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HARZ KURIER vom 28. November 2006 108 Athleten rennen über Stock und Stein Crosslauf: MTV Förste und LG Osterode richteten Samstag den 23. Lauf im Westerhöfer Wald aus Kreis Osterode (red/rtl). Bei sehr guten äußeren Bedingungen richteten der MTV Förste und die LG Osterode am Samstag den 23. Crosslauf am Jagdhaus im Westerhöfer Wald aus. Mit der Beteiligung waren die Veranstalter mehr als zufrieden, waren doch in diesem Jahr mit insgesamt 108 Läuferinnen und Läufern mehr als doppelt soviel Sportler wie im Vorjahr am Start. Wie immer war alles bestens vorbereitet und die Teilnehmerfelder konnten pünktlich starten. Zuerst wurden die Schülerinnen und Schüler, alle zwischen 7 und 14 Jahre alt, auf einen 1500 m langen Rundkurs geschickt. Schnellster Schüler auf der Strecke war Jose Weiland (4:41 Min/TSV Wolfshagen) vor Hendrik Sinram-Krückeberg (4:44 Min/TSC Eisdorf). Bei den Schülerinnen belegten die Nachwuchsläuferinnen des TSC Eisdorf die ersten vier Plätze. Schnellste Schülerin war Rebekka-Marie Gajewski (5:55/TSC Eisdorf) vor Julia Sinram-Krückeberg (5:57/TSC Eisdorf). Anschließend wurde das stark besetzte 4000m-Feld gestartet. Hier gingen fast 50 Athleten an den Start. Das Rennen gewann Christian Kalinowski, LG Eichs- feld, in sehr guten 14:23 Minuten vor seinem Vereinskameraden Patrick Hublitz (14:34). Schnellste Frau im Feld war wie im Vor- jahr Romina Nolte (18:40/TSV Wolfshagen). Das abschließende 10 000m-Rennen war der Höhepunkt der Crosslaufveranstaltung. Hier wurde ein gut besetztes Teilnehmerfeld auf eine sehr anspruchsvolle Strecke geschickt. Auf der Strecke konnten sich die heimischen Athleten vom MTV Förste in Szene setzen. Paul Libitowski gewann überlegen in 39:59 Min vor Ingo List, der für die Strecke 43:06 Min benötigte. Hannes Exner von der LG SG Hattorf belegte in 43:31 den 3. Platz. Schnellste Läuferin war Sabine Krumpen-Müller (49:59 Min/LG Osterode). Marion Meyer vom ausrichtenden MTV Förste belegte in 56:40 Min einen sehr guten 4. Platz. ==> Ergebnisse
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 28. November 2006 Josch vorne Gross Hesepe. Michael Josch vom Haselünner SV sicherte sich überlegen den Sieg im 10 500-m-Lauf beim gut besuchten 4. Nikolauslauf des SV Groß Hesepe. Er gewann vor Michael Delatour (SV Gr. Hesepe), Karl-Heinz Ricke (VfL Lingen), Peter Bergfeld (LG Papenburg/Aschendorf) und Jürgen Kleene (TuS Haren). Schnellste Läuferin war Susanne Fröhlking (BV Garrel) vor Claudia Lübbers (LAV Meppen) und Lena Lampen (TuS Haren). Im Mittelstreckenlauf (3200 m) dominierten die Papenburger mit Rolf Dreyer vor Mario Enneken (Lauffreunde EL) und Gerhard Over (TVM) und Anna Dittmar, Melanie Eissing und Maren Plock (alle LG P/A). In den Läufen für die Schülerinnen und Schüler erreichten Franziska Deters (LAV Meppen/W13) und Dennis Gravemann (SC Osterbrock/M14) die besten Zeiten auf der 1150-m-Strecke und Annika Berentzen (SC Osterbrock/W11) und Lars Meyer (TV Rütenbrock/M10) auf der 800-m-Strecke. Alle Läufer/innen wurden vom Ausrichter SV Groß Hesepe mit einer Packung Speku- latius belohnt. ==> Ergebnisse Nächster Wettbewerb: Nikolauslauf des LAV Meppen am kommenden Samstag, 2. Dezember, ab 13.30 Uhr im Waldgelände hinter der Meppener Vivaris-Arena.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 1. Dezember 2006 Duell Borchers gegen Welp geht wieder an Claudia Borchers Athletin des Weyher Lauftreffs gewinnt beim Sandberg-Cross in Barrien / Christian Rettke Zweiter bei den Männern über die Kurzdistanz Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer Barrien. Bei frühlingshaften Temperaturen um die zehn Grad Celsius lief der Werderaner Jan-Oude Aost beim Sandberg-Cross in Barrien einem Start-Ziel-Sieg entgegen. Wie bereits beim Ellernbruch-Waldlauf Anfang November führte er von Beginn an das gesamte Feld an und setzte sich gegen seinen Vereinskameraden Thomas Thizy klar durch. Jan-Oude Aost lief auf der 10 500 Meter langen und gut zu bewältigenden Crossstrecke nach 36:39 Minuten über die Ziellinie, Thizy kam etwa eine Minute später. Dritter wurde Gerrit Lubitz von den SG Roadrunners Buntentor in 38:12 Minuten. Im laufenden Duell Angela Welp gegen Claudia Borchers musste sich die Stuhrerin Welp abermals geschlagen geben. "Es kann ja schließlich nicht immer gut laufen, mal mehr, mal weniger, heute war es weniger", erklärte Welp dennoch nicht unzufrieden. Claudia Borchers vom Weyher Lauftreff kam nach 45:51 Minuten als Erste ins Ziel. Zweite wurde die für den LGK Verden start- ende Birgit Schwers in 46:35 Minuten vor eben Welp vom LC Hansa Stuhr (47:02). Auf der Kurzstrecke hatte der Delmenhorster Dieter Kreuzer die schnellsten Beine. Nach nur 13:01 Minuten erreichte er nach 3500 Metern das Ziel. Sehr knapper Zweiter wurde Christian Rettke vom LC Hansa Stuhr in 13:10 Minuten, er lief nur zwei Se- kunden vor dem Dritten Helmut Walter aus Bremen über die Linie. Auf der Kurzstrecke der Frauen siegte Ingrid Heger von der LGK Verden in 15:29 Minuten vor Heike Schmidt von 1860 Bremen in 16:26 Minuten und Christa Liebscher, ebenfalls von der LGK Verden, in 16:31 Minuten. Bei der männlichen Jugend A lieferten sich Sebastian Franke von der SG Diepholz und Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Vom Start bis kurz vor dem Ziel konnte sich keiner der beiden absetzen. Auf der Zielgeraden erst holte der 15-jährige Sebastian Franke in 11:52 Minuten vor dem leicht erkälteten Tobias Kortas in 11:59 Minuten die entscheidenden Meter heraus. Siege für die heimischen Starter gab es bei den Mädchen: In der weiblichen Jugend B siegte Lara Tappert vom LC Hansa Stuhr in 9:48 Minuten deutlich vor Nele Koch von der SG Platjenwerbe in 10:21 Minuten. Der dritte Platz ging an die zeitgleichen Ath- letinnen Lara Ebenthal, Katharina Küpker und Jana Müller (alle SC Twistringen) in 14:08. Bei den B-Schülern siegte Björn Finken von der SG Platjenwerbe in 8:59 Minuten. Zweiter wurde Daniel Pille vom SC Twistringen in 9:31 Minuten nur knapp vor seinem Vereinskameraden Ali Agam in 9:36 Minuten. Das LC Hansa-Trio der B-Schülerinnen glänzte mit den Plätzen eins bis drei. Erste über die 2000 Meter lange Laufstrecke wurde Henrieke Prokopp (8:40 Minuten) vor Janicke Wolpmann (8:51) und Denise Wessel (9:56). Bei den Schülern C zeigte Niels Förster vom TSV Barrien seine Sprintstärke. Er gewann in 3:50 Minuten die 1000 Meter. Nur zwei Sekunden später lief Fabian Falke vom TuS Sudweyhe vor dem drittplatzierten Jannis Diedrichs vom SC Twistringen ins Ziel ein. ==> Ergebnisse
JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 4. Dezember 2006 Ideales Wetter lockte 80 Akteure auf den “Monte Scherbelino” Norder Holger Grigat gewann Hauptlauf / Michael Mäschig erfolgreichster Läufer Heidmühle (eb). Der Advents-Cross des Heidmühler FC gehört zu den wenigen laufsportlichen Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer mehrfach einen “Berg”, den “Monte Scherbelino” bezwingen müssen. Beim auf der alten Schortenser Müllkippe aus- getragenen Rundkurs bedeutet dies für die heimischen Flachländler eine echte Herausforderung. Allerdings erwies sich die Strecke nicht so schwierig wie im letzten Jahr, als starker Regen Auf- und Abstieg zu einer Rutschpartie machte. Einer Doppelbelastung unterzog sich in diesem letzten Lauf des Jahres, den die Leichtathletik-Abteilung des Heidmühler FC routiniert über die Bühne brachte, Lokalmatador Michael Mäschig (jetzt bei der LG Wilhelmshaven). Über die 3600-Meter-Distanz gewann er zwar überlegen in 12:29 Minuten, musste sich aber im Hauptlauf über 9600 Metern vom Norder Holger Grigat ge- schlagen geben. Der Ostfriese siegte hier hauchdünn mit einer Sekunde Vorsprung in einer guten Zeit von 34:18 Minuten. Für die zahlreichen Zuschauer, die an Start/Ziel die Läufe verfolgten, ein echter Leckerbissen. Im Auftaktlauf über 3600 m machten sich fast 30 Läuferinnen und Läufer auf die Hatz durch das Huntsteert-Gelände. Hinter Mäschig und Sascha Hollmann gelang dem A-Jugendlichen Jan-Hendrik Hans (alle LG Wilhelmshaven) der Sprung aufs Trepp- chen. Recht achtbar hielt sich Jeannette Horn, die im Frauen-Wettbewerb Katja Leschig und Kristian Sievers auf die Plätze ver- wies. Neben Michael Mäschig nutzten gleich mehrere Athleten die Möglichkeit zum Härtetest, sprich Doppelstart. So ging auch der Hohenkirchener Matthias Dietrich über 9600 m auf den anspruchsvollen Rundkurs. Sein achter Platz kann sich sehen lassen. Gar auf Rang fünf kam das LGW-Lauftalent Jan-Hendrik Hans. Noch vor ihm, auf Rang vier, machte Victoria Willcox-Heidner deutlich, dass sie mehr und mehr an alte glorreiche Zeiten anknüpft. Das größte Teilnehmerfeld bei den Nachwuchsläufern schickte Starter Peter Torkler bei den Schülerinnnen auf die 1050-m- Strecke. Samantha Horn (LGW) setzte sich hier knapp gegen die HFCerin Kira Schmack und ihre Teamgefährtin Laura Henke durch. Mit Sarah Strauß und Vanessa Ahlfs hatten die Gastgeber (Platz fünf und sechs) zwei weitere gute Ergebnisse zu ver- zeichnen. Über die 2100-Meter-Distanz setzte sich wie erwartet Julien Hörig vor Sebastian Brendel (beide LGW) und Alexander Korzuschenik durch. Schnellstes Mädchen war Laura Schmack. Einen Vareler Sieg gab es über 1050 m der Schüler. Chris Ocholt konnte die LGWer Joel Hörig und Chris-Manuel Horn auf die Plätze verweisen. Für den reibungslosen Ablauf sorgten von der Heidmühler Leichtathletiksparte Andreas Fieger, Volker Ahrens, Horst Sandau (Zeitnahme), Magnus Rieken, Malte Rieken, Meinhard Ahlfs (EDV), Gerd Remmers, Heiko Lockowandt, Steffen Klaudius und Erwin Schulenberg (Orgateam). ==> Die Ergebnisse sind unter www.hfc-la.de noch nicht online
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 4. Dezember 2006 Thomas Bartholome einfach zu stark Beim 22. Nikolaus-Crosslauf der LG Bremen-Nord erobert sich Torsten Naue jedoch Platz zwei vor Markus Fabian Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Ideale Laufbedingungen bei angenehmen Temperaturen, große Beteiligung in den Schülerklassen, ein starkes und hochklassiges Männerfeld, aber auch geringe Teilnehmerzahlen in den Frauen- und Seniorenklassen sowie eine Disqualifi- kation bei den Schülerinnen kennzeichneten die 22. Auflage des Nikolaus-Crosslaufes am Burgwall. Im Hauptlauf über die zehn Kilometer peilte Lokalmatador Torsten Naue von der LG Bremen-Nord seinen insgesamt achten Niko-Crosserfolg an, doch mit Thomas Bartholome vom TSV Kirchdorf und Ingo Müller von der LG Göttingen sowie seinem Vereinskameraden Markus Fabian bekam er starke Konkurrenz an die Seite gestellt - mit Thomas Bartholomae letztlich sogar einen übermächtigen Kontrahenten. Bereits auf der ersten von fünf Runden setzte sich der Kirchdorfer ab. Mit 20 Meter Rückstand gingen Ingo Müller, Torsten Naue und Markus Fabian gemeinsam in die zweite Runde. Während sich Thomas Bartholome mit Rundenzeiten um 6:30 Minuten immer weiter entfernte, stieg Ingo Müller auf Platz zwei liegend aus. "Ich bin einmal mit links und einmal mit rechts umgeknickt, vielleicht war ich durch den Lauf über die Mittelstrecke doch etwas zu müde", begründete der niedersächsische 5000-Meter- Meister sein frühzeitiges Ende. Die beiden LG-Nordler kämpften somit intern den zweiten Platz aus. Diesen Zweikampf entschied Torsten Naue in der letzten Runde für sich. Die Zeiten für das Siegerpodest lauteten somit 33:33 für Thomas Bartholome, 35:19 für Torsten Naue und 35:33 Minuten für Markus Fabian. Im zuvor ebenfalls stark besetzten Rennen über die Mitteldistanz (4000 Meter) setzte sich der Göttinger Ingo Müller aufgrund einer schnellen zweiten Runde mit 13:17 Minuten deutlich gegen Hikmet Ciftci (13:43) von der SG Osterholzer LA durch. Bester Nordbremer wurde Christian Reiter auf Platz fünf in 14:51 Minuten. In Abwesenheit der Langstrecklerinnen der LG Nord machten Alexandra Nobis und Ursula Kunert von den Uni-Triathlöwen Bremen den Sieg in der Frauenklasse des Hauptlaufes unter sich aus. Für die zehn Kilometer benötigten sie Zeiten von 45:57 beziehungsweise 48:59 Minuten. Zu einer unschönen Premiere kam es bei den C-Schülerinnen der Jahrgänge 1995/96. Malyzia Vömel aus Verden verhinderte mit Ellenbogenchecks kurz vor dem Ziel das Überholmanöver ihrer direkten Konkurrentin. Es folgte schließlich die Disqualifikation und Nele Grotheer von der SG Osterholzer LA wurde über die 1000 Meter mit einer Endzeit von 4:06 Minuten zur Siegerin der W 11 erklärt. In den meisten Altersklassen dominierten jedoch die jungen Läuferinnen der LG Bremen-Nord. Dabei gingen an die Familie As- mussen sogar gleich zwei Siege. Hanna Asmussen siegte über die 1000 Meter der W 10 in 4:07 Minuten, Schwester Luise in der W 8 mit 4:25 Minuten. Bei den Neunjährigen war Lana Draghinazzi in 4:31 Minuten die Schnellste. Für die herausragende Siegerzeit sorgte Charlotte Schlund in der W 12. In 8:39 Minuten lief sie als Gesamtzweite des 2100-Meter-Laufes nur 15 Se- kunden hinter der zwei Jahre älteren Sarischa Bieser vom Bremer LT durchs Ziel. Die Siege Nummer fünf und sechs für die LGN- Schülerinnen komplettierten Laura Lietz (9:16) in der W 13 und Lisa Sauerwald (8:58) in der W 15 über die 2100 Meter. Bei den Jungen des Jahrgangs 1994 über 2900 Meter setzte sich der Nordbremer Erik Hoffmann in 11:45 Minuten mit einem riesigen Vorsprung von 41 Sekunden gegen 20 Konkurrenten durch. Ein packendes Duell bei den 14-jährigen A-Schüler lieferten sich dagegen der LG-Nordler Philipp Thielen und Lucas Panning vom LC Hansa Stuhr. Im Endspurt mit letzter Kraft verhinderte Lucas Panning (11:17), dem im Ziel sogar die Beine wegsackten, den Erfolg des Nordbremers um ganze zwei Sekunden. Über die 1000 Meter der C-Schüler blieben die Siege jedoch in Bremen-Nord. Die M 9 gewann Julian Streit (4:32) für die LGN, und in der M 10 setzte sich Tommy Nordloh (3:53) vom SZ Lerchenstraße durch. "Lachende Kinder schöne Belohnung" / Cord Walter erstmals Organisator Die 22. Auflage des Nikolaus-Crosslaufes der LG Bremen-Nord am Burgwallgelände lag erstmals in den organistorischen Händen von Cord Walter, der die Nachfolge des langjährigen Ausrichters Uwe Osterloh antrat. Über die Veranstaltung sprach mit Cord Walter nach dem letzten Lauf unser Mitarbeiter Marc Gogol. Frage: Herr Walter, was hat Sie bewogen, doch recht kurzfristig die Ausrichtung dieser leichtathletischen Großveranstaltung zu übernehmen? Cord Walter: Nachdem Uwe Osterloh seinen Rücktritt als Organisator angekündigt hatte, war die Aufgabe lange vakant, da sich zunächst niemand bereit fand. Ich wollte diese Veranstaltung nicht sterben lassen, denn die schönste Belohnung für die ganze Arbeit sind die lachenden Kinder, wenn sie ins Ziel laufen oder ihren Schokoladen-Nikolaus in die Hand bekommen. Wie war insgesamt der sportliche Zuspruch in diesem Jahr? Sehr gut. Wir hatten über 400 Voranmelder, heute sind auch wegen des guten Wetters noch viele Nachmelder dazu gekommen. Allerdings hatten wir im Hauptlauf wenige Frauen und Seniorinnen am Start. Hatten Sie als "Newcomer" vor und während der Veranstaltung alles im Griff? Nun, ich glaube, zumindest war gestern Morgen alles rechtzeitig fertig. Während der Läufe hatten wir bei den Schülerinnen einen Protest, den ich schnell entscheiden musste. Dann ist ein Jugendlicher gegen einen Baum gelaufen, aber Dank der schnellen Versorgung unserer Ärzte und Ersthelfer der DLRG ging alles gut aus. Und schließlich haben alle Helfer und Sponsoren zu- sammen den Erfolg dieses Nikolaus-Crosslaufes erst möglich gemacht. ==> Ergebnisse
ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 5. Dezember 2006 Miltzlaff läuft als Zweiter ins Ziel Viel Lob für 1. Botheler Crosslauf / Heimsieg für Schwarz Bothel (hes). "Das war eine gelungene Veranstaltung", schwärmte der Mulmshorner Triathlet Michael Halatsch vom 1. Botheler Advents-Crosslauf in Hemsbünde. Die Premiere gewannen auf der Langstrecke der Stellichter Stefan Lemke und die Wittorferin Monika Philipp, die Mitteldistanz die Kirchlintelner Jens Meyer und Gudrun Wardin. Den einzigen Heimsieg holte der B-Schüler Christopher Schwarz. Der Rundkurs mit Start und Ziel auf dem Hemsbünder Sportplatz wurde von den Läufern als schön, inter- essant und selektiv beurteilt. "Einige kurze, aber knackig-steile Steigungen und Gefälle auf teils lockerem und von Pferdehufen gezeichnetem Sandboden", beschrieb der Scheeßeler Marco Miltzlaff den schwierigen Cross-Kurs. Miltzlaff sortierte sich nach dem Startschuss über die 10 000 m auf Rang vier ein, um nach drei Kilometern auf den dritten Platz vorzustoßen. Nach dem zweiten Abschnitt mit Sand und Steigungen zog er am Finteler Jürgen Bellmann vorbei. Der Scheeßel- er, der den führenden Stefan Lemke (TuSV Stellichte) nicht gefährden konnte, verteidigte in der zweiten Runde seine Position. Lemke siegte in 38:02 Minuten vor Miltzlaff (BSG DR Hamburg) in 40:24 und Bellmann (TuS Fintel) in 40:34. Bei den Frauen ge- wann Monika Philipp (Wittorf) in 55:46 Minuten. Ein Heimsieg war auch auf der 5000-m-Strecke nicht zu erwarten. So liefen Jens Meyer und Gudrun Wardin (beide TSV Kirch- linteln) in 20:05 und 27:09 nach vorn. Rang zwei ging nach 20:12 Minuten an den Rotenburger Sven Wajemann, der sich für die Langstrecke schonen wollte, im Hauptlauf aber nur Siebter wurde. Keine Überraschung waren über 2000 m der Schüler die Altersklassensiege der Geschwister Natascha und Franziska Schröder (TV Sottrum), des Bothelers Christopher Schwarz und des Scheeßelers Janik Miesner. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Dezember 2006 Ex-Schalkerin verbesserte Streckenrekord Leichtathletik: Waltraud Klostermann dominiert beim Adventslauf der LG Uplengen über 9600 Meter Remels. Die LG Uplengen begrüßte zum 37. Adventslauf wieder mehr als 200 Teilnehmer. Für einen sensationellen Streckenre- kord sorgte Waltraud Klostermann (TV Norden) auf der Frauen-Langstrecke über 9600 Meter. Die mehrfache Matjes-Lauf-Sieger- in, die bis vor kurzem noch im Trikot von Schalke 04 lief, verbesserte die alte Bestmarke von Martina Rückbrod aus dem Jahre 2004 gleich um vier Minuten auf 38:32,5 Minuten. Eine beachtliche Leistung zeigte auch Hilde Steinke als Zweitplatzierte. Die 61-Jährige benötigte 43:57,1 Minuten. Ein packendes Rennen lieferten sich Peter Steinke und Jörg Valentin (beide TV Norden) auf der Männer-Langstrecke. Am Ende hatte Steinke sieben Sekunden Vorsprung auf seinen Klubgefährten. Dritter wurde Stefan Oppenborn vom DSC Oldenburg. Den zweiten Streckenrekord schaffte am Sonntag Imke Schmidt vom TSV Kirchdorf auf der Frauen-Mittelstrecke über 3200 Meter. Im Alleingang verbesserte sie die alte Bestmarke von Petra Kuhr aus dem Jahre 2003 um eine halbe Minute (11:10,3 Minuten). Zweite wurde Irmi Hartmann vom TV Norden. Gleich im ersten Lauf des Tages hatte Anneke Rosendahl bei den Schülerinnen D über 1450 Meter für den ersten Streckenrekord des Tages gesorgt. Sie gewann in 6:05,5 Minuten vor Stina Wrede von der Emder LG und der erst siebenjährigen Jana Pastorek vom SV Warsingsfehn. Einen spannenden Zieleinlauf gab es bei den Schülern D. Hier gewann der achtjährige Jörn Arbeit (BW Borssum) in 5:56,2 Minuten knapp vor Eike Knust (SV Holtland) und David Valentin (TV Norden). Schnell unterwegs war auch Laura Gastmann (Borssum). Die Zehnjährige gewann klar vor Insa Knust vom SV Holtland. Bei den Schülern C lagen die zehn- jährigen Ole Onken und Mirko Sell (beide Borssum) vorne. Bei den B-Schülerinnen siegte Pia Nikoleit vom TuS Hinte vor Rieka Gastmann (Borssum) und Wiebke Bruns (SV Holtland). Mit 30 Sekunden Vorsprung gewann Patrick Spormann (Borssum) den Lauf der Schüler B über 2350 Meter vor Wessel Ommen vom SV Holtland. Spannend ging es bei der männlichen Jugend (3200 Meter) zu. Hier gewann Jan-Gerhard Onken (Germania Leer) in 10:15,7 Minuten vor Steffen Wiechmann (Warsingsfehn/10:17,8) und dem B-Jugendlichen Dennis Meyer (Germania Leer/10:20,8). Auf der Männer-Mittelstrecke (4650 Meter) war Vorjahressieger Thomas Frers nicht zu stoppen. Der Norder gewann in 15:15,4 Min. mit deutlichem Vorsprung vor seinem Vereinskameraden Peter Steinke, der nach dem Langstreckensieg noch einmal an den Start gegangen war. Auf Anregung vieler Vereine hat sich die LG Uplengen entschlossen, im nächsten Jahr den Zeitplan zu ändern. So sollen die Schülerläufe nach hinten verlagert werden. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Dezember 2006 Ossiloop-Sieger gewinnt mit Siebo Wiegmann Run for Help: Stefan Immega verbesserte seine Vorjahres-Bestmarke mit dem neuen Partner um zweieinhalb Minuten Von Karsten Gleich Holtland. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, Rauhreif auf den Feldern. Als Lauf-Organisator Klaus Beyer gestern pünkt- lich um 10 Uhr zum 29. Mal den “Staffellauf durch die Samtgemeinde Hesel” startete, herrschte in Ostfriesland ideales Lauf- wetter. “Der Run for Help am zweiten Advent ist nicht nur Tradition, sondern inzwischen Kult bei den ostfriesischen Läufern”, betonte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, die die Schirmherrschaft übernommen hatte. Durch den Run for Help sind in den vergangenen Jahren 25 000 Euro für Menschen, die an Multiple Sklerose erkrankt sind, gesammelt worden. An der Spitze des Läuferfeldes gab es gestern noch einmal ein spannendes Kräftemessen. Vom Start an setzten sich der mehr- fache Ossiloopsieger Stefan Immega sowie sein ewiger Kontrahent Holger Grigat von Germania Leer an die Spitze. “Stefan war einfach nicht aufzuhalten”, gestand Holger Grigat, der das Laufduell verlor. Immegas Staffelpartner Siebo Wiegmann rettete den Vorsprung von sieben Sekunden bis ins Ziel. Damit verbesserte Immega seine Vorjahreszeit von 46:43 Minuten, die er zusamm- en mit Thomas Braje aufgestellte hatte, um mehr als zweieinhalb Minuten auf 44:20 Minuten. Grigat schaffte es zusammen mit seinem Staffelkollegen Stefan Oppenborn auf Platz zwei. Die schnellste Frauenstaffel stellten Michaela Janssen und Melanie Eyhusen von Fortuna Logabirum. Die beiden Frauen kamen nach 1:01:05 Stunden vor ihren Vereinskolleginnen Sabine Erdmann und Silvia Vosberg (01:07:21) ins Ziel. “Das Besondere an diesem Lauf sind unsere Staffelzusammenstellungen”, erklärte Klaus Beyer. Die schnellste Familie kommt in diesem Jahr aus Ostfriesland: Jan-Gerhard, Griet-Mara und Heinz-Helmut Onken von Germania Leer gewannen in 48:55 Minuten. Der zweite Platz in dieser Wertung ging an Judith, Nicolas und Lennart Baron vom TuS Ofen (56:38). Detlef Otten und seine beiden Söhne Sören und Morten (TSR Wilhelmshaven) wurden Dritte in 56:59 Minuten. Kerstin Lüken von der Emder LG, schnellste Frau des Ossiloops, startete mit ihrem Freund Dominik Schmedding in der Klasse der Paare und gewann in 49:41 Minuten. “In der Ehe geht es gemütlicher zu”, witzelte ein Läufer beim Blick auf die Ergebnis- listen. Fast zehn Minuten langsamer waren Ralf und Susanne Helmers vom TV Norden und belegten in ihrer “Klasse” der Ehe- paare mit 59:05 Minuten den ersten Platz. Schnell waren auch die Geschwister-Paare unterwegs. Julia, Lisa und Imke Duin vom SV Holtland siegten in dieser Wertung in 1:05:08 Stunden. ==> Ergebnisse
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 11. Dezember 2006 Es purzeln die Rekorde Vierte Auflage des Berglaufs wird zum vollen Erfolg Barsinghausen/Kirchdorf (red). Traumwetter, Teilnehmerrekord und das Purzeln zahlreicher Bestzeiten ließen die Veranstalter des 4. Deisterberglaufs von einem "Rekordfestival" sprechen. Bei strahlendem Sonnenschein gingen 122 Teilnehmer - so viele waren es noch nie - im Barsinghäuser Waldstadion auf die Strecke, die sie bis zum Deisterkamm führen sollte. Sowohl im Schülersprint über 500 Meter als auch über 5000 Meter fielen die Bestzeiten Inga Ruhl vom TSV Kirchdorf steigerten den bisherigen Streckenrekord von 25 auf 20:14 Minuten. Damit ließ sie nur 7 Männern den Vortritt. Selbst die Zweitplatzierte Gabriele Doert aus Garbsen (24:53) blieb unter den alten Bestmarke. Dritte wurde Kirch- dorfs Neuzugang Iris Giesler-Petersen (27:12) Bei den Männern unterbot Dirk Schwarzbach vom TSV Kirchdorf seinen eigenen Rekord um vier Sekunden auf 18:32 Minuten. Knapp dahinter Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf, 18:39). Dritter wurde Florian Reichert (TSV Kirchdorf, 18:59). Bei den Schülern gewann der glänzend aufgelegte Simon Seelemeyer vom TSV Kirchdorf den 500 Meter- Bergsprint souverän mit bisher nie erreichten 1:42 Minuten. Zweiter wurde Andreas Lüer in 1:48 Minuten und Dritter Henrik Reeh (1:50). Jule Reiche gewann das Rennen der Mädchen in 1:44 Minuten. Christina Kannegießer wurde Zweite (1:51) ganz knapp vor Svenja Pingpank (1:52). Den "ultimativen Berglaufwettbewerb" (es sollte die eigene Endzeit vorhergesagt werden) gewann Siegfried Krolikowski mit einer Zeitvorhersage die auf die Sekunde mit 24:15 Minuten stimmte, vor Jens Grothe und Christian Giesler. ==> Ergebnisse: Deisterberglauf / Bergsprint (Schüler-/innen)
NORDWEST ZEITUNG vom 11. Dezember 2006 Schuhwerk entscheidet Endspurt Wildeshausen (msb). Am Ende könnte das Schuhwerk über den sportlichen Ausgang des Hauptlaufs (12, 5 Kilometer) beim 15. Wildeshauser Nikolauslauf entschieden haben. Dort siegte Stefan Schwengels in 44:15 Minuten, weil er den bis dahin führenden Oliver Theilmann (Triathlon-Club Oldenburg “Die Bären”) auf dem Schlusskilometer vor dem Start- und Zielbereich an der Wall- schule noch überholte. “Ich bin nach etwa fünf Kilometern zu Oliver aufgelaufen und dann bei den Brücken volles Risiko ge- gangen - für mich lief das Rennen optimal”, sagte der Sieger vom TuS Westerloy. Der Zweitplatzierte Theilmann hingegen ha- derte mit seinen Schuhen: “Ich hatte zu wenig Halt und bin vor allem zum Schluss auf den Brücken weggerutscht”, ärgerte sich der Läufer über den aus seiner Sicht verpassten Sieg. Grund zum Jubeln hatte er dennoch. Mit seinen Mannschaftskameraden feierte er den Teamerfolg, denn die Plätze zwei, drei, vier und sechs gingen an die Bären. Bei den Frauen siegte Claudia Wahls (Fortuna Einen) in 55:24 Minuten. Der eindrucksvollste Sieg jedoch gelang einem der hoffnungsvollsten Lauftalente der Region: Viertklässler Marc Scholz lief den übrigen 34 Kindern und Schülern auf der Zwei-Kilometer-Distanz in 8:20 Minuten davon. Nachwuchsprobleme scheinen die Wil- deshauser Läufer ohnehin nicht zu haben. In Max-Philipp Hülsmann düste ein gerade einmal dreijähriger Knirps über die kurze Distanz. Trotz aller Diskussionen um die richtige Laufstrategie und Schuhwahl ist es nicht in erster Linie der Leistungsgedanke, der den Nikolauslauf ausmacht. “Die Strecke ist toll, die Organisation flexibel und das Klima familiär”, befand Anke Eichinger. Nicht um- sonst startete sie schon zum wiederholten Male mit dem Team des SV Lemwerder in Wildeshausen. “Das Zeitarrangement passt sehr gut. Wir können unsere Kinder erst beim Schülerlauf betreuen und anschließend selbst rechtzeitig an den Start gehen.” Ein solches Zeitmanagement ginge anderen Veranstaltungen ab. Dieses Lob nahm das Organisator Torsten Iverssen vom ausrichtenden Lauf-Team Wildeshausen gerne an: “Es war uns immer ein Anliegen, gerade die Kinder zu fördern, ihnen Freude an der Bewegung zu vermitteln.” Darum sei es besonders wichtig, die Zeitabläufe entsprechend zu koordinieren. Ohnehin sei der Nikolauslauf eher eine Breiten- denn eine Leistungssportveranstaltung. Um so mehr freute Iverssen der Zuspruch, den der Lauf erfuhr: 293 Läufer und Walker absolvierten die unterschiedlichen Distanzen. Einige waren sogar eigens aus den Nieder- landen angereist. “Auch wenn es kein Rekordergebnis war, sind wir begeistert über die Teilnehmerzahl”, sagte ein erfreuter Iverssen. ==> Ergebnisse
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 13. Dezember 2006 Zum Abschied noch einmal ganz vorn Leichtathletik: Müller gewinnt zweiten Crosslauf Göttingen. Favoritensiege gab es beim zweiten Lauf der dreiteiligen Göttinger Cross-Serie. Fast alle Führenden der Gesamt- wertung konnten am Göttinger Kehr punkten. Im Mittelpunkt des Wettkampfes stand mit Ingo Müller allerdings ein Läufer, der nur um den Tagessieg kämpfte. Müller wechselt nach Bremen Zum letzten Mal bestritt Müller, der zum Jahresende zum Marathon-Club Bremen wechselt, einen Wettkampf im Dress der LG Göttingen. Bei seinem Abschiedsrennen vor heimischem Publikum zeigte sich Göttingens leichtathletisches Aushängeschild noch einmal von der gewohnten Seite. Bereits nach der ersten von drei Runden hatte Müller im Mittelstreckenrennen über 4,8 Km die Entscheidung herbeigeführt. Am Ende siegte er überlegen in 15:55 Minuten vor seinem Teamkollegen Till Manning (16:22) und Knut Höhler (16:43/ASC Göttingen). "Ich wollte mich unbedingt mit einem Sieg verabschieden", sagte Müller. Die Führung in der Gesamtwertung übernahm dagegen der Tagesvierte Matthis Reichert (LGG/17:03). Bei den Frauen wieder- holte Maureen Raabe (LGG) in 19:48 ihren Auftakterfolg und führt nun klar vor dem letzten Serienlauf. Im Langstreckenrennen über 9,6 Km gab es ebenfalls keine Überraschungen. Sebastian Hanelt (33:35) gewann vor Wilhelm Graeber (beide LGG/35:11) und Volker Hillebrecht (Laufline/35:59). Susanne Schulze (LGG) siegte bei den Frauen in 39:30 vor Cathrin Cronjäger (LG Oster- ode/41:43) und Anke von Gaza (LGG/41:56). Die Schülerrennen über 1800m konnten die LGGer Paul Lennart Kruse (5:41) und Lara Altmann (6:59) für sich entschieden. Der dritte und letzte Serienlauf findet am 6. Januar am Göttinger Jahnstadion statt. (zfs) ==> Ergebnisse
STADER TAGEBLATT vom 13. Dezember 2006 Nachwuchs nicht zu halten Crosslauf des Post SV Buxtehude steht bei den Schülern hoch im Kurs Buxtehude (bt). Strahlender Sonnenschein und eine perfekt hergerichtete Strecke lockten vergangenen Sonntag über 170 Lauf- begeisterte zum 31. Crosslauf des Post SV Buxtehude in den Neukloster Forst. Vor allem die Altersklassen der Schülerinnen und Schüler waren stark vertreten. Allein der VSV Hedendorf-Neukloster brachte 56 Jungen und Mädchen an den Start - ein Be- weis für die gute Vereinsarbeit im Nachwuchsbereich. Die LAV Zeven schickte 33 Teilnehmer ins Rennen. Die jungen Sportler waren kaum zu halten und so hatten vornehmlich die Eltern, die in großer Schar als Betreuer an die Strecke gepilgert waren, alle Hände voll zu tun, ihre aufgeregten Sprösslinge im Zaum zu halten. Der Veranstalter hatte rasch ein Einsehen und starteten einige Läufe früher. Für den VSV Hedendorf-Neukloster gingen bei den Schülern D 13 Mannschaften an den Start und der VSV stellte mit Thore Feind, Lars Ahrens und Timm Meyn das Sieger-Team. Dünn besetzt war der Senioren-Bereich. Zum letzten Lauf, der Langstrecke über 9200 m, fanden sich nur sieben Läufer ein. Die Langstrecke gewann Detlef Höper vom TuS Harsefeld in 39:06 min. Die Mittelstrecke konnte bei den Männern Oliver Studt, LG HNF, in 23:46 min für sich entscheiden, bei den Frauen lief Claudia Jordan vom Post SV Buxtehude in 28:03 min als Erste durchs Ziel. Auf der Kurzstrecke (3115 m) ließen der Schüler Johannes Falk (12.02 min) und die Schülerin Sophie Brügmann (14:00 min), beide vom VfL Stade, alle älteren Teilnehmer hinter sich. HAMBURGER ABENDBLATT vom 13. Dezember 2006 Warum Organisator Dieter Frischmuth auf Enkel Max stolz ist Buxtehude. Die Zeit, sich all die kleinen, ganz privaten Heldentaten der Kinder und Jugendlichen beim Kampf auf den letzten Metern anzusehen, hat Dieter Frischmuth eigentlich nie. Der Cheforganisator des Crosslaufs im Forst Neukloster wird meist wo- anders gebraucht. Als allerdings der Lauf der Schüler über 1320 Metern gestartet wurde, harrte der Leichtathletik-Chef des Post SV Buxtehude auf dem Waldweg im Zieleinlauf aus. Denn als Erster tauchte oben aus dem Wald ein großer, schlanker Junge auf. Als der kraftvoll einen Endspurt ansetzte, applaudierten die Mütter und Väter der rennenden Kinder. Und über das Mikrophon erschallte: "Unser Max gewinnt dieses Rennen." Und Dieter Frischmuth war wieder einmal stolz auf seinen Enkel, der 13 Jahre alt ist und das Talent fürs Laufen mit in die Wiege bekam. Denn Mutter Ellen, die Tochter des Leiters der Post-Leichtathleten, war eine sehr gute Läuferin. Und Vater Ingo Schröter ist seit vielen Jahren der erfolgreichste Mittel- und Langstreckenläufer des Vereins. "Aber mein Enkel, der Lümmel, spielt ja lieber Fußball in Ottensen", erzählt der Großvater, der die letzten 16 der ins- gesamt 31. Cross-Veranstaltungen des Post SV organisierte, "dabei ist er wirklich begabt für die Leichtathletik." Mit klarem Vor- sprung gewann Max Schröter bei den B-Schülern mit einer Zeit von vier Minuten und 45 Sekunden. Insgesamt waren 170 Sportler aller Altersklassen von sechs bis siebzig Jahren durch den Wald gekeucht. Allein bei den D- Schülern, in den Altersklassen von sechs bis neun Jahren, drängelten sich 56 Jungen und 13 Mädchen am Start um die besten Plätze. Vor allem die weißen Trikots mit der schwarzen Aufschrift VSV Hedendorf-Neukloster bestimmten das Bild. "Es sind die kleinen Fußballer des Vereins, die unseren Cross-Lauf so beleben", freute sich Dieter Frischmuth über die lange Meldeliste vom Nachbarverein. Es war allerdings ein neunjähriger Leichtathlet vom VfL Stade, der dem großen Feld voran lief. Madieu Wermes hatte in diesem Wettlauf über 900 Meter in drei Minuten und 28 Sekunden genau zwei Sekunden Vorsprung vor Lars Ahrens von Hedendorf-Neukloster. Die Stader Leichtathleten waren ohnehin mit einer starken Abordnung und vor allem mit ihrem Talent Johannes Falk zu dem vor- weihnachtlichen Wettkampf gekommen. Der 14-Jährige war bei den deutschen Cross-Meisterschaften (DLV-Talent-Cross) in Darmstadt immerhin als 20. ins Ziel gekommen. Über die 3000- und 5000 Meter-Strecke ist Johannes Falk auf Platz 29 in der deutschen Rangliste zu finden. Im Forst Neukloster siegte er über 3610 Meter mit mehr als einer Minute Vorsprung in 12:02 Minuten. Das schnellste Mädchen, Sophie Brügmann (14:00 Minuten), gehört ebenfalls zum Talentschuppen des VfL Stade. Bei den Erwachsenen gewann Oliver Studt von der LG HNF das 6160 Meter-Rennen in 23:46 Minuten und Detlef Höper vom TuS Harsefeld über 9200 Meter in 39:06 Minuten. (aku) ==> Ergebnisse
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 15. Dezember 2006 Welp knapp geschlagen und doch vorne Syke-Weyher Cross-Fünfer: Läuferin des LC Hansa Stuhr übernimmt Führung in der Serienwertung Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer Syke. Es bleibt spannend: Beim vierten Lauf des Syke-Weyher Cross-Fünfers im Syker Friedeholz setzte sich Thomas Thizy durch und führt damit die Gesamtwertung der Männer an. Der Werderaner gewann das Rennen über die 9600-Meter-Distanz in 34:49 Minuten und verwies Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor) auf dem schwierigen Rundkurs rund um die Wolfsschlucht in 35:06 Minuten auf Rang zwei. Den dritten Platz erlief sich Tobias Bünte von der SG Diepholz (35:22 min). Bei den Frauen musste sich Angela Welp vom LC Hansa Stuhr erneut knapp geschlagen geben. In Abwesenheit der Sandberg-Cross-Siegerin Claudia Borchers (Weyher Lauftreff) gewann Birgit Schwers von der LGK Verden in 43:02 Minuten. Welp lief als Zweite nur 23 Sekunden später über die Ziellinie, löste damit aber Borchers als Führende in der Serienwertung ab. Der dritte Platz ging an Ingrid Witte vom ATS Buntentor (45:25 min). Auf der Kurzstrecke über 4200m belegte Matthias Möbeus (SG Platjenwerbe) in 15:54 Minuten den ersten Platz, Peter Sokoll vom SC Weyhe wurde in 16:14 Minuten Zweiter vor Jürgen Schulze (LGK Verden/16:21 min). Bei den Frauen setzte sich Ingrid Heger (LGK Verden) wie bereits beim Sandberg-Cross überlegen durch und gewann in 19:39 min mit deutlichem Vorsprung vor ihrer Vereinskameradin Cäcilia Apel-Kranz (21:11 min). Dritte wurde Heike Schmidt (Bremen 1860) in 21:26 Minuten. Gleich zwei erste Plätze sicherte sich der Stuhrer Tobias Kortas. Der 16-Jährige entschied zunächst die Konkurrenz in der männlichen Jugend A über 4200m in 14:44 min für sich und verwies Christian Müller (LGK Verden/15:19 min) und den Weyher Andreas Reinert (15:55 min) auf die Plätze. Im Anschluss setzte sich Kortas auch im Feld der männlichen Jugend B und Schüler A durch und entschied das Rennen über 3900m in 14:16 Minuten für sich. "Das war ganz gut", strahlte Kortas, der überdies Gesamtschnellster auf der Kurzstrecke war. "Bei beiden Läufen bin ich zuerst in der Gruppe mitgelaufen, um mich dann jeweils vor dem Ziel abzusetzen." Im Zweikampf der beiden einzigen Starterinnen in der weiblichen Jugend A setzte sich Hilke Kracke vom TV Bruchhausen-Vilsen durch. Sie gewann in 20:55 Minuten mit beachtlichem Vorsprung auf Katharina Intemann (Luttum/25:47 min). Die Konkurrenz der weiblichen Jugend B und Schülerinnen A über 1800m beherrschte Katharina Biene von der LGK Verden. Sie gewann in 7:37 Minuten vor ihrer Vereinskameradin Claudia Bontjes van Beek (7:49 min), Lara Tappert vom LC Hansa Stuhr lief als Dritte in 8:29 Minuten über die Ziellinie. Ein spannendes Rennen lieferten sich die B-Schüler über 1800-Meter-Strecke. Hier liefen Jan Felix Topp (SOL Osterholz) in 7:42 Minuten, Tom Launer (TSV Bassum) in 7:50 und Matthias Müller (LGK Verden) in 7:57 min in kurzen Abständen über den Zielstrich. Bei den Schülerinnen B durfte sich der LC Hansa Stuhr über einen Doppelerfolg freuen: Erste wurde Henrieke Prokopp in 8:02 Minuten vor Denise Wessel (8:50 min), die Barrierin Neele Weiß wurde in 9:14 Minuten Dritte. Über 1200m der Schüler C gewann Nils Förster (TSV Barrien) in 4:57 Minuten. Knapp dahinter wurde Fabian Falke (TuS Sud- weyhe) in 5:03 Zweiter vor Jannis Diedrichs (SC Twistringen/5:19min). In der Konkurrenz der Schüler D setzte sich Nick Thiede vom SC Twistringen durch: Für die 1000 Meter benötigte er 4:12 min. ==> Ergebnisse
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 20. Dezember 2006 Langstrecke bevorzugt Freren (bo). Beste Bedingungen für guten Laufsport herrschten beim traditionellen Winterwaldlauf in Freren, der zahlreiche Läuferinnen und Läufer und einige Walker aus dem Emsland und Westfalen zu einem Leistungstest angelockt hatte. Wie in den Jahren vorher war der Langstreckenlauf (9950 m) durch profiliertes Gelände der am stärksten besetzte Wettbewerb. Hier setzte sich der Ibbenbürener Christian Prigge gleich von seinen Verfolgern ab und siegte schließlich in guten 36:32 Minuten vor Frank Gerdelmann (TuS Haren/36:37 Min.) und Klaus-Dieter Grabowsky (SC Spelle-Venhaus/36:39 Min.), die am Schluss noch stark aufholten. Schnellste Läuferin war Astrid Binkowski (TuS Bersenbrück/46:20 Min.). Den Mittelstreckenlauf über 3150 m gewann überlegen Favorit Thomas Otting (10:09 Min.) von Concordia Emsbüren vor Torsten Wallraven (TuS Haren). Die gleiche Strecke liefen die Jugendlichen. Hier distanzierte Jan Brümmer (TuS Haren (11:24 Min.) die Konkurrenz deutlich. Er startete später noch im 9950-m-Lauf und behauptete sich dort gut. Siegerin bei der weiblichen Jugend (3150 m) wurde Lena Holze (Heidekraut Andervenne) vor Heidrun Veltrup (TuS Haren). In den 1250-m-Läufen behauptete sich fünfmal der Nachwuchs aus den emsländischen Vereinen, dreimal siegte die starken Läufer/innen des VfL Löningen. ==> Ergebnisse
DIEPHOLZER KREISBLATT vom 21. Dezember 2006 Bartholomé meldet sich mit Topzeit eindrucksvoll zurück Sieg im Halbmarathon vor Wittmershaus / Bünte überrascht mit viertem Platz Syke (hr). Nachdem er im vergangenen Jahr verhindert war, stand Thomas Bartholomé (TSV Kirchdorf) beim 27. Country-Lauf Syke-Weyhe-Syke wieder am Start. Mit einer Top-Zeit von 1:11:34 Stunden gewann er den schweren Halbmarathon vor Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und freute sich gleichzeitig über den ebenso souveränen Sieg seiner Freundin Anja Schumann (ebenfalls TSV Kirchdorf). Bartholomé, dessen Eltern in Syke leben, zeigte sich beim Country-Lauf in Top-Form, obwohl der Halbmarathon mit seinen vielen langgezogenen Steigungen und unterschiedlichen Bodenverhältnissen die Läufer gerade im zweiten Abschnitt fordert. Hinzu kam diesmal ein starker Gegenwind auf dem ungeschützten Abschnitt zwischen dem Jeebel und Okel, der zusätzlich auf die Zeiten drückte. Umso stärker sind die 1:11 von Bartholomé einzuschätzen, der wieder voll des Lobes über die abwechslungsreiche Streckenführ- ung, die Ausschilderung mit Kilometerangaben und die Unterstützung durch die über 20 Helfer entlang der 21,1 Kilometer war. Auch Wittmershaus zeigte sich mit seiner Zeit von 1:18:05 sehr zufrieden, konnte er doch Seriensieger Gerrit Lubitz (SG Road- runners Buntentor) klar in Schach halten. Für eine positive Überraschung sorgte auch der Diepholzer Tobias Bünte mit seinem vierten Platz nur 32 Sekunden hinter Lubitz. Platz elf ging an Stephan Krause (LC Hansa Stuhr), 13. wurde der Asendorfer Jürgen Bultmann (LG Nienburg) und 15. Peter Sokoll (SC Weyhe). In der Serienwertung setzte sich die SG Roadrunners Bunten- tor durch, die mit einer famosen Mannschaftsleistung einen Rückstand von 14 Punkten auf Werder Bremen wettmachten. Bei den Frauen dominierte Anja Schumann in 1:27:38 vor Katrin Kreil (Hannover 96, 1:33:30). Als Dritte sicherte sich Angela Welp (LC Hansa Stuhr) in 1:41:21 den Sieg in der Serienwertung des Syke-Weyher Cross-Fünfers. Nicht so glatt wie der Halbmarathon ging es beim Mini-Country über rund 5,5 Kilometer ab. Eine größere Gruppe, angeführt von dem 16-jährigen Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr), ließ sich von einem alten Richtungspfeil vom Vorsonntag irritieren und bog in Höhe des Kilometerschildes 19 der Halbmarathonstrecke nach links in Richtung Waldstadion ab, anstatt geradeaus zu laufen. Bis auf wenige Ausnahmen dürften die Platzierungen aber dennoch den tatsächlichen Leistungen entsprechen. Seriensieger wurden Dieter Kreuzer (Eintracht Delmenhorst) und Ingrid Heger (LGK Verden). Insgesamt gingen einschließlich der Schüler- läufer über rund 1,2 Kilometer fast 300 Teilnehmer an den Start. ==> Ergebnisse
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 28. Dezember 2006 In zehn Monaten fit für die Dümmerrunde an Heiligabend OSC Damme mit extremer Wachstumsrate: 217 Läufer auf dem Deich / Im nächsten Jahr rollt der Shuttle-Bus / 1500 Euro für “SgH” Von Franz-Josef Schlömer Dümmerlohausen. Einmal um den Dümmer? 18 Kilometer am Stück? Das traute sich ein 42-jähriger Dammer, der bislang nie die Laufschuhe schnürte, nicht zu. “Du schaffst das”, sagte die passionierte OSC-Läuferin Maria Kuhlmann in der letztjährigen Karnevalszeit und bot ihre Hilfe an. In zehn Monaten absolvierte sie mit ihrem Wettpartner, der im Falle einer erfolgreichen Dümmerrunde 500 Euro für “Sportler gegen Hunger” versprochen hatte, über 70 Trainingsläufe. Heiligabend 2006 schafften beide im Duett die Dümmerrunde - und der Dammer, der selbst nicht an ein Happy End geglaubt hatte, löste sein Versprechen sofort ein. Eine kleine Erfolgsgeschichte, die ein Mosaiksteinchen in einer großen Erfolgsgeschichte war. “Ein bisschen mehr als letztes Jahr”, meinte Bernard Bünnemeyer vom OSC Damme ganz bescheiden zur Teilnehmerzahl. Was untertrieben war, denn die Wachstumsrate fiel extrem aus: 217 Heiligabendläufer hatte der Abteilungsleiter gezählt, damit war die Vorjahreszahl (145) doch glatt um 50 Prozent erhöht worden. Folgerichtig ergab sich auch ein Spitzenwert beim Erlös für “Sportler gegen Hunger”: Die vielen Spenden der Läufer rundeten OSC-Freunde auf 1000 Euro auf, so dass der OSC Damme inklusive der 500-Euro-Wette einen Rekorderlös von 1500 Euro meldete. “Die Steigerung ist schwer zu erklären. Die Leute finden es einfach toll. Außerdem war es diesmal ein Sonntag, da waren welche da, die sonst nicht kommen können”, versuchte Bernard Bünnemeyer die große Resonanz zu erklären. Dies galt beispielsweise für den OSC-Vorsitzenden Wolfgang Knabe. Der Geschäftsmann fand am ver- kaufsgeschlossenen Heiligabend die Zeit, um sich der langen Läuferreihe anzuschließen - bis nach Hüde, wo Gisela und Gerd Nyhuis auf der Hälfte der Strecke wieder ihre Teestation aufgebaut hatten. Von dort fuhr er mit dem Bulli in den Olgahafen nach Dümmerlohausen zurück. “Ich habe in Gesprächen gehört, dass viele andere noch wohl mitlaufen wollen, doch 18 Kilometer seien zuviel für sie. Wir überlegen, im nächsten Jahr mit den Bullis einen Shuttle-Service einzurichten”, sagte Wolfgang Knabe nach seiner halben Dümmerrunde im Ziel. Ins Leben gerufen wurde der Heiligabendlauf auf dem Dümmerdeich schließlich vor gut zwei Jahrzehnten durch reine Spezial- isten. Damals schickte OSC-Trainer Gerd Kröger (war auch 2006 wieder dabei) seine junge Läufergarde um Wieferig, Nyhuis, Sandscheper, Kuhlmann & Co. auf diese lockere Trainingsrunde am landschaftlich herrlichen Dümmer-Ufer. Mit der Alternative einer halben Runde inklusive Shuttle-Bus-Fahrt für die weniger geübten Läufer kann sich auch Bernard Bünnemeyer anfreunden. “18 Kilometer sind doch schon ’ne Hausnummer”, sagte er. Den Versuch mit einem Rücktransport von der Teestation in Hüde will er im nächsten Jahr wagen. Apropos Teestation: Gisela und Gerd Nyhuis versorgten die Aktiven bei der Hälfte der Strecke und später im Ziel wie immer mit heißem Tee und leckeren Keksen. Ihr Dank gilt der Küche des Dammer Krankenhauses für die Unterstützung. Keine Zeit für die Teestation - zumindest in Hüde - hatten nur die Tempoläufer an der Spitze. Das Trio mit dem Vechtaer Thorsten Kenkel sowie Dirk Kuhlmann und Viktor Kuk (beide OSC Damme) erreichte bereits nach rund einer Stunde und elf Minuten wieder den Olgahafen. Neben den Spezialisten liefen viele normale Vereinssportler um den Dümmer. In den Top-10- Bereich landete etwa Osterfeines Bezirksligafußballer Michael Harpenau (1:20 h), der mit seinem Chef Roland Zerhusen als Tempomacher einen mehr als deutlichen Wettsieg gegen einen OSV-Sympathisanten feierte. Auf die große Runde wagten sich aber nicht nur alte Hasen. So schaffte ein 10-jähriger Schüler die 18-km-Distanz. Auch eine kleine Erfolgsgeschichte. Die Beine hätten ihm etwas weh getan, doch das dürfte bei der späteren Bescherung vergessen gewesen sein.
WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 2. Januar 2007 Der Sieger kommt vom Weg ab Robert-Ilgert-Gedächtnislauf in Barnstorf: Die hochkarätigen Fifa-Schiedsrichter sind doch nicht am Start Von Werner Kison Barnstorf. Zum dritten Mal in Folge verbesserte der VfB Fallersleben die Bestmarke im Mannschaftswettbewerb des Robert- Ilgert-Gedächtnislaufs über 10,7 Kilometer durch den Barnstorfer Wald. Seine Siegerzeit: 40:05 Minuten. Die Fallersleber Mann- schaft mit Frank Balzer, Joachim Kasimir, Jens Köhler und Rolf Schwabe verwies die Triathleten vom VfL Wolfsburg mit Jörg Knop, Franco Saracino, Dirk Kral, Ulrich Czornik und Jens Mauksch (42:47 Minuten) und das zweite VfB-Team mit Roland Taubert, Arne-Christian Wolff, Hans-Günter Wolff und Ulrich Langer in 44:47 Minuten auf die Plätze. Die schnellste Frauenmann- schaft kam mit Sina Willmann, Andrea Baschin, Monika Müller, Antje und Marie Charlotte Wienstroer vom Squash- und Fitness- Center (SFC) Wolfsburg. Mit ihrer Endzeit von 51:26 Minuten kamen die Frauen in der Gesamtzeit aller Mannschaften auf den achten Platz. Sieger der Einzelläufer wurde Torsten Dill (TSV Lelm/Kreis Helmstedt) in 46:31 Minuten vor Dirk Heumann (47:02), mehrfacher Sieger dieses Wettbewerbes, und Bernd Klein (49.27) von den Barnstorfer Bökelbären. Enttäuscht waren sowohl Dill als auch Heumann von aus ihrer Sicht schlechten Laufzeiten. Der Grund: Beide kamen zweimal "vom Wege ab". "Ich denke, dass ich selbst dadurch gut einen Kilometer mehr gelaufen bin", bilanzierte Dill. Heumanns persönliche Bestzeit auf der Barnstorfer Strecke steht bei 40:40 Minuten. Die Rekordmarke von Sebastian Hanelt aus Göttingen steht seit der zehnten Auflage bei 38:17 Minuten. Erstmals waren auch drei Teilnehmerin von den Schweißmäusen MTV Hattorf in der Disziplin Nordic-Walking mit von der Partie gewesen. "Brigitte Fahse hatte deswegen angefragt. Wir haben dann das Nordic-Walking kurzfristig mit ins Programm ge- nommen", erklärte Schiedsrichterchef Horst Hansmann. Für die Verdienste um den Fortbestand dieses Laufes ging der Robert- Ilgert-Gedächtnis-Wanderpokal in diesem Jahr an das SFC-Frauenteam. Karsten Ilgert, Sohn von Robert Ilgert, überreichte den Pokal. Zum zwölften Mal hatte die Schiedsrichtervereinigung Wolfsburg diese Veranstaltung zur Erinnerung an ihr gestorbenes Vor- standsmitglied Robert Ilgert organisiert. Es herrschten gute Laufbedingungen. Nur in einem Streckenabschnitt war die Piste etwas weich. "Wir sind mit dem Verlauf und der Teilnehmerzahl von 103 Startern zufrieden", bilanzierte Hansmann, obwohl die angekündigten hochkarätigen Fußballschiedsrichter wie Michael Weiner, Florian Meyer und Babak Rafati kurzfristig ihre Teil- nahme hatten absagen müssen. Immerhin anwesend aber war Fifa-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus im gemischten Team "Der Hahn im Korb". Steinhaus und ihre Polizeikolleginnen bildeten zusammen mit Florian Bauch diese Mannschaft. "Wir sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder hier in Barnstorf dabei", meldete sich Stammgast Steinhaus sofort nach dem Zieleinlauf für die 13. Auflage Ende Dezember dieses Jahres an. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 8. Januar 2007 Teilnehmerrekord zum Auftakt Der tiefe Boden schreckt niemanden ab - Felix Welzel siegt vor Thomas Ruminski - Gabriele Doert beste Frau Von Florian Wichert Dank vieler Nachmeldungen freute sich das Ausrichterteam der Serie “Braunschweig läuft” beim gestrigen Neujahrslauf zum Auftakt der 4. Auflage über einen Teilnehmerrekord. Trotz des trüben Wetters und des tiefen Bodens standen pünktlich zum- Startschuss um 10 Uhr 400 nimmermüde Läufer an der Startlinie im MTV-Sportpark am Kennelbad. "Das hat unsere Erwartung- en übertroffen und ist ein großer Erfolg", freute sich einer der Veranstalter der Serie, Tom Staats. "Im ersten Jahr standen wir hier noch mit 80 Leuten", erinnerte er sich. Und trotzdem war es wohl das letzte Mal, dass die Strecke um den Südsee führte. "Es gibt einige Varianten für das nächste Jahr. Es verlaufen zu viele Veranstaltungen um den Südsee, da wäre eine Strecke durch den Bürgerpark langfristig reizvoller", erläuterte Staats. Bei der Abschiedstournee um den Südsee gestern konnte sich der Sieger der ersten "Braunschweig läuft"-Serie, Felix Welzel, durchsetzen. Er wurde bereits im Vorfeld als Favorit gehandelt und überquerte nach 10 Kilometern mit einer beeindruckenden Zeit von 33:34 Minuten die Ziellinie. Er verwies damit Thomas Ruminski auf den zweiten Platz. "Es war trotzdem eine gute Vor- bereitung auf die Landesmeisterschaft im Crosslaufen", freute sich Ruminski, Titelverteidiger über diese Distanz. Bei den Frauen machte die große Unbekannte das Rennen. Alle hatten sie schon einmal gesehen, doch niemand konnte Gabriele Doert aus Garbsen mit Namen ansprechen, um zu gratulieren. Die Siegerin bewältigte die Strecke in 40:41 Minuten, bemängelte jedoch das geringe Zuschauerinteresse: "Wenn nicht so viele mitgelaufen wären, hätte ich mich recht einsam gefühlt." Etwas anders sah das Felix Welzel: "Wenn ich jemandem begegnet bin, wurde ich schon angefeuert und mit Applaus bedacht." Wie für Ruminski und viele andere war der Neujahrslauf auch für den Sieger ein Teil der Vorbereitung auf die Wettkampfsaison, die bei Triathlet Welzel im Sommer beginnt. Ebenfalls eine Triathletin nahm einfach ihre schlafende Tochter im Kinderwagen mit auf die zehn Kilometer lange Strecke. "Sonst hätte ich nicht antreten können. Außerdem kann die frische Luft sicher nicht schaden", erzählte Carola Hahne. Nicht dabei waren die drei Gesamtsieger der Serie vom Vorjahr. Neben Dominik Schrader hatten auch der damals punktgleiche Matthias Wilshusen und die Siegerin bei den Frauen, Alina Buchheister, auf den Neujahrs- lauf 2007 verzichtet.
NORDWEST ZEITUNG vom 8. Januar 2007 Sandkruger Schleife so beliebt wie nie Neujahrslauf: 1458 Athleten begeben sich auf die Strecken - Strotmann und Schönherr-Hölscher siegen Von Christian Schwarz Sandkrug. Birgit Schönherr-Hölscher vom PV-Triathlon Witten und Matthias Strotmann von der LG Braunschweig sind die Sieger des 13 Kilometer langen Neujahrslaufs in Sandkrug. Nach 50:47 beziehungsweise 42:05 Minuten kamen die beiden Sportler gestern bei der 12. Sandkruger Schleife als erste durchs Ziel. Den 5-Kilometer-AOK-Lauf gewannen Vivian Sinnen (SV Brake) und Sebastian Franke (SG Diepholz). Die jüngsten Läufer waren über einen Kilometer aktiv, und die Walker gingen auf die Fünf-Kilometer-Strecke. Hochzufrieden mit der Veranstaltung zeigten sich die Organisatoren des Laufs an der Sandkruger Waldschule. 1458 Meldungen, darunter 1075 für den Hauptlauf, hat es noch nie gegeben. Jürgen Lakeberg, Pressewart der TSG, erinnerte an die Anfänge 1996: “Damals waren so um die 200 Läufer am Start.” Seitdem hat sich der Lauf zu einem besonderen Ereignis für Aktive in ganz Niedersachsen und darüber hinaus entwickelt. Klar, dass solch eine große Veranstaltung nicht ohne Mithilfe über die Bühne gehen kann. Neben den vielen Helfern der TSG (die selbst - außer den Kindern - nur im ersten Jahr ihrer Vereinszugehörigkeit starten dürfen) waren Freiwillige Feuerwehr, Malteser, Polizei und THW im Einsatz. Trotz aller sportlicher Gedanken - es ging in Sandkrug auch um Geld, und zwar für den guten Zweck. 15 Prozent der Meldegelder und Verkaufserlöse sowie zusätzliche Spenden fließen in ein Hilfsprojekt des Vereins “Friends Kinderhilfe” in Sri Lanka. Das Er- gebnis wird in der kommenden Woche erwartet. Für den reibungslosen Ablauf einer Laufveranstaltung (insbesondere, was die material- und personalaufwändige Zeitmessung angeht) wird auch Geld benötigt. Lakeberg ist daher froh, in den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg einen zahlungskräftigen Sponsor gefunden zu haben. Für die Läufer ist die “Schleife” nicht nur Teil des Trainings und der Vorbereitung auf die Wettkämpfe im Jahr 2007, sondern auch ein Grund, erhöhten Ehrgeiz zu zeigen. Denn sie ist einer von fünf Läufen, die in die Wertung des 4. Sparda-Cups eingehen. Als nächstes besteht beim VfL-Oldenburg-Straßenlauf die Möglichkeit, Punkte für den Gesamtsieg zu sammeln. So weit denken die Kinder, die in Sandkrug an den Start gingen, noch nicht. Sie wollten einfach nur laufen und sich verausgaben. Damit die 110 ge- meldeten Mädchen und Jungen nicht von Null auf Hundert auf die ein Kilometer lange Strecke gehen, bekamen sie vor dem Rennen noch ein paar Aufwärmübungen des TSG-Trainers Geart Broers mit auf den Weg. Nach dem Startschuss von Hattens Bürgermeisterin Elke Szepanski rannten die kleinen Läufer los, und schon kurze Zeit später waren die ersten im Zielbereich an- gekommen. Bei den Jungen gewann Marc Scholz vor Jann Büsselmann und Daniel Mohrmann. Die schnellsten Mädchen waren Pauline Johannes, Lisa Schultze und Nadine Schallenberg. Die achtjährige Pauline verteilte im vergangenen Jahr noch als Helfer- in Medaillen an die Athleten. In diesem Jahr war sie selbst auf der Strecke. Bei den Männern gewann ein Neu-Oldenburger, der für die LG Braunschweig startet. Matthias Strotmann kam vor dem “Bären” Tammo König und Georg Diettrich, ebenfalls LG Braunschweig, ins Ziel. Im Vorjahr haben die drei - in unterschiedlicher Reihen- folge - hinter dem dreimaligen Sieger Christoph Paetzke noch die Plätze zwei bis vier belegt. Sieger Strotmann war sichtlich zu- frieden. “Ich hatte als Vierter teilweise zehn Meter Rückstand. Als wir aus dem Wald heraus gelaufen sind, konnte ich meine Schritte besser ziehen. Einen guten Kilometer vor dem Ziel konnte ich dann Tammo hinter mir lassen”, analysierte der 32-Jähr- ige den Lauf. Für Strotmann besonders erfreulich: Nach einem zweiten und einem dritten Platz bei der “Schleife” gelang nun erstmals der Sieg, und das, nachdem er im vergangenen Jahr drei Monate hatte verletzungsbedingt pausieren müssen. Für die schnellste Frau des Laufs fiel der Wettbewerb eher in die Kategorie “Kurzstrecke”. Birgit Schönherr-Hölscher ist nämlich amtierende Deutsche und Europameisterin im 100-Kilometer-Lauf. Läufe wie der in Sandkrug nutzt die Athletin, um sich Schnell- igkeit anzueignen. “Das war ein schöner Lauf. Mir gefällt der Cross-Charakter sehr gut, ich bin aber auch Wettkämpfe auf As- phalt von den 100-Kilometer-Läufen gewohnt”, sagte die 38-jährige Wittenerin. ==> Ergebnisse (bei Mika-Timing) oder auf der Website der Veranstaltung
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 15. Januar 2007 Holländer genießt beim ernsthaften Lauf die Gemütlichkeit “Plus-fünf”-Programm greift: Langförden meldet mit 208 Startern neuen Rekord / Silvia Koditek und Michael Reise siegen in der Königsklasse Von Franz-Josef Schlömer Langförden. Gerrit Schuitema hat Langförden entdeckt. Im Internet stach dem Holländer aus Vlaagtwedde bei Emmen der Langfördener Lauf für “Sportler gegen Hunger” ins Auge. Da er auf den Bildern der alten Läufe aber keine Aktiven mit Start- nummern sah, fragte er telefonisch nach, ob es sich überhaupt um einen ernsthaften Lauf handele. Als ihm das System mit den “Startkarten” erklärt wurde, machte sich Gerrit Schuitema auf den Weg: 100 Kilometer hin nach Langförden, 21 km Laufen und dann 100 km zurück - der Holländer verlieh dem SgH-Lauf nicht nur einen internationalen Anstrich, sondern war Teil eines Re- kordlaufes. Das Programm “Plus fünf” des Langfördener Lauftreffs hatte gegriffen, der bisherige Teilnehmerrekord von 195 aus dem vergangenen Jahr wurde um mehr als die erhofften fünf Starter gesteigert - und zwar um “plus 13” auf 208. Neben der starken Walker-Fraktion (37) finishten 171 Läufer. In der “Königsklasse 21 km” sicherte sich in Michael Reise (1:21:13 h) ein Lokalmatador den Sieg, stolz holte er sich mit Sohn Justus auf dem Nacken und Töchterchen Emelie an der Hand die Kiste Langfördener Äpfel. “Schönen Dank an Thorsten Kenkel. Wenn er gestartet wäre, hätte ich die Kiste Obst nicht gekriegt”, meinte der Sieger mit einem Lächeln auf den Lippen. Seine Kinder würden ihn schließlich immer fragen, ob er die Kiste Obst mitgebracht hätte. In der Regel hätte er dann sagen müssen: “Nein, Thorsten ist mitgelaufen.” Vechtas Top-Lang- streckler fehlte diesmal wegen einer Erkältung, so dass Michael Reise zuschlagen konnte. “Ich bin froh, als Langfördener in Langförden gewonnen zu haben. Auch wenn mein Chef meint, ich bin nur ein zugereister Langfördener”, schmunzelte er. Und schickte gleich ein dickes Kompliment an den Lauftreff hinterher: “Das machen die toll hier.” Ins gleiche Horn stieß der drittplatz- ierte Thomas Wedig. “Die Strecke ist super gut ausgeschildert, auch da hinten in der Prärie. Das ist nicht überall so”, meinte der Vechtaer. Worte, die vor allem das Organisationsquintett mit Andreas Arnke, Thorsten Scheper, Rainer Rohnstock, Hubert Mort- horst und Dieter Kühling gerne hörte. Bei den Damen siegte natürlich wieder Silvia Koditek aus Lohne, die ihren Streckenrekord aus dem Vorjahr nochmal glatt um über zwei Minuten auf 1:35:33 h steigerte. “Die SgH-Läufe nehme ich mit, da gibt man noch alles. Das ist besser als Training”, sagte die Lohnerin. Im Gegensatz zu einem Köln-Marathon, wo man von den Menschenmassen getragen werde, merke man, so Silvia Koditek, schon die Schmerzen, wenn man vorne allein laufe. Was im Ziel nicht zu sehen ist. Da staunen selbst ihre Trai- ningsgefährten aus der Kenkel-Gruppe. “Wir sind im Ziel immer völlig fertig, und Silvia lächelt immer noch”, meinte Thomas Wedig. Auf der 11-km-Distanz läuft inzwischen Claudia Wahls (48:54) von Sieg zu Sieg. Die 25-jährige Einerin stieg erst vor etwa sechs Jahren ins Laufen ein, steigerte sich ständig und sattelte dann vor zwei Jahren von den Kurzstrecken um. “Ich suchte eine neue Herausforderung. Mal gucken, der Halbmarathon wäre so ein neues Ziel”, blickt Claudia Wahls nach vorn. Die beste Trainer- in habe sie: Mutter Maria fährt viel mit dem Fahrrad, da läuft sie nebenher und beide motivieren sich gegenseitig. Einen unge- wöhnlichen Doppelsieg gab’s auf der 11-km-Distanz bei den Männern: Die Brüder Manfred und Dieter Ochsenfahrt aus Dinklage überquerten als Erste die Ziellinie - in dieser bewährten Reihenfolge. Einen zweiten Langfördener Sieg gab es über die 6-km- Distanz durch Benedikt Hintz (19:38), bei den Damen siegte hier Inga Bittner aus Lohne (22:15). Der Lauftreff bedankt sich bei allen Helfern, Streckenposten und dem Küchenteam. Stellvertretend sei das Computer-Team mit Uli Wohlfahrt und Karina Arnke sowie den Rehau-Kollegen Norbert Busche, Carsten Joost und Dirk Fennen genannt - ihr Werks- leiter Hans-Martin Bachmann mischte sich kurzerhand unter die Walker. Folgende Sponsoren unterstützen den Lauf: Bäckerei Böckmann, Bäckerei Liermann, Obst Bothe, LzO, Rehau, Big Dutchman und Heimtext Holtvogt. Per Handschlag verabschiedete sich übrigens der Holländer Gerrit Schuitema vor seiner Rückfahrt. Den gewünschten ernsthaften Lauf beendete er nach 2:03:48 Stunden nur als 39. und viertletzter Finisher, aber er kündigte bereits seine Teilnahme für 2008 an. Das Laufen sei hier viel ge- mütlicher, Kaffee und Kuchen nach dem Lauf kenne er in Holland nicht. ==> Ergebnisse
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. Januar 2007 Crosslauf wieder etabliert? Papenburg. Nach einigen Startschwierigkeiten in den vergangenen Jahren scheint der Crosslauf der LG Papenburg-Aschendorf am Tunxdorfer Waldsee wieder seinen festen Platz gefunden zu haben und damit an die Tradition der 60er und 70er Jahre an- knüpfen zu können, als der Lauf unter der Regie von Helmut Kuper (TV Papenburg) stets im November die Crosslaufsaison im Emsland eröffnete. Mit 260 Meldungen aus 28 Vereinen wurde zwar das Vorjahresergebnis von 350 Teilnehmern nicht erreicht, angesichts der gleichzeitig in Emden stattfindenden ostfriesischen Hallenmeisterschaften und der bereits am Sonntag in Bösel geplanten Bezirksmeisterschaft war der Ausrichter dennoch zufrieden. Ein exakt eingehaltener Zeitplan, zügige Auswertung und Siegerehrung sowie nicht zuletzt die zwar anspruchsvolle, aber für einen Crosslauf fast ideale Streckenführung sorgte auch für zufriedene Teilnehmer. Sehr gut besetzt waren die Läufe der Schülerklassen, während sich bei den Jugendlichen und Erwachsenen offensichtlich doch viele Athleten für die Bezirksmeisterschaften schonten. Nicht so jedoch Mareen Stroeve und Daniel Gruber (beide LG Emstal- Dörpen), die sich jeweils sicher die Gesamtsiege in den Jugendklassen holten. Gruber als A-Jugend-Sieger kam dabei ebenso wie Jan Brümmer (TuS Haren) als Zweiter und der B-Jugend-Sieger Hauke Köller (TuS Weener) noch vor Rolf Dreyer (LG Papen- burg-Aschendprf) als schnellstem Herrenläufer (M 40) ins Ziel. Hinter Mareen Stroeve überraschte bei der weiblichen Jugend vor allem Marina Schmitz (LG Papenburg-Aschendorf), die sich als Zweite mit den ebenfalls verbesserten Anna Dittmar und Melanie Eissing deutlich den Mannschaftssieg bei der B-Jugend holte. Leichtes Spiel hatte Michael Josch (Haselünner SV), der die Männer-Langstrecke über 8500 m mit weit über 2 Minuten Vorsprung gewann, nachdem er zuvor die 63 km von Haselünne nach Tunxdorf mit dem Rennrad gefahren war. Die Siege verteilten sich auf 20 Vereine, wobei die LG Papenburg-Papenburg den "Heimvorteil" als Ausrichter mit acht Einzel- und vier Mannschaftserfolgen vor dem TuS Haren (6/2) sowie Sigiltra Sögel (4/0), LG Emstal (3/1( und Sparta Werlte (3/0) nutzte. ==> Ergebnisse
WESER KURIER vom 16. Januar 2007 Klare Verhältnisse an der Spitze Auftaktsiege für Oude-Aost und Weise-Jung bei Winterlaufserie Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Zumindest ein Hauch von Winter lag über dem Bürgerpark, als pünktlich um 10.30 Uhr am Sonntag der erste Start- schuss zur 27. Bremer Winterlaufserie ertönte. Bei klarem Laufwetter gaben sich die Favoriten keine Blöße, für Spannung bei den Läufen zwei und drei ist dennoch gesorgt. Allein an der Titelverteidigung von Jan Oude-Aost vom SV Werder scheint kein Weg vorbei zu gehen. Der Vorjahressieger war erneut schnellster Mann über die 9,9 Kilometer in 32:26 Minuten und lief schon mal eine knappe Minute Vorsprung auf die Verfolger heraus. Die hießen Torsten Naue und Markus Fabian (beide LG Bremen- Nord), die sich bis in den Endspurt hinein beharkten. Markus Fabian (33:21), der die Kleine Serie läuft, lag schließlich eine Se- kunde vor Torsten Naue, der eher nach hinten denn nach vorne schielte. Ihm auf den Fersen war nämlich nicht nur der vereins- lose Oliver Böhnke (33:32), der Zweiter der Kleinen Serie wurde, sondern vor allem Hikmet Ciftci (33:29), Neuzugang vom Bremer Marathon Club. Dass Jan Oude-Aost unter normalen Umständen nicht mehr zu stoppen sein dürfte, haben seine Verfolger längst realisiert. Nachdem Torsten Naue den schon recht großen Abstand zum Werderaner erfahren hatte, kommentierte er lapidar: "Platz eins kannst Du damit vergessen." Solche Gedanken braucht sich bei den Frauen Seriensiegerin Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord) nicht zu machen. In 38:53 Minuten zog sie einsam an der Spitze ihre Kreise. Erst nach 42:10 Minuten kamen die nächsten Läuferinnen ins Ziel: Stephanie Weber vom OSC Bremerhaven (Kleine Serie) und Angelika Stratmann von der LC Hansa Stuhr (Große Serie) notierten zeitgleich mit 42:10 Minuten. Hier geht es also wie bei den Herren auch am 4. Februar und 4. März in den beiden folgenden Rennen eher um die Platzierungen hinter den Favoriten. Angriffe auf die Spitze scheinen nicht geplant. ==> Die Ergebnisse sind bisher bei Sport Ziel noch nicht verfügbar (16.1. / 8:00 Uhr)
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 18. Januar 2007 Enorme Steigerung Osnabrück. Mit einer Steigerung von fast 25 Prozent auf 728 Teilnehmer hat der OSC-Crosslauf "Rund um den Rubbenbruch- see" nicht nur seine Position als größter niedersächsischer Querfeldeinlauf ausgebaut, sondern er etabliert sich auch weit vorn in der Spitzengruppe auf deutscher Ebene. Der OSC-Crosslauf wächst in Größenordnungen, bei denen die bisherige Organisa- tion überdacht werden muss. Anton Siemer als Veranstaltungsleiter startet in diesem Zusammenhang einen Appell: "Die Leicht- athletik vor Ort beweist in den letzten Jahren regelmäßig, was Osnabrück leisten kann. Wir würden es begrüßen, wenn Ober- bürgermeister Boris Pistorius seine Bemühungen um eine auch für den Sport geeignete Veranstaltungshalle ergänzt. Eine Initia- tive unter dem Motto 'Sportstadt Osnabrück' wäre auch dem Ziel, unsere Stadt stärker als touristisches Ziel zu etablieren, dien- lich." Die gemeinsame Arbeit der vier Veranstaltungen in Melle, Ostercappeln, Osnabrück und Bissendorf im Rahmen des LVM- Ossen-Cross-Cups ist nach Siemers Meinung für den Aufschwung des Crosslaufs verantwortlich. Auf der 3,1 km langen Mittelstrecke siegten erstmals die Lokalmatadoren Maik Wollherr und Maren Urner (beide LG Osnabrück). Auf der 10,2-km-Langstrecke dominierten Ingo Assmann (SC Melle 03) und Ilona Pfeiffer (LC Solbad Ravensberg). Bei der Jugend gab es Siege für Jana Palmowski (TuS Bersenbrück) und Alina Koop (LG Osnabrück). ==> Ergebnisse (bei der LG Osnabrück)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 22. Januar 2007 Tiefer Boden und Sturmböen Leichtathletik: Harte Bedingungen beim Fortuna-Crosslauf Marienhafe (up). Ein tiefer Boden und Sturmböen forderten die 100 Teilnehmer des Crosslaufs von Fortuna Wirdum. Die Be- dingungen für das Rennen rund um den Tjücher Kiessee in Marienhafe waren alles andere als optimal. “Die ausgiebigen Regen- fälle hatten den Boden stellenweise sehr aufgeweicht, so dass von echten Cross-Bedingungen die Rede sein konnte”, so Jürgen Drosten vom Fortuna-Organisationsteam. Während der Läufe am Nachmittag blieb es dann zwar trocken, doch besonders der Gegenwind auf dem Streckenabschnitt zum Westzipfel des Sees zehrte an den Kräften der Läufer. “Es spricht für die Athleten, dass kaum jemand das Rennen vorzeitig beendete”, lobte Drosten die Läufer. “Und die erreichten Zeiten können sich in Anbe- tracht der widrigen Verhältnisse durchaus sehen lassen.” In den Schülerklassen waren SV Emden-Harsweg und LAC Emden sowie Fortuna Wirdum stark vertreten. Gerade in diesen Altersklassen gab es spannende Zieleinläufe. In den Schülerläufen entschieden teilweise nur wenige Sekunde über den Sieg. Den Titel auf der Männer-Mittelstrecke (etwa 5000 Meter) holte sich überlegen Stefan Harms von der Emder LG in 19:09 Minuten. Bei den Frauen siegte mit großem Vorsprung Elke Gronewold vom TV Norden in 24:21Minuten. Äußerst spannend verlief das Männer-Rennen über 10 000 Meter. Schon bald setzte sich eine Vierergruppe ab. Sie wurde fünf Runden lang von Christian Frerichs (TuS Aurich-Ost) angeführt, gefolgt von Michael Schulze (Emden), Hanno Ludwigs (LG Ost- friesland) und Stephan Harms (Emder LG). Dank einer schnellen letzte Runde sicherte sich Schulze den Gesamtsieg (38:29 Minuten). ==> Ergebnisse
HARZ KURIER vom 22. Januar 2007 Kein Schnee, aber Rekordbeteiligung bei Sturm und Regen Kirchberg Therme richtete am Samstagabend 10. Winternachslauf aus -- Profis, Amateure und Walker am Start Bad Lauterberg (bei). Mit über 700 Teilnehmern konnten die Organisatoren des 10. Winternachtslaufs der Kirchberg Therme am vergangenen Samstagabend eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Zwar hatten sich manche Sportler winterliche Verhältnisse wie noch vor wenigen Jahren gewünscht; die Masse der Läufer- oder Walker kannte jedoch kein Winter- oder Sommer-, gutes oder schlechtes Wetter. Ihnen als Profis oder engagierten Freizeitsportlern ging es bei der Veranstaltung entweder darum, sich im Wettkampf mit anderen zu messen oder einfach nur ihrem Hobby zu frönen. So herrschte in der Tennishalle der Kirchberg Therme, die als Anmelde- und Umkleidegelegenheit genutzt wurde, bereits nachmittags ein gelöstes, lockeres und schon fast familiäres Treiben, während es draußen bei Temperaturen über zwölf Grad ordentlich stürmte und gelegentlich auch regnete. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte das Organisationsteam der Kirchberg Therme wieder alle Hände voll zu tun, um den seit Jahren gewohnten hohen Standard zu halten und auch diesmal einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Unter- stützt wurden die Organisatoren durch freiwillige Helfer vom THW, vom DRK Bad Lauterberg, der Funkhilfe Förste und zahl- reichen Mitarbeitern des Unternehmens Gollée. Gegen 18 Uhr fiel der Startschuss zum Zehn-Kilometer-Lauf der Damen und Herren, die gleichzeitig starteten. Mit dabei war wieder eine Abordnung des 1. Triathlon-Bundesligisten TV Lemgo mit dem Sieger des “Iron Man” in Frankfurt/Main, Clemens Coenen. Um 19 Uhr machten sich die Fünf-Kilometer-Läufer und kurz danach die über 100 Teilnehmer am Walking/Nordic Walk- ing auf den “windigen” Weg. Der Rundparcours mit Start und Ziel an der Kirchberg Therme führte durch Bad Lauterberg bis zum Kurpark und zurück. Die flache Laufstrecke wurde teilweise von vielen Zuschauern gesäumt. Sie spornten die Sportler nicht nur mit freundlichem Beifall an, sondern leuchteten ihnen auch mit Fackeln “heim”. Auch in diesem Jahr zog es nicht nur wieder viele Profis an den Start, die die wettkampfarme Zeit zum Vergleich mit anderen nutzten. Neben diesen Athleten, die aus Niedersachsen und den benachbarten Bundesländern kamen, starteten auch wieder viele Stammgäste, für die die Teilnahme seit Jahren ein unverzichtbares “Muss” geworden ist. Auch die vielen Breiten- und Frei- zeitsportler waren gut drauf. Wegen des unwinterlichen Wetters haben sie ihr persönliches Training fortsetzen können und waren entsprechend motiviert. Nach der Siegerehrung, bei der es dank des Sponsors Gollée wieder tolle Erinnerungspräsente für alle sowie Preise und Medaillen für die Schnellsten gab, nahmen viele das Angebot “…inklusive Thermen- und Saunaspaß” in An- spruch. Auch bei der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung konnten sich die Ergebnisse wieder sehen lassen ==> Ergebnisse
DIE HARKE (Nienburg) vom 24. Januar 2007 Krinke mit schnellerer Zeit Leichtathletik: Der Holtorfer "Krähen-Cross" lockt 300 Teilnehmer an Holtorf (hhg). Auch wenn sich der "Krähen-Cross" auf den aufgeweichten Waldwegen vom ersten Wettbewerb an als eine glitschige, schlammige und höchst kräftezehrende Angelegenheit entpuppte, waren die fast 300 laufenden und walkenden Aus- dauersportler mit Begeisterung dabei. Bei nur selten unterbrochenem Dauerregen, böigem Wind und mäßigen Temperaturen wurde ebenso den Betreuern, Zeitnehmern, Streckenposten und Zuschauern einiges an Durchhaltevermögen abverlangt. Die veranstaltende Holtorfer SV überzeugte wie gewohnt mit einer fehlerfreien Organisation. Sportlich verkauften sich die Starter aus dem Kreis Nienburg bestens gegen die angereisten Gegnern, wenngleich ihnen das Auf- gebot des Tri-4-Fun SVKT Minden das Siegen nicht leicht machte. Bei den Schülerrennen über 1000 Meter stach unter anderem die ausgezeichnete Leistung der 13-jährigen Hadiya Haido vom SSV Rodewald hervor, die in 4:02 Minuten ihre Gegnerinnen weit abhängte. Lisann Rüter (Holtorf, 4:17 min) und Catharina-Marie Lindwedel (Rodewald, 4:25 min) folgten mit Abstand. Bei den Jungen hatte Aaron Hadaschik (MTV Liebenau, 3:43 min) seine Kontrahenten sicher im Griff, Kevin Schich (Holtorf, 3:54 min) und Lars Kühlcke (ASC Nienburg, 4:01 min) kamen ebenso auf das Podest. Bei den Erwachsenen setzen die Glanzlichter aus heimischer Sicht vor allem die Damen: Anja Lamping (Holtorf, 22:12 min) hielt Friederike Peetz (Hannover 96, 22:27 min) über 5080 m sicher auf Distanz. Karin Haake (TSV Lemke, 23:22 min) wurde Dritte in ordentlicher Zeit. Im Rennen über 10160 m freute sich Nicole Krinke (JG Oyle, 44:09 min) über die Wiederholung ihres Vorjahres-Gesamtsieges; trotz ungünstiger Bedingungen schaffte sie eine Steigerung. Hinter zwei Nordrhein-Westfalinnen war Dorit Krumsieg (Haßbergen, 49:11 min) zweitschnellste Kreis-Nienburgerin auf Platz vier. Bei den Herren präsentierte sich das Aufgebot des Tri-4-Fun SVKT Minden wie im Vorjahr als drückend überlegen, vier der ersten sechs Plätze gingen an die Nordrhein-Westfalen. Andreas Hadaschik (MTV Liebenau, 40:12 min) gelang es, sich hinter Vorjahressieger Sascha Krietenstein (SVKT, 38:19 min) als Zweiter "einzuschleichen". Zweitbester Kreis-Nienburger war Johann Masemann (JG Oyle, 42:22 min) auf Position fünf. Der Gesamtsieger über 15240 m hieß wie vor Jahresfrist Johannes Haßlinger (VC Nienburg, 58:44 min), der es sich im Vergleich zu 2006 erlauben konnte, die drei Runden langsamer anzugehen. Dem 29-jährigen Medizinstudenten folgten Marco Mitzlaff (BSG Deutscher Ring, 1:01:04 std) und Jürgen Bultmann (Oyle, 1:01:58 std). ==> Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 24. Januar 2007 Laufen durch den Schlamm in Sturm und Kälte Organisatoren mussten tags zuvor Bäume von der Strecke entfernen und erwogen den Abbruch Von Peter Hansaul Hittfeld. "Siebzehnter Cross im Sunder" steht seit Wochen im Terminplan zahlreicher Läufer. Und dann, am Sonntagmorgen, kurz hinter Tötensen diese unfassbare Szene. Über das weite, matschige Feld mit der jungen, grünen Saat stieben mächtige Regenschauer. Wütend zerrt der Sturm an allem, was nicht niet- und nagelfest ist. Donnergrollen ist zu hören, und alle haben Schutz in den Zelten am Waldrand gesucht. Auf dem schlammigen Weg, der durch das Feld führt, steht einsam ein Mann um die 70. Peter Backhausen wartet auf seine Frau. Maria Alice Backhausen kommt von oben aus dem Wald und stapft tapfer durchs Unwetter als Letzte im Lauf über 3900 Meter dem Ziel entgegen. Ihr Mann hat in der Altersklasse M 70 in 23:25,04 Minuten gesiegt. Lauffreaks wie dieses ältere Ehepaar vom SV Wilhelmsburg ("Wir sind schon in vielen Ländern Marathon ge- laufen") haben sich von dem schrecklichen Unwetter nicht abschrecken lassen. "Dabei hatten wir am Tag vorher noch umge- knickte Bäume von der Strecke entfernen müssen", erzählte Jochen Schuchart, Ausrichter und Abteilungsleiter der gastgebend- en Hittfelder Leichtathleten. "Und wir haben überlegt, ob wir nicht doch abbrechen sollen." Der Organisationschef kommentierte die Wettbewerbe vom Fahrersitz des Feuerwehrautos heraus. Für die 156 Aktiven und die Mütter und Väter, die ihre durchnässten und verschlammten Kinder begleiteten, waren Zelte aufgebaut. Aus einem drang lautes Weinen und Wehklagen. "Meine Hände, meine Hände", jammerte ein Zehnjähriger, der die 1300 Meter der Schüler durchge- standen hatte. Vor ihm auf der Bank zog ein Mädchen die nassen Sachen aus und blickte lächelnd und stolz zu der Mutter hoch. Josefine Meyer-Ranke, die Neunjährige von der LG Nordheide, war beim Lauf der Schüler sogar allen Jungen davon ge- rannt. Josefine, auch schon Bezirksmeisterin über 800 Meter, gewann in 5:43,51 Minuten. Mit knapp acht Sekunden Verspätung war hingegen Jan Fricke von der LAV Zeven als Zweiter im Ziel. Und der gewann damit in der M 11, ist also sogar noch ein Jahr älter als die Gesamtsiegerin. Josefine war nicht die Einzige, die dafür sorgte, dass über die Lautsprecher im Ziel der Name Meyer-Ranke gemeldet wurde. Carlotta, die älteste der drei Schwestern, gewann über 2850 Meter den Wettbewerb der W 14 in 12:34,41 Minuten. Henriette (11) kam zwar zwei Minuten später ins Ziel, wurde aber in der W 12 Dritte. Hier siegte Lara Tabea Gerken aus Zeven. "Unsere drei Mädchen fanden das mit dem Regen, der Kälte und dem Matsch überhaupt nicht schlimm", sagte Mutter Julia Meyer-Ranke. "Ich hatte nur einen großen Haufen Wäsche danach." Der schnellste beim Cross über 2850 Meter war Matthias Heinrich (TuS Finkenwerder). Der 14-Jährige gewann in 11:22,45 Minuten. Als Zweite patschte Jana Sussmann (LG Nordheide) über die Ziel- linie. Sie gewann damit in der Altersklasse W 17 in 11:41,41. Als der Hauptlauf für die Frauen und Männer gestartet wurde, waren die meisten der Mädchen und Jungen bereits auf dem Weg nach Hause. Als Sieger über die 11 400-Meter-Strecke nahm Roland Rohde (LG Nordheide) den Cup der Sparkasse Harburg- Buxtehude in Empfang. Seine Zeit: 45:20 Minuten. Den Cup für die Damen, die übrigens eine Runde eher, also nach 8550 Metern in das wärmende Zelt konnten, nahm Nadine Felten (43:28,37) von der LG Elmshorn mit nach Hause. Über 3900 Meter siegte Tim Tomczak (LG Nordheide) in 13:40,39 Minuten. Herausragend in diesem Lauf auch die Leistung von Tobias Heyne von Gastgeber Eintracht Hittfeld. Er gewann bei den 18-Jährigen in 14:23,73 Minuten. ==> Ergebnisse
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 24. Januar 2007 Dem böigen Südwestwind und den Gegnern getrotzt 103. Ellernbruch-Waldlauf: Horst Wittmershaus und Angelika Stratmann gewinnen 8 200-Meter-Wettbewerb Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer Weyhe. Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Angelika Stratmann (LC Hansa Stuhr) setzten sich beim 103. Ellernbruch-Wald- lauf in Kirchweyhe auf der Langstrecke sicher durch. Bei böigem Südwestwind überquerte der Weyher Top-Athlet, der für die 8200 Meter 28:40 Minuten benötigte, als Erster die Ziellinie. Dahinter folgten Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor, 29:49) und Torben Köhler (TV Scheeßel, 29:58). Bei den Frauen wies Angelika Stratmann am Ende einen noch größeren Vorsprung auf. Sie gewann in 36:07 Minuten vor Vereinskameradin Julia Lachmann (38:00). Dritte wurde Sandra Ehlers vom Weyher Lauf- treff (38:25). Ein Start reichte Gerrit Lubitz nicht, so dass er auch die 4000-Meter-Kurzstrecke in Angriff nahm und hier domi- nierte. Nach 14:41 Minuten gewann er vor Jan Petermann (Marathon-Club Bremen, 15:07) und Matthias Möbeus (LG Bremen- Nord, 16:04). Der talentierte 17-jährige Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr setzte sich erwartungsgemäß bei den A-Jugendlichen durch. Er gewann den 4000-Meter-Lauf souverän in 14:49 Minuten vor Rasmus Rothe (SG Platjenwerbe, 17:36). Bei der männlichen Jugend B und den Schülern A dominierten die Franke-Brüder von der SG Diepholz: Sebastian gewann über 3000 Meter in 11:12 Minuten, Dominik wurde Zweiter (11:44). Den dritten Rang erreichte Jacques Sohnekindt (LGK Verden) in 13:16 Minuten. Ein Trio der SG Platjenwerbe führte die weibliche Jugend B und die Schülerinnen A an. Marisa Oeker siegte über 2000 Meter in 9:14 Minuten vor Lisa Bienwald (10:37) und Nele Koch (11:07). B-Schüler Lennard Maiwald vom TSV Barrien/LGSD erkämpfte sich über 2000 Meter in 11:05 Minuten den zweiten Platz hinter Tim Gerrit Rodekohr (TuS Hoya), der 10:15 benötigte. Über 1250 Meter wurde B-Schülerin Nele Grashoff vom SC Weyhe in 5:52 Minuten Zweite hinter der Malysia Vümel (LGK Verden, 5:29), aber noch vor Franziska Polthier (TuS Hoya, 5:58). Bei den C-Schülern glänzte der zehnjährige Florian Krüger (LC Hansa Stuhr). Für die 1250-Meter-Crossstrecke benötigte er lediglich 4:52 Minuten und lief somit vor Fabian Falke (TuS Sudweyhe/LGSD, 5:13) und Jannis Diedrichs (SC Twistringen, 5:30) durchs Ziel. Sonja Mindermann vom TSV Barrien/LGSD machte den Sieg bei den C-Schülerinnen über 1000 Meter perfekt. Nach 4:11 Min. ließ sie Sophie Witte (TuS Hoya, 4:23) und Annie Weiler (TuS Hoya, 5:05) hinter sich. Bei den Acht- und Neunjährigen wurde Timotheus Pache vom TSV Barrien/LGSD Erster über 1000 Meter in 4:36 Minuten. TSV Barrien/LGSD stellte auch die beste D- Schülerin. Kim-Michelle Schwenke gewann in 5:07 Minuten über 1000 Meter. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 28. Januar 2007 (Von Fred Ibeling) 15. Auricher Crosslauf der Laufgemeinschaft Ostfriesland Der Wettergott hatte dieses Jahr ein einsehen mit den Organisatoren der Laufgemeinschaft Ostfriesland und so stieg die Zahl der Vor- und Nachmeldungen für den 15. Auricher Crosslauf in den letzten beiden Tagen doch noch stetig an. So kamen dann am Sonnabend insgesamt 331 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Die beiden jüngsten Teilnehmer waren gerade 5 Jahre alt und liefen 650m, der älteste Läufer war Jahrgang 1934 und lief die längste Strecke über 8200m. Die guten äußeren Bedingungen hatten dann auch zur Folge, das auf allen Strecken sehr gute Zeiten gelaufen wurden. Über die Langstrecke lieferten sich der Vorjahressieger Achim Groenhagen vom SV Amisia Wolthusen, der letzjährige Ossiloopsieger Stephan Immenga vom LT Schaffhauser Wald und der mehrmalige Ossiloopgewinner Peter Steinke vom TV Norden einen er- bitterten Kampf um die Führung. Am Ende gewann Peter Steinke die Langstrecke in 27:45 Minuten und gut 2 Minuten schneller als die Siegerzeit vom Vorjahr, knapp vor Stephan Immenga und Achim Groenhagen. Die Frauenwertung gewann Victoria Will- cox-Heidner von der LG Wilhelmshaven in 31:19 Minuten mit sicheren 4 Minuten Vorsprung vor Kerstin Lüken von der Emder LG, dritte wurde Veronika Werner vom TuS Ofen. Erfreulich war zu sehen, dass in diesem Jahr fast genauso viele Schülerinnen und Schüler an diesen Läufen teilgenommen haben wie Erwachsene. Die komplette Ergebnisliste und dieses Mal sehr viele Bilder der Veranstaltung befinden sich auf der Home-Page der LGO unter www.lg-ostfriesland.de
STADER TAGEBLATT vom 31. Januar 2007 Durchhalten: Dauerläufer im Dauerregen Winterlauf in Oldendorf: 180 unentwegte Aktive Oldendorf. Dauerregen und ein böiger Wind auf dem zweiten Abschnitt des fünf Kilometer langen Rundkurses machten den Läuferinnen und Läufern beim Oldendorfer Winterlauf erhebliche Probleme. Aber die meisten hielten durch. Leichtathletik einmal als Extremsport-Variante. Am Vortag schauten die Verantwortlichen des Veranstalters LG Kreis Nord-Stade (MTV Himmel- pforten, MTV Hammah, TuS Oldendorf), Manfred Keitsch und Walter Paschen, noch hoffnungsfroh zum Himmel. Die Sonne lachte und die Laufstrecke zeigte sich in einem hervorragenden Zustand. Dies änderte sich schlagartig mit dem Startschuss am nächsten Tag. Dauerregen und ein unangenehmer Wind machten den knapp 180 Aktiven einen dicken Strich durch ihre Plan- ungen. Bereits im Vorfeld verzichteten über 40 Starter auf die Teilnahme. Die verbliebenen Athleten orientierten sich um und verkürzten den Wettbewerb. Ursprünglich hatten erheblich mehr als 13 Starter für die 50 km gemeldet. “Es ist der Reiz dieses Laufes, dass ich in meinen Körper hineinhorchen und jeweils nach fünf Kilometern entscheiden kann: noch eine Runde oder Zieleinlauf”, so ein Läufer nach dem Wettkampf. Gesamtsieger über die 5 km wurde Tim Anbergen (VfL Horneburg) in 19:11 min., bei den Frauen siegte Birgit Friedrich von der LG Kehdingen mit 20:56 min. Beachtlich auch die Leistung der erst 10-jährigen Luisa Marie Witt (LG Kreis Nord-Stade) in 26:07 min. Die 10 km gewannen Carsten Kröger (VfL Stade) in 37:42 min. und Jutta Schleßelmann (Post SV Buxtehude) in 51:56 min. Über 15 km glänzten Rainer von Holt, LG Kehdingen, in 1:05:21 std. und Ramona Franz vom Lauftreff Harsefeld in 1:29:19 std. Ein großes Feld entschied sich letztlich für die 20 km-Strecke. Die Sieger: Sebastian Harner (Stader Schwimmverein) in 1:19:18 std. und Gabriele Laudan, Worpswede, in 1:40:49 Std. Über 25 km: Michael Tietje, TSV Otterndorf, in 1:59:09 std., und Annette Lemke (SC Balje) in 2:13:49 Std. Über 30 km: Alan Paschilke (Stader Schwimmverein) in 2:12:42 std. und Sabine Heid- mann, HSG Elbmarsch, in 2:37:16 Std. Über 35 km Gerd Brandt (2:55:41 std. und Beate Thiemann-Spey (MTV Mittelnkirchen) in 3:46:12 std. Über 40 km: Burkhard Wranke (VfL Kutenholz) in 3:40:30 std., 45 km Jan-Rasmus Wellm (LG Kreis Nord-Stade) in 4:07:11 Std. und Silvia Burow (Hohenaspe) in 4:27:57 std. Es blieben am Ende nur noch 13 Läuferinnen und Läufer über die Distanz von 50 km. Allen voran glänzten Lars Pingel vom TSV Neuland in 3:46:23 std. und bei den Frauen wieder einmal Martina Ramthum vom Lufthansa SV Hamburg in ausgezeichneter Verfassung und 4:56:19 std. Lob gab’s trotz aufgeweichter Ergebnislisten, nasser Stoppuhren und frierender Kampfrichter. “Wir haben uns mittlerweile an das Winterlaufwetter gewöhnt.” ==> Ergebnisse (Neuer Link)
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 7. Februar 2007 Ferien statt Crosslauf ? LG Altes Amt für ihren Aufwand im Echter Wald nur mit 75 Startern belohnt Echte. 75 Teilnehmer aus 18 Vereinen starteten am Sonntag beim landesoffenen Crosslauf der LG Altes Amt auf dem Clausberg im Echter Wald bei guten Bedingungen in die neue Freiluftsaison. Nicht angemessen schien den Organisatoren um LG-Chef Volker Denecke angesichts des beachtlichen Aufwands für die Veranstaltung die Beteiligung. "Offenbar zogen doch einige Ath- leten den Kurzurlaub anlässlich der Zeugnisferien einem Start vor", vermutete Denecke. Er freute sich aber über den Start von Aktiven des Jugendfußballclubs (JFC) Roswitha-Stadt aus Bad Gandersheim und einer Laufgruppe der Osterbergschule. "Viel- leicht können wir im nächsten Jahr mehr Hobbyläufer begrüßen," hofft der LG-Vorsitzende. Erfolgreich schnitt der Nachwuchs der LG Altes Amt ab, der bei den Schülern und Schülerinnen B und C insgesamt vier Mann- schaftspokale gewann. Die Männer der LG Osterode entführten die Pokale für die Distanzen von 3054 m, 4294 m und 10 878 m zum dritten Mal hintereinander, diese bleiben nun endgültig in der Vorharzstadt. Bei den Senioren M 55 und älter ging der Mann- schaftspokal an die SVG Bad Gandersheim. Bei den Schülern A gewann der JFC Roswitha-Stadt den Mannschaftspokal. Die schnellste Zeit auf der Langstrecke (10878m) schaffte Andre Nowack (LG Osterode), der in 41:42 min. vor seinem Vereins- kameraden Ralf Moog in 44:02 min. und Stefan Probst (SVG Bad Gandersheim) in 45:10 min. ins Ziel kam. Einzige Frau auf dieser erstmals angebotenen Distanz war Sabine Beckert (SFC Harz-Weser) in 1:12:50 std. Auf der Mittelstrecke der Männer (4292m) wurde Ingo List (LG Osterode) Gesamtsieger in 17:51 min., bei den Senioren lief Dietrich Fürle (SVG Bad Gandersheim) in 18:32 min. die schnellste Zeit. Die LG dankte der Forstgenossenschaft für die kostenlose Waldnutzung, der Gemeinde Kalefeld und dem CDU-Gemeindever- band für die Stiftung neuer Wanderpokale, dem Sanitätszug Altes Amt und der Feuerwehr Echte für die bewährte Hilfe. Bei den Siegerehrungen zwischen den einzelnen Läufen übergab zusammen mit Volker Denecke auch Echtes Ortsbürgermeister Karl- Heinz Splisteser die Trophäen. ==> Ergebnisse
WESER KURIER vom 7. Februar 2007 Überraschung durch Schiff Läuferin der SG Road Runners siegt vor Weise-Jung Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Eine Überraschung bei den Frauen und ein spannender Zweikampf um Platz zwei bei den Männern prägten das Ge- schehen beim zweiten Lauf der 27. Bremer Winterlaufserie im Bürgerpark über 15 Kilometer der "Großen Serie". Abonnements- siegerin Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord musste sich unerwartet Carolin Schiff von der SG Road Runners ge- schlagen geben, und Hikmet Ciftci vom Marathon Club Bremen verwies Torsten Naue von der LG Nord auf Rang drei. Vorne blieb an Oude-Aost vom SV Werder unangefochten. Nach ihrem zweiten Rang über die zehn Kilometer im ersten Lauf drehte Carolin Schiff in 59:13 Minuten diesmal die Rangfolge beim Einlauf der Damen um und nahm Rebecka Weise-Jung fünf Sekunden ab. Damit geht die Nordbremerin noch mit 34 Se- kunden Vorsprung in das abschließende Rennen über 20 Kilometer am 4. März. "Es lief einfach gut", hatte Carolin Schiff eine einfache Erklärung für ihre gute Leistung parat und freute sich natürlich darüber, dass die Konkurrenz weiter spannend bleibt. Spannend wird es Anfang März sicherlich auch bei den Männern zu gehen, obwohl der Senatsteller für den Gesamtsieg ohne Frage an Jan Oude-Aost gehen dürfte. In 49:58 Minuten zog der Werderaner wieder einmal einsam seine Kreise, und die Kon- kurrenz rieb sich im Kampf um Rang zwei auf. Torsten Naue (50:50) verlor 15 Sekunden auf Hikmet Ciftci (50:35), der ihn rund einen Kilometer vor Schluss überholte, und hat nun als Gesamtdritter sieben Sekunden Rückstand auf den Neuzugang des MCB. "Wir sind mit hohem Tempo Risiko gegangen, um Jan auf Sichtkontakt zu halten, dabei bin ich übersäuert", zog Torsten Naue sein Rennfazit. Hinter dem Spitzentrio sind die weiteren Plätze an Frank Themsen (LG Nord und Gregor Daul schon fest vergeben. Das trifft auch auf die "Kleine Serie" über drei Mal 9,9 Kilometer zu, die Markus Fabian von der LG Nord nach seinem zweiten Sieg in 33:05 Minuten klar anführt. Da der letztmalige Zweite, Oliver Böhnke, nicht am Start war, rücken die folgenden Michael Willner (SG Road Runners, 35:53) und Martin Neumann (LG Nord, 37:01) auf die Ränge zwei und drei der Gesamtwertung vor. Einen souveränen Gesamtsieg strebt auch Christoph Mahr vom LT Höpkens Ruh in der Jugendserie an. Seine 36:34 Minuten ließen ihn am Sonntag auf dem insgesamt dritten Rang einlaufen und seinen zweiten Platz eins bei den Jugendlichen verbuchen. ==> Ergebnisse
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 12. Februar 2007 Eis taut früh genug für Läufer und Wanderer Goldenstedter zeigen Härte für “Sportler gegen Hunger” / Hausendorf sichert sich Wanderpokal Von Volker Kläne Goldenstedt. Am Sonntagmorgen konnte es Georg Bruns kaum fassen. Bei den letzten Vorbereitungen auf die 8. Wanderung und den 5. Langlauf waren die Straßen in Goldenstedt extrem glatt und zu allem Überfluss fing es an zu regnen. “Es war heftig. Da habe ich gedacht, es geht den Bach runter”, gestand der Mitorganisator des “Sportler-gegen-Hunger”-Ereignisses. Doch Bruns und seine Mitstreiter des aus acht Vereinen bestehenden Goldenstedt-Achters hatten Glück. Das Wetter besserte sich etwas, das Eis taute und es kamen 120 Läufer, 330 Wanderer und 15 Nordic-Walker zum Start beim Feuerwehrhaus - eine stattliche Zahl. In der Vergangenheit war die aufwändig vorbereitete Veranstaltung häufig von Schnee und Regen behindert worden, was sich auch auf die Beteiligung auswirkte. Doch die Goldenstedter und viele Läufer von außerhalb zeigten gestern Härte. “Dass so viele rausgekommen sind bei diesem Käsewetter, da kann ich nur den Hut vor ziehen”, bedankte sich Bruns. Die von Manfred Boning, Heinz Blättermann und Aloys Kallage vom RSV Goldenstedt ausgeschilderten Strecken konnten die Läufer indes gut bewältigen. Am schnellsten über 10 km tat dies Daniel Hausendorf aus Steinfeld vor Jens Staubach (Vechta) und Manfred Ochsenfahrt (Dinklage). Hausendorf erhielt den Wanderpokal der Gemeinde Goldenstedt aus den Händen von Bürgermeister Willibald Meyer. Bei den Damen siegte Lokalmatadorin Claudia Wahls vor Sarah Preuth (BV Garrel) und Maria Schilling (Waldschleicher Lohne). Bei den 5-km-Läufen dominierte der BV Garrel. Jens Neerkamp gewann vor seinen Vereinskollegen Michael Majewski und Frank Dicke, während Dörte Herrmann bei den Damen vorne lag - vor Maren Schiewe (Vechta) und Mechthild Meyer (Waldschleicher). Die Garreler Dominanz war kein Zufall. Schließlich holten sich die Gäste aus dem Kreis Cloppenburg den Pokal für die größte teilnehmende Gruppe (44 Läufer). Den Pokal für den jüngsten “Finisher” sicherte sich der achtjährige Lennart Eichfeld aus Lang- förden. Während sich die 10-km-Läufer Richtung Ellenstedt aufmachten, steuerten die Wanderer die erste Station bei der Firma Melle in Fredelake an. Der Heimatverein mit der Vorsitzenden Ingrid Schmidt versorgte hier die Wanderer. Schmidt lobte auch die opti- malen Bedingungen bei Melle. Anschließend führte die längere Strecke zum Klubheim des 1. FC Varenesch. Dabei ging es über Frillings Hof, eine Brücke über der Bäke und durch Dorniedens Garten - eine Ecke, durch die man nicht häufig kommt, meinte selbst der ortskundige Georg Bruns. Im Feuerwehrhaus herrschte derweil mehrere Stunden Hochbetrieb. Die Verkäufer an der Kuchentheke des 1. FC Varenesch und am Getränkestand der Feuerwehr hatten alle Hände voll zu tun. Und “Johnny” Stolle, der mit den RSV-Damen Erbsensuppe austeilte, berichtete früh, dass schon zwei von drei großen Bottichen leer seien. Da waren die meisten Wanderer noch gar nicht wieder zurückgekehrt. Die Außenstationen belieferte indes die Freiwillige Feuerwehr mit etränken. Die Feuerwehrleute sicherten auch die Strecken ab. Am Ende boten die Ausrichter - Fortuna Einen, 1. FC Varenesch, Heimatverein, Schützenverein, Feuerwehr, Frisia und RSV Goldenstedt sowie die Trimm- und Wandergruppe Lutten - eine Tombola mit 80 Preisen. Und eine Versteigerung von drei hoch- wertigen Preisen, unter anderem ein Flachbildfernseher. Auktionator war Berthold Wilkens. “Der war gut. Er war in Hochform und hat das Letzte rausgeholt”, freute sich Bruns über den schönen Schlusspunkt eines Tages, der mit einem Schrecken begonnen hatte.
HAMBURGER ABENDBLATT vom 14. Februar 2007 Sieger kam 20 Minuten später Bennet Pankow von der TSG Bergedorf fand Start und Ziel nicht, durfte später starten und gewann Von Peter Hansaul / Mit Anmerkungen von Webmaster Klaus Michalski (in rot) Langenrehm. Das hat es bei der Straßenlauf-Cup-Serie der LG HNF, übrigens ein Evergreen in der norddeutschen Laufszene, auch noch nie gegeben: Der Sieger kam 20 Minuten später ins Ziel. Als Erster und mit weitem Vorsprung war an der Wegkreuz- ung im Forst Rosengarten ein schmaler Junge aus Lübeck über die Ziellinie gestapft. "Unter der Schneedecke war pures Eis", kommentierte Dennis Mehlfeld noch schnaufend im Ziel. "Als ich heute morgen los bin, hat bei uns in Lübeck kaum Schnee ge- legen. Als ich hier ankam, habe ich nur ,oh Gott, oh Gott' gedacht. Gleich nach einem Kilometer bin ich auch richtig lang hinge- schlagen", schilderte der 20-Jährige vom Lübecker SC, dem alle zu seinem Sieg gratulierten. Dennis Mehlfeld hatte für die zehn Kilometer 34 Minuten und 50 Sekunden gebraucht. Nur, am Ende war das viel zu langsam für den Sieg. Bennet Pankow aus der leistungsstarken Läufergilde der TSG Bergedorf war sogar mehr als eine Minute schneller. Er hatte die verschneite und vereiste Strecke in 33 Minuten und 40 Sekunden zurück gelegt. Von den Organisatoren, den Läufern und ihren Begleitern allerdings hatte das niemand bemerkt. Denn Bennet Pankow war mit der großen Schar der viel langsameren Hobbyläufer eingetroffen. "Er und sein Kollege von der TSG Bergedorf sind erst- mals bei uns gestartet und haben Start und Ziel nicht finden können", klärte Mark Schepanski, der Chef der LG HNF, den Wirr- warr auf. "Wir haben die beiden 20 Minuten nach dem Feld noch starten lassen, bei der modernen Zeitmessung kein Problem." Bennet Pankow kann nach den gültigen Wettkampfregeln - und die gelten auch für die LG HNF Hamburg - nicht als Sieger dekla- riert werden. Er hätte entweder mit einer um 20 Minuten schlechteren Zeit in der Liste auftauchen müssen oder aber mit seiner extra gestoppten Zeit mit “Außer Wertung” am Ende der Ergebnisliste geführt werden können. Bekanntlich beginnt die offizielle Zeitnahme mit dem Startschuß und endet mit dem überlaufen der Ziellinie !! Das war nicht die einzige Absonderlichkeit beim verschneiten und eisigen Auftakt des Straßenlauf-Cups 2007 im Forst Rosen- garten. Als Holger Pohley im Ziel auf sein GPS-Gerät am Handgelenk blickte, meinte er zweifelnd: "Das können keine zehn Kilo- meter gewesen sein. Mein Gerät zeigt nur 9300 Meter an." "Diese GPS-Geräte sind zu ungenau", korrigierte Schepanski. "Richtig ist, dass wir die Strecke umlegen mussten. Es war schon halb neun, da haben sich unsere Leute von der Strecke ge- meldet. Ein umgestürzter Baum lag auf dem Laufkurs. Wir mussten improvisieren. Aber es waren keine 9300 sondern 9700 Meter, die unsere 233 Starter zurücklegen mussten. Von dieser Laufstrecke hier kennen wir wirklich jeden Meter." 2006 war der Rundkurs von einem Offiziellen des Deutschen Leichtathletik Verbandes ausgemessen worden. "Das ist erforderlich, damit die bei uns gelaufenen Zeiten für die nationalen Ranglisten anerkannt werden." Durch die Verkürzung der Strecke sind die Ergebnisse natürlich nicht bestenlistenfähig. Man muß sich allerdings fragen, warum man dieses erst aus der Presse erfahren muß und der Veranstalter es nicht nötig hat, einen Hinweis auf die verkürzte Strecke in die Ergebnisliste mit aufzunehmen. Dazu gibt es im Veranstaltungsbericht die Spalte “Bemerkungen”. Aber wenn es die LG HNF nicht einmal schafft, einen korrekt ausgefüllten Veranstaltungsbericht an die im Internet veröffentlichte Ergebnisliste anzufügen.... Und das ist inzwischen ein wichtiger Antrieb für die unerschütterlichen Laufenthusiasten, die sich auch von Eis und Schnee nicht abschrecken ließen. Für viele der Teilnehmer ist die Straßenlauf-Serie der LG HNF ein ganz persönlicher Test beim Trainingsauf- bau für den Hamburg-Marathon. Dazu zählt auch Pohley, der Mann mit dem GPS-Gerät. "Ich trainiere zurzeit 70 bis 80 Kilo- meter in der Woche", erzählte der Mann aus Hollenstedt, der in Hamburg seinen zweiten Marathon laufen will. "Und ich bin über- rascht, dass ich heute gegen die Asse so gut mithalten konnte." Pohley war als Vierzehnter im Ziel. Mit seiner Zeit von 36:25 Minuten landete er in der Altersklasse M45 auf Platz eins. Den musste er sich mit Michael Neitzke (LG HNF) teilen. Die schnellste Frau, Rebekka Truckenmüller vom Kaifu-Triathlon Team, lief als 30. über die Ziellinie. Ihre Zeit: 39:32 Minuten. In 14 Tagen am gleichen Ort geht der Straßenlauf-Cup in die zweite Runde. Dann müssen 15 Kilometer gerannt werden. Nach 2002 und 2006 ist dieses bereits die dritte Veranstaltung, bei der die LG HNF so ihre Probleme mit der Umsetzung der Wettkampfregeln hat. Man möge sich erinnern: Am 1. April 2007 ist dieser Verein örtlicher Ausrichter der NDM-Halbmarathon. Hoffentlich artet diese Veranstaltung nicht in einen Aprilscherz aus..... ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. Februar 2007 Marathonlauf endet mit drei Siegern Leichtathletik: Trio jubelt in Logabirum Logabirum. Trotz Glätte, Kälte und Regen starteten fast 80 Teilnehmer bei der 5. Auflage des Logabirumer Winterlaufs. Der Marathon-Wettbewerb endete wie im Vorjahr mit drei Siegern - unter ihnen Folkert Redenius (Concordia Ihrhove). Der Westover- ledinger hatte sich früh mit Richard Rembert (VfL Löningen) sowie Bernd Teipen (Saterland) vom übrigen Feld abgesetzt. Das Trio verzichtete auf weitere Platzierungskämpfe und lief nach 3:30:48 Stunden gemeinsam über die Ziellinie in der Logabirumer Sporthalle. “Unter diesen Bedingungen war das eine sehr gute Zeit”, meinte Organisator Edzard Wirtjes. Ineke Scheffer aus dem niederländischen Leens gewann bei den Frauen (4:53:22). Das Rennen über 26,2 Kilometer dominierte Ralf Taube (Germania Leer) ab Kilometer fünf. Er gewann in 1:44:47 Stunden vor dem Sieger von 2003, Georg Feldiek (ebenfalls Leer). Bei den Frauen gab es einen Doppelerfolg für Logabirum. Annette Kisch (2:15:30) siegte vor Michaela Janssen (2:26:33). Im Rennen über 16 Kilometer der Männer gab es einen Start-Ziel-Sieg von Konstantin Obnabocka (Bielefeld/1:06:57). Bei den Frauen liefen Magret Kannegießer (Logabirum) und Heike Jünke (Uplengen nach 1:24:34 Stunden gemeinsam ins Ziel. " ==> Ergebnisse
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 15. Februar 2007 Angelika Stratmann gewinnt den Lauf und die komplette Serie Friedeholz-Cross: Peter Sokoll führt Mannschaft des SC Weyhe zum Gesamtsieg / Überschaubares Teilnehmerfeld zum Abschluss Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer Syke. Angelika Stratmann vom LC Hansa Stuhr sicherte sich beim 63. Friedeholz-Crosslauf, dem letzten Lauf der Syke-Weyher Cross-Serie 2007, den Seriensieg. Mit drei Einzelsiegen beendete die Stuhrerin die Crosslaufserie und konnte damit am Ende stolz ihren Pokal präsentieren. In 45:30 Minuten spurtete sie nach 9600 Metern, die über Schnee bedeckte, aber trotzdem gut zu laufenden Waldwegen führten, ins Ziel im Syker Waldstadion. Vereinskameradin Julia Lachmann sicherte sich souverän den zweiten Platz in 45:57 Minuten. Das diesmal auf Grund der Glatteiswarnungen überschaubare Herrenfeld beherrschte Gerrit Lubitz von den Roadrunners Bunten- tor. Für die 9600 Meter benötigte er lediglich 36:47 Minuten - und das, obwohl er schon die Mittelstrecke über 4200 Meter in den Beinen hatte. "Auf der Mittelstrecke musste ich mich gegen Sebastian Franke geschlagen geben, ich wollte ja auch noch die Langstrecke laufen und konnte mich deshalb nicht schon da auspowern", resümierte Lubitz. "Die Langstrecke war aber dann ganz locker", fügte er hinzu. Sein Vereinskamerad Michael Willner, der lange Zeit auf Platz zwei lag, musste sich schlussend- lich doch geschlagen geben. Jürgen Hold von der LGK Verden konterte vehement, überholte und lief in 37:11 Minuten auf Platz zwei. Michael Willner blieb ein guter dritter Platz in 37:39. Peter Sokoll vom SC Weyhe, der ebenfalls auf der Mittel- und Lang- strecke an den Start ging, wurde in 38:15 Minuten Vierter über die 9600 Meter. In der Gesamtwertung führte Sokoll das Team des SC Weyhe mit Frank Mömkes und Hans Endl zum Mannschaftssieg. Heiko Gode sicherte sich den Seriensieg in der Einzelwertung der Männer. Der Gesamtsieg über die Mittelstrecke (4200 Meter) ging an den 16-jährigen Sebastian Franke von der SG Diepholz in 15:26 Minuten. Zweiter wurde Gerrit Lubitz in 15:45 vor Peter Sokoll (SC Weyhe), der nach 16:22 als Dritter ins Ziel einlief. Die 17-jähr- ige Hilke Kracke vom TV Bruchhausen-Vilsen errang Platz eins bei der weiblichen Jugend in 21:23 Minuten (4200 Meter). Bei der männlichen Jugend B wurde Dominik Franke (SG Diepholz) Seriensieger. In den Schülerklassen erwies sich die neu gegründete Leichtathletikgemeinschaft Delmenhorst/Diepholz als überlegen. B-Schüler Lennard Maiwald (LGSD/TSV Barrien) lief auf Platz zwei über 1800 Meter in 10:01 Minuten. Im Gesamtklassement reichte das für den Seriensieg in der Altersklasse M12. C-Schülerin Sonja Mindermann (LGSD/TSV Barrien) verwies alle Kontrahentinnen auf die Plätze und siegte über 1200 Meter in 5:39, mit dem sie den Seriensieg in der W11 perfekt machte. Nachwuchstalente aus Barrien Die acht- und neunjährigen D-Schüler Timotheus Pache und Kim-Michelle Schwenke (ebenfalls beide LGSD/TSV Barrien) er- kämpften sich ebenfalls beide den ersten Platz. Über die 1000 Meter lief Timotheus nach nur 4:41 Minuten ins Ziel. Er wurde dank seiner guten Leistungen Seriensieger in der M9. Seine ein Jahr jüngere Vereinskameradin Kim-Michelle benötigte 5:17 Minuten, das bedeutete gleichzeitig den Seriensieg in der W8. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. Februar 2007 Steinke gewinnt zum vierten Mal im Heseler Wald Holtland (ätz). 200 Läufer und 68 Walker beteiligten sich am Sonnabend bei sehr guten Bedingungen am 31. Ostfriesland Crosslauf im Heseler Wald. Organisator Klaus Beyer vom SV Holtland verwies beim Rückgang der Teilnehmerzahlen auf die Landesmeisterschaften, die zeitgleich ausgetragen wurden. Traditionell begann die Veranstaltung mit der Langstrecke über 11,4 km. An der Spitze gab es ein spannendes Rennen zwischen Achim Groenhagen (Amisia Wolthusen) und Peter Steinke (TV Norden), der schließlich in 38:45 Minuten mit sieben Sekunden Vorsprung zum vierten Mal gewann. Dritter wurde Hermann Fleßner (Ihlower Rennschnecken) in 40:11 Minuten. Auch auf der Männer-Mittelstrecke über 5800 m fehlten gerade in den Seniorenklassen etliche ostfriesische Spitzenläufer. So gab es einen klaren Erfolg für die LG Ostfriesland: Hanno Ludwigs ge- wann in 21:52 Minuten vor Borchard Christians (22:15 Minuten). Im zehnköpfigen Frauenfeld verwies Andrea Manssen (Fortuna Logabirum) in 23:32 Minuten Sonja Hoogestraat (Emder LG / 24:31) und Claudia Henning (MTV Aurich / 24:33) auf die Plätze zwei und drei. Erfreulich war aus Sicht des Veranstalters das starke Feld der Walker. 68.Teilnehmer gingen meist mit, aber auch ohne Stock auf die 7,5 km lange Strecke, die ohne Zeit- nahme absolviert wurde. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 24. Februar 2007 (Von Manfred Haacke) Gute Zeiten beim Winterlauf in Lüchow Lüchow (hc). Das war für die meisten Langstreckler doch mehr als ein Trainingslauf. Mit Ausnahme des störenden Windes hatten die drei Läuferinnen und 18 Läufer am Sonnabend gute Bedingungen beim 10 000 m Winterlauf des SC Lüchow auf der Bahn. Gleich nach dem Start hatte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Andreas Harloff (TSV Arendsee), Wolfgang Lutz (LG Hannover) und Jürgen Schwarz (SC Lüchow) vom restlichen Feld abgesetzt. Harloff, der spätere Dritte (1. M 35), fiel schon nach sechs Runden zurück und kam nach 39:04,4 Min. ins Ziel. Deutlich schneller seine Konkurrenten. Im weiteren Verlauf des Rennens setzte sich Schwarz an die Spitze. Runde um Runde vergrößerte er den Abstand zu Lutz. Er gewann schließlich in guten 37:40,3 Min. und lag nur etwa eine etwa eine Minute über seiner Bestzeit. Stark auch die Zeit von Lutz (1. M 55) in 37:52,9 Min. Er war im letzten Jahr vierter der Landesbestenliste mit 39:44,78 Minuten. Zum ersten Rang in Niedersachsen reichten im Vorjahr etwas mehr als 38 Minuten. Der Abstand zum vierten und 1. der M 40 Siegfried Martel (SV Eintracht Clenze mit 40:14,8 Min. war schon sehr deutlich. Stark verbessert zeigte sich Simone Reichstein vom SC Lüchow. Mit 47:18,5 Min. war sie als schnellste Frau mehr als vier Mi- nuten besser als im letzten Jahr. Ähnliches gelang Silvia Behn (SC Lüchow), die sich um rund drei Minuten steigert und 47:33,9 Min. lief. Diese Zeit dürfte am Jahresende zu einem Platz unter den ersten Fünf der Landesbestenliste der W 40 reichen. ==> Ergebnisse
ANZEIGER für HARLINGERLAND vom 27. Februar 2007 Immega und Buss nicht zu schlagen 22. Harlingerland Cross-Waldlauf: Steigende Teilnehmerzahlen und gute Bedingungen Esens (bum), Wenn der Lauftreff Schafhauser Wald im SC Dunum zu Laufveranstaltungen einlädt, dann wissen Insider in aller Regel, dass es sehr familiär und freundlich zugeht. So auch bei der 22. Auflage des Harlingerland Cross-Laufes mit Kreismeister- schaften für den NLV-Kreis Wittmund am Sonnabend im Schafhauser Wald in Esens, zu der sich neben zahlreichen jungen Läufern auch einige Cracks aus der ostfriesischen Laufszene angemeldet hatten. Sie bekamen allerdings einmal mehr die Stärke zweier hiesiger Läufer zu spüren. So gewann Stephan Immega vom Gastgeber den Hauptlauf der Männer über 8800 Meter sou- verän in 29:54 Minuten und Martin Buss vom MTV Wittmund war bei der männlichen Jugend B über 4400 Meter (15:29 min.) nicht zu schlagen. Insgesamt 128 Läuferinnen und Läufer gingen im Schafhauser Wald an den Start. Das war im Vergleich zu den Vorjahren ein deutlicher Anstieg - vor allem in den Schülerklassen, wo sich die intensive Werbung durch den Lauftreff Schaf- hauser Wald an den Schulen ausgezahlt hatte. Denn gerade im Nachwuchsbereich war in der Vergangenheit eine schwache Re- sonanz aus dem hiesigen Raum beklagt worden. Trotz der Regenfälle in den letzten Wochen, waren die Laufbedingungen durchaus akzeptabel. Die Strecken führten je nach Altersklasse über 850 Meter (Schüler D) bis über 8800 Meter (Hauptklasse). Bei den Männern war erwartungsgemäß Stephan Immega nicht zu schlagen. In der Hauptklasse siegte der Lokalmatator vor seinem Vereinskollegen Siebo Wiegmann, der die Ziellinie allerdings erst als Sechster überquerte, da Läufer der Altersklassen wie Holger Grigat (Leer) und Hanno Ludwigs (LG Ostfriesland) noch schneller waren. Bei den Frauen dominierten eindeutig die Teilnehmer-innen der W30. Sonja Hoogestraat war über acht Minuten schneller als die Siegerin der Hauptklasse,Kristina Sivers aus Schortens. Und auch Astrid Lübben (LG Ost- friesland) und die Dornumerin Karin Graf hätten sich in der Hauptklasse noch aufs Treppchen gelaufen. Das war immer dicht um- lagert, wenn Eibo Eiben mit launischen Worten auf Plattdeutsch Sieger und Platzierte auszeichnete und ihnen Urkunden und Sachpreise übergab. So bekam auch die Siegerehrung eine persönliche Note - wie der ganze Harlingerland Cross-Lauf über haupt. ==> Ergebnisse
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 28. Februar 2007 (Zwei Artikel) Gerrit Lubitz feiert einen Doppelsieg Läufer des ATS Buntentor zeigt sich bei seinem ersten Start in Worpswede von der Strecke beeindruckt Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Worpswede. Den 33. Vorfrühlings-Crosslauf des TSV Worpswede rund um den Weyerberg wollte sich auch Gerrit Lubitz vom ATS Buntentor nicht entgehen lassen. Der Bremer Spitzenläufer trat erstmals in Worpswede an und feierte prompt einen Doppel- sieg. Er lag sowohl auf der Mittelstrecke über 3230 Meter in 12:01 Minuten als auch auf der Langstrecke über die 9570 Meter in guten 36:52 Minuten ganz vorne. Auf der langen Distanz hatten die meisten Aktiven auch Joaquim Pedro von der LG Bremen-Nord als heißen Kandidaten für den Platz an der Sonne auf dem Zettel. Deshalb wollte ein Konkurrent den gebürtigen Spanier auch spaßeshalber beim Start an einer Stange festbinden, um die eigenen Chancen zu erhöhen. Pedro beruhigte aber die Kontrahenten im Kampf um den Spitzenplatz: "Für mich ist das heute nur ein Trainingslauf." Gerrit Lubitz hegte hinsichtlich dieser Aussage aber so seine Zweifel: "Joaquim hatte mir schon mal angekündigt, nur einen Trainingslauf zu absolvieren und war dann am Ende eine Minute schneller als ich." Diesmal machte Pedro aber nicht ernst und wurde mit 38:17 Minuten hinter Jim Thienhaus von der SG Findorff nur Gesamtdritter. In seiner Altersklasse M 30 beanspruchte der Hansestädter aber Rang eins. Lauforganisator Reinhard Wagner, der auch die Auswertung für die Kreismeisterschaften vornahm, hätte sich ein anderes Wetter gewünscht: "Mit Kälte und Schnee ist solch eine Veranstaltung einfach schöner." Wegen des vielen Regens hätten besonders einige Kinder auf einen Start verzichtet, so dass die Starts mit 230 nicht die Voranmeldungen übertroffen hätten, erklärte Rein- hard Wagner. Dieser bedankte sich bei Kurt Schmidt und Matthias Lindner für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Die Strecken kamen bei den Athleten sehr gut an. "Vor allem die Passagen im Wald haben mir gefallen", schwärmte Gerrit Lubitz. Dagegen sei das Plateau auf dem Weyerberg sehr windanfällig gewesen. Im Nachwuchsbereich waren die Läufer des VSK Osterholz-Scharmbeck, TSV Lesumstotel sowie der SG Platjenwerbe beson- ders stark vertreten. Ein "gebrauchter Tag" wurde Laura Saathoff von der SG Platjenwerbe angedreht. Nachdem die 13-Jährige im 2220-Meter-Lauf zunächst ganz vorne mitgemischt hatte, musste sie sich plötzlich übergeben. Saathoff biss aber auf die Zähne und erreichte sogar noch das Ziel vor dem Sportplatz. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen von der SG Platjenwerbe, Nele Koch und Mascha Klawitter, feierte sie trotz der gesundheitlichen Probleme Platz eins in der Mannschaftswertung W 14/W 15. Schnellstes Mädchen war Nele Grotheer vom VSK Osterholz-Scharmbeck in 10:08 Minuten. Bei den Jungen siegte Sven Tröger von der SG Platjenwerbe. Der 14-Jährige ließ in guten 8:30 Minuten sogar die ältere Konkurrenz hinter sich. Aber auch die 8:47 Minuten seines Klubkameraden Jan Nolle, dem Sieger der Schülerklasse M 13, konnte sich sehen lassen. Über die 1300 Meter erzielte Laura Feige vom VSK Osterholz-Scharmbeck in 5:53 Minuten die schnellste Zeit bei den Mädchen und sicherte sich damit den Kreismeistertitel der Schülerinnen W 10. Noch schneller war Said Gilani bei den Jungen. Der Läufer vom TSV Wehdel verwies den neuen Kreismeister Niklas Wendt (ASV Ihlpohl) bei den Schülern M 11 in 5:12 Minuten um 23 Sekunden in die Schranken. Drei Franzosen in Worpswede Worpswede. Der 33. Vorfrühlings-Crosslauf des TSV Worpswede hatte sogar internationalen Charakter. Erstmals nahmen mit Etienne Gillet, Martin Geisler und Julien Le Digabel drei Franzosen an dem Spektakel teil. Le Digabel entschied die Gesamtwert- ung der Senioren M 30 in einer Zeit von 14:13 Minuten auf der Mittelstrecke über 3230 Meter zu seinen Gunsten. Dabei handelt es sich bei den Gästen aus dem Raum Paris gar nicht um Leichtathleten. Die Franzosen machen gerade Urlaub in Worpswede und wohnen bei den Eltern von Christine Lindner. Die Wahl-Hamburgerin ist die Lebensgefährtin von Julien Le Digabel. Sie lernte den 29-Jährigen während eines Wochenendes in Paris kennen. Die Tochter von Lauf-Mitorganisator Matthias Lindner feuerte ihren Freund an der Strecke an. Der Kunststudent ist ansonsten eher auf dem Fahrrad anzutreffen. Sein Kumpel Etienne Gillet erreichte das Ziel, obwohl er während des Laufes umgeknickt war. "Ich bin eben ein Kämpfer", erklärte der Musiker. Der 28-Jähr- ige überquerte die Ziellinie trotz der Blessur in 16:38 Minuten nur 26 Sekunden nach Martin Geisler. Auch der kommt aus der Künstlerecke. Der 28-Jährige ist Filmregisseur. Das Trio will nun fleißig trainieren, um im nächsten Jahr die Langstrecke in An- griff zu nehmen. ==> Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 28. Februar 2007 Der Schwur des Mark Schepanski Beim zweiten Teil der beliebten Marathon-Vorbereitung gab es erneut Diskussionen über die Streckenlänge Von Peter Hansaul Langenrehm. Wie seit Jahren stand Mark Schepanski wieder 20 Meter vor der Ziellinie und ordnete die anstürmenden Lauf- pulks. Nur stand der Chef der gastgebenden LG HNF gleich im Mittelpunkt der Kritik und der Mosereien. Vor allem von den Spitzenläufern bekam er immer wieder zu hören, nie und nimmer habe die Strecke die vorgeschriebene Länge. Sonst wären sie doch bessere Zeiten gelaufen. Und immer wieder beteuerte Mark Schepanski: "Es sind genau 15 Kilometer. Das kann ich be- schwören." Dieses Misstrauen hatte eine frostige Vorgeschichte. Der Straßenlauf-Cup im Wald bei Langenrehm besteht aus drei Veranstalt- ungen. Beim Auftakt vor 14 Tagen über zehn Kilometer war bei Sturm und Schnee ein Baum auf die Strecke gestürzt. Die Ver- anstalter mussten die Teilnehmer umleiten. Dadurch wurde die Strecke um 300 Meter kürzer. Diesmal sei sie länger als 15 Kilo- meter, argwöhnten einige, vor allem die geschlagenen Mitfavoriten. Dabei war Sieger Jens Gauger von der LG Wedel-Pinneberg nach 53:23 Minuten im Ziel. "Im vergangenen Jahr gewann Benjamin Ehlers von der LG Hammer Park hier in 53:32", wehrte Schepanski den Vorwurf mit konkreten Zeiten ab. "Diesmal war er 27 Sekunden langsamer und ist damit Dritter geworden. Seit Jahren variieren die Siegerzeiten nur um wenige Sekunden. Aber so sind die Läufer nun einmal." Sieger Gauger war im Ziel um- gedreht und einige Kilometer zurückgerannt. "Ich wollte einem aus unserem Team Mut machen und habe ihn die letzten paar hundert Meter begleitet." Für den 41-Jährigen, der sein Trainingspensum auf 120 Kilometer pro Woche aufstockte, ist die Laufserie im Forst Rosengarten der ideale Test für den Hamburg-Marathon. "Ich bin seit 27 Jahren Langstreckenläufer", erzählte der Mann, der bei einer Körper- größe von 1,77 Metern 66 Kilo wiegt und sich als zu "dick" empfindet. "Aber ich habe noch nie einen Hamburger Titel geholt. Das lag auch daran, dass mein Verein LG Wedel-Pinneberg lange zu Schleswig-Holstein gehörte und sich erst jetzt wieder dem Hamburger Verband anschloss. Diesmal will ich beim Marathon keinen anderen Hamburger vor mir haben." Das ist der beson- dere Anreiz für viele der 250 Dauerrenner beim Straßenlauf-Cup. Wer seine Zeiten über zehn und 15 Kilometer und den ab- schließenden Halbmarathon, der in 14 Tagen auf gleicher Strecke gelaufen wird, addiert, weiß ziemlich exakt, wie schnell er beim Hamburg-Marathon am 29. April sein kann. Als schnellste Frau war Brigitte Röder nach 1:01:32 Stunden im Ziel. Die lächelnde Siegerin: "Ich liebe diese Strecke", erzählte die Ärztin von der Uni Hamburg, die für Blau-Gelb Marburg startet. "Sie ist abwechslungsreich, und die Bedingungen waren ideal. Jedenfalls habe ich hier endlich gewonnen. Ein schöner Sonntagmorgen war das." Im Anschluss an den Lauf stellte sich Mark Schepanski, der seit zwölf Jahren an der Spitze der LG HNF steht und bei der Hauptversammlung als Abteilungsmanager bestätigt wurde, den Fragen der Harburger Rundschau. Harburger Rundschau: Herr Schepanski, sind die Vorwürfe über die Streckenlängen ausgeräumt? Mark Schepanski: Heute rief mich noch ein Teilnehmer an. Der wollte wissen, ob wir die 300 Meter, die beim 10-Kilometer-Lauf fehlten, nun angehängt hätten. Das ist Quatsch. Die Strecke ist genau 15 Kilometer lang. HR: Wie können Sie das garantieren? Schepanski: Weil die Strecke 2006 von Wolfgang Timm, dem Volkslaufwart des Hamburger Verbandes, offiziell vermessen wurde. Bei diesem Verfahren wird selbst die Außentemperatur berücksichtigt. Danach war die alte Strecke 14 952 Meter lang. Wir haben sie um 48 Meter verlängert. HR: Treffen die Vorwürfe Sie persönlich? Schepanski: Die herummeckern, sollten selbst so eine Veranstaltung aufziehen, bei der nach zwei Stunden die Ergebnisse im Internet zu lesen sind und bei der die Fehlerquote unter 0,5 Prozent liegt. HR: Im Januar warfen Sie Ihr Ehrenamt wegen Differenzen mit Stammverein HNT hin. Schepanski: Dabei ging es ums Geld. Vom Geld hängt die Zukunft der Leichtathletik ab. Aber wir haben einen Kompromiss ge- funden. Das ist vom Tisch, und über die Details schweigen wir. HR: Wie steht es denn um die Zukunft der LG HNF? Schepanski: Zurzeit zählen wir 412 Mitglieder. Unser erstes Ziel ist, wieder die 500 zu erreichen. Wichtiger ist, dass wir Talente so aufbauen und fördern, dass sie zur nationalen Spitze aufsteigen. HR: Hat die LG dafür genügend Trainer? Schepanski: Ja. Wir geben jährlich 20 000 Euro für Übungsleiter aus. Genauso wichtig für junge Leistungssportler ist heute, dass wir bei einem Ausbildungsplatz oder einem Arbeitsplatz helfen, der ihnen den Leistungssport ermöglicht. Das sind Voraus- setzungen, die wir schaffen müssen. Die LG HNF soll in Hamburg, in Norddeutschland und auf Bundesebene glänzen. ==> Ergebnisse Anmerkungen von Webmaster Klaus Michalski: Da die 15-Km-Strecke nicht bestenlistenfähig ist, ist es auch nicht ganz so wichtig, ob es nun ein paar Meter mehr oder weniger sind. Allerdings sind größere Abweichungen auf einem nach DLV-Richtlinien vermessenen Kurs eigentlich auch nicht zu tolerier- en. Anders wird es in 14 Tagen sein, wenn es im Forst Rosengarten über die bestenlistenfähige Halbmarathon-Distanz geht. Wenn die Organisatoren der Veranstaltung im Forum der LG HNF darüber aufgeklärt werden möchten, was denn nun eine Ver- bandsaufsicht ist (Bezeichnung sagt alles) und wozu man diese überhaupt braucht, dann gibt einen das doch schon zu denken. Auch im Hinblick auf die Norddeutschen Halbmarathon-Meisterschaften am 1. April. Offenbar hat man bei der LG HNF noch nie einen Veranstaltungsbericht (Bestandteil jeder Ergebnisliste) korrekt ausgefüllt. Die NDM wird von der LG HNF ausgerichtet, allerdings auf der Strecke durchs Alte Land in HH-Neugraben. Aber auch da gab es bekanntlich zuletzt im Oktober 2006 erhebliche Probleme mit der korrekten Streckenlänge. Mehr Infos: ==> Forum der LG HNF (dort die Rubriken ”Hamburger Halbmarathon => Norddeutsche Meisterschaften”) und ”Lob, Kritik, Fragen ?!” (Beiträge zu den bisherigen beiden Läufen) ==> Pressebericht vom 10-Km-Lauf mit Webmasters Anmerkungen. Nach oben Zurück zur Startseite Zurück zur vorherigen Seite
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