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STADER TAGEBLATT vom 14. Mai 2007
Jubiläumslauf in Hollern-Twielenfleth -- von Blüten keine Spur

Der TSV Hollern-Twielenfleth hatte das 20. Mal zum Altländer Blütenlauf eingeladen - und beim Jubiläumslauf waren 192 Aktive
über die verschiedensten Distanzen dabei. Ideale Laufbedingungen machten die Strecke entlang der Elbe und durch die Obst-
höfe zu einem Vergnügen erster Klasse. Allerdings war von der Blüte keine Spur. Die war, naturbedingt, bereist vorweggeeilt.
Gesamtsieger bei den 3,3 km-Läufen waren Lars Eckelt (Buxtehude) sowie Caroline Dröst (Norderney). Über 10 km dominierten
Claudia Jordan (Post SV Buxtehude) sowie Sebastian Harner (Stader Schwimmverein). Annette Lemke vom SC Balje war der
Sieg auf der Halbmarathonstrecke nicht zu nehmen, Sieger bei den Herren über 21,1 km wurde Michael Hartmann. Mit stolzen
73 Lenzen stellte Hans-Heinrich Junge als Inliner sein Können unter Beweis und musste nur Rudolf Grothmann den Vortritt
lassen. Michala Stephan (Buxtehude) war im Walking ebenso siegreich wie Bodo Busch.
Kopfschmerzen bereitet Ausrichter TSV Holiern-Twielenfleth das kommende Jahr. Terminprobleme könnte es geben, da der
Himmelfahrtstag und auch Pfingsten früh in den Mai fallen.
==> Ergebnisse       

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. Mai 2007 
Hartger als Überraschungssieger

Lingen
(hsch). Das Organisationsteam des VfL Lingen durfte sich auch beim 18. Lingener City-Lauf über eine außerordentlich
gute Resonanz freuen, die letztendlich zu dem neuen Teilnehmerrekord von 1659 Läuferinnen und Läufern führte. Sportliche
Höhepunkte waren auch in diesem Jahr wieder die Straßenläufe über 5 und 10 km. Besonders spannungsgeladen war der Lauf
über die 10 km, der mit dem Sieg von Gerald Hartger vom LC Nordhorn einen überraschenden Ausgang nahm.
Unter den 108 Startern war Thomas Bruns von Union Meppen, der dieses Rennen bereits 2005 und 2006 gewonnen hatte und
sich zuletzt beim Hamburg-Marathon mit persönlicher Bestzeit als drittbester deutscher Läufer platzierte, der eigentliche Favorit
vor dem Vorjahreszweiten Hartger gewesen. Dem zunächst führenden Bruns steckte jedoch der Hamburg-Marathon noch in den
Beinen. Ihm fehlte letztlich die Kraft. So übernahm Hartger in dritten Runde die Führung und siegte schließlich in der hervor-
ragenden Zeit von 31:54 Minuten vor Thomas Bruns und Ingo Assmann (MC Melle). Bei den Frauen behauptete sich Elke Vedder
(W 40) vom SV Germania Twist in 41:07 Minuten vor Maike Johannink und Edith Thys vom LC Nordhorn (44:18 Minuten).
Zum Volkslauf über 5 km wurden 94 Athleten auf den Rundkurs um das Rathaus, mit Start und Ziel auf dem Lingener Marktplatz,
geschickt. Nach 17:21 Minuten überquerte Thomas Otting (Männerklasse) von Concordia Emsbüren die Ziellinie. Im Damenbe-
reich ging der Sieg an Lisa Warning (weibliche Jugend) vom VfL Lingen mit 22:46 Minuten vor ihrer gleichaltrigen Vereinskame-
radinnen Anna Senker und Monika Remling (Frauen), beide VfL Lingen.  
==> Ergebnisse  

NORDSEE ZEITUNG vom 16. Mai 2007    
Dreifacher Ralf nach zwölf Seemeilen
470 Leichtathleten und andere Sportler nehmen am Lauf über den Weserdeich teil - Kürzeste Strecke für Kinder:
463 Meter

Bremerhaven
. In den Tagen vor der 9. Bremerhavener Seemeile schwante den Teilnehmern nichts Gutes: Wenn's kalt und nass
ist, macht das Laufen nun einmal nicht so einen Spaß. Das hat der Wettergott wohl eingesehen. Am Lauftag herrschten plötz-
lich ideale Bedingungen. Mehr als 470 Anmeldungen zeigen, dass der Lauf über den Weserdeich längst in der Szene etabliert
ist. Angeboten werden Distanzen von einer viertel Seemeile für Kinder bis zu zwölf Seemeilen für echte Langstreckenläufer. Eine
Seemeile entspricht 1852 Metern.
Die beiden kürzesten Strecken zählen zu den tellnehmerstärksten Kinderläufen der Region, aber trotzdem waren die Organisa-
toren enttäuscht. Sie hatten alle Grundschulen (und einige Kindergärten) angeschrieben, fanden aber kaum Resonanz. "Leider
wird von den Lehrern dieses Sportangebot nicht angenommen", klagt Bernd Koppe. Nur die Amerikanische Schule (und der
Kindergarten für alle) nahmen mit vielen Jungen und Mädchen teil. Die kamen zum Teil noch ohne vorheriges Training aus, je
länger die Strecken wurden, desto schwieriger wurde es aber, sich einigermaßen vorne zu platzieren. Spätestens ab der vollen
Seemeile war der Wettbewerb eine Sache von Vereinssportlern. Aber auch da gab es selbstverständlich große Leistungsunter-
schiede. So gewann Jannik Berg vom TV Langen mit recht großem Abstand vor Jan-Hendrik Albrecht (OSC).
50 Läufer traten beim Drei-Seemeilen-Lauf an. Dominiert hat diesen Wettbewerb Jörg Brunkhorst aus Nordenham, der im Ziel
einen riesigen Vorsprung hatte. Mehr als doppelt so viele Läufer (genau: 117) nahmen die doppelt so lange Strecke in Angriff.
Die sechs Seemeilen waren vor allem bei den Frauen spannend. Zwar siegte Heide Kuck aus Ofen unangefochten, doch im
Kampf um Platz zwei lieferten sich Claudia Barg (OSC) und die Bremerhavenerin Birte-Marie Ehlers ein echtes Kopf-an-Kopf-
Rennen, das die OSC-Läuferin im Schlussspurt gewann.
Den längsten Weg hatten die 12-Seemeilen-Läufer vor sich. Der Schnellste war Ralf Mittelstädt aus Findorff, der für diese
Strecke etwas mehr als 100 Minuten brauchte. Es war sozusagen der Ralf-Lauf, denn auch der Zweit- und der Drittplatzierte über
12 Seemeilen heißen Ralf mit Vornamen: Ralf Minnich aus Buxtehude und Ralf Schöllhammer. Wie anspruchsvoll das Laufen
über die lange Strecke ist, zeigte sich unter anderem daran, dass etliche der 70 Läufer vorzeitig aufgaben. Eine Teilnehmerin er-
litt sogar einen Kreislaufzusammenbruch.
==> Ergebnisse   

WESER KURIER vom 18. Mai 2007
Marathon-Club dominiert
Sieg beim Staffellauf um das Faulenquartier

Bremen
(sfy). Gestern Morgen hatte sich Utz Bertschy noch einige Gedanken über die Durchführung des 5x5,5 Staffellaufes
um das Faulenquartier gemacht. Nach den ständigen Regenfällen des Mittwochs war Sonnenschein gestern "ja so nicht zu er-
warten", fand der Organisator. Das kühle, ansonsten aber gute Laufwetter war allerdings das einzige, was überraschte. Rund 160
Staffeln lieferten zum Teil sehr gute sportliche Leistungen ab. Für alle anderen galt: Dabei sein war alles. "Wir bekommen die
Mischung zwischen Spitzensport und Anfängerlaufen immer besser hin", betonte Utz Bertschy. Während für die einen die ge-
meinsame Teilnahme am Rennen im Vordergrund stand, lieferten sich andere einen spannenden Wettkampf.
Dass die Mannschaft des Marathon-Club um ihren Topläufer Ingo Müller gewinnen würde, war so überraschend nicht. Bereits vor
dem letzten Wechsel hatte sich die siegreiche Staffel einen Vorsprung vor den Teams der Oldenburger Bären herausgearbeitet.
Von der einen Weserseite war dann aber zu beobachten, wie Triathlet Tammo König den Rückstand von Müller wettgemacht
hatte. Gemeinsam überquerten sie auch die zweite Weserbrücke, ehe Ingo Müller an der Schlachte das Tempo anzog und
König abhängte. Mit einer Zeit von 1:27:12 Std.) lag der Marathon-Club schließlich knapp vor den Bären 1 (1:27:27 Std.) und
deutlich vor den Bären 2 (1:35:46 Std.) mit Bremen 1-Moderator Andreas Schnur.
Er war damit der erfolgreichste Teilnehmer in der "Prominentenwertung". Ober-Leichtathlet Matthias Reick wurde mit der BLV--
Staffel Vierter im Mixwettbewerb (1:42:31 Std.), und Senator Willi Lemke belegte mit den "Roten" den 31. Platz. Schneller als
die "Aktivisten Stahl Finnbahn" (1:40:43 Std.) war also keine gemischte Mannschaft. Bei den Frauen triumphierte "de Söttmer
Löperdeerns" (1:50:13 Std.). In der Firmenwertung stellte die "Polizei Bremen" ihre Fitness unter Beweis, indem sie nach
1:42:13 Stunden als erste Staffel einlief und damit knapp vor der siegreichen Jugendstaffel (Egge061, 1:44:05 Std.) lag.
==> Die Ergebnisse gibt’s bei Sport Ziel       

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 18. Mai 2007
Wettergott hat ein Einsehen
36. Heilshorner Himmelfahrtslauf: Auch ohne Naue und Ciftci starke Leistungen

Von unserem Mitarbeiter Tobias Dohr
Heilshorn. Auch in Abwesenheit der großen Läufernamen Hikmet Ciftci und Torsten Naue war der 36. Himmelfahrtslauf der
Sportfreunde Heilshorn ein voller Erfolg. Das lag zu einem großen Teil natürlich auch am Wetter, das sich sonnig und vor allen
Dingen trocken präsentierte und die über 250 Starter in den insgesamt neun Disziplinen zu guten Leistungen animierte. Danach
hatte es am Tag zuvor lange Zeit nicht ausgesehen. "Die komplette Laufbahn im Zielbereich stand aufgrund der starken Regen-
fälle am Mittwoch unter Wasser", berichtete Organisator Sönke Deetjen. Böse Erinnerungen an das vergangene Jahr, als die
Veranstaltung ebenfalls unter dem schlechten Wetter gelitten hatte, kamen hoch. Doch nach einem Spontaneinsatz der Frei-
willigen Feuerwehr präsentierte sich die Laufbahn am Donnerstagvormittag in einem einwandfreien Zustand.
So konnten die Läufe bei guter Zuschauerresonanz pünktlich starten. Den Auftakt machten die Geher und Läufer über die Halb-
marathondistanz. Hier war mit Frank Themsen (LG Bremen-Nord) dann doch noch ein regional bekannter Name am Start. Es
verwunderte nicht, dass Themsen die Konkurrenz dominierte und mit über fünf Minuten Vorsprung in 1:16:33 Stunden gewann.
Bei den Gehern waren lediglich zwei Starter angetreten. Manfred Sturat (VSK Osterholz-Scharmbeck) gewann in 2:24:48 Std.
vor Gunda Hildebrandt (ebenfalls VSK, 2:33:22). Im 400-Meter-Lauf, der für die Jahrgänge 2000 bis 2002 ausgeschrieben war,
gewann mit Christian Schmidts von den SF Heilshorn ein Lokalmatador. Mit 1:17 Minuten nahm er seinem ärgsten Verfolger und
Vereinskameraden Nick Patze gleich sechs Sekunden ab. Beim 800-Meter-Lauf traten die acht- bis zehnjährigen Nachwuchs-
läufer gegeneinander an. Hier gewann Thorben Leck (LAV Bokel) nach einem tollen Lauf in 2:54 Minuten. Aber ebenso beachtlich
war die Zeit von der zweitplatzierten Lea-Pauline Püschner vom TV Schwanewede, die mit ihren 3:03 Minuten viele Jungen hinter
sich ließ.
Im für alle Altersklassen geöffneten Drei-Kilometer-Lauf setzte sich der erst 15-jährige Christian Rugen in 10:04 Minuten vor dem
32 Jahre älteren Ronny Paduch durch, der 39 Sekunden länger brauchte. Und in der Fünf-Kilometer-Distanz siegte nach einem
spannenden Lauf Eike-Thorben Ohrdorf von der LG Bremen-Nord (17:01 Minuten) vor Michel Haupt von der TuSG Ritterhude
(17:09). In der Königsdisziplin, dem 10-Kilometer-Lauf, siegte schließlich Markus Fabian von der LG Bremen-Nord. Seine 36:52
Minuten bedeuteten am Ende über eineinhalb Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Jörn Beger von der LAV Bokel. Sönke
Deetjen, der die Veranstaltung bereits zum vierten Mal organisierte, zeigte sich zufrieden mit den Leistungen der Aktiven und
dem Ablauf der Veranstaltung.  
==> Ergebnisse      

Teilnehmer- und Streckenrekord beim RAIBA Abendlauf
Maik Wollherr setzt neue Bestmarke beim 10-Km-Hauptlauf

Von Franz-Josef Dirkes
Mit insgesamt 263 Teilnehmern auf den unterschiedlichen Laufstrecken über zwei, fünf und 10 km sowie auf der 6,5 km Walking-
strecke verzeichneten die Organisatoren vom Lauftreff des SV Eintracht Neuenkirchen einen neuen Teilnehmerrekord. Bei sehr
guten äußeren Bedingungen, der Wettergott hatte nach den Wetterkapriolen der letzten drei Jahre endlich einmal ein Einsehen
mit den Teilnehmern beim RAIBA Abendlauf, herrschten in diesem Jahr gute Voraussetzungen für persönliche Bestzeiten auf
den nach DLV-Richtlinien vermessenen Strecken über die fünf und 10 Kilometer.
Zunächst mussten jedoch die Schüler um 19:00 Uhr ran, diese hatten eine Strecke von zwei Kilometer zu bewältigen. In sehr
guten 7:50 min. erreichte als erste Schülerin Lea Meyer vom VfL Löningen das Ziel, auf den zweiten Platz kam Svenja Haker
vom SV SW Lindern in der Zeit von 8:07 min. und auf den dritten Platz kam Chiara Dettmer vom SV Quitt Ankum in 8:13 min.
Bei den Schülern siegte Marvin Horstmann vom SV Quitt Ankum in 8:32 min., den zweiten Platz belegte Steffen Menkhaus von
der Ruderriege Carolinum Osnabrück in 9:42 min vor Rouven Hädrich vom VfL Mettingen in der Zeit von 10:16 min.
Um 19:30 Uhr ertönte der Startschuss für die fünf und 10 km Läuferinnen und Läufer. Auf der 5-Km-Strecke, siegte bei den
Männern Viktor Kuk vom OSC Damme in 17:05 min vor Sebastian Franke von der SG Diepholz in 17:15 min. und Carl Pahlmann
vom Osnabrücker TB in 18:46 min. Bei den Frauen gewann Corinne Gröne von der LG Osnabrück in der Zeit von 20:50 min., den
zweiten Platz belegte Jana Palmowski vom TuS Bersenbrück in 21:42 min. den dritten Platz belegte Hanna Klausing vom SV
Eintracht Neuenkirchen in 25:36 min.
Einen neuen Streckenrekord gab es auf der 10-Km-Strecke bei den Männern, hier siegte das Langstrecken-Ass Maik Wollherr
von der LG Osnabrück unangefochten in 32:17 min., er verbesserte den Streckenrekord, der bis dahin gehalten wurde von Ingo
Assmann vom SC Melle 03, gleich um über eine Minute. Auf den zweiten Platz kam Oliver Böhnke in der Zeit von 34:45 min, vor
Holger Theis vom TuS Bersenbrück, der die Ziellinie nach 35:53 min. passierte. Bei den Frauen siegte Britta Fischer von den
Bramscher Rumläufern in der sehr guten Zeit von 43:31 min., den zweiten Platz belegte Julia Schedel von der TSG Burg
Gretesch in 44:42 min. vor Edda Kresin, ebenfalls von den Bramscher Rumläufern in neuer persönlicher Bestzeit von 45:15 min.
 Im Anschluss an die Läufe zeichnete die Abteilungsleiterin des Lauftreffs Elisabeth Klausing mit den Vertretern der VR - Bank
eG,, Herrn Schulte und Herrn Plog, die Siegerinnen und Sieger mit Urkunden, Medaillen und Sachpreisen aus. Der älteste Teil-
nehmer im gesamten Starterfeld war Andreas Ungemach (Jahrgang 1933) vom TV Georgsmarienhütte, der die 10 Kilometer ab-
solvierte. Er erhielt den von der Fleischerei Bergmann gestifteten “Wurststrauß”.
Ein großes Dankeschön richtete Franz-Josef Dirkes an die Freiwilligen Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz und die vielen
Helfer vom Lauftreff. Einen Ausblick auf die nächste große Laufveranstaltung gab Dirkes noch den Anwesenden mit auf den
Heimweg. Am 13. Oktober finden die Niedersächsischen und Bremer Meisterschaften im Halbmarathonlauf in Neuenkirchen
statt, zu der alle recht herzlich eingeladen sind.
==> Ergebnisse     

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 21. Mai 2007
Höhenflug in die Weltklasse

Eike Onnen aus Hannover egalisiert beim Garbsener Springermeeting mit 2,34 Metern die Weltjahresbestleistung im Hoch-
sprung. Es fehlte nur eine Winzigkeit, dann wäre das 8. FHDW-Springer-Meeting des Garbsener SC in die Annalen der deutsch-
en Leichtathletik eingegangen. Um diese Winzigkeit verfehlte Eike Onnen von der LG Hannover den 23 Jahre alten deutschen
Hochsprung-Rekord von 2,39 Metern, doch mit 2,34 Metern egalisierte er immerhin die Weltjahresbestleistung des Amerikaners
Donald Thomas. Und ein solches Ergebnis hatte es auf der Sportanlage am Planetenring auch noch nicht gegeben. Onnen ge-
lang zudem eine rasante persönliche Steigerung. Am höchsten war er bisher in der Halle mit übersprungenen 2,30 Metern ge-
kommen, sein Freiluft-Hausrekord aus dem Vorjahr stand bei 2,28 Metern. Zu dem Höhenflug trieb ihn in einem spannenden
Wettkampf aber auch Afrika-Meister Kabelo Kgosiemang aus Botswana. Der Afrikaner übersprang 2,22 Meter und ließ die folg-
enden 2,25 Meter aus. Diese Höhe schaffte Onnen. Kgosiemang war gefordert. Die 2,28 Meter überquerte er mit Hilfe der Anfeu-
erungen der rund 700 Zuschauer im 3. Versuch. Da Onnen nun pausiert hatte, musste er 2,31 Meter springen - und meisterte
diese Herausforderung im zweiten Anlauf.
Befreit vom Siegesdruck überquerte der Hannoveraner dann die 2,34 Meter gleich im 1. Versuch. Doch Onnen wollte mehr. Zu-
nächst ließ er 2,37 Meter auflegen und riss denkbar knapp. Erst da wurde Zuschauern, Trainern und Athleten bewusst, dass nun
sogar die “Uralt-Bestmarke” des Kölners Carlo Tränhardt wackelte. “Ich wusste vorher gar nicht, wo der deutsche Rekord liegt”,
gestand der Hochspringer. Deshalb musste er um zwei Zentimeter auf 2,39 Metern erhöhen, weil das Reglement eine Steigerung
um einen Zentimeter nicht zulässt. Doch auch diese Höhe machte Onnen keine Angst - wieder scheiterte er nur knapp.
“Das ist der Wahnsinn”, kommentierte Schwester Maie Onnen überwältigt. Sie selbst indes hatte Pech in Garbsen. Im Weit-
sprung zog sie sich in ihrem 2. Versuch eine Verletzung am Sprungbein zu. So war nach ordentlichen 5,89 Metern zum Auftakt
Schluss.
Gute Leistungen in Garbsen gab es auch in anderen Disziplinen. Eine deutsche Jahresbestleistung im Dreisprung der Männer
erzielte der frühere Weltmeister Charles Friedek (Leverkusen) mit 16,58 Metern, und Reinhold Bötzel von der LG Hannover setzte
sich mit 1,89 Metern im Hochsprung auf den Spitzenplatz in der nationalen Rangliste der Behindertensportler.
(Von Matthias Abromeit) ==> Ergebnisse      

WESER KURIER vom 21. Mai 2007
Großer Sport vor kleiner Kulisse
Internationale Leichtathletik-Stars glänzen beim "Run for Help" auf Platz 11

Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Der "Run for Help" bricht Rekorde. Beim Sparkassenmeeting auf Platz 11 fielen gestern allein sechs Veranstaltungs-
bestleistungen, zudem erreichte auch die Spendensumme für die "Bremer Nachtschwärmer" mit 5400 Euro Rekordniveau. Nur
die Zuschauerkulisse ließ erwartungsgemäß zu wünschen übrig, nur rund 200 externe Besucher waren gekommen. "Wir geben
nicht auf", kommentierte Meetingdirektor Philipp Mehrtens das schwache Interesse. Die gute Laune verlor er indes nicht: "Wir
sind sehr zufrieden, mit den gezeigten Leistungen, zählen wir nun zu den fünf, sechs besten Meetings in Deutschland."
Der Niederländer Guus Hoogmoed trug seinen Teil bei zum Gelingen des "Run for Help". Er gewann über die 100 Meter (10,36
Sek.) in Meetingrekordzeit und setzte über die 300 Meter in 32,75 Sek. noch einen drauf. Den neuen niederländischen Rekord
bezeichnete Mehrtens jedenfalls als "Weltklasseleistung". Ähnlich gut machte es Ester Dankwah (Ghana), die die 100 Meter in
11,73 Sek. absolvierte.
Angesichts der insgesamt sehr guten Leistungen konnten die Veranstalter des SV Werder die Enttäuschung des Tages ver-
kraften: Der Ex-Bremer Roman Fricke wurde im Hochsprung nur Dritter - mit einer Höhe von 1,95 Metern. "Abgrundtief schlecht",
kommentierte er diese Leistung. Die aktuellen Bremer machten es da schon viel besser. Zunächst kam Carolin Nytra (BLT-
Komet-Arsten) als Zweite der 100 Meter Hürden in 13,33 Sek. ihrer persönlichen Bestleistung (13,28 Sek.) in dieser frühen Sai-
sonphase bereits recht nahe." Dabei gibt es immer noch vieles zu verbessern", meinte Carolin Nytra nach dem Lauf, der ihr
immerhin den zweiten Platz in der deutschen Jahresbestenliste einbrachte. Entsprechend hoch steckte sie das Ziel für dieses
Jahr: "So 13,10 - 13,15 möchte ich noch laufen." Gern hätte Carolin Nytra mit der 4x100 Meter-Staffel des Bremer LT auch gegen
das Olympiateam aus Ghana gewonnen. Allein der Glaube fehlte: "Wenn wir die schlagen, sollten wir geschlossen zu Olympia
fahren." Soweit wird es nicht kommen, denn Ghana setzte sich erwartungsgemäß in 45,04 Sek. durch. Die Bremer Staffel (Thu-
mann, Tilgner, Reppin, Nytra) lag in 45,78 Sek. allerdings nicht besonders weit hinter den Afrikanerinnen und sicherte sich die
DM-Norm, den Bremer Rekord sowie den ersten Platz in der deutschen Bestenliste.
Was überraschend auch Stephanie Thumann (BLT-Komet-Arsten) gelang: Keine deutsche Athletin war in diesem Jahr über die
100 Meter schneller als sie (11,80 Sek.); Thumann sicherte sich zudem ebenfalls den Bremer Rekord und die DM-Norm. Für ihre
Vereinskollegin Catharina Reppin reichte es dagegen "nur" zur Einstellung des Bremer Rekords. Allerdings gelang der Weit-
springerin mit 6,10 Metern auch die Norm zur deutschen Meisterschaft. "Besser hätte der Saisoneinstieg nicht verlaufen
können", meinte BLT-Coach Jens Ellrott zufrieden. Er lag damit voll im Trend der Veranstaltung. Jetzt fehlen eigentlich nur noch
die Zuschauer. Damit die tollen Leistungen 2008 auch mal vor Ort wahrgenommen werden. 
==> Ergebnisse     

EINBECKER MORGENPOST vom 21. Mai 2007
Steigende Läuferzahlen beim fünften Bierstadtlauf
Lauferlebnis im Herzen der Stadt / 173 Kinder beim Bambini-Lauf am Start / 70 Helfer sorgen für einen reibungs-
losen Ablauf

Einbeck
(sts). Die Läuferzahl konnte nochmal gesteigert werden: Insgesamt 822 Läufer, Jogger und Walker gingen beim fünften
Einbecker Bierstadtlauf am vergangenen Sonnabend auf die Strecken. Das Wetter war nicht ideal, etwas zu warm. Und die
letzten Läufer erwischte sogar noch ein heftiges Regenschauer. Die gute Organisation allerdings scheint immer mehr Sportler
nach Einbeck zu locken.
Allein 173 Kinder starteten beim Bambinilauf und spurteten zweimal um die Kirche - hinter dem “Hasen” André Rischmann her.
Den Startpfiff gab per Trillerpfeife Bürgermeister Ulrich Minkner. Die Aufregung der jungen Läufer führte allerdings zu Rangeleien
am Start, so dass einige Läufer zu Boden gingen. Auf die anspruchsvolle Strecke des Hube-Bierstadtlaufs über 24,9 Kilometer
machten sich 93 Sportler. Über die südlichen Wallanlagen ging es vom Marktplatz in Richtung Reithalle nach Kuventhal. Ein
zwei Kilometer langer Anstieg über Andershausen bis zur Hube musste bewältigt werden. Schon hier lag der Sieger, Frank
Kleinsorg von der LG Göttingen, vorne. Bergauf und bergab führte die Strecke durch den Einbecker Stadtwald bis zum Alten-
dorfer Berg, am Waldrand entlang über den alten Hubeweg wieder in die Stadt. Bei den Frauen siegte hier Dagmar Ohle
(2:03:58,20) vom Lauftreff Feierabend, vor Anke von Gaza von der LG Göttingen und Silvia Reichelt vom Delligser SC. Bei den
Männern erlief sich Frank Kleinsorg (1:38:48,23) den ersten Platz, gefolgt von Carsten Teiwes vom MTV Wangelnstedt und Elgar
Bosle von Spvgg Groß Bülten. Den Siegern konnte Bürgermeister Minkner gratulieren.
Der drittstärkste Lauf war mit 156 Teilnehmern der Schüler- und Jugendlauf über 2,15 Kilometer. Hier war die Leichtathletikgruppe
des Dasseler SC dominant und belegte mit Rieke Hundertmark (0:09:06,29), Kira Oelschläger und Eva Freitagsmüller die ersten
drei Plätze. Bei den Jungen siegte André Behrendt (0:07:55,47) von der JSG Sülbeck/Immensen vor Robin von Gaza von der LG
Göttingen und Julian Ragnitz von der Leichtathletikgruppe des Dasseler SC. Ohne Wertung lief der Jogging-Lauf über 2,15 Kilo-
meter. Über insgesamt 5,1 Kilometer führte das Walking, bei dem relativ wenige Sportler - mit und auch ohne Stöcke - am Start
waren, die aber dennoch ihre Runden gingen.
182 Sportler absolvierten den Kleinen Bierstadtlauf und damit 5,1 Kilometer. Bei den Frauen setzte sich Mareike Henniges
(21:26,73) von der Goetheschule Einbeck durch, gefolgt von Wiebke Möhle vom TSV Jahr Dörrigsen und Katrin Streeß vom Lauf-
line-Team Göttingen. Erster bei den Herren wurde Benjamin Gundelach (17:34,08) von der LG Solling vor Ronald Werner von
HLC Höxter und Dominik Peyers vom ESV. 10,9 Kilometer, also den Großen Bierstadtlauf, absolvierten 113 Läufer. Bei den
Damen gewann Kerstin Hoffmann (0:50:40,42) vom VfL Ellrich, gefolgt von Stefanie Bunke und Agnes Bauer von LG Göttingen.
Bei den Herren siegte Philip Champignon (0:38:24,65) vom ESV vor Thorsten Schmidt von der LG Eichsfeld und Lutz Möhring.
Die Sieger erhielten Gutscheine und Sachpreise - dank der Sponsoren. Im Startgeld enthalten waren für Kinder und Jugendliche
ein T-Shirt, für Erwachsene ein Bierkrug mit alkoholfreiem Bier, Obst und Getränke. Selbstverständlich gibt es auch Urkunden,
die im Internet ausgedruckt oder ab 22. Mai abgeholt werden können. 70 Helfer unterstützten Organisator Lars Engelke, gemein-
sam sorgten sie für eine gelungene Laufveranstaltung im Herzen Einbecks, die nicht nur viele Sportler, sondern auch Besucher
auf den Marktplatz zog.
==> Ergebnisse     

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 22. Mai 2007
Zahl der Teilnehmer um 50 Prozent gesteigert
Fünfte Auflage des Hepstedter Ummellaufs zieht 300 Aktive aus der gesamten Region an

Von unserem Mitarbeiter Klaus Göckeritz
Hepstedt. Hermann Knülle saß an seinem Computer und blickte zufrieden auf die stattliche Meldeliste. Mehr als 300 junge und
ältere Sportler hatten sich zum Volkslauf des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf angemeldet. Dies bedeutete im Vergleich zum
Vorjahr eine Steigerung von satten 50 Prozent aus. "Das Ergebnis spricht für unseren Lauf in familiärer Atmosphäre", stellte
Hermann Knülle vom Organisationsteam fest. Besonders erfreulich sei, dass viele Läuferinnen und Läufer zum wiederholten Mal
an den Start gegangen sind. Für den offenbar guten Ruf des Ummellaufes sprechen auch die vielen Starter, die einen weiteren
Anfahrtsweg auf sich genommen haben. Als sich die Teilnehmer des Hauptlaufes am Hepstedter Sportplatz auf die Socken
machten, waren nicht nur Sportler aus den Landkreisen Rotenburg und Osterholz, sondern auch wieder ein Team aus dem Raum
Walsrode und aus Bremen am Start. Bei den Walkern hatte sich der Ummellauf unter anderem bis nach Twistringen herumge-
sprochen. In Läuferkreisen war aber nicht nur die zitierte familiäre Atmosphäre ein Thema. Wie zu hören war, ist insbesondere
der Kurs durch ein landschaftlich ansprechendes Waldgebiet am Rand des 1000 Jahre alten Dorfes Hepstedt ein echtes Pfund.
Davon sind auch die Macher des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf überzeugt. Der Staatsforst Ummel biete ideale Voraussetz-
ungen sowohl für den Freizeitläufer als auch den ambitionierten Athleten.
Den Hauptlauf über zehn Kilometer entschied Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg in 36:00,3 Minuten für sich. Auf den Plätzen
folgten Thomas Silies (LAV Zeven/36:10,9 Minuten) und Ole Macke vom VSK Osterholz-Scharmbeck in 37:43,2 Minuten. In der
Entscheidung über fünf Kilometer lag der vereinslose Sven Wajemann in 18:25,5 Minuten vorn. Auf den Plätzen folgten Holger
Brunkhorst (Ahrenswohlde) in 18:26,8 und Detlef Wickmann (LAV Zeven) in 19:35,5 Minuten. Die junge Birgit Meyer von den
TaTu Kids gewann die Speedklasse über 2,6 Kilometer in 15:22,3 Minuten. Ihr folgten Gabriele Bröker (LT Bremen-Vahr) in
16:08,3 und Matthias Dusdec in 17:46,6 Minuten.
In der Schülerklasse über 2,6 Kilometer war Jannek Lührs vom TuS Alfstedt in 8:49.8 Minuten vor Jan Fricke ( LAV Zeven) in
10:14,1 und Jannek Ringen von den TaTu Kids in 10:38.3 Minuten erfolgreich. Einen starken Auftritt hatten auch bei der fünften
Auflage des Ummellaufs die Walker. Über zehn Kilometer gewann Fritz Grünefeld aus Twistringen in 1:08:02,0 Stunden. Dahinter
kamen Henning Willenbrock vom TuS Westerholz in 1:09:04,0 und Sigrid Brase vom gastgebenden SV Hepstedt/Breddorf in
1:11:08,0 Stunden ins Ziel. Auf den Plätzen folgten Ute Haase (SV Hepstedt/Breddorf; 1:11:08,0 Stunden) und Hans-Hermann
Stelljes (SV Hepstedt/Breddorf) in 1:11:44,0 Minuten. Über fünf Kilometer schüttelte Wilfried Krebs (LT Bremen-Vahr) seine Ver-
folger in 39:56,0 Minuten ab. Den zweiten Platz holte sich Ilona Schröder in 42:17,0 Minuten vor den Lokalmatadoren Anneke
Schröder (SV Hepstedt/Breddorf) in 42:17,0 Minuten, Christina Meyer (TuS Tarmstedt/ 43:28,0) und Annette Holsten (TuS Tarm-
stedt/ 43:29,0 Minuten).
==> Ergebnisse      

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 29. Mai 2007
Mehr als 400 Starter beim Cross-Berglauf und Modern Walking

Um 14.15 Uhr öffnete der Himmel am Pfingstsamstag zum ersten Mal seine Pforten und ließ einen gewaltigen Regenschauer auf
den Sportpark Bad Harzburg niedergehen. Der Stimmung beim 2. Modern Walking Harz / 5. Bad Harzburger Cross-Berglauf tat
dies aber keinen Abbruch. Die meisten Läufe waren bereits absolviert und mit Lars Pingel aus Stade hatte in 3:27:07 Stunden
der Schnellste auf der Marathonstrecke das Ziel auch noch trockenen Fußes passiert. Mit dem Regen hatte nach 4:14:07 mit
Kathleen Homann (Kali Wolmirstedt) auch die schnellste Dame die lange Distanz beendet. Und die noch unterwegs waren,
freuten sich über eine Abkühlung, auch wenn sie teilweise in Hagelschauer gerieten. Insgesamt standen 407 Teilnehmer aus
ganz Deutschland in den Listen, von denen 384 die Start- und Ziellinie überquerten.(kaz)
==> Ergebnisse 

SALZGITTER ZEITUNG vom 29. Mai 2007
Der Start ist Studenten geglückt
Knapp 300 Athleten beim Sommerlauf um den Salzgittersee zu Gunsten der Kinderklinik

Von Jörg David
Lebenstedt. Der Leichtathlet Dominik Schrader stürmte beim Hauptrennen des Benefiz-Laufs allen Konkurrenten davon. Bei
immer schwüleren Temperaturen benötigte der Braunschweiger 17:46 Minuten, ehe er nach seiner Seerunde im Ziel am Leben-
stedter Hallenbad als erster Sieger der neuen Veranstaltung gefeiert wurde. "Für mich war das eine optimale Vorbereitung auf die
Landesmeisterschaft im 5000-Meter-Lauf", erklärte der zufriedene Sieger. Allerdings blieb auch im Sommer der Rundenrekord
unangetastet, den Eike Hugo (LG Braunschweig) beim Silvesterlauf 1987 mit 16:13 Minuten aufgestellt hatte.
Den Vergleich mit dem Silvesterlauf stellten viele Athleten an, die sich meist nicht nur wegen der klimatischen Bedingungen für
die neue Sommer-Variante erwärmen können. Die Sportmanagement Studenten der Fachhochschule Calbecht haben mit ihrem
Semesterprojekt also offensichtlich eine Lücke im Laufangebot der Stadt aufgetan. Auf Anregung des Bürgerstiftungsvorsitz-
enden Hermann Eppers haben die Studenten Christian Stecher, Daniel Kitzki, Andreas Lenz und Ivo Töllner diesen Volkslauf aus
dem Boden gestampft. Ihrem Dozenten Dr. Otmar Dyck, der selbst auch über zwei Runden teilnahm, kommt es bei den Vor
haben zudem auf die Nachhaltigkeit an. "Es wäre schön, wenn das keine einmalige Veranstaltung bliebe", sagte Dyck. Für das
Quartett um Christian Stecher ist das selbst unmittelbar nach der Veranstaltung keine Frage: "Wir werden das sicher nicht aus
der Hand geben und den Benefiz-Lauf auch 2008 organisieren."
Denn der dient ja auch noch einem guten Zweck. "Deshalb haben wir organisatorische Hilfe geleistet", sagt Roland Richter von
der LG Salzgitter. Der Silvesterlauf-Macher und sein Team können sich durchaus das Nebeneinander der beiden Läufe vorstellen.
Stechers "Super-Dank" galt aber nicht nur der Leichtathletik-Gemeinschaft, "sondern allen, die uns unterstützt und oft unbüro-
kratisch geholfen haben". Sei es bei der Stadt, bei der Feuerwehr oder Vereinen und Firmen, die sich am Rahmenprogramm be-
teiligt haben. Das wurde indes nicht so gut angenommen, weil trotz massiver Werbung die Zuschauerresonanz die größte Ent-
täuschung des Laufes blieb. Aber das Konzept von Sport und Information dürfte schon beim nächsten Jahr mehr Neugierige an-
locken. Dann sollen auch die kleinen Unzulänglichkeiten abgestellt werden, die einige unter den 300 Startern auf der Strecke
monierten. "Wir haben nur so viel abgesperrt wie nötig, um einen möglichst großen Überschuss für den guten Zweck zu erreich-
en", erläuterte Christian Stecher. Der wird am 18. Juni bei der Tagung der Bürgerstiftung an die Kinderklinik für das Clown-Projekt
übergeben. 

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 30. Mai 2007
Superstimmung beim Fest der großen Läufer-Familie
Nette Atmosphäre und sportliche Highlights beim Dammer Bergsee-Lauf / Hausendorf siegt über 10 Kilometer

Damme
(aha). Die Vorzeichen standen nicht gut: Glaubte man der Wettervorhersage, so musste mit Unwettern und Gewittern
gerechnet werden. Pünktlich zum Start um 19.00 Uhr lachte dann aber doch die Sonne über dem Dammer Bergsee und der 8.
Volkslauf des OSC Damme wurde noch zu einem vollen Erfolg. Rund 130 Aktive, darunter viele Kurzentschlossene, gingen auf
den verschiedenen Strecken an den Start. Nur beim erstmalig angebotenen Nordic Walking ging’s eher familiär zu: Nur vier
Walker machten sich mit ihren Stöcken auf die 4,2-Kilometer-Runde.
Sportlich setzte ein Steinfelder das Highlight am Bergsee. Der inzwischen für den VfL Oldenburg startende Daniel Hausendorf
gewann den 10-km-Hauptlauf in starken 34:30 Minuten. Auf der anspruchsvollen Strecke durch die Dammer Berge verwies er
Gerhard Kröger (35:57) und Ulrich Pohl (37:00/beide OSC Damme) auf die Plätze. Bei den Damen siegte die Vechtaerin Johanna
Wieferig in 41:54 Minuten vor Silvia Rolfes (43:14/OSC Damme) und Kerstin Biestmann (46:24/Damme). Und im Schüler- und
Jedermannlauf machten die Schüler das Rennen: Bei den Herren gewann Tobias Packeiser von RW Damme (16:01) vor dem erst
neun Jahre alten Benny Bloemen vom OSC (16:27). Bei den Damen siegte die Lohner Realschülerin Lena Rießelmann (19:37)
vor der “Waldschleicherin” Gertrud Hartke (20:34).
Lob ernteten die Organisatoren um Heinrich Decker vor allem wieder für die nette Atmosphäre der Veranstaltung. “Das ist ein
ziemlich familiärer Lauf. Alle werden mit Handschlag begrüßt, das ist wie ein großes Familienfest”, berichtete Heinrich Decker.
“Wir haben auch ein sehr breites Spektrum an Läufern da - das geht so ungefähr von acht bis achtzig. Und es kommen immer
viele Neue dazu.” Zur familiären Atmosphäre passte auch die Überraschung, die jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen durfte:
eine Packung Mini-Schokoladenriegel. “Es gab nach dem Lauf viele positive Rückmeldungen” freute sich Heinrich Decker. Auch
das Angebot zum Schwimmen im Freibad kam gut an. Einige Aktive trafen sich anschließend noch zum geselligen Abschluss
bei Marianne in der Dersaklause.    

ZEVENER ZEITUNG vom 4. Juni 2007
4003 Läufer starten bei "Wilstedt bei Nacht"
Teilnehmerrekord beim 25. Jubiläumsabendvolkslauf versetzt Ort in Ausnahmezustand

Wilstedt
(dd). Mit exakt 4003 gemeldeten Teilnehmern war der 25. Jubiläumslauf der bislang Größte. Nach 3087 Teilnehmern
im vergangenen Jahr und dem 2004 aufgestellten Rekord (3624 Läufer) wurden die Läuferzahlen weit übertroffen. Staus auf Wil-
stedts Zufahrtstraßen und 30 Minuten Verzögerung bei allen Starts waren die Folge. Die Stimmung war bei bestem Wetter un-
übertroffen gut. "Was hier heute Abend abgeht, ist nicht mehr normal. Wir müssen den Start des Minilaufs leider 30 Minuten
nach hinten verlegen", verkündete Stadionsprecher Gerd Heins auf dem Wilstedter Sportplatz einige Minuten vor dem ursprüng-
lichen Start um 20.15 Uhr. Der Grund war folgender: Zum 25. Abendlauf durch Wilstedt reisten immer noch Teilnehmer an, die
es nicht rechtzeitig geschafft hatten, einen Parkplatz zu finden. Der sportliche Aspekt ist zwar sehr groß beim Wilstedter Abend-
lauf, aber auch der Ulkfaktor wird von einigen Teilnehmern nicht übersehen. Ob es übertrieben verkleidete Krankenschwestern
oder Läufer mit einem Geweih auf dem Kopf waren - Spaß am Laufsport hatten alle. Die Dorfbewohner saßen vor ihren Häusern
oder säumten anfeuernd die Straßen. Die meisten Gärten waren geschmückt und viele Einwohner schenkten den Läufern
Wasser aus. An einigen Stellen konnte zur Erfrischung auch unter einer kalten Brause geduscht werden und immer wieder
wurden die Läufer an verschiedenen Stellen im Ort durch Livemusik angespornt ihr Bestes zu geben
Um 20.45 Uhr war es soweit. Mit etwa 400 Startern im Minifeld hatten die Organisatoren gerechnet, an den Start kamen rund
600 Miniläufer. Ein imposantes Bild ergab sich beim Start der Kinder auf die 1000 Meter-Strecke. Die schnellste Zeit bei den
Jungen lief wie bereits 2006 Nicolas Walter vom TV Oyten mit 3:03 Minuten. Zweiter wurde nur vier Sekunden später Niels Huck-
schlag aus Schwanewede, der eine Sekunde vor Felix Zuelke (TuS Tarmstedt 3:08) ins Ziel kam. Bei den Mädchen setzte sich
Alexandra Schulz vom TV Eiche Horn mit 3:24 Minuten durch. Sie verwies Mareike Wolff (SV Werder Bremen, 3:27 Minuten) und
Frederike Hermesch (TV Ottersberg, 3:34) auf die Plätze zwei und drei. Sehr stolz waren alle, als Ehrengast und Startschütze
Marco Bode ihnen die Preise überreichte.
Der Vize-Fußballweltmeister von 2002 sollte später auch zum Publikumsliebling avancieren und seine Autogramme waren über-
aus begehrt. Ein definitives Versprechen der Teilnahme für das kommende Jahr gab Bode noch nicht, aber er freute sich über
das auffallend positive Sportevent in Wilstedt. Vorher griff der Ex-Profi von Werder Bremen aber noch zur Startpistole. Mit den
Worten "Es ist toll, in den Abend hineinzulaufen" schickte er die 5000-Meter-Läufer einmal durch den Ort auf die Joggingrunde.
Der Sieger, Oliver Böhnken (ohne Verein) absolvierte diese in tollen 15:41 Minuten. Ihm folgte Timo Sieke vom Reha Zentrum
Bremen in 17:08. Der dritte Platz ging an den Briten Stephen Hargreaves aus Lythain, der nur eine Sekunde später die Ziellinie
passierte. Bei den Damen setzte sich die Vorjahresdritte Franziska Schröder durch, die ihre Zeit um fast eine Minute auf 20:02
verbesserte. Den zweiten Platz erreichte Pia Warnken vom TuS Tarmstedt, die mit 21:32 Minuten folgte. Maren Huckschlag von
der LG Bremen-Nord belegte mit 21:44 Minuten Platz drei.
Eine halbe Stunde später schickte Marco Bode das Feld des 10 000-Meter-Hauptlaufs auf die Asphalt-, Rasen- und Sand-
Strecke. Der Parcours musste von den Athleten zweimal durchlaufen werden. Unterteilt wird hier immer in Damen/Herren und
Damen 40 und Herren 40. Bei den Herren setzte sich der Vorjahreszweite Markus Fabian (LG Bremen-Nord, 34:20 Minuten) die
Siegerkrone auf. Er gewann knapp vor Oliver Weinrich (OT Bremen, 34:25) und Steffen Wendt (ohne Verein, 34:38) aus Braun-
schweig. Bei den Damen fuhr die Zevenerin Birte Bultmann einen ungefährdeten Sieg ein. Die für den TV Wattenscheid startende
Läuferin benötigte 36:26 Minuten, ehe Tina Versemann (TV Sottrum, 40:36 Minuten) als Zweite ins Ziel lief. Bei den Herren 40
veränderte sich das Siegertreppchen gegenüber dem Vorjahr nicht. Torsten Naue (LG Bremen Nord, 33:24) gewann vor Gerrit
Lubitz (ATS Buntentor, 34:21) und Andreas Wellbrock (Werder Bremen, 36:29). Bei den Damen 40 setzte sich in diesem Jahr
Rebecca Weise-Jung (LG Bremen Nord, 38:34) vor Titelverteidigerin Ute Vehlow-Diekmann (TV Sottrum, 41:29) und Sigrid Kölling
(TSV Bremervörde, 43:29) durch.
Direkt nach dem Start zum 5000-Meterlauf wurden zudem noch die Walker auf dieselbe Strecke geschickt. Hier werden zwar
keine Sieger gekürt, dennoch erfreut sich die Disziplin immer wachsender Beliebtheit beim abendlichen Rundgang durch Wil-
stedt. Nach der Siegerehrung dankten die Vorsitzenden des MTV Wilstedt, Manfred Holst und Jens Otten, dem Organisatoren-
team für die "jahrelange hervorragende Arbeit und Durchführung des Laufs". Diesen 25. Jubiläumsevent nahm Stadionsprecher
Gerd Heins zum Anlass, sich zu verabschieden und das Mikrophon an Heinz Cordes abzugeben, der in diesem Jahr co-
moderierte. Der krönende Abschluss war wieder das Feuerwerk am Wilstedter Sportplatz. Zum Jubiläum fiel es etwas ausgieb-
iger und größer aus als gewohnt und die Zuschauer spendeten begeistert Applaus. Die Lauftreffsparte um Leiter Heiko Lundt
bekam von allen Seiten viel Lob zu hören, bevor die Organisatoren nach getaner Arbeit selbst etwas feiern konnten.
Ergebnisse:
Jungen 1000 Meter:
1. Nicolas Walter, TV Oyten, 3:03 Minuten; 2. Niels Huckschlag, Schwanewede, 3:07; 3. Felix Zuelke,
TuS Tarmstedt, 3:08.
Mädchen 1000 Meter: 1. Alexandra Schulz, TV Eiche Horn, 3:24; 2. Mareike Wolff, SV Werder Bremen, 3:27; 3. Frederike
Hermesch, TV Ottersberg, 3:34.
Männer 5000 Meter: 1. Oliver Böhnken, ohne Verein, 15:41; 2. Timo Sieke, Reha Zentrum Bremen, 17:08; 3. Stephen Har-
greaves, Lythain, 17:09.
Damen 5000 Meter: 1. Franziska Schröder, TV Sottrum, 20:02; 2. Pia Warnken, TuS Tarmstedt, 21:32; 3. Maren Huckschlag,
LG Bremen-Nord, 21:44.
Herren 10 000 Meter: 1. Markus Fabian, LG Bremen-Nord, 34:20; 2. Oliver Weinrich, OT Bremen, 34:25; 3. Steffen Wendt, ohne
Verein, 34:38.
Damen 10 000 Meter:
1. Birte Bultmann, TV Wattenscheid, 36:26; 2. Tina Versemann, TV Sottrum, 40:36; 3. n.n.
Herren 40, 10 000 Meter: 1. Torsten Naue, LG Bremen Nord, 33:24; 2. Gerrit Lubitz, ATS Buntentor, 34:21; 3. Andreas Well-
brock, Werder Bremen, 36:29.
Damen 40, 10000 Meter: 1. Rebecka Weise-Jung, LG Bremen-Nord, 38:34; 2. Ute Vehlow-Diekmann, TV Sottrum, 41:29;
3. Sigrid Kölling, TSV Bremervörde, 43:29.
==> Wie üblich, werden in Wilstedt keine Ergebnislisten erstellt !

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 4. Juni 2006
17. Emder Matjeslauf: Ohne Zuschauer hätte sich Diettrich einsam gefühlt
Braunschweiger setzt sich gleich nach Start ab und siegt wieder / 452 Teilnehmer über die 10 Kilometer / 800 laufen die 5 Kilometer

Emden
(sm). Georg Diettrich hat an seine Siegesserie beim Emder Matjeslauf noch eine Folge drangehängt. Ganz locker.
Wären nicht die vielen Zuschauer am Streckenrand gewesen, der Braunschweiger hätte sich 10 Kilometer lang echt einsam
fühlen müssen. So aber siegte er mit über einer Minute Vorsprung auf den Zweiten, Stephan Immega (LT Schafhauser Wald), vor
prächtiger Kulisse in 32:30 Minuten. Sein wievielter Sieg das war? “Mein dritter? Oder vierter? Ich weiß es nicht.” Diettrich blieb
damit deutlich unter seinem im Jahr 2004 aufgestellten Streckenrekord von 31:24 Minuten. Aber das war dem 37-Jährigen egal:
“Es war warm und windig. Ich bin super zufrieden.” “Spar dir nicht zu viele Körner auf”, hatte der Streckensprecher den Favoriten
vor dem Start mit Blick auf dessen nächste Aufgabe bereits einen Tag später bei einem Lauf in Oldenburg und der aktuellen Kon-
kurrenz beim Matjeslauf noch gewarnt. Doch dem Braunschweiger reichte ein Auftritt, der wie lockeres Training aussah, zum nie
gefährdeten Sieg. Bereits wenige Meter nach dem Start sah die Konkurrenz nur ganz entfernt noch seine Hacken. “Die anderen
sind mein Tempo nicht mitgegangen”, war Diettrich selbst ein wenig überrascht, dass er sich so früh schon abgesetzt hatte. Er
ließ sich davon jedoch nicht irritieren. “Ich bin dann mein Tempo durchgelaufen.” Das war so hoch und die Schritte so groß, dass
er bereits nach 5000 Metern im überrundeten großen Läuferfeld mit einem Schnitt von 18 km/h die Stunde wie ein Sprinter wirkte.
 Auch der dreifache Ossiloop-Sieger Immega konnte bei seinem Premierenstart in Emden mit Diettrich nicht mithalten. “Da war
mit zu rechnen”, hatte ihn die starke Konkurrenz zwar zu einem Start angespornt, aber ihn nicht zu unkontrollierter Leistung ver-
leitet. “Ich sollte Diettrichs Tempo nicht mitgehen”, hatte sein Trainer die Marschroute vorgegeben, “das wäre eine Woche nach
dem Ossiloop zu viel gewesen.” Immega lief sein maximales Tempo, erfüllte damit die eigene Vorgabe, nicht auf dem Zahnfleisch
ins Ziel zu kommen und freute sich über Platz zwei (33:38 Min.). Nach zwei von vier zu laufenden Runden hatte er mit Achim
Groenhagen (SV Amisia Wolthusen) und Peter Steinke (TV Norden) noch ein Trio gebildet, das um Platz zwei lief. Nach 7500
Metern war daraus ein Duo geworden. Steinke war deutlich zurückgefallen. Am Ende hatte Immega dann die größeren Reserven
gegenüber Groenhagen (34:17 Min.). Steinke belegte in 35:27 Min. Platz vier. Einig waren sich Sieger und Zweiter darin, dass es
(wieder) ein Erlebnis war, am Matjeslauf teilzunehmen. “Die Atmosphäre ist einfach klasse. Und nicht nur im Zielbereich, sondern
entlang der gesamten Strecke.”
Weniger freudestrahlend als die führenden Männer kam Kerstin Lüken (Emder LG) als erste Frau ins Ziel. “Ich bin nur fertig.” Und
mit ihrer Zeit von 40:51 Min. war sie auch nicht zufrieden: “Vor vier Wochen war ich zwei Minuten schneller.” Bereits nach der
Hälfte der Distanz hatte sie die Backen aufgebläht und die Augen verdreht, als aus den Lautsprechern das Zwischenergebnis an
ihre Ohren drang. Ungefähr 21 Minuten war sie unterwegs. “Das deutet auf eine Gesamtzeit von etwa 40 Minuten hin”, entließ sie
der Sprecher auf die restlichen Kilometer. Aber ihr Ziel hatte Lüken trotzdem souverän, mit fast zwei Minuten Vorsprung auf die
zweitplatzierte Martina Rückbrod (TV Norden, 42:37 Min.) erreicht. Lüken hatte das Heimspiel gewonnen. Die im vergangenen
Jahr von Claudia Lokar (TuS Sythen) aufgestellte Bestzeit von 35:19 Minuten zu knacken, daran war von Anfang an nicht zu
denken gewesen. Platz drei belegte Birgit Niemann-Scheffel (Stuhr, 42:38 Min., 1. W 40) vor Almuth Maaß (LG Ostfriesland,
43:10 Min, 2. W 40). Insgesamt 452 Teilnehmer (367 Männer) liefen die 10 Kilometer.
Noch größer war die Beteiligung mit 800 Läufern (499 Männer) über die 5 Kilometer. Bei den Männern siegte Gerhard Kröger
(OSC Dammen. 17:24 Min, 1. M40) vor Peter Bartsch (Schiedsrichter-Kreis Emden, 17.43 Min., 1. M30) und Fred Ibeling (Heinz
Janssen Bürotechnik, 17:54, 2. M40), bei den Frauen Sonja Hoogestraat (Emder LG, 19:11 Min, 1. W30) vor Pia Nikoleit (TuS
Eintracht Hinte, 20:22 Min, 1. WSB) und Christine Jücker-Deifuß (FC Nordkirchen, 21:31 Min, 1. W35).
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. Juni 2007
Ossiloop-Sieger schaute nur hinterher
Leichtathletik: Georg Diettrich lief über zehn Kilometer an der Spitze ein einsames Rennen

Emden.
Kerstin Lüken von der Emder LG und Georg Diettrich von der LG Braunschweig waren die Sieger des 17. Emder
Matjeslaufs über zehn Kilometer. Bei Temperaturen von mehr als 22 Grad herrschten ideale Bedingungen in Emden. Dabei
schaffte allerdings nur Sonja Hoogestraat (Emder LG) im Lauf über 5000.Meter eine Rekordverbesserung. Eine Steigerung gab
es bei den Teilnehmerzahlen. Angemeldet waren 3176 Läufer, ins Ziel kamen 3026. “Wir haben die 3000 geknackt”, freute sich
Organsiator Hermann Voß. Am Rande des rund 2,3 km langen Rundkurses durch die Stadt herrschte fast südländische Atmos-
phäre. Insbesondere bei Start und Ziel in der Neutorstraße, aber auch in der Friedrich-Ebert-Straße wurden die Läuferinnen und
Läufer von vielen Zuschauern angefeuert, zwischendurch mit Wasser im Becher oder aus dem Schlauch als kleine Dusche ver-
sorgt.
Stephane Franke, der Weltklasseläufer aus den 90er Jahren, schickte die fast 500 Teilnehmer des Hauptlaufs über 10 km auf
die Reise. Gleich vom Start weg zog Georg Diettrich von der LG Braunschweig hinter dem Motorrad der Polizei auf und davon
und seinem vierten Sieg in Emden entgegen. “Lass´ ihn ziehen,” dachte sich Ossiloop-Gewinner Stephan Immega vom LT
Schafhauser Wald und schaute nur hinterher: “Die Verfolgung hätte zuviel Substanz gekostet und meine Vorbereitungen für die
nächsten Bahnläufe und die Niedersachsenmeisterschaft im Halbmarathon gestört.” So gewann Diettrich souverän in 32:30 Mi-
nuten vor Immega (33:38) und Achim Groenhagen (Amisia Wolthusen) in 34:17 Minuten. “Ich wollte möglichst lange an Stephan
dran bleiben und Peter Steinke hinter mir lassen”, konnte der Emder sein Vorhaben umsetzen. Denn Steinke kam vor Hermann
Fleßner (Emder LG) erst als Vierter ins Ziel. Ihren zweiten Sieg im Matjeslauf feierte Kerstin Lüken von der Emder LG. “Ich freue
mich über den Sieg, die Zeit war zwar nicht so gut, aber ich stecke auch voll in den Vorbereitungen zur DM im Triathlon”, sagte
Lüken nach dem Rennen, das sie ungefährdet in 40:51 Minuten vor Martina Rückbrod (TV Norden, 42:37) gewann.
Beeindruckend war das Starterfeld im 5-km-Firmenlauf. Exakt 800 Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel. Die Spitzenläufer
befanden sich nach einer Runde nur noch auf der Überholspur. Bei den Männern gewann Gerhard Kröger vom OSC Damme
(17:24 Minuten) vor Peter Bartsch (17:43/Fußball-Schiedsrichtervereinigung Emden), Fred Ibeling (LG Ostfriesland) und Heinz
Jansen Bürotechnik; 17:54).
Unbedingt unter 20 Minuten wollte über fünf Kilometer Ossiloop-Gewinnerin Sonja Hoogestraat von der Emder LG bleiben. Das
gelang: Sie verbesserte den Rekord auf 19:11 Minuten und überquerte die Ziellinie mit großem Abstand vor der 13-jährigen Pia
Nikoleit vom TuS Hinte.
==> Ergebnisse     

NORDSEE ZEITUNG vom 4. Juni 2007
Dirk Albers muss im Endspurt passen
Bremer Markus Fabian gewinnt 21. Wremer Deichlauf - 165 Teilnehmer bei der 2. Wertung für den Cuxland-Cup

Wremen
(jm). Dirk Albers (MTV Lüdingworth) reichte ein zweiter Platz beim 21. Wremer Deichlauf über 15,8 Kilometer, um die
Führung im Cuxland-Cup auszubauen. Den Sieg auf der Langstrecke sicherte sich Markus Fabian (LG Bremen-Nord). Über 5000
Meter lief Holger Brunkhorst (Ahrenswohlde) als Erster ins Ziel. Der Cuxland-Cup wird bei den drei Veranstaltungen in der Wingst
(12. Mai), Wremen (2. Juni) und Wanna (30. Juni) entschieden. Seit einige Jahren tritt die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln
als Sponsor für den Cup auf, hält für die Besten Preisgelder bereit.
"Ich mag diese Läufe", freute sich der strahlende Sieger Fabian, "es war wieder so schön wie immer." Nur die Zeit hätte etwas
besser sein können, doch der böige Wind an der Wattkante hat den Aktiven zu schaffen gemacht. Das sah auch Albers ähnlich.
"Bis Kilometer 15 sind wir dicht zusammengelaufen, haben uns in der Führungsarbeit abgewechselt. Danach ist Markus Fabian
abgezogen, ich konnte nicht mehr folgen", erläuterte Albers. Die Uhr blieb für den Sieger bei 1:01:21 Stunden stehen. Albers lag
zehn Sekunden zurück. Nicht mit dem Spitzenduo mithalten konnte der vor dem Start "hoch gehandelte" Mario Schwiemann
(TSV Otterndorf), der in der Wingst noch neben Albers über die Ziellinie gelaufen war. Schwiemann, der das Führungsduo auf
den geraden Strecken immer vor Augen hatte, konnte den Abstand aber nicht verringern, kam als Dritter (1:03:08) ins Ziel.
Marianne Schier Schnellste
Schnellste Frau über die lange Strecke war Marianne Schier (LG Kehdingen) in 1:15:32 Stunden vor Ingrid Protmann (VfL
Wingst), die 1:17:27 Stunden für die 15,8 Kilometer benötigte. Dritte wurde Birgit Grewe (TSV Neuenwalde), in 1:18:13.
165 Läuferinnen und Läufer nahmen für die beiden angebotenen Strecken Aufstellung hinter der Startlinie. Über die längere Dis-
tanz wurden 103 Teilnehmer registriert. Brunkhorst benötigte für die 5000 Meter 18:18 Minuten. Er lief einen Start-Ziel-Sieg gegen
die Uhr heraus. Bernd Velden (Fishtown Runners) lag fast eine Minute (19:16) zurück. Reinhold Kretschmer (19:29) belegte den
dritten Platz. Als erste Frau lief Sabrina Köster (LAV Bokel) nach 22:57 Minuten ins Ziel. Ihre Vereinskollegin Celina Pape
(23:21) wurde in der Einlaufwertung Zweite vor Sonja Wagner, Polizei Cuxhaven (23:37).
==> Ergebnisse 

NORDWEST ZEITUNG vom 4. Juni 2007
Viel los auf der großen Runde
Rekordbeteiligung beim Brunnenlauf -- Besonders Schüler sehr aktiv
Erstmals gab es mehr Anmeldungen als Startplätze / 1850 Hobbyläufer traten an
 
Von Patrick Buck
Oldenburg. “Nur noch eine Runde. Und jetzt sind’s schon fünf Meter weniger”, schallte Ulrich Pohlands Stimme aus den Laut-
sprechern: Bei der siebten Auflage des Everstener Brunnenlaufs am Sonntag versuchte er als Sprecher wirklich alles, um auch
den letzten Läufer zu motivieren. Unterstützung erfuhr er dabei von zahlreichen Zuschauern, die die Strecke durch den Eversten
Holz säumten. Über “unheimliche Resonanz” freute sich Gerd Fabian, einer der Organisatoren vom TuS Eversten. “Zum ersten
Mal mussten wir die Anmeldung bereits in der Woche vor dem Lauf stoppen”, sagte er. Die Waldstrecke, mit teilweise engen
Passagen, lasse nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern zu. Insgesamt rund 1850 Aktive, 500 mehr als im vergangenen Jahr,
gingen auf die Strecke. “400 weitere wären noch gern gelaufen”, so Fabian.
Besonders aktiv zeigten sich die Schülerinnen und Schüler. 800 von ihnen wagten sich in zwei Läufen (1. bis 4. Klasse und ab 5.
Klasse) auf eine 2400 Meter lange Strecke. Damit war ein großes Ziel der Veranstalter erreicht. “Wir wollen Schüler zum Laufen
bringen”, erklärte Fabian. Speziell ausgelobte Preise brachten den gewünschten Effekt. So erhält die Schule mit dem höchsten
Anteil an Teilnehmern einen großen Wanderpokal. Bei den Anmeldezahlen führte die Helene-Lange Schule mit 52 Prozent knapp
vor der Grundschule Hogenkamp (47 Prozent). Die tatsächliche Zahl der Läufer muss allerdings noch ausgewertet werden.
Auch beim Schnupper- und Firmenlauf über 4444 Meter drängelten sich 400 Freizeitsportler an der Startlinie, teilweise mit hohen
Zielen. “Ob ich die 18 Minuten, die meine Kollegen einfordern, schaffe, daran zweifle ich noch”, gestand Michael Darsow. Seine
Firma CeWe Color stellte mit 32 Läufern die größte Mannschaft, um Titelverteidiger Herzog den Firmenpokal streitig zu machen.
Zum Abschluss machten sich noch einmal 600 Athleten auf die Zehn-Kilometer- Strecke. So manch einer war am Ende ziemlich
froh, als er, nassgeschwitzt bei den warmen Temperaturen, das Ziel erreichte und im Schatten der Bäume ein Erfrischungsge-
tränk zu sich nehmen konnte.
NORDWEST ZEITUNG vom 4. Juni 2007
Nur 32 Minuten bis ins Ziel
Brunnenlauf: 620 Teilnehmer liefen Zehn-Kilometer-Strecke

Von Monique Berends
Oldenburg. Beim siebten Everstener Brunnenlauf gingen am Sonntag mehr als 1850 Läufer an den Start. Der Hauptlauf über
eine Strecke von zehn Kilometern zog 620 begeisterte Sportler an. Damit wurde die maximale Teilnehmerzahl des vom Lauftreff
des TuS Eversten organisierten Rennens erreicht.
Nachdem er das dichte Gedränge am Start überwunden hatte, konnte sich bei den Männern über die zehn Kilometer Georg
Diettrich von der LG Braunschweig in 32:31,29 Minuten durchsetzen. Zweiter wurde Arwid Egger (36:14,45) vom Oldenburger
Verein TCO “Die Bären”. Der Drittplatzierte Kai Denker (TCO) kam mit einer Zeit von 36:30,17 Minuten an. Bei den Frauen
konnte Yvonne Reinmold (DSC Oldenburg) in 40:38,00 Minuten den Sieg für sich verbuchen. Als Zweite lief Franziska Domining-
haus (ohne Verein) in 43:44,75 Minuten ins Ziel. Nicole Wiese vom Lauftreff Rastede wurde in 42:50,87 Minuten Dritte beim Lauf
im Eversten Holz.  
NORDWEST ZEITUNG vom 4. Juni 2007
Warum gehen Sie an den Start
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==> Ergebnisse 

NORDWEST ZEITUNG vom 4. Juni 2007
871 Teilnehmer: Neuer Rekord für SVN
Citylauf: Sieger über fünf und zehn Kilometer kommen aus Bremen -- Urkunde für Harald Peplau

Von Torsten Lange
Nordenham. Ein Fest des Sports war die 10. Auflage des Nordenhamer Citylaufs am Sonnabend in der Innenstadt. 871 Teil-
nehmer zählte Harald Peplau vom SV Nordenham kurz vor dem Start auf dem Markplatz. “Das ist ein neuer Rekord”, freute sich
der Initiator und Organisator des Wettbewerbs. Die Läufer fanden optimale Wetterbedingungen vor. Hunderte Teilnehmer und
ebenso viele Begleitpersonen und Zuschauer belebten den Marktplatz. Zunächst gingen die Kinder auf die Strecke: 830 Meter be-
trug die Distanz vom Marktplatz über die Fußgängerzone, die Hafenstraße zurück zum Startpunkt. Gesichert wurde die Strecke
von der Polizei, die mit Autos, Motorrädern, Fahrrädern und Inline-Skates präsent war. Später sicherten auch Helfer der Feuer-
wehr und der Johanniter die Laufstrecke. 540 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren nahmen an der 830-Meter-Runde teil. Am
schnellsten waren Maja Beerepoot (3:05 Minuten), Stefanie Walter (3:08) und Jana Ubben (3:21) sowie bei den Jungen Lukas
Kühl (2:59), Leon Fehlauer (3:03) und David Kilic (3:07).
Später waren die älteren Kinder und die Erwachsenen an der Reihe. Strecken von drei, fünf und zehn Kilometern standen auf
dem Programm. Auf die Drei-Kilometer-Distanz gingen auch Schüler der fünften und sechsten Klassen, die zum Schulvergleichs-
wettkampf antraten. In beiden Jahrgängen gewann das Gymnasium Nordenham. Am schnellsten waren Steffen Blohm (12:35)
vom Gymnasium, Fabian Milz (12:36) ebenfalls vom Gymnasium und Christoph Bindernagel (12:36) vom TV Stollhamm. Bei den
Mädchen siegten Victoria Trost (12:56) und Marie-Sophie Trost (14:45) aus Hausen/Rhön vor den Nordenhamer Gymnasiastinnen
Jaqueline Rowold und Maria Schlüter, die zeitgleich (15:04) ins Ziel kamen. Maria Schlüter war auf halber Strecke gestürzt und
kämpfte sich wieder nach vorne.
Auf der Fünf-Kilometer-Distanz gewann Tim Diekmann (18:14 Minuten) aus Bremen vor Markus Zirklewski (18:33) aus Wilhelms-
haven und Frank Dicke (18:35) aus Garrel. Beste Frau war Vivian Sinnen (21:51) aus Brake. Sie gewann vor Neele und Swantje
Harms (beide 23:10) aus Ofen. Bester Nordenhamer war Bastian Rohde (18:55) vom SVN, beste Nordenhamerin Jule Parohl
(23:42). Die zehn Kilometer lief Frank Themsen aus Bremen-Nord am schnellsten (34:09). Ihm folgten Michael Drewes aus Frei-
burg (34:50) und Stefan Schwengels (35:06) aus Westerloy. Schnellste Frau war Silvia Höring (44:11) aus Wilhelmshaven vor
Mona Dietel (44:22) aus Lemwerder und Vidina Cabrera-Otten (45:10) aus Zetel. Als bester Nordenhamer kam Jörg Brunkhorst
(37:30) als Sechster ins Ziel. Beste Frau aus Nordenham war Sandra Kallenbach mit 51:32 Minuten.
Beim Nordic Walking über fünf Kilometer war die Nordenhamerin Thalke Suhren nach 40:59 Minuten im Ziel. Ihr folgten Tibina
Oldhafer-Schreck (42:18) aus Delmenhorst und Ute Schramm (46:08) aus Nordenham. Bei den Herren lief Hans-Georg Schreck
aus Delmenhorst ohne Konkurrenz die Strecke in 37:52 Minuten. Insgesamt hat die Teilnehmerzahl der Walker im Vergleich
zum Vorjahr abgenommen. Im Powerwalken gewann Hüseyin Kilic vom Blexer TB in 27:36 Minuten vor Gerhard Scholz (28:40)
und seinem Braker Vereinskollegen Hans Barkowski (38:06).
Vor Beginn des Citylaufes hatte die SVN-Vorsitzende Annemarie Hadeler eine Urkunde und Blumen an Harald Peplau überreicht.
Sie dankte ihm für zehn Jahre Kontinuität in der Ausrichtung des Citylaufes. Peplau wurde von zahlreichen Helfern unterstützt,
unter anderem auch vom Triathlon-Team des Blexer TB, das aufgrund eines Wettkampfes am Sonntag auf einen Start verzichtet
hatte. ==> Ergebnisse 

HAMBURGER ABENDBLATT vom 5. Juni 2007
Mettwurst für die Schnellsten
Beim 28. Traditionslauf des SV Bliedersdorf waren 238 Aktive zwischen fünf und 75 Jahren am Start

Bliedersdorf.
238 Aktive im Alter von fünf bis 75 Jahren trafen sich bei bestem Laufwetter zum "28. internationalen Volkslauf
des SV Bliedersdorf". Bürgermeister Rainer Schulz gab die Startschüsse zum Halbmarathon (hier: 20,8 Kilometer) und zum
10,8-Kilometerlauf. Vom Sportplatz Dohrenblick aus ging es in Richtung Auetal. Die Jüngsten liefen auf dem Sportplatz ihre
Runden oder starteten um den Sportplatz herum. Wer sich schon etwas mehr zutraute, konnte auf der 3,5 Kilometer langen
Strecke einmal die Luft um Bliedersdorf herum schuppern. Neben diesen Laufstrecken bot der SV Bliedersdorf aber auch den
Wanderern und Walking-Sportlern die beliebten Strecken durch das Naturschutzgebiet Auetal an.
Den 20,8-Kilometerlauf bei den Männern gewann Jens Weyts (42) von der SG Airbus nach 1:23:29 Stunden vor dem elf Jahre
älteren Michael Hartmann aus Jork (1:25:39 Stunden) und vor Arne Franck (100 Marathon Club, 1:27:02 Stunden). Sieger über
die 10,8 Kilometer wurde Marc-Michael Meier von der LG Helmste in 42:12 Minuten vor Erik Heinßen vom Post SV Buxtehude
(42:59 Minuten) und Holger Brunkhorst aus Ahrenswolde (43:04 Minuten).
Bei den Frauen holte sich Ultra-Läuferin Christel Zimmer vom Post SV Buxtehude die begehrte Sieger-Mettwurst und die Ur-
kunde für den ersten Platz. Sie erreichte das Ziel nach 1:45:07 Stunden. Zweite wurde mit Klubkollegin Shanti Reimers (1:51:35
Stunden) noch eine Läuferin, die sich vor Kurzem auf einen Ultramarathon gewagt hatte. Rang drei belegte Sinje Bullerdiek aus
Fischbek (1:53:06 Std.). Claudia Jordan aus Horneburg siegte auf der 10,8 km langen Strecke nach 49:26 Minuten vor Ellen
Schröter (53:17 Min, beide PSV Buxtehude) und Eva Extra-Harms (54:14) aus Stade. Den Pokal für das Team mit den meisten
Startern erhielt der PSV Buxtehude. Den zweiten Platz holte sich der SV Bliedersdorf vor der DRK Behinderten Sportgruppe aus
Stade. (hr) ==> Ergebnisse 

HAMBURGER ABENDBLATT vom 7. Juni 2007
Auftakt zur 900-Jahr-Feier
Trotz Gedrängels bei der Nachmeldung: Vielfalt der Veranstaltungen lässt Teilnehmerzahl ein wenig schrumpfen

Von Matthias Lorenz
Hittfeld. "Wir hatten etwa 40 bis 50 Meldungen weniger als im Vorjahr, aber es waren immer noch mehr als 300 Läuferinnen und
Läufer", bilanzierte Brigitte Goetze, Vorsitzende von Eintracht Hittfeld, den "10. HIT-felder Volkslauf", der diesmal gleichzeitig der
Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 900. Jahrestages war. Aber nicht nur die Feierlichkeiten in Hittfeld,
sondern auch der Hamburger Hafen City Run und das Harburger Hafenfest konkurrierten mit der Leichtathletikveranstaltung.
Trotz der etwas geringeren Resonanz gegenüber dem Vorjahr - damals kamen 408 Aktive ins Ziel - war der Volkslauf wieder ein
Fest für die ganze Familie. Nicht nur, dass der Nachwuchs die große Kugelstoßgrube am Sportplatz Peperdieksberg als über-
dimensionalen Sandkasten nutzte, die teilnehmenden Kinder erhielten außerdem je eine Urkunde. Sogar für jeden Teilnehmer
gab es eine Erinnerungsmedaille mit dem Logo "900 Jahre Hittfeld".
Sieger des Hauptlaufes über 20,5 Kilometer wurde Philipp Greve von der gastgebenden Eintracht. Der 18-Jährige war nach
1:22:25 Stunden im Ziel. Mit Sabine Heidemann (HSG Elbmarsch) hatte sich nur eine einzige Frau auf die Fast-Halbmarathon-
Strecke gewagt. Mit ihrer Zeit von 1:39:05 Stunden wäre sie in der Gesamtwertung Elfte geworden. Der älteste Teilnehmer auf
der Langstrecke, aber bei Weitem nicht der langsamste, war Arno Reglitzky. Der Vorsitzende von Blau-Weiss Buchholz startete
in der Altersklasse M70, war nach 1:42:17 Std. im Ziel und machte so gleichzeitig Werbung für den Buchholzer Stadtlauf am
24. Juni. Ebenfalls von Blau-Weiss Buchholz kommt die Gewinnerin des 10,6-Kilometer-Laufes: Nicole Rienecker (W40) siegte
nach 48:46 Minuten. Bei den Männern wurde auch in dieser Disziplin ein 18 Jahre alter Läufer des Gastgebers Sieger. Tobias
Heyne kam nach 39:48 Minuten ins Ziel.
Als "laufende Besenwagen" (Götze) kamen Thomas Wroblewski und Willi Derboben bei den zwei Langdisziplinen absprache-
gemäß als Letzte ins Ziel. Die beiden waren zwei der insgesamt 60 Helfer, die bei so einer Veranstaltung benötigt werden. Den
wohl längsten Tag des Helferteams von Organisator Arno Rödiger hatte Inge Sommer. Sie war schon frühmorgens am Start, um
das Gedrängel der Nachmelder zu bewältigen. Nach dem Lauf sang sie noch für den gemischten Chor Hittfeld, der erst gegen
Mitternacht seinen Auftritt hatte.  
==> Ergebnisse   

KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 10. Juni 2007
Citylauf in Nordbremer Hand
Torsten Naue macht früh alles klar / Auch Rebecka Weise-Jung siegt

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Vegesack. Die Pokale für die Gesamtsieger im Hauptlauf des 22. Vegesacker Citylauf blieben fest in der Hand der heimischen
Athleten von der LG Bremen-Nord. Mit einer schnellen ersten von vier Runden sorgte Torsten Naue über die zehn Kilometer für
eine frühe Entscheidung. Bei den heißen Temperaturen über 30 Grad sicherte er danach nur noch seinen Vorsprung und er-
reichte nach 34:52 Minuten das Ziel. Eine umgekehrte Taktik wählte der Zweitplatzierte Torben Köhler vom TV Scheeßel. "Bei
dem Wetter bin ich etwas vorsichtiger angegangen. Es war mein erster Start in Vegesack und die Strecke mit der Steigung ist
auch nicht ohne. Torsten Naue war zu schnell weg", schilderte der Triathlet Köhler, der in 35:19 Minuten sogar an seine Zehn-
Kilometer-Bestzeit heran lief. Ungefährdet fuhr Rebecka Weise-Jung bei ihrem Heimspiel den insgesamt 13. Erfolg ein. Nach
40:30 Minuten trabte sie ins Ziel: "Die Zeit ist in Ordnung, schneller zu laufen hätte keinen Sinn gemacht. Das wäre dann auch
nicht mehr gesund gewesen."
Während die Spitze über die zehn Kilometer überschaubar blieb, zogen einige Aktive die zeitgleich gestarteten fünf Kilometer vor
und sorgten für einen spannenderen Einlauf. Martin Neumann ging das Anfangstempo vom Zehn-Kilometer-Sieger Torsten Naue
mit und holte dadurch einen kleinen Vorsprung auf Christian Reiter heraus, den er auf der zweiten Cityrunde erfolgreich vertei-
digte. Mit 17:22 beziehungsweise 17:29 Minuten stoppte die Zeitnahme die beiden Läufer der LG Bremen-Nord. Den Vereins-
triumph komplettierte Joaquim Pedro. Der Vorjahressieger über die lange Strecke bringt sich nach einer Verletzungspause lang-
sam wieder in Form und kam auf eine Endzeit von 18:11 Minuten. "Vier Kilo habe ich schon abgenommen, acht Kilo muss ich
noch. In vier, fünf Wochen bin ich dann wieder fit", gab sich der Spitzenläufer Joaquim Pedro in Hinblick auf die weitere Saison
überaus optimistisch. Ebenfalls der großen Nordbremer Läuferschar gehört die Siegerin über die fünf Kilometer, Antje Frieden-
berg, an, die auf 23:38 Minuten kam.
Der Gesamterfolg über die kurze Strecke von 2,5 Kilometer ging dagegen nach Verden. Michael Spöttel spulte die Cityrunde
durch die Fußgängerzone und entlang der Weser in 9:07 Minuten ab. Sensationell stark über die kurze Runde präsentierte sich
der Nordbremer Nachwuchs. Der 13jährige Erik Hoffmann und die erst zwölfjährige Charlotte Schlund liefen zeitgleich in erst-
klassigen 9:17 Minuten durchs Ziel.      
==> Ergebnisse 

KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 10. Juni 2007
Harmonisch, heiß und höllisch hart
Thorben Preikschat quält sich bei brütender Hitze zum Sieg beim 3. Vahrer Seenlauf

Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Es war heiß im Zielbereich des 3. Vahrer Seenlaufes, sehr heiß. Viele Menschen wirkten erschöpft, sie suchten den
Schatten - selbst das Zuschauen erforderte ein gewisses Maß an körperlicher Fitness. Was sollten da erst die Läufer sagen?
Kurz nach dem Start machte sich der Ansager im Zielbereich so seine Gedanken: "Rund 240 Starter sind nun auf der Strecke.
Wir hoffen, dass sie bei dieser Hitze auch zahlreich wieder zurückkommen." Das war nett gemeint, und es traf den Kern des
Rennens. "Es war sehr hart", meinte Thorben Preikschat vom SV Werder einige Zeit später. In 34:40 Minuten lief er als Erster
des 10-Kilometerlaufes über die Ziellinie, war also der Sieger. Angesichts der Temperaturen sollten sich aber alle der rund 600
Teilnehmer als Gewinner fühlen.
Das Klima machte die Spitzenläufer sogar ein bisschen vorsichtig. Noch vorm Start verständigten sich die Werderaner mit den
Läufern der Roadrunner/Buntentor, dass man es ein wenig ruhiger angehen lassen wollte. Einige Kilometer lang blieben die
sechs, sieben Starter zusammen. Dann bogen die Starter des 5,5 Kilometerlaufes um den späteren Sieger Thomas Thizy (SV
Werder) ab. Der Erste der langen Strecke hatte jedoch schnell einen Vorsprung zwischen sich und seinem Verfolger Gerrit
Lubitz (Roadrunners/Buntertor) gebracht. Am Ende lag Preikschat rund zwei Minuten vor dem Zweiten (36:45 Min.). Im Ziel wurde
dann klar, dass die Hitze nicht das einzige Übel auf der Runde war. "Die vielen Grills am Achterdieksee und der rege Verkehr
dort störten sehr", fand Preikschat. An seiner grundsätzlichen Einschätzung änderte diese Erkenntnis indes nichts: "Es ist sehr
familiär hier, eine gelungene Veranstaltung." Wobei vor allem die Zusammenarbeit zwischen Werder und den Roadrunners ein
positives Echo fand. Dass zwischendurch Schwämme und Getränke geteilt wurden, erklärte der Zeitbeste so: "Hier sind keine
Konkurrenten, nur Freunde."
In dieser offenbar sehr harmonischen Atmosphäre sorgte derweil Preikschats Vereinskollege vom SV Werder, Christoph Mahr,
für ein Ausrufezeichen: Er gewann die Jugendwertung in respektablen 37:33 Minuten, landete also auf dem dritten Gesamtrang.
Ein wenig länger brauchten die Frauen. Hier setzte sich Uschi Kunert (46:28 Min.) vor Petra Seeberg (48:24 Min.) und Reyes
Aguilera (48:27 Min.) durch. Die Damen waren aber immer noch schnell genug, um nicht vom Gewitter überrascht zu werden.
Der Wolkenbruch erwischte nur die Platzierten des Feldes. Er dürfte aber nicht wenigen eine willkommene Erfrischung bereitet
haben.
==> Die Ergebnisse sind bisher online nicht verfügbar (Stand: 10.6. / 8:35 Uhr)  

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 9. Juni 2007 (hier veröffentlicht am 11. Juni)
Postler feierten die Siege
Rund 1800 Starter beim 22. AZ-Abendvolkslauf in Uelzens Innenstadt

Von Bernd Klingebiel
Uelzen. Ein Lauf wie ein Happening: Rund 1800 Teilnehmer, Hunderte von Zuschauern und Fans sowie ein Bilderbuchwetter
sorgten gestern beim 22. AZ-Abendvolkslauf für eine außergewöhnliche Atomsphäre auf den Strecken und im Start-/Zielbereich
rund um das Herzog-Ernst-Gymnasium. In den Hauptläufen über die fünf und zehn Kilometer feierten Athleten des Post SV
Uelzen Siege. Organisationsleiter Hans-Joachim Ewald vom Lauftreff des TV Uelzen zog am späten Abend eine erste Bilanz:
“Es gab keine Zwischenfälle." Auch die Polizei sprach von einem reibungslosen Verlauf. Der Leiter des Einsatzdienstes, Ralf
Munstermann: "Die neue Streckenführung war eine Herausforderung für uns und teilweise schwierig, weil nicht der komplette
Verkehr aus der Innenstadt herauszuhalten war. Die Kraftfahrer verhielten sich aber sehr diszipliniert." Die Polizei war mit 20
Beamten im Einsatz.
Premieren gab es beim 22. AZ-Abendvolkslauf gleich in mehrfacher Hinsicht: Die Strecke des 1. Uelzener Halbmarathons über
21,0975 Kilometer führte erstmals am Hundertwasser-Bahnhof vorbei und bot den Läufern eine ganz außergewöhnliche Kulisse.
Der Wettbewerb stieß mit 107 Teilnehmern auf ein zuvor nie erwartetes Interesse. Er zog zwar nicht den angekündigten Spitzen-
läufer aus Marokko, Zakaria Bouzouida an, der ohne Angabe von Gründen fehlte. Dafür aber war überraschend der Extrem-
sportler Cornelius Matei dabei, ein Deutsch-Rumäne, der ab Herbst einen außergewöhnlichen Weltrekordversuch anpeilt: 6000
Kilometer laufen in 75 Tagen, was ihm einen Eintrag ins Guinessbuch einbringen würde.
Bürgermeister Otto Lukat und AZ-Verlagsleiter Hans Sahl, TVU-Vorsitzender Klaus Langer sowie Hans-Joachim Ewald hatten
den 22. Abendvolkslauf am Nachmittag pünktlich und gemeinsam eröffnet und die jüngsten Läufer auf die 400-Meter-Strecke ge-
schickt. Es folgten acht weitere Starts, ehe sich um 20 Uhr abschließend bei mittlerweile etwas abgeschwächter Hitze die
10-Kilometer-Läufer auf eine ebenfalls neu geführte Strecke durch die Innenstadt begaben. Gesamtsiegerin über die 10 Kilometer
wurde Martina Boe-Lange vom Post SV Uelzen in 41:23 Minuten; bei den Männern gewann ihr Vereinskamerad Christoph Meyer
in 35:04 Minuten. Die fünf Kilometer entschieden Kerstin Wiethake (20:18 Minuten) und Kersten Jekel (15:54), beide vom Post
SV Uelzen. ==> Ergebnisse 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Juni 2007 (zwei Artikel)
Frank Themsen triumphiert erneut in Hesel
Leichtathletik: Vorjahressieger aus Bremen feierte beim Ostfriesland-Marathon einen Start-Ziel-Sieg

Von Holger Weers
Hesel. Mächtig Glück mit der Witterung hatten in diesem Jahr die Veranstalter des achten Ostfrieslandmarathons in Hesel.
“Während es andernorts geblitzt, gedonnert und teilweise auch gehagelt hat, mussten wir nur einen Temperaturrückgang um
mehr als acht auf 24 Grad und etwas Wind verkraften”, freute sich Günter Saathoff-Kettwig vom Marathon-Organsationsteam des
TSV Hesel. “Für die Läufer war der Wind als Abkühlung hervorragend, denn die Temperaturen waren doch schon fast tropisch.”
Insgesamt nahmen am Sonnabend etwa 500 Läufer und Läuferinnen verschiedener Altersklassen an der Veranstaltung teil.
 Den tropischen Temperaturen mussten dennoch einige der 57 Marathonläufer Tribut zollen. Als echter Gewinn erwies sich des-
halb auch der erstmals angebotene 2/3-Marathon über 28,13 Kilometer. Einige Läufer, die sich für die drei Runden umfassende
Marathon-Distanz (42,195 Kilometer) von Hesel (Heseler Wald) über Schwerinsdorf, Firrel und wieder zurück entschieden hatten,
stiegen eine Runde vor Schluss aus und gingen in die Wertung für den 2/3-Marathon ein. Dort wurden 36 Läufer registriert. Mit
einem sicheren Start-Ziel-Sieg lieferte Frank Themsen von der LG Bremen-Nord erneut einen Beweis seiner Klasse ab. Der Vor-
jahressieger gewann den Marathon in beachtlichen 2:48:25 Stunden und distanzierte den Zweitplatzierten Helmut Matlok (Unna)
um fast 19 Minuten. “Für den Kilometer habe ich im Schnitt vier Minuten gebraucht”, war Themsen, der unter einer Pollenallergie
leidet, sehr zufrieden. “Der Heseler Landschaftsmarathon hat seinen gewissen Reiz. Nur schade, dass ich so lange alleine laufen
musste”, meinte Themsen.
Erster Gewinner des Zwei-Drittel-Marathons war Joachim Lammers. Der Läufer von der Leichtathletikabteilung der TG Wiesmoor
gewann in 1:56:48 Stunden vor seinem Vereinskameraden Manfred Landherr (2:02:45). “Wir haben in Hesel eine ganze Schar an
Läufern am Start und haben den Ostfriesland-Marathon als Trainingseinheit für den Berlin-Marathon angesehen”, sagte der zu-
friedene Sieger Lammers.
Strahlende Gesichter gab es auch bei den Verantwortlichen des TSV Hesel. “Es ist alles hervorragend gelaufen”, freute sich
Detlev Bakenhaus, Vorsitzender des TSV Hesel. “Am Freitag hatten wir noch ein Hobbyfußballturnier mit 30 Mannschaften. Dies
ist einmalig im Kreis Leer. Wir mussten sogar unsere Internetseite schließen. Wir hätten mehr als 50 Mannschaften für das
Turnier aufnehmen können. Neben dem Ostfriesland-Marathon ist dies der zweite sportliche Höhepunkt des Jahres für unseren
Verein. Wir wollen weg von der herkömmlichen Sportwoche.”
Zwillinge aus Leer befolgten Rat ihrer Sportlehrerin
Leichtathletik: Anneke und Thido Beening sind begeisterte Läufer / Doppelerfolg für Germania Leer

Hesel
(hwe). Die meisten Teilnehmer verzeichnete der TSV Hesel bei den Wettbewerben für den Nachwuchs. Beim 1600-Meter-
Lauf der B-Schüler (Jahrgänge 1995 und 1996) räumten die zehnjährige Anneke Beening und ihr Zwillingsbruder Thido vom VfL
Germania Leer kräftig ab. Während Anneke hinter Insa Knust vom SV Holtland in 7:46,50 Minuten Platz zwei belegte, wurde
Thido bei den Jungs sogar Erster in 7:21,19.Minuten. “Ich war immer vorne mit dabei und habe mich kurz vor dem Ziel durchge-
setzt”, so Thido Beening. Das Bemerkenswerte daran ist: Die Zwillinge Anneke und Thido Beening haben im Herbst vergangenen
Jahres erst so richtig mit dem Laufen unter Wettbewerbsbedingungen begonnen. “Die beiden haben beim Citylauf in Leer gute
Resultate erzielt, so dass ihre Sportlehrerin empfohlen hat, in einen Leichtathletikverein einzutreten”, erzählte Mutter Maike
Beening. Seit dieser Zeit holt das Duo, dass mit Eifer dabei ist, eine gute Platzierung nach der anderen.
Mit dem Sieg von Max Brinkmann beim Volkslauf über 10 000 Meter verbuchte der VfL Germania Leer einen weiteren Erfolg. Der
18-Jährige (männliche Jugend A) benötigte 38:26 Minuten und lag damit gerade einmal sechs Sekunden vor dem Zweitplatzierten
Stefan Schwengels (M.35 / TuS Westerloy). “Es war ganz schön warm und zudem im Heseler Wald ein bisschen hügelig. Bei
Kilometer sechs oder sieben habe ich mich etwas absetzen können”, so Brinkmann. “Er hatte zum Schluss einfach mehr drauf.
Die Strecke war super abgesperrt”, lobte Stefan Schwelgens seinen Kontrahenten und die Veranstalter gleichermaßen. “Hier ist
alles bestens organisiert”, lobte auch Karl-Dieter Goldsweer von TuRa 07 Westrhauderfehn, Sieger des 5000-Meter-Laufs der
Altersklasse M 35. ==> Ergebnisse 

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 11. Juni 2007
Viele Aktive nehmen sich zurück
Beim 22. Vegesacker Citylauf angesichts des Wetters kürzere Distanz gewählt oder einfach langsamer gerannt

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Vegesack. Das heiße Wetter war erwartungsgemäß das große Thema beim 22. Vegesacker Citylauf. Bei Temperaturen jenseits
der 30 Grad verzichteten viele Läufer ganz auf einen Start oder wechselten von der Zehn- auf die Fünf-Kilometer-Strecke. Die 120
Teilnehmer des Hauptlaufs drosselten vorsichtshalber ihr Tempo. Somit reichten sowohl Rebecka Weise-Jung (40:30 Minuten)
als auch Torsten Naue (34:52) eine ihrer langsamsten Zeiten, um ihre Citylauf-Bilanz auf 13 beziehungsweise acht Siege auszu-
bauen.
Beim Rennen über die 2,5 Kilometer konnte dagegen keine Rede vom reduzierten Tempo vor allem des Nachwuchses sein. Die
erst zwölfjährige Lotte Schlund demonstrierte ihr riesiges Talent. In 9:17 Minuten kam sie zusammen mit dem 13-jährigen Erik
Hoffmann ins Ziel. Vor den beiden Youngstern der LG Nord platzierte sich nur Michael Spöttel (9:07 Minuten) von der LG Kreis
Verden. Auch zahlenmäßig machten die Nachwuchsläufer auf sich aufmerksam. Insgesamt kamen 82 Schüler und Jugendliche
ein, so dass es im Zielkanal bei der Erfassung der Startnummern kurzfristig zum Stau kam. Unter den erfolgreichen Alters-
klassen-Siegern ordneten sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen der LG Nord ein. Darunter waren die Geschwister Luise und
Hanna Asmussen. Luise setzte sich in der W 9 in schnellen 10:13 Minuten durch, Hanna gewann in der W 11 in 9:56 Minuten.
Bei den Jüngsten (W 8) siegte Finja Marie Damaschke in erstaunlichen 11:28 Minuten. Dazu ging der Sieg bei den Zehnjährigen
an Lana Draghinazzi (10:42) und bei den Zwölfjährigen an Nele Makatowski (11:09). Von den LGN-Jungen feierten Benjamin
Beck (11:48), Patrick Möwius (11:09) und Philipp von Estorff (10:34) die Siege in den Jahrgangsklassen M 8 bis M 10. Keinen
Sieg durch junge LG-Nord-Läufer gab es lediglich in den zwei Schülerklassen M 11 und M 12; hier siegten Daniel Prigge von der
SG Aumund-Vegesack in 9:54 Minuten und Philipp Wode vom Schulzentrum Helsinkistraße (9:33) sowie in der W 15 Nele Koch
von der SG Platjenwerbe (11:41).
In der B-Jugend-Wertung über die zehn Kilometer brachte der SV Grün-Weiß Beckedorf gleich sieben Läufer in die Wertung. Den
Sieg sicherte sich jedoch der LG-Nord-Aktive Felix Ferkau mit großem Vorsprung vor Gildas Njeukam von der Gesamtschule
Bremen-Mitte und dem Beckedorfer Florian Woelke. Felix Ferkau unterbot die 40-Minuten-Marke mit sehr schnellen 39:49 Mi-
nuten und lieferte sich dabei ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den A-Jugendlichen Christian Eichinger (39:48) und Waldemar
Trudrung vom SV Lemwerder (39:49,5).
Schnelle Zeiten trotz der schwierigen Bedingungen nahmen nur wenige Altersklassen-Läufer erfolgreich in Angriff. Über die zehn
Kilometer kam der Sieger der M 50 Heiko Gode (ATS Buntentor) auf flotte 38:04 Minuten. In der Altersklasse M 55 erreichten
Gerd Sanders (LG Nord) und George Nevrela vom LT Schwanewede ansprechende Zeiten von 40:17 beziehungsweise 42:58 Mi-
nuten. Bei den Frauen ragte die Leistung der Europameisterschaftszweiten, der W 75-Seniorin Kati Eickhorst, mit dem dritten
Gesamtplatz über die 5000 Meter in 27:42 Minuten heraus.
==> Pressebericht vom 10.6. ==> Ergebnisse 

STADER TAGEBLATT vom 11. Juni 2007
180 Kilo Spargel für die CFK-Bunnys
Fünf Mädchen gehen mit 180 Kilo Spargel nach Hause / Sportler loben die gute Atmosphäre beim Lauf auf der Geest

Deinste.
Wann gibt es das schon mal zu sehen? Dicke messen sich mit Schönlingen, Turboschnecken düsen an Raketen vor-
bei und die Soß Hollandäs läuft dem Eis am Stiel locker den Rang ab? Beim 3. Spargellauf des Spargelhofs Werner in Deinste
gab es am Freitag Abend die tollsten Vergleiche. 124 Staffel-Teams à fünf Läufer machten sich bei immer noch glühender Hitze
um 18 Uhr auf die 5,5 Kilometer lange Strecke rund um Spargel- und Windkraftfelder.
Keuchend rast die Turboschnecke den letzten Anstieg bis zur Wechselmarke empor. In der Hand hält sie das schweißnasse,
glitschig gewordene essbare Elfenbein, den Spargel, den sie als Staffelholz an die nächste Schnecke weiterreichen muss. Mit
letzter Kraft lässt sie den weißen Stängel in die Hände der nächsten Turboschnecke flutschen und schnappt erschöpft nach Luft.
Wie viele der 620 Läufer: Die einen, weil sie selbst die 5,5 Kilometer nicht gewohnt waren und die anderen, weil sie auf Tempo
gelaufen sind. Wie beispielsweise die Teams der Vereinsläufer des Stader SV und des Post SV Buxtehude, die sich einen
heißen Kampf geliefert haben.
Am Ende konnte keines der Teams den Läufern des Schwimmvereins Stade das Wasser reichen. In 1:47:35 Stunden liefen die
knackigen Modellathleten mit den Waschbrettbäuchen allen anderen davon. Für die meisten Teams stand aber nicht der sport-
liche Wettbewerb, sondern vielmehr der Spaß im Vordergrund. Ob nun als "Spinner" als "Lucky Looser" als "Rennpony" oder
"Kehdinger Asphaltfresser" ins Rennen gegangen, ging es für die meisten ums Ankommen und dabei gewesen zu sein. "Wir
wollen vor allem Spaß haben und nicht bei den Letzten sein", sagt Torsten Pein vom Team "Die Dicken". Und mit etwas Glück
würde sein Team vielleicht am Ende den Hauptpreis gewinnen, in einem Spargelmenü aufgewogen zu werden. "Die Dicken"
waren es dann aber nicht, die um 22.30 Uhr auf der großen Waage Platz nehmen durften. Stattdessen jubelten die fünf CFK-
Bunnys aus Stade. 180 Kilo Spargel, 75 Kilo Kartoffeln, 10 Steigen Erdbeeren, jede Menge Soße Hollandaise und fünf Flaschen
Gavi mussten die Werners springen lassen, um die Waage in Balance zu bringen. Glück für die Werners, dass nicht die Dicken
gewonnen hatten.
Insgesamt lobten die Starter die Atmosphäre, die Dank der Sponsoren AOK, Mohr, Volksbank und Tageblatt unter Organisation
des VfL Stade mit den Werners geschaffen wurde. "Die Strecke ist nur bei den Anstiegen am Anfang und am Ende anspruchs-
voll, meint Hans-Peter Schütz. "Macht unheimlich Spaß", sagte Dr. Walter Weber aus Buxtehude. "Sehr ländlich", kommen-
tierte Helmut Damman-Tamke die Atmosphäre an der Strecke. "Ich war drauf und dran, unterwegs einen Strauß Kornblumen für
Frau Werner zu pflücken", meinte der CDU-Politiker, der mit dem "Politik Express" (Udo Feindt, Alexander Letzner, Eckhardt
Lantz und Dr. Martina Krogmann) am Ende Platz 84 belegte.
HAMBURGER ABENDBLATT vom 11. Juni 2007
Und die Portion Spargel gibt es für alle dazu

Deinste.
Was machen mit 180 kg Spargel? Vor diese Frage gestellt waren die fünf Läuferinnen, die als "CFK Bunnys" am 3.
Spargellauf in Deinste teilgenommen hatten und als Gewinnerinnen ausgelost wurden. Richtig: Die Sieger wurden ausgelost und
auf dem Höhepunkt des Spektakels, dem Aufwiegen auf einer Spezialwippe, mit Spargel, Kartoffeln, Schinken, Erdbeeren,
Saucen und Wein in der Masse ihres gesamten Körpergewichts belohnt. So ist es Brauch in Deinste. Was sie mit den ein-
hundert Schälchen Erdbeeren anstellen würden, die ebenfalls zum kulinarischen Hauptgewinn gehörten, war für die Frauen und
Freundinnen einer männlichen Laufgruppe des "CFK-Valley Stade" keine Frage. "Daraus machen wir Marmelade", erklärte
Ingunn Hillermeier, die mit Tatjana Zahlen, Jessica Rose, Sybille Ewald und Tania Wegner das Gewinnerteam bildete. Und der
viele Spargel? Nach kurzer Überlegung kam die Erleuchtung. Das als kulinarischer Leckerbissen geschätzte Edelgemüse kann
auch eingefroren werden.
Auch für die Veranstalter, Ulrike und Hans-Jürgen Werner vom Spargelhof und Matthias Meier, Leichtathletik-Chef vom VfL
Stade, war die dritte Auflage des Spargellaufs ein voller Erfolg. Das belegen stolze Zahlen. 124 Teams waren am Start, alle 620
Läufer erreichten nach jeweils gut 5,7 Kilometern das Ziel, auch wenn die Letzten erst vier Stunden nach dem Startschuss von
Hans-Jürgen Werner ankamen. Am schwierigsten war bei anfangs mehr als 30 Grad Hitze der 150 Meter lange Anstieg an der
Hauptstraße. Die Wechselzone, in der die Spargelhölzer an den nächsten Läufer übergeben wurden, nannte Meier den "Tourma-
let von Deinste" und scheute damit nicht den Vergleich mit einer der quälenden Bergfahrten der Tour de France.
Tatsächlich war die Strecke für geübte Läufer nicht allzu anspruchsvoll. Das Team mit der Startnummer 64 war aber ehrgeizig.
Für die Triathleten Sebastian Harner, Alan Paschilke, Peer-Rasmus Rupprecht, Bernd Zackariat und Udo Alpers vom Stader
Schwimmverein war es Ehrensache, mit 1:47,35 Stunde die beste Zeit zu erzielen und den Vorjahreserfolg zu wiederholen. Auch
dafür gab es einen Preis. Mit der Bundestagsabgeordneten Martina Krogmann als Schlussläuferin, dem Landtagsabgeordneten
Helmut Dammann-Tamke und Kreisrat Eckhard Lantz ging mit der Startnummer 107 ein "Politik-Express" auf die Strecke, der
erst knapp eine Stunde später als das schnellste Quintett über die Ziellinie kam. So viele Athleten wie nie, darunter 18 Schüler-
teams, geben Anlass zu der Hoffnung, dass das Deinster Laufspektakel auch in Zukunft Läufer ansprechen wird, die sich gerne
für eine Portion Spargel quälen, die jeder Aktive gratis erhielt.
==> Ergebnisse (unsortiert)      

NORDWEST ZEITUNG vom 11. Juni 2007
Hitze kann Sportler nicht abschrecken
Westturmlauf: 201 Läufer starten / Olaf Kreuzberg gewinnt Hauptlauf

Wangerooge.
Bis kurz vor dem Start hatten der Vorsitzende der Wangerooger Sportgemeinschaft, Uwe Osterloh, und seine
Helfer alle Hände voll zu tun, um auch die letzten 80 Nachmeldungen noch zu erfassen. Insgesamt 201 Läufer und Walker
nahmen dann an der 6. Auflage des Wangerooger Westturmlaufs teil. Bei schon fast zu warmem Wetter kämpften sich auch
viele Teilnehmer über die 10-Kilometer-Strecke. Trotz der Hitze hielten sie durch. Nur zwei Jugendliche mussten eine kurze ärzt-
liche Betreuung in Anspruch nehmen.
Von den 142 Läuferinnen und Läufern kam nach 35:34 Minuten Olaf Kreuzberg (Bielefeld) als erster ins Ziel. Björn Möller (Mett-
ingen) in 37:25 Minuten und Jan-Hendrik Hans (Wilhelmshaven) in 38:34 Minuten belegten die weiteren Plätze. Bei den Walkern
setzte sich Peter Fjedorow (Neuenkirchen) mit 66:30 Minuten durch. Die Plätze zwei und drei machte Monheim dann unter sich
aus. Beate Stöcker kam mit 68:17 Minuten knapp vor ihrem Teamkollegen Jürgen Kuntze (68:52 Minuten) ins Ziel. Die Platziert-
en konnten sich über Sachpreise vom Wangerooger Verkehrsverein freuen. Für den erstmaligen Jugendlauf über 4000 Meter
hatten sich sechs Jugendliche angemeldet. Da einige Jugendliche sich jedoch über die 10 000 Meter wagten, bekamen alle
Jugendlichen eine Wangerooger Trinkflasche, unabhängig der Platzierung. Den Sonderpreis für den ältesten Teilnehmer in Form
eines Gutscheins vom Hotel Hanken konnte Dieter Berlik (Jahrgang 1932) aus Großburgwedel in Empfang nehmen. Alexander
Kemna (Jahrgang 1996) bekam als jüngster Teilnehmer eine Wangerooge-Jacke von der Kurverwaltung überreicht.
Uwe Osterloh bedankte sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern der Wangerooger Sportgemeinschaft, die sich als
Streckenposten oder für den Kuchen-, Grill- und Getränkestand zur Verfügung gestellt hatten. Ohne ihre Hilfe ist ein solcher Lauf
nicht durchzuführen. Der 7. Westturmlauf wird am 14. Juni 2008 stattfinden.  

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 12. Juni 2007
Überbeißen bei über 40 Grad
Rund 100 Starter beim 6. Drawehn-Höhenweg-Lauf - 19 Teilnehmer im Hauptrennen - Sieg für Schwarz

Clenze
(jw). 30 Grad im Schatten, über 40 Grad in der Sonne und Luft, die man meint, schneiden zu können - das sind für
Dauerläufer nicht die besten Bedingungen. Rund 100 Teilnehmer, so viele wie noch nie, ließen sich am Sonntag dennoch nicht
davon abhalten, beim 6. Drawehn-Höhenweg-Lauf der IGAS Wendland mitzumachen. Die große Teilnehmerschar bei der von
Hermann Walther und seinen Helfern optimal organisierten Veranstaltung resultiert in erster Linie daraus, dass erstmals ein
2-km-Lauf für den Nachwuchs und ein 10-km-Lauf im Rahmenprogramm angeboten wurden. Auch bei den Staffeln tummelten
sich aus Veranstalter-Sicht erfreulich viele Aktive, die meisten aus dem Kreisgebiet. Das Hauptrennen über 35 km, gespickt mit
bissigen Anstiegen, nahmen 18 Männer und eine Frau in Angriff. Bei den Bedingungen war der Lauf für fast alle eine Qual, allein
das Durchhalten eine ganz besondere sportliche Leistung. Das war schon im Vorjahr so, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen:
Bei Regen und zeitweise Hagel geriet die 5. Auflage des Laufes Ende Mai zu einer wahren Schlammschlacht.
Durchbeißen war einmal mehr das Motto, auch für die schnellsten vier Langstreckler, die allesamt aus dem Kreis kommen und
in der Altersklasse M40 oder älter starteten. Am besten kam der Vorsitzende des hiesigen Kreis-Leichtathletikverbandes (KLV),
Jürgen Schwarz vom SC Lüchow, mit den schweißtreibenden Temperaturen zurecht. Er sicherte sich nach zwei Jahren Absti-
nenz in 2:38:58 Std. den Sieg. Schon im ersten Drittel, das er mit Kilometerzeiten von etwa 4:10 Min. relativ schnell anging, lief
er einen kleinen Vorsprung vor seinen Verfolgern heraus. Im mittleren Abschnitt, der unter anderem über den Hohen Mechtin
führte, habe er bereits “ganz schön überbeißen” müssen, berichtete Schwarz. Bei den zahlreich vorhandenen und “dringend
nötigen” Getränkestellen hielt sich Schwarz jeweils nicht lange auf und vergrößerte seinen Vorsprung. Am Ende hieß es dann
aber auch für ihn nur noch durchhalten. “Die letzten zehn Kilometer waren eine Qual”, räumte der KLV-Chef ein, der selbst einige
Gehpausen einlegen musste. Im Ziel hatte er mit 2:38:58 Std. dennoch über zwei Minuten Vorspung auf Verfolger Siegfried
Martel (SV Eintracht Clenze/M40), der als Zweiter und Lauf-Quereinsteiger in 2:41:10 Std. gute Form bewies. Beachtlicher Dritter
wurde Wolf Stahlknecht (IGAS Wendland), der in der M55 startend der älteste Starter der Topläufer war und in 2:42:54 Std. den
viertplatzierten Hans-Joachim Heermann (SV Lemgow/Dangenstorf/M40) klar distanzierte (2:49:07 Std.).
Viel Biss haben die restlichen hiesigen Aktiven gezeigt, die im Ziel des 35-km-Laufes, der laut einiger Starter einem “gefühlten
Marathon” gleichkam, ebenfalls mit den Kräften am Ende waren. Ralph Germ (IGAS/M30) wurde in 2:56:50 Std. Fünfter, Hans-
Bernd Gneist (MTV Dannenberg/M40) in 2:57:09 Std. Sechster, Bernd Martel (SV Eintracht Clenze/M30) in 2:57:34 Std. Achter
und Senior Christian Köthke (Gorleben/M60) in 3:29:04 Std. 13.
Die einzige Frau, Britta Schulz vom VfL Suderburg (W35), absolvierte die Strecke in 3:07:31 Std. Bei den Staffeln teilten sich
jeweils drei Starter die Strecke. Bei den hohen Temperaturen wurde diese Möglichkeit von 15 Dreier-Teams genutzt. Die Zeiten
spielten eine untergeordnete Rolle, das Dabeisein zählte. Bei den Männern siegte das IGAS-Trio Christian Kracke, Tobias
Schrader und Mario Schmitter in 2:47:57 Std. Von den zwei Frauen-Staffeln waren Franziska Behn, Sabrina Selent und Petra
Haacke vom SC Lüchow in 3:33:37 Std. die schnellere. Und die schnellste von zwei Mixed-Staffeln war die Besetzung Jörn
Klose, Dietmar Grote und Christine Kruschel aus Gerdau in 3:03:31 Std.
==> Ergebnisse 

DIE HARKE (Nienburg) vom 13. Juni 2007
Doppelsieg der Nienburgerinnen
Volkslauf des TuS Hoya erfreut sich großer Beliebtheit

Hoya
(hhg). Auch bei seiner 35. Auflage hat der Volkslauf des TuS Hoya nichts an seiner Attraktivität verloren. Fast 150 Aus-
dauerspezialisten vor allem aus dem Kreisgebiet gingen bei hochsommerlichen Bedingungen auf die vier Strecken.
Auch die Läufe im Hoyaer Stadion für die Schüler erfreuten sich eines regen Zuspruchs. Bei den Jungen über 1000 Meter zeigte
sich Aaron Hadaschik (MTV Liebenau) deutlich überlegen und hatte die zweieinhalb Stadionrunden bereits nach 3:20 Minuten
hinter sich gebracht. Ihm folgte Marvin Glück vom TuS Hoya mit 3:45 min vor Mirko Bleich vom SCB Langendamm, der nach
3:49 min die Ziellinie überquerte. Die 800 m bei den Mädchen entschied Sophia Witte vom Gastgeber in rasanten 2:55 min für
sich. Annie Weiler, ebenfalls TuS Hoya, wurde mit 3:11 min Zweite vor Loreena Hadaschik (MTV Liebenau), die 3:25 min be-
nötigte.
Den Hauptlauf über 9900 m gewann Markus Schuster vom SSV Rodewald in 36:05 min mit großem Vorsprung vor zwei aus-
wärtigen Läufern, von denen der schnellere um über zwei Minuten zurücklag. Bei den Damen über die lange Strecke feierten zwei
Athletinnen der LG Nienburg einen souveränen Doppelsieg: Nicole Krinke von der JG Oyle gewann mit 41:27 min vor Karin Haake
vom TSV Lemke in 42:52 min. Platz drei ging an Astrid Herzer vom TuS Sulingen mit 47:49 min.
Das Rennen über 5300 m war eine klare Sache für Andreas Hadaschik vom MTV Liebenau. Nach knapp der Hälfte der Strecke
durch die Hoyerhagener Feldmark setzte er sich an die Spitze und überquerte nach 20:12 min die Ziellinie. Am besten konnte
der Rotenburger Sven Wajemann mithalten, der als Gesamtzweiter das Rennen in guten 20:35 min beendete. Den dritten Platz
belegte Peter Bleich von der JG Oyle mit 20:47 min. Bei den Damen ließ die Triathletin Jana Masemann vom TSV Schwarme
nichts anbrennen und setzte sich vom Start weg an die Spitze. Mit großem Vorsprung brachte sie die Strecke in 25:20 min
hinter sich. Auf Platz zwei landete Birgit Dierksen vom SC Marklohe, die 26:41 min benötigte. Für Nicole Segelhorst vom TSV
Schwarme auf Platz drei wurden 28:51 min gestoppt.
==> Die Ergebnisse sind online bisher nicht zu finden  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 18. Juni 2007
"Es war richtig, weiterzumachen"
Ein Toter beim Laufklassiker -- Teilnehmer und Zuschauer ahnten kaum etwas vom Dram
a

Von Stefani Franzke
Braunschweig. Frierend standen sie im Regen, manche machten ihrem Unmut mit Pfiffen Luft. Eine halbe Stunde harrten die
Teilnehmer des zweiten 6,2-Kilometer-Rennens des Braunschweiger Nachtlaufs aus, ehe sie auf die Strecke durften. Dass währ-
enddessen nur wenige Hundert Meter entfernt Ärzte und Sanitäter auf dem Ruhfäutchen Platz um das Leben eines Menschen
kämpften und schließlich verloren - davon wussten in diesen Augenblicken nur ganz wenige. Viele jedoch ahnten, dass etwas
Schlimmes passiert sein musste. Blaulichter und Krankenwagen hatten Zuschauer und Läufer gesehen.
"Dass etwas Dramatisches passiert sein musste, hatten wir mitbekommen. Es sickerte nach und nach durch, dass es um
Leben und Tod geht. Von Reanimation war die Rede unter Zuschauern und Läufern", schildert Bernd Bröger die Lage. Der Trainer
des MTV Braunschweig betreute während des Nachtlaufs einige Athleten, unter anderem auch die Laufgruppe unserer Zeitung.
Die Nachricht vom Tod eines 69-jährigen Salzgitteraners, der am ersten 6,2-Kilometer-Lauf teilgenommen hatte, bekam auch
Bröger erst nach dem Ende der Laufveranstaltung. "Für eine Unterbrechung der Veranstaltung in so einem Notfall muss man Ver-
ständnis haben. Ich hatte am Start die Nachricht bekommen, dass sich alles verzögert, weil im Lauf vorher ein Mann zusammen-
gebrochen war und behandelt werden musste", erinnert sich Dominik Schrader, der gemeinsam mit 1500 anderen Läufern 30 Mi-
nuten warten musste, ehe das vierte Rennen des Abends gestartet wurde. Um den Weg für den Rettungswagen frei zu halten,
musste der Nachtlauf unterbrochen werden. Eine kurzfristige Änderung der Strecke war wegen des Regens nicht möglich. Die
Ausweichroute hätte über Kopfsteinpflaster geführt. Das wäre zu gefährlich gewesen. Also mussten die Starter des vierten Laufs
warten. Dass für den Salzgitteraner am Ende doch jede Hilfe zu spät gekommen war, davon erfuhr auch Schrader erst lange
nach dem Lauf.
War es aus seiner Sicht richtig, den Nachtlauf nicht abzubrechen? "Auf jeden Fall. Es war definitiv richtig, weiterzumachen und
es niemandem an diesem Abend zu sagen." Zum gleichen Ergebnis waren zuvor auch Otto Schlieckmann, Präsident des aus-
richtenden MTV, und die Vertreter von Polizei und Johanniter Unfall-Hilfe gekommen. Sie hatten auch diskutiert, ob es nicht
besser gewesen wäre, die Läufe abzusagen. Die gemeinsam getroffene Entscheidung lautete aber: nein. "So etwas habe ich
noch nicht erlebt", gestand Hannes Wendler, Vorstandsreferent der Johanniter. Insgesamt 40 so genannte Versorgungen leistet-
en die 30 Helfer der Johanniter während des Nachtlaufs - die meisten während der ersten Rennen. Zum größten Teil mussten
Kreislaufschwächen behandelt werden. "Während des zweiten 6,2-Kilometer-Laufs war es dann aber deutlich ruhiger", berichtete
Wendler. Dank des Regens waren die Temperaturen deutlich gesunken.
Im Fall des Salzgitteraners, bei dem im Krankenhaus nur noch der Tod festgestellt werden konnte, waren die Sanitäter der Jo-
hanniter nach Angaben von Wendler schnell zur Stelle, innerhalb weniger Minuten sei dann das Rettungsteam der Braun-
schweiger Feuerwehr mit einem Arzt hinzu gekommen. Zusammengebrochen war der 69-Jährige, der gemeinsam mit seiner
Frau am Nachtlauf teilgenommen hatte, wegen eines Herz-Kreislauf-Stillstands. Trotz der schnellen Hilfe war der Mann, der fast
eine Stunde lang reanimiert worden war, auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. In der 22-jährigen Geschichte des Nachtlaufs
war es der erste Todesfall.
==> Weitere Presseberichte über den Nachtlauf sind bisher online nicht verfügbar 
==> Ergebnisse     

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 18. Juni 2007
1. Adventure-Run im Dauerregen ein Hochgenuss
Jugendklinik Neuenkirchen mit Premiere sehr zufrieden / 245 Starter, viel Spaß und Dammer Dominanz

Neuenkirchen
(ha). Eine ganz neue Form des Laufvergnügens haben am Freitagabend 245 Sportfreunde in Neuenkirchen aus-
probiert - und einhellig für gut befunden: Beim 1. Adventure-Run der Clemens-August-Jugendklinik ging es auf und ab durch die
Dammer Berge. Und weil das allein noch nicht genug war, führte die Strecke auch noch über verschiedene Hindernisse.
Veranstaltungssprecher Ingo Heming zog ein positives Fazit nach der Premiere: “Die Neukonzeption des Laufes zu einem Hin-
dernislauf, in dem es darum geht, in Kombination mit sportlicher Leistung viel Spaß zu haben, scheint der richtige Weg zu sein.
Die vielen positiven Rückmeldungen machen Mut zu einer Neuauflage 2008.” Weiterer schöner Nebeneffekt: Alle Erlöse des
Abends kommen auch in diesem Jahr den Kindern der Jugendklinik zugute.
Neben der sportlichen Dominanz der Läufer des OSC Damme stach vor allem eins hervor: der pünktlich mit dem Start einsetz-
ende Regen. Er erschwerte den Teilnehmern den ohnehin schon anspruchsvollen Hinderniskurs noch mehr. Dennoch spiegelte
sich in den Gesichtern der Läufer trotz des ununterbrochenen Regens der Spaß an dieser Veranstaltung wieder. Heming er-
klärte: “Einen Hindernislauf nach englischem Vorbild findet man in ganz Niedersachsen nicht, da bietet sich das Gelände in den
Dammer Bergen geradezu an.” Unterwegs gab es allerlei Schikanen zu bewältigen. Herzstück waren die vom Holdorfer Lohn-
unternehmer Josef Strunk bereitgestellten 40 Strohballen. Die zu überwinden, war schon mit erheblichen Anstrengungen ver-
bunden. Wer sich bis dahin noch etwas schonen wollte, musste hier, am Ende der ersten Runde, Farbe bekennen. Im Laufe des
Parcours war dann auch so manche erlittene Schramme angesichts des Spaßfaktors schnell vergessen.
Den Hauptlauf über 8000 Meter entschied mit Viktor Kuk ein talentierter Nachwuchsläufer vom OSC Damme in 34:41 Minuten für
sich. Es folgten sein routinierter Vereinskollege Gerhard Kröger (35:05) und Mirko Hennig aus Dinklage (35:31). Bei den Frauen
machte Silvia Rolfes (OSC Damme/43:15) das Rennen vor Britta Fischer (Tri Team Engter/43:34) und Petra Scholz (OSC
Damme/46:46). Der OSC belegte zudem bei den Schülerläufen über 2000 Meter alle Treppchenplätze. Bei den Jungen waren es
David Kolbeck (6:42 min), Bernhard Kuk (6:48) und Benny Bloemen (6:54), bei den Mädchen Wiebke Kolbeck (8:00), Lena
Scholz (8:01) und Anja Scholz (8:12).
Für alle Sieger gab es Pokale, die Thomas Bernholt mit Patienten der Jugendklinik entworfen hatte und die großen Anklang
fanden. Für die Verpflegung sorgten Mitarbeiter der Jugendklinik, dazu sicherten Feuerwehr, Malteser und Streckenposten den
Parcours. Zum Abschluss gab es außerdem eine Tombola mit vielen Preisen, die von Firmen aus der Region gestiftet wurden.
Tenor bei vielen Aktiven: Man möchte im nächsten Jahr gerne wiederkommen.
==> Ergebnisse 

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 18. Juni 2007
Burgenlauf: Ein Spaßläufer joggt locker zum Sieg

(hs).
“Meisterschaftsrennen sind nicht mein Ding. Ich bin reiner Spaß- und Volksläufer”, sagte Süleyman Kuzguncu (ohne Ver-
ein). Der 19-Jährige Neu-Hildesheimer startete zum ersten Mal beim Holler Burgenlauf und gewann über 10 km in 36:54 Minuten.
Für einen Spaßläufer ein sensationelles Ergebnis. Leicht und locker joggte er ins Ziel, die Anstrengung war ihm kaum anzu-
sehen. Kurz nach dem Zieleinlauf gab es auch schon das erste Angebot für das Naturtalent. Ein Mitläufer wollte ihn offenbar für
den Triathlon-Sport gewinnen. Doch Kuzguncu lehnte dankend ab. Wie gesagt: Er läuft nur zum Spaß. In der Königsdisziplin,
dem Halbmarathon (21,097 km), hatte aber ein erfahrener Läufer die Nase vorn. Der Sieg ging in 1:21:16 Stunden an André
Rother (ohne Verein), der als Vorjahreszweiter noch für den TSV Sibbesse gestartet war. Sein Kommentar: “Super Wetter, super
Publikum, Supersieg! Was will man mehr?” Es war bereits sein vierter Erfolg in dieser Saison.
Die vom TuS Holle-Grasdorf zum 17. Mal bei idealem Laufwetter organisierte Veranstaltung registrierte mit 630 Teilnehmern eine
Rekordbeteiligung. Kein Wunder, dass das Organisationsteam um die Vorsitzende Roswitha Hoppe und Moderatorin Gesa
Winter “hoch zufrieden” war. Das mit 65 Teilnehmern zahlenmäßig stärkste Aufgebot stellte die Grundschule Holle mit Sport-
lehrer Martin Wolter. Den Pokal durfte der Erstklässler Torben Kirchner übernehmen, weil er gleich zweimal lief (zwei und sechs
Kilometer). Den Halbmarathon der Frauen gewann mit Maria Claudia Wendt (Elan Hildesheim) eine Neueinsteigerin in 1:38:39
Stunden. Dass man (frau) es innerhalb kurzer Zeit zu beachtlichen Erfolgen bringen und nebenbei noch die Figur verbessern
kann, bewies Wendt eindrucksvoll. “Ich habe erst vor drei Jahren mit dem Laufen begonnen, weil ich abnehmen musste. In-
zwischen sind 30 Kilogramm weg”, verriet sie. Sie lobte die bergige Strecke am Wohldenberg und setzte sich gleich neue Ziele:
“Jetzt möchte ich beim Berlin-Marathon starten.”
Für den Routinier Rother war es ein taktisches Rennen, “bei dem es nicht um die Zeit, sondern um die Platzierung ging”. Als
Zweiter kam Jan Gerhards (DJK Sparta) in 1:22:40 ins Ziel. Auf keinen Fall Vierter wollte Hans-Jürgen Köhler (TSV Sibbesse)
werden. Mit Platz drei in 1:23:24 schaffte er es vor Stefan Kellenter (TuS Hasede) in 1:27:01.
Die 10 km der Damen legte Claudia Hübers (SV Hildesia Diekholzen) in 43:27 Minuten als Schnellste zurück. Im Vorjahr war sie
als Gewinnerin glatte 45 Minuten gelaufen. Sie freute sich riesig über den neuerlichen Erfolg und die deutlich verbesserte Zeit.
“Ich habe mich auf der herrlichen Strecke durchgekämpft und bin begeistert”, schwärmte sie. Auch die hartnäckigste Verfolgerin
Rosemarie Vrieling (ohne Verein) war mit 46:17 Minuten zufrieden. Damit auf den Strecken kein Läufer verloren ging, folgte den
Pulks ein Radfahrer und hätte “Irrläufer” notfalls wieder eingesammelt. Dazu kam es aber nicht. 131 legten die 10-km-Distanz
zurück.
Über 6 km gab es eine Wachablösung: Vorjahrssiegerin Jenny Günnel (SC Schierke) musste mit 25:04 Minuten Gabriele Doert
(ohne Verein) in 23:35 den Vortritt lassen. “Ich bin auch mit dem zweiten Platz zufrieden, weil es immer Spaß macht, in Holle
dabei zu sein”, so die Südharzerin. Bei den Herren über 6 km ließ sich wie 2006 Jürgen Bressem (TuS Ricklingen) in 20:15 Mi-
nuten vor Frank Weisgerber (Dets Race Team) in 20:25 die Butter nicht vom Brot nehmen. Bressem erreichte ziemlich geschafft
das Ziel. “Das war zuviel. Dreimal in der Woche gelaufen. Ich bin völlig kaputt”, gab er zu, erholte sich aber schnell wieder.
Thomas Rammelsberg (Fit in Holle) ist der Star bei den Walkern. Für die 6 km benötigte er 37:18 Minuten. “Es ist wunderschön
zu gewinnen”, jubelte er. Als Erster gratulierte ihm der neben dem DRK die Veranstaltung betreuende Arzt Robert Scherenberg.
Er analysierte: “Du bist auch die letzte Runde noch sehr sauber gegangen. Die Koordination stimmte.” Ein Wiedersehen gab es
mit Carola Matschulat (ohne Verein). Sie gewann vor zehn Jahren in Holle die 10-km-Strecke. Diesmal reichte es als Wiederein-
steigerin aber nur zu einem Mittelfeldplatz. 
==> Ergebnisse 

ZEVENER ZEITUNG vom 18. Juni 2007
Wiesenlauf in Klein Meckelsen der Publikumsrenner
73 Teilnehmer am Start / Veranstalter sprechen von toller Resonanz / Gute Zeiten und schnelle Läufer verzücken
Publikum

Klein Meckelsen
(kv). Leichtathletik liegt in Klein Meckelsen voll im Trend. Beim ersten Wiesenlauf vor drei Jahren nahm knapp
ein Dutzend Läufer teil, 2006 waren es etwa 30 und am vergangenen Sonntag gingen 73 Männer und Frauen an den Start. Fazit
der Veranstalter: Eine tolle Resonanz! Zu den Gemeldeten zählten nicht nur Sportler aus der Region. Einige kamen aus Bremen,
Hamburg, Bremerhaven und sogar ein Teilnehmer aus Göttingen war darunter, der eigens für den Wiesenlauf in die Börde ge-
kommen war. Der Sieger des 10 000-Meter-Laufs heißt Frank Themsen (LG Bremen-Nord) und gehört zur Bremer Laufpromi-
nenz, erzählt Michael Wittkuhn. Wittkuhn gilt als Begründer des Wiesenlaufs und hielt auch in diesem Jahr die Fäden in der
Hand. "Ich kenne Frank Themsen seit etwa 15 Jahren und kontinuierlich liefert er beim Halbmarathon gute Zeiten ab", so Witt-
kuhn. "Die in Klein Meckelsen erreichte Zeit von 34:20 Minuten ist ebenfalls topp. Platz zwei sicherte sich Thomas Silies von der
LAV Zeven, Carsten Glinsmann vom SV HepstedtBreddorf belegte Rang drei. In den beiden Vorjahren holte sich Holger Brunk-
horst aus Ahrenswohlde die Trophäe über die zehn Kilometer. In diesem Jahr lief er nach 17:43 Minuten ein und belegte damit
wieder Platz eins, allerdings über die 5000-Meter-Strecke. Bernhard Jünemann folgte 17 Sekunden später und Frank Nischler
aus Bremerhaven sicherte sich Rang drei.
Bei den Damen legte Angela Zöhner (Tus Elsdorf) die Strecke über zehn Kilometern als erste zurück. Vor ihrer Vereinskame-
radin Ulrike Eckhof und Martina Holsten (LAV Zeven) kam sie nach 51:53 Minuten ins Ziel. Über 5000 Meter siegte Wibke Koppe
(TuS Bothel) vor Birgit Bredehöft (TuS Zeven) und Ann-Kathrin Müller (TuS Nartum).
Doch nicht nur die Großen gingen über diese Disziplin an den Start, auch Kinder waren darunter. Die Schwestern Fabynne (7)
und Theresa (9) Renk aus Wohnste beispielsweise belegten in ihrer Altersklasse jeweils den ersten Platz, Chris Michael Meyer
vom TuS Klein Meckelsen gehörte ebenfalls zu den schnellsten seiner Altersriege. Es war ein schöner Wiesenlauf, meinte
Michael Wittkuhn rückblickend. Die Strecke sei auch von den Profis gelobt worden. Sie sei gut, eben und abwechslungsreich. Im
kommenden Jahr werde dann der vierte Wiesenlauf stattfinden, der so etwas wie die Generalprobe für das dann folgende kleine
Jubiläum sein soll.
Etwas Besonderes
Der fünfte Wiesenlauf, da sind sich die Veranstalter jetzt schon sicher, soll etwas Besonderes werden.
==> Ergebnisse  

LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 18. Juni 2007
Regen kann 24-Stunden-Läufer nicht stoppen

In der letzten der insgesamt 1440 Minuten bleibt Florian Reus einfach vor dem Zählerwagen in Scharnebeck stehen, genießt die
überschäumende Stimmung, saugt den Applaus auf und nimmt die Glückwünsche der Konkurrenz entgegen. 233,146 Kilometer
hat der Würzburger am Ende in den Beinen, ist damit alter und neuer deutscher Meister im 24-Stunden-Lauf. "Ich hatte mich
wahnsinnig unter Druck gesetzt und musste durch ein paar Tiefs durch", meint der Sieger, der fast 11,4 Kilometer mehr schaffte
als Vizemeister Gerald Dudacy (Hanau), "letztes Jahr war ich noch völlig locker gelaufen und hab' ganz überraschend ge-
wonnen." Der Unterfranke rannte die 24 Stunden - abgesehen von der letzten Minute - durch: "Das musst du, wenn du vorn
landen willst. Ich hab' mir nur ein paar Gehpausen gegönnt."
Diese 24 Stunden von Scharnebeck verlangen Athleten und Helfern wahrlich alles ab. "Am Sonnabend sind wir nachmittags fast
abgesoffen, nachts ging es dann zum Glück", so Organisator Dietmar Pumm. Ein starker Schauer setzte Teile der Runde inner-
halb weniger Minuten knöcheltief unter Wasser; Feuerwehr und Helfer mit Schneeschaufeln kämpften gegen das Nass an, damit
die Aktiven nicht nur noch Aqua Jogging betreiben konnten. "Die haben das alles so toll gemacht und uns die ganze Zeit über
unterstützt", lobt die Amelinghausenerin Marion van Schwamen. Sonst hätte sie wohl auch nicht durchgehalten: "Ich hatte
Magen-Darm-Probleme, musste bestimmt 30 Mal auf die Toilette. Nach 100 Kilometern habe ich mich hingelegt. So einen Lauf
mache ich nie, nie wieder." Sie kam auf 121,778 Kilometer - Siegerin Monika Belau (Harburg) auf 209,650. Ein Wert, der nur von
fünf Männern überboten wurde. Bester hiesiger Läufer war Andreas Albrecht (Amelinghausen) als Elfter mit 201,884 Kilometern.
 Platz zwei hinter dem Team Uhlenköper Uelzen belegte im Rahmenwettbewerb die Staffel des Gymnasiums Scharnebeck, ob-
wohl auch sie einige Ausfälle zu beklagen hatte. "Wir begannen zu elft, zwischendurch waren wir nur noch sieben", erzählt
Neuntklässlerin Pia Piecuch, "das Wetter war ja eher erfrischend." Jan Moritz Helms war zwischenzeitlich "höchstens mal für
zehn Minuten eingenickt", doch nach dem Lauf ist für den Elftklässler noch nicht Ruhe angesagt: "Ich muss jetzt zum Tanzen."
 Gesamtsieger Florian Reus dagegen freut sich auf eine Woche, in der er erst einmal die Beine hochlegen kann. Es war über-
haupt erst der vierte 24-Stunden-Wettkampf des 23-Jährigen, der erst 2002 mit dem Laufen begann. "Ich bin gleich von 0 auf 100
durchgestartet." Um mal eben einen Tag und eine Nacht lang durchgehend auf den Beinen zu sein, dazu muss man doch ein
bisschen verrückt sein? Reus überlegt länger, muss dann grinsen: "Na ja, wir sind schon ein eigenartiges Völkchen." 

NORDWEST ZEITUNG vom 18. Juni 2007
Gedrehter Pfeil verhindert Bestleistung
Abendlauf: Über 200 Aktive sind in Wildeshausen am Start -- Sieger kommen von außerhalb

Von Fried-Michael Carl
Wildeshausen. Die Reggae-Band “Acompasso”, was übersetzt “Im Takt” bedeutet, spielte am vergangenen Sonnabend vor dem
Start des 13. Wildeshauser Abendlaufes auf. Im Takt liefen die Athleten aber nur in der Anfangsphase, als sie auf der engen
Strecke aufeinander Rücksicht nehmen mussten. Als sich dann das Feld auseinanderzog, lief jeder seinen eigenen Rhythmus.
Den besten hatte der Bremer Christian Siedlitzki, der das Hauptrennen (12,5 Kilometer) gewann. Zwischendurch kam er aber
auch aus dem Rhythmus, denn irgendwelche Mitmenschen hatten sich einen üblen Scherz erlaubt und einen Pfeil in die falsche
Richtung gedreht. Siedlitzki folgte dem Pfeil, während die Konkurrenten Wolfgang Grotelüschen (Wildeshausen) und Frank
Gerdes (Eversten), die den Verlauf der Strecke kannten, an ihm vorbeizogen. “So habe ich wohl den Streckenrekord verpasst”,
grantelte der Sieger ein wenig, der dennoch von dem Ambiente in Wildeshausen begeistert war.
Gleiches galt für Rüdiger Ullrich aus Verden, der eigentlich nur zwei seiner Schützlinge betreuen wollte, sich dann aber für einen
Start über 6,5 Kilometer entschloss. Von Beginn an führte der 56-Jährige das Feld an. Daran änderte auch die Tatsache nichts,
dass er am Tag zuvor bereits in Unterlüss einen 800-m-Lauf absolviert hatte. “Ich werde im kommenden Jahr meinen talentierten
Nachwuchs mitbringen”, kündigte Ullrich an, der dann wohl seinen Sieg nicht wiederholen wird, “denn da laufe ich nur hinterher”,
meinte er. In der Endphase reduzierte Ullrich das Tempo ein wenig, sonst wäre sein Sieg noch deutlicher ausgefallen.
 Über unerwartet viele Starter durfte sich der Wildeshauser Lauf-Treff bei den Kindern freuen. 92 hatten sich zu dem Lauf über
zwei Kilometer eingefunden. Vor allem lag das daran, dass die Wallschule mit einem starken Kontingent vertreten war. Der Sieg
in diesem Wettbewerb blieb auch hier nicht in der Kreisstadt. Hanno Freels aus Sandkrug lag hier am Ende deutlich vor der
Konkurrenz. “Bis zu Kilometer eins bin ich mit den anderen mitgelaufen, dann habe ich Tempo gemacht und mich abgesetzt”,
verriet er seine erfolgreich Taktik. Die hat er sich alleine ausgearbeitet, denn er läuft in keinem Verein. “Nur ein bisschen in der
Schule”, gestand er ein. Vielleicht werde sich dies aber bald ändern. Auf den Plätzen folgten Johannes Lübke (VfL Wildes-
hausen) und mit Jendrik Hohn, Marc Scholz und Pascal Dier ein Trio aus der Wallschule.
==> Ergebnisse 

NORDWEST ZEITUNG vom 18. Juni 2007
Paetzke gewinnt in Rekordzeit
Meerlauf: Braunschweiger in Bad Zwischenahn vorn -- Schwengels Zweiter

Von Manfred Hollmann
Zwischenahn. Auch ein kräftiger Regenschauer rund 15 Minuten nach dem Start konnte die Läufer am Zwischenahner Meer
nicht stoppen. Bis auf diesen starken Guss waren die Bedingungen beim neunten Meerlauf rund um das Zwischenahner Meer
nämlich bestens. Das wurde nachhaltig durch die Zeiten der ersten Zwei demonstriert. In neuer Rekordzeit von 40:23 Minuten
kam Christoph Paetzke von der LG Braunschweig ins Ziel. Mit ordentlichem Abstand in 42:55 Minuten folgte Stefan Schwengels
vom TuS Westerloy. Er war damit aber immer noch schneller als der Sieger vom vergangenen Jahr, Jörn Schmidt vom DSC
Oldenburg, der 43:06 Minuten benötigt hatte. Wie immer aber ging es den meisten im Feld um das Erreichen ihrer persönlichen
Zeitziele. Viele wollten auch nur die Strecke schaffen, egal in welcher Zeit.
Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Bad Zwischenahn, Detlef Dierks, hatte die Aktiven pünktlich um 16 Uhr auf die
Reise rund um das Meer geschickt. Vom Marktplatz aus ging es in Richtung Kurpark, Dreibergen wieder zurück zum Ausgangs-
punkt. Wie immer hatte Hauptorganisator Heiko Heinsen alles sehr gut im Griff. Beim Zieleinlauf hatte sich auch eine beträcht-
liche Gruppe von Zuschauern eingefunden, die jeden Aktiven begeistert beklatschten. Heiko Heinsen konnte zu vielen der Läufer
auch eine Reihe interessanter Informationen geben. Mit der Resonanz zum Meerlauf konnte er sehr zufrieden sein. Erneut hatten
sich fast 400 Aktive angemeldet, darunter auch wieder viele Walker und Nordic-Walker, welche sich der Herausforderung einer
Meerumrundung stellten. Alle kamen klatschnass wieder im Ziel an. Aber das machte nichts. Die meisten gingen gleich weiter
ins Schwimmbad.
==> Ergebnisse  


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