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****************************************************************************************************************************************************** 36. Silvester-Crosslauf in Winsen-Borstel am 14.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 24. Vorsilvesterlauf in Bremerhaven am 21.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 2. ELIXIA-Silvesterlauf in Braunschweig am 28.12. (Pressebericht / Ergebnisse) 24. Vorsilvesterlauf in Uenzen am 30.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 36. Silvesterlauf in Drochtersen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 29. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31.12. (Presseberichte / Ergebnisse) 9. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 24. Silvesterlauf in Hasede am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 33. Silvesterlauf in Emmerthal am 31.12. (Ergebnisse) 26. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31.12. (Ergebnisse) 22. Silvesterlauf in Nordenham am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 21. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31.12. (Ergebnisse) 32. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 32. Silvesterlauf in Molbergen-Dwergte (Thülsfelder Talsperre) am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 31. Silvesterlauf in Emden am 31.12. (Presseberichte / Ergebnisse) 32. Silvesterlauf in Salzgitter am 31.12. (Pressebericht / Ergebnisse) 21. Silvesterlauf in Mühlen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 27. Silvesterlauf in Gifhorn am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 35. Silvesterlauf in Midlum am 31.12. (Pressebericht) 23. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31.12. (Ergebnisse) 22. Silvesterlauf in Lüchow am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 23. Silvesterlauf in Sögel am 31.12. (Pressebericht / Ergebnisse) 29. Silvesterlauf in Winsen/Aller am 31.12. (Ergebnisse) 12. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 31. Silvesterlauf in Wolfsburg am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) ****************************************************************************************************************************************************** 36. Silvester-Crosslauf in Winsen-Borstel am 14. Dezember 2008
Ergebnisse (Korrekturfassung vom 20.12.2008)
Presseinformation vom 16. Dezember 2008 (Von Markus Steinbrück) Von Dauerläufern und Doppelsiegern Winsen. Wer ein echter Dauerläufer ist, der lässt sich auch durch einen engen Zeitplan nicht von seinem Vorhaben abbringen. So jedenfalls die Sicht der Dinge beim 58 Jahre alten Thomas Waldmann vom SC Drestedt, der im Juni dieses Jahres bereits die 100 Kilometer im schweizerischen Biel unter die nimmermüden Füße genommen hatte. Für den 36. regionalen Silvester-Crosslauf, den die LG Nordheide alle Jahre wieder am dritten oder vierten Advent im Forst Habichtshorst von Winsen-Borstel ausrichtet, hatte sich der Lehrer sowohl für die Männer-Langstrecke (9200 Meter) als auch das Seniorenrennen (6300 Meter) gemeldet. Dass die Start zeiten lediglich 45 Minuten auseinander lagen, störte Waldmann wenig. Und so kam es, dass er die sechs großen Runden der Langstrecke nach 46:25 Minuten als Achter beendete, direkt im Ziel kehrt machte und sich in der hinteren Reihe der auf ihn wart- enden Senioren-Startformation einreihte. Sekunden später ertönte der Startschuss, und Waldmann entfleuchte unter dem aner- kennenden Applaus der Zuschauer wieder in den Wald. Als er nach 32:53 Minuten als Sieger der Seniorenklasse M55 wieder auf- tauchte, war er insgesamt zehn große Runden, 15.500 Meter und fast 80 Minuten am Stück unterwegs gewesen. So bewundernswert die Leistung von Thomas Waldmann, so eindrucksvoll die Vorstellung von Konstantin Albrecht von der LG Wedel-Pinneberg. Der 25 Jahre alte Dauergast auf LGN-Veranstaltungen gewann sowohl die Männer-Langstrecke als auch eine gute Stunde später die Männer-Mittelstrecke. Über 9200 Meter setzt sich Albrecht in exzellenten 31:18 Minuten vor den beiden Nordheide-Rennern Tim Tomczak (31:31 min) und Roland Rohde (35:03 min) durch. Auf der 4800 Meter langen Mittelstrecke hatten die Bergedorfer Bennet Pankow um sechs sowie Matthew Collins um 61 Sekunden das Nachsehen gegenüber dem Doppelsieger vom Habichtshorst, der nach 15:31 Minuten wieder im Ziel war. Insgesamt nahmen 151 Crossläufer an der 36. Auflage der Traditionsveranstaltung teil, das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die größte Stimmung kam in den beiden Schülerläufen über drei flache Runden zu jeweils 500 Metern auf. Zahlreiche Zuschauer, Betreuer und Eltern feuerten ihre bis zu 13 Jahre alten Schützlinge lautstark an. In den zwölf Jahrgangswertungen der Schülerinnen und Schüler B, C und D setzte sich der Nachwuchs der LG Nordheide fünfmal durch, knapp gefolgt vom TuS Finkenwerder mit vier Erfolgen. Zwei Siege gingen an die LG Lüneburg und einer an die LAV Zeven. Gesamtschnellste dieser 1500-Meter-Läufe waren der 13-jährige Philipp Schloemp (5:39 min) und die elfjährige Josefine Meyer-Ranke (5:34 min), beide von der LG Nordheide. Als jüngste Teilnehmerinnen wagten sich die jeweils sechs Jahre alten Meike Meyer (TSV Stelle) und Ann-Katrin Liepelt (LG Nord- heide) an die Distanz heran. Weitere Sieger: Schülerinnen W15: Carlotta Meyer-Ranke (LG Nordheide); Schüler M15: Jon Mewes (LG Wedel-Pinneberg). Weib- liche Jugend B: Nora Hemmert (LG Lüneburg); Männliche Jugend A: Andreas Eggers; Männliche Jugend B: Christian Schirner (beide LG Nordheide). Seniorinnen W40: Meike Köhler (SV Rosche). Senioren M50: Michael Bausch (MTV Pattensen).
HAMBURGER ABENDBLATT vom 16. Dezember 2008 1500 Meter über Stock und Stein Nachwuchswettbewerbe im Forst Habichtshorst: Riesenstimmung herrschte bei den Schülerläufen Von Norbert Scheid Winsen-Borstel. "Super Timmi, das schaffst du." "Komm, komm. Jetzt noch einmal lange Schritte. Ja, klasse Sprint." Alle Jahre wieder, wenn kurz vor Weihnachten solche Rufe aus dem Habichtshorst in Borstel ertönen, ist Zeit für den Silvestercross-Lauf. War das nun schon das 35. oder gar 36. Mal, dass die LG Nordheide dazu eingeladen hatte? Zu Beginn immer an Silvester ge- startet, wurde vor mehr als einem Jahrzehnt der Termin auf Mitte Dezember vorverlegt. Es gab auch diesmal wieder die 9200 Meter für Männer, aber nur mit kläglicher Beteiligung von neun Athleten, die Mittelstrecke für Männer und Jugendliche über 4800 Meter, Frauen und Senioren mussten 6300 Meter durch den Wald eilen und es gab die Schülerläufe. Und die sind bei fast allen Laufveran- staltungen faszinierend. Bei den Schülern rannten Sieben- und Achtjährige mit Zwölf- und 13-Jährigen um die Wette. Da stapften kleine Pummel tapfer die 1,5 Kilometer mit und kleine Jungen, die auf der Zielgeraden plötzlich wie entfesselt loslaufen, um einen Freund oder Klassenkameraden noch abzuhängen. Eigentlich rennen bei den Kleinen nur Gewinner. Aber es gibt auch stolze Sieger und erbittert kämpfende Zweite. Wie bei den Schülerinnen zwischen acht und 13 Jahren. Sozusagen vom Start weg hatte sich Josefine, jüngste und kleinste aus dem Meyer- Ranke-Trio, an die Spitze gesetzt. Locker und unbekümmert rannte die Elfjährige durch den Wald, schaute sich nicht um und machte noch einmal Tempo auf den letzten Metern. Wie schnell sie die 1500 Meter geschafft hatte, danach hatte die Siegerin ver- gessen zu fragen. Ob sie schon andere Rennen gewonnen habe? Josefine schaut und überlegt. "Ich glaube, ich bin auch Kreis- meisterin oder so." Tatsächlich führt sie die Bezirksbestenliste über 2000 Meter und 800 Meter in ihrem Jahrgang an. "Aber das ist für sie nicht so wichtig", sagt Trainer Gerd Prüsmann, der den Talenten der LG Nordheide das Laufen beibringt. "Wir wollen, dass in dem Alter alles spielerisch bleibt." Josefine war mit 5:34 Minuten fünf Sekunden schneller als Philip Schloemp, ebenfalls LG Nordheide, der Sieger bei den Jungen. Bei den Mädchen hatte Caroline Neckel (LG Lüneburg) in der letzten Runde alles versucht, um an die Führende heran zu kommen. "Aber die war schneller als ich", sagt die Zwölfjährige. Und war recht verwundert darüber. Denn allzu häufig erlebt Caroline nicht, dass sie nur den Rücken ihrer Konkurrentin sieht. Im September hat Caroline über 800 Meter einen neuen Lüneburger Stadtrekord aufgestellt. Der alte war 27 Jahre nicht unterboten worden. "Bei den Zwölfjährigen führt sie die Landesrangliste über diese Strecke an", sagt Vater Lutz Neckel, der bei den Senioren die 6,3 Kilometer mitgelaufen war. Von den Schwestern, die dreimal in der Woche aus Itzenbüttel nach Winsen zum Training kommen, wurde Henrietta (Jahrgang 1995) Zweite über 1500 Meter, Carlotta ge- wann über 3,3 Kilometer der 15-Jährigen. Beim TuS Finkenwerder entwickelt sich eine kleine Laufdynastie. Anna-Maria Mewes, die Jüngste, hatte bei den Achtjährigen ge- wonnen, Catharina bei den Zehnjährigen und Jan, der große Bruder, der zur LG Wedel/Pinneberg gewechselt ist, siegte über 3,3 Kilometer bei den 15-Jährigen. Dort gewann Nora Hemmert (LG Lüneburg) bei der B-Jugend. Bei den Männern siegte Konstantin Albrecht über 9,2 Kilometer (31:18 Minuten) vor Lokalmatador Tim Tomczak (31:31) und danach über 4,8 Kilometer (15:31). Ergebnisse
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Ergebnisse und Veranstaltungsbericht
NORDSEE ZEITUNG vom 23. Dezember 2008 Sieger drehen am Ende richtig auf Rekordbeteiligung beim Vorsilvesterlauf des OSC Bremerhaven - Oliver Leu gewinnt das 10-Kilometer-Rennen Bremerhaven (beko). Die letzte Straßenlauf-Veranstaltung des Jahres, der Vorsilvesterlauf des OSC Bremerhaven, erfreut sich ständig steigender Beliebtheit. Für die Rennen über die 2,2, 5 und 10 Kilometer waren in diesem Jahr 276 Meldungen eingegangen, so viele, wie nie zuvor. Am Ende waren es insgesamt 240 Läuferinnen und Läufer aus Nah und Fern aller Altersklassen, die das Ziel am Nordseestadion erreichten. Am Lauf der gemeinsam gestarteten Distanzen über 5 und 10 Kilometer nahmen über 220 Athleten teil. Wobei die 10-km-Läufer fast drei Viertel des Läuferfeldes ausmachten. Dank der Radbegleitung von OSC-Trainer Jens Koppe, der Streckensicherung des Automobilclubs Bielefeld und des Einsatzes der Polizeibeamten des Reviers Leherheide kamen alle Athleten sicher und auf dem richtigen Weg ins Ziel. Der Sieg bei den Männern über die 5-km-Distanz ging an Carsten Hegenbart aus Köln. Lokalmatador Frank Nischler (FC Bremer- haven) wurde knapp geschlagen und musste sich nach einem spannenden Finish mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Bei den Frauen war die 13-jährige Denise Stam vom TSV Bremervörde nicht zu schlagen. Mit einer bravourösen Leistung setzte sie sich sofort an die Spitze des Feldes und siegte mit großem Abstand vor der Zweitplatzierten. Die 10 km konnte der Bremerhavener Oliver Leu (LG Bremen-Nord) für sich entscheiden. Über 300 Meter betrug sein Vorsprung im Ziel. In der ersten der zwei Runden hatte der spätere Sieger noch einige Verfolger, die ihm dicht auf den Fersen lagen. Aber mit seinem konstant gut gelaufenen Tempo und seinem tollen Schlussspurt konnte keiner mithalten. Es überrascht schon nicht mehr, dass Sandra Schröder aus Neuenwalde zu den Favoritinnen auf den Sieg gehört, wenn sie in der Region meldet. So war es auch beim Vorsilvesterlauf. Mit ihrem zügigen Tempo konnte sie ihrer schärfsten Widersacherin, der 16-jährigen Tahnee Tietjen vom TSV Bremervörde, enteilen. Tahnee gehört in Niedersachsen zu den leistungsstärksten Langläuferinnen ihrer Altersklasse und zeigte beim OSC-Lauf auf der für sie ungewohnt langen Strecke ihr hohes Potenzial. Ergebnisse und Veranstaltungsbericht
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Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 29. Dezember 2008 Läufer bekämpfen die Weihnachtspfunde 130 Athleten beim zweiten Silvesterlauf am Start / Schoppe schlägt Felix Welzel Von Florian Wichert Erst vor eineinhalb Jahren begann Emanuel Schoppe mit dem Laufen. Beim zweiten Silvesterlauf durchs Siegfried-Viertel gewann er überraschend die Veranstaltung über 8,5 Kilometer und ließ damit unter anderen den favorisierten Braunschweiger Triathleten Felix Welzel hinter sich. "Felix war auch nicht in Topform", blieb er bescheiden. Eigentlich war Schoppe Fußballer in der Kreis- klasse. "Aber beim Laufen kann man wenigstens Erfolge feiern", schmunzelt er. Heute wird er 21 Jahre alt und bereut es mittler- weile, so spät mit dem Laufen begonnen zu haben. Dennoch freut er sich auf kommende Landes-, Norddeutsche- und deutsche Meisterschaften im nächsten Jahr. Am Mittwoch geht es für ihn bereits mit dem Salzgitteraner Silvesterlauf weiter. Ein Vorhaben, das er mit vielen Startern in Braunschweig teilt. "Ich habe schon ein bisschen zugenommen über die Weihnachtstage. So ver- suche ich, zwischen den Festtagen fit zu bleiben", sagt Detlef Ilse, der über Salzgitter hinaus schon an den Braunschweiger Neu- jahrslauf denkt. Knapp 100 Voranmeldungen für den Braunschweiger Silvesterlauf gingen bei den Organisatoren Dieter Grabow und Manuela Engel- städter ein. 130 Teilnehmer waren es letztlich und somit etwas weniger als erwartet - obwohl Engelstädter und Grabow mit dem Termin der Konkurrenz anderer Silvesterläufe in der Umgebung entgingen. Einige wie Richard Klimke entschieden sich spontan. "Ich bin heute morgen um vier Uhr aufgewacht und war nervös", erzählt Klimke. Der 57-jährige Polizist entschied sich daher kurz- fristig, aus Hameln nach Braunschweig zu fahren. "Das schlechte Gewissen nach der Weihnachtsgans hat mich angetrieben", schmunzelt er. Rote Köpfe und laufende Nasen - die Kälte setzte den Läufern merklich zu. "Das war schon ein bisschen unange- nehm", urteilte der neunjährige Merlin Hugo-Jansen. "Das Atmen war trotzdem kein Problem", befand Klimke. Im nächsten Jahr soll die dritte Auflage am 27. Dezember sein. Anschließend sei man konkurrenzfähig, sagt Grabow. Dann findet der Silvesterlauf 2010 auch an Silvester statt. "Wir werden in zwei Jahren auch beantragen, den Mittelweg komplett zu sperren", verrät Grabow. Dann soll auch ein 10 000-Meter-Lauf angeboten werden. ==> Ergebnisse
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Ergebnisse
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 31. Dezember 2008 Ambiente und Konkurrenz Warum der Vorsilvesterlauf in Uenzen immer beliebter wird Von Micha Bustian Uenzen. 24 Jahre ist es her, da fragten sich Ekkehard Döhrmann und Jürgen Rodekohr, wer von ihnen wohl der Schnellere sei. Gefragt, gelaufen: Als Strecke diente die Strecke von einer Gaststätte zur anderen, vom "Gasthaus zur Post" in Uenzen bis nach "Holschenböhl". Döhrmann gewann dieses Rennen, "doch keiner von uns hätte damals gedacht, das so etwas dabei heraus- kommt". So etwas, das ist der Vorsilvesterlauf, der gestern von rund 100 Aktiven in Angriff genommen wurde. Aus dem Duell ist ein Volkslauf geworden - und was für einer. Der ehemalige Bremer Marathonmeister Frank Themsen ist seit mehr als einem Jahrzehnt dabei, Horst Wittmershaus vom SC Weyhe kaum kürzer. Mehr und mehr trifft sich die Lauf-Elite der näheren Umgebung jährlich am 30. Dezember in Uenzen. Warum? "Weil dieses kleine Feld hier sehr gut besetzt ist", antwortet Wittmershaus, der diesmal "nur" als Zweiter hinter dem Kölner Eike Carsten Pupkes nach gut sieben Kilometern ins Ziel kam. "Wenn man ein bisschen Anspruch hat, sucht man sich natürlich die Läufe heraus, in denen man auch Konkurrenz hat." Themsen lobt zudem "die nette, familiäre Atmosphäre". In diese Kerbe schlägt auch Anja Runge. Die Walking-Siegerin vom TSV Barrien findet den Wettkampf als Anreiz gut, mag die räumliche Nähe und ist ein Fan des "netten Ambientes" in und um Uenzen. So scheinen viele Spitzenläufer zu denken. Denn auch das Frauenfeld wimmelte nur so von bekannten Namen. Die Organisatoren scheinen das nicht unbedingt so geplant zu haben, freuen sich aber über den verstärkten Zulauf hochkarätiger Athleten. "Hier ist alles dabei - vom Freizeit- bis zum Spitzensportler, von zehn bis 70 Jahren", erklärt Veranstalter Gert Kracke entzückt. Die Gründe dafür sind bekannt. Und als die letzten Läufer gestern mit der untergehenden Sonne im Rücken über die Ziellinie trudelten, wurde eine weitere Ursache für die Beliebtheit dieses Laufes offensichtlich: landschaftliche Schönheit. ==> Ergebnisse
DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 2. Januar 2009 Das Finish vielleicht etwas zu spät angesetzt Wittmershaus Zweiter in Uenzen / Auch Silber für Rösner Uenzen (töb). Gert Kracke war zwar kaputt, aber auch sehr zufrieden. Der Organisator des 24. Vor-Silvesterlaufes der Uenzer Sportfreunde hatte selbst am Lauf über 7,5 Kilometer teilgenommen, alles gegeben und das Ziel am "Holschenböhl" erreicht. Aber deshalb war er nicht zufrieden. Vielmehr hatte er die gesamte Veranstaltung im Blick: "Mit der Teilnehmerzahl von 85 sind wir zu- frieden. Viel mehr können wir im Ziel gar nicht unterbringen. Die anschließende Feier war sehr nett." Nun ist es aber nicht so, dass sich die Läufer/innen nur deshalb auf den Weg machen, um später in geselliger Runde das Jahr ausklingen zu lassen. "Der sport- liche Aspekt ist uns auch sehr wichtig. Wir können immer wieder sehr gute Läufer von außerhalb hier begrüßen", stellt Kracke fest. Stammgast in Uenzen ist auch Horst Wittmershaus vom SC Weyhe. Der Triathlet belegte 2007 Jahr Platz zwei - und landete ein Jahr später ebenfalls auf dem Silberrang. Sieger Pupkes legt furios los Im Ziel wies der 40-Jährige nach 25:12 Minuten 28 Sekunden Rückstand auf den Sieger Eike-Carsten Pupkes (Kölner Triathlon Team 01) auf. Gleich zu Beginn des Laufes machte Pupkes mächtig Dampf und ließ alle Verfolger regelrecht in der Kälte stehen. Doch Wittmershaus gehörte das letzte Drittel des Laufes. "Zweieinhalb Kilometer vor dem Ziel habe ich gemerkt, dass ich näher rankomme. Wäre der Lauf etwas länger gewesen, hätte ich Eike-Carsten vielleicht noch gekriegt", berichtete der Weyher. Platz zwei sprang auch für Maren Rösner heraus. Die Triathletin des TSV Schwarme trat als Titelverteidigerin an, hatte aber diesmal keine Siegchance. Nach 29:42 Minuten lief die 20-jährige Nicole Krinke (JG Oyle) als Erste ins Ziel und hatte satte 20 Sekunden Vorsprung auf Rösner. ==> Ergebnisse
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Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 2. Januar 2009 Herrlicher Sonnenschein beim Silvesterlauf Drochtersen. Das Dutzend ist voll. Lokalmatadorin Birgit Friedrich vom TV Germania Drochtersen war zum zwölften Mal schnell- ste Frau beim traditionellen Silvesterlauf ihres Vereins, feierte mit 43:27 Minuten ihren neunten Sieg in Folge. "Ich bin einfach nur happy", strahlte die 46 Jahre alte Läuferin, die seit 2000 auf ihrer Hausstrecke ungeschlagen ist. Grund zur Freude hatte sie, weil der Start beim 36. Silvesterlauf von Drochtersen ihr erster Wettkampf auf der 10-km-Strecke seit ihrem Vorjahressieg war. Ein Jahr lang konnte die Seriensiegerin aus gesundheitlichen Gründen keinen Wettkampf bestreiten. Auch bei den Männern setzte sich der Vorjahressieger durch. Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord wurde seiner Favoriten- rolle gerecht, überquerte nach 34:12 Minuten als Erster die Ziellinie im Kehdinger Stadion. Der Deutsche Vizemeister (M 40) über 5000 Meter, der im vergangenen Jahr mit der LG Bremen-Nord den Mannschaftstitel im Crosslauf holte, siegte vor dem Buxtehuder Peter Smolinski (HSV, 35:43 Min.) und dem erst 22 Jahre alten Sebastian Harner (Stader Schwimmverein, 35:50 Min.), der als Zweiter das Stadion erreicht hatte. Auf der Schlussrunde musste er Smolinski passieren lassen: "Da fehlt mir noch die nötige Härte." Durchhaltevermögen benötigten auch die 16 Oberligafußballer von der SV Drochtersen/Assel, für die der 36. Silvesterlauf zugleich Trainingsauftakt nach der Weihnachtspause war. Vereinschef Rigo Gooßen und Trainer Lars Jagemann verschafften sich einen Überblick über die konditionelle Verfassung ihrer Spieler. "Ich traue Jan-Hendrik Mahler die beste Zeit zu", sagte Jagemann vor dem Start. Doch Boris Gröne (43:30) war schneller, Mahler (45:13) belegte am Ende Rang zwei unter Kehdingens Oberligafuß- ballern. Doch was sind diese Zeiten überhaupt wert? Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch meldete gleich nach dem Start erhebliche Be- denken an der ordnungsgemäßen Durchführung der Veranstaltung an. "Der diesjährige Lauf kann wegen Fehlstarts nicht gewertet werden", frotzelte er, nachdem ihm die Startpistole zweimal den Dienst versagte und die ersten Läufer bereits gestartet waren be- vor im dritten Versuch endlich das Startsignal ertönte. Was bei herrlichem Sonnenschein und idealen Voraussetzungen aber nie- mand störte. Auch nicht jene Läuferin, die gleich nach dem Startschuss den Fotografen zurief: "Macht schnell ein Foto. Noch sehen wir gut aus."
STADER TAGEBLATT vom 2. Januar 2009 Trio setzt sich nach Start ab Drochtersen: Andreas Oberschilp gewinnt Silvesterlauf / Birgit Friedrich ist wieder die schnellste Frau Drochtersen (kor). Gleich nach dem Start des Zehn-Kilometer-Laufs beim traditionellen Silvesterlauf in Drochtersen setzten sich Andreas Oberschlip (LG Bremen-Nord), Peter Smolinski (HSV) und Sebastian Harner (Stader Schwimmverein) an die Spitze des Teilnehmerfeldes. In dieser Reihenfolge liefen sie nach 35 Minuten auch durchs Ziel. Oberschilp hat damit zum dritten Mal nach 2005 und 2007 den Silvesterlauf gewonnen. Diesmal ließ er das Feld weit hinter. Mit deutlichem Vorsprung rannte er zum Schluss nur noch gegen die Uhr. Der 41-jährige Sozialpädagoge und Lauftherapeut Oberschlip war mit seinen Leistungen zufrieden. “Erst im Oktober bin ich am Leistenbruch operiert worden", sagte er. Da sei es bis vor kurzem noch fraglich gewesen, ob er überhaupt teilnehmen könne. Für ihn sei Drochtersen immer wieder ein tolles Erlebnis. “Ich mag das Umfeld hier”, so der Läufer, der aus der Reiterstadt Verden kommt. Für die zehn Kilometer lange Strecke von Drochtersen bis nach Krautsand und zurück benötigte er 34 Minuten und 12 Se- kunden. Immer noch zu den Favoriten des Silvesterlaufs zählt der Buxtehuder Peter Smolinski, der für den HSV startet. "Aber man ist nicht mehr so jung und damit nicht mehr so schnell", meinte er. Jüngere Nachwuchsläufer würden immer näher an seine Zeiten herankommen. Smolinski hatte das Ziel diesmal nach 35 Minuten und 43 Sekunden erreicht. Mit dem Platz ist er zufrieden. Schon oft stand er in der Südkehdinger Metropole ganz oben auf dem Treppchen. Lange Zeit war der 20-jährige Sebastian Harner vor Smolinski gelaufen. “Auf den letzten Metern musste ich ihn aber vorbeilassen", berichtete der Stader Schwimmer, der das Laufen als Konditionstraining für seinen Wassersport nutzt. Für die zehn Kilometer benötigte er 35 Minuten und 50 Sekunden. Zum ersten und letzten Mal im ausgelaufenen Jahr lief Birgit Friedrich vom gastgebenden TVG Drochtersen eine Zehn-Kilometer- Strecke. “Es gab gesundheitliche Probleme." Doch auf ihrer Trainingsstecke fühlte sie sich wohl. “Gut, dass Drochterser am Ende der Strecke standen und mich mit Zurufen und Applaus motiviert haben." So hielt die 45-Jährige, wenn auch ziemlich außer Atem, bis zum Schluss durch. Zeit: 43:27 min. “Noch nie hab ich mich über einen Sieg gefreut wie heute. Siegen, insbesondere beim Heimspiel, ist einfach toll." In der Gruppe “Schüler C" war der zehnjährige Thore Feindt vom VSV Hedendorf-Neukloster der schnellste Läufer auf der 1000- Meter-Strecke. Zum Schluss war er ein bisschen aus der Puste. “Ist alles normal hier", antwortete er auf die Frage nach Beson- derheiten. Er mag es auch so kalt: “Dann sind nicht so viele dabei", meinte er schmunzelnd. “Ich habe mir das alles schwerer vor- gestellt", sagte Arvid Schimmel vom VfL Stade, der in der Gruppe “Schüler A" die schnellste Zeit vorweisen konnte. “Ich dachte, da würden Ältere und Stärkere mitlaufen. Noch besser als das Laufen liegt den Jungen das Inline-Skaten. Insgesamt haben 542 Teilnehmer am Silvesterlauf teilgenommen. Mit vier Grad minus war es ziemlich kühl. “Wir freuen uns, dass die Beteiligung von Jahr zu Jahr zunimmt", freute sich TVG-Vorsitzender Alfred Przygoda. “Macht jetzt die Bilder von uns, nun sehen wir noch gut aus", so eine Gruppe Frauen beim Start. Den Startschuss hatte Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch gegeben.
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Presseinformation vom 31. Dezember 2008 - hier veröffentlicht am 1.1.2009 (Von Gerald Nolte) Teilnehmerrekord in Osnabrück Knackiges Winterwetter, tolle Stimmung und mit 2130 Läuferinnen und Läufern ein neuer Teilnehmerrekord. Beim 29. OTB-Sil- vesterlauf passte wieder einmal wieder alles. Über 10 km setzte sich Thomas Böckenholt vom ESV Münster in 32:51 Minuten vor Axel Keil (SC Melle) in 33:24 Minuten und Ingo Assmann (SC Melle) in 34:31 Minuten durch. Kurios: Im letzten Jahr hatte Böcken- holt den Start noch um 15 Minuten verpasst und das Feld von hinten aufgerollt - in diesem Jahr ließ er aber von Beginn keine Zweifel an seinem Erfolg aufkommen. "Ihr macht hier eine super Veranstaltung", war er bei der Siegerehrung voll des Lobes für die Veranstalter. Bei den Frauen sorgte die letztjährige Deutsche Marathonmeisterin Ilona Pfeiffer aus Dissen für den Glanzleistung des Tages. Die 33-jährige scheiterte zwar knapp mit ihrem Vorhaben, einen neuen Streckenrekord (34:45 von Jutta Karsch aus dem Jahr 1991) aufzustellen, freute sich aber ausgelassen über ihren Erfolg in hervorragenden 35:19 Minuten. "Für den Rekord war es heute zu kalt, den greife ich vielleicht nächstes Jahr an", freute sich die Siegerin über zwei große Sektflaschen als Siegprämie. Wie hoch ihre Leistung einzuschätzen ist, beweist die Tatsache, dass im Feld der über 1300 Läuferinnen und Läufer über 10 km nur acht Männer schneller waren. Für das kommende Jahr hat sich die Läuferin einiges vorgenommen, unter anderem steht ein Halbmara- thon im Frühjahr auf ihrem Wettkampfprogramm. Über 5,6 km setzte sich Sebastian Scheiter (LGO) in 18:15 Minuten vor Boris Pieper (SV Brackwede) in 18:27 Minuten und Mark Knappheide (LGO) in 18:30 Minuten durch. Bei den Damen siegte Sabine Krumpen-Müller aus Bad Harzburg in 23:00 Minuten vor Doris Nolte (OTB) in 23:40 Minuten und Isabell Müller (OTB) in 24:39 Minuten. Wieder einmal im Mittelpunkt standen die vielen Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer, die teilweise bunt verkleidet an den Start gingen. Beeindruckend die Stimmung an der Strecke, wo viele Fans ihre persönlichen Favoriten anfeuerten. Und am Rubbenbruch- see schlängelte sich ein scheinbar nicht endender Lindwurm durch die herrliche Winterlandschaft. "Phantastisch, ich bin wieder einmal völlig überwältigt", freute sich Organisationschef Reinhold Tegeder über den Resonanz. Auf eine harte Geduldprobe wurden dagegen die Autofahrer auf der Rheiner Landstraße gestellt. "Nichts geht mehr", so die Ansage der Ordnungshüter. Die Auto- schlange staute sich stadtauswärts bis zu IKEA. Seinen 29. Silvesterlauf absolvierte Andreas Ungemach - dafür erhielt der rüstige Rentner eine extra große Flasche Sekt. Und im nächsten Jahr will er zum Jubiläumslauf die "30" vollmachen. Weitere Infos und Bilder und mehr gibt es auf der Home-Page des OTB.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Spaß mit Schlafwandlern und Rennschnecken Osnabrück (bec). Organisationschef Reinhold Tegeder war “wieder einmal völlig überwältigt”. Und das nicht nur deshalb, weil 10- Kilometer-Sieger Thomas Böckenholt (Münster, 32:51 Minuten) von einer “super Veranstaltung” sprach. Noch mehr beim Blick in die Gesichter der vielen Hobbysportler bei Osnabrücks Kultlauf am letzten Tag im alten Jahr. Die 29. Auflage des OTB-Silvester- laufes fand nur strahlende Sieger. Den größten Erfolg feierte einmal mehr die Laufidee, die Jung und Alt sowie Leistungs- und Frei- zeitsportler in einer Atmosphäre vereint, um die dieser Sport und damit auch der Veranstalter zu beneiden sind. Klar, dass auch Andreas Ungemach trotz kleinerer Wehwehchen dabei war, “denn ich darf doch keinen Lauf verpassen”, wie der Dauerbrenner beim 29. Start im 29. Jahr mit inzwischen 74 Lenzen erklärte. Auch für Ex-OB-Kandidat Reinhard Sliwka ist es (nicht nur als Turnkreis- Vorsitzender) ein schönes Muss, am letzten Tag eines jeden Jahres in lockerer Atmosphäre eine der schönsten Seiten der Stadt entlang dem Rubbenbruch laufend zu erleben. Ebenso für Ruder-Olympiasieger Dr. Thomas Möllenkamp, der sich diesen Spaß Seite an Seite mit Tochter Meilin gönnte. Ohne ihre Eltern liefen die Brüder Marvin und Dustin Karsch, denn Jutta und Dr. Michael Karsch stützten sich auf Krücken nach gerade überstandenen Operationen: Die Streckenrekordhalterin (34:45 aus dem Jahre 1991) und ihr Mann mussten nach einem folgen- schweren Motorradunfall notgedrungen passen und zusehen, wie sich das Meer an Jedermännern (und -frauen) über 5,6 bzw. 10 Kilometer bei strahlendem Sonnenschein und Minustemperaturen vergnügte. 2130 und damit 122 mehr als vor einem Jahr sorgten für eine Rekordteilnahme, was die Autofahrer auf der Rheiner Landstraße zu spüren bekamen: Für sie ging lange Zeit nichts mehr mit einem beträchtlichen Rückstau, weil die Polizei an diesem Tag den Läufern die Vorfahrt gab. Mit dabei nicht nur Rothenfeldes Oberligafußballer Nils Hörmeyer und viele weitere “Fremdgänger” aus anderen Sportarten, sondern wie selbstverständlich auch Benefizläufer John McGurk. Die Kälte hielt den Schotten nicht davon ab, stilvoll mit Rock zu laufen, womit er die Blicke vieler Gleich gesinnter sowie Fans am Streckenrand auf sich zog. Ihren ganz großen Einsatz erlebten die Kleinsten beim Bambinilauf, bei dem etliche Elternteile zumindest ebenso mitfieberten wie der Nachwuchs. Im Ziel gab es für die 100 Kids nicht nur reichlich Applaus und den obligatorischen Berliner vom OTB, sondern aus der Hand von Markus Kleinostendarp jeweils einen Sportbeutel mit dem Aufdruck des Triathlonverbandes, der früh seine Werbung ansetzt. Mehr oder weniger ihrer Vereinsbezeichnung “Heute sinnig?”, “Die Schlafwandler”, “Naturtalente” oder “Rennschnecken” gerecht wurden etliche Hobbyläufer, die den Spaß von der Laufstrecke mit zum Hinterher nahmen. Dabei strahlten auch diejenigen in Foto- apparate und Kameras, die ins Ziel kamen, als andere bereits geduscht und/oder zu Hause waren. Schließlich lagen zwischen dem Ersten und Letzten, sprich dem 1345. über zehn Kilometer, rund 60 Minuten, auf der kurzen, 5,6 Kilometer-Distanz 50 Mi- nuten, in denen sich die Schnelleren bereits in der Halle und/oder bei Tee aufgewärmt hatten. Warm ums Herz bei einer Klassezeit von 35:19 Minuten - nur acht Männer waren schneller - wurde der Dissenerin Ilona Pfeiffer, hinter der auch Christin Kulgemeyer (TV GMHütte, 37:55) und Anja Bitter (SC Melle, 39:22) glänzten. “Für den Rekord war es heute zu kalt”, meinte die 33-jährige deutsche Ex-Marathonmeisterin, die ebenso wie Thomas Böckenholt (Münster, 32:51) als Sieger vor den Mellern Axel Keil (33:24) und Ingo Assmann (34:31) ausgezeichnet wurde. Auf der kurzen Strecke passierten Sebastian Scheiter (LG Osnabrück, 18:15) vor Boris Pieper (Brackwede, 18:27) und Mark Knappheide (LGO, 18:30) sowie Sabine Krumpen-Müller (Bad Harzburg, 23:00) vor Doris Nolte (23:40) und Isabell Müller (beide OTB, 24:39) als erste die Zielmarke an der Oberen Martinistraße, wo das alte Jahr nicht strahlender ausklingen konnte als mit diesem komplett gelungenen Topereignis. ==> Videos, Fotos und mehr vom Silvesterlauf finden Sie bei der Neuen Osnabrücker Zeitung
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EICHSFELDER TAGEBLATT vom 2. Januar 2009 Sieger kommen aus Göttingen und aus dem Harz Beim neunten Eichsfelder Silvesterlauf kamen die Gewinner des Hauptrennens über zehn Kilometer mit Chris Lemke und Sanna Almstedt aus Göttingen. Jonas Kolb (Hohegeiß) und Cathrin Cronjäger (Osterode) entführten die Siegerpreise beim 5000-Meter- Lauf in den Harz. Bei der neunten Auflage des Silvesterlaufes um den Seeburger See kam einiges anders als gedacht. So gab es derart viele krankheitsbedingte Ausfälle, dass etliche der 1090 angemeldeten Läuferinnen und Läufer nicht an den Start gingen und die Teilnehmerzahl auf knapp unter 900 sank. Auch das erwartete Duell im Hauptlauf über 10 000 Meter fiel aus: Vorjahressieger Daniel Wienbreier (Förste) erschien nicht, und Mitfavorit Sebastian Hanelt (Göttingen) war kurzfristig auf die Halbdistanz gewech- selt. Hanelt gehörte im Fünf-Kilometer-Rennen zu einem Spitzentrio, das von Anfang an das Tempo bestimmte. Auf der Zielgerade ge- riet zunächst Lokalmatador Patrick Hublitz (LG Eichsfeld) ins Hintertreffen, kam als Dritter aber mit neuer persönlicher Bestzeit ins Ziel. Danach hielt Hanelt dem Finish des 16-jährigen Triathleten Jonas Kolb nicht stand. Der Harzer freute sich über seinen ersten Sieg beim zweiten Start in Bernshausen, mit dem er ein erfolgreiches Jahr krönte: “Ich bin auf das Sportgymnasium Neubranden- burg gewechselt und habe im Triathlon einen echten Leistungssprung gemacht”, berichtete Kolb, der in dem schnellen Rennen mit seiner Zeit von 15:37,30 Minuten bis auf 17 Sekunden an den Streckenrekord von Hendrik Menzel (LG Göttingen) aus dem Jahr 2004 heranlief. Im Hauptlauf ging es gemächlich los. Weil die beiden angekündigten Favoriten fehlten, begannen die neuen Sieganwärter abwart- end. Im Verlauf der ersten Runde bildete sich ein Führungstrio, aus dem Thorsten Schmidt (SV Rhumspringe) nach sieben Kilo- metern in der Nähe der Seeburger Tennisplätze als Erster ausschied. Auf der Zielgeraden verschärfte der Göttinger Triathlet Chris Lemke das Tempo und schüttelte Andres Schützendübel (LG Göttingen) auf den letzten Metern ab. Hinter Schmidt war Alois Sommer aus Hilkerode zweitbester Eichsfelder. Mit seinem fünften Platz gelang dem 44-Jährigen vom Laufteam Bronson-Bar eine Überraschung. (mbo)
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HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Beim 24. Silvesterlauf des TuS Hasede gehen 649 Aktive an den Start (wgk). Was sagt der Volksmund, wenn alle äußeren Bedingungen stimmen? “Kaiserwetter” heißt es dann gewöhnlich. So ist es beim 24. Silvesterlauf des TuS Hasede gewesen, als sich am letzten Tag des Jahres 2008 insgesamt 649 Läufer aller Altersklass- en mit einer sportlichen Ausdauerleistung einstimmten auf den Jahresausklang. Das 10-km-Hauptrennen (exakt waren es 9,5 km) gewann der Hildesheimer Dr. Malte Brosig (Hannover 96), der schon 2002 bis 2004 vorne gelandet war. Auch die schnellste Frau kam aus dem Raum Hildesheim. Claudia Hübers (SV Hildesia Diekholzen) erlief sich mit kluger Taktik den Sieg, als sie das Feld von hinten aufrollte. Im Rennen über die 5-km-Distanz dominierte wie schon 2007 die Jugend. Der 19-jährige Conrad Pelka von der LG Wennigsen/Egestorf wiederholte seinen Vorjahreserfolg vor den beiden Jugendlichen Nils Thielen und Moritz Hartmann (beide Eintracht Hildesheim). Gabriele Doert (LT Garbsen), 37 Jahre alt, war als erste Frau im Ziel, gefolgt von der 24 Jahre jüngeren Tabea Fricke (TriAs Hildesheim). 10-km-Sieger Malte Brosig verließ sich nicht nur auf seine läuferische Stärke, sondern blickte auch sehr häufig und konzentriert auf die Schatten, die die Nachmittagsonne hinter ihm als dem Führenden auf die Wege zauberte. Da sah er dann stets die Um- risse seiner Konkurrenten und wusste genau, wann er das Tempo forcieren musste. Der Triathlet Martin Gyöngyösi (TriAs Hildes- heim), letztjähriger Gewinner in Hasede, saß Brosig, der 2007 Dritter geworden war, im Nacken. In einem günstigen Moment setzte sich Brosig dann ab und Gyöngyösi resignierte. “Ich freue mich, endlich mal wieder verletzungsfrei gelaufen zu sein”, sagte er. Danach wollte er nur noch “ausruhen und ein bisschen feiern.” Die erfahrene Volksläuferin Claudia Hübers überließ ihren beiden stärksten Kontrahentinnen Annett Schroeder (Hannover 96) und der Hildesheimerin Anna Schipke in Runde eins und zwei die Führ- ungsarbeit, um sich dann im letzten Abschnitt nach vorne zu kämpfen. “Mit meiner Zeit, hochgerechnet auf zehn Kilometer, bin ich sehr zufrieden”, strahlte Claudia Hübers, die im vergangenen Jahr der Hannoveranerin noch unterlegen war. Als ihr Franz Schlake bei der Siegerehrung ein Marathonbrot überreichte, verbunden “mit der Hoffnung, dass Du auch einmal einen Marathonlauf bestrei- test”, blieb die Diekholzenerin aber hart: “Nie wieder! Einmal hat mir gereicht.” 286 Läufer erreichten nach der vom Veranstalter von zehn auf 9,5 Kilometer verkürzten Strecke die Zielschleuse vor der Turnhalle an der Deachant-Bluel-Straße, darunter bekannte Lokalpolitiker (Bernhardine Schroer), Fußballspieler (Daniel Hell, Guido Brederecke), Ultraläufer (Eckart Meyke), Radfahrer (Falko Köhler), Speedskater (Dennis Lattacz), Tennis- und Schachspieler sowie Lauftreffleiter (Oliver Schramm). Zum zweiten Mal in Hasede über fünf Kilometer gestartet, zum zweiten Mal gewonnen: Conrad Pelka aus Wennigsen strahlte nach seinem Sieg. “Ich bin sehr gut drauf,” meinte er. “Wir machen schon jetzt am Benther Berg und in der Eilenriede viele Tempoläufe. Das zahlt sich aus, wie man heute gesehen hat.” Im Vergleich zum Vorjahr lieferte das Spitzentrio dank der hervorragenden äuß- eren Bedingungen und eines sehr hohen Anfangstempos Superzeiten ab. Da auch der Zweite, Nils Thielen, und der Dritte, Moritz Hartmann, noch der Jugendklasse angehörten, guckten alle drei bei der Siegerehrung in die Röhre - die sonst üblichen Sekt- flaschen gab es nicht für sie. Wie Franz Schlake grinsend erläuterte: “Aus erzieherischen Gründen.” In der Frauenwertung hatte die erfahrene Gabriele Doert aus Havelse die Nase vorn. Hervorragend schlug sich erneut die B-Schülerin Tabea Fricke, 13-jährige Triathletin aus Hildesheim. Bei Kilometer drei musste sie die Siegerin ziehen lassen, war aber trotzdem sehr stolz auf ihren zweiten Platz. Zweimal Lauftraining in der Woche, zweimal Schwimmen und einmal Radfahren - so sieht derzeit ihr Wochenpen- sum aus, wie sie erzählte. Apropos Nachwuchs: Auch beim 24. Silvesterlauf absolvierten wieder viele Kids offensichtlich mühelos und mit guten Zeiten die 5-km-Distanz, so Simon Beike, Jahrgang 1999, und Joana König, zwei Jahre älter, beide für den MTV Eintracht Borsum startend. Insgesamt erreichten 330 Wettkampf- und Freizeitjogger nach den 5000 Metern das Ziel. Im abschließ- enden Kinderlauf über 600 Meter nahmen 33 Mädchen und Jungen eine kleine Belohnung in Empfang. Die Lust der Jogger scheint ungebrochen, sich einige Stunden vor dem Jahreswechsel zu bewegen und hinterher einen Glühwein zu trinken und eine Bratwurst zu essen. Mit mehr und mehr Volkslaufveranstaltungen - zum Beispiel in Hannover, Hameln, Bar- singhausen, Petze und im Eichsfeld - müssen die Macher um ihren Chef Horst Berger inzwischen am Silvestertag konkurrieren. Trotzdem zieht es viele Läufer Jahr für Jahr nach Hasede, “weil hier ganz einfach”, wie es ein Teilnehmer aus Hannover ausdrückte, “die Atmosphäre stimmt.”
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Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 26. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31. Dezember 2008
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Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 22. Silvesterlauf in Nordenham am 31. Dezember 2008
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NORDWEST ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Mit Pudelmütze und Sporthose Freude über Rekordbeteiligung am 22. Silvesterlauf in Atens Von Torsten Lange Atens. Über eine Rekordbeteiligung am Silvesterlauf 2008 freute sich Organisator Harald Peplau. Der 22. Lauf des Sportvereins Nordenham (SVN) in Atens zählte 315 Starter. Sonnenschein und leichter Frost boten den Läufern optimale Bedingungen. Pünkt- lich um 11 Uhr begrüßte die 1. Vorsitzende des SVN, Annemarie Hadeler, die Teilnehmer und Gäste am Bauernweg. Zunächst gingen die Kinder auf die Laufstrecke von 500 Metern, angefeuert von ihren Eltern oder älteren Sportskollegen. Nach 1:33 Minuten war Nadja Schröder als erste im Ziel, gefolgt von Tarek Büsing (1:35) und Keno Bruns (1:38). Viele Ehrenamtliche unterstützten die Organisatoren des Laufes, unter ihnen Bürgermeister Hans Francksen als Zeitnehmer. Das Hauptfeld der Silvesterlauf-Teilnehmer machte sich anschließend auf zum Startpunkt der Fünf- und Zehn-Kilometer-Läufe am Heetweg. Weitere Starts für die Läufe über drei Kilometer und über den Halbmarathon erfolgten am Bauernweg. “Volkswanderung” nannten einige Stimmen aus dem Feld diesen Auftaktmarsch, pflichteten aber bei, dass die Veranstalter um Harald Peplau orga- nisatorisch einen guten Rahmen geschaffen hätten. Einzelne Anwohner schauten aus gut geheizten Wohnzimmern auf die Läufer in der Kälte, die - je nach Vorliebe - sogar in kurzer Kleidung auf die Strecke gingen. Pudelmütze und Sporthose schlossen sich bei den winterlichen Temperaturen nicht aus. Birgit Hofer-Penshorn fand sogar einen Fan-Club an der Strecke: Bekannte aus Düsseldorf grüßten mit einem Transparent die Nordenhamer Läuferin. Über die Distanz von drei Kilometern war Philipp Thielen von der LG Bremen Nord am schnellsten (11:21 Minuten), gefolgt von Vithushan Vignesvaran vom Lauffeuer Brake (12:39 Minuten) und seinem Vereinskollegen Justin Sinnen (12:58 Minuten). Schnell- ste Frau im Feld war Lisa Schröder von der LG Oldenburg (14:09 Minuten), gefolgt von Cornelia Borries (15:17 Minuten) von den Hammelwarder Sprintern und Mareike Steffens (15:23) aus Bokel. Schnellster auf der Fünf-Kilometer-Strecke war der Nordenhamer Bastian Rohde. Er benötigte 17:16 Minuten. Ihm folgten Holger Gödecke (17:25 Minuten) vom SV Nordenham und Lukas Raabe (17:30 Minuten) von der LG Bremen Nord. Erste Frau im Ziel nach fünf Kilometern war Vivian Sinnen (19:49 Minuten) vom Lauffeuer Brake, gefolgt von Hannah Focken aus Oldenburg (20:33 Minuten) und Vidina Cabrera-Otten (21:19 Minuten) aus Osterende. Den Lauf über zehn Kilometer dominierte Christian Eichinger vom SV Lemwerder. Er kam nach 35:34 Minuten ins Ziel. Vereinskoll- ege Waldemar Trudrung folgte neun Sekunden später. Platz drei holte der Nordenhamer Jörg Brunkhorst (36:29 Minuten). Beste Frau im Feld war Veronika Werner aus Ofen. Sie benötigte 44:31 Minuten für die Distanz. Connie Nattermann von der TG Boppard belegte Platz zwei (45:35 Minuten), Judith Rohner aus Ofen Platz drei (46:06 Minuten). Schnellster des Halbmarathons war Frank Themsen von der LG Bremen-Nord (1:17:16), gefolgt von Marco Tammen aus Stapel- moor (1:19:55). Platz drei ging an Jürgen Seel vom Blexer TB (1:26:53). Beste Frau war Inse Kohlenberg aus Zetel (1:49:51), Zweit- schnellste Waldtraut Becker aus Kiel (1:52:33) vor Marlen Webersinke aus Varel (1:54:33). Die jeweils besten Läufer und Läuferinnen aus Nordenham über die Zehn-Kilometer-Distanz und den Halbmarathon werden jährlich mit dem Stadtmeister-Titel ausgezeichnet. Die Wanderpokale gingen 2008 an Jörg Brunkhorst und Maren Schierloh (zehn Kilo- meter) und an Jürgen Seel und Sandra Kallenbach (Halbmarathon).
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Januar 2009 Der Tag der Rekorde Silvesterlauf in Fahrenhorst mit mehr Teilnehmern denn je / Niemand war schneller als Geronimo von Wartburg Von Micha Bustian Stuhr-Fahrenhorst. Es war kalt. Richtig kalt. Und trotzdem versammelten sich zu der Zeit, in der andere im Warmen ihre Sil- vesterfeiern vorbereiteten, zahlreiche Leichtathleten zum Silvesterlauf in Fahrenhorst. Kilometerlang war die Schlange von Autos, die die Warwer Straße säumte. Und sie sollte immer länger werden. Am Ende beehrten 538 Lang- und Mittelstreckler den LC Hansa Stuhr - Rekord! Doch die Teilnehmerzahl sollte nicht die einzige Marke bleiben, die geknackt wurde. Der Frost hatte die aufgeweichte Strecke hart gemacht. Nun galt es für die Aktiven zwar, knöchelschonend zu laufen, aber der Kurs war auch deutlich schneller geworden. Das nutzte Geronimo von Wartburg zu einem frühen Paukenschlag. Die 4,5-Kilometer-Strecke beendete der 20-Jährige von der LG Kreis Verden in 14:02 Minuten und schaffte damit einen weiteren Rekord. "Es hat Spaß gemacht", resü- mierte der Sieger. An den Rekord hätte er zwischenzeitlich nicht gedacht, "sonst hätte ich noch ein bisschen mehr Druck ge- macht". Nichts Verwunderliches auch auf den zum Hansa-Cup zählenden 9,5 Kilometern. Bei den Herren gewann Horst Wittmershaus vom SC Weyhe, bei den Damen hatte Maren Rösner vom TSV Schwarme die Nase vorn. Wittmershaus ist jetzt auch der "Suzuki- Hinrichsen-Pokal" nicht mehr zu nehmen, bei den Frauen ist die Wertung noch offen. "Ich bin super zufrieden", freute sich Witt- mershaus über seinen Coup in guten 32:23 Minuten. "Ich hätte nicht gedacht, dass es nur einen Tag nach Uenzen so gut laufen würde. Ich bin vom Start weg vorne mitgelaufen, habe mich nach einem guten Kilometer etwas abgesetzt und den Abstand dann kontinuierlich vergrößert." Neu im Programm waren die 13,5 Kilometer. Hier hielt Birgit Niemann-Scheffel die Fahne des Gastgebers hoch. Als einzige Frau blieb sie unter einer Stunde und distanzierte den Rest des Feldes damit deutlich. Wirkliche Konkurrenz hätte sie wohl nur auf den 9,5 Kilometern gefunden. Bei den Männern lief Constantin Albrecht von der LG Wedel-Pinneberg ein einsames Rennen und dieses sicher nach Hause. Fast zwei Minuten später kam mit Daniel Weiser der Zweite ins Feld. Peter Sokoll vom SC Weyhe schaffte es immerhin unter die Top Ten. Am Ende kamen die Walker ins Ziel. Ambitioniert, sicherlich. Doch zumeist unterwegs, um Spaß zu haben. Wie der Großteil der 538 Teilnehmer.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Januar 2009 "Es ist ein kleines Event geworden" Silvesterlauf-Organisator Jan-Simon Neubauer (LC Hansa Stuhr) im Interview Wenn beim Silvesterlauf in Fahrenhorst eine Frage gestellt wird, fällt meist ein Name: Jan. Jan-Simon Neubauer organisiert das Jahresabschluss-Event für den LC Hansa Stuhr und hat trotz seiner "nur" 25 Jahre schon eine Menge Erfahrung. Mit unserem Re- dakteur Micha Bustian sprach er über Motivation, Ziele und Geheimnisse. Frage: Wie kommt jemand in so jungen Jahren dazu, eine solche Laufveranstaltung zu organisieren? Jan-Simon Neubauer: Ich mache das schon fünf, sechs Jahre. Das hat sich damals einfach so ergeben. Einige der Organisatoren wollten aufhören, und wir haben einen schleichenden Übergang geschafft. Was ist das Erfolgsgeheimnis des Silvesterlaufs in Fahrenhorst? Die Möglichkeit so kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal sportlich aktiv zu werden, reizt viele Läufer. Daraus ist inzwischen ein kleines Event geworden. Der Kern der Teilnehmer kommt jedes Jahr, viele reizt das Erlebnis, die sportliche Leistung ist da weniger wichtig. Wie müsste ein perfekter Silvesterlauf für Sie aussehen? Es könnten noch ein paar mehr Teilnehmer sein, für etwa 200 hätten wir noch Platz. Dann wäre es schön, wenn die Zielerfassung noch besser funktionieren würde. Und - ganz wichtig für die Stimmung - das Wetter muss mitspielen. Wie wäre es denn mit einem Marathon in Fahrenhorst? Das scheint sich im ländlichen Bereich nicht durchzusetzen, ist eher etwas für die großen Städte. Außerdem wäre ein Marathon deutlich aufwändiger: Man bräuchte mehr Helfer, die Strecke müsste ganz anders ausgeschildert werden. Für mich wäre das auch nicht machbar, ich organisiere ja auch die anderen Laufveranstaltungen für den LC Hansa Stuhr. Ab und zu will ich ja auch selber laufen. Warum haben sie die 13,5 Kilometer mit ins Programm aufgenommen? Wir würden von einigen Läufern auf eine längere Strecke angesprochen und wollten das einmal ausprobieren. Es wurde gut ange- nommen. Ich denke, wir können das so beibehalten. Sieht das bei der zweiten Neuerung, den Nordic Walkern, genauso aus? Ja! Wir hatten immer ein paar Walker dabei, und irgendwann kam die Frage nach einem eigenen Wettbewerb. Den haben wir jetzt. Es war eine gute Premiere.
DIEPHOLZER KREISZEITUNG vom 2. Januar 2009 Horst Wittmershaus läuft trotz Kälte heiß Silvesterlauf und Serienwertung des LC Hansa Stuhr gewonnen / Maren Rösner siegt im Hauptrennen der Frauen / Noch nie so viele Starter Von Gerd Töbelmann Fahrenhorst. Es war wirklich ein herrlicher Tag: Strahlende Sonne, wintertypische Minusgrade, eine schnelle Piste samt neuem Streckenrekord über die Mittelstrecke und zudem ein neuer Teilnehmerrekord (538). Der 32. Silvesterlauf des LC Hansa-Stuhr im Fahrenhorster Badenholz hatte wirklich alles zu bieten, was das Läuferherz höher schlagen lässt. "Das Wetter hat uns sicherlich in die Karten gespielt. Wir hatten fast noch 100 Nachmeldungen am Wettkampftag", wusste Lutz Tappert, der zweite Vorsitzende des Ausrichters, zu berichten. Klar ließ es sich Tappert nicht nehmen, die (Mittel-)Strecke selbst auf Herz und Nieren zu testen. Andere taten dies erwartungsgemäß in höherem Tempo. Vor allem Horst Wittmershaus. Die Startnummer eins nahm der 40-jähr- ige Triathlet des SC Weyhe offenbar wörtlich. Trotz der Kälte lief er im Hauptrennen über 9,5 Kilometer regelrecht heiß. Nach 32:24 Minuten erreichte der sympathische Syker mit großem Vorsprung als Erster das Ziel und hatte dem zweitplatzierten Oliver Wein- rich (OT Bremen/33:11) klar die Grenzen aufgezeigt. Mit diesem Erfolg verteidigte Wittmershaus nicht nur seinen Vorjahrestitel - nein, er gewann auch erneut die Stuhrer Serienwertung um den Hansa-Cup, zu dem Geestlauf, Hansa-Cross und eben der Sil- vesterlauf zählen. Konkurrenten weichen aus Aber mal ganz ehrlich: Der Sieg wurde Wittmershaus am letzten Tag des Jahres auch nicht schwer gemacht, denn die vermeint- lich ärgsten Konkurrenten (Joaquim Pedro oder Torsten Naue) gingen ihm aus dem Weg und starteten lieber über die erstmals angebotene 13,5-Kilometer-Strecke. "Stimmt schon. Das kam mir entgegen. Als ich gesehen habe, dass die beiden in meinem Lauf nicht dabei sind, hat das schon einigen Druck von mir genommen", erklärte Wittmershaus, der in Fahrenhorst sein drittes Rennen binnen fünf Tagen bestritt. Aber der Seriensieger profitierte nicht nur von der schwachen Konkurrenz, sondern machte auch gleich selbst sehr viel Druck. "Nach einem Kilometer konnte ich mich vom Feld absetzen und habe gemerkt, dass mir keiner so richtig folgen kann. Danach hat es viel Spaß gemacht, denn die Strecke war sehr angenehm zu laufen, weil kaum Wind ging", konnte Wittmershaus sein Rennen bei herrlichem Wetter richtig genießen. Das soll auch für das Jahr 2009 gelten. Als Saison- höhepunkte hat sich Wittmershaus die Ironman-Triathlons in Hannover (Juni) und Glücksburg (August) in den Kalender einge- tragen. Und im April möchte er unbedingt an der Duathlon-EM in Holland teilnehmen. Im vergangenen Jahr hatte er diese EM schon im Visier, verzichtete dann aber doch auf die Reise nach Rimini (Italien). War der Sieg von Wittmershaus schon klar, so muss man den Erfolg von Maren Rösner (TSV Schwarme) schon als für die Kon- kurrentinnen deprimierend bezeichnen. Während die junge Schwarmerin nach 40:27 Minuten den Zielstrich überquerte, traf "Ver- folgerin" Andrea Adrian (TG Sport Ziel) erst dreieinhalb Minuten später dort ein. Dennoch war Rösner fix und fertig und wusste zu- nächst gar nicht, dass sie gewonnen hatte: "Was? Ich? Das ist ja toll. Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich so weit vorn bin." Als Seriensiegerin durfte sich Petra Seeberg (SC Weyhe) beschenken lassen. Für das sportliche Highlight der Veranstaltung sorgte Geronimo von Wartburg. Der Läufer der LG Kreis Verden stellte mit 14:02 Minuten einen neuen Streckenrekord über die Mitteldistanz (4,5 km) auf. Bei den Frauen setzte sich Vereinskollegin Carola Voemel (18:35) durch. Die erstmals gelaufenen 13,5 Kilometer wurden bei den Männern zur "Beute" von Konstantin Albrecht (LG Wedel-Pinneberg/46:34). Bei den Frauen hatte Lokalmatadorin Birgit Niemann-Scheffel (59:13) die kalte Nase vorn.
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MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 2. Januar 2009 Paetzke pulverisiert die Vorjahresbestzeit Silvesterlauf: Streckenrekord um über 80 Sekunden verbessert - Susanne Fröhlking auf Platz zwei bei den Frauen Von Rolf Wulfers Dwergte. Auch satte Minusgrade vermochten am Silvestermorgen die Rekordbeteiligung bei der 32. Auflage des Laufs “Rund um die Thülsfelder Talsperre” nicht zu verhindern. 750 Teilnehmer läuteten den letzten Tag des Jahres über die verschiedenen Strecken auf in Läuferkreisen lieb gewonnene Art ein. Den Hauptlauf über zehn englische Meilen (16 093 mtr) gewannen Christoph Paetzke (DSC Oldenburg) bei den Männern und Christiane Schwietert (LG Wilhelmshaven) bei den Frauen. Zum zweiten Mal zeichnete der SV Molbergen mit Gustav Müller an der Spitze für den traditionellen Lauf verantwortlich, nachdem der Start 2007 von Augustendorf ins Feriendorf Dwergte verlegt worden war. Waren es zur Premiere noch knapp 400 Teilnehmer, so hatten die Verantwortlichen diesmal die Flut von 750 Meldungen zu bewältigen. “Wir sind in neue Dimensionen vorgestoßen”, freute sich Müller, der mit seiner Crew bereits vor dem Start diverse Wegstrecken zu bewältigen hatte. Über 200 Nachmeldungen galt es zu organisieren, so dass der Hauptlauf mit 15-minütiger Verzögerung gestartet wurde. Das Favoritentrio machte sich indes unmittelbar nach den Start-Böllerschüssen auf, als gelte es die Verspätung umgehend aufzu- holen. Hatte Moderator Bernd-Willi Deiters noch Vorjahressieger Tammo König (Oldenburg) und Georg Diettrich (Braunschweig) als Favoriten ausgemacht, so belehrte Christoph Paetzke den Herzlaker Leichtathletik-Fachmann eines besseren. Ab Kilometer vier übernahm der 25 Jahre alte Student die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Dass es zu einer Zeit von weniger als einer Stunde reichen würde, galt unter den Zuschauern als ausgemacht, doch mit 54:01,8 Minuten unterbot der Oldenburger die Vorjahressiegerzeit gleich um über 80 Sekunden. “Ich war die letzten drei Jahre nicht beim Silvesterlauf dabei und freue mich riesig über den Sieg”, strahlte der neue Streckenrekordler im Ziel. Einziges allerdings dann leicht zu behebendes Manko: “Meine Beine waren bei dem Tempo immer schön warm, was man von meinen Fingern nicht sagen konnte.” Bei den Frauen sorgte Susanne Fröhlking dafür, dass auch heimische Aktive in der Siegerliste auftauchten. Zwar hatte die Garrelerin gegen Christiane Schwietert (1:07:14) keine Chance, doch 1:12:41 Stunden bedeuteten immerhin Rang zwei. “Das war heftig. Unterwegs musste ich meine Verbrechermütze hochziehen, sonst wär’s zu kalt geworden.” Zu einem Erfolg aus Cloppenburger Sicht reichte es hingegen im parallel ausgetragenen Zehn-Kilometerlauf. Der Garreler Fabian Kühling siegte in 37:09 Minuten vor Dennis Behrens (Oldenburg, 39:39) und Frank Dicke (Garrel, 40:22). Minutenlang schienen Sieg, Niederlage oder gelaufene Zeit völlig nebensächlich zu sein. Grund: Wenige Meter vor dem Ziel brach ein Läufer, der die drei Kilometerdistanz gewählt hatte, bewußtlos zusammen. Umgehende Sofortmaßnahmen retteten ihm vermutlich das Leben, so dass Müller noch am Abend Entwarnung geben konnte. “Es geht ihm besser.”
NORDWEST ZEITUNG vom 2. Januar 2009 750 Sportler sorgen für neuen Rekord Silvesterlauf: Leichtathleten trotzen eisiger Kälte und laufen “Rund um die Thülsfelder Talsperre” Von Hans Passmann und Bodo Tarow Dwergte. 750 Teilnehmer, starke Leistungen der Lokalmatadore und viel Lob: Der 32. Silvesterlauf rund um die Thülsfelder Tal- sperre war wieder ein voller Erfolg. Trotz eisiger Kälte hatten die Sportler ihren Spaß. “Seit drei Jahren bin ich erstmals wieder beim Silvesterlauf an den Start gegangen”, sagte der Sieger des Hauptlaufs, Christoph Paetzke aus Oldenburg. Den “Silvesterknaller” in Augustendorf hatte er schon mehrfach gewonnen. “Zu Beginn des Laufes war es doch schon recht kühl - besonders an den Fingern”, sagte der 25-Jährige. Trotz des hart gefrorenen Bodens sei die Strecke aber “gut zu laufen gewesen”. Bei Kilometer vier habe er sich von der Konkurrenz absetzen können. Dann habe er das Tempo hochgehalten und sei kontrolliert zum Sieg gelaufen. Die Frauen-Konkurrenz wurde von Christiane Schwietert von der LG Wilhelmshaven dominiert - die 43-jährigeVerwaltungsange- stellte machte sich damit selbst ein Geschenk. Sie ist frisch verheiratet und hatte vor einem Jahr noch unter ihrem Mädchennamen “Spallek” gewonnen. “Ich bin mit meinem Lauf zufrieden. Die Zeit vom Vorjahr konnte ich leider nicht erreichen. Dafür war es auch ein wenig zu kalt”, sagte Schwietert. Ganz hervorragend schlug sich auch Susanne Fröhlking. Die für den BV Garrel laufende 44- Jährige kam in der Zeit von 1:12:41 Stunden als Zweite ins Ziel. Fabian Kühling, ebenfalls BV Garrel, gewann den Volkslauf der Männer über zehn Kilometer. Der 20-jährige Industriekaufmann siegte locker und konnte sich anschließend sogar für die kalten Temperaturen erwärmen: “Das waren super Laufbedingungen”, schwärmte Kühling. Die Kälte schien ihm tatsächlich nichts auszumachen: Er drehte seine Runde um die Talsperre in kurzen Hosen. Bei den Frauen gewann Yvonne Reinmold (DSC Oldenburg). Hervorragend schlug sich in der Frauen-Konkurrenz auch Jennifer Beyer vom VfL Löningen. Die 15-Jährige erreichte in der Zeit von 43:43 Minuten als Dritte das Ziel. Sie verwies ihre Mutter Antonia Beyer (42), Siegerin zahlreicher Volksläufe, um eine Sekunde auf den vierten Rang. Premiere hatte in diesem Jahr der Drei-Kilometer-Lauf für Anfänger. Hier gewann Steffen Brümmer vom VfL Löningen in der Zeit von 11:12 Minuten. Mit Böllerkanonen waren die Läufer auf die Strecke geschickt worden. Allerdings mit einer 15-minütigen Verspätung. Zahlreiche Nachmeldungen hatten dafür gesorgt, dass Gustav Müller vom Veranstalter SV Molbergen für eine leichte Verschiebung des Starts sorgte. Schließlich bedeuteten die 750 Teilnehmer einen neuen Rekord - und reichlich Trubel im Start- und Zielbereich. Bernd-Willi Deiters, der wortgewaltige Moderator aus Herzlake, sorgte einmal mehr mit flotten Sprüchen für die Einstimmung auf den großen Silvesterlauf. “Der Silvesterlauf in Sao Paulo ist gegen diese Veranstaltung gar nichts. Allerdings ist es so, dass in Brasilien bei über 30 Grad und hier bei minus zehn Grad gelaufen wird.” Glück im Unglück hatte ein 59-jähriger Cloppenburger. Das Ziel des 3000-Meter-Laufs vor Augen erlitt er einen Kreislaufkollaps. Nach der Erstversorgung durch das DRK wurde er ins Cloppenburger Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist stabil. Die Gewinner der Landal-Reisegutscheine geben die Veranstalter in der nächsten Woche bekannt.
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EMDER ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Super Wetter - und so viele wie noch nie! Von EZ-Mitarbeiter Karl-Heinz Janssen Emden. Wie wird das Wetter? lautet im Zusammenhang mit dem Emder Silvesterlauf eine der Kernfragen vor dem Start. Denn eben nach dem Wetter richtet sich ja nicht nur die Bekleidung, sondern bei vielen erfahrenen Aktiven auch die eigene Renntaktik. Insbesondere der Wind und mögliches Glatteis haben im Hafengebiet schon bei manchen zu ernüchternden sportlichen Selbster- fahrungen geführt. Bei schlechtem Wetter ist der lange Emder Hauptlauf durchaus mit Vorsicht zu genießen, man kann sich dabei sehr leicht übernehmen. In diesem Jahr jedoch wurden alle Silvester-Sportler auf eine geradezu sagenhaften Weise verwöhnt. Strahlender Sonnenschein und nur ganz wenig Wind machten das Unternehmen Silvesterlauf zu einem zwar kühlen, insgesamt aber unvergesslichen sportlichen Erlebnis. Den Veranstaltern Michael Janssen und Michael Dannecker bescherten die perfekten äußeren Bedingungen einen neuen Teilnehmerrekord: Insgesamt über 100 Aktive mehr als im Vorjahr machten mit, insgesamt 827. 409 Aktive nahmen dabei am Hauptlauf über 11 500 Meter teil, 342 Läufer und Läuferinnen starteten beim kleinen Silvesterlauf über 5000 Meter. Dazu kamen 50 Teilnehmer beim vorab gestarteten Kinderlauf durch die Große Straße und insgesamt 26 Walker. Ein stolzes Ergebnis, ein Beleg für die weiterhin hohe Attraktivität von Ostfrieslands einzigem Volkslauf zum Jahresende. So waren dann die Läufer und Läuferinnen wenige Minuten nach dem Start beim Überqueren der zweiten Bahnstrecke alle geradezu in Feier- laune. Auch hatten sie auch diesmal kein Problem, die beiden ersten Bahnübergänge zu überqueren. In den vergangenen Jahren hatten die Schranken ja auch schon mal, zur Verblüffung der Nicht-Emder, für einen Zwangsstopp gesorgt. Alte Bekannte Es ging diesmal vergleichsweise langsam los, erstaunlich langsam sogar. Die Favoriten - unter ihnen der Vorjahressieger Stephan Immega und die erfahrenen Silvesterläufer Holger Grigat, Valentin Harwardt und Peter Steinke, wärmten sich auf dem ersten Kilo- meter offensichtlich zunächst einmal nur auf. Ein Tribut an die etwa vier Grad Minus. In Höhe von der Cassens-Werft erfolgte dann aber an der Spitze endlich die überfällige Tempoverschärfung. Stephan Immega und Stefan Leunig brachten schnell ungefähr zehn Meter zwischen sich und die Verfolger, die allerdings schon nach wenigen Minuten wieder aufschließen konnten. Ein lautstark ent- gegenkommender Zug warf eine Minute später die Frage auf, ob es wohl alle Nachfolgenden noch rechtzeitig schaffen würden, die Bahnschranken zu überqueren. Wie so oft in den letzten Jahren setzten die Favoriten in unmittelbarer Nähe der Emder Seeschleuse die entscheidenden Akzente. Stephan Immega und Stefan Leunig verschärften direkt hinter der Seeschleuse noch einmal das Tempo und brachten zwischen sich und den Verfolgern nun einen immer größer werdenden Abstand. So kam es, dass auf der durchaus gefürchteten, endlos langen Geraden, die parallel zum Seedeich und zum Südkai verläuft, zwei jeweils dicht zusammen laufende Pärchen das Bild an der Spitze prägten. Hinter Grigat und Harwardt, im Abstand von etwa 80 Metern, kämpfte der alte Routinier Peter Steinke auf Platz vier ein einsames Rennen. Der 38jährige, mehrfache Silvesterlaufgewinner war von Simonswolde auf Schlittschuhen nach Emden gekommen! Am Ende wurde er Vierter. Besonders nun hier, in direkter Nähe zur Dollartmündung, vorbei am mächtigen Enercon-Ems-Windrad und verwöhnt durch eine herrlich klare, durch die strahlende Mittagssonne zum Glitzern gebrachte, winterliche Seeluft, wurde der Silvesterlauf für all die vielen Freizeitläufer aus nah und fern zu einem ganz besonderen Erlebnis. Nur einige bornierte Autofahrer trübten die schönen Im- pressionen. Einige von ihnen fuhren dem Feld entgegen. In der unübersichtlichen Strecke, die durch das Wäldchen führt, mussten Holger Grigat und Valentin Harwardt sogar einmal reflexartig beiseite springen, um einem PKW noch ausweichen zu können. Verabredung Eines stand zu diesem Zeitpunkt aber bereits fest: Den Sieg würden Stephan Immega und Stefan Leunig unter sich ausmachen. Der für die LG Harlingerland startende erfolgreichste ostfriesische Langläufer der letzten Jahre und der Clausthal-Zellerfelder Leunig (5000-Meter-Bestzeit: 15:03) hatten sich bei den letzten Landesmeisterschaften kennen gelernt. Sie hatten sich für den Emder Silvesterlauf verabredet. Leunig lief also zum ersten Mal in Emden, sicherlich ein gewisser Nachteil für ihn. Wann würde Immega seinen gefürchteten Endspurt starten? Tatsächlich geschah zunächst nichts dergleichen. Das Führungsduo blieb auch die ge- samte Petkumer Straße hindurch ganz dicht zusammen. Fast sah es so aus, als hätten die beiden sich abgesprochen, als wollten sie gemeinsam, womöglich noch Hand in Hand, die Ziellinie überqueren. In Wahrheit jedoch tobte zwischen beiden längst ein eisenharter Zweikampf. Als es auf die Faldernbrücke zuging, war dies auch zu erkennen: Mal war Immega vorn, dann wieder Leunig. Die Kontrahenten schenkten sich nichts, was am Ende dann, beklatscht vom langen Zuschauerspalier, auch zu einer recht guten Siegerzeit führte. Für den Sieger Stefan Leunig war das Laufduell so hitzig, dass er Mühe hatte, sich daran zu erinnern: “Es war ein hartes Rennen! Ich wusste nicht, ob ich so lange mithalten kann. Nach der letzten Kurve hab ich ihn abgehängt!” berichtete der nebenbei als Steuerberater arbeitende BWL-Student. Die Sprintqualitäten des Bahnläufers von Hannover 96 hatten sich durch- gesetzt (Siegerzeit: 37:57). Stephan Immega brauchte für die elfeinhalb Kilometer nur drei Sekunden länger. Der Kampf um Platz drei vollzog sich in Höhe der Score-Tankstelle in der Petkumer Straße. Valentin Harwardt löste sich von Holger Grigat und führte immerhin schon 20 Meter, als Grigat, angefeuert durch einige Fans am Straßenrand, nochmal nachlegen konnte und Harwardt schließlich im Endspurt bezwang (39:04). Beide trennten am Ende nur sechs Sekunden voneinander. In der Frauenwertung setzte sich die Favoritin Kerstin Lüken (Emder LG) mit einer Zeit von 44:49 durch. Zweite wurde Waltraud Klostermann (TV Norden) in 46:50, vor Eva Brinkmann (Germania Leer) in 48:41. Sieger im kleinen Silvesterlauf über 5000 Meter wurde bei den Männern Dennis Meyer (Germania Leer) in 16:45. Als Zweiter ging hier Matthias Freese (ASV Köln) in 16:56 durchs Ziel, vor Michael Klus-Brauner (Germania Leer), der nur eine Sekunde langsamer war. Schnellste Frau auf der Kurzstrecke war Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland) in 19:21. Zweitschnellste war hier die erst 15- jährige Pia Nikoleit (TuS Hinte) in 20:51, vor Marina Eertmoed (BW Borssum) in 22:32.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. Januar 2009 Laufsport: Student schubst Immega vom Thron 31. Emder Silvesterlauf: 827 Teilnehmer / Steinke kommt auf Schlittschuhen Emden. Neben dem Teilnehmerrekord mit 827 Aktiven beim 31. Emder Silvesterlauf gab es am letzten Tag des Jahres 2008 am Emder Delft auch noch einen Überraschungssieg zu feiern. Der 22-jährige Harzer Student Stefan Leunig (Hannover 96) aus Claus- thal-Zellerfeld gewann den 11,5 Kilometer langen Traditionslauf in 37:57 Minuten. Er lieferte sich auf den letzten Kilometern einen unerbittlichen Führungskampf mit Ostfrieslands Starläufer Stephan Immega (LG Harlingerland), der auf der Zielgeraden die zwei Sekunden Rückstand aber nicht mehr gutmachen konnte und mit einer Zeit von 38:00 Minuten seinen diesjährigen Lauf beendete. “Wir haben auf den ersten Kilometern etwas gebummelt, deswegen konnten wir die Zeit meines Vorjahressiegs von 37:44 Minuten nicht unterbieten”, sagte Immega. Das Duell Leunig gegen Immega hatte der Ostfriese bereits im Sommer bei den Landesmeister- schaften über 5000 Meter in Bremen verloren. “Auch damals war ich eine Sekunde schneller”, strahlte Leunig, der den Besuch bei einer Emder Silvesterparty mit dem Start bei dem Lauf verband. Eine Revanche gibt es laut Immega spätestens bei den Landes- meisterschaften 2009. Gefreut hat sich auch Holger Grigat (VfL Germania Leer) über seinen dritten Platz (39:04). “Der Emder Silvesterlauf ist traditionell der krönende Höhepunkt des Jahres, bei dem wir uns alle noch einmal wiedersehen”, sagte Grigat. Platz vier ging an Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg, 39:10). Besondere Anerkennung von seinen Laufkollegen bekam Peter Steinke vom VfL Germania Leer. Er schnallte sich am Silvestermorgen um 10 Uhr in Timmel die Schlittschuhe unter die Füße, fuhr auf den Kanälen bis nach Emden, wechselte zehn Minuten vor dem Startschuss des Hauptlaufs die Kufen gegen die Laufschuhe und belegte im 11,5-Kilo- meter-Lauf mit einer Zeit von 40:42 Minuten auch noch Platz fünf. Dass er den Heimweg nach der Siegerehrung und einer kräftigen Stärkung bei Kaffee und Kuchen ebenfalls auf Schlittschuhen antrat, war für den 38-jährigen Ehrensache. “Ich liebe das Schlitt- schuhfahren. Bei diesem Wetter muss man das einfach ausnutzen”, lautete Steinkes Kommentar zu seinen tollen Leistung. Bei den Frauen gewann den 11,5-Kilometer-Lauf Kerstin Lüken (Emder LG) in einer Zeit von 44:49 Minuten. Zweite wurde Waltraud Klostermann (TV Norden; 46:50) und Dritte Eva Brinkmann (VfL Germania Leer; 48:41). Auf den Plätzen vier und fünf landeten Martina Rückbrod (TV Norden; 48:58) und Thea Klaaßen (Jovyatlas, 49:56).
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Beim Rekordfeld siegte Stefan vor Stephan Emder Silvesterlauf: Hannoveraner Leunig gewann über 11,5 Kilometer vor Immega / 827 Starter Von Heiner Steenhoff Emden. Eisige Kälte scheint Läufer nicht zu schocken. Im Gegenteil - bei minus sechs Grad und Sonnenschein traten zum Emder Silvesterlauf so viele Athleten an wie noch nie zuvor. 827 Sportler gingen bei der 31. Auflage an den Start. “Das sind 100 mehr als vor einem Jahr, das ist ja irre”, freute sich Michael Janssen, einer der Organisatoren der Veranstaltung. “Die Vorbereitung ist sehr gut gelaufen. Bei der Anmeldung haben die Läufer Schlange gestanden”, fügte Michael Dannecker vom Organisationsteam hinzu. Sieger des Hauptlaufs über 11,5 Kilometer wurde letztlich Stefan Leunig aus Hannover. Eine noch viel weitere Anreise hatte Hubert Esch, der über die Feiertage zu Besuch bei seiner Mutter in Neermoor war. “Ich lebe und arbeite seit 25 Jahren in Frank- reich”, sagte Esch. Im Internet hatte er den Lauf aufgespürt und sich spontan angemeldet. Für ihn und alle anderen ging es vor dem Rennen darum, die richtige Bekleidung zu wählen. “Ich trainiere in langen Hosen, im Wettbewerb aber starte ich in kurzen Hosen - egal, bei welcher Temperatur”, stellte Jan Hiebo Busch (SV Warsingsfehn) fest. Außerdem trug er das gelbe Dortmunder BVB-Trikot beim Silvesterlauf und gewann im Hauptlauf über 11,5 Kilometer die Wertung der männlichen Jugend B. Grell und originell war die Bekleidung der Lauf- und Walkinggruppe “Wi sünd Holtriem”. In grünen Perücken waren die Holtriemer unübersehbar. Einer der ganz “Harten” war Hauke Köller (TuS Weener), der Vierter im Fünf-Kilometer-Lauf wurde. Er trat bei Eises- kälte in Trägershirt und kurzer Laufhose an: “Beim Laufen wird man ja schnell warm”, lächelte er. Das galt natürlich ganz besonders für die Spitzenläufer. Vorjahresgewinner Stephan Immega (LG Harlingerland), war eigentlich auch in diesem Jahr der klare Favorit auf den Sieg beim Hauptlauf über 11,5 Kilometer. Doch überraschenderweise tauchte ein ernsthafter Konkurrent aus Hannover auf. “Ich bin zu Besuch bei einer Freundin und habe die Chance genutzt, um hier gegen Stephan Immega zu laufen”, sagte Stefan Leunig (Hannover 96) vor dem Start. So wurde es das Duell zwischen Stephan (Immega) und Stefan (Leunig). Der Hannoveraner setzte sich am Ende in 37:57 Minuten und drei Sekunden Vorsprung gegenüber dem mehr- maligen Ossiloop-Sieger durch. Bei den Frauen konnte sich Kerstin Lüken (Emder LG) über den Sieg freuen. So gewann Lüken in 44:49 mit zwei Minuten Vorsprung gegenüber der Norderin Waltraud Klostermann (46:50). Die Emderin Sonja Hoogestraat, die nun für die LG Harlingerland startet, gewann den Lauf über fünf Kilometer der Frauen. Bei den Männern über die Kurzdistanz war Dennis Meyer (Germania Leer) in 16:45 Minuten diesmal der Schnellste.
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SALZGITTER ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Harmonie pur am Salzgittersee Die Vorjahressieger Mario Burger und Stefan Fromme gewinnen diesmal gemeinsam über 5,4 Kilometer Von Jörg David Lebenstedt. Fast schien es, als mochten sie sich nicht gegenseitig vom Thron stürzen. Seite an Seite liefen Mario Burger von der LG Braunschweig und der Detmolder Stefan Fromme im Hauptrennen des 32. Silvesterlaufs am Salzgittersee über die Ziellinie. Mit handgestoppten 17:23 Minuten hätten beide sicher noch Luft zum Spurt gehabt. "Ich war aber schon etwas geschockt, als ich hörte, dass Mario diesmal nur eine Seerunde läuft", gab Fromme zu, der Titelverteidiger auf dieser Distanz war. Burger war mehr- fach über die 10,8 Kilometer erfolgreich und wollte mal etwas Neues probieren. "Und die Bedingungen waren ja heute wirklich ideal", lobte Burger. Nach 17:39 Minuten lief Emanuel Schoppe (TV Klein Ilsede) als Dritter durchs Ziel. "Ich habe mich zeitlich auf alle Fälle auf meiner Trainingsstrecke verbessert, und nur das zählt", sagte der gerade 21 Jahre alt gewordene Salzgitteraner. Auch Frauen-Siegerin Bianca Weide-Jentsch (SVG Groß Bülten) hatte nach 21:37 Minuten ein Lob für die Veranstaltung und die Be- dingungen übrig. "Mit meinem Erfolg hatte ich als Marathon-Läuferin gar nicht gerechnet", gab sie zu. Insgesamt 720 Starter über 5,4 Kilometer erreichten das Ziel. Während Moderator Clemens Löcke im Zielbereich einige Läufer interviewte, die mit Endzeiten zwischen 27 und 33 Minuten im Stau vor der Startnummern-Erfassung standen, waren die schnellsten Läufer über 10,8 Kilometer auf ihrer zweiten Runde. Die schloss Tim Lorenschat von den Bluelinern aus Braunschweig und Wolfenbüttel als schnellster Mann und seine Teamgefährtin Nicole Meyer als schnellste Frau ab. Die 38-Jährige bedankte sich bei ihrem Tempomacher Frank Lehmann: "Sonst wäre es nach den schweren Trainingseinheiten der letzte Tage doch schwerer geworden." Lorenschat gab zu, "dass mich Burger und Schoppe wohl abgezogen hätten, wenn sie die 10,8 Kilometer gelaufen wären". Aber der 26-jährige Wolfenbütteler laufe ja auch erst seit einem Jahr wettkampfmäßig und wolle sich weiter verbessern. Bei den Walkerinnen gewann Silke Riedel ("Ich walke seit drei Jahren.") aus Broistedt vor der Lebenstedterin Kirsten Dubois. Geher-Legende Gerhard Weidner schwärmte in den vergangenen Jahren seinem Freund Bernd Affeln immer wieder von der Atmosphäre des Laufs. "Da wollte ich das einfach mal selbst ausprobier- en, das ging heute tatsächlich schneller als im Training", berichtete der überlegene Walking-Sieger aus Bockenem nach 32:11 Minuten. Alle Sportler schwärmten von der tollen Stimmung im Zielbereich, selbst wenn es auf der Strecke nur wenige Zuschauer gab. Derart angefeuert vergaß so mancher Hobbyläufer auf der Zielgeraden, dass er eigentlich schon ganz schön schwere Beine hatte. Und gestürzt ist keiner.
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OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Januar 2009 Reise triumphiert Mühlen. Michael Reise war nach seinem Sieg über 10 Kilometer aus dem Häuschen. "Ich freue mich riesig. Ich wollte einmal in Mühlen aufs Treppchen, weil es das Ding im Kreis Vechta ist. Aber dass es gleich so abgeht, hätte ich nicht gedacht", freute sich der Langfördener. In Abwesenheit von Vorjahressieger Elmar Nyhuis feierte Reise in 33:46 Minuten seinen Sieg vor Ralf Scho maker (Dümmerlohausen) und Manfred Ochsenfahrt (Dinklage). Reise begleitete wenig später die Lohner Waldschleicherin Silvia Koditek auf ihren letzten Metern ins Ziel. Sie belegte Rang zwei hinter der starken Siegerin Dr. Jutta Hugenberg (Holdorf), die mit ihren 37:48 Minuten in die Top Ten der Herren gelaufen wäre. Gemeinsame Dritte wurden Waldschleicherin Claudia Wahls und die fünffache Mühlen-Siegerin Silvia Rolfes vom OSC Damme. Jutta Hugenberg durchbrach mit ihrem Triumph die Siegesserie von OSC-Läuferinnen, die seit 1994 ununterbrochen die Nase vorn hatten. Die achtfache Siegerin Elke Bussmann war nicht angetreten. Über 6,5 km siegten Kim Laura Hinrichs vom OSC Damme und Gerrit Meyer (MTV Barnstorf). Die junge Lohnerin Katharina Stark setzte sich über 3 km durch. Der für die LG Braunschweig startende Garreler Andreas Kuhlen kündigte nach seinem 3-km-Sieg an, im nächsten Jahr den 10-km-Rekord von Jörg Wieferig aus dem Jahr 1994 (31:06 Minuten) knacken zu wollen. Doch Abteil- ungsleiter Bernard Bünnemeyer vom OSC Damme hat gleich angekündigt, auch einen Kandidaten ins Rennen zu schicken, damit der Rekord beim OSC bleibt. "Der OSC will sich das nicht aus der Hand nehmen lassen", meinte Moderator Ewald Wernke.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Januar 2009 Silvester in Mühlen: Die letzten Meter sind zum Genießen Von Volker Kläne Mühlen. Die letzten Meter auf der Schützenstraße sind zum Genießen. In Sichtweite biegen viele Läufer auf den Schützenplatz ab. Auch wer vollkommen ausgepumpt ist, nimmt jetzt noch einmal Tempo auf. Wenn Hunderte von Zuschauern Spalier stehen, will man eine gute Figur machen. Dann geht es links ab durch das große Tor auf die Zielgerade. Der erste Blick fällt auf die Uhr am Start- und Zielturm. Dann lässt man sich von den Anfeuerungen der vielen Menschen tragen. Es ist wie ein Flug ins Ziel. Am letzten Tag des alten Jahres landeten wieder viele Läufer auf dem Schützenplatz in Mühlen. Einen neuen Rekord konnte der Sport- verein Grün-Weiß beim 21. Silvesterlauf für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" zwar nicht melden, aber die Veranstaltung bewegt sich auf einem sehr hohen Teilnehmerniveau. Beeindruckende 797 mit Startnummern ausgestattete Läufer und Walker wurden von der automatischen Zeitmessanlage von Mitorganisator Klaus Wolking im Ziel erfasst. Dazu kamen die Wanderer, so dass von gut 1000 Teilnehmern die Rede war. Dazu kommen viele Zuschauer. Mühlen 2008 war ein voller Erfolg für den veranstalt- enden Verein und SgH. "Ich möchte mich bei allen freiwilligen Helfern bedanken. Es waren über 100 Leute - vom Streckenposten bis zum Glühweinver- käufer", freute sich GWM-Klubchef Hubert Blömer. Jeder Augenzeuge ist beeindruckt, was für einen Kraftakt die Grün-Weißen für die größte Laufveranstaltung im Kreis Vechta gemeinsam vollbringen. Für Blömer ein Beweis dafür, "dass das Dorf Mühlen in Ord- nung ist." Mühlen zeigte sich den Startern in mehrfacher Hinsicht von seiner allerbesten Seite. Bei knackig-kalten Temperaturen, klarer Luft und Sonnenschein glänzten die landschaftlichen Reize des Reiterdorfs. Die prächtigen Pferde auf den weiten Schocke- möhl´schen Weiden galoppierten mit den Läufern mit. "Wunderschön", hörte man einige Sportler sagen. Ohne die vorherige Grippe- welle und bei etwas höheren Temperaturen hätte es sicherlich den ein oder anderen mehr auf die Strecke getrieben. Aber auch so waren die Mühlener Organisatoren hoch zufrieden. "Man trifft am 31. Dezember immer viele Freunde wieder", sagte Ewald Wernke, der von der Lkw-Ladefläche im Start-/Zielbereich einen exklusiven Blick auf die imposante Menge hatte. "Es waren auch etliche Läufer über 60 da, die es locker durchgezogen haben und dabei viele junge Leute hinter sich ließen", berichtete Ewald Wernke. "Beim 3-Kilometer-Lauf waren viele junge Mannschaften dabei, nicht nur aus Mühlen, sondern auch aus Lohne und Dinklage." Ganz entspannt war diesmal Klaus Wolking. Das Stoppuhrzeitalter mit der akribischen, stundenlangen Datenauswertung im Team ist Geschichte. Wolkings automatische Messanlage erfasste alle Bruttozeiten von Läufern und Walkern und übertrug sie ins System. Der Ausdauersport-Veranstalter druckte nur noch ein paar Siegerurkunden aus, dann war Feierabend. "Zum ersten Mal stehe ich hier und trinke etwas", meinte Wolking. Jeder Teilnehmer kann sich eine Urkunde auf der Homepage www.erfundaus.de ausdrucken. Die Urkunde erinnert dann an den Zieleinlauf 2008 in Mühlen. An das erhebende Gefühl, nach 3 km, 6,5 km oder 10 km auf dem Schützenplatz durch eine große Menschenmenge hindurch ins Ziel zu laufen.
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 2. Januar 2009 Ein familiärer Jahresabschluss 250 Starter beim 27. Gifhorner Silvesterlauf - Teilnehmer mit weiten Anreisen - Siegerin aus den USA Von Reinhard Matzick Gifhorn. Er wirkt schon wie ein großes Familientreffen, der traditionelle Gifhorner Silvesterlauf rund um den Schlosssee. Auch bei der 27. Auflage der letzten Laufveranstaltung eines Jahres waren es am Mittwoch wieder 250 Teilnehmer, die sich auf die 4,1 Kilo- meter lange Strecke rund um den Schlosssee machten. Mit dabei waren auch komplette Familien - Väter und Mütter liefen zu- sammen mit ihren Kindern oder schoben den Nachwuchs im Kinderwagen vorweg und trabten hinter- oder nebenher. "Das war zu- mindest in der "Aufwärmrunde" so. Denn nachdem die Läufer wieder am Ziel waren, fiel der zweite Startschuss - und nun wurde gegen die Uhr gelaufen. Immerhin 150 Athleten wollten nun zum Jahresabschluss noch einmal zeigen, was sie drauf haben. "Das ist vielleicht auch das Besondere an dem Gifhorner Silvesterlauf. Nach der ersten Runde kann man sich, je nachdem wie man sich fühlt, immer noch entscheiden, gegen die Zeit zu laufen", erklärte Otto Liedtke, einer der Organisatoren. Und er nannte noch wei- tere Gründe für den starken Zuspruch, den der Silvesterlauf jedes Jahr wieder erlebt. "Viele haben sich ja für das neue Jahr ge- sunde Vorsätze genommen. Da können sie dann im alten Jahr schon einmal mit anfangen. Und es gibt die letzte Urkunde des Jahres. Das hat doch auch etwas, zumal bei diesem Lauf kein Startgeld erhoben wird", unterstrich Liedtke. Deutlich zu spüren war, dass es sich bei den Teilnehmern um "alte Bekannte" handelte, denn kurz vor dem Startschuss begrüßten sich viele der Läufer und tauschten die letzten Ergebnisse aus. "Das Laufwetter ist gut, aber die Temperaturen sind doch kalt. Deshalb wollen wir auch sofort starten", sagte Bürgermeisterin Nicole Wockenfuß bei der Begrüßung und schickte die Läufer dann bei minus 3 Grad und strahlendem Sonnenschein auf die Strecke. Gestartet wurde übrigens nicht von der Schlossbrücke, da diese vereist war. Und auch auf der Strecke "haben wir heute Morgen noch einige Brücken gestreut", verriet Otto Liedtke. Sieger wurde übrigens der Wolfsburger Marcel Hilbig, der für die Schlosssee-Runde 13:27 Minuten benötigte. Damit hatte er 19 Sekunden Vorsprung auf Jonas Busse (Isenbüttel), der wiederum zehn Sekunden vor Benjamin Trzonnek vom VfL Wolfsburg lag. Wie beliebt der Gifhorner Silvesterlauf ist, zeigen die Wohnorte der Viert- bis Sechstplatzierten: Die Läufer kamen aus Leipzig, Göttingen und Braunschweig, ehe mit dem Wesendorfer Achmed El-Hawarie erneut ein Kreisvertreter folgte. Die schnellste Frau, sie hatte auch die weiteste Anreise: In einer Zeit von 16:30 Minuten gewann Cinthia Lehner, die aus Greer (USA) angereist war. Die Gifhornerin Dorothea Jung (17:32) und die Isenbüttelerin Katrin Busse (17:34) folgten auf den weiteren Medaillenrängen.
ALLER ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Silvesterlauf: 300 Sportler sind dabei Traditionsveranstaltung am Schloss - "Traumhaftes” Wetter sorgt für gute Bedingungen (aw). Klirrende Kälte und strahlender Sonnenschein - ein schöneres Laufwetter hätte es für den Gifhorner Silvesterlauf kaum geben können. “Traumhaft”, strahlte auch Otto Liedtke, der den Lauf mitorganisiert hatte. Die Sportler pflichteten ihm offensichtlich bei: Rund 300 Läufer gingen auf die erste Runde, etwa 130 Aktive nahmen an der zweiten Runde mit Zeitmessung teil. Den Start- schuss gab Sven Menzhausen vom Fachbereich Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Gifhorn, die zusammen mit Liedtke sowie Dirk Heumann und Karsten Krökel den Lauf ausrichtete. Irren war unmöglich, denn die Strecke war sogar beschildert. Auf den ersten 4,1 Kilometern war noch ein Plausch über Silvesterfeiern, gute Vorsätze und die nächsten anstehenden Läufe an- gesagt. Doch danach wurde es ernst und ehrgeizig. Denn die zweite Runde am Schlosssee entlang findet traditionsgemäß mit Zeitnahme statt - da blieb die Luft dem ein oder anderen schon einmal weg. Doch spätestens nach dem Zieleinlauf waren die Strapazen vergessen. Und da dem Gifhorner Silvesterlauf ohne einen gemütlichen Ausklang etwas fehlen würde, fanden sich auch dieses Mal wieder viele Sportler hinterher im Kaminraum ein, um bei einer heißen Tasse Tee den Lauf noch einmal Revue pass- ieren zu lassen. Den gewann übrigens wie im Vorjahr bei den Männern Marcel Hilbig in 13:27 Minuten, während auch bei den Frauen mit Cinthia Lehner in 16:30 Minuten die Vorjahressiegerin wieder ganz vorn war.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 35. Silvesterlauf in Midlum am 31. Dezember 2008
Ergebnisse (Siehe Pressebericht / Eine Ergebnisliste wird es - wie in Midlum üblich - nicht geben)
NORDSEE ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Ein 14-jähriger dominiert Lauf Andreas Jagdhuber gewinnt 35. Midlumer Silvesterlauf Midlum (jm). Ein erst 14-Jähriger hat den 35. Midlumer Silvesterlauf dominiert und gewonnen: Nach 22:01 Minuten lief Andreas Jagdhuber (Rot-Weiß Cuxhaven) als Sieger über die Ziellinie. In gebührendem Abstand folgten Jochen Hüber, Dresden (22:17) und Reinhard Roloff, TSG Nordholz (22:40). “Gute Bedingungen, aber leider keine ernsthafte Konkurrenz. So musste ich die 6,3 Kilo- meter lange Strecke fast im Alleingang und gegen die Uhr bewältigen", gab sich der Jugendliche im Ziel selbstbewusst. Andreas Jagdhuber startete erstmals beim Midlumer Silvesterlauf. “Da war nichts zu machen", sagte Roloff, "aber zwischen dem Sieger und mir liegen immerhin 48 Jahre. Das soll die Leistung des Siegers aber keinesfalls schmälern." Rund 70 Läuferinnen und Läufer gingen in unterschiedlichen Altersklassen an den Start. Die Strecke führte über Asphaltstraßen und auf einem Radweg. Für die Verkehrssicherheit sorgen Polizei und Feuerwehr. Die Schirmherrschaft lag bei der Gemeinde Mid- lum, die Organisation beim Helferteam in bewährten Händen. Pokale für die Sieger wurden von der Allianz-Versicherung (Sebastian Hansen) zur Verfügung gestellt. Schnellste Frau war wieder Birgit Grewe (TSV Neuenwalde), die sich diesen Titel bereits im Vor- jahr gesichert hatte. “Wenn meine Vereinskollegin Sandra Schröder nicht mitläuft, kann ich gewinnen", so Grewe, die diesmal fast eine halbe Minute schneller war als im Vorjahr. Als bester Midlumer konnte sich - wie schon 2007 - Sven Wersien über einen Pokal freuen. Die Veranstalter waren erfreut, dass immer neue Gesichter den Weg nach Midlum finden und am Lauf teilnehmen. “Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder, bitte Termin vormerken", wandte sich Jürgen Kirchwehm an die Athleten. Ergebnisse: Männer, 18 bis 39 Jahre: 1. Jochen Hübner (Dresden), 22:17 Minuten; 2. Sören Staschen (OSC Bremerhaven), 24:14; 3. Roman Opalka (FC Bremerhaven), 24:18. 40 Jahre und älter: 1. Reinhard Roloff (TSG Nordholz), 22:40; 2. Jörg Stein, 25:15; 3. Gerd Beckmann (TSV Wanna), 25:27. Frauen, 18 bis 39 Jahre: 1. Birgit Grewe (TSV Neuenwalde), 26:14; 2. Stefanie Brunke (TSV Bederkesa), 28:08; 3. Ute Altenburg (TSV Kührstedt), 30:20. 40 Jahre und älter: 1. Heike Groth (TSV Neuenwalde), 28:14; 2. Christa Lemke (Bremerhaven), 31:35; 3. Nicole Bauer (TSV Sievem), 32:22. Männliche Jugend: 1. Sönke Wittek (TV Loxstedt), 26:23. Jahrgang 1994: 1. Andreas Jagdhuber (RW Cuxhaven), 22:01; 2. Dustin von Dehlen (TSV Neuenwalde), 29:07. Jahrgang 1995: 1. Jan Niklas Kersten (Leher TS), 27:31. Jahrgang 1996: 1. Sone Sander (TSV Neuenwalde), 29:10. Jahrgang 1998: 1. Alicia Kersten (RW Cuxhaven), 33:36.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 23. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31. Dezember 2008
Ergebnisse
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 22. Silvesterlauf in Lüchow am 31. Dezember 2008
Ergebnisse
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 2. Januar 2009 Rekordlauf mit viel guter Laune 22. Silvesterlauf des SC Lüchow: Kersten Jäkel siegt vor über 1000 Zuschauern erneut - Waltke schnellste Frau Lüchow (koo). Volksfest in Lüchow mit guten sportlichen Leistungen und einigen Rekorden - der 22. Silvesterlauf des SC Lüchow war ein vorgezogener Knaller am letzten Tag des Jahres. Beim 5-km-Volkslauf durch Lüchow säumten über 1000 Zuschauer die Straßen im Start- und Zielbereich vor dem Gebäude der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg sowie am Marktplatz und weiteren Teilen der Langen Straße und feuerten die 300 Starter an. Die Atmosphäre beim Lauf vor Zuschauern durch die Innenstadt sorgte bei vielen Startern für ein Kribbeln, viele genossen die für hiesige Veranstaltungen außergewöhnliche Kulisse gerne. Für das Gros stand ohnehin der Spaß beim Jogging ins neue Jahr im Vordergrund - es war die gute Laune wichtiger als eine gute Zeit. Viele ver- kleidete Starter sorgten für zusätzliches Flair. “Wahnsinn, was hier los ist”, meinte ein Zuschauer nach dem Lauf, als Teilnehmer und Zuschauer noch lange verweilten. 300 Starter bedeuten für den SCL einen neuen Teilnehmerrekord, der 2007 erst auf 290 ge- klettert war. Und auch die Zuschauerzahl ist ein Rekord - der Silvesterlauf als Sport- und Gesellschaftsereignis ist in Lüchow nun wohl endgültig ein Muss am letzten Tag des Jahres fast wie "Dinner for One" im Fernsehen. Sportlich drückten die Favoriten dem Lauf wie erwartet ihren Stempel auf. Gewinner Kersten Jäkel vom Post-SV Uelzen wieder- holte in 16:13 Min. seinen Vorjahressieg auf die Sekunde genau mit der zweitschnellsten Zeit des Silvesterlaufs auf der Stadt- strecke. Der Rekord liegt bei genau 16 Minuten. Ungefährdet lief er einem Start-Ziel-Sieg entgegen, hatte nach 7:52 Min. zum ersten Mal den 2,5 km langen Rundkurs durch Innenstadt, Amtsgarten und Kirchviertel durcheilt und im Ziel satte 47 Sekunden Vorsprung auf Ole Marggraf von der TSV Hitzacker als Zweitplatziertem. "Das macht richtig Spaß hier", war Jäkel nach seinem dritten Silvesterlauf-Sieg rundum zufrieden. Einen gelungenen Saisonabschluss feierte auch Marggraf bei seinem vorerst letzten Start für die TSV, denn er läuft seit gestern für die LG Braunschweig. Blanke 17 Minuten sind für ihn eine neue 5-km-Straßenbest zeit, "obwohl ich nicht auf Zeit gelaufen bin". An Jäkel, auf den er schon nach der ersten Runde 15 Sekunden Rückstand hatte, war kein Herankommen. "Ich wollte mich auch nicht an ihn heranhängen. Ich kenne sein Lauftempo, er ist zu schnell." Platz zwei und der Altersklassensieg der männlichen Jugend A sind für Marggraf aber auch so ein schönes Jahresende. Hinter dem Siegerduo durchbrach TSV-Starter Stefan Schuster in 17:56 Min. als Vierter die Phalanx der Post-SV-Läufer, die bis Platz sieben die weiteren vorderen Plätze belegten. Der frühere Seriensieger Reiner Jahnke vom Post-SV fehlte dabei noch wie einige Teamkollegen erkrankt. Gut drauf waren dagegen Fabian Brzezinski (IGAS) als Achter in 18:18 Min. und Jonathan Hunger von der TSV, der als Starter der Jugend A in 18:35 Min. auch einen Top-Ten-Platz ergatterte. Trotz guter Bedingungen und dem Teilnehmerrekord blieben diesmal nur 15 Läufer unter der 20-Minuten-Marke - neun weniger als im Vorjahr. Aus Lüchow-Dannen- berger Sicht vorne dabei waren noch Hans-Joachim Heermann, der in 19:17 Min. als Gesamtzwölfter M45-Sieger wurde, sowie Jannis Hillebrandt (19:19 Min./IGAS), der mit Bestzeit als 13. und M15-Sieger erstmals vor dem gleichaltrigen Lennard Frank (14./ 19:30 Min.) ins Ziel kam. IGAS-Starter Wolf Stahlknecht überzeugte als Sieger der M55 in 20:18 Min., Rudolf Thiele vom SCL gewann die M60 in 20:47 Min. Auch bei den Frauen siegte in Marlene Waltke die Favoritin. Die IGAS-Starterin absolvierte ein couragiertes Rennen und knackte in 19:27 Min. als einzige Frau die 20-Minuten-Marke. Auf Anja Bodenstedt (Post-SV) als Zweitplatzierter hatte Waltke genau eine Minute Vorsprung. Simone Reichstein ergatterte sich bei ihrem ebenfalls letzten Start für den SCL in 21:07 Min. Platz vier. Lydia Frenzel (23:20 Min.) als Siegerin der W15 und Simone Richter (beide SCL/ 24:21 Min.) in der W14 jubelten über Altersklassen- siege. Besonders gute Nachwuchsleistungen lieferten Luca Jagow (IGAS) als Zweiter der M11 in 22:59 Min. ab, Marten Kracke (SCL) als Sieger der M10 in 23:07 Min. und Leon Hamann (IGAS) als Gewinner der M9 in 24:40 Min.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 23. Silvesterlauf in Sögel am 31. Dezember 2008
Ergebnisse
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 3. Januar 2009 Strotmann mit Topleistung Sögel. Bei frostigen Temperaturen und strahlend sonnigem Wetter starteten 207 Teilnehmer aus 44 Klubs beim 23. Sögeler Sil- vesterlauf. Der aus dem Emsland stammende Spitzenläufer Matthias Strotmann (LG Braunschweig) setzte das Highlight für die Veranstaltung am Loruper Weg und legte die zehn Kilometer in 34:41 Minuten zurück. Bei rund 30 Startern weniger als im Vorjahr stellten der ausrichtende SV Sigiltra Sögel mit sieben Siegen, die LG Papenburg-Aschendorf (6) und der VfL Lingen (6) die erfolg- reichsten Teams. Aber auch der im Schülerinnenbereich starke LAV Meppen konnte mit vier und der TuS Haren mit drei Sieger- pokalen gut mithalten. Aktive aus 24 Vereinen holten zumindest einen Sieg. Die Schülerinnen und Schüler gingen über 2500 m an den Start. Hier war die 15-jährige Laura Niehaus vom LAV Meppen in guten 10:12 Minuten Einlaufsiegerin, gefolgt von ihren gleichaltrigen Vereinskolleginnen Alexandra Schulte und der ein Jahr jüngeren Adelheid Angermann. Bei den Jungen stellte der VfL Lingen das Toptrio. Als Schnellster lief der 14-jährige Malte Weßling (9:35 Min.) vor Sebastian Koch (9:52) und dem 13-jährigen Niklas Krämer ins Ziel. Die 5000 m waren gut, aber wieder bei weitem nicht so stark besetzt wie die doppelte Distanz. Als absolut Bester erwies sich der A-Jugendliche Jan Brümmer vom TuS Haren in 18:51 Minuten. Als Zweiter und dreizehn Sekunden dahinter lief wie im letzten Jahr Rolf Dreyer (AK 45) von der LG Papenburg-Aschendorf ein. Auf Rang drei rangierte Hannes Veltrup (M 20/TuS Haren) in 19:21 Mi- nuten. Als schnellste Frau über 5000 m zeichnete sich Janne Brink (W 20) in 21:07 Minuten aus, gefolgt von Vorjahressiegerin Ines Loxen (W 30/22:19 Min.), die für die Lauffreunde Emsland startet, sowie der Sögeler B-Jugend-Läuferin Lisa-Marie Tholen. Wieder 97 Läufer begaben sich auf den zweifachen Rundkurs über zehn Kilometer. Eine überragende Vorstellung bot das Herz- laker DLV-Langstreckenass Matthias Stotmann. Er verwies Frank Gerdelmann (TuS Haren/M 30) trotz guter Zeit von 36:27 Mi- nuten und Klaus Hanekamp (Sparta Werlte/36:54) auf die Plätze. Vorjahrszweiter, Triathlonspezialist und “Ironman” Michael Josch vom Haselünner SV (37:51/M 35) blieb etwas unter seinen Möglichkeiten. Als beste Langstreckenfrau setzte sich Elke Vedder von Germania Twist in Szene (43:02), die vor der A-Jugendlichen Annika Behnen (51:29) und der Vorjahreszweiten Martina Kerperin von Union Meppen (46:27) ins Ziel kam.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 29. Silvesterlauf des MTV Fichte in Winsen/Aller am 31. Dezember 2008
Ergebnisse
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 12. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31. Dezember 2008
Ergebnisse
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE vom 2. Januar 2009 Tradition an Silvester: Hannover hat einen Lauf … Schnell, sportlich und vor allem schräg: Beim traditionellen Silvesterlauf feierten rund 2500 Hannoveraner die letzte Runde um den Maschsee im Jahr 2008. Diesen Moment wollen sie genießen, auch in ihren durchschwitzten Laufsachen. Rita (46) und Thomas Hofheinz (51) haben sich am Nordufer des Maschsees postiert, abseits vom Trubel rings um den Fackelträger herum, wo die Vor- bereitungen zur Siegerehrung längst in Gange sind und Unmengen von Tee, Krapfen und Sekt dankbare Abnehmer finden. Rita und Thomas Hofheinz aber bevorzugen einen stillen Platz an der Uferzone; dort, wo sie nach der gemeinsamen Runde um den See die Sonne in vollen Zügen genießen können. Zum zweiten Mal nach 2007 hatten die beiden Hannoveraner beim Silvesterlauf mitge- macht und das Ziel nach “geschätzt” 35 Minuten gemeinsam passiert. “Einfach nur mitlaufen” wollten sie, ohne dabei auf die Uhr zu schauen, und so dem alten Jahr Adieu sagen. Und das habe “wunderbar geklappt”. Den Hofheinz’ gleich taten es am Silvestertag rund 2500 Sportler. Der traditionelle Lauf um den Maschsee hat inzwischen so viel Zuspruch gefunden, dass die Meldelisten nicht mehr ausreichen und schon Tage vorher geschlossen werden müssen. Wer sich selbst unters Laufvolk mischt, der bekommt eine Ahnung davon, warum das so ist. Gesehen zu werden ist zweit- oder drittrangig; was zählt ist mitzumachen, Freunde zu treffen, die Stimmung zu genießen, über Kostümierungen zu staunen. Und wenn dann auch noch das Wetter mitspielt wie am letzten Tag des Jahres 2008 mit strahlendem Sonnenschein, dann wird so manchem Läufer auch bei Temperaturen knapp unter null Grad das Herz warm. Auch Silke Jessen (29) aus der Südstadt hat ihre Entscheidung, hier zu starten, nicht bereut. Dazu hat sie die wohl die weiteste Anreise zum hannoverschen Silvesterlauf auf sich genommen. Erst am Abend zuvor ist sie mit ihrem Lebensgefährten Stefan Kulick (30) aus Stockholm von einem Kurzurlaub zurückgekehrt. Die Zeitplanung war kein Zufall: Am Maschsee wollten die beiden passionierten Läufer nicht fehlen. Dass es ihnen Spaß gemacht hat, sieht man ihnen an; und auch ihre Ergebnisse können sich sehen lassen: Stefan ist 33., Silke 94. der Gesamtwertung und damit siebtbeste Frau. Darauf lässt es sich am Nordufer gut an- stoßen mit Sekt aus dem Plastikbecher. Dirk Schwarzbach bekommt zur gleichen Zeit einen Pokal in die Hand gedrückt. Es ist der für den Schnellsten über die 5,8 Kilo- meter lange Maschseerunde. Der 27-Jährige hat dafür gerade einmal 17:57 Minuten gebraucht und Thomas Bartholome (18:04) so- wie Florian Reichert (18:11) hinter sich gelassen. Den Erfolg des TSV Kirchdorf komplettieren Markus Pingpank, Christian Giesler und Daniel Ulbrich auf den folgenden Plätzen. Schwarzbach hat die Attacke von Bartholome - schon 2007 sein schärfster Wider- sacher - in Höhe des Strandbads gekontert und am Ende sein besseres Sprintvermögen ausgespielt. “So richtig sicher war ich mir lange Zeit aber nicht”, gibt der Langstreckler zu bedenken. Knapper geht es bei den Frauen zu, was weniger an Katrin Kreil (Erste in 21:45) und Alexandra Raddatz (22:10, beide Hannover 96) liegt. Den 3. Platz schnappt eine bekannte Unbekannte der enttäuschten Dorothea Lenk (22:38, TSV Kirchdorf) noch vor der Nase weg: Sandra Wallenhorst. Und das ist eine Geschichte, die es nur beim Silvesterlauf gibt: Die erfolgreiche 96-Triathletin kam auf ihrem 30-Kilometer-Trainingslauf eher zufällig am Maschsee vorbei, ließ sich kurzentschlossen eine Startnummer des Kinder- laufs aushändigen - und ab ging die Post. Als die Siegerehrung stattfindet, ist Wallenhorst, die gestern 37 Jahre alt wurde, längst weitergelaufen auf ihrer 30-Kilometer-Trainingsrunde. Am Fackelträger ist derweil auch der Letzte im Ziel - und Hannovers Sportler- Freiluftparty löst sich in Wohlgefallen auf. Wiederkommen in einem Jahr? Was für ein Frage …
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Ergebnisse
WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 2. Januar 2009 Diehr und Parschau gewinnen Silvesterlauf Werner-Westphal-Pokal für Klaus Dieter Trautmann Nordstadt. Das Wasser am Ufer des Allersees war gefroren, auf die Wege hatte sich der Nebel in weißen Eiskristallen gelegt - bei minus sieben Grad Celsius, aber Sonnenschein nahmen am letzten Tag des Jahres dennoch 191 Sportler am 31. Wolfsburger Silvesterlauf teil und trotzten dem Winterwetter. Zwei Strecken über 5 und 10 Kilometer Länge führten durch Allerpark, Köther- wiesen und um den Allersee. Aktive des Stadtsportbundes, der Volkssportvereinigung und des Wolfsburger Ruderclubs richteten den Silvesterlauf aus. Martin Thiede, Leiter der Nebensportarten, und Natascha Fieting, Vorsitzende des Ruderclubs, freuten sich über das große Teilnehmerfeld: "Es ist schön zu sehen, dass Wolfsburger gern Sport treiben und dabei auch hart im Nehmen sind - wenn es um das Wetter geht." Genau 15 Minuten nachdem Sportbund-Vorsitzender Rainer Thiede den Startschuss gegeben hatte, lief Einzelläufer Christoph Bitterling (Jahrgang 1981) als Erster auf der 5-Kilometer-Strecke ins Ziel. Bei den Frauen siegte Jana Zilich (1993) vom VfB Fallers- leben in 15:50 Minuten. Die 10-Kilometer-Distanz bewältigte Sascha Diehr (1972) vom VfL Wolfsburg in 33:52 Minuten als Schnellster. Es folgten seine Vereinskameraden Ulrich Petri (1973/34:56) und Eike Hübenthal (1983/36:06). Als erste Läuferin er- reichte Claudia Parschau (1969) vom Lauftreff Hasselbach Wolfsburg in 42:30 Minuten die Ziellinie. Auf den Plätzen landeten Andrea Baschin (1960/44:06) und Cornelia Hahne (1965/48:14) vom SFC. "Wir sorgen dafür, dass der Silvesterlauf erhalten bleibt", versicherte SSB-Vorsitzender Thiede. Der Stadtsportbund tritt die Nach- folge der zum Jahreswechsel aufgelösten Volkssportvereinigung an. Als schnellster Läufer über 60 Jahren erhielt Klaus Dieter Trautmann (1942) den Werner-Westphal-Gedächtnispokal. Er benötigte für 10 Kilometer 45:04 Minuten. (bgk) ****************************************************************************************************************************************************** Nach obenN Zurück zur vorherigen Seite Zur Startseite
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