Presse Veranstaltungen (Seite 30)

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NORDWEST ZEITUNG vom 10. Januar 2011 (Drei Artikel)
950 Läufer beschreiten neue Wege
Leichtathletik: Fakja Hofmann schnellste Frau beim Hauptlauf - Veranstalter sehr zufrieden

Von Sebastian Schult
Sandkrug. Die Starternummer abgeholt, den Körper gedehnt und aufgewärmt, ein prüfender Blick, ob das Schuhwerk auch den
Bodenverhältnissen angemessen ist: Für die rund 950 Läufer der 16. Sandkruger Schleife hatte der Tagesbeginn nur wenig mit der
gewöhnlichen Stille eines Sonntagmorgens zu tun - erst recht nicht mehr, nachdem der erste Startschuss des Tages gefallen war.
Wie jedes Jahr war der 13-Kilometer-Lauf das sportliche Highlight der Schleife - jedenfalls fast. Tatsächlich mussten die 667 Teil-
nehmer (512 Männer, 155 Frauen) diesmal nämlich nur zwölf Kilometer zurücklegen. Grund war extremes Glatteis, dass die Wald-
wege für Läufer nahezu unpassierbar machte. Das Organisationsteam entschied sich deshalb bereits am Sonnabend, sämtliche
Läufe auf Asphalt zu verlegen. “In der Kürze der Zeit haben wir eine super Alternative gefunden. Wir haben ausschließlich positives
Feedback erhalten”, zeigte sich Mitorganisator Jürgen Lakeberg über den Verlauf der diesjährigen Sandkruger Schleife dennoch
sehr zufrieden.
Déjá vu an der Spitze
“Es war eine schöne Strecke, ab und zu zwar ganz leicht rutschig, aber trotzdem gut zu laufen”, meinte Teilnehmer Christian
Eichinger (Jg. 89) von der SG akquinet Lemwerder über die Zwölf-Kilometer-Distanz. Nicht nur aufgrund der Witterung freute er sich
über die spontane Streckenänderung. “Ich laufe lieber auf Straßen als im Wald, weil auf ihnen jeder Tritt gleich ist. Im Wald muss
man immer aufpassen, dass man nicht umknickt”, sagte Eichinger, der den Lauf als Fünfter unter den Männern beendete. Zu einem
Déjá Vu kam es an der Spitze. Wie schon im Vorjahr legte Tammo König (Jg. 77, 1. TCO Die Bären) die Distanz als Schnellster
zurück. 41:16 Minuten benötigte er für die zwölf Kilometer. Lars Lüers-Bathke (Jg. 70, Oldenburger Sonntagsläufer) landete mit
41:55 Minuten auf Rang zwei. Martin Gyöngyösi (Jg. 88, Vareler TB Triathlon) überquerte nach 42:09 Minuten als Dritter die Ziel-
linie.
Keine Chance ließ Fakja Hofmann (Jg. 80, LG Telis Finanz Regensburg) dem weiblichen Teilnehmerfeld. Nach 44:45 Minuten be-
endete sie erfolgreich ihren Lauf. Es dauerte fast vier Minuten, bis erneut eine Frau ins Ziel lief - es war Inga Jürrens (Jg. 82, Emder
LG) mit einer Zeit von 48:32 Minuten. Dritte wurde Dr. Heike Piotrowski (Jg. 82, LG Wilhelmshaven) nach 50:06 Minuten. Den
größten Erfolg im Landkreis erzielte Jens Nowak (Jg. 71, Wardenburg). 42:46 Minuten dauerte es, bis er einen sechsten Platz be-
jubeln durfte. Schnellste Frau des Landkreises wurde Ute Ellinghusen (Jg. 72, Lauftreff Ganderkesee), für die es nach 54:47 Mi-
nuten zu Platz 13 reichte.
Jugend läuft davon
238 Sportwillige - darunter 142 Männer und 96 Frauen - stellten sich der Fünf-Kilometer-Distanz. Als Erster überquerte Sascha
Dessi (Jg 73, Heidmühler FC) nach 17:18 Minuten die Ziellinie, dicht gefolgt von Schüler David Valentin (Jg. 97) aus Sprockhövel,
der nur 15 Sekunden mehr benötigte. Dritter wurde Alexander Korzuschnik (Jg. 93) aus Varel mit 17:48 Minuten. Die Nase vorn
hatte der Nachwuchs auch unter den Teilnehmerinnen, die gegenüber den Männern drei Minuten später ihre Siegerin gefunden
hatten. Mit einer Zeit von 20:48 Minuten rannte Neele Harms (Jg. 96, TuS Ofen) der Konkurrenz deutlich davon. Grund zum Jubeln
hatte auch Swantje Harms (Jg. 93, TuS Ofen), die nach 23:05 Minuten als zweite
Auf eine Teilnahme an der Sandkruger Schleife wollte auch ein bereits 80-jähriger Senior nicht verzichten: Aloys Deeken aus
Emstek ging beim Fünf-Kilometer-Lauf mit an den Start und ließ dabei 23 jüngere Männer hinter sich. Die älteste Teilnehmerin
Irmelin Schachtschneider war beim Walking/Nordic Walking mit von der Partie. “Es war ein bisschen glatt, aber es hat Spaß ge-
macht. Nächstes Jahr möchte ich wieder dabei sein”, befand die 75-Jährige. Auf eine Wertung wurde für alle Teilnehmer des
Walking/Nordic Walking- und Kinderlaufes verzichtet.

Nach kurzem Training siegreich
Erster: Tammo König beim Hauptlauf erneut der Schnellste

Sandkrug
. “Zwingend gerechnet habe ich mit dem Sieg nicht”, sagt Tammo König bescheiden, nachdem er beim Hauptlauf als
erster männlicher Teilnehmer die Ziellinie überquert hat. Obwohl der 33-jährige Vorjahressieger im Vorfeld der Sandkruger Schleife
als Favorit gehandelt wurde, verlief seine Vorbereitung auf den Lauf nicht unbedingt optimal. Noch im Oktober ging er beim Ironman
auf Hawaii an den Start, wo er am Ende auf Platz 172 landete. “Für einen Amateur wie mich ist das richtig gut, aber danach habe
ich erstmal eineinhalb Monate meine Turnschuhe nicht angerührt”, bekennt König. Sein Körper musste sich regenerieren. Als er im
Dezember mit dem Training für die Schleife begann, sei seine Ausdauer zwar nicht verschwunden gewesen, “aber dafür fehlte mir
die Tempohärte.”
Auch beim Lauf sei dieses Defizit noch zu spüren gewesen, weshalb König seine Taktik änderte. “Die Kraft in meinen Beinen hätte
wohl nicht ausgereicht, um noch einen Endspurt hinzulegen. Deshalb habe ich mich bereits nach vier bis fünf Kilometern nach vorne
abgesetzt”, erklärt er. Mit Erfolg: Den Abstand zu seinen Verfolgern hielt er konstant, um am Ende - trotz größerer Anstrengungen
als gewohnt - noch über den Sieg jubeln zu dürfen.
Schwieriger sei der Lauf auch angesichts des leicht überfrorenen Asphalts gewesen. Die kurzfristige Entscheidung, die Sandkruger
Schleife aufgrund der Bodenverhältnisse auf die Straße zu verlegen, befürwortet König dennoch: “Im Wald wäre es gar nicht ge-
gangen, auch wenn die Strecke dort atmosphärisch schöner ist.” Aber bei Glatteis eben auch gefährlich: “Im Laufe meiner Karriere
habe ich mir auf Waldstrecken schon nahezu jedes Band im Sprunggelenk gerissen, weil ich umgeknickt bin”, berichtet der Sieger.

Auf Pflaster sicher und entspannt laufen
Sandkruger Schleife: Organisatoren weichen wegen Eisglätte von Waldstrecke auf Straßen aus

Von Christian Korte
Sandkrug. Ein aufregendes Wochenende liegt hinter den Organisatoren der Sandkruger Schleife. Schon in “normalen” Jahren ist
die Laufveranstaltung mit weit mehr als tausend Teilnehmern eine gewaltige Aufgabe. In diesem Jahr musste noch am Sonnabend
eine neue Streckenführung ausgearbeitet und mit Verwaltungen, Polizei und Feuerwehr abgesprochen werden. “Wir haben am
Sonnabend um 8 Uhr beschlossen, dass es einfach zu gefährlich wäre, die Läufer auf die Waldwege zu schicken”, erläutert Jürgen
Lakeberg vom Organisationsteam der TSG Hatten-Sandkrug. Während Schnee und Eis auf den Straßen weggeschmolzen waren,
zeigte sich am Sonntagmorgen die reguläre Laufstrecke auf dem Oldenburger Weg noch unter einem spiegelglatten Eispanzer.
“Das hätte garantiert Verletzungen bedeutet”, ist sich Lakeberg sicher, der selbst noch bei einem der Probeläufe im Wald gestürzt
war.
In Abstimmung mit der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hatten wurde daraufhin in aller Eile eine Strecke aus-
gearbeitet, die nur über Straßen führte. Dass diese kurzfristige Änderung geklappt habe, sei der großen Hilfsbereitschaft bei Polizei,
Freiwilliger Feuerwehr und allen anderen Beteiligten zu verdanken, sagte Dieter Mimkes vom Organisationsteam. Die Routine aus
15 früheren Läufen zahle sich in einem solchen Moment aus, ergänzt Lakeberg. Am Ende des Laufes sahen sich die Organisatoren
bestätigt, Verletzungen unter den Läufern gab es nicht. Nur zwei Kinder hätten wegen Muskelkrämpfen behandelt werden müssen,
sagte der Einsatzleiter der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) des Malteser Hilfsdienstes, Sven Steinbeck, der mit sechs Ehrenamt-
lichen der SEG den Sanitätsdienst übernommen hatte.
Während außerhalb der Sporthalle an der Schultredde die Läufer bei Start und Ziel angefeuert wurden, herrschte auch in der Halle
wieder einmal Hochbetrieb: Viele Helferinnen versorgten Publikum und Sportler mit Kaffee, Tee, Kuchen, Würstchen und belegten
Brötchen. Die ersten Läufer des 13-Kilometer-Neujahrslaufes kamen gerade über die Ziellinie, da wurden auf der Bühne in der Halle
schon die ersten Pokale vergeben. Besonders die Jüngsten, die Teilnehmer am Ein-Kilometer-Kinderlauf, freuten sich über das
große Lob, dass sie von Marlene Aakmann-Mimkes und Rüdiger Aakmann bekamen.
Die zahlenmäßig stärkste Teilnehmergruppe kam auch in diesem Jahr wieder aus der direkten Nachbarschaft der TSG. Die Wald-
schule Hatten hatte rund 100 Starter gemeldet, hauptsächlich Schüler, aber auch eine ganze Reihe Lehrer mischten sich unter die
Läufer, wie Hans-Gerd Cordes von der Schulleitung der Waldschule stolz verkündete. Die Waldschule ist schon traditionell mit
vielen Läufern vertreten, eine schulinterne Bestenliste habe aber bei vielen Schülern den Ehrgeiz angefacht, insbesondere auf der
13-Kilometer-Strecke, ist sich Cordes sicher. Ein Kontingent an Eintrittskarten für das Fußball-Bundesliga-Spiel Werder Bremen
gegen Hoffenheim am 15. Januar dürfte zur Motivation beigetragen haben. Die Jahrgangsbesten bei der Schleife bekommen als
Ehrenpreis je eine Karte, weitere werden unter den übrigen Teilnehmern verlost.
==> Ergebnisse / Ergebnisse auch hier / Großer Bericht auf LaufReport.de   
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WESER KURIER vom 12. Januar 2011 
Oberschilp siegt beim Winterlauf
Nordbremer Dominanz im Bürgerpark

Von Marc Gogol
Bremen. Schnee und Eis hatten sich rechtzeitig verzogen, so war die Bahn frei für den Auftakt der 31. AOK-Winterlaufserie im
Bürgerpark. Mehr als 1100 Anmeldungen verzeichneten die neuen Ausrichter Marathon-Club Bremen und Sport Ziel - so bildete sich
eine lange Läuferschlange. Vorjahressieger Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord und sein Vereinskamerad Christoph Mahr
dürften davon wenig mitbekommen haben, so sie sich nicht allzu oft umgeschaut haben. Die beiden Nordbremer diktierten das
Tempo an der Spitze, wobei Andreas Oberschilp schließlich in 31:56 Minuten über die rund zehn Kilometer einen ungefährdeten
Erfolg herauslief. Froh über die guten Laufbedingungen zeigte sich der 43-Jährige nach dem Rennen: "Das viele Laufen auf dem
Schnee in den letzten Wochen schränkte einen doch schon ein. Es fehlte etwas das Tempo."
Der Zweitplatzierte und nahezu halb so alte Christoph Mahr (32:56) forderte seinen erfahrenen Teamgefährten schon einmal heraus:
"Auf den langen Strecken bin ich deutlich besser. Über die 15 und 20 Kilometer kann ich was gutmachen", sieht sich Mahr am 6.
Februar und 6. März im Vorteil. Auf den Plätzen drei und vier folgten, schon mit ordentlichem Abstand zur Spitze, die Stadtbremer
Stefan Bölke (Sport Lounge Munte) in 33:42 Minuten, Hikmet Ciftci (Marathon-Club) in 34:12 Minuten und LG Nord-Senior Torsten
Naue, der in 34:24 Minuten zugleich seine Altersklasse M45 gewann.
Bei den Frauen siegte Thanh-Hue Huynh vom Marathon-Club in 40:09 Minuten vor Sarah Lemke (Sport Lounge Munte, 40:14) und
Christine Grammer (Team Laufschuh, 40:25). Favoritin Angelika Schröder vom Marathon-Club verpasste das Treppchen und lief
nach 40:45 Minuten ins Ziel ein. Sie wurde Vierte. Seriensiegerin Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord ist in diesem Jahr
nicht gestartet.
==> Ergebnisse 
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 12. Januar 2011
Von der Eisbahn ins Jahnstadion ausgewichen

Improvisationstalent war gefragt beim dritten und letzten Durchgang der 49. Crosslaufserie der LG Göttingen. Die Rundstrecke süd-
lich des Jahnstadions war bestenfalls mit Schlittschuhen zu bewältigen. So standen die Organisatoren vor der Alternative, den Lauf
ausfallen zu lassen oder auf die Schnelle eine Ersatzstrecke herzurichten. Letzteres gelang dann mit Bravour, und den Akteuren
stand innerhalb des Jahnstadiongeländes ein knapp 1000 Meter langer Rundkurs zur Verfügung, der die Bezeichnung Crosslauf-
strecke durchaus verdiente.
Die Mittelstrecke über 5000 Meter beherrschte der A-Jugendliche Paul Lennart Kruse (LGG) in Abwesenheit von Vorjahressieger
Jasper Cirkel souverän und holte sich außer dem Tageserfolg auch den Seriengesamtsieg. Auf den Plätzen folgten Christian
Kalinowski (LG Eichsfeld), Bjarne Friedrichs (MTV Seesen) sowie die beiden LGG-Senioren Volker Hillebrecht (M35) und Alfred
Simon (M45). Bei den Frauen gewann Anke von Gaza (LGG), die sich damit auch den Seriensieg sicherte.
Die 10 000 Meter wurden wie im Vorjahr eine klare Beute von Florian Reichert (TSV Kirchdorf), der im Jahnstadion nicht an seine
Reserven gehen musste, um sich auch den Seriensieg zu sichern. Mit jeweils gebührenden Abständen folgten Sebastian Hanelt
(LGG), Frerk Schenker (TSV Kirchdorf) und der 56-jährige Andreas Christmann (LGG). Die Frauenwertung gewann Janna Fang-
mann (LGG), mithin auch Siegerin der Serienwertung.
Mit seinem zweiten Sieg im dritten Rennen gewann Nick Fleckenstein (LGG) die Serie bei den Schülern. Bei den Schülerinnen
siegte Birte Friedrichs (MTV Seesen), den Gesamtsieg errang Anja Bosold (LGG).
==> Ergebnisse / Serien-Endstand 
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Presseinformation vom 16. Januar 2011 (Von Jürgen Drosten)
Matschiger Boden stellt Crossläufer auf die Probe
Favoritensiege am Marienhafer Kiessee

Zum ersten Crosslauf des Jahres in Ostfriesland trafen sich fast 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Samstag am Tjücher
Moorthun bei Marienhafe. Der tagelange Regen hatte den Wanderweg gehörig aufgeweicht, so dass der über weite Strecken
knöcheltiefe Boden den Läufern einiges abverlangte. Während des Wettkampfes herrschte allerdings trockenes Wetter und der er-
wartete Regen setzte erst gegen Ende der Veranstaltung ein. Den Anfang machten wieder die Läufe der Schülerinnen und Schüler.
Hier war die Beteiligung diesmal geringer als in den vergangenen Jahren. Diejenigen aber, die teilnahmen, waren anschließend sehr
stolz, den widrigen Umständen getrotzt und die Strecke bewältigt zu haben. Jedem der jungen Läufer wurde bei der Siegerehrung
neben einer Urkunde auch eine Teilnehmermedaille überreicht.
Beim Mittelstreckenlauf über 4900 Meter setzte sich von Beginn an Oliver Nauermann (TV Norden) an die Spitze. Schon nach der
ersten Runde hatte er sich einen deutlichen Vorsprung erarbeitet und hielt die Verfolger bis zur Ziellinie auf Distanz. Nauermann
siegte schließlich in 18:56 Min., gefolgt von Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken (19:14 Min.) und Bernhard Klüver aus
Pewsum (19:29 Min.). Bei den Frauen wurde Waltraud Klostermann vom TV Norden ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie lief in schnellen
20:52 Min. zu einem ungefährdeten Sieg. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Michaela Janssen (Fortuna Logabirum) in 23:15
Min. und Melanie Eyhusen vom LT Spaß mit Sport aus Leer in 25:04.
Der abschließende Lauf über die Langstrecke (9800 m) war eine klare Sache für Holger Grigat. Der Läufer von Germania Leer lief
ein einsames Rennen und siegte klar in 36:46 Min.. Dahinter platzierten sich Onno Ringering (Ihlower Rennschnecken) mit 38:26
Min. und Holger Sigl vom MTV Aurich (42:39 Min.).
Trotz der widrigen Bodenverhältnisse war die Stimmung unter den Teilnehmern sehr gut. Die zahlreichen Helfer vom Veranstalter
Fortuna Wirdum sorgten für einen zügigen und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und kümmerten sich mit Tee, Kaffee und
Kuchen auch für das leibliche Wohl nach dem anstrengenden Lauf. Am 25. April (Ostermontag) findet traditionsgemäß mit dem
Störtebeker-Straßenlauf die nächste Laufveranstaltung der Fortunen in Marienhafe statt. Infos dazu sind im Internet unter
www.fortuna-wirdum.de zu finden.
==> Ergebnisse
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 20. Januar 2011 
Kortas nur von Müller besiegt
Läufer des LC Hansa Stuhr über 8 200 Meter Zweiter / Lausmohr und Oberschilp glänzen auf der Mittelstrecke

Weyhe
(hr). Imke Lausmohr (JG Oyle) und Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) knüpften beim 111. Ellernbruch-Waldlauf des
SC Weyhe nahtlos an ihre Erfolge beim Syke-Weyher Cross-Fünfer an. Auf der Mittelstrecke über 4000 Meter setzten sich beide
mit deutlichem Vorsprung durch. Bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein präsentierten sich die Wege im
Ellernbruch in einem erstklassigen Zustand und lockten rund 150 Teilnehmer an. Auf der Langstrecke über 8 200 Meter, wo Ober-
schilp diesmal nicht startete, versuchte Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr), die Gunst der Stunde zu nutzen - und setzte sich gleich
an die Spitze des Feldes. In der zweiten von vier Runden übernahm aber Ingo Müller (Marathonclub Bremen) die Führung und baute
diese bis zum Ziel auf 17 Sekunden vor Kortas (29:26) aus. Dritter wurde mit Jan Petermann ein weiterer Läufer des Bremer Mara-
thonclubs, der sich den Sieg in der Teamwertung sicherte. Titelverteidiger Mario Lawendel (LC Hansa Stuhr) wurde Siebter, während
sich Teamkollege Oliver Sebrantke mit der Zuschauerrolle begnügte. Auf Platz acht folgte der Ex-Weyher Henrik Endl (Uni Triath-
löwen), Elfter wurde Wilfried Bobrink vom SV Barver. Bei den Frauen setzte sich Svenja Seelen (TV Eiche Horn) vor Elsa-Jischa
Wolf (SG Roadrunners Buntentor) durch.
Die Mittelstrecke über 4 000 Meter war eine leichten Angelegenheit für Andreas Oberschilp. Der 43-Jährige siegte in 14:14 Minuten
mit deutlichem Vorsprung vor Thorben Preikschat und Thomas Langhorst (beide Marathonclub Bremen). Dahinter folgten die beiden
Diepholzer Julian und Uwe Franke vor den beiden Weyhern Harri Falke und Bashar Jadallah, die gemeinsam mit Dirk Dahme die
Mannschaftswertung gewannen. Bei den Fauen freute sich Manuela Jaschinski (TSV Barrien) über Platz zwei hinter Imke Lausmohr
(JG Oyle). Vierte wurde Silvia Prokopp (SC Weyhe).
Erfreulich stark besetzt waren die Läufe der 13- bis 16-Jährigen, nicht zuletzt dank des Triathlon-Nachwuchses vom TSV Schwarme
und vom SC Weyhe. Bei den Jungen gab’s über 3 000 Meter durch Fabian Falke (M 15) und Nils Jeske (Jugend B) einen Doppel-
sieg für den SC Weyhe. Ebenso erfolgreich waren die Mädchen des SCW, für die über 2 000 Meter die 16-jährige Henrike Prokopp
in 8:37 Minuten einen überlegenen Start-Ziel-Sieg feierte. Knapp ging’s dagegen bei den Mädchen der W 15 zu. Hier musste Hala
Jadallah bis zum Schluss alles geben, um ihre Vereinsgefährtin Felicia Rohlfsen knapp in Schach zu halten.
In den jüngeren Schülerklassen ließ die Beteiligung teilweise zu wünschen übrig, da von den Kreisvereinen lediglich der TSV
Schwarme und die LGSD mehrere Läufer an den Start geschickt hatte. Letztere schaffte dank Marc-Kevin Krensellack, Saskia
Krensellack, Leon Stegmann und Denise Jaschinski auch prompt vier Jahrgangssiege, während Wiebke Till (TSV Schwarme) bei
den C-Schülerinnen (noch) die Überlegenheit der früheren Barrierin Kim-Michelle Schwenke (BLT Bremen) anerkennen musste.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 20. Januar 2011
Nur Ingo Müller ist schneller als Tobias Kortas

Von Malte Bürger
Kirchweyhe. Normalerweise ist sie auf den Matten der Republik zu Hause, denn Svenja Seelen ist eine bundesligaerprobte
Judoka. Doch die Bremerin hat auch andere Qualitäten, was sie jetzt beim 111. Ellernbruch-Waldlauf, der ersten Station der 34.
Syker-Weyhe Cross-Serie unter Beweis gestellt hat. Im 8,2-Kilometer-Rennen der Frauen bleib sie als einzige Teilnehmerin unter
41 Minuten und sicherte sich Rang eins. Auch bei den Männern ging der Sieg in die Hansestadt, Ingo Müller vom Marathonclub
Bremen behauptete sich mit 17 Sekunden Vorsprung vor Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr.
Auf der kürzeren Distanz, den 4000 Metern war einmal mehr Andreas Oberschilp nicht zu stoppen. Der Verdener, der für die LG
Bremen-Nord an den Start geht, war nach exakt 14:14 Minuten bereits wieder im Ziel. Sein erster Verfolger, Thorben Preikschat
vom Marathonclub Bremen, brauchte mehr als eine Minute länger. Bei den Frauen dominierte Imke Lausmohr von der JG Oyle, die
Manuela Jaschinski vom TSV Barrien auf Rang zwei verwies.
Bei idealen Laufbedingungen mit trockenem Untergrund und vielen sonnigen Abschnitten wusste auch der Nachwuchs zu über-
zeugen. Im 3000-Meter-Rennen der Jugend B/Schüler A feierte der SC Weyhe dank Fabian Falke und Nils Jeske einen Doppelsieg.
Und auch bei den weiblichen Kolleginnen stand mit Henrike Prokopp eine Weyherin ganz oben auf dem Siegerpodest. Die zweite
Etappe der Cross-Serie steigt bereits am kommenden Sonntag, wenn ab 10 Uhr der 72. Waldkater-Crosslauf in Melchiorshausen
ansteht.
==> Ergebnisse  
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ZEVENER ZEITUNG vom 25. Januar 2011 
Auftakt mit über 200 Teilnehmern
Crosslauf des VfL Sittensen in Groß Meckelsen leitet den diesjährigen Oste-Cup-Wettbewerb ein - Aktive aus 21
Vereinen

Von Jens Zschiesche
Groß Meckelsen. “Ich bin sehr zufrieden!” war am Sonntagnachmittag die klare Feststellung von Bernd Bredehöft. Denn der Chef
und Trainer der Leichtathletikabteilung des VfL Sittensen war Wettkampfleiter des vereinsoffenen Crosslaufes in Groß Meckelsen,
der zugleich die Auftaktveranstaltung für den diesjährigen “Oste-Cup” darstellte. “Wir haben wieder weit mehr als 200 Meldungen.
Und auch wenn am heutigen Tag einige jugendliche Läuferinnen und Läufer durch zeitgleich stattfindende Veranstaltungen wie die
niedersächsischen Hallenmeisterschaften nicht hier bei uns starten konnten, so gibt es doch spannende Rennen” meinte Bernd
Bredehöft noch, bevor er wieder eine Siegerehrung vornahm und dabei Urkunden verteilte. Insgesamt nahmen Aktive aus 21 Ver-
einen an der Veranstaltung am Ortsrand von Groß Meckelsen teil, um sich in neun Läufen zu messen. Die Streckenlängen reichten
von 650m für die Jüngsten bis zu 8400m für die erfahreneren Sportler, wobei auch diesmal wieder mehrere Aktive gleich in zwei
Wettbewerben antraten.
Doppelsieger Silies und Müller
So gewannen Thomas Silies (M35) von der LAV Zeven und sein Vereinskamerad Andreas Müller (M45) in ihren Altersklassen so-
wohl den ersten Lauf des Tages über die 4200m-Strecke als auch den letzten über die 8400m-Distanz. Dafür erhielten sie - wie
übrigens auch alle anderen Teilnehmenden der Crossläufe - vom Publikum den gebührenden Applaus. Eine besonderer Tag war am
Sonntag für Julian Silies, den jüngsten Spross der sportlichen Familie aus Heeslingen. Mit dem Geburtsjahrgang 2005 gehörte er
zu den jüngsten Teilnehmern im Wald und absolvierte seinen ersten Crosslauf unter Wettkampfbedingungen. Nach dem Rennen
über die 650m kam der Nachwuchsathlet der LAV Zeven mit einem fröhlichen Gesicht über die Ziellinie.
Ein sehr souveränes Rennen lief erneut die ebenfalls für die LAV Zeven startende Sophia Rathjen. Schon beim Start über die 1300m
der Schülerinnen W11 setzte sie sich an die Spitze des Feldes und ließ sich diese Position auch nicht mehr von der späteren
Zweitplatzierten, ihrer Vereinskameradin Thyra Pape, nehmen. Eine Besonderheit des Tages stellte nach Auskunft von Bernd
Bredehöft die Teilnahme von Aktiven der Fußballabteilung des VfL Sittensen dar, die sich erst recht spät zu einer Meldung ent-
schlossen hatten und nun am Rennen über die 8400m-Distanz beteiligten, wobei die vorderen Plätze jedoch von Leichtathleten be-
legt wurden. Der nächste Lauf zur Wertung im “Oste-Cup 2011” ist der “Selsinger Heidelauf” am 19. Februar auf dem Trimm-Pfad in
Granstedt
==> Ergebnisse   
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 26. Januar 2011 
Nur als Triathlet noch ein Weyher
Waldkater-Sieger Wittmershaus jetzt ein Bremer Marathon-Mann / Oberschilp verpasst fast den Start

Weyhe
(hr). Mit einem unangefochtenen Sieg beendete Horst Wittmershaus beim 72. Waldkater-Crosslauf in Melchiorshausen
sein erstes Rennen für den Marathonclub Bremen (MCB). Von seinem Wechsel vom SC Weyhe zu dem Bremer Club erhofft sich
der Syker ein Top-Mannschaftsergebnis bei den deutschen Marathonmeisterschaften. Als Triathlet wird er aber nach wie vor für den
SC Weyhe starten. “Ich habe vom Bremer Cheftrainer Jan Petermann das Angebot bekommen, weil sie noch einen starken dritten
Mann für die Teamwertung gesucht haben. Mein Wechsel hat nichts damit zu tun, dass ich mich in Weyhe nicht wohl fühle”, er-
klärte Wittmershaus. Mit dem Bremer Team möchte der 42-Jährige in diesem Jahr noch einiges erreichen. Da stehen unter ander-
em die Cross-DM in Löningen oder die Straßen-DM im Marathon in Hamburg auf dem Programm.
In Melchiorshausen musste die Strecke wegen Forstarbeiten leicht geändert werden, so dass der Hauptlauf diesmal nur über rund
7500 Meter führte. Wie eine Woche zuvor in Kirchweyhe ging der Syker Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) gleich vorne mit und hinter
Wittmershaus in die zweite von insgesamt fünf Runden. Dieses Bild änderte sich aber schnell. Nach und nach schoben sich mit
Sven Eilinghoff, Ellernbruch-Sieger Ingo Müller und Jan Petermann drei weitere Läufer des MCB vor den 20-Jährigen, der auch noch
den vereinslosen Bremer Jörn Papstein passieren lassen musste. Achter wurde der Ex-Weyher Henrik Endl (Uni Triathlöwen), Platz
zehn ging an den starken Wilfried Bobrink (SV Barver). Als Sieger der M 50 ließ er dabei sogar Michael Trense (LGK Verden und
Peter Sokoll (SC Weyhe) hinter sich. Bei den Frauen setzte sich Thanh-Hue Huynh ebenfalls eine Läuferin des Marathonclubs
Bremen durch. Zweite wurde die Gewinnerin des Syke-Weyher Cross-Fünfers, Andrea Meiszies (TSV Völkersen), vor Uschi Siewert
(LGK Verden).
Auf der Mittelstrecke über 3000 Meter feierte Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) seinen zweiten Sieg in Folge, hätte aber fast
den Lauf verpasst, weil er sich in der Startzeit versehen hatte und noch seelenruhig im Auto saß, während die übrigen Läufer längst
auf den Startpfiff warteten. Teamgefährte Torsten Naue sorgte dafür, dass er doch noch mitlief und musste sich als Dank dafür mit
Platz zwei begnügen. Bester Kreisvertreter war Harri Falke (SC Weyhe) als Neunter. Bei den Frauen siegte die 20-jährige Mareike
Bechtloff (LG Baunatal) mit fast zwei Minuten Vorsprung vor Imke Lausmohr (JG Oyle). Vierte wurde Manuela Jaschinski (TSV
Barrien) und Sechste Silvia Prokopp (SC Weyhe).
Falke distanziert B-Jugendliche
Bei der weiblichen Jugend A setzte sich Alyssa Oppermann (LGSD) durch, während Henrike Prokopp (SC Weyhe) das stark be-
setzte Rennen der weiblichen Jugend B und Schülerinnen A für sich entschied. Bei der männlichen Jugend B wurde Nils Jeske
Zweiter vor Christian Schulz. Noch schneller war allerdings der ein Jahr jüngere Fabian Falke (M 15, alle SC Weyhe), der sich nur
dem B-Jugendlichen Jonas Pannevis (LGK Verden) beugen musste. Bester B-Schüler war Marc-Kevin Krensellack (LGSD),
schnellste B-Schülerin Kim-Michelle Schwenke (BLT Bremen). In den jüngeren Altersklassen gefielen vor allem Saskia Krensellack
(LGSD), Mika Hasemann (Emtinghausen) und Maja Schwark (TSV Schwarme).  
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 31. Januar 2011 (Von Eduard Tjarks)
18. Auricher Crosslauf der Laufgemeinschaft Ostfriesland
Aurich
. Bei winterlichen Temperaturen wurden am Samstag beim 18. Auricher Crosslauf viele gute Zeiten erzielt. Auch wenn die
Abstände beim Zieleinlauf besonders beim 3400m Lauf sehr gering waren, konnten sich die Favoriten jeweils durchsetzten. Inga
Jürrens lief innerhalb weniger Minuten sowohl über 3400m als auch über 8200m einen unangefochtenen Sieg heraus. Aufgrund vieler
krankheitsbedingter Absagen reichten die rund 50 Nachmelder diesmal nicht aus, die angepeilte 300er Teilnehmermarke zu über-
bieten. Genau 281 Läufer erreichten das Ziel, davon alleine 123 im Hauptlauf über 8200m.
Nachdem der Lauf im letzten Jahr wegen der totalen Vereisung abgesagt werden mußte, hatten die Läufer diesmal Glück. Der von
der Stadtverwaltung grundlegend sanierte Trimmpfad befand sich in einem hervorragenden Zustand und erwies sich als schnelle
Rennstrecke Das Orga-Team der Laufgemeinschaft Ostfriesland konnte den eng gesteckten Zeitplan auch diesmal einhalten und
glänzte wieder mit einer schnellen Siegerehrung. Auch wenn das Thermometer mit minus zwei Grad noch deutlich im Frostbereich
lag und die Sonne es nicht schaffte, sich durch den Nebelschleier zu kämpfen, die Laufbedingungen wurden durchweg als ideal
bezeichnet. Selbst die Bambinis waren nach dem Lauf hellauf begeistert und freuten sich über ihre errungenen Urkunden und Me-
daillen.
Die drei Schülerläufe waren mit jeweils 25 bis 35 Kindern gut besetzt. Die Vereine vom SV BW Borssum, SV Emden-Harsweg, SV
Warsingsfehn, TV Norden und MTV Aurich brachten wieder viele Kinder an den Start, jedoch auch aus Wilhelmshaven, Hohen-
kirchen, Barßel und von Norderney waren größere Teams angereist. Bente Siemers (M 9) vom BW Borssum spurtete mit 6:36 Min.
über 1500m als erster ins Ziel, vor Mattis Luikenga, (M 8), SV Warsingsfehn und Finn Luka Schneider ebenfalls BW Borssum. Bei
den Mädchen war die neunjährige Theresa Lambertus vom DSC Oldenburg die Schnellste, Rang zwei und drei gingen an Neele
Janssen vom MTV Aurich und Fenna Dettmer vom Leinerstift Großefehn.
Der 12-jährige Julian Katzer vom SV Warsingsfehn konnte den 1. Schülerlauf über 1800m mit zwei Sekunden Vorsprung gegenüber
den beiden Borssumern Marvin Sell und Jonah Karsten (beide Altersklasse M11) gewinnen. Zeitgleich mit 7:56 Minuten waren hier
Maren Hambach und Juliane Lenz aus Borssum unterwegs, gefolgt von der 11-jährigen Alica Henke vom Heidmühler FC und der
erst 10jährigen Lisa Wienekamp vom MTV Aurich. Im zweiten Schülerlauf über 1800m war der Norder David Valentin wieder eine
Klasse für sich. Er siegte in 6:08 Min. vor dem ebenfalls erst 14-jährigen Jan-Aiko Köhler von der Emder LG und Mirco Sell vom BW
Borssum. Die 13-jährige Rabea Caspers von der LG Wilhelmshaven lag mit 7:21 Min bei den Schülerinnen an der Spitze gefolgt von
Aiske Brendel (SV Emden Harsweg) und Lena Münch (BW Borssum).
Auf der Kurzstrecke über 3400m lagen fünf Läufer sehr dicht zusammen. Mit sehr guten 11:26 Minuten siegte am Ende der Norder
Oliver Nauermann mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor Hauke Köller vom DSC Oldenburg und fünf Sekunden Vorsprung vor
Sascha Dessi vom Heidmühler FC. Rang vier erreichte der A-Jugendliche Renke Redlefs vom MTV Wittmund gefolgt von Michael
Klus-Brauner vom VfL Germ. Leer. Als Gesamtneunte war dann bereits Inga Jürrens von der Emder LG im Ziel. Mit 12:40 Min hatte
Jürrens am Ende fast eine Minute Vorsprung vor Christiane Raufer vom SV Germania Helstorf (Rübenberge) und der A-Jugendlichen
Julia Duin vom SV Holtland.
Auf der Langstrecke konnte kein Konkurrent dem Tempo von Achim Groenhagen von der LG Harlingerland folgen. Mit 27:57 Min.
siegte er am Ende deutlich vor dem Stapelmoorer Marco Tammen (29:03 Min.) und Hermann Fleßner von der LG Harlingerland, für
den 29:31 Min gestoppt wurden. Jörg Brunkhorst aus Nordenham und Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken blieben
ebenfalls noch unter der angepeilten 30-Minuten Marke. Trotz ihres schnellen Laufes über 3400m war Inga Jürrens auch über
8200m flott unterwegs und überquerte in 32:35 Min die Ziellinie. Nur 40 Sekunden dahinter folgte dann schon Sonja Hoogestraat,
die für die LG Harlingerland startet. Die Auricherin Janna Fangmann, die jetzt auf Grund ihres Studiums für die LG Göttingen startet,
war mit ihrem dritten Platz mehr als zufrieden. Nach längerer Verletzungspause konnte sie endlich wieder schmerzfrei laufen. Auf
einer etwas abgeänderter Strecke wird der Trimmpfad bereits am 26. Februar wieder fest in Läuferhand sein, denn dann werden die
Ostfrieslandmeisterschaften im Crosslauf in Wallinghausen ausgetragen.
==> Alle Infos zur Veranstaltung 
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STADER TAGEBLATT vom 1. Februar 2011 
Kilometer gegen die Kälte
Winterlauf in Oldendorf: Ambitionierte Freizeit- und Profi-Läufer sorgen für neuen Teilnehmerrekord

Oldendorf
. Manfred Keitsch und Walter Paschen, die Organisatoren des zwölften Winterlaufes in Oldendorf, verkünden einen
neuen Teilnehmer-Rekord: 240 Läufer gingen bei Minustemperaturen und Nebel an den Start. Nach jeder Runde, fünf Kilometer
lang, konnten die Läufer entscheiden, ob sie aufhören oder weiterlaufen. Frank Kupper (47) überquert als erster Läufer nach 19:12
Min. die Ziellinie. “Ich wollte die fünf Kilometer unter 20 Minuten schaffen" sagt er zufrieden. Dem Stader ist der Ehrgeiz anzumerk-
en: “Ich laufe 30 bis 50 Kilometer wöchentlich." Obwohl es ihm zunehmend schwerer fiele, möchte er nicht auf den Winterlauf ver-
zichten: “Das Schöne sind die vielen Bekannten und das leistungsstarke Teilnehmerfeld."
Für Familie Peters aus Scharmbeck zählt hingegen der Spaß am Laufen: “Wir haben uns zeitlich verbessert. Das ist aber nicht
entscheidend", erzählt Vater Jürgen (54), der zum dritten Mal beim Winterlauf startete. Er, Ehefrau Kerrin (49) und Sohn Robin (12)
sind eine Runde gelaufen: Die “Läuferfamilie", so Kerrin Peters, schätzt die ebene Strecke und die freundliche Atmosphäre des
Laufes. Robin hat sich deshalb schon entschieden: “Nächstes Jahr bin ich wieder dabei." Carsten Kröger (48) vom Post SV Buxte-
hude ist ambitioniert: “Nach Verletzungen und schlechten Trainingsbedingungen im Winter gehe ich nach vier Monaten wieder an
den Start." Die Einschränkungen konnte der letztjährige Norddeutsche Vizemeister über 5000 m hervorragend kompensieren: Platz
eins über zehn Kilometer in Oldendorf. “Ich fühle mich wie neugeboren", sagt er nach dem Lauf erlöst. Bisher nahm er jedes Jahr an
dieser Veranstaltung teil, 2012 möchte er erneut alles geben: “Es macht mir Freude, alte Bekannte zu treffen - und mich verbessern
zu können." Krögers Laufkamerad Karl Rösler (57) aus Stade flachst “Wir laufen doch eigentlich nur, um unser hohes Alter aufzu-
schieben." Diesem Umstand versucht er nun zu trotzen: “Ich trainiere intensiv für den Triathlon in Hamburg."
Die Hamburger Isabel Bange (25) und Martin Menzel (32) laufen normalerweise um die Alster. Auf Anraten des Lufthansa Sportver-
eins sind sie nach Oldendorf gereist. Das liierte Paar lief nach 15 km zeitgleich ins Ziel. Menzel, der letztes Jahr zwei Marathons
bestritt, bemerkt: “Wir sind zufrieden. Dennoch ist heute mehr drin gewesen." “Nach der Winterpause steigern wir uns allmählich
wieder", sagt Isabel Bange mit Blick auf die Vorbereitungen zum Syltlauf. Da kam der Winterlauf, über den beide schwärmen, ge-
legen. “Er bietet eine gute Strecke für den Winter, urteilt Menzel. Freundin Isabel Bange ergänzt “Ein süßer und familiärer Lauf."
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 6. Februar 2011 (Von Manfred Haacke)
25 Teilnehmer beim Winter-Bahnlauf in Lüchow
Lüchow
. Auch wenn selbst Läufer es als verrückt bezeichnen, im Winter 10 000 Meter auf der Bahn zu laufen, lockte diese Idee
am Sonntagvormittag 19 Männer und 6 Frauen auf die Bahn im Schulzentrum Lüchow. Bei Sprühregen und heftigen Wind eingangs
der Zielgeraden in jeder der 25 Runden ging es nicht nur um eine Standortbestimmung im Wintertraining, wie Manfred Haacke vom
ausrichtenden SC Lüchow bei der Begrüßung der Teilnehmer vermutet hatte. Carsten Horn, Favorit und Vorjahrssieger vom VfL
Suderburg, lief mit 36:10,3 Min. eine neue Bestzeit und eben mal eine Minute schneller gegenüber seiner Bestmarke aus dem
Herbst letzten Jahres, mit der er den 1. Platz der M 35 im Bezirk Lüneburg einnahm. In diesem Jahr in der M 40 lag er in Lüchow
vom Start weg uneinholbar vorn und hatte im Ziel etwas mehr als drei Minuten Vorsprung vor Jürgen Schwarz, dem 1. der M 45, vom
SC Lüchow, der 39:20,9 Min. lief. Auf den Plätzen 2 bis 4 ging es ganz eng zu. Hendrik Patzwall von den Triathlonfüchsen Oster-
burg als Gesamtdritter mit 39:26,2 Min. als 1. der Männerwertung lag nur 6/10 Sek. hinter dem Vorjahrszweiten Michael Thoms
(2. M 40) vom TuS Hohnstorf.
Bei den Frauen gab es den erwarteten Favoritensieg: Franziska Behn, auf Platz 17 der Gesamtwertung schaffte mit 49:50,3 Min.
die 50-Minuten-Grenze. Sie war damit allerdings deutlich von ihrer Bestzeit aus dem letzten Jahr entfernt. Vor einem Jahr hatte sie
aber fast 54 Minuten beim Winterlauf benötigt. Mit 50:29,5 Min. war Silvia Behn Gesamtzweite und 1. der W 45. Beide laufen für
den SC Lüchow.
==> Ergebnisse     
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 9. Februar 2011
Bissendorf: Windiges Laufspektakel
374 trotzen Sturm, Regen und Schlamm / Rollfing: Jubiläum und Abschied

Bissendorf
. Nach dem Ortsentscheid der Mini-Meisterschaften im Tischtennis meisterte der TV Bissendorf-Holte auch den 15.
Bissendorfer Cross als Teil der beliebten LVM-Crosslauf-Serie. Als Kontrast zur Halle bei der Jagd nach dem kleinen Zelluloidball
gab es beim Cross alles, was ein Läuferherz um diese Jahreszeit begehrt: stürmischen Wind, leichten Nieselregen und schlamm-
igen Untergrund, sodass der gastgebende TVB treffend von einem “windigen Laufspektakel” sprach.
Spektakel auch deshalb, weil trotz (oder gerade wegen) der crosstypischen äußeren Bedingungen immerhin 374 Unentwegte an
den Start gingen. Schnellster über die Langstrecke von 6700 Metern war Matthias Kosmella (TV GMHütte) in 7:32,6 Minuten vor
Marvin Karsch (OTB, 7:36,4) und Axel Keil (SC Melle, 7:44,1). Neben der Langstrecke wurden Distanzen über 2300 und 1300 Meter
zum Beispiel für die Jüngsten angeboten. Erfreulich einmal mehr, dass sich gerade auch Schüler und Jugendliche durch Cross an-
gezogen fühlten. Reichlich Zuschauer, regenfest ausgestattet, begleiteten die Läufer im zum Teil unwegsamen Gelände, in dem
Georg Rollfing Jubiläum und Abschied zugleich feierte, denn der “Laufvater” aus dem Landkreis, der vor 20 Jahren die Serie startete,
geht nun in den Ruhestand, soweit er es kann. Dank galt zudem Helfern sowie Lehrkräften von Schulen für ihren Einsatz.
==> Die Ergebnisse gibt's auf www.laufen-os.de 
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WESER KURIER vom 9. Februar 2011
Andreas Oberschilp baut Vorsprung aus

Bremen
. Die Große Serie bei der 31. AOK Winterlaufserie durch den Bürgerpark scheint bei den Männern entschieden zu sein.
Runde zwei über 15 Kilometer ging wie im Januar an Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord. Im vereinsinternen Duell hatte
Christoph Mahr bei 51:43 zu 52:01 Minuten das Nachsehen. Triathlet Stefan Bölke (Sport Lounge Munte) forderte mit hohem An-
fangstempo die beiden Topläufer heraus, musste allerdings bei Kilometer drei bereits abreißen lassen. Zwischen Kilometer neun
und zehn nutzte Andreas Oberschilp eine kleine Schwächephase von Christoph Mahr aus. In der Addition beider Läufe trennen
schon 78 Sekunden die beiden Führenden. "Das ist zu viel, das kann ich über die 20 Kilometer nicht mehr aufholen", hat Mahr
seine Chancen auf den ersten Gesamterfolg abgehakt. Keineswegs resigniert hat dagegen Angelika Schröder vom Marathon-Club.
Die W40-Athletin nahm mit 1:05:16 Stunden ihrer Verfolgerin Katrin Zimmermann von der LG Bremen-Nord 13 Sekunden ab und
geht nun mit 28 Sekunden Vorsprung in die 20 Kilometer am 6. März.
Gesamtführender der Kleinen Serie ist Torsten Naue (LG Bremen-Nord). Der Altersklassen-Läufer siegte über zehn Kilometer in
35:41 Minuten. Bei den Frauen wurde die Siegerin des ersten Laufes, Thanh-Hue Huynh (Marathon-Club), von der Spitze verdrängt.
Den Tagessieg holte sich Nicole Krinke (40:26) vor der jetzt Gesamtführenden Christine Grammer (Team Laufschuh, 42:03) sowie
Huynh (42:35).
==> Ergebnisse 
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DEISTER- UND WESERZEITUNG vom 14. Februar 2011
Brandt und Mosel triumphieren und ein Argentinier tanzt Schneetango

Leichtathletik
(rhs). Mit den beiden Siegern Sebastian Brandt (NSU Brakel) und Claudia Mosel (Family Fitness Hameln) konnte er
zwar nicht mithalten - aber dennoch freute sich Juan-Manuel Siliquini, dass er beim verschobenen 35. Emmerthaler Silvesterlauf nur
sechs Minuten nach dem Herrensieger und gut eine Minute nach der besten Frau das Ziel erreichte. “Ich musste mich erst an die
Minusgrade und den Schneefall gewöhnen, weil in meiner Heimat Argentinien derzeit sommerliche Temperaturen herrschen”, so der
17-jährige Austauschschüler. Er ging für den Rotary-Club Hameln an den Start, weil er durch dessen Vermittlung nicht nur ein
Deutschland-Stipendiat bekam, sondern neben der Teilnahme am Unterricht des elften Jahrgangs des Schillergymnasiums in Hart-
mut Ahlbrecht (71) auch einen “laufverrückten” Tutor fand. Mit ihm ging es regelmäßig in den Wald, um in Emmerthal fit zu sein.
“Dass ich fast fünf Minuten schneller war als mein Trainingspartner, hätte ich nicht erwartet, weil ich bisher nur Handball und Tennis
gespielt habe”, freute sich der Argentinier, der inzwischen die deutsche Sprache schon ganz gut beherrscht.
In Anbetracht des “Sauwetters” mit Dauerschneefall, der die Strecke ziemlich glatt machte, sowie des späten Termins zeigte sich
Organisator Rudolf Welzhofer mit der Beteiligung zufrieden. “Ich hätte mir zwar statt der rund 400 Läufer und Walker ein paar mehr
gewünscht, aber wenn Petrus abermals nicht recht mitspielt, ist diese Zahl durchaus akzeptabel”, bilanzierte der Vereinschef der
TSG Emmerthal.
Ein wenig Verwirrung gab es bei einem jungen Läufer, der die 2400-Meter-Distanz versehentlich um 200 Meter abkürzte und als
Erster das Ziel passierte. Das war nur den Konkurrenten, aber nicht den Streckenposten aufgefallen. Nach heftigen Protesten wurde
er dann später doch noch disqualifiziert. Die vollen fünf Runden (insgesamt sechs Kilometer) bewältigte dagegen das Hauptfeld, wo-
bei sich die beiden Gesamtsieger harter Konkurrenz erwehren mussten. Sebastian Brandt, der bereits 2005 und 2006 triumphierte,
lag im Ziel nur eine Sekunde vor Lokalmatador Philip Priebe. Und wenige Meter dahinter folgte Nils Reckemeier (ESV), der lange
Zeit sogar geführt hatte, später aber seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste. Und auch die Afferderin Claudia Mosel
konnte ihre schärfste Konkurrentin Ulla Köppen (VfL Hess. Oldendorf) lediglich um sechs Sekunden abhängen. Freuen konnte sich
Luisa Hundertmark aus Ohr. Die Siebenjährige erhielt als jüngste Läuferin erneut den von Hermann Kunze gestifteten Pokal.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. Februar 2011 
Zum Startschuss fiel der erste Schnee
Leichtathletik: Ostfriesland-Crosslauf im Heseler Wald / Marco Tammen gewann erstmals 

Hesel
. Bei der 34. Auflage des Ostfriesland-Crosslaufs im Heseler Wald konnte sich Marco Tammen von Teutonia Stapelmoor
erstmals in die Siegerliste eintragen. Der Rheiderländer gewann bei der vom SV Holtland organisierten Veranstaltung den Hauptlauf
über 11 400 Meter mit einem Vorsprung von einer halben Minute vor Jan Waschkau von Germania Leer und dem Nordenhamer Jörg
Brunkhorst. 51 Läufer waren im Hauptlauf am Start, von denen 49 das Ziel erreichten. Pünktlich mit dem Startschuss zum ersten
Lauf um 14 Uhr fielen die ersten Schneeflocken, anfangs vereinzelt und im Verlauf der Veranstaltung immer heftiger. Besonders
Brillenträger hatten beim Laufen Probleme mit der Sicht. Dennoch fanden alle Läuferinnen und Läufer das Ziel und es gab nur
wenige Ausfälle.
Den Lauf über die kürzeste Strecke - 800 m - gewann Jannick Voß von BTB Oldenburg vor dem Vareler Bent Rabba und Jonathan
Völker vom SV Holtland. Jüngster Läufer war der Fehntjer Oliver Podszuweit vom SV Warsingsfehn, der auf Rang drei in der Klasse
M7 einlief. Sein Vereinskamerad Johannes Hanschke siegte über 1500 m, während Jana Pastorek, ebenfalls SV Warsingsfehn,
den Lauf vier über 2600 m dominierte.
Eine Klasseleistung bot die Emderin Pia Nikoleit, die überlegen den Lauf über 3000 m gewann. Sie verzichtete auf einen Start bei
den Niedersachsenmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln, da sie am kommenden Wochenende in Leverkusen bei den
Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend an den Start gehen will. Ossiloopsiegerin Inga Jürrens von der Emder LG siegte über
5800 m mit großem Vorsprung vor Insa Franzen vom TV Bunde und der Leeranerin Eva Brinkmann. Bei den Männern und Senioren
war Michael Klus-Brauner nicht zu schlagen; sein Vorsprung vor Mattias Eickholt aus Emden betrug mehr als eine halbe Minute.
Inga Jürrens kam im gemeinsam gestarteten Lauf mit der männlichen Jugend, den Männern und den Senioren als Vierte ins Ziel,
gerade einmal eine Minute hinter dem Laufsieger Klus-Brauner.
Im Anschluss an die jeweiligen Läufe fand die Siegerehrung statt, bei der es für die drei Erstplatzierten neben den Urkunden auch
wieder Obst von der Firma NEZ aus Holtland gab. So erhielt der Erste einen Beutel Orangen, der Zweite bekam Clementinen und
der Drittplatzierte durfte sich über Bananen freuen. Wenig zufriedenstellend war, dass die Teilnehmerfelder in einigen Altersklassen
sehr gering waren. Dies traf nicht nur auf die Jugendklassen - drei bei der männlichen und sechs bei der weiblichen Jugend - zu.
Auch bei den Senioren waren die Altersklassen der 30-und 35-Jährigen nicht und die übrigen schwach besetzt. Ein Grund könnte
die terminliche Überschneidung mit den Cross-Landesmeisterschaften in Ostercappeln gewesen sein.
==> Ergebnisse  
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Presseinformation vom 20. Februar 2011 (Von Thomas Schindler)
Crosslauf auf hohem Niveau
Torsten Naue gewinnt überlegen 22. Bokeler Crosslauf vor Gerrit Lubitz und Jörg Brunkhorst

Beim diesjährigen Bokeler Crosslauf konnte Torsten Naue (LG Bremen-Nord) erfolgreich seinen 7000 Meter-Titel von 2009 mit am
Ende 33 Sekunden Vorsprung verteidigen. Zweiter wurde Gerrit Lubitz (ATS Buntentor) der sich allmählich vom dritten Platz aus
nach vorne arbeitete und auf der letzten Runde dann doch noch an Jörg Brunkhorst (SV Nordenham) vorbeizog. In der weiblichen
Konkurrenz siegte Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde) überlegen vor Christiane Golenia (LC Hans Stuhr), die erstmalig beim
Crosslauf in Bokel am Start war, und Wiebke Mangels (LAV Bokel), die schon die 3400 Meter in den Beinen hatte. Sandra Sahl-
mann zeigte dabei, dass sie nach einer kurzen Schwangerschaftspause und Flitterwochen nichts von ihrer Schnelligkeit verloren
hat.
Den ersten Hauptlauf über 3400 Meter gewann vom Verein "Bergaufbremser" Lars Sonnberg vor Thomas Langhorst (Marathon Club
Bremen) und Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg. Bei den Frauen trug sich erstmalig Meike Hetmann (Nordwind Runners Wremen) in
die Siegerlisten ein und konnte einen der begehrten Obstkörbe mit nach Hause nehmen. Zweite wurde Carolin Simon (VSK Oster-
holz-Scharmbeck), Dritte wurde Lokalmatadorin Wiebke Mangels vom LAV Bokel.
Im 1200 Meter-Lauf war erwartungsgemäß Hanna-Sophie Eden Laufschnellste vor ihrer Schwester Luisa-Marie (beide LAV Bokel)
und dem ersten Jungen Finn Bosch (TSV Wehdel). Beim 1700 Meter-Lauf hatte Moritz Schmidt (TSV Bederkesa) die Nase vorn.
Kim Jonah Bunjes wurde Zweiter vor Marvin Hetmann (Nordwind Runners Wremen). Bei den Mädchen gewann Kea Celine Bunjes
vor ihrer Vereinskameradin Melina Schröder (beide LAV Bokel). Bei eisigen Temperaturen waren alle froh, dass sie sich nach dem
Lauf bei Kaffe und Kuchen und familiärer Atmosphäre aufwärmen konnten.
==> Ergebnisse  
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ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 21. Februar 2011
Waschkau und Barfknecht am schnellsten
26. Harlinger Cross-Waldlauf / Veranstalter bedauern geringe Teilnehmerzahl

Esens
. Vor allem der Nachwuchs fehlt. Ganztagsschulen ein Problem? Angesichts der enttäuschenden Anzahl an Teilnehmern
beim 26. Harlinger Cross-Waldlauf, schienen die Ergebnisse des gleichzeitig als Kreismeisterschaft Wittmund ausgetragenen Wett-
bewerbs beinahe wie eine Randnotiz. Jan Waschkau (VfL Germania Leer), Sieger des Hauptlaufs über 9000 Meter, sowie die
schnellste Frau, Tomke Barfknecht von der LG Harlingerland, mögen das zwar anders beurteilen, aber für die Organisatoren vom
SC Dunum um Herma Braams waren die lediglich 79 Starter zu wenig. “Bei weniger als 100 Läufern lohnt sich der Aufwand nicht
mehr”, stellte Zeitnehmer Wilhelm Braams fest. “Schon seit Jahren sind die Teilnehmerzahlen bei Laufveranstaltungen rückläufig”,
bedauerte er. Allein konkrete Gründe kann keiner nennen. Eine Erklärung könnten den Verantwortlichen zufolge die Ganztags-
schulen sein. Wegen des Nachmittagsunterrichts bleibe den Kindern keine Zeit mehr zu trainieren.
Über ausreichend Zeit schien hingegen Jan Waschkau zu verfügen. Der Sieger des Hauptlaufs und Kreismeister der Altersklasse
M30 überquerte die Ziellinie nach 30:35 Minuten und ließ den Zweitplatzierten Matthias Eickholt (Emder LG, 31:33) 40 Sekunden
hinter sich. Eine gute Vorbereitung zahlte sich ebenfalls für Tomke Barfknecht aus. “Ich bin die Strecke gestern schon gelaufen,
daher wusste ich, wo man langlaufen muss”, erklärte sie. Die Tücken auf der teilweise schlammigen Strecke wusste sie bei ihrem
Titelgewinn in der Frauenkonkurrenz in 39:23 Minuten entsprechend zu umgehen.
Weniger gut vorbereitet, aber ebenso erfolgreich war Marvin Bendig in der Altersklasse M11. Zwei Runden im Schafhauser Wald sei
er zuvor noch nicht gelaufen, daher habe er nicht so genau gewusst, was auf ihn zukäme, erklärte der Vater. Ein Problem stellten
die 1800 Meter für den zweiten Titelträger der LG Harlingerland hingegen nicht da. Im Gegenteil, es blieb noch ausreichend Luft für
einen beeindruckenden Endspurt. “Weil ich eine gute Zeit laufen wollte”, wie der frischgebackene Kreismeister erklärte. Erfolg-
reichster Verein war der TV Norden, dessen Athleten sechs Titel holten.
==> Ergebnisse  
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ZEVENER ZEITUNG vom 22. Februar 2011 
Spannende Rennen im eisigen Wind
"Selsinger Heidelauf" fordert 150 Teilnehmern bei klirrender Kälte einiges ab - Doppelsiege für Andreas Müller und
Bernd Schulz

Von Jens Zschiesche
Granstedt. Crossläufe durch Wald und Gelände sind eine besondere Herausforderung. Beim “Selsinger Heidelauf” kämpften die
Aktiven und Zuschauer diesmal außerdem gegen die jahreszeitlichen Wetterbedingungen. Denn auch wenn es am Sonnabendnach-
mittag trocken war, machten der Wind und die kühlen Temperaturen vielen der knapp 150 Teilnehmer zu schaffen. “Ist das pervers
kalt”, bemerkte eine jugendliche Aktive lautstark, als sie für den Start ihres Laufes ihre bis dahin schützende Winterkleidung ab-
legte. Zwar hatte der kühle Wind eigentlich für die Jahreszeit nichts Widernatürliches an sich und der Veranstalter zum Umziehen
wieder für ein Zelt gesorgt, aber auf der freien Fläche im Start- und Zielbereich am Gransteder Fußballplatz zog es doch empfind-
lich. Nicht nur deshalb bemühten sich Starter Hans-Hermann Neblung und das Wettkampfteam rund um den Ausrichter Rudi Braun
vom MTSV Selsingen um einen zügigen Ablauf der Veranstaltung, bei der knapp 150 Aktive aus 18 Vereinen bei einem der neun
Läufe an den Start gingen.
Die Distanzen reichten von 850 Metern für die Jüngsten bis zu 7200 Metern für die Männer, wobei immer spannende Rennen zu
sehen waren, die zum Teil beim Zieleinlauf erst in sprichwörtlich letzter Sekunde entschieden wurden. Aber auch nach der Über-
querung der Ziellinie gab es von den Aktiven und deren Betreuern zum Teil noch interessante Dinge zu sehen. So lief beispielsweise
ein Schüler nach dem Zieleinlauf gleich durch und sprang in das bereits wartende Auto, in dem die Hintertür schon geöffnet war.
Denn offensichtlich warteten noch andere Termine. Vor den Starts gab es ebenfalls nette Geschichten und Rituale zu beobachten.
So wünschte Rainer Dohrmann von der LAV Zeven den von ihm trainierten jüngeren Aktiven mit einem Handklatschen viel Erfolg für
den jeweiligen Lauf. Und “Überrunden ist nicht fein”, meinte Bernd Bredehöft, der Trainer und Leiter der Abteilung Leichtathletik im
VfL Sittensen mit einem Augenzwinkern zu seinem zur Zeit sehr erfolgreichen LAV-Vereinskameraden Andreas Müller vor dem
Start über die 7200-Meter-Distanz. Aber auch wenn diese hypothetische Möglichkeit bestand, so winkte dieser doch lachend ab.
Nachdem er in seiner Altersgruppe schon den ersten Wettbewerb des Tages über die 3600-Meter-Distanz in 13:26 Minuten ge-
wonnen hatte, siegte Andreas Müller dann mit 27:45 Minuten ebenfalls im letzten Wettbewerb der Veranstaltung, dem Lauf über
die 7200 Meter. Ein Doppelerfolg, der auch seinem Vereinskameraden Bernd Schulz in dessen Altersgruppe gelang.
Die ausführlichen Ergebnisse des “Selsinger Heidelaufes”, der zugleich der zweite Lauf der Wertung für den “Oste-Cup 2011” war,
finden sich im Internet hier.
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 23. Februar 2011 
Tobias Kortas muss sich Bremer Trio beugen
Platz fünf bei 71. Friedeholz-Crosslauf reicht aber für Gewinn des Kreismeistertitels

Von Christiane Golenia
Syke. Der 71. Friedeholz-Crosslauf endete mit einem dreifachen Triumph der Läufer des Marathon-Clubs Bremen. In 35:04 Minuten
gewann Ingo Müller das anspruchsvolle 9800-Meter-Rennen vor seinen Vereinskameraden Aleksejs Podsibjakins und Jan Peter-
mann. Fünfter und zugleich neuer Kreismeister wurde der für den LC Hansa Stuhr startende Syker Tobias Kortas. Bei den Frauen
sorgte Mareike Bechtloff (LG Baunatal) in 39:03 Minuten für die herausragende Leistung. Mit über 160 Startern war der Friedeholz-
Cross gut besucht, was allerdings nicht unbedingt für die gleichzeitig ausgetragenen Meisterschaften des KLV Diepholz zutraf. Auf
der Langstrecke mussten die verletzten Horst Wittmershaus und Oliver Sebrantke mit der Zuschauerrolle vorliebnehmen. Titelver-
teidiger Mario Lawendel fehlte - und mit ihm etliche weitere laufstarke Triathleten. Am Ende hatte Tobias Kortas, der die Läuferschar
auf die erste Runde geführt hatte, mehrere Minuten Vorsprung vor den nächsten Kreisvertretern. Auf der Mittelstrecke hieß der
Sieger einmal mehr Andreas Oberschilp. Der Nordbremer benötigte für die 4400 Meter 14:35 Minuten. Dritter und Kreismeister
wurde Dominik Franke (SG Diepholz).
Auch bei den Frauen und der weiblichen Jugend gab es durch die A-Jugendliche Franziska Schröder (TV Sottrum, 18:23) und Berrin
Otto (Hamburger SV, 18:24) gute Zeiten. Kreismeistertitel wurden bei den Frauen allerdings mangels Konkurrenz nicht vergeben.
B-Jugend-Titelträger wurden die zum Triathlon gewechselte Henrike Prokopp (SC Weyhe) sowie Vereinskamerad Nils Jeske. Bei
den Schülern sicherten sich die Titel: Antonia Hehr (Brinkum, W15), Torben Mundhenke (Diepholz, M14), Isabella Raimundo Siefert
(Stuhr, W13) Linus Roski (Sulingen, M13), Wiebke Till (Schwarme, W12), Esther Meyer (Sulingen, W11), Johannes Hain (Sulingen,
M11), Leatitia Schwarz (Brinkum, W10) und Denise Jaschinski (Barrien, W9).
In der Wertung um den Gesamtsieg in der Syker-Weyher Cross-Serie setzten sich die Favoriten durch. Die Pokale für den Serien-
sieg gingen auf der Langstrecke an Elsa Jischa-Wolf (SG Roadrunners Buntentor) und Ingo Müller, der mit seinem Team vom
Marathon-Club Bremen auch die Mannschaftswertung gewann. Seriensieger auf der Mittelstrecke wurden Andreas Oberschilp und
Imke Lausmohr (LG Oyle).
==> Ergebnisse  
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EMS-ZEITUNG vom 23. Februar 2011 
Waschkau trotzt der Kälte
33. Crosslauf der DJK Eintracht Börger - Gerlitz bester Emsländer

Börger
(can). Gleich doppelt erfolgreich war Jan Waschkau vom SV Germania Leer beim 33. Crosslauf der DJK Eintracht Börger.
Bei gefühlt zweistelligen Minusgraden gewann der Ostfriese das Mittelstrecken- und das Langstreckenrennen jeweils mit deutlich-
em Abstand vor der emsländischen Konkurrenz. Bester Emsländer auf der Mittelstrecke (3400 m) wurde Karl Gerlitz mit dem
zweiten Platz vor Rolf Dreyer (beide LG Papenburg-Aschendorf). Auf der Langstrecke (9000 m) erreichte Michael Boven (TuS
Haren) als Zweitplatzierter des Gesamteinlaufs die beste emsländische Platzierung. Für eine Überraschung sorgte Klas Bernd (TuS
Haren), der in seinem zweiten Crosslauf nur knapp hinter dem erfahrenen Boven auf den dritten Rang lief.
Die Frauenwertung der Mittelstrecke wurde von Katharina Robbers (Sparta Werlte) dominiert. Deutlich gewann sie vor Teamgefährtin
Juliane Scholübbers und Anette Wiemker (SuS Rhede). Auf der Langstrecke sicherte sich Insa Franzen (TV Bunde) den Sieg vor
Thea Hinrichs (Sigiltra Sögel) und der Niederländerin Iris Boumann (SV Friesland).
Im einzigen Jugendlauf (3400 m) siegte Marek Kusber deutlich überlegen vor Timo Luttermann (TuS Haren), der mit seinem zweiten
Platz vor Jannis Meyering (LG Papenburg-Aschendorf) einen Papenburger Doppelerfolg verhinderte. Den Gesamtsieg der Schüler-
innen A (2200 m) sicherte sich Ann-Sophie Temmen (SC Osterbrock) vor ihrer emsländischen Dauerrivalin Jana Hanekamp (Sparta
Werlte) und der einen Jahrgang jüngeren Nele Kruth (LG Papenburg-Aschendorf). Ein deutlich kleineres Teilnehmerfeld startete bei
den A-Schülern über 2200 Meter. Hier gewann Jan Hildebrandt vor Janis Meyer (beide LG Papenburg-Aschendorf) und dem ein Jahr
jüngeren Lennart Heege (LG Emstal Dörpen) den Gesamteinlauf.
==> Ergebnisse: Einzel / Mannschaften   
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 1. März 2011 
Freudenfeld nutzt den Heimvorteil
Orientierungsläufer landet beim 37. Vorfrühlings-Crosslauf in Worpswede zweimal auf dem Siegerpodest

Von Karsten Hollmann
Worpswede. Mit Christoph Freudenfeld vom TSV Worpswede nutzte ein Lokalmatador seinen Heimvorteil beim 37. Vorfrühlings-
Crosslauf zu zwei Podestplätzen. Nachdem er den 3490-Meter-Mittelstreckenlauf in guten 12:26 Minuten zu seinen Gunsten ent-
schieden hatte, legte er im Langstreckenlauf über 9940 Meter mit einem hervorragenden dritten Platz und einem weiteren Sprung
auf das Siegertreppchen in einem erlesenen Feld nach. Der 36-Jährige gehört zu den Orientierungsläufern beim TSV Worpswede.
Erst vor wenigen Jahren zog der Bundeswehrsoldat von Güstrow nach Osterholz-Scharmbeck. Beim 35. Vorfrühlings-Crosslauf
feierte Freudenfeld mit der Teilnahme am Mittelstreckenlauf sein Debüt in Worpswede. Vor zwei Jahren musste er bei der 36. Auf-
lage der Veranstaltung wegen einer langwierigen Sehnenzerrung passen. "Damals bin ich ein halbes Jahr ausgefallen. Die Ärzte
haben nicht genau herausgefunden, wieso ich die Schmerzen hatte. Es war auf jeden Fall kein Leistenbruch", berichtete der
Orientierungsläufer. Da das Glatteis eine Austragung des Spektakels im vergangenen Jahr verhinderte, hatte Freudenfeld genügend
Zeit, sich auf das Ereignis im Jahre 2011 vorzubereiten.
Im Mittelstreckenlauf machte ihm ausgerechnet Youngster Dominic Diekmann von der SG Platjenwerbe das Leben schwer. "Der ist
bis 400 Meter vor dem Ziel an mir drangeblieben. Dann hatte ich die größeren Kraftreserven", erklärte Christoph Freudenfeld. Der
gebürtige Mecklenburger verwies den 15-Jährigen letztendlich um zehn Sekunden in die Schranken. "Da wächst ein großes Lauf-
talent heran", prophezeit Freudenfeld dem Platjenwerber eine rosige Zukunft.
Für den Langstreckenlauf hatte Christoph Freudenfeld ein klares Ziel vor Augen: "Ich wollte zu den besten drei Läufern zählen und
möglichst unter 38 Minuten bleiben." Beide Ziele erreichte der Kreisstädter. Er war exakt eine Sekunde schneller als 38 Minuten.
Gegen den Sieger Dennis Oelert von der LG Vulkaneifel war aber kein Kraut gewachsen. Der 30-Jährige verwies den Zweiten Gerrit
Lubitz von der ATS Buntentor Bremen mit einer Zeit von 35:22 Minuten um über zwei Minuten in die Schranken. Für den in Jork bei
Hamburg lebenden Oelert war es nur ein Trainingslauf als Vorbereitung auf die Deutschen Cross-Meisterschaften in Löningen bei
Osnabrück am kommenden Wochenende. "Da haben wir ein Team gemeldet", informierte der Gewinner.
Gerrit Lubitz erkannte die Überlegenheit seines Kontrahenten neidlos an: "Dennis hat mir klar meine Grenzen aufgezeigt. Ich habe
ihn nur in der ersten Runde gesehen." Christoph Freudenfeld hatte wiederum Probleme, das rote Trikot von Gerrit Lubitz im Auge zu
behalten. Dennoch war der Osterholz-Scharmbecker mit den Bedingungen einverstanden: "Der Bodenbelag war optimal. Mir gefallen
auch die Höhenunterschiede auf der Strecke." Der begeisterte Radrennfahrer räumte jedoch den Substanzverlust durch den Mittel-
streckenlauf ein: "Der 3490-Meter-Lauf steckte mir schon in den Knochen. Vielleicht hätte ich sonst an den ersten beiden Läufern
dranbleiben können." Der TSV-Spartenleiter der Orientierungsläufer Uli Bandt lobte seinen Teamkollegen: "Christoph sieht nicht nur
seine eigenen sportlichen Belange, sondern steht vor allem unserem Nachwuchs immer mit Rat und Tat zur Seite." Lauforganisator
Kurt Schmidt zog ein positives Fazit: "Wir sind mit den mehr als 230 Teilnehmern sehr zufrieden. Wir haben von einer ordentlichen
Vorbereitung profitiert." Die Worpsweder hätten über das Internet wieder neue Läufer gewonnen, so Schmidt.
==> Ergebnisse  
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ZEVENER ZEITUNG vom 9. März 2011 (Auszug -- Nur allgemeiner Teil)
Verkürzte Strecke kommt den Läufern zugute
Cross am Helvesieker Berg / Veranstaltung wird am 20. März fortgesetzt

Scheeßel
. Bei besten Laufbedingungen fand am Sonntag der vom TV Scheeßel veranstaltete “Cross am Helvesieker Berg" statt,
der zugleich der 3. Lauf der Oste-Cup-Wertung 2011 war. Eine im Vorfeld vorgenommene Streckenverkürzung kam dabei nicht nur
den rund 150 Aktiven entgegen, die eine gut organisierte Veranstaltung erlebten. “Die neue Strecke ist auch für uns Betreuer gut
einsehbar", zeigte sich Hans-Hermann Neblung von der Zevener Leichtathletikvereinigung (LAV) am Sonntag positiv überrascht und
ergänzte: “Auch der Weg entlang der Wümme ist eine sehr gute Strecke. Und die Verkürzung kommt ganz offensichtlich den
Läufern entgegen."
So profitierte die Veranstaltung nicht nur von den idealen Wetterbedingungen, sondern auch von der guten Entscheidung des Ver-
anstaltungsteams vom TV Scheeßel zur neuen Streckenführung. Nun fanden Läufe über Strecken von 670, 1340, 1540, 3080 und
7700 Meter statt, die alle im Stadion Waidmannsruh gestartet wurden. Ein gutes Beispiel war die erste Distanz des Tages, die nun
3080 Meter betrug, ursprünglich ausgeschrieben waren 3460 Meter. Bereits beim ersten Start, für den sich im Vorfeld die meisten
Aktiven angemeldet hatten, ging das größte Teilnehmerfeld in das Rennen.
Auch beim abschließenden Lauf der diesjährigen Oste-Cup-Wertung - dem Crosslauf des TuS Zeven rund um den Bahberg - am
20. März im Großen Holz bei Zeven wird es noch spannend zugehen. Hier fallen auch erst die meisten Entscheidungen in der Cup-
Wertung.
==> Ergebnisse 
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WESER KURIER vom 10. März 2011 
Christoph Mahr überrascht alle
Nordbremer gewinnt Winterlaufserie

Von Marc Gogol
Bremen. Christoph Mahr von der LG Bremen-Nord und Angelika Schröder vom veranstaltenden Marathon Club Bremen heißen die
Gesamtsieger der Großen Serie bei der 31. AOK-Winterlaufserie im Bremer Bürgerpark. Dabei entriss Christoph Mahr völlig über-
raschend seinem Teamkollegen Andreas Oberschilp noch den nach zwei Rennen schon sicher geglaubten Erfolg. Mit Stefan Bölke
(Sport Lounge Munte), der ein wahnsinnig hohes Anfangstempo anschlug, fand Christoph Mahr auf den ersten Kilometern einen
willkommenen Helfer, um schon frühzeitig mehr als 100 Meter zwischen sich und die weiteren Verfolger zu legen. Der junge Nord-
bremer brach auf den letzten Kilometern entgegen aller Erwartungen nicht ein, sondern steigerte sogar nochmals das Tempo und
beendete nach 1:07:58 Stunden die vier Runden. Andreas Oberschilp ("Ich hatte gedacht, dass es langt.") versuchte letztlich ver-
geblich den Rückstand in Grenzen zu halten. Mit 1:09:46 Stunden fehlten ihm in der Endabrechnung 30 Sekunden zum Erfolg.
"Altmeister" Torsten Naue (LGN) lief über die Kleine Serie nach 35:41 Minuten auf den zweiten Gesamtplatz hinter Stefan Bölke
(34:50). Rang drei ging hier durch Jörg Willig (37:20) an einen weiteren Akteur der LG Nord.
Angelika Schröder profitierte über die abschließenden 20 Kilometer von ihrem bestehenden Vorsprung. Katrin Zimmermann (LG
Nord) als Zweite der Gesamtwertung verkürzte in 1:25:39 Stunden ihren Rückstand noch um sechs auf letztlich 34 Sekunden. Die
Kleine Serie bei den Frauen gewann Christine Grammer (Team Laufschuh) vor Thanh-Hue Huyn vom Marathon-Club und Janina
Heyn (Sport Lounge Munte).
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 14. März 2011 
Premierensieg auf der Durchreise
Leichtathletik: Christian Funk gewinnt 25-km-Lauf des VfL Oldenburg

Von Jan Baumgärtner
Oldenburg. Das war neu: Bestes Laufwetter beim 41. Straßenlauf des VfL Oldenburg, nach viel Regen, Schnee und Wind in den
Vorjahren. Neu war auch der Sieger des Hauptlaufes über 25 km. Angereist aus Rechberghausen, dem östlichen Rand der Metro-
polregion Stuttgart, gewann Christian Funk in 1:33:06 Stunden. Damit war er genauso erfolgreich wie der VfB Stuttgart - Funk reiste
nach dem Lauf gleich weiter zum Auswärtsspiel “seines” VfB in der Fußball-Bundesliga beim FC St. Pauli am Sonntagabend (2:1).
Der Oldenburger Christoph Paetzke gewann indes den 10-km-Lauf. Zweiter über 25 km wurde der Sieger von 2009 und 2010, Rainer
Beewen vom TSV Großenkneten, in 1:34:59 Stunden. “Die Zeit war etwa wie im Vorjahr. Bis zur Hälfte der Strecke konnte ich mit-
halten, dann musste ich abreißen lassen”, sagte Beewen. Platz drei belegte Daniel Witte vom VfL Kloster Oesede. Die Mann-
schaftswertung sicherte sich das Team Laufrausch (Michael Fecht, Till Luhmann, Hans-Jürgen Schmidt) vor der TSG Hatten-Sand-
krug (Torsten Schönefeldt, Winfried Temming, Sven Eric Schnitker).
Bei den Frauen wurde die Bremerin Fakja Hofmann, die für die LG Telis Finanz Regensburg startet, ihrer Favoritenrolle gerecht und
gewann überlegen in 1:38:38. Auf Platz zwei lief die Neu-Oldenburgerin Christiane Schwietert in 1:43:29, die als Christiane Spallek
viele Rennen in der Region gewonnen hat. Den dritten Platz errang die Oldenburger Marathonsiegerin vom Vorjahr, Antje Günthner
vom Team Laufrausch, in 1:50:27.
Die 10 km gewann derweil Paetzke vom DSC Oldenburg in 33:31 Minuten vor Tammo König in 33:48 und Patrick Schnetger (beide
1. TCO “Die Bären” Oldenburg) in 35:39. Für Paetzke war es nach dem zweiten Platz beim Silvesterlauf nach zwei Jahren Verletz-
ungspause der zweite Start. “Es war harte Arbeit. Bei der Steigung vor der Brücke bei Wöbken hat Christoph angezogen. Die Lücke
konnte ich nicht mehr schließen. Glückwunsch! Mit der Zeit bin ich so früh in der Saison zufrieden”, sagte König. Die Frauen-Kon-
kurrenz gewann Heike Piotrowski (LG Wilhelmshaven) in 41:10 vor Insa Frantzen (LG TV Bunde/42:25) und der B-Jugendlichen
Friederike Lindner (DSC Oldenburg/43:43), die im Vorjahr noch als Schülerin die VfL-Meile gewonnen hatte.
Die Vereine der Region schickten ihren Nachwuchs auf die VfL-Meile. Bei den Schülern wiederholte Vithushan Vigneswaran vom
SV Brake seinen Sieg aus dem Vorjahr mit großem Vorsprung vor dem B-Schüler Timm Kendziorra von TuS Eversten. Überragende
Schülerin war Bernice Meijer (SV Veendam Atletiek/Niederlande) mit einem klaren Sieg.
“Gutes Wetter, gute Beteiligung, gute Leistungen - wir sind rundum zufrieden”, lautete das Fazit von Jost Schütte, Abteilungsleiter
Leichtathletik des VfL Oldenburg.
==> Ergebnisse 
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CELLESCHE ZEITUNG vom 14. März 2011 (Drei Artikel)
9200 Läufer erobern Celler City
Celle
. Rund 9200 Läufer haben gestern zum Celler Wasa-Lauf die Innenstadt gestürmt. Hunderte Zuschauer an den Strecken
sahen dabei packende Zweikämpfe auf den Strecken und herausragende Leistungen der Athleten. Auch ein Olympiasieger mischte
sich gegen Mittag unter das Volk: Dieter Baumann lief nach seinem Auftritt in “Kunst&Bühne” am Sonnabend gestern die 20 Kilo-
meter. Holger Pieper aus dem Organisationsteam zog gegen Nachmittag ein postives Fazit des mittlerweile 29. Wasa-Laufes: “Es
hat keine Probleme gegeben. Alles ist gut gegangen.” Auch das Wetter hat in diesem Jahr mitgespielt: Zwar zeigte sich die Sonne
kaum am Himmel, die milden Temperaturen boten den zahlreichen Läufern jedoch ideale Voraussetzungen. Das schien auch viele
Zuschauer an die Strecke zu treiben: “Die Stadt war überall proppenvoll”, so Pieper. Auch Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, der
bereits zum dritten Mal beim Wasa-Lauf am Start war, zeigte sich von den äußeren Bedingungen überzeugt: “Das ist richtiges
Läuferwetter”, meinte er.
Mit einer großen Truppe war eine Mannschaft von Sponsor Barilla Wasa angetreten: “Die Stimmung und die Atmosphäre hier sind
toll”, so David Langel, Werksleiter der Barilla Deutschland GmbH in Celle. Zum fünften Mal sei er dabei. Sein Ziel: “Ich will die fünf
Kilometer unter 30 Minuten laufen - das habe ich auch schon mal geschafft”, sagte Langel.
In die begehrten Siegerlisten trugen sich jedoch andere ein. Es erfordert einer intensiven Vorbereitung mit mehrfachem Training in
der Woche, um mit den Besten mithalten zu können. Andererseits ist aber auch Cleverness gefragt: Wer sich zu früh auspowert,
hat kaum noch Chancen auf den Sieg. Mit Lotta Schlund vom LG Lauftreff aus Bremen gewann eine Debütantin das Rennen über
fünf Kilometer in einer Zeit von 18:26 Minuten bei den Frauen: “Ich bin ganz entspannt in den Lauf gegangen, weil es erst mein
zweiter Fünf- Kilometer-Lauf überhaupt war”, so die stolze Siegerin. Gezielt auf den Wasa-Lauf vorbereitet habe sie sich aber nicht:
“Letzte Woche bin ich bei den Deutschen Cross-Meisterschaften mitgelaufen und habe die Woche über locker trainiert”, meinte die
Läuferin aus der Hansestadt. Bei den Herren war es wie im Vorjahr Johannes Raabe von der LG Hannover, der über fünf Kilometer
seinen Konkurrenten deklassierte. In einer Zeit von 15:04 Minuten war er rund eine Minute schneller als der Zweitplatzierte. Weitere
Zahlen unterstreichen seine eindrucksvolle Leistung: So hat Raabe während des Rennens für jeweils 100 Meter Strecke nur 18 Se-
kunden benötigt - und das fünf Kilometer lang. Der Hannoveraner fuhr damit seinen vierten Sieg bei der fünften Teilnahme ein. Nach
eigener Aussage gehe auch er die Vorbereitung eher ruhig an, nur rund vier Kilometer betrug seine Vorbereitungs-Distanz. “Ich ging
schon mit gutem Gefühl in den Wettkampf, aber ich hätte gerne mal einen richtigen Konkurrenten”, scherzte der Sieger. Vor allem
die Umgebung gefiel dem 23-Jährigen Raabe: “Es war schön, durch die Altstadt zu laufen.”
Auf seiner Lieblingsdistanz von zehn Kilometern siegte Namensvetter Patrick Raabe von den Asics Frontrunners. Der Triathlet
nutzte den Wasa-Lauf, um sich auf die Saison vorzubereiten. Bei Raabes Sieg spielte nach eigener Aussage sein Kopf eine große
Rolle: “Als ich während des Laufs gemerkt habe, dass der Zweitplatzierte schon schwer atmet, bin ich weggezogen”, so der 24-
jährige Sportler. “Die zahlreichen Zuschauer motivierten mich besonders.”

Wasa-Lauf: Mann stirbt an Walking-Strecke
Celle
. Beim Celler Wasa-Lauf hat es einen traurigen Zwischenfall gegeben: Wie Holger Pieper vom Organisationsteam und der Ein-
satzleiter des Sanitätsdienstes mitteilten, ist am Sonntag gegen 9.15 Uhr ein 76 Jahre alter Nordic Walker an der Strecke ver-
storben. Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten haben. Sanitäter hätten noch versucht,
den Mann zu reanimieren. Trotz sofortiger Hilfe seitens der Rettungskräfte sei der Nordic Walker nahe der Dammaschwiesen ver-
storben. Die genaueren Umstände des Todes waren am gestrigen Abend noch unklar: Nach Auskunft des Einsatzleiter des Sani-
tätsdienstes könne unter anderem eine Vorerkrankung, aber auch die Anstrengung während des Nordic Walkings zum Herz-Kreis-
lauf-Stillstand geführt haben. Die Ehefrau des Mannes wurde tagsüber von den Rettungskräften betreut.

Baumann: “Es war einfach wunderbar”
Celle
. Die Blicke tausender Zuschauer richteten sich gestern vor allem auf einen Mann: Dieter Baumann, Olympiasieger 1992 in
Barcelona über 5000 Meter, trat beim 20-Kilometer-Lauf gegen 72 Frauen und 487 Männer an. Locker und gut gelaunt kam der
Schwabe gegen kurz vor zwölf bei der Startnummernausgabe an. Fotos für seine Fans, Autogramme für die Konkurrenten oder ein
Schwätzchen mit dem Organisator: Baumann nahm sich für jeden Zeit, beantwortete geduldig alle Fragen und zeigte anschließend
eindrucksvoll, dass er im Wettkampf mit anderen Läufern immer noch eine gute Figur abgibt. Lust zu gewinnen habe er beim Wasa-
Lauf nicht, so Baumann: “Ein klares Nein. Das traue ich mir nicht mehr zu, ich bin ja schon Mitte 40. Aber ambitioniert gehe ich
schon an den Start.” Mit der zweiten Gruppe wolle er mithalten, meinte Baumann vor dem Start. Doch das Wettkampffieber schien
ihn noch zusätzlich zu beflügeln: Der ehemalige Olympiasieger kam rund fünf Minuten nach dem Sieger des 20-Kilometer-Laufes
ins Ziel und belegte damit Platz Drei. “Es war einfach wunderbar”, so sein Kommentar nach dem Rennen.
Um sich für das Rennen warm zu machen, lief Baumann ein paar Mal locker die Zöllnerstraße auf und ab und nahm sich sogar
noch die Zeit, zwei Minuten vor dem Start einige Interviews zu geben: “Die 50 Meter bis zur Startlinie - das bekomme ich auch noch
hin”, witzelte der Athlet. Trotz seines lockeren Charakters - ein Ziel habe er ganz klar vor Augen: “Ich will heute zwischen einer
Stunde und zwölf Minuten und einer Stunde und vierzehn Minuten laufen”, so der Tübinger. Auf Biegen und Brechen wolle er jedoch
nicht um die Positionen kämpfen: “Es soll nicht weh tun”, erklärte Baumann. Ambitioniert wolle er das Rennen dennoch angehen.
“Aber erwarten Sie nicht mehr von mir”, sagte der Leichtathlet und lachte. Am meisten freue er sich auf die Erfrischung hinter der
Ziellinie. “So ein Zisch-Bier ist obligatorisch”, meinte der Läufer in seinem typisch schwäbischen Akzent.
Sein Ziel verfehlte Baumann - allerdings im positiven Sinne: Eine Stunde und zehn Minuten - so lang brauchte der Schwabe, um die
20 Kilometer durch die Celler Innenstadt zu bewältigen. Damit war Baumann einige Minuten schneller, als er sich das selber vorge-
nommen hatte. Für zusätzlichen Ansporn dürften die zahlreichen Zuschauer an der Strecke gesorgt haben: Jedes Mal, wenn Bau-
mann vorbeilief, feuerten sie den ehemaligen Olympiasieger mit voller Kraft an. Im Ziel zeigte der Athlet nur wenig Anzeichen von Er-
schöpfung. Statt alkoholfreiem Bier gönnte er sich aber doch lieber einen Traubensaft. Auch dort hatte er noch immer Zeit und Luft
für seine Witze: “Ich bin ja jetzt als Motivationsexperte unterwegs, ich habe die Jungs vor mir her getrieben.” Ein bisschen müde sei
er jetzt, so Baumann weiter, bevor er sich auf den Weg nach Hause machte.
==> Ergebnisse 
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WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 21. März 2011 
Stadtlauf: Harwardt siegt erneut

Vorsfelde
. Der Vorjahressieger jubelte erneut: Beim 13. Vorsfelder Stadtlauf setzte sich Valentin Harwardt gestern über die zehn
Kilometer durch. In verschiedenen Wettbewerben gingen gestern rund 450 Läufer auf die Strecke. Neben einem neuen Starterrekord
über die zehn Kilometer mit 326 Teilnehmern gab es auch einen Dreifach-Triumph für den VfL Wolfsburg: Valentin Harwardt siegte
in herausragenden 32:33 Minuten vor Ulrich Petri (34:03) und Mirko Appel (34:12). “Ich wusste meine Konkurrenten gut einzu-
schätzen”, lachte Petri nach dem Lauf. Bei den Frauen setzte sich die erst 18-jährige Miriam Hermann vom Injoy Wolfsburg in 39:24
Minuten durch. “Ich hatte gar nicht damit gerechnet”, sagte die Abiturientin. Sie lobte die Organisatoren: “Es ist eine abwechslungs-
reiche Strecke.” Den zweiten Platz bei den Damen holte Vorjahressiegerin Bianca Weide-Jentsch (SpVgg Groß Bülten, 39:51) vor
Dorothea Jung (VfB Fallersleben, 41:17).
Start und Ziel war am Vorsfelder Rathaus, wo sich zugleich die meisten Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein sammelten, um
die Sportler anzufeuern. Auch Werner Reimer, Vorsitzender des Gastgeber-Vereins MTV Vorsfelde, war mit dem Auftakt zum Lauf-
Cup Gifhorn-Wolfsburg
zufrieden. “Alles, was in der Region Rang und Namen hat, ist vertreten. Wir freuen uns über die andauernde
positive Entwicklung”, so Reimer.
Auch über fünf Kilometer gingen die Starter auf die Strecke. Dort siegte Fabian Bretschneider bei den Männern, Annika Seidel bei
den Damen. Über 2,5 Kilometer hatten Timon Schaare und Anika Wurl die Nase vorn. Der Staffellauf fiel mangels Beteiligung aus.
Ältester Teilnehmer war Reinhold Kulbe (78).
==> Ergebnisse
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ZEVENER ZEITUNG vom 24. März 2011 (Auszug - Nur allgemeiner Teil)
Solidarisch Hand in Hand bis ins Ziel
Rennen um Bahberg beendet "Oste-Cup"-Laufserie 

Von Jens Zschiesche
Zeven. "Der Wald sieht ja wie gefegt aus" stellte am Sonntagvormittag ein Aktiver nach dem Einlaufen vor dem Crosslauf rund um
den Bahberg im Großen Holz fest. Und damit lag er richtig. Denn das rührige Team des ausrichtenden TuS Zeven hatte am Vortag
wirklich einige Streckenabschnitte geharkt. Während im vergangenen Jahr vor der traditionellen Veranstaltung noch gefährliche Eis-
passagen und umgefallene Bäume entfernt worden waren, so mussten in diesem Jahr vor allem die vielen "Hinterlassenschaften"
von Hunden auf dem Trimmpfad beseitigt werden.
Die knapp 200 teilnehmenden Läufer aus 19 Vereinen erwartete bei bestem Wetter eine Streckenführung, die mit ihren Steigungen
wieder eine besondere Herausforderung darstellte. Außerdem wurde es in manchen Läufen noch richtig spannend, war der Lauf um
den Bahberg doch zugleich die Abschlussveranstaltung der Laufserie um den “Oste-Cup 2011". Nach den Wettkämpfen des VfL
Sittensen, des MTSV Selsingen und des TV Scheeßel fielen zum Teil erst beim Lauf des TuS Zeven die Entscheidungen um die
begehrten Pokale und Medaillen. Auch hierbei sicherten sich die Aktiven der dominierenden Leichtathletikvereinigung Zeven (LAV)
gute Platzierungen.
Und es gab in der fast schon familiären Atmosphäre der Läufer- und Leichtathleten-Szene wieder viele kleine Geschichten am
Rande der Laufbahn zu erleben. So begleitete zum Beispiel Carolin Drewes, die später in ihrem eigenen Lauf Siegerin und damit
Gewinnerin des “Oste-Cup" wurde, kurzerhand eine der jüngsten Läuferinnen des Tages über deren gesamte Laufstrecke. Denn die
junge Dame fühlte sich nur an der Hand der jugendlichen Begleitung in der Lage, den Lauf über 700m überhaupt anzutreten und
durchzustehen. Eigentlich ist das Mitlaufen in einem Rennen ja ein Disqualifizierungsgrund, aber die Veranstalter sahen auf Grund
der besonderen Situation und dem Alter der kleinen Läuferin darüber hinweg und auch aus Reihen der anderen Aktiven und des
Publikums gab es keinen Einspruch.
Ebenfalls Hand in Hand in das Ziel liefen dann auch beim letzten Lauf über die Langstrecke von 9000m zwei Aktive. Allerdings
hatten diese beiden gestandenen Männer die gesamte Laufstrecke gemeinsam zurückgelegt und wollten nun auch die Ziellinie ge-
meinsam erreichen. Dafür gab es vom Publikum Extra-Applaus. Überhaupt sparten die vielen Zuschauer nicht mit lautstarker Unter-
stützung. Bereits beim ersten Wettkampf des Tages, an dem insgesamt neun Läufe gestartet wurden, gab es viel Beifall für die
Läufer der 3000m-Strecke. Noch während weitere Läufe liefen, gab es vor Ort Siegerehrungen und Pokalübergaben vom Team der
Ausrichter TuS Zeven und LAV Zeven.
==> Alle Infos zur Veranstaltung und zum Oste-Cup  
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NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 28. März 2011
915 Läufer erreichen das Ziel - Rekord

Leichtathletik
. Rekord! 915 Teilnehmer kamen auf den verschiedenen Strecken beim 35. Springe-Deister-Marathon der LLG
Springe ins Ziel - mehr als je zuvor. Woran es liegt? “Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle”, sagt der LLG-Vorsitzender Frank
Schrader. Dass die Veranstaltung zum zweiten Mal zur Aktion Laufpass gehört, sei “auf jeden Fall förderlich”, so Schrader. Dass es
beim Zehn-Kilometer-Lauf, mit 368 Finishern erstmals stärker frequentiert als der Halbmarathon (332), diesmal von einem Sponsor
ausgelobte Sonderpreise gab, auch. Vor allem aber: “Das Wetter hat super mitgespielt. Es war zwar frisch, aber trocken”, so
Schrader.
Das befand auch Halbmarathon-Sieger Jörn Hesse aus Delligsen: “Die Bedingungen waren tip-top.” Hesse hatte schon im Vorjahr
gewonnen, war diesmal aber fast zwei Minuten schneller. “Als Titelverteidiger musst du schon was bringen”, sagte er. Zusätzliche
Motivation für ihn: Thomas Bartholome war in diesem Jahr wieder dabei, “er ist eine Ikone in der hiesigen Laufszene”, so Hesse,
“ihn zu schlagen ist was Besonderes, auch, wenn er nicht ganz fit war”. Nach acht Kilometern hatte Hesse die Führung über-
nommen, im Ziel hatte er 21 Sekunden Vorsprung.
Ihr Debüt in Springe gab Carola Wagner (Dassel) - und gewann gleich den Halbmarathon in 1:29:38 Stunden. “Ein schöner, ab-
wechslungsreicher Lauf”, lobte sie. Zehn Sekunden nach Wagner kam Bernd Harbart aus Holtensen, der für die LG Wennigsen
startet, ins Ziel. Er freute sich über seine persönliche Halbmarathon-Bestzeit: “Ich bin zum ersten Mal unter 1:30 geblieben.” Das
hatte er eigentlich erst beim Hannover-Marathon geplant. Wichtiger als die Zeit ist ihm allerdings das Dabeisein. “Springe macht
immer einen Riesenspaß”, sagt er, “es sind viele Bekannte da - und der Berg kurz vor Alvesrode ist das Schönste.”
Das sehen freilich nicht alle so, vor allem die Marathonis, die den Anstieg gleich viermal bewältigen müssen. Da werden die Schritte
mit jeder Runde schwerer. Von den heimischen Läufern wagte sich in diesem Jahr keiner auf die längste Strecke - und auch auf den
anderen Distanzen lief keiner um den Sieg mit. Für die meisten ist der Springe-Deister-Marathon eben Vorbereitung: Imre Morva und
Ines Heinze von den Triathleten des SC Bad Münder beispielsweise wollen im Juli den legendären Iron Man in Roth bestreiten.
René Holenburg von der “Völksener Laufmasche” trainiert für seinen ersten Marathon am 8. Mai in Hannover. Dort will auch Maik
Wollenschläger vom FC Springe dabei sein. Der überraschte sich selbst. Eine Zeit von knapp zwei Stunden hatte er sich für den
Halbmarathon vorgenommen - er kam nach 1:47:24 ins Ziel.
==> Ergebnisse 
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ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 29. März 2011 (Zwei Artikel)
Horn läuft Streckenrekord
7. Wustrower Halbmarathon: Frau über 10 km schneller als alle Männer

Wustrow
(dm). Als Carsten Horn vom VfL Suderburg am Sonnabendnachmittag um 15:18 Uhr die Ziellinie beim Wustrower Halb-
marathon vor dem Feuerwehrgerätehaus in neuer Streckenrekordzeit überlief, krönte der Langstreckler aus Westerweyhe die siebte
Austragung dieses Straßenlaufes der IGAS Wendland. In seinem ersten Rennen als 40-Jähriger verbesserte Horn den zwei Jahre
alten Streckenrekord um 44 Sekunden auf 1:18:06 Std. Für Organisationschef Hermann Walther war diese Leistung das I-Tüpfel-
chen auf eine gelungene Veranstaltung mit reibungslosen Ablauf. Bei Sonnenschein und fast Windstille machte es Walther nichts
aus, dass mit 208 Läufern und Läuferinnen aller Alters- und Leistungsklassen etwas weniger Sportler auf den beiden Rundkursen in
und um Wustrow herum unterwegs waren als beim Teilnehmerrekord von 229 Startern vor zwei Jahren.
Carsten Horn hatte nur auf den ersten paar 100 Metern einen Begleiter, bevor er sein einsames 21,0975-km-Rennen auf dem 5-km-
Kurs lief. Er spulte seine vier Runden jeweils klar in weniger als 19 Minuten ab. Als Horn die Ziellinie überquerte, hatte der Zweite
Yacine Lamiri von den Ottenser Bierathleten, der am Ende 1:23:20 Std. zu Buche stehen hatte, noch über einen Kilometer vor sich.
Und der Dritte, Henry Brammer (VfL Suderburg/1:25:50 Std.), lag weitere 600 Meter zurück. Für die Lüchow-Dannenberger Lang-
streckler ging es wieder nicht um den Gesamtsieg. Dafür lagen die besten fünf hiesigen Halbmarathonläufer nur drei Minuten aus-
einander. Seinen ersten Kreismeistertitel über diese Strecke holte sich Siegfried Martel (IGAS Wendland)in 1:26:54 Std. Hinter ihm
lagen Philipp Thiede (SV Lemgow-Dangenstorf) und Bernd Martel (IGAS) in 1:28:28 Std. und 1:28:42 Std. nur ein paar Sekunden
auseinander. Knapp unter 1:30 Std. liefen hinter diesem Trio auch die beiden Schnellsten der M50, Steffen Schwarz vom Lauftreff
Bahrendorf in 1:29:51 Std. und Uwe Spillebeen vom Team Dickfeitzen in 1:29:59 Std. Mitfavorit Jürgen Schwarz (SCL) musste
wegen einer Fußverletzung auf einen Start verzichten. Und Vorjahres-KM-Sieger Ralph Germ lief diesmal nur über 5 km mit. Bei den
Frauen wiederholte die Streckenrekordlerin Kerstin Wiethake vom Post-SV Uelzen in 1:38:52 Std. ihren Premierensieg von 2005.
Den Kreismeistertitel holte sich zum vierten Mal in Folge Silvia Behn vom SC Lüchow in 1:51:31 Std. vor Silke Sternberg (SV
Lemgow/Dangenstorf) in 1:55:12 Std.
Die wohl beste Zeit der Veranstaltung lief jedoch Martina Boe-Lange über 10 Kilometer. Die Langstrecklerin vom Post-SV Uelzen,
die amtierende norddeutsche Seniorenmeisterin über diese Distanz, ließ in 37:27 Min. sogar alle Männer hinter sich. Bester des
starken Geschlechts war Mischa Müller vom Lüneburger SV in 38:09 Min. Hinter ihm lief der A-Jugendliche Lennard Frank vom SCL
mit guten 38:24 Min. neue persönliche Bestzeit. Ein Klassezeit erreichte auch der zweitschnellste Lüchow-Dannenberger über
diese Distanz: Rudolph Thiele vom SCL erreichte das Ziel in 42:34 Min. Er lief so schnell wie noch kein anderer Lüchow-Dannen-
berger vor ihm in der M65 und gehört in seiner Altersklasse auch auf Landesebene zu den Spitzenläufern.
Für Veranstaltungsleiter Hermann Walther stand neben den guten Witterungsbedingungen vor allem der reibungslose Ablauf im
Vordergrund. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wustrow, die bei der Streckenüberwachung von den Nachbar-
wehren aus Bösel und Woltersdorf unterstützt wurde.

Schnelle Nachwuchsläufer
Viele gute Zeiten über 5 Kilometer - Kinder stürmen durch Innenstadt

Wustrow
(dm). Warum er vor ein paar Wochen mit seinem Team bei den deutschen Crosslauf-Meisterschaften Dritter bei der
männlichen Jugend B geworden war, das zeigte Yannick Burger vom SV Rosche über 5 km, die er mit einen wahren läuferischen
Demonstration in neuer Streckenrekordzeit von 16:55 Min. gewann. Der 16-Jährige stand an der Spitze zahlreicher Nachwuchs-
läuferinnen und Nachwuchsläufer, die sich auf dem schnellen Wustrower Rundkurs mit guten Zeiten präsentierten. Dabei beein-
druckten die beiden A-Schüler Luca Jagow (IGAS Wendland/M14) und Felix Schwarz (SC Lüchow/M15), die sich gemeinsam lauf-
end jeweils deutlich auf gute 19:24 Min. und 19:30 Min. verbesserten. Schwarz überraschte dabei mit einer Steigerung seines pers-
önlichen Rekordes um 1:15 Min. Neue persönliche Bestzeiten liefen auch die anderen 5-km-Kreismeisterinnen und -Kreismeister.
Marten Kracke (M13) verbesserte sich auf landesbestenlistenreife 20:16 Min., sein IGAS-Vereinskamerad Leon Hamann (M12) auf
21:38 Min. Jan Meyer (SC Lüchow) gewann in 23:57 Min. dem KM-Titel der M10, während Anton Edler (IGAS/M9) in 23:53 Min.
noch ein paar Sekunden schneller war.
Hinter den schnellen Walke-Schwestern Anastasia (W11 in 20:44 Min.) und Elisa-Sophie (W13 in 20:50 Min.) vom SV Rosche war
Jordis Herrmann (TSV Hitzacker/W15) in 21:50 Min. schnellste Lüchow-Dannenbergerin. Hinter ihr hatten Nele Zoppa (IGAS/W12)
und Jasmina Dippe (SV Lemgow/Dangenstorf/W11) lange die Kreisbestleistungen für 5 km im Visier. Nele verpasste die Bestleist-
ung mit 22:05 Min. um 22 Sekunden und Jasmina in 22:28 Min. um 18 Sekunden. Ihr großes Lauftalent bewies auch Lea Germann
vom SC Lüchow als Schnellste der W10 in 23:39 Min. Gute Zeiten liefen bei den Frauen auch Tanja Schulz (SV Lemgow/Dangens-
torf/W45) in 21:54 Min. und Ilona Harre aus Bergen in 22:08 Min.
Julian Trittel von der IGAS war der erste Läufer, der am Sonnabendnachmittag beim Wustrower Halbmarathon die Ziellinie über-
querte. Der Elf-jährige gewann souverän den Kinderlauf über 900 Meter in 3:12 Min. und ließ 23 Jungen und 29 Mädchen hinter sich,
die eine halbe Stunde vor dem Hauptlauf begeistert durch die Wustrower Innenstadt stürmten. Dabei zeigte auch Franziska Nitz von
der SV Lemgow/Dangenstorf, dass sie im Winter gut trainiert hat. Mit 3:18 Min. ließ sie bis auf Gesamtsieger Julian Trittel alle
Jungen hinter sich. Franziska führte eine starke Riege von der SV Lemgow/Dangenstorf an, die die ersten sechs Plätze bei den
Mädchen belegte, während die ganz jungen Nachwuchsläufer vom SC Lüchow sechs Altersklassensiege holten.
==> Ergebnisse  
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STADER TAGEBLATT vom 29. März 2011 
Startrekord und Bestzeiten
Viele wetterbedingte Nachmeldungen beim 23. Straßen- und Volkslauf in Himmelpforten

Himmelpforten
(mb). Das war bestes Laufwetter. Da waren sich Teilnehmer und Veranstalter einig. Das bestätigten auch die 60
Nachmeldungen für den 23. Straßen- und Volkslauf der Leichtathletikgerneinschaft Kreis Nord Stade in Himmelpforten. 257 Starter-
innen und Starter aus 38 Vereinen sorgten für einen neuen Melderekord. Schnellste im Halbmarathon waren Frank Schulz (TS Har-
burg) und Claire Großer (Stader Schwimmverein).
Die Wetterberichte wurden genau studiert. “Die Meldungen in diesem Jahr kamen sehr spät", berichtete Veranstaltungschef Man-
fred Keitsch, "20 gemeldete Sportler traten nicht an." Doch der morgentliche Blick aus dem Fenster schien viele zu beflügeln. Man-
fred Keitsch sollte mit seiner Vermutung bezüglich eines Streckenrekords recht behalten. Christin Liedtke, A-Jugendliche der LG
Wedel-Pinneberg, siegte bei den Frauen über die fünf Kilometer in neuer Bestzeit (18:32 Minuten).
Im ersten Lauf im Frühling wollten viele Langstreckler unbedingt wieder an den Start gehen. Einige nutzten die Chance, um einmal
eine neue Strecke in Angriff zu nehmen. Man wollte einfach den Tag nutzen. Nach überstandener Krankheit versuchte sich der 82-
jährige Friedrich Prehn (Post SV Buxtehude) über die fünf Kilometer. Sein Kommentar: “Es läuft noch nicht wieder so richtig." Auch
Peter Smolinski war seit dem Abendlauf in Buxtehude nicht wieder gestartet, wollte es wissen. “Ich hatte lange Zeit mit einer Reiz-
ung im Gesäß zu kämpfen. Heute lief es ganz gut, in diesem Jahr steht intensive Vorbereitung an und im nächsten Jahr mit 50 wird
wieder richtig angegriffen."
Das mit dem Angriff hatte Schröter Junior schon mal vorab praktiziert. “Der hat seinen Vater einfach hinter sich gelassen", sagte
Mama Ellen Schröter lächelnd. Max und Ingo (beide Post SV Buxtehude) waren die zehn Kilometer lange Zeit miteinander ge-
laufen. Zuletzt zog Max davon, belegte Platz zwei hinter Sieger Dennis Oelert (LG Vulkaneifel) und vor Vater Ingo. Diesen Vergleich
braucht Stephan Mahler (LG Kehdingen) noch nicht zu fürchten. Der Dritte im Halbmarathon hinter Frank Schulz und Carsten Dunn
(Sport AS Lüneburg) kam mit Junior Paul (9) nach Himmelpforten. Der läuft seit fünf Jahren und versuchte es erstmalig über die
zehn Kilometer. “Die letzten zwei Kilometer waren ganz schön anstrengend", berichtete Paul Mahler.
Diese Laufveranstaltung gehörte auch zur Serie des Intersport-Mohr-Laufs 2011. Die zehn Kilometer waren erster Teil der vier Ver-
anstaltungen: Es folgen Termine in Hollern-Twielenfleth (15. Mai), Bliedersdorf (29. Mai) und Dollern (18. September).
==> Ergebnisse  
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HARZ KURIER vom 28. März 2011 (Hier veröffentlicht am 29. März 2011) 
Weit mehr Läufer als in den Vorjahren
38. Juesseelauf des MTV Herzberg fand unter idealen Bedingungen statt

Herzberg
. Seit vielen Jahren richtet der MTV Herzberg den “Juesseelauf” - so nennen ihn die meisten Teilnehmer - traditionell
immer Anfang Januar aus. Nachdem die Veranstaltung bereits im Januar 2010 kurzfristig wegen extremer Witterungsverhältnisse
abgesagt werden musste, konnte auch in diesem Jahr der Lauf aus Sicherheitsgründen zunächst nicht stattfinden, weil der Rund-
parcours zunächst zum angesetzten Termin im Januar nicht belaufbar war. Auf Drängen vieler Laufbegeisterter lud der MTV Herz-
berg deshalb zum “Juesseelauf” am gestrigen Sonntag ein. Noch ein Jahr zu warten hätte die große Läufergemeinde enttäuscht.
Obwohl Läuferinnen und Läufer schon jetzt für die nächsten Monate einen vollen Terminkalender haben, konnte sich der MTV Herz-
berg über mehr Anmeldungen als für den ausgefallenen Termin im Januar freuen. Mit fast 120 Teilnehmern wurden sogar die Teil-
nehmerzahlen der Vorjahre weit übertroffen. Bei frühlingshaftem Wetter waren die Laufbedingungen ideal.
Kurz nach 11.00 Uhr starteten die Jüngsten (2004 und jünger) zu einer kleinen Runde (400 Meter) vom Skater-Platz. Ihnen folgten
gestaffelt ab 11.20 Uhr die Schüler/innen C/D ((2002/2003 und 2000/2001) zum Lauf über 1.300 Meter (1 Runde). Ab 12.00 Uhr
gingen die Schüler/innen A/B (1998/199 und 1997/1996) auf die 1.300 Meter-Strecke. 4 Runden (etwa 5.200 Meter) mussten an-
schließend die Schülerinnen und Schüler A/B, die männliche/weibliche Jugend A/B und Männer/Frauen bewältigen. Neu im Pro-
gramm war der angebotene Lauf über acht Runden (etwa 10.400 Meter). Zahlreiche Nordic- und Stick-Walker machten sich an-
schließend auf den Weg, um vier Runden zu absolvieren.
Während die “Profis” in diesem Jahr bereits mehrfach an anderen Laufveranstaltungen teilgenommen hatten, war es für die zahl-
reichen Freizeit-Läufer/innen die erste große Herausforderung in diesem Jahr, um ihre persönliche Fitness zu testen. Angefeuert
wurden die Läufer von zahlreichen Zuschauern, die sich rund um den Juessee postiert hatten. Dank der wie immer perfekten Orga-
nisation des MTV Herzberg verlief die Veranstaltung reibungslos. Die angebotenen Umkleide- und Duschmöglichkeiten in der Sport-
halle der Haupt- und Realschule sowie die Getränkeangebote für die Wettkämpfer wurden von vielen gerne genutzt. Insgesamt
wurde der diesjährige Juesseelauf von den Teilnehmer wieder positiv bewertet. “Mir hat er schon im letzten Jahr gefehlt, prima, dass
der MTV ihn in diesem Jahr - auch mit “Verspätung” - wieder angeboten hat,” freuten sich etliche Aktive.
Ergebnisse (Auszug):
5200 m Männer:
1. Schröder, Hendrik, SV Friedrichsfehn in 19: 22, 2. Kirchhoff, Felix, TSC Eisdorf in 19:45, 3. Just, Thomas, LG
Osterode in 19:51.
5200 m Frauen: 1. Krumpen-Müller, Sabine, LAV 07 Bad Harzburg in 23:45; 2. Böttcher, Brigitte, TVG Hattorf in 28:1; 3. Salomon,
Judith, MTV Herzberg in 28:21.
10 400 m Männer: 1. Althaus, Norbert, Büdinger Turnerschaft in 44:50; 2. Lagg, Andreas, MTV Herzberg in 45:18, 3. Draffehn,
Jörg, Sparkasse Bad Sachsa in 47:30.
10 400 m Frauen (nur zwei weibliche Teilnehmer): 1. Heidelberg, Angela, MTV Förste in 53:19. Weibl. Jugend A/B: 1. Ucab-
Koch, Annalie, MTV Osterode in 1:08:56.
==> Ergebnisse
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 30. März 2011 
Kalinowski schrammt am Streckenrekord vorbei
Bronson-Bar-Lauf

Von Michael Bohl
Das war knapp: Um eine einzige Sekunde verfehlte Christian Kalinowski (LG Eichsfeld) bei seinem Triumph beim siebten Bronson-
Bar-Lauf in Hilkerode die Einstellung des Streckenrekordes. Der Sieger meisterte die 5,3 Kilometer lange Wendepunktstrecke in
17:56 Minuten und ließ mit Olaf Waida (LG Eichsfeld) den Gewinner der beiden vergangenen Jahre um 14 Sekunden hinter sich.
Waida verpasste zwar den dritten Erfolg in Serie, doch der Duderstädter bleibt im Besitz der Bestmarke für die Route von Hilkerode
nach Rhumspringe und zurück, die er 2009 mit 17:55 Minuten aufgestellt hatte. “Ich hätte ihm den Rekord aber gegönnt”, meinte
Waida, der lange gleichauf mit Kalinowski an der Spitze gelegen hatte, nach der Zielankunft. Schließlich besitze der Bronson-Bar-
Lauf für die stärkeren Athleten keine so große Bedeutung, sondern stelle für sie zum frühen Zeitpunkt in der neuen Saison einen
Trainingslauf dar, erläuterte Waida.
Mit großen Ehrgeiz war jedoch der jetzt für die LG Göttingen startende Lütgenhäuser Christian Spieß ins Rennen gegangen: Er
bildete mit Kalinowski und Waida zunächst ein Führungstrio, musste den Kontakt aber auf etwa halber Strecke abreißen lassen.
Nach der Wendemarke setzte sich schließlich auch der jüngere Kalinowski leicht von seinem älteren Widersacher Waida ab und
ließ diesen nicht mehr herankommen. Hinter dem drittplatzierten Spieß, der in Hilkerode für die Landesmeisterschaften im Straßen-
lauf am kommenden Wochenende in Haren/Ems probte, lief der Gieboldehäuser Hubertus Kohlrautz (als Vierter) für sich allein - mit
ähnlich großem Rückstand auf den Vordermann wie Vorsprung vor seinem Hintermann Marc Dornieden. Der Hilkeröder hielt den
Duderstädter Daniel Hublitz in Schach und belegte als bester Läufer des gastgebenden Laufteams Bronson-Bar den fünften Rang.
Bei den Frauen trug die von Waida trainierte A-Schülerin Ida-Sophie Hegemann (LG Eichsfeld) souverän den Sieg davon. Ganz zu-
frieden war der Coach mit seinem Schützling trotzdem nicht. “Sie ist zu schnell angegangen”, bemängelte Waida, dass sich die
junge Duderstädterin nicht an die taktische Vorgabe gehalten hatte.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 31. März 2011 
Staffelläuferinnen von Fortuna gewannen
Leichtathletik: 230 liefen in Logabirum

Leer
. Rund um die Grundschule Logabirum traten jetzt 230 Teilnehmer in 45 Staffeln zum 20. Wüstenrot-Staffelmarathon an. Nach-
dem die Sonne den kräftigen Morgenfrost vertrieben hatte, fanden sie optimale Bedingungen zum Laufen auf dem 4,22 km langen
Rundkurs in der Wallheckenlandschaft vor. Die Organisatoren von Fortuna Logabirum waren zufrieden: 15 Staffeln mehr als 2010
beteiligten sich. Jeder der fünf Sportler einer Staffel musste zweimal 4,22 Kilometer laufen und konnte beim Durchlaufen des “Schul-
hofstadions" noch einmal Motivation durch die Anfeuerung der Zuschauer auf die zweite Hälfte mitnehmen. Am schnellsten waren
die Männer von der SG akquinet Lemwerder, die nach 2:49:35 Stunden ins Ziel kamen. Auf Platz zwei lag das Team vom TuS
Aurich-Ost, dessen Läufer die Strecke in 2:53:57 Stunden bewältigten. Als drittes Team der Gesamt- und Sieger der Mixed-Wert-
ung lief die KGS Wittmund plus mit Schlussläufer Stephan Immega ins Ziel. Mit 2:58 Stunden blieben die Sportler ebenfalls unter
drei Stunden. Bei den Frauen gelang es dem Team von Fortuna, die jahrelange Dominanz des TV Norden zu durchbrechen. Mit
3:29:32 Stunden hatten die Leeranerinnen im Ziel 2:18 Minuten Vorsprung auf die TVN-Mannschaft.
Die Schulwertung gewann die erste Staffel (3:18 Stunden) der Freien Christlichen Schule Ostfriesland vor deren eigenem zweiten
Team (3:35 Stunden). Seriensieger in der Firmenwertung ist das Team der Nordseewerke aus Emden. Auch in diesem Jahr setzten
die Mitarbeiter die Serie der Erfolge fort. Die Teams aus Emden sicherten sich gleich die ersten drei Plätze.
==> Ergebnisse 
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 4. April 2011 
Rekord: 2804 Läufer beim Frühjahrsvolkslauf

Von Eduard Warda
Wie bereits einige Tage vorher vom Veranstalter, der Betriebssportgemeinschaft der Sparkasse Göttingen, prophezeit, hat die 25.
Auflage des Göttinger Frühjahrsvolkslaufs am gestrigen Sonntag einen Teilnehmerrekord aufgestellt: Für die verschiedenen
Strecken meldeten 2804 Läufer. Über 10 Kilometer wurde bei sommerlichen Temperaturen Florian Reichert von seinem langjährigen
Konkurrenten Knut Höhler besiegt. Erst kurz nach den Wettkämpfen setzten Schauer ein.
Von oben, vom Flugzeug aus, mag das Jahnstadion am Sonntagmorgen, 3. April, um 10.45 Uhr aussehen wie ein Ameisen-Volk,
das Jahrmarkt feiert: Auf dem satten Grün der Arena wuselt es hin und her. Kinder zieht es in die Hüpfburg, die Väter zum Probe-
sitzen auf ein Polizei-Motorrad, und vor der Gegengeraden bereiten sich allmählich die 5000-Meter-Läufer unter Trommelrhythmen
der Göttinger Hippocritz-School auf ihren Einsatz vor. Zuvor jedoch steht der Bambini-Lauf, eine Stadionrunde, an. “Jetzt geht’s los”,
skandieren die Eltern im Hinblick auf eine 20-minütige Verzögerung: Die Siegerehrung des Schülerlaufs über 2 Kilometer hatte
länger als erwartet gedauert. So standen sich 350 “Bambinis” am Start die Beine in den Bauch, und die Eltern begannen zu pfeifen.
Doch nun geht es, wie gefordert, los. Die Kinder in der ersten Reihe zählen den Countdown mit, doch die Erwartungsfreude ist so
groß, dass sie bereits bei Null sind, als der Stadionsprecher die Vier ausruft. Dann ist auch der Ansager bei der Null angekommen,
die Startpistole knallt, und die Kinder in der ersten Reihe sprinten los, als ginge es um ihr Leben. Weiter hinten im Feld werden die
jüngeren Geschwister von den Eltern an die Hand genommen.
Es ist diese familiäre Atmosphäre, die den Reiz des Frühjahrsvolkslaufs auch bei seiner 25. Auflage ausmacht. Als “Familienfest-
Atmosphäre” wird sie von Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender des Sponsors Sparkasse Göttingen bezeichnet. “Das ist es, was wir
wollen, fügt er hinzu.” 500 Euro hat die Sparkasse für den Sieg beim Schulvergleich ausgelobt, dem fünften S-Running-Cup über 2
Kilometer, an dem 1004 Schüler teilnehmen - ebenfalls ein neuer Rekord, im vergangenen Jahr waren noch 650 Schüler am Start
gewesen. Neuer Göttinger Schulmeister ist das Felix-Klein-Gymnasium (FKG), auf den Plätzen folgen die Wilhelm-Busch- und die
Mittelbergschule, die dafür immerhin noch 400 und 300 Euro bekommen. Der Preis für die aktivste Schule (gemessen an der
Schülerzahl die meisten Teilnehmer) geht an die Grundschule Bremke, die Mannschaftswertung (die fünf schnellsten Schüler einer
Schule) ans FKG I vor dem FKG II und 1875 Worbis.
Wegen Problemen mit der Absperrung des Sandwegs nehmen mit einer Viertelstunde Verspätung um 11.14 Uhr ambitionierte Ath-
leten und Hobbyläufer das 5000-Meter-Rennen in Angriff. “Ihr müsst nicht schneller laufen, um die Zeit wieder reinzukriegen”, gibt
ihnen Moderator und TV-Star Dennie Klose mit auf den Weg. Beeilt hat sich der Sieger Paul Lennart Kruse von der LG Göttingen
aber doch, als er nach 15:12,7 Minuten durchs Ziel im Jahnstadion läuft. Kruse schwärmt: “Eine solche Kulisse hat man selten, so
etwas motiviert ungemein.” Nach zwei Kilometern hatte er sich vom Feld abgesetzt und seinen Vorsprung verteidigt. Bei den Frauen
gewinnt die Göttinger 10-Kilometer-Vorjahressiegerin Rhea Richter in 18:38,6 Minute.
Über die 10-Kilometer-Distanz, deren Wendepunkt am Rosdorfer Baggersee ist, gibt es eine Überraschung: Der Göttinger Knut
Höhler, der für die LG Olympia Dortmund startet, bezwingt in 32:25,2 Minuten seinen langjährigen Göttinger Kommilitonen und Kon-
kurrenten Florian Reichert (Kirchdorf/32:56,3). “Normalerweise verliere ich gegen ihn”, sagt Höhler, der die Temperaturen als “einen
Tick zu warm” empfunden hat. Die erste Niederlage gegen den Konkurrenten “wurmt mich schon”, sagt Reichert, der berufsbedingt
allerdings auch sein Training reduziert habe. “Das kommt schon wieder”, ist er überzeugt. Bei den Frauen siegt in 40:16,2 Minuten
Cornelia Seyfert von der LGG.
Erst eine Viertelstunde nach Höhlers Zieleinlauf ziehen die vorhergesagten dunklen Wolken auf - der Jubiläums-Volkslauf mit der
Rekord-Anzahl von 2804 Teilnehmern ist regenfrei geblieben. Organisator Reinhold Napp, der die Veranstaltung mit 145 Helfern ge-
stemmt hat, ist folglich zufrieden. “Das waren imposante Teilnehmerzahlen”, sagt er. Wie Hald blickt auch Napp auf die Rasen-
fläche des Jahnstadions, den Ameisen-Jahrmarkt. “Wir wollen parallel zum Leistungssport den Charakter des Volkslaufs erhalten.
Ich denke, wir sind auf einem guten Weg”, sagt er.
==> Ergebnisse 
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DEISTER- UND WESERZEITUNG vom 4. April 2011 
Ith-Berglauf: Priebe und Meier triumphieren

Marienau
(mha). Der Ith-Berglauf ist bei seiner 14. Auflage beliebt wie schon lange nicht mehr gewesen. “Sicher auch durch die
neue Laufserie, deren Auftakt wir sind, standen 102 bei uns an der Startlinie", sagte Cheforganisator Uwe Karallus nicht ohne Stolz.
Dass vier sich bei diesem mit rund 301 zu absolvierenden Höhenmetern schwersten Rennen der Region etwas überschätzt hatten
und frühzeitig umkehrten, änderte nichts am starken Ergebnis. 98 Renner dürften sich am Ende das neue Finisher-T-Shirt zu Recht
überstreifen.
Als Erster kam Hamelns Topläufer Philip Priebe nach 52:17 Minuten ins Ziel. “Es war der bisher wärmste Tag im Jahr. Das war für
uns im Zielbereich und auch für die Zuschauer ideal. Nur für die Renner war es ungewohnt heiß und viele kamen durchgeschwitzt
und arg kaputt im Ziel an", meinte Karallus. So war auch Priebes Zeit - erst zwei Rennen waren in vergangenen 13 Jahren unter 50
Minuten geblieben - unter diesen schweren Umständen stark. Seinen jugendlichen Vereinskollegen Richard Getz (54:08) hatte er
um fast zwei Minuten distanziert. Andreas Mosel (55:44) und Isiwell Naekelekelevesi (56:04) komplettierten den Vierfach-Triumph
für die Renner des ESV Eintracht Hameln.
Bei den Frauen ging der Sieg nach Hannover - doch Sabine Meier vom TuS Bothfeld gehört schon fast zur Marienauer Lauffamilie.
“Sie hat den 1. Ith-Berglauf gewonnen und war danach fast jedes Mal dabei. Nun hat sie sich riesig über ihren zweiten Sieg bei uns
gefreut", sagte Karallus. Nach 1:04:23 Stunden kam die W-45-Seniorin im Ziel an, Claudia Mosel (1:05:08) vom ESV Eintracht und
die achtfache Siegerin Simone Hamann aus Springe (1:08:55) waren deutlich geschlagen. Susanne Dörries (1:09:02) vom ESV
Eintracht und Barbara Schulte (1:12:18) vom TSV Bisperode landeten bei den Frauen auf den weiteren Plätzen.
==> Ergebnisse 
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ALLER-ZEITUNG vom 4. April 2011  
Wolfsburger Siege beim Einhornlauf

Mit dem Einhornlauf machte der Laufcup zum ersten Mal in diesem Jahr Station im Gifhorner Landkreis, am Ende hatten gestern
aber zwei Asse aus Wolfsburg die Nase vorn. Mirko Appel (VfL) und Miriam Hermann (Injoy) setzten sich in Knesebeck über die
10.000 Meter souverän durch. In Abwesenheit des Laufcup-Auftaktsiegers von Vorsfelde, Valentin Harwardt, der bei den Landes-
meisterschaften startete, lief sein Vereinskollege Appel im 286-köpfigen Teilnehmerfeld (darunter neun Walker) mit 34:38 Minuten
die beste Zeit. Im Ziel hatte der VfLer über zweieinhalb Minuten Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger - ebenso wie Miriam Her-
mann (39:38 Min.) bei den Frauen. Die A-Jugendliche bestätigte damit nicht nur ihren Erfolg von Vorsfelde, sondern blieb zugleich
auch erneut unter der magischen 40-Minuten-Marke. Die Sonderwertung für die schnellsten Knesebecker gewannen Svenja List
(53:15 Min.) und Dirk Meinecke (42:11 Min.).
Die Veranstalter vom LT Isenhagener Land waren mit der elften Auflage des Einhornlaufs “sehr zufrieden”, so Organisator Marco
Laeseke. “Das Feedback der Sportler war ausgezeichnet, das Wetter optimal. Erst nach der Siegerehrung fing es an zu regnen.”
Einen kleinen Wermutstropfen gab‘s allerdings - ein Teilnehmer musste nach Kreislaufproblemen auf der Strecke ärztlich überwacht
werden. Doch Laeseke konnte beruhigen: “Es geht ihm so weit ganz gut.”
==> Ergebnisse  .
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ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 5. April 2011 
Miltzlaff dominiert die Premiere
Doppelsieg beim Lauenbrücker Frühlings-Crosslauf - und jetzt zum Rotterdam-Marathon

Lauenbrück (maf). Zwei einsame Rennen lief Marco Miltzlaff beim ersten Lauenbrücker Frühlings-Crosslauf. Auf dem Waldlauf-
Lehrpfad an der Fintauschule war der Langstreckenspezialist vom TV Scheeßel der mit Abstand schnellste Athlet - und das sowohl
über die 3380-Meter-Kurzstrecke als auch über die Langdistanz (8500 Meter). Überschaubare Teilnehmerfelder untermauerten bei
der Premiere des Frühlings-Crosslaufs der LG Samtgemeinde Fintel den familiären Charakter. 85 Läufer gingen in den neun Wettbe-
werben auf die Strecke.
Für Miltzlaff war es übrigens der letzte Test vor dem Rotterdam-Marathon am nächsten Wochenende. Zudem absolvierte seine
fünfjährige Tochter Pia ihren ersten Crosslauf und kam als jüngste aller Starter über die 640 Meter nach 3:42 Minuten ins Ziel. Die
“Warmlaufphase” des Vaters fiel dadurch “ein wenig kurz aus”, dennoch lief der Scheeßeler die zwei Runden über 3380 Meter von
vorne weg und siegte souverän in 12:30 Minuten - 45 Sekunden vor Frank Kupper (Lusaner SC). Dritter wurde der 23-jährige Lukas
Klencke vom TuS Rotenburg (13:46) vor Andreas Körner (LG SG Fintel/14:07).
Nur 14 Läufer absolvierten die Langstrecke, wobei Miltzlaffs Dominanz noch deutlicher war. Nach 32:41 Minuten überquerte der 40-
Jährige die Ziellinie, hatte manche Teilnehmer gleich zwei Mal überrundet und lag fast fünf Minuten vor der Konkurrenz. Zweiter
wurde hier Vereinskamerad Thomas Lokajczyk (37:54), wobei Tina Masuch (TV Scheeßel), die schnellste Frau im Feld, noch flinker
war (37:38). Ute Vehlow-Diekmann (TV Sottrum) beendete das Rennen nach 39:09 Minuten. Milzlaff freute sich über seine gute
Form und resümierte: “Bestimmt auch wegen meines guten Trainingszustandes konnte ich die Langdistanz fast eine Minute
schneller absolvieren als im Vorjahr bei den Kreismeisterschaften an selber Stelle. Ich persönlich fühle mich durch meine veränderte
Trainingsarbeit - mehr längere Trainingsläufe, dafür weniger Einheiten - bestätigt und gehe positiv in die Straßenlaufsaison.”
==> Ergebnisse 
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KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 10. April 2011 
Aufbautraining für Marathonmeisterschaft
'Vegesacker Citylauf: Fakja Hofmann gewinnt 10-Kilometer-Frauenwertung / Torsten Naue bei den Männern vorne

Von Matthias Thode
Vegesack. Beim 26. Vegesacker Citylauf standen diesmal die schnellen Frauen im Vordergrund. Mit Fakja Hofmann von der LG
Telis Finanz Regensburg drehte immerhin auch die deutsche Marathon-Vizemeisterin des vergangenen Jahres ihre Runden durch
Vegesack. Auf den ersten beiden der insgesamt vier Runden der 10-Kilometer-Strecke traf die gebürtige Äthiopierin Fakja Hofmann
auf eine überraschend starke Konkurrentin. Lotta Schlund von der veranstaltenden LG Bremen-Nord heftete sich an die Fersen der
deutschen Spitzenläuferin und ließ sich damit zu einer schnellen Zeit im gleichzeitig gestarteten 5-Kilometer-Rennen ziehen. Mit
17:55 Minuten war die erst 16-jährige B-Jugendliche Schlund damit souveräne Gesamtsiegerin über die zwei City-Runden vor
Kerstin Fedeler (20:28) von der SG akquinet Lemwerder. Fakja Hofmann lief auf ihrem zweiten Streckenabschnitt in der ebenfalls
schnellen 10-Kilometer-Zeit von 37:02 Minuten den Sieg nach Hause. Für Vorjahressiegerin Angelika Schröder (39:57) vom Mara-
thon Club Bremen blieb somit nur Platz zwei vor Lokalmatadorin Katrin Zimmermann (41:09) von der LG Bremen-Nord.
Willkommene Herausforderung
Für Siegerin Hofmann war die gute Konkurrenz sowie die anspruchsvolle Strecke mit der viermal zu laufenden Steigung vom Weser-
ufer zur Fußgängerzone hinauf eine willkommene Herausforderung: "Das war intensives Training. Ich bin das erste Mal hier ge-
laufen. Die Strecke ist schon sehr schwer, aber so was brauche ich in der Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon", so die seit
einigen Jahren in Lemwerder trainierende Läuferin, die in sechs Wochen in Hamburg bei den deutschen Meisterschaften ihren Vor-
jahreserfolg wiederholen will.
Bei der Gesamtwertung der Männer im Hauptrennen über die 10 Kilometer war Altmeister Torsten Naue nicht zu stoppen. Der 45-
jährige LG-Nordler nutzte die krankheits- und verletzungsbedingten Absagen seiner jüngeren Vereinskollegen zum zehnten Sieg
beim Vegesacker Citylauf. Die Zeit im Ziel bei seinem Jubiläumserfolg: 35:12 Minuten. Genau 20 Sekunden zurück lief Gerrit Lubitz
vom ATS Buntentor über die Linie, der sich die Hälfte seines Rückstandes bereits auf der ersten der vier Runden eingehandelt
hatte.
Die schnellen 5-Kilometer-Läufer sorgten an der Spitze für ein hohes Anfangstempo und wirbelten damit das 270 Läufer umfassende
Teilnehmerfeld durcheinander. Der Sieg über die zwei Runden ging in einem packenden Duell an Aljoscha Krostitz von der SSC Bad
Sooden-Allendorf (16:33) vor dem ehemaligen Fußballer des Blumenthaler SV, Jakob Günther (16:36). Erst im Zielspurt fiel dahinter
die Entscheidung um Platz drei an Benjamin Nestvogel (17:24) aus Ottersberg vor den beiden Nordbremern Jörg Willig (17:26) und
Martin Neumann (17:27).
Im mit über 180 Schülern und Jugendlichen besetzten Rennen über die 2,5 Kilometer holte sich Marcel Skalecki vom Marathon
Club Bremen den Sieg in sehr schnellen 7:50 Minuten. Schnellste Nachwuchsläuferin war die erst zwölfjährige Luise Asmussen von
der LG Bremen-Nord (9:37).
==> Ergebnisse  
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 11. April 2011
Lauf knackt magische Marke
Weit mehr als 500 Athleten gehen in Schortens an den Start

Schortens
. Organisatoren des Schortenser Straßenlaufs sind vollauf zufrieden. Kleine Überraschungen sind das Salz in der Suppe.
Besser hätte es für die Organisatoren des Schortenser Straßenlauf kaum kommen können. Strahlender Sonnenschein, angenehme
Temperaturen und ganz besonders wichtig: Kein Wind. Das alleine zauberte Gerd Remmers, Spartenleiter der Leichtathletikabteil-
ung des Heidmühler FC, schon ein leichtes Grinsen ins Gesicht. Richtig breit wurde es gestern Nachmittag, als ihm die offiziellen
Zahlen vorlagen. Denn mit insgesamt 567 Zielankünften hat der 32. Schortenser Straßenlauf einen neuen Teilnehmerrekord aufge-
stellt. Angesichts der erstmaligen Eingliederung der Laufveranstaltung in die “Öffentliche Laufserie 2011” hatte das Team um Gerd
Remmers insgeheim schon darauf gehofft, die magische 500er Marke zu knacken. Dass es dann doch so deutlich wurde, verblüffte
aber selbst ihn. “Wir haben diesmal keine Konkurrenzveranstaltung zum gleichen Zeitpunkt, wie in den vergangenen Jahren”, suchte
Gerd Remmers nach einer Erklärung.
Somit rückte der Straßenlauf in Schortens für viele Ausdauersportler in den Blickpunkt. Sie nutzen diese Möglichkeit zur weiteren
Vorbereitung auf die großen Laufveranstaltungen im Sommer. So war es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass die überragen-
den Zeiten ausblieben. Dennoch freute sich Andreas Zoll als Sieger des Halbmarathons über eine gute Zeit. Mit 1:25:58 Stunden
lief er deutlich unter seiner von ihm angepeilten Zeit von eineinhalb Stunden. Schnellste Läuferin bei den Frauen war Sandra Kroner-
Beike in 1:51:05 Stunden. Aber es waren vor allem die kleinen Überraschungen, die für Aufsehen sorgten. So sorgte der Zieleinlauf
von HFC-Athlet Manuel Meyer für Staunen. Der 2002 geborene Nachwuchssportler sicherte sich im Gesamtfeld des Fünf-Kilometer-
Laufs sensationell den 31. Platz bei insgesamt 103 Teilnehmern und ließ dabei so manch erwachsenen Ausdauersportler im wahr-
sten Sinne des Wortes alt aussehen. Auf der Zielgeraden reichte es für den jungen Athleten sogar noch für einen Schlusssprint.
Sieger im Gesamtklassement über die Fünf-Kilometer-Distanz wurde ebenfalls ein Jugendstarter. Sören Otten (LG Wilhelmshaven)
sicherte sich in der Zeit von 16:46 Minuten knapp den ersten Rang vor dem Heidmühler Starter Sascha Dessi (16:49 Minuten). “Es
war eine sehr schnelle Strecke”, befand Sören Otten bei der Siegerehrung. Teilweise habe der Wind auf offener Strecke ein wenig
aufgefrischt, das habe ihm leichte Probleme bereitet.
Traditionell für großes Interesse sorgte natürlich der 1000-Meter-Schülerlauf. Schon am Start in der Beethovenstraße herrschte
dichtes aber diszipliniertes Gedränge. Mit dem Schuss aus der Startpistole legten die Jüngsten dann auch gleich richtig los. Einige
gingen es dann jedoch ein wenig zu schnell an und blieben dann doch erschöpft auf der Strecke. Gut war da, dass die Eltern nicht
weit weg waren und den Nachwuchs tröstend in den Arm nehmen konnten. “Das ist nichts ungewöhnliches”, sagte Gerd Remmers.
“Die Kleinen ,überpacen’ schnell und kommen dann nicht mehr ins Ziel.” Vom Start weg einen 1000-Meter-Sprint hinzulegen, war
dann doch zu viel des Guten.
Beim Zehn-Kilometer-Straßenlauf war Martin Gyöngyösi das Maß aller Dinge im Gesamtklassement. Mit fast zweieinhalb Minuten
Vorsprung sicherte sich der für den VTB-Lauftreff Varel startende Athlet den ersten Platz vor Olaf Hupe (TSR Olympia Wilhelms-
haven, 38,13 Minuten) und Carsten Piotrowski (LG Wilhelmshaven, 38:40 Minuten). Beste weibliche Starterin war die Friesencross-
Gewinnerin des vergangenen Jahres Heike Piotrowski (LG Wilhelmshaven) in der Zeit von 40:57 Minuten. Alles in allem fanden sich
auf Seiten des HFC-Organisationsteams kaum Ansatzpunkte für Kritik. “Kleinigkeiten gibt es natürlich immer”, sagte Remmers. So
stoße der Zehn-Kilometerlauf nun so langsam an seine Kapazitätsgrenzen. Aber das muss ja nicht wirklich schlimm sein.
==> Ergebnisse 
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. April 2011 
Ideales Lauf-Wetter sorgt für Start-Rekord
Verlauf des 5. SSK-City-Marathon sorgte für zufriedene Gäste und Gastgeber

Diesen und weitere Artikel finden Sie hier (PDF - ca. 1,9 MB) 
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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 11. April 2011 
Mariusz Borycholiski aus Polen gewinnt Hauptlauf in Badbergen
Sparkassen- und Staas-Junior-Cup

Zunächst schickte der Vorsitzende des TuS Badbergen, Werner Katzer, 175 Mädchen und Jungen auf die 2,1 Kilometer lange
Strecke des Schülerlaufes. Hier siegte Ines Triphaus vom SV Quitt Ankum in einer Zeit von 7:36 Minuten vor dem Vorjahressieger
Lars Böwer von Eintracht Neuenkirchen in 7:41 Minuten und Marcell Wolff von der LG Osnabrück, der 7:46 Minuten für die Strecke
benötigte. Die weiteren Podestplätze bei den Schülerinnen und Schülern sicherten sich Daniel Bremersmann (SV Molbergen/7:55),
Larissa Strehlau (Osnabrücker Turnerbund/8:15) und Ina Marlen Rawe (SV Nortrup/8:26).
Von den 30 Teilnehmern beim Jedermannlauf über die 5,3 Kilometer lange Strecke erreichte Lars Gorny vom TuS Badbergen in
einer Zeit von 19:21 Minuten als Erster das Ziel, gefolgt von Nils Schöttker vom Sportclub Bippen (20:19 Minuten) und Joachim
Pagel vom Lauftreff Rieste (20:34 Minuten). Den ersten Platz in der Wertung bei den Frauen belegte Jutta Naber von der Voltigier-
gemeinschaft Artland mit 25:44 Minuten. Platz zwei und drei sicherten sich Sandra Moormann (TuS Berge/25:44 Minuten) und
Cordula Bolte (SV Eintracht Neuenkirchen/29:07 Minuten).
Mariusz Borycholiski aus Polen sicherte sich mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute den Gesamtsieg im Hauptlauf. Er
benötigte für die knapp 9,5 Kilometer lange Strecke 30:45 Minuten. Zweiter wurde Ruslan Kusainov aus Melle (31:48 Minuten) vor
Sebastian Maschmeyer vom SC Herringhausen (32:38 Minuten). Bei den Frauen siegte Tanja Gößling vom VfL Löningen in 42:14
Minuten. Die weiteren Podestplätze gingen an Ingrid Landwert vom SV Eintracht Neuenkirchen (42:45 Minuten) und Sandra Kan-
wischer-Wagemester von der Spielvereinigung Fürstenau (44:52 Minuten).
Im Anschluss an die Laufwettbewerbe konnten sich Aktive und Besucher bei Kaffee und Kuchen in der Aula der Grundschule
stärken. Vor der anschließenden Siegerehrung bedankte sich Roland Braun vom Organisationsteam des TuS bei den mehr als 50
Helfern und der Freiwilligen Feuerwehr Badbergen, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten. Der Lauf in Bad-
bergen war insgesamt ein gelungener Auftakt für den Sparkassen- und Staas-Junior-Cup. Der zweite Wertungslauf findet am Oster-
samstag in Eggermühlen statt.
==> Ergebnisse  
Anmerkung Webmaster:
Es ist zwar nur eine Vermutung, aber es könnte sein, dass der Name Mariusz Borycholiski falsch geschrieben ist und es sich
dabei um den polnischen Saisonarbeiter Mariusz Borychowski handelt. Aber wie gesagt, es ist nur eine Vermutung. 
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EMS-ZEITUNG vom 18. April 2011 
Medaillenjagd rund um den Hauptkanal
Knapp 1000 Teilnehmer gehen bei der dritten Auflage des OLB-Citylaufes in Papenburg an den Start

Papenburg
. Zum dritten Mal in Folge hat der OLB-Citylauf mit bestem Wetter und nahezu perfekter Organisation geglänzt. An der
Großveranstaltung nahmen insgesamt knapp 1000 Läufer teil. Pünktlich um 11.30 Uhr eröffneten am Sonntag 30 Walker die Me-
daillenjagd rund um den Hauptkanal am Papenburger Untenende, und schon eine gute halbe Stunde später überquerte Rolf Schmidt
(Hennefer Wildsau) strammen Schrittes als erster Läufer die Ziellinie. Mit weitem Abstand siegte er auf der 5-Kilometer-Laufrunde
vor Thea Frey (FC Stern Völlenerfehn) und Ulla Buss (LG Papenburg Aschendorf). Eine logistische Meisterleistung gelang im An-
schluss den Helfern der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Papenburg Aschendorf, denn fast 300 Bambini, Schülerinnen und Schüler
wurden nach ihrem Lauf im Ziel von ihrer Startnummer befreit und bekamen eine Medaille.
Zwillinge vorneweg
Den Gesamtsieg im ersten Schülerinnenlauf über 900 m sicherte sich Nina Mühlfeld vom Ausrichter LG Papenburg Aschendorf.
Bereits kurz nach dem Start setzte sich eine Dreiergruppe vom Feld ab, in der die Elfjährige das Tempo vorgab und am Ende das
beste Durchstehvermögen hatte. An ihren Geburtstag machte sie sich mit dem Gesamtsieg ein ganz besonderes Geschenk. Den
zweiten Platz erreichte Rieke Ahlers von der LG Emstal Dörpen vor Julia Weber von der Michaelgrundschule Papenburg. Besonder-
en Respekt erliefen sich die jeweils erst Siebenjährigen llka Fokken (Michaelgrundschule) und Liza Marie Müller (LG Papenburg-
Aschendorf), die nur knapp 30 Sekunden hinter den Siegerinnen den 24. und 26. Platz des 150 Läuferinnen umfassenden Feldes
erreichten.
Bei den Schülern gaben zwei Fußballer den Ton an. Die Zwillingsbrüder Patrick und Jannick Siemer, die für die Michaelgrundschule
starteten, waren an diesem Tag nicht zu schlagen. Gemeinsam bewältigten sie den 900-m-Rundkurs am schnellsten. Am Ende
setzte sich Patrick Siemer knapp vor seinem Bruder durch. Nach zweiten und dritten Plätzen in den vergangenen Jahren gelang
dem Kreisauswahlkicker nun der erhoffte Sieg. Erschöpft, aber glücklich sagte er nach dem Lauf: “Ob ich im nächsten Jahr noch
mal wiederkomme, weiß ich noch nicht, denn da muss ich zwei Kilometer laufen.” Auf dem 26. Platz des über 120 Läufer starken
Feldes kam der beste Bambino Nino Zirkel nur 45 Sekunden hinter den teilweise vier Jahre älteren Schülern ins Ziel.
Fest in der Hand der aktiven Leichtathleten waren die 2 km der Schülerinnen A und B. Im Endspurt setzte sich Astrid Wiemker vor
Franziska Aeilts (beide LG Papenburg-Aschendorf) durch. Auf den dritten Platz kam Stefanie Heitker (LG Emstal). Duy Minh Phan
vom Gymnasium Papenburg sicherte sich mit großem Abstand den Gesamtsieg im anschließenden Schülerlauf über 2 km. Der
Zwölfjährige verwies den gleichaltrigen Leonel Octavio vom Berliner SC Spandau 04 auf den zweiten Rang. Dritter wurde Lennart
Albers von der Michaelschule.
Den zeitgleich durchgeführten Hobby- und Firmenlauf gewann der Mittelstreckler Carl Gerlitz deutlich vor seinem Teamgefährte
Soeren Buss von der LG Papenburg-Aschendorf. Zusammen mit dem Papenburger Hürdensprinter Sven Kösters, der den siebten
Rang erreichte, gewannen sie mit ihrem Hobbyteam “Die schnellen Igel” zum dritten Mal in Folge den Teamtitel.
Nachwuchs dominiert
Im ersten Hauptlauf der 5-km-Distanz dominierten die Nachwuchsleichtathleten. Zum Beginn der zweiten Laufrunde konnte sich der
16-jährige Marek Kusber (LG Papenburg-Aschendorf) deutlich vom späteren Zweitplatzierten Harald Brandt (SV Neurhede) absetzen
und gewann in einem fulminanten Spurt den ersten Wertungslauf der EL-Cup-Hobbywertung. Auf den dritten Rang lief Birger
Wieking (LC Nordhorn). Auch die beste weibliche Teilnehmerin gehört noch zur B-Jugend. Mit fast einer Minute Vorsprung gewann
Neele Harms (TuS Ofen) die Gesamtwertung. W-30-Seniorin Petra Kuhr (LG Papenburg Aschendorf) verhinderte mit ihrem zweiten
Platz erfolgreich die jugendliche Übermacht. In einem taktisch klugen Rennen verwies sie die B-Junioren Verena Niermann (SC
Osterbrock) auf den dritten Platz.
Der 10-km-Hauptlauf war geprägt von Taktik und läuferischem Durchhaltevermögen. In einer Dreiergruppe mit dem späteren Sieger
Michael Boven (TuS Haren) und dem Zweitplatzierten Stefan Schwengels (TuS Westerloy) sorgte Sebastian Bach (SV Concordia
Emsbüren) für ein sehr hohes Anfangstempo, schaffte es aber nicht, sich abzusetzen. So verschärfte Boven zu Beginn der letzten
Runde noch einmal das Tempo und setzte sich leicht ab. Während Bach immer langsamer wurde, fasste sich Schwengels ein Herz
und folgte kurze Zeit später dem Harener. Boven konterte abermals und rettete seinen Vorsprung ins Ziel. Lachender Dritter wurde
Heinz Josef Wegmann (SV Dersum) der sich durch das hohe Anfangstempo nicht von seiner Taktik abbringen ließ und am Ende
einen ungefährdeten dritten Rang erlief. Ein Zweikampf entschied die Frauenwertung. Die lange Zeit führende Elke Vedder (SV
Germania Twist) musste sich am Ende Kerstin Evers (Lauffreunde Münster) geschlagen geben. Nach verhaltenem Start lief Evers
ein kluges Rennen. An der Seite von Mitorganisator Peter Bergfeld kam sie immer näher an Vedder heran und überholte sie in der
letzten von fünf Runden. Den dritten Platz erreichte Insa Franzen (LG TV Bunde). 
==> Ergebnisse: HTML / PDF / Veranstaltungsbericht 
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GOSLARSCHE ZEITUNG vom 18. April 2011 
22. Goslarer Altstadtlauf: Johannes Raabe hat am Ende alles im Griff

Von Frank Saigge
Goslar. Fehlenden Mut kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen, den Läufern, die beim 22. Goslarer Altstadtlauf die Dominanz von
Seriensieger Johannes Raabe (LG Hannover) zu brechen versuchten. Am Ende aber waren alle Bemühungen umsonst. Der 23-jäh-
rige Bad Harzburger gewann zum vierten Mal in Folge den Hauptlauf über zehn Kilometer bei dieser Traditionsveranstaltung, die mit
1052 Teilnehmern zum dritten Mal hintereinander die 1000er Marke knackte. Allerdings verlief das Rennen völlig anders als in den
Vorjahren, als der amtierende deutsche Vizemeister im Crosslauf auf der Jagd nach guten Zeiten ein einsames Rennen gelaufen
war. Diesmal verweigerte er Führungsarbeit und hängte sich stattdessen an eine kleine Gruppe. Die hatte sich in der ersten der vier
Runden abgesetzt und versuchte, den Favoriten durch Tempo zu zermürben. “Vielleicht hätten wir es noch schneller angehen
sollen, aber ich denke, auch dann hätten wir ihn nicht abschütteln können”, meinte der derzeit beste Läufer des Kreises Goslar,
Sülyeman Kuzguncu (TSG Wildemann), der ebenfalls dieser Gruppe angehörte und am Ende Vierter wurde.
Gut 400 Meter vor dem Ziel suchte der zu diesem Zeitpunkt allein führende Matthias Göbel (NSV Wernigerode) die Entscheidung,
trat noch einmal an, wurde aber von Raabe überspurtet, der im Ziel dann vier Sekunden Vorsprung hatte. Raabe sah seine Marsch-
route aufgegangen. “Es war halt ein taktisches Rennen, und es ist so gelaufen, wie ich das vorgehabt habe.” Dass seine Zeit trotz
besserer äußerer Bedingungen mit 35:29 erheblich schlechter war als im Vorjahr (31:52), könne unter diesen Umständen nicht ver-
wundern.
Das sonst für Raabe typische Rennen gab es diesmal über fünf Kilometer. Hier setzte sich der Vorjahreszweite Thomas Kühlmann
(17:23/NSV Wernigerode) schon in der ersten Runde vom Rest des 294 Läufer starken Feldes ab und lief einem klaren Start-Ziel-
Sieg in 16:43 - und damit 40 Sekunden schneller als im Vorjahr - entgegen.
Für alle Starter gab es viel Beifall auf dem randvollen Marktplatz. Zahlreiche Schaulustige fanden sich ein, gut geleitet durch die
festen Absperrungen, die unter den erschwerten Bedingungen dieses Jahres mit zugkräftigen Parallelveranstaltungen absolut not
wendig waren. “Ich bin superfroh, dass wir die Breite Straße auf diese Weise absperren konnten und dass nichts passiert ist”, so
Organisator Willi Gerdes vom MTV Goslar, der am Ende der Veranstaltungen spürbar tief durchatmete.
==> Ergebnisse 
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WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 18. April 2011 
Rekorde satt: Harwardt “fliegt davon”

Wolfsburg dominiert den Laufcup: Auch bei “Rund um den Wohlenberg” gingen in Leiferde die ersten Plätze über die 10.000 Meter
an Miriam Hermann (Injoy Wolfsburg) und Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg) - beide siegten mit Streckenrekord. Mit 293 Teilnehm-
ern fiel auch die Teilnehmerbestmarke. 236 Athleten gingen auf die 10.000-Meter-Distanz, Harwardt “flog allen davon”, wie Stefan
Schmidt berichtete. Leiferdes Lauforganisator fand für den Wolfsburger, der bei seinem zweiten Start seinen zweiten Sieg einfuhr,
nur Lob: “Er hat vornweg einsam seine Kreise gezogen und bei teilweise sandigem Boden in einer überragenden Zeit gewonnen.”
32:35,70 Minuten benötigte Harwardt, verwies seinen Teamkollegen Lars Schlüter (35:32,51 Min.) mit knapp drei Minuten Vorsprung
auf Platz zwei, Guido Deutsch (VfB Fallersleben, 36:40,89 Min.) wurde Dritter. Hermann bejubelte derweil ihren dritten Sieg im
dritten Lauf der Wertung. Schmidt: “Auch hier gab‘s eine super Zeit.” Waggums Duo Bianca Weide-Jentsch (40:40,40 Min.) und
Martina Mischnick (41:07,84 Min.) konnten ihr nicht gefährlich werden.
57 Teilnehmer gingen zeitgleich auf die 5000-Meter-Distanz, bei der Hillerses Cedric Schrader und Anna Gottschlich (Didderse)
siegten. Organisator Schmidt zog ein zufriedenes Fazit: “Bis auf ein paar Kleinigkeiten lief alles rund. Und auch in diesem Jahr hat
das Wetter wieder mitgespielt.”
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 18. April 2011 (Von Holger Wesseln / hw:events)
Starke Leistungen und Volksfeststimmung bei Sonnenschein
9. OLB Citylauf Norden 2011

Strahlender Sonnenschein begleitet die neunte Auflage des OLB Citylaufs in Norden. Und was die Voranmeldezahlen bereits er-
ahnen ließen, bestätigte sich dann im Laufe des Vormittags. Erneut wurde die Teilnehmergrenze von 2000 deutlich überschritten.
Mit 2250 Finishern sicherte sich der OLB Citylauf wieder einen Platz unter den größten Volksläufen Niedersachsens. Aber nicht die
Masse der Läufer machte den gestrigen Samstag zum Erlebnis. Vielmehr die begeisternde Stimmung an der Strecke, die zahl-
reichen Zuschauer und der Volksfestcharakter den der Citylauf mittlerweile erreicht hat bestimmen die Qualität des Norder Lauf-
events.
5 Kilometer - Valentin mit deutscher Jahresbestleistung
Der 13-jährige David Valentin vom heimischen TV Norden sorgte für das Highlight im 5 km-Wettkampf. Das junge Ausnahmetalent
behauptete sich im Feld der erwachsenen Läufer und stellte am Ende des Rennens eine neue deutsche Jahresbestleistung in 16:40
Minuten auf. Seit acht Jahren ist in Deutschland kein 13-jähriger so schnell unterwegs gewesen. Valentin konnte sich gegen den
sechs Jahre älteren Oliver Nauermann, ebenfalls vom TV Norden, mit fast einer Minute Vorsprung durchsetzen. Lediglich dem Vor-
jahressieger über die 10 km-Distanz, Holger Grigat vom VfL Germania Leer, musste sich Valentin geschlagen geben. Grigat, 24
Jahre älter als Valentin, gewann das Rennen in 16:26. Bei den Frauen sicherte sich Sonja Hoogestraat von der LG Harlingerland in
19:16 den Tagessieg vor Waltraud Klostermann vom TV Norden in 20:41 und Lea Okken ebenfalls vom TV Norden in 21:06.
10 KIlometer - Jürrens knapp an Rekord vorbei
Stephan Immega von der LG Harlingerland war der Favorit auf den Tagessieg in Norden. Von Anfang an übernahm Immega die
Führung des Feldes und ließ sich diese bis zum Schluss nicht mehr nehmen. Er siegte souverän in hervorragenden 31:47. Die
schnellste je von einem Deutschen in Norden gelaufene Zeit. Auf Platz zwei landete vom LC Nordhorn Klaus Eckstein in 34:22. Den
dritten Platz belegte Andreas Folkers in 36:42.
Bei den Frauen sorgte Inga Jürrens von der Emder LG für ein packendes Rennen. Die ersten Zwischenzeiten ließen erahnen, dass
Jürrens in die Nähe des alten Streckenrekordes von 37:48 aus dem Jahr 2005 laufen könnte. Sie setzte sich gegen Insa Franzen
von der LG TV Bunde in 41:21 und Waltraud Klostermann vom TV Norden in 41:36 durch und lief an der Spitze ein einsames
Rennen. Trotz des frenetischen Jubels der Zuschauer reichte es am Ende ganz knapp nicht zum neuen Streckenrekord, den sie um
17 Sekunden verpasste. Ihre Leistung und ihr souveräner Sieg wurden dadurch aber in keiner Weise geschmälert. Jürrens freute
sich nicht nur über ihren ersten Platz, sondern auch über eine hervorragende Zeit von 38:05 und der zweitbesten jemals in Norden
gelaufenen Zeit bei den Frauen. Besonders erwähnen muss man auch den Auftritt der Seniorenweltmeisterin Waltraud Klostermann,
die sowohl über 5 km als auch über 10 km an den Start ging. Mit einem zweiten und einem dritten Platz bildete die 50-jährige das
erfolgreiche Pendant zum 13-jährigen David Valentin. Der OLB Citylauf ist ein Event für alle Generationen - selbst im Bereich der
Tagessieger.
Stadtwerke Norden Schüler-Cup - erfolgreiche Fortsetzung
Die im letzten Jahr eingeführten einzelnen Jahrgangsrennen des Stadtwerke Norden Schüler-Cups setzen ihre Erfolgsgeschichte
weiter fort. Über 650 Schülerinnen und Schüler gingen trotz der bereits begonnenen Osterferien an den Start. Die Kooperation der
Organisatoren mit den Schulen des Umlandes hatte sich einmal mehr gelohnt. Meldezahlen von über 50 Schülern einer Schule
waren keine Seltenheit. Man darf gespannt sein, wie sich die Teilnehmerzahlen im nächsten Jahr entwickeln werden, wenn der
Citylauf Termin nicht auf den Ferienanfang fällt
Butterfly Team-Cup - Erneuter Doppelsieg durch TV Norden
Eine imposante Doppel-Titelverteidigung gelang dem ausrichtenden TV Norden. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren
gingen die Mannschaftstitel nach 2010 erneut an die lokalen Teams. Mit einem Vorsprung von fast acht Minuten verwiesen die
Herren des TV Norden das Team NLWKN 2 und die Stadtwerke Emden auf die Plätze zwei und drei. Der Sieg der Norder Damen
fiel mit einem Vorsprung von fast zwölf Minuten noch deutlicher aus. Hier folgte die Klinik Norderney vor den Stadtwerken Emden.
Auffallend: Die Reihenfolge der ersten drei Damenteams entspricht genau dem Ergebnis von 2010.
Ein sensationelles Ergebnis gab es bei den gemischten Teams. Das Team Ars Movendi pulverisierte den alten Streckenrekord aus
dem Jahr 2009 und verbesserte diesen um über neun Minuten auf 1:36:11. Ein Rekord, der die nächsten Jahre schwer zu knacken
sein dürfte. Auf Platz zwei landete das erste Team der Norder Stadtverwaltung vor dem Team Kurzschluss 1. Mit den Teams Kurz-
schluss 1-6 brachte die Firma Elektro Doepke auch im vierten Jahr in Folge die meisten Mannschaften, innerhalb des Butterfly
Team-Cups, an den Start.
Spannende Verlosung eines BMW Fahrrades
Am Ende eines ereignisreichen Tages wurde es noch einmal richtig spannend. Der neue Citylauf-Partner, BMW Tekken aus
Norden, hatte zur Verlosung eines original BMW Fahrrades gerufen. Nach den Siegerehrungen wurde der glückliche Gewinner auf
der Veranstaltungsbühne gezogen. Nachdem die ersten drei gezogenen Teilnehmer nicht mehr vor Ort waren, stieg bei jeder weiter-
en hervorgeholten Startnummer die Spannung unter den Anwesenden. Erst beim vierten Mal gab es auf dem Norder Torfmarkt den
ersehnten Jubelschrei. Stephan Watermeyer freute sich riesig über sein neues Bike und erklärte den Norder Citylauf umgehend zu
einem seiner Lieblingsläufe.
Nach einem ereignisreichen Tag in Norden Innenstadt beginnen für das Orga-Team bereits jetzt die Vorbereitungen für 2012 und
die vielen Norder Bewohner und ihre Gäste aus der Region können sich schon einmal darauf freuen, wenn es auch im April des
nächsten Jahres wieder heißt, Schuhe schnüren und die Stadt unsicher machen.
==> Ergebnisse

OSTFRIESISCHER KURIER vom 18. April 2011 
Norden ein Pflaster für Rekorde: Valentin spitze
Mammutveranstaltung: Ausnahmetalent des gastgebenden NTV schafft vor tausenden Zuschauern deutsche Jahres-
bestzeit
 

Diesen Artikel finden Sie hier (PDF / ca. 1,3 MB)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. April 2011 
Ostfriesen waren auf Rekordjagd
Leichtathletik: Stephan Immega und Inga Jürrens gewannen über zehn Kilometer

Diesen Artikel finden Sie hier (PDF / 630 KB)

==> Ergebnisse 
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SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 19. April 2011 
“Lauf für kleine Füße” ist ein Renner
Schaumburger Laufserie 2011 feierte mit dem 12. Sparkassen-Bücke-Berglauf einen gelungenen Auftakt

Leichtathletik
(hga). Dabei spielten alle mit: Veranstalter TSV Eintracht Bückeberge mit seinem Organisationsteam, die zahl-
reichen Läufer und letztlich das Wetter. Mit rund 300 Startern verzeichnete der TSV einen deutlichen Anstieg bei den Teilnehmern.
“Wir sind froh, dass wir wieder steigende Zahlen haben”, erklärte Peter Kühn, der zum zweiten Mal mit Monika Günther, Petra
Serinek, Rolf-Rüdiger Bohn und Heinz Lölke für die Organisation verantwortlich zeichnete. Vor allem beim “Lauf für kleine Füße”
explodierte die Zahl der Starter förmlich. Waren es in 2010 rund 40 Kinder und Jugendliche, die sich auf die zwei Kilometer lange
Strecke machten, wimmelten diesmal zwischen 65 und 75 junge Läufer im Startraum des Waldstadions in Hörkamp-Langenbruch.
Die äußeren Bedingungen kamen der Streckenführung durch den Bückeberg entgegen. Kein Regen und vor allem angenehme
Temperaturen sorgten für beste Bedingungen. An insgesamt vier Getränkestationen auf der Halbmarathon- und Zehn-Kilometer-
Strecke und im Stadion hatte der TSV rund 80 Helfer im Einsatz. Neben Getränken standen eine Kuchentafel sowie Gegrilltes be-
reit, um die leergelaufenen Energiespeicher wieder aufzufüllen. Fünf Strecken standen zur Verfügung: Halbmarathon, zehn Kilo-
meter, sechs Kilometer, zehn Kilometer/Walking und Nordic Walking sowie sechs Kilometer/Walking und Nordic Walking.
==> Ergebnisse 
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HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 20. April 2011 
Viele Läufer, ein Pionier
35. Crosslauf in Varlosen erneut voller Erfolg - Ehrung für Erstorganisator Himmelmann

Von Per Schröter
Varlosen. Als der TSV Jahn Varlosen 1977 seinen ersten Crosslauf veranstaltete, hatte Karl-Heinz Hemmelmann das Heft fest in
der Hand. Als Vereinsvorsitzender hatte er nicht nur die Idee zu einer Veranstaltung gehabt, die auch heute noch Läufer von nah
und fern anzieht. Über viele Jahre hatte Hemmelmann auch die Läufe organisiert und am Veranstaltungstag als “Mädchen für alles”
immer wieder zu deren Gelingen beigetragen. Auch bei der 35. Auflage “seines” Crosslaufes ließ es sich der mittlerweile 90-Jährige
am Sonntag daher nicht nehmen, als Zuschauer das bunte Treiben rund um den Varloser Sportplatz mitzuerleben. Grund genug für
die TSV-Verantwortlichen, ihren Ehrenvorsitzenden nachträglich zum Geburtstag mit einem kleinen, aber umso herzlicheren offi-
ziellen Akt zu überraschen. “Lieber Heins, wir möchten heute Deine großen Verdienste um den TSV und dein unvergleichliches
Engagement, das unseren Verein so groß gemacht hat, würdigen”, sagte die 2. Vorsitzende Sabine Glor. Zu diesem Zweck hatte
der Vorstand eine hölzerne Gedenkplakette am Sportplatz aufgestellt und einen Mammutbaum besorgt, der an gleicher Stelle ein-
gepflanzt werden soll.
Über 150 Teilnehmer am Start
Auch sportlich hatte der 35. Varloser Crosslauf natürlich wieder einiges zu bieten. Zwar war die Teilnehmerzahl durch den Oster-
ferienbeginn etwas geringer als in den Jahren zuvor, doch konnte sich das Feld mit insgesamt 158 Startern durchaus sehen lassen.
Mit 74 Aktiven ging der Löwenanteil im Hauptlauf über 11 400 Meter ins Rennen, der genau wie der 5100m-Lauf (63 Starter) für den
Südniedersachsen-Cup gewertet wurde. Während sich über die Langstrecke mit Gwendolyn Mewes (Det´s Race Team/46:22) und
Sebastian Hanelt (LG Göttingen/42:02) auswärtige Läufer in die Gewinnerliste eintrugen, ging der Sieg im 5100m-Rennen der
Frauen an Susann Schneider vom DSC Dransfeld. In diesem Lauf als einzige Altkreis-Aktive an den Start gegangen, benötigte
Schneider 24:11 Minuten und war damit über eine halbe Minute schneller als die zweitplatzierte Agnes Bauer aus Göttingen
(24:52).
Erfreuliches aus Altkreissicht gab es aber auch von den übrigen Läufen zu vermelden. Bei den Schülern gingen die Siege über 2000
Meter an Hanna Hoffmeister (TSV Jahn Varlosen/9:55) und Ole Linne (JC Landwehrhagen/7:40), bei den Bambinis über 300 Meter
an Sophia Baake (TSV Jahn Varlosen/1:45) und Julian Waldmann (JSG Münden Volkmarshausen/1:20) und beim Walking über
5100 Meter an Ursula Meier (TSV Jahn Varlosen/45:26).
==> Ergebnisse 
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BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 21. April 2011
Spaß am Laufen steht in Elm im Vordergrund
Über 120 Teilnehmer machen Oste-Ohe-Lauf zur Mammutveranstaltung / Bremervörderin Diane Wischner siegt über
10 000 Meter

Elm
(tk). Der 14. Oste-Ohe-Lauf hat am vergangenen Sonntag über 120 Teilnehmer aus dem ganzen Elbe-Weser-Raum auf den
Elmer Sportplatz gelockt. Zur Auswahl standen für dieses wahre Mammut-Starterfeld verschiedene Streckenlängen: 1770 Meter,
3333 Meter und 10 000 Meter. Die Verantwortlichen des ausrichtenden MTV Elm und auch die Läufer zeigten sich rundum zufrieden
mit der Veranstaltung. Ein Übriges tat das Wetter: Die Sonne strahlte und bot den Leichtathleten beste Bedingungen. Der erste
Startschuss erfolgte bereits um 9.30 Uhr für die kleinsten Nachwuchsläufer. In diesem Feld setzte sich mit Erik Tiedemann ein
Elmer Lokalmatador durch und “überflog" als erster die Ziellinie. Im 10 000-Meter-Lauf sah es lange nach einem Kopf-an-Kopf-
Rennen aus. Aber in der letzten Runde musste Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg abreißen lassen. Er wurde zweiter hinter Heiko
Dieckmann (TSV Otterndorf). Die Damen-Konkurrenz entschied Diane Wischner (Bremervörde) in guten 44:53 Minuten für sich.
Für jeden Läufer stand aber nicht nur die gemessene Zeit im Vordergrund. Denn mancher Teilnehmer erfreute sich einfach nur am
Erreichen der Ziellinie oder am Spaß bei der sportlichen Betätigung. Während mit Hanna Eilers und Edo Wegner vom MTV Elm die
jüngsten gerade einmal sechs Jahre alt waren, zeigten Karl Koch vom TSV Bremervörde und Harald Kirchner vom TV Langen, dass
man diesen Ausdauer-Sport auch noch im Alter von 75 Jahren ausüben kann. Auch das Nordic-Walking findet zunehmend mehr
Anhänger. Mit 17 “Schnell-Geherinnen" (ohne Zeitnahme) verzeichneten die Elmer in dieser Disziplin einen neuen Teilnehmerrekord.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 25. April 2011 (Von Jürgen Drosten)
Inga Jürrens und Hermann Fleßner nicht zu schlagen
Siegerin des Norder Citylaufs gewinnt auch in Marienhafe

Sehr zufrieden war das Organisationsteam von Fortuna 70 Wirdum als Veranstalter des 16. Störtebeker-Straßenlaufes am Oster-
montag in Marienhafe. Gut 250 Sportler, darunter auch einige Urlauber, nutzten den Feiertag, um bei schönstem Frühlingswetter an
den Start zu gehen. Als erstes wurden die Kinder des 1 km-Laufes auf die Strecke geschickt. Hier gewann die 11-jährige Rieke
Weinberg vom Jade-Boxring Wilhelmshaven in 3:50 Minuten. Schnellster Junge war der ein Jahr jüngere Lutz Bohlken von Fortuna
Wirdum in 4:01 Min.
Das größte Teilnehmerfeld mit 130 Läuferinnen und Läufer verzeichnete der 5 km-Lauf. Hier gab es unter den Anfeuerungsrufen der
zahlreichen Zuschauer ein spannendes Finish auf der Laufbahn. Hermann Fleßner (LG Harlingerland) siegte in 17:10 Min vor
Mathias Freese (LT DSHS Köln) mit 17:13 Min. und Hauke Köller vom DSC Oldenburg in 17:15 Min. Bei den Frauen war die letzt-
jährige Ossiloop-Siegerin Inga Jürrens (Emder LG) nicht zu schlagen. In 19:30 Min. gewann sie vor Waltraud Klostermann vom TV
Norden (20:03 Min.). Drittschnellste Frau war Michaela Janssen (Fortuna Logabirum) mit 21:24 Min. Als schnellste Schüler konnten
Jan-Aiko Köhler von der Emder LG (19:34 Min.) und die erst 8-jährige Fenna Lübbers von Fortuna Wirdum (25:34 Min.) je einen
Pokal mit nach Hause nehmen.
Beim abschließenden 10 km-Lauf machte die aufkommende Hitze den Teilnehmern merklich zu schaffen. Es siegten mit Christian
Wimmer vom LV Marathon Kleve und der Vorjahreszweiten Daniela Shala (DLRG Duisburg) zwei Gäste vom Niederrhein. Wimmer
führte das Feld mit beachtlichem Vorsprung an und gewann deutlich mit 36:19 Min. Zweiter wurde Ingo Janssen von der Emder LG
(37:05 Min.) vor Rolf Hommers aus Suurhusen (38:22 Min.). Hinter Daniela Shala (43:53 Min) platzierten sich bei den Frauen Heide
Meier (Fortuna Wirdum) in 47:54 Min. und Marion Baumann (TuS Zetel) in 49:49 Min.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 26. April 2011
Jens Nerkamp läuft Konkurrenz davon
Leichtathletik: Garreler gewinnt über zehn Kilometer an Thülsfelder Talsperre / Ilona Pfeiffer pulverisiert Strecken-
rekord

Von Steffen Szepanski
Thülsfelde. Favoriten siegen ohne Probleme: Jens Nerkamp (BV Garrel) und Ilona Pfeiffer (LC Solbad Ravensberg) haben am
Ostermontag souverän beim 34. Internationalen Volkslauf "Rund um die Thülsfelder Talsperre" über zehn Kilometer gewonnen.
Nerkamp setzte sich im Landkreis Cloppenburg in 32:28,4 Minuten gegen Triathlet Eike Pupkes (PSV Bonn, 33:26,6) und Nico
Bucchioni (VfL Löningen, 33:54,0) durch. Pfeiffer pulverisierte mit ihrer Zeit (38:15,0 Minuten) den alten Streckenrekord von Veronika
Werner (41:20,9, TuS Ofen) aus dem Jahr 2007 und verwies damit Heidi-Annemarie Schwartz (PV Triathlon Witten, 40:15,8) und
Claudia Wahls (LT Waldschleicher Lohne, 42:39,0) auf die Plätze. “Eigentlich mag ich es ja gar nicht, bei dieser Wärme zu laufen”,
sagte Nerkamp, der einen Großteil des Rennens alleine gelaufen war. “Aber mit der Zeit bin ich zufrieden.” Pfeiffer, die im Jahr 2007
Deutsche Marathonmeisterin geworden war und Deutsche Meisterin W35 im Crosslauf ist, lobte die “tolle Atmosphäre” an und auf
der Strecke. Sie wolle im kommenden Jahr erneut in Thülsfelde starten.
Den Fünf-Kilometer-Lauf der Männer hatte Armin Klein (LG Wilhelmshaven) in 17:30,1 Minuten für sich entschieden. Frank Kupper
(Lusaner SC, 18:47,7) und David Wenzel (VfL Oldenburg, 19:15,7) waren ihm in gehörigem Abstand gefolgt. Die Fünf-Kilometer-
Konkurrenz der Frauen wurde zum vereinsinternen Garreler Duell zwischen Christina Gerdes (20:21,9 Minuten) und Lena Menke
(21:16,9). Dritte wurde Anna Westendorf (SuK Garthe) in 21:39,6 Minuten.
Etwa 500 Leichtathleten waren nach Thülsfelde gekommen, um zehn, fünf oder zwei Kilometer zu laufen. “Das ist wesentlich mehr,
als wir erwartet haben”, freute sich Hartwig Thobe, Vorsitzender des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes im Kreis Cloppen-
burg und Mitorganisator. “Wir waren uns ja zunächst nicht sicher, ob am Ostermontag überhaupt jemand laufen will.”

NORDWEST ZEITUNG vom 26. April 2011
Läufer loben Atmosphäre an Talsperre
Leichtathletik: Etwa 500 Sportler bei 34. Auflage des Volkslaufs in Thülsfelde / Faire Teilnehmer

Von Steffen Szepanski
Thülsfelde. Am Ende herrschte nur in einem Punkt Uneinigkeit: Während sich der Sieger über zehn Kilometer beim 34. Inter-
nationalen Volkslauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre”, Jens Nerkamp vom BV Garrel, über niedrigere Temperaturen gefreut hätte,
hatte der Dritte des Laufs die sommerlichen Temperaturen am Ostermontag herbeigesehnt: “Ich mag es einfach, bei dieser Wärme
zu laufen”, sagte Nico Bucchioni vom VfL Löningen. Einig waren sich die Lokalmatadore allerdings, dass an der Talsperre eine tolle
Atmosphäre geherrscht hatte.
Und das neben und auf der Strecke. So freute sich Ilona Pfeiffer, Siegerin über zehn Kilometer der Frauen, dass sie nicht nur von
den Zuschauern an der Strecke, sondern auch von einigen Fünf-Kilometer-Läufern auf der Strecke angefeuert wurde. Bei so viel An-
feuerung fiel es auch nicht ins Gewicht, dass vor dem Rennen einmal zu früh gefeuert worden war. Nachdem der Revolver von
Starter Heinz Engelke zu früh losgegangen war, hatten die Organisatoren Hartwig Thobe (Vorsitzender des NLV im Kreis Cloppen-
burg) und Matthias Bürger (Intersport) die Läufer erst einmal wieder “einfangen” müssen.
Das tat der guten Laune allerdings keinen Abbruch: Auch dank Moderator Bernd-Willi Deiters aus Herzlake, der zu fast jedem Teil-
nehmer eine Anekdote zu erzählen wusste. Selbst als nur noch ab und zu ein verschwitzter “Walker” das Ziel erreichte, war der 62-
jährige Laufexperte noch mit Feuereifer dabei. Die ersten “Walker” waren allerdings aus den Lautsprechern von der Band Men at
Work mit der Frage “Do you come from a land down under?” im Zielbereich begrüßt worden. Zwar sahen einige der “Walker” tat-
sächlich sehr erschöpft aus, aber einen derart weiten Weg hatte dann doch keiner hinter sich.
Zwar nicht aus Australien, dafür aus Sachsen-Anhalt und dem Ruhrgebiet waren wieder zahlreiche Teilnehmer angereist. Besonders
die Läufer aus Essen/Ruhr unter den etwa 500 Leichtathleten machten immer wieder auf sich aufmerksam. Kaum selbst im Ziel,
standen sie schon an der Strecke, um die anderen Sportler anzufeuern.
Jede Menge Energie hatte auch Hartwig Thobe mitgebracht, der auf dem großen Gelände überall gleichzeitig zu sein schien. Und
dabei war der Lauf an der Talsperre nur ein Punkt auf seinem Tagesprogramm. “Nachher geht’s noch zum Bezirksliga-Fußballspiel
des SV Emstek”, kündigte Thobe an. “Ich habe aber schon gesagt: Kann sein, dass es etwas später wird.” 

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 26. April 2011
Garreler Nerkamp gewinnt 10-Kilometer-Lauf
Unterhaltsamer Volkslauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre” zog wieder Sportler und Zuschauer an

Thüle
(hb). Heiß und sonnig: Das stellte die Sportler auf dem 34. Volkslauf rund um die Thülsfelder Talsperre vor besondere Her-
ausforderungen. Neben den rund 450 Teilnehmern bevölkerten auch zahlreiche Spaziergänger, Hunde und Radfahrer die idyllische
Strecke entlang der Wasserflächen. So prägte eine entspannte, oft familiäre Atmosphäre die beliebte Laufveranstaltung, die nun in
sechster Auflage gemeinsam vom NLV-Kreisverband Cloppenburg, dem Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre und
“Intersport” ausgerichtet wurde.
Den Hauptlauf über 10 Kilometer gewann der favorisierte Garreler Jens Nerkamp in 32 Minuten und 28 Sekunden. Zweiter wurde der
aus Garrel stammende Eike Pupkes in 33: 26. Dritter wurde der für den VfL Löningen startende Italiener Nico Bucchioni in 33:54,
dessen siebenjährige Tochter den Schülerlauf meisterte. Schnellste Frau war die gebürtige 35-jährige Weißrussin Ilona Pfeiffer (LC
Solbad Ravensberg), eine international erfolgreiche Marathonläuferin, die 2009 als Siegerin des Enschede-Marathons ihren persön-
lichen Rekord mit 2:44:58 Stunden erzielte. Sie siegte kürzlich bei den Deutschen Cross-Meisterschaften in Löningen und war 2007
Deutsche Marathonmeisterin. An der Talsperre hat sie mit ihrer fabelhaften Zeit von 38:15 Minuten den bisherigen Streckenrekord
der Frauen um gut drei Minuten überboten.
Zum Programm am Morgen des Ostermontags gehörte auch das “Walking”, das der Bramscher Herbert Kamotzke gewann. Der 56-
Jährige gehört zu den erfolgreichsten Gehern großer Laufevents wie Hamburg-Marathon, Mittelrhein-Marathon und Hermannslauf
über 31 Kilometer.
Die hervorragenden Laufbedingungen schmälerten höchstens die “pralle Sonne” und der leichte Ostwind auf den letzten Kilometern,
so Ilona Pfeiffer und Jens Nerkamp. Das Organisationsteam mit Hartwig Thobe, Maria Oloew und Matthias Bürger hatte die Veran-
staltung für die Teilnehmer und Gäste sorgfältig und liebevoll vorbereitet. Für die Kinder gab es sogar die Gelegenheit, auf dem Ge-
lände Ostereier zu suchen. “Schön wäre es, wenn auch die Gastronomie an der Talsperre noch besser eingebunden werden
könnte”, meinte Thoben. “So würden sich viele Teilnehmer über Frühstücksangebote freuen.”
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 26. April 2011 (Von Hartmann Jung)
Markus Spangenberg lief einsames Rennen
60 Teilnehmer beim 15. Osterlauf in Oker

Goslar-Oker
. Wunderschönes Wetter, zum Laufen fast zu schade, das war für die 59 Teilnehmer zuzüglich zwei Bambini-Läufer-
innen, Betreuer und Angehörige ein schöner Vormittag. Aus 34 Vereinen bzw. Wohnorten waren Läufer und Läuferinnen beim 15.
Osterlauf “Rund um die Eulenburg” nach Oker gekommen. Die Rundstrecke mit zwei erheblichen Steigungen hatte doch ihre
Tücken. Durch die längere Trockenheit gab es schwer zu laufende Teilpassagen, doch das DRK-Oker brauchte nicht eingreifen.
Wieder waren einige Feriengäste dabei; schon vor zwei Jahren waren Mitglieder des Tri-Sport Lübeck am Start, so auch in diesem
Jahr.
Leider lief nur eine Schülerin die ca. 1,9 km lange Runde, die Osterferien machten sich doch nachhaltig bemerkbar. Aus der ersten
Runde kam Markus Spangenberg vom ASV Duisburg, er hatte schon zweite und dritte Plätze in den Vorjahren belegt, nach 19:18
Minuten allein und mit großem Vorsprung zum Start- und Zielplatz. Den Lauf über eine Runde entschied Jan Koopmann (SV GW
Bad Gandersheim) vor dem A-Schüler Niklas Beeth (Tri-Sport Lübeck) und dem Northeimer Hans-Jürgen Nowag. Schnellste Frau
wurde Jennifer Portwig (Läufer-Team Oker) knapp vor Heike Hartwig-Lange (DiDoSa Wolfenbüttel) und Katja Vopel (Läufer-Team
Oker).
Kaum waren die letzten Teilnehmer des Einrundendlaufes im Ziel, da tauchte schon der Sieger des 10,6 km-Laufes auf. Markus
Spangenberg hatte sich als Letzter angemeldet, aber beim Laufen war er schneller. Knapp fünf Minuten Vorsprung hatte er vor
seinen Konkurrenten, Peter Stock aus Heere und Christoph Gertler aus Klein-Ilsede. Carmen Jäger (TV 1861 Bad Schwalbach)
freute sich nicht nur über ihren Sieg, viel wichtiger war ihre Zeit, blieb sie doch erstmals klar unter einer Stunde. Ihr folgten Gabi
Schwarze (Heere) und Sonja Kley (TSVE 1890 Bielefeld).
Im Ziel konnten die verbrauchten Kalorien mit dem obligatorischem Osterei, Tee, Wasser, Kaffee, Kuchen und Würstchen, wieder
aufgefüllt werden. Nach der abschließenden Verlosung von kleinen Sachpreisen, die schnell einen neuen Besitzer fanden, bedankte
sich der Vorsitzende des Läufer-Teams Oker, Hartmann Jung, bei allen Teilnehmern für ihre Teilnahme und wünschte eine gute
Heimreise. Das Läufer-Team Oker freute sich über einen harmonischen Auftakt ihrer diesjährigen Laufangebote, die am Freitag,
1. Juli, mit dem 20. Abendlauf “Rund um die Okertalsperre” (bei Altenau) fortgesetzt wird.
==> Ergebnisse 
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