathon-Club Bremen) vergeblich versuchte, Oberschilp in Schach zu halten.
 Bei guten äußeren Bedingungen waren knapp 300 Teilnehmer der Einladung zur zweiten Veranstaltung des Syke-Weyher Cross-
Fünfers gefolgt. Gut die Hälfte von ihnen startete auf der Langstrecke, bei dem sechs Runden auf dem hügeligen 1400 Meter Kurs
zurückzulegen waren. Eine halbe Stunde nach seinem Sieg auf der Mittelstrecke ging Oberschilp erneut gleich an die Spitze, ver-
folgt von Hikmet Ciftci, der sich erst nach zwei energischen Zwischenspurts des Verdeners geschlagen gab. In 30:17 lag Oberschilp
am Ende sieben Sekunden vor Ciftci. Um Platz drei gab’s ein vereinsinternes Duell zwischen Oliver Sebrantke und Tobias Kortas
(beide LC Hansa Stuhr), bei dem am Ende der 14 Jahre jüngere Kortas nach starkem Zielsprint vorn lag (31:29). Einen achtbaren
neunten Platz errang der Bassumer Detlef Meinert, für den 33:49 gestoppt wurden. In der Teamwertung fehlte dem LC Hansa Stuhr
ein starker dritter Läufer, so dass die LG Kreis Verden und die SG Roadrunners Buntentor an den Stuhrern vorbeizogen.
Bei den Frauen feierte Nicole Krinke (JG Oyle) einen Einstand nach Maß. Nachdem sie im Ellernbruch krankheitsbedingt passen
musste, ließ sie bei ihrem Serien-Debüt nur neun Männern den Vortritt und gewann mit großem Vorsprung in 34:10 vor Birgit
Schwers (LG Kreis Verden) und der in der Serienwertung führenden Andrea Meiszies (TSV Völkersen).
Eine Topbesetzung verzeichnete auch die Mittelstrecke über 4200 Meter. Gleich drei Läufer blieben unter 15 Minuten, angeführt von
Oberschilp und Eilinghoff, der nach wie vor in Münster wohnt. Dritter wurde Daniel Ourinson vom TV Sinsheim vor den beiden “Alt-
meistern” Torsten Naue (LG Bremen-Nord) und Uwe Cordes (LG Kreis Verden). Platz sechs sicherte sich überraschend der Diep-
holzer Dominik Franke noch vor dem Ellernbruch-Zweiten Björn Stolterfoth (TuS Hoya). Bei den Frauen verbuchte die JG Oyle einen
Doppelsieg. Hinter Nicole Krinke wurde Imke Lausmohr Zweite und zog in der Serienwertung mit Uschi Siewert (LG Kreis Verden)
gleich.
Vömel macht auf sich aufmerksam
Für die Schüler und Jugendlichen zahlte sich die Teilnahme am 71. Waldkater-Crosslauf des SC Weyhe mit etwas Glück gleich
doppelt aus. Neben den süßen Überraschungen, über die sich auch die Erwachsenen freuen durften, werden wieder Stofftiere als
Vereinsmaskottchen verlost, die heiß begehrt waren. In den Läufen trafen die Kreisvertreter wieder auf starke Konkurrenz aus
Bremen und den Nachbarkreisen Nienburg und Verden. Die für den Bremer LT startende Kim-Michelle Schwenke (früher LGSD)
setzte sich bei den C-Schülerinnen durch, und der von Björn Stolterfoth trainierte Nachwuchs des TuS Hoya freute sich dank Niklas
Tiegel, Nils Tiegel und Marie Gieseke gleich über drei Jahrgangssiege. Gleiches galt für den TSV Schwarme, für den Janna Voigt,
Denise Fleckenstein und Sophie Behrmann punkteten. Jeweils zwei erste Plätze gab’s für die Triathlontalente des SC Weyhe,
Fabian Falke und Nico Heyse, sowie die LG Syke-Delmenhorst dank Julia Schädler und Denise Jaschinski. Außer Konkurrenz lief
die erst 15-jährige Malyzia Vömel (FTSV Jahn Brinkum) erneut bei der Mittelstrecke mit und musste nur Frauensiegerin Nicole
Krinke passieren lassen.
==> Ergebnisse  
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 25. November 2010 
Crosslaufserie: Spannender Dreikampf auf der langen Distanz

Zufrieden blickt das LGG-Organisationsteam um Uwe Löding auf den ersten Durchgang der 49. Göttinger Crosslaufserie zurück. Die
Strecke oberhalb des Uni-Sportzentrums erwies sich als schwierig, aber ausgesprochen crosstauglich. Größere Probleme im Ab-
lauf der dreistündigen Veranstaltung gab es nicht, die Teilnehmerzahlen waren verglichen mit den Vorjahren angestiegen und auch
das Wetter spielte mit.
Auf der Mittelstrecke über 5000 Meter beherrschte Vorjahrsseriensieger Jasper Cirkel (LGG) das Geschehen, auch wenn ihm am
Ende Paul Lennart Kruse (LGG) als Gewinner der A-Jugendwertung noch bedenklich nahe kam. Jan Waschkau (VfL Germania
Leer) folgte im Ziel in gebührendem Abstand von 15 Sekunden, dahinter Routinier Till Manning (LGG) und Julian Clausen (LG Eichs-
feld) als A-Jugend-Zweiter. Bei den Frauen setzte sich Coline Ricard (LGG) klar vor der schnellsten A-Jugendlichen Isabelle Gath
(TSV Krofdorf-Gleiberg) und Cornelia Seifert (LGG) durch.
Über die sechs Runden (10 000 Meter) gab es den erwartet spannenden Dreikampf zwischen Florian Reichert (TSV Kirchdorf),
Sebastian Hanelt und Knut Höhler (beide LGG) mit dem indes erwarteten Ausgang. In der vorletzten Runde konnte Altstadtlauf-
sieger Reichert seine beiden Konkurrenten abschütteln, ebensolches gelang Hanelt mit seinem Vereinskameraden Höhler. Im Ziel
lag Reichert fünf Sekunden vor Hanelt, dieser wiederum 25 Sekunden vor Höhler. Dahinter platzierte sich Stefan Steinert (LG Kreis
Verden), der ein taktisch kluges Rennen gelaufen war, auf Rang vier vor Bjarne Friedrichs (MTV Seesen) und Gerd Wolzen (VfL
Germania Leer), der allerdings durch einen Sturz um eine bessere Platzierung gebracht wurde. Siebter wurde Matthis Reichert
(LGG) bei seinem ersten Wettkampfversuch nach eineinhalbjähriger Pause vor dem wiederum gut aufgelegten M-55-Senior Andreas
Christmann (LGG). Bei den Frauen ging Coline Ricard erneut an den Start und gewann vor Janna Fangmann (LGG).
Im Schülerlauf über 1800 Meter war Felix Buck-Gramcko knapper Sieger vor Jonathan Kulp und Nick Fleckenstein (alle LGG). Bei
den Mädchen gewann Anne Spickholt vor der schnellsten B-Schülerin Anja Bosold (beide LGG) und Rebecca Schütte (LG Eichs-
feld).
==> Ergebnisse 
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MEPPENER TAGESPOST vom 1. Dezember 2010  
Über Stock und Stein
Über 100 Teilnehmer beim Nikolauscrosslauf des SV Groß Hesepe

Geeste-Klein Hesepe
(can). Kaltes, aber sonniges Wetter hat die mehr als 100 Teilnehmer beim Nikolauscrosslauf des SV Groß
Hesepe im Waldgebiet am Tierpark in Klein Hesepe begleitet. Eine gelungene Premiere gelang der neuen Führungsriege der Leicht-
athletikabteilung des Vereins mit diesem Crosslauf. Zwar sorgten die umfangreichen Streckenänderungen bei einigen Aktiven und
Trainern für ein wenig Verwirrung, aber schon nach den ersten Läufen erwiesen sich diese Maßnahmen als sehr sinnvoll. Die gut
präparierten Wege überzeugten die Athleten und die von den Läufern in den vorherigen Jahren bemängelten falschen Strecken-
längen gehörten der Vergangenheit an.
Pünktlich um 13.30 Uhr begann die Veranstaltung mit dem 3000-Meter-Lauf der Jugend, Frauen, Männer und Senioren. Hier sicher-
te sich der vereinslose Martin Siewert den Gesamteinlaufsieg. Den 800-Meter-Bambinilauf der Jahrgänge 2003 und jünger gewann
Mattis Müller (TuS Haren). Schnellstes Mädchen der Bambini war die sechsjährige Leonie Hessel (SV Groß Hesepe), die als Dritte
des Gesamteinlaufs das Ziel erreichte. Die gemischten D- und C-Schülerläufe endeten mit einem Doppelsieg für die Athletinnen des
LAV Meppen. So gewann Anna-Lena Koers den Gesamteinlauf vor Teamgefährtin Eva Maria Muke. Einen spannenden Zweikampf
lieferten sich im gemischten Lauf der Schüler und Schülerinnen B über 1600 Meter Frauke Vorloeper (SV Germania Twist) und Max
Hermsen (TV Rütenbrock). Erst auf der Zielgeraden konnte Hermsen sich leicht absetzen und gewann, wenn auch knapp, den Ge-
samteinlauf.
Den abschließenden 8870-Meter-Hauptlauf der Jugend, Frauen, Männer und Senioren gewann der B-Jugendliche Sebastian Koch
vom VfL Lingen. Nur knappe drei Sekunden nach ihm überquerte M-40-Senior Klaus Vorloeper das Ziel. Schnellste Läuferin im Feld
war Johanna Klapsing (ohne Verein), die mit einigem Abstand die Frauenwertung gewann.
==> Ergebnisse  
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 1. Dezember 2010 
Nerkamp “Cross-King” in Barrien
Garreler pulverisiert Sandberg-Streckenrekord / Da war Oberschilp machtlos / Wittmershaus Vierter / Starkes Stuhrer
Team

Barrien
(hr). Andreas Oberschilp geschlagen: Beim 21. Sandberg-Crosslauf des SC Weyhe in Barrien musste der für die LG
Bremen-Nord startende Verdener gleich zwei Läufern des BV Garrel den Vortritt lassen. Während Jens Nerkamp in 34:23 den
Streckenrekord im Hauptlauf über 10 200 Meter regelrecht pulverisierte, war Platz zwei lange hart umkämpft. Am Ende aber setzte
sich Fabian Kühling in 35:31 (Oberschilp 35:42) doch recht sicher durch. Der erst 21-jährige Nerkamp, Zehnter der deutschen
Cross-Meisterschaften mit einer 10 000-Meter-Bestzeit von unter 32 Minuten, spulte die sechs Runden wie ein Uhrwerk herunter.
Als er das Ziel passierte, hatten einige andere Läufer gerade erst einmal die Hälfte ihres Rennens absolviert. Hinter Nerkamp ver-
suchte Oberschilp vergeblich, Kühling abzuschütteln, der dank einer 1500-Meter-Bestzeit von 3:51 seine höhere Schnelligkeit voll
ausspielte.
Hinter den beiden folgte mit gut einer Minute Rückstand Horst Wittmershaus (SC Weyhe), der in Barrien seinen Einstand beim
Cross-Fünfer feierte. Immerhin gewann er damit das kreisinterne Duell gegen Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr). Der Marathon-
Spezialist nahm dafür erfolgreich Revanche an seinem Teamgefährten Tobias Kortas, der ihn eine Woche zuvor in Melchiorshausen
im Spurt knapp geschlagen hatte. Dank Mario Lawendel auf Platz zehn gewann der LC Hansa Stuhr zum zweitenmal die Mann-
schaftswertung und konnte wieder etwas Boden auf die SG Roadrunners Buntentor gut machen. Bei den Frauen feierte Birgit
Schwers (LG Kreis Verden) in Abwesenheit von Nicole Krinke (JG Oyle) einen unangefochtenen Sieg vor Andrea Meiszies (TSV
Völkersen, die ihre Führung beim Cross-Fünfer weiter ausbaute und Triathletin Sandra Ehlers (SC Weyhe).
Franke Zweiter auf Mittelstrecke
Auf der Mittelstrecke über 3400 Meter blieb Oberschilp zum drittenmal in Folge ungeschlagen, musste aber kämpfen, um in 12:02
den erst 17-jährigen Michael Majewski, einen weiteren Top-Läufer aus der Talentschmiede von Heiner Göttke, in Schach zu halten.
Sehr stark präsentierte sich erneut Dominik Franke. In 12:31 überzeugte der Diepholzer als Zweiter bei den Männern mit deutlich-
em Vorsprung vor Thorben Preikschat und Thomas Langhorst (beide Marathon-Club Bremen). Mit Harri Falke (SC Weyhe, 7.), Jo-
hannes Keese (LGSD, 8.), Julian Franke (SG Diepholz, 9.) und Bashar Jadallah (SC Weyhe, 10.) gelang noch vier weiteren Läufern
aus dem Kreis der Sprung unter die ersten zehn.
Bei den Frauen setzte sich Imke Lausmohr (JG Oyle) durch, die in der Serienwertung jetzt zwei Punkte Vorsprung vor Uschi
Siewert (LG Kreis Verden) aufweist. Platz fünf in diesem Lauf ging an Sandra Berg (Weyhe). Bei der weiblichen Jugend A feierte
die LGSD dank Julia Schädler und Alyssa Oppermann über 3400 Meter einen Doppelsieg, während bei der weiblichen Jugend B
Henrike Prokopp (SC Weyhe) dominierte.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 1. Dezember 2010 
Noch deutlicher als 2009
Wieder dominiert Jens Nerkamp den Sandberg-Crosslauf in Barrien

Von Christiane Golenia
Barrien. Es war fast wie vor einem Jahr. Mit einem Unterschied: Beim 21. Sandberg-Crosslauf in Barrien deklassierte Jens Ner-
kamp die Konkurrenz auf der Langstrecke noch viel deutlicher als zuletzt. Auf gefrorenem Boden gewann der Spitzenläufer vom BV
Garrel die anspruchsvollen 10 200 Meter in ausgezeichneten 34:23 Minuten. Damit beendete er zugleich die Siegesserie des Nord-
bremers Andreas Oberschilp, der zuvor noch die Mittelstrecke für sich entschieden hatte. Bei Sonnenschein und Temperaturen weit
unter dem Gefrierpunkt hatte auch der dritte Lauf des Syker-Weyher Cross-Fünfers mit 230 Startern eine starke Beteiligung. Rund
100 Läufer entschieden sich für die Langdistanz, bei der Jens Nerkamp für die Topleistung des Tages sorgte.
Sein Solorennen über sechs kräftezehrende Runden mit langen Anstiegen und entsprechendem Gefälle analysierte der 21-Jährige
zufrieden gleich nach dem Zieleinlauf: "Ich war wohl rund eine Minute schneller als vor einem Jahr." Das dürfte den Garreler zuver-
sichtlich stimmen im Hinblick auf die Deutschen Cross-Meisterschaften im März: "Dort soll es eine Platzierung unter den Top-Ten
werden", kündigte er an. Zu den geschlagenen Konkurrenten gehörte Vereinskamerad Fabian Kühling (35:31), der zum Ende des
Rennens noch an Andreas Oberschilp (35:42) vorbeigezogen war.
Birgit Schwers die schnellste Frau
Mit einem ungewohnten vierten Platz musste sich Horst Wittmershaus bei seinem Einstand in die Crosssaison begnügen. Ganz
zufrieden war der Weyher, der beim nächsten Crossrennen im Friedeholz berufsbedingt wieder fehlen wird, mit seiner Zeit von 36:40
Minuten nicht. Hinter Wittmershaus hielt Oliver Sebrantke als Fünfter seinen Vereinskameraden Tobias Kortas diesmal auf Distanz.
Dank Mario Lawendel, der hinter einem Trio der SG Roadrunners Buntentor als Zehnter ins Ziel kam, sicherten sich die Stuhrer den
Mannschaftssieg. Damit liegen die Hansa-Läufer weiter gut im Rennen um den Gesamtsieg in der Serienwertung. Bei den Frauen
gab es einen souveränen Sieg von Birgit Schwers (LG Kreis Verden, 46:12) vor der in der Serie führenden Andrea Meiszies (TSV
Völkersen). Mit einem flotten Trainingslauf wurde Triathletin Sandra Ehlers (SC Weyhe) Dritte.
Auch auf der Mittelstrecke über 3400 Meter hatte Andreas Oberschilp in einem Läufer vom BV Garrel den stärksten Gegner. Aller-
dings behauptete sich der Nordbremer nach taktisch klugem Rennen in 12:02 Minuten im Spurt gegen Jugendsieger Michael
Majewski. Bester Kreisvertreter auf der Mittelstrecke war, wie schon beim Waldkater-Crosslauf, der Diepholzer Dominik Franke als
Gesamtdritter. Mit Abstand schnellste Läuferin auf der Mittelstrecke war erneut die 15-jährige Malyzia Vömel (FTSV Jahn Brinkum)
in 13:42 Minuten. Direkt dahinter folgte jedoch schon die Delmenhorsterin Julia Schädler (LG Delmenhorst/Diepholz) als Jugend-
siegerin, noch vor Imke Lausmohr (JG Oyle) als Siegerin bei den Frauen.
==> Ergebnisse  
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. Dezember 2010 
Zwei neue Strecken-Rekorde
41. Adventslauf: Pia Nikoleit und Anne Hochwald stellten neue Bestmarken auf

Uplengen
. Bei frostigen Temperaturen, aber idealen Bodenverhältnissen gingen am Sonntag beim 41. Adventslauf der LG Uplengen
185 Läuferinnen und Läufer an den Start. Pünktlich um 9.30 Uhr fiel der erste Startschuss. Der Lauf der Schülerinnen A und weib-
lichen Jugend B über 2350 m verlief am spannendsten. Hier lieferten sich die B-Jugendliche Pia Nikoleit von der Emder LG und die
A-Schülerin Anne Hochwald vom Oldenburger TB ein packendes Duell bis ins Ziel. Dort hatte Pia Nikoleit die Nase knapp vorn. Sie
gewann den Lauf in 8:23,4 Minuten und verbesserte damit den alten Streckenrekord von Katrin Arling aus dem Jahre 2008 um fast
vier Sekunden. Aber auch die A-Schülerin Hochwald (8:24,4) war 14 Sekunden schneller als die bisherige Rekordhalterin Andrea
Heidergott 1989.
Der Langstreckenlauf der Männer und Frauen über 9600 m hatte auch in diesem Jahr mit 68 Startern das größte Teilnehmerfeld.
Bei den Männern schaffte Holger Grigat von Germania Leer den Hattrick. Er gewann zum dritten Mal in Folge. Nach 34:20,4 Mi-
nuten erreichte er mit großem Vorsprung das Ziel. Auch bei den Frauen lief die Vorjahressiegerin Sandy Werner vom SV Ofener-
diek mit 40:29,0 Minuten einem ungefährdeten Sieg entgegen und war fast drei Minuten schneller unterwegs als im Vorjahr. Zweite
wurde Nicole Benkendorf vom LT TuS Aurich-Ost in 42:10,1 Minuten.
Den Lauf der Schülerinnen B über 1450 m gewann die erst 12-jährige Lea Münch von BW Borssum in 5:55,5 Minuten mit großem
Vorsprung vor Neele Peterssen vom TV Norden, die diese Distanz in 6:13,4 Minuten bewältigte. Schnell unterwegs waren auch die
Läufer der Gruppe Schüler C (10/11 Jahre). Es gewann der erst 10-jährige Joachim Groenewold vom TuS Weener in 5:47,3 Minuten
vor dem gleichaltrigen Jonah Karsten (Borssum). Ihren Vorjahressieg wiederholte Jana Pastorek vom SV Warsingsfehn. Sie be-
nötigte für die 1450 m lange Strecke 6:00,2 Minuten. Den Lauf der Männer-Mittelstrecke über 4650 m gewann souverän Michael
Klus-Brauner von Germania Leer in 16:35,1 Minuten. Und während die Mittelstreckler noch auf der Strecke waren, überraschte der
Weihnachtsmann die jüngsten Läuferinnen und Läufer mit kleinen Präsenten.
==> Ergebnisse  
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WILDESHAUSER ZEITUNG vom 6. Dezember 2010
Marvin Kohls siegt trotz frierender Füße
19. Nikolauslauf: Christian Eichinger gewinnt Hauptlauf vor Rainer Beewen / Jakob Günther düpiert seine Konkurrenten

Wildeshausen
(him). Solche Bedingungen hat der Wildeshauser Nikolauslauf in seiner langen Geschichte wohl noch nicht erlebt:
Schnee, Matsch, Eisschichten und leichter Nieselregen begleiteten gestern die 240 Läuferinnen und Läufer - damit waren rund 140
Teilnehmer weniger gekommen, als sich im Vorfeld angemeldet hatten. ”Bei diesen Verhältnissen überrascht mich das nicht so
sehr”, zeigte Organisator Torsten Iverssen vom Lauf-Team Wildeshausen angesichts der Wetterkapriolen Verständnis für das am
Lauftag deutlich geschrumpfte Teilnehmerfeld. Gerade im Kurzstreckenlauf über zwei Kilometer seien fast 50 Kinder nicht gekomm-
en. ”Aus organisatorischer Sicht ist das natürlich schade, denn wir hatten natürlich Laufbänder sowie die Verpflegung im Ziel für alle
vorbereitet. Aber wir können das Wetter nicht beeinflussen”, resümierte Torsten Iverssen, der sich ansonsten sehr zufrieden mit der
Veranstaltung zeigte: Außer einem kurzen Stromausfall gab es keine Beanstandungen. ”Am wichtigsten war, dass sich niemand
verletzt hat.”
Im Kinderlauf kam als Schnellster der zehnjährige Marvin Kohls über die Ziellinie gerannt. Er benötigte für die zwei Kilometer 9:34
Minuten. ”Erster Platz - und meine Füße sind eingefroren”, jubelte der junge Läufer, der zum zweiten Mal dabei war und im ”nor-
malen Sportleben” Fußball für GW Kleinenkneten spielt.
Kaum waren die 38 Kinder - der größte Teil von ihnen startete für die Wallschule Wildeshausen - im Ziel angekommen, rauschte
bereits der Sieger der Mittelstrecke heran - und wieder war es ein Fußballer: Jakob Günther (SSV Jeddeloh) hatte auf den 6,4 Kilo-
metern das Kunststück fertig gebracht, sich mehr als zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Andreas Zoll (”laufendfit”
Wardenburg) herauszulaufen. ”Das ist schon was!”, kommentierte Torsten Iverssen die hervorragende Zielzeit (23:52 Minuten) des
Siegers. ”Wegen des Schnees war es schon sehr anstrengend, außerdem hatten wir viel Gegenwind”, sagte Jakob Günther. Der
Abwehrspieler des Fußball-Landesligisten SSV Jeddeloh hatte sich bereits im vergangenen Jahr auf dem Abendlauf in Wildes-
hausen in die Siegerliste eingetragen.
Auf schwierige Bedingungen mussten sich auch die Teilnehmer im Hauptlauf über 12,5 Kilometer einstellen. ”Ich werde heute mit
Spikes laufen und das Rennen erst einmal etwas langsamer angehen lassen”, verkündete Rainer Beewen vom TSV Großenkneten
vor dem Startschuss. Ganz so langsam war Beewen dann aber nicht, denn er kam als zweitschnellster Läufer nach 48:11 Minuten
über die Ziellinie. Besser war da nur Christian Eichinger von der SG akquinet Lemwerder (47:52). Dessen Vereinskollege Waldemar
Trudrung feierte gleich doppelt: Zum einen den dritten Platz in 49:55 Minuten, zum anderen seinen 21. Geburtstag. ”Das Rennen
war zwar sehr rutschig, aber bei diesem Wetter auch ein Erlebnis”, meinte der Sieger Christian Eichinger, der schon mehrfach an
dem Wildeshauser Lauf-Event teilgenommen hatte.
Abseits der Strecke war wieder einmal - dank zahlreicher Helfer von der Wallschule und dem Wildeshauser Lauftreff - für ein tolles
Drumherum gesorgt. Neben Getränken und Suppe stand sogar erstmals eine ”Sauna auf Rädern” zur Verfügung, die von den
frösteln den Läufern gern genutzt wurde.

NORDWEST ZEITUNG vom 6. Dezember 2010
240 Mutige trotzen dem Schneematsch
Nikolauslauf: Deutlich weniger Teilnehmer als erwartet - Schwierige Streckenverhältnisse

Von Sebastian Schult
Wildeshausen. Der Boden mit Schneematsch bedeckt, die Witterung nasskalt, dazu Nieselregen: Das Wetter am Sonntag lud
nicht gerade zu einer Teilnahme am 19. Wildeshauser Nikolauslauf ein. Das sahen anscheinend viele angemeldete Personen so:
Nur 240 Läufer kamen zur Veranstaltung.
Teilnehmerzahl enttäuscht
”Es war zwar abzusehen, dass einige nicht erscheinen, aber das es so viele sein würden, hätte ich nicht erwartet”, zeigte sich
Torsten Iverssen, Organisationsleiter vom Lauf-Team, enttäuscht. Alleine 357 Voranmeldungen habe es Online gegeben, durch die
Iverssen mit mindestens 400 Teilnehmern kalkuliert habe - weit gefehlt. Damit die verbliebenen Läufer, die sich vom Schmuddel-
wetter nicht abschrecken ließen, möglichst gefahrfrei die drei Strecken passieren konnten, wurde improvisiert. Für die vom Schnee
verdeckten Späne, die ursprünglich als Wegweiser gestreut wurden, mussten kurzerhand Absperrbänder verlegt werden. Dazu
wurden Streckenposten eingesetzt. Am Ende fanden alle Teilnehmer ins Ziel - wenn auch in einigen Fällen mit etwas Verspätung.
”Ich wusste kurzzeitig nicht, wo es weiterging”, berichtete einer der Läufer nach zurückgelegter 6,4-Kilometer-Distanz. Den schnell-
sten Lauf auf dieser Strecke legte Jakob Günther vom SSV Jeddeloh II mit 23:52 Minuten zurück. Andreas Zoll von Laufendfit
Wardenburg wurde mit 25:59 Minuten Zweiter, dicht gefolgt von David Riesenbeck (BW Lohne Leichtathletik), der nur sieben Se-
kunden später die Ziellinie überquerte.
Sportliche Kinder
Von Schnee und Regen nicht beirren ließen sich die jüngsten Teilnehmer: Eifrig warteten 38 Kinder auf das Startsignal für die Zwei-
Kilometer-Distanz. Als sie wieder ins Ziel kamen, war den Eltern der Stolz sichtlich anzumerken. ”Andere sitzen um diese Zeit
Zuhause beim Frühstück und du machst Sport”, empfing eine Mutter begeistert ihre Tochter. Den größten Grund zum Jubeln hatte
Marvin Kohls, der für die Wallschule Wildeshausen antrat. Er erzielte auf der Zwei-Kilometer-Strecke die Tagesbestzeit von 9:34
Minuten. Christian Bunke von der SG akquinet Lemwerder wurde mit 9:37 Minuten Zweiter. Auf dem dritten Platz landete Phillip
Oltmann mit 9:44 Minuten.
Mit 136 Teilnehmern hatte die 12,5-Kilometer-Distanz wieder mal den größten Zulauf . Hier behielt Christian Eichinger von der SG
akquinet Lemwerder mit 47:52 Minuten die Nase vorn. Rainer Beewen vom TSV Großenkneten wurde mit 48:11 Minuten Zweiter.
Als Dritter kam Waldemar Trudrung von der SG akquinet Lemwerder nach 49:55 Minuten ins Ziel.
==> Ergebnisse  
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Dezember 2010
Vorjahressieger hatten erneut die Nase vorn
Leichtathletik: Steffen Wiechmann und Jan-Gerhard Onken gewannen den 22. ”Run for help"

Von Theo Gerken
Brinkum. Unter extremen Bedingungen wurde in diesem Jahr der 22. Run-for-help-Lauf des SV Holtland von Stikelkamp nach
Brinkum durch die Samtgemeinde Hesel ausgetragen. ”Das war mehr Crosslauf als Straßenlauf und unheimlich anstrengend",
kommentierte der mehrfache Ossiloop-Gewinner Stephan Immega (LG Harlingerland) die für die Aktiven doch schwierigen Boden-
beschaffenheiten. Als schnellstes Team kamen wie im Vorjahr Steffen Wiechmann und Jan-Gerhard Onken vom VfL Germania Leer
ins Ziel. Sie benötigten für die gut 13 km lange Strecke 47:25 Minuten und damit mehr als zwei Minuten mehr als im Vorjahr. Auf
dem zweiten Platz landeten ihre Vereinskameraden Gerd Wolzen und Stephan Voskuhl in 47:30 Minuten. Auch im Lauf der Paare
waren die Vorjahressieger wieder vorn. Stephan Immega und seine Lauf-Partnerin Inga Jürrens (Emder LG) waren von der Kon-
kurrenz nicht zu schlagen. Schnellstes Frauenduo waren Waltraud Klostermann und Elke Gronewold vom TV Norden, für die 59:58
Minuten gestoppt wurden.
Wahrscheinlich lag es am frühen Wintereinbruch mit Eis und Schnee, denn nur 112 Staffeln hatten diesmal eine Meldung abge-
geben. Nach den starken Schneefällen in der Nacht zum Sonntag reduzierte sich die Teilnehmerzahl noch einmal heftig, so dass
trotz einiger Nachmeldungen am Ende nur 87 Staffeln im Ziel in Brinkum registriert wurden. Gut, dass die Karosseriebauer des VW-
Werkes in Emden eine gute Idee umsetzten. ”Wir haben schon häufiger an Cityläufen teilgenommen. Jetzt wollten wir für einen
guten Zweck starten", erzählte Organisator Gerhard Uphoff aus Emden die Beweggründe der Initiative. Für die Teilnahme von 34
Staffeln der Karosseriebauer gab es den Pokal des Kreissportbundes Leer.
”Wir hatten schon einmal hundert Staffeln mehr", zeigte sich Organisator Klaus Beyer vom veranstaltenden SV Holtland doch ein
wenig enttäuscht. Vom Start weg ging es durch den tiefen Schnee Richtung Hesel. ”Das war megaglatt", fand Gerd Wolzen, der
etwa 70 Meter hinter Stephan Immega zum Wechsel kam. ”Vor allem unter der Unterführung an der alten Bundesstraße war
blankes Eis", berichtete Steffen Wiechmann, der als Dritter Hesel erreichte. Doch auch an der Bundesstraße bis Holtland kämpften
die Läuferinnen und Läufer mit dem rutschigen Untergrund. Nur das Stückchen Straße im Hammrich ließ sich gut absolvieren. Dort
hatte Stephan Voskuhl ganz andere Schwierigkeiten. Er interpretierte ein Hinweisschild nicht richtig und lief in eine falsche Richt-
ung. Der hinter ihm liegende Jan-Gerd Onken holte ihn mit einem Zuruf auf die Strecke zurück. ”Da habe ich Glück gehabt, bin
wieder herangekommen und konnte es bis zum Ziel spannend machen", freute sich Onken nach dem Erfolg mit fünf Sekunden Vor-
sprung. ”Es ist bewundernswert, dass sich so viele Leute für uns einsetzen", fand Kontaktgruppenleiterin Waltraud Tietz von der
Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, die den Erlös der Veranstaltung erhalten wird.
==> Ergebnisse  
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 7. Dezember 2010
Beim Nikolaus-Crosslauf vorne
LGN-Akteur Andreas Oberschilp wiederholt auf dem Burgwall-Gelände seinen Sieg

Von Matthias Thode
Bremen-Nord. Die Teilnehmer des 26. Nikolaus-Crosslaufs der LG Bremen-Nord trotzten auf dem Burgwall-Gelände erfolgreich
dem Winterwetter. Nach ihren Runden auf der festgetretenen, rutschigen Schneedecke kamen alle Crossläufer wieder unversehrt
ins Ziel. Als Belohnung für ihr Durchhaltevermögen bekamen die kleinen und auch die großen Nikolaus-Läufer Süßes vom Nikolaus
 Sowohl über die Mittel- als auch über die Langstrecke maßen die derzeit schnellsten Bremer Läufer ihre Kräfte. Jeweils mit von
der Partie war Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord. Über die vier Kilometer traf der schnelle M40-Altersklassen-Läufer auf
den 20 Jahre jüngeren Marian Skalecki vom Marathon Club Bremen. Die höhere Endschnelligkeit auf den letzten 400 Metern war
schließlich entscheidend für den Erfolg des Stadtbremers. Während Skalecki (13:41 Minuten) bis ins Ziel sein Tempo durchzog,
trudelte Oberschilp (14:01) - mit Blick auf seinen Langstreckenstart eine halbe Stunde später - aus. Platz drei ging an den B-
Jugendlichen Marcel Skalecki (14:21) vor dem dritten Läufer der starken Marathon-Club-Garde, Hikmet Ciftci (14:28). Auf Platz fünf
folgte Lokalmatador Torsten Naue, der sich in 14:55 Minuten zumindest den Sieg in der Altersklasse M45 sicherte.
Erneutes Kräftemessen
Beim erneuten Kräftemessen zwischen den Läufern der LG Nord und des Marathon Clubs über die zehn Kilometer hatten die Nord-
bremer die Nase vorne. Andreas Oberschilp wollte sich nicht auf einen erneuten Sprint einlassen und zog mit hohem Tempo vom
Start an davon. Gegenüber dem Stadtbremer Ingo Müller baute er auf den Zwei-Kilometer-Runden seinen Vorsprung bis in die dritte
Runde hinein auf komfortable 150 Meter aus. Auf den letzten zwei Runden musste Oberschilp aber kämpfen. "Ingo war schon
wieder gut drauf. Letztlich war das hohe Tempo schon etwas gewagt. In der letzten Runde war ich ziemlich platt und schon mächtig
am Keuchen", berichtete ein glücklicher Andreas Oberschilp nach der Wiederholung seines Vorjahreserfolges. Mit 35:21 Minuten
rettete er immerhin noch einen Vorsprung von knapp 70 Metern auf Müller (35:41) ins Ziel. Auf Position drei sorgte Christian Pundt
(LG Bremen-Nord) recht früh für klare Verhältnisse. An seine Endzeit von 37:14 Minuten kamen Hikmet Ciftci (38:21) vom Marathon
Club und Gerrit Lubitz (38:35; ATS Buntentor) auf den Rängen vier und fünf nicht heran. Frühzeitig passen im Kampf um die
Spitzenplätze musste der LG-Nordler Frank Themsen mit einer Wadenzerrung. Bei den Frauen war auf dem Weg zum Sieg an den
heimischen Läuferinnen kein Vorbeikommen. Martina Pundt (LGN) erreichte in einem einsamen Rennen in der Frauenkonkurrenz
nach 47:55 Minuten das Ziel. Rang zwei ging an die vereinslose Nordbremerin Stephanie Meining (53:22).
Bei den Mittelstrecklerinnen über die 4000 Meter trumpfte die Jugendliche Lotta Schlund auf. Mit schnellen 16:59 Minuten gewann
sie nicht nur die Frauenwertung, sondern platzierte sich im Gesamtranking gegen die männliche Konkurrenz auf Platz neun von 30
Startern. Maren Huckschlag (W40, 19:26) hatte gegen ihre schnelle Vereinskameradin das Nachsehen. Bei den Schülern trumpfte
der Nachwuchs von Martina und Christian Pundt auf. Der elfjährige Paul setzte sich bei den C-Schülern über die 1000 Meter durch
(3:51), der neunjährige Eddie siegte im Rennen der D-Schüler (4:09). Den Familienerfolg komplettierte der ein Jahr jüngere Jesse
(4:50) in der Jahrgangswertung M 8.  
==> Ergebnisse  
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SALZGITTER ZEITUNG vom 9. Dezember 2010 
Laufen im Winterwunderland
Starke Leistungen über fünf und zehn Kilometer - Theresa Marek schnellste Frau über 5200 Meter

Von Manfred Spittler
Salzgitter-Bad. Laufen wie im Winterwunderwald gab es bei Union Salzgitter. Sein 30. Adventslauf fand im verschneiten Vöpp-
stedter Forst statt. Rund 150 Läufer absolvierten Strecken von 1400 bis 10 200 Meter. Auf den langen Strecken durch den winter-
lichen Vöppstedter Forst waren es zwei Gäste, die die schnellsten Zeiten liefen. Dominik Schrader (M30) von der LG Braunschweig
lief trotz der schwierigen Bedingungen mit 20:27 Minuten die schnellste Zeit über die 5200 Meter in der Männerklasse. Auf der
doppelten Distanz war es Sülemann Kuzguncu von der TSG Wildemann, der mit starken 40:43 Minuten beeindruckte.
MTV-Läuferin Theresa Marek lief in 23:33 Minuten über 5200 Meter nicht nur die schnellste Zeit der Altersklasse W45, sie war mit
dieser Zeit auch die mit Abstand schnellste Frau im Feld. Über die gleiche Strecke lief Lokalmatador Frank Polzen als Sieger der
Klasse M35 in 20:39 Minuten kaum langsamer als der Gesamttagesbeste. In der offenen Männerklasse hatte der MTV-er Vadim
Rerich die Nase vorn und siegte in 21:21 Minuten. Der Borusse Udo Preuß war mit 22:23 Minuten im stärksten Feld der M45
seinen Kontrahenten um fast zwei Minuten voraus.
Gäbe es eine Familienwertung, so wäre das Gespann Peter Siems und Tochter Nicole nicht zu schlagen. Peter lief als M55 Sieger
gute 24:16 Minuten und Nicole lief mit 26:23 Minuten als schnellste der Frauen W30 über die Ziellinie. Matthias Becker kam bei der
Jugend nach guten 20:58 Minuten als Zweiter ins Ziel. Der Name Frenzel landete ebenfalls gleich zweimal auf der Siegerliste. Fynn
Frenzel siegte in 6:49:i9 Minuten auf der 1400 Meter langen Strecke der Schüler C und sein Bruder Malte (beide Borussia) hatte
auf der 2600-Meter-Strecke der Schüler M15 nach 10:20 Minuten die Nase vorn. In der W11-er Klasse ließ Malika Cassel (Union)
so manchen Jungen hinter sich und sicherte sich mit 6:53 Minuten über die 1400-Meter-Strecke den Sieg.
==> Ergebnisse 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 11. Dezember 2010  
Sportler trotzen dem winterlichen Wetter
Beim Adventslauf der LG Peiner Land kommen die Starter auf schnelle Zeiten

Schneeverwehungen, Eisglätte, Minusgrade - alles das konnte die Teilnehmer beim Adventslauf der LG Peiner Land nicht aufhalten.
Von den 85 gemeldeten Startern nahmen trotz der schwierigen Bedingungen noch 65 Läufer und Läuferinnen teil. Die Strecken-
längen variierten dabei zwischen 1000 und 4400 Meter. Unter den Peiner Vertretern war unter anderem der niedersächsische
Landesmeister über 3000 Meter, Jeremy Hübner (Eintracht Braunschweig). Besonders hervorzuheben war die Leistung von Jonas
Penshorn (LG Edemissen/Peine), der über die 1000 m-Strecke in 4:49 min seinen Sieg aus dem Vorjahr bei den neunjährigen D-
Schülern wiederholte. Nicht weniger erfolgreich auf der gleichen Strecke war Elisabeth Vetter (LG). Die neunjährige D-Schülerin
übernahm sofort nach dem Start die Führung und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab (4:38 min).
Ein einsames Rennen hatte Phil Paszkowski (VT Union Groß Ilsede) als einziger C-Schüler. Er lief jedoch mit den weiblichen B-
Schülerinnen zusammen und erzielte auf der 1300 m langen Strecke die schnellste Zeit (6:12 min). Ihm dicht auf den Fersen war
Carolin Schote von Arminia Vöhrum, die in seinem Sog zu einer Zeit von 6:44 min lief. Schnellster Läufer aus dem Peiner Raum
auf der 4400 m-Strecke der Männer war Frank Weisgerber (SVG Groß Bülten, 18:21 min). "Auch wenn die Strecke verschneit war,
hatte man mit Spikes guten Grip. Bei Crossläufen muss man mit solchen Bedingungen rechnen", lautete sein Fazit nach dem
Lauf. (kno)
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 12. Dezember 2010 (Von Armin Beyer)
Crossläufer stellten sich Härtetest
Der 35.Nikolaus-Crosslauf des VfL Löningen lockte fast 180 Crossläufer nach Löningen. Die Strecke war nach dem eingesetzten
Tauwetter aufgeweicht und forderte von allen Läufern die letzten Kraftreserven. Zugleich nutzen einige Starter den Wettkampf als
Test für die Deutschen Crossmeisterschaften 2011 an gleicher Stelle.
Schnellster über die Mittelstrecke (4360 m) der Männer und Jugend war die A-Jugendliche Marius Hüpel vom OTB Osnabrück in
14:22 Minuten. Nur 10 Sekunden später erreichte Tilmann Petersen (MTV Pattensen) das Ziel, der als A-Schüler bereits die Wert-
ung der männlichen Jugend B gewann. Es folgten Sean Hahnefeld (TSV Otterndorf) in 14:35 Minuten und der Lokalmatador Steffen
Brümmer in 14:56 Minuten. Bei den Männern gewann der Osnabrücker Philipp Lauenstein in 15:16 Minuten. Über die Männer-Lang-
strecke (8800 m) dominierte der Garreler Jens Nerkamp in 31:14 Minuten deutlich. Der Zweite Michael Meincke vom VfL Oldenburg
folge mit mehr als 5 Minuten Rückstand. Nerkamp zeigte sich im Ziel etwas enttäuscht, da er bei diesem “DM”-Test mit einer deut-
lich stärkeren Konkurrenz gerechnet hatte.
Bei dem Lauf der weiblichen Jugend über 3760 m erlebten die Zuschauer einen Doppelsieg des LAV Meppen durch Laura Niehaus
(15:06) und Franziska Deters (15:10) vor der Bremerin Charlotte Schlund (15:11) und der Löningerin Nadine Aselage (15:12). Da alle
Läuferinnen noch der weiblichen Jugend B angehören, war Tabea Themann mit 15:55 Minuten Siegerin der weiblichen Jugend A.
Über die Frauen-Langstrecke von 8800 m siegte Katja Kanditt aus Mönchengladbach in 39:10 vor Antonia Beyer vom VFL in 39:49
Minuten und Claudia Wahl aus Lohne in 40:36 Minuten.
Bei den Schülerinnen A über 2310 m trafen mit Malyzia Catjana Vömel, Ines Zimmermann und Lea Meyer gleich drei Läuferinnen
aufeinander, die in Deutschland zu den Top 15 in der Altersklasse W15 über 2000 m zählen. Die 13-jährige Lea Meyer setzte sich
als jüngste des Trios sofort an die Spitze der Konkurrenz und lief einen komfortablen Vorsprung heraus. Ihre Verfolgerin Malyzia
Catjana setzte zwar zu einem tollen Endspurt über die letzten 500 m an, doch die Lücke zu Lea konnte sie nicht mehr ganz
schließen. So siegte Lea in 8:25 Minuten vor Malyzia Catjana (8:28) und Ines Zimmermann aus Hannover in 8:35 Minuten.
 Bei den Schülern M15 gab es einen Überraschungssieg durch Fynn Timm von der LG Nordheide in 7:28 Minuten vor dem Garreler
Andreas Hülskamp, der vier Sekunden später das Ziel erreichte. Lukas Schöne aus Nienhagen siegte bei den Schülern M14 in 7:47
Minuten vor dem 13-jährigen David Valentin vom TV Norden. Felix Tabeling von BV Garrel zeigte ein starkes Rennen bei den
Schülern M12. Er lief nach 7:48 Minuten durch das Ziel und verwies den Werlter Nils Hanekamp auf Platz zwei. Sieger der Klasse
W13 wurde Dominick Schrandt vom VfL Löningen in 10:20 Minuten. Den Lauf der Schülerinnen B dominierten die Starter des VfL
Lingen. Sie stellten mit Judith Wessling (W13) in 9:31 Minuten und Marlene Santel (W12) in 9:57 Minuten jeweils die Siegerin.
 Der Lauf der Schüler C (1400 m) war dagegen fest in Löninger Hand. Dustin Pohl (M11) siegte deutlich in 5:21 Minuten vor seinen
Vereinskameraden Erik Siemer und Maximilian Schwegmann, die in der Altersklasse M10 die Plätze eins und zwei belegten.
Gesamtsiegerin bei den Schülerinnen C wurde die Werlterin Maria Brinkmann (W10) in 6:18 Minuten. Im Gesamteinlauf Zweite,
aber Siegerin der Klasse W11 war Sarah Tiemann vom VfL in 6:21 Minuten. Sieger bei den Schülern D wurde bei den 9-Jährigen
Max Korte vom BV Garrel in 3:03 Minuten. Florian Kuhn (SG Essen-Garthe-Molbergen) benötigte 3:14 Minuten und siegte somit in
der Klasse M8. Bei den Schülerinnen D eifert Lotta Meyer (VfL) ihrer älteren Schwester nach. Lotta gewann die W9 in 3:21 Mi-
nuten. Einen weiteren Sieg für den heimischen VfL gab es durch Carla Wachinger (W8) in 3:37 Minuten.
Der ausrichtende VfL Löningen zeigte sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Insgesamt habe es bei den Schülern und Schüler-
innen A sowie der weiblichen und männlichen Jugend hochkarätige Duelle gegeben, so VfL-Organisator Armin Beyer. Auch in
diesem Jahr hatte der NLV-Nachwuchskader “Lauf” am Nikolaus-Cross teilgenommen.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 12. Dezember 2010 (Von Jürgen Matz) 
Dritter Sarstedter Adventslauf am dritten Advent
Sarstedt
. Angesichts der schlechten Witterungsbedingungen waren die Veranstalter des “3. Sarstedter Adventslaufes” des “Ver-
eins zur Förderung von Sport und Musik in Sarstedt” in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen TKJ, FSV, TSV Heisede und der
DLRG mit fast 400 Teilnehmern mehr als zufrieden. Im Dezember stehen im Trainingsprogramm der ambitionierten Läufer zwar nur
lockere Regenerationsläufe, aber neben vielen Freizeitläufern waren in Sarstedt auch etliche “hochkarätige” Leistungsläufer am
Start. Die Sarstedter Läufe sind inzwischen vor allem deshalb bekannt, weil hier nicht nur die “üblichen verdächtigen Sieger” einen
Pokal für ihre Leistung erhalten, sondern weil in allen Altersklassen für die drei Erstplatzierten solche Trophäen ausgegeben
werden. “Ich habe noch nie einen Pokal gewonnen - bei euch erstmals” - diesen Satz hört man in Sarstedt immer wieder bei der
Siegerehrung.
62 Meldungen lagen für den “Trinkgut-Kinderlauf” über “mehr als 1000 m” vor. Die Siegerinnen in den Altersklassen der Mädchen
bis 9 Jahre: Camie A. Petermann (LG Hannover), Louisa Marie Ender (Tempobremse J-S-Weg), Svenja Wölke (Rennmäuse TSV
Bemerode). Mädchen ab 10 Jahre: Nadine Lawani, Johanna Losacker (beide Rennmäuse TSV Bemerode), Julia Kardos (DJK Blau
Weiß Hildesheim). Jungen bis 9 Jahre: Nicolas Steberl (Polizei Sportverein Hannover), Amin Weber (LG Peiner Land), Matti Glaser
(FSV Sarstedt). Jungen ab 10 Jahre: Thibaud F. Petermann (LG Hannover), Sebastian Losacker, Nils Merseburger (beide Renn-
mäuse TSV Bemerode).
Für den “T.D.M.-5 km-Lauf” hatten 209 Läufer gemeldet. Schnellster von ihnen war der A-Jugendliche Nils Thelen von Eintracht
Hildesheim mit 16:02 Minuten vor seinem Vereinskameraden, dem Vorjahres-Sieger Heiko Wilcke mit 16:22 Minuten sowie Eike
Steinmann (Pingpank.de) mit 16:26 Minuten (beide Altersklasse M 30) sowie Sven Gruppe (LG Hannover, männliche Jugend B) mit
16:28 Minuten und dem A-Schüler Philipp Hermann (TriAs Hildesheim) mit 17:09 Minuten. Schnellste Läuferin war Hanna Brandt
mit 18:53 Minuten vor Annett Schröder (beide Hannover 96) mit 19:44 Minuten sowie Ann-Cathrin Zerlik (Eintracht Hildesheim) mit
20:28 Minuten.
Für den “T.D.M.-10 km-Lauf” schließlich lagen 122 Anmeldungen vor. Nach 35:11 Minuten überlief Stefan Leunig (Eintracht Hildes-
heim) als Sieger die Ziellinie vor dem “frischgebackenen” Deutschen Berglauf-Meister der Altersklasse M 50, Thomas Ruminski (SV
Eintracht Hiddestorf) mit 36:02 Minuten, sowie Chris Lemke (Chris-Lemke.com) mit 36:24 Minuten, Vitali Müller und Jan Rybizki
zeitgleich mit 37:02 Minuten (beide Albert-Einstein-Institute). Schnellste Frauen waren Kerstin Heimann (Polizeikommissariat
Laatzen) mit 39:22 Minuten, Verena Schlemeier (SV Teutonia Sorsum - Team Lieschen) mit 41:27 Minuten und Hannelore Lyda
(LG Hannover) mit 43:57 Minuten.
In der Betriebswertung des 5-km-Laufes setzte sich die Mannschaft I des Namenssponsors “T.D.M.-Laufteam” mit Holger Rieken-
berg, Tobias Eineder und Thomas Dettmar vor der zweiten T.D.M.-Mannschaft mit Martin Mokroß, Dietmar Klug und Michael Klein-
heinz sowie dem Team der “Albert-Einstein-Institute I” mit Michael Weinert, Harald Lück und Tobias Lück durch. Die Betriebswert-
ung über die 10 km gewann die Mannschaft “Albert-Einstein-Institute I” mit Vitali Müller, Jan Rybizki und Jan Hendrik Pöld vor dem
Polizeikommissariat Laatzen I” mit Bernward Schuck, Volker Peters und Kerstin Heimann sowie der Betriebsmannschaft “TKJ Sar-
stedt/Tischlerei Gerber” mit Jörg Hanne, Peter Gerber und Annett Gittermann”.
Den Pokal für den Verein mit den meisten Startern gewann der TKJ Sarstedt vor dem Hauptsponsor des Laufes, der Firma T.D.M.,
sowie dem Team von Eintracht Hildesheim. Schließlich gab es noch eine “Schul-Wertung”. Hier war das Goethe-Gymnasium
Hildesheim erfolgreich und konnte 100 Euro für die “Schulkasse” mitnehmen - gespendet von den Landtagsabgeordneten Ursula
Ernst (CDU) und Markus Brinkmann (SPD). Die Veranstalter bedauerten es, dass keine Sarstedter Schule gemeldet hatte, obwohl
die Sport-Fachgruppen eine Einladung erhalten hatten.
==> Ergebnisse 
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 14. Dezember 2010 
Glatte, weiche Strecken verlangen Läufern alles ab
Cross-Serie der LG Göttingen

Von Gerd Brunken
Göttingen. Deutlich kleiner als beim ersten Lauf waren die Felder im zweiten Durchgang der LGG-Cross-Serie. Sicherlich hatten
die äußeren Bedingungen viele potenzielle Teilnehmer abgeschreckt. Die Rundstrecke am Kehr war mit einer geschlossenen
Schneedecke versehen, die durch das Tauwetter weich und außerordentlich glatt geworden war. Leidtragende waren vor allem die-
jenigen Akteure, die mit normalen Laufschuhen auf den Kurs gegangen waren.
Auf der Mittelstrecke über etwa 5000 Meter setzte sich der Lokalmatador, der A-Jugendliche Paul Lennart Kruse (LGG), von Beginn
an die Spitze des Feldes und lief einen Vorsprung von einer halben Minute gegenüber Christian Kalinowski (LG Eichsfeld) auf Platz
zwei heraus. Kruse steht damit vor dem Seriensieg, da Titelverteidiger Jasper Cirkel (LGG) leicht indisponiert ins Rennen gegangen
war und nur knapp vor M-30-Senior Jan Waschkau (VfL Germania Leer) als Dritter ins Ziel kam. Es folgten Till Manning und Mara-
thonspezialist Gerrit Gräbel (beide LGG). Bei den Frauen gab es einen vierfachen LGG-Erfolg. Coline Ricard siegte vor Cornelia
Seyffert (W 30), Anke von Gaza (W 40) und Philine Fleckenstein (WJB).
Über die Langstrecke (etwa 10 000 Meter) waren Knut Höhler und der verletzte Sebastian Hanelt nicht angetreten, so dass es für
Florian Reichert (TSV Kirchdorf) nur eines leichten Trainingslaufes bedurfte, um sich gegen seine Vereinskameraden Frerk
Schenker (M 30) und Steffen Lang durchzusetzen, Nicht weit dahinter kam der 56-jährige Andreas Christmann (LGG) ins Ziel, der
sich bei weiterer Formsteigerung einen vorderen Platz bei den Deutschen Meisterschaften ausrechnen kann, die Anfang März im
oldenburgischen Löningen stattfinden werden. Die Frauenwertung gewann Janna Fangmann (LGG) mit großem Vorsprung vor W-40-
Seniorin Ulrike Fuhrmann (Sartorius Lauftreff)
Im Schülerlauf über 1800 Meter setzte sich Nick Fleckenstein vor Matthieu Haake und Julius Jähn (alle LGG) durch. Lediglich
sechs Sekunden langsamer als der Sieger bei den Schülern war die erst 13-jährige A-Schülerin Anne Spickhoff (LG Regensburg),
die im kommenden Jahr für die LGG starten wird.
==> Ergebnisse / Serien-Zwischenstand (nach Lauf 2 von 3) 
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 16. Dezember 2010 
Wieder dominiert einer der jungen Läufer
Timo Kuhlmann gewinnt den 70. Friedeholz-Cross / Nicole Krinke feiert Doppelsieg bei den Damen

Von Christiane Golenia
Syke. Wieder gab ein junger niedersächsischer Topläufer im Rahmen des Syke-Weyher Cross-Fünfers seine Visitenkarte ab. Nach
der überragenden Vorstellung von Jens Nerkamp (BV Garrel) auf dem Barrier Sandberg war es diesmal Timo Kuhlmann von der LG
Hannover, der beim 70. Friedeholz-Crosslauf auf der Langstrecke über 9800 Meter in 32:57 Minuten haushoch überlegen war. So
musste sich Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) erneut mit dem Sieg auf der Mittelstrecke begnügen. Keine Mühe hatte da-
gegen Nicole Krinke (LG Nienburg) mit einem weiteren Doppelsieg bei den Frauen.
Über 220 Teilnehmer trafen im Friedeholz auf allerbeste Crossbedingungen, denn die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke war
stellenweise angetaut und bot etliche Matschpassagen. Umso höher ist deshalb die Siegerzeit von Timo Kuhlmann einzuschätzen.
Der 20-jährige Vizelandesmeister - gemeinsam mit dem Viertplatzierten Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) Jüngster im Feld - nahm
der Konkurrenz rund zwei Minuten ab.
Überlegene Hanseaten
Hinter Oberschilp gelang den Stuhrern Oliver Sebrantke, Tobias Kortas und Mario Lawendel ein überlegener Mannschaftsieg gegen
die nicht in Bestbesetzung gestarteten Teams der SG Roadrunners Buntentor und der LG Kreis Verden. Weit vor ihren Konkurrent-
innen beendete Nicole Krinke ihre Rennen. Dabei ließ die Nienburgerin auf der Mittel- und Langstrecke lediglich fünf beziehungs-
weise sechs Männern den Vortritt.
Die schnellsten Verfolgerinnen auf der Mittelstrecke kamen aus der Jugendklasse. Dabei setzte sich Julia Schädler (LG Delmen-
horst/Diepholz) sicher gegen die Brinkumerinnen Natascha und Franziska Schröder durch. In den Nachwuchsrennen nutzten er-
freulich viele junge Aktive aus den Vereinen im Kreisgebiet die Gelegenheit, die Strecke zu erkunden, auf der im Februar die Kreis-
meisterschaften im Crosslauf ausgetragen werden.  

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 16. Dezember 2010 
Andreas Oberschilp läuft Konkurrenz auf und davon
Syke-Weyher Cross-Fünfer: Verdener feiert vierten Sieg / Nicole Krinke jubelt doppelt

Syke
(hr). Auf der Mittelstrecke ist Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) einfach nicht zu schlagen. Beim 70. Friedeholz-Cross in
Syke, dem vierten von fünf Läufen des Syke-Weyher Cross-Fünfer des SC Weyhe, feierte der Verdener am vergangenen Wochen-
ende in seiner Paradedisziplin den vierten Erfolg. Eine Niederlage kassierte er dagegen erneut auf der Langstrecke - diesmal gegen
den erst 20 Jahre alten Timo Kuhlmann (LG Hannover), der mit einem energischen Zwischenspurt die Weichen frühzeitig auf Sieg
gestellt hatte.
Schnee und Eis waren zwar rechtzeitig weggetaut, dafür mussten die Teilnehmer auf der ohnehin schon schwierigen Strecke viele
matschige Passagen meistern. 220 Teilnehmer hatten sich eingefunden, mehr als die Hälfte von ihnen versuchten ihr Glück auf der
Langstrecke. Dabei kämpften sie sich im Hauptlauf über 9800 Meter vier Runden durch die Wolfsschlucht. Zeit zur Erholen blieb
nicht, die Strecke führte nonstop bergauf bergab - ganz nach dem Geschmack von Gewinner Timo Kuhlmann, der eigentlich in
Löningen starten und die Strecke, auf der im kommenden Jahr die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden, testen wollte.
Er entschied sich dann aber doch für die kürzere Anfahrt nach Syke - und zeigte sich beeindruckt vom Parcours, der 2002 Aus-
tragungsort der norddeutschen Crossmeisterschaften war: “So viele Höhenmeter hätte ich nicht erwartet.”
Während sich Oberschilp auf der Langstrecke Kuhlmann geschlagen geben musste, konnte ihm über die mittlere Distanz von 4400
Metern lediglich Jonas Kollhoff (Marathon-Club Bremen) Paroli bieten - doch um Oberschilp den Sieg streitig zu machen, reichte es
nicht. Dritter wurde Björn Stolterfoth vom TuS Hoya. In der Teamwertung imponierte über die lange Distanz vor allem der LC Hansa
Stuhr. Oliver Sebrantke, Tobias Kortas und Mario Lavendel zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und landeten auf den
Plätzen drei, vier und sechs.
Auch der Bassumer Detlef Meinert präsentierte sich in starker Form und belegte mit Platz acht eine erstklassige Platzierung über
die 9800 Meter. Bei den Frauen dominierte Nicole Krinke (JG Oyle). Sie gewann sowohl auf der langen als auch auf der kurzen
Strecke. In der Serienwertung liegt aber dennoch Andrea Meiszies (TSV Völkersen) vorn. Sie landete über die lange Distanz auf
Platz drei. Einen Doppelsieg über die 4400 Meter der Frauen feierte die JG Oyle - Krinke siegte vor Teamkollegin Imke Lausmohr.
In der weiblichen Jugend (4400 Meter) überzeugten Julia Schädler (LGSD), Natascha Schröder und Franziska Schröder (beide
FTSV Jahn Brinkum).
Kaum spannender hätte das Finish in der weiblichen Jugend B (1 800 Meter) sein können: Henrike Prokopp (SC Weyhe) siegte mit
einer Sekunde Vorsprung vor Sonja Oltmanns (LG Fallingbostel). In den Schülerklassen (1800 beziehungsweise 1200 Meter) ge-
wannen Torben Mundhenke (SG Diepholz), Nils Tiegel (TuS Hoya), Kim-Michelle Schwenke (BLT Bremen) und Denise Jaschinski
(LGSD).
==> Ergebnisse      
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 20. Dezember 2010 
Cross-Läufer trotzen eisigen Temperaturen

Von Malte Bürger
Syke. Oliver Sebrantke hatte nur noch ein Ziel. "Ich halt's nicht mehr aus, ich muss rein." Der Akteur des LC Hansa Stuhr hatte
soeben den Halbmarathon beim 31. Country-Lauf, der letzten Etappe des Syke-Weyher Cross-Fünfers, für sich entschieden und
sehnte sich nach einer wärmenden Dusche. Dabei hatte Sebrantke mit seiner langen Laufkleidung durchaus noch viel Stoff am
Leib, sein erster Verfolger, Gerrit Lubitz von der SG Roadrunners Buntentor, war mit kurzer Hose erschienen, wärmte seine durch
die Kälte rot gefärbte Haut nach einem kurzen Sprint jedoch ebenfalls schnell in der wärmenden Umkleidekabine auf.
Es waren außergewöhnliche Witterungsbedingungen, die die Läufer rund um das Waldstadion erwarteten. Es herrschte eine Tem-
peratur von rund -8 Grad Celsius, dazu bereitete der zentimeterhohe Schnee auf der Strecke kleinere Probleme. "Das war nicht un-
bedingt ein richtiges Rennen, sondern es kam darauf an, mit seinen Energien am besten hauszuhalten", stellte denn auch Mario
Lawendel fest, der in 1:39:24 Stunden als Dritter hinter Sebrantke (1:30:01 Std.) und Lubitz (1:34:42 Std.) die Ziellinie überquerte,
wodurch er zum überlegenen Stuhrer Gesamtsieg in der Mannschaftswertung beitrug. "Aber ein großes Lob für die Veranstalter, die
Strecke war klasse ausgeschildert." Lediglich zwei Kilometer vor Schluss habe es an einer Stelle kurz Verwirrung gegeben.
Organisator Hans-Heinrich Reineke hatte solche Situationen befürchtet. "Wir haben am Sonnabend alles vorbereitet, doch die Pfeile
auf der Strecke waren durch den Schnee in der Nacht wieder überzuckert. Aber die 30 Streckenposten haben eine tolle Arbeit ge-
leistet", erklärte er. "Dennoch ist es natürlich in etwa so, als würde man am Strand laufen, da eigentlich durch den Schnee überall
kein richtiger Grip vorhanden ist." Bei den Damen gewann Andrea Meiszies vom TSV Völkersen über die Langdistanz, was sie auch
zur Gesamtsiegerin des Cross-Fünfers machte.
Über die 5500 Meter landete Imke Lausmohr ganz vorn, wobei ihr beim Rennen in Syke Platz fünf genügte. Es gewann die Brinkum-
erin Malyzia Vömel (27:00 min) vor ihren Vereinskameradinnen Franziska und Natascha Schröder. Bei den Herren triumphierte
einmal mehr Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord (24:52 min), der damit den fünften Sieg im fünften Rennen verbuchte. Auf
den weiteren Plätzen folgten Christian Müller (LG Kreis Verden) und Thorben Preikschat (Marathon Club Bremen).
==> Presseberichte vom 20.12. / 22.12.
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 22. Dezember 2010
Oberschilp behält seine weiße Weste
Aber Sebrantke Halbmarathon- und Langstrecken-Seriensieger

Syke
(hr). Fünf Starts, fünf Siege: Mit dieser makellosen Bilanz schloss der Verdener Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) den
Syke-Weyher Cross-Fünfer ab, wobei er zum Abschluss in Syke zugunsten der Mittelstrecke auf einen Start über die Halbmara-
thondistanz verzichtete. Nutznießer war Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr). Der 34-Jährige gewann nicht nur die 21,1 Kilometer,
sondern holte sich auch den Gesamtsieg auf der Langstrecke und mit der Mannschaft einen weiteren ersten Platz. Bei der Sieger-
ehrung nahm er gleich drei Pokale in Empfang. Als Seriensiegerin bei den Frauen und Gewinnerin des Halbmarathons freute sich
Andrea Meiszies (TSV Völkersen) über zwei Trophäen, einmal war Imke Lausmohr (JG Oyle, Mittelstrecke) erfolgreich.
Nachstreuen war Gebot der Stunde
Die Austragung der Veranstaltung stand auf Grund der widrigen Witterungsbedingungen lange auf des Messers Schneide. Schließ-
lich entschloss sich Organisator Hans-Heinrich Reineke dennoch gegen eine Absage, nicht ahnend, dass es am Sonntagmorgen
noch einmal heftig schneien würde. Gefordert waren dadurch zunächst einmal die Streckenwarte, die einen Großteil der großen
Laufrunde vor dem Start im Waldstadion noch einmal nachstreuen mussten. Trotz glatter Straßen und einer geschlossenen
Schneedecke, die stellenweise über 20 Zentimeter hoch lag, kamen rund 180 Läufer, von denen sich knapp 120 auf die große
Runde von Syke über Barrien, Jeebel und Okel wieder zurück ins Friedeholz wagten und letztlich auch ohne große Probleme das
Ziel sahen.
Stuhr gewinnt die Teamwertung
Als Erster fegte Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor) aus dem Waldstadion - trotz Temperaturen um minus acht Grad wie ge-
wohnt in kurzer Hose, gefolgt von Sebrantke, der schon bald die Führung übernahm. Bis zum Schluss konnte er sie auf fast fünf
Minuten ausbauen. Trotzdem musste er auch dem Schneeboden Tribut zollen, auf dem es sich wie im weichen Sand lief, so dass
die Zeiten deutlich hinter denen der Vorjahre zurückblieben. Sebrantke verpasste in 1:30:01 Stunden äußerst knapp den Sprung
unter die 90-Minuten-Marke und wartete anschließend auf Lubitz, der wiederum fast fünf Minuten Vorsprung vor Mario Lawendel (LC
Hansa Stuhr) herauslief. Vierter wurde Tobias Kortas, so dass die Stuhrer auch die Teamwertung gewannen. Bei den Frauen ge-
wann Andrea Meiszies (TSV Völkersen) in 1:58:44 mit deutlichem Vorsprung vor Judith Rohner (TuS Ofen, 2:00:25) und Triathletin
Sandra Ehlers (SC Weyhe, 2:03:09).
Beim Mini-Country (5,5 km) erkämpfte sich Imke Lausmohr (JG Oyle) trotz Schmerzen Platz zwei hinter Uschi Siewert (LG Kreis
Verden) und holte sich damit auch den Gesamtsieg. Noch schneller als die beiden waren aber die erst 15-jährige Malyzia Vömel
sowie die Jugendlichen Franziska und Natascha Schröder (alle FTSV Jahn Brinkum). Bei den Läufen über 1200 Meter dominierten
die Nachwuchs-Triathleten des SC Weyhe, Henrike Prokopp und Fabian Falke.
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 27. Dezember 2010
Dümmerläufer kämpfen sich durch

Dümmerlohausen
. Heiligabend, 10.42 Uhr im Piratenkeller: Eine junge Dame betritt die Gaststätte im Olgahafen am Dümmer.
"Sind die heute überhaupt losgelaufen?", fragt sie. "Ja", sagt die Kellnerin. "Die sind verrückt", meint ein Gast an der Theke. 60
Läufer haben sich bei extremen winterlichen Bedingungen auf den 18 Kilometer langen Weg rund um den Dümmer gemacht. Davon
zeugen die Spuren im Schnee. Verrückt oder nicht, der Heiligabendlauf des OSC Damme für "Sportler gegen Hunger" gehört für die
passionierten Läufer zum Weihnachtsprogramm. "Das hat halt Kultstatus", sagt Waldschleicherin Claudia Wahls später.
Doch um 10.42 Uhr ist von ihr noch keine Spur im Olgahafen. "Wie lange braucht der Ralf immer", fragt die Frau im Piratenkeller.
Gemeint ist Lokalmatador Ralf Schomaker. "Ein bisschen mehr als eine Stunde", weiß ein Gast. "Dann wird er ja gleich kommen",
sagt die Frau. "Bei dem Schnee?", zweifelt ein weiterer Gast. Aber um 11.02 Uhr erreicht Schomaker als Erster den Hafen. "Ich bin
hier zum 15. Mal dabei. Aber so schwierig wie heute war es noch nie", sagt er ziemlich ausgepumpt. 1:25 Stunden hat Schomaker
benötigt. Die Zeit ist bei diesem Trainingslauf aber nicht wichtig. "Dabei sein ist alles", findet Schomaker. Die vollkommen ver-
schneite Piste verlangt selbst den durchtrainierten Sportlern alles ab. Michael Reise kommt um 11.06 Uhr als Zweiter an. Nach und
nach folgen weitere Läufer, die sich den heißen Tee schmecken lassen. Heiß gemacht wurde das Wasser wieder im Dammer
Krankenhaus. Die großen Pötte stellte der Malteser Hilfsdienst aus Vechta zur Verfügung. Neben Tee gibt es Spekulatius. Die
Teilnehmer greifen gerne zu.
Inga Hintze, die diesmal die halbe Runde gelaufen ist, wartet währenddessen auf ihren Mann Benedikt. Der ist einmal nicht rechts,
sondern links herum gelaufen. "Aber das ist genauso schwer", scherzt er nach der Zielankunft. "Wofür macht man das eigentlich?
Ruhm? Ehre?", fragt ein anderer Läufer. Und David Nieuwenhuizen von GW Mühlen antwortet: "Für Sportler gegen Hunger. Darauf
müssen wir es heute reduzieren." Er nimmt noch einen kräftigen Schluck Tee, erinnert an den Silvesterlauf in Mühlen, wünscht
frohe Weihnachten und verabschiedet sich.
OSC-Abteilungsleiter Bernard Bünnemeyer macht von allen Finishern ein Erinnerungsfoto. Ein Läufer kommt sogar in kurzer Hose
an. "Heute braucht man 30 bis 45 Minuten mehr als sonst", weiß Bünnemeyer. Er und OSC-Kollege Gerd Seelhorst sind mit der
Resonanz absolut zufrieden. Wenn 60 Sportler bei schlechten Straßenbedingungen und mit der Aussicht auf ein Schneegestapfe
kommen, kann man nur von Treue sprechen. "Das war hart!", "Maloche!", "Schwerstarbeit": Die Kommentare bei der Zielankunft
ähneln sich. Aber keiner bereut sein Kommen. "Jetzt ist Weihnachten!", ruft Claudia Wahls, fügt aber noch an: "Wenn wir nicht
schon vorher bekloppt waren, sind wir es spätestens jetzt." Ihre Waldschleicher-Kollegin Silvia Koditek kommt nach gut zwei
Stunden an. Von einer 20 bis 25 Zentimeter dicken Schneeschicht spricht sie und wird von anderen Startern bestätigt. Scherzhaft
sagt sie, dass sie sich noch eine Runde zutrauen würde.
Es wird Mittag am Dümmer. Ein Läufer nach dem anderen erreicht den Olgahafen. Keiner von ihnen bereut jetzt, dass er die Runde
durch den Schnee gelaufen ist, anstatt gleich im Piratenkeller einzukehren. Verrückt? Nein. Sehr sportlich, ausgesprochen zäh -
und jetzt absolut erschöpft und zufrieden.
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Presseinformation vom 27. Dezember 2010 (Von Gerrit Lubitz)
Schokocross fordert Aktiven alles ab
In der noch jungen Geschichte des Bremer Schoko-Crosslaufes wird die vierte Auflage vermutlich einen besonderen Platz einnehm-
en. Durch die tiefe Schneeauflage wurde die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke zu einer echten Herausforderung für alle ange-
tretenen Teilnehmer. Unter ihnen konnte sich Andreas Oberschilp über die Distanz von 8 Kilometer seinen zweiten Sieg nach 2007
sichern. Der Verdener im Trikot der LG Bremen-Nord errang den ersten Platz in 36:25 Minuten vor Aljoscha Krostitz vom SSC Bad
Soden Allendorf in 36:52 und Eike Steinmann vom TSV Kirchdorf in 38:25. Bei den Frauen war nach dem Ausstieg von Angelika
Schröder der Weg frei für Sonja Ellmann (Abras AC) in 43:30 vor Andrea Meiszies (TSV Völkersen) in 51:20 und der vereinslosen
Bärbel Thiel in 55:20. Ellmann gewann damit den Hauptpreis des Tages, eine Original tüta-design Handtasche.
Über die halbe Distanz errang Marek Jaskolka (SG Findorff) als Preis eine dreißigminütige Thai-Massage für seinen Sieg in 19:30
Minuten. Auf den Plätzen folgten Jakob Günther (Blumenthaler SV) in 19:45 und Thomas Langhorst (MCB) in 19:53, die dafür wie
alle Tagessieger und viele Platzierte ihren weihnachtlichen Gabentisch um wertvolle Preise der Laufsponsoren erweitern konnten.
Bei den Frauen auf der Mittelstrecke konnten dies Maren Rösner (Tri Team Schwarme) in 23:06, vor Carolin Simon (SG Oster-
holzer Leichtathleten) in 28:20 und Laura Himmelskamp vom gastgebenden ATS Buntentor in 29:42. Auf der “Sprintdistanz” über 2
Kilometer siegte wie im Vorjahr Philipp Thielen (LG Bremen-Nord) in 10:22, bei den Frauen fuhren Christina Wilkens-Mawn (17:28)
und ihre zehnjährige Tochter Franka (18:29) einen familiären Doppelsieg ein.
Ebenfalls ihren Vorjahressieg wiederholte über 800 Meter die 13-jährige Lana Draghinazzi in 3:39 Minuten, diesmal aber nur sechs
Sekunden vor dem ein Jahr jüngeren Vincent Schröder. Jüngster Teilnehmer war mit vier Jahren Henri Mawn, der für die 400 Meter
4:12 benötigte und zweiter hinter dem Sieger Fynn Termin (2:40) wurde.
Wer im Anschluss an die Läufe nicht sofort weihnachtliche Verpflichtungen zu erfüllen hatte, konnte sich vor und während der
Siegerehrung gleich doppelt verwöhnen lassen. Neben der legendären Pizza des Vereinswirtes Luigi Cozzo, konnten gleich zehn
Voranmelder Startplätze für den “Eschfeldlauf Bothel”, “Pusdorf läuft” und den Bremen-Marathon im kommenden Jahr gewinnen. Die
glücklichen Hauptpreisgewinner waren dabei die marathonerfahrenen Karlheinz Reichwald und Bernd Wassermann, sowie Anke
Bayer-Thiemig, die in diesem Jahr ihre ersten Volksläufe bewältigt hatte.
Für den guten Zweck hatten die Aktiven erneut reichlich Schokolade für die Bremer Tafel gespendet - etwa vierzehn Kilo, so die
Schätzung werden in den nächsten Tagen der Tafel übergeben werden können.
==> Ergebnisse 
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