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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. März 2007 Germania feiert einen Doppelsieg Leichtathletik: Grigat gewinnt vor Taube Ihrhove (ätz). Trotz Dauerregens von der ersten bis zur letzten Minute nahmen mehr als 150 Läufer im Alter von drei bis siebzig am 3. Ihrhover Winterlauf teil. Auf der Hauptstrecke, dem Halbmarathon über 21,0975 Kilometer, gab es einen Doppelsieg für Germania Leer durch Holger Grigat und Ralf Taube, bei den Frauen gab es einen Doppelsieg für Fortuna Logabirum durch Andrea Manssen und Annette Kisch. Vor den Erwachsenen durfte der Nachwuchs laufen: Mehr als 30 Kinder zwischen drei und 15 Jahren liefen ein, zwei oder drei Runden über jeweils 550 Meter ohne Zeitnahme und waren mit Freude dabei. Über die Haupt- strecke, einen Rundkurs über zweimal 10,55 Kilometer, starteten 81 Teilnehmer, davon 14 Frauen. Die geplante Strecke, die um Driever am Emsdeich entlang führte, war trotz erheblichen Aufwands beim Abtransport des Reets inner-emsseitig nicht laufbar, so dass der Kurs geringfügig geändert werden musste. Schon nach weniger Kilometern setzten sich im Männerfeld Holger Grigat, Ralf Taube und Dieter Rulfes (Germania Twist) ab und hatten bei Halbzeit schon deutlichen Vorsprung. Die beiden Läufer von Germania Leer zogen zum Schluss deutlich an. Grigat setzte sich von Taube ab und gewann. Auch bei den Frauen gab es einen Doppelsieg. Andrea Manssen, seit diesem Jahr bei den Triathleten von Logabirum, feierte einen Start-Ziel-Erfolg vor Annette Kisch. Heike Jünke (LG Uplengen) wurde Dritte. Neu im Programm war der halbe Halbmarathon. Dabei gab es auf Anhieb 50 Meldungen. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gab es Erfolge für Oldenburger vom Team Laufrausch. Bei den Frauen hieß die Siegerin Sandra Theilig, bei den Herren Torsten Krämer. Beene Oldigs vom Ausrichter Concordia Ihrhove zeigte sich trotz des Dauerregens mit der positiven Entwicklung der Teilnehmerzahlen zufrieden. Der Kinderlauf, dessen Erlös passend dem ansässigen Kindergarten aus Esklum zugute kam, machte besonders viel Freude. ==> Ergebnisse
WESER KURIER vom 6. März 2007 Der Vorsprung hielt Rebecka Weise-Jung gewinnt Winter-Laufserie vor Carolin Schiff Bremen (gol). Am Ende blieb alles beim Alten. Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord und Jan Oude-Aost vom SV Werder Bremen heißen die Gesamtsieger der 27. Bremer Winterlaufserie. Damit wiederholten beide ihre Vorjahreserfolge. Spannend vor dem dritten Lauf war es ohnehin nur noch bei den Frauen. Da forderte die 21-jährige Carolin Schiff von der SG Road Runners nach ihrem Sieg beim zweiten Rennen über 15 Kilometer auch über die 20 Kilometer ihre 49-jährige Konkurrentin. Bis eingangs der letzten Parkrunde, rund fünf Kilometer lang, klebten beide Läuferinnen eng beisammen. Letztlich siegte Carolin Schiff im Schlusspurt in 1:21:08 Stunden, nahm der Nordbremerin jedoch nur vier Sekunden ab. Zu wenig, um den 34-Sekunden- Gesamtvorsprung noch zu knacken. Rebecka Weise-Jung durfte somit aus den Händen von Bürgermeister Thomas Röwekamp bei der Siegerehrung zum 15. Mal den Senatsteller entgegen nehmen. Ihr männliches Pendant heißt Jan Oude-Aost, der auch den dritten Lauf in 1:11:11 Stunden sicher gewann. Ihm folgte überrasch- end der vereinslose Gregor Daul in 1:12:42 Stunden, der jedoch in der Gesamtwertung schon einen zu großen Rückstand vor den arrivierten Hikmet Ciftci (Marathon Club Bremen), Torsten Naue und Frank Themsen (beide LG Bremen-Nord) aufwies. Diese drei kamen nahezu zeitgleich in 1:13:35 Stunden ins Ziel und belegten in dieser Reihenfolge auch die Gesamt-Plätze hinter Jan Oude-Aost. In der Kleinen Serie über dreimal 9,9 Kilometer siegte Markus Fabian von der LG Bremen-Nord in der Gesamtwert- ung als Tagesdritter in 34:42 Minuten vor Michael Willner (SG Road Runners) und Martin Neumann (LG Bremen-Nord). ==> Die Ergebnisse gibt’s bei Sport Ziel
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 6. März 2007 Ein läuferisch starker Ralf Salih Otterndorfer entscheidet beim 18. Cross des LAV Bokel gleich zwei Rennen für sich Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Bokel. Für Ralf Salih stellte der 18. Crosslauf des Leichtathletikvereins (LAV) Bokel eine nette Trainingseinheit dar. Der Aktive vom Marathon Club Bremen hatte weder beim 3400-Meter-Lauf noch auf der langen Strecke über sieben Kilometer ernsthafte Konkurrenz. Der Otterndorfer setzte sich in 11:57 Minuten beziehungsweise 23:29 Minuten jeweils deutlich gegen die gesamte Konkurrenz durch. "Die Strecke war anspruchsvoller als in den vergangenen Jahren", erklärte der Seriensieger, der auch bereits im Vorjahr über beide Distanzen erfolgreich war. Die Beschaffenheit des Geländes lag in erster Linie natürlich an dem durch den vielen Regen aufgeweichten Untergrund. Deshalb verfolgte Gabriele Laudan von der SG Osterholzer Leichtathleten auch vorrangig ein Ziel: "Ich will unverletzt ins Ziel kommen." Mit ihrem Sieg bei den Frauen auf der 7000-Meter-Strecke in 32:28 Minuten schoss die Worpswederin dann aber sogar ein wenig übers Ziel hinaus. Genau wie Gabriele Laudan hatte auch Martin Kück vom Lauftreff Bornreihe bereits eine Woche zuvor am Worpsweder Vorfrühlings-Crosslauf teilgenommen. Kück gewann auch in Bokel über die 7000 Meter in 31:17 in seiner Alters- klasse (M 45). Aber selbst wenn der Bornreiher den Parcours in Worpswede als schwieriger bezeichnete, sprach Martin Kück dem Veranstalter ein Lob aus: "Es handelt sich hier um eine sehr schöne Strecke." Gabriele Laudan hatte in Bokel mehr Rasen ausgemacht als in Worpswede. Wegen der schwierigen Verhältnisse musste der Veranstalter einen Rückgang der Läufer von 80 auf 60 hinnehmen. "Der viele Regen hat doch einige von einem Start abgehalten", bilanzierte Bokels Pressesprecher Gerd Buck. "Die Bürgerparkserie in Bremen hat uns auch einige Läufer gekostet", war sich der Vorsitzende des LAV Bokel, Thomas Schindler, sicher. Leichtathletik-Experte Klaus Michalski aus Bremervörde hatte den klaren Erfolg von Ralf Salih auf der 7000-Meter-Strecke vor- ausgesagt: "Ralf wird den Lauf mit großem Abstand für sich entscheiden." Bereits nach einer von insgesamt drei Runden besaß der bis vor einem Jahr für den TV Langen startende Salih einen Vorsprung von 50 Sekunden vor Sven Wajemann (Rotenburg / ohne Verein). Am Ende betrug der Abstand zwischen dem Ersten und dem Zweiten sogar knapp drei Minuten. Wenn der Ottern- dorfer richtig ernst gemacht hätte, wäre der Vorsprung noch deutlicher ausgefallen. Bemerkenswert war Platz drei für den bereits 60-jährigen Reinhard Roloff (TSG Nordholz) in 26:30 Minuten. Im Nachwuchsbereich ließ die Bokelerin Mareike Steffens über die 1700 Meter aufhorchen. Die 14-Jährige lag in guten 7:11 Mi- nuten in ihrer Altersklasse vorn. Noch schneller unterwegs war allerdings die erst 13-jährige Madita Solarek vom TV Langen (6:35). Bei den Jungen machte Torben Leck (LAV Bokel) den Veranstalter stolz. Der Zehnjährige behauptete sich in tollen 5:00 Minuten auch gegen die ältere Konkurrenz. ==> Ergebnisse
CELLESCHE ZEITUNG vom 12. März 2007 Celle feiert “fantastisches Lauffest”: 40000 Zuschauer in der Innenstadt Wasa-Lauf Nummer 25: Jubelnde Sieger, hungernde Helfer und schwitzende Polizisten War das ein Jubiläum: Bei fast 15 Grad feierten gestern 40 000 Zuschauer ein “fantastisches Lauffest” in der Celler Innenstadt, so viele wie nie zuvor. Fast wäre der Wasa-Lauf von einem Streckenrekord gekrönt worden. Sei’s drum, die sportlichen Leistung- en waren aller Ehren wert. Celle. Die vielleicht größte Leistung hat die Bereitschaftspolizei aus Lüneburg erbracht. 30 Männer und Frauen liefen die zehn Kilometer, und zwar in voller Montur, mit Stiefeln und Uniform, um zu zeigen, dass die Polizei fit sei, wie sie sagten. Dass die Kleidung der Ordnungshüter nicht besonders gut geeignet ist, um Höchstleistungen zu erbringen, sah man ihnen nach den zehn Kilometern an, als sie mit hochroten Köpfen und ihren durchgeschwitzten grünen Uniformen im Zieleinlauf nach Luft schnappten und ein durchaus lustiges Bild abgaben. Aber sie konnten ja auch nicht ahnen, dass es so warm werden würde. Zum 25. Ge- burtstag des Wasa-Laufes wurden fast 15 Grad in der Allerstadt gemessen, strahlend blauer Himmel und Sonnenschein sorgten für ein standesgemäßes Wetter zur Jubiläumsausgabe. “Endlich konnte ich mal wieder in kurzen Hosen laufen”, sagte Falk Cierpinksi nach seinem Sieg über die zehn Kilometer, die er in 30:52 Minuten gewann (die Polizeitruppe aus Lüneburg brauchte etwa 40 Minuten länger). Der 28 Jahre alte Sohn des zweifachen Marathon-Olympiasiegers Waldemar Cierpinski lobte den “schönen Lauf” und hätte den 16 Jahre alten Rekord von Heiko Klimmer angreifen können (29:47), aber auf der zweiten Runde war aufgrund des dichten “Verkehrs” der überrundeten Läufer kein schnelleres Durchkommen möglich, was den Sieger aber keineswegs störte. “Das hier ist ein Volkslauf”, sagte der Sachsen-Anhaltiner nach dem Sieg vor Jörn Harland aus Kassel. Auch die Präsidentin des niedersächsischen Leichtathletikverbandes, Rita Girschikofsky, stellte in einer Grußrede die Verbind- ung aus Leistungs- und Breitensport beim Wasa-Lauf heraus. Sie lobte den Veranstalter für “die Silberhochzeit des größten Volkslaufes Niedersachsens”. Zwar gab es gestern mit 10 670 Läufern keinen neuen Teilnehmerrekord, dafür kamen nach Poli- zeiangaben etwa 40 000 Zuschauer in die Innenstadt. Holger Pieper vom Organisationsteam freute sich über ein “fantastisches Lauffest” und einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Einziges Manko: Die etwa 500 Helfer mussten zunächst hungern. “Das Frühstück für sie wurde morgens vergessen”, schmunzelte Pieper. Aber auch das wurde später in Ordnung gebracht. Fast hätte es auch einen neuen Streckenrekord gegeben. Im Fünf-Kilometer-Lauf überschlug es Moderator Udo Rasche fast die Stimme, als Johannes Raabe mit einer exzellenten Zwischenzeit unterwegs war, aber dann doch die Bestzeit aus dem Jahr 1999 um eine gute halbe Minute verfehlte. Neben den herausragenden Leistungen von Cierpinski und Raabe war wohl der Hattrick von Gerard van den Berg der sportliche Höhepunkt des Tages. Im 20-Kilometer-Lauf gewann er zum dritten Mal in Folge. “Für mich war es etwas schwierig, weil ich in diesem Jahr noch nie bei derart warmen Temperaturen gelaufen bin”, sagte der Drei- fach-Sieger, der aber die traumhaften Bedingungen für die Zuschauer hervorhob. Die zweite “Abonnement-Siegerin” Annette Noth- durft kam ebenfalls nicht an frühere Leistungen heran, gewann bei ihrer 24. Teilnahme (sie fehlte nur 1997 aufgrund einer Verletz- ung) aber dennoch den Lauf über fünf Kilometer in 18:22 Minuten. “Ich war krank und konnte deshalb nur wenig trainieren”, sagte die 39-Jährige, die stolz darauf war, dass “ich bei der tollen Stimmung über mich hinausgewachsen bin”. Aus Celler Sicht waren die dritten Plätze von Judoka Miriam Garmatter und Jan Rybizki vom TuS Unterlüß jeweils über fünf Kilo- meter die sportlichen Highlights. Erstaunlich die Leistung der Hermannsburgerin Miriam Garmatter, die nach ihrem fünften Platz des Vorjahres gestern aufs Podium lief. “Auch als Judoka macht man Ausdauertraining”, sagte die CZ-Kandidatin für Celles Sportlerin des Jahres. “So schnell, dass ich hier gewinnen kann, bin ich aber nicht.” Die meisten der Teilnehmer hatten mit Siegchancen indes nichts am Hut. Verkleidet als Judoka oder in Sandalen wurden Läufer in den engen Gassen der Altstadt gesichtet. Namensgeber Wasa war prominent vertreten. Werksleiter David Langel war schon früh auf den Beinen und lief zunächst den Mini-Wasa-Lauf über 2,5-Kilometer mit seinen drei Kindern, um später “allein” auf die Fünf-Kilometer-Distanz zu gehen. “Ich bin es heute langsamer angegangen”, so Langel, der erst nach gut 25 Minuten ins Ziel kam. “Im nächsten Jahr trainiere ich dann wieder mehr”, versprach er nach dem Lauf. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 12. März 2007 Tammo König besteigt Thron Leichtathletik: Oldenburger gewinnt VfL-Lauf über 25 Kilometer - Novak Zweiter Über die 10-Kilometer-Strecke siegte Jan Oude-Aost - Alexander Korzuschnik war über die VfL-Meile der Schnellste Von Jan Baumgärtner Oldenburg. Tammo König hat erneut den Thron bestiegen: Der Oldenburger vom Triathlon-Club “Die Bären” gewann am Sonntag den VfL-Straßenlauf über 25-Kilometer. An seinem 30. Geburtstag setzte sich König gleich nach dem Start im Oldenburger Marschwegstadion an die Spitze und gewann nach 1:25:27 Stunden mit über vier Minuten Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Jens Novak (1:29:48). Dritter wurde Hermann Fleßner von der Emder LG in 1:32:10. Im Vorjahr gewann König noch die zehn Kilometer. Diesmal spezialisiert er sich aber auf die langen Distanzen. “In diesem Jahr laufe ich die langen Strecken mit dem Ziel, beim Ironman-Triathlon in Roth zu starten”, sagte König. Die schnellste Frau über die 25 Kilometer war Ute Deters aus Oldenburg in 1:53:46 Stunden. Sie gewann vor Petra Gerhard vom SV Willich (1:59:50) und Marion Stepanowicz (2:00:45) vom Gorch-Fock-Marathon-Team. Der Oldenburger Joachim Wetzel (1:37:41) wurde in der Klasse M 40 Zweiter mit dem knappen Vorsprung von acht Sekunden auf Robert Gaida vom Delmenhorster TB. Die Klasse M 45 gewann Rolf Stamereilers (TuS Ever- sten/1:37:49) vor Jürgen Lakeberg (TSG Hatten-Sandkrug/1:38:50) und Jürgen Seel (Blexer TB/1:42:55). Über die zehn Kilometer kontrollierte Jan Oude-Aost von Werder Bremen den Lauf. Nach 33:50 Minuten gewann er mit 17 Se- kunden Vorsprung vor Jürgen Macke von der LG Hannover. Den dritten Platz sicherte sich Thomas Thizy (Werder Bremen) in 35:28 Minuten. Auch zwei Nachwuchsläufer der “Bären” zeigten sich vorne. Der A-Jugendliche Kai Denker (37:41) wurde in seiner Klasse Erster, der B-Jugendliche Jan-Niklas Hellmann (38:54) Zweiter. Den dritten Platz der männlichen Jugend A erlief sich Sebastian Durimont (DSC Oldenburg/40:35), Lukas Raabe (TuS Ofen/41:28) gewann bei der männlichen Jugend B. Schnellste Frau über die zehn Kilometer war in 38:52 Minuten Victoria Wilcox-Heidner von der LG Wilhelmshaven vor Kerstin Lücken (Emder LG/39:49) und Claudia Wahls (Fortuna Einen/42:44). Den Sieg im Rennen der weiblichen Jugend A sicherte sich in 44:04 Minuten Monica Wagner. Die US-Läuferin aus Philadelphia wohnt derzeit als Gastschülerin in Oldenburg. Bei der weib- lichen Jugend B gewann Franziska Domininghaus (“Bären”/44:52) vor Jana Denker (LT Petersfehn/57:18). Die VfL-Meile für Schülerinnen und Schüler gewann der Vorjahreszweite Alexander Korzuschnik vom DSC Oldenburg in 5:20 Minuten vor Michael Majewski (BV Garrel/5:23). Bei den Schülerinnen siegte Judith Baron (TuS Ofen/6:02) vor Natalie Walter (6:04) und Frederike Lindner (beide LG Oldenburg/6:05). ==> Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 13. März 2007 Test für Marathonsaison Vater Michael Neitzke (45) und Sohn Jannis (12) werden Gesamtsieger in ihren Altersklassen. Von Peter Hansaul Langenrehm. Für die abwechslungsreichste Kulisse hatte beim 23. Straßenlauf-Cup der LG HNF Petrus gesorgt. Beim Start, dem Lauf im Forst Rosengarten über zehn Kilometer, lag so viel Schnee, dass ein Baum umknickte und ein Teil der Strecke blockierte. Die 15 Kilometer hatten die Läufer im Regen und Matsch bewältigen müssen. Beim abschließenden Halbmarathon aber strahlte die Sonne und bei 16 Grad trieb der Frühling die Teilnehmer zu Hochleistungen. "Dabei sind 270 Frauen und Männer und ein einziger Schüler auf die 21 Kilometer lange Strecke gegangen", berichtete Organisator Mark Schepanski. Der erste, der die leichte Steigung im Wald bei Langenrehm hoch dampfte, war ein Fremder. Jan Oliver Hämmerling (Rollstuhl- Club Hamburg) war das erste Mal dabei und gewann in ausgezeichneter Zeit von 1:14:38 Stunden. Der Mann, der 38 Sekunden später das Ziel erreichte, ist Dauerkunde beim Straßenlauf-Cup. Thomas Hansen (Germania Schnelsen) nahm auch diesmal wieder den schönsten Pokal mit. Er benötigte für die 10-, die 15- und die 21-Kilometer 2:44:40 Stunden und bekam Applaus für den Gesamtsieg. Der Dritte im Halbmarathon, Lennart Hoffmann (Vattenfall) wurde Zweiter der Gesamtwertung mit 2:44:59 Stunden. Der leistungsstärkste Läufer im Trikot des Gastgebers LG HNF, Michael Carstensen, wurde mit der Zeit von 2:48:43 Stunden Dritter. Beim Halbmarathon hatte er einen Vereinskollegen vor sich, der mit 45 Jahren den zweiten Frühling als Ausdauersportler erlebt. Michael Neitzke, Professor für Informatik aus Vahrendorf, kam als Sechster und damit schnellster LG-HNF-Aktiver an. "Meine Zeit von 1:17:05 war die zweitbeste, die ich je auf dieser Strecke lief", erzählte er. "Vor zwölf Jahren bin ich auf der gleichen Strecke 1:16:38 gerannt." Damals war Sohn Jannis ein Baby. Jetzt feierte der 12-Jährige seine Premiere. Jannis Neitzke- Movahedi, der in 14 Tagen 13 wird, lief den ersten Halbmarathon seines Lebens *). "Als mein Sohn damit ankam, er wolle der erste sein, der mit zwölf einen Halbmarathon durchsteht, erschrak ich. Dann bin ich mit ihm ein paarmal zehn- und einmal 15 Kilometer gelaufen. Danach war ich beruhigter." Obwohl er nie regelmäßig trainierte, lief er die zehn und die 15 Kilometer locker durch. Mit 1:48:23 Stunden brauchte Jannis gut eine halbe Stunde länger als der hochtrainierte Papa (bis 120 Trainingskilometer pro Woche). Vater und Sohn nahmen je einen Pokal für den Gesamtsieg mit. Der Papa war der Beste in der Altersklasse M 45 und der Benjamin bei den Schülern. In dieser Altersklasse war außer Jannis keiner am Start. ==> Ergebnisse *) Anmerkung Webmaster: Ohne die Leistung des 12-jährigen schmälern zu wollen. Als B-Schüler darf er über die Halbmarathon-Distanz überhaupt nicht starten. Nach den “Satzungen und Ordnungen des DLV” ==> “Veranstaltungsordnung” == > § 5.1 dürfen B-Schüler-/innen bei Verbandsveranstaltungen - und eine solche ist der Straßenlauf-Cup - auf der Straße maximal 10 Kilometer laufen. Und damit es im Forum der LG HNF nicht wieder zu überflüssigen Diskussionen kommt: Ich kritisiere nicht und ich meckere auch nicht - ich stelle lediglich etwas fest. Leider in diesem Fall wieder mal ein regelwidriges Verhalten der LG HNF !!
STADER TAGEBLATT vom 20. März 2007 Favoriten unter sich Rekordbeteiligung beim Straßen- und Volkslauf Himmelpforten (st). Die Freiluftsaison der Leichtathleten hat noch nicht so recht begonnen, trotzdem hatten an vergangenen Wochenende knapp 200 Läuferinnen und Läufer beim Straßen- und Volkslauf in Himmelpforten über die Halbmarathon-Strecke, 10 km und 5,2 km Lauf ihre Laufschuhe geschnürt. Chef-Organisator Manfred Keitsch war mit dem Meldeergebnis zufrieden und freute sich vor allem über die recht guten Witterungsbedingungen. Lediglich ein leichter Westwind behinderte die Läuferinnen und Läufer auf dem Teilstück zwischen Mittelsdorf und Himmelpforten und sorgte hauptsächlich dafür, dass es in den angebotenen Disziplinen keine neuen Streckenrekorde gab. "Wir laufen heute einfach locker vom Hocker", gaben einige Aktive zu Protokoll. "Ich habe mir kein besonderes Ziel gesetzt", meinten andere. "Eine neue persönliche Bestleistung erwarte ich nicht. Ich laufe, um erst einmal eine Platzierung in der Bestenliste zu haben," äußerten sich die wenigen Favoriten kurz vor dem Start. Den Halbmarathon der Männer gewann der Hamburger Polizeibeamte Timo Meyer in 1:19:57 std. Sofort nach der Siegerehrung verabschiedete er sich zu seinem Nachtdienst in der Hansestadt. Den zweiten Platz der Gesamtwertung erreichte Ingo Schröter vom Post SV Buxtehude mit einer Zeit von 1:25:19 std. Bei den Frauen siegte Ulrike Rück in 1:36:18 std, Annette Lemke vom SC Balje kam mit einer Zeit von 1:47:28 std. auf den dritten Platz. Im 10 km Straßenlauf der Männer siegte Markus Fabian (Bremen) in 35:01 min. vor Andreas Schlüter, LG Kehdingen, in 35:24 min und Sebastian Harner, Stader Schwimmverein, in 36:14 min. Bei den Frauen siegte gewohnt souverän Birgit Friedrich (LG Kehdingen) in 44:57 min, der zweite Platz ging an Ellen Schröter, Post SV Buxtehude, in 47:37 min. Den Volkslauf über 5,2 km gewann Sven Wajemann (18:14 min). Beachtlich die Zeit von Tilo Mahler, LG Kehdingen, mit 23:27 min. Jüngste Teilnehmerin war Fenja Zimmer (BSV Buxtehude), die mit ihren 8 Jahren die 5,2 km in 28:37 min bewältigte. Ältester Teilnehmer war Hans-Hermann Backmeier (SV Bliedersdorf/Jg. 1931), der das Ziel in 35:38 min. erreichte. Anmerkung Webmaster: Nach Aussage des Veranstalters wird ab 2008 der Volkslauf über 5,2 Kilometer nur noch 5 Kilometer lang sein und dann auch als Straßenlauf durchgeführt werden. Die erzielten Leistungen wären dann in den Schülerklassen bestenlistenfähig ! ==> Ergebnisse
DEWEZET (Hameln) vom 20. März 2007 (Auszug - ohne Ergebnisspiegel) Simone Hamann triumphiert zum vierten Mal Heiner Schulz Männer-Sieger beim Berglauf in Marienau / Im nächsten Jahr gibt's den "Ith-Kan-Cup" Leichtathletik (cs). Der Sieger des 10. Marienauer Ith-Berglaufes heißt Heiner Schultz. Der Lügder Langstreckler, der bereits 2002 den 13,8-Kilometer langen Lauf gewann, setzte sich in 51:33 Minuten vor dem "Sprinter" Carsten Teiwes (Wangelnstedt) und dem Brakeler Rüdiger Steckel durch, die sieben bzw. zwölf Sekunden später das Ziel erreichten. Bei den Frauen setzte sich bereits zum vierten Male Simone Hamann aus Springe durch, die dreizehn Minuten nach dem Männersieger einlief. Strömender Regen und eine seifige Piste machten es den Aktiven bei diesem Jubiläumslauf besonders schwer. "Ich möchte Euch bitten, bei den schlechten Streckenverhältnissen möglichst nicht mit letztem Risiko zu laufen. Denn ich will Euch alle heil wieder im Ziel erleben", hatte Gesamtleiter Andreas Pusch den 114 Sportlern mit auf den Weg gegeben. Die meisten hielten sich auch daran, trotzten den Pfützen und aufgeweichten Pfaden und meisterten auch die beiden Baumstämme, die als Hindernisse auftauchten, mit Bravour. Schon auf den ersten Kilometern bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe, während sich das Feld immer mehr auseinander zog. Das Quartett enteilte den Verfolgern. Auf den letzten drei Kilometern verschärfte Schultz das Tempo und schüttelte auch seine letzten "Begleiter" ab. "In Anbetracht der Witterungs- und Streckenbedingungen bin ich mit meiner Zeit zufrieden", so der strahlende Sieger aus der Osterräderstadt. Während es für die Gewinner Pokale, für die Frauen gelbe Rosen, für die weiteren Teilnehmer Urkunden und für einige Glückspilze Gewinne aus der Tombola gab, hatte SSG-Vorsitzender Manfred Lemke für Andreas Pusch einen großen Blumenstrauß mitgebracht - als Dankeschön für zehn Jahre Ausrichtung des Ith-Berglaufes. Denn Pusch hört, wie berichtet, auf. Er gibt den Stab weiter an Uwe Karallus (46). 2008 gibt es eine Neuerung: In Zukunft wird es den "Ith-Kan-Cup" geben, den diejenigen gewinnen können, die sowohl am Ith- Berglauf als auch Kanstein-Berglauf (20 km), der alljährlich im Herbst stattfindet, teilnehmen. Das vereinbarten die Organisatoren Pusch und Stefan Schlichte, schon im Vorfeld des 10. Berglaufes. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 19. März 2007 Dauerlauf im Dauerregen 100 Teilnehmer beim ersten Vechelder Schleusenmarathon -- Neuauflage geplant - 800 Euro für die Aids-Hilfe Vechelde. Schlechtes Wetter kennt der leidenschaftliche Langstreckenläufer nicht. Mehr als 30 Ausdauer-Enthusiasten mel- deten gestern früh noch im strömenden Regen für den ersten Vechelder Schleusenmarathon nach. Rund 100 Frauen und Männer machten sich gegen 10 Uhr auf der Sechs-Kilometer-Schleife am Kanal entlang auf den Weg. Viele von ihnen sogenannte Mara- thonsammler, die Woche für Woche durch die Republik streifen, um sich der Herausforderung auf der klassischsten aller Lauf- strecken zu stellen. Am weitesten gereist war Lars Haglund aus Finnland, der tags zuvor im Wohnmobil in Vechelde angerollt kam. Die überwiegende Zahl der Teilnehmer hatte sich für die Halbmarathonstrecke entschieden. Sechs Stunden nach dem Start- schuss waren die letzten Marathonis noch immer unterwegs. Immerhin, für sie war es zumindest in den letzten zwei Stunden ein Lauf am Wasser und nicht im Wasser gewesen. Gleichwohl, Lob für Organisatoren und Streckenführung war allerorten unüber- hörbar zu vernehmen. Und Tom Staats, Mitorganisator neben Karla und Gerry van de Beek von der Vechelder Fitnessscheune, schmiedete schon die Pläne für die Neuauflage im nächsten Frühjahr. "Wir wollen zwei Wochen weiter nach hinten gehen und versuchen, in die Braunschweiger Laufserie aufgenommen zu werden. Dann können wir vielleicht auch einen 10-Kilometer-Lauf anbieten", so Extremsportler Staats aus Gadenstedt, der die Strecke am Kanal für sein eigenes Training nutzt und dabei auf die Idee des ersten Vechelder Marathonrennens kam. Unterm Strich blieben letztlich knapp 800 Euro für die gute Sache, die der Verein "Be your own hero" einstreicht. Er hat sich dem Einsatz für Aids-Kranke verschrieben. (jf)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. März 2007 Nordseewerke hängen Meyer-Werft ab Leichtathletik: Emder gewinnen Staffelmarathon in Leer Leer. Beim 16. Wüstenrot Staffelmarathon von Fortuna Logabirum verteidigten vier von fünf Vorjahressiegern ihren Titel. 220 Teilnehmer waren im Evenburgpark in Leer am Start. Die Hoffnung von Veranstaltungsleiter Edzard Wirtjes auf mehr als 50 Staffeln erfüllte sich nicht. “Etliche mussten wegen Grippeerkrankung passen”, sagte Wirtjes, der schließlich 44 Staffeln ins Rennen schickte. Die schnellste Staffel kam aus Kaiserslautern, fiel aber aus der Wertung, da nur drei Läufer dabei waren. Fünf hätten es laut Reglement sein müssen. Zwei des Trios aus der Pfalz liefen jeweils zwei Strecken. Ihre Endzeit betrug 2:41:59 Stunden. Die offene Wertung gewann so erneut Germania Leer (2:43:58 Stunden) vor den Triathleten vom MTV Aurich und Eddie Eagle. Bei den Frauen trieb die Staffel von Fortuna Logabirum Seriensieger TV Norden zu einem neuen Streckenrekord von 3:14:45 Std. 15 Mannschaften gingen in der Betriebswertung an den Start. Alleine sechs Staffeln stellten die Nordseewerke Emden. Auch sie verteidigten ihren Titel und wurden in 2:45:46 Gesamtdritter. Platz zwei ging an die Bundespolizei Bunde vor der Staffel der Meyer-Werft. Die vierte Titelverteidigung gab es im Mixed, wo ein Jugendlicher, ein Senior und eine Frau jeweils eine Staffel bildeten. Ger- mania Leer gewann vor dem TSV Hesel und Fortuna Logabirum. Einen Wechsel gab es bei den Schulen. Das UEG Leer stellte nicht nur die meisten Teams, es gewann auch erstmals die Wertung. 3:09:03 Stunden brauchte die schnellste Schüler-Staffel, Platz zwei ging an die Freie Christliche Schule Veenhusen. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. März 2007 (Auszug -- ohne Ergebnisspiegel) Favorit Felix Welzel siegt bei Wind und Regen 2. Braunschweiger Stadionlauf: Knapp 200 Teilnehmer trotzen dem schlechten Wetter Mit Regen und Wind hatten die knapp 200 Teilnehmer des 2. Braunschweiger Stadionlaufs zu kämpfen. Trotzdem: Die, die sich am vergangenen Sonnabend auf den Rundkurs machten, der im Stadion an der Hamburger Straße begann und endete, hielten auch durch. Veranstalter SportTrend war rundum zufrieden. Auch der Favorit über die Halbmarathon-Distanz, der Triathlet Felix Welzel, ließ sich vom schlechten Wetter nicht stoppen. In 1:15:33 Stunde siegte er über die 21-Kilometer lange Distanz. Welzel, der für das Triathlon-Team Braunschweig startet, bereitet sich derzeit intensiv auf sein großes Ziel vor: den Ironman in Frankfurt am 1. Juli. Schnellste Frau auf der Halbmarathon-Distanz war Christiane Zehrer (Lauftreff Magni Runner) in 1:40:20 Stunden. ==> Ergebnisse
NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 26. März 2007 900 Läufer sind einen Tag lang unter sich 31. Springe-Deister-Marathon bietet familiäre Atmosphäre und Vorbereitung auf folgende Läufe Leichtathletik (kül). "Der Lauf hat seine Eigenarten": Klaus Baumeister weiß um die Besonderheiten des Springe-Deister- Marathons. Bei der 31. Auflage strahlten am Sonnabend vor allem die positiven Merkmale des Volkslaufes in der Frühlings- sonne: Ein familiärer Charakter und eine gute Vorbereitungsstrecke für die Marathons des Frühjahrs. Besonders die Atmosphäre lockte auch in diesem Jahr rund 900 Starter nach Springe. Die genossen es sichtlich, einen Tag lang unter sich zu sein. "Des- wegen kommen die Leute", sagt Baumeister, Vorsitzender der ausrichtenden Langlaufgemeinschaft (LLG) Springe. Das bein- haltet allerdings auch kleine Schönheitsfehler. Zuschauer an der Strecke etwa gibt es beim Springe-Deister-Marathon quasi nicht. "Die Bevölkerung hat kaum eine Beziehung zu dem Lauf", sagt Baumeister. Auch im engen Zielbereich geht manches unter. So laufen etwa die Marathon-Sieger inmitten der Halbmarathonis ein - und werden kaum beachtet. Ergebnisse sind eben in Springe nicht so wichtig. Die Läufergemeinde feuert jedes Mitglied gleichlaut an. Vor dem Ziel stand für die Teilnehmer harte Laufarbeit. Vier Mal mussten etwa die Marathonis durch die Schleife vom Schul- zentrum Süd über Alvesrode, Wisentgehege und Jagdschloss zurück zum Ziel an der Sporthalle. Am schnellsten war bei den Männern der 30-jährige Frank Dietrich aus dem hessischen Melsungen. Er setzte sich in der Schlussrunde aus einer dreiköpf- igen Spitzengruppe mit dem Zweiplatzierten Elgar Bosle und Harald Lixenfeld ab. "Er war klar der schnellste von uns", zollte Letzterer dem Sieger im Ziel Respekt. Von den zwölf Frauen lief Anne-Dore Alusse die beste Zeit. Die meisten Starter hatte wie immer der Halbmarathon nach Springe gelockt. "Wir sind ein Vorbereitungslauf für die folgenden Marathons", erklärt Baumeister. Deshalb laufe in Springe auch keiner auf Bestzeit. Dennoch gab es über die 21 Kilometer passable Zeiten. Bei den Frauen war etwa Claudia Maria Wendt in 1:40:34 Stunden die schnellste. Jörn Hesse als Sieger bei den Männer kam nach 1:17:15 Stunden ins Ziel. Auch die heimischen Starter konzentrierten sich auf den Halbmarathon. Hier war der Lauftreff des SC Bad Münder mit zwölf Teilnehmern klar am stärksten vertreten. Weitere Starter kamen vom SV Altenhagen, TSV Hamelspringe oder TuSpo Bad Münder Splitter vom Marathon Lecker: Während ihr Kumpel Holger Ihle beim Marathon schwitzte, machten es sich Daniel Lorenz und Uli Bernhard von der Sportgruppe "Wissenschaftliches Prekariat" Göttingen 06 am Streckenrand gemütlich. Bei Bier und Bratwurst verfolgten sie das Rennen kurz vor dem Jagdschloss im Campingstuhl. Sauer: "Die Tempoarbeit haben wir nur zu zweit gemacht", sagte der Marathon-Dritte Harald Lixenfeld. Auch Sieger Frank Dietrich war ein wenig verärgert, weil sich Elgar Bosle in der Dreier-Gruppe nicht an der Tempoarbeit beteiligt hatte. Der Ange- sprochene zuckte nur mit den Schultern und sagte zu dem Sieger aus dem hessischen Melsungen: "Hier bei uns ist das eben so." Scharf: Die Strecke passte, das Wetter auch - nur der scharfe Wind machte den Läufern schwer zu schaffen. Vor allem auf den Freiflächen in Alvesrode blies er den Läufern voll ins Gesicht. "Das kostet ein paar Perlen", sagte der Halbmarathon-Dritte André Rother. (kül) ==> Ergebnisse
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN (Isenhagener Kreisblatt) vom 2. April 2007 Teilnehmerrekord und Sonne satt Laufen: 266 Starter beim 7. Knesebecker Einhornlauf Von Arek Marud Knesebeck. Die Sonne lachte vom Himmel und strahlte mit Marco Laeseke um die Wette: Der Organisator des 7. Knesebecker Einhornlaufs hatte allen Grund zur Freude. Mit 266 Läufern wurde beim gestrigen Zehn-Kilometer-Lauf im Rahmen des Wolfs- burg-Gifhorn-Cups 2007 ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Einmalig dürfte wohl auch das Ergebnis bei den Männern sein: Der VfB Fallersleben feierte einen Dreifacherfolg. "Hat sich der Rest verlaufen ?", ulkte ein Helfer am Zieleinlauf. Während sich der Puls von Joachim Kasimir weitgehend beruhigt hatte, war von den Verfolgern weit und breit nichts zu sehen. Mit fast zwei Minuten Rückstand überquerte Eduard Weinert die Ziellinie (36:59 Minuten). Es dauerte weitere 90 Sekunden, ehe der VfB Fallersleben den Dreifachsieg nach Ankunft von Axel Heinrich perfekt machte. "Damit kommen wir in der Gesamtwertung weit nach vorne", freute sich Kasimir über den Mannschaftserfolg. Weniger zu lachen hatte er unterwegs. Mit jedem absolvierten Kilometer wuchs der Vorsprung auf die Konkurrenz und damit die Herausforderung, sich dem Kampf gegen die Uhr im Alleingang zu stellen. "In der Gruppe kann man sich besser puschen", so Kasimir. Eines hatte er aber mit der gesamten Läuferschar gemeinsam. Die Strecke durch das Waldgebiet Malloh war ein echter Härtetest für die Beine - eine schwierige, aber reizvolle Aufgabe. Weniger das wellige Gebiet, denn der von den Landwirtschafts- fahrzeugen zerfurchte und mit Löchern durchsetzte Pfad erforderte ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Konzentration. Bei den Damen gelang dies Sina Willmann vor Andrea Bachin (beide SFC Wolfsburg) am besten. Dritte wurde Martina Mischnick (Team Waggumer Holz). Während die Läufer bei frühlingshaften Temperaturen pusteten, schnauften, schwitzten und teilweise auch stöhnten, hatten die Organisatoren das Gros der Arbeit hinter sich. Vor drei Monaten begannen die Vorbereitungen. Rund 40 Helfer waren gestern im Einsatz. Der neue Teilnehmerrekord entschädigte für die geleistete Arbeit. "Ich habe mit 250 Läufern gerechnet", so Laeseke. "Aber 266 Teilnehmer? Das ist umso schöner." Dass die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2004 (229 Starter) locker geknackt wurde, lag gleich an drei Faktoren. Zum einen der übergeordnete Aspekt mit über 350 Anmeldungen für den gesamten Wolfsburg Gifhorn-Cup 2007. Zum weiteren Antriebsfaktor avancierten die optimalen Witterungsverhältnisse, die einige Unentschlossene zu einer Nachmeldung am gestrigen Morgen nutzten. Das bescherte den Organisatoren fast 120 weitere Laufsohlen. Schließlich hat sich der steigende Popularitätsgrad des Einhornlaufes längst herum gesprochen. "Hier herrscht ein tolles Miteinander", lobte Kasimir das Flair. Laeseke führte die "gute Infrastruktur" als Grund an. Denn dank der Unterstützung der Stadt Wittingen und der Schule standen den Läufern vor- und nachher die Turnhalle sowie das Schulgebäude zur Verfügung. Wie beliebt der Lauf ist, beweist stellvertretend der Einsatz von Michael Klein. Der Betreuer und Spieler des VfL Knesebeck aus der 3. Fußball-Kreisklasse musste sich ganz schön sputen. Bereits um 13 Uhr stand das Pflichtspiel gegen den FC Oerrel II auf dem Programm. "Für 45 Minuten dürfte es reichen. Vielleicht laufen mir die Gegenspieler auch weg. Meine Mitspieler sagten im Vorfeld, ich hätte einen Knall", lachte er. Des einen Freud, des anderen Leid. "Denn Laufen hatte für mich heute absoluten Vor- rang." Eine Meinung, die am gestrigen Vormittag keinen Exclusivcharakter genoss … ==> Ergebnisse Lauf-Cup / Gesamtergebnisse
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 3. April 2007 Gegenwind stört Reckewell nicht 204 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 3. Wustrower Halbmarathon - Leip zum dritten Mal Erster Wustrow (jw). Hans-Joachim Leip wird immer schneller. Der Läufer des MTV Bad Bevensen hat sich am Sonnabend beim Wustrower Halbmarathon zum dritten Mal in Folge gesteigert. Die gut 21 Kilometer durch und um Wustrow herum absolvierte der 47-Jährige diesmal in 1:21:02 Std. 2005 hatte er 1:25:21 Std. benötigt, und 2006 1:22:16 Std. Der Lohn war der dritte Sieg bei der dritten Auflage des Halbmarathons der IGAS Wendland. Auch bei den Läufen im Rahmenprogramm zeigten die insge- samt 204 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ansprechende Leistungen (diese Berichte sind online nicht verfügbar). Probleme bei der Organisation gab es nicht, auch dank der Hilfe der Feuerwehr Wustrow und der umliegenden Wehren, die mit 25 Freiwilligen die Strecke optimal gesichert hätten, freute sich Organisator Hermann Walther von der IGAS Wendland. Wie im Vorjahr, als Thomas Münster von der SV Gartow Zweiter und damit Kreismeister geworden war, war Leip auch diesmal ein Lüchow-Dannen- berger am dichtesten auf den Fersen. Jörg Reckewell vom MTV Dannenberg wurde in 1:22:13 Std. Gesamtzweiter und sicherte sich damit den Lüchow-Dannenberger KM-Titel. Über zwei Runden lang war bei dem Hauptlauf der Veranstaltung ein Spitzenquintett gemeinsam unterwegs. Doch ab Kilometer 13 zog sich das Feld allmählich auseinander. Titelverteidiger Leip ging nun mit nach vorne, bis dahin hatte Reckewell zumeist das Tempo gemacht. Der Titelverteidiger legte anschließend weiter zu. “Ich bin nicht mitgegangen, weil ich wusste, dass er am Ende immer noch zulegen kann”, berichtete Reckewell, der erst seit Kurzem wieder im Training ist. Der MTV-Sportler lief daher sein Tempo weiter und konzentrierte sich auf die Verfolger. Mit einigen Tempoverschärfungen über 300 m, 400 m zermürbte er die Konkurrenz. Und als es in der letzten Runde in eine Gegenwindpassage hinter dem Fußballplatz ging, da gab Reckewell richtig Gas. “Da war ich dann gleich 30 Sekunden weg”, war der neue Kreismeister selbst erstaunt über seine am Ende gute Zeit. Aus der Spitzengruppe war zwischenzeitlich auch der Wustrower Michael Klimanski abgefallen, der als Gesamtfünfter mit seiner Zeit von 1:24:02 Std. aber zufrieden sein konnte. Ebenfalls unter die besten Zehn liefen aus Lüchow-Dannenberger Sicht noch Siegfried Martel als Sechster (Eintr. Clenze/1:24:43 Std.) und Hans-Joachim Heermann (SV Lemgow/D./1:27:24 Std.). Erfreulich: Bei dem Hauptlauf kamen 61 Aktive ins Ziel, so viele wie noch nie, war Organisator Walther zufrieden. Bei den Frauen konnten die beiden hiesigen Starterinnen den Topläuferinnen kein Paroli bieten. Das Duo Andrea Krumbeck als Siegerin in starken 1:34:09 Std. und Britta Schulz als Zweite in 1:34:46 Std. (beide VfL Suderburg) machte Platz eins unter sich aus. Als Dritte gewann Sina Mayhack von der IGAS Wendland den Kreismeistertitel. In für sie guten 1:42:18 Std. lag die junge Läuferin vor Silvia Behn (SC Lüchow), die als Geamtfünfte mit 1:44:53 Std. aber ebenfalls zufrieden war. ==> Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 3. April 2007 Pankow schnell wie ein Porsche Mit einem Supersprint siegt der Bergedorfer (Startnummer 110) mit mehr als einer Minute Vorsprung Von Peter Hansaul Neugraben. Es waren genau eine Stunde und sieben Minuten vergangen, seit die 650 Teilnehmer an der norddeutschen Meisterschaft über die Halbmarathon-Distanz in Neugraben auf die Strecke geschickt worden waren, da kam im Ziel die Meldung eines Streckenpostens an: "Der Erste ist an der Kirche vorbei." Sofort wendeten Zeitmesser und Zuschauer die Blicke quer über den Sportplatz hinweg, wo am anderen Ende die Läufer auf die letzten Meter auf der Sportanlage einbogen. Und dann war er zu sehen, ein junger Mann im weißen Trikot. Er erhöhte das Tempo, zog an Teilnehmern des 10-Kilometer-Laufes vorbei wie ein Porsche an einem Moped. Wie einer noch so sprinten kann, der doch schon 21 Kilometer in den Beinen hat. Im Ziel warf Bennet Pankow kurz die Arme hoch, und knickte dann vorn über und rang nach Luft. Der neue norddeutsche Meister über 21 Kilometer ist gerade mal 21 Jahre alt, startet für die TSG Bergedorf und seine Siegerzeit betrug eine Stunde, zehn Minuten und 47 Sekunden. Für alle, die bei ihrem Wochenend-Joggen auch einmal Minuten und Se- kunden zählen, hier eine andere Zahl. Bennet Pankow ist im Durchschnitt jeden der 21 Kilometer in drei Minuten und 35 Se- kunden gelaufen. Da steigt bei jedem Hobbyläufer die Achtung vor dieser Leistung. Dabei muss der junge Mann, der sechs- bis siebenmal in der Woche trainiert und dabei 100 Kilometer rennt, heute eine ganz andere Prüfung bestehen. "Da mache ich meine Prüfung als Assistent auf einem Rettungswagen", erzählte er. "Ich hoffe, dass ich dann einen Job bei der Feuerwehr be- komme." Dann wird er sicher Hamburgs schnellster Feuerwehrmann. Denn Jan Oliver Hämmerling (Rollstuhl-Sportclub Hamburg) war als Zweiter eine Minute und elf Sekunden später im Ziel angekommen. Und auch seine 1:11:58 war noch eine ausgezeich- nete Zeit. Wie schwierig es war, bei dieser Laufveranstaltung der LG HNF vorn dabei zu sein, erlebte auch Michael Neitzke. Der Schnellste im LG HNF-Trikot war nach 1:17:51 im Ziel. Auch das noch eine gute Zeit. Nur waren 21 Teilnehmer schneller als er. Aber selbst, wenn man alle Konkurrentinnen weit hinter sich lässt, kann das nicht immer vor einer Enttäuschung schützen. Kathrin Schipp- mann vom VfL Oldesloe war immer nur im Pulk der Männer mitgelaufen. Lediglich beim Wendepunkt hatte die stille blonde Frau einige Konkurrentinnen zu Gesicht bekommen. Am Ende war bei 1:22:31 ihr Vorsprung mehr als drei Minuten vor Bea Bur- mester-Schöler von Phoenix Lübeck (1:25:48). "Aber den norddeutschen Meistertitel bekomme ich wohl nicht", erkannte die Siegerin im Ziel. "Ich habe nämlich vergessen, mich dafür anzumelden." Einen Titel nahm Monika Belau vom Harburger SC mit nach Hause. Sie wurde norddeutsche Meisterin in der Altersklasse W 50. Wie hervorragend ihre Zeit von 1:31:28 war, zeigt sich im Vergleich mit den jüngeren Damen. In der Altersklasse W 40 erhielt Anke Sturm aus Soltau die Meisterehre (1:37:36), Petra Cordes von der LG HNF wurde Vizemeisterin in 1:45:41. Beim Lauf über fünf Kilometer war die erst 16-jährige Birte Wiebe aus Lüneburg die schnellste Frau (23:18 Minuten) und der kleine Ira Fabri mit sieben Jahren der Jüngste. Er läuft immer mit seiner Tante Florence und mit Onkel Julian. "Und dann ist auch die Oma noch dabei", ergänzte Ira, der als Vierjähriger das erste Mal in Neugraben mitgelaufen war. "Aber die Oma hatte dies- mal keine Zeit." ==> Ergebnisse
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 4. April 2007 Marathonis laufen zu “Lolo” ins Ziel 217 Starter bei “Rund um den Motorpark” / Afrikanische Stimmung an der A1 Von Volker Kläne Lohne. Trommeln setzen ein. Die Rhythmen vermitteln sofort afrikanische Stimmung im Motorpark Lohne. Und sie sind ein Zeichen dafür, dass wieder ein Läufer die Autobahnbrücke herunterkommt und auf den Zielturm zusteuert. Auf den letzten Metern unterstützen ihn die Frauen des Ensembles “Jumatano” mit Djembe-Klängen. Sie trommeln insgesamt 217 Teilnehmer beim 3. Lohner Marathon für die OV/KSB-Aktion “Sportler gegen Hunger” ins Ziel. Über diese gute Beteiligung freuten sich am Samstag die Organisatoren Hans-Jürgen Müller, Reinhard Wilak und Silvia Koditek von den Waldschleichern Lohne sowie Klaus Wolking. In fünf Disziplinen lautete die Vorgabe “Rund um den Motorpark” (siehe Ergebnisse). Als letzter “Marathoni” kommt Martin Klages nach 5:24:43 Stunden ins Ziel. Er zeigt auf seine moderne Uhr, mit der er die Zeit, den Puls und die gelaufenen Kilometer misst. “Genau 42,19 Kilometer. Wegen der letzten fünf Meter wollen wir mal nicht so ge- nau sein”, meint der Polizist aus Hildesheim und erklärt: “Ich laufe nur Landschafts-Marathons. 15 im Jahr. Das wird zur Sucht.” Für seine Sucht hat er die 180 Kilometer von Hildesheim zur Autobahn-Abfahrt Lohne/Dinklage auf sich genommen und eine Nacht im Wohnmobil verbracht. 58 Mal habe er bereits die antike Laufdisziplin vollendet. Und das, obwohl er ein Kampfgewicht von 105 Kilo auf die Waage bringe. Aber er lässt sich Zeit beim Laufen und nimmt sogar den letzten Rang in Kauf. “Der Weg ist das Ziel”, meint Klages. Er war einer von 42 Teilnehmern am sportlichen Marathon. Einen organisatorischen Marathon bewältigte das Quartett Müller, Wilak, Koditek und Wolking. Dieser dauerte nicht nur vom ersten Start um 10.00 Uhr bis zur Siegerehrung um 16.00 Uhr an. Mit Vor- und Nachbereitung kamen etliche Stunden hinzu. Passend zum perfekten, sonnigen Laufwetter hatten die Organisatoren die Veranstaltung professionell aufgezogen. Unterstützt von vielen Helfern. “Ich fand’s klasse, wie alle Mitwirkenden ihr Bestes ge- geben haben. Ob das bei der Anmeldung, Zeitnahme oder der Verpflegung war”, lobte Silvia Koditek. Dazu zählte auch Christoph Schomaker vom Fitness-Studio Injoy Lohne, der einen Moderations-Marathon absolvierte. Zeitgleich sicherte die Funkhilfe echta die Strecke mit elf Leuten ab. “Wir machen alles ehrenamtlich. Diesmal war alles ruhig”, berichtete Einsatzleiter Klaus Barske. Dass den Läufern die Strecke bestens gefallen hat, zeigen auch die Meinungen auf der Homepage waldschleicher.de. Auf dieser Seite und unter erfundaus.de kann man alle Ergebnisse einsehen. Spaß haben beim Lohner Marathon auch die Trommlerinnen der Musikschule Lohne mit Jannis Völker als männliche Unter- stützung. Seine Mutter Sigrid sagt: “Es hat viel Spaß gemacht. Die Läufer fanden es toll, vor allem die älteren. Einige haben ge- wunken und Kusshände verteilt.” “Lolo”, “Kuku” und “Oge” heißen die Stücke, mit denen Sigrid Völker und Co. die Sportler ins Ziel trommeln. Ein Stück Afrika an der A1. Heimische Läufer dominieren rund um den Motorpark Lohne (vk). Beim 3. Lohner Marathon dominierten die heimischen Läufer. Michael Reise vom Laufteam Kenkel Vechta gewann den Marathon in 3:03:28 Stunden. Teamkollege Thorsten Kenkel siegte über die Halbmarathondistanz, der Dinklager Dirk Heit- mann über 10 km. Nur Casper Grimm vom TuS Engter durchbrach als Dreiviertelmarathon-Erster die VEC-Bilanz. Bei den Damen ein ähnliches Bild: Lena Hermes (Visbek/Halbmarathon) und Claudia Wahls (Waldschleicher Lohne/10 km) liefen vorweg. Bettina Geisemeier (Ravensberg/Marathon) und Maria Schilling (Waldschleicher/Dreiviertelmarathon) hatten kaum bis keine Konkurrenz. ==> Die Ergebnisse finden Sie über die Links im Artikel
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 11. April 2007 350 Teilnehmer beim 20. Osterlauf Bawinkel. Mit der 20. Auflage des Bawinkeler Osterlaufes begann die Straßenlaufsaison im Emsland. Zu dieser Traditionsver- anstaltung konnte der zu Beginn für sein Engagement geehrte Initiator und Organisationsleiter Wolfram Jüttner über 350 Aus- dauersportler aus dem Emsland und der näheren und weiteren Umgebung begrüßen. Wie immer fand der Halbmarathon über 21,1 km das größte Interesse. Hier mussten bei guten Bedingungen die starken Emsländer Dieter Rolfes (Germania Twist), Edu Küpker (Concordia Emsbüren) und Heinz-Josef Wegmann (SV Dersum) am Ende den Gesamtsieg Egbert Schäpker (SV Even- kamp) überlassen. Die Mannschaftswertung gewann überlegen der TuS Haren mit Georg Achter, Frank und Dirk Gerdelmann vor SC Spelle-Venhaus. Bei den Läuferinnen setzte Elke Vedder (Germania Twist) ihre lange Osterlauf-Siegesserie fort. Wie 2006 gewann sie deutlich vor Marie-Luise Bleumer (TuS Gildehaus). Im 10,7-km-Lauf konnte Thomas Schröder (SuS Darme) den klaren Sieg von Frank Dieke (BV Garrel) nicht verhindern. Schnellste Läuferin auf dieser Distanz war Claudia Lübbers (LAV Meppen) vor Andrea Ricke (SV Lengerich). Chijen Velvis, ein 15-jähriges Lauftalent aus den Niederlanden, ließ im 2,5-km-Jedermannlauf seinen Konkurrenten keine Siegeschancen. Bei den Läuferinnen gab es den gleichen Zieleinlauf wie 2006: Annika van Hüüt vor Ricarda Angenendt (beide TuS Xanten). Im 1100-m-Lauf der Schüler/innen schnappte Verena Niermann (SC Osterbrock) auf den letzten Metern Frederik Eikens (Sigiltra Sögel) noch den Ge- samtsieg weg. Die Inliner schlossen wieder diese Veranstaltung ab. Emsland-Inline stellte das mit Abstand größte Team, doch den Sieg auf der 14-km-Distanz sicherte sich der vereinslose Achim Faßbender knapp vor Florian Kuper. Die Schüler/innen be- endeten erstmals nach sieben Kilometern das Rennen. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 11. April 2007 (Von Hartmann Jung) Karsten Kappe lief allen davon Goslar-Oker. Wie im Vorjahr waren genau 60 Teilnehmer/innen beim diesjährigen Auftakt des Läufer-Teams Oker, dem 11. Lauf “Rund um die Eulenburg”, in den vier verschiedenen Laufstrecken am Start. Besonders erfreulich, gleich acht Bambinis wagten sich zu Beginn der Veranstaltung auf die ca. 400 m lange Rundstrecke mit einer Steigung. Auf der Kurzstrecke war Klaus Brüggemeyer (LG Göttingen) klar vor Jan Christoph Winter (Läufer-Team Oker) und Michael Dau- zou (SV Union Salzgitter) vorn. Schnellste Teilnehmerin war Frederike Peetz (Hannover 96) vor Ilka Grundmann aus Kremmen und Vera Kröhl (MTV Astfeld). Den Lauf der Männer, Frauen und Jugend über 5,3 bzw. 10,6 km mit einigen nicht leicht zu lauf- enden, giftigen kurzen Anstiegen beherrschte der Harlingeröder Karsten Kappe. Aus der ersten Runde kam er schon mit Vor- sprung, noch vor den den schnellsten Läufern der 5,3 km Strecke, zurück und konnte diesen auf fast zwei Minuten vor dem Zweitplatzierten, Christoph Gertler (TV Klein Ilsede), ausdehnen. Danach folgten mit Jörg Rosenthal (MTV Adenbüttel) und Dietmar Behrens (TSV Travemünde) noch zwei Läufer, die unter der 50-Minuten-Grenze blieben. Bei den Frauen lief Kristina Brunzel aus Garbsen knapp vor Gisela Cramme (MTK Bad Harzburg) nach 52:47 Minuten ins Ziel. Das Läufer-Team Oker war mit dem Verlauf seiner ersten diesjährigen Veranstaltung sehr zufrieden, schon am kommenden Sonnabend steht die örtliche Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften im 10 km Straßenlauf der Jugend und im Halbmarathon der Männer und Frauen auf der schnellen Wendepunktstrecke an der Okertalsperre als nächste Veranstaltung an. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. April 2007 14-jähriger Norder stellte Rekord auf Leichtathletik: Neue Jugend-Bestmarke über fünf Kilometer beim Störtebekerlauf Marienhafe. Zufrieden war das Organisationsteam von Fortuna 70 Wirdum mit dem Ablauf des 12. Störtebeker-Straßenlaufs am Ostermontag in Marienhafe. Fast 240 Sportler, darunter auch einige Urlauber, gingen an den Start. Über fünf Kilometer erreichten 90 Läufer sowie einige Walker und über zehn Kilometer 139 Sportler das Ziel. Die weiteste Anreise hatten zwei Läufer aus Riesa in Sachsen. Jüngster Läufer war die siebenjährige Alice Henke von der LG Wilhelmshaven, die die fünf Kilometer in 26:26 Mi- nuten absolvierte. Ältester Starter war Ippe Janssen aus Aurich, der die 70 schon überschritten hat und noch an vielen Volks- läufen teilnimmt. Bei idealen Temperaturen machte den Sportlern der auffrischende Wind zu schaffen. Den Fünf-Kilometer-Lauf gewann Uwe Hüls vom TV Norden in 19:15 Minuten vor Ludwig Janssen aus Barstede.(19:20) sowie Arnd Siebelts (TV Norden), der zusammen mit dem 14-jährigen Vereinskollegen Holger de Vries in 19:25 das Ziel erreichte. Damit gewann Holger de Vries die Schülerwertung und verbesserte den zehn Jahre alten Streckenrekord für die Altersklasse M 14 um 14 Sekunden. Bei den Frauen siegte die 19 Jahre alte Annika Peters (Emder LG) in 21:45 klar vor Susanne Hellmers (TV Norden/23:12). Bei den Schülerinnen gewann, ebenfalls vom TV Norden, Lea Okken (W 11) in genau 25 Minuten. Beim Zehn-Kilometer-Lauf waren zwei Streckenrunden zu absolvieren. Nach der ersten Runde hatten sich Nelson Penedo (Tri- athlon Essen), Thomas Böckenholt (Münster) und Jörn Schmidt (DSC Oldenburg) vom Feld abgesetzt. Penedo, der mit seiner Familie in Norddeich Urlaub macht, siegte schließlich in 34:47 vor Böckenholt (35:05) und Schmidt (35:19). Bei den Frauen ge- wann Astrid Lübben (LG Ostfriesland) in 44:31 vor den Norderinnen Iris Marschall (47:18) und Elke Gronewold (47:40). Beachtlich waren die Zeiten einiger Seniorensportler. So siegte Arnold Romanowski in der Altersklasse M 60 in 41:02 und verbesserte seinen eigenen Streckenrekord dieser Altersklasse um 36 Sekunden. Peter Jans von der Emder LG gewann in der Altersklasse M 65 in 46:20 Minuten. ==> Ergebnisse
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 16. April 2007 Bisher unbekannter Läufer am schnellsten unterwegs im Egelser Wald 34. Ostfriesischer Volkswaldlauf des TuS Aurich-Ost: Michael Schulze aus Wirdum siegt vor Joachim Lammers aus Wiesmoor / Hochsommer im April Aurich (gaw). Ein bis dato in dieser Gegend unbekannter Sportler hat den 34. Volkswaldlauf des TuS Aurich-Ost am Sonntag im Egelser Wald gewonnen. Er heißt Michael Schulze, wohnt seit zwei Jahren in Wirdum, und überquerte nach zehn Kilometern in 37:05 Minuten als Schnellster die Ziellinie. Bei den Frauen siegte Astrid Lübben von der LG Ostfriesland in glatten 45:00. Erster über die fünf Kilometer wurde Hermann Fleßner von den Ihlower Rennschnecken in 17:34 Minuten. Von den ostfriesischen Spitzenläufern wie etwa Stephan Immega, Holger Grigat oder Peter Steinke hatte niemand sich ange- meldet. Dafür freute sich TuS-Lauftreffleiter und Cheforganisator Erwien Meyer über eine hohe Teilnehmerzahl am Sonntag. Ge- nau 244 Läuferinnen und Läufer waren über die fünf und zehn Kilometer an den Start gegangen. Hinzu kamen noch einmal etwa 90 Walker und Nordic Walker, allein 18 vom SV Komet Walle. Die stärkste Gruppe bei den Läufern kam mit 15 vom TV Norden, der in einer Woche seinen Citylauf veranstaltet. “Ich bin überaus zufrieden mit dieser Resonanz”, freute sich Meyer. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen mitten im April hatten einige Starter doch ihre Probleme, gut über die Strecken zu kommen. “Es war vielen anzusehen, dass es ihnen schwer gefallen ist”, beobachtete Meyer. Im Ziel hinter der Waldschule gab es schließlich eine Belohnung für jeden Teilnehmer: Brot von der Bäckerei Schuirmann in Berumbur und Milch oder Kakao von der Rückers Molkerei. Besonders geehrt von Moderator Stefan Schewiola wurden als älteste Teilnehmer Gerd Sauer und Heinrich Janssen, beide vom MTV Aurich. Das Zehn-Kilometer-Rennen im Egelser Wald verlief unspektakulär. Zu groß war die Dominanz der beiden Erstplatzierten, die ab Kilometer vier zusammenblieben. “Er hat gut gezogen”, lobte Schulze, 1972 in Wuppertal geboren, seinen einzigen Kontrahenten Joachim Lammers von der TG Wiesmoor. Erst 400 Meter vor dem Ziel setzte der deutlich jüngere Schulze zum Schlussspurt an und sicherte sich den Sieg. Dabei ist er kein klassischer Langstreckenläufer. Seit 21 Jahren betreibt der vereinslose Schulze Triathlon. “Das Laufen ist meine Schwäche unter den drei Disziplinen”, gestand er. Stärke im Organisieren bewies erneut das Helferteam des TuS-Lauftreffs. Die Veranstaltung klappte reibungslos. Um 11 Uhr, zwei Stunden nach dem Startschuss von Aurichs Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst, ehrte Stefan Schewiola die Sieger und Platzierten, um 12 Uhr war der Platz hinter der Waldschule fast schon wieder komplett verwaist. Meyer betonte, den Volkswald- lauf auch in den kommenden Jahren im April veranstalten zu wollen. “Dann sind wir zeitlich nicht so nah am Ossiloop.” Der be- ginnt in diesem Jahr bereits am 1. Mai. Ob in den nächsten Jahren im April das Wetter ähnlich sommerlich sein wird wie gestern, ist aber eher unwahrscheinlich. ==> Die Ergebnisse sind online bisher noch nicht verfügbar (16.4. / 8:00 Uhr)
HARZ KURIER vom 16. April 2007 (Auszug - ohne Ergebnisspiegel) Ein Lauf, der zunehmend Volksfest-Charakter bekommt Laufsport: MTV Osterode richtete am gestrigen Sonntag den 5. Osteroder Altstadtlauf aus / Etwa 1200 Teilnehmer am Start Osterode (bei). Nun schon zum fünften Mal fand gestern in Osterode der Altstadtlauf statt. Nicht nur die stattliche Zahl von rund 1200 Teilnehmern, sondern auch die vielen Zuschauer, die die Laufstrecken säumten, haben den ausrichtenden MTV Osterode in seiner Auffassung bestätigt, die Veranstaltung wieder zu organisieren. Sowohl von Seiten der Aktiven als auch von den vielen Zuschauern hörte man nur Positives. Manche Hobbyläufer hatten wegen des Wetterumschwunges Probleme mit ihrem Biorhyth- mus, der noch nicht auf “Sommer” eingestellt war. Gekniffen wurde aber trotzdem nicht. Manche legten beim Laufen einen klein- eren Gang ein oder starteten statt in der Königsklasse (10.000 Meter) diesmal “nur” über den 5.500 Meter-Lauf. Was für die Zuschauer wieder fast wie Routine wirkte, war für die vielen Ehrenamtlichen vom MTV, der WEGO, der Feuerwehr, des DRK, des Funkhilfsdienstes Osterode und Badenhausen, der Biker vom MTV Förste sowie für Dr. Passian mit seinem Team wieder eine große organisatorische Herausforderung, die auch diesmal wieder mit Bravour bewältigt wurde. Die 100 Ehrenamt- lichen trugen vor und hinter den “Kulissen” zum Gelingen der Veranstaltung bei. Den Kfz-Kennzeichen auf den umliegenden Park- plätzen nach zu urteilen hatten sich auch viele Besucher von außerhalb nach Osterode auf den Weg gemacht, weil hier “richtig was los” war. Den Auftakt des-Events bildete der Lauf mit knapp 400 Teilnehmern über 2.500 Meter um den “Sparkassen-Lauf-Cup”. Ab 10.30 Uhr starteten 369 Profis und Freizeitsportler zum 5.500 Meter-Lauf um den “Intersport-Stricker-Cup” (mit gleichzeitiger Wertung für den Südniedersachsen-Cup). Kurz vor Mittag gingen, ebenfalls mit großem Elan, 150 kleine Läufer auf die kleine 1.000 Meter- Runde, dem “McDonald’s-Kiddy-Run”. Um “High Noon” (12 Uhr) starteten etwa 300 Läufer zum 10.000 Meter-Lauf. In memoriam des verstorbenen Turnwartes und Organisators der ersten Altstadtläufe, Hans-Jürgen Wode, hatte der MTV Osterode zusätzlich Erinnerungscups für seine besten Teilnehmer ausgelobt. Gemeinsame Wertungen Wie in den letzten Jahren gab es für alle Sportler viel Beifall und Anfeuerungen von den Zuschauern, die nicht nur den Kornmarkt, sondern auch die Laufstrecke umsäumten. Da nicht nur die Einzelläufe - ausgenommen der “Kiddy-Run” -, sondern auch die Sonderwertungen “Harz-Energie-Cup” (die schnellsten Läufer von Firmen, Behörden und Institutionen) und “Volksbank-Schulpreis” (teilnahmestärkste Schulen im Verhältnis zur Schülerzahl) ausgewertet werden mussten, kamen auch die Auswerter “ins Schwitzen” und brachten die Laptops zum Glühen. “Wir sind stolz und glücklich, dass nicht nur wieder der Altstadtlauf seinen Charakter als Volkslauf bestätigt hat, sondern, dass auch nicht nur die Osteroder Bevölkerung mit vielen Besuchern die Veran- staltung inzwischen als ein traditionelles Volksfest betrachtet”, so der Vorsitzende des MTV Osterode, Frank Seeringer. Auf Wunsch der Beteiligten habe man diesmal kein getrennte Wertung vorgenommen, um den “Volkslauf-Charakter” der Veranstalt- ung zu unterstreichen. Frauen und Männer starteten gemeinsam. Sein Dank galt auch den vielen Sponsoren. Das Fazit für den Veranstalter: Zum 150-jährigen Jubiläum des MTV im Jahr 2008 werde sicherlich wieder der Altstadtlauf - dann auch mit einem Angebot für Walker - stattfinden. Vielleicht sollte man jetzt langsam mit dem Training für den 6. Altstadtlauf beginnen. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 16. April 2007 Michael Heyen siegt bei Halbmarathon Laufen: Das Sommerwetter lockt in Schortens zahlreiche “Kurz-Entschlossene” auf die Rennstrecke Von Sönke Wieting Schortens. “Idealere Bedingungen als heute kann es nicht geben”, freute sich Gerhard Böhling, Bürgermeister von der Stadt Schortens, auf der Sportanlage an der Beethovenstraße über das sommerliche Wetter. Nicht zuletzt bescherte dieses insbe- sondere dem Halbmarathon des 28. “Schortenser Straßenlauf” etliche Nachmeldungen von “Kurz-Entschlossenen”, was sich erneut in einer sehr großen Teilnehmerzahl niederschlug. Das Rekord-Ergebnis vom Vorjahr (544 Meldungen) konnte mit 490 Starts in diesem Jahr zwar nicht erreicht werden, doch war Organisationsleiter Gerd Remmers mit den Starterzahlen sehr zu- frieden. Die Sicherung des Streckenverlaufs oblag auch in diesem Jahr den bewährten Kräften der Feuerwehr. Für die Versorgung von Verletzungen und Wehwehchen standen rund 20 Helfer der “Johanniter” bereit, während die Männer-Freizeitgruppe des Heid- mühler FC rund um die Veranstaltung mit helfenden Händen bereit stand. Bei den Wettbewerben der Schüler dominierte die anteilsmäßig am stärksten vertretene LG Wilhelmshaven. Im ersten Lauf - es siegte Sebastian Brendel vor Julien Hörig und dessen Bruder Joel - machten die Talente aus der Jadestadt die ersten zehn Plätze unter sich aus, ehe Vanessa Ahlfs und Sören Metje vom HFC die Wilhelmshavener Domäne durchbrachen. Nicht ganz so deutlich fiel die Überlegenheit bei den jüngeren Jahrgängen aus: Hier gab es einen Wilhelmshavener Doppelsieg von Rabea Caspers und Laura Henke. Der Sieg im Volkslauf über 5 Kilometer ging in den Nachbarkreis Wittmund. Martin Buss vom dortigen MTV sicherte sich hier Rang eins vor Stephan Immega vom SC Dunum und Kai Denker (1. TCO “Die Bären”). Als bester Friesländer lief Alexander Korzuschnik (VTB Triathlon) als Neunter über die Ziellinie. Ein ebenfalls sehr starkes Teilnehmerfeld ging beim Volkslauf über 10 Kilometer an den Start: Hier setzte sich Geart Broers (TSG Hatten-Sandkrug) in der beachtlichen Zeit von 37:19 Minuten gegen Michael Fecht (Team Laufrausch) durch, der die Strecke in 38:50 Minuten zurücklegte. Auf Rang drei platzierte sich Joost Asche vom VfL Oldenburg. Lokalmatador Holger Schmack, Heidmühler FC, erreichte das Ziel als 18. Die Halbmarathon-Strecke über 21,1 Kilometer meisterte mit Michael Heyen in der Zeit von 1:17:46 Stunden ein weiterer Akteur der LG Wilhelmshaven als Sieger. Als Zweiter lief Andreas Radke (1. TCO “Die Bären”/1:19:32) ins Ziel ein. Heyens Vereins- kamerad Andreas Hryciuk beendete das Rennen als Dritter (1:20:04). Schnellster friesländischer Teilnehmer auf der Halbmara- thon-Strecke war Matthias Dietrich vom MTV Hohenkirchen, der in der Zeit von 1:31:25 Stunden die Ziellinie überquerte. Die Leichtathletik-Abteilung erfuhr im Verlauf der Veranstaltung zudem eine besondere Würdigung: Ansässige Autohäuser spendeten einen Scheck über 4 000 Euro, der der Jugendabteilung des Heidmühler FC zufließen soll. ==> Ergebnisse
Deutsche Spitzenleistung bei der OSC-Bahneröffnung Nordsee Zeitung vom 17. April 2007 und www.osc-bremerhaven.de Bremerhaven (beko). Über 20 Kampfrichter und Helfer haben am Wochenende die erste OSC-Bahneröffnung vorbereitet und durchgeführt. Eingeladen waren alle Schüler ab 12 Jahre bis zu den Jugendklassen. Als erste Veranstaltung zum Saisonbeginn hat man auf gutes Wetter gehofft und wurde bei sommerlichen Temperaturen nicht enttäuscht. Obgleich es für viele Athleten das erste Kräftmessen nach einer langer Hallensaison war, wurden teilweise erstaunlich gute Ergebnisse erzielt. Aus Rendsburg kam eigens die deutsche Spitzensportlerin Kimberley Jeß angereist und konnte spielend an ihre exzellenten Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen. Die 14-jährige Ausnahmeathletin wurde mit sagenhaften 1,78 m im Hochsprung, im Kugelstoß mit 11,43m und 5,49 m im Weitsprung unangefochtene Siegerin. Kimberley wird bei den Jugendweltmeisterschaften sicherlich aufhorchen lassen. Die Bremerhavener Talente mit Laurin Eggers (12 Jahre) überraschten mit 1,45 m im Hochsprung und der 15 jährige Jan-Hendrik Albrecht mit 5,10 m im Weitsprung. Die ausgezeichnete Leistung der Bremervörderin Tahnee Tietjen (14 Jahre) mit 2:18,65 über 800 Meter stellt auch hier die Talentförderung des Trainers Klaus Michalski unter Beweis. Die OSC-Bahneröffnung mit Gastathleten aus Cloppenburg, Garrel, Oldenburg, Rendsburg, Bremen, Bremervörde, Langen, Bad Bederkesa, Loxstedt, Sievern und Bokel hat sich auf Anhieb als leistungsstarke, gut organisierte und auf Wiederholung pro- grammierte Veranstaltung ein Licht gesetzt. Vielleicht werden dann auch die jetzt noch die nicht überzeugten Vereine der näher- en Umgebung dabei sein und die hervorragenden Wettkampfbedingungen in Bremerhaven schätzen lernen. ==> Ergebnisse Anmerkung Webmaster: Nicht unerwähnt bleiben darf aber die fehlende Windmessung im Sprint und Weitsprung in den Jugendklassen. *) Die in diesen Wettbewerben erzielten Leistungen können daher nicht mehr in die DLV-Bestenliste übernommen werden. Für die Bestenlisten auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene gilt dieses nicht, dort werden Leistungen ohne Windangabe auch weiterhin aufgenommen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Jugendlichen sich im Lauf der Saison noch steigern werden und die in Bremerhaven erzielten Ergebnisse in Bezug auf die Bestenliste dann sowieso hinfällig werden. *) = Siehe DLV-Info (die zwei letzten Absätze)
Presseinformation vom 22. April 2007 (Von hw.events) OLB Citylauf Norden knackt die 2000er Marke Jubiläumsausgabe mit Volksfestcharakter Die fünfte Auflage des OLB Citylaufs in Norden stand wie die vier vorherigen Events unter einem guten Stern. Pünktlich zum Samstag hatte der Wettergott ein Einsehen und sorgte für Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Gute Vorrausetzungen. um das erhoffte Ziel der Veranstalter von 2000 Finishern zu erreichen. Zum ersten Mal hatte das Team um den Volkslauffreak Werner Ihlow vom TV Norden eine Wunschteilnehmerzahl genannt. Um so größer war die Spannung im Vorfeld der Veranstalt- ung, ob man das gesteckte Ziel auch erreichen wird. Hatte man vielleicht ein wenig zu hoch gepokert? Nein. Am Ende erreichten über 1800 Teilnehmer das Ziel über 1,5 km, 5 km, 5 km Walking und 10 km. Mit den über 500m gestarteten Bambinis war der Jubel bei den Nordern groß, als es am Ende hieß, dass mehr als 2000 Finisher den Tag auf dem Rundkurs durch die Norder Innenstadt genossen hatten. Starke Lokalmatadoren Zu den Top-Favoriten über die 5 km gehörte der Lokalmatador Oliver Nauermann vom TV Norden. Die Jubiläumsausgabe war für Nauermann der erste Auftritt vor heimischen Publikum. In den letzten Jahren musste er immer wieder auf einen Start verzichten, da der Citylauf genau in die Phase der Frühjahrs-Trainingslager fiel. Um so größer war die Motivation, angefeuert vom heimischen Publikum, in seiner Heimatstadt eine starke Leistung abzuliefern. Nauermann lief von Beginn an an der Spitze. Die Anfeuerung wurde um so größer, als die Zuschauer merkten, dass der Streckenrekord von 16:42 fallen könnte. Am Ende musste der junge Norder, der zur Zeit zu den hoffnungsvollsten Nachwuchstalenten in Deutschland im Mittelstreckenbereich zählt und dessen Spe- zialstrecke eigentlich die 1000 m sind, aber dem hohen Tempo Tribut zollen und verpasste den Rekord knapp in 16:52. Er hielt damit den Zweiten, Andre Röper vom FC Nesse (17:27) und den Dritten Onno Ringerring von den Ihlower Rennschnecken (17:28) aber deutlich auf Distanz. Bei den Damen setzte sich Sonja Hoogestraat von der Emder LG in 20:14 vor Pia Nikoleit in 20:32 und Petranella Oldewurtel in 20:55 durch. Ein echtes Highlight war bei den Damen der Auftritt der erst 13 Jahre alten Pia Nikoleit vom TuS Eintracht Hinte, die noch in der Schülerklasse startet und durch ihr frisches Auftreten sofort die Herzen der Zuschauer ge- wann. Bei den Herren über 10km kam es zum erwarteten Zweikampf zwischen Peter Steinke vom TV Norden und Holger Grigat vom VfL Germania Leer. Nach zwei von vier Stadtrunden lagen beide Athleten noch Kopf an Kopf im Rennen. Erst in der dritten Runde konnte Steinke durch einen beherzten Angriff das Rennen frühzeitig für sich entscheiden. Vor heimischen Publikum gewann Steinke zum ersten Mal den OLB Citylauf in 33:23. Grigat sicherte sich den zweiten Platz in 33:40 vor Siebo Wiegmann vom SC Dunum in 34:14. Steinke zeigte sich anschließend im Interview überglücklich, sich vor heimischen Publikum im fünften Jahr endlich in die Siegerliste der größten Norder Sportveranstaltung eintragen zu können. Bei den Damen gab es eine kleine Über- raschung. Die favorisierte Waltraud Klostermann vom TV Norden musste sich auf der Zielgeraden Kerstin Lüken von der Emder LG geschlagen geben. Mit 38:46 zu 38:47 gab es für die Zuschauer ein spannendes Rennen mit zwei Läuferinnen, die sich nach dem Rennen gegenseitig bestätigten, sich an diesem Tag gegenseitig motiviert und im Verlauf des Rennens zu einer starken Leistung gepuscht zu haben. Damit gewann die Emder LG beide Damen- und der TV Norden beide Herrenkonkurrenzen. Butterfly Walking-Cup stellte ersten Rekord auf Jan Borrmann vom Fitnessstudio Butterfly konnte für den Butterfly Walking-Cup mit fast 120 Teilnehmern den ersten Rekord des Tages verzeichnen. Die nächste Rekordmarke fiel im vierten Wettbewerb des Tages, dem 5 km-Lauf mit integriertem Firmen- und Mannschaftslauf für 5er Teams. Ein imposantes Bild bot sich den Zuschauern, als sich zum ersten Mal über 1000 Läufer in einer Disziplin auf den Weg durch Norden machten. Noch nie haben sich in Norden so viele Menschen auf einmal in Bewegung gesetzt, um gemein- sam Sport zu treiben und sich feiern zulassen. Ein begeisterndes und vor allem gesundes Novum für die kleine Küstenstadt. Teamwettbewerb mit starken Männerteams Neben der phantastischen Zahl von 122 Mannschaften, die an diesem Tag das Ziel erreichten und für die meistens der Spaß am Event in der Norder Innenstadt stand, gab es bei den Mannschaftsläufen speziell im Männerbereich starke Leistungen. Die drei Erstplatzierten Teams unterboten allesamt den Streckenrekord des TV Norden aus dem vergangenen Jahr. Das Team Friesen Power setzte sich am Ende gegen den TV Norden und das Team Ocean Wave durch. Für die Veranstalter des 5. OLB Citylaufs stand bereits während der Veranstaltung fest, dass es eine sechste Auflage geben wird. Da passte es, dass der Titelsponsor, die Oldenburgische Landesbank, während der Siegerehrung verkündete, auch im nächsten Jahr dabei zu sein. Für das Orga-Team beginnen bereits jetzt die Vorbereitungen für 2008 und die vielen Norder Be- wohner und ihre Gäste aus der Region können sich schon einmal darauf freuen, wenn es auch im April des nächsten Jahres wieder heißt, Schuhe schnüren und die Stadt unsicher machen. ==> Ergebnisse
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 24. April 2007 Frühjahrsvolkslauf knackt den Rekord Alte Bestmarke aus 2005 bei der 21. Auflage um 200 Teilnehmer übertroffen - Tolles Rahmenprogramm Göttingen. Grund zum Strahlen hatten am Sonntag beim Frühjahrsvolkslauf viele. Die Athleten, die sich wie immer über tolle Laufstrecken mit Distanzen von 400 bis 10 000 Meter freuen durften. Die Besucher rund um das Göttinger Jahnstadion, die end- lich mal nicht im Regen frierend verweilten. Und auch die Organisatoren, die viel Lob für eine äußerst gelungene 21. Auflage der zweitgrößten Laufveranstaltung in Südniedersachsen erhielten. Und die gleichzeitig über einen Teilnehmerrekord jubelten: Über 2300 Läufer waren dabei und übertrafen die alte Bestmarke aus 2005 (2100) deutlich. Minah auch rückwärts top "Der Ablauf war absolut reibungslos. Das hat in diesem Jahr richtig Spaß gemacht", bilanzierte Thomas Süß, Organisator von der veranstaltenden Betriebssportgemeinschaft der Sparkasse Göttingen. Vor allem die Süß-Maßnahme, die Moderation an den TV-Moderator Dennie Klose zu vergeben, der für den Sender Super RTL ausgerechnet die Pannen-Show moderiert, zahlte sich aus. Rückwärtslauf-Weltmeister Thomas Dold, Jacob Minah (Göttinger Hallen-EM-Fünfter im Siebenkampf) und Klose wurden von zahlreichen Autogrammjägern umringt. Das Duell Dold gegen Minah ging übrigens überraschend klar an den 24-jährigen ehe- maligen Deutschen Zehnkampfmeister Minah. Sportlich wertvoller waren dagegen die Ergebnisse auf der Strecke. Den 5000-Meter-Lauf gewann Lars Moeller vor Knut Höhler. Der Göttinger Höhler belegte kurioserweise auch den zweiten Rang über 10 000 Meter. Hier triumphierte der Braunschweiger Mario Burger. Die 5 Kilometer der Frauen gewann Anika Wallwitz vor Andelka Tandic. Im 10-Kilometer-Rennen siegte Lili Seide. ==> Ergebnisse
HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 30. April 2007 Wedekindlauf: Schumi rast am schnellsten (wgk). Ein “Schumi” am Start in Hildesheim? Ein Schumi gewinnt sogar, allerdings nicht in einem knallroten Boliden, sondern in Laufschuhen. Der 23-Jährige Bruno Schumi aus Österreich hatte gestern beim 21. Hildesheimer Wedekindlauf nicht nur die weiteste Anreise, sondern beendete auch gleich das 10-km-Rennen als Sieger. Aus Hildesheim kommt der Gewinner des 5-km- Laufs: Lokalmatador Moritz Hartmann von Eintracht Hildesheim, erst 16 Jahre alt, stand erstmals ganz oben auf dem Treppchen und nahm wie alle Sieger die Ovationen der Zuschauer auf dem gut gefüllten Marktplatz entgegen. Das routinierte Veranstalter- gespann Sparkasse Hildesheim und MTV 48 Hildesheim freute sich nicht nur über das herrliche Laufwetter, sondern auch über die Beteiligung mit vielen Nachmeldern. Exakt 2199 Läuferinnen und Läufer und einige Walker gaben ihre Meldungen ab für die wie in jedem Jahr ausgeschriebenen Distanzen fünf und zehn Kilometer durch die grünen Lungen Hildesheims sowie die 1000-m- Schnupperläufe, die für die Schülerinnen und Schüler in der Fußgängerzone ausgerichtet wurden. Der Österreicher Schumi, Student in Bayern, zur Zeit auf Besuch bei seiner Freundin in Sarstedt, im Trikot des KLC Weiden- bach startend, verwies in einem resoluten Schlussspurt den Dauersieger vergangener Wedekindläufe, Mario Burger aus Braun- schweig, auf Rang zwei. Dritter wurde der Engländer Steve Overton im Hemd seines ehemaligen Vereins VfV Hildesheim. “Ich war ganz schön erschrocken, wie Schumi plötzlich an mir vorbei zog”, meinte Burger. “Aber ich bin ja auch schon 40 Jahre alt.” Für das “Team Lieschen” aus Sorsum, bestehend aus zwei Personen, ging Verena Schlemeier aus Sorsum an die Startlinie und kehrte als schnellste Frau auf den Marktplatz zurück. “Ich bereite mich mit meinem Bruder Tobias Thau, einem Speed- skater, auf den Jungfraujoch-Marathon im September vor”, erläuterte sie ihre Ambitionen in dieser Laufsaison. Die Plätze be- legten Claudia Hübers aus Diekholzen und Dagmar Vogel aus Borsum, beide keine Unbekannten aus hiesigen Volksläufen. Über 5 km zog der spätere Sieger Moritz Hartmann auf den letzten 300 Metern das Tempo derart an, dass die Konkurrenten Jan Bruns, erfolgreicher und ehrgeiziger Triathlet aus Hildesheim, und der erfahrene Langstreckler Helmut Nothdurft von der LG Weserbergland, immerhin 30 Jahre älter als Hartmann, dem B-Jugendlichen nicht mehr folgen konnten. Der Einträchtler unterbot gestern sogar seine persönliche 5000-m-Bestzeit auf der Bahn. Zum fünften Mal auf dem Siegerpodest in der Geschichte des Wedekindlaufes stand Annette Nothdurft aus Hannover als schnellste Frau über 5 km. Zweite wurde die 15-Jährige Sarah Raulfs von der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim vor Friederike Peetz (Hannover 96). Die drei in den beiden Läufen vorn platz- ierten Damen und Herren holten sich bei den Siegerehrungen von Sparkassendirektor Peter Block und dem MTV-Vorsitzenden Norbert Aust die Glückwünsche und Geschenke ab. Auffallend beim 21. Wedekindlauf: die große Zahl an jungen Läuferinnen und Läufern auf der 5-km-Strecke. Sie bewältigten die Aufgabe mit Ehrgeiz. Dieser wurde vor allem auf der kurzen Schlussstrecke die Rathausstraße bergauf und vor großer Zu- schauerkulisse offenbar. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Immer wieder gab es heftigen Beifall für den einen oder anderen Lauf-Exoten oder manch bunt kostümierte Truppe. Freude am 5-km-Auslauf nach ihrem Auswärtsspiel in Wilhelmshaven hatten auch die Bundesliga-Handballer von Eintracht Hildesheim. “Wir sind ganz locker gejoggt”, meinte Kreisläufer Otto Fetser. “Und hatten viel Spaß auf der Strecke.” ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 30. April 2007 Müller und Fröhlking ohne Konkurrenz Mehr als 400 Starter beim 30. Volkslauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre” Von Hans Passmann Thüle. Vitali Müller und Susanne Fröhlking heißen die strahlenden Sieger der 30. Auflage des Internationalen Volkslaufes mit Wandern & Nordic-Walking “Rund um die Thülsfelder Talsperre”. Bei besten Laufbedingungen rannten sie am Sonntagmorgen dem Teilnehmerfeld im Hauptlauf über 10 Kilometer auf und davon. Die Bestmarke war aber schon gefallen, bevor der Vorsitz- ende des Kreissportbundes Cloppenburg (KSB), Dr. Franz Stuke, am Aktionsplatz der Talsperre den Startschuss gab. Auf die Strecke gingen 330 Läufer, 96 Walker und 100 Schüler. “Ein Traumergebnis für das Dauerrenner-Meeting an der Talsperre”, meinten der Vorsitzende der Kreisgruppe Cloppenburg des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes, Hartwig Thobe, sowie Kommentator Bernd-Willi Deiters aus Herzlake. Erstmals in der Geschichte dieses Traditionslaufes richtete nicht der KSB, sondern der NLV-Kreis Cloppenburg die Veranstaltung aus. Locker und leicht durchquerte der für die LG Braunschweig startende Vitali Müller aus Molbergen bei den Männern in einer Zeit von 32:49 Minuten als Erster die Ziellinie. Müller kassierte nicht nur die Siegprämie von 100 Euro, sondern auch den Streckenre- kord. Im Vorjahr hatte er wegen einer Schienbeinverletzung noch das Nachsehen gegenüber Andreas Kuhlen, der bei der 30. Auflage nicht am Start war. “Ich bin topfit ins Rennen gegangen. Für mich war der Lauf eine Vorbereitung auf die Deutschen Bahnmeisterschaften in Thüringen”, sagte Müller, der nach dem Zivi-Dienst Physik in der Landeshauptstadt studieren möchte. “Die äußeren Laufbedingungen waren sehr gut. Nur der Gegenwind war ein wenig unangenehm”, analysierte der Sieger. “Wir hatten gegen Vitali keine Chance”, sagten der Zweit- und Drittplatzierte Fabian Kühling (34:23 Minuten/Garrel) und Stefan Schwengels (34:26 Minuten/Westerloy). Auch Heinrich Drees (35:39) vom VfL Löningen hatte keine Chance. Souverän wiederholte Susanne Fröhlking vom BV Garrel ihren Sieg aus dem Vorjahr. Die 43-jährige Mutter zweier Mädchen wurde ihrer Favoritenstellung gerecht und siegte in der Zeit von 40:03 Minuten. “Die Strecke war gut zu laufen, bestens präpariert und abwechslungsreich”, freute sie sich. Echte Konkurrenz hatte sie während des Rennens nicht. Nur Veronika Werner vom TuS Ofen konnte in der Zeit von 41:20 Minuten ein wenig mithalten. “Mit weit mehr als 400 Teilnehmern sind wir an die Grenze des Machbaren gestoßen”, blickte der Vorsitzende des NLV-Kreises Cloppenburg, Hartwig Thobe, schon auf die nächste Veranstaltung. “Mehr Sportler können wir nur verarbeiten, wenn sie mit Transpondern ausgestattet werden. Manuell läuft sonst nichts mehr.” ==> Ergebnisse
WINSENER ANZEIGER vom 2. Mai 2007 (Auszug - ohne Ergebnisspiegel) Im Ziel erhielt auch der Letzte noch viel Beifall Winsen. Der gestrige 23. Stadt- und Volkslauf des TSV Winsen war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Trotz des zwei Tage zuvor durchgeführten Marathonlaufs in Hamburg registrierte der Veranstalter mit 1115 Aktiven ein unerwartet hohes Teilnehmerfeld. Die Läufer absolvierten je nach Altersklasse fünf verschiedene Streckenlängen. Dank zahlreicher Helfer beim Start und Ziel auf dem Winsener Schlossplatz und im Wettkampfbüro sowie den durch die Feuerwehren Winsen, Stöckte und Hoopte besetzten und durch Funk verbundenen Streckenposten lief alles reibungslos. Bis auf einen kleinen Schwächeanfall einer Frau und kleineren Blessuren verzeichnete das DRK keine größeren Einsätze. “Die positive Resonanz der Aktiven war der Dank für eine wochenlange Vorbereitung der Wettbewerbe”, stimmten die Organisa- toren Hans Ulmann, Klaus Fischer und Günter Leck überein. Nicht nur das gute Wetter, sondern auch die Transponder-Anlage (elektronische Zeitmessung) und die allgemein gute Stimmung trugen zum Gelingen bei. Äußerst positiv über den Stadt- und Deichvolkslauf äußerte sich auch der Holländer Wim van Winsen. Der 55-Jährige feierte am Montag in seiner Heimat noch den Tag der Königin. Gestern machte er sich mit zwei Landsleuten um 4 Uhr morgens auf den rund 350 Kilometer langen Weg in die Kreisstadt, um beim Halbmarathon über 21,1 km mit weiteren 115 Teilnehmern mit von der Partie zu sein. Als Sieger ging Peter Langfeld (VfL Börnsen) in 1:17,27 std hervor. Bei den Frauen dominierte Silja Rohlfing (LG Elmshorn). Im Wettbewerb über 10,8 km mit 295 Teilnehmern wurde Tim Tomczak (LG Nordheide) seiner Favoritenrolle mit einer Zeit von 35,58 min gerecht. Der Letzte - auch für ihn gab es Beifall - passierte erst eine Stunde später die Ziellinie. Pokale gab es nicht nur für die Schnellsten jeder Altersklasse, sondern auch für das Luhe-Gymnasium für die meisten Teilnehm- er (180) und den MTV Ashausen-Gehrden (83). Im Jahre 2008 findet der 24. Stadt- und Deichvolkslauf des TSV Winsen erst am 1. Juni statt. Der Grund: Am 1. Mai ist auch Himmelfahrt. Außerdem wird in Winsen Stadtfest gefeiert. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 2. Mai 2007 Läufer von Strecke und Stadt angetan Leichtathletik: Stadtgrabenlauf mit Norddeutscher Meisterschaft -- Braunschweiger Diettrich holt den Titel Von Hartmut Mahnkopf Georg Diettrich (LG Braunschweig) sicherte sich in Wolfenbüttel den Titel des Norddeutschen Meisters im 10 Kilometer-Straßen- lauf. Das Rennen fand im Rahmen des 23. Wolfenbütteler Stadtgrabenlaufs statt, den der MTV gestern ausrichtete. Bei sonn- igem Wetter gingen insgesamt 380 Teilnehmer über 5 und 10 Kilometer, darunter mehr als 120 Meisterschaftsteilnehmer. Über 10 Kilometer bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe mit den beiden Braunschweigern Diettrich, Lars Möller und Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf). Nach sieben Kilometern musste Möller das Rennen vorzeitig verletzt beenden. Einen Kilometer vor dem Ziel löste sich Diettrich von Bartholome und gewann mit 31:52min vor Bartholome (32:02min). "Ich habe mich in den letzten Wochen gut vorbereitet. Die Strecke war wellig und kurvig, deshalb ist die Zeit nicht ganz so schnell", berichtete Diettrich. Erste Frau war Kristina Bockern vom VfL Oldenburg mit 37:59min. Schnellster Wolfenbütteler ist Dominik Schrader (LG Braunschweig) aus Dettum. Mit 33:33min wurde er Siebter in der Männer- klasse. Matthias Wilshusen (MTV Wolfenbüttel) benötigte als Dritter der Klasse M35 34:15min. Mit der Mannschaft (Wilshusen, Christian Schnell, Igor Gronau) holte sich der MTV in der Klasse M30/35 mit 1:49,53std den Titel. Dabei erlief sich Schnell in der M30 mit 36:44min die Vizemeisterschaft. Das gelang auch Fabian Siodla vom MTV Jahn Schladen. Als Zweiter der B-Jugend lief er 39:39min. Sein Vereinskamerad Peter Hanke belegte in der M60 mit 42:13 Platz drei. Im gleichen Lauf waren 100 Starter des Stadtgrabenlaufes dabei. Ihn gewann Marc Busse (SC Magdeburg) in 33:39min. Wils- husen startete mit Doppelmeldung, platzierte sich als Zweiter und gewann die M35. Erste Frau war Anke Hoffmann vom MTV Groß Denkte in 43:43min vor Erika Staebe (Wolfenbüttel) in 44:23min. Die 5 Kilometer gewann Sven Weber (TSV Bokeloh) in 16:44min. Er meinte: "Es sollte nur ein Testlauf sein, aber die Strecke war schwerer als ich dachte." Zufrieden war der Veltheimer Simon Laue (LG Braunschweig) als Zweiter mit 16:51min. "Ich konnte mich auf dem letzten Kilometer auf Platz zwei setzen." Edeltraud Begemann (Eintracht Minden) war in 20:55min schnellste Frau: "Einfach klasse. Es ist schön in Wolfenbüttel." Bestes Wolfenbütteler Talent war Stephan Latting (THG) mit 20:37min, bestes Mädchen Christine Rensch (WSV Wolfenbüttel) in 22:50min.
BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 5. Mai 2007 Josephine Bollmeier stellt zwei neue Kreisrekorde auf Leichtathletik-Schüler-Sportfest des TSV Gnarrenburg mit neuem Teilnehmerrekord Gnarrenburg (es). Drei neue Kreisrekorde und ein neuer Teilnehmerrekord prägten das Schüler-Sportfest des TSV Gnarrenburg. Kein Wunder, dass die Sonne da mit "Organisationschef" Hans-Günther Lorenz um die Wette strahlte. Doch auch viele kleine Leichtathleten hatten Grund zur Freude, da sie "ihre" persönliche Bestleistung aufstellten. Ausgeschrieben war ein leichtathlet- ischer Dreikampf. Insgesamt hatten 18 Vereine ihre Meldungen abgegeben, die mit insgesamt 323 kleinen Leichtathleten für einen neuen Teilnehmerrekord sorgten. Bei der Siegerehrung dankte TSV-Vorsitzender Helmut Riggers neben dem Spartenleiter Hans-Günther Lorenz besonders den fleißigen Helferinnen und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hätten. Mit viel Ehrgeiz versuchten die jungen Leichtathleten möglichst schnell zu laufen, weit zu springen oder zu werfen. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Eltern, die ihre Sprösslinge tatkräftig anfeuerten. Neben den persönlichen Bestleistungen gab es auch Rekorde zu verzeichnen. Bei den Schülern A stellte die LAV Zeven in der Mannschaftswertung einen neuen Kreisrekord auf. Helge Zabel, Ole Harms, Dion Saß und Justin Schröter kamen auf insgesamt 7051 Punkte. Über zwei neue Kreisrekorde freute sich Josephine Bollmeier vom TSV Gnarrenburg in der W-12-Klasse. Sie lief 10,23 Sekunden über die 75 Meter, die ebenso einen neuen Rekord bedeuteten wie die Gesamtpunktzahl von 1455, die sich neben der Laufzeit aus einem Sprung von 4,35 Metern und 38-m-Wurf zusammensetzte. In der W-15-Klasse war Yvonne Jungen vom TuS Alfstedt mit 1397 Punkten der Sieg nicht zu nehmen. Sie verwies Jasmin Köhnken-Sawall und Annika Wehe (beide LAV Zeven) auf die Plätze zwei und drei. In der Mannschaftswertung glänzte die LAV Zeven mit guten 6726 Punkten. Anna Tom- forde von der LAV Zeven siegte in der W-14-Klasse und glänzte dabei besonders mit einem Weitsprung von 4,97 Metern. Den zweiten Platz belegte Lorinn Hartseil (TSV Wiepenkathen), die mit 12,93 Sekunden eine gute 100-m-Zeit "hinlegte". Auf Platz drei landete Alica Schmidt vom TuS Alfstedt. Mit 1440 Punkten gewann Mareike Schuster von der LAV Zeven in der W-13-Klasse. Dabei lief die Zevenerin über die 75 Meter mit 10,49 Sekunden eine gute Zeit. In der Schülerinnen-B-Klasse nutzte der TSV Gnarrenburg seinen Heimvorteil. Mit 6277 Punkten verfehlten Josephine Bollmeier, Ricarda Willen, Hannah Suske, Anne Lemmermann und Denise Müller um 36 Punkte den Rekord auf Kreisebene. Der TV Sottrum belegte den zweiten Platz. Lena Schumacher (TSV Lesumstotel) gewann die W-11- Klasse vor Kathleen Müller vom TuS Alfstedt, die mit guten 36,50 Metern im Werfen aufhorchen ließ. Bei den Schülerinnen D holte sich die LAV Zeven mit Kim Oerding, Janine llgner, Wiebke Fricke, Urte Neufeld und Anna Lena Kruse den Sieg vor dem TSV Gnarrenburg. Der TSV war mit Neele Steinberg, Laura Schmitz, Kea Wellbrock, Katharina Wrieden und Maya Friedrichsen am Start. In der W-9-Klasse holte sich Finja Beckmann (TSV Wiepenkathen) den Sieg. Die LAV Zeven beherrschte die M-15-Klasse. Mit 1547 Punkten siegte Helge Zabel, der die 100 Meter in 12,44 Sekunden lief und 5,43 Meter weit sprang. Sein Vereinskamerad Ole Harms belegte den zweiten Platz und glänzte dabei mit einem 74-m-Wurf. Die M-14-Klasse gewann Tim Dorau (LAV Zeven) mit 1228 Punkten. Die Mannschaftswertung bei den Schülern B gewann die LAV Zeven in der Besetzung Aljoscha Ahrens, Ole Hannes Zimmermann, Sebastian Hauschild, Bastian Harder und Niels Michaelis. Finn Schwarmann vom TuS Jork gewann die M-13-Klasse vor Marvin Grunewald (TSV Wiepenkathen) und Thilo von Kamp und Lars von Kamp (beide TSV Bremervörde). Lennard Beckmann (TSV Wiepenkathen) gewann mit guten 1271 Punkten den Wett- bewerb in der M-12-Klasse. Bei den Schülern C holte sich die Mannschaft des TSV Bremervörde mit Janosch Bieck, Finn Kjell Wienberg, Marten Ettel, Kjell Erik Bardenhagen und Lukas Hincke den Sieg vor der LAV Zeven. Mit einem ausgezeichneten 50,50-m-Wurf wartete Janosch Bieck vom TSV Bremervörde in der M-11-Klasse auf, der zudem die Klasse gewann. Sebastian Loss vom TV Sottrum gewann die M-10-Klasse vor Lukas Galts (TV Scheeßel). Nico Grabow (TSV Wehdel) vor Hennes Bollmeier (TSV Gnarrenburg) und Maik Höft (TSV Bremervörde) lautete die Rangfolge der M-9-Klasse. In der M-8-Klasse stand Ole Schwarmann vom TuS Jork ganz oben auf dem Siegertreppchen. ==> Ergebnisse
HARKE AM SONNTAG (Nienburg) vom 6. Mai 2007 Norman Ihle schaffte Plätze 1 und 2 Rund 1000 Meldungen konnten die Veranstalter des 4. Nienburger Spargellaufs gestern verzeichnen. “Was wir heute erlebt haben, hätten wir uns vor vier Jahren nicht träumen lassen”, betonte Mitorganisator Carsten Kühlke. Den Anfang machten gestern die Walker und Nordic Walker, die allerdings zahlenmäßig nur schwach vetreten waren. Um so erfolgreicher gestaltete sich der Schülerlauf. Fast 600 Kinder und Jugendliche nahmen teil. Laut Statistik, so Carsten Kühlke, ist die Grundschule Steimbke zahlemäßig am stärksten vertreten. Viele Schülerinnen und Schüler kommen von der Friedrich-Ebert-Schule und der Alpheideschule. Bei der Siegerehrung wurde es richtig voll auf der Bühne. Carsten Kühlke und Winfried Schmierer, Vorstands- mitglied der Sparkasse Nienburg, die den Spargellauf unterstützte, überreichten die Urkunden und Medaillen. Der Jedermanns- lauf über 5000 Metern wurde mit einer Beteiligung von über 250 Startern ebenfalls sehr gut angenommen. Auch in diesem Jahr machten wieder viele regionale Firmen im Rahmen der Mannschaftswertung mit. Die Ergebnisse des 5000 Meter-Laufs bei den Herren: 1. Norman Ihle (17:02 min), 2. Manfred Dachs (17:54 min), 3. Andreas Hadaschik (18:23 min). Bei den Damen: 1. Nicole Krinke (20:10 min), 2. Anja Lamping (21:04 min), 3. Tanja Hildebrand (22:23 min). Die Ergebnisse des 10 000-Meter-Laufs lauten: Markus Schuster (36:23 min), 2. Norman Ihle (37:43 min), Arno Schliecker (37:55 min). Damen: 1. Bianca Brügesch (46:11 min), Thorstin Busse (46:14 min), Sandra Pheiling (49:48 min). ==> Ergebnisse
NEUE PRESSE (Hannover) vom 7. Mai 2007 Kenias Läufer dominieren beim Hannover-Marathon (dpa). Mit einem dreifachen Kenia-Sieg und einem Zuschauerrekord ist am Sonntag der Hannover-Marathon zu Ende gegangen. Daniel Muruki Mbogo benötigte 2:14:46 Stunden für die 42,195 Kilometer durch die niedersächsische Landeshauptstadt und ver- wies seine beiden Landsleute Barnabas Kenduiyo (2:15:30) und Abraham Kipkyeni Keter (2:19:32) auf die Platze zwei und drei. Bei sehr guten äußeren Bedingungen gewann deren Landsfrau Monica Njeru in 2:46:18 Stunden die Frauen-Konkurrenz vor Inga Ruhl (TSV Kirchdorf/2:51:32). Mit rund 100 000 Menschen am Streckenrand sahen den Hannover- Marathon nach Angaben der Veranstalter so viele Zuschauer wie noch nie. Im vergangenen Jahr zählten die Polizei und das Organisationsteam knapp die Hälfte. Insgesamt 12 283 Teilnehm- er starteten in den verschiedenen Wettbewerben. Neben den Organisatoren waren vor allem die Läufer auf den vorderen Plätzen zufrieden. “Das war ein gute Strecke, ich konnte ein optimales Rennen laufen”, sagte der vor zwei Landsleuten siegreiche Mbogo. Glücklich war auch Inga Ruhl, die Lokalmatadorin aus dem nahe gelegenen Kirchdorf. “Endlich ist das ein Voll-Mara- thon”, lobte die Zweite des Rennens. Erstmals seit 1995 liefen die Teilnehmer eine große Runde über 42,195 Kilometer durch die niedersächsische Landeshauptstadt statt zwei Halbmarathon-Schleifen. Zu verbessern sei lediglich ein Teilabschnitt entlang des Mittellandkanals mit zu viel Splitt, erklärte Ruhl. HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 7. Mai 2007 Der Marathon bewegte die Stadt Insgesamt 12.000 Läufer bedeuteten Melderekord, die gut 100.000 Zuschauer, die an der Strecke “Party” machten, bedeuteten aber noch viel mehr: Der Marathon ist endlich angekommen. Entprechend groß war die Freude bei Veranstalterin Stefanie Eichel, die am Abend ein Fazit zog, dem niemand widersprechen wollte: “Hannover hat sein Herz für den Marathon entdeckt.” Seit zehn Jahren läuft Thomas Mayer den heimischen Klassiker, eine Stimmung wie gestern aber habe er noch nicht erlebt. “Einfach geil.” Und der 32-Jährige legte gesteigerten Wert darauf, damit nicht seine gestern erzielte Bestzeit von drei Stunden und zehn Minut- en zu meinen. Nein, nahezu alle Läufer zollten Zuschauern und Stimmung am Ende ein großes Kompliment. Der Dänin Jane Rasmussen zum Beispiel, der beim tröten an der Nord LB die Puste ausgeht, den vierjährigen Zwillingen Dana und Sana, die zwei Tage lang ein Plakat gemalt haben und es in der Osterstraße stolz Papa Sven und den all den anderen Vor- beilaufenden entgegenhalten und selbst Kurt trug seinen beschwerlichen Teil zur guten Laune bei. Der 13 Monate alte Mops ließ sich von Frauchen in ein Trikot zwängen und darauf stand “Eike halt durch.” Eike ist das Herrchen und Herrchen hielt tapfer durch. Der Mops auch. Das Publikum ist eine Show für sich. Am Kröpcke schließen sich fünf Farbige zu einer Bongo-Combo zusammen und trommeln sich die Hände wund. Im Othfelde, einem schmucklosen Abschnitt zwischen Vahrenweald und Hain- holz, geben ein Vater und seine zwei Söhne ein Gitarrenkonzert. Elektronisch verstärkt, versteht sich. Und selbst in der Hebbel- straße, dem vom Rathaus entlegensten Punkt der Strecke, wird noch munter ermuntert - von der Kanalbrücke herab. Was war geschehen? In der List hatte man noch im Vorfeld lautstark über Parkprobleme geklagt. Gestern war es auch ohne Parkraum laut - wegen der Stimmung zum Beispiel in der Voßstraße, wo Leute und Läufer mit Livemusik unterhalten wurden. Und hatten sich nicht auch Autofahrer über die Straßensperrungen aufgeregt. Gestern riefen sie mehrheitlich unaufgeregt im Bürgerbüro an, fragten wie sie am besten von der eine Seite der Stadt auf die andere gelangten und legten brav wieder auf. “Hannover”, so Streckensprecher Christian Stoll”, “hat endlich begriffen, dass Marathon ein Stadtfest ist.” Und was für eines. Selbst wer sich nicht in den Stimmungszonen am Kröpcke oder am Königsworther Platz vergnügte, hatte allein beim Blick auf die Teilnehmer seine helle Freude. Marathon ist die pure Augenweide. Wieviel Laufstile gibt es eigentlich? Locker und verkrampft, aufrecht und gebückt, souverän und seltsam. Sehr lehrreich auch die Demonstration der Vielzahl an Mög- lichkeiten, die Füße anzuheben - oder die Hände zur Fortbewegung mit einzubinden. Korrekt balancierend vor dem Oberkörper, lässig herabbaumelt oder schlackernd, wie bei einer Trockenschwimmübung. Wer sich auch nur eine Stunde Zeit nahm, den Marathonis und ihren “Halbbrüdern” zuzuschauen, der gelangte so ganz nebenbei noch zu einer beruhigenden Erkenntnis: In einem Land, dass seinen Bürgern zumutet, künftig bis 67 Jahren zu arbeiten, ist es gut zu wissen, dass scheinbar sehr viel ältere Herrschaften noch gut in Schuss sind. Die Stadt hat mit der gestrigen Veranstaltung einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht. Und mit Stadt ist in diesem Fall auch die Stadt, also die Stadtverwaltung, gemeint. Die Bedeutung eines massentauglichen Marathonlaufs für den Wert einer Event- stadt ist erkannt worden, das Ansinnen des Veranstalters zur Steigerung der Attraktivität wurde gezielt unterstützt. Die Strecke wurde in einer einzigen großen Schleife angelegt, die erste Voraussetzung um überhaupt in der ersten Liga der Marathonläufe mitspielen zu können. Darüber hinaus wurden “Stimmungszonen” geschaffen. Die Bands auf dem Friederiekenplatz, an der Nord LB, in der List oder vor dem Lokal “Schweinske” müssen künftig nicht das Ende vom Liedangebot bedeuten. Womit wir nach einem gelungenen Event bei der Zukunftsfrage wären. Für den Hannover-Marathon war der gestrige Tag so etwas wie der Aufstieg von Hannover 96 vor fünf Jahren. Man sei in der ersten Liga der Marathonläufe in Deutschland angekommen, sagt Stefanie Eichel nicht ohne Stolz. Damit meint sie vermutlich weniger den sportlichen Wert, als die nunmehr unter Beweis gestellte Zugkraft und Sympathie. Um sich weiter nach oben verbessern zu können, braucht es aber, dem Fußball gleich, noch mehr Unterstützung, noch mehr Identifikation und noch mehr Geld. Etwa 650 000 Euro betrug das Budget für den gestrigen Tag, inklusive Vorbereitung. Hamburg, Köln oder Berlin geben wenigstens zwei Millionen Euro. Schielt man nun bereits dorthin? Möglicherweise ist es ratsamer auf dem gestrigen Tag behutsam aufzubauen. Parallel zu Hannover gab es sieben großen Mara- thonläufe von Darß bis Düsseldorf, dazu noch die deutsche Meisterschaft in Mainz. Allein im Mai können Marathonis in Deutsch- land zwischen knapp 40 Läufen wählen. Die Konkurrenz also ist groß und deshalb verstärken immer mehr Veranstalter das eigene Profil. Beispielsweise in Köln ruft man deshalb, passend zur Mentalität, einen “Marathon der Lebensfreude” aus, womit dort Karneval gemeint ist. So närrisch wird man hier nicht sein. Es reicht die Erinnerung an eine nette Übertreibung des früheren Oberbürgermeisters Herbert Schmalstieg, der Hannoveraner bekanntlich für die “Spanier des Nordens” hält. Sei’s drum. Was gestern in der City abging, hatte streckenweise etwas durchaus Mediterranes. Bitte mehr davon. ==> Ergebnisse: Gesamt / LM (NLV+BLV)
WESER KURIER vom 7. Mai 2007 Mehr Teilnehmer - weniger Organisationsstress Woltmershausen. Der "2. Pusdorfer Volkslauf" fand gestern bei sommerlichen Temperaturen eine unerwartet große Resonanz. Mit 314 Teilnehmern wurde das Vorjahresresultat erheblich gesteigert, die Verlegung der Strecke in den Weseruferpark mit Start und Ziel an der Hanseatenkampfbahn wurde von den Aktiven angenommen."Wir haben einfach weniger Organisationsstress", begründete Organisator Wolfgang Meyer das gelungene Experiment. "Umkleiden und Toiletten sind im Vereinsheim der TS Woltmershausen vorhanden, zudem müssen wir weniger Straßensperren errichten." Dennoch waren rund 50 Helfer rund um die Strecke im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf der fünf Einzelläufe zu gewährleisten. Denen galt ein großes Dankeschön der Hauptorganisatoren Wolfgang Meyer, Bernd Wilkens, Birgit Kupczik, Angelika Alfke sowie Gaby und Michael Pertzsch vom "Pusdorf Läuft Team", ebenso wie den vielen Sponsoren aus dem Stadtteil, ohne die wieder einmal alles nicht möglich gewesen wäre. Noch vor dem ersten Startschuss zum Kinderlauf über rund 800 Meter häuften sich bereits die Nachmeldungen, so dass einige Spätentschlossene sogar wieder weggeschickt werden mussten. Doch die meisten Läuferinnen und Läufer durften sich wirklich "auf die Socken machen", wie auch Bürgermeister Thomas Röwe- kamp, der seine Zusage eingehalten hatte und im Haupt lauf über zehn Kilometer an den Start ging. "Eine gut organisierte Ver- anstaltung", lobte der Politiker nach seinem Zieleinlauf die Ausrichter, die ihm allerdings in punkto Zeit keine Geschenke machten. In 45:18 Minuten verfehlte Thomas Röwekamp den dritten Platz in seiner Altersklasse M45 nur knapp um zwölf Se- kunden. An der Spitze des 98 Männer starken Feldes ging es dagegen weitaus weniger eng zu. Torsten Naue von der LG Bremen-Nord siegte deutlich in einer guten Zeit von 33:12 Minuten vor den beiden Werderanern Andreas Wellbrock (34:56) und dem Jugendlichen Christoph Mahr (35:19). Bei den Frauen hatte Uta Kummer vom Bremer Leichtathletik Team/BTV von 1877 in 46:50 Minuten gegen die drei vereinslosen Verfolgerinnen Jütte Rapke (47:10), Monika Göbberd (47:15) und Sabine Banditt (47:16) etwas mehr zu kämpfen. Von der starken Läufergruppe der LG Bremen-Nord war Torsten Naue der einzige, der die lange Distanz in Angriff nahm. Deshalb dominierten über die fünf Kilometer seine Vereinskameraden Markus Fabian in 16:01 Minuten und Matthias Möbeus (17:45). Isolde Mörk vom VSK Osterholz-Scharmbeck hatte bei den Damen in 20:21 Minuten keine echte Konkurrentin auf den Fersen. Das Beste kommt aber zum Schluss: Es wird aller Voraussicht nach im nächsten Jahr eine dritte Auflage des Pusdorfer Volks- laufes geben. "Wir sind noch nicht satt", sagten die Hauptverantwortlichen. ==> Ergebnisse
Bremervörder Zeitung vom 10. Mai 2007 Vier Kreismeistertitel für die LAV Zeven Staffel-Meisterschaften auf Kreisebene in Gnarrenburg durchgeführt Gnarrenburg (es). Den Abschluss des Schüler-Leichtathletik-Sportfestes des TSV Gnarrenburg bildeten die Kreismeister- schaften in verschiedenen Altersklassen über 3x800 und 3x1000 Meter. Dabei sicherte sich die LAV Zeven viermal den ersten Platz; zwei Titel gingen an den TV Scheeßel und je einmal war der TuS Rotenburg und der TV Sottrum erfolgreich. Doreen Brünjes, Jasmin Köhnken-Sawall und Tami Gerken freuten sich über den Kreismeistertitel bei den Schülerinnen A. Die Zevener Läuferinnen benötigten für die 3x800-mStrecke gute 8:12:36 Minuten. Den zweiten Platz belegte der TV Sottrum. Bei den Schülerinnen B war Dorothea Paar, Melanie Kapp und Natascha Schröder vom TV Sottrum mit 8:06:43 Minuten der Titel nicht zu nehmen. Die LAV Zeven (8:18:97) belegte mit Sarina Holsten, Ingrid Speerstra und Lara Tabea Gerken den zweiten Platz. Für den TSV Gnarrenburg (9:11:42) sicherten Hannah Suske, Rebecca Willen und Denise Müller den dritten Platz Den Titel bei den Schülerinnen C holte sich der TuS Rotenburg. Sina Klettke, Mara Wegener und Lena Wegener waren nach 9:00:85 Minuten im Ziel. Der TSV Bremervörde (9:38:79) belegte mit Tessa Holst, Jana Schwerdtfeger und Bea Neumann den zweiten Platz. Bei den Schülerinnen D gab es einen Zevener Doppelsieg. Das erste LAV-Team mit Wiebke Fricke, Kim Oerding und Leonie Meyer gewann in 10:51:26 Minuten. Zeven II belegte mit Lena Dohrmann, Ruth-Maria Kasper und Antonia Kiel den zweiten Platz vor dem TSV Gnarrenburg mit Antonia Gawehn, Katharina Wrieden und Kea Wellbrock. In den Schüler-Klassen ging die Strecke über 3x 1000 Meter. In der A-Klasse siegte die erste Zevener Mannschaft mit Justin Schröter, Fabio Gerken und Helge Zabel (9:35:09 Minuten) vor der Zweitvertretung, die in der Besetzung Dion Saß, Jonas Harder und Ole Harms lief. Aljoscha Ahrens, Bastian Harder und Moritz Will machten den Kreismeistertitel über 3x 1000 .Meter bei den Schülern B perfekt. Der Titel bei den Schülern C ging an den TV Scheeßel. Lukas Galts, Marius Mollinger und Jens Behrens benötigen 11:42:99 Minuten und verwiesen den TSV Bremervörde (11:44:17) auf den zweiten Platz. Erik Kjell Bardenhagen, Janosch Bieck und Finn Kjell Wienberg waren für Bremervöxde am Start. Der TV Scheeßel holte sich mit Lasse Plückhahn, Ben Renken und Nils Du- deck den Titel bei den Schülern D. Für die LAV Zeven liefen Jonathan Wehe, Leon Somberg und Joost Michaelis auf Platz zwei. Rang drei blieb für den TSV Gnarrenburg, der mit Markus Brandt, Leon Lührs und Joscha, Rubach antrat. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 12. Mai 2007 Dauerregen spült den Abendlauf fort 21. Auflage bei besonders schlechten Wetterbedingungen -- Spargel gleich kiloweise für die Sieger Von Hendrik Rasehorn Meinersen. Unwetterwarnung: Heftiger Regen prasselte gestern über Meinersen nieder. Das ist genau das Wetter, das sich Thomas Brehm, der Organisator des Meinerser Abendlaufs, nicht wünschte: "Es ist verdammt ungerecht, man arbeitet das ganze Jahr und dann das. Aber da kann man nichts machen, man kann alles planen, nur nicht das Wetter", meinte Brehm, ohne eine Spur von Resignation zu zeigen. Dafür hätte er allen Grund gehabt: Nach Beginn der Veranstaltung am späten Nach- mittag besserte sich das Wetter nur geringfügig. Der Himmel hatte scheinbar alle seine Schleusen gleichzeitig geöffnet und legte nur am Abend kurze Regenpausen ein. "Und bei so einem Wetter wollt Ihr starten?", fragte eine Zuschauerin spitz einen Läufer. "Ich hätt’ heut’ lieber ‘ne Badehose einpacken sollen", flüchtete der sich in trockenen Humor. Mehr noch als die Läufer, die zumeist wasserdichte Sportausrüstung tragen durften, konnten einem da die jungen Cheerleader- innen der Braunschweiger Wildcats leid tun. Während sich die Teilnehmer für den 5000-Meter-Lauf warm liefen, standen sie am Start in ihren kurzen Röckchen mit ihrem Pompons und froren im Dauerregen - kein Schutz weit und breit. Der nächste Unter- stand war 50 Meter entfernt. Dort standen die Bratwurst- und Bierbuden, die sich nicht über schlechtes Geschäft beklagen konnten. Kein Platz mehr frei hieß es auch im Vereinsheim am Pappelstadion. Dort war es nicht nur trocken, sondern auch noch warm. Schlappe 15 Grad zeigte das Thermometer an. Obgleich des miesen Wetters war die Zuschauerbeteiligung bei der Ver- anstaltung nicht schlecht. Hat der Regen dennoch den anvisierten neunten Teilnahmerekord in Folge weggespült? "Das kann ich erst nach dem Start des abschließenden 10 000-Meter-Laufs sagen", antwortete Brehm, und war gleich schon wieder verschwunden, um Stoppuhren für eine Gruppe von Helfern zu organisieren. Alles vorbereitet hatte er hingegen schon am Vormittag für die Siegerehrung. Die Schnellsten aus dem Teilnehmerfeld sollten nicht nur mit einem Pokal geehrt werden, sie bekamen auch Gold, weißes Gold: Große, prächtig geschmückte Holzkörbe mit bis zu vier Kilo frischen Spargel standen für sie bereit. Darüber hinaus bekam jede Teilnehmerin, die ins Ziel einlief, eine Rose - 300 stellte dafür ein örtlicher Händler zu Verfügung. ALLER ZEITUNG vom 12. Mai 2007 Triathleten dominieren Abendlauf (grö). Zwei Triathleten drückten dem Meinerser Abendlauf ihren Stempel auf: Markus Susmann (Wolfenbüttel) und Sarah Fladung (Wolfsburg) gewannen gestern Abend den Hauptlauf über 10.000 Meter. Sascha Diehr (VfL Wolfsburg) und Carolin Nagel (TuS Müden-Dieckhorst) siegten zuvor im Regen über die 5.000 m. Als der Startschuss zum Hauptlauf fiel, hatte der Himmel bereits ein Einsehen gehabt und die Schleusen geschlossen. So gingen die 10.000-m-Läufer bei besseren Bedingungen auf die Strecke als die Kollegen über die 5000 m. “Wir haben Glück gehabt”, meinte Susmann, der wie auch Fladung bei der Premiere in Meinersen gleich gewann. Nach der ersten Runde zog Susmann allen davon. “Das habe ich zunächst gar nicht ge- merkt”, so der Sieger. Rolf Schwabe vom VfB Fallersleben wurde Vierter. “Ich habe allerdings noch den Marathon von Hannover in den Beinen”, so der frisch gebackene Landesmeister. Fladung war bei den Frauen konkurrenzlos - und hielt sich deshalb an eine Männer-Gruppe. “Die ersten 5000 m sind wir zu fünft gelaufen. Dann wurden die Männer schneller und ich kam nicht mehr hinterher…” Ihrer eigentlichen Konkurrenz lief die Bundes- kader-Triathletin allerdings selbst davon. Diehr, Nagel und Co hatten zuvor unter schwierigeren Bedingungen die 5000 m absol- viert. “Das Wetter war unter aller Kanone”, meinte Diehr nach dem Zieleinlauf. “Die Klamotten waren vom Start weg nass und drückten auf die Atemwege.” Diehrs Fazit war trotzdem positiv: “Es war ein guter Test für mich für die Senioren-Europameister- schaft über 10.000 m in Regensburg.” ==> Ergebnisse
KURIER am SONNTAG (Weser Kurier) vom 13. Mai 2007 Titel verteidigt, Rekord verfehlt Von unserem Redakteur Thomas Müller Sottrum. Wie im Vorjahr hat Marek Jaskolka (SG Findorff) den Zehn-Kilometer-Abendlauf des TV Sottrum knapp vor Georg Diettrich (LG Braunschweig) gewonnen. Der 30-jährige Triathlon-Spezialist aus Ritterhude verfehlte in 30:43 Minuten allerdings den Streckenrekord, den er 2006 bei seiner Sottrum-Premiere aufgestellt hatte, um 21 Sekunden. Mit seinem Ergebnis war Jaskolka, der erst vergangenes Wochenende beim Triathlon-Weltcup in Portugal gestartet war, dennoch zufrieden. Seinem sechs Jahre älteren und nur eine Sekunde langsameren Widersacher Diettrich, der den Wettbewerb 2005 gewonnen hatte, zollte er Respekt: "Du hast mich ganz schön gefordert." Die drittbeste Zeit bei diesem EWE-Hauptlauf lief Lars Möller (LG Braun- schweig/Männer) in 31:33 Minuten vor Torsten Naue (LG Bremen-Nord/M 40) in 32:32. Die Braunschweiger (Diettrich, Möller, Schröder) gewannen auch die Teamwertung vor der LG Bremen-Nord (Naue, Oberschilp, Fabian).Schnellste Frau war erneut Christina Wilkens. Die W 30-Läuferin, im vergangenen Jahr vom TV Sottrum zum VfL Visselhövede gewechselt, kam in 39:55 ins Ziel vor Carolin Schiff (41:08/SG Road Runners/Frauen) und Birgit Niemann-Scheffel (41:58/LC Hansa Stuhr/W 40). Mit insge- samt 1081 Starts bei drei verschiedenen Streckenlängen gab es einen Teilnahmerekord. ==> Ergebnisse
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