Presse Veranstaltungen (Seite 31)

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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 28. April 2011
Eggermühlen: Ines Triphaus zeigte den Jungs die Hacken

Eggermühlen
(gg). Ein positives Resümee zogen die Organisatoren beim 2. Lauf um den Sparkassencup im Sternbuschstadion.
Über 208 Teilnehmer und allerbeste Witterungsverhältnisse freute sich das Lauftreffteam. Streckenlängen von 2500, 5000 und 10000
Metern standen, je nach Kondition, zur Auswahl. Mehrere Hundert Zuschauer boten eine Startkulisse, wie es die Veranstaltung ver-
dient hatte. Selbst Läufer aus Melle, Lohne, Molbergen oder Löningen waren am Start. Für das Engagement, das seine Mitorgani-
satoren in die Verwirklichung des Volkslaufes investiert hätten, so Rainer Feldker vom Eggermühlener Lauftreff bei der Begrüßung,
sei die Teilnahme einer so großen Läuferschar die schönste Belohnung. Sein Dank galt besonders der Familie Dirkes für die Zeit
nahme und den vielen freiwilligen Helfern des Sportvereins Fortuna.
55 Jungen und Mädchen starteten beim Schülerlauf, bei dem Ines Triphaus vom Quitt Ankum (9:35 Minuten) vor Lars Böwer (Ein-
tracht Neuenkirchen, 9:38) die schnellste Zeit lief. Drittplatzierter wurde Daniel Bremersmann vom SV Molbergen (9:53).
Viele bekannte Gesichter hatten sich unter dem Startbanner in Position gebracht, als der Startschuss für die 5000- und 10 000-
Meter-Läufer fiel. Eine Reihe von Walkern, die ohne Wertung hinterher marschierten, schloss sich den laufenden Sportfreunden an.
Während sich die jüngsten Laufsportfans beim Ostereiersuchen auf dem Sportgelände alle Mühe gaben, die Körbchen mit Eiern zu
füllen, mühten sich die Teilnehmer, ihre alten Rekorde möglichst noch zu verbessern. Aufgeteilt in insgesamt 20 Wertungsgruppen,
siegten bei den 5000-Meter-Läufern in der Gesamtplatzierung Nils Schöpker von SC Bippen (21:13) vor Roland Braun (TuS Bad-
bergen, 21:35) und Jurij Janz (SF Lechtingen, 22:42). So manchen Tropfen mehr Schweiß ließen aufgrund der sommerlichen Tem-
peraturen die Absolventen der Zehn-Kilometer-Strecke. In der Gesamtkategorie hatte Ruslan Kusainov (SC Melle 03, 36:53) mit
deutlichem Vorsprung vor Sebastian Maschmeyer (SC Herringhausen, 38:59) und Christian Bröring von den Waldschleichern aus
Lohne (39:57) die Nase vorn. Bei den Frauen siegte in dieser Disziplin Rike Havermann (Eggermühlen, 47:47) vor Ingrid Lanwert
(Neuenkirchen).
==> Ergebnisse 
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SCHAUMBURGER NACHRICHTEN vom 1. Mai 2011 
Gelungenes Jubiläum beim Wischhöfer-Lauf

Niedernwöhren
(hga). Gelungenes Jubiläum beim Friedrich-Wischhöfer-Lauf: Zur traditionell zweiten Veranstaltung in der
Schaumburger Laufserie kamen 420 jüngere und und ältere Sportler zur 25. Auflage in das Beerbusch-Stadion. Damit stieg die
Teilnehmerzahl erneut. Im Vorjahr waren es 402 Teilnehmer, die sich laufend oder gehend auf die verschiedenen Strecken begaben.
Das Wetter spielte mit, die Sonne schien, nur der teils böige Wind störte ein wenig. Der TuS Niedernwöhren zeigte wieder einmal
seine Qualitäten als Gastgeber.
“Mama, wie viele machen da mit?”, fragte ein kleines Mädchen, die an der Hand der Mutter zum Sportplatz strebte. “Och, ganz
schön viele”, kam es als Antwort. So viele wie in 2010 waren es in der Endabrechnung nicht. 159 Kinder bedeuteten einen Rück-
gang um 13 Teilnehmer. Da machten sich die Ferien bemerkbar. Das meinten auch die Erzieherinnen Julia Hildebrandt und Sylvia
Petzold von der Kindertagesstätte “Abenteuerland” in Niedernwöhren. Die Kita war zum ersten Mal am Start. “Eigentlich sind wir
15, aber die anderen sind noch in Urlaub”, meinte Petzold. Immerhin waren sieben Kinder dabei.
Die jungen Läuferinnen und Läufer sorgten für Leben im Stadion. Eine Tombola mit vielen kleinen und größeren Pausen war ein
Sammelpunkt. Ein anderer befand sich dort, wo Kuchen, Waffel und andere Leckereien warteten. Schließlich heißt Sport treiben
auch Energie verbrennen. Und Verbrauchtes muss wieder aufgefüllt werden, warum nicht mit leckerem Backwerk? “Die frischen
Brezeln sind schon alle”, konstatierte Organisatorin Vera Schütte knapp 30 Minuten nach Beginn der Veranstaltung. 50 Helfer hatte
der TuS im Einsatz. Die Frauen der Leichathletik-Abteilung, sowie weitere Vereinsmitglieder sorgten für das Kuchenbüfett. “Ein
tolles Team aus allen Abteilungen des TuS Niedernwöhren”, erklärte Schütte.
“Mit dem Wind, gegen den Wind”, kommandierte Gisela Janßen das Armkreisen einiger Nachwuchskräfte der TWG Nienstädt-
Sülbeck. Andere nahmen die Sache lockerer. “Ich bin zweimal ums Haus gerannt”, beschrieb Marlena ihr Trainingspensum. Sie
startete mit Freundin Merle für die Grundschule Meerbeck. Nach dem Lauf waren beide zufrieden. “Vierter oder fünfter”, meinte
Merle, letztlich war die Platzierung nicht so wichtig.
Zwei andere machten ihre Arbeit wie eh und je. Moderator Friedrich Meier war schon 1986, beim ersten Mal, dabei. “Das war urig”,
meinte Meier. Damals lag Start und Ziel im Wald beim Försterstein. Ein Fallschirm musste als Zeltersatz herhalten. Werner Boter-
mann fehlte in all den Jahren nicht einmal. “Es läppert sich”, sagte Botermann, der auch diesmal die Starter per Startschuss auf
die Strecke schickte.
==> Ergebnisse -- Presseberichte vom 1.5. / 3.5.  

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 3. Mai 2011 
Neue Rekordbeteiligung beim "Friedrich-Wischhöfer-Lauf"

Leichtathletik
(hga). 420 Teilnehmer haben den “Friedrich-Wischhöfer-Lauf 2011” beim 25-jährigen Jubiläum zu einem sportlichen
Höhepunkt gemacht. Dabei wankte ein 14 Jahre alter Rekord, er fiel aber nicht. Ganze 25 Sekunden fehlten Manu Schoppe (LG
Braunschweig) nach 11 550 Metern, um den Rekord von Wolfgang Vehlewald (TuS Eintracht Minden) aus dem Jahr 1997 zu
knacken. Schoppe lief die Distanz in 39:03 Minuten, Vehlewalds Rekord liegt bei 38:38 Minuten. Immerhin erreichte Schoppe Platz
zwei in der Rekord-Rangliste. Auf Rang zwei lief Daniel Ulbrich (Hannover 96) in 40:24 Minuten. Dritter wurde Achim Hagemeyer
(ATSV Espelkamp) in 41:17 Minuten. Heiner Bente vom Beckedorfer SV gelang es, in 42:53 Minuten auf Rang sieben zu laufen.
Damit erfüllte sich die Hoffnung vom Veranstalter TuS Niedernwöhren auf das Vorstoßen eines einheimischen Läufers in die Spitze
nicht.
Bei den Frauen gewann Sabrina Greermann in 50:25 Minuten vor Monika Marscheider (ATSV Espelkamp) in 51:08. Auf Platz drei
lief Susanne Dörries (ESV Eintracht Hameln) in 52:14 Minuten. Hier war der Streckenrekord völlig ungefährdet. Im Jahr 2000 lief
Anke Pieper (ATSV Espelkamp) die Strecke in 44:40 Minuten. 92 männliche Starter verzeichnete der TuS über die 11 550 Meter.
Jens Sonntag (TuS Lüdersfeld) lag mit seiner persönlichen Einschätzung gut. “Ich werde ungefähr eine Stunde und fünf Minuten
brauchen”, meinte Sonntag. Am Ende waren es 1:01:41 und Rang 69. Joachim Behrens (Team Sparkasse) ging erkältet ins
Rennen. “Heute ist ankommen angesagt”, erklärte Behrens. Mit 1:01:31 reichte es für Platz 67.
Heiko Wolling (Hannover 96) nutzte den Wischhöfer-Lauf zur Vorbereitung auf den Hannover-Marathon am kommenden Wochen-
ende. Dort will Wolling über die 10 000 Meter starten und unter die ersten fünf laufen. Die Generalprobe gelang: Über 3850 Meter
gewann der Hessisch Oldendorfer in 13:33 Minuten. Nur wenig später lief Wolling über 11 550 Meter in 42:18 Minuten auf Rang
sechs.
Unter den 420 Teilnehmern waren 159 Kinder. Neben vielen Vereinen starteten auch die Grundschulen Meerbeck und Niedern-
wöhren sowie erstmals die Kindertagesstätte “Abenteuerland” aus Niedernwöhren. Die Kita stellte gleich bei ihrer Premiere mit
Neele Büngel die Siegerin über die Strecke von 1150 Meter/W5. 7:31 Minuten betrug die Siegerzeit. Über die gleiche Strecke ge-
wann in der Klasse W6 in 6:04 Minuten mit Enna Wilharm ebenfalls eine “Abenteuerländerin”. Organisatorin Vera Schütte zog für
den TuS eine positive Resonanz. “Die Teilnehmerzahl ist absoluter Rekord”, konstatierte Schütte eine weiter steigende Attraktivität
der Veranstaltung.  
==> Ergebnisse -- Presseberichte vom 1.5. / 3.5.   
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STADTTEIL-KURIER (Weser Kurier) vom 2. Mai 2011 
Tempoverschärfung in Runde drei
6. "Pusdorf Läuft": Ingo Müller gewinnt Zehnkilometerlauf / Maifeiertag kostet kaum Teilnehmer

Von Marc Gogol
Woltmershausen. Gestern wurde in "Pusdorf" viel Sportliches bewegt. Neben Tennisschlägern und -bällen beim Schnuppertag auf
der Anlage in direkter Nachbarschaft der Hanseatenkampfbahn auch jede Menge Läuferbeine. Insgesamt rund 350 Beinpaare waren
es, die den 6. Volkslauf der TS Woltmershausen, besser bekannt als "Pusdorf läuft", wieder zu einer gelungenen Breitensportveran-
staltung machten. Das sechsköpfige Organisationsteam hatte wieder Sonne bestellt, beinahe wurde es jedoch schon zu warm.
"Einige schwächeln schon", bemerkte Cheforganisator Wolfgang Meyer zum Ende des Hauptlaufes über zehn Kilometer, wobei er
es offen lies, ob dies dem Tanz in den Mai oder den sommerlichen Temperaturen geschuldet war. Jedenfalls hatte der Maifeiertag
kaum Teilnehmer oder Zuschauer gekostet.
Hitze macht Läufern zu schaffen
Als "schönen Lauf, aber warm" bezeichnete Männersieger Ingo Müller vom Marathonclub Bremen seinen Premierenauftritt mit Start
und Ziel in der Hanseatenkampfbahn. Der MCBler war erst am Sonnabend aus seinem Urlaub zurückgekehrt und hatte sich dann
spontan zum Start in Pusdorf entschlossen. "Ob ich nun alleine laufe oder hier starte, hatte ich überlegt. Dann habe ich mich für
den Start hier entschieden und fand einen rund zu laufenden Kurs vor", fasste Ingo Müller das Rennen zusammen.
Seine Siegerzeit von 35:07 Minuten sortierte er hinterher in die Kategorie "solide" ein, zumal er die ersten beiden Runden Seite an
Seite mit dem Vorjahressieger und späteren Zweitplatzierten Frank Themsen von der LG Bremen-Nord gelaufen war. Nach einer
kleinen Tempoverschärfung in der dritten Runde musste Frank Themsen seinen Konkurrenten dann jedoch ziehen lassen und lief
nach 35:23 Minuten mit 16 Sekunden Rückstand auf Müller durchs Ziel. "Gegen Ingo kam ich heute nicht an, insgesamt war das
aber wieder ein sehr schön organisierter Lauf", hatte Frank Themsen einiges Lob für die Ausrichter übrig. Es wäre also kein
Wunder, wenn man den Nordbremer auch bei der siebten Auflage im kommenden Jahr in Woltmershausen am Start begrüßen
dürfte. Bei den Damen holte die BSG Sparkasse Bremen einen Doppelsieg durch Andrea Siebert-Reitenbach in 46:45 Minuten und
Maike Harting in 48:57 Minuten.
Zuvor gingen die fünf Kilometer bei den Männern an Mario Lawendel in 17:42 Minuten vor Michael Willner von der SG Road Runners
in 18:49 Minuten. Die A-Jugendliche Svenja Seelen vom TV Eiche Horn lag bei den Frauen in 23:16 Minuten ganz vorn, gefolgt von
Nina Blau in 23:22 Minuten. Einige Doppelstarter, die zunächst fünf und danach noch einmal zehn Kilometer absolvierten, stellte
die Tischtennissparte der TS Woltmershausen.
Ganz früh am Vormittag waren bereits 84 Kinder und 45 Schüler auf die Distanzen von rund 800 beziehungsweise 2500 Meter ge-
gangen und hatten ihre Gesamt- und Altersklassensieger ermittelt. Beim Nordic Walking über fünf Kilometer gab es ebenfalls zwei
ganz schnelle Sportkameraden zu bewundern. Michael Mitrovic legte die Strecke in 34:12 Minuten zurück, während der durch
seinen Radsportladen in Huchting und der Umgebung weithin bekannte Fritz Grünefeld von Delmelauf e.V. 34:54 Minuten benötigte.
Bemerkenswert dabei: Fritz Grünefeld gehört der Altersklasse M75 an.
==> Ergebnisse 
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WINSENER ANZEIGER vom 2. Mai 2011 
Seriensieger Tim Tomczak geschlagen
Winsen
. Seit 2006 gewann Winsens Läufer-Ass Tim Tomczak die 10,8-km-Strecke beim Stadt- und Deichlauf Jahr für Jahr unge-
fährdet, ehe der Marokkaner Abdellah Hamoureis im letzten Jahr erstmals am Thron rüttelte - erfolglos. Doch was der internatio-
nalen Konkurrenz noch verwehrt blieb, schaffte in diesem Jahr Falko Vehling aus Kiel: Er durchbrach bei der 27. Auflage des
Winsener Volkslaufes die Siegesserie von Tomczak und gewann bei bestem Wetter mit über einer Minute Vorsprung. “Der läuft in
einer ganz anderen Liga, da war kein Kraut gegen gewachsen”, gestand der Winsener im Ziel, das neben den beiden rund 860
weitere Teilnehmer erreichten. Immerhin ist Tomczaks Gegner aktueller Norddeutscher Meister über die 3000 Meter-Distanz. Doch
auch mit dem 2. Platz kann sich der LG-Nordheide-Athlet anfreunden. “Mein Trainer wusste, was da für ein Kaliber am Start ist, hat
mir aber nichts gesagt. Als Falko dann am Sportboothafen in Stöckte das Tempo erhöht hat, war mir klar, dass es für mich nur um
Rang 2 geht”, erklärte der Winsener.
Eine andere Lokalgröße war erfolgreicher: Jana Sussmann gewann mit über vier Minuten Vorsprung die Frauen-Konkurrenz über 5,8
Kilometer, musste sich nur um Sekunden den Ersten und Zweiten der Männer geschlagen geben. “Schade, die hätte ich gern auch
noch überholt”, sagte sie ehrgeizig. Doch auf den letzten Metern machte sich das Trainingslager, von dem Jana Freitag erst zurück-
kam, bemerkbar und sorgte für schwere Beine. Trotzdem verbesserte sie ihre Zeit aus dem Vorjahr um fast anderthalb Minuten.
Doch woher kommt die Motivation, wenn die Konkurrenz so weit hinten ist? “Es bringt einfach tierisch Spaß hier. Wenn man nach
dem Wendepunkt die Strecke wieder zurückläuft, sieht man auch mal die Schwester und winkt ihr fröhlich zu. Solche Wettkämpfe
habe ich sonst nicht so oft”, schmunzelt die 20-Jährige.
Auch der Winsener Günter Leck wird die 27. Auflage des Stadt- und Deichlaufs nicht vergessen: Er absolvierte seinen 1000. Volks-
lauf. Dabei fing der 76-Jährige erst vor 33 Jahren mit dem Laufen an und nahm zwei Jahre später das erste Mal an einem Volkslauf
teil - ebenfalls in Winsen. “Als ich gegen Ende letzten Jahres gesehen habe, dass ich auf das Jubiläum zusteuere, hab ich extra
noch ein paar Läufe mehr gemacht, um den 1000. in Winsen zu haben”, freute sich Leck mit der Startnummer 1000. Er hat in
seiner Karriere über 70 000 Kilometer in 30 Ländern und auf 47 Inseln abgerissen.
==> Ergebnisse 
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ALLER ZEITUNG vom 2. Mai 2011 
Erster Sieg für Rouven Liebing

Top-Wetter beim Allerlauf: Diese Tradition wurde auch bei der 17. Auflage des Klassikers nicht gebrochen. Trotzdem gab‘s zwei
Premieren. In Allerbüttel kam eine Lichtschranke zum Einsatz - und die passierte beim Laufcup über die 10.000 Meter erstmals
Rouven Liebing (Roadrunners Wolfsburg) als Sieger. Bei den Frauen gewann Bianca Weide-Jentsch (Waggum). In Abwesenheit der
in der Gesamtwertung Führenden schlug die Stunde von Liebing - oder besser: seine 35:53 Minuten. Im Ziel hatte der Wolfsburger
30 Sekunden Vorsprung auf Frank Balzer (VfB Fallersleben). “Rouven hat sich wahnsinnig über seinen ersten Sieg gefreut. Er ist
jetzt schon das dritte Jahr beim Laufcup dabei”, so Laufcup-Organisator Hans-Günter Wolff, der selbst auch Grund zur Freude
hatte: “Es gab nochmal Meldungen für die Gesamtwertung. Wir liegen jetzt bei 437 Teilnehmern - Rekord!”
In Allerbüttel waren 373 Läufer am Start, davon 277 auf der Laufcup-Strecke. Den Zielsprint bei den Frauen gewann in Abwesenheit
der in der Gesamtwertung führenden Miriam Hermann (Injoy Wolfsburg) Weide-Jentsch in 40:25 Min. vor Teamkollegin Martina
Mischnick (40:26 Min). Die 3000 Meter gewann Jana-Lina Hentrich (VfB Fallersleben) in 13:41 Min. vor Martin Neuwirt (Allerbüttel;
13:46 Min.). Allerlauf-Organisator Karsten Krökel: “Wir sind zufrieden.”
==> Ergebnisse / Lauf-Cup
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Mai 2011 
Auch 17 Läufer vom Niederrhein gingen an den Start
Leichtathletik: Beim VEZI-Lauf in Stikelkamp gehörten Sportler aus Xanten zu den 251 Teilnehmern

Stikelkamp
. Am Freitag wurde der 5. VEZI-Lauf vom SV Stikelkamp und dem Versicherungsbüro Zimmermann ausgerichtet. Die
Veranstalter freuten sich über die Rekordteilnehmerzahl von 251 Läufern. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Temperaturen
fanden die Läufer gute Bedingungen vor, um die abwechslungsreiche Strecke bewältigen und genießen zu können. Lediglich der
böige Wind machte den Sportlern zu schaffen. Die Moderation hatte Heino Krüger übernommen, der vielen Teilnehmern vom Ossi-
loop und anderen Laufveranstaltungen bekannt ist. Mit dabei waren auch einige Teilnehmer aus den Niederlanden, Rotenburg
(Wümme) und Gera. Auch eine 17-köpfige Läufergruppe vom TuS Xanten (Niederrhein), die in Lingen ein Trainingslager absolvierte,
ging an den Start. Viele ostfriesische Athleten nutzten den Lauf als letzte Vorbereitung für den Ossiloop. Deshalb waren keine
Spitzenzeiten zu erwarten.
Über die 10,3 km lange Strecke erreichte Frank Lünemann in 40:18 Minuten als Erster das Ziel. Zweiter wurde Manuel Mix (Team
Erdinger Alkoholfrei) in 40:27 vor Stefan Oppenborn vom Fehntjer Lauftreff in 42:51. Schnellste Frau war Anke Zapal-Kucki aus
Moormerland in 48:58, vor Melanie Eyhusen (53:14) und Heike Dirks (54:52) vom LT Spaß mit Sport. Die 5,4 Kilometer absolvierte
Stefan Schiller (Fortuna Logabirum) in 20:39 und siegte vor Clemens Köster (MTV Aurich 20:53) und Frank Kupper (Lusaner SC
1980, 20:55). Bei den Frauen gewann Miram Matthiesen in 27:00 vor Svenja Matthiesen (27:03), beide vom TuS Xanten. Dritte
wurde in 28:09 Iris Bonaw vom SV Friesland aus den Niederlanden. Neben zahlreichen Kindern und Jugendlichen, die an den Kurz-
streckenläufen teilnahmen und mit viel Begeisterung über 300 m, 500 m und 800 m starteten, beteiligten sich auch einige Nordic-
Walker an der Veranstaltung und absolvierten Strecke über 5,2 oder 10,3 km.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 3. Mai 2011 
Gelungener Start in den Mai
Volkslauf: 340 Teilnehmer in Gristede - Bremer gewinnt über 10 Kilometer

Von Manfred Hollmann
Gristede. Besser hätte der Laufauftakt im Ammerland kaum sein können. Warmes trockenes Wetter herrschte beim “Lauf in den
Mai”, der bereits zum 22. Mal vom SSV Gristede organisiert wurde. Die Ausrichter freuten sich über die gute Resonanz von 340
Teilnehmern. Organisatorisch klappte alles reibungslos um das Team von Frank Behrens vom SSV Gristede.
Zunächst ging der Laufnachwuchs beim 1-km-Mini-Lauf auf die Strecke. Start war beim Sportplatz. 40 Kinder bewältigten die
Strecke. Eine große Zahl von über 150 Startern ging dann über die 5-km-Strecke. Jakob Günther vom SSV Jeddeloh vom Landes-
liga-Fußballteam des SSV stellte seine Schnelligkeit unter Beweis und gewann in 17:17 Minuten. Auch bei den Frauen gewann ein
Mitglied eines Ammerländer Vereins. Triathletin Sabina Kruska vom Edewechter SV war am Schnellsten und gewann die Frauen-
wertung in 21:08 Minuten.
Zum Start über die 10-Kilometer versammelten sich ebenfalls rund 150 Aktive. In einer rasanten Zeit von 33:44 min war Christoph
Mahr von der LG Bremen-Nord als Erster wieder im Ziel. Er gewann vor Olaf Geserick von den Bären Oldenburg (35:04 min) und
dem Ammerländer Dauerläufer Stefan Schwengels vom TuS Westerloy in 35:27 Minuten. Unter den Läufern über die 10-km-Strecke
war auch Zwischenahns Bürgermeister Arno Schilling zu finden. Er zeigte sich an dem Tag in blendender Verfassung und kam in
44:11 Minuten auf Platz 39 durchs Ziel. Gleich hinter ihm lag Triathlet Reinhold Böckmann vom Edewechter SV. Für die Triathleten
war der Gristeder Lauf eine willkommene Gelegenheit zur Formüberprüfung. Für die meisten aber ging es darum, in persönlichem
Tempo die Strecke zu bewältigen, was dann auch fast allen gut gelang.
==> Ergebnisse 
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 3. Mai 2011 
Wilshusen Erster über 10 Kilometer
Stadtgrabenlauf: Starter der BlueLiner nimmt 5 Kilometer zum Aufwärmen - Schrader gewinnt Kurzstrecke

Von Kristin Winter
Herrliches Wetter und ein großes Teilnehmerfeld sorgten beim 27. Wolfenbütteler Stadtgrabenlauf für tolle Stimmung. Insgesamt
213 Läufer nahmen an dieser traditionellen Veranstaltung teil. Den 5-Kilometer-Lauf gewann Dominik Schrader von der LG Braun-
schweig in 16:48 min. Er lief bis Kilometer drei mit zwei anderen Läufern in der Spitzengruppe, konnte sich dann lösen. Mit seinem
Ergebnis sei er sehr zufrieden, sagte er. Zweiter wurde Till Martens vom TuS Finkenwerder (16:56). Vorjahressieger Simon Laue
(LG Braunschweig) belegte Rang drei (16:59). Schnellste Läuferin war Ida-Sophie Hegemann (LG Eichsfeld). Die erst 14-Jährige er-
reichte in 19:25 min das Ziel und verbesserte damit den alten Streckenrekord (19:33). Mit diesem Ergebnis war sie zwar zufrieden,
allerdings reichte es nicht für eine neue Bestzeit. "Die Steigungen auf der Strecke waren anstrengend", sagte die Nachwuchsläufer-
in. Zudem spüre sie noch die Müdigkeit in ihren Beinen, da sie gerade erst von einem Trainingslager aus Italien zurückkam. Zweit-
schnellste Frau war Helena Rejzkova (Eintracht Braunschweig) mit 20:51 min. Als jüngster Läufer auf dieser Strecke ging Lasse
Kaiser an den Start. Der Achtjährige vom "Laufrudel Braunschweig" erreichte das Ziel nach 33:20 min.
Im Hauptlauf über zehn Kilometer siegte Matthias Wilshusen souverän in 35:19 min. Er setze sich deutlich von der Konkurrenz ab,
wobei ihm dadurch ein wenig die Motivation fehlte, noch schneller zu laufen. "Dies war ein Trainingslauf, da ich nächste Woche bei
den Europameisterschaften in Frankreich starte", so Wilshusen. Zuvor begleitete er seine neunjährige Tochter beim 5 km-Lauf.
Zweiter über zehn Kilometer wurde Stefan Flachowsky (TV Dettingen) in 36:51 min. Silke Brinkmann vom MTV Jahn Schladen er-
reichte als erste Frau nach 41:22 min das Ziel. Zweite wurde Ilka Friedrich (LC BlueLiner) in 46:49 min, wobei sie einen Doppelstart
wagte. Die 5 km-Strecke lief sie in 22:04 min und wurde auf dieser Strecke viertbeste Frau.
Dank vieler Helfer lief die Veranstaltung reibungslos. Zuschauer auf der Anlage und an der Strecke feuerten die Läufer an, die Orga-
nisatoren Robert Hannibal und Heinz Schrader waren zufrieden.
==> Ergebnisse   
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NORDWEST ZEITUNG vom 10. Mai 2011
Marathon mit viel Atmosphäre
Leichtathletik: Udo Ruge siegt über 42,195 Kilometer beim Moslesfehner Lauftag

Von Sven Mertinkat und Christopher Deeken
Moslesfehn. Es muss nicht immer das ganze große Event sein: Klein, aber fein - so könnte das Fazit des 16. Wardenburg-
Marathons am Sonntag ausfallen. 15 Athleten stellten sich den Anstrengungen der 42,195 Kilometer langen Laufstrecke. Detlef
Brock, Organisator vom SV Moslesfehn, war zufrieden: “Das entspricht in etwa der Anzahl vom vergangenen Jahr. In Wardenburg
ist es ein Landschaftslauf. Wir legen Wert auf eine familiäre Atmosphäre.”
Am wohlsten in diesem Ambiente fühlte sich Udo Ruge (LG Bremen-Nord), der den Marathon mit einer Zeit von 3:20:57 Stunden für
sich entscheiden konnte und Wolfgang Gröning aus Flensburg (3:27:22) doch relativ deutlich auf Platz zwei verwies. “Das war für
mich eigentlich ein Vorbereitungslauf, aber als das Führungsfahrrad auf einmal vor mir auftauchte, hat mich der Ehrgeiz gepackt. Ich
hatte keine Erwartungen und freue mich sehr über den Sieg”, sagte Gewinner Ruge, der in der Altersklasse M 55 an den Start ging.
Rang drei sicherte sich mit Peter Rings vom SV Moslesfehn ein Lokalmatador. Er überquerte die Ziellinie auf dem Sportplatz des
SV Moslesfehn an der Korsorsstraße nach 3:27:59 Stunden. “Mein Ziel war es, unter 3:30 Stunden zu laufen. Das habe ich er-
reicht”, sagte er. Der an diesem Tag zum Teil sehr böige Wind habe ihm zwar etwas zu schaffen gemacht, sei aber an manchen
Stellen auch “erholsam” gewesen, gab Rings zu Protokoll.
Als schnellste Frau kam beim Marathon Irmgard Damaschke-Wohnig (LG Bremen-Nord) in 4:11:47 ins Ziel. Sieger im Halbmara-
thon wurde Andreas Zoll von Laufendfit Wardenburg in 1:29:49 Stunden. Er verwies Stefan Schröder (Manitowoc Runners/1:30:23)
und Jürgen Böseler (TuS Ofen/1:31:33) auf die Plätze.
Mehr Sportler als beim Marathon - nämlich 86 - nahmen beim 34. Eilbotenlauf am Sonntagnachmittag teil. Hier jubelte am Ende
Michael Drewes vom TV Waldstraße Wiesbaden. Er absolvierte die zehn Kilometer in 35:38 Minuten und kam damit knapp vor
Stefan Schwengels vom TSV Großenkneten ins Ziel, der 35:51 Minuten benötigte. Dritter wurde Norman Ihle vom DSC Oldenburg in
37:06 Minuten. Beste Läuferin des Eilbotenlaufs war Antje Günthner vom Team Laufrausch (42:50). Den Volkslauf über fünf Kilo-
meter beendete der Oldenburger Michael Salwitz in 18:48 Minuten als Erster.
Insgesamt sind beim Moslesfehner Lauftag am Sonntag rund 300 Athleten in den verschiedenen Disziplinen an den Start gegangen.
Für die landschaftlich schöne Strecke durch die Gemeinde Wardenburg hatten die Sportler nur Lob übrig. Ein Lauf durch die Natur
gefällt zum Beispiel Peter Rings sehr viel besser als die Asphaltstrecken deutscher Großstädte. “Ich mag lieber die kleineren Ver-
anstaltungen. In Hamburg oder Berlin bin ich noch nie gestartet.”  
==> Ergebnisse   
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NORDSEE ZEITUNG vom 12. Mai 2011 
Seemeile lockt Seher und Läufer
Fast 500 Teilnehmer bei den verschiedenen Wettbewerben - Kindergärten, Schulen und Spitzenathleten mit von der
Partie

Bremerhaven
. Fast 500 Anmeldungen zeigen, dass der Name “Bremerhavener Seemeile" ein Grund ist, sich die Laufschuhe an-
zuziehen. Der Kindergarten für Alle hatte 30 Kinder mitgebracht, die die 450 Meter Laufstrecke bewältigten. Dabei liefen einige
Eltern mit. Lara Cochius wurde mit Abstand Siegerin.
Beim StarkeBäcker Schul Cup über eine halbe Seemeile waren sechs Schulen vertreten. Es siegte Marcel Keller von der Friedrich-
Ebert-Schule. An den Stäwog-Läufen nahmen fast 100 Kinder teil. Deutlich war für die vielen Zuschauer bemerkbar, was es aus-
macht, Sport im Verein zu trainieren. Die Siegerzeiten dieser Läufer und Läuferinnen waren beachtlich.
Dicht gedrängt standen die Läufer vor den gemeinsamen Starts über drei Seemeilen, sechs Seemeilen und zwölf Seemeilen. Über
250 Läufer begeisterten sich an Bremerhavens Kulisse. Auf der Deichkrone wehte ein heftiger Nordostwind, der ein wenig die Hitze
des Mittags regulierte. Jörg Brunkhorst aus Nordenham wurde wie in den Vorjahren Sieger. Seine Zeit von 17:26 Minuten über 5
Kilometer ist exzellent. Die Läufer über die sechs Seemeilen mussten knapp 10 Kilometer zurücklegen. Die Zeiten zwischen 40
und 80 Minuten zeigen, wie diese Distanz von Spitzenläufern und Genussläufern gleichermaßen angenommen wird. Andreas Röm-
hild lief mit mehr als 200 Metern Vorsprung in 39:08 ins Ziel. Bei den Frauen holte sich Dagmar Petersen (Fishtown Runners) den
ersten Sieg.
Schon 2010 wurde Mario Schwiemann (TSV Otterndorf) Sieger über 12 Seemeilen. Mit viel Kraft hielt er seinen Konkurrenten Jürgen
Seel (Blexer TB) in Schach und lief einen Vorsprung von 700 Metern heraus. Ute Deters kam mit ausgezeichneten 1:29 ins Ziel,
Melanie Zimmermann-Otte (Fishtown Runners) wurde Zweite.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 14. Mai 2011 (Von Marion Pinke)
Wenn eine Frau fast allen Männern davonläuft…
Melanie Kionka von der LG Hamm beim 10. VR-Bank Abendlauf in Neuenkirchen mit neuem Streckenrekord 

Zur 10. Auflage des beliebten Laufevents in Neuenkirchen bei Bramsche bescherte Melanie Kionka aus dem westfälischen Hamm
mit ihrer Zeit von 36:33 Minuten dem Veranstalter einen neuen Rekord bei den Damen über die 10-km-Strecke. Ein schönes Ge-
schenk aber auch für sie selbst, sicherte sie sich damit doch die Prämie von 100,00 Euro. Das nicht ganz melodische “Happy
Birthday”, das alle Anwesenden erklingen ließen, galt nicht, wie man annehmen sollte, dem Veranstalter, sondern dem schnellsten
Mann über die Strecke. Ruslan Kusainow vom SC Melle 03 feierte am vergangenen Freitag nicht nur seinen Geburtstag, sondern
auch den deutlichen Sieg beim Hauptlauf, den er nach 33:22 Minuten beendete.
Insgesamt nahmen bei optimalem Laufwetter 398 Ausdauersportler an den verschiedenen Wettbewerben teil. Dabei zog es neben
den Sparkassen-Cup-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern aus dem Altkreis Bersenbrück auch wieder Läuferinnen und Läufer aus
Osnabrück Stadt und Land, dem Emsland, dem Oldenburger Raum und dem benachbarten Westfalen nach Neuenkirchen. Eine
gute Mischung, die spannende Wettkämpfe bot und in den Ergebnislisten für Bewegung sorgte.
Pünktlich um 18 Uhr fiel der erste Startschuss für die Schülerinnen und Schüler, die auf eine Strecke von 2 km geschickt wurden
und mit ihrer Teilnahme auch den zweiten Wertungslauf für den Staas-Junior-Cup absolvieren konnten. Auch in diesem Jahr domi-
nierte Vorjahressiegerin Ines Triphaus vom SV Quitt Ankum in einer Zeit von 7:12 Minuten wieder die Konkurrenz und ließ Larissa
Strehlau vom Osnabrücker Turnerbund, die für die Strecke 7:54 Minuten benötige, und Ina Marlen Rawe vom SV Nortrup, die mit
der schon im letzten Jahr gelaufenen Zeit von 8:07 Minuten auch ihre Platzierung als Dritte wiederholte, deutlich hinter sich. In der
Schüler-Konkurrenz stellte in diesem Jahr das Fürstenberg Gymnasium Recke den Erst- und Zweitplatzierten. Dominik Winkler
siegte in der Zeit von 7:00 Minuten vor seinem Klassenkameraden Robin Kerk, der nach 7:08 Minuten die Ziellinie erreichte. Dritt-
platzierter wurde vom gastgebenden Verein in der Zeit von 7:17 Minuten Lars Böwer.
Eine Stunde später gingen dann die Läuferinnen und Läufer der 5 und 10 km langen Strecken an den Start. Auch in diesem Jahr
wurde der 10-km-Lauf gleichzeitig wieder als Regionsmeisterschaften der NLV-Region Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim
gewertet wie auch als vierter Lauf für den Sparkassen-Cup 2011. Mit Karina Abing und Steffi Placke, die nach 25:44 zeitgleich ins
Ziel kamen, holten sich auf der 5-km-Strecke zwei Neuenkirchenerinnen die Plätze zwei und drei. Es siegte in der Zeit von 25:17
Minuten Kathrin Witt vom SV Teuto Riesenbeck. Die ersten drei Herren blieben auf dieser Strecke deutlich unter der 20-Minuten-
Marke. Björn Möller vom TV Mettingen holte sich in der Zeit von 17:17 Minuten den Sieg. Ihm geschlagen geben musste sich
Dominik Franke von der SG Diepholz, der nach 17:43 Minuten die Ziellinie überquerte. Karl Hövel, ebenfalls vom TV Mettingen,
wurde in der Zeit von 18:21 Minuten Dritter.
Auf der 10-km-Strecke kamen hinter Siegerin Melanie Kionka als Zweite Thekla Jaeger von der LG Osnabrück in der Zeit von 43:24
Minuten und als Dritte Tanja Gößling vom VfL Löningen in der Zeit von 43:55 Minuten ins Ziel. Bei den Herren folgte Axel Keil
seinem Teamkollegen Ruslan Kusainow in der Zeit von 34:59 Minuten ins Ziel, der wiederum Steven Jungeilges vom 1. TCO “die
Bären” mit einer Zeit von 35:26 Minuten hinter sich lassen konnte.
Die genannten Einzelsiegerinnen und -sieger der jeweiligen Läufe sowie die ersten drei Platzierten in den Altersklassen konnten
sich über wertvolle und attraktive Sachpreise freuen. Die Siegerehrung wurde in bewährter Weise von Bürgermeister Winfried Firmer
vorgenommen. “Es sind die Menschen, alle zusammen, die diese tolle Atmosphäre schaffen. Ich kenne die meisten Aktiven zwar
nicht mit Namen, aber die Gesichter, die kenne ich und die kommen mir jedes Jahr wieder mit einem herzlichen Lächeln und
freundlichen Gruß entgegen”, so der Vertreter der Gemeinde, der nach Ende seiner Amtszeit diese Aufgabe im nächsten Jahr nur
schweren Herzens an seinen Nachfolger übergeben wird. Ihm standen zwei Vertreterinnen der VR-Bank zur Seite.
Das Organisationsteam wurde, wie die Jahre zuvor, für den reibungslosen Ablauf mit viel Lob bedacht. Der VR-Bank Abendlauf hat
seinen festen Platz im Kalender der Aktiven: Mitte Mai 2012 macht man sich natürlich wieder auf den Weg nach Neuenkirchen. Der
Veranstalter bedankt sich bei allen Sponsoren, allen voran die VR-Bank und besonders bei der Feuerwehr Voltlage, die in diesem
Jahr für die Absperrung der Strecke sorgte.
==> Ergebnisse  
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ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 14. Mai 2011 
Oberschilp und Hofmann dominieren
Favoritensiege und eine Liebeserklärung beim Abendlauf

Von Matthias Freese
Sottrum. Es war wie vor zwei Jahren - nur eben schneller! Andreas Oberschilp und Fakja Hofmann waren auch gestern, bei der 17.
Auflage des Sottrumer Abendlaufs, nicht zu bremsen. Während der für die LG Bremen-Nord startende Verdener den Angriff der
jüngeren Konkurrenz im Zehn-Kilometer-Hauptlauf abwehrte und in guten 32:27 Minuten die Ziellinie überquerte, war die Deutsch-
Äthiopierin von der LG Telis Finanz Regensburg mit 36:26 Minuten bei den Frauen das Maß aller Dinge.
Für Oberschilp war es erst der zweite Sieg in Sottrum - und ein hartumkämpfter obendrein. Der 43-Jährige kam mit 18 Sekunden
Vorsprung vor dem 20 Jahre jüngeren Marian Skalecki (Marathon-Club Bremen) ins Ziel und wusste: “Ich musste ihn auf Distanz
halten, sonst hätte er mich abgehängt. Er ist schließlich ein Mittelstreckler.” Platz drei ging an Skaleckis Vereinskameraden Ingo
Müller (33:48), ehe Thomas Silies (LAV Zeven) als bester Kreisläufer in starken 34:51 Minuten auf Platz sieben einlief. Ebenfalls
unter den Top-Ten landete Marco Miltzlaff (TV Scheeßel) mit schnellen 35:45 Minuten, ihm folgte wenig später Hermann Luttmann
(SG Unterstedt/37:35) als 14. aller Männer.
Etwas über eine Minute zuvor hatte Fakja Hofmann ihren inzwischen fünften Sieg in Sottrum (und den dritten in Folge) bejubeln
dürfen. 36:26 Minuten - nur bei ihrem Debüt 2005 war sie noch schneller gewesen. “Das ist eine Top-Zeit”, freute sich auch die
Zweitplatzierte Christina Wilkens (Freilauf Visselhövede) mit der zierlichen Siegerin. Die 40-jährige Wilkens benötigte 39:53 Minuten
für die Strecke und lag damit noch eine knappe Minute vor der 20-jährigen Julia Moysich (TSV Adendorf/40:48), ehe Lokalmatadorin
Tina Masuch (TV Sottrum/41:55) auf Platz vier folgte.
Zu dem Zeitpunkt hatte sich Fakja Hofmann bereits von ihrem einsamen Rennen erholt. “Es war alles optimal. Ich habe zwar letzte
Woche noch einen Halbmarathon absolviert, aber Sottrum wollte ich nicht verpassen. Das ist etwas ganz Besonderes”, bemerkte
die 30-Jährige. Und sie erklärte auch, warum ihr der Abendlauf so wichtig ist: “Ich bin hier damals nach einer längeren Laufpause
ohne Training hergekommen und ganz toll aufgenommen worden. Solange ich laufe, werde ich deshalb immer in Sottrum dabei
sein.” Gibt es ein schöneres Kompliment?

KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 15. Mai 2011  
Andreas Oberschilp macht in Sottrum erneut das Rennen
Fakja Hofmann zum fünften Mal schnellste Frau beim Abendlauf / Geronimo von Wartburg über 5000 Meter vorn

Sottrum
(msö). Zum zweiten Mal nach 2009 hat der für die LG Bremen-Nord startende Verdener Andreas Oberschilp die Königs-
diziplin beim Sottrumer Abendlauf, die zehn Kilometer, gewonnen. Mit eindrucksvollen 32:27 Minuten war der 43-jährige Routinier
18 Sekunden schneller als der zwei Jahrzehnte jüngere Marian Skalecki (Marathon-Club Bremen). Das Feld der Frauen wurde von
der Deutsch-Äthiopierin Fakja Hofmann (LG Telis Finanz Regensburg) mit 36:26 Minuten beherrscht. Als zweitschnellste Teil-
nehmerin wies Christina Wilkens (Visselhövede) im Ziel fast dreieinhalb Minuten Rückstand gegenüber der in Sottrum bereits zum
fünften Mal siegreichen Hofmann auf.
"Das war enormer Stress. Ich wusste, dass ich etwa 50 Meter Vorsprung herauslaufen musste, um im Endspurt nicht zu unter-
liegen", erklärte Oberschilp. Die Schnelligkeit an der Spitze des 250-köpfigen Hauptlauf-Feldes war somit indirekt auch das Ver-
dienst des persönliche Bestzeit erzielenden Skalecki. Weil Oberschilp sich nicht auf einen Spurt-Showdown mit dem von der
Mittelstrecke kommenden Rivalen einlassen wollte, versuchte der frischgebackene M 40-Silbermedaillengewinner der deutschen
Altersklassenmeisterschaften über 10 000 Meter seinen Verfolger früh abzuschütteln. Dabei funktionierte der körpereigene Tempo-
mat des leichtgewichtigen Dauerrenners aus Verden mit der Präzision eines Uhrwerks. Bei ausreichendem Sicherheitsabstand zu
Skalecki wies Oberschilp kaum Spuren von Erschöpfung auf, als er die letzten Meter auf dem Straßenpflaster des malerischen
Sottrumer Ortskerns zurücklegte. Platz drei ging an Ingo Müller (33:48), einem Vereinskameraden Skaleckis. Fakja Hofmann feierte
in Sottrum ihren dritten Sieg in Folge. Die Zweitplatzierte Christina Wilkens (Freilauf Visselhövede) freute sich indes mindestens
genauso über ihr Ergebnis. Um sieben Sekunden hatte sie die begehrte 40-Minuten-Marke unterboten.
Über 5000 Meter lief Geronimo von Wartburg ein einsames Rennen von 15:42 Minuten Dauer. Obwohl der für die LG Kreis Verden
startende Student aus Göttingen gerade erst eine Atemwegserkrankung auskuriert hat, die ihn auch zu einer Wettkampfpause
zwang, distanzierte er seinen stärksten Widersacher, Aleksejs Podsibjakins vom Marathon Club Bremen (16:49), um 67 Sekunden.
Als Fünfter in 18:18 Minuten imponierte auch der dem Jahrgang 1965 angehörende Uwe Cordes, Trainer der in diesem Rennen sehr
stark präsenten Mittel- und Langstreckler der LG Kreis Verden. Mit 18:32 Minuten setzte sich die Brinkumerin Antonia Hehr, eine
W 15-Jugendliche, unangefochten an die Spitze der 5000-Meter-Wertung der Frauen.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 15. Mai 2011 (Von hw:events / Holger Wesseln)
Grandiose Stimmung bei Sonnenschein
3. OLB Citylauf Schüttorf

Strahlende Gesichter bei Teilnehmern, Veranstaltern und Zuschauern - die dritte Auflage des OLB Citylaufs in Schüttorf war ein
voller Erfolg. Mit fast 700 Finishern konnte der Schüttorfer Laufevent auch im dritten Jahr seine Stellung als einer der größten Volks-
läufe der Grafschaft festigen. Nach Monaten der Vorbereitungen war es am Samstag endlich so weit. Pünktlich um 14.00 Uhr ging
der Laufnachwuchs beim Bambinilauf an den Start und eröffnetet den Volkslauf-Tag in der Innenstadt von Schüttorf. Es folgten die
Schüler über 2,5 km und dann die 5 km und 10 km der Erwachsenen.
Der LV Nordhorn gewinnt den Auftakt der Erwachsenen
Der LC Nordhorn stellt den ersten Tagessieger bei den Läufen der Erwachsenen über 5 km. Simon Wolters konnte sich in einem
spannenden Renen in 17:01 knapp vor Sebastian Bach aus Emsbüren in 17:06 durchsetzen. Der dritte Platz ging ebenfalls an den
LC Nordhorn. In 17:33 kam Gerold Nyhoff hinter dem Duo ins Ziel. Bei den Frauen sicherte sich Anna-Karina Wemmer in 22:17 vor
Vanessa Gebker in 23:16 und Kerstin Buhl in 23:28 den Tagessieg.
Hartger wiederholt Vorjahreserfolg
Beim 10 km-Lauf der Herren dominierten die Läufer des LC Nordhorn. Mit Gerold Hartger konnte sich der Vorjahressieger und Top-
Favorit des Tages erneut durchsetzen. Vom Start an beherrsche Hartger das Teilnehmerfeld. Am Ende setzte er sich in der her-
vorragenden Zeit von 32:54 vor Simon Wagenmaker in 34:22 aus Salzbergen durch. Auf Platz drei folgte der Nordhorner Jörg Amt in
35:09. Auch die Plätze vier und fünf gingen an den LC Nordhorn, der damit seine Vormachtstellung in der Region eindrucksvoll
unterstrich. Bei den Frauen gab es einen Heimsieg für den ausrichtenden FC Schüttorf 09. Es gewann Imke Sumbeck in 45:29 vor
Cathrin Hirschmüller und Claudia Buchalla.
Neuer Streckenrekord bei den Teams
Innerhalb des 5 km-Laufs wurden auch die Mannschaften des Team-Cups gewertet. Bei den Herren konnte sich, wie im Vorjahr, der
LC Nordhorn vor dem Team Stemman Technik und den Stadtwerken Schüttorf durchsetzen. Bei den Mixed-Teams gab es eine
deutliche Verbesserung des Streckenrekordes durch das Laufteam des Vitalparks Gronau. In 1:52:53 verbesserte das 5er-Team
den alten Rekord um mehr als sechs Minuten und sicherte sich den Tagessieg wie im Vorjahr. Auf Platz zwei folgte, ebenfalls wie
im Vorjahr, die Firma Fischer vor dem Team Nellen & Quack.
Starkes Helferteam und Sponsoren als Erfolgsgarant
Möglich wurde der gestrige Erfolg aber erst durch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und die hervorragende Unterstützung durch
die Stadt Schüttorf. Feuerwehr, DRK, Bauhof und die Laufgruppe des FC Schüttorf. Sie alle sorgten für einen reibungslosen Ablauf
der Veranstaltung. Die Oldenburgische Landesbank als Titelsponsor und die Stadtwerke Schüttorf als Namensgeber des Schüler-
laufs sorgten zudem für eine gesicherte Finanzierung des 3. Schüttorfer Laufevents. Veranstalter, Athleten und Zuschauer waren
sich am Samstag sicher, dass es im nächsten Jahr eine vierte Auflage geben soll.
==> Ergebnisse
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SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 16. Mai 2011 
"War schon viel Pflaster, das geht in die Beine"

Rinteln
(dil). Dank vieler Nachmeldungen hat sich das Meldeergebnis des 15. Rintelner Volksbank-Laufs von 400 Mitte der Woche
noch auf rund 650 geschraubt. Und fast alle waren zufrieden: Wetter gut, Piste abwechslungsreich, Publikum sehr motivierend.
Dass die Sieger meist von auswärts kamen, spricht für die Beliebtheit des Rennens durch die Altstadt. Nur Marlen Rösemeier
(THW Rinteln) über zehn Kilometer als beste Frau und die Hildburg-Realschule mit mehr als 130 Startern als wiederum kopfstärkste
Mannschaft sorgten für Triumphe aus der Weserstadt.
Noch am frühen Morgen sorgten das THW für Absperrungen und VTR-Helfer für die Kreidespuren auf den Strecken, dann ging es
um 10 Uhr mit dem Bambini-Lauf los. Rund 50 Starter legten volle Pulle los und kamen zum Teil entsprechend ausgepowert ins
Ziel. Bei den 1,2 Kilometern für Schüler und Schülerinnen räumte die TWG Nienstädt/Sülbeck mit den jeweils drei ersten Plätzen
ab: Erste wurden Hannes Hänsler und Leona-Sophie Picker. Das Fünf-Kilometer-Walking gewann Wolfgang Stroh aus Stadthagen,
bei den Frauen lag Eva Stroh vom selben Verein vorn.
Im Fünf-Kilometer-Lauf setzte sich bei den Frauen Lea Schnetzke vom TuS Niedernwöhren vor Andrea Schäfer aus Rinteln durch,
bei den Männern Philip Priebe (Einracht Hameln) vor Thomas Tüxen (Bückeburger Hoxkey-Club). Priebe strahlte: “Verschiedene
Profile, viel Publikum, das motiviert, und sehr gutes Wetter, da bin ich auch mit einer Minute über meiner Bestzeit zufrieden. Ich
wurde hier ja nicht stark gefordert. Aber es war viel Pflaster dabei, das geht doch ganz schön in die Beine.” Mit nicht gefordert hätte
er Marathon-Ass Jobst von Palombini aus Bückeburg meinen können, der sich hier mit dem 7. Platz begnügte: “Ich habe gestern
kirchlich geheiratet und Taufe meines Sohns gehabt, das wurde bis 2 Uhr gefeiert. Aber es tut gut, mal wieder den Puls auf einer
kurzen Strecke bis zum Anschlag zu bringen. Mein großes Saisonziel ist aber wieder der 1150-Kilometer-Lauf vom Ärmelkanal bis
zum Mittelmeer in 18 Tagen.” 17 Marathons hat er in diesem Jahr schon absolviert.
Über zehn Kilometer setzte sich Emanuel Schoppe von der LG Braunschweig deutlich vor Heiko Wolling von Hannover 96 durch.
“Ich bin zum ersten Mal hier, habe nach eineinhalb Jahren Verletzungspause erst vor drei Monaten wieder angefangen, voll zu trai-
nieren”, sagte der Spezialist für die 10 000 Meter, der schon Landesmeister mit der Mannschaft im Straßen- und Crosslauf war. In
diesem Jahr setzt er auf Volksläufe wie in Rinteln zum Aufbau, nächstes Jahr will der 23-Jährige wieder bei Meisterschaften an-
greifen. In diesem Feld fanden sich auch Rintelner Prominente. Joachim Schorling, Vorstand des Hauptsponsors Volksbank in
Schaumburg, war mit seinen 44:34 Minuten und dem 33. Platz zufrieden. “Als ich hinter mir die bestplatzierte Frau heranspurten
sah, habe ich ihr kurz vor dem Ziel noch den Vortritt gelasssen”, gab er sich generös. Es handelte sich um Marlen Rösemeier, die
hier die Frauenwertung gewann. Zweieinhalb Minuten später kam Volksbank-Prokurist Ansgar Haverkamp über den Zielstrich, nicht
enttäuscht, dass sein Chef vor ihm lag. Haverkamp: “Im vergangenen Jahr lief es umgekehrt, so wie heute ist es doch besser.”
Zwischen den beiden Bänkern lag Erster Stadtrat Jörg Schröder auf dem 41. Platz und freute sich über 45:34 Minuten. Das Training
dreimal die Woche in der Portaner Weserniederung macht sich also bezahlt. Beim Seriensieger Hildburg-Realschule war Schulleiter
Horst Kynast glücklich, dass auch Lehrer als Vorbild für die Schüler mit auf die Strecke gingen.
Zufrieden auch Karl-Heinz Frühmark, Vorsitzender des Veranstalters Vereinigte Turnerschaft Rinteln (VTR): “Als es kurz vor 10 Uhr
ein paar Regentropfen gab, machte ich mir Sorgen wegen des Wetters, aber es ist alles gut gelaufen.” Einziges Problem: zweimal
hatte seine Startpistole Ladehemmung. “Immerhin: Auch der 15. Volksbank-Lauf hatte im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen
im Schaumburger Land wieder das größte Teilnehmerfeld”, freute sich Frühmark. Die DRK-Sanitäter zogen ebenfalls zufrieden Bi-
lanz: Nur ein paar Schürfwunden nach Stürzen, sonst alles ruhig. Bis auf einen Zwischenfall gab es auch für das Technische Hilfs-
werk nichts Aufregendes. An einer Absperrung wollte ein Autofahrer nicht einsehen, dass er umdrehen musste. Er wurde gegen-
über einem THW-Mitglied beleidigend. Eine Anzeige bei der Polizei soll folgen.
==> Ergebnisse  
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EINBECKER MORGENPOST vom 16. Mai 2011  
Optimale Wetterbedingungen sorgen für starkes Läuferfeld
Mehr als 600 Teilnehmer zwischen zwei und 77 beim neunten Einbecker Bierstadt-Lauf / Zwei Streckenrekorde ge-
knackt

Einbeck
(ek). Die Veranstaltung ist aus dem Lauf-Kalender der Region nicht mehr wegzudenken. Litten aber die Läufer des Ein-
becker Bierstadt-Laufs im vergangenen Jahr unter Regen und Kälte, so waren die äußeren Bedingungen diesmal genau richtig:
nicht zu warm, nicht zu kalt, und bis auf einige wenige Regentropfen blieb auch trocken. Mehr als 600 Aktive gingen am Sonn-
abend nachmittag auf den unterschiedlichsten Strecken an den Start, angefangen vom Bambini-Lauf zweimal um die Marktkirche
bis hin zum Hube-Bierstadt-Lauf über stolze 24,9 Kilometer.
Nicht geschossen, sondern gepfiffen: Bürgermeister Ulrich Minkner schickte die ersten Starter, rund 130 Bambinis, auf die Strecke.
Sie führte über 350 Meter zweimal um die Marktkirche, immer dem "Hasen" Maxi Pape hinterher und gedacht für die Jahrgänge
2003 und jünger. Aufgeregt zappelnd oder hoch konzentriert: Kaum abwarten konnten die Kinder, dass es endlich losgeht, einige an
Mamas Hand oder auf Papas Arm, viele organisiert in Gruppen, beispielsweise über Grundschulen oder Kindergärten - alle in jedem
Fall mit Feuereifer und Ehrgeiz bei der Sache, wenngleich eine Wertung nicht erfolgte. Hier war auch die mit zwei Jahren jüngste
Teilnehmerin am Start. Die älteste Läuferin des Nachmittags war 64 Jahre alt, der älteste Läufer 77 Jahre. Belohnt wurden die
Kinder wieder mit Bierstadt-Lauf-T-Shirts sowie mit einem Puzzle. Außerhalb der Wertung gingen auch die Walker über 5,1 Kilo-
meter an den Start: Mit sechs Teilnehmern hatte sich ihre Zahl gegenüber dem Vorjahr verdreifacht, und sie waren ebenfalls mit
großem Elan bei der Sache.
Kern des Laufs war wieder ein Parcours durch die Innenstadt: Vom Marktplatz ging es zunächst Richtung Tiedexer Straße. Die
"kleine" Runde führte über Stadtgrabenstraße, Langer Wall, Kanalstraße, Dr.-Friedrich-Uhde-Straße und Lange Brücke zum Markt-
platz; für die "große" Runde ging es am Tiedexer Tor über die Wallanlagen Richtung Süden um die Stadt herum und über Bürger-
meisterwall, Dr.-Friedrich-Uhde-Straße und Neuer Markt durchs Ziel.
Beim Schüler- und Jugendlauf über 2,15 Kilometer lag bei den Mädchen Lea Ahrens, Bad Harzburg, vorn, mit 8:28,20 fiel hier der
Streckenrekord, gefolgt von ihrer Teamkollegin Angelique Lehmann. Dritte wurde Michelle Görte von der Geschwister-Scholl-Schule.
Der Sieger bei den Schülern hieß Max Singer, ebenfalls aus Bad Harzburg, der mit 7:46,50 ins Ziel kam, gefolgt von Tobias Nalop,
Skiclub Oker, und Emil Stasch aus Einbeck. Besonders stark vertreten waren die (Grund-)Schulen der Region. Die Harzer,
scherzte Moderator Ulrich Brinkhorst, hätten ganz andere Trainingsbedingungen, da machten ihnen solche Flachland-Strecken na-
türlich überhaupt nichts aus.
Den Jugendlauf über 2,15 Kilometer gewann Kyra Heilmann, Goetheschule, mit 11:05,30, Zweite wurde Selina Barkam, Goethe-
schule, Dritte Alicia Weinhardt. Bei den Jungen stand Nick Thilo, Bad Harzburg, mit 8:20,00 auf dem Treppchen, gefolgt von Jonas
Bochmann und Pablo Mobelli, beide Goetheschule.
Der Kleine Bierstadt-Lauf über 5,1 Kilometer fand mit 60 Frauen und 111 Männern das stärkste Teilnehmerfeld. Hier standen Gaby
Friedrichs, Hillerse, und Merle Leuner, Bad Harzburg, auf dem Podium. Morten Tiedemann aus Stade wurde in 17:12,40 Sieger bei
den Männern, hinter ihm lagen Jörg Kleinholz, Dets Raceteam, und Alfred Simon, Göttingen.
Den Großen Bierstadt-Lauf über 10,9 Kilometer nahmen 23 Frauen und 78 Männer in Angriff, auch hier ein starkes Feld. Bei den
Frauen siegte Uschi Thiel, Waspo 08 Göttingen, in 50:10,30. Zweite wurde Peggy Boche, Dritte Bettina Schrott, Elvershausen.
Matthias Göbel, Wernigerode, wurde mit 38:18,90 Sieger bei den Männern vor Chris Lemke, der ein Heimspiel hatte, und Carsten
Mackeldey, Post SV Holzminden.
Eine anspruchsvolle, fordernde Strecke sind die 24,9 Kilometer des Hube-Bierstadt-Laufs, für die Kirsten Gärtig von den Stadt-
werken den Startpfiff gab. Aus der Stadt heraus führte die Strecke Richtung Kuventhal, dann weiter nach Andershausen und auf die
Hube bis zum Fuchshöhlenberg, ein Stück durch den Stadtwald und um den Altendorfer Berg herum, um von der Hube her den
Kirschenberg herunter auf dem Hubeweg Richtung Innenstadt zu gelangen. Der schnellste der 53 Läufer, Sebastian Hanelt aus
Göttingen, verfehlte den Streckenrekord mit seiner Laufzeit von 1:35:16,50 nur um 16 Sekunden. Zweiter bei den Männern wurde
der Vorjahres-Dritte Jörn Hesse aus Delligsen, Dritter Ferenc Bakos, für Planta am Start. Selbst für den letzten Läufer, der, be-
gleitet von seinem Hund, erst kurz nach 20 Uhr auf dem Marktplatz einlief, gab es noch Beifall, wenngleich da schon fast alles ab-
gebaut war. Bei den Frauen mit einem 13-köpfigen Teilnehmerinnenfeld verbesserte Carola Wagner, für den Dasseler SC am Start,
ihren eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr mit 1:53:17,00 um etwa 19 Sekunden. Zweite wurde Sabine Meier, Hannover, Dritte
Nicole Jurisinac, Run for fun.
Für die Neunten bei diesem neunten Bierstadt-Lauf gab es bei der 5.000- und der 10.000-Meter-Entscheidung noch Extra-Preise
von den Firmen Johanns: Für Boris Weißmann und Wiebke Möhle einen Camcorder und für Anja Sehlen und Andre Reutzel je eine
Wii-Spielkonsole. Die Stadtmeister werden besonders geehrt.
Damit alles einmal mehr reibungslos klappte, waren zahlreiche Helfer im Einsatz: Organisator Lars Engelke konnte einmal mehr
auf Feuerwehren, Sportvereine, Polizei, Schüler und viele weitere Freiwillige zählen, bei der Nachmeldung im Alten Rathaus, als
Streckenposten unterwegs, als “Hase” mit dem Fahrrad vor dem Feld oder als Wasser-Anreicher für die erschöpften Läufer. Aber
auch die Hilfe der Sponsoren ist für ein solches Ereignis unverzichtbar - und so freute sich die Sieger nicht nur über Beifall, sondern
auch über Gutscheine.
==> Ergebnisse  
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JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 16. Mai 2011
Bestzeit krönt Laufwochenende
Maximilian Wagner ist neuer Rekordhalter in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven
. Starke Leistungen und starke Partner machten auch die sechste Auflage zu einem großen Erlebnis. Einen
straffen Zeitplan mussten die Verantwortlichen des 6. Gorch-Fock-Marathons in Wilhelmshaven am vergangenen Wochenende ab-
solvieren. Schon am Sonnabend galt es, die 165 Läufer der Kinder- und Schülerklassen auf die Strecke zu bringen. Viele Eltern,
Großeltern und Freunde feuerten die jungen Athleten auf dem Kurs durch den Kurpark an. Und so manch einer staunte nicht
schlecht, welches Tempo der Laufnachwuchs vorlegte. Ganz bewusst starteten alle Teilnehmer des Bambini-Laufs mit der Nummer
eins auf der Brust. Denn schließlich ist jeder, der sich bewegt und etwas für die Gesundheit tut, ein Gewinner.
Die Schüler und Schülerinnen D legten auf der 1500 Meter langen Runde schnell los. Felix Friedrichs nahm seine Medaille als
Erster entgegen. 6:08 Minuten zeigte die Stoppuhr, als er die Ziellinie überquerte. Robin Helling setzte sich in 5:48 Minuten im Lauf
der Schüler C durch. Paul Gatniejewski ließ als Schüler B im gemeinsamen Starterfeld die kompletten älteren Jahrgänge hinter
sich. Er siegte vor Kristin Beyer. Doch nicht nur sportlich setzte schon der erste Tag des Gorch-Fock-Marathons Maßstäbe. Mit
einem großen Rahmenangebot, das zusammen mit Sponsoren und Unterstützern auf die Beine gestellt worden ist, sorgten die
Organisatoren auch abseits der Strecke für gute Unterhaltung.
Der Höhepunkt des Wochenendes war aber wieder einmal der Marathonlauf. Pünktlich um 9.30 Uhr machten sich die Marathonis
auf den Weg. Quer durch die Stadt ging es über die Rüstringer Brücke entlang der Küstenlinie in Richtung Marinestützpunkt. Ge-
rade dieser Streckenabschnitt ist zwar landschaftlich schön, doch auch sehr kräftezehrend. 150 Aktive bewältigten diese Heraus-
forderung und dürfen sich Finisher des 6. Gorch-Fock-Marathons nennen. Allen voran lief Maximilian Wagner von der HSG 64, der
mit 2:39:14 Stunden nicht nur Tagesschnellster, sondern auch neuer Streckenrekordhalter in Wilhelmshaven ist. Katharina Gall vom
Angerland LT Lintorf durfte sich über den Sieg bei den Frauen freuen.
Die Halbmarathonstrecke fand wieder die meisten Anhänger. 486 Läufer beendeten die 21,0975 Kilometer erfolgreich beim Gorch-
Fock-Haus. Auch wenn die Zeiten weit auseinanderklafften, haben doch alle den Kampf mit sich und der Strecke gewonnen. Felix
Meier von der Marine-Schule Mürwik lief in 1:17:14 Stunden als erster über die Ziellinie.
Das Laufen nicht nur etwas für Athleten bis 30 Jahren ist, stellte Richard Herget vom TuS Glarum auf der 10-Kilometer-Runde ein-
drucksvoll unter Beweis. Er startet inzwischen in der Altersklasse M80. Und trotz seines hohen Alters ließ er noch 50 Läufer hinter
sich. Lars Neumann hatte in diesem Rennen die Nase vorn. Er absolvierte die zehn Kilometer in einer Zeit von 34:43 Minuten.
So schön der sportliche Wettstreit auch ist, so sehr sich die Aktiven auch anstrengen, es bedarf deutlich mehr als vieler Läufer, um
eine Veranstaltung dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen. Auch in diesem Jahr waren wieder viele Unterstützer im Einsatz.
Neben den zahlreichen Sanitätern, Polizisten und Helfern aus dem Orga-Team kann der Gorch-Fock-Marathon auf einen starken
Partner bauen. Die Bundeswehr richtete nicht nur ihre Laufmeisterschaften in Wilhelmshaven aus, sondern stellte auch über 100
Helfer. Soldaten und Zivilangestellte fungierten als Streckenposten, bauten Absperrungen mit auf, oder waren anderweitig behilflich.
Ohne diese ehrenamtliche Unterstützung wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung gar nicht realisierbar. Auch für das komm-
ende Jahr hat Oberstleutnant Rüdiger Willi Borck wieder Hilfe zugesichert. Allerdings wird es durch den Wegfall der Wehrpflicht und
die Bundeswehrreform immer schwieriger, ausreichend Ehrenamtliche zu motivieren. Doch solange es noch “Verrückte” gibt, die
ihre Freizeit opfern, um etwas derartiges zu ermöglichen, wird es den Gorch-Fock-Marathon auch weiterhin geben.
==> Ergebnisse 
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WINSENER ANZEIGER vom 17. Mai 2011 
Das Brot ist das Beste
Salzhausen
. “Das Beste nach so einem Lauf über 20 km ist das Bierchen danach”, sagt ein Läufer der LG Außenmühle nach der
Zielankunft am Sport-Huus in Salzhausen. “Und hier natürlich auch das Brot. Es ist klasse, dass es beim Wald- und Wiesenlauf
nicht so einen Quatsch wie eine Medaille für Erwachsene gibt. Das leckere Mühlenbrot ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal!”
Diese Meinung teilten wohl viele der 650 Starter beim 13. Wald- und Wiesenlauf am Sonntag in Salzhausen. Viele der Erwachsenen
kommen seit Jahren - und immer wieder gerne. “Naja, wir kennen Jürgen Meinberg”, begründeten Sabine Heidmann und Christian
Fehling aus Marschacht ihre Teilnahme grinsend, fügten aber schnell hinzu, dass beide die Strecke besonders interessant finden:
“Die Untergründe wechseln oft. Im tiefen Sand im Wald ist es richtig anstrengend. Da ist es klar, dass man hier nicht auf Zeit laufen
kann. Für uns ist wichtiger, dass wir Freude am Laufen haben!”
Die Feuerwehrleute der Salzhäuser Wehr sorgen nicht nicht nur für die Streckensicherung beim Wald- und Wiesenlauf. Die Sport-
gruppe der Ortswehr ist auch mitgelaufen. Jo Wendt und Marco Beyer hießen ihren Kollegen Thorsten Buchau nach 20 km im Ziel
willkommen. Sie hatten “nur” die 5,4-km-Runde gedreht. Sven Viebrock, der die Feuerwehrleute coacht, war mit dem Abschneiden
seiner Schützlinge mehr als zufrieden. “Die Männer haben besser abgeschnitten, als wir erwartet hatten!” Nicht nur mit Laufen
halten sich die Feuerwehrleute für beispielsweise anstrengende Einsätze unter Atemschutz fit, auch Funktionsgymnastik und
Rückenkräftigung stehen für sie regelmäßig auf dem Sportplan.
Ganze Kindergartengruppen gingen bei den Bambinis an den Start - und Schulklassen bei den 3000-m-Läufen. So wie die 7a der
Haupt- und Realschule Salzhausen. Im Schlepptau hatten die Schüler Henning Vogel, Erster Vorsitzender des Schulfördervereins
HoRSe, der allerdings die 5,4 km absolvierte. Klassenlehrerin Anja Lütchens war jedenfalls mächtig stolz auf ihre Hauptschul-
klasse: “Die ganze Klasse ist mitgelaufen. Das ist ein toller Klassenverband, wo einer den anderen mitzieht. Wir haben schon in
Kleingruppen trainiert und sind hier auch so gelaufen. Jetzt starten wir noch bei einem Triathlon in Schleswig-Holstein.”
Nach dem Zieleinlauf kamen die Teilnehmer übrigens ins Wertungszelt. Dort wartete eine Abordnung des Blasorchesters Salz-
hausen. Ihre Instrumente hatten die Musiker allerdings mit PC und Scanner vertauscht. Robin Hoyer, Hans Gellersen, Nikolai Koert,
Martin Schnelle und Clemens Steinke sorgten für die Zeiterfassung. Dafür mussten sich die Läufer nach dem Ziel in Reih und Glied
aufstellen, musste der Strichcode an der Startnummer eingelesen werden; das klappte wie auch die restliche Veranstaltung mit
Familienfestcharakter reibungslos.
==> Ergebnisse 
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ALLER-ZEITUNG vom 21. Mai 2011 
Abendlauf ist ein echter Renner

(nik/hot)
. Dieser Abendlauf war ein echter Renner: Beim gestrigen Jubiläum wurde der alte Teilnehmerrekord pulverisiert - 673
Sportler machten die von der Aller-Zeitung präsentierte 25. Auflage in Meinersen zum Erfolg. Und mit den Wolfsburgern Miriam Her-
mann (Injoy) sowie Valentin Harwardt (VfL) fanden die zum Laufcup zählenden 10.000 Meter würdige Sieger.
32:35 Minuten, nachdem GWG-Geschäftsführer Andreas Otto den Startschuss abgegeben hatte, lief Harwardt als Erster ein.“Für
einen Trainingslauf war die Zeit okay”, sagte der Wolfsburger nach seinem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg schmunzelnd. “Es ist na-
türlich einfacher, in der Gruppe zu laufen, aber mittlerweile bin ich es gewohnt, allein das Tempo zu machen.”
Wie Harwardt trug sich auch Hermann zum dritten Mal in dieser Laufcup-Saison in die Siegerliste ein - und das als A-Jugendliche.
“Ich hätte nicht gedacht, dass es gleich so gut klappt”, freute sich die Gewinnerin - und strahlte doppelt, als sie ihre Endzeit (38:49
Min.) vernahm: “Damit bin ich erstmals unter 39 Minuten geblieben - obwohl ich zuletzt nicht so viel trainieren konnte.” Wem sie
diese persönliche Bestmarke unter anderem zu verdanken hatte, wusste sie genau. Hermann: “In Meinersen ist es richtig schön,
die Zuschauer motivieren einen nochmal extra.” Denn gerade der einzigartige Mix aus tollem Rahmenprogramm und begeisterungs-
fähigem Publikum machten den Abendlauf auch diesmal wieder zum Spektakel. Und so konnte der scheidende Chef-Organisator
Thomas Brehm zufrieden feststellen: “Es war eine wunderbare Veranstaltung.” Ein echter Renner eben.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 21. Mai 2011 
Cheerleader feuerten 673 Starter beim Abendlauf in Meinersen an

(ra/dw)
. Schweiß, Samba und Siegerpokale gab es Freitagabend beim Meinerser Abendlauf. Hunderte Läufer, Walker und
Wanderer jeweils über 10- oder 5-Kilometer-Strecken genossen bei angenehmen Temperaturen das Erlebnis. Pünktlich auf die Mi-
nute hatte Eckhard Richter den Startschuss abgefeuert. Zu den Klängen von Sambatrommeln starteten die Läufer durch das Spalier
der Püschel schwingenden Wildcats-Cheerleader auf den 5000-Meter-Kurs, darunter Fußballmannschaften und die Meinerser Judo-
sparte. "Es macht riesig Spaß, vor allem, da der Abendlauf in meiner Heimat stattfindet", betonte Karsten Sonnenberg vom Ord-
nungsamt der Samtgemeinde. Er startete über die 5 Kilometer - "ausschließlich zum Spaß", wie er versicherte. 2009 hatte er in
der Altersklasse M35 gewonnen.
Spaß machte auch das Programm der von Thomas Brehm (SV Meinersen) bestens organisierten Veranstaltung. Außer den Cheer-
leadern sorgten etwa die Band Samba Batida Latina aus Winsen und der Fanfarenzug Plockhorst für Stimmung. Für den Cheforga-
nisator war gestern nach zehn Jahren Schluss. "Es war schön, aber jetzt reicht es", erinnerte Brehm daran, dass vor zehn Jahren
100 Läufer antraten und es gestern nun 673 waren.
==> Ergebnisse
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NORDWEST ZEITUNG vom 24. Mai 2011 
Wo Rennschnecken und Toaster laufen
Staffellauf: Viele Teilnehmer bei 17. Auflage - Erlös geht an Freundeskreis Schlosspark

Von Ronald Stock
Rastede. Mit seinem Startschuss zum Staffel-Walking über sechs Mal 1,7 Kilometer schickte Rastedes Bürgermeister Dieter
Decker am Sonntag nicht nur die Läufer ins Rennen, sondern schien auch die Regenwolken über dem Sportplatz an der Mühlen-
straße beim 17. Rasteder Staffellauf vertrieben zu haben. Ergiebige Regenschauer hatten bis dahin für eine “himmlische Erfrisch-
ung” der Sportler gesorgt. Sie taten einer regen Teilnahme am Staffellauf für Familien, Schüler, Vereine und Betriebsmannschaften
jedoch keinen Abbruch. Schließlich ging es nicht nur um die körperliche Ertüchtigung. Die Unterstützung des Freundeskreises
Schlosspark, der sich das Ziel gesetzt hat, den Schlosspark in einen blühenden englischen Garten zu verwandeln, war neben
einem guten Laufergebnis ein weiterer Zielgedanke der Teilnehmer.
Professionell war die Versorgung der Sportler organisiert. Voll elektronisch erfolgten die Zeitnahme und Zielauswertung. Vielfältig
und gehaltvoll war das Angebot für die zahlreichen Besucher. Kaffee, Kuchen, Bratwurst und erfrischende Getränke boten der Ver-
einswirt und viele Helfer an. Damit für die jüngeren Sportler und Besucher zwischen den Starts und Zieleinläufen keine Langeweile
aufkam, standen eine Hüpfburg und ein Kinderkarussell bereit.
Die anspruchsvollen Laufstrecken führten die Aktiven um den Ellernteich, den Rasteder Turnierplatz und durch den Schlosspark.
Bei der Namensgebung bewiesen die Teams Einfallsreichtum: “Der flotte Dreier”, “Die rosanen Schwarz-Weißen”, “Born To Run”,
“Die Schlickschleicher”, “ZwiNuWi” oder “Die Rennschnecken” traten zum Lauf über drei Mal 5000 Meter an. Ihre Ergebnisse in der
Mannschaftswertung waren ebenso beachtenswert wie die erzielten Zeiten der “Ofener Rennmäuse”, der “Toaster” und der “Vossis”
bei der Staffel über sechs Mal 1700 Meter. Die Firma Müller Egerer, die den Lauf zum 15. Mal unterstützte, stellte allein vier Mann-
schaften bei der Staffel über sechs Mal 1700 Meter.
Es bleibt zu hoffen, dass die rege Teilnahme an den Läufen, die Spendenbereitschaft zahlreicher Sponsoren und die ehrenamtliche
Unterstützung der Helfer dazu beigetragen haben, dass der Freundeskreis Schlosspark seinem Ziel einen Schritt näher gekommen
ist und der 18. Rasteder Staffellauf die Aktiven im kommenden Jahr durch einen blühenden englischen Garten führen wird.
==> Ergebnisse 
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ZEVENER ZEITUNG vom 25. Mai 2011
Regen erst zur Siegerehrung
Lauftreff-Sparte des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf erweist sich als guter Gastgeber des 9. Ummel-Laufes

Von Erich Schröder
Hepstedt. Der Lauftreff des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf und der Wettergott scheinen einen Pakt geschlossen zu haben. Bei
sommerlich-schwülen Wetter wurde die 9. Auflage des Ummel-Laufes gestartet und erst als Lauftreff-Spartenleiter Rainer Schröder
während der Siegerehrung die letzten Namen aufrief und Urkunden verteilte, setzte der Regen ein. Zuvor hatten rund 250 Teilnehmer
auf verschiedenen Strecken um Sekunden und Minuten gekämpft. Der gastgebende Hepstedt/Breddorfer Lauftreff hatte nach der
Wettervorhersage noch größte Bedenken. Aber als dann am Sonntagmorgen die Sonne schien, da hellten sich die Mienen der Ver-
antwortlichen auf. Lauftreff-Pressewart Johann Otten: “Wir sind rundum zufrieden. Das Wetter und die Teilnehmerzahl stimmen. Ein
paar Teilnehmer mehr könnten wir noch bewältigen, aber irgendwann stoßen wir mit der Organisation an unsere Grenzen.”
Eintracht-Spartenleiter Rainer Schröder strahlte am Ende der Veranstaltung, obwohl es gegen Ende der Siegerehrung anfing zu
regen. “Es lief alles super. Das mit dem Wetter, das haben wir so bestellt”, meinte Schröder lächelnd. “Genießt unseren schönen
Ummel”, gab Hans-Jürgen Erdtmann den Läufern mit auf den Weg und schickte den Pulk auf die Strecke. Doch während die
Walker die Zeit zum Genießen gehabt haben dürften, dürften die Läufer für die Schönheit des Ummels keinen Blick gehabt haben.
Mit viel Ehrgeiz kämpften sie um eine möglichst schnelle Zeit.
Einer dieser Läufer war Holger Brunkhorst von der TSR Ahrenswohlde, der als Erster das Ziel beim 5-Kilometer-Lauf erreichte. Nach-
dem er ein wenig Luft geholt hatte, erzählte er, dass er nunmehr zum dritten Mal in Folge gewonnen habe. Lob sprach der Läufer
aus Ahrenswohlde dem Eintracht-Lauftreff aus: “Die Veranstaltung ist gut organisiert und die Strecke ist top. Ich komme hier gern
her und werde bestimmt auch im nächsten Jahr hier laufen.” Eckhard Haufler vom TSV Rhade lobte die gute Organisation, sprach
aber von einer stickigen Luft während des Laufes. Unzufrieden zeigte er sich lediglich mit seiner gelaufenen Zeit. “Für meine Zeit
und die stickige Luft kann aber der Eintracht-Lauftreff nichts”, meinte er augenzwinkernd.
Eintracht-Vorsitzender Heinfried Brase sprach am Rande des Ummel-Laufes der Lauftreff-Sparte ein riesiges Kompliment aus: “Es
ist toll, dass die Lauftreffler nunmehr schon zum neunten Mal diese Veranstaltung organisiert haben und es dabei immer wieder
verstehen, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.” Lauftreff-Spartenleiter Rainer Schröder bedankte sich bei seinem Team, das
im Vorfeld kräftig mit angepackt und für optimale Bedingungen gesorgt habe. Sein Dank galt aber auch der Tarmstedter DRK-Be-
reitschaft sowie den Kameraden der örtlichen Feuerwehr. Und noch einer zeigte sich zufrieden: Hermann Knülle, der mit seinem
Team für die Anmeldungen und das Ausdrucken der Urkunden verantwortlich war. “Es hat alles problemlos geklappt”, freute er sich.
==> Ergebnisse 
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Presseinformation vom 29. Mai 2011 (Von hw:events / Holger Wesseln)
Bambiniläufe und Schülermeisterschaften beim Sparkassenlauf in Aurich
Der 4. Sparkassenlauf in Aurich wartete in diesem Jahr mit einer Besonderheit auf. Zum ersten Mal mussten die Läufe der Er-
wachsenen über 5 km und 10 km aufgrund zahlreicher Baumaßnahmen und Großveranstaltungen ausfallen. Die seit dem letzten
Jahr integrierten Auricher Schülermeisterschaften konnten jedoch wie gewohnt stattfinden. Und so gingen am Samstag wieder über
400 Schülerinnen und Schüler und zahlreiche Bambini der Auricher Kindergärten an den Start und sorgten für ein buntes Treiben in
Aurichs Innenstadt.
Den Auftakt machten über 200 Bambini. 500 Meter galt es zu absolvieren. Im Ziel wartete auf den Laufnachwuchs die verdiente und
heißbegehrte Medaille. Strahlende Gesichter bei den Aktiven und bei den zahlreichen Zuschauern läuteten den Volkslaufnachmittag
ein. Im Anschluss folgten sieben Schülerrennen der Jahrgänge 2003 bis 1996/1997 über 1,3 km. Bei den Schülern ging es im
Gegensatz zu den Bambini auch um Zeiten und Platzierungen. Die ersten drei Mädchen und Jungen eines jeden Jahrgangs wurden
später mit Sachpreisen geehrt. Zum Glück hatte der Wettergott ein Einsehen, so dass alle Läufe und die Siegerehrungen ohne
größere Regengüsse stattfinden konnten.
MTV Aurich und zahlreiche Helfer als Stützen
Ausgerichtet wurden die diesjährigen Schülermeisterschaften, wie in den vergangenen Jahren, vom MTV Aurich. Zahlreiche Helfer
an der Strecke, im Start- und Zielbereich und in der Zielverpflegung sorgten für einen reibungslosen und harmonischen Ablauf der
Veranstaltung. Nicht zu vergessen sind natürlich die vielen vorbereitenden Arbeitsstunden die geleistet wurden. Unterstützt wurden
die MTVer auch in diesem Jahr vom DRK, der Auricher Feuerwehr und den Mitarbeitern des städtischen Baubetriebshofs ohne die
eine solche Veranstaltung nicht zu gewährleisten wäre. Für die finanzielle Absicherung der Veranstaltung sorgte auch in diesem
Jahr die Sparkasse Aurich-Norden. Mit der Unterstützung der Sparkasse gelingt es Jahr für Jahr die Schülermeisterschaften auf
einen hohem Niveau zu präsentieren. Beispielhaft sei die Zeitmessung mittels Transponder genannt. Für alle Beteiligten stand am
Ende der Veranstaltung fest, dass es im nächsten Jahr eine weitere Auflage der beliebten Meisterschaften geben wird. Und dann
natürlich auch wieder mit den Läufen der Erwachsenen. 
==> Ergebnisse  
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NORDWEST ZEITUNG vom 30. Mai 2011 (Drei Artikel)
Freude über Rekord und starke Zeiten
Leichtathletik: TSV Großenkneten richtet “Zehnmeilenlauf” aus - So viele Teilnehmer wie noch nie

Von Lars Pingel 
Großenkneten. 42,195 Kilometer in den Knochen, 16,09 Kilometer im Visier - damit beschäftigte sich Thomas Bartholome am
Sonnabendmorgen. Die Frage, die sich der Langstreckenspezialist des TSV Kirchdorf stellte, lautete: Beim “Zehnmeilenlauf” in
Großenkneten starten oder nicht? “Eine Woche lang habe ich überlegt. Heute Morgen habe ich gesagt: Ich versuche es”, erzählte
Bartholome, nachdem er die Ziellinie des Hauptlaufs der Veranstaltung des TSV Großenkneten erreicht hatte. “Ich wollte einfach
wahnsinnig gerne hier laufen. Es wäre wohl vernünftiger gewesen, zu Hause zu bleiben. Doch ich hätte einfach das Gefühl gehabt,
ich habe etwas verpasst.” Sechs Tage zuvor, am Sonntag, 22. Mai, war er den Hamburg-Marathon gelaufen, bei dem er angesichts
der Hitze in Schwierigkeiten geriet. Der Kirchdorfer nahm die zehn englischen Meilen trotzdem in Angriff. Am Ende war er zum
dritten Mal in Folge der Schnellste: in 54:47 Minuten.
Jugend läuft starke Zeiten
“Die sportlichen Leistungen waren in allen Läufen sehr gut”, freute sich Rainer Beewen, Leiter der Leichtathletik-Abteilung des TSV
und Organisationsleiter. Zum vierten Mal richtete der Verein die Veranstaltung aus. Beweens Lob galt auch den Siegern des Zehn-
Kilometer-Laufs, der zum ersten Mal auf dem Programm stand. Stefan Schwengels vom TSV Großenkneten machte in 35:52 Mi-
nuten einen “Heimsieg” perfekt. Zweiter wurde Christian Bröring (BW Lohne, 36:31) vor Christian Blöhmer (Team Laufrausch, 37:38).
Eine starke Zeit lief auch Dorothea Schwarzbach (TSV Kirchdorf), die nach 40:02 Minuten als schnellste Läuferin das Ziel erreichte.
Antje Günthner (Team Laufrausch, 41:46) und Gisela Bröring (Vechta, 44:55) folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Eine besondere Leistung bot auch Marek Horand, der den Bambinilauf über einen Kilometer gewann. Der Großenkneter war schon
nach 3:44 Minuten im Ziel. “Auf der Bahn wäre das Regionsrekord”, stellte Beewen fest. Theresa Lambertus (DSC Oldenburg, 4:02)
war schnellstes Mädchen. Den Schülerlauf beendete Dennis Schmik (SV Molbergen, 7:30) als Erster. In starken 7:34 Minuten war
Carolin Benkendorf für den zweiten TSV-Sieg verantwortlich. Schnellste Läuferin im Hauptlauf war Andrea Garben (LT TuS Peters-
fehn, 1:12:22 Std.).
Kompliment an alle Sportler
Beween freute sich allerdings nicht nur über die Leistungen der Spitzenläufer. “Wir haben ein breites Feld angelockt”, bestätigte er.
“Jeder, der die Läufe absolviert, hat eine tolle Leistung vollbracht.” Dieses Kompliment richtete er an mehr Läuferinnen und Läufer
als je zuvor. Der TSV freute sich über einen Teilnehmerrekord. Mehr als 600 waren angemeldet, 533 erreichten in den fünf Läufen
das Ziel. 101 davon waren im Bambini- und Schülerlauf aktiv gewesen. “Das freut mich ganz besonders”, sagte Beewen. Die Auf-
nahme des “Zehnmeilenlaufs” in die Lauf-Serie der Öffentlichen Versicherung sowie das neue Angebot, zehn Kilometer zu laufen,
hätten sich sehr positiv ausgewirkt.
Ginge es nach Bartholome, wären es noch mehr Starter gewesen. “Wenn man sieht, mit wie viel Liebe und Herzblut hier alles ge-
macht wird, und wenn man sich die ganze Infrastruktur anschaut, dann muss man sagen: Der Lauf ist einfach weltklasse”, sagte
der Kirchdorfer, der lange mit Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr, 57:15) und Oliver Theilmann (1. TCO “Die Bären”) an der Spitze
gelaufen war. “Diese Veranstaltung hätte doppelt so viele Teilnehmer verdient.”
Schöne Strecke
Bartholome war nicht mit dem Ziel angereist, seinen dritten Sieg zu feiern oder eine besondere Zeit zu erreichen. “Es macht hier
einfach Spaß”, erklärte er. Das läge vor allem an der Strecke. “Zehn englische Meilen werden selten angeboten”, sagte er. “Und
dann ist das ein Landschaftslauf. Das ist etwas ganz anderes als die vielen Stadtläufe. Man bekommt den Kopf frei und läuft.” Zu-
dem sei die Großenkneter Strecke sehr abwechslungsreich, da sie verschiedene Untergründe bietet und durch eine schöne Gegend
führt. Da war die letzte Frage eigentlich gar keine mehr. “Natürlich. Ich würde gerne im nächsten Jahr wieder dabei sein”, sagte er.
Michael Reise Vierter
Auf Platz vier erreichte Michael Reise vom TSV Großenkneten das Ziel. “Ich bin eigentlich immer unzufrieden”, sagte er über seine
Zeit von 59:52 Minuten. Dann überlegte er kurz. “Vor zwei Jahren war ich eine Minute schneller. Damals war ich aber Sechster,
diesmal Vierter. Und ich bin auch in Hamburg Marathon gelaufen. Im Großen und Ganzen bin ich doch zufrieden.” Auch Reise war
von der Strecke und der Veranstaltung begeistert. “Sie ist etwas Großes im kleinen Großenkneten.”

Neele Harms hängt alle Konkurrenten locker ab
Zehnmeilenlauf: 15-jährige Athletin des TuS Ofen erreicht als Erste des Fünf-Kilometer-Laufs das Ziel

Großenkneten
. Bernd Deiters gingen die Superlative aus. “Das gibt es nicht. Das habe ich noch nie erlebt. Das schlägt dem Fass
den Boden aus”, verkündete der Moderator des “Zehnmeilenlaufs” in Großenkneten am Sonnabend. Soeben war Neele Harms an
dem Herzlaker vorbeigestürmt. Deiters, seit vielen Jahren bei vielen Laufveranstaltungen in ganz Norddeutschland aktiv, wandte sich
an Organisationsleiter Rainer Beewen, der im Ziel vor der Halle Am Esch auf die Sieger des Fünf-Kilometer-Laufs wartete. “Und
du?” Beewen schüttelte den Kopf. Die 15-jährige Leichtathletin vom TuS Ofen hatte alle Konkurrenten in dem Wettbewerb abge-
hängt. Nach 19:02 Minuten blieb die Stoppuhr schließlich stehen.
Vor allem diese Zahlen brachten Harms später zum Strahlen. Sie dokumentierten, dass sie eine Bestzeit über diese Distanz erzielt
hatte. Allerdings mit Absicht. “Nein, dass ich Bestzeit laufe, ist keine richtige Überraschung”, sagte sie. Dass sie ihre alte Best-
marke aber um mehr als 40 Sekunden verbessern würde, hatte sie aber nicht erwartet. “Ich wollte eigentlich nur die Qualifikation für
den D-Kader des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbands schaffen”, erzählte sie. Dafür hätte sie rund 37 Sekunden langsamer
laufen können. Harms war mit ihrem Vereinskameraden Jan Onkelbach ins Rennen gegangen. “Sie hatte mich gefragt, ob ich Lust
habe. Ich habe gesagt: Ja, klar. Zum Schluss konnte ich nicht mehr mithalten”, berichtete er. Sieben Sekunden nach Harms über-
querte er als schnellster Läufer des Feldes die Ziellinie. 36 Sekunden nach ihm kam Pascal Grüner (1. FFC Blonder Engel) an.
 Vor neun Jahren hat Neele Harms angefangen, in Wettkämpfen zu laufen. Der Start in Großenkneten war ihr 50. Straßenlauf über
fünf Kilometer. Das stand dann auch auf der eigens angefertigten Startnummer. Die Zeit war natürlich die Krönung. In den kommen-
den Wochen wird die Ofenerin auf Bahnen antreten. “Die Höhepunkte sind die Landesmeisterschaften und die Norddeutschen
Meisterschaften”, erzählte sie. Die kann sie optimistisch angehen. “Der Druck, die Qualifikationszeit zu laufen, ist weg”, bestätigte
sie. Und Onkelbach traut ihr dort einiges zu. “Sie weiß jetzt, dass sie gut drauf ist”, sagte er. Damit war er einer Meinung mit
Beewen. Der war übrigens von der starken Vorstellung auch nicht gänzlich überrascht. “Ich wusste, was sie vor hat.”

Dritte Runde macht am meisten Spaß
Großenkneten
. Erster Start, erster Sieg. Stefan Schwengels startete am Sonnabend zum ersten Mal beim “Zehnmeilenlauf”
seines Vereins. Und er sicherte dem TSV Großenkneten den Sieg im Zehn-Kilometer-Lauf. Nach 35:52 Minuten war er im Ziel.
Schwengels läuft erst seit einem Jahr für den TSV Großenkneten. Zuvor war er für den TuS Westerloy aktiv. “Bei verschiedenen
Läufen habe ich Rainer Beewen kennengelernt”, erzählte er am Sonnabend. “Nach einigen Gesprächen habe ich mich dann ent-
schlossen, für den TSV zu starten, weil der bei den Meisterschaften gute Mannschaften aufbieten kann.” Klar, dass er dann bei der
Veranstaltung an den Start geht, deren Organisationsleiter der Abteilungsleiter der TSV-Leichtathleten ist.
Das zum ersten Mal zum Programm des “Zehnmeilenlaufs” gehörende Zehn-Kilometer-Rennen führte die Läufer auf einem Rundkurs
dreimal durch Großenkneten. “Es war eine schöne Strecke. Drei Runden zu laufen, finde ich sehr schön”, sagte Schwengels. Er ist
auf allen Strecken bis zum Halbmarathon zu Hause. “Nach zwei Runden weiß man, dass jetzt nur noch eine kommt.” Mit seiner
Zeit war er einigermaßen zufrieden. “Ich laufe meistens 35-er Zeiten”, erklärte er. “Um in die 34 Minuten zu kommen, fehlt noch ein
wenig. Allerdings hätte es heute auch ein wenig schneller gehen können. Aber die Konkurrenz war nicht so da, deshalb fehlte
vielleicht das letzte bisschen Wille.”
==> Ergebnisse 
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WÜMME-ZEITUNG vom 30. Mai 2011 (Zwei Artikel)
Willkommener Einsatz an der Startpistole
Werder-Profi Bargfrede schickt große und kleine Läufer auf die Strecke / 3858 Starter in Wilstedt

Von Undine Zeidler
Wilstedt. "Bitte den Zielkanal frei halten", ruft der Helfer immer wieder durchs Megaphon. "Wir erwarten in Kürze den Sieger!" Seit
dem Startschuss für die 10 000-Meter-Distanz beim 29. Wilstedter Abendvolkslauf sind kaum 30 Minuten vergangen. Kurz darauf
brandet der Jubel hinter dem gelben Absperrband auf. Ein Mann spurtet heran, reißt die Arme zur Seite, simuliert den Gleitflug zum
Ziel. Es ist Stefan Wendt. 33:48 Minuten hat der Braunschweiger für die Strecke gebraucht als Schnellster unter 3858 Startern.
Seit 1983 verwandelt sich die kleine Gemeinde im Landkreis Rotenburg am letzten Freitag im Mai zum Anziehungspunkt für all
jene, die gerne laufen, walken oder wandern. Wer in welcher Disziplin startet, so Helmut Mojen von der Organisationsleitung, das
zählen die Veranstalter nicht. Nur die Voranmeldungen. 3049 waren es. 809 Läufer reisten spontan beim Abendvolkslauf an. Be-
jubelt wurden an diesem Abend nicht nur Läufer und Sieger. Auch der Startschütze bekam begeisterten Applaus: Werder-Bremen-
Profi Philipp Bargfrede. Der folgte einmal mehr dem Vorbild seines Vaters, des ehemaligen St. Pauli-Spielers Hans-Jürgen Barg-
frede. 1992 hatte dieser den Lauf eröffnet, so Stadionsprecher Heinz Cordes. Darüber hatten sich Vater und Sohn natürlich unter-
halten, erzählte Philipp Bargfrede zwischen zwei Start-Einsätzen. Die körperliche Anstrengung überließ der Fußballer an diesem
Abend den Läufern. "Ich bin froh, dass ich erst einmal Urlaub habe", sagte er, auch wenn er dafür einen Trainingsplan mitbekomm-
en hat. Seine 10 000-Meter-Zeit kennt der Fußballer indes nicht genau: "Es ist nicht so, dass ich die 10 000 Meter bewusst laufe."
Sie seien vielmehr Teil seines Sportprogramms am Wochenende. Wohl aber nicht der liebste. Lächelnd gestand er: "Ich bin nicht
gerade ein begnadeter Läufer."
Nach "Laola" und Herunterzählen schoss Bargfrede gegen 20.15 Uhr zum ersten Mal in den Wilstedter Abendhimmel - für die Minis.
Kleine Füße trappelten los. 1000 Meter lagen vor ihnen. Als begnadete Läuferinnen präsentierten sich Mieke Strohbach (TV Oyten,
3:57 Minuten), Sarah Lindemann (TSV St. Jürgen, 4:07) und Franka Meinke (LAV Zeven, 4:15). Bei den Jungen wurde Jacob
Weiße (BTV 1870) für die Siegerzeit von 3:26 geehrt knapp vor Timo Blau (TV Oyten, 3:40).
Die Abendläufer machten sich teils zum Spaß auf den Weg oder für die Selbstbestätigung, teils mit klarem Blick aufs Ziel. So wie
Stefan Wendt aus Braunschweig. Er gewann bei den unter 40-jährigen Männern vor den Bremern Oliver Weinrich (33:57) und
Hikmet Ciftci (34:02). In der gleichen Altersgruppe siegte bei den Damen Christina Wilkens (Visselhövede, 39:12). Bei den älteren
Jahrgängen liefen Torsten Naue (LG Bremen-Nord, 34:39) und Bianca Stanienda (SV Middestarf, 38:35) als Sieger ins Ziel. Währ-
enddessen schrieben die Verantwortlichen um Lauftreff-Leiter Heiko Lundt schon die Siegerlisten. Organisations-Kollege Helmut
Mojen schaute von der Tribüne aus auf die Menschenmenge. Er erzählt, dass die meisten der acht Frauen und Männer im Organi-
sations-Team von Anfang an dabei sind. Mehr als einmal hörten sie an dem Abend Lob. "Das motiviert", sagte Mojen und fügte
noch hinzu: "Wir brauchen langsam jüngere Mitarbeiter."

Lauferlebnis für ganze Familien
3858 Teilnehmer bei der 29. Auflage von Wilstedt bei Nacht / Werder-Profi Philipp Bargfrede gibt Startschuss

Von Undine Zeidler
Wilstedt. Luftballons schaukeln an Zäunen im Wind. Kreppbänder flattern und Fackeln weisen in der Abenddämmerung den Weg.
Noch 3000 Meter sagt ein kleines Schild neben der Straße. Das ist nicht einmal die halbe Strecke und die Oberschenkel kribbeln
schon. Über die Fußsohlen kriecht langsam ein heißes Brennen. Verflogen ist die Euphorie des Massenstarts, besonders bei der
Tochter an der Hand. "Ich will umdrehen", schimpft sie jetzt. "Der Lauf ist zu lang." Doch gekniffen wird nicht. Auch Untrainierte be-
kommen beim 29. Wilstedter Abendvolkslauf ihre Chance. 5000 Meter Walken oder Wandern heißt ihre Disziplin.
Jetzt ist er da, der letzte Freitag im Mai. "Wilstedt bei Nacht" - viele Male darüber gehört und gelesen, aber nie selbst erlebt. Dieses
Jahr sollte anders werden. Irgendwann im Frühling war die Anmeldung für den vom MTV Wilstedt organisierten Abendvolkslauf
leichthändig ins Internet getippt. Schwerer fühlte sich die Abfahrt an. Freitagabend, kühle Luft und Regenschauer - dies lenkte die
Sehnsucht mehr zum Sofa denn in Richtung Massen-Lauf-Ereignis. Aber angemeldet ist angemeldet und die Laufverabredungen
sind getroffen. Die alten Hasen wissen, wie Wilstedt auch in seinem 29. Jahr abläuft.
Den Neuling fasziniert die Organisation. Von der Startkartenausgeberin bis zum Parkplatzeinweiser - rund 120 Helfer unterstützen
dafür das achtköpfige Organisationsteam unter Leitung des Wilstedter Lauftreffleiters Heiko Lundt. "Was bin ich?" - Gruppe oder
Einzelstarter? Diese Frage stellten sich einige bei der Startkartenausgabe "Sind drei Leute eine Gruppe", will etwa eine Frau vor
dem Ausgabetisch wissen. "Und zwei auch?", ergänzt eine andere kichernde Stimme. Wenige Minuten später halten sie alle einen
braunen Umschlag in der Hand, befördern daraus ihre Startnummern hervor, Meldeinformationen und den Gutschein für das T-Shirt
zum Abendlauf.
Von da an heißt es Warten und Schauen. Beobachten, wie sich die Menschengruppen ins von Disko-Musik beschallte Wilstedter
Stadion schieben. Wie sie Pavillons und Campingstühle aufbauen, wie sie sich für die folgenden Stunden mit Picknickdecken und
Kühlboxen fast häuslich einrichten, die Grillkohle und ihre Grillgerätschaften vor dem Regen schützen. Der ergießt sich in kleinen
Schauern wieder und wieder über die friedliche Masse. Warten in Wilstedt heißt, alte Bekannte wiedertreffen und schwatzen. Eine
Lilienthalerin schwärmt: "Wie ein Volksfest ist das hier".
Den Teilnehmerrekord des Vorjahres von über 4200 Anmeldungen wiederholte der 29. Abendlauf nicht. Helmut Mojen vom Organi-
sationsteam ist trotzdem zufrieden. Mit 3858 Startern hatte er nicht gerechnet. "Eigentlich muss in Hamburg und Bremen um 18
Uhr die Sonne scheinen", sagt er, während er von der Tribüne des MTV-Vereinsheimes aus in das menschengefüllte Stadion
schaut. Denn bei solchen Wetterverhältnissen machen sich erfahrungsgemäß noch viele "spontan" zu dem Lauf auf den Weg. In
diesem Jahr waren das 809 Läufer. Ein junges Fußballidol schickt als Startschütze die Sportler auf die Strecke: Philipp Bargfrede
von Werder Bremen. Gemeinsam mit Stadionsprecher Heinz Cordes kletterte er dafür mehrfach auf das Startgerüst, für den Mini-
lauf, die 5000 Meter Jogger und den 10000-Meter Hauptlauf.
Beim Start wird klar, warum Walking-Stöcke ausdrücklich untersagt sind. Auf Kommando stürmt der Menschenpulk los. "Schnell
und voll", nennt die Tochter das Gefühl. Ellenbogen und Arme, Hackentritte - es ist eng auf den ersten Metern. Eilmarsch. Doch die
Spaßfraktion fällt bald zurück. Den Männer, Frauen und Kinder am Straßenrand ist das egal. Sie feuern alle an, mit Tröten und
Worten. Sie winken und johlen. Manche mit Bier oder Cocktail in der Hand. Und als ob selbst der Himmel dem Lauf wohl gesonnen
ist, reißt die Wolkendecke pünktlich zu den Starts gegen 20.45 Uhr auf. Goldenes Abendlicht bescheint Jogger, Walker und Haupt-
läufer. Jeder Schritt ein Meter. Dabei viel Lachen, etwa wenn es vom Rand her tönt: "Immer die Arme schön mitnehmen" und die
Nebenfrau zurückruft: "Die wollten wir auch nicht hier lassen". Sport ist Spaß. Doch ganz ohne Ehrgeiz geht es nicht. Kribbelnde
Beine, brennende Füße und trotzdem der gelegentliche Schulterblick: Nur nicht der letze sein.
Irgendwann schellt eine Fahrradklingel. Es ist der Moment, den routinierte Abendläufer kennen. Das Spitzenfeld der Hauptläufer
überholt die Walker. Die machen willig Platz für jene muskulösen Beine und verschwitzten Rücken. Tauschen? Bitte nicht. Lieber
im moderaten Tempo weiter durch den Ort wandern, sich über Fackeln freuen und wundern, wie viele Schleifen man in Wilstedt
laufen kann.
Bei Kilometer drei fühlen sich auch Walker-Beine bleischwer an. Gut, dass Musikgruppen am Weg spielen. Blues, Sambarhythmen
oder Trommler wirken wie Aufbaupräparate. Noch 1000 Meter kündigt das letzte Schild an, dann die Zielgerade zum Stadion, ein-
mal links und hurra. Geschafft! Viel Zeit zum Freuen bleibt nach rund 50 Minuten Fußmarsch nicht. Ein Helfer ruft schon durchs
Megafon: "Wir erwarten in Kürze den Sieger des Hauptlaufes". Respekt. Stefan Wendt aus Braunschweig ist die Walker-Runde
zweimal gelaufen, in 33:48 Minuten.
==> Ergebnislisten gibt es in Wilstedt nicht ! 
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LINGENER TAGESPOST vom 31. Mai 2011
1250 Teilnehmer beim City-Lauf in Lingen
Viele kleine Sportler erobern die Stadt

Lingen
(hsch). Trotz des nicht gerade idealen Wetters beim fast vierstündigen 22. Lingener City-Lauf in der Innenstadt blieben die
Teilnehmer der Veranstaltung treu. Nachmelder führten dazu, dass 1250 Läufer teilnahmen. Für die zwölf ausgeschriebenen Läufe
hatte sich der VfL Lingen als Ausrichter einen zeitlichen Organisationsablauf vorgegeben. 50 Helfer sorgten für einen reibungslosen
Ablauf der Wettkämpfe. Die Ausgabe der Startnummern, die Vergabe von Ehrenpreisen und Medaillen sowie die Überreichung von
Auszeichnungen mit Urkunden und Pokalen und die Ein- und Anweisungen an Start und Ziel liefen unter der Regie des VfL-Vorsitz-
enden Georg Theismann, Ludwig Remling und Axel Hecht sowie Klaus Ortwig, der wieder mit hoher Fachkenntnis den Zuschauern
das Geschehen auf der Strecke vermittelte.
Sportliche Höhepunkte des 22. Lingener City-Laufes waren wieder der Volksbank-Straßenlauf über zehn Kilometer und der Stadt-
werke-Volkslauf über fünf Kilometer. In beiden Läufen erreichten die Sieger, Malte Weßling vom VfL Lingen (fünf Kilometer in 17:19
Minuten) sowie Florian Pehrs und Cornelia Schwennen, beide von der LG Braunschweig (zehn Kilometer in 31:36 und 36:25 Mi-
nuten), das Ziel mit großem Abstand zu den Zweitplatzierten. Für Spannung sorgten dafür in den großen Teilnehmerfeldern die
Kämpfe um die Platzierung.
Krone gibt Startschuss
Traditionsgemäß eröffnet der Oberbürgermeister als Schirmherr die Laufveranstaltung. Oberbürgermeister Dieter Krone gab nach
einem Grußwort mit einem Pistolenschuss das Startkommando für den im Zeitplan um 15.45 Uhr vorgesehenen Start des Bambini-
Laufs. Insgesamt standen 85 Mädchen und 86 Jungen am Start. Die jüngsten Teilnehmerinnen waren Carina Titze (3 Jahre) und
Mette Lammers, Pia Sollmann, Marlene Urban und Mattea Mähs (alle 4 Jahre), die jüngsten Teilnehmer Johan Schwindeler (3
Jahre) und Johannes Hoppe, Merlin Krieger, Florian Ter Duis und Joris Löffler (alle 4 Jahre). Vor und nach dem “Rennen” über 600
Meter war die Betreuung von Mama und Papa geschätzt. Nach dem Zieleinlauf wurden alle Teilnehmer mit einer Siegermedaille ge-
ehrt.
Bei den nachfolgenden zehn Läufen über 1100 und 2000 Meter ging es um den Einzelerfolg und um Urkunden und Pokale. Über 1,1
Kilometer landeten Luca Krämer vom VfL Lingen (4:41,8 Minuten), Amelie Vedder von Germania Twist (4:43,99) und David Ginten
(4:46,5) auf den ersten drei Plätzen. Über zwei Kilometer belegten Ann-Sophie Temmen vom SC Osterbrock (08:02,6), Judith
Wessling vom VfL Lingen (8:23,7) und Miguel Krümpelmann vom Georgianum (8:40,5) die Plätze eins bis drei.
Bei dem Stadtwerke-Volkslauf über fünf Kilometer gewann Malte Weßling vom VfL Lingen (17:19) vor Mario Enneken (Amateur Box
Club Lingen, 19:32) und Frank Diederich (SC Altenrheine, 19:49). Bei dem Volksbank-Straßenlauf über zehn Kilometer siegten
Florian Pehrs von LG Braunschweig (31:36), Michael Boven (Tus Haren, 34:53), Jan Veldhuis vom SC Altenrheine (36:13) und
Cornelia Schwennen (LG Braunschweig, 36:25) die Plätze eins bis vier. Auf kein großes Interesse bei den Läufern stieß das er-
neute Angebot zu einer Betriebssportmeisterschaft: Das einzige Frauenteam stellte das Gymnasium Georgianum, bei den Männern
hatten sich zwei Mannschaften der BSG Kraftwerke Lingen und eine von Knollenborg & Partner gemeldet.
Zum Abschluss eines wiederum gelungenen Laufsportereignisses bedankte sich der Vereinsvorsitzende Georg Theismann im
Namen des Organisationsteams bei den 50 Helfern in allen Positionen, bei dem Moderator Klaus Ortwig, besonders aber auch bei
den Sponsoren und bei Petra Menger von der AOK für das organisierte Rahmenprogramm mit Verlosung.
==> Ergebnisse
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PEINER NACHRICHTEN vom 3. Juni 2011 
Katharina Rack siegt zweimal
Ilseder Volkslauf lockt knapp 400 laufbegeisterte Teilnehmer an

Von Steffen Knoblauch
Knapp 400 Teilnehmer kamen zum traditionellen Ilseder Volkslauf und 12. Salzgitter AG-Lauf in Groß Ilsede. Anders als 2010
hatten Veranstalter und Läufer Glück: Sommerliche Temperaturen und viel Sonne sorgten für gute Stimmung. Erfolgreichste Läufer-
in - mit zwei Gesamtsiegen - war Katharina Rack von der LG Peiner Land. Die 15-Jährige sicherte sich sowohl über die 3000 m
(12:02 min), als auch über die 1000 m (3:33) den ersten Platz.
Feier auf der Tribüne
Über 3000 m belegte die 11-jährige Angelina Meyer (VT Union Groß Ilsede) in 13:28 min den zweiten Platz, während die 10-jährige
Elisabeth Vetter (LG Peiner Land) über die 1000 m nur fünf Sekunden hinter Rack ins Ziel lief. Doch nicht nur junge Läuferinnen,
sondern auch zahlreiche Walker waren im Ilseder Stadion am Start. Es gab sogar erstmalig eine Mannschaftswertung für die
meisten Starter. "Wer hat die meisten Walker?", fragte Erwin Bußmann bei der Siegerehrung ins Mikrofon. Die Antwort bekam er
direkt von der Tribüne, wo sich die Frauen vom VfL Woltorf bereits Tisch und Bänke gesichert hatten, um ihren Sieg ausgelassen
zu feiern.
Höhepunkt war jedoch der 10 000 m-Lauf quer durch das Ilseder Holz bis nach Oberg. Bei den Frauen siegte in der Spezialwertung
und im Gesamtlauf Bianca Weide-Jentsch (Spvgg Groß Bülten) in 41:06 min. "Ich freue mich über die Zeit und vor allem über das
schöne Wetter. Das werde ich gleich noch zum Rad fahren nutzen", so eine nimmermüde Weide-Jentsch. Schnellster bei der
männlichen Jugend wurde Lasgin Youssef aus Groß Lafferde. Der eigentlich auf dem Fußballplatz von Eintracht Braunschweig be-
heimatete Jugendliche tauschte Stollen- gegen Laufschuhe und ließ die Konkurrenz hinter sich. In 37:09 min kam Youssef nur eine
gute Minute hinter dem Sieger der Männer, Emanuel Schoppe (LG Braunschweig), ins Ziel.
Einhaus bleibt an Bord
"Es freut mich, dass der Volkslauf weiter lebt und die Organisatoren alles bestens im Griff haben. Da brauche ich nicht lange zu
überlegen und übernehme gern im nächsten Jahr wieder die Schirmherrschaft.", so Landrat Franz Einhaus nach der Pokalübergabe.
Auch das Organisationstrio Lutz Bertram (stellvertretender Vorsitzender bei VT Union Groß Ilsede), Erwin Bußmann und Steffen
Knoblauch (LG Peiner Land) waren mit der Veranstaltung zufrieden. "Wir hatten in diesem Jahr zwar etwas weniger Teilnehmer,
jedoch hat das Wetter mitgespielt, und wir hatten super Stimmung", so Bußmann.
==> Ergebnisse 
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WESER KURIER vom 3. Juni 2011 
Die Steigungen unterschätzt
Staffellauf: Bremer Marathon-Club verpasst möglichen Sieg

Von Marc Gogol
Bremen. So ungemütlich und nasskalt es im vergangenen Jahr war, so wunderbar sonnig präsentierte sich der diesjährige neunte
AOK-Staffellauf am Vatertag im Faulenquartier. Die Teilnehmerzahl lag mit 116 ans Ziel angereisten Staffeln ungefähr auf Vorjahres-
niveau. Nach knapp zweieinhalb Stunden kam auch die letzte Staffel über fünf Mal knapp fünf Kilometer zu laufende Strecke ins
Ziel. Organisator Utz Bertschy von Sport Ziel bilanzierte: "So viele hatten wir insgesamt noch nie." Das kompakte Format der Ver-
anstaltung hat sich also bewährt - zum Mittagessen waren alle wieder zu Hause. Die zu laufenden Strecke ist nicht genau fünf
Kilometer lang, aber sehr abwechslungsreich und läuferisch anspruchsvoll. "Die giftigen Anstiege in den Wallanlagen zu Beginn der
Laufrunde haben es in sich. Da darf man nicht überziehen", erklärte Bernhard Oldigs vom ATS Buntentor die Besonderheit der
Laufstrecke.
Ein Kriterium, das die erfahrenen Läufer vom Marathon-Club Bremen, zugleich Mitveranstalter, eigentlich hätten wissen müssen.
Nach zwei Wechseln lagen sie noch in Führung, dann zogen aber "Die Bären" vom 1. TCO Oldenburg vorbei und siegten am Ende
deutlich. "Es war nicht unsere Bestbesetzung", gab Ingo Müller vom Marathon-Club Bremen zu, "aber so deutlich hätte das Ergeb-
nis nicht ausfallen müssen". Zudem schob sich in der zweiten Hälfte des Rennens noch ein Team von der Fitness Lounge, "Too
fast for training" mit Stefan Bölke als Mannschaftskapitän, zwischen die beiden Dauerrivalen. Ihre Siegerzeit aus dem Vorjahr von
1:11:31 Stunden konnten die Oldenburger jedoch nicht toppen, diesmal stoppte die Uhr bei 1:13:39 Stunden.
Super spannend war der Wettbewerb der Frauen. Um einen Wimpernschlag war das Damen-Team der Fitness Lounge "Faster than
light" unter Leitung von Friederike Arlt am Ende schneller als das Siegerteam 2010, "Vegefeuer" aus Bremen-Nord. "Am Ende habe
ich einfach nicht aufgepasst", räumte deren Schlussläuferin Rebecka Weise-Jung freimütig ein. Wobei sie vielleicht doch auch
einen Hintergedanken hatte: "Als Siegerin hätte ich beim swb-Marathon mitlaufen müssen. Das wollte ich heute noch nicht ent-
scheiden", fügte die Nordbremerin augenzwinkernd hinzu. Die Zeit von 1:28:00 Stunden war allerdings auch fast zwei Sekunden
langsamer als im Vorjahr.
Die schnellste laufende Firma wird erneut durch die Bremer Polizei gestellt. So freuten sich die siegreichen Beamten nach 1:21:26
Stunden, einmal nicht aus dienstlichen Belangen nach Berlin fahren zu müssen, sondern zur Leichtathletikgala ISTAF ins Olympia-
stadion eingeladen zu werden.
==> Ergebnisse
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 3. Juni 2011 
Ein Bremer liegt vorne
Jan Petermann gewinnt die 10 000 Meter vor Dominic Diekmann, der schon über 3000 Meter dominiert hatte

Von Klaus Grunewald
Heilshorn. Die Sonne und die Sieger strahlten um die Wette: Pünktlich zum 40. Himmelfahrtslauf der Sportfreunde Heilshorn hat
Petrus gestern für einen azurblauen Himmel über der kleinen Osterholz-Scharmbecker Ortschaft gesorgt. "Und für eine Jubiläums-
veranstaltung mit Volksfestcharakter" freute sich Vereinsvorsitzender Heiner Haupt, bevor er wenig später die Leistung seines
Sohnes Michel begeistert beklatschen durfte. Der hatte im Hauptlauf über 10 000 Meter als Dritter die Ziellinie überquert, hinter dem
Sieger Jan Petermann vom Marathon-Club Bremen und dem Zweiten Dominic Diekmann von der SG Platjenwerbe.
Der 15-jährige Platjenwerber war zusammen mit 55 weiteren Startern auf die zehn Kilometer lange Strecke durch das Heilshorner
Waldgebiet rings um den Sportplatz gegangen und durfte sich als moralischer Sieger fühlen. Schließlich hatte er erst 45 Minuten
vor dem Startschuss den Lauf über 3000 Meter absolviert und nach 9:23 Minuten vor Florian Gassen aus Lilienthal (9:44) sowie Lars
Windelband (9:47) vom TSV St. Jürgen gewonnen. Auf den 10 000 Metern aber dominierte in Abwesenheit von Lokalmatador
Hikmet Ciftci der Bremer Jan Petermann. Er setzte sich auf dem letzten Streckenabschnitt von seinen Verfolgern ab und hatte im
Ziel nach 37:02 Minuten einen deutlichen Vorsprung vor dem Platjenwerber Jugendlichen (37:10), der wiederum Michel Haupt (37:15
Minuten) auf Distanz hielt. Zum ersten Drittel der Zeitschnellsten gehörten im Übrigen Sonja und Torsten Eden, Christian Helmers,
Marco Glawion und Manuel Abraas von der Freiwilligen Feuerwehr Platjenwerbe - die nach dem Zieleinlauf wie ihre Kontrahenten
den Getränkestand für die Aktiven ansteuerten, um ihren Durst zu löschen.
39 Mal bereits in Heilshorn dabei
Viel Beifall aber gab es bereits vor dem Start über die klassische Zehn-Kilometer-Distanz für Hubert Brünjes vom VSK Osterholz.
Der 67-Jährige hatte sich gestern zum 39. Mal in die Teilnehmerliste des Heilshorner Himmelfahrtslaufs eingetragen und sich auf
den gut präparierten Waldwegen einmal mehr wacker geschlagen. 200 Besucher aller Altersschichten gaben sich ein Stelldichein
auf der Heilshorner Sportanlage und spendeten zunächst Beifall für die jüngsten der insgesamt 178 Aktiven. Über 400 Meter siegte
die siebenjährige Sara Lüllmann aus Hagen vor dem gleichaltrigen Jan Schumacher vom VSK Osterholz-Scharmbeck und dem
sechsjährigen Kreisstädter Paul Kebbel. Die 800 Meter für Kinder und Jugendliche gewann Jannik Windelband vom TSV St. Jürgen.
Auf den Plätzen folgten Niels Heitmann und Tom Sievers von den Sportfreunden Heilshorn - alle drei acht Jahre alt. Die Siegerur-
kunde für die schnellste 1000-Meter-Läuferin nahm Sarah Schütter (12) aus Ritterhude entgegen, die Pacal Fabian Neubert (13) und
Janna Koppenhagen (12) von den Sportfreunden Heilshorn auf die Platze zwei und drei verwies.
Zuvor waren 26 Läufer auf die Halbmarathondistanz über 21,1 Kilometer geschickt worden. Mit gut einer Minute Vorsprung über-
querte Ben Kahrs vom "Verein Lunge" aus Osterholz-Scharmbeck nach 1:20:38 Stunden als souveräner Sieger den Zielstrich, ge-
folgt von Jens Suckow vom ATSV Scharmbeckstotel (1:21:32) und Thomas Langhost vom Marathon-Club Bremen (1:27:44 Std).
Der Konkurrenz auf und davon lief schließlich Matthias Lang vom TuS Hermannsburg, der die 5000 Meter in 19:41 Minuten mit deut-
lichem Abstand vor Dirk Briese aus Osterholz-Scharmbeck (21:56) und Meike Hetmann von den Nordwind Runners aus Wremen
(22:31) für sich entschied.
==> Ergebnisse
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DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 3. Juni 2011 (hier veröffentlicht am 4. Juni)
LG-Nachwuchs-Läufer sind nicht zu schlagen

Bredenbeck
(bes). Die Nachwuchs-Läufer der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Wennigsen haben beim 3. Lauf “Rund um Breden-
beck” die Konkurrenz über die 900-Meter-Distanz und auf der 1700-Meter-Strecke beherrscht. Beim 1,7 Kilometer langen
“Schnupperlauf” lieferten sich die Wennigser Christian Pahl und Gerrit Welzel vom Start weg ein packendes Duell. Über die ge-
samte Distanz hinweg gelang es keinem der beiden, sich entscheidend abzusetzen. Im Endspurt hatte Christian Pahl jedoch mehr
zuzusetzen und siegte mit einer Sekunde Vorsprung in einer Zeit von 6:17 Minuten. Auch die Plätze drei bis sechs gingen an
Starter der LG Wennigsen. Auch bei den Mädchen setzten sie die Wennigser Athletinnen früh an die Spitze und lieferten sich ein
packendes Rennen. Erst auf den letzten Metern konnte die Siegerin Ira Rischkopf (6:43 Minuten) den entscheidenden Abstand
zwischen sich und ihren Verfolgerinnen Laura Klein (6:45 Minuten) und Johanna Köppe (6:46 Minuten) bringen. Über die 900-Meter-
Distanz gewann Jonas Kaiser von der LG Wennigsen mit einem komfortablen Vorsprung von 26 Sekunden in einer Zeit von 4:03
Minuten vor Nicolas Steberl. Die Wennigser Läuferin Luise Kreisel brauchte für den Schülerlauf 4:07 Minuten und siegte mit mehr
als einer Minute Vorsprung.
Im Hauptlauf belegten die Calenberger Läuferinnen ebenfalls vordere Platzierungen. Marie Dannenberg von der LG Wennigsen wurde
wie im Vorjahr Zweite, Dritte wurde Kristina Scheyting vom TSV Kirchdorf. Platz vier sicherte sich Dannenbergs Mannschaftskame-
radin Antonia Schiel. Die Siegerin lief für “Det‘s Race Team” und heißt Gwendolyn Mewes. “Das Streckenprofil war knackig und
anspruchsvoll”, erklärte Mewes nach der Siegerehrung. “Der Lauf hat viel Spaß gemacht, und es herrschte eine Super-Atmosphäre.”
Auch Kristina Scheyting war mit ihrem Ergebnis begeistert. “Am Ende war ich sogar zwei Sekunden schneller, als ich mit meiner
Uhr gestoppt habe”, sagte die Kirchdorferin. Sie brachte die sechs Kilometer in 24:29 Minuten hinter sich
Bei den Männern setzte sich Christian Haupt von Hannover 96 mit einer Zeit von 20:30 Minuten durch und verfehlte den Strecken-
rekord von Conrad Pelka aus dem Vorjahr um vier Sekunden. Die Plätze zwei bis vier belegten Arne Westphal, Timo Merten und
Robin Dörrie aus der Mannschaft “Det‘s Race Team” aus Hannover. Bester Calenberger Starter war Yarim Benne von der SG
Bredenbeck. Er überquerte nach 21:47 als Sechster die Ziellinie.
Angesichts dieser Leistungen, der Rekordbeteiligung von 190 Startern und des reibungslosen Ablaufes zeigte sich Günter Gordziel,
Lauftrainer der SG Bredenbeck, nach eigenen Angaben “sehr zufrieden”. “Im kommenden Jahr wird auch ein Zehn-Kilometer-Lauf
angeboten”, erklärte er. “Zudem wird auch die Sechs-Kilometer-Strecke wieder im Programm sein.” Insgesamt gingen mehr als 190
Athleten an den Start.
==> Ergebnisse 
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Juni 2011 
Otto-Huus-Besucher lief allen davon
Leichtathletik: Der Wattenscheider Manuel Meyer startete eher zufällig und gewann über 10 Kilometer

==> Diesen Artikel finden Sie hier (PDF / 900 KB)
==> Ergebnisse / Ergebnisse auch hier  
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NORDWEST ZEITUNG vom 6. Juni 2011 
Georg Diettrich rennt erneut allen davon
Leichtathletik: Seriensieger gewinnt Everster Brunnenlauf in Oldenburg zum sechsten Mal in Folge

Von Jan Baumgärtner
Oldenburg. Der Seriensieger hat wieder zugeschlagen: Zum sechsten Mal in Folge gewann Georg Diettrich am Sonntag den Ever-
ster Brunnenlauf in Oldenburg. Der für die LG Braunschweig startende Oldenburger Lehrer siegte über 10 km in 34:15 Minuten vor
Martin Gyöngyösi vom VTB Varel (36:24) und Daniel Witte vom VfL Kloster Oesede (36:46). Der Mitfavorit Christoph Paetzke vom
DSC Oldenburg sagte krankheitsbedingt den Start kurzfristig ab.
Noch am Sonnabend lief Diettrich beim Emder Matjeslauf gegen starke Konkurrenz auf Platz drei. “Es waren zwei heiße Tage. Hier
in Oldenburg war es etwas leichter, da die Strecke durch das Eversten-Holz führte. Mir hängen auch die schweren Etappen des
Ossiloops noch ein wenig in den Beinen.” Bei der Laufserie in Ostfriesland hatte Diettrich vier der sechs Teilstücke gewonnen, ver-
lor aber auf dem letzten Abschnitt den Gesamtsieg an Stephan Immega. Seine nächsten Ziele sind die Straßen-DM in Oelde sowie
der 26. Citylauf und Oldenburg Marathon. “Dort habe ich bei den Strecken die Qual der Wahl und mich noch nicht entschieden,
welche Distanz ich laufe.”
Die überlegende Siegerin bei den Frauen war die Neu-Oldenburgerin Christiane Schwietert (ehemals Spallek). In 39:56 Minuten
wurde sie Gesamt-11. Als Zweite lief Ute Deters (43:56) vom Gastgeber TuS Eversten vor Andrea Garben vom Lauftreff TuS Peters-
fehn (44:26) durchs Ziel. Antje Günthner, die bis Kilometer 8 klar auf Platz zwei gelegen hatte, musste der Hitze Tribut zollen und
aufgeben. Schwietert, ehemals erfolgreiche Läuferin der LG Wilhelmshaven, will nach Jahren mit Problemen an der Achillessehne
wieder regelmäßig bei Volks- und Straßenläufen starten. “Ich war zum ersten Mal beim Brunnenlauf dabei. Der Lauf war super, die
Stimmung großartig. Es war für mich auch eine Standortbestimmung”, sagte die 46-Jährige im Ziel.
Die Firmenwertung über 6300 Meter entschied Cewe Color aus Oldenburg in 1:44:09 Stunden für sich. Die Betriebssportgruppe der
EWE wurde in 1:51:12 Zweite vor der Universität Oldenburg, Department WiRe (1:52:21). Beim Schnupperlauf über die gleiche
Distanz gab es einen Doppelerfolg für den DSC Oldenburg. Bei den Männer siegte Leonard Hartung mit großem Vorsprung in 22:38
Minuten, bei den Frauen die B-Jugendliche Anne Hochwald (25:43). Knapp 3000 Aktive hatten für die fünf Läufe gemeldet.
==> Ergebnisse  
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WESER KURIER vom 7. Juni 2011 
Weniger Läufer bei großer Hitze
Trotzdem neuer Streckenrekord

Bremen
(sfy). "Lob von vielen Teilnehmern", verzeichnete Wilfried Krebs nach dem siebten Vahrer-Seen-Lauf. Wenn mehr als 600
Läufer und Läuferinnen zufrieden sind, ist das mehr als die halbe Miete. Man konnte deshalb gut verkraften, dass die Veranstaltung
insgesamt ein bisschen unter der derzeit herrschen Hitze gelitten hatte - zumindest im Hinblick auf die Zeiten und Zahlen. Denn vor
den Läufen hatten die Veranstalter vom Lauftreff Vahr, dem Bürgerhaus Neue Vahr und dem SC Vahr noch einen neuen Meldere-
kord (731) verkünden dürfen. Im Ziel waren es dann allerdings nur 628 Läufer, und das entsprach einem leichten Rückgang.
So richtig überraschte aber niemanden, dass die Temperaturen von rund 30 Grad einige Starter abgehalten hatten. Höchstleistung-
en waren nicht zu erwarten. Umso höher zu bewerten ist der Sieg der B-Jugendlichen Nina Schnaars (TSV Bierden). Die Erste der
5,5 Kilometer stellte in 23:20 Min. einen neuen Steckenrekord auf. Sie verbesserte die fünf Jahre alte Bestmarke dabei um rund 40
Sekunden. Der Sieger der kurzen Männer-Strecke lief gegen sich selbst und scheiterte an einem neuen Rekord: Torben Preikschat
(Marathon-Club) blieb in 19:34 Minuten eine Minute über seiner Bestleistung. Immerhin reichte diese Zeit aber, die Konkurrenz
deutlich zu distanzieren. Der Zweitplazierte Marc Putzke (20:35 Min.) und Marvin Krüger auf Platz drei (20:50 Min., OT Bremen)
kamen mit einiger Verspätung ins Ziel. Deutlich spannender verlief die Entscheidung auf der langen Strecke. Über zehn Kilometer
setzte sich Christoph Freudenberg (35:19 Min., TSV Worpswede) knapp gegen Oliver Sebrantke (35:26 Min., LC Hansa Stuhr)
durch. Bei den Frauen gelang Regina Heidorn in 42:43 Min. die Verteidigung ihres Vorjahreserfolgs. Sie blieb damit allerdings über
eine Minute über ihrer Bestleistung aus dem Jahr 2009 (41,07 Min.).
==> Ergebnisse 
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WINSENER ANZEIGER vom 9. Juni 2011 
Mit Crosslauf für jedermann den Nerv der Sportler getroffen

Pattensen
. Es war richtig heiß, in Ashausen lockte Flohmarkttreiben, in Winsen das Stadtfest. Und trotzdem behauptete der
Crosslauf für jedermann des MTV Pattensen seinen Platz im Sportkalender: Die zweite Auflage lockte gleich 225 Läufer auf die
Sportanlage Fuhrenkamp zu “Pattensen läuft 2011”! Begeistert von diesem Zuspruch waren auch die beiden Hauptorganisatoren
Sandra Heick und Hanspeter Oertzen. “Hauptsächlich für die 5- und 10-km-Strecken wurde gemeldet”, berichtet Sandra Heick,
zugleich Erste stellvertretende Vorsitzende des MTV Pattensen.
Das Streckenprofil hatte es in sich: Breite Feldwege wechselten mit knackigen Steigungen. Ein Zeitprogramm auf dem Laptop und
Stoppuhren sorgten für die genaue Erfassung der Laufzeiten. Der Clou: Mittels Lichtschranke wurde von jedem Teilnehmer ein
Zielfoto gemacht. Die Fotos sind ab morgen auf der Vereinshomepage (www.mtv-pattensen.de) hinterlegt. Für den Nachwuchs
wurden natürlich kürzere Strecken angeboten: Die 400-m-Distanz führte über den Sportplatz, wer 1000 m lief, durchstreifte auch
den Wald. Am Ende warteten Medaillen auf alle Kinder.
“Wir können uns nur bedanken für die viele Unterstützung”, betonte Sandra Heick. Die Feuerwehr sorgte dafür, dass es keine “Irr-
läufer” auf der Strecke gab, das DRK stand mit der Feuerwehr in Funkkontakt, falls irgendwo Erste Hilfe benötigt werden würde.
“War zum Glück aber nicht der Fall”, freuten sich die Organisatoren über den reibungslosen Verlauf. Der Dank ging außerdem auch
an die Sponsoren Sparkasse Harburg-Buxtehude, Tischlerei Oertzen, Sport Schneider und die Bäckerei Willert.
==> Ergebnisse 
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NORDWEST ZEITUNG vom 14. Juni 2011
Über 150 Läufer kämpfen gegen die Uhr
Abendlauf: Ulrich Sure gewinnt in Wildeshausen über 12,5 Kilometer vor Gerrit Lubitz

Von Ascan Dieffenbach
Wildeshausen. Ulrich Sure war am Sonnabend der schnellste Mann von Wildeshausen - zumindest auf der Distanz von 12,5 Kilo-
metern. Der Sportler vom TV Bohmte gewann den Wildeshauser Abendlauf auf dieser Strecke in 43:53 Minuten. Sein Sieg zeich-
nete sich schnell ab. Zunächst passte sich Sure dem Tempo von seinem Konkurrenten Gerrit Lubitz (45, Buntentor Bremen) an.
“Dann habe ich aber bald überlegt, vorzulegen”, sagte Sure (41). Nach drei Kilometern habe er dann eine Lücke aufgebaut und kam
später mit 2:57 Minuten Vorsprung im Ziel an der Wallschule an. Gerrit Lubitz wurde Zweiter, Robert Klichowicz (29) landete auf
Platz drei (47:13). Richtig spannend war zwischenzeitlich des Rennen der beiden Verfolger. Gerrit Lubitz hatte zwar bereits deutlich
Vorsprung auf Robert Klichowicz (Laufzirkel Vorwärts), bog aber einmal falsch ab. So schrumpfte der Abstand wieder zusammen,
doch Lubitz setzte sich letztendlich durch und feierte den zweiten Platz beim Zieleinlauf mit Sohn Joschua auf dem Arm.
Schnellste Frau auf den 12,5 Kilometern wurde Susanne Fröhlking (47) vom BV Garrel (56:05). Hinter ihr landeten Souraya Debbeler
(Wildeshauser Lauftreff, 1:00:35) und Eva Cloppenburg (Oldenburg, 1:01:01). Die Siegerin lobte die Veranstaltung: “Es ist viel ruhi-
ger als ein Straßenlauf”, sagte die 47-Jährige, “deshalb ist es nicht so stressig.” Ähnlich sah das auch Ulrich Sure, der zum ersten
Mal beim Lauf an der Hunte an den Start gegangen ist: “Eine wirklich schöne Strecke.”
Eine kürzere Distanz musste Jakob Günther (Oldenburg) zurücklegen, gewann dafür aber mit einem deutlichen Abstand die 6,4
Kilometer. Günther kam nach 21:53 Minuten ins Ziel. Seine Verfolger Bernhard Friedenberg (LG Bremen-Nord) und Guido Moor-
mann (Team Westpoint) benötigten 24:11 und 24:33 Minuten. Schnellste Frau war Lisa Brack (Jahrgang 1983) aus Celle. Sie wurde
in der Gesamtwertung 14. in 29:06 Minuten. Besonders auffällig war das gute Ergebnis von Phillip Meyer (Jahrgang 1994), der in der
Klasse Schüler B gestartet war und am Ende auf Platz vier landete. Phillip Meyer war für die Triathlon AG der Realschule Wildes-
hausen dabei und hatte nur 17 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten. Jüngster Läufer im Feld war Vincent Schüttler vom VfL
Wildeshausen (Jahrgang 2001). Er landete auf Platz 21, obwohl er altersmäßig zum Schülerlauf über 2 Kilometer gehört hätte.
Diesen gewann Max-Philipp Schultz von der Wallschule (Jahrgang 1999). Seine härteste Konkurrenz war ein Mädchen. Lisa Marie
Nordbruch (Aschenstedt, 1999) wurde mit nur einer Sekunde Rückstand Zweite und mit 50 Sekunden Vorsprung schnellstes Mäd-
chen. Auf Platz drei des Schülerlaufes landete Linus Moormann (Wallschule, 2002) mit 8:26 Minuten.
Mit einer Teilnehmerzahl von über 150 zeigten sich die Organisatoren des Abendlaufes zufrieden - auch wenn die Zahl im Vergleich
zu 2010 leicht zurückgegangen war. Die Resonanz bei den Läufern ist Torsten Iverssen vom Lauf-Team Wildeshausen aber beson-
ders wichtig: “Immer wieder sind die Teilnehmer von der Strecke und der Organisation begeistert”, sagte Iverssen.
==> Ergebnisse
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DELMENHORSTER KURIER vom 14. Juni 2011
Erschöpft, aber voller Begeisterung
24-Stunden-Burginsellauf: 89 Einzelathleten und 36 Teams geben ihr Bestes

==> Diesen und weitere Artikel finden Sie hier (PDF / 425 KB)
==> Ergebnisse
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